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Flughafen München: Passagierekord und „Discoverers“

Für Besucher aus aller Welt ist der Münchner Flughafen auch das Eintrittstor zum Oktoberfest. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass während der zwei Wiesn-Wochen Hochbetrieb am Airport herrscht. Und ein moderner Blick auf Bayern bietet sich zudem bei einer Ausstellung mit dem Titel „Discoverers“.

Am vergangenen Freitag, den 27. September 2019, führte der verstärkte Besucherandrang sogar zu einem neuen Rekordergebnis. Mit knapp 174.000 Fluggästen verzeichnete der Münchner Airport an diesem Tag einen absoluten Passagierekord, mehr Passagiere als jemals zuvor. Darüber hinaus hat der neue Tagesrekord auch noch zu einem weiteren Bestwert beigetragen: Die Woche vom 23. bis 29. September war mit 1.115.500 Passagieren die bisher verkehrsstärkste Woche in der Flughafengeschichte.

„Discoverers“: Fitness- und Gesundheitsausstellung am Flughafen München

Besucher können neben der bayrischen Traditin auch einen besonders modernen Blick auf den Freistaat gewinnen. „Discoverers“ ist bereits der vierte Themenschwerpunkt der fünfteiligen Ausstellungsreihe „Bayern gestaltet – Lebensweisen der Zukunft“ von bayern design, dem Kompetenzzentrum für Gestaltung des Freistaats Bayern, in Kooperation mit dem Flughafen München. Die letzte Ausgabe „Smart Living“ wird Ende November eröffnet und bis Anfang 2020 zu sehen sein.

Bei der neuen Ausstellung „Discoverers“ im Terminal 2 des Flughafens  dreht sich alles um Sport und technologische Innovationen. Bis zum 21. November haben Besucher die Möglichkeit, spannende Exponate aus den Bereichen Fitness und Gesundheit zu bestaunen. Alle Ideen sind unter Beteiligung bayerischer Unternehmen oder Gestalter entstanden.

Recyceltes Polyestergarn aus Plastikflaschen

So präsentiert das Sportunternehmen PUMA aus Herzogenaurach seine neue nachhaltige Kollektion „First Mile“. Zusammen mit dem gleichnamigen Unternehmen werden Menschen aus einkommensschwachen Gegenden in Taiwan, Haiti und Honduras unterstützt. Diese sammeln Plastikflaschen aus denen anschließend recyceltes Polyestergarn für die Textilbranche gewonnen wird. Das Unternehmen GORE-TEX aus Newark (USA), Deutschlandniederlassung Putzbrunn, hat einen speziellen Sportschuh entworfen. Der strumpfartige Innenteil GORE-TEX 3D passt sich der Fußform an. Die Sneakers sind wind- und wasserdicht von außen. Innen bleiben sie atmungsaktiv.

Für alle Wassersportfans wurde das aufblasbare SUP-Brett Tripstix entwickelt. Das Board des gleichnamigen Unternehmens aus Oberhaching besteht aus mehreren Luft- und Vakuumkammern. Durch die patentierte VacuuAir-Technologie ist das Board stabiler als andere aufblasbare Bretter. So kann es sogar zum Wellenreiten verwendet werden.

Innovationsstandort LabCampus

Das richtige Umfeld für Innovatoren und Wissensträger, Global Player, Hidden Champions und herausragende junge Unternehmen präsentiert LabCampus. Der Innovationsstandort am Flughafen München schafft ein optimal vernetztes Umfeld, um gemeinsam innovative Lösungen, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Diese können direkt vor Ort getestet und an einem internationalen Verkehrsknoten präsentiert werden. Arbeitswelten sollen mit Sport- und Wellness-Angeboten sowie Restaurant- und Eventkonzepten verschmelzen.

SAUDIA fliegt erstmals Boeing 787-10 Dreamliner

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Saudi Arabian Airlines (SAUDIA) hat jetzt ihren ersten 787-10 Dreamliner von Boeing bekommen. Mit dem Jet wollen die Saudis Flotte und Netzwerk ausbauen.

Saudia betreibt schon die kleineren Dramliner 787-9, neben 13 dieser Flugzeuge hat die Airline zudem 33 Boeing 777-300ER (Extended Range) im Flugbetrieb. Vom größten Dreamliner 787-10 wurden schon 30 Flugzeuge an sieben Airlines ausgeliefert. Die 787-10 wurde erstmals 2018 bei SIA in Dienst gestellt. In zwei Klassen befördert sie typischerweise 330 Passagiere 6.345 NM (11.750 km).

Angenehmes Reisen auf Langstrecken

Das Muster bewältigt laut Boeing somit 95 Prozent aller Strecken für zweistrahlige Flugzeuge, wobei der Reisflug für Passagiere durch LED-Beleuchtung, höheren Luftdruck und Luftfeuchte in der Kabine in der 787-10 angenehmer sein soll als in älteren Flugzeugen. Saudia nutzt zur Flottenpflege aller 787 die digitalen Global Services über die Softwaretools von Boeing AnalytX. Dies unterstützt das Airplane Health Management (AHM), Maintenance Performance Toolbox und Crew Rostering and Pairing. Somit sollen die Flugzeuge maximal für den Betrieb zur Verfügung stehen.

TUDSaT: TU-Studenten arbeiten an Satelliten und Raketen

Die TU Darmstadt Space Technology e.V. (TUDSaT) ist eine Gruppe von knapp 100 Studierenden der Technischen Universität Darmstadt mit einer Begeisterung für die Raumfahrt. Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) begrüßt mit ihr eine neue Nachwuchsgruppe.

Gemeinsam arbeiten die Studenten der Gruppe TUDSaT an interdisziplinären Projekten wie der Entwicklung von Kleinsatelliten (CubeSats) und Experimentalraketen, um schon während des Studiums Raumfahrt hautnah zu erleben. Die DGLR unterstützt die Ausbildung ihrer Nachwuchsgruppen als wissenschaftlichem Nachwuchs an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und anderen Institutionen.

DGLR Networking und Förderung

Die DGLR-Nachwuchsgruppen profitieren unter anderem von finanzieller Förderung und haben die Möglichkeit, ihre Projekte bei Veranstaltungen wie dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK) zu präsentieren. „Wir freuen uns sehr, die Gruppe TUDSaT als offizielle DGLR-Nachwuchsgruppe begrüßen zu dürfen“, sagt DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke. „Mit ihrer interdisziplinären Forschung stärkt die Gruppe nicht nur die wissenschaftliche Arbeit an der TU Darmstadt, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag für die Zukunft der Luft- und Raumfahrt in Deutschland.“

Ingenieure, Designer, Physiker, Architekten

Bei TUDSat treffen sich regelmäßig Studierende verschiedenster Fachrichtungen. „Ob angehende Ingenieure, Designer, Physiker, Architekten – unsere Mitglieder tragen ihr unterschiedliches Wissen und ihre Expertise zu den geplanten Projekten bei. Das ist unsere Stärke“, sagt der Vorsitzende von TUDSaT, Robert Bruns. Seit ihrer Gründung im August 2016 – damals noch unter dem Namen TU Darmstadt Satelliten Team – entwickelt und baut die Gruppe Raumfahrtsysteme und organisiert Vorträge und Exkursionen. „Unser Ziel ist es, den Schwerpunkt Raumfahrt an der TU Darmstadt zu vertiefen und Kontakt zu Industrie und Forschung aufzubauen“, so Bruns.

TUDSat baut an Mini-Satelliten

Eines der Projekte von TUDSaT ist die Entwicklung eines eigenen CubeSats – von den ersten Entwürfen bis zur Fertigung, Integration und Verifizierung. Dabei verfolgt die Gruppe den Open-Source-Ansatz: Um den Austausch untereinander zu vereinfachen, hat sie eine offene CubeSat-Plattform geschaffen, auf der Hochschulgruppen oder Studierende verschiedener Universitäten ihre Missionen aufbauen können. „Das Besondere an unserem CubeSat ist eine neue Antennentechnologie, mit der höhere Datenraten für die Kommunikation mit dem Kleinsatelliten möglich sind“, erklärt Bruns. Ab Ende 2022 soll die Technik dann erstmals im Weltraum getestet werden.

Neben der Arbeit am CubeSat entwickelt und baut die Gruppe eigene Experimentalraketen. Die „Athena 1“ soll von einem eigens entwickelten Flüssigtreibstoff-Raketentriebwerk angetrieben werden. Langfristiges Ziel ist es, den europäischen Höhenrekord für studentisch entwickelte Raketen zu brechen. Dieser liegt derzeit bei 32 Kilometern.

Mit Projekten wie diesen haben die Studierenden die Gelegenheit, ihr im Studium erlangtes Wissen in der Praxis anzuwenden. Um ihre Ergebnisse zu präsentieren und aktuelle Themen in der Raumfahrt zu diskutieren, organisiert die Gruppe zudem verschiedene Veranstaltungen wie zum Beispiel die Vortragsreihe „Space@TU Darmstadt“, die sie zusammen mit dem Institut für Flugsysteme und Regelungstechnik der TU Darmstadt und der Europäischen Weltraumorganisation ESA veranstaltet. Interessierte Studierende der TU Darmstadt lädt die Gruppe ein, zu einer der Veranstaltungen zu kommen oder sich unter launch(at)tudsat.space zu melden.

Ryanair-Piloten stimmen für Tarifverträge

Durch die Umstellung auf deutsches Einkommenssteuerrecht und die kürzlich ausgehandelten Tarifverträge mit Ryanair erhalten die Piloten der irischen Airline zukünftig höhere Nettogehälter. Das Paket umfasst neben einem Vergütungstarifvertrag auch einen tariflichen Sozialplan.

99,3 Prozent der Ryanair-Piloten, die sich an der Urabstimmung beteiligt haben, stimmten für die Annahme der von ihrer Tarifkommission Anfang September ausverhandelten Tarifverträge. „Das ist ein überwältigendes Urabstimmungsergebnis und zeigt die große Geschlossenheit der Ryanair-Piloten. Mit diesem Ergebnis im Rücken arbeiten wir weiter an unserem eigentlichen Ziel, gemeinsam mit den beteiligten Gewerkschaften in ganz Europa einen Wandel in der Unternehmenskultur voranzutreiben“, freute sich VC-Rechtsanwältin Tanja Viehl über das Abstimmungsergebnis. Zudem wurde der Anteil der Fixgehälter am Gesamtgehalt deutlich gesteigert.

Fallen bei Ryanair Arbeitsplätze weg?

Die VC kritisiert jedoch die zwischenzeitliche Ankündigung der Ryanair-Geschäftsleitung, nach der ein Arbeitsplatzabbau beim fliegenden Personal in den nächsten Monaten nicht ausgeschlossen werden könne. „Ohne uns als Gewerkschaften vorab einzubeziehen, wurden Ryanair-Crews in ganz Europa über mögliche Entlassungen im kommenden Winter informiert. Gleichzeitig wurden Jobs bei nicht tarifierten Ryanair-Tochtergesellschaften, wie Laudamotion und Buzz zu wesentlich schlechteren Konditionen beworben. Die Saisonalität bei Fluggesellschaften ist normal und darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden!“, ergänzte Viehl.

Beide Parteien haben sich auf weitere Verhandlungen verständigt, die sowohl die Etablierung eines Piloten-Betriebsrates als auch einen Manteltarifvertrag betreffen. Außerdem soll eine deutsche betriebliche Altersversorgung geregelt werden.

Flughafen Hannover gibt Tipps zum Ferienstart

Zu den Herbstferien in Niedersachsen sollte man mit den richtigen Tipps in den Urlaub starten. Auch ab Flughafen Hannover ist es ratsam, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen. Das Terminal C ist für Check-In wieder geöffnet.

Mit dem Feiertag am 03. Oktober beginnen die Herbstferien in Niedersachsen. Dann fliegen wieder tausende Urlauber ab Hannover Airport in die schönste Zeit des Jahres. Die verkehrsstärksten Tage sind am ersten Ferienwochenende (03. bis 06. Oktober) zu erwarten. Dann starten und landen täglich über 20.000 Passagiere.

Große Urlaubsziele

Große Urlaubs-Favoriten sind wieder alle Ziele rund um das Mittelmeer: Balearen (Palma de Mallorca), Türkei (Antalya), Griechenland (Heraklion) und Ägypten (Hurghada). Damit der Beginn der Reise entspannt verläuft, sollten Passagiere die folgenden Hinweise beachten – und vor allem ausreichend Zeit einplanen.

Rechtzeitig zum Flughafen

Während der Ferienzeit ist mit einer hohen Auslastung an Check-in und Sicherheitskontrollen zu rechnen. Fluggäste sollten deshalb genug Zeit bei der Anreise einplanen. Es wird empfohlen, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Reisende finden im Airport Service Center persönliche Ansprechpartner – rund um die Uhr. Es befindet sich in der Ankunftsebene in Terminal B.

Die Bauarbeiten in Terminal C gehen in den Endspurt. Seit dem 28. September sind einige Check-in-Schalter bereits wieder geöffnet. So finden in den Herbstferien Check-in und die Gepäckaufnahme in den Terminals A, B und C statt. Boarding und Abflüge sind auch weiterhin ausschließlich in den Terminals A, B und D möglich. In Terminal D gibt es keine Möglichkeit zur Gepäckaufgabe. Dort finden lediglich die Sicherheits- und Passkontrollen statt. Die komplette Inbetriebnahme von Terminal C ist für Februar 2020 geplant.

Anfahrt und Parken

Wer mit dem Auto anreist sollte für die Parkplatzsuche ausreichend Zeit einplanen. Während der Herbstferien sind die Parkhäuser stark gebucht. Wer sichergehen möchte, einen Parkplatz im gewünschten Parkhaus zu bekommen, sollte vorab mit dem Reservierungs-Tool online reservieren.

Auch durch Baustellen und Staus auf den Autobahnen kann es zu Verzögerungen bei der Anreise kommen. Eine gute Alternative ist daher die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Airport HAJ ist über den Hauptbahnhof von Hannover an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angebunden.

Asam übernimmt Aufsichtsratsvorsitz bei Premium Aerotec

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Dominik Asam ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats von Premium AEROTEC. Das bestimmte das oberste Aufsichtsgremium in einer Wahl.

Dominik Asam (50) ist seit Frühjahr 2019 Finanzvorstand des Airbus Konzerns und damit Mitglied im Executive Committee der Airbus SE. An der Spitze des obersten Kontrollgremiums von Premium AEROTEC folgt Asam auf Dr. Klaus Richter, der als Chief Procurement Officer (CPO) den Einkauf bei Airbus verantwortet. Premium AEROTEC ist ein Global Player in der Luftfahrtindustrie und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von zwei Milliarden Euro. Kerngeschäft sind die Entwicklung und Herstellung von Flugzeug- strukturen aus Metall- und Kohlenstofffaserverbundstoffen. Das Unternehmen verfügt über Standorte in Augsburg, Bremen, Hamburg, Nordenham und Varel in Deutschland sowie im rumänischen Braşov.

Asam: Restrukturierung weiterführen

„Premium AEROTEC hat alle Möglichkeiten, seinen Platz in der internationalen Spitzengruppe der Zuliefererindustrie zu behaupten. Als Aufsichtsratsvorsitzender will ich meinen Beitrag dazu leisten, dass Premium AEROTEC seinen eingeschlagenen und dringend notwendigen Restrukturierungskurs in Richtung einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit weiter konsequent beschreiten wird“, sagte Dominik Asam anlässlich seiner Ernennung.

„Wir danken Dr. Klaus Richter für die mehr als vier Jahre währende vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit“, so der Vorsitzende der Premium AEROTEC Geschäftsführung, Dr. Thomas Ehm, anlässlich der Neuwahl. „Während seiner Amtszeit wurden wichtige Grundlagen für die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens gelegt. Wir freuen uns darauf, auf dieser Basis mit dem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Dominik Asam weiterzuarbeiten.“

Während der Sitzung am 20. September wurde zudem Marcella Hoffmann als bisherige Vertreterin für das Ressort Personal im Premium AEROTEC-Aufsichtsrat verabschiedet. Ihr folgt Marco Wagner, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Airbus Operations GmbH. Wagner war von 2013 bis 2015 bereits als Mitglied der Geschäftsführung bei Premium AEROTEC aktiv, wo er ebenfalls den Bereich Personal verantwortete.

Ryanair Billigflüge von Mailand und Berlin nach Tallinn

Ryanair hat Rescue-Flugtarife auf den Strecken Mailand Bergamo (14,99 Euro) und Berlin Schönefeld (9,99 Euro) nach Tallinn gestartet, um den Kunden entgegen zu kommen, die von der Annullierung der easyJet-Routen von Mailand und Berlin nach Tallinn betroffen sind.

Ryanair-Kunden in Mailand und Berlin können zu günstigsten Tarifen nach und von Tallinn fliegen, die Tarife sind ab sofort bei Ryanair buchbar, für Reisen von jetzt bis Ende November und können bis Mittwoch (02. Oktober) um Mitternacht gebucht werden.

Reisewelle am Flughafen Hamburg: Der Airport gibt Tipps

Viele Norddeutsche nutzen schon den Tag der Deutschen Einheit, um am Flughafen Hamburg in die Ferne zu reisen, so werden Donnerstag, der 03. Oktober und Freitag, der 04. Oktober, die passagierstärksten Ferientage.

Wenn am 04. Oktober in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen die zweiwöchigen Herbstferien beginnen, herrscht wieder Urlaubsstimmung am Hamburg Airport. Mehr als 30.000 Passagiere sind jeweils für die beiden Tage auf fast 230 Flügen pro Tag geplant. Insgesamt starten in den ersten fünf Tagen (03. bis 07. Oktober 2019) 1.063 Flugzeuge mit mehr als 140.300 Passagieren – damit liegt das Aufkommen leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres.

Zwei Stunden vorher am Flughafen sein

Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Urlaubsländer steht auch diesmal wieder Spanien mit seinen Balearen und Kanaren, aber auch die Türkei und Griechenland erfreuen sich weiterhin wachsender Beliebtheit. Insgesamt steuern rund 60 Airlines von hier aus 130 Urlaubsziele direkt an, und mit einmaligem Umsteigen sind über 1.000 Ziele weltweit von Hamburg aus erreichbar.

„Der wichtigste Tipp für unsere Passagiere ist die rechtzeitige Anreise zum Flughafen. Zwei Stunden vor dem Abflug sollten die Fluggäste bereits in den Terminals sein“, sagt Katja Bromm, Sprecherin am Hamburg Airport. „Für unsere kleinen Fluggäste setzen wir unsere beliebte Kinderaktion aus dem Sommer fort und verteilen wieder Überraschungen, die die Reisezeit verkürzen.“

Anfahrt planen

Ferienzeit ist Hauptreisezeit am Hamburg Airport. Daher kann es am Check-in sowie an der Sicherheitskontrolle zu Wartezeiten kommen. Fluggäste sollten dies bei der Anreise bedenken und mindestens zwei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein. Außerdem empfiehlt der Flughafen, sich rechtzeitig über die Verkehrslage zu informieren. Gerade auf der Autobahn A7 ist zu Beginn der Ferien mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, verstärkt durch den Baustellenbereich rund um die Flughafen-Abfahrt Schnelsen-Nord.

Verfügbarkeit von Parkplätzen checken

Die Parkplätze des Hamburger Flughafens sind in der Ferienzeit stark gebucht. Fluggäste, die mit dem Pkw anreisen, sollten frühzeitig einen Parkplatz online reservieren. Die Online-Reservierung ist in der Rubrik „Parken & Anreise“ möglich. Hamburg Airport ist zudem auch bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Vom Hauptbahnhof aus fährt die S-Bahnlinie S1 direkt zum Airport, die Fahrt dauert nur 25 Minuten. Der Flughafen Hamburg ist außerdem von vielen Zielen in Norddeutschland und Dänemark schnell und bequem mit dem Fernbus erreichbar. Zusätzlich bieten diverse Ridesharing- und Carsharing-Anbieter ihre Dienste am Flughafen an.

Hamburg Airport empfiehlt den Flugreisenden zudem, sich über die seit Juni 2019 ausgeweitete Anwohnerparkzone rund um den Flughafen zu informieren. Für alle Fahrzeuge gilt in diesen Bereichen die Parkscheibenpflicht mit einer Höchstparkdauer von drei Stunden. Länger geparkte Fahrzeuge werden kostenpflichtig durch die Stadt Hamburg abgeschleppt.

Schnell selbst eingecheckt

Viel Zeit sparen können Fluggäste mit dem Online-Check-in der jeweiligen Fluggesellschaft. Die dort erhaltene Bordkarte sollte bereits zuhause ausgedruckt oder mobil bereitgehalten werden, da die Bordkarte am Flughafen nochmals vorgelegt werden muss.

Am Flughafen angekommen können die Flugreisenden dann mit Hilfe der insgesamt 20 modernen Self Bag Drop-Automaten im Terminal 1 ihr Gepäck schnell und sicher selbstständig aufgeben – hierfür muss die Bordkarte bereits vorhanden sein. Der innovative Service steht aktuell den Passagieren von Lufthansa, Eurowings, SWISS, Austrian Airlines, Air France, KLM, easyJet und SAS Scandinavian Airlines zur Verfügung und bietet ihnen noch mehr Flexibilität vor dem Reiseantritt.

Überraschungs-Aktion für Kinder

Für alle Kinder fangen die Ferien schon am Flughafen an. Bereits in den Sommerferien hat der Flughafen vielen Kindern eine Freude bereitet und für Abwechslung vor dem Flug gesorgt. Weil die Aktion bei den Familien so beliebt war, können sich die jüngsten Passagiere wieder auf Wasserbälle, Malbücher und andere Überraschungen freuen, die der Flughafen vor Ort verteilen wird. Die Aktion findet am 03. und 04. Oktober, also an den passagierstärksten Ferientagen, von 07:00 bis 15:00 Uhr statt.

WLAN-Zugang und App „Passngr“

Aktuelle Flugdaten, Shopping-Angebote, WLAN-Hotspot – die flughafenübergreifende App „Passngr“ versorgt Passagiere mit allen relevanten Informationen rund um ihre Flugreise. Die praktische Anwendung ist ein Gemeinschaftsprojekt von Hamburg Airport, dem Flughafen München, Düsseldorf Airport und dem Flughafen Münster-Osnabrück. Die Anwendung ist sowohl für iOS als auch Android kostenlos verfügbar.

Schnell vor dem Abflug wichtige E-Mails auf dem Laptop, Tablet oder Smartphone checken, ein Hotel am Flugziel buchen oder die Wartezeit beim Surfen verkürzen – das ist am Hamburg Airport 24 Stunden lang kostenlos möglich.

Kostenloses Trinkwasser nach der Kontrolle

Gegen den Durst nach dem Security-Check und vor dem Boarding stellt Hamburg Airport in Kooperation mit Hamburg Wasser kostenloses Trinkwasser zur Verfügung. An fünf Wasserspendern können die Passagiere ihre mitgebrachten Trinkflaschen mit gekühltem Wasser auffüllen. Die Mitnahme von leeren Trinkgefäßen durch die Sicherheitskontrollen ist problemlos möglich.

Testflüge: Sensoren ersetzen das Auge der Piloten

Die Firmen Diehl und HENSOLDT testeten bei Flugversuchen im Juli und August zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein neues Sensorsystem zur Erhöhung der Sicherheit im Luftverkehr.

In einer dreiwöchigen Flugtestkampagne am Forschungsflughafen Braunschweig zeigten Diehl und Hensoldt mit dem DLR in über 30 Flugstunden, dass moderne Sensoren das Auge der Piloten ersetzen können. Dabei geht es darum, Kollisionen zwischen Luftfahrzeugen zu vermeiden. In Zukunft könnte die getestete Sensorik zum Erkennen und Vermeiden von Kollisionen („Sense & Avoid“) erstmals die Zulassung und den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen („Drohnen“) im deutschen Luftraum ermöglichen.

Radar und Opto-Elektronik als Auge des Piloten

Dazu wurde das DLR-Forschungsflugzeug vom Typ Dornier Do 228 mit einer „Dual-Mode Sensorsuite“ der Firmen Diehl und HENSOLDT, bestehend aus Radar- und elektro-optischen Sensoren, ausgestattet. Das heißt, die optischen Signale spezieller Kameras wurden mit Radarsignalen kombiniert. Bei den durchgeführten Testflügen wurde neben der Do 228 des DLR ein weiteres Testflugzeug eingesetzt. Dieses flog umfangreiche Flugmanöver aus unterschiedlichen Richtungen und Höhen und sollte dabei von der Sensorik der Do 228 erkannt werden. Es zeigte sich in den Flugversuchen, dass die Sensorsuite das andere Luftfahrzeug, selbst auf große Entfernung, zuverlässig detektieren, präzise verfolgen und das eigene Flugzeug rechtzeitig vor einem potentiellen Kollisionskurs warnen konnte.

Das elektro-optische Modul von Diehl besteht aus einer Reihe von hochauflösenden Kameras, die den Raum vor dem Flugzeug sowie seitlich abtasten. Es konnte nachgewiesen werden, dass dieses System die Pilotensicht ersetzen kann und die Genauigkeit des Gesamtsystems wesentlich steigert. Das Modul ist leicht und kompakt und lässt sich flexibel an die Erfordernisse verschiedener Luftfahrzeuge anpassen.

DLR Forschungsflugzeug Dornier DO228 D-CODE im Versuchseinsatz für das Projekt ProSA-n: Vorn am Flugzeug sieht man den neu entwickelten Radom, der den Radarsensor von Hensoldt enthält. Darunter befindet sich der elektrooptische (EO)-Sensor von Diehl. Der EO-Sensor beinhaltet hochauflösende digitale Schwarzweiß-Kameras, die anfliegende Objekte optisch erfasst, was in der Datenfusion mit den Radardaten die Stärken beider Technologien zur bestmöglichen Erkennung ergeben hat
DLR Forschungsflugzeug Dornier DO228 D-CODE im Versuchseinsatz für das Projekt ProSA-n: Vorn am Flugzeug sieht man den neu entwickelten Radom, der den Radarsensor von Hensoldt enthält. Darunter befindet sich der elektrooptische (EO)-Sensor von Diehl. Der EO-Sensor beinhaltet hochauflösende digitale Schwarzweiß-Kameras, die anfliegende Objekte optisch erfasst, was in der Datenfusion mit den Radardaten die Stärken beider Technologien zur bestmöglichen Erkennung ergeben hat

Hensoldt-Radar: Von Drohnen bis Wetter

Das „Detect-and-Avoid“-Radar von HENSOLDT arbeitet mit der Technologie der elektronischen Strahlschwenkung (Active Electronically Scanning Array, AESA). Diese erlaubt es, mehrerer Detektionsaufgaben gleichzeitig durchzuführen und Objekte extrem rasch zu erkennen. Aufgrund der Radartechnologie kann die Flugrichtung von Objekten im eigenen Flugweg präzise vermessen werden, um so vor möglichen Kollisionen frühzeitig zu warnen. Mit seinen besonderen Detektionseigenschaften ist das Multifunktionsradar für militärische wie zivile Drohnen, z. B. für die Frachtzustellung, gleichermaßen geeignet. Außerdem übernimmt der Sensor auch alle Funktionen eines Wetterradars. Die Kombination dieser beiden Technologien (Dual-mode Sensorik) ist für unbemannte Luftfahrzeuge unterschiedlicher Größenklassen geeignet und besitzt zusammen hervorragende Detektionseigenschaften.

Das universelle DLR-Forschungsflugzeug wird regelmäßig als fliegende Plattform für die unterschiedlichsten Forschungsaufgaben ausgerüstet und eingesetzt. Für die Forschung im Bereich unbemannte Luftfahrtsysteme dient es als „Nationaler Sense & Avoid Demonstrator“. Mittels eines neuartigen digitalen Autopiloten kann das Flugzeug vollautomatisch von einer Bodenstation gesteuert werden. So kann es ein unbemanntes Luftfahrtsystem sicher simulieren, da sich immer zwei Sicherheitspiloten an Bord des Flugzeuges befinden.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Die Flugversuche fanden im Rahmen des Vorhabens „Projekt Sense and Avoid – national“ (ProSA-n) statt, welches vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) beauftragt ist.

Team der Flugversuche: Insgesamt arbeiteten rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Diehl, Hensoldt und DLR gemeinsam an der Vorbereitung und Durchführung der Flugversuche für das Projekt ProSA-n.
Team der Flugversuche: Insgesamt arbeiteten rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Diehl, Hensoldt und DLR gemeinsam an der Vorbereitung und Durchführung der Flugversuche für das Projekt ProSA-n.

Rüstung mit Diehl Defence und HENSOLDT

Diehl Defence bündelt die Geschäftsaktivitäten der Diehl-Gruppe in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung. Als Führungsgesellschaft steuert Diehl Defence zahlreiche Tochterunternehmen, Programm- und Beteiligungsgesellschaften. Mit 2.509 Beschäftigten erzielt Diehl Defence einen Jahresumsatz von 464 Mio. Euro.

HENSOLDT ist ein Pionier der Technologie und Innovation im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitselektronik. Das Unternehmen mit Sitz in Taufkirchen bei München zählt zu den Marktführern auf dem Gebiet ziviler und militärischer Sensorlösungen. Es entwickelt auf der Basis innovativer Ansätze für Datenmanagement, Robotik und Cyber-Sicherheit neue Produkte zur Bekämpfung vielfältiger Bedrohungen. HENSOLDT erzielt mit etwa 4.500 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro. Hensoldt soll sogar mit passiver Radartechnologie den Tarnkappenjet F-35 Lightning II von Lockheed Martin erfassen können.

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) wurde am 01. Oktober 2012 im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr gegründet. Das Bundesamt wird in seiner Aufgabenstellung durch einen technologisch und wissenschaftlich breit aufgestellten Geschäftsbereich mit sechs Wehrtechnischen sowie zwei Wehrwissenschaftlichen Dienststellen unterstützt. Das Marinearsenal in Wilhelmshaven stellt als weitere Dienststelle die Einsatzbereitschaft von Schiffen und Booten der Deutschen Marine sicher. Eine Verbindungsstelle in Reston/USA vertritt die wehrtechnischen und rüstungswirtschaftlichen Interessen gegenüber staatlichen amerikanischen und kanadischen Stellen sowie gegenüber der dortigen Industrie.

Expo Real: Flughafen BER zeigt neues Büro-/Gewerbeland

Auf dem Areal entlang der Zufahrtsstraße von der Autobahn A113 bis zu den Terminals am BER sollen auf rund 380.000 Quadratmetern Bauland urbane Quartiere mit einem Mix aus hochwertigen Büro- und anderen Gewerbeflächen entstehen.

Auf der Expo Real, die vom 07. bis zum 09. Oktober in München stattfindet, wird die Flughafengesellschaft FBB ihre Immobilienprojekte im unmittelbaren Umfeld des neuen Flughafens BER präsentieren. Modernes Arbeiten direkt am neuen Airport – die Vermarktung beginnt Ende des kommenden Jahres.

Immo-Strategie auf der Expo Real

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir werden direkt am BER ein neues Stadtquartier entwickeln, das für hochwertige Arbeitsplätze mit einer exzellenten Verkehrsanbindung steht. Mit unserer Immobilienstrategie geben wir einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der Region bis weit nach Brandenburg hinein.“ Mit der Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 wird der Flughafenstandort Schönefeld zum wichtigsten Infrastrukturknotenpunkt mit vielfältigen Chancen für nationale und internationale Projektentwickler und Investoren.

Auf der Expo Real in München werden hauptsächlich die Quartiere „Midfield Gardens“ mit Campus-Charakter und „Airgate“ präsentiert, die zwischen den beiden Start- und Landebahnen liegen. Dort sollen Büros, Gastronomie, Co-Working-Spaces, Hotels und Kongresscenter entstehen. Unmittelbar am Willy-Brandt-Platz gibt es bereits einen Standort mit direkter Anbindung an den unterirdischen Bahnhof. Dort wurden ein Büro- und Hotelgebäude sowie mehrere Parkhäuser errichtet. Für ein weiteres Hotel haben die bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen. Dort steht noch ein Baufeld zur Verfügung. Auf Expo Real ist die Flughafengesellschaft am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg in der Halle B2 am Stand B2.420.

Veranstaltungen auf der Expo Real

  • Diskussionsrunde „Der Städtekranz – Die Wachstumsorte der deutschen Hauptstadtregion“ unter Teilnahme von Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup: Montag, 07. Oktober 2019, 13:30 Uhr, Halle B2 am Stand B2.420.
  • Investorengespräch: Dienstag, 08. Oktober 2019, 13:30 Uhr, Halle B1, Konferenzraum B12, Expo Real in München

Flughafen Stuttgart: Neue Ground-Power für Flugzeuge

Der Flughafen Stuttgart setzt auf so genannte stationäre Ground-Power-Anlagen, wo es die Infrastruktur erlaubt, um parkende Jets mit sauberem Strom zu versorgen.

Der Flughafen Stuttgart schließt die ersten sieben Außenpositionen für Flugzeuge auf dem Vorfeld an sein Starkstromnetz an. Das trägt zum Klimaschutz im Luftverkehr bei, denn es ersetzt herkömmliche Generatoren. Dies bedeutet weniger Luftschadstoffe, CO2 und Lärm. Während des Fluges produzieren die Turbinen oder auch die APU eines Flugzeugs Strom für die Instrumente im Cockpit, das Licht, die Klimatisierung und die Bordküche. Am Boden wird dafür Energie von außen benötigt – sogenannte Ground Power. Die Maschinen werden mit Wechselstrom mit 400 Hertz und einer Spannung von 115 Volt versorgt.

Strom und synthetischer Kraftstoff

Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) begrüßte die Inbetriebnahme der neuen Anlage am Montag, den 30. September 2019: „Bis zum Jahr 2020 sollen die CO2-Emissionen aus dem Abfertigungsbetrieb am Flughafen Stuttgart gegenüber 2009 um 80 Prozent reduziert werden – und dieses Ziel ist dank der Bodenstromversorgung nun in greifbare Nähe gerückt. Die Umstellung auf stationären Bodenstrom an den Außenpositionen ist ein weiterer Schritt, den Klimaschutz am Flughafen zu verbessern – was ich mit Nachdruck unterstütze.“

„Wir wollen den Flughafen bis spätestens 2050 klimaneutral betreiben. Überall dort, wo es keine elektrischen Lösungen gibt, setzen wir bereits auf synthetische Kraftstoffe. Diese sind emissionsärmer und damit eine gute Übergangstechnologie auf dem Weg zur einer konsequenten Elektrifizierung der Prozesse am Boden. Das bringen wir mit diesem Projekt weiter voran. Das ist gut für die Umwelt und unsere Mitarbeiter auf dem Vorfeld“, betont Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der FSG.

Elektrifizierung für mehr Nachhaltigkeit

Der Flughafen Stuttgart nimmt im Herbst 2019 die Bodenstromanlagen an den ersten sieben von insgesamt 14 geplanten Außenpositionen in Betrieb. 2020 gehen die nächsten sieben an den Start. Circa 125.000 Liter Diesel werden dadurch pro Jahr weniger verbraucht. Das Projekt ist Teil der fairport-Strategie des Landesflughafens. Dieser will dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten europäischen Airports sein. Seit 2013 nimmt die Flughafengesellschaft die schrittweise Erneuerung auf dem Vorfeld vor. Dabei wurden unter den neuen Betonplatten Kabel verlegt, Bodenstrom-Anschlüsse installiert und eine neue Trafostation errichtet. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von rund 3,5 Millionen Euro.

Diamond DA42 MPP Spezialflugzeug: 9 Stunden Aufklärung

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Die Diamond DA42 MPP hat für ihren Einsatz im Andoya Space Center eine Testkampagne in Norwegen abgeschlossen. Das Spezialflugzeug war mit einem Trakka TC-300 EO/IR Kamerasystem ausgestattet.

Die Diamond DA42 MPP flog bei Tag und Nacht verschiedene Überwachungsszenarios zum Küstenschutz. Dabei stand das Identifizieren und Lokalisieren von verschiedenen Bedrohungen auf dem Programm. Doch neben See- und Landaufklärung gab es beispielsweise auch Kontrollflüge über die Überlandleitungen. Zur Bodenstation wurden die Daten mittels einer Anbindung in Echtzeit durch einen Viasat Enerlinks III HD Line-of-Sight Data Link übertragen. Das Trakka Systems TC-300 Gimbal wiegt nur 19 Kilo als eine in Kardanaufhängung mitgeführte Kamera.

Neun Stunden Flug – Vorteil mit der Diamond DA42

Das Andøya Test Center (ATC) auf dem gleichnamigen Space Center dient als Testfeld für Aerospace- und Schifffahrtsanwendungen. Die Insel Andøya im Norden Norwegens liegt wenige Kilometer nördlich des Polarkreises. In den Monaten August und September konnte die DA42 MPP alle gestellten Aufgaben erfüllen, sagte Mats Mikalsen Kristensen, Operations Manager beim Andøya Space Center. Die Diamond kann hier insbesondere Ihren Vorteil der langen Flugzeit ausspielen. Die Aufgaben hätten sonst in mehreren Flügen durchgeführt werden müssen, was Betriebskosten erhöht. Mit der Menge an Informationen stelle einen unerreichten Kostenvorteil in der gesamten Industrie dar, sagte Mario Spiegel, Sales Manager, Diamond Special Mission Aircraft. Testpilot Fanni Pajer von Diamond macht zudem deutlich, es wären in den ca. 9 Stunden Flug immer noch Energiereserven übrig gewesen.

Austrian Airlines & Eurowings: Flugverkehr abgestimmt

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Der Lufthansa-Konzern stimmt die Flugangebote der beiden Töchter Austrian Airlines und Eurowings stärker aufeinander ab. Austrian Airlines und Eurowings stellen sich in Österreich neu auf und verstärken ihre Zusammenarbeit. Gemeinsames Ziel ist es, das Drehkreuz Wien zu stärken und den dezentralen Verkehr aus den Bundesländern heraus auszubauen.

Austrian Airlines soll für die bessere Steuerung der Transferverkehre die Netzplanung am Drehkreuz Wien übernehmen. Dazu werden vier Flugzeuge von Eurowings ab 01. Januar 2020 für Austrian Airlines samt Crews im „wet lease“ fliegen.

Das Ziel ist, das Drehkreuz Wien zu stärken und den dezentralen Verkehr aus den Bundesländern heraus auszubauen. Zugleich soll Eurowings ihre Präsenz am Airport Salzburg stark ausbauen und in der Mozartstadt von einem auf drei Flugzeuge des Typs Airbus A319 wachsen. Darüber hinaus verstärkt Eurowings ihr touristisches Programm ab dem Flughafen Innsbruck mit Vollcharter-Flügen zu Warmwasserzielen.

Eurowings-Strategie weiter umgesetzt

Eurowings folge damit der Strategie, auf dezentrale Strecken – sogenannte Point-to-Point-Verkehre – zu konzentrieren, so Austrian Airlines. „Wir bleiben die Nummer eins am Standort, in fünf, sechs oder zehn Jahren“, sagt Andreas Otto, CCO von Austrian Airlines, „Austrian übernimmt die Koordination der Flüge vom Drehkreuz Wien, Eurowings hingegen die dezentralen Verkehre. Nachfragestarke Strecken wie BarcelonaBirminghamNürnbergRom und Zadar werden wir stärker an das Drehkreuz anbinden und öfter anfliegen.“

Robert Jahn, Geschäftsführer von Eurowings Europe, spricht von einer klaren Win-Win-Situation: „Wir ändern unsere Flugformation. Austrian stärkt das Drehkreuz Wien, Eurowings wird die sprichwörtlichen Flanken abdecken und sich konsequent auf das wichtige Point-to-Point-Geschäft fokussieren. Damit wollen wir gemeinsam die Pole-Position der Lufthansa Group in Österreich nicht nur festigen, sondern ausbauen.“ Im Rahmen der engeren Zusammenarbeit werden ab Januar 2020 folgende Destinationen im Streckennetz der Austrian Airlines angeboten:

  • Barcelona wird künftig zwei Mal täglich angeflogen (Ausbau von 12 auf 14 Flüge pro Woche)
  • Birmingham bis zu täglich (von vier auf sieben Flüge pro Woche)
  • Nürnberg bis zu zwei Mal täglich (von elf auf zwölf Flüge pro Woche)
  • Rom sogar drei Mal täglich (von zwölf auf 21 Flüge pro Woche) sowie
  • Zadar bis zu täglich (von zwei auf sieben Flüge pro Woche).

AUA von Terminal 3 in Wien

Das touristische Flugprogramm (von Austrian und Eurowings) im Sommer 2020 wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Der Check-In dieser Flüge wird zukünftig bei Austrian Airlines in Wien im Terminal 3 stattfinden. Die bestehenden Linien-Verbindungen von Eurowings zwischen Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Köln und Wien bleiben im Streckennetz der Eurowings und werden von Deutschland aus angeflogen. Diese Flüge starten weiterhin vom Terminal 1 in Wien.

Für Austrian Airlines bedeutet dieser Schritt zusätzlichen Schub für die Strategie #DriveTo25. Denn zu den zehn angekündigten A320 werden nun noch vier Flugzeuge der Eurowings dazu stoßen. Austrian Airlines hatte im Januar angekündigt, ihre kleineren Turboprop-Maschinen bis 2021 auszuflotten und gleichzeitig ihre Airbus-Mittelstrecke von 36 auf 46 Flugzeuge aufzurüsten. Diese Flottenänderung befindet sich gerade in Umsetzung. Der erste der zehn A320 soll in Kürze in Wien landen. Ab Dezember wird der 37. Airbus dann erstmals für Austrian abheben.

Austrian Airlines: dezentrale Strecken neu ordnen

Im Zusammenhang mit der strategischen Konzentration auf den Heimatflughafen Wien steht auch die Entscheidung von Austrian Airlines, die dezentralen Strecken zwischen den Bundesländern und Deutschland neu zu ordnen. In einem ersten Schritt stellt Austrian Airlines die Routen Salzburg-Frankfurt und Graz – Frankfurt innerhalb des Konzerns neu auf und übergibt diese Strecken voraussichtlich zum Jahreswechsel 2019/2020 an Lufthansa.

Die neuen Verbindungen werden ab 23. Oktober buchbar sein. Die Anzahl der Flüge auf beiden Routen wird sich durch die Umstellung nicht ändern: Salzburg-Frankfurt wird im kommenden Winterflugplan 28 Mal pro Woche bedient, Graz-Frankfurt 26 Mal. Auch die bisherigen Flugzeiten bleiben bis auf kleine Anpassungen bestehen.

Mix in der Flotte im Einsatz

Zwischen Salzburg und Frankfurt wird sich allerdings die Sitzplatzkapazität insgesamt erhöhen, da Lufthansa mit Airbus A319 und somit größeren Maschinen als bisher fliegen wird. Auf der Strecke zwischen Graz und Frankfurt wird ein Mix aus Airbus A319, Embraer 190 und Bombardier CRJ900 genutzt. Die gesamte Sitzplatzkapazität bleibt hierbei unverändert. Austrian Airlines wird die zwei Embraer Maschinen, welche aktuell jeweils in Salzburg und Graz stationiert sind, künftig für Flüge ab Wien in das europäische Streckennetz einsetzen.

Flughafen München auf Platz 5 der Welt

Der Flughafen München ist in den Kreis der fünf international am besten vernetzten Flughäfen der Welt aufgestiegen. Dieser Wert geht aus den Daten des Official Airline Guides (OAG) hervor, die jedes Jahr einen Megahubs-Index veröffentlichen, in dem die Konnektivität der großen Luftverkehrsdrehscheiben dargestellt wird.

Europa mit viel Vernetzung der Drehkreuze

Nach den neusten Zahlen rangiert München, das in der letzten Erhebung noch den elften Rang belegte, mittlerweile hinter London-Heathrow, Frankfurt, Chicago O’Hare und Amsterdam auf dem fünften Platz. Von München aus wurden im vergangenen Jahr über 260 Flugziele angesteuert. Zur verbesserten Konnektivität des Münchner Airports dürften insbesondere die neueren Langstreckenverbindungen – etwa nach Osaka, Bogota oder Dallas – beigetragen haben.

„Diese hervorragende Platzierung bestätigt einmal mehr, dass München als bedeutendes Drehkreuz zu einer festen Größe der europäischen Verkehrsinfrastruktur geworden ist. Nutznießer dieser Entwicklung sind vor allem die Reisenden und die Unternehmen aus Süddeutschland, denen am Flughafen München eine breite Auswahl an Nonstop-Verbindungen zu den relevanten Metropolen und Märkten in aller Welt zur Verfügung steht“, erklärte dazu Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh.

Fahrrad-Flughafen-Natur-Rallye am Flughafen Hamburg

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Naturpflege gehört zu einem modernen Flughafenmanagement. Und der Hamburger Flughafen bietet immerhin die größte zusammenhängende Grünfläche Hamburgs. Rund 200 wissensdurstige Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen gingen bei der ersten Fahrrad-Flughafen-Natur-Rallye ihren Fragen zur Natur auf den Grund.

In acht Stationen auf 18 Kilometern rund um das Flughafengelände erfuhren die Kinder auf einer Fahrradtour in Rätseln und Suchspielen, beim Keschern und Experimentieren die Bedeutung von Naturschutz am Flughafen. Denn ein Flughafen hat mehr mit der Natur zu tun, als man denkt.

Eisvogel und Falken auf dem Gelände

Zu Land, zu Wasser und in der Luft, alle Elemente tauchten in den Stationen auf. So beim Erforschen des Eisvogels, dessen Nest man erkunden konnte oder beim Suchspiel in der Heide oder bei Wasserexperimenten, die das Gewässermonitoring des Flughafens vorstellten. Besonders beliebt: die Station des Flughafen-Falkners, der den Schülern seine Greifvögel vorstellte und der den Schülerinnen und Schülern sogar gestattete, die Tiere anzufassen.

Letztlich ging es bei der Rallye aber auch um die kleinen Entdeckungen am Wegesrand. Die Kinder lernten, dass die Natur vor der Haustür auch wild und unaufgeräumt sein darf. „Wo es etwas unordentlich ist, da wächst eher Überraschendes und Zauberhaftes“, wusste schon Loki Schmidt – und so war dieses Zitat der Hamburger Naturschützerin auch die Lösung einer Rätselstation.

Veranstalter der Rallye sind der Flughafen Hamburg und die Loki Schmidt Stiftung. „Mit der Natur-Rallye möchte die Loki Schmidt Stiftung junge Menschen anregen, sich mit der Umwelt vor ihrer Haustür auseinanderzusetzen und ihnen Berufe vorstellen, die sich mit Naturschutz und Technik rund um den Flughafen beschäftigen“, so Axel Jahn, Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung. Moderiert wurde der Tag von John Langley, Naturexperte und vor 60 Jahren selbst Schüler der Lehrerin Loki Schmidt. Nach der erfolgreich absolvierten Rallye erwartete die Schülerinnen und Schüler neben einer Urkunde eine besondere Überraschung: Jede Klasse erhielt einen Gutschein für einen kostenfreien Besuch mit Führung durch die Modellschau des Flughafens und Saatgut für den Schulgarten.

Futter für den Tierpark – Klimawald vom Flughafen

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Es macht Freude zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler den Naturschutz und die dazugehörigen Berufe hier am Flughafen spielerisch entdecken. Uns ist es besonders wichtig, gerade jungen Menschen zu zeigen, wie wir am Hamburg Airport nachhaltig handeln. Ein Team aus 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kümmert sich hier seit mehr als 20 Jahren sehr engagiert um Naturpflege und Umweltschutz – sie haben auch geholfen, diese Rallye mit zu organisieren und umzusetzen.“

Axel Jahn, Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung: „Mit der Natur-Rallye möchte die Loki Schmidt Stiftung junge Menschen anregen, sich mit der Umwelt vor ihrer Haustür auseinanderzusetzen und ihnen Berufe vorstellen, die sich mit Naturschutz und Technik rund um den Flughafen beschäftigen.“

John Langley, Botschafter der Loki Schmidt Stiftung: „Nicht jeder weiß, dass Hamburg Airport einen eigenen Klimawald gepflanzt hat. Oder dass auf dem Flughafengelände Landeplätze für hochbedrohte Wildbienen geschaffen wurden. Wenn die mehr als 280 Hektar große Grünfläche gemäht werden muss, wird das frisch gemähte Gras direkt zum Tierpark gefahren und dort verfüttert. Und nicht zuletzt hat der Hamburg Airport Helmut Schmidt eine unbestrittene Vorreiterrolle im Umweltmanagement. Auch das sind gute Gründe, warum ich als Loki Schmidt Stiftungsbotschafter vor Ort bin.“

Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung

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Die gemeinnützige ADAC Luftrettung ist die weltweit erste Luftrettungsorganisation, die den Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst untersucht.

Science-Fiction oder bald schon Realität bei der Rettung von Menschen in Lebensgefahr? Im Rahmen der Ende 2018 gestarteten Machbarkeitsstudie der ADAC Luftrettung, gefördert von der gemeinnützigen ADAC Stiftung, ist jetzt zum ersten Mal der Einsatz eines Multikopters im Rettungsdienst durchgespielt worden. Noch war der Einsatz von der Alarmierung auf der ADAC Luftrettungsstation bis zur Notfallversorgung des Patienten am Unfallort nur inszeniert.

Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung
Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung

Elektrischer Multikopter für Modellregionenen

Im kommenden Jahr sollen Ergebnisse des Forschungsprojekts veröffentlicht werden. Dann könnten die Erfahrungen aus Theorie und Praxis in ein reales Pilotprojekt einfließen. Multikopter sind neuartige senkrechtstartende Fluggeräte mit mehreren elektrisch angetriebenen Rotoren. Im Fokus der Studie steht die Frage, ob ein solches Fluggerät einen einsatztaktischen Vorteil im Rettungsdienst bietet. Geforscht wird mit einem Volocopter der gleichnamigen Firma aus Bruchsal.

Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung
Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem die ADAC Luftrettung bereits im Bereich Forschung und Entwicklung kooperiert. Für die Machbarkeitsstudie wurden in zwei Bundesländern Modellregionen ausgewählt: der Rettungsdienstbereich Ansbach mit dem Luftrettungsstandort Dinkelsbühl in Bayern sowie Mainz-Rheinhessen und Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz.

Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung
Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung

Für beide Regionen simuliert das Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Ludwig-Maximilians-Universität München (INM) derzeit Luftrettungseinsätze mit Multikoptern am Computer. Ziel des Forschungsprojektes in Kooperation mit Volocopter ist es, den Arzt schneller als im Notarzteinsatzfahrzeug zum Patienten zu bringen, um so die Versorgung nochmals zu verbessern und Leben zu retten.

Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung
Volocopter für Rettungsflüge im Test der Luftrettung

Flugzeugsitze: Die Enwicklung von 1979 bis heute

Als der Welttourismustag 1980 zum ersten Mal stattfand, reisten weltweit 153 Millionen Touristen in andere Länder – heute sind es fast 1,4 Milliarden. Mit Innovation und die Kombination aus Leichtbau, Design und hohen Qualitätsstandards hat der weltweite Lieferant von Premium-Flugzeugsitzen RECARO dazu beigetragen, den Flugverkehr komfortabler und nachhaltiger zu gestalten.

RECARO Flugzeugsitz Modell 2020
RECARO Flugzeugsitz Modell 2020

Die United Nations World Tourism Organization (UNWTO) rechnet damit, dass die Branche bis 2030 durchschnittlich um drei Prozent jährlich wachsen wird. Anlässlich des Welttourismustages am 27. September unterstreicht Sitzhersteller RECARO Aircraft Seating seinen Beitrag zum weltweiten Tourismus insbesondere für die Economy Class.

Günstigeres Reisen, insbesondere mit dem Flugzeug, trägt erheblich zu diesem Wachstumstrend bei, da dadurch mehr Menschen weltweit Zugang zum Fliegen haben. Daher verwundert es nicht, dass sich auch der Flugverkehr in den letzten 40 Jahren verzehnfacht hat. Dieser Wachstumsschub hat zu einer enormen Entwicklung und nie da gewesenen Innovationen in der Luftfahrtindustrie geführt. Flugzeuge sind heute ganz anders als vor 40 Jahren und das gilt auch für deren Sitze. Anlässlich des Welttourismustages lädt der Hersteller von Premium-Flugzeugsitzen RECARO zu einer Reise durch die Geschichte des Flugzeugsitzes ein. Doch nicht nur Aussehen und Haptik der Economy- und Business-Class-Sitze haben sich weiterentwickelt, sondern auch Komfort, Technologie für Leichtbau.

RECARO Flugzeugsitz Modell 3010
RECARO Flugzeugsitz Modell 3010

Economy Class: Beinfreiheit und Ergonomie

Als weltweit führender Hersteller in diesem Segment, sitzt jeder dritte Economy-Class-Passagier in einem Modell von RECARO. Daher legt RECARO großen Wert auf Fluggastkomfort in dieser Klasse. Mit Innovationen und Patenten für quasi jeden Bereich der Economy Class garantiert RECARO bequemes Reisen.

Über 130 Innovationen von RECARO für komfortableres Fliegen wurden in den letzten zehn Jahren zum Patent angemeldet. Die hohe Literaturtasche für mehr Beinfreiheit und die preisgekrönten Komfort Merkmale des Modells CL3710 ermöglichen bequemeres Schlafen in der Economy Class und zählen zu den bekanntesten und am meisten geschätzten Innovationen von RECARO.

RECARO Flugzeugsitz Modell 5210CE
RECARO Flugzeugsitz Modell 5210CE

Business Class: Privatsphäre für das Individuum

Im Vergleich zu den First-Class-Sitzen der 80er und 90er Jahre bieten die heutigen Business-Class-Sitze den Passagieren viel mehr Privatsphäre. Dank größerem Platzangebot und optionaler Schiebetüren hat man im neuesten Sitzmodell CL6710NG von RECARO für die Business Class das Gefühl, in seiner eigenen kleinen Suite zu sein. Durch individuelle Einstellmöglichkeiten des Sitzes können Passagiere ihr Flugerlebnis problemlos an ihre Bedürfnisse anpassen. Zudem wurden Sitzkinematik und Polsterkomfort optimiert, damit ist das neue Modell seinen Vorgängern ergonomisch weit überlegen.

RECARO Flugzeugsitz Modell 3710
RECARO Flugzeugsitz Modell 3710

Nachhaltigkeit hält weiter Einzug

Da die Nachfrage nach Flugreisen weiter steigt, arbeitet RECARO an innovativen Lösungen für mehr Nachhaltigkeit.Deshalb investiert RECARO in die Entwicklung leichterer Sitze mit längerer Lebensdauer. Im Laufe der Jahre hat RECARO oft neue Maßstäbe für leichte Flugzeugsitze gesetzt – sowohl in der Economy als auch in der Business Class. Durch innovative Änderungen an Polster, Schale und dem Aufbau des Sitzes selbst konnte das Gewicht deutlich verringert werden, ohne dabei die Vision „Driving comfort in the sky“ aus dem Blick zu verlieren.

Air New Zealand kauft acht Boeing 787-10 Dreamliner

Air New Zealand hat bei Boeing acht Dreamliner der großen Variante 787-10 bestellt. Die feste Bestellung hat einen Wert von 2,7 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen.

Die größten Dreamliner sollen ab 2022 in das weltweite Streckennetz der Fluggesellschaft integriert werden, wo sie eine Flotte mit 787-9 und B777 ergänzen. Der Flugzeugkauf begann im Mai als Absichtserklärung und beinhaltet die Option die Zahl der Flugzeuge dieser Familie auf bis zu 20 zu erhöhen, sowie von der Version 787-10 auch zur kleineren 787-9 zu wechseln.

787 ersetzen Boeing 777-200ER

Der um 15 Prozent geräumigere Dreamliner 787-10 fasst bei 68 Metern Länge bis zu 330 Passagiere in typischerweise zwei Klassen. Air New Zealand war einer der Erstkunden und hat auch einen Dreamliner in besonderem Look. 787-9 fliegen die Neuseeländer 13 Flugzeuge, einer kommt hiervon noch hinzu. Die neuen Dreamliner ersetzen die alternden acht Boeing 777-200ER von Air New Zealand, die sieben 777-300ER bleiben in Betrieb.

Lufthansa, Ryanair, Easyjet und Condor: Weniger Flüge

Lufthansa, Ryanair, Easyjet und Condor reduzierten im Vergleich zum Vorjahr ihr Angebot. Für diesen September bedeutet das bei 91.000 Starts ab Deutschland ein Minus von zwei Prozent.

Seit Juni 2019 liegt die Zahl der Flüge ab und nach Deutschland unter den Werten von 2018. Bereits Anfang 2019 gingen die Wachstumsraten der Flugbewegungen in Deutschland rapide zurück und erreichten ab April ihren Nullpunkt. „Mögliche Gründe für diese Entwicklung sind die schrumpfende Wirtschaft oder mögliche Überkapazitäten bei den Airlines“, sagt Dr. Peter Berster vom Kölner Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Ob seitens der Verbraucher auch die Flugscham eine zunehmende Rolle spielt, kann nur spekuliert werden. Nachdem der Luftverkehr in Deutschland lange Zeit von hohen Wachstumsraten geprägt war, gab es mit dem Ausscheiden von Air Berlin Ende 2017 einen kurzfristigen Rückgang bei den Flugbewegungszahlen. Aber schon Anfang 2018 konnte das Niveau des Vorjahres wieder erreicht werden. Danach setzte bis Ende 2018 ein rasanter Aufholeffekt ein, der sich 2019 nicht fortsetzte.

Golf-Airlines auf dem Rückzug

Der DLR Global Aviation Monitor 3/2019 verzeichnet zudem europaweit einen Stillstand. So werden mit rund einer Million Starts im September 2019 in Europa ähnlich viele Flüge abgewickelt wie im Vergleichsmonat 2018. „Auf globalem Niveau sehen wir mit insgesamt 3,35 Millionen Starts noch ein Plus von ein bis zwei Prozent bei den Flügen, das sich in der nächsten Zeit auch so fortsetzen wird“, erklärt Berster. „Aber auch hier gehören Wachstumsraten von vier bis fünf Prozent, wie sie in den Jahren 2017 und 2018 üblich waren mittlerweile der Vergangenheit an.“

Das größte Wachstum im Luftverkehr ist aktuell und in naher Zukunft mit drei bis vier Prozent noch in Asien und Südamerika zu finden, wobei der asiatische Luftverkehrsmarkt in den beiden Jahren zuvor mit teils überragenden Zuwächsen von zehn bis zwölf Prozent glänzte. Hohe Rückgänge sind besonders im mittleren Osten zu verzeichnen. So liegt die Anzahl der Flüge zu denen unter anderem die bekannten Golf-Airlines Etihad, Emirates und Quatar beitragen mit rund 106.000 Starts ganze sechs Prozent unter dem Vorjahreswert. Für Europa erwartet der Report ein überdurchschnittlichen Rückgang der Starts und Landungen bis zum Jahresende.

Billigfluglinien wandern zu großen Airports

In Deutschland ist der Negativtrend besonders an einigen kleineren Flughäfen wie Weeze oder Hahn festzustellen. Der Rückzug der Ryanair von den kleineren Standorten führt hier zu deutlich schrumpfenden Flugbewegungen. Beispielsweise kürzt Ryanair in Hahn das Angebot um 40 Prozent, womit der Flughafen insgesamt ein Minus von 26 Prozent verkraften muss. „Wir bemerken verstärkt, dass sich einige Low Cost Carrier deutlicher als in den vergangenen Jahren auf größere Standorte konzentrieren und sich von den kleinen Flughäfen mehr und mehr zurückziehen“, erklärt Berster.

In einzelnen Fällen springen andere Low Cost Carrier in diese Lücken. So hat Eurowings das Angebot in Dortmund um zwölf Prozent reduziert, gleichzeitig hat Wizz Air das Angebot dort um 30 Prozent auf über 500 Flüge gesteigert. Ähnliches ist auf den Flughäfen Bremen oder Berlin-Schönefeld zu erkennen, wo Ryanair reduziert und Wizz Air das Angebot ausbaut oder neu anbietet. In Dresden macht sich mit dem drastischen Rückgang besonders der Konkurs von Germania bemerkbar. Dafür versucht Corendon einzelne ehemalige Strecken von Germania zu übernehmen etwa Rostock – Antalya oder Münster – Antalya oder wie bei Düsseldorf – Antalya auszubauen. Dazu bietet die Airline auch verstärkt von kleineren Flughäfen Flüge an.

Flughafenentwicklung in Deutschland

Einige größere Flughäfen in Deutschland entwickeln sich entgegen dem negativen Trend: Im September 2019 haben die Flughäfen Düsseldorf und Stuttgart zwischen zwei und fünf Prozent mehr Flüge im Angebot als noch im Vorjahr. In Düsseldorf geht dieser starke Ausbau vor allem auf die Eurowings (+9 Prozent), Ryanair/Lauda (+14 Prozent) und Easyjet (+32 Prozent) zurück und in Stuttgart steigert Ryanair/Lauda um mehr als hundert Prozent das Angebot.

Billigflieger auf weltweitem Vormarsch

Während die größten Anbieter in Deutschland wie Lufthansa (-0,6 Prozent), Ryanair (-1,7 Prozent), Easyjet (-4,5 Prozent) oder Condor (-3,9 Prozent) ihr Flugangebot im September reduziert haben, konnten im weltweiten Markt die acht größten Fluggesellschaften die Anzahl der Flüge noch steigern. Dabei bleiben die drei großen allianzgeprägten amerikanischen Airlines, angeführt von American Airlines mit über 192.000 Starts, an der Spitze, vor Delta Air Lines und United Airlines.

Es folgen die beiden Low Cost Carrier Southwest Airlines und Ryanair (+6 Prozent gesamt) vor den beiden chinesischen Airlines China Eastern und China Southern. Ein besonders hohes Wachstum unter den 25 weltweit größten Fluggesellschaften (nach Flügen) zeigen bei den Low Cost Carriern IndiGo aus Indien (+15 Prozent) und Azul aus Brasilien (+21 Prozent).

Lockheed Martin baut HH-60W Combat Rescue Helicopter

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Lockheed Martin baut ab sofort die Sikorsky HH-60W als Combat Rescue Helicopter (CRH). Das Programm bekam den erforderlichen Meilenstein C durch die US-Air Force bestätigt.

Damit wird die Produktion des auf den Black Hawk basierenden Sikorsky HH-60W Combat Rescue Helicopter eingeleitet. Combat Rescue Helicopter heißt das Muster, da es für kritische Such- und Rettungsaufgaben in Kampfsituationen ausgelegt ist und zur Rückholung von Personen aller US-amerikanischen Militärdienste bestimmt ist.

Flug- und Leistungstestprogramm gemäß der Air Force

Vier Hubschrauber wurden bei Sikorsky in West Palm Beach, Florida, gebaut und führten im dortigen Development Flight Center das Flug- und Leistungstestprogramm mit 150 Flugstunden gemäß der Air Force durch. Im Sikorsky-Werk in Stratford befinden sich bereits fünf Hubschrauber in verschiedenen Stadien des Baus. Für die 113 von der USAF bestellten Hubschrauber wird jetzt aber die Serienproduktion und die Lieferkette hochgefahren.

Fähigkeiten für SAR unter Kampfbedingungen

Die SAR-Hubschrauber sollen die älteren Sikorsky HH-60G Pave Hawk ersetzen. Die CRH hätten deutlich mehr Fähigkeiten und eine höhere Zuverlässigkeit als die HH-60G Pave Hawk, so Lockheed Martin. Eine fast verdoppelte Treibstoffkapazität als der interne Tank eines UH-60M Black Hawk, auch fordert eine CRH-Specifikation mehr Fähigkeiten zur Defensive, verbesserte Schwebeleistungen und zusätzliche Systeme als ein derzeitiger Black Hawk HH-60G.

Airbus H145 mit Fünfblattrotor erstürmt Höhenrekord

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Die neue H145 mit Fünfblattrotor von Airbus Helicopters stürmt einen Gipfel nach dem anderen – die neueste Version setzte ihre Landekufen auf den Aconcagua, dem in Argentinien gelegenen höchsten Berg der südlichen Hemisphäre. Seine Gipfelhöhe beträgt 6.962 Meter. Noch nie zuvor landete ein zweimotoriger Hubschrauber in dieser enormen Höhe.

Damit konnte die neue H145 ihre Höhentauglichkeit und ihren großen Flugbetriebsbereich überzeugend unter Beweis stellen. Die Bedingungen für den Einsatz waren aufgrund der atmosphärischen Verhältnisse in dieser Höhe und der Wintersaison extrem. Der Hubschrauber startete in der argentinischen Stadt Mendoza, flog 30 Minuten zum Fuß des Aconcagua und begann dann mit dem Aufstieg. Nach 15 Minuten Steigflug landete die H145 bei einer Temperatur von -22 °C um 13:45 Uhr auf dem Gipfel. Die Crew an Bord des Hubschraubers bestand aus Testpilot Alexander Neuhaus und Flugversuchsingenieur Antoine van Gent.

Der neue Airbus H145 landet in den Anden.

Vier-Achsen-Autopilot hilft beim Touchdown

„Aufgrund der starken Winde von bis zu 30 Knoten und der geringen Luftdichte mussten wir sehr konzentriert fliegen. Das Steuerungsverhalten der H145 ist ausgezeichnet, und in Verbindung mit der Helionix-Avionik und dem Vier-Achsen-Autopilot konnten wir den Gipfel sicher erreichen“, erklärte Alexander Neuhaus, Experimental Test Pilot bei Airbus Helicopters. „Die Leistung des Hubschraubers war hervorragend. Wir konnten ohne Probleme über den Gipfel des Aconcagua fliegen und hatten in dieser Höhe noch Leistungsreserven.“

Begleitet wurde der Testflug von den argentinischen Luftstreitkräften (Fuerza Aerea Argentina), die mit ihren Lama-Hubschraubern Flugunterstützung gaben, der Hochgebirgsrettungspatrouille (Patrulla de Rescate de Alta Montaña) der Polizei von Mendoza, die einen Notfallplan erarbeitete, der Verwaltung des Parque Provinicial Aconcagua, die bei Durchführung und Logistik half, und Helicopters AR, einem lokalen Betreiber mit über 15 Jahren Flugerfahrung mit einer Airbus H125 in der örtlichen Bergregion.

Lagerloser Hauptrotor

Vor der erfolgreichen Höhenflugerprobung in Südamerika bewährte sich die neue H145 bereits bei mehreren Testkampagnen, unter anderem in Spanien (normale Flughöhe) und Finnland (niedrige Temperaturen). Insgesamt haben die beiden H145-Prototypen mit Fünfblattrotor bereits über 400 Flugstunden absolviert. Geplant ist die EASA-Zulassung bis Anfang 2020, gefolgt von der Zulassung durch die FAA und ersten Auslieferungen gegen Ende desselben Jahres.

Die neue Version des H145 von Airbus wurde im März auf der Heli-Expo 2019 in Atlanta vorgestellt. Das neueste Modell des leichten zweimotorigen Multimissions-Hubschraubers ist mit einem innovativen Fünfblattrotor ausgestattet. Dies steigert die Nutzlast der H145 um 150 kg. Zugleich erschließen sich neue Dimensionen bei Komfort, Wartungsfreundlichkeit und Konnektivität.

Die einfache Konstruktion des neuen lagerlosen Hauptrotors soll die Wartung des Hubschraubers erleichtern und den Flug für Passagiere und Besatzung in der H145 noch angenehmer machen. Der Aconcagua ist nicht der erste Berg, den Airbus Helicopters bezwingt. Am 14. Mai 2005 landete der Testpilot Didier Delsalle mit einer einmotorigen H125 auf dem Gipfel des Mount Everest, dem höchsten Berg der Erde.

CanSat-Wettbewerb in Bremen: Dosensatelliten am Start

Beim großen Finale des 6. Deutschen CanSat-Wettbewerbs wird die Raumfahrtstadt Bremen wieder zum Treffpunkt für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Deutschland. Das Gewinnerteam des Wettbewerbes qualifiziert sich für den Europäischen CanSat-Wettbewerb 2020.

Vom 23. bis zum 27. September 2019 präsentieren CanSat-Schulteams 2019 einer Jury aus Experten der Luft- und Raumfahrtbranche ihre selbstentwickelten Minisatelliten. Den Höhepunkt der Kampagne kennzeichnet dabei der Starttag am Mittwoch, 25. September: Bei einem Raketenstart auf dem Flugplatz in Rotenburg/Wümme sollte sich zeigen, welches Team die monatelange Vorbereitungszeit, von der ersten Idee bis zum funktionsfähigen CanSat (englisch für „Dosensatelliten“,) am besten realisiert hat. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt.

Raketenstart Höhepunkt des Wettbewerbs

Die Startkampagne des mittlerweile 6. Deutschen CanSat-Wettbewerbs ist der Abschluss einer intensiven Vorbereitung. In der Kampagnen-Woche erhalten die Schulteams Einblicke hinter die Kulissen der Bremer Raumfahrtindustrie, tauschen sich untereinander aus. Vor allem schlägt dann die Stunde der Wahrheit: Ein halbes Jahr hatten die Nachwuchsforscherinnen und -forscher Zeit, über ihren CanSats zu grübeln, zu tüfteln und zu schrauben, bevor sie am 25. September mit einer Rakete in Richtung Weltraum in eine Höhe von einem Kilometer befördert werden.

Das Ziel: Auf dem Weg zurück zur Erde sollen unterschiedliche Missionen absolviert werden. Am Ende fließt allerdings nicht nur der erfolgreiche Abschluss in die Bewertung der Jury ein, sondern es wird ebenso das Projektmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit der Teams bewertet. Darüber hinaus ist die Finanzierung ihrer Projekte durch Sponsoren von den Teams selbstständig zu bewerkstelligen. Ihre Fortschritte und Ergebnisse müssen sie in schriftlichen Berichten festhalten – ähnlich wie in einer Raumfahrtmission.

Förderer und Paten für junge Raumfahrttechniker

ArianeGroup, Rocketronics, Aviaspace Bremen, Bremen Airport, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DSI Aerospace Technologie GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europaschule Schulzentrum Utbremen, European Space Education Resource Office Germany (ESERO Germany), Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, moskito 360° Markenagentur, Ökumenisches Gymnasium zu Bremen, OHB Bremen, RuhrUniversität Bochum, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Senatorin für Kinder und Bildung, SILVER ATENA Electronic Systems Engineering GmbH, Spacebenefit e.V., Technisches Bildungszentrum Mitte, Verein Deutscher Ingenieure Bremen, Watterott Electronics GmbH, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Flugplätze Braunschweig-Wolfsburg und Emden wollen RTC

Der niedersächsische Verkehrsflughafen Braunschweig-Wolfsburg (ICAO-Code: EDVE) und der Flugplatz Emden (ICAO-Code: EDWE) haben die Tochtergesellschaft der Deutschen Flugsicherung, DFS Aviation Services GmbH, mit einer Machbarkeitsstudie für ein Remote-Tower-Konzept beauftragt.

Flughafen Braunschweig-Wolfsburg will Remote-Tower-Control-Center (RTC-Center)

DFS AS untersucht, inwiefern die Erbringung der Flugsicherungsdienste per Fernüberwachung an den Flughäfen möglich und effizient sein könnte. Ein Remote-Tower-Control-Center (RTC-Center), für das im Rahmen der Studie verschiedene Standorte am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg betrachtet werden, könnte dann die Funktion des bestehenden Towers am Flughafen ersetzen.

Aktueller Flughafentower des Flughafen Emden.
Aktueller Flughafentower des Flughafen Emden.

Flugplatz Emden will AFIS in RTC-Center integrieren

Für den ebenfalls in Niedersachsen gelegenen Flugplatz Emden wird untersucht, ob und wie man die Fluginformationsdienste (Aerodrome Flight Information Services, kurz AFIS) in ein RTC-Center integrieren könnte. Die Studie betrachtet Vor- und Nachteile und wird die an den Standorten vorhandene Technik und erforderliche Kamera- und Sensor-Technologie analysieren. Mit dem Ergebnis ist im Frühjahr 2020 zu rechnen.

Ein RTC-Center könnte die Bedeutung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg als wichtigen Luftfahrt- und Forschungsstandort unterstreichen und seine zukünftige Ausrichtung sicherstellen. Denn in das RTC-Center könnten gegebenenfalls weitere Flugplätze Niedersachsens sowie der Nachbarbundesländer integriert werden. Michael Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg, sagt: „Als Forschungsflughafen ist es für uns wichtig, an der Weiterentwicklung dieser Zukunfts-Technologie beteiligt zu sein.“ Olaf Schmidt, Geschäftsführer des Flughafens Emden, erklärt: „Als führender Flugplatz für die Off-Shore Windindustrie an der Deutschen Nordseeküste ist es für uns von Bedeutung, auch in der Zukunft als zeitgemäßer und effizienter Dienstleister zu agieren.“

Der Kontrollturm am Flughafen Braunschweig Wolfsburg befindet sich direkt auf dem Dach des Hauptgebäudes.
Der Kontrollturm am Flughafen Braunschweig Wolfsburg befindet sich direkt auf dem Dach des Hauptgebäudes.

Flughäfen brauchen individuelle Konzepte

Remote-Tower-Lösungen können für die effiziente und effektive Erbringung von Flugsicherungsdiensten an Flugplätzen sorgen. Mit einer speziellen Kamera-Technologie, welche die Sicht aus dem Kontrollturm ersetzt, können Fluglotsen den Flughafen sicher aus der Ferne überwachen. Kosten für Gebäude, Infrastruktur und Betrieb können reduziert, Prozesse vereinfacht werden. Der Neubau eines sanierungsbedürftigen Kontrollturms ließe sich beispielsweise vermeiden. Konzepte sind vielfältig und individuell.

Remote-Tower-Lösungen sind aktuell weltweit eines der zentralen Themen der Flugsicherungsbranche. „In der DFS-Gruppe bauen wir auf Erfahrung auf diesem Gebiet. Unser Mutterkonzern hat bereits ein eigens entwickeltes Konzept erfolgreich im Einsatz. Wir freuen uns, dieses Know-how nun für die beiden Flugplätze einfließen zu lassen und in der Studie gemeinsam passgenaue Lösungsoptionen ganzheitlich zu betrachten“, sagt Andreas Pötzsch, Geschäftsführer der DFS Aviation Services GmbH.

RTC-Center in Leipzig überwacht Flughafen Saarbrücken

Die DFS Deutsche Flugsicherung hat Ende 2018 das erste RTC-Center in Leipzig in Betrieb genommen. Von dort wird der Flughafen Saarbrücken kontrolliert. Auch die Flughäfen Erfurt und Dresden sollen in Zukunft von dort überwacht werden.

Eindruck des DFS Arbeitsplatzes zur Überwachung des Flughafens Saarbrücken aus dem Remote Tower Center in Leipzig.
Eindruck des DFS Arbeitsplatzes zur Überwachung des Flughafens Saarbrücken aus dem Remote Tower Center in Leipzig.

Delta Air Lines: Mehr Direktflüge Berlin – New York

Nach der Ankündigung von Branchenvertretern Berlins und New York Citys, im Bereich Tourismus in Zukunft enger zusammenzuarbeiten, zieht Delta Air Lines, die Airline mit den meisten Flügen zwischen Europa und den USA, nach.

Die Fluggesellschaft verlängert in 2020 die saisonale Verbindung Berlin – New York JFK. Flüge zwischen den beiden Metropolen werden im kommenden Jahr vom 02. April bis zum 24. Oktober angeboten. DL93 startet täglich um 10:25 Uhr in Berlin und erreicht den Big Apple noch am selben Tag um 13:30 Uhr Ortszeit. DL92 hebt von New York JFK jeden Tag um 18:20 Uhr ab und landet um 08:40 Uhr des Folgetages wieder in der deutschen Hauptstadt. Darüber hinaus werden im kommenden Jahr auch die Flugverbindungen in die griechische Hauptstadt Athen und die dänische Hauptstadt Kopenhagen von New York City aus bis Ende Oktober und damit länger als im Vorjahr angeboten.

Dreiviertelmillion Plätze mehr über den Atlantik

Insgesamt plant Delta im Jahr 2020 rund 780.000 zusätzliche Sitzplätze auf Transatlantik-Verbindungen zum bestehenden Angebot hinzuzufügen und baut ihr Drehkreuz in Boston weiter aus. So werden neue saisonale Flüge nach Rom, ein zweiter täglicher Flug nach Paris und neue Verbindungen nach London-Gatwick und Manchester gestartet. Die Fluggesellschaft wird zudem die saisonalen Flüge zwischen Boston und Edinburgh sowie Lissabon, zwei Strecken die erst 2019 starteten, erweitern.

„Der Sommer ist immer die verkehrsreichste Reisezeit des Jahres. Der gestiegenen Nachfrage nach Flügen von Europa in die USA begegnen wir im nächsten Jahr unter anderem mit der Verlängerung unseres Berlinangebotes“, erklärt Thomas Brandt, Regional Manager Sales – Central and Eastern Europe bei Delta „Wir sind stolz darauf, dass wir die Airline mit den meisten Flügen zwischen Europa und den USA sind. Zudem haben wir immer das Ziel vor Augen, unseren Passagieren das beste Reiseerlebnis zu bieten und haben deshalb erheblich in die Optimierung unserer Flugzeuge, unserer Services und unseres Produktes investiert.“

Services auf langen Reisen bei Delta

Ab 2020 bietet Delta Air Lines zudem auf allen transatlantischen Flügen, die mindestens sechseinhalb Stunden dauern, die Business Class der Airline ‚Delta One‘ an. Das Premium-Erlebnis in dieser Reiseklasse beinhaltet Flugbegleiter, die sich ausschließlich um die Delta One-Kabine kümmern, Flat-Bed-Seats, extra breite Inflight-Entertainment-Bildschirme und saisonal wechselnde Delta One-Menüs sowie ein exklusives Weinangebot, mit eigens von Master Sommelière Andrea Robinson ausgewählten Weinen.

Zusätzlich zu Deltas preisgekrönter Zuverlässigkeit im Bereich Operations und Service erhalten Passagiere in allen Klassen auf Flügen zwischen Europa und den USA kostenlose Mahlzeiten, Snacks und Getränke. Im November dieses Jahres implementiert Delta zudem ein einzigartiges globales Gastronomie-Konzept in der Main Cabin, inklusive Begrüßungscocktails, Hot-Towel-Service und Mix-and-Match-Optionen für Premium-Apéro und größere Vorspeisen. Für alle Sitzplätze sind auch ein persönliches Unterhaltungssystem mit kostenlosem Zugang zu Filmen, Musik und Spielen installiert sowie ein kostenloser Messenger-Service, Gepäckfächer über den Sitzen, Wi-Fi und optimierte Amenity-Kits verfügbar.

Robinson Heli R66 erreicht 1.000.000 Betriebsstunden

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Robinson Helicopter hat für seinen Drehflügler R66 den Meilenstein von 1.000.000 Flugstunden der weltweiten Flotte erreicht. Der Hubschrauber R66 mit einem RR300-Triebwerk von Rolls-Royce hat diese Markte ohne auch nur einen Bericht von einem Triebwerksausfall erreicht.

Der R66 übertrifft damit die Anforderungen der EASA für kommerziellen Hubschrauberflug mit nur einem Triebwerk bei Weitem, so Robinson.  Robinson Helicopter begann die Auslieferung des ersten R66 einen Monat nach dessen Zulassung im November 2010.

Robinson Helicopter R66
Robinson Helicopter R66

Hubschrauber mit Touchscreen und Optionen

Seit dem hat der amerikanische Hersteller für zivile Hubschrauber 960 Einheiten des R66 ausgeliefert. Das Muster war auch am Nordpol unterwegs und wird mit verschiedenen Optionen angeboten. Glascockpit mit Touchscreens gibt es von Avidyne. Dazu kommen verschiedene ZusatztanksKameraausrüstungen sowie ein Lasthaken.

Robinson Helicopter R66
Robinson Helicopter R66

Airbus Super-Heli ACH160 auf der Monaco Yacht Show

Airbus Corporate Helicopters (ACH) zeigt den modernsten zivilen Hubschrauber ACH160 auf der Monaco Yacht Show.

Die ACH160 ergänzt damit die Präsenz von der ACH145 und der leichteren ACH135, die alle für den Betrieb auf einer Yacht ausgestattet sind. Die neue ACH160 erfliegt sich dabei einen Blick über die Bucht von Monaco, wenn sie am 26. September auf auf der Superyacht Lürssen Flying Fox landen und starten wird – eine Symbiose von Luxus der Airbus ACH160 mit der 139 Meter langen Yacht. Denn auch das innere des Hubschraubers wurde vom Superyacht-Designstudio Harrison Eidsgaard in Zusammenarbeit mit ACH Creative Style Studio entworfen.

Der neue Airbus H145 landet in den Anden.

ACH160 bald bei Kunden

Airbus Helicopters baut bereits die ersten Maschinen der Airbus ACH160 im Werk von Marignane. Noch dieses Jahr soll der Hubschrauber seine Zulassung durch die EASA in der Transportkonfiguration erhalten, nächstes Jahr werden dann die ersten Airbus ACH160 an Kunden ausgeliefert. Weitere Ausstellungsplätze von Hubschraubern sind die Station C09 mit der ACH135 und einem Interieur von der Airbus-eigenen ACH Line auf der 50 Meter langen Yacht von Tankoa. Die Airbus ACH145 kann auf der Terrasse des Yacht Clubs von Monaco besichtigt werden. Dieser Hubschrauber erscheint dort in der Mercedes Benz Style Special Edition.

Condor: Brüssel entscheidet Kredit und Schutzschirm

Die Condor Flugdienst GmbH hat von der Bundesregierung und der hessischen Landesregierung die Zusage über eine Bürgschaft für einen sechsmonatigen Überbrückungskredit in Höhe von 380 Millionen Euro erhalten. Wann die Entscheidung aus Brüssel vorliegt, kann noch nicht gesagt werden.

Die Zusage ist Voraussetzung für eine Prüfung durch die Europäische Kommission. Erst nach einer positiven Entscheidung aus Brüssel wird der Kreditbetrag von der KfW ausgezahlt.

Hilfe Tausende Angestellte

Die Staatsbürgschaft für einen Überbrückungskredit wurde beantragt, um mögliche Liquiditätsengpässe bei Condor zu verhindern, die sich aus der Insolvenz der englischen Condor-Muttergesellschaft Thomas Cook Group plc ergeben. „4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Partner und Kunden von Condor danken der Bundesregierung und der hessischen Landesregierung für ihre Zusage. Condor ist ein operativ gesundes und profitables Unternehmen, welches auch im laufenden Jahr ein positives Ergebnis verzeichnen wird. Weil unsere Liquidität für die saisonal bedingt schwächere Buchungsperiode von unserer insolventen Muttergesellschaft verbraucht wurde, benötigen wir diese Brückenfinanzierung für den Winter. Die Zusage ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung unserer Zukunft,“ so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Flotte fliegt – Schutzschirm vor Thomas Cook

Der Flugbetrieb der Condor läuft wie geplant weiter. Die Mitarbeiter sind hoch motiviert und arbeiten rund um die Uhr daran, Kunden zuverlässig an ihre Ferienziele in aller Welt und auch wieder zurück nach Hause zu bringen. Um sich von möglichen Forderungen der insolventen Konzernmutter Thomas Cook Group plc zu befreien und sich aus dem Konzernverbund zu lösen, beabsichtigt die Condor Flugdienst GmbH einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens zu stellen.

Was ist ein Schutzschirmverahren?

Das Schutzschirmverfahren ist eine Besonderheit des deutschen Insolvenzrechts, das in Fällen mit einer positiven Aussicht auf eine erfolgreiche Restrukturierung von Gericht gewährt werden kann. Darüber hinaus wird ein vorläufiger Gläubigerausschuss bestellt werden, in dem die wesentlichen Gläubigergruppen wie die Lieferanten, Arbeitnehmer und Flughafenbetreiber vertreten sein werden. 

„Als profitables Unternehmen mit einem positiven Cash Flow und einer guten Geschäftsentwicklung befreien wir uns mit dem Schutzschirmverfahren von möglichen Forderungen unserer englischen Konzernmutter Thomas Cook Group plc. Dieser Schritt ist in der derzeitigen Lage das Beste für unsere Kunden, unsere Geschäftspartner und für uns. Denn wir erlangen so die volle Unabhängigkeit von der Thomas Cook Group plc und mehr Sicherheit für unsere Zukunft. Es ist ein für uns formal notwendiger und logischer Schritt.

Condor fliegt planmäßig weiter

Unser Geschäftsbetrieb läuft planmäßig weiter, und wir sorgen auch weiterhin dafür, unsere Gäste sicher und zuverlässig an ihr Ziel zu bringen“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Unsere Flotte ist in Betrieb, und der Ticketverkauf für Flüge mit Condor läuft ganz normal weiter.“

Mit großer Erleichterung haben auch die Piloten der VC die Nachricht aufgenommen, dass die Bundesregierung der Condor Flugdienst GmbH einen Überbrückungskredit gewährt. Dieser ermöglicht es der Airline sich selbständig profitabel aufzustellen und sich unabhängig von Thomas Cook plc eine Zukunftsperspektive aufzubauen.

„Wir wissen, dass dieser Weg nicht einfach sein wird, glauben aber daran, dass – wenn Unternehmen, Gewerkschaft und Politik zusammenarbeiten – der Erhalt der Condor möglich sein wird. Unter dieser Voraussetzung steht es für uns außer Frage, unseren Beitrag zu leisten,“ so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. Die Vereinigung Cockpit will im engen Austausch mit der Geschäftsleitung bleiben. Um das Vertrauen der Passagiere und der Öffentlichkeit in Condor aufrechtzuerhalten, muss jetzt das Ziel aller Beteiligten sein, einen reibungslosen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.

Antriebsexperte MTU Maintenance eröffnet Singapur-Büro

Die MTU Maintenance ist ab sofort mit einer Repräsentanz in Singapur, im Zentrum für Luftfahrtleasing, vertreten. Das neue Büro befindet sich im Central Business District und wird während der zurzeit stattfindenden Fachmesse MRO Asia feierlich eröffnet.

MTU Maintenance wird damit in der Region für Kunden leichter erreichbar und kann direkt mit speziell auf die Bedürfnisse von Leasinggebern zugeschnittenen MRO-Lösungen agieren. Bis zum Jahr 2029 werden rund 40 Prozent (heute 23 Prozent) der weltweiten Flugzeugflotte im asiatisch-pazifischen Raum im Einsatz sein, ein erheblicher Teil davon im Rahmen von Leasing-Vereinbarungen. Darüber hinaus werden in Asien in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich über 2.000 Flugzeuge stillgelegt.

Luc Morvan hat die Leitung der neuen Repräsentanz in Singapur übernommen. In dieser Funktion ist er für den Ausbau der geschäftlichen Aktivitäten der MTU Maintenance in der Region Asien-Pazifik verantwortlich. „Die Eröffnung dieses Büros ist ein logischer weiterer Schritt in unserer globalen – aber auch lokalen – Wachstumsstrategie. Damit rücken wir in unmittelbare Nähe zur Luftfahrt- und Leasingindustrie in Asien“, sagt Martin Friis-Petersen, Vertriebs- und Marketingchef bei der MTU Aero Engines.

Strategische Positionierung: Asien-Pazifik mit Bedarf

„Wir sind bestens darauf vorbereitet, um die großen Flotten, die nun in die Jahre kommen und ersetzt werden müssen, optimal zu unterstützen. Unsere intelligenten und kreativen End-of-Life-Strategien für Triebwerke mindern das Risiko für Leasinggeber und Betreiber bis zur endgültigen Außerdienststellung“, erklärt Morvan. „Darüber hinaus können wir mit diesem Schritt auch die technischen Asset-Management-Dienstleistungen rund um die Uhr für alle Kunden sicherstellen.“

Die MTU Maintenance ist der führende Anbieter von maßgeschneiderten Serviceleistungen für zivile Luftfahrtantriebe. Der Triebwerksexperte bietet Betreibern und Eigentümern höchste Zuverlässigkeit bei optimierten Kosten. Das breite Spektrum an Servicelösungen deckt alle Aspekte der Triebwerksinstandhaltung, einschließlich Asset Management und Leasing, ab. Die MTU Maintenance hat rund 30 Triebwerkstypen im Portfolio, darunter die neuesten Modelle wie PW1100G-JM und Leap-1B. In den fast 40 Jahren ihres Bestehens hat das Unternehmen mehr als 18.000 Shopvisits abgewickelt. Dank herausragender technischer Expertise in Verbindung mit fundierten Marktkenntnissen und solider Finanzkraft findet die MTU Maintenance immer optimale und passgenaue Lösungen für ihre Kunden.

Airbus A400M Tankflugzeug betankt H225M und H160

Bei vier Flügen, die bei Tag über Südfrankreich durchgeführt wurden, erreichte die A400M mit 51 Betankungskontakten einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur vollen Einsatzfähigkeit als Tankflugzeug.

Die A400M, das Airbus-Transportflugzeug der neuen Generation, hat die ersten Hubschrauber-Luftbetankungsübungen mit einer H225M erfolgreich absolviert. Die Tests wurden von der französischen Flugerprobungsstelle „DGA Essais en vol“ koordiniert. Die Tests, die ohne Treibstoffabgabe in Flughöhen zwischen 300 und 3.000 Metern und bei bis auf 105 Knoten reduzierten Fluggeschwindigkeiten stattfanden, bestätigten die positiven Ergebnisse der bereits zu Beginn dieses Jahres durchgeführten Annäherungsflüge.

Airbus A400M Tankflugzeug betankt H225M und H160
Airbus A400M Tankflugzeug betankt H225M und H160

Annäherung vor Betankung durch A400M

Der nächste Schritt im Flugerprobungsprogramm beinhaltet Luftbetankungsvorgänge mit Treibstoffabgabe, die bis Ende 2019 stattfinden sollen, bevor es 2021 dann an die endgültige Zulassung geht. Das Flugtestprogramm beinhaltete auch erste Annäherungsflüge der A400M an einen Hubschrauber vom Typ H160, die von der französischen Beschaffungsbehörde DGA im Rahmen der Machbarkeitsstudie für den Guépard (zukünftiger militärischer Mehrrollenhubschrauber für die französischen Streitkräfte) gefordert wurden. Auch diese Tests wurden erfolgreich durchgeführt. Die Fotos  zeigen die A400M bei Luftbetankungsübungen ohne Treibstoffabgabe mit einer H225M, (betrieben von Airbus Helicopters betrieben) und mit einer H160.

UFODRIVE vermietet Tesla Limousinen am Köln Bonn Airport

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Das Mietwagen-Angebot am Köln Bonn Airport wächst – und zwar ganz elektrisch: Seit kurzem vermietet das Luxemburger Start-Up-Unternehmen am Flughafen Tesla Model S Limousinen und das kleinere Model 3.

Das innovative Angebot am Köln Bonn Airport richtet sich an Geschäftsreisende genauso wie an alle, die einmal ein Tesla-Elektrofahrzeug ausprobieren wollen. UFODRIVE positioniert sich dabei bewusst im Luxussegment.

Die vier Elektrofahrzeuge mit Premium-Ausstattung können unkompliziert und komplett digital mit der UFODRIVE-App gebucht und direkt im Mietwagenzentrum von Parkhaus 2 abgeholt werden. Die Autos lassen sich mit der App öffnen. Los geht es ab 99 Euro pro Tag für das Tesla Model 3 und ab 149 Euro für das Model S. Köln/Bonn ist der zweite deutsche Flughafen, an dem das Angebot von UFODRIVE eingeführt wurde.

UFORDRIVE espandiert mit Tesla

„Mit UFODRIVE steht Mietwagen-Nutzern eine zusätzliche, innovative Option zur Verfügung. Vereint werden soll dabei der Umweltschutzgedanke mit einem hohen Maß an digitalem Kundenkomfort“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Da die Teslas elektrisch unterwegs sind, wird durch die Fahrzeuge kein CO2 ausgestoßen.

„Der Köln Bonn Airport ist der nächste Schritt unserer geplanten europaweiten Expansion“, erklärt Renaud Marquet, Chief Operation Officer UFORDRIVE. „Nachdem wir Ende 2018 den ersten deutschen Standort eröffnet haben, sind wir sehr erfreut, Köln/Bonn als unsere nächste Basis in Deutschland einzurichten. Wir hoffen, dass in den kommenden Monaten weitere Stationen folgen.“