Die NASA hat dem Rüstungs-, Luft- und Raumfahrtnd Lockheed Martin Aufträge zum Bau von sechs OrionRaumschiffen erteilt. Enthalten sind auch Leistungen für den Betrieb sowie Optionen für weitere Raumfahrzeuge.
Die NASA setzt seit dem Ende der Space Shuttles auf ein neues Konzept des bemannten Raumflugs, hin zu weiter entfernten Zielen wie Mond und vielleicht auch Asteroiden. Das Raumfahrzeug dazu ist die neue Orion, deren wesentliche Bestandteile auch in Europa gebaut werden und auf die automatischen Versorgungsmodule ATV der ESA zurückgehen. In der Entwicklung für Orion ist das Unternehmen der Hauptauftragnehmer. Die Fertigstellung von Orion mit der Bemannten Kapsel soll Lockheed Martin nun für sechs Einheiten übernehmen. Gleichzeitig hat die NASA Optionen für weitere sechs Raumfahrzeuge des Typs notiert.
Mond und Mars: Bau von Orion wird billiger
Der Vertrag mit dem Titel OPOC (Orion Production and Operations Contract) legt alleine noch keine Liefermenge oder -zeiten fest (IDIQ, indefinite-delivery, indefinite-quantity). Damit werden Programmstarts und erste Produkte bezahlt. Einen ersten Auftrag für Orion-Kapseln erteilte die NASA zu den Missionen Artemis drei bis fünf für 2,7 Mrd. US-Dollar. Im Fiskaljahr 2022 will die US-Raumfahrtbehörde drei weitere Orions für die Missionen Artemis sechs bis acht, dann nur noch für 1,9 Mrd. Dollar beziehen. Die sechs weiteren Orion könnten mit IDIQ bis 2030 bestellt werden. Die Stückpreise zur Produktion sollen dann nochmals gesenkt werden.
Orion dient auch der Mission Artemis III, welche die nächsten Männer und auch die erste Frau auf den Mond befördern soll. Dies ist schon für das Jahr 2024 vorgesehen. Dann sollen sie über einen Knotenpunkt im All mithilfe einer Landeeinheit auf dem Mond landen. Später soll Orion auch als Vehikel für Reisen zum Mars dienen. Zunächst wollen aber Lockheed Martin und die NASA die kürzlich fertiggestellte Orion für Artemis I, einer unbemannten Mondmission, auf den Weg bringen. Auch Artemis II, die erste bemannte Mission zum Mond, ist bereits im Kennedy Space Center in Florida in Vorbereitung.
Die Cessna Citation Longitude hat jetzt die Typenzulassung durch die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA bekommen. Damit kann Cessna den Super-Midsize-Jet an Käufer ausliefern.
Die Citation Longitude hat laut Cessna im Vorfeld der Musterzulassung die härteste Prüfung durchlaufen, die an einer Citation je durchgeführt wurde. Dies betraf sowohl das Testflugprogramm wie auch Strukturprüfung und Teile-Qualifizierung. Annähernd 6.000 Flugstunden wurden für die Zulassung des neuen Flugzeugs absolviert. 31.000 Meilen wurden allein schon auf der World-Demotour zurückgelegt. Gebaut wird die Citation Longitude beim Werk des Cessna-Mutterkonzerns Textron Aviation in Wichita.
Die Citation Longitude soll aber nicht nur das Fliegen für die Piloten mit einem modernen Flightdeck Garmin G5000, sondern auch für die Passagiere komfortabler machen. Mehr Beinfreiheit, ein Geräuschpegel halb so hoch wie beim nächsten Wettbewerber und eine Kabinendruckhöhe von 5.950 Fuß (ca. 1.813 Meter) sollen die Longitude als Flaggschiff der Citation-Familie auszeichnen. Bis zu 12 Passagiere und dazu noch einen optionalen Klappsitz für ein Crew-Mitglied fasst der Business Jet.
Cessna Citation Longitude Kabine
Cessna bringt die Citation Longitude mit einer interkontinentalen Reichweite von 3.500 Seemeilen an den Start. 1.600 Pfund Treibstoffvorrat fasst das Flugzeug und fliegt bei einer Höchstreisegeschwindigkeit von 483 Knoten (ca. 895 km/h). Schub leisten die Turbofantriebwerke von Honeywell HTF7700L mit FADEC.
Airbus hat Premium AEROTEC mit der Fertigung des Rear Center Tank (RCT) für die neue Langstreckenversion der Airbus A320-Familie – den A321 XLR – beauftragt. Vorbereitende Arbeiten wie die Herstellung der Fertigungsmittel sollen zeitnah beginnen.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass Airbus uns die Fertigung dieser technisch anspruchsvollen Struktur anvertraut“, sagt Premium AEROTEC CEO Dr. Thomas Ehm. „Wir standen mit unserem Angebot für dieses Arbeitspaket im harten internationalen Wettbewerb mit entsprechendem Kostendruck. Der Anlauf eines umfangreichen Restrukturierungsprojektes führt schließlich dazu, dass wir den RCT wettbewerbsfähig herstellen können. Das neue Arbeitspaket wird einen positiven Einfluss auf die Höhe der ab Ende 2020 an den Auslastungsrückgang anzupassende Mitarbeiterzahl haben.“
RCT-Bau für A321XLR profitiert vom Eurofighter
Start der Einzelteilfertigung ist bereits für das Frühjahr 2020 vorgesehen, die Montage der ersten Tanks wird ab Herbst 2020 am Standort Augsburg stattfinden. Das Unternehmen profitiert beim Bau des Rear Center Tank für den A321XLR unter anderem von seiner umfangreichen Erfahrung in der Fertigung des Eurofighter-Rumpfmittelteils, das ebenfalls in Augsburg produziert wird und einen vergleichbaren Integraltank enthält.
Über Premium AEROTEC
Premium AEROTEC ist ein Global Player in der Luftfahrtindustrie und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von zwei Milliarden Euro. Kerngeschäft sind die Entwicklung und Herstellung von Flugzeugstrukturen aus Metall- und Kohlenstofffaserverbundstoffen. Das Unternehmen verfügt über Standorte in Augsburg, Bremen, Hamburg, Nordenham und Varel in Deutschland sowie im rumänischen Braşov. Premium AEROTEC beschäftigt insgesamt rund 10.000 Mitarbeiter.
Die Flugvermessungen für das ILS der Nordwest-Landebahn beginnen an den Tagen um 23:00 Uhr und sind um ca. 03:00 Uhr des darauffolgenden Tages beendet.
Vom 26. bis voraussichtlich 29. September 2019 wird das Instrumentenlandesystem (ILS) der Nordwest-Landebahn des Frankfurter Flughafens vermessen. Ein speziell hierfür ausgerüstetes Messflugzeug überprüft dabei die Präzision der Signale, die für sichere Landungen erforderlich sind. Untersucht werden beide Betriebsrichtungen, also Anflüge sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen kommend. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen kommen, müssen die Vermessungsflüge an einem späteren Ersatztermin fortgeführt werden. Dieser Zeitraum läge dann zwischen dem 18. und dem 22. Oktober 2019.
Präzise Navigation für Flugzeuge
Die Vermessung des Instrumentenlandesystems wird von der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben. Sie sind wichtig für die sichere, geordnete und flüssige Verkehrsabwicklung an den Flughäfen. Das Instrumentenlandesystem unterstützt den Luftfahrzeugführer bei der Navigation während des Anfluges. Dies geschieht im Wesentlichen durch die elektronische Definition von Anflugkurs und Gleitwinkel durch Signalgeber am Boden. Die Signale werden im Flugzeug empfangen und den Piloten im Cockpit angezeigt. Nur durch Vermessungsflüge mit speziell dafür ausgerüsteten Flugzeugen kann die Präzision dieser Signale überprüft werden.
Typ Beechcraft Super King Air 350 im Einsatz
Aufgrund des tagsüber sehr hohen Verkehrsaufkommens am Frankfurter Flughafen ist es notwendig, Messflüge in die Nachtzeit zu legen. Zum Einsatz kommt dabei ein kleineres Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Die Maschine wird grundsätzlich und soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermeiden.
Heike Fölster, die Finanzgeschäftsführerin der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB), hat um eine Auflösung ihres Vertrages gebeten.
Heike Fölster ist seit 2013 Finanzgeschäftsführerin der Flughafengesellschaft. Jetzt hat Fölster den Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Bretschneider um die vorzeitige Auflösung ihres Vertrages gebeten, wie das Unternehmen mitteilte. Gründe nannte die FBB derzeit nicht. Der Aufsichtsrat will in seiner Sitzung am kommenden Freitag über die jetzt anstehenden Schritte für eine Nachbesetzung beraten.
Die internationale Raumfahrt feierte in diesem Sommer 50 Jahre Mondlandung durch die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen auf dem Mond. Heute steht der Mond wieder im Fokus vieler Raumfahrtprojekte.
Was bringt die Zukunft für die Raumfahrt noch? Technologischen Innovationen stehen Herausforderungen wie der zunehmende Weltraummüll oder Aspekte der Sicherheit und der Finanzierung gegenüber. Die Raumfahrtbranche ist sich einig, dass die Aufgaben gemeinsam, organisations- und länderübergreifend angegangen werden müssen, um die Zukunft der Raumfahrt sinnvoll zu gestalten. So auch auf dem 68. Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK), der vom 30. September bis 02. Oktober 2019 in Darmstadt stattfindet. Auf dem größten wissenschaftlich-technischen Networking-Event der Luft- und Raumfahrtbranche Deutschlands treffen sich rund 600 Experten und der wissenschaftliche Nachwuchs, um sich über aktuelle Themen der Branche auszutauschen.
Raumfahrt bedeutet Zusammenarbeit
Seit einigen Jahren beteiligen sich immer neue Akteure aus der ganzen Welt an der Zukunft der Raumfahrt, darunter ganze Staaten aber auch immer mehr private Unternehmen. Damit Europa in dem stetig wachsenden Markt nicht den Anschluss verliert, ruft der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner (im Bild), die europäischen Akteure dazu auf, eine gemeinsame Antwort zu finden. Dabei richtet er sich an die Unternehmen, aber auch an die einzelnen ESA-Mitgliedstaaten. Wörner wirbt dafür, die Raumfahrtprogramme der Länder gemeinsam auf europäischer Ebene zu bestreiten.
Kurz vor der ESA-Ministerratskonferenz Ende November, bei der über neue Vorschläge und die Finanzierung in den nächsten Jahren entschieden wird, stellt Wörner seine Pläne für eine effiziente europäische Weltraumpolitik in seinem Plenarvortrag „United Space in Europe“ beim DLRK in Darmstadt vor. Neben einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit arbeiten Wörner und die ESA auch stetig an Kooperationen mit anderen Raumfahrtnationen – wie zum Beispiel beim amerikanischen Raumschiff Orion, dessen einer Teil, das europäische Servicemodul ESM, in Europa entsteht. Eine engere globale Kooperation könnte sich zukünftig auch in Wörners Vision einer permanenten Forschungsstation auf dem Mond, dem „Moon Village“, zeigen, bei der Nationen aus aller Welt auf dem Mond zusammen arbeiten und leben sollen.
Raketen wie wiederverwenden?
Ein limitierender Faktor für Projekte wie das Moon Village oder auch die weitere Exploration des Weltraums sind unter anderem die hohen Raumtransportkosten. Eine Möglichkeit diese zu senken, bieten wiederverwendbare Raumtransportsysteme. Mit seiner Falcon 9 fliegt das US-amerikanische Unternehmen SpaceX bereits seit einigen Jahren mit wiederverwendbaren Raketen. Damit bietet es derzeit die günstigsten Preise für einen Raketenstart. Aber auch in Europa wird seit vielen Jahren an Konzepten für wiederverwendbare Raumtransportsysteme geforscht.
So arbeiten zum Beispiel sechs europäische Unternehmen und Einrichtungen, darunter auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), an dem Projekt RETALT (RETro Propulsion Assisted Landing Technologies). Drei Jahre lang untersuchen die Partner Aerodynamik, Aerothermodynamik, Flugdynamik, Navigation und Steuerung sowie Strukturteile, Materialien und Mechanismen von rückwärtslandenden Raketen. Denn obwohl die Falcon 9 schon erfolgreich fliegt, sind viele physikalische Phänomene dahinter noch gar nicht genau bekannt.
Im Rahmen des Projekts werden zwei Konzepte für senkrecht startende und landende Raketen getestet: RETALT1 mit zwei Stufen – ähnlich einer Falcon 9 oder Ariane 5 – von der die erste Stufe wieder landen soll und RETALT2 mit nur einer Stufe für kleinere Nutzlasten. Wo die Forschung heute steht und woran das DLR in diesem Bereich arbeitet, erläutert Ingrid Dietlein in ihrem Plenarvortrag zum Thema „Wiederverwendbarkeit von Trägersystemen: Forschungsprogramm im DLR“.
Was braucht die Raumfahrt als Nächstes?
Eine weitere Möglichkeit, die Kosten in der Raumfahrt zu senken, ist die additive Fertigung. Zum Beispiel bei Triebwerksteilen können durch die Technologie Fertigungsschritte eingespart oder mehrere Funktionen in einem Bauteil kombiniert werden. Darüber hinaus ermöglicht sie ganz neue Bauteile, die mit klassischen Fertigungsmethoden nicht denkbar gewesen wären. Zudem wird das Material hier nur dort eingesetzt, wo es tatsächlich gebraucht wird. So sind neben Materialeinsparungen auch immer leichtere Strukturen möglich. Mit diesen vielzähligen Vorteilen etabliert sich die additive Fertigung zunehmend in der Luft- und Raumfahrt.
Insbesondere für den Leichtbau bietet sie ungeahnte Designfreiheiten. Gleichzeitig birgt das Verfahren jedoch auch Herausforderungen, denen sich die Anwendung und Forschung stellen muss. Prof. Dr. Christian Mittelstedt, Fachgebietsleiter Konstruktiver Leichtbau und Bauweisen an der Technischen Universität Darmstadt, beleuchtet in seinem Vortrag beim DLRK dieses Feld aus Sicht der Leichtbauforschung. Er zeigt sowohl Potenziale als auch ungelöste Probleme auf und bietet einen Ausblick auf die praktische Anwendung mit Hilfe neuer Herstellungs- und Analysekonzepte.
Um die additive Fertigung und weitere Technologien geht es auch in der DLRK-Sitzung „Zukunft der Raumfahrt“. Sie beschäftigt sich auf einer allgemeineren Ebene mit den zentralen aktuellen und anstehenden Raumfahrtthemen. In einer interaktiven Vortragsrunde diskutieren Vertreter aus Industrie und Forschung mit dem Publikum, was gerade in der internationalen Raumfahrtlandschaft passiert und wie Deutschland in diesem dynamischen und zunehmend kommerziellen Umfeld aufgestellt ist. Zur Sprache kommen insbesondere die Themen New Space, Big Data, Automatisierung und der Mond als eines der nächsten Ziele in der Raumfahrt. Die Sitzung „Zukunft der Raumfahrt“ soll über die Konferenz hinaus wachsen, um regelmäßig neue Impulse zurück in die deutsche Raumfahrtpolitik zu geben.
Raumfahrt als Helfer im Alltag
Weitere Sitzungen auf dem DLRK zeigen außerdem, wie die Raumfahrt helfen kann, das Leben auf der Erde in den verschiedensten Bereichen zu verbessern. So werden wieder Projekte aus dem Nationalen Raumfahrtprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vorgestellt, wie zum Beispiel das Projekt „SenSituMon“, in dem innovative Methoden und Technologien für das automatisierte großflächige Monitoring von Überflutungsgebieten aus Satellitendaten entwickelt werden. Der Informationsdienst zu Hochwasser und Starkregenereignissen soll bei drohenden und akuten Überschwemmungen bewohnter Gebiete mitteilen, wann das Hochwasser kommt, welche Flächen betroffen sind und wie lange die Gefahr bestehen wird.
Auch das Myotones-Projekt wird beim DLRK vorgestellt. Es analysiert nicht-invasiv die grundlegenden biomechanischen Eigenschaften der Skelettmuskeln mithilfe eines kleinen Geräts. Auf der Internationalen Raumstation ISS testete es die durch fehlende Schwerkraft bewirkten Veränderungen im ruhenden menschlichen Muskel bei den Astronauten. So kann erstmals der Muskelstatus objektiv, schnell und einfach bestimmt werden und der Erfolg von Gegenmaßnahmen bei Muskel- und Knochenschwund in Form von Sportprogrammen besser bewertet werden.
Auf der Erde können die Erkenntnisse zum einen für die Verbesserung von Rehabilitations- und Trainingsprogrammen, zum anderen aber auch für das Bewerten des Trainingserfolgs im Fitness- und Leistungssport genutzt werden. Auf dem Kongress werden die vorläufigen und zum Teil unerwarteten Ergebnisse des Projekts präsentiert. Insgesamt beschäftigen sich zwölf Sitzungen mit den reinen Themen der Raumfahrt. Weitere 24 behandeln Querschnittsthemen zum Beispiel aus der Aerodynamik oder der Fertigung, die sowohl für die Luft- als auch für die Raumfahrt relevant sind.
Die nationale Fluggeselschaft aus Kasachstan Air Astana erhält den A321LR über Leasing von der Air Lease Corporation. Die A321LR stößt bei der Fluggesellschaft schon auf eine Flotte von 18 Airbus der Muster A320 (acht Flugzeuge), A321 (vier Flugzeuge), A320neo und A321neo (jeweils drei Flugzeuge). Die A321 Long Range wird von Pratt & Whitney-Motoren angetrieben.
Streckenexpansion innerhalb einer Flugzeugfamilie
Ausgestattet ist die A321LR für Air Astana mit 166 Sitzen in zwei Klassen. 16 Business Class-Sitze befinden sich in dem Airliner, mit dem Air Astana Routen nach Europa und Asien ausbauen will. Die A321LR entstammt der neuen Familie A320neo und wurde von Airbus für bis zu 4.000 nm (7.400 km) Reichweite konzipiert. Die Maschinen sind nicht nur sparsamer, sondern auch deutlich leiser und bieten mehr Komfort für Reisende.
Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) appelliert an die Bundesregierung, ihrer Verantwortung für die Arbeitsplätze bei Condor gerecht zu werden und den beantragten staatlichen Überbrückungskredit zu gewähren.
Condor setzt ihren Betrieb nach dem Insolvenzantrag ihrer britischen Muttergesellschaft Thomas Cook derzeit ohne Einschränkungen fort. Bei Flügen, die über Thomas-Cook-Reiseveranstalter wie z.B. Öger Tours oder Bucher Reisen gebucht wurden, kann es zu Änderungen oder Ausfällen kommen. Passagiere werden gebeten, sich an ihren jeweiligen Reiseveranstalter zu wenden.
Passagiere sollten Informationen einholen
Der britische Touristikkonzern Thomas Cook hatte am Montagmorgen einen Insolvenzantrag gestellt. Die deutschen Veranstaltertöchter, zu denen Marken wie Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen oder Air Marin gehören, haben den Verkauf von Reisen nach eigenen Angaben derzeit eingestellt.
Die Nachricht der Thomas Cook-Insolvenz ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fluggesellschaft Condor Flugdienst GmbH, die seit Bestehen der Airline eine hervorragende Arbeit leisten, ein Schock. Die deutsche Tochter der Thomas Cook ist seit langem eine profitable Airline. Nun muss alles getan werden, um die Arbeitsplätze bei Condor zu sichern.
Pilotenvereinigung appelliert für Condor-Hilfe
VC Präsident Markus Wahl macht deutlich: „Wir appellieren an die Bundesregierung, ihrer Verantwortung für die Arbeitsplätze bei Condor gerecht zu werden und den beantragten staatlichen Überbrückungskredit zu gewähren. Das Geschäft von Condor ist profitabel, das Unternehmen hat eine Zukunft.“
Bemühungen der Gewerkschaften
Dieser Kredit soll laut Wahl den kurzzeitigen finanziellen Engpass der Condor ausgleichen, der durch die Insolvenz der britischen Mutter Thomas Cook plc eingetreten ist. Dabei ist es wichtig, dass die Gewerkschaften in alle Bemühungen zur Zukunftssicherung eng eingebunden bleiben. Die Vereinigung Cockpit unterstützt das Bemühen der Condor-Geschäftsführung, den Kunden und Mitarbeitern durch den Überbrückungskredit eine langfristige Zukunft zu sichern.
Nautische Navigation bedeutet auch auf hoher See den Standort auf wenige Meter genau bestimmen. Dafür wird schon seit vielen Jahren satellitengestützte Navigation genutzt, bald könnte der R-Mode zum Standard bei VDES werden.
Terrestrisches Backupsystem
In besonders komplizierten Situationen, bei denen auf Seewegen präzise navigiert werden muss, müssen genaue Positionsdaten ständig zur Verfügung stehen. Störungen oder Ausfälle der Signale aus dem All können gravierende Konsequenzen für die Schifffahrt haben. Seit Oktober 2017 arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am sogenannten R-Mode-System, welches als terrestrisches Backupsystem bei temporären Ausfällen oder lokalen Störungen satellitengestützter Systeme in der Zukunft zum Einsatz kommen soll.
R-Mode Bestandteil von VDES
Ziel ist die Implementierung von R-Mode im zukünftigen maritimen Kommunikationsstandard VDES. Schon im Juli 2019 wurden am Ammersee erste erfolgreiche Tests durchgeführt, um auf Basis des in der Schifffahrt weltweit eingesetzten Automatischen Identifikationssystems (AIS) bzw. dessen derzeit in Entwicklung befindlicher Erweiterung (VDES – VHF Data Exchange System) die Distanz eines Empfängers zu den Senderstationen schätzen zu können. Hierzu wurden die Schiffe MS Augsburg und MS Utting mit modifizierten AIS/VDES Empfängern ausgestattet. Diese Messungen sind ein notwendiger Schritt von der Theorie zur ersten Evaluierung unter realen Ausbreitungsbedingungen hin zu dem Testbed in der Ostsee.
DLR organisierte ‚R-Mode Workshop‘ bei der IALA in Paris
Aktuell wird in der Ostsee unter Leitung des DLR dazu das erste weltweite Testfeld im Rahmen des Projektes R-Mode Baltic entwickelt und aufgebaut. Diese und andere Ergebnisse wurden nunmehr auf dem durch das DLR organisierten ‚R-Mode Workshop‘ bei der International Association of Marine Aids to Navigation and Lighthouse Authorities (IALA) in Paris in einem breiten Expertenkreis vorgestellt und diskutiert. Die Bilder zeigen die erfolgreichen Tests am Ammersee im Juli 2019 auf Basis des automatischen Identifikationssystems (AIS). Es soll bei temporären Ausfällen satellitengestützter Systeme als Backupsystem zum Einsatz kommen.
Erfolgreiche Tests am Ammersee auf Basis des automatischen Identifikationssystems (AIS)
Über IALA
IALA ist eine internationale technische Vereinigung, die Schifffahrtsbehörden, Herstellern und Wissenschafts- und Ausbildungseinrichtungen eine Plattform zum Austausch und Vergleich ihrer Erfahrungen und Leistungen bietet. Die Zusammenarbeit in der IALA ist geprägt von den gemeinsamen Bemühungen, Navigationshilfen weltweit zu harmonisieren und somit sicherzustellen, dass Schiffe sich sicher und kostengünstig bewegen können und gleichzeitig die Umwelt geschützt wird.
Lars Mosdorf wurde vom Aufsichtsrat der Flughafen Düsseldorf GmbH zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Der 39-Jährige tritt sein Amt am 01. Januar 2020 an und folgt auf Dr. Martin Kirchner-Anzinger, der Ende Juni das Unternehmen verlassen hatte.
Lars Mosdorf komplettiert somit neben Thomas Schnalke (Vorsitzender der Geschäftsführung) sowie Michael Hanné (Geschäftsführer und Arbeitsdirektor) das Airport-Management und zeichnet zukünftig für die kaufmännischen Bereiche und die IT verantwortlich.
Positionen bei Fraport und St. Petersburg
Lars Mosdorf ist seit 2017 Chief Financial Officer (CFO) und stellvertretender Generaldirektor des Pulkovo Airports im russischen Sankt Petersburg. Pulkovo zählt mit rund 20.000.000 Passagieren zu den größten Flughäfen von Russland. Von 2006 bis 2017 bekleidete er verschiedene kaufmännische Positionen bei der Fraport AG, zuletzt als Bereichsleiter Wirtschaftliche Steuerung im Segment Aviation. Lars Mosdorf studierte in Konstanz, Paris und Shanghai Verwaltungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Management und hält zudem einen Executive MBA an der Goethe Business School Frankfurt.
Im Namen des Aufsichtsrates erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Rolf Pohlig: „Ich freue mich, dass wir mit Lars Mosdorf einen sehr qualifizierten Manager mit langjähriger Erfahrung in der Flughafenbranche gewinnen konnten. Ich wünsche Herrn Mosdorf viel Erfolg und bin mir sicher, dass er die Geschäftsführung um Thomas Schnalke und Michael Hanné optimal ergänzen wird, um die Position des Flughafens Düsseldorf als Nordrhein-Westfalens Tor zur Welt weiter zu stärken.“
An Donnerstag den 26. September und Freitag den 27. September wird routinemäßig Gummiabrieb von der Asphaltfläche der großen Start- und Landebahn entfernt.
Flughafen Köln Bonn öffnet Querwindbahn
Dafür wird die Bahn am Flughafen Köln Bonn jeweils von 08:00 bis 18:00 Uhr für den Luftverkehr gesperrt. Da die kleine Start- und Landebahn derzeit wegen Bauarbeiten außer Betrieb ist, wird der Flugbetrieb in dieser Zeit über die Querwindbahn (Runway 06/24) abgewickelt.
Der britische Touristikkonzern Thomas Cook plc hat in London mit sofortiger Wirkung Insolvenz beantragt. Von der Insolvenz nicht betroffen ist die deutsche Tochtergesellschaft Condor, die bekanntgegeben hat, den Flugbetrieb vorerst normal weiterzuführen.
Die bisherige Konzernmutter Thomas Cook Group plc musste heute Nacht einen Insolvenzantrag stellen. Trotz intensiver Bemühungen hat der Konzern keine Refinanzierung durch Fosun, Banken und Gläubiger erreichen können. Condor selbst ist profitabel.
Überbrückungskredit beantragt
Die Ferienfluggesellschaft Condor als deutsche Gesellschaft kann prinzipiell aber den Betrieb weiterführen. Um Liquiditätsengpässe bei Condor zu verhindern, wurde ein staatlich verbürgter Überbrückungskredit beantragt. Dieser wird derzeit von der Bundesregierung geprüft. Ab Düsseldorf, von wo am Morgen zehn Condor-Verbindungen geplant waren, sind alle pünktlich zu ihren Destinationen gestartet. Für den gesamten Tag sind 18 Abflüge vorgesehen.
Die Fluggesellschaft Condor hat am Flughafen Düsseldorf einen Marktanteil von sechs Prozent. Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH: „Der Insolvenzantrag von Thomas Cook kam für uns sehr überraschend. Bis zuletzt deutete in der Öffentlichkeit nichts auf ein mögliches Scheitern der Finanzierungsgespräche hin. Umso mehr begrüßen wir die Entscheidung der Condor, den Flugbetrieb aufrecht erhalten zu wollen und unterstützen hier am Standort operativ nach unseren Möglichkeiten.“
Infos beim Reiseanbieter einholen
Insgesamt bedient die Airline mit Sitz in Frankfurt im diesen Sommer 38 Ziele mit bis zu 110 wöchentlichen Abflügen. Für den Winter 2019/20 sind planmäßig 13 Ziele mit bis zu 37 wöchentlichen Abflügen vorgesehen. Urlauber, die in den kommenden Tagen ihre Reise über Thomas Cook oder deren Tochterunternehmen gebucht haben, werden gebeten, sich bei ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Situation zu informieren.
Condor Flüge werden weiterhin durchgeführt, obwohl die Muttergesellschaft Thomas Cook Group plc Insolvenz eingereicht hat. Deutschlands beliebtester Ferienflieger ist seit vielen Jahren profitabel und bringt jährlich über acht Millionen Gäste zu über 100 Zielen weltweit. „Condor ist seit über 60 Jahren auf den Ferienflug spezialisiert und die erste Wahl für Gäste, die in den Urlaub fliegen. Grund hierfür ist neben einer vielfältigen Zielauswahl, ein gutes Produkt zu einem attraktiven Preis sowie ein herausragendes Vertriebsnetzwerk im touristischen Bereich,“ so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir konzentrieren uns auch weiterhin auf das, was wir am besten können: Unsere Gäste pünktlich und sicher in den Urlaub zu fliegen.“
Trauer um den ersten Deutschen im All: Sigmund Jähn. Vorstand und die Mitarbeitenden des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben die Nachricht zur Kenntnis nehmen müssen, dass Sigmund Jähn, der erste Deutsche im All, am 21. September 2019 verstorben ist.
„Mit Sigmund Jähn verliert die deutsche Raumfahrt einen weltweit anerkannten Kosmonauten, Wissenschaftler und Ingenieur“, sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, „Der erste Deutsche im All hat sich auch immer als Brückenbauer zwischen Ost und West im Sinne der friedlichen Nutzung des Weltraums verstanden. Seine Botschaft, für die Erde ins All, werden wir in ehrendem Gedenken bewahren und fortführen.“
Sigmund Jähn als Kosmonaut im All
Am 26. August 1978 brach der DDR-Bürger Sigmund Jähn als erster Deutscher ins All auf. Zusammen mit seinem sowjetischen Kommandanten Waleri Fjodorowitsch Bykowski flog er zur sowjetischen Orbitalstation Saljut-6. Dort führte Jähn viele wissenschaftliche Experimente durch. Mit seinem achttägigen Flug, bei dem er 125 Mal die Erde umrundete, ist er in Ost und West bekannt geworden.
V.l.n.r.: Gerhard Thiele, Reinhold Ewald, Klaus-Dietrich Flade, Ulrich Walter, Hans Schlegel, Ernst Messerschmid, Thomas Reiter, Sigmund Jähn, Ulf Merbold und Alexander Gerst
Das Gruppenfoto zeigt alle deutschen Astronauten während der Eröffnung der Astronauten-Trainingsanlage :envihab im Jahre 2013: Der erste Deutsche im All, Sigmund Jähn, und alle anderen deutschen Raumfahrer folgten der Einladung zur feierlichen Eröffnung der Forschungsanlage :envihab am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln am 05. Juli 2013: Gerhard Thiele, Reinhold Ewald, Klaus-Dietrich Flade, Ulrich Walter, Hans Schlegel, Ernst Messerschmid, Thomas Reiter, Sigmund Jähn, Ulf Merbold und Alexander Gerst.
Boeing und die Navy der USA haben die Tankerdrohne MQ-25™ zu ihrem Erstflug starten lassen. Das unbemannte Tankflugzeug flog als T1, dem ersten MQ-25 Test Asset, zwei Stunden lang unter Kontrolle durch Testpiloten von Boeing am Boden.
Boeing steuerte die MQ-25, genannt Stingray, von der Station MidAmerica St. Louis Airport in Mascoutah, Illinois. Die sehr flache Drohne absolvierte dabei selbstständig den Taxiweg und den Start, wonach sie eine vorgeschriebene Route abflog. Ziel war es, die grundlegende Flugsteuerung sowie die Kontrolle aus der Bodenstation zu verifizieren. Die Testausrüstung von Boeing dient dabei als Vorläufer und Entwicklungsstudie, EDM (Engineering Development Model). Damit sollen die Ziele einer einsatzfähigen Tankerdrohne abgesteckt und definiert werden.
Tankerdrohne: Bedarf für Flugzeugträger
Boeing hat von der Navy einen Auftrag zum Bau von vier EDM MQ-25 mit einem Volumen von 805 Mio. US-Dollar erhalten. Die MQ-25 soll später den großen Bedarf der Navy an undbemannter Luft-zu-Luftbetankungskapazität decken. Ein Flugzeugträger fernab einer Basis auf der kann nicht einfach auf ein großes Tankflugzeug wie den A330 MRTT oder die KC-46 zurückgreifen. Kleinteilige Lösungen wie eine eigen Tankerdrohne erhöhen somit die Kapazitäten der Flugzeuge, was sonst andere Kampfflugzeuge übernehmen müssen. Die Lufttüchtigkeit war der T1 im September erteilt worden.
Dieses Jahr durften 40 Studierende an der Veranstaltung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Instituts für Flugführung (IFF) der Technischen Universität Braunschweig (TU BS) Summer School teilnehmen.
„Schon während des Studiums selbst aktiv an Flugversuche teilnehmen zu dürfen, ist ein Privileg“, freut sich Lisa Zetsche. Die Studentin ist Teilnehmerin der DLR Uni Summer School, die vom 16. bis 20. September 2019 zum vierten Mal stattfindet. Sieben weitere Luftfahrt-Universitäten sind ebenfalls Partner der Kooperation.
Einblick in die Flugforschung des DLR
„Wir bereiten Flugversuche vor, erheben während des Flugs Daten und werten diese am Ende aus“, sagt Lisa Zetsche. „Dabei stehen uns die ganze Zeit die Fachleute des DLR und der TU BS zur Seite, erklären uns alles und beantworten unsere Fragen.“ Genau das ist das Konzept der DLR Uni Summer School: Praxisnahes Lernen ist in den fünf Tagen, die die Studierenden am DLR und der TU in Braunschweig verbringen, Programm. Nach der Theorie heben die Studierenden in realen Flugversuchen, aber auch simuliert im Air Vehicle Simulator (AVES) des DLR dann ab. Außerdem können sie einen Blick in verschiedene Luftfahrteinrichtungen am Forschungsflughafen Braunschweig werfen und so schon eine Idee bekommen, was sie im späteren Berufsleben erwartet.
Teilnehmer und Organsisatoren der DLR_Uni_Summer_School 2019
Fliegende Hörsäle
Jeweils ein Flugzeug des DLR und der TU stehen den Studierenden als „Fliegender Hörsaal“ zur Verfügung. An Bord des DLR-Forschungsflugzeugs Cessna C208B Grand Caravan, extra angereist aus Oberpfaffenhofen, und dem Flugzeug der TU BS erfassen die Studierenden Daten zu den Flugeigenschaften sowie der Flugleistung. Dabei geht es zum einen um die Standardperformance der Flugzeuge, zum anderen aber auch um spezielle Manöver. Dafür sind die „Fliegenden Hörsäle“ neben dem üblichen Arbeitsplatz für den Flugversuchsingenieur zusätzlich mit individuellenMessplätzen für die Nachwuchsforscher ausgerüstet.
Am Ende der Versuche werten die Studierenden ihre Aufzeichnungen zu den Flügen selbst aus. Dies geschieht in gemischten Gruppen. Ein weiterer Vorteil der DLR Uni Summer School findet Lisa Zetsche: „Dadurch, dass unsere Gruppen aus Teilnehmenden der verschiedenen Unis zusammengesetzt sind, können wir uns auch mit den Studierenden aus anderen Städten austauschen und netzwerken. Die Teilnahme an der Sommerschule hat mir einen umfangreichen Rundumblick ermöglicht, den ich so sonst nicht bekommen hätte“.
Sommerschule im DLR
Sommerschulen haben für die Nachwuchsförderung eine besondere Bedeutung. Sie verknüpfen theoretisches Wissen mit wichtiger Praxiserfahrung. Für die Studierenden besteht die Chance zur Kontaktaufnahme zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Forschungsflughafen für spätere Studien- und Masterarbeiten.
Vom 21. September bis zum 06. Oktober 2019 findet in München das 186. Oktoberfest statt, dazu hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Flugbeschränkungsgebiet „ED-R München“ sowie ein Gebiet mit Funkkommunikationspflicht (Radio Mandatory Zone – RMZ „München“) für den Schutz der Veranstaltung „Wiesn“ eingerichtet.
Sowohl das Flugbeschränkungsgebiet als auch die RMZ werden im Veranstaltungszeitraum täglich von 08:00 Uhr morgens bis 01:30 Uhr des darauffolgenden Tages aktiviert. Das Flugbeschränkungsgebiet hat die Form eines Kreises mit einer Ausdehnung von drei nautischen Meilen (5,5 Kilometer) rund um das Oktoberfest und reicht vom Boden bis zu einer Höhe von „Flugfläche 100“ – das sind umgerechnet ca. 3.000 Meter. Die RMZ hat ebenfalls die Form eines Kreises, allerdings mit einer Ausdehnung von neun nautischen Meilen (etwa 16,6 Kilometer) rund um das Oktoberfest. Dieser reicht vom Boden bis zur jeweiligen Untergrenze des Luftraums C München.
Instrumentenflüge nicht betroffen
Für die „ED-R München“ sind alle Flüge einschließlich des Betriebs von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen in diesem Gebiet untersagt. Ausgenommen hiervon sind Staatsluftfahrzeuge, Flüge der Polizei, Flüge im Rettungs- und Katastrophenschutzeinsatz sowie Flüge nach Instrumentenflugregeln in Flughöhen von 5.500 Fuß (ca. 1.600 Meter) über dem Meeresspiegel und darüber.
Während des Fluges in RMZ „München“ gilt für Luftfahrzeuge nach Sichtflugregeln eine dauernde Hörbereitschaft. Vor dem Einflug in die RMZ ist eine Erstmeldung erforderlich, der Ausflug ist ebenfalls zu melden. Ausgenommen von der RMZ sind die Kontrollzonen München und Oberpfaffenhofen, das Flugbeschränkungsgebiet „ED-R München“ und die RMZ „Oberschleißheim“. Flüge nach Instrumentenflugregeln sind grundsätzlich von den Regelungen nicht betroffen.
Flugbeschränkungsgebiet „ED-R München“
Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete (beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung.
Hessen und Rheinland-Pfalz starten am kommenden Freitag in die Herbstferien. Frankfurt Airport rechnet insbesondere zu Beginn der Ferien wieder mit einem hohen Passagieraufkommen von deutlich über 200.000 Fluggästen pro Tag.
Passagiere sollten zur Ferienzeit unbedingt von zu Hause aus online einchecken, das spart am Flughafen das Anstehen am Schalter. Alternativ ist für viele Airlines die Nutzung eines automatisierten Check-ins in den Abflughallen möglich. Reisende sollten außerdem mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Airport sein.
„Die Infrastruktur unserer beiden Terminals wird zum Ende des Sommerflugplans noch einmal voll ausgelastet sein“, erläutert Thomas Kirner vom Flugbetriebs- und Terminalmanagement. Er bittet alle Passagiere um Verständnis, falls es an den Kontrollstellen zu Wartezeiten kommen sollte und gleichzeitig um aktive Unterstützung: „Eine gute Reisevorbereitung ist wichtiger denn je“, rät er sowohl Urlaubern als auch Geschäftsreisenden, „wer gut vorbereitet ist und all unsere Tipps berücksichtigt, wird dennoch entspannt in den Flieger steigen können.“
Nach der Gepäckaufgabe ist es am besten, wenn sich Passagiere direkt zur Pass- und Sicherheitskontrolle begeben. Im Transitbereich gibt es überall Restaurants, Geschäfte und Freizeiteinrichtungen, wo sich die restliche Wartezeit sinnvoll nutzen lässt.
Gepäckbestimmungen: Was darf wie mit?
Auf die Sicherheitskontrolle sollte man sich optimal vorbereiten. Bei Größe und Gewicht des Handgepäcks sind die Vorschriften der jeweiligen Airline maßgebend. Generell gilt jedoch: so wenig Handgepäck wie möglich. „Denn am bequemsten reist es sich mit leichtem Gepäck“, weiß Kirner. „Reduzieren Sie Ihr Handgepäck daher auf das Nötigste. Dann gehen Sie selbst rasch durch den Kontrollprozess und tragen dazu bei, dass die Wartezeiten sich auch insgesamt in Grenzen halten“, erklärt er. „Machen Sie sich außerdem bitte rechtzeitig schlau, welche Dinge nicht ins Handgepäck dürfen. Gefährliches ist hier absolut tabu. Manche Gegenstände wie Powerbanks, Akkus und E-Zigaretten müssen aber sogar ins Bordgepäck – am besten ist es, alles wird schon zu Hause korrekt verpackt. Das beugt unangenehmen Überraschungen vor.“
An sämtlichen Sicherheitskontrollstellen stehen innerhalb der Warteschlange Vorbereitungstische zum Ordnen des Gepäcks zur Verfügung. Sämtliche Flüssigkeiten gehören in Einzelbehältnissen von bis zu 100 Millilitern in einen wiederverschließbaren Klarsichtbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter. Jeder Fluggast darf einen solchen Beutel mitführen. Ausnahmen bilden lediglich Babynahrung und unterwegs benötigte Medikamente. Die Beutel müssen bei der Kontrolle, ebenso wie alle elektronischen Geräte (Laptop, Tablet, E-Book etc.), separat in der Wanne platziert werden.
Anfahrt zum Airport planen
Bei Anreise mit dem Pkw sollte auf jeden Fall ein Parkplatz vorausgebucht werden. Dies betrifft sowohl das Parken in Terminalnähe als auch die günstigere Alternative des Holiday Parking im Süden des Airports. Für das Bringen und Abholen von Freunden und Verwandten gilt: Bis zu 30 Minuten im Terminalparkhaus kosten einen Euro. Das Parken auf der Terminalvorfahrt ist weiterhin bis zu zehn Minuten lang kostenlos – insgesamt sind diese beiden Optionen für alle Beteiligten am bequemsten.
Die Bundesregierung will heute im Klimakabinett grundsätzliche Weichenstellungen zum Klimaschutz beschließen. Die Vereinigung Cockpit (VC) fordert die Regierungsparteien auf, mit klugen Maßnahmen zu einer echten Reduktion von CO2 beizutragen, statt erneut nur die Steuern zu erhöhen.
Auch Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), erklärte: „Eine Erhöhung der Luftverkehrsteuer für die extrem wettbewerbsintensiven europäischen Verkehre im nationalen Alleingang würde die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen massiv benachteiligen. Ein solcher Schritt hätte erhebliche wettbewerbliche Verwerfungen zur Folge“, so Scheurle.
Nicht einfach übers Geld
„Rein fiskalische Maßnahmen werden keine Verbesserung für den Klimaschutz bringen, wenn nicht gleichzeigt in umweltfreundlichere Technologien und Kraftstoffe investiert wird“, äußerte sich Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir brauchen einen Finanzierungskreislauf, in dem Einnahmen aus dem Luftverkehr effektiv der Weiterentwicklung in Richtung eines CO2-neutralen Luftverkehrs zugute kommen…“ Die Vereinigung Cockpit bekennt sich in einer eigenen Klimaschutz-Policy klar zu einem nachhaltigen und langfristig klimaneutralen Flugverkehr und schlägt konkrete Maßnahmen vor, u.A.:
Einsparung von Emissionen durch effiziente Luftraumorganisation: Mit einem echten europäischen Luftraum (Single-European-Sky) und besserer Zuteilung des oberen Luftraums lassen sich zehn Prozent Emissionen einsparen, allein durch das Vermeiden von Umwegen und aufgrund der Möglichkeit, im oberen Luftraum treibstoffeffizienter zu fliegen.
Förderung klimaneutraler Kraftstoffe mit Power-to-Liquid-Verfahren Seit 2011 werden in Deutschland jährlich 1,2 Mrd. Euro über die Luftverkehrsabgabe erhoben. Diese Sonderbelastung könnte in einem Finanzierungskreislauf die Förderung von Power-to-Liquid Kraftstoffen effektiv voranbringen.
Einnahmen aus diesen Abgaben müssen zweckgebunden für Klimaschutzmaßnahmen im Luftverkehr eingesetzt werden. Markus Wahl weiter: „Ein nationaler Alleingang ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Er würde zu Abwanderungsbewegungen ins benachbarte europäische Ausland und zu massiven Wettbewerbsnachteilen für die deutschen Fluggesellschaften führen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland und Arbeitsplätze in der Luftfahrt bedrohen.“
Technische Ansätze zur CO2-Reduktion
Im Hinblick auf eine CO2-Bepreisung setzt auch der BDL auf internationale Regelungen: „Für den Luftverkehr gibt es international abgestimmte Instrumente, die CO2-Emissionen wirksam bepreisen und reduzieren. Das vermeidet Wettbewerbsverzerrungen, wie sie nationale Alleingänge bei Steuern und Abgaben zwangsweise zur Folge haben.“ Für den innereuropäischen Luftverkehr sei das die Einbeziehung in den Europäischen Emissionshandel. Dadurch sei ein Mechanismus für die Reduzierung von CO2-Emissionen festgelegt. Für den internationalen Verkehr gebe es ab 2020 mit CORSIA ein auf UN-Ebene abgestimmtes Instrument zur CO2-Bepreisung.
„Vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Luftverkehr brauchen wir wirksame Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Unser Ziel, Luftverkehr schadstoffärmer und auf lange Sicht sogar CO2-neutral zu gestalten, lässt sich aber nur durch weitere Investitionen in die Modernisierung der Flugzeugflotten und durch den Ersatz des fossilen durch einen regenerativen Kraftstoff erreichen“, so Prof. Scheurle. Es bedürfe einer Roadmap mit einem klar skizzierten Pfad für die Markteinführung strombasierter Kraftstoffe. Dabei sollten die Einnahmen aus der jetzigen Luftverkehrsteuer dafür genutzt werden, dass alternative Kraftstoffe zu wettbewerbsneutralen Preisen in den Markt gebracht werden.
Im Hinblick auf den innerdeutschen Verkehr unterstrich Prof. Scheurle, dass die Luftverkehrswirtschaft bereit sei, mehr Luftverkehr auf die Schiene zu verlagern. Entscheidend für die Verkehrsmittelwahl der Passagiere sei jedoch weniger der Ticketpreis sondern die Reisezeit. Die durchschnittlichen Preise für innerdeutsche Flugtickets seien mit 160 Euro bereits viereinhalb Mal so hoch wie innerdeutsche Fernbahnpreise. Die Erfahrung zeige, dass die Passagiere immer dann auf die Bahn umsteigen, wenn die Reisezeit die Dauer von rund drei Stunden nicht überschreitet.
Auch die Bundesregierung bestätige in einer aktuellen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, dass ihr keine Kenntnisse vorliegen würden, zu welchen Verlagerungseffekten zwischen den Verkehrsträgern Schiene, Straße und Luftverkehr eine Anhebung der Luftverkehrsteuer führen würde. Steuerliche Lenkungsmaßnahmen dürfen nur eingeführt werden, wenn sie international koordiniert und wettbewerbsneutral stattfinden, kann man den Piloten wie Branchenvertretern entnehmen. Das wäre im Falle einer erneuten deutschen Insellösung nicht der Fall. Ob sich die deutsche Regierung auf den Schutz der eigenen Wettbewerbsfähigkeit einlässt, ist offen.
Zwei Kläger aus Hamburg waren der Auffassung, die DFS verstoße gegen Vorgaben zur Landebahnnutzung dadurch, dass sie bei der Bahnbenutzung zu häufig von der Vorrangregelung abweicht, was zu einer nicht hinnehmbaren zusätzlichen Lärmbelastung der Kläger führe. Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 18. September die Umsetzung der sogenannten Bahnbenutzungsregelungen am Flughafen Hamburg durch die DFS aber in vollem Umfang bestätigt.
Die Bahnbenutzungsregelungen sehen die vorrangige Nutzung bestimmter Start- und Landebahnkonstellationen für die Abwicklung des Flugverkehrs am Flughafen Hamburg vor, soweit nicht die Verkehrslage oder Gründe der Luftverkehrssicherheit, insbesondere Witterungs- und Bahnverhältnisse, zu einer anderen Bahnnutzung zwingen. Im Jahr 2018 klagten die zwei Privatpersonen daher vor dem Hamburgischen Oberverwaltungsgericht gegen die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die DFS, auf Einhaltung der Bahnbenutzungsregelungen. Die Flughafen Hamburg GmbH wurde auf Antrag der Beklagten beigeladen und nahm ebenfalls an dem Verfahren teil.
Praxis der DFS korrekt, Revision zugelassen
Nach mehrstündiger mündlicher Verhandlung am 18. September hat das Oberverwaltungsgericht nun aber klargestellt, dass die Praxis der DFS nicht zu beanstanden ist. So habe die DFS nicht gegen die Vorgaben zur Bahnbenutzung am Verkehrsflughafen Hamburg verstoßen. Das von den Klägern behauptete quantitativ bestimmbare Regel-Ausnahme-Verhältnis in Bezug auf die Benutzung der Start- und Landebahnen kann den Bahnbenutzungsregelungen ebenfalls nicht entnommen werden. Da die Rechte der Kläger somit nicht verletzt sind, wurden die Klagen vollumfänglich abgewiesen. Diese Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig; die Kläger können binnen eines Monats nach Zustellung der Entscheidungsgründe Nichtzulassungsbeschwerde am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erheben.
Am 22. September 2019 veranstaltet die Landeshauptstadt Stuttgart erstmals einen autofreien Sonntag. Zu diesem Anlass ruft die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) Passagiere, Besucher und Beschäftigte dazu auf, vom eigenen Pkw auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Dann heißt es: ohne Auto zum Airport. Die Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr ist am 22. September günstiger als sonst.
Gratis ÖPNV-Fahrten in die Stuttgarter Innenstadt
An diesem Tag sind ÖPNV-Fahrten in der Stuttgarter Innenstadt gratis. Wer über die Zone 1 im VVS-Netz zum Flughafen fährt, zahlt eine Zone weniger. Die erste S-Bahn kommt um 04:57 Uhr am Bahnhof Flughafen/Messe an. Der autofreie Sonntag in Stuttgart bildet den Abschluss der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2019.
Eine der besten ÖPNV-Anbindungen
Der Flughafen Stuttgart ist einer der am besten angebundenen Standorte Baden-Württembergs. Mit Bus, S-Bahn, Fahrrad, E-Auto und via Carsharing ist er klimafreundlich zu erreichen. Mehr als ein Drittel des CO2-Fußabdrucks am Airport stammt vom An- und Abreiseverkehr. Den Anteil derer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen kommen, will die FSG auf künftig 45 Prozent steigern; aktuell sind es circa 23 Prozent. Derzeit wird der Airport mit dem Bau der U-Bahn-Linie U6 an das Stadtbahn-Netz angebunden.
Ryanair kündigte eine neue Strecke von Frankfurt Hahn nach Niš in Serbien an, die ab Januar 2020 zweimal wöchentlich im Rahmen des Winterflugplans 2019 für Frankfurt Hahn von Ryanair durchgeführt wird.
Drei neue Flugrouten: Palermo, Kiew und Niš
Kunden und Besucher am Flughafen Frankfurt Hahn können nun ihren Urlaub bis März 2020 auf 17 Winterrouten, einschließlich drei neuer Routen nach Palermo (dreimal wöchentlich), Kiew (zweimal wöchentlich) und nun auch nach Niš (zweimal wöchentlich) buchen und dabei noch günstigere Tarife und die Verbesserung der Kundenbetreuung durch Ryanair genießen.
Ryanair bietet Sitzplatzverkauf für 9,99 Euro
Zur Feier der neuen Strecke von Frankfurt Hahn hat Ryanair einen Sitzplatzverkauf mit Tarifen von nur 9,99 Euro für Reisen bis Ende November gestartet, der bis Samstag (21. September) um Mitternacht nur online gebucht werden kann.
Am Hamburg Airport präsentierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit den Projektpartnern am 19. September 2019 die Forschungsarbeiten und erste Ergebnisse für Akkuratheit und Effizienz im Flugverkehr. Im Fokus standen dabei neuartige Unterstützungsfunktionen für Tower- und Vorfeldlotsen.
Damit die komplexen Abläufe startender, landender und am Boden rollender Flugzeuge an Flughäfen zukünftig pünktlicher und effizienter werden sowie weiter an Sicherheit gewinnen, haben Partner aus Wissenschaft und Industrie mehrerer Länder im EU-Forschungsprojekt Integrated Airport Operations (IAO) drei technische SESAR-Lösungen implementiert und in umfangreichen Großversuchen an den Flughäfen Nizza, Budapest und Hamburg erprobt. Die Gesamtkoordination des Projekts IAO obliegt dem DLR. Das Projekt wird durch das SESAR Joint Undertaking innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 unter der Nummer 731787 gefördert, die örtlichen Behörden sind beteiligt.
IAO-Innovationen im Test am Flughafen Hamburg
„Im Fokus der Forschungsarbeiten stehen neuartige Funktionen für Lotsen, um am Flughafen die Routenplanung und das Abflugmanagement am Boden zu unterstützen und zusätzliche Sicherheitsnetze zur Verfügung zu stellen“, sagt IAO-Projektleiter Steffen Loth vom DLR-Institut für Flugführung. „Ziel ist es, die aktuelle Verkehrssituation zu berücksichtigen und geplante Prozesse so zu optimieren, dass Verzögerungen vermieden werden und ein effizienterer Flugbetrieb möglich ist.“
Digitaler „Rollverkehrsmanager“ und präzise Taxizeiten
Konkret untersuchte das internationale Team Lösungen für drei Bereiche des Air Traffic Managements an Flughäfen in drei Großdemonstrationen, die die Aufgaben der Tower- und Vorfeldlotsen unterstützen und effizienter gestalten sollen:
Der erste Bereich (Automated assistance to controllers for surface movement planning and routing) umfasst ein Routenplanungstool, das als digitaler „Rollverkehrsmanager“ den Vorfeld-Lotsen eine automatisierte Planung der Flugzeugroutenführung zur Verfügung stellt. Für jedes Flugzeug werden optimierte Rollrouten vom System berechnet und den Lotsen vorgeschlagen, können aber auch jederzeit durch den Operateur verändert werden. Das System reagiert dabei ständig auf sich verändernde Bedingungen und passt die Planungen entsprechend an. Neben der Effizienzsteigerung durch die optimierten Routen soll vor allem auch das Situationsbewusstsein der Lotsen erhöht werden.
Der zweite Lösungsbereich (Pre-departure sequencing supported by route planning) baut auf den optimierten Rollrouten auf und soll dafür sorgen, dass Triebwerke so spät wie möglich gestartet werden. Bisher genutzte, allgemeinere Annahmen für Rollzeiten sollen durch präzisere Taxizeiten ersetzt werden, die für jede einzelne Rollbewegung in der entsprechenden Verkehrssituation ermittelt wird. Neben einer stabileren Abflugplanung ergeben sich damit auch Möglichkeiten, um Kerosin und CO2 zu sparen sowie die Lärmbelastung am Flughafen zu verringern, da die Triebwerke nur so lange wie nötig laufen.
Lotsenarbeitsplatz in der Forschungsanlage ARIF Hamburg
Engmaschigeres Sicherheitsnetz
Der dritte untersuchte Lösungsbereich (Airport safety nets for controllers) nutzt verfügbare Informationen, um neue „Sicherheitsnetze“ an Flughäfen zu ermöglichen. Auf Basis der geplanten Rollroute ist es möglich, kritische Abweichungen im Betriebsablauf und Konflikte auf dem Rollfeld sofort zu erkennen und umgehend zu reagieren. Zusätzlich werden Lotsen dabei unterstützt, Konflikte bei Freigaben und Anweisungen an die Luftfahrzeuge zu vermeiden, indem bereits im Voraus entsprechende Warnungen und Hinweise angezeigt werden.
Live-Betrieb an fordernden Flughäfen
„Die in IAO betrachteten Innovationen haben wir bei Demonstrationen an drei verschiedenen Flughäfen implementiert, um die breite Anwendbarkeit der Systeme trotz deutlicher lokaler Unterschiede sicher zu stellen“, erklärt Projektleiter Loth. Der Flughafen Hamburg besitzt ein System sich kreuzender, voneinander abhängiger Start- und Landebahnen, der Flughafen Nizza abhängige, parallele Start- und Landebahnen mit Kapazitätsproblemen in der Hochsaison und der Flughafen Budapest ebenfalls ein abhängiges, paralleles Start- und Landebahnsystem mit einem komplexen Rollwegesystem.
HungaroControls Remote Tower
Im Laufe des Projekts haben die beteiligten Partner die Infrastruktur für die Versuche an den Flughäfen installiert und die Demonstrationssysteme mit den operativen Flughafensystemen verbunden. Dies erlaubte den Zugriff auf Live-Daten des Flugbetriebs wie die aktuelle Verkehrslage und die dazugehörigen Flugplandaten. „An allen Teststandorten wurden die Versuche mit örtlichen Fluglotsen durchgeführt, um die neuen Systeme möglichst realitätsnah zusammen mit echten Operateuren zu testen und deren Eindrücke und Bewertungen direkt aufzunehmen“, unterstreicht Loth.
Anlässlich der Vorstellung des Forschungsprojekts IAO am Flughafen Hamburg sagte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Wir schätzen die langjährige, gute Zusammenarbeit mit dem DLR wie aktuell bei der Entwicklung von Innovationen für einen noch weiter optimierten Rollverkehr. In unserem Contingency-Raum – so nennen wir das Back-up unserer Vorfeldkontrolle, in dem alle Informations- und Kontrollsysteme als Redundanz zur Verfügung stehen – kann das DLR unter realen Bedingungen forschen und die Anwendung der Systeme mit unseren Lotsen direkt im Live-Betrieb weiter erproben.“
Prof. Dirk Kügler und Michael Eggenschwiler
Forschung zu SESAR 2020
Europa hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, den Luftverkehr in Zukunft pünktlicher und effizienter zu gestalten. Der Verkehr an Flughäfen ist in diesem komplexen System ein entscheidender Faktor. Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms SESAR, gemanagt durch das SESAR Joint Undertaking, wurden in den letzten Jahren vielfältige konkrete Lösungen zur Unterstützung der Flughäfen entwickelt. Um sicher zu stellen, dass diese Innovationen im operationellen Betrieb auch anwendbar sind und möglichst schnell eingeführt werden können, werden die entwickelten neuen Technologien in großem Umfang im realen Betrieb auf die Probe gestellt.
Das Projekt IAO ist eine dieser groß angelegten Demonstrationen (Very Large Scale Demonstrations, VLD) und ein wesentlicher Schritt dafür, dass die innovativen ATM-Lösungen des SESAR-Programms an Flughäfen angewendet werden können. Die im SESAR-Programm entwickelten Innovationen haben in den Demonstrationen bereits ihr Potenzial für die Unterstützung der Lotsenarbeit angedeutet, die genaue Auswertung der Versuche und die abschließende Bewertung werden für Anfang 2020 erwartet.
Die Integration ergänzt die bereits angekündigte Zusammenarbeit mit Concur TripLink, welche Direktbuchungen von Geschäftsreisen über die Lufthansa online und per App ermöglicht. Diese werden neu mit Concur Travel & Expense synchronisiert, um den Zugriff auf alle relevanten Inhalte sowie die jeweiligen Firmenraten zu ermöglichen.
Die Lufthansa Group Airlines haben eine Erweiterung ihrer bestehenden Partnerschaft mit SAP Concur bekannt gegeben. Künftig haben Geschäftsreisende Zugang zu den besten Angeboten von Austrian Airlines, Lufthansa, SWISS und Brussels Airlines. Möglich macht dies die Anbindung von Concur Travel via Travelfusion an die Direct NDC API der Lufthansa Group Airlines.
Vorteile beim Businessflug gleich dabei
SAP Concur, einer der führenden Anbieter von Lösungen für das Reise-, Spesen- und Abrechnungsmanagement, bietet innovative Produkte zur effizienteren Planung, Buchung und Abrechnung von Geschäftsreisen. Durch die Anbindung an SAP Concur haben Geschäftskunden nun die Möglichkeit, ihre Prozesse für die Reisekostenabrechnung zu vereinfachen und damit die Effizienz ihres Travel Managements zu steigern. Gleichzeitig profitieren sie von einem Buchungskanal, der über Concur Travel den Zugang zu den NDC Smart Offers der Lufthansa Group Airlines ermöglicht.
Darüber hinaus können Geschäftskunden, die durch TripLink ihr SAP Concur Profil und ihr individuelles Miles & More Profil verbunden haben, künftig von maßgeschneiderten Services, integrierten Reiserouten sowie automatisierten Spesenabrechnungen profitieren. Zudem bekommen die Mitarbeiter bei jeder Buchung die von ihrem Unternehmen mit der Airline individuell vereinbarten Vorteile. Durch die direkte Schnittstelle über Concur Travel zu allen Lufthansa Group Airlines und Concur TripLink zur Lufthansa-Seite werden die Buchungsprozesse damit beschleunigt.
Weitere Optionen geplant
„Unsere Kunden haben sich Zugang zu den NDC-Angeboten der Lufthansa Group Airlines gewünscht“, sagt Charlie Sultan, Senior Vice President of Global Supplier and Content Strategy bei SAP Concur. „Wir freuen uns, ihnen nun bei Buchungen ihrer Dienstreisen zwei Optionen bieten zu können, die NDC Smart Offer zu nutzen. Alle NDC-Inhalte sind ab sofort in Concur Travel verfügbar. Darüber hinaus ist geplant, dass Kunden, die ihre Dienstreisen direkt über die Webseite der Lufthansa buchen und Concur TripLink nutzen, ab nächstem Monat die NDC Smart Offer und jeweiligen Firmenraten wählen können, sowie im Anschluss auf alle Informationen in Concur Travel & Expense zugreifen können.“
Der Hamburg Airport hat die jährlich notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Start- und Landebahnen 15/33 in diesem Jahr wieder planmäßig abgeschlossen. Seit dem heutigen Betriebsbeginn stehen beide Bahnen wieder für den Flugbetrieb zur Verfügung. Die Termine für das kommende Jahr sind zurzeit in Planung. Sobald sie feststehen, werden sie auf der Internet-Seite des Hamburger Flughafens veröffentlicht.
Jährliche Instandhaltungsarbeiten
Einmal im Jahr muss der Hamburg Airport Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durchführen. Dies ist notwendig, um weiterhin einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. Zu den Arbeiten gehören unter anderem die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, die Erneuerung der Markierungen sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung.
Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Start- und Landebahnen 15/33 am Hamburg Airport. Quelle: Hamburg Airport
Pistensperrungen und Planung
Die Termine für die Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen im Jahr 2020 sind derzeit in Planung. Um die Auswirkungen für die Flughafen-Nachbarn so gering wie möglich zu halten, bündelt der Hamburg Airport die Arbeiten in zwei Wochen pro Bahn. „Bei der Wahl der Sperrzeiträume achten wir insbesondere darauf, dass die Pistensperrungen nicht in der Hauptreisezeit liegen, denn gerade dann werden beide Start- und Landebahnen für einen sicheren und zügigen Flugverkehr benötigt. Darüber hinaus sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich“, erklärt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Flughafen Hamburg.
Die diesjährigen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) waren planmäßig vom 08. bis 22. Mai 2019 durchgeführt worden, an der Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) vom 04. bis 18. September 2019.
Otto Lilienthal gilt als erster Flieger der Menschheit. Erstmals sind jetzt filmisch dokumentierte Flüge mit einem historisch korrekten Nachbau des ersten Doppeldeckers der Welt von Otto Lilienthal gelungen.
Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen Prof. Markus Raffel führte die Flüge Ende Juli in Kalifornien mit einem historisch korrekten Nachbau des ersten Doppeldeckers der Welt von Otto Lilienthal durch. Raffel baute damit auf den wissenschaftlichen Untersuchungen auf, die das DLR anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des ersten Menschenfluges 2016 mit einem Nachbau von Lilienthals Eindecker unter anderem im Windkanal gemacht hatte. Der vom Otto-Lilienthal-Museum Anklam gebaute Doppeldecker ist jetzt am 18. September 2019 dem Museum als Dauerleihgabe übergeben worden.
Erster Flug mit nachgebautem Doppeldecker von Otto Lilienthal (Quelle: DLR)
Erster Flieger original nachgebaut
Der Doppeldecker war im Otto-Lilienthal-Museum in Anklam aus authentischen Materialien (Weidenruten, Hanfseil, Shirting und Stahldraht) nach erhaltenen Plänen Lilienthals und Stoffanalysen erhalten gebliebener Gleiter gebaut worden. Der Doppeldecker wurde im Laufe des Jahres bei Schleppversuchen an einer Seilwinde getestet. Die dabei ermittelten Flugeigenschaften dienten der Einstellung der Seillängen mittels Spannschlössern, die Otto Lilienthal extra für diesen Zweck entwickelt hatte.
Die Flugversuche fanden zwischen dem 21. und 30. Juli 2019 an der Pazifikküste Kaliforniens nahe der Stadt Monterey statt, wo konstant günstige Windbedingungen herrschen. „Er war vom ersten Flug an sehr gut steuerbar und flog ausgesprochen gutmütig“, so Pilot Raffel. „Ein leichter Linksdrall, der während der ersten Flüge durch seitliche Gewichtsverlagerung ausgeglichen werden musste, konnte an den folgenden Tagen durch eine sorgfältigere Einstellung des Seitenleitwerks und der Streben des oberen Flügels abgestellt werden.“
Flug des Lilienthal-Doppeldeckers: Ende Juli 2019 gelangen dem DLR-Mitarbeiter Markus Raffel erstmals dokumentierte Flüge mit einem Nachbau des ersten Doppeldeckers der Welt.
Otto Lilienthal-Doppeldecker
Die Flüge dauerten typischerweise zehn bis 14 Sekunden und waren durch die Brandung auf Distanzen von etwa 100 Meter begrenzt. Der Wind kam aus West/Südwest/ mit sehr konstanten Geschwindigkeiten zwischen fünf und sieben Meter pro Sekunde (18 bis 25 Kilometer pro Stunde). Die Flughöhen wurden aus Sicherheitsgründen auf drei bis vier Meter begrenzt. „Der sogenannte Große Doppeldecker ist bei schwierigen Windverhältnissen noch sicherer und besser zu fliegen als Lilienthals berühmter Eindecker.“
Prof. Andreas Dillmann, Leiter des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen, leitete die Voruntersuchungen. „Markus Raffel sind die ersten gut dokumentierten Flüge mit einem Nachbau eines Lilienthal-Gleiters gelungen.“ Zwar hätten die Untersuchungen im Windkanal durch das DLR die guten Flugeigenschaften des Gleiters in der Theorie bestätigt. „Aber nur ein Flugversuch konnte zeigen, dass es auch tatsächlich – heute wie damals – möglich ist.“
Der Gleiter wurde wie vor 123 Jahren durch Otto-Lilienthal an einen amerikanischen Flugenthusiasten übergeben. Damals flog Robert W. Woods, der später als Physiker bekannt wurde und seine Begegnung mit Lilienthal im Jahre 1896 schilderte. So wie damals konnte auch in diesem Sommer der zweite Pilot mit dem für ihn eingestellten Gleiter sofort mit nur wenig Anleitung fliegen. Diesmal flog der amerikanische Stuntman und Hanglider-Fluglehrer Andrew Beem. 25 Kilogramm leichter als Markus Raffel und mit 25 Jahren Flugerfahrung in Hängegleitern, übertrafen seine Flüge sofort alle Erwartungen. So konnte er nach nur wenigen Flügen elegant starten, steuern und auf den Punkt genau landen.
Flug des Lilienthal-Doppeldeckers: Die Flüge waren bis zu 100 Meter weit – von den Dünen bis zum Meer.
Pionier der Luftfahrt in moderner Forschungsanlage
Nach Otto-Lilienthals Tod am 10. August 1896 durch einen Absturz mit dem Eindecker, waren die Flugapparate Lilienthals außerhalb Deutschlands in den Verdacht geraten, keine ausreichende Flugstabilität und Steuerbarkeit zu besitzen. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Menschenfluges, das auf die ersten Flüge Lilienthals im Jahren 1891 zurückgeht, hatte das DLR den Eindecker, der auch dem Unterteil des Großen Doppeldeckers entspricht, in dem großen Deutsch Niederländischen Windkanal (DNW) untersucht. Das Ergebnis bestätigte die guten Flugeigenschaften, so dass Markus Raffel den Eindecker (Normalsegelapparat) 2018 an der Küsten Kaliforniens zum ersten Mal fliegen konnte. Es waren die ersten gut dokumentierten Flüge des Normalsegelapparates seit Lilienthals Tod.
Die Leistungen Lilienthals wurden praktisch von allen nachfolgenden Pionieren der Luftfahrt anerkannt und aufgegriffen, wie Dr. Bernd Lukasch, Leiter des Otto-Lilienthal-Museums Anklam, das den Nachbau des Gleiters im Auftrag des DLR durchführte, mitteilte. Sein Erfolg sei durch drei Leistungen möglich geworden: Er habe das wissenschaftliche Rätsel des Auftriebs gelöst, er habe ein patentierbares Produkt erstellt und er habe sich das Fliegen beigebracht. „Letzteres wurde spektakulär durch Markus Raffel nachempfunden und gewürdigt.“
Lilienthals sogenannter Normalsegelapparat im deutsch-niederländischen Windkanal bei Vorversuchen.
Die erste und größte Low-Cost Airline des Nahen Ostens und Nordafrikas fliegt erstmals zwischen Wien und Sharjah. Air Arabia betreibt dort ihr Heimatdrehkreuz, von wo aus auch Dubai in nur etwa 20 Autominuten und Ras Al Khaimah erreichbar sind.
Aktuell wird viermal wöchentlich ab Wien nach Sharjah geflogen, ab Mitte Dezember fliegt Air Arabia dann sogar täglich. Air Arabia ist die führende Low-Cost Airline des Nahen und Mittleren Ostens und börsenotiert am Dubai Financial Market. Den operativen Betrieb startete Air Arabia im Jahr 2003 und betreibt aktuell eine Flotte von 54 neuen Airbus A320 und A321.
Größter Low-Cost Carrier des Nahen Ostens und Nordafrika in Wien vertreten
Die neue Verbindung wurde offiziell von Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, und Adel Al Ali, Group Chief Executive Officer von Air Arabia, eröffnet. „Mit Air Arabia ist der größte Low-Cost Carrier des Nahen Ostens und Nordafrika in Wien vertreten. Von der neuen Direktverbindung profitiert vor allem der Tourismusstandort Österreich, für Fluggäste aus arabischen Ländern ist Wien eines der beliebtesten Reiseziele. Aber auch Passagiere aus Österreich erhalten mit dem erstmals ab Wien erreichbaren Sharjah einen neuen Blick auf die Emirate. Die Nachfrage nach Flügen in diese Region steigt, knapp 13 Prozent Wachstum konnten wir auf Verbindungen in den Nahen und Mittleren Osten seit Jahresbeginn verzeichnen“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.
Touristen aus Wien und den Emiraten
Adel Al Ali, CEO von Air Arabia sagt: „Wir freuen uns Direktflüge zwischen Wien und Sharjah zu starten. Die neue Verbindung bietet unseren Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Österreich eine großartige Gelegenheit, die Schönheit beider Länder zu entdecken und gleichzeitig das Preis-Leistungs-Verhältnis von Air Arabia zu genießen. Wir danken dem Flughafen Wien für seine Unterstützung und freuen uns auf eine langfristige und gute Zusammenarbeit.“
Sharjah ist die drittgrößte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate und liegt direkt neben Dubai. Die Destination bietet Besuchern neben Traumstränden besonders viel Kultur und wurde mit zahlreichen Moscheen, Palästen, Museen und einer historische Altstadt im Jahr 1998 sogar zur UNESCO Kulturhauptstadt der Arabischen Welt ausgerufen. Vom Heimatdrehkreuz von Air Arabia, Sharjah, aus erreicht man Dubai in etwa 20 Minuten Autofahrt und auch in das Emirat Ras al Khaimah kann man bequem mit dem Auto weiterreisen. Darüber hinaus bietet Air Arabia noch zahlreiche weitere Ziele ab ihrem Heimatdrehkreuz Sharjah an.
Airbus A320 direkt von Wien nach Sharjah
Air Arabia bedient die neue Direktverbindung zunächst viermal wöchentlich: Jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag hebt ein Airbus A320 der Airline von Wien in Richtung Sharjah ab. Mitte Dezember erhöht die Fluglinie ihre Frequenzen sogar auf einen täglichen Flug, die Flugzeit beträgt dabei sechs Stunden.
Der Erfolg der Energiewende entscheidet sich in Norddeutschland, auch mit Wasserstoff. Die norddeutsche Wirtschaft sieht die Chancen der grünen Wasserstoff-Technologie ganz klar im Norden: Die zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern (IHK Nord) haben anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg und dem International Hydrogen Symposium in der Handelskammer Hamburg ein Positionspapier zur norddeutschen Wasserstoffstrategie mit deutlichen Forderungen an Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann übergeben.
Norddeutschland für Energiewende entscheidend
„Der Erfolg der Energiewende entscheidet sich zweifellos in Norddeutschland und wird ohne Wasserstoff nicht möglich sein. Wasserstoff ist der technologische Game-Changer, und wir im Norden wollen diese Chance nutzen“, sagte Friederike C. Kühn, Vorsitzende der IHK Nord, bei der Übergabe am Hamburg Airport. Wie Wasserstoff-Power schon jetzt in Unternehmen genutzt wird, wurde anschließend bei der Vorstellung eines H2-betriebenen Gepäckschleppers am Flughafen demonstriert.
Sowohl auf norddeutscher als auch auf bundespolitischer Ebene werden derzeit Wasserstoffstrategien erarbeitet, die im Herbst 2019 veröffentlicht werden sollen. Die IHK Nord hat sich mit einem Forderungspapier in den Strategieprozess eingebracht, das sie an Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann übergeben hat.
Die IHK Nord-Vorsitzende Friederike C. Kühn ist überzeugt: „Wasserstoff als sauberer Energieträger löst viele unserer Probleme. Wir haben hier im Norden herausragende Möglichkeiten, mit der aus Windstrom gewonnenen Energie grünen Wasserstoff zu produzieren. Auf diese Weise wollen wir Norddeutschland als Top-Wasserstoffstandort präsentieren und wirtschaftlich voranbringen. Dem vorherrschenden Süd-Nord-Gefälle können wir nur durch eine sinnvolle Bündelung unserer Kräfte im Norden begegnen.“ Es sei wichtig, dass das Klimakabinett in seiner Sitzung am 20. September 2019 die Potenziale des Wasserstoffs erkennt und die weitere Entwicklung und Nutzung des Energieträgers unterstützt.
EEG-Umlage für grünen Wasserstoff abschaffen
„Um das wirtschaftliche Potenzial zu heben und die Attraktivität von Forschung, Entwicklung und Nutzung zu fördern, sollte die EEG-Umlage für aus grünem Strom gewonnenen Wasserstoff wegfallen“, forderte die IHK Nord-Vorsitzende. Nur so ließe sich die Wirtschaft motivieren zu investieren. Hamburg Airport sei dafür ein gutes Praxisbeispiel, so Kühn.
Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, sagte dazu: „Der Aufbau einer innovativen grünen Wasserstoffwirtschaft hat außer der ökologischen Bedeutung auch eine wesentliche ökonomische Dimension für Norddeutschland. Die Etablierung neuer Wertschöpfungsketten wird zu neuen Geschäftsfeldern bei Bestandsunternehmen, Neuansiedlungen von Unternehmen und Unternehmensgründungen in der Region führen. Der Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft ist eine wirtschafts‐ und strukturpolitische Chance. Die werden wir zügig ergreifen und mit Nachdruck vorantreiben.“
Hamburger Flughafen tankt H2
Nach der heutigen Übergabe des Positionspapiers am Hamburg Airport präsentierte Flughafen-Chef Micheal Eggenschwiler, der seit 2013 zugleich Vorsitzender der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg ist, einen innovativen Gepäckschlepper mit Wasserstoffantrieb auf dem Flughafen-Vorfeld. Bereits vor 18 Jahren hat der Flughafen begonnen, bei seiner Gepäckschlepper-Flotte auf alternative Antriebe zu setzen. Ganz neu im Einsatz ist die jüngste Generation eines wasserstoffbetriebenen Schleppers mit Brennstoffzelle.
Wenn sich der Betrieb bewährt, sollen nach und nach auch alle anderen rund 60 Gepäck-Fahrzeuge auf H2-Betrieb umgestellt werden. Das Testmodell wurde von den beiden Firmen MULAG und Plugpower gebaut und wird in Kooperation am Hamburger Flughafen zurzeit auf Herz und Nieren getestet, um wichtige Informationen für das Serienmodell zu erhalten. Zusammen mit dem Schlepper erhält Hamburg Airport auch eine – zunächst mobile – Wasserstoff-Tankstelle. Neben dem Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und der IHK Nord-Vorsitzenden Friederike C. Kühn nahm auch Diana Rickwardt, Vizepräses der Handelskammer Hamburg, an der Vorführung auf dem Flughafen-Vorfeld teil.
Das Thema Wasserstoff ist für die Region nicht neu, wie das aktuelle Jubiläum der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg zeigt: „Sie hat die vergangenen 30 Jahre beharrlich gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die wirtschaftlichen Potenziale des Wasserstoffs herausgestellt. Wir freuen uns daher sehr, dass unser Engagement auf lokaler, norddeutscher und bundespolitischer Ebene dem Wasserstoff jetzt politisch zum Durchbruch verhilft. Der windreiche Norden übernimmt dabei eine Schlüsselrolle bei Energiewende und Klimaschutz“, betonte Michael Eggenschwiler als Vorsitzender der Wasserstoff-Gesellschaft. Die Wasserstoff-Gesellschaft ist im Hause der Handelskammer Hamburg angesiedelt.
Wasserstoff-Symposium in Hamburg
Mit dem „International Hydrogen Symposium“ bringen die IHK Nord und die Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg am 23. und 24. Oktober 2019 erstmals führende Akteure der internationalen Wasserstoffwirtschaft in Hamburg zusammen. Sie werden über das Potenzial von Wasserstoff für die Bereiche Industrie, Maritime Wirtschaft, Power-to-Gas, Logistik und synthetische Kraftstoffe diskutieren.
„Begleitend zum Symposium findet am 23. Oktober eine spannende Wasserstoff-Ausstellung in den Räumlichkeiten der Handelskammer Hamburg statt, zu der wir alle Interessierten einladen. Mit der Ausstellung möchten wir um ein breiteres Verständnis für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff und mehr Akzeptanz für diese Zukunftstechnologie werben“, so Diana Rickwardt, Vizepräses der Handelskammer Hamburg. „Die Zukunft der Energie liegt u.a. im Wasser, um die CO2-Herausforderungen lösen zu können.“
Bombardier hat an die Deutsche Luftwaffe den ersten Jet Global 6000 Business Jet geliefert. Bestellt hat die Luftwaffe drei Flugzeuge der Kanadier.
Die Global 6000 sollen politische und parlamentarische Flugreisen durch die Luftwaffe bereitstellen. Bombardier bewirbt seine Spezialflugzeuge mit einer besonders hohen Abflugzuverlässigkeit. Diese ist auch nötig, da mehrere Flugzeuge der Flugbereitschaft durch Mängel aufgefallen waren, von kleinen Jets bis hin zu Airlinern. Einmal musste die Bundeskanzlerin sogar nach dem Start umkehren.
Triebwerke aus Deutschland
Die Global 6000 werden von Rolls-Royce BR710-Triebwerken angetrieben, die bei Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz hergestellt werden. Ein Global 6000 kann auch Interkontinentalflüge non-stop zurücklegen.
Echtzeitaufnahmen aus der Luft können einen wesentlichen Beitrag liefern, um nach einer Katastrophe die Situation vor Ort schnell und präzise zu erfassen und so Hilfseinsätze zielgerichtet zu planen.
In Europa treten täglich Erdbeben auf. Im Juli 2019 wurden nicht weniger als 27 Erdbeben der Größenordnung vier bis fünf registriert, die meisten davon in Südosteuropa. Zur Stärkung des Krisenmanagements führte das EU-Projekt DRIVER+ (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience) vom 12. bis 14. September 2019 in der Region Eisenerz/Österreich eine umfangreiche Katastrophenschutzübung durch.
UAS: Unbemannte Aufklärung aus der Luft
Dabei wurde der Einsatz innovativer Entwicklungen und Technologien anhand eines Erdbebenszenarios getestet und von Experten bewertet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellte insbesondere Echtzeitaufnahmen aus der Luft zur Verfügung, um bei der Lageerfassung und Rettungslogistik entscheidend zu unterstützen.
Besonders der Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge (UAS) hat sich hierfür bewährt, da auch schwer zugängliche Gebiete überflogen werden können, ohne dabei Einsatz- oder Rettungskräfte zu gefährden. An diesem Punkt setzen die Arbeiten des DLR an. Zur Demonstration des UAS-Einsatzes für den Katastrophenschutz im kontrollierten Luftraum kam das Forschungsflugzeug Do-228 D-CODE als UAS-Demonstrator zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine modifizierte Dornier Do-228, die mittels eines neuartigen digitalen Autopiloten über einen Datenlink wie ein unbemanntes Luftfahrzeug ferngesteuert wurde. Zwei Testpiloten und ein Flugversuchsingenieur der DLR-Flugexperimente waren zur Überwachung an Bord und haben die Flugsicherheit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.
Von der Karte auf den Luftweg
Einsatzleiter am Boden können Interessengebiete auf einer Karte identifizieren, markieren und als Anforderung an das unbemannte Luftfahrzeug senden. Diese Anforderung wird dann in Echtzeit unter Beachtung von aktuellen Rahmenbedingungen (u.a. Umgebungsverkehr, Wetter, Sichtbedingungen, Missionsziel) in eine Flugtrajektorie übersetzt und von dem UAS automatisch abgeflogen.
„Ein bedeutender Beitrag der Luftfahrtforschung nicht nur zur Demonstration der Fähigkeiten von UAS, sondern auch ein weiterer Schritt in Richtung der sicheren und effizienten Integration von UAS in den allgemeinen Luftraum“, sagt Christian Niermann, der als Projektleiter die DLR-Anteile in DRIVER+ koordiniert.
Bodenkontrollstation UFly: Forscher an der Bodenkontrollstation UFly zur Missionsplanung des Forschungsflugzeugs D-CODE im Lagezentrum.
80 Quadratkilometer in zehn Minuten
Die Flug- und Missionsplanung des Flugzeuges erfolgte dabei durch die am DLR-Institut für Flugführung in Braunschweig entwickelten Bodenkontrollstation UFly für unbemannte Luftfahrzeuge. Das DLR-Forschungsflugzeug D-CODE wurde für DRIVER+ mit dem speziell für Katastrophenschutzeinsätze konzipierten 3K Kamerasystem des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung (IMF) ausgestattet.
Mittels dieses Kamerasystems kann das Forschungsflugzeug ein 80 Quadratkilometer großes Gebiet in etwa zehn Minuten erfassen, georeferenzierte Luftbilder erstellen und die Ergebnisse über eine Datenlinkverbindung zu der Bodenkontrollstation übertragen. Während der Übung wurden auf diese Weise im Rahmen mehrerer Flüge Luftbilder aufgenommen. Diese standen jeweils innerhalb weniger Minuten den Einsatzkräften vor Ort zur Schadenserfassung, der Koordination von Rettungskräften, sowie der Suche nach Verletzten und Vermissten zur Verfügung.
Die erfassten Daten wurden auch an das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) weitergeleitet. Das ZKI erstellte Karten zur Interpretation der Daten sowie zum einfachen Austausch der Informationen. Hierfür wurden die Luftbilddaten aufbereitet und mit weiteren Geodaten kombiniert, um sowohl die Einsatzkräfte vor Ort als auch deren Leitstellen bei ihrer Arbeit umfassend zu unterstützen.
Während der Katastrophenschutzübung konnten neben hochaufgelösten Detailkarten auch interaktive 3D Darstellungen erstellt werden. Solche 3D-Ansichten sind insbesondere in anspruchsvollem Gelände, wie in der Region Eisenerz, von großer Bedeutung, da sowohl potenzielle Gefahrenpunkte erkannt als auch Geländeveränderungen festgestellt werden.
Bergstation: Aufbau der Bergstation für die digitale Verbindung zwischen dem UAS-Demonstrator und den Einsatzkräften im Tal.
DRIVER+ für Test und Demonstration
DRIVER+ (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience) ist ein von der EU finanziertes Projekt, das die Akteure des Krisenmanagements dabei unterstützt, die bestmöglichen Wege zur Bewältigung von Katastrophen zu finden. Insgesamt finden während der Projektlaufzeit vier Trials und eine abschließende Demonstration statt. Beteiligt sind unterschiedliche Akteure des Krisenmanagements, die verschiedene innovative Lösungen identifizieren, ausprobieren und bewerten.
Dazu wurde eine Reihe von vorab identifizierten Anforderungen definiert, die es zu lösen bzw. zu erfüllen gilt. Nach drei Großversuchen (Trials) in Polen, Frankreich und den Niederlanden war der jetzige in Österreich nun der vierte und letzte des Projekts vor der abschließenden Demonstration.
Der Pilotversuch
Der Schwerpunkt des Großversuchs in Österreich lag in der Ermittlung und Erprobung von Lösungen zur Überwindung möglicher Defizite bei der Steuerung und Begleitung von Freiwilligen. Diese werden in Bezug auf deren aktuellen Standort, Aufgabenstellung, Fähigkeiten und Dauer der Einsätze genauer untersucht.
Außerdem sollte aber auch die Möglichkeit, unterschiedliche Datenquellen in Echtzeit (z. B. Visualisierung von Ressourcen, taktische Situation, kritische Asset-Karten, beschädigte Objekte/Infrastruktur usw.) zusammenzuführen untersucht werden, um die Entscheidungsfindung des Einsatzleiters zu unterstützen und den Austausch krisenbezogener Informationen zu vereinfachen.
Lagebild aus der Luft: Die bergige Region ist für die Rettungskräfte am Boden und das DLR-Team eine anspruchsvolle Herausforderung. Zu sehen sind die Stadt Eisenerz und das Gebiet der Katastrophenschutzübung, aufgenommen aus dem DLR-Forschungsflugzeug DO-228 D-CODE.
Szenario mit Erdbeben und Starkregen
Im Szenario wurde der zentrale Teil Österreichs von einem schweren Erdbeben und nachfolgenden starken Regenfällen heimgesucht. Die Region Eisenerz (Steiermark) wurde in hohem Maße von Vermissten, Verletzten, eingestürzten Gebäuden, blockierten Straßen und gefährdeten Industriebetrieben betroffen.
Die Bewohner verließen ihre Häuser und mussten aus Angst vor Nachbeben und aufgrund des Fehlens von temporären Unterkünften und blockierten Straßen tagelang im Freien bleiben. Es kam zu einer Unterbrechung der Versorgung mit Wasser, Nahrung, der Bereitstellung von Unterkünften, Transport sowie der medizinischen Versorgung. Ebenso waren die Strom- und Mobilfunknetze schwer beeinträchtigt.
Alle lokalen und nationalen Einsatzstellen (Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei und Bundesheer) waren vor Ort im Einsatz. Aufgrund der raschen Ausweitung des betroffenen Gebiets und der bereits gebundenen nationalen Einsatzkapazitäten wurde das Katastrophenschutz-Verfahren der Europäischen Union aktiviert. Internationale Hilfe wurde angefordert, um durch die Bereitstellung von medizinischen Behandlungen, von Wasseraufbereitungsanlagen sowie bei Such- und Rettungsaktionen zu unterstützen.
Aufgrund der Schwierigkeiten beim Zugang zum betroffenen Gebiet und der verschiedenen Auswirkungen der Katastrophe bestand ein dringender Bedarf an humanitärer Hilfe und einer Fernerkundung der Lage. Eine große Anzahl von Freiwilligen und Rettungsgeräten wurden benötigt, um mit der steigenden Zahl der Betroffenen fertig zu werden.
Einsatzkräfte während der Steirischen Erdbebenübung.
Boeing hat mit dem Bau des ersten Tankflugzeugs KC-46 für Japan begonnen. Für den Tanker der neuen Generation wurde ein 25 Meter langer Flügelholm in das Produktionswerk der 767, auf der das Tanfklugzeug basiert, gebracht.
Japans Armee der Selbstverteidigung JASDF (Air Self-Defense Force) hat als Partner der USA das Tankflugzeug KC-46 bestellt und den Auftrag vor etwa zwei Jahren vergeben. Vor einem Jahr lief eine Prüfung der US-Air Force für den Verkauf eines zweiten Flugzeugs an. Die KC-46A für Japan wie für die USA selbst werden in Everett gebaut. Mach der Montage des Flugzeugs werden die militärischen Spezialsysteme in dem sogenannten Modification Center eingebaut. Daraufhin folgen dann die Flugtests vor der Auslieferung.
Betrieb billiger mit Airliner-Basis
Die KC-46 für die JASDF soll erstmals 2021 ausgeliefert werden. Die KC-46 wird zugelassen für die Luft-zu-Luft-Betankung aller Flugzeuge der US-Air Force, US-Navy und JASDF. Das Basismuster eines Passagierflugzeugs, hier der 767, soll die Betriebskosten senken und den Unterhalt erleichtern. Boeing hat weltweit über 1.150 Flugzeuge der 767 als Passagier- und Frachtflugzeug ausgeliefert.
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