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Airbus Corporate Jet gewinnt ersten Kunden in Japan

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Airbus hat seinen ersten Kunden für den Corporate Jet in Japan gewonnen und baut damit seine wachsende Präsenz auf dem wichtigen Asien-Pazifik-Markt aus. Das Flugzeug – ein Airbus ACJ319 – hat die breiteste und größte Kabine aller Corporate Jets, und dies bei einer mit herkömmlichen Business Jets vergleichbaren äußeren Größe. Es bietet damit einen einmaligen Komfort, viel Platz und Bewegungsfreiheit sowie die Möglichkeit, mehr Passagiere zu transportieren.

"Unser erster Verkauf eines Airbus Corporate Jets in Japan gründet sich auf die zunehmenden Präsenz unserer modernen Flugzeugfamilie und die Unterstützung einer stärkeren Nutzung von Business Jets, um das Wachstum der heute drittgrößten Volkswirtschaft der Welt zu fördern", erklärt John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Kabinenkomfort und Platz spielen in unserem Geschäft eine zentrale Rolle und Airbus Corporate Jets bieten mehr davon als alle anderen Business Jets", fügt er hinzu.

Effektive Zeitnutzung für Regierungschefs und Milliardäre

Corporate Jets sind in vielen Volkswirtschaften der Welt verbreitet, aber in manchen der bedeutendsten sind sie proportional immer noch in geringer Zahl vorhanden, wie z.B. in Japan, wo die Eröffnung des ersten Business Terminal in Tokyo – das Premier Gate Narita – dazu beitragen wird, den Weg für weitere Corporate Jets zu ebnen. Sie werden primär zu Business-Zwecken verwendet, damit Firmen- und Regierungschefs oder Milliardäre ihre Zeit effektiver nutzen und beim Reisen produktiver sein können.

Airbus Corporate Jets verzeichnen bereits eine starke Präsenz in der Asien-Pazifik-Region, in Europa und im Nahen Osten und werden vor allem von Unternehmen, vermögenden Privatpersonen und Regierungen genutzt. Ebenso wie die moderne Flugzeugfamilie, von der sie abgeleitet sind, nutzen auch die Airbus Corporate Jets Innovationen, modernste Technologien, bieten die bewährte Zuverlässigkeit und erhalten weltweiten Support.

Corporate Jet auf allen Kontinenten

Airbus Corporate Jets basieren mit der A320-Familie auf der modernsten Flugzeugfamilie der Welt und bieten das umfassendste Angebot an Größen und Reichweiten aller Business Jets auf dem Markt, einschließlich VIP-Großraumflugzeugen. Seit Airbus Mitte der achtziger Jahre seinen ersten Corporate Jet ausgeliefert hat, wurden in dieser Kategorie 170 Bestellungen verzeichnet. Airbus Corporate Jets fliegen als einzige in ihrer Klasse auf allen Kontinenten, einschließlich der Antarktis.

Eurofighter übergibt 300. Typhoon an spanische Luftwaffe

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Der dreihundertste von den vier Partnerunternehmen des europäischen Konsortiums gefertigte Eurofighter Typhoon wurde heute von Cassidian an die spanische Luftwaffe, Ejercito del Aire, ausgeliefert. Mit diesem Meilenstein ist der Eurofighter Typhoon das einzige Mehrzweckkampfflugzeug der neuesten Generation, das die beeindruckende Zahl von 300 in Betrieb befindlichen Flugzeugen erreicht.

Die Eurofighter Typhoon, entwickelt und gefertigt von Cassidian in Deutschland und Spanien, BAE Systems in Großbritannien und Alenia Aeronautica in Italien – sind derzeit rund um die Welt mit 16 Einheiten in sechs Luftwaffen im Einsatz, wo sie elf Flugzeugtypen ersetzt haben. Damit beweist Eurofighter, nicht nur das leistungsstärkste auf dem Weltmarkt verfügbare Mehrzweckkampfflugzeug, sondern auch die effektivste Lösung mit dem größten Mehrwert für sämtliche Anforderungen der Luftverteidigung von Luftstreitkräften und Nationen in aller Welt zu sein. Eurofighter Typhoon wurde so das Flugzeug der Wahl für die Luftstreitkräfte von Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, dem Königreich Saudi-Arabien und Österreich.

Eurofighter Typhoon einsatzerprobt in Libyen

Bis heute hat die Flotte über 130.000 Flugstunden mit deutlich überdurchschnittlicher operativer Einsatzfähigkeit und beispielloser Flugleistung absolviert – wie kürzlich im Rahmen der Operationen über Libyen unter Beweis gestellt wurde.

Das Ereignis fällt mit der Seoul Air Show 2011 zusammen, bei der Eurofighter seine Fähigkeit demonstriert, das FX-III-Aquiseprojekt des südkoreanischen Verteidigungsministeriums zum Erwerb von etwa 60 Kampfflugzeugen der nächsten Generation zu unterstützen. Diese sollen 2016 geliefert und in Betrieb genommen werden.

Enzo Casolini, CEO der Eurofighter GmbH, sagte: "Der heutige Meilenstein zeigt einmal mehr, wie erfolgreich dieses europäische Konsortium ist. Das Programm – die umfangreichste Industriekooperation Europas – ist ein leuchtendes Beispiel dafür, was durch Zusammenarbeit und die Zusammenführung europäischer Ressourcen erreicht werden kann: Die Sicherung tausender Langzeitarbeitsplätze und die Schaffung positiver wirtschaftlicher Effekte für die Kundennationen."

Eurofighter Jagdflugzeug GmbH leitet Programm für Partnerunternehmen

Eurofighter Typhoon ist das fortschrittlichste Mehrzweck-/"Swing-Role"-Kampfflugzeug neuester Generation auf dem Weltmarkt. Mit 707 Flugzeugen unter Vertrag handelt es sich um Europas größtes militärisches Kooperationsprojekt, das nicht nur Spitzentechnologie liefert, sondern auch die europäische Luftfahrtindustrie im weltweiten Wettbewerb stärkt. Über 100.000 Arbeitsplätze in 400 Unternehmen werden durch das Programm gesichert. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH leitet das Programm im Namen der Eurofighter-Partnerunternehmen Alenia Aeronautica/Finmeccanica, BAE Systems, EADS CASA und EADS Deutschland, Europas führenden Luftfahrtunternehmen mit einem Gesamtumsatz von etwa 120 Milliarden Euro (2010).

Spaceshuttle Endeavour bringt HD-Kamera zur ISS

Mit dem voraussichtlich vorletzten Shuttle-Flug wird die "Endeavour", deren Start am 29. April 2011 geplant ist, eine neue HD-Videokamera von Astrium zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Astrium hat im Auftrag der europäischen Weltraumorganisation ESA die erste HD-Videokamera für die ISS in einer Rekordzeit von nur acht Monaten entwickelt und gebaut. Unter dem Projektnamen "High Definition Video Camera Assembly" (HD-VCA) lieferte Astrium Ende letzten Jahres eine voll qualifizierte und getestete Kamera samt Interface an ESA/NASA aus, damit sie jetzt mit der ULF-6 genannten Versorgungsmission (ULF= Utilization and Logistics Flight) in die Umlaufbahn gebracht werden kann. Die Kamera ist für eine Betriebszeit von 10 Jahren ausgelegt und soll eine der existierenden Kameras im Columbus-Modul ersetzen.

Parallele Entwicklung für Time-to-Orbit in Rekordzeit

Qualitativ hochwertige, bewegte Bilder von der ISS, die auch auf großen Displays oder Projektionsflächen mit gestochener Schärfe punkten, bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Sie können Mediziner bei Bedarf mit hoch aufgelösten Dokumentationen für genaue Anamnesen versorgen, für Techniker können sie ein exaktes Instrument zur Analyse von Hardware und Prozessen für die technische Unterstützung am Boden sein. HD-Aufhahmen vermitteln der Öffentlichkeit aber auf der Erde authentische Eindrücke vom Geschehen im Orbit. Ebenso werden kommerzielle Anwendung möglich: Unabhängig von den Astronauten kann die HD-Kamera künftig aus einem Fenster blicken und ein Live-Bild der Erde zum Boden senden.

Die sehr kurze "time to orbit" im HD-VCA Projekt erreichte Astrium vor allem durch parallele Entwicklungsschritte, Tests, Qualifikationen und Arbeiten an Mustern in engem Kontakt zum Auftraggeber ESA. Ergebnis war die HD-VCA Box unter der eigentlichen HD-Videoamera. Über dieses Interface bezieht die HD-Kamera ihre Energie aus dem Columbus-Bordnetz. Zugleich sorgt die Box dafür, dass die Daten der HD-Kamera in ein Format konvertiert werden, das die Systeme an Bord des Columbus-Labors verstehen, verarbeiten und zum Boden senden können.

Kommerzielles Kamerasystem mit Weltraum-Box als Upgrade

Als Vorgaben für die HD-Videokamera in der ISS sollten möglichst viele Komponenten aus kommerziell verfügbaren Modulen bestehen, während gleichzeitig die Risiken, die mit einem Einsatz kommerzieller Komponenten im Weltraum verbunden sind, möglichst ausgeschlossen werden sollten, was u.A. durch die Box erreicht wird.

Technische Info zum HDVCA-System: Kamera vom Type: Canon XHG1s, Auflösung in Full HD (1.920 x 1.080, 25 fps), 3-fach Sensor. Audio: Zwei Kanäle, MPEG1 Audio Layer II, Samplingfrequenz: 48 kHz, Bitrate: 384 kbps Optisches System: 20-fach Zoom, f=4.5 bei 90mm, f/1.6-3.5 Bitrate: ca. 27 MBit/s (MPEG2) HD-VCA Box (entwickelt von Astrium): Kompatibel zu bestehenden Columbus-Interfaces, Anschluss kommerzieller Module über Firewire (IEEE1394) sowie analogem NTSC Video Interface.

Astrium, Avio und SNECMA für Triebwerksentwicklung

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Astrium hat gemeinsam mit seinen Konsortialpartnern bei der Antriebsherstellung Avio SpA (Italien) und SNECMA (Groupe SAFRAN, Frankreich) einen Zusatzvertrag im Wert von 60 Millionen Euro mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterzeichnet. Diese Nachtragsvereinbarung ist Teil des nächsten europäischen Trägersystems, „Future Launchers Preparatory Programme“ (FLPP), das ESA-Programm zur Vorbereitung der Trägersysteme von morgen. In Rahmen des Progamms wird bereits seit dem Jahr 2007 Arbeit im Gegenwert von über 100 Millionen geleistet.

Der neue Zusatzvertrag knüpft an die erfolgreiche Nachprüfung der Systemanforderungen vom Mai 2011 an und deckt weitere bedeutende Entwicklungsschritte im Hinblick auf die Mitte 2013 geplante vorläufige Triebwerks-Entwurfsprüfung, einschließlich dessen Subsystene (PDR: Preliminary Design Review) und des Startstufentriebwerk-Demonstrators für das nächste europäische Trägersystem (NGL: Next Generation Launcher), ab. Hauptziel des Triebwerk-Demonstrators ist eine bestmögliche Umsetzung der von 14 Firmen aus neun europäischen Ländern entwickelten Schlüsseltechnologien.

Brennkammer und Vorbrenner von Astrium und SNECMA

Astrium ist bei dem Demonstrator für die Montage der Brennkammer sowie in Zusammenarbeit mit SNECMA auch für die Konstruktion des Vorbrenners zuständig. Im Laufe der letzten Jahre wurden alle technischen Hauptkomponenten des Verbrennungssystems bereits ersten Tests im Experimentalbetrieb unterzogen. Entsprechend der neuen Nachtragsvereinbarung im Wert von 60 Millionen Euro soll nun an einem hochentwickelten, maßstäblich verkleinerten Prüfsystem mit Hilfe von Probezündungen die endgültige Konfiguration des Demonstrator-Entwurfs getestet werden.

Das NGL-Projekt fällt unter das „Future Launchers Preparatory Programme“ (FLPP) der ESA. Darin vorgesehen sind die Erarbeitung eines Konstruktionsvorschlags, der alle technischen und organisatorischen Aspekte des Programms berücksichtigt und verbindet sowie die Präsentation dieses Vorschlags anlässlich der kommenden ESA-Ministerkonferenz im Jahr 2012.

Ariane 5 absolviert 46. erfolgreichen Start in Folge

Die europäische Trägerrakete Ariane 5, die von Astrium entwickelt und gefertigt wird, startete heute erfolgreich vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana). Als eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS spezialisiert sich das Unternehmen auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme und Dienstleistungen."Der 46. erfolgreiche Start in Folge bestätigt die Zuverlässigkeit von Astrium als Hauptauftragnehmer der Ariane," sagte François Auque, CEO von Astrium.

"Das Know-how von Astrium im Bereich kryogene Antriebe zeigt sich besonders in dieser Beständigkeit, mit der wir die Anforderung der Kunden nach sehr umfangreichen Missionen erfüllen können.", so Auque. Die Ariane 5 brachte bei diesem 204. Flug 8.974 kg in den geostationären Orbit.

Im Jahr 2010 erreichte Astrium einen Umsatz von fünf Milliarden Euro und beschäftigte weltweit mehr als 15.000 Mitarbeiter mit Hauptstandorten in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden. Astrium Space Transportation arbeitet an Trägerraketen und Weltraum-Infrastrukturen, Astrium Satellites an Satelliten und Bodensegmente sowie Astrium Services an Lösungen bei Sicherheits- und kommerzieller Satellitenkommunikation und Netzwerken, Equipment für Hochsicherheits-Satellitenkommunikation, Produkte und Dienstleistungen für Geo-Informationen sowie weltweite Dienstleistungen für Navigation.

Verkehrsbericht Juli: Stabiles Verkehrswachstum hält an

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Im Juli zählten die Flughäfen Tegel und Schönefeld insgesamt 2.402.809 Passagiere. Das sind 5,7 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Kumuliert wurden von Januar bis Juli 2012 insgesamt 14.274.781 Passagiere abgefertigt, eine Steigerung um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 680.643 Fluggäste gezählt. Dieses Ergebnis entspricht einem leichten Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber Juli 2011. In Schönefeld wurden von Januar bis Juli des Jahres 4.102.266 Passagiere registriert (plus 1,6 Prozent). In Tegel wurden im vergangenen Monat 1.722.166 Passagiere registriert. Das sind 8,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Kumuliert wurden in Tegel von Januar bis Juli 10.172.515 Passagiere abgefertigt (plus 6,8 Prozent).

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im Juli auf 21.726 Starts und Landungen, ein Anstieg um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die beförderte Luftfracht stieg im Juli um 3,1 Prozent auf 2.880 Tonnen. Die Monatswerte basieren auf vorläufigen Zahlen.

Flughafen Berlin Eröffnung: Neuer und teurer

Der neue Technische Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, Horst Amann, hat in der heutigen Aufsichtsratssitzung die Ergebnisse seiner Bestandsaufnahme für den Flughafen Berlin Brandenburg vorgestellt. Neuer Eröffnungstermin wird demnach der 27. Oktober 2013, der Beginn des Winterflugplans 2013/2014. Zunächst, so Amann, müssten die restlichen Ausführungspläne erstellt werden. Die anschließend ab Herbst wieder startenden Bauarbeiten sollten bis Sommer 2013 abgeschlossen sein, so dass die behördlichen Abnahmen termingerecht für eine mehrmonatige Inbetriebnahmephase inklusive Probebetrieb erfolgen können.

Zweiter wichtiger Punkt auf der Tagesordnung der Aufsichtsratssitzung war das BER-Finanzierungskonzept. Der Aufsichtsrat nimmt zustimmend zur Kenntnis, dass nach dem Finanzierungskonzept der Geschäftsführung ein zusätzlicher Kapitalbedarf für den BER von bis zu 1,2 Mrd. Euro besteht. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, Beschlüsse herbeizuführen, wie der Kapitalbedarf gedeckt werden kann. In den kommenden Tagen soll das Finanzierungskonzept zur Notifizierung bei der Europäischen Kommission angemeldet werden.

Neustart bei Brandschutzanlage: Viele Defizite

Amann erklärte auf der Pressekonferenz im Anschluss an die heutige Aufsichtsratssitzung: „Ich habe bestehende Einschätzungen, Zusagen und Ablaufpläne kritisch hinterfragt. Ich habe im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung den Resetknopf gedrückt, die gegenwärtige Situation analysiert und die nächsten Maßnahmen festgelegt. Nur mit einem solchen Schritt können wir den Flughafen zurück auf die Spur zu einer verlässlichen Eröffnung bringen.“

Amann sagte, er habe bei seiner Bestandsaufnahme vier wesentliche Problemkreise rund um die Brandschutzanlage identifiziert:

  • Die von den im Mai gekündigten Generalplanern stammenden Ausführungspläne für die Brandschutzanlage sind lückenhaft und fehlerbehaftet. Amann: „Es fehlen noch Pläne für eine gesamthafte, integrierte Planung. Hier ist weitere Planungsarbeit nötig, damit die Baufirmen eine verlässliche Basis für ihre restlichen Arbeiten haben.“
  • Auf der Baustelle hat es im Zuge der Beschleunigungsmaßnahmen vor dem alten Eröffnungstermin 03.06.2012 unsachgemäße Arbeiten gegeben, die zu Problemen wie Überbelegungen von Kabeltrassen geführt haben.
  • Zur Problematik unsachgemäßer Bauarbeiten vor dem alten Eröffnungstermin 03.06.2012 hat auch die mangelhafte Koordinierung der Bauüberwachungsleistungen beigetragen.
  • Das Verhältnis zum Bauordnungsamt soll verbessert werden. Amann: „Wir müssen das Bauordnungsamt durch zuverlässige Zuarbeiten und eindeutige Funktionsnachweise der Brandschutzanlage in die Lage versetzen, den Flughafen zu genehmigen.“

Nächste Schritte zum BER-Betriebsstart

Amann sagte auf der Pressekonferenz, die Arbeiten auf der Baustelle seien für die Bestandsaufnahme in fast allen Bereichen ausgesetzt worden. Die nächsten Schritte zur Eröffnung des Flughafens skizzierte er wie folgt:

  • Bis Herbst 2012: Erstellung der noch fehlenden Ausführungspläne
  • Herbst 2012 bis Sommer 2013: Restliche Bauarbeiten
  • Sommer 2013: Verbundtests und abschließende Prüfung durch das Bauordnungsamt
  • Sommer bis Herbst 2013: Herstellen der technischen Betriebsbereitschaft des Flughafens sowie Probebetrieb
  • Sommer bis Herbst 2013: Anlieferung von Waren in Lagerräume, Laden- und Gastronomieeinheiten
  • 26. Oktober 2013: Schließung der alten Flughäfen Schönefeld und Tegel
  • 26. / 27. Oktober 2013: Umzug
  • 27. Oktober 2013: Inbetriebnahme des BER

Amann sagte, der vorliegende Terminplan sei belastbar und realistisch. Er habe auf Dienstleisterseite bereits begonnen, klare Strukturen und Verantwortlichkeiten zu schaffen. „In einem nächsten Schritt“, so Amann, „werden wir sehr rasch die Funktion der Projektleitung auf Bauherren-, also Flughafenseite stärken und wahrnehmen.“

Flughafen nicht zu klein – Modular erweiterbar

Amann äußerte sich auch zu Gerüchten rund um die Flughafenbaustelle: „Gerüchte, es gebe einen Systemfehler in der Brandschutzanlage, kann ich nach meiner Prüfung nicht bestätigen. Auch die ganzen anderen Gerüchte, im Keller des Terminals stünde Wasser, die Südbahn sei unterspült oder der Tower stünde schief, entbehren jedweder Grundlage.“

Amann trat auch der Kritik entgegen, der Flughafen sei zu klein geplant worden. „Die Kapazität reicht. Bei steigendem Passagieraufkommen kann der Flughafen modular erweitert werden. Ich halte das für eine kluge, betriebswirtschaftlich sinnvolle Herangehensweise.“

Kapitalbedarf weiterhin 1,2 Mrd. Euro

Trotz des verlängerten Zeitraums bis zur Eröffnung Ende Oktober 2013 bleibt der Kapitalbedarf im Rahmen von insgesamt 1,2 Mrd. Euro:

  • Bisherige Bau-Mehrkosten: 276 Mio. Euro
  • Verschiebungsbedingte Bau-Mehrkosten: 67 Mio. Euro
  • Verschiebungsbedingter Bedarf/Belastungen aus dem operativen Geschäft: 230 Mio. Euro
  • Risikovorsorge für sonstige Mehrkosten und Mindereinnahmen: 322 Mio. Euro
  • Mehrkosten aus Umsetzung des Schallschutzprogramms: 305 Mio. Euro
  • Gesamt: 1,2 Mrd. Euro
  • Schwarz: Längeren Betrieb des Flughafens Tegel sicherstellen

Angesichts der weiter steigenden Fluggastzahlen und des nun anstehenden längeren Betriebs in Tegel kündigte Schwarz an, sämtliche Optimierungspotenziale an Berlins verkehrsreichstem Flughafen zu überprüfen. In den ersten acht Monaten des Jahres, so Schwarz, sei die Zahl der Tegel-Passagiere von 11 auf 11,8 Millionen (7,6 Prozent) gestiegen. „Wir rechnen auch in den kommenden Monaten mit einem weiteren Passagierzuwachs. Daher müssen wir sicherstellen, dass wir die Bedingungen für die Airlines und Passagiere in Tegel in den kommenden Monaten so gut wie möglich gestalten“, sagte Schwarz. „Einige Schwachpunkte in Tegel haben wir bereits identifiziert, beispielsweise eine zu hohe Fehlerquote beim Umsteigegepäck. Hier arbeiten wir gemeinsam mit den Airlines und der GlobeGround an Lösungen, um diese Probleme in den Griff zu bekommen.“

Gespräche mit BER-Mietern

Schwarz kündigte zudem an, dass die Flughafengesellschaft mit sämtlichen BER-Mietern zügig weitere Gespräche über die neue Inbetriebnahmesituation führen wird. Insgesamt entstehen auf dem BER rund 150 Verkaufseinheiten, darunter 39 gastronomische Betriebe und etwa 20 Serviceeinrichtungen. Schwarz: „Wir wollen die durch die Verschiebung entstehenden Risiken für die Mieter so weit wie möglich minimieren und Härtefälle vermeiden“, sagte Schwarz. Bereits in den zurückliegenden Monaten hatte die Flughafengesellschaft individuelle Lösungen wie Mietflächenvergaben an den alten Flughäfen Tegel und Schönefeld oder die Auflösung von Bankbürgschaften vereinbart, um eventuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei einzelnen Mietern entgegenzuwirken.

ILA startet morgen / Neues Messegelände am BER

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Morgen startet die Internationale Luft- und Raumfahrtsaustellung ILA. Erstmals findet die ILA auf dem neuen Veranstaltungsgelände Berlin ExpoCenter Airport westlich vom Flughafen Berlin Brandenburg statt. Mehr als 1.200 Aussteller werden erwartet. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Berlin Brandenburg: „Die ILA ist das Schaufenster für die Luft- und Raumfahrtkompetenz der Region Berlin-Brandenburg. Wir freuen uns sehr, dass das Berlin ExpoCenter Airport jetzt direkter Nachbar des Flughafens Berlin Brandenburg ist. Der neue Standort bietet hervorragende Bedingungen für eine erfolgreiche ILA.“

Erste Flieger schon an der ILA gelandet – Sondergenehmigung

Die ersten Flugzeuge für die ILA landen bereits seit vergangenen Donnerstag auf der südlichen Start- und Landebahn des Flughafens Berlin Brandenburg – eine Sondergenehmigung erlaubt die Nutzung noch vor der offiziellen Inbetriebnahme des Flughafens. Auch das Flugprogramm der ILA wird von der südlichen Start- und Landebahn abgewickelt. Aktuelle Informationen zum BER gibt es am Stand der Flughafengesellschaft in Halle 3.

Außerdem besteht während der Besuchertagen für alle Interessierten die Möglichkeit an einer Flughafentour zum BER teilzunehmen. Die Touren starten jeweils zur vollen Stunde auf dem ILA-Parkplatz P2. Die Teilnehmer erhalten im Bus Tourentickets, mit denen Sie wieder problemlos auf das ILA-Gelände gelangen. Weitere Informationen zur Bustour gibt es auch am Flughafenstand in Halle 3. Die Tour kostet für Erwachsene vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die ILA 2012 ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die ersten Tage (11. bis 13.09.) sind ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten. Am Publikumswochenende (14.-16.09.) steht das Flugprogramm im Mittelpunkt. Das diesjährige Partnerland Polen ist in allen Bereichen der Ausstellung und im Flugprogramm vertreten.

Heli Aviation und NHC stellen AS 365 N2 in Dienst

Um die stetig steigende Nachfrage an dringend benötigten Offshore Air Rescue, Ambulanz- und Air Services-Flüge noch besser befriedigen zu können, haben sich die Heli Aviation und ihr Unternehmen Northern HeliCopter (NHC) dazu entschlossen einen weiteren Hubschrauber in Dienst zu stellen. Neu in der Heli Aviation Hubschrauberflotte ist nun ein Eurocopter Dauphin AS 365 N2, der D-HOAR.

Der für Offshore Einsätze prädestinierte und für Air Rescue und Ambulanzflüge ausgestattete AS 365 N2 Helicopter ist am Standort Emden stationiert. Unser Ziel ist es, die Windpark Offshore Rettung von Menschenleben zu seiner Hauptaufgabe zu machen. Derzeit wird der Eurocopter Dauphin Hubschrauber zu Personentransporten, Warentransporten und als Ausbildungshubschrauber für die Pilotenausbildung genutzt. Heli Aviation bietet Hubschrauberpiloten zudem die Möglichkeit, durch ein Type Rating die Musterberechtigung für den Eurocopter Dauphin AS 365 N2 zu erlangen.

Die technischen Daten der Eurocopter Dauphin AS 365 N2:


  • Turbine: 2 x Turbomecca Arriel 1C2

  • Maximalleistung: 575 kW pro Turbine

  • Leergewicht: 2.389 kg

  • Höchstzulässige Startmasse: 4.250 kg

  • Reichweite max.: 827 km

  • Außenlast max.: 1.600 kg

  • Höchstgeschwindigkeit: 306 km/h

  • Reisegeschwindigkeit: 276 km/h

  • Sitzplätze: 2 Piloten und 11 Passagiere

Bis zum 28. Juni 2012 kann man die D-HOAR auch auf der WINDFORCE 2012 in Bremen live erleben.

Assessment-Flüge zur Sondierung der Lage

Um sich ein Bild über die derzeitigen Lebensumstände der Bevölkerung verschaffen zu können und um für schnelle Hilfe zu sorgen, fliegen führende Mitglieder der Hilfsorganisationen Humedica und World Concern, mit dem Heli Aviation Hubschrauber "German Help Three", direkt in die Krisengebiete. Die Dringlichkeit und der Sicherheitsaspekt sowie die Anwesenheit des Direktors für Gesundheit und Hygiene der Provinz Garissa, machen den Einsatz eines Hubschraubers für dieses Vorhaben dringend notwendig.

Nairobi Donnerstagmorgen, "German Help Three" startet in Richtung Garissa. An Bord befinden sich der Ost-Afrika Beauftragte und zwei Landesdirektoren von Humedica sowie der Landesdirektor von World Concern, führende Mitglieder der Hilfsorganisationen vor Ort. Das Ziel ist ein Treffen mit dem Direktor für Gesundheit und Hygiene der Regierung Kenias in der Provinzhauptstadt Garissa. Nach vielversprechenden Gesprächen überprüft die Delegation der Hilfsorganisationen auch die Verfügbarkeit von medizinischer Betreuung und Medikamenten im städtischen Krankenhaus, dies ist von größter Wichtigkeit um die weiteren Abläufe bevorstehender Hilfseinsätze planen zu können.

Späterer Rückflug – zur Sicherheit

Um den Einsatz des nächsten Tages noch vorzubereiten, startet die Crew der Heli Aviation am frühen Abend zum Heimflug nach Nairobi. Mit an Bord befindet sich nur die Abordnung Humedicas welche sich, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen, für den späten Rückflug entschieden hat. Der kenianische Direktor von World Concern bleibt und übernachtet in Garissa.

Bereits am frühen Morgen hebt "German Help Three" zu weiteren Assessment-Flügen ab. Heute sind der Humedica Direktor für Ost-Afrika und eine Landesdirektorin für Kenia die vorläufigen Passagiere, der World Concern Landesdirektor und der Direktor für Gesundheit und Hygiene der Landesregierung steigen erst beim Tankstopp in Garissa zu. Direkt nach der Betankung startet der Heli Aviation Hubschrauber zum Einsatz in den entlegenen Nord-Westen der Provinz Garissa.

Aufbau von Gesundheitszentren für Bevölkerung der Umgebung

Die Tagesziele sind Assessment-Flüge in drei Dörfer die als Standorte für Medical Referrel Center dienen sollen. World Concern möchte dort, mit der Unterstützung von Humedica und Heli Aviation, lokale Gesundheitszentren aufbauen, welche den Menschen in den umliegenden Gebieten schnelle medizinische Versorgung sowie Notfalltransporte in die weit entfernten Krankenhäuser Garissas und Nairobis ermöglich sollen.

Zunächst landet der Heli Aviation Hubschrauber in den Dörfern Mbalam Bala und Benane, sie sollen Schlüsselpositionen im gesamten World Concern Projekt einnehmen und werden überwiegend von Jugendlichen bewohnt. Da die Siedlungen über keine Anbauflächen mehr verfügen und die Tierherden der Bewohner durch die Dürre stark dezimiert wurde, ist die Versorgungslage in den Dörfern sehr angespannt.

In einer besonders dramatischen Lage befinden sich die Bewohner des dritten und letzten Dorfs der heutigen Tagesziele. Hier wird besonders deutlich, welche Auswirkungen die anhaltende Dürre auf die überwiegend nomadisch lebenden Bewohner des Nord-Ostens Kenias hat. Um den Tierbestand vor dem Verenden zu bewahren, sind die Männer gezwungen mit ihren Herden weiterzuziehen um bessere Weidegründe zu finden. Derweil müssen ihre Frauen und Kinder, vor gewalttätigen Übergriffen ungeschützt, in provisorischen Zeltsiedlungen zurück bleiben.

Landwege für Versorgung ungeeignet – Alle Vorteile eines Helikopters nutzbar

Die Versorgung solcher Lager ist auf dem Landwege nicht gewährleistet! Die fehlenden Straßen und die Tatsache, dass Unterkünfte dieser Art nicht auf Landkarten verzeichnet sind, macht es den Hilfsorganisationen nahezu unmöglich sie vom Boden aus zu entdecken und für eine Verbesserung der Lebenssituation vor Ort zu sorgen. Alle Vorteile die Hubschrauber zur Identifizierung solcher Unterkünfte und Versorgung der dort lebenden Bevölkerung darstellen, können hier besonders effektiv genutzt werden. In der Luft können große Landstriche überblickt und weite Distanzen schnell und sicher überwunden werden, die mit Landfahrzeugen enorm zeitaufwändig oder vollkommen unpassierbar sind. Beinahe tägliche Anschläge erschweren die Arbeit der Hilfsorganisationen zusätzlich, die Helfer vor Ort versuchen aufgrund dessen Reisen auf dem Landweg zu vermeiden.

In zahlreichen Gesprächen mit den Hilfsorganisationen hat sich herauskristallisiert, dass Helfer in Kenia auch noch mit einem zusätzlichen Problem zu kämpfen haben, Bedürftige rechtzeitig zu erreichen. Heli Aviation arbeitet zusammen mit den Hilfsorganisationen daran, diese Versorgungslücken zu schließen. Hilfe soll effektiv, schnell und sicher diejenigen erreichen, die sie dringend benötigen. Mit seiner Aussage unterstreicht der Landesdirektor von World Concern in Kenia diese Ansicht: "Der gemeinsame Einsatz mit Heli Aviation ist ein großer Schritt für die Arbeit von World Concern in dieser Region" – und damit für die Menschen, die hier leben. Nach Angaben von Humedica Mitarbeitern hätte diese zweitägige Mission auf dem Landweg beinahe zwei Wochen gedauert.

Zwischen Dürre-Not und unpassierbaren Wegen bei Regen

Aller Wahrscheinlichkeit nach hätte man wegen der starken Regenfälle unpassierbares Gelände vorgefunden oder aufgrund der sehr geringe Reisegeschwindigkeit sich der Entführungsgefahr in erheblichem Maße aussetzten müssen – ja eventuell hätte man die Mission sogar komplett abgebrochen. Doch angesichts des Hubschraubereinsatzes, konnten sich die Landesdirektoren von Humedica und World Concern jedoch schnell einen Überblick über die dringend benötigte Hilfe vor Ort machen. Durch die jüngsten Anschläge auf Regierungsfahrzeuge wäre vor Kurzem noch ein Treffen, der Verantwortlichen direkt im Krisengebiet, nicht möglich gewesen. Die Anwesenheit des Direktors für Gesundheit und Hygiene der Provinz Garissa lässt hoffen, dass Hilfsorganisationen und Regierung in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.

Das von den geplanten Einrichtungen umfasste Gebiet ist besonders schwer von der Dürre betroffen. Die erhofften Regenfälle bedeuten dort keine Verbesserung, sondern eine dramatische Verschlechterung der Lebenssituation. Schwerer Niederschlag auf dem Weg zum ersten Tagesziel verdeutlicht dies noch einmal und unterstreicht die Notwendigkeit von Hubschraubereinsätzen um effektiv, schnell und sicher helfen zu können.

Anhaltender Hunger und Durst sowie unzureichende hygienischen Umstände schwächen die Bewohner Nord-Ost Kenias sehr und machen diese besonders anfällig für Krankheiten jeglicher Art. Die beginnende Regenzeit und das damit verbundene stark vermehrte Aufkommen von Insekten, Bakterien und Tierkadavern, erhöhen zudem die Infektionsgefahr um ein Vielfaches. Die geschwächten Organismen der Menschen können selbst einfachen Grippeerregern kaum noch Widerstand leisten. Diese akut lebensbedrohliche Situation wird wegen unpassierbaren oder fehlenden Sandpisten oftmals zum Todesurteil für viele, die die Dürre überlebt haben.

In Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen vor Ort soll der Heli Aviation Hubschrauber "German Help Three" den Menschen Hoffnung geben und auch in den abgelegenen Gebieten für effektive, schnelle und sichere Hilfe aus der Luft sorgen, so wie seine Vorgänger bereits bei zahlreichen Hilfseinsätzen in Haiti.

Heli Aviation: Offene Stellenangebote in Augsburg

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Am Standort Augsburg bietet die Heli Aviation freie Stellen als Luftfahrtprüfer Klasse 1/B1 (m/w), Flug- gerätemechaniker CAT A (m/w) sowie als Assistent der Abteilung Flugtraining (m/w). Die Heli Aviation GmbH bietet Arbeitsplätze in einem zukunftsorientierten Unternehmen. Dabei setzt man auf ein gesundes und vorausschauendes Wachstum unseres Betriebs. Menschlicher Umgang soll gefördert und ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot für unsere Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden.

Derzeit gibt es interessante, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeiten in allen Bereichen des Unternehmens. Im Gegenzug erwartet die Flugschule von ihren neuen Mitarbeitern Zuverlässigkeit, Motivation und Flexibilität. Heli Aviation sucht unter dem Menüpunkt UnternehmenJobs & Karriere für den Part-145 Wartungsbetrieb und zur administrativen und organisatorischen Unterstützung der Abteilung Flugtraining:

  • Luftfahrtprüfer Klasse 1/B1 (m/w)
  • Fluggerätemechaniker CAT A (m/w)
  • Assistent Flugtraining (m/w)

Bewerbungsunterlagen

Bei Interesse und Eignung können aussagekräftige Bewerbungsunterlagen direkt an die Zentrale in Augsburg oder online an: info[AT]heli-aviation.de gesendet werden.

Heli Aviation organisiert 1. Cabri G2 Cross Country Tour

Im Zeitraum vom 15. bis 19. Juli 2012 startet die erste Guimbal Cabri G2 Cross Country Tour. Im Formations- flug geht es ab dem Flughafen Augsburg in Richtung Frankreich, ins Guimbal Werk nach Aix-en-Provence. Mit einem Heli Aviation Hubschrauber bieten wir Ihnen die Möglichkeit zum Selbst- oder Mitfliegen. Gerne können Sie an der Cabri Cross Country Tour auch mit Ihrem eigenen Helikopter teilnehmen.

Alpenüberquerung mit dem Hubschrauber

Mit bisher geplanten sechs Guimbal Cabri G2 Hubschraubern und einer Robinson R44 Raven fliegen die Teilnehmer der Cabri Cross Country Tour 2012 in Formation über die Alpen zum Hubschrauber-Hersteller Guimbal nach Frankreich. Im Anschluss an die Alpenüberquerung wird die Heli Aviation Cabri G2 Formation, kurz vor Les Milles, in der Luft von zwei Werks Guimbal Cabri Helikoptern begrüßt. Zusammen geht es dann im Formationsflug weiter ins französische Aix-en-Provence, dem Standort von Hélicoptères Guimbal.

Weitere Highlights der Tour sind die Werksbesichtigung des Guimbal Werks bei Marseille, des Eurocopter Werks in Les Milles, der Flug entlang der französischen Küste sowie die folgende Besichtigung der Airbus A380 Werft in Toulouse.

Daten zur 1. Cabri G2 Cross Country Tour

  • Termin:
    Start der ist im Zeitraum zwischen dem 15. und 19. Juli 2012.
  • Dauer:
    Derzeit sind für die Tour zwischen vier und fünf Tage eingeplant.
  • Flugzeit:
    Die reine Flugzeit beträgt zwischen 15 und 20 Stunden.
  • Teilnehmer:
    Jedermann kann an der Cabri Cross Country Tour 2012 teilnehmen.
    Bei Flugschülern oder Hubschrauberpiloten mit geringer Flugerfahrung muss ein Fluglehrer mit an Bord sein.
    Herzlich willkommen sind ebenso Hubschrauberbesitzer mit ihren Maschinen, auch anderer Fabrikate.
  • Platzvergabe:
    Die Besetzung der freien Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Anmeldungseingangs.
  • Verfügbare Plätze:
    Je nach Anzahl der eingehenden Anmeldungen variiert die Anzahl der Hubschrauber und somit auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Tourplätze.

Ob als routinierter Hubschrauberpilot mit eigenem Helikopter oder als Flugschüler der noch Flugstunden sammelt, kann man sich anmelden. Die Plätze sind begehrt, handelt es sich bei der ersten großen Guimbal Cabri Tour und dem ersten Cabri G2 Formationsflug überhaupt!

Wer möchte, kann sich gerne vorab über den derzeitigen Planungsstand, Details zur Tour, Preise und die Möglichkeiten als Passagier mitzufliegen informieren. Geführt und organisiert wird die 1. Heli Aviation Cabri G2 Cross Country Tour von Chief Ground Instructor und Fluglehrer Andreas Hennig, Ansprechpartner vor und während der Tour.

Fliegende Sternwarten und elektronische Nasen zur ILA

Vom imposanten Oberstufentriebwerk Vinci bis zur kleinen, aber wichtigen Platine MOSFET für den Flug zum Asteroiden 1993 JU3 – das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf seinem Messestand vom 11. bis 16. September neue Entwicklungen in der Raumfahrt bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2012.

Das größte Ausstellungsstück ist Europas leistungsstärkstes und modernstes Oberstufentriebwerk Vinci. Das DLR Lampoldshausen hat Vinci bereits in über 60 Versuchen unter Weltraumbedingungen getestet. Dazu wird das Triebwerk an einem Prüfstand im Vakuum betrieben.

Das Besondere sowohl bei Tests als auch beim zukünftigem Einsatz im All: Vinci kann mehrfach gezündet werden und wird später Satelliten entweder direkt in den Geostationären Orbit bringen oder sogar auf unterschiedlichen Umlaufbahnen absetzen. Gebaut wird Vinci von der französischen Firma Snecma in Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Partnern. 2017 soll das Triebwerk für die europäische Trägerrakete Ariane im Einsatz sein.

Bereits im Januar 2013 wird die E-Nose Premiere haben: Das elektronische Gas-Sensorgerät soll auf der Internationalen Raumstation ISS die mikrobielle Belastung messen. Verläuft die Testphase im russischen Segment erfolgreich, kann der Sensor auch in der gesamten Raumstation oder auf zukünftigen Langzeitmissionen eingesetzt werden.

Teleskop im Flugzeugbauch und Merkurmission MERTIS

Ebenfalls ausgestellt auf dem DLR-Messestand: ein Nachbau des Instruments MERTIS (Mercury Radiometer and Thermal Infrared Spectrometer), das 2015 mit der europäischen Mission BepiColombo ins All starten soll. Wenn die Sonde nach sechs Jahren die Umlaufbahn des Planeten erreicht, erhoffen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Zusammensetzung und die Eigenschaften des Merkurs.

Das DLR und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster entwickeln das Gerät gemeinsam mit deutschen Industrieunternehmen. Die fliegende Sternwarte SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) hingegen ist bereits seit Mai 2010 im Einsatz. Während des Flugs öffnet sich dabei eine Luke im Flugzeugrumpf, so dass das Teleskop des Observatoriums freien Blick in den Weltraum hat.

Flug durch den Weltraum nach Australien

Bis ins Weltall wird die Trägerrakete VLM-1 (Veículo Lançador de Microsatélites) 2016 das Raumfahrzeug SHEFEX-3 befördern, bevor dieses durch die Atmosphäre hindurch wieder zur Erde zurückkehrt. An der Entwicklung des Kleinlastenträgers der brasilianischen Weltraumagentur AEB ist die Mobile Raketenbasis des DLR beteiligt. Noch schneller wird der SpaceLiner, an dem das DLR forscht, einmal seine Passagiere befördern: Der ultraschnelle Gleiter soll für die Strecke von Europa nach Australien lediglich 90 Minuten benötigen. Ein umweltfreundlicher Raketenantrieb soll den Passagiertransporter beschleunigen – anschließend geht dieser dann in circa 80 Kilometern Höhe in den Gleitflug über.

Resistenz gegen Weltraumstrahlung – Teile aus Europa

Das kleinste Ausstellungsstück ist eine Platine mit MOSFET-Leistungstransistoren (Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren). Der Chip soll 2014 an Bord der japanischen Raumfähre Hayabusa-II zum Asteroiden 1993 JU3 starten. Dabei sind die Leistungstransistoren für den Einsatz im Weltraum und dessen Strahlung qualifiziert. Bisher mussten diese Bauteile aus den USA beschafft werden – nun gibt es in naher Zukunft eine europäische Alternative. Alle DLR-Exponate im Space Pavilion der ILA finden Sie mit Fotos und Hintergrundinformationen auch auf der DLR-Sonderseite zur ILA-Berlin-Air-Show 2012. DLR und ESA veranstalten zur ILA 2012 auch ihr zweites gemeinsames SpaceTweetup.

DLR und NASA für gemeinsame Luftfahrtforschung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration) haben am 11. September 2012 auf der ILA Berlin Air Show ein Abkommen über die zukünftige Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung verabschiedet.

Unterzeichnet wurde das bilaterale Abkommen durch den NASA-Administrator für den Bereich Luftfahrt Dr. Jaiwon Shin und den DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Schwerpunkt der zukünftigen gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit ist das Luftverkehrsmanagement.

Flugrouten und Rollwege gemeinsam verbessern

"Ich freue mich, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der NASA weiter ausbauen können", sagte DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner. "Die zunehmende Kooperation mit unseren internationalen Partnern bleibt eines der primären strategischen Ziele des DLR." Im Dezember 2010 hatten DLR und NASA in einem Rahmenabkommen bereits den Grundstein für die gemeinsame Forschungsarbeit gelegt. "Die NASA schätzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt", erklärte Dr. Jaiwon Shin. "Die enge Zusammenarbeit wird unseren beiden Nationen helfen, die Kapazitäten im Luftverkehr zu erhöhen und gleichzeitig Einflüsse auf die Umwelt zu verringern."

"Im Bereich Luftverkehrsmanagement bringt das DLR seine langjährige Forschungserfahrung ein", erläutert Prof. Rolf Henke. "Ebenso können unsere Wissenschaftler von den Erfahrungswerten der NASA-Kollegen profitieren." DLR und NASA wollen in Zukunft gemeinsam Wind, Wetter und Wirbelschleppen genauer vorhersagen und daraufhin Flugrouten, speziell über den Atlantik, umweltfreundlicher und kosteneffizienter gestalten. Lande-, Roll-, und Anflugrouten sollen günstiger verlaufen, um Lärm zu reduzieren sowie Reisezeit und Treibstoff zu sparen.

Planung und Abfertigung für mehr Flugbewegungen

Beide Partner wollen zudem erforschen, wie Startbahnen besser ausgelastet werden unter Berücksichtigung der Abflugrouten und Staffelabstände einzelner Flugzeuge. Ziel ist eine genauere Planung der Abfertigung und der Rollwege zum Startbahnkopf, so dass Fluglotsen in derselben Zeit mehr Flüge abwickeln können. Das DLR ist in diesem Bereich seit über zehn Jahren wissenschaftlich aktiv.

Amerikanische Flughäfen hatten hier lange Nachholbedarf. Entsprechend ist das Forschungsinteresse der NASA. Eine bessere Auslastung der Flughäfen erhoffen sich die Wissenschaftler durch die Simulation von Wirbelschleppen an Start und Landebahnen. Sind diese besser verstanden, könnten Passagiermaschinen zukünftig in kürzeren Abständen hintereinander landen, ohne sich gegenseitig zu gefährden.

Die gemeinsame Luftfahrtforschung von DLR und NASA ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt. Wissenschaftler des DLR-Instituts für Flugführung und des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre kooperieren direkt mit den amerikanischen Kollegen des Ames Research Center in Kalifornien und des Langley Research Center in Virginia. Neben der inhaltlichen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Bereitstellung wissenschaftlicher Daten ist auch ein verstärkter personeller Austausch zwischen den Einrichtungen geplant.

Einzigartiges Forschungsflugzeug: Start frei für HALO

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Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mitfinanzierte Stratosphärenflugzeug "High Altitude and Long Range Research Aircraft" (HALO) ist startbereit. Bundesforschungsministerin Professor Annette Schavan übergibt die Forschungsplattform am Montag, dem 20. August 2012, in Oberpfaffenhofen an die Wissenschaft. Die DFG unterstützt das Projekt seit 2007 mit ihrem Schwerpunktprogramm "Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft" mit knapp 15 Millionen Euro.

Diese Förderung ermöglicht den am Schwerpunktprogramm beteiligten deutschen Universitäten die vielfältige Nutzung der Messstation. HALO soll der Erdsystemforschung neue Dimensionen eröffnen und vor allem zu einem besseren Verständnis von Klimaprozessen führen.

Breite Förderung für Forschung in neuen Dimensionen

Neben der DFG fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Helmholtz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, der Freistaat Bayern, die Forschungszentren Jülich und Karlsruhe, das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) HALO als Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Betreiber ist das DLR, die Federführung der Flugmissionen liegt bei zahlreichen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die untereinander und mit Forschungspartnern im Ausland kooperieren.

HALO ist ein weltweit einzigartiges Forschungsflugzeug, das Höhen bis 15,5 Kilometern und Reichweiten von über 8.000 Kilometern erzielt. Es kann bis zu zehn Stunden in der Luft bleiben und alle Regionen der Erdatmosphäre erreichen – von den Polen bis zu den Tropen. Sein Potenzial als zentrales Werkzeug in den Bereichen Geophysik, Geodäsie, Geologie und allgemeiner Erdbeobachtung hat die Plattform bereits bei ersten Testmissionen bewiesen. Ihre wissenschaftlichen Einsätze befassen sich beispielsweise mit klimarelevanten Fragestellungen wie luftchemischen Prozessen, die sich auch wegen steigender Schadstoffemissionen auf der Erde und durch Flugzeuge verändern.

Bindeglied zur Validierung von Fernerkundung und Satellieten-Daten

Die Messgeräte an Bord identifizieren und quantifizieren Luftbestandteile wie Aerosole oder Treibhausgase in der Troposphäre und unteren Stratosphäre. Diese beeinflussen unter anderem Klimaveränderungen, extreme Wetterereignisse, Ozonstörungen und den atmosphärischen Energiehaushalt. Die Erkenntnisse fließen in Klimaprognosen und Atmosphärenmodelle ein. Für eine Reihe von Weltraummissionen könnte HALO weltraumbasierte Daten mit denen der Atmosphäre verbinden sowie Fernerkundungsmethoden erproben und validieren.

"Dank HALOs großer Reichweite und Nutzlast können wir zukünftig wesentlich größere Missionen starten und dabei auf zahlreiche Zwischenstopps verzichten, die viel Geld und Zeit kosten. Außerdem ermöglicht die Gipfelhöhe des Flugzeugs erstmalig die Analyse der tropischen Tropopausenregion. So erwarten wir ein besseres Verständnis von Erdsystemforschung und Klimawandel", sagt Professor Joachim Curtius vom Institut für Atmosphäre und Umwelt der Universität Frankfurt, der das DFG-Schwerpunktprogramm koordiniert.

Flugzeuge als Forschungsplattformen schließen die Lücke zwischen Beobachtungsstationen auf der Erde und Satelliten im Orbit. Sie können in der Atmosphäre gezielt Regionen anfliegen und dort messen. Diese Möglichkeiten erweitert HALO einerseits durch die erreichbaren Höhen und durch seine Nutzlast von drei Tonnen. An Bord befinden sich modernste Messinstrumente.

Neue Missionsszenarien stehen an – Basis auf Business-Jet G 550

Das Konzept für eine solche Atmosphärenforschung mit Flugzeugen entwickelten Vertreter wichtiger deutscher Forschungseinrichtungen bereits im Jahr 2000. Fünf Jahre später unterzeichnete das DLR den Vertrag über den Bau von HALO. Das Flugzeug basiert auf dem Ultra-Long Range Business Jet G 550. Nach einer Ausschreibung 2006 begann im Folgejahr die Förderung der DFG zur Vorbereitung künftiger Missionen. Nach der Fertigstellung 2009 startete HALO bereits 2010 zu vorbereitenden Messflügen im Rahmen der sogenannten Technomission.

Im Juni 2012 folgte der erste Flug zur "Geophysikalischen Untersuchung des Mittelmeeres mit dem Forschungsflugzeug HALO" (GEOHALO). Ziel dieses Projekts ist ein besseres Verständnis der Plattentektonik und der Mechanismen von Erdbeben. GEOHALO ist das erste geodätisch-geophysikalische Projekt mit HALO und hat damit auch Pilotwirkung für Nachfolgeprojekte, wie eine geplante Mission über der Antarktis.

Bis 2015 hoffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Realisierung von mehr als zehn weiteren Projekten. Eine davon ist die von der Universität Frankfurt im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms koordinierte Mission "Transport and Composition in the Upper Troposphere/Lowermost Stratosphere" (TACTS). Sie soll die chemische Zusammensetzung in der Tropopause analysieren, wo sich Luftmassen aus Troposphäre und Stratosphäre mischen, die verschiedene Substanzen enthalten. Diese Transportprozesse wirken sich auf Klimaveränderungen aus.

Fotos: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Lufthansa mit 1. Preis in Rubrik „Doing it all“

Die Lufthansa Gruppe ist erneut für ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden. Zum zweiten Mal in Folge erzielte der Konzern den ersten Platz in der Rubrik "Doing it All" bei den World Saver Awards von Condé Nast Traveler. Das Blatt verleiht verschiedene Auszeichnungen an Unternehmen der Reise-Branche, die sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren, so beispielsweise beim Artenschutz, bei Gesundheitsinitiativen, im Kampf gegen Armut oder bei Bildungsprogrammen.

Die Lufthansa Group wurde für ihre Pionierrolle und ihre konzernweiten, innovativen Bemühungen in den verschiedensten Bereichen der Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Lufthansa AG, bezeichnete dies als große Ehre. "Wir leben Nachhaltigkeit: durch unsere Investitionen in eine treibstoffeffiziente Flotte, etwa die neuen Airbus A380 und Boeing 747-8, durch die humanitären Anstrengungen der HelpAlliance, einer Hilfsorganisation von Lufthansa Mitarbeitern, oder in unserem als "green building" zertifizierten Verwaltungsgebäude in Frankfurt, um nur einige Beispiele zu nennen."

Biokerosien alttagstauglich im Langzeittest

Zur Begründung der Auszeichnung wurde besonders die Pionierrolle des Unternehmens bei der Langzeiterprobung von Biokerosin im vergangenen Jahr hervorgehoben. Als weltweit erste Fluggesellschaft erprobte Lufthansa im Jahr 2011 den Langzeiteinsatz von Biokerosin im regulären Flugbetrieb. Im Rahmen des Projekts burnFAIR flog ein Airbus A321 des Unternehmens achtmal täglich zwischen Hamburg und Frankfurt, wobei eines seiner Triebwerke zu 50 Prozent mit Biokraftstoff betrieben wurde. Das Projekt verlief erfolgreich – der Biokraftstoff hat sich, wie erwartet, als alltagstauglich erwiesen. Für seine vielfältigen Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit erhielt der Konzern im Juni bereits einen Eco Aviation Award sowie im Juli den Airline Strategy Award im Bereich Umwelt.

Löcher und Sauger sparen Flugzeug-Treibstoff

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Wie können Flugzeuge Treibstoff sparen? Durch Veringerung des Luftwiderstandes. Dazu sollte Luft das Flugzeug möglichst gleichmäßig umströmen – das ist im Flug aber fast nie der Fall. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Projekt LamAiR (Laminar Aircraft Research) gezeigt, wie eine möglichst gleichmäßige Umströmung erreicht werden kann.

Die Lösung: viele kleine Löcher in der Flugzeug-Außenhaut und eine Luft-Absaugung. LamAiR findet nach drei Jahren Laufzeit bei einem Workshop am 04. und 05. September 2012 am DLR-Standort Braunschweig seinen Abschluss. „Im Prinzip fliegt ein Flugzeug durch stehende Luft, nur um den Flieger herum ist die Luft in Bewegung. Diese Grenzschicht zwischen der stillen Luft und dem Flugzeug ist wenige Millimeter dick. Wir haben also auf der einen Seite eine Geschwindigkeit von null Stundenkilometern und direkt am Flugzeug rund 800 Stundenkilometer“, erläutert Projektleiter Dr. Arne Seitz vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. In dieser Grenzschicht soll nun ein Absaugesystem gezielt einen Teil der turbulenten Strömung absaugen und so den Widerstand verringern.

30 Mio. Löcher in einem Seitenleitwerk

Das LamAiR-Team setzt dazu am Seitenleitwerk eines Flugzeugs an, also jenes Teil am Flugzeug-Heck, das bei Linienfliegern meist mit dem Logo der Fluggesellschaft bemalt ist. Im unteren Teil des Seitenleitwerks wird eine Pumpe untergebracht. 14 Kilogramm wiegt sie und hat eine Leistung von 15 Kilowatt. Zusätzlich wird die Außenhaut des Seitenleitwerks mit einer sogenannten Mikroperforation – mit vielen kleinen Löchern – versehen. Maximal 50 Mikrometer dürfen die Löcher im Durchmesser sein. Dies entspricht etwa der Größe eines menschlichen Haares.

Das ist nötig, denn größere Löcher würden die Umströmung des Flugzeugs negativ beeinflussen. Wird diese Außenhaut später einmal bei einem Seitenleitwerk eines gängigen Verkehrsflugzeugs wie einem A320 angewendet, sind bei einer Fläche von rund 7,5 Quadratmetern 30 Millionen Löcher nötig. „Hierzu müssen wir das Werkzeug sehr genau auswählen, Laserbohren wäre eine Möglichkeit“, ergänzt Matthias Horn vom DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung.

Einsparung von 15 Prozent beim Gesamtwiderstand

Durch insgesamt 19 Kammern im Seitenleitwerk soll die Luft abgesaugt werden. Diese Kammern sowie die tragende Struktur sind aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt. Dieser Werkstoff findet aufgrund seiner Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit immer häufiger Gebrauch in der Luftfahrt. Das Ziel ist, durch die DLR-Konstruktion am Seitenleitwerk 40 Prozent des Bauteils gleichmäßig zu umströmen, 1,76 Prozent des Widerstands zu reduzieren und dadurch Treibstoff zu sparen. Würde man dieses Konzept auf die gesamte Fläche eines Flugzeugs ausweiten, könnte man den Gesamtwiderstand um rund 15 Prozent reduzieren. „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir das aber nicht auf den allgemeinem Kerosinverbrauch umrechnen, da spielen zu viele unkalkulierbare Faktoren eine Rolle“, erklärt Horn.

Von Beginn des Projekts an haben zwei Fachbereiche eng zusammengearbeitet. So wird eine Technik entwickelt, die für alle Fachbereiche optimal einsetzbar ist. „Schließlich müssen wir hier auf alles Mögliche achten: Ist zum Beispiel das Absaugungssystem recht schwer, steigt der Treibstoffverbrauch durch dessen zusätzliches Gewicht zu stark an – unser Effekt wäre dahin“, führt Matthias Horn aus. Die Wissenschaftler haben verschiedene Bauweisen für die Kammern und den Sauger entworfen und die Außenhaut hergestellt. Mit dem erfolgreichen Projektende ist für 2013 schon das Nachfolgeprojekt geplant. Mit Hilfe der Ergebnisse aus LamAiR soll dann ein Teil des Seitenleitwerks konstruiert und auf dem DLR-Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA getestet werden.

Germanwings: Zwei neue Verbindungen ab Stuttgart

Germanwings, die Nummer eins in Stuttgart, feiert die Eröffnung zweier neuen Routen am kommenden Sonntag (15. Juli 2012): Die Strecken Stuttgart – Bremen und Stuttgart – Manchester werden an diesem Tag erstmals von der Günstig-Airline bedient und ergänzen den Flugplan weiter, der von Baden-Württemberg aus schon eine Vielzahl innerdeutscher und innereuropäischer Destinationen abdeckt.

Über Stuttgart können die Bremer so zahlreiche weitere europäische Städte bequem über eine Germanwings-Umsteigeverbindung erreichen, zum Beispiel Palma de Mallorca, Wien, Bari, Zagreb, Ibiza, Split, Thessaloniki, Cagliari, Catania und Istanbul.

Die Fluggesellschaft bietet die Verbindung nach Bremen bis zu dreimal pro Tag an – am frühen Morgen, am Nachmittag und am Abend. Nach Manchester steuert Germanwings fünfmal pro Woche – Abflug ist jeweils um 15:30 Uhr in Stuttgart und um 18:50 Uhr für den Rückflug in Manchester. Lediglich Sonntag startet der Germanwings Airbus A319 bereits mittags in Baden-Württemberg.

Germanwings vereinfacht Gepäckbestimmungen

Germanwings ist künftig großzügiger beim Gepäck: Ab sofort erhöht die Günstig-Airline die Gewichtsgrenze für das erste Gepäckstück von 20 auf 23 Kilogramm. In den Tarifen "Best" und "Flex" ist der Koffer sogar kostenfrei enthalten, lediglich im Tarif "Basic" zahlen Kunden bei Anmeldung per Internet für ein aufgegebenes Gepäckstück unverändert zehn Euro.

Jedes weitere aufzugebende Gepäckstück bis 23 kg kostet 70 Euro. Dies bedeutet einen deutlichen Kostenvorteil, verglichen mit der bisherigen Regelung. Ganz besonders profitieren Reisende mit Kleinkindern: Für Kleinkinder gelten nun dieselben Bestimmungen wie für Erwachsene. Zudem transportiert Germanwings einen Kinderwagen oder einen Buggy oder ein Reisebett kostenfrei.

Auch bei schwereren Koffern greift eine neue, vereinfachte Regelung: Bis zum maximal zulässigen Gewicht je Gepäckstück von 32 Kilogramm wird beim ersten Koffer ein Aufpreis von 50 Euro, bei allen weiteren von 30 Euro erhoben.

Zusätzlich zum aufgegebenen Gepäck erlaubt Germanwings den Fluggästen wie gewohnt je ein kostenfreies Handgepäckstück. Dieses darf die Ausmaße von 55 x 40 x 20 Zentimeter und ein Gewicht von acht Kilogramm nicht überschreiten. Das vereinfachte Gebührenmodell stellt eine weitest gehende Vereinheitlichung mit weiteren Airlines des Lufthansa-Konzerns dar.

Flugvermessung am Flughafen Saarbrücken

In der Zeit vom 09. bis zum 10. August 2012 finden am Flughafen Saarbrücken Vermessungsflüge statt. Das Instrumentenlandesystem der Landebahn wird auf seine Genauigkeit hin vermessen. Untersucht wird die Betriebsrichtung 27 (Westwetterlage). Hierbei kommt ein Vermessungsflugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350, eine zweimotorige Propellermaschine, zum Einsatz.

Beginn der Vermessungsflüge ist ab ca. 11:00 Uhr Ortszeit, bei entsprechender Wetterlage und Verkehrsaufkommen. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Bevölkerung um Verständnis.

Neue Luftfahrtkarten für Schweiz und Frankreich

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH veröffentlicht zwei neue Luftfahrtkarten der Serie „Visual 500“ für die Schweiz und den Nordosten Frankreichs. Damit bietet die DFS Luftfahrtkarten im Maßstab 1:500 000 für alle Nachbarländer Deutschlands an. Die Visual 500 Switzerland wird zum 26. Juli gültig, die Visual 500 France Northeast zum 20. September.

Die Luftfahrtkarte für die Schweiz deckt das schweizerische Staatsgebiet zwischen Bodensee und dem italienischen Como ab. Die Frankreich-Karte zeigt die Region östlich von Paris bis Karlsruhe sowie in Nord-Süd-Ausdehnung von Luxemburg bis Genf. Alle Flugsicherungsinformationen und Angaben zur Topografie sind in der Kartenserie „Visual 500“ im gleichen übersichtlichen Layout der ICAO-Kartenblätter 1:500 000 für Deutschland dargestellt.

Straßen- und Autobahnabschnitte sowie Hindernisse wie Windräder oder auch Lifte und Seilbahnen sind detailliert eingezeichnet. Die Kartenlegende erscheint in Deutsch, Englisch sowie in der Sprache des jeweils abgebildeten Landes. In der Visual 500 für die Schweiz ist sie dabei sowohl in Französisch als auch in Italienisch abgefasst. „Durch das einheitliche Layout unserer Karten müssen sich Piloten beim Flug ins Ausland nicht umgewöhnen. Beispielsweise haben wir analog unserer ICAO-Karten auf der Visual 500 für Frankreich auch Lufträume mit Untergrenze bis Flugfläche 100 eingezeichnet. Die französische ICAO-Karte bildet lediglich Lufträume bis zu 5000 Fuß über dem mittleren Meeresspiegel ab“, erläutert Hartmut Wiethaup, Leiter der Kartenproduktion im Büro der Nachrichten für Luftfahrer bei der DFS.

Die DFS veröffentlicht bereits Karten für Belgien, die Niederlande, Dänemark, Polen, Tschechien und Österreich. Die Visual 500-Kartenblätter kosten jeweils 12,50 Euro und können im Internet unter online oder bei Luftfahrtbedarfshändlern bestellt werden.