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A319neo mit HEFA: Altfett-Treibstoff fliegt unverdünnt

Airbus brachte erstmals in einem Flugzeug der Einzelgangkategorie komplett erneuerbaren Treibstoff zum Einsatz. Der Flugkraftstoff Sustainable Aviation Fuel (SAF) war dabei nicht mehr nur eine Beimischung im herkömmlichen Kraftstoff, wie sie bereits eingesetzt wurde.

Der Testflug mit einem A319neo fand am Donnerstag über Toulouse statt, an dem das französische Transportministerium ONERA sowie das Luftfahrtunternehmen Dassault Aviation beteiligt waren. Die Maschine ist mit LEAP-1A, den Triebwerken von CFM, ausgestattet. In einem der beiden Motoren kam dabei der reine Kraftstoff SAF für den Antrieb zum Einsatz. Die ersten Ergebnisse der Testkampagnen mit Flug- und Bodentests werden für nächstes Jahr erwartet.

HEFA auch für Hubschrauber

Der unverdünnte SAF wurde von Total Energies geliefert. Er wird aus Hydroprozessierten Estern und Fettsäuren (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids, HEFA), gewonnen, der ursprünglich aus herkömmlichem Bratfett und anderen Abfall-Fettstoffen stammt. Hergestellt wird er in der Normandie, nahe bei Le Havre. Er enthält keine Aromaten oder Schwefel mehr. Airbus will für die ganzen Tests etwa 57 Tonnen SAF verwenden. Ähnliche Tests werden auch mit dem Safran-Triebwerk Arrano, das den Airbus Helicopters H160 antreibt, nach Plan 2022 durchgeführt. Die Auswertung der Auswirkungen von SAF auf die Atmosphäre wird dabei in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt durchgeführt.

Köln Bonn Airport (CGN) saniert Rollweg Bravo

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Sanierung am Köln Bonn Airport: Die Infrastruktur für den Flugbetrieb wird weiter verbessert. Nachdem 2019/2020 zunächst der südliche, weniger genutzte Bereich von Rollweg Bravo umfangreich saniert wurde, folgt nun eine besondere Herausforderung.

Seit dem 02. November werden die nördlichen Abschnitte des Rollwegs, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Fracht- und Passagiervorfeldern befinden und für die Passagierflugzeuge die Verbindung zwischen Vorfeld und großer Startbahn darstellen, in Betonbauweise saniert. Die zu sanierende Fläche wurde in Abstimmung mit Tiefbau, Flugbetrieb und der Deutschen Flugsicherung in fünf Bauabschnitte unterteilt, der Verkehr wird jeweils am Baufeld vorbeigeführt.

Baumaßnahmen bis 2025 am CGN

Im Zuge der Baumaßnahme, die voraussichtlich bis Ende 2025 dauert, werden rund 110.000 Quadratmeter Bestandsfläche abgebrochen und neu aufgebaut. Zudem werden die Schlitzrinnen erneuert, das Entwässerungssystem erweitert sowie die Befeuerung auf LED umgestellt.

Lockheed Martin meldet geschwächten Absatz

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Lockheed Martin registriert im Quartal einen Absatzrückgang. Betrugen die net sales im Q3 des Vorjahres noch 16,5 Mrd. US-Dollar, so waren es 2021 nur 16,0 Mrd. US-Dollar. Deutlicher ist der Rückgang bei den Einnahmen. Diese hatten im Dritten Quartal 2020 noch 1,8 Mrd. US-Dollar betragen. Das sind nur noch 2,21 US-Doller pro Aktie.

Im Q3 2021 vermeldet der Rüstungshersteller nur noch Einnahmen von 614 Mio. US-Dollar bzw. 6,25 US-Doller pro Aktie. Laut Lockheed Martin Chairman, President and CEO James Taiclet behandeln die laufenden Projekte unter anderem Technologien zur Luft- und Raketenabwehr, Senkrechtstarter der Zukunft, Hyperschallwaffen und Satelliten der nächsten Generation. Und obwohl man weiterhin starken Cash flow erwartete, dürfte sich 2022 eine leichte Erlösminderung einstellen.

Rüstungshersteller erwartet geringeres Wachstum

Innerhalb der nächsten fünf Jahre geht der Konzern von geringerem Wachstum im unteren einstelligen Bereich aus. Auf dem Bild: Die Raumsonde LUCY, von Lockheed Martin gebaut, beim Start am 16. Oktober in Cape Canaveral in Florida. Die Sonde soll Asteroiden auf der Jupiter-Bahn erforschen.

NASA hat erste Mondrakete SLS mit Crew-Modul Orion fertig

NASA macht Fortschritte beim Bau der neuen Schwerlastrakete Space Launch System (SLS). Das Trägersystem wurde nun samt Crew-Modul Orion zusammengebaut. Mit SLS und Orion will die NASA erstmals wieder zum Mond fliegen.

Artemis I soll dabei noch unbemannt zum Mond fliegen. In weiteren Artemis-Missionen sollen dann auch Astronauten auf die Reise geschickt werden. Mit SLS und Orion will die NASA zu weiteren Zielen als nur Erdumlaufbahn und Mond aufbrechen. Die bisherige Raumfahrt soll zunehmend privatisiert stattfinden.

SLS mit Orion vor Tests

Zunächst werden aber Tests an der Rakete und an Orion durchgeführt. Dann geht es erstmals zum Startplatz, wo die Rakete angeschaltet und mit Treibstoff gefüllt wird. Dabei wird auch ein echter Countdown durchgespielt. Zur Auswertung und finalen Vorbereitung wird das SLS samt Orion nochmals zurückgerollt in die Halle, wo nochmals gecheckt wird. Dann will die NASA einen Starttermin bestimmen.

ALÜ LandOp: Lehrveranstaltung mit Praxis für Soldat*innen

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Bislang war in der Lüneburger Heide die Informationslehrübung (ILÜ) ein feststehender Begriff. Wissen wurde in Form von dynamischen Vorführungen im Gelände vermittelt. Im Gegensatz dazu schaut der künftige Führungsnachwuchs bei der neu konzipierten Ausbildungslehrübung Landoperationen (ALÜ LandOp) nicht nur zu, sondern macht auch mit.

Unverändert ist jedoch der streitkräftegemeinsame Ansatz der ALÜ LandOp. Denn auch sie ist eine gemeinsame Lehrübung des Heeres, der Streitkräftebasis, des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr und des Cyber- und Informationsraumes. Die Panzerlehrbrigade 9 in Munster ist verantwortlich für Ausrichtung der Übung. „Wir nehmen uns bei der ALÜ LandOp mehr Zeit für die Teilnehmer und führen die Ausbildung ebenengerechter durch als bisher“, erklärt Oberstleutnant Christian Simmelbauer aus dem Planungsstab. Insgesamt vier Wochen Ausbildungen an den Standorten Munster, Bergen und Minden erwarteten die Teilnehmer.

Durchführung für zwei Jahrgänge

„Pandemiebedingt fand die Übung im letzten Jahr nicht statt“, fügt Simmelbauer an. „Aber auch das haben wir in diesem Jahr kompensiert und die Soldatinnen und Soldaten, die letztes Jahr als Teilnehmer der ILÜ geplant waren, jetzt mit ausgebildet.“ Mehr als 1.900 Soldaten durchliefen so die diesjährige ALÜ. 

Gemacht ist die ALÜ für die Hauptbedarfsträger: die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und die Offizierschule des Heeres in Dresden. Ebenengerecht bedeutet, dass die Teilnehmer aus der Führungsakademie auf der Ebene Brigade und die Teilnehmer der Offizierschule auf der Ebene Bataillon ausgebildet werden“, so Simmelbauer. Man habe so entsprechende Ausbildungsabschnitte für werdende Brigadekommandeure sowie Chefs und Bataillonskommandeure geschaffen. Dabei nehme man sich je zwei Wochen, also insgesamt vier Wochen, Zeit für die ALÜ. Für die Ebene Brigade, die Teilnehmer der Führungsakademie, ist die ALÜ noch mehr. „Diese Teilnehmer müssen in bestimmten Phasen selbst Dinge tun“, beschreibt der Oberstleutnant. „Wir binden die Soldaten aktiv in die Lageentwicklung, Beurteilung der Lage und dem daraus resultierenden Entschluss mit ein“, so der Projektoffizier.

ILÜ oder ALÜ werden die Ausbildungsinhalte realistisch und lerngruppenorientiert dargestellt. „Der 360-Grad-Blick beim Abschlussbild ‚Gegenangriff‘ war sehr eindrucksvoll und lehrreich. Besonders die methodische Hinführung und die Visualisierung im Gelände haben mich nachhaltig beeindruckt“, beschreibt Oberleutnant Christian Burgenlehner seine Eindrücke kurz nach einem Übungsdurchgang. Wie der Kampfhubschrauber Tiger die Bodentruppen unterstützt, zeigt die Ausbildungslehrübung Landoperationen 2021. An anderer Stelle schaffen die Pioniere aus Minden mit einem Gewässerübergang über die Weser die Voraussetzungen für den Marsch einer Kampftruppenbrigade.

160 Kilometer weiter bei den Pionieren in Minden staunte Leutnant Malte Rosier: „Der enorme zeitliche Vorlauf und somit die Vorbereitungszeit von militärischen Operationen sind für mich die wesentlichen Erkenntnisse. Das Schaffen eines Gewässerübergangs der Pioniere über die Weser bei Minden war ein unvergessliches Erlebnis.“ Rosier ist Artillerieoffizier und Angehöriger der Panzertruppenschule. Die ersten Übungsdurchgänge der ALÜ nutzten die Panzertruppenschule und die Panzerlehrbrigade 9 aus Munster als Weiterbildungsmöglichkeit für ihre Offiziere und Feldwebel.

Methodisches Konzept

Zu dem Konzept der Ausbildung stellt Burgenlehner fest: „Durch die praktischen Ansätze der Ausbildungen konnte ich erfahren, wie umfangreich die Verfahren sind. Zusätzlich wurde deutlich, wie die Räder von Vorbereitung und Durchführung ineinander fassen, um die taktische Aufgabenstellung zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Entfaltung zu bringen.“ Die Methodik dieser Ausbildung folgt dabei strikt dem operationellen Grundgedanken. Das bedeutet, dass der Aufbau der Stationen und der chronologische Ablauf so gestaltet sind, wie es in einem realen Einsatzszenario für die Landes- und Bündnisverteidigung der Fall wäre. Ausgerichtet an einem Verteidigungsfall, bauen die einzelnen Stationen systematisch aufeinander auf.

Keine Übung ohne militärische Lage

Der ALÜ wird ein militärisches Übungsszenario zugrunde gelegt. Die Übungsteilnehmenden erleben in ihrer Ausbildung eine Befehlsausgabe auf Brigadeebene, danach folgen Stationen wie: „Überwinden von Gewässern“, oder das „System Brigade“, „Arbeiten eines Brigadegefechtsstandes“ sowie das Zusammenwirken unterschiedlichster Fachleute werden plakativ gezeigt. Als „Finale“ erleben die zukünftigen Verbandsführer die Auswirkungen der vorherigen Planungsarbeit in der Station „Wirkung“. In dieser größten Station der ALÜ wird ein Gefecht in mehreren Phasen in das Gelände projiziert, das schließlich in einem Gegenangriff eines Bataillons endet. Denn das Gefecht und schließlich das konsequente Handeln bringen die militärische Entscheidung. Dies zu zeigen, ist das Ausbildungsziel der ALÜ.

Ansatz nach Zielgruppen

Simmelbauer, der Projektoffizier der Panzertruppenschule, fasst den Grundgedanken der ALÜ zusammen: „Die ALÜ verfolgt den Ansatz einer effektiven Aus- und Weiterbildung der Übungsteilnehmer auf Basis der Vorgaben der entsprechenden Bildungseinrichtungen. Dies geschieht noch konsequenter als es bislang bei der ILÜ der Fall war. Das führt zu einer räumlichen, zeitlichen und inhaltlichen Trennung der Zielgruppen und angepasster Ausbildungsziele während der Ausbildungsübung Landoperation.“ Die ALÜ LandOp bildet somit noch genauer, auf die Zielgruppe angepasst, die zukünftigen militärischen Führer aus.

Rettungshubschrauber Christoph 80 Teil der Massenanfall-Übung

Christoph 80 blieb in Einsatzbereitschaft bei einem Großaufgebot an Rettungskräften: An einer Übung auf auf einer noch nicht freigegebenen Bundesstraße zwischen Pressath und Erbendorf war auch die Station Weiden mit einem Ersatzhubschrauber der DRF Luftrettung beteiligt.

Das Team aus Weiden nahm am Anfang Oktober an einer Fortbildungsveranstaltung in der Stadthalle Erbendorf zum Thema „Massenanfall an Notfallpatienten und Betroffenen“ teil. Am Vormittag stellten in verschiedenen Fachvorträgen Referenten des Zweckverbandes für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz, der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried als Zertifizierungsstelle für Organisatorische Leiter und der bayerischen Landespolizei verschiedene Aspekte dieser besonderen Herausforderung für den Rettungsdienst vor. Unter anderem wurden die Aufgaben des ersteintreffenden Rettungswagens und des ersteintreffenden Notarztes, die Vorsichtung der Patientinnen und Patienten, der Kommunikationsaufbau sowie die Aufgaben der Sanitätseinsatzleitung – Organisatorischer Leiter Rettungsdienst und Leitender Notarzt – vorgestellt.

Koordination von Hubschrauber und Fahrzeugen

Nach der Mittagspause folgte eine Großübung mit einer Vielzahl von „Notfallpatienten“ und „Betroffenen“ auf einer noch nicht freigegebenen Bundesstraße zwischen Pressath und Erbendorf. Alle im Rettungsdienstbereich eingesetzten Organisationen waren mit einer großen Zahl an Ersatz-Rettungswagen und Ersatz-Notarztfahrzeugen an der Übung beteiligt, und auch die DRF Luftrettung stellte zusätzlich zum regulären Christoph 80, der in „echter“ Einsatzbereitschaft blieb, einen Hubschrauber mit Besatzung zur Verfügung.

Pilot Björn Hüdepohl, Dr. Jürgen Altmeppen, Leitender Arzt der Station Weiden, und Patrick Süttner, Notfallsanitäter auf Christoph 80, statteten am Vormittag die Ersatzmaschine analog zur Einsatzmaschine aus und waren als eines der ersten notarztbesetzten Rettungsmittel nur sechs Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Dort wurden sie durch den bereits anwesenden Einsatzleiter Rettungsdienst in die aktuelle Lage eingewiesen: Nach einem ersten Verkehrsunfall hatten sich in der Folge zwei weitere mit einem Linienbus und zwei weiteren Fahrzeugen ereignet. Eine zusätzliche Herausforderung für die Einsatzkräfte waren die bis zu 600 Meter auseinanderliegenden Unfallorte, die eine gute Abstimmung untereinander besonders wichtig machten.

Triage: Dringende Hilfe per Hubschrauber

Da am Anfang sehr viele Patienten von noch wenigen Rettungsdienstkräften zu versorgen waren, teilte sich die Weidener Hubschraubercrew für einige Zeit auf und übernahm dabei zwei Patienten, die in der ersten Sichtung, der sogenannten Triage, als besonders dringend eingestuft worden waren. Nach der Übergabe eines der beiden Patienten an ein weiterversorgendes Team übernahm die Hubschrauberbesatzung den zügigen Transport des anderen in kritischem Zustand in ein regionales Traumazentrum.

Im Anschluss an die Übung fand ein umfangreiches, teils videogestütztes Debriefing in der Stadthalle Erbendorf statt. Fazit aller Beteiligten: Sehr gute Organisation und viele wertvolle Erkenntnisse für den Einsatzalltag und vor allem besondere Einsatzlagen. Die Station Weiden bedankte sich bei allen Beteiligten für die Einladung zur Teilnahme und die gute Kooperation.

Jägerbataillon 25 im Training mit Hubschraubern

Das Jägerbataillon 25, der Luftlandeverband der 7. Jägerbrigade des österreichischen Bundesheeres, führt von 27. bis 29. Oktober 2021 eine Grundausbildung luftbeweglicher Einsätze durch. Bei dieser Ausbildung werden rund 30 Soldaten sowie zwei Hubschrauber vom Typ „S-70 Black Hawk“ und Agusta Bell 212 im Einsatz sein.

Bei dieser Ausbildung steht die Zusammenarbeit mit Hubschraubern, das Einweisen, die Annäherung sowie das rasche Auf- und Absitzen im Vordergrund. Aber auch der Transport von Soldaten, Waffen und Ausrüstung muss ständig trainiert und am aktuellen Stand gehalten werden. Die Ausbildung mit Hubschraubern ist die Kernkompetenz der „25er“, die regelmäßig geübt werden muss. Die Klagenfurter Fallschirmjäger werden auf zukünftige Einsätze im In- und Ausland sowie für gemeinsame Einsätze mit dem Jagdkommando ausgebildet.

Ohne Nachtflüge über Östereich

Dieser Ausbildungstakt dient vor allem jenen Soldaten, die bis dato aufgrund eines anderen Vorhabens noch nicht mit Hubschraubern trainieren konnten. Weiter dient diese Übung mit Hubschraubern auch der bevorstehenden Evaluierung des Bataillons im November in Allentsteig für zukünftige internationale Einsätze.

Nachtflüge sind in diesem Zeitraum nicht vorgesehen. Geflogen wird von ca. 08:00 bis etwa 18:00 Uhr in den Gebieten Klagenfurt, Feldkirchen, St. Veit an der Glan und Ferlach, insbesondere im Nahbereich der Khevenhüller-Kaserne sowie des Truppenübungsplatzes Glainach. Es muss mit Fluglärm gerechnet werden.

Luftwaffe: Nationale Übung Baltic Hunter accomplished

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Es war eine fliegerische Großübung, die die Waffenschule mit Baltic Hunter 2021 auf die Beine gestellt hat – und die nicht nur den Teilnehmenden des Waffenlehrerlehrgangs (Weapons Instructor Course – WIC) 02/21 zu Gute kam. Sämtliche Jet-Verbände der Luftwaffe mit mehr als 30 Flugzeugen waren zwei Wochen in Laage.

„Alle Jet-Verbände der Luftwaffe sind mit mehr als 30 Flugzeugen und 500 Beteiligten für zwei Wochen nach Laage gereist, womit ihnen die Möglichkeit gegeben wurde, vor Ort die Übungseinsätze im direkten Kontakt zu planen, durchzuführen und nach zu besprechen“, erläutert Oberstleutnant Dirk Pingel, Kommandeur der Waffenschule Luftwaffe.

Komplexe Szenarien – Laage als Zentrum von Baltic Hunter

Unter seiner Leitung waren die aufwändigen und komplexen Szenarien entworfen worden, in denen sich die Mitwirkenden mit ihren Waffensystemen den unterschiedlichsten Aufgaben stellen mussten. Sowohl in der Luft als auch am Boden liefen vernetzte Operationen und Übungsszenarien ab. Einerseits beinhaltete die Phase für den Waffenlehrerkurs die Ausbildungsthemen Luftkampf, Bodenangriff, taktischer Lufttransport und Luftverteidigung.

Andererseits diente das Vorhaben den Einsatzverbänden der Luftwaffe als Ausbildung für den Erhalt und auch die Steigerung der Einsatzbereitschaft. Integriert waren externe Teilnehmer, die darüber hinaus zur bodengebundenen Luftverteidigung, Lufttransport und Betankung, Elektronischer Kampf, Taktische Kampfführung sowie zur streitkräftegemeinsamen Taktischen Feuerunterstützung befähigt sind – also höchste taktische Herausforderungen für die angehenden Waffenlehrer.

Piloten als Mission Commander

Dafür starteten im Übungszeitraum zwei Mal täglich mehr als 30 Flugzeuge und Hubschrauber in die Luft – Eurofighter- und Tornado-Kampfjets, A330 MRTT-TankerCH-53 Hubschrauber zu den Missionen und A-4 Skyhawks und speziell gerüstete Learjets für die Flugzieldarstellung. Die Waffenlehrer-Anwärter aus dem fliegerischen Bereich stellten in allen Einsätzen den Mission Commander, der für den gesamten Missionsablauf – von der Planung bis zur Nachbesprechung – verantwortlich ist. Die Waffenlehrer-Anwärter aus dem Bereich Einsatzführungsdienst führten diese vom Boden aus im Control and Reporting Center (CRC) Schönewalde. Von dort aus hatten sie eine Übersicht über alle Luftbewegungen während Baltic Hunter.

Neuer Luftraum und Lärmreduzierung

Planungen und Entscheidungen basierten wiederum auf den Lagebeurteilungen der Anwärter aus dem militärischen Nachrichtenwesen. Sie versorgten alle Teilnehmenden von Baltic Hunter mit Analysen zur Wirksamkeit der eigenen Kräfte und Mittel. Gleichzeitig gaben sie Empfehlungen für den taktischen Einsatz gegen gegnerische Bedrohungen. Die Stärken und Schwächen der einzelnen Waffensysteme mussten durch eine genaue Planung so gut wie möglich zusammengeführt werden. Zudem seien spezielle An- und Abflugverfahren entwickelt worden, die zusammen mit dem eigens für die Übung etablierten Luftraum für die Reduzierung des Fluglärms gesorgt hätten. Vermeiden lässt sich Lärm natürlich nicht bei so einer großen Übung.

„Im Luftraum und am Boden Mecklenburg-Vorpommerns sind die Waffenlehrer-Anwärter mit ihren Formationen als blaue Seite auf ihre Gegenspieler der roten Seite getroffen“, beschreibt Oberstleutnant Pingel den Ablauf der Übungs-Missionen. „Zunächst mussten sie den angenommenen Gegner am Boden und in der Luft erfassen, identifizieren und schließlich bekämpfen – oder ihn einfach nur auf Abstand halten, ohne dabei selbst abgeschossen zu werden. Die Rollen sind bei jedem Flug neu verteilt worden, so dass jeder Pilot in der Formation sowohl als Angreifer als auch in der Verteidigung fungieren musste.“

Geiselnahmen und Flugabwehr bei Rot

Doch nicht nur in der Luft haben die Teilnehmenden von Baltic Hunter ihre spezifischen Rollen trainiert. Auch bodengebundene Kräfte, die auf beiden Seiten im Übungseinsatz waren, haben mit den Szenarien trainiert. „Die roten Kräfte hatten zum Beispiel Geiseln genommen, die befreit werden mussten, oder setzten mit ihrer Spezialeinheit „Polygone“ reale Fliegerabwehrsysteme als Bedrohung ein. Diese sollten die Jets der blauen Seite an ihrem Auftrag hindern“, so Pingel.

Luftnahunterstützung und Luftraumsicherung bei Blau

Auf blauer Seite schützten die fliegenden Waffensysteme zusammen mit Einheiten des Flugabwehrraketengeschwaders 1 und deren Patriot-Systemen den Luftraum die eigenen Stellungen. Das Kommando Spezialkräfte war ebenso auf blauer Seite beteiligt. Gemeinsam mit tief fliegenden Tornados und Eurofightern über dem Truppenübungsplatz Altmark wurden Einsatzverfahren der Luftnahunterstützung geübt.

Oberstleutnant Pingel ist zufrieden mit dem Ergebnis von Baltic Hunter. „Unsere Absicht war es, mit Baltic Hunter eine nationale Hochwertübung zu organisieren, in der zu gleichen Teilen die Angehörigen der fliegenden Verbände wie auch die Teilnehmenden am laufenden Waffenlehrerlehrgang nachhaltige, hochgesteckte Lernziele erreichen können. Und das haben wir auch geschafft.“ Die Waffenschule habe mit Baltic Hunter bewiesen, dass sie neben der Ausbildung der Waffenlehrer auch eine komplexe, anspruchsvolle Übung auf die Beine stellen kann, in der alle teilnehmenden Einheiten und die angehenden Waffenlehrer gemeinsam für den Einsatz trainieren können.

So konnte Oberstleutnant Pingel am Ende der Übung ein positives Fazit ziehen: „Der Aufwand zur Durchführung von Baltic Hunter hat sich für die Waffenschule und die Luftwaffe absolut gelohnt. Die problemlose Durchführung unter einem anspruchsvollen Hygiene-Konzept unterstreicht die professionelle Ausrichtung und den Anspruch der Waffenschule nach dem Motto: Fight. Lead. Instruct. – Kämpfen. Führen. Lehren.“

Top 5 Reiseziele: Zypern, Paris, Málaga, Athen und Rom

In den bevorstehenden Herbstferien zieht es Austrian Airlines Fluggäste vermehrt in Richtung Städteurlaub und Reiseziele am Mittelmeer. Der AUA-Flugplan bietet sowohl klassische Städtetrips als auch Stranddestinationen, um jedem Reisegeschmack den idealen Herbsturlaub zu ermöglichen.

Beliebteste Reiseziele

Die derzeit beliebtesten Reiseziele der Austrian Airlines Linienflüge in der Kurz- und Mittelstrecke, Rom, Paris und Nizza werden in den Herbstferien jeweils bis zu 21-mal die Woche angeflogen. Passagiere nach Rom können derzeit zudem von einem Austrian Business Special Deal profitieren und die Vorzüge der Business Class zum preiswerten Angebot genießen. Auch weitere mediterrane Ziele wie Athen, Zypern, Venedig und Málaga gehören während der Herbstferien zu den Lieblingen der AUA-Kund:innen. Ebenso sind viele Inseldestinationen von myAustrian-Holidays, wie etwa Kreta, Rhodos, Mallorca, Gran Canaria und Teneriffa in den Herbstferien äußerst gut gebucht. Hohe Nachfrage herrscht außerdem bei Flügen nach Catania, Neapel und Santorin.

Ab dieser Woche stehen mit Cancún, Mauritius und den Malediven auch wieder attraktive Warmwasserdestinationen im AUA-Flugplan. Bei diesen Sonnenzielen zeichnet sich eine steigende Nachfrage ab, um den kälter werdenden Tagen in Österreich im Herbst und Winter zu entkommen.

Mat­thi­as Mau­rer erklärt die Raumstation ISS

Welche Temperatur herrscht auf der Internationalen Raumstation? Wie schlafen die Astronautinnen und Astronauten dort? Und wie kann man in Schwerelosigkeit Nahrung herunterschlucken? Diese und viele weitere spannende Fragen beantwortet der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer in einer neuen Videoreihe der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Insgesamt 36 animierte Einzelclips mit einer Länge von 40 bis 90 Sekunden werden auf dem YouTube-Kanal der Raumfahrtagentur im 4K-Format über das Leben und Arbeiten der Astronauten im Weltraum informieren. Die ersten zehn Videos wurden nun veröffentlicht, jeweils zwei weitere folgen im wöchentlichen Rhythmus.

In den Clips ist etwa zu erfahren, was mit der getragenen Wäsche der Astronauten geschieht: Diese wird in einer Transportkapsel deponiert, die auf ihrem Weg in Richtung Erde in der Atmosphäre verglüht. „Das heißt, nicht jede Sternschnuppe, die Ihr am Himmel seht, ist eine echte Sternschnuppe“, verrät Maurer augenzwinkernd. „Manchmal ist es auch einfach nur ein altes T-Shirt von Matthias.“ Vielleicht ist der Sternenhimmel doch weniger romantisch, als man im Allgemeinen denkt? Animationen im Video sorgen dafür, dass die Kurzclips leicht verständlich und unterhaltsam sind. Sicherlich halten die Informationen für den einen oder anderen Zuschauer auch noch eine Überraschung bereit – oder wer weiß schon, ob auch auf der ISS gemeinsam „zu Tisch“ gegessen wird? Außerdem wird natürlich auch die am häufigsten gestellte Frage aus der Öffentlichkeit beantwortet: „Wie funktioniert die Toilette auf der ISS?“

Matthias Maurer startet mit einer Falcon-9-Rakete ins All

Schon bald wird Matthias Maurer Gelegenheit haben, das Leben auf der ISS aus erster Hand kennenzulernen, denn am 30. Oktober 2021 soll er an Bord einer Dragon-Raumkapsel mit einer Falcon-9-Rakete vom Kennedy-Space-Center in Florida ins Weltall starten. Nach etwa 22 Stunden Flugzeit wird die Raumkapsel an der Raumstation andocken – dann wird er nach Thomas Reiter (2006), Hans Schlegel (2008) und Alexander Gerst (2014 und 2018) der vierte Deutsche auf der ISS sein. Sechs Monate wird Matthias Maurer während seiner Mission „Cosmic Kiss“ in Schwerelosigkeit verbringen und währenddessen mehr als 100 Experimente durchführen, von denen 36 aus Deutschland stammen. Sie umfassen Grundlagenforschung aus den Bereichen Lebenswissenschaften und Naturwissenschaften, sowie Technologie-Erprobungen. Außerdem ist ein umfangreiches Nachwuchs-Programm für Schülerinnen und Schüler mit Wettbewerben, Videos und Live-Calls geplant.

Das DLR ist in vielfältiger Weise in die Mission eingebunden: Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR mit Sitz in Bonn ist für die Auswahl und Koordination der Experimente und deutschen Beiträge verantwortlich. Ebenso führen DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler eigene Experimente durch. Das Columbus-Kontrollzentrum der ESA, beheimatet im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen, ist zuständig für die Planung und Durchführung der Experimente, die im europäischen Columbus-Modul auf der ISS stattfinden. Von hier aus gehen die Daten der Experimente an die nationalen Nutzerkontrollzentren und von dort aus weiter zu den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den beteiligten Partnern aus der Industrie.

Airport Nürnberg: Einreiseerleichterungen für USA und Kanada

Lange waren Flüge nach Nordamerika pandemiebedingt nur unter erschwerten Bedingungen machbar. Für Kanada wurden die Einreisebestimmungen inzwischen gelockert, auch Reisen in die USA sollen in Kürze wieder möglich sein. Damit sind vom Airport Nürnberg aus zahlreiche Ziele jenseits des Atlantiks mit nur einem Umsteigestopp erreichbar.

Einreiseerleichterungen voraussichtlich ab November

Die für Kanada bestehende Einreisesperre wurde bereits mit Wirkung zum 07. September für vollständig Geimpfte aufgehoben, im November sollen voraussichtlich für vollständig Geimpfte und zusätzlich getestete Personen auch für die USA Einreiseerleichterungen gelten.

Über die Drehkreuze Frankfurt, Amsterdam, Zürich und Paris Charles de Gaulle werden insgesamt 19 Ziele in den USA und fünf in Kanada mit nur einem Zwischenstopp von Nürnberg aus erreichbar sein.

Zahlreiche USA-Verbindungen

In den USA ergeben sich die Verbindungen Dallas Fort Worth, Newark, Orlando und Philadelphia mit Lufthansa. Atlanta und Houston erreichen Reisende an Bord von Air France, KLM und Lufthansa. Die Ziele Boston, Chicago, Los Angeles, New York und San Francisco werden von Air France, KLM, Lufthansa und SWISS angeflogen. Denver ist durch Lufthansa/United Airlines angebunden. Detroit und Seattle werden von Air France, Lufthansa und KLM/Delta Air Lines bedient. Nach Miami geht es mit Air France, Lufthansa, SWISS, KLM/Delta Air Lines. Nach Minneapolis mit Air France/Delta Air Lines und KLM. Nach Salt Lake City mit KLM/Delta Air Lines. Washington, D.C. wird von Air France, KLM, Lufthansa/United Airlines und SWISS/United Airlines angesteuert. Voraussichtlich ab Dezember bringt KLM wieder Fluggäste ins Spielerparadies Las Vegas.

Kanada ist bereits wieder ins Flugnetz integriert

Flüge nach Calgary und Edmonton werden von KLM ausgeführt. Nach Montreal sind Air France, KLM und Lufthansa/Air Canada unterwegs. Richtung Toronto und Vancouver starten Air France, KLM, Lufthansa/Air Canada und SWISS/Air Canada.

Flughafen München sieht Aufwärtstrend seit Beginn der Pandemie

Das Verkehrsaufkommen am Flughafen München zieht weiterhin deutlich an. Das dritte Quartal bescherte dem Airport seinen bisher größten Zuwachs seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Monaten über 5,1 Millionen Passagiere gezählt und damit mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das höchste Fluggastaufkommen seit Beginn der Pandemie wurde mit 1,9 Millionen Passagieren im September erzielt. Damit verbuchte der Airport in diesem Monat fast so viele Fluggäste wie im gesamten ersten Halbjahr. In den ersten sechs Monaten waren es insgesamt 2,2 Millionen Reisende.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Jost Lammers, rechnet für das vierte Quartal mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends: „Das Verkehrsaufkommen in München bewegt sich mittlerweile wieder auf einem deutlich höheren Niveau als im vergangenen Jahr. Alle Signale deuten auf eine weitere Erholung des Luftverkehrs hin. Der Flughafen München ist auf dem besten Weg, seine Funktion als europäisches Premium-Drehkreuz weiter zu festigen.“

München ist wieder Knotenpunkt

Dass München wieder verstärkt als Knotenpunkt genutzt wird, macht auch ein Blick auf die Umsteigerzahlen deutlich: Während deren Anteil am gesamten Passagieraufkommen im Mai bei lediglich 21 Prozent lag, waren es zuletzt bereits 38 Prozent. Einen weiteren Schub für den Drehkreuzverkehr wird die für den November angekündigte Öffnung der USA mit sich bringen. So wird Lufthansa ihre bestehenden Strecken nach New York auf zehn wöchentliche Verbindungen und Los Angeles auf sieben wöchentliche Flüge erhöhen. Hinzu kommen weitere Langstreckenverbindungen zu nordamerikanische Reisezielen: So werden ab November Miami, Mexico City und Montreal sowie erstmals auch in der Winterflugplanperiode Vancouver bedient.

Gegenwärtig ist die bayerische Landeshauptstadt weltweit mit 166 Zielen verbunden. Neben 15 deutschen Städten und 130 europäischen Destinationen können Reisende von München auch 21 Fernreiseziele in Nordamerika und Asien erreichen. Die gestiegene Nachfrage nach Flugreisen spiegelt sich auch in der Auslastung der Flüge wider: Waren die an- und abfliegenden Maschinen in München im ersten Halbjahr im Durchschnitt zu 52 Prozent besetzt, stieg dieser Wert im dritten Quartal bereits auf 73 Prozent.

Aufkommen noch unter dem Vorkrisenniveau

Trotz der sehr dynamischen Verkehrsentwicklung liegt das aktuelle Aufkommen noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau: So entsprechen die Passagierzahlen vom September 2021 etwa rund 40 Prozent des Aufkommens, das im September 2019 – also vor der Corona-Pandemie – erzielt wurde. Bei den Flugbewegungen liegt das aktuelle Aufkommen bei der Hälfte des Vorkrisenniveaus.

Verkehrszahlen der ersten neun Monate

20212020Veränderung
Passagieraufkommen (gewerblicher Verkehr)7.350.20710.040.373– 26,8 %
Gesamte Flugbewegungen93.639122.792– 23,7 %
Frachtumschlag (in Tonnen)107.871120.616– 10,6 %
Geflogene Luftfracht103.718116.157– 10,7 %

Condor Zusatzflug für Geimpfte nach New York-JFK

Ab 08. November können geimpfte Reisende wieder in die USA einreisen. Condor hatte bereits nach der Ankündigung der USA im September, die Einreiseregelung im November anzupassen, weit mehr als doppelt so viele Buchungen in die USA verzeichnet und Flüge nach New York City aufgelegt. Der Erstflug nach New York-JFK wird nun vorgezogen und startet als Zusatzflug bereits am 08. November. Damit heben Condor-Gäste pünktlich zur Öffnung der USA nonstop in den Big Apple ab. Condor fliegt fünf Mal wöchentlich nach New York-JFK und bereits jetzt vier Mal wöchentlich nach Seattle. Tickets sind ab 259,99 EUR pro Person und Strecke buchbar.

„Wir sehen deutlich: Der Nachholbedarf unserer Gäste, wieder nach Nordamerika zu reisen, ist riesig – und es gibt wohl kein beliebteres Ziel in den USA als New York. Die Stadt, die niemals schläft, steht für alles, auf das die Menschen monatelang verzichten mussten. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Familie und Freunde wieder zusammenzubringen und das Fernweh unserer Kundinnen und Kunden zu stillen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

Partner-Airline JetBlue fliegt zu über 40 Zielen

Ab New York-JFK können Condor-Gäste mit der Partner-Airline JetBlue unkompliziert zu über 40 Zielen entlang der gesamten Ostküste bis nach Florida sowie ins Landesinnere weiterreisen. Und auch ab Seattle gibt es zahlreiche Weiterflüge: Mit Alaska Airlines sind über 30 Ziele, wie Los Angeles, San Diego, San Francisco oder Hawaii, besonders bequem zu erreichen.

Für die Einreise in die USA ist eine vollständige Impfung mit WHO-zertifiziertem Impfstoff notwendig sowie ein negativer Testnachweis, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Austrian Airlines erweitert die Premium Economy Class

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Ab dem kommenden Frühjahr können noch mehr Fluggäste auf Austrian Airlines Langstreckenflügen in der Buchungskategorie Premium Economy Class fliegen. Die 2018 eingeführte Reiseklasse wird auf der gesamten Boeing 767-Flotte der heimischen Airline von derzeit 18 Plätzen auf 30 Plätze pro Maschine ausgeweitet.

„Als österreichische Airline tragen wir ‘Premium‘ im Herzen. Mit der Erweiterung der Premium Economy Class wollen wir noch mehr Fluggästen einen höheren Reisekomfort auf der Langstrecke bieten“, so Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Diese Reiseklasse spricht all jene an, die sich auf Fernreisen ein Stück mehr Komfort und Service wünschen und dennoch preisbewusst reisen möchten. Damit wird das Reiseerlebnis für jeden Passagier individuell gestaltbar und der Wohlfühlfaktor an Bord zunehmend optimiert.“

Der Umbau der Austrian Boeing 767-Flotte wird im ersten Quartal des kommenden Jahres durchgeführt. Mit Sommerflugplan 2022 werden die drei B767-Maschinen, die primär Ziele in Nordamerika bedienen, in der neuen Kabinenkonfiguration fliegen. Herzstück der Premium Economy Class ist ein eigens für die Lufthansa Group angefertigter Sitz, der den Fluggästen im Vergleich zur Economy Class mehr Beinfreiheit und Komfort auf ihrer Reise bietet. Zudem können Fluggäste dieser Reiseklasse zwei Gepäcksstücke mit jeweils bis zu 23 Kilogramm kostenlos einchecken und an Bord ein kulinarisches Verwöhnprogramm mit einem Drei- bis Vier-Gänge-Menü genießen.

Premium Economy Class im Überblick

  • Premium-Sitz mit breiter Sitzfläche und großzügigem Sitzabstand
  • Fußstütze ab der zweiten Reihe bzw. Beinauflage mit integrierter Fußstütze in der 1. Reihe
  • Immer eine eigene Mittelarmlehne mit ausklappbarem Tisch und Cocktailtischchen
  • 12-Zoll-Monitor mit Fernbedienung für das Bordunterhaltungssystem
  • Eigene Steckdose und USB-Anschluss am Sitz
  • 2 x 23 kg Freigepäck
  • Drei- bis Vier-Gänge-Menü
  • Welcome Drink
  • Kulturbeutel mit nützlichen Reise-Accessoires

Plätze in der Premium Economy Class sind über austrian.com buchbar. Preislich liegt die Reiseklasse zwischen Business- und Economy Class. So gibt es den Flug Wien – New York – Wien bereits ab 899 EUR hin und retour inklusive Steuern und Gebühren.

Winterflugplan am Flughafen Stuttgart bietet neue Reiseziele

Am Flughafen Stuttgart fliegen im Winterflugplan 25 Airlines direkt zu 66 Zielen in 26 Ländern. Neue Ziele ab Stuttgart hat auch die größte Fluggesellschaft am STR, Eurowings. Mit Beginn der Winterzeit am Sonntag, 31. Oktober stellen die Airlines ihr Angebot auf Winterflugplan um.

Das Streckennetz des STR zeigt sich dann etwas dichter als im Winter des Vorjahres. Viele Ziele werden wieder häufiger bedient. Damit setzt sich die schrittweise Stabilisierung des Luftverkehrs auch an dem Airport weiter fort. Mit Flügen nach Lulea und Kiruna geht es nach Schweden. Ab Dezember geht es bis zu zweimal pro Woche in Richtung Polarkreis.

Warme und kalte Reiseziele ab Stuttgart

Nach wie vor gut bedient werden Destinationen in wärmeren Gefilden. So fliegen Eurowings einmal pro Woche nach Marrakesch und Turkish Airlines, SunExpress oder Pegasus zu insgesamt zu neun Zielen in der Türkei. Palma de Mallorca ist ebenfalls nahezu täglich im Plan. Mit zwei am Landesflughafen stationierten Flugzeugen fliegt TUIfly durchgängig die KanarenKapverden und das ägyptische Hurghada an.

Eine stabile Anbindung schaffen die Zubringerflüge zu wichtigen Drehkreuzen. Ab 05. November verbindet Scandinavian Airlines drei Mal pro Woche Stuttgart mit ihrem Drehkreuz in Kopenhagen. Weitere Möglichkeiten zum Umsteigen auf die Langstrecke gibt es auch über AmsterdamWienLondonIstanbul und Moskau.

Kein Check-in am Terminal 3

Während der Wintermonate erneuert der Flughafen im Terminal 3 die Kontrollanlage für das Reisegepäck. Deshalb ist dort derzeit kein Check-in möglich, die Sicherheitskontrolle für Passagiere sowie der Schalter der Flughafen-Information sind aber dort uneingeschränkt verfügbar.

Condor erweitert Online Check-in mit digitaler Bordkarte

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Komfortabler Online Check-in mit digitaler Bordkarte: Pünktlich zu Beginn der Herbstferien hat Condor ihren Online Check-in um die zusätzliche Option erweitert, EU-Impfzertifikate und Testnachweise digital prüfen und verifizieren zu lassen. Somit können Gäste bequem über die Webseite www.condor.com einchecken, die notwendigen Dokumente hochladen und sie erhalten dann ihre digitale Bordkarte. Der Online Check-in mit Dokumentencheck ist zunächst für alle Flüge nach Spanien, Italien, Kroatien, Griechenland, Portugal und Ägypten sowie für alle Rückflüge zurück nach Deutschland und in die Schweiz möglich. Weitere Destinationen werden kontinuierlich freigeschaltet.

Mitnahme der Originalzertifikate aller Reisenden erforderlich

Während des Online Check-ins können Gäste ihr EU-Impfzertifikat, welches den vollständigen Impfschutz bestätigt, oder ihr Testergebnis verifizieren lassen, indem sie entweder den jeweiligen QR-Code scannen oder das Dokument selbst hochladen. Im Anschluss daran wird die Bordkarte digital ausgestellt. Welche Dokumente für das jeweilige Reiseland erforderlich sind, kann unter condor.com/einreisebestimmungen nachgelesen werden. Auch bei erfolgreicher Verifizierung ist die Mitnahme der Originalzertifikate aller Reisenden erforderlich.

Direkt durch die Sicherheitskontrolle zum Gate

Condor Gäste können zudem an den Flughäfen Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und Zürich den Vorabend Check-in nutzen und ihr Gepäck bequem am Vorabend des Abflugtages einchecken. Am Abflugmorgen gehen die Gäste direkt durch die Sicherheitskontrolle zum Gate und starten entspannt in den Herbsturlaub.

UFO und VC wollen Betriebsrat bei Eurowings Discover

Die beiden Fachgewerkschaften Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und Vereinigung Cockpit (VC) haben ihr Ziel bekanntgegeben, bei der Lufthansa-Tochter Eurowings Discover einen Betriebsrat für das fliegende Personal zu gründen. Diese Form der betrieblichen Mitbestimmung bietet den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wichtige Einflussmöglichkeiten auf ihre Arbeitsbedingungen.

„In einem ersten Schritt werden VC und UFO gemeinsam die Kabinen- und Cockpit-Kolleginnen und -Kollegen zu einer Betriebsversammlung einladen“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir setzen uns aktiv für die Gründung eines Betriebsrats ein und sind davon überzeugt, dass die Beschäftigten ein Interesse an betrieblicher Mitbestimmung bei ihrer Airline haben.“

„Nur durch eine funktionierende Sozialpartnerschaft kann ein Betrieb gesund wachsen. Dabei ist es möglich, zukunftsfähige Lösungen zu finden, welche die betriebswirtschaftliche Sicht der Arbeitgeber und den Wunsch der Arbeitnehmer nach guten Arbeitsbedingungen und fairer Vergütung gleichermaßen berücksichtigen“, ergänzt Anja Bronstert, stellvertretende Vorsitzende der UFO.

Im Sommer 2021 hat die innerhalb des Lufthansa-Konzerns neu gegründete Airline Eurowings Discover ihren Flugbetrieb im Langstreckengeschäft aufgenommen. Mit der Ausrichtung auf das touristische Segment sollen laut Konzern neue Märkte erschlossen und nachhaltig gewachsen werden. Allein für den Start wurden einige Hundert Beschäftigte in Kabine und Cockpit eingestellt. Große Teile der Belegschaft kommen dabei aus den zuvor geschlossenen Flugbetrieben SunExpress Deutschland, Germanwings und dem deutschen Standort der Brussels Airlines.

Dortmund Airport weiterhin auf Wachstumskurs

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Im 3. Quartal diesen Jahres haben 726.583 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt. Während dieser Zeit konnte der Dortmund Airport somit fast doppelt so viele Fluggäste begrüßen wie in der gesamten ersten Jahreshälfte. Im Vergleich zum 3. Quartal des Rekordjahres 2019 entspricht dies 95 Prozent.

Vor allem in den Sommermonaten Juli und August konnte der Dortmund Airport mit je rund 250.000 Reisenden wieder Werte aus dem Vorkrisenjahr erreichen. Die Anzahl der gesamten Flugbewegungen nahm im vergangenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 20 Prozent zu. Insgesamt fanden in diesem Zeitraum 10.699 Starts und Landungen am Dortmund Airport statt.

Mit optimistischem Blick in die Zukunft

Der Ausblick auf das kommende Quartal stimmt ebenfalls positiv: Der Dortmund Airport rechnet in den Herbstferien mit rund 730 Flügen zu 59 Zielen. Allein in diesen zwei Wochen werden voraussichtlich rund 115.000 Fluggäste am Ruhrgebiets-Airport erwartet.

Für die Zukunft hofft der Flughafen auf eine weitere Entspannung der Pandemielage, um weiterhin an dem Wachstumskurs anzuknüpfen. Zur Wintersaison 2021/2022 steht mit insgesamt 43 Destinationen von Banja Luka bis Zagreb ein vielfältiges Reiseangebot zur Auswahl. Als neues Ziel wird Wizz Air die bulgarische Stadt Plovdiv ab dem 3. November ansteuern.

Wizz Air stationiert zwei Airbus A 321neo in Venedig

Wizz Air, die am schnellsten wachsende Airline Europas, expandiert weiter in Italien. In Venedig eröffnet sie nun ihre siebte Basis zwischen Brenner und Sizilien.

Ab März nächsten Jahres stationiert Wizz Air zwei Airbus A321neo am Flughafen Marco Polo und beschert der Lagunenstadt vier nationale und 12 internationale neue Flugverbindungen. Deutsche Ziele sind nicht dabei. Seit 2004 fliegt Wizz Air nach Italien und hat seitdem auf über 200 Strecken über 40 Millionen Passagiere befördert. Nach Mailand, Catania, Palermo, Bari, Neapel und Rom untermauert die siebte Basis in Venedig das Engagement der Airline in Italien.

„Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für Wizz und für unsere Passagiere in der Region“, betonte Robert Cary, Präsident der Wizz Air Group. Vor Ort schaffe man damit 70 direkte sowie rund 800 Arbeitsplätze in verwandten Bereichen.

Deutsche Startflughäfen

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Bremen.

Emirates und Qantas verlängern ihre Partnerschaft

Emirates und Qantas verlängern ihre Partnerschaft um weitere fünf Jahre. Damit haben die Kunden und Vielflieger beider Airlines weiterhin Zugang zu dem umfangreichen Streckennetz und Millionen von Reward Seats für Flüge nach Australien, Neuseeland, Europa und ins Vereinigte Königreich. Der entsprechende Vertrag wurde auf der jährlichen Hauptversammlung der International Air Transport Association in Boston von Sir Tim Clark, President Emirates Airline, und Alan Joyce, CEO Qantas Group, unterzeichnet.

Die Zusammenarbeit der beiden Fluggesellschaften ist von den Behörden bis März 2023 genehmigt. Qantas und Emirates streben bei den entsprechenden Aufsichtsbehörden eine Verlängerung der Genehmigung bis 2028 an, um die Kernelemente der Partnerschaft fortzuführen. Dazu zählen neben der Koordinierung der Preisgestaltung und abgestimmten Flugplänen auch der Vertrieb und das Tourismusmarketing für ausgewählte Strecken. Der neue Vertrag umfasst zudem eine Verlängerungsoption um weitere fünf Jahre.

Gemeinsam bieten beide Fluggesellschaften ihren Passagieren mehr als 100 Codeshare-Destinationen an: Für Emirates-Kunden bietet die Zusammenarbeit Zugang zu mehr als 55 Destinationen in Australien, die Emirates nicht direkt anfliegt. Qantas-Fluggäste können mit Emirates nach Dubai reisen und haben von dort Anschluss an mehr als 50 Destinationen in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika, die Qantas nicht bedient. Den Vielfliegern beider Airlines stehen Millionen von Reward Seats für über 100 Destinationen zur Einlösung ihrer Qantas Points oder Skywards-Meilen zur Verfügung.

„Die Verlängerung unserer Partnerschaft mit Qantas ist ein Beleg für ihren Erfolg. Mit der Zusammenarbeit wollen wir unseren Fluggästen, die von und nach Australien reisen, weiterhin die besten Verbindungen und Vielfliegervorteile bieten“, so Sir Tim Clark, President Emirates Airline. „Unsere Partnerschaft verbindet Reisende nahtlos mit über 100 Zielen weltweit in unserem gemeinsamen Streckennetz. Sobald die Grenzen wieder geöffnet sind, freuen wir uns darauf, unsere Flugverbindungen nach Australien wieder aufzunehmen.“

Alan Joyce, CEO der Qantas Group ergänzt: „Dies ist die Fortsetzung einer der bedeutendsten bilateralen Partnerschaften in der Luftfahrtindustrie. Die Prämisse unserer Partnerschaft mit Emirates war immer, dass keine Airline überall hinfliegen kann – zusammen können wir aber zu den meisten Destinationen fliegen, zu denen unsere Kunden reisen möchten. Wir wissen, dass der internationale Luftverkehr noch Jahre benötigen wird, bis er sich vollständig erholt hat, daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Airline-Partnern wichtiger denn je.“

In diesem Jahr feiert Emirates das 25-jährige Jubiläum seiner Australien-Flüge. Die Fluggesellschaft hat seit 1996 mehr als 39 Millionen Passagiere über sein Drehkreuz in Dubai zwischen australischen Städten befördert, darunter Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth. Emirates hat sein Engagement im australischen Markt kontinuierlich ausgebaut, dazu gehört etwa die Steigerung der Verbindungen nach Melbourne von drei Flügen pro Woche beim Start im Jahr 1996 auf über 100 Flüge pro Woche vor der Pandemie.

SunExpress bietet 170 Verbindungen für den Winterurlaub

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress startet in wenigen Wochen mit großer Flugauswahl in die Wintersaison. Insgesamt bietet die Airline ab Deutschland, Österreich und der Schweiz 13 Destinationen in der Türkei an. Verbindungen in die beliebten Küstenstädte wie Izmir und Antalya gehören ebenso dazu wie Strecken zum Schwarzen Meer bzw. nach Anatolien. Ab Deutschland sind wöchentlich insgesamt 154 Verbindungen geplant, ab Österreich 6 und ab der Schweiz 10.

SunExpress – Der Türkeispezialist

Alleine Richtung Antalya bietet SunExpress Direktverbindungen ab insgesamt 16 Städten. Damit bleibt der Türkeispezialist Marktführer für Nonstop-Flüge zwischen den wichtigsten Einzugsgebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Strecken-Comeback ist für Saarbrücken und Nürnberg geplant. Ganz neu ist die Winterverbindung ab der Hansestadt Bremen.

Auch nach Izmir an der Türkischen Ägäis bietet der Carrier Verbindungen aus 14 Städten – darunter München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf sowie Berlin. Auf dem Flugplan stehen je nach Abflughafen mehrere wöchentliche oder sogar tägliche Verbindungen. Neu ist wie bei Antalya eine Winterverbindung ab Bremen. Und auch die Strecke ab Dortmund wird in der kalten Jahreszeit erstmalig weitergeführt.

Großes Angebot nach Anatolien

Nicht zuletzt können sich Gäste von SunExpress auf ein großes Angebot nach Anatolien freuen. Insgesamt haben sie die Auswahl aus 24 Routen. Ein erweitertes Streckennetz gibt es ab Düsseldorf: Von dort aus stehen gleich drei wöchentliche Flüge nach Kayseri sowie zwei Verbindungen nach Trabzon auf dem Flugplan. Die erst kürzlich aufgenommene Nonstop-Strecke nach Zonguldak wird die Airline mit zwei wöchentlichen Flügen im Winter fortsetzen.

Erstmalig im Winter wird Kayseri ab München bedient – gleiches gilt für die Strecke von Berlin nach Gaziantep. Beide Routen sind in der kommenden Saison einmal pro Woche vorgesehen. Nicht zuletzt wird es mehr Flüge zwischen der türkischen Hauptstadt Ankara und München sowie Frankfurt geben, wo in beide Richtungen zahlreiche Anschlussverbindungen durch das Lufthansa-Netz bestehen.

SunExpress erneut unter den Top Ten der weltweiten Ferien-Airlines

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SunExpress ist bei den kürzlich verliehenen renommierten SkyTrax World Airline Awards, bei denen die Produkt- und Servicequalität von Airlines weltweit anhand von unabhängigem Kundenfeedback bewertet wird, auch in diesem Jahr wieder auf Spitzenpositionen geflogen.

Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines

Das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines gehört wie schon im Vorjahr zu den zehn besten Ferienfluggesellschaften weltweit. Bereits zum dritten Jahr in Folge konnte sich der Urlaubsspezialist zudem den Titel als beste Ferienfluggesellschaft der Türkei sichern.

„Oscars der Luftfahrtindustrie“

Die Skytrax World Airline Awards, die auch als „Oscars der Luftfahrtindustrie“ bezeichnet werden, wurden 1999 mit der ersten weltweiten Befragung zur Zufriedenheit von Passagieren ins Leben gerufen. In diesem Jahr nahmen mehr als 13 Millionen Reisende aus über 100 Ländern an der Umfrage teil.

SKY express fliegt von Dortmund nach Heraklion (Kreta)

Die griechische Fluggesellschaft SKY express hat ihren Erstflug von Dortmund nach Heraklion (Kreta) absolviert. Die neue Flugverbindung ergänzt ab sofort dienstags und sonntags das Angebot für die Reisenden am Dortmunder Flughafen. 

Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen, freut sich über den Zuwachs: „SKY express ist eine schnellwachsende Airline mit einer modernen Flotte, die hervorragend zum Dortmund Airport passt. Wir freuen uns, das Angebot für unsere Kunden erweitern zu können.“ 

Im fabrikneuen Airbus A321neo nach Griechenland

Die Fluggesellschaft ist in Griechenland an 35 Standorten aktiv und bietet mit sechs fabrikneuen Airbus A321neo nun auch internationale Flüge an. Dieser Flugzeugtyp ist auf einen ressourcenschonenden Flugbetrieb mit geringerem CO2-Ausstoß ausgelegt – Nachhaltigkeit spielt für SKY express eine zentrale Rolle. In der Kabine stehen je nach Ausführung 174 oder 186 Ledersitze zur Verfügung. Mithilfe moderner HEPA-Filter wird die Luft an Bord gereinigt und alle 2 bis 3 Minuten vollständig ausgetauscht.

Mit SKY express und Eurowings nach Griechenland

Mit SKY express gewinnen Urlauber pünktlich zu den Herbstferien noch mehr Flexibilität für die Reiseplanung. Ab Dortmund beträgt die Flugzeit nur gut drei Stunden – neben SKY express fliegt auch Eurowings mehrmals wöchentlich auf die Mittelmeerinsel. Die größte griechische Insel hat gut 1.000 km Küste zu bieten und lädt mit Temperaturen bis zu 25° C auch im Oktober noch zum Sonnenbaden ein.

Vesta war Einschlagserie der Pla­ne­ten im frü­hen Son­nen­sys­tem ausgesetzt

Die etwa 500 Kilometer große Vesta ist der größte Asteroid. Wie ihre zahlreichen Begleiter im Asteroidengürtel gehört sie zur „Urmaterie“ des Sonnensystems. Eine in Nature Astronomy veröffentlichte Studie kommt nun zu dem Schluss: Vesta war sehr viel früher einer zweiten umfangreichen Einschlagserie großer Gesteinskörper ausgesetzt als bislang angenommen. Dies lässt den Rückschluss zu, dass das ganze innere Sonnensystem deutlich zeitiger von diesem sogenannten späten „Bombardement“ betroffen war und damit alle erdähnlichen Planeten. Diese Beobachtung liefert damit auch wichtige Erkenntnisse zur Frühphase unserer Erde. Zu dieser Schlussfolgerung kommt ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Geowissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Universität Heidelberg, der Freien Universität Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin. Bereits während der Entstehung erlebte Vesta ein erstes großes Bombardement-Ereignis, das aber nicht die Zusammensetzung des Mantels erklären kann.

Für die heute veröffentlichte Studie führte Dr. Wladimir Neumann vom DLR-Institut für Planetenforschung sowie dem Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg zahlreiche Modellrechnungen der thermischen Entwicklung Vestas durch. Dadurch konnte der Zeitraum der frühen Einschläge besser eingegrenzt werden. „Damit das Material der einschlagenden Körper dem Gesteinsmantel der jungen Vesta überhaupt einigermaßen homogen beigemischt werden kann, muss dieser heiß genug sein und sich, von der inneren Wärme angetrieben, konvektiv umwälzen“, erklärt Dr. Neumann die Analysen. „Unsere Modelle haben ergeben, dass dies nur für Einschläge innerhalb der kurzen Zeitspanne vor 4,56 bis etwa 4,50 Milliarden Jahren zutrifft, also fast unmittelbar nach der Entstehung der Planeten im inneren Sonnensystem.“

Seltene Meteoriten liefern wichtige Indizien

Bislang ging man davon aus, dass die Hauptphase dieser Bombardierung erst einige hundert Millionen Jahre später erfolgte, etwa zu der Zeit, als auf dem Mond einige der großen Einschlagskrater entstanden. Für den Erdmond und wohl auch für die anderen terrestrischen Planeten zeichnet sich durch diese Untersuchung jedoch ab: Die Hauptmasse dieser ‚Bombardierung‘ erreichte die Planeten sehr früh nach ihrer Entstehung ähnlich wie bei Vesta.

Dieser Befund beruht neben Modellierungen auf Analysen von Meteoriten irdischer Sammlungen, deren Mutterkörper mit großer Wahrscheinlichkeit Vesta ist – die sogenannten ‚HED-Meteoriten‘. Die Abkürzung beruht auf den Anfangsbuchstaben einer Untergruppe seltener Steinmeteoriten, den Howarditen, Eukriten und Diogeniten, die Ähnlichkeiten mit magmatischen Gesteinen auf der Erde aufweisen. Aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung müssen sie von einem schon „differenzierten‘ planetaren Körper stammen, in dem sich schwere, metallische Elemente in einem Kern angereichert haben, der von einem leichteren Gesteinsmantel und einer noch leichteren Kruste umgeben war und magmatische Prozesse Veränderungen verursacht haben.

Planetare Körper wuchsen durch das Bombardement weiter

Numerische Simulationen und Untersuchungen mit der NASA-Raumsonde Dawn aus den Jahren 2011 und 2012 an Vesta zeigen heute ein neues Bild von der Chronologie der Kollisionsgeschichte im frühen Sonnensystem. Die erdähnlichen Planeten im frühen Sonnensystem wuchsen zunächst durch das Zusammenballen winziger, aneinanderhaftender Staubkörner, im Endstadium dann durch Einschläge immer größerer Gesteinskörper. Dies trifft auch auf den Asteroiden Vesta zu. Während des Wachstumsprozesses heizte sich Vesta in der Frühphase ihrer Entwicklung immer stärker auf, sodass ein oberflächennaher Magmaozean aus geschmolzenem Silikatgestein sowie ein flüssiger metallischer Kern im Inneren entstanden.

Im Laufe der Zeit schlugen andere Körper auf der Kruste von Vesta ein, wodurch auch Material ins All geschleudert und ins innere Sonnensystem transportiert wurde. So gelangten gelegentlich Gesteinstrümmer von Vesta als Meteorite auf die Erde. Chemische Analysen dieser Meteorite haben gezeigt, dass auch nach der Bildung von Vestas Kern weitere kosmische Einschläge die Zusammensetzung von Kruste und Mantel des Asteroiden verändert haben. „Diese Materialzufuhr war in der Frühphase jedoch deutlich größer als danach“ erläutert Professor Harry Becker von der Freien Universität Berlin, einer der Autoren der Untersuchung. Vesta wurde von mindestens zwei sehr großen Körpern aus dem Asteroiden-Hauptgürtel getroffen, wovon zwei mehrere hundert Kilometer große Einschlagsbecken am Südpol zeugen, die mit einer vom DLR und der Max-Planck-Gesellschaft entwickelten Kamera an Bord der Dawn-Mission entdeckt wurden.

Auch die Erde hatte einen Magmaozean und eine glühend heiße Atmosphäre

Zudem stammen die einschlagenden Körper offenbar nicht, wie bislang vermutet, aus dem heutigen Asteroidengürtel, sondern aus dem inneren Sonnensystem, in dem sich die erdähnlichen Planeten gebildet haben. „Für unsere Erde unterstreicht dies nochmals die Bedeutung einer frühen heißen Phase mit einem Magmaozean, der durch große Einschläge fortlaufend erneuert wurde. In dieser Zeit war die erste Atmosphäre der Erde über viele Millionen Jahre glühend heiß. Erst viel später konnten sich Wasserozeane bilden, indem der heiße Wasserdampf abkühlte und abregnete“, erläutert Prof. Dr. Kai Wünnemann vom Museum für Naturkunde und der FU Berlin.

Die Forschungsarbeiten an der Universität Heidelberg wurden von der Klaus Tschira Stiftung gefördert. Die Beiträge aus Berlin und Münster sind Teil des Sonderforschungsbereichs-Transregio TRR 170 ‚Late Accretion onto Terrestrial Planets‘ der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. An der internationalen Studie beteiligt waren außerdem Wissenschaftler der Macau University of Science and Technology (Macau), der Université de Nice Sophia-Antipolis (Frankreich), der University of California at Davis und der University of California San Diego (beide USA), der Universität Bayreuth, dem Planetary Science Institute in Tucson (USA), und dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Missi­on Euclid er­forscht „dunk­le Sei­te“ des Universums

Wie hat sich unser Universum entwickelt? Dies ist eine noch immer offene Frage der Kosmologie, zu der die Satellitenmission Euclid Antworten liefern soll. Euclid wird hierzu ab dem Jahr 2022 den Anteil der Dunklen Materie und der Dunklen Energie im Weltall untersuchen. Ziel dabei ist es, die Geometrie dieses dunklen Teils des Universums zu erforschen. Die Tests für das Nutzlastmodul mit den wissenschaftlichen Instrumenten konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Nun ist es auch gelungen, letzte Softwareprobleme zu beheben. „Die Mission soll zur umfassenden Informationsquelle für die astronomische Gemeinschaft in den kommenden Jahrzehnten werden“, erklärt Dr. Alessandra Roy, Euclid-Projektleiterin in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Nutzlast-Tests und den letzten Software-Änderungen befindet sich Euclid jetzt auf dem Endspurt.“

Teleskop und Instrumente beobachten mehr als 1,5 Milliarden Galaxien

Die Nutzlast von Euclid besteht aus einem Teleskop sowie zwei Instrumenten: NISP (Near Infrared-Spectrometer und Photometer) untersucht den Himmel im nahen Infrarotbereich, während VIS (Visible Instrument) im sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums arbeitet. Beide Instrumente sollen die Expansion des Universums und die Entstehung weit entfernter Galaxienhaufen erfassen und außerdem untersuchen, wie diese durch das Vorhandensein von Dunkler Energie und Dunkler Materie beeinflusst werden. „Die Atome und Moleküle, aus denen die sichtbare Materie besteht – wie etwa Planeten oder Sterne – machen nur etwa vier Prozent der gesamten Materie des Universums aus“, so Dr. Roy. „Der Rest wird nicht vom Licht reflektiert: Wir wissen, dass es etwas geben muss, aber es ist unsichtbar.“

Während der sechsjährigen Mission wird Euclid mehr als 1,5 Milliarden Galaxien beobachten. Damit wird die Mission die Entwicklung des Universums innerhalb der letzten zehn Milliarden Jahre erforschen. Die Auswertung der wissenschaftlichen Daten findet in den Euclid-Datenzentren statt, von denen eines in Deutschland aufgebaut werden wird. Diese Zentren werden die Rohdaten speichern und zu den Endprodukten verarbeiten, die der wissenschaftlichen Gemeinschaft weltweit zur Verfügung stehen werden.

Nutzlast-Tests unter Weltraumbedingungen

Die Entwicklung dieser Weltraummission ist sehr anspruchsvoll: Sobald das Raumfahrzeug die Erde in Richtung seiner endgültigen Position in etwa 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erdoberfläche verlassen hat, können Mängel kaum noch korrigiert werden. Daher gibt es bei jedem Raumfahrtprojekt mehrere Phasen mit verschiedenen Modellen und Tests. Zum Schluss entsteht das so genannte Flugmodell, das auf dem Satelliten zum Einsatz kommen wird. Zurzeit befindet sich das Flugmodell der Euclid-Nutzlast, in das Instrumente und Teleskop bereits integriert wurden, im ‚Centre Spatial de Liège‘ in Belgien.

Dort hat es eine Reihe von Tests durchlaufen, die zur Überprüfung der Weltraumtauglichkeit erforderlich sind. So wurden Nutzlast und Komponenten in einer so genannten Thermalvakuumkammer den Temperatur- und Vakuumbedingungen des Weltraums ausgesetzt. Dabei mussten die Apparaturen etwa beweisen, dass sie auch bei einer Umgebungstemperatur von minus 150 Grad Celsius fehlerfrei arbeiten können. Mit Hilfe eines Simulators – eines so genannte Kollimators – wurden zudem Testbilder von Sternen auf das Euclid-Teleskop projiziert, um alle optischen Komponenten zu überprüfen. Diese Tests wurden erfolgreich abgeschlossen und letzte Softwareprobleme konnten nun beseitigt werden.

Im nächsten Schritt wird die Nutzlast zur Firma Thales Alenia Space Italy (TASI) nach Turin (Italien) gebracht, wo sie zusammen mit der elektrischen Versorgungseinheit, dem Servicemodul, in den Satelliten integriert wird. Dort finden auch die weitere Prüfungen – so genannte „Acceptance Tests“ – statt, um Fertigungsfehler auszuschließen. Danach wird Euclid zum europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) transportiert. Die Mission soll dort Ende 2022 an Bord einer Sojus-Trägerrakete in den Weltraum starten.

Hohe deutsche Beteiligung im Euclid-Konsortium

Euclid ist eine Mission aus dem Cosmic Vision Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Dem Euclid-Konsortium gehören Wissenschaftler und Ingenieure aus 17 Ländern an, darunter auch Deutschland. So sind das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, die Universität Bonn und die Ludwig-Maximilians-Universität in München an der Mission beteiligt und werden diese auch nach ihrem Start weiter unterstützen. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR hat mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wesentliche Beiträge zur Nutzlast geleistet, insbesondere zur Entwicklung von Hard- und Software für das NISP-Instrument. Auch der Aufbau des deutschen Datenzentrums und die Software für einen Teil der Auswertung der wissenschaftlichen Daten soll mit Hilfe dieser Fördergelder realisiert werden.

Condor fliegt an die schönsten Strände im Indischen Ozean

Traumstrände auf Mauritius, den Seychellen und den Malediven

Traumstrände im Winter: Jetzt starten erstmals wieder Condor Flüge nach Mauritius und auf die Seychellen. Da auch die Malediven regelmäßig angeflogen werden, stehen damit wieder die drei beliebtesten Ziele im Indischen Ozean auf dem Flugplan. Von Frankfurt hebt Deutschlands beliebtester Ferienflieger mittwochs, freitags und sonntags ab in Richtung Mauritius. Tickets gibt es ab 289,99 EUR. Auf die Seychellen geht es immer freitags, für ab 259,99 EUR. Zudem fliegt Condor montags, donnerstags und samstags auf die Malediven. Tickets sind ab 299,99 EUR buchbar. Reisen mit Condor können bei allen deutschen Veranstaltern und im Reisebüro gebucht werden, Flugtickets sind unter www.condor.com und telefonisch verfügbar.

Mauritius

Der Inselstaat Mauritius liegt im Südwesten des Indischen Ozeans und ist bekannt für sein bergiges Inland, mit Regenwäldern und Wasserfällen. Es gibt einmalige Wander-, Kletter- und Tauchgebiete zu entdecken und mit Port Louis auch eine quirlige Hauptstadt mit historischem Zentrum. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt das Naturphänomen „Siebenfarbige Erde“ und der 556 Meter hohe Berg Le Morne Brabant – das Motiv zahlreicher Postkarten.

Seychellen

Die Seychellen vor der Ostküste Afrikas begeistern mit Stränden wie aus dem Bilderbuch. Die insgesamt 115 Inseln haben jedoch noch viel mehr zu bieten. In der verträumten Hauptstadt Victoria finden Wochenmärkte statt, auf denen es frisches Obst, Gemüse und Fisch zu kaufen gibt. Sie ist zudem Ausgangspunkt für Fährfahrten zu umliegenden Inseln, wie La Digue und Praslin. Von dort aus ist es nicht weit zum Eiland Curieuse, natürliches Habitat der Riesenschildkröten und der Seychellenpalme Coco de Mer. Wanderfreunde können den Morne Blanc Trail erobern, an dessen Ende ein Aussichtspunkt mit spektakulären Aussichten auf die Küste wartet.

Malediven

Die exotischen Malediven sind berühmt für weiße Sandstrände, blaue Lagunen und exklusive Hotelanlagen. Der Archipel besteht aus über 1.000 Koralleninseln und umfasst 26 ringförmige Atolle. Zahlreiche Traumstrände laden zum Sonnenbaden und Entspannen ein oder zum Schnorcheln und Tauchen. Das Inselparadies ist der ideale Ort, um die Seele baumeln zu lassen und dem Winter noch ein wenig länger zu entkommen.

Emirates erweitert Streckennetz des Airbus A380

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Im Zuge der anhaltenden Lockerungen von Reisebeschränkungen auf der ganzen Welt wird Emirates sein Airbus A380-Flaggschiff ab Oktober und November zu weiteren Zielen einsetzen. Bis Ende November wird die Fluggesellschaft 27 Städte mit der A380 anfliegen. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 65 Prozent gegenüber den aktuell 16 Destinationen.

Beliebte Urlaubs- und Geschäftsreiseziele

In den nächsten sechs Wochen werden mit der A380 wieder beliebte Urlaubs- und Geschäftsreiseziele wie Amsterdam, Barcelona, Istanbul, Johannesburg, Madrid, Mailand, Riad (vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen), Sao Paulo und Zürich bedient. Auch Düsseldorf und Hamburg werden zum Beginn des Winterflugplans Ende Oktober wieder mit dem A380 angesteuert.

Fast 165.000 zusätzliche A380-Sitzplätze

Mit dem Ausbau des A380-Streckennetzes um elf Routen bis November und zusätzlichen Frequenzen auf stark nachgefragten Strecken, die bereits mit dem Flugzeug bedient werden, wird Emirates seinen Passagieren fast 165.000 zusätzliche A380-Sitzplätze anbieten. Als weltweit größter Betreiber wird die A380-Flotte der Airline bis zum Jahresende auf insgesamt 118 Flugzeuge anwachsen, darunter sechs Flugzeuge, die mit der Premium Economy Class in einer 4-Klassen-Konfiguration ausgestattet sind.

Premium-Klassen der Emirates A380

Die A380 von Emirates erfreut sich bei Reisenden aufgrund ihrer großzügigen und komfortablen Kabinen nach wie vor großer Beliebtheit. Der Doppeldecker bietet mehr Beinfreiheit sowie die branchenweit größten Bildschirme. Darauf können Passagiere aller Reiseklassen eine breite Auswahl an Inhalten des preisgekrönten Bordunterhaltungssystems ice genießen. In den Premium-Klassen schätzen die Passagiere vor allem die charakteristischen Merkmale der Emirates A380 wie die beliebte Bord-Lounge, die privaten Suiten und Spa-Duschen in der First Class.

Emirates fliegt derzeit mehr als 120 Städte an, was 90 Prozent des Streckennetzes von vor der Pandemie entspricht. Die Pläne zur Wiederherstellung von 70 Prozent der Kapazität bis Ende des Jahres sind mit der Wiederinbetriebnahme von mehr als 50 A380-Flugzeugen weiter auf Kurs. Damit will Emirates nicht nur sein Vertrauen in die A380 unterstreichen, sondern auch der steigenden Nachfrage nach Flügen nach Dubai und anderen Destinationen gerecht werden, die eine quarantänefreie Einreise erlauben.

Freizeit- und Geschäftsreisen

Dubai hat seit seiner Wiedereröffnung im Juli 2020 über vier Millionen Übernachtungen von Freizeit- und Geschäftsreisenden verzeichnet. Nur noch wenige Tage vor dem Start der Expo 2020 in Dubai bereitet sich das Emirat darauf vor, Besucher aus aller Welt zu empfangen. Das Programm der Weltausstellung bietet ein umfangreiches Angebot an Themenwochen, Unterhaltung, Workshops und Live-Shows.

Innovative Produkten und Dienstleistungen

Da Gesundheit und Wohlbefinden von Passagieren für Emirates oberste Priorität haben, hat die Fluggesellschaft ein umfassendes Paket an Sicherheitsmaßnahmen für jeden einzelnen Reiseabschnitt aufgelegt. Emirates hat außerdem kontaktlose Serviceleistungen eingeführt und seine digitalen Verifikationsmöglichkeiten erweitert, um seinen Kunden in diesem Sommer noch mehr Möglichkeiten zu bieten, den IATA Travel Pass zu nutzen.

Emirates ist führend in der Branche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen von Reisenden in einer dynamischen Zeit gerecht werden. So hat die Fluggesellschaft ihre Kundenserviceinitiative mit noch großzügigeren und flexibleren Buchungsrichtlinien, einer Erweiterung ihres Multi-Risiko-Reiseversicherungsschutzes und der Unterstützung treuer Kunden bei der Sicherung ihrer Meilen und ihres Vielfliegerstatus‘ weiter ausgebaut.

Traumziele im Winter: Cancún, Mauritius und Malediven

Weiße Strände und kristallklares Wasser

Mit Beginn der Herbstferien warten mit Cancún, Mauritius und den Malediven sonnige Warmwasser-Destinationen mit weißen Stränden und kristallklarem Wasser auf alle Austrian Airlines-Passagiere. „Der Sommer und auch die aktuelle Nachsaison zeigen, dass sich die Menschen ihre Reiselust nicht nehmen lassen und Sonne am Meer tanken wollen. Mit unserem Winterflugplan setzen wir mit Beginn der Herbstferien daher gezielt auf attraktive Fernreiseziele, um die Reiselust unserer Fluggäste zu stillen“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl.

Die touristischen Langstrecken-Ziele sind ideal für all jene, die in die Sommer-Verlängerung gehen möchten und noch auf der Suche nach einer passenden Destination für die bevorstehenden Herbstferien sind.

Malediven, Mauritius und Cancún im Winterflugplan

Per Direktverbindung auf die Malediven fliegt die rot-weiß-rote Heimatairline ab 21. Oktober drei Mal wöchentlich Malé an. Auch Mauritius wurde im heurigen Winterflugplan wieder aufgenommen. Der österreichische Home-Carrier startet ab 23. Oktober bis zu drei Mal pro Woche auf die vielfältige Sonneninsel im Indischen Ozean. Eintauchen in die Geschichte der Maya und an der mexikanischen Karibikküste die Seele baumeln lassen – ab 24. Oktober hebt Austrian Airlines zwei Mal wöchentlich nach Cancún im sonnigen Mexiko ab. Zuletzt wurde diese Urlaubsdestination im Jahr 2006 angeflogen.

Zu allen drei Destinationen setzt die österreichische Fluglinie ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 777 ein, auf der Passagiere von allen Buchungsklassen von Economy bis Business Class profitieren können.

AUA und Eurowings optimieren Verbindungen Österreich – Deutschland

Austrian Airlines und Eurowings fliegen in neuer Formation und optimieren für Fluggäste ihr konzerninternes Angebot zwischen Österreich und Deutschland. Bereits seit dem Sommerflugplan 2021 offeriert Austrian Airlines die zuvor von Eurowings bediente Strecke Wien – Hannover. Die Verbindung wird nun permanent im Streckenplan der rot-weiß-roten Heimatairline aufgenommen. Die Direktflüge werden bis zu zweimal täglich angeboten.

Mit der permanenten Aufnahme der Rotation nach Hannover stärkt Austrian Airlines das Drehkreuz am Heimatflughafen Wien. Die Hubanbindung ist sowohl für Touristen als auch Geschäftsreisende optimal für weitere Anschlussflüge. Fluggäste profitieren von zahlreichen Umsteigemöglichkeiten wie beispielweise nach Zentral- und Südosteuropa, in den Nahen Osten oder zu touristischen Zielen wie Malé oder Bangkok.

Eurowings fliegt von Graz nach Stuttgart

Parallel dazu hat Konzernschwester Eurowings die Verbindung von Graz nach Stuttgart übernommen und fliegt die Strecke jetzt mindestens fünfmal pro Woche. Die Verbindung Linz zu ihrem größten Standort in Düsseldorf steuert Eurowings fünfmal pro Woche an. Darüber hinaus wird Eurowings ab dem 10. Januar 2022 ab Graz drei wöchentliche Verbindungen in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt anbieten.

Ab Sommer 2022 ist Eurowings auf allen drei Verbindungen nochmals häufiger unterwegs und steuert dann Stuttgart und Düsseldorf montags bis freitags jeweils zweimal täglich an. Fluggäste profitieren durch die Anbindung an die großen Eurowings Basen Düsseldorf und Stuttgart von einer Vielzahl an attraktiven Umsteigeverbindungen.

Flüge in die USA erreichen vor-Corona-Niveau

Reisen in die USA verzeichnen durch die angekündigte Rücknahme der Restriktionen einen Nachfrageboom. Allein bei den Airlines der Lufthansa Group wurden in der vergangenen Woche an einzelnen Tagen rund dreimal mehr Flüge über den Nordatlantik gebucht als in der Woche zuvor.

Die Nachfrage in der vergangenen Woche erreichte auf einigen Strecken nahezu das Vorkrisenniveau. Am häufigsten wurden Flüge von Frankfurt und Zürich nach New York und Miami gebucht, mit hoher Nachfrage sowohl von Privat- als auch Geschäftsreisenden. In Premium Economy, Business und First Class wurden insgesamt in die USA in der vergangenen Woche deutlich mehr Tickets gekauft als im Vergleichszeitraum 2019.

Flüge mehrmals täglich

Auf den Nachfrage-Boom reagieren die Airlines nun mit der kurzfristen Aufnahme von zusätzlichen Flügen in die USA. So werden die Airlines Lufthansa und Swiss ab November kurzfristig insgesamt drei tägliche Flüge nach Miami anbieten.

Besonders stark nachgefragt sind USA Flüge für den kommenden Dezember. Die Neubuchungen in der vergangenen Woche für diesen Monat waren genauso hoch, wie im Vergleichszeitraum 2019. Die traditionell in der Weihnachtszeit gut gebuchten New York-Flüge wurden bereits um zusätzliche Umläufe ergänzt. Die Airlines der Lufthansa Group bieten im Dezember aus ihren Drehkreuzen bis zu 55 wöchentliche Verbindungen nach New York an. Eine weitere kurzfristige Angebotserweiterung wird zurzeit geprüft.

Allein nach New York und Chicago bieten die Airlines der Lufthansa Group im November mehr tägliche Flüge an, als Flüge in die gesamte Region Asien-Pazifik. Von der Öffnung der USA für geimpfte EU-Reisende verspricht sich der Konzern ein wegweisendes Signal für andere Länder und Regionen, internationale Flugreisen wieder zu erleichtern und Reiserestriktionen zurückzunehmen.

Flüge auch innerhalb Deutschlands

Aufgrund der weiter wachsenden Nachfrage werden auch die Flüge innerhalb Deutschlands und zu den Lufthansa Drehkreuzen verstärkt. Im Vergleich zum Juli stockt beispielsweise Lufthansa ihre innerdeutschen Verbindungen ab Oktober um 45 Prozent auf. Das bedeutet unter anderem, dass es von Frankfurt nach Berlin statt der derzeit sechs täglichen Verbindungen ab Oktober neun tägliche Anbindungen und von Frankfurt nach Hamburg statt sechs täglichen Verbindungen acht tägliche Flugreisemöglichkeiten geben wird.

Ähnlich sieht es für München aus: Statt der derzeit fünf täglichen Verbindungen stehen ab Oktober sieben tägliche Verbindungen nach Berlin und statt sechs täglichen Verbindungen nach Hamburg zukünftig bis zu elf tägliche Flüge im Flugplan. Am Morgen und Abend fliegt Lufthansa ab Oktober wieder im Stundentakt von Hamburg und Berlin in die Drehkreuze Frankfurt und München.