Fabio Ramos ist gelernter Jurist und seit Mai 2003 bei der DFS beschäftigt, zunächst als Referent Unternehmenskontakte, dann als Leiter der Abteilung ‚Politische Angelegenheiten‘.
Fabio Ramos führt seit dem 01. Januar 2021 den Bereich Unternehmenskommunikation der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Der 50-jährige löst damit Christian Hoppe ab, der den Posten seit 2015 innehatte und zum Jahresbeginn in den Ruhestand trat. In dieser Funktion verantwortet Ramos unter anderem die externe und interne Kommunikation, Public Affairs, Umweltmanagement sowie die Kommunikation mit den Kunden.
Jurist Ramos mit Kanzleierfahrung
Von 1999 bis 2003 leitete Ramos das Parlamentarische Büro von Dr. Georg Jarzembowski (MdEP/Verkehrspolitischer Sprecher der Europäischen Volkspartei in Brüssel). Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn war er Rechtsassessor bei der Wirtschaftskanzlei Dres. Kohlndorfer, Riedl & Partner und später auch Syndikusanwalt bei der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. in München. Fabio Ramos ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Experten schätzen für den Luftverkehr eine Dauer von mehreren Jahren, bis der Luftverkehr wieder das Vorkrisenniveau erreichen werde. Vor diesem Hintergrund stecken die Flughafen Nürnberg GmbH und ihre Töchter AirPart GmbH sowie Flughafen Nürnberg Service GmbH eine Strategie ab, um die Zukunftsfähigkeit des Albrecht-Dürer-Airports langfristig zu sichern.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Flugverkehr am Flughafen Nürnberg wie an allen anderen Airports weltweit massiv eingebrochen. Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass das Aufkommen am Airport in Nürnberg 2020 unter einer Million Passagieren liegen wird und damit nur bei rund einem Viertel des Jahres 2019.
Kurzarbeit und unbesetzte Stellen am Flughafen Nürnberg
Der Flughafen Nürnberg hat bereits Maßnahmen eingeleitet, um dieser Krise zu begegnen: Im Bereich der Investitionen wurden alle nicht notwendigen Maßnahmen zurückgestellt. Sachkosten werden soweit möglich eingespart. Auch hat der Flughafen Nürnberg ein Personalkonzept erarbeitet und setzt dieses schrittweise um. So wurde beispielsweise das Instrument der Kurzarbeit seit April umfangreich genutzt; zudem wurden durch Renteneintritte und Vorruhestandsregelungen freigewordene Stellen nicht nachbesetzt.
Diese Maßnahmen sollen nun durch ein weiteres Instrumentarium ergänzt werden: Im Rahmen eines umfangreichen Freiwilligenprogramms sollen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern attraktive Abfindungsangebote unterbreitet werden. Ziel der Unternehmensleitung ist – wie bei allen Maßnahmen – hohe Sozialverträglichkeit und enge Abstimmung mit den Gesellschaftern und Arbeitnehmervertretern.
„Wir arbeiten auch in diesen außergewöhnlich schwierigen Zeiten intensiv daran, unseren Auftrag zu erfüllen, die Metropolregion Nürnberg mit Europa zu verbinden. Um das auch in Zukunft gewährleisten zu können, sind Maßnahmen in allen Bereichen des Flughafens notwendig. Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren Flughafen in Zeiten eines drastisch verringerten Verkehrsaufkommens zu stabilisieren und für die Zukunft zu sichern“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe.
Nach der neuen Verordnung der Landesregierung NRW, müssen alle einreisenden Fluggäste aus Risikogebieten einen COVID-19 Test nach der Landung am Flughafen durchführen bzw. vorweisen.
Verordnung für Reiserückkehrer zum Schutz vor Corona
Die Verordnung für Reiserückkehrer zum Schutz vor Corona veranlasst den Dortmund Airport zur Einrichtung von Schnelltests am Flughafen. Die Coronatests werden mit dem Anbieter Medicare durchgeführt, mit dem eine Anlaufstelle für den Schnelltest auf der Ankunftsebene im Flughafenterminal errichtet wird. Medicare betreibt in Deutschland 17 Testzentren, 13 davon in NRW.
Coronatest: Ergebnis nach 30 Minuten
Medicare will am 01.01.2021 ab 12:00 Uhr am Flughafen Dortmund sein erstes Testzentrum in Dortmund in Betrieb nehmen. Medicare bietet allen Fluggästen des Airports, aber auch Bürgern aus der Region auf Antigenen basierte Schnelltests gegen COVID-19 an. Die Ergebnisse der Tests liegen nach 15 bis 30 Minuten vor und werden der getesteten Person per QR Code, Link bzw. E-Mail aufs Smartphone übermittelt. Wer gerne ein ausgedrucktes Testergebnis haben möchte, muss etwas länger warten.
Bürger sollen ab dem 01.01.2021 online Termine zum Antigen Schnelltest vereinbaren können, um den Coronatest zügiger durchführen zu können.
Die Fluggesellschaft Aircalin aus Neukaldonien hat ihr erstes Flugzeug des Typs A320neo bekommen. Die Airline fliegt bereits NEOs von Airbus: Zwei A330neo verbinden die französische Inselgruppe mit der Welt.
Mit der Flotte an neuen Flugzeugen und den modernen Triebwerken PW1000 von Pratt & Whitney befördern die A320neo 168 Pasagiere für Aircalin. Die größere Reicheite der A320neo ermöglichen es der Fluggesellschaft auch, neue Routen in der Pazifikregion zu erschließen. Airbus verzeichnet für die Flugzeuge der Reihe A320 derzeit 7.455 Bestellungen.
Die Kabinenbeschäftigten der in Deutschland operierenden Ryanair-Tochter Malta Air haben in einer Mitgliederbefragung mehrheitlich dem Tarifergebnis zugestimmt. Vorausgegangen waren mehr als sechs Monate angespannter Verhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Malta Air.
„Die bestehende Tarifbindung konnte gesichert werden. Die Beschäftigten wollen für sich Perspektiven durch Arbeitsplatzerhalt. Für Ryanair ist der Weg zu echter Tarifpartnerschaft allerdings noch sehr lang“, betont ver.di-Expertin Susana Pereira Ventura. „Wir werden auch weiterhin nicht zulassen, dass im Schatten der Krise Regeln gebrochen werden. Dieses Unternehmen muss permanent zu sozialer Verantwortung gezwungen werden.“
Vereinbarungen bei Malta Air
Die Vereinbarungen bei Malta Air umfassen unter anderem Regelungen zum Ausschluss betriebsbedingter Änderungs- und Beendigungskündigungen während der Kurzarbeit sowie Krisenbeiträge der rund 500 Beschäftigten in der Kabine in Deutschland. Zudem konnte die Verlängerung eines Tarifsozialplans über die Krise hinaus vereinbart werden.
„Es war eine sehr schwierige Entscheidung für die Kabinenbeschäftigten. Malta Air hat von Beginn der Verhandlungen an immensen psychischen Druck auf die Beschäftigten ausgeübt und der Crew immer wieder mit Entlassungen gedroht“, sagt Pereira Ventura. Malta Air hatte in den vergangenen Monaten bereits rund 250 Arbeitsplätze vor allem durch auslaufende Verträge abgebaut.
Mehr Rechte für das fliegende Personal
2019 konnten die in ver.di organisierten Flugbegleiterinnen nach mehrfachen Streiks erstmals bei der Ryanair-Gruppe in Deutschland Tarifverträge durchsetzen und dabei – auch mit breiter Unterstützung der Politik – mehr Rechte für das fliegende Personal aller Airlines in Deutschland infolge einer Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes bewirken.
Die Ryanair-Gruppe ist wie die gesamte Luftverkehrsbranche massiv von Krisenauswirkungen betroffen, gibt sich aber zuversichtlich für die Zeit nach dem Wiederanlaufen der Geschäfte.
Am Hannover Airport (HAJ) kann ab sofort auf das Coronavirus (COVID-19) getestet werden. Die Firma EcoCare hat hierfür ein Testzentrum auf der Abflugebene im Terminal C eröffnet.
Getestet werden nur symptomfreie Personen, die sich zuvor online angemeldet haben: www.ecocare.center/hannover-airport. Aktuell sind täglich bis zu 150 Testungen möglich.
COVID-19 Testverfahren
Personen können zwischen zwei Testverfahren wählen:
PCR-Test
Zum einen bietet EcoCare einen PCR-Test für 69 Euro an. Das Ergebnis liegt innerhalb von 24 bis 36 Stunden vor.
Antigen-Schnelltest
Zudem kann auch ein Antigen-Schnelltest durchgeführt werden. Dieser kostet 49 Euro und das Ergebnis liegt innerhalb von 15 bis 20 Minuten vor.
Damit Drohnen sicher fliegen und auch andere Luftfahrzeuge nicht gefährdet werden, braucht es ein funktionierendes Air Traffic Management für Städte (City-ATM).
Genau damit beschäftigen sich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Projekt City-ATM, in dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit externen Partnern ein Managementkonzept für den Luftraum entwickelt. Denn, um einen sicheren und effizienten Betrieb zwischen den alten und neuen „Verkehrsteilnehmern“ im urbanen Raum zu gewährleisten, müssen viele Randbedingungen beachtet und geklärt werden.
Paketdrohnen, Lufttaxis und weitere unbemannte Luftfahrzeuge könnten künftig in unseren Städten unterwegs sein. Doch teilen sie sich den Luftraum mit dem bemannten Luftverkehr. Jetzt lernen sie schon mal, Gefahren zu erkennen und zu umfliegen.
„Mit dem Projekt City-ATM demonstrieren wir mit externen Partnern ein dichtebasiertes Luftraummanagementkonzept. Es bietet die Grundlage, um die unterschiedlichsten Luftfahrzeuge optimal im Luftraum zu nutzen“, sagt Prof. Dirk Kügler, Leiter des DLR-Instituts für Flugführung.
City-ATM Phase 2: Wie reagieren Drohnen bei Gefahr?
Im Projekt City-ATM erarbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Partnern ein Luftraummanagement- und Verkehrssteuerungskonzept für die Integration von neuen Luftraumteilnehmern, wie unbemannte Luftfahrzeuge oder Lufttaxis, in den unkontrollierten Luftraum.
Im Herbst 2020 fanden nun am Nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme in Cochstedt Flugversuche mit dem City-ATM-System statt, bei denen getestet wurde, wie sich mehrere Drohnen beim Auftreten plötzlicher Gefahren sicher handhaben lassen. „Während sich drei Drohnen unserer Institute für Flugführung, Flugsystemtechnik und Kommunikation und Navigation bereits in der Luft befanden, wurde der Ausbruch eines Feuers mit Rauchbomben simuliert“, erklärt Dr. Alexander Kuenz vom DLR-Institut für Flugführung den Ablauf der Versuche. Der sich ausbreitende Rauch wurde von einer speziellen Drohne für Behörden und Organisationen mit Sicherungsaufgaben (BoS), betrieben vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme, entdeckt.
Nachdem das Feuer so erkannt wurde, erstellte der Operator der BoS-Drohne eine Flugverbotszone um das Feuer herum und lud diese Information auf einen zentralen Server der Firma FlyNex hoch. „Über diesen Server erfuhr die Bodenstation für unsere Drohnen von der Gefahrenzone“, erklärt Kuenz. „Das Gebiet wurde in die interne Datenbank eingepflegt, in der auch der lokale Flugverkehr von der DFS bereits eingespeist ist. So wurde unter anderem eine Konflikterkennung und -vermeidung mit den kontrollierten Drohnen ermöglicht.“ Zusätzlich wurde den drei bereits in der Luft befindlichen Drohnen die Gefahrenzone mitgeteilt. Sie erkannten eigenständig, ob sie sich nahe der Gefahrenzone befanden, hielten sofort ihre Position und warteten auf neue Anweisungen von der Bodenstation. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen konnten dann die Drohnen um die Verbotszone herumführen. Die Versuche verliefen erfolgreich und vielversprechend“, freut sich Kuenz.
Seit 2018 arbeiten mehrere Institute des DLR an der sicheren Integration neuer Luftraumteilnehmer. So gab es bereits im Jahr 2019 Versuche an der Köhlbrandbrücke in Hamburg. „In diesen Flugversuchen gemeinsam mit unseren Partnern haben wir zeigen können, wie die Kooperation und Kommunikation von Drohnen im komplexen Umfeld einer städtischen Brücke schon heute funktioniert“, erklärt Kuenz. „Neben der Erprobung des Gesamtsystems in mehreren Flügen konnte auch die beispielhafte Erkennung feiner Risse erfolgreich demonstriert werden. Der Schiffs- und Straßenverkehr lief dabei weiter.“
Das Projekt City-ATM läuft noch bis Ende 2021. In der nächsten Versuchskampagne sollen dann einige physikalische, also reale, Drohnen in einem komplexen, größtenteils virtuellen, Verkehrsszenario mit etwa 100 Drohnen bewegt werden. Die Führung erfolgt sowohl vom Boden als auch bordautonom. Bis dahin rüsten die Wissenschaftler die Drohnen noch mit weiterer spezieller Technik aus. Die Versuche sollen Mitte des Jahres 2021 durchgeführt werden.
Im Projekt City-ATM arbeiten die DLR-Institute für Flugführung, für Flugsystemtechnik, für Kommunikation und Navigation, für Luft- und Raumfahrtmedizin und für Lufttransportsysteme mit zahlreichen externen Stakeholdern seit 2018 erfolgreich zusammen. Darunter sind die Firmen NXP, FlyNex, DFS, Kopterkraft und Auterion sowie das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung und die Gesellschaft für Luftverkehrsinformatik.
Das neue System verbessert den Komfort an Bord für Passagiere und Besatzung. Gleichzeitig werden Betriebskosten wesentlich gesenkt. ATR und Liebherr-Aerospace feierten damit ihre langfristige Zusammenarbeit beim ATR 42/72-Programm und haben mit dem Erstflug einen Meilenstein erreicht – in diesem Fall in einer Fracht-Version.
Die neue ATR 72-600: mehr Liebherr an Bord
„In der heutigen wettbewerbsorientierten Luftfahrt ist es unerlässlich, ständig erstklassige Partner zu bewerten. Liebherr konnte nicht nur Kosteneffizienz, sondern vor allem auch Leistungsverbesserungen liefern. Liebherrs Präsenz in unserer ATR-Familie wurde nun von Kabinendruck- und Anti-Eis-Komponenten auf Zapfluft- und Luftmanagementsysteme sowie ein Kühlsystem, das zum Einsatz kommt, wenn sich das Flugzeug am Boden befindet, erweitert“, sagte David Brigante, Senior Vice President Programs und Customer Services bei ATR.
Liebherr-Aerospace wird im Rahmen eines globalen Wartungsvertrags mit ATR auch für den Kundendienst seiner Produkte in der ATR-Flotte verantwortlich sein. Die beiden Unternehmen haben eine Vereinbarung mit einer Laufdauer von zehn Jahren unterzeichnet und Liebherr-Aerospace wird weltweit der exklusive Kundendienstleister für das neue Luftmanagementsystem sein.
ATR 72 weltweit versorgt
Die Arbeiten werden von den Liebherr-Aerospace Service-Stationen in Toulouse (Frankreich), dem Kompetenzzentrum für Luftmanagementsysteme, Singapur und Saline, Michigan (USA), durchgeführt werden. Entwicklungen sind in vollem Gange, ATR mit modernster Technologie, einschließlich vorausschauender Wartungsdienste, zu versorgen. Ziel ist es, Ausfallzeiten von Flugzeugen zu reduzieren, den Ersatzteilbestand zu optimieren und die Zuverlässigkeit zu erhöhen – und gleichzeitig die Kosten zu senken.
„Wir fühlen uns geehrt, bereits 2016 von ATR als Lieferant des neuen verbesserten Luftmanagementsystems für seine Flotte ausgewählt worden zu sein. Dieser Auftrag stellt einen großen Erfolg für unser Unternehmen dar, da wir das System nicht nur herstellen, sondern vor allem auch mit unserem Kundendienst unterstützen können. Unser Fokus auf langfristige Kundenzufriedenheit hat uns dies ermöglicht. Wir sind sehr stolz darauf, unsere Servicelevels nicht nur zu erfüllen, sondern beständig zu übertreffen“, kommentierte Alex Vlielander, Chief Services Officer von Liebherr-Aerospace & Transportation SAS.
Die ungarische Airline Wizz Air hob zum ersten Mal von Dortmund nach Porto ab. Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen, begrüßte die Crew auf dem Vorfeld.
Sommerflugplan: Zweimal wöchentlich nach Portugal
Wizz Air bedient die Strecke zunächst bis zum 10. Januar 2021. Ab dem 28. März 2021, also zu Beginn des Sommerflugplanes, bietet die ungarische Airline die Strecke dann immer mittwochs und sonntags ab dem Dortmund Airport an. Die Flüge sind bereits jetzt buchbar.
Wizz Air fliegt nach Portugal
„Porto ist bei Touristen beliebt, aber auch eine wichtige Destination für die vielen Menschen in unserem Einzugsgebiet, die portugiesische Wurzeln haben. Das Angebot der Wizz Air ist damit eine sehr gute Ergänzung zu den bereits bestehenden Flügen der Ryanair von und nach Porto“, so Miletic.
Beim Bremen Airport gibt es weitere erfreuliche Neuigkeiten von der bulgarischen Airline Voyage Air zu berichten: Voyage Air erhöht ihr Angebot am Bremen Airport im kommenden Sommer mit Gran Canaria dann auf insgesamt vier Ziele ab Bremen: Sofia, Burgas, Varna und Gran Canaria.
Voyage Air stationiert Boeing 737-500 am Bremen Airport
Auf die Kanaren geht es ab dem 26. Mai bis Ende Oktober mit einem wöchentlichen Flug und ab Juni werden die bulgarischen Ziele Sofia, Burgas und Varna zweimal pro Woche angeflogen. Für ihr Flugprogramm wird die Airline auch eine Maschine am Bremen Airport stationieren und ihre Flüge von der Hansestadt aus starten.
Mit ihren vier Ziele ab dem Bremen Airport bedient Voyage Air beliebte Urlaubsziele, die mit viel Sonne, Strand und Meer aufwarten. Das Besondere: Das Ziel Sofia will Voyage Air zu einer Ganzjahres-Verbindung ausbauen. Hier warten in der Umgebung der bulgarischen Hauptstadt beliebte Skigebiete auf Skifahrer, die mal andere Skipisten ausprobieren möchten. Die beste Zeit, um in Bulgarien Ski zu fahren ist von Dezember bis März.
Sofia, Burgas, Varna und Gran Canaria ab Bremen Airport
Die private bulgarische Airline Voyage Air, die seit 2015 in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten operiert, fliegt ab Juni 2021 ab Bremen zweimal wöchentlich nach Sofia (donnerstags und sonntags), Varna (montags und freitags), Burgas (dienstags und freitags) und einmal wöchentlich nach Gran Canaria. Zum Einsatz kommt auf den Flügen eine Boeing 737-500 mit 126 Sitzen. Die Flüge sind auch als Einzelplatz buchbar.
Die Abkehr von fossilen Brennstoffen bis 2050, z.B durch CO2-freie Wasserstoffkraftwerke, ist das von der Bundesregierung erklärte Ziel der Energiewende. Gaskraftwerke sind eine wichtige Technologie, um den Wechsel der Energieversorgung von fossilen auf regenerative Energieträger zu ermöglichen. Ein Grund dafür ist die Flexibilität dieser Kraftwerke und die Möglichkeit, Gasturbinen nicht nur mit Erdgas, sondern auch mit Wasserstoff zu betreiben.
An seinen Kölner Prüfständen entwickelt das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun gemeinsam mit Partnern aus der Industrie die dafür notwendige Technologie weiter.
Dekarbonisierung
Aufgrund des von der Bundesregierung beschlossenen Ausstiegs aus der Verstromung von Kernkraft und Kohle (Dekarbonisierung) besteht zukünftig die Notwendigkeit, die wegfallenden Kapazitäten zu ersetzen. Dafür sollen verlässliche und umweltfreundliche Kraftwerke entstehen, die auch in Zeiten geringer Wind- und Sonnenenergie die Stromversorgung sicherstellen.
Besonders geeignet sind dazu Gaskraftwerke, beziehungsweise Gas- und Dampfkraftwerke, die jederzeit und auch über lange Zeiträume hinweg effizient und umweltfreundlich den steigenden Energiebedarf bereitstellen können. Dem Energieträger Wasserstoff kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, wie sie beispielsweise in der Nationalen Wasserstoffstrategie definiert wurde. Das DLR verfügt über eine langjährige, interdisziplinäre Erfahrung in der Wasserstoffforschung, wobei die gesamte Prozesskette von CO2-freier Produktion bis zur Anwendung abgedeckt wird.
Infrastruktur für CO2-freie Wasserstoffkraftwerke
Das DLR hat mit dem Hochdruckbrennkammer Prüfstand 2 (HBK 2) einen seiner universellsten Großprüfstände modernisiert, um damit zukünftig Kraftwerkstechnologien für Wasserstoffanwendungen zu entwickeln. Mit einer leistungsfähigen Luftversorgung und einer modernen Wasserstoffanlage, die unter anderem im Rahmen von NRW-Fördermaßnahmen im Jahr 2012 fertiggestellt wurde, steht damit eine einzigartige Infrastruktur zur Forschung und Erprobung von kritischen Kraftwerkskomponenten für eine CO2-freie Stromerzeugung zur Verfügung.
In einer ersten Pilotanwendung wurde ein von der US-amerikanischen Firma PSM („Power Systems and Manufacturing“) entwickeltes innovatives Verbrennungssystem mit Wasserstoff getestet. Das DLR-Institut für Antriebstechnik stellte dafür die Prüfstandinfrastruktur und ein selbstentwickeltes laseroptisches Diagnosesystem zur Verfügung. Damit konnten erstmals die Vorgänge bei einer Wasserstoffverbrennung in einer Gasturbinenbrennkammer unter realen Druck- und Temperaturbedingungen sichtbar gemacht werden. Damit ist es nunmehr möglich, die komplexen Zusammenhänge besser zu analysieren und die Technologie gezielt zur Serienreife zu entwickeln.
Zusammenarbeit mit der Industrie
„Unsere Prüfstände wurden ursprünglich für die Luftfahrt entwickelt. Doch unsere Infrastruktur ist flexibel und wir haben lange Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Industrie“, sagt Christian Fleing, Leiter der Abteilung Brennkammertest. „Bei der Energiewende ist das besonders spannend, denn es handelt sich um ein wichtiges Thema unserer Zeit, zu dem wir einen Beitrag leisten.“
In einem nächsten Schritt wird die Wasserstoffverbrennung in Zusammenarbeit mit einem europäischen Konsortium für konkrete Anwendungen in bestehenden Kraftwerken erprobt, um möglichst schnell Erdgas durch Wasserstoff ersetzen zu können. Zu dem Konsortium gehören neben dem DLR die Unternehmen Ansaldo Thomassen, OPRA, Vattenfall, DOW, Nouryon, EmmTec, ENS CHP from Polenergia Group, Hygear und sowie die TU Delft und die TU Eindhoven.
Am 19. Dezember hob der erste Condor-Passagierflug von Frankfurt nach Xian (XIY), der Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Künftig fliegt Condor jeden Samstag in die 13-Millionen-Metropole. Condor nimmt damit nicht nur reguläre Passagierflüge nach China auf, sondern ist auch die einzige Airline, die die Millionenmetropole Xian und Frankfurt direkt miteinander verbindet.
Condor fliegt nach Xian und weitere Ziele in China
Mit der Partner Airline China Eastern bindet Condor zudem viele weitere Ziele innerhalb Chinas an, zum Beispiel Peking, Shanghai und Ghuangzhou. Tickets für Flüge ab 02. Januar 2021 sind unter www.condor.com, telefonisch und im Reisebüro buchbar.
Xian war zur Blütezeit Chinas die Hauptstadt des Landes und beeindruckt noch heute mit der Terracotta-Armee des ersten Kaisers von China, dem Beginn der alten Seidenstraße, dem heiligen Berg Hua Shan und vielen weiteren historischen und einmaligen Sehenswürdigkeiten. Die Metropole ist zudem von großer wirtschaftlicher Bedeutung.
Condor kennt Xian bereits bestens
Im Frühjahr brachte Condor dringend benötigte medizinische Schutzmaterialien aus der Region Xian nach Europa und knüpft an diese Erfahrung jetzt mit regulären Passagierflügen an. Die Passagierflüge werden in China von Condors Partner DreamAir vertrieben.
Flüge nach China
Reisende werden gebeten, sich über die aktuell geltenden Einreisebestimmungen Chinas zu informieren und die vorgeschriebenen Unterlagen mit sich zu führen.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL hat aufgrund der neuen epidemiologischen Lage in Großbritannien und Südafrika die Flugverkehrs-Verbindungen zwischen der Schweiz und diesen zwei Ländern per Sonntag Mitternacht bis auf weiteres eingestellt.
Neue Variante des Coronavirus stoppt den Flugverkehr
Damit reagiert die Schweiz auf das Auftauchen einer neuen Variante des Coronavirus, die nach ersten Erkenntnissen deutlich ansteckender ist als die bekannte Form. Mit dem Flugverbot soll eine weitere Ausbreitung der neuen Virus-Variante verhindert werden. Das BAZL hat am Sonntagabend die betroffenen Flughäfen und Airlines sowie die Geschäftsluftfahrt über die Sofortmaßnahme informiert.
In seiner letzten Sitzung im Jahr 2020 hat der Aufsichtsrat des Dortmunder Flughafens Guntram Pehlke einstimmig als seinen Vorsitzenden wiedergewählt. Pehlke ist bereits seit 2006 Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens und übt dieses Amt nun bis zur nächsten Kommunalwahl aus. Er dankt allen Aufsichtsratsmitgliedern für die Wiederwahl und das damit zum Ausdruck gebrachte Vertrauen. Rüdiger Schmidt von der SPD und Thomas Stegmann, Betriebsratsvorsitzender des Dortmund Airport, wurden als Stellvertreter gewählt.
Fluggastentwicklung am Flughafen Dortmund
In seiner letzten Sitzung im Jahr 2020 hat der Aufsichtsrat des Dortmunder Flughafens Guntram Pehlke einstimmig als seinen Vorsitzenden wiedergewählt. Pehlke ist bereits seit 2006 Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens und übt dieses Amt nun bis zur nächsten Kommunalwahl aus. Er dankt allen Aufsichtsratsmitgliedern für die Wiederwahl und das damit zum Ausdruck gebrachte Vertrauen. Rüdiger Schmidt von der SPD und Thomas Stegmann, Betriebsratsvorsitzender des Dortmund Airport, wurden als Stellvertreter gewählt.
Insgesamt nutzten von Januar bis November 2020 1.165.166 Passagiere den Dortmund Airport für ihre Reise. Damit ist die Anzahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 53 Prozent gesunken. „Auch wenn wir derzeit im Vergleich mit dem Durchschnitt aller Airports in Deutschland besser durch die Corona-Krise kommen, können wir mit diesem Ergebnis natürlich nicht zufrieden sein“, so Airport-Chef Ludger van Bebber. Auf Bundesebene sanken die Passagierzahlen von Januar bis Oktober 2020 bereits um 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Wir gehen davon aus, dass es im Jahr 2021 eine substanzielle Erholung des Luftverkehrs geben wird. Nur wann diese eintritt, kann momentan niemand vorhersagen. Zu viele Einflussfaktoren wie Impfstoffzulassung, Impfstart, Impfquote, Entwicklung der Risikogebiete und Inzidenzen auch in den Zielländern machen eine valide Prognose nahezu unmöglich.“
Bei einer Erholung des Luftverkehrs zum Sommerflugplan 2021 rechnet der Flughafen Dortmund ca. mit 2,3 Mio. Passagieren im Jahr 2021. Im Jahr 2019 nutzten rund 2,7 Mio. Passagiere den Flughafen. „Die Base-Eröffnung, die im August 2020 bereits dazu geführt hat, dass wir 71 % unserer Fluggäste wieder begrüßen durften, gibt uns allen Grund zur Hoffnung, dass wir 2021 wieder einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung machen werden. Wir gehen davon aus, dass wir 2022 die Werte aus dem Rekordjahr 2019 wieder erreichen können, wenn die Corona-Pandemie bis dahin keine oder nur noch eine geringe Rolle im Luftverkehr spielt“, so van Bebber.
Umbaumaßnahme am Flughafen Dortmund
Dass der Flughafen Dortmund nach der Corona-Pandemie wieder an das Wachstum und die Passagierzahl aus 2019 anknüpfen will, zeigen auch aktuelle Umbaumaßnahmen: „Wir nutzen die ruhige Phase derzeit, um die Einreisesituation für unsere Besucherinnen und Besucher aus Non-Schengen Staaten zu optimieren“, so van Bebber.
Die Anzahl der Arbeitsplätze der Bundespolizei an der Einreise 0-2 wird am Flughafen Dortmund durch die Umbaumaßnahme von 4 auf 6 erweitert. Damit kann die Wartezeit für ankommende Passagiere deutlich reduziert werden. Auch die Wartesituation wird an dieser Stelle verbessert. Der ca. 400 m² große Wartebereich, der sich draußen befindet, soll komplett überdacht werden. Die Umbaumaßnahmen sollen voraussichtlich im März 2020 abgeschlossen sein.
Recaro Aircraft Seating ist mit dem Airbus Supplier Support Award 2020 ausgezeichnet worden. Der In-Service-Support des Unternehmens belegte den ersten Platz unter allen Sitzlieferanten.
Produktzuverlässigkeit und Servicethemen
Seit 2007 werden die Airbus Supplier Support Awards für Produktzuverlässigkeit und Servicethemen, einschließlich Ersatzteil- und Reparaturlieferleistung, preisliche Wettbewerbsfähigkeit und Garantieverwaltung vergeben. Im Jahr 2019 haben Verbesserungen bei der Zuverlässigkeit, der schnellen Reaktionszeit und der Liefertreue die Bewertung von Recaro um 15 Punkte in der Kategorie Airline und um 23 Punkte in der Kategorie Airbus erhöht.
„driving comfort in the sky“
„Wir sind sehr stolz darauf, wie Recaro bei den Airbus Supplier Support Awards abgeschnitten hat“, sagte Dr. Mark Hiller, Geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. „Unsere Support-Teams haben in diesem Jahr sehr hart gearbeitet, um unser Rating-Ergebnis noch weiter zu verbessern. Diese Auszeichnung ist der Beweis dafür, dass sich unser Engagement für ausgezeichneten Service und „driving comfort in the sky“ ausgezahlt hat. Ich bin zuversichtlich, dass dies Ansporn für unsere Teammitglieder ist, den Support für unsere Lieferanten und Kunden in 2021 weiter zu verbessern.“
Die Internationale Luftfahrtmesse findet nach einem Jahr Corona-Pause im kommenden Jahr von 21. bis 24. April auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Das Projektteam am Bodensee rechnet mit einer sehr guten Belegung.
Wichtige Branchengrößen wie Diamond, Tecnam, Piper, Junkers, Textron sowie Rheinland Air Service (DAHER, Hondajet, Bell-Partnerschaft) haben ihre Präsenz bereits zugesagt und nutzen gerne die AERO, welche eine der wichtigsten internationalen Branchentreffs darstellt: „Wir freuen uns über den lauten, positiven Ruf aus der Branche. Dies unterstreicht die Relevanz der AERO und die Notwendigkeit, sich persönlich auszutauschen“, erklärt Roland Bosch, Bereichsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung. AERO-Projektleiter Tobias Bretzel ist sicher, dass die Fachmesse – unter Beachtung der entsprechenden Hygienevorschriften, mit Maskenpflicht und verpflichtendes Online-Ticketing – gut organisiert stattfinden kann.
AERO verzeichnet sehr guten Anmeldestand
Das AERO-Team verzeichnet bereits Mitte Dezember 2020 einen sehr guten internationalen Anmeldestand. Rund 60 Prozent der gemeldeten Aussteller kommen aus dem Ausland. Einen hohen Stellenwert nimmt die e-flight-expo im kommenden Jahr ein. Unter dem Oberbegriff „Nachhaltige Luftfahrt“ werden hier besonders innovative Flugzeuge, alternative Antriebsarten sowie das Thema Ladeinfrastruktur gezeigt.
Aktuell prüft der an das Messegelände angrenzende Flughafen Friedrichshafen in einem Pilotprojekt die Umsetzung von Ladestationen für Flugzeuge mit Elektroantrieb. Ziel ist, bereits zur kommenden AERO 2021 eine solche Ladestation in Betrieb zu haben, da bereits konkrete Anfragen seitens Schweizer Piloten bei den AERO-Veranstaltern vorliegen. Diese möchten u.a. mit der neuen Pipistrel Velis Electro, die in der Schweiz bereits zu Schulungszwecken verwendet wird, Friedrichshafen (EDNY) anfliegen.
Angebot für alle Bereiche der Allgemeinen Luftfahrt
Die AERO bietet ein komplettes Angebot für alle Bereiche der Allgemeinen Luftfahrt. Präsent sind Fluggeräte von der zivilen Drohne über Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter, Helikopter und leichte Flugzeuge mit Kolbenmotor oder Propellerturbine bis hin zu Businessjets. Neue Antriebssysteme, modernste Avionik, Dienstleistungen und Zubehör für Piloten sind weitere Schwerpunkte. Diese Themenbereiche finden auch in den AERO Conferences statt und machen Europas größte Veranstaltung der Allgemeinen Luftfahrt dadurch auch zu einer wichtigen Plattform für Wissensaustausch und Weiterbildung.
Rheinland Air Service auf der AERO 2019
AERO 2019
Luftfahrtmesse AERO South Africa in Pretoria
Auch das neue Datum der AERO South Africa ist nun fixiert, nachdem die Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie für dieses Jahr ebenfalls abgesagt wurde: Die Luftfahrtmesse findet von 08. bis 10. Juli 2021 auf dem Flughafen Wonderboom in Pretoria statt.
Die AERO Friedrichshafen präsentiert sich zusätzlich außerhalb der klassischen Messezeit im regelmäßigen Turnus mit digitalen Konferenzinhalten. „Damit halten wir den Kontakt zu unseren Ausstellern, Besuchern und sämtlichen Netzwerken bis zum kommenden Messetermin aufrecht und teilen mit der Branche unter #wearega und #aerofriedrichshafen ganzjährig die Faszination Luftfahrt“, erklärt AERO-Projektleiter Tobias Bretzel.
Stimmen zur AERO 2021
Johannes Graf von Schaesberg, Geschäftsführer Rheinland Air Service:
„Die AERO ist für Rheinland Air Service einer der wichtigsten überregionalen Branchentreffpunkte in unserem europäischen Vertriebsgebiet und deshalb sind wir natürlich auch im kommenden Jahr wieder live vor Ort. Nach einem Jahr auf unfreiwilliger ,Distanz‘ freuen wir uns nun ganz besonders darauf, wieder persönlich mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen. Nichts geht über den gemeinsamen Blick auf unsere Ausstellungsflugzeuge, um sich selbst von der Qualität unserer Flugzeuge zu überzeugen. Und so blicken wir nun voller Vorfreude auf die kommende AERO.
Als offizieller Händler für den HondaJet, die TBM Serie von DAHER und die vielseitige Kodiak haben wir unseren Stammplatz in Halle A3 natürlich bereits wieder gebucht und freuen uns auf ein Wiedersehen mit allen interessierten Messebesuchern. Als neuer Händler für den Bell 505 Helikopter in Deutschland freuen wir uns in 2021 ganz besonders auf unseren Messestand in der Halle B5 – hier möchten wir das Publikum einladen, einen Blick auf den hochmodernen Bell 505 Jet Ranger X zu werfen, Fragen zu stellen und sich umfassend zu informieren.“
Vincent Fischer, Leiter Marketing Piper Deutschland AG:
„Die Firmengruppe der Piper Deutschland AG freut sich, dass die AERO in 2021 unter Berücksichtigung eines neuen Hygienekonzeptes vorangetrieben wird. Piper Aircraft, Inc. USA und Piper Deutschland unterstützen das Messeteam und haben gern ihre Teilnahme bestätigt. Wir freuen uns auf die AERO 2021, um mit Partnern, Kunden und Lieferanten neue Wege zu beschreiten.“
Ivo Boscarol, Gründer und General Manager Pipistrel Group:
„Pipistrel hat die AERO Friedrichshafen immer als eines der wichtigsten Events zur Förderung der ‚light and general aviation‘ angesehen. Daher haben wir die Messe von Anfang an nie verpasst – außer in diesem Jahr, als das Corona-Virus uns alle an der Teilnahme hinderte. Wir freuen uns somit auf die AERO 2021, wenn die Veranstaltung wieder in ihrer ganzen Pracht zum Leben erweckt wird, nicht nur zum Erfolg von uns Ausstellern, sondern auch zur Förderung der Luftfahrt im Allgemeinen mit der Europäischen Leitmesse in diesem Bereich.
Die AERO Expo, die durch Begleitveranstaltungen wie Konferenzen oder Präsentationen eine einzigartige Anerkennung erhält, ist für uns unverzichtbar. Deshalb werden wir gemeinsam mit den Organisatoren unser Bestes geben, um eine Veranstaltung auf dem Niveau der Vorjahre vorzubereiten, oder sogar besser. Und wussten Sie, dass Pipistrels Flugzeuge den Slogan „Infected by Pipistrel“ tragen? Es ist nicht umsonst – wenn Sie sie einmal probiert haben, sind Sie für Ihr ganzes Leben überwältigt. Die AERO Friedrichshafen hat Pandemien wie Aids und Ebola überlebt und wird sicherlich auch Covid-19 überleben. Wir glauben daher, dass das Pipistrel-Virus-Flugzeug das einzige ,Virus‘ auf der AERO 2021 sein wird!“
Informationen zur AERO 2021 in Friedrichshafen
Die AERO 2021 beginnt am 21. April und dauert bis zum 24. April 2021. Weitere Informationen unter: www.aero-expo.com.
Das Ozonloch über der Antarktis war Anfang Dezember so groß wie noch nie zu dieser Zeit. Es nahm eine Fläche von etwa 18 Millionen Quadratkilometern ein. Damit überragte es die Landfläche der gesamten Antarktis (etwa 14 Millionen Quadratkilometer) erheblich. Es handelt sich um das extremste Ausmaß für diese Jahreszeit in den letzten 41 Jahren. Seitdem erfassen die Atmosphärenforscher im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Daten.
In der Antarktis beginnt der Sommer
Eigentlich sollte das Ozonloch über der Südhalbkugel im Dezember schon so gut wie verschwunden sein. Denn in der Antarktis beginnt der Sommer: Mit dem Sonnenschein am Polartag ändern sich normalerweise die Druck- und Windverhältnisse, die das Ozonloch spätestens Anfang November in sich zusammenfallen lassen.
Ausprägung des Ozonlochs durch polaren Wirbel bestimmt
Aber nicht in diesem Jahr, wie die Wissenschaftler im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR festgestellt haben. Die Ausprägung des Ozonlochs über dem Südpol wird durch einen polaren Wirbel bestimmt, der vom Boden aus 50 Kilometer hoch in die Stratosphäre reicht. „Man kann sich diesen Wirbel als ein großes Tiefdruckgebiet in der Stratosphäre vorstellen“, erklärt Lisa Küchelbacher vom DFD. „Ein sehr starker Westwind am Rand des polaren Wirbels verhindert in der Kälte der Polarnacht größtenteils den Luftmassenaustausch zwischen Äquator und Pol.“
Wenn im Frühling am Südpol langsam die Sonne aufgeht und Energie liefert, beginnt der Ozonabbau im polaren Wirbel durch eine chemische Reaktion. Mit zunehmender Wärme lässt der Westwind nach. Letztlich kehren sich die Windverhältnisse um und das Ozonloch wird kleiner. „Die Umstellung von West- auf Ostwindsystem hat erst sehr spät stattgefunden“, sagt Lisa Küchelbacher. „Möglicherweise lag dies an der diesmal ungewöhnlich starken Ausbildung des polaren Wirbels auf der Südhalbkugel.“
Planetare Wellen zu schwach
Die Ursache dafür ist wiederum eine Schwäche der sogenannten planetaren Wellen. Diese sorgen in der Stratosphäre für den Luftaustausch zwischen den Polargebieten und den mittleren Breiten. Sie lassen den polaren Wirbel schwanken und beeinflussen den Wind. Wegen der geringen Aktivität der Wellen blieb der polare Wirbel aber kreisrund über dem Südpol. Erst ab dem 5. Dezember nahm die Aktivität der Wellen zu, was nun einen Wechsel auf die südpolaren Sommerbedingungen eingeleitet hat.
Möglicherweise beeinträchtigt eine besondere Situation im Pazifik die planetaren Wellen: In Äquatornähe spielt sich die El-Niño-Southern-Oscillation (ENSO) ab, die alle drei bis sieben Jahre weltweit die Dynamik beeinflusst. Der Mechanismus ist zurückzuführen auf eine Kopplung zwischen Ozean und Atmosphäre. Die Oberfläche des Pazifiks ist vor der Westküste Lateinamerikas gerade besonders kalt. Das heißt, der Ozean liefert wenig Energie für die planetaren Wellen. „Es könnte also sein, dass der polare Wirbel in der südhemisphärischen Stratosphäre auch durch den Einfluss von ENSO so stabil war. Das kann die Ausbildung des Ozonlochs besonders begünstigt haben“, erklärt Lisa Küchelbacher.
Im Frühjahr 2020 gab es auf der Nordhalbkugel ebenfalls einen außergewöhnlich starken und stabilen Polarwirbel: Auch im März wurden Rekordwerte gemessen. Ob ein Zusammenhang mit den aktuellen Werten über der Antarktis besteht, ist noch unklar.
Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist während der Zugfahrt eine wirksame Möglichkeit, die Verbreitung von Tröpfchen und Aerosolen zu begrenzen. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie der Deutschen Bahn und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Mund-Nasen-Bedeckung begrenzt Tröpfchen und Aerosole
Tröpfchen und Aerosole gelten als Hauptübertragungsweg des Corona-Virus. Sie sind wenige Mikrometer klein und entstehen beim Atmen, Sprechen, Husten und Niesen. Während größere Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen.
Eine Mund-Nase-Bedeckung verringert dies deutlich. Diese Erkenntnis unterstreicht die Notwendigkeit, sie im Zug zu tragen und möglichst Abstand zu Mitreisenden zu halten.
Partikel, die die Klimaanlage erreichen, werden dort zum Teil im Filtersystem abgeschieden. Der hohe Anteil Frischluft, mit dem die Klimaanlage arbeitet, verdünnt die Konzentration der Aerosole deutlich. In einem ICE wird die Luft durchschnittlich alle sieben Minuten vollständig erneuert. Das heißt, dass die Klimaanlage bei der Verbreitung der Aerosole im Fahrgastraum faktisch keine Rolle spielt.
Atmung eines Fahrgastes mit und ohne Mund-Nase-Bedeckung
Bei den Untersuchungen wurde unter anderem die Atmung eines Fahrgastes mit und ohne Mund-Nase-Bedeckung simuliert. Die Verbreitung von Tröpfchen und Aerosolen wurde mittels Verteilung von künstlichem Speichel und Spurengas nachgebildet und vermessen. Sich bewegende Personen wurden zur Vereinfachung der Untersuchungen nicht berücksichtigt. Für eine virologische Bewertung möglicher Infektionsrisiken ist weitere wissenschaftliche Forschungsarbeit nötig.
Demonstratorfahrzeug ICE 2
Die Messungen fanden im „Demonstratorfahrzeug für Innovationen im Reisendenkomfort und Klimatisierung“ (DIRK) statt, einem Mittelwagen eines ICE 2. Das DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen brachte dafür verschiedene hochwertige aerodynamische Messtechniken in die Untersuchungen ein.
Durchgeführt wurden die Versuche in der Klimakammer der DB Systemtechnik in Minden, der „Mindener Einrichtung für die klimatechnische Untersuchung an Eisenbahnfahrzeugen“ (MEikE).
Condor eröffnet die Weihnachtssaison mit dem ersten Flug von Frankfurt nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Damit kehrt eines der beliebtesten Condor-Ziele nach der coronabedingten Pause wieder in den Flugplan zurück: Drei Mal wöchentlich hebt Condor ab sofort in Richtung des beliebten Badeorts an der östlichen Spitze der Dominikanischen Republik.
Dominikanische Republik, Malediven und Kuba
Darüber hinaus startet Condor einmal wöchentlich nach Puerto Plata, Santo Domingo im Norden der Insel. Mehrfach wöchentlich geht es außerdem auf die Malediven, wo Sonnenhungrige eine traumhafte Inselwelt erwartet. Die Dominikanische Republik und die Malediven ergänzen das bereits bestehende Angebot nach Kuba: Condor steuert Varadero bereits seit Ende Oktober drei Mal wöchentlich ab Frankfurt an. Reisen sind bei allen deutschen Veranstaltern buchbar. Flugtickets gibt es wie gewohnt unter www.condor.com, im Reisebüro und telefonisch.
Ralf Teckentrup, CEO von Condor: „Wir sehen an unseren Flügen nach Kuba, dass die Deutschen reisen wollen – und verantwortungsbewusstes Reisen ist dank umfangreicher Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepten über die gesamte Reise hinweg möglich. Wir freuen uns, dass wir eines der beliebtesten Ziele der Condor-Kunden, die Dominikanische Republik wieder in unseren Flugplan aufnehmen konnten. So steht einem Winterurlaub an karibischen Traumstränden nichts mehr im Wege.“
Nach viermonatigem Einsatz am Horn von Afrika ist das aktuelle deutsche Einsatzkontingent am 14. Dezember heimgekehrt. Das Bodenpersonal der Marinefliegertechnik ist damit pünktlich zum Weihnachtsfest zurück in Deutschland.
Viele Menschen in Uniform standen in Form der Zahl zwölf vor einem großen grauen Flugzeug, einem Seeaufklärer P-3C Orion. Das 31. Kontingent ist zum zwölfjährigen Jubiläum der Operation Atalanta angetreten.
Marineflieger in Dschibuti
Zuvor war bereits am 11. Dezember 2020 der Seeaufklärer P-3C Orion am Heimatstützpunkt gelandet. Der Kommodore des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“, Kapitän zur See Oliver Ottmüller, begrüßte seine Frauen und Männer auf dem Flugfeld. „Sie haben unter besonders fordernden Rahmenbedingungen hervorragende Arbeit geleistet! Ich freue mich, Sie alle wieder wohlbehalten hier in Nordholz begrüßen zu können!“
Seit Ende August waren etwa 50 Marineflieger aus dem Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Dschibuti gewesen. Flieger, Techniker und Unterstützungspersonal hatten in den vergangenen Monaten dafür gesorgt, dass der Seefernaufklärer die wichtigen Aufklärungsflüge in der Anti-Piraterie-Mission absolvieren konnte.
Flüge für die Mission Atalanta
Wenige Tage vor der Rückverlegung hatte die P-3C ihren letzten Einsatzflug absolviert. Insgesamt hat das Kontingent 31 Einsatzflüge mit 248 Flugstunden absolviert. „Der Einsatzflugbetrieb wird nunmehr seit vielen Jahren regelmäßig sehr professionell durchgeführt, dies war auch in unserem Kontingent der Fall. Ich bin sehr zufrieden mit dem Geleisteten. Im Betrieb der Orion kam es vor allem auch auf die technische Unterstützung an. Auch hier hat der gesamte Unterstützungsbereich Hand in Hand gearbeitet“, fasst der verantwortliche Offizier vor Ort, Fregattenkapitän Sascha Siemer, die Leistung der Marineflieger zusammen.
Für alle Beteiligten bedeutete die Verlegung sowie der Einsatz, aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19, eine besondere Herausforderung. Neben den bekannten Hygienemaßnahmen mussten sich alle Soldatinnen und Soldaten vor dem Einsatz in isolierte Unterbringung begeben. Denn die Devise war, dass alle gesund bleiben, damit der wichtige Auftrag erfüllt werden kann.
Fregattenkapitän Siemer betont: „Ich kann mein Kontingent nur in den höchsten Tönen loben. Nach über vier Monaten fern der Heimat freuen sich alle Kontingentangehörigen auf ihre Familien, auch wenn die nun folgende Quarantäne eine unschöne ‚kleine‘ Einschränkung bedeutet. Aber die Freude auf ein Wiedersehen und insbesondere Weihnachten mit den Liebsten überwiegt natürlich.“
Die Pläne zur Umsetzung eines deutschen Weltraumbahnhofs für Deutschland werden konkreter. Mehrere Partner vereinbaren die Zusammenarbeit, um spätestens im Jahr 2023 aus der deutschen Nordsee Raketenstarts zu realisieren.
Im digitalen Zeitalter ist Raumfahrt der Schlüssel für Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren, Industrie 4.0 und Big Data-Anwendungen. Für die außen- und sicherheitspolitische Urteils- und Handlungsfähigkeit sowie den Klimaschutz ist sie unabdingbar.
Raumfahrt Start-ups boomen
Allerdings hat sich auch die Raumfahrt in den vergangenen Jahren diversifiziert, viele neue Geschäftsmodelle sind entstanden und vor allem Start-ups erfahren für Ideen, die auf Anwendungen mit Klein- und Kleinstsatelliten setzen, einen besonderen Boom. Dass diese Anwendungen von großem Interesse für die gesamte deutsche industrielle Wertschöpfungskette sind, zeigt das Engagement des Bundesverbands der deutschen Industrie BDI für den Bereich New Space.
In Deutschland gibt es drei Hersteller von kleinen Raketen, sogenannten Microlaunchern, die 2021/22 auf den Markt kommen werden. Deutschland ist in Europa in diesem Bereich damit führend. Eine Startmöglichkeit für kleine Trägerraketen in Deutschland bildet die notwendige Systemkomponente, um deutsche Technologien zu erproben und im Markt zu platzieren, Kleinsatelliten ins All zu bringen, zu betreiben und für vielfältige Zwecke einsetzen zu können. Ein Startplatz für kleine Trägerraketen komplettiert das New Space-Ökosystem, das in dieser Form in Europa einmalig wird.
Raumfahrtkonzern sucht Partner
Die German Offshore Spaceport Alliance GmbH (GOSA) soll jetzt als Betreibergesellschaft für die benötigte Startmöglichkeit agieren. Gegründet wurde die GOSA in Bremen, das die Idee eines Startplatzes von Beginn an unterstützt. Die Initiative wurde neben der Reedereigruppe Harren & Partner, von der OHB Gruppe, MediaMobil GmbH und der Tractebel DOC Offshore GmbH gestartet, der Versicherungsspezialist Lampe & Schwartze sowie der Logistikdienstleister BLG sind als strategische Partner dabei. Die Gesellschaft möchte weiteren strategischen Partnern die Zusammenarbeit anbieten, dabei ist sowohl die Mitarbeit als Gesellschafter als auch über einen Expertenbeirat denkbar.
Dazu Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa: „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere starken Kompetenzen in der Raumfahrt in Bremen mit den maritimen Kompetenzen in Bremerhaven verbinden können. Mit der German Offshore Spaceport Alliance entsteht somit ein völlig neues Kapitel in der deutschen Raumfahrt. Gerade diese neue Verbindung zwischen zwei ausgeprägten Innovationsclustern in Bremen und Bremerhaven zeigt eindrucksvoll den Erfolg der landesbremischen Innovationspolitik. Sie setzt auf innovative Entwicklung der Industrie und vernetzt diese mit neuen Schlüsseltechnologien wie der Künstlichen Intelligenz. Daher haben wir die ersten Schritte zur Umsetzung eines deutschen Weltraumbahnhofs auch mitfinanziert.“
Konzeption des Spaceports in Arbeit
Die German Offshore Spaceport Alliance wird nun die Arbeit zügig aufnehmen und zunächst die Konzeption des Spaceports weiter definieren. Dazu benötigt es auch den Austausch mit den drei Microlauncher-Herstellern, die als Erst- und Ankerkunden gewonnen werden sollen.
Oliver Spalthoff, Geschäftsführer von Tractebel DOC Offshore, ist schon seit einigen Monaten mit Studien zum Spaceport befasst: „Wir schauen natürlich auch über den Tellerrand und lassen uns von Konzepten anderer maritimer Raketenbasen inspirieren. Allerdings stand beim Projekt des deutschen Offshore-Spaceports von Anfang an fest, dass wir versuchen wollen, möglichst kostenoptimiert und nicht mit Goldrand-Lösungen zu hantieren, und daran orientieren wir uns auch weiterhin. Trotzdem gibt es zum Beispiel bei der Sicherheit und Umweltaspekten ein paar Anforderungen, bei denen wir nicht als erstes aufs Preisschild schauen werden. Dafür brauchen wir die Expertise der Raketenbauer.“
Obwohl der Spaceport derzeit maßgeblich durch den Bedarf der deutschen Firmen getrieben wird, soll er im Betrieb auch anderen Raketenherstellern offen stehen, und als europäischer Startplatz auch für institutionelle Missionen der Europäischen Kommission nutzbar sein.
Bremer Reedereigruppe Harren & Partner
Die Bremer Reedereigruppe Harren & Partner betreut derzeit rund 90 Einheiten und besitzt mit SAL Engineering eines der größten und innovativsten maritimen Ingenieurbüros der Welt.
„Wir transportieren bereits seit Jahrzehnten Trägerraketen und das dazugehörige Zubehör mit unseren Schwergutschiffen – unter anderem im Auftrag von EADS bzw. Airbus oder Sea Launch“, sagt Geschäftsführer Heiko Felderhoff. „Wir nutzen dabei das ,Roll on/Roll off‘-Verfahren, bei dem die Ladung mit Spezialgerät auf das Schiff gefahren wird.“
Geschäftsführer Dr. Martin Harren fügt an: „Wir haben erfahrene Ingenieure aus allen Fachgebieten des maritimen Engineering und verfügen über eine diversifizierte Flotte mit hochspezialisierten Offshore-Schiffen. Ich bin froh und stolz, dass wir unsere Erfahrung im Bereich Offshore und maritime Transportlösungen in die German Offshore Spaceport Alliance einbringen dürfen.“ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie prüft derweil die nächsten Schritte und die nötigen Genehmigungen, mit Ergebnissen dieser Prüfungen wird bald gerechnet.
Der langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Prof. Klaus-Dieter Scheurle, tritt in den Ruhestand.
Anlässlich der Aufsichtsratssitzung der DFS würdigte die Aufsichtsratsvorsitzende der DFS, Frau Dr. Tamara Zieschang, sein Wirken und Einsatz für die Flugsicherung: „Ich danke Herrn Professor Scheurle für sein außerordentliches Engagement und für seine Verdienste an der Spitze der DFS-Gruppe. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, die DFS zu einer der leistungsstärksten und renommiertesten Flugsicherungsorganisationen in Europa zu machen. Sie ist eine der sichersten der Welt. Die Expertise der DFS ist national und international gefragt. Sie ist innovativ und zukunftsfest.
Herr Professor Scheurle hat das Bundesunternehmen in den regulierten Einheitlichen Europäischen Luftraum überführt und die Einführung des einheitliches Flugsicherungssystems iCAS in den Kontrollzentralen der DFS erfolgreich vorangetrieben.
Mit der Gründung einer britischen Tochtergesellschaft zur Übernahme der Flugsicherungsleistungen an den Flughäfen London-Gatwick und Edinburgh, der Teilnahme an Gemeinschaftsunternehmen wie der Frequentis DFS Aerosense GmbH im Bereich Remote-Tower-Control oder der Droniq GmbH zur Integration von Drohnen in den Luftverkehr hat er flugsicherungsnahe Produkte und Dienstleistungen fortschrittlich weiterentwickelt und vermarktet. Ich danke Herrn Professor Scheurle auch für die gute Zusammenarbeit und wünsche ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.“
Markus Siebers, langjähriger stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, unterstrich: „Herr Professor Scheurle hat in seiner Zeit sehr viel für die Flugsicherung bewegt. Die Gespräche zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmerseite waren rollengemäß nicht immer spannungsfrei. Dabei war Herr Professor Scheurle ein stets verlässlicher Verhandlungspartner – er ist ein Mensch, der jeder Zeit zu seinem einmal gegebenen Wort stand.“
Arndt Schoenemann wechselt als Nachfolger zur DFS
Prof. Klaus-Dieter Scheurle hat seit dem 01. Januar 2013 acht Jahre als Vorsitzender der Geschäftsführung die Geschäfte der DFS gelenkt. Nachfolger wird Arndt Schoenemann, der vom Flugzeugausrüster Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH zur DFS wechseln wird.
Im Rahmen des aktuellen Austrian Airlines Strategieprogramms hat das Unternehmen bereits die Zusammenlegung von Unternehmensbereichen angekündigt, um Synergien innerhalb des Unternehmens besser zu nutzen und Führungspositionen zu reduzieren. Nun wurden der Marketing & Produkt-Bereich der rot-weiß-roten Airline zusammengelegt.
Austrian Airlines Vorstandsmitglied Andreas Otto dazu: „Ich freue mich, dass wir mit Sebastian Lüttmann und Robert Heusmann zwei erfahrene Manager aus dem eigenen Haus für neue Positionen gewinnen konnten. Sie gehen den nächsten Karriereschritt in einer äußerst herausfordernden Zeit. Beide sind krisenerprobt und werden mit ihrer Expertise die Neuaufstellung und Modernisierung unserer Austrian Airlines vorantreiben.“
Sebastian Lüttmann übernimmt Leitung des neuen Bereichs „Austrian Brand Experience“
Die Leitung des neuen Bereichs Austrian Brand Experience wird ab 01. Februar Sebastian Lüttmann übernehmen. Lüttmann, der aktuell noch die Passagierbetreuung und Flugzeugabfertigung von Austrian Airlines in Wien leitet, ist damit zukünftig für das gesamte Marketing sowie Produktmanagement der österreichischen Airline verantwortlich.
Sebastian Lüttmann (40) übernahm nach seiner Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann sowie dem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre im Jahr 2005 als Referent für Controlling seinen ersten Job bei Lufthansa in Frankfurt. In seiner 11-jährigen Karriere bei Lufthansa war er unter anderem als Assistent des Vorstands Hub Frankfurt & Flight Operations tätig. 2011 wechselte Sebastian Lüttmann in den Bereich Airport Operations and Services nach New York. Bis 2015 verantwortete er dort als Teamleiter das Prozess-, Kosten- und Qualitätsmanagement für 26 Lufthansa Stationen in Nord- und Südamerika. Seit Oktober 2015 leitet er bei Austrian Airlines die Passagierbetreuung und Flugzeugabfertigung am Standort Wien. Lüttmann lebt in einer Partnerschaft.
Robert Heusmann übernimmt Leitung von „Network Management & Revenue Steering“
Die beiden Bereiche Erlössteuerung sowie Netzplanung werden ebenfalls zusammengelegt. Der aktuelle Chef der Netzplanung Robert Heusmann wird ab 01. Februar die Leitung des neu gegründeten Bereiches „Network Management & Revenue Steering“ übernehmen. Heusmann zeichnet somit für die Netzwerkplanung sowie auch die Steuerung der Preise und Erlöse bei Austrian Airlines verantwortlich.
Robert Heusmann (45) startete seine Karriere nach dem Wirtschaftsstudium 2001 bei Lufthansa in der Tarifpolitik. 2005 wechselte er in die Netzsteuerung, wo er für das Pricing- und Yieldmanagement zuständig war. Seine erste Führungsposition übernahm er 2007 als Teamleiter Ertragssteuerung des Hub München. Nach einer Station in Dubai als Leiter Human Resources für Afrika und Nahost übersiedelte er 2012 als Leiter des Revenue Managements zu Austrian Airlines, wo er seitdem verschiedene Managementpositionen ausübte. 2016 übernahm er die Leitung der Flottenplanung der Hub-Airlines Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS. In dieser Funktion war er für die kurz- und mittelfristige Flottenplanung der Drehkreuze Frankfurt, München, Wien und Zürich zuständig. Heusmann ist verheiratet.
Die OHB System hat in einer gemeinsam mit der Dastex Reinraumzubehör GmbH & Co. KG und der Krüss GmbH durchgeführten Studie die Schutzwirkung von in der Satellitenfertigung üblicher Reinraumkleidung gegen Tröpfcheninfektion untersucht.
Dabei konnte gezeigt werden, dass Reinraumbekleidung nicht nur die Reinraumumgebung vor Verunreinigungen durch den Menschen schützt, sondern umgekehrt auch eine Schutzwirkung für den Menschen selbst erreicht werden kann, die durchaus mit derjenigen von handelsüblicher Einwegschutzbekleidung vergleichbar ist.
High-Tech aus der Raumfahrt sucht neue Prüfmethode
Satelliten werden in einer streng kontrollierten Umgebung gefertigt, die nur in spezieller Schutzkleidung betreten werden darf, um Verunreinigungen empfindlicher Bauteile durch den Menschen zu vermeiden. Angesichts der weltweit grassierenden Coronavirus-Pandemie und einem daraus resultierenden Mangel an geeigneter Schutzkleidung insbesondere für medizinisches und Pflegepersonal hat OHB in Zusammenarbeit mit dem Hersteller von Reinraumzubehör Dastex und dem Messgerätehersteller Krüss untersucht, ob Reinraumraumbekleidung dazu geeignet ist, auch den Menschen selbst vor schädlichen Einflüssen und speziell vor infektiösen Tröpfchen zu schützen. Ein weiteres Ziel der Untersuchung war die Entwicklung eines wissenschaftlichen Bewertungsverfahrens für die Schutzwirkung von Textilien.
Reinraumkleidung als Infektionsschutz
Zu diesem Zweck haben OHB, Dastex und Krüss verschiedene Textilien mit einer eigens dafür entwickelten praxisnahen Prüfprozedur beprobt. Bisherige Prüfmethoden sind in erster Linie auf die für medizinische Schutzkleidung hauptsächlich verwendeten Einwegtextilien ausgerichtet und nur mit erheblichem Aufwand durchführbar. Reinraumbekleidung besteht hingegen zumeist aus Mehrwegtextilien, die in ihrem Lebenszyklus mehrfach gewaschen werden und anschließend auf ihre weiterbestehende Funktionalität geprüft werden müssen.
Messung in Prüflabor und Teilchenbeschleuniger
Um zu zeigen, dass Reinraumkleidung als Infektionsschutz vor Tröpfcheninfektion bietet und ihre Schutzeigenschaften auch nach mehreren Waschzyklen nicht verliert, wurde untersucht, wie sich von Menschen ausgestoßene Tröpfchen auf verschiedenen Textiloberflächen verhalten.
Unterstützung bei der den Messungen erhielten OHB, Dastex und Krüss dabei von der Quality Analysis GmbH und der Arbeitsgruppe des Helmholtz-Zentrums Geesthacht am DESY in Hamburg. Die Auswertung der am DESY generierten Daten wurde von der Volume Graphics GmbH übernommen.
Als Ersatz für echte Speicheltropfen kamen bei den Messungen Tröpfchen aus Reinstwasser in der passenden Größe zum Einsatz. Diese wurden auf die Textiloberfläche aufgebracht und anschließend der Kontaktwinkel zwischen Tropfen und Oberfläche bestimmt. Dieser gibt an, welche Form – flach oder kugelig – der Tropfen auf der Oberfläche annimmt und erlaubt eine Aussage darüber, ob der Tropfen überhaupt, sofort oder mit der Zeit in das Textil eindringt und wie stark er an der Oberfläche haftet.
Schutzwirkung gegenüber Tröpfcheninfektion
Für eine gute Schutzwirkung gegenüber Tröpfcheninfektion ist es positiv, wenn die Oberfläche den Tropfen abstößt, da dieser dann entweder zu Boden fallen oder ohne direkten Kontakt zum Menschen verdunsten kann. Am Teilchenbeschleuniger DESY wurden zusätzlich durch Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht hochauflösende computertomografische Daten erhoben, um die Kontaktwinkelmessungen zu validieren und zusätzlich das Eindringverhalten der Tröpfchen in das Textil zu untersuchen.
Mehrwegkleider gibt’s made in Germany
Normale Reinraumbekleidung ist nicht wasserabweisend, das bedeutet, dass Tropfen diese nach kurzer Zeit durchdringen. Durch die durchgeführten Messungen konnte aber gezeigt werden, dass mit Polytetraflourethylen (PTFE) ausgerüstete Reinraumbekleidung in ihren wasserabweisenden Eigenschaften durchaus mit handelsüblicher Einwegschutzbekleidung mithalten kann – und das nicht nur im Neuzustand, sondern auch noch nach 120 Waschzyklen. Die Tropfen bleiben bei einem Kontaktwinkel von 140° kugelförmig auf der Textiloberfläche stehen und haften kaum an dieser an, was für eine gute Schutzwirkung spricht.
Kontaktwinkelmessung zur Beprobung von Textilien
Aus den Ergebnissen der Studie konnten mehrere Erkenntnisse gewonnen werden. Einerseits hat sich gezeigt, dass die Kontaktwinkelmessung als einfache und schnell durchführbare alternative Methode zur Beprobung von Textilien genutzt werden kann. Dies bietet den Vorteil, dass die Schutzwirkung von Textilien gegen Infektionserreger auch außerhalb von darauf spezialisierten Laboren untersucht werden kann.
Mehrwegbekleidung statt Einwegschutzbekleidung
Andererseits konnte gezeigt werden, dass modifizierte Reinraumbekleidung durchaus eine Alternative zu Einwegschutzbekleidung darstellen kann. Da Einwegschutzbekleidung zu einem Großteil in Asien produziert wird, während es für Mehrwegbekleidung auch deutsche und europäische Anbieter gibt, resultieren daraus gleich mehrere Vorteile für die Umwelt und Logistik: Ein Wegwerfartikel wird durch ein mehrfach verwendbares Produkt ersetzt und gleichzeitig können durch lange Lieferketten entstehende Emissionen reduziert werden.
Im Dezember 2020 wurde das Netz der Fluglärmmessstellen rund um den Flughafen Berlin Brandenburg um vier neue Messstellen erweitert. Anfang 2021 kommen vier weitere Messstellen im öffentlichen Straßenland entlang der Flugrouten der südlichen Start- und Landebahn des BER hinzu.
Die neuen Fluglärmmessstellen
Jetzt wurde die Messstelle Nummer 34 in Ragow auf dem Grundstück von Bürgermeisterin Maja Buße in Betrieb genommen. Die weiteren neuen Messstellen stehen in Königs Wusterhausen auf dem Gelände des Museums Funkerberg, am Müggelsee auf einem Gebäude des Lehrkabinetts Teufelssee sowie in Boddinsfelde auf dem Reiterhof. Insgesamt messen bald 30 stationäre Messstellen den Fluglärm am BER. Zusätzlich werden durch die Flughafengesellschaft monatlich wechselnde mobile Fluglärmmessungen mit zwei Messstationen im Umfeld des BER durchgeführt.
Messwerte, Flugprofile und Transparenz
Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Fluglärmmessung ist ein wichtiger Bestandteil der Flughafengesellschaft im Bemühen um Transparenz sowie bei der Reduzierung von Fluglärm. Wir stellen alle Daten online zur Verfügung, so dass alle Interessierten öffentlich und zu jederzeit nachvollziehen können, welche Belastungen durch den Flughafen eintreten. Bereits seit 2005 erheben wir zudem lärmbezogene Entgelte und werden dieses System weiter verbessern. Wer viel Lärm macht, muss auch deutlich mehr bezahlen.“
Die Messwerte werden jede Sekunde rund um die Uhr erfasst. Daraus wird der Maximalpegel pro Überflug sowie der Dauerschallpegel pro Tag, Nacht, Monat und Jahr ermittelt. Alle Messwerte können online abgerufen werden.
Der Bereich Umwelt & Schallschutz der Flughafengesellschaft übernimmt die tägliche Funktionskontrolle der Messstellen, die manuelle Prüfung aller zugeordneten Messwerte sowie die zweimal jährliche Wartung vor Ort mit Kalibrierung. Zudem erfolgt alle zwei Jahre eine Eichung der Messkette. Die Technik der neuen Messstellen wurde aus Tegel übernommen, so dass die Errichtung nur die Hälfte der sonst anfallenden Kosten erforderte.
Das Eigenkapital für den Flughafen Köln Bonn soll erhöht werden. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der Flughafen Köln/Bonn GmbH sind zu ihrer letzten ordentlichen Sitzung im laufenden Jahr zusammengekommen. Mit dieser Maßnahme soll der Airport auch zukünftige betriebsnotwendige Investitionen weiterhin wirtschaftlich bewältigen können.
Eigenkapital für Flughafen Köln Bonn
Beide Gremien haben in ihren Sitzungen den Weg für eine Stärkung der Eigenkapitalbasis freigemacht. Demnach stellen die öffentlichen Eigner entsprechend ihrer Unternehmensanteile rund 75 Millionen Euro als Zuführung zur Kapitalrücklage bereit, um die Liquidität und den Betrieb des Flughafens sicherzustellen.
Luftfahrt weiterhin eingebrochen
Der Flughafen Köln/Bonn wurde wie der gesamte Luftverkehr hart von den Folgen der Pandemie getroffen. Die Corona-Krise ließ die Passagierzahlen in bisher ungekanntem Ausmaß einbrechen. Für 2020 geht der Airport nur von etwa einem Viertel des Vorjahresniveaus aus. Um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzumildern und Personalkosten nachhaltig zu senken, wird der Flughafen in 2021 Beschäftigten Abfindungen und Vorruhestand auf freiwilliger Basis anbieten.
Die Gesellschafterversammlung der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat zudem auf ihrer Sitzung Arndt Klocke und Dr. Gerrit Krupp neu in den Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH für den Gesellschafter Stadt Köln gewählt. Zugleich endet die Benennung von Jochen Ott und Bernd Petelkau. Der Aufsichtsrat bedankte sich bei beiden für die langjährige Arbeit im Aufsichtsrat der Gesellschaft und die Unterstützung des Flughafens.
Friedrich Merz gibt Aufsichtsratsvorsitz ab
Am Ende der Sitzungen gab der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Friedrich Merz, bekannt, dass er sein Amt zum 31. Dezember diesen Jahres niederlegen wird. „Ich bin sehr dankbar, dass es uns gemeinsam gelungen ist, eine vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit zu leisten. Nach der Kapitalerhöhung ist der Flughafen trotz der gravierenden Folgen der Corona-Pandemie für die nächsten Monate gut aufgestellt“, sagte Friedrich Merz. Er bedanke sich bei allen Mitgliedern von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung sowie insbesondere der Flughafen-Geschäftsführung für die sehr konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Seiner Nachfolgerin oder einem Nachfolger stehe er selbstverständlich auch nach dem Jahreswechsel für eine Übergabe gern zur Verfügung.
Friedrich Merz hatte den Vorsitz des Aufsichtsrates der Flughafen Köln/Bonn GmbH in turbulenten Zeiten im Dezember 2017 übernommen. Die Vertreterinnen und Vertreter im Aufsichtsrat und in der Gesellschafterversammlung bedankten sich ausdrücklich bei Friedrich Merz für die gemeinsame erfolgreiche Arbeit und das große Engagement.
Ein Kampfhubschrauber Tiger hatte die 10.000. unfallfreie Flugstunde absolviert. Dieser große Meilenstein der Standortgeschichte war für das Deutsch-Französische Heeresfliegerausbildungszentrum Tiger im südfranzösischen Le Cannet des Maures ein Grund zum Feiern.
Der Kampfhubschrauber Tiger wurde im Jahr 2003 in die Bundeswehr eingeführt und 2005, nach Verlassen seines Geheges in Deutschland, in Südfrankreich in Empfang genommen. Im Deutsch-Französischen Heeresfliegerausbildungszentrum Tiger in Südfrankreich werden die Tigerpiloten der Bundeswehr ausgebildet. In den folgenden Jahren erkundete der Hubschrauber mit seinem bauähnlichen französischen Pendant das Umland der französischen Mauren und hinterließ seine Zeichen am azurblauen Himmel und über den ockerfarbenen Bergen. Der Hubschrauber hat nach nun 15 Jahren die 10.000. Flugstunde in Frankreich absolviert und dies vor allem unfallfrei.
Tiger fliegt seit 15 Jahren unfallfrei
Der gesamte deutsche Anteil des Deutsch-Französischen Heeresfliegerausbildungszentrums Tiger ist dann zu einer ganz besonderen Landung zusammengekommen. Am 09. Dezember 2020 wurde zunächst die 10.000. Flugstunde mit den Kampfhubschraubern Tiger in Südfrankreich gemeldet. Bei kalten sieben Grad meldete der Bereichsleiter Fliegerische Ausbildung, Oberstleutnant Rik Denne, mit seinen Piloten des Kampfhubschraubers die erfolgreich absolvierte 10.000. Flugstunde. Der Vertreter des Kommandeurs deutscher Anteil und Leiter des für die Bereitstellung dieser Flugstunden verantwortlichen Unterstützungsbereiches, Oberstleutnant Ulrich Schlawe, nimmt die Meldung stolz entgegen.
Mit der symbolischen Übergabe des Bordbuches und unter jubelndem Beifall bedankt sich Denne wiederum für die Glückwünsche sichtlich gerührt. „Dieser Meilenstein konnte nur dank der tollen und vor allem effizienten Zusammenarbeit aller Akteure und aller Bereiche gewährleistet werden. Der Dank gebührt allen, auch denen, die den Standort schon vor Langem verlassen haben. Nächstes Ziel ist die 15.000. Flugstunde.“ Nur einen Tag später verbucht der Verband den nächsten Quantensprung mit dem erstmaligen Erreichen von 930 Flugstunden im Jahresflugstundenprogramm. Trotz Pandemie fliegt die Raubkatze im Süden Frankreichs weiter.
Die Lufthansa Group Airlines und Sabre Corporation, ein führender Technologiedienstleister der weltweiten Reise- und Tourismusbranche, haben eine neue, für beide Seiten flexible Vertriebsvereinbarung bekanntgegeben.
Distributionssystem für alle Fluggesellschaften des Konzerns
Der neue Vertrag, der sich auf die Fluggesellschaften Austrian Airlines, Lufthansa, SWISS, Air Dolomiti und Brussels Airlines bezieht, ermöglicht einen modernen Vertrieb für die Airlines sowie technologische Innovationen. Im Rahmen dieses Vertrags wird Sabre weiterhin Vertrieb für die Angebote der Lufthansa Group Airlines über sein globales Distributionssystem (GDS) leisten; darüber hinaus regelt der Vertrag den Vertrieb der Angebote der Lufthansa Group Airlines neu über den Branchenstandard New Distribution Capability (NDC).
Sabres Software-, Daten-, Mobile- und Vertriebslösungen werden von hunderten Fluggesellschaften und tausenden Hotels genutzt, um wichtige Betriebsprozesse zu steuern. Darunter sind Passagier- und Gästereservierungen, Umsatzmanagement sowie die Verwaltung von Flügen und Crews. Sabre aus Southlake in Texas in den USA betreibt außerdem einen globalen Reisemarktplatz, der im Jahr mehr als 120 Milliarden Dollar umsetzt, indem er Reiseanbieter und deren Kunden verbindet.
Nach dem geplanten Start im kommenden Jahr wird das diversifizierte NDC-Programm den an Sabre angeschlossenen Reisebüros weltweit die Möglichkeit geben, auf die Angebote der Lufthansa Group Airlines zuzugreifen. Der Zugang wird über den Sabre-Reisemarktplatz und durch die Anmeldung bei einem der beiden verfügbaren kommerziellen Modelle für NDC erfolgen.
Continuous Pricing für personalisierte Preisangebote
Der Vertrag unterstützt die Strategie der Lufthansa Group Airlines, die NDC-Technologie voranzutreiben und personalisierte Preisangebote durch das kürzlich neu eingeführte Continuous Pricing anzubieten. Die Fortsetzung dieser Partnerschaft unterstützt außerdem die Vision von Sabre, Flexibilität zu bieten, den globalen Reisemarkt weiterzuentwickeln sowie personalisierte Angebote für die Lufthansa Group Airlines mit branchenführenden Technologielösungen zu ermöglichen.
„Unser Vertrag mit Sabre ist ein Meilenstein für den modernen Airline-Vertrieb. Ich freue mich sehr, gemeinsam diesen Schritt zu gehen und durch die Einführung eines breit gefächerten NDC-Programms mit dazugehörigen kommerziellen Modellen eine innovative Neuerung vorzustellen. Die neuen kommerziellen Modelle werden es Reisebüros ermöglichen, bilateral NDC-Verträge mit den Lufthansa Group Airlines zu vereinbaren“, sagt Tamur Goudarzi Pour, Senior Vice President Revenue Management und Distribution Lufthansa Group Network Airlines und Chief Commercial Officer SWISS. „Sowohl Sabre als auch die Lufthansa Group Airlines sind bestrebt, als Pioniere an der Spitze unserer Branche voranzuschreiten. Durch dieses neue Maß an Flexibilität schaffen wir gemeinsam eine vielfältige Vertriebslandschaft, erweitern die Reichweite von NDC und präsentieren differenzierte Geschäftsmodelle. Mit dieser kundenorientierten Vereinbarung stellen Sabre und die Lufthansa Group Airlines gemeinsam die Interessen unserer Reisebüropartner und der gemeinsamen Kunden in den Mittelpunkt.“
Lufthansa Group und Sabre arbeiten an NDC-Angebot
Der Vertrag zwischen den Lufthansa Group Airlines und Sabre markiert einen wichtigen Meilenstein für die Reisebranche. Er ist Ausdruck einer gemeinsamen Vision für Innovation und interaktiven Airline-Vertrieb. Die Lufthansa Group Airlines und Sabre arbeiten intensiv zusammen, um das NDC-Angebot der Lufthansa Group Airlines auf den Markt zu bringen. Der Zeitplan dafür soll in der ersten Hälfte 2021 mitgeteilt werden.
„Wir möchten flexible Lösungen finden, die den Erwartungen der Reisenden gerecht werden, Fluglinien bei der Umsetzung ihrer Ziele unterstützen, effiziente Arbeitsabläufe im Reisevertrieb gewährleisten und Skalierbarkeit ermöglichen“, sagt Dave Shirk, President, Sabre Travel Solutions. „Es freut mich sehr, dass wir eine nachhaltige Vereinbarung mit unseren Partnern bei der Lufthansa Group geschlossen haben, die beiden Seiten die Flexibilität gibt, das Retailing der nächsten Generation zu schaffen.“
Als erstem deutschen Flughafen bescheinigte jetzt der internationale Flughafenverband Airports Council International (ACI) dem BER die „Airport Health Accreditation“ und verleiht das ACI Hygiene-Zertifikat. Im Rahmen dieser Zertifizierung bewertet die ACI Hygienemaßnahmen und -verfahren, die nach der COVID-19-Pandemie an Flughäfen eingeführt wurden.
Damit hat der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt zwei wichtige Zertifikate für die strikte Einhaltung von Hygiene-Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie erhalten. Kurz zuvor hatte der BER ebenfalls als erster deutscher Flughafen das Deutsche Hygienezertifikat erhalten. Beide Zertifikate garantieren damit ein hohes Maß an Sicherheit für die Passagiere während ihres Aufenthalts in den Terminals 1 und 5 des neuen Flughafens.
Hygiene am Gepäckband
Für beide Zertifikate wurden die Ausstattung in den Terminals und die Abläufe vom Check-in bis zur Gepäckausgabe nach strengen Vorgaben geprüft. Dazu gehören die Ausstattung der Terminals mit Plexiglasscheiben, Abstandsmarkierungen oder Desinfektionsmittelspendern, die Kommunikation mit den Passagieren sowie mikrobiologische Abstriche von Oberflächen in den Check-in-Bereichen, in Warteräumen oder Aufzügen durch das Deutsche Hygienezertifikat.
Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir bedanken uns für die Anerkennung und sind stolz auf die beiden Zertifikate. Wir haben von Anfang an am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um während der Corona-Pandemie das Risiko einer Ansteckung für Passagiere, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren. Unsere Bemühungen um eine hohe Sicherheit werden durch die beiden Zertifikate bestätigt. Wir werden weiterhin alles tun, um diesen Standard zu halten.“
ACI Hygiene-Zertifikat
Luis Felipe de Oliveira, Generaldirektor ACI World: „Ich möchte Ihnen und Ihrem Team am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt zur ‚Airport Health Accreditation‘ des ACI gratulieren. Diese Leistung zeigt Passagieren, Mitarbeitern, Aufsichtsbehörden und Regierungen, dass der BER allen Reisenden ein sicheres Flughafenerlebnis bietet, das Gesundheitsrisiken reduziert, Vertrauen schafft und somit einen wichtigen Beitrag zur Wiederbelebung des Flugbetriebs leistet. Die Erholung der Branche von den Auswirkungen von COVID-19 erfordert koordinierte, globale Anstrengungen. Die Akkreditierung des BER zeigt, dass die Flughafengesellschaft sich zu hohen Gesundheits- und Hygienestandards verpflichtet fühlt, die den weltweit anerkannten Standards und Protokollen entsprechen.“
Maßnahmen vom Flughafen umgesetzt
Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI Europe: „Angesichts der COVID-19-Krise hat die Branche schnell gehandelt, um neue Standards zur Gewährleistung von Gesundheit und Sicherheit für Passagiere und Personal zu schaffen. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg hat die Gesundheits- und Hygienemaßnahmen nach den Richtlinien des ACI am BER sorgfältig umgesetzt. Das ist ein Ergebnis harter Arbeit und großen Engagements.“
Dr. Gerlinde Wagner, Geschäftsführerin Deutsches Hygienezertifikat: „Die Flughafengesellschaft legt großen Wert auf einwandfreie Hygiene und Sauberkeit. Der BER ist dafür optimal ausgestattet und bietet alle Voraussetzungen dafür, dass seine Kunden sich gut aufgehoben fühlen können.“ Im internationalen Flughafenverband Airports Council International (ACI) sind rund 2.000 Flughäfen in 176 Ländern zusammengeschlossen. Der ACI wurde 1991 gegründet und fördert die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern und Partnern im Bereich des Luftverkehrs.
Das Deutsche Hygienezertifikat (DHZ) wurde im Januar 2008 gegründet und ist ein unabhängiges Beratungs- und Prüfungsunternehmen in Deutschland, das Unternehmen für einwandfreie Hygiene und Sauberkeit auszeichnet. Gemessen an staatlich vorgegebenen Anforderungen werden Betriebe von ausgebildeten Fachkräften zertifiziert.
Bereits zum vierten Mal in Folge ist der Münchner Flughafen für seine Anstrengungen zur konsequenten Reduktion von CO2-Emissionen ausgezeichnet worden: Im Rahmen der jährlichen Klassifizierung durch die Rating-Organisation CDP (Carbon Disclosure Project) ist der Airport München CDP zertifiziert und erhält erneut die hervorragende Bewertung „A-„. Das Unternehmen Flughafen München GmbH engagiert sich schon seit 2009 für die kontinuierliche Reduktion der CO2-Emissionen und will den Airport spätestens 2030 komplett CO2-neutral betreiben.
Dekarbonisierung des Luftverkehrs
„Wir freuen uns sehr über diese ausgezeichnete Bewertung im CDP-Ranking, weil damit unser langjähriges Engagement für den Klimaschutz honoriert wird. Ungeachtet der enormen Belastungen, die wir infolge der Corona-Pandemie schultern müssen, werden wir entschlossen an unseren ambitionierten Klimazielen festhalten. Ich bin zuversichtlich, dass die vollständige Dekarbonisierung des Luftverkehrs auf lange Sicht gelingen wird“, sagte Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.
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