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Wettersatellit GEOS-17: NASA und NOAA ermitteln Fehler

Der Umweltsatellit der US-Umweltbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) GEOS-17, der noch nicht allzu lange im All ist, zeigt eine Funktionsstörung beim Infrarotsensor. Ein Team der NOAA und NASA glaubt nun, den Fehler im Wettersatelliten gefunden zu haben.

GOES-17 (Geostationary Operational Environmental Satellite) war am 01. März 2018 von Cape Canaveral Air Force Station in Florida gestartet worden. Das Foto zeigt den Satelliten noch im Reinraum beim Hersteller Lockheed Martin in Littleton, Colorado. GOES-17 ist einer von mehreren geostationären Wettersatelliten der nächsten Generation der NOAA, zu denen auch GOES-16, 18 und 19 gehören. Die Wettervorhersage soll durch sie weiter verbessert werden. GOES-17 befindet sich in der Position GOES-West. Er soll Starkregenereignisse wie auch Brände im Westen der USA erfassen, wozu Kalifornien, Alaska und auch Hawaii gehören. Auch Typhoons im östlichen Pazifik spürt der Satellit auf. Doch GEOS-17 hat eine gravierende Störung in seinem Instrument ABI.

GEOS-17: Infrarotsensor überhitzt

ABI ist das wichtigste Instrument zur Bildgebung auf dem Satelliten GOES-17 für das Wettergeschehen, die Ozeane und die Umwelt. Der Satellit nimmt die Erde in insgesamt 16 Spektralbereichen auf. Davon sind zwei im sichtbaren Licht, vier im nahen Infrarot und zehn im Infrarot. Nach dem Start durchläuft jeder Satellit zunächst eine Testphase. Dabei werden alle Systeme geprüft. Hier fiel auf, dass im Instrument ABI (Advanced Baseline Imager) der Infrarotsensor an bestimmten Umlaufpunkten nicht in die kalte Temperatur versetzt werden konnte, die ein Infrarotdetektor benötigt, um verlässlichWärmestrahlung zu messen. Die Folge war, dass das Instrument drei von 16 Bändern an bestimmten Zeiten des Jahres verlor.

Pannenuntersuchungsteam der Behörden NASA und NOA

Ein Pannenuntersuchungsteam der Behörden NASA und NOAA hat die wahrscheinlichste Ursache für den Ausfall des Systems auf dem Satelliten jetzt ausgemacht. Aus allen zusammengetragenen Daten schließen die Ingenieure, dass die Panne im ABI höchstwahrscheinlich im Kühlsystem des Instrumentes liegt. Vermutlich ist eine Kühlschleife unterbrochen, welche die Hitze von der ABI-Elektronik zum Kühlkörper, dem Radiator, abführen soll. Damit ist der Kühlmittelstrom unterbrochen und der ABI überhitzt in Folge. Dies macht den Infrarotsensor unempfindlich. NASA und NOAA wollen nun Betriebsweisen finden, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und die Qualität der Daten zu verbessern.

Flughäfen Berlin ziehen Millionen-Bilanz zum Ferienende

Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel ziehen zum Ende der Sommerferien 2019 eine positive Bilanz. Allein im Juli 2019 wurden 3,3 Millionen Passagiere befördert, was einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Die Flughäfen der Hauptstadt haben das hohe Verkehrsauskommen der letzten Wochen ohne größere Beeinträchtigungen erfolgreich bewältigt. Für den gesamten Ferienzeitraum liegt die Erwartung bei 5,03 Millionen Passagiere, einem Plus von 2,2 Prozent gegenüber den Sommerferien 2018 mit 4,9 Millionen Passagieren.

110.000 Passagiere in Berlin täglich

Zur Entspannung bei der Abfertigung trugen auch die insgesamt 35 Self-Service-Kioske und 17 Gepäckaufgabeautomaten bei, die von easyjet-Kunden genutzt werden konnten. (TXL: 17 Self-Service-Kioske, neun Gepäckaufgabeautomaten / SXF: 18 Self-Service-Kioske, acht Gepäckaufgabeautomaten). In der Ferienzeit nutzen durchschnittlich 74.300 Passagiere täglich den Flughafen Tegel. Der Flughafen Schönefeld fertigt im Schnitt täglich rund 35.400 Passagiere ab. Für Berlin ergibt sich damit ein durchgängig hohes Passagieraufkommen von durchschnittlich 110.000 Passagieren am Tag.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Dank des guten Zusammenspiels aller beteiligten Partner konnten wir trotz erneutem Wachstum die Fluggäste ab Schönefeld und Tegel gut in den Urlaub bringen. An Spitzentagen wurden mehr als 130.000 Passagiere an beiden Flughäfen abgefertigt. Mein besonderer Dank geht an die Kolleginnen und Kollegen der Flughafengesellschaft sowie der zahlreichen Partner an den Check-ins, in den Terminals und Gates, an den Sicherheits- und Passkontrollen, auf den Vorfeldern, in den Leitstellen sowie in der Gepäckabfertigung. Sie haben auch an den vielen heißen Tagen und bei durchgängig hohen Passagierzahlen einen sehr guten Job gemacht.“

Pünktlichkeitsperformance im Mittelfeld

In der ersten Jahreshälfte starteten 75 Prozent der Flüge ab Tegel und 76 Prozent der Flüge ab Schönefeld pünktlich. Damit liegen Schönefeld und Tegel im nationalen Vergleich im Mittelfeld mit vergleichbaren deutschen Flughäfen. Im Juni, in dem es an allen anderen großen Flughäfen noch keinen nennenswerten Ferienverkehr gab, rangierte Tegel mit (66 Prozent) schlechter als in der ersten Jahreshälfte insgesamt aber noch vor anderen großen Flughäfen. Schönefeld kam im Juni mit 70 Prozent auf den zweitbesten Pünktlichkeitswert aller vergleichbaren Flughäfen.

Verspätungen im Luftverkehr können in verschiedenen Prozessen und bedingt durch unterschiedliche Akteure, die am Flughafen zusammenarbeiten, entstehen. In Berlin sind unter fünf Prozent der Verspätungen auf die Flughafeninfrastruktur zurückzuführen. Hauptursachen sind im Bereich der Airlines und bei den Kapazitäten im Luftraum verortet.

Piloten der VC und BDL über CO2-neutrales Fliegen

Die Piloten der Vereinigung Cockpit (VC) begrüßen, dass mit Vorschlägen seitens der Industrie eine Diskussionsgrundlage geschaffen wurde, um mit allen Stakeholdern einen konkreten technischen Fahrplan für CO2-neutrales Fliegen zu schaffen.

Strategien für CO2-neutrales Fliegen

Der Bundesverband der Deutsche Luftverkehrswirtschaft BDL hatte in einer Erklärung Strategien auf dem Weg zum CO2-neutralen Fliegen benannt. Den größten Hebel sieht die Branche demnach bei der Weiterentwicklung der Flugkraftstoffe. Ein Kraftstoff, der nach sogenanntem „Power-to-Liquid“ als Kerosin gewonnen wird, sei derzeit die ökologisch beste Lösung.

Verkehr vom Flugzeug auf die Schiene

Auch eine Stärkung der Intermodalität und eine weitere Verlagerung von Verkehr aus der Luft auf die Schiene sei anzustreben, sofern die Rahmenbedingungen stimmten. Attraktiver Schnellbahnverbindungen können Luftverkehr für Kunden überflüssig machen. Die Erneuerung der Flotten durch moderne energiesparendere Flugzeuge solle auch weitergehen, wobei die Airlines hier ohnehin ein vitales ökonimisches Interesse haben dürften. Der BDL weist hierbei auf die erheblichen CO2-Reduktionswirkungen hin: Durch sparsamere Flugzeuge und Flugverfahren konnten die CO2-Emissionen pro Personenkilometer seit 1990 um 43 Prozent gesenkt werden.

Schließlich sieht der BDL auch eine Stellschraube in Komensationsmaßnahmen für das CO2. Möglichkeiten für die Passagiere, die Klimawirkung eines Fluges gegen einen Aufpreis zu kompensieren, sollten erweitert werden. Hinsichtlich einer CO2-Bepreisung sprach sich der BDL für die weitere Stärkung des Emissionshandels aus und warnte vor nationalen Alleingängen.

Akzeptanz des Fliegens erhalten

Die Piloten der VC wünschen sich nach dieser Erklärung von der Politik auf Bundes- und EU-Ebene nun die notwendigen Anstrengungen für einen konstruktiven Prozess, der neben der Umsetzung der klimapolitischen Maßnahmen auch die Versachlichung der gesellschaftlichen Debatte zum Ziel hat. CO2-neutrales Fliegen bedeute eine neue gesellschaftliche Akzeptanz für den Luftverkehr ohne Einschränkungen für Wirtschaft, Bürger und Arbeitnehmer.

Flughafen Stuttgart: S-Bahn-Umwege und Planänderungen

Wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn am Bahnhof Stuttgart-Vaihingen und in Stuttgart-Rohr gibt es vom 27. Juli 2019 bis zum 15. September 2019 vereinzelte Änderungen im Fahrplan der S-Bahnen von und zum Flughafen Stuttgart.

Passagiere müssen mit geänderten Linienführungen und -bezeichnungen von und zum Flughafen Stuttgart rechnen, aber auch mit neuen Taktzeiten oder Abfahrtsgleisen. In der ersten Bauphase vom 27. Juli bis 04. August 2019 fahren die Linien S1, S2 und S3 in Richtung Vaihingen nur jeweils im 30-Minuten-Takt. In Richtung Hauptbahnhof müssen die Züge umgeleitet werden, dabei entfallen die Halte Österfeld, Universität, Schwabstraße, Feuersee und Stadtmitte.

Längere Fahrt zum Flughafen Stuttgart – Neue S23

Da durch die Umleitung zwischen Vaihingen und Bad Cannstatt ein Zeitverlust von zehn Minuten entsteht, wurde eine neue Linie S23 eingeführt. Die S23 fährt von Filderstadt über Hauptbahnhof (oben) nach Backnang. Im Abschnitt Filderstadt – Hauptbahnhof fährt die Linie in den Fahrzeiten der S2, im Abschnitt Hauptbahnhof – Backnang in den Fahrzeiten der S3. Die S31 fährt von Flughafen/Messe bzw. Vaihingen über Hauptbahnhof (oben) nach Kirchheim (T). Im Abschnitt Flughafen/Messe – Hauptbahnhof fährt die Linie in den Fahrzeiten der S3, im Abschnitt Hauptbahnhof – Kirchheim (T) in den Fahrzeiten der S1.

Air Seychelles erhält ersten Airbus A320neo für Afrika

Air Seychelles läutet die Ära der Airbus A320neo für Afrika ein. Die nationale Fluggesellschaft der Republik der Seychellen hat das Flugzeug nun, per Leasing von CDB Aviation, bekommen.

Mit der A320neo will Air Seychelles ihre Kapazitäten bei gleichzeitiger Treibstoffeinsparung ausbauen. Auch die Passagiere profitieren von der geräumigsten Kabine eines Flugzeugs mit Einzelgang, und das auf 18 Zoll breiten Sitzen in der Economy Class. Die A320neo für die Inselrepublik werden von Triebwerken der Art LEAP-1A von CFM International angetrieben.

Neue Flugzeuge leisten mehr

Afrika hat seit 2010 32 neue Betreiber von Airbus-Flugzeugen hinzugewonnen. 243 Flugzeuge des europäischen Herstellers sind es heute, davon 145 der Familie A320. Diese, und ihre Nachfolgeversionen der Neo, verzeichnen 6.600 Bestellungen von über 100 Kunden, teilt Airbus mit. Die Neos sind dabei nicht nur effizienter im Verbrauch, sondern auch deutlich leiser als vorige Flugzeuge.

Cathay Dragon: A320 und A330 fliegt „Hong Kong – Japan“

Japan wird noch öfters aus Hong Kong angesteuert, die Gruppe Cathay Pacific setzt dazu Airbus A320 und A330 von Cathay Dragon ein. Damit wird die einzige wöchentliche Verbindung von Hong Kong nach Niigata bedient.

Airliner A330 und A320 der Tochterfluggesellschaft Cathay Dragon werden die Routen fliegen. Nach Niigata geht es ab 30. Oktober zur in der japanischen Region schneereichen Wintersaison. Mittwoch und Samstag fliegt der Großraumjet A330 mit zwei Reiseklassen ab Hong Kong non-stop nach Niigata.

Cathay Dragon A320 fliegt auf japanische Insel

Kurz danach startet Cathay Dragon auch die zweite Route, wie bereits im letzen Winter geht es mit einem A320 nach Tokushima. Das beliebte Ziel auf der Insel Shikoku wird ab 09. November angeflogen und befördert Passagiere ebenso jeden Mittwoch und Samstag in zwei Klassen nach Tokushima.

help alliance: Deutschland-Projekt fördert Berufsstart

Mitarbeiter der Lufthansa rufen vier neue Projekte ins Leben, um Nöten in der Gesellschaft zu begegnen und Menschen konkret zu unterstützen. Das Motto lautet „Jungen Menschen einen guten Start ins Leben geben“. Die Projekte werden von der gemeinnützigen Hilfsorganisation des Konzerns help alliance gefördert, ausgestaltet und gesteuert.

Alle neuen Initiativen beinhalten die Förderschwerpunkte Bildung, Arbeit und Einkommen und somit die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Die Besonderheit: Die bereits bestehenden Projekte wurden von Mitarbeitern der Lufthansa Group vorgeschlagen und werden auch von diesen betreut.

Perspektivisch möchte die Lufthansa Group ihren Mitarbeitern in den neuen Deutschland-Projekte der help alliance auch Corporate Volunteering anbieten und damit deren gemeinnütziges Engagement in sozialen Projekten während der Arbeitszeit fördern. Die Ausweitung des Engagements ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft, das die Lufthansa Group im März 2019 aufgesetzt hat.

help alliance: Berufsstart für junge Frauen fördern

Rund 17.000 Frauen in Deutschland suchen jährlich mit ihren Kindern in Frauenhäusern Zuflucht. Laut der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte sind in Deutschland rund 35 Prozent der Frauen seit ihrem 15. Lebensjahr von körperlicher oder sexualisierter Gewalt betroffen. Für einige dieser Mädchen und jungen Frauen ist das Mädchenhaus in Frankfurt ein sicherer Zufluchtsort. Mädchen werden hier unterstützt, ein gewalt- und angstfreies sowie selbstbestimmtes Leben führen zu können. Vom regelmäßigen Mädchentreff über Beratungsgespräche und persönlichem Empowerment oder auch der Möglichkeit einer sicheren Unterbringung – für die Mädchen gibt es verschiedene Angebote auf dem Weg zu diesem Ziel.

Lotsen für eine starke Zukunft

Ziel des Projektes in Hamburg ist es, Personen, die selbst einen Migrationshintergrund haben und schon seit einiger Zeit in Deutschland leben, zum Integrationsförderer auszubilden. Die ausgebildeten „Lotsen“ werden in Themen wie Berufsorientierung, Sozialberatung und Gesundheit unterrichtet. Nach der Ausbildung können sie Menschen, die ein ähnliches Schicksal haben, bei der Berufs- oder Ausbildungswahl unterstützen und ihnen dabei helfen Sprach- und Kulturbarrieren zu überwinden. Durchschnittlich soll jeder Lotse pro Quartal drei bis vier Menschen unterstützen.

Berufe finden mit Job Buddies

Das Projekt in Frankfurt ermöglicht Menschen mit und ohne Fluchthintergrund, sich bei gemeinsamen Aktivitäten kennen zu lernen. Basis der Treffen bildet das gemeinsame Kochen und Essen – denn Essen verbindet und ist eine gute Möglichkeit, sich über verschiedene Kulturen auszutauschen. Das Job-Buddy-Programm, das Geflüchtete beim Einstieg in die deutsche Arbeitswelt unterstützen soll, ist Kern des Projekts. Bei dem fünfmonatigen Mentoring-Programm helfen lokale Arbeitnehmer den Geflüchteten durch eine Patenschaft beispielsweise beim Schreiben einer Bewerbung oder bei der Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch.

Lerncafé für leichtere Integration

Im Lerncafé in Hattersheim bei Frankfurt am Main erhalten sozialbenachteiligte Menschen – viele von Ihnen sind alleinerziehend, arbeitslos oder haben einen Migrationshintergrund – nachhaltige Förderangebote. Damit sprachliche und kulturelle Barrieren abgebaut werden und den Familien und auf lange Sicht den Kindern die deutsche Sprache und Kultur nähergebracht wird, gibt zum Beispiel es einen „Mama lernt Deutsch“-Kurs.

Durch das Angebot einer Kinderbetreuung kommen auch die Kinder frühzeitig mit der deutschen Sprache in Berührung. Die dort erlernten Sprachkenntnisse ermöglichen den Kindern einen leichteren Start in die Schule und den Kindergarten. Langfristig erhöhen sich dadurch ihre Chancen auf gleichwertige schulische Ausbildung.

Flughafen Tegel ILS-Prüfung: DFS macht Nachtflüge

Navigationshilfen an Flughäfen müssen, ähnlich wie die Verkehrssicherheit bei einem Auto, regelmäßig überprüft werden, damit sie ihre technische Freigabe nicht verlieren. Dazu werden sie in regelmäßigen Intervallen kontrolliert.

Damit die die Flugsicherungsanlagen am Flughafen Berlin Tegel funktionstüchtig bleiben, überprüft die Deutsche Flugsicherung DFS bald das Instrumentenlandesystem (ILS). Das ILS ermöglicht es den Piloten, auch bei schlechten Witterungsverhältnissen und nahezu ohne Sicht sicher zu landen. Hierzu muss die Genauigkeit der gesendeten Signale regelmäßig vermessen und somit überprüft werden. Die Vermessungsflüge sind also eine Art TÜV. Dabei kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz.

Flughafen Tegel ILS-Prüfung der Südpiste 08 R

Die Vermessungsflüge am Flughafen Tegel sind der Nacht vom 02. zum 03. August in der Zeit von 23:00 Uhr bis voraussichtlich 03:00 Uhr geplant. Trotz der Nachtflugbeschränkungen am Flughafen Tegel dürfen technische Überprüfungsflüge auch während der Nacht stattfinden. Aufgrund des aktuell hohen Verkehrsaufkommens am Flughafen Tegel ist es daher notwendig, für die Vermessung des ILS in die Nachtstunden auszuweichen.

Die anstehenden Messungen betreffen die ILS-Anlage der Südpiste („08 R“ – für Anflüge aus Richtung Westen). Sollte die Vermessung wetterbedingt nicht in der genannten Nacht stattfinden können, verschiebt sie sich um eine Woche nach hinten

Ausbildung an Flughäfen: Neue Bewerbungsphase

Junge Frauen und Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren haben wieder ihre Ausbildung bzw. ihr Studium bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) begonnen.

18 Auszubildende starten in kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildungsberufen sowie neun Studierende in einem dualen Studiengang ihre betriebliche Ausbildung.

Dr. Manfred Bobke-von Camen, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Für unsere 27 neuen Auszubildenden und dualen Studierenden beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt. Sie legen den Grundstein für ihre berufliche Zukunft. Mehr als 500 Bewerbungen zeigen, dass die FBB mit ihrem Angebot ein attraktiver Ausbildungsbetrieb ist. Aktuell bilden wir 100 Auszubildende und Studierende aus. Heute startet auch die Bewerbungsfrist für das Ausbildungsjahr 2020. Besonders freuen würden wir uns über Bewerbungen von Frauen, die sich für technische Ausbildungsberufe interessieren.“

Perspektiven am Arbeitsplatz Flughafen

In den kommenden zwei Wochen erhalten die Auszubildenden und Studierenden zunächst einen Einblick in die Abteilungen der FBB und die drei Flughafenstandorte. Höhepunkt ist eine dreitägige Fahrt nach Mirow an der Mecklenburgischen Seenplatte. Hier lernen die Auszubildenden und dualen Studierenden sich bei gemeinsamen Aktivitäten besser kennen. Im Anschluss starten die „Neuen“ mit ihren ersten Praxiseinsätzen in den Fachabteilungen an den Standorten SXF, TXL und BER.

Im ersten Lehrjahr stehen den neuen Auszubildenden und Studierenden Mentoren aus höheren Jahrgängen mit Rat und Tat zur Seite. Die theoretische Ausbildung der Auszubildenden erfolgt im Blockunterricht insgesamt 13 Wochen pro Ausbildungsjahr an einem Oberstufenzentrum in Berlin oder Brandenburg. Mit der dreijährigen Ausbildung für die kaufmännischen Auszubildenden sowie der dreieinhalbjährigen Ausbildung für die gewerblich-technischen Berufe erwerben die Auszubildenden nach bestandenen Prüfungen den IHK-Berufsabschluss.

Die Studierenden absolvieren im dreimonatigen Wechsel ein wissenschaftsbezogenes Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und studiennahe Praxiseinsätze bei der FBB. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie den Bachelortitel.

Bewerbungsphase für 2020 gestartet

Der 01. August ist gleichzeitig auch der Start der Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2020. Die FBB bietet im kommenden Jahr neun Ausbildungsberufe und fünf Studiengänge an. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2019.

Ausbildungsberufe Flughafen Berlin

  • Luftverkehrskauffrau/-mann
  • Elektroniker/-in für Informations- und Systemtechnik
  • Elektroniker/-in für Betriebstechnik
  • Mechatroniker/-in
  • Industriemechniker/-in
  • Fachkraft für Schutz und Sicherheit
  • Kaufleute für Büromanagement
  • Mechatroniker mit Weiterqualifizierung zum Feuerwehrmann
  • Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Studiengänge Flughafen Berlin

  • BWL / Immobilienwirtschaft
  • Wirtschaftsinformatik
  • Technisches Facility Management
  • Industrielle Elektrotechnik
  • Bauingenieurwesen

Ausbildungsstelle Flughafen München

Auch der Münchner Flughafen sucht qualifizierten Nachwuchs: Wer seine beruflicheKarriere an einem der besten Ausbildungsbetriebe Deutschlands zum 01. September 2020 dort starten möchte, kann sich jetzt noch bis zum 15. Oktober dieses Jahres online bei der Flughafen München GmbH (FMG) und ihren Tochtergesellschaften bewerben.

Die Bandbreite der Ausbildungsberufe im FMG-Konzern reicht von Einzelhandelskaufleuten über Informatiker, Köche, Logistiker, Mechatroniker bis hin zu Fachkräften für Schutz und Sicherheit und Werkfeuerwehrleuten. Insgesamt 20 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge stehen zur Auswahl. Die Übernahme- und Aufstiegschancen für Nachwuchskräfte sind bestens, zumal zahlreiche Mitarbeiter, die vor über einem Vierteljahrhundert am neuen Airport begonnen haben, sukzessive in den Ruhestand wechseln

Flughafen Friedrichshafen: Air Serbia Erstflug aus Niš

Der Flughafen Friedrichshafen empfing einen Airbus A319 der Air Serbia standesgemäß durch die Begrüßungsfontänen der Flughafenfeuerwehr. Es war der Erstflug der Air Serbia aus Niš: die serbische Metropole ist neben Skopje und Tuzla bereits das dritte Ziel, das in dieser Region nonstop bedient wird.

Mit Niš ist die drittgrößte Stadt Serbiens zweimal pro Woche per Direktflug erreichbar. Niš ist eine der ältesten Städte auf dem Balkan und durch ihre Lage in Südserbien ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum. Die Stadt bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Restaurants und ermöglicht spannende Ausflüge in die nähere Umgebung wie die Schlucht von Jelašnica oder die Höhlen von Cerjan. Viele Festivals im Spätsommer machen die Destination interessant für einen Kurztrip.

Flughafen Friedrichshafen: Air Serbia Erstflug aus Niš
Flughafen Friedrichshafen: Air Serbia Erstflug aus Niš

Niš neues Drehkreuz für Air Serbia

Bedient wird die Strecke von Air Serbia, der größten Fluggesellschaft in Serbien, an der auch die renommierte Fluggesellschaft Etihad aus den Vereinigten Arabischen Emiraten beteiligt ist. Zum Einsatz kommen auf der Verbindung zwischen Niš und Friedrichshafen moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A 319 mit 144 Sitzplätzen. Das Flugangebot wird auch im Winterflugplan 2019/2020 fortgesetzt.

Friedrichshafen Airport: Air Serbia Erstflug aus Niš
Friedrichshafen Airport: Air Serbia Erstflug aus Niš

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Bodensee-Airport: „Wir freuen uns, dass wir mit Air Serbia heute eine neue Airline begrüßen können. Bemerkenswert ist, dass der Bodensee-Airport Friedrichshafen vom National Carrier Serbiens bereits in der ersten Phase als eine von zwölf neuen Destinationen in ganz Europa für das neu aufgebaute Drehkreuz ab Niš ausgewählt wurde. Das unterstreicht die Attraktivität des Marktes in der Vierländerregion.“

Air Serbia fliegt im Passagier- und Frachtverkehr zu insgesamt 40 Destinationen vom Mittleren Osten bis nach Nordamerika. Die Fluggesellschaft aus Serbien betreibt eine moderne Flotte, die aus insgesamt 12 Airbus A 319/320 und Airbus A 330 sowie sechs Turboprop-Flugzeugen ATR 72 besteht.

Friedrichshafen Airport: Air Serbia Erstflug aus Niš
V.l.n.r.: Mitglieder der serbischen Folklore Friedrichshafen, Andreas Humer-Hager (Bereichsleiter Marketing & Kommunikation Flughafen Friedrichshafen GmbH), Captain Nikola Djurovic mit seiner Air Serbia Crew und Claus-Dieter Wehr (Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH)

Flughafen Hamburg: 120 Mio. Euro für Vorfeld-Erneuerung

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Bauphase sechs und sieben hat der Flughafen am 01. August 2019 mit den Arbeiten im achten Baufeld begonnen. Im Zuge der Vorfeld-Erneuerung hat Hamburg Airport auch die Linienführung und Beschriftung – das sogenannte Vorfeld-Layout – neu geordnet und an die aktuellen Standards von EASA und ICAO angepasst.

Der Flughafen Hamburg treibt seine grundhafte Vorfeld-Erneuerung nach Plan voran. Das achte Baufeld soll noch bis Ende November 2019 bearbeitet werden. Insgesamt wurden bis heute bereits zwei Drittel der gesamten Fläche des Vorfeldes 1 erneuert. Der Airport investiert rund 120 Millionen Euro in die grundhafte Vorfeld-Erneuerung, die in zeitversetzten Abschnitten bis Ende 2020 dauern soll.

Baugeschehen am Flughafen Hamburg fernab der Terminals

„Die grundhafte Erneuerung des Hauptvorfeldes am Hamburg Airport läuft bisher sehr gut: Gestern konnten wir die Bauphase sechs und sieben planmäßig abschließen und das Baufeld in der Nacht umsetzen. So beginnen heute die Arbeiten im achten Bauabschnitt“, sagt Martin Helf, Gesamtprojektleiter der grundhaften Vorfeld-Erneuerung im Geschäftsbereich Real Estate Management am Hamburg Airport. „Das aktuelle Baufeld befindet sich – wie schon die vorherige Phase – fernab der Terminals. Es sind also keine Fluggastbrücken mehr betroffen. Die herausforderndsten Projektphasen haben wir somit bereits erfolgreich gemeistert.“

Erneuerung an Leitungen, Technik und Boden

Die Arbeiten im Bauabschnitt acht laufen von August bis November 2019. Wie bereits in den vorherigen Bauphasen werden sämtliche Leitungen, technische Einrichtungen sowie die Oberfläche grundhaft erneuert. Das aktuelle Baufeld ist rund 20.000 Quadratmeter groß. Während der Bauzeit können zwei Parkpositionen für Flugzeuge nicht genutzt werden. Es sind jedoch keine Pier-Positionen mit Fluggastbrücken mehr betroffen.

Im Anschluss wird bis Ende 2020 die Bearbeitung weiterer Vorfeld-Abschnitte erfolgen. Bis heute wurden bereits zwei Drittel der insgesamt rund 330.000 Quadratmeter großen Fläche des Vorfeldes 1 erneuert. Die grundhafte Vorfeld-Erneuerung ist notwendig, da die Nutzbarkeit der 40 bis 60 Jahre alten Betonflächen in absehbarer Zeit aufgebraucht sein wird.

Doppelrollgasse und „Follow the Greens“

Beim neuen Vorfeld-Layout ist eine Doppelrollgasse entstanden, die im Juni 2019 in Betrieb gegangen ist. Dadurch können nun zwei Flugzeuge bis zur Größe einer A320 oder B737 aneinander vorbei gelotst werden, ohne dass eine der beiden Maschinen warten muss.

Bis voraussichtlich 2021 soll der Hamburger Flughafen zudem das innovative Leitverfahren „Follow the Greens“ erhalten: Hierbei weisen in den Boden eingelassene grüne Lichtbänder den Piloten den Weg zum Start oder zur richtigen Parkposition. Sie erscheinen automatisch und dynamisch vor dem rollenden Flugzeug und erlöschen dahinter wieder. Die baulichen Voraussetzungen für „Follow the Greens“ – zum Beispiel der Einbau von rund 1.900 Lampen – werden im Rahmen der grundhaften Erneuerung des Vorfeldes 1 geschaffen.

Durch die Doppelrollgasse und „Follow the Greens“ wird die Vorfeldfläche optimal ausgenutzt – der Verkehrsfluss wird verbessert und die Rollzeiten der Flugzeuge verkürzen sich. Das ist gut für die Umwelt und bedeutet weniger Bodengeräusche sowie weniger CO2-Emissionen.

Airbus Defence and Space befördert Whitehead und Tardy

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Julian Whitehead ist aktuell bei Airbus als Executive Vice-President Finance für die Division tätig und in dieser Funktion Mitglied des Executive Committee von Airbus Defence and Space.

Mit Wirkung zum 01. Oktober 2019 hat Airbus Defence and Space Julian Whitehead zum Executive Vice-President Global Business and Strategic Programmes ernannt. Ebenfalls zum 01. Oktober 2019 wird Xavier Tardy, derzeit Head of Business Strategy bei Airbus, seine Nachfolge antreten. In seiner künftigen Funktion als Executive Vice-President Finance der Division wird Xavier Tardy dem Executive Committee von Airbus Defence and Space angehören.

In seiner neuen Rolle im Executive Committee der Division wird Julian Whitehead (im Titelbild) für die weitere Verbesserung der operationellen Performance, die Sicherstellung der Programm- und Projektmanagement-Exzellenz in der gesamten Division sowie für eine klare Fokussierung auf effizienzsteigernde Maßnahmen verantwortlich zeichnen.

Airbus DS: Performance muss verbessert werden

„Die Ernennung von Julian Whitehead unterstreicht unsere Entschlossenheit, die Verbesserung unserer Performance, die höchste Priorität genießt, konsequent voranzutreiben. Was die operationelle Performance und die Projektdurchführung betrifft, haben wir bereits deutliche Fortschritte erzielt, aber wir sind überzeugt, dass wir mit neuen Programmen wie dem Future Combat Air System und Eurodrone noch bessere Ergebnisse erzielen können und auch müssen. Für diese zentrale Aufgabe meines Teams kann ich mir als meine rechte Hand keinen geeigneteren Kandidaten vorstellen als Julian Whitehead, der in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet hat und zu den erfahrensten Führungskräften unserer Branche gehört“, sagte Dirk Hoke, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space.

Whitehead ist seit 2014 als Executive Vice-President Finance für die Division tätig. Von 2012 bis 2014 übte er die gleiche Funktion bei Cassidian, der ehemaligen Verteidigungssparte von Airbus, aus. Von 2001 bis 2012 war Whitehead Chief Finance Officer von MBDA, Europas führendem Hersteller von Lenkflugkörpersystemen. Von 1997 bis 2001 arbeitete er in verschiedenen Führungspositionen für BAE Systems (ehemals British Aerospace).

Finanzanalyst Xavier Tardy

Xavier Tardy bringt in seine neue Funktion bei Airbus Defence and Space 14 Jahre Erfahrung bei Airbus ein. Von 2013 bis 2018 war Tardy als Head of Finance & Controlling Military Aircraft in Madrid tätig. Von 2012 bis 2013 verantwortete er als Chief Financial Officer die Finanzen von Airbus Americas. Von 2005 bis 2012 war Xavier Tardy Vice-President Controlling und später Senior Vice-President Group Controlling bei Airbus Helicopters (ehemals Eurocopter). Vor Beginn seiner Tätigkeit für Airbus arbeitete Tardy unter anderem als Finanzanalyst für Eastman Kodak, als Divisional Finance Controller für AlliedSignal (heute Honeywell) und als Chief Financial Officer Aftermarket Europe für Delphi.

„Mit Xavier Tardy wird einer der besten Finanzexperten des Unternehmens die Nachfolge von Julian Whitehead an der Spitze unserer Finanzorganisation antreten. Ich setze größtes Vertrauen in ihn und bin sicher, dass er in seiner neuen Rolle gute Ergebnisse erzielen und das starke Fundament, das Julian Whitehead in den vergangenen fünf Jahren gelegt hat, weiter ausbauen wird“, erklärte Dirk Hoke.

HondaJet Elite: Flügelproduktion erhöht

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Honda Aircraft erweitert seine Produktionskapazitäten für den HondaJet. Für ein weiteres Gebäude zur Herstellung der Flügel des HondaJet Elite war jetzt Spatenstich in Greensboro.

Damit sollen die Flügel für den HondaJet Elite simultan produziert werden. Neben einer Erhöhung schafft Honda Aircraft auch weitere Lagermöglichkeiten für Ersatzteile der fliegenden Flotte. Die Anlage entsteht am Standort Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina. Hier hat die Honda Aircraft Company am Piedmont Triad International Airport (IATA: GSO; ICAO: KGSO) ihren Campus. Zur Feier gab es auch ein Flyover eines HondaJets über den Standort.

HondaJet Elite: Flügelproduktion erhöht
HondaJet Elite: Flügelproduktion erhöht

Verbundwerkstoff und Laminar Flow beim HondaJet

Die neuen ANlagen sollen im Juli 2020 für 15,5 Mio. US-Dollar fertiggestellt sein. Honda Aircraft nennt den erst vor wenigen Jahren völlig neu entwickelnten HondaJet Elite das schnellste, am weitesten und höchsten fliegende Flugzeug seiner Klasse. Am markantesten sind die auf Pylonen über den Flügeln angebrachten Triebwerke (Over-The-Wing Engine Mount, OTWEM).

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HondaJet Elite: Flügelproduktion erhöht

Natural Laminar Flow (NLF)

Das Nase- und Flügeldesign realisiert den Natural Laminar Flow (NLF), wie der Hersteller mitteilt. Der Rumpf des kleinen Business Jets ist aus leichten Verbundwerkstoffen gefertigt, was ihm zur höchsten Treibstoffeffizienz aller vergleichbaren zweistrahligen Business Jets verhilft. Mit Garmin® G3000 Avionik ist das Flugzeug für den Einzelpiloten zugelassen. Dazu kommt eine Küche und eine eigen Toilette für die Insaßen.

MTU Maintenance wartet Boeing-Flotten von Atlas Air

MTU Maintenance und Atlas Air setzen ihre mehr als 15-jährige Zusammenarbeit fort. Die Technikspezialisten von MTU leisten neben der Instandhaltung, Reparatur und Überholung von über 200 Triebwerken für die Boeing 747- und 767-Flotten von Atlas Air auch das Engine Trend Monitoring.

Die MTU Maintenance und Atlas Air, Inc., eine Tochter der Atlas Air Worldwide Holdings, Inc., sind langjähriger Partner. Nun haben beide ihren bestehenden Vertrag über die Instandhaltung von CF6-80C2-Triebwerken um weitere sieben Jahre verlängert. Außerdem hat die MTU Maintenance einen Exklusivvertrag mit Southern Air, Inc., einer weiteren Tochter von Atlas Air Worldwide abgeschlossen.

MTU betreut auch GE90-110B

Atlas Air enthält außerdem zahlreiche Komponenten des SAVEPlus-Servicepakets der MTU Maintenance. Dieses Angebot ist Bestandteil des neuen Serviceportfolios MTUPlus Intelligent Solutions und soll Betreibern älterer Triebwerke mit passgenauen MRO-Strategien helfen, Kosten zu sparen. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und sieht die Rundum-Betreuung der GE90-110B-Antriebe für die gesamte Flotte von Boeing 777-Frachtflugzeugen der Airline vor, einschließlich der Bereitstellung von Leasingtriebwerken.

MTU Maintenance wartet Boeing-Flotten von Atlas Air
MTU Maintenance wartet Boeing-Flotten von Atlas Air

Atlas Air Worldwide ist ein weltweit führender Anbieter von ausgelagerten Flugzeug- und Flugbetriebsleistungen für verschiedenste Airlines. Die Holding ist Muttergesellschaft von Atlas Air, Southern Air und Titan Aviation Holdings, Inc., und Mehrheitseigner von Polar Air Cargo Worldwide, Inc. Die Unternehmen der Holding betreiben die weltweit größte Flotte von Boeing 747-Frachtern und bieten ihren Kunden eine breite Palette von Flugzeugen der Baumuster Boeing 747, 777, 767, 757 und 737 für den nationalen, regionalen und internationalen Fracht- und Passagierverkehr an. Die MTU Maintenance ist die Nummer eins der unabhängigen Instandhalter für die Triebwerksmodelle CF6-80C2 und GE90-110/-115B, die sie seit 1989 beziehungsweise 2010 betreut.

Airbus veröffentlicht Finanzergebnis des 1. Halbjahres

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Airbus SE hat die konsolidierten Ergebnisse für das erste Halbjahr 2019 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni 2019 auf 7.276 Zivilflugzeuge.

Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge betrug insgesamt 213 (erstes Halbjahr 2018: 261 Flugzeuge); die Nettobestellungen betrugen 88 Flugzeuge (erstes Halbjahr 2018: 206 Flugzeuge). „Das Finanzergebnis des ersten Halbjahres spiegelt hauptsächlich den Produktionshochlauf bei der A320-Familie und die Umstellung auf die effizientere NEO-Version sowie weitere Fortschritte bei der Performance des A350-Programms wider“, erklärte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus. „Die Nachfrage nach unserem wettbewerbsfähigen Produktportfolio bleibt hoch. Dies gilt auch für die neue A321XLR, wie die positive Marktresonanz auf der Paris Air Show im Juni gezeigt hat. Unser operativer Fokus liegt hauptsächlich auf dem Produktionshochlauf bei der A320neo-Familie. Die zweite Jahreshälfte bleibt im Hinblick auf Auslieferungen und insbesondere Free Cash Flow eine Herausforderung. Bei Defence and Space wurde eine wichtige Vertragsanpassung für das A400M-Programm unterzeichnet.“

Die 123 Nettobestellungen für Hubschrauber (erstes Halbjahr 2018: 143 Hubschrauber) beinhalteten im zweiten Quartal 23 NH90 für Spanien und elf H145. Der Auftragseingang nach Wert bei Airbus Defence and Space betrug insgesamt 4,2 Milliarden Euro. Dieser umfasste im zweiten Quartal unter anderem den neuen „A400M Global Support Step 2“-Vertrag mit der Beschaffungsagentur OCCAR und geostationäre Ka-Band-Kommunikationssatelliten der nächsten Generation.

Auslieferung von Flugzeugen steigert Umsatz

Der Konzernumsatz erhöhte sich auf 30,9 Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2018: 25,0 Milliarden Euro). Dies ist insbesondere auf den Anstieg der Zahl der ausgelieferten Verkehrsflugzeuge und die günstige Entwicklung der Wechselkurse zurückzuführen. Airbus lieferte insgesamt 389 Verkehrsflugzeuge aus (erstes Halbjahr 2018: 303 Flugzeuge), darunter 21 A220, 294 Maschinen der A320-Familie, 17 A330, 53 A350 und vier A380. Airbus Helicopters lieferte 143 Hubschrauber aus (erstes Halbjahr 2018: 141 Hubschrauber). Die zeitliche Staffelung bei Umsätzen der Programme wurde durch das Wachstum im Bereich Services kompensiert, wodurch die Umsatzzahlen stabil blieben. Der Umsatzanstieg bei Airbus Defence and Space wurde von der Geschäftstätigkeit von Military Aircraft getragen.

Das konsolidierte bereinigte EBIT – eine alternative Finanzkennzahl und Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinne/-verluste aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen – das von dem zivilen Flugzeuggeschäft getragen wurde, hat sich mehr als verdoppelt und liegt bei 2.529 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: 1.162 Millionen Euro).

Das bereinigte EBIT von Airbus stieg auf 2.338 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: 867 Millionen Euro), was insbesondere dem A320-Produktionshochlauf, dem Premium Pricing der NEO-Version, einer verbesserten Performance des A350-Programms und der günstigen Entwicklung der Wechselkurse im zweiten Quartal zu verdanken ist.

Neo erobert Flugzeugfamilie A320

Beim A320-Programm waren 234 der insgesamt 294 Auslieferungen NEO-Versionen. Der Produktionshochlauf der ACF-Version (Airbus Cabin Flex) der A321 bleibt herausfordernd. Angesichts des jüngsten kommerziellen Erfolgs der A321 ACF und XLR auf der Paris Air Show sondiert Airbus Möglichkeiten, den Anteil der A321 an der aktuellen Produktionskapazität der A320-Familie zu erhöhen. Im A330-Programm liegt der Fokus auf dem Hochlauf der NEO-Produktion, um die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte 2019 zu gewährleisten.

Im ersten Halbjahr wurden insgesamt 13 A330neo-Maschinen ausgeliefert. Bei der A350 wurden gute Fortschritte erzielt; die laufenden Kosten nähern sich den Zielvorgaben an, womit das Programm auf dem besten Weg ist, die Gewinnschwelle dieses Jahr zu erreichen. Die Vorbereitungen zur Einstellung des A380-Programms und die Sicherstellung des In-Service Supports für die kommenden Jahrzehnte schreiten voran.

Airbus Militär und Sicherheit

Das bereinigte EBIT von Airbus Helicopters belief sich auf insgesamt 125 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: 135 Millionen Euro) und spiegelt einen ungünstigeren Auslieferungsmix wider, der durch einen höheren Beitrag aus dem Services-Geschäft teilweise kompensiert wurde. Airbus Defence and Space verzeichnete ein bereinigtes EBIT von insgesamt 233 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: 309 Millionen Euro), das auf den Aufwand zur Unterstützung laufender Kampagnen zurückzuführen ist.

Im ersten Halbjahr wurden sieben A400M-Militärtransportflugzeuge ausgeliefert. Damit befinden sich zum 30. Juni 81 dieser Maschinen im Betrieb. Als Ergebnis der Diskussionen über das „Global Rebaselining“ des A400M-Programms wurde im zweiten Quartal eine Vertragsanpassung mit der OCCAR unterzeichnet, mit der ein überarbeiteter Plan für den Fähigkeitsaufwuchs, eine neue Auslieferungsplanung, ein neuer Umrüstungszeitplan und ein neuer Finanzrahmen beschlossen wurden. Die erwarteten Auswirkungen des „Global Rebaselining“ spiegeln sich in den Ergebnissen von 2018 wider.

Die konsolidierten Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklungbeliefen sich auf 1.423 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: 1.403 Millionen Euro). Das konsolidierte berichtete EBIT betrug 2.093 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: 1.120 Millionen Euro), einschließlich Nettoanpassungen in Höhe von -436 Millionen Euro Diese Anpassungen beinhalteten im Wesentlichen:

  • eine Belastung in Höhe von -208 Millionen Euro, davon -18 Millionen im zweiten Quartal 2019, aufgrund der anhaltenden Aussetzung von Ausfuhrgenehmigungen für Verteidigungsgüter an Saudi-Arabien durch die Bundesrepublik Deutschland;
  • eine Belastung in Höhe von -136 Millionen Euro durch Kosten im A380-Programm, davon ‑75 Millionen Euro im zweiten Quartal 2019, im Zuge der fortlaufenden Einschätzung der Wiedereinbringbarkeit von Ressourcen und der vierteljährlichen Prüfung der Drohverlustrückstellungen;
  • weitere Aufwendungen (einschließlich Compliance) in Höhe von -90 Millionen Euro

Der konsolidierte Gewinn je Aktie lag bei 1,54 Euro (erstes Halbjahr 2018: 0,64 Euro) und umfasste negative Auswirkungen aus dem Finanzergebnis, insbesondere im Zusammenhang mit Verlusten aus Wechselkurs-Effekten, die auf die weitere Aussetzung der Ausfuhrgenehmigungen für Verteidigungsgüter zurückzuführen sind. Das Finanzergebnis lag bei -215 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: -303 Millionen Euro). Die finanziellen Auswirkungen der anhaltenden Aussetzung von Ausfuhrgenehmigungen für Verteidigungsgüter sowie die Neubewertung von Steueransprüchen und -verbindlichkeiten wirkten sich auf den effektiven Steuersatz aus. Das konsolidierte Konzernergebnis (Net Income)(2) lag bei 1.197 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: 496 Millionen Euro).

Der konsolidierte Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen belief sich auf -3.981 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: -3.968 Millionen Euro) und spiegelt insbesondere den Aufbau von Nettoumlaufvermögen für die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte 2019 wider. Der konsolidierte Free Cash Flow betrug -4.116 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: -3.797 Millionen Euro).

Die konsolidierte Nettoliquidität belief sich zum 30. Juni 2019 auf 6,6 Milliarden Euro (Jahresende 2018: 13,3 Milliarden Euro), nachdem im zweiten Quartal 1,3 Milliarden Euro an Dividenden für das Jahr 2018 gezahlt wurden. Die Bruttoliquidität belief sich zum 30. Juni auf 17,8 Milliarden (Jahresende 2018: 22,2 Milliarden Euro).

Nach einer Neubewertung der demographischen und der zugrundeliegenden Annahmen erhöhten sich die Pensionsrückstellungen im zweiten Quartal. Dies spiegelt die weltweit gesunkenen Diskontierungssätze sowie eine Neueinschätzung der Bewertung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland durch das Management wider.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen im WTO-Streit hat der US-Handelsbeauftragte (United States Trade Representative – USTR) eine Liste von EU-Produkten veröffentlicht, auf die der USTR künftig Zölle erheben möchte. Enthalten sind neue Flugzeuge und Hubschrauber sowie wichtige Komponenten für die Flugzeugfertigung in den USA. Sollte sich der USTR dazu entschließen, Zölle auf Airbus-Produkte und andere Waren aus der EU zu erheben, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Auslieferung neuer Airbus-Flugzeuge und -Hubschrauber in die USA haben und die Finanz- und Ertragslage von Airbus negativ beeinflussen. Ein möglicher Beschluss der EU, Zölle auf US-Produkte zu erheben, könnte zu einem späteren Zeitpunkt fallen. Airbus unterstützt weiterhin ein durch Verhandlungen erzieltes Ergebnis.

Ausblick für Airbus: knapp 900 Flugzeuge

Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2019 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2019 werden vor Fusionen und Übernahmen ermittelt.

  • Airbus strebt für das Jahr 2019 Auslieferungen von 880 bis 890 Verkehrsflugzeugen an.
  • Auf dieser Grundlage gilt:

Airbus rechnet mit einer Steigerung des bereinigten EBIT um ca. 15 Prozent gegenüber 2018 und einem FCF vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen von ca. vier Milliarden Euro.

Alitalia fliegt vom Köln/Bonn Airport nach Mailand Linate

Der Köln Bonn Airport kann eine neue Traditionsairline auf dem Vorfeld begrüßen: Die italienische Fluggesellschaft Alitalia fliegt ab November dieses Jahres von Köln/Bonn nach Mailand-Linate.

Vom 27. Juli bis 27. Oktober 2019 ist der Flughafen Mailand-Linate geschlossen. Flüge werden nach Mailand Malpensa und Bergamo Orio al Serio umgeleitet. Alitalia nimmt zur Wiedereröffnung des Flughafens Linate die Verbindung neu auf. Einmal täglich geht es an sieben Tagen in der Woche mit einer Embraer 175 mit 88 Sitzen in die Stadt in der norditalienischen Lombardei.

Dritte Luftfahrtallianz mit Alitalia

„Wir freuen uns sehr, dass Alitalia ab Herbst dieses Jahres unseren Flugplan bereichert. Damit heißen wir Flugzeuge einer der traditionsreichsten Airlines der Welt auf unserem Vorfeld willkommen“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Alitalia ist die nationale Fluggesellschaft Italiens und gehört der Luftfahrtallianz SkyTeam an – damit ist neben Star Alliance und One World die dritte große Allianz am Köln Bonn Airport vertreten. Bereits vor fast 20 Jahren war Alitalia Teil des Flugplanes in Köln/Bonn: Von 2000 bis 2001 flog die Airline nach Mailand-Malpensa.

Linate ist aktuell der dritte, mailändische Flughafen, zu dem Passagiere ab Köln/Bonn reisen können – bisher werden von hier aus bereits Mailand-Malpensa und Mailand-Bergamo von anderen Airlines angeflogen. Der Flughafen Mailand-Linate liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, Fluggäste erreichen die City mit dem Bus in etwa 15 Minuten. Durch diese Nähe ist Linate vor allem bei Business-Reisenden beliebt. Doch auch für den Shoppingtrip bietet sich dieses Ziel an. Die Mode-Metropole Mailand gilt als Mekka für design-interessierte Städtereisende.

Flughafen Frankfurt lädt Jugendliche zur Tech-Night

Zum fünften Mal in Folge können technikaffine Jugendliche ab 14 Jahren bei der „Tech-Night“ die faszinierenden Ausbildungsberufe in den Bereichen Sicherheit und Technik am Flughafen Frankfurt kennenlernen.

Am 23. August ab 17:00 Uhr haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Einblicke in die Berufe Industriemechaniker, Mechatroniker oder Elektroniker zu gewinnen. Vielseitige Informationen gibt es auch zu diesen Berufen: Notfallsanitäter, Servicekraft für Schutz und Sicherheit, Werkfeuerwehrmann und Koch. Neu im Programm ist die Ausbildung zum Gebäudereiniger.

Berufe am Flughafen kennen lernen

Alle Infoveranstaltungen finden direkt am Arbeitsort statt. Dort können die Teilnehmenden mit den Experten ins Gespräch kommen. Der Praxisbezug wird dabei großgeschrieben: Die Jugendlichen können zum Beispiel probeweise Drehleiter fahren oder in den Werkstätten Gewinde schneiden. Begleitpersonen haben währenddessen die Chance, an einem informativen Programm teilzunehmen.

Die „Tech-Night“ bietet allen Teilnehmenden außerdem noch die Möglichkeit, professionelle Bewerbungsfotos von einem Fotografen anfertigen zu lassen und diese auf einem USB-Stick mitzunehmen. Anmelden können Sie sich noch bis 19. August über das Anmeldeformular. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 130 Personen plus Begleitpersonen beschränkt ist.

Air France plant Großauftrag über 60 Airbus A220

Air France–KLM bereitet eine Großbestellung des neuen Flugzeugs A220 vor. Die ursprünglich C-Serie genannte Flugzeugfamilie soll bei den Franzosen zur Flottenerneuerung dienen.

Die Air France–KLM Group hat eine Grundsatzvereinbarung über den Kauf von 60 A220-300 zur Modernisierung ihrer Flotte unterzeichnet. Mit dem Erwerb einer der effizientesten und technisch fortschrittlichsten Flugzeuge auf dem Markt der kleinen Jets mit Single-Aisle wird die Airline ihren Treibstoffverbrauch wie auch ihre CO2-Emissionen deutlich reduzieren können. Die A220-Jets sind für den Einsatz bei Air France vorgesehen.

A220 für europäische Flüge von Air France

„Die Entscheidung für diese fabrikneuen A220-300-Jets steht voll im Einklang mit der allgemeinen Flottenerneuerungs- und Harmonisierungsstrategie von Air France-KLM“, sagte Benjamin Smith, CEO der Air France-KLM Group. „Dieses Flugzeug zeichnet sich durch höchste Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Flugbetrieb aus. Dank des sparsamen Treibstoffverbrauchs und der reduzierten Emissionen der A220 werden wir unsere Umweltbilanz weiter verbessern können. Außerdem ist die A220 perfekt auf unser inländisches und europäisches Streckennetz abgestimmt und wird uns einen effizienteren Flugbetrieb auf den Kurz- und Mittelstrecken von Air France ermöglichen.“

„Es ist für Airbus eine Ehre, dass sich Air France als langjähriger und hoch geschätzter Kunde im Rahmen der Flottenerneuerung für unser jüngstes Familienmitglied, die A220, entschieden hat“, sagte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus. „Wir werden Air France mit unserer A220 umfassend unterstützen, indem wir die neuesten Technologien, höchste Effizienz und Umweltvorteile bereitstellen. Wir sind sehr glücklich über diese Partnerschaft und freuen uns darauf, die A220 bald in den Farben von Air France fliegen zu sehen.“

Großer Komfort im Einzelgang-Rumpf

Die A220 wurde als einziges Flugzeug speziell für den Markt der 100-150-Sitzer entwickelt. Das Single-Aisle-Flugzeug verbindet besondere Treibstoffeffizienz mit Widebody-Komfort. Dank modernster Aerodynamik, fortschrittlicher Materialien und Pratt & Whitney PW1500G-Getriebefan-Triebwerken der neuesten Generation bietet die A220 einen um mindestens 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation. Die A220 bietet die gleiche Leistung wie größere Single-Aisle-Flugzeuge.

Air France betreibt derzeit eine Flotte von 144 Airbus-Flugzeugen. Ende Juni 2019 belief sich der Auftragsbestand für die A220 bei Airbus bereits auf 551 Flugzeuge. Die A220 erfüllt alle Voraussetzungen, um den Löwenanteil des Markts der 100- bis -150-Sitzer für sich zu gewinnen. Der Bedarf dieses Segments schätzt der Hersteller Airbus auf 7.000 Flugzeuge in den nächsten 20 Jahren.

Flughafen BER: Terminal 2 feiert Richtfest

Das Terminal 2 am Flughafen BER ist für 6000.000 Passagiere im Jahr ausgelegt und dient als Terminal für Abflug und Ankunft. Es stellt alle Funktionen von Check-in, Gepäckaufgabe und -ausgabe über Sicherheitskontrollen und Serviceeinrichtungen bis hin zu Einzelhandel und Gastronomie bereit.

Der Einstieg in das Flugzeug erfolgt von den Warteräumen im Pier Nord, an den das Terminal 2 über zwei Brücken angebunden ist. Das Gebäude soll im Oktober 2020 mit dem BER in Betrieb gehen. Jetzt haben die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und die ZECH Bau GmbH die Fertigstellung des Rohbaus des Terminals 2 am BER mit dem Richtfest gefeiert.

Schönefeld SXF wird zu BER Terminal 5

Der Flughafen BER entsteht auf dem Gelände des bisherigen Flughafens Berlin Schönefeld, der bisher mit Tegel gemeinsam in Betrieb ist. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit dem Richtfest ist ein erster wichtiger Meilenstein beim Terminal 2 geschafft. Jetzt wird es darauf ankommen, bis zum Herbst die Voraussetzungen für den Einbau der Gepäckförderanlage zu schaffen. Wenn das T2 in Betrieb geht, erhöhen wir die Kapazität des BER auf 28 bis 30 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der ab dem nächsten Jahr als Terminal 5 ein Teil des Flughafens Berlin Brandenburg wird, können am Standort dann über 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden. Mein Dank gilt den beteiligten Firmen, Bauarbeitern und Behörden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Kurt Zech, Geschäftsführender Gesellschafter der Zech Group GmbH: „Wir freuen uns, heute das Richtfest für den Rohbau des Terminal 2 mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH feiern zu dürfen. Für dieses besondere Projekt haben wir mit der ZECH Bau und der ROM Technik ein schlagkräftiges Team aus dem Hause der Zech Group zusammengestellt, was wir mit der planmäßigen Fertigstellung des Rohbaus von Terminal 2 unter Beweis gestellt haben.“

40 Millionen Passagiere pro Jahr

Das Terminal 2 wird direkt vor dem Pier Nord errichtet und bietet auf einer Fläche von 240 mal 40 Metern und einer Höhe von ca. 15 Metern eine Gesamtfläche von ca. 23.000 Quadratmetern. Es hat eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren und erhöht die Kapazität des BER in der ersten Ausbaustufe auf 28 bis 30 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein wird (später BER-Terminal 5), können am Flughafenstandort so ab 2020 über 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden.

Flughafen München: Jost Lammers wird Flughafen-Chef

Der Aufsichtsrat am Flughafen München hat Jost Lammers zum nächsten Vorstandsvorsitzende des Flughafens gewählt. Jost Lammers (52) folgt auf Dr. Michael Kerkloh, der zum 31. Dezember 2019 im Alter von 66 Jahren in den Ruhestand geht, nachdem er die Flughafen München GmbH (FMG) mehr als 17 Jahre lang sehr erfolgreich geführt hat.

Jost Lammers wechselt vom Flughafen Budapest als Flughafenchef an den MUC. Er wird mit Wirkung zum 01. Januar 2020 für eine Amtszeit von fünf Jahren bestellt. Für Staatsminister Albert Füracker, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Flughafen München GmbH, ist Jost Lammers eine „ausgezeichnete Besetzung“.

Jost Lammers mit internationaler Airport-Erfahrung

Jost Lammers soll die Nachfolge von Dr. Michael Kerkloh übernehmen, der nach überaus erfolgreicher Tätigkeit an der Spitze des FMG-Konzerns zum 31. Dezember 2019 mit 66 Jahren altersbedingt aus dem Unternehmen ausscheiden wird. Füracker: „Herr Lammers hat in Budapest in oberster Führungsrolle eine beeindruckende Flughafenentwicklung zu verantworten. Wir haben uns damit für einen Kandidaten entschieden, der aufgrund seiner Erfahrungen, Kompetenzen und Persönlichkeit sowie seines Alters beste Voraussetzungen mitbringt, um Bayerns Tor zur Welt angesichts der vielfältigen Herausforderungen erfolgreich in die Zukunft zu führen.“

Neue Führungsmannschaft des Flughafens München

Jost Lammers soll zusammen mit Thomas Weyer (Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur) und Andrea Gebbeken (Geschäftsführerin Commercial und Security) die neue Führungsmannschaft des Flughafens München bilden. Der Diplom-Ökonom und ausgewiesene Luftverkehrsexperte steht derzeit als Chief Executive Officer an der Spitze des Flughafens Budapest. Davor war er als Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH und bei der Hochtief AirPort GmbH als Asset Manager für den Flughafen Düsseldorf und Projektmanager für den Flughafen Athen tätig.

Lammers wurde kürzlich zum Präsidenten des europäischen Flughafenverbandes Airports Council International Europe (ACI Europe) gewählt und ist Mitglied des Aufsichtsrates der Flughafen Hamburg GmbH. Jost Lammers erwartet ein bestens bestelltes Haus. Der Flughafen München ist fest unter den großen europäischen Luftverkehrsdrehkreuzen etabliert und gilt als bester Flughafen Europas.

Satellitenmission SMILE: ESA und CAS beauftragen Airbus

SMILE ist nach dem Erfolg von Double Star / Tan Ce (2003 bis 2008) die erste gemeinsame Satellitenmission der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit der chinesischen Akademie der Wissenschaften CAS (Chinese Academy of Sciences).

Ziel des Programms SMILE (Solar wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist die Erforschung des Weltraumwetters, der physikalischen Hintergründe der kontinuierlichen Wechselwirkung zwischen den Teilchen im Sonnenwind und der Erdmagnetosphäre, dem magnetischen Schild, der alles Leben auf unserem Planeten schützt.

Airbus an die Arbeit für SMILE

Airbus wurde von der ESA für den Bau der europäischen Komponente des Satelliten SMILE ausgewählt. Nun, beginnt eine vierjährige Phase, in der Nutzlastmodul und Plattform gefertigt, erprobt und integriert werden. In der Startkonfiguration werden beide Komponenten zu einem Aufbau mit einer Höhe von 3,15 Metern zusammengesetzt.

Der Satellit wird eine Masse von 2.200 kg haben und in einer stark elliptischen Umlaufbahn um die Erde kreisen. Das Perigäum wird 5.000 Kilometer von der Erde entfernt sein (von dort werden Daten zur Troll-Bodenstation in der Antarktis und der CAS-Bodenstation im chinesischen Sanya heruntergeladen), das Apogäum liegt bei 121.000 km (fast ein Drittel der Entfernung zum Mond). Von diesem Punkt aus wird der Satellit eine (zeitlich) ausgedehnte Sicht auf die nördlichen Polarregionen der Erde haben, um die Grenze des Erdmagnetfelds und das Nordlicht, die Aurora borealis, bildlich erfassen zu können.

Satellitenmission SMILE (Solar wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer)
Satellitenmission SMILE (Solar wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer)

Magnetfeld: Wichtige Komponente im Weltraumwetter

Die wissenschaftliche Nutzlast besteht aus vier Instrumenten. Ein Teleskop für weiche Röntgenstrahlung (Soft X-ray Imager) wird einzigartige Messdaten der Regionen liefern, in denen der Sonnenwind auf die Magnetosphäre einwirkt. Ein Teleskop für Ultraviolettstrahlung (Ultra-Violet Imager) wird die globale Verteilung der Polarlichter erforschen. Der Light Ion Analyser (LIA) soll die Eigenschaften des ionisierten Plasmas im Sonnenwind messen. Und das Magnetometer erfasst Veränderungen im lokalen Magnetfeld.

„Heute sind wir in der Lage, das Wetter auf der Erde vorherzusagen. Jetzt wird SMILE uns helfen, das Weltraumwetter rund um die Erde zu verstehen und wer weiß… Eines Tages werden wir wohl über genügend Daten verfügen, um gefährliche Sonnenstürme vorauszusagen, die unsere Systeme im Weltraum und am Boden beschädigen könnten“, sagte Fernando Varela, Leiter von Airbus Space Systems in Spanien. „Wir bedanken uns beim spanischen Staat für die entschlossene, kontinuierliche Unterstützung der wissenschaftlichen Missionen.“

Das Nutzlastmodul wird am Airbus-Standort in Madrid gebaut, wo auch die Instrumente integriert werden. Die Plattform wird in Shanghai gefertigt. Nutzlastmodul und Plattform werden dann im Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum der ESA von einem multinationalen Team integriert und getestet. Andere von Airbus gebaute ESA-Missionen, wie Cluster zur Untersuchung der Erdmagnetosphäre und SOHO zur Erforschung der Sonne, haben bereits dazu beigetragen, dass wir das Weltraumwetter etwas besser verstehen. Gegenwärtig ist der Start mit einer europäischen Vega-C oder einer Ariane 62 im Jahr 2023 geplant.

Russland und China wollen Luftfahrtmarkt liberalisieren

Russland und China haben vertiefte Gespräche geführt, die zum gegenseitigen Vorteil den Ausbau des Luftverkehrs erörteten. Aber neben Arrengements zur Luftfahrt habe man auch die Reduktion von Emissionen der Branche im Blick.

Die beiden Riesenländer wollen durch den Luftverkehr ihre wirtschaftlichen Potenziale entwickeln. Auf dem 23. Treffen Civil Aviation Working Group, unter der Schirmherrschaft von Premieminister aus Russland, Dmitry Medvedev, unterzeichneten beide Länder letzte Woche in Peking ein Memorandum of Understaning. Für China waren das Cui Xiaofeng, Stellvertretender Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde in China CAAC (Civil Aviation Administration of China), und Alexander Yurchik, Stellvertretender Transportminister der Russischen Förderation.

Luftfahrt in der Region liberalisieren

Beide Länder wollen insbesondere direkten Marktzugang beim Luftverkehr der Inneren Mongolei, dem Nordosten Chinas und dem Fernosten Russlands liberalisieren. Fluggesellschaften soll es so erleichtert werden, neue Routen zu bedienen und die Nachfrage zu stillen. So soll der Luftverkehr den Handel, sowie den ökonomischen und personellen Austausch befördern. Eine Win-win-Situation für beide. China mit seinem Nordosten und der Inneren Mongolei und der ferne Osten von Russland stärken so ihre Initiative „Belt and Road“, der Entwicklung des Nordens der Region.

Airbus A220 Testflugzeug auf Demo-Tour durch Asien

Airbus sendet sein neuestes Flugzeug A220-300 nach Asien. Das Testflugzeug wird sechs Länder in der Region für eine Demo-Tour besuchen.

Die A220 macht einen Zwischenhalt in Seoul am Flughafen Incheon Airport, bevor es nach Yangon in Myanmar als erste Station der Präsentationreies weiterfliegt. Das einst von Bombardier entwickelte und von Airbus übernommene Flugzeugprogramm wird danach im vietnamesischen Hanoi gezeigt, dann folgt Bangkok in Thailand und Kuala Lumpur Malaysien. Als letztes fliegt der Airliner für 100 bis 150 Passagiere nach Nagoya in Japan für seine Demonstrations-Tour.

A220 Flugzeug auf der Höhe der Zeit

Airbus präsentiert die A220 in einer Einklassenkofiguration. Potenzielle Kunden können sich dabei ein Bild von dem Inneren des Flugzeugs, sowie seiner Flugeigenschaften machen. Der Airliner kommt mit neuesten Triebwerken und ist 20 Prozent sparsamer im Verbrauch als Flugzeuge voriger Generation. Mit den Turbofans von Pratt & Whitney, den PW1500G, hat das Flugzeug eine Reichweite von bis zu 3.400 NM oder 6.300 km.

Lufthansa verzeichnet Umsatzplus durch Fernverkehr

Im gesamten ersten Halbjahr stiegen die Umsatzerlöse der Lufthansa Group um 3% auf 17,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 16,9 Milliarden Euro). Das Adjusted EBIT ging hingegen auf 418 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 1.052 Millionen Euro). Dabei hat die Lufthansa Group hat im ersten Halbjahr von einem weiterhin starken Langstreckengeschäft profitiert.

Ertragssteigernd wirkten für Lufthansa speziell die wichtigen Verbindungen nach Nordamerika und Asien. Auf den Kurzstrecken in Europa wirkt sich vor allem der Preiskampf in Deutschland und Österreich negativ auf die Ergebnisse aus. „Unser Ergebnis wird durch einen harten Konkurrenzkampf in Europa mit hohen Überkapazitäten beeinflusst. Besonders betroffen sind die Kurzstrecken aus Deutschland und Österreich. Wir reagieren darauf, indem wir weiter Kosten senken und die Flexibilität erhöhen. Mit dem kürzlich vorgestellten Turnaround Plan werden wir außerdem Eurowings zu einer nachhaltig profitablen Airline machen“, sagt Ulrik Svensson, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG.

Im zweiten Quartal stiegen die Umsatzerlöse der Gruppe um vier Prozent auf 9,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,3 Milliarden Euro). Das Adjusted EBIT erreichte 754 Millionen Euro (Vorjahr: eine Milliarde Euro). Die Adjusted EBIT-Marge lag damit im zweiten Quartal bei 7,8 Prozent (Vorjahr: 10,8 Prozent). Allein die Treibstoffkosten lagen im zweiten Quartal 2019 um 255 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres.

Kennzahlen zum ersten Halbjahr

Konzernweit betrug der Anstieg der Treibstoffkosten im ersten Halbjahr knapp 450 Millionen Euro. Die Adjusted EBIT-Marge erreichte 2,4 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent). Das Konzernergebnis betrug im ersten Halbjahr minus 116 Millionen Euro (Vorjahr: 713 Millionen Euro), beeinflusst von der Neubewertung eines Steuerrisikos in Deutschland, für das Rückstellungen in Höhe von 340 Millionen Euro gebildet wurden.

Netzwerkverkehr

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines verbuchten im ersten Halbjahr ein Adjusted EBIT von 565 Millionen Euro (Vorjahr: 989 Millionen Euro). Die Adjusted EBIT-Marge erreichte 5,1 Prozent und lag damit 4,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahr (Vorjahr: 9,3 Prozent). Das Angebot wurde um 4,9 Prozent ausgeweitet und auch die Auslastung stieg um 0,9 Prozentpunkte.

Aufgrund rückläufiger Durchschnittserlöse, vor allem in Europa, sanken die Stückerlöse im ersten Halbjahr auf währungsbereinigter Basis um 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Langstrecke entwickelte sich jedoch weiterhin positiv. Die um Treibstoff- und Währungseinflüsse bereinigten Stückkosten sanken um 0,2 Prozent, unter anderem aufgrund gesunkener Kosten aus Flugunregelmäßigkeiten. Die Zahl der Flugausfälle sank im ersten Halbjahr um 28 Prozent.

Austrian Airlines

Die Umsatzerlöse von Austrian Airlines sind im ersten Halbjahr 2019 um drei Prozent auf 982 Mio. Euro gesunken (1. Halbjahr 2018: 1.008 Mio. Euro). Die betrieblichen Aufwendungen sind im gleichen Zeitraum um zwei Prozent auf 1.073 Millionen Euro gestiegen (1. Halbjahr 2018: 1.048 Mio. Euro). Der Hauptgrund für die höheren Kosten war der Mehraufwand für Treibstoff- und routinebedingte Wartungskosten. Der Aufwand für Kerosin ist um 17 Prozent oder +34 Mio. Euro, jener für Technik-Aufwendungen um 47 Prozent oder 27 Mio. Euro gestiegen. Das Adjusted EBIT, in dem unter anderem Bewertungsgewinne aus Flugzeugverkäufen abgezogen werden, hat -53 Mio. Euro betragen (1. Halbjahr 2018: 5 Mio. Euro). Das EBIT lag bei -54 Mio. Euro.

Im isoliert betrachteten zweiten Quartal 2019 hat das Adjusted EBIT von AUA 46 Mio. Euro betragen, um 32 Mio. Euro oder 41 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum (2. Quartal 2018: 78 Mio. Euro). Der hohe Verlust aus dem ersten Quartal von -99 Mio. Euro konnte damit nicht ausgeglichen werden.

Deutlich ausbauen konnte Austrian Airlines die Verkehrsleistung: In den ersten sechs Monaten beförderte Austrian Airlines 6,7 Mio. Passagiere. Das sind sechs Prozent oder rund 375.000 Passagiere mehr als im ersten Halbjahr 2018. Überdurchschnittlich gut entwickelte sich auch hier das Interkontinentalgeschäft. Hier ist die Passagieranzahl um 13,2 Prozent gestiegen. Das Angebot gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK) wurde im Gesamtsystem um fünf Prozent auf 13,6 Mrd. erhöht. Auch die Auslastung konnte einmal mehr um 2,3 Prozentpunkte auf 78,1 Prozent verbessert werden.

Die Regelmäßigkeit der Flüge ist im ersten Halbjahr 2019 auf einen erfreulichen Wert von 99,0 Prozent gestiegen (1. Halbjahr 2018: 98,1 Prozent). Die Abflugspünktlichkeit ist allerdings auf 76,9 Prozent gesunken. Grund dafür waren vor allem Flugsicherungsprobleme am Drehkreuz Wien. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 haben sich diese am Standort Wien vervierfacht. Die Ankunftspünktlichkeit hat 79,9 Prozent betragen. Austrian Airlines CFO Wolfgang Jani: „Der starke Ergebnisrückgang ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen: die Billig-Flieger-Schwemme in Wien und gestiegene Kerosinkosten.“

Eurowings

Das Adjusted EBIT von Eurowings ging in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf minus 273 Millionen Euro zurück (Vorjahr: minus 220 Millionen Euro). Das Angebotswachstum lag bei 3,8 Prozent. Die Auslastung stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 80,7 Prozent. Da die Durchschnittserlöse auf der Kurz- und Mittelstrecke jedoch deutlich sanken, lagen die Stückerlöse währungsbereinigt um 5 Prozent unter Vorjahr. Im zweiten Quartal fiel der Rückgang geringer aus, vor allem aufgrund von Verbesserungen auf der Langstrecke.

Die um Treibstoff- und Währungseffekte bereinigten Stückkosten sanken im ersten Halbjahr um 6,1 Prozent, primär aufgrund des Wegfalls von Integrationsaufwendungen aus dem Vorjahr und niedrigerer Kosten aus Flugunregelmäßigkeiten. Die Zahl der Flugausfälle sank im ersten Halbjahr um 23 Prozent, die Pünktlichkeit von Eurowings verbesserte sich um 7 Prozentpunkte. Damit war Eurowings im ersten Halbjahr 2019 eine der pünktlichsten Airlines in Europa.

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Im Geschäftsfeld Logistik mit Lufthansa Cargo verringerte sich das Adjusted EBIT auf 15 Millionen Euro (Vorjahr: 127 Millionen Euro), vor allem aufgrund einer sinkenden Nachfrage auf den Routen zwischen Europa und Asien. Lufthansa Cargo hat mit Kapazitätsanpassungen auf die rückläufige Entwicklung des Luftfrachtmarkts reagiert. Das Adjusted EBIT der Lufthansa Technik lag vor allem dank einer positiven Entwicklung des Triebwerkgeschäfts um 7 Prozent über Vorjahr bei 243 Millionen Euro (Vorjahr: 227 Millionen Euro).

Das Adjusted EBIT des Cateringgeschäfts der LSG Group sank im ersten Halbjahr 2019 auf 33 Millionen Euro (Vorjahr: 40 Million Euro). Dies lag an der Transformation des Europageschäfts, in dem die Produktionsstrukturen zentralisiert und die Logistikprozesse flexibilisiert werden. Das Adjusted EBIT der weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen ging um 53 Prozent auf minus 135 Millionen Euro zurück (Vorjahr: -88 Millionen Euro).

Ausblick

Wie im Juni angekündigt, rechnet die Lufthansa Group für das Gesamtjahr 2019 mit einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich und einer Adjusted EBIT-Marge von 5,5 bis 6,5 Prozent. Anhaltende Überkapazitäten, ein aggressiver Wettbewerb und eine zunehmend preissensible Nachfrage üben bei den Netzwerk Airlines und bei Eurowings weiterhin Druck auf die Durchschnittserlöse im Europaverkehr aus, insbesondere in den Heimatmärkten Deutschland und Österreich. Die Lufthansa Group geht davon aus, dass der europäische Markt mindestens bis Ende 2019 so herausfordernd bleiben wird.

Bei den Netzwerk-Airlines wird sich das Langstreckengeschäft voraussichtlich auch im weiteren Jahresverlauf überdurchschnittlich gut entwickeln. Angesichts der sich eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Heimatmärkten des Konzerns sind allerdings die Risiken einer im Vergleich zur ersten Jahreshälfte schwächeren Entwicklung gestiegen. Die tatsächliche Entwicklung auf der Langstrecke wird maßgeblich von kurzfristigen Buchungen, vor allem in den Premiumkabinen, abhängen, deren Entwicklung heute noch nicht vollständig absehbar ist. Der Konzern erwartet, dass die Netzwerk Airlines im Jahr 2019 eine Adjusted EBIT-Marge zwischen 7 und 9 Prozent erreichen werden.

Eurowings wird sich auf die Umsetzung der Ende Juni vorgestellten Maßnahmen konzentrieren, um den finanziellen Turnaround zu beschleunigen. Dazu zählen die klare Fokussierung auf europäische Kurzstrecken im Punkt-zu-Punkt Verkehr, die Verringerung der Komplexität und die Steigerung der Produktivität, unter anderem durch die Reduktion auf einen Flugbetrieb in Deutschland. Insgesamt sollen die Stückkosten bis 2022 um 15 Prozent reduziert werden. Erste Maßnahmen befinden sich bereits in der Umsetzung. So hat die Ausflottung älterer, mittlerweile ineffizienter Flugzeuge begonnen. In der zweiten Jahreshälfte rechnet Eurowings weiter mit Belastungen auf der Kurzstrecke, die durch Verbesserungen auf der Langstrecke teilweise kompensiert werden sollten. Im Gesamtjahr wird sich die Adjusted EBIT-Marge von Eurowings voraussichtlich auf minus vier Prozent bis minus sechs Prozent belaufen.

Das Geschäftsfeld Logistik mit Lufthansa Cargo soll im Jahr 2019 eine Marge zwischen drei und fünf Prozent erreichen. Dies setzt jedoch eine Stabilisierung der Nachfrage im vierten Quartal voraus, in dem der Geschäftsbereich saisonal bedingt einen wesentlichen Teil seines Ergebnisses erwirtschaftet.

British Airways erhält ersten Airbus A350-1000 XWB

Airbus hat den ersten A350-1000 XWB an British Airways (BA) übergeben. Damit bekommt die International Airlines Group (IAG) erneut ein neues Flugzeugmuster aus Toulouse.

Airbus liegen insgesamt Bestellungen für 18 Flugzeuge der A350-1000 von BA vor. Bei Iberia, auch eine Airline der IAG, fliegen bereits fünf der kleineren A350-900. Die A350-1000 ist die größte Variante der XWB-Familie mit einer Reichweite von 14.800 km. BA betreibt bisher schon 150 Flugzeuge bon Airbus, vom kleinsten A318 bis zum größten A380.

A350-1000 mit Platz für drei Klassen

BA hat die A350 XWB mit der hauseigenen Kabine Airspace von Airbus bestellt. Dazu führt British Airways erstmals eine neue Business Class ein, die sie Club Suite nennen. In der Anordnung 1-2-1 hat dort jeder direkten Zugang zum Gang und kann seine Sitze zu komplett flachen Betten ausfahren. Aber im langen A350 für BA kommen noch zwei weitere Klassen unter. Neben den 56 Club Suites gibt es noch 56 World Traveller Plus sowie 219 Sitze in der World Traveller Economy. Zu ihrem 100. Geburtstag will die Airline das Flugzgeug zuerst auf der Route London – Madrid einsetzen, bevor der Langstreckenjet ab September dann echte Long-hauls fliegt. Auf dem Bild: Der Airbus A350-1000 XWB für BA beim Start in Toulouse.

Corendon Airlines: Mehr Ziele ab Friedrichshafen

Corendon Airlines hat angekündigt, im Sommer 2020 mit Nonstopflügen die griechischen Inseln Kreta (Heraklion) und Rhodos direkt mit Friedrichshafen zu verbinden. Beide Ziele werden jeweils zweimal pro Woche angeboten.

Corendon Airlines erweitert Angebot am Bodensee-Airport

Neben Antalya und Hurghada werden somit zwei zusätzliche Flugziele in den Flugplan aufgenommen.  Buchungen sollen über alle namhaften Reiseveranstalter, in Reisebüros und unter online bei der Fluggesellschaft ab spätestens Anfang nächster Woche möglich sein. Zum Einsatz kommen moderne Boeing 737.

Lücke nach Germania-Aus schließt sich weiter

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Es ist ein starkes Signal für die überregionale Nachfrage, dass mit Corendon Airlines ein in der Bodensee-Region wohlbekannter Partner im Sommer 2020 insgesamt vier Ziele ab Friedrichshafen anbietet. Damit kann wieder ein Teil der Angebotslücke im touristischen Verkehr geschlossen werden, das nach der Betriebseinstellung der Germania entstanden ist. Mit dem attraktiven Angebot von jeweils zwei Flügen pro Woche wird es unseren Fluggästen möglich, Urlaubsreisen nach Kreta und Rhodos mit einer sehr individuellen Reisedauer zu planen. Je nach Wunsch ist der Urlaub beispielsweise für sieben, zehn, elf oder 14 Tage buchbar.“

Aer Lingus: A321LR fliegt Amerika-Routen aus Irland

Aer Lingus hat den ersten Spezialairbus A321LR überstellt bekommen. Die Nationale Fluggesellschaft von Irland wird damit die erste Airline aus der IAG-Gruppe (International Airlines Group), die diesen kleinen Langstreckenjet einflottet.

Der Airbus A321LR ist ein leistungsgesteigertes Flugzeug der A320-Familie aus der Kategorie Standardrumpf, das sogar transatlantische Strecken fliegen kann. Der Airbus für Aer Lingus wird über Air Lease Corporation geleast und mit den CFM Leap-Triebwerken ausgestattet. In zwei Klassen kann der A321LR 184 Passagiere befördern, 16 davon in einer Business Class.

A321 von Dublin an die Ostküste der USA

Die Iren betreiben bereits eine Flotte mit 50 Flugzeugen von Airbus, darunter auch 13 Großraumjets der A330. Die A321LR ermöglichen es mit der A330 zusammen flexibel auf die Marktnachfrage von Mittel- und Langstreckenreisen zu reagieren. Mit einer Reichweite von 4.000 NM (7.400 km) besetzt Airbus damit eine Lücke im Bereich der Langstrecken mit geringerer Nachfrage.

Flughafen Zürich: Nord-Anflug freigegeben

Der 01. August ist der Nationalfeiertag der Schweiz. Dazu gibt es wieder geänderte Anflüge an den Flughafen Zürich. Für nach Zürich fliegende Linienmaschinen gilt normalerweise eine Einschränkung von deutscher Seite, wenn diese von Norden her den Flughafen anfliegen wollen.

Zum Nationalfeiertag am 01. August werden die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben. Gemäß Deutscher Verordnung müsste ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden.

Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Behörden wird am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet. Landungen erfolgen somit ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16.

Gestartet wird bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden. Kurzfristige Abweichungen sind wetterbedingt oder im Falle eines Feuerwerkverbots aber jederzeit noch möglich.

Flughafen Zürich
Flughafen Zürich

Lockheed Martin liefert Radarsysteme für Navy E-2D

Lockheed Martin hat einen Zuschlag für seine Radar Sensorsysteme von Northrop Grumman erhalten. Der langjährige Vertrag sieht die Lieferung von 24 Radaren des Typs APY-9 für die US-Navy vor.

Die neuen Radare sollen auf den Turbopropflugzeugen E-2D eingesetzt werden, das auch unter dem Namen Advanced Hawkeye geführt wird. Die 24 Radare haben einen Wert von 600 Mio. US-Dollar. Dabei APY-9 steht erst die Produktion der vorigen Tranche, aus einem Fünfjahresvertrag bis 2020, kurz vor dem Abschluss. Der neue Vertrag geht auch über fünf Jahre und stellt die Lieferung von APY-9-Radaren von 2021 bis 2025 sicher.

Radaraufklärung für die Navy

Die neue Lieferung beinhaltet auch den neuen Advanced Radar Prozessor von Lockheed Martin. Das APY-9 ist ein Ultra High Frequency (UHF) Überwachungssystem, das mechanische und elektronische Verfeinerungen erhielt, umd auch kleinere Ziele und in größerer Reichweite zu erfassen. E-2D wird wird für die Küstenregionen zur Überwachung eingesetzt. Gebaut werden die Systeme für die Flugzeuge bei Lockheed Martin in Syracuse und Owego, New York, sowie Clearwater, Florida.

ESA Raumsonde JUICE: Reise durch Europa beginnt

Die Raumsonde JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) der ESA soll den Jupiter und seine eisigen Monde Europa, Callisto und Ganymed erforschen. Doch erst mal beginnt die „Reise“ der Sonde auf der Erde, wenn sie an verschiedenen Airbus-Standorten in Europa (Lampoldshausen, Friedrichshafen und Toulouse) final integriert wird.

JUICE hat dabei als Aufgabe die Frage, ob der Jupiter und seine Monde bewohnbare Umgebungen wie unterirdische Ozeane zu beherbergen. JUICE soll auch Beobachtungen des Jupiter, seiner Atmosphäre, der Magnetosphäre, anderer Satelliten und Ringe durchführen.

Aufbauten aus dem 3D-Drucker

Als Hauptauftragnehmer leitet Airbus ein Konsortium aus mehr als 60 projektbeteiligten Unternehmen aus ganz Europa. Die Innenstruktur der Raumsonde, auch SSTS genannt (Structure, Shielding and Thermal control Subsystem), besteht aus Kohlefaser und setzt sich aus dem zentralen Tragzylinder, Aussteifungselementen, zwei Schutzkammern für die Ausrüstung, dem Thermalkontrol-System und zwei Radiatoren mit einem Wärmerohrnetz und einer mehrschichtigen Isolierung sowie sekundären Elementen wie 13 Halterungen für die additive Fertigung zusammen. Airbus Defence and Space hat die erste Etappe bei der Konstruktion der Innenstruktur der Raumsonde JUICE der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) nun abgeschlossen.

Riesige Solarzellen zur Stromversorgung

Die Struktur wurde bei Airbus in Madrid-Barajas gebaut. Das zentrale Element wiegt 580 kg und wird das Gesamtgewicht der Raumsonde von 5.300 kg (davon entfallen 3.000 kg auf den chemischen Antrieb) tragen. Denn die Sonde muss mehr als 600 Millionen Kilometer im All zurücklegen, um anschließend ihre dreieinhalbjährige Mission im Jupitersystem zu erfüllen. Wegen der großen Entfernung zwischen Jupiter und Sonne ist stellt die Energieerzeugung die Wissenschaftler vor eine echte Herausforderung.

Eigentlich kommen Solarzellen nur bis Entfernungen des Mars für Raumsonden in Betracht, da die Sonne danach zu wenig Strahlkraft für den Energiebedarf hat. Aus diesem Grund ist das Raumschiff mit Sonnenkollektoren mit einer Gesamtfläche von 85 m² ausgestattet – das sind die größten Sonnenkollektoren, die jemals für interplanetare Raumschiffe gebaut wurden. Im Mai 2022 wird JUICE ihre siebenjährige Reise zum Jupiter antreten.