Die H215, ein zweimotoriger Hubschrauber in Mehrzweckausführung, die im französischen Marignane endmontiert wurde, wird das Havariekommando der Bundespolizei bei Rettungseinsätzen vor der deutschen Küste unterstützen.
Die ersten drei der insgesamt vier von der Bundespolizei georderten H215 wurden bereits im Dezember 2018 ausgeliefert. Mit der vierten Maschine verfügt die Bundespolizei nun über eine Super-Puma-Flotte von 23 Maschinen, davon 19 AS332 L1, und zählt somit zu den weltweit größten Betreibern dieses Hubschraubertyps. Airbus Helicopters hat damit jetzt den tausendsten Hubschrauber des Typs Super Puma ausgeliefert.
Super Puma zivil oder militärisch
„Die zivilen und militärischen Hubschrauber der Super-Puma-Familie bewähren sich zuverlässig in einer Vielzahl von Einsatzbereichen – von der Feuerbekämpfung über den Bau von Stromtrassen und den Truppentransport bis hin zur Rettung von Menschenleben in extrem schwierigen Umgebungen“, erklärte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Dank unserer engen Partnerschaft mit langjährigen Kunden wie der Bundespolizei, die zu unserer großen Freude die tausendste Super Puma in Dienst stellen wird, können wir dieses wichtige Produkt laufend verbessern und mit einem zeitlichen Horizont von mehreren Jahrzehnten an künftige Markterfordernisse anpassen.“
Derzeit verlassen sich fast 100 Kunden in 59 Ländern und allen Regionen der Welt auf den Super Puma. Die Super-Puma-Familie besteht aus den Varianten H215 und H225 für den zivilen Markt, die für Polizeieinsätze, Luftarbeiten, Such- und Rettungsdienste, Offshore-Transport und Regierungsmissionen genutzt werden. Die Betreiber schätzen dabei ihre Vielseitigkeit und ihrer Fähigkeit, auch unter extremen Bedingungen volle Leistung zu bringen. Im militärischen Sektor bietet Airbus Helicopters die Typen H215M und H225M, die unter anderem für Such- und Rettungseinsätze, Truppentransport, spezielle Operationen und Versorgungsdienste Verwendung finden.
Das BAZL hat nun die drei Verfahren zusammengeführt und legt die ergänzten Gesuchsunterlagen mit den neuen Lärmberechnungen für die Nacht ab 09. September öffentlich auf.
Die Flughafen Zürich AG (FZAG) hat dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) im Herbst 2017 die Entflechtung der Abflugrouten im Westen sowie die Einführung von Südstarts geradeaus bei Bise in Form des Betriebsreglements 2017 zur Genehmigung unterbreitet. Ein halbes Jahr später legte der Flughafen dem BAZL außerdem neue Berechnungen zur Fluglärmbelastung in der Nacht vor. In Konkretisierung wurden nach der öffentlichen Auflage des gesamten Pakets im Herbst 2018 beide Gesuche überarbeitet. Unabhängig davon hat die FZAG einen Bericht zur Prüfung einer Vorverlegung der letzten Starts und Landungen am Abend eingereicht.
Das Betriebsreglement 2017 (BR 2017) umfasst im Wesentlichen die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung von 2012, die auch im Objektblatt für den Flughafen Zürich im Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Luftfahrt (SIL) vorgesehen sind. Dazu gehören insbesondere eine Entflechtung der Abflugrouten im Westen des Flughafens sowie Starts in Richtung Süden geradeaus bei Bisenlagen.
Fluglärm 2030, verkürzte Betriebszeiten
Das BR 2017 wurde im Herbst 2018 zum ersten Mal öffentlich aufgelegt, zusammen mit dem Umweltverträglichkeitsbericht und gleichzeitig mit den neuen Fluglärmberechnungen der FZAG für die Nachtstunden (22:00 bis 06:00 Uhr). Nach einer rechtlichen Überprüfung des Genehmigungsverfahrens hat das BAZL entschieden, die bisher parallel verlaufenen Verfahren zusammenzulegen. Zwischenzeitlich hat das BAZL die FZAG angewiesen, zusätzlich zu den bereits öffentlich aufgelegten Unterlagen ebenfalls die Fluglärmbelastung für die Planungswerte in den Nachtstunden zu berechnen. Diese Berechnungen basieren auf einer Verkehrsprognose für das Jahr 2030 und zeigen auf, dass in der Nacht die maximal zulässige Fluglärmbelastung gemäß SIL eingehalten wird.
Mit den heute geltenden Betriebszeiten von 06:00 bis 23:30 Uhr kann der Flughafen Zürich Starts und Landungen bis 23:00 Uhr einplanen. Die Zeit von 23:00 Uhr bis 23:30 Uhr ist nur für den Abbau von Verspätungen vorgesehen. Damit diese zeitlichen Vorgaben eingehalten werden können, plant der Flughafen seit langem die letzten Starts auf 22.45 Uhr und die letzten Landungen auf 22:55 Uhr.
Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für das Betriebsreglement 2014 forderten Fluglärmbetroffene allerdings die letzten Starts und Landungen auf 22:30 Uhr vorzuverlegen. Das BAZL hat daraufhin die FZAG angewiesen, ein Gutachten über die Auswirkungen einer Vorverlegung der letzten Slots zu erstellen. Dieser Bericht liegt inzwischen vor und kann ebenfalls eingesehen werden.
Ergänzungen zum Betriebsreglement 2017 öffentlich
Das BAZL legt die ergänzten Gesuchsunterlagen mit den neuen Lärmberechnungen für die Nacht und dem Bericht über die Vorverlegung der letzten Slots am Abend in den Kantonen Aargau, Schaffhausen und Zürich öffentlich auf. Die Einsprachefrist läuft vom 9. September bis zum 08. Oktober 2019. Die Unterlagen des Flughafens sind ebenfalls ab dem 09. September auf der Webseite des BAZL einsehbar. Außerdem werden die Kantone Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zug und Zürich sowie die Fachstellen des Bundes zur Stellungnahme eingeladen.
Wichtige Info für bereits erfolgte Einsprachen
Die im Herbst 2018 eingereichten Einsprachen gegen das Betriebsreglement 2017 (Entflechtung der Abflugrouten im Westen sowie die Einführung von Südstarts geradeaus bei Bise) und gegen die Festlegung der zulässigen Fluglärmimmissionen für die Nacht behalten ihre Gültigkeit. Sie müssen nicht noch einmal eingebracht werden.
Auf der RUBAE in Russland wird auch eine ACJ319 von Airbus Corporate Jets ausgestellt. Besucher können sich von den Vorteilen einer Kabine überzeugen, die so breit und hoch ist wie bei einem Airliner.
Der ACJ319 wird von MJet für VVIP-Charterflüge eingesetzt. Es ist mit einer geräumigen Lounge, Konferenz-/Essbereichen und einem Schlafzimmer mit eigenem Bad und Dusche ausgestattet. „Wir investieren ständig, um das wirklich beste Reiseerlebnis bieten zu können“, unterstreicht Benoit Defforge, President von Airbus Corporate Jets (ACJ). „So zeichnen sich die ACJ319neo und ACJ320neo durch eine großartige Kabine aus, fliegen dank ihrer neuen Triebwerke und Sharklets aber noch weiter und wirtschaftlicher.“
ACJneo hat Leistung nochmals verbessert
Die ACJ319neo kann acht Passagiere über Entfernungen bis 12.500 km/6.750 nm befördern und 15 Stunden in der Luft bleiben. Die ACJ320neo ist für die Beförderung von 25 Passagieren über bis zu 11.100 km/6.000 nm und Flugzeiten von 13 Stunden ausgelegt. Die ACJ320-Familie bietet besonderen Komfort bei überragender Geräumigkeit und Bewegungsfreiheit etwa zu den gleichen Kosten wie bei konkurrierenden Business Jets, wie Airbus mitteilt. Die Investition in Airbus-Geschäftsflugzeuge lohnt sich zudem aufgrund ihrer nachweislich höheren Wertbeständigkeit.
Die ACJ-Modelle warten mit Leistungsmerkmalen von Business Jets der neuen Generation auf. Dazu gehören die Fly-by-Wire-Steuerung mit verstärktem Schutz, die kostensparende zentralisierte Wartung und gewichtssparende Kohlefaserverbundwerkstoffe. Airbus hat für seine Single-Aisle-Familie bisher fast 15.000 Aufträge von Fluggesellschaften und Corporate-Jet-Kunden rund um den Globus verbucht.
Airbus betreut über sein globales Netzwerk von Kundendienst-, Ersatzteil- und Schulungszentren mehr als 500 Kunden und Betreiber. ACJ-Betreiber profitieren zudem von individuell auf sie zugeschnittenen Dienstleistungen. Rund 200 Airbus Corporate Jets sind weltweit im Einsatz und fliegen auf allen Kontinenten einschließlich der Antarktis. Die Russian Business Aviation Exhibition (RUBAE) findet von 11. bis 13. September 2019 in Moskau statt.
China Airlines hat jetzt eine Bestellung über sechs neue Boeing 777 Frachtflugzeuge abgeschlossen. China Airlines betreibt einer der größten Betreiber von 747-Frachtern und will ihre Flotte modernisieren.
Mit dem größte zweistrahligen Flugzeug und der langen Reichweite will die Fluggesellschaft aus Taipei heraus Nordamerika bedienen, einen ihrer Schlüsselmärkte. Die Long Range-Version schafft mit 20 Prozent mehr Fracht als die 747-400F und fliegt mit über 6.000 Nautischen Meilen auch die längsten transpazifischen Routen.
Nach Listenpreisen haben die Frachter einen Wert von 2,1 Mrd. US-Dollar. Interesse für die sechs 777 Freighter haben die Chinesen auf der Paris Air Show im Juni verkündet. China Airlines wird dieses Jahr 60 Jahre alt. Sie betreibt derzeit 51 Flugzeuge von Boeing, darunter zehn 777-300ER (Extended Range), 19 Next-Generation 737, vier 747-400 und 18 747 Frachtflugzeuge. Zu den Boeing 777 Frachtern kommen auch Teileversorgung und das Jeppesen FliteDeck Pro für bessere Anzeigen im Cockpit.
Die Deutsche Börse hat auf Empfehlung des Arbeitskreises Aktienindizes entschieden, die MTU Aero Engines AG mit Wirkung zum 23. September in den deutschen Leitindex DAX aufzunehmen.
Die MTU Aero Engines wird mit stetig steigenden Geschäftszahlen, sowohl bei Aufträgen, Umsatz und Gewinn, immer bedeutender. Die Aufnahme in den DAX spiegelt zudem das Wachstum in dem Bereich der Luftfahrt und ihrer Antriebstechnologie wieder, wo sich die MTU eine stabile Marktposition erarbeitet hat. Dafür fliegt der Essener Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp aus dem Index. Die MTU Aero Engines AG ist seit 06. Juni 2005 im Prime Standard der Deutschen Börse notiert und seit 19. September 2005 im MDAX. Zum 04. September 2019 liegt der Streubesitz der MTU bei 99 Prozent. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 13,1 Milliarden Euro.
Aktienwert der MTU Aero Engines verzehnfacht
Seit dem Börsengang mit einem Emissionspreis von 21 Euro hat das Unternehmen den Aktienkurs deutlich mehr als verzehnfacht. Die MTU hat in der Vergangenheit Wirtschafts- und Branchenkrisen erfolgreich abgefedert und selbst während der größten Investitionsphase der Unternehmensgeschichte Rekordwerte erzielt. Das Jahr 2019 soll erneut ein Rekordjahr für die MTU werden.
„Nach 14 erfolgreichen Jahren im MDAX freuen wir uns sehr über die Aufnahme in die Riege der 30 bedeutendsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Der Aufstieg ist eine weitere Bestätigung der erfolgreichen Entwicklung der MTU in den vergangenen Jahren und ein Beleg für die Attraktivität unserer Aktie. Wir sehen den Sprung in den DAX als Ansporn, unsere profitable Wachstumsstrategie auch in Zukunft erfolgreich weiter fortzusetzen.“
Der Reiseveranstalter FTI bietet ab 23. Dezember wieder eine Nonstop-Verbindung von Leipzig/Halle nach Dubai an.
Die Flüge starten abends, Ankunft ist in den frühen Morgenstunden des Folgetags. Der Rückflug von Dubai nach Leipzig/Halle ist morgens angesetzt, sodass man durch die Zeitverschiebung bereits am späten Vormittag zu Hause eintrifft. Die Flugdauer beträgt rund sechs Stunden. Die modernen Flugzeuge vom Typ Airbus A321neo der Airline Holiday Europe heben ab 23.12.2019 immer montags und donnerstags nach Dubai World Central (DWC) ab.
Urlaub in Dubai verschieden lang planbar
Für Gäste, die an einem Montag abfliegen, ergibt sich durch jeweilige Kombinationen die Möglichkeit, sechs, neun oder 13 Nächte in den Emiraten zu verbringen. Für Gäste, die donnerstags abreisen, ergeben sich noch mehr Optionen – sie können drei, sechs, zehn oder 13 Nächte vor Ort verbringen. Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, dankt FTI für das Engagement am Flughafen Leipzig/Halle und betont: „Eine Nonstop-Flugverbindung nach Dubai bereichert unser Touristikangebot für Mitteldeutschland. FTI bietet mit Dubai sowie ihren wöchentlichen Flügen nach Gambia an der afrikanischen Westküste zwei Fernstrecken ab Leipzig/Halle an.“
Flughafengeschäftsführer Walter Schoefer begrüßte den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag, Andreas Schwarz MdL, und Wilfried Klenk MdL (CDU), politischer Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration am Stuttgarter Airport.
Berufsbild Werkfeuerwehrmann/-frau
Schwarz und Klenk informierten sich bei Andreas Rudlof, Leiter der Flughafenfeuerwehr, über das Berufsbild Werkfeuerwehrmann/-frau. Seit 2017 bildet der Landesairport junge Menschen zu Werkfeuerwehrleuten aus. MdL Schwarz und MdL Klenk sicherten der Flughafen Stuttgart GmbH ihre Unterstützung zu, um auch künftig den Bedarf an Fachkräften zu decken.
Danzig an der polnischen Ostsee wird ab Juni 2020 von Wizz Air ab Bremen dreimal wöchentlich angeflogen. Die Goldene Stadt mit Bernstein ist eine Reise wert.
Danzig bietet ein tolles Städte-Entdeckungs-Programm: So sollten alle Urlauber durch die Frauengasse schlendern und die alten Bürgerhäuser bestaunen, die alle reich verziert sind. Am besten lassen sie sich übrigens aus einem der kleinen Cafés begutachten, die überall in der Altstadt zu finden sind. Und der Vorteil daran ist, man selbst sitzt bequem bei einem köstlichen Heißgetränk und das Leben pulsiert um einen herum.
Challenge: Alle Stadttore Danzigs suchen
Wer eine kleine Challenge eingehen möchte, der kann alle Stadttore Danzigs suchen, durch sie hindurchlaufen und fotografieren. Aber Achtung! Es sind sage und schreibe 13 Tore, die es dann zu finden gilt. Wem das zu aufwändig ist, der kann sich auch nur auf die drei wichtigsten beschränken und durch das goldene Tor, das grüne Tor und das Krantor flanieren.
Besichtigung des Hafens
Danach auf alle Fälle eine Besichtigung des Hafens mit einplanen und sich die Meeresluft um die Nase wehen lassen. Abends geht es dann zurück in die Stadt, um sich in einem der zahlreichen Restaurants der leckeren polnischen Küche zu widmen – Pierogi, Bigos und als Nachtisch Szarlotka stehen ganz oben auf der Versuchs-Liste.
Hi Fly, der private Wetlease-Spezialist aus Portugal, hat ihren ersten Airbus A330neo erhalten. Die Portugiesen haben das neue Flugzeug wiederum von der Air Lease Corporation geleast.
Hi Fly betreibt eine reine Airbus-Flotte und bekommt mit dem neuen Muster A330-900 noch einmal 371 Sitze in zwei Klassen hinzu. 18 davon bestehen aus hochkomfortablen Business Class-Sitzen, die sich zu flachen Betten ausfahren lassen. Modernes In-flight Entertainment gibt es aber auch in der Economy.
A330neo Neuzugang für breite Airbus-Flotte
Der Airbus wird seinen Dienst auf dem weltweiten Langstreckengeschäft von Hi Fly im Wetlease verrichten. Das Unternehmen betreibt 20 Flugzeuge des europäischen Herstellers, darunter vier A320, 15 Flugzeuge der A330/A340 sowie einen Superjumbo A380. Das neue Flugzeug ist wird von Airbus in den Versionen A330-800 und A330-900 angeboten. Gegenüber den bisherigen A330 erreichen sie eine um 1.500 Seemeilen größere Reichweite, wozu auch die Flügelflossen dienen, welche sich auch auf dem A350 bewährt haben.
Airbus hat den Ozean-Satelliten „Copernicus Sentinel-6A“ fertig gestellt und schickt ihn nun auf eine erste, kurze Reise: Ziel ist Ottobrunn bei München. Dort wird der Satellit bei der Industrieanlagen Betriebsgesellschaft mbH (IABG) in den nächsten sechs Monaten einer aufwändigen Reihe von Tests unterzogen bei der er seine Einsatztauglichkeit für das Weltall unter Beweis stellen muss.
„Copernicus Sentinel-6“ ist eine Mission zur hochpräzisen Messung der Topographie der Meeresoberflächen. Der Satellit wird den Abstand zur Meeresoberfläche auf wenige Zentimeter genau messen und über eine Missionsdauer von bis zu sieben Jahren in einem 10-Tages Rhythmus kartieren. Er wird Höhenveränderungen der Meeresoberflächen dokumentieren, Variationen der Meeresspiegel erfassen und analysieren und Meeresströmungen beobachten.
Die exakte Beobachtung der Höhenveränderungen der Meeresoberflächen gibt Aufschluss über den globalen Meeresspiegel, die Geschwindigkeit und Richtung von Meeresströmungen und der in den Ozeanen gespeicherten Wärme. Die gewonnen Messungen sind entscheidend für die Ozean-Modellierung und die Vorhersage des Anstiegs der Meeresspiegel.
Airbus Ozean-Satellit „Copernicus Sentinel-6“ reist nach Ottobrunn
Globale Umweltherausforderung erfassen
Diese Erkenntnisse sollen Regierungen und Institutionen in die Lage versetzen, einen wirksamen Schutz für küstennahe Regionen aufbauen zu können. Wertvoll werden die Daten für Katastrophenschutzorganisationen sein, aber auch für Behörden, die Städteplanung betreiben, Gebäudesicherungen vornehmen oder Deichbauten in Auftrag geben. Infolge der Erderwärmung steigen die globalen Meeresspiegel derzeit um durchschnittlich 3,3 Millimeter jährlich – mit eventuell dramatischen Konsequenzen für Länder, deren Küsten dicht besiedelt sind.
Unter der industriellen Führung von Airbus entstehen gegenwärtig zwei Sentinel-6-Satelliten für das europäische Umwelt- und Sicherheitsprogramm Copernicus. Sentinel-6 gehört zwar zu den Copernicus-Satellitenmissionen der Europäischen Union, wird aber auch dank einer internationalen Zusammenarbeit zwischen der ESA, der NASA, der NOAA und Eumetsat verwirklicht. Jeder Satellit wiegt etwa 1,5 Tonnen. Ab November 2020 wird Sentinel-6A der erste Satellit sein, der die 1992 begonnenen satellitengestützten Messungen der Meeresoberflächen fortführen wird. Sentinel-6B soll 2025 folgen.
Der Flughafen München nimmt in diesem Jahr wieder an der „Nacht der Umwelt“, einer Veranstaltung der Stadt München, teil. Am Freitag, den 13. September 2019, findet eine zweistündige Flughafenrundfahrt statt, bei der sich alles um Umwelt- und Naturschutz am Airport dreht.
Die Rundfahrt ist auch für Kinder geeignet, die in Begleitung ihrer Eltern mitfahren. Erwachsene zahlen 14 Euro für das Ticket. Für Studenten, Schüler und Senioren gelten ermäßigte Preise. Wichtig: Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen am Flughafen dürfen keine gefährlichen Gegenstände mitgeführt werden. Erwachsene und jugendliche Teilnehmer ab 16 Jahren müssen ein Personaldokument mit sich führen. Neben einem Smartphone können die Gäste auch ein Fernglas, eine Fotokamera sowie Getränke mitbringen. Die Tour beginnt am Freitag, den 13. September um 17:00 Uhr und endet um 19:00 Uhr am Infozentrum im Besucherpark.
Stationen am Airport
Bei der Tour hinter den Kulissen erklären Umweltexperten des Airports, wie Naturschutz und technischer Umweltschutz mit den betrieblichen Prozessen an einem internationalen Großflughafen zusammen passen. Im Sicherheitsbereich können die Besucher die Vorfelder, das Start- und Landebahnsystem und das Vogelschutzgebiet des Airports aus nächster Nähe besichtigen. Aber auch das Tanklager, der Triebwerkprobelaufstand, die Enteisung und der Winterdienst stehen auf dem Programm.
Das Forschungsflugzeug SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie), eine umgebaute Boeing 747 SP, ist ab Sonntag, 15. September 2019 für wenige Tage in Stuttgart zu Gast. Für Spotter: Die Spezial-Boeing wird nach vorläufigen Planungen bereits zwischen 06:00 Uhr und 07:00 Uhr landen.
Die fliegende Sternwarte SOFIA ist eine umgebaute Boeing 747 SP und steht dann auf einer Parkposition direkt vor den Terminals und ist damit von der Besucherterrasse aus hervorragend zu sehen; der Eintritt zur Besucherterrasse ist frei. Dort gibt es für Besucher Infos und Erklärungen zu dem rund 17 Tonnen schweren Infrarot-Teleskop mit einem Durchmesser von 2,7 Metern. In einem mobilen Planetarium neben dem Terminal können sich Neugierige zweimal täglich bei einer Vorführung das All näherbringen lassen. Auch begrenzte Führungen durch dieses weltweit einmalige Flugzeug soll es geben.
Das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie (SOFIA) beobachtet in einer Flughöhe von rund 13 Kilometern ungestört vom Großteil des Wasserdampfes in der Erdatmosphäre ferne Sterne und Galaxien und ortet chemische Verbindungen im Weltall. Die Einzigartigkeit dieses Flugzeugs besteht auch darin, dass es mit seinem Teleskop ferninfrarotes Licht sehen kann. Kein anderes Bodenteleskop und kein Satellitenteleskop könnten derzeit diese Aufgaben von SOFIA übernehmen.
Flugzeug SOFIA in Deutschland: Führung für Besucher
Über Europa besonders klarer Blick ins All
Ein zusätzlicher Vorteil an einem Flug über Europa ist, dass sich SOFIA nördlicher als in ihrer südkalifornischen Heimat befindet. Je näher an den Polen die Infrarotsternwarte fliegt, desto weniger Wasserdampf ist in der Atmosphäre über ihr vorhanden – und desto besser sind die Beobachtungsbedingungen. Für die Rückkehr am Donnerstagmorgen um circa 05:30 Uhr, also kurz vor dem eigentlichen Betriebsstart des Stuttgarter Flughafens um 06:00 Uhr, hat das SOFIA-Team eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Stuttgart von der geltenden Nachtflugbeschränkung bekommen.
Die fliegende Sternwarte verfügt über eine Reihe von Instrumenten, die auf unterschiedliche Eigenschaften des Infrarotlichts reagieren. Ein Großteil des Lichts im Universum wird als Infrarotlicht ausgestrahlt, das die Erdoberfläche nicht erreicht. Durch Infrarotbeobachtungen von SOFIA, die fast vollständig über dem Wasserdampf der Erdatmosphäre fliegt, können zum Beispiel Stern-Entstehungsgebiete untersucht werden, aus denen Sterne und Planetensysteme hervorgehen. Diese Messungen und Analysen sind mit Beobachtungen im sichtbaren Licht nicht machbar. Seit rund einem Jahr wird die hochauflösende Infrarotkamera HAWC+ an Bord des Observatoriums eingesetzt. Es ist derzeit die einzige abbildende Kamera, die Aufnahmen im fernen infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums machen und dabei kosmische Magnetfelder vermessen kann. Mit diesen Daten können Astronomen das frühe, kühle Stadium der Stern- und Planetenentstehung untersuchen.
Die künstlerische Darstellung zeigt die Galaxie Cygnus A – mit supermassivem schwarzen Loch im Zentrum und den orthogonalen Radiojets – welche mit der Infrarotkamera HAWC+ an Bord von SOFIA während eines Fluges über Südkalifornien untersucht wurde. Die erhobenen Daten zum oben abgebildeten Magnetfeld bilden die Grundlage für die Folgebeobachtung der Galaxie Markarian 231, die SOFIA während ihres ersten wissenschaftlichen Europafluges ins Visier nehmen soll.
Boeing 747 SP an mehreren Tagen in Stuttgart
Das Spezialflugzeug kehrt zu seinem Heimatflughafen bei Los Angeles am für Freitag, 20. September gegen Mittag zurück. Die fliegende Sternwarte ist ein gemeinsames Projekt der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Am Mittwoch, 18. September 2019 wird die Maschine um circa 18:00 Uhr zu ihrem ersten Forschungsflug über Europa aufbrechen. Forscher des SOFIA-Instituts der Universität Stuttgart betreuen den Betrieb des Observatoriums auf deutscher Seite. Für die Rückkehr am Donnerstagmorgen um circa 05:00 Uhr, also vor dem eigentlichen Betriebsstart, haben die Wissenschaftler eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Stuttgart von der geltenden Nachtflugbeschränkung bekommen.
Die fliegende Infrarotsternwarte SOFIA ist somit zwischen 15. bis 20. September am Flughafen Stuttgart. Das Flugzeug ist weltweit das einzige fliegende Infrarot-Observatorium und eines der größten bilateralen US-deutschen Projekte zur Erforschung des Weltraums. Sie zählt zu den größten Drittmittelprojekten an der Universität Stuttgart, die den wissenschaftlichen Betrieb von SOFIA in Deutschland koordiniert. Vom 18. auf den 19. September wird SOFIA erstmals einen Beobachtungsflug über Europa durchführen. Das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie (SOFIA) ist eine umgebaute Boeing 747 SP mit einem 17 Tonnen schweren Teleskop an Bord. Regelmäßig heben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Forschungsflugzeug ab, um zum Beispiel die Entstehung junger Sterne und Planetensysteme zu beobachten oder die Milchstraße zu untersuchen.
Führungen durch das Flugzeug möglich
Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagt: „SOFIA steht sinnbildlich für die grenzüberschreitende und langjährige erfolgreiche Kooperation zwischen der Universität Stuttgart, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA) auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Erforschung des Weltalls. Dies unterstreicht die Bedeutung von Baden-Württemberg als einer der führenden Partner in Europa im Bereich der Luft- und Raumfahrtforschung.“
Führungen durch SOFIA In Stuttgart können sich Interessierte SOFIA gut von der kostenfrei zugänglichen Besucherterrasse des Flughafens ansehen. Darüber hinaus können sie sich für eine Führung durch das Observatorium anmelden. Die Anzahl an Plätzen ist begrenzt. Eine Anmeldung ist online erforderlich. Da das Flugzeug auf dem Vorfeld des Flughafens steht, sind für die Führungen die gleichen Sicherheitsprüfungen wie bei einem Check-in vor einem Flug notwendig. Eine Person kann bis zu fünf Interessierte gleichzeitig anmelden – sofern sie deren vollständige Namen und Geburtsdaten hat.
Führungen am 16., 17. und 19. September
Dauer: ca. zwei Stunden
Online-Anmeldung hier in zwei Etappen: ab Donnerstag, 05. September, 07:00 Uhr, und 19:00 Uhr
Planetariumsshow und Ausstellung
In einem mobilen Planetarium mit Fulldome-Aufnahmen können Zuschauerinnen und Zuschauer einen SOFIA-Mitflug inklusive der Vorbereitungen hautnah erleben. Eintritt frei.
Spielzeiten: Montag, 16. September: 10:00, 11:30, 16:00 und 18:00 Uhr; Dienstag, 17. September: 10:00, 11:30, 16:00 und 18:00 Uhr;Mittwoch, 18. September: 10:00 und 11:30 Uhr; Donnerstag, 19. September: 11:30, 16:00 und 18:00 Uhr
Dauer: 45 bis 60 Minuten
Ort: Flughafen Stuttgart, zwischen Terminal 0 und 1
Zudem erklärt eine Ausstellung mit Modellen, Videos und Informationsmaterialien die Besonderheiten des Observatoriums sowie die astronomische Mission der fliegenden Infrarotsternwarte allgemein verständlich. Am 16., 17. und 19. September erläutern Schülerinnen und Schüler von Netzwerkschulen des Deutschen SOFIA Instituts (DSI) der Universität Stuttgart die Besonderheiten von SOFIA und ihrer Mission unter anderem mit Infrarotexperimenten.
Zeit: 16. bis 27. September 2019
Ort: Flughafen Stuttgart, Terrassenebene im Terminal 3, neben dem Ausgang zur Besucherterrasse
Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft.
Anlass für den Besuch von SOFIA in Stuttgart ist die Konferenz „Mission to the Universe – From Earth to Planets, Stars & Galaxies“ der Astronomischen Gesellschaft, die das DSI der Universität Stuttgart organisiert. Rund 250 Forscherinnen und Forscher aus aller Welt tagen vom 16. bis 20. September auf dem Campus Vaihingen der Universität Stuttgart. Die Astronomische Gesellschaft ist eine der ältesten astronomische Vereinigungen Europas. Sie wurde 1863 gegründet. Weitere Informationen zur Konferenz hier.
Öffentlicher Vortrag zur Forschung mit SOFIA
Ein für die Öffentlichkeit spannender Teil der Konferenz der Astronomischen Gesellschaft ist ein Vortrag. Unter dem Titel „Blick ins versteckte Universum – Highlights der fliegenden Sternwarte SOFIA“ berichtet Dr. Harold Yorke, Direktor SOFIA Science Mission Operations, über einige wichtige wissenschaftliche Neuentdeckungen von SOFIA und ihre Bedeutung für unser Verständnis des Kosmos. Darauf folgt eine kurze Präsentation der japanischen Astrophysikerin Dr. Yoko Okada von der Universität Köln über ihre Mitflug-Erlebnisse. Bei diesen hat sie unter anderem Daten für die Untersuchung des interstellaren Mediums in unserer Milchstraße gewonnen. Der deutsche Physiker und ESA-Astronaut Prof. Dr. Reinhold Ewald moderiert die Veranstaltung.
Flugzeug SOFIA in Deutschland: Führung für Besucher
Mit ihrem Besuch in Stuttgart verbindet SOFIA eine Premiere: Am 18. September hebt die fliegende Sternwarte kurz nach Sonnenuntergang (gegen 19:40 Uhr) vom Flughafen Stuttgart zu ihrem ersten wissenschaftlichen Beobachtungsflug über Europa ab. Während der rund zehn Stunden andauernden Mission führt die Crew mehrere astronomische Beobachtungen durch. Das derzeit am Teleskop montierte US-amerikanische Instrument HAWC+ kann kosmische Magnetfelder im Ferninfrarotlicht vermessen. So wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel die Umgebung des supermassiven schwarzen Lochs der Galaxie Markarian 231 im Sternbild Großer Bäruntersuchen.
Dabei erhoffen sie sich neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen den Magnetfeldern in der Scheibenstruktur um das schwarze Loch und den Radiojets – den stark gebündelten und beschleunigten Gasausströmungen senkrecht zu diesen Scheiben, die unter anderem intensive Radiostrahlung aussenden. Diese Beobachtung ist nur mit SOFIA möglich, denn kein anderes Observatorium kann Magnetfelder in diesem Wellenlängenbereich vermessen.
Eine IHK-Prüfung für Flugbegleiter umfasst die vier Bereiche Betriebswirtschaftliches Handeln, Organisieren und Führen, Kommunikation und Konfliktmanagement sowie Servicemanagement mit Themen wie zum Beispiel Sicherheitsmanagement, Gesundheitsprävention und Kundenorientierung. Sie wird intern bei Lufthansa derzeit in Frankfurt angeboten.
Für Flugbegleiter bei Lufthansa besteht seit Mitte 2017 die Möglichkeit, sich zum Flugbegleiter mit Service Management Profil (SMP) fortzubilden. Die Aufstiegsfortbildung beinhaltet sowohl einen IHK-Abschluss zum „Fachberater/in für Servicemanagement“ auf DQR5 Niveau als auch eine Lufthansa interne Qualifizierung. Dadurch kann Lufthansa das hohe Qualifikations- und Serviceniveau ihrer Mitarbeiter in der Kabine noch weiter steigern.
„Die Qualifizierung zum SMP ist ein Beitrag zur Beschäftigungsfähigkeit unserer fliegenden Kolleginnen und Kollegen und bietet ihnen eine persönliche Perspektive bei Lufthansa und über Lufthansa hinaus“, sagt Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht Deutsche Lufthansa AG. Rund 500 Lufthansa Flugbegleiter haben bereits den IHK-Abschluss in der Tasche und haben die Lufthansa interne Qualifikation ebenfalls bestanden oder stehen kurz davor. Weitere 1.000 Kolleginnen und Kollegen befinden sich derzeit in der Aufstiegsfortbildung zum Fachberater.
Lufthansa Flugbegleiter
Bildungsangebot für den Dienstleitungssektor
Zur achttägigen Lufthansa internen Qualifizierung gehören unter anderem Schulungen für First Class und Galley, Ansagen-Training, sowie das kollegiale Einweisen neuer Flugbeleiter an Bord. Vorbereitungskurse für die IHK-Prüfung bieten unter anderem das Institut für Lernsysteme (ILS) und die Schule für Touristik an. Mit der Fortbildung hat Lufthansa 2016 gemeinsam mit dem damaligen Tarifpartner Ufo und dem ILS ein neues Bildungsangebot für den Dienstleitungssektor geschaffen, für das sich mittlerweile auch andere Unternehmen aus dem Gesundheits- und Fitness-Sektor sowie Arbeitgeber anderer Verkehrs- und Logistikbranchen interessieren. Die Aufstiegsfortbildung ist zudem Grundlage für eine neue, qualifikationsabhängige Vergütungsstruktur bei Lufthansa.
KLM Royal Dutch Airlines bestellt zwei neue 777-300ER (Extended Range) bei Boeing. Die Fluggesellschaft tauchte zunächst nicht namentlich im Orderbuch auf für die Flugzeuge, deren Listenpreis zusammen 751 Mio. US-Dollar beträgt.
Die Boeing 777-300ER kann bis zu 396 Passagiere aufnehmen und diese in zwei klassen 7.370 NM (13.650 km) befördern. Boeing bewirbt das Muster als zuverlässigstes zweistrahliges Flugzeug mit einer Abflugrate von 99,5 Prozent. KLM will die Flugzeuge von ihrem Drehkreuz und Standort Amsterdam aus betreiben, von wo sie derzeit 92 Städte in Europa und 70 Interkontinentalziele anfliegen.
KLM traditionsreiche Airline
Die KLM Group hat 209 Flugzeuge in der Flotte, davon 29 B777, davon 14 der 777-300ER mit mehr Reichweite. Auch 747 Jumbos und 787 Dreamliner fliegen bei KLM. In diesem Jahr wird KLM als älteste Airline unter ihrem ursprünglichen Namen 100 Jahre alt. 2004 ging sie mit Air France zusammen. Heute ist die Air France-KLM Group die größte Airlinegruppe in Europa, und betreibt mit fast 100 Flugzeugen der 777 eine der größten Flotten dieses Musters.
Sundair hat den Flugbetrieb ab Bremen Airport aufgenommen. Am vergangenen Samstag brachte der Erstflug Griechenland-Fans aus Norddeutschland direkt auf die griechische Insel Rhodos.
Und dort wartet nicht nur Mythologie, Geschichte und Natur pur auf die Urlauber, sondern auch der allseits bekannte Griechische Wein, eine Vielzahl an tollen Stränden und natürlich das leckere griechische Essen.
Sommertemperaturen: Ziele ab Bremen
Im aktuellen Sommerflugplan fliegt Sundair auch auf die Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, an die türkische Rivera nach Antalya und auf die Größte der griechischen Inseln, Kreta. Im Winterflugplan stehen bei Sundair folgende Destinationen auf dem Flugplan: Ab November startet Sundair zweimal wöchentlich nach Hurghada in Ägypten. Wem das nicht an Sonne im Winter ausreicht, der kann ab Februar auch nach Marsa Alam fliegen. Aber auch die Kanaren sind im Winter ab Bremen Airport mit Sundair zu erreichen. Gran Canaria, Teneriffa und ab Februar auch Fuerteventura locken mit herrlichen angenehmen, sommerlichen Temperaturen, wenn es in Norddeutschland Schmuddelwetter gibt.
Gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr, Bundeswehr, Senatsbehörden und der Charité hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag (31.08. zum 01.09.2019) eine breit angelegte Notfallübung am Flughafen Tegel durchgeführt.
An der Übung waren neben der FBB die Bundespolizeiinspektion Flughafen Berlin-Tegel, die Polizei Berlin (Abschnitt 11, Abschnitt 35), das Bundeswehrkrankenhaus Berlin, die Berliner Feuerwehr, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Bezirksamt Reinickendorf und die Senatsverwaltung für Gesundheit beteiligt. Insgesamt nahmen in der Zeit von 22:00 Uhr bis 24:00 Uhr 110 Einsatzkräfte teil. Der Flugbetrieb in Tegel war nicht beeinträchtigt.
Berlin Airport: Seuchenübung am Flughafen Tegel
Seuchenverdacht an Berliner Flughafen
Geprobt wurde der Einsatz von Hilfs- und Rettungskräften im Falle eines Seuchenverdachts. Dabei musste ein vorgeblich infizierter Patient vom Flughafen Tegel unter Polizeischutz in einem speziellen Rettungswagen zur Behandlung in die Charité transportiert werden. Der Passagier hatte nach der Ankunft in Tegel plötzlich Symptome einer hoch ansteckenden Krankheit gezeigt. Die regelmäßige Durchführung solcher Notfallübungen ist von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für alle Verkehrsflughäfen vorgeschrieben. Verkehrsflughäfen werden von der EASA zertifiziert.
Berlin Airport: Seuchenübung am Flughafen Tegel
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Übung hat gezeigt, dass auch die Berliner Flughäfen gut auf den unwahrscheinlichen Fall eines Seuchenalarms vorbereitet sind. Die Zusammenarbeit mit den relevanten Stellen wie der Berliner Feuerwehr, der Landes- und Bundespolizei hat funktioniert. Unsere Notfallprozesse laufen stabil und greifen gut ineinander. Das ist auch für den BER unser Anspruch.“
Berlin Airport: Seuchenübung am Flughafen Tegel
Verzahnung bis zur Charité
Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Berlin ist für den Notfall gut aufgestellt. Das zeigt diese Notfallübung am Flughafen Tegel einmal mehr. Mein Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften und den Fachleuten hinter den Kulissen, die dafür sorgen, dass die Berlinerinnen und Berliner im Notfall geschützt sind und betroffene Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgt werden. Das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen, wie bei dieser Übung: Der Flughafen, die Berliner Feuerwehr, die Berliner Polizei, die Gesundheitsämter der Bezirke und die Kliniken, wie hier die Charité mit der Sonderisolierstation des Landes Berlin.“
Berlin Airport: Seuchenübung am Flughafen Tegel
Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr: „Das Üben von komplexen und seltenen Einsatzsituationen ist für alle Beteiligten sehr wichtig. Die Besonderheit bei dieser Übung war die Zusammenarbeit mehrerer Partner in der Notfallversorgung. Umso zufriedener sind wir jetzt nach dieser Übung, dass wir auch hier wieder viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen konnten.“
PD Dr. Joachim Seybold, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Charité: „Die Übung zeigte erneut, dass hochansteckende Patienten optimal versorgt werden können und gleichzeitig die Bevölkerung vor möglichen Gefahren geschützt ist. Die Sonderisolierstation der Charité wird selbst in der Großstadt Berlin nur sehr selten benötigt, ist aber rund um die Uhr betriebsbereit. Dafür braucht es zahlreiche motivierte und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich für ihr Engagement herzlich danke.“
Christoph 66 der ADAC Luftrettung wird ab sofort für die Westpfalz zu Rettungsflügen abheben.
Das Vergabeverfahren ist beendet, die Entscheidung gefallen und so hat die gemeinnützige ADAC Luftrettung offiziell den Zuschlag für die Inbetriebnahme eines ADAC Rettungshubschraubers in der Westpfalz erhalten. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten Randolf Stich, Staatssekretär im Innenministerium, und Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, in Mainz.
„Wir freuen uns, dass wir in der Ausschreibung mit unserem Qualitätskonzept für die Westpfalz überzeugen konnten und damit die schnelle Hilfe aus der Luft für die Menschen in der Region sicherstellen können, erklärte Frédéric Bruder. „Für die optimale notfallmedizinische Versorgung der Patienten steht eine sehr erfahrene und hochprofessionelle Crew zur Verfügung“, versicherte er und betonte: „Mit dem Westpfalz-Klinikum, der Uniklinik Homburg und der Klinik in Idar-Oberstein haben wir zuverlässige Partner für eine hochqualifizierte Notfallversorgung an unserer Seite.“
H145 als ITH
Stationiert wird der neue Intensivtransport- und Rettungshubschrauber (ITH) am Segelflugplatz in Eßweiler. Zunächst im Übergangsbetrieb – bis zum offiziellen Start des einjährigen Interimsbetriebs, der für Mitte Oktober vorgesehen ist. So kann die notfallmedizinische Versorgung aus der Luft lückenlos garantiert werden.
Das Einsatzgebiet des neuen ADAC Rettungshubschraubers umfasst in der Westpfalz die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern, die Landkreise Kusel und Birkenfeld sowie den Donnersbergkreis. Das Einsatzgebiet für Verlegungstransporte von Klinik zu Klinik, sogenannte Sekundärtransporte, umfasst die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland. Der Funkrufname der Maschine lautet „Christoph 66“.
Die Maschine des Typs H145, die die ADAC Luftrettung zur Verfügung stellt, gehört zu den modernsten Rettungshubschraubern. Sie ist die leiseste ihrer Leistungsklasse. Mit zwei Turbinen ist sie auf lange Flugstrecken ausgelegt und kann so ideal auch für intensivmedizinische Verlegungsflüge genutzt werden.
Rettung auch für Frühchen verbessert
Die Maschine eignet sich auch bestens für Inkubatortransporte schwer erkrankter Früh- und Neugeborener sowie für ECMO-Transporte schwer lungenkranker Patienten. Der Hubschrauber hat fünf zugelassene Sitzplätze sowie eine modulare und hoch flexible Kabinenausstattung, so dass Notarzt und Notfallsanitäter optimalen Zugang zum Patienten haben. Technisch ist er auch bestens für Flüge in der Dunkelheit geeignet. Die Crew des Intensivtransporthubschraubers besteht aus einem Piloten, Hubschrauberarzt und einem Notfallsanitäter (TC HEMS). Geflogen wird auftragsgemäß von Sonnenaufgang, frühestens 7 Uhr, bis Sonnenuntergang. Bundesweit starten die Hubschrauber der ADAC Luftrettung im Jahr zu mehr als 54.000 Notfällen.
Das erste Halbjahr stand für den internationalen Technologiekonzern Ruag ganz im Zeichen der Entflechtung und Umstrukturierung. Wie erwartet wirkte sich dies deutlich auf das Halbjahresergebnis aus. Gesamthaft liegt der EBIT mit 19 Mio. Schweizer Franken hinter dem Vorjahr (41 Mio. Schweizer Franken) zurück.
Der Auftragsbestand erhöhte sich um 7,4 Prozent auf 1.819 Mio. Schweizer Franken. Der Nettoumsatz liegt fremdwährungsbedingt mit einem Prozent und 944 Mio. Schweizer Franken leicht hinter dem Vorjahr (954 Mio. Schweizer Franken).
EBIT und Auftrag gesunken
Der leicht tiefere Nettoumsatz von 944 Mio. Schweizer Franken (954 Mio. Schweizer Franken) ist in erster Linie auf negative Fremdwährungseffekte in der Höhe von 17 Mio. Schweizer Franken zurückzuführen. Der Auftragsbestand war mit 1.819 Mio. Schweizer Franken um 7,4 Prozent höher als per 30. Juni 2018 (1.693 Mio. Schweizer Franken). Der Auftragseingang ist dagegen um 10,4 Prozent auf 923 Mio. Schweizer Franken gesunken.
Bedingt durch Sonderkosten der Entflechtung und Überschreitung der geplanten Aufwendungen bei einzelnen Projekten ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zur Vorjahresperiode um 54,6 Prozent auf 19 Mio. Schweizer Franken (41 Mio. Schweizer Franken) zurück. Die operative Gewinnmarge liegt bei 2,0 Prozent (4,3 Prozent). Die Kosten für die Entflechtung und Umstrukturierung waren mit acht Mio. Schweizer Franken im ersten Halbjahr tiefer als budgetiert, im zweiten Halbjahr werden diese jedoch stark ansteigen. Alle 25 Teilprojekte im Rahmen der Entflechtung entwickeln sich positiv und wie geplant.
Bereinigt um die Kosten der Entflechtung ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um 15 Mio. Schweizer Franken zurück. Diese Entwicklung ist auf substanzielle Plankostenanpassungen in zwei Projekten bei Ruag MRO Schweiz wie auch auf gesunkene Profitabilitäten in einzelnen Business Units zurückzuführen. Stabilisiert hat sich in den vergangenen Monaten die Situation für Ruag Aerostructures in Oberpfaffenhofen (DE) und Eger (HU). Positiv entwickelt sich auch das internationale Cyber-Geschäft wie auch der Standort Australien der Division MRO International. Die Division Ammotec vermeldete zudem eine merkliche Umsatzzunahme im Bereich Armee & Behörden.
Ruag verzeichnet schwächeres Halbjahresergebnis
Entflechtung für gesteigerte Produktivität
Urs Breitmeier, CEO des Ruag Konzerns, sagt zum Halbjahresabschluss: „Die Entflechtung des Konzerns schreitet wie geplant voran. Kostenseitig liegen wir aktuell unter den erwarteten Aufwendungen. In Bezug auf unsere operativen Tätigkeiten sind wir jedoch gefordert, die Profitabilität kontinuierlich und nachhaltig zu steigern und unser operatives Geschäft weiterhin auch während der Entflechtung erfolgreich zu halten.“
Der im ersten Halbjahr 2019 erwirtschaftete Free Cash Flow belief sich auf minus 184 Mio. Schweizer Franken (minus 137 Mio. Schweizer Franken). Das tiefere operative Ergebnis kombiniert mit einer stärkeren Zunahme des Nettoumlaufvermögens im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 belasteten den Free Cash Flow. Hauptsächlich aufgrund des saisonal bedingt höheren Nettoumlaufvermögens per 30. Juni 2019 im Vergleich zum 31. Dezember 2018 reduzierte sich die Nettofinanzposition von 134 Mio. Schweizer Franken (Stand per 31. Dezember 2018) auf minus 50 Mio. Schweizer Franken (Stand per 30. Juni 2019).
Genf und Agno verkauft
Ruag verkaufte am 02. Juli 2019 die beiden auf Business Jets spezialisierten Standorte an den Flughäfen Genf-Cointrin und Lugano-Agno an Dassault Aviation, um sich auf die Märkte der Divisionen Space und Aerostructures zu konzentrieren. Der Verkauf von Ruag Business Aviation AG ist der erste Schritt bei der Neuausrichtung des Portfolios von Ruag. Auch arbeitet RUAG International an Lösungen, den anderen Geschäftsbereichen von MRO International sowie Ammotec und Cyber Security, eine erfolgreiche Zukunft bieten. Für das gesamte Jahr erwartet Ruag einen leicht höheren Umsatz gegenüber dem Vorjahr sowie ein bedingt durch die Entflechtungskosten deutlich tieferes operatives Ergebnis (EBIT).
09.01.2019: Bis Mitte 2022 wird Ruag acht Cougar-Transporthelikopter der Schweizer Luftwaffe auf den neuesten Stand der Technik bringen.
09.04.2019: Im Rahmen des IKT-Schlüsselprojekts (Informations- und Kommunikationstechnologie) Voice System der Armee (VSdA) kommt künftig die von Ruag MRO Schweiz eigens entwickelte Telefonielösung TTEL zum Einsatz.
06.05.2019: Ruag MRO International hat eine fabrikneue Dornier 228 an New Central Airservice (Japan) ausgeliefert.
17.06.2019: Der Bundesrat designiert Monica Duca Widmer zur Verwaltungsratspräsidentin der neuen BGRB Beteiligungsgesellschaft.
28.06.2019: Die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK hat bei der von Ruag angestossenen Überprüfung der effektiven Gewinnmarge keine Manipulationen bei den Buchungen festgestellt und bescheinigt Ruag vertragskonformes Verhalten.
Ruag-Kennzahlen im Überblick
In Mio. Schweizer Franken
1. Halbjahr 2019
1. Halbjahr 2018
Veränderung in %
Nettoumsatz
944
954
-1.0%
EBITDA (mit/ohne Entflechtungskosten)
55/63
81
-32.2%/-22.7%
EBIT (mit/ohne Entflechtungskosten)
19/27
41
-54.6%/-35.7%
Reingewinn
5
24
-81.6%
Cashflow aus Betriebstätigkeit
-153
-104
-47.5%
Free Cash Flow
-184
-137
-34.0%
Nettofinanzposition
-50
-61
+16.9%
Auftragseingang
923
1 030
-10.4%
Auftragsbestand
1 819
1 693
+7.4%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand
62
72
-13.8%
Personalbestand am 30.06 (Mitarbeitende, Lernende und Leiharbeitskräfte)
Airbus Helicopters unterbreitet Australien ein Ertüchtigungsprogramm für den Betrieb des Kampfhubschraubers Tiger bis übers Jahr 2040 hinaus.
Damit antwortet der Hersteller des Hubschraubers Tiger auf eine Anfrage für die Zukunftssicherung der bewaffneten Aufklärung. Formuliert ist dies in einem Request for Information (RFI) Projekt LAND4503 der Armed Reconnaissance Capability des Commonwealth of Australia (CoA). Airbus Helicopters baut den zweisitzigen Kampfhubschrauber Tiger und hat erste Einheiten 2004 an die Australische Armee geliefert. Von 22 Hubschraubern wurden 18 Tiger in Brisbane zusammengebaut und sind seit 15 Jahren um Einsatz.
Tiger etablierte Plattform in Australien
Airbus Helicopters macht nach eigenen Angaben der Armee in Down Under ein Angebot, mit dem es mehr als drei Mrd. Australische Dollar gegenüber dem in LAND4503 veranschlagten Budget spart. Der australische Tiger ist in der Einsatzzeit seit damals in die volle Betriebsfähigkeit gereift, wie Andrew Mathewson, Airbus Australia Pacific Managing Director, sagte. Dabei sei der Hubschrauber eine anpassbare Plattform und ein Schlüsselelement für die übergreifenden Hubschrauberdocks an Bord der Canberra Klasse.
Airbus beschäftigt vor Ort 260 Menschen, die den Support für den Tiger gewährleisten. Die Kosten für den Kampfhubschrauber um 30 Cent Pro Flugstunde gesenkt, und die Zuverlässigkeit liegt derzeit bei über 95 Prozent. Von den Weltweit 120.000 Flugstunden 181 ausgelieferter Einheiten des Tigers in Deutschland, Frankreich, Spanien und Australien entfallen 30.000 auf die australische Flotte, so Airbus Helicopters.
Die OHB SE will mehrere Änderungen an der Konzernstruktur vornehmen, um durch eine thematische Bündelung von Aktivitäten Synergieeffekte herbeizuführen.
Durch teils bereits begonnene neue Geschäftsfelder und Kooperationen soll ein besserer Marktzugang erreicht und durch verstärkte Konzentration der Aktivitäten von einzelnen Gesellschaften eine verbesserte Basis für weiteres Wachstum geschafft werden.
OHB stärkt Aktivitäten im Bereich Ground Segment
Die OHB System AG wird ab dem 01. September 2019 alle Anteile an ihrer bisherigen Schwestergesellschaft MT Mechatronics GmbH (MTM) mit Sitz in Mainz halten. Die Anteile befanden sich bisher zu 70 Prozent mittelbar im Eigentum der OHB SE und zu 30 Prozent mittelbar im Eigentum der Apollo Capital Partners GmbH. MTM ist ein spezialisierter Generalunternehmer für Entwicklung und Bau von optischen und Radioteleskopen für wissenschaftliche Anwendungen sowie von Antennen zur Satellitenkommunikation.
Auch die OHB System AG ist Anbieter von Leistungen im Raumfahrt-Bodensegment sowie von wissenschaftlichen Missionen, so dass diese Konzernaktivitäten künftig einerseits innerhalb der OHB System AG gebündelt werden. Andererseits kann die OHB System AG mit diesem Schritt ihre Aktivitäten im Bodensegment stärken und ihre Wertschöpfungskette in diesem Bereich vertiefen.
Betrieb von Satelliten als Serviceprovider
Die OHB Satellitenbetrieb GmbH hat vor kurzem ihren operativen Betrieb aufgenommen. Sie verfügt mittlerweile über 18 Mitarbeiter und hat am Standort Gelsdorf den Betrieb von vier Teil-Systemen der Erdbeobachtungssatelliten SAR-Lupe und Helios übernommen. Die Gesellschaft bereitet außerdem derzeit den Betrieb des Nachfolge-Systems SARah vor. Durch diese Aktivitäten ist sie optimal positioniert, um perspektivisch konzernweite Koordinierungsaktivitäten im Bereich des Betriebs von Satellitenkonstellationen zu übernehmen, weitere Projekte befinden sich in der Akquisitionsphase.
OHB stärkt Launch Services
Kürzlich hat die OHB SE alle Anteile an der Cosmos International Launch Services GmbH von der OHB System AG und der Volpaia Beteiligungs-GmbH übernommen. Die Gesellschaft wurde in OHB Cosmos International Launch Services GmbH umbenannt, die Geschäftsführung ist seit heute mit Dr. Lutz Bertling, auch Vorstand der OHB SE, und Prof. Indulis Kalnins, seit langem der technische Leiter der Cosmos, neu besetzt.
OHB Cosmos bietet weltweit Satellitenbetreibern und -Produzenten einen Zugang zum Weltall durch dedizierte Launches oder Mitfluggelegenheiten mit anderen Satelliten an. Der Service umfasst dabei auch vielfältige technische Dienstleistungen wie die Integration verschiedener Satelliten auf einem Launcher, Satelliten-Dispenser etc. Darüber hinaus bietet OHB Cosmos mit Partnerschaften innerhalb und außerhalb des OHB-Konzerns auch New Space-Satellitenmissionen mit extrem kurzen Realisierungszeiten an.
Mit der im vergangenen Jahr gegründeten und bereits operativen Gesellschaft Rocket Factory Augsburg GmbH (RFA) verfügt der OHB Konzern über eine eigene Initiative zur Entwicklung eines Mini-Launchers. Nach nunmehr einem Jahr Aufbauarbeit verfügt die Gesellschaft über 35 hochqualifizierte Mitarbeiter und verfolgt einen New Space-Ansatz mit dem Ziel, eine kostengünstige Rakete zu entwickeln, die gleichzeitig eine hohe Zuverlässigkeit besitzt. Erste Test von wesentlichen Subsystemen wurden bereits erfolgreich abgeschlossen.
Für die Vermarktung der Rakete kann die RFA auch auf die Ressourcen des OHB Konzerns zurückgreifen, der mit der Gesellschaft OHB Cosmos über ein hierauf spezialisiertes Unternehmen verfügt. Aufgrund der erwarteten steigenden Nachfrage nach dem Transport von kleinen Nutzlasten sind die zukünftigen Marktaussichten für einen Mini Launcher positiv, insbesondere da der OHB Konzern auch selber an mehreren Standorten solche kleinen Satelliten entwickelt und baut.
Markus Junginger neuer CIO – Wachstum bei IT-Service
Die neue operative Tochtergesellschaft OHB Infosys GmbH wird zukünftig die IT-Dienstleistungen für Konzerngesellschaften der OHB SE übernehmen, beginnend mit der OHB System AG und darauf aufbauend, für weitere Tochtergesellschaften. Geschäftsführer der Gesellschaft sind Dr. Lutz Bertling und Dr. Markus Junginger, der seit dem 01. Juli die Position des CIO bei der OHB SE innehat. Die OHB Digital Services GmbH, die bisher auch interne Services erbracht hat, fokussiert sich zukünftig mit einer klaren Wachstumsstrategie vollständig auf das Geschäft mit konzernfremden Unternehmen.
Das heutige Geschäft der OHB in diesen Bereichen wird durch die Konzernfirmen TeleConsult Austria GmbH (TCA), M2M Europe Network and Solutions GmbH (M2M) und OHB Logistic Solutions GmbH wahrgenommen. Nach dem Kauf der TCA zum 01. Januar 2019 wird diese nun als führende Gesellschaft in diesem Bereich ausgebaut. Sie firmiert ab September unter OHB Digital Solutions GmbH, Graz. Die M2M wird auf die umfirmierte Gesellschaft verschmolzen.
Am Paderborn-Lippstadt Airport stehen ab dem kommenden Frühjahr sieben Reisen nach Italien auf dem Programm. Die fünf bis achttägigen Reisen sind Bestandteil einer Partnerschaft zwischen DER SCHMIDT und dem Flughafen Paderborn-Lippstadt.
Die Reisen ab PAD finden im Zeitraum vom 25. März bis 24. Juni 2020 statt. Durchgeführt werden die Flüge im Vollcharter von der Fluggesellschaft Sundair, die dafür einen Airbus A320 mit 174 Sitzplätzen einsetzt. Ziele sind neben der ewigen Stadt Rom, der Golf von Sorrent und Apulien, Sardinien, Sizilien, Ischia und die Liparischen Inseln. Die Reisen können jeweils durch hinzubuchbare Ausflugspakete oder Führungen individualisiert werden.
Flugreisen ab Paderborn-Lippstadt mit Kompensation
In Zusammenarbeit mit der Schweizer Stiftung myclimate bietet DER SCHMIDT eine Kompensationsmöglichkeit des auf dem betreffenden Flug entstandenen CO2-Ausstoßes an. So kann der Gast auf Wunsch für nur 15 Euro klimaneutral reisen. Der Betrag fließt in vollem Umfang in ein Wiederaufforstungsprojekt in Nicaragua.
„Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer exklusiven Reiseangebote vom Paderborn-Lippstadt Airport. Die Verbindung aus kurzen Wegen am Heimathafen und persönlicher Betreuung durch unsere Reisebegleitung bereits am Airport ermöglicht es uns, hier ein ganz besonderes Reiseerlebnis zu Zielen anzubieten, die in der Region sonst nicht verfügbar sind“, sagt Philipp Cantauw, Geschäftsführer der Reisebüro Schmidt GmbH.
„Mit dem neuen DER SCHMIDT Flugprogramm sind ab kommendem Frühjahr beliebte Italienziele wieder direkt ab PAD erreichbar. Die attraktiven Zusatzflüge stellen eine Bereicherung unseres Flugangebots in den Mittelmeerraum dar, das sich in der Region großer Beliebtheit erfreut“, sagt Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH. Die Reisen können ab sofort in allen DER SCHMIDT Vertragsreisebüros, online sowie unter der kostenlostelefonisch 0800-3830038 gebucht werden.
„Die Blockade der Windenergie beenden – Klimaschutz ermöglichen!“ Mit diesem Offenen Brief haben sich Projektierer und Betreiber von Windenergieanlagen in der Region Hannover, Peine und Hildesheim an die Öffentlichkeit gewandt. Die Deutsche Flugsicherung DFS weist die darin erhobenen Vorwürfe zurück.
Windkraftanlagen müssen bestimmte Abstände von Sendeanlagen der Flugsicherung haben. Damit kommen sie in bestimmten Flächen nicht in Betracht. Die kritisierten Drehfunkfeuer sind als Navigationsanlagen von großer Bedeutung. Sie sind daher kein Hindernis, sondern wichtig für die Sicherheit im Luftraum.
Drehfunkfeuer und Windräder: Frage der Sicherheit
„Wir blockieren nicht die Energiewende – das Gegenteil ist der Fall: Wir unterstützen den Ausbau der Windenergie, wo immer es möglich ist. Innerhalb unserer Anlagenschutzbereiche wird keine Windenergieanlage (WEA) generell von uns abgelehnt“ kommentiert Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung (DFS), die Angriffe der Windbranche. „Jede Anfrage in diesen Gebieten wird im Genehmigungsverfahren von unseren Spezialisten in einer Einzelfallbetrachtung beurteilt, ob eine Baumaßnahme die Flugsicherheit beeinträchtigt und damit möglicherweise unzulässig ist.“ Entscheidend dabei ist der Einfluss der Windräder auf die Zuverlässigkeit des abgestrahlten Signals der Navigationsanlage. Werden Signale durch die Windräder über ein erlaubtes Maß hinaus abgelenkt und verfälscht, sind sie ungenau und damit nicht mehr sicher nutzbar.
Nicht nachvollziehbar ist die Kritik der Windbranche, dass die Ablehnungspraxis der DFS zur generellen Verhinderung von Windenergieprojekten im 15-km-Umkreis von Drehfunk-Navigationsanlagen führt. Richtig ist: Mit dem Ausbau der Windenergie auf nunmehr knapp 30.000 Windenergieanlagen in Deutschland erhöht sich auch zunehmend die Anzahl dieser Anlagen innerhalb der Schutzbereiche von Radar- und Navigationsanlagen. Aktuell stehen insgesamt rund 2.100 Windräder in Anlagenschutzbereichen von Drehfunkfeuern der DFS, d.h. innerhalb des 15 km Radius.
In der Region Hannover ist die Anzahl der Windkraftanlagen an vielen Standorten bereits so hoch, dass die zulässigen Grenzwerte erreicht sind. Allein im Schutzbereich des für den An- und Abflug auf den Flughafen Hannover genutzten Drehfunkfeuers „Leine/ Sarstedt“ stehen knapp 115 Windräder. Zum Vergleich: Im gesamten Gebiet der Schweiz stehen circa 40 Windräder. Auch wegen dieser Verdichtung muss die DFS zusätzliche WEA im Anlagenschutzbereich immer öfter ablehnen, wenn dies die vorgeschriebene Genauigkeit der Flugsicherungsanlagen gefährdet.
Drehfunk keinesfalls überholte Technik
Haltlos ist laut DFS ebenso der Vorwurf der Windenergiebranche, es handle sich bei den bodengestützten Navigationssystemen der DFS um eine veraltete Technologie. Obwohl bereits viele Flugzeuge satellitengestützt navigieren, werden die bodengestützten Navigationsanlagen weiterhin benötigt. Viele Flugzeuge navigieren heute noch auf Basis der terrestrischen Navigationsanlagen und eine Verpflichtung für die Nutzung der Satellitennavigation gibt es noch nicht. Darüber hinaus muss die DFS auf unbestimmte Zeit bodengestützte Navigationsanlagen vorhalten, um ein Ersatzsystem für den Fall eines Ausfalls des Satellitensystems (GPS) sicherzustellen. Auch in den Betriebshandbüchern von Verkehrsflugzeugen werden Drehfunkfeuer explizit als Bestandteil der Navigationsarchitektur aufgeführt. Sie seien wichtig, „um die Genauigkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Kontinuität der Flugzeugposition zu ergänzen“.
Bei der Größe der Anlagenschutzbereiche folgt die DFS den Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO. Dieser erlaubt die Größe des Anlagenschutzbereichs an die vorhandene Störbeeinflussung – z.B. durch bereits bestehenden WEA – anzupassen. Aufgrund dessen hat die DFS diesen Anlagenschutzbereich für die Mehrzahl ihrer Drehfunkfeuer auf 15 km festgelegt. Für die Begutachtung einer WEA verwendet die DFS eine mathematische Methode, deren Gültigkeit im Jahr 2016 in letzter Instanz vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigt wurde.
Wachsender Flugverkehr verschärft Notwendigkeit
Die erforderliche Genauigkeit für die Signale von Radar- und Navigationsanlagen sind ebenfalls in den Standards und Empfehlungen der ICAO festgelegt. Die Genauigkeit erhält eine immer größere Bedeutung, da der Luftraum über Deutschland so voll wie nie ist. Für dieses Jahr wird mit einem Flugaufkommen von rund 3,5 Millionen ein neuer Rekord erwartet.
„Zugeständnisse für die Windenergiebranche zu Lasten der Sicherheit kommen für uns nicht in Frage. Wir haben einen gesetzlichen Auftrag, den Flugverkehr sicher durch den deutschen Luftraum zu führen. Wir müssen sicherstellen, dass Fluglotsen auf zuverlässige Radarinformationen zugreifen und Piloten bei der Navigation ihre vorgeschriebenen Flugpfade einhalten können“, fasst Prof. Klaus-Dieter Scheurle die Situation zusammen.
United Airlines lässt die Meilen seines Bonusprogrammes MileagePlus nicht mehr verfallen. Ab sofort gilt diese Regelung, wie die große US-Airline mitteilte.
In MileagePlus können Passagiere damit ihre Meilen lebenslang ansammeln und in Vorteile umwandeln. Zudem gibt es in dem Vielfligerprogramm immer wieder auch neue Kooperationen. Benefits können dabei ab 1.000 gesammelter Meilen eingelöst werden. United hat zudem kürzlich einige Bordservices erweitert wie Snacks, Amenity Kits als Sonderedition für ihre Passagiere sowie freies DirectV für jederman auf 211 ihrer Flugzeuge.
Für die Flotte der NH90 der Bundeswehr wird Airbus Helicopters als Hauptauftragnehmer gemeinsam mit den Elbe Flugzeugwerken in Dresden die Instandhaltung übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde jetzt zwischen Airbus und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr unterzeichnet.
Das Heer verfügt derzeit über 74 NH90 TTH, 2021 werden alle 82 Hubschrauber ausgeliefert sein. Im Oktober 2019 beginnt die Auslieferung der 18 Hubschrauber der Marine, die ebenfalls über den Vertrag instandgehalten werden sollen. Der NH90 des Heeres wird als taktischer Transporthubschrauber (TTH), der NH90 der Marine als maritimer Transporthubschrauber („Naval Transport Helicopter“ – NTH Sea Lion) eingesetzt.
Dresden zweites Standbein für Versorgung der NH90
Die Elbe Flugzeugwerke GmbH (EFW) vereint vielfältige Luftfahrt- und Technologieaktivitäten unter einem Dach: die Entwicklung und Herstellung von Leichtbaukomponenten für Flugzeugstrukturen und Interieur für alle Airbus-Modelle, die Umrüstung von Passagierflugzeugen in Frachtflugzeuge, Wartung und Reparaturleistungen für Flugzeuge der gesamten Airbus-Familie sowie Engineering-Dienstleistungen rund um Zertifizierung und Zulassung von Luftfahrtprodukten. Die zu einem Paketpreis zu erbringenden Leistungen teilen sich auf in planbare Instandhaltung, bis hin zur 1.200-Flugstunden-Inspektion, und bedarfsabhängige Reparaturmaßnahmen. Die Arbeiten beginnen bei Airbus Helicopters in Donauwörth im ersten Quartal 2020 und in Dresden bei den Elbe Flugzeugwerken im Frühjahr 2021.
Mit Dresden bei einem Unterauftragnehmer stehen der Bundeswehr neben Donauwörth ein zweites großes Industrie-Zentrum und somit stark erweiterte Kapazitäten für die Instandhaltung ihrer Hubschrauber zur Verfügung. Die Elbe Flugzeugwerke beschäftigen derzeit rund 1.500 Mitarbeiter und hatten 2018 einen Umsatz von knapp 300 Mio. Euro. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren.
„Gemeinsam sind Airbus Helicopters und die Elbe Flugzeugwerke gut aufgestellt, um den wachsenden Zulauf von NH90 Hubschraubern zu bewältigen“, sagte Wolfgang Schoder, Executive Vice President für leichte Hubschrauber und Regierungsprogramme von Airbus Helicopters. „Mit den Elbe Flugzeugwerken werden wir einen erfahrenen und international renommierten Champion für Wartung und Umrüstung langfristig in das NH90-Programm einbinden.“
Konzept von anderen Nationen gelernt
Andreas Sperl, Geschäftsführer der Elbe Flugzeugwerke, sagte: „Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung in der Flugzeugwartung, und mit Unterstützung durch Airbus Helicopters werden wir ein zuverlässiger Partner für die Instandhaltung von NH90-Hubschraubern der Bundeswehr sein. Damit eröffnet sich uns ein neues, sehr anspruchsvolles und vielversprechendes Geschäftsfeld.“ Das von den beiden Partnern angebotene System basiert auf einem neuen Konzept, das bei anderen Nationen bereits erfolgreich umgesetzt wurde und zu einer signifikanten Reduzierung der Durchlaufzeiten geführt hat.
Das Abdocken von SpaceX18 von der Internationalen Raumstation ISS erfolgte um 16:59 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit, die Landung der Kapsel im Pazifik rund 480 Kilometer südwestlich von Los Angeles und Bergung der Fracht um 22:21 Uhr MESZ.
CIMON – KI Astronaut aus Deutschland
CIMON kann sehen, hören, verstehen und sprechen. Er ist ein in Deutschland entwickeltes und gebautes Technologie-Experiment zur Unterstützung und Effizienz-Steigerung der Arbeit eines Astronauten. CIMON kann Informationen, Anleitungen zu wissenschaftlichen Experimenten und Reparaturen darstellen und erklären. Ein Vorteil ist, dass der Astronaut beide Hände frei hat durch den sprachgesteuerten Zugriff auf Dokumente und Medien. Weitere Anwendungen sind etwa die Nutzung als mobile Kamera zur Einsparung von Crew-Zeit der Astronauten. Vor allem Routineaufgaben könnten durch CIMON erledigt werden, wie etwa das Dokumentieren von Experimenten, Suche nach Objekten und Inventarisierung.
Kernstück der KI für das Verständnis von Sprache ist die IBM Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud. Selbstständiges Lernen von CIMON wurde ausgeschlossen, er muss aktiv durch einen Menschen trainiert werden. Die KI zur autonomen Navigation stammt von Airbus und dient der Bewegungsplanung und Objekterkennung. Durch zwölf interne Rotoren kann sich CIMON frei in alle Raumrichtungen bewegen und rotieren. Somit kann er sich dem Astronauten zuwenden, wenn er angesprochen wird, Kopfnicken, Kopfschütteln und räumlich selbstständig oder auf Kommando folgen.
Seine beiden Augen zur Orientierung sind eine Stereo-Kamera, eine hochauflösende Kamera zur Gesichtserkennung und zusätzlich zwei weitere seitliche Kameras für Fotos und Videodokumentation. Ultraschall-Sensoren messen Abstände zur Kollisions-Erkennung. Seine Ohren sind acht Mikrofone zur Richtungserkennung plus ein Richt-Mikrofon für eine gute Spracherkennung.
„Wir erwarten den ersten CIMON Ende Oktober zurück in Deutschland“, berichtet Dr. Christian Karrasch, CIMON-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement, und blickt auf die vergangenen Monate zurück: „CIMON ist ein Technologie-Experiment, das unsere Erwartungen voll erfüllt hat. Bei seiner Premiere im All – einem 90-minütigen Einsatz mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf der ISS im November 2018 – hat er gezeigt, dass er unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit gut funktioniert und erfolgreich mit Astronauten interagieren kann. Wir freuen uns immer noch sehr über den bis heute einzigen Einsatz einer künstlichen Intelligenz auf der Raumstation und arbeiten seit mehreren Monaten an einem verbesserten Nachfolgemodell. Mit dem ersten CIMON konnten wir den Grundstein für soziale Assistenzsysteme im All legen, die Astronauten bei Aufgaben unterstützen und irgendwann vielleicht auch entlasten können.“
Bau des CIMON von Bremen bis Friedrichshafen
Der zweite CIMON wird – wie der Vorgänger – im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) von Airbus in Friedrichshafen und Bremen gebaut. Airbus in Friedrichshafen hat die neue CIMON-Hardware zusammengesetzt und getestet. Bei Airbus in Bremen wird an der Verbesserung der Software für Flugsteuerung und Lageregelung gearbeitet. IBM implementiert neue Funktionen der KI. Till Eisenberg, CIMON-Projektleiter bei Airbus: „Insgesamt gibt es mehrere Upgrades wie bessere Mikrofone, einen robusteren Computer, eine verbesserte Flug- und Lageregelung, neue Software-Features für die Konversation, zum Beispiel bei der Spracherkennung, dem Gesprächsverlauf und der Intention.“
Der zweite CIMON bei Tests im Columbus-Mockup: Testeten CIMON Nr. 2 im Columbus-Mockup des Europäischen Astronautenzentrums in Köln auf Herz und Nieren (von links): DLR-Projektleiter Christian Karrasch, Airbus-Projektmitarbeiter und Bernd Rattenbacher vom Nutzerunterstützungszentrum BIOTESC an der Universität Luzern.
Matthias Biniok, Projektleiter bei IBM, ergänzt: „Mit CIMON haben wir einen einzigartigen Anwendungsfall in einer extremen Arbeitsumgebung. Und wir haben gesehen, dass wir durch den Einsatz einer KI – in unserem Fall IBM Watson – die Arbeit von Astronauten unterstützen können. Bei der Weiterentwicklung von CIMON geht es für uns vor allem um ein noch besseres Sprachverständnis im Kontext und um linguistische Emotionsanalyse.“
Persönlichkeitsrechte betroffen
Ethische Fragestellungen beim zukünftigen Einsatz von CIMON werden durch Mediziner der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München beleuchtet und evaluiert. Durch die Interaktion zwischen Mensch und Maschine werden Persönlichkeitsrechte berührt, da Bild und Tonmaterial vom Astronauten durch CIMON aufgenommen, verarbeitet und interpretiert werden. Einerseits sind hohe technische Standards im Bereich der Datensicherheit notwendig, andererseits ist bei der Arbeit im Team zwischen Mensch und Maschine das Vertrauen in ein solches System wichtig.
Konkret bedeutet dies: was darf CIMON tun, wissen und sagen. „Auch der neue CIMON hat einen eingebauten Schalter, mit dem der Datenstrom aller Kameras und Mikrofone von der ISS aus unterbrochen werden kann. So hat der Astronaut jederzeit die Kontrolle über CIMON, dies war uns besonders wichtig“, betont LMU-Wissenschaftlerin Dr. Judith Buchheim.
Das DLR Raumfahrtmanagement, dass die deutschen Beiträge zur Europäischen Weltraumorganisation ESA steuert, arbeitet parallel mit der ESA daran, den neuen CIMON im Dezember 2019 auf die ISS zu bringen und Crew-Zeit mit Astronauten zu erhalten.
Der erste CIMON war als Technologie-Experiment am 02. Juli 2018 auf der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Am 15. November 2018 hatte der robotische Assistent mit dem smarten „Gesicht“ seinen weltweit beachteten Einsatz: 90 Minuten lang „arbeitete“ er erfolgreich mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst zusammen. CIMON stellte seine Basisfunktionen unter Beweis – seine Flugeigenschaften in Schwerelosigkeit mit autonomer Navigation durch mehrere Drehungen und Bewegungen in alle Richtungen, er suchte und erkannte zum Beispiel das Gesicht von Alexander Gerst und nahm Augenkontakt auf, sprach mit ihm, zeigte auf seinem „Gesicht“, einem Display in der Mitte des kugelförmigen Körpers, die Anleitung für ein Experiment und spielte Musik ab. Er nahm mit seinen Kameras ein Video und ein Foto von Alexander Gerst auf.
CIMON und Alexander Gerst: Am 15. November 2018 war CIMON, ein in Deutschland entwickeltes und gebautes Technologie-Experiment, zum ersten Mal an Bord der Internationalen Raumstation im Einsatz. Der interaktive, mobile und mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattete Astronauten-Assistent ist Teil der aktuellen horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst.
Das Projekt CIMON hat 2018 den „Popular Science Award“ in der Kategorie „Best of What‘s New in 2018“ im Bereich Luft- und Raumfahrt in den USA gewonnen. Airbus wurde zudem mit dem „Deutschen Innovationspreis 2019“ in der Kategorie Großunternehmen (#dip19) ausgezeichnet.
Eurowings streicht die Strecke zwischen Berlin-Tegel (TXL) und dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) zu Beginn des Winterflugplans 2019/20, und damit ab 27. Oktober, aus dem Flugplan.
Die Baden-Airpark GmbH bedauert diese Entscheidung von Eurowings sehr, gleichwohl diese aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar ist. Die Nachfrage nach den Flügen zwischen dem FKB und Berlin reichte – trotz gemeinsamer umfangreicher Maßnahmen seitens Eurowings und des FKB sowohl in der Region als auch in Berlin – nicht aus, um eine wirtschaftlich tragbare Auslastung des Fluggerätes mit seinen 138 Plätzen zu generieren.
Der Baden Airpark tritt jetzt in Kontakt mit Airlines, die kleinere Flugzeuge einem Sitzplatzangebot zwischen 50 bis 70 Plätzen betreiben, um einen Ersatz für die eingestellte Berlin-Verbindung zu finden und eventuell weitere innerdeutsche Strecken wieder beleben zu können.
ExoMars Rover „Rosalind Franklin“ ist Europas erster planetarischer Rover. Er soll auf dem Mars nach Spuren von vergangenem oder gegenwärtigem Leben suchen.
Der am Airbus-Standort Stevenage montierte Rover für ExoMars ist mit einem zwei Meter langen Bohrer versehen, der unterhalb der Oberfläche Proben entnehmen kann, die dort vor starker Umgebungsstrahlung geschützt waren. ExoMars ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation in Zusammenarbeit mit der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos unter Beteiligung der NASA.
ExoMars: Ein Produkt von High-Tech-Unternehmen
Bei der Mission im Jahr 2020 trägt Thales Alenia Space in Italien die Hauptverantwortung für die Konstruktion, Entwicklung und Überprüfung des gesamten Systems. Dazu gehören auch die Entwicklung der Trägermodulnavigation, des Leit- und des EDL/GNC-Systems, das Rover-System, einschließlich der Analytical Laboratory Drawer (ALD), sowie die Bereitstellung grundlegender Bestandteile des Landemoduls (DM), inklusive des Radarhöhenmessers. Zur Entwicklung des Landemoduls (DM) Kasatschok unterhält Thales Alenia Space in Italien zusätzlich eine enge technische Partnerschaft mit Lawotschkin (RUS) unter europäischer Beteiligung.
OHB ist für die Entwicklung des Trägermoduls (CM) und einiger ALD-Teilsysteme (SPDS-Mechanismen, Struktur und Kabelbäume) verantwortlich. Der Rover selbst wird von Airbus Defence and Space in Großbritannien bereitgestellt. Leonardo entwickelt den Bohrer des ExoMars, der bis zu zwei Meter in den Marsuntergrund vorstoßen kann, sowie die Steuereinheiten und Software für die Bohr- und ALD-Mechanismen. ALTEC – Aerospace Logistics Technology Engineering, ein Unternehmen von Thales Alenia Space in Italien (63,75 Prozent) und der italienischen Raumfahrtagentur ASI (36,25 Prozent) – ist zudem für die Konstruktion, Entwicklung und Wartung des ROCC (Rover Operation Control Center) sowie für die Steuerung des Rovers auf der Marsoberfläche verantwortlich.
Mars wird immer molekular untersucht
Der Rover führt neun Instrumente mit sich, mit deren Hilfe Forscher den Mars Schritt für Schritt erkunden sollen. Ausgehend von ersten Übersichtsuntersuchungen werden die Studien nach und nach in den Submillimeter-Bereich verfeinert bis hin zu molekularen Auswertungen organischen Materials. Der ExoMars Rover ist mit einem von Airbus entwickelten autonomen Navigationssystem ausgestattet. Dadurch kann er wesentlich schneller zwischen verschiedenen Forschungsstandpunkten manövrieren als per Fernsteuerung von der Erde aus.
ExoMars Rover „Rosalind Franklin“
Rosalind Franklin wird gerade in Stevenage in einem speziellen Schutzcontainer für die Reise installiert und anschließend nach Toulouse gebracht, wo die abschließenden Vorbereitungstests stattfinden. Der Rover soll den Airbus-Standort in Großbritannien verlassen. Der Start des Rovers zum Roten Planeten ist für Juli 2020 geplant.
El Al, die israelische Fluggesellschaft, fliegt ab 01. Juni des nächsten Jahres dreimal pro Woche von der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt nach Tel Aviv. Die zweitgrößte Stadt Israels ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes.
„Wir begrüßen die El Al herzlich in Düsseldorf. Die neue Verbindung fördert nicht nur den kulturellen und touristischen Austausch zwischen Israel und Deutschland, sondern sie verbessert auch die zahlreichen bestehenden Wirtschaftsverbindungen zwischen den Unternehmen beider Länder“, betont Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports.
Nonstop-Flüge per B737 nach Tel Aviv
„Wir arbeiten kontinuierlich daran, unser Streckennetz auszubauen. Um sowohl unseren Geschäftskunden als auch für den ausgehenden israelischen Verkehr ein attraktives Ziel zu bieten und gleichzeitig den eingehenden Verkehr nach Israel zu stärken, werden wir ab Sommer 2020 Nonstop-Flüge nach Düsseldorf anbieten“, sagt Michael Strassburger, EL AL Vice President Commercial and Industry Affairs.
„Düsseldorf ist eine der großen Städte Deutschlands und eine wichtige Finanzmetropole des Landes. Inmitten der Rhein-Ruhr-Region und angrenzend an Holland und Belgien ist Düsseldorf zudem ein guter Ausgangspunkt für Reisen und zusätzliche Routen in der Region.“ Der Flug nach Tel Aviv zum Ben-Gurion-Flughafen, dem größten israelischen Airport, startet in Düsseldorf immer montags, mittwochs und freitags. Eingesetzt werden sollen die Flugzeugtypen Boeing B737-800 beziehungsweise B737-900 jeweils in einer Zweiklassen-Konfiguration.
Geschichte und Moderne
Tel Aviv ist eine Weltstadt: jung, modern und voller Leben. Die pulsierende Metropole am Mittelmeer ist – vor allem wegen des historischen Stadtteils Jaffa – ein attraktives Reiseziel. Teile der im Bauhausstil gestalteten „weißen Stadt“ sind Weltkulturerbe der Unesco. Darüber hinaus ist Tel Aviv auch noch ein beliebter Ausgangspunkt, die ganze Vielfalt des „Heiligen Landes“ zu entdecken. Mehr als 2.000 Israelis leben in NRW.
Insgesamt 28 Partnerschaften bestehen zwischen Städten der beiden Regionen. Es gibt die zweitgrößte israelische Community im bevölkerungsreichsten Bundesland in ganz Deutschland. Darüber hinaus ist Israel ein bedeutender Handelspartner der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Enge Beziehungen zwischen israelischen und deutschen Unternehmen bestehen vor allem in den Branchen chemischer Erzeugnisse, Elektrotechnik sowie Datenverarbeitung.
Am Samstag, 31. August, werden durch die Deutsche Flugsicherung Messungen am Instrumentenlandesystem der großen Start- und Landebahn durchgeführt.
Für die Mess-Arbeiten mit Hilfe eines Hubmastes wird die Piste am Köln Bonn Airport für einen Zeitraum von etwa fünf Stunden gesperrt (09:00 bis 14:00 Uhr). Der Flugbetrieb wird in dieser Zeit über die Querwindbahn abgewickelt.
Airbus Helicopters hat kürzlich den zweiten Prototypen der H145 mit Fünfblattrotor abheben lassen. Der Jungfernflug fand Anfang August beim Sitz von Airbus Helicopters in Donauwörth statt, wie das Unternehmen nun mitteilte.
Mit dem Hubschrauber sollen weitere Testflüge für das Zulassungsverfahren zum Fünfblattrotor bei der EASA durchgeführt werden. Dieses soll bis Anfang nächsten Jahres abgeschlossen werden. Der erste Prototyp der H145 mit fünf Rotorblättern bestreitet zur Zeit noch eine Testkampagne für große Höhen, und fliegt dazu in Südamerika.
H145: Testflüge für Zulassung durch EASA
Der zweite Hubschrauber soll hauptsächlich für Tests mit dem Autopiloten, Leistungsmessung und Validierung der Struktur genutzt werden. Die neue H145 war auf der Heli-Expo in Atlanta der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Sie kann 150 kg mehr an Nutzlast aufnehmen und auch eine verbesserte Kabinenausstattung mitbringen.
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