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Münchner AeroGround am Flughafen Hamburg lizenziert

Die AeroGround Flughafen München GmbH, das für Flugzeug-und Gepäckabfertigung zuständige Tochterunternehmen der Flughafen München GmbH (FMG), hat den Zuschlag für eine der beiden Lizenzen zur Erbringung von Bodenabfertigungsdiensten am Flughafen Hamburg erhalten. Damit kann AeroGround dort ab August vorfeldseitige Bodenverkehrsdienstleistungen anbieten. Die Lizenz hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

Christian Stoschek, Geschäftsführer der AeroGround: „Wir freuen uns sehr über die Zulassung am Flughafen Hamburg und sehen darin auch eine Bestätigung unserer Arbeit an den anderen Standorten der AeroGround in München und Berlin. Die Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit auf den Flughafen Hamburg ist ein wichtiger Schritt, um die AeroGround als einen der führenden Ground Handling-Anbieter im deutschsprachigen Raum zu positionieren.“

Lufthansa City Center bietet Upgrade zum Fixpreis

LCC bündelt mit seinen Systemen Lucy und Bridge-IT Angebote von Dienstleistern für Reisebüropartner an einem digitalen Standort.

Ab sofort bietet Lufthansa City Center (LCC) seinen Kunden ein Upgrade in eine höhere Reiseklasse zum Fixpreis über die Vertriebsplattformen Lucy und Bridge-IT an. LCC ist damit die erste Travel Management Company (TMC), die diese Buchungsfunktion einbindet. Möglich macht dies die Anbindung von LCC an die Lufthansa Group Netzwerk Airlines’ Direct NDC API und das NDC Partner Program. Das Programm umfasst die NDC Smart Offer, die wettbewerbsfähigsten Tarife der Lufthansa-Fluggesellschaften sowie Zusatzleistungen wie WiFi/Lounge Voucher.

Flugbuchung mit mehr Komfort

Die LCC-Plattformen Lucy und Bridge-IT binden neben NDC-Angeboten auch sämtliche GDS-Inhalte ein. Beide Plattformen eignen sich insbesondere für Unternehmenskunden, die Zugang zur Lufthansa Group Airlines’ Direct NDC API wünschen und bieten ein integriertes, anspruchsvolles Corporate Booking Tool. LCC und die Netzwerk-Fluggesellschaften der Lufthansa Group bieten Kunden damit ein besseres Buchungserlebnis im Geschäftsreisesegment, das durch die neueste IATA NDC@Scale Zertifizierung unterstützt wird.

Tina Roos, Senior Director Front & Mid Office Technology Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH, und Jens Schuster, Senior Director Franchising & New Distribution Technologies Lufthansa City Center International, betonen: „Die LCC-Zentrale stellt sicher, dass alle unsere Mitglieder die Umstellung auf das TMC-Geschäftsmodell von morgen meistern… Lucy und Bridge-IT als eigenständige End-to-End-Vertriebsplattformen sind unsere technologischen Lösungen, um dies zu erreichen. Nachdem wir im dritten Quartal 2018 live gegangen sind, freuen wir uns, wesentliche Produktivitätssteigerungen bei den Agenturen zu beobachten, die eine hohe Akzeptanz unserer Plattformen erreicht haben.“

Umsetzung über NDC Standards

„Sowohl LCC als auch die Lufthansa Group Netzwerk Airlines setzen sich für innovative Reisedienstleistungen ein. Unser Ziel ist es, unseren Kunden und Partnern die gewünschten Leistungen über diejenigen Vertriebskanäle zu bieten, die sie bevorzugen. Dies geschieht am besten mithilfe des NDC Standards. Deshalb freue ich mich, dass wir gemeinsam mit Lufthansa City Center weitere Leistungen über die NDC Kanäle anbieten können. Bis zum Ende des Jahres 2020 möchten wir mindestens 20 Prozent unseres Direktvertriebs über unsere Direct NDC API abwickeln“, sagt Jürgen Siebenrock, Vice President Sales Home Markets & Global Key Account Management, Lufthansa Group Netzwerk Airlines.

Lilium Jet schließt Testphase ab

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Lilium, das Flugzeug-Start-up aus dem bayrischen Wessling, hat jetzt neue Bilder vom letzten Testflug ihres Senkrechtstarters veröffentlicht.

Elektro-Flugzeug in Schräglage

Das elektrisch betriebene, futuristische Flugzeug flog eine 8, und legte sich dazu bis zu 30 Grad in Schräglage. Dabei startete und landete es senkrecht und beschleunigte dabei auf über 30 Knoten. Die Linkskurve war bei diesem Testflug, der Anfang Oktober durchgeführt wurde, der eigentliche Zweck. Dabei wurden die 20° AoB (Angle of Bank) für eine 90°-Wende eingeleitet. Darauf folgte ein AoB von 30° für den Rest der Kurve.

Senkrechtstarter Lilium bald im Gleitflug

Für das Steigen und Landen wurde dabei eine Steigrate von 300 ft pro Minute und eine Fluggeschwindigkeit von 35 Knoten erreicht. Laut Lilium hat der VTOL-Jet damit alle Ziele im Test erreicht. Seit dem wurden mit dem Lilium bereits höhere Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht. Die erste Phase von Tests konnte somit schon abgeschlossen werden.

Flügelgestützter Flug

Im nächsten Abschnitt geht es dann zum flügelgestützten Flug. Dabei werden die Klappen bis auf 0° eingefahren. Eine Phase, die besonders anspruchsvoll ist, da sie einen Übergang des Luftstromes vom Abfallen und Anliegen an die Steuerflächen bedeutet, wie die bayrischen Pioniere mitteilen.

Airways Aviation vergrößert Diamond-Flotte mit ESMA

Die Airways Aviation Group ist eine der größten privaten Flugschulen mit breit aufgestelltem Portfolio, und hat nun in Frankreich die Trainingsanstalt ESMA übernommen. Damit wächst die Flotte an Diamond-Flugzeugen bei der Flugschule weiter an.

Airways Aviation betreibt sieben Akademien in Frankreich, Spanien, dem Vereinigten Königreich, Montenegro und drei in Australien. Dort fanden schon 8.000 Piloten für Airlines, 12.000 Kabinenmitarbeiter, 3.000 Maintenance-Spezialisten und 10.000 Lehrlinge fürs Ground Handling ihre Ausbildung.

Schulungsflugzeuge von Diamond

Die Airways Aviation Group besitzt und betreibt auch die größte Flotte an Schulungsflugzeugen von Diamond in Europa, den DA40 und DA42. Auch weltweit ist es eine der größten Diamond-Flotten, die jährlich über 45.000 Flugstunden im Jahr leisten.

Luftfahrtwachstum hält an

Das Wachstum bei Rekrutierung in der Luftfahrtindustrie ist so groß wie noch nie, und das gilt auch für den Bedarf an Berufspiloten. Die ein- und zweimotorigen Flugzeuge eignen sich gut für die Ausbildung von Piloten, zumal die österreichischen Flugzeugbauer mit chinesischem Eigner auch mit Ausbildungstechnik aufwarten. Laut Romy Hawatt, dem Gründer und Executive Chairman der Airways Aviation Group, sind die Flugzeuge daher ideal fürs Pilotentraining.

Condor mit Business Class auf Kurz- und Mittelstrecke

Condor führt zum Beginn des Sommerflugplans 2020 eine Business-Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen ein. Der Ferienflieger vereinheitlicht damit die Beförderungsklassen im eigenen Portfolio und ergänzt sein Angebot um ein exklusives Reiseerlebnis.

In der Business Class von Condor gibt es Lounge-Zugang vor Flug, einen freien Mittelsitz in den vorderen Reihen des Flugzeugs, kostenfreie Getränke und Menüoptionen, zusätzliches Hand- und Aufgabegepäck, kostenfreies Sportgepäck und viele weitere Vorzüge für den Passagier. Parallel erweitert Deutschlands beliebtester Ferienflieger die Tarifoptionen in der Economy Class: „Economy Best“ bietet unter anderem mehr Hand- und Aufgabegepäck sowie eine kostenfreie Sitzplatzreservierung. Der neue Tarif ergänzt den klassischen Economy Class-Tarif und der „Economy Light“-Tarif, in dem Gäste besonders günstig nur mit Handgepäck reisen.

Business Class geht aus Premium

Bislang als Premium Class buchbar, vereinheitlicht der neue Name Business Class die Produktbezeichnungen innerhalb des Condor-Portfolios und bietet neue und zusätzliche Vorzüge. Durch den freien Mittelsitz genießen Gäste besonders viel Bewegungsfreiheit.

Inklusiv-Leistungen in der Business Class

  • Lounge-Zugang (nach Verfügbarkeit am Flughafen)
  • Freier Mittelsitz
  • kostenfreie Sitzplatzreservierung
  • 16 Kilogramm Handgepäck (zwei Gepäckstücke)
  • 30 Kilogramm Aufgabegepäck
  • Taste the World-Gericht mit Hauptspeise und Dessert
  • kostenfreie alkoholische und nicht-alkoholische Getränke
  • ein Sportgepäck bis 30 Kilogramm
  • separater Check-in, Security Fast Lane, Priority Boarding, Priority Gepäckausgabe
  • kostenfreier Vorabend Check-in in Deutschland
  • Zeitschriften
  • 750 Miles & More Meilen

Eine Economy Class mit drei Tarifoptionen

An Bord der Condor Kurz- und Mittelstreckenflüge können Reisende der Economy Class ab sofort zwischen drei verschiedenen Tarifen wählen: Neben den bereits bekannten Tarifen „Economy Classic“ und „Economy Light“ steht künftig auch die neue Tarifoption „Economy Best“ zur Auswahl. Diese beinhaltet, neben zusätzlichem Aufgabe- und Handgepäck, ein kostenloses Sandwich mit Wasser und Kaffee oder Tee an Bord.

Außerdem ist das Condor Priority Package im Tarif inbegriffen, durch das Gäste zuerst an einem separaten Priority Schalter einchecken und als erste boarden können. Am Zielort erhalten Sie also ihr Gepäck vor allen anderen Gästen und können so besonders entspannt in den Urlaub starten. Zu allen Economy-Tarifen kann eine Flex-Option für flexibles Umbuchen hinzugebucht werden.

Übersicht der Economy-Tarife auf der Kurz- und Mittelstrecke

Economy Light

  • Handtasche
  • 25 Miles & More Meilen

Economy Class

  • Acht Kilogramm Handgepäck
  • 20 Kilogramm Aufgabegepäck
  • 125 Miles & More Meilen

Neue Economy Best

  • Zehn Kilogramm Handgepäck
  • 25 Kilogramm Aufgabegepäck
  • Sandwich
  • Wasser, Kaffee, Tee
  • Sitzplatzreservierung
  • Separater Check-in, Fast Lane, Priority Boarding, Priority Gepäckausgabe
  • kostenfreier Vorabend Check-in in Deutschland
  • 250 Miles & More Meilen

„Mit der Business Class und den Tarifoptionen in der Economy Class bieten wir für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das richtige Produkt. Wir kommen dem Wunsch unserer Kunden nach mehr Individualität nach und bieten ihnen die Möglichkeit, sich auf ihrem Flug in den Urlaub oder wieder nach Hause ganz nach ihren persönlichen Bedürfnissen wohlzufühlen“, so Ralf Teckentrup, Geschäftsführer von Condor. „Condor steht seit 64 Jahren für Tradition und Qualität – durch unseren Service und unser Produkt werden wir diesem Qualitätsversprechen auch weiterhin gerecht.“

Langstreckenflüge wie gewohnt

Auf Langstreckenflügen bietet der Ferienflieger auch weiterhin die Auswahl zwischen den drei bekannten Beförderungsklassen: Business Class, Premium Class und Economy Class. Business Class-Gäste entspannen auf vollautomatischen Liegesitzen, nutzen umfangreiches Premium Entertainment auf einem persönlichen 15-Zoll-Monitor und genießen ein Drei-Gänge-Gourmet Menü.

Die Premium Class bietet deutlich mehr Beinfreiheit und eine stärkere Neigung der Rückenlehne sowie weitere Vorzüge wie Premium Entertainment, kostenfreie alkoholische und alkoholfreie Getränke und ein Premium Menü. In der Economy Class erwartet Gäste ein persönlicher Bildschirm, ergonomische Sitze und kostenfreie heiße und kalte Mahlzeiten sowie eine große Getränkeauswahl an alkoholfreien Getränken. Auch auf Langstreckenflügen kann der Economy Light-Tarif gebucht werden, mit dem man besonders günstig und nur mit Handgepäck reist.

Airbus A320neo der Juneyao fliegt mit Recaro Sitzen

Juneyao Air stellte am 15. Dezember ihre brandneue Maschine A320neo auf ihrem Erstflug vor. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Shanghai hat sich entschieden, ihre Kabinen vollständig mit Recaro Sitzen auszustatten.

So wird im A320neo der BL3530 SWIFT für die Economy Class verbaut, der CL4710 sorgt in der Business Class für Passagierkomfort. Mit letzterem Modell an Bord ist Juneyao Air die erste Fluggesellschaft in der Region Asien-Pazifik, die diesen Sitz in der Kabine nutzt. Beide Marken haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet, als die Boeing 787-9 Flotte von Juneyao – das Aushängeschild der Airline – mit Economy-Class-Sitzen des Typs Recaro CL3710 ausgestattet wurde.

Komfortmerkmal für die Airline

„Wir sind begeistert, unseren Passagieren als erste Airline in der Region den Recaro CL4710 anbieten zu können. Unsere anspruchsvollen Fluggäste können sich auf einen herausragenden Business-Class-Sitz freuen, der ihnen noch mehr Komfort und Premiumfunktionen bietet“, erklärt Wang Junjin, Chairman von Juneyao Air. „Das maßgeschneiderte Design entspricht dem Juneyao Air Branding, während die Komfortfunktionen, für die Recaro bekannt ist, den Passagieren ein exzellentes Flugerlebnis garantieren.“

Der Business-Class-Sitz Recaro CL4710 bietet Komfort und Funktionalität für Kurz- und Mittelstreckenflüge. Mit dem ergonomischen Design und verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten setzt der Sitz neue Standards. Verstaumöglichkeiten fürs Gepäck machen das Fliegen für den Passagier noch angenehmer. Außerdem sorgt eine individuell einstellbare Beinauflage für ein Extra an Bequemlichkeit. Die Ruheposition mit ihrer großzügig einstellbaren Rückenlehne und Fußstütze sowie das kundenspezifische Polster ermöglicht echte Entspannung und mehr Komfort. Der in die Armlehne integrierte Tisch ist mit einem Tablet-Halter und einer Steckdose für die persönlichen elektronischen Geräte der Passagiere ausgestattet. Eine flexible Kopfstütze sorgt für noch mehr Komfort, da man den Kopf in der Ruheposition hier auch seitlich anlehnen kann.

Anschluss für Mobilgeräte

Der Recaro BL3530 SWIFT seinerseits kombiniert hervorragenden Komfort mit einer ausgeklügelten Leichtbaukonstruktion für die Economy Class von Juneyao. Die Passagiere möchten heute jederzeit online bleiben, auch an Bord eines Flugzeugs. Mit seinen innovativen Konnektivitätslösungen kommt der BL3530 SWIFT diesem Bedürfnis entgegen. Dank seiner durchdachten Lösungen erleichtert der Sitz den Umgang mit persönlichen elektronischen Geräten – er besitzt zum Beispiel einen Tablet-Halter, eine Tasche zum Verstauen und eine Steckdose zum Aufladen. Darüber hinaus machen moderne Stilelemente und zusätzliche Funktionen diesen Sitz zu einer ausgezeichneten Wahl für die Kurz- und Mittelstreckenflüge, die Juneyao Air damit unternehmen wird.

Beechcraft King Air 250 aus der Türkei überführt

Der Akquisitionsprozess für dieses Flugzeug dauerte mehrere Monate: nach der Inspektion der Beechcraft King Air durch Atlas Air Service bei seinem Erstbesitzer in der Türkei konnte die Überführung nach Bremen erfolgen.

Der Twin-Turboprop ist jetzt deutsch registriert und sein neuer Heimatflughafen ist Magdeburg-City. Ende November konnte der Kunde Jens Reupke seine Beechcraft King Air 250 bei Atlas Air Service in Bremen in Empfang nehmen.

Inspektion und Modifikation der Beechcraft

Eine eingehende Kaufinspektion fand in der 80 Mann starken und hauseigenen Werft statt, die auch notwendige Modifikationen ausführte und anschließend das Flugzeug durch alle notwendigen Einfuhr- und Zollformalitäten brachte. Atlas Air Service unterstützte den neuen Flugzeugbesitzer auch in allen administrativen Angelegenheiten, vom Vorvertrag über die Deregistrierung im Herkunftsland und die Eintragung in die deutsche Luftfahrzeugrolle.

„… Für die King Air haben wir uns entschieden, weil wir damit Flugplätze mit kurzen Landebahnen anfliegen können. Die King Air 250 hat ein großes Platzangebot und mit dem Proline-Fusion-Cockpit eine sehr moderne Avionik“, so Jens Reupke, der neue Flugzeugbesitzer, und lobte die Kompetenz von Atlas Air bei der Kaufberatung und -Abwicklung.

Spezialist für Geschäftsflugzeuge

„Wir haben in 50 Jahren Unternehmensgeschichte eine einzigartige Kompetenz für die Bestseller-Flugzeugmarken Beechcraft, Cessna, King Air und Embraer am Markt aufgebaut – mit der wir unsere Flugzeugkaufkunden allumfassend beraten können. Alle Serviceleistungen für eine komplexe Flugzeugkaufabwicklung kommen bei uns aus einer Hand, einschließlich Consulting, Vermittlung, Zulassung, Maintenance, Aircraft Management und Fremd-Charter, wenn gewünscht“, so Hans Doll, Sales Director Atlas Air Service AG. „In dieser Form kann dies kein anderer Betrieb in Deutschland.“

Familienunternehmen Atlas Air Service

Das Familienunternehmen Atlas Air Service, das 1970 gegründet wurde, setzt auf nachhaltige und vollumfängliche Kundenbetreuung und ist an vier Standorten in Deutschland vertreten.

Flughafen Hamburg bündelt CO2-Kompensationen

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Während die Produktion von Strom/Wärme mit über 41 Prozent nach wie vor den Großteil des CO2-Ausstosses ausmacht, so sind es beim Straßenverkehr rund 18 Prozent und bei Flügen rund 2,8 Prozent. Wer bei seinem Flug einen freiwilligen Beitrag für den Klimaschutz leistet und beispielsweise Baumpflanzungen unterstützt, gleicht diese CO2-Bilanz wieder aus.

Der Hamburger Flughafen betreibt ab sofort eine Plattform, auf der Passagiere den CO2-Ausstoß ihrer Flugreise regional kompensieren können. Dies geschieht durch eine freiwillige Spende an ausgewählte Klimaschutz- und Baumpflanzprojekte aus der Region. Hamburg Airport ist der erste deutsche Flughafen, der eine solche Initiative zur lokalen Kompensation anbietet.

Umweltengagement im Auftrag

„Lokal kompensieren – gemeinsam Zukunft pflanzen“: Da nicht jeder selbst einen Baum pflanzen kann, bringt Hamburg Airport Passagiere und regionale Umwelt-Initiativen zusammen. Wer seine Flugreise mit einer freiwilligen Klimaschutz-Spende verbinden möchte, kann dies nun unabhängig von der Airline über die Flughafen-Website tun.

Der Hamburger Flughafen hat für diese bundesweit erstmalige Initiative drei regionale Partner gefunden. Jeder Reisende kann wählen, welches Projekt er unterstützen möchte. Es gibt ein Spendenformular, wo man ein Projekt auswählen kann. Kompensationsbeitrag und -höhe sind freiwillig und selbst gewählt. Beispiele helfen dabei, den passenden Kompensationsbeitrag der Reise zu bestimmen. Folgende Projekte sind Partner von Hamburg Airport:

Citizens Forests, Pinneberg – Klimawald

Im Projekt Citizens Forests werden mit der innovativen, schnellen Miyawaki-Methode auf bisher brachliegenden Flächen natürliche Wälder geschaffen, die sehr effizient Kohlendioxid binden. Die Initiative will aktiv mit heimischen Baumarten lokal aufforsten, beispielsweise in Bönningstedt. www.citizens-forests.org

Ida Ehre Schule, Hamburg – Klimawald

Die Ida Ehre Schule in Hamburg-Eimsbüttel kauft, finanziert durch Spendengelder, mehrere Hektar Land vor den Toren Hamburgs und lässt darauf einen Klimawald wachsen. Das Projekt zählte zu den Siegern des „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2019“. www.ieklimaschule.de/Wald.html

Loki Schmidt Stiftung, Hamburg – Mein Baum, meine Stadt

Mit „Mein Baum – Meine Stadt“ wirbt die Loki Schmidt Stiftung gemeinsam mit der Stadt Hamburg für Spenden für Hamburger Straßenbäume. Jeder Spender kann sich einen Wunschbaum-Standort aussuchen. Sobald 500 Euro Spenden für einen Baum zusammengekommen sind, gibt die Stadt 500 Euro dazu, und der Baum kann gepflanzt werden.

Hamburg Airport: Klimaneutralität ab 2021

Umweltschutz steht am Hamburg Airport bereits seit Jahrzehnten im Fokus: Wo 1989 als erster Umweltbereich an einem deutschen Flughafen alles begann, engagieren sich heute rund 15 Expertinnen und Experten wie Umweltingenieure und Biologen für den Klimaschutz. Ziel ist es, ab 2021 den Flughafen klimaneutral zu betreiben.

Klimawald mit 180.000 Bäumen

Der CO2-Ausstoß soll weitestgehend auf null sinken oder ausgeglichen werden. Modernste Fahrzeuge, erneuerbare Energien, Wasserstoff und ein eigener Klimawald mit 180.000 Bäumen helfen dabei. Zudem engagiert sich Hamburg Airport in Projekten, die sich mit der Entwicklung von umweltfreundlichen Treibstoffen für Flugzeuge beschäftigen. Ziel ist es, das regenerative Flugzeugkerosin so bald wie möglich in Hamburg einzusetzen.

Wizz Air fliegt nach Wien jetzt ab Bremen Airport

Anlässlich der neuen Flugverbindung wurden die Gäste im Terminal des Bremen Airport mit beschwingtem Wiener Walzer und mit stilechten Tanzpaaren begrüßt. Ab jetzt geht es bis zu fünfmal wöchentlich von der Hansestadt nach Wien und retour.

Pünktlich um 15:25 Uhr ist der Erstflug der Wizz Air am Dienstag von Bremen aus nach Wien gestartet. Aber bevor es losging, gab es für die Piloten und Flugbegleiter der Maschine Blumensträuße für ihren ersten Flug. Elmar Kleinert, Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH, zu der neuen Strecke: „Dass Wizz Air mit bis zu fünf wöchentlichen Flügen Wien als Ziel ab Bremen aufgenommen hat, freut uns sehr und wir hoffen, dass die neue Strecke von allen Fluggästen gut angenommen wird. Die Strecke Bremen-Wien ist eine hervorragende Ergänzung in unserem Destinations-Angebot für Geschäftsreisende und auch Urlauber.“

Hanseatisch und Alpin verbunden

Wien ist immer eine Reise wert – egal ob im Winter oder Sommer. Die Kaffeehäuser, der Prater, Schloss Schönbrunn oder die Hofburg sind (fast magische) Anziehungspunkte für Menschen aus aller Welt. Auch Shopping ist in Wien ein wahres Vergnügen! Eine Vielzahl eleganter Boutiquen, mondäner Kaufhäuser und kleiner Spezialitätenläden laden zum Bummeln, Schauen und Kaufen ein. Dabei darf man auf keinen Fall den Naschmarkt in Mariahilf vergessen. Hier sollte sich jeder Wienbesucher von einer Köstlichkeit zur nächsten „durchessen“.

Das „echte“ Wiener Leben saugt man übrigens am besten in einem der traditionsreichen Kaffeehäuser auf und lässt sich dort vom Wiener Schmäh mitreißen. Von Bremen nach Wien fliegt Wizz Air bis zu fünf Mal pro Woche.

Zuschlag für „Airport Academy“ und LabCampus erteilt

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Die Ed. Züblin AG hat den Zuschlag als Generalbeauftragter für den Neubau der „Airport Academy“ auf dem LabCampus-Gelände erhalten. LabCampus ist der neue Innovationsstandort am Flughafen München.

Damit übernimmt Züblin bereits das zweite Projekt auf dem Innovationsstandort, denn im April dieses Jahres hatte das Bauunternehmen schon den Zuschlag für das erste Bürogebäude am LabCampus bekommen. Die Airport Academy ist das Trainingszentrum der Flughafen München GmbH (FMG) und befindet sich derzeit im Oberdinger Ortsteil Schwaig östlich des Airports. Für die Planung des Neubaus wurde wie schon beim ersten Gebäude das Architekturbüro Auer Weber beauftragt, das aktuell auch für den Umbau des Münchner Hauptbahnhofs verantwortlich zeichnet.

LabCampus in Richtung Realisierung

Mit der Vergabe der Airport Academy wächst LabCampus weiter aus der Konzeptphase heraus und schreitet mit großen Schritten Richtung Realisierung. Damit gewinnt das branchenübergreifende Innovationszentrum am Münchner Flughafen, an dem Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups künftig auf einer Gesamtfläche von rund 70 Fußballfeldern interdisziplinär arbeiten werden, weiter gestalterisch an Kontur.

Das Areal ist als eine Smart City angelegt, die Lebens- und Arbeitswelten ideal vernetzt. International agierende Konzerne, Hidden Champions und herausragende junge Unternehmen sollen künftig unter modernsten Kollaborationsbedingungen gemeinsam Innovationen schaffen und mit diversen Leistungen von LabCampus zur Marktreife führen.

Die neue Airport Academy wird konzeptionell und architektonisch dem LabCampus-Netzwerkgedanken und Leitmotiv „Connect. Create. Collaborate.“ entsprechen. Markenzeichen des Gebäudes ist das markante zweigeschossige Betonfachwerk, das einen weiteren Baukörper mit drei Geschossebenen trägt. Abgeleitet ist die Formgebung des Tragwerks von der einzigartigen Erscheinung der Startbahnen und Rollwege des Münchner Flughafens aus der Luft gesehen.

Zuschlag für "Airport Academy" und LabCampus erteilt
Zuschlag für "Airport Academy" und LabCampus erteilt 1

Büros und Gastronomie vor Ort

Auf einer Bruttogeschossfläche von knapp 14.400 Quadratmetern entstehen großzügige Konferenzbereiche, technisch hochwertig ausgestattete Seminarräume in verschiedenen Größen sowie eine von einem Glasdach überragte Lobby. Im Erdgeschoss ist neben großzügigen flexibel nutzbaren Gastronomiebereichen auch ein zentraler Eventbereich vorgesehen, der bis zu 500 Gästen Platz bietet. Darüber hinaus beinhaltet es unter anderem weitere Büroeinheiten sowie attraktive Breakout-Räume für den Austausch innerhalb kleinerer Gruppen.

Visualisierung zum Neubau der Airport Academy – Außenansicht

Markenzeichen der neuen Airport Academy ist das markante zweigeschossige Betonfachwerk, das einen weiteren Baukörper mit drei Geschossebenen trägt. Die Inbetriebnahme der neuen Airport Academy ist für Ende 2022 geplant. Der Neubau soll mit einer konzeptionellen Erweiterung des Trainingsprogramms verknüpft werden, die auch anderen Nutzern des LabCampus zugutekommen wird.

LAT Flugschule und DRF Luftrettung auf HAI Heli-Expo

Eine gemeinsame Messepräsenz von LAT und DRF Luftrettung auf der HAI Heli-Expo in Kalifornien soll den Besuchern detaillierte Einblicke in die Vorteile des neuen Full Flight Simulator (FFS) Level D vermitteln.

Lufthansa Aviation Training (LAT) und die Akademie des HEMS Operators DRF Luftrettung präsentieren auf der HAI Heli-Expo vom 28. bis 30. Januar 2020 in Anaheim, Kalifornien, gemeinsam ihr neues Angebot im Bereich der Aus- und -weiterbildung von Piloten: Ab August 2020 steht im Trainingszentrum von Lufthansa Aviation Training in Frankfurt ein hochmoderner Full Flight Simulator Level D bereit. Er ist für die Airbus-Hubschraubermuster H135 und H145 konfigurierbar und von der EASA zertifiziert.

Die Flugschulen der Lufthansa bilden Piloten für über 200 national und international renommierte Airlines aus, darunter auch die Lufthansa Konzernfluggesellschaften. Lufthansa Aviation Training verfügt über fast 200 Trainingsgeräte. Dazu gehören Schulungsflugzeuge für die Pilotenausbildung, Flugsimulatoren aller gängigen Flugzeugmuster für das Pilotentraining sowie Emergency- und Service Mock-ups für die Aus- und Weiterbildung von Flugbegleitern. Auf der HAI Heli-Expo vom 28. bis 30. Januar 2020 in Anaheim, Kalifornien, USA, sind Lufthansa Aviation Training und die DRF Luftrettung gemeinsam an Stand 1641 in Halle A vertreten.

Komplexe Simulationen für Hubschrauber

Mit Lufthansa und der DRF Luftrettung treffen die neueste Flugsimulatortechnik mit der Expertise zweier starker Partner aufeinander: die Kompetenz von LAT als führendem Anbieter für Aviation Training in den Bereichen Simulatortraining (fixed wing) und Human Factors, kombiniert mit der langjährigen Expertise der DRF Luftrettung in der HEMS Operation und mit speziellen Einsatzprofilen (z.B. Nachtflug, Windenrettung über See und im Gebirge) bei über 40.000 Einsätzen jährlich.

Das Cockpit lässt sich auf die Airbus-Hubschraubermuster H135 und H145 wechseln. An einer Third Crew Member Station können mit Hilfe von Virtual Reality-Technologie Human Helicopter Hoist Missionen unter Einbeziehung der gesamten Crew trainiert werden. Simuliert werden können außerdem Flugverfahren bei Nacht mit Nachtsichtausrüstung, sowohl mit „White“- als auch mit „Green“-Phosphor-NVG. Die Pilotentrainings lassen sich unter verschiedenen meteorologischen Bedingungen und einer Vielzahl realistischer Landeszenarien mit beweglichen Objekten im Landegebiet sowie verschiedenen Einsatzorten darstellen, wie beispielsweise Flugplätzen oder Krankenhäusern.

55 Full Flight Simulatoren bei LAT

Lufthansa Aviation Training gehört in Europa zu den führenden Anbietern im Bereich Aviation Training für Cockpit- und Kabinenpersonal. Neben der Expertise im Simulatortraining und in der technischen Wartung der Trainingsgeräte ist LAT ein Anbieter von kompletter Infrastrukturen an ihren Ausbildungs- und Trainingsstandorten.

„Mit der Investition in unseren ersten eigenen Hubschrauber-Simulator in unserer über 55 Full Flight Simulator-starken Trainingsflotte erschließen wir uns neue Märkte und freuen uns auf die Zusammenarbeit in diesem Bereich mit der DRF Luftrettung. Darüber hinaus ist unser größtes Trainingszentrum in Frankfurt ideal für Kunden aus der ganzen Welt zu erreichen. Hier können Crews ihre Trainings rund um die Uhr ganzjährig absolvieren“, hebt Ola Hansson, Managing Director bei Lufthansa Aviation Training hervor.

Know-how aus der Praxis: DRF Hubschrauberflug

Unter dem Dach der Akademie bündelt die DRF Luftrettung ihre Kompetenzen der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Medizin, Flugbetrieb und Technik. Dazu gehört auch ihre „Approved Training Organisation“. Kunden profitieren von der Fachkompetenz der hochqualifizierten Type Rating-Instruktoren der DRF Luftrettung, die auf Wunsch auch für das Training im „wet lease“ eingesetzt werden können. Sie verfügen über große Erfahrung im Windenbetrieb und der Windenausbildung, im Nachtflug mit Night Vision Goggles sowie im Human Factors Training.

„Auf Basis unserer über 40-jährigen Erfahrung im Bereich HEMS-Operation und unserer Expertise in der Pilotenaus- und -weiterbildung sowie den vielfältigen Kompetenzen von LAT konnten wir gemeinschaftlich ein umfassendes Trainingsangebot auf dem neuen Airbus H135/H145 Full Flight Simulator entwickeln. Wir sind stolz, dieses Angebot auf der Heli-Expo einem internationalen Fachpublikum präsentieren zu können“, erklärt Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

Flughafen Münster/Osnabrück: Finanzierung bis 2025

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In einem ersten Finanzierungskonzept für den Flughafen FMO hatten dessen Gesellschafter Ende 2014 Mittel zur Entschuldung des Flughafens zur Verfügung gestellt. Mittlerweile sind die Bankkredite auf ein Drittel des Ursprungsbetrages reduziert und sollen im Laufe der nächsten drei Jahre auf unter zehn Millionen Euro gebracht werden.

Jetzt hat der Aufsichtsrat der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH in seiner Dezembersitzung mit den Stimmen aller Gesellschafter dem Finanzierungskonzept 2.0 zugestimmt. Auf Basis dieses erfolgreich durchgeführten Programmes beschlossen die Gesellschafter, den in den letzten Jahren entstandenen Investitionsstau aufzulösen.

Weg frei machen für Investitionen

Beginnend mit dem Jahre 2021 gewähren sie 5 Jahre lang der Flughafengesellschaft marktüblich verzinste Gesellschafterkredite in Höhe von jeweils sieben Millionen Euro (sog. „Finanzierungskonzept 2.0“). Der Flughafen wird die Mittel nutzen zur Sanierung des bestehenden Start- und Landebahnsystems (Erneuerung der Deckschicht, der Rollwege und der Befeuerung), zur Instandhaltung der Fluggastbrücken, zum Austausch der Gepäckförderanlage, zur Sanierung der Strom- und Kälteversorgung sowie zum Ersatz von Vorfeldfahrzeugen (Feuerwehr, Enteisung etc.). Dabei soll vornehmlich in CO2-neutral betreibbare Geräte und Fahrzeuge investiert werden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der FMO GmbH, Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, hob hervor, dass der FMO mit einer jährlichen Wertschöpfung von 184 Millionen Euro und rund 3.000 direkt oder indirekt von ihm abhängigen Arbeitsplätzen ein unverzichtbarer Standortfaktor in der Region ist.

Griesert weiter: „Besonders die Unternehmen unserer Region profitieren erheblich von der Existenz des Airports. Mit dem heutigen Beschluss bekennen sich die Gesellschafter ausdrücklich zu der wichtigen regionalpolitischen Bedeutung des FMO.“

Flughafen kann vorausplanen

Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer der FMO GmbH, stellte die Bedeutung der Entscheidung für die Zukunftsfähigkeit des Flughafens hervor: „Die Gesellschafter stellen nicht nur die Finanzierung der Infrastruktur bis 2025 sicher, sie geben gleichzeitig auch eine langfristige Planungssicherheit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Kunden. Dieses deutliche Signal zeigt, dass der FMO in den nächsten Jahren ein verlässlicher Partner bleibt, bei dem sich Fluggesellschaften und Veranstalter auch weiter engagieren können.“

Deutsche Spitzenforschung zum High-Speed Stall

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Dank einer neuen Allianz haben Wissenschaftler mehrerer deutscher Luftfahrt-Lehrstühle sowie des DLR erstmals umfassende Möglichkeiten, das Phänomen des Strömungsabrisses bei hohen Geschwindigkeiten und realitätsnahen Flugbedingungen im Transschall-Windkanal zu analysieren.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert eine neue Forschungsgruppe, die sich unter der wissenschaftlichen Leitung der Universität Stuttgart mit der Untersuchung offener Fragen der komplexen Aerodynamik von Luftfahrzeugen bei schallnahen Geschwindigkeiten widmen wird. Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) unterstützt die Forschungsgruppe „Erforschung instationärer Phänomene und Wechselwirkungen beim High-Speed Stall“, indem sie ihr ergänzend den Zugang zum Europäischen Transschall-Windkanal (ETW) finanziert.

Großraumflugzeug der Zukunft soll profitieren

Airbus stellt als Industriepartner ein Modell als Versuchsträger für die Windkanalexperimente zur Verfügung. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Kooperation vermittelt, unterstützt den Fortgang in seiner Brückenfunktion zwischen Wissenschaft und technologischer Anwendung und stellt die weltweit einmaligen optischen Messtechniken bereit, um die experimentellen Untersuchungen im ETW durchführen zu können.

Das wissenschaftlich anspruchsvolle Projekt mit einer Gesamtförderung von zunächst rund 6,7 Millionen Euro für drei Jahre soll dazu beitragen, zukünftige Großraumflugzeuge effizienter zu designen und damit leichter und umweltverträglicher zu entwerfen.

„Mit seinen Kompetenzen und dem Betrieb von Großforschungsanlagen befindet sich das DLR an einer zentralen Schnittstelle der nationalen Luftfahrtforschung“, betont Prof. Rolf Henke, Mitglied des DLR-Vorstandes für Luftfahrtforschung, „Über das Programm Luftfahrtforschung des DLR sind wir in der Lage, die Arbeiten unterschiedlicher Interessengruppen zu vereinen, insbesondere zwischen der Grundlagenforschung und dem späteren Nutzer der wissenschaftlichen Erkenntnisse, der Industrie. Denn nur wenn es gelingt alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, können wir erfolgreich an einer klimaverträglichen Luftfahrt arbeiten.“

High-Speed Stall verursacht Vibrationen

Ein Fokus der Forschungsgruppe ist der sogenannte High-Speed Stall, ein Grenzbereich bei hohen schallnahen Fluggeschwindigkeiten, in dem die Strömung abreißt und der Flügel beginnt, stark zu vibrieren. Nähert sich ein Flugzeug der Schallgrenze bilden sich auf dem Flügel und an den Triebwerken Überschallgebiete mit Verdichtungsstößen, die die aerodynamischen Eigenschaften stark verändern und den erfliegbaren Geschwindigkeitsbereich begrenzen. Hinter dem Verdichtungsstoß kann es leicht zum Strömungsabriss kommen.

Die Forscher wollen den Strömungsabriss und seine Folgen im Detail mit Strömungsfeldmessungen und Computersimulationen untersuchen. Die physikalischen Phänomene besser zu verstehen, ist eine wesentliche Grundvoraussetzung, um leichtere und sparsamere Flügel entwickeln zu können.

Um solche wissenschaftlich höchst anspruchsvollen und anwendungsrelevanten Fragestellungen beantworten zu können, sind realitätsnahe Windkanalversuche unverzichtbar. Der Europäische Transschall-Windkanal bietet als eine von weltweit zwei Anlagen die Möglichkeit, die physikalischen Mechanismen, wie sie an einem großen Flugzeug im tatsächlichen Flug auftreten, unter kontrollierten Bedingungen am Boden zu erforschen.

Numerische Simulation und experimentelle Erforschung im Windkanal gehen Hand in Hand für die Gewinnung neuer Erkenntnisse über die Aerodynamik nahe der Schallgeschwindigkeit.

Ryanair fliegt von Bremen nach Neapel

Neapel, die Hafenstadt am Golf von Neapel ist nicht nur eine reizvolle Stadt mit ihren engen Gassen, ihren kleinen Kirchen und dem Höhlensystem unter der Stadt. Im kommenden Sommerflugplan, der ab Ende März gültig ist, nimmt die irische Fluggesellschaft Ryanair die Strecke Bremen – Neapel wieder in ihr Programm auf.

Ryanair fliegt nach Neapel

Und dann steht einer Reise in die Heimat der Pizza Margherita von Neapel nichts mehr im Wege. Geflogen wird mittwochs und sonntags. „Vedi Neapoli e poi muori!“ sagte schon einst Johann Wolfgang von Goethe in seiner „Italienischen Reise“. Frei übersetzt heißt das „Neapel sehen und sterben“, aber so weit braucht es ja nicht kommen.

Reise auf Goethes Spuren in die Antike

Dazu kommt ihre Lage am Fuße des mächtigen Vesuvs und ihr mildes Klima. Ist der Himmel klar und der Blick weit, so sieht man die Inseln Procida, Ischia und Capri. Dazu liegen am Golf von Neapel einige bekannte Sehenswürdigkeiten Italiens: beispielsweise die Ausgrabungen von Pompeji und das Herculaneum.

Flüge an die Amalfieküste

Südlich von Neapel liegt die Amalfieküste, die zu den schönsten und interessantesten Küsten Europas zählt. Orangen-, Zitronen- und Olivenbäumen säumen die Landschaft. Es gibt zerklüftete Uferlandschaften, steil aufragende Felsen und viele kleine Strände. Und immer wieder findet man liebliche pastellfarbene Fischerdörfer entlang der Küste und auch die wunderschönen Orte Amalfi oder Positano.

Boeing stoppt Bau der 737 MAX

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Boeing stoppt den Bau des 737-Programms. Ab Januar werden keine weiteren Flugzeuge gebaut. Zunächst priorisiert Boeing die Auslieferung der auf Halde stehenden Neuflugzeuge, während sich das Wiederzulassungsverfahren für die 737 MAX weiter verzögert.

Boeing wollte ursprünglich noch dieses Jahr die Zulassung für das neue sparsamere Flugzeug 737 MAX wiedererlangen, nachdem binnen Monaten zwei Maschinen im Liniendienst abgstürzt und das Muster aus dem Verkehr gezogen worden war. Als Ursache wurde eine fehlerhafte Assistenzsoftware identifiziert.

Branche hat Vertrauen verloren

Boeing wollte manche Eigenschaften der Steuerung nicht einmal den Piloten mitteilen. Und es wurden noch eine Reihe weiterer Missstände aufgedeckt, wie personelle Überschneidungen von Boeing-Ingenieuren mit Aufgaben der Zulassungsbehörde FAA. Seitdem stehen auch die Behörden unter Druck, Vertrauen ist auf allen Seiten verloren gegangen. Nun ist klar, dass die Zulassung nicht vor 2020 erfolgen wird, zudem sind weitere Faktoren über Zeitpunkte und Schulungsprozesse noch ungewiss, so der Flugzeugbauer.

Boeing konnte die Flugzeuge zwar zunächst weiter produzieren und zu Parkplätzen überführen, doch dort stehen mittlerweile 400 unverkaufte Flugzeuge der 737 MAX. Daher werde die Produktion jetzt unterbrochen. Das soll in einer langfristigen Perspektive mit den geringst möglichen Auswirkungen auf die Lieferkette geschehen. Für die Zulieferer dürfte das dennoch große Schwierigkeiten bedeuten. Die eigenen Arbeiter will Boeing gemäß einem Plan entweder für Arbeiten mit 737-Bezug einsetzen oder in andere Teams am Standort einteilen.

Neustart der 737 MAX weiter unklar

Die finanziellen Auswirkungen des Produktionsstopps sollen im vierten Quartal des Geschäftsjahres abgebildet werden. Belastungen kommen auch für Kompensationen der Lieferausfälle an Airlines zustande. Amerikanische Fluggesellschaften müssen beispielsweise geplante Flüge streichen, da die Flugzeuge fehlen. Wann aber die Flugzeuge wieder abverkauft werden können, ist angesichts der unklaren Neuzulassung der 737 MAX nicht abzusehen. Die überarbeitete Software MCAS befindet sich bereits im Test und der weltweite Bedarf an Flugzeugen ist wegen des wachsenden Luftverkehrs dauerhaft hoch.

Boeing stoppt Bau der 737 MAX
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Tschechische Luftwaffe bestellt weitere Airbus C295

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Die tschechischen Luftstreitkräfte haben bei Airbus zwei weitere C295 mit Winglets in Auftrag gegeben. Die Transportflugzeuge sollen in der nächsten Jahreshälfte geliefert werden.

Tschechische Luftwaffe fliegt sechs Airbus C295

Die Tschechische Luftwaffe wird dann sechs C295 betreiben. Gleichzeitig sollen die vier Flugzeuge in der Flotte ein Upgrade erhalten. Die Flugzeuge werden hauptsächlich als Transportmedium eingesetzt.

214 Bestellungen für Airbus C295

Airbus zählt nun 214 Bestellungen für das mittelgroße Transportflugzeug, auch in Amerika, Asien und Afrika. Neben Streitkräften hat auch ein Leasingunternehmen ein Dutzend der Turbopropflugzeuge bestellt.

CHEOPS: Exoplaneten und ferne Welten im Fokus

Eine russische Soyuz startet vom europäischen Weltraumbahnhof ins All. An Bord das Weltraumteleskop CHEOPS. Es soll ferne Exoplaneten aus einer sonnensynchronen Erdumlaufbahn in 700 Kilometern Höhe untersuchen.

CHEOPS wurde mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) realisiert und soll Planeten auf ihre Größe, Dichte und mögliche Atmosphären hin untersuchen. Auch am Boden bringt sich das DLR mit umfangreicher Expertise in der Datenauswertung ein. Die Forschung zu Planeten an anderen Sternen wurde erst dieses Jahr mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Nun soll am 17. Dezember 2019 um 05:54 Uhr Ortszeit (09:54 Uhr MEZ) das von Nobelpreisträger Didier Queloz wissenschaftlich geleitete ESA-Weltraumteleskop CHEOPS (CHaracterising ExOPlanets Satellite) mit einer Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana abheben und weitere Geheimnisse von Exoplaneten lüften.

„Mittlerweile sind mehr als 4.000 Exoplaneten in unserer Milchstraße bekannt und doch wissen wir noch viel zu wenig über diese fernen Welten in unserer kosmischen Nachbarschaft“, sagt Prof. Heike Rauer, Leiterin des DLR-Instituts für Planetenforschung in Berlin. „Wir sind nun gemeinsam mit weltweit forschenden Kolleginnen und Kollegen gespannt, welche ‚Gesichter‘ die von CHEOPS charakterisierten Planeten uns zeigen werden.“

„Mini-Sternfinsternis“ verrät Details

Das neue Weltraumteleskop wird mehrere hundert helle Sterne untersuchen, in deren Umlaufbahnen bereits Planeten beispielsweise durch das Teleskopsystem NGTS (Next-Generation Transit Survey) in Chile oder das NASA-Weltraumteleskop TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite) entdeckt wurden. Dabei misst CHEOPS winzige Helligkeitsänderungen, wenn ein Planet bei einem so genannten ‚Transit‘ vor seinem Stern durchzieht. „Man könnte diese kurze Helligkeitsschwankung auch eine ‚Mini-Sternenfinsternis‘ nennen, denn der vorbeiziehende Exoplanet schwächt das Sternenlicht für kurze Zeit“, erklärt Dr. Juan Cabrera vom DLR-Institut für Planetenforschung. „Und diese Schwankung lässt sich messen und analysieren, wofür wir passende Werkzeuge und langjährige Erfahrung einbringen.“

Die Mission konzentriert sich auf Sterne, um die Planeten im Größenbereich zwischen Erde und Neptun kreisen, also Planeten mit Durchmessern von zirka 10.000 bis etwa 50.000 Kilometern. Aus den Messungen des Verlaufs der Helligkeitskurven während des Transits vor ihrem Stern können die Wissenschaftler die Größe der am Stern vorbeiziehenden Planeten bestimmen. Diese Daten, zusammen mit bereits durch andere Beobachtungsmethoden gewonnene Informationen zu den Massen der Planeten, ermöglicht es darüber hinaus ihre Dichte zu bestimmen, eines der wichtigsten Kriterien zur Charakterisierung eines unbekannten Planeten.

Licht der Planetensichel einfangen

Damit lassen sich diese Welten außerhalb unseres Sonnensystems erstmals genauer verstehen. Denn die Dichte eines Planeten liefert wichtige Hinweise auf seine Zusammensetzung und Struktur – etwa ob er überwiegend aus Gestein besteht und im Inneren einen Kern aus Metall besitzt, ob sich auf dem Planeten vielleicht sogar große Ozeane befinden, oder ob er sich hauptsächlich aus Gasen zusammensetzt.

Zudem wird CHEOPS die Planeten nicht nur während des Transits beobachten, sondern auch, wenn sie in ihrem Orbit seitlich vom Stern stehen und von ihm beleuchtet werden, ganz ähnlich der Situation, wenn wir von der Erde aus den inneren Nachbarplaneten Venus seitlich von der Sonne stehend beobachten können. Aus den gemessenen Lichtkurven wollen die Wissenschaftler Rückschlüsse auf die Existenz einer Atmosphäre ziehen und nach Möglichkeit sogar herausfinden, ob der Planet Wolken in seiner Atmosphäre hat.

Optik: genauestes Zielen auf Sterne

Das DLR ist an der wissenschaftlichen Auswertung der Daten beteiligt und steuerte mit seinen Berliner Instituten für Optische Sensorsysteme und für Planetenforschung das Fokalebenen-Modul für den Aufnahmesensor und das Modul mit der Sensorsteuerelektronik für die dahinter befindliche Front-End-Elektronik bei. Eine der herausragenden Eigenschaften des Teleskops ist es, über lange Zeiträume eine extrem hohe Zielgenauigkeit von idealerweise einer Bogensekunde beibehalten zu können – das ist der 3.600. Teil eines Winkels von einem Grad. Zum Vergleich: Der Mond hat von der Erde betrachtet einen Durchmesser von 1.800 Bogensekunden oder 30 Bogenminuten, die Venus, der hellste sichtbare Planet, einen Durchmesser von maximal 60 Bogensekunden.

„Das Fokalebenen-Modul gewährleistet die hohe Empfindlichkeit und Stabilität des CHEOPS-Teleskops“, unterstreicht Gisbert Peter vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme. „Der Sensor von CHEOPS ist in der Lage 20 Millionstel schwache Helligkeitsunterschiede aufzuzeichnen.“ Das 120 Zentimeter lange CHEOPS-Teleskop hat eine Öffnung von 30 Zentimetern und eine Masse von knapp 60 Kilogramm. Zusammen mit der Plattform wiegt es gerade einmal 300 Kilogramm. Deshalb benötigt das Weltraumteleskop für die Reise ins All keine eigene Startrakete, sondern wird ‚huckepack‘ zusammen mit einer weiteren Nutzlast in seinen Orbit gebracht.

CHEOPS wurde im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der europäischen Weltraumorganisation ESA und der Schweiz entwickelt. Unter der Leitung der Universität Bern und der ESA ist ein Konsortium unter Beteiligung des DLR mit mehr als hundert Wissenschaftlern und Ingenieuren aus elf europäischen Ländern beteiligt. Die Missionsdauer wird zunächst dreieinhalb Jahre betragen. Neben den Messungen und Beobachtungen durch das CHEOPS-Wissenschaftsteam sind auch 20 Prozent der Beobachtungszeit für externe Wissenschaftler aus der ganzen Welt reserviert.

Erdähnliche: Entdeckungstour mit PLATO

CHEOPS ist die erste von drei europäischen Missionen zur Erforschung von Exoplaneten Neben CHEOPS ist das DLR umfangreich am ESA-Weltraumteleskop PLATO (PLanetary Transits and Oscillations of stars) beteiligt. PLATO soll 2026 starten und wird ein großer Schritt auf der Suche nach erdähnlichen Planeten in unserer kosmischen Nachbarschaft sein. Denn das deutlich aufwendigere Weltraumteleskop mit seinen 26 Einzeloptiken und Kameras wird als erstes Instrument erdgroße Planeten in der ‚habitablen‘, also lebensfreundlichen Zone von sonnenähnlichen Sternen detektieren – dort, wo flüssiges Wasser auf den Planeten möglich ist.

Suche nach der zweiten Erde

PLATO sucht sozusagen nach einer ‚zweiten Erde‘ und wird darüber hinaus das Alter von Planetensystemen genauer als bisher bestimmen können. Das wissenschaftliche Instrument wird von einem internationalen Konsortium verantwortet, das unter der Leitung von Prof. Heike Rauer vom DLR-Institut für Planetenforschung steht. Die gesamte Mission umfasst neben den Entdeckungen mit der Transitmethode vom Weltraum aus auch nachfolgende Messungen mit anderen Teleskopen.

Schließlich wird die ESA 2028 mit ARIEL (Atmospheric Remote‐sensing Infrared Exoplanet Large‐survey mission) ein weiteres Weltraumteleskop starten, dessen Schwerpunkt auf der Untersuchung der Atmosphären von Exoplaneten liegt. So wird in den 2020er-Jahren ein umfangreicher Katalog mit den genauen Angaben von Orbit, Radius, Masse, Dichte und Alter der Planeten entstehen sowie für Gasplaneten mit Angaben zur Zusammensetzung ihrer Atmosphären. Von 2007 bis 2012 entdeckte das französische Weltraumteleskop CoRoT (Convection, Rotation and planetary Transits) insgesamt 32 Planeten, woran das DLR-Institut für Planetenforschung bereits umfangreich beteiligt war. Damit verfügt das DLR über eine langjährige Expertise in diesem dynamischen Forschungsfeld, welches unser Bild des Kosmos dauerhaft verändern wird.

Fokalebenen-Modul (FPM – Dreiecksform) und das Sensorsteuerelektronik (SEM)

Der FPM beherbergt die CHEOPS CCD-Detektoranordnung und die Front End-Elektronik (FEE). Im SEM (Sensorsteuerelektronik) befinden sich eine Stromversorgungseinheit und ein Prozessor, der zur Steuerung der FEE und zum Auslesen des CCDs verwendet wird. Leitfähige Wärmebänder auf der Rückseite des FPM bilden die thermische Verbindung zwischen dem FPM und den Kühlern, die den CCD auf seine Betriebstemperatur von -40 ºC kühlen.

Baden-Airpark: Passagierrekord mit 1,3 Mio. Fluggästen

Einen neuen Passagierrekord konnte der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) feiern. 1,3 Millionen Fluggäste nutzten dieses Jahr bereits den FKB für Ihre Reisen.

Und zum Passagierrekord hatte Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung eine Überraschung für den Fluggast. Frau Rosemarie Zink aus Muggensturm wollte gerade mit ihrer Tochter Sylvia Zink für den Ryanair Flug FR 9773 nach London-Stansted einchecken, da durfte sich die Jubiläums-Passagierin über einen Gutschein für eine Flugreise ab dem FKB für zwei Personen inklusive drei Übernachtungen in einem vier Sterne Hotel auf Mallorca freuen.

Airport mit Urlaubszielen weiter auf dem Weg

„Dass wir mit über 1,3 Millionen Fluggästen einen neuen Passagierrekord in der Geschichte des FKB erreicht haben, macht uns stolz und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung. „Diesen bemerkenswerten Passagierrekord konnten wir dank der richtigen Angebote der am FKB verkehrenden Fluggesellschaften für die Menschen unserer Region erreichen“, ergänzt Manfred Jung, der gleichzeitig auch „den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Baden-Airpark GmbH für diese tolle Leistung dankt“.

Nachdem am heutigen Tag bereits 1,3 Millionen Fluggäste am FKB gezählt wurden, prognostiziert Manfred Jung für das Gesamtjahr 2019 ca. 1,34 Millionen Fluggäste. Für das Jahr 2020 wird wieder mit ca. 1,3 Millionen Fluggästen geplant.

Irland will Airbus C295 für Küstenüberwachung einsetzen

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Das irische Verteidigungsministerium will die C295 für die Küstenüberwachung einsetzen.

C295 für maritime Überwachung

Irland hat bei Airbus zwei neue mittelgroße Transportflugzeuge C295 bestellt. Damit wird Irland der 33. Betreiber von C295 auf der Welt. Die Flugzeuge sind für maritime Überwachung konfiguriert und erhalten ein FITS (Fully Integrated Tactical System) sowie state-of-the-art Sensortechnik.

Irische Air Force fliegt zwei Airbus CN235

Im Cockpit soll die kürzlich vorgestellte Avionik Collins Aerospace Pro Line Fusion verbaut werden. Die irische Air Force betreibt bereits zwei Airbus CN235.

DLR: Globales Prognosemodell für den Luftverkehr

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Die großen Flugzeughersteller Airbus und Boeing veröffentlichen seit Jahren Marktforschungen für den Flugzeugbedarf der nächsten 20 Jahre. Jetzt hat auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) – weltweit erstmalig – ein globales Prognosemodell für den Luftverkehr unter Berücksichtigung von Flughafenkapazitäten und Flottenentwicklung erstellt.

In den nächsten 20 Jahren erwarten die Forscher eine Steigerung der Passagierzahlen von rund vier Milliarden in 2016 auf über 9,4 Milliarden in 2040. Die Zahl der Flüge wächst dabei von 35,5 Millionen auf etwa 53 Millionen im selben Zeitraum, was einer jährlichen Steigerung von 1,6 Prozent entspricht. Damit erwarten die Forscher den vermehrten Einsatz größeren Fluggeräts zur Vermeidung von Kapazitätsengpässen, wobei in 20 Jahren im Schnitt 179 Passagiere pro Flug an Bord sind. Im Bezugsjahr 2016 waren es nur 111 Fluggäste.

Bedarf übersteigt Slot-Angebot

„Trotz der enormen Steigerungen im weltweiten Flugverkehr und dem vermehrten Einsatz größerer Flugzeuge erwarten wir, dass 2040 rund 255 Millionen Passagiere aufgrund von Kapazitätsengpässen nicht bedient werden können“, erklärt Dr. Marc Gelhausen vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr in Köln. „Das entspricht mehr als dem gesamten deutschen Passagieraufkommen im Jahr 2018 oder drei Prozent des weltweit prognostizierten Luftverkehrs im Jahr 2040.“

Bedarf an Superjumbo A380

Hierbei sind ebenfalls Kapazitätserweiterungen an Flughäfen schon eingerechnet. Die Prognose ergibt dabei, dass 57 Prozent der zusätzlichen Nachfrage bis 2040 über größere Flugzeuge bedient werden kann und 43 Prozent durch bessere Kapazitätsauslastung und Erweiterungen der Flughäfen. Damit würde ein Bedarf für Flugzeuge wie dem Superjumbo A380 wiedererstehen. Das Muster, dessen Ende von Airbus besiegelt wurde, war seiner Zeit damit zehn bis 20 Jahre voraus, was die Passagierkapazität angeht.

Asien rückt in den Vordergrund – Ausbau London?

Am stärksten betroffen von den verbleibenden Kapazitätsengpässen werden in Zukunft Hubs sein wie etwa London Heathrow in Europa. Dabei verschiebt sich der Schwerpunkt solcher Engpässe bis 2040 Richtung Asien. Obwohl bereits Großprojekte wie der neue Flughafen Peking Daxing realisiert werden liegen 2040 sechs der zehn am stärksten betroffenen Flughäfen in Asien, darunter Jakarta und drei der in den USA, darunter Atlanta. „Ein Vorteil unseres neu entwickelten Prognosemodells ist seine Szenario-Tauglichkeit“, erklärt Gelhausen. „So haben wir exemplarisch für London Heathrow auch die Auswirkungen einer dritten Startbahn analysiert. Dadurch ergeben sich für diesen Flughafen nicht ganz so kritische Ergebnisse.“

Buch über globale Luftverkehrsprognose veröffentlicht

Die globale Luftverkehrsprognose haben die Wissenschaftler jüngst in einem Buch veröffentlicht, wobei sie sowohl einzelne Weltregionen wie Europa, Nordamerika und Asien analysieren, als auch ausgewählte Flughäfen diskutieren. Weiterhin enthält das Buch Strategien, wie Kapazitätsengpässe in Zukunft minimiert werden können. Hierbei ist zu beachten, dass die gesamte Analyse und Prognose des Buchs auf einem umfangreichen empirischen Fundament beruht, so dass eine möglichst realistische Beschreibung der zukünftigen Entwicklung möglich wird. „Wir kommen zu dem Ergebnis, dass eine verstärkte Kombination von Flughafenausbauten und Investitionen in größeres Fluggerät notwendig sind, um das erwartete Kapazitätsdefizit aufzulösen.“

Genauere Analyse zum Passagierwachstum

In der Arbeit stecken umfangreiche Analysen zur globalen Luftverkehrs- und Kapazitätsentwicklung an Flughäfen weltweit sowie ein neues und weltweit einmaliges Prognosemodell für den Luftverkehr, das das zukünftige Passagier- und Flugbewegungsaufkommen unter Berücksichtigung der Kapazitäts- und Flottenentwicklung beschreibt. Daraus ergibt sich eine globale Luftverkehrsprognose für die Jahre 2030 und 2040. Ein großer Vorteil des Modells ist es, dass auf einheitlicher Basis vergleichbare Prognosen für jeden einzelnen Flughafen weltweit erstellt werden können und Wechselwirkungen berücksichtigt werden, etwa die Kapazitätssituation an Zielflughäfen.

„Airport Capacity Constraints and Strategies for Mitigation – A Global Perspective“

Das Buch will helfen, geeignete Handlungsstrategien zu entwickeln, um die zukünftige Kapazitätssituation im Luftverkehr zu verbessern. Das Buch Airport Capacity Constraints and Strategies for Mitigation – A Global Perspective der Autoren Marc Gelhausen, Peter Berster und Dieter Wilken vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr ist im Elsevier-Verlag erschienen. Weltweites Passagieraufkommen bis 2040: Die Grafik zeigt die prognostizieren Steigerungen des weltweiten Passagieraufkommens im Flugverkehr für 2030 und 2040.

D-AIHE: Lufthansa A340 seit 15 Jahren auf Messflügen

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Seit 15 Jahren sammelt die Lufthansa mit dem Langstreckenflugzeug Airbus A340 mit der Kennung D-AIHE auf ausgewählten Flügen bis zu 100 unterschiedliche Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter.

Der Lufthansa Airbus A340-600 „Leverkusen“ steht kurz vor seinem 462. Messflug im Dienst der Atmosphären- und Klimaforschung. Die Daten gehen an die europäische Forschungsinfrastruktur IAGOS-CARIBIC (Civil Aircraft for the Regular Investigation of the atmosphere Based on an Instrument Container), einem Zusammenschluss von mittlerweile zwölf europäischen Forschungsinstituten. Seit Beginn der Messflüge am 13. Dezember 2004 hat der CARIBIC-Jet mehr als 3,6 Millionen Flugkilometer für die Wissenschaft zurückgelegt. Das entspricht 85 Erdumrundungen.

Grenzschicht zur Stratosphäre als Messfeld

Die Messdaten werden hauptsächlich während des Reiseflugs in neun bis zwölf Kilometern Höhe in der sogenannten Tropopausenregion, der Grenzschicht zwischen Troposphäre und Stratosphäre, gesammelt. Die für die Forschung sehr wertvollen und einzigartigen Daten benötigen Wissenschaftler, um die Leistungsfähigkeit heutiger Atmosphären- und Klimamodelle und damit deren Aussagekraft für das zukünftige Klima auf der Erde zu bewerten. Mit dem Flugzeug können klimarelevante Parameter mit höherer Genauigkeit und zeitlicher Auflösung als mit Satelliten oder bodengestützten Messungen erfasst werden.

„Wir freuen uns sehr über die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Atmosphärenforschern. Lufthansa nimmt hier eine gesellschaftliche Verantwortung wahr zum Aufbau einer weltweit einzigartigen Datenbasis für die Klimaforschung,“ so Dr. Gerd Saueressig, Projektleiter bei der Lufthansa Group. Die Lufthansa Group und ihre Partner aus der Wissenschaft haben damals für die Umrüstung des Flugzeugs zu einem Forschungslabor mehr als drei Jahre Vorbereitungszeit und mehr als 1.000 Montagestunden investiert. Eigens für das Forschungsprojekt wurde darüber hinaus ein 1,6 Tonnen schwerer automatisierter Messcontainer entwickelt.

Hightech-Labor

„Das Hightech-Labor mit seinen heute 19 zum Teil sehr komplexen Instrumenten erlaubt die Untersuchung einer Vielzahl klimarelevanter Prozesse und deren zukünftigen Änderung, zum Beispiel von Aerosol-Wolkenprozessen oder Austauschprozessen zwischen Troposphäre und Stratosphäre“, sagt Dr. Andreas Zahn vom Karlsruhe Institut für Technologie und Koordinator von IAGOS-CARIBIC.

Jedem der Messflüge geht eine rund dreiwöchige Planungsphase voraus. Die Destination können die Wissenschaftler aus dem Streckennetz der A340-600 frei wählen. Am Ein- und Ausbau des Messcontainers sind 20 Bereiche der Lufthansa Group und des Flughafens München beteiligt, wie beispielsweise Dispatcher, Technik-Betriebsleiter, Verkehrsleiter und Werkschutz, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Über ein spezielles Luft-Einlasssystem am Außenrumpf des Lufthansa Langstreckenjets gelangen Luft, Aerosol- und Wolkenpartikel in das Messlabor.

Ergebnisse für die Forschung

Die Auswertung der umfangreichen Messdaten hat bis heute zu über 150 wissenschaftlichen Veröffentlichungen geführt und seit 2015 zu sechs Artikeln in den hochrangigen Zeitschriften von Nature und PNAS. Besonders erwähnenswert sind die Ergebnisse der acht Aerosol-Messinstrumente, die Beiträge zu den Auswirkungen von Vulkanaschepartikeln oder aus den nordamerikanischen Waldbränden auf die Atmosphäre liefern konnten. 2014 konnte das fliegende CARIBIC-Labor darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Nachweis dreier bisher unentdeckter Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) leisten, den Hauptverursachern des sogenannten Ozonlochs in der Stratosphäre.

Sondereinsatz in der Vulkanwolke über Europa

Einen Sondereinsatz hatte der CARIBIC-Container im April 2010 nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull. Es wurden ad-hoc drei Messflüge durchgeführt, um die Aschekonzentration und -zusammensetzung der Vulkanwolke über Europa zu bestimmen. Lufthansa war durch CARIBIC als einzige Fluggesellschaft in der Lage, derartige Messungen vorzunehmen. Schon vor CARIBIC hat Lufthansa viele Jahre lang das Forschungsprogramm MOZAIC (Measurement of ozone, water vapour, carbon monoxide and nitrogen oxides aboard Airbus in-service aircraft) unterstützt. Beide Projekte wurden vereint und bilden heute die europäische Forschungsinfrastruktur IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System) mit den beiden Teilprojekten IAGOS-core und IAGOS-CARIBIC.

IAGOS-core-System auf Langstreckenflugzeugen installiert

Das IAGOS-core-System ist bei Lufthansa auf zwei weiteren Langstreckenflugzeugen installiert, die wesentlich zum Aufbau eines der umfangreichsten Datensätze von Ozon- und Wasserdampfgehalt in der freien Atmosphäre beitragen, den es je gab. Die Lufthansa Group wird auch künftig gemeinsam mit Wissenschaft und Forschung die Erdatmosphäre mit ausgewählten Flugzeugen beobachten und vermessen. Denn wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse bilden die Basis, um den Klimawandel besser zu verstehen und so auch zielgerichtete Maßnahmen für eine noch nachhaltigere Luftfahrt zu entwickeln.

Flughafen Hamburg kündigt bereits Bahnsperrungen an

Hamburg Airport führt damit die notwendigen, jährlich wiederkehrenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Start- und Landebahn durch. Die Wartung der Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) erfolgt von Mittwoch, 02. September (06:00 Uhr), bis einschließlich Mittwoch, 16. September 2020 (23:00 Uhr). Während dieser Zeiten wird der gesamte Flugbetrieb über die jeweils andere Bahn abgewickelt.

Der Flughafen Hamburg sperrt die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) für Wartungsarbeiten von Mittwoch, 03. Juni (06:00 Uhr), bis einschließlich Mittwoch, 17. Juni 2020 (23:00 Uhr).

Landebahn muss gereinigt werden

Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung. Die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Pisten ist notwendig, um einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten zu können.

„Pro Jahr starten und landen mehr als 150.000 Flugzeuge am Hamburg Airport. Um stets einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten zu können, müssen wir unsere Start- und Landebahnen jährlich warten“, erklärt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Hamburg Airport. „Bei der Wahl der Wartungstermine achten wir ganz bewusst darauf, dass wir den Sperrzeitraum möglichst kurz und die Auswirkungen für die Flughafen-Nachbarn so gering wie möglich halten.“

Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich

Ein wichtiges Kriterium bei der Terminierung ist, dass die Pistensperrungen nicht in den Hauptreise- und Ferienzeiten liegen, weil gerade dann beide Start- und Landebahnen für den Flugbetrieb benötigt werden. Darüber hinaus sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich. Im Frühjahr und Herbst hingegen wären die witterungsbedingten Unsicherheiten deutlich höher und die Arbeiten könnten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in zwei Wochen gebündelt werden.

Hamburg Airport bittet um Verständnis für die Maßnahmen und die daraus resultierende, vorübergehende Nutzungsänderung der Start- und Landebahnen.

Airbus OPTIMA: Photonik-Nutzlast wird weltraum-tauglich

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Airbus hat im Rahmen des Horizont 2020-Projekts OPTIMA mit seiner Photonik-Nutzlasttechnologie den technischen Reifegrad 6 erreicht – die letzte Stufe, bevor ein Prototyp in die Umlaufbahn gebracht wird. Mit diesem Machbarkeitsdemonstrator rückt der Einsatz von Photonik-Nutzlasten in Telekommunikationssatelliten in greifbare Nähe.

Photonik-Nutzlasten könnten die Auslegung, Kapazität und Leistungsfähigkeit künftiger Generationen von Telekommunikationssatelliten revolutionieren.

Signale von Funk auf Licht umstellen

Bei Photonik-Nutzlasten erfolgt die Signalübertragung innerhalb des Raumfahrzeugs mit Licht und ersetzt derzeitige Radiofrequenztechnologien. Somit lassen sich effizientere und leistungsstärkere Satelliten entwickeln, die den immer höheren Kundenerwartungen in Bezug auf Komplexität und Ausgereiftheit Rechnung tragen.

OPTIMA berücksichtigt die Anforderungen an die künftige Evolution von Satellitennutzlasten und Datenkommunikation zwischen Satelliten. Hier sollen im Rahmen des Horizont 2020-Programms pro Sekunde Daten im Tera- oder Multi-Gigabit-Bereich übertragen werden.

Durch Verwendung von Photonik-ICs kostengüstiger

Die Technologie ermöglicht den Entwurf von solchen Nutzlasten, die wesentlich kompakter, leichter und energiesparender sind und durch die Verwendung von Photonik-ICs kostengünstiger produziert und integriert werden können als Nutzlasten, die vollständig auf Mikrowellentechnik basieren.

Das OPTIMA-Projekt unter der Leitung von Airbus in Stevenage wird im Rahmen des von der Europäischen Kommission finanzierten Forschungsprogramms Horizont 2020 durchgeführt. Am Projekt beteiligt sind Experten aus ganz Europa, darunter DAS Photonics (Spanien), Cordon Electronics (Italien), SODERN (Frankreich), Huber+Suhner Polatis (UK) und IMEC (Belgien).

Technologiesprung für Satelliten

Die im Zuge des OPTIMA-Projekts entwickelte Technologie wird entscheidend dazu beitragen, dass die Photonik nachhaltig Einzug in Nutzlasten für Telekommunikationssatelliten hält. Damit lässt sich die Kapazität von Multi-Beam-Satelliten leichter erweitern. Zudem kann die F&E-Investition durch Nutzung der Technologie für Inter-Satelliten-Datenlinks der nächsten Generation mit voll integrierten und qualifizierten Baugruppen noch wirksamer ausgeschöpft werden.

Javad Anzalchi, Projektmanager und technischer Leiter bei Airbus, sagte: „Wir haben Industriepartner zusammengebracht, mit denen es möglich war, diese Technologie zu entwickeln und zu demonstrieren. So haben wir einen technischen Reifegrad erreicht, der den Einsatz von Photonik für Raumfahrtanwendungen ermöglicht. Mit den energieeeffizienten Ausrüstungen aus dem OPTIMA-Projekt können wir kapazitätsstarke Nutzlasten und Multi-Gigabit-Satellitenlinks mit wesentlich geringerem Energieverbrauch, Gewicht und Umfang realisieren.“

Eurowings und HLX bieten Low-Cost-Pauschalreisen

Ab sofort kooperiert Eurowings mit HLX, einem Reiseanbieter, der auf die Paketierung von Flug- und Hotelangeboten mit Bestpreisgarantie spezialisiert ist.

Eurowings hat mit der HLX Touristik GmbH einen neuen Partner für ihre 2017 gegründete Veranstaltermarke „Eurowings Holidays“ engagiert. Damit können Eurowings Kunden über Eurowings Holidays hochwertige Low-Cost-Pauschalreisen buchen. HLX ist einer der führenden Provider in diesem Bereich und betreibt seit mehreren Jahren erfolgreich Urlaubsportale für Lufthansa und Swiss.

Low-Cost Pauschalreisen ausgebaut

Oliver Schmitt, Geschäftsführer für Eurowings Digital, kommentiert: „Als größter Ferienflieger Deutschlands bauen wir gemeinsam mit HLX das Angebot von „Eurowings Holidays“ deutlich aus. Mit Eurowings kann man nicht nur günstig fliegen, sondern auch komplette Reisen mit vielen Zusatzleistungen buchen, wie zum Beispiel Mietwagen, Versicherungen und Aktivitäten vor Ort – mit nur wenigen Klicks einfach und bequem aus einer Hand.“

„Nobag-Tarife“

Der Wechsel ist mit einer deutlichen Erweiterung des Angebots an Low-Cost-Pauschalreisen und Zusatzleistungen verbunden. So wächst etwa das Hotelangebot auf dem Buchungsportal holidays.eurowings.com im Zuge der neuen Kooperation auf über 45.000 Häuser. Neu sind auch die besonders bei Städtereisen sehr beliebten „Nobag-Tarife“.

Karlheinz Kögel, Geschäftsführer von HLX Touristik, verspricht professionell organisierte, hochwertige Pauschalreisen mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und einer Best-Preis-Garantie. Viele dieser Angebote gelten dabei ganz exklusiv nur für den Kanal Eurowings Holidays. Zum Programm gehören etwa Kurz- und Städte-Trips in Metropolen sowie Fernreisen zu Urlaubszielen in aller Welt. Damit wächst auch das Hotel-Portfolio.

Rabattangebote zum Start

Auch haben Urlauber die Wahlmöglichkeit, individuelle Reisen mit und ohne Freigepäck zu buchen. Mitglieder des Eurowings Boomerang Clubs erhalten pro einem Euro Umsatz eine Flugmeile. Bei Buchung einer Pauschalreise mit einem Eurowings Flug werden Boomerang Club Mitgliedern zusätzlich je nach Destination 250 (innerdeutsch), 500 (kontinental) und 750 Meilen (interkontinental) pro Strecke gutgeschrieben.

Zum Start der Kooperation gibt es eine besondere Kampagne: Bei Buchung zwischen dem 06. bis 16. Januar nächsten Jahres erhalten Kunden einen Sofortrabatt von bis zu 220 Euro auf den Reisepreis.

AIS Pilotenausbildung in Deutschland: Infoabend am FMO

Die zur niederländischen AIS Gruppe gehörende Flugschule AIS Flight Academy investiert am Standort Flughafen Münster/Osnabrück und eröffnet eine deutsche Niederlassung ihres Ausbildungsbetriebes für kommerzielle Flugzeugführer/innen.

Pilotenausbildung Informationsabend

Künftig bildet AIS am Flughafen FMO Berufspiloten aus, die in Deutschland rekrutiert werden. Für Interessierte, die eine Pilotenlaufbahn anstreben, findet am 03. Februar um 19:00 Uhr ein Informationsabend in den Räumlichkeiten der AIS Flight Academy an der Airportalle 1 (Halle 6, nahe beim Tower) statt. Dort erfahren die angehenden Pilotinnen und Piloten, wie die Pilotenausbildung bei der AIS Flight Academy abläuft. Interessierte können sich über eine Pilotenausbildung hier informieren und anmelden.

AIS Airlines im Liniendienst

Zur niederländischen AIS Gruppe gehört neben der AIS Flight Academy auch die AIS Airlines, die bereits seit 2013 die Linienverbindung zwischen Münster/Osnabrück und Stuttgart bedient und in diesem Jahr neu die Ziele Kopenhagen und Berlin in den Flugplan aufgenommen hat. AIS Airlines hat drei Flugzeuge vom Typ BAe Jetstream 32 fest für Linienflüge in Münster/Osnabrück stationiert, hinzukommen mehrere stationierte Ausbildungsflugzeuge.

Neun Linien- und 17 Ausbildungsflugzeuge

Die AIS Gruppe wurde 2009 am Flughafen Lelystad in den Niederlanden gegründet, wo sich auch ihr Hauptsitz befindet. Zur Flotte gehören neun Linien- und 17 Ausbildungsflugzeuge.

Teleskop für Exoplaneten: CHEOPS beim Start-Test

Das Teleskop CHEOPS soll Exoplaneten in näherer Umgebung der Erde untersuchen. Einer der abschließenden Tests des Forschungssatelliten der Europäischen Weltraumagentur (ESA) fand letzten Sommer in der Testanlage des Weltraumzulieferers Ruag Space in Zürich statt.

Weltraumteleskop CHEOPS gestartet

Das europäische Weltraumteleskop CHEOPS ist am 17. Dezember vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana, Südamerika, an der Spitze einer Sojus-Rakete gestartet. Die durchgeführten Tests an CHEOPS waren wichtig, um die Widerstandsfähigkeit des vollständigen Satelliten zu bestätigen. „Der Start der Rakete löst starke Vibrationen aus und auch die Fahrt in den Weltraum kann turbulent werden. Diese Tests sind essenziell, damit der Satellit die Reise durch die Atmosphäre unbeschadet übersteht“, so Peter Guggenbach, CEO Ruag Space. Mit CHEOPS war erstmals ein kompletter Satellit für einen Test in der Schweiz.

Peter Guggenbach, CEO Ruag Space
Peter Guggenbach, CEO Ruag Space

CHEOPS: Ferne Planeten unter der Lupe

Der europäische Forschungssatellit CHEOPS (CHaracterising ExOPlanets Satellite) wurde unter der Leitung der Universität Bern und der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt. Die CHEOPS-Mission widmet sich der Charakterisierung von Exoplaneten-Transiten. Das Teleskop wird beobachten, wie Planeten in anderen Sonnensystemen vor ihrem Mutterstern vorbeiziehen und die Suche nach potenziell lebensfreundlichen Planeten unterstützen.

Meilenstein für die Schweizer Raumfahrt

CHEOPS ist die erste Mission der europäischen Weltraumagentur ESA mit der Schweiz als Hauptpartner und folglich ein Meilenstein für die Schweizer Raumfahrt. „Ein modernes Land wie die Schweiz benötigt immer mehr Anwendungen, welche durch Satelliten ermöglicht werden. Die Anwendungsmöglichkeiten scheinen grenzenlos, man denke nur an die Satellitennavigation und ihre wachsende Anzahl von Anwendungen. Dieser helvetische Erfolg mit CHEOPS gibt uns einen Aufschwung für weitere Impulse in der Raumfahrt und der Suche nach optimalen Lösungen“, ergänzt Peter Guggenbach.

Vibrationstests im Ruag Space Test Center

Ruag Space erbringt nicht nur den Testservice, sondern berät auch bei der Materialauswahl, den Bearbeitungsprozessen und der Wärmebehandlung zur Optimierung der Mikrostruktur. Ruag Space kann eine breite Palette von Materialien in den Testanlagen in Zürich testen. Die mechanische Prüfung von Testobjekten zur Qualifizierung und Prüfung von Fluggeräten gehört zu den Kernkompetenzen.

Teleskop für Exoplaneten: CHEOPS beim Start-Test
Teleskop für Exoplaneten: CHEOPS beim Start-Test 3

Lufthansa Group meldet Passagierrückgang im November

Mit den Airlines der Lufthansa Group sind im November 2019 rund 10,4 Millionen Passagiere geflogen. Dies entspricht einer Verringerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, was laut Lufthansa auf rückläufige Fluggastzahlen auf innereuropäischen Flügen (inkl. Inlandsflügen) zurückgeht.

Die angebotenen Sitzkilometer im Hause Lufthansa lagen um 1,4 Prozent unter dem Vorjahr, während der Absatz um 1,3 Prozent gesteigert werden konnte. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor für die Flugzeuge, der mit 80,2 Prozent um 2,1 Prozentpunkte höher ausfällt als im November 2018. Das Frachtangebot lag im November um 2,3 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer sanken um 1,8 Prozent. Daraus ergibt sich ein um 2,7 Prozentpunkte niedrigerer Nutzladefaktor von 65,4 Prozent.

Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines schwächer

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im November insgesamt rund acht Millionen Fluggäste befördert und damit 0,8 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Während auf Flügen der Netzwerkairlines innerhalb Europas (inkl. Inlandsflügen) die Zahl der Fluggäste rückläufig war, blieb diese auf Flügen von und nach Asien gleich und konnte von und nach Amerika sowie Nahost und Afrika gesteigert werden.

Das Angebot in Sitzkilometern wurde im November um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 2,4 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um 1,9 Prozentpunkte auf 80,5 Prozent.

Passagierzahl am Drehkreuz Frankfurt sinkt

Am stärksten gewachsen sind die Netzwerk-Airlines am Drehkreuz Zürich mit einem Passagierwachstum von 6,0 Prozent. In Wien betrug das Wachstum 3,1 Prozent. In München sanken die Passagierzahlen um 2,3 Prozent und in Frankfurt um 5,9 Prozent. Das Angebot in Sitzkilometern veränderte sich ebenfalls unterschiedlich stark. In München wurde das Angebot um 3,8 Prozent ausgeweitet, in Wien um 3,6 Prozent, in Zürich um 0,9 Prozent und in Frankfurt sank das Angebot um 3,1 Prozent.

Lufthansa hat im November rund 5,3 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 3,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Einem im November um 0,6 Prozent schwächeren Angebot an Sitzkilometern stand ein um 1,1 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 80,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

2,5 Millionen Passagiere bei Eurowings

Eurowings (inklusive Brussels Airlines) hat im November rund 2,5 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 2,3 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 250.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Verringerung von 7,7 Prozent auf der Kurzstrecke und einer Steigerung von 2,2 Prozent auf der Langstrecke gegenüber dem Vorjahr. Einem im November um 8,1 Prozent verringerten Angebot stand ein um 4,3 Prozent verringerter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 3,1 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor von 78,7 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im November die angebotenen Sitzkilometer um 11,0 Prozent verringert, die verkauften Sitzkilometer sanken im gleichen Zeitraum um 4,6 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 5,3 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im November 2018 von 78,1 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 0,7 Prozentpunkte auf 79,6 Prozent gesunken. Hier stand einem um 3,2 Prozent verringerten Angebot ein um 4,0 Prozent gesunkener Absatz gegenüber.

Corendon Airlines fliegt in die Türkei ab Weeze Airport

Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines wird ab 11. Juni des nächsten Jahres zweimal pro Woche Richtung türkische Riviera starten. Das gab die Airline jetzt bekannt. Jeweils am Mittwoch und am Samstag starten die Boeing 737-800 der Corendon Airlines ab Weeze.

Günstige und familienfreundliche Ferien

Der Deutschland-Manager der Corendon, Thomas Braun sagte: „Wir freuen uns über unseren neuen deutschen Abflughafen. Antalya und die türkische Südküste sind in der kommenden Saison erneut stark gefragt. Es ist die Destination für günstige und familienfreundliche Ferien. Unsere Flüge vom Niederrhein sind aber sofort buchbar – als Einzelplatzbuchung, aber auch alle namhaften deutschen und niederländischen Reiseveranstalter haben unser Flugangebot ab Weeze im Programm.“

Corendon Airlines ist wachsender Player

Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber freut sich über die guten Nachrichten: „Corendon hat sich im deutschen Touristikmarkt sehr beeindruckend entwickelt und gilt als sehr zuverlässige und professionelle Airline. Mit der türkischen Riviera bietet sie im kommenden Sommer zweimal wöchentlich eines der beliebtesten Urlaubsziele nonstop ab Weeze an. Eine gute Nachricht für unsere Kunden und Reisebüros in unserem deutsch-niederländischen Einzugsbereich. Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.“

SunExpress-Chef Jens Bischof wird Chef von Eurowings

Jens Bischof, derzeit CEO von SunExpress, übernimmt zum 01. März 2020 den Vorsitz der Geschäftsführung von Eurowings. Er folgt Thorsten Dirks nach, der im Vorstand der Lufthansa Group künftig das Ressort‚ IT, Digital und Innovation‘ verantworten wird.

Der Airline- und Tourismusexperte Bischof (54) ist Vater von zwei Kindern und hat einen Master-Abschluss in Management der McGill University, Montreal, Kanada.

Mit Jens Bischof haben wir einen hervorragenden CEO für Eurowings ernannt. Er wird die Airline mit einem hohen Maß an Eigenständigkeit weiterführen, den begonnenen Turnaround vollenden und die Fluggesellschaft als starke und beliebte Marke bei Fluggästen und Mitarbeitern positionieren.

Start-up-naher Airline-Experte

Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG: „Jens Bischof begann seine Karriere im Lufthansa Konzern im Jahr 1990 bei Lufthansa Cargo. Seitdem hatte er mehrere leitende Positionen inne. So lenkte er unter anderem von 2006 bis 2011 das Lufthansa Passagiergeschäft in Nord- und Südamerika. Im Anschluss verantwortete Jens Bischof als Lufthansa Passagevorstand und Chief Commercial Officer die weltweite Vertriebsorganisation. In den vergangenen drei Jahren als CEO der SunExpress hat er das Unternehmen erfolgreich neu ausgerichtet, signifikant vergrößert und wirtschaftlich erfolgreich positioniert.“

Bischof unterstützt Start-up-Unternehmen als Seed-Investor und als Berater. Jens Bischof ist Mitglied in mehreren Aufsichtsräten, vor allem im Technologiebereich. Die Nachfolge von Jens Bischof bei SunExpress, einem Gemeinschaftsunernehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, wird die Lufthansa Group zeitnah bekannt geben.

Air France-KLM kauft weitere Airbus A350 XWB

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Air France-KLM will zehn weitere Airbus A350 kaufen. Damit stockt sie ihre XWB-Flotte auf insgesamt 38 Flugzeuge auf.

Airbus A350-900 für den Einsatz bei Air France

Die Gruppe ordert die Airbus A350-900 für den Einsatz bei Air France. Mit den modernen Airlinern will man die Flotte erneuern und so die führende Position in Europa wiedererlangen. Dazu befindet sich die Airline im Umbau.

159 Flugzeugen von Airbus

Benjamin Smith, CEO der Air France-KLM Group, nannte die A350-900 ein Juwel europäischer Expertise und einen Liebling der Passagiere. Air France-KLM betreibt derzeit eine Flotte von 159 Flugzeugen von Airbus.

Air France-KLM kauft weitere Airbus A350 XWB
Air France-KLM kauft weitere Airbus A350 XWB 4