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Luftverkehrswirtschaft kritisiert EU-Kommission erneut

Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Verschärfung des Emissionshandels, nach der die Fluggesellschaften für Zertifikate mehr als bislang geplant zahlen müssten, nennt der Branchenverband BDL kontraproduktiv, weil sie in ein funktionierendes marktbasiertes System eingreift und so Rechts- und Planungssicherheit für alle Beteiligten konterkariert.

BDL-Präsident zum European Green Deal

Anlässlich der Vorstellung des Fahrplans für den European Green Deal erklärte Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Präsident des BDL (Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft): „Wir begrüßen, dass die Europäische Kommission einen Fahrplan für den Klimaschutz vorlegt. Luftverkehr findet in einem intensiven weltweiten Wettbewerb statt. Deswegen brauchen wir beim Klimaschutz statt eines Flickenteppichs von nationalen Alleingängen ein geordnetes internationales Vorgehen. Wir brauchen in der Tat beherzte und entschlossene Entscheidungen der EU zur Förderung des Luftverkehrs bei der Markteinführung von CO2-neutralen Kraftstoffen, denn ohne eine mutige industriepolitische Initiative der EU kommt das nicht voran. Bei der CO2-Bepreisung warnen wir eindringlich vor europäischen Alleingängen. Das schadet wirtschaftlich und ist klimapolitisch kontraproduktiv. Denn solche Alleingänge verschieben den Luftverkehr nur zu Wettbewerbern aus Drittstaaten.“

Marktinstrumente nicht außer Kraft setzen

Der marktbasierte Mechanismus des Emissionshandels wirkt und setzt deutliche Anreize, Emissionen zu reduzieren. So hat sich der Zertifikatepreis im Emissionshandel in den letzten zwei Jahren mehr als verfünffacht und steht heute bei rund 25 Euro pro Tonne CO2. Der Anteil der Zertifikate, die käuflich erworben werden müssen, steigt kontinuierlich. Inzwischen müssen unsere Unternehmen bereits den überwiegenden Anteil der Zertifikate kaufen. In Europa ist der Luftverkehr bereits seit 2012 als einziger Verkehrsträger in den Europäischen Emissionshandel einbezogen. Das System stellt sicher, dass die CO2-emittierenden Unternehmen für ihre Emissionen zahlen müssen und gleichzeitig die Emissionen aller in den Emissionshandel einbezogenen Wirtschaftsbereiche bis 2030 um 43 Prozent reduziert werden.

Statt hier ein funktionierendes System zu verschärfen, sollte die EU das Emissionshandelssystem mit dem globalen Klimaschutzinstrument CORSIA abstimmen. Das völkerrechtlich verbindliche System CORSIA stellt sicher, dass auch der internationale Luftverkehr ab dem kommenden Jahr CO2-neutral wächst. Was noch aussteht ist die Abstimmung der beiden Instrumente, so dass sichergestellt ist, dass es nicht zu einer unzumutbaren Doppelbelastung der europäischen Marktteilnehmer kommt.

Luftverkehrswirtschaft begrüßt alternative Kraftstoffe

Die deutsche Luftverkehrswirtschaft begrüßt ausdrücklich, dass die Kommission als Teil ihrer Klimaschutzstrategie Maßnahmen zur Förderung von alternativen Kraftstoffen im Verkehrssektor vorsieht. Nur mit synthetischen Kraftstoffen auf Basis von regenerativen Energien lässt sich das Fliegen mittel- bis langfristig CO2-neutral gestalten. Es ist richtig, dass nun auf europäischer Ebene die Weichen dafür gestellt werden, die notwendigen Produktionskapazitäten zu schaffen, also Anlagen zu bauen.

Geklärt werden muss aber auch die Frage, wie diese alternativen Kraftstoffe dann in den Markt gebracht werden, obwohl der Preis derzeit noch drei- bis fünfmal höher ist als der von herkömmlichem Kerosin. Neben Fördermaßnahmen sind hier auch Abnahmequoten in der Diskussion. „Eine verbindliche Quote für die Beimischung von regenerativen Kraftstoffen muss international mit den Hauptwettbewerbsländern des europäischen Luftverkehrs abgestimmt sein. Unterbleibt dies, dann hätte eine Quote fatale Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Fluggesellschaften und von Drehkreuzflughäfen in Europa“, so Prof. Scheurle.

Emirates bringt Kerosin schon im Flugzeug mit

Bei der CO2-Besteuerung warnt der Verband vor allen Vorschlägen für eine nationale oder europäische Kerosinbesteuerung. Das wäre ein klimapolitischer Irrweg, der zu mehr statt zu weniger Emissionen führt. Fluggesellschaften würden, wo immer sie können, in Drittstaaten tanken und den billigeren Kraftstoff in die EU transportieren. Unternehmen wie Turkish Airlines oder Emirates könnten bei ihrem Einflug in die EU Kraftstoff für den Rückweg gleich mitnehmen und würden die Steuer so umgehen können.

Neben den negativen Effekten auf die CO2-Bilanz des Fliegens würde eine Kerosinbesteuerung im europäischen Alleingang auch im Wettbewerb zu großen Verwerfungen führen, denn aufgrund der ungleichen Besteuerung könnten die Fluggesellschaften aus Drittstaaten deutlich günstigere Tickets anbieten. Hierzu Prof. Scheurle: „Statt des Irrweges einer europäischen Kerosinsteuer wird andersherum ein Schuh daraus: In der EU sollten einzelne bestehende nationale Luftverkehrsteuern, wie die in Deutschland bestehende, durch eine Entscheidung der EU zur Einführung dieser Steuern in allen EU-Mitgliedstaaten ersetzt werden.“

Modernisierung der Flugsicherungsdienste

Fortschritte bei der Modernisierung der Flugsicherungsdienste könnten die CO2-Emissionen im europäischen Luftraum signifikant reduzieren. Die Umsetzung des Single European Sky ist eine wichtige Klimaschutzmaßnahme für den Luftverkehr, die sofort wirkt. Daher sollte die Weiterentwicklung des europäischen Flugsicherungsraums ein ganz wesentlicher Baustein bei der Klimaschutzstrategie der EU sein.

Flughafen Köln Bonn verstärkt Fuhrpark für Winterdienst

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Zur neuen Schneesaison hat der Winterdienst des Köln Bonn Airport kraftvollen Zuwachs für die Flächenenteisung bekommen. Dazu gehören unter anderem 12 neue Kehrblasgeräte der Firma Aebi Schmidt, die den Winter-Fuhrpark des Flughafens ergänzen.

Das Besondere an den Hightech-Fahrzeugen mit dem sieben Meter breiten Schneeschild: Mit ihnen kann die 3.815 Meter lange und 60 Meter breite große Start- und Landebahn bei der Fahrt in Formation ab sofort in einem Zug komplett geräumt und abgekehrt werden – mit den bisherigen, kleineren Geräten musste die Bahn zweimal abgefahren werden, um die gesamte Breite zu reinigen. Durch die Neuerung soll die Dauer möglicher Betriebsunterbrechungen bei heftigem Schneefall erheblich reduziert werden.

Schnee behindert den Flugbetrieb

„Wir wollen bestmöglich vorbereitet sein, um für die Airlines und somit auch unsere Passagiere auch bei schwierigen Witterungsbedingungen reibungslosen Flugbetrieb zu gewährleisten. Zwar ist Winterwetter nie ganz planbar, dennoch tun wir alles, was in unserer Macht steht, um die Beeinträchtigungen bei heftigen Schneefällen so gering wie möglich zu halten. Dabei helfen uns in dieser Saison unsere neuen Geräte – unser Fuhrpark ist damit auf dem neuesten Stand und auch für die nächsten Jahre gut gerüstet“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Fast die gesamte Flotte für die Flächenenteisung wurde jüngst ausgetauscht und modernisiert. Insgesamt wurden dafür über 5 Millionen Euro investiert.

Lagerflächen für Schnee

Neben den neuen Räumfahrzeugen bereichert auch eine neue Hochleistungsschneefräse der Firma Kahlbacher die Winterflotte. Sie wird dazu verwendet, durch das Räumen aufgetürmte Schneeberge am Rand der Bahnen oder der Vorfelder auf Transportwagen zu schleudern – der Schnee wird dann auf dafür vorgesehenen Lagerflächen abgeladen.

Flächenenteisungsflotte in Zahlen

Die Gesamtfläche, die das Team des Winterdienstes je nach Witterungsbedingungen zu räumen oder zu enteisen hat, beträgt 2.165.890 Quadratmeter – dazu zählen neben den Start- und Landebahnen vor allem die Rollwege und die Vorfelder. Fast 270 Mitarbeiter sind insgesamt in diesem Winter in den beiden Winterdienstbereichen Flächen-/ und Flugzeugenteisung am Airport eingesetzt.

Winterdienst-Fahrzeuge am Köln Bonn Airport

  • 4 Sprühfahrzeuge
  • 1 kombiniertes Sprüh-/Streufahrzeug
  • 2 Streufahrzeuge
  • 7 Kleinräumgeräte inklusive Sprüheinheit
  • 2 Kompakträumgeräte
  • 17 Kehrblasgeräte
  • 3 Schneefräsen
  • 3 Zugfahrzeuge
  • 3 Abschiebewagen
  • 1 Radlader
  • 1 Teleskopstapler
  • 1 Simulator zum Training von Schneeräumung

Neue Recaro Anlage baut 60.000 Flugzeugsitze in China

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Mit seiner neuen erweiterten Anlage sieht sich Recaro Aircraft Seating China nun bestens aufgestellt, um die Markt-Chancen zu nutzen und damit den Grundstein für weiteres Wachstum in der Region Asien-Pazifik zu legen.

Erweiterte Produktionsanlage in Qingdao (China)

Recaro Aircraft Seating hat kürzlich seine erweiterte Produktionsanlage in Qingdao, China, eingeweiht. Mit der Einweihung wurde die zweite Phase der Initiative space2grow abgeschlossen. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Expansionsprojekt, das Recaro im vergangenen Jahr gestartet hat, um sein kontinuierliches Wachstum fortzusetzen. Der Spatenstich für das Expansionsprojekt von Recaro in Qingdao fand im Juli 2018 statt. Das Projekt wurde von MPS Construction Engineering, Shanghai, mit der Muttergesellschaft in Stuttgart, Deutschland, geleitet.

60.000 Flugzeugsitze pro Jahr

Die neue Produktionsstätte von Recaro erstreckt sich über rund 7.500 Quadratmeter. Die fünf zusätzlichen Produktionslinien erhöhen die maximale Produktionskapazität des chinesischen Werks auf 60.000 Sitze pro Jahr und bereiten das Unternehmen somit bestens darauf vor, die Kundenbedürfnisse sowohl im asiatisch-pazifischen Raum als auch international zu erfüllen.

Investitionsprojekt Space2grow

Die Investitionen in das Werk in Qingdao sind Bestandteil des globalen space2grow-Erweiterungsprojektes von Recaro, einer ambitionierten Expansionsstrategie, mit der das Wachstum des Unternehmens gesichert, aufrechterhalten und noch weiter gesteigert werden soll. Space2grow ist ein im Jahr 2018 gestartetes, mehrere Millionen Euro umfassendes Investitionsprojekt. Durch den Erwerb zusätzlicher Grundstücke sowie Investitionen in neue Gebäude und Renovierungen soll zum einen die weltweite Produktion von Sitzen von Recaro signifikant gesteigert werden, zum anderen sollen mehr Büroflächen und Sozialräume entstehen.

Gastgeberin der feierlichen Eröffnung war Irene Tan, General Manager von Recaro Aircraft Seating in der Region Asien-Pazifik, gemeinsam mit Martin Putsch, geschäftsführender Gesellschafter und CEO der Recaro Holding, und Dr. Mark Hiller, Geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. Unter den Gästen waren Vertreter von Fluggesellschaften, Flugzeugherstellern, Geschäftspartner und Mitarbeiter von Recaro.

Recaro weiht neue Produktionsanlage für Flugzeugsitze in China ein
Recaro weiht neue Produktionsanlage für Flugzeugsitze in China ein

„Das neue Gebäude ist ein klares Bekenntnis von Recaro Aircraft Seating zum chinesischen Markt“, erklärte Martin Putsch, geschäftsführender Gesellschafter und CEO der Recaro Holding, bei der Eröffnung. „Als wir beschlossen haben, unser Werk hier aufzubauen und in Qingdao zu investieren, wussten wir, dass es die richtige Entscheidung war. Wir sind hocherfreut über die Unterstützung, die wird von der High Technology Industrial & Development Zone Qingdao erhalten haben.“

Recaro: Weitere Investitionen für Asien-Pazifik

Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating, führte weiter aus: „Das Werk in Qingdao spielt im internationalen Produktionsnetzwerk von Recaro Aircraft Seating eine wichtige Rolle. Indem wir seine Kapazität erhöhen, stärken wir das gesamte Unternehmen, um unsere Vision ,Driving comfort in the sky‘ realisieren zu können.“ Dr. Hiller kündigte außerdem an, dass Recaro noch weitere Investitionen in das Werk plant, um das anhaltende Geschäftswachstum in der Region Asien-Pazifik weiter zu fördern.

Recaro war der erste internationale Flugzeugsitz-Hersteller, der Produktionsanlagen in China errichtet hat. Recaro zählte auch zu den ersten Investoren in der High Technology Industrial & Development Zone Qingdao, einer Zone auf Provinzebene, die im Mai 1992 vom Staatsrat beschlossen wurde. Die Zone beherbergt einen akademischen Wissenschafts- und Technologiepark auf nationaler Ebene sowie einen Software-Industriestandort auf Provinzebene. Recaro ist bereits seit mehr als sechs Jahren in Qingdao aktiv und hat es in dieser Zeit geschafft, in drei aufeinanderfolgenden Jahren seine Produktion jeweils zu verdoppeln.

„Recaro Aircraft Seating produziert in Qingdao sehr erfolgreich“, so Irene Tan, General Manager von Recaro Aircraft Seating in der Region Asien-Pazifik. „Das Feedback der Kunden in Hinblick auf die Qualität der Sitze und unsere 100 Prozentige Einhaltung der Liefertermine war bisher ausgesprochen positiv. Dadurch hat sich das Produktionsvolumen so stark erhöht, dass der Standort platztechnisch schnell an seine Grenzen geraten ist. Mit der neuen Produktionsstätte haben wir nun genügend Raum, um noch stärker zu wachsen und unsere Kunden in der Region ab 2020 noch besser zu versorgen.“

airBaltic verbindet Hamburg mit Tallinn und Vilnius

Tallinn und Vilnius werden ab März ganzjährig direkt mit Hamburg Airport verbunden. airBaltic hat die zwei neuen Strecken für den Sommerflugplan 2020 ab Hamburg angekündigt.

In die estnische Hauptstadt Tallinn fliegt airBaltic ab dem 29. März 2020 viermal wöchentlich montags, mittwochs, freitags und sonntags. Die litauische Hauptstadt Vilnius steuert airBaltic ab dem 30. März 2020 dreimal pro Woche montags, mittwochs und freitags an.

Sowohl Tallinn als auch Vilnius wurden seit einigen Jahren nicht mehr direkt ab Hamburg Airport angeflogen und kehren somit in das Hamburger Streckennetz zurück. Beide Strecken bedient airBaltic mit modernen Flugzeugen des Typs Airbus A220-300. Dieser Flugzeugtyp gilt als leiser als Flugzeuge vergleichbarer Größe und zeichnet sich durch einen geringeren Treibstoffverbrauch sowie geringere Schadstoffemissionen aus.

Ziele im Baltikum

„Wir freuen uns sehr, dass airBaltic ihr Engagement am Hamburg Airport ausweitet und sowohl Tallinn als auch Vilnius zurück in unser Streckenangebot holt“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Damit haben unsere Passagiere bald eine attraktive Auswahl an Flügen zu allen Hauptstädten im Baltikum. Besonders freue ich mich darüber, dass auf der neuen Strecke der moderne, umweltschonende Airbus A220-300 zum Einsatz kommt.“

Martin Gauss, CEO von airBaltic: „Während wir fortlaufend wachsen, zielen wir darauf ab, die beste Konnektivität von und zu allen baltischen Hauptstädten zu bieten. Bei der Entscheidung, welche Strecken wir ab den baltischen Hauptstädten aufnehmen, schauen wir immer zuerst auf die nachgefragtesten Ziele bei den Passagieren vor Ort. Dadurch tragen wir an den lokalen Flughäfen zu einem noch größeren Angebot an Reisemöglichkeiten bei. Ab nächsten Sommer bedienen wir bereits 16 Ziele ab Estland, elf Ziele ab Litauen und über 70 Ziele ab Lettland.“ Zwei Stunden dauert der Flug von Hamburg zum Baltikum. Neben Tallinn und Vilnius fliegt airBaltic bereits bis zu zweimal täglich von Hamburg in die lettische Hauptstadt Riga. Damit bietet airBaltic ab März 2020 Flüge zu allen baltischen Hauptstädten an.

Bezahl-App für Piloten: Landegebühren per Handy zahlen

Im Zuge der Digitalisierung setzt der Hannover Airport im kommenden Jahr zwei Projekte um, für Piloten gibt es AeroPS – eine neue Bezahlmethode für Entgelte und Leistungen. Und ein neues Kundendialogsystem „Hannah“ soll die Endkunden-Kommunikation ergänzen.

Kundendialogsystem „Hannah“

Der Hannover Airport setzt in der Endkundenkommunikation setzt auf digitalen Service. Bereits zu Beginn des kommenden Jahres wird es einen eigenen Chatbot für den HAJ geben. Unter dem Namen „Hannah“ kann die Serviceanwendung Anfragen zu unterschiedlichsten Themen beantworten. „Wo kann ich parken?“, „Wo checke ich ein?“. Diese und weitere Fragen können in Zukunft direkt auf der Flughafen-Webseite beantwortet werden.

Anpsrache über Alexa und Google Home

Hannah geht ab Januar als Prototyp in die erste Testphase. Natürlich stehen auch weiterhin die Angestellte im Airport Service Center persönlich und telefonisch für Fluggäste zur Verfügung. Kunden können jedoch auch online direkt mit dem Chatbot Hannah kommunizieren. Dadurch erhalten sie rund um die Uhr einen noch besseren Service. Später ist auch eine Anbindung an Google Home und Alexa ist geplant.

aeroPS: Piloten zahlen Gebühren per Smartphone

aeroPS ist der erste mobile Bezahlservice für die Allgemeine Luftfahrt. Piloten können die anfallenden Entgelte und Gebühren noch aus dem Cockpit heraus mit ihrem Smartphone bezahlen. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille sieht viele Vorteile in dem neuen Bezahlsystem: „Bisher aufwendige Bezahlprozesse von Privatpiloten werden wir in Zukunft durch die Integration von aeroPS in unsere IT-Infrastruktur vereinfachen. Ganz nach unserem Digitalisierungs-Motto: ‚Fliegen einfach gemacht‘.“

Entwickelt wurde die Bezahl-App für Piloten von der aeroPS GmbH aus Dresden. Aktuell können Piloten an über 140 Flugplätzen und Flughäfen in Europa ihre Entgelte mobil bezahlen.

Schweiz folgt EU: Neue Bestimmungen zur Sicherheit

Der Gemischte Luftverkehrsausschuss der Schweiz hat mit der EU die Übernahme verschiedener EU-Erlasse beschlossen, welche eine Änderung des Anhangs des Luftverkehrsabkommens nach sich ziehen. Die neuen Bestimmungen treten am 01. Februar 2020 in Kraft. Sie betreffen die Flugsicherheit, die Flugsicherung sowie den Konsumentenschutz.

Zugangsrechte zu Sicherheitsempfehlungen

Von den Erlassen, die von der Schweiz übernommen werden, ist namentlich die Regelung über die Zugangsrechte zu Sicherheitsempfehlungen und zu den Antworten der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) darauf zu erwähnen. Über eine Website wird die Öffentlichkeit auf die Empfehlungen und Antworten zugreifen können, die in der zentralen europäischen Datenbank gespeichert sind.

Zugriff auf Daten

Dabei ist der Schutz personenbezogener Daten und vertraulicher Informationen gewährleistet. Die Neuerung beim Verbraucherschutz betrifft diejenigen Fälle, in denen ein Staat strengere als die EU-weit geltenden Bestimmungen erlässt. Die betreffenden Staaten müssen die Kommission informieren. Die Kommission wiederum muss sicherstellen, dass die relevanten Informationen auf einer Website zugänglich sind.

Genehmigung und Inkrafttreten

Der Bundesrat hat die Übernahme dieser neuen Bestimmungen an seiner Sitzung vom 06. Dezember 2019 genehmigt. Für die Schweiz unterzeichnete der Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), Christian Hegner, den Beschluss. Die neuen Bestimmungen des Abkommens treten in der Schweiz am 01. Februar 2020 in Kraft.

Eurowings hält Rekord für Pünktlichkeit

Ein neuer Rekordwert zum Ausklang des Jahres bestätigt einen seit Monaten anhaltenden Trend zur Pünktlichkeit, sodass sich Eurowings nun an der Spitze des europäischen Wettbewerbs sieht. An ihrem größten Standort Düsseldorf beispielsweise lag Eurowings im November 2019 bei der Pünktlichkeit mehr als zehn Prozentpunkte vor sämtlichen Wettbewerbern.

Eurowings zu 93% pünktlich

Die zweitgrößte deutsche Airline hat ihre Gäste im November 2019 – trotz teilweise schwieriger Wetterverhältnisse – zu 93 Prozent pünktlich ans Ziel gebracht. Zuvor hatte die Airline mit gegenteiligen Nachrichten auf sich aufmerksam gemacht und wirkte bei dem rasanten Aufbau von Strecken und Kapazitäten überfordert. Das bekamen viele Reisende durch Ausfälle und Verspätungen unangenehm zu spüren.

Optimierungsprogramm SCOPE

Der Umschwung kommt nicht von ungefähr. Eurowings hat vor knapp einem Jahr mit einem Optimierungsprogramm namens SCOPE alle operativen Prozesse an Bord und Boden unter die Lupe genommen. Ziel war es, den 2017 und 2018 stark gewachsenen Eurowings Flugbetrieb zunächst zu stabilisieren und nach und nach wieder auf ein höheres Niveau zu heben:

Verlängerte Bodenzeiten, optimierte Steuerung der Dienstleister, schnellere Boardingprozesse und viele andere Initiativen haben dafür gesorgt, dass Eurowings aktuell wieder zu den zuverlässigsten Airlines der Branche zählt. Nicht zuletzt die Passagiere honorieren dies, was die im Jahresverlauf stark gestiegenen Kundenzufriedenheitswerte belegen, die die Fluggesellschaft regelmäßig erhebt.

Kosten für Entschädigungen sinken ebenfalls

„Wir haben geliefert und den operativen Turnaround erfolgreich umgesetzt. Die Pünktlichkeitswerte sind 2019 im Vorjahresvergleich um mehr als zehn Prozent gestiegen, die Kundenzufriedenheit sogar um 35 Prozent. Damit gehört Eurowings inzwischen zu den pünktlichsten und zuverlässigsten Airlines in Europa“, sagt Thorsten Dirks, Chief Executive Officer bei Eurowings. „Meine Anerkennung und mein großer Dank gelten den Eurowings Mitarbeitern an Bord und am Boden, ohne deren Herzblut und Engagement dies nicht möglich gewesen wäre.“

Eurowings Betriebsergebnis um ca. 40% gestiegen

Die Optimierungsmaßnahmen im Eurowings Flugbetrieb zeigen sich zunehmend auch in der Bilanz – etwa über deutlich gesunkene Kosten für Verspätungen und Flugausfälle. Das Betriebsergebnis der Lufthansa Tochter stieg im dritten Quartal 2019 um fast 40 Prozent auf 169 Millionen Euro.

H145 SAR ersetzen bereits Bell UH-1D der Bundeswehr

Airbus Helicopters hat die erste H145 schon jetzt an die Bundeswehr übergeben. Da die Bundeswehr auch für Such- und Rettungseinsätze (Search and Rescue, SAR) bei Flugunfällen auf deutschem Staatsgebiet zuständig ist, hält sie dafür eine Hubschrauberflotte in permanenter Einsatzbereitschaft.

Monate vor dem vereinbarten Termin hat Airbus Helicopters die erste H145 für den Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr an das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) übergeben. Insgesamt wurden sieben Hubschrauber dieses Typs bestellt. Sie werden die in die Jahre gekommenen Such- und Rettungshubschrauber vom Typ Bell UH-1D ersetzen.

Airbus liefert H145 früher als erwartet

„Wir freuen uns, dass wir diesen Hubschrauber nicht nur termingerecht, sondern in diesem Falle sogar vor dem vertraglichen vereinbarten Liefertermin übergeben können“, sagte Wolfgang Schoder, CEO von Airbus Helicopters Deutschland. „Die bereits bei der Bundeswehr im Einsatz befindlichen Maschinen der H145-Familie haben sich gerade auch durch die sehr hohe Einsatzverfügbarkeit bewährt. Wir sehen für das flexible und zuverlässige Muster noch wesentlich mehr Möglichkeiten für eine breite Palette von Aufgaben in allen Teilstreitkräften. „

Die Bundeswehr hält diese Hubschrauber auch der für den nationalen Katastrophenschutz bereit. Das derzeit noch genutzte Modell Bell UH-1D wurde Anfang der 1970er Jahre in den Dienst gestellt. Die neuen Maschinen sollen an den Standorten Niederstetten, Holzdorf und Nörvenich stationiert werden. Die letzten H145 LUH SAR (Light Utility Helicopter Search and Rescue) sollen Anfang 2021 nach Abschluss des Trainings ausgeliefert werden. Airbus Helicopters ist auch für die Wartung, Instandsetzung und logistische Betreuung der Hubschrauber zuständig.

Lasthaken und Rettungskit an Bord

Die Hubschrauber verfügen unter anderem über Hochleistungskameras, Suchscheinwerfer, Ortungssysteme für Notsender, eine vollwertige medizinische Ausrüstung, Rettungswinden sowie Lasthaken, die beispielweise für den Einsatz von Feuerlöschbehältern genutzt werden können. Erkennbar sind sie an der charakteristischen Lackierung der Türen in grellem Orange mit blauer Aufschrift „SAR“.

Röntgenteleskop XMM-Newton: 20 Jahre im Dienst

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Das von Airbus für die ESA entwickelte und gebaute Röntgenobservatorium XMM-Newton startete am 10. Dezember 1999 um 15:32 MEZ, um die Wunder des Röntgenuniversums zu erforschen. Dabei kann das Spezialteleskop auch UV/VIS abbilden.

XMM-Newton, eine der erfolgreichsten europäischen Weltraummissionen, feiert Geburtstag: Seit dem Start, hat XMM-Newton gleichzeitig Röntgenstrahlen, sichtbares und ultraviolettes Licht beobachtet und seine Rolle als eines der wichtigsten astronomischen Observatorien aller Zeiten unter Beweis gestellt.

XMM-Newton 30 Jahre im Dienst?

XMM-Newton, aufgrund der schwarzen Thermalschutzfolie von seinen Erbauern auch die „Schwarze Schönheit“ genannt, besteht aus drei parallel zueinander montierten zylindrischen Spiegelsystemen, die die Röntgenstrahlung in die drei Brennebenen bündeln. Das ermöglicht es Himmelskörper gleichzeitig mit drei Kameras sowie zwei Spektrometern zu beobachten. Letztere zerlegen Röntgenstrahlung auf ähnliche Weise wie Glas-Prismen das Sonnenlicht in seine Spektralfarben auffächert. Aus den Röntgen-„Farben“ können die Astronomen wichtige physikalische Größen, wie Temperatur, Dichte, relative Bewegung entnehmen oder die chemische Zusammensetzung der Materie ermitteln.

Röntgenstrahlung ist, genau wie Licht, eine Form von elektromagnetischer Strahlung, jedoch hunderte bis tausende Male energiereicher. Sie wird von Körpern oder Gasen abgestrahlt, die zwischen einer Million und hundert Millionen Grad Celsius heiß sind. Mit XMM-Newton beobachten Astronomen also den heißen Teil des Universums. Da die Erdatmosphäre alle Röntgenstrahlen blockiert, kann nur ein Teleskop im Weltraum himmlische Röntgenquellen erkennen und untersuchen. Der Satellit entdeckte mehr Röntgenquellen als jeder andere Satellit zuvor. Er hilft dabei, kosmische Rätsel zu lösen, von dem, was in und um Schwarze Löcher geschieht, bis zur Bildung von Galaxien im frühen Universum. XMM-Newton hat seine ursprüngliche Einsatzzeit von zehn Jahren verdoppelt. Aufgrund des überwältigenden wissenschaftlichen Erfolgs und des exzellenten Zustands des Teleskops wurde die Mission Jahr um Jahr von der ESA verlängert. So ist ein Betrieb aus technischer Sicht bis über das Jahr 2030 hinaus durchaus möglich.

Riesige Nachfrage nach Beobachtungszeit

Das Interesse an Beobachtungen mit dem europäischen Weltraumteleskop ist ungebrochen. So wird jedes Jahr bis zu sieben Mal mehr Beobachtungszeit beantragt, als überhaupt zur Verfügung steht. Mit dieser Überbuchungsrate befindet sich XMM-Newton auf demselben Niveau wie das Weltraumteleskop Hubble. Und so sind die Ergebnisse durch die Beobachtungen mit XMM auch Teil zahlreicher Doktorarbeiten. Diese akademischen Arbeiten basieren aber nicht nur auf wissenschaftlichen Ergebnissen (unter Verwendung von XMM-Newton-Beobachtungen und numerischen Vorhersagen), sonder auch auf „technischer“ Arbeit der besonderen Hardware- und Softwareentwicklung, Kalibrierung sowie Betrieb des Teleskops. Seit dem Missionsstart im Jahr 1999 wurden fast 400 Doktorarbeiten mit Ergebnissen oder Erkenntnissen des XMM-Satelliten verfasst. Insgesamt wurden mehr als 6.200 wissenschaftliche „XMM-Arbeiten“ veröffentlicht.

Aber nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht ist XMM-Newton ein herausragender Erfolg, sondern auch in technologischer Hinsicht und bei der Projektabwicklung, denn: Das Vorhaben wurde in nur 38 Monaten realisiert. Der XMM-Newton-Satellit entstand unter der Leitung von Airbus in Friedrichshafen, wobei das Bahn- und Lageregelungssystem (AOCS) von Airbus UK entwickelt wurde und Airbus in Spanien die Strukturen des Service-Moduls, das Focal Plane Assembly (FPA), das Thermalkontrollsystem und den Kabelbaum (Harness) beisteuerte. Insgesamt gehörten 45 europäische Firmen und eine US-amerikanische zum Industriekonsortium.

XMM-Newton legt in seiner 48-Stunden-Umlaufbahn fast ein Drittel der Entfernung zum Mond zurück. Am äußersten Punkt (Apogäum) von 114.000 Kilometern Entfernung von der Erde bewegt sich der Satellit sehr langsam. Den erdnahesten Punkt (Perigäum) passiert es 7.000 Kilometer über der Erde mit 24.120 Stundenkilometern viel schneller. Die hochexzentrische Umlaufbahn von XMM-Newton wurde so gewählt, dass seine Instrumente außerhalb der die Erde umgebenden Strahlungsgürtel arbeiten können.

Besondere Optik für Röntgenstrahlung nötig

Röntgenstrahlung lässt sich nicht einfach mit Linsen oder Spiegels bündeln, da sie schlicht in die Materie ein- oder hindurchdringt. Zum bündeln der energiereichen Strahlung braucht es einen sehr flachen Einfallswinkel auf die spiegelnde Fläche. Für Röntgenstrahlung nutzt nman daher ein sogenannte Wolter-System. Eine Menge ineinander geschachtelter Röhren, deren Innenflächen die Spiegel darstellen und aufwändig geschliffen sind, um die Strahlung in einen Fokus zu bringen.

XMM-Newton „zielt“ mit dieser Optik über lange Zeiträume (oft mehr als zehn Stunden) auf entfernte Röntgenquellen. Eine der Hauptanforderungen des Satelliten war deshalb seine sehr hohe Ausrichtegenauigkeit und -stabilität. XMM-Newton kann seine Ausrichtung äußerst präzise steuern, und zwar mit Hilfe von zwei Sätzen von vier kleinen Triebwerken und vier auf dem Satelliten montierten Schwungrädern. Die „Zielgenauigkeit“ des zehn Meter langen XMM-Newton beträgt 0,25 Bogensekunden über einen Zeitraum von zehn Sekunden. Dies entspräche dem Anschauen einer Melone mit einem in der Hand gehaltenen Fernglas aus einer Entfernung von 300 Kilometern und das ohne das geringste Wackeln.

ClearSpace Start-up soll Weltraummüll für ESA entfernen

ClearSpace ist ein Spin-Off-Unternehmen, das von erfahrenen Forschern im Bereich Weltraummüll an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne gegründet wurde.

Weltraummission ClearSpace-1

ClearSpace-1 wird die erste Weltraummission sein, die Trümmer aus der Erdumlaufbahn entfernt. Die Mission soll 2025 starten und wurde bei einem von einem Start-up geführten kommerziellen Konsortium in Auftrag gegeben, um einen neuen Markt für In-Orbit-Service und Trümmerbeseitigung zu erschließen. Nach einem Wettbewerbsverfahren wird das Konsortium unter Leitung des Schweizer Startups ClearSpace eingeladen, einen endgültigen Vorschlag einzureichen, bevor das Projekt im März nächsten Jahres beginnt.

Weltraummüll – Zeit aufzuräumen

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für solch eine Mission“, sagt Luc Piguet, Gründer und CEO von ClearSpace. „Das Thema Weltraummüll ist dringender denn je. Derzeit befinden sich fast 2.000 aktive und 3.000 inaktive Satelliten im Weltraum. „In den kommenden Jahren wird die Zahl der Satelliten erheblich steigen, wobei mehrere Mega-Konstellationen von Hunderten oder sogar Tausenden von Satelliten in der Erdumlaufbahn geplant sind, um Telekommunikations- und Überwachungsdienste mit großer Reichweite und geringer Latenz zu liefern. Es ist klar, dass ein „Abschleppwagen“ benötigt wird, um defekte Satelliten aus dieser stark frequentierten Region zu entfernen.“

ESA-Ministerratskonferenz Space19+

Auf der ESA-Ministerratskonferenz Space19+, die vom 27. Bis 28. November 2019 in Sevilla stattfand, vereinbarten die Minister, einen Dienstleistungsvertrag mit einem kommerziellen Anbieter abzuschließen, um ein inaktives ESA-Objekt sicher aus der niedrigen Erdumlaufbahn zu entfernen. Der Weltraummüll stellt eine ernste Gefahr nicht nur für Satelliten, sondern auch für Astronauten künftiger Missionen dar. Auch kleinste Teile können bei der Geschwindigkeit von mehreren Kilometern pro Sekunde schlimmste Schäden anrichten. Die Raumfahrtagenturen versuchen, durch Erfassung per Radar von der Erde aus, soweit möglich, alle Teile zu erfassen und deren Bahn vorauszuberechnen. Raumfahrzeuge und die ISS haben bereits Ausweichmanöver zur Sicherheit ausgeführt.

Im Rahmen des neuen ESA-Raumfahrtprogramms soll künftig auch ein aktiver Beitrag zur Beseitigung von Raumfahrtrückständen geleistet und die Technologien zur Trümmerbeseitigung erprobt werden. „Stellen Sie sich vor, wie gefährlich das Segeln auf hoher See wäre, wenn alle Schiffe, die in der Geschichte jemals verloren gegangen sind, immer noch auf dem Wasser treiben würden“, sagt ESA-Generaldirektor Jan Wörner.

Kettenreaktion der Weltraumtrümmer läuft schon

„Das ist die aktuelle Situation im Orbit, und es darf so nicht weitergehen. Die Mitgliedstaaten der ESA haben diese neue Mission, die auch den Weg zu wesentlichen neuen kommerziellen Dienstleistungen in der Zukunft weist, nachdrücklich unterstützt.“ „Selbst wenn morgen alle Raketenstarts gestoppt würden, zeigen Prognosen, dass die Gesamtpopulation der orbitalen Trümmer weiter wachsen wird, da Kollisionen zwischen den Elementen neuer Trümmer in einem Kaskadeneffekt erzeugen. Wir müssen Technologien entwickeln, um die Entstehung neuer Trümmer zu vermeiden und die bereits vorhandenen Rückstände zu entfernen“, sagt Luisa Innocenti, Leiterin der Initiative Clean Space der ESA.

„NASA- und ESA-Studien zeigen, dass der einzige Weg zur Stabilisierung der Orbitalumgebung darin besteht, große Trümmer aktiv zu entfernen. Dementsprechend werden wir unsere Entwicklung der wesentlichen Leit-, Navigations- und Steuerungstechnologien sowie der Rendez-vous und Greifmethoden durch ein neues Projekt namens Active Debris Removal/ In-Orbit Servicing – ADRIOS fortsetzen. Die Ergebnisse werden auf ClearSpace-1 übertragen. Diese neue Mission, durchgeführt von einem ESA-Projektteam, wird es uns ermöglichen, diese Technologien zu demonstrieren und dabei eine Weltneuheit zu erreichen.“

Passendes Ziel: Oberstufe der Vega

Zielobjekt der ClearSpace-1-Mission ist die Vespa (VEga Secondary Payload Adapter) Oberstufe, die nach dem Flug der ESA-Trägerrakete Vega im Jahr 2013 auf einer Umlaufbahn von ca. 800 mal 660 km Höhe liegt. Mit einer Masse von 100 kg ist Vespa fast so groß wie ein Kleinsatellit, während ihre relativ schlichte Form und ihre robuste Konstruktion sie zu einem geeigneten ersten Ziel machen. Folgemissionen werden dann zu größeren, anspruchsvolleren Aufgaben übergehen – einschließlich der Erfassung mehrerer Objekte im Rahmen einer Mission.

ClearSpace-1 „Chaser“ erledigt Tests

Der ClearSpace-1 „Chaser“ wird für die Inbetriebnahme und kritische Tests in eine niedrigere 500-km-Umlaufbahn gebracht, bevor er zum Rendez-vous und zur Erfassung mit einem Quartett von Roboterarmen unter Aufsicht der ESA seine höhere Zielumlaufbahn ansteuert. Der Chaser und Vespa werden dann zusammen aus dem Orbit gebracht, um schließlich in der Erdatmosphäre zu verbrennen.

gategroup kauft Europageschäft der LSG Group

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Die Lufthansa Group und gategroup haben einen Kaufvertrag über das Europageschäft der LSG Group geschlossen. Über die finanziellen Details der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Konzernumsatz von 3,2 Milliarden Euro und 719 Millionen Mahlzeiten

Die LSG Group hat ihren Hauptsitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt mit den Bereichen LSG Sky Chefs (Catering für Fluggesellschaften und Zugbetreiber sowie Lounges), Retail in Motion (Entwicklung und Management von Bordverkaufsprogrammen), SPIRIANT (Design und Beschaffung von Bordserviceequipment) und Evertaste (Convenience Food). Im Jahr 2018 erwirtschafteten die 35.500 Mitarbeiter einen Konzernumsatz von 3,2 Milliarden Euro und produzierten 719 Millionen Mahlzeiten. Der Kaufvertrag umfasst neben den europäischen Betrieben zum Catering der LSG auch das Lounge-Geschäft sowie den Retail Convenience Food-Spezialisten Evertaste, das Equipment-Geschäft SPIRIANT sowie die Einzelhandelsgeschäfte der Marke „Ringeltaube“.

Catering: Von Sparte zum Kerngeschäft

In den verkauften Unternehmensteilen sind rund 7.100 Mitarbeiter beschäftigt. Sie erwirtschafteten im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro und trugen damit rund ein Drittel zum Gesamtumsatz der LSG Group bei. Die Transaktion hat laut Lufthansa keine wesentlichen Auswirkungen auf das EBIT und das Konzernergebnis der Gruppe in den Jahren 2019 und 2020. Die gategroup hat den Hauptsitz in Zürich, Schweiz, und verfügt über das umfassendste Catering Netzwerk der Luftverkehrsbranche, mit weltweit rund 43.000 Mitarbeitern und Umsatz von 4,9 Mrd. CHF im Jahr 2018.

Drehkreuze Frankfurt, München und Zürich

„Mit gategroup haben wir einen neuen Eigentümer für das Europageschäft der LSG gefunden, dessen Kerngeschäft Catering darstellt. Damit erhält der europäische Teil der LSG nun deutlich bessere Investitionsperspektiven und Entwicklungschancen. Die Transaktion ist zugleich der Beginn einer langfristigen Partnerschaft beider Unternehmen, in deren Fokus das Catering unserer Premiumairlines an den Drehkreuzen Frankfurt, München und Zürich steht. Dadurch ist ein hohes Maß an Sicherheit für die Arbeitsplätze an den Standorten gewährleistet und unsere Kunden können von uns weiterhin höchste Qualität des gastronomischen Erlebnisses an Bord erwarten“, sagt Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.

Lufthansa spricht an Drehkreuzen mit

Teil des heute unterzeichneten Kaufvertrags ist ein langjähriger Vertrag für das Catering an den Drehkreuzen Frankfurt, München und Zürich. An den beiden Werken in Frankfurt und München, die dort den Bordservice für Lufthansa Flüge liefern, bleibt Lufthansa mit einem Minderheitsanteil an einem neu zu gründenden Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. Damit wird ein nahtloser Übergang des Cateringgeschäftes und ein erfolgreicher Start der Zusammenarbeit sichergestellt.

Lufthansa-eigene Studios und Think Tanks

Der Verkauf des verbleibenden Teils der LSG Group soll zu Beginn des kommenden Jahres starten. „Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir neue Unternehmen erfolgreich integrieren können. Durch die Kombination der Kompetenzen von LSG und gategroup können wir ein einzigartiges Passagiererlebnis bieten, das auf kulinarischer Exzellenz und Innovation basiert. Mit der Gründung eines neuen Lufthansa-eigenen kulinarischen Studios und Think Tanks werden wir unser einzigartiges Angebot für Passagiere gemeinsam mit der Lufthansa weiter ausbauen“, sagt Xavier Rossinyol, CEO der Gruppe. „Damit wird ein innovativer, hochwertiger Bordservice für die Lufthansa fest verankert.“ Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden.

Dornier 228 der Bangladesch Navy in Oberpfaffenhofen

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Eine Dornier 228-212, ein Sondermissionsflugzeug der Bangladesch Navy (BN), war bei Ruag MRO International in Oberpfaffenhofen zur 72-Monatsinspektion.

Ruag führte die Wartung (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) dieser Do 228 am deutschen Standort Oberpfaffenhofen termingerecht und innerhalb des Budgets durch. Das Flugzeug hat inzwischen den Regelbetrieb wieder aufgenommen.

Überführungsflug zur Heimatbasis in Dhaka

Die Bangladesch Navy nahm ihr Flugzeug am 23. Oktober 2019, unmittelbar nach dem Überführungsflug aus Deutschland, auf ihrer Heimatbasis in Dhaka in Empfang. „Wir freuen uns, unsere Dornier 228 nach dieser erfolgreichen großen Flugzeugwartung zurückzuerhalten. Wir haben das Flugzeug bereits wiedereingesetzt, um unsere Mission zur Überwachung und Kontrolle unserer Hoheitsgewässer fortzuführen“, bestätigt Commodore Zahir, Director Purchase Bangladesh Navy. „Wir sind auch stolz darauf, unser Wartungsteam nach seinem Aufenthalt in Deutschland wieder bei uns zu begrüssen“, so Zahir weiter.

MRO vom Dornier Hersteller

Ruag MRO International ist eine von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA zugelassene Part 21J Design Organisation (DOA) und gleichzeitig Inhaber des Dornier 228 Type Certificate (TC). Als Hersteller (OEM) der Dornier 228, eines vielseitigen Flugzeugs für Spezialmissionen sowie Passagier- und Cargotransporte, fokussiert sich Ruag auf dessen Kundenbetreuung inklusive OEM-Support.

Simulations- und Trainingsanlagen von Ruag MRO

Zudem entwickelt Ruag MRO International Simulations- und Trainingsanlagen für Live, Virtual oder Constructive (LVC) Training. Flexible Funktionen und extra Equipment ermöglichen ein realistisches Training verschiedenster Missionen – vom individuellen Teamtraining bis hin zur Ausbildung ganzer Einheiten. „Unser Team aus Spezialisten für Kundenbetreuung, Engineering und Technik bringt sein umfassendes Wissen über die Dornier 228 ein, um allen Betreibern dieses Flugzeugs komplette und integrierte Supportleistungen anzubieten“, betont Volker Wallrodt, Senior Vice President Business Jets, Dornier 228, Military, Ruag MRO International.

Flughafen Köln Bonn arbeitet an Start- und Landebahnen

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Auf zwei Start- und Landebahnen des Köln Bonn Airport wird am 11. und 12. Dezember routinemäßig Gummiabrieb entfernt. Den Anfang macht am 11. Dezember die Querwindbahn – die Arbeiten finden hier von 08:00 bis 17:00 Uhr statt.

Flugbetrieb auf der Querwindbahn

Der Flugbetrieb am CGN wird solange über die große Start- und Landebahn abgewickelt. Diese wiederum ist einen Tag später an der Reihe: Hier wird am 12. Dezember ebenfalls von 08:00 bis 17:00 Uhr Gummiabrieb entfernt. Der Flugbetrieb findet derweil auf der Querwindbahn statt.

Flughafen Köln Bonn: Parallelbahn ohnehin gesperrt

Sollten witterungsbedingt an einem der beiden Tage keine Arbeiten möglich sein, ist der 13. Dezember als Reservetag vorgesehen. Die kleine Parallelbahn steht aufgrund der Sanierungsarbeiten an Rollweg Bravo derzeit nicht zur Verfügung.

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Lufthansa CityLine einigt sich mit VC und UFO

Die Münchner Tochtergesellschaft der CityLine Lufthansa Group hat mit dem Tarifpartner unter anderem neue Regelungen zur Einführung einer dauerhaften Ergebnisbeteiligung und zur Weiterentwicklung der betrieblichen Altersversorgung für die rund 900 Beschäftigten in der Kabine vereinbart.

Lufthansa CityLine und die Flugbegleitergewerkschaft UFO haben sich auf ein umfassendes Tarifpaket geeinigt. Beide haben auch das vorzeitige Ausscheiden aus der fliegerischen Tätigkeit durch Altersteilzeit oder vorzeitigen Renteneintritt sowie die Ausbildungsförderung neu geregelt.

Gewerkschaften und Airline zufrieden

Aufgrund der langjährigen Tarifpartnerschaft von Lufthansa CityLine sowohl mit UFO als auch mit der Gewerkschaft ver.di wurden die Verhandlungen im Wesentlichen mit beiden Gewerkschaften geführt und tragen daher die Handschrift aller Parteien. Nachdem der Tarifabschluss im September zunächst von ver.di unterzeichnet worden war, hat jetzt auch UFO den Vertrag unterschrieben. Die Umsetzung erfolgte von vornherein bereits für das gesamte Kabinenpersonal.

Verhandlungen über Beschäftigungsbedingungen

„Für unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und unsere Kunden ist es wichtig, dass die bei uns seit langem gelebte vertrauensvolle Partnerschaft mit Verdi und UFO fortbesteht“, betont Carsten Wirths, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Lufthansa CityLine. Nach dem erfolgreichen Abschluss hat Lufthansa CityLine mit beiden Gewerkschaften Verhandlungen über Beschäftigungsbedingungen für neue Einsatzgebiete aufgenommen. Die Gespräche wurden bereits in konstruktiver Atmosphäre fortgesetzt.

Austro Control Season Opener: Alle Termine für Piloten

Auch 2020 findet wieder die Season Opener Veranstaltungsreihe mit den wichtigsten Neuerungen für Piloten statt. Die österreichische Flugsicherung Austro Control informiert dabei aus den Bereichen ATC, AIM, MET und Luftfahrtagentur.

Österreichische Flugsicherung Austro Control informiert

Termine für die Austro Control Season Opener stehen fest. Für das neue Jahr sollen unter anderem folgende Themen im Schwerpunkte sein:

  • Neues aus Air Traffic Control und von Wien Information (z. B. RNAV/RNP-Neuerungen und Schwerpunktthema Luftraumverletzungen)
  • AIS & MET Briefing (z. B. SNOWTAM, neue Features Homebriefing), MET-Schwerpunktthema „Sich rasch bildende Gewitter“
  • Aktuelles zu Lizenzierung, Wartung und neuen Vorschriften
  • Airmanship & Human Factors.

Season Opener: Orte und Termine

  • Fr, 28. Februar LOWK 18:00 bis 22:00 Seeparkhotel Klagenfurt
  • Sa, 29. Februar LOWG 10:00 bis 14:00 Flughafen Graz, Seminarraum 3 bis 4
  • Fr, 06. März LOWS 18:00 bis 22:00 Austria Trend Hotel Salzburg West
  • Sa, 07. März LOWL 09:00 bis 13:00 Flughafen Linz, Seminarraum Sky Gourmet
  • Mi, 11. März LOWI 18:00 bis 22:00 Flughafen Innsbruck, Event Lounge
  • Do, 12. März Dornbirn 18:00 bis 22:00 Vienna House Martinspark Dornbirn
  • Sa, 21. März LOWW 14:00 bis 19:00 Austria Center Vienna

Flughäfen Berlin erzielen Passagieranstieg per November

Die Zahl der Fluggäste an den Berliner Flughäfen ist in den ersten elf Monaten dieses Jahres angestiegen. Von Januar bis November 2019 wurden in Berlin-Schönefeld und Berlin-Tegel 33.037.619 Passagiere abgefertigt und damit 3,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das ergeben die vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts.

Flughafen Tegel per November vorne

In Berlin-Tegel starteten und landeten bis November 22.459.843 Fluggäste und damit 11,5 Prozent mehr als in den ersten elf Monaten des Jahres 2018. In Schönefeld wurden 10.577.776 Passagiere abgefertigt, 10,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die schwächelnde Weltwirtschaft zeigt sich im November in den Passagierzahlen. Besonders bei innerdeutschen und europäischen Verbindungen ist eine Konsolidierung erkennbar. Aufgrund des guten ersten Halbjahrs wachsen die Berliner Flughäfen im Jahresvergleich dennoch und wir rechnen zum Jahresende mit deutlich mehr als 35 Millionen Fluggästen in Berlin.“

Tegel und Schönefeld fallen zehn Prozent zurück

Im Monat November ist die Zahl der Fluggäste gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. So fertigten Schönefeld und Tegel insgesamt 2.543.500 Passagiere ab, knapp zehn Prozent weniger als im November 2018.

Von Tegel starteten und landeten 1.770.568 Fluggäste. In Schönefeld waren es 772.932 Passagiere. Insgesamt starteten und landeten im November 2019 auf beiden Berliner Flughäfen 20.775 Maschinen. In Tegel gab es 14.040 Starts und Landungen und in Schönefeld waren es 6.735 Starts und Landungen.

Flughafen Wien ist CAPA „Medium Airport of the Year“

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Centre for Aviation (CAPA) zeichnet Flughafen Wien aus

Das Centre for Aviation (CAPA), eine der weltweit größten Luftfahrtorganisationen, hat den Flughafen Wien bei den in der Branche angesehenen Aviation Awards for Excellence mit der Bestplatzierung ausgezeichnet.

Österreichs größter Flughafen setzte sich in der Kategorie „Medium Airport of the Year“ durch. Überzeugt hat die unabhängige, internationale Fachjury die Flughafenentwicklung hinsichtlich Flugangebot, Service- und Terminalqualität, sowie Langfriststrategie.

„Medium Airport of the Year“

Jährlich hebt das australische Marktforschungsinstitut Centre for Aviation (CAPA) mit den Aviation Awards for Excellence strategische Spitzenleistungen von Flughäfen und Airlines in verschiedenen Kategorien hervor. „Medium Airport of the Year“ ist im Jahr 2019 unter allen Flughäfen mit einer Größe von zehn bis 30 Millionen Passagieren der Flughafen Wien. Die Bewertung erfolgt dabei auf Basis von Marktforschungs- und Analysedaten durch eine internationale Fachjury. Innerhalb der Luftfahrt- und Reisebranche gilt CAPA als zuverlässige und unabhängige Quelle für Marktinformationen. Gegründet wurde die Organisation im Jahr 1990, heute verfügt sie über ein umfassendes und globales Netzwerk an Luftfahrtforschern und Analysten.

Aviation Awards for Excellence für Wien

„Der Flughafen Wien wächst in verschiedenen Bereichen in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Das Flugangebot wurde stark erweitert und die Servicequalität noch weiter gesteigert und auch die Terminalinfrastruktur wird laufend modernisiert und angepasst“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, der den Award im Rahmen eines Gala-Dinners in Malta entgegennahm.

„Parallel zum dynamischen Wachstum konnten wir seit 2011 die CO2-Emmissionen bereits um 70 Prozent reduzieren und wollen bis 2030 unseren Airport sogar komplett CO2-neutral betreiben. Der CAPA-Award bestätigt unsere Strategie und dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Flughafen Paderborn-Lippstadt lädt zur Weihnachtsaktion

Am Dritten Advent wird es weihnachtlich am Paderborn-Lippstadt Airport, denn dann lädt der Airport wieder zum traditionellen Adventszauber ein. In diesem Jahr stellen mehr als 50 Aussteller und Attraktionen am 15. Dezember von 11:00 bis 18:00 Uhr das Shopping- und Gastronomieangebot.

Im und vor dem Terminal des Flughafens PAD werden unter anderem weihnachtliche Dekorationen aus Holz, Eisen und Glas, Genähtes wie Taschen, Kissen oder Kinderkleidung sowie Schmuck und Schokolade angeboten.

Diesmal zum Urlaub kostenlos parken

So bietet sich kurz vor Weihnachten nochmal die Gelegenheit nicht nur schöne Geschenke zu finden, sondern gleich auch den passenden Weihnachtsbaum mitzunehmen. Zu den Ausstellern gehören in diesem Jahr auch die AOK, Vorwerk und der Reiseveranstalter DER SCHMIDT. Besonderes Highlight: Alle Besucher, die vor Ort in einem der Airport-Reisebüro eine Reise ab PAD buchen, parken während ihres Urlaubs kostenlos.

Ein buntes Rahmenprogramm sorgt zudem für Unterhaltung von Jung und Alt. So können die kleinen Gäste beispielsweise in einer Bastelecke ihrer Kreativität freien Lauf lassen und aus Naturmaterialien Windlichter oder Fensterdekorationen basteln. Außerdem verteilt das Flughafen-Maskottchen Homie süße Überraschungen und ein Luftballonkünstler sorgt für Spaß. Ein Nostalgie-Dampfkarussell sowie der Tragschrauber der Flugschule Let’s Rotate sind ebenfalls dabei.

Für den guten Zweck wird es beim Adventszauber wieder eine Tombola mit tollen Preisen sowie einen Bücherverkauf geben. Der Erlös kommt der Aktion Lichtblicke e.V. zu Gute. Der Verein setzt sich für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche sowie deren Familien ein. Der Eintritt zum Adventszauber ist frei, die Parkgebühr für Besucher beträgt drei Euro.

Lufthansa Übersee-Ziele ab Flughafen Düsseldorf

Die Lufthansa Group bietet auch im Sommer 2020, auch mit dem A330 von Eurowings, Langstreckenziele ab Düsseldorf an. So geht es zu den beiden New Yorker Flughäfen Newark (EWR) und John-F.-Kennedy (JFK) sowie Fort Myers (RSW) und Miami (MIA) in Florida.

Darüber hinaus verbindet die Lufthansa Group Düsseldorf auch weiterhin mit dem Karibik-Ziel Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Die Flüge vom größten Flughafen in Nordrhein-Westfalen sind ab sofort buchbar.

Eurowings und Business Class ab Düsseldorf

Durchgeführt werden die Flüge zusammen mit Eurowings, die dazu eine Flotte von Airbus A330-Flugzeugen mit 283 Sitzen einsetzt. Auf allen Interkont-Strecken ab der NRW-Landeshauptstadt ist auch ein Business Class-Produkt an Bord: Passagiere profitieren dabei unter anderem von einem Komfortsitz, der sich auf Knopfdruck vollautomatisch in ein zwei Meter langes Bett mit waagerechter Liegefläche („Full Flat“) verwandelt.

Premium Economy und die Economy Class

Darüber hinaus steht die Premium Economy und die Economy Class für Buchungen bereit. Die Interkont-Ziele ab Düsseldorf ergänzen das wachsende Angebot an Flügen zu touristisch attraktiven Langstreckenzielen, mit dem Lufthansa gemeinsam mit Eurowings auch an den Drehkreuzen Frankfurt und München präsent ist. Alle Nordamerika-Flüge ab Düsseldorf werden mit einem Lufthansa-Codeshare angeboten.

Sechsmal nach New York/Newark (EWR)

Vom größten NRW-Airport fliegt Lufthansa sechsmal pro Woche nach New York/Newark (EWR) – in der Zeit vom 04. Mai 2020 bis zum 23. Oktober 2020 sogar täglich. Der Flug startet um 11:35 Uhr in Düsseldorf und ist um 13:55 Uhr Ortszeit am Ziel. Der Rückflug hebt um 16:35 Uhr in Newark ab und ist am nächsten Tag um 06:05 Uhr in Düsseldorf.

New Yorker Flughafen John-F.-Kennedy (JFK)

Im Sommerflugplan 2020 bedient Lufthansa den New Yorker Flughafen John-F.-Kennedy (JFK) ab dem 27. April dreimal pro Woche – montags, donnerstags und sonntags. In der Zeit zwischen dem 01. Juni und 13. September erhöht Lufthansa die Frequenz auf sechs Abflüge pro Woche – dann wird außer dienstags jeden Tag eine Verbindung nach JFK angeboten.

Abflug in Düsseldorf ist um 13:10 Uhr, die Landung erfolgt um 15:30 Uhr Ortszeit in JFK. Zurück geht es um 17:15 Uhr Ortszeit, die Ankunft in Düsseldorf erfolgt um 07:00 Uhr am nächsten Tag.

Dreimal nach Miami

Nach Miami (MIA) fliegt Lufthansa dreimal pro Woche – jeweils mittwochs, freitags und samstags. In der Zeit vom 03. Juni bis zum 05. September ergänzt ein weiterer Flug am Sonntag das Angebot nach Miami.

Abflug in Düsseldorf ist um 12:25 Uhr, die Landung erfolgt um 16:40 Uhr Ortszeit in Miami. Zurück geht es um 18:25 Uhr Ortszeit, die Ankunft in Düsseldorf erfolgt um 09:30 Uhr am nächsten Tag.

Sommerflugplan nach Miami

Das Ziel Fort Myers (RSW) bedient Lufthansa im Sommerflugplan 2020 dreimal wöchentlich – jeweils dienstags, donnerstags und samstags. Abflug ab Düsseldorf dienstags und donnerstags ist um 12:10 Uhr, die Landung erfolgt um 16:30 Uhr.

Der Rückflug hebt um 18:15 Uhr in Fort Myers ab und ist am nächsten Tag um 09:25 Uhr in Düsseldorf. Samstags startet die Maschine um 13:15 Uhr und landet um 17:35 in Florida. Zurück geht es um 19:20 Uhr – Ankunft in Düsseldorf ist dann um 10:30 Uhr.

Karibik-Ziel Punta Cana

Das Karibik-Ziel Punta Cana (PUJ) verbindet Lufthansa dreimal pro Woche – jeweils mittwochs, freitags und sonntags. Abflug in Düsseldorf mittwochs und sonntags ist um 13:20 Uhr, die Landung erfolgt um 17:25 Uhr Ortszeit in Punta Cana.

Zurück geht es um 18:55 Uhr Ortszeit, die Ankunft in Düsseldorf erfolgt um 10:15 Uhr am nächsten Tag. Freitags startet die Maschine um 13:50 Uhr und landet um 17:55 Uhr in Punta Cana. Zurück geht es um 19:25 Uhr – Ankunft in Düsseldorf ist dann um 10:45 Uhr.

Speziallogistiker zieht in Office Park am Airport Wien

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In knapp einem halben Jahr öffnet das neue Bürogebäude Office Park 4 am Flughafen Wien seine Pforten. Als erster Großmieter wurde nun der österreichische Speziallogistiker BR International Consulting Services gewonnen.

BR International Consulting Services soll ab Juni 2020 auf 1.200 Quadratmetern seine neuen Büroräumlichkeiten im obersten Stock beziehen. Der Vertrag wurde kürzlich von Johann Braun, Geschäftsführer der BR Holding GmbH, und Dr. Günther Ofner, Vorstand Flughafen Wien AG, unterzeichnet. „Die Airport City hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer ausgezeichneten Infrastruktur und sehr guten Verkehrsanbindung zu einem der beliebtesten Betriebsstandorte in der Region entwickelt. Mit dem Office Park 4, der nicht nur optisch, sondern auch durch seine Nachhaltigkeit und Energieeffizienz besticht, heben wir unser Angebot auf ein neues Qualitätsniveau“, so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Speziallogistik für Schienentransport im Office Park 4

„Der Flughafen Wien bietet mit seiner hervorragenden Infrastruktur das ideale Umfeld für unsere internationalen Kunden. Die Lage des Office Park 4 ist für uns besonders attraktiv, ist doch Wien nur einen Katzensprung entfernt und die weite Welt in wenigen Flugstunden erreichbar“, betont Johann Braun, Geschäftsführer der BR Holding GmbH.

Die BR International Consulting Services GmbH als Teil der BR Holding GmbH hat sich auf die Zulassung von Schienenfahrzeugen, die Erlangung von Sicherheitsbescheinigungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie auf die Logistik und Verladungssicherung für internationale Armeen (NATO) spezialisiert. Das österreichische Unternehmen ist bereits seit 2016 in der Airport City ansässig und verzeichnete in den vergangenen Jahren einen enormen Zuwachs an Aufträgen. Mit dem Umzug in den Office Park 4 vergrößert der Speziallogistiker nicht nur seine Büroflächen, sondern wird seinen Mitarbeiterstand nahezu verdoppeln.

Arbeitswelt im Office Park 4

Durch den Bau des Office Park 4 erweitert die Airport City Vienna ihr Angebot an zusätzlichen Büro- und Eventflächen um rund 26.000 m². Ab Mai 2020 stehen auf zehn Ebenen lichtdurchflutete Räumlichkeiten zur Verfügung, ausgestattet mit den aktuellsten Technologien. Je nach Bedarf sind die modernen Bürobereiche flexibel in den Größen zwischen 180 m² und 2.700 m² pro Ebene zu mieten. Zweistöckige Eventflächen, geräumige Begegnungszonen, ein Kindergarten sowie Gastronomieeinrichtungen – alles unter einem Dach – lassen das Arbeitserlebnis und den Wohlfühlfaktor der Beschäftigten steigen.

Außerdem stehen ausreichende Parkkapazitäten durch die hauseigene Tiefgarage sowie durch das Parkhaus 3 bereit. Eine neue Fußgängerbrücke wird das Areal des Office Park 4 direkt mit dem Parkhaus 3 und dem Terminal 1 sowie den öffentlichen Verkehrsmitteln CAT und S-Bahn verbinden. Die Flughafen Wien AG investiert rund € 60 Mio. in die neue Immobilie. Aktuell sind bereits rund 40 Prozent des neuen Gebäudes vermietet.

Airport City: Strategie Zukunft

Die Entwicklung des Immobilienstandortes Flughafen Wien zu einer multifunktionalen Airport City ist ein wesentliches Element der Flughafen-Strategie. Mit einer Logistikfläche von rund 40.000 m², einem Office-Angebot von derzeit mehr als 100.000 m² Büro- und Konferenzräumen, verschiedenen Nahversorgungs- und Serviceeinrichtungen – wie Supermärkten, einer Apotheke, einem Gesundheitszentrum, einem Fitnesscenter, einem 24/7-Post Partner, einer KFZ-Zulassungsstelle und vielen weiteren Angeboten – ist der Flughafen Wien eine eigene kleine Stadt. Die Airport City ist ein Vorzeigebeispiel für ihr umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement und wurde dafür österreichweit als erste mit dem Quartierszertifikat der österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) ausgezeichnet.

GTP: 10 Jahre deutsche Trainees für Luft- und Raumfahrt

Bei ihrem Jahressymposium „10 Jahre German Trainee Programme – Lift off für Senkrechtstarter“, das in Berlin stattfand, konnten die Akteure des German Trainee Programme (GTP) auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Nachwuchsförderung in der deutschen Raumfahrt zurückblicken. Rund 120 Teilnehmer nahmen an der Jubiläumsveranstaltung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) teil.

Qualifizierung für eine Karriere im Raumfahrtsektor

„Im German Trainee Programme erhalten junge Hochschulabsolventen eine fundierte Qualifizierung für eine Karriere im Raumfahrtsektor“, erklärt Dr. Walther Pelzer, Vorstand für das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ziel des Ausbildungs- und Personalentwicklungsprogramms ist es, den Anteil deutscher Mitarbeiter in internationalen Organisationen und Institutionen zu erhöhen. Die Ausbildung und Qualifizierung der Stipendiaten findet an den ESA-Standorten in den Niederlanden, Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien statt. Ab 2020 wird das Programm von deutscher Seite vom DLR Raumfahrtmanagement geleitet, das im Auftrag der Bundesregierung auch das deutsche Engagement in der ESA koordiniert.

Frauen für die Raumfahrt

Das Symposium stand in diesem Jahr im Zeichen eines Resümees der bisherigen Arbeit sowie dem Ausblick auf die Zukunft des Programms. „In den letzten zehn Jahren konnten mehr als 110 GTP-Stipendiaten entsendet werden“, so Dr. Walther Pelzer. „Besonders erfreulich ist dabei der für den Raumfahrtsektor mit rund einem Drittel recht hohe Frauenanteil.“ Für 2020 entsendet das DLR zwölf neue GTP-Stipendiaten entsprechend den Schwerpunkten der deutschen Raumfahrtpolitik. Damit wird Deutschland erstmalig 24 Stipendiaten in einem Jahr an die ESA übergeben. Die Teilnehmer sind während ihrer Ausbildung in interkulturellen Teams tätig und werden dabei von erfahrenen Tutoren und Fachexperten betreut.

Erdbeobachtung, Satellitenbetrieb, Robotik und bemannte Raumfahrt

Sie arbeiten und forschen während dieser Zeit an nationalen und europäischen Raumfahrtmissionen, entwickeln Schlüsseltechnologien und erschließen neue Anwendungsbereiche. Erdbeobachtung, Satellitenbetrieb, Robotik und bemannte Raumfahrt sind nur einige der möglichen Themenfelder, die sie dabei kennenlernen können. Für die Stipendiaten ist neben den Kenntnissen und Erfahrungen, die sie dabei erlangen, auch die Vernetzung in die verschiedenen Raumfahrtinstitutionen von großer Bedeutung.

GTP Start für Karriere in Raumfahrtindustrie

„Die bisherige Bilanz des GTP kann sich sehen lassen“, sagt Dr. Olivia Drescher-Schwenzfeier, Koordinatorin des Programms beim DLR. „So arbeiten über 60 Prozent der ehemaligen Teilnehmer heute im Bereich der Raumfahrtindustrie und -wissenschaft, rund ein Drittel sind inzwischen bei der ESA oder deren Kontraktoren-Firmen tätig.“ Somit leistet das GTP einerseits einen wichtigen Beitrag zur Wahrnehmung deutscher Interessen in der ESA und unterstützt andererseits die Zukunftsfähigkeit des Raumfahrtstandorts Deutschland.

Übergabe der Urkunden an die Stipendiaten und Teilnehmer

Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Urkunden an die zwölf neuen Stipendiaten sowie die Teilnehmer des letzten Jahres durch Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Walther Pelzer, Fernando Maura, ESA-Koordinator für das GTP-Programm und Dr. Olivia Drescher-Schwenzfeier. Zudem fanden am zweiten Veranstaltungstag Gespräche mit ESA-Generaldirektor Prof. Jan Wörner, Dr. Walther Pelzer sowie Vertretern der Raumfahrtindustrie und Wissenschaft statt. Am 05. Dezember stehen außerdem Standortbesuche beim DLR Berlin sowie bei der Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH auf dem Plan.

Flughafen Stuttgart testet kostenlosen Nahverkehr

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Passagiere, die am Stuttgarter Flughafen ankommen, können im Frühjahr 2020 kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterfahren. Das Airport-Ticket gilt dann in Verbindung mit der Bordkarte in allen S-Bahn-, U-Bahn- und Buslinien innerhalb der VVS-Tarifzonen.

Fahrkarte flexibel lösen

Reisende können sich die Fahrkarte nach Hause, zu ihrem Geschäftstermin oder ins Hotel nach der Landung im Ankunftsbereich des Flughafens auf ihr Smartphone laden oder an einem eigenen Ticketautomaten lösen. Das Pilotprojekt soll zunächst zeigen, ob das neue Angebot Fluggäste zum Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel bewegen kann.

STR testet vorerst einen Monat

Als fairport STR will der Landesflughafen dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Airports in Europa sein. Mit dem Pilotprojekt nimmt der STR eine Vorreiterrolle ein. „Wir sind deutschlandweit der erste Flughafen mit einem solch innovativen Angebot“, sagte Dr. Arina Freitag, Geschäftsführerin der Flughafen Stuttgart GmbH. „Wir wollen den Anteil der Passagiere, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, im Sinne des Klimaschutzes deutlich erhöhen. Daher hoffen wir, dass das Gratis-Anschlussticket gut von unseren Kunden angenommen wird.“

Flughafen Stuttgart mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen

Der Flughafen Stuttgart ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Mit den S-Bahnen S2 und S3 beträgt die Fahrtzeit zum Stuttgarter Hauptbahnhof 27 Minuten. Die U-Bahn-Linie U6 wird derzeit bis zum Airport verlängert. Der Startschuss des Nachhaltigkeitsprojekts ist für kommendes Frühjahr geplant. Die Dauer der Testphase wird mindestens einen Monat betragen.

Flughafen Hamburg Mitarbeiter tanken gratis Strom

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Angestellte des Flughafens Hamburg können jetzt ihre Stromautos während der Arbeitszeit aufladen. Ein Test mit Ladepunkten läuft vorerst bis Ende Januar, danach soll das Angebot weiter ausgebaut werden. Aber auch für Passagiere wird die Auswahl an E-Ladesäulen zurzeit vergrößert.

Grünstrom für private Elektroautos

Ab sofort stellt Hamburg Airport zunächst drei Ladepunkte zur Verfügung, an denen Beschäftigte der Flughafen Hamburg GmbH und deren Tochterunternehmen ihre privaten Elektroautos mit 100 Prozent Grünstrom aufladen können – kostenlos und ganz bequem während der Arbeitszeit. Mit den drei Ladepunkten soll die Nachfrage und Akzeptanz eines solchen Angebots getestet werden. Für das Frühjahr 2020 ist es geplant, weitere zwölf Mitarbeiter-Stellplätze zu kostenlosen Elektro-Ladestationen umzurüsten.

Hamburg Airport setzt auf Elektromobilität

„Hamburg Airport unterstützt Elektromobilität schon seit vielen Jahren. Unsere Gäste profitieren bei den Parkangeboten. Zudem haben wir unsere eigene Fahrzeugflotte zu 73 Prozent auf alternative Antriebe umgestellt. Mit den neuen, kostenlosen Ladepunkten möchten wir nun auch allen Beschäftigten einen starken Anreiz bieten, auf ein umweltbewusstes E-Auto umzusteigen. Die Stromtankstelle direkt am Arbeitsplatz macht es einfacher, Elektromobilität in den Alltag zu integrieren. Daher rechnen wir mit steigender Nachfrage“, sagt Umweltingenieur Jan Eike Hardegen, stellvertretender Leiter Umwelt am Hamburg Airport.

MTU Maintenance feiert nicht nur Geburtstag

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An der Feier zum Jubiläum der offiziellen Gründung der MTU Maintenance Hannover GmbH als 100%-ige MTU-Tochter am 29. November 1979 nahmen der Ministerpräsident von Niedersachsen Stephan Weil, Kommunalpolitiker, Führungskräfte der MTU, Mitarbeiter der ersten Stunde und Auszubildende teil.

Die MTU Maintenance feierte jetzt in Hannover ihr 40-jähriges Bestehen und gleichzeitig den 20.000. Shopvisit. „Dieses Jubiläum ist ein historisches Ereignis für die MTU Maintenance“, sagt Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Als vor 40 Jahren die kommerzielle Luftfahrt spürbaren Auftrieb bekommen hat, haben wir die strategische Entscheidung getroffen, in das zivile Instandhaltungsgeschäft einzusteigen.“ Im Jahr 1981 kam das erste Triebwerk in den Shop – ein CF6-50 von Hapag-Lloyd. Triebwerke dieser Baureihe wurden bis 2019 bei der MTU Maintenance instand gehalten. Das letzte CF6-50 wurde im Juni dieses Jahres vom kanadischen Standort Vancouver an den Kunden ausgeliefert.

MTU betreut die meisten Triebwerkstypen

„Anfang der 80er Jahre betreuten wir nur einen einzigen Triebwerkstyp – heute haben wir mit etwa 30 zivilen Triebwerksmodellen das größte Portfolio weltweit“, so Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines. Zum Instandhaltungsportfolio der MTU Maintenance gehören Hubschraubertriebwerke sowie Flugzeugantriebe in allen Schubklassen, vom höchst erfolgreichen V2500 bis hin zum schubstarken GE90-115B für Langstreckenflugzeuge. Heute wickeln die Unternehmen des MRO-Netzwerks der MTU über 1.100 Shopvisits pro Jahr ab. „Gerade haben wir das 20.000. Triebwerk instand gesetzt, ein V2500 von unserem Partner IAE. Es wurde Ende November von unserem Standort Hannover ausgeliefert“, fügt Schreyögg hinzu.

Auch Holger Sindemann, Geschäftsführer der MTU Maintenance Hannover und Bereichsleiter MRO für die ganze Maintenance-Gruppe, erinnert an die ersten Jahre. „Am Anfang hatten wir etwa 200 Mitarbeiter. Inzwischen haben wir hier in Langenhagen eine Belegschaft von über 2.400 Beschäftigten. Weltweit arbeiten mehr als 5.000 Menschen für die MTU Maintenance – Tendenz steigend. Unsere Mitarbeiter haben ganz wesentlich zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen. Dafür möchte ich mich bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bedanken.“

Wachstum in der Luftfahrt hält an

Die MTU Maintenance kann nicht nur auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken – das Unternehmen plant auch, in den kommenden Jahren weiter zu wachsen, genau gesagt um 50 Prozent in den nächsten fünf Jahren. Am Standort Hannover wird die bestehende Fläche von 35.000 Quadratmetern plus Logistikzentrum und zwei Prüfstände bis zum Jahr 2020 um weitere 22.000 Quadratmeter vergrößert.

Neues Logistikzentrum in Berlin-Brandenburg eröffnet

Bei der MTU Maintenance Berlin-Brandenburg wurde im Juni 2019 ein neues Logistikzentrum eröffnet. Durch die sich daraus ergebende Umstrukturierung kann die Kapazität um 30 Prozent gesteigert werden. Die MTU Maintenance Zhuhai feierte kürzlich den ersten Spatenstich für die zweite Erweiterung in den 15 Jahren ihres Bestehens. Damit soll die Kapazität bis zum Jahr 2021 um 50 Prozent auf 450 Shopvisits jährlich erhöht werden. Im September 2019 ist der chinesische Standort außerdem in die Instandhaltung von LEAP-Triebwerken eingestiegen. Die MTU Maintenance Canada wird in ein neues Werk umziehen und sich damit um 60 Prozent vergrößern. Der Shop ist zudem gerade dabei, das seit Jahrzehnten bewährte CF6-80C2 in sein Portfolio aufzunehmen. Außerdem erweitert Airfoil Services Sdn. Bhd., ein Joint Venture von MTU Aero Engines AG und Lufthansa Technik, seinen Standort in Malaysia um 5.200 Quadratmeter.

Ausbau der Maintenance-Standorte

Aber es werden nicht nur bestehende Werke ausgebaut: In Polen entsteht derzeit die EME Aero, ein Instandhaltungsshop speziell für die Getriebefan-Triebwerksfamilie, der bis zu 400 Shopvisits jährlich abwickeln soll. Die Planungen für einen weiteren neuen Reparaturbetrieb, die MTU Maintenance Serbia, laufen. Dieser zusätzliche Standort, der seinen Betrieb im Jahr 2022 aufnehmen soll, erhöht die Kapazität des MRO-Netzwerks um 400.000 Reparaturstunden. Damit ist die MTU Maintenance bestens für die steigende Nachfrage nach Instandhaltungsleistungen für Triebwerksbauteile gerüstet.

„Unsere Kunden schätzen ganz besonders unser umfassendes Serviceportfolio, die Flexibilität innerhalb unseres Netzwerks und das hohe Maß an Zuverlässigkeit, das sie zu Recht von der MTU Maintenance erwarten können“, sagt Winkler. „Unser Auftragsvolumen wird in diesem Jahr sechs Milliarden US-Dollar übersteigen. Das ist eine hervorragende Basis für die Zukunft, so dass wir die nächsten 40 Jahre mit Zuversicht angehen können.“

Flugverbot der B737 MAX trifft Ryanair-Basis Nürnberg

Die irische Fluggesellschaft Ryanair muss im nächsten Sommer das Flugprogramm ab Nürnberg stark einschränken. Ihre Entscheidung begründet Ryanair auch mit dem derzeitigen Flugverbot des neuen Typs Boeing 737 MAX.

Ryanair-Basis -Schließung in Nürnberg

Ryanair fliegt Nürnberg seit 2013 an und hat ihr Flugangebot seitdem sukzessive ausgebaut. Für die Basis-Schließung dürfte aber auch die Nachfrage eine Rolle gespielt haben. Nach Hamburg wird mit Nürnberg nunmehr die zweite deutsche Ryanair-Basis im Jahr 2020 geschlossen. Bereits im November 2018 waren die in Bremen stationierten Flugzeuge abgezogen worden. 2016 hatten die Iren die Basis am Airport Nürnberg eröffnet, mit zuletzt zwei fest stationierten Flugzeugen vom Typ Boeing B737-800.

Flugziele ab Nürnberg werden zurückgefahren

Für den Sommer 2020 waren bislang insgesamt 20 Nonstop-Ziele buchbar. Die Anzahl der Ziele wird sich voraussichtlich um zwei Drittel reduzieren, das verbleibende Drittel wird wohl mit Flugzeugen von anderen europäischen Stationierungsorten aus geflogen. Genauere Informationen liegen dem Flughafen Nürnberg noch nicht vor. Ryanair-Kunden, die bereits Tickets für Flüge ab April 2020 gebucht haben, werden von der Fluggesellschaft informiert.

Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer der Flughafen Nürnberg GmbH, erklärt: „Dies ist ein Schlag für die Metropolregion, denn das Streckennetz der Ryanair stellt derzeit das Rückgrat der europäischen Direktverbindungen des Albrecht Dürer Airport Nürnberg dar. Die Entscheidung von Ryanair wird auch zu Nachteilen für die Wirtschaft, beispielsweise im Messegeschäft und im Tourismus in der gesamten Region führen. Insbesondere die Verbindungen aus Großbritannien und Italien werden gut von ausländischen Touristen angenommen, wie man derzeit täglich auf dem Christkindlesmarkt erleben kann“.

Lücken im Streckenangebot füllen

Der Airport Nürnberg wird den Fokus seiner Vertriebsmaßnahmen darauf lenken, die Lücken im Flugplan möglichst schnell zu schließen. Auch wird der Flughafen die Partnerschaft mit Ryanair fortsetzen, um das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausweiten zu können. Die große Nachfrage zu den bisher von Ryanair angebotenen Zielen zeige, dass das wirtschaftliche Potenzial dafür in der Metropolregion Nürnberg klar vorhanden, so der Flughafen.

Airline-Mix mit über 20 Fluggesellschaften

Der Flughafen Nürnberg bietet einen Airline-Mix mit über 20 Fluggesellschaften. Diese fliegen regelmäßig ab Nürnberg. Aufgrund des deutlich wachsenden, breit gefächerten touristischen Angebots wird es daher auch im Sommer 2020 ein attraktives Flugprogramm geben. Gleichwohl bleibt eine umfängliche Kompensation der wegfallenden Routen der Ryanair in Anbetracht der aktuellen Rahmenbedingungen eine Herausforderung für das Management.

avantiair wartet Fokker 100 am Airport PAD

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Die deutsche Fluggesellschaft avantiair mit Sitz am Siegerlandflughafen wartet ab sofort ihre Flugzeuge vom Typ Fokker 100 am Paderborn-Lippstadt Airport. Hierfür hat sich die Airline eine entsprechende Hangar-Fläche an dem Flughafen gemietet.

Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an avantiair-Flotte

Am Standort finden ab sofort verschiedenste Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Flugzeugen der avantiair-Flotte statt. Die Fluggesellschaft ist sowohl auf das längerfristige Leasing von Flugzeugen, das die Bereitstellung der benötigten Cockpit- und Kabinencrew sowie die Wartung der Maschine beinhaltet, als auch den kurzfristigen Charter von bereederten Flugzeugkapazitäten spezialisiert.

Fokker 100 für Charterflug am Paderborn-Lippstadt Airport

avantiair betreibt aktuell zwei Maschinen des Typs Fokker 100. Die Flugzeuge verfügen über 100 Sitze mit einem großzügigen Sitzabstand und sind flexibel innerhalb Europas einsetzbar. „Durch die Wartung der Flugzeuge bei uns am Heimathafen ergeben sich auch zusätzliche Angebote für Charter-Flüge am Standort“, zeigt sich Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH, erfreut.

Flughafen Stuttgart Terminal: Acht Minuten mit dem Auto

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Im nächsten Jahr wird am Flughafen Stuttgart die Zufahrt zur Abflugebene direkt vor den Terminals neu geregelt: Wer dort mit dem Auto vorfährt, um Passagiere abzusetzen, hat in Zukunft dafür insgesamt acht Minuten statt bislang drei Minuten Zeit.

Die nächsten fünf Minuten kosten ab dem Frühjahr 2020 fünf Euro, nach diesen werden für jede weiteren fünf Minuten drei Euro fällig. Das an der Zufahrtsschranke gezogene Ticket kann an fünf neuen Automaten auf der Terminalvorfahrt entwertet werden. Wer weniger als acht Minuten hält, kann gleich weiter zur Ausfahrt und muss gar nicht erst zum Automaten.

Kostenloses Parken am Flughafen und Kurzzeit-Tarife

Nach wie vor eine Stunde kostenlos ist Parken auf dem Parkplatz P0. Für Autofahrer, die Passagiere näher an den Terminals absetzen oder abholen möchten, gibt es neben dem Parkplatz P7 auf der Ankunftsebene zukünftig auch Kurzzeit-Tarife von 30 Minuten in den Parkhäusern. Die neue Regelung soll den Verkehr auf der Abflugebene wieder sicherer, disziplinierter und flüssiger machen.

Zufahrt direkt vor die Terminalgebäude

Die Zufahrt direkt vor den Terminalgebäuden wird besonders in den Sommermonaten stark frequentiert. Deshalb kam es in der Vergangenheit regelmäßig zu Rückstaus und unübersichtlichen Situationen auf der Terminalvorfahrt. Bei Notfällen im Terminal wurden dabei in der Vergangenheit mehrfach anfahrende Rettungsfahrzeuge beeinträchtigt. Viele Fahrer beachteten das bisher geltende eingeschränkte Halteverbot nicht.

United Airlines bestellt 50 Airbus A321XLR

United Airlines, die US-amerikanische Fluggesellschaft, hat bei Airbus 50 Flugzeuge A321XLR bestellt. Zweierlei Gründe führten zu dem Entschluss für Airbus.

Die A321XLR soll ab 2023 den Liniendienst beginnen und ist dann das Flugzeug mit Einzelgang mit der mit Abstand größten Reichweite. Airbus verbaut in dem Flieger der A320neo-Familie zusätzliche Tanks unter dem Mittelgang, derzeit schon für dir Weiterentwicklung A321LR. So soll die A312XLR (Xtra Long Range) ca. 8.704 km Kilometer schaffen. Schon jetzt fliegen die A321neo Routen über den Atlantik. Das ist auch einer der Gründe für United Airlines, die ihr erstes Flugzeug 2024 erhalten soll.

A321XLR ermöglicht neue Routen

Die Fluglinie will ihr transatlantisches Netzwerk ausbauen. Da kommen die kleinen Flieger mit großer Reichweite gerade recht, da sie mit ihrer Kapazität Märkte passgenau bedienen können, die mit größeren Flugzeugen nicht wirtschaftlich sind. 50 Flugzeuge Airbus A321XLR öffnen die Tür zu weiteren potenziellen Zielen, sagte Andrew Nocella, Uniteds Executive Vice President und Chief Commercial Officer. Ab 2025 könnten diese von den Hubs in Newark/New York und Washington D.C. mit den neuen Flugzeugen bedient werden.

Der zweite Grund ist die alternde Flotte von United Airlines. Airlines betreiben ihren Flottenwechsel von älteren Flugzeugen der Kategorie Singel-Aisle mit aktuellen und viel sparsameren Maschinen. Airbus ist hier sehr gut mit der Familie A320neo aufgestellt, während Boeing immer noch an der Wiederzulassung der B737 MAX arbeitet. Laut Airbus soll sich die A321XLR nur geringfügig vom A321neo unterscheiden was Start, Steigrate und Flugeigenschaften angeht, während sie 101 Metrische Tonnen Maximales Startgewicht aufweist.

Technische Veränderungen am Flugzeug

Dafür wurden die beiden Hintertanks zu einem einzigen verbunden, was die Kapazität erhöht und Gewicht spart. Auch wurde das Fahrwerk modifiziert und die A321XLR erhält bessere Bremsen, Verstärkungen an der Struktur sowie zusätzliche Klappen- und Vorflügelkonfigurationen. Auch die Kabine im Airbus Cabin Flex-Design wie in den A320neos soll sich auch für Langstreckenflüge einrichten lassen.

Kampfhubschrauber Tiger: Einsatzbereit per Support

Die Einsatzbereitschaft und Fähigkeit des Hubschraubers Tiger soll mit einer langfristigen Vereinbarung für das nächste Jahrzehnt und darüber hinaus gewährleistet werden.

Global-Support-Vertrag für den Kampfhubschrauber Tiger

Die Verfügbarkeitsrate der Kampfhubschrauber Tiger, die bei den deutschen, französischen und spanischen Streitkräften im Einsatz sind, soll gesteigert werden. Dazu haben Airbus Helicopters und OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en matière d’Armement / Organisation for Joint Armament Cooperation) einen trilateralen Global-Support-Vertrag unterzeichnet. Bisher wurden 183 Tiger, die zusammen mehr als 130.000 Flugstunden absolviert haben, an Deutschland, Frankreich, Spanien und Australien ausgeliefert.

Der Tiger wurde zum ersten Mal 2009 in Afghanistan von der französischen Armee eingesetzt, kurz darauf auch von der Bundeswehr und den spanischen Streitkräften. Seitdem beweist er seine zentrale Rolle in Einsatzgebieten als äußerst vielseitiger, leiser und wendiger Kampfhubschrauber, so der Hersteller Airbus.

Airbus besorgt Ersatzteile für Tiger

Der Vertrag deckt kritische Punkte ab, wie kontinuierliche Verbesserung und Obsoleszenzmanagement und stellt Reparaturkapazitäten und Ersatzteilversorgung bei allen beteiligten Lieferanten sicher. Die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Kunden im Hinblick auf die Anwendungs- und Einsatzszenarien werden dabei berücksichtigt. So garantiert der Vertrag für den französischen Kunden eine Teileverfügbarkeit von bis zu 98 Prozent und vereinfacht die Logistik, da Airbus Helicopters die Versorgung mit Neuteilen, aufgearbeiteten Teilen und Verschleißmaterial direkt übernimmt.

Support für den Tiger-Hubschrauber

„Wir sind stolz darauf, für den Tiger langfristigen und noch umfassenderen Support bieten zu können – insbesondere weil einige Tiger-Hubschrauber in wichtigen Einsatzgebieten im Dienst sind. Mit diesem Vertrag können unsere Kunden ihren Support für das nächste Jahrzehnt zuverlässig planen“, sagte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters.

Condor erweitert Reiseziele im Sommerflugplan

Condor stockt den Sommerflugplan 2020 erneut auf und fliegt ab Juni erstmals von Frankfurt nonstop nach Edmonton in Kanada.

Flüge in die Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta soll es one-way ab 349,99 Euro pro Person geben und werden immer montags und donnerstags angeboten. Außerdem stehen im Sommer 2020 wieder Langstreckenziele ab München im Flugplan.

Condor stationiert Boeing 767 in München

Für Langstrecken-Urlaubsziele stationiert Condor ab Mai 2020 eine Boeing 767 in München: Condor fliegt ab der bayrischen Landeshauptstadt montags nach Cancun in Mexiko, freitags nach Halifax in Kanada, mittwochs nach Punta Cana (Dominikanische Republik) und dienstags, donnerstags und samstags nach Seattle (USA). Ab heute sind auch wieder Flüge von Frankfurt nach New Orleans (USA), Barbados und Tobago in der Karibik ab Frankfurt buchbar.

Wie berichtet keht das Condor-Logo zurück in die Leitwerke der Flugzeuge. Aus markenrechtlichen Gründen muss der Thomas Cook-Schriftzug und das Herz-Logo nach der endgültigen Trennung von Thomas Cook entfernt werden. Die Heckflossen der Condor-Flugzeuge werden in den kommenden Wochen im Rahmen ihrer Wartungen umgeklebt.

Neue USA-Ziele von Condor

„Mit den zusätzlichen Langstreckenflügen im kommenden Sommer erweitern wir unseren bestehenden Sommerflugplan 2020 ideal – nicht nur mit der neuen Destination Edmonton in Kanada ab Frankfurt, sondern auch durch die Nonstop-Verbindungen ab München“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung von Condor. „Wir bieten unseren Gästen in Süddeutschland somit eine noch größere Auswahl an Direktverbindungen in den Urlaub und stärken unsere Präsenz in München durch ein stationiertes Langstreckenflugzeug.“

Flugziele Cancun und Punta Cana sowie Mauritius ab München

Neben den Abflügen ab Frankfurt werden die Ziele Cancun und Punta Cana sowie Mauritius ab München bereits in der aktuellen Wintersaison 2019/20 angeflogen. Mexiko und die Dominikanische Republik stehen ab München und Frankfurt somit ganzjährig im Condor-Flugplan. Die Verbindungen von München nach Halifax (Kanada) und Seattle (USA) im Sommer 2020 werden hingegen ganz neu aufgelegt.

Condor: Langstreckenziele ab München Sommer 2020

  • Cancun (CUN): montags
  • Halifax (YHZ): freitags
  • Punta Cana (PUJ): mittwochs
  • Seattle (SEA): jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag

Edmonton neues Ziel ab Frankfurt

Mit der Aufnahme der kanadischen Millionenstadt Edmonton in den Sommerflugplan 2020 erweitert sich das Kanada-Angebot von Condor auf insgesamt sechs Destinationen: Neben Edmonton steuert Deutschlands beliebtester Ferienflieger auch Calgary, Toronto, Vancouver und Whitehorse ab Frankfurt und Halifax ab Frankfurt und München an. Edmonton ist eine der nördlichsten Großstädte der Welt und gilt aufgrund seiner geographischen Lage als das Tor zu den Rocky Mountains.

Entlang beider Uferseiten des North Saskatchewan River gelegen, sind Edmontons Sommer lang, angenehm und bei Durchschnittstemperaturen von 20 Grad nur teilweise bewölkt. Die Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta bietet neben vielen musikalischen Festivals eine Vielzahl an kulturellen Angebote für Jung und Alt, darunter mehr als 60 Museen und Galerien. Zudem prägen zahlreiche Hochhäuser das Bild der Stadt, darunter nicht zuletzt der 130 Meter hohe Bell Tower im Zentrum der Metropole.

Langstreckenziele ab Flughafen Frankfurt

  • Anchorage (ANC): jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag
  • Barbados (BGI): freitags
  • Baltimore-Washington (BWI): jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag
  • Calgary (YYC): jeden Dienstag, Mittwoch, Freitag
  • Cancun (CUN): jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag
  • NEW: Edmonton (YEG): jeden Montag und Donnerstag
  • Fairbanks (FAI): donnerstags
  • Halifax (YHZ): jeden Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag
  • Havana (HAV): jeden Montag, Donnerstag und Samstag
  • Holgiun (HOG): jeden Mittwoch und Sonntag
  • Kapstadt (CPT): jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag
  • Kilimanjaro (JRO): mittwochs
  • Las Vegas (LAS): jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag
  • Mauritius (MRU): jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag
  • Minneapolis (MSP): jeden Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag
  • Mombasa (MBA): jeden Montag, Mittwoch und Freitag
  • Montego Bay (MBJ): jeden Mittwoch und Samstag
  • New Orleans (MSY): jeden Mittwoch und Samstag
  • Phoenix (PHX): jeden Montag, Mittwoch und Samstag
  • Pittsburgh (PIT): jeden Montag und Freitag
  • Portland/Oregan (PDX): jeden Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag
  • Punta Cana (PUJ): jeden Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag
  • San Jose (SJO): jeden Mittwoch und Sonntag
  • San Juan (SJU): samstags
  • Santo Domingo (SDQ): jeden Mittwoch und Sonntag
  • Seattle (SEA): täglich
  • Seychelles (SEZ): jeden Dienstag und Freitag
  • Tobago (TAB): freitags
  • Toronto (YYZ): jeden Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag
  • Vancouver (YVR): jeden Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag
  • Varadero (VRA): freitags
  • Whitehorse (YXY): sonntags
  • Zanzibar (ZNZ): jeden Montag und Freitag

Kurz- und Mittelstrecke: Paphos, Tivat und Toulon

Erst vor kurzem hatte Deutschlands traditionsreicher Ferienflieger bekanntgegeben, drei Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke in den Sommerflugplan aufzunehmen: Condor fliegt immer montags und freitags von Frankfurt, München, Düsseldorf und Leipzig/Halle nach Paphos, Dienstag und Freitag geht es von Frankfurt nach Tivat in Montenegro und Toulon an der Côte D’Azur wird immer mittwochs, freitags und sonntags von Frankfurt angesteuert.