Im Vorjahr starteten oder landeten 12,4 Millionen Passagiere am Flughafen – das bedeutet ein Minus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem fast 13 Millionen Fluggäste über Köln-Bonn gereist waren.
Gedämpfte Verkehrszahlen am Köln-Bonn Airport
Der Köln-Bonn Airport hat das vergangene Jahr wie erwartet mit gedämpften Verkehrszahlen abgeschlossen – allerdings etwas besser als erwartet. Das Minus fiel schwächer aus als befürchtet – ursprünglich hatte der Flughafen mit einer Million weniger Passagiere als 2018 gerechnet. Auch in der Fracht sind die Zahlen rückläufig: Insgesamt wurden 2019 in Köln/Bonn 815.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen (-5%).
Pleiten und Pech der Luft- und Weltwirtschaft
„Am Köln-Bonn Airport ist ein schwieriges Jahr zu Ende gegangen. Köln-Bonn hatte – wie alle anderen Flughäfen auch – im vergangenen Jahr mit einem sehr angespannten Marktumfeld zu kämpfen. Airline-Konsolidierungen sowie komplette Marktaustritte haben die Branche durchgerüttelt und wirken sich auf die Passagierzahlen aus, die dennoch besser sind als erwartet. Die Fracht wiederum bekommt die angespannte Weltwirtschaftslage zu spüren“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln-Bonn GmbH.
Passagiere, die im vergangenen Jahr ab Köln-Bonn in ihren Urlaub gestartet sind, zog es hauptsächlich zu klassischen Sonnenzielen. Bei den Feriendestinationen hatte Palma de Mallorca die Nase vorn: Etwa 850.000 Passagieren entschieden sich für die Baleareninsel. Insgesamt lagen bei den beliebtesten Urlaubsländern Spanien und die Türkei (jeweils 1,8 Mio.) an der Spitze. Der verkehrsreichste Tag war der 13. Oktober mit fast 48.500 Fluggästen.
Auch gute Nachrichten am Flughafen
Die Verkehrszahlen wurden 2019 durch mehrere Faktoren gedämpft. Dazu gehörten vor allem der Wegfall der Eurowings-Langstrecke sowie der Rückzug von Condor, Laudamotion und Norwegian aus Köln-Bonn. Positiv allerdings wirkten sich die Entwicklungen von easyJet, Corendon Airlines, Ryanair und Pegasus Airlines auf die Verkehrszahlen aus. easyJet etablierte sich mit 40 wöchentlichen Umläufen nach Berlin fest als Hauptstadt-Shuttle, Corendon Airlines eröffnete im Mai eine Basis in Köln/Bonn und brachte hohes Engagement mit 25 wöchentlichen Umläufen zu Sonnenzielen in der Türkei und am Mittelmeer mit. Seit Herbst bereichert zudem eine echte Traditionsairline das Vorfeld des Airports: Alitalia fliegt seit November dieses Jahres täglich von Köln-Bonn nach Mailand-Linate. Alitalia gehört der Luftfahrtallianz SkyTeam an. Damit ist neben Star Alliance und One World die dritte große Allianz am Köln Bonn Airport vertreten.
Auswirkungen auf den Frachtbetrieb
Auf den Frachtbetrieb wirkte sich 2019 wiederum die Gesamtlage der Weltwirtschaft aus. Schwächelnde Konjunktur sowie schwelende Handelskonflikte machten sich auch auf den Umschlag von Waren und Gütern in Köln-Bonn bemerkbar. Mit insgesamt 815.000 Tonnen Fracht lag der Airport somit 5% unter dem Wert des Vorjahres.
Ruag verkauft den Standort Locarno an die neu gegründete AeLo Maintenance SA, deren Mehrheitsaktionärin die ebenfalls am Flugplatz Locarno tätige Alsa Aero Locarno SA ist und die Chance nutzt, ihre Aktivitäten im Bereich der Flugzeugwartung auszubauen. Alle 14 Mitarbeiter wechseln entweder zum neuen Eigentümer oder bleiben bei Ruag im Tessin beschäftigt.
Ruag konzentriert sich auf Wehrtechnik
Mit dem Verkauf des Standortes Locarno an AeLo Maintenance SA konzentriert sich Ruag MRO Schweiz (ehemals Ruag Aviation und Ruag Defence) auf seine Kernkompetenzen im Bereich Wehrtechnik. Nach den Beschlüssen des Bundesrates über die Trennung der Ruag-Gruppe und ihre neuen Ziele, passt der Standort Locarno – mit der Ausrichtung auf das zivile Aviatikgeschäft – insbesondere im Unterhalt von Propellermaschinen – nicht mehr zur strategischen Ausrichtung der Ruag MRO Schweiz.
Unter Nachbarn: Pilotenschule und Wartung
In der Südschweiz ist Ruag MRO Schweiz weiterhin mit rund 100 Mitarbeitenden (inkl. 12 Lehrlinge) am Standort Lodrino tätig und erbringt mehrheitlich Unterhaltsarbeiten an Propellerflugzeugen der Schweizer Flugwaffe. Der Verkauf an AeLo Maintenance, garantiert Kontinuität für Kunden und Partner. Enzo Giannini, verantwortlicher General Manager für die Standorte Lodrino und Locarno bekräftigt: „Die enge Verbindung zwischen der neu gegründeten AeLo Maintenance und Alsa Aero Locarno – unserem bisherigen direkten Nachbarn und Mitstreiter – gibt den Kunden, Partnern und Mitarbeitenden die Sicherheit, dass die Wartungsdienstleistungen weiterhin im gewohnten Umfang angeboten werden können.“
Stefano Buratti, Verwaltungsratspräsident von AeLo Maintenance wie auch Alsa Aero Locarno freut sich: „Mit Alsa Aero Locarno gehören wir bereits bei der Pilotenausbildung zu den Top-5-Schulen der Schweiz. Parallel dazu werden wir jetzt auch unsere Wartungsaktivitäten mit AeLo Maintenance ausbauen, indem wir die Aktivitäten von Ruag MRO Schweiz am Flughafen Locarno übernehmen.“
BOC Aviation Limited aus Singapur hat bei Airbus 20 neue Flugzeuge bestellt. Ein Großteil soll für die Avianca Airlines aus Kolumbien fliegen.
12 Flugzeuge für Avianca Airlines
BOC Aviation gehört zur Bank of China und hat sich schon früh für das neue Modell von Airbus entschieden. Der Leasinggeber ist aber auch mit Boeings aufgestellt und hat auch die derzeit gegroundete 737 MAX bestellt. 20 Flugzeuge der A320neo wurden jetzt neu bestellt, an Avianca sollen bis zu 12 Flugzeuge verleast werden.
1610 entdeckte der italienische Gelehrte Galileo Galilei mit Io, Europa und Ganymed die ersten drei Monde des Planeten Jupiter und begründete damit das heliozentrische Weltbild. Auf den Tag genau 400 Jahre später erhielt der Bremer Raumfahrtkonzern OHB den Auftrag für das namensverwandte europäische Navigationssystem Galileo.
Als industrieller Hauptauftragnehmer der europäischen Weltraumorganisation ESA und im Auftrag der Europäischen Kommission wurde OHB am 07. Januar 2010 mit dem Bau der ersten 14 Navigationssatelliten betraut. Das Auftragsvolumen belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 566 Millionen Euro. Am 07. Januar 2020 feierte die Belegschaft des Bremer Raumfahrtunternehmens den 10. Jahrestag des Vorzeigeprojekts.
Schritt für Schritt zum Gesamtsystem
„Der 07. Januar 2010 war für OHB ein Meilenstein der Unternehmensgeschichte. Mit dem Auftrag für 14 Satelliten des neuen europäischen Navigationssystems Galileo sind wir als Firma in eine neue Dimension vorgedrungen. Von der Bundesliga in die Championsleague sozusagen“, sagte Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB SE. „Aber auch für Europa bedeutete der Auftrag einen Meilenstein. Der Aufbau von Galileo hat Europa zu einer neuen Unabhängigkeit und Dynamik verholfen. Seit Dezember 2016 ist das System operativ, inzwischen gibt es schon über eine Milliarde Geräte auf der Welt, die auch Galileo empfangen und nutzen.“
Insgesamt konnte sich OHB in drei Ausschreibungsrunden durchsetzen und wurde von der ESA mit Entwicklung, Bau und Test von insgesamt 34 Galileo-Satelliten beauftragt, von denen sich 22 aktuell im Weltraum befinden. Alle bisherigen Satelliten haben ihre volle Funktionsfähigkeit im All unter Beweis gestellt.
Heiß und kalt: FM23 im Umwelttest
Kurz vor Weihnachten hatte das Galileo Team noch einen weiteren Grund zum Feiern: Mit FM23 verließ der erste Satellit für Batch 3 das Bremer Werksgelände, um die Reise zum Testzentrum ESTEC der europäischen Weltraumorganisation ESA in Noordwijk anzutreten. Dort wird er auf Herz und Nieren geprüft werden. Es stehen umfangreiche Umwelttests auf dem Programm. Darunter der Thermalvakuumtest, bei dem der Satellit sich in heißer und kalter Umgebung bewähren muss. Insgesamt geht es darum, nachzuweisen, dass der Satellit den Belastungen durch einen Raketenstart und den extremen Bedingungen im Orbit standhalten kann. Bei einem Raketenstart wird er auch kräftig durchgerüttelt und ist extremer Lautstärke ausgesetzt.
Nach dem ausgiebigen Aufenthalt in den Testkammern wird FM23 einem finalen Funktionstest unterzogen. Dabei wird der Satellit dahingehend geprüft, ob er die Testkampagne erfolgreich bestanden hat und alle Systeme noch einwandfrei funktionieren. Der Satellit wird voraussichtlich im Dezember 2020 gemeinsam mit FM24 vom Weltraumbahnhof Kourou aus die Reise ins All antreten. Im Weltraum werden die beiden Satelliten auf einer kreisförmigen Erdumlaufbahn in einer Höhe von 23.222 Kilometern positioniert werden.
Galileo in nächster Generation
Derweil geht die Serienproduktion für Batch 3 in der Bremer Integrationshalle weiter. Die Serienfertigung der Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo läuft planmäßig. An elf Produktionsinseln wird in den kommenden Monaten alle fünf bis sechs Wochen ein Satellit fertiggestellt. OHB fertigt nach FM23 noch insgesamt elf weitere Satelliten für Galileo Batch 3. Für die nächste Satellitengeneration, Galileo Transition Satellites, werden aktuell verschiedene Satellitendesigns und Missionskonzepte erdacht und geprüft.
Urs Kiener, derzeitiger CFO von Ruag International, übernimmt ab sofort die Leitung des Konzerns bis eine geeignete Nachfolge feststeht. Denn Verwaltungsrat und Urs Breitmeier trennen sich im gegenseitigen Einvernehmen nach erfolgreicher Entflechtung der Ruag zum Jahresanfang 2020.
Urs Breitmeier verlässt das Unternehmen
Der Verwaltungsrat von Ruag International und CEO Urs Breitmeier haben sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Urs Breitmeier war 18 Jahre lang in leitenden Positionen bei Ruag tätig. Breitmeier war von April 2013 bis zur Entflechtung des Konzerns Anfang 2020 CEO von Ruag Holding. Zuvor war der diplomierte Physiker (ETH) und Diplomingenieur (HTL) in verschiedenen leitenden Positionen innerhalb von Ruag tätig: als Leiter der Division Defence, der Division Ruag Electronics und davor Land Systems. Er hat einen MBA und trägt den Militärgrad Oberst.
Urs Breitmeier
Staffelwechsel für neue Ära
Verwaltungsratspräsident von Ruag International Dr. Remo Lütolf sagt: „Im Namen des Verwaltungsrats danke ich Urs Breitmeier aufrichtig für sein starkes Engagement in den vergangenen Jahren. Unter seiner Führung entwickelte sich Ruag zu einem internationalen Konzern weiter. Urs Breitmeier hat die Entflechtung massgeblich geprägt und zum Erfolg gebracht. Ruag International ist somit gut für die Zukunft aufgestellt. Wir wünschen Urs Breitmeier beruflich wie privat alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“
Urs Kiener ist seit 2002 CFO und Mitglied der Konzernleitung von Ruag Holding. Der Finanzchef von Ruag hat an der Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung in Bern studiert und ein Nachdiplomstudium als Master of Corporate Finance an der IFZ Zug absolviert.
Weltraum- und Flugzeugstrukturbau
Ruag International wird als Technologiekonzern den Fokus auf Weltraum- und Flugzeugstrukturbau setzen. Mit dem Aufbruch in eine neue Ära fiel der Entscheid, einen Staffelwechsel bei der CEO-Position vorzunehmen. Remo Lütolf: „Die anstehende Transformation wollen wir mit neuer Kraft angehen.“ Die Suche nach einer geeigneten Nachfolge ist bereits extern gestartet. Bis zum Antritt des neuen CEO führt der heutige CFO Urs Kiener den Konzern. Urs Kiener ist als langjähriger CFO mit dem Geschäft von Ruag bestens vertraut.
Remo Lütolf erklärt dazu: „Urs Kiener bringt nicht nur 20 Jahre Expertise als Finanzchef mit, er hat selbst zweieinhalb Jahre die Division Aerostructures operativ geführt. Urs Kiener hat dabei bewiesen, dass er aktiv Veränderungsprozesse anstösst und professionell begleitet. Der gesamte Verwaltungsrat spricht ihm sein volles Vertrauen aus, den Aerospace-Konzern in dieser ambitionierten Übergangsphase zu führen.“
Entflechtung und neue Ausrichtung von Ruag
Der Wechsel an der Konzernspitze hat keinen Einfluss auf die Entflechtung und die neue strategische Ausrichtung von Ruag International. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 15. März 2019 das Vorgehen bei der Entflechtung des für die Armee tätigen Bereichs von Ruag genehmigt. Gleichzeitig hat er entschieden, dass Ruag International zu einem Aerospace-Technologiekonzern weiterentwickelt und mittelfristig vollständig privatisiert werden soll. Seit dem 1. Januar 2020 bestehen – unter dem Dach der neuen Beteiligungsgesellschaft BGRB Holding AG – zwei neue Subholdings, MRO Schweiz und Ruag International.
Die US-Fluggesellschaft hat jetzt eine Bestellung bei Airbus finalisiert, die einen Mix von Flugzeugen der Familie A320neo beinhaltet.
Airbus und Spirit Airlines hatten im Okober ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um 100 Passagierflugzeuge anzuschaffen. Die Order wurde nun festgemacht und umfasst die Muster A319neo, A320neo, und A321neo. Die Airline will damit ihr Wachstum realisieren.
A320neo Flugzeug der Wahl
Spirit hat ihren Sitz im Süden von Florida und ist die derzeit am schnellsten wachsende Airline in den USA. Sie bedient darüber hinaus Lateinamerika und die Karibik. Die Flugzeugmuster mit spritsparenden Triebwerken, Flügelflossen und Leichtbaumaterialien haben laut Airbus nun die Zahl von 7.300 Bestellungen überschritten und sind mit dem Grounding der Boeing 737 MAX konkurrenzlos. Die Wahl der Triebwerksmuster für die A320neo bei Spirit Airlines steht noch nicht fest.
Der Schwerpunkt der in den DACH-Märkten geplanten Neueinstellungen liegt mit rund 2.500 „am Boden“. Knapp 1.300 neue Flugbegleiter sollen Lufthansa Group weit eingestellt werden.
Mehr als 4.500 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die Lufthansa Group nach derzeitigem Stand in diesem Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) einstellen, rund 3.000 davon in Deutschland. Dabei handelt es sich sowohl um fluktuationsbedingte Nachbesetzungen wie in Teilen auch um Stellenaufbau.
Jobs in der IT der Lufthansa
Bei der Kernmarke Lufthansa sollen im Jahr 2020 rund 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Alleine 450 angehende Flugbegleiter werden ihre Ausbildung am Standort München beginnen. Knapp 40 fliegende Kollegen kommen am bayerischen Hub für Lufthansa CityLine hinzu. Die Lufthansa Tochter in München plant, etwa ebenso viele Mitarbeiter in der Verwaltung einzustellen. Rund 100 Stellenbesetzungen sind bei Lufthansa in der Administration geplant, etwa 300 im operativen Bereich. Darüber hinaus sucht die Kranich-Airline auch in diesem Jahr Kandidaten für den IT-Bereich und für weitere Experten-Positionen.
Der bereits im vergangenen Jahr gelegte IT-Schwerpunkt setzt sich in der gesamten Lufthansa Group fort, allen voran bei den hausinternen IT-Dienstleistern. So sucht zum Beispiel Lufthansa Industry Solutions rund 350 neue Mitarbeiter, um dem steigenden Bedarf nach IT-Dienstleistungen inner- und außerhalb der Lufthansa Group nachzukommen: sowohl Technologie-Spezialisten als auch Fachkräfte mit branchenspezifischen Kenntnissen. Und auch Lufthansa Systems ist an ihren internationalen Standorten auf der Suche nach IT-Spezialisten unterschiedlichster Art. Insgesamt ist der Plan weltweit rund 200 Mitarbeiter einzustellen.
Lufthansa unter Top Arbeitgebern
Die Lufthansa Group mit ihren Tochterunternehmen ist einer der beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland und ist in einer repräsentativen Befragung regelmäßig unter den Top drei. Das spiegele sich auch in den Bewerberzahlen wider: Mehr als 190.000 externe Bewerbungen gingen im Jahr 2019 digital ein. Über 500 verschiedene Job-Profile gibt es in der Lufthansa Group mit ihren weltweit mehr als 550 Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften. An 16 verschiedenen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet der Aviation-Konzern derzeit 28 klassische Ausbildungen an. Hinzu kommen 13 duale Studiengänge sowie vier Traineeprogramme. In Summe sind in diesem Jahr rund 500 Neueinstellungen beim Nachwuchs geplant, davon etwa 50 Trainees.
Beim Thema Nachwuchs liegt die Lufthansa Technik Gruppe mit Sitz in Hamburg ganz weit vorne: Die Kapazitäten für die Ausbildung oder ein duales Studium rund um einen flugzeugtechnischen, industriellen oder logistischen Beruf liegen in diesem Jahr bei rund 270 Planstellen. Insgesamt plant die Lufthansa Technik Gruppe rund 1.200 Neueinstellungen in den Heimatmärkten.
SWISS will 2020 mehr als 1.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen; rund 500 angehende Flugbegleiter starten in die Ausbildung. Die Schweizer Airline schafft mit der Einflottung der beiden neuen Langstreckenflugzeuge Boeing 777 kalenderjahrübergreifend mehr als 300 Arbeitsplätze in Kabine, Cockpit und Technik. Ein Langstreckenflugzeug entspricht dabei einem Klein- und mittelständischen Unternehmen und generiert im Schnitt Jobs für 25 Pilotinnen und Piloten, zehn Technikerinnen und Techniker, sowie 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kabine.
Einstellungsstopp im Hause Lufthansa
Aufgrund interner Restrukturierungs- und Sparmaßnahmen gilt nach derzeitigem Stand bei Brussels Airlines, Eurowings und auch bei Lufthansa Cargo ein Einstellungsstopp; von Ausnahmen abgesehen. Austrian Airlines wird aufgrund einer wettbewerbsbedingten Redimensionierung Personal abbauen. 2020 plant die Airline dennoch, rund 200 neue Stellen am Standort Wien anzubieten. Das ist zum Beispiel im IT-Bereich der Fall, da in Wien ein neues Kompetenzzentrum der Lufthansa Group entsteht. Zusätzlich nimmt Austrian Airlines Nachwuchs auf: 20 Lehrlinge und insgesamt 13 Studierende für das duale Studium „AirCelerate“.
Die DFS erweitert die Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat hat deshalb am 23. Dezember 2019 beschlossen, zum 01. März 2020 den Geschäftsverteilungsplan der DFS zu ändern und einen vierten Geschäftsführer zu ernennen.
DFS Führungsteam neu aufgestellt
Der Aufsichtsrat Deutsche Flugsicherung GmbH stellt deren Führungsteam neu auf und hat Herrn Friedrich-Wilhelm Menge mit Wirkung zum 01. März 2020 zum Geschäftsführer Technik bestellt. Die Position des Geschäftsführer Technik wird bei der DFS neu geschaffen, um vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung digitaler Geschäftsprozesse das Innovationsmanagement DFS zu stärken und gleichzeitig die digitale Transformation der Unternehmensgruppe voranzutreiben.
Fundierte Operative Erfahrung für IT-Bereich
Der Diplom-Informatiker Friedrich-Wilhelm Menge (51) kommt von den Berliner Verkehrsbetrieben. Er begann seine berufliche Laufbahn 1993 in der Mobilfunksparte des Mannesmann Konzerns und bringt insgesamt 25 Jahre operative und administrative Erfahrung in unterschiedlichen Aufgaben- und Tätigkeitsfeldern bei diversen Unternehmen in den Bereichen IT-Services, Telekommunikation sowie Mobilitätsdienstleistung mit, davon 20 Jahre in verantwortlichen Positionen. Er war unter anderem bei Vodafone, T-Systems und o.tel.o. Zuletzt war er als Chief Information Officer der Berliner Verkehrsbetriebe verantwortlich für die gesamte Informationstechnologie des Unternehmens.
Robert Schickling verlässt die DFS
Der derzeitige Geschäftsführer Betrieb der DFS, Robert Schickling, verlässt im Rahmen der Neuverteilung der Verantwortungsbereiche das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Der Aufsichtsrat hat dieser Bitte entsprochen. In der Folge wird Herr Schickling noch bis zum 31. Januar 2020 im Unternehmen aktiv sein und dann aus der Geschäftsführung der DFS ausscheiden. Mit der Nachbesetzung der Position Geschäftsführer Betrieb wird sich der Aufsichtsrat in Kürze in einer Sondersitzung befassen. Die Geschäftsverteilung und Aufgaben von Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung, sowie von Dr. Michael Hann, Geschäftsführer Personal, bleiben unverändert.
Dr. Martina Hinricher, Aufsichtsratsvorsitzende der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH: „Herr Schickling war über 28 Jahre sehr erfolgreich in vielen unterschiedlichen Funktionen für die Deutsche Flugsicherung tätig. Der Aufsichtsrat der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat die Entscheidung von Herrn Robert Schickling daher mit sehr großem Bedauern zur Kenntnis genommen, da das Unternehmen einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Geschäftsführer verliert. Der Aufsichtsrat respektiert gleichwohl die Entscheidung von Herrn Schickling und bedankt sich bei ihm ausdrücklich für sein langjähriges, großes Engagement und für die sehr gute Zusammenarbeit sowie für die vielen Erfolge seiner fast drei Jahrzehnte Tätigkeit für die Deutsche Flugsicherung. Der Aufsichtsrat wünscht ihm im Namen des Gesellschafters, der Geschäftsführung und der Mitarbeiter für die Zukunft beruflich wie privat alles Gute und viel Erfolg.“
Der Flughafen Hamburg erwartet eine Fortsetzung der Konsolidierung der Verkehrszahlen. Der steigende Kostendruck und die sich abschwächende Konjunktur führten zu Insolvenzen bei bewährten Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern.
Gleichzeitig ist die Vielfalt im Hamburger Streckennetz weiterhin groß, der Wunsch der Passagiere zu reisen ist unverändert stark. Und so hatte der Hamburg Airport 2019 stabile Passagierzahlen auf einem gleichbleibend hohen Niveau.
Umbrüche im Luftfahrtmarkt
Im Jahr 2019 nutzten 17,3 Millionen Fluggäste den Hamburger Flughafen, das sind ca. 0,4 Prozent mehr als im Jahr 2018. Mit rund 155.000 Starts und Landungen ist die Anzahl der Flugbewegungen 2019 dagegen um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
„In den vergangenen Jahren hat sich das Marktumfeld für Hamburg Airport spürbar verändert“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Der Luftverkehr wird immer schnelllebiger und damit schwerer vorhersehbar. Die Fluggesellschaften und Flughäfen erleben einen wachsenden Kostendruck, und die Planungssicherheit für die Flughäfen sinkt. Aber: Der Wunsch zu reisen ist nach wie vor ungebrochen, Fliegen ist zu einem Alltagsgut geworden.“
Die Zahl der Passagiere pro Flug lag 2019 durchschnittlich bei 124 Reisenden im Flugzeug, im Jahr 2018 waren es 123. Die durchschnittliche Anzahl an Sitzen pro Flug erhöhte sich von 157 auf 159. Im Vergleich zu 2018 ist die Auslastung der Maschinen am Hamburger Flughafen um 0,4 Prozentpunkte auf 77,9 Prozent gesunken.
Weniger Verspätungen zwischen 23:00 und 24:00 Uhr
Im Jahr 2019 mussten 678 von insgesamt 155.000 Flügen von der Verspätungsregel zwischen 23:00 und 24:00 Uhr Gebrauch machen. Das sind 42 Prozent weniger als im Vorjahr (2018: 1.174 Flüge). Die Anzahl der Flüge in der Verspätungsstunde entsprechen 2019 einem Anteil von rund 0,4 Prozent an den Gesamtflugbewegungen. Hamburg Airport führt regelmäßig Gespräche mit den Fluggesellschaften, um die Zahl der Verspätungen nach 23:00 Uhr weiter zu reduzieren.
Dafür soll in den Flugplänen unter anderem mehr Pufferzeit eingeplant werden. Im Vergleich zum Vorjahr wurde dabei erreicht, dass die Airlines im aktuell laufenden Winterflugplan 2019/2020 ca. 45 Prozent weniger Starts und Landungen in der Zeit von 22:30 bis 23:00 Uhr geplant haben. Auch im vergangenen Sommerflugplan 2019 waren durch einen intensiven Dialog mit den Airlines bereits knapp 25 Prozent weniger Flüge in der letzten halben Stunde der Betriebszeit koordiniert worden.
Ausblick 2020: Ziele als Ziel
Für das laufende Jahr prognostiziert Hamburg Airport stabile Passagierzahlen: „Wie schon 2019 so dürfte auch das kommende Jahr von einer intensiven Bewegung auf dem Luftverkehrsmarkt geprägt sein“, so Michael Eggenschwiler. „Daher planen wir aktuell mit nur leicht höheren Passagierzahlen für 2020. Die europäischen Fluggesellschaften sortieren sich neu, unser Umfeld wird sich dynamisch entwickeln. Wir als Hamburg Airport wollen weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber und zuverlässiger Partner sein. Gemeinsam sorgen wir weiterhin für die Mobilität, die sich die Menschen wünschen.“
Die Streckenvielfalt für die Hamburger Passagiere wird in Hamburg weiter wachsen: Mit Tallinn (Estland), Tirana (Albanien), Vilnius (Litauen), Mailand-Linate (Italien), Larnaca (Zypern) und Preveza (Griechenland) wurden bereits einige attraktive neue Ziele angekündigt, die ab dem Sommerflugplan 2020 angeflogen werden.
Der Flughafen Düsseldorf blickt auf das erfolgreichste Verkehrsjahr seiner Geschichte zurück. Insgesamt nutzten im abgelaufenen Jahr 25.489.412 Passagiere Nordrhein-Westfalens größten Flughafen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Reisenden um fünf Prozent.
111 Langstreckenabflüge pro Woche
77 Airlines boten 2019 aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt heraus insgesamt 205 Ziele in 59 Ländern an. Die Zahl der Langstreckenabflüge lag in der Spitze konstant bei 111 pro Woche. Im Interkont-Bereich flogen die Fluggesellschaften 33 Ziele in 18 Ländern an. „Rund 25,5 Millionen Menschen, und damit mehr als je zuvor, haben im vergangenen Jahr Düsseldorf als Start oder Ziel ihrer privaten oder beruflichen Reise genutzt. Für das Vertrauen möchte ich mich herzlich bedanken. Die hohe Nachfrage zeigt zudem, dass das Mobilitätsbedürfnis der Menschen in unserer Region ungebrochen hoch ist…“, erklärte Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH.
Mehr Flugbewegungen, weniger Flüge bei Nacht
Im Jahresdurchschnitt nutzten täglich rund 70.000 Menschen den Düsseldorfer Flughafen. Mit 92.509 Passagieren war der 13. Oktober der verkehrsreichste Tag. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,3 Prozent auf 225.935. Am bewegungsreichsten Tag des Jahres, dem 24. Oktober, starteten und landeten 720 Flugzeuge. Die Zahl der abendlichen Flugbewegungen ging trotz der gestiegenen Anzahl an Starts und Landungen 2019 deutlich um etwa 30 Prozent zurück.
Die Berliner Flughäfen verzeichnen für das Jahr 2019 einen neuen Passagierrekord. Von Januar bis Dezember 2019 wurden in Schönefeld und Tegel 35.645.005 Passagiere abgefertigt, ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018.
Verkehrsbericht Flughafen Berlin-Tegel und Schönefeld
2019 wurden nach den vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts in Tegel 24.227.570 Passagiere abgefertigt und damit 10,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Flughafen Schönefeld verzeichnete hingegen im Vergleich zum Vorjahr einen Passagierrückgang. In Schönefeld starteten und landeten 11.417.435 Fluggäste, 10,3 Prozent weniger als 2018.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit 35,65 Millionen Fluggästen, davon 11,42 Millionen in Schönefeld und 24,23 Millionen in Tegel, haben wir im vergangenen Jahr erneut einen Passagierrekord in Berlin aufgestellt. Damit erlebt der Luftverkehrsstandort Berlin im neunten Jahr in Folge einen Passagierrekord. Mein besonderer Dank und Respekt gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bodenverkehrsdienstleister, der Airlines und der Flughafengesellschaft. Alle zusammen haben das Passagieraufkommen mit der in die Jahre gekommenen Infrastruktur sehr gut bewältigt.“
Passagierrückgänge im Dezember
Trotz des Passagierrekords ist auch im Monat Dezember die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter rückläufig. Insgesamt wurden an den Berliner Flughäfen 2.606.366 Passagiere abgefertigt, ein Rückgang von 6,7 Prozent im Vergleich zum Dezember 2018. Der Flughafen Tegel zählte 1.766.707 Fluggäste, ein Minus von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Schönefeld waren es 839.659 Passagiere und damit 10,5 Prozent weniger als im Dezember 2018. Insgesamt starteten und landeten im Dezember 2019 auf beiden Berliner Flughäfen 21.187 Maschinen. Der Flughafen Tegel verzeichnete 14.308 Starts und Landungen und der Flughafen Schönefeld 6.879 Starts und Landungen.
Am 02. Januar 1960, landete erstmals eine zivile Air-France-Maschine auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Am 24. Februar 1960 folgte der erste offizielle Linienflug der Caravelle zwischen Paris, Frankfurt und Berlin.
Ab 1961 wurde die Caravelle auf allen Flügen nach Berlin-Tegel eingesetzt: Auf den zwei täglichen Strecken Paris – Frankfurt – Berlin, Düsseldorf – Berlin und München – Berlin. Heute verbindet Air France Berlin-Tegel bis zu sechsmal täglich mit Paris Charles-de-Gaulle. Von dort hat man Anschlüsse zu 195 weiteren Zielen in 91 Ländern.
Deutschland für Air France KLM wichtig
Stefan Gumuseli, Deutschland-Direktor Air France KLM: „Mit der Aufnahme der Flüge nach Berlin-Tegel vor 60 Jahren leistete Air France ihren Beitrag bei der Annäherung von Deutschland und Frankreich. Heute ist Deutschland das europäische Land, in dem Air France am besten vertreten ist – ein Markt, der wesentlich zum Umsatz und zur Entwicklung der Fluggesellschaft beiträgt. Wir freuen uns sehr, dass diese traditionsreiche Verbindung nach Berlin-Tegel über so viele Jahrzehnte Bestand hat.“
Das erste Flugzeug von Air France landete bereits 1939 auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin. Diese Verbindung wurde wegen des Zweiten Weltkrieges eingestellt und am 05. Januar 1950 mit Zwischenstopp in Frankfurt wieder aufgenommen. Im Januar 1976 stellte Air France als erste Airline das Überschallverkehrsflugzeug „Concorde“ in Berlin vor. 1980 feierte sie den 30. Jahrestag ihres innerdeutschen Streckennetzes und gleichzeitig den 5.000.000 Passagier auf den Flügen von und nach Berlin.
Start für Berlin-Tegel als ziviler Flughafen
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit Dankbarkeit blicken wir heute auf 60 Jahre französisch-deutsche Luftfreundschaft zurück. Die Landung der ersten Air-France-Maschine am 02. Januar 1960 in Berlin-Tegel markiert den Beginn des zivilen Flugbetriebs an diesem Standort. Air France hat mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft geleistet und Berliner Geschichte geprägt.“
Lockheed Martin hat sein Auslieferungsziel des Joint Strike Fighters F-35 für 2019 mehr als erreicht. Das gemeinsame Ziel von Regierung und Industrie war die Auslieferung von 131 Flugzeugen des Kampfjets.
F-35 Flugzeugproduktion steigt
Jetzt sind es drei F-35 mehr. Jetzt wurde die 134. F-35 übergeben. Das bedeutet eine Steigerung um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und fast eine Verdopplung zu 2018. Die Produktion soll weiter hochgefahren werden und 2021 dann 141 Flugzeuge erreichen. In drei Jahen soll die volle Flugzeugproduktion erreicht werden. Dabei fokussiere man sich weiter auf eine Verbesserung der zeitgerechten Lieferung der gesamten Waffensysteme.
Senkrechtstarter-Version für die Marine
Die 134. F-35 ist eine Senkrechtstarter-Version STOVL (Short Takeoff and Vertical Landing) für die Marine der USA. Im ausgehenden Jahr entfielen 81 Flugzeuge der F-35 auf die Vereinigten Staaten, 30 für internationale Partnerländer und 23 für ausländische Kunden des Militärs. Auch in Deutschland überlegt man, die F-35 als Nachfolger für den Eurofighter anzuschaffen.
Preis: F-35 kostet 77,9 Mio. US-Dollar
Lockheed Martin soll die modernsten Waffensysteme der jetzt fünften Generation erhalten, doch dabei sollen die Kosten gleich oder niedriger ausfallen als bei der alternden vierten Generation, so Greg Ulmer, Vice President und General Manager für das Programm F-35 bei Lockheed Martin. Der Preis für ein Kampfflugzeug F-35A liegt jetzt bei 77,9 Mio. US-Dollar, womit die 80-Mio.-Grenze laut Hersteller früher als geplant erreicht werden konnte. Auch die Wartungskosten sollen niedriger ausfallen. Derzeit sind bereits 490 Flugzeuge der F-35 weltweit auf 21 Basen im Einsatz. Sie werden von 975 Piloten und 8.585 Wartungsfachleuten instandgehalten und haben laut Lockheed Martin insgesamt 240.000 Flugstunden geleistet.
Im Sommer 2020 startet die Urlaubs-Airline Condor aus Berlin-Schönefeld (SXF) zu seinen beliebtesten Sommerzielen am Mittelmeer. Nach der Loslösung der insolvent gegangenen Muttergesellschaft Thomas Cook fliegt die Ferienfluggesellschaft wieder mit mehr Programm und Angeboten.
Mit einem Airbus A320, der in Berlin stationiert wird, kehrt Condor in die deutsche Hauptstadt zurück. Zusammen mit dem Flughafen Leipzig/Halle, wo Deutschlands Ferienflieger den größten Passagieranteil unter den Airlines hat, fliegt Condor dann von den zwei großen Flughäfen im Osten der Bundesrepublik.
Condor erneut beliebtester Ferienflieger der Deutschen
Im Jahr 2019 wurde Condor zum vierten Mal in Folge laut einer repräsentativen Umfrage zum beliebtesten Ferienflieger der Deutschen gewählt. Die Airline betreibt eine Flotte von rund 60 Flugzeugen. Alle Flugzeuge werden von der Tochtergesellschaft Condor Technik GmbH nach höchsten Sicherheitsstandards an den Standorten Frankfurt und Düsseldorf gewartet.
Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor-Geschäftsführung: „Wir freuen uns, nun doch mit Abflügen aus Berlin zum Flughafen Berlin-Schönefeld zurückzukehren. Das große Engagement der Reiseveranstalter erleichtert die wirtschaftliche Entscheidung, Verbindungen zu den beliebten Reisezielen der Berliner und Brandenburger anzubieten. Die beliebte Insel Samos im Ägäischen Meer wird Condor sogar als einzige Airline aus Berlin anbieten. Mit der Rückkehr nach Berlin ist der Ferienflieger Condor an allen großen Airports vertreten.“
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Condor ist Deutschlands Traditionsairline in der Touristik. Die Flüge zu den griechischen, italienischen und spanischen Inseln, die Condor im Sommer 2020 in den Flugplan aufnimmt, sind eine gute Ergänzung der Verbindungen ab Schönefeld für den Sommer 2020.“
Condor verzeichnet Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro
Im Sommer 2020 können Fluggäste ab Berlin die neu eingeführte Business Class buchen: mit einem exklusiven Lounge-Zugang, einem freien Mittelsitz in den vorderen Reihen des Flugzeugs, kostenfreien Getränke- und Menüoptionen, zusätzlichem Hand- und Aufgabegepäck, kostenfreiem Sportgepäck und vielen weiteren Vorzügen. Parallel erweitert Condor die Tarifoptionen in der Economy Class: „Economy Best“ bietet unter anderem mehr Hand- und Aufgabegepäck sowie eine kostenfreie Sitzplatzreservierung. Der neue Tarif ergänzt den klassischen Economy Class-Tarif und den „Economy Light“-Tarif, in dem Gäste besonders günstig nur mit Handgepäck reisen.
Bombardier hat für seine neuen, auf der NBAA-BACE in Las Vegas erstmals vorgestellten Business Jets Global 5500 und Global 6500, die Zulassung von der Federal Aviation Administration (FAA) erhalten.
Die größten Kabinen für Flugzeuge ihrer Klasse sollen den Insassen der Global 5500 und Global 6500 einen sanften Reiseflug ermöglichen. Der US-amerikanischen Zulassung war zuvor die kanadische Transport Canada- und europäische EASA-Zertifizierung vorausgegangen.
Business Jets Global überarbeitet
Die Triebwerke – Pearl 15 von Rolls Royce – wurden gezielt auf die Flugzeuge zugeschnitten und im Cockpit erwartet die Piloten das Bombardier Vision Flight Deck, das die Arbeitslast reduzieren soll. Als Weiterentwicklung der Global 5000 und Global 6000 fliegen sie 700 und 600 Nautische Meilen weiter bzw. verbrauchen 13 Prozent weniger Treibstoff, und prädestiniert sie für Flüge über den Atlantik.
Global 6500 hat Bombardier für HK Bellawings Jet Limited
Den ersten Global 6500 hat Bombardier jetzt gleichzeitig nach Hong Kong an HK Bellawings Jet Limited ausgeliefert (im Bild). Seit fünf Jahren bietet HK Bellawings Jet Limited Dienstleistungen mit Geschäftsflugzeugen. Neben dem Handel mit Business Jets gehören dazu auch Wartung von Flugzeugen, Beratung und Charterflüge, wozu das Unternehmen eine Flotte an Global und Challenger Jets betreibt.
Der erste Eurofighter Typhoon in der Konfiguration hat für die Luftwaffe von Kuwait Turin-Caselle den erfolgreichen ersten Testflug absolviert. In Turin-Caselle befindet sich das Testflugzentrum der Luftfahrtdivision von Leonardo.
Captor E-Scan Radar
Der Eurofigter ist der erste ISPA 6 (Instrumented Series Production Aircraft 6) und trägt das innovative Captor E-Scan Radar mit der Phasenverbesserung P3Eb. Der erfolgreiche Flug damit ist ein Schlüsselmeilenstein für den Eurofighter zum Einsatz in Kuwait. Der neue Standard mit einer Reihe von Fähigkeiten wird vom Konstortium als modernste Variante des Kampfjets überhaupt bezeichnet.
Kuwait bekommt neueste Technologie für ihre Kampfflugzeugflotte
Schon 2016 war ein Support-Vertrag von dem kuwaitischen Verteidigungsminister mit Leonarde für 28 Eurofighter Typhoon unterzeichnet worden. Durch das Captor E-Scan Radar und neue Waffensysteme erhält Kuwait ab 2020 wieder neueste Technologie für ihre Kampfflugzeugflotte.
Die Radartechnik wird insbesondere von Großbrittanien und Deutschland für ihre Eurofighter getestet, aber das gesamte Paket war bisher nur für Kuwait im Erstflug. Dazu zählen die Fähigkeiten der Raketen Storm Shadow und Brimstone sowie weiterer Luft-Boden-Raketen, das Lockheed Martin Sniper Advanced Targeting Pod per Laser sowie Navigationshilfen.
Wizz Air erhöhte die Verbindung von Dortmund nach Chişinău schon mal von zwei auf drei wöchentliche Umläufe. Im Sommer dann dauerhaft.
Vom 24. Dezember 2019 bis zum 14. Januar 2020 wird Moldawiens Hauptstadt dienstags, donnerstags und samstags um jeweils 19:35 Uhr ab Dortmund angeflogen. Ab dem Sommerflugplan 2020 fliegt die ungarische Airline Chişinău dauerhaft drei Mal pro Woche an.
Kultur und Gourmet in Moldawien
Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing & Sales, begrüßt die Frequenzerhöhung: „Die Stecke nach Chişinău erfreut sich seit der Einführung vor einem Jahr durchgängig einer hohen Beliebtheit. Die gute Auslastung und die Stationierung eines dritten Flugzeuges in Chişinău nimmt Wizz Air zum Anlass, die Frequenz von und nach Dortmund ab dem Sommerflugplan dauerhaft zu erhöhen. Bereits zu Weihnachten können unsere Fluggäste die Flexibilität von drei Umläufen pro Woche nutzen.“
Wizz Air fliegt nach Chişinău ab Dortmund
Seit der Streckeneröffnung am 16. Dezember 2018 fliegt Wizz Air Chişinău von Dortmund aus zwei Mal pro Woche an. In der Hauptstadt kommen kulturinteressierte Besucher und Liebhaber von Theatervorstellungen voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus ist ein Urlaub in Chişinău für alle Weinliebhaber ein Muss – nur wenige Kilometer entfernt befindet sich einer der größten Weinkeller der Welt.
Die aufstrebende russische Fluggesellschaft Azimuth Airlines verbindet ab sofort zwei Mal wöchentlich München immer Sonntag und Dienstag mit der südrussischen Metropole Krasnodar.
Universitätsstadt Krasnodar
Die Universitätsstadt mit submediterranem Klima liegt rund 1.200 km südlich von Moskau zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer. Sie ist ein wichtiger Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. „Die neue Verbindung nach Krasnodar erweitert das Angebot ab München zu zahlreichen weiteren Zielen innerhalb der russischen Föderation“, freut sich Ulrich Theis, Director Traffic Development Flughafen München.
Elf Suchoi Super Jet 100
Azimuth Airlines betreibt eine Flotte von elf Suchoi Super Jet 100 und bietet Reisenden Umsteigemöglichkeiten über ihre Drehkreuze in Krasnodar und Rostov am Don zu rund 27 weiteren interessanten Zielorten in Russland.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat erstmals einen Flügel im Windkanal getestet, der mit Hilfe von drei regelbaren Klappen die Effekte auftretender Turbulenzen quasi ausgleicht.
Drei speziell entwickelte Steuerklappen
Dadurch bietet sich die Möglichkeit, die Struktur moderner Verkehrsflugzeuge in Zukunft leichter zu bauen und somit umweltfreundlicher zu fliegen. Diese Idee ist nicht neu und wird bereits im Flugzeugbau eingesetzt. Forscher des DLR haben jetzt aber erstmals einen Flügel mit drei speziell entwickelten Steuerklappen getestet, die mit Hilfe einer ausgefeilten Regelung eine hocheffiziente Reduktion der Flügelbelastungen erlauben.
Flügel intelligent entlasten
Die Reduktion von Gewicht gilt neben sparsameren Triebwerken und schlankeren und damit widerstandsärmeren Flügeln als wichtigster Weg, den Treibstoffverbrauch im Luftverkehr zu verringern. Bei Flugzeugflügeln ist die Möglichkeit, mit herkömmlichen Bauweisen Gewicht einzusparen, praktisch ausgeschöpft. Da Flugzeugflügel auch den extremsten Belastungen standhalten müssen, sind sie besonders stabil gebaut. Gelingt es, die Lasten zu reduzieren, die ein Flügel aushalten muss, kann seine Struktur leichter werden. Eine Möglichkeit ist, dass Klappen den Flügel so steuern, dass er den aktuellen Beanspruchungen aus Böen und Turbulenz automatisch ausweicht.
Starke Windkräfte aus dem Windkanal
Beim Versuch im Göttinger Windkanal werden zunächst besonders starke Windkräfte erzeugt, die auf das Flügelmodell im Maßstab eins zu zehn treffen. „Das simuliert die Situation, wenn im realen Flug das Flugzeug durch Böen fliegt“, erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Wolf-Reiner Krüger vom DLR-Institut für Aeroelastik in Göttingen, welches das Windkanalmodell entwickelte. „Die auf die Flügel wirkenden Kräfte verdoppeln sich im Vergleich zum normalen Reiseflug, und die Flügel, die elastisch sind, werden nach oben gebogen.“
Klappe: Die Dritte! Auch bei Ausfall
Wenn die neuartige Dreiklappenregelung eingesetzt wird, bemerken Sensoren am Flügel in Sekundenbruchteilen, dass dieser sich zu verformen beginnt, und lösen eine Gegensteuerung der Klappen aus. Dadurch verringern sich die auf den Flügel wirkenden Kräfte und damit auch seine Durchbiegung drastisch. Die dafür notwendigen Regelungsalgorithmen wurden am DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik in Oberpfaffenhofen entwickelt und mit Unterstützung des DLR-Instituts für Aeroelastik erfolgreich zum Einsatz gebracht. „Eine absolute Neuheit der untersuchten Dreiklappenregelung ist, dass der mögliche Ausfall einer Klappe automatisch erkannt und direkt von den noch funktionierenden Klappen kompensiert wird“, schwärmt der Koordinator der Windkanalversuche Dipl.-Ing. Manuel Pusch vom DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik.
Böenlastreduzierung
„Mit einer solchen aktiven Böenlastreduzierung könnten an den tragenden Strukturen der Flügel drei Prozent an Gewicht eingespart werden“, sagt Krüger. Bereits geringe prozentuale Gewichtseinsparungen können große Auswirkungen auf die Umweltverträglichkeit eines Flugs haben. Zudem könnte auch die Lebensdauer von Flügeln verlängert werden.
Geballtes Know-how für Böensesibilität
Der Windkanalversuch fand im Rahmen des DLR-Projekt KonTeKst (Konfigurationen und Technologien für das emissions- und lärmarme Kurzstreckenflugzeug) statt. Das Projekt untersucht unter anderem neue Konfigurationen und Triebwerkstechnologien für umweltfreundliche Kurzstreckenflugzeuge. Zu den untersuchten Technologien gehören Schallabschirmungskonzepte sowie Verfahren zur Quelllärmreduktion am Triebwerk und am Flugzeug.
Elf DLR-Institute am Projekt beteiligt
Die DLR-Institute für Aeroelastik (Koordinator), für Aerodynamik und Strömungstechnik, für Bauweisen und Strukturtechnologie, für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, für Flugführung, für Flugsystemtechnik, für Flughafenwesen und Luftverkehr, für Systemarchitekturen in der Luftfahrt, für Physik der Atmosphäre und für Systemdynamik und Regelungstechnik.
Im Herbst 2019 war der wissenschaftliche Leiter des MARE-Projekts Dr. Thomas Berger vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin mit seinem Team zum sogenannten Fit-Check bei der NASA im Johnson Space Center in Houston, Texas. Mit zwei Dummys, die den später zum Mond fliegenden Phantomen Helga und Zohar in Größe und Gewicht identisch sind, probten die Orion-Techniker vor Ort den Einbau in das Raumschiff.
Weltraumstrahlung und Strahlenrisiko
Die Weltraumstrahlung außerhalb des schützenden Erdmagnetfeldes ist hoch – eine große Belastung für den menschlichen Körper und eine Herausforderung für die zukünftige astronautische Raumfahrt zu Mond und Mars. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht zur Bestimmung des Strahlenrisikos für die bemannte Raumfahrt. Eines der Projekte, welches die Wissenschaftler gemeinsam mit der NASA, der israelischen Raumfahrtagentur ISA und den Firmen Lockheed Martin und StemRad durchführen, ist das Projekt MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment).
Testdummies für den Strahlenschutz
Der Versuch begann schon damit, dass beide Dummies in der Raumkapsel Platz finden. „Zunächst mussten die Techniker testen, ob sie Helga und Zohar in ihren Transportrahmen durch die Luke in die Orion-Kapsel tragen können. Beide Phantome wiegen jeweils 50 Kilogramm, Zohar mit der AstroRad-Weste sogar 76 Kilogramm. Drei bis vier NASA-Techniker sind für den Einbau nötig“, erklärt DLR-Wissenschaftler Thomas Berger, der die Abteilung Strahlenbiologie leitet. „Die Kommandokapsel der Orion ist eng, aber es hat gut funktioniert. Und auch unser Rahmen, mit dem die Messkörper mit dem Raumschiff verbunden werden, passte perfekt. Mit zwölf Befestigungsschrauben werden die ‚Passagierplätze‘ im Raumschiff fest verankert“, so Berger weiter.
MARE: Alle angeschnallt für die Reise zum Mond
Der Fit-Check im Orion-Raumschiff verlief also erfolgreich. Auch die Vibrationstests am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen, mit denen die Belastbarkeit der Verbindung der Phantome auf den „Plätzen“ und einem Vibratinstisch geprüft wurde, bestätigten die Qualität der Konstruktion. Kürzlich traf die israelische AstroRad-Strahlenschutzweste im DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln ein. Der nächste größere Schritt für MARE wird im Januar folgen.
„Dann besucht uns der Industriepartner StemRad, der die Strahlenschutzweste AstroRad entwickelt hat. Zusammen werfen wir einen genauen Blick auf die Weste und Zohar, die sie beim Flug zum Mond tragen wird. Wenn nötig, passen wir die Weste für den optimalen Sitz nochmals an. Anschließend werden wir unsere eigenen Sensoren sowie die der Partner und beteiligten Wissenschaftler in Zohar und Helga einbauen. MARE ist also auf Kurs“, zeigt sich DLR-Strahlenphysiker Berger optimistisch. Aktuell plant die NASA den Mondflug der Orion für Herbst 2020.
DLR-Matroshkas: Frauen ins All
Matroshkas sind sogenannte Phantome, dem menschlichen Torso nachempfundene Messkörper. Mit ihnen hat das DLR bereits viel Erfahrung: Zuletzt war eine Matroshka der Luft- und Raumfahrtmediziner vom DLR in Köln zwischen 2004 und 2011 auf der Internationalen Raumstation (ISS). Außen auf der ISS angebracht, sammelte das Phantom Strahlungswerte eines Astronauten, der einen Weltraumspaziergang absolviert. Außerdem hielt sich das Phantom im russischen und japanischen Teil der Raumstation auf, um die Strahlenbelastung in diesen Teilen der ISS zu messen.
Die neue Generation der Matroshkas ist erstmalig der weiblichen Anatomie nachempfunden. Der Bedarf an Daten über den weiblichen Organismus ist groß. Schließlich dürfte es in Zukunft auch immer mehr Raumfahrerinnen geben. Frauen haben ein allgemein höheres Krebsrisiko und darum gelten für Astronautinnen stets andere Grenzwerte als für ihre männlichen Kollegen. Geschlechtsspezifische Messungen mit Messkörpern im All gab es bislang nicht.
Mit und ohne Schutzweste
Zohar wird mit Schutzweste, Helga ohne Schutzweste zum Mond fliegen. So sammeln die baugleichen Modelle vergleichbare Datensätze, erstmals jenseits der niedrigen Erdorbits. Insgesamt über 6.000 aktive und passive Sensoren sind jeweils auf der Oberfläche und im Innern der Körper angebracht. Diese bestehen aus Kunststoffen unterschiedlicher Dichten, die – an den anatomisch passenden Positionen im Körper – das menschliche Skelett und die Organe simulieren. Nach dem Raumflug um den Mond werden die Strahlungswerte beider Modelle verglichen, um die Wirksamkeit der AstroRad-Schutzweste bewerten und später, wenn nötig, verbessern zu können. Das DLR-Phantom Helga ist aus 38 Schichten aufgebaut mit rund 1400 Positionen zur Aufnahme von Strahlungsdetektoren.
Orion in der Mission Artemis I
Ziel der NASA-Mission Artemis I ist der erste zunächst unbemannte Raumflug der Orion zum Mond, ihn zu umrunden und zur Erde zurückzukehren. Die Flugzeit wird zwischen 26 und 42 Tagen betragen. Dabei ist das Experiment MARE als sogenannte secondary oder scientific payload dabei. Das bedeutet, beide Phantome müssen autark vom Raumschiff funktionieren. Von der Stromversorgung bis zur Datenspeicherung – alle Funktionen werden vollkommen unabhängig vom Orion-Schiff sein.
DLR leitet Projekt MARE
Das DLR hat die Projektleitung von MARE, stellt die Phantome zur Verfügung und nimmt alle notwendigen Anpassungen für das Experiment und den Raumflug in der Orion-Kapsel vor. Außerdem konstruieren die DLR-Wissenschaftler die Befestigungssysteme für die beiden Phantome und werten federführend die erhobenen Daten nach der Landung aus. MARE stellt in seiner Komplexität und in seiner internationalen Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen in Österreich, Belgien, Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, Griechenland, der Schweiz, Japan und den USA das größte Experiment zur Bestimmung der Strahlenbelastung für Astronauten dar, das jemals den erdnahen Orbit verlassen hat. Es liefert grundlegende Daten zur Abschätzung des Strahlenrisikos für die kommenden bemannten Flüge zum Mond.
Das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration, hat die Verlängerung der Konzession für die DRF Luftrettung bestätigt.
In den nächsten fünf Jahren wird die DRF Luftrettung somit „Christoph Regensburg“, den am Universitätsklinikum stationierten rot-weißen Hubschrauber des Typs H145, weiter betreiben. Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Regensburg“ steht rund um die Uhr für Einsätze in der Region sowie in ganz Bayern bereit und wurde zuletzt über 1.400-mal im Jahr zu oft lebensrettenden Einsätzen alarmiert. Das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration, hat nun die Verlängerung der Konzession für die Luftrettungsstation bestätigt.
Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, freut sich über diesen Ausdruck des Vertrauens in die Arbeit der rot-weißen Luftretter: „Dies zeigt, dass unsere Partner in der Region die herausragende Arbeit unserer Besatzungen hier in Regensburg anerkennen und schätzen. Wir freuen uns, auch in den nächsten Jahren mit unserem Hubschrauber für die Notfallrettung und den schnellen und schonenden Transport schwer kranker und verletzter Menschen bereit zu stehen und so unseren Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung im Freistaat Bayern zu leisten.“
Für Kinderrettung geschult
Die Station wurde am 01. September 1994 gegründet, seit 2015 startet ein hochmoderner Hubschrauber des Typs H 145 als „Christoph Regensburg“. Bereits seit 2011 setzen die Piloten bei ihren nächtlichen Flügen Nachtsichtbrillen, sogenannte „Night Vision Goggles“, ein. „Christoph Regensburg“ ist rund um die Uhr einsatzbereit und mit einem Piloten (nachts zwei), einem Notarzt sowie einem Notfallsanitäter besetzt. Die Regensburger Luftretter führen regelmäßig hochanspruchsvolle medizinische Spezialtransporte durch, beispielsweise mit dem Inkubator („Brutkasten“) für kritisch kranke Neugeborene oder mit der mobilen Herz-Lungen-Maschine.
Zudem ist „Christoph Regensburg“ in das Projekt „Notarzt für Kinder – NOKI“ eingebunden. Hierzu haben die medizinischen Besatzungen des Regensburger Hubschraubers spezielle Schulungen für pädiatrische Notfälle erhalten. Die Rettungsleitstellen alarmieren NOKI in der Regel bei Meldebildern wie Polytrauma, Reanimation, Schädel-Hirn-Trauma, bei Ertrinkungsunfällen und wenn ein anwesender Arzt den Hubschrauber nachfordert.
Zusammen mit 40 wöchentlichen Flügen nach Paris Charles-de-Gaules bestehen optimale Verbindungen von München in die Französische Hauptstadt.
Zweimal täglich nach Paris
Ab dem 16. März nimmt Lufthansa erstmals die Destination Paris-Orly in ihren Flugplan auf und startet zweimal täglich von München in die französische Hauptstadt. Der Morgenflug unter der Nummer LH2244 verlässt München um 06:50 Uhr, der Abendflug LH2214 um 17:35 Uhr. Passagiere aus Paris-Orly erreichen das süddeutsche Drehkreuz am Vormittag um 10:30 Uhr und abends um 21:10 Uhr.
Anschlüsse über Hub München
Damit bestehen am Vormittag optimale Anschlussverbindungen nach Nordamerika, Japan und Indien, am Abend nach Asien und Mexico. „Paris gehört zu den wichtigsten Destinationen der Lufthansa Group. Mit Paris-Orly erhalten unsere Gäste erstmals eine direkte Anbindung vom Süden der Metropole Paris an das Drehkreuz München,“ sagt Wilken Bormann, CEO Hub München. Der Flughafen Orly liegt neun Kilometer südlich von Paris und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Im vergangenen Jahr zählte Orly 33 Millionen Passagiere.
Der Luftverkehr am Flughafenstandort Berlin wächst weiter. Der 35.000.000 Passagier wurde begrüßt. Jubiläumspassagier Sebastian Jurth checkte in Berlin-Schönefeld für den Aeroflot-Flug SU 2569 nach Moskau ein. Russlands größte Airline ist eine stabile Größe am Flughafen Berlin-Schönefeld.
Zum Jubiläum erhielt der 35.000.000. Passagier ein Business Class-Upgrade, ein Aeroflot-Flugzeugmodell sowie einen Gutschein für Heinemann Duty free. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Berlin gehört zu den Top drei Reisezielen in Europa. Die Attraktivität der Hauptstadtregion ist ungebrochen und führt zu steigenden Passagierzahlen von und nach Berlin. Die gute Anbindung von Berlin und Brandenburg an Russland hat an der positiven Entwicklung ihren Anteil. Ich freue mich daher, unser Jubiläum mit Aeroflot, einem langjährigen starken Partner am Standort Schönefeld, begehen zu können. Ohne unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Partner und Dienstleister an den Flughäfen wäre der Passagierrekord nicht möglich gewesen. Nur durch ihren unermüdlichen Einsatz, insbesondere in den Ferien, kann das hohe Reiseaufkommen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel bewältigt werden. Dafür möchte ich mich im Namen der Flughafengesellschaft herzlich bedanken.“
Reger Russland-Verkehr am Flughafen Berlin
Anatoly Kachan, Station Manager Berlin & Dresden der Aeroflot Russian Airlines: „Wir fühlen uns geehrt, dass der 35-millionste Passagier der Berliner Flughäfen Flug SU2569 nach Moskau gewählt hat. Das ist auch Ausdruck unserer wachsenden Präsenz sowohl in Berlin als auch auf dem deutschen Luftverkehrsmarkt insgesamt. Deutschland und dabei insbesondere Berlin ist für Russlands Tourismus und Wirtschaft sehr attraktiv. Mit unseren täglichen Verbindungen nach Berlin leisten wir einen erheblichen Beitrag, die vielfältigen Beziehungen zwischen unseren Ländern zu stärken und auszubauen.“
Bereits seit 1946 fliegt die Aeroflot, sieben Mal in Folge als beste Airline Osteuropas ausgezeichnet, den Flughafen Berlins an. Fünfmal täglich verbindet die Airline Berlin mit dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo. Vom Aeroflot-Hub Moskau-Scheremetjewo haben Reisende Anschlussmöglichkeiten zu zahlreichen Zielen innerhalb Russlands, nach Nordamerika und Asien. Zusätzlich fliegt Rossiya Airlines, eine Tochtergesellschaft der Aeroflot, zweimal täglich von Schönefeld nach St. Petersburg. Pro Jahr fliegen mit der Aeroflot-Gruppe so rund 700.000 Passagiere von Berlin nach Russland.
Das Bundesverkehrsministerium hat Ausnahmen vom bestehenden Flugverbot für Boeing 737 Max 8 und Boeing 737 Max 9 ermöglicht. Für Überführungs- und andere nicht-kommerzielle Flüge kann das Luftfahrtbundesamt (LBA) auf Antrag diese Ausnahmen genehmigen.
Seit dem 12. März 2019 ist der deutsche Luftraum gesperrt für Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 und Max 9. Die Deutsche Flugsicherung DFS hatte das Verbot im Frühjahr mit einem entsprechenden NOTAM veröffentlicht. Seine Gültigkeit war zunächst auf drei Monate, also bis einschließlich 12. Juni 2019 festgelegt. Im Juni wurde die Regelung verlängert.
Ausnahmen des Flugverbots auf Antrag
Aktuell hat das Verkehrsministeriums veranlasst eine Ausnahmeregelung des Verbotes veranlasst. Diese Ausnahmen werden vom LBA genehmigt und gelten für nicht-kommerzielle Überführungsflüge, die durch die derzeitige Situation notwendig werden. Das kann zum Beispiel der Rückführungsflug eines Flugzeuges zu einem Wartungsstandort sein.
Die Ausnahmen von dem Verbot des Ein-, Aus- und Überflugs von Luftfahrzeugen der Typen Boeing 737 MAX 8 und Boeing 737 MAX 9 im deutschen Luftraum können laut Bundesverkehrsministerium entsprechend der Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive) Nr.: 2019-0051R1 EASA vom 25. März 2019 für nichtgewerbliche Überführungsflüge (ferry flights) unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:
a) Es liegt eine Flugzulassung (permit to fly) des Registerstaates oder gemäß der Verordnung (EU) 748/2012, Teil 21 vor, die alle von der EASA für nichtgewerbliche Flüge von Luftfahrzeugen der Typen Boeing 737 MAX aufgestellten Flugbedingungen berücksichtigt; und
b) der Flug soll zu einem Ort erfolgen, an dem die Instandhaltung oder Prüfung der Lufttüchtigkeit des Luftfahrzeugs durchgeführt werden soll oder das Flugzeug soll zu einem Abstellplatz überführt werden.
Air Caraïbes hat jetzt das ihr erstes Flugzeug der Familie Airbus A350 XWB erhalten. Als teil der Dubreuil-Gruppe ist diese größte Version der A350 auch deren erste französiche Betreiberin.
Air Caraïbes hat eine Flotte von drei kleineren A350-900 sowie sechs A330 für die Strecken in die französiche Karibik.
Größter Vertreter des Flugzeugprogramms
Der Airbus A350-1000 XWB ist der größte Vertreter des Flugzeugprogramms, Dubreuil hat drei solcher Flugzeuge bestellt. Für Air Caraïbes wird die A350-1000 in drei Klassen mit insgesamt 429 Sitzen bestuhlt, 24 Sitze in „Madras“, 45 in „Caraïbes“ und 360 in „Soleil“, gemäß der Bezeichnung der Airline für Business, Premium Economy und Economy.
Air Caraïbes erhält ihren ersten Airbus A350-1000 XWB
EME Aero wurde vor weniger als zwei Jahren von Lufthansa und MTU gegründet. Seitdem hat das Unternehmen zahlreiche Meilensteine im Zuge des Baus eines der größten und weltweit modernsten MRO-Shops für Getriebefan-Triebwerke von Pratt & Whitney erreicht.
EME Aero, Engine Maintenance Europe Service Center, ein Joint Venture zwischen Lufthansa Technik und MTU Aero Engines (je 50 Prozent), hat den Zertifizierungsprozess der europäischen Luftfahrtbehörde abgeschlossen und am 12. Dezember 2019 die EASA 145-Zertifizierung als Instandhaltungsbetrieb erhalten. Die Fertigstellung und die offizielle Eröffnung des Werks im polnischen Rzeszów ist für das Frühjahr 2020 geplant.
Die MTU unterhält Standorte weltweit. Im Geschäftsjahr 2018 haben rund 10.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 4,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das Angebot von Lufthansa Technik umfasst das gesamte Service-Spektrum für Verkehrs- und VIP-/Special Mission-Flugzeuge, Triebwerke, Komponenten und Fahrwerke in den Bereichen digitale Flottenbetreuung, Wartung, Reparatur, Überholung, Modifikation, Ausstattung und Umrüstung sowie die Herstellung von Kabinenprodukten.
Betrieb mit GTF kann losgehen
Die Zertifizierung ist die Voraussetzung dafür, dass EME Aero die Arbeit aufnehmen und für Flugzeugbetreiber auf der ganzen Welt tätig werden kann. Das Instandhaltungsunternehmen wird zunächst Shop Visits für das Pratt & Whitney GTF-Triebwerksmodell PW1100G-JM durchführen. In den folgenden Jahren wird das Portfolio von EME Aero um die GTF-Modelle PW1500G und PW1900G erweitert werden.
Beide Partner haben rund 150 Millionen Euro investiert. Der nach dem Prinzip einer effizienten Flowline konzipierte Shop ist für eine Jahreskapazität von rund 450 Shop Visits ausgelegt. Auch die Belegschaft von EME Aero wird mit zunehmender Zahl der im Einsatz befindlichen GTF-Triebwerke sukzessive wachsen. Bis 2026 wird EME Aero voraussichtlich rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigen.
EME Aero für GTF-Instandhaltung zertifiziert 1
Seit dem Grundstückserwerb im März 2018 in Jasionka bei Rzeszów, Polen, entstand in den vergangenen zwanzig Monaten ein Hightech-Instandhaltungsunternehmen mit einer der modernsten Testzellen auf dem Markt. Die neue Organisation verfügt über ein Qualitätsmanagementsystem mit hohen Standards und einem starken Employer-Branding-Auftritt in der Region Podkarpackie. Bis Ende 2019 werden mehr als 235 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt sein, die im Training Center von EME Aero und an den Standorten der Partnerunternehmen in Deutschland professionell ausgebildet wurden.
Air France-KLM hat 60 Maschinen der kleinen Flugzeugfamilie A220 bei Airbus bestellt. Die Airliner für bis zu 150 Passagiere sind für Air France bestimmt. Damit wird eine im Sommer getroffene Grundsatzvereinbarung erfüllt.
Die Airline-Gruppe hat die größere Variante A220-300 geordert. Die 60 Flugzeuge bedeuten einen Effizienz-Sprung dank leichter Materialien und der modernen Getriebefan-Triebwerke Pratt & Whitney PW1500G.
Airbus zählt 530 Airliner Bestellungen
Airbus zählt jetzt 530 Bestellungen für das einst von Bombardier entwickelte Flugzeugprogramm. Erst kürzlich hat die Fluggesellschaft bei Airbus auch den Langstreckenjet A350 XWB bestellt.
Airbus bietet das modernste Langstreckenflugzeug A350 XWB jetzt auch mit Touchscreens im Cockpit an. Die Glas-Cockpits wurden speziell mit Thales für den Airliner entwickelt.
Die Bedienbarkeit der Avionik und im Cockpit soll durch Touch-Displays effizienter und leichter werden. Sechs Bildschirme befinden sich im Cockpit, von denen drei optional Touch-fähig sein und die ihre Funktionen redundant wechseln können. Dies sind die beiden äußeren und der untere Bildschirm in der Mitte. Der erste A350 XWB, den Airbus mit Touch-Bedienung ausliefert, ging in Toulouse jetzt an die Fluggesellschaft China Eastern Airlines.
Leichtere Bedienung durch Touchscreen im A350
Auf den Displays erscheint auch das Electronic Flight Bag (EFB). Die klassische Eingabemethode über das vor dem Piloten ausklappbare Keyboard und auch der Trackball im „keyboard-cursor control unit“ (KCCU) in der Konsole bleiben erhalten. Die Touchscreens waren kürzlich von der Flugaufsichtsbehörde EASA für die A350 zugelassen worden. Airbus nennt besonders drei Situationen, in denen die Bedienbarkeit mit Zoomen und Gestensteuerung bzw. Wischen die Interaktion zwischen den Piloten flexibilisieren und vereinfachen soll:
Vor dem Start (Zur Kalkulation der Startparameter, während die Daten ins flight management system „FMS“ eingegeben werden),
im Reiseflug (für den Zugriff auf Navigations- und Routendaten), und
zur Vorbereitung auf den Landeanflug. (Anzeige der Konsolendaten vor Eingabe der FMS-Daten).
Darüberhinaus erleichtert das Touch-Display dem Piloten bei hoher Arbeitsbelastung die Eingabe anstatt vieler Cursor-Bewegungen sowie das Wechseln der Anzeigen, wenn Anwendungen im EFB bedient werden müssen. 20 Carrier haben die Touch-Option bisher geordert, so Airbus.
Die 737 für KLM kam am Flughafen Schiphol an, direkt aus dem Werk in Seattle. Das Flugzeug ist die 31. Boeing 737-800 für die Fluggesellschaft und fliegt fortan unter der Registrierung PH-BCL und erhält den Namen „Red-crested Pochard“, zu deutsch: Kolbenente. Alle B737 von KLM sind nach Vögeln benannt.
Boeing 737 NG in moderner Ausführung
Die vier neuen 737 NG werden mit einem ganz neuen Kabinendesign ausgestattet, das mit neuen Materialien auch leichter ausfällt, mehr Stauraum bietet, per LED beleuchtet wird und USB-Stromversorgung an jedem Sitz hat. KLM will diese Flugzeuge durch ein kluges Betriebskonzept und nachhaltige Flugkraftstoffe mit reduzierter CO2-Bilanz fliegen. KLM betreibt insgesamt 52 Boeing 737. Darunter sind 16 Flugzeuge 737-700, 31 Boeing 737-800 und fünf 737-900.
SAP Schweiz wird ihren Zürcher Hauptsitz mit über 4.500 Quadratmetern in THE CIRCLE verlegen. Die Entscheidung für den Standort wurde unter anderem getroffen, um Mitarbeitenden, Kunden und Partnern eine moderne Arbeitsumgebung am besterschlossenen Ort der Schweiz zu bieten.
Managing Director SAP Schweiz, Michael Locher-Tjoa: „THE CIRCLE ist auf dem besten Weg, eine der innovativsten und zukunftsorientiertesten Destinationen der Schweiz zu werden und spiegelt unsere Vision von einem attraktiven und nachhaltigen Standort mit einer hervorragenden Verkehrsanbindung und hochmoderner Infrastruktur.“
Prominente Bewohner am Flughafen
Auch Hyatt International hat sich entschlossen, ihren Hauptsitz für Europa, Afrika, den Mittleren Osten und Südwest-Asien (EAME/SWA) in THE CIRCLE zu verlegen. Hyatt wird bekanntlich die zwei Hotels im THE CIRCLE sowie das Convention Centre betreiben. Der EAME/SWA Hauptsitz der internationalen Hotelgruppe wird direkt oberhalb des Convention Centres sein.
Zusätzlich zu den zwei neuen Mietern im Modul „Headquarters & Offices“ wurden die letzten Wochen neue Verträge mit DLUX HAIR, einem familiengeführten Coiffeurgeschäft, Valora Schweiz AG, Läderach (Schweiz) AG und CC Swiss AG abgeschlossen. Valora wird in THE CIRCLE ein innovatives „Convenience“-Konzept unter der Marke „avec“ umsetzen, das Besuchern und Mitarbeitenden frische und regionale Produkte anbietet. CC Swiss AG wird unter der Marke „CC Aesthetic“ eine Schönheitsklinik auf ambulanter Basis betreiben. Läderach wird in Zukunft an zentralster Lage in THE CIRCLE nationalen und internationalen Gästen feinste Schweizer Schokolade anbieten.
The Circle – Eröffnung im September
Ab September gibt es direkt am größten Schweizer Landesflughafen die Möglichkeit, Kongresse für bis zu 2.500 Gäste zu veranstalten. Ein ambulantes Gesundheitszentrum des Universitätsspitals Zürich, zwei Hotels der Hotelgruppe Hyatt, unterschiedliche Markenwelten, attraktive Büroflächen sowie Kunst, Kultur, Gastronomie und Bildung ergänzen das breite Angebot am Flughafen Zürich. THE CIRCLE wird so zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Bereicherung über die Flughafenregion hinaus. THE CIRCLE soll den Flughafen Zürich prägen und ihn als Zentrumsmagneten stärken.
Die Eröffnung der neuen Destination ist ab September 2020 in Etappen vorgesehen. Mit THE CIRCLE verdichtet die Flughafenbetreiberin gemeinsam mit Swiss Life an einem bereits perfekt erschlossenen Ort. Die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG bilden eine Miteigentümergemeinschaft, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind.
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