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MTU Maintenance eröffnet am Luftfahrtdrehkreuz Dublin

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Die Niederlassung der MTU Maintenance Lease Services B.V., der Leasingsparte der MTU-Gruppe mit Sitz in Amsterdam, befindet sich im viktorianischen Viertel von Dublin und wird von den Leasingexperten Eileen Guerin, Vice President Commercial Ireland, und Des Clarke, Vice President Technical and Strategy Ireland, geleitet.

Die Eröffnung einer Vertretung in Dublin hat die MTU Maintenance jetzt auf der Airline Economics Growth Frontiers Conference mitgeteilt. Guerin und Clarke sind in diesen Funktionen für den Ausbau der Aktivitäten der MTU Maintenance in den Bereichen Leasing und Asset Management in Irland verantwortlich.

Dublin: Drehkreuz für Flugzeugleasing

Dublin ist das globale Zentrum für Flugzeugleasing. „Diese Neueröffnung ist ein logischer weiterer Schritt in unserer globalen – aber auch lokalen – Wachstumsstrategie. Damit rücken wir in unmittelbare Nähe zur Luftfahrt- und Leasingindustrie in Dublin“, sagt Martin Friis-Petersen, Vertriebs- und Marketingchef für die zivilen MRO-Aktivitäten der MTU Aero Engines. „So können wir unsere Kunden in dieser Region effizient und direkt mit unseren speziell auf die Bedürfnisse von Leasinggebern zugeschnittenen MRO-Leistungen unterstützen. Bei immer kürzeren Leasinglaufzeiten und entsprechend häufigeren Betreiberwechseln sind heute in der Industrie zunehmend individuell zugeschnittene Lösungen gefragt.“

MTU Servicepakete MOVEPlus

Ein Beispiel für die speziell auf Leasinggeber zugeschnittenen Servicepakete der MTU ist MOVEPlus, ein übertragbares MRO-Konzept, das den gesamten Lebenszyklus eines Triebwerks abdeckt. Es ermöglicht eine schnelle Wiedervermarktung durch vereinfachte Übergangstransaktionen bei planbaren Kosten und ohne unnötige Instandhaltungsarbeiten. Die Leistungen können ab dem Kauf eines Triebwerks oder ab einem beliebigen Zeitpunkt während des Lebenszyklus in Anspruch genommen werden. Einstieg und Ausstieg aus dem Programm sind jederzeit möglich.

Leasing: Flugzeuge finden Triebwerke

Dabei werden die Leasinggeber direkt in Entscheidungen über Triebwerksinstandhaltung eingebunden, insbesondere bei der Übergabe von einem Leasingnehmer zum nächsten. Sie verwalten und optimieren die Instandhaltungsreserven und bestimmen den Zeitpunkt von Shop Visits. Das Servicepaket beinhaltet auch intelligente Wiederverwertungsstrategien und umfassende technische Beratung. Die MTU Maintenance sorgt dabei für vereinfachte Übergabeverfahren und erreicht damit eine Minderung von finanziellen und technischen Risiken. Die MTU Maintenance hat rund 30 Triebwerkstypen im Portfolio, darunter die neuesten Modelle wie PW1100G-JM und Leap-1B.

Andrea Lübke, Geschäftsführerin der MTU Maintenance Lease Services, ergänzt: „Zum Triebwerksportfolio der MTU Maintenance Lease Services gehören unter anderem die erfolgreichen CF34-, CFM56-, GE90- und V2500-Antriebe. Mehr als die Hälfte davon sind Eigentum von Leasinggebern, von denen viele ihren Hauptsitz oder eine Zweigstelle in Dublin haben. Mit unserer Präsenz hier stellen wir sicher, dass diese Kunden optimal betreut werden, wenn es um Asset Management, Kurzzeit-Leasing, kreative MRO-Lösungen und End-of-Life-Strategien geht.“

AG Flight Health: Piloten sprechen über Kabinenluft

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Die Arbeitsgruppe Flight Health & Environment FHE der Vereinigung Cockpit trifft sich mit Vertretern und Vertreterinnen von befreundeten Verbänden aus Österreich, der Schweiz und Belgien. Die Verbände teilen Besorgnis über Versuche der EASA, den CEN-Standard zur Kabinenluftqualität zu verhindern.

Entwicklungen im Bereich Kabinenluftqualität

Gemeinsam werden die aktuellen Entwicklungen im Bereich Kabinenluftqualität besprochen. Es findet ein Austausch über medizinische, technische und regulatorische Themen statt. Sehr besorgt sind alle Beteiligten über die Versuche der EASA, den über mehrere Jahre erarbeiteten CEN-Standard zu Kabinenluftqualität zu verhindern. Am durchgeführten Prozess hat sich die EASA nicht aktiv beteiligt und möchte nun – allem Anschein nach im Auftrag der Airlines – eine Entscheidung gegen den Standard erwirken.

Distanz der Behörden nicht wie bei Boeing

Bereits im Vorfeld einer zweitägigen Konferenz über zukünftige Studien über Kabinenluftqualität äußert die EASA, dass sie einen Standard für nicht notwendig erachtet. In Kürze sollen die Mitgliedsstaaten über den Kabinenluft-Standard abstimmen. Die EASA schütze damit die Interessen der Luftfahrtindustrie, so die Piloten. Vergleiche zur großen Industrienähe einer Behörde, vergleichbar mit der amerikanischen FAA und Boeing, drängten sich auf, so die Vereinigung Cockpit in Anspielung an fließende Zuständigkeiten von Entwicklung und Zulassung bei den nun in Krisen geratenen Behörde und dem Flugzeugbauer der USA.

NASA und SpaceX: Spektakulärer Katastrophentest

NASA und SpaceX haben einen spektakulären Katastrophentest mit der Rakete und der Raumkapsel des privaten Raumfahrtunternehmens von Elon Musk durchgeführt. Der erfolgreiche Test führte die Crew-Kapsel Dragon nach einem Start per Notfallplan über den Atlantik, wo sie an Fallschirmen im Meer landete.

Falcon 9-Rakete von SpaceX gestartet

Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA hat mit dem Unternehmen eine Falcon 9 am Sonntag vom Launch Complex 39A des Kennedy Space Center in Florida starten lassen. Eineinhalb Minuten nach dem Start löste sich die die Dragon Kapsel mit eigenen Raketen von der Hauptstufe, welche kurz danach in einem Feuerball explodierte. Dies war der entscheidende unbemannte Test des neuen Systems, um Astronauten im sogenannten Commercial Crew Program für die NASA zur Internationalen Raumstation ISS zu bringen. SpaceX hat damit bewiesen, dass es im Falle eines drohenden Unglücks mit der Falcon 9 nach dem Start die Astronauten sicher zurückbringen kann.

Bilderbuchmission von Elon Musk

Nach nur acht Minuten setzte die Dragon dann wieder an Fallschirmen auf dem Wasser auf. Alle Systeme funktionierten, so die NASA, die das Geschehen auf den Bildern im NASA-TV übertrug. Für Elon Musk Chef und Chief Engineer von SpaceX, war es erst mal eine Bilderbuchmission, die so gut lief, wie man es sich nur wünschen konnte. Schon in den Tagen zuvor wurden zudem Abläufe für die Crew testweise durchgeführt, auch wenn diesmal erst nur Attrappen an Bord waren. Keine Dummies zwar, dafür waren die Sitze für die Crew mit Sensoren vollgepackt. Diese werden nun noch ausgewertet.

USA können wieder bemannte Raumfahrt

Mit SpaceX steht den USA damit bald wieder eine eigene Möglichkeit zur Verfügung, Menschen ins All zu befördern. Die Auslagerung von Raumfahrt-Aktivitäten ist zudem ein Meilenstein, den die USA in der Raumfahrt voraushaben.

Lufthansa Group fliegt in die Google Cloud

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Flugverspätungen, Umbuchungen aufgrund verpasster Flüge, entfesselte Wetterkapriolen – viele Faktoren können einen Flugplan durcheinanderwirbeln. Die LH Group will nun mit der Cloud von Google Pünktlichkeitspotenziale heben.

Die Airlines der Lufthansa Group suchen für verschiedene Szenarien Wege für eine schnellstmögliche Rückkehr zu einem stabilen Flugplan. Die Lufthansa Group hat aus diesem Grund Google Cloud als strategischen Partner ausgewählt, um die operative Performance weiter zu verbessern und die Auswirkungen von Unregelmäßigkeiten auf Fluggäste zu minimieren.

Cloud-Wissen kombiniert Prozessdaten

Ziel ist es, Daten aus verschiedenen Prozessen, die für eine stabile Operations relevant sind (u.a. Flugzeugwechsel und -wartung sowie Einsatzplanung der Crews) auf einer Plattform zusammenzuführen, die Szenarien für eine Rückkehr zum geplanten Flugbetrieb vorschlägt, sodass Passagiere trotz Unregelmäßigkeiten so pünktlich und komfortabel wie möglich an ihre Ziele kommen.

„Indem wir Google-Cloud-Technologie mit der operativen Expertise der Lufthansa Group kombinieren, treiben wir die Digitalisierung unserer Prozesse noch weiter voran“, so Dr. Detlef Kayser, Vorstandsmitglied Ressort Airline Resources & Operations Standards der Lufthansa Group. „Damit können wir künftig potenzielle Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb noch früher erkennen und zeitnah Gegenmaßnahmen einleiten.“

Künstliche Intelligenz für vorausschauendes Umbuchen

Sollte sich beispielsweise ein Flug aufgrund von Schneefall verspäten, sodass der Passagier seinen Anschlussflug nicht mehr erreichen kann, können in Zukunft dank Systemen auf Basis von künstlicher Intelligenz frühzeitig effizientere Umbuchungsmöglichkeiten für Kunden der Lufthansa Group über alle vier Drehkreuze hinweg gefunden werden. „Diese Zusammenarbeit bietet uns eine große Chance, den Flugbetrieb der Zukunft zu revolutionieren“, sagt Thomas Kurian, CEO von Google Cloud.

„Wir vereinen die Stärken der Lufthansa Group mit denen von Google Cloud und wollen so gemeinsam die größten Herausforderungen der zur Lufthansa Group gehörenden Fluglinien meistern. So verbessern wir das Reisen für die mehr als 145 Millionen Passagiere, die jedes Jahr mit diesen Airlines fliegen.“ so Kurian. Ein gemeinsames Team aus Operations-Experten, Entwicklern und Ingenieuren der Lufthansa Group sowie Software-Engineers von Google Cloud wird eine entsprechende Plattform entwickeln und testen. Gestartet wird in Zürich bei der Konzerntochter SWISS.

Flugzeugverleaser CALC bestellt 40 Airbus A321neo

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CALC aus China hat bei Airbus gleich 40 Flugzeuge der A321neo bestellt. Der Flugzeugverleaser will zudem 15 schon bestellte Maschinen der A320neo in die größere Variante, für bis zu 240 Passagiere, umwandeln.

CALC orderte 252 Flugzeuge

CALC (China Aircraft Leasing Group Holdings Limited) bietet das komplette Paket für Airlines an. Mit weiteren elf bestellten A321neo steigt die Zahl dieser Flugzeugbestellungen für CALC auf 66 an. Insgesamt hat das chinesische Luftfahrtunternehmen 252 Flugzeuge der Familie A320 geordert, von denen 87 ausgeliefert wurden – darunter auch schon eine A321neo.

Schwedisch-Lappland: Nach Arvidsjaur ab Köln-Bonn

Das neue, außergewöhnliche Ziel Arvidsjaur bereichert den Flugplan des Köln-Bonn Airports. Mit dem Gruppenflugspezialisten Pro Sky geht es in den kleinen Ort in Nordschweden – hin immer freitagsvormittags und zurück montagnachmittags.

Von Köln-Bonn geht es damit jetzt nonstop in die Wildnis von Schwedisch-Lappland. Durchgeführt wird der Charter-Flug von Eurowings. Heute hob der Airbus A320 erstmals ab in Richtung Lappland.

Exotisches Ziel im hohen Norden

„Wir freuen uns sehr über dieses ganz besondere Ziel in unserem Flugplan. Köln/Bonn ist somit mit einem der letzten Wildnis-Gebiete in Europa verbunden. Skandinavienfans können sich mit Arvidsjaur also für einen echten Exoten entscheiden. Wir finden es klasse, wenn unseren Passagieren neben bewährten Lieblingszielen immer wieder auch neue, außergewöhnliche Destinationen ab Köln-Bonn zur Verfügung stehen“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln-Bonn GmbH.

Michael Rölle, Key Account Manager von Pro Sky, ergänzt: „Bisher gab es keinen Abflughafen in NRW, keine Non-stop- oder Direkt-Verbindung nach Arvidsjaur. Dabei war die Nachfrage da. Wir wussten, eine Linie von hier wäre für das gesamte Einzugsgebiet von Interesse. Köln ist gut angebunden, leicht zu erreichen und damit auch für unsere Kunden aus Holland spannend. Mit unserer neuen Köln-Arvidsjaur-Verbindung bieten wir jetzt ganz neue Möglichkeiten.“

Hundeschlitten, Polarlichter und Autotests

Arvidsjaur in Schwedisch-Lappland ist nur wenige Kilometer vom Polarkreis entfernt und ganzjährig ein spektakuläres Reiseziel. Die Region ist ein Paradies für Outdoorliebhaber, egal zu welcher Jahreszeit: Ob bei der Jagd auf die Polarlichter, beim Hundeschlittenfahren, Skifahren, Angeln, Schneemobilfahren, Rafting auf Lapplands Gebirgsflüssen, Rentiersafaris und vielem mehr – für Erlebnisreisen ist die Region perfekt geeignet. Wer Benzin im Blut hat, profitiert von einer besonderen Spezialität der Gegend: Auf den zugefrorenen Seen werden im Winter Fahrtrainings angeboten. Flüge nach Arvidsjaur gibt es beim Reiseveranstalter Pro Sky. Flüge von Köln-Bonn nach Arvidsjaur finden freitagsvormittags statt, zurück geht es immer montagsnachmittags. Die Flugdauer beträgt 02:50 Stunden.

Austrian Airlines: Platz 10 der pünktlichsten Airlines

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Austrian Airlines ist im Jahr 2019 wieder unter den pünktlichsten Airlines Europas gelandet. Das belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie. 79 Prozent aller Ankünfte waren pünktlich.

Das bedeutet Platz 10 im Ranking. „Ich freue mich, dass wir wieder zu den pünktlichsten Fluggesellschaften Europas gehören, es gibt aber noch Luft nach oben“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech und unterstrich den Anspruch zur Pünktlichkeit.

Pünktlichste Airlines Europas 2019

2018 war die Pünktlichkeit im Vergleich zum Vorjahr noch zurückgegangen. Die Verschlechterung war vor allem auf bekannte Probleme in der europäischen Luftfahrt zurückzuführen: überlastete Flughäfen und Flugsicherungen, vermehrte Wetterkapriolen sowie die daraus folgenden Rotations-Verzögerungen – wenn also eine Maschine aufgrund einer vorigen Verspätung nicht rechtzeitig für den nächsten Flug zur Verfügung steht. Auch 2019 verhinderten insbesondere Engpässe bei einigen europäischen Flugsicherungen eine höhere Pünktlichkeit.

Reserveflugzeug und reduzierte Reibung im Betrieb

Zur Steigerung der Pünktlichkeit wurden bereits zahlreiche Maßnahmen beschlossen. Über den Sommer 2019 standen zwei Reserveflugzeuge zur Verfügung. Außerdem entwickelte Austrian Airlines zusammen mit dem Flughafen Wien im Projekt „ChronOS@VIE“ mehrere Verbesserungen für mehr Pünktlichkeit. Dazu gehört zum Beispiel das automatisierte Busboarding, mit dem Passagiere schneller vom Gate zum Flugzeug kommen. Bei bestimmten ankommenden Flügen aus dem Schengen-Raum gibt es seit Juli zudem eine weitere Ausstiegmöglichkeit über eine zusätzliche Treppe am hinteren Ausgang des Fliegers. Auf diese Weise kann ein Flugzeug schneller wieder einsatzbereit gemacht werden – was ebenfalls spürbare Verbesserungen brachte.

Airbus testet automatischen Start mittels Autopilot

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Airbus hat zum ersten Mal einen automatischen Flugzeugstart durchgeführt, der auf visuelle Sicht basiert. Dabei spielt bordeigene Bahnerkennung die entscheidende Rolle.

Testmanöver erprobte neues Verfahren im Rahmen des Projektes ATTOL

Flugzeughersteller Airbus hat mit einem Test-A350 XWB erstmals einen vom Autopiloten durchgeführtem Start eines Verkehrsflugzeugs vom Airport Toulouse-Blagnac durchgeführt, der auf einem optischer Mustererkennung basiert. Das Testmanöver fand am 18. Dezember statt und erprobte ein neues Verfahren im Rahmen des Projektes ATTOL (Autonomous Taxi, Take-Off & Landing), das Airbus im vorletzten Sommer ins Leben gerufen hatte. An Bord waren zwei Piloten und zwei Flugtest-Ingenieure und ein Testflug-Ingenieur.

Airbus mit Autopilot findet den Weg selbst

Wie Airbus-Testpilot Captain Yann Beaufils sagte, hat sich das Flugzeug bei diesem Meilenstein genau wie erwartet verhalten. „Beim Positionieren auf der Runway und während des Wartens auf die Clearance von der Flugsicherung schalteten wir den Autopiloten ein“ zum Ablauf. „Wir stellten den Schub auf die Position für das Startmanöver und beobachteten das Flugzeug. Es begann sich zu bewegen und beschleunigte automatisch, während es der Mittellinie der Starbahn folgte.“

Dabei wurden die vorgegebenen Geschwindigkeiten genau eingehalten, so der Erste Pilot. Sodann neigte sich die Flugzeugnase nach oben, und zur genau vorhergesagten Zeit hob das Flugzeug ab. Bei diesem Meilenstein hat Airbus in viereinhalb Stunden die Startautomatik gleich acht Mal mit der A350 XWB durchgeführt.

Test-Airbus A350 XWB
Test-Airbus A350 XWB

Automatisches Taxiing

Anders als beim ILS-basierten Verfahren (Instrument Landing System), so wie es in Passagierflugzeugen verbaut und mit bondengestützter Hardware an Airports weltweit durchgeführt wird, basiert dieser automatische Start auf Mustererkennung von Technik direkt im Flugzeug. Doch wie in dem Testflugzeug bleibe der Pilot weiterhin im Mittelpunkt der Steuerung. Automatisierung diene aber dazu, dem Piloten Arbeit abzunehmen und ihnen mehr Kapazität zur Kontrolle des Geschehens zu verschaffen.

Projekt ATTOL: Automatisches Starten und Landen

Für Airbus ist der Automatische Start ein wichtiger Meilenstein im Projekt ATTOL. Die nächsten Ziele sind auch das Taxiing zu automatisieren, sodas durch die Bilderkennung des Flugzeugs mit eigenen Kameras der Weg über das Vorfeld selbstständig zurückgelegt werden kann. Dies und auch die automatische Landung sollen in ATTOL bis Mitte des Jahres erreicht werden.

ILS-Südanflüge in Basel-Mulhouse über dem Grenzwert

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und die französische Luftfahrtaufsicht DGAC haben ihre Analyse zur Nutzung des Instrumentenlandesystems (ILS) der Piste 33 des Flughafens Basel-Mulhouse für 2018 abgeschlossen. Sie kommen zum Schluss, dass der Anteil von elf Prozent ILS-Landungen auf der Piste 33 auf spezielle Wetterverhältnisse im Jahr 2018 zurückzuführen ist.

ILS 33-Quoten über dem Grenzwert

Das BAZL und die französische Flugsicherung DSNA wollen nun mögliche Maßnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte überprüfen. Der zulässige Anteil liegt bei zehn Prozent. Von insgesamt 42.416 Instrumentenlandungen (Vorjahr: 41.165) erfolgten im Jahr 2019 immer noch 3.827 (Vorjahr: 4.514) auf der Südpiste 33.

Der Jahresdurchschnittswert für den Anteil der Südlandungen betrug somit neun Prozent. In den Monaten März, April, Mai und September 2019 lagen die ILS 33-Quoten allerdings über dem Grenzwert von zehn Prozent. Im Monat Juli wurde ein Spitzenanteil von 22,4 Prozent verbucht. 90,8 Prozent bzw. 38.500 der Instrumentenlandungen (Vorjahr: 88,7 Prozent bzw. 36.511) erfolgten von Norden her auf der Hauptpiste 15. Die restlichen Instrumentenlandungen wurden über die Piste 33 von Süden her abgewickelt.

Luftfahrtbehörden überprüfen Maßnahmen

Ausschlaggebend für die Pistenwahl sind die vom Flugwetterdienst am Flughafen gemessenen Windwerte und Prognosen. Wenn der Rückenwind bei einem auf der Hauptlandepiste 15 landenden Flugzeug den Wert von fünf Knoten übersteigt, muss gemäß den internationalen Empfehlungen der für die Zivilluftfahrt zuständigen Organisation ICAO von Süden her auf der Piste 33 gelandet werden. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Südanflüge aber wieder abgenommen.

Das Übereinkommen vom 10. Februar 2006 zu den Pistennutzungsbedingungen für Instrumentenlandungen auf der Piste 33 des Flughafens Basel-Mulhouse sieht vor, dass die französischen und schweizerischen Luftfahrtbehörden eine jährliche Analyse der Anzahl Landungen und der Nutzungsbedingungen vornehmen. Wenn der Anteil dieser Landungen innerhalb eines Jahres zehn Prozent aller Instrumentenlandungen übersteigt, analysieren die französische Direction des services de la navigation aérienne (DSNA) und das BAZL die Ursachen der Übertretung und erörtern mögliche Maßnahmen, mit denen der Anteil der Landungen auf das angestrebte Mass reduziert werden kann. Der EuroAirport begrüsst diese Initiative der beiden Zivilluftfahrtbehörden ausdrücklich.

Wind führte zu Südanflügen

2018 erfolgten auf dem Euroairport insgesamt 41.165 Instrumentenlandungen, davon 4.514 aus Richtung Süden auf der Piste 33. Dies entspricht einem Anteil von elf Prozent, einem Prozent mehr als die Pistennutzungsbedingungen vorsehen. Hauptgrund für diese Übertretung sind die Windverhältnisse mehrheitlich aus nördlicher Richtung im Monat Februar und während der Sommermonate. Da der zulässige Rückenwind von fünf Knoten (neun km/h) überschritten wurde, musste aus Sicherheitsgründen von Süden her gelandet werden. Die Prüfung des BAZL und der DGAC am Flughafen Basel-Mulhouse ergab, dass die gesetzlichen Vorgaben zur Pistenbewirtschaftung in Abhängigkeit des Windes durch die DSNA richtig ausgeführt und eingehalten wurden.

Für das Jahr 2019 kommen die Instrumentenlandungen mit einem Anteil von insgesamt neun Prozent wieder unter dem Grenzwert von zehn Prozent zu liegen. Diese Zahlen lassen bereits jetzt den Rückschluss zu, dass sich die Situation aufgrund der Wetterverhältnisse im Jahr 2019 verbessert hat.

Das BAZL und die DSNA haben die Arbeiten zur Erörterungen von Maßnahmen 2019 aufgegriffen, sodass die Nutzungsbedingungen für die Piste 33 gemäß Übereinkommen vom 10. Februar 2006 nachhaltig eingehalten werden können. Ebenfalls in diesem Kontext zu berücksichtigen ist eine Zunahme der Instrumentenflugbewegungen am Flughafen Basel-Mulhouse insgesamt.

Hamburger Gericht gegen Screenscraper bei Flugbuchung

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Ryanair hat sich europaweit in mehreren Rechtstreitigkeiten gegen Screenscraper-Websites engagiert, um zu verhinden, dass Verbraucher irregeführt, und zusätzlichen Gebühren unterworfen werden. Die Airline will auch sicherzustellen, dass sie über die richtigen Kontaktdaten verfügt, damit Kunden korrekte Fluginformationen erhalten.

Ryanair begrüßte die Entscheidung des Hamburger Gerichts, eine einstweilige Verfügung gegen solch ein Portal zu erwirken. Darüber hinaus untersagt die einstweilige Verfügung, dass die Skyscanner-Website Ryanair falsche E-Mail-Adressen von Fluggästen zur Verfügung stellt.

Gründe für die Unterlassung von Screenscraper-Website

Die einstweilige Verfügung wurde aus folgenden Gründen erlassen:

  • Unrechtmäßige Anzeige von Ryanair-Tarifen mit verstecktem Aufschlag, und somit höheren Tarifen als im eigenen Angebot.
  • Die Anzeige der Gesamtflugkosten ohne die Gebühren von Skyscanner
  • Die Anzeige eines Preises für eingechecktes Gepäck, der höher ist, als der von Ryanair berechnete Preis

Probleme bei wichtigen Fluginformationen

Viele dieser Websites verursachen weiterhin Probleme für Passagiere und/oder versäumen es, wichtige Fluginformationen sowohl an Kunden als auch an Ryanair weiterzugeben. Dies betrifft Flugänderungen, Online Check-Ins, Hilfe bei besonderen Bedürfnissen und Kontaktdaten. Daraus resultierten verpasste Flüge und wiederholte Probleme für Kunden.

Kenny Jacobs, CMO von Ryanair, sagte: „…Wir haben uns in verschiedenen Rechtsfällen in ganz Europa engagiert, um zu verhindern, dass unsere Kunden von nicht autorisierten Screenscraper-Websites übermäßige, unnötige Zusatzgebühren zahlen müssen, und um sicherzustellen, dass Ryanair über angemessene Kontaktdaten verfügt, damit unsere Kunden korrekte Informationen über ihren Flug erhalten…“

Die einstweilige Verfügung kann noch angefochten werden.

Flughafen Zürich verlegt Spotter wegen Ausbau

Ein neues Hochbauprojekt im Westen des Flughafens Zürich soll künftig den Bedarf an Hangarflächen für die Geschäftsfliegerei decken. Die Flughafenbetreiberin hat deshalb ein Plangenehmigungsgesuch eingereicht, welches seit Montag, 20. Januar 2020, öffentlich aufliegt. Der Spotterhügel muss auch weichen.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass der Flughafen Zürich aufgrund der Veränderungen im Segment Geschäftsfliegerei und der dafür immer häufiger eingesetzten größeren Flugzeugtypen den Bedarf an Hangarflächen für die Business-Aviation nicht mehr decken kann. Die Zone West ist eines der letzten noch vorhandenen Entwicklungsgebiete am Flughafen Zürich, das für aviatische Nutzungen wie Flugzeugstandplätze verwendet werden kann und derzeit etappenweise erweitert wird.

Hochbauprojekt mit verschiedenen Nutzungen

Mit dem Projekt „Zone West; Hochbau inklusive Vorfeld und Erschliessung“ soll der Bedarf an Hangarflächen für grössere Flugzeugtypen gedeckt und ein neues Abfertigungsgebäude für die Geschäftsfliegerei erstellt werden. Das geplante Gebäude hat eine Fläche von 80 mal 280 Meter und eine Höhe von maximal 30 Metern. Es soll westlich des erweiterten Vorfeldes liegen und mit Hangar-Vorplätzen an dieses angeschlossen sein. Landseitig erfolgt die Erschließung zum Gebäude entlang der Glatt mit der Verlängerung der Rohrstrasse um 750 Meter. Zum Projekt gehören auch Parkplätze.

Die Flughafen Zürich AG hat beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) des Bundes ein Plangenehmigungsgesuch zum Bauprojekt „Zone West, Hochbau inklusive Vorfeld und Erschließung“ eingereicht. Es liegt vom 20. Januar bis 18. Februar 2020 öffentlich auf. Wegen diverser Abhängigkeiten können die Bautermine noch nicht festgelegt werden. Das BAZL geht von einer etappenweisen Umsetzung aus.

Zone West: Spotter müssen weichen

Das Land mit einer Fläche von rund 16,8 Hektaren ist im Besitz der Flughafen Zürich AG. Diese Fläche ist im SIL-Objektblatt für Vorfelderweiterungen, Bauten für die Abfertigung, den Flugzeugunterhalt, den Flughafenunterhalt und die Logistik sowie die zugehörige Erschließung und Parkierung vorgesehen. Für die Zone West gibt es zurzeit verschiedene Projekte in unterschiedlichen Stadien: Zwei neue Standplätze wurden im Jahr 2017 in Betrieb genommen. Weitere Standplätze sind bereits bewilligt.

Ab März 2020 werden das bestehende Vorfeld zur Glatt hin erweitert, weshalb der Flughafenzaun und der Spotterhügel ebenfalls verlegt werden müssen. Für die Planespotter ist ein Ersatzplatz vorgesehen, um der großen Fangemeinde des Flughafens Zürich auch zukünftig an diesem Standort einen Einblick ins Fluggeschehen zu ermöglichen.

Embraer Lineage bekommt neuen Lack und Technik von Ruag

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Ruag MRO International hat eine 48-Monats-Inspektion an einer Embraer Lineage mit einer vollständigen Aussenlackierung und Avionik-Upgrades kombiniert. Der Kunde entschied sich, die Standzeit optimal zu nutzen und gleichzeitig ein Upgrade von ADS-B Out und FANS durchzuführen sowie die Lackierung und die Kabinenausstattung zu erneuern.

Das von Embraer autorisierte Service-Center von Ruag für Flugzeuge in Oberpfaffenhofen bei München bot alle Leistungen aus einer Hand. Dadurch sparte der Kunde Zeit und Kosten. Mit dem Wunsch nach einer Generalüberholung seiner vor kurzem gekauften Embraer Lineage hatte sich der Kunde an den One-Stop-Shop von Ruag in München gewandt.

Upgrades für Embraer Business Jet

Durch die Kombination mit zusätzlichen Services konnte die für die 48-Monats-Wartung erforderliche Ausfallzeit optimiert werden. Der Kunde sparte Zeit und Kosten. Gleichzeitig entschied er sich für die Umsetzung von Upgrades, die sein individuelles Image widerspiegeln, den Komfort erhöhen, Embraer Service Bulletins erfüllen und die Einhaltung der ab 2020 geltenden Vorschriften der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Federal Aviation Administration (FAA) für ADS-B Out und FANS sicherstellen.

„Dank der Entscheidung unseres Kunden zur Optimierung der Ausfallzeiten konnten wir sein Flugzeug individualisieren und gleichzeitig die Leistung und Sicherheit im kontrollierten Luftraum verbessern“, erklärt Christian Karl, Head of Sales Business Jets, Ruag MRO International. „Die Kunden zählen auf unsere One-Stop-Shop-Fähigkeiten und Expertenteams und darauf, dass sie diese Leistungen zuverlässig und zeitnah erbringen.“

Upgrade, Modernisierung und Individualisierung des Flugzeugs erforderten zusätzliche Unterstützung durch die Spezialistenteams von Ruag für MRO, Komponenten-MRO, Engineering und Flugzeuglackierung. Das Engineering-Know-how half bei der Integration der Avionik-Upgrades, bei Kabinenmodifikationen und -installationen sowie bei den Designänderungen im Zusammenhang mit der neuen Lackierung.

Spezialwünsche fürs Flugzeug

Die Flugzeuglackierer bei Ruag erreichten mit der Ankunft der ersten Embraer Lineage einen weiteren Meilenstein. Die Spezialisten entwickelten und gestalteten die neue Lackierung nach den Vorstellungen und dem Image des Kunden, produzierten die erforderlichen Designmasken und führten die komplette Aussenlackierung durch. „Die Präzisionslackierung von Flugzeugen, einschließlich der technischen Unterstützung für Design und Engineering, ist eine Kernkompetenz innerhalb unserer One-Stop-Shop-Dienstleistungen“, erläutert Christian Karl.

Ruag MRO International ist spezialisiert auf optimierte Lösungen für Geschäftsflugzeuge. Alle erforderlichen Leistungen werden innerhalb einer einzigen Standzeit und nach individualisierten, den Kundenbedürfnissen angepassten Zeitplänen erbracht. Das Service-Portfolio umfasst die komplette Palette von Wartungschecks, Kabinenmodifikationen, Avionik- und System-Upgrades, MRO von Subsystemen und Komponenten, Flugzeuglackierung, Modifikationen, Inspektionen vor dem Kauf (PPI), AOG-Fälle sowie Support und Beratung.

Nachtflüge am Düsseldorfer Flughafen rückläufig

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Die Zahl der späten Starts und Landungen geht weiter zurück. Und dies bereits im 14. Monat in Folge und trotz eines gestiegenen Verkehrsaufkommens.

Damit entfalten die Maßnahmen aller am Luftverkehr beteiligten Partner, die zur Verbesserung der Pünktlichkeit in die Wege geleitet wurden, weiterhin ihre Wirkung. Eine weiterhin erfreuliche Entwicklung für die Passagiere und Anwohner am Düsseldorfer Flughafen. Während im Dezember 2018 noch 53 Starts nach 22:00 Uhr bzw. Landungen zwischen 23:00 und 05:59 Uhr stattgefunden haben, ist die Zahl dieser Flugbewegungen im Dezember 2019 um 13,2 Prozent auf 46 gesunken.

Nachtflüge gingen auch im Gesamtjahr zurück

Im gesamten Jahr 2018 wurden 2.311 der späten Starts und Landungen von den Airlines durchgeführt. Im vergangenen Jahr 2019 ging die Zahl dieser Flüge um 29,2 Prozent auf 1.636 zurück. Gleichzeitig stieg in Düsseldorf im selben Zeitraum die Anzahl der Gesamtbewegungen im gewerblichen Verkehr auf 217.250 um rund 3,6 Prozent. Die Zahlen der Nachtflugbewegungen aus dem vergangenen Jahr liegen damit nicht nur unter denen von 2018, sondern auch unter den Werten von vor drei Jahren. 2017 wurden insgesamt noch 2.173 späte Flüge gezählt. Im Monat Dezember kam es 2017 zu 139 späten Flugbewegungen.

Flugbeschränkung in den Nachtstunden

Am Düsseldorfer Flughafen gilt in den Nachtstunden eine Flugbeschränkung. Maschinen dürfen planmäßig bis 22:00 Uhr starten und bis 23:00 Uhr landen. Verspätete Maschinen dürfen noch bis 23:30 Uhr – bzw. Homebase-Carrier mit Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf bis 24:00 Uhr – landen, sofern sich die Verzögerung nicht aus der Flugplangestaltung ergibt. Zur Transparenz veröffentlicht der  Flughafen Düsseldorf jeweils zur Monatsmitte auf seiner Website den ausführlichen Pünktlichkeits- und Nachtflugreport des Vormonats.

Flughafen BER: Richtfest für Gebäude der Bundespolizei

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Der Rohbau für das neue Dienstgebäude der Bundespolizei am Flughafen Berlin Brandenburg wurde pünktlich fertiggestellt und jetzt mit einem Richtfest gefeiert.

Das Gebäude wird im Auftrag der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH für die Bundespolizei durch den Generalunternehmer Goldbeck Nordost GmbH in unmittelbarer Nähe des neuen Terminal T2 am BER errichtet. Die Fertigstellung ist für den Frühsommer geplant. Zur Gewährleistung eines störungsfreien Übergangs von den Bestandsflughäfen zum BER erfolgt die Übernahme und Inbetriebnahme der Dienststelle bereits im Sommer, rechtzeitig vor der BER-Eröffnung am 31.10.2020.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup (rechts im Bild), Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Sicherer und verlässlicher Flugbetrieb ist immer ein Zusammenspiel von vielen Partnern und Prozessen. Hierbei spielt die Bundespolizei mit ihren Sicherheitsdienstleistern für unsere Servicequalität eine besonders wichtige Rolle. Mit dem Neubau für die Bundespolizei schaffen wir dafür sehr gute Voraussetzungen. Das Gebäude der Bundespolizei wird genau wie das benachbarte Terminal T2 von einem Generalunternehmer gebaut. Wir sind dort schneller vorangekommen als geplant und konnten den Rohbau Ende letzten Jahres bereits fertigstellen.“

Erstes Gebäude seit 2011 fertig

Karl-Heinz Weidner, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin: „Mit dem Dienstgebäude wird ein für den Flughafen und die Bundespolizei wesentliches Projekt zum Abschluss gebracht. Es ist bereits, neben dem im Jahr 2011 fertiggestellten Gebäude für Sicherheitsdienste, das zweite Dienstgebäude der Bundespolizei am BER. Mit modernster Technik ausgestattet, bietet das Gebäude aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Terminal 1 und 2 optimale Voraussetzungen zur erfolgreichen Aufgabenwahrnehmung der Bundespolizei in den Bereichen Grenzpolizei, Luftsicherheit und Bahnpolizei am Flughafen Berlin Brandenburg.“

Das Gebäude für Sicherheitsdienste wurde bereits im Jahr 2011 fertiggestellt.
Das erste Gebäude für Sicherheitsdienste der Bundespolizei wurde bereits im Jahr 2011 fertiggestellt.

Das Dienstgebäude steht im öffentlichen Bereich des Campus BER und bietet die direkte Nähe zu Terminal T1 und T2 und mit Anbindung an Parkhaus, Bahnhof und Bushaltestelle eine optimale Erreichbarkeit. Die Nettogeschoßfläche des Gebäudes beträgt 2.600 Quadratmeter auf drei Etagen. Insgesamt wird das Gebäude von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundespolizei im Mehrschichtbetrieb genutzt. Im Erdgeschoss wird es einen Empfang mit Wachenbüro und Bearbeitungsräume zum Beispiel für Durchsuchungen und Vernehmungen geben. Zudem werden 40 Büroarbeitsplätze sowie Umkleide-, Sozial- und Schulungsräume eingerichtet. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund acht Millionen Euro.

Ruag passt Schulung für MCFs auf Hubschraubern an

EASA (European Union Aviation Safety Agency) hat die Prüfflüge nach Wartungsarbeiten, sogenannte Maintenance Check Flights (MCFs), neu reguliert. Demzufolge sind Helikopterbetreiber dazu verpflichtet, ihre Besatzung für Prüfflüge zu schulen.

Kursangebot für MCFs optimiert

Maintenance Check Flights dienen dazu, ein Flugzeug nach durchgeführten Wartungsarbeiten zu prüfen. Dabei untersuchen Piloten und Techniker während einem MCF all diejenigen Systeme, die am Boden nicht kontrolliert werden können. Helikopterhersteller und Behörden verlangen diese MCFs als Sicherheitsmaßnahme vor der Wiederinbetriebnahme des Helikopters. Im Rahmen der neuen EASA-Regeln hat Ruag das Kursangebot für MCFs optimiert und bietet den Operator & Wartungsbetrieben maßgeschneiderte Lösungen an.

Simulator schult neue Regeln

MCF gehören nicht zum Alltag einer Helikopterbesatzung. Durch neue Regulierungen der EASA sind nun Helikopterbetreiber dazu verpflichtet, ihre Besatzung für Prüfflüge zu schulen und Abläufe in einem Handbuch festzuhalten. Werden MCF sicher, kompetent, effizient und gewissenhaft durchgeführt, bedeutet dies auch weniger Risiko und eine Kostensenkung für den Betreiber.

MCF-Kursportfolio

Ruag bietet ab 2020 ein neues, kundenspezifisches MCF-Kursportfolio gemäß diesen EASA-Richtlinien an. Es beinhaltet Theorie- und Simulatortrainings sowie Trainings mit dem kundeneigenen Helikopter. Außerdem profitieren Kunden von der Beratung erfahrener Piloten, die ausschließlich auf Werk- und Testflüge spezialisiert sind und regelmäßig MCFs durchführen: Sie unterstützen Helikopterbetreiber beim Erstellen von Handbüchern und Checklisten sowie Sicherheitsbriefings und Risikoanalysen.

DRF Stiftung Luftrettung fördert neue Projekte

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Die DRF Stiftung Luftrettung fördert in größerem Umfang als bisher Projekte, die sich mit der Erforschung und Entwicklung innovativer Methoden, neuer Konzepte und Systeme im Bereich der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin befassen, insbesondere in der Luftrettung.

Ab 2020 werden deshalb Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der weltweiten Notfallmedizin und deren Einsatz in der Luftrettung in einem noch größeren Rahmen mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung gezielt vorangetrieben. An der Förderung Interessierte können ihr Projekt ab sofort einreichen.

Forschung für die Notfallhilfe

„Da jedes Menschenleben einzigartig und unersetzlich ist, können wir uns nicht mit dem Status Quo zufriedengeben, sondern investieren kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Notfallmedizin und der Luftrettung“, unterstreicht Dr. h.c. Rudolf Böhmler, Stiftungsvorstand, die Beweggründe der Stiftung. Damit widmet sich die Stiftung einer ihrer Hauptaufgaben, nämlich die Versorgung in der luftgestützten Notfallmedizin zu optimieren und die Patientensicherheit sowie die Effektivität und Effizienz in Luftrettungsunternehmen zu erhöhen. „Damit Patienten auch in Zukunft die bestmögliche Versorgung geboten werden kann“, so Dr. Böhmler weiter.

Fördergremium koordiniert Anträge

Organisationen, Hochschulen, Unternehmen und Einzelpersonen können ihre Projekte ohne größeren bürokratischen Aufwand mittels eines Formulars bei der DRF Stiftung Luftrettung jederzeit einreichen. Die Koordination und Prüfung der Anträge erfolgt ehrenamtlich über ein Fördergremium, das mit hochrangigen Vertretern aus verschiedenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und medizinischen Bereichen besetzt ist.

Förderung für Projekte individuell

Die Förderung kann sich auf sehr vielfältige Formate und Themen beziehen: von der klassischen Projektförderung im Bereich Intensivtransporte über Publikationen zum Thema Traumaversorgung oder wissenschaftlichen Abschlussarbeiten zur Patientensicherheit bis hin zur Unterstützung bei Aus- und Weiterbildungen zur medizinischen Versorgung bei Großeinsatzlagen. Die Förderung kann je nach Projekt und Antragsteller in unterschiedlicher Höhe gewährt werden. Das gesamte Fördervolumen wird jährlich durch den Stiftungsvorstand festgelegt. Die DRF Stiftung Luftrettung untersteht dem amtierenden Regierungspräsidenten von Stuttgart und wird entsprechend von diesem in ihrer Tätigkeit kontrolliert.

Flughafen Friedrichshafen: Passagierrückgang gedämpft

Positive Entwicklungen am Bodensee Airport im letzten Jahr in verschiedenen Marktsegmenten konnten einen Rückgang der Passagierzahlen um 9,4 Prozent auf 489.921 Passagiere nicht vollständig verhindern. Hauptursache dafür war die Insolvenz der Germania, die bisher ein Drittel des Passagiervolumens beförderte.

Es gelang dem Management jedoch, insgesamt sechs Airlines für regelmäßige Flüge zum Bodensee-Airport Friedrichshafen neu zu gewinnen.

Wachstumsimpulse nach Ost und West

Beim Linienverkehr konnte ein Zuwachs von elf Prozent verzeichnet werden. Dazu trug vor allem die regionale Fluggesellschaft SUN-AIR mit ihren zwei zusätzlich angebotenen Routen nach Hamburg und Toulouse bei. Steigende Passagierzahlen gab es außerdem bei Turkish Airlines, Air Serbia und Wizz Air.

Ebenfalls gewachsen sind die Skiverkehre aus Großbritannien im Winter. Hier konnte ein Passagier-Plus von 25 Prozent erreicht werden, obwohl das Segment aufgrund der Insolvenz eines großen britischen Skicharterveranstalters heftig umkämpft war. Diese positive Entwicklung wird in der aktuellen Wintersaison durch die beiden zusätzlichen Airlines jet2 und Norwegian fortgesetzt, die die bestehenden Marktchancen wahrnehmen.

Lücke nach Germania-Aus bleibt vorerst

Entscheidend für die Gesamtentwicklung war die überraschende Insolvenz der Fluggesellschaft Germania im Februar 2019 im Touristikverkehr. Im Jahr 2018 beförderte die Fluggesellschaft noch 176.000 Passagiere am Bodensee-Airport, was einem Anteil von 33 Prozent an der Gesamtpassagierzahl des Flughafens entspricht.

Kurzfristig gelang es, im vergangenen Jahr rund 42 Prozent des bisherigen Germania-Passagiervolumens zurück zu gewinnen. Dazu trugen verschiedene neue Airlines wie LAUDA, SunExpress, Bulgarian Air Charter, Tailwind und eine deutliche Ausweitung des Angebotes der Corendon Airlines entscheidend bei. Für 2020 wird nach dem derzeitigen Planungsstand von rund 130.000 Passagieren im Touristikbereich ausgegangen. Erfreulich ist die Erweiterung im Streckenangebot mit der Wiederaufnahme von Flügen nach Kreta und Rhodos durch Corendon Airlines. Dadurch wird für das Jahr 2020 erwartet, dass rund 73 Prozent des Germania-Volumens ersetzen werden können. Positiver Sondereffekt sind die Verkehrsmengen, die aufgrund der Schließung des Flughafens Memmingen an den Bodensee-Airport umgeleitet werden konnten. Hier konnten rund 32.000 zusätzliche Passagiere begrüßt werden.

Marktstärke der Vierländerregion

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Die Passagierentwicklung am Bodensee-Airport des Jahres 2019 muss differenziert betrachtet werden. Der Rückgang um rund 51.000 Passagiere ist vor dem Hintergrund der unerwartet insolvent gegangenen Germania zu sehen, die noch in 2018 am Bodensee-Airport rund 176.000 Passagiere transportierte. Dass der Rückgang nicht höher ausfiel, ist unserer zügigen Marktbearbeitung zu verdanken, durch die sehr kurzfristig neue Touristikairlines an den Flughafen geholt und bereits in Friedrichshafen tätige Fluggesellschaften wie Corendon Airlines von einer deutlichen Angebotsausweitung überzeugt werden konnten. Die Angebote wurden sehr gut angenommen, ein klares Indiz für die Marktstärke der Vierländerregion. Wir konzentrieren uns im Jahr 2020 auf die Herausforderungen im Regionalverkehr sowie auf den weiteren Wiederaufbau des touristischen Verkehrs, bei dem wir uns trotz eines extrem wettbewerbsintensiven Umfeldes auf einem guten Weg sehen.“

Passagierzahlen im Vergleich

  • 540.782 Passagiere (2018)
  • 489.921 Passagiere (2019)
  • Veränderung: -9,4 Prozent

Neue Airlines im Gesamtjahr 2019

  • Air Serbia (Nis)
  • Bulgarian Air Charter (Varna)
  • LAUDA (Palma de Mallorca)
  • Jet2 (London-Stansted)
  • Norwegian (London-Gatwick)
  • SunExpress (Antalya)

Regelmäßige Airlines am Bodensee-Airport 2019

  • British Airways (operated by SUN-Air) (Düsseldorf, Hamburg, Toulouse)
  • British Airways (London-Gatwick)
  • Corendon Airlines (Antalya, Hurghada, in 2020 auch nach Kreta und Rhodos)
  • easyJet (London-Gatwick)
  • Germania (bis Februar 2019)
  • Lufthansa (Frankfurt)
  • Wizz Air (Skopje, Tuzla)
  • Tailwind Airlines (Antalya)
  • Turkish Airlines (Istanbul)
  • TwinJet (Toulouse, bis September 2019)

Airbus setzt ersten Riesentransporter BelugaXL ein

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Der Airbus BelugaXL ist in seinen Flugdienst eingetreten. Der Riesentransporter fliegt für den Airbus die Bauteile der Airliner zu den Fertigungsstätten.

Der BelugaXL ist die Weiterentwicklung der älteren Belugas und bieten nun 30 Prozent mehr Transportkapazität. Das war insbesondere für die neuen Flugzeugprogramme, hier den A350 XWB, nötig. Die neuen BelugaXL können erstmals zwei Flügel der A350 im Rumpf aufnehmen, und Airbus so die Produktionsrate erhöhen kann. Alle Belugas basieren auf dem Airbus A330-200 Frachter und werden von Triebwerken Rolls-Royce Trent 700 angetrieben.

BelugaXL: Weitester Frachtraum in einem Flugzeug

Den Erstflug im Dienst hat das markante Flugzeug an 09. Januar absolviert. Airbus betreibt die BelugaXL in einer eigenen kleinen Fluggesellschaft, die die Flügel und Rumpfteile zwischen den elf Standorten in Europa transportieren. Somit ist der erste von sechs BelugaXL eingeflottet. Bis zur Einflottung der weiteren neuen Maschinen bis 2023 wird das Flugzeug neben den bisherigen BelugaST betrieben.

Die Entscheidung für die neuen, größeren Luftfrachter wurde vor fünf Jahren getroffen. Im November erhielt das neue Muster die Zulassung der EASA. Die BelugaXL sind 63 Meter lang und acht Meter breit. Damit haben die BelugaXL die größte Ladebucht aller Frachtflugzeuge auf der Welt. 51 Tonnen kann ein BelugaXL über 4.000 km (2.200 NM) transportieren.

Airlines der Lufthansa Group erzielen Passagierrekorde

Die Airlines der Lufthansa Group haben im letzten Jahr insgesamt mehr als 145 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge lag mit rund 1,2 Millionen Flügen bei einem Sitzladefaktor von 82,5 Prozent.

Der Sitzladefaktor stieg damit um 1,0 Prozentpunkte. Beide Werte übertreffen damit die Rekordzahlen aus dem Vorjahr. Bei den Netzwerk-Airlines konnten die Passagierzahlen 2019 insbesondere an den Drehkreuzen Zürich (+5,7 Prozent), Wien (+5,1 Prozent) und München (+2,5 Prozent) gesteigert werden. Die Zahl der Fluggäste am Hub Frankfurt ist 2019 um 0,4 Prozent gewachsen.

Weniger Luftfracht im Flugzeug

Das Frachtangebot lag im Dezember um 0,3 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer sanken um 3,6 Prozent. Daraus ergibt sich ein um 2,6 Prozentpunkte niedrigerer Nutzladefaktor von 63,9 Prozent. Insgesamt lag das Frachtangebot im Jahr 2019 um 6,3 Prozent höher als im Vorjahr. Der Absatz sank in diesem Zeitraum um 2,1 Prozent. Der Nutzladefaktor war mit 61,4 Prozent um 5,3 Prozentpunkte niedriger als im Jahr zuvor.

Im Dezember 2019 haben die Airlines der Lufthansa Group rund 10.000.000 Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Verringerung von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 0,3 Prozent über dem Vorjahresmonat, gleichzeitig konnte der Absatz um 3,3 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 81,0 Prozent um 2,4 Prozentpunkte höher ausfällt als im Dezember 2018.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im Dezember insgesamt rund 7,5 Millionen Fluggäste befördert und damit 2,5 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im Dezember um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 6,3 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um 2,6 Prozentpunkte auf 81,3 Prozent.

Die Zahl der Fluggäste ist im Dezember am Drehkreuz Zürich um 4,9 Prozent gestiegen, in Wien um 4,4 Prozent und in München um 2,0 Prozent. In Frankfurt ist die Zahl der Passagiere im gleichen Zeitraum um 1,3 Prozent zurückgegangen. Insgesamt haben die Netzwerk-Airlines im letzten Jahr rund 107 Millionen Passagiere und damit 3,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum befördert. Der Sitzladefaktor bei den Netzwerk-Airlines stieg in diesem Zeitraum um 1,0 Prozent auf 82,5 Prozent.

Operationelle Rekorde bei Austrian Airlines

Mit rund 14,7 Millionen Passagieren im Jahr 2019 ist Austrian Airlines zum dritten Mal in Folge ein Passagierrekord gelungen. Der letzte Spitzenwert von 2018 wurde um rund 800.000 oder 5,1 Prozent Passagiere übertroffen. Das Angebot ist um 2,9 Prozent erhöht worden. Die verkauften Sitzkilometer sind um 4,9 Prozent gewachsen, und das trotz starker Herausforderung in Wien. Folglich stieg die Auslastung um 1,6 Prozentpunkte auf 80,8 Prozent – ebenfalls ein neuer Rekord.

Die Anzahl der von Austrian Airlines durchgeführten Flüge wurde im Jahr 2019 um 2,9 Prozent auf 139.230 erhöht. Trotz des dichteren Flugprogramms konnte sich Austrian Airlines in der operationellen Stabilität stark verbessern. Die Zahl der pünktlich durchgeführten Abflüge stieg um rund 10,8 Prozentpunkte auf 76,6 Prozent. Über 99 Prozent aller geplanten Flüge wurden auch durchgeführt. Das ist eine Steigerung von 1,1 Prozentpunkten im Vergleich zu 2018.

Im Einzelmonat Dezember 2019 flogen mit Austrian Airlines rund 990.000 Passagiere. Das entspricht einem Plus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Anzahl der Flüge war im Dezember 2019 um 0,9 Prozent auf 9.869 erhöht worden. Der Konzern Lufthansa und auch Austrian Airlines wollen ab Januar 2020 keine Verkehrszahlen auf monatlicher Basis mehr berichten. Die Verkehrszahlen werden stattdessen als Teil der quartalsweisen Ergebnisveröffentlichung publiziert.

Eurowings

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Dezember 2,4 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 2,2 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 258.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Verringerung von 7,9 Prozent in Vergleich zum Vorjahr. Einem im Dezember um 11,3 Prozent geringeren Angebot stand ein um 10,1 Prozent niedrigerer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 79,1 Prozent um 1,0 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.

Auf der Kurzstrecke wurden im Dezember die angebotenen Sitzkilometer um 9,6 Prozent verringert, die verkauften Sitzkilometer sanken im gleichen Zeitraum um 5,7 Prozent. Der Sitzladefaktor lag mit 77,5 Prozent um 3,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 1,8 Prozentpunkte auf 83,1 Prozent gesunken. Hier stand einem um 13,5 Prozent verringerten Angebot ein um 15,4 Prozent gesunkener Absatz gegenüber. Eurowings hat im Jahr 2019 insgesamt rund 28,1 Millionen Passagiere befördert und damit 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Sitzladefaktor lag in dieser Zeit mit 82,6 Prozent um 1,2 Prozentpunkte über dem des Vorjahres.

Pedersoli wechselt in den Vorstand der OHB System AG

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Chiara Pedersoli ist mit Wirkung zum 01. Januar vom Aufsichtsrat des deutschen Raumfahrtunternehmens OHB System AG in den Vorstand der OHB System AG berufen worden. Als Vorstand verantwortet Frau Pedersoli die Bereiche „Engineering und AIT“.

Chiara Pedersoli konnte bei institutionellen und kommerziellen Auftraggebern Erfahrung sammeln, bevor sie im Jahr 2010 zur OHB System AG kam.

Italienerin mit Stationen in europäischer Raumfahrt

Mit Frau Pedersoli rückt eine langjährige Mitarbeiterin der OHB System AG in den Vorstand auf. Im Bereich Engineering und AIT (Assembly, Integration and Test) hat sie zuletzt als Führungskraft gearbeitet. „Ich freue mich sehr über die Berufung von Chiara Pedersoli in den Vorstand der OHB System AG“, sagt Klaus Hofmann, Vorstand Personal der OHB SE und CHRO der OHB System AG. „Im Namen von Familie Fuchs und des gesamten Vorstands wünsche ich ihr noch einmal alles Gute und viel Erfolg!“

Die gebürtige Italienerin hat in Mailand ihr Diplom in „Luft- und Raumfahrtingenieurwesen“ gemacht, sich fachlich weitergebildet und ihre berufliche Karriere beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestartet. Weitere berufliche Stationen waren Eumetsat (Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten), die Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) sowie Airbus Defence and Space.

Verantwortung für Technische Mitarbeiter

Knapp 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den technischen Bereichen bzw. deren Abteilungen sind im Zuständigkeitsbereich von Frau Pedersoli. Seit geraumer Zeit pendelt sie regelmäßig zwischen den OHB-Standorten Oberpfaffenhofen bei München und Bremen im hohen Norden Deutschlands.

„Ich bin sehr dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich auf die nun erweiterten Möglichkeiten, die Zukunft der OHB System AG aktiv mitzugestalten“, sagt Chiara Pedersoli, die bereits im Alter von sechs Jahren wusste, dass sie einmal in der Raumfahrt tätig sein möchte. „Ich bin froh, dass ich im Familienunternehmen OHB meinen Beitrag leisten kann. Dem Unternehmen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fühle ich mich sehr verbunden.“

Flughafen München erreicht neue Passagier-Höchstmarke

Im Jahr 2019 stieg das Passagieraufkommen am Münchner Airport um 1,7 Millionen bzw. vier Prozent auf insgesamt 47,9 Millionen, somit erlebte München im letzten Jahr den höchsten Passagierzuwachs von Flughäfen in Deutschland.

Für Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz verbucht das aktuelle Jahresergebnis bereits den zehnten Passagierrekord in Folge. Die Anzahl der Starts und Landungen erhöhte sich 2019 um knapp ein Prozent auf mehr als 417.000 Flugbewegungen.

Luftfracht schwächelt weltweit

Insbesondere das Flugangebot im Interkontinentalverkehr wurde von den Airlines in München deutlich ausgebaut: Mit rund 34.000 Flügen stieg die Anzahl der Starts und Landungen auf den Langstrecken um über sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Passagieraufkommen legte in diesem Verkehrssegment sogar um neun Prozent zu. Im Europaverkehr stieg die Anzahl der Reisenden um rund vier Prozent. Die Fluggastzahlen im innerdeutschen Verkehr sind dagegen erneut um knapp ein Prozent zurückgegangen.

Diese Zahlen spiegeln eine abermalige Stärkung der Drehkreuzfunktion des Münchner Flughafens wider. Immer mehr Verkehrsströme Richtung Asien und Amerika werden über München gebündelt. Davon profitieren nicht zuletzt die Reisenden aus dem Einzugsgebiet des Münchner Flughafens, die eine stetig wachsende Zahl von Langstreckenzielen von München aus nonstop erreichen können. Im Gegensatz zur Passagierentwicklung waren die Frachtzahlen 2019 am Münchner Airport – dem weltweiten Branchentrend folgend – rückläufig. Mit 350.000 Tonnen wurden 2019 fünf Prozent weniger Fracht und Luftpost als im Vorjahr befördert.

Flughafen München erreicht neuen Passagier-Höchstmarke
Flughafen München erreicht neue Passagier-Höchstmarke 1

Lufthansa stationiert weitere Langstreckenjets in München

Die positive Passagierentwicklung des vergangenen Jahres wird sich am Münchner Flughafen trotz verschlechterter konjunktureller Rahmenbedingungen nach jetziger Einschätzung auch 2020 fortsetzen. Dazu dürfte auch die von der Deutschen Lufthansa angekündigte Stationierung weiterer Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A380 und A350 sowie die damit verbundene Aufnahme neuer, attraktiver Interkontinentalverbindungen beitragen. Unter anderem bietet die Lufthansa in der kommenden Sommerflugplanperiode neue Strecken ins indische Bangalore sowie zu den amerikanischen Destinationen Detroit und Seattle an.

Darüber hinaus nimmt die Lufthansatochter Eurowings neue Verbindungen nach Las Vegas und nach Orlando auf. Auf den Bildern: Ein A380 der Lufthansa beim Start am Flughafen München. Mit rund 34.000 Flügen stieg die Anzahl der Starts und Landungen auf den Langstrecken um über sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr; Passagiere im Terminal 2. Im Jahr 2019 verbuchte München mit 1,7 Millionen Reisenden einen auf insgesamt 47,9 Millionen gestiegenen Passagerekord.

Jahresergebnis des Münchner Airports im Überblick



20192018Veränderung
Passagieraufkommen (gewerblicher Verkehr)47.941.34846.253.623

 3,6 %
Gesamte Flugbewegungen417.138

413.469

 0,9 %

Luftfracht und Luftpost (in Tonnen)
350.058

368.377

– 5,0 %
Davon Luftfrachtumschlag (in Tonnen)331.614351.547– 5,7 %

Irak und Iran keine Ziele für Zivilflugzeuge

Nach dem Absturz einer Passagiermaschine im Iran fordern Piloten erneut verstärkte Vorsicht in Bezug auf das Fliegen in Krisengebieten. Nach verschiedenen Regierungsstellen soll die Boeing 737, die in Iran startete, versehentlich von einer Luftabwehrrakete getroffen worden sein.

Obwohl vor drei Tagen noch nicht klar war, was die Ursache für den Absturz gleich nach dem Start ist, hatte die Lufthansa sicherheitshalber die Flüge in den Iran. Auch die Piloten der Vereinigung Cockpit fordern jetzt von deutschen Luftfahrtunternehmen und Behörden zum jetzigen Zeitpunkt restriktives Handeln in Bezug auf die angespannte Situation im Irak und Iran.

Abwehrraketen russischer Bauart

Denn das Bestreben deutscher Luftverkehrsgesellschaften, den Flugbetrieb in den Irak zu den Flughäfen Bagdad (BGW), Erbil (EBL) bzw. Sulaymaniyah (ISU) aufnehmen zu wollen, beunruhigt die Piloten. Vor dem aufgeflammten Konflikt zwischen den USA und dem Iran kann eine weitere Militärische Eskalation nicht ausgeschlossen werden. Der Iran verfügt über Abwehrraketen russischer Bauart. Möglicherweise sind diese gegen einen drohenden Angriff auf die Flughafeninfrastruktur positioniert worden und nahmen fälschlicherweise das startende Passagierflugzeug einer ukrainischen Airline ins Visier.

Russische Raketen mit militärischem Flugverkehr

Der Irak ist ein Land, für das nach wie vor eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt, zudem bestehe in dem Land außergewöhnliches Risiko. Im irakischen Luftraum gebe es zudem eine besonders hohe Präsenz an Militärflugverkehr. Darunter auch unbemannte Aufklärungssysteme. Auch der Weltpilotenverband IFALPA bewertet den irakischen Luftraum als „Security Deficient“, und ein Luftraum in dem scharf geschossen wird („Operations in Hostile Fire Zones“).

Bundeswehr fliegt mit Eigenschutzausstattung

Daher fliegt auch die Bundeswehr nur mit Eigenschutzausstattung wie Chaff und Flares Dispenser in den Irak ein, wie die Zivilpiloten betonen. Passagiermaschinen sind ganzlich gegen die boden- und schultergestützten Waffen wie Manpads ungeschützt. Die Pilotengewerkschaft sieht hierbei die gesetzliche Weisungsbefugnis eingeschränkt und bietet Crews Beratung durch die eigene Rechtsabteilung an, falls Flüge in den Irak operiert werden sollen.

Airbus will Flugzeugproduktion in USA erhöhen

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Airbus will seine Flugzeugproduktion der Reihe A320 weiter erhöhen. Nächstes Jahr sollen 63 Flugzeuge pro Monat gebaut werden, wozu insbesondere die Kapazität der Fertigungsstraße in den USA erhöht werden soll.

Standort Mobile: Sieben Flugzeuge pro Monat und 275 neue Stellen

Am Standort Mobile in den USA, wo Airbus eine Final Assembly für A320 hat, soll die Rate auf sieben Flugzeuge pro Monat erhöht werden. Zusammen mit der ebenfalls in Alabama aufgebauten Fertigungsstraße für die A220 sollen so nächstes Jahr 275 neue Stellen an dem Standort entstehen. Damit werden die Investitionen, die der europäische Flugzeugbauer an der US-Golfküste getätigt haben wird, die eine Milliarde US-Dollar übersteigen. Bis Mitte des Jahrzehnts will Airbus auch vier A220 pro Monat an dem Standort bauen.

Albawings vebindet Tirana mit dem Flughafen Hamburg

Tirana, die Hauptstadt Albaniens, ist ein neues Ziel für Hamburg Airport, das erstmals direkt ab der Hansestadt angeflogen wird. Auf der Strecke kommen Flugzeuge des Typs Boeing B737-400 zum Einsatz.

Zum Sommerflugplan 2020 kommt mit Albawings eine neue Fluggesellschaft an den Hamburger Flughafen: Ab dem 30. März 2020 fliegt die albanische Airline dreimal wöchentlich jeweils montags, mittwochs und freitags nach Tirana.

Erstmals Direktverbindung nach Tirana durch Albawings

Die Fluggesellschaft Albawings hat ihren Hauptsitz am Flughafen Tirana und wurde im Jahr 2015 gegründet; den Flugbetrieb nahm sie 2016 auf und bedient inzwischen zehn Ziele in drei Ländern. Durch die neue Strecke erhält man ab HAM eine direkte Verbindung nach Albanien und in eine weitere südosteuropäische Hauptstadt.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Flüge Hamburg und Tirana miteinander verbinden und nicht nur für die albanische Gemeinschaft in Hamburg und der Region neue Reisemöglichkeiten bieten, sondern auch für Touristen und Freizeitreisende. Diese Destinationen waren vorher noch nie durch Direktflüge miteinander verbunden und wir sind uns sicher, dass die neue Verbindung ein großes Erlebnis für all unsere Reisenden sein wird. Die Strecke wird ganzjährig jeden Montag, Mittwoch und Freitag zu sehr erschwinglichen Preisen bedient. Der Flugplan von Albawings bietet eine großartige Möglichkeit, um ein verlängertes Wochenende in Tirana zu verbringen und die Schönheit Albaniens zu entdecken“, sagt Anila Rama, CEO von Albawings.

Tirana Tipp für Städtereisen und Naturliebhaber

Tirana ist die Hauptstadt des südosteuropäischen Landes Albanien und bildet gleichzeitig Albaniens kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Mittelpunkt. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist der zentrale Skanderbeg-Platz, auf dem eine Reiterstatue des gleichnamigen Nationalhelden sowie das Historische Nationalmuseum zu finden sind.

Mit ihrer Lage im Westen des Landes bietet Tirana einen idealen Ausgangspunkt zur Küste Albaniens, die entlang der Adria und des ionischen Meeres verläuft. Die Badeorte Albaniens gelten im Gegensatz zu den touristisch erschlosseneren Nachbarländern noch als Geheimtipp für Sonnenliebhaber und warten mit langen Stränden, klarem Wasser und einem mediterranen Klima auf. Die Berge im nördlichen Teil des Landes sowie insgesamt 14 Nationalparks bieten zudem optimale Voraussetzungen für Wanderer, Outdoor-Sportler und Naturliebhaber. Auch der Öko-Tourismus ist in Albanien auf dem Vormarsch und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Flughafen Hamburg wurde 109 Jahre alt

Der Hamburg Airport feierte am 10. Januar seinen 109. Geburtstag – und hält damit weiterhin einen Rekord: Der Hamburger Flughafen ist weltweit der älteste internationale Verkehrsflughafen, der ununterbrochen an seinem Gründungsstandort in Betrieb ist.

Am 10. Januar 1911 war die Hamburger Luftschiffhallen GmbH auf Initiative bedeutender Kaufleute und Politiker gegründet worden. Auf einem fast 45 Hektar großen, feuchten Wiesengelände nahe des Dorfes Fuhlsbüttel entstand die erste Luftschiffhalle – damals noch weit vor den Toren Hamburgs, heute inmitten des Stadtgebiets, was aber den Anrainern durchaus Einiges abverlangt.

Flugbetrieb startet im offenen Doppeldecker

Seither konnte der traditionsreiche, fünftgrößte Flughafen Deutschlands viele Meilensteine in der internationalen Luftfahrt feiern. Sie hatten so glanzvolle Namen wie „Viktoria Luise“ und „Graf Zeppelin“, und in ihren Gondeln trugen sie echte Pioniere: Die ersten Luftschiffe starteten bereits ein Jahr nach Gründung der Flughafen-Betreibergesellschaft von Fuhlsbüttel aus. Die Einweihungsfeier glich einem Volksfest, so groß war die Faszination für das neue Verkehrsmittel. Bald schon wurden die Zeppeline dann von ersten Flugzeugen abgelöst.

Mit Schal, Helm und Fliegerbrille ausgerüstet, waren in den Anfangsjahren bis zu fünf Passagiere im offenen Doppeldecker unterwegs. 1919/20 starteten von Hamburg aus erstmals Linienflugverbindungen – in umgebauten Kriegsmaschinen ging es beispielsweise von Hamburg nach Berlin. KLM flog 1920 die erste internationale Verbindung über Hamburg: Rotterdam – Amsterdam – Hamburg – Kopenhagen.

Aus Fuhlsbüttel wird Hamburg Airport

Oft hatten die Norddeutschen als Luftfahrt-Pioniere im technischen Wettlauf die Nase vorn. 1923 war der Hamburger Flughafen der erste in Deutschland, der eine Funkstation besaß. Während der Berliner Luftbrücke war Hamburg Airport einer der Startflughäfen der Rosinenbomber. Auf dem Flughafen, der durch den Krieg keinen Schaden erlitten hatte, ging die Verwaltung bis 1950 an die britische Armee über: „Hamburg Airport“ hieß das Gelände fortan – ein Name, der ab dem Jahr 2000 ganz offiziell die Bezeichnung Flughafen Fuhlsbüttel ablösen sollte.

Am 01. April 1955 hob in Hamburg die neue Deutsche Lufthansa mit einer Convair-Maschine zu ihrem Jungfernflug in Richtung München ab. Und 1960 feierte der Hamburger Flughafen erneut eine Premiere: Mit einer Boeing 707 landete das erste Lufthansa-Düsenflugzeug in Hamburg.

1961: Erstmals eine Million Passagiere

Um den neuen Passagier-Jets gerecht werden zu können, verlängerte der Flughafen seine Start- und Landebahnen. Damit wurde das Gelände in den 1960er Jahren auf rund 500 Hektar vergrößert – eine Größe, die bis heute nahezu unverändert geblieben ist. Die Passagierzahlen hingegen erreichten immer neue Höhen: Waren es 1920 noch 240 Fluggäste, stieg diese Zahl nur fünf Jahre später auf über 21.400 Passagiere pro Jahr. Nach dem Zweiten Weltkrieg boomte die Luftfahrt: 1951 reisten fast 212.000 Menschen über den Hamburger Flughafen, 1961 wurde erstmals die Millionen-Grenze überschritten.

Größter Flughafen Norddeutschlands

Heute zählt Hamburg Airport als größter Flughafen Norddeutschlands mehr als 17 Millionen Passagiere pro Jahr. An Spitzentagen reisen mehr als 65.000 Menschen über den Hamburger Flughafen. Waren es zu Beginn nur einige wenige Passagiere, die mit einem Flugzeug in den Himmel stiegen, so sind es heute über 500 Passagiere, die in einem Airbus A380 Platz finden: Seit Oktober 2018 verkehrt das größte Passagierflugzeug der Welt täglich zwischen Hamburg Airport und Dubai.

Boeing liefert Space Launch System Hauptstufe an NASA

Boeing hat jetzt die Hauptstufe für das erste Trägersystem SLS (Space Launch System) an die NASA geliefert. Es dient der Erkundung für das tiefe Weltall, jenseits der Erdumlaufbahn.

NASA-Frachter Pegasus im Einsatz

Die NASA nahm die SLS-Hauptstufe im Werk von Michoud in New Orleans ab. Mit dem NASA-Frachter Pegasus wurde damit zum ersten Mal seit den Apollomissionen wieder eine komplette Raketenstufe in Michoud verladen. Die SLS Core Stage 1 ist die größte einzelne Raketenstufe, die die NASA jemals industriell hat bauen lassen. Auf Apollo folgen nun die Artemis-Missionen, und so wurde nach der Fertigstellung und den Tests in Michoud am 09. Dezember eine Feier als „Artemis Day“ abgehalten.

NASA bereitet neue Mondflüge vor

Die NASA transportiert die Raketenstufe nun zum Stennis Space Center in Bay St. Louis, Mississippi. Dort soll sie erstmals Treibstoff verfeuern, wenn dann im „Green Run“ die Düsen getestet werden. Dann wird sie erneut inspiziert und überholt, um nach Florida ins Kennedy Space Center gebracht zu werden. Dort folgt die Integration mit der Oberstufe ICPS (Interim Cryogenic Upper Stage) und dem Orion-Raumfahrzeug der NASA. Sodann wird Artemis 1, die erste Mission eines Personen-Raumfahrzeugs zum Mond seit Apollo 17 im Jahre 1972, vorbereitet. Dieser erste Flug zur Mondumrundung findet allerdings noch ohne Crew statt.

Bremen Airport meldet Passagierrückgang von rund 10%

Nach dem Grounding der Germania ist es dem Flughafen Bremen binnen kürzester Zeit gelungen, neue Airlines an den Flughafen zu holen, die einen Teil der Germania-Strecken für den Sommerflugplan aufgefangen haben. Dennoch blieb ein Rückgang der Passagiere um ein Zehntel übers Jahr.

2.308.338 Passagiere nutzen im Vorjahr den Bremen Airport als ihren Flughafen. Das sind 9,9 Prozent weniger als im Jahr zuvor (2.561.535 Passagiere). Bei den Starts- und Landungen verzeichnet der Flughafen einen Rückgang von fünf Prozent (2019: 29.534 gegenüber 2018: 31.088). „Nach dem kurzfristigen Ausscheiden der Germania Anfang 2019 aus dem Markt, kommt es für uns nicht überraschend, dass wir einen Passagierrückgang zu verzeichnen haben“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Elmar Kleinert zu den Zahlen.

Germania hatte Flugzeuge in Bremen

„Germania hatte am Bremen Airport drei Flugzeuge stationiert, plante für den vergangenen Sommer 23 Ziele und hatte einen Anteil an unseren Passagieren von rund 14 Prozent. Auch wenn es uns kurzfristig gelungen ist, einige der Strecken mit neuen Airlines zu besetzen, ist es nicht möglich einen solchen Verlust auf die Schnelle zu kompensieren, da der deutsche und auch der europäische Airline-Markt kaum mehr Alternativen hergibt.“

Dem Flughafenmanagement gelang es, Sundair, Bulgarian Air Charter, Corendon Airlines und Pegasus zum Stopfen der Lücke zu gewinnen. Neben Ryanair hat 2019 mit Wizz Air ein zweiter Low Cost-Carrier seinen Flugbetrieb in Bremen aufgenommen und ist gleich mit mehreren Strecken gestartet. „Besonders freut es uns, dass wir mit der deutschen Sundair einen neuen touristischen Carrier nach Bremen holen konnten, der hier eins seiner Flugzeuge stationiert hat“, sagt Kleinert.

Boeing 737 MAX verhindert Wachstum

Aber nicht nur das Grounding der Germania und die Schließung der Ryanair-Basis haben die Zahlen am Bremen Airport beeinflusst – mit dem Grounding der Boeing 737 MAX und der geplanten Erhöhung der Luftverkehrssteuer kommen weitere unkalkulierbare Herausforderungen auf den Bremer Flughafen zu. „Auch, wenn die bestehenden Probleme mit der Boeing 737 MAX unseren Flughafen nur mittelbar betreffen, so stehen viele der hier fliegenden Airlines dadurch vor großen Herausforderungen. Durch die fehlenden Fluggeräte haben sie Engpässe in ihren bereits koordinierten Flugplänen, die es zu kompensieren gilt. Hier treffen die dadurch bedingten Streichungen häufig mittelgroße und kleine Flughäfen. Wir müssen also abwarten, wie sich das im kommenden Jahr auf Bremen auswirkt“, so Kleinert.

Erhöhung der Luftverkehrssteuer

Und zur Erhöhung der Luftverkehrssteuer sagt Kleinert: „Ab April 2020 wird in Deutschland die Luftverkehrsteuer um bis zu 74 Prozent erhöht. In keinem anderen europäischen Land müssen Reisende beim Fliegen eine höhere Abgabe zahlen. Der Flughafen Bremen steht nicht nur in einem Wettbewerb mit den regionalen Flughäfen, sondern auch mit anderen Standorten in Europa, wenn es um die Stationierung von Flugzeugen und um die Aufnahme von neuen Flugstrecken geht. Der Eingriff von Seiten der Politik benachteiligt Flughäfen in Deutschland dann noch mehr in diesem Wettbewerb.“

Luftverkehrs- und Touristikmarkt

Im Jahr 2019 standen bis zu 38 Direktziele auf dem Flugplan des Bremen Airport (Winter 18/19, Sommer 19, Winter 19/20). Mit WienDanzigKiewSkopjeOlsztyn-Masuren und Toulouse kamen insgesamt sechs neue Ziele hinzu. Nach den zwei Airline-Pleiten in 2018 von Small Planet und SkyWorks sowie der Schließung der Ryanair-Basis, die im Sommerflugplan 2019 zu einem verringerten Angebot der Airline in Bremen führte, ging es gleich Anfang 2019 mit dem Grounding der Germania weiter. Hier hat der Flughafen Bremen einen langjährigen starken Partner verloren, der einen Großteil des Tourismus-Geschäftes ausmachte.

Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook

Durch die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook im September 2019 kam es erneut zu Turbulenzen im touristischen Markt, der auch die in Bremen fliegenden Airlines betraf, auf deren Flügen Gäste der Thomas Cook gebucht waren. Ryanair ist dem Bremer Airport, trotz Schließung der Basis im Jahr 2018, treu und bot in 2019 insgesamt elf Ziele mit zum Teil erhöhten Frequenzen ab der Hansestadt an. Damit hatten Fluggäste die Möglichkeit, ihre An- und Abreise noch flexibler zu gestalten. Ende Oktober des Vorjahres nahm die Airline zusätzlich zu den bestehenden Routen mit Girona/Barcelona, Mailand/Bergamo, Porto und Faro (bis 07.01.) Destinationen in den Winterflugplan auf, die zuvor nur im Sommerflugplan angeboten wurden.

Bestandsfluggesellschaften wie beispielsweise Lufthansa, SWISS, Eurowings, KLM und SunExpress konnten trotz der widrigen Marktbedingungen im vergangenen Jahr die Passagierzahlen stabil halten oder ein Wachstum verzeichnen.

Neue Airlines am Bremen Airport

Nach dem Grounding der Germania ist es dem Flughafen binnen kürzester Zeit gelungen, neue Airlines an den Flughafen zu holen, die einen Teil der Germania-Strecken für den Sommerflugplan aufgefangen haben. Dies sind: Sundair, Bulgarian Air Charter, Corendon Airlines und Pegasus.

Dazu hat Wizz Air mit Wien, Kiew, Danzig, Skopje, und Olsztyn (bis 05.01.) im letzten Jahr fünf neue Strecken aufgenommen und Sun-Air of Scandinavia bietet seit März die Strecke Bremen-Toulouse an. Lufthansa hat ab Juni ihre Frequenz um sechs wöchentliche Flüge ans Drehkreuz München erhöht.

Bremen Airport erwartet Impulse

Der Bremen Airport schaut nach dem Passagierrückgang im vergangenen Jahr mit Zuversicht auf das aktuelle Jahr. So erhöht beispielsweise Eurowings im kommenden Sommerflugplan die Frequenz nach Mallorca von vier auf fünf wöchentliche Flüge, Ryanair erweitert ihr Angebot in Bremen um drei wöchentliche Flüge nach Zadar und zwei wöchentliche Verbindungen nach Neapel und wird somit elf Destinationen anfliegen.

SunExpress wird im Sommerflugplan bis zu dreimal wöchentlich Antalya bedienen und mit FlyEgypt wird es ab Juli die Möglichkeit geben, nach Hurghada zu reisen. Wizz Air bedient Wien aktuell viermal wöchentlich und wird die Frequenz ab April auf fünf wöchentliche Flüge erhöhen.

Vereinigung Cockpit – Flughafen-Check

Mit der Gesamtnote 1,7 schneidet der Flughafen Bremen bei der alljährlichen Sicherheitsstudie der Vereinigung Cockpit auch im Jahr 2019 – und damit bereits das fünfte Jahr in Folge – erneut als bester Airport in Norddeutschland ab und liegt nur knapp hinter Leipzig/Halle und München (beide 1,6) und gleichauf mit dem Flughafen Stuttgart.

Betrieb der Bremenhalle am Airport

Die Bremenhalle mit ihrer Besucherterrasse am Flughafen ist nicht nur für Flugzeuginteressierte eine Lokalität mit Flair, sondern sie ist auch eine vielseitige Veranstaltungshalle. Dazu bietet sie einen tollen Blick auf das Vorfeld und die Runway. Um den zahlreichen Möglichkeiten, die die Bremenhalle für alle Arten von Veranstaltungen zu bieten hat, besser gerecht zu werden, hat die Bührmann-Gruppe mit seinem eigenen Catering- und Veranstaltungsunternehmen BCS den Betrieb übernommen.

DRF Luftretter flogen über 40.000 Einsätze im Jahr

Die gesamte Flotte der DRF-Gruppe leistete im vergangenen Jahr mit 40.738 Einsätzen einen entscheidenden Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung. Dadurch erreichten die Luftretter mit durchschnittlich 111 Alarmierungen pro Tag das hohe Niveau des davorliegenden Jahres.

Häufigste Ursachen für Rettungshubschrauber-Einsätze

Besonders häufig wurden die Crews der Rettungshubschrauber zu Herzerkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt oder neurologischen Vorfällen alarmiert. Doch auch nach Unfällen benötigten Patienten die schnelle Hilfe der Luftretter, die innerhalb von 15 Flugminuten Einsatzorte in einem Radius von 60 Kilometern erreichen. Die meisten versorgten Unfallopfer verletzten sich bei Verkehrsunfällen und Stürzen.

Insgesamt 40.738-mal wurden die Besatzungen der 35 Stationen in Deutschland, Österreich und Liechtenstein sowie des Ambulanzflugbetriebs alarmiert​, um schwer kranken oder verletzten Menschen schnellstmöglich hochprofessionell medizinische Hilfe zu leisten. Die allein in Deutschland geleisteten Einsätze lagen im Jahr zuvor bei 37.704 Einsätzen.

Flotte der Rettungsflieger ausgebaut

Um die Fähigkeiten weiter zu verbessern hat die DRF Luftrettung auch ihre Flotte mit modernem Fluggerät erweitert. Zum Flottenausbau sagte Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung: „Neben drei hochmodernen Hubschraubern der Typen H135 und H145 haben wir außerdem einen neuen Lear 35A Ambulanzjet in Betrieb genommen“, dabei sind die Rettungsflieger teils auch für den Nachtflug ausgerüstet. An 13 ihrer Stationen starten die Notfallflieger rund um die Uhr zu ihren lebensrettenden Einsätzen.

Pracz weiter: „Etliche Stationsjubiläen, die im kommenden Jahr anstehen, zeigen zudem, dass wir an vielen Standorten seit Jahren großes Vertrauen genießen und zu einem unverzichtbaren Baustein der schnellen Notfallversorgung vor Ort und überregional geworden sind.“ Europaweit ist die DRF-Gruppe damit führend im Bereich der nächtlichen Luftrettungseinsätze, mit den meisten Flugstunden bei Dunkelheit. Insgesamt 22 Prozent der Einsätze dieser Stationen fanden im vergangenen Jahr in den Nachtstunden statt.

Eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas

Die DRF-Gruppe mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Zur DRF-Gruppe gehört seit 2001 die österreichische ARA Flugrettung mit zwei Stationen sowie seit 2019 die Northern HeliCopter GmbH (NHC), die an drei Stationen Einsätze in der Luft- und Wasserrettung leistet.

Außerdem ist die DRF Luftrettung im Netzwerk der AP³ Luftrettung an einer Station in Balzers/Liechtenstein beteiligt. Darüber hinaus holt die DRF Luftrettung mit eigenen Ambulanzflugzeugen Patienten aus dem Ausland zurück.

Flughafen München: Jost Lammers wird Geschäftsführer

Nachdem der langjährige Münchner Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh zum Jahresende ausgeschieden ist, übernahm sein Nachfolger Jost Lammers Anfang Januar 2020 den Vorsitz der Geschäftsführung und die Position des Arbeitsdirektors der Flughafen München GmbH (FMG).

Zusammen mit den Geschäftsführern Thomas Weyer (Finanzen und Infrastruktur) und Andrea Gebbeken (Commercial und Security) bildet Lammers ab sofort das neue Führungsteam der FMG. Damit ist die Stabübergabe in der Unternehmensführung der Flughafen München GmbH vollzogen.

Luftverkehrsexperte Lammers über Flughafen München

Mit dem gebürtigen Oldenburger steht abermals ein ausgewiesener Luftverkehrsexperte an der Spitze des Flughafen München. Der 52-jährige Lammers, der seine Kindheit und Jugend im niedersächsischen Osnabrück verbrachte, war seit den späten neunziger Jahren an verantwortlicher Position für verschiedene europäische Flughäfen tätig.

Nach seinem Abitur schloss Lammers zunächst eine Berufsausbildung zum Bankkaufmann ab. Den nachfolgenden Wehrdienst absolvierte er unter anderem in Lagerlechfeld bei Landsberg, bevor er im Anschluss Betriebswirtschaft und Wirtschaftswissenschaften in Bayreuth, Witten-Herdecke und San Diego studierte. Seinen Start ins Berufsleben unternahm der Diplom-Ökonom 1994 bei einem Automobilzulieferer. Zwei Jahre später wechselte er zur Hochtief AG und war hier zunächst im Controlling und Beteiligungsmanagement tätig.

Startbahn in der Luftfahrt

Mit dem Übertritt zur Hochtief Airport GmbH fand Jost Lammers 1998 seinen Startplatz in der Flughafenwelt und übernahm verschiedene Aufgaben an den Beteiligungsflughäfen des Konzerns. So war er unter anderem an der Inbetriebnahme und Eröffnung des neuen Athener Flughafens beteiligt.

Im Jahr 2004 erfolgte Lammers Berufung zum Geschäftsführer der Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH. Vier Jahre später wurde ihm die Leitung des Budapester Liszt Ferenc Airports übertragen. Hier blieb er bis zum Ende des vergangenen Jahres und trug maßgeblich zum Erfolg des ungarischen Hauptstadtflughafens bei.

Auch auf internationaler Bühne tritt Jost Lammers in die Fußspuren von Dr. Michael Kerkloh: Er löste diesen im Sommer 2019 als Präsident des europäischen Flughafenverbands ACI Europe ab. Jost Lammers übernahm Anfang Januar 2020 den Vorsitz der Geschäftsführung und die Position des Arbeitsdirektors der Flughafen München GmbH von Dr. Michael Kerkloh, der zum Jahresende ausgeschieden ist. Jost Lammers ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Auf dem Foto: Jost Lammers, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

Flughafen Paderborn-Lippstadt mit Passagierrückgang

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Im vergangenen Jahr nutzten rund 693.500 Passagiere den Paderborn-Lippstadt Airport. Dies entspricht einem Rückgang von 5,8 Prozent. Die Auslastung der touristischen Flüge konnte gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden.

Der von Airline-Insolvenzen geprägte Markt hat ein besseres Ergebnis für den Paderborn-Lippstadt Airport verhindert. Die Zahl der Flugbewegungen am Paderborn-Lippstadt Airport 2019 überstieg die 37.000 und liegt aufgrund des Rückgangs der Schulungsflüge etwa 7,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Mallorca falsches Ziel für Nachhaltigkeit

Mit Blick auf die Destinationen zeigt sich, dass vor allem das geringere Flugangebot in Richtung Mallorca zum Rückgang beitrug. „Mehr Passagiere wären hier nur mit dauerhaften Rabatten möglich gewesen. Diese Billigangebote schaden aber den nachhaltig wirtschaftenden Airlines an unserem Flughafen und deswegen haben wir uns bewusst dagegen entscheiden“, kommentiert Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH, die Entwicklung.

Es gibt auch Lichtblicke. So hat sich Antalya hervorragend entwickelt und zeigt mit allein mehr als 200.000 Passagieren, was einem Plus von 31,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, einen sehr positiven Trend. Ab Juni steht mit Izmir zudem bereits ein zweites Türkeiziel für den Sommer 2020 im Programm. Auch der für Geschäftsreisende und Umsteiger wichtige Linienverkehr der Lufthansa verzeichnete 2019 mit mehr als 163.000 Passagieren eine stabile Entwicklung.

Luftfahrt vor Schwierigkeiten

„2020 wird voraussichtlich kein einfaches Jahr für den Luftverkehr in Deutschland. Dennoch werden wir erneut ein attraktives Flugprogramm am Heimathafen anbieten, um weiterhin die Anbindung an wichtige Ziele und den weltweiten Flugverkehr zu ermöglichen“, fügt Dr. Cezanne hinzu. Steigende Kerosinpreise, das anhaltende Flugverbot für Flugzeuge des Musters Boeing 737 MAX sowie die Erhöhung der Luftverkehrssteuer hemmen jedoch absehbar die Entwicklung.