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Düsseldorf: 233 Flüge annuliert

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Am Düsseldorfer Flughafen kommt es heute erneut zu spürbaren Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs. Die Gewerkschaft ver.di hatte ihre Mitglieder an den Sicherheitskontrollstellen heute zum zweiten Mal in dieser Woche in Düsseldorf von 04:00 Uhr bis 24:00 Uhr zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Airlines haben bisher 233 Flüge der ursprünglich geplanten 609 Bewegungen annulliert; davon 185 Abflüge, die Düsseldorf zum Teil ohne Passagiere verlassen, und 48 Ankünfte.

Passagiere, die heute noch einen Flug ab Düsseldorf planen, werden daher weiterhin gebeten, sich vor ihrer Anreise zum Flughafen bei ihrer Airline, dem Flughafen oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Status ihres Flug zu informieren. Außerdem werden Fluggäste gebeten, am Streiktag weitestgehend auf Handgepäck zu verzichten, um die Sicherheitskontrollen zu beschleunigen.

Auf Grund der frühzeitigen Flugstreichungen durch die Airlines und der optimierten logistischen Abläufe war die Situation im Terminal am Vormittag ruhig und entspannt. An den Sicherheitskontrollen kam es bisher nicht zu längeren Schlangen. Die Wartezeit betrug bisher etwa 30 bis 45 Minuten. Die Hälfte der erforderlichen Kontrollspuren konnten am Vormittag offen gehalten werden. Die Passagiere verhielten sich außerdem geduldig und kooperativ. Lediglich an den Umbuchungsschaltern einiger Airlines kam es zu längeren Schlangen.

Nichtsdestotrotz müssen sich die Passagiere auch am Nachmittag auf Grund des Wochenendverkehrs auf Wartezeiten und Flugausfälle einstellen. Fluggäste werden am Airport regelmäßig über die aktuelle Sachlage informiert sowie mit Trinkwasser und kleinen Snacks versorgt. Die Flughafen-Feuerwehr hat Sitzgelegenheiten im Terminal geschaffen und eine Betreuungsstation eingerichtet. Die Besucherterrassen bleiben geschlossen.

Für Freitag erwartete der Airport ursprünglich 609 Flugbewegungen und 58.600 Passagiere, darunter rund 30.000 abfliegende Fluggäste. Um die Situation vor Ort zu entspannen, hatten die Airlines bereits gestern für heute Flüge annulliert. Die Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin informieren fortwährend online über ihre Flugstreichungen.

An den sieben Streiktagen sind allein in Düsseldorf bereits 1.049 Verbindungen an den sieben Streiktagen ausgefallen. Insgesamt waren über 100.000 Passagiere von den Annullierungen betroffen. Hinzu kommen mehrere 100.000 Passagiere, die auf Grund der durch den Streik verursachten Wartezeiten erheblich beeinträchtigt wurden.

Die Fluggastkontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe des Bundes und liegt nicht im Zuständigkeitsbereich der Flughafenbetreiber. Die so genannten Luftsicherheitsassistenten, die an den Sicherheitskontrollen eingesetzt werden, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters. Im Auftrag der Bundespolizei übernehmen sie die Kontrollen der Fluggäste.

Hubschrauber und Gyrocopter auf der AERO Friedrichshafen

Mit einem umfassenden Drehflügler-Bereich innerhalb der Luftfahrtmesse wird sich die AERO von 24. bis 27. April präsentieren: Neben den etablierten Helikoptern vor allem US-amerikanischer und europäischer Hersteller sind auch zahlreiche Gyrocopter auf der AERO präsent, die in der sogenannten Ultraleichtflugzeug-Klasse derzeit boomenden Absatz finden.

Zudem werden Turbinen-Großhubschrauber etwa der Bundespolizei und des Militärs präsentiert sowie die Bereiche Pilotenausbildung und Berufe in der Helibranche vorgestellt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die AERO Friedrichshafen zur Leitmesse der Allgemeinen Luftfahrt in Europa entwickelt. Aus diesem Grund wird sie auch weiterhin deutliche Signale im Drehflüglerbereich setzen.

Sichtbares Zeichen dafür ist, dass 2013 verteilt auf mehrere Hallen die aktuellen Modelle, Neuentwicklungen, Forschungsprojekte und die Produkte der Zulieferindustrie präsentiert werden. Aber auch Oldtimer sind zu besichtigen und geben Einblicke in die Hubschrauberentwicklung der Vergangenheit.

Schwerpunkt Gyrocopter als günstige Alternative

Waren es in den vergangenen Jahren vor allem die Helikopter mit Kolbenmotor- oder Turbinenantrieb, die die Drehflüglerfans faszinierten, so stehen 2013 zunehmend die Gyrocopter im Mittelpunkt. Diese leichten und maximal zweisitzigen Tragschrauber dürfen seit einer Änderung bei der Zulassung zu Jahresbeginn 2013 jetzt maximal 560 Kilogramm schwer sein und ermöglichen es daher, auch entsprechend mehr Gepäck oder Treibstoff an Bord mitzunehmen.

Zwar können Tragschrauber nicht wie Helikopter senkrecht abheben und landen, ihre Start- und Landestrecken sind jedoch ebenfalls kurz. Außerdem ist die Pilotenlizenz für einen ultraleichten Tragschrauber billiger, schneller und einfacher zu erlangen, als für einen Hubschrauber.

Zu den Highlights des Helibereichs auf der AERO 2013 werden auch mehrere Turbinen-Großhubschrauber zählen: Von der Bundespolizei wird eine AS 332 Superpuma erwartet. Auch die Bundeswehr präsentiert ihre Turbinenhelikopter. Dazu zählen die bewährte Bo 105, aber auch der sogenannte „Teppichklopfer“, die seit Jahrzehnten im Dienst stehende Bell UH1D oder eine zur Pilotenausbildung genutzte Alouette. Hinzu kommen weitere Turbinenhubschrauger europäischer und nordamerikanischer Hersteller.

Deutsch-Chinesischer WM-50 vor Ort

Auch Klein- und Schulhubschrauber sind auf der AERO 2013 vertreten: Die bewährten Robinson R22 und R44 sind am Bodensee zu sehen, ebenso der neue Trainingshubschrauber Cabri G2, dazu kommen weitere Helikopter mit Kolbenmotor. Ultraleichte Helikopter, die derzeit zwar noch nicht in Deutschland, aber etwa im Nachbarland Frankreich seit 2012 bereits zugelassen sind, ergänzen diesen Bereich.

Mit Spannung erwartet wird auch der neue Leichthubschrauber WM-50 des deutsch-chinesischen Joint-Ventures Helipark. Bei zahlreichen Ausstellern gibt es zudem aktuelle News nicht nur über die Ausbildung zum Privat- oder Berufshelikopterpiloten, sondern auch alle Infos über weitere Tätigkeiten in der attraktiven Heli-Branche.

Die AERO 2013 beginnt am Mittwoch, 24. April und dauert bis Samstag, 27. April 2013. Die Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 09:00 bis 17:00 Uhr.

Ganztägiger Streik am Düsseldorfer Flughafen

Die Gewerkschaft ver.di hat das Sicherheitspersonal neben dem Köln Bonn Airport erneut zu Arbeitskampfmaßnahmen am Düsseldorfer Flughafen aufgerufen: Am morgigen Freitag, 15. März, soll nach aktuellem Kenntnisstand wieder von 04:00 bis 24:00 Uhr auch dort an den Fluggastkontrollstellen gestreikt werden.

Es ist erneut mit spürbaren Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs zu rechnen. Am größten Airport NRWs sind für diesen Freitag 586 Flugbewegungen geplant. Der Flughafen rechnet mit 53.200 Passagieren. In den vorangegangenen sechs Streiktagen seit Dezember mussten in Düsseldorf bereits über 800 Flüge von den Airlines annulliert werden.

Passagiere, die am Freitag einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen bei ihrer Airline oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Flugstatus zu informieren.

Passagiere werden darüber hinaus gebeten, weitestgehend auf Handgepäck zu verzichten, um die Sicherheitskontrollen zu beschleunigen. Der Flughafen bereitet sich wieder gemeinsam mit den Airlines bestmöglich auf den Streik vor. Nichtsdestotrotz müssen sich die Passagiere auf längere Wartezeiten und Flugausfälle einrichten.

Die Fluggastkontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe des Bundes und liegt nicht im Zuständigkeitsbereich der Flughafenbetreiber. Die so genannten Luftsicherheitsassistenten, die an den Sicherheitskontrollen eingesetzt werden, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters. Im Auftrag der Bundespolizei übernehmen sie die Kontrollen der Fluggäste.

Erneuter Streik am Köln Bonn Airport

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Am Köln Bonn Airport ist am morgigen Freitag wegen des von Verdi angekündigten Streiks der privaten Sicherheitsdienste erneut mit Beeinträchtigungen des Flugbetriebs zu rechnen. Nach aktuellem Kenntnisstand sollen die Passagierkontrollstellen ab 04:00 Uhr morgens ganztägig bestreikt werden.

Auf dem Flugplan des Köln Bonn Airport sind vorsorglich bereits 66 Flüge gestrichen worden. Von den 107 geplanten Abflügen fallen nach jetzigem Stand 47 aus, von den 104 Ankünften finden 19 nicht statt.

Passagiere werden gebeten, sich vor der Anreise zum Flughafen bei ihren Airlines über ihre Flugdaten zu erkundigen. Fluggäste sollten, wenn möglich, auf Handgepäck verzichten um die Kontrollen zu beschleunigen.

Der Köln Bonn Airport erlebt bereits den siebte Streiktag in diesem Tarifkonflikt seit Dezember. Der Flughafen bemüht sich in Zusammenarbeit mit den Airlines, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.

Lärmforschung im Hubschraubertriebwerk

Erstmals konnten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Lärmmessungen innerhalb eines Hubschraubertriebwerks durchführen. Dabei nutzten Berliner Forscher der Abteilung Triebwerksakustik des Instituts für Antriebstechnik neuartige, speziell entwickelte Heißgas-Mikrofon-Sonden zur Untersuchung von Prozessen, die für die Schallentstehung verantwortlich sind.

DLR-Entwicklung: Heißgas-Mikrofon-Sonden

Bisher orientierte sich die Lärmreduktion an Hubschraubern weitestgehend an der Beschaffenheit, Anordnung und Anzahl der Rotorblätter. In diesem Bereich konnte in den vergangen Jahren bereits viel optimiert werden. Die Untersuchung von Lärmquellen innerhalb des Triebwerks war bisher noch nicht möglich, da es an einer entsprechenden Messtechnik fehlte.

"Die große Herausforderung bestand für uns zunächst darin, eine Messtechnik zu entwickeln, die den speziellen Anforderungen innerhalb eines Triebwerks standhält. Hierzu zählen hoher Druck, hohe Temperaturen, große Temperaturschwankungen und dazu wenig Platz zur Installation von Mikrofonen", sagt Professor Dr. Lars Enghardt, Leiter der Abteilung Triebwerksakustik im DLR-Institut für Antriebstechnik.

"Mit den von uns entwickelten Sonden und Temperaturfühlern gelang es erstmals, akustische Untersuchungen im Heißgasbereich durchzuführen und ein Hubschraubertriebwerk akustisch so zu vermessen. Es zeigte sich, dass eine Bestimmung der dominanten Schallentstehungsprozesse möglich ist", so Professor Enghardt weiter.

Schallentstehung ermöglicht leisere Triebwerke

Die Messkampagne wurde im Januar 2013 im Rahmen des europäisch geförderten Projekts TEENI (Turboshaft Engine Exhaust Noise Identification) beim Triebwerkshersteller Turbomeca im französischen Bordes unter maßgeblicher Beteiligung des DLR abgeschlossen. Für die Messkampagne wurde eine Reihe von Mikrofonen an verschiedenen Stellen innerhalb und im Austrittsbereich des Triebwerks montiert, die jeweils zur gleichen Zeit Signale aufnehmen.

Setzt man die gewonnenen Signale der internen und externen Sensoren miteinander ins Verhältnis, ergibt sich eine Struktur, die Rückschlüsse auf die Schallquellorte im Triebwerk sowie auf die Intensität des ins Freie abgestrahlten Geräusches zulassen. Mit der Schallfeldanalyse kann gezeigt werden, wie sich Schall ausbreitet und Lärm entsteht.

Auf dem Weg zu leiseren Hubschraubern ist die erfolgreich durchgeführte Messkampagne des DLR bei Turbomeca in Bordes ein großer Schritt. "So konnte das geplante Messprogramm vollständig abgearbeitet werden und alle eingesetzten Mikrofon-Sonden haben dabei zuverlässig funktioniert und wertvolle akustische Daten aus dem Inneren des Triebwerks geliefert", bestätigt Dr. Karsten Knobloch, Projektleiter für TEENI im DLR.

"Das ist für uns ein großer Erfolg, denn in einem Hubschraubertriebwerk können bis zu 1200 Grad Celsius und 12 bar herrschen. Für sensible Sensoren wie Mikrofone, die eine umfassende Schallfeldanalyse erst möglich machen, sind diese Einsatzbedingungen eine große Herausforderung", erklärt der Berliner Triebwerksakustiker. Diese Messergebnisse ermöglichen es überhaupt erst, über Lärm-reduzierende Maßnahmen wie durch spezielles Design nachzudenken, beziehungsweise bauliche Veränderungen am Triebwerk vornehmen zu können.

Nachfolgeprojekt am Start

Eine noch genauere Analyse des Zusammenwirkens der einzelnen Komponenten ist allerdings die Aufgabe eines weiteren Projektes der Berliner Kollegen. Dafür startet nun das EU-Projekt RECORD (Research on Core Noise Reduction), das von der Abteilung Triebwerksakustik federführend koordiniert wird. Dabei werden Schallentstehungsmechanismen im Kerntriebwerk experimentell untersucht, Simulations- und Vorhersagemethoden entwickelt und Lärmminderungsmaßnahmen erarbeitet. An diesem Projekt arbeiten drei Jahre lang 19 europäische Partner, darunter acht führende europäische Triebwerkshersteller und sieben Universitäten.

100. Airbus A380 an Malaysia Airlines geliefert

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Malaysia Airlines (MAS) und Airbus haben mit der Übergabe der 100. A380 an MAS im Airbus-Auslieferungszentrum Henri Ziegler in Toulouse, Frankreich, gemeinsam eine große Leistung gefeiert. Das Flugzeug ist die sechste A380 für MAS. Bis heute ist die A380 bei neun weltweit führenden Fluggesellschaften im Liniendienst.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere 100. A380 an Malaysia Airlines ausgeliefert wird, da uns dies eine gute Vorstellung von der Zukunft der Luftfahrt vermittelt,“ sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. „Wir sehen bei dynamischen, wettbewerbsfähigen Airlines wie MAS eine steigende Nachfrage nach größeren Flugzeugen. Viele Märkte und Routen, insbesondere im schnell wachsenden asiatisch-pazifischen Raum, sind ideal für die A380 geeignet.“

36 Millionen Beförderte Passagiere

Die A380 ist seit sechs Jahren im Liniendienst und wird von neun weltweit führenden Fluggesellschaften geflogen. Bis heute hat die aktive A380-Flotte rund 36 Millionen Passagiere auf etwa 100.000 Flügen befördert. Bei Großraumflugzeugen der früheren Generation (ab 400 Sitzen) wären dafür 140.000 Flüge notwendig gewesen. Diese Reduzierung der Flugbewegungen entlastet die Flughäfen und die Umwelt. Die dadurch eingesparten 5,7 Mio. Tonnen CO2 sind ein Beleg dafür, dass die A380 höhere Erträge schafft und zugleich die Schadstoff- und Geräuschemissionen minimiert.

Die A380-Flotte absolviert täglich mehr als 140 Flüge und befördert jeden Monat über 1,5 Millionen Passagiere. Alle sechs Minuten startet oder landet eine A380 auf einem der 32 bereits dafür ausgerüsteten internationalen Flughäfen. Darüber hinaus rüsten sich derzeit mehr als 50 weitere Flughäfen für die Abfertigung der A380 als Antwort auf die Nachfrage der Airlines nach weiteren A380-Zielflughäfen.

A380: 525 Passagiere auf 15.700 Kilometer

Die A380 bietet in einer typischen Dreiklassenkonfiguration 525 Passagieren Platz und kann 15.700 Kilometer bzw. 8.500 Nautische Meilen ohne Zwischenlandung zurücklegen. Dadurch können mehr Passagiere zu niedrigeren Kosten mit geringeren Umweltauswirkungen befördert werden. Zudem hat sich das Flugzeug mit seiner geräumigen, leisen Kabine und seinem angenehm ruhigen Flug als fester Favorit bei den Fluggästen etabliert. Dies bedeutet höhere Auslastungswerte auf allen Strecken.

In den nächsten 20 Jahren werden mehr als 1.700 Großraumflugzeuge wie die A380 ausgeliefert. Der asiatisch-pazifische Raum wird mit 45 Prozent Spitzenreiter bei der Nachfrage nach diesen Flugzeugen mit hoher Kapazität sein, während auf den Nahen Osten 23 Prozent und auf Europa 19 Prozent der Nachfrage entfallen werden. Seit 2006 haben zufriedene Kunden jedes Jahr Nachbestellungen für die A380 erteilt. Insgesamt hat Airbus für die A380 bisher 262 Bestellungen von 20 Kunden entgegengenommen.

Sechs Boeing 777-300ER für Langstreckenflotte von SWISS

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Lufthansa Group und Swiss International Air Lines (SWISS) haben heute eine Verpflichtung für sechs 777-300ER (Extended Range) Flugzeuge bekannt gegeben. Die Flugzeuge haben einen Wert nach Listenpreisen von 1,9 Milliarden US-Dollar. Boeing arbeitet derzeit noch zusammen mit SWISS an der Fertigstellung der Details.

"Die Boeing 777-300ER verfügt über die ideale Größe und Reichweite für unsere Marktabdeckung aus der Schweiz. Viele Mitbewerber sind bereits heute mit Flugzeugen mit über 300 Sitzplätzen im Einsatz, der weitere Investitionsschritt in eine moderne Flotte ist ein Meilenstein und entscheidend für unsere Zukunftsfähigkeit", erklärt SWISS CEO Harry Hohmeister den Flottenentscheid. Die Boeing 777-300ER wurde von SWISS für die Erneuerung der Langstreckenflotte gewählt.

"Die 777-300ER ist ein Favorit der weltweit führenden Fluggesellschaften und stellt die unübertroffene Effizienz und Zuverlässigkeit von zweistrahligen Verkehrsflugzeugen auch für den Langstreckenmarkt bereit", sagte Todd Nelp, Vice President of European Sales von Boeing Commercial Airplanes. "Wir sind stolz darauf, dass sich SWISS entschieden hat, die 777-300ER an die Spitze seiner Flottenerneuerung zu stellen und freuen uns darauf, künftig mit der 777-300ER zum Erfolg der Flotte beizutragen."

Die Boeing 777-300ER ist das größte zweistrahlige Langstrecken-Verkehrsflugzeug der Welt. Es bietet bis zu 386 Passagieren in einer Drei-Klassen-Konfiguration Platz und hat eine Reichweite von bis zu 7.825 nautischen Meilen (14.490 km).

"Die Passagiere von SWISS werden in der geräumigsten Kabine, die jemals entwickelt wurde, reisen", sagte Bob Whittington, Vice President und Chief Project Engineer für das 777-Programm. "Mit diesen Flugzeugen wird es SWISS möglich sein, breitere Sitze und Gänge, mehr Kopffreiheit und größere Bestuhlungsflexibilität bieten zu können."

SWISS ist Teil der Lufthansa Group und bedient von den internationalen Flughäfen in Zürich, Basel und Genf derzeit 69 Ziele in 37 Ländern. Die Fluggesellschaft hat eine Flotte von mehr als 90 Standardrumpf- und Großraumflugzeugen.

Vueling verbindet Luxemburg non-Stop mit Barcelona

Vueling, die größte Airline am Flughafen Barcelona, geht bei ihrem internationalen Expansionsprozess noch einen Schritt weiter und operiert ab Mai eine neue Strecke aus einem neuen Land. Mit der Aufnahme von Luxemburg in den Flugplan kommt die Fluglinie in dieser Sommersaison 2013 auf insgesamt 48 neue Strecken, von denen 30 über den Knotenpunkt Barcelona El Prat miteinander verbunden sind.

Die neue Strecke Luxemburg-Barcelona startet ab 17. Mai 2013 mit vier Flügen wöchentlich am Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag und einem Platzangebot von mehr als 33.000 Sitzplätzen bis Oktober 2013. Die Flugzeiten ermöglichen Wochenendaufenthalte genauso wie Geschäftsreisen.

Barcelona ist heute dank der milden Winter, schönen Strände und kulturellen Aktivitäten eines der wichtigsten Touristenziele Südeuropas.

Flugzeiten

Barcelona-Luxemburg: 11:55 – 14:00 Uhr (Dienstag, Donnerstag und Freitag)

10:00 – 12:05 Uhr (Sonntag)

Luxemburg-Barcelona: 14.35 – 16.25 Uhr (Dienstag, Donnerstag und Freitag)

12:40 – 14:30 Uhr (Sonntag)

Anschlussflüge zu 61 Destinationen

Über den Knotenpunkt Barcelona El Prat kommen die Passagiere aus Luxemburg zu 61 Anschlussflügen von Vueling. Unter den vielen möglichen Kombinationen sind die Anschlüsse auf die Balearen, die Kanarischen Inseln, nach Andalusien, Bilbao, Santiago de Compostela und Alicante hervorzuheben. Dazu kommen Lissabon, Marrakesch, Fez, Casablanca und Tanger.

Vueling fragt Fans nach Namen für neuen Airbus A320

Vueling, die größte Airline am Flughafen Barcelona, überlässt traditionell die Namensgebung neuer Flugzeuge seinen Fans und Fluggästen. So entstanden ungewöhnliche Namen wie "Vueling on heaven’s door", "Be Vueling my friend" oder "Vueling Stones".

Jetzt ruft die spanische Airline erstmals ihre deutschen online-Fans auf, einen von zehn Airbus A320 zu taufen. Die neuen Maschinen werden im April 2013, komplett beschriftet, ausgeliefert.

Die Teilnahme dazu ist einfach. Teilnehmer haben noch bis Freitag, den 15. März, 13.00 Uhr die Möglichkeit an Vueling ihren Namensvorschlag zu posten. Der Gewinnername wird mit zwei Return-Tickets innerhalb des kompletten Streckennetzes von Vueling belohnt. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Fans können so oft teilnehmen, wie sie möchten. Mit jedem Namensvorschlag erhöhen sich die Gewinnchancen.

700 Namensvorschläge in Frankreich und den Niederlanden

Bei einer vergleichbaren Aktion von Vueling in Frankreich und in den Niederlanden kamen in kürzester Zeit über 700 Namensvorschläge zusammen. Nun liegt es an den deutschen Fans, diesen großen Erfolg zu wiederholen oder zu übertreffen.

Zivile Musterzulassung für Airbus Military A400M erteilt

Airbus Military hat heute die vollständige Musterzulassung für sein neues Transportflugzeug A400M erhalten und damit einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur Auslieferung der ersten Maschine an die französische Luftwaffe erreicht.

Mit der Erteilung der Musterzulassung ist die A400M das erste große Militärtransportflugzeug weltweit, das von Anfang an nach zivilen Standards entwickelt und zertifiziert wurde. Die für die Erstauslieferung erforderliche militärische Zulassung und Qualifizierung (Initial Operating Clearance – IOC) ist bereits angelaufen. Die Musterzulassung wurde von Dr. Norbert Lohl, Certification Director der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), an Airbus Military vergeben.

A400M voll militärisch und zivil zertifiziert

Domingo Ureña-Raso, CEO von Airbus Military: "Mein Dank gilt allen Beteiligten bei Airbus, Airbus Military und der EASA, die mit enormen Einsatz für diese Zulassung gearbeitet haben. Es ist überaus befriedigend, die Bestätigung in den Händen zu halten, dass die A400M die Einhaltung des strengsten Lufttüchtigkeitsstandards in vollem Umfang unter Beweis gestellt hat. Dieses Flugzeug wird in den kommenden Jahren das Maß aller Dinge im Militärtransportbereich sein, und wir sehen der Erstauslieferung mit großer Spannung und Freude entgegen."

Cédric Gautier, Head of A400M Programme bei Airbus Military: "Die Zulassung der A400M nach zivilen und militärischen Standards war eine gewaltige Herausforderung für uns, unsere Zulieferer und die EASA. Doch die Tatsache, dass vom ersten Tag an klare Rahmenbedingungen für eine Zertifizierung nach global anerkannten Standards existierten, stellt für Airbus Military und die Betreiber einen großen Vorteil dar, der sich mit dem kontinuierlichen Reifegrad der A400M und der Zunahme neuer Kunden in das Programm bemerkbar machen wird."

Maschine noch nicht an ihren Grenzen

Während des Zulassungsprozesses wurde das Flugverhalten der A400M innerhalb der Betriebsgrenzen umfassend unter Normal- und Ausfallbedingungen getestet. Dabei bewies das Flugzeug seine Leistungsstärke in der Hitze der arabischen Halbinsel ebenso wie in der Kälte Schwedens und Kanadas oder in La Paz im Höhenklima Boliviens. Insgesamt absolvierte die A400M erfolgreich mehr als 300 Stunden Funktions- und Zuverlässigkeitstests, bei denen ihre robusten TP400-Triebwerke und Systeme nie an ihre Grenzen kamen.

Auch erste Tests komplexerer militärischer Funktionen wie Luftbetankung, Abwurf von Versorgungsgütern, Absetzmissionen und Tiefflüge zeigten sehr erfreuliche Ergebnisse. Die Flotte aus fünf Entwicklungsflugzeugen mit dem Rufnamen "Grizzly" hat mittlerweile rund 4.800 Flugstunden und mehr als 1.600 Flüge hinter sich und wird zahlreiche weitere Tests durchlaufen, mit denen Airbus Military die militärischen Fähigkeiten der A400M weiter ausbaut.

Lufthansa steigerte Umsatz 2012 auf rund 30 Mrd. Euro

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Die Lufthansa Group hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 4,9 Prozent auf 30,1 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis des Konzerns lag 2012 mit 524 Millionen Euro um 36,1 Prozent unter dem des Vorjahres. Das Konzernergebnis stieg, im Wesentlichen aufgrund von Einmaleffekten aus der Veräußerung von Anteilen an Amadeus IT Holding, S.A. und dem Verkauf der defizitären British Midland Ltd., von minus 13 Millionen Euro im Vorjahr auf 990 Millionen Euro.

"Wir haben mit unserem Zukunftsprogramm SCORE einen umfassenden, wenn nicht sogar mit den größten Veränderungsprozess in der Geschichte von Lufthansa gestartet. Neben Kosten- und Erlösmaßnahmen haben wir strategische Großprojekte aufgelegt, zum Beispiel die neue Germanwings, die Sanierung von Austrian Airlines und die Bündelung der administrativen Tätigkeiten in den Bereichen Personal, Einkauf und Finanzen", sagte Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, anlässlich der Präsentation der Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2012 in Frankfurt.

Kostensenkung effizienter als erwartet

"Mit SCORE schaffen wir die finanzielle Basis für unsere umfangreichen Investitionspläne. Unser Ziel ist: Wir machen Lufthansa stark. Wir wollen unsere Position als Europas führender Luftfahrtkonzern ausbauen. Wir wollen in allen Geschäftsfeldern unsere Profitabilität erheblich steigern." so Franz.

Der Konzern hat 2012 im Rahmen von SCORE rund 800 Maßnahmen zur Erlössteigerung und Kostensenkung realisiert. Damit hat das Unternehmen im ersten Umsetzungsjahr eine strukturelle Ergebnisverbesserung von 618 Millionen Euro erreicht, rund 300 Millionen Euro mehr als geplant. Die verbesserte Nutzung von Synergien im Einkauf, aufeinander abgestimmte Flugpläne der Fluggesellschaften, Kapazitätsanpassungen oder niedrigere Personalkosten durch effizientere Prozesse in der Administration haben dazu ebenso beigetragen, wie zahlreiche Maßnahmen, die vor dem offiziellen Start von SCORE initiiert worden waren, ihre positive Wirkung auf das Ergebnis jedoch erst im Jahr 2012 entfalteten. Ein Beispiel ist die Schließung von Lufthansa Italia.

Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG, betonte: "Die Lufthansa Group hat in einem schwierigen Marktumfeld ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Das Zukunftsprogramm SCORE hat im ersten Jahr einen Ergebnisbeitrag von 618 Millionen Euro geliefert. Das operative Ergebnis ist gegenüber dem Vorjahr allerdings deutlich zurückgegangen. In 2013 werden wir SCORE deshalb weiter vorantreiben und unseren operativen Gewinn steigern."

1,1 Mrd. Euro mehr für Treibstoff

Hauptgrund für den Gewinnrückgang des Konzerns waren die gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Milliarden Euro gestiegenen Treibstoffkosten. Die Fluggesellschaften litten unter den Folgen: das Geschäftsfeld Passage Airline Gruppe erwirtschaftete einen im Vorjahresvergleich um 26,1 Prozent niedrigeren operativen Gewinn in Höhe von 258 Millionen Euro. Die größte Einzelgesellschaft, die Lufthansa Passage, wies einen operativen Verlust in Höhe von 45 Millionen Euro aus, ein Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr um 161 Millionen Euro. SWISS erreichte ein operatives Ergebnis von 191 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ging der Gewinn um 68 Millionen Euro zurück. Austrian Airlines erzielte mit 65 Millionen Euro ein um 127 Millionen Euro höheres operatives Ergebnis, vor allem aufgrund des Betriebsübergangs auf die kostengünstigere Plattform von Tyrolean Airways.

In dem Geschäftsfeld Logistik erzielte der Konzern einen Gewinn in Höhe von 104 Millionen Euro, ein Rückgang um 145 Millionen Euro.

Franz sagte: "SCORE stärkt unser Kerngeschäft und macht uns unabhängiger von externen Einflussfaktoren. Erste Maßnahmen wurden 2012 umgesetzt, weitere sind in Vorbereitung und werden unter Hochdruck vorangetrieben. Dazu gehört auch die Modernisierung unserer Flotte mit 236 neuen, modernen Flugzeugen, die aktuell auf unserer Bestellliste stehen. Alleine in diesem Jahr nehmen wir 34 neue treibstoffeffiziente und lärmarme Flugzeuge in Betrieb, die ältere Modelle ersetzen. Bereits im laufenden Jahr 2013 wird der überwiegende Teil des operativen Jahresergebnisses mit den Passagier- und Frachtfluggesellschaften der Lufthansa Group erzielt werden."

Die breite strategische Aufstellung der Lufthansa Group wirkte positiv auf das Ergebnis: Alle Service-Geschäftsfelder steigerten ihr operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesellschaften Lufthansa Technik, LSG SkyChefs und Lufthansa Systems erwirtschafteten im Vergleich zum Vorjahr höhere Gewinnbeiträge in Höhe von 318 Millionen Euro (plus 23,7 Prozent), 97 Millionen Euro (plus 14,1 Prozent) und 21 Millionen Euro (plus 10,5 Prozent).

Restrukturierung für Unternehmen und Belegschaft

"Im laufenden Jahr liegt unser Hauptaugenmerk auf der erfolgreichen Umsetzung der einzelnen Projekte und Maßnahmen. 2013 wird ein besonders anspruchsvolles Jahr für Unternehmen und Mitarbeiter", sagte Franz. Restrukturierungs- und Projektkosten, so Franz, würden das Ergebnis im laufenden Jahr belasten. Gleichzeitig bleibe der Ölpreis voraussichtlich hoch und die Rahmenbedingungen für den Luftverkehr schwierig.

Die weltwirtschaftliche Entwicklung sei mit hohen Unsicherheiten behaftet und die Krise in Europa noch nicht ausgestanden. Und dennoch: Für 2013 rechnet die Lufthansa Group mit einem operativen Gewinn über dem des Vorjahres. "SCORE hat im Laufe des vergangenen Jahres erheblich an Fahrt aufgenommen. Die ersten Erfolge sind sichtbar und messbar. Unser Ziel bleibt bestehen: Mit einem operativen Gewinn von mindestens 2,3 Milliarden Euro, den wir mit SCORE erwirtschaften wollen, werden wir den Veränderungsprozess der europäischen Airline-Branche aktiv vorantreiben und mitgestalten", betonte Franz.

Das Jahr 2012 in Zahlen

Der Umsatz der Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2012 betrug 30,1 Milliarden Euro, 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verkehrserlöse stiegen um 4,3 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 33,0 Milliarden Euro, ein Plus von 5,9 Prozent.

Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im vergangenen Jahr um 4,3 Prozent auf 31,7 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür waren die um 1,1 Milliarden Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt 7,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 17,8 Prozent. In diesem Betrag enthalten ist ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 128 Millionen Euro. Staatlich administrierte Gebühren lagen, trotz einer geringeren Anzahl von Flügen, um 3,3 Prozent über dem Vorjahreswertes.

Die Lufthansa Group erzielte 2012 ein operatives Ergebnis von 524 Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 296 Millionen Euro. Das Konzernergebnis beträgt 990 Millionen Euro, eine Steigerung um über eine Milliarde Euro. Das Ergebnis pro Aktie hat sich auf 2,16 Euro verbessert. Die Veräußerung von Anteilen an der Amadeus IT Holding, S.A. hat mit 623 Millionen Euro Buchgewinn sehr positiv zum Konzernergebnis beigetragen. Darüber hinaus war das Vorjahresergebnis mit 285 Millionen Euro Verlust aus der verkauften Gesellschaft British Midland Ltd. belastet.

Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 2,4 Milliarden Euro. Davon entfielen zwei Milliarden Euro auf die Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 2,8 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 1,4 Milliarden Euro. Der Konzern weist für das Jahr 2012 eine Nettokreditverschuldung von zwei Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 29,2 Prozent.

Übersicht

Lufthansa Konzern Januar-Dezember 2012 Januar-Dezember 2011 Veränderung
Umsatzerlöse Mio. € 30.135 28.734 1.401
davon Verkehrserlöse Mio. € 24.793 23.779 1.014
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Mio. € 1.311 773 538
Operatives Ergebnis Mio. € 524 820 -296
Vergleichbare operative Marge* In % 2,3 3,4 -1,1 P.P.
Konzernergebnis Mio. € 990 -13 1.003
Investitionen Mio. € 2.359 2.566 -207
Operativer Cashflow Mio. € 2.842 2.356 486
Mitarbeiter zum 31.12. 116.957 120.055 -3.098
Ergebnis pro Aktie € 2,16 -0,03 2,19

*) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Flughafen Wien mit 4,0 Prozent weniger Passagieren im Februar 2013

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere ging im Februar 2013 im Vergleich zum Februar 2012 um 4,0 Prozent auf insgesamt 1.331.625 Fluggäste zurück. Bereinigt um den Schalttag im Vorjahr (29. Februar 2012) blieb das Passagieraufkommen im Februar 2013 mit 0,0 Prozent im Vergleich zum Februar 2012 stabil.

Mit ausschlaggebend für die Passagierentwicklung im Februar 2013 waren die an einigen Tagen starken winterlichen Witterungsbedingungen auf Flughäfen in ganz Europa, die Einfluss auf den europaweiten Luftverkehr hatten.

Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 9,6 Prozent, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) sank um 9,0 Prozent und das Frachtaufkommen reduzierte sich um 13,9 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Februar 2013 einen Rückgang von 10,3 Prozent gegenüber dem Februar 2012. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 0,9 Prozent gesunken.

Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen im Vergleich zum Februar 2012 ein Minus von 4,1 Prozent. Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa sank um 2,6 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im Februar 2013 einen Passagierzuwachs von 0,4 Prozent.

  Februar 2013 Verändg. in % Jänner bis Februar 2013 Verändg. in %
Passagiere: 1.331.625 -4,0 2.705.781 -2,9
Transferpassagiere: 386.896 -10,3 843.764 -6,2
Lokalpassagiere: 943.792 -0,9 1.859.582 -1,0
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 537.965 -9,0 1.112.742 -6,4
Flugbewegungen (an + ab): 16.233 -9,6 33.370 -7,4
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 18.272 -13,9 36.225 -10,4

 

Airbus und GEDC wollen Vielfalt in der Ingenieurausbildung auszeichnen

Der europäische Flugzeughersteller Airbus und GEDC (Global Engineering Deans Council), die führende globale Organisation im Bereich der Ingenieurausbildung, haben die Nominierungsphase für den ersten "GEDC Airbus Diversity Award" gestartet. Die Initiative zielt auf die Auszeichnung von Menschen ab, die wichtige Beiträge für mehr Vielfalt in der Ingenieurausbildung auf der ganzen Welt geleistet haben.

Thierry Baril, Chief Human Resource Officer von EADS und Airbus, sagte: "Wir wissen, dass Vielfalt zur Förderung der Innovationen, der Leistung und des Engagements beiträgt, die für unsere Branche unerlässlich sind. Airbus übernimmt eine Vorreiterrolle, um weltweit genügend junge Menschen unterschiedlichen Hintergrunds zu Ingenieurslaufbahnen zu motivieren.“

Sarah Rajala, Dekanin des College of Engineering an der Iowa State University und GEDC-Vorsitzende, fügte an: "Das Award Committee sucht Initiativen, die bereits erfolgreich sind und regional oder auch global weiterentwickelt werden könnten. Wir hoffen, dass weitere Institutionen die Herausforderung annehmen werden und sicherstellen, dass sich im Ingenieurwesen mit seinen Hochschulabsolventen und Fachkräften die Gesellschaft widerspiegelt, in der wir leben, arbeiten und lehren."

Langfristig soll der Preis dafür sorgen, dass sich in der Industrie die Vielfalt der Gemeinschaften widerspiegelt, in die sie eingebettet ist. Voraussetzungen hierfür sind ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Männern und Frauen, stärkere Diversität der gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe sowie Chancengleichheit für gleichwertig qualifizierte Personen mit Behinderungen. Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Ingenieuren muss die Industrie einen immer vielfältigeren Bewerberkreis für sich gewinnen, um weiter Innovationen voranzutreiben und die Welt von morgen aufzubauen.

Nominierungen werden bis zum 31. Mai 2013 angenommen. Die Preisverleihung findet dann im Oktober 2013 im Rahmen der GEDC-Jahreskonferenz in Chicago statt. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält von Airbus eine Prämie in Höhe von 10.000 US-Dollar zur Unterstützung seiner oder ihrer weiteren Arbeit.

Carsten Spohr als Lufthansa-Vorstandsmitglied bestätigt

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Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat den Vertrag von Vorstandsmitglied Carsten Spohr verlängert. Spohr, der seit 2011 als Vorstandsmitglied für das Ressort Lufthansa Passage verantwortlich ist, wurde für weitere fünf Jahre – bis zum Dezember 2018 – bestellt.

Carsten Spohr (geboren 1966) arbeitet seit mehr als 20 Jahren für Lufthansa. Nach dem Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur erwarb er die Verkehrspiloten-Lizenz an der Lufthansa Verkehrsflieger-Schule in Bremen und Phoenix. Im Anschluss absolvierte er als Mitglied der zentralen Nachwuchsgruppe das Trainee-Programm der Deutschen Aerospace AG, München. 1994 kehrte er zu Lufthansa zurück und hatte seitdem verschiedene Positionen inne.

2004 wurde Carsten Spohr in den Bereichsvorstand der Lufthansa Passage Airlines berufen. Sein Verantwortungsbereich umfasste die Hub-Managements, das Kabinenpersonal und das Personalmanagement der Lufthansa Passage Airlines.

Anfang 2007 wurde Carsten Spohr zum Vorsitzenden des Vorstandes der Lufthansa Cargo AG ernannt. Seit Januar 2011 ist er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Lufthansa AG und Vorsitzender des Lufthansa Passagevorstandes.

Austrian Airlines will Turnaround nach erfolgreichem Jahr

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Das Sanierungsprogramm der Austrian Airlines Group beginnt sich auch in den Ergebniszahlen widerzuspiegeln: Trotz der Kostenlawine aus Ticketsteuer und Treibstoffpreiserhöhung von zusätzlichen 94 Millionen Euro, konnte die größte österreichische Fluggesellschaft mit einem operativen Ergebnis von minus 10,2 Millionen Euro auf bereinigter Basis das Jahr 2012 abschließen (2011: Minus 59 Mio. Euro).

Grund dafür waren besser ausgelastete Flugzeuge und das erfolgreiche Abfedern von automatisch steigenden Kosten. Rechnet man den Einmaleffekt aus dem Restrukturierungsprogramm hinzu, so liegt das Ergebnis bei plus 65 Millionen Euro.

CEO Jaan Albrecht: "2012 war ein hartes Jahr. Aber wir haben nun eine Grundlage für den Turnaround der Austrian Airlines Group. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein positives operatives Ergebnis bereits 2013 ohne Einmaleffekte erreichen werden."

Gesamterlöse gestiegen

Die operativen Gesamterlöse sind 2012 um 4,4 Prozent auf 2.259 Millionen Euro gestiegen (2011: 2.163 Millionen Euro). Die operativen Aufwendungen sind von 2.222 auf 2.269 Millionen Euro (bereinigt) um 2,1 Prozent angestiegen.

Unter Berücksichtigung von Sondereffekten im Zusammenhang mit dem Betriebsübergang des Flugbetriebs auf die Tyrolean Airways weist Austrian Airlines 2012 ein unbereinigtes operatives Ergebnis von 65 Millionen Euro aus, eine Verbesserung um 124 Millionen Euro (2011: Minus 59 Millionen Euro).

Die positiven Sondereffekte haben 75 Millionen Euro betragen. Dabei handelt es sich einerseits um Aufwendungen für Abfertigungen, sowie andererseits um Erträge im Zusammenhang mit zukünftig geringeren Vorsorgeverpflichtungen, wie Jubiläumsgeld-, Abfertigungs- und Pensionszahlungen. Austrian Airlines zahlt für die Mitarbeiter des fliegenden Personals auch weiterhin einen Betriebspensions-Kassenbeitrag in der Höhe von 4 bzw. 5 Prozent.

Aufgrund dieser Einmaleffekte hat Austrian Airlines bereits im Jahr 2012 ein positives operatives Ergebnis erzielt. Auf bereinigter Basis hat Austrian Airlines einen Jahresverlust von minus 10,2 Millionen Euro zu verbuchen.

Wieder bessere Auslastung der Flugzeuge

Im Zeitraum Januar bis Dezember 2012 lag die Passagierzahl mit insgesamt rund 11,5 Millionen um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, obwohl das Angebot gemessen an den Angebotenen Sitzkilometern (ASK) um 4,0 Prozent zurückgenommen wurde. Die Auslastung (=Passagierfaktor) stieg um 3,8 Prozentpunkte auf 77,5 Prozent.

Leichter Personalzuwachs

Der Personalstand der Austrian Airlines Group lag zum Stichtag 31. Dezember 2012 bei 6.236 Mitarbeitern (2011: 6.777 Mitarbeiter). 2013 werden rund 150 Mitarbeiter in den Berufen Flugbegleiter, Stationsmitarbeiter und Pilot aufgenommen.

Restrukturierungsprogramm schreitet voran

Austrian Airlines startete Anfang 2012 ein umfassendes Restrukturierungsprogramm mit dem Fokus auf Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Dadurch konnten 2012 bereits langfristige ergebnisverbessernde Maßnahmen umgesetzt werden. Zentraler Punkt dabei war der Übergang des Flugbetriebs auf die Tochter Tyrolean Airways zum 01. Juli 2012. Dadurch wurde auch der Flugbetrieb gebündelt, was den Abbau von Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung des Flugbetriebs ermöglicht. Ein entsprechendes Programm befindet sich für 2013 in Umsetzung.

Auch die Flottenharmonisierung im Europaverkehr schreitet voran. Bis Ende April werden sieben neuwertige Airbus A320 in der Austrian Flotte fliegen. Zeitgleich wurde die Boeing B737 Flotte erfolgreich verkauft und wird jetzt schrittweise aus dem Flugbetrieb genommen.

Produktoffensive an die Kunden

Im Oktober 2012 startete Austrian Airlines eine Produktoffensive auf ihrer Langstreckenflotte. Alle Boeing B767 und B777 werden bis September 2013 mit einer neuen, modernen Kabine, neuen Economy Sitzen sowie neuen Business Class Sitzen mit einer horizontalen Liegefläche und einem neuen Bord-Entertainment-System ausgestattet.

Bereits drei Flugzeuge wurden umgebaut. Die Investitionssumme für alle zehn Flugzeuge beträgt über 90 Millionen Euro. Ab 17. Mai 2013 wird zudem mit der Neuaufnahme der Destination Chicago die Anzahl der Verbindungen nach Nordamerika auf 26 Flüge pro Woche erhöht. Die Buchungsprognose zeigt eine Auslastung von über 80 Prozent.

"Wir sind nun auf gutem Weg zu einem wirtschaftlich gesunden Unternehmen. Wir wollen noch heuer in die schwarzen Zahlen fliegen", schließt Albrecht.

Die Daten im Überblick

Posten 2012 2011 Veränderung
Operative Gesamterlöse (bereinigt) in Mio. € 2.259 2.163 +4,4%
Operative Aufwendungen (bereinigt) in Mio. € 2.269 2.222 +2,1%
Operatives Ergebnis in Mio. € 65 -59 124
Operatives Ergebnis (bereinigt) in Mio. € -10 -59 49
EBITDA in Mio. € 228 107 113,1%
Fluggäste (in 1.000) 11.467 11.261 +1,8%
Angebotene Sitzkilometer (ASK) 23.154 24.124 -4,0%
Auslastung (Passagierfaktor) 77,5 73,7 +3,8 PP
Anzahl Flüge 139.847 146.408 -4,5%
Flottengröße (operativ) 74 78 -4
Regelmäßigkeit 99,3% 98,9% +0,4 PP
Pünktlichkeit bei Abflug 88,6% 88,0% +0,6 PP
Pünktlichkeit bei Ankunft 88,4% 86,7% +1,7 PP
Mitarbeiter (Köpfe) 6.236 6.777 -8,0%

 

Patrick Ky kommt an die Spitze der EASA

Der Vorstand der Europäischen Agentur für Sicherheit in der Luftfahrt EASA hat die Ernennung ihres neuen Executive Directors bekannt gegeben. Mit Wirkung vom 01. September 2013 wird Patrick Ky die EASA leiten.

Mr. Patrick Ky ist derzeit Executive Director des Single European Sky Air Traffic Management Research (SESAR), wo er seit Oktober 2007 ein Modernisierungprogramm für das europäische Flugverkehrsmanagement auf den Weg gebracht hat.

Herr Ky folgt auf Patrick Goudou, der seit der Gründung der EASA im September 2003 deren Executive Director war und dessen Amtszeit am 31. August 2013 endet.

Bevor er 2004 über die europäische kommission zu SESAR kam und dort Leiter wurde hatte Ky verschiedene Führungspositionen in der Behörde für Zivilluftfahrt in Frankreich, einem Consulting-Unternehmen und Eurocontrol inne.

Insgesamt verfügt Ky über mehr als 23 Jahre Berufserfahrung in der Zivilluftfahrt. Als Absolvent der Ècole Polytechnique und der Civil Aviation Engineering School in Frankreich, hat Herr Ky einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der Universität Toulouse und dem Massachusetts Institute of Technology.

Drei neue Löschfahrzeuge für den Flughafen Düsseldorf

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Die Feuerwehr des Flughafens Düsseldorf nahm am Dienstag drei neue Löschfahrzeuge vom Typ Panther offiziell in Dienst. Die Fahrzeuge entsprechen dem neuesten Stand der Technik und werden an Flughäfen unter anderem zur Flugzeugbrandbekämpfung, zum Löschen von Bränden in Gebäuden oder gar Tanklagern eingesetzt. Stückpreis: Eine Million Euro.

Sie sind stark, sie sind schnell und sie retten im Ernstfall Menschenleben. Der Wassertank fasst 12.500 Liter, hinzukommen ein Schaumtank (1.500 Liter) sowie eine Pulveranlage (250 kg). Der Wasserwerfer auf dem Dach fördert pro Minute bis zu 6.500 Liter, der Frontwerfer 2.500 Liter. Gedacht sind die ausgesprochen robusten Fahrzeuge vor allem für den so genannten Erstangriff an der Einsatzstelle.

44 Tonnen, bis zu 135 km/h schnell

Um schnellstmöglich am Einsatzort sein zu können, beschleunigen die jeweils 44 Tonnen schweren Fahrzeuge in nur 20 Sekunden von 0 auf 80 Stundenkilometer. Dank der beiden Motoren mit jeweils 633 PS erreichen sie eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h und sind binnen drei Minuten an jedem denkbaren Einsatzort am Flughafen.

"Die Sicherheit hat im Luftverkehr immer oberste Priorität. Das gilt auch im Ernstfall, auf den unsere Feuerwehr jede Minute vorbereitet ist", erklärte Christoph Blume, Sprecher der Flughafen-Geschäftsführung. "Von daher setzen wir auch bei der Ausstattung unserer Feuerwehr neben einer ausgezeichneten Ausbildung der Wehrmänner auf die beste Technik, um im Falle eines Falles Menschenleben retten zu können."

Hintergrund: Um die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten, hat die Flughafenfeuerwehr insgesamt 28 Fahrzeuge im Einsatz, davon sieben Panther. Die Fahrzeuge werden für zwei Löschzüge zur Flugzeugbrandbekämpfung, zum Gebäudeschutz sowie für den Rettungsdienst eingesetzt. Insgesamt arbeiten am Flughafen 149 Feuerwehrleute und Sanitäter.

Germanwings sammelt Restgeld-Spenden für HelpAlliance an Bord

Ab dem 15. März 2013 sammelt auch Germanwings an Bord ihrer Flüge Spenden für einen guten Zweck. Nach Lufthansa, Brussels Airlines und Austrian Airlines wird Germanwings als vierte Airline der Lufthansa Group ihren Fluggästen ermöglichen, Geld für die Hilfsorganisation HelpAlliance e. V. zu spenden.

Es gibt diese Möglichkeit nun erstmals auch auf Kurz- und Mittelstrecken-Flügen. Auch SWISS sammelt seit Jahren an Bord ihrer Flüge Restgeld und unterstützt die Hilfsorganisation SOS Kinderdorf sowie die unabhängige Mitarbeiterstiftung SWISS Kinderstiftung.

Sämtliche Flugzeuge der Germanwings werden künftig mit Spendentüten für die HelpAlliance ausgestattet sein. Die Crews nehmen Spenden in allen Währungen am Ende des Fluges am Ausgang entgegen. In der Vergangenheit konnten durch die Sammlung an Bord im Lufthansa-Konzern bereits weit über 2,7 Millionen Euro für die Help Alliance gesammelt werden.

Die sogenannte On Board Collection ist eine der Haupteinnahmequellen der HelpAlliance e. V., einem gemeinnützigen Verein der 1999 von Mitarbeitern des Konzerns gegründet wurde. In rund 40 Hilfsinitiativen unterstützen die Mitglieder Menschen, denen das Nötigste zum Leben fehlt. So ermöglichen sie beispielsweise den Betrieb einer Tagesstätte für mangelernährte Kinder in Brasilien, kümmern sich um die Renovierung baufälliger Schulen im ländlichen Zentralindien oder fördern die Berufsausbildung von Straßenkindern in Ghana.

FAA erlaubt Boeing Flugtests mit überarbeiteten 787-Batterien

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Boeing hat die Genehmigung von der US Federal Aviation Administration (FAA) für das geplante Verfahren des Unternehmens erhalten, Tests und Verbesserungen am Batterie-System des 787 Dreamliners durchzuführen. Der erfolgreiche Abschluss jedes einzelnen Schrittes dieses Plans soll dann in der Zulassung der B787 wieder für kommerzielle Flüge durch die FAA münden.

Boeing Chairman, President und CEO Jim McNerney, sagte "Unser Team hat rund um die Uhr gearbeitet, um die Probleme zu verstehen und auf der Basis der umfangreichen Tests und Analysen der Vorkommnisse, die sich im Januar ereignet haben, Lösungen zu finden. Die heutige Zulassung durch die FAA ist ein wichtiger und Meilenstein auf dem Weg, die Flotte wieder in die Luft zu bringen und das Versprechen, mit dem die 787 angetreten ist, wieder zu erfüllen".

Vermeidung und Eindämmung möglicher Fehler

Ray Conner, Präsident und Chief Executive Officer von Boeing Commercial Airplanes, ergänzte, der Fokus des Unternehmens lag auf der Entwicklung einer dauerhaften Lösung. "Nach der Zusammenarbeit mit internen und externen Batterie-Experten haben wir eine umfassende Reihe von Lösungen entwickelt, um die Gefahr für ein Versagen der Batterien deutlich zu minimieren, während sichergestellt wird, dass ein tatsächliches Batterieproblem den sicheren Weiterflug des Flugzeugs nicht beeinträchtigen kann", sagte Conner.

"Unser Vorschlag enthält drei Stufen von Verbesserungen. Zuerst haben wir das Batteriedesign verbessert, um das Auftreten von Fehlern zu vermeiden und andererseits alle möglichen Fehler zu isolieren. Zweitens haben wir verbesserte Produktions-, Betriebs- und Prüfverfahren, um höchste Qualität und Leistung des Akkus und seiner Komponenten zu gewährleisten. Drittens haben wir, für den unwahrscheinlichen Fall eines Batterieversagens, ein neues Gehäuse-System eingeführt, das Auswirkungen von jeder Form von Überhitzung auf das Flugzeug sowie davon, dass Fluggäste etwas bemerken, abhält." sagte Conner.

Die Design-Verbesserungen an der Batterie umfassen beispielsweise die Zugabe von neuen thermischen und elektrischen Isoliermaterialien. Verbesserte Fertigungs- und Prüfverfahren beinhalten eine noch strengere Überprüfung der Batterie-Zellen vor dem Zusammenbau der Batterie. Operative Verbesserungen zielen auf eine Eingengung des Spannungsbereich des Systems ab. Ein wesentliches Merkmal des neuen Gehäuses ist es, sicherzustellen dass kein Feuer in der Anlage oder innerhalb der Batterie entstehen kann. Zusätzliche Details des neuen Designs sollen von Boeing in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.

Testflüge mit neuem Batterie-Design

Boeing hat der FAA den Plan für die Zulassung Ende Februar vorgelegt. Die Behörde hat nun bestätigt, dass die vorgeschlagenen Änderungen und die speziellen Tests die Probleme aufgreifen, die für die Stilllegung der 787 verantwortlich sind.

Die FAA hat Boeing auch die Erlaubnis für Testflüge mit zwei Flugzeugen erteilt. Einmal um das korrekte Arbeiten der ausgearbeiteten Lösungen auch im Flug zu demonstrieren, sowie Bodentests die Verbesserungen am Triebwerk dienen und nichts mit den Batterieproblemen zu tun haben.

Der Zulassungsplan sieht eine Reihe von Tests vor, um beispielsweise zu zeigen, wie sich das nun verbesserte Batteriesystem in normalen und anormalen Bedingungen verhält. Die Testverfahren wurden auf der Grundlage der FAA-Normen sowie der geltenden Richtlinien der Radio Technical Commission on Aeronautics (RTCA), einem beratenden Ausschuss, verfasst. Diese RTCA Richtlinien standen bei der Ausarbeitung des ursprünglichen Zulassungsverfahrens für der 787-Batterien noch nicht zur Verfügung.

Die Kunden und deren Passagiere wollen vor dem Start des Dreamliners die Gewissheit, dass die Verbesserungen, die die 787 erfahren hat, das Flugzeug sogar noch besser machen als zuvor. Das soll dieser Plan erreichen, so Conner.

Mehr Passagiere bei weniger Flugbewegungen an Berlins Flughäfen

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Im Monat Februar 2013 wurden an den Flughäfen Tegel und Schönefeld zusammen 1.695.217 Passagiere gezählt – ein Plus von 1,3 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. Kumuliert wurden in den ersten beiden Monaten 2013 insgesamt 3.323.028 Passagiere abgefertigt, was eine Steigerung um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im Februar jedoch auf 16.578 Starts und Landungen, ein Rückgang um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Insgesamt 33.550 Flugbewegungen gab es kumuliert im Januar und Februar, ein Minus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Tegel wurden im Februar 1.254.056 Passagiere registriert. Dieses Ergebnis entspricht einer Steigerung von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insgesamt wurden im Januar und Februar 2.449.908 Passagiere gezählt (plus 4,9 Prozent).

Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 441.161 Fluggäste gezählt. Das sind 8,0 Prozent weniger als im Februar 2012. Kumuliert wurden am Flughafen Schönefeld in den ersten beiden Monaten des Jahres 873.120 Passagiere registriert (minus 9,0 Prozent). Die beförderte Luftfracht verzeichnete im Februar einen Rückgang um 13,3 Prozent auf 2.228 Tonnen. Kumuliert wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 4.465 Tonnen Luftfracht registriert (minus 5,3 Prozent).

Austrian Airlines mit Spitzenwerten bei Pünktlichkeit

Austrian Airlines hat im Jahr 2012 neuerlich hervorragende Werte bei der Pünktlichkeit und der Flugzuverlässigkeit erzielt: Im Vergleich aller AEA (Association of European Airlines) Luftfahrtgesellschaften belegte die rot-weiß-rote Airline Top-Platzierungen und liegt mit deutlichem Abstand klar vor anderen renommierten Airlines.

Austrian Airlines ist eine der pünktlichsten Langstrecken-Airlines Europas. Mit einer Ankunftspünktlichkeit von 88,4 Prozent verbessert sich Austrian Airlines um 1,7 Prozent (im Vergleich zu 2011). Mit diesem Wert liegt Austrian Airlines im europäischen Vergleich sehr deutlich über dem Durchschnitt (82,3 Prozent).

Besonderes Highlight ist die Zuverlässigkeitsrate bei Flügen: Über 99,3 Prozent aller Flüge wurden 2012 wie geplant durchgeführt. Im Vergleich zum Jahr 2011 ergibt das eine Verbesserung von 0,4 Prozent. Diese Werte sind ein klarer Beleg dafür, dass die Fluggäste von Austrian Airlines mit einer rechtzeitigen Ankunft an ihrem Reiseziel rechnen können. Ein starkes Argument um der Austrian Airlines als Kunde treu zu bleiben, so die Airline.

Leichter Passagierrückgang am Flughafen Zürich im Februar 2013

Im Februar 2013 haben 1.644.507 Passagiere den Flughafen Zürich genutzt. Dies entspricht einem Minus von 2,9 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere nahm im Februar 2013 um 0.7 Prozent auf 1.066.126 ab.

Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,9 Prozent auf 573.074 ab, was einem Transferanteil von 34.9 Prozent entspricht (minus 1,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Zu berücksichtigen ist, dass der Februar des Vorjahres aufgrund des Schalttages einen Verkehrstag mehr aufwies.

Die Anzahl Flugbewegungen lag im Februar 2013 mit 18.522 Bewegungen 7,7 Prozent unter Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 100 Fluggästen 3,4 Prozent über dem Vorjahresniveau von 97 Fluggästen. Der durchschnittliche Sitzladefaktor (SLF) steht im Februar bei 69,9 Prozent und somit 1,0 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.

Im Februar 2013 wurden 32.787 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Minus von 6,2 Prozent gegenüber Februar 2012.

Erste Positionsbestimmung mit Galileo-System erfolgreich

Ein historischer Meilenstein zu Europas neuer Ära der Satellitennavigation: Erstmals wurde eine Positionsbestimmung auf der Erde mittels der vier in der Umlaufbahn befindlichen Galileo-Satelliten und ihrer Bodenanlagen vorgenommen. Dieser grundlegende Schritt bestätigt, dass das Galileo-System planmäßig funktioniert.

Für eine dreidimensionale Positionsbestimmung sind mindestens vier Satelliten notwendig. Die beiden ersten Galileo-Satelliten wurden im Oktober 2011 gestartet, die Satelliten 3 und 4 folgten ein Jahr später.

"Nachdem die Erprobung des zweiten Satellitenpaares abgeschlossen war, standen in den letzten Wochen die Erzeugung von Navigationssignalen und ihre Sendung an Empfänger am Boden im Mittelpunkt", erklärt Marco Falcone, der Galileo-Systemleiter der ESA.

10 Meter Genauigkeit – zunächst

Vollbracht wurde diese erste Längen-, Breiten- und Höhenbestimmung am frühen Morgen des 12. März im Navigationslabor im ESTEC, dem technischen Herzstück der ESA im niederländischen Noordwijk. Die erreichte Genauigkeit von 10 bis 15 Metern entsprach angesichts der noch begrenzten Infrastruktur den Erwartungen.

Die Positionsbestimmung beruht auf einer völlig neuen europäischen Infrastruktur: von den Satelliten im Weltraum über die beiden Kontrollzentren in Italien und Deutschland bis zu dem weltweiten Netz von Bodenstationen auf europäischem Hoheitsgebiet.

"Der heutige Test ist in doppelter Hinsicht, nämlich historisch und technisch, von Bedeutung", stellt Javier Benedicto, der Galileo-Projektleiter der ESA, fest. "Historisch, weil Europa erstmals ausschließlich mit seinem eigenen, unabhängigen Navigationssystem, Galileo, eine Positionsbestimmung am Boden vornehmen konnte. Und technisch, weil die Erzeugung von Galileo-Navigationssignalen einen wesentlichen Schritt hin zur vollen Validierung vor der Inangriffnahme der Errichtung des Gesamtsystems spätestens Ende dieses Jahres darstellt."

Erste Dienste Ende 2014

Mit vorerst nur vier Satelliten ist die gegenwärtige Galileo-Konstellation maximal zwei bis drei Stunden pro Tag vollständig "sichtbar". Dies wird sich ändern, sobald weitere Satelliten gestartet und weitere Bodenstationen in Betrieb genommen werden. Die frühen Dienste von Galileo sollen ab Ende 2014 erbracht werden.

Aufgrund der im Zuge der Validierung laufenden Testaktivitäten kann es bei den Navigationssignalen zu Unterbrechungen kommen. In den kommenden Monaten sollen diese Signale weiter ausgefeilt werden, um den Abstand zwischen der Galileo-Systemzeit und der koordinierten Weltzeit (UTC) einerseits und der GPS-Zeit andererseits zu bestimmen und so zum einen Galileo für präzise Zeitgebungsanwendungen verlässlich zu machen und zum anderen seine Interoperabilität mit dem GPS zu gewährleisten.

ESA agiert für europäische Partner

Die Definitionsphase und die Phase der Entwicklung und orbitalen Validierung des Galileo-Programms wurden von der ESA durchgeführt und von ihr und der Europäischen Kommission gemeinsam finanziert.

Die Phase der Herstellung der vollen Einsatzkapazität wird von der Europäischen Kommission geleitet und in vollem Umfang von ihr finanziert. Die Kommission und die ESA haben eine Übertragungsvereinbarung unterzeichnet, nach der die ESA als Entwurfs- und Beschaffungsstelle im Auftrag der Kommission handelt.

Guillaume Faury nach Lutz Bertling neuer CEO von Eurocopter

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Das EADS Board of Directors hat dem Wunsch von Lutz Bertling als Chief Executive Officer von Eurocopter und Mitglied des EADS Group Executive Committee entsprochen, mit Wirkung zum 30. April 2013 das Unternehmen zu verlassen. Auf ihn folgt der ehemalige Chefingenieur Guillaume Faury.

Bertling (50) steht seit November 2006 an der Spitze der Hubschrauberdivision von EADS und hatte vor einiger Zeit den Wunsch geäußert, den Konzern zu verlassen, um sich in Deutschland einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen.

Das EADS Board of Directors hat Guillaume Faury (45) zum Nachfolger von Lutz Bertling ernannt. Faury, der seit 2010 als Forschungs- und Entwicklungschef und seit 2009 Mitglied des Vorstands für Peugeot S.A. tätig ist, wird am 01. Mai 2013 sein neues Amt bei Eurocopter antreten.

Bertling verlässt EADS auf eigenen Wunsch

"Ich bedaure, dass Lutz Bertling Eurocopter und den EADS-Konzern verlässt, um eine neue Herausforderung außerhalb der Luft- und Raumfahrt anzunehmen. Wir haben Lutz Bertling viel zu verdanken. In den sechseinhalb Jahren an der Spitze von Eurocopter hat er das Unternehmen erfolgreich durch eine starke Wachstumsphase, aber auch durch eine tiefe wirtschaftliche Krise gesteuert. Während seiner Amtszeit wurde Eurocopter internationaler, innovativer, vor allem aber wettbewerbsfähiger. Ich danke ihm für die geleistete Arbeit und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute", erklärte Tom Enders, Chief Executive Officer von EADS.

"Ich freue mich, Guillaume Faury erneut bei EADS willkommen zu heißen. In einer früheren Phase seiner Karriere war er bei Eurocopter in verschiedenen Managementpositionen sehr erfolgreich, bevor er bei Peugeot in die Unternehmensspitze aufstieg. Angesichts seiner profunden Kenntnis des Unternehmens, seiner Führungskompetenz und seiner umfassenden Branchenerfahrung ist Guillaume Faury die richtige Person, um das ehrgeizige Innovationsprogramm und die globale Positionierung von Eurocopter weiter voranzutreiben", so Enders.

Faury mit Erfahrung bei Eurocopter

Faury ist Flugversuchsingenieur und bekleidete von 1998 bis 2008 verschiedene Führungspositionen bei Eurocopter, bevor er zu Peugeot S.A. wechselte. Er war Chefingenieur des EC225/725-Programms, Leiter der Flugversuchsabteilung für schwere Hubschrauber und führte jeweils als Executive Vice President die Bereiche Kommerzielle Programme und Forschung und Entwicklung.

Guillaume Faury war außerdem Mitglied des Eurocopter Executive Committee. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der französischen Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l’Armement), wo er für die Flugerprobung von Tiger-Hubschraubern im Flugtestzentrum Istres verantwortlich war. Faury hat einen Abschluss als Diplomingenieur der Ecole Polytechnique in Paris und als Luftfahrtingenieur des Institut Supérieur de l’Aéronautique et de l’Espace in Toulouse.

Party am Dresdener Airport: 6. Lange Flughafennacht am 23. März

Mit zwei Bühnen, vier Ländern und vielen Stars wartet die diesjährige Lange Flughafennacht in Dresden auf. Bei der sechsten Auflage der Party am 23. März kommen Top-Acts auf die Tanzflächen: die Sommerhit-Stars Loona und Hot Banditoz, Mallorca-Spaßkanone Vollker Racho, Schlagerstar Christian Lais sowie Anni Perka und Kay Christiansen, die beiden Doubles von Entertainerin Helene Fischer bzw. Ohrwurm-Garant DJ Ötzi.

Popsängerin Loona

Die charismatische Niederländerin ist seit Jahren die erfolgreichste Latin-Pop-Künstlerin Europas. Seit Mitte der 1990er Jahre steht sie wie kaum eine andere Sängerin für das temperamentvolle spanische Lebensgefühl. Über zehn Millionen verkaufte Tonträger weltweit, zwei Nummer-eins-Hits und beachtliche 25 Singles in den Top 100 sprechen für den Erfolg von Loona. In nahezu jedem Sommer avanciert einer ihrer Songs zu einem Hit und weckt Urlaubsgefühle, oder lässt diese wieder lebendig werden. "Bailando", "Mamboleo", "Rhythm of the Night" versprechen volle Tanzflächen.

Christian Lais

Er ist der aktuelle Überflieger am Schlagerhimmel. Seine sanfte Stimme verhalf ihm zu großen Erfolgen, u.a. mit den Songs "Sie vergaß zu verzeih'n" und "Die Zeit mit Dir". Christian Lais’ Duett mit Ute Freudenberg – "Auf den Dächern von Berlin" – stand acht Wochen auf Platz eins der nationalen Airplay-Charts. Für ihr gemeinsames Album "Ungeteilt" waren sie 2012 für den deutschen Musikpreis "Echo" nominiert.

Hot Banditoz

Die Latino-Popband ("Veo, Veo") bestand zunächst aus den Sängerinnen Fernanda Brandao und Gabriela Gottschalk sowie dem Sänger Silva Gonzales. Nach der Bandauflösung starteten die Gründungsmitglieder Gottschalk und Gonzales mit der "Popstars"-Kandidatin Diba Hakimi 2011 ein Comeback.

Vollker Racho

Im Winter heizt er auf Aprés-Ski-Partys ein, im Sommer sind die Partyinseln sein Zuhause – Vollker Racho ist bereits ein "alter Hase" im Showgeschäft. Mit Hits wie "Das rote Pferd", "Eine Insel mit zwei Bergen" und "Schatzi schenk mir ein Foto!" wird die Partyschlager-König die Gäste der Flughafennacht mitreißen.

Samba-Show, Urlaubsziele und Kulinarisches

Bei der Samba-Show von Viva Brasil entzünden südamerikanische Tänzerinnen und Trommler ein Feuerwerk an Lebensfreude. Das Dresdner DJ Duo Christian Bieselt und Christoph Herrmann – bekannt als Die Partypiloten – hebt stilecht in Pilotenuniform zum Partyflug durch die Nacht ab. Das Showprogramm wird umrahmt von landestypischen Aktionsflächen. Unter dem Motto "Von Dresden in die Welt" lernen die Besucher Urlaubsziele kennen, die mit dem Flugzeug ab Dresden direkt erreichbar sind. Kulinarische Köstlichkeiten und Erfrischungen werden die Gaumen verwöhnen bzw. für Abkühlung sorgen.

Anreise und Parken

Im terminalnahen Parkhaus stehen für die Gäste der Flughafennacht ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Das Parken im Parkhaus kostet während der Veranstaltung pauschal 3 Euro. Fahrgäste von Bahn und Bus nutzen die S-Bahn-Linie S2 aus Richtung Hauptbahnhof über Bahnhof Dresden-Neustadt sowie die Buslinien 77 und 80. Zwischen 23:30 Uhr und 3 Uhr fährt alle 30 Minuten ein kostenloser Bus-Shuttle in die Dresdner Innenstadt.

Eintrittskarten für die Lange Flughafennacht gibt es im Vorverkauf für 15 Euro zuzüglich Gebühren, Eintritt an der Abendkasse kostet 18 Euro. Kinder bis 12 Jahre zahlen 5 Euro (zzgl. Gebühren im Vorverkauf).

Hartmut Mehdorn verlässt Air Berlin PLCs Board of Directors

Hartmut Mehdorn hat auf der heutigen Sitzung des Board of Directors der Air Berlin PLC sein Amt als Non-Executive Director mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Seit dem 01. Juli 2009 war er Mitglied im Board of Directors der Air Berlin PLC. Vom 01. September 2011 bis zum 07. Januar 2013 leitete Hartmut Mehdorn übergangsweise Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft als Chief Executive Officer (CEO).

Zum Ausscheiden Mehdorns sagte Hans-Joachim Körber, Chairman des Board of Directors der Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG: "Im Namen der Air Berlin PLC danke ich Hartmut Mehdorn für die geleistete Arbeit. In den letzten dreieinhalb Jahren profitierte das Unternehmen von seiner Expertise und seiner umfangreichen Erfahrung.

Vor allem in seiner Zeit als CEO von airberlin hat er wesentlich dazu beigetragen, für das Unternehmen bedeutende Weichenstellungen vorzunehmen. Ich wünsche Hartmut Mehdorn viel Erfolg bei seiner neuen herausfordernden Aufgabe, die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens BER vorzubereiten."

Statt Winterwetter sorgen Probleme bei DFS für Verspätungen

Aufgrund technischer Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) im Kontrollzentrum Langen kommt es seit dem frühen Morgen, wie z.B. am Flughafen Düsseldorf, zu Verspätungen von bis zu zwei Stunden. Aktuell können deutlich weniger Abflüge pro Stunde zugelassen werden.

Wie lange die Störung andauern wird, ist bisher nicht bekannt. Informationen zum Grund und zur Dauer der Störung erteilt Ihnen die DFS unter 0211-4154113. Aufgrund der Witterungsbedingungen kam es heute bisher zu keinerlei Einschränkungen. Es wird zudem mit einer Entspannung der Wettersituation gerechnet.

AirChina bestellt 31 Flugzeuge bei Boeing

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Boeing hat die Kaufentscheidung der Fluggesellschaft Air China für zwei Boeing 747-8 Intercontinental, eine 777-300ER (Extended Range) und 20 Next-Generation 737-800 bekannt gegeben. Darüber hinaus hat Air China Cargo, eine Tochtergesellschaft von Air China, dem Kauf von acht Frachtversionen der Boeing 777 zugestimmt.

Die Airline plant, ihre Kapazitäten der wachsenden Nachfrage in der Asien-Pazifik-Region und China, dem dynamischsten Markt für kommerzielle Flugzeuge, anzupassen. Die Vereinbarung bedarf noch der Genehmigung der chinesischen Regierung. Boeing freue sich jedoch auf die Zusammenarbeit mit dem langjährigen und geschätzten Kunden Air China, um diese Genehmigung zu erhalten.

"Wir sind sehr erfreut darüber, dass Air China sich entschlossen hat, ihre wachsende Flotte mit noch mehr 747-8 Intercontinental, 777-300ER und 737-800 zu erweitern und wir freuen uns, unseren super-effizienten 777-Frachter in Air China Cargos Flotte einzuführen" sagte Ihssane Mounir, Vice President of Sales and Marketing für Nordostasien bei Boeing Commercial Airplanes. "Unsere lange und dauerhafte Partnerschaft mit Air China reicht bis an die Anfänge der Fluggesellschaft zurück und wir sind stolz darauf, Teil ihres Erfolgs zu sein."

Condor bietet mit WestJet 17 Anschlussziele in Kanada

Condor gewinnt die kanadische Fluggesellschaft WestJet als 31. Partnerairline, beide ermöglichen zusammen einfache Weiterflüge zu insgesamt 17 Zielen in Kanada. Durch die Partnerschaft werden auch Flüge zu den bestehenden kanadischen Zielen in einer höheren Flugfrequenz angeboten.

Mit Beginn des Sommerflugplans 2013 können Condor Passagiere bequem über die Ziele Halifax, Toronto, Calgary, Vancouver und Whitehorse mit WestJet in die kanadischen Regionen Alberta, British Columbia, Manitoba, Neufundland und Labrador, New Brunswick, Nova Scotia, Ontario, Québec, Saskatchewan und in den Yukon fliegen.

"Mit WestJet bietet Condor ihren Fluggästen eine unkomplizierte Weiterreise zu den schönsten Zielen Kanadas und ermöglicht damit eine flexible Reiseplanung," so Jens Boyd, Leiter Netz und Revenue Management Fernstrecke von Condor. "Wir erweitern damit unser weltweites Streckennetz auf insgesamt über 150 Ziele, die von Condor und ihren Partnerairlines angeflogen werden."

"WestJet freut sich sehr, Condor seine 31. Partnerairline nennen zu dürfen. Wir heißen die Condor Gäste an Bord der WestJet Flüge in ganz Nordamerika herzlich willkommen." so Todd Peterson, Direktor für Allianzen WestJet.

Gemeinsam mit WestJet bietet Condor ab sofort Weiterflüge von den Condor Destinationen Halifax, Toronto, Calgary, Vancouver und Whitehorse zu folgenden zusätzlichen Flugzielen in Kanada:

  • Edmonton (YEG), Alberta
  • Regina (YQR), Saskatchewan
  • Saskatoon (YXE), Saskatchewan
  • Kelowna (YLW), British Columbia,
  • Moncton (YQM), New Brunswick
  • Montreal (YUL), Québec
  • Ottawa (YOW), Ontario
  • Prince George (YXS), British Columbia
  • St. John’s (YYT), Neufundland und Labrador
  • Thunder Bay (YQT), Ontario
  • Victoria (YYJ), British Columbia
  • Winnipeg (YWG), Manitoba

Die Condor Ziele Calgary (Alberta), Halifax (Nova Scotia), Toronto (Ontario), Vancouver (British Columbia) und Whitehorse (Yukon) sind mit dem neuen Kooperationspartner WestJet nun auch in höheren Frequenzen zu erreichen.

Die Flüge sind ab sofort auf der Condor Website ab nun buchbar. Flüge in die Hauptstadt Kanadas, Ottawa, Ontario, sind ab einem Oneway-Komplettpreis ab Frankfurt von 399,99 Euro in der Economy Class, 499,99 Euro in der Premium Economy und 799,99 Euro in der Comfort Class buchbar.

Fraport im Februar mit leichtem Passagierzuwachs

Die Fraport AG hat im Februar 2013 an ihrem Heimatstandort Frankfurt rund 3,6 Millionen Passagiere begrüßt. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Verkehrsstatistik des Flughafenbetreibers Fraport war im Februar durch zum Teil gegenläufige Sonder- und Basiseffekte geprägt.

Darunter waren die Auswirkungen der GDF-Streiks im Vorjahresmonat, wetterbedingte Flugannullierungen und der weggefallene Schalttag in diesem Jahr sowie die anhaltenden Konsolidierungsmaßnahmen der Airlines im laufenden Winterflugplan.

Das Cargo-Aufkommen in Frankfurt verzeichnete im Berichtsmonat einen Rückgang um drei Prozent auf 156.258 Tonnen. Die Flugbewegungen gingen um 2,1 Prozent auf 33.656 Starts und Landungen zurück.

Insgesamt zählten die Flughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung im vergangenen Februar rund 5,4 Millionen Fluggäste (plus 2,9 Prozent). Mit fast 1,2 Millionen Passagieren entwickelte sich der peruanische Flughafen in Lima weiterhin positiv. Der Flughafen im türkischen Antalya registrierte 627.411 Millionen Fluggäste, während die bulgarischen Flughäfen in Varna und Burgas zusammen 25.974 Gäste begrüßten.