Start Blog Seite 501

Fraport zufrieden mit Geschäftsjahr 2012

Mit einem Passagierzuwachs und einer positiven Entwicklung der Finanzkennzahlen erfüllte der Fraport-Konzern die Erwartungen an das Geschäftsjahr 2012. Insgesamt nutzten fast 100 Millionen Passagiere (plus 2,9 Prozent auf 99,4 Millionen Fluggäste) die Airports mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung. Alleine in Frankfurt wuchs die Zahl der Passagiere um 1,1 Millionen auf 57,5 Millionen (plus 1,9 Prozent).

Die Umsatzerlöse stiegen um 70,8 Millionen auf 2,44 Milliarden Euro (plus drei Prozent), das operative Konzern-Ergebnis (EBITDA) konnte um 48,4 Millionen auf 850,7 Millionen Euro (plus sechs Prozent) gesteigert werden.

Investitionen wirkten sich aufs Konzern-Ergebnis aus

Die großen Investitionsmaßnahmen in der jüngeren Vergangenheit – hier schlagen vor allem die Landebahn Nordwest und die Terminal-Erweiterung "A-Plus" zu Buche – verursachten gestiegene Abschreibungs- und Finanzierungskosten. Das Konzern-Ergebnis vor Minderheiten konnte daher erwartungsgemäß nur leicht um 0,8 Millionen auf 251,6 Millionen Euro zulegen (plus 0,3 Prozent).

"Insgesamt hat sich unser Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 gut entwickelt und wir haben die Erwartungen erfüllt. In einem schwierigen Umfeld konnte der Flughafen Frankfurt ein im Vergleich zu vielen anderen deutschen und europäischen Flughäfen klares Plus von über einer Million Passagieren erzielen. Mit den getätigten Investitionen am Standort Frankfurt haben wir wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Sie verschaffen uns die notwendigen Wachstumsreserven und sichern die Konnektivität, die Zuverlässigkeit und ein hohes Serviceniveau für eine Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit", kommentierte Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte die Geschäftsentwicklung 2012. Man werde der Hauptversammlung wieder eine Dividende in Höhe von 1,25 Euro pro Aktie vorschlagen.

Das Segment Retail & Real Estate trug zu der positiven Entwicklung der Finanzzahlen bei, maßgeblich dafür war die Steigerung des erzielten Retail-Erlöses pro Passagier. Dieser konnte – begünstigt durch die Inbetriebnahme der Terminalerweiterung A-Plus mit 12.000 Quadratmetern Retail-Fläche – von 3,17 Euro auf 3,32 Euro zulegen.

Im Segment Aviation sorgten die gestiegenen Passagierzahlen und höhere Flughafen-Entgelte für ein Plus beim Umsatz und beim operativen Ergebnis (EBITDA). Gleichzeitig sind Abschreibungen und Finanzierungskosten durch den nunmehr ganzjährigen Betrieb der neuen Landebahn und die Inbetriebnahme des neuen Flugsteigs A-Plus deutlich angestiegen, sodass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rückläufig war.

Nachtflugverbot schwächte Frachtgeschäft

Das Segment Ground Handling verzeichnete durch das rückläufige Frachtgeschäft und geringere Höchststartgewichte, beides insbesondere in Folge des Nachtflugverbots wie auch der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation, Rückgänge im Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahr. Im personalintensivsten Geschäftsfeld des Konzerns wirkte sich darüber hinaus der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst am deutlichsten in Form von gestiegenen Personalaufwendungen auf das operative Ergebnis aus.

Trotz der zufriedenstellenden Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr wies Schulte darauf hin, dass die Situation der europäischen Luftverkehrsindustrie aktuell durch konjunkturelle und strukturelle Herausforderungen gekennzeichnet ist: "Das makroökonomische Umfeld wird auch im Jahr 2013 anspruchsvoll bleiben. Die branchenspezifischen Belastungen aus dem weiterhin geplanten europäischen Emissionshandel und der deutschen Luftverkehrssteuer haben dämpfende Wirkungen auf die Luftverkehrsnachfrage und führen dementsprechend zu Angebotsreduzierungen bei den Airlines. Für den Flughafen Frankfurt gehen wir dennoch von einer im Wesentlichen stabilen Passagierzahl im laufenden Geschäftsjahr aus", sagte Schulte.

Dank einer weiterhin erfreulichen Entwicklung der internationalen Konzern-Flughäfen trug das Segment External Activities & Services positiv zum Konzern-Ergebnis bei. Neben dem Heimatstandort Frankfurt hält Fraport an vier internationalen Airports eine Beteiligungsquote von mindestens 50 Prozent (Antalya/Türkei, Lima/Peru, Varna und Burgas/beide Bulgarien) sowie Minderheitsbeteiligungen und Managementverträge an acht weiteren Flughäfen. Das Portfolio soll weiter ausgebaut werden.

Bombardier CSeries-Programm auf dem Weg zum First Flight

Die Entwicklung der Flugzeuge der CSeries beim Flugzeugbauer Bombardier Aerospace macht große Fortschritte. Das Programm für Flugzeuge im 100- bis 149-Sitzplätze-Segment befindet sich nun im Übergang zur Flug-Testphase, welche den Erstflug bis Ende Juni 2013 vollbringen soll.

"Wir sind hoch erfreut über die Fortschritte beim CSeries-Programm und sind schon gespannt, unsere Anlagen der Öffentlichkeit zu präsentieren sowie die Fortschritte und die wichtigsten Meilensteine, die wir erreicht haben wenn wir uns zum Erstflug startklar machen", sagte Mike Arcamone, President bei Bombardier Commercial Aircraft anlässlich einer feierlichen Vorstellung des Flugzeugs.

"Das CSeries-Programm macht gute Fortschritte, nachdem eine Reihe wichtiger Meilensteine ​​in den letzten paar Monaten erreicht wurden. Wir freuen uns, dass Pratt & Whitney kürzlich die Musterzulassung von Transport Canada für das erste PurePower Turbofan™-Triebwerk, das Triebwerk PW1500G, erhalten hat welches die CSeries-Flugzeuge beschleunigen wird, und wir uns nun auf drei Kernbereiche konzentrieren, die uns zu unserer Safety-of-Flight-Genehmigung führen: statische Tests an der Flugzeugzelle, der Bau von Maschinen für Flugtests und Boden-Tests", fügte Arcamone hinzu.

Zusätzliche Sitzplatz-Kapazitäten – auch nachrüstbar

Bombardier bestätigte dass es eine Option für zusätzliche Sitzplatzkapazitäten geben wird, welche es ermöglicht, die Sitzplätze der CS300-Maschinen auf bis zu 160 Passagiere zu erweitern, was den Kunden zu mehr Flexibilität bei Nutzlast und Reichweite und eine höhere Produktivität verhilft. Damit tritt Bombardier in Konkurrenz zur Airbus A320-Familie oder der Boeing 737-Familie. Das Unternehmen bestätigte auch, dass die in Lettland ansäßige airBaltic einer der Kunden ist, die sich für eine Konfiguration mit 148-Sitzen entschieden haben.

Die Kapazität der CS300 wurde für eine größere Anzahl an Passagieren erhöht. Die Option für zusätzliche Sitze, die das Vorhandensein von einem zweiten Paar von Notausstiegstüren über den Flügeln erfordert, wird sowohl ab Werk als auch als Nachrüstung für Kunden, die diese Flexibilität in Zukunft wünschen, verfügbar sein.

"Unser Schwerpunkt ist weiterhin die Entwicklung, Optimierung und Vermarktung des CSeries Flugzeugprogramms im 100- bis 149-sitzigen Marktsegment." erklärte Arcamone. "Insbesondere ausgelegt für Fluggesellschaften mit dem Ziel einer weiteren Steigerung der Produktivität ihrer Flugzeuge, ermöglicht es die Option der zusätzlichen Sitzplatz-Kapazität der CS300-Flugzeuge die höchste Kapazität in ihrem Marktsegment mit den besten Kosten pro Sitzplatzmeile und Komfort ihrer Klasse zu bieten. Wir sind erfreut, dass airBaltic sich entschieden hat, diese neue Option für die CS300 Flugzeuge zu wählen", fügte Herr Arcamone.

"Im Einklang mit unserem Businessplan ReShape ziehen wir den vollen Nutzen aus dem Kabinen-Design dieses Flugzeugs, da wir weitere Steigerungen der Produktivität unserer CS300 Flugzeuge und unseres Netzwerkes streben", sagte Martin Gauss, Chief Executive Officer bei airBaltic.

Komplett neue CSeries Flugzeugfamilie

Konzipiert für den wachsenden 100- bis 149-sitzigen Markt, vereint die zu 100 Prozent neue CSeries Flugzeugfamilie fortschrittliche Materialien, moderne Technologie und bewährte Methoden, um so die Anforderungen kommerzieller Fluggesellschaften im Jahr 2013 und darüber hinaus zu erfüllen. Angetrieben von Pratt & Whitney PurePower PW1500G-Triebwerken soll die CSeries-Familie einen 15-prozentigen* Betriebskosten-Vorteil und einen 20 Prozent* geringeren Treibstoffverbrauch bieten.

Mit der zusätzlichen Sitzplatzkapazität soll die CS300-Flugzeuge Airlines noch einmal einen im Durchschnitt vierprozentigen* Betriebskosten-Vorteil pro Sitzplatz bieten. Das clean-sheet-Design der CSeries soll dabei helfen, dass das Flugzeug bei operativer Flexibilität und stark reduzierten Lärm- und Schadstoff-Emissionen eine Reichweite von 2.950 Nautischen Meilen (5.463 km)* erreicht.

Die CSeries Flugzeuge werden bis zu 12.000 lbs. (5443 kg)* leichter als andere Flugzeuge der gleichen Sitzplatz-Kategorie sein und werden den Passagieren dabei eine Großraumkabine in einem Ein-Mittelgang-Flugzeug bieten. Zum 31. Dezember 2012 konnte Bombardier bereits Bestellungen und Kaufverpflichtungen für 382 CSeries Flugzeuge verzeichnen, welche feste Bestellungen für 148 Flugzeuge der CSeries beinhalten.

* Die CSeries Flugzeuge sind in der Entwicklungsphase. Alle Angaben und Spezifikationen sind Schätzungen des Herstellers und unterliegen Veränderungen bei der Strategie der Familienstruktur, dem Branding, der Kapazität und Erfolg der Entwicklung, Herstellung und Zertifizierung. Alle Angaben zu Leistungsdaten basieren auf der Grundlage einer nordamerikanischen Betriebsumgebung von 500 Nautischen Meilen, Vergleiche sind anhand von Flugzeugen in Produktion geschätzt.

Bombardier ist in Montréal, Kanada, beheimatet. Im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2012 hat das Unternehmen einen Umsatz von 16,8 Mrd. Dollar verzeichnet. Bombardier, CS300, CSeries und "The Evolution of Mobility" sind Warenzeichen der Bombardier Inc. oder ihrer Tochtergesellschaften.

Austrian Airlines verbessert Auslastung

Die Passagierzahl der Austrian Airlines Group ist im Zeitraum Januar bis Februar 2013 gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent auf 1,4 Millionen zurückgegangen. Das liegt vor allem an der im Winter reduzierten Kapazität. So wurde unter anderem die Flotte um vier Mittelstreckenflugzeuge im Zuge der Flottenharmonisierung verkleinert sowie ein Langstreckenflugzeug weniger eingesetzt. Letzteres dient zur Umrüstung der Kabine auf das neue Langstreckenprodukt.

Insgesamt hat Austrian Airlines die Kapazität um 10,7 Prozent zurückgefahren. Gleichzeitig sind die Passagierkilometer (RPK) aber nur um 6,5 Prozent zurückgegangen. Die Auslastung (Passagierfaktor) verbesserte sich so um 3,2 Prozentpunkte auf 72,1 Prozent.

In der isolierten Betrachtung des Monats Februar 2013 beförderte Austrian Airlines rund 681.000 Passagiere. Austrian Airlines hatte im Februar fünf Flugzeuge weniger im Einsatz als im Jahr davor. Das Angebot (in ASK) wurde um 11,7 Prozent reduziert. Die Zahl der Passagiere ist gegenüber Februar 2012 nur um 5,2 Prozent zurückgegangen. Die Auslastung der Flüge verbesserte sich auf 72,5 Prozent und liegt um 2,8 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.

Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines: "2013 läuft für uns gut an: Der Trend bei der Auslastung ist positiv, weil es uns gelungen ist durch striktes Kapazitätsmanagement das Angebot der im Februar saisonal schwächeren Nachfrage anzupassen. Wir sind produktiver geworden.“

Europageschäft

Im Februar 2013 sind 552.700 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 4,5 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung konnte um 4,8 Prozentpunkte auf 69,5 Prozent gesteigert werden.

Im Zeitraum Januar bis Februar 2013 sind in Europa mehr als 1,1 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Kapazitätsbedingt entspricht dies einem Minus von 3,0 Prozent. Die Auslastung ist dagegen um 3,5 Prozentpunkte auf 68,4 Prozent gestiegen.

Interkontinentalverkehr

Im Februar 2013 war das Angebot der Interkontinental-Flüge auf Grund der Standzeiten für die Umrüstung der Langstrecken-Flugzeuge um 14,4 Prozent geringer als im Vorjahr. Die Zahl der Passagiere ist nur um 10,9 Prozent auf rund 98.700 gesunken. Die Auslastung lag daher mit 74,6 Prozent um 1,1 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres.

Im Zeitraum Januar bis Februar 2013 hat Austrian Airlines rund 208.600 Passagiere auf Interkontinental-Flügen befördert. Das sind um 8,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 3,2 Prozentpunkte auf 75,1 Prozent gestiegen.

Verkehrsergebnisse im Detail

 

VERKEHRSLEISTUNG Februar 2013 (absolut) +/- in % zu 2012 Januar – Februar 2013 (absolut) +/- in % zu 2012
Ausgelastete Passagier-Km (RPK) Mio 1.059,4 -8,2 2.212,4 -6,5
Linie 999,4 -8,8 2.110,2 -6,9
Europa 456,0 -3,0 952,0 -1,8
Internkontinental 543,3 -13,1 1.158,2 -10,7
Charter 60,1 3,0 102,2 0,9
Angebotene Sitz-Km (ASK) in Mio. 1.462,0 -11,7 3.068,8 -10,7
Linie 1.384,5 -12,3 2.932,8 -11,0
         
Europa 656,4 -9,8 1.391,3 -6,8
Interkontinental 728,1 -14,4 1.541,6 -14,5
Charter 77,4 0,6 135,9 -1,6
Passagierfaktor % 72,5 2,8 72,1 3,2
Linie 72,2 2,8 71,9 3,2
Europa 69,5 4,8 68,4 3,5
Interkontinental 74,6 1,1 75,1 3,2
Charter 77,6 1,9 75,2 1,9
Beförderte Passagiere in 1000 681,0 -5,2 1.403,3 -3,8
Linie 651,4 -5,5 1.351,5 -4,0
Europa 552,7 -4,5 1.142,9 -3,0
Interkontinental 98,7 -10,9 208,6 -8,9
Charter 29,6 2,5 51,8 2,0
Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) Mio 125,4 -11,7 260,3 -10,2
Linie 119,3 -12,3 250,1 -10,6
Europa 45,6 -3,1 95,6 -1,4
Interkontinental 73,7 -17,2 154,5 -15,6
Charter 6,0 3,0 10,2 0,9
Angebotene Tonnen-Km (ATK) in Mio. 185,1 -11,6 389,2 -10,7
Linie 177,2 -12,1 375,2 -11,0
Europa 69,9 -8,0 148,2 -4,8
Interkontinental 107,3 -14,5 227,0 -14,6
Charter 7,9 0,5 13,9 -1,7
Gewichtsladefaktor in % 67,7 -0,1 66,9 0,3
Linie 67,3 -0,2 66,7 0,3
Europa 65,3 3,3 64,5 2,2
Interkontinental 68,7 -2,2 68,1 -0,8
Charter 75,8 1,8 73,5 1,9

 

Zukunft des Flughafen Lübeck: Wachstum, Business, Flugzeugbau

Mit dem Engagement des Frankfurter Geschäftsmanns Dr. Mohamad Rady Amar (59) und dem Verkauf des Lübecker Airports an seine Yasmina Flughafenmanagement GmbH gibt es wieder eine Zukunftsperspektive für den neben Sylt einzigen Verkehrsflughafen in Schleswig-Holstein. Auch Flugzeugproduktion soll hier angesiedelt werden. Insgesamt sollen rund 20 Millionen Euro investiert werden.

Für Mohamad Rady Amar ist die Lage des Airports ist schon ideal. Dort sei ein großes Potenzial, die Stadt habe bereits sehr viel investiert. Der Flughafen werde auf jeden Fall ein neues, modernes Terminal erhalten. Dazu gehört ebenfalls die Modernisierung der gesamten technischen Infrastruktur. Wichtig sei auch die Modernisierung der Entwässerung. Weiterhin sind ein Hotel und Konferenzflächen vorgesehen und eine neue Cargo-Halle sowie ein Wartungshangar für eigene Aquila-Flugzeuge und fremde Sport- und Kleinflugzeuge.

Gespräche mit neuen Fluglienien – Ziele in Nordafrika im Fokus

Das Wichtigste jedoch ist, neue Fluglinien nach Lübeck zu holen. All diese Projekte laufen parallel. Wenn das Oberverwaltungsgericht Schleswig bald grünes Licht für den Flughafenausbau gibt, könne man noch 2013 starten. Das neue Terminal und die verschiedenen Modernisierungsmaßnahmen stehen aber als Erstes an.

Für Amar verstehe es sich von selbst, dass eine neue Luftverkehrsgesellschaft in und für Lübeck mehr als willkommen ist. Die einzelnen Projekte haben aber mit der Flughafengesellschaft nichts zu tun, es handelt sich um andere Firmen, die ebenfalls Interesse haben, in Lübeck einen Stützpunkt für eine Airline einzurichten. Es gebe Gespräche mit Investoren, die sich für Lübeck als Basis für eine Airline interessieren. Amar geht davon aus, dass der Flugverkehr noch dieses Jahr aufgenommen werden kann. Dann soll als erste Verbindung der Flughafen München angeflogen werden. Auch eine Verbindung nach Ägypten ist in Planung.

Amar: Im Gespräch sind wir über Verbindungen von Lübeck in die ägyptischen Städte Hurghada und Scharm El-Scheich. Auch für Lübeck–Casablanca stehen wir in Verhandlungen. Weiterhin gibt es Gespräche mit Fluglinien, die von Lübeck aus die Türkei anfliegen könnten, ab Ende März wird ja Antalya bereits zweimal die Woche nonstop von Lübeck aus angeflogen.

Stärkung des Business-Segments durch Konferenz-Zentrum

Die Zielgruppe der Geschäftsreisenden ist dabei sehr wichtig. Noch 2013 soll eine Direktverbindung nach München eingrichtet werden. Auch Frankfurt wird geprüft. Das Gesamtkonzept beinhaltet auch die Entwicklung eines internationalen Business-Zentrums rund um den Flughafen mit Hotels und Konferenzflächen. Arabische Wirtschaftskammern sollen am Flughafen Büros einrichten; ebenso sollen sich deutsche und ausländische Firmen ansiedeln.

Amar will sich dabei auf den Nahen Osten konzentrieren, aber auch Russland, die Schweiz und auch Österreich sind zum Beispiel interessant. Ein wichtiges Segment ist der Gesundheitstourismus, aber es sollen auch ganz allgemein Urlaubsreisenden aus diesen Gegenden gute Verbindungen nach Norddeutschland bieten.

Mit Hamburg hofft Amar dabei auf eine sehr positive Kooperation. Von Hamburg aus gibt es zum Beispiel keinen Flug nach Kairo. Das kann Lübeck übernehmen. Mit Hamburg gebe es keine Konkurrenz.

Ansiedlung von Flugzeugproduktion – FFA Bravo

Amar plant auch eine Produktionsstätte für die Herstellung von einmotorigen Trainingsflugzeugen vom Typ FFA Bravo. Die Firma Aquila, deren Geschäftsführer Amar ist, stellt solche Flugzeuge bereits in Brandenburg her – sie soll künftig auch in Lübeck produzieren. Amar rechnet damit, durch die Produktionsstätte rund 50 bis 60 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das ist schon sehr konkret, die Planungen laufen.

Der Flughafenbetreiber strebt an, in etwa drei bis fünf Jahren schwarze Zahlen zu schreiben. Dafür muss aber noch viel getan werden – schwarze Zahlen erreiche man nur mit klugen Investitionen und großer Anstrengung. Aber der Wille, die Möglichkeiten und die finanzielle Basis dafür seien vorhanden.

Amar ist sich sicher, dass die Menschen in der Region stolz sein werden auf ihren Flughafen. In ca. 15 Jahren wird er einen ganz anderen Standard als heute haben und das Passagiervolumen wird deutlich höher liegen. Der Flughafen Lübeck werde bis dahin seinen Platz als internationaler Flughafen gefunden haben.

Erster Airbus A400M aus der Produktion absolviert Jungfernflug

Das erste aus der Produktion stammende neue Transportflugzeug Airbus A400M hat seinen Jungfernflug absolviert, was ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Lieferung an die französischen Luftstreikräfte ist. Das Flugzeug, das die Bezeichnung MSN7 trägt, hob von Sevilla, Spanien, um 11:48 Uhr Ortszeit (GMT +1) ab und landete 5 Stunden und 42 Minuten später wieder in Sevilla.

Test Pilot Hugues Van Der Stichel, der den Flug als Kapitän leitete, sagte nach der Landung: "Die Leistung des Flugzeugs war so wie erwartet und wir hatten einen sehr ruhigen Flug, was die große Belastbarkeit des Flugzeugs bestätigt. Das Ergebnis dieses ersten Fluges macht uns sehr zuversichtlich für eine pünktliche Lieferung an die französische Air Force".

Streik am Flughafen Düsseldorf – Handgepäck vermeiden

0

Auf Grund des erneuten Streiks der Gewerkschaft ver.di im Bereich der Sicherheitskontrollstellen werden alle Passagiere, die heute einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, gebeten, sich vor ihrer Anreise zum Airport unbedingt bei den Airlines, Reiseveranstaltern oder auf der Homepage von Düsseldorf International über ihren Flugstatus zu informieren.

Passagiere werden darüber hinaus gebeten, weitestgehend auf Handgepäck zu verzichten, um die Sicherheitskontrollen zu beschleunigen. Die Gewerkschaft ver.di hat das Sicherheitspersonal zum sechsten Mal seit Dezember zu Arbeitskampfmaßnahmen am Flughafen Düsseldorf aufgerufen: Am heutigen Montag, 11. März, soll nach aktuellem Kenntnisstand wieder von 04:00 bis 24:00 Uhr an den Fluggastkontrollstellen gestreikt werden. Um 06:00 Uhr nimmt der Airport regulär seinen Flugbetrieb auf.

Es ist erneut mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs zu rechnen. Am größten Airport NRWs hatten die Airlines im Vorfeld des Streiks bereits 166 (136 Abflüge, 30 Ankünfte) von ursprünglich 593 geplanten Flugbewegungen gestrichen. Der Flughafen rechnete mit insgesamt 53.200 Fluggästen, davon etwa die Hälfte abfliegende Passagiere. Außerdem bleiben die Besucherterrassen auf Grund des Streiks geschlossen.

Auch am sechsten Streiktag seit Dezember hat sich der Flughafen wieder gemeinsam mit den Airlines bestmöglich auf die Situation vorbereitet. Nichtsdestotrotz müssen sich die Passagiere auf längere Wartezeiten und Flugausfälle einrichten. Wartende Fluggäste werden am Airport regelmäßig über die aktuelle Sachlage informiert und mit Trinkwasser und kleinen Snacks versorgt.

Die Fluggastkontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe des Bundes und liegt nicht im Zuständigkeitsbereich der Flughafenbetreiber. Die so genannten Luftsicherheitsassistenten, die an den Sicherheitskontrollen eingesetzt werden, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters. Im Auftrag der Bundespolizei übernehmen sie die Kontrollen der Fluggäste.

Auszeichnung für Lufthansa-App

0

Die Lufthansa-App ist mit dem MobileTech Award 2013 ausgezeichnet worden. Eine hochkarätige Jury von Mobile-Experten wählte die Lufthansa-App auf den ersten Platz in der Kategorie "Productivity & Business". Mit der zum zweiten Mal vergebenen Auszeichnung würdigt die Fachtagung MobileTech Conference herausragende Apps aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Lufthansa hat mit einer umfassenden Überarbeitung der Apps für iPhones und Android-Smartphones zu Beginn des Jahres ihre mobilen Services mit zusätzlichen Funktionen ergänzt. Alle wichtigen Services sind jetzt direkt über den neu und funktional gestalteten Startbildschirm erreichbar.

Mit Apples Passbook und personalisierten Daten

Von den Experten bewertet wurden solche Anwendungen, die in den vergangenen Monaten veröffentlicht oder signifikant weiterentwickelt wurden. In ihrer Begründung hob die Jury das funktionale Design und die leichte Handhabung der Lufthansa-App denn auch hervor. Zudem sei die iPhone-Version eine der ersten Business-Apps, die "Passbook" von Apple für das elektronische Speichern von Tickets und Bordkarten verwende.

App-Nutzer können sich zudem per automatisch gesendeter Push-Mitteilungen über kurzfristige Änderungen des gebuchten Flugs oder beispielsweise einen Wechsel des Abfluggates informieren lassen und personalisierte Daten, zum Beispiel aus Reisedokumenten, in der App speichern. Daneben besteht seit September vergangenen Jahres eine Schnittstelle zu "Passbook" von Apple, mit dem iPhone-Nutzer sämtliche Reiseunterlagen an einem Ort ablegen und aufrufen können.

Auch Samsung Wallet bald integriert

Lufthansa ist aber auch Partner des südkoreanische Unternehmens Samsung bei der Einführung von "Samsung Wallet", einer Ablagefunktion für Eintrittskarten, Voucher oder ähnlichen Dokumenten für Smartphones. In naher Zukunft können beispielsweise Lufthansa-Bordkarten nach erfolgtem Check-in in der neuen Anwendung hinterlegt werden. Dort werden sie automatisch chronologisch sortiert, so dass der Nutzer diese direkt zur Hand hat, sobald er sie benötigt.

Die Lufthansa App bietet Kunden Zugriff auf die wichtigsten Informationen und Services rund ums Fliegen, wie beispielsweise Flugbuchung, aktuelle Abflug- und Ankunftszeiten, Online Check-in oder die Möglichkeit, mobile Bordkarte zu empfangen. Seit der Einführung im Jahr 2008 haben bereits über fünf Millionen Benutzer diese Anwendung heruntergeladen.

Astrium lobt wieder „Spacelab Preis“ für Studenten aus

Das Raumfahrtunternehmen Astrium vergibt zum zweiten Mal den Spacelab Preis an Studenten aus den Bereichen "Wissenschaft und Forschung" sowie "Technik und Technologie" mit dem Schwerpunkt Raumfahrt. Dieser von Astrium geschaffene Studienpreis wurde 2010 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der ersten deutschen Spacelab-Mission "D-1" ins Leben gerufen und erstmals 2011 als Anerkennung für hervorragende Abschlussarbeiten vergeben.

In diesem Jahr können gleich zwei Jubiläen begangen werden: Im April 2013 jährt sich zum 20. Mal der Start der zweiten deutschen Spacelab-Mission "D-2", im November vor 30 Jahren flog das Spacelab zum ersten Mal mit dem US-Space Shuttle ins All. Astrium nimmt diese Jubiläen zum Anlass, den Spacelab Preis, der insgesamt mit 12.000 Euro dotiert ist, zum zweiten Mal auszuschreiben und für die Zukunft zu etablieren.

Anmeldung von Abschlussarbeiten bis 01. Mai 2013

Noch bis zum 01. Mai 2013 haben alle Absolventen deutscher Hochschulen die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit einzureichen, die den Bereichen "Angewandte Mikrogravitationsforschung" oder "Enabling Technologies" im Bereich Transport oder bemannte Raumfahrt zuzuordnen sind. Dabei ist die Teilnahme sowohl als Einzelperson als auch in einer Gruppe möglich. Zudem sind Leiter von Forschungseinrichtungen und Entwicklungsstellen der Industrie berechtigt, geeignete Abschlussarbeiten aus ihrer Einrichtung vorzuschlagen.

Mit dem Start der ersten deutschen Weltraum-Mission Spacelab D-1 vor nunmehr 27 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der Weltraumforschung und der bemannten Raumfahrt in Deutschland. Astrium möchte mit dem Spacelab-Preis Nachwuchsingenieure unterstützen und Forschungsanreize im Bereich der angewandten Mikrogravitationsforschung sowie im Bereich Enabling Technologies geben.

"Wir möchten auch zukünftig mit den besten Ingenieuren beste Raumfahrtprodukte liefern. Deshalb investieren wir in den Nachwuchs, unsere Zukunft", bekräftigt Evert Dudok, Geschäftsführer der Astrium GmbH, die Bedeutung dieser Fördermaßnahme.

Experten-Jury wertet Arbeiten aus

Die schriftlichen Bewerbungen müssen bis zum 01. Mai 2013 bei der Spacelab-Preis-Programmleitung eingereicht werden. Alle eingegangenen und zulassungskonformen Bewerbungen werden durch eine Experten-Jury von Astrium begutachtet, die die Gewinner auswählt. Studenten können besonders durch originelle Ideen und besondere Lösungswege sowie Praxisnähe und innovative Umsetzung überzeugen.

Die Prämierung der Arbeiten findet am 25. November 2013 im Rahmen des Wissenschaftskongresses "Wissenswerte" (25. bis 27. November) in Bremen statt.

Astrium ist das führende europäische Unternehmen für Weltraum-Ssysteme und -Technik und die Nummer drei weltweit. Als einziges Unternehmen auf der Welt deckt Astrium die gesamte Palette von zivilen und militärischen Raumfahrtsystemen, Ausrüstungen und Dienstleistungen ab.

Luftfahrtmanager zum „Klönschnack“ bei Hamburg Airport auf der ITB

Die Internationale Tourismusbörse ITB in Berlin hat noch bis zum 10. März 2013 ihre Türen geöffnet – und auch Hamburg Airport präsentiert sich auf der weltweit größten Messe der Reiseindustrie. Traditionell gibt der Flughafen Hamburg einen Empfang. Und auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Manager aus Luftfahrt und Touristik der Einladung zum "Klönschnack" gefolgt.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, freute sich über die zahlreichen Gäste: "Das Jahr 2012 hielt insgesamt ein schwieriges Marktumfeld bereit: Die deutsche Luftverkehrssteuer hat die gesamte Branche geschwächt und unnötig Wachstum verhindert. Trotz dieser Herausforderungen konnten wir mit 13,7 Millionen Fluggästen erneut einen Passagierrekord aufstellen.

Das wäre ohne das Engagement unserer Airlinepartner und deren Vertrauen in den starken Standort Hamburg nicht möglich gewesen. Dieser Empfang auf der ITB ist eine wunderbare Gelegenheit, mich bei den vielen Partnern unseres Flughafens für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu bedanken. Das gemeinsame Ziel – die erstklassige Dienstleistung an unseren Kunden – macht uns so erfolgreich." so Eggenschwiler.

Als Gäste waren anwesend: Volker Greiner, Vice President Commercial Operations North & Central Europe Emirates, Ralph Beisel Hauptgeschäftsführer Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e. V. (ADV), Paul Gregorowitsch, Chief Commerical Officer Air Berlin, Thomas Winkelmann, Sprecher der Geschäftsführung Germanwings GmbH, Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer Hamburg Tourismus GmbH, Ralf Teckentrup, Geschäftsführer Condor Flugdienst GmbH, James Mueller, Vice President Atlantic and Pacific Sales United Airlines, Nond Kalinta, General Manager Europe, Africa, Central Asia, Middle East Thai Airways, Georg Welbers, Geschäftsführer Marketing, Vertrieb & E-Commerce Thomas Cook, Ralph Schiller, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing FTI Touristik, Renate Moser, Gründerin/Geschäftsführung Intersky, Hans-Rudolf Wöhrl, Hauptgesellschafter der INTRO Group.

airberlin begrüßt Entscheidung des BER für Hartmut Mehdorn

airberlin begrüßt den Entschluss des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Hartmut Mehdorn als neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen einzusetzen.

"Das ist eine sehr gute Wahl. Hartmut Mehdorn ist ein ausgewiesener Experte mit viel Erfahrung in der erfolgreichen Führung von Unternehmen. Er ist zudem sehr vertraut mit den Bedürfnissen der wichtigsten Kunden des Flughafens. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm und auf einen erfolgreichen neuen Berliner Flughafen BER", sagte Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin.

Heute wurde bekannt gegeben, dass Hartmut Mehdorn zum Vorsitzenden der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (BER) berufen wird.

Lübeck Airport startet mit neuem Investor und neuen Ideen

Lübeck Airport schaut positiv in das Jahr 2013: Nachdem seit Januar die neue Betreibergesellschaft Yasmina Flughafen-management GmbH am Start ist, wird geplant, entwickelt und investiert. Auch die Ansiedlung luftfahrtaffiner Produktion ist seitens des Gesellschafters geplant.

"Für uns bedeutet die neue Entwicklung allerdings in erster Linie, dass wir uns endlich auf unser Kerngeschäft konzentrieren können und daran arbeiten, den Komfort für unsere Fluggäste deutlich zu erhöhen", freut sich Geschäftsführer Prof. Jürgen Friedel. "Während Lübeck Airport als "dritte Start- und Landebahn der Metropolregion Hamburg" schon heute mit kurzen Wegen und einer hervorragenden Anbindung an Autobahn und Schiene punktet, sollen zukünftig neue Passagier- und Abfertigungsanlagen das Ankommen und Abfliegen bei uns zu einem entspannten und angenehmen Erlebnis machen."

Neue Geschäftsfelder der Freizeitwirtschaft entwickeln

"Dadurch, dass wir Reiseveranstaltern und Airline-Kunden nun Planungssicherheit bieten können, setzen wir strategisch auf Diversifikation, also weitere Geschäftsfelder und Verkehre, insbesondere auf den Incoming- und Outgoing-Tourismus sowie die Tourismus- und Freizeitwirtschaft allgemein", erläutert der Flughafen-Chef. Mit der Nähe zu Hamburg auf der einen und der Ostsee auf der anderen Seite bietet Lübeck als Teil des Weltkulturerbes beste Voraussetzungen dafür und auch im Hinblick auf die kommende Fehmarnbelt-Querung liegt die geschichtsreiche Hansestadt perfekt positioniert.

Das alles spräche dafür, so Jürgen Friedel, Gästen aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz die Vorzüge der schönen Lübecker Bucht nahezubringen. Geplant ist daher auch, dass sich Hoteliers und Vermittler von Ferienunterkünften sowie von Freizeitaktivitäten wie Segeln und Golf und aus der Gesundheitsbranche als starke Partner zusammenschließen, um gemeinsam und aktiv den Incoming-Tourismus zu fördern. Vorbild hierfür ist das sogenannte Heringsdorfer Modell.

Ausbau der Flughafen-Infrastruktur

Derweil sind am größten Verkehrsflughafen Schleswig-Holsteins bereits erste Investitionen umgesetzt worden. So hat sich der Fuhrpark des Airports ausgiebig erweitert. Neben einem Start-/Landebahn-Enteiser, der nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch ein echter Zugewinn ist, sind neue Schlepper, Gepäckwagen und ein Gepäcktransportband hinzugekommen – und wer eine Startbahn sucht, der darf am Lübeck Airport gern landen.

Die bereits im Winter angebotenen regulären Strecken mit Wizzair nach Danzig und Kiew bleiben Bestandteil auch des Sommerflugplans 2013, ebenso wie die Ryanair-Destinationen nach Mailand-Bergamo, Stockholm-Skavska sowie Palma de Mallorca. Zusätzlich wird das Sommerziel Pisa wieder mit ins Programm genommen, Barcelona-Girona, Trapani und Porto kommen hinzu. Ab 22. März wird außerdem zweimal pro Woche die Charterverbindung mit Tailwind Urlauber ins türkische Antalya bringen.

Flughafen Zürich: Mehr Platz für zukünftige Flugzeug-Generationen

Zukünftige Flugzeug-Generationen am Flughafen Zürich werden auf den Standplätzen mehr Platz beanspruchen. Um die bestehende Standplatzkapazität beizubehalten, baut die Flughafenbetreiberin nördlich des Docks E neue Standplätze. Aus flugbetrieblichen Gründen ist vereinzelt auch mit Nachtarbeit zu rechnen.

Die neuen Flugzeuge vom Typ Bombardier CSeries, welche voraussichtlich im Jahr 2014 die Flotte der SWISS International Air Lines ergänzen werden, haben eine deutlich grössere Spannweite als die heute eingesetzten Avro-Jets. Dies hat zur Folge, dass auf den bisherigen Standplatzflächen nördlich des Docks A weniger Flugzeuge abgefertigt werden können. Um hierfür Ersatz zu schaffen, werden neue Standplätze nördlich des Docks E erstellt.

Erste Vorbereitungsarbeiten wie Bauinstallationen werden ab 11. März starten. Der eigentliche Baubeginn erfolgt eine Woche später am Montag, 18. März. Die Fertigstellung ist im Jahr 2014 vorgesehen. Aus flugbetrieblichen Gründen kann es vereinzelt zu Nachtarbeiten kommen. Um die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten, werden moderne Baumaschinen und Fahrzeuge eingesetzt.

Modelltag am Flughafen Münster/Osnabrück mit Indoor-Zeppelin

Was 2009 klein begann, feiert am kommenden Sonntag bereits den fünften Geburtstag: der Modelltag am Flughafen Münster/Osnabrück. Mehr als 50 Aussteller präsentieren, tauschen und verkaufen kleine Sammlerstücke jeglicher Art am kommenden Sonntag zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr im Terminal I und II des Flughafens. Der Eintritt zum Modelltag ist wie immer kostenlos.

Die Ausstellung ermöglicht Hobby-Sammlern und kleinen Entdeckern einen Blick in die Modellwelt der Flugzeuge. Daneben gibt es aber auch viele Aktionen rund um LKW-, Auto-, Schiffs- und Eisenbahn-Modelle zu bestaunen: Der Osnabrücker Mini-Truck-Club wird mit einem großen Parcours vertreten sein. Die Mitglieder des Clubs zeigen diverse Modell-LKW und -Baumaschinen in Aktion.

Jamara, der hiesige Modellbauhändler führt seine Hubschrauber-Modelle vor. Ein weiterer Höhepunkt: Die Agentur MK-Medien lässt wieder einen Indoor-Zeppelin durch das Terminal schweben und überträgt die Aufnahmen mit einer am Zeppelin angebrachten Kamera live auf einem Bildschirm am eigenen Stand.

Unter den Ausstellern sind zahlreiche namhafte Modellhersteller wie Herpa und Revell vertreten. Letzterer bietet wieder einen Modellworkshop für Kinder an. Hier kann man selbst Flugzeugmodelle vor Ort bauen und mit nach Hause nehmen. Für die kleine Stärkung zwischendurch bietet die Firma Stockheim Snacks zu familienfreundlichen Preisen an.

Schweiz fördert Luftfahrt-Projekte aus der Kerosin-Abgabe

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat 2012 knapp 34 Millionen Franken für Projekte im Zusammenhang mit der zivilen Luftfahrt vergeben. Weitere 26 Millionen Franken gehen an die Flugsicherung auf den Regionalflugplätzen. Die Gelder stammen aus der Kerosin-Abgabe, welche größtenteils auf Flügen im Inland erhoben wird.

Im Jahr 2012 hat das BAZL zum ersten Mal Gelder vergeben, welche auf Grund des neuen Artikels 86 der Bundesverfassung für Massnahmen im Bereich der Luftfahrt vorgesehen sind. 2012 wurden insgesamt 102 Gesuche eingereicht. 70 Gesuche profitieren nun von Finanzhilfen, die bis 2016 ausgegeben werden.

Zusätzlich wurden 26 Millionen Franken als Abgeltung für die Mitfinanzierung der defizitären An- und Abflugsicherungsdienstleistungen, die im Interesse der Luftsicherheit auf Regionalflugplätzen erbracht werden, verteilt.

Umweltschutz und Reduzierung der Auswirkungen des Luftferkehrs

Die Gelder aus der Kerosin-Abgabe fließen in verschiedene Bereiche: Im Bereich Umweltschutz unterstützt das BAZL mit rund 23 Millionen Franken Massnahmen, die von Lärmkursen bis zur Erprobung von Sensoren zur Effizienzsteigerung und der Messung von Feinstaub bei Triebwerken oder den Bau von Schallschutzhallen gehen.

Im Bereich Schutzmassnahmen (Security) werden mit vier Millionen Franken beispielsweise der Testbetrieb von neuartigen Security Scannern oder Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Steigerung der Effizienz von Sicherheitskontrollen mitfinanziert.

Bei der technischen Sicherheit (Safety) gehen Beiträge in der Höhe von insgesamt sechs Millionen Franken an die Erforschung von Massnahmen gegen sogenannte Birdstrikes oder an die Entwicklung von Sensoren zur Ermittlung von Vulkanaschepartikeln für Passagierflugzeuge. Abgelehnt wurden Gesuche, deren Wirksamkeit nicht ausreichend dokumentiert oder plausibel gemacht werden konnten. Keine Unterstützung erhielten auch Projekte, die als nicht kosteneffizient beurteilt wurden.

Streik am Köln Bonn Airport: 70 Flüge gestrichen

Am Köln Bonn Airport streiken seit heute Morgen 04:00 Uhr die privaten Sicherheitsdienste an den Passagierkontrollstellen. Fluggesellschaften haben bislang über den Tag verteilt insgesamt 49 Starts und 21 Landungen gestrichen. Auf dem Flugplan des Köln Bonn Airport stehen am heutigen Freitag insgesamt 103 Abflüge und 104 Ankünfte.

Aktuell ist nur eine Passagierkontrollstelle in den Terminals geöffnet. In der Zeit von 04:00 Uhr bis 07:00 Uhr waren 15 Abflüge geplant, lediglich vier davon konnten durchgeführt werden. Es muss im Laufe des Tages mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet werden.

Passagiere werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Fluges zu erkundigen und wenn möglich auf Handgepäck zu verzichten. Zu dem erneuten Streik der Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgerufen.

Laut ver.di sollen am heutigen Freitag die Fluggastkontrollstellen in den beiden Terminals des Köln Bonn Airport ganztägig bestreikt werden. Der Flughafen bedauert etwaige Unannehmlichkeiten, die Passagieren durch den Streik entstehen, und bemüht sich in Zusammenarbeit mit den Airlines, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.

Hartmut Mehdorn neuer Chef der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

0

Wichtige Weichenstellung am Airport Berlin Brandenburg: Hartmut Mehdorn übernimmt ab sofort den Chefposten der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Das teilte der Ministerpräsident und Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Platzeck heute in Schönefeld mit.

"Es ist uns gelungen, mit Hartmut Mehdorn einen sehr erfahrenen Manager und exzellenten Branchenkenner zu gewinnen. Ich bin mir sicher, dass es ihm als Vorsitzendem der Geschäftsführung gelingen wird, dem Flughafen Berlin Brandenburg zu mehr Akzeptanz zu verhelfen und ihn zurück in die Erfolgsspur und zu einer gelungenen Eröffnung zu führen." betonte Matthias Platzeck.

Hartmut Mehdorn sagte: "Ich freue mich über das Vertrauen des Aufsichtsrats, mir in dieser schwierigen Phase die Leitung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und die Vollendung des BER zu übergeben. Die wichtigste Aufgabe wird es sein, das Vertrauen unserer Airline-Kunden wiederzugewinnen und den BER sicher und zuverlässig ans internationale Luftverkehrsnetz zu bringen."

Über Hartmut Mehdorn

Geboren am 31. Juli 1942 ist er in Berlin aufgewachsen, verheiratet und hat drei Kinder. Sein Karrierebeginn 1965 ist in der Entwicklungskonstruktion von Focke-Wulf; zuletzt war er Produktionsleiter bei MBB. 1979 bis 1984 ist er Mitglied der Geschäftsführung der Airbus Industrie S.A. in Toulouse; 1984 bis 1989 Leiter der MBB-Unternehmensgruppe Transport- und Verkehrsflugzeuge, ab 1985 zusätzlich Mitglied der Geschäftsführung von MBB; 1989 wird Mehdorn Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Airbus GmbH; bis 1995 ist Mehdorn Mitglied des Vorstands der Deutschen Aerospace AG.

1995 bis 1999 ist er Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG und in Personalunion Mitglied des Vorstandes der RWE AG. Ende 1999 bis April 2009 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG in Berlin. Hartmut Mehdorn war seit 01. Juli 2009 Mitglied des Board of Directors der Air Berlin PLC. Vom 01. September 2011 bis 06. Januar 2013 war er zudem Chief Executive Officer der Air Berlin PLC.

Lufthansas Sommerflugplan mit neuen Urlaubszielen

0

Lufthansa baut ihr Angebot zu beliebten Privatreisezielen weiter aus. Der neue Sommerflugplan wurde mit den fünf neuen Urlaubszielen Mahón, Jerez de la Frontera, Varna, Cardiff und Glasgow erweitert. Auf der Langstrecke kommt mit einem neuen Flug von München nach Vancouver eine zweite Verbindung in die Metropole an der kanadischen Westküste hinzu. Ab Juli wird in Europa auch das neue Produkt- und Tarifkonzept der Germanwings buchbar.

Dabei werden dezentrale Lufthansa-Verbindungen durch Germanwings schrittweise übernommen. Lufthansa-Kunden können im Sommerflugplan 2013 unter Verbindungen zu 218 Lufthansa-Zielen in 82 Ländern wählen (Vorjahreszeitraum: 216 Ziele in 83 Ländern). Der Sommerflugplan gilt von Sonntag, 31. März bis Samstag, 26. Oktober 2013.

"Auch in diesem Sommer werden wir mit neuen Flügen zu traumhaften Urlaubszielen rund ums Mittelmeer unsere Kompetenz im Bereich Ferienreisen ausbauen", so Jens Bischof, Mitglied des Passagevorstands Deutsche Lufthansa AG.

Beliebte Urlaubsziele von Lufthansa

Ob Badeurlaub, Entdeckungsreise oder Städtetrip – Lufthansa fliegt ihre Urlaubsgäste mit dem Service einer Linienfluggesellschaft in die "schönsten Wochen" des Jahres. Neu im Angebot sind fünf attraktive Sommerziele, die saisonal in den Sommermonaten bedient werden sollen: Ein Neuanflug ist auf die Baleareninsel Menorca geplant, der kleineren Nachbarinsel von Mallorca. Von München, Düsseldorf, Hamburg oder Berlin fliegen die Fluggäste jeweils nonstop nach Mahón, die Inselhauptstadt Menorcas.

Die andalusische Stadt Jerez de la Frontera in der spanischen Urlaubsregion Costa de la Luz wird im kommenden Sommer von Düsseldorf und Frankfurt aus angesteuert. Das bulgarische Varna am Schwarzen Meer ist ein weiteres neues Sonnenziel für Passagiere ab Düsseldorf.

Zwei neue britische Ziele werden ab Düsseldorf angeflogen: die walisische Hauptstadt Cardiff – ein idealer Ausgangsort für Urlaub an der Küste und im Bergland von Wales. Und als größte Stadt Schottlands Glasgow, berühmt für ihre Kultur, Architektur und Design. Die spektakuläre Landschaft der schottischen "Highlands" macht Glasgow zu einem beliebten Ziel für Entdeckertouren. Diese Verbindung wird ganzjährig bedient.

Urlaubsgäste profitieren künftig von sechs weiteren neuen Flugverbindungen zu Ferienregionen rund ums Mittelmeer. Im kommenden Sommer wird in Kombination mit den bestehenden Sommerzielen das Lufthansa-Streckennetz zeitweise um 25 saisonale Ziele wachsen, die meist parallel von mehreren Abflughäfen in Deutschland angeflogen werden. In den Ferienmonaten Juli und August wird dabei die Zahl der Flüge zu den Urlaubsdestinationen noch einmal erhöht.

Vancouver wird auch ab München angeflogen

Lufthansa erweitert ihr Langstreckenangebot und verbindet Vancouver im Westen Kanadas neben der bestehenden Route ab Frankfurt jetzt auch mit München. Die neue Verbindung in die größte Stadt British Columbias wird ab dem 16. Mai 2013 täglich mit einem Airbus A330 geflogen.

Die pazifische Handelsmetropole hat den größten Seehafen Kanadas und ist Hauptsitz zahlreicher Unternehmen der Forstwirtschaft und Bergbauindustrie. In der Region rund um die Metropole haben sich zahlreiche IT-Unternehmen angesiedelt. Vancouver ist darüber hinaus ein beliebtes Reise- und Urlaubsziel.

Neue Business Class schneller einsatzbereit

Die neue Business Class, die bereits in allen neu ausgelieferten Boeing 747-8 und in drei Flugzeugen vom Typ Airbus A330 eingebaut ist, soll noch schneller als ursprünglich geplant auf allen bestehenden Langstreckenflugzeugen das bisherige Produkt ersetzen. Hierfür investiert Lufthansa weitere rund 50 Millionen Euro, um alle Flugzeuge bis spätestens Sommer 2015 umgerüstet zu haben.

"Unsere neue Business Class kommt bei den Kunden hervorragend an. Wir werden den Umbau beschleunigen und haben dafür 50 Millionen Euro zusätzlich zu den Umbaukosten in die Hand genommen. Bis 2015 werden wir auf der Langstrecke nicht nur die Economy und First Class, sondern auch die Business Class mit neuen Sitzen ausgestattet haben", so Jens Bischof.

FlyNet – Breitband in fast allen Flugzeugen und Ländern

Mit ihrem Breitband-Internet "FlyNet" hat Lufthansa aktuell 88 Flugzeuge und damit nahezu ihre komplette Langstreckenflotte mit der innovativen Technologie ausgestattet. Einzige Ausnahmen sind einige Boeing 747-8 und Airbus A380; im kommenden Jahr sollen auch diese Flugzeugtypen folgen. Der Service ist nahezu weltweit verfügbar – lediglich über chinesischem Staatsgebiet steht die Sendelizenz noch aus. Live TV auf hohem Niveau bietet der Kanal "Sport 24" im kostenlosen FlyNet-Portal. Dort können Fluggäste neuerdings auch für Anschlussstrecken den Status ihres Anschlussfluges abfragen oder bereits an Bord einchecken.

Mit neuer Boeing 747-8 nach Hongkong

Der jüngste Flugzeugtyp in der Lufthansa-Flotte, die Boeing 747-8, hat sich schnell zu einer Favoritin der Lufthansa-Gäste entwickelt. Aktuell fliegt die "Königin der Lüfte" auf Verbindungen in die US-amerikanischen Städte Washington und Los Angeles sowie zu den indischen Zielen Bangalore und Delhi. Im Verlauf des Sommerflugplans stehen weitere Auslieferungen des modernen und umweltfreundlichen Jumbos an. Insgesamt erhält Lufthansa dieses Jahr fünf weitere B747-8 aus Seattle. Als nächste Strecke wird bereits zum Beginn des Sommerflugplans der Flug Frankfurt-Hongkong auf das neue Flugzeug umgestellt.

Germanwings übernimmt Lufthansa-Strecken

Mit Beginn des Sommerflugplans übernimmt Germanwings von Lufthansa insgesamt sechs dezentrale Verbindungen. Den Anfang machen die Strecken von Hamburg nach Wien, Stuttgart, Nürnberg, Dubrovnik, Nizza und Palma de Mallorca. Ab 01. Juli dieses Jahres werden dann schrittweise weitere Strecken von Germanwings übernommen. Kunden und Öffentlichkeit werden rechtzeitig informiert.

Bereits gebuchte Lufthansa-Passagiere werden bei einem Übergang automatisch auf Germanwings umgebucht. Germanwings wird mit ihrem neuen Tarifangebot alle heutigen innereuropäischen Lufthansa-Verbindungen außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München übernehmen.

Verbindung nach Perm und Kasan wird eingestellt

Aus wirtschaftlichen Gründen stellt Lufthansa zum Sommerflugplan die Russland-Verbindungen nach Perm und Kasan ein, verbessert dafür jedoch im Gegenzug mit zusätzlichen Flügen die Verbindungen nach Nischni Nowgorod und Samara.

Die Fluggesellschaften im Lufthansa-Verbund – Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, Lufthansa und SWISS – bedienen gemeinsam über ihre Drehkreuze Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt, München, Wien und Zürich im Sommer zusammen 285 Ziele in 102 Ländern auf vier Kontinenten und ergänzen ihr Flugangebot gegenseitig durch zahlreiche Codeshare-Flüge. Die neuen Verbindungen und Ziele im Lufthansa Sommerflugplan 2013 auf einen Blick

Frankfurt – München – Düsseldorf – Hamburg – Berlin-Tegel –
-Antalya -Vancouver -Jerez -Mahón -Mahón
-Ibiza -Mahón -Mahón   -Antalya
-Jerez -Tunis -Varna   -Faro
    -Cardiff   -Ibiza
    -Glasgow    

 

Miles & More feiert 20. Jubiläum mit Gewinnspielen

"Celebrating 20 Years of More" – unter diesem Motto startet die "Geburtstagsparty" anlässlich der Gründung von Lufthansas Miles & More vor 20 Jahren. Mit 23 Millionen Teilnehmern weltweit, über 40 teilnehmenden Fluglinien und mehr als 350 Partnern in allen Lebensbereichen ist Miles & More das größte Vielfliegerprogramm Europas. Miles & More will sich daher während der kommenden sechs Monate bei seinen Teilnehmern mit der Verlosung von außergewöhnlichen und exklusiven Erlebnissen sowie mit attraktiven Meilenangeboten bedanken.

Schwerelosikeit in Florida erleben

Bereits im März wird bei Lufthansa selbst der erste außergewöhnliche Preis für alle Jubiläumsgäste ausgeschrieben, der den Gewinnern ein exklusives Erlebnis verspricht: schwereloses Fliegen. Miles & More verlost für zwei Personen Parabelflüge in Florida verbunden mit einem mehrtägigen Astronautentraining im Kennedy-Space-Center in Cape Canaveral – Lufthansa-Flug und Hotel inbegriffen.

20 Prozent mehr Meilen im März

Neben dem Preisausschreiben wird es im März eine große Meilenaktion für die Teilnehmer des Vielfliegerprogramms geben. Die ersten 20.000 Geburtstagsgäste, die sich ab dem 6. März, online anmelden, sammeln auf allen getätigten Lufthansa-Linienflügen ab Anmeldung bis Ende März 20 Prozent zusätzliche Prämienmeilen.

Ähnliche Überraschungen sind auch für die kommenden Monate geplant. Immer am Monatsersten wird das Miles & More Programm seine Teilnehmer über neue Aktionen informieren und dadurch das "More" im Namen unterstreichen.

"Es sind unsere Teilnehmer, die Miles & More zu dem gemacht haben, was es heute ist: das führende Vielfliegerprogramm Europas", sagt Harald Deprosse, Leiter Miles & More. "Wir wollen allen Teilnehmern mit unserem Programm einen Mehrwert – ein More – bieten. Auch die vielfältigen Möglichkeiten, Meilen mit unseren zahlreichen Partnern aus den unterschiedlichsten Branchen zu sammeln und einzulösen, machen Miles & More so attraktiv."

LATAM Airlines Group wechselt vollständig zu oneworld®

0

Die LATAM Airlines Group hat sich nun weltweit für die Luftfahrtallianz oneworld® als Partner für ihre Passagierfluggesellschaften entschieden. Dieser Entschluss wurde heute in Hongkong bei einer Zusammenkunft des oneworld Governing Board getroffen. Konkret bedeutet das, dass die brasilianische TAM Airlines die Star Alliance verlässt, um oneworld beizutreten. Dies betrifft ebenfalls ihre Tochtergesellschaft in Paraguay.

 

Der Wechsel wird voraussichtlich während des zweiten Quartals 2014 vollzogen. LAN Colombia, die neueste Tochter der LAN, wird oneworld im vierten Quartal 2013 als angeschlossenes Mitglied (Affiliate Member) beitreten.

Durch die heutige Erweiterung sind nun alle Tochtergesellschaften der führenden Airline Group Lateinamerikas in einer globalen Luftfahrtallianz zusammengeschlossen. Die chilenische LAN Airlines ist bereits seit Juni 2000 Mitglied bei oneworld; LAN Argentina, LAN Ecuador und LAN Peru sind seitdem angeschlossene Mitglieder. Sie sind jetzt gemeinsam mit elf führenden und 30 angeschlossenen Fluggesellschaften aus der ganzen Welt Teil der Allianz.

Wann genau die brasilianische TAM die Star Alliance verlässt, wird noch bekannt gegeben. Die Fluggesellschaft soll direkt nach ihrem Austritt aus der Star Alliance Mitglied der Luftfahrtallianz oneworld werden.

Begrüßung bei Oneworld – Wachstum kommt voran

Tom Horton, Governing Board Chairman von oneworld und Chairman und Chief Executive von American Airlines, sagte: "Die Mitgliedschaft der LATAM Airlines Group, Lateinamerikas führender Airline Group, bei oneworld ist ein Meilenstein auf unserem Weg, oneworld zur Luftfahrtallianz erster Wahl zu machen – und zwar nicht nur für Reisende auf dem amerikanischen Kontinent, sondern auf der ganzen Welt. Wir freuen uns, weiterhin eng mit Enrique und Ignacio Cuete, Damian Scokin, Marco Antonio Bologna und ihrem Team zusammenzuarbeiten. Wir heißen unsere neuen Partner bei TAM und ihre Kunden an Bord der weltweit führenden globalen Luftfahrtallianz herzlich willkommen."

oneworld CEO, Bruce Ashby, sagte: "Wir freuen uns sehr, dass die LATAM Airlines Group nach umfassender Prüfung aller Allianz-Optionen nun entschieden hat, nicht nur LAN an Bord von oneworld zu behalten, sondern auch TAM und alle anderen Tochtergesellschaften der LATAM Airlines Group zu integrieren. Dies unterstreicht die langjährige Stellung von oneworld als führende Allianz in Lateinamerika und erhöht die Attraktivität des Angebots für internationale Vielflieger auf der ganzen Welt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit LATAM und arbeiten gemeinsam an einem reibungslosen Übergang."

Enrique Cueto, CEO der LATAM Airlines Group, sagte: "Wir haben alle Optionen eingehend geprüft und eine Allianz gewählt, die unseren Fluggästen die meisten Vorteile, die besten Verbindungen und Produkte sowie die größten Synergien für LATAM Airlines Group bietet. Wir sind mit unserer Entscheidung sehr zufrieden.

Durch die Mitgliedschaft in der oneworld Allianz können unsere Fluggäste Reisen im gesamten Netzwerk von oneworld buchen und erhalten durch Mitgliedsfluggesellschaften von oneworld unter anderem Zugang zu 950 Destinationen. Das umfangreiche Angebot der oneworld Mitglieder an Destinationen beinhaltet auch weit entfernte und exotische Ziele wie Hongkong, Kuala Lumpur, Moskau oder Melbourne."

Marco Antonio Bologna, CEO von TAM Airlines und TAM SA, fügte hinzu: "Das sind wichtige Neuigkeiten für TAM Fluggäste. Wir konzentrieren uns darauf, einen reibungslosen Übergang für unsere Gesellschaft, Partner und insbesondere für unsere Kunden zu garantieren." Er wies darauf hin, dass sich TAM "für eine wachsende Allianz entschieden hat, die unseren Gästen die besten Verbindungsmöglichkeiten bietet."

Folgen für LATAM-Fluggäste – Statusstufe bleibt

Die LATAM Airlines Group und ihre Fluggesellschaften arbeiten gemeinsam mit der Star Alliance und oneworld an einem reibungslosen Übergang für die Fluggäste. Die zehn Millionen Mitglieder des TAM Vielfliegerprogramms Fidelidade behalten bei dem Wechsel zu oneworld sowohl ihre Statusstufe als auch sämtliche gesammelten Punkte.

Fluggäste haben dann die Möglichkeit, Punkte bei allen oneworld Mitgliedsfluggesellschaften zu sammeln und einzulösen. Außerdem profitieren sie von zahlreichen Vorteilen, wie zum Beispiel Zugang zu rund 550 Flughafen Lounges weltweit, die für Mitglieder der höchsten Statusstufen zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig werden die 130 Millionen Vielflieger der anderen Mitgliedsfluggesellschaften von oneworld ebenfalls Prämien sammeln und einlösen können, wenn sie mit TAM oder LAN Colombia fliegen.

TAMs Streckennetz ist ebenfalls im Angebot der Allianz-Tarife von oneworld enthalten. Dies ist das umfassendste Tarifsystem aller globalen Allianzen und bietet neben dem marktführenden oneworld Explorer Round-The-World Tarif auch das Visit-South-America Ticket.

Um die Kunden während des Wechsels ständig auf dem Laufenden zu halten, wird ein umfassendes Kommunikationsprogramm eingeführt. Bis zum Wechsel wird der Flugverkehr für die Kunden und die Fluggesellschaften wie gewohnt weiterlaufen.

oneworld jetz mit führender Airline-Gruppe Lateinamerikas

LAN Airlines (Chile) ist bereits seit Juni 2000 Mitglied von oneworld; LAN Argentina, LAN Ecuador und LAN Peru sind seitdem angeschlossene Mitglieder. Durch das heutige Abkommen werden die restlichen Passagierfluggesellschaften der LATAM Airlines Group zu oneworld gehören.

  • TAM ist die führende Fluggesellschaft von Brasilien, Lateinamerikas größte Volkswirtschaft und der größte Markt für Luftverkehr in der Region. TAM fliegt 60 Destinationen in 16 Ländern in Lateinamerika, USA und Europa an. Sie verfügt über eine Flotte von 161 Flugzeugen und führt täglich 800 Flüge durch. Im Jahr 2011 begrüßte TAM insgesamt 37,7 Millionen Fluggäste an Bord. Durch die Mitgliedschaft der Fluggesellschaft wird das oneworld Streckennetz um 35 Destinationen erweitert. Die TAM Tochtergesellschaft in Paraguay tritt zur gleichen Zeit oneworld bei.
  • LAN Colombia bedient 23 Destinationen in drei Ländern mit einer Flotte von 20 Flugzeugen und 113 Flügen täglich. Die Fluggesellschaft wird das oneworld Streckennetz um 18 Destinationen in Kolumbien erweitern. Im Jahr 2012 reisten insgesamt 3,5 Millionen Fluggäste mit LAN Colombia.

Durch den Beitritt aller Tochtergesellschaften der führenden Airline Group von Lateinamerika und der in Bezug auf den Marktwert weltweit zweitgrößten Fluggesellschaft nimmt die Luftfahrtallianz oneworld in Südamerika und den großen Wirtschaftszentren dieser Region eine marktführende Position ein. Somit stärkt oneworld ihre Position als Allianz erster Wahl für internationale Vielflieger sowohl in Südamerika als auch weltweit.

Vier der etablierten oneworld Mitglieder – American Airlines, British Airways, Iberia und LAN – fliegen zurzeit insgesamt sieben Destinationen in Brasilien an. Mit TAM steigt die Zahl der Destinationen auf 42 und erweitert somit das Streckennetz der Allianz in Brasilien, eine der sich weltweit am schnellsten entwickelnden Volkswirtschaften.

Die oneworld Mitglieder American Airlines, Iberia und LAN fliegen drei Destinationen in Kolumbien an. LAN Colombia wird das oneworld Streckennetz um 21 weitere Destinationen im Land erweitern.

950 Destinationen und 3.300 Flugzeuge bei oneworld

Durch den Beitritt von TAM und LAN Colombia zu oneworld, die bevorstehenden Mitgliedschaften von SriLankan Airlines und Qatar Airways sowie die geplante, unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen stehende Fusion von American Airlines mit US Airways wird das Netzwerk von oneworld auf mehr als 950 Destinationen in fast 160 Ländern erweitert. oneworld fliegt mit einer gemeinsamen Flotte von etwa 3.300 Flugzeugen, verzeichnet 13.000 Flüge täglich und befördert jährlich 480 Millionen Fluggäste. Der generierte Jahresumsatz beläuft sich auf etwa 140 Milliarden US-Dollar.

Die heutige Ankündigung ist das Ergebnis der umfassenden Prüfung der Allianz-Strategie der LATAM Airlines Group und steht im Zeichen der größten Expansion, die oneworld innerhalb der vergangenen fünf Jahren vollzogen hat:

  • airberlin im März 2012
  • Malaysia Airlines am 01. Februar 2013
  • geplanter Beitritt von Qatar Airways
  • geplanter Beitritt von SriLankan Airlines
  • Der vorgesehene Wechsel der US Airways von der Star Alliance zu oneworld im Zuge des geplanten Zusammenschlusses mit dem Gründungsmitglied von oneworld, American Airlines (unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen).

Anschlüsse an Drehkreuze für LATAM – Alliance mit Auszeichnung

oneworld bietet der LATAM Airlines Group ausgewählte Partner, die zu den führenden Fluggesellschaften zwischen Süd- und Nordamerika sowie zwischen Lateinamerika und Europa zählen. Darüber hinaus erhält LATAM Zugang zu den von Lateinamerika Reisenden meistgenutzten Flughäfen: hierzu zählen die Drehkreuze Miami und New York von American Airlines, Iberias Drehkreuz in Madrid und London, Heimatflughafen von British Airways.

oneworld vereint die führenden Fluggesellschaften aus allen Weltregionen wie American Airlines in Nordamerika, airberlin, British Airways, Finnair, Iberia und S7 Airlines in Europa, Royal Jordanian und designiertes Mitglied Qatar Airways im Nahen Osten, sowie Cathay Pacific, Japan Airlines, Malaysia Airlines, Qantas und designiertes Mitglied SriLankan Airlines im Asien-Pazifik-Raum, sowie 30 weitere angeschlossene Fluggesellschaften. oneworld bietet hierdurch weltweit das attraktivste Netz für internationale Vielflieger und hat es sich zum Ziel gesetzt, für diese Reisenden die erste Wahl unter den Airline-Allianzen zu sein.

oneworld ist derzeit Träger von drei der fünf führenden internationalen Auszeichungen für Luftfahrtallianzen. So erhielt die Allianz drei Jahre in Folge die Auszeichnung "Best Airline Alliance" des Global Traveler im Rahmen des GT Tested Reader Survey 2012. Die Auszeichnung "World's Leading Airline Alliance" wurde oneworld bei den World Travel Awards 2012 zum zehnten Mal in Folge verliehen, und schließlich wurde sie auch erneut mit der Auszeichnung "World's Best Alliance" bei den zweiten Australian Business Traveller Awards 2012 geehrt. Kürzlich erhielt sie den "Flight Stats On-Time Performance Award" für die Allianz, deren Mitglieder die pünktlichsten Flüge im Jahre 2012 vorweisen konnten.

LATAM Airlines Group SA ist der nach dem Zusammenschluss mit TAM SA verliehene neue Name von LAN Airlines SA. Die LATAM Airlines Group SA umfasst nun LAN Airlines und ihre Tochtergesellschaften in Peru, Argentinien, Kolumbien und Ecuador, sowie LAN Cargo und ihre Tochtergesellschaften. Zur Gruppe gehören ebenfalls die TAM S.A. und ihre Tochtergesellschaften TAM Linhas Aéreas S.A., inklusive ihrer Unternehmen TAM Transportes Aéreos del Mercosur SA., TAM Airlines (Paraguay) sowie Multiplus SA. Jede Airline wird auch weiterhin ihr derzeitiges Branding und ihren Namen beibehalten.

Durch den Zusammenschluss entsteht in Bezug auf Netzwerk-Verbindungen eine der weltweit größten Airline-Gruppen, die Passagierflüge zu 150 Destinationen in 22 Ländern sowie Frachtverbindungen zu 169 Destinationen in 27 Ländern mit einer Flotte von insgesamt 319 Flugzeugen bietet. Insgesamt beschäftigt die LATAM Airlines Group SA mehr als 55.000 Mitarbeiter. Die Aktien werden an den Börsen in Santiago und New York in Form von ADRs und an der Börse in São Paulo in Form von BDRs gehandelt.

Milestone Aviation Group: Eurocopter für knapp 1 Mrd. US-Dollar

Die Milestone Aviation Group, das weltweit führende Unternehmen für Hubschrauber-Leasing, gab einen Auftrag für 14 zusätzliche zweimotorige Hubschrauber des Typs EC225 Eurocopter, die zu den 16 im vergangenen Jahr bestellten EC225 hinzukommen, bekannt – und gleichzeitig die erste Buchung des Unternehmens von EC175-Hubschraubern, welche fünf Maschinen dieser next-generation Maschinen umfasst.

Dieser neue Auftrag für die beiden Eurocopter Hubschrauber-Typen lässt den EC225-Auftragsbestand für Milestone nach Listenpreisen auf mehr als 675. Mio Euro (891 Mio. US-Dollar) ansteigen, während sich der Listenpreis der EC175 Akquisition auf rund 70 Mio. Euro (92 Mio. US-Dollar) beläuft.

Milestone Chairman und Co-Founder Richard Santulli sowie Eurocopters President und CEO Lutz Bertling verkündeten den Vertrag über die EC225 und EC175 gemeinsam auf der Heli-Expo 2013 in Las Vegas.

Wichtiges Signal für neue EC175

"Mit diesem Auftrag entwickelt sich unsere Partnerschaft mit Milestone fort und er zeigt das Vertrauen, das unser langjähriger Partner in die Eurocopter Super Puma-Familie und unsere neue EC175 setzt." sagte Bertling. "Es unterstreicht den operativen Wert und die Leistungsfähigkeit der EC225, die an anspruchsvolle Kunden wie Milestone geliefert werden, und ist gleichzeitig eine wichtige Bestätigung für die EC175."

Die von Milestone georderten EC225 und EC175 werden für die Anforderungen der operativen Partner zu Aufgaben wie Personalwechsel-Einsätzen von Offshore-Öl- und Gas-Plattformen und für Such- und Rettungs-Einsätze (Search and Rescue, SAR) konfiguriert.

"Die EC225 hat einen langjährigen Ruf an Sicherheit und Zuverlässigkeit unter anspruchsvollsten Einsatzbedingungen", sagte Santulli von Milestone. "Trotz der aktuellen Herausforderungen, mit denen die Maschinen konfrontiert ist, sind wir zuversichtlich, dass Eurocopter und die EC225 diese überwinden werden. Dieser Hubschrauber ist eine fantastische Anlage, der eine tragende Säule im Markt für Offshore-Öl und -Gas sowie im Such- und Rettungswesen für die kommenden Jahrzehnte sein wird." sagte Santulli. Auch fügte er hinzu: "Mit der EC175, profitieren unsere Kunden von der hohen Leistung, Reichweite und den Nutzlast-Kapazitäten dieses aufregenden neuen Fluggefährts."

Neueste Innovationen für mehr Sicherheit und Reichweite

Die EC225 integriert die neuesten technologischen Innovationen von Eurocopter in einem leistungsfähigen Hubschrauber der elf-Tonnen-Klasse. Angetrieben von zwei Turbomeca Makila 2A1 Triebwerken, verleihen das EC225 Haupt-Getriebe und der 5-Blatt-Rotor diesem Drehflügler die Fähigkeit, eine Vielzahl von Nutzlasten bei einer sehr großen Reichweite und schneller Reisegeschwindigkeit zu transportieren. Einmal für den Offshore-Crew-Wechsel für die Öl-und Gasproduzenten konfiguriert, kann die EC225 zudem schnell für Such- und Rettungseinsätze umgewandelt werden.

Auf dem ganzen Globus bei zivilen und militärischen Such- und Rettungseinsätzen, sowie im Offshore- und Personenverkehr im Einsatz, hat die Super Puma- und Cougar-Familie mehr als 4,5 Millionen Flugstunden weltweit verzeichnet.

Die EC175 wurde von Eurocopter in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern entwickelt und ist der erste Hubschrauber der sieben-Tonnen-Klasse mit dieser Nutzlast und Reichweite. Dieser Helikopter erweitert auch die unangefochtene Überlegenheit der EC225 in Sachen Hüllenschutz im Flug, Piloten-Assistenzsysteme und Situations-Wahrnehmung und umfasst das innovativste Alarm- und Self-Monitoring-System.

Angetrieben von zwei Pratt & Whitney Canada PT6C-67E-Triebwerken und mit einem Fünf-Blatt Spheriflex Hauptrotor-System ausgestattet, stellt die EC175 die Reichweite für den Bedarf von Offshore-Dienstleistern und anderen Betreibern zur Verfügung. Dabei transportiert sie 16 Passagiere in der Öl- und Gas-Konfiguration über eine Entfernung von 140 nautischen Meilen (ca. 190 km) und erreicht 200 nautische Meilen (ca. 320 km) wenn 12 Passagiere befördert werden.

airberlins Netzwerkstrategie 2013: Kernmärkte und Kooperation

airberlin hat ihr Streckennetz für 2013 strategisch überarbeitet. Die Drehkreuze Berlin und Düsseldorf werden gestärkt, der Flugplan noch effizienter ausgerichtet und auf die strategischen Kernmärkte angepasst. Dabei sollen sowohl Kapazitäten verlagert als auch neue Strecken und Frequenzen aufgenommen und damit das Profil der Airline als weltweit operierende Fluggesellschaft geschärft werden.

airberlin setzt darüber hinaus 2013 noch stärker auf die Zusammenarbeit mit dem strategischen Partner Etihad Airways und auf die Partnerschaften mit den oneworld® Fluggesellschaften.

Kooperation mit Etihad Airways

Im ersten Jahr der strategischen Kooperation airberlins mit Etihad Airways konnten die Fluggesellschaften mehr als 300.000 Fluggäste auf den gemeinsam genutzten Streckennetzen befördern und zusammen mehr als 100 Millionen Euro an zusätzlichen Erlösen erwirtschaften. Damit wurden die anfänglichen Erwartungen weit übertroffen.

Innerhalb eines Jahres konnte das Angebot an Codeshare Verbindungen auf 90 Verbindungen erhöht werden. Derzeit bieten airberlin und Etihad Airways 239 gemeinsame Destinationen in 77 Ländern an. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert. Im Fokus sind dabei Fernziele in der arabischen Welt, in Thailand, Japan und China. Auch im Angebot sind Flüge in die australischen Metropolen Melbourne und Sydney, die airberlin durch die Partnerschaft mit Etihad Airways anbietet.

Die Harmonisierung und Stärkung der Drehkreuze des jeweiligen Partners schafft für Gäste von airberlin und Etihad Airways eine stetig wachsende Anzahl von Umsteigemöglichkeiten zu Zielen weltweit.

Drehkreuze Berlin und Düsseldorf werden ausgebaut

Die Drehkreuze Berlin und Düsseldorf werden 2013 weiter ausgebaut. Die angebotenen wöchentlichen Umsteigeverbindungen ab Berlin steigen im Vergleich zum Sommer 2012 von rund 7.600 auf rund 11.000, ab Düsseldorf von rund 3.000 auf rund 4.050 wöchentliche Umsteigeverbindungen. An beiden Standorten werden neue Strecken aufgenommen, Frequenzen erhöht und teilweise die Flugzeiten für optimierte Anschlussverbindungen angepasst. Wichtiger Bestandteil dieser strategischen Erweiterung an den Drehkreuzen sind die Nordamerika-Routen.

Die USA sind für airberlin ein strategischer Wachstumsmarkt. Die neue Nonstop-Verbindung zwischen Berlin und dem American Airlines-Hub Chicago ab März 2013 untermauert die Strategie der zweitgrößten deutschen Airline, die vorhandenen Verbundsynergien mit dem oneworld Partner weiter auszubauen. Von allen airberlin Destinationen in Nordamerika bietet die Airline zahlreiche Anschlussverbindungen mit American Airlines im Codeshare an, so dass nahezu jede Region in den USA für airberlin Fluggäste zu erreichen ist.

Wachstum mit neuen Zielen im Kernmarkt USA

Vor diesem Hintergrund steigert airberlin die Anzahl der Nonstop-Verbindungen von Berlin und Düsseldorf nach Miami: Ab Mai 2013 geht es dann mit fünf Flügen pro Woche ab Berlin und mit einer täglichen Verbindung ab Düsseldorf in die US-Metropole. airberlin erhöht zudem die Anzahl der Nonstop-Flüge zwischen Düsseldorf und New York-JFK von sieben auf zehn Flüge pro Woche und sorgt mit ganzjährig einheitlichen Abflug- und Ankunftszeiten für mehr Konsistenz im Flugplan.

Erhöht werden auch die Frequenzen ab Düsseldorf nach Los Angeles von drei auf vier Flüge pro Woche. Mit den drei wöchentlichen Verbindungen von Berlin können airberlin Fluggäste ab Mai 2013 täglich von Deutschland an die Westküste der USA fliegen. Von der Optimierung der Flugzeiten ab Berlin profitieren vor allem Gäste aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Russland und Skandinavien. San Francisco und Las Vegas sind weiterhin im Codeshare mit American Airlines buchbar.

Entwicklung in den europäischen Kernmärkten

airberlin setzt auf einen weiteren Ausbau ihrer Osteuropakompetenz am Hauptstadt-Drehkreuz Berlin. So wurden im Januar 2013 tägliche Flüge nach Sofia und Bukarest aufgenommen. Am 22. März startet der Erstflug von Berlin nach Warschau. airberlin fliegt dann bis zu dreimal täglich in die polnische Hauptstadt. Die seit einem Jahr bestehende Verbindung von Berlin nach Budapest stockt die Airline mit Beginn des Sommerflugplans auf bis zu zwei tägliche Flüge auf. Kaliningrad wird ab Berlin ebenfalls ausgebaut und mit drei zusätzlichen Flügen pro Woche täglich angeboten.

Auch nach Skandinavien und Finnland erweitert airberlin das Flugangebot. Ab Mai 2013 fliegt die Airline von Berlin aus viermal täglich nach Kopenhagen und Stockholm und bis zu dreimal täglich nach Helsinki. Auch an den Wochenenden optimiert airberlin über zusätzliche Flüge das Angebot nach Skandinavien. Ab Mai nimmt airberlin die Verbindung von Düsseldorf nach Cagliari mit drei wöchentlichen Flügen neu auf. Von Düsseldorf nach Mailand fliegt airberlin im Sommer mit sechs zusätzlichen Frequenzen 18 Mal pro Woche. Ebenfalls sechs Flüge pro Woche mehr erhalten die Verbindungen von Düsseldorf nach Nürnberg und Salzburg. Ab Zürich werden die Strecken nach Neapel und Cagliari jeweils zweimal wöchentlich und nach Sylt einmal wöchentlich neu angeboten.

Palma de Mallorca gestärkt – Nun nonstop nach Madrid

Mit dem Beginn des Sommerflugplans erhöht airberlin die Anzahl der Flüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mallorca um zwölf Prozent und stärkt damit seine Marktführerschaft in Palma. So startet airberlin im Sommer 2013 allein von Deutschland bis zu 402 Mal pro Woche auf die Insel im Mittelmeer. Dies entspricht einer Steigerung von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahressommer (Sommer 2012: 352 Nonstop-Flüge pro Woche ab Deutschland).

Neu sind ab Sommer unter anderem zusätzliche Flüge von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg oder München nach Palma de Mallorca. Darüber hinaus fliegt airberlin neu seit dem 25. Februar von Berlin aus täglich nach Madrid und ist damit die einzige Airline, die Berlin-Tegel nonstop mit Madrid verbindet.

Vergrößertes touristisches Angebot ab Wien und Frequenzaufstockung nach Moskau

Das Streckennetz ab Wien wird zum einen durch eine Ausweitung des Angebots auf neue touristische Ziele in Griechenland wie beispielsweise Kalamata, Karpathos, Kavala, Lesbos, Thessaloniki und Volos und zum anderen durch Frequenzaufstockungen bei Flügen zu bestehenden Destinationen in Ägypten, Spanien oder der Türkei weiter gestärkt. Die sowohl für Geschäftsreisende als auch Touristen wichtige Strecke Wien – Moskau wird ab 27. April auf zweimal täglich ausgebaut. Gemeinsam mit dem oneworld Partner S7 Airlines bietet NIKI über Moskau bis zu 400 Anschlussflüge pro Woche in Russland an.

Flughafen Schönfefeld: Einschränkungen wegen Sprengung

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH weist die Passagiere am Flughafen Schönefeld darauf hin, dass es am Freitag, 08. März, zu kurzzeitigen Einschränkungen und Verzögerungen im Flugbetrieb kommen kann.

Aufgrund einer geplanten Sprengung von Kriegsmunition im Bereich Großbeeren am Freitag in der Zeit zwischen 10 und 11 Uhr kann nicht ausgeschlossen werden, dass An- und Abflüge zum Flughafen Schönefeld eingeschränkt werden müssen. In diesem Zusammenhang kann es zu Verspätugnen im Flugbetrieb kommen. Der Flughafen bittet die Passagiere hierfür um Verständnis.

Flughafen Köln Bonn: Erneuter Streik angekündigt

0

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat einen erneuten Streik der Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste am Köln Bonn Airport angekündigt. Laut des ver.di-Aufrufes sollen am morgigen Freitag die Fluggastkontrollstellen in den beiden Terminals ganztägig bestreikt werden. Es muss daher mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet werden.

Auf dem Flugplan des Köln Bonn Airport stehen am Freitag, 08.03.2013, insgesamt 103 Abflüge und 104 Ankünfte. Passagiere werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Fluges zu erkundigen und wenn möglich auf Handgepäck zu verzichten.

Die Sicherheitskontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Die Flughäfen sind nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der dieser Arbeitskampf ausgetragen wird.

Nächtliche Messflüge am Flughafen Zürich

0

Ab kommenden Montag bis Ende übernächster Woche finden die periodischen Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen am Flughafen Zürich (LSZH) statt. Die Flüge erfolgen sowohl am Nachmittag als auch in der Nacht bis spätestens um zwei Uhr morgens.

Von Montag, 11. März, bis Samstag, 23. März 2013 werden die Instrumentenlandesysteme (ILS) der verschiedenen Pisten und das Drehfunkfeuer Kloten (VOR KLO) vermessen. Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag, aber auch nachts, nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes, bis spätestens um zwei Uhr morgens statt. Für die Überprüfung des ILS sind Anflüge seitlich, oberhalb und unterhalb des publizierten Flugweges erforderlich.

Messflüge abseits der üblichen Routen

Aus diesem Grund erfolgen die Messflüge teilweise auch abseits der gewohnten Anflugrouten. Für eine Vermessung wird die jeweilige Piste mehrmals angeflogen, um ein möglichst genaues Resultat zu erzielen. Die Signale der entsprechenden Sendeanlagen werden aufgezeichnet und ausgewertet. Um die Genauigkeit dieser Navigationsanlagen zu gewährleisten, werden sie periodisch getestet.

Für die Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt. Die Maschine ist mit modernsten Navigationshilfsmitteln und einem hochpräzisen Flugvermessungsgerät ausgerüstet. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide.

Lufthansa bietet günstigere First Class für Frühbucher

Lufthansa erweitert den Tarif für Flüge in der First Class und bietet künftig ihre beste Flugklasse zusätzlich auch zu einem günstigeren Preis an. Der neue Flugtarif stellt neben dem klassischen, vollflexiblen Preis eine willkommene Variante primär für Privatreisende dar, die einen hohen Anspruch an Service und Qualität haben.

First-Class-Gäste können mit diesem neuen Tarif, der von sofort an im deutschen Markt zu mehr als 30 Langstreckenzielen angeboten wird, im Schnitt 40 Prozent sparen. Ein Hin- und Rückflug von Frankfurt nach New York kostet regulär 8.499 Euro. Der neue "First Saver Plus-Tarif" ist auf derselben Strecke bereits für 5.499 Euro buchbar. Dieser Tarif eignet sich für Kunden, die ihre Reise langfristig planen und mindestens 60 Tage vor Abflug buchen. Der Mindestaufenthalt am Ziel beträgt an der amerikanischen Ostküste sechs Tage, bei allen anderen Zielen zehn Tage.

Der First Saver Plus-Tarif ist zwar nicht umbuchbar, kann aber gegen eine Gebühr von 400 Euro storniert werden. Das Flugerlebnis mit First Class Check-in, der Betreuung durch einen "Personal Assistant", erhöhter Freigepäckmenge von drei Gepäckstücken mit jeweils maximal 32 Kilogramm, dem Flug in der First Class sowie der Fahrt mit einer Limousine zum Flugzeug bei Abflug in Frankfurt und München ist bei beiden Tarifen identisch. Der Gast erhält als Teilnehmer des Vielfliegerprogramms Miles & More bei beiden Tarifen die gleiche Anzahl an Meilen, das heißt eine verdreifachte Meilengutschrift.

"Die Lufthansa First Class steht an Boden wie an Bord für Individualität, höchsten Komfort und innovativen Luxus", sagt Jens Bischof, Mitglied des Passagevorstands Deutsche Lufthansa AG. "Dies wird unter anderem durch die kürzlich erfolgte 5-Sterne Skytrax-Auszeichnung deutlich unterstrichen. Mit dem neuen Preiskonzept wird die Lufthansa First Class auch für Urlaubsreisende interessant, die diesen ultimativen Komfort für die wertvollsten Tage im Jahr genießen wollen."

Neue MAN-Busse für Passage am Flughafen München

Seit der Inbetriebnahme des Airports im Jahr 1992 hat sich die Zahl der Passagiere bereits mehr als verdreifacht. Mit dem Fluggastaufkommen steigen auch die Anforderungen an die Beförderung der Passagiere und Crews zwischen den Terminals und den Abstellpositionen der Flugzeuge. Auf dem Flughafen München übergab MAN Truck & Bus daher heute Vormittag im feierlichen Rahmen 19 Gelenk- und acht Solobusse vom Typ MAN Lion’s City für die Fluggastbeförderung an die AeroGround Flughafen München GmbH.

Mit einem neuen Rekordaufkommen von 38,4 Millionen Fluggästen verzeichnete Bayerns internationales Luftverkehrsdrehkreuz 2012 einen Passagierzuwachs von knapp zwei Prozent. Die AeroGround ist die für den Bodenverkehrsdienst zuständige Tochterfirma der Flughafen München GmbH (FMG), weitere 19 Solobusse werden bis zum Jahr 2014 an sie ausgeliefert.

Die Innenausstattung der neuen Busse in strapazierfähiger Edelstahl-Optik ist für eine hohe Passagierkapazität Stehplatz-optimiert. Leistungsfähige Klimaanlagen garantieren in allen Fahrzeugen, unabhängig von der Jahreszeit, einen hohen Fahrgastkomfort. Eine Absenkeinrichtung (Kneeling) erleichtert das Ein- und Aussteigen der Passagiere.

Effiziente MAN Common-Rail-Dieselmotoren mit 235kW (320 PS) erfüllen die anspruchsvolle Emissionsnorm EEV. Ein Voith 4-Gang-Automatikgetriebe mit Sensotop-Steuerung und integriertem Retarder gibt die Kraft an die Antriebsachsen weiter.

Im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, überreichte Heinz-Jürgen Löw, Vorstand Marketing, Sales & Services der MAN Truck & Bus AG, den symbolischen Schlüssel für die neuen Fahrzeuge an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der FMG, Dr. Michael Kerkloh.

Deutlich schadstoffärmere Busse – Blauer Engel

Die an den Münchener Flughafen gelieferten MAN Lion’s City Busse sind besonders lärm- und schadstoffarm und deshalb mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" zertifiziert. Gegenüber den bisher am Flughafen eingesetzten Bussen bedeuten die neuen Fahrzeuge eine signifikante Verbesserung im Hinblick auf die Feinstaub- und Stickoxidemissionen. So erreichen die neuen Busse des Herstellers MAN etwa bei den Feinstaub-Emissionen pro Kilowattstunde nur noch eine Partikelmasse von 0,02 Gramm.

Zum Vergleich: Bei den bisher auf dem Vorfeld eingesetzten Bussen lag der entsprechende Wert noch bei 1,1 Gramm – also mehr als 50fach höher. Auch die Reduzierung der Stickoxide ist signifikant: Die neuen Busse kommen bei den NOx auf lediglich 2 Gramm pro Kilowattstunde, bei den Vorgängermodellen sind es über 14 Gramm. Die AeroGround Flughafen München GmbH schloss für alle 27 Fahrzeuge Serviceverträge mit MAN Truck & Bus Deutschland ab.

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH: "Der Flughafen München setzt auf eine nachhaltige Weiterentwicklung und will mit dem Flughafenbetrieb verbundene Belastungen vor allem durch technische Verbesserungen kontinuierlich reduzieren. Durch die Anschaffung der mit dem Blauen Engel zertifizierten Busse des Herstellers MAN sind wir diesem Ziel wieder ein Stück näher gekommen."

Flughafen München Visitenkarte für MAN

Heinz-Jürgen Löw, Vorstand Marketing, Sales & Services der MAN Truck & Bus AG, sagte anlässlich der Schlüsselübergabe: "Wir sind stolz darauf, dass sich der renommierte Flughafen München für Busse aus dem Hause MAN entschieden hat. Als international führender Hersteller von Nutzfahrzeugen mit Stammsitz in München sind die Busse auf dem Rollfeld des hiesigen Flughafens eine erstklassige Visitenkarte". Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser: "Ich wünsche mir, dass von Ihrer Kooperation hier in München auch weitere Entscheider Ihrer und anderer Branchen erfahren – mit der Botschaft: Beschaffung im Zeichen des Blauen Engel rechnet sich sowohl wirtschaftlich und als auch im Bezug auf unternehmerische Umweltziele."

airberlin: Gemeinsame Instandhaltung bei Etihad Airways in Chicago

Etihad Airways wird künftig am O'Hare International Airport in Chicago eine neue Wartungsstation für Line Maintenance betreiben. Dies ist die erste Station der führenden Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in den USA und die siebte außerhalb Abu Dhabis. Auch ein Airbus von airberlin soll künftig dort gewartet werden.

In der mit modernster Technik ausgestatteten neuen Anlage werden fortan alle geplanten und ungeplanten Line Maintenance-Aktivitäten für die Boeing 777 Flugzeuge durchgeführt, die Etihad Airways täglich auf der Strecke Abu Dhabi – Chicago einsetzt.

Maintenance des airberlin-Airbus’ an der US-Destination

Außerdem wird im Zuge der wachsenden Synergien zwischen Etihad Airways und ihren Partnern künftig auch der Airbus A330 von airberlin, der auf der neuen Strecke der Airline nach Chicago zum Einsatz kommt, in der neuen Line Maintenance-Basis in Chicago gewartet. Ab 23. März bietet airberlin dreimal pro Woche Nonstop-Flüge von Berlin nach Chicago an. Bis zum Sommer 2013 wird die Verbindung sogar auf fünf Flüge pro Woche erhöht.

James Hogan, President und Chief Executive Officer von Etihad Airways, sagte: "Die Einbindung von airberlin in die Line Maintenance-Station in Chicago, ist ein weiteres Beispiel für die hohe Bedeutung unserer strategischen Partnerschaft. Mit ihr können unsere Fluggesellschaften noch größere Synergien im technischen und wirtschaftlichen Bereich erzielen.

Etihad Airways und airberlin sind Partner und als solche arbeiten wir bei betrieblichen und wirtschaftlichen Abläufen eng zusammen. Dies betrifft insbesondere Bereiche wie die Wartung und Instandhaltung. Wir erhoffen uns von dieser speziellen Zusammenarbeit spürbare Synergien und eine verbesserte Effizienz, von denen beide Airlines profitieren."

Bewährte Zusammenarbeit in Deutschland und Abu Dhabi

Wolfgang Prock-Schauer, CEO von airberlin, sagte: "airberlin und Etihad Airways arbeiten seit dem Beginn ihrer Partnerschaft im Dezember 2011 erfolgreich zusammen und erschließen gemeinsam immer neue Wege, das Synergiepotenzial dieser Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Die Zusammenarbeit zwischen airberlin und Etihad Airways im Bereich der Line Maintenance hat sich bereits bewährt. So wartet airberlin an ihren Technikstandorten in Düsseldorf und München die Flugzeuge von Etihad Airways in der Line Maintenance und Etihad Airways wiederum die Airbus A330 von airberlin in Abu Dhabi.

Für uns war es deshalb ein logischer Schritt, für Chicago auf die Expertise von Etihad Airways bei der Wartung zurückzugreifen und so eine qualitativ hochwertige und verlässliche Versorgung in unserem neuen US-Ziel zu gewährleisten."

Etihad Airways hat bereits ein Team an Wartungstechnikern für die Line-Maintenance aus Abu Dhabi für den neuen Standort in Chicago rekrutiert. Unterstützt werden sie von der Wartungsfirma Flightcheck LLC, die ihren Sitz in Chicago hat.

Die in Chicago durchgeführten Wartungsarbeiten beinhalten unter anderem Transit-Checks, tägliche und wöchentliche Checks, geplante technische Wartungsarbeiten, und Instandsetzungen von Flugzeug- und Kabinen-Systemen.

Zusätzlich zu airberlin wird Etihad Airways mindestens einer weiteren Fluggesellschaft die vollständige technische Abwicklung im Bereich der Line Maintenance anbieten. Etihad Airways unterhält derzeit Line Maintenance-Stationen in Dublin, Lahore, London-Heathrow, Manchester, Melbourne und Sydney.

Neues Dienstgebäude für „Christoph 41“-Crew in Leonberg

Am 19. März 1973 erfolgte der erste Einsatz des Rettungshubschraubers "Christoph 41" der DRF Luftrettung in Stuttgart. Zu diesem Zeitpunkt war der rot-weiße Hubschrauber noch in Böblingen stationiert. Nach wechselnden Stationen hat er vor 27 Jahren am Leonberger Krankenhaus sein Zuhause gefunden. Heute – 40 Jahre und fast 40.000 Einsätze später – beginnen die Bauarbeiten für eine neue Luftrettungsstation am Krankenhaus.

Um den Besatzungen für ihre lebensrettende Aufgabe optimale Bedingungen zu bieten, wird neben dem bereits bestehenden Hangar ein neues Personaldienstgebäude errichtet. Entstehen wird ein moderner Neubau mit großzügigen Arbeitsplätzen, drei Ruheräumen, einer Küche, Sanitäranlagen sowie Hygieneräumen. Die Baukosten in Höhe von rund 850.000 Euro werden voraussichtlich zu einem Großteil aus Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg finanziert, ein weiterer Teil wird von der DRF Luftrettung übernommen.

"Seit fast drei Jahrzehnten sind wir von unserer Station in Leonberg aus an 365 Tagen im Jahr für die Menschen in der Region im Einsatz. Die Modernisierung unserer Station war notwendig geworden, um diese den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Dazu gehören unter anderem eine Erweiterung der Ruheräume sowie eine Neukonzeption des Hygienebereichs", erklärt Michael Klippert, Pilot und Stationsleiter der Leonberger Station. Ende September soll der Neubau abgeschlossen sein. In der Zwischenzeit stehen den Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten ein Container als Arbeitsplatz sowie ein Sozialraum im Krankenhaus Leonberg zur Verfügung.

Christof 41 – Leonbergs Rettungshubschrauber

Der Leonberger Hubschrauber der DRF Luftrettung wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus wird er für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Dazu ist er von 07.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang täglich einsatzbereit. Allein im letzten Jahr war "Christoph 41" 1.131 Mal im Einsatz. Sein Einsatzgebiet umfasst die Landkreise Böblingen, Stuttgart, Rems-Murr, Schwäbisch-Hall, Heilbronn, Göppingen, Ludwigsburg, Enzkreis, Calw, Tübingen, Reutlingen und Esslingen.

airberlin erhöht Auslastung auf rund 85%

airberlin hat auch im Februar 2013 ihre Auslastung weiter erhöht. Im Jahresvergleich stieg die Auslastung im zweiten Monat des Jahres trotz mehrerer Streiktage an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg und Köln-Bonn um 1,8 Prozentpunkte auf 85,29 Prozent.

Im Februar hat Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft insgesamt 1.801.396 Fluggäste an Bord begrüßt und gleichzeitig den Flugplan weiter optimiert und die Kapazität gezielt auf 3.412,8 Millionen angebotene Sitzplatzkilometer reduziert.

In den Monaten Januar und Februar des Jahres 2013 hat airberlin die Auslastung im Jahresvergleich um 1,4 Prozentpunkte gesteigert und insgesamt 3.558.505 Fluggäste begrüßt. Das Sitzplatzangebot betrug 6.862.2 Millionen Kilometer, die zurückgelegten Passagierkilometer 5.778,5 Millionen.

Im Jahr 2013 hat airberlin die Berechnung der Auslastung geändert. Die Auslastungsermittlung wurde dem Branchenstandard angepasst und die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) den verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) gegenübergestellt. Für den Jahresvergleich wurde die Auslastung aus dem Jahr 2012 ebenfalls neu berechnet.

  Februar 2013 Februar 2013 kumuliert
Auslastung 85,29 % (+1,8 PP) 84,21 % (+14,4 PP)
ASK in Mio. 3.412,8 (-12,2 %) 6.862,2 (-11,1 %)
RPK in Mio. 2.910,6 (-8,8 %) 5.778,5 (-9,6 %)
Fluggäste 1.801.396 (-11,9 %) 3.558.505 (-9,8 %)

 

Fraport eröffnet neue Unternehmenszentrale am Flughafen Frankfurt

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit eröffnete heute die Fraport AG im Rahmen eines kleinen Festakts ihre neue Unternehmenszentrale am Frankfurter Flughafen. Die Zentrale wurde vor rund 200 Gästen vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Fraport AG, Karlheinz Weimar, dem Fraport-Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Schulte und der Betriebsratsvorsitzende Claudia Amier feierlich eröffnet.

Der neue Verwaltungssitz des Flughafen-Betreibers liegt in zentraler Lage direkt am Tor 3, der Hauptzufahrt zum Betriebsbereich des Flughafens. Das lichte architektonische Design unterstreicht dabei den transparenten Charakter der neuen Unternehmenszentrale. Bis zu 700 Beschäftigte des Flughafens ziehen ab März 2013 in die neue Unternehmenszentrale ein.

Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte betonte: "Die neue Unternehmenszentrale setzt Maßstäbe in Funktionalität und Qualität eines Bürogebäudes. Hier ist ein modernes Bürokonzept realisiert worden, das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr organisatorische Flexibilität bietet, die Zusammenarbeit erleichtert und den Informationsfluss optimiert."

Fraport hat insgesamt rund 57 Millionen Euro in die neue Zentrale investiert. Es stellt im Zentralbereich zwischen beiden Terminals 1 und 2 einen weiteren Schritt in der Weiterentwicklung der Airport City dar.

Gold-Zertifikat für energieeffizienten Bau

Das Gebäude besteht aus zwei parallel angeordneten Riegelbaukörpern, die in jedem Geschoss durch zwei Stege verbunden sind und durch ein verglastes Atrium überspannt werden. Die neue Unternehmenszentrale umfasst acht oberirdische Geschosse (einschließlich Technik-Etage) mit einer Bruttogeschossfläche von gut 23.000 Quadratmetern. Die Tiefgarage ist auf 300 Stellplätze ausgelegt.

Das Bürogebäude zeichnet sich durch einen hohen Energieeffizienz-Standard aus und reduziert wesentlich den Energieverbrauch. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) hat deshalb bereits die Planung mit ihrem Gold-Zertifikat ausgezeichnet.