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Flughafen Münster/Osnabrück auf der ITB in Berlin

Auch der Flughafen Münster/Osnabrück nutzt in diesem Jahr die Gelegenheit, sich auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die ITB vom 06. bis 10. März in Berlin gilt als weltweit größte und führende Fachmesse der Tourismusbranche.

An den Fachbesuchertagen vom 06. bis 08. März stehen zahlreiche Gespräche und Verhandlungen mit Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern im Terminkalender. Für den FMO ist es gerade in der jetzigen Zeit besonders wichtig, sich als leistungsfähigen Airport mit attraktivem Einzugsgebiet darzustellen.

Es gilt, im persönlichen Kontakt potentielle Geschäftspartner von der Leistungsfähigkeit des Flughafens und seiner Region zu überzeugen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue aufzubauen, um kurz- oder auch längerfristige Projekte auf den Weg zu bringen.

Neben dem Fachpublikum kann sich an den anschließenden Besuchertagen auch das interessierte öffentliche Publikum am Stand des FMO über die sämtliche Reiseziele und Serviceangebote des Flughafens informieren.

Der Flughafen ist mit der Standnummer 102 in Halle 8.2 vertreten. Die Messe ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Austrian Airlines stellt Verbindungen nach Altenrhein ein

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Austrian Airlines stellt ab 31. März 2013 und damit ab Beginn des Sommerflugplans 2013 die Flüge von und nach Altenrhein ein. Der letzte Flug soll am 30. März 2013 stattfinden. "Vor dem Hintergrund steigender Kosten und sinkender Yields ist die Strecke wirtschaftlich ohne Zukunft" erklärte Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines.

Zuletzt verursachte sie mehrere Millionen Euro Verlust pro Jahr. Passagiere, die von dieser Streichung betroffen sind, werden umgebucht oder sie erhalten den Ticketpreis vollständig zurück.

Derzeit sind 19 Mitarbeiter der Austrian Airlines Group in Altenrhein stationiert. Diese wurden gestern Abend über die Einstellung der Flüge und die damit einhergehende Schließung der Station Altenrhein informiert. Ziel ist es, die Mitarbeiter im Unternehmen zu behalten.

Austrian Airlines hat die Strecke zwischen Wien und Altenrhein mit bis zu drei täglichen Flügen im Programm. Diese werden mit einer Dash 8-400 durchgeführt. Die frei werdende Kapazität wird zur Stärkung von Ost-West-Verbindungen unter anderen nach Nizza und Florenz genutzt.

ILS-Vermessung am Flughafen Frankfurt durch DFS

Die Instrumentenlandesysteme der Nordbahn werden auf ihre Genauigkeit hin vermessen. Untersucht werden die Betriebsrichtungen 25 (Westwetterlage) sowie 07 (Ostwetterlage). Hierbei kommt ein Vermessungsflugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350, eine zweimotorige Propellermaschine, zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Falls die Vermessungen in den kommenden Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 14. bis zum 17. März 2013 verlegt. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS die Bevölkerung wegen der eventuellen Lärmbelästigung um Verständnis.

Stuttgart mit weniger Flügen – dafür Vueling und Hop!

Von Ostersonntag, 31. März 2013 bis zum Samstag, 26. Oktober 2013 ist am Flughafen Stuttgart der neue Sommerflugplan in Kraft. Insgesamt 41 Airlines fliegen regelmäßig zu 118 Zielen in 32 Ländern. Die Anzahl der Flüge sinkt um etwa 4 Prozent, von den Fluggesellschaften werden größere Maschinen eingesetzt.

Die Lufthansa-Tochter Germanwings stockt ihr Angebot ab Stuttgart deutlich auf und bietet insgesamt 52 Ziele an. Für Urlauber geht es mehrmals pro Woche ins kroatische Split, nach Brindisi an die Adria, an die portugiesische Algarve nach Faro oder ins spanische Malaga. Erstmals fliegt die Airline dreimal wöchentlich nach Enfidha in Tunesien.

Erstmals Vueling und "Hop!"

Der kühlere Norden ist mit einem Flug pro Woche nach Rejkjavik vertreten, dorthin fliegt während der Sommerferien auch die isländische Wow Air. Neu in Stuttgart sind die Fluggesellschaften Vueling und Hop!. Der spanische Lowcost-Carrier Vueling fliegt bereits ab Karfreitag, 29. März täglich in die katalanische Metropole Barcelona. Die Hop!, eine Tochter der Air France, übernimmt deren tägliche Verbindung nach Lyon.

Mit der Fluggesellschaft Air Berlin kommen Italien-Freunde mehrmals pro Woche nach Venedig, Neapel, Olbia, Palermo und Catania. Einmal pro Woche steht Florenz auf dem Programm. In den Norden geht es viermal pro Woche nach Westerland und einmal wöchentlich nach Heringsdorf. Die Kanalinseln Jersey und Guernsey stehen neu im Plan der Air Berlin, die Verbindung startet jeden Samstagmorgen ab Stuttgart.

Die Fluggesellschaft Condor bringt ihre Passagiere nach Burgas ans Schwarze Meer, nach Lanzarote und Fuerteventura. Für Sonnenanbeter sind Larnaca auf Zypern und Hurghada am Roten Meer buchbar. Mit der TUIfly geht es im Juli und August einmal pro Woche nach Tel Aviv und auf die Kapverdischen Inseln nach Sal und Boa Vista. Teneriffa, Ibiza oder Palma de Mallorca sind ebenfalls dabei.

Nach Osten bietet die Czech Airlines eine tägliche Verbindung nach Prag, und die polnische LOT verbindet Stuttgart jetzt täglich mit Warschau.

Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden auf der ITB

Vom 06. bis 10. März präsentieren sich die Flughäfen Leipzig/Halle Airport und Dresden International mit einem Gemeinschaftsstand im Rahmen der weltgrößten Tourismusmesse auf dem Berliner Messegelände. Die beiden mitteldeutschen Flughäfen, Leipzig/Halle Airport und Dresden International, stellen auf der ITB in Berlin gemeinsam ihr aktuelles Streckennetz und vielfältiges Leistungsportfolio vor.

Das Einzugsgebiet der beiden Flughäfen umfasst die Region Mitteldeutschland mit ihren Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Grenzgebiete in Tschechien und Polen sowie Nordbayern, das süd-östliche Brandenburg und Berlin. Leipzig/Halle Airport und Dresden International sind über ihre jeweiligen Autobahnanbindungen und den Anschluss an das Verkehrsnetz der Deutschen Bahn gut erreichbar.

Flughafenleitung vor Ort

An den drei Fachbesuchertagen treffen in Halle 11.2, Stand 105, Vertreter der beiden Airports zahlreiche Gesprächspartner, am 07. März findet zudem ein Standempfang mit den Geschäftsführern des Leipzig/Halle Airports, Dierk Näther und Dresden International, Dr. Michael Hupe sowie dem Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding, Markus Kopp, statt.

Während der Publikumstage am Wochenende sind interessierte Besucher und Passagiere am Stand herzlich willkommen, um sich über die Angebote der beiden Airports zu informieren. Urlaubsreisende aus Brandenburg und Berlin profitieren nicht zuletzt auf Grund unterschiedlicher Ferientermine besonders vom Portfolio der mitteldeutschen Flughäfen, die bequem erreichbar sind.

Zielregionen und Airlines

Leipzig/Halle Airport und Dresden International bieten Geschäftsreisenden und Touristen im Sommer 2013 ein breites Angebot aus Linien- und Urlaubsverbindungen sowie Low-Cost-Flügen. Angeflogen werden Städte- und Touristikziele in Deutschland, Europa, rund um das Mittelmeer, am Schwarzen und Roten Meer sowie im Atlantik.

Ab Leipzig/Halle und Dresden International werden zudem Linienverbindungen zu internationalen Drehkreuzen der Lufthansa, Turkish Airlines und Austrian (ab Leipzig/Halle), Air Berlin sowie Aeroflot (ab Dresden) angeboten, über die nahezu jedes Ziel weltweit erreichbar ist. Des Weiteren bietet Ryanair ab Leipzig/Halle Verbindungen zu sechs Zielen an. Easyjet und Vueling verbinden Dresden mit Basel beziehungsweise Barcelona.

Leisere Swept Blade Propeller für King Air erhältlich

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Die Hersteller Raisbeck und Hartzell haben gemeinsam neuartige Aluminium-Propeller entwickelt. Die so genannten Swept Blade Turbofan Propeller vereinen eine säbelartige Bauform, einen größeren Radius mit einem Durchmesser von 96 Zoll (ca. 244 cm) sowie eine besondere Propellerblatt-Verschränkung (Quarter Chord).

Im Vergleich zu den bisher erhältlichen Raisbeck Quiet Turbofan Props mit einem Durchmesser von 94 Zoll (ca. 239 cm), die weiterhin erhältlich sind, erreichen die neuen Swept Blade Propeller durch die Synthese von Größe und Verschränkung eine leichte Reduzierung des Geräuschpegels. Kombiniert mit dem EPIC PLATINUM System, so der Hersteller Raisbeck, ergäben sich auch mehr Schub und eine kürzere Startstrecke.

Bisher sind die Swept Blade Propeller, die als Premium Upgrade gegen Aufpreis geplant sind, ausschließlich in den USA durch die FAA zertifiziert. Eine EASA-Zertifizierung für Europa soll jedoch in Kürze folgen. Bis dahin werden die formschönen Propeller ab März 2013 zunächst für N-registrierte King Air 200, B200 und B200GT-Modelle erhältlich sein.

Die neuen Swept Blade Propeller sind nun bei Beechcraft Augsburg als autorisiertem Service Center für King Air-Modifikationen und Fachhändler für Raisbeck-Produkte erhältlich.

airberlin bietet neue Business Class und neue Strecken

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Für airberlin Gäste wird das Reisen im Jahr 2013 noch vielfältiger und komfortabler. Die Fluggesellschaft ist mit neuen Zielen, neuer Business Class und größerer Vernetzung startklar für den Sommer 2013. Auch bietet die Airline mit ihrem Partner Etihad Airways und den Mitgliedern der oneworld® Allianz inzwischen Ziele auf allen Kontinenten an. airberlin hat ihr Netzwerk überarbeitet, baut ihre Drehkreuze in Berlin und Düsseldorf weiter aus und verstärkt ihre Marktposition in ihren Schlüsselmärkten.

Neue Business Class – Höherer Reisekomfort

Damit ihre Fluggäste ein Maximum an Komfort und Service genießen können, verbessert Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft kontinuierlich ihre Leistungen. So hat airberlin vor Kurzem ihre neue Business Class eingeführt. Die neue Kabinen-Konfiguration mit 19 Sitzen bietet Fluggästen noch mehr Privatsphäre sowie von jedem Platz direkten Zutritt zum Gang. Der Großteil der Plätze verfügt darüber hinaus über eine Einzelsitz-Bestuhlung.

Eine full-flat Funktion verwandelt die neuen Sitze in kürzester Zeit in eine komfortable Schlafkonfiguration und garantiert einen erholsamen Flug. Zusätzlich wird eine Massagefunktion geboten. Für Unterhaltung an Bord sorgt ein individuelles Inflight Entertainment System mit 15 Zoll-Monitor an jedem Platz. Zur Auswahl stehen mehr als 200 Stunden Unterhaltung mit aktuellen Film-Highlights, TV-Serien, Musik und Spielen sowie eine USB-Schnittstelle.

Deutschlands zweitgrößte Airline bietet mit der neuen Business Class nicht nur ein hervorragendes Produkt an, sondern garantiert darüber hinaus eine Seamless Travel Experience mit dem Partner Etihad Airways und den Mitgliedern von oneworld®. Mit Einführung der neuen airberlin Business Class können sich airberlin Gäste in der Business Class ab sofort auch über ein neues Amenity Kit freuen. Mit Pflegeprodukten namhafter Marken wie Rituals, L’Occitane und Institut du Karité soll das Amenity Kit für ein komfortables Flugerlebnis sorgen.

Bereits seit Anfang 2012 sorgen die neuen Sitze in der Economy Class, die mit einer Anti-Thrombose Auflage und einer individuell verstellbaren Kopfstütze ausgestattet sind, für verbesserten Sitzkomfort. Zusätzlich bietet ein neues In-Seat Entertainment System in der Economy Class individuelle Unterhaltung auf höchstem Niveau. Jeder Sitz ist mit einem Monitor ausgestattet, mit dem der Gast sein individuelles Unterhaltungsprogramm aus einem umfangreichen Angebot auswählt. Für die kleinen Gäste hält airberlin 2013 auch eine neue Überraschung bereit. Das beliebte Kinderspielzeug ist ab Frühjahr in einer neuen Edition kostenfrei an Bord verfügbar.

airberlins neue Ziele ab Berlin und Düsseldorf

Die angebotenen wöchentlichen Umsteigeverbindungen ab Berlin steigen im Vergleich zum Sommer 2012 von rund 7.600 auf rund 11.000, ab Düsseldorf von rund 3.000 auf rund 4.050 wöchentliche Umsteigeverbindungen. Anfang 2013 nimmt airberlin fünf neue Nonstop-Verbindungen ab Berlin ins Flugprogramm auf. Dazu gehören vier neue Verbindungen in die europäischen Hauptstädte Madrid, Bukarest, Warschau und Sofia sowie die neue Nonstop-Verbindung in das Handels- und Logistikzentrum der USA Chicago.

Zusätzlich werden die Frequenzen für Kernstrecken erhöht, beispielsweise nach Osteuropa und Skandinavien. Damit stärkt airberlin ihr Drehkreuz in der Hauptstadt weiter. Im Sommer 2013 fliegt die Fluggesellschaft von Berlin 65 Direktziele an. Mit 46 Prozent Marktanteil in Berlin-Tegel ist die Airline hier klarer Marktführer.

Starkes Wachstum in Düsseldorf – Von DACH nach Mallorca

Auch das airberlin Drehkreuz Düsseldorf gewinnt mit einem starken Frequenzaufbau zu Zielen in Europa und den USA weiter an Bedeutung. Im Sommer 2013 können Fluggäste von Düsseldorf mehr als 70 airberlin Direktverbindungen wählen.

Als Marktführer in Palma de Mallorca baut die airberlin group 2013 auch Strecken zwischen Mallorca und dem Kernmarkt Deutschland/Österreich/Schweiz (DACH) weiter aus. airberlin fliegt im Sommer 2013 von 22 Zielen in Deutschland, fünf in Österreich und zwei in der Schweiz nach Mallorca. Insgesamt gibt es im Sommer 2013 pro Woche bis zu rund 500 Verbindungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die beliebte Urlaubsinsel.

Weiterer Ausbau mit Etihad Airways und oneworld-Partnern

Durch die Partnerschaft mit Etihad Airways stehen airberlin-Passagieren zusätzlich 31 Codeshare Strecken über das Drehkreuz in Abu Dhabi zur Verfügung. Von dort geht es nach Asien, in den Mittleren Osten, Australien und Afrika. Neu hinzu kommen 2013 unter anderem zusätzliche Frequenzen nach Colombo, Tokio und Brisbane sowie neue Verbindungen nach Ho-Chi-Minh-Stadt.

airberlin wird künftig noch stärker auf Verbundsynergien mit dem strategischen Partner Etihad Airways und den oneworld® Fluggesellschaften setzen und so das Potenzial der Partnerschaften weiter ausschöpfen. Am 20. März feiert airberlin ihr erstes Jahr als Mitglied in der oneworld Allianz. Die intensivierte Zusammenarbeit mit Etihad Airways, oneworld® und weiteren Partnern ist zentraler Baustein, um das airberlin Netzwerk für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen. Derzeit hat airberlin Codeshare Abkommen mit 14 Airline Partnern weltweit.

Wachstumsmarkt USA

Die USA sind für airberlin ein strategischer Wachstumsmarkt. Die neue Nonstop-Verbindung zwischen Berlin und der Wirtschaftsmetropole Chicago ab März 2013 untermauert zugleich die Strategie der zweitgrößten deutschen Airline, die vorhandenen Synergien mit dem oneworld Partner American Airlines weiter auszubauen. Von allen airberlin Destinationen in Nordamerika bietet die Airline zahlreiche Anschlussverbindungen mit American Airlines im Codeshare an, so dass nahezu jede Region in den USA für airberlin Fluggäste zu erreichen ist.

Die Airline steigert auch die Anzahl der Nonstop-Verbindungen von Berlin und Düsseldorf nach Miami, erhöht zudem die Anzahl der Nonstop-Flüge zwischen Düsseldorf und New York-JFK und sorgt mit ganzjährig einheitlichen Abflug- und Ankunftszeiten für mehr Konsistenz im Flugplan. Erhöht werden auch die Frequenzen ab Düsseldorf nach Los Angeles, sodass man mit airberlin mit drei wöchentlichen Verbindungen von Berlin ab Mai 2013 täglich von Deutschland aus an die Westküste der USA fliegen kann.

Lufthansa lädt zum Girls’ Day und Boys’ Day

Am 25. April 2013 können rund 300 Schüler und Schülerinnen bei der größten deutschen Fluggesellschaft einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ziel des Lufthansa Girls’ Day und Boys’ Day ist es, Mädchen und Jungs an die vermeintlich typischen Jobdomänen des jeweils anderen Geschlechts heranzuführen.

Die Veranstaltungen finden in Hamburg, Bremen, Köln, Seeheim-Jugenheim, Düsseldorf und Frankfurt statt. Das Programm für die Schülerinnen und Schüler ist exklusiv: In Frankfurt besichtigen sie unter anderem das Lufthansa Flight Training Center und erfahren dabei alles über die Ausbildung einer Pilotin. Praktische Übungen in den Werkstätten der Lufthansa Technik eröffnen den Schülerinnen die Welt der High-Tech.

Flugbegleiter erklären den Schülern die Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die das fliegende Personal während eines Fluges hat. "Oft sind es nur mangelnde Informationen über die jeweiligen Berufsbilder, die die Scheu junger Frauen oder Männer vor einer Karriere in einem vermeintlich typischen Beruf des jeweils anderen Geschlechtes begründen. Daher unterstützt Lufthansa den bundesweit stattfindenden "Girls’ Day" bzw. "Boys’ Day" als Informationsplattform sehr gerne, “ sagt Frank Schmith, Leiter Recruiting und Personalmarketing Deutsche Lufthansa AG.

Selbst wenn die Girls’ Day- und Boys’ Day-Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einige Zeit die Schulbank drücken müssen, das Interesse des Unternehmens am Nachwuchs kommt nicht von ungefähr: Auch 2013 wird Lufthansa über 300 junge Menschen in die klassische Ausbildung aufnehmen. Die Bewerbung erfolgt ebenso wie die Anmeldung für den 25. April grundsätzlich online über das Karriere-Portal der Lufthansa.

Ausbau des Allgäu Airport genehmigt

Die Regierung von Oberbayern hat in ihrem Planfeststellungsbeschluss sowohl die bauliche Erweiterung des Flughafens ebenso genehmigt wie die Anpassung der Betriebszeiten. "Das ist ein großer Vertrauensbeweis in die Zukunft des Allgäu Airport." kommentiert Ralf Schmid, Geschäftsführer des Memminger Flughafens, den positiven Bescheid.

Konkret kann nun die Start- und Landebahn von bisher 30 auf 45 Meter verbreitert werden. Außerdem können zusätzliche Rollwege und Vorfelder gebaut werden. Auch die Vergrößerung des Terminals und der Bau neuer Werft- und Wartungshallen wurden genehmigt. "Das macht uns fit für die Zukunft", betont Ralf Schmid. Insgesamt möchte der Airport in den nächsten Jahren 15 Millionen Euro investieren.

Betriebszeit bis 23 Uhr

Die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens erfolgte Anpassung der Betriebszeit für Landungen von bisher 22 auf 23 Uhr wird in Memmingen als Kompromiss einer Abwägung zwischen den Interessen der Flughafennachbarn und den Bedürfnissen der Flughafenkunden, der Airlines, gesehen.

"Mit dieser Regelung haben Fluggesellschaften mehr Flexibilität für verspätete Flüge und für Maschinen, die von Drehkreuzen kommen", erläutert Schmid. So werde man für Verbindungen mit Anschlussflügen und für die Stationierung von Maschinen attraktiver. Schmid: "Wir sehen darin ebenso wie die Regierung von Oberbayern eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes."

2,8 Mio. Passagiere bis 2025

Im Rahmen des Verfahrens wurden insgesamt elf Gutachten in Auftrag gegeben und eingereicht. Eine Expertise lautet: Bis zum Jahr 2025 ist mit rund 2,8 Millionen Passagieren jährlich auf dem Memminger Flughafen zu rechnen. Dies ist das Ergebnis einer Verkehrsprognose. "Jetzt können wir Schritt für Schritt unsere Luftverkehrsinfrastruktur diesen Kapazitäten anpassen.“ sagte Schmid.

Sommerflugplan DUS: Mehr Urlaub und mehr Nordamerika

Am Flughafen Düsseldorf International tritt am 31. März der neue Flugplan in Kraft. In diesem Sommerflugplan starten rund 60 Fluggesellschaften zu weltweit über 180 Zielen in knapp 50 Ländern, darunter auch zahlreiche neue Destinationen. Mehr als 110 wöchentliche Flüge zu 24 Interkontinentalzielen in Amerika und Asien werden ab dem drittgrößten deutschen Flughafen nonstop angeboten.

"Unser Sommerflugplan steht im Zeichen der Stärkung der Fernstrecken sowie der touristischen Destinationen", betont Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. "Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Streckenaufnahme von American Airlines nach Chicago. Passend dazu erhöht auch Air Berlin die Frequenzen zu den Nordamerika-Drehkreuzen des Oneworld-Allianzpartners. Bei den touristischen Zielen fliegt beispielsweise die Lufthansa neue Destinationen an und nimmt unter anderem Cardiff oder Funchal in ihren Flugplan ab Düsseldorf auf." So Blume.

American Airlines und Lufthansa fliegen nach Chicago

American Airlines wird Düsseldorf nonstop mit Chicago verbinden. Das Oneworld-Mitglied fliegt die Strecke ab dem 12. April täglich. Die Fluggesellschaft setzt dafür ein Flugzeug des Typs Boeing 767-300ER in einer Zwei-Klassen-Konfiguration mit 30 Business Class- und 195 Economy Class-Sitzen ein. Mit der neuen Verbindung erlebt das Oneworld-Drehkreuz Düsseldorf eine weitere Aufwertung im internationalen Luftverkehr.

Zum einen profitieren die Fluggäste mit dem Ziel Nordamerika von der zweiten Verbindung nach Chicago. So fliegt bereits Lufthansa die Strecke seit Jahren erfolgreich, über die Nordamerika-Drehkreuze können Passagiere aus Düsseldorf so zahlreiche Ziele in den USA erreichen. Zum anderen wird die Landeshauptstadt noch einfacher für amerikanische Gäste erreichbar. Über das Drehkreuz Düsseldorf bieten sich Reisenden ideale Umsteigebedingungen: Passagiere aus den USA können mit Air Berlin, die auch der Oneworld angehört, und den anderen Partnergesellschaften mühelos innerhalb Deutschlands und Europas weiterreisen.

airberlin erhöht Frequenzen nach Miami, Los Angeles und New York

airberlin verstärkt in der kommenden Sommersaison seine Verbindungen in die USA zu den Drehkreuzen des Allianzpartners American Airlines. So erhöht die Fluggesellschaft die Zahl der wöchentlichen Verbindungen von Düsseldorf nach New York (JFK) von sieben auf zehn. Los Angeles wird künftig viermal pro Woche und damit einmal mehr angeflogen. Die Miami-Frequenz wird um zwei Flüge erhöht und nun täglich bedient. Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet die größte Fluggesellschaft in Düsseldorf erstmals die Ziele Cagliari (dreimal pro Woche), Rimini (einmal pro Woche) und Rostock (einmal pro Woche) an.

Lufthansa mit mehr Ferienzielen

Neu im Programm der Lufthansa sind fünf touristische Ziele sowie Glasgow als Business- und Urlaubs-Ziel. Ab dem 08. April verbindet die Kranich-Airline die größte Stadt Schottlands sechsmal pro Woche mit Düsseldorf – während der Sommerferien in NRW sogar täglich. Die walisische Hauptstadt Cardiff wird einmal pro Woche ab Düsseldorf angeflogen. Neben Mallorca – hier stockt Lufthansa die Kapazitäten auf 21 Verbindungen pro Woche auf – rückt künftig auch die „kleine Schwester“, die Insel Menorca, für die Fluggesellschaft in den Fokus.

Lufthansa verbindet die Baleareninsel während der Sommerferien zweimal pro Woche mit Düsseldorf. Als weiteres spanisches Urlaubsziel bedient die Airline die andalusische Stadt Jerez de la Frontera während der Sommerferien in NRW dreimal pro Woche. Das bulgarische Varna am Schwarzen Meer ist ein weiteres neues Ferienziel.

Neu in Düsseldorf: Vueling und Wow Air

Erstmals in Düsseldorf vertreten ist die spanische Fluggesellschaft Vueling, die ab dem 28. März die Strecke Düsseldorf – Barcelona anbietet. Die zehn Verbindungen pro Woche gestatten es Vueling einerseits, speziell auf die Bedürfnisse von Business-Passagieren einzugehen, und andererseits den Städtetourismus zu fördern.

Ebenfalls neu am Platz ist die Airline Wow Air. Die isländische Gesellschaft wird Düsseldorf künftig dreimal pro Woche mit Island verbinden und dienstags, donnerstags und sonntags nach Keflavik/Reykjavik fliegen.

Weitere Neuerungen im Flugplan

Zwei in Düsseldorf bereits etablierte Fluggesellschaften legen je ein neues Ziel auf: So fliegt Germanwings im Sommer einmal wöchentlich nach Split und Aegean steuert zwei Mal in der Woche Heraklion an.

Die Fluggesellschaft Air China verbindet Düsseldorf nonstop mit der chinesischen Hauptstadt Peking. Bisher wurde die Strecke zwischen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und der Metropole im Reich der Mitte dreimal wöchentlich bedient. Ab April steht eine zusätzliche Frequenz auf dem Flugplan.

Eine weitere Strecke bietet die Fluggesellschaft Orenair nach Russland an. In der Hochsaison geht es immer sonntags nach Krasnodar. Die Stadt liegt knapp 1.200 Kilometer südlich von Moskau zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer.

Weltraumteleskop „Herschel“ geht in Ruhestand

Es heißt Abschied nehmen von einem Schwergewicht: Die Helium-Vorräte des europäischen Weltraumteleskops "Herschel" gehen wie erwartet zu Ende – damit rückt auch das Ende der Mission näher. Im Mai 2009 startete das 7,50 Meter hohe und 3,4 Tonnen schwere Infrarot-Teleskop mit einem Vorrat an flüssigem Helium für mehr als drei Jahre an Bord ins Weltall, um dort zum Beispiel die Geburt von neuen Sternen zu beobachten.

Christian Gritzner vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sagt: "Die Zeit ist bald abgelaufen – bisher haben aber auch schon tausende Wissenschaftler von den Daten des Teleskops profitiert". Das DLR förderte aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unter anderem den Bau von zwei der drei Instrumente von "Herschel". Im Laufe der nächsten Wochen wird das letzte Helium aufgebraucht sein und das Teleskop anschließend in einer Umlaufbahn um die Sonne geparkt werden.

Im Kreißsaal der Sternengeburt

Für Laien sehen die Aufnahmen von "Herschel" schlichtweg schön aus, für Wissenschaftler zeigten sie Abläufe im Weltall, die sie in dieser Qualität so noch nicht gesehen hatten: "Wir waren mit "Herschel" quasi im Kreißsaal bei der Geburt von Sternen dabei", betont Gritzner. Mit den Instrumenten PACS, HIFI und SPIRE sah das Teleskop mit seinem 3,50-Meter-Spiegel in verschiedenen Wellenlängen durch Staub- und Gaswolken. "Die Wissenschaftler konnten so durch diesen scheinbar undurchdringlichen Nebel blicken und komplizierte Strukturen erkennen, die optische Teleskope nicht sehen."

Das bisher größte Teleskop, das jemals im Weltraum geflogen ist, spürt dafür die Wärme von Sternen, Galaxien und Nebeln auf und kann dabei selbst noch extrem schwache Wärmestrahlung erkennen. Aber auch Planeten, Asteroiden und Kometen in unserem Sonnensystem wurden durch "Herschel" beobachtet.

"Kühlschrank" mit 2300 Litern flüssigem Helium

Damit die empfindlichen Instrumente nicht durch die eigene Wärme in der wissenschaftlichen Arbeit gestört wurden, konstruierten die Ingenieure das Teleskop als fliegenden Kühlschrank: Mit 2300 Litern flüssigem Helium wurden die Sensoren kontinuierlich gekühlt und so auf die richtige Betriebstemperatur von etwa minus 271 Grad Celsius gebracht.

Geht jetzt nach dreieinhalb Jahren wissenschaftlicher Sternenbeobachtung planmäßig der Helium-Vorrat zu Ende, werden innerhalb von Stunden die Temperaturen der Instrumente steigen und ihr Einsatz damit nicht mehr möglich sein. "Herschel" beginnt dann den Ruhestand in einem gesonderten Orbit um die Sonne. Für den Weg dorthin hat das Teleskop noch Treibstoff an Bord.

Mehr als 22.000 Beobachtungsstunden im All

Christian Gritzner erinnert sich noch an das erste Bild, das "Herschel" 2009 zur Erde sendete: "Das war ein erster Schnappschuss, noch ein wenig unscharf und auch eher unspektakulär – aber dennoch schon sehr gut." Sorgfältig kalibrierten die Ingenieure ihre Sternwarte im Weltraum, nahmen in verschiedenen Phasen den Betrieb auf und die wissenschaftliche Forschung konnte beginnen.

Rund 1,5 Millionen Kilometer entfernt von der Erde blickte das Teleskop in ferne Galaxien und junge Planetensysteme. Über 22.000 Stunden Sternenbeobachtung, so schätzt die Europäische Weltraumorganisation ESA, ermöglichte das Infrarot-Teleskop insgesamt bis zu seinem Ruhestand.

Das Raumfahrtmanagement des DLR förderte die deutschen Beiträge zur erfolgreichen Mission: Dazu gehörte das Instrument PACS, das unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik entwickelt wurde. Zudem übernahm Deutschland den größten Anteil am Instrument Control Center (ICC), das den Betrieb der Instrumente während der Mission sicherstellte, und war wesentlich am Bau und Betrieb des Instruments HIFI beteiligt.

Wissenschaftliche Daten noch für Jahre

"Man braucht für Weltraum-Missionen immer einen sehr langen Atem", sagt Christian Gritzner vom DLR-Raumfahrtmanagement. Die erste Idee für so ein Teleskop habe es schon in den 80er Jahren gegeben, dann folgten zehn Jahre Entwicklungszeit und dreieinhalb Jahre Betrieb.

Doch auch wenn "Herschel" schon längst seine Bahnen um die Sonne zieht, ohne neue Daten zu liefern, werden die Wissenschaftler noch die wertvollen Datensätze der Mission auswerten. "Jetzt folgen die Nachkalibrierung, das Archivieren und Auswerten", betont Gritzner.

Tagung des Verbands der Russischen Tourismusindustrie in Dresden

Der Verband der Russischen Tourismusindustrie (RST) hält seine Jahrestagung vom 07. bis 09. März in Dresden ab. Rund 150 hochrangige russische Entscheider aus dem Veranstalter- und Tourismusgeschäft werden in Referaten und Diskussionsrunden Chancen im Tourismus beleuchten. Im Fokus der Konferenz steht ein deutsch-russischer Meinungsaustausch vor dem Hintergrund, neue touristische Potenziale für das Reiseziel Dresden und Umland zu erschließen.

Doch es geht dabei auch um die Reisedestination Russland für deutsche Touristen. Der RST hat seine Jahrestagung, die im Hotel The Westin Bellevue stattfindet, gemeinsam mit der Flughafen Dresden GmbH und der Agentur "saxacon" organisiert.

Themen des Konferenzprogrammes sind u.a. die touristischen Ströme zwischen Russland und Deutschland, der Tourismus in Sachsen, das Dresden-Bild in Russland sowie Dresden als Stadt für Kunst, Kultur, Kongresse und Shopping. Der Freistaat und seine Hauptstadt werden u.a. vertreten durch Hartmut Fiedler (Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Helma Orosz (Oberbürgermeisterin Landeshauptstadt Dresden), Corinne Miseer (Director Sales & Marketing Swissôtel Dresden), Dr. Michael Hupe (Geschäftsführer Flughafen Dresden GmbH), Gernod Loose (Inhaber saxacon), Jürgen Wolf (Geschäftsführer City Management Dresden), Burkhard Ehlen (Geschäftsführer Verkehrsverbund Oberelbe GmbH) und Annett Leppchen (Geschäftsführerin SZ-Reisen GmbH).

Der RST ist mit mehr als 1.000 Organisationen der Tourismuswirtschaft der größte wirtschaftliche Tourismusverband in Russland. Er vertritt z.B. Hotels, Transport-, Versicherungs- und Consulting-Firmen, Bildungseinrichtungen, regionale Tourismusbehörden und touristische Medien aus Russland unter einem Dach.

Passend dazu haben sich die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Aeroflot nahm im Sommer 2009 zunächst zwei Linienflüge pro Woche von und nach Moskau-Scheremetjewo auf und fliegt inzwischen bis zu viermal pro Woche. Darüber hinaus bietet Yakutia seit Herbst 2012 drei Linienverbindungen pro Woche von und nach Moskau-Wnukowo an. Zu den Linienflügen kommt ein reger Charterverkehr verschiedener Airlines.

Insgesamt gab es 2012 auf diesen Linien- und Charterflügen fast 70.000 Ein- und Aussteiger in Dresden – das waren 33,4 Prozent mehr als 2011. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg um 11,7 Prozent auf knapp 700. Von der Kaufkraft russischer Gäste profitieren Hotellerie, Einzelhandel und Gastronomie.

Austrian Airlines nun viermal täglich zwischen Brüssel und Wien

Austrian Airlines stockt ihr Flugangebot von und nach Brüssel auf und bietet ab 05. Mai 2013 ihren Passagieren einen zusätzlichen, täglichen Flug von Wien nach Brüssel und retour. Damit hebt die österreichische Fluglinie bis zu vier Mal täglich von und nach Brüssel ab.

Der neue Flug stärkt die Verbindung in beide Richtungen und somit auch die Hub-to-Hub-Verbindung Wien-Brüssel durch eine zusätzliche Frequenz. Ausschlaggebend ist, dass zusätzliche Umsteigemöglichkeiten via Wien und Brüssel geschaffen werden.

Zum Beispiel in der Richtung von Brüssel nach Innsbruck, Klagenfurt und Graz in Österreich. Vor allem aber auch in den Osten, zum Beispiel nach Budapest, Zagreb, Sofia oder Bukarest. Das eigene Flugangebot wird durch Kooperationsflüge mit der Konzernschwester Brussels Airlines abgerundet.

Die neuen Flugzeiten bringen einen neuen Mittagsflug zwischen Wien und Brüssel mit sich:

Verbindung Start- und Landezeit Verbindung Start- und Landezeit
VIE BRU OS 351 07:05 bis 08:50 Uhr BRU VIE OS 352 10:10 bis 12:00 Uhr
Neu: VIE BRU OS 359 12:40 bis 14:20 Uhr Neu: BRU VIE OS 360 15:00 bis 16:50 Uhr
VIE BRU OS 353 15:10 bis 16:55 Uhr BRU VIE OS 354 17:45 bis 19:30 Uhr
VIE BRU OS 355 17:25 bis 19:10 Uhr BRU VIE OS 356 20:00 bis 21:45 Uhr

 

Fraport unterstützt Wettbewerb zum bienenfreundlichsten Garten Frankfurts

Mit 34.000 Euro aus ihrem Umweltfonds unterstützt die Fraport AG auch in diesem Jahr die Initiative "Frankfurt summt!". Mit dieser macht die Stiftung Mensch & Umwelt auf die Bedeutung der Biene für die biologische Vielfalt in Frankfurt aufmerksam, und plant dazu zwei unterschiedliche Veranstaltungsformate, welche von der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens gefördert werden.

Während der so genannte Frankfurter Bienentalk an mehreren Abenden Raum für einen Austausch zwischen Laien und Experten bietet, soll nun ein Wettbewerb, für den am vergangenen Wochenende auf der Messe "Land und Genuss" der offizielle Startschuss gefallen ist, gezielt das Augenmerk der lokalen Gartenbesitzer auf die Biene lenken: Unter dem Motto "Bienenfreundlichster Garten Frankfurts gesucht" können sie sich ab sofort in verschiedenen Kategorien bis Ende Juni 2013 an dem Wettbewerb beteiligen und attraktive Preise gewinnen.

"Das freiwillige Engagement für die Region ist gute Tradition in unserem Unternehmen. So ist der Umweltfonds neben dem Sportsponsoring, der Kulturförderung und der Unterstützung vieler kleiner Vereine und Initiativen ein fester Bestandteil unserer gesellschaftlichen Verantwortung", sagte Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte.

Mit den Fördergeldern aus dem Umweltfonds unterstützt der Flughafenbetreiber bereits den Regionalpark Rhein-Main, Forschungsprojekte und umweltpädagogische Maßnahmen sowie Natur- und Umweltschutzprogramme in der Region. Seit 1997 wurden über 750 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme von rund 32 Millionen Euro bezuschusst. Erst im Dezember 2012 hat Fraport den Umweltfonds für die nächsten vier Jahre um weitere sechs Millionen Euro aufgestockt.

Tom Enders: Innovationslücke zwischen Luft- und Raumfahrt und IT

EADS-CEO Tom Enders präsentierte den Gästen auf der Bühne zur Eröffnungsfeier der diesjährigen CeBIT den futuristischen Marsrover "Bridget", an dem die EADS Tochter Astrium zusammen mit der europäischen Raumfahrtagentur ESA arbeitet. Enders konfrontierte die Teilnehmer denn auch mit der Realität, als er erläuterte, dass ein High-Tech-Marsfahrzeug noch mit Prozessoren aus dem vorigen Jahrhundert gesteuert werde. Jede Spielkonsole sei da moderner.

Obwohl dieses technische Wunderwerk nicht nur über Felsbrocken klettern und in den Marsboden bohren, sondern auch selbständig seinen Weg über den Planeten definieren könne, stamme sein Prozessorenherz aus den 1990er Jahren.

Enders konstatierte eine wachsende Innovations-Kluft zwischen der IT- und der verarbeitenden Industrie. Diese liege in den unterschiedlichen Lebens- und Innovationszyklen der Produkte. "Wenn Bridget im Jahr 2018 zum Mars aufbricht, wird sich die Computerleistung im Vergleich zu heute verdreifacht haben", sagte Enders. "Ihr Rechner wird dann dreißig Jahre alt sein."

Consumerbereich setzt heute die Maßstäbe für Innovation

Die IT-Industrie habe es ermöglicht, so Enders, dass die Luftfahrt heute sicherer und umweltfreundlicher geworden sei. Aber wenn zu Beginn noch die verarbeitende Industrie Taktgeber im Bereich Mikrocontroller und Software gewesen sei, hätten sich die Rollen heute vertauscht. Die IT-Industrie, besonders die Consumer IT, setze nun die Maßstäbe. Deren Innovationen eröffneten anderen Branchen völlig neue Produktionsprozesse und Möglichkeiten.

"Die gesamte Lebensdauer eines Flugzeugs kann von ersten Forschungsarbeiten bis hin zu dessen Außerdienststellung bis zu 90 Jahre betragen", sagte Enders. Ein neues Flugzeugprogramm anzuschieben, koste mehr als zehn Milliarden Euro. Bis zu drei Millionen Teile müssten vom ersten bis zum letzten Tag einwandfrei funktionieren. Das Leben von über drei Milliarden Menschen hänge pro Jahr von der Einhaltung der Sicherheitsstandards ab. Das unterscheide die Luftfahrt von Branchen mit häufigem Modellwechsel.

IT bei der Flugzeugzulassung schon wieder veraltet

Die Zertifizierung eines neuen Flugzeugtyps durch die Aufsichtsbehörden bedeutet heute auch das Einfrieren aller Software-Komponenten auf dem jeweiligen Stand der Technik. Damit ist die Software bereits veraltet, wenn das Flugzeug von den Airlines in den Dienst genommen wird. Enders: "Zu den rund 200 Millionen Euro an Investitionen für die IT eines neuen Flugzeugtyps kommen noch weit höhere Kosten für die Wartung hinzu, da man es von Anfang an mit veralteten Systemen zu tun hat."

Enders forderte, "den Innovationsprozess zu revolutionieren, ohne dass die Industrie dabei Schaden nimmt. Wir müssen die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen, ohne bei der Sicherheit Kompromisse zu machen." Er rief zu einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit auf, um die Innovationslücke zu verringern.

"Das Motto der CeBIT 2013 ist Shareconomy. Das können wir mit Leben füllen, in dem wir uns an einen Tisch setzen und gemeinsam daran arbeiten, die Kluft zu verringern", so der CEO. Von so einer Zusammenarbeit könne nicht nur die Luft- und Raumfahrt profitieren, sondern alle verarbeitenden Branchen.

airberlin mit Sparangeboten während der Tourismusbörse ITB

Vom 06. bis 10. März ist die Welt anlässlich der Internationalen Tourismusbörse (ITB) zu Gast in Berlin. Deutschlands zweitgrößte Airline verbindet 150 Destinationen und bietet für diese Zeit günstige Ticketpreise zu vielen dieser Ziele an.

Für alle, die während der Reisemesse Lust auf Urlaub bekommen, bietet airberlin vom 05. bis 07. März günstige Flugtickets ab 88 Euro für den Hin- und Rückflug zum Beispiel nach Osteuropa an. Weitere Destinationen im Buchungsspecial sind unter anderem Spanien inklusive Kanaren, Tunesien, Ägypten, Griechenland und die Türkei.

Bei einem Reisezeitraum vom 01. April bis 30. Juni 2013 verstehen sich die Ticketpreise dabei inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen.

BER-Flughafengesellschaft präsentiert sich auf der ITB

Die Berliner Flughafengesellschaft präsentiert sich auf der Internationalen Tourismusbörse ITB. Vom 06. bis 08. März können sich Fachbesucher zwischen 10 und 18 Uhr in der Halle 13 über die Flughäfen Schönefeld und Tegel, neue Ziele im Sommerflugplan sowie den Flughafen Berlin Brandenburg informieren. Für Privatbesucher öffnen sich am 09. und 10. März die Tore der ITB.

Verschiedene Publikumsaktionen und Gewinnspiele laden am Stand der Flughafengesellschaft zum Mitmachen ein. Für Kinder wird am Wochenende eine Malecke eingerichtet. Auch die GlobeGround Berlin ist am Stand der Flughafengesellschaft in Halle 13 vertreten und bietet Besuchern die Möglichkeit, direkt auf der Messe für einen späteren Flug einzuchecken.

Neue Destinationen ab Berlin

Im Sommerflugplan der Berliner Flughäfen stehen insgesamt 165 verschiedene Ziele in der ganzen Welt. Vom Flughafen Schönefeld können Passagiere zu 76 Zielen in 26 Ländern starten. Diese werden von 26 Airlines bedient. Ab Flughafen Tegel stehen 132 Ziele in 43 Ländern zur Auswahl. Hier können Passagiere mit 40 verschiedenen Airlines starten. Am 23. März wird von der airberlin die neue Langstrecke nach Chicago aufgenommen. Ebenfalls neue Ziele im Sommerflugplan sind: Edinburgh, Florenz, Kristiansand, London Southend, Maastricht und Warschau.

airberlin kooperiert mit Sanad bei Triebwerksfinanzierung

Das Triebwerks-Leasingunternehmen Sanad hat die langfristigen Leasingbeziehungen zu airberlin erweitert. Drei neue CFM-56 Triebwerke kamen zu dem bestehenden Portfolio von elf Ersatztriebwerken hinzu, die über einen Sale-and-Lease-Back-Vertrag finanziert werden. Die Leistungen werden über das globale Netzwerk von Mubadala für Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienste ("Maintenance Repair and Overhaul" – MRO) erbracht.

Sanad Aero Solutions GmbH (Sanad), ist ein Unternehmen der Mubadala-Group für Finanzierungs- und Leasinglösungen im Bereich der Ersatztriebwerke und Komponenten. Durch diese Transaktion hat die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands Zugang zu einem optimalen Bestand an Ersatztriebwerken für den eigenen operativen Bedarf. Mit dem neuen Vertrag wird die operative Effizienz der airberlin weiter gesteigert. Überschüssige Triebwerkskapazität wird in dem Sanad- und Mubadala-MRO-Netz eingesetzt und von weiteren Kunden in Anspruch genommen.

Phil Carroll, Chief Commercial Officer von Sanad, sagt dazu: "Sanad freut sich, die langfristige Beziehung zu airberlin weiter auszubauen. Mit der Erweiterung um diese drei Triebwerke werden die operativen Bedürfnisse der airberlin auch während der Spitzenzeiten der Wartung abgedeckt. Gleichzeit wird ein Leasing-Pool geschaffen, bei dem überschüssige Kapazität unseren MRO-Kundenstamm zugutekommt. Dies ist ein typisches Beispiel unserer Fähigkeit, für unsere Kunden Wertzuwächse zu schaffen. Es belegt auch die Fähigkeit unseres Netzwerks, dem globalen Luftfahrtmarkt innovative und flexible Finanzierungslösungen anzubieten."

Bestandteil des Zehnjahresvertrags sind umfassende Wartungs- und Instandsetzungs-Dienste für über 300 CF56-7B, CF56-5B und PW4168 Triebwerke der airberlin durch SR Technics. Damit wird die gesamte Airbus- und Boeing-Flotte einschließlich dieser drei Zusatztriebwerke abgedeckt.

Ulf Hüttmeyer, Chief Financial Officer von airberlin, sagt: "Die Ergänzung unseres Bestands um drei Triebwerke garantiert, dass wir den Betrieb unserer Airbus- und Boeing-Flugzeuge optimieren können. Wir erhalten ferner die Flexibilität, unsere Investitionen genau dem Bedarf anzupassen. Unser langfristiger Vertrag mit Sanad und dem Mubadala Aerospace MRO-Netz ist Teil unserer Ausrichtung, innovative Verfahren zu nutzen, um in dem stark umkämpften Luftfahrtmarkt erfolgreich agieren zu können."

Sanad wurde im Jahr 2010 gegründet und hat ihr Portfolio seitdem auf ein verwaltetes Vermögen von mehr als 550 Mio. US-Dollar gesteigert. Das Unternehmen unterstützt eine wachsende Zahl führender Fluggesellschaften wie unter anderem Etihad, airberlin, Virgin Australia, Garuda, Finnair.

Hamburg Airport: Kristof Boettcher neuer Manager für Ground Operations

Kristof Boettcher ist neuer Manager Ground Operations des Unternehmensverbundes der Bodenverkehrsdiensttochtergesellschaften der Flughafen Hamburg GmbH. Boettcher wechselt von der Fluggesellschaft Air Berlin zum Hamburg Airport und hat seine neue Position ab 01. März 2013 inne.

In seiner neuen Rolle des Manager Ground Operations übernimmt Boettcher die Leitung, Steuerung und Entwicklung des operativen Tagesgeschäfts und trägt damit die fachliche Verantwortung für die operative Leistung aller Bodenverkehrsdienste der Flughafen Hamburg GmbH.

Der Geschäftsbereich Ground Handling ist für alle Servicedienstleistungen verantwortlich, die bei der Abfertigung am Boden benötigt werden. Die Flugzeugabfertigung ist ein Teamsport und wird operativ von drei Tochtergesellschaften durchgeführt: CATS (Flugzeugaußen- und Innenreinigung), GroundSTARS (Flugzeug- und Gepäckabfertigung) sowie STARS (Transport- und Schleppleistungen sowie Flugzeugenteisung und Airline Support).

Kristof Boettcher war seit 2009 bei der Fluggesellschaft Air Berlin, zuletzt als Regional Manager Ground Operations für die Flughäfen Hamburg, Bremen und Sylt zuständig. Vor seiner Zeit bei der Air Berlin war der gelernte Luftverkehrskaufmann in unterschiedlichen leitendenden Funktionen in der Luftfahrtbranche tätig.

Im Geschäftsbereich Ground Handling arbeiten über 900 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei rund 75.000 Starts und Landungen pro Jahr am Hamburg Airport.

Condor startet wieder mit neuen Langstrecken ab München

Condor nimmt zum Winter 2013/14 erstmals seit sechs Jahren wieder Langstreckenflüge ab München in ihren Flugplan auf. Neben dem erstmaligen Anflug von München nach Santa Clara in Zentralkuba fliegt der Ferienflieger Thailands Hauptstadt Bangkok als neues Ziel ab Frankfurt an. Auch der Ausbau des Wien-Programms kommt mit Nonstop-Flügen nach Mombasa weiter voran.

Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung: "Wir freuen uns, dass wir im nächsten Winter mit einem vielfältigen und interessanten Flugprogramm nach München zurückkehren. Auch wenn Frankfurt unsere Homebase ist, haben Condor Flüge ab München eine lange Tradition, die wir nun gerne wieder aufnehmen. Die Aufnahme von Bangkok und Santa Clara ermöglicht uns, unseren Gästen ein noch vielfältigeres Ferienangebot anzubieten."

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH begrüßt das bevorstehende "Comeback" der Condor: "Mit ihren neuen Langstrecken ist die Condor eine echte Bereicherung für den Münchner Flughafen. Ich bin sicher, dass diese attraktiven Fernreisen bei uns auf große Resonanz stoßen."

Zwei 767-300ER werden in München stationiert

Erstmals ist Santa Clara auf Kuba in der Region Villa Clara als neues Ziel ab München Teil des Condor Flugplans. Außerdem werden einmal pro Woche Flüge nach Cancun (Mexiko), Mauritius, Mombasa (Kenia), Montego Bay (Jamaika), Puerto Plata (Dominikanische Republik) und Varadero (Kuba) angeboten.

Das beliebte Karibikziel Punta Cana in der Dominikanischen Republik wird sogar dreimal wöchentlich nonstop ab München angesteuert. Der wöchentliche Abflug nach Goa (Indien) wird als einzige Strecke komplett von Frankfurt nach München verlegt. Für die Condor Flüge ab München werden zwei Boeing 767-300ER in der bayerischen Hauptstadt stationiert.

Ausbau des Kuba- und Südostasienprogramms

Condor wird im Winter 2013/14 immer montags und donnerstags nonstop nach Bangkok in Thailand fliegen. Die Hauptstadt Thailands wird von Einheimischen "Krung Thep", übersetzt "Stadt der Engel", genannt. Die Mischung aus historischer Tradition und Moderne bietet Besuchern zahlreiche Attraktionen, die Einblicke in die thailändische Kultur geben.

Die bedeutendste von über 400 buddhistischen Tempelanlagen der Stadt ist der Wat Phra Kaeo, der den berühmten Smaragd-Buddha beherbergt und das historische Zentrum der Stadt ist. Zudem befindet sich in Bangkok das größte Nationalmuseum Südostasiens.

Ab Bankok weiter in die Region

Auch der thailändische Ferienort Phuket wird dreimal wöchentlich nonstop ab Frankfurt angeflogen. Gemeinsam mit dem Condor Partner Bangkok Airways bietet sich den Gästen ein vielfältiges und flexibles Programm für Reisen nach Südostasien. Rangun in Myanmar und Siem Reap in Kambodscha können so fünfmal wöchentlich erreicht werden. Auch für die Ziele Vientiane (Laos), Phnom Penh (Kambodscha) sowie Lampang, Pattaya, Sukhothai, Chiang Mai, Koh Samui und Koh Chang in Thailand wurden die Flugzeiten mit den Bangkok Airways Abflügen abgestimmt, so dass Condor Gästen eine bequeme Anbindung ermöglicht wird.

Weiterhin werden die Frequenzen nach Kuba erweitert. Santa Clara wird erstmals von Condor angeflogen, Havanna wird ab Frankfurt um einen dritten wöchentlichen Flug aufgebaut. Auch Varadero ist im Winter 2013/14 insgesamt fünfmal wöchentlich ab Frankfurt, München und Wien im Condor Flugprogramm.

Tickets gibt es ab einem Oneway-Komplettpreise von 399,99 Euro in der Economy Class, 499,99 Euro in der Premium Economy und 999,99 Euro in der Comfort Class von München nach Santa Clara sowie ab 399,99 Euro in der Economy Class ab 599,99 Euro in der Premium Economy und ab 1499,99 Euro in der Comfort Class von Frankfurt nach Bangkok.

Mombasa neues Ziel ab Wien

Nach der erfolgreichen Aufnahme von Langstreckenflügen ab Wien kommt auch in der österreichischen Hauptstadt ein dritter Nonstop-Flug nach Mombasa in Kenia hinzu. Die Küstenstadt in Ostafrika wird ab Ende Dezember 2013 jeden Mittwoch angeboten. Punta Cana in der Dominikanischen Republik und Varadero auf Kuba bleiben im Winter 2013/14 ebenfalls als Ziele aus Wien bestehen.

Der gesamte Condor Winterflugplan 2013/14 ist ab 05. März 2013 buchbar.

Sonderflug bei airberlin: Komet zum Greifen nah beobachtbar

Der airberlin Flug AB1000 startet am 16. März zu einer ganz besonderen Expedition: Dann, am bundesweiten Tag der Astronomie, wird auf dem rund zweistündigen Beobachtungsflug der Komet "Panstarrs" besonders gut zu sehen sein. Der Sonderflug hebt um 19:25 Uhr in Köln/Bonn ab und findet auf maximaler Reiseflughöhe von 11.000 Metern statt, um den Gästen an Bord optimale Sicht auf den Schweifstern am Abendhimmel zu ermöglichen.

Erstmals seit 1997 bietet sich in Mitteleuropa mit „Panstarrs“ die Gelegenheit, einen hellen Kometen im Optimum seiner Entwicklung zu beobachten. Mit an Bord des vom Bonner Reisebüro "Eclipse Reisen" organisierten Events ist ebenfalls ein bekannter Astronomie-Experte, der Fragen zum Kometen und zur Sternenkunde beantwortet.

Fenster werden besonders geputzt

Angela Weidenbach von Eclipse Reisen erläutert: "In 11.000 Metern Höhe hat man nicht nur die Wolken, sondern auch etwa zwei Drittel der Erdatmosphäre unter sich gelassen. Daraus ergibt sich eine am Erdboden nicht erreichbare Transparenz der Luft. Selbst wenn sich die Helligkeit des Kometen schwächer als erwartet entwickeln sollte, wird man an Bord unseres Sonderfluges einen grandiosen Blick auf den Schweifstern haben." Die Fenster der Boeing 737-700 werden unmittelbar vor Abflug besonders gründlich gereinigt, um beste Sicht zu garantieren.

Vor dem Abflug erwartet die astronomiebegeisterten Fluggäste am Gate ein rheinisches Buffet. An Bord werden während des Reisefluges süße und salzige Snacks sowie alkoholfreie Getränke, Kaffee und Tee serviert.

Karsten von dem Hagen, Leiter Verkauf Sonderflüge bei airberlin, hat Partner-Unternehmen schon viele Sonderflüge ermöglicht. "Zu unseren Kunden gehören neben Charter-Broker-Unternehmen zum Beispiel auch Orchester, Fußballvereine, Kreuzfahrtunternehmen. Einen Kometenflug bieten wir jedoch zum ersten Mal an. Dies ist auch für mich eine Premiere", so von dem Hagen.

Bei der Realisierung des Projekts arbeitet von dem Hagen mit Air Partner zusammen, einem in der Nähe von Köln ansässigen international tätigen Charter-Vermittler. "Wir freuen uns dieses auch für uns außergewöhnliche Flugerlebnis mit airberlin für Eclipse-Reisen anbieten zu können", sagt Sergej Drobjasko, Charter Sales Manager bei Air Partner International.

S-Bahn zum Flughafen Hamburg mit längerer Fahrtzeit

Für Passagiere und Besucher des Flughafens Hamburg, die aus dem Hamburger Westen mit der S-Bahn anreisen möchten, kann sich die Anfahrt wegen Bauarbeiten zurzeit um bis zu 20 Minuten verlängern. Ab Montag, 04. März (Betriebsbeginn), bis einschließlich Sonntag, 17. März (Betriebsschluss), erneuert die Deutsche Bahn Weichen und Gleise.

Wer aus dem Hamburger Westen zum Flughafen anreisen möchte, fährt mit der S11 oder S31 zum Hauptbahnhof und steigt erst dort in die S1 um. Auch Ersatzbusse werden eingesetzt.

Airport-Strecke über Sternschanze/Dammtor umgeleitet

Die Züge der Linie S1 zwischen Wedel/Blankenese und Poppenbüttel/Airport sowie die Züge der Linie S3 zwischen Pinneberg und Buxtehude/Stade werden während der Bauarbeiten über Sternschanze und Dammtor umgeleitet. Während der Bauarbeiten fährt ab Altona die Linie S1 über Dammtor als S11 zum Hamburg Airport, da der City-Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Altona gesperrt ist.

Fahrplanabweichungen wegen Citytunnel-Bauarbeiten

Alternativ werden Ersatzbusse angeboten, die zwischen Altona und Baumwall verkehren. Diese fahren alle zehn Minuten. Ab Landungsbrücken und Baumwall ist der Hauptbahnhof mit der U3 erreichbar. Aufgrund der Citytunnel-Bauarbeiten kann es für S-Bahn-Kunden bis zum 02. April zu Fahrplan-Abweichungen kommen. In den Frühjahrsferien ist der Citytunnel voll gesperrt, danach nur teilweise. Für eine entspannte Anreise während der Bauarbeiten sollten Reisende daher mehr Fahrzeit einplanen.

Absturz eines Airbus A330 in Libyen vermutlich wegen Übermüdung

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Am 12.05.2010 kam es im Anflug eines Airbus A330-202 auf Tripolis, Libyen, zu einem tödlichen Absturz, bei dem 93 Menschen auf tragische Weise ums Leben kamen. Die libysche Flugunfalluntersuchungsbehörde veröffentlichte vor wenigen Tagen den Abschlussbericht über das Unglück.

Aus dem Untersuchungsbericht, an dem auch die französische Untersuchungsbehörde Bureau d'Enquêtes et d'Analyses pour la sécurité de l'aviation civile (BEA) beteiligt war, geht hervor, dass Übermüdung der Piloten höchstwahrscheinlich ein beitragender Faktor war.

Die drei Piloten waren am 10.05.2010 abends um 19:45 Uhr Ortszeit von Tripolis nach Johannesburg, Südafrika, gestartet, wo sie um 04:45 Uhr Lokalzeit morgens ankamen. Am gleichen Abend um 21:25 Uhr traten sie ihren Rückweg nach Tripolis an, der mit dem Absturz um 05:01 Uhr endete.

Die Übermüdung führte zu mangelhafter Kommunikation und letztlich zu räumlichem Orientierungsverlust. Das Flugzeug schlug kurz vor der Landebahn auf den Boden und geriet in Brand. Alle Insassen bis auf einen Passagier, der schwer verletzt wurde, kamen dabei zu Tode.

Müdigkeit war beitragender Faktor

Berechnet man die Vor- und Nacharbeiten des Hinfluges ein, so betrug die Arbeitszeit ca. 9,5 Stunden. In der Folgenacht, auf dem Rückflug, betrug sie inklusive Vorarbeiten ca. 10 Stunden. Unberücksichtigt bleibt dabei, wie lange die Piloten zuvor bereits wach waren.

Die Ruhezeit am Tage in Johannesburg, in der der Schlaf wesentlich weniger erholsam ist, betrug ca. 15 Stunden. Die Behörde schließt aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen, dass Übermüdung vorgelegen haben muss. Diese schränkte die Leistungsfähigkeit der Piloten soweit ein, dass sie als ein beitragender Faktor des Unfallgeschehens gesehen wird.

Immer wieder kommt es aufgrund von Übermüdung der Piloten zu Vorfällen oder gar Unfällen. Die Vereinigung Cockpit fordert deshalb, wissenschaftliche Untersuchungen zur Grundlage der Neuregelung der Flugdienstzeiten in Europa zu machen.

"Der aktuell diskutierte Vorschlag der EASA über die Flugdienstzeitregelungen in Europa erlaubt Einsatzzeiten von bis zu 11 Stunden in der Nacht. Der Einsatz, wie ihn die Piloten in Tripolis absolviert haben, wäre nach europäischen Regeln völlig legal, sogar mit nur zwei Piloten. Wir fordern die Arbeitszeiten nachts auf 10 Stunden zu begrenzen. Wir folgen damit den von der EASA befragten Wissenschaftlern, die dies als maximal vertretbar ermittelt haben.", so Jörg Handwerg von der Vereinigung Cockpit.

Jubiläum bei Czech Airlines: Verbindung Berlin-Prag seit 65 Jahren

Seit genau 65 Jahren verbindet Czech Airlines die Städte Berlin und Prag. Die Airline hatte den Flugbetrieb am 01. März 1948 mit einem Flugzeug vom Typ Douglas DC-3 aufgenommen. Czech Airlines flog damals drei Mal die Woche ab Berlin-Schönefeld. Im aktuellen Sommerflugplan wird die Fluggesellschaft bis zu drei Flüge täglich ab Berlin-Tegel anbieten.

Czech Airlines ist die größte Fluggesellschaft in Tschechien und Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam. Die Airline wurde 1923 gegründet und zählt damit zu den fünf ältesten Airlines, die heute noch in Betrieb sind. Insgesamt beförderte Czech Airlines in den 65 Jahren rund eine Million Passagiere zwischen Berlin und Prag.

Die heutigen Flüge verlassen Berlin am Morgen um 09:35 Uhr. Die Landung in Prag auf dem Vaclav-Havel-Flughafen ist um 10.35 Uhr. Die Nachmittagsflüge starten um 16.25 Uhr in Tegel und landen um 17.20 Uhr in Prag. Abends fliegt Czech Airlines ab Berlin um 20:25 Uhr und landet um 21:25 Uhr in Prag. Die Strecke wird mit den Turboprop-Maschinen ATR 42 und ATR 72 bedient.

Dragon-Raumkapsel auf dem Weg zur Raumstation ISS

Space Exploration Technologies (SpaceX) hat die Falcon 9-Rakete mit der Dragon Raumkapsel erfolgreich in den Orbit geschossen. Ein Problem gab es an der Dragon-Kapsel, das aber behoben werden konnte. Das ist die zweite Mission im Rahmen des kommerziellen Versorgungsauftrages (Commercial Resupply Services, CRS) von der NASA für SpaceX. Die Falcon 9-Rakete ist dabei allen Herausforderungen vollständig gerecht geworden und erfüllt damit eine 100-prozentige Erfolgsquote.

"Falcon 9 wurde entwickelt um die zuverlässigste Rakete der Welt zu sein und der heutige Start bestätigt dies, indem er zur umfänglichen Erfolgsgeschichte der Falcon 9 als fünfter Erfolg in Serie hinzukommt", sagte Gwynne Shotwell, Präsident von SpaceX zur CRS-2 Mission.

Nachdem sich die Dragon-Kapsel etwa neun Minuten nach dem Start von der zweiten Stufe der Falcon 9 abtrennte, trat allerdings ein kleines Problem mit einigen der Sauerstofftanks von Dragon auf. Innerhalb einiger Stunden konnten die Ingenieure von SpaceX das Problem identifizieren und beheben, wodurch der Sauerstoffdruck und der normale Missionsablauf wiederhergestellt wurde. Die Dragon berechnete, wie für so einen Fall vorgesehen, ihren Steigeflug neu und ist jetzt auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS) mit möglicher Ankunft am Sonntag, einen Tag hinter dem ursprünglichen Zeitplan.

Dragon ist derzeit das einzige Raumfahrzeug auf der Welt, das in der Lage ist Nutzlasten wieder zur Erde zurückzubringen. Dragon wird drei Wochen lang an der Station angedockt bleiben, damit die Astronauten die rund 600 Kilo Fracht entladen und die Kapsel wieder mit Fracht für die Rückkehr zur Erde beladen können.

Die Nutzlast der Dragon-Kapsel besteht aus Nachschub für die ISS, darunter wichtige Materialien für wissenschaftliche Untersuchungen. Noch in diesem Monat wird Dragon Fracht von der ISS, darunter Forschungsergebnisse, Experimente und Gerätschaften der Raumstation zurückbringen.

Forscher bei EADS messen Winde vor dem Flugzeug

Forscher von EADS Innovation Works, dem Forschungszentrum des Unternehmens, arbeiten an einem System, das Turbulenzen und Böen schon erkennt, bevor das Flugzeug in sie hinein fliegt. Es beruht auf dem LIDAR-Sensor-Prinzip. LIDAR bedeutet "LIght Detection And Ranging", es geht also um das Entdecken von Hindernissen und das Messen der Entfernung mit Hilfe von Licht.

Dazu strahlt der von EADS Innovation Works konzipierte LIDAR-Sensor ultraviolette (UV) Lichtimpulse aus, mit einer typischen Rate von 60 Hertz, die von den Stickstoff- und Sauerstoffmolekülen in der Luft gestreut werden. Insgesamt vier Strahlen messen so permanent den Luftbewegungsvektor 50 bis 200 Meter vor der Nase des Flugzeugs.

Kein Absacken in Luftlöchern – Höchstens eine Sekunde voraus

Im Falle von Turbulenzen ändert sich das Bewegungsprofil der Moleküle und damit die Signatur, die das System empfängt. Zukünftig könnte das LIDAR Daten an die Flugsteuerung schicken, die dann die Klappen in den Flügeln ansteuern würde, um entsprechend gegenzusteuern. "Wir werden die Signale an den Flugsteuerungsrechner senden, sodass das Flugzeug automatisch reagieren kann", sagt Dr. Nikolaus Schmitt von EADS Innovation Works. "Was unser LIDAR sieht, ist nämlich höchstens eine Sekunde voraus. Das reicht für eine Maschine, aber nicht für das menschliche Gehirn. Dafür messen wir aber die Luftströmung in dieser Entfernung vor dem Flugzeug mit großer Präzision, sodass das Flugzeug aufgrund unserer Vorinformation tatsächlich automatisch reagieren kann."

Auf diese Weise lässt sich nicht nur das plötzliche Absacken des Flugzeugs vermeiden (Clear-Air-Turbulenzen, sogenannte "Luftlöcher"). Das Flugzeug wäre mit so einem Frühwarnsystem auch weniger großen Belastungen ausgesetzt, da bei Luftturbulenzen starke Kräfte auf Rumpf und Flügel wirken.

Noch befindet sich das System in der Erprobung, und Nikolaus Schmitt schätzt, dass es in etwa zehn Jahren in Serie gehen könnte. Das LIDAR wurde auf einem Airbus A340 im Flug erfolgreich getestet. Derzeit denken die Forscher über die Miniaturisierung der Sensoren und die Integration in das Flugsteuerungssystem nach. Flugzeugbauer aus Europa und den Vereinigten Staaten sind an dieser neuen Technologie interessiert. Wer das System zuerst einsetzen wird, ist noch offen.

Wirbelschleppen erkennen und früher starten

Nicht nur für Luftlöcher könnte das System zukünftig verwendet werden, sondern auch für Wirbelschleppen (von Flugzeugen verursachte Turbulenzen). LIDAR könnte somit dazu beitragen, Position und Abstand von Flugzeugen zu den Wirbelschleppen zu messen, die startende Flugzeuge hinter sich her ziehen.

Normalerweise halten startende Flugzeuge einen vorgeschriebenen Abstand zueinander ein, um nicht in die Wirbelschleppe des Vordermanns zu geraten. Diese Abstände basieren jedoch nicht auf Echtzeitmessungen und können derzeit entsprechend den Vorgaben der einzelnen Behörden variieren. Wie Luftlöcher sind auch Wirbelschleppen für das bloße Auge nicht sichtbar. Mit LIDAR-Technologie ließe sich erkennen, wie weit die Schleppen wirklich reichen.

Auf diese Weise könnte der erforderliche Sicherheitszeitraum zwischen Starts und Landungen auf der Basis eines gemeinsamen globalen Standards in Echtzeit exakt festgelegt werden. Dadurch könnten zudem die Abstände an manchen Flughäfen reduziert und der Durchsatz erhöht werden. Derzeit untersuchen die Forscher von EADS Innovation Works, wie die Lichtimpulse ausgerichtet sein müssen, um ein vollständiges Bild von der Lage einer Wirbelschleppe zu erhalten.

Weitere Luftuntersuchungen durch LIDAR

LIDAR-Technologie könnte auch zum Einsatz kommen, um im Flug wichtige Daten wie Geschwindigkeit, Temperatur oder Dichte und Druck der Luft zu messen. Diese werden heute mit Hilfe verschiedener mechanischer Methoden ermittelt. Durch optische Datenerhebung stünde eine weitere Messmethode zur Verfügung, was durch zusätzliche Systemredundanz für mehr Sicherheit sorgt. Zudem könnten Partikel in der Luft, wie zum Beispiel Vulkanascheteilchen, erkannt und deren Konzentration bestimmt werden. Dies würde bei Vulkanausbrüchen den sicheren Betrieb in Gebieten mit geringer Aschekonzentration ermöglichen.

Air Lease Corporation bestellt zehn Boeing 777-300ER

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Boeing und das Flugzeug-Leasingunternehmen Air Lease Corporation (ALC) haben eine Bestellung über zehn Boeing 777-300ER (extended range) Flugzeuge bekannt gegeben. Die Bestellung mit einem Wert von 3,2 Milliarden Dollar nach aktuellen Listenpreisen ist Teil des wachsenden Portfolios an Langstreckenflugzeugen des Leasingunternehmens mit Sitz in Los Angeles, USA.

"Diese Bestellung der 777-300ER Flugzeuge wird uns dabei helfen, den wachsenden Bedarf der Fluggesellschaften an Langstreckenflugzeugen zu decken", sagte John L. Plueger, President und Chief Operating Officer von Air Lease Corporation.

Die 777-300ER werden mit GE90-115B Triebwerken ausgestattet – die leistungsstärksten Triebwerke für Düsenverkehrsflugzeuge der Welt. Bis Ende Januar sind von den 777-Flugzeugen 1.072 ausgeliefert worden. Insgesamt wurden 1.441 777-Flugzeuge von 66 Kunden weltweit bestellt.

Erfolgreichstes zweistrahliges Langstreckenflugzeug

Die Boeing 777 ist das weltweit erfolgreichste zweistrahlige Langstreckenflugzeug. Die 777-300ER erweitert das Leistungsspektrum der 777-Familie und stellt die Effizienz und Zuverlässigkeit von zweistrahligen Verkehrsflugzeugen auch für den Langstreckenmarkt bereit. Das Flugzeug kann 386 Passagiere über bis zu 7.825 nautische Meilen (14.490 km) befördern.

"Die 777-300ER Flugzeuge werden unseren Kunden ermöglichen zu wachsen und ihre Flotten zu modernisieren. Die 777 ist für unsere Kunden das wirtschaftlichste, treibstoffeffizienteste und vielseitigste Flugzeug in der Klasse mit 300-400 Sitzen und bestens geeignet für eine Vielfalt an profitablen Strecken."

ALC hat damit bereits 185 Maschinen bestellt, darunter 78 des Typs Next-Generation 737, 80 737 MAX, 12 787 Dreamliners and 15 777-300ERs. Das Leasingunternehmen hat auch Optionen auf 20 weitere Boeing 737 MAX.

Flughafen Hannover mit neuer Anlaufstelle für Messebesucher

Mitten in der Airport Plaza auf dem Flughafen Hannover bieten die Deutsche Messe AG und die Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) einen neuen Anlaufpunkt für die Besucher und Aussteller der internationalen Leitmessen, die per Flugzeug anreisen: "Travel Service Lounge". Offizieller Starttermin für diesen neuen Service ist der 01. März 2013, damit unmittelbar vor Beginn der CeBIT (5. bis 9. März 2013).

Die "Travel Service Lounge" ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Hannover Airport, der Deutschen Messe AG, HMTG und der Schweizer Airport Media International AG, die bereits erfolgreich vergleichbare Lounges an anderen Flughäfen betreibt.

"Mit dieser neuen Lounge und den beiden Satelliten-Countern auf der Ankunftsebene bieten wir unseren Messegästen am Flughafen einen schnellen und direkten Service zu allen Fragen rund um Anreise, Übernachtung und Aufenthalt. Die Qualität der Dienstleistungen, die Hannover Marketing & Tourismus hier für die Deutsche Messe und den Standort Hannover erbringt, wird damit noch einmal deutlich angehoben", so Marcus Eibach, Marketing-Bereichsleiter der Deutschen Messe.

Flughafen-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille freut sich über die Neueröffnung: "Mit dem Ganzjahresbetrieb der Travel Service Lounge ergeben sich auch außerhalb der Messezeiten deutlich verbesserte Möglichkeiten der gezielten Kundenansprache zu allen Themen des Geschäftsreise- und Privatreiseverkehrs in Hannover und der Region. Für unsere Airport Plaza ist diese neue Fläche eine zusätzliche Attraktivität".

Jungforscher für Experimente und Forschungsarbeiten ausgezeichnet

Mit einer feierlichen Ehrung der Sieger endete der Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren 2013“ am Münchner Flughafen. Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus, beglückwünschte die erfolgreichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Wettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Motto steht: „Deine Idee lässt Dich nicht mehr los?“.

Für die Regionalausscheidung München-Nord hatten 80 jugendliche Forscher insgesamt 60 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik präsentiert. Vor der Siegerehrung waren die Beiträge durch 26 Juroren begutachtet und bewertet worden.

Die Flughafen München GmbH (FMG) war damit bereits zum elften Mal Gastgeber für das von der Bundesregierung geförderte Kräftemessen der Nachwuchswissenschaftler. Alle Wettbewerbsteilnehmer wurden für ihr Engagement mit einer Urkunde und einem Patengeschenk ausgezeichnet. Folgende Sieger wurden in den verschiedenen Kategorien prämiert und haben sich damit für das Landeswettbewerbsfinale qualifiziert:

Regionalsieger Arbeitswelt

  • Schüler experimentieren
  • Thema: „Magnetischer Pinselhalter“
    • Thomas Kroner und Matthias Weil, Luitpold-Gymnasium München

Regionalsieger Biologie

  • Schüler experimentieren
  • Thema: „Warum fliegen nachtaktive Wirbellose zum Licht? Untersuchung mit verschiedenen Lichtquellen“
    • Maximilian Streubel, Gymnasium Dorfen

Regionalsieger Chemie

  • Jugend forscht
  • Thema: „Recyceln von Wirkstoffen aus abgelaufenen Medikamenten“
    • Daniel Wiehlpütz, Gymnasium Olching
  • Thema: „Versuche zur Produktion und Abbaubarkeit von Verpackungsmaterial aus Naturstoffen“
    • Raphaela Allgayer, Nymphenburger Gymnasium München

Regionalsieger Mathematik / Informatik

  • Jugend forscht
  • Thema: „Darstellung der Mandelbulbmenge am Computer“
    • Sebastian Weiß, Max-Born-Gymnasium Germering
  • Thema: „Goma – Schnell und einfach die eigene Internetpräsenz verwalten“
    • Daniel Gruber, anonymisierte Person, Fabian Parzefall, Max-Born-Gymnasium Germering

Regionalsieger Physik

  • Schüler experimentieren
  • Thema: „Skiliftfahren mit gutem Gewissen“
    • Felix Henkel, Marie Budzinski, Ruilin Qi, Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching
  • Jugend forscht
  • Thema: „Vergleich zweier Experimente zur Bestimmung der Fermi-Energie auf Basis der Positronen-Annihilations-Winkelkorrelation“
    • Stefan Appel, Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting

Regionalsieger Technik

  • Schüler experimentieren
  • Thema: „Akkuzustand Sortierroboter“
    • David Prenninger, Ignaz-Taschner-Gymnasium
  • Jugend forscht
  • Thema: „Bau eines automatisierten Polarimeters“
    • Helge Hecht, Gymnasium Olching
Nach der Siegerehrung formierten sich die Preisträger, die das Landesfinale erreicht haben, gemeinsam mit Staatsminister Dr. Spaenle (hintere Reihe dritter von links) und der Leiterin der FMG-Konzernausbildung Theresa Fleidl (links) zum Gruppenbild:
Erste Reihe v.l.: Daniel Gruber, Fabian Parzefall, anonymisierte Person, Sebastian Weiß, Stefan Appel
Zweite Reihe v.l.: Maximilian Streubel, David Prenninger, Thomas Kroner, Matthias Weil, Ruilin Qi, Felix Henkel, Marie Budzinski, Raphela Allgayer
Dritte Reihe v.l.: Theresa Fleidl, OStRin Kerstin Bräckle (Wettbewerbsleiterin), Dr. Ludwig Spaenle, Jutta Gneveckow (Wettbewerbsmanagement), Daniel Wiehlpütz, Helge Hecht

E-Nose riecht Pilze und Bakterien auf der Raumstation

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Die mikrobielle Verunreinigungen durch Pilze, Keime und Sporen sind im Weltall eine große Gefahr für die Gesundheit der Astronauten. Auf der Internationalen Raumstation ISS oder auf Langzeitmissionen werden die winzigen Lebewesen zu einem großen, sicherheitsrelevanten Problem. Mithilfe der E-Nose können die Astronauten nun die mikrobielle Belastung an verschiedenen Stellen im Servicemodul der ISS messen.

Die Überwachung der Umgebung auf der ISS ist somit ein wichtiger Schritt und gleichzeitig eine große Herausforderung. Sie stellt hohe Ansprüche an die Messverfahren und ist technisch wie auch zeitlich sehr aufwendig. Das soll der Einsatz einer elektronischen Spürnase nun ändern. Ab dem 28. Februar 2013 nimmt die E-Nose nun die Spur der kleinen Organismen auf. Umgesetzt wurde das E-Nose-Projekt unter Leitung der Abteilung Produktsicherung des Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

"Mittlerweile sind diese Organismen auch für die Internationale Raumstation zu einem ernstzunehmenden Risiko geworden. Das Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme konnte bisher bis zu 300 verschiedene Organismen über die recht umständliche russische Wischmethode auf der ISS bestimmen", sagt Projektleiter Joachim Lenic vom DLR-Raumfahrtmanagement.

Mit der E-Nose lassen sich die Kulturen nun einfacher messen. Die Spürnase ermittelt elektronisch die mikrobielle Belastung auf der Raumstation über ein Gassensorsystem. Im Rahmen eines deutsch-russischen Experimentes spürt sie von jetzt an im russischen Segment der ISS Pilze und Bakterien auf.

Pilze und Bakterien problematisch für die Gesundheit

Auf der Raumstation wachsen Pilze ungehindert hinter den Panels oder in unzugänglichen Ecken. Sichtbares Pilzwachstum gibt es unter anderem auf Kabelsträngen, auf Teilen der Klimaanlagen und an Systemen zur Wasserrückgewinnung. "Kritisch wird es, wenn die Organismen Dichtungen, Kunststoffe, Leiterplatten aber auch Glas angreifen. Die Biofilme bilden sich vorzugsweise an Orten mit kalten Materialoberflächen, an denen durch Kondensation ausreichend Wasser zur Verfügung stand. Dort können sich Wasserperlen in Luftballongröße bilden", betont Lenic.

Darüber hinaus ist die Gesundheit der Crew durch Pilzsporen und Bakterienkulturen betroffen. Dabei werden die meisten Allergene über die Atemluft aufgenommen. "Hier sind Krankheitssymptome wie Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, tränende Augen, Lethargie, Entzündungen der Schleimhäute von Nase, Mund und Hals, Hautjucken sowie Ekzeme die Folgeescheinungen", so Lenic.

Mit der E-Nose können nun Astronauten an verschiedenen Stellen im Servicemodul der ISS die mikrobielle Belastung messen. Zusätzlich wurde ein sogenanntes Target-Book auf der Raumstation installiert. Dort sind verschiedene Materialproben wie Aluminium, der polymere Kunststoff Nomex, Platinenmaterial und Kabelmarkierung aufgetragen. Auf diesen Materialien sollen biologische Kulturen siedeln, die dann in einem Rhythmus von zwei Monaten durch die ISS-Besatzung vermessen werden. Die Werte werden anschließend mit den Messergebnissen des klassischen Wischproben-Messverfahrens verglichen.

Qualifikation für Raumstation und Langzeitmissionen

Zuvor wurde die E-Nose bereits unter Laborbedingungen und im russischen Isolationsexperiment Mars500 getestet. Nachdem sie dort ihre Einsatztauglichkeit auf der Erde bereits bewiesen hat, startete die elektronische Spürnase nach mehrjähriger intensiver Vorbereitung am 19. Dezember 2012 mit einer russischen Sojus-Rakete in Richtung Raumstation. Dort soll sie ihre Messverfahren für den dauerhaften Einsatz auf der Internationalen Raumstation sowie für den Einsatz im Rahmen von Langzeitmissionen qualifizieren.

Von Ende Februar bis Juni 2013 spürt E-Nose dazu in der Experimentphase den Mikroorganismen nach. Ist diese Phase abgeschlossen, werden die Messdaten von deutschen und russischen Experten gemeinsam ausgewertet. "Die E-Nose leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der ISS und deren Crew", betont Lenic.