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Lufthansa holt ihren ersten Airbus A320 mit Sharklets ab

Heute holen Piloten der Lufthansa bei Airbus in Hamburg Finkenwerder den ersten Airbus A320 der Fluggesellschaft ab, der mit zwei Meter vierzig hohen Flügelspitzen-Verlänge-rungen ausgestattet ist. Die sogenannten Sharklets sollen je nach Streckenlänge Treibstoff-Einsparungen von rund ein bis vier Prozent und einen entsprechend verringerten CO2-Ausstoß bringen.

Vorbild für die Sharklets ist die Natur: Große Vögel wie der Kranich oder Kondor knicken ihre äußeren Federn nach oben und fliegen so deutlich energieeffizienter. Die Sharklets reduzieren den auftriebsabhängigen Widerstand und verbessern die Aerodynamik an den Tragflächenspitzen. Außerdem können derart ausgestattete Flugzeuge steiler steigen, was sich beim Abflug positiv für die Verringerung der Lärmemissionen auswirkt.

Airbus rechnet aufgrund der so erzielten Kerosinersparnis mit einer Reduzierung der CO2-Emission von rund 1.000 Tonnen pro Flugzeug und Jahr, was dem CO2-Ausstoß von rund 200 durchschnittlich genutzten Personenkraftwagen entspricht.

Die insgesamt 22 fabrikneuen A320, die bis Anfang 2015 zur Lufthansa stoßen und ältere Flugzeuge ersetzen sollen, werden alle mit dieser Neuerung ausgestattet sein. Da sich die Treibstoffersparnis vor allem im Reiseflug einstellt, wird die Verkehrsleitung der Lufthansa die mit Sharklets ausgestatteten A320 vor allem auf längeren Europa-Routen einsetzen.

Die Lufthansa Group investiert laufend in die Modernisierung ihrer Flotte. Bis 2025 hat der Konzern 239 Flugzeuge der neuesten Generation auf der Bestellliste. Das Volumen dieses Flottenerneuerungsprogramms beläuft sich nach Listenpreisen auf rund 23 Milliarden Euro.

Austrian Airlines startet zweite B777 mit neuer Langstrecken-Kabine

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Nach erfolgreichem Testflug und der Genehmigung der Behörden hob gestern Abend das zweite Austrian Langstrecken-Flugzeug vom Typ Boeing 777, mit dem Namen Sound of Music, unter der Kennung OE-LPA mit der komplett neuen Langstrecken-Kabine zum Erstflug, ab. Der Flug starte um 23:20 Uhr von Wien nach Bangkok, der Hauptstadt Thailands.

In der Economy Class können die Passagiere auf Langstreckenflügen einen neuen Sitzkomfort genießen. In der Business Class überzeugen die neuen Sitze mit intuitiver Bedienung, einer Massagefunktion sowie zusätzlichem Stauraum. Ein herausragender Liegekomfort ergibt sich dadurch, dass die Sitze mit einem innovativen Luftkissensystem ausgestattet sind und sich zu völlig flachen Betten umwandeln lassen.

Die neue Kabine auf der Boeing 777 bietet Platz für insgesamt 308 Passagiere: 260 in der Economy Class und 48 in der Business Class. Das neue Bord-Entertainment-System bietet eine Vielzahl von aktuellen Filmen und ermöglicht Bordunterhaltung nonstop. Wie gewohnt wird es auch weiterhin den preisgekrönten DO & CO Service mit einem Koch an Bord geben.

Features der "Neue Business Class"-Sitze

  • Horizontale Liegefläche von annähernd zwei Meter Länge
  • Innovatives Luftkissensystem für höchsten Sitz- und Liegekomfort
  • Mehr Platz im Schulterbereich in der Liegeposition durch versenkbare Armlehnen
  • Großzügige Ablagen und zusätzliche Staufächer direkt am Sitz
  • Entertainment-System mit größeren Monitoren: Economy Class: 9 Zoll statt bisher 6,5 bis 9 Zoll (je nach Flugzeugtyp), Business Class: 15 Zoll statt bisher 5 bis 10,4 Zoll (je nach Flugzeugtyp)

Austrian Airlines rüstet die gesamte Langstrecken-Flotte, vier Flugzeuge vom Typ Boeing 777 und sechs Boeing 767, schrittweise um. Eine Boeing 767 und, ab heute, zwei Boeing 777 sind bereits mit der neuen Kabine im Einsatz. Mit der Langstrecke von Austrian Airlines sind jedes Jahr rund 1,1 Millionen Kunden auf 5.500 Flügen unterwegs.

Drohne ATLANTE meistert Erstflug in Spanien

Cassidian feierte den erfolgreichen Erstflug der unbemannten Plattform ATLANTE. Der Flug fand auf dem Flugplatz Rozas in der spanischen Provinz Lugo statt. Anders als herkömmliche Systeme, die nur in Konfliktszenarien zum Einsatz kommen, ist ATLANTE auch für den zivilen Luftraum ausgelegt.

Das ATLANTE-UAS ist mit modernster in Spanien entwickelter Technologie (Automatisierung, Sensoren, Schutzsysteme, etc.) ausgestattet. Diese entspricht den für bemannte Luftfahrzeuge geltenden Standards und verleiht dem ATLANTE-UAS einzigartige Flugtüchtigkeits- und Zulassungseigenschaften.

Vollständig in Spanien durchgeführtes Projekt

ATLANTE spiegelt den Stellenwert der unbemannten Luftfahrt für die spanische Industrie wider. Das Programm wurde vom spanischen Zentrum für industrielle Technologieentwicklung (Centro para el Desarrollo Tecnológico Industrial – CDTI), das als Programm-Manager der Luftfahrtindustrie fungiert, ins Leben gerufen. Ziel war es, die Entwicklung von UAS-Technologie in Spanien über ein ausschließlich im Land durchgeführtes Projekt voranzutreiben.

Derzeit ist ATLANTE die wichtigste Industrie- und Technologieinitiative Spaniens in diesem Segment. und In Zusammenarbeit mit drei weiteren High-Tech-Unternehmen (Indra, GMV und Aries) steht Cassidian als treibende Kraft hinter dem Industriemodell. Darüber hinaus sind mehr als 140 spanische Unterauftragnehmer und Zulieferer involviert und schaffen mehr als 500 hoch qualifizierte Arbeitsplätze.

Zulassung für militärischen und zivilen Luftraum

Anders als herkömmliche Systeme, die nur in Konfliktszenarien (z. B. Afghanistan) zum Einsatz kommen, darf ATLANTE auch im zivilen Luftraum fliegen. Diese Fähigkeit und seine Einsatzflexibilität, die den Anforderungen des spanischen Kunden entspricht, machen ATLANTE zum ersten taktischen UAS, das sowohl für zivile als auch für militärische Einsätze geeignet ist, beispielsweise zur Überwachung von städtischen und ländlichen Gebieten, für Such- und Rettungsaktionen, bei Naturkatastrophen, Waldbränden oder zur Überwachung von Sportereignissen. Das UAS kann sowohl von präparierten Pisten als auch von Katapulten aus gestartet werden.

Pilar Albiac Murillo, COO von Cassidian und CEO von Cassidian Spain, erklärte: "Heute ist ein besonderer Tag für Cassidian und die spanische Industrie. Der Erstflug von ATLANTE ist ein Meilenstein, der unsere technischen und personellen Fähigkeiten bei der Programmentwicklung demonstriert. Um den Erfolg von ATLANTE auf dem Exportmarkt in den kommenden Jahren sicherzustellen, können wir auf ein herausragendes Team zählen."

Airbus Military A330 MRTT bei Royal Saudi Air Force

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Die Royal Saudi Air Force (RSAF) hat das Tank- und Transportflugzeug Airbus Military A330 MRTT der neuen Generation offiziell in Dienst genommen. Der Stellvertretende Verteidigungsminister Prinz Khaled bin Sultan weihte das Flugzeug bei einer Zeremonie auf der Riad Airbase am 25. Februar ein.

Das Flugzeug ist das erste aus einer Bestellung dreier Maschinen, die nun vertragsgemäß geliefert wurden. Die Lieferung von drei Flugzeugen einer zweiten Bestellung, die später in Auftrag gegeben wurde, wird am Ende des Jahres 2014 beginnen.

Sie werden für die Betankung der RSAF-Kampfjets, einschließlich der F-15, des Typhoon und des Tornado eingesetzt. A330 MRTT wurden damit nun an alle vier bestehenden Kunden ausgeliefert – Australien, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Großbritannien.

Boeing: 16 Flugzeuge der 737 MAX für Icelandair, 777-Produktion erhöht

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Boeing und Icelandair haben heute eine feste Bestellung über 16 737 MAX Flugzeuge bekannt gegeben. Die Bestellung hat einen Wert von mehr als 1,6 Milliarden Dollar nach Listenpreisen. Die Bestellung wurde im Dezember 2012 zunächst als Verpflichtung für 12 Flugzeuge angekündigt und ist nun auf 16 Flugzeuge aufgestockt worden. Sie beinhaltet sowohl 737 MAX 8 als auch 737 MAX 9 Flugzeuge sowie Rechte zum Erwerb von acht weiteren 737 MAX Flugzeugen. Zudem wurde die erste Boeing 777 der jüngst erhöhten Produktionsrate an Korean Air ausgeliefert.

"Die 737 MAX wird unsere Boeing 757-Flotte nahtlos ergänzen und erlaubt uns, die Erweiterung unseres Streckennetzes auf die treibstoffeffizienteste Weise fortzuführen", sagte Bjorgolfur Johannsson, President und CEO der Icelandair Group. Mit der Bekanntgabe beläuft sich die Gesamtzahl an Bestellungen für die 737 MAX auf 1.180 Flugzeuge.

Die 737 MAX baut auf den Stärken des weltweiten Verkaufsschlagers, der Next-Generation 737, auf. Die 737 MAX verfügt über CFM International LEAP-1B Triebwerke neuester Technologie, um so die höchste Effizienz, Zuverlässigkeit und den größten Passagierkomfort im Markt der Single-Aisle-Flugzeuge bieten zu können. Fluggesellschaften, die die 737 MAX betreiben, werden von 13 Prozent Treibstoffeinsparungen gegenüber den heute sparsamsten Single-Aisle-Flugzeugen profitieren.

"Die 737 MAX wird eine hervorragende Ergänzung der Boeing Flotte von Icelandair darstellen und es der Fluggesellschaft ermöglichen, ihren Betrieb in ganz Europa und Nordamerika mit verbesserter Treibstoffeffizienz, Streckenflexibilität und verbessertem Passagierkomfort weiter auszubauen", sagte Todd Nelp, Vice President of European Sales, Boeing Commercial Airplanes.

Die Icelandair Group betreibt derzeit eine nur aus Boeing Flugzeugen bestehende Flotte von 23 Boeing 757-Flugzeugen, sowohl für das Passagier- wie auch das Frachtgeschäft. Die isländische Fluggesellschaft hat sein geografisch in der Mitte zwischen Nordamerika und Europa gelegenes Drehkreuz in Reykjavik genutzt, um ein stetig wachsendes Netzwerk mit mehr als 35 internationalen Zielen aufzubauen.

Unterdessen hat Boeing die erste 777 ausgeliefert, die mit einer erhöhten Produktionsrate von 8,3 Flugzeugen pro Monat gefertigt wurde, was 100 Flugzeugen pro Jahr entspricht. Das Flugzeug, ein 777-Frachter, wurde an Korean Air ausgeliefert. In den vergangenen 32 Monaten wurde die Produktionsrate des 777-Programms schon zweimal erhöht. Im Jahr 2011 wurde die Produktionsrate von fünf auf sieben Flugzeuge pro Monat und nun auf einen neuen Höchststand von 8,3 Flugzeugen pro Monat angehoben. Bis Ende Januar wurden 1.072 Flugzeuge des Typs Beoing 777 ausgeliefert. Insgesamt haben 66 Kunden weltweit 1.431 777-Flugzeuge bestellt.

Luftwaffe erhält 100. Eurofighter

In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Behörden, Bundeswehr und Industrie ist heute im militärischen Luftfahrtzentrum in Manching durch Cassidian der 100. Eurofighter an die Luftwaffe übergeben worden. Die Jubiläumsmaschine mit der Kennung 31×00 startete am Nachmittag zu ihrem Überführungsflug zum Jagdbombergeschwader 31 Boelke in Nörvenich.

Generalleutnant Karl Müllner, Inspekteur der Luftwaffe, sagte: „Durch seine Interoperabilität, Modularität und sein Aufwuchspotential ist das mehrrollenfähige Waffensystem Eurofighter heute – und bleibt gerade im Zuge der Neuausrichtung der Streitkräfte zukünftig – das Rückgrat der Kampfflugzeugflotte unserer Luftwaffe“.

Den ersten Eurofighter erhielt die Luftwaffe von Cassidian Anfang 2003. Seit 2004 ist das Kampfflugzeug in Deutschland eingeführt und hat bisher mehr als 30.000 Flugstunden unfallfrei absolviert. Aktuell ist der Eurofighter beim Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ in Laage, dem Jagdgeschwader 74 in Neuburg und beim Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke“ in Nörvenich im Einsatz.

Eurofighter als modernstes Mehrzweck-Kampfflugzeug

Bernhard Gerwert, CEO von Cassidian, unterstrich die Bedeutung dieses Meilensteins für sein Unternehmen: „Das Eurofighter-Programm ist und bleibt eine der wesentlichen Säulen des Geschäftes von Cassidian. Eurofighter ist das größte europäische Hochtechnologie-Programm und heute das modernste Mehrzweck-Kampfflugzeug auf dem Markt. Gemeinsam mit der Luftwaffe können wir mit Stolz darauf blicken, dass dieses Programm stabil und erfolgreich läuft“.

Der Eurofighter ist das modernste und leistungsfähigste Mehrrollen-Kampfflugzeug, das zurzeit auf dem Weltmarkt verfügbar ist. Bisher haben sieben Nationen (Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Österreich, Saudi-Arabien und Oman) den Eurofighter beschafft. Zurzeit werden die Flugzeuge weltweit von 20 operativen Einheiten betrieben. Die Eurofighter-Flotte hat bis heute weltweit mehr als 160.000 Flugstunden absolviert. Damit ist das Flugzeug das sicherste und eines der zuverlässigsten Kampfflugzeuge im Einsatz.

Mit 719 Flugzeugen unter Vertrag, 571 Bestellungen und bereits 355 Auslieferungen ist der Eurofighter das derzeit größte militärische Beschaffungsprogramm in Europa und stärkt mit seiner Hochtechnologie die Position der europäischen Luftfahrtindustrie im internationalen Wettbewerb. Das Programm sichert mehr als 100.000 Arbeitsplätze in 400 Unternehmen. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH leitet das Programm im Auftrag der Eurofighter-Partnerfirmen Alenia Aermacchi/Finmeccanica, BAE Systems sowie Cassidian in Deutschland und Spanien.

Siebter Cabri G2 Hubschrauber für Heli Aviation

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Die Heli Aviation GmbH hat ihre Schulungsflotte um eine Cabri G2 erweitert. Mit dem siebten aktiv am Schulungsbetrieb teilnehmenden Guimbal Hubschrauber baut Heli Aviation ihren globalen Kompetenzvorsprung in Sachen Cabri G2 weiter aus betreibt nun die weltweit größte G2 Schulungsflotte, die in einer Flugschule vorhanden ist.

Der neueste Schulungshubschrauber vom Typ Guimbal Cabri G2 wurde im Dezember 2012 in Frankreich abgeholt und zur Taining Academy nach Augsburg überführt. Nach der optischen Anpassung an das Heli Aviation Hubschrauberdesign ging es dann auf direktem Wege zur internationalen Heli Aviation Niederlassung nach Salzburg, dort verrichtet die Maschine derzeit ihren Dienst.

Mit nunmehr sieben aktiv am Schulungsbetrieb teilnehmenden Guimbal Maschinen stellt die Heli Aviation GmbH global die größte Cabri G2 Flotte, die in einer Flugschule aktiv genutzt wird, und kann somit äußerst anpassungsfähig bei der Ausbildung zum Hubschrauberpiloten agieren – national und international. Ab sofort kann auch dieser Guimbal Cabri G2 Hubschrauber für die Ausbildung zum Hubschrauberpilot sowie für den Charterbetrieb genutzt werden. Die hohe Anzahl der zur Verfügung stehenden Cabri G2 Hubschrauber reduziert Wartezeiten und bietet den Flugschülern sowie Charterkunden ein Optimum an Flexibilität bei der Terminierung.

Schulungshubschrauber State-of-the-Art

Dank ihrer State-of-the-Art-Technik verfügt die Cabri G2 über herausragende Flugeigenschaften. Diese sind unter anderem auf das sehr geringe Gewicht, den 3-Blatt-Hauptrotor und den Fenestron-Heckrotor zurück zu führen. Diese Komponenten bieten, bei der Ausbildung zum Hubschrauberpilot, ein technisches Höchstmaß an Sicherheit. Ein hervorragendes Autorotationsverhalten, die hohe Crashsicherheit, das 3-Blatt-Rotorkonzept und die Wirtschaftlichkeit machen die Cabri, damals wie heute, zu einem der besten Schulungshelicopter der Welt.

Seitdem die Hubschrauber-Flugschule im März 2010 ihre erste eigene Guimbal Cabri G2 bekam sprechen die durchweg positiven Erfahrungen mit diesem Muster bis zum heutigen Tag für sich. Nach wie vor überzeugt die Maschine Flugschüler samt Fluglehrer gleichermaßen nachhaltig.

Durch den beinahe täglichen Einsatz der Cabri G2 Hubschrauber in der Praxis ist es der Heli Aviation GmbH gelungen ihre weltweit bestehenden Rekorde weiter auszubauen: Neben der größten Schulungsflotte machen schon zurzeit mehr als 4100 geflogene Stunden mit der dazugehörenden Wartung im schuleigenen EASA Part-145 Betrieb sowie über 3850 Flugstunden innerhalb der praktischen Ausbildung zum Hubschrauberpiloten die Heli Aviation weltweit zum kenntnisreichsten Unternehmen auf der Guimbal Cabri G2.

Germanwings wieder in Hamburg stationiert

Mit 15 Strecken im Portfolio meldet sich Germanwings zum Start des Sommerflugplans am 31. März 2013 in Hamburg zurück. Die Low Cost -Airline wird zunächst drei Flugzeuge fest in Hamburg stationieren. Im Flugplan stehen die Ziele Stuttgart, Nürnberg, Wien, Barcelona, Nizza, Split, Istanbul, Olbia, Palma de Mallorca, Catania, Dubrovnik, Korfu, Kos, Pristina und Venedig.

Barcelona, Korfu, Catania, Kos, Olbia, Istanbul, Split und Venedig sind für Germanwings ab Hamburg komplett neue Ziele. Von der Konzernmutter Lufthansa übernimmt Germanwings zum 31. März 2013 sechs weitere Strecken: Dubrovnik, Nizza, Nürnberg, Palma de Mallorca, Stuttgart und Wien. Die bisher einzige Strecke der Günstig-Airline ab Hamburg – die Verbindung nach Pristina – bleibt weiterhin im Angebot.

Als "neue Germanwings" will die Günstig-Airline ab dem 01. Juli 2013 den europäischen Low Cost Markt revolutionieren und künftig das qualitativ hochwertigste Airline-Produkt in diesem Segment in Europa anbieten. Dann startet ein vollkommen neues Marken- und Produktkonzept, das allen Gästen das „Fliegen à la carte“ ermöglicht.

Durchgängig "Economy Class" mit Extra-Paketen

Fluggäste können sich von der günstigen Low Cost Reise ohne Zusatzleistungen bis hin zu einem hochwertigen Passagiererlebnis mit vielen Annehmlichkeiten und Extras ihr individuelles Paket zusammenstellen, das bis ins Detail zu ihren persönlichen Bedürfnissen passt. Unter dem Dach einer durchgängigen Economy Class wird die "neue Germanwings" dazu drei Tarife mit verschiedenen Leistungs- und Servicepaketen anbieten: "Best" als hochwertigstes Angebot, das insbesondere die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden abdeckt aber auch für Privatreisende attraktiv ist, "Smart" als Tarifangebot mit inkludierten sowie individuell ergänzbaren Zusatzleistungen und "Basic" als reines Low Cost Angebot.

Der Best-Tarif beinhaltet das beste Produkt, das es derzeit für innereuropäische Low Cost Flugverbindungen gibt und Maßstäbe in der Branche setzt: Für den Fluggast ist ein Platz in einer der drei vordersten Reihen reserviert. Dort genießt er den sehr großzügigen Sitzabstand von 32 Zoll (81,2 Zentimetern) und den freien Mittelsitz neben sich.

Weitere Komponenten des neuen Best-Tarifs sind Zugang zu Lufthansa-Lounges, Priority Check-in und Benutzung der Fastlane bei der Sicherheitskontrolle, erhöhte Meilengutschrift bei Miles & More, HON Circle Meilen, doppelte Freigepäck-Menge (zweimal 23 Kilogramm), Catering à la carte an Bord, flexible Umbuchung und Stornierbarkeit des Tickets. Thomas Winkelmann, Sprecher der Germanwings-Geschäftsführung: "Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der neuen Germanwings die beste Germanwings anbieten, die es jemals gab."

Der Smart-Tarif der neuen Germanwings ist der neue Standard-Tarif und entspricht einem klassischen Economy-Produkt mit sehr hoher Qualität: In diesem Tarif sind für die Passagiere die Reihen im vorderen Bereich des Flugzeugs reserviert, die mit 32 Zoll (81,2 Zentimetern) denselben großzügigen Sitzabstand wie beim Best-Tarif bieten. Smart beinhaltet Catering in Form eines Snacks und alkoholfreien Getränken sowie 23 Kilogramm Freigepäck. Der günstigste Tarif ist der Basic-Tarif, der einem klassischen Low Cost Produkt entspricht: Wer ihn bucht, verzichtet zum Beispiel auf freies Catering und Freigepäck und kann im Flugzeug ab Reihe elf Platz nehmen.

Drittstärkste Airline in Hamburg

In Hamburg wird Germanwings mit 15 Zielen und 88 wöchentlichen Starts aus dem Stand heraus die neue Nummer drei nach Lufthansa und Air Berlin. Derzeit ist ein Angebotsvolumen von etwa 700.000 Sitzplätzen pro Jahr geplant. Thomas Winkelmann: "Wir werden damit eine feste Größe im Mobilitätsangebot der Region. Wir gehen davon aus, dass uns die Hamburger genauso lieben, wie es bereits die Menschen in den Regionen Köln und Stuttgart tun. Wir wollen die Hamburger auf jeden Fall immer wieder mit kreativen Ideen überraschen. Vor allem aber wollen wir das anbieten, was Menschen von einer Fluggesellschaft erwarten: Ein gutes Angebot zu einem vernünftigen Preis, möglichst viel Komfort und ein Maximum an Sicherheit und Zuverlässigkeit. An diesem Leistungsversprechen werden wir uns hier in der Hansestadt messen lassen!"

Betreiber für zivile Nutzung des Flugplatzes Dübendorf gesucht

Der Schweizer Bundesrat hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem VBS ein öffentliches Einladungsverfahren durchzuführen, damit mögliche Interessenten für den Flugplatz Dübendorf (ICAO: LSMD) eine Offerte als Betreiber für einen Zeitraum von 20 Jahren einreichen können.

Der Bundesrat hält aus grundsätzlichen Überlegungen an einer fliegerischen Nutzung der Piste des Militärflugplatzes fest. Das UVEK wird dem Bundesrat bis spätestens Mitte 2014 über die Ergebnisse Bericht erstatten. Das VBS (Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) kann die Piste aus finanziellen Gründen mittelfristig nicht mehr weiter betreiben.

Militärische Nutzung in Zukunft noch offen

Mit dem Stationierungskonzept von 2005 hatte das VBS entschieden, Dübendorf höchstens bis Ende 2014 als Militärflugplatz zu nutzen. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee wird das VBS ein neues Stationierungskonzept erarbeiten und entscheiden, welche militärischen Nutzungen am Standort Dübendorf bleiben.

Bereits jetzt hat sich aufgrund der finanziellen Vorgaben gezeigt, dass das VBS die Piste nicht mehr weiter betreiben, sondern langfristig höchstens eine Basis für Helikopter aufrecht erhalten kann. Wann die Nutzung der Piste eingestellt wird und ob eine Helikopterbasis bleibt, kann erst mit dem neuen Stationierungskonzept definitiv entschieden werden.

Der Flugplatz Dübendorf stellt aus Sicht der Luftfahrt eine einmalige Reserve dar, insbesondere in Verbindung mit dem Flughafen Zürich-Kloten. Der Flugplatz verfügt über eine Asphalt-Piste von 2.355 Metern Länge und 40 Metern Breite, sowie über eine Graspiste von 650 Metern Länge und 30 Metern Breite.

Der Bundesrat hat im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt den Auftrag erteilt, eine vermehrte zivile Mitnutzung des Flugplatzes zu prüfen. Das UVEK und das VBS haben deshalb eine Studie über die Machbarkeit und die wirtschaftlichen und raumplanerischen Auswirkungen einer militärisch-zivilen Nutzung erarbeitet.

Möglichkeiten für allgemeine Luftfahrt

Die Studie kommt zum Schluss, dass die untersuchten fliegerischen Nutzungsvarianten betrieblich machbar sind und ein Teil des Flugplatzareals für andere Zwecke zur Verfügung gestellt werden kann. Ein ziviler Flugbetrieb dürfte aber kaum rentabel sein. Die Ergebnisse der Studie werden nach dem Beschluss des Bundesrates veröffentlicht.

Der Bundesrat will nun konkret abklären, ob sich ein Betreiber des Flugplatzes für einen Zeitraum von 20 Jahren finden lässt. Er hat deshalb das UVEK beauftragt, ein öffentliches Einladungsverfahren durchzuführen und bis Mitte 2014 Bericht über die Ergebnisse zu erstatten. Der Bundesrat geht dabei von einem zivilen Flugfeld für die Geschäftsfliegerei, Leichtaviatik und Werkfliegerei ohne Linien- oder regelmässigen Charterverkehr aus, das auch militärisch mitbenutzt werden kann. Er hat das UVEK beauftragt, bei der Vorbereitung des Verfahrens auch die Zürcher Behörden mit einzubeziehen.

Lufthansa Group fördert Deutschen Behindertensportverband

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Lufthansa ist weitere vier Jahre Co-Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Die Verlängerung des Vertrags wurde am 26. Februar bei der Kinopremiere des Sportfilms "GOLD – Du kannst mehr als Du denkst" in Hamburg bei der Lufthansa Technik von DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher und dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG Dr. Christoph Franz bekanntgegeben.

Als "Offizielle Fluggesellschaft des Deutschen Behindertensportverbandes" plant Lufthansa Flüge zu den Paralympischen Winterspielen 2014 in Sotschi.

"Bei einem Unternehmen wie der Lufthansa wissen wir unsere Athleten und deren Ausrüstung in besten Händen. Auch zukünftig auf die Qualität und das Engagement eines so wichtigen Partners zählen zu können, macht uns stolz und optimistisch zugleich. Der Behindertensport kann von dieser Verbindung nur profitieren", sagte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behinder-tensportverbandes.

Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, erklärte: "Wir freuen uns sehr, weiterhin verlässlicher Partner des DBS zu sein und Flüge zu den Paralympics 2014 nach Sotschi anzubieten. Welche außergewöhnlichen Leistungen die Sportler bringen, sehen wir eindrucksvoll im Dokumentarfilm ‚GOLD – Du kannst mehr als Du denkst'." GOLD erzählt die bewegende Lebensgeschichte dreier Paralympioniken und begleitet unter anderem die deutsche Gold-Schwimmerin Kirsten Bruhn auf ihrem Weg zu und bei den Paralympics in London 2012.

Axel Achten, Geschäftsführer der Deutschen Sport-Marketing GmbH, sagte: "Unser Ziel sind langfristige, nachhaltige und im Idealfall übergreifende Partnerschaften. Die Verbindung mit der Lufthansa zeichnet sich durch genau diese Attribute aus: Schon seit Jahren ist das Unternehmen dem deutschen Sport eng verbunden, unterstützt ihn in ganz praktischer Hinsicht, aber auch durch seine kommunikative Kraft. Und nicht zuletzt verfolgt Lufthansa den Anspruch, als Airline des Sports ein verlässlicher Partner für alle deutschen Athleten zu sein – im paralympischen wie im olympischen Bereich."

airberlin fliegt künftig zweimal täglich Berlin – Budapest

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Tamas Hanyi ist neu als Country Manager Ungarn und Polen für den Vertrieb in beiden Märkten verantwortlich. Mit dem neuen Country Manager sowie zusätzlichen Frequenzen baut airberlin ihre Präsenz in Ungarn weiter aus. Der gebürtige Ungar berichtet an Mohammed Nasr, Area Manager Eastern Europe. Ab 06. Mai 2013 fliegt airberlin zweimal täglich von montags bis freitags von Berlin nach Budapest.

Otto Gergye, Senior Vice President Sales Scheduled Services, sagte heute in Budapest: "Die Verbindung zwischen Berlin und Budapest hat sich von Beginn an gut entwickelt. Wir erhöhen zum zweiten Mal nach Aufnahme der Strecke im Februar 2012 die Frequenzen. Insbesondere für Geschätsreisende bieten wir dann optimale Flugzeiten und für Gäste aus Ungarn zahlreiche exzellente Anschlussverbindungen über unser Drehkreuz in Berlin. So fliegt airberlin im Vergleich zu allen anderen Airlines ab Budapest beispielsweise mit der kürzesten Reise- und Umsteigezeit zwischen Budapest und New York."

Pendeln zwischen Berlin und Budapest

Zum bestehenden Flugprogramm ist jeweils ein Flug am Dienstag- und Donnerstagabend hinzugekommen. Somit bietet airberlin die Möglichkeit, werktags an den Tagesrandzeiten zwischen Berlin und Budapest zu pendeln. Samstags fliegt airberlin auch von Berlin nach Budapest und ergänzt damit die bestehende Verbindung von Budapest nach Berlin.

Sonntags fliegt airberlin jeweils einmal von Berlin nach Budapest und zurück. Reisende aus Budapest haben zum Beispiel die Möglichkeit, über Berlin weiter nach Kopenhagen, Stockholm, Göteborg und Oslo sowie nach Zürich, New York oder Abu Dhabi zu fliegen. Von dort aus geht es mit dem airberlin Partner Etihad Airways weiter nach Asien, Afrika oder Australien.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Tamas Hanyi, Country Manager Hungary and Poland; Mohammed Nasr, Area Manager Eastern Europe und Otto Gergye, Senior Vice President Sales Scheduled Services

DLR will Partnerschaft mit Japan

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eröffnete am 27. Februar 2013 sein neues Büro in Tokio. Das DLR verfolgt hiermit das Ziel, eine strategische Partnerschaft mit Japan aufzubauen. Die Aufgaben des Büros liegen in der Etablierung, Pflege und Fortentwicklung von Forschungs- und Technologiekooperationen aus allen Bereichen des DLR.

Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, sagte anlässlich der Eröffnung des neuen Büros: "Bereits heute verbinden rund 40 Forschungsprojekte das DLR mit Japan. Damit ist Japan neben den USA das wichtigste Partnerland für das DLR. Mit unserer Vertretung in Tokio wollen wir eine strategische Partnerschaft mit Japan aufbauen und unsere Kooperationen in Ost-Asien intensivieren. Dabei soll nicht nur die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern vertieft, sondern auch das kulturelle Verständnis füreinander geschärft werden".

"Deutschland und Japan sind Hightech-Nationen auf sehr hohem ingenieurstechnischen und wissenschaftlichen Niveau" so Prof. Wörner. Weiterhin soll auch die Arbeit des DLR in Japan und anderen Partnerstaaten der Region wie China, Südkorea oder Indonesien vor Ort vertreten und ausgebaut werden. Das neue Büro wird die Interessen des DLR gegenüber politischen, wissenschaftlichen und industriellen Institutionen in Japan sowie anderen Partnerstaaten der Region wahrnehmen. Es betreut die Kooperationsprojekte vor Ort und analysiert Entwicklungen in Politik, Forschung und Technologie in Ost-Asien.

"Deutschland und Japan verbinden viele Zukunftsthemen. Dazu gehören nachhaltige neue Energien, die ökologische und ökonomische Fortentwicklung des Verkehrs sowie innovative Anwendungen der Luft- und Raumfahrt. So ist ein intensiver Personalaustausch zwischen den Forschungs- und Entwicklungsteams besonders wichtig", sagt Dr. Niklas Reinke, der die Leitung des neuen Büros übernehmen wird.

Asteroidenlander auf japanischer Raumsonde

Japan ist nach den USA der wichtigste außereuropäische Kooperationspartner für das DLR. In 25 Kooperationsabkommen arbeitet das DLR mit der japanischen Raumfahrtagentur JAXA derzeit zusammen. Dazu gehört in der Raumfahrt die Asteroidenmission Hayabusa 2. Das DLR entwickelt dafür den Asteroidenlander MASCOT, der 2014 an Bord einer japanischen Raumsonde zum Asteroiden 1999 JU3 fliegen und dort Messungen auf der Oberfläche durchführen wird.

Ebenso bestehen bereits Forschungs- und Entwicklungskooperationen in der Erdbeobachtung, etwa bei der Satellitenmission GOSAT. Gemeinsame Projekte wie die Forschung unter Weltraumbedingungen, das Katastrophenmanagement, Antriebe mit verflüssigtem Erdgas und optische Laserkommunikation werden fortgeführt und ausgeweitet.

Zusammenarbeit bei Luftfahrtforschung und Verkehrstechnologie

In der Luftfahrt finden seit etwa zehn Jahren regelmäßige Kooperationsgespräche zwischen der JAXA und dem DLR statt. Schwerpunkte sind dabei die numerische Strömungsmechanik (CFD), Globale Navigationssatellitensysteme (GNSS), Wirbelschleppen, Scramjet-Technologien sowie Verbrennungsprozesse. Darüber hinaus bestehen langjährige Kooperationen mit der Universität Tohoku in den Bereichen Temperature Sensitive Paint (TSP) und Pressure Sensitive Paint (PSP), Verfahren zur Messung von Temperatur und Luftdruck während des Fluges mit Hilfe von empfindlichen Farbbeschichtungen.

Kompetenzen in der Batterie- und Verkehrsforschung sind in Japan besonders ausgeprägt. Hier bestehen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den DLR-Forschungsbereichen Energie und Verkehr.

Sowohl JAXA, die Universität Tohoku als weltweit größter universitärer Partner des DLR außerhalb Deutschlands und sieben weitere japanische Universitäten und Forschungseinrichtungen sind an einem Ausbau ihrer Beziehungen zum DLR sehr interessiert. Die neue strategische Partnerschaft wird dazu beitragen, die gegenseitigen Forschungsinteressen effektiv zu vernetzen und die Testanlagen in beiden Ländern effizient zu nutzen. So entsteht aus internationaler Zusammenarbeit mehr Wissen für Morgen.

Das DLR-Büro Tokio wird in der Deutschen Industrie- und Handelskammer Japan angesiedelt sein, neben dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus. Mit seinen Büros in Brüssel, Paris und Washington D.C. betreibt das DLR vier Vertretungen im Ausland.

Überzeichnung bei der Wandelanleihe von Air Berlin PLC

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Das Orderbuch für die am heutigen Mittwoch bekannt gegebene Platzierung der Wandelanleihe der Air Berlin PLC konnte nach nur 3 Stunden geschlossen werden. Die starke Nachfrage hat es ermöglicht, den Emissionsbetrag von 120 Millionen Euro um 20 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro aufzustocken.

"Wir konnten die Bücher nach sehr kurzer Zeit wieder schließen und die Wandelanleihe mit einer Überzeichnung erfolgreich am Markt platzieren. Nachdem wir das Geschäftsjahr 2012 mit einem Nettogewinn abgeschlossen haben, beweist die Platzierung der Anleihe umso mehr das Vertrauen der institutionellen Anleger in unsere zukünftige Entwicklung mit unserm verschärften Turnaround-Programm", sagt airberlin Chief Financial Officer Ulf Hüttmeyer.

Die in Stammaktien der Air Berlin PLC wandelbaren Schuldverschreibungen werden zu 100 Prozent des Nennwerts mit einem jährlichen Zinssatz in Höhe von 6 Prozent begeben. Der Wandlungspreis beträgt 2,82 EUR. Die Air Berlin PLC beabsichtigt, die Erlöse aus dem Verkauf der Schuldverschreibungen zur Stärkung des Working Capital sowie für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden.

Der Großaktionär und strategische Partner Etihad Airways zeichnete 29,2 Prozent der Wandelanleihe, das entspricht dem Aktienanteil an der Air Berlin PLC. Die Credit Suisse Securities (Europe) Limited wurde als Sole Lead Manager und Sole Bookrunner, die Commerzbank und quirin Bank als Co-Manager damit beauftragt, das Verfahren zu begleiten.

bmi regional startet Verbindung Hannover – Bristol

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Ab dem 13. Mai 2013 wird bmi regional sechs Mal wöchentlich die Strecke von Hannover nach Bristol bedienen. Zum Einsatz kommt eine Embraer ERJ-135/145. Der Hannover Airport vergrößert mit Bristol sein Streckennetz nach Großbritannien um eine weitere interessnte Destination. Die Region ist ein wichtiges Finanzzentrum und wichtiger Standort für Luftfahrt- und Rüstungsindustrie.

Sehr erfreut zeigt sich auch die Niedersächsische Landeshauptstadt über die neue Flugverbindung. "Durch den Direktflug zwischen den beiden Partnerstädten Bristol und Hannover wird sich der wirtschaftliche, kulturelle und persönliche Austausch weiter vertiefen" so Bernd Strauch, Bürgermeister der Stadt Hannover.

Cathal O’Connell, Chief Executive Officer (CEO) von bmi regional: "Mit dem Start der neuen Flugroute nach Hannover löst bmi regional ihr Versprechen ein, wichtige wirtschaftliche und touristische Knotenpunkte in Europa zu bedienen. Aufgrund der hohen Nachfrage von Geschäfts- und Urlaubsreisenden stellt diese Verbindung einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung der regionalen Strategie dar. Mit einem Preis von 69 Euro pro Strecke erwarten wir einen rasanten Anstieg im Passagieraufkommen beider Zielgruppen."

Der Abflug in Hannover ist um 15:00 Uhr mit Ankunft in Bristol um 15:40 Uhr Ortszeit. Richtung Hannover geht es jeweils um 12:00 Uhr Ortszeit, die Landung in der niedersächsischen Hauptstadt erfolgt um 14:30 Uhr.

Die Hafenstadt Bristol, einst ein wichtiger Standort im internationalen Handel, bietet heutzutage ein entspanntes Umfeld mit einer großen Auswahl an Hotels, Theatern und Veranstaltungen. Die Region ist ein wichtiges Finanzzentrum und Heimat großer Unternehmen aus Luftfahrt- und Rüstungsindustrie. So werden dort beispielsweise die Flügel für den Airbus A380 und Agusta Westland Hubschrauber hergestellt.

Die Fluggesellschaft bmi regional bedient mehr als 350 Flüge pro Woche innerhalb Großbritanniens und ganz Europa. Großen Wert legt bmi regional auf einen hochwertigen Service, die Möglichkeit des Check-ins bis zu 30 Minuten vor dem Abflug, 20 Kilogramm Freigepäck und kostenloser Verpflegung an Bord.

EADS verzeichnet 15% Umsatzplus in 2012

Der europäische Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungskonzern EADS erzielte im Geschäftsjahr 2012 ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum. Trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds wuchs das zivile Geschäft des Konzerns weiter, während der Umsatz im Verteidigungsgeschäft weitgehend stabil blieb.

Der Auftragseingang5 von EADS belief sich 2012 auf 102,5 Mrd. Euro; der Auftragsbestand5 wuchs bis Ende des Jahres auf 566,5 Mrd. Euro. Der Konzern erwirtschaftete einen Umsatz von 56,5 Mrd. Euro. Das EBIT* vor Einmaleffekten von rund 3,0 Mrd. Euro. spiegelt die gute operative Entwicklung bei Airbus Commercial wider. Auch Eurocopter und Astrium wiesen eine positive Gewinnentwicklung auf. Das berichtete EBIT* stieg auf 2,2 Mrd. Euro. Die Nettoliquidität belief sich Ende 2012 auf 12,3 Mrd. Euro.

Neue Führungs- und Aktionärsstruktur steht bevor

"EADS hat einen zweistelligen Umsatz- und Gewinnzuwachs im Jahr 2012 erzielt, während sich gleichzeitig auch der Auftragsbestand weiter erhöht hat", sagte EADS CEO Tom Enders. "Durch eine starke Konzentration auf Auslieferungen konnten wir im vierten Quartal unsere Cash-Einnahmen erheblich verbessern. In Zukunft wird für uns als Management-Team anhaltendes Ergebniswachstum weiterhin oberste Priorität haben. Bis wir unsere Rentabilitätsziele erreichen, liegt noch ein gutes Stück Weg vor uns. Ende März werden wir sowohl eine neue Führungs- und Aktionärsstruktur als auch ein neues Board of Directors haben. Beides wird dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern zusätzlich Schub verleihen für den erfolgreichen Wachstumskurs weltweit."

Der Umsatz von EADS stieg 2012 um 15 Prozent auf 56,5 Mrd. Euro (2011: 49,1 Mrd. Euro). Grundlage für das gute Ergebnis bildeten vor allem höhere Auslieferungen und ein günstigerer Dollarkurs bei Airbus Commercial sowie das solide Wachstum bei Eurocopter und Astrium. Die Umsätze dieser Divisionen profitierten vom Service-Geschäft, einschließlich Vector Aerospace und Vizada. Die beiden 2011 übernommenen Unternehmen leisteten 2012 einen Umsatzbeitrag von rund 1,5 Mrd. Euro. Der Umsatz im Verteidigungsgeschäft blieb trotz des allgemein schwierigen Umfelds der Branche in etwa auf Vorjahresniveau.

Die Anzahl der Produkt-Auslieferungen blieb auf hohem Niveau mit einem Rekordwert von 588 Flugzeugen bei Airbus Commercial, 29 Flugzeugen bei Airbus Military, 475 Hubschraubern bei Eurocopter und dem 53. erfolgreichen Ariane-5-Start in Folge.

Zivilflugzeuge von Airbus maßgeblich für Ergebnis

Das EBIT* vor Einmaleffekten (bereinigtes EBIT*) – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten aus Rückstellungsveränderungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – stieg deutlich auf 3,0 Mrd. Euro für EADS (2011: 1,8 Mrd. Euro.) sowie rund 1,8 Mrd. Euro für Airbus (2011: rund 0,5 Mrd. Euro). Maßgeblich für das Konzernergebnis war das gute operative Ergebnis bei Airbus Commercial. Eurocopter und Astrium trugen mit einem absoluten Wachstum ebenfalls positiv zum EADS EBIT* vor Einmaleffekten bei.

Das berichtete EBIT* von EADS stieg trotz Einmalaufwendungen von insgesamt 820 Mio. Euro auf 2.186 Mio. Euro (2011: 1.696 Mio. Euro).

Von diesen Einmalaufwendungen verbuchte Airbus im vergangenen Jahr 522 Mio. Euro, einschließlich der erwarteten 251 Mio. Euro für die Reparatur die Flügel des Airbus A380. Die Aufwendungen für die A350-XWB-Programmaktualisierung in Höhe von 124 Mio. Euro sind seit dem Halbjahresabschluss unverändert. Das A350-XWB-Programm macht gute Fortschritte, bleibt aber herausfordernd. Die Zeitplanung enthält keine weiteren Puffer. Ferner enthalten sind auch die im dritten Quartal verbuchten Belastungen für das Ende des Hawker-Beechcraft-Programms in Höhe von 76 Mio. Euro und die Aufwendungen in Höhe von 71 Mio. Euro für die Währungsdifferenz von Dollar Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie bilanzielle Neubewertungen.

Im vierten Quartal verzeichnete Eurocopter Aufwendungen in Höhe von 100 Mio. Euro für die laufenden Nachverhandlungen zu einigen Regierungsaufträgen. Cassidian verbuchte im letzten Quartal Aufwendungen von insgesamt 198 Mio. Euro, davon 98 Mio. Euro für Restrukturierungskosten im Rahmen des Transformationsprozesses sowie 100 Mio. Euro für die Reduzierung von Risiken im Portfolio, insbesondere für den Bereich Secure Systems and Solutions.

Das Konzernergebnis stieg um 19 Prozent auf 1.228 Mio. Euro (2011: 1.033 Mio. Euro). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von 1,50 Euro (Gewinn je Aktie 2011: 1,27 Euro). Das Konzernergebnis vor Einmaleffekten4 erhöhte sich auf 1.838 Mio. Euro (2011: 1.132 Mio. Euro). Der Anstieg spiegelt Verbesserungen im operativen Geschäft wider.

Das Finanzergebnis lag bei -453 Mio. Euro (2011: -220 Mio. Euro). Das Zinsergebnis von -285 Mio. Euro im Jahr 2012 (2011: 13 Mio. Euro) verschlechterte sich teilweise aufgrund gesunkener Zinserträge infolge der hohen Qualität der Anlagen. 2011 hatte das Zinsergebnis zudem von einem Einmaleffekt in Höhe von 120 Mio. Euro aufgrund der Beendigung des A340-Programms profitiert. Das Übrige Finanzergebnis von -168 Mio. Euro (2011: -233 Mio. Euro) beinhaltet im Vergleich zu 2011 einen höheren positiven Effekt aus wechselkursinduzierten Neubewertungen. Dieser Posten umfasst auch die Aufzinsung diskontierter Rückstellungen.

Erhöhte Dividende vorgeschlagen

Ausgehend von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,50 Euro schlägt das Board of Directors der EADS-Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 0,60 Euro je Aktie vor (2011: 0,45 Euro je Aktie). Diese soll am 05. Juni 2013 ausgezahlt werden. Dividendenberechtigt sollen die registrierten Aktionäre von EADS vom 04. Juni 2013 sein.

"Die vorgeschlagene Erhöhung der Dividende reflektiert die Fortschritte, die der Konzern im Jahr 2012 erzielt hat", sagte Harald Wilhelm, CFO von EADS. "Unser klares Ziel ist es, Wert für unsere Anteilseigner zu schaffen."

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) blieben mit 3.142 Mio. Euro (2011: 3.152 Mio. Euro) weitgehend stabil, da die Entwicklungskosten in Höhe von 366 Mio. Euro für die A350 XWB nach IAS38 aktiviert wurden. Den Schwerpunkt bilden weiterhin große Entwicklungsprogramme über das gesamte Portfolio hinweg, vor allem jedoch die A350 XWB und Programme bei Eurocopter.

Der Free Cash Flow vor Übernahmen in Höhe von 1.449 Mio. Euro übertraf die Erwartungen. Das zum Jahresende übliche saisonale Zahlungsverhalten war dieses Jahr sehr deutlich. Dies führte zu einer massiven Verbesserung des Nettoumlaufvermögens im vierten Quartal, dank guter Entwicklung bei den Auslieferungen im vierten Quartal sowie beim Eingang von Vorschüssen und Einnahmen von Privat- und Regierungskunden. Der Brutto Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit spiegelt das starke operative Geschäft im Jahresverlauf wider.

Die Investitionen lagen bei 3,3 Mrd. Euro. Grund dafür war der Hochlauf von Entwicklungs- und Serienprogrammen, da das Unternehmen Kapazitäten für künftiges, volumengetriebenes Umsatz- und Ergebniswachstum aufbaut. Die Investitionen enthalten zudem die nach IAS38 aktivierten Entwicklungskosten. Trotz Rekordauslieferungen bei Zivilflugzeugen blieben die Gesamtaufwendungen für Kundenfinanzierung im Vergleich zu 2011 weitgehend stabil.

Die Nettoliquidität von EADS erhöhte sich auf solide 12,3 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 11,7 Mrd. Euro) und spiegelt einen Beitrag von 856 Mio. Euro zum Pensionsplanvermögen sowie eine Dividendenzahlung von rund 370 Mio. Euro wider.

Der Auftragseingang5 von EADS belief sich auf 102,5 Mrd. Euro (2011: 131,0 Mrd. Euro) und zeigte die anhaltend dynamische Geschäftsentwicklung des gesamten EADS-Portfolios. Airbus Military, Eurocopter, Astrium und Cassidian verzeichneten alle einen höheren Auftragseingang als im Vorjahr, wobei Airbus Commercial sein Auftragsziel übertraf und im vergangenen Jahr 914 Bruttoaufträge verbuchte. Ende Dezember 2012 war der Auftragsbestand5 von EADS um 5 Prozent auf 566,5 Mrd. Euro angewachsen (Jahresende 2011: 541,0 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft verringerte sich auf 49,6 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 52,8 Mrd. Euro).

Ende Dezember 2012 beschäftigte EADS insgesamt 140.405 Mitarbeiter (Jahresende 2011: 133.115).

Ausblick des Gesamtkonzerns

Der Ausblick von EADS für das Geschäftsjahr 2013 basiert auf der Annahme, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß der vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass die aktuelle Staatsschuldenkrise zu keinen größeren Turbulenzen führt.

Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge wird im Jahr 2013 die Zahl der Auslieferungen voraussichtlich übersteigen und bei rund 700 Flugzeugen liegen. Airbus dürfte 600 bis 610 Zivilflugzeuge ausliefern und damit erneut einen Anstieg der Auslieferungszahlen erreichen.

Aufgrund des Rückgangs bei den A380-Auslieferungen und basierend auf einem angenommenen Wechselkurs von 1 Euro = 1,35 US-Dollar dürfte der Konzernumsatz 2013 moderat wachsen.

Für 2013 strebt EADS durch eine weitere Verbesserung der 2012 erzielten operativen Gewinnspanne ein EBIT* vor Einmaleffekten von 3,5 Mrd. Euro an sowie einen Gewinn je Aktie vor Einmaleffekten von ca. 2,50 Euro (2012: 2,24 Euro) vor dem beabsichtigten Aktienrückkauf.

Abgesehen von den bereits bekannten Auswirkungen der Reparatur der A380-Flügel in Höhe von rund 85 Mio. Euro, die auf 25 Auslieferungen basieren, sollten sich die Einmaleffekte 2013 nach heutigem Stand auf folgende potentielle Belastungen beschränken: auf das A350-XWB-Programm, auf Währungseffekte aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie auf bilanzielle Neubewertungen.

Das A350-XWB-Programm birgt weiterhin Herausforderungen. Jede Änderung des Zeitplans könnte zunehmend höhere Rückstellungen zur Folge haben.

EADS strebt für 2013 einen ausgeglichenen Free Cash Flow Break Even nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen an.

EADS-Divisionen mit Wachstum und Rekordauslieferung

Der Gesamtumsatz von Airbus legte 2012 um 17 Prozent auf 38.592 Mio. Euro (2011: 33.103 Mio. Euro) zu, insbesondere dank höherer Auslieferungen im Zivilgeschäft. Das konsolidierte Airbus-EBIT* hat sich auf 1.230 Mio. Euro mehr als verdoppelt (2011: 584 Mio. Euro).

Der Umsatz von Airbus Commercial belief sich auf 36.943 Mio. Euro (2011: 31.159 Mio. Euro). Getragen wurde diese Steigerung von den Rekordauslieferungen von 588 (2011: 534) Zivilflugzeugen, darunter 30 A380. Davon wurden insgesamt 585 Auslieferungen mit Umsatzrealisierung verbucht, die restlichen drei Flugzeuge wurden unter Operating-Leasing ausgeliefert. Auch der günstige Dollarkurs trug zum Umsatzwachstum bei.

Das berichtete EBIT* von Airbus Commercial belief sich auf 1.125 Mio. Euro (2011: 543 Mio. Euro). Das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Commercial betrug 1.647 Mio. Euro (2011: 485 Mio. Euro). Es profitierte von einer besseren operativen Leistung mit günstigen Volumeneffekten und Nettopreissteigerungen nach Eskalation. Positiv wirkten sich auch bessere Hedging-Kurse aus. Die Aufwendungen der Division für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung gingen leicht auf 2.442 Mio. Euro zurück. Trotz stabiler Auslieferungen sank der Umsatz von Airbus Military um 15 Prozent auf 2.131 Mio. Euro (2011: 2.504 Mio. Euro), bedingt durch den niedrigeren Umsatz im A400M-Programm und im Tankflugzeuggeschäft. Das EBIT* von Airbus Military stieg aufgrund eines günstigen Auslieferungsmix mit verbesserten Margen bei Programmen mit hohem technischen Reifegrad deutlich auf 93 Mio. Euro (2011: 49 Mio. Euro).

Im vergangenen Jahr verbuchte Airbus Commercial 914 Bruttobestellungen (2011: 1.608 Bruttobestellungen). Insgesamt gingen 833 Nettoaufträge ein (2011: 1.419). Diese Nettobestellungen umfassten 739 Flugzeuge der A320-Familie (ceo und neo), 85 A330/A350 XWB und neun A380.

Das A350-XWB-Programm liegt im Rahmen des überarbeiteten Zeitplans – die Endmontagelinie ist mittlerweile uneingeschränkt einsatzbereit. Die Strukturmontage der ersten flugfähigen Maschine, der MSN1, ist abgeschlossen, die Elektrik ist nunmehr funktionsfähig. Ein weiterer Meilenstein war die Erteilung der Typenzulassung für das XWB-Turbofantriebwerk durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Februar 2013.

Eine Lösung für die Komplikationen mit den A380-Flügelverbindungsklammern wurde gefunden, die Reparaturen an den bereits in Betrieb genommenen Flugzeugen sind im Gange. Der neue Produktionsstandard enthält bereits die erforderlichen Konstruktionsänderungen. Die Gewinnschwelle soll 2015 mit 30 Auslieferungen erreicht werden.

Als Reaktion auf die anhaltend starke Nachfrage nach Airbus-Serienprogrammen steigerte Airbus die Produktion der A320- bzw. A330-Familie kontinuierlich auf 42 bzw. 9,5 Maschinen pro Monat. Ende 2012 nahm AirAsia als erste Airline die treibstoffsparende A320-Version mit "Sharklets" (Flügelspitzen) in Empfang.

Bei Airbus Military wurden im vergangenen Jahr 32 Flugzeuge in Auftrag gegeben (2011: 5 Aufträge), 29 Maschinen wurden ausgeliefert (2011: 29 Auslieferungen), darunter 20 leichte und mittelschwere Militärtransporter, fünf A330 MRTT und vier umgerüstete P-3. Nach 300 absolvierten Stunden Funktions- und Zuverlässigkeitsprüfung wird die zivile und militärische Zulassung der A400M für das erste Quartal 2013 erwartet. Die erste Auslieferung soll dann im zweiten Quartal 2013 erfolgen, insgesamt sind für 2013 vier Auslieferungen geplant. Die volle militärische Einsatzfähigkeit wird schrittweise erreicht, bis dahin bleibt das Programm herausfordernd. Airbus Military ging mit dem A330 MRTT als bevorzugter Bieter aus einem Ausschreibungsverfahren der indischen Regierung hervor.

Ende 2012 verzeichnete Airbus einen konsolidierten Auftragsbestand in Höhe von 523,4 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 495,5 Mrd. Euro). Davon entfielen 503,2 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 475,5 Mrd. Euro) auf Airbus Commercial; dies entspricht einem Branchenrekord von 4.682 Flugzeugen (Jahresende 2011: 4.437 Maschinen). Zum Jahresende belief sich der Auftragsbestand von Airbus Military auf 21,1 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 21,3 Mrd. Euro).

Eurocopter steigerte seinen Umsatz um 16 Prozent auf ein Rekordniveau von 6.264 Mio. Euro (2011: 5.415 Mio. Euro). Ausschlaggebend für den Anstieg war hauptsächlich die höhere Nachfrage bei Wartung und Instandsetzung und die erstmals ganzjährige Konsolidierung von Vector Aerospace. Umsatzsteigerungen bei Super Puma und NH90 trugen ebenfalls zur Verbesserung bei. Die Auslieferungszahlen sanken auf 475 Helikopter (2011: 503 Helikopter), insbesondere aufgrund geringerer Auslieferungen bei EC135 und Ecureuil.

Das EBIT* von Eurocopter stieg um 20 Prozent auf 311 Mio. Euro (2011: 259 Mio. Euro). Es enthält die im vierten Quartal verbuchte Aufwendung in Höhe von 100 Mio. Euro, die dem jüngsten Stand der laufenden Nachverhandlungen über bestimmte Regierungsprogramme Rechnung trägt. Das EBIT* vor Einmaleffekten stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent. Dies spiegelt – wie erwartet – den Umsatzmix sowie höhere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen wider.

Der Auftragseingang der Division stieg im Jahr 2012 um 15 Prozent auf 5.392 Mio. Euro (2011: 4.679 Mio. Euro). Die Anzahl der Nettobestellungen lag bei 469 (2011: 457 Nettobestellungen) und stieg damit im dritten Jahr in Folge. Einen großen Beitrag dazu leisteten die Produktfamilien Ecureuil/Fennec/EC130 und EC135/ EC145.

Eurocopter arbeitet bei der genaueren Untersuchung und Erklärung der Ursachen der Super-Puma-Unfälle weiterhin eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen. Die Ursache für die jüngsten Vorfälle mit Ecureuil-Hubschraubern wurde identifiziert und ein von der EASA genehmigtes Nachrüstungsprogramm aufgelegt.

Ende 2012 belief sich der Auftragsbestand von Eurocopter auf 12,9 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 13,8 Mrd. Euro), was 1.070 Helikoptern entspricht (Jahresende 2011: 1.076 Helikopter).

Der Umsatz von Astrium stieg 2012 auf 5.817 Mio. Euro (2011: 4.964 Mio. Euro), getrieben vor allem durch das Wachstum im Services-Geschäft – einschließlich der Integration von Vizada – und durch erfolgreiches Programm-Management. Das EBIT* von Astrium erhöhte sich um 17 Prozent auf 312 Mio. Euro (2011: 267 Mio. Euro). Mithilfe des AGILE-Transformationsprogramms konnte Astrium seine Effizienz und Produktivität in eine bessere operative Leistung umsetzen. Belastet wurde die operative Marge im Jahr 2012 jedoch durch höhere Investitionen in F&E und in die Internationalisierung sowie durch Integrationskosten bei Vizada.

Trotz des unvermindert wettbewerbsintensiven Marktumfelds verzeichnete die Division 2012 einen Auftragseingang von 3,8 Mrd. Euro (2011: 3,5 Mrd. Euro).

2012 wurden sieben Ariane-5-Trägerraketen ins All gebracht; die Zahl der erfolgreichen Starts in Folge stieg damit auf 53. Zudem wurden neun von Astrium gebaute Satelliten ausgeliefert. Im vierten Quartal wurden der britische Militärsatellit Skynet 5D und der Erdbeobachtungssatellit Pléiades 1B gestartet – zwei weitere Neuzugänge für die von Astrium betriebene Satellitenflotte.

Im November 2012 bewilligte der Ministerrat der Europäischen Weltraumbehörde ESA im Wesentlichen die europäischen Raumfahrtbudgets für zentrale Astrium-Programme. In der Folge erteilte die ESA Astrium im Januar 2013 erste Aufträge in Höhe von 108 Mio. Euro, um die Entwicklung der Trägerraketen Ariane 6 und Ariane 5 ME sicherzustellen.

Ende 2012 belief sich der Auftragsbestand von Astrium auf 12,7 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 14,7 Mrd. Euro).

Der Umsatz bei Cassidian lag 2012 erwartungsgemäß weitgehend stabil bei 5.740 Mio. Euro (2011: 5.803 Mio. Euro). Das EBIT* der Division sank 2012 auf 142 Mio. Euro (2011: 331 Mio. Euro); dies reflektiert die Einmalaufwendungen in Höhe von 198 Mio. Euro im vierten Quartal. Auf Basis des operativen Geschäfts fiel das EBIT* vor Einmaleffekten trotz geringerer F&E-Aufwendungen niedriger aus als erwartet: Der Grund waren Investitionen in die Internationalisierung und Transformation der Division.

Der Auftragseingang von Cassidian stieg 2012 trotz des schwierigen Marktumfelds signifikant auf 5,0 Mrd. Euro (2011: 4,2 Mrd. Euro), hauptsächlich getragen durch das Exportgeschäft von Eurofighter und Lenkflugkörpern. Der im Dezember unterzeichnete Vertrag mit Oman über den Kauf von zwölf Eurofighter-Kampfflugzeugen ist noch nicht im Auftragsbestand enthalten.

Ende Dezember 2012 stieg der Auftragsbestand von Cassidian leicht auf 15,6 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 15,5 Mrd. Euro).

EADS-Zentrale und Übrige Aktivitäten (ohne Zugehörigkeit zu einer Division)

Der Umsatz der Übrigen Aktivitäten stieg um 22 Prozent auf 1.524 Mio. Euro (2011: 1.252 Mio. Euro) dank höherer Volumina bei EADS North America und mehr Auslieferungen bei ATR. Das EBIT* der Übrigen Aktivitäten sank auf 49 Mio. Euro (2011: 59 Mio. Euro), wobei das EBIT* vor Einmaleffekten aufgrund eines weniger günstigen Umsatzmixes auf Vorjahresniveau lag.

Nach den außergewöhnlich guten Auftragseingängen des Jahres 2011 verbuchte ATR im Jahr 2012 insgesamt 61 Festbestellungen (2011: 119 Bestellungen). Der Auftragsbestand von ATR betrug 221 Maschinen; das entspricht einer Produktionsauslastung für nahezu drei Jahre. ATR verzeichnete zudem Rekordauslieferungen von 64 Flugzeugen – ein 19-prozentiger Anstieg verglichen mit dem Vorjahr (2011: 54 Flugzeuge).

Gegen Ende 2012 hat die US-Armee bei EADS North America Optionen für weitere 34 UH-72A Lakota LUH-Hubschrauber (Light Utility Helicopter) im Wert von 181,8 Mio. US-Dollar gezogen. Damit steigt die Zahl der Gesamtbestellungen auf 312 Maschinen. Bis Ende 2012 hat EADS 250 Lakota-Hubschrauber an die US-Streitkräfte ausgeliefert.

Ende Dezember 2012 sank der Auftragsbestand der Übrigen Aktivitäten leicht auf 2,9 Mrd. Euro (Jahresende 2011: 3,0 Mrd. Euro).

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus "außerordentliche Posten" bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von 56,5 Mrd. Euro im Jahr 2012 und mehr als 140.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter.

Der Umsatz für das vierte Quartal (Q4) 2012 stieg um 17 Prozent, getrieben vor allem durch hohe Auslieferungen bei Airbus und Astrium sowie einem Anstieg des militärischen Umsatzes bei Eurocopter.

Das EBIT* für das vierte Quartal (Q4) 2012 sank im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent. Die bessere operative Entwicklung bei Airbus wurde von Aufwendungen bei Eurocopter und Cassidian im vierten Quartal mehr als aufgezehrt

Fußnoten:

1 Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.

2 Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.

3 EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

4 Das Konzernergebnis vor Einmaleffekten entspricht dem Konzernergebnis bereinigt um Einmaleffekte im EBIT*. Es beinhaltet nicht das Übrige Finanzergebnis (außer der Aufzinsung abgezinster Rückstellungen) sowie alle steuerlichen Effekte der genannten Sachverhalte. Das Konzernergebnis* vor Einmaleffekten ist das Konzernergebnis vor Einmaleffekten, vor Goodwill-Wertminderungen, außerordentlichen Posten und darauf entfallenden Steuern. Folglich entspricht der Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten dem Gewinn je Aktie basierend auf dem Konzernergebnis* vor Einmaleffekten.

5 Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.

6 Die berichtspflichtigen Segmente Airbus Commercial und Airbus Military sind Teil der Airbus-Division. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen.

7 Wird der EADS-Hauptversammlung vorgeschlagen.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen dieser Mitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen von EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.

In dieser Mitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie "rechnen mit", "glauben", "schätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "planen" oder "möglicherweise" gekennzeichnet.

Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen von EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.

Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen der Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Landsat-Satellit mit Adapter von RUAG ins All

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Eine Atlas-V-Rakete von United Launch Alliance hat den NASA-Satelliten LDCM (Landsat Data Continuity Mission) erfolgreich ins All geschossen. Der Satellit wurde mit Hilfe eines 66-Zoll-Nutzlastadapers im Orbit ausgesetzt. Die Atlas-Rakete war auch mit einem ISA-400 Interstage Adapter ausgestattet, beides kam von RUAG Space.

An Bord des Satelliten, den die NASA in Zusammenarbeit mit der US-Regierung entwickelt hat, befinden sich X-Band Helixantennen von RUAG Space. Die Landsat Data Continuity Mission ist der achte Satellit der Landsat-Serie. Er soll entscheidend zur Umweltforschung beitragen, indem er aus der Erdumblaufbahn wichtige Ressourcen wie Anbauflächen, Wasser und Wälder überwacht.

Insgesamt sind im Jahr 2012 13 Trägerraketen mit Nutzlastverkleidungen oder Interstage-Adaptern von RUAG Space ins All gestartet, darunter sieben Ariane-5, fünf Atlas V und eine Vega. Den Schlusspunkt bildete am 20. Dezember der Start einer Ariane 5 von Kourou, Französisch Guyana VA 211, mit den Satelliten Skynet 5D und Mexsat Bicentenario.

Neben Satelliten-Teilen wie Antennen, Spectrometern und Adaptern kommen beispielsweise auch Teile für den ATV-Antrieb oder die Steuercomputer der Ariane-Raketen von RUAG Space.

Erste A350 XWB kommt zur nächsten Teststation

Bei Airbus in Toulouse hat die erste A350 XWB mit der Bezeichnung MSN001, die nun schon die kompletten Flügel trägt, die nächste Phase von Boden-Tests erreicht. Dazu ist sie von der Roger Beteille A350 XWB FAL "Station 30" in den Bereich Clément Ader, der "Station 18" in Toulouse bewegt worden.

Der Flugzeug-Körper ist vollständig, auf den Bildern sind die montierten Winglets, die Flächen der Rumpf-Verkleidung und die Hauptfahrwerks-Klappen zu sehen.

Das Flugzeug hat erst vor Kurzem eine Reihe von Indoor-Bodentests, einschließlich Stabilitätstests der bewegbaren Teile wie Seitenruder, Höhenruder, Querruder und Flügelklappen, sowie des Ausfahrens und Einholens des Fahrwerks erfolgreich abgeschlossen.

Die nächsten Schritte werden an der Station 18 im Freien stattfinden und drei planmäßige Testfamilien beinhalten: Tests der Kraftstofftanks – darunter Füllstand- und Flusstests, Dichtigkeit und innere Treibstoff-Umpumpfunktionen; eine Druckprüfung des Flugzeugrumpfes und Tests der Funkgeräte.

Das A350 XWB-Programm kommt somit weiter voran, jedoch sei der Zeitplan straff, sodass kein Spielraum für weitere Verzögerungen vorhanden sei, wie der Airbus-Mutterkonzern EADS bei der Präsentation der Geschäftszahlen mitteilte.

Eurolot fliegt wöchentlich von Dortmund auf Usedom

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Ab Mai fliegt die polnische Airline Eurolot einmal wöchentlich ab Dortmund den Flughafen Heringsdorf auf Usedom an. Damit folgt das Tochterunternehmen der LOT auf Air Berlin, die die Verbindung noch im Sommer 2012 angeboten hat.

Ab dem 04. Mai wird die Ostsee-Insel jeden Samstag um 10.50 Uhr angeflogen. Der Rückflug nach Dortmund wird ebenfalls Samstag um 08:55 Uhr angeboten. Die Flüge nach Usedom dauern etwa 90 Minuten. Die deutsch-polnische Insel Usedom gilt als die sonnigste Insel der Ostsee und ist vor allem als Urlaubsziel und für seine Kurbäder bekannt. Die Flüge sind ab sofort buchbar.

EuGH stärkt Ausgleichsansprüche von Fluggästen bei Verspätung

Die Verordnung über Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen gewährt den Fluggästen1 grundsätzlich Unterstützung während der Verzögerung ihres Flugs. Der Gerichtshof hat in seinem Urteil Sturgeon2 zudem entschieden, dass auch Fluggäste, deren Flug sich verspätet hat, Ausgleichszahlungen erhalten können – auch wenn dieser Anspruch von der Verordnung nur im Fall der Annullierung von Flügen ausdrücklich gewährt wird – sofern sie ihr Endziel drei Stunden oder mehr nach der planmäßigen Ankunft erreichen.

Eine solche pauschale Ausgleichszahlung, die in Abhängigkeit von der Entfernung des Flugs zwischen 250 und 600 Euro beträgt, wird anhand des letzten Zielorts bestimmt, an dem der Fluggast später als zur planmäßigen Ankunftszeit ankommt. Die Tatsache, dass die ursprüngliche Verspätung des Flugs die vom Unionsrecht festgelegten Grenzen nicht überschritten hat, wirkt sich nicht auf den Ausgleichsanspruch aus.

Anschlussflüge wegen diverser Verspätungen verpasst

Frau Folkerts verfügte über eine Buchung für einen Flug von Bremen (Deutschland) über Paris (Frankreich) und São Paulo (Brasilien) nach Asunción (Paraguay). Der von der Gesellschaft Air France durchgeführte Flug von Bremen nach Paris hatte von Beginn an Verspätung und startete mit einer Verspätung von fast zweieinhalb Stunden gegenüber der ursprünglich geplanten Abflugzeit.

Folglich verpasste Frau Folkerts ihren Anschlussflug von Paris nach São Paulo, der ebenfalls von Air France durchgeführt wurde, die Frau Folkerts auf einen späteren Flug mit demselben Zielort umbuchte. Aufgrund ihrer verspäteten Ankunft in São Paulo verpasste Frau Folkerts den ursprünglich geplanten Anschlussflug nach Asunción und kam dort erst mit einer Verspätung von elf Stunden gegenüber der ursprünglich geplanten Ankunftszeit an.

Nachdem Air France verurteilt worden war, Frau Folkerts Schadensersatz zu zahlen, der u. a. einen Betrag in Höhe von 600 Euro nach der Verordnung umfasste, legte diese Gesellschaft beim Bundesgerichtshof Revision ein. Der Bundesgerichtshof möchte vom Gerichtshof wissen, ob dem Fluggast eine Ausgleichszahlung zusteht, wenn die Verspätung seines Flugs zum Zeitpunkt des Abflugs weniger als drei Stunden betrug, er aber sein Endziel mit einer Verspätung von drei Stunden oder mehr gegenüber der planmäßigen Ankunftszeit erreichte.

In seinem heutigen Urteil weist der Gerichtshof zunächst darauf hin, dass Gegenstand der Verordnung die Gewährung von Mindestrechten für Fluggäste ist, die mit drei verschiedenen Situationen konfrontiert sind: der Nichtbeförderung gegen ihren Willen, der Annullierung des Flugs und schließlich der Verspätung des Flugs.

Sodann verweist der Gerichtshof auf seine Rechtsprechung, wonach Fluggäste von verzögerten Flügen, die eine große Verspätung erleiden – d. h. eine Verspätung von drei Stunden oder mehr –, ebenso wie Fluggäste, deren ursprünglicher Flug annulliert wurde und denen das Luftfahrtunternehmen keine anderweitige Beförderung unter den von der Verordnung vorgesehenen Voraussetzungen anbieten kann, einen Ausgleichsanspruch haben, da sie in ähnlicher Weise einen irreversiblen Zeitverlust und somit Unannehmlichkeiten erleiden (Urteile Sturgeon, Nelson3).

Ankunftszeit am Ziel des Fluggastes entscheidend

Da diese Unannehmlichkeiten im Fall verspäteter Flüge bei der Ankunft am Endziel eintreten, muss das Vorliegen einer Verspätung anhand der planmäßigen Ankunftszeit am Endziel, also am Zielort des letzten Flugs, beurteilt werden. Somit muss im Fall eines Flugs mit Anschlussflügen die pauschale Ausgleichszahlung anhand der Verspätung gegenüber der planmäßigen Ankunftszeit am Endziel bemessen werden, d. h. dem Zielort des letzten Flugs des betreffenden Fluggasts.

Andernfalls läge eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung vor, weil Fluggäste, die ihr Endziel mit einer Verspätung von drei Stunden oder mehr gegenüber der planmäßigen Ankunftszeit erreichen, in Abhängigkeit davon, ob die Verspätung ihres Fluges gegenüber der planmäßigen Abflugzeit die in der Verordnung genannten Grenzen übersteigt oder nicht, unterschiedlich behandelt würden, obwohl ihre mit einem irreversiblen Zeitverlust verbundenen Unannehmlichkeiten identisch sind.

Der Gerichtshof stellt hierzu klar, dass die pauschale Ausgleichszahlung, auf die ein Fluggast nach der Verordnung Anspruch hat, wenn sein Flug das Endziel drei Stunden oder mehr nach der planmäßigen Ankunftszeit erreicht, nicht von der Einhaltung der Voraussetzungen für die Unterstützungs- und Betreuungsleistungen abhängt, da diese dem Fluggast anzubieten sind, wenn der Flug zum Zeitpunkt des Abflugs verspätet ist. Hinsichtlich der finanziellen Konsequenzen für die Luftfahrtunternehmen stellt der Gerichtshof fest, dass diese zunächst gemindert werden können, wenn das Luftunternehmen nachweisen kann, dass die große Verspätung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeht, die sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären, also auf Umstände, die von dem Luftfahrtunternehmen tatsächlich nicht zu beherrschen sind (Urteil Wallentin-Hermann4). Des Weiteren sind die Verpflichtungen aus der Verordnung unbeschadet des Rechts der Luftfahrtunternehmen zu erfüllen, bei sämtlichen Verursachern der Verspätung, einschließlich Dritten, Regress zu nehmen (Urteil Nelson u. a.).

Beträchtliche Außmaße für Gesellschaften gerechtfertigt

Schließlich können die Ausgleichszahlungen, die je nach der mit den betreffenden Flügen zurückgelegten Entfernung 250 Euro, 400 Euro oder 600 Euro betragen, nach der Verordnung noch um 50 Prozent gekürzt werden, wenn die Verspätung bei einem Flug über eine Entfernung von mehr als 3 500 km unter vier Stunden bleibt. Der Gerichtshof weist zudem darauf hin, dass das Ziel des Schutzes der Verbraucher und somit auch der Fluggäste negative wirtschaftliche Folgen selbst beträchtlichen Ausmaßes für bestimmte Wirtschaftsteilnehmer rechtfertigen kann.

Somit antwortet der Gerichtshof, dass einem Fluggast eines Flugs mit Anschlussflügen, dessen Verspätung zum Zeitpunkt des Abflugs unterhalb der in der Verordnung festgelegten Grenzen lag, der aber sein Ziel mit einer Verspätung von drei Stunden oder mehr gegenüber der planmäßigen Ankunftszeit erreicht hat, eine Ausgleichszahlung zusteht. Diese Ausgleichszahlung hängt nämlich nicht vom Vorliegen einer Verspätung beim Abflug ab.

1 Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 295/91 (ABl. L 46, S. 1).

2 Urteil des Gerichtshofs vom 19. November 2009 in den verbundenen Rechtssachen C-402/07 und C-432/07, Sturgeon u. a. und Böck u. a., vgl. auch Mitteilung Nr. 102/09.

3 Urteil des Gerichtshofs vom 23. Oktober 2012 in den verbundenen Rechtssachen Nelson u. a. und TUI Travel u. a. (C-581/10 und C-629/10), vgl. auch Mitteilung Nr. 135/12.

4 Urteil des Gerichtshofs vom 22. Dezember 2008 in der Rechtssache Wallentin-Hermann (C-549/07); vgl. auch Mitteilung Nr. 100/08.

Klaus-Peter Siegloch am Flughafen Münster-Osnabrück

Klaus-Peter Siegloch, bekannt als Nachrichtensprecher aus dem Fernsehen, besuchte heute als Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft den FMO. Als besonderes Anliegen nannte er, die Öffentlichkeit und Politik darüber aufzuklären, welche zentrale Rolle der Luftverkehr in der Volkswirtschaft spielt.

Siegloch warb für faire Rahmenbedingungen ohne nationale und europäische Alleingänge. Am Beispiel der Luftverkehrssteuer verdeutlichte er die starken Auswirkungen speziell auf die Fluggesellschaften und deren Wachstum. Die Steuerabgabe hat zur Folge, dass Ticketpreise für Passagiere teurer werden und diese zu Flughäfen im benachbarten Ausland abwandern oder Airlines die Kosten der Steuer aus eigener Kraft tragen und starke Umsatzeinbußen verbuchen müssen.

Prof. Stöwer, Geschäftsführer des FMO, zeigte die erheblichen Konsequenzen auch für die Flughäfen auf. Die ansässigen Airlines verlagern ihre Standorte oder gehen sogar in die Insolvenz. Hier hat der FMO mit Cirrus Airlines und OLT Express die Auswirkungen bereits hautnah zu spüren bekommen. Die Niederlande führten die Luftverkehrssteuer im Sommer 2008 als eines der ersten EU-Länder ein, doch der volkswirtschaftliche Schaden war so immens, das die Steuer nach nur elf Monaten wieder abgeschafft wurde.

Siegloch und Prof. Stöwer forderten von der deutschen Politik, dass wie in anderen Weltregionen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit der Luftverkehr seine zentrale Funktion für den Wirtschaftsstandort Deutschland erhalten kann.

Bergbahn Kitzbühel dritter Miles & More Ski-Partner der Lufthansa

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Mit dem Kauf eines Skipasses im österreichischen Wintersportort Kitzbühel können jetzt Prämienmeilen gesammelt oder eingelöst werden. Ab dem 01. März 2013 ist Kitzbühel das dritte Skigebiet, das mit Lufthansa Prämienmeilen erreichbar ist. Möglich ist das bisher unter anderem schon auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze sowie im österreichischen Skigebiet Sölden.

Die Bergbahn AG Kitzbühel ist mit 52 Skiliften und 170 Pistenkilometern eines der größten Seilbahnunternehmen Österreichs. Erst vor kurzem wurde Kitzbühel als weltweit bestes Skigebiet ausgezeichnet. Das eröffnet Meilensammlern viele Möglichkeiten: Ob Tageskarte, Wochen- oder Jahreskarte – beim Kauf eines Skipasses können Miles & More Mitglieder künftig weitere Prämienmeilen sammeln.

Gleiches gilt für die Bergbahnen Sölden. Bei der Bayerischen Zugspitzbahn beschränkt sich das Meilensammeln dagegen auf die Tageskarte und das Twin-Ticket. Für alle drei Wintersportorte gilt jedoch: Alle genannten Skipässe können mit den gesammelten Prämienmeilen eingelöst werden. Auch während der Sommersaison können Miles & More Teilnehmer Prämienmeilen einlösen bzw. Prämienmeilen sammeln.

Austrian Airlines-Techniker erhalten Umweltpreis der Stadt Wien

Waliclean, eine neue Methode von Austrian Airlines für die Reinigung von Unterdruck-Toilettensystemen, wird mit dem Umweltpreis 2013 der Stadt Wien ausgezeichnet. Bereits seit 2008 wird Waliclean bei Austrian Airlines für die Toilettenreinigung angewandt.

Der Umweltpreis der Stadt Wien würdigt innovative Ideen und Projekte zur Energie-, Abfall- und Ressourceneinsparung, aber auch umweltbewusstseinsbildende Maßnahmen oder soziale Aspekte einer nachhaltigen Betriebsführung. Der Preis wurde von Umweltstadträtin Ulli Sima an insgesamt vier Projekte übergeben.

Die Erfindung der Austrian Techniker Klaus Banny und Robert Hartl, die den Umweltpreis erhielt, arbeitet mit einem einfachen Prinzip: Eine Lösung aus handelsüblicher Zitronensäure und warmem Wasser zirkuliert mit Unterdruck durch das Abwassersystem des Flugzeuges.

Das Spülwasser kann dann problemlos über den Abwasserkanal entsorgt werden. Waliclean ist somit nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Methoden, sondern spart auch Zeit und Geld.

 

Hubschrauber-Technikkurse nach EASA Part 147 in Augsburg

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Ab März 2013 werden von der Heli Aviation international anerkannte Technikkurse in der Training Academy Augsburg angeboten. Für den Unterricht steht den Teilnehmern eine Eurocopter AS 350 B3 Ecureuil zur Verfügung. Die international besetzten Lehrgänge werden in englischer Sprache abgehalten.

Das Ausbildungsspektrum der Heli Aviation hat sich erneut erweitert. Ab sofort werden Lehrgänge zum Thema Hubschraubertechnik angeboten, welche größtenteils direkt am Hubschrauber stattfinden. Die neu angebotenen Technikkurse starten im März 2013 mit dem Theoretical & Practical Maintenance Engineers Aircraft Type Training (EASA Part 147 Approved – Eurocopter AS350 with Turbomeca Arriel 2B1).

In diesem Kurs werden hauptsächlich die Themen Zelle, Systeme sowie das Triebwerk behandelt und besteht aus Theorie- und Praxisunterricht. Der im April 2013 beginnende Lehrgang AS350B3 Part B2 Training beinhaltet als Schwerpunkt das Thema Avionics und besteht aus reinem Theorieunterricht.

Die national und international anerkannten Part 147 Lehrgänge finden in englischer Sprache statt und enden mit Prüfungen zu den Schulungsinhalten. Für die derzeit angebotenen Kurse sind bereits Techniker aus Asien und Europa angemeldet. Momentan sind noch wenige Plätze frei. Die maximale Anzahl der Teilnehmer ist auf jeweils 10 Personen pro Kurs begrenzt.

airberlin spendiert ITB-Besuchern Currywurst im Flug

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airberlin verteilt an Passagiere, die zur diesjährigen Internationalen Tourismusbörse in die Hauptstadt reisen, einen gratis-Imbiss. Auf allen innerdeutschen Flügen nach Berlin serviert airberlin vom 05. bis 08. März ab 10:00 Uhr kostenfrei die beliebte Currywurst als Snack. Bereits 2012 hat airberlin auf innerdeutschen Flügen zur ITB rund 20.000 Portionen von der schmackhaften Wurst gratis serviert.

Aber auch Fluggäste, die nicht zur ITB reisen, können in den Genuss der Currywurst kommen. airberlin ist die einzige Airline in Deutschland, bei der Gäste in der Economy Class zusätzlich zu den kostenlosen Snacks und Getränken warme Speisen ohne Vorbestellung kaufen können.

Eine Auswahl von verschiedenen Sansibar Gourmetessen ist an Bord von allen airberlin Kurz- und Mittelstrecken-Flügen ab 90 Minuten verfügbar. Eine noch größere Auswahl von Sansibar Gourmet Menüs kann vorab für Kurz- und Mittelstrecken-Flüge ab 60 Minuten vorbestellt werden. Neben der Currywurst und internationalen Spezialitäten stehen auch vegetarische, glutenfreie, vegane und laktosefreie Speisen zur Auswahl.

AE300 von Austro Engines erhält 1.500 Stunden TBO

Austro Engine aus Wiener Neustadt in Österreich hat für seinen 170 PS starken Turbo-Hubkolbenmotor AE300, der neben Diesel auch mit Jet-A1 betrieben werden kann, die TBO (Time Between Overhaul) von 1.500 Stunden erhalten.

In weniger als einem Jahr hat die European Aviation Safety Agency (EASA) die TBO für den 2l-Vierzylinder AE300 in zwei Schritten, von 1.000 auf 1.200 Stunden und nun von 1.200 auf 1.500 Stunden erhöht. Die Verlängerung dieser Grundüberholungs-Intervalle unterstreicht weiterhin die Qualität und die Ausdauer dieses Aggragates. Der Preis für die Überholung der Maschine beträgt zirka 16.700 Euro, (22.000 US-Dollar), womit er mit Betriebskosten von umgerechnet 11,13 Euro (15,00 US-Dollar) pro Flugstunde der günstigste in der Branche ist.

Desweiteren zeigt man sich bei Austro Engines erfreut, dass es nun nur noch ein Teil am AE300 gibt, dessen Lebensdauer unterhalb dieser TBO liegt. Betreiber profitieren somit von kürzeren Bodenzeiten und niedrigeren Betriebskosten pro Einheit. An weiteren Verbesserungen wird bereits gearbeitet.

Flughafen Zürich auch 2013 mit nächtlichen Messflügen

Der Flughafen Zürich erhält die Möglichkeit, im laufenden Jahr zwei Serien von Messflügen ausserhalb der Betriebszeiten durchzuführen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in der Schweiz hat ein entsprechendes Gesuch der Flughafen Zürich AG genehmigt. Die Messflüge finden Mitte März sowie von Ende August bis Anfang September statt.

Die internationalen Luftfahrt-Normen sehen vor, dass die Funktionalität und Genauigkeit von Navigationsanlagen auf Flughäfen zweimal jährlich überprüft werden müssen. Dazu ist jeweils eine Reihe von Anflügen mit einem speziell ausgerüsteten Messflugzeug erforderlich. In der Schweiz werden die Flüge durch die Flugsicherungsfirma Skyguide ausgeführt.

Die erste Reihe der Messflüge findet vom 11. bis 23. März, die zweite vom 26. August bis 07. September 2013 statt. Zum Einsatz gelangt ein Propellerflugzeug, das weniger Lärm verursacht als ein Jet.

Messungen wieder nachts

Um den Verkehrsablauf nicht unnötig zu behindern, ließ die Flughafen Zürich AG diese Flüge früher teilweise ausserhalb der Betriebszeiten durchführen. Mit den seit 2011 geltenden vorläufigen Betriebsvorschriften verfügt der Flughafen nicht mehr über die Kompetenz, solche Flüge während der Nachtflugsperre zuzulassen.

Nachdem sich gezeigt hatte, dass die Messflüge während des Tages den Betriebsablauf stören, reichte der Flughafen beim BAZL ein Gesuch für eine Ausnahmebewilligung für die nächtlichen Messflüge ein.

Das BAZL ist bei der Prüfung des Gesuchs zum Schluss gekommen, dass die Messflüge den Verkehrsablauf belasten und die Stabilität des Betriebs beeinträchtigen können. Deshalb hat das Amt der Flughafen Zürich AG die Bewilligung erteilt, auch im laufenden Jahr zwei Serien von Messflügen zwischen 23:30 Uhr und 02:00 Uhr durchführen zu lassen.

Rekord: 155,1 Mio. in­ter­na­tiona­le Fluggäste in Deutschland 2012

Im Jahr 2012 starteten oder landeten insgesamt 155,1 Millionen Fluggäste im internationalen Reiseverkehr auf deutschen Flughäfen, das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Das ist ein Anstieg um 2,8 Prozent im Vergleich zu 2011. Damit erreichte der Auslandsverkehr einen neuen Höchststand.

Der Inlandsverkehr hingegen ging um 3,7 Prozent auf 23,5 Millionen Passagiere zurück. Insgesamt gab es 178,5 Millionen an- und abfliegende Passagiere (plus 1,9 Prozent) an deutschen Flughäfen.

Ein überdurchschnittliches Wachstum im internationalen Reiseverkehr gab es mit plus 5,3 Prozent im Interkontinentalverkehr. Besonders stark nahmen hier die Werte für Länder Afrikas zu (plus 13,4 Prozent). Das Passagieraufkommen nach Ägypten stieg um 23,1 Prozent, nach Tunesien erhöhte es sich sogar um 43,3 Prozent. Diese Entwicklung ist allerdings auf einen Sondereffekt zurückzuführen: Verursacht durch Krisensituationen waren die Fluggastzahlen im Jahr 2011 für Ägypten um 28,1 Prozent und für Tunesien um 35,3 Prozent zurückgegangen.

In Amerika (plus 2,4 Prozent) konnte Brasilien mit einem Zuwachs von plus 11,1 Prozent seinen Platz als drittstärkste Destination hinter den Vereinigten Staaten und Kanada ausbauen. In Asien (plus 5,2 Prozent) erhöhten die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Passagierzahlen um mehr als ein Viertel (plus 27,8 Prozent).

Der Europaverkehr erzielte im Vergleich zu anderen Kontinenten mit plus 2,0 Prozent die geringste Zunahme. Das Fluggastaufkommen in die Europäische Union (EU) wuchs um 1,1 Prozent, während die Passagierzahlen in Nicht-EU-Staaten um 4,8 Prozent zulegten. Maßgeblich für diese Entwicklung waren die Zuwächse im Flugverkehr mit der Türkei (plus 5,9 Prozent) und mit dem europäischen Teil Russlands (plus 9,9 Prozent).

Flughafenprozesse mit neuen Konzepten beschleunigen

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"Flight 30 minutes delayed" – wohl jeder hat sich schon einmal über diese Anzeige am Flughafen geärgert. Beim Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat man nun gemeinsam mit europäischen Partnern Lösungen für mehr Pünktlichkeit an Flughäfen entwickelt. Für das jetzt abgeschlossene Projekt ASSET (Aeronautic Study on SEamless Transport) programmierten die Forscher zwei Flughafenmodelle, mit denen sie verbesserte Abläufe testeten.

Der Fokus lag dabei auf Passagier-, Gepäck- und Flugzeugabfertigung. So könnte beispielsweise der Personalausweis bald als Flugticket und Boardingpass dienen und das Gepäck bereits vor dem Flug beim Passagier abgeholt werden.

Alle Prozesse bis zur Startbahn unter der Lupe

"Wir haben in ASSET die landseitigen Prozesse am Flughafen bis zu dem Zeitpunkt betrachtet, an dem alle Passagiere auf ihren Plätzen sitzen und das Flugzeug zum Start rollt", erklärt Tim Alers vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr in Köln. Gemeinsam mit seinem Kollegen Axel Claßen hat er das internationale Projekt ASSET koordiniert. "Ziel war eine verbesserte Pünktlichkeit und Vorhersagbarkeit der unterschiedlichen Prozesse am Flughafen", konstatiert Claßen.

Jede Fluggesellschaft plant Pufferzeiten vom Boarding bis zum Rollen auf die Startbahn ein – das ist nötig, wenn die Abläufe am Flughafen nicht optimal laufen, also beispielsweise ein Passagier verspätet am Terminal eintrifft. "Fluggesellschaften planen hier 15 bis 30 Minuten ein, das kostet die Airlines eine Menge Geld", so Claßen weiter.

Beteiligte Akteuren tüftelten mit

Zu Projektbeginn analysierten die Wissenschaftler den Status Quo: Sie befragten Akteure wie Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften, Sicherheitsbehörden und weitere nach den vorliegenden Problemen und analysierten das Zusammenspiel im System Flughafen. Dazu entwickelten die Forscher zwei repräsentative Flughafenmodelle im Rechner: Das erste Modell simuliert die Abläufe eines mittelgroßen Flughafens, das zweite die eines ausgewachsenen Flughafendrehkreuzes. Beiden Modellen liegen Daten von verschiedenen realen Flughäfen zugrunde.

"In einem Workshop haben wir uns dann mit den Flughafen-Akteuren zusammengesetzt und an Lösungen getüftelt", sagt Alers. Die Beteiligung der Akteure war wichtig, da die Vorschläge gleich auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden konnten. Heraus kamen rund 90 Ideen, wie die Prozesse verbessert werden können. "Alles wurde auch unter ökonomischen Gesichtspunkten bewertet", betont Claßen. "Denn Vorschläge, die nicht bezahlbar sind, sind hinterher auch nicht umsetzbar."

Gepäckabholung schon zuhause, schnelleres Boarding

Verbesserungspotenzial fanden die Wissenschaftler beispielsweise bei der Gepäckaufgabe: "Eine Verbesserungslösung wäre, das Gepäck nicht mehr am Flughafen aufzugeben, sondern es am Abend vorher zu Hause abholen zu lassen", erläutert Alers. Sollte das Gepäck beispielsweise zu schwer sein, ließe sich dies schon am Abend vorher regeln und es käme am Flugtag nicht zu Verzögerungen.

Auch das Boarding des Flugzeugs ist optimierbar – Vergnügungsparks machen es vor, der so genannte Roller Coaster Entry könnte den Einstieg schneller machen. "Das aktuelle Boarding-Verfahren ist nicht effizient: Selbst, wenn die Leute dazu aufgefordert werden, nach ihrer Sitzplatznummer einzusteigen, hält sich oft keiner daran", ergänzt Alers. Die Lösung: Ähnlich wie bei einem Einstieg zu einer Achterbahn würden die Passagiere durch verschiedene Türen nach Platznummern boarden, die Passagiere stünden vorher schon in der richtigen Reihenfolge.

Die einzelnen Vorschläge wurden in Computersimulationen getestet und von den Wissenschaftlern bewertet. Sehr vielversprechend zeigte sich dabei die Optimierung des Check-In: Schon jetzt fällt vielerorts der Check-In-Schalter mit seinen langen Schlangen weg und es wird dafür auf Web-Check-In sowie viele Automaten zum Einchecken vor Ort umgesattelt. "Denkbar ist zukünftig die Vereinfachung, dass der Passagier bereits mit dem Kauf des Tickets eingecheckt ist", schlägt Alers vor. Zukünftig wollen die Forscher auch die luftseitigen Prozesse und den Bereich Cargo in ihre Rechnungen mit einbeziehen.

ASSET-Partner

ASSET ist ein EU-Projekt und wurde im Rahmen des siebten Europäischen Forschungsrahmenprogramms gefördert. Das multinationale Projektkonsortium unterliegt der Koordination des DLR. Folgende Partner waren beteiligt: Airbus Deutschland GmbH, Airbus S.A.S., Air France Consulting, Athens International Airport, Bratislava Airport, ICTS Europe, ID-Partners, ADPi, Smiths Heimann, Zilina University, Sagem Sécurité S.A., SIEMENS AG – Siemens IT Solutions & Services sowie die RWTH Aachen.

Lufthansa Group unterstützt Film über Paralympics-Athleten

"GOLD – Du kannst mehr als Du denkst" heißt der bewegende Dokumentarfilm über das Leben dreier außergewöhnlicher Menschen und paralympischer Sportler, der am 15. Februar auf der Berlinale uraufgeführt wurde und am 28. Februar in die deutschen Kinos kommt.

Der Film begleitet den australischen Rennrollstuhlfahrers Kurt Fearnley, den blinden kenianischen Läufers Henry Wanyoike und die querschnittsgelähmte deutsche Weltklasseschwimmerin Kirsten Bruhn auf ihrem Weg zu und bei den Paralympics London 2012. Sie demonstrieren auf beeindruckende Weise, was Menschen dank ihrer Willenskraft zu leisten im Stande sind, egal ob mit oder ohne Handicap.

Regisseur und Grimme-Preisträger Michael Hammon zeigt die Faszination, die Kraft und die Lebensfreude der Sportler, aber auch ihren Kampf gegen Verzweiflung und gesellschaftliche Vorurteile. Entscheidend ist für die Lufthansa Group die starke Signalwirkung des Films durch seine zentrale Botschaft "Du kannst mehr als Du denkst". Sie bezieht sich nicht nur auf Sportler mit Handicap, sondern gilt für jeden Menschen.

Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements, deren wesentlicher Bestandteil auch die Förderung von Kultur und Bildung ist, unterstützte die Lufthansa Group die Produktion während der gesamten Produktionszeit und half beim Transport des Drehteams. Die Unterstützung des Films ist dabei eine gute Ergänzung der bestehenden Partnerschaften der Lufthansa mit dem Deutschen Olympischen Sportbund, der Stiftung Deutsche Sporthilfe und dem Deutschen Behindertensportverband.

Die Premiere des Films findet am 26. Februar in einem Hangar der Lufthansa Technik in Hamburg in Anwesenheit der Schirmherren des Projekts, Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich und Willi Lemke, Sonderbotschafter der UN für Frieden und Sport, des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz und mit rund 1.300 geladenen Gästen statt, darunter etwa 100 Rollstuhlfahrer.

Flughafen Nürnberg: Unerwartete Schneemengen

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Unerwartet große Neuschneemengen stellten den Winterdienst des Flughafens Nürnberg Ende Februar noch einmal vor große Herausforderungen. So forderte das heftige Winter-Comeback seinen Tribut, es kam zu teils erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs.

Die Winterdienstfahrzeuge waren ununterbrochen unterwegs, um die Schneemassen beiseite zu räumen, die Start- und Landebahn sowie das Vorfeld schneefrei zu halten und den Betrieb zu gewährleisten. Doch das plötzliche Winterwetter hatte Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Es kam zu mehreren Flugausfällen und zu Verspätungen.