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Au­to­ma­ti­siert fah­ren­de DLR-Ver­suchs­au­tos vermeiden Nothalt

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Wenn hoch automatisierte und vernetzte Autos mit einer Situation nicht umgehen können, geben sie die Kontrolle wieder an den Fahrenden zurück. Reagiert der Insasse nicht, hält es sicherheitshalber an. Das kann zum Beispiel in komplizierten Baustellen vorkommen, bei denen die Spurmarkierungen fehlen oder bei Nebel. Halten automatisierte Fahrzeuge mitten im Verkehr plötzlich an, sind Staus oder kritische Situationen programmiert. Im EU-Projekt TransAID hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit internationalen Partnern aus Industrie und Forschung solche Situationen genau unter die Lupe genommen und Lösungsansätze entwickelt. Im Fokus stehen vor allem Kameras und Kommunikationstechnik an Straßenmasten als unterstützende Infrastruktur. Diese haben oft einen besseren Überblick und versorgen automatisierte Fahrzeuge mit zusätzlichen Informationen. So können diese Autos schwierige Situationen besser meistern.

„Damit automatisiertes und vernetztes Fahren ein Erfolg wird, benötigen wir nicht nur intelligente Fahrzeuge, sondern auch eine perpektivenerweiternde Infrastruktur, die mit den Fahrzeugen kommuniziert. Sie ist ein entscheidender Schlüssel, um viele zukunftsweisende Mobilitätskonzepte überhaupt erst möglich und effizient zu machen“, erklärt Prof. Katharina Seifert, Direktorin des DLR-Instituts für Verkehrssystemtechnik in Braunschweig.

Intelligente Infrastruktur: mehr Infos und Lösungsvorschläge in schwierigen Situationen

Ob an Baustellen, an komplexen Kreuzungen oder bei plötzlich auftretenden Behinderungen wie Unfällen – der Verbund von Kameras und Sensoren kann automatisierten Fahrzeugen Lösungen vorschlagen, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen. So können sie beispielsweise den Weg durch Baustellen berechnen oder aktuelles Kartenmaterial bereitstellen, das auch kurzfristige Änderungen in der Verkehrsführung beinhaltet. Falls das dem automatisierten Fahrzeug nicht hilft, kann die intelligente Infrastruktur auch Haltepunkte vorgeben, durch die der restliche Verkehr so wenig wie möglich behindert wird. „Im Projekt haben wir gezeigt, dass die Unterstützung durch Infrastruktur die negativen Effekte auf den nachfolgenden Verkehr drastisch reduziert. Das gilt insbesondere in schwierigen Situationen, die sonst einen Nothalt verursachen würden“, fasst Julian Schindler, Koordinator des Projekts am DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik, zusammen.

Nothalte vermeiden: zunächst in der Simulation, dann im Realverkehr

Im Fokus der Untersuchungen standen zwei Situationen: die Vermeidung der Übergabe der Steuerung vom Fahrzeug an den Insassen und der Nothalt. Diesen führt das Auto durch, wenn der Fahrende nicht oder nicht schnell genug reagiert.

Im ersten Schritt modellierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese und weitere Situationen am Computer. Virtuell ließen sie dann Fahrzeuge mit unterschiedlichen Fähigkeiten diese Situationen durchfahren und werteten deren Verhalten aus. Sie berücksichtigen dabei auch unterschiedlich hohe Anteile an automatisierten und vernetzten Fahrzeugen: „Wenn von 100 automatisierten Fahrzeugen nur wenige eine Übergabe an den Insassen ausführen und davon wiederum nur wenig komplett anhalten müssen, weil die Übergabe gescheitert ist, verursacht schon das bereits größere Störungen im Verkehrsfluss“, erläutert Julian Schindler. „Wenn in Zukunft immer mehr automatisierte Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind, werden sich diese Störungen zunehmend negativ auf den Verkehr auswirken.“

Im zweiten Schritt erprobte das Projektteam von TransAID die vielversprechendsten Lösungsansätze zunächst in der Simulation und dann auf Testgeländen, zum Beispiel dem ADAC Fahrsicherheits-Zentrum in Hannover-Laatzen, sowie einer öffentlichen Autobahn in den Niederlanden. Dabei erkannten vorhandene Infrastrukturkomponenten wie Induktionsschleifen und Kameras mögliche Probleme im Straßenverkehr, beispielsweise liegengebliebene Fahrzeuge und Staus. Sie errechneten Lösungen und kommunizierten diese dann an die Versuchsfahrzeuge. Die Fahrzeuge entschieden dann selbst, in welcher Form sie die Empfehlungen berücksichtigen. „Mit diesen Tests haben wir gezeigt, dass die von uns entwickelten Lösungen funktionieren und wirken. Intelligente Infrastruktur kann maßgeblich dazu beitragen, die Sicherheit und Effizienz automatisierter Fahrzeuge weiter zu verbessern, Staus in Zukunft zu reduzieren oder gar nicht erst entstehen zu lassen“, fasst Schindler zusammen.

Die Ergebnisse aus dem Projekt fließen ein in die Standardisierung im Bereich der Kommunikation von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen mit der Infrastruktur. Zudem erarbeitete TransAID Richtlinien für Interessengruppen, wie Städte, Zulieferer, Behörden sowie Hersteller von Fahrzeugen und Infrastruktur.

Flughafen Stuttgart: Sommerflugplan bietet wieder Reiseziele

Mit der Zeitumstellung auf die Sommerzeit am Sonntag, 28.03.2021 gibt es auch wieder neue Flugziele im Sommerflugplan. Am Flughafen Stuttgart fliegen im April zum Auftakt nach vorläufigem Stand 15 Airlines regelmäßig zu 39 Zielen in 13 Ländern, in den folgenden Monaten kommen sukzessiv mehr Flüge und Ziele dazu.

Wegen der aktuellen Reisebeschränkungen sind die Planungen der Fluggesellschaften noch mit Unsicherheiten verbunden. Häufig gibt es flexiblere Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten, um den Schritt zur Reisebuchung zu erleichtern.

Reiseziele direkt im Sommer

Im Vergleich zu einer Sommersaison vor Corona ist die Anzahl der Destinationen am Flughafen Stuttgart deutlich geringer, aber auch im Sommer 2021 sind attraktive Angebote dabei. Bei den touristischen Zielen belegt wie gewohnt Palma de Mallorca den ersten Platz, gefolgt von Antalya und Heraklion.

Die Fluggesellschaft Eurowings bleibt die größte Airline in Stuttgart, gefolgt von TUIfly und Turkish Airlines. Die Lufthansa-Tochter plant Flüge auf die griechischen Inseln Mykonos und Kos, aber auch nach Belgrad und Hurghada. Die SunExpress verbindet Stuttgart mit mehreren Zielen in der Türkei, darunter Antalya, BodrumKayseri und Trabzon. Wen es zu Ostern an die deutschen Küsten zieht, kann mit der Lübeck Air viermal pro Woche dorthin abheben. Für den Sommer sind auch einige Neuigkeiten angekündigt. Die ukrainische Fluggesellschaft SkyUp Airlines fliegt ab Ende Mai nach Kiew, Condor steuert erstmals die ägäische Insel Skiathos an, und die rumänische Airline Blue Air offeriert die Strecke Cluj-Napoca.

Metropolen und Drehkreuze

Wichtige Geschäftsreiseziele wie BerlinHamburgLondon oder Mailand werden auch im Sommerflugplan mehrmals wöchentlich angeflogen. Über Drehkreuze wie AmsterdamFrankfurtParis oder Istanbul ist der Flughafen Stuttgart an die weltweiten Streckennetze der Airlines angebunden, die dort ihre jeweilige Basis haben.

Flughafen Wien sieht verlängerte Kurzarbeit als gute Nachricht

Als Folge der Corona-Pandemie sind in den besonders betroffenen Wirtschaftszweigen in ganz Europa wie beispielsweise der Reisebranche, den Stadthotels, sowie im Flugverkehr zigtausende Arbeitsplätze akut gefährdet. Eine Erholung wird wohl bis 2023 dauern. Der Flughafen Wien unterstützt einen Vorschlag von Arbeitsminister Kocher zur Verlängerung der Kurzarbeit bis Ende März 2022.

Verlängerung der Corona-Kurzarbeit

Flughafenvorstand Günther Ofner sieht den Vorstoß als gute Nachricht für zehntausende Beschäftigte, die sich um ihre Zukunft sorgen. Nötig ist ein möglichst flexibles Modell, primär orientiert am Ausmaß des Umsatzausfalls. „Der Vorstoß von Arbeitsminister Martin Kocher zur Verlängerung der Corona-Kurzarbeit bis März 2022 ist daher ein wichtige und beruhigende Nachricht für zehntausende Beschäftigte und ihre Familien, die um ihre berufliche Zukunft bangen“, erklärte dazu der Vorstand der Flughafen Wien AG, Dr. Günther Ofner.

Kurzarbeitsregelung möglichst flexibel

„Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, ist ein in der detaillierten Ausgestaltung möglichst flexibles Modell notwendig, das sich primär am Ausmaß des Umsatzausfalls verglichen zu 2019 orientieren sollte. So könnte den jeweiligen Bedingungen im Einzelfall am besten gerecht werden und mit dem geringsten Mitteleinsatz der bestmögliche Arbeitsplatzeffekt erzielt werden. Sowohl für die Ausgaben des Staates als auch Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt ist das Kurzarbeitsmodell deutlich kostengünstiger, als die Menschen in Arbeitslosigkeit zu schicken, vor allem auch deshalb, weil ja die berechtigte Hoffnung besteht, dass es im Reiseverkehr 2023 wieder ein Volumen von zumindest 80 Prozent des Vorkrisenniveaus geben könnte“, sagte Ofner abschließend.

Aktuelle Bahnsperrungen am Flughafen Köln Bonn

Am Köln Bonn Airport wird am Dienstag, 23. März, routinemäßig Gummiabrieb von der Asphaltfläche der großen Start- und Landebahn (Runway 14L/32R) entfernt. Daher bleibt die große Start- und Landebahn von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr gesperrt, und der Flugbetrieb wird über die Querwindbahn (Runway 06/24) geführt.

Querwindbahn folgt

Am Mittwoch, den 24. März, erfolgt anschließend die Entfernung des Gummiabriebs von der Querwindbahn, so dass diese von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr nicht zur Verfügung steht. Der Flugverkehr findet dann auf der großen Start- und Landebahn statt. Sollten die Arbeiten aus wettertechnischen Gründen nicht vollständig ausgeführt werden können, werden diese am Donnerstag, 25. März, beendet.

Fraport veröffentlicht Geschäftsjahr: Negatives Konzernergebnis

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben das abgelaufene Geschäftsjahr des Flughafenbetreibers Fraport stark belastet. Angesichts des Einbruchs des Passagieraufkommens in Frankfurt und an den internationalen Konzernflughäfen reduzierte sich der Konzern-Umsatz um mehr als die Hälfte. Das Konzernergebnis war trotz umfassender Einsparmaßnahmen erstmals seit fast 20 Jahren negativ und lag bei –690,4 Millionen Euro.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG: „Wir blicken auf ein extrem herausforderndes Jahr zurück. Der Luftverkehr war und ist von der COVID-19-Pandemie betroffen wie kaum eine andere Branche. Doch wir sehen Licht am Ende des Tunnels. Mit dem Fortschreiten der Impfprogramme und den mittlerweile vorhandenen Testmöglichkeiten kann der Luftverkehr spätestens ab dem Sommer wieder anlaufen. Die Menschen wollen wieder verreisen, und die Airlines stehen bereit, ihre Kapazitäten hochzufahren. Gleichzeitig haben wir unser Unternehmen schlanker und effizienter aufgestellt. Wir werden gestärkt aus dieser historischen Krise hervorgehen. Mit unserem Drehkreuz in Frankfurt und unseren weltweiten Standorten sind wir sehr gut aufgestellt, um vom Wiederanlaufen des Luftverkehrs und den weiterhin intakten, langfristigen Wachstumsperspektiven zu profitieren.“

Verkehrseinbruch führt zu negativem Konzernergebnis

Das Passagieraufkommen in Frankfurt ging gegenüber dem Vorjahr um 73,4 Prozent auf 18,8 Millionen Reisende zurück. Auch an allen internationalen Beteiligungsflughäfen waren die Passagierzahlen deutlich rückläufig. Die Rückgänge gegenüber dem Vorjahr lagen zwischen 34 Prozent in Xi’an und 83 Prozent in Ljubljana. Der Konzern-Umsatz ging entsprechend gegenüber dem Vorjahr um 54,7 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Erlöse, die im Zusammenhang mit Ausbauinvestitionen in den internationalen Konzerngesellschaften stehen (nach IFRIC 12), verringerte sich der Umsatz um 55,4 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro.

Der operative Aufwand (Material- und Personalaufwand sowie sonstige betriebliche Aufwendungen) konnte – bereinigt um Aufwendungen für personalwirtschaftliche Maßnahmen – deutlich um knapp ein Drittel reduziert werden. So konnte Fraport mit 48,4 Millionen Euro ein leicht positives Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen erzielen (– 95,9 Prozent). Unter Berücksichtigung der Aufwendungen für personalwirtschaftliche Maßnahmen in Höhe von 299 Millionen Euro lag das Konzern-EBITDA bei –250,6 Millionen Euro (2019: 1,18 Milliarden Euro). Das EBIT lag bei –708,1 Millionen Euro (2019: 705,0 Millionen Euro) und das Konzern-Ergebnis belief sich auf –690,4 Millionen Euro (2019: 454,3 Millionen Euro).

Kosten und Investitionen deutlich reduziert

Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie hat Fraport auf allen Ebenen angesetzt, um Kosten zu reduzieren. Durch die Streichung betrieblich nicht zwingend notwendiger Ausgaben spart das Unternehmen jährlich Sachkosten zwischen 100 und 150 Millionen Euro. Zugleich wurden Investitionen vor allem am Standort Frankfurt reduziert oder gestrichen, wodurch sich die entsprechenden Ausgaben (Capital Expenditure) mittel- bis langfristig um eine Milliarde Euro reduzieren. Am Bau von Terminal 3 hält Fraport aufgrund des langfristig erwarteten Bedarfs fest. Allerdings wurde der Zeitplan gestreckt. Es ist geplant, Terminal 3 mit den Flugsteigen G, H & J  im Jahr 2026 in Betrieb zu nehmen.

Unternehmen schlanker und effizienter aufstellen

Neben den sofort greifenden Sparmaßnahmen hat Fraport umfassende organisatorische und strukturelle Anpassungen vorgenommen und angestoßen, um das Unternehmen schlanker und effizienter aufzustellen. Rund 300 Einzelmaßnahmen tragen dazu bei, Prozesse zu vereinfachen, Aufgaben zu bündeln und Abläufe flexibler zu gestalten. Durch den sozialverträglichen Abbau von rund 4.000 Arbeitsplätzen überwiegend bis Ende 2021 werden die Personalkosten um bis zu 250 Millionen Euro gegenüber 2019 verringert. Rund 2.200 der geplanten Austritte wurden im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres bereits realisiert. Etwa 1.600 Beschäftigte verlassen das Unternehmen durch Abfindungen, Altersteilzeit und weitere Maßnahmen. Darüber hinaus wird weiterhin die natürliche Fluktuation genutzt.

Zur vorübergehenden Senkung der Personalkosten setzt Fraport unverändert auch auf Kurzarbeit. Im vergangenen Jahr waren seit dem zweiten Quartal rund 80 Prozent der Stammbeschäftigten der Fraport AG und der wesentlichen Konzern-Gesellschaften am Standort Frankfurt gemessen an den verfügbaren Stunden zu durchschnittlich etwa 50 Prozent in Kurzarbeit. Hierdurch ist weiterhin die notwendige Flexibilität vorhanden, den Personaleinsatz beim Wiederanlaufen des Verkehrs schnell hochzufahren.

Liquiditätsreserven aufgestockt

Fraport hat im vergangenen Jahr rund 2,9 Milliarden Euro an zusätzlicher Finanzierung aufgenommen. Mit liquiden Mitteln sowie zugesicherten Kreditlinien und Finanzierungen von über drei Milliarden Euro ist das Unternehmen gut aufgestellt, um die aktuelle Krise zu bewältigen und gleichzeitig im notwendigen Umfang in die Zukunft zu investieren. Fraport wird auch weiterhin den Kapitalmarkt nutzen, um das hohe Liquiditätsniveau zu halten.  

Ausblick

Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand für den Flughafen Frankfurt mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen. Der Konzern-Umsatz wird bei rund 2 Milliarden Euro erwartet. Für das Konzern-EBITDA geht das Unternehmen von einer Bandbreite zwischen rund 300 bis 450 Millionen Euro aus. Das EBIT wird leicht negativ erwartet, das Konzern-Ergebnis ebenfalls negativ. Beide Werte werden sich aber gegenüber 2020 deutlich verbessern. Angesichts der weiterhin massiven Folgen der COVID-19-Pandemie und des zu erwartenden Jahresfehlbetrags wird der Vorstand vorschlagen, auch für das aktuelle Geschäftsjahr keine Dividende auszuschütten.

Flughafen Düsseldorf: Geschäftsbericht zeigt hohe Verluste

Die Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG) hat ihre Geschäftszahlen für das Vorjahr vorgelegt, nachdem der Aufsichtsrat des Airports zuvor in seiner ordentlichen Sitzung den Jahresabschluss der Gesellschaft, den Konzern­abschluss und den Konzernlagebericht 2020 gebilligt und die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss festgestellt hatte.

Jahresfehlbetrag von 182,4 Millionen Euro

Die Corona-Pandemie hat den Düsseldorfer Flughafen wirtschaftlich und finanziell schwer getroffen. Nach seinem Rekordergebnis im Jahr 2019 verzeichnete der Airport im vergangenen Jahr rund 74 Prozent weniger Passagiere und circa 65 Prozent weniger Flugbewegungen. Der drastische Einbruch auf nur noch 6,6 Millionen Fluggäste und 78.805 Flugbewegungen in 2020 blieb nicht ohne Folgen für das Geschäftsergebnis, das mit einem Jahresfehlbetrag von 182,4 Millionen Euro im Einzelabschluss der FDG erstmals seit 1997 negativ ausfiel.

„Der Düsseldorfer Airport ist durch die Corona-Krise unverschuldet in eine existenzbedrohende Lage geraten. Die Auswirkungen der Pandemie sind verheerend. Das zeigen die Geschäftszahlen deutlich“, betont Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.

Konzernumsatz sinkt auf 187,7 Millionen Euro

Der radikale Einbruch des Luftverkehrs wirkte sich dramatisch auf die Umsatzerlöse aus. So beziffert sich der Konzernumsatz für das abge­laufene Geschäftsjahr auf 187,7 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Vor­krisenjahr lag dieser bei 501,1 Millionen Euro. Um gegenzusteuern hat der Airport in sämtlichen von den Auswirkungen der Pandemie betrof­fenen Bereichen ab März 2020 Kurzarbeit eingeführt, Investitionen verschoben und zur Kosteneinsparung den Flughafenbetrieb auf ein operativ notwendiges Minimum heruntergefahren.

Angesichts des hohen Fixkostenanteils ließen sich die Aufwendungen jedoch nicht in gleichem Maße reduzieren, wie die Umsätze einbrachen. Als systemrelevante Infrastruktur hielt der Flughafen Düsseldorf den Betrieb zudem auf Bitten der Politik im gesamten Krisenjahr unter widrigen Bedingungen aufrecht.

Airport voraussichtlich bis 2023 durchfinanziert

Die Sicherung der Liquidität des Flughafens hatte daher im vergange­nen Jahr höchste Priorität. Wesentlich dafür war, dass die Anteilseigner den Jahresüberschuss von 2019 in Höhe von 63 Millionen Euro im Unter­nehmen beließen und zusätzlich ein Darlehen von 100 Millionen Euro zusagten. Auf dieser Grundlage hat der Airport einen Kredit über 250 Millionen Euro im Rahmen des Infrastruktur-Corona-Programms des Landes NRW und der NRW-Bank in Anspruch genommen, wie Lars Mosdorf, kaufmännischer Geschäftsführer des Düsseldorfer Flughafens, erläutert: „Damit ist der Airport voraussichtlich bis 2023 durchfinanziert, aber dies setzt ein Wiedererstarken des Reise- und Luftverkehrs im Jahr 2021 voraus. Hierfür ist wiederum eine flächen­deckende Test- und Impfstrategie im Kampf gegen das Corona-Virus entscheidend. Da sich der Flugverkehr durch die Verschärfung der Pandemie aber in den ersten Monaten des Jahres 2021 schlechter entwickelt hat als geplant, bleibt unsere finanzielle Lage auch in diesem Jahr weiter angespannt.“

Die von der Bundes- und Landesregierung in Aussicht gestellte Erstattung der im ersten Lockdown 2020 angefallenen Vorhaltekosten in Höhe von rund 60 Millionen Euro ist daher eine dringend benötigte Hilfe für den Airport, dessen Ziel es ist, spätestens ab 2023 wieder ohne Fördermittel am Kapitalmarkt zu bestehen.

„Die Weichen sind gestellt, um die Existenz des Flughafens über die Krise hinweg zu sichern“, so Thomas Schnalke, „doch die Situation ist nach wie vor ernst. Umso wichtiger ist es, den Airport schnell wieder auf eine nachhaltige wirtschaftliche Grundlage zu stellen, indem wir unser Unternehmen verkleinern und unsere Prozesse langfristig neu aufsetzen. Damit haben wir bereits begonnen.“

Restrukturierungsprogramm des Flughafens

Das Restrukturierungsprogramm des Flughafens sieht eine jährliche Ergebnisverbesserung in Höhe von ca. 50 Millionen Euro vor. Die Hälfte dieses Betrages steuert die Reduzierung des Personalaufwands bei, die neben den Maßnahmen zur Erlössteigerung und zur Strukturkosten­senkung im Zentrum des Programms steht. Ziel ist es, die im Rahmen der Restrukturierung nötigen Stellenstreichungen möglichst sozial verträglich zu gestalten.

Für Flughafen-Chef Thomas Schnalke steht fest, dass der Umbau des Unternehmens Nordrhein-Westfalens größtem Airport die Chance eröffnet, seine Standortvorteile nach der Pandemie bestmöglich zu nutzen: „Auch wenn der Markt sich strukturell verändert und wir uns in den kommenden Jahren auf weniger Luftverkehr einstellen müssen, sind wir davon überzeugt, dass die Reiselust der Menschen das Corona-Virus unbeschadet überstehen wird. Wir sehen zugleich einen großen Nachholbedarf und rechnen für 2021 bereits mit rund 50 Prozent des Verkehrsvolumens von 2019. Das Vorkrisenniveau werden wir nach jetzigem Stand im Jahr 2025 wieder erreichen.“

Geschäftszahlen des Flughafen-Konzerns

 20162017201820192020
Fluggäste (Mio.)23,524,624,325,56,6
Flugbewegungen217.574221.635218.818225.93578.805
Luftfracht (Tonnen)107.619121.61495.95581.15033.500
Umsatzerlöse (Mio. €)464,9482,8474,5501,1187,7
Jahresergebnis (Mio. €)59,960,159,157,1-125,3

In-Flight-Emis­si­ons­stu­die mit nach­hal­ti­gem Flug­kraft­stoff

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Die weltweit erste Studie zur Untersuchung von Emissionen eines mit 100 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF, Sustainable Aviation Fuel) betriebenen kommerziellen Passagierflugzeugs läuft an. Airbus, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Rolls-Royce und der SAF-Hersteller Neste haben sich zusammengeschlossen, um das zukunftsweisende Projekt ECLIF3 (Emission and Climate Impact of Alternative Fuels) zu starten, das die Auswirkungen von 100 Prozent SAF auf die Emissionen und die Leistung von Flugzeugen untersucht.

Die Studie wird am Boden und in der Luft mit einem Airbus A350-900 mit Rolls-Royce Trent XWB-Triebwerken durchgeführt. Die Ergebnisse sollen laufende Bemühungen von Airbus und Rolls-Royce unterstützen, die Luftfahrtbranche auf einen umfänglicheren Einsatz von SAF vorzubereiten als Teil der aktuellen Dynamik zur Dekarbonisierung der Industrie.

DLR-Forschungsflugzeug fliegt im Abgasstrahl

In dieser Woche beginnen am Airbus-Standort in Toulouse, Frankreich, erste Triebwerkstests, einschließlich eines ersten Fluges, um die Kompatibilität des Kraftstoffs mit den Flugzeugsystemen zu prüfen. Danach folgen die wegweisenden Flugtests, die im April beginnen und im Herbst 2021 fortgesetzt werden. Dabei wird die Falcon 20-E des DLR als Messflugzeug eingesetzt, um im Verfolgungsflug die Emissionen des A350 sowie die resultierenden Kondensstreifen in der Luft zu untersuchen. Weitere Bodentests zur Messung von Feinstaubemissionen sollen die Umweltauswirkungen des SAF-Einsatzes für den Flughafenbetrieb aufzeigen.

Sowohl bei den Flug- als auch bei den Bodentests werden die Emissionen des nachhaltigen Kraftstoffs HEFA (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids), mit denen von fossilem Kerosin und schwefelarmem fossilem Kerosin verglichen. Der Kraftstoff wird von Neste, einem weltweit führenden Anbieter von nachhaltigem Flugkraftstoff, zur Verfügung gestellt. Zusätzliche Messungen und Analysen zur Charakterisierung der Partikelemissionen während der Bodentests werden von der britischen University of Manchester und dem National Research Council of Canada geliefert.

SAF als wichtiger Beitrag zum klimafreundlichen Fliegen

„SAF ist ein wichtiger Teil der Ambitionen von Airbus, die Luftfahrtindustrie zu dekarbonisieren. Hierzu arbeiten wir eng mit einer Reihe von Partnern zusammen, um eine nachhaltige Zukunft für den Flugverkehr zu gewährleisten“, sagt Steven Le Moing, New Energy Programme Manager bei Airbus. „Flugzeuge können derzeit nur mit einer maximal 50-prozentigen Mischung aus SAF und fossilem Kerosin betrieben werden. Diese spannende Zusammenarbeit wird nicht nur Einblicke in die Funktionsweise von Gasturbinentriebwerken mit 100-prozentigem SAF im Hinblick auf die Zertifizierung geben, sondern auch die potenziellen Emissionsreduzierungen und Umweltvorteile der Verwendung solcher Kraftstoffe im Flug in einem Verkehrsflugzeug aufzeigen.“

Dr. Patrick Le Clercq, ECLIF-Projektleiter beim DLR, sagt: „Mit der Untersuchung von 100 Prozent SAF heben wir unsere Forschung zu Treibstoffdesign und Klimawirkung in der Luftfahrt auf ein neues Niveau. In früheren Forschungskampagnen konnten wir bereits das Rußminderungspotenzial von 30- bis 50-prozentigen Mischungen alternativer Kraftstoffe nachweisen. Wir beabsichtigen nun zu zeigen, dass dieses Potenzial noch deutlich größer ist. Das DLR hat bereits 2015 und gemeinsam mit der NASA 2018 umfangreiche Forschungen zur Analytik und Modellierung alternativer Kraftstoffe sowie Boden- und Flugtests mit dem Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA durchgeführt.“

Simon Burr, Director Product Development and Technology, Rolls-Royce Civil Aerospace, fügt hinzu: „In unserer Post-COVID-19-Welt werden die Menschen wieder reisen wollen, aber auf nachhaltige Weise. Für den Langstreckenverkehr wissen wir, dass dies noch jahrzehntelang den Einsatz von Gasturbinen erfordern wird. SAF ist für die Dekarbonisierung dieser Reisen unerlässlich, und wir unterstützen aktiv die Ausweitung der Verfügbarkeit von SAF für die Luftfahrtindustrie. Diese Forschung ist wichtig, um unser Engagement für das Verständnis und die Nutzung von 100 Prozent SAF als emissionsarme Lösung zu unterstützen.“

Jonathan Wood, Nestes Vice President Europe, Renewable Aviation, fügt hinzu: „Wir freuen uns, zu diesem Projekt beizutragen, um die umfangreichen Vorteile von SAF im Vergleich zu fossilem Kerosin zu messen und die Daten bereitzustellen, die den Einsatz von SAF in höheren Konzentrationen als 50 Prozent unterstützen. Unabhängig geprüfte Analysen haben gezeigt, dass 100 Prozent Neste MY Sustainable Aviation Fuel bis zu 80 Prozent weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zur Verwendung von fossilem Kerosin verursacht, wenn alle Lebenszyklusemissionen berücksichtigt werden. Diese Studie wird die zusätzlichen Vorteile der Verwendung von SAF verdeutlichen.“

Austrian Airlines fliegt wieder aus London und nach Tel Aviv

Das Landeverbot für Passagierflüge aus dem Vereinigten Königreich ist ausgelaufen. Austrian Airlines fliegt daher wieder normal zwischen London und Wien. Zuvor ist Österreichs Heimatairline mit Passagieren in die Metropole an der Themse geflogen, aufgrund des Landeverbots allerdings ohne Passagiere zurück nach Wien. London ist in beide Richtungen wieder mit bis zu zwei täglichen Flügen im Angebot.

Flughafen Ben Gurion offen, Einreisebeschränkungen nach Israel gelockert

Darüber hinaus verbindet Austrian Airlines auch wieder Wien mit Tel Aviv mit bis zu einem täglichen Flug. Der Luftverkehr nach Israel war aufgrund der COVID-19 Pandemie über einen längeren Zeitraum nicht oder nur stark eingeschränkt möglich. Nachdem der Flughafen Ben Gurion wieder geöffnet ist und die Einreisebeschränkungen gelockert wurden, kann Austrian Airlines die Verbindung wiederaufnehmen.

Emirates-Flaggschiff A380 kehrt nach München zurück

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Emirates fliegt mit der A380 wieder ab Deutschland: Vom 24. bis zum 29. März sowie zwischen dem 03. und 11. April 2021 setzt die Fluggesellschaft ihr Airbus-Flaggschiff auf der Strecke zwischen München und Dubai ein und reagiert damit auf eine gestiegene Reisenachfrage während der Osterferienzeit.

Wöchentliche Nonstop-Flüge

Derzeit verbindet Emirates den zweitgrößten deutschen Flughafen mit fünf wöchentlichen Nonstop-Flügen mit seinem Drehkreuz Dubai. Auf der Strecke eingesetzt werden Jets des Typs Boeing 777-300ER. Als Reaktion auf die gestiegene Passagier- und Frachtnachfrage ab München führt Emirates ab dem 01. April zusätzlich donnerstags eine sechste wöchentliche Verbindung ein und ab dem 01. Juni wird München täglich angeflogen.

„Die Emirates A380 ist bei Reisenden aufgrund ihrer geräumigen und komfortablen Kabinen nach wie vor sehr beliebt. Daher freuen wir uns, unseren Gästen mehr Reiseoptionen sowie unser berühmtes A380-Erlebnis anbieten zu können. Einschließlich der A380-Bord-Lounge und der Spa-Duschen. Emirates war die erste ausländische Fluggesellschaft, die 2011 A380-Linienflüge ab München angeboten hat, und nun kehren wir als erste Airline seit der pandemiebedingten zeitweisen Einstellung der Passagierflüge im vergangenen März mit der A380 zurück“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe.

Von München nach Dubai fliegen

Passagiere können mit der Emirates A380 an insgesamt 13 Flugtagen ab München nach Dubai fliegen. Der Emirates-Flug EK 049 verlässt den Dubai International Airport (DXB) um 08:50 Uhr und kommt um 13:15 Uhr am Flughafen München (MUC) an. Der Rückflug EK 050 startet in München um 15:40 Uhr und landet in Dubai um 23:45 Uhr (alle Zeiten sind Ortszeiten). Die Flüge können online unter emirates.de, telefonisch unter +49 69 945 19 20 00, über die Emirates App oder im Reisebüro gebucht werden.

Emirates hat kürzlich eine neue Option zur Buchung von leeren Nachbarsitzen eingeführt: Durch die neue Möglichkeit, bis zu drei freie benachbarte Sitze auf ihrem Flug hinzu zu buchen, können Kunden der Emirates Economy Class ab sofort noch mehr persönlichen Freiraum und Privatsphäre an Bord genießen. Je nach Verfügbarkeit werden die freien Sitze vor dem Abflug am Check-in-Schalter zum Kauf angeboten und kosten je nach Flugsektor zwischen 55 und 165 US-Dollar pro leeren Sitzplatz, zuzüglich anfallender Steuern.

EU-Kommission: Weg frei zur Flughafen-Rettung

Mit großer Erleichterung hat die Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF) auf den Beschluss der Europäischen Kommission reagiert, die einer finanziellen Unterstützung deutscher Flugplätze zugestimmt hat. Nun hofft man auf eine schnelle Umsetzung der nationalen Gremien.

Zustimmung zu Bundes-Regelungen

Bereits im August letzten Jahres hatte die Kommission eine vom deutschen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorlegte „Bundesrahmenregelung Beihilfen für Flugplätze“ gebilligt. Demnach können Zuschüsse für die im Zeitraum von 04. März bis Ende Juni 2020 durch die Corona-Pandemie verursachten Schäden gewährt werden. Nach mehrfacher Anpassung des befristeten Sonderrahmens der EU erteilte nun die Kommission den daran angepassten Bundes-Regelungen ihre Zustimmung.

„Dies ist ein wichtiger Schritt, der den Flughäfen und Flugplätzen das Überleben sichern soll“, begrüßt IDRF-Vorsitzender Dr. Klaus-Jürgen Schwahn in einer ersten Stellungnahme diesen Beschluss. „Dem müssen nun aber nationale Taten folgen.“ Man hoffe, dass die Bundesländer jetzt auch den kleineren Flugplätzen und Flughäfen Billigkeitsleistungen zukommen lassen und nicht nur Hilfsprogramme für die 15 größeren Airports des Landes auflegen.

„Gerade die dezentralen Flugplätze haben in den letzten Monaten bewiesen, welch wichtigen Beitrag sie zur Sicherung der Versorgung leisten“, ergänzt Thomas Mayer, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF). Baden-Württemberg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hätten bereits entsprechende Programme beschlossen.

Geänderte Fassung der Bundesrahmenregelung

Die geänderte Fassung der Bundesrahmenregelung sieht unter anderem vor, dass Beihilfen bis zum Jahresende 2021 gewährt werden können. Die Höchstbeiträge bei Kleinbeihilfen wurden auf 1,8 Mio. Euro, bei der Fixkostenhilfe auf 10 Mio. Euro erhöht. Weitere Finanzhilfen wie Darlehen und Bürgschaften sind möglich.

Die Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF e.V.) ist ein im Juli 2005 gegründeter Zusammenschluss von derzeit 74 regionalen Verkehrsflughäfen und Verkehrslandeplätzen und insgesamt 130 Mitgliedern. Als Interessengemeinschaft der Dezentralen Luftfahrt setzt sich die IDRF für die optimale Nutzung der vorhandenen Anlagen und Kapazitäten sowie den bedarfsgerechten Erhalt und Ausbau einer flächendeckenden Luftverkehrsinfrastruktur in Deutschland ein.

Green Airlines startet Flugbetrieb von Paderborn nach Sylt

Green Airlines startet ihr Linienflugangebot. Mit Beginn des Sommerflugplans verbindet die klimafaire Fluggesellschaft zwei Mal wöchentlich den Paderborn-Lippstadt Airport mit der beliebten Urlaubsinsel Sylt.

Green Airlines fliegt mit Flugzeug vom Typ ATR 72-500

Die Flüge vom Paderborn-Lippstadt Airport starten freitags und sonntags um 11 Uhr. Von Sylt geht es jeweils 16:15 Uhr wieder zurück zum Heimathafen der Region Ostwestfalen-Lippe. Für die Flüge stationiert Green Airlines ein Flugzeug vom Typ ATR 72-500 mit Platz für 70 Passagiere am Paderborn-Lippstadt Airport. Bei jeder Buchung inkludiert ist die Bordverpflegung, ein Reisekoffer und ein Handgepäckstück.

„Unser Ziel ist es, Flugverkehr und Nachhaltigkeit soweit wie möglich in Einklang zu bringen. Mit dem Start unseres ersten Linienflugs erreichen wir auf dem Weg dahin einen wichtigen Meilenstein“, sagt Stefan Auwetter, Gründer und CEO bei Green Airlines.

Green Airlines leistet Kompensationszahlungen

Green Airlines leistet mit jedem Ticket Kompensationszahlungen, die in Umweltprojekte fließen. So will die Fluggesellschaft dazu beitragen, den Flugbetrieb so CO2-neutral wie möglich zu gestalten. Des Weiteren setzt die Airline auf regionales Catering und die Vermeidung von Plastikabfall.

Weitere Strecken folgen im Spätsommer 2021. Dann starten auch die Route Berlin-Karlsruhe sowie die Flüge von Paderborn und Sylt nach Zürich und zurück, deren Erstflüge zuvor aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden mussten.

Lübeck Air fliegt nonstop von Salzburg nach Lübeck

Ganz neu im Programm am Mozartairport ist die Hansestadt Lübeck, die Stadt der weltberühmten deutschen Familie Buddenbrooks, bekannt geworden durch das literarische Meisterwerk von Thomas Mann. „Jede neue Strecke, die von und nach Salzburg führt, freut mich gerade in diesen Zeiten ganz besonders. Die Lübeck Air ist quasi ein junges Start-Up-Luftfahrtunternehmen, das mit dem richtigen Fluggerät die richtige Destination ansteuert und gut zu den Einzugsgebieten der jeweiligen Städte passt. Salzburg ist als eines der ersten Ziele mit an Bord. Ich kenne Lübeck, eine sehenswerte Stadt mit Geschichte und vielen Möglichkeiten seinen Urlaub zu verbringen. Die Ostsee ist nur einen Katzensprung entfernt und lädt mit vielen Ausflugszielen zum Genießen ein. Lübeck ist eine wunderbare Ergänzung für unser Destinationsangebot“ freut sich Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin der Salzburger Flughafen GmbH.

Wöchentlich nonstop nach Lübeck

Ab dem 03. Juli geht es zum Start einmal wöchentlich (SA) mit der jungen und dynamischen deutschen Airline Lübeck Air, erstmalig NONSTOP in die Hansestadt an die Ostsee. 
Mit dem Reiseveranstalter Eurotours Ges mbH, der Kooperationspartner auf der Strecke Salzburg- Lübeck ist, werden Passagieren, die nach Lübeck fliegen, abwechslungsreiche Reisepakete an die Ostsee angeboten. Für Gäste aus Deutschland hat ATeams-Reiseservice die richtigen Angebote vorbereitet. 

„Ich bin begeistert, dass wir mit Lübeck Air einen langen Traum verwirklichen und den Norden mit den Alpen verbinden können,“ so Andreas Thomas, Inhaber und Geschäftspartner vom ATeams-Reiseservice. Mit dem Hotel Gutjahr in Abtenau hat das Unternehmen einen erstklassigen Hotelpartner gewonnen und ein interessantes Reiseprodukt entwickelt. „Nun freuen wir uns auf viele Gäste und Vertriebspartner, die unsere Flugreise ins Salzburger Land verkaufen. Auch Reisebüros sind herzlich willkommen, mit uns zusammenzuarbeiten“, so Andreas Thomas weiter.

„Es freut uns sehr, mit Lübeck Air ein so hochwertiges neues Angebot für Gäste aus unserem wichtigen Herkunftsmarkt Norddeutschland zu haben“, sagt Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH. Die norddeutschen Gäste sind trotz größerer Distanz im Vergleich zu anderen deutschen Bundesländern dem SalzburgerLand sehr eng verbunden. Bauernberger: „Rund 200.000 Gäste kommen jedes Jahr aus dieser Region zu uns und wir sind sehr zuversichtlich, dass viele in Zukunft diese attraktive Verbindung nutzen werden – schon im Sommer zum Wandern und Radfahren in unserer alpinen Landschaft, zum Besuch in der historischen Stadt Salzburg oder zum Baden an unseren Salzburger Seen.“

Lübeck Airmit einer ATR 72-500

Die Lübeck Air fliegt ihre Fluggäste mit einem zuverlässigen und für den Regionalverkehr bewährtem Verkehrsflugzeug, einer ATR 72-500. „Wir schaffen ein Angebot, das viele gar nicht mehr kennen“, weiß Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafens Lübeck und der Lübeck Air. „So ist in jedem Ticket bereits ein Gepäckstück sowie Handgepäck inklusive, an Bord erwartet den Passagier zudem ein extrem großzügig bemessener Sitzabstand von 90cm.“ Großartiger Service, überraschend großzügige Bestuhlung (nur 60 Plätze) mit Fenster oder Gangplätzen und eine kleine Bordmahlzeit lassen die Zeit an Bord sprichwörtlich wie im Flug vergehen. 

„Es gibt wenige Flughäfen, die wie wir einen privaten Betreiber haben und dazu noch mit einer eigenen kleinen Airline aufwarten“, erläutert Jürgen Friedel. „Als junges Unternehmen mit einem Traditionsflughafen haben wir die Möglichkeit, neue Wege in der Luftfahrt zu gehen, was Komfort und Umwelt angeht. Wir sind unabhängiger von äußeren Faktoren, wie den Entwicklungen im Airline-Markt, und können unseren Fluggästen hier in Lübeck den besten Service aus einer Hand bieten. Wir freuen uns besonders auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Verbindung nach Salzburg. Österreich stellt auch im Winter eine überaus interessante touristische Destination dar, nicht nur für Skifahrer.“

Lübeck ist UNESCO-Weltkulturerbe

Eine Reise wert ist natürlich auch Lübeck selbst. Die Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und bezaubert mit einmaliger Backsteingotik, dem Europäischen Hansemuseum, der komplett von Wasser umflossenen Altstadt, dem Holstentor als bekanntem Wahrzeichen leckerem Marzipan und natürlich mit ihrem einzigartig nordisch-maritimen Flair. Mit eigenem Bahnhaltepunkt (Strecke Lübeck-Lüneburg) und am Autobahnkreuz der A1 und A20 gelegen, ist die Anbindung des Flughafens ausgezeichnet. Schwerin und die Hansestadt Wismar, der Osten Hamburgs ebenso wie die Ostseebäder Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Boltenhagen und Travemünde, liegen gut erreichbar vor der Haustür. Hier lässt es sich gemütlich einen Cocktail im Strandkorb genießen, während Segler und „große Pötte“ hautnah an einem vorbeiziehen.

Deborah Müller: Innovation im RUAG Senior Leadership

Deborah Müller ist seit 15. März 2021 Mitglied des Senior Leadership Teams von RUAG International. Als Director für Innovation und Business Development wird sie die Bündelung, Entwicklung und Umsetzung von Innovationen sowie die Umsetzung der langfristigen Vision vorantreiben.

RUAG Internationals oberstes Führungsgremium ist das Senior Leadership Team und umfasst neben den Leitern der Business Segmente Space (Luis De León Chardel), Aerostructures (Ralf Drees), MRO International (Felix Ammann) und Ammotec (Christoph Eisenhardt) auch die Vertreter der Business Funktionen Finance (Angelo Quabba), Legal & Compliance (Judith Bischof), HR (Christian Ferber), Corporate Communication (Ann-Kristin Koch) sowie Strategy & Corporate Development (Patrick Stump) (hier geht es zum Senior Leadership Team in der Übersicht).

Innovationsabteilung bekommt mehr Gewicht

Per 15. März ist zudem Deborah Müller als Director Innovation & Business Development zum Team gestoßen. Sie berichtet dabei direkt an den CEO. „Mit dieser neuen Rolle betonen wir, dass wir verstärkt in Innovationen investieren und unterstreichen den Stellenwert des Themas, indem wir es auf der obersten Führungsebene unserer Firma verankern“, erklärt André Wall die Schaffung der neuen Position. Er gratuliert Deborah Müller zu ihrer Ernennung und sagt: „Ich freue mich, dass wir mit Deborah eine überaus dynamische und erfahrene Persönlichkeit für unser Senior Leadership Team gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass sie mit ihrer Erfahrung, Energie und Beharrlichkeit einen wichtigen Beitrag leisten wird, dass wir Innovationen bei RUAG International künftig gezielter, effektiver und gewinnbringender umsetzen.“

André Wall betont, dass für RUAG International Diversity und Inklusion zum Selbstverständnis gehört: „Für mich ist klar: Wir sind erfolgreicher, je vielfältiger die Perspektiven der Kolleginnen und Kollegen sind, die bei uns arbeiten.“ Diversity schliesse nebst Geschlecht auch Alter, Nationalität sowie viele weitere Merkmale mit ein.

Deborah Müller zu Ihrem Weg in die Raumfahrtbranche

„Die Zukunft gehört denjenigen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.“ Deborah, wie kommt man zu einer Karriere in der Raumfahrtbranche?

Das Geschäft kenne ich von der Pike auf. Erste Erfahrungen konnte ich während meines Studiums an der EPFL ab 2009 als Praktikantin bei RUAG Land Systems in Thun und danach bei der RUAG Space sammeln. Nach meinem Abschluss zur diplomierten Material- und Ingenieurwissenschaftlerin (BS & MS EPFL) begann ich als Young Graduate Trainee bei der ESTEC, dem europäischen Zentrum für Weltraumforschung und -technologie. Für mich war immer klar, dass meine berufliche Zukunft im Aerospace-Bereich liegt. Die Universum ist einfach faszinierend und fordert einem konstant, „out-of-the-box“ zu denken.

Nach dem Studium sind Sie als Manager für Launch-Kampagnen zu RUAG Space zurückgekehrt.

Richtig, in dieser Funktion war ich unter anderem für Operations und Qualitätssicherung im Rahmen der Ariane 5, Vega sowie Soyuz-Trägerraketen verantwortlich. 2016 wechselte ich intern als Product Assurance Engineer in unsere Produktgruppe Spacecraft, bevor ich dann ab 2018 als Production Engineer für die Planung von technischem Personal, das Supply Chain Management sowie die Qualifizierung und die Lieferung von Satellitenmechanismen verantwortlich war.

Was ist sonst noch wichtig, um in der Branche Fuß zu fassen?

Einerseits die Faszination etwas zu kreieren, das einmal im Weltall fliegen wird. Das Ungewisse und die Weiten des Universum zu erforschen und ein Teil davon zu sein. Andererseits habe ich mich durch die ganzen Jahren intern und extern gut vernetzt, aber immer auch über den Tellerrand unserer Firma hinausgeschaut. Geholfen hat mir sicher auch mein Executive Master in Business Administration. Darüber hinaus engagiere ich mich in verschiedenen Gremien und Vereinigungen. Gerade auch als Frau ist es wichtig, sich in dieser immer noch ziemlich männerdominierten Branche ein gutes Netzwerk aufzubauen. So bin ich unter anderem Managementmitglied des Swiss TecLadies Netzwerks sowie Mentorin, um die Faszination der nächsten Generation und Frauen zu vermitteln. Zudem bin ich Präsidentin der Women Pilots Switzerland und Mitglied der Federation Europäischer Pilotinnen. Die Fliegerei ist übrigens auch eine persönliche Leidenschaft von mir. Ich bin auch wettkampfmässig unterwegs als Mitglied des Nationalteams für Präzisions- und Rallye-Flug.

Nun haben Sie den „Fast Track“ ins oberste Führungsgremium von RUAG International genommen. Wie fühlt sich das an?

Ich bin dankbar für das Vertrauen und diese Möglichkeit motiviert mich, bei RUAG International viel zu bewegen. Ich bin überzeugt, dass wir beim Thema Innovation gerade im Raumfahrtbereich ein riesiges Potenzial haben, Stichwort „New Space“. Dabei hilft mir, dass ich mit beiden Füßen fest am Boden stehe, Kraft in der Natur hole, den Kopf aber oft auch in den Sternen habe. Das heisst: Ich fange schnell Feuer für Visionen, die auf den ersten Blick auch mal verrückt anmuten. Es war Eleanor Roosevelt, die einmal gesagt hatte: „Die Zukunft gehört denjenigen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.“. Und dann geht es natürlich darum, die Ideen beharrlich und zielgerichtet umzusetzen.

Zu Ihrem Aufgabengebiet. Was macht eine „Direktorin für Innovation und Business Development“?

Zu meinen Zielen und Schwerpunkten in der neuen Rolle gehört, die überall im Unternehmen verteilten Ideen und Initiativen zentral zu bündeln, „Champions“ sowie klare Schwerpunkte zu definieren und diese gezielt weiterzuentwickeln. Ich möchte gemeinsam mit meinen vielen überaus ideenreichen und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen in den Ländern und Geschäftsbereichen innovative Ideen entwickeln. Sie sollen mithelfen, langfristige Kundenbedürfnisse besser zu verstehen, unsere Vision zu verwirklichen und unser Unternehmen zum wichtigsten Player in der Space Branche zu machen – ob im New Space oder im institutionellen Bereich. Gerade auch mit unserem neuen Brand „beyond gravity“, den wir mittelfristig ausrollen werden, haben wir die Chance, mit einem neuen Selbstverständnis im Markt aufzutreten und neue Wege zu gehen.

Wo sehen Sie die größten Hebel?

Um mehr Innovationen zu ermöglichen, wollen wir bei RUAG International künftig noch stärker standortübergreifend und transdisziplinär Lösungen erarbeiten. Auch strategische Partnerschaften – ob auf Lieferanten- oder Kundenseite – gilt es aufzugleisen, um unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Ein wichtiger Fokus wird dabei auch die Transformationen zur Umsetzung der „Industrie 4.0“ bei RUAG Space sein.

Flugsicherung Frankfurt arbeitet mit neuem Radar

Die Deutsche Flugsicherung DFS hat einen ersten Schritt zur Modernisierung ihrer Radarinfrastruktur abgeschlossen. In dem Vorhaben geht es darum, an den Standorten Frankfurt, Hamburg und München eine neue Radartechnologie einzusetzen.

Eine Pilot-Radaranlage am Frankfurter Flughafen macht den ersten Schritt. Diese dient der DFS als Testsystem und als Muster für die übrigen Anlagen. Nach erfolgreicher Abnahme in Frankfurt soll dann die Rollout-Phase für die Radaranlagen in Hamburg und München eingeleitet werden.

Vereinheitlichung in der EU

Unterstützt wird das Vorhaben „2015-DE-TM-0128-W“ durch das EU-Förderprogramm für Infrastruktur „Connecting Europe Facility (CEF)“. CEF soll den Aufbau von leistungsstarken, nachhaltigen und effizient miteinander verbundenen transeuropäischen Netzen in den Bereichen Verkehr, Energie und digitale Dienstleistungen mit rund 4,35 Mio. Euro beschleunigen. Die Fördermittel hierzu wurden durch die Innovation & Networks Executive Agency (INEA) bereitgestellt. Die Laufzeit der geförderten Maßnahme erstreckte sich über einen Zeitraum von vier Jahren (2016 bis 2020).

Boom auf Mallorca: Eurowings legt 300 Zusatzflüge für Ostern auf

Unmittelbar nach der Entscheidung des Robert-Koch-Instituts, Mallorca sowie weitere Gebiete Spaniens und Portugals von der Liste der Risikogebiete zu nehmen, liefen bei der Fluggesellschaft Eurowings Reisebuchungen in einer bisher nicht gekannten Dynamik ein.

Zahlreiche Flugverbindungen insbesondere an den großen Eurowings-Stationen Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn waren innerhalb von Stunden ausgebucht. Eurowings reagiert auf den plötzlichen Kunden-Ansturm kurzfristig mit einer deutlichen Ausweitung des bisher knappen Mallorca-Angebots.

300 Extraflüge nach Mallorca – auch aus UK

Am Wochenende legte die Fluggesellschaft 300 Zusatzflüge allein für die beginnende Oster-Reisezeit auf, um die stark wachsende Kundennachfrage bedienen zu können. Die Lufthansa-Tochter musste bereits in der vergangenen Woche erstmals seit der Krise größere Flugzeuge nach Palma einsetzen, um abflugbereite Kunden nicht stehen zu lassen.

Das verstärkte Mallorca-Programm ist bereits buchbar und wird ab Donnerstag, 18. März, mit ersten zusätzlichen Flügen nach Palma aufgestockt. Die plötzlichen Buchungseingänge sowie die entsprechenden Zusatzflüge verteilen sich quer über das ganze Land: Sie betreffen die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, aber auch Hamburg im Norden sowie Stuttgart im Süden des Landes. Auch von anderen Abflughäfen vermeldet Eurowings seit Freitagmittag sprunghaft steigende Buchungseingänge.

Eurowings ist der mit Abstand größte Anbieter von Flügen zwischen Deutschland und Mallorca. Der Lufthansa-Ferienflieger betreibt eine internationale Basis am Standort Palma und verbindet Europas beliebteste Sonneninsel in der Sommersaison mit 22 verschiedenen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ab Ende Mai wird Eurowings erstmals auch britische Urlauber aus Manchester und Birmingham nach Mallorca fliegen – und damit den im Volksmund als „Mallorca-Shuttle“ bekannten Service internationl ausbauen.

Mallorca fordert negativen PCR-Test auf Corona

Eurowings CEO Jens Bischof hatte am Freitag (12. März) die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol am Regierungssitz in Palma getroffen und dabei die aktuellen Entwicklungen auf der Insel besprochen. „Gemeinsam mit anderen Airlines der Lufthansa Group bauen wir unser Flugangebot mit aller gebotenen Vorsicht aus. Dabei halten wir strikt an unseren industrieweit führenden Hygienekonzepten fest“, sagte Bischof vor Journalisten in Palma.

An Bord der Flugzeuge nach Mallorca sitzen nur Gäste mit einem negativen PCR-Test, wie es die Balearen-Regierung vorschreibt. Tourismusminister Iago Negueruela betonte bei der Konferenz, dass die Balearen mit ihren stark gesunkenen Corona-Fallzahlen zurzeit eines der sichersten Reiseziele am Mittelmeer seien. Die spanische Zentralregierung gab die Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner für die Inseln am Freitag mit 21,3 an.

DGLR ehrt britische Forscherin Prof. Dame Ann Dowling

Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) hat am 15. März 2021 ihre höchste Auszeichnung, den Ludwig-Prandtl-Ring, an Prof. Dame Ann Dowling verliehen. Sie ist damit die erste Frau in der Reihe der seit 1957 ausgezeichneten Träger des Ludwig-Prandtl-Rings. Die Verleihung fand im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM) statt.

Dowling erhielt die Ehrung der DGLR in Anerkennung ihrer herausragenden Beiträge zum Verständnis von Verbrennungsinstabilitäten in Strahltriebwerken und zur Reduzierung von Fluglärm. Die Jahrestagung fand aufgrund der Corona-Pandemie erstmals als Online-Veranstaltung statt.

Prof. Dowling: „Reheat Buzz“ und leisere Luftfahrt

Die DGLR vergibt den Ludwig-Prandtl-Ring für Verdienste durch hervorragende eigene Arbeiten um die Flugwissenschaften in all ihren Disziplinen. „Durch ihre Fokussierung auf Probleme wie Fluglärm, von denen viele Menschen betroffen sind, hat Prof. Dame Ann Dowling sehr erfolgreich zwischen Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft vermittelt und so aktiv an der Lösung dieser Probleme mitgewirkt“, sagte Dr. Cornelia Hillenherms, Vizepräsidentin der DGLR, die die Ehrung an Dowling verlieh. „Ihre exzellente Arbeit genießt weltweit sowohl in der Wissenschaft als auch in der Industrie große Anerkennung.“

Dowling ist eine der führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Verbrennungsinstabilitäten. Als Erste gelang es ihr, das Phänomen „Reheat Buzz“, eine niederfrequente Verbrennungsinstabilität, die in Nachbrennern vorkommt, zu beschreiben und zu steuern. Sie ist emeritierte Professorin für Maschinenbau, war stellvertretende Vizekanzlerin der Universität Cambridge in Großbritannien, an der sie auch die erste Professorin für Maschinenbau war, und von 2009 bis 2014 Leiterin des Department of Engineering in Cambridge. Von 2014 bis 2019 war sie zudem Präsidentin der Royal Academy of Engineering. Neben zahlreichen weiteren Ehrungen wurde sie zur Dame Commander (DBE) des Order of the British Empire ernannt und mit der Royal Medal für ihre Beiträge zu den angewandten Wissenschaften ausgezeichnet. Zuletzt konzentrierte sich ihre Forschung vor allem auf den Triebwerkslärm, eine der Hauptlärmquellen beim Start eines Flugzeugs. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie Modelle zur Lärmvorhersage entwickelt und verschiedene Techniken zur Lärmminderung untersucht und optimiert.

Dowlings Fokus auf die Verbindung zwischen Wissenschaft und Industrie zeigt sich zum Beispiel in ihrer Rolle als Direktorin der University Gas Turbine Partnership (UGTP). Hier arbeiten die Universität Cambridge und Rolls-Royce zusammen, um die Forschung in den Bereichen Strömungsmaschine, Aerodynamik, Lärm und Verbrennung miteinander zu verbinden und so die für die Industrie relevanten Systeme zu verbessern. Dowling engagierte sich zudem in der wegweisenden Silent Aircraft Initiative, in deren Rahmen ein extrem lärmarmes Flugzeugkonzept entwickelt und weitreichende Impulse für die Erforschung von Lärmquellen gesetzt wurden.

Königliche Auszeichnung und 20 Ehrendorktorwürden

Für ihre herausragenden Leistungen wurde Dowling unter anderem 2016 mit der James-Watt-Medaille der britischen Institution der Maschinenbauingenieure (IMechE) und 2019 mit der Royal Medal der Royal Society ausgezeichnet. Ihr wurde die Ehrendoktorwürde von 20 Universitäten verliehen, darunter die Universität Oxford, das Trinity College Dublin und die McGill Universität in Montréal, Kanada. Dowling war zudem in beratenden Funktionen für verschiedene Unternehmen und die britische Regierung tätig. „Sie ist nicht nur eine exzellente Akademikerin und Ingenieurin, sondern auch eine überzeugte Weltbürgerin, die ihre hervorragenden Fähigkeiten nutzt, um Wissenschaft und Technologie voranzubringen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft im Blick zu behalten“, so Hillenherms.

Urlaub auf Mallorca möglich: Flüge zu Ostern

Die Nachricht der aufgehobenen Reisewarnung für Mallorca bringt den Osterurlaub an einem der beliebtesten Sommerziele am Mittelmeer ins Portfolio der Airlines. So auch ab Kassel.

Sundair startet beispielsweise am 03.04., 10.04., 17.04. und 24.04.2021 jeweils samstags ab Kassel auf die Insel. Zur Einreise auf Mallorca ist ein negativer PCR-Test notwendig, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Keine Quarantäne bei Rückkehr von Mallorca

„Wir freuen uns sehr über die erfreuliche Nachricht zur Aufhebung der Reisewarnung. Einer sorgenfreien Reise auf die Lieblingsinsel steht nun nichts mehr im Wege. Dazu können Sie sich ab Kassel auf eine zuverlässige Airline, guten Service, sowie 20kg Freigepäck freuen.“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair. Bei Rückkehr nach Deutschland gibt es für Reisende keine Einschränkungen mehr.

Emirates und TAP Air Portugal wollen Partnerschaft ausbauen

Emirates und TAP Air Portugal haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um die bestehende Codeshare-Partnerschaft zwischen beiden Fluggesellschaften zu erweitern. Die Vereinbarung sieht vor, dass Kunden beider Fluggesellschaften von nahtloser Konnektivität auf vielen Routen nach Nord- und Südamerika, Nordafrika und Ostasien profitieren.

Verbesserung der Zusammenarbeit werden geprüft

Emirates und TAP Air Portugal prüfen derzeit außerdem Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit hinsichtlich der jeweiligen Vielfliegerprogramme, einschließlich gegenseitiger Sammel- und Einlösemöglichkeiten und Vorteile wie Zugang zu den jeweiligen Lounges.

Darüber hinaus planen beide Fluggesellschaften, die Zwischenlandungsprogramme des jeweils anderen in Dubai und Lissabon zu unterstützen. Emirates unterstützt TAP Air Portugal auch bei der Prüfung potenzieller Expansionsmöglichkeiten in den VAE.

Nahtlose Buchungs-, Ticket- und Reisevorteile für 70 Ziele in Planung

Vorbehaltlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen wird die erweiterte Vereinbarung voraussichtlich ab dem 01. Mai 2021 in Kraft treten und den Kunden nahtlose Buchungs-, Ticket- und Reisevorteile für 70 Ziele in den Netzen beider Fluggesellschaften bieten.

Adnan Kazim, Chief Commercial Officer von Emirates, sagte: „Emirates und TAP Air Portugal haben in den letzten acht Jahren eine für beide Seiten erfolgreiche Codeshare-Partnerschaft geschlossen. Wir freuen uns, diese Beziehung auszubauen und freuen uns darauf, unseren Kunden noch mehr Vorteile zu bieten.“

Arik De, Chief Revenue & Network Officer von TAP Air Portugal, sagte: „TAP Air Portugal freut sich, unsere Emirates-Partnerschaft zu verbessern und unseren Gästen einen besseren geografischen Zugang zu ermöglichen. Wir freuen uns darauf, Emirates-Kunden in mehr Städte in Portugal zu unseren Zielen in den USA zu bringen Amerika und Nordafrika, damit sie von unserem Stopover Portugal-Programm profitieren können. „

Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft wird TAP Air Portugal seinen Code auf Emirates-Flügen zu beliebten Zielen in Ostasien wie Taipeh, Tokio, Osaka, Mumbai, Delhi, Dhaka, Male, Jakarta, Denpasar, Manila, Hanoi sowie Barcelona und Kanada platzieren Mexiko Stadt.

Inlandsziele in Portugal und auf Flüge in die USA

Emirates-Kunden können nahtlos auf weitere Inlandsziele in Portugal sowie auf Flüge von TAP Air Portugal in Städte in den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Senegal, Guinea-Bissau, Guinea-Conakry, Marokko, Tunesien, Gambia und Cap Verde, zugreifen.

Top 10 Sommerferien-Ziele ab Hamburg Airport

Im Corona-Jahr 2020 reisten am Hamburg Airport zwar nur 26 Prozent der sonst üblichen Passagiere – aber die Rangliste der Top-Ziele beeinflusste das kaum. Das Basis-Flugangebot der Airlines deckte trotz der Einschränkungen viele der nachgefragtesten Destinationen ab. Die bayerische Landeshauptstadt München behauptete sich dabei auf Platz 1. Im Sommer 2020 stillten die Norddeutschen zudem ihr Fernweh: Kreta wurde dabei zum Überraschungsstar.

Innerdeutsche Ziele und internationale Drehkreuze haben im Ranking 2020 an Bedeutung gewonnen. München und Frankfurt verteidigten ihre Spitzenplätze als wichtige Nord-Süd-Verbindungen. In den Sommerferien zog es die Norddeutschen dann stärker in die Sonne. Bei den Badezielen lag die Balearen-Insel Mallorca erneut unangefochten vorn: In den Ferienwochen stand bei mehr als jedem zehnten Hamburger Fluggast Palma de Mallorca auf dem Flugticket.

Top 10 Streckenziele in 2020 ab Hamburg Airport*

1.München(2019: München)
2.Frankfurt a. M.(2019: Frankfurt a. M.)
3.Stuttgart(2019: London)
4.Zürich(2019: Palma de Mallorca)
5.Wien(2019: Stuttgart)
6.London(2019: Wien)
7.Palma de Mallorca(2019: Zürich)
8.Amsterdam(2019: Düsseldorf)
9.Istanbul(2019: Antalya)
10.Düsseldorf(2019: Amsterdam)

* Gesamtjahr 2020 nach Gesamtzahl der Passagiere (abfliegend und ankommend), inklusive am Zielflughafen umsteigender Fluggäste

Klassische Urlaubsregionen rückten in den Sommerferien in der Top-Liste deutlich weiter nach oben. Allein über 58.000 Passagiere flogen von und nach Palma de Mallorca – die Lieblingsinsel vieler Norddeutscher konnte damit auch im Sommer 2020 ihre Top-Position verteidigen. Aber auch die Metropolen Paris und Istanbul rückten nach vorn. Besonders beliebt war die Insel Kreta, die im Sommer zu den „Shooting-Stars“ gehörte. Über das Gesamtjahr gesehen belegt die griechische Mittelmeer-Insel Platz 18.

Top 10 Sommerferien-Ziele in 2020 ab Hamburg Airport

1.München
2.Palma de Mallorca
3.Frankfurt a. M.
4.Zürich
5.Stuttgart
6.Wien
7.Istanbul
8. Heraklion (Kreta)
9.Paris
10.Düsseldorf

Fluggesellschaften bieten 55 Direktziele ab Hamburg Airport

Aktuell bieten die Fluggesellschaften ab Hamburg Airport ein Basis-Flugangebot von rund 55 Direktzielen. Mit Beginn des Sommerflugplans Ende März werden die Airlines zusätzliche Verbindungen wieder aufnehmen oder Frequenzen aufstocken. Unter anderem hat Emirates angekündigt, ab 29. März Hamburg wieder viermal pro Woche mit dem Drehkreuz Dubai zu verbinden. Für die Sommermonate 2021 ist dann eine nochmal deutliche Ausweitung des Angebots auf rund 105 Ziele zu erwarten – darunter wieder zahlreiche Sonnen- und Urlaubsziele.

Corona-Tests sind direkt am Flughafen möglich

Das Testzentrum von Centogene im Terminal 1 und Terminal Tango bietet kostenpflichtige (Express-)Tests für die breite Öffentlichkeit an.

Flughafen Bremen: Rollbahn A mehrere Wochen eingeschränkt

Vom 15. März bis zum 09. April stehen Bauarbeiten an der Abfertigungsposition 11 im Schutzbereich der Rollbahn A auf dem Flughafen Bremen an. Der Flugbetrieb wird dadurch aber nicht behindert. Es gibt lediglich Einschränkungen für sehr große Flugzeuge beim Rollen auf Rollbahn A, wie den Beluga und den Beluga XL.

Beluga und den Beluga XL über Taxiway C

Für die Starts Richtung Osten gelangen diese über den Rollweg C auf die Startbahn, rollen diese gen Westen entlang und nutzen in dieser Zeit für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen, rollen dann bis zur Schwelle der regulären Start- und Landebahn und starten von dort.

Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt und die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt.

DFS nutzt Logon-Liste von Eurocontrol im Oberen Luftraum

Seit Ende Februar nutzt die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Logon-Liste von Eurocontrol für die Zulassung von Flugzeugen zur Datalink-Kommunikation im Oberen Luftraum. Die zentrale Liste sorgt für weniger Abbruchraten bei der Datalink-Verbindung zum Flugzeug und damit für eine stabile und verlässliche Kommunikation – insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen, mit dem nach der Corona-Krise wieder zu rechnen sein wird. Für eine bessere Performance ist es notwendig, dass Flugzeuge mit der passenden Avionik ausgestattet sind.

Mit der „Controller Pilot Datalink Communication“ (CPDLC) können Piloten und Fluglotsen, zusätzlich zur Sprechfunkkommunikation, standardisierte Textnachrichten austauschen. Damit können zum Beispiel Höhenfreigaben, Steuerkurse oder die Weitergabe der Kontrolle an den nächsten Sektor vermittelt werden.

Seit Februar 2020 müssen Flugzeuge, die in zentralen Bereichen des Oberen Luftraums von Europa fliegen, mit entsprechender Avionik ausgerüstet sein (Commission Implementing Regulation (EU) 2015/310).

Die DFS-Lotsen in der Karlsruher Kontrollzentrale für den Oberen Luftraum nutzen Datalink seit 2012. Vor der Corona-Krise, im Januar 2020, wurden täglich annähernd 4.700 Datalink-Nachrichten zwischen Fluglotsen und Cockpit ausgetauscht.

Seit der Einführung von CPDLC ist die Nutzung stark gestiegen. Gelegentlich kommt es zu Abbrüchen bei Datalink-Verbindungen; die Gründe dafür sind sowohl boden- als auch cockpitseitig zu suchen. Einige Avionik-Ausrüstungen sind für das europäische Very High Frequency (VHF) Data Link (VDL) Mode 2 Netzwerk, das für den Austausch der Daten zwischen Flugzeugen und Bodenstationen genutzt wird, nicht geeignet. Manchmal liegt es auch an der Software-Version der entsprechenden Cockpit-Module.

Für die flüssige Abwicklung des Luftverkehrs, mehr Effizienz und Kapazität ist es notwendig, dass Airlines und Piloten ihre Flugzeuge mit passender, abgestimmter und aktuell gehaltener Avionik ausstatten und diese Daten in der Logon-Liste im Eurocontrol Netzwerk unter
https://ext.eurocontrol.int/WikiLink/index.php/Logon_List
einpflegen. Weitere Informationen sind dort abrufbar.

Die Logon-Liste gibt es seit 2013 – damals bekannt als Black and White List – und wurde bisher von der Maastrichter Kontrollzentrale (MUAC) und später auch von Skyguide genutzt.

Die DFS schließt sich MUAC und Skyguide an, hat ihr System und die Software angepasst und arbeitet nun auch mit der Logon-Liste von Eurocontrol. Für operative Fragen der Airlines steht die DFS direkt zur Verfügung unter CPDLC.Karlsruhe@dfs.de.

ILS-Vermessung am Flughafen Frankfurt angekündigt

Das Instrumentenlandesystem der Nordwest-Landebahn am Frankfurter Flughafen wird vom 15. bis voraussichtlich 17. März 2021 vermessen. Ein speziell hierfür ausgerüstetes Messflugzeug überprüft dabei die Präzision der Signale, die für sichere Landungen erforderlich sind. Untersucht werden beide Betriebsrichtungen, also Anflüge sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen kommend.

Die Flugvermessungen beginnen an den genannten Tagen um 10:00 Uhr. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen und betrieblich nicht anders möglich sein, müssen die Vermessungsflüge an einem späteren Ersatztermin fortgeführt werden. Dieser Zeitraum läge dann in der Nacht zwischen dem 25. und 27. März 2021. 

Nordwestlandebahn not in use

Die Nordwestlandebahn wird schon seit mehreren Wochen wegen des coronabedingt geringen Flugverkehrs nicht für Landungen genutzt. Für den Zeitraum der Messflüge wird sie nun vorübergehend wieder in Betrieb genommen.

Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350 im Einsatz

Die Vermessungen sind während des laufenden Betriebes geplant, je nach Verkehrsaufkommen und Wetterlage. Normalerweise finden diese Flüge nachts statt, da das hohe Verkehrsaufkommen es tagsüber nicht zulässt. Angesichts der aktuellen Lage ist es jedoch möglich, diese Vermessungsflüge tagsüber durchzuführen. Zum Einsatz kommt dabei ein kleineres Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Die Maschine wird grundsätzlich und soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermeiden.

Das Instrumentenlandesystem unterstützt den Luftfahrzeugführer bei der Navigation während des Anfluges. Dies geschieht im Wesentlichen durch die elektronische Definition von Anflugkurs und Gleitwinkel durch Signalgeber am Boden. Die Signale werden im Flugzeug empfangen und den Piloten im Cockpit angezeigt. Nur durch Vermessungsflüge mit speziell dafür ausgerüsteten Flugzeugen kann die Präzision dieser Signale überprüft werden.  

Die Vermessung des Instrumentenlandesystems wird von der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben. Sie sind wichtig für die sichere, geordnete und flüssige Verkehrsabwicklung an den Flughäfen.

Luftverkehrsaufkommen in Deutschland sinkt weiter

Im Februar 2021 ist das Verkehrsaufkommen im deutschen Luftraum weiter leicht gesunken. Im Februar registrierte die DFS 63.689 Starts, Landungen und Überflüge nach Instrumentenflugregeln. Das sind noch einmal rund 10.000 weniger als im Vormonat Januar, in dem die DFS insgesamt rund 74.543 Flugbewegungen zählte.

Entwicklung im Jahresvergleich

Anders sieht die Entwicklung im Jahresvergleich aus. Gegenüber dem Vorjahrsmonat, dem Februar 2020, liegt das Minus bei 71,5 Prozent; im Januar hatte das Verkehrsaufkommen noch 68,1 Prozent unter dem des Vorjahresmonats gelegen. „Der Abstand zum Vorjahr hat sich noch etwas vergrößert. Es ist zu hoffen, dass sich dieser Trend nicht fortsetzt und der Anstieg der Impfungen in Deutschland und Europa sich ähnlich positiv auf das Buchungsverhalten der Passagiere auswirkt, wie wir es schon jetzt für Großbritannien beobachten können“, sagt Dirk Mahns, Geschäftsführer Betrieb der DFS.

Verkehrsrückgang an den Hub-Flughäfen

An den internationalen Flughäfen des Landes wurden im Februar nur noch 36.301 Starts und Landungen gezählt – fast ebenso wenige wie im Januar und 75,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Entwicklung verlief dabei uneinheitlich. Von den vier großen Hub-Flughäfen – Frankfurt, München, Berlin-Brandenburg und Düsseldorf – verzeichnet nach wie vor München den größten Verkehrsrückgang. Hier lag der Verkehr im Februar um 88,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Deutlich geringer war der Rückgang in Frankfurt (-69,0 Prozent). Aus der Reihe fällt erneut der Frachtflughafen Leipzig/Halle: Hier lag das Verkehrsaufkommen im Februar nur um 12,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat. 

Rückgang an den Regionalflughäfen moderater

Weniger stark fiel der Rückgang an den Regionalflughäfen aus. Dort registrierte die DFS im Februar 6.317 Flüge – das sind 41,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Verkehrsreichster Regionalflughafen im Februar war mit 701 Starts und Landungen (-35,9 Prozent) der Flughafen Hahn. Er verdrängt damit den bisherigen Spitzenreiter Dortmund auf den zweiten Rang. Dort wurden im Februar 692 Starts und Landungen gezählt, 61 Prozent weniger als im Vorjahrsmonat.

Flughafenchef Lütke Daldrup will die FBB vorzeitig verlassen

Engelbert Lütke Daldrup, seit März 2017 Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, hat den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung seines Anstellungsvertrags zum September dieses Jahres gebeten. In einem Brief an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates vom gestrigen Tage verweist er darauf, seine Aufgabe mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des BER sowie der Vorlage des neuen Businessplans 2021 erfüllt zu haben. Mit der Vollendung des 65. Lebensjahres sei es Zeit, den Weg für ein neues und qualifiziertes Führungsteam frei zu machen. Nun gehe es darum, dass sich die FBB der Restrukturierung weiter intensiv widme.

Verdienst seiner Arbeit

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrates: „Engelbert Lütke Daldrup hat in einer für die FBB sehr schwierigen Zeit große Verantwortung übernommen und die in ihn gesetzten Hoffnungen und Erwartungen erfüllt. Dass der BER in Betrieb gegangen ist, war maßgeblich der Verdienst seiner Arbeit. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet.

Der Aufsichtsrat der FBB wird sich bereits in seiner Sitzung am kommenden Freitag mit dem Thema befassen und die notwendigen Konsequenzen beraten. Die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft muss dabei genauso im Fokus stehen wie ihre mittelfristige personelle und strategische Ausrichtung.“

Dortmund Airport Jahresergebnis: 11 Mio. Euro Corona-Schaden

Im Jahr 2020 nutzen insgesamt 1,2 Mio. Passagiere den Dortmund Airport für ihre Reise. Das sind 55 % weniger als im Rekordjahr 2019. Der deutliche Rückgang der Fluggastzahlen macht sich auch spürbar im Jahresergebnis bemerkbar. In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Dortmund GmbH stellte Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber die Zahlen vor: „Aufgrund der Corona-Pandemie sanken sowohl die Aviation als auch die Non-Aviation-Erlöse, also z. B. Einnahmen aus dem Parkgeschäft oder Vermietungen, spürbar. Durch Einsparungen auf der anderen Seite, wie beispielsweise der Einführung der Kurzarbeit, der Zurückstellung von Investitionen und Prozessoptimierungen ist ein Covid-19-Schaden von gut 11 Mio. Euro entstanden.“ 

Das voraussichtliche Jahresergebnis liegt für das Jahr 2020 nun bei minus 21,8 Mio. Euro (2019: minus 10,4 Millionen Euro). Das (EU-)Betriebsergebnis (Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheitliche Kosten) betrug 2020 minus 12 Mio. Euro. „Mit dem Steigen der Passagierzahlen wird sich auch das Jahresergebnis wieder spürbar verbessern. Voraussetzung dafür ist eine deutliche Zunahme der Impfungen und eine gute Teststrategie.“, so van Bebber. Endgültige Ergebnisse werden nach Abschluss der Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH, Essen, und Feststellung des Jahresabschlusses 2020 in der Aufsichtsratssitzung im Juni 2021 vorgestellt. 

Dortmund Airport kan Rettungspaket nicht nutzen

Ein Rettungspaket, das einen Teil des erlittenen finanziellen Schadens ausgleicht, kann der Dortmund Airport derzeit nicht nutzen: „Allein die Vorhaltekosten während des ersten Lockdowns beliefen sich auf fast 5 Mio. Euro. Diese Kosten sind entstanden, weil der Dortmund Airport – wie alle Flughäfen – seine Infrastruktur im staatlichen Interesse geöffnet hatte, um Lieferketten für die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten, um Rückhol-, Ambulanz- und Rettungsflüge durchführen zu können und um systemrelevante Arbeitskräfte zu transportieren. Diese Kosten werden jetzt aber nur 15 Flughäfen erstattet. Sechs – darunter der Dortmund Airport – gehen leer aus. Diese willkürliche Unterscheidung zwischen den Airports ist im Rahmen von Corona-Unterstützungsprogrammen einmalig und ist für uns absolut nicht nachvollziehbar! Auch die lang angekündigte Entlastung von Flugsicherungskosten mit jährlich rund 1,5 Millionen Euro, die unsere Benachteiligung gegenüber anderen Flughäfen endlich aufheben würde, ist noch nicht eingetreten“, fasst van Bebber zusammen. 

Gepäckförderanlage – Airport bereitet sich auf höheren Sicherheitsstandard vor

Die Luftsicherheitsbehörden haben die Aufgabe, Angriffe auf die Sicherheit des Luftverkehrs abzuwehren. Dazu gehört insbesondere, dass sie Fluggäste und deren Gepäck kontrollieren.

An Flughäfen stellen die vollautomatischen und mehrstufigen Reisegepäckkontrollanlagen (MRKA) die lückenlose Kontrolle der Reisegepäckstücke sicher. Da ab September 2022 ein neuer Standard gilt, hat das Bundesbeschaffungsamt neue Luftsicherheitskontrolltechnik zur Umsetzung der lückenlosen Reisegepäckkontrolle beschafft. Die neue MRKA soll Mitte 2022 am Flughafen Dortmund installiert werden und betriebsbereit sein. Durch den Einsatz eines ebenfalls neu anzuschaffenden Röntgengeräts will die Luftsicherheitsbehörde außerdem dafür sorgen, dass es ein geeignetes Kompensationsgerät bei Ausfall der in der Kontrollanlage implementierten Röntgentechnik gibt. 

Da die neue Kontrollanlage deutlich größer und schwerer ist als die derzeitige Anlage, muss die Aufstellung an einer anderen Stelle als bisher erfolgen. Mit der Errichtung eines Anbaus an das Terminalgebäude im Bereich der Luftfahrzeugabstellposition 5 soll ein geeigneter Raum geschaffen werden, der alle geforderten Kriterien erfüllt und auch für zukünftige Gerätewechsel geeignet ist.

Flughafen München: Elektrischer „Elefant“ enteist Flugzeuge

Die Flotte der Enteisungsfahrzeuge am Flughafen München hat jetzt besonders schlagkräftige und umweltschonende Unterstützung bekommen: Seit Anfang der Woche ist der vollelektrische „Elephant e-BETA“ des dänischen Herstellers Vestergaard bei der EFM, der Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München, im Einsatz.

Das erste elektrische Enteisungsfahrzeug

Nach Angaben des Herstellers handelt es sich beim „Elephant e-BETA“ um das erste elektrische Enteisungsfahrzeug. Die von Elektromotoren angetriebenen Sprüharme und Düsen vollziehen die Enteisung der Flugzeuge lautlos und effektiv. Das Herzstück des Fahrzeugs ist ein großzügig dimensioniertes aus Lithium-Ionen bestehendes Batterie-Kraftpaket, das die elektrische Enteisung von etwa 10 bis 15 Flugzeugen ermöglicht. Damit kann das Enteisungsfahrzeug etwa zwei bis drei Betriebsstunden absolvieren, ohne dass nachgeladen werden müsste.

Bis zu 87 Prozent weniger CO2-Emissionen

Zu den Enteisungsflächen fährt das Fahrzeug noch mit konventionellem Dieselmotor und ist damit flexibel einsetzbar, aber am Einsatzort selbst wird der Motor abgestellt und die vollelektrische Enteisung beginnt. Elefanten wird bekanntlich große Ausdauer und ein besonderes Feingefühl nachgesagt: Keine schlechten Voraussetzungen für den „Elephant e-BETA“, um in der jetzt angelaufenen Testphase gute Ergebnisse beim Umgang mit sensiblen Flugzeugen zu erzielen. Gegenüber herkömmlichen Enteisungsfahrzeugen können mit der elektrischen Version bis zu 87 Prozent der durch das Fahrzeug verursachten CO2-Emissionen vermieden werden.

Damit fügt sich das elektrische Enteisungsfahrzeug bestens in die Klimastrategie des Münchner Flughafens ein, die vorsieht, dass der Airport spätestens 2030 CO2-neutral betrieben werden soll.

DRF stellt H145 mit Fünfblattrotor in Stuttgart in Dienst

Die DRF Luftrettung stellt den bundesweit ersten Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor im Rettungsdienst an der Station Stuttgart in Dienst. Der Hubschrauber ist im Vergleich zu seinem Vorgänger leichter und bietet damit bei gleicher Leistung eine höhere mögliche Nutzlast. Zudem liegt er durch das fünfte Rotorblatt noch ruhiger in der Luft, was Patient*innen und Besatzung zugute kommt. Die DRF Luftrettung verfolgt mit der Indienststellung im Rahmen der Flottenerneuerung ihr Ziel, die Entwicklung der Luftrettung stetig voranzutreiben.

Der erste Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor war im Dezember an der Werft der DRF Luftrettung angekommen und dort für den Stationsbetrieb ausgerüstet worden. Jetzt steht fest: Die Maschine wird künftig in der Region Stuttgart als „Christoph 51” im Einsatz sein.

Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, freut sich über den Start der neuen Maschine: „Die Indienststellung der neuen H145 mit Fünfblattrotor stellt einen Meilenstein in der Luftrettung in Deutschland Union dar, darauf sind wir sehr stolz. Wir haben die Entscheidung, das System einzusetzen, sobald es verfügbar ist, und diesen Weg als erste zu gehen, sehr bewusst getroffen. Denn es war und ist Teil unseres Selbstverständnisses als DRF Luftrettung, die Weiterentwicklung der Luftrettung beständig voranzutreiben. Ein Ziel haben wir dabei immer vor Augen: Die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten immer weiter zu verbessern und zwar in allen für die Luftrettung relevanten Bereichen – Mensch, Medizin und eben die Technik.“

Start in der Heimatregion

Die Entscheidung, die erste Maschine ihrer Art an der Station Stuttgart in Dienst zu stellen, begründet Dr. Pracz so: „Hier in Baden-Württemberg leistete die DRF Luftrettung im Jahr 1973 ihren ersten Einsatz und wir fühlen uns dem Land und der Region sehr verbunden. Es ist uns daher eine besondere Freude, die erste H145 mit Fünfblattrotor, die wieder einen großen Schritt in die Zukunft der Luftrettung darstellt, in der Nähe unseres Gründungsorts und unserer heutigen Zentrale in Filderstadt in den Dienstbetrieb zu übernehmen.” 

Das Plus an möglicher Nutzlast der neuen Maschine erlaubt es beispielsweise, auf spontane Anforderungen am Einsatzort besser zu reagieren, unter anderem durch die Aufnahme von zusätzlichem medizinischem Personal. Bei Bedarf können die Luftretter*innen auch mehr Treibstoff tanken und damit noch längere Strecken fliegen. Eine weitere technische Neuerung ist neben dem neuen Rotor auch ein das ins Cockpit integriertes WiFi oder  …, durch das die Pilot*innen wichtige Daten direkt vom Tablet auf den Bordcomputer übertragen können.

Eigene Umrüstung – als erster Kunde weltweit

Die DRF Luftrettung wird in den kommenden Monaten zwei weitere H145 mit Fünfblattrotor in ihre Flotte aufnehmen. Im selben Zeitraum wird die DRF Luftrettung zudem erstmalig gemeinsam mit Airbus die Umrüstung einer bestehenden Einsatzmaschine auf das Fünf-Rotorblatt-System vornehmen – als weltweit erster Kunde von Airbus. Innerhalb der nächsten zwei Jahre plant die DRF Luftrettung, alle ihre Hubschrauber des Typs H145 von vier auf fünf Rotorblätter umzurüsten. Diese Umrüstung kann die DRF Luftrettung künftig auch externen Kunden anbieten.

Emirates steigert Flüge auf die Malediven und Seychellen

Rechtzeitig vor dem Start der Osterferien erhöht Emirates seine Flugfrequenzen zu den beliebten Urlaubszielen im Indischen Ozean. Ab dem 28. März wird die Fluggesellschaft 28 wöchentliche Flüge nach Malé auf den Malediven und sieben wöchentliche Flüge nach Mahé auf den Seychellen anbieten. Mit den zusätzlichen Flügen reagiert Emirates auf die Marktnachfrage und bietet seinen Kunden mehr Flexibilität, Auswahl und Konnektivität bei der Urlaubsplanung. Beide Ziele werden ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg via Dubai mit Jets des Typs Boeing 777-300ER bedient.

24 wöchentliche Flüge auf die Malediven

Emirates bietet seinen Kunden derzeit 24 wöchentliche Flüge auf die Malediven. Von 28. März bis 18. April wird die Airline ihr Angebot auf 28 Flüge pro Woche erhöhen und Kunden damit eine noch bessere Anbindung an das beliebte Reiseziel im Indischen Ozean über Dubai bieten.

Reisende auf die Malediven müssen ein negatives COVID-19 PCR-Testergebnis vorweisen, das innerhalb von 96 Stunden vor der Abreise durchgeführt wurde. Reisende werden außerdem gebeten, innerhalb von 24 Stunden vor der Ankunft ein Online-Selbstauskunftsformular mit Informationen zur Einreise und der eigenen Gesundheit auszufüllen. Weitere Informationen zu den Reisebestimmungen für die Malediven sind hier abrufbar.

Emirates-Flüge von Dubai nach Mahé

Von 28. März bis 30. Oktober 2021 werden die Emirates-Flüge von Dubai nach Mahé von fünfmal pro Woche auf siebenmal pro Woche erhöht. Passend dazu öffnet die Inselnation ihre Grenzen ab dem 25. März wieder für Reisende aus aller Welt ohne Impf- oder Quarantäneanforderungen. Alle Reisenden müssen jedoch auch weiterhin einen negativen PCR-Test vorweisen, der 72 Stunden vor Abreise vorgenommen wurde. Zusätzliche Informationen zu den Reisebestimmungen auf den Seychellen sind hier einzusehen.

Urlauber können Ihre Reise über Emirates Holidays buchen und ein Fünf-Sterne-Urlaubserlebnis genießen. Der Reiseveranstalter von Emirates bietet attraktive Urlaubspakete zu günstigen Preisen mit einer großen Auswahl an führenden Hotels und Resorts auf den Malediven und Seychellen an.

Safe Travels-Siegel des World Travel and Tourism Council (WTTC)

Emirates hat den sicheren Flugbetrieb zu mehr als 90 Zielen innerhalb seines globalen Netzwerks wieder aufgenommen. Das moderne Drehkreuz der Fluggesellschaft, Dubai, ist nach wie vor eines der beliebtesten Urlaubs- und Zwischenstoppziele der Welt. Von sonnenverwöhnten Stränden bis hin zu erstklassiger Gastfreundschaft und Freizeiteinrichtungen bietet Dubai eine Vielzahl von Weltklasse-Erlebnissen. Als eine der ersten Städte der Welt erhielt Dubai das Safe Travels-Siegel des World Travel and Tourism Council (WTTC), das die umfassenden und effektiven Maßnahmen Dubais zur Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit der Gäste bestätigt.

Air Astana fliegt dreimal pro Woche nach Tiflis (Georgien)

Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, vergrößert sukzessive den Flugplan. Ab 16. März 2021 fliegt die Airline wieder dreimal pro Woche von Almaty, dem Wirtschaftszentrum Kasachstans, nach Tiflis, der Hauptstadt von Georgien. Die Flüge finden jeweils dienstags, freitags und sonntags statt. Die Flugzeit nach Tiflis beläuft sich auf 4:15 Stunden und auf dem Rückflug nach Almaty auf 3:40 Stunden.

Air Astana bedient weitere Reiseziele

Tiflis ist ein weiteres Reiseziel, das Air Astana vor der Corona-Pandemie regelmäßig anflog und jetzt wieder bedient. Erst vor Kurzem hatte die Airline auch die Verbindung nach Kiew in der Ukraine wieder aufgenommen. Darüber hinaus ergänzen seit Jahresbeginn die Malediven und Sri Lanka erstmals Flugangebot. Ab Frankfurt stehen aktuell fünf Flüge pro Woche nach Kasachstan zur Wahl. Nach ihrer Ankunft können die Gäste bequem zu Weiterflügen innerhalb Kasachstans sowie zu zahlreichen weiteren Städten in Zentralasien umsteigen.

Negativen PCR-Test vorlegen

Fluggäste, die aus dem Ausland nach Kasachstan reisen wollen, müssen den Nachweis über einen negativen PCR-Test vorlegen, der beim Abflug nicht älter als drei Tage ist. Internationale Umsteigepassagiere müssen einen solchen Nachweis nicht vorlegen, sofern sie den Transitbereich des Flughafens während ihres Aufenthaltes in Kasachstan nicht verlassen. Darüber hinaus empfiehlt Air Astana allen Fluggästen, dass sie sich im Vorhinein mit den Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen und an Bord sowie den aktuell geltenden Einreise- und Gesundheitsbestimmungen in ihrem Reiseland und Deutschland vertraut machen.

AUA und DO & CO verlängern Cateringvertrag

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Austrian Airlines und DO & CO setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft fort. Bereits seit 2007 ist der österreichische Qualitäts-Caterer bei Austrian an Bord. Der bestehende Catering-Vertrag wird nun vorzeitig bis zum Jahr 2027 verlängert. Auch künftig sorgt DO & CO damit als Cateringpartner für das leibliche Wohl aller Austrian Airlines Passagiere auf Mittelstreckenflügen über drei Stunden, auf der Langstrecke ab Wien, auf Austrian Holidays Charterflügen sowie in der Business Class auf Europaflügen.

„Henry for Austrian“

Auch die frisch produzierten Speisen des neuen Cateringangebots auf Flügen bis 180 Minuten Flugzeit, der „Austrian Melangerie“, stammen aus dem Hause DO & CO: Demnächst können Fluggäste aus einer Auswahl hochwertiger Speisen der exklusiven DO & CO Marke „Henry for Austrian“ wählen. Im Fokus stehen österreichische Klassiker wie Apfelstrudel oder Brettljause.

„Mit der Vertragsverlängerung setzen wir unsere langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit DO & CO fort. Damit unterstreichen wir weiterhin unseren Premium-Anspruch an Bord und können unseren Gästen ein ausgezeichnetes Cateringservice anbieten“, freut sich Michael Trestl, Austrian Airlines Vorstandsmitglied, über die Weiterführung der erfolgreichen Kooperation mit dem Qualitäts-Caterer DO & CO.

“Wir freuen uns sehr, dass wir diese erfolgreiche Partnerschaft fortsetzen und gemeinsam österreichische Gastlichkeit rund um die Welt tragen können“, so Attila Doğudan, Gründer und Vorsitzender des Vorstandes von DO & CO.

DO & CO ist verpflegt seit 2007 auf Austrian Airlines Flügen

DO & CO ist bereits seit 2007 für das Catering an Bord von Austrian Airlines Flügen verantwortlich. Zuletzt wurde der Vertrag über die Bordverpflegung 2018 erneuert, nun erfolgte eine Verlängerung des Hub-Cateringvertrages bis 2027.