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COVID-19 und Reisen: Emirates startet IATA Travel Pass-Test

Emirates startet den Testlauf des Travel Passes der International Air Transport Association (IATA) – einer mobilen App, die es Passagieren ermöglicht, Informationen für Reisen einfach und sicher zu verwalten und dabei alle behördlichen Anforderungen für COVID-19-Tests oder Impfstoffinformationen berücksichtigen zu können.

Digitaler Reisepass

Die ersten Emirates-Passagiere hatten auf Flug EK 185 von Dubai nach Barcelona die Möglichkeit, den „digitalen Reisepass“ auszuprobieren. Die Testläufe sind ein Schritt, Reisen noch angenehmer zu machen. Passagiere können in der App Dokumente mit relevanten COVID-19-Informationen digital während der ganzen Reise nahtlos verwalten. In Zukunft können Reisende außerdem Impfbescheinigungen mit Behörden und Fluggesellschaften teilen, um das Reisen weiter zu vereinfachen.

Adel Al Redha, Chief Operating Officer von Emirates: „Die Möglichkeit, die COVID-19-relevanten Daten der Passagiere für die Reise digital zu verarbeiten, ist der richtige Weg nach vorn. Wir freuen uns, Pionier und Partner der IATA in dieser Testphase unter Realbedingungen gewesen zu sein und werden bald weitere Initiativen starten, um unser Kundenerlebnis weiter zu optimieren.“

Partnerschaft mit ausgewählten Prime Health Care-Laboren

Der Testlauf wird auf ausgewählten Emirates-Flügen von Dubai nach Barcelona und von London Heathrow nach Dubai durchgeführt und soll in Kürze auf weitere Strecken ausgeweitet werden. Passagiere, die für den Test ausgewählt werden, sind eingeladen, die App herunterzuladen und sich vor ihrer Reise für den digitalen Reisepass zu registrieren. In Dubai ist Emirates eine Partnerschaft mit ausgewählten Prime Health Care-Laboren eingegangen, die autorisiert sind, die Testergebnisse sicher über die App an die Passagiere zu senden.

Die IATA Travel Pass App wird über eine integrierte Datenbank mit Informationen zu Reisebestimmungen verfügen, mit welcher Passagiere unabhängig von ihrer Reiseroute verlässliche Informationen über Reise- und Einreiseanforderungen finden können. Darüber hinaus wird auch ein Register von Laboren integriert sein, mit dessen Hilfe Passagiere einfacher Testzentren und Labore am Abflugort finden können, die wiederum die Standards für Tests und Impfanforderungen ihres Reiseziels erfüllen. Der weltweite Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten wird über die sichere IATA-Datenbank abgewickelt, wodurch Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis angeboten werden kann.

Längste Ticketgültigkeit und Multi-Risiko-Reiseversicherung

Mit Maßnahmen, wie den IATA Travel Pass-Tests, hat Emirates das Reisen sicher und bequem gemacht. Die letzten Aktualisierungen der Buchungsrichtlinien bieten den Kunden außerdem noch mehr Sicherheit und Flexibilität bei der Planung ihrer Reisen. Emirates bietet branchenweit die längste Ticketgültigkeit und gibt Kunden die Möglichkeit, ihr Ticket in einem Zeitraum von bis zu 36 Monaten umzubuchen. Emirates war auch die erste Fluggesellschaft, die mit jedem Flug eine Multi-Risiko-Reiseversicherung inklusive COVID-19-Absicherung angeboten hat. Über die gesamte Reisekette hinweg hat die Fluggesellschaft außerdem ein umfassendes Maßnahmenpaket umgesetzt, um die Sicherheit ihrer Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten.

UFO: Sieben Mitglieder aus vier Airlines bilden Führungsgremium

Nachdem die Mitglieder der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) ganztägig zur elektronischen Wahl eines neuen Vorstands aufgerufen waren, hat der Wahlvorstand – nach Auszählung der online abgegebenen Wahlzettel sowie der eingegangenen Briefwahlstimmen – das Ergebnis bekanntgegeben.

Der neue UFO-Vorstand 

  • Katharina Berndt, Lufthansa
  • Christian Bötte-Lüdemann, Condor
  • Anja Bronstert, Germanwings
  • Anja Junck, Lufthansa
  • Daniel Kassa Mbuambi, Lufthansa
  • Stefan Schwerthelm, Lufthansa
  • Joachim Vázquez Bürger, Lufthansa CityLine

„Mein Vorstandskollege Wolfgang Heriban und ich freuen uns sehr, dass der Vorstand nun wieder vollständig mit sieben hochmotivierten Menschen besetzt ist. Die Konstituierung des neuen Vorstands ist für den 28. April geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird der neue Vorstand, zu dem ich dank der Wahl der Mitglieder auch wieder gehöre, lösungs- und zielorientiert die UFO gemeinsam mit allen Gremien neu aufstellen, so dass die internen Querelen der Vergangenheit angehören“, so Anja Bronstert, UFO-Vorsitzende.

Auf der letzten Mitgliederversammlung im Februar dieses Jahres hatten die UFO-Mitglieder zuvor auf Antrag der gewerkschaftsinternen Grundsatzkommission (GruKo) die Satzung und Wahlordnung geändert. An die Stelle der bisher üblichen Teamwahl rückte infolgedessen die Persönlichkeitswahl. Insgesamt traten 10 Kandidatinnen und Kandidaten aus vier Flugbetrieben zur Wahl an. Aus Gründen des  Minderheitenschutzes stehen laut UFO-Satzung mittleren und kleineren Fluggesellschaften insgesamt drei der sieben Vorstandssitze zu.

Bell UH-1D: Teppichklopfer ausgemustert, H145 komplett

Fast fünfzig Jahre lang war die „Huey“ immer da, wenn sie gebraucht wurde. Doch nun ist der Hubschrauber vom Typ Bell UH-1D endgültig durch den Airbus H145 abgelöst worden.

Seit fast einem halben Jahrhundert war das markante Geräusch des auch „Teppichklopfer“ genannten Rettungshubschraubers Bell UH-1D der Bundeswehr am Himmel zu hören. Ab 1968 beschaffte die Bundeswehr nach und nach 340 UH-D1. Die Maschinen kamen beim Personentransport, bei der Bekämpfung von Waldbränden und Hochwasser sowie im Such- und Rettungsdienst zum Einsatz. Jahrelang wurden die Hubschrauber durch die Luftwaffe betrieben.

Im Beisein von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer wurde am 12. April in Holzdorf das letzte der drei SAR-Kommandos auf den neuen hochmodernen Nachfolger umgestellt.

Seit 2013 wird der Auftrag Such- und Rettungsdienst (SAR – Search and Rescue) vom Deutschen Heer ausgeführt. Als Nachfolgemodell für die „Huey“ wurde im Dezember 2018 die H145 LUH SAR der Donauwörther Firma Airbus ausgewählt und die Auslieferung des ersten Hubschraubers erfolgte bereits ein Jahr später. Coronabedingt wurde die Ablösung der UH-1D am Montag nur in sehr kleinem Rahmen und unter umfassenden Auflagen vollzogen.

Piloten sind alle geschult

Oberst Andreas Springer als Standortältester und Oberst Peter Göhringer, der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30, das in Niederstetten in Baden-Württemberg stationiert und mit der Dauereinsatzaufgabe SAR (Land) beauftragt ist, begrüßten gemeinsam Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer am SAR-Kommando Holzdorf. Trotz Wehmut angesichts der Ausmusterung der legendären UH-1D bezeichnete sie in ihrer Rede den Waffensystemwechsel als guten Tag für den Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr. Ein Symbol der Bundeswehr, das über 50 Jahre zu sehen und zu hören war, würde damit verschwinden. „Das ist eine Legende, die wir heute in den Ruhestand verabschieden“, so die Ministerin. Die H145 von Airbus Helicopters ist jedoch ein würdiger Nachfolger.

Der stellvertretende Kommandeur der Division Schnelle Kräfte, Brigadegeneral Andreas Pfeifer, betonte die hohe Motivation und Professionalität der beteiligten Stellen, die damit alle durch perfekte Kooperation das Projekt zum Erfolg geführt hätten.

Inzwischen sind bereits alle sieben bestellten H145 an das Heer übergeben worden und die Schulung aller 51 Pilotinnen und Piloten wurde bereits vor Weihnachten vergangenen Jahres abgeschlossen. Während eines pressewirksamen Events im Beisein des Inspekteurs des Heeres wurde am 06. Juli der erste Waffensystemwechsel von UH-1D auf H145 am SAR (L) in Niederstetten feierlich vollzogen, dem der Wechsel in Nörvenich am 07. Dezember folgte.

Die „Operation am offenen Herzen“, also die Umstellung auf ein neues Waffensystem bei gleichzeitiger Beibehaltung des Bereitschaftsdienstes an allen drei SAR(L)-Kommandos, hat zwar einen weiteren wichtigen Schritt erfolgreich hinter sich gebracht. Als abgeschlossen sieht Göhringer den Wechsel aber noch nicht. Sein Schwerpunkt im Jahr 2021 liegt bei einer weiteren Professionalisierung der Besatzungen sowie dem Ausbau der Fähigkeiten im Bereich Gebirgsflug.

„Goodbye Huey Tour“ mit Sonderlackierung

Die Bell UH-1D wird noch bis Ende Juni 2021 am Himmel über Deutschland zu sehen sein. Anlässlich der Außerdienststellung wurde ein Hubschrauber mit einer Sonderlackierung versehen, der beim Besuch der Ministerin ebenfalls zu sehen war. Bei einer „Goodbye Huey Tour“ wird sich der „Teppichklopfer“ von ausgewählten Flugplätzen in Deutschland verabschieden, sofern die Beschränkungen der Covid19-Pandemie dies zulassen. Danach wird die „Goodbye Huey“ endgültig nur noch im Hubschraubermuseum in Bückeburg zu bewundern sein. Der Name „Huey“ stammt übrigens von der ursprünglichen Typenbezeichnung HU Humboldt-Universität-1.

SAR in drei Kommandos

Als Mitglied der internationalen zivilen Luftfahrtorganisation (ICAO – International Civil Aviation Organization) hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, vermisste oder verunglückte Luftfahrzeuge über ihrem Hoheitsgebiet zu suchen und zu retten, was eigentlich Aufgabe des Bundesverkehrsministeriums wäre. Mangels eigener Luftfahrzeuge wird dies durch die Bundeswehr wahrgenommen, wobei das See- und Küstengebiet durch die Marine überwacht wird. Im Auftrag des Heeres betreibt das Transporthubschrauberregiment 30 drei SAR-Kommandos: Niederstetten (Baden-Württemberg), Holzdorf (Brandenburg) und Nörvenich.

Alarmiert werden alle Rettungshubschrauber der Bundeswehr durch das RCC (Rescue Coordination Center) in Münster, das auch mit zivilen Leitstellen verbunden ist. Zusätzlich zum Such- und Rettungsdienst stehen die SARSearch and Rescue-Hubschrauber auch rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr bereit, wenn zivile Rettungshubschrauber nicht zur Verfügung stehen beziehungsweise nicht über die notwendige technische Ausrüstung (z.B. Rettungswinde) verfügen.

Medizinisch top ausgestattet

Medizinisch ausgestattet sind die neuen SARSearch and Rescue-Maschinen wie ein ziviler Rettungshubschrauber. Sie haben darüber hinaus aber noch modernste Suchavionik, wie Wärmebildgerät oder Handyortung. Zusätzlich verfügen sie über verschiedene Kommunikationseinrichtungen, eine Tag- und Nachtsichtkamera, Suchscheinwerfer, eine Rettungswinde und einen Außenlasthaken beispielsweise für den Einsatz von Feuerlöschbehältern. Im Gegensatz zu zivilen Rettungshubschraubern stehen die SARSearch and Rescue-Hubschrauber der Bundeswehr auch nachts zur Verfügung, weshalb die Besatzung aus zwei Piloten und einem als Notfallsanitäter ausgebildeten Luftrettungsmeister besteht.

Reinraum für Satellitenbau: OHB öffnet Türen

Die PLATO-Halle wurde von der Architektenkammer Bremen für den Tag der Architektur 2021 ausgewählt. Das heißt, dass Besucher die moderne Halle erkunden können, in der OHB erst vor knapp einem Jahr den Betrieb aufgenommen hat.

Dieser neueste und größte OHB-Reinraum öffnet daher, anlässlich des Aktionstages, der in diesem Jahr am Sonntag, 27. Juni stattfinden wird, mit bundesweit weiteren besonderen architektonischen Bauwerken seine Türen für interessierte Gäste. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Architektur gestaltet Zukunft“. Vorbehaltlich der weiteren Pandemieentwicklung ist es möglich, dass die Veranstaltung als Online-Event stattfindet.

OHB: Satellitenbaugebäude besichtigen

„Ich freue mich immer, wenn ich die PLATO-Halle betrete. Das Gebäude ist frisch, modern und auf die Zukunft von OHB ausgerichtet. Daher bin ich stolz, dass unsere Halle für den Tag der Architektur ausgewählt wurde und wir bald die Gelegenheit haben, Besucher an der modernen Atmosphäre teilhaben zu lassen“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB.

Der neueste ISO-8-Reinraum des Satellitenbauers OHB erstreckt sich auf rund 1.400 Quadratmeter. Etwa 2.000 Kubikmeter Beton und 440 Tonnen Stahl wurden in der Integrationshalle verbaut. Das Planungsteam hat bei dem Bauprojekt großen Wert auf eine nachhaltige Konzeption gelegt. Direkt angeschlossen an die Reinraumhalle sind 1.900 Quadratmeter Bürofläche entstanden, die im Stile moderner Großraumbüros eingerichtet wurden. Das Investitionsvolumen für das Bauprojekt beträgt rund 14 Millionen Euro.

Der fünfstöckige Gebäudekomplex ist in Rekordzeit entstanden: Nur 14 Monate lagen zwischen Spatenstich und Einweihung. „Alle, die bereits ähnlich anspruchsvolle Gebäude umgesetzt haben, sagten uns, dass es niemals möglich sein würde, ein so komplexes Gebäude in dieser Kürze der Zeit zu errichten. Dank der tollen Zusammenarbeit von Planern, Firmen, Behörden und der Unterstützung des Bauherrn, haben wir es dennoch geschafft“, sagt der verantwortliche Architekt Arne Schlichtmann.

SuxExpress-Crews bekommen Impfung gegen Corona

SunExpress, ein Joint Venture von Turkish Airlines und Lufthansa, hat angekündigt, dass alle Mitarbeiter in der Türkei, die im direkten Kontakt mit Passagieren und Flugzeugen stehen, ab sofort sukzessive gegen das Corona-Virus geimpft werden. Die erste Gruppe von Crew-Mitgliedern hat ihre Impfung vergangene Woche erhalten. Damit verbessert die Airline weiter die Sicherheit für Passagiere entlang der gesamten Reise – durchgeführt werden die Impfungen in Zusammenarbeit mit den türkischen Ministerien für Tourismus und Gesundheit.

Umfangreiche Vorkehrungen an Bord

Alle Flugzeuge von SunExpress sind mit hoch-effizienten HEPA-Filtern ausgestattet, die in ähnlicher Weise auch in OP-Sälen von Krankenhäusern eingesetzt werden und die die Luft alle drei Minuten mit einem Erfolg von 99,97 Prozent von allen bekannten Viren wie auch Covid-19 reinigen. Darüber hinaus desinfiziert das Unternehmen die Flugzeuge vor jeder Strecke.

Alle Crew-Mitglieder und Gäste an Bord tragen zu jeder Zeit eine medizinische Maske. Flugbegleiter*innen verteilen Desinfektionstücher an alle Passagiere. Während Flügen unter zwei Stunden Dauer gibt es aktuell keinen Snack-Service. Bei Flügen über zwei Stunden stehen verpackte Getränke und Snacks zur Auswahl. Um den Kontakt an Bord zu minimieren, lässt sich mit Kredit- und Debit-Karten zahlen. Gäste haben auch die Möglichkeit, Vorbestellungen vor dem Flug vorzunehmen.

Dortmund Airport meldet 73% weniger Fluggäste in den Osterferien

In den zweiwöchigen Osterferien nutzten 34.204 Passagiere den Dortmund Airport für ihre Reise. Damit sank die Anzahl der Fluggäste gegenüber diesem Zeitraum im Jahr 2019 um 73 Prozent. Im gesamten März lag das Minus bei 77 Prozent. Die Osterferien führten somit kaum zu einer nennenswerten Erholung der Passagierzahlen am Dortmund Airport. 

Weniger Linienflüge

Die Anzahl der Linienflüge verringerte sich in den Osterferien von 811 im Jahr 2019 auf 372 in 2021 (minus 54 Prozent). Die Anzahl der Flugbewegungen insgesamt sank nur leicht um sieben Prozent auf 1.519. 

Emirates-Sonderflug feiert die Impfkampagne der VAE

Der Emirates-Sonderflug EK2021 überflog am Sonntag Teile der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), um die beachtlichen Fortschritte des Landes bei der Impfung seiner Bürger und Einwohner gegen COVID-19 zu feiern. Bis heute wurden im Rahmen eines nationalen Impfprogramms fast neun Millionen Impfdosen verabreicht. An Bord befanden sich rund 400 vollständig geimpfte Passagiere sowie eine vollständig geimpfte Cockpit- und Kabinenbesatzung. Dieser in seiner Dimension in der Branche bisher einmalige Sonderflug veranschaulicht das Vertrauen in und die ungebrochene Begeisterung für Flugreisen.

Der Flug EK2021 wurde zudem von vollständig geimpften Teams bei der Bodenabfertigung unterstützt. Dies bringt die Bereitschaft des gesamten Luftfahrt der VAE für eine sichere Erholung des Luftreiseverkehrs zum Ausdruck. Trotz der Pandemie haben die VAE ihren Status als führendes globales Luftfahrtdrehkreuz behalten und werden diese Position für den Passagier- und Frachtverkehr durch Investitionen in Innovationen und eine enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten weiter ausbauen. An Bord von EK2021 befand sich, auf Einladung von Emirates, eine Gruppe hochrangiger Vertreter wichtiger Unternehmen aus dem Luftfahrt- und Gesundheitssektor.

Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline & Group: „Das rasante Tempo und die Fortschritte der VAE bei der Impfung unserer Bevölkerung sind ein Beleg für die Vision und das Engagement unserer Regierung, unsere Gesellschaft zu schützen und die Pandemie zu bewältigen, indem wir die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz unserer Bürger und Einwohner ergreifen. Der heutige Flug ist ein Paradebeispiel für die gemeinsamen Anstrengungen und das Engagement aller Beteiligten bei der Unterstützung des Impfprogramms und der Implementierung von Protokollen in den vergangenen zwölf Monaten, um eine sichere Reise zu gewährleisten, den Passagierverkehr zu stimulieren und die Grundlage für den Anstieg des Flugverkehrs in naher Zukunft zu schaffen. Emirates unterstützt weiterhin das nationale Impfprogramm und wir freuen uns über die Fortschritte, die innerhalb der Emirates Group bei der Impfung unserer Mitarbeiter gemacht werden.“

Adel Al Redha, Emirates Chief Operating Officer: „Wir möchten dem Ministerium für Gesundheit und Prävention der VAE, der Dubai-Gesundheitsbehörde, der Allgemeinen Zivilluftfahrtbehörde der VAE, Dubai Airports, der GRFDA, der Dubai-Polizei, Airbus und Pure Health sowie anderen Stakeholdern für die enge Zusammenarbeit und die Unterstützung bei diesem Flug danken.“

90,22 Impfdosen pro 100 Personen

Die VAE haben derzeit mit 90,22 Impfdosen pro 100 Personen eine der weltweit höchsten Impfquoten für Bürger und Einwohner. Die große Einsatzbereitschaft der Gesundheitsbehörden des Landes hat dazu beigetragen, die Verabreichung von fast neun Millionen Dosen von COVID-19-Impfstoffen zu erreichen. Parallel dazu wurde das Impfprogramm der Emirates Group vor weniger als drei Monaten für die in den VAE ansässige Belegschaft gestartet. Seitdem haben über 35.000 Emirates-Mitarbeiter in den Impfzentren der Airline COVID-19-Impfungen erhalten.

Der Sonderflug wurde mit der neuesten A380 von Emirates durchgeführt, die mit der neuen Premium-Economy-Class und einer überarbeiteten Kabinenausstattung in allen Klassen ausgestattet ist. Fluggäste der First Class und Business Class konnten sich in der A380 Bord-Lounge sicher austauschen. Allen Passagieren wurde ein mehrgängiges Menü serviert.

Die A380 kombiniert modernste Luftfahrttechnologie mit einem inspirierenden Kabinendesign und ist wegen ihres einzigartigen Komforts und Raumangebots bei Kunden ungebrochen beliebt. In diesem Monat hat Airbus seine Reisebegleiter-App „Tripset“ gestartet. Sie bündelt und liefert Flug- und Reiseinformationen, um das Vertrauen der Passagiere im Laufe der gesamten Flugreise während der COVID-19-Pandemie zu erleichtern und wiederherzustellen. Die Anwendung versorgt Gäste mit den aktuellsten und relevantesten Informationen zu Reisebedingungen, Einschränkungen und Gesundheitsanforderungen, ohne dass sie eine Vielzahl von Quellen konsultieren müssen.

Tripset ist Teil des kontinuierlichen Airbus-Engagements, gemeinsam mit Airlines, Branchenpartnern und Behörden, das Vertrauen der Reisenden in den Flugverkehr zu erhalten und die sichere sowie gut koordinierte Rückkehr zum Fliegen zu unterstützen, die für eine wirtschaftliche Erholung unerlässlich ist.

Check-In mit neuesten biometrischen Technologien

Am Boden checkten die Passagiere mit den neuesten biometrischen Technologien ein, um eine nahtlose Reise über mehrere Touchpoints zu ermöglichen. Die biometrischen Kontaktpunkte sind auf über 18 Check-in-Schalter und 15 Boarding-Gates am Flughafen von Dubai erweitert worden. Zudem erfolgte der Zugang in die First-und-Business-Class-Lounge für alle Passagiere ebenfalls biometrisch. Alle Passagiere wurden durch Pure Health mit schnellen COVID-19-PCR-Tests versorgt. Pure Health, der größte Anbieter von integrierten Gesundheitslösungen in den VAE, hat bislang die Durchführung von bis zu vier Millionen PCR-Tests an den Flughäfen von Dubai ermöglicht und seit Beginn der Pandemie eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Luftfahrtindustrie bei COVID-19-Tests eingenommen.

Choose-to-Vaccinate

Als Andenken erhielten alle Passagiere einen grünen Choose-to-Vaccinate-Pin sowie einen individuellen Choose-to-Vaccinate-Stempel auf ihrer Bordkarte. Im Cockpit von Flug EK2021 saßen Captain Ahmed Al Obeidli und First Officer Ramon Wilde, sowie Captain Ricky Garala. Alle Einnahmen aus dem Ticketverkauf für Flug EK2021 wurden an die Emirates Airline Foundation gespendet, die Wohltätigkeitsorganisationen zur Verbesserung der Lebensqualität von benachteiligten Kindern weltweit unterstützt.

Bodensee-Airport Friedrichshafen kündigt ILS-Vermessung an

Am Bodensee-Airport Friedrichshafen sind für Dienstag, den 13. April und Mittwoch, den 14. April Vermessungsflüge geplant. Dabei wird das elektronische Instrumentenlandesystem (ILS) der Flughafen Friedrichshafen GmbH überprüft.

Routinemäßige Vermessung zweimal jährlich

Diese Messflüge sind vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung vorgeschrieben und dienen zur Überprüfung der korrekten ausgestrahlten Anflugrichtung und des Anflugwinkels innerhalb des Instrumentenlandesystems. Diese Vermessung wird routinemäßig zweimal jährlich durchgeführt und dauert ein bis zwei Tage. Damit verbunden sind mehrfach zu wiederholende Anflüge des Messflugzeugs auf den Flughafen Friedrichshafen aus beiden Anflugrichtungen.

Da bei der Durchführung dieser Messflüge der direkte Sichtkontakt zum Messflugzeug erforderlich ist, sind Beginn und Ende der Vermessung abhängig von den jeweils herrschenden Sicht- und Wetterbedingungen. Es ist daher möglich, dass die geplanten Vermessungsflüge aufgrund schlechter Sichtverhältnisse kurzfristig verschoben werden müssen.

Die Flughafen Friedrichshafen GmbH bittet die Bevölkerung für die durch die Messflüge möglicherweise entstehende Lärmbelästigung um Verständnis.

Flughafen Frankfurt kündigt ILS-Vermessung an

Das Instrumentenlandesystem (ILS) der Südbahn des Frankfurter Flughafens wird vom 12. bis voraussichtlich 16. April vermessen. Ein speziell hierfür ausgerüstetes Messflugzeug überprüft dabei die Präzision der Signale, die für sichere Landungen erforderlich sind. Untersucht werden beide Betriebsrichtungen, also Anflüge sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen kommend.

Die Flugvermessungen beginnen an den genannten Tagen gegen 10:00 Uhr. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen kommen und betrieblich nicht anders möglich sein, müssen die Vermessungsflüge an einem späteren Ersatztermin fortgeführt werden. Dieser Zeitraum läge dann zwischen dem 19. und 23. April. 

Beechcraft Super King Air 350 im Einsatz

Die Vermessungen sind während des laufenden Betriebes geplant, je nach Verkehrsaufkommen und Wetterlage. Normalerweise finden diese Flüge nachts statt, da das hohe Verkehrsaufkommen es tagsüber nicht zulässt. Angesichts der aktuellen Lage ist es jedoch möglich, diese Vermessungsflüge tagsüber durchzuführen. Zum Einsatz kommt dabei ein kleineres Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Die Maschine wird grundsätzlich und soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermeiden.

Signalgeber für Anflugkurs und Gleitwinkel werden geprüft

Das Instrumentenlandesystem unterstützt den Luftfahrzeugführer bei der Navigation während des Anfluges. Dies geschieht im Wesentlichen durch die elektronische Definition von Anflugkurs und Gleitwinkel durch Signalgeber am Boden. Die Signale werden im Flugzeug empfangen und den Piloten im Cockpit angezeigt. Nur durch Vermessungsflüge mit speziell dafür ausgerüsteten Flugzeugen kann die Präzision dieser Signale überprüft werden.  

Die Vermessung des Instrumentenlandesystems wird von der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben. Sie sind wichtig für die sichere, geordnete und flüssige Verkehrsabwicklung an den Flughäfen.

Austrian Airlines Passagiere können Treibstoff wählen

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Austrian Airlines Passagiere können ab sofort nachhaltigen Treibstoff im Buchungsprozesses zusätzlich auswählen, um CO2-Emissionen zu kompensieren, welche auf ihrem jeweiligen Flug entstehen. Zum Einsatz kommt das Tool „Compensaid“, eine Entwicklung des Lufthansa Innovation Hub. Es berechnet genau die Menge des ausgestoßenen CO2 und bietet danach einen entsprechenden Ausgleich mit nachhaltigem Treibstoff an. Im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin reduziert nachhaltiger Treibstoff die CO2-Emissionen um bis zu 80 Prozent. Es kann zudem ohne Infrastruktur-Anpassungen in den regulären Flugbetrieb eingespeist werden.

„In nachhaltigem Treibstoff liegt die Zukunft des klimaneutralen Fliegens. Das betonen wir schon lange. Die Elektromobilität zum Beispiel wird noch länger keine Option für die Luftfahrt sein, da die notwendigen Batterien zu schwer wären, um ein Flugzeug in die Luft zu bekommen“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Ich freue mich daher sehr, dass wir unseren Passagieren jetzt mit Compensaid die Möglichkeit geben, ihre individuelle Reise durch den Einsatz von nachhaltigem Treibstoff klimafreundlich gestalten zu können.“

„Wir nutzen die digitale Plattform Compensaid, um Kompensation einfach zu gestalten und nahtlos in die Kundenerfahrung zu integrieren“, sagt Christine Wang, Managing Director Lufthansa Innovation Hub. „Es freut uns sehr, dass wir nun auch Austrian Airlines für das Angebot gewinnen konnten.“

Aktuell ist nachhaltiger Treibstoff drei- bis fünfmal so teuer wie herkömmliches Kerosin. Das hält die Nachfrage niedrig und die Produktionskosten hoch. Es ist daher essenziell, langfristig über eine gesteigerte Nachfrage auch eine effizientere Produktion und damit niedrigere Preise zu ermöglichen.

Durch Compensaid gibt es ab sofort eine zweite Möglichkeit für Austrian Airlines Passagiere, die CO2-Emissionen ihrer Flugreise zu kompensieren. Zusätzlich besteht die Option, Klimaschutzprojekte zu unterstützen, welche Austrian Airlines in Kooperation mit Climate Austria anbietet. Dazu gehören unter anderem Projekte zur Nutzung sauberer Energie in Österreich und Gold Standard Projekte in Afrika, die nachhaltig CO2 vermeiden. Passagiere können auch eine Mischung aus beiden Kompensationen wählen und dabei den jeweiligen Anteil selbst bestimmen. Weitere Informationen sind auf der Austrian Airlines Website zu finden.

Airbus A350 der Lufthansa wird Forschungsflugzeug

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Flugzeuge zu Klimaforschungsfliegern umzubauen birgt besondere Herausforderungen. Lufthansa hat dafür den modernsten und sparsamsten Langstreckenjet ihrer Flotte ausgesucht – einen Airbus A350-900 mit Taufnamen „Erfurt“ (Registrierung D-AIXJ).

Wetter noch genauer vorhersagen, Klimaveränderungen noch präziser analysieren, noch besser erforschen, wie die Welt sich entwickelt. Das ist das Ziel einer weltweit einmaligen Kooperation zwischen Lufthansa und mehreren Forschungsinstituten. Dazu wird aus der A350 XWB „Erfurt“ in drei Etappen nun ein fliegendes Forschungslabor.

Umbau auf Malta: Lufteinlass für Messcontainer

Im Hangar von Lufthansa Technik auf Malta erfolgten die ersten und umfassendsten Umbaumaßnahmen. Am unteren Flugzeugrumpf wurden die Vorbereitungen für die Installation des Luft-Einlasssystems getroffen. Danach folgt eine Reihe von Testfügen, an deren Ende die Zertifizierung eines rund 1,6 Tonnen schweren Klimaforschungslabors, des sogenannten CARIBIC-Messcontainers, steht. Die Abkürzung CARIBIC steht dabei für „Civil Aircraft for the Regular Investigation of the atmosphere Based on an Instrument Container“. Das Projekt ist Teil eines umfassenden europäischen Forschungskonsortiums.

Voraussichtlich Ende 2021 hebt die „Erfurt“ dann ab München zu ihrem ersten Flug im Dienst der Klimaforschung ab und misst in der Tropopausenregion (in neun bis zwölf Kilometern Flughöhe) rund 100 verschiedene Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter. Damit leistet die Fluggesellschaft Lufthansa einen wertvollen Beitrag für die Klimaforschung, die mit diesen einzigartigen Daten die Leistungsfähigkeit heutiger Atmosphären- und Klimamodelle und damit deren Aussagekraft für das zukünftige Klima auf der Erde bewerten kann. Das Besondere: Klimarelevante Parameter können in dieser Höhe mit deutlich höherer Genauigkeit und zeitlicher Auflösung an Bord des Flugzeugs erfasst werden als mit satelliten- oder bodengestützten Messsystemen.

Airliner einzigartige Plattform für Forschung

„Die Umrüstung unserer A350-900 ‚D-AIXJ‘ zum Klimaforschungsflugzeug ist für uns etwas ganz Besonderes. Wir waren sofort begeistert von dem Vorhaben, CARIBIC auf unserem sparsamsten Flugzeugtyp einzusetzen. So können wir die Klima- und Atmosphärenforschung weiterhin bei ihrer wichtigen Aufgabe auf Langstreckenflügen unterstützen. Wir tragen dazu bei, dass besonders wichtige klimarelevante Parameter gerade in der Höhe erhoben werden, in der der atmosphärische Treibhauseffekt maßgeblich entsteht“, sagt Annette Mann, Head of Corporate Responsibility der Lufthansa Group.

Dem jetzt gestarteten A350-Umbau ist eine rund vierjährige, äußerst aufwändige Planungs- und Entwicklungsphase vorausgegangen. An dieser waren mehr als zehn Firmen (insbesondere Lufthansa, Lufthansa Technik, Airbus, Safran, envis-cope und Dynatec) sowie das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) als Vertreter eines größeren wissenschaftlichen Konsortiums beteiligt.

CARIBIC-Flugzeug mit High-End-Instrumentierung

„Das Lufthansa CARIBIC-Flugzeug ist weltweit tatsächlich einzigartig. Es ist mit einer High-End-Instrumentierung ausgestattet, die mit der eines großen Forschungsflugzeugs vergleichbar ist, und es ermöglicht deren Einsatz kostengünstig, regelmäßig und über Jahrzehnte. So können wir verstehen, welche Prozesse sich in welchem Ausmaß verändern und wie sie das Klima der Erde in Zukunft beeinflussen werden“, sagt Dr. Andreas Zahn vom Karlsruher Institut für Technologie und Koordinator von IAGOS-CARIBIC. „Kein anderes Beobachtungssystem weltweit, weder am Boden noch auf einem Satelliten, kann so hochauflösende Multiparameterdaten in der freien Atmosphäre liefern.“

Die Lufthansa Group hat bereits seit 1994 mehrere Flugzeuge mit Messinstrumenten zur Klimaforschung ausgestattet. Weltweit einmalig nun auf einem Flugzeug vom Typ Airbus A350-900. „Die Umrüstung des Lufthansa Airbus A350-900 ist ein wichtiger Schritt, um die Unterstützung unserer Branche für die Klimaforschung fortzusetzen“, sagt Simone Rauer, Head of Aviation Environmental Roadmap bei Airbus. „Durch die Ausweitung auf ein weiteres Airbus-Flugzeugmuster kann IAGOS-CARIBIC auch auf neuen Routen eingesetzt werden und erhöht so die Datenmenge für die Wissenschaft und Forschung weltweit. Wir glauben, dass Verkehrsflugzeuge eine wichtige Rolle spielen, um ein besseres Verständnis der Auswirkungen von CO2- und Non-CO2-Emissionen auf den Klimawandel zu ermöglichen. Als langjähriger Partner von CARIBIC gratulieren wir der Lufthansa Group zu ihrem kontinuierlichen Engagement.“

Flughafen München meldet 320 Millionen Euro Verlust

Die weltweite Corona-Pandemie lastet weiterhin schwer insbesondere auf dem Luftverkehr. Die gravierenden Auswirkungen auf Flugreisen führt beim Flughafen München – trotz sofort eingeleiteter Gegenmaßnahmen – im Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen zu einem dreistelligen Millionenverlust.

Verzeichnete die Flughafen München GmbH (FMG) 2019 zusammen mit ihren Tochtergesellschaften konzernweit noch Umsatzerlöse von 1,6 Milliarden Euro, sank dieser Wert im vergangenen Jahr auf 580 Millionen Euro. Als Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) wird die FMG nach den bisher vorliegenden Zahlen einen Verlust in Höhe von 320 Millionen Euro ausweisen müssen. Im Rekordjahr 2019 konnte der Flughafen noch 178 Millionen Euro Gewinn verbuchen.

Umsatz bleibt auch bei Non-Aviation aus

Die massiven Rückgänge bei den Einnahmen verteilen sich über sämtliche Geschäftsfelder der FMG. Betroffen sind sowohl die Erlöse aus dem Luftverkehr als auch die vom Konsum der Passagiere abhängigen Erträge, die etwa in der Gastronomie, im Einzelhandel oder beim Parken generiert werden.

Die FMG reagierte bereits unmittelbar nach dem Beginn der Pandemie mit Maßnahmen, um Verluste zu begrenzen und die Liquidität zu sichern. So wurden etwa für einen Großteil der rund 10.000 Konzernmitarbeiter Kurzarbeit eingeführt, der Terminal 2-Satellit und das Terminal 1 vorübergehend für den Passagierbetrieb stillgelegt sowie derzeit nicht betriebsnotwendige Aufwendungen und Investitionsvorhaben verschoben. Dadurch konnten im Jahr 2020 insgesamt 530 Millionen Euro eingespart werden.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der FMG lag im vergangenen Jahr bei minus 160 Millionen Euro. Unter Einbeziehung der Abschreibungen ergibt sich daraus ein EBIT in Höhe von minus 400 Millionen Euro.

Auch Luftfracht eingebrochen

Die Covid-19-Pandemie hat am Münchner Flughafen 2020 das niedrigste Verkehrsergebnis seit Eröffnung des Airports im Jahre 1992 verursacht. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen sank das Passagieraufkommen in München um rund 37 Millionen auf etwas mehr als elf Millionen und lag damit um knapp 77 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dabei wurden in den von der Pandemie noch nicht betroffenen Monaten Januar und Februar mit über sechs Millionen Passagieren mehr Fluggäste verzeichnet als in den darauffolgenden zehn Monaten. Die Anzahl der Starts und Landungen ging 2020 um mehr als 270.000 auf rund 147.000 zurück: Dies ist ein Minus von knapp 65 Prozent. Das Cargo-Aufkommen – dies beinhaltet den Luftfracht- und Luftpostumschlag – erreichte 2020 in München ein Volumen von rund 151.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert.

Um sich auf die nach aktueller Brancheneinschätzung nur langsame Erholung des Luftverkehrs einzustellen, hat die FMG ein umfassendes Restrukturierungsprogramm eingeleitet, mit dem die strategische Ausrichtung sowie die Ressourcen und Strukturen des Unternehmens an die durch die Pandemie veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Alle Anstrengungen sind darauf ausgerichtet, die Zukunftsfähigkeit des Münchner Flughafens langfristig zu sichern und zu stärken.

S7 Airlines fliegt ab Mai die Strecke Hannover – Moskau

Hannover bekommt eine neue Anbindung an Moskau. Die russische S7 Airlines wird ab dem 03. Mai immer montags Hannover direkt mit Moskau/Domodedovo verbinden.

Jeweils um 13:45 Uhr starten die modernen Maschinen der Boeing 737-Reihe und Airbus A320neo-Familie in der russischen Hauptstadt mit Landung um 15:55 Uhr in Hannover. Ab Hannover geht es dann um 16:50 Uhr zurück mit Ankunft um 20:55 Uhr in Moskau.

Anbindung an Eurasien

S7 Airlines verfügt über ein weites Streckennetz mit Hubs in Moskau (DME) und Novosibirsk (OVB) und bietet damit die Möglichkeit, ohne Einschränkungen durch Russland zu reisen. Auch Ziele in die GUS-Staaten, den Nahen Osten, Südostasien und die Region Asien-Pazifik sind über die Umsteigehubs erreichbar.

S7 Airlines ist Mitglied der globalen oneworld Luftfahrtallianz. Die oneworld Allianz vereint 13 Airlines, die zu knapp 1.000 Zielen in 170 Regionen fliegen und auch Vielfliegern besondere Vorteile ermöglichen. Tickets für die neuen Flüge sind ab sofort in Reisebüros und online bei S7 Airlines buchbar.

Austrian Airlines nimmt Zaporizhzhia in Flugplan auf

Austrian Airlines fliegt ab 17. Mai nach Zaporizhzhia in der Ukraine. Die Strecke ist erstmals im Angebot und wird dreimal pro Woche mit einer Embraer 195 bedient. Eine Aufstockung auf eine tägliche Verbindung ist im Laufe des Sommers geplant.

Österreichs Heimatairline fliegt zunächst immer Montag, Mittwoch und Freitag Zaporizhzhia und verstärkt damit die Präsenz in der Ukraine. Neben Zaporizhzhia sind schon jetzt KiewLemberg und Odessa im Programm. Die heutige Ankündigung der neuen Strecke fällt an einen besonderen Tag. Denn am 01. April 1991 flog Austrian Airlines mit Kiew zum ersten Mal in die Ukraine.

Zaporizhzhia löst Dnipro ab

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Aufnahme von Zaporizhzhia am heutigen 30 Jahre Jubiläum unserer Ukraine-Verbindungen bekannt geben können“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl. „Wir verstärken damit nicht nur unser Ukraine-Angebot, sondern auch unser traditionell starkes Netzwerk nach Osteuropa.“ Tickets von und nach Zaporizhzhia sind ab sofort buchbar.

StreckeFlugnummerFlugtageAbflug – Ankunft (Lokalzeiten)
Wien – ZaporizhzhiaOS 679Montag, Mittwoch, Freitag10:35 – 13:45
Zaporizhzhia – WienOS 680Montag, Mittwoch, Freitag14:30 – 15:50

Strecke Wien – Dnipro aus Flugplan gestrichen

Die Strecke Wien – Dnipro wird aufgrund der Nähe zu Zaporizhzhia nicht mehr aufgenommen. Die beiden Städte liegen lediglich 85 km auseinander. Online bei der Airline finden Passagiere Informationen zu den Themen Reisen in Zeiten von Corona, FFP2-Maskentragepflicht, länderspezifische Reisebestimmungen oder flexible Umbuchungsregelungen. Die Angaben werden laufend ergänzt.

Austro Control gibt Digitale ICAO Luftfahrtkarte aus

Die Ausgabe 2021 der digitalen Luftfahrtkarte von Austro Control – ICAO 1:500.000 – steht ab sofort zur Verfügung. Für private Nutzung ist die Karte kostenlos. Die digitale ICAO-Karte 2021 steht ab sofort für nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos als Download zur Verfügung, für die Papier- und digitale Version gilt dabei:

  • Stand der Luftfahrtinformationen: 25. März 2021
  • Stand der Topographie: 01. Januar 2021

Neuerungen bestehen in einer generellen Aktualisierung der inländischen und ausländischen Luftfahrtdaten. Die Rückseite beinhaltet ebenso generelle Aktualisierung, insbesondere der Tabellen.

Digitale Luftfahrtkarte bestellbar

Verkaufsstart der Papierversion ist April 2021 (in Abhängigkeit der COVID-Einschränkungen von Druckerei und Vertrieb). Kartenausführungen: flach oder gefaltet. Preis: 14 Euro (exkl. USt, Versand, Manipulationsspesen). Die Karte kann als Hardcopy oder digital hier bezogen werden.

Airbus A350 startet mit Polarforschern zum Falkland-Extremflug

Lufthansa startet im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, zu ihrem zweiten Extremflug von Hamburg nonstop nach Mount Pleasant (MPN) auf den Falklandinseln. An Bord des Airbus A350-900 sind diesmal nicht nur 40 Besatzungsmitglieder des Forschungsschiffes Polarstern, sondern auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die Forscher werden während des Fluges Messdaten erheben, die weitere Erkenntnisse zu luftfahrtrelevanten Einflüssen des Erdmagnetfelds ermöglichen. Der zweite Falkland-Flug steht damit bereits auf seinem Weg in Richtung Südpol im Dienste der Wissenschaft.

D-AIXQ Freiburg startet zu Falklandinseln

Lufthansa überführt ihren Airbus A350-900 um 14:30 Uhr zunächst von München nach Hamburg. Die Landung auf dem Hamburger Flughafen ist um 15:40 Uhr unter der Flugnummer LH9923 geplant. Noch am gleichen Abend ist dann für Flug LH2574 die Startfreigabe um 21:30 Uhr nach Mount Pleasant vorgesehen. Das Flugzeug mit der Kennung D-AIXQ und dem Taufnamen der Stadt Freiburg ist das neueste Mitglied der Lufthansa A350 Flotte und zählt zu den weltweit nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Langstreckenflugzeugen.

„Wir freuen uns, mit dem zweiten Flug auf die Falklandinseln nicht nur die Polarforschungsexpedition des AWI zu unterstützen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung des Erdmagnetfeldes leisten zu können“, sagt Thomas Jahn, Flottenkapitän und Projektleiter Falkland. „Bereits seit mehr als 25 Jahren unterstützen wir Projekte zur Klimaforschung.“

Anlass für diesen erneuten Flug auf die Falklandinseln ist der Wechsel der Polarstern-Besatzung und die Abholung der Forschungsexpeditionsteilnehmer. Seit Anfang Februar erhebt ein Team von rund 50 Forschern des AWI im Südpolarmeer wichtige Daten zu Ozeanströmungen, Meereis und Kohlenstoffkreislauf, die unter anderem verlässliche Klimavorhersagen ermöglichen. Auf dem Rückweg aus dem Forschungsgebiet im südlichen Weddellmeer stoppte die Polarstern in der Atkabucht, wo 25 weitere Wissenschaftler an Bord gingen: Das Sommerpersonal sowie das Überwinterungsteam der Neumayer-Station III. Letzteres kehrt dann nach über 15 Monaten in der Antarktis zurück nach Deutschland.

15 Stunden Flug nach Mount Pleasant

Am 02. April bringt Lufthansa das internationale Forschungsteam des AWI und die DLR-Wissenschaftler von den Falklandinseln zurück nach Deutschland. Die Landung unter der Flugnummer LH2575 ist am 03. April um 15:00 Uhr auf dem Münchner Flughafen geplant. Der erste Flug von Hamburg auf die Falklandinseln Ende Januar 2021 war der längste nonstop Passagierflug in der Geschichte der Lufthansa. Nach über 15 Stunden und mehr als 13.000 Kilometern landete der Airbus A350-900 auf der Militärbasis Mount Pleasant. Um die Forschung so klimafreundlich wie möglich zu gestalten, kompensiert das Alfred-Wegener-Institut die CO2-Emissionen der Flugreise auch bei diesem Flug.

A321 XLR Langstreckenjet bekommt Teile von RUAG

Der A321 XLR ist der neueste Langstreckenjet von Airbus. Und an dem baut RUAG Aerostructures mit. Für den Überflieger liefern die drei RUAG-Standorte Oberpfaffenhofen (D), Emmen (CH) und Eger (HU) wesentliche Baugruppen, etwa Rumpfsektionen.

Airbus treibt trotz der aktuellen Luftfahrtkrise die Entwicklung des A321 XLR voran. Der neue kompakte Langstreckenjet von Airbus soll Strecken von bis zu 4.700 nautischen Meilen (8.700 Kilometer) bewältigen können. Den Airlines soll er pünktlich bis 2023 zur Verfügung stehen. Im Rahmen eines Design & Build Auftrags (Entwicklung und Produktion) fertigt RUAG Aerostructures die unteren Seitenschalen mit Fahrwerksschacht und die Fußbodenstrukturen. Im Build to Print Paket (Fertigung nach Vorgabe) produziert RUAG Aerostructures die oberen Seitenschalen des Flugzeugrumpfes, die hintere Rumpf- und Bodenstruktur, die Druckkalotte sowie die Heckspitze für den neuen Langstreckenjet der A320-Familie. Ende März verlassen die ersten Baugruppen das RUAG Aerostructures Werk in Oberpfaffenhofen in Richtung Airbus.

A321 XLR: Rumpf für größeren Tank angepasst

Die A321XLR ist eine Version des neuen Airbus A321neo. Für das Langstreckenflugzeug müssen einzelne Bauteile modifiziert werden. Dies ist aufgrund der höheren Belastung und dem zusätzlichen Gewicht der A321XLR notwendig. Besonders der zusätzliche Tank für Langstrecken bedingt eine Reihe von Anpassungen in der Konstruktion, für deren Entwicklung RUAG Aerostructures in Zusammenarbeit mit Airbus verantwortlich zeichnet. Das jahrelang erworbene Know-how des Teams von RUAG Aerostructures über die Baugruppen hilft beim Finden einer zuverlässigen Design-Lösung.

Alle drei Standorte von RUAG Aerostructures sind in die Produktion der Großbaugruppen für den Airbus A321 XLR involviert. Einzelne Kleinbauteile werden in Emmen, Schweiz, gefertigt. Im Werk in Eger, Ungarn, das vor kurzen die EASA Part-21-Zertifizierung erhielt, werden die Fußbodenstrukturen sowie die unteren Seitenschalen inklusive Fahrwerkschacht hergestellt. In Oberpfaffenhofen werden die oberen Seitenschalen des Flugzeugrumpfes, die hintere Rumpf- und Bodenstruktur, die Heckspitze sowie die Druckkalotte produziert.

Longhaul-A321: Serienproduktion ab 2022

Nach der Erstauslieferung der Großbaugruppen an Airbus werden bis Ende des Jahres weitere Baugruppen für Flug- und Belastungstests geliefert. Der Start der Serienproduktion der Sektionen für den A321 XLR ist für Anfang 2022 geplant. Seit der Ankündigung des neuen Langstreckenjets gingen bereits hunderte Bestellungen bei Airbus ein, weshalb für das Flugzeug gute Raten zu erwarten sind.

Ralf Drees, der neue Executive Vice President von RUAG Aerostructures, freut sich: „Die erfolgreiche Auslieferung der ersten Bauteile ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Trotz der Pandemie und den dadurch eingeschränkten physischen Kontakt zwischen den Standorten ist es uns gelungen, die komplexen Aufgaben professionell zu lösen. RUAG Aerostructures konnte sich erneut als zuverlässiger Partner und Zulieferer unter Beweis stellen.“

Lage europäischer Airlines verschärft sich weiter

Der weltweite Passagierluftverkehr brach auch im Januar weiter ein: Die Passagierzahlen liegen -73 Prozent unter dem Januar-Vorjahresniveau. Zum Vergleich: Im Dezember belief sich der Rückgang auf ein Minus von 70 Prozent. Im gesamten Vorjahr hatte der internationale Luftverkehr ein Minus von 66 Prozent zu verzeichnen. Darauf weist der Branchenverband BDL aufgrund einer Datenerhebung hin.

Aufgrund der zweiten Pandemiewelle haben nach den Kennzahlen zur Entwicklung des deutschen Luftverkehrs insbesondere europäische Fluggesellschaften einen starken Nachfragerückgang zu verzeichnen. Die in Europa dominierenden internationalen Verkehre sind deutlich stärker von Reisebeschränkungen betroffen als die Inlandsverkehre bspw. in den USA. Nur der weltweite Frachtverkehr ist weiterhin im Aufwind: Hier zeigt sich sowohl global als auch mit Blick auf die einzelnen Kontinente ein Plus, besonders ausgeprägt in Nordamerika.

Luftverkehr in Deutschland

In Deutschland setzt sich der massive Einbruch der Nachfrage an Flughäfen und Fluggesellschaften fort. Nach einem Anstieg über Weihnachten und den Jahreswechsel stagniert die Nachfrage im Januar auf niedrigstem Niveau. Ausnahme ist auch hier die Luftfracht mit einer deutlich positiven Entwicklung, was auf eine Erholung der produzierenden Wirtschaft hinweist.

Streckennetz wird löchrig

Aufgrund von Reisebeschränkungen hat die Anbindungsqualität Deutschlands erheblich gelitten: Im innerdeutschen Verkehr sind gegenüber Januar 2020 insgesamt 23 Strecken entfallen. Im Verkehr mit europäischen Zielen werden nur noch 445 von vormals 857 Strecken bedient. Das Interkontinentalnetz hat sich mehr als halbiert – hier sind 172 von 285 Strecken weggefallen. Zudem werden die verbliebenen Strecken deutlich seltener bedient – insbesondere im innerdeutschen Verkehr (-71 Prozent) und im Verkehr innerhalb Europas (-63 Prozent). Bei stark abgesenkter Kapazität stiegen die Ticketpreise leicht, auch wenn diese Ergebnisse aufgrund der vergleichsweise kleinen Stichprobe nur begrenzt aussagefähig sind.

Ausblick: Buchungen bleiben aus

Der Blick auf die Monate März bis Mai 2021 zeigt, wie umfassend die Fluggesellschaften ihr Angebot über die letzten drei Monate abgesenkt haben. Grund dafür sind die fehlenden Buchungseingänge. In der Vergleichsperiode März bis Mai 2020 war der Luftverkehr fast völlig zum Erliegen gekommen. Während die Fluggesellschaften im Januar dieses Jahres noch geplant hatten, an den deutschen Flughäfen von März bis Mai 167 Prozent mehr Sitze anzubieten als in der Lockdownperiode im letzten Jahr, liegt der Planungsstand aktuell im März gerade einmal zwei Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Bei den deutschen Fluggesellschaften ist dieser Prozess der Anpassung an die ausbleibende Nachfrage noch nicht abgeschlossen, daher liegt der Planungsstand dort noch 25 Prozent über dem Vorjahresstand.

Legende zu den Grafiken:

  • ASK: Luftverkehrsangebot in angebotenen Personenkilometern; 
  • PKT: Passagiernachfrage in verkauften Passagierkilometern; Strecken: Strecken die mindestens viermal im Monat bedient wurden; 
  • Netzintensität: Summe der Flüge dividiert durch die Anzahl der Strecken. Der Wert gibt eine Indikation, mit welcher Angebotsqualität die Strecken bedient wurden;
  • Verbraucherpreisindex (VPI): Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Es handelt sich um Endverbraucherpreise einschließlich Steuern und Abgaben. Der VPI zeigt, wie sich das Preisniveau im aktuellen Berichtsmonat gegenüber dem gleichen Monat im Jahr 2015 entwickelt hat. 
  • Deutsche Fluggesellschaften: Lufthansa, Condor, TUIfly, Eurowings, Eurowings Discovery (ohne Swiss, Austrian, Brussels Airlines); 
  • Deutsche Flughäfen: Deutsche Verkehrsflughäfen im Flughafenverband ADV; 
  • Verkehrsdaten – Daten der Flughäfen: Flughafenverband ADV; – Daten der Fluggesellschaften: BDL auf Basis von Unternehmensangaben; 
  • Weltweiter Luftverkehr: Weltverband der Fluggesellschaften IATA (ausschlaggebend für Zuordnung zu Weltregion ist jeweils Ort der Registrierung).

Lilium schließt Übereinkunft mit Qell Acquisition Corp.

Lilium, der Senkrechtstarter mit elektrischem Antrieb aus Bayern, will seine Aktivitäten mit einem US-Player zusammenlegen. Die Lilium GmbH hat eine Übereinkunft mit Qell Acquisition Corp. getroffen.

Qell wird von Barry Engle, vormals President von General Motors Nordamerika, geleitet. Qell als Unternehmen für spezielle Akquisition investiert in zukunftsträchtige und nachhaltige Mobilitätslösungen. An der Nasdaq als Qell gelistet, geht daraus Lilium hervor sobald die Transaktion geschlossen ist, deren Shares an der Nasdaq als LILM gelistet werden.

Vorserien-VOTL fliegen

Lilium will als kleiner Regionalflieger das Reisen umkrämpeln. Der Jet bietet Platz für bis zu sieben Insassen und kann als Shuttle dienen und dabei senkrecht starten und landen. Angestrebt sind eine Reisegeschwindigkeit von 175 Meilen pro Stunde auf einer Flughöhe von 10.000 Fuß. Die Reichweite soll mindestens 155 Meilen betragen, inklusive Reserven. Vier Generationen an Testeinheiten und ein Fünfsitzer in der Luft zählen zu den erreichten Meilensteinen. Der Siebensitzer Lilium Jet bekam von der EASA die Zulassung CRI-A01.

Flughafen BER Starbahnen: Nutzung fortan alternierend

Ab der kommenden Woche finden die Starts und Landungen auf der BER-Südbahn statt. Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hat der FBB dazu die Erlaubnis erteilt.

Seitdem der Betrieb auf der Südbahn Anfang Dezember eingestellt wurde, operierte die FBB zur Reduzierung der laufenden Kosten ausschließlich auf der Nordbahn. Die Flughafengesellschaft (FBB) nutzt ab dem 01. April wieder ihre beiden Start- und Landebahnen, nämlich im monatlich alternierend. Während der alternierenden Nutzung gelten die Nachtflugregelungen unverändert.

Mit dem Wechsel jeden Monat werden die Fluglärmbelastungen in der Flughafenregion gleichmäßiger verteilt. Die Alternation erfolgt immer zum ersten Tag des Monats, jeweils um 00:00 Uhr. Die Regelung ist zunächst bis Ende des Jahres vorgesehen. Der Wechsel der Bahnen ist mit keinen Mehrkosten verbunden.

Terminal 5 gerade ohne Gebrauch

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir freuen uns, dass die Luftfahrtbehörde nach eingehender Prüfung der monatlich wechselnden Nutzung der beiden Start- und Landebahnen zugestimmt hat. Da das Terminal 5 bis auf Weiteres nicht gebraucht wird, können wir in diesem Jahr die Lärmbelastung ausgeglichener für unsere Nachbarn verteilen. Der in Bezug auf die Lärmbelastung positive Effekt der schwachen Auslastung des BER kommt so der gesamten Region zugute. Mein Dank gilt allen Prozesspartnern bei der Umsetzung des innovativen Verfahrens.“

Das Fluglärmmessprogramm der FBB werden ebenfalls auf die monatlich wechselnde Nutzung der Start- und Landebahnen angepasst. Patrick Strogies, Fluglärmschutzbeauftragter für Berlin-Brandenburg: „Ich begrüße die alternierende Nutzung der beiden Start- und Landebahnen ausdrücklich. Ein Wechsel zwischen den Bahnen sorgt dabei für einen Ausgleich und eine gleichmäßigere Verteilung des Lärms.“

Operative Routinen bleiben erhalten

Hans Niebergall, Leiter Tower Berlin Deutsche Flugsicherung GmbH: „Unsere Fluglotsen und Vorfeldkontrolleure sind für die sichere Abwicklung des Flugverkehrs verantwortlich. Die alternierende Pistennutzung trägt dazu bei, dass deren operative Routinen für beide Bahnen erhalten bleiben. Damit wird der reibungslose Übergang zu einem gleichzeitigen Betrieb beider Start- und Landebahnen bei steigenden Flugzahlen unterstützt.“

Corona und Reisen um Ostern: Tipps und Regeln

Über die Osterferien gelten an Flughäfen bestimmte Regeln und Maßnahmen zum Schutz der Fluggäste und Mitarbeiter. Angesichts der aktuellen Corona-Lage nachfolgend ein paar Tipps für den gesunden Start in die Osterferien am Flughafen Köln Bonn und Risiko-Gebiete vom RKI.

Für die Osterferien werden am Flughafen Köln/Bonn bis zu dreißig Abflüge am Tag erwartet. Über die gesamte Ferienzeit erwartet der Flughafen rund 600 Starts und Landungen von Passagierfliegern. Die Hauptreiseländer sind die Türkei und Spanien, insbesondere die Kanaren und die Balearen. Es ist dringend angeraten, die aktuellen Bestimmungen fürs Reisen in den Urlaub, und auch bei der Rückkehr zu beachten.

Coronatests am Flughafen Köln/Bonn

Seit dem 01. Februar 2021 können sich Reisende, aber auch Besucher, die keinen Flug gebucht haben, kostenpflichtig im Centogene-Testzentrum in Terminal 2 testen lassen. Es stehen sowohl PCR-Tests, als auch ein Antigen-Schnelltest zur Verfügung. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen, sich vorab für den Test registrieren zu lassen. Centogene betreibt die Teststation auch über die Osterfeiertage, nicht alle Testangebote sind jedoch immer nutzbar. Preise nennt der Anbieter folgende:

SARS-CoV-2 Antigen-Test

  • Express-1: 59 Euro inkl. MwSt.
  • In mehr als 95% der Fälle stehen Ergebnisse innerhalb von 30 Minuten nach Probennahme zur Verfügung.

SARS-CoV-2 PCR-Test

  • Premium-8: 129 Euro inkl. MwSt.
  • In mehr als 95% der Fälle stehen Ergebnisse innerhalb von 8 Stunden nach Probennahme zur Verfügung.

SARS-CoV-2 PCR-Test

  • Premium-24: 69 Euro inkl. MwSt.
  • In mehr als 95% der Fälle stehen Ergebnisse innerhalb von 24 Stunden nach Probennahme zur Verfügung.

Regeln bei Ein- und Ausreise

Besondere Regelungen, wie zum Beispiel die Pflicht, einen negativen Corona-Test vorzulegen, gelten zurzeit für die Einreise in bestimmte Länder und künftig gegebenenfalls auch für die Rückreise. Passagiere sollten sich vor Reiseantritt bei ihren Reiseveranstaltern oder Airlines genau über die spezifisch am Urlaubsort geltenden Regelungen informieren. Alle Informationen zur Ein- und Ausreise sind online bei den Airlines abrufbar.

Internationale Risikogebiete

Der Schutz der Reisenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafens hat oberste Priorität. Reisende sollen von Köln/Bonn aus sicher in den Urlaub starten und sich bei ihrer Ankunft am Flughafen wohlfühlen. Ob der jeweilige Zielort zu den internationalen Risikogebieten zählt, nennt das Robert-Koch-Institut hier: Coronavirus SARS-CoV-2 – Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI (PDF).

Start der Reise: Check-In und Sicherheitskontrolle

Im gesamten Flughafen besteht für Reisende und Besucherinnen und Besucher ab sechs Jahren die Pflicht, eine medizinische Schutzmaske zu tragen. Erlaubt sind sowohl OP-Masken als auch FFP2-Masken und Masken mit dem Standard KN95/N95 (jeweils ohne Ausatemventil). Zusätzlich gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Am gesamten Airport können zudem Desinfektionsmittelspender genutzt werden.

Zwischen 06:00 und 22:00 Uhr findet der Check-In in Terminal 1 statt. Ab Freitag, den 26. März, wird Terminal 2 in den Nachtstunden wieder in Betrieb genommen. Zwischen 22:00 und 06:00 Uhr finden dann der gesamte Check-In und die Einreise der ankommenden Passagiere ausschließlich dort statt, die Schalter in Terminal 1 sind geschlossen. Die Sicherheitskontrolle erfolgt zentral in Terminal 1. Jeder Reisende darf nur noch ein Handgepäckstück mitnehmen. Alle weiteren Gepäckstücke müssen beim Check-In aufgegeben werden. In der Sicherheitskontrolle dürfen Einmalhandschuhe und Schutzmasken getragen werden. Diese müssen gegebenenfalls während der Kontrolle kurz heruntergezogen werden, wenn das Kontrollpersonal darum bittet.

Geschäfte am Flughafen

Im öffentlichen Bereich stehen Gästen in Terminal 1 die Geschäfte REWE, Kamps und Kirschner zur Verfügung. Die Öffnungszeiten orientieren sich am Flugplan und sind auf der Homepage des Flughafens veröffentlicht. Einige gastronomische Angebote im Sicherheitsbereich von Terminal 1 stehen den Passagieren ebenfalls zur Verfügung – wenn auch mit eingeschränkten Öffnungszeiten.

Piloten kritisieren TUI AG und KBR wegen Ausflottung

TUI zieht die Kritik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit auf sich. Anlässlich der Hauptversammlung der TUI AG beklagt die Vereinigung Cockpit die Entscheidung des Managements zur drastischen Reduzierung der Flotte und dem damit verbundenen Abbau von 200 Arbeitsplätzen bei TUIfly.

Die Bundesrepublik hat die TUI mit gut fünf Mrd. Euro gestützt, da die Politik des Landes der Reiseweltmeister an eine Erholung des Tourismus nach Corona glaubt. Vor diesem Hintergrund wird klar, dass die Flottenreduzierung einzig dem Zweck dient, später Kapazitäten billiger einkaufen zu können. Die Vereinigung Cockpit sieht dieses Vorgehen als Vorbereitung zur Tarifflucht.

Das Ziel der Reduzierung auf 17 Flugzeuge konnte durch die Verhandlung der TUI-Tarifkommission zumindest so weit verhindert werden, als dass nun 22 Flugzeuge im Konzern betrieben werden sollen. Die damit gesicherten Arbeitsplätze mussten die Pilotinnen und Piloten mit empfindlichen Zugeständnissen i.H.v. annähernd 200 Mio. Euro in solidarischer Weise dem Arbeitgeber „abkaufen“.

Mangelnde Solidarität ausgerechnet vom Konzernbetriebsrat?

Insbesondere vor dem Hintergrund des Gehaltsverzichtes der Pilotinnen und Piloten zeigt sich die Vereinigung Cockpit verwundert, dass ausgerechnet der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Frank Jakobi, als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, laut Berichten seine Aufsichtsratsvergütung als stellvertretender Vorsitzender deutlich geringer als seine Kollegen im Kontrollgremium reduziert hat. Herr Jakobi hat somit prozentual den geringsten monetären Beitrag aller Aufsichtsratsmitglieder der TUI AG zur Kostenentlastung beigetragen. Von einem hochrangigen Arbeitnehmervertreter und KBR-Vorsitzenden hätte man vor dem Hintergrund der Massenentlassungen im TUI Konzern eine verantwortungsvollere und solidarischere Vorgehensweise erwartet, so die Pilotengewerkschaft. Gerade an dieser Stelle wäre die gleiche Bereitschaft zur Solidarität wünschenswert gewesen, wie sie von den Crews der TUIfly vorgelebt wird.

Flughafen Hamburg erhöht Corona-Testkapazitäten um Drive-Through-Test

Die Corona-Testkapazitäten direkt am Hamburg Airport werden zum 01. April deutlich ausgebaut. Die Firma Centogene erweitert ihr bestehendes Angebot um einen Drive-Through-Test im Parkhaus. Außerdem eröffnet mit EcoCare Anfang April ein zusätzlicher Anbieter ein Testcenter am Hamburg Airport. Alle Angebote können sowohl von Reisenden als auch der breiten Öffentlichkeit genutzt werden.

Zwei Corona-Teststandorte auf dem Flughafengelände

Zurzeit befinden sich zwei Teststandorte auf dem Flughafengelände: im Terminal 1 und im Corona Care Center (Terminal Tango). Beide Standorte werden von Centogene betrieben, die kostenpflichtige PCR- und Schnelltests anbieten. Der Betreiber erweitert sein Testangebot zum 01. April 2021 um einen Drive-Through-Test im Parkhaus P1, Ebene 0. Dort können sich Autofahrer nach Online-Voranmeldung direkt in ihrem Fahrzeug testen lassen. Informationen zum Corona Care Center von Centogene: www.centogene.com

Mit EcoCare eröffnet ein zweiter Anbieter ein Testzentrum am Hamburg Airport für Reisende und die Öffentlichkeit. EcoCare betreibt bereits mehrere Testcenter an verschiedenen Flughafen-Standorten in Deutschland und Europa. Am Flughafen Hamburg werden sowohl PCR-Tests, Antigen-Schnelltest als auch virologische Antikörpertests angeboten. Neben kostenpflichtigen Tests, die in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Griechisch und Chinesisch ausgestellt werden können, sind im neuen Hamburger EcoCare-Center auch kostenlose Schnelltests – die sogenannten Corona-Bürgertests – möglich. Personen, die sich im Testzentrum von EcoCare testen lassen wollen, können sich digital über eine eigens dafür zur Verfügung gestellte Webseite, die zurzeit noch erstellt wird, oder die EcoCare-App registrieren. Für Personen, die sich nicht vorab registriert haben, steht ein Anmeldebereich im Testzentrum zur Verfügung.

Alle Testzentren am Hamburg Airport sind fußläufig von den Terminals, den Parkhäusern und der S-Bahn erreichbar.

Osterreiseverkehr: Hamburg Airport öffnet Terminal 2

Von Freitag, 26. März, bis Sonntag, 28. März 2021, sowie von Freitag, 02. April, bis Sonntag, 04. April 2021, öffnet Hamburg Airport das Terminal 2. Dieses war aufgrund der Corona-bedingt niedrigen Passagierzahlen vorübergehend geschlossen worden. Damit bereitet sich der Flughafen auf einen möglichen leichten Anstieg der Passagierzahlen zu Ostern vor und stellt eine möglichst große Fläche für die Passagierabfertigung zur Verfügung. Alle bisher etablierten Maßnahmen, wie z.B. die Maskenpflicht (medizinische Maske), Desinfektionsspender, kontaktloser Check-in oder kontaktlose Gepäckaufgabe, greifen selbstverständlich weiterhin.

Passagiere können sich zum Beispiel auf der Internetseite von Hamburg Airport (Abflüge – Hamburg Airport (hamburg-airport.de)) oder auf den Anzeigetafeln in den Terminals informieren, in welchem Terminal sich die Check-in-Schalter für ihren Flug befinden. Zudem wird zusätzliches Personal aus dem Passagierservice im Einsatz sein, um die Fluggäste vor Ort zu unterstützen. Auf der Flughafen-Website können sich die Reisenden schon vor der Anreise zum Flughafen über sicheres Fliegen und die ergriffenen Maßnahmen am Hamburg Airport informieren: Sicher fliegen in Corona-Zeiten – Hamburg Airport (hamburg-airport.de)

DLR-La­ser­ter­mi­nal im All nimmt Kon­takt auf

Die Auflösung von Kameras und anderen Sensoren auf Erdbeobachtungssatelliten steigt stetig an. Dies führt zu immer größer werdenden Datenmengen, die heutzutage noch mit Funksystemen zur Erde übertragen werden. Die Datenverbindung zwischen dem Satelliten und der Erde begrenzt dabei die Fähigkeit der Systeme. Mit optischen Kommunikationssystemen, die Laserstrahlen zur Datenübertragung einsetzen ist, eine deutliche Steigerung der Datenraten möglich. Zahlreiche Bilder können mit hoher Auflösung übertragen werden. Im Rahmen einer internationalen Kooperation haben Forschende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des japanischen National Institute of Information and Communications Technology (NICT) und unterstützt durch die Universität Stuttgart mit Kanalmessungen zur Laser-Datenübertragung in Japan begonnen. Vor kurzem wurde hierfür ein erster Link aus dem All vom optischen Terminal „OSIRISv1“ auf einer optischen Bodenstation in Tokio empfangen.

„Die satellitengestützte Laserkommunikation läutet eine neue Ära in der Satellitenkommunikation ein“, ist sich Christian Fuchs vom DLR-Institut für Kommunikation und Navigation sicher. Er leitet am Institut federführend die Arbeiten im Bereich optischer Kommunikation. Systeme der nächsten Generation ermöglichen bereits Datenraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde. Sie sind zudem kleiner, leichter und benötigen weniger elektrische Leistung als vergleichbare Funksysteme. Da Laserstrahlen Wolken nicht durchdringen, werden weltweite Netzwerke von optischen Bodenstationen benötigt, um die gewünschte Verfügbarkeit zu erreichen. OSIRISv1 (Optical Space Infrared Downlink System) wurde vom DLR entwickelt und in Kooperation mit dem Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart auf dem Satelliten „Flying Laptop“ im Jahr 2017 ins All gestartet.

Gemeinsames Experiment mit Forschern in Japan

Bei dem gemeinsamen Experiment wurden erste Messdaten, wie beispielsweise die optische Empfangsleistung, aufgezeichnet. Damit kann das Verhalten des atmosphärischen Übertragungskanals bewertet werden. Dies wird einerseits verwendet um die Auslegung von zukünftigen Systemen zu optimieren und andererseits um Netzwerke zu planen. Bei der eingesetzten Wellenlänge von 1.550 Nanometern, die in den Standards vorgesehen ist, gibt es bis dato sehr wenige Messdaten.

Erwähnenswert ist auch die genaue Strahlausrichtung, welche durch die Lageregelung des Flying Laptop Satelliten ermöglicht wird. OSIRISv1 besitzt selbst keine mechanischen Elemente zur Strahlsteuerung. Deshalb muss die Lageregelung des Satelliten diese Ausrichtung leisten. Die Universität Stuttgart hat hier in gemeinsamen Experimenten mit dem DLR an der DLR-Bodenstation in Oberpfaffenhofen die Lageregelung erfolgreich optimiert.

Die gewonnenen Messdaten werden von den Teams nun ausgewertet und sind die Grundlage für weitere Versuche in naher Zukunft, sowohl zur Bodenstation des NICT als auch zu weiteren Partnereinrichtungen weltweit. Die derzeitigen Messungen in Japan reihen sich in eine lange Historie von gemeinsamen Versuchen ein, die bisher unter Verwendung von japanischen Satelliten in Oberpfaffenhofen stattfanden. Versuche mit dem OICETS-Satelliten der japanischen Raumfahrtagentur JAXA fanden in den Jahren 2006 und 2009 statt und die Versuche mit der Nutzlast Small Optical TrAnsponder (SOTA) des NICT im Jahre 2013.

In naher Zukunft werden weitere internationale Experimente mit DLR-Nutzlasten erfolgen: Am 24. Januar 2021 wurde das kleinste Laserterminal der Welt, OSIRIS-CubeL, welches das DLR in Kooperation mit Tesat Spacecom entwickelt hat, an Bord des Satelliten PIXL-1 gestartet. Bereits im kommenden Jahr soll OSIRISv3 auf der Bartolomeo Plattform von Airbus Defence & Space an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) installiert werden.

Hannover Airport: Airlines stocken Angebot zu Ostern auf

Mehrere Airlines weiten ihr Flugangebot zu Ostern aus. Nach Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen, gehört Palma zu den beliebtesten Zielen ab Hannover. Bereits am vergangenen Sonntag starteten die ersten Flüge der TUI fly nach Palma de Mallorca. Die Strecke wird bis zu sechsmal pro Woche geflogen. Neben Mallorca fliegt die TUI fly auf die Kanaren und nach Faro.

Eurowings, Vueling und Sundair starten wieder nach Mallorca

Ab dem 26. März fliegt die Lufthansa-Tochter die Strecke viermal wöchentlich. Der Ferienflieger Condor fliegt ab 27. März sogar bis zu neunmal pro Woche auf die beliebte Mittelmeerinsel. Mit den Airlines Vueling und Sundair geht es vom 28. März bis zum 11. April immer sonntags ab Hannover direkt nach Palma.

Weiterhin wird ab 25. März Austrian Airlines Hannover und Wien direkt verbinden. Die österreichische Fluggesellschaft ist eine neue Airline am Hannover Airport.

Rückkehr des Türkei-Tourismus

Turkish Airlines, AndoluJet und SunExpress planen für die Sommersaison 2021 ab Hannover Verbindungen zu zahlreichen Destinationen in der Türkei. Mit SunExpress geht es unter anderem nach Antalya, Izmir, Bodrum, Ankara und Andana. Insgesamt bedienen die drei Fluggesellschaften 13 Ziele in der Türkei.

Bereits zum Restart nach dem ersten Lockdown im Sommer 2020 wurde am Hannover Airport zusammen mit den zuständigen Gesundheitsbehörden ein umfassendes Hygienekonzept umgesetzt. Dieses beinhaltet u.a. Bodenmarkierungen, Hinweisschilder, Durchsagen, Abstandsregeln und das Tragen einer medizinischen Maske.

Reise- und Sicherheitshinweise sortiert nach Ländern stellt das Auswärtige Amt bereit: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise.

Austrian Airlines setzt weitere Maßnahmen zur Restrukturierung

Austrian Airlines hat die herausfordernden Krisenmonate genutzt, um sich umfassend auf die Zukunft vorzubereiten. Themen wie die bereits im Frühjahr 2020 angekündigte Redimensionierung der Flotte – in deren Rahmen man sich von kleineren Flugzeugtypen wie Dash und Airbus 319 trennt – sind in der finalen Phase der Umsetzung. Die Zentralisierung des Flugverkehrs in Wien und die damit verbundene Auflösung aller Bundesländer Crew- & Technik-Basen sowie einiger Stationen zur Passagierabfertigung läuft ebenfalls.

Um neben der langfristigen Ergebnisentwicklung auch die Rückzahlung der Kredite zu sichern, konnten 2020 durch Vereinbarungen mit dem Personal sowie Lieferanten und Systempartnern umfassende und mehrjährige Krisenpakete geschnürt werden. Auch bei der Büro-Infrastruktur hatte Austrian zuletzt eine Reduktion angekündigt, bei der vier von acht Etagen des Austrian Head Office an die Flughafen Wien AG zurückgegeben werden. „Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber den Österreicherinnen und Österreichern bewusst und wollen unsere Kreditschulden, sobald es zu einer Markterholung kommt, schnellstmöglich tilgen“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech.

Längere Dauer der Krise bedingt weitere Maßnahmen

Austrian Airlines kämpft sich – wie viele andere heimische Unternehmen – zurück in die Normalität. „Die Pandemie dauert deutlich länger als erwartet, und die Auswirkungen werden auch noch mehrere Jahre spürbar sein. Daher werden wir die Ergebnisziele, die wir uns im letzten Frühjahr gesetzt hatten, nicht mehr erreichen können. Aus diesem Grund setzen wir jetzt zusätzliche Maßnahmen, um die Zukunft unserer Austrian Airlines dauerhaft abzusichern“, erklärt von Hoensbroech. Damit bezieht sich der Austrian CEO unter anderem auf die erneute Anpassung des Flottenplans, welche heute den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei einer virtuellen Mitarbeiterveranstaltung vorgestellt wurde.

Um das Risiko einer langsameren Markterholung in den kommenden Jahren zu begrenzen, sollen zwei weitere Airbus Flugzeuge in ein Langzeit-Parking gehen und somit die aktuelle Gesamtflotte von rund 80 Flugzeugen – zumindest bis 2024/2025 – auf 58 statt der bisher geplanten 60 Flugzeuge schrumpfen. Vorgesehen ist dabei auch eine gleichzeitige Erhöhung der Flottenproduktivität. Das wirkt sich – zusammen mit einer Vielzahl weiterer Maßnahmen – auch auf den rechnerischen Überhang beim Personal nach der Krise aus. Zwar hat die heimische Fluglinie bis Ende Februar bereits etwa 650 Vollzeitstellen durch natürliche Fluktuation abgebaut, allerdings muss bis 2023 nochmal etwas mehr als die gleiche Menge der Personalkapazität reduziert werden. Das wird nicht in allen Bereichen durch weitere Fluktuation erreichbar sein. Es bleibt das Ziel des Unternehmens, möglichst wenige Kündigungen aussprechen zu müssen und dafür gemeinsam mit den Betriebsräten temporäre Lösungen zu finden. Man will hier beispielsweise auch Teilzeitmodelle zur vorübergehenden Reduktion der Personalkapazität prüfen.

„Wir wollen trotz dieser beispiellosen Krise so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten“, betont der AUA CEO. Eines sei jedoch gewiss: „Die Austrian Airlines wird nach der Krise eine ganz andere sein. Das Unternehmen wird schlanker, digitaler und moderner aufgestellt sein und mit seinem Langstreckendrehkreuz wieder Österreich mit der Welt verbinden“, ergänzt er.

Buchungszuwachs für Sommer 2021 stimmt zuversichtlich

„Unser Liquiditätspolster ist weiterhin gut, und wir glauben an die Markterholung im Sommer 2021. Bis dahin erwarten wir, dass europaweit genügend Personen geimpft sein werden, sodass Reisen auch nicht mehr mit Reisebeschränkungen oder -verboten einhergehen“, erklärt Vertriebsvorstand Michael Trestl. Die Buchungslage für die diesjährige Urlaubssaison entwickelt sich positiv. Auch das Angebot auf der Langstrecke wird ab Ostern aufgestockt. Für die Hochsaison sind Tag für Tag neue Buchungseingänge zu verzeichnen, beispielsweise in den letzten zwei Wochen ein Anstieg der Neubuchungen für Juni bis August um 50 Prozent, im Vergleich zu Buchungen im Jänner für die gleiche Periode. Das stimmt das Management der heimischen Airline positiv. „Mit dem digitalen ‚Grünen Pass‘ in der Tasche wird die Reiselust im Sommer kaum zu bremsen sein“, so Trestl.

Seychellen, Sri Lanka, Malediven lockern: Emirates steigert Flüge

Weiße Strände, türkises Meer und Palmen: Sehnsuchtsziele im Indischen Ozean wie die Seychellen, die Malediven und Sri Lanka locken mit einem vereinfachten Einreiseprozedere. Um die Marktnachfrage zu befriedigen, hat Emirates die Zahl der Flüge zu diesen Zielen erhöht, um seinen Kunden mehr Flexibilität und Auswahl anbieten zu können. Die Fluggesellschaft hat wichtige Zielgebiets-Tipps für Reisende zusammengestellt, um eine zukünftige Reise zu planen und vor Ort optimal die AHA-Regeln einhalten zu können.

Seychellen

Wer auf den Inseln maximalen Abstand sucht, sollte wissen, dass es neben exzellenten Hotels und Resorts auch schöne Apartments und Self-Service-Unterkünfte gibt. So ist es möglich, an Traumstränden in der Ferne sein eigenes Zuhause zu haben. Die Ferienwohnung ist nicht nur ein Tipp zum Abstand halten, sondern auch ratsam für einen günstigen Aufenthalt.

Anreise: Ab dem 28. März wird Emirates sieben wöchentliche Flüge nach Mahé auf den Seychellen anbieten. Verbindungen werden ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg via Dubai mit Jets des Typs Boeing 777-300ER bedient.

Die Inselnation öffnet ihre Grenzen ab dem 25. März wieder für Reisende aus aller Welt ohne Impf- oder Quarantäneanforderungen. Alle Reisenden müssen jedoch auch weiterhin einen negativen PCR-Test vorweisen, der 72 Stunden vor Abreise vorgenommen wurde. Zusätzliche Informationen zu den Reisebestimmungen auf den Seychellen sind hier einzusehen.

Sri Lanka

Am 21. Januar 2021 öffnete die „Perle im Indischen Ozean“ wieder für Touristen. Eine Quarantäne ist nicht notwendig, Reisende müssen vor dem Flug einen PCR-Test machen und dann einen weiteren bei der Ankunft. Voraussetzung für die Erteilung von Touristenvisa ist eine bestätigte Buchung in einem Safe and Secure Level 1-zertifizierten Hotel für die ersten 14 Tage des Aufenthalts. Es wird ein COVID-19-PCR-Test am Tag der Ankunft und ein weiterer nach zehn Tagen durchgeführt. Es ist keine einschränkende Quarantäne erforderlich.

In Sri Lanka können Reisende verschiedene Klimazonen wie Regenwald, Savanne, das Hochland und einsame Strände auf einer Reise erkunden. Auf der Insel ist es üblich, dass Urlauber ein privates Auto mieten und diese mit einem zertifizierten Führer am Steuer erkunden. Abgeschiedene Orte inmitten üppiger Natur gibt es auf Sri Lanka zuhauf: Urlauber können auf einer Safari im Udawala-Nationalpark wilde Elefanten aus nächster Nähe erleben oder in Nuwara Eliya und Ella grüne, hügelige Teeplantagen und Wasserfälle entdecken.

Anreise: Emirates bietet sechs wöchentliche Flüge von Dubai zum Colombo Bandaranaike Airport in Sri Lanka an. Verbindungen werden ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg via Dubai mit Jets des Typs Boeing 777-300ER bedient. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen für Sri Lanka finden Sie hier.

Malediven

Die Malediven sind die meiste Zeit während der Pandemie geöffnet geblieben. Die Reiseanforderungen beschränken sich auf einen PCR-Test vor dem Flug und eine Hotelreservierung in einer registrierten Touristeneinrichtung. Mit 1.200 Inseln, die sich über eine Länge von fast 900 Kilometern erstrecken, sind die Malediven perfekt, um Abstand zu halten. Es gibt immer nur ein Resort pro Insel, in dem sich Urlauber in der Sonne entspannen können. Villen oder Bungalows mit privatem Zugang zum Meer sind beliebte Optionen. Ein Highlight ist für viele ein Aufenthalt in einem Überwasser-Bungalow in türkisfarbenen Insellagunen. Wer hier Urlaub macht, liebt den Strand und das Meer und genießt Wassersportarten wie Tauchen und Schnorcheln. Die Unterwasserwelt ist üppig und ursprünglich und ein einziger Schnorchelausflug bringt Reisenden Begegnungen mit Hunderten von Fischen und Meeresbewohnern.

Anreise: Emirates bietet seinen Kunden derzeit 24 wöchentliche Flüge auf die Malediven an. Ab dem 28. März bis zum 18. April wird die Fluggesellschaft ihr Angebot auf 28 Flüge pro Woche aufstocken und ihren Kunden damit eine noch bessere Anbindung an das beliebte Reiseziel im Indischen Ozean bieten. Verbindungen werden ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg via Dubai mit Jets des Typs Boeing 777-300ER bedient. Für weitere Informationen zu den Reisebedingungen auf die Malediven klicken Sie hier.

Abstands-Tipp für Reisende: Mehr persönlicher Raum und Privatsphäre auf dem Flug in der Economy Class

Kunden der Economy Class von Emirates können jetzt noch mehr persönlichen Raum und Privatsphäre an Bord genießen, da sie die Möglichkeit haben, bis zu drei leere, nebeneinander liegende Sitze auf ihrem Flug zu erwerben.

Mit flexiblen Umbuchungsoptionen, einem kostenfreien Multi-Risiko-Reiseversicherung-Schutz, umfassenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, der Zusage, Rückerstattungen zuverlässig zu leisten und treue Kunden dabei zu unterstützen, ihre Meilen und ihren Vielfliegerstatus zu erhalten, sind Passagiere rund um abgesichert und können sorglos verreisen.

Emirates bietet zu den Zielen im Indischen Ozean mit gelockerten Einreiseregelungen aktuell Sondertarife zu verschiedenen Destinationen in der Economy Class *an:

  • Seychellen ab 695 Euro
  • Malediven ab 685 Euro
  • Sri Lanka ab 645 Euro

Die günstigsten Ab-Preise sind für Flüge ab Frankfurt erhältlich. Weitere Abflughäfen sind München, Hamburg und Düsseldorf. Die Sondertarife können bis 12. April 2021 online auf emirates.de, telefonisch unter +49 69 945 19 20 00, in der Emirates App sowie im Reisebüro gebucht werden. Der angegebene Reisezeitraum ist ab sofort bis zum 20. März 2022 (letztes Rückflugdatum).

United Airlines fliegt wieder von München nach Chicago

Angesichts der nach wie vor steigenden Nachfrage im Heimatmarkt sowie für internationale Verbindungen wird United Airlines im kommenden Mai den Flugplan stark ausbauen. In diesem Zusammenhang bedient die amerikanische Fluglinie auch wieder fünfmal pro Woche mit einer Boeing 787-8 nonstop die Strecke von München nach Chicago. Die Flüge finden jeweils montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags statt. Der erste Start ab der bayerischen Landeshauptstadt erfolgt am 07. Mai 2021.

Flüge von Chicago nach Amsterdam, Tel Aviv und Tokio Haneda und von New York/Newark nach Mailand und Rom

Darüber hinaus nimmt United im Mai wieder die Flüge von Chicago nach Amsterdam, Tel Aviv und Tokio Haneda sowie von New York/Newark nach Mailand und Rom auf. Zudem vergrößert die Airline das bestehende Angebot von Los Angeles nach Sydney und Tokio Narita. Auch baut United die Position als führende Fluggesellschaft im Verkehr zwischen den USA sowie Mexiko, der Karibik, Mittel- und Südamerika weiter aus. Hier ist das Angebot im Mai sogar größer als im Vorkrisenjahr 2019. Insgesamt wird United im Mai 2021 auf allen internationalen Strecken zusammengenommen rund 46 Prozent des Volumens von 2019 bedienen.

Flugangebot im inneramerikanischen Verkehr

Im inneramerikanischen Verkehr wächst abermals das Flugangebot nach Hawaii auf dann mehr als 200 Flüge pro Woche. Dabei führt United auf einigen Strecken mit United Premium Plus® eine weitere Komfortklasse in der Kabine auf den Hawaii-Flügen ein. Ganz neu ab 27. Mai 2021 sind außerdem zahlreiche Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ab Cleveland, Cincinnati, Columbus, St. Louis, Pittsburgh, Milwaukee und Indianapolis. Ziele sind beispielsweise Charleston, Hilton Head, Myrtle Beach, Pensacola und Portland (Maine). Die meisten dieser Flüge werden mit der neuen Bombardier CRJ-550 durchgeführt, dem ersten 50-Sitzer weltweit mit Zwei-Klassen-Konfiguration. Über das gesamte nationale und internationale Streckennetzwerk hinweg plant United, im Mai 2021 etwa 52 Prozent des Gesamtaufkommens vom Mai 2019 zu bedienen. Zum Vergleich: Im Mai 2020 waren es lediglich 14 Prozent.

Elite Jet Service GmbH – Neuer Wartungsbetrieb am Flughafen Friedrichshafen

Elite Jet Service GmbH ist seit dem 01. März 2021 mit einer neuen Wartungsbasis für Jet Flugzeuge am Bodensee-Airport Friedrichshafen. Elite Jet Service GmbH mit Hauptsitz in Mönchengladbach bietet am Flughafen Friedrichshafen einen Wartungsbetrieb für kleinere Jets an. Seit 01. März 2021 mietet die Firma einen Stellplatz für Flugzeuge sowie Büroräume und Lagerflächen am Flughafen an.

Geschäftsführer Christian Böck von Elite Jet Service zum Engagement in Friedrichshafen

„Wir haben uns sehr bewusst für den Airport Friedrichshafen als neuen und weiteren Standort für unsere Maintenance Organisation entschieden. Wir erkennen ein hohes Nachfragepotential, welches wir mit unseren qualifizierten Mitarbeitern umfassend betreuen werden. Der Airport ist ein bedeutender Standort in der Vier Länder Region am Bodensee und die Betreiber der zu wartenden Flugzeuge sind mit dem Service und mit der technischen Ausrüstung des Flughafens hoch zufrieden. Das wird uns helfen, das Geschäft von Beginn an gut zu entwickeln.“

Aus Sicht des Flughafengeschäftsführer Claus-Dieter Wehr gibt es auch keinen Verdrängungswettbewerb mit dem bereits ansässigen Unternehmen airplus Maintenance GmbH.

Hochqualifizierter Maintenance Betreiber

„Es ist uns gelungen, eine interessante Ergänzung zu unserer anerkannten Maintenance Kompetenz am Flughafen Friedrichshafen zu gewinnen. Mit der Elite Jet Service GmbH ist ein hochqualifizierter Maintenance Betreiber nach Friedrichshafen gekommen, der die vorhandene Expertise um zusätzliche Flugzeugtypen erweitert und so den bedienbaren Markt vergrößert. Wir freuen uns sehr, dass wir am Airport so weitere Arbeitsplätze für die Region schaffen und die Nutzung des Flughafens im Bereich Wartung ausbauen können. Dies unterstreicht die Bedeutung des Flughafens als Verkehrsinfrastruktur und wichtiger Standort für Luftfahrtbetriebe in der Region.“

DLR und NASA testen ent­falt­ba­ren An­trieb für Sa­tel­li­ten

Es war schon eine große Halle notwendig, um die vier jeweils 13,5 Meter langen, kreuzförmig angeordneten ultraleichten Masten zu entfalten: Zwei Mal testeten die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) bestehenden Masten (Booms) im Flugzeughangar des DLR Braunschweig. In Kooperation mit der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA sollen so entfaltbare Satellitenstrukturen entwickelt werden, die kostengünstige Kleinsatelliten in Zukunft mit entfaltbaren, miniaturisierten Strukturen für Stromversorgung, Kommunikation und Antrieb leistungsfähiger machen. Die Ergebnisse dieser Tests stellen die Forschenden nun im Rahmen der 16. ECSSMET (European Conference on Spacecraft Structures, Materials and Environmental Testing) vor, die in diesem Jahr erstmals virtuell vom 23. bis 25. März 2021 stattfindet.

Die in Originalgröße getesteten Masten sind für ein Sonnensegel vorgesehen. Sonnensegel wandeln mit Hilfe von spiegelnden Membranen Sonnenlicht in Schub um und können als Antrieb für Satelliten genutzt werden. Die hier geplante Segelgröße von 500 Quadratmeter kann einen Schub von etwa 0,5 Gramm erzeugen (zum Vergleich: eine einzelne Erdnuss wiegt circa 1,5 Gramm). Auch wenn der Schub von 0,5 Gramm verhältnismäßig klein ist, wirkt er ohne Unterbrechung auf die Segel und kann so beispielsweise einen 25 Kilogramm schweren Kleinsatelliten innerhalb von einem Jahr auf 20.900 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Mit diesem stetigen „Antrieb“ könnten Sonnensegel nicht nur bei heutigen Missionen zum Einsatz kommen, sondern bei entsprechender Größe der Sonnensegel sogar Missionsdauern ermöglichen, die heute noch nicht umgesetzt werden können. Dabei verfügen sie nicht nur über ein langes Zeitfenster bei ihrem Einsatz, sondern haben noch einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Sie benötigen für ihren Antrieb kein einziges Gramm Treibstoff.

Kompakt, leicht und leistungsfähig

Mit dem Kooperationsprojekt JDSS/DCB (Joint Deployable Space Structures/Deployable Composite Boom) greifen DLR und NASA die Möglichkeiten zunehmend verfügbarer entfaltbarer Strukturen auf, die die sich mit fortschreitender Miniaturisierung von Elektronikkomponenten und Sensorik bieten. Bisher konnten die verfügbaren Strukturtechnologien nicht mit der Miniaturisierung mithalten und waren für größere Systeme ausgelegt. Gerade in Bezug auf Masse, Stauvolumen und Steifigkeitsanforderungen kommen die herkömmlichen Technologien beim Einsatz auf kleinen Satelliten schnell an ihre Grenzen. Im Projekt ist das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik vorrangig für die Entwicklung einer kompakt verstaubaren und entfaltbaren Struktur für flache Kommunikations- und Radarantennen sowie Solar-Arrays zuständig, während die NASA für die Entwicklung und Herstellung der CFK-Booms zuständig ist. Gemeinsam erfolgte die Erprobung der Technologie bei den Versuchen im Braunschweiger DLR-Hangar. Langfristiges Ziel der Kooperation ist eine Mission, bei der die entwickelten entfaltbaren Strukturen im Weltall getestet werden, um so die Funktionstüchtigkeit unter realistischen Bedingungen nachzuweisen.

Schritt für Schritt zum weltraumtauglichen System

Die erfolgreich getesteten entfaltbaren Masten haben einen durch zwei omegaförmige Halbschalen geformten, geschlossenen Querschnitt. Aufgrund dieses besonderen Querschnitts weist solch ein Mast hohe Biegefestigkeiten sowie eine hohe Torsionssteifigkeit auf. Dadurch kann er sehr hohe Lasten aufnehmen, ohne zu knicken. Zudem erlaubt der Mast den Aufbau eines hocheffizienten „Rückgrats“ für das gespannte Sonnensegel. Beim Aufrollen auf einer Spindel werden die beiden Halbschalen zusammengedrückt, so dass der Mast flach wird. Für den Test wurden insgesamt vier 13,5 Meter lange Masten aufgerollt und anschließend kreuzförmig ausgerollt, so dass sie ihren omegaförmigen Querschnitt wieder einnehmen konnten und dadurch ihre mechanischen Eigenschaften zurückerhielten. „Diesen entscheidenden Vorgang des Auf- und wieder Ausrollens, konnten wir in unserem Test erfolgreich ausführen“, sagt Projektleiter Marco Straubel vom Braunschweiger DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik. „Damit haben wir bestätigt: Es ist möglich aus einer kleinen Box heraus durch die entfaltbaren Masten ein großes Sonnensegel völlig autonom aufzuspannen.“

Schon 2009 gab es im DLR erste Versuche zu entfaltbaren Masten für Satelliten. Seit 2017 arbeiten DLR und NASA im Kooperationsprojekt JDSS/DCB zusammen. Im nächsten Schritt wird die entfaltbare Konstruktion auf einem DLR-Parabelflug im Sommer 2021 unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit getestet. Im Anschluss ist das System ausreichend für den nächsten logischen Schritt qualifiziert – den Test im Erdorbit.

Die ECSSMET

Die 16. ECSSMET (European Conference on Spacecraft Structures, Materials and Environmental Testing) findet vom 23. bis 25. März 2021 erstmalig virtuell statt. Konstrukteure, Analysten und Testingenieure von Weltraumstrukturen setzen sich in diesem Jahr nicht nur mit neuen Subsystemen auseinander, sondern erörtern auch die Themen, die in naher Zukunft eine wichtige Rolle in der Raumfahrt spielen werden: effizientere Trägerraketen, 3D-Druck im Orbit und Wiedereintrittsvorhersagen für Weltraumschrott. Sie wird alle zwei Jahre im Wechsel von der ESA, CNES und dem DLR organisiert.