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Gefragte Flugstrecken, die nicht bedient werden, im Überblick

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Das führende Online-Reiseunternehmen Skyscanner zeigt zum Jahresauftakt, welche Flugstrecken von deutschen Reisenden stark nachgefragt, jedoch derzeit nicht mit Direktflügen bedient werden. Die Daten zu den sogenannten “Unserved routes” stammen aus dem innovativen Business Intelligence-Tool Travel Insights Vision von Skyscanner und zeigen, nach welchen Urlaubszielen sich Reisende sehnen, von welchen Flughäfen sie abfliegen möchten und wie groß die Nachfrage nach bestimmten Direktflügen ist.

Überblick

  • Berlin Brandenburg nach Sansibar ist die meistgesuchte unbediente Flugstrecke bei deutschen Reisenden im vergangenen Jahr. Weltweit ist es die am zweithäufigsten gesuchte unbediente Direktverbindung – nach der Strecke Warschau Chopin nach Sansibar, die den ersten Platz belegt.
  • Der Flughafen Berlin Brandenburg wurde am 31. Oktober 2020 eröffnet. Die Daten zeigen deutlich, dass die Nachfrage nach Direktflügen vom Hauptstadtflughafen sehr groß ist und im Vorjahr sprunghaft anstieg.
  • Unter den Top 10 der meistgesuchten “unserved routes” deutscher Reisender taucht Berlin Brandenburg sechsmal als Abflughafen auf. Die größten deutschen Flughäfen, Frankfurt am Main und München, vervollständigen die Liste. Die Nachfrage nach zahlreichen Direktverbindungen von diesen Standorten ist also groß.

Die Auswertung von Skyscanner zeigt nicht nur die große Nachfrage, sondern bietet Fluggesellschaften und Flughäfen auch die Möglichkeit, bestmöglich auf die Bedürfnisse deutscher Reisender einzugehen. Nach zahlreichen Monaten mit Reisebeschränkungen hilft das einzigartige Datenmodul für unbediente Flugstrecken der Branche bei der Planung.

Sonnenziele weiterhin begehrt

Die Vorliebe der Deutschen für Reisen in die Sonne ist bekannt. Daher ist die Nachfrage der Deutschen nach einer Vielzahl an Reisezielem und Direktflugoptionen nicht verwunderlich. Skyscanner hat die zehn meistgesuchten unbedienten Flugstrecken ab Deutschland analysiert:

#1 Sansibar
Unserved route: Berlin Brandenburg – Sansibar

Mit exotischen Stränden und milden Temperaturen führt die Route Berlin Brandenburg nach Sansibar die Liste der meistgesuchten nicht bedienten Flugstrecken deutscher Reisender im Vorjahr an. Sansibar führt auch die Liste der unserved routes weltweit an und belegt hier die ersten drei Plätze der Top 10.

#2 Phuket
Unserved route: München – Phuket

Für traumhafte Strände und ein aufregendes Nachtleben ist das thailändische Phuket ein ideales Urlaubsziel. Die Verbindung München nach Phuket ist die am zweithäufigsten gesuchte nicht bediente Flugstrecke im Vorjahr. Neben der thailändischen Hauptstadt Bangkok gehörte Phuket außerdem zu den Top 10 der meistgesuchten und meistgebuchten Reiseziele der Deutschen im November und Dezember vergangenen Jahres.

#3 #4 und #5 Bali
Unserved routes: Frankfurt am Main – Bali; München – Bali; Berlin Brandenburg – Bali

Bali ist mit atemberaubenden Stränden, unglaublichen Landschaften und prächtigen Tempelanlagen ein absoluter Urlaubsfavorit. Das Reiseziel taucht drei Mal in der deutschen Liste der Top 10 nicht bedienter Flugrouten auf.

#6 Punta Cana
Unserved route: Berlin Brandenburg – Punta Cana

Punta Cana an der Kokosnussküste der Dominikanischen Republik bietet Reisenden unberührte Strände und Palmen sowie zahlreiche Abenteueraktivitäten und ist eine weitere begehrte Direktverbindung von Berlin Brandenburg, die bisher nicht existiert. Die Dominikanische Republik belegte im November und Dezember des Vorjahres Platz acht der meistgesuchten Reiseziele deutscher Urlauber.

#7 Bogotá
Unserved route: Berlin Brandenburg – Bogotá

Bogotá, die Hauptstadt Kolumbiens, ist eine der höchstgelegenen Städte der Welt, voller Geschichte, Kultur und unglaublicher Aussichten. Kolumbien lag im November und Dezember letzten Jahres auf Platz neun der beliebtesten Ziele deutscher Reisender. Bei der Analyse der nicht bedienten Strecken liegt Berlin Brandenburg – Bogotá auf Platz sieben.

#8 Miami International
Unserved route: Berlin Brandenburg – Miami International

Deutsche Reisende lieben die Sandstrände und das aufregende Nachtleben von Miami. Im Vorjahr war Miami das sechst beliebteste Langstreckenziel sowohl bei den Suchanfragen als auch bei den Buchungen im November und Dezember. So ist die Strecke Berlin Brandenburg – Miami International auf Platz acht der meistgesuchten unserved routes deutscher Reisender.

#9 Neu-Delhi
Unserved route: Berlin Brandenburg – Neu-Delhi

Die indische Hauptstadt ist nicht umsonst als faszinierende Stadt voller Trubel und Chaos bekannt, hier ist immer etwas los. In der Metropole wimmelt es nur so von magischen Tempeln und beeindruckenden historischen Bauwerken. Direktflüge von Berlin Brandenburg in die Mega-Metropole sind auf Platz neun der am meisten nachgefragten Strecken.

#10 Manila Ninoy Aquino
Unserved route: Frankfurt am Main – Manila Ninoy Aquino

Frankfurt am Main nach Manila Ninoy Aquino schließt die Liste der beliebtesten “unserved routes” mit Platz zehn ab. Manila ist bekannt für seine unglaublichen Street-Food-Märkte sowie atemberaubende Strandresorts in unmittelbarer Nähe. Derzeit gibt es keine Direktflüge von Deutschland nach Manila, aber die Anzahl der Suchanfragen zeigt, wie groß die Nachfrage ist.

Skyscanner-Sprecherin Friederike Burge sagt:

„Die Skyscanner-Daten zu den nicht bedienten Routen zeigen deutlich, dass deutsche Reisende von einem tropischen Urlaub träumen. Die beliebtesten Reiseziele sind Sansibar, Bali und Phuket, Orte die bei vielen Menschen auf der Bucketlist stehen.”

„Der neu eröffnete Flughafen Berlin Brandenburg führt die Liste der Flughäfen an, die von deutschen Reisenden am häufigsten für neue Nonstop-Flugverbindungen nachgefragt werden. Er taucht ganze sechsmal in der Top-10-Liste auf. Die beiden größten deutschen Drehkreuzflughäfen, Frankfurt am Main und München, sind ebenfalls in der Liste vertreten. Die Daten zeigen somit, dass eine große Nachfrage nach bequemen Flugverbindungen von diesen Standorten aus besteht.”

Top 10 der nicht bedienten Flugstrecken, die 2021 in Deutschland gesucht wurden

 AbflughafenZielflughafen
1.Berlin BrandenburgSansibar
2.MünchenPhuket
3.Frankfurt am MainBali (Denpasar)
4.MünchenBali (Denpasar)
5.Berlin BrandenburgPunta Cana
6.Berlin BrandenburgBali (Denpasar)
7.Berlin BrandenburgBogotá
8.Berlin BrandenburgMiami International
9.Berlin BrandenburgNeu-Delhi
10.Frankfurt am MainManila Ninoy Aquino

Top 10 der nicht bedienten Flugstrecken, die 2021 weltweit gesucht wurden

AbflughafenZielflughafen
1.
Warschau ChopinSansibar
2.
Berlin BrandenburgSansibar
3.
WienSansibar
4.
Warschau ChopinBali (Denpasar)
5.
Warschau ChopinMalé/Valena International
6.ManchesterBali (Denpasar)
7.Warschau ChopinPunta Cana
8.MünchenPhuket
9.BudapestCancún
10.DublinCancún

Hinweis:

Die Analyse der nicht bedienten Flugrouten basiert auf Skyscanner-Suchdaten, die im August 2021 analysiert wurden. Es wurden alle Such- und Reisemonate des Jahres 2021 erfasst.

ver.di befürchtet Missbrauch von Kurzarbeit bei Ryanair/Malta Air

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verurteilt den Umgang mit den rund 250 Beschäftigten der Ryanair-Gruppe am Schließungsstandort in Frankfurt. Nachdem die in Deutschland unter dem Ryanair-Design firmierende Malta Air Anfang Januar die Schließung ankündigte, stehen die Beschäftigten trotz tariflichen Sozialplans unter enormem Druck und sind der Willkür der Airline ausgeliefert. „Wir erleben Verunsicherung und Gleichgültigkeit gegenüber den individuellen Schicksalen der Beschäftigten und Missmanagement ungeahnten Ausmaßes“, erklärt Dennis Dacke, zuständiger Gewerkschaftssekretär bei ver.di.

Druck auf Beschäftigte in Frankfurt erhöht

Der tarifliche Sozialplan ermögliche den Beschäftigten zwar den Wechsel an andere Stationen in Deutschland und Europa mit entsprechenden Kompensationszahlungen und Sonderurlauben, die Firma versuche sich jedoch durch versteckte Klauseln in – ver.di vorliegenden – neuen Arbeitsverträgen vor dieser Verpflichtung zu drücken. Auch werde ein enormer psychischer Druck auf die Beschäftigten aufgebaut: „Binnen weniger Wochen sollen die Beschäftigten darüber entscheiden, ob sie ihre Zelte abbrechen und wohin sie gehen und ihr neues Leben, häufig mit Familie, beginnen“, so Dacke. Wenn die Beschäftigten diesem Druck nicht nachgeben, stünde am Ende die betriebsbedingte Kündigung zur Disposition: „Gerade dies führt dazu, dass die oftmals transnationalen Beschäftigten in sehr nachteilige individuelle Arbeitsverträge gezwungen werden“, betont Dacke. Für sie sei die Situation alternativlos, da sie nach der betriebsbedingten Kündigung kaum Chancen am deutschen Arbeitsmarkt hätten und auch die geregelten Abfindungszahlungen schnell aufgebraucht wären. Beispielhaft für die neuen Verträge seien Klauseln, die sämtliche Ansprüche, auch diejenigen, die sich aus dem Sozialplan ergeben, wegfallen lassen würden. 

Tarifvertrag wurde nicht verlängert

Besonders pikant sei zudem, dass die Firma im Januar in den Dienstplänen der Betroffenen Kurzarbeit ausgewiesen habe, obwohl es für die Anwendung von Kurzarbeit keinerlei rechtliche Grundlage gebe. „Der Tarifvertrag mit uns zur Kurzarbeit ist ausgelaufen und wurde nicht verlängert“, so Dacke. Es sei zu befürchten, dass anstelle der tariflichen Gehälter zu Unrecht Kurzarbeitergeld gezahlt werden würde. In den vergangenen beiden Jahren mussten sich bundesweit bereits viele Arbeitsgerichte in Deutschland mit fehlerhaften Gehaltszahlungen bei den Beschäftigten auseinandersetzen. Teilweise wurden über mehrere Monate nur wenige hundert Euro an Vollzeitarbeitskräfte ausgezahlt. 

OVG Münster kippt Flugbetriebszeitenverlängerung am Flughafen Dortmund

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Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat nach dem mündlichen Verfahren um die verlängerten Flugbetriebszeiten am Dortmunder Flughafen die Änderungsgenehmigung der Bezirksregierung Münster vom 01. August 2018 für rechtswidrig erklärt. Geklagt hatten die Stadt Unna, deren Einwand als unbegründet abgewiesen wurde, und fünf Privatpersonen.

OVG sieht Abwägungsmängel im Bereich der Lärmabwägung

Das Oberverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung ausgeführt, dass der festgestellte Bedarf für die Zulassung von Nachtflugverkehr besteht, jedoch die Lärmschutzbelange nicht korrekt abgewogen wurden. Das OVG wies darauf hin, dass die derzeit gültige Genehmigung nicht aufgehoben ist und darüber hinaus die Möglichkeit besteht, dass Abwägungsmängel in einem ergänzenden Verfahren korrigiert werden können. 

Eine Revision gegen das Urteil hat das Oberverwaltungsgericht nicht zugelassen. Gegen die Nichtzulassung der Revision kann aber Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden.

Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit

Ludger van Bebber, Geschäftsführer des Dortmund Airport, zeigt sich über die Entscheidung des Gerichts enttäuscht: „Es ist sehr bedauerlich, dass auch die ergänzte Genehmigung vor Gericht nicht Stand gehalten hat. Wir werden nach Erhalt des Urteils alle Hinweise des Gerichts bewerten und alle Möglichkeiten ausschöpfen um eine stabile, rechtskräftige Genehmigung für den bestätigten Nachtflugbedarf zu realisieren.“

An allen internationalen Verkehrsflughäfen ist die Nutzung von Tagesrandstunden möglich. 
Die Stunde nach 22 Uhr ermöglicht den Airlines die Anbindung an große Drehkreuze sowie eine sinnvolle Umlaufplanung und Nutzung ihrer Luftfahrzeuge im europäischen Streckennetz.

Die Bedeutung der bisherigen Regelung der Betriebszeiten für die Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich auch in den Statistiken des Dortmund Airport. Vor allem in den verkehrsreichen Sommermonaten machten die Fluggesellschaften mehrfach Gebrauch von den späteren Landezeiten.

China Airlines investiert in mehr Boeing 777 Freighter

Taiwans nationale Fluggesellschaft, China Airlines, ordert bei Boeing vier Großraumfrachter der Familie 777. Das teilten beide Unternehmen mit. Nach Listenpreisen sind das Flugzeuge für 1,4 Mrd. US-Dollar.

Die Boeing 777 Frachter fassen bis zu 102 Tonnen (224,900 lbs) an Kapazität und haben eine Reichweite von 4.970 Meilen (9.200 km). Dabei sind die Flugzeuge der modernen Generation laut Boeing um 17 Prozent sparsamer als ihre Vorgänger. China Airlines will diese Flugzeuge für ihr Wachstum einsetzen. Die Airline betreibt bereits 18 Frachtflugzeuge der Beoing 747-400 und drei 777 Freighter. Drei weitere Triple-seven Frachtflugzeuge sind bereits bestellt.

Passagierverkehr in der Luftfahrt noch in der Krise

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Aufgrund der noch nicht abgeklungenen Coronapandemie und der damit verbundenen Reisebeschränkungen stagniert die Erholung des Passagierluftverkehrs. Der Jahreswechsel brachte statt der erhofften Belebung sogar eine Verschärfung der Situation durch die Omikronvariante.

Die Luftfahrt befand sich auch 2021 in der tiefsten Krise ihrer Geschichte. Weltweit lag der Passagierluftverkehr im Gesamtjahr 2021 noch 58 Prozent unter der Nachfrage im Vorkrisenjahr 2019. Dabei sind die Inlandsverkehre mit einem Minus von 28 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau deutlich stärker zurückgekommen als die internationalen Verkehre, die noch immer ein Minus von 76 Prozent verzeichnen.

Deutschland – Strecken fürs Auto 

Die deutschen Fluggesellschaften transportierten 52,5 Millionen Passagiere und damit 68 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. An den deutschen Flughäfen wurden 78,6 Millionen Passagiere gezählt und damit noch immer gut zwei Drittel (69 Prozent) weniger als vor der Pandemie. Dabei hat sich der Verkehr in Deutschland im Vergleich zu den europäischen Nachbarstaaten noch zögerlicher erholt: 2021 wurden an den deutschen Flughäfen nur 39 Prozent der Flüge von 2019 verzeichnet. Hier kommt unter anderem zum Tragen, dass in vielen europäischen Ländern – anders als in Deutschland – der Inlandsverkehr schneller zurückgekehrt ist als der internationale Verkehr. Der innerdeutsche Verkehr ist durch Distanzen geprägt, auf denen in Pandemiezeiten eher der private Pkw genutzt wird. Zudem fehlte Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen.

„Die Luftfahrt in Deutschland hat sich leider deutlich schleppender erholt als die Prognosen nach dem ersten Pandemiejahr erwarten ließen. Die wirtschaftliche Lage der Luftverkehrsunternehmen ist weiterhin sehr angespannt. Wichtige Verkehrsströme, etwa in den asiatischen Raum, sind nach wie vor durch Reisebeschränkungen blockiert“, sagt BDL-Präsident Peter Gerber. „Sobald das Infektionsgeschehen es zulässt, sollten beschränkende Auflagen schrittweise zurückgenommen werden, denn Impfungen und Testen ermöglichen sichere Mobilität. Diese Öffnungsperspektiven müssen jetzt entwickelt und Vorbereitungen für die Zeit, wenn wieder mehr geflogen wird, getroffen werden. Wir brauchen praktikable und europaweit einheitliche Reiseregeln, das heißt konkret weniger Bürokratie in den Abläufen.“

In Europa gab es 2021 noch 61 Prozent weniger Luftverkehr als 2019. Die europäischen Fluggesellschaften, die stark durch eine internationale Nachfrage geprägt sind, verzeichneten in der Sommerferien-Saison eine kurze Phase der Erholung, die nach dem Sommer zumindest nicht eingebrochen ist. Ganz anders das Bild bei den nordamerikanischen Fluggesellschaften: Deren positive Entwicklung – sie erreichen wieder 61 Prozent des Vorkrisenniveaus – ist stark durch die großen Inlandsmärkte geprägt. Die asiatischen Fluggesellschaften stagnieren nach kurzer Erholung seit dem Frühjahr. Mit dem Auftreten der Delta-Variante sind hier auch die Inlandsmärkte wieder eingebrochen (minus 67 Prozent gegenüber 2019). Die Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten mit nahezu ausschließlich internationalem Umsteigeverkehr zeigen die schwächste Erholung (minus 70 Prozent).

Sogwirkung der Drehkreuze außerhalb EU/EWR/CH

Der BDL legt mit seiner Jahresbilanz erstmals auch eine Analyse über die langfristige Entwicklung der globalen Passagierströme vor. Die Daten hierfür wurden vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufbereitet. Passagierströme zeigen, wie viele Passagiere in einem bestimmten Zeitraum von Startort „A“ zum Zielort „B“ reisen, unabhängig von der gewählten Route. Sie erfassen Nonstop-Verbindungen ebenso wie Verbindungen mit mehreren Flügen über Drehkreuze im Inland, in Europa oder weltweit. Dadurch gibt die Analyse von Verkehrsströmen Aufschluss darüber, wie sich die Verkehre zwischen unterschiedlichen Regionen der Welt verändern und wie sich die Verhältnisse zwischen Nonstop-Verbindungen und Transferverbindungen verschieben.

Während der Europaverkehr weitgehend auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen stattfindet, machen im Interkontverkehr Umsteiger mit 60 Prozent den Großteil der Reisenden aus. Die Analyse der Verkehrsströme zeigt, dass der Umsteigeverkehr aber immer weniger in Deutschland stattfindet: Der Anteil der Umsteiger in Deutschland am Transferverkehr mit Deutschland ist von 28 Prozent in 2010 auf 21 Prozent in 2021 gesunken. Während der Gesamtmarkt auf den Verkehrsströmen von Deutschland nach Asien und Afrika im Zeitraum 2010 bis 2019 um 73 Prozent gewachsen ist, spielt Deutschland dabei als Transferland kaum mehr eine Rolle (15 Prozent), denn dieses Wachstum erfolgt überwiegend über Istanbul und Drehkreuze außerhalb Europas (115 Prozent). Und während Deutschland seine Rolle als Transferland im Verkehr von Nordamerika nach Osten im Wesentlichen behaupten konnte, hat sich der Anteil Deutschlands als Transferland im Verkehrsstrom von Europa (ohne Deutschland) nach Asien und in das östliche und südliche Afrika von sechs auf drei Prozent halbiert.

Sozial- und Arbeitsstandards als Wettbewerbsnachteil?

„Es ist unverkennbar, dass im Verkehr von und über Deutschland nach Asien und in das östliche und südliche Afrika mit der Politik der Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und der Türkei für eine gezielte Förderung der Drehkreuze Dubai, Abu Dhabi, Doha und Istanbul eine ganz neue Verkehrsstruktur entstanden ist, die den Markt stark verändert hat. An den Passagierströmen der vergangenen zehn Jahre lässt sich ablesen, welche spürbaren Folgen diese Industriepolitik insbesondere im Langstreckengeschäft haben kann. Es sind erhebliche Wettbewerbsnachteile für europäische Luftverkehrsunternehmen entstanden, die im Vergleich zu Carriern aus dem Mittleren Osten oder vom Bosporus deutlich höhere soziale, ökologische und verbraucherpolitische Standards erfüllen. So entfaltet sich eine regelrechte Sogwirkung für Verkehre aus Europa in Richtung Asien und Afrika, verbunden mit der Verlagerung von Wertschöpfung ohne positiven Effekt auf die Umwelt“, fasst BDL-Präsident Peter Gerber eine wichtige Erkenntnis aus der Analyse zusammen. „Umso wichtiger ist es, dass weitere soziale und ökologische Fortschritte im Luftverkehr mit Regulierungen erfolgen, die im internationalen Verkehr alle Unternehmen gleichermaßen betreffen.“

Gerade im Hinblick auf die aktuellen Reformvorschläge für mehr Klimaschutz im EU-Kommissionspaket „Fit for 55“ besteht aus Sicht des BDL Handlungsbedarf. Die für den Luftverkehr zentralen Regulierungsvorschläge der Kommission würden, falls keine Änderungen erfolgen, dazu führen, dass sich erhebliche Passagierströme zu Fluggesellschaften und Luftverkehrsdrehkreuzen außerhalb Europas verlagern (Carbon Leakage). „Damit das „Fit for 55“-Paket zu einem klimapolitischen Erfolg auch im Luftverkehr werden kann, hat der BDL konkrete Vorschläge unterbreitet, mit denen sich Carbon Leakage und Wettbewerbsverzerrungen vermeiden lassen und zugleich die Ziele des „Fit for 55″-Pakets erreicht werden können. Die Entwicklung der Verkehrsströme der letzten Dekade zeigt, wie dringend eine Überarbeitung der Regulierungsvorschläge ist, damit Carbon Leakage und Wettbewerbsverzerrungen vermieden sowie Konnektivität und Klimafortschritte erreicht werden können“, so Gerber.

Einzelheiten der Luftverkehrsanalyse

  • Fluggesellschaften: Der weltweite Passagierluftverkehr ist 2021 auf das Gesamtjahr bezogen noch immer 58 Prozent unter dem Vorkrisenniveau 2019. Insbesondere in den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 ist die Nachfrage um drei Viertel gegenüber 2019 zurückgegangen und hat sich dann nur langsam erholt. Die weltweiten Inlandsverkehre (minus 28 Prozent gegenüber 2019) erholen sich dabei deutlich schneller als die internationalen Verkehre (minus 76 Prozent). Die starken Inlandsmärkte sind auch der Grund für die positive Entwicklung bei den nordamerikanischen Fluggesellschaften. Die europäischen Fluggesellschaften sind stärker durch eine internationale Nachfrage geprägt. Sie zeigen in der Feriensaison eine Erholung, die nach dem Sommer zumindest nicht eingebrochen ist. Nach kurzer Erholung stagnieren die asiatischen Fluggesellschaften seit dem Frühjahr. Hier sind mit dem Auftreten der Delta-Variante auch die Inlandsmärkte wieder eingebrochen. Die Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten mit nahezu ausschließlich internationalem Umsteigeverkehr zeigen die schwächste Erholung. Die deutschen Fluggesellschaften transportierten 2021 52,5 Millionen Passagiere – das waren 68 Prozent weniger als 2019.
  • Flughäfen: Die Nachfrageentwicklung an den deutschen Flughäfen folgt der Entwicklung der Fluggesellschaften: 2021 wurden mit 78,6 Millionen Passagieren nur 31 Prozent der Nachfrage von 2019 an den deutschen Flughäfen verzeichnet. Die erste Jahreshälfte war von Rückgängen von teils mehr als 90 Prozent geprägt, eine Erholung setzte erst im Juni ein. Die Sommermonate waren dann insbesondere durch den wachsenden innereuropäischen Touristikverkehr geprägt. Die Erholung setzte sich jedoch ab November nicht weiter fort. Das Infektionsgeschehen um die Delta- und die Omikron-Variante bremsten die Nachfrage im Luftverkehr erneut. Der Verkehr in Deutschland erholte sich dabei im Vergleich zu den Nachbarstaaten zögerlicher. Der Tourismusverkehr ist dafür nicht der einzige Grund: In fast allen Staaten ist, anders als in Deutschland, der Inlandsverkehr schneller zurückgekehrt als der internationale Verkehr. Der innerdeutsche Verkehr ist hingegen durch Distanzen geprägt, die in Pandemiezeiten auch mit dem privaten PKW zurückzulegen sind. Zudem fehlten die Zubringerverkehre zu den Drehkreuzen und ein Anbieter ist ausgeschieden.
  • Preisentwicklung: In der Krise sind die Preise im innereuropäischen und im innerdeutschen Verkehr angestiegen. Im innerdeutschen Verkehr sind die Flugpreise im oberen Bereich durch den Wettbewerb mit Reisen im privaten PKW und der Bahn begrenzt. Der interkontinentale Verkehr zeigt stabile Preise, weil das Reisegeschehen durch Beschränkungen begrenzt war. Durch pandemiebedingt geringere Nachfrage bei höherer Verschuldung steigen in vielen Kunden-Lieferanten-Beziehungen die Finanzierungs- und Stückkosten. Diese Steigerungen können im starken Wettbewerb nicht immer an den Kunden weitergegeben werden.
  • Marktanteile: 2021 wurden 113 Millionen Sitze von, nach und innerhalb Deutschlands angeboten, das sind 61 Prozent weniger als 2019. Die deutschen Fluggesellschaften haben dabei weitere 2 Prozent Marktanteil gegenüber dem Vorkrisenniveau verloren. Für die Entwicklung sind u.a. Marktaustritte (Sunexpress Deutschland, Germania) verantwortlich, aber auch das Wachstum der internationalen Punkt-zu-Punkt-Fluggesellschaften und die langfristig festzustellende kontinuierliche Verschiebung von Nachfrage zu außereuropäischen Drehkreuzen.
  • Netzqualität: Insbesondere das europäische Netz ist weitgehend wiederhergestellt. Von 239 Destinationen in 2019 wurden im Jahr 2021 wieder 222 Destinationen bedient. Während der Verkehr nach Nordamerika und in die Vereinigten Arabischen Emirate sich erholen konnte, ist der Verkehr nach Asien noch auf einem niedrigen Niveau. Hier gelten starke Reisebeschränkungen, die neben dem Tourismus v.a. auch den Geschäftsreiseverkehr treffen. Eine starke Rolle hat die Fluggesellschaft Qatar Airways mit ihrem Drehkreuz in Doha eingenommen: Sie bündelt die ausgedünnten Verkehre zwischen Deutschland und Asien über ihr Drehkreuz. Eine ähnliche Rolle nimmt Istanbul in Europa ein. Insbesondere zu den klassischen Flugtourismus-Zielen ist auch das Verkehrsvolumen zurückgekehrt. Auch hier zeigt sich die langfristig festzustellende Verschiebung von Umsteigeverkehren hin zu Drehkreuzen am Persischen Golf und am Bosporus. Das Verkehrsvolumen zu klassischen Zielen im Geschäftsreiseverkehr und im Städtetourismus ist eher unterdurchschnittlich. Die Bedienungsintensität (Flüge pro Strecke) war im Jahr 2021 in allen Bereichen noch deutlich geringer als im Jahr 2019.
  • Luftfrachtverkehr: Weltweit ist die Luftfrachtnachfrage 2021 um 6,9 Prozent gegenüber 2019 und um 18,7 Prozent gegenüber 2020 gewachsen. Zusätzlich zur wirtschaftlichen Erholung, vorrangig in Nordamerika und China, haben Logistikprobleme im Seeverkehr (Schließungen von Häfen in China, Blockade des Suezkanals, Containermangel) die Nachfrage nach Luftfracht gestärkt. Die Frachteinladungen und -ausladungen an den deutschen Flughäfen zeigten im gesamten Jahr eine stabile positive Entwicklung. Das Wachstum betrug 12,5 Prozent und es wurden 5,4 Millionen Tonnen verladen. In Deutschland konnten die Luftfrachtstandorte ihre im europäischen Vergleich gute Position weiter stärken. Frankfurt führt vor Paris und Amsterdam die Liste der größten Frachtstandorte in Europa an. Leipzig/Halle folgt auf Rang vier vor Lüttich. Der Frachtstandort München litt 2021 weiterhin an der fehlenden Beiladekapazität.
  • Flugbewegungen: Die DFS Deutsche Flugsicherung hat 2021 insgesamt 1,67 Millionen Flüge nach Instrumentenflugregeln in und über Deutschland gezählt. Dies waren 50 Prozent weniger als 2019, aber 14 Prozent mehr als 2020. Das erste Halbjahr 2021 war noch stark durch die Pandemie geprägt. Anders als im Passagierverkehr setzte dann ein kontinuierlicher Anstieg der Flugbewegungen ein. Für den Dezember lag der Wert der durchgeführten Flüge schon wieder bei drei Vierteln des Dezembers 2019.
  • Ausblick: Aktuell beträgt das Sitzplatzangebot an den deutschen Flughäfen für den Zeitraum Januar bis Mai 69 Prozent des Angebots im gleichen Zeitraum 2019. Aber die Omikron-Infektionswelle zeigt sich deutlich mit Einbrüchen im Januar und Februar 2022: Für diesen Zeitraum haben die Fluggesellschaften nachfragebedingt nochmals kurzfristig Kapazitäten um rund 30 Prozentpunkte gegenüber dem Planungsstand September 2021 streichen müssen. Diese Angebotsreduzierung entspricht etwa 35 Prozent der für die finale Slot-Anmeldung geplanten Sitze. Auch im gesamten ersten Halbjahr 2022 wird die weitere Angebotsentwicklung sehr stark von der Pandemie-Entwicklung in Europa und dem Fortbestand bestehender Beschränkungen abhängen.

Verkehrsströme

Zu Verkehrsströmen von und nach Deutschland: Der Passagierverkehr von und nach Deutschland hat zwischen 2010 und 2019 um 41 Prozent zugenommen. Das Wachstum wurde von den internationalen Verkehrsströmen getragen (Europaverkehr: +53 Prozent, Interkontverkehr: +49 Prozent), der innerdeutsche Verkehr ist rückläufig (-17 Prozent). Während der Europaverkehr weitgehend auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen stattfindet, machen im Interkontverkehr Umsteiger mit 60 Prozent den Großteil der Reisenden aus. Umsteigeverkehr findet aber immer weniger in Deutschland statt: Der Transferverkehr von und nach Deutschland über deutsche Drehkreuze ist zwischen 2010 und 2019 um 34 Prozent gewachsen: Während hierbei der Umstieg auf Drehkreuzen außerhalb des EU28/EWR/CH-Raums um 81 Prozent zunahm, sank der Anteil der Umsteiger in Deutschland am Transferverkehr mit Deutschland von 28 Prozent in 2010 auf 21 Prozent in 2021. Im globalen Verkehr von Deutschland nach Asien und Afrika ist mit dem Wachstum der Drehkreuze Dubai, Abu Dhabi, Doha und Istanbul eine neue Verkehrsstruktur entstanden, die den Markt stark verändert hat. 2010 bis 2019 ist der Gesamtmarkt auf den Verkehrsströmen von Deutschland nach Asien und Afrika um 73 Prozent gewachsen. Deutschland konnte als Transferland kaum daran partizipieren (15 Prozent). Vornehmlich erfolgte dieses Wachstum über Istanbul und Drehkreuze außerhalb Europas (115 Prozent).

Zu Verkehrsströmen über Deutschland und Europa: Im Verkehr von Nordamerika nach Osten (Europa, Asien, Afrika) spielt Europa eine wesentliche Rolle als Transferort. In diesem Verkehrsstrom konnte Deutschland in der Phase des Wachstums (63 Prozent von 2010 auf 2019) und auch danach seinen Anteil weitgehend halten. Anders sieht es mit den Verkehrsströmen von anderen europäischen Ländern (also von nichtdeutschen europäischen Flughäfen) nach Asien aus. Während diese seit 2010 stärker gewachsen sind als der transatlantische Verkehrsstrom (88 Prozent), ist hierbei der Anteil Deutschlands als Transferland von sechs auf drei Prozent gesunken.

Die Daten für die Analyse hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) aufbereitet. Kommentierung und Auskunft zu diesen Daten erfolgen ausschließlich über den BDL.

Austrian Airlines nennt 110 Reiseziele für den Sommer

Austrian Airlines ist mit dem neuen Sommerflugplan „ready for take off“ mit 110 Destinationen und einer wöchentlichen Frequenz von 1.300 Flügen. Zur Spitze im Sommer steigert Österreichs Airline ihr Angebot wieder in Richtung Vorkrisen-Niveau.

Mit an Bord ist, neben neuen europäischen Zielen, wie den spanischen und griechischen Hafenstädten Valencia und Kavala, auch eine zusätzliche Destination auf der Langstrecke.

33 wöchentliche Flüge in die USA

Ab 20. Mai fliegt Austrian Airlines fünf Mal pro Woche nach Los Angeles an der Westküste der USA. „Wir bauen unser Angebot mit neuen Fernreisezielen kontinuierlich aus. Damit kommen wir der Nachfrage unserer Fluggäste nach, die schon im letzten Sommer gezeigt hat: Die Menschen wollen reisen. Auch die neue Winterdestination Cancún bestätigt diese Reiselust“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Los Angeles ist das Tor zu Kalifornien, eine beliebte Urlaubsdestination und Umsteigedrehkreuz für Weiterflüge mit unseren Partnern. Wir rechnen auf der neuen Destination mit einem ausgewogenen Maß an Lokal- und Transferpassagieren, die in Wien umsteigen“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Zuletzt bediente Austrian die größte Stadt im Westen der USA im Sommer 2019.

Mit ChicagoWashington und zwei Flughäfen in New York betreibt die rot-weiß-rote Fluglinie im Osten der USA bereits ein gutes Streckennetz. Alle vier Flughäfen werden ab dem kommenden Frühjahr wieder jeweils täglich angeflogen. Mit Los Angeles wird nun auch die Westküste mit Nonstop-Flügen aus Wien bedient. Damit bietet die Fluggesellschaft im Sommerflugplan bis zu 33 Flüge pro Woche in die USA an. Die Flugdauer von Wien zum rund 9.900 Kilometer entfernten Los Angeles beträgt 12:30 Stunden.

Flugdaten von Wien nach Los Angeles

StreckeFlugnummerFlugtageAbflug – Ankunft (Lokalzeiten)
Wien – Los AngelesOS 081Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag09:55 – 13:25
Los Angeles – WienOS 082Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag15:15 – 11:50 (am nächsten Tag)

Mit 36 Mittelmeerdestinationen liegt der Sommerfokus innerhalb Europas ganz klar auf touristischen Zielen. „Auch das Angebot auf der Kurz- und Mittelstrecke wird gegenüber dem Vorjahr deutlich ausgebaut und verdichtet. Das führt dazu, dass wir eine Kapazitätserhöhung im Ausmaß von 12 Flugzeugen umsetzen“, so Michael Trestl.

Bis zu 78 Mal pro Woche fliegt Austrian Airlines im Sommer insgesamt 19 Urlaubsdestinationen in Griechenland an. Neben 17 Rotationen pro Woche nach Athen und elf wöchentlichen Verbindungen nach Heraklion, werden unter anderem auch Ziele wie Rhodos mit sechs, Mykonos mit drei oder Zakynthos mit fünf wöchentlichen Flügen bedient. Weiters sind Rotationen nach Samos oder Volos im Programm und ab 14. Juni wird auch Kavala an der Ägäisküste als neue Destination angeboten und jeweils dienstags angeflogen.

Auch für Spanienurlauber bietet der Austrian Airlines Sommerflugplan ein umfassendes Angebot. So geht es bis zu drei Mal täglich nach Palma de Mallorca, zwei Mal täglich nach Barcelona, bis zu fünfmal wöchentlich nach Ibiza mit optimierter Anbindung am Wochenende, vier Mal pro Woche nach Malága, zwei Mal wöchentlich nach Gran Canaria und Teneriffa sowie einmal pro Woche nach Menorca. Ab 04. Juni wird erstmals Valencia an der spanischen Mittelmeerküste ins Austrian Streckennetz aufgenommen und jeweils dienstags und samstags bedient (buchbar ab 01. Februar).

Italien ist heuer mit 11 Destinationen im Sommerprogramm. Dazu zählen u.a. CataniaOlbiaCagliariLamezia/Therme sowie Städteklassiker wie RomMailand oder BolognaFlorenz wird diesen Sommer bis zu zwei Mal täglich bedient. Insgesamt fliegt Austrian die italienischen Highlights im Sommer-Peak bis zu 115 Mal pro Woche an.

Zahlreiche weitere Ziele werden im Sommer 2022 mit erhöhter Frequenz bedient. So werden beispielsweise Sofia mit bis zu 24, Tirana mit bis zu 17 oder Nizza mit bis zu 14 Verbindungen pro Woche angeboten. Island wird ab 04. Juni bis zu vier Mal wöchentlich angeflogen. „Wir setzen unseren Kurs als österreichische Heimatairline konsequent fort und binden Österreich bestmöglich an Europa und die Welt an“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl.

Flughafen Köln Bonn kündigt Sperrung von Bahn 14L/32R an

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Am Flughafen Köln Bonn wird die große Start- und Landebahn (14L/32R) in der kommenden Woche aufgrund von andauernden Bauarbeiten auf dem angrenzenden Rollweg Bravo nochmals gesperrt.

Keine Landungen auf der großen Start- und Landebahn

Die Runway ist somit von Montag, den 31. Januar, bis Freitag, den 04. Februar, jeweils von 07:30 bis 17:00 Uhr außer Betrieb. In diesem Zeitfenster finden keine Landungen auf der großen Start- und Landebahn statt. Starts sind lediglich eingeschränkt in Richtung 14L möglich. Der übrige Verkehr findet überwiegend auf der Querwindbahn (Runway 06/24) statt.

Lufthansa fliegt wieder dreimal pro Woche nach Delhi (Indien)

Nach einer etwas mehr als einjährigen Pause nimmt Lufthansa ihre Linienverbindung nach Delhi wieder auf. Dreimal pro Woche geht es mit modernen Langstreckenflugzeugen vom Typ Airbus A350 in die indische Hauptstadt. Die Abflüge an Bayerns internationaler Luftverkehrsdrehscheibe finden jeweils dienstags, donnerstags und sonntags statt.

Flaggschiff Airbus A350-900 fliegt nach Delhi

Delhi war die erste Destination, die die Lufthansa mit dem hocheffizienten Flaggschiff ihrer Flotte von München aus ansteuerte. Im Bild zu sehen ist der erste Start auf dieser Route, den die Lufthansa mit einem durchführte. Die auf den Namen „Nürnberg“ getaufte Maschine hob am 10. Februar 2017 in München ab. In der kommenden Sommerflugplanperiode wird die Lufthansa insgesamt 21 am Standort München stationierte Langstreckenflugzeuge dieses Typs einsetzen, die deutlich weniger Lärm und Emissionen verursachen als vergleichbare Maschinen.

Air Astana nimmt komplettes Streckennetz wieder auf

Das innerkasachische und internationale Streckennetz von Air Astana wurde wieder vollständig aufgenommen. Neben den bereits existierenden Flügen, beispielsweise nach Frankfurt, bestehen erneut regelmäßige Verbindungen nach Colombo, Male, Phuket, London, Dubai, Antalya, Duschanbe/Tadschikistan und Bischkek/Kirgistan.

Umbuchungs- und Erstattungsbestimmungen für Flüge

Zusätzlich hat die nationale Fluggesellschaft Kasachstans ihre Umbuchungs- und Erstattungsbestimmungen für Flüge, die bis zum 31. Januar 2022 stattfinden, angepasst. Passagiere können ihre Flüge auf einen beliebigen Tag vor dem 28. Februar 2022 umbuchen lassen oder mindestens 24 Stunden vor dem ursprünglichen Abflugdatum eine vollständige Erstattung beantragen.

Kunden können die gebührenfreie Umbuchung dort vornehmen, wo sie das Flugticket erworben haben, oder telefonisch unter +7 727 244 44 77, +7 717 258 44 77 und +7 702 702 44 77. Von 8 bis 20 Uhr steht ebenfalls Hilfe via WhatsApp (+7 702 702 0148) sowie per 24/7-Online-Chat auf der Internetseite www.airastana.com zur Verfügung. Kontakte zu den lokalen Air-Astana-Büros sind ebenfalls auf der Website zu finden.

Call Center von Air Astana in Kasachstan

Ab dem 19. Januar 2022 ist das Call Center von Air Astana in Kasachstan von 08.00 bis 24.00 Uhr geöffnet, die Ticketbüros an den Flughäfen in Almaty und Nur-Sultan sind rund um die Uhr besetzt.

Aviation-Event am Flughafen Wien verschoben

Am Flughafen Wien war für 25. Januar das Aviation-Event geplant. Aufgrund der aktuellen COVID-19-Entwicklungen in Österreich und den damit einher gehenden strengen Restriktionen für Veranstaltungen wird die Veranstaltung nun verschoben.

Experten der Luftfahrt, Vertreter von Flughäfen, Airlines, Dienstleistern und Technologieunternehmen werden beim „Aviation-Event“, das in Cluj abgehalten werden wird, über aktuelle Luftfahrt-Trends diskutieren. Das Aviation-Event findet nun am 31. März auf dem Flughafen Cluj in Rumänien statt.

Branchen Treffen aus Politik, Wirtschaft, Luft- und Raumfahrt

Als internationale Fachveranstaltung bringt der Aviation-Event namhafte Experten und Vertreter der Luftfahrtbranche zusammen – die aktuellen Entwicklungen rund um die COVID-19-Pandemie in Österreich und die derzeitigen Veranstaltungsrestriktionen machen aber ein persönliches Zusammentreffen im Rahmen einer größeren präsenzorientierten Fachveranstaltung so gut wie nicht möglich. Hochkarätiger Event für Luftfahrtinteressierte: Das Aviation-Event ist eine exklusive Plattform für Luftfahrtkonferenzen, die einen offenen Dialog auf Führungsebene zwischen der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Wirtschaft und der Politik fördert.

Condor und SKY Express erweitern Ziele in Griechenland

Condor hat ab Sommer 17 Nonstop-Verbindungen in das beliebte Urlaubsland Griechenland im Programm. Gemeinsam mit der neuen Partnerairline SKY express ermöglicht der Ferienflieger nun einfache Weiterflüge zu elf weiteren Zielen.

Auch bekommen Urlauber durch die neue Partnerschaft mehr Verbindungen zu bereits bestehenden Zielen. Ab Juli 2022 können Condor-Gäste bequem über AthenRhodosKorfu und Heraklion zu den elf neuen Zielen weiterreisen, darunter beliebte Destinationen wie NaxosParos und Mytilini. Ab Deutschland beginnt die Reise für Urlauber in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Leipzig. Reisen mit Condor und SKY express können bei allen deutschen Veranstaltern und in Reisebüros gebucht werden. Flugtickets gibt es aber auch online und telefonisch.

Zwei Airlines stärken sich gegenseitig

„Gemeinsam mit SKY express bietet Condor ihren Fluggästen eine unkomplizierte Weiterreise zu den schönsten Zielen Griechenlands und ermöglicht damit eine flexible Reiseplanung,“ so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir erweitern damit nicht nur unser Streckennetz, sondern bieten Gästen auch die Möglichkeit die Vielfältigkeit des Landes für sich zu entdecken.“

„Wir möchten Condor für die Zusammenarbeit mit uns danken. Wir setzen unsere kontinuierlichen Bemühungen fort und dies gibt uns die Möglichkeit, weitere neue Kooperationen mit wichtigen Fluggesellschaften in unserer Region einzugehen. Diese Zusammenarbeit stärkt unsere Strategie. Unser Hauptziel ist es, unseren Passagieren mehr Möglichkeiten zu bieten, aber auch das Potenzial unseres Landes als dynamisches Reiseziel zu stärken“, betonte Yiannis Lidakis, Commercial Director von SKY express.

Fraport veröffentlicht Verkehrszahlen für 2021

Im Jahr 2021 zählte der Flughafen Frankfurt insgesamt rund 24,8 Millionen Passagiere. Das ist ein Plus von 32,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem die Fluggastzahlen infolge der Corona-Pandemie massiv eingebrochen waren. Durch die gelockerten Reiserestriktionen nach dem dritten Lockdown im Mai vergangenen Jahres erholte sich die Nachfrage deutlich. Überwiegend europäische touristische Verkehre belebten diese insbesondere während der Sommersaison. Ab Herbst kamen dann auch wieder vermehrt interkontinentale Verkehre hinzu. Gegen Ende des Jahres schwächte sich die Erholung aufgrund der neuen Virusvariante wieder leicht ab. Verglichen mit dem Vorkrisenniveau von 2019 war das Passagieraufkommen um 64,8 Prozent rückläufig1.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG: „Auch im vergangenen Jahr war der Flughafen Frankfurt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie massiv betroffen. Zwar haben sich die Passagierzahlen über das Jahr sukzessive weiter erholt und im Zeitraum von April bis Dezember im Vergleich mit 2020 sogar verdreifacht, doch sind wir noch weit vom Vorkrisenniveau von 2019 entfernt. Sehr erfreulich ist dagegen die Entwicklung der Fracht. Hier haben wir einen historischen Rekord erzielt, obwohl weiterhin Beilade-Kapazitäten auf Passagiermaschinen fehlten. Das unterstreicht: Trotz der aktuellen Herausforderungen bleiben wir eines der führenden Fracht-Drehkreuze in Europa.“

Flugbewegungen und Cargo-Aufkommen gestiegen

Die Zahl der Flugbewegungen stieg mit 261.927 Starts und Landungen gegenüber 2020 um 23,4 Prozent (gegenüber 2019: minus 49,0 Prozent). Die Summe der Höchststartgewichte wuchs um 18,9 Prozent auf rund 17,7 Millionen Tonnen (gegenüber 2019: minus 44,5 Prozent).

Das Cargo-Aufkommen verzeichnete ein deutliches Plus um 18,7 Prozent auf rund 2,32 Millionen Tonnen und erreichte damit den höchsten Jahreswert in der Geschichte des Flughafens Frankfurt (gegenüber 2019: plus 8,9 Prozent). Getrieben ist dieses Wachstum insbesondere von der Luftfracht, während die Luftpost weiterhin von den fehlenden Beilade-Kapazitäten in Passagiermaschinen betroffen ist.

Gegenläufige Trends im Dezember

Im Dezember verbuchte das Fluggastaufkommen gegenüber dem schwachen Vergleichsmonat 2020 ein Plus von 204,6 Prozent auf rund 2,7 Millionen Passagiere. Zwar bremsten steigende Inzidenzwerte und neue Reiserestriktionen durch die Ausbreitung der Omikron-Variante die allgemeine Nachfrage. Dennoch sorgten stärkere interkontinentale und Reiseverkehre über die Weihnachtsfeiertage insgesamt für eine Fortsetzung der seit Mai anhaltenden Erholung. Gegenüber Dezember 2019 lag das Passagieraufkommen in Frankfurt erneut bei mehr als der Hälfte des damaligen Niveaus (minus 44,2 Prozent).

Mit 27.951 Starts und Landungen legten die Flugbewegungen gegenüber dem Vergleichsmonat 2020 um 105,1 Prozent zu (gegenüber Dezember 2019: minus 23,7 Prozent). Die Summe der Höchststartgewichte verzeichnete ein Plus von 65,4 Prozent auf rund 1,8 Millionen Tonnen (gegenüber Dezember 2019: minus 23,2 Prozent).

Cargo-Aufkommen stieg im Dezember um 6,2 Prozent

Das Cargo-Aufkommen stieg im Dezember um 6,2 Prozent auf rund 197.100 Tonnen und erreichte damit den höchsten Monatswert seit Dezember 2007 (gegenüber Dezember 2019: plus 15,7 Prozent).

Dr. Schulte zum Ausblick auf das laufende Jahr: „Die Lage bleibt auch 2022 hochdynamisch. Niemand kann heute konkret vorhersagen, wie sich die Pandemie in den kommenden Monaten entwickeln wird. Damit einhergehende und vielfach leider uneinheitliche Reiserestriktionen werden der gesamten Luftfahrtbranche weiter viel abfordern. Trotz dieser Unsicherheiten blicken wir optimistisch nach vorne und erwarten ab dem Frühjahr erneut eine deutlich anziehende Nachfrage.“

Gemischtes Bild im internationalen Portfolio

An den internationalen Konzern-Flughäfen zeigte sich im Gesamtjahr 2021 ein gemischtes Bild. Mit Ausnahme von Xi’an in China verbuchten alle Standorte unterschiedlich hoch ausfallende Zuwächse gegenüber dem schwachen Vergleichsjahr 2020. Deutlich schneller erholten sich die Verkehre insbesondere während der Sommersaison an den touristisch geprägten Standorten. Im Vergleich mit dem Vorkrisenniveau von 2019 verzeichneten die Flughäfen im internationalen Portfolio weiterhin teils deutliche Rückgänge.

Flughafen Ljubljana

Das Passagieraufkommen am Flughafen im slowenischen Ljubljana stieg verglichen mit 2020 um 46,4 Prozent auf 421.934 Fluggäste (gegenüber 2019: minus 75,5 Prozent). Im Dezember zählte Ljubljana 45.262 Passagiere (gegenüber Dezember 2019: minus 47,1 Prozent).

Brasilianische Airports

Die brasilianischen Airports in Fortaleza und Porto Alegre verbuchten rund 8,8 Millionen Fluggäste, ein Plus von 31,2 Prozent (gegenüber 2019: minus 43,2 Prozent). Das Aufkommen im Dezember betrug rund 1,2 Millionen Passagiere (gegenüber Dezember 2019: minus 19,9 Prozent).

Flughafen Lima (Peru)

Das Fluggastaufkommen im peruanischen Lima legte auf rund 10,8 Millionen Passagiere zu (gegenüber 2019: minus 54,2 Prozent). Lima verbuchte im Dezember rund 1,3 Millionen Fluggäste (gegenüber Dezember 2019: minus 32,7 Prozent).

Griechische Regionalflughäfen

Die 14 griechischen Regionalflughäfen profitierten im vergangenen Jahr von wiederauflebenden Urlaubsreiseverkehren. Verglichen mit 2020 wuchs das Passagieraufkommen um mehr als 100 Prozent auf rund 17,4 Millionen Fluggäste (gegenüber 2019: minus 42,2 Prozent). Im Dezember verzeichneten sie zusammen 519.664 Passagiere (gegenüber Dezember 2019: minus 25,4 Prozent).

Bulgarische Twin Star-Airports

An den bulgarischen Twin Star-Airports Burgas und Varna stieg das Passagieraufkommen deutlich um 87,8 Prozent auf rund 2,0 Millionen Fluggäste (gegenüber 2019: minus 60,5 Prozent). Im Dezember zählten die beiden Flughäfen zusammen 66.474 Fluggäste (gegenüber Dezember 2019: minus 28,0 Prozent).

Flughafen Antalya (Türkei)

Das Fluggastaufkommen am Flughafen Antalya in der Türkei erhöhte sich auf rund 22,0 Millionen Passagiere. Das ist ein Zuwachs von mehr als 100 Prozent verglichen mit 2020 (gegenüber 2019: minus 38,2 Prozent). Auch hier wirkten sich insbesondere touristische Verkehre in den Sommermonaten positiv aus. Antalya verzeichnete 663.309 Fluggäste im Dezember (gegenüber Dezember 2019: minus 23,9 Prozent).

Flughafen St. Petersburg (Russland)

Der Airport im russischen St. Petersburg verzeichnete 18,0 Millionen Passagiere, ein Plus von 64,8 Prozent (gegenüber 2019: minus 7,9 Prozent). Im Dezember lag der Wert bei 1,4 Millionen Fluggästen, ein Anstieg um 67,8 Prozent (gegenüber 2019: plus 3,3 Prozent).

Flughafen Xi’an (China)

Am Flughafen Xi’an in China setzte sich die begonnene Erholung im Laufe des Jahres zunächst fort. Ende 2021 brachen die Passagierzahlen aufgrund des strikten Lockdowns in der chinesischen Stadt erneut massiv ein. Das Aufkommen im Gesamtjahr betrug hier rund 30,1 Millionen Fluggäste. Das ist ein Rückgang von 2,9 Prozent im Vergleich zu 2020 (gegenüber 2019: minus 36,1 Prozent). Im Dezember sank das Aufkommen um 72,0 Prozent auf 897.960 Fluggäste (gegenüber Dezember 2019: minus 76,2 Prozent).

1 Redaktioneller Hinweis: Zur besseren Vergleichbarkeit stellen wir in der Berichterstattung zu den Verkehrszahlen bis auf Weiteres neben dem Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum zusätzlich die jeweiligen Veränderungen gegenüber dem Basisjahr 2019 dar.

Air Astana: Neue Regeln zur Einreise nach Kasachstan

Seit dem 15. Januar gelten neue Regeln zur Einreise in die Republik Kasachstan. Darauf weist Air Astana, die nationale Fluggesellschaft des zentralasiatischen Landes, hin. Demnach müssen sowohl ungeimpfte als auch geimpfte Fluggäste einen negativen PCR-Test vorweisen, der zum Zeitpunkt der Einreise nach Kasachstan nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss das PCR-Testergebnis in englischer, russischer oder kasachischer Sprache vorliegen. Für Kinder, die jünger als fünf Jahre sind, gelten diese Regeln nicht.

Keine Zutritt ohne negativen PCR-Test

Bei Flügen aus dem Ausland nach Kasachstan wird Air Astana überprüfen, ob die Passagiere über die geforderten PCR-Testnachweise verfügen. Das bedeutet, dass Fluggästen, die keinen negativen PCR-Test vorweisen können, der Zutritt zum Flugzeug verweigert wird. Air Astana betont in diesem Zusammenhang, dass die neuen Regeln auch für kasachische Staatsangehörige sowie für alle Personen mit Aufenthaltsgenehmigung in Kasachstan gelten.

Korean Air: Elektronisches Dokumentensystem für Reisende

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Korean Air hat mit dem Start eines elektronischen Dokumentensystems (e-DOC) eine umfassende Digitalisierung von Reiseformularen eingeleitet. Die koreanische Airline ist die erste Fluggesellschaft der Welt, die ein e-Document-System einführt.

Digitale Formulare für Fluggäste

Damit können die Fluggäste von nun an 23 Arten von Formularen, darunter die Anmeldungen für den Transport von Haustieren und für unbegleitete Minderjährige sowie Erklärungen zum Gesundheitszustand, auf ihren digitalen Endgeräten ausfüllen. Die bei der Reservierung erfassten Daten wie E-Mail-Adresse, Kontaktinformationen und Vielfliegernummer werden dabei automatisch in die elektronischen Dokumente übernommen, was den Prozess noch einfacher macht.

Die Kundendaten werden auf einem sicheren Server verwaltet und sind in Echtzeit über spezielle Terminals in den Korean-Air-Niederlassungen in Korea und weltweit zugänglich. Die schnelle Informationsverarbeitung verkürzt die Wartezeit der Kunden erheblich. Darüber hinaus verbessert sich die Datensicherheit, da die Dokumente automatisch auf einem Server gespeichert und gelöscht werden.

Einführung des e-DOC-Systems

„Mit der Einführung des e-DOC-Systems ist es uns als eine der führenden globalen Fluggesellschaft gelungen, unsere kundenorientierten Services weiter zu verbessern“, erklärt Seungbum Lee, Chief Customer Service Officer & Executive Vice President von Korean Air. „Wir werden uns weiterhin im ESG-Management (Environment Social Governance) engagieren und den Kundenkomfort durch innovative Lösungen stetig verbessern.“

Korean Air arbeitet stetig an der Optimierung des Kundenservices. Mit Erfolg: Die Fluggesellschaft wurde nicht nur mit dem Titel „Air Transport World’s 2021 Airline of the Year“ ausgezeichnet, sondern zudem von SkyTrax mit einem 5-Sterne COVID-19 Sicherheitsrating und von der Airline Passenger Experience Association (APEX) mit einem 5-Sterne Global Airline Rating bewertet. Im Dezember 2020 erhielt die Airline außerdem als erste koreanische Fluggesellschaft die Zertifizierung für kundenorientiertes Management (CCM) durch die koreanische Fair Trade Commission.

Als eine der weltweit führenden Fluggesellschaften wird Korean Air ihre Dienstleistungen weiter verbessern, um die Kundenzufriedenheit und den Komfort für die Fluggäste zu maximieren.

Dortmund Airport gratuliert zur bestandenen Ausbildung

Der Dortmund Airport freut sich, drei ehemalige Auszubildende als neue Mitarbeitende begrüßen zu dürfen. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber, Ausbildungskoordinatorin Jana Lewin und der Betriebsrat des Flughafens gratulierten den Servicekaufleuten im Luftverkehr zur bestandenen Abschlussprüfung.

„Wir freuen uns über die guten Leistungen unserer Auszubildenden und wünschen ihnen einen guten Start in ein vielseitiges und spannendes Berufsfeld“, so Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber. „Qualifiziertes Fachpersonal mit betriebsspezifischen Kenntnissen ist entscheidend für einen erfolgreichen und zukunftsfähigen Flughafenbetrieb. Wir sind sehr froh, auch in Pandemiezeiten junge Menschen zu Expertinnen und Experten rund um das Thema Fliegen ausbilden zu können.“ 

Einblicke hinter die Kulissen während der Ausbildung

Zweieinhalb Jahre lang haben Henrik Märkl, Lina Su und Pia Middelmann dazu hinter die Kulissen des Flughafens geblickt und zahlreiche Bereiche hautnah kennengelernt. Neben Stationen beim Check-in, Boarding und in der Verwaltung umfasste ihre Ausbildung unter anderem praktische Inhalte bei der Flugzeugabfertigung. 

„Die Ausbildung am Flughafen war sehr abwechslungsreich. Die Einblicke, die ich bekommen habe, sind äußerst komplex und zugleich sehr interessant gewesen. Wir wurden in jeder Abteilung sofort in die tägliche Arbeit mit eingebunden, um möglichst viel lernen zu können“, berichtet Henrik Märkl. „Ich bin schon seit meiner Kindheit davon fasziniert, mit dem Flugzeug zu verreisen. Mit der Ausbildung habe ich die Chance ergriffen, den Flughafen perfekt kennenzulernen und den optimalen Arbeitsbereich für mich zu finden.“

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung haben er und seine Kolleginnen ihre Ausbildung jetzt erfolgreich beendet und sind damit für zahlreiche Aufgabenfelder am Flughafen gewappnet. In Zukunft wird Lina Su die Ausweisstelle unterstützen. Pia Middelmann verstärkt die Passagierbetreuung und Henrik Märkl ist künftig im Bereich Facility Management tätig. 

„Wir können allen Absolventinnen und Absolventen eine berufliche Chance bieten“, freut sich Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „Zurzeit laufen zudem bereits die Auswahlgespräche für die nächste Ausbildungsrunde und auch 2023 werden wir wieder ausbilden“, so der Flughafen-Chef.

Beruf „Servicekauffrau/mann im Luftverkehr“

Servicekaufleute im Luftverkehr arbeiten zum Beispiel für Flughafenbetriebe, Airlines und Reisebüros. Am Flughafen gehört etwa die Betreuung der Fluggäste zu ihren Aufgaben: Sie beraten, informieren und checken Passagiere ein. Ebenso können sie mit kaufmännischen Arbeiten wie der Qualitätskontrolle betraut werden.

Ausbildung am Dortmund Airport

Der Dortmunder Flughafen bildet bereits seit 2003 Servicekaufleute im Luftverkehr aus. Insgesamt konnten so schon rund 70 Auszubildende einen neuen Beruf erlernen. Ab August können sich volljährige Interessierte mit allgemeiner Hochschulreife oder Fachhochschulreife über die Webseite des Dortmunder Flughafens für einen Ausbildungsplatz für das kommende Jahr bewerben. Der Dortmund Airport hat unter https://www.dortmund-airport.de/ausbildung zudem weitere Informationen zur Lehrstelle veröffentlicht.

Emirates Airbus A380 in Expo 2020 Dubai-Bemalung fliegt um den Burj Khalifa

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Getreu Dubais Motto „Nichts ist unmöglich“ fliegt Emirates im Rahmen seiner neuesten Werbekampagne mit seinem Airbus A380 in eigener Expo 2020 Dubai-Bemalung spektakulär rund um den Burj Khalifa. Bereits im August vergangenen Jahres wurde das erste Kampagnenvideo von Emirates mit einer Stuntfrau auf der Spitze des höchsten Gebäudes der Welt zum weltweiten Thema in der Presse und in den sozialen Medien.

Dieses Mal steht die mutige Stuntfrau wieder auf der Spitze des Burj Khalifa von Emaar und lädt auf großen Schildern dazu ein, die größte Show der Welt, die Expo 2020 Dubai, zu besuchen. Begleitet wird sie dieses Mal von ihrer „Freundin“, der ikonischen Emirates A380 in Expo-Bemalung, die im Hintergrund ihre Runde dreht. Das Kampagnenvideo zeigt beeindruckende Luftaufnahmen von Dubai und seiner Skyline sowie dem Al Wasl Dom, das Zentrum des Expo 2020 Dubai-Geländes.

Making-of mit Bildern von hinter den Kulissen

Emirates Airbus A380 in eigener Expo 2020 Dubai-Bemalung umrundet den Burj Khalifa (© Emirates)

„Zur Halbzeit der sechsmonatigen Laufzeit ist die Begeisterung für die Expo 2020 Dubai immer noch sehr groß. Unsere neueste Kampagne unterstreicht spektakulär die Expo-Botschaft und lädt die Menschen ein, die größte Show der Welt zu erleben. Es gibt derzeit keinen anderen Platz auf der Welt, der so viele Attraktionen, so viel Unterhaltung, Musik und Sportangebote, spannende Länder- und Themenpavillions, eine pulsierende kulinarische Szene und vieles mehr an einem einzigen Ort bietet. Dubai und die Weltausstellung sind bereits Top-Attraktionen. Unser Ziel ist es, Reisenden weltweit noch mehr Gründe zu bieten, damit sie sich bei ihrem bevorstehenden Winter- und Frühjahrsurlaub für Emirates und Dubai entscheiden“, sagt Sir Tim Clark, President Emirates Airline.

Genaueste Planung und Ausführung

Das Video macht den Eindruck, dass es mühelos gedreht wurde. Doch das gesamte Projekt erforderte genaueste Planung und Ausführung, in die alle Stakeholder des Luftfahrtsystems von Dubai eingebunden wurden. Der Fokus lag vor allem auf der Sicherheit beim Flugmanöver in niedriger Flughöhe. Teil der sorgfältigen Flug-Choreografie war ein Tiefflug eines Airbus A380 in einer Höhe von nur 830 Metern, der genauen Höhe des Burj Khalifa von Emaar. Die Maschine flog zudem mit einer niedrigen Geschwindigkeit von rund 270 km/h. Die durchschnittliche Fluggeschwindigkeit einer A380 beträgt rund 890 km/h. Die niedrige Geschwindigkeit sicherte, dass das Flugzeug problemlos und kontinuierlich in einem engen Radius um den Burj Khalifa kreisen konnte. Insgesamt drehte die Emirates A380 elf Runden für die passenden Aufnahmen. Das Flugzeug war über eine halbe Meile entfernt von der Stuntfrau. Die Filmaufnahmen und die Tiefflüge fanden am 13. und 14. Oktober 2021 statt, außerhalb der Hauptverkehrszeiten am Dubai International Airport.

Während der Planung arbeiteten die Piloten und das Team von Emirates Flight Operation, die Fluglotsen, die Hubschrauberpiloten, die Drohnenpiloten, die Filmteams, das Marketingteam von Emirates, das Team von Emaar, die lokalen Behörden sowie die Zivilluftfahrtbehörden von Dubai und der Vereinigten Arabischen Emirate eng zusammen. Für die erforderlichen Genehmigungen besprachen und prüften sie jedes Detail, den Aufbau der Flugpläne, die Sicherheitsrisiken, die Einbindung in den Luftverkehr, die überflogenen Gebiete und auch mögliche Wetterbedingungen.

Die Piloten unternahmen zahlreiche Trainingsflüge im A380-Flugsimulator, um so sicherzustellen, dass jeder visuelle Referenzpunkt bekannt und getestet war sowie jedes Manöver vor dem eigentlichen Flug geprüft wurde. Die Simulation diente zur Gewährleistung der Sicherheit aller Beteiligten sowie zur Kommunikation zwischen allen Beteiligten während der Rundflüge und der Filmaufnahmen. Darüber hinaus arbeitete das Team eng mit der Flugsicherung von Dubai zusammen, so dass alle Aktivitäten durch eine temporäre Sperrung des Luftraums durch geschützt waren.

Qatar Airways eröffnet neue Frachtverbindung nach München

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Der Flughafen München verzeichnet einen weiteren Zuwachs im sogenannten Nurfrachtverkehr. Seit Montag, den 17. Januar, fliegt Qatar Airways regelmäßig mit einer Frachtversion der Boeing 777 von und nach München. Die Streckenführung beginnt im indischen Bangalore und führt über Katars Hauptstadt Doha nach München und dann weiter nach Chicago. Der Rückflug in genau umgekehrter Reihenfolge bringt den Frachter immer dienstags nach München.

Qatar Airways im Auftrag von DB Schenker

Qatar Airways führt diesen Dienst im Auftrag des internationalen Logistikdienstleisters DB Schenker durch und erweitert damit die Frachtverbindungen ab München um weitere wichtige Destinationen. Der neue Frachtservice zeigt einmal mehr, dass der Flughafen München auch in Zeiten der Pandemie eine wichtige Rolle als zuverlässiger Baustein der Infrastruktur und wichtiger Bestandteil weltweiter Lieferketten einnimmt.

Betriebsratsgründung: UFO unterstützt Pläne von Arbeitsminister Heil

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Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) sieht für künftige Arbeitnehmervertretungen insbesondere bei kleinen Fluggesellschaften und Low-Cost-Airlines eine große Chance durch die von Bundesarbeitsministers Hubertus Heil geäußerten Pläne. Danach will Heil eine Verschärfung des Strafrechts, um die Bildung von Betriebsräten auch gegen den Widerstand von Arbeitgeber*innen zu erleichtern.

„Viele engagierte Kolleg*innen trauen sich bislang, vor allem bei den kleinen Flugbetrieben, nicht, eine Betriebsratsgründung zu forcieren. Aber auch beim Lufthansa-Konzernableger Eurowings Discover, wo wir aktuell eine Betriebsratsgründung unterstützen, spielt die Angst vor Kündigung in häufig befristeten Beschäftigungsverhältnissen eine zentrale Rolle“, erklärt Daniel Kassa Mbuambi, Vorstandsvorsitzender der UFO.

Verschärfung des Strafrechts

Heil plant, die Störung oder Behinderung von Betriebsratsgründungen künftig von der Justiz auf Verdacht von Amts wegen auch ohne vorliegende Anzeige als Straftat verfolgen zu lassen.

„Die angedachte Verschärfung des Strafrechts hilft den Beschäftigten bei der Wahrnehmung ihres Rechts auf Betriebsratsgründung und kann, insbesondere bei bislang untarifierten Fluggesellschaften, dazu beitragen, aktive Mitarbeitende aus der Schusslinie der Arbeitgeber*innen zu nehmen“, resümiert Mbuambi.

Raumstation ISS: Columbus hat eigenen High-Speed-Link

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Wissenschaft und Forschung produzieren häufig enorme Mengen an Daten. Auch auf der Raumstation ISS wächst das Datenaufkommen bei den Experimenten stetig. Mit „Columbus Ka-Band Terminal„, kurz „ColKa“ erhält das europäische Columbus-Labor auf der ISS seinen eigenen direkten High-Speed-Anschluss an den sogenannten SpaceDataHighway.

Die Hochgeschwindigkeitssatellitenverbindung beschleunigt den „Datenverkehr“ nach Europa erheblich. Davon werden viele Wissenschaftler mit ihren Experimenten profitieren – und zwar schon während der „Cosmic Kiss“-Mission von Matthias Maurer und vor allem direkt danach unter der italienischen Astronautin Samantha Cristoforetti, wie Volker Schmid, „Cosmic Kiss“-Missionsleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, erläutert. Denn diese etwa kühlschrankgroße Antenne macht nun einen Datentransfer in Echtzeit zwischen der Internationalen Raumstation ISS und dem Columbus-Kontrollzentrum am Standort des DLR in Oberpfaffenhofen möglich, wo das ColKa-Terminal betrieben wird. Die Antenne und auch der SpaceDataHighway ist ein Projekt von Airbus in Zusammenarbeit mit der europäischen Weltraumorganisation ESA. Jetzt hat das ColKa seinen Dienst aufgenommen.

Tests für Daten-High Throughput

Am 27. Januar des vergangenen Jahres installierten die beiden NASA-Astronauten Mike Hopkins und Victor Glover mit einem Außenbordeinsatz – einer sogenannten Extra Vehicular Activity (EVA) – die Antenne an der Außenseite des europäischen Columbus-Labors der ISS. Bei diesem Einsatz wurden die beiden sowohl vom Columbus-Kontrollzentrum sowie vom dänischen ESA-Astronauten Andreas Mogensen vom Boden aus unterstützt.

„Nach der erfolgreichen Installation haben wir zahlreiche Tests vom Columbus-Kontrollzentrum aus durchgeführt. Wir haben zum Beispiel überprüft, ob die Antenne sich nach unseren Kommandos korrekt ausrichtet, ob die Kommunikation mit dem Datennetzwerk richtig funktioniert und ob Daten erfolgreich übertragen werden“, erklärt Daria Margiotta, Flugdirektorin im Columbus-Kontrollzentrum am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen.

Außerdem wurden noch Temperaturtests durchgeführt. Denn die Antenne muss zum Beispiel auch unter den harschen Bedingungen des Weltraums funktionieren. Ist die ISS zum Beispiel zur Sonne gedreht, herrschen bis zu 121 Grad Celsius an der Außenhülle. Verschwindet sie im Erdschatten, herrschen auf einmal minus 157 Grad Celsius. Um unter diesen Bedingungen optimal zu funktionieren, wird die Antenne automatisch je nach Bedarf runtergekühlt und wieder aufgeheizt. Außerdem wurden in Oberpfaffenhofen sämtliche System- und Softwaretests durchgeführt. Nach dem Abschluss dieser Tests ist ColKa nun für den Dauerbetrieb einsatzbereit.

50 Mbit/s zum Satelliten

Doch wie funktioniert der Datentransfer eigentlich genau? In 36.000 Kilometern über der Erde stehen sogenannte geostationäre Kommunikationssatelliten immer über einem Punkt, weil sie sich in der gleichen Geschwindigkeit mit der Erde mitdrehen. Diese Relaissatelliten sind lange im „Sichtfeld“ von anderen tieffliegenden Satelliten, wie zum Beispiel der Umweltsatellitenflotte im europäischen Copernicus-Programm, können deshalb auch große Datenpakete von den „Tieffliegern“ empfangen und sie besonderes schnell und vor allem ununterbrochen an Bodenstationen weitergeben.

„ColKa sendet seine Daten zum EDRS-A-Kommunikationssatelliten, der wiederum sendet sie zur Bodenstation nach Harwell in Großbritannien. Von dort aus gehen die Daten dann über das Interconnection Ground Subnetwork (IGS) zu uns zum Columbus-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen und umgekehrt. Wir erreichen so Datenübertragungsraten von 50 Megabit pro Sekunde“, erklärt Daria Margiotta. Für das Columbus-Kontrollzentrum ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten für Tests sowie im Bereich Flugdynamik, Bodensoftware und im generellen Betrieb der Raumstation.

Erprobung für Esprit-Modul und Mond-Gateway

Von dem Anschluss an die Datenautobahn werden viele Wissenschaftler profitieren, denn sie haben einen direkteren Zugriff auf ihr jeweiliges Experiment. „Wir werden durch ColKa sehr viel schneller als jemals zuvor die Daten von sämtlichen europäischen Racks und den Nutzlasten bekommen. Im Columbus-Kontrollzentrum wachen wir daher sehr genau über den reibungsfreien Datenverkehr, den wir mit den anderen Nutzern in Europa koordinieren. Wir sind aber auch in dauerhaftem Kontakt zur NASA, weil die Antenne zum Beispiel nicht während Außenbordeinsätzen der Astronauten betrieben werden kann“, erklärt Daria Margiotta.

Außerdem soll ColKa auch in besonderen Fällen für die sogenannte „Space-To-Ground“-Kommunikation eingesetzt werden. So sollen zum Beispiel Audio- und Videokonferenzen für öffentliche Veranstaltungen über die „AstroPi“-Hardware der ESA möglich werden. „ColKa erweitert das Kommunikationsspektrum mit der Raumstation immens. Aber nicht nur das. Beim Entwurf, Bau und Betrieb von der Antenne wurde viel Know-how gewonnen, das nun auch wichtige Dienste für die Entwicklung des Telekommunikations- und Betankungsmodul am europäischen Esprit-Modul des „Lunar Gateway“ – dem geplanten Außenposten in der Mondumlaufbahn – leisten wird. Hier muss Kommunikation über eine tausendmal größere Distanz zur Erde als bei der ISS funktionieren“, erklärt Volker Schmid.

DFS Aviation Services unterzeichnet MoC mit Croatia Control

DFS Aviation Services hat mit der kroatischen Flugsicherung Croatia Control ein Memorandum of Cooperation unterzeichnet. Beide wollen so die Weichen für eine künftige Zusammenarbeit im kommerziellen Geschäft legen.

Die Kooperationsvereinbarung soll vor allem die Bereiche Aviation Training und Consulting und die Durchführung gemeinsamer Kundenprojekte für Flugsicherungsanbieter und Flughäfen in der Südost Europa abdecken. Beide Flugsicherungen haben bereits erfolgreich gemeinsame Projekte bestritten.

Expertise gemeinsam nutzen

„Wir möchten in Zukunft bei passenden Opportunitäten unsere Expertise bündeln und Kundenprojekte auf ein neues Level heben.“, sagt Andreas Pötzsch, Geschäftsführer DFS Aviation Services. „Wir freuen uns über die weitere Zusammenarbeit mit der DFS Aviation Services und sind überzeugt, dass wir gemeinsam die Entwicklung in der Südost Europa vorantreiben können.“, so Teo Bratinĉević, Executive Director of Corporate Functions bei Croatia Control.

Patiententransporte: Mehr Einsätze für DRF Luftrettung

Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung steigen in der Corona-Pandemie noch häufiger in die Luft. Dies zeigen die von der DRF Luftrettung veröffentlichten Einsatzzahlen für 2021. Insgesamt wurden die Hubschrauber und Flugzeuge der rot-weißen Flotte 38.076-mal alarmiert und verzeichnen damit einen Einsatzzuwachs von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr (36.586 Einsätze).

Auch die Gruppe der DRF Luftrettung leistete mehr Einsätze als im Vorjahr: 41.302 gegenüber 39.971 Einsätzen 2020. Für die rot-weißen Luftretter stand aber auch die weitere Entwicklung der Luftrettung im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Das zeigen unter anderem die Bereitstellung von zwei zusätzlichen Hubschraubern für den Katastrophenfall, die beginnende Modernisierung der H145-Flotte auf den Fünfblattrotor sowie der Startschuss für die Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten durch die Akademie der DRF Luftrettung.

Covid-19-Patienten per Hubschrauber verlegt

„Ein weiteres Jahr Corona-Pandemie liegt hinter uns, was uns als Organisation und auch jeden Einzelnen vor stetig neue Herausforderungen gestellt hat“, resümiert Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, die vergangenen zwölf Monate. „… Jetzt in Pandemiezeiten hat sich nochmals deutlich die besondere Bedeutung der Luftrettung für eine umfassende medizinische Versorgung gezeigt“, fährt Dr. Krystian Pracz fort. Die DRF Luftrettung konnte durch insgesamt 881 Intensivtransporte von Covid-19-Erkrankten im vergangenen Jahr einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Kliniken am Kapazitätslimit zu entlasten.

Insgesamt wurden die Hubschrauber der DRF Luftrettung 37.834-mal zu Notfalleinsätzen sowie Intensivtransporten alarmiert. Die Crews der beiden Ambulanzflugzeuge von Learjet führten 242 Rückholungen durch. Die Learjet-Piloten flogen dabei 69 Länder an und legten eine Strecke von insgesamt 828.570 Kilometern zurück. Bei den Alarmierungsgründen zeigt sich ein weitgehend vergleichbares Bild zu den Vorjahren: Am häufigsten wurden die Besatzungen zu Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall gerufen sowie zu Unfällen und Stürzen. Die mit einer Rettungswinde ausgerüsteten drei Stationen setzten diese 118-mal ein, um Patienten auch in schwer zugänglichem Gelände schnell notärztlich zu versorgen und auszufliegen.

Neue Hubschrauber und eigene Pilotenausbildung

Auch in Zeiten der weiter bestehenden Corona-Pandemie entwickelt die DRF Luftrettung Technik und Verfahren der Rettungseinsätze per Luftweg selbst weiter, um die Patientenversorgung stetig zu verbessern. „Ein Ergebnis davon sind zwei zusätzliche Hubschrauber, die wir den zuständigen Behörden seit dem 01. Oktober für bundesweite Einsätze im Katastrophenfall zur Verfügung stellen. Zudem sind der Startschuss für die Ausbildung von Berufshubschrauberpiloten durch unsere Akademie und die begonnene Modernisierung der H145-Flotte von Vierblatt- auf Fünfblattrotor zwei wegweisende Projekte, die uns auch 2022 weiterhin begleiten werden“, so Dr. Krystian Pracz.

Ausbildung in der Luftfahrt: Austrian Airlines sucht Lehrlinge

Für Austrian Airlines nimmt die Ausbildung junger Menschen seit 25 Jahren einen besonders hohen Stellenwert ein. „Die Lehrlingsausbildung ist eine wichtige und wertvolle Investition in die Zukunft. Zum einen sind die Lehrlinge unsere Luftfahrtexpert:innen von morgen, zum anderen wollen wir jungen Erwachsenen Perspektiven für ihren Berufsweg geben. Wir freuen uns daher sehr, dass wir auch 2022 wieder die Ausbildung zum Mechatroniker in der Fertigungstechnik anbieten können“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino.

Seit 1997 wurden in der rot-weiß-roten Lehrlingswerkstätte am Hangar des Flughafens Wiens über 200 Lehrlinge in den unterschiedlichsten technischen Lehrberufen ausgebildet. Die Ausbildung zum Mechatroniker wird seit 2019 angeboten und ist einer der begehrtesten Lehrberufe bei Austrian Airlines. Aktuell befinden sich 20 Jugendliche in diesem spannenden Lehrberuf. „Gerade in der Luftfahrtbranche ist ohne professionelle Flugzeug-Wartung ein reibungsloser Ablauf undenkbar. Wir legen deshalb großen Wert auf umfassende Ausbildung sowie ein hohes Qualitätsniveau“, so COO Francesco Sciortino.

Mechatronik-Lehre startet im September – Bewerbungen bis 13. Februar

Die mit Matura kombinierbare Mechatronik-Ausbildung wird in der Austrian Airlines Lehrlingswerkstätte am Flughafen Wien durchgeführt. Dabei profitieren die Auszubildenden während der 3,5-jährigen Lehrzeit von der Erfahrung und Professionalität der AUA-Techniker:innen. Neben einem praxisorientierten „Training on the job“ in den Fachwerkstätten sowie in der Flugzeugwartung umfasst die Lehre auch eine fachspezifische Cat.A Ausbildung, mit der die Lehrlinge gezielt auf das zukünftige Arbeitsumfeld vorbereitet werden. Hinzu kommen eine theoretische Ausbildung in der Berufsschule sowie interne wie auch externe Fachseminare zur Weiterbildung.

Wer einen erfolgreichen Abschluss des 9. Schuljahres, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Interesse an der Luftfahrt hat und neben handwerklichem Geschick und technischer Affinität auch Einsatzbereitschaft sowie Verantwortungsbewusstsein zu seinen Stärken zählt, bringt die besten Voraussetzungen für die Lehrstelle mit. Die Ausbildung startet im September 2022, Bewerbungen sind noch bis einschließlich 13. Februar 2022 auf der Austrian Website möglich.

Kiss&Fly: Flughafen Stuttgart verlängert Zeitfenster

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Der Flughafen Stuttgart erweitert das Zeitfenster für Kiss&Fly: Die Zufahrt direkt vor den Terminalgebäuden ist oft stark frequentiert. Die neue Regelung soll den Verkehr auf der Abflugebene wieder sicherer, disziplinierter und flüssiger machen.

Für die Zufahrt auf die Abflugebene direkt vor den Terminals am Flughafen Stuttgart gelten ab Dienstag, 18. Januar neue Regeln: Wer dort mit dem Auto vorfährt, um Fluggäste abzusetzen, darf sich dafür insgesamt acht Minuten Zeit lassen – bisher waren nur drei Minuten erlaubt.

Zehn Euro für über zehn Minuten

Bis zehn Minuten kosten dann fünf Euro. Wer bis zu 20 Minuten hält, zahlt 20 Euro, bei bis zu 30 Minuten werden 30 Euro fällig. Die Vorfahrt wird durch automatische Schranken geregelt. Bei Einfahrt und Ausfahrt registrieren Kameras vorübergehend das Autokennzeichen. An fünf Automaten entlang der Terminalvorfahrt kann bar oder elektronisch bezahlt werden. Dazu ist lediglich die Eingabe des Autokennzeichens erforderlich. Wer weniger als acht Minuten hält, kann direkt ausfahren und muss gar nicht erst zum Automaten. Sollte die Kamera einmal ausfallen, können bei der Einfahrt Tickets gezogen werden.

Wer sich mehr Zeit zum Verabschieden lassen möchte, kann auf dem nahgelegenen Parkplatz P0 nach wie vor eine Stunde kostenlos parken. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten für Kurzparker auf dem Parkplatz P5 auf der Ankunftsebene oder in umliegenden Parkhäusern P2, P3, P4, P6, P12 und P25. Dort kann zu einem einheitlichen Preis von 2,50 Euro für 30 Minuten das Auto abgestellt werden. Alternativ gibt es zahlreiche Anbindungen mit dem ÖPNV – neben der S-Bahn und verschiedenen Busverbindungen fährt seit Kurzem auch die Stadtbahn U6 zum Flughafen. Von der neuen Endhaltestelle sind es nur wenige Schritte zum Terminal.

Entschleunigung zur Sicherheit am Flughafen

Das bisher geltende eingeschränkte Halteverbot wurde oft nicht beachtet. Deshalb kam es häufig zu Überlastungen mit Rückstaus und zu unübersichtlichen und teils gefährlichen Situationen auf der Terminalvorfahrt. Bei Notfällen im Terminal wurden dabei in der Vergangenheit mehrfach auch anfahrende Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge blockiert.

Parallel zur Neuorganisation der Terminalvorfahrt für abfliegende Passagiere wurden in den vergangenen anderthalb Jahren auch das Parkleitsystem sowie sämtliche Ampelanlagen samt Verkehrsrechner für den Flughafen und die Landesmesse erneuert. Diese wurden steuerungstechnisch auf den neuesten Stand gebracht, damit der An- und Abreiseverkehr von Flughafen und Messe zukünftig auch an Spitzentagen möglichst flüssig und sicher läuft.

Luftfracht in Stuttgart: Zuwachs braucht P2F

Am Flughafen Stuttgart wurden im vergangenen Jahr nach vorläufigen Erhebungen rund 40.500 Tonnen Luftfracht verschickt, deutlich mehr als noch im Jahr zuvor, dem letzten Jahr vor der Pandemie (2019: 25.605 Tonnen). Dabei wurde oft schwere Fracht versendet.

Laut Flughafen handelte es sich nämlich oft um sogenannte Premium- oder Sonderfracht, zum Beispiel aus der Automotive- oder Maschinenbaubranche. Wegen des Corona-bedingten Rückgangs im Luftverkehr gab es weniger Passagierflüge und damit weniger Gelegenheit, Beifracht in Linienmaschinen zu befördern. Um das Frachtaufkommen zu bewältigen, setzten die Logistiker deshalb auch umgebaute Passagierflugzeuge (P2F) zum Transport von Waren ein.

Bundeswehr gibt fliegerische Eindrücke in Übung und Einsatz

Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Diese Woche gibt es zwei besondere Einblicke in den Dienstalltag der Soldaten darüber, was die Flieger in Übung und Einsatz leisten und erfahren.

Während der Übung „Deep Infil“ trainieren deutsche Fallschirmspringer der Luftladebrigade 1 zusammen mit portugiesischen Spezialkräften in Tancos nahe der Hauptstadt Lissabon. Im freien Fall wird der Absprung hinter den feindlichen Linien und die Infiltration in die Tiefe des gegnerischen Raums trainiert. Die Übung ist anstrengend, denn die Fallschirmspringer üben den Sprung aus dem Flugzeug mit rund 50 Kilogramm Gepäck mehrmals täglich. Sobald das Absprunggebiet erreicht ist, öffnet sich die riesige Laderampe des A400M. Um im Ziel zu landen, muss der Absprung zeitlich exakt erfolgen.

P-3C Orion: Schmugglerjagd im Mittelmeer

Marineflieger aus Nordholz haben ihren ersten Einsatzflug im neuen Jahr absolviert. Mit ihrem Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion unterstützen sie im Rahmen der Mission EUNAFOR die Umsetzung des UN-Waffenembargos im Mittelmeerraum. Die Besatzung hält dabei ständig Ausschau nach verdächtigen Schiffsbewegungen von Schmugglern, um diese an die Operationszentrale zu melden. Von ihnen stammt der zweite Bildbeitrag: Die Besatzung des Fernaufklärers P-3C Orion wendet auf dem Heimflug ihren Blick kurz von den Überwachungsmonitoren ab, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Sonne, Strand und Meer: Mehr Reiseziele ab Flughafen Nürnberg

Ab März geht es vom Albrecht Dürer Airport Nürnberg zu vielen Städte- und Badezielen. Mehr als 60 Ziele sind im Sommerflugplan ab Ende März wieder nonstop von Nürnberg aus zu erreichen.

Städtereisen zu 14 neuen Strecken ab Nürnberg

Städtereisen sind zu 14 neuen Strecken wie beispielsweise VenedigValenciaGirona, Estlands Hauptstadt TallinnFaro an der portugiesischen Algarveküste und endlich auch die irische Kultstadt Dublin mit dem Nürnberger Flugplan möglich.

Sonne, Strand und Meer

Die griechischen Inseln und Zypern, die Kanaren und die Türkei mit sieben Zielen sowie Hurghada in Ägypten stehen zur Auswahl. Ganze acht Ziele in Italien lassen Reisende den kompletten Stiefel entdecken. Von der Costa Brava über die Costa Blanca bis hin zur Costa del Sol ist das spanische Festland mit fünf Zielen erreichbar. Von und nach Mallorca, die Lieblingsinsel der Franken, gibt es ein besonders flexibles Airline-Angebot und auch Ibiza ist wieder dabei.

Südosteuropa-Programm

Mit Banja Luka und Tuzla in Bosnien und Herzegowina, BurgasVarna und Sofia in Bulgarien sowie Kyjiw und Lwiw (Lemberg) in der Ukraine ist wieder ein starkes Südosteuropa-Programm nutzbar. Wer nicht so lange warten möchte, kann schon jetzt das Fernweh stillen: Zum Beispiel auf vier Kanarische Inseln zehn Mal pro Woche, nach Antalya oder bei Städtetrips, zum Beispiel nach Paris oder ins italienische Bologna. Über die Drehkreuze AmsterdamFrankfurtIstanbulWien und Zürich geht es noch weiter in alle Welt.

Atlas Air Service Eigner einstiger Altenrhein Aviation

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Atlas Air Service AG hat zum Jahreswechsel 2021/22 100 Prozent der Aktien des Business-Aviation-Dienstleisters AAL AG (ehemals Altenrhein Aviation) übernommen.

Die AAL AG mit Sitz im ostschweizerischen Altenrhein am Bodensee ist ein Instandhaltungsbetrieb der Business Aviation. Für Flugzeuge der Hersteller Embraer Executive JetsGulfstream Aerospace (G150, G200, G280) sowie für die TBM-Flugzeugfamilie ist AAL AG authorisiertes Servicecenter; AAL kann auch Geschäftsreiseflugzeuge der Hersteller Cessna und Pilatus betreuen. 50 Mitarbeitende erwirtschaften einen wachsenden Jahresumsatz von über 12 Mio. Schweizer Franken.

Booster für Digitalisierung

Über die Konditionen der Übernahme haben die Vertragspartner Vertraulichkeit vereinbart. Natascha Rode, Geschäftsführerin der AAL AG: „Im Verbund mit Atlas Air Service können wir unsere Kunden noch besser betreuen, beispielsweise durch einen gemeinsamen AOG-Service und die bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen in der Unternehmensgruppe. Außerdem kann uns Atlas bei der Digitalisierung und im Marketing unterstützen.“

John van Emden, Geschäftsführer, ergänzt: „Gemeinsam mit Atlas Air Service und Augsburg Air Service sind wir eine Gruppe, die fünfmal größer ist als die AAL AG. Hochpreisige Testgeräte und Werkzeuge können jetzt in der Gruppe genutzt werden; damit erweitern wir unsere Kompetenz – zum Vorteil unserer Kunden.“

Nicolas von Mende, Vorstandsvorsitzender der Atlas Air Service AG: „Den Mitarbeitenden und dem Management der AAL AG ist in den vergangenen Jahren eine erfreulich positive Entwicklung gelungen. Das zukünftige Wachstum werden wir unterstützen und durch unsere Erfahrung absichern – wie Atlas Air Service bereits mit Augsburg Air Service bewiesen hat. Das ambitionierte Management in Altenrhein bleibt vollumfänglich verantwortlich für die Führung der AAL AG.“ Gregor Bremer, Vorstand der Atlas Air Service AG, ergänzt: „Flugzeug-Instandhaltung erfordert Wissen und Erfahrung – je mehr, desto besser. Deshalb profitieren auch unsere Werft-Kunden in Augsburg und in Bremen von der Zusammenarbeit mit Altenrhein“.

Airbus Großauftrag: ACG ordert 60 A220 und A320neo

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Airbus kann eine Großbestellung an Flugzeugen mit Standardrumpf verbuchen – Flugzeuge-Verlease Aviation Capital Group (ACG) ordert bis zu 60 Flugzeuge aus den Reihen A220 und A320neo.

ACG, die komplett zur Tokyo Century Corporation gehören, hat für 20 Flugzeuge der kleineren A220 ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Die Flugzeuge bieten je nach Konfiguration und Variante 100 bis 150 Passagieren Platz. Sie sollen von den modernen Pratt & Whitney-Triebwerken PW1500G angetrieben werden.

A321XLR für Langstrecken

Auch hat ACG 40 Flugzeuge der A320neo-Familie fest bei Airbus bestellt. Die Flugzeuge dieser Kategorie sind die häufigsten Modelle des Herstellers am Markt, und haben als NEO Modernisierungen und ebenfalls neue und sparsamere Triebwerke erhalten. ACG ordert fünf der 40 Flugzeuge in der speziellen Variante A321XLR. Diese ist ein Standardrumpfflugzeug mit außerordentlich hoher Reichweite und ist als Langstreckenflugzeug für bis zu elf Stunden Flugzeit konzipiert.

Austrian Airlines: Rückzahlung von weiteren 30 Mio. Euro

Nach der ersten frühzeitigen Tilgung der ersten Kreditrate in Höhe von 30 Mio. Euro im Juli 2021 zahlt Austrian Airlines Ende Dezember 2021 weitere 30 Mio. Euro zurück. Damit wurden nun die ersten 60 Mio. Euro des im Jahr 2020 staatlich gewährleisteten Kredites in Höhe von 300 Mio. Euro getilgt.

Im Juni 2020 erhielt Austrian Airlines ein Corona-Hilfspaket in einer Gesamthöhe von 600 Mio. Euro, 150 Mio. Euro davon als Eigenkapitalzuschuss der Konzernmutter Lufthansa sowie weitere 150 Mio. Euro als staatliche Schadensabdeckung. Trotz anhaltender Pandemie erfüllt die Airline aus Österreich mit der neuerlichen Rate die Vereinbarungen planmäßig.

Fortbestand der Airline nur dank Hilfen

Austrian Airlines-Vorstand Michael Trestl: „Die Corona-Pandemie hat zur schwersten Krise in der Unternehmensgeschichte geführt. Ohne die Unterstützung der österreichischen Bundesregierung und weiterer Stakeholder wäre der Fortbestand von Austrian Airlines als solche nicht möglich gewesen. Wir sind stolz, dass wir bereits ein Fünftel unserer Finanzhilfen planmäßig zurückgezahlt haben und unserer Verantwortung, wie versprochen, nachkommen. Und das, obwohl die Pandemie länger andauert, als wir alle gehofft haben. Diesen Kurs werden wir fortführen, um auch zukünftig der rot-weiß-rote Home-Carrier am Flughafen Wien zu sein, der Österreich mit der Welt verbindet!“

Die restlichen 300 Mio. Euro wurden von der Republik Österreich als Kredit über eine Bankenfinanzierung gewährleistet. Der Kredit ist bis 2026 in halbjährlichen Raten rückzuführen. Mit dem Hilfspaket konnte im Jahr 2020 das Bestehen von Austrian Airlines als systemrelevanter Partner für das Drehkreuz Wien und die österreichische Wirtschaft sichergestellt werden.

Urlaub ab Bodensee Airport Friedrichshafen mit Rabatt

Corendon Airlines gibt auf Flüge von Friedrichshafen im Sommer Rabatte. Urlauber nach AntalyaFuerteventura oder Gran CanariaHurghadaKayseriKreta oder Rhodos zum können profitieren.

Bis zu 25 Prozent Rabatt

Corendon Airlines bietet dabei vom 01. April bis 15. Juni 2022 eine Ermäßigung von 25 Prozent. Vom 16. Juni bis zum 31. Oktober 2022 erhält man einen Rabatt von 15 Prozent. Schnell sein lohn sich, Buchungen noch bis zum 31. Januar 2022 sind betroffen. Wer sowohl den Hin- als auch den Rückflug mit Corendon Airlines bucht, kann noch einmal zehn Prozent Ermäßigung extra erhalten.