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Bundeswehrpilot werden: Drei Phasen bei Bewerbung

Jetpiloten bei der Bundeswehr müssen zunächst in der Bewerbungsphase drei Phasen erfolgreich durchlaufen, um als künftige Piloten eingestellt zu werden. Phase I ist ein Assessment-Center in Köln bestanden zu haben.

Die Phase II des Auswahlverfahrens findet in Fürstenfeldbruck am Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin statt und wird voraussichtlich Ende 2022 nach Köln umziehen. Sie besteht aus einem psychologischen und einem medizinischen Test, welche sich über mehrere Tage erstrecken.

Der erste Tag beginnt in der Flugpsychologie. Hier nehmen Testleiter die Männer und Frauen in Empfang. Sie begleiten diese durch alle computergestützten Tests und stehen jederzeit für Fragen bereit.

Pilot: eine Eliteverwendung

2021 haben sich 1.687 Frauen und Männer als Truppenoffiziere im Fliegerischen Dienst beworben. Wovor es manchen Bewerbern am meisten graut, sind wohl die Psychologen. Sie bleiben bis zum Interview am Ende des Tages meist im Hintergrund. Anna Jordan und Nico Popow sind Psychologen in der Phase II. Gemeinsam mit ihren Kollegen stellen sie fest, ob ein Bewerber die Basisanforderungen erfüllt.

„Pilot ist eine Art Eliteverwendung. Ein Pilot muss einiges leisten. Er kann mit dem Flugzeug nicht einfach rechts ranfahren, wenn etwas nicht klappt, so wie mit dem Auto“, sagt Popow. Daher ist es wichtig, dass die Bewerber eine gewisse Begabung bei der Koordination ihrer Hände und Füße mitbringen, zeitgleich aber auch noch weitere Aufgaben im Kopf verarbeiten können. Dies wird an einem Testgerät mit Stick, Ruder und Schubregler geprüft – das erinnert schon mal an ein Flugzeug. Jordan: „Letztlich geht es darum herauszufinden, ob der Bewerber fähig ist, diesen Beruf auszuüben, weil er sonst nicht glücklich werden kann.“

Damit meint Jordan auch, dass ein solch anspruchsvoller Job erfüllend sein muss, um den hohen Anforderungen entsprechen zu können. Daneben spielt auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns eine bedeutende Rolle: Konzentration, räumliches Vorstellungsvermögen und Rechenfertigkeit. All das sind entscheidende Fähigkeiten im Pilotenberuf.

Ein Pilot muss in kurzer Zeit viele Informationen verarbeiten können, nur so kann er im Cockpit richtig handeln. „Deswegen muss es eine Person sein, die auch unter Stress richtige und gute Entscheidungen trifft“, verdeutlicht der Psychologe. Bringt der Bewerber diese Voraussetzungen nicht mit, fehlt die Grundlage, auf der später in der Ausbildung aufgebaut werden kann.

Piloten müssen schnell Vieles lernen

Die Bedeutung der Persönlichkeit eines Bewerbers ist nicht zu unterschätzen. Deswegen folgt auf die Tests ein psychologisches Interview. „Da schauen wir, wie sehr sich die Bewerber mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Wie sehr wollen sie wirklich fliegen und was haben sie für Erwartungen an den Pilotenberuf?“, erklärt die Psychologin.

„Klar, ‚Top Gun‘ ist ein cooler Film, aber da wird nicht gezeigt, wie hart die fliegerische Ausbildung ist“, sagt Popow. Stundenlanges Lernen nach anstrengenden Unterrichtstagen wartet in der Ausbildung auf die Pilotenanwärter. Sie müssen hier eine Menge Lernstoff in kurzer Zeit verinnerlichen. „Wir erwarten hier keine fertigen Piloten“, betont Jordan, „und unser Ziel ist es auch nicht, böse Gutachten zu schreiben.“ Vielmehr gehe es darum, herauszufinden, ob das der richtige Berufsweg für die Person ist. „Wir wollen natürlich, dass möglichst viele zu uns in den Fliegerischen Dienst kommen und freuen uns über jeden, der den Test besteht“, ergänzt die Psychologin.

Zweite Chance nach zwei Jahren

„Wenn man es nicht schafft, ist es kein Grund, an sich zu zweifeln“, sagt Popow. Nicht jeder könne Pilot werden. Das Testergebnis ist zwei Jahre lang gültig und kann danach einmalig wiederholt werden. Das schafft die Möglichkeit, sich mit der Thematik intensiv auseinanderzusetzen und zu üben. Am Ende des Interviews bekommen die Bewerber ein Stärken- und Schwächen-Profil, unabhängig davon, ob sie bestehen oder nicht. Denn sie sollen „einen gewissen Mehrwert von dem Auswahlverfahren haben“, so Popow. Jordan fügt hinzu: „Nur, weil man es bei uns nicht schafft, heißt es nicht, dass man außerhalb der Bundeswehr nicht fliegen kann.“

Während des Auswahlverfahrens steht den Bewerbern zusätzlich ein Betreuungsfeldwebel zur Seite: Hauptfeldwebel Ostheimer. Sollte es mit der gewünschten Verwendung als Pilot nicht klappen, stellen sich nämlich viele die Frage: Was nun? Hier hilft Ostheimer weiter, indem er andere Möglichkeiten und Karrierewege innerhalb der Bundeswehr aufzeigt. Im Gespräch mit dem Betreuungsfeldwebel entscheiden sich manche Bewerber als Alternative zum Pilotenberuf für den Flugführungsdienst, um zum Beispiel Fluglotse zu werden.

Psychotest geschafft – Nun ist der Körper dran

Ist der psychologische Test erstmal geschafft, ist die Nervosität schnell vergessen. „Zum Schluss geben wir den Bewerbern mit auf den Weg, sich umfassend mit der Lernunterlage für Phase III auseinanderzusetzen, um gut vorbereitet zu sein“, sagt Jordan. Die nächsten zwei bis drei Tage steht die medizinische Untersuchung an. Hier ist es schwierig mit der zweiten Chance. „Die Ärzte müssen schauen, ob der Körper die Belastung beim Fliegen verträgt“, so Popow. Deswegen untersuchen sie die Bewerber sehr gründlich von Kopf bis Fuß.

Neben der Flugsicherheit geht es am Ende vor allem um die Gesundheit der Bewerber. Deswegen stehen Untersuchungen in acht medizinischen Abteilungen an, damit den Ärzten nichts entgeht. So wird nach der administrativen Anmeldung im Klinischen Labor das Blut und Urin der Bewerber untersucht. In der Neurologie und Psychiatrie wird das Gehirn unter anderem mittels Elektroden auf seine Aktivität untersucht.

Passt der Bewerber ins Cockpit?

Weitere Untersuchungen sind zum Beispiel in der Orthopädie und Anthropometrie. Hier werden Bewerber genau vermessen, ob sie mit ihrer Körpergröße und ihren Proportionen in das jeweilige Cockpit passen. Sind alle Untersuchungen abgeschlossen, gibt es ein Abschlussgespräch mit einem Arzt, bei dem alle Befunde zusammengetragen werden.

Ist die Phase II bestanden, müssen sich die Bewerber die Frage stellen, ob sie Hubschrauber- oder Flugzeug-Pilot werden möchten. Denn hier gibt es zwei unterschiedliche Phasen III. Möchte der Bewerber Helikopter fliegen, so wird er in Bückeburg geprüft, für Flächenflugzeuge findet das Verfahren in Fürstenfeldbruck statt. Die Phase III ist die letzte Stufe bis zur Einstellung in die Laufbahn des Fliegerischen Dienstes.

Christoph 33 Niederlausitz feiert 30. Jubiläum und 42.000 Einsätze

„Christoph 33“ wurde kurz vor Weihnachten im Jahr 1991 von der gemeinnützigen ADAC Luftrettung in Dienst gestellt, da war er einer der ersten Rettungshubschrauber in den neuen Bundesländern.

Und seine Bedeutung für das Rettungsdienstwesen der Niederlausitz wurde, gemessen an den Einsatzzahlen, in den folgenden Jahrzehnten immer größer. Von 667 Einsätzen im Jahr 1992 steigerten sich die Einsätze auf 1.030 im Jahr 1996 bis zu durchschnittlich rund 1.650 in den vergangenen drei Jahren. Geflogen wird von frühestens 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang.

Flüge bis in 70 km Radius

Von seinem Standort in Senftenberg versorgt „Christoph 33, seit 2007 ein Hubschrauber des Typs EC135 von Airbus Helicopters, die Patienten in einem Radius von 50 bis 70 Kilometern. Gemeinsam mit dem 1994 zusätzlich in Dienst gestellten Intensivtransporthubschrauber „Christoph Brandenburg“, der im 24-Stunden-Betrieb fliegt, ist die Doppelstation in Senftenberg eine der leistungsfähigsten und modernsten Luftrettungsstationen Deutschlands und gleichzeitig die größte der 37 Stationen der ADAC Luftrettung.

Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung gGmbH, sprach der Station zum Jubiläum von „Christoph 33“ seinen Dank und Anerkennung aus: „In Senftenberg wird seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit geleistet, um die notfallmedizinische Versorgung aus Luft sicherzustellen. Gerade in Ausnahmezeiten wie diesen zeigt sich, wie hoch professionell und engagiert unsere Crews den Menschen in der Region beistehen“, lobte er. Ein zum Jubiläum geplanter Tag der offenen Tür muss wegen der Corona-Pandemie leider verschoben werden.

Bis zur Fertigstellung im Jahr 2011 investierte die ADAC Luftrettung im Auftrag des Landes 1,6 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Station, die neben der Einsatzzentrale für die beiden Helikopter auch modernste Räume für die Unterbringung der Crews beherbergt. Des Weiteren steht den fliegenden Gelben Engel ein moderner Schulungsraum zur Verfügung, der auch für gemeinsame Trainings mit anderen Rettungskräften verwendet wird.

Großes Team an Piloten und Rettern

Alarmiert wird der Hubschrauber vor allem wegen Verletzungen nach Unfällen, bei internistischen Notfällen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen sowie neurologischen Notfällen. Die Crew in Senftenberg besteht aus insgesamt 13 Piloten der ADAC Luftrettung sowie 35 Notärzten und zehn Notfallsanitätern (TC HEMS) des Klinikums Niederlausitz. Stationsleiter ist Frank Girschik, Leitender Notarzt Dr. Oliver Eckermann und Leitender Notfallsanitäter Steffen Hirsch.

Corona-Impfung im Airbus A300 Zero G am Köln Bonn Airport

Großer Erfolg der Impfaktion in Kölns wohl ungewöhnlichster Impf-Location, dem Airbus A300 Zero G am Köln Bonn Airport: Insgesamt haben sich bisher knapp 1.100 Menschen im historischen Flieger impfen lassen (Stand 21. Dezember, 14:30 Uhr). An drei Terminen im Dezember hatte die Stadt Köln dort Erst-, Zweit- und Dritt-Impfungen gegen Corona angeboten; weitere Termine sind im Januar geplant (02./ 07. und 18. Januar).

„Die Impfaktion in unserem Zero G ist auf so großes Interesse gestoßen, dass wir im Januar zusammen mit der Stadt Köln dort noch weitere Termine anbieten werden. Der historische Airbus begeistert nach wie vor viele Menschen, und es ist toll, dass die spannende Geschichte dieses Flugzeugs auf diese Weise fortgeschrieben wird“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Der Airbus A300 Zero G wurde bis 2014 zur Simulation von Schwerelosigkeit als sogenanntes Parabel-Flugzeug eingesetzt und für Test- und Experimentalflüge genutzt. Unter anderem trainierte auch Astronaut Alexander Gerst an Bord.“

Boostern im Airbus ‚Zero G‘

Dr. Christian Miller, Leiter der Berufsfeuerwehr Köln, fügt hinzu: „Den wirksamsten Schutz vor schweren Verläufen bietet die Impfung. Ich rate jedem, dessen Zweitimpfung lange genug zurückliegt, zur Booster-Impfung. In Köln gibt es viele Möglichkeiten, sich ohne Termin an den verschiedensten und interessantesten Orten impfen zu lassen – so wie hier im Airbus ‚Zero G‘. Bisher haben wir allein an den mobilen Impfstellen bereits rund 64.800 Mal geimpft. Aber das reicht noch nicht, jede und jeder Einzelne von uns kann einen persönlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten: Lassen Sie sich impfen und schützen Sie sich und andere!“

Termine im Januar

Im Januar wird die Stadt Köln ihr mobiles Impfteam zu folgenden Zeiten im Zero G einsetzen:

  • Sonntag, 02.01.2022, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Freitag, 07.01.2022, 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Dienstag, 18.01.2022, 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Impfstoff von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson

Verimpft werden die beiden mRNA-Impfstoffe, wobei vorranging Personen unter 30 Jahren mit Corminaty (Biontech), ältere mit Spikevax (Moderna) geimpft werden. Daneben wird der Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson angeboten.

Der Airbus Zero G befindet sich auf dem Außenparkplatz P-Nord des Köln Bonn Airport (Nordallee, 51147 Köln). Für Anreisende mit dem Auto werden die Parkhäuser P2 oder P3 empfohlen.

Der Zugang zum Zero G ist nicht barrierefrei. Personen, denen es nicht möglich ist, die Treppe zu nutzen, können die Impfung außerhalb des Flugzeugs erhalten.

Wizz Air Erstflüge nach Sarajevo und Banja Luka ab Flughafen Hamburg

Mit Sarajevo und Banja Luka fliegt Wizz Air ab sofort von Hamburg aus ein weiteres osteuropäisches Land an: Bosnien und Herzegowina. Die ungarische Fluggesellschaft setzt mit den bosnischen Städten auf Ziele, die bisher nicht direkt mit Hamburg Airport verbunden sind. Somit profitieren norddeutsche Reisende ab sofort von einer schnellen Anbindung dorthin – die Flugzeit beträgt jeweils nur knapp zwei Stunden. Die bosnische Hauptstadt Sarajevo wird ab sofort jeden Donnerstag und Sonntag angeflogen. Seit 18. Dezember startet auch die Verbindung nach Banja Luka im Norden des Landes. Die Strecke wird jeden Dienstag und Samstag bedient.

„Wir freuen uns sehr, dass Wizz Air den Flugplan ab Hamburg wieder einmal um neue Ziele bereichert. Mit Sarajevo und Banja Luka werden gleich zwei Städte angesteuert, die bisher nicht direkt mit Hamburg verbunden sind. Besonders für Passagiere, die einen Besuch in der Heimat planen, sind dies gute Nachrichten. Viele Norddeutsche haben ihre Familie seit Beginn der Pandemie nicht mehr gesehen – jetzt herrscht großer Nachholbedarf“, sagt Gesa Zaremba, Leiterin Airline & Traffic Development am Hamburg Airport.

Winterurlaub in Bosnien und Herzegowina

Dass die ungarische Fluggesellschaft zum Winteranfang auf zwei neue Verbindungen nach Bosnien und Herzegowina setzt, kommt nicht von ungefähr: Neben Reisenden, die ihre Familie zum Jahreswechsel in der Heimat besuchen möchten, ist das Balkanland auch für Wintersportler attraktiv. Es bietet viel Schnee, eine bergige Landschaft und abwechslungsreiche Pisten – und das zu gleichzeitig günstigen Tarifen und viel Freiraum auf der Piste. Unweit der Hauptstadt Sarajevo befindet sich das beliebte Skigebiet Jahorina. Auch Banja Luka ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Urlaub auf der Piste.

Größte Auswahl für Flüge nach Osteuropa ab Hamburg Airport

Mit insgesamt zehn Zielen im Wizz-Programm bietet die Fluggesellschaft die größte Auswahl für Flüge nach Osteuropa ab Hamburg Airport. Neben Sarajevo und Banja Luka fliegt die Airline auch nonstop nach Bukarest, Belgrad, Danzig, Kiew, Chisinau, Skopje, Tirana und Varna. Dabei setzt die größte Low Cost-Airline Gruppe in Zentral- und Osteuropa auf eine moderne Flotte von Airbus A320 und A321.

Hamburg Airport: Sky Alps feiert Erstflug nach Bozen-Südtirol

Hamburg wird direkt mit den Dolomiten verbunden: Die neue Fluggesellschaft Sky Alps fliegt ab sofort zweimal wöchentlich ab Hamburg Airport nach Bozen. In der italienischen Provinz erwartet die Norddeutschen ein klassischer Winterurlaub auf Skiern an der frischen Bergluft. Wer sich für einen Winterurlaub in Südtirol entscheidet, kann sich nach einem Tag im Schnee auf traditionelle Speisen und Wein aus der Region freuen. Das italienische Lebensgefühl ist allgegenwärtig. Die Strecke wird jeden Donnerstag und Sonntag bedient.

Bozen: Winterurlaub mit Abwechslung

„Hamburg Airport heißt Sky Alps ganz herzlich willkommen. Aktivurlaub an der frischen Luft wird immer beliebter. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass die weltbekannten Dolomiten ab sofort direkt mit Hamburg verbunden sind“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Bozen ist ein komplett neues Ziel in Hamburgs Streckennetz und hält auch für erfahrene Skireisende einige Highlights bereit.“

„Sky Alps bietet wintersportbegeisterten Gästen ab sofort die Gelegenheit, in kürzester Zeit nach Südtirol zu reisen. Ich bin stolz und ich freue mich, dass wir ab heute vom Flughafen Hamburg aus einen Direktflug nach Bozen haben und somit alle Urlauber aus dem Raum Hamburg in weniger als 3 Stunden beste Winterluft auf den schönsten Skipisten der Dolomiten genießen können“, sagt Josef Gostner, Gründer, CEO und Eigentümer von Sky Alps.

Bozen liegt inmitten von zahlreichen Skigebieten wie Gröden, dem Gadertal, dem Kronplatz und der Seiser Alm, und ist daher der ideale Ausgangspunkt für einen Skiurlaub in den Alpen. Wanderwege führen durch die verschneite Landschaft, vorbei an Seen und Almhütten. Wer nach einem Tag in den Bergen nach Abwechslung sucht, wird in der Stadt fündig. Besonders ein Besuch beim Bozner Obstmarkt lohnt sich. Hier gibt es Köstlichkeiten wie Südtiroler Almkäse oder gebratene Kastanien.

Regionalflugzeug De Havilland Dash DHC-8-Q400 im Einsatz

Die italienische Fluggesellschaft Sky Alps bezeichnet sich selbst als „Botschafter der Al-pen“ und verbindet die Region Bozen mit Metropolen in Europa. Dabei fliegt Sky Alps mit modernen Regionalflugzeugen des Typs De Havilland Dash DHC-8-Q400, in dem bis zu 78 Fluggäste Platz finden.

Bodensee Airport Friedrichshafen: Lufthansa-Kunden parken kostenlos

Lufthansa-Passagiere erhalten am Bodensee Airport Friedrichshafen bis zum 31. März 2022 einen Rabatt von 100 % auf allen Parkplätzen. Gegen Vorlage des Flugtickets und der Parkkarte am Informationsschalter wird das Parkticket entwertet und eine kostenlose Ausfahrt ermöglicht.

Von Friedrichshafen fliegt Lufthansa 2x täglich vom Bodensee-Airport nach Frankfurt und weiter in die ganze Welt. Über das Star Alliance-Drehkreuz in Frankfurt ist der Bodensee-Airport an das weltweite Streckennetz der Lufthansa angeschlossen. Die ganze Region und insbesondere die Wirtschaft mit den hier ansässigen weltweit tätigen Unternehmen erreichen über die Drehkreuz-Verbindung Ziele auf der ganzen Welt. Durch die Flugplananpassung zum 31.01.2022 werden auch Tagesreisen, mit längerem Aufenthalt, ermöglicht.

Flugplan

Mit der „Frühverbindung“ erreichen Flugreisende sehr gut die Umsteigeflüge von Lufthansa bis 13:00 Uhr Abflugzeit (Umsteigezeit 2 Stunden):

  • Innerdeutsch – BerlinHannoverHamburg, Bremen sowie Düsseldorf
  • Europäisch – nahezu alle wichtigen europäischen Ziele für Business Reisende aber auch für Ferienreisende z.B. Porto, Faro, Larnaca, Malaga, Mykonos, Rhodos, etc.
  • Interkontinental – Bangalore, Bombay, Bogota, Denver, Washington, Philadelphia, New York (Newark), Vancouver sowie Toronto

Mit dem „Abendflug“ erreichen Reisende beispielsweise folgende Umsteigeflüge innerhalb einer Umsteigezeit von 2,5 Stunden:

Business Park Berlin: FBB verkauft 63 ha-Areal in BER-Nähe an SEGRO

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Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg hat ihre letzten Flächen im Business Park Berlin verkauft. Am 16. Dezember wurde der Kaufvertrag über ein 63 Hektar großes Areal mit dem britischen Immobilienunternehmen SEGRO unterzeichnet. Um zu gewährleisten, dass alle interessierten Unternehmen gezielt angesprochen werden, hatte die FBB den Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle (JLL) exklusiv mit der Durchführung eines strukturierten Bieterverfahrens beauftragt. Nach Angaben von JLL handelt sich um eine der größten Grundstückstransaktionen Deutschlands im Jahr 2021. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Business Park Berlin: Breiter Branchenmix bereits ansässig

SEGRO, einer der renommiertesten Projektentwickler für Gewerbeparks und Logistikimmobilien Europas, hat bereits im Jahr 2008 von der Flughafengesellschaft
38 Hektar im Business Park Berlin erworben. SEGRO errichtete dort moderne und nachhaltige Gewerbeeinheiten für aktuell rund 70 Mieter aus den Bereichen Vertrieb, Handel, Dienstleistung und Light Industrial. Bereits ansässig ist ein breiter Branchenmix, von der Medizintechnik über den Yacht- und Flugzeugausbau, Transport- und Logistik-Unternehmen bis hin zum klassischen Handwerk. SEGRO wird sein erfolgreiches Konzept in den kommenden Jahren am Standort fortsetzen und mit dem jüngsten Erwerb der Grundstücke den Standort weiterentwickeln. Geplant sind zusätzliche Light-Industrial-Flächen, die Schaffung von urbanen Last-Mile-Angeboten, Büro- und Serviceflächen sowie die Errichtung von Gastronomieangeboten.

Der Business Park Berlin wurde in Kooperation mit dem Bezirk Treptow-Köpenick zu einem der größten zusammenhängenden Gewerbegebiete Berlins entwickelt. Er verfügt mit seiner Lage direkt an der Bundesstraße 96a und Anschlüssen an die Autobahnen A 113, A117 sowie einem fußläufig erreichbaren S-Bahnanschluss über eine exzellente Verkehrsanbindung. Der Flughafen Berlin Brandenburg ist in wenigen Autominuten erreichbar.

Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass mit SEGRO ein Unternehmen die Flächen erworben hat, das zukunftsorientiert und nachhaltig in die Gewerbeentwicklung investieren will. Das schafft weitere Arbeitsplätze und ist ein großer Gewinn für die Flughafenregion. Es spricht zugleich für die internationale Ausstrahlung des BER, wenn erneut ein großer ausländischer Investor an einem Standort in Flughafennähe eine große unternehmerische Chance sieht. Für die Flughafengesellschaft steht künftig das Projekt Midfield Gardens im Fokus. In direkter Nähe des Terminal 1 soll ein architektonisch anspruchsvolles und nachhaltiges Quartier entstehen, das international agierende Unternehmen aus zukunftsorientierten Branchen anzieht.“

Tim Rosenbohm, Director of Light Industrial Northern Europe bei SEGRO: „Mit dieser Erweiterung wird unser SEGRO Airport Park Berlin auf eine Größe von fast einem Quadratkilometer anwachsen. Der Erfolg unseres Areals und seine Beliebtheit bei Unternehmen aus verschiedensten Branchen ist ein Spiegel der äußerst positiven wirtschaftlichen Entwicklung Berlins in den vergangenen zehn Jahren. Seit der Eröffnung des Flughafen Berlin Brandenburg ‚Willy Brandt‘ hat die Nachfrage nach unseren Gewerbeflächen noch einmal einen weiteren Schub erfahren.“

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick: „Gewerbestandorte in direkter und indirekter Nähe des Großstadtflughafens BER sind bei Investoren sehr beliebt. Dass durch die Flughafengesellschaft nun das letzte Grundstück des Business Park Berlin verkauft werden konnte, unterstreicht die Attraktivität der Flughafenregion. Die Größe des veräußerten Areals zeigt zudem das Vertrauen, dass SEGRO in diesen Standort setzt. Diese überaus positive Entwicklung begrüße ich sehr.“

Doppler-Drehfunkfeuer (DVOR) Sarstedt in Betrieb

Das neue Doppler-Drehfunkfeuer (DVOR) Sarstedt zwischen Hildesheim und Hannover hat seinen Betrieb aufgenommen. Damit ersetzt die DFS Deutsche Flugsicherung die Vorgänger-Anlage DVOR Leine, die bis Anfang 2019 nur 100 Meter entfernt stand. Windkraftbetreiber hatten das Grundstück übernommen, um mehr Windkraftanlagen in der Region errichten zu können. Mit der neuen Anlage ist nun beides möglich: Mehr Windkraftnutzung und eine sichere Navigation von Luftfahrzeugen zum Flughafen Hannover.

Um ihrem gesetzlichen Auftrag einer sicheren, geordneten und flüssigen Abwicklung des Luftverkehrs nachkommen zu können, hat die DFS am Standort Sarstedt einigen Aufwand auf sich nehmen müssen. In der Auseinandersetzung mit örtlichen Windkraftbetreibern sind mehrere Jahre vergangen, ehe die erforderliche Navigationsinfrastruktur 100 Meter vom alten Standort entfernt wieder hergestellt werden konnte. Den Interimsbetrieb sicherte in dieser Zeit ein konventionelles Funkfeuer. Solche Funkfeuer funktionieren wie ein Leuchtturm: Sie senden Funksignale aus, die die Piloten bei der Navigation unterstützen.

„Eine gute Nachricht für die Luftfahrt“

„Wir haben Zeit und Geld investiert, um heute sagen zu können: Das Funkfeuer Sarstedt ist wieder in Betrieb. Das ist eine gute Nachricht für die Luftfahrt, aber auch ein Signal für den weiteren Ausbau der Windkraft in der Region“, sagt Friedrich-Wilhelm Menge, DFS-Geschäftsführer Technik. Schließlich könne durch die Anwendung der modifizierten Bewertungsmethode, mit der die DFS das Störpotenzial von Windrädern auf ihre Funk-Navigationseinrichtungen bestimmt, mehr Windkraftanlagen innerhalb des Anlagenschutzbereichs zugestimmt werden. Dieser hat einen Radius von 15 Kilometern.

Die neue Anlage – ein Doppler-Drehfunkfeuer, kurz DVOR – ist außerdem robuster gegenüber den Störeinflüssen von Windkraftanlagen als die konventionelle Anlage, die bis heute als Interimslösung gedient hat. Bislang wurden allein im Schutzbereich der DVOR Sarstedt knapp 120 Windkraftanlagen genehmigt.   

Funkfeuer-Infrastruktur sichert Redundanz

Die Anlage in Sarstedt mit Investitionskosten von rund 1,5 Millionen Euro gehört, gemeinsam mit dem Funkfeuer in Nienburg zur zukünftigen Kerninfrastruktur der Doppler-Drehfunkfeuer in Deutschland. Das konventionelle Funkfeuer in Nienburg wird 2023 umgerüstet auf ein robusteres Doppler-Drehfunkfeuer (DVOR). „Wir werden die Zahl der Anlagen reduzieren. Aber wir brauchen auch nach Umstellung auf die satellitenbasierte Flächennavigation, die wir bis 2030 umsetzen werden, bodengestützte Funkfeuer. Damit schaffen wir die notwendige Redundanz und gewährleisten, dass jedes Flugzeug zu jedem Zeitpunkt sicher navigieren kann“, sagt Menge. Perspektivisch soll der Bestand der momentan 52 Funkfeuer bis 2030 um etwa ein Drittel reduziert werden.

„Sicherheit und Klimaschutz vereinen“

„Es ist uns wichtig, dass der hohe Anspruch an die Sicherheit im deutschen Luftraum mit einem aktiven Beitrag für mehr Umwelt- und Klimaschutz vereint werden kann“, sagt der DFS-Geschäftsführer Technik. „Beide Ziele verfolgen wir bei unseren Innovations- und Erneuerungsprojekten.“

Flughafen Paderborn/Lippstadt erhält erste Bundesmittel

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt vermeldet, dass ein Großteil der zugesagten Bundesmittel zur Übernahme von Flugsicherungskosten jetzt eingetroffen ist. Der Heimathafen bekommt für das aktuelle Jahr insgesamt rund 900.000 Euro, mit denen die bisherige Ungleichbehandlung von Verkehrsflughäfen in Deutschland beseitigt wird.

Hintergrund

Die Bundesregierung brachte im März eine Gesetzesänderung auf den Weg, nach der der Bund zukünftig für Verkehrsflughäfen Kosten für sogenannte Flugsicherungsdienstleistungen übernimmt. Bislang mussten die nicht berücksichtigten Flughäfen diese Beträge, die sie nur selten an die Fluggesellschaften weiterreichen konnten, selbst tragen. Entscheidend für diese Gesetzesänderung war eine Initiative des Paderborner Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die erste Erstattung der Bundesmittel nun da ist. Damit ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung unseres Flughafens für die Zukunft verbunden. Unser ausdrücklicher Dank gilt Carsten Linnemann, ohne dessen beherzten und beharrlichen Einsatz die notwendige Gesetzesänderung nicht zustande gekommen wäre, und den weiteren Bundestagsabgeordneten der Region, die die Initiative engagiert unterstützt haben“, betonen der Aufsichtsratsvorsitzende Christoph Rüther und Geschäftsführer Roland Hüser.

Emirates öffnet wieder alle Flughafenlounges in Deutschland

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Nach einer coronabedingten Schließung von 20 Monaten sind ab sofort wieder alle exklusiven Emirates Lounges an den Flughäfen in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg für Fluggäste von Emirates geöffnet. Mit der Wiedereröffnung aller Flughafenlounges in Deutschland bedient Emirates das wiederkehrende Passagieraufkommen in den Premiumklassen ab Deutschland.

Emirates hat die Anzahl seiner Flugverbindungen von und nach Deutschland weiter erhöht und fliegt aktuell zwei Mal täglich von jedem deutschen Abflughafen zum Drehkreuz Dubai. Auf 30 der 40 wöchentlichen Flüge setzt Emirates derzeit sein Flaggschiff Airbus A380 ein.

Die Emirates Lounges in Deutschland sind täglich geöffnet und bieten verschiedene Warm- und Kaltspeisen, eine Bar mit kostenfreien Drinks und Champagner sowie private Duschräume. Zutritt zu den Emirates Lounges haben alle Passagiere der First Class und Business Class sowie alle Mitglieder von Emirates Skywards mit Platin-, Gold- oder Silber-Status, die in der Economy Class reisen. Der Zugang ist auch gegen Zahlung einer Gebühr möglich (130 US-Dollar bzw. für Mitglieder von Emirates Skywards 100 US-Dollar, jeweils zuzüglich Steuern).

Die Wiedereröffnung der Lounges in Deutschland ist der jüngste Schritt in einem Stufenplan, mit dem die Fluggesellschaft kontinuierlich und sicher die exklusiven Services am Boden für ihre Premiumkunden in den vergangenen Monaten wieder aufgenommen hat. Dazu gehören der kostenlose Chauffeur-Service, zum Beispiel zu und von allen deutschen Abflughäfen, sowie der exklusive Zugang zu Emirates Lounges in Dubai und an über 20 weiteren Flughäfen weltweit. Am Dubai International Airport sind momentan ausgewählte Emirates Lounges geöffnet. Im Emirates-exklusiven Terminal 3 sind fünf Lounges der Fluggesellschaft wieder vollständig geöffnet.

Zusätzlich zu den Emirates Lounges innerhalb des Streckennetzes erhalten Passagiere der First Class und der Business Class sowie berechtigte Skywards-Mitglieder Zugang zu weiteren 96 Partner Lounges. Die Kunden können die Verfügbarkeit vor ihren Flügen und die Voraussetzungen für den kostenlosen oder vergünstigten Zugang online überprüfen.

Emirates fliegt über sein Drehkreuz Dubai derzeit wieder zu mehr als 120 Zielen weltweit, das ist über 90 Prozent des Streckennetzes vor der Pandemie.

Luftfrachtbranche erwartet weiteres Wachstum

Die Luftfracht profitierte auch 2021 von der anhaltend hohen globalen Transportnachfrage, die durch Engpässe bei der Seefracht und der Störung weltweiter Lieferketten weiter verstärkt wurde. Auch für die kommenden Jahre gehen Branchenexperten von weiterem Wachstum getrieben durch das steigende E-Commerce-Geschäft aus. Über die Herausforderungen und Chancen des kommenden Jahres diskutierten die Mitglieder des Aircargo Club Deutschland (ACD) mit Ashwin Bhat, seit März neuer Chief Commercial Officer der Lufthansa Cargo AG.

Fehlende Interkontinentalflüge im Passagierverkehr

Nachdem der Luftfrachtmarkt mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr zunächst stark einbrach, ist die Nachfrage nach Luftfrachtkapazitäten laut dem internationalen Branchenverband IATA mittlerweile deutlich über Vorkrisenniveau gestiegen. Doch noch immer sind die Luftfrachtkapazitäten nicht so verfügbar wie vor der Pandemie. So blieben die freien Kapazitäten im Oktober 2021 8 Prozent unter dem Niveau vom Oktober 2019. Grund hierfür sind fehlende Interkontinentalflüge im Passagierverkehr, bei denen ebenfalls große Mengen an Frachtgütern beigeladen werden. Ashwin Bhat, Chief Commercial Officer bei der Lufthansa AG, berichtete beim Aircargo Club Deutschland, dass man davon ausgehen könne, dass die Kapazitätslücke noch bis 2025 bestehen bleibe.

Luftfracht erzielte Rekordtonnagen

Trotz aller Herausforderungen stellte die Luftfracht in den vergangenen zwei Jahren ihren Wert unter Beweis und erzielte durch Schnelligkeit und Flexibilität Rekordtonnagen. So wuchs die Gesamttonnage im Zeitraum Januar bis August 2021 um 5 Prozent im Vergleich zu 2019. Weil durch die vermehrte Homeoffice-Arbeit die Halbleiternachfrage anstieg, nahmen die Tonnagen im High-Tech-Bereich um 11 Prozent zu. So gab es beispielsweise allein bei Laptops ein Plus von 55 Prozent. Doch auch der Pharmabereich legte ein deutliches Wachstum von 17 Prozent hin. Allein im ersten Halbjahr wurden 7.000 Tonnen an Impfstoffen per Luftfracht transportiert. Aufgrund der Lieferkettenprobleme in der Automobilindustrie stieg in diesem Segment das Luftfrachtaufkommen ebenfalls um 23 Prozent. 

„Unterbrechungen der Lieferkette und die daraus resultierenden Lieferverzögerungen haben zu langen Lieferzeiten der Lieferanten geführt. Dies führt in der Regel dazu, dass Hersteller den schnelleren Luftverkehr nutzen, um die während des Produktionsprozesses verlorene Zeit zurückzugewinnen“, erklärte Ashwin Bhat. Denn insbesondere der Seefrachtbereich hat noch immer mit erheblichen Rückständen zu kämpfen. So warteten etwa Mitte November 111 Containerschiffe im Hafen von Los Angeles und Long Beach auf ihre Entladung – vor der Pandemie lag der Rekord dort bei 17 Schiffen. Unter anderem durch diese Probleme erwirtschafteten viele Airlines mit ihren Luftfrachtsparten Rekordergebnisse. So auch die Lufthansa Cargo.

E-Commerce als wichtiger Treiber des Luftfrachtgeschäfts

Insgesamt erwarte Ashwin Bhat keine dauerhaften negativen Auswirkungen der Pandemie auf den Luftfrachtmarkt. Wirtschaftsindikatoren in wichtigen Märkten stützen diesen positiven Ausblick für 2022. Laut OECD wird das globale BIP bis Ende 2022 voraussichtlich 7 Prozent über dem Niveau von Q4 2019 liegen. „2021 war ein sehr herausforderndes Jahr. Doch wir haben rechtzeitig zahlreiche Maßnahmen vorbereitet und umgesetzt, um diese Herausforderungen zu meistern. E-Commerce wird auch zukünftig ein wichtiger Treiber des Luftfrachtgeschäfts bleiben und auch außerplanmäßige Fracht wird weiterhin einen bedeutenden Teil der Luftfrachtnachfrage ausmachen. Doch genau hier liegt auch die Stärke der Branche. Wir arbeiten hart, um für unsere Kunden die erste Wahl für Frachtverkehre zu sein“, resümierte Ashwin Bhat bei seinem Vortrag.

Prof. Dr. Christopher W. Stoller, Präsident des Aircargo Club Deutschland, ergänzte: „2021 haben wir gesehen, wie sich die zu transportierenden Frachtgüter zu Gunsten der Luftfracht verschieben. Doch um auch langfristig erfolgreich zu sein, muss die Luftfracht einige Anforderungen erfüllen. Die Digitalisierung, nachhaltiger Flugverkehr sowie sich neu entwickelnde Kundenanforderungen hin zu mehr Schnelligkeit und noch stärkere Flexibilität sind nur einige wichtige Themen, die angegangen werden müssen.“

Emirates erhöht die täglichen Flüge auf die Seychellen

Emirates stockt Frequenzen auf: In der Hauptreisezeit zwischen dem 24. Dezember 2021 und dem 09. Januar 2022* bedient die Fluggesellschaft die Seychellen mit zwei täglichen Flügen, um der traditionell hohen Nachfrage zu dieser Zeit gerecht zu werden. Die zusätzliche Verbindung bietet Passagieren mehr Reisemöglichkeiten, Flexibilität und eine bessere Anbindung an die Inselgruppe.

Emirates fliegt derzeit täglich mit einer Boeing 777-300ER auf die Seychellen. Die zweite tägliche Verbindung wird den Tourismus zu dem beliebten Reiseziel im Indischen Ozean in den Winterferien weiter stärken, vor allem aus wichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland, Italien, der Schweiz, Polen, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Königreich Saudi-Arabien.

Zusätzlicher Flug von Dubai nach Mahe

Der zusätzliche Flug von Dubai nach Mahe wird als Emirates-Flug EK707 durchgeführt, der in Dubai um 10.20 Uhr startet und in Mahe um 14.55 Uhr (Ortszeit) landet. Der zusätzliche Flug von Mahe nach Dubai wird als Emirates-Flug EK706 durchgeführt, der um 08.35 Uhr in Mahe abhebt und um 13.10 Uhr (Ortszeit) Dubai erreicht.

Ab dem 10. Januar 2022 wird die Fluggesellschaft das Land dann mit zehn wöchentlichen Flügen bedienen, davon zweimal täglich an Freitagen, Samstagen und Sonntagen. Tickets können auf emirates.de oder im Reisebüro gebucht werden.

Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Seychelles Tourism Board

Auf der Expo 2020 Dubai hat Emirates sein Engagement für die Seychellen durch die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Seychelles Tourism Board erneut bekräftigt. Die Vereinbarung unterstreicht die Aktivitäten der Fluggesellschaft für den Inselstaat und skizziert verschiedene Initiativen zur Förderung von Handel und Tourismus im Land.

Emirates hat den Flugbetrieb zu mehr als 120 Zielen in seinem globalen Streckennetz über Dubai sicher wieder aufgenommen. Die Fluggesellschaft ist mit ihren innovativen Produkten und Serviceleistungen führend in der Branche. Dazu gehören umfassende Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen auf jedem Abschnitt der Reise, kontaktlose Technologie am Flughafen in Dubai, großzügige und flexible Buchungsrichtlinien sowie eine COVID-19-Reisekrankenversicherung.

  • * Ausgenommen am 29. und 30. Dezember 2021. Unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.

Austrian Airlines: Abgang von Alexis von Hoensbroech

Nach knapp dreieinhalb Jahren wird Alexis von Hoensbroech auf eigenen Wunsch seine Funktion als CEO/CFO von Austrian Airlines niederlegen. Von Hoensbroech kam im August 2018 als CEO zur rot-weiß-roten Fluglinie. Im Oktober 2020 wurde sein Vertrag bis 2026 verlängert. Mit 01. Januar 2021 übernahm er das Vorstandsressort „Finanzwesen“ in Personalunion. Der scheidende CEO/CFO wird im Laufe des ersten Quartals 2022 die Leitung einer nordamerikanischen Fluglinie übernehmen und aus Wettbewerbsgründen das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen.

Abgang von Alexis von Hoensbroech

„Mit großer Dankbarkeit schaue ich auf die letzten dreieinhalb Jahre zurück, in denen ich mit viel Leidenschaft und einem großartigen Team für die Zukunft unserer Austrian Airlines arbeiten durfte. Ich bin sehr stolz, dass wir einen Weg durch die existenzielle Krise gefunden haben, in die wir durch die Pandemie gerutscht sind. Dafür gebührt mein besonderer Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Austrian Airlines, ohne deren Einsatz und Zusammenhalt wir nie so weit gekommen wären. Für mich persönlich ist es nun Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen und eine unternehmerische Aufgabe außerhalb der Lufthansa Group anzunehmen”, sagt der scheidende CEO/CFO Alexis von Hoensbroech.

Austrian Airlines Aufsichtsratsvorsitzende Christina Foerster zum Abgang von Alexis von Hoensbroech: „Ich danke Alexis von Hoensbroech für seine herausragenden Dienste für Austrian Airlines. Seinem Team und ihm ist es zu verdanken, dass das Fundament für einen erfolgreichen Neustart nach der Pandemie gebaut wurde. Im Namen des gesamten Aufsichtsratsteams wünsche ich Alexis von Hoensbroech alles erdenklich Gute für seine neue Aufgabe.”

Annette Mann als CEO-Nachfolgerin nominiert

Seitens des Lufthansa Group Vorstandes wurde Annette Mann, die derzeit die konzernweiten Corporate Responsibility Agenden verantwortet, als CEO nominiert. Sie soll im März des kommende Jahres, gemeinsam mit den amtierenden Vorständen CCO Michael Trestl und COO Francesco Sciortino, als CEO, vorbehaltlich der Bestellung durch den Aufsichtsrat von Austrian Airlines, durchstarten. Die Agenden von Alexis von Hoensbroech werden vorerst zwischen den beiden Vorstandsmitgliedern Michael Trestl und Francesco Sciortino aufgeteilt.

Annette Mann (43) bringt ein breites Spektrum an Managementerfahrung mit, welche sie in den letzten 18 Jahren innerhalb der Lufthansa Group in diversen strategischen, konzeptionellen und operativen Rollen gesammelt hat. Die an der österreichischen Grenze aufgewachsene Betriebswirtin verantwortet aktuell den Bereich Corporate Responsibility und ist in dieser Funktion für die Weiterentwicklung, die Steuerung und die Realisierung eines ganzheitlichen und konzernübergreifenden Nachhaltigkeitsprogrammes verantwortlich.

Managementerfahrung aus der Lufthansa Group

Annette Mann hatte zuvor unterschiedliche Managementpositionen in der Lufthansa Group inne. So leitete sie zum Beispiel in Zürich das Produktmanagement von SWISS. Parallel war sie verantwortlich für die Inflight & Customer Services der Network Airlines und Co-Verhandlerin des LSG Teil-Verkaufs.  Darüber hinaus war Annette Mann bis Ende 2020 als Beiratsvorsitzende des Servicecenter-Verbundes Lufthansa InTouch tätig. Aktuell sitzt sie für die Lufthansa in der Schweizer Luftfahrtstiftung, im Aufsichtsrat der Lufthansa CityLine und ist Beiratsvorsitzende der Help Alliance gGmbH.

„Der Lufthansa Group Vorstand hat mit Annette Mann eine erfahrene Top-Managerin für die Position der CEO von Austrian Airlines nominiert. Annette Mann bringt durch ihre langjährige Erfahrung und die erfolgreiche Leitung vieler konzernweiter Projekte ein breites Wissen sowie ein starkes Netzwerk mit. Besonders in ihrer aktuellen Rolle als Head of Corporate Responsibility verantwortet Annette Mann eines der wichtigsten Zukunftsthemen unseres Konzerns und beweist tagtäglich, dass sie die Herausforderungen unserer Zeit meistern kann”, so Aufsichtsratsvorsitzende Christina Foerster abschließend.

United Airlines fliegt wieder nonstop Genf – Washington, D.C.

Nachdem United Airlines bereits Anfang November die Flüge zwischen Genf und New York wieder aufgenommen hat, steht seit dem 17. Dezember auch Washington, D.C. erneut auf dem Flugplan. Von Genf geht es ab sofort viermal pro Woche – immer freitags, samstags, sonntags und montags – zum Washington Dulles International Airport. UA 975 startet jeweils um 11.40 Uhr am Aéroport International de Genève mit Landung um 15:15 Uhr nahe der US-Hauptstadt.

Boeing 767-300ER in spezieller Konfiguration

Zum Einsatz kommt eine Boeing 767-300ER in spezieller Konfiguration. Die Maschine verfügt über ein größeres Sitzplatzangebot in den Premiumkabinen. So befinden sich von den 167 Sitzplätzen 46 Flatbeds in United Polaris, die alle direkten Zugang zum Gang haben, sowie 22 Plätze in der neuen United Premium Plus Economy.

„Seit der Grenzöffnung Anfang November sehen wir eine verstärkte Nachfrage für Flüge in die USA. Aus diesem Grund freuen wir uns, nun auch unsere zweite Verbindung ab Genf wieder aufzunehmen und damit dort unseren Kunden insgesamt acht Flüge pro Woche in die USA anbieten zu können“, sagte Reto Schneider, Country Sales Manager Switzerland bei United. „Die Nonstopverbindung nach Washington, D.C. war schon immer sehr wichtig für Genf als Diplomatie- und Finanzzentrum. Mit dem Einsatz unserer speziell konfigurierten Boing 767-300ER gehen wir auf die Kundenwünsche ein und bieten noch mehr Sitzplätze in den Premiumkabinen.“

Jüngste Polaris Lounge eröffnet

Erst vor Kurzem hat United Airlines am Washington Dulles International Airport ihre jüngste Polaris Lounge eröffnet. Die knapp 2.000 Quadratmeter große Polaris Lounge steht allen Fluggästen offen, die auf internationalen Strecken im Premiumprodukt United Polaris Business Class reisen. Neben viel Platz zum Entspannen verfügt sie unter anderem über 355 Sitzplätze, 13 private Waschräume sowie sechs luxuriöse Dusch-Suiten.

Verbindung zwischen der Schweiz und den USA

Neben den Flügen ab Genf nach Washington, D.C. und New York/Newark fliegt United aktuell auf den Strecken von Zürich nach New York/Newark und Washington/Dulles. Ab 24. April des kommenden Jahres folgen ganz neu die täglichen Flüge von Zürich nach Chicago, außerdem ist ab Mai wieder die saisonale Verbindung zwischen Zürich und San Francisco vorgesehen. Im kommenden Sommer sind somit insgesamt sechs Routen zwischen der Schweiz und den USA geplant.

Air Dolomiti fliegt dreimal täglich Innsbruck – Frankfurt

Nach monatelanger pandemiebedingter Pause kommt Frankfurt als eines der größten internationalen Drehkreuze zurück an den Flughafen Innsbruck.

Drei tägliche Flüge werden ab dem 02. Mai 2022 von der Lufthansa-Tochtergesellschaft Air Dolomiti durchgeführt, was gute Nachrichten für Reisenden, die Tiroler Wirtschaft und den Tourismus sind. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der Strecke nach Frankfurt und die damit verbundene Anbindung an eines der größten internationalen Luftfahrt-Drehkreuze“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta und ergänzt: „Mit Air Dolomiti und ihren modernen Embraer-Jets haben wir zukünftig auf dieser so wichtigen Strecke auch ein hochqualitatives Produkt.“

Anschlüsse und Tagesrand

Die 1991 gegründete italienische Fluglinie mit Sitz in Verona ist seit 2003 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG, die primär im Auftrag der Lufthansa die Drehkreuze Frankfurt und München bedient. Nach Innsbruck geplant sind drei tägliche Rotationen inklusive der für die heimische Wirtschaft so wichtigen Tagesrandverbindung mit besten Anschlüssen an das weltweite Lufthansa-Streckennetz. Die Flüge sollen in wenigen Tagen buchbar sein.

Abflug in INNAnkunft in FRAFlugummertäglich
06:35 Uhr07:40 UhrEN 8057 / LH 6919x
10:40 Uhr11:45 UhrEN 8051 / LH 6913x
14:35  Uhr15:40 UhrEN 8053 / LH 6915x
Abflug in FRAAnkunft in INNFlugnummertäglich
08:55 Uhr10:05 UhrEN 8050 / LH 6912x
12:40 Uhr13:50 UhrEN 8052 / LH 6914x
21:00 Uhr / 21:10 Uhr22:10 Uhr  / 22:20 UhrEN 8056 / LH 6918x

Tirol und Innsbruck freuen sich

Auch das Land Tirol und die Stadt Innsbruck zeigen sich äußerst erfreut über die Rückkehr der Traditionsstrecke. Tirols Landeshauptmann Günther Platter betont: „Sowohl für die Tirolerinnen und Tiroler, die auf Urlaub fliegen möchten bzw. geschäftliche Termine wahrnehmen müssen, als auch für Gäste, die in unser Land kommen wollen, ist die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt von enormer Bedeutung. Ich freue mich daher, dass die Flüge von und nach Frankfurt ab Mai 2022 wieder fixer Bestandteil des Flugplans des Innsbrucker Flughafens sind.“ Auch Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi schließt sich an: „Für eine weltoffene Stadt wie Innsbruck ist gerade die Fluganbindung an Frankfurt sehr attraktiv. Davon profitieren sowohl Urlaubsgäste aber selbstverständlich auch Kongressteilnehmer und Geschäftsreisende.“

Paolo Sgaramella, Chief Commercial Officer von Air Dolomiti, streicht die Bedeutung der neuen Verbindungsflüge zwischen Österreich und Deutschland hervor: „Zum einen freuen wir uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen unseres Mutterkonzerns, die Strecke INN-FRA durchführen zu dürfen, zum anderen sehen wir darin ein eindeutiges Signal in Richtung Rückkehr zu normaler Reisetätigkeit. Die drei täglichen Flugverbindungen mit dem größten Lufthansa Drehkreuz in Frankfurt ermöglichen Innsbruck und Tirol beste Anbindungen weltweit.“ Die Flotte von Air Dolomiti besteht aus 15 Luftfahrzeugen des Typs Embraer 195 mit rund 120 Sitzplätzen (abhängig von der genauen Konfiguration).

Piloten kritisieren PPV-Kündigung durch die Lufthansa

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Die einseitige Kündigung der Perspektivvereinbarung (PPV) durch die Lufthansa Group ist aus Sicht der Vereinigung Cockpit (VC) zum jetzigen Zeitpunkt das ganz falsche Signal. Lufthansa erschwert notwendige konstruktive Verhandlungen mit der VC in unnötiger Art und Weise.

Besonders schädlich ist die Kündigung, da es sich bei der PPV um eine von beiden Seiten getragene große „Friedensvereinbarung“ handelt. Sie betrifft das Cockpit-Personal bei Lufthansa, Germanwings, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training und sogar in Teilen bei Condor und damit weite Teile der gesamten Pilotenschaft im Konzern. Es bestehe keinerlei Notwendigkeit für diese Eskalation.

Keine Verstetigung der Einschnitte

Die VC beharrt darauf, dass zukünftig eine übergreifende Lösung für alle Airlines im Lufthansa-Konzern gesucht werden muss. „Die Lufthansa Group möchte mit der PPV-Kündigung offensichtlich gerade die Beschäftigtengruppe unter Druck setzen, die bisher den größten Krisenbeitrag für den LH Konzern geleistet hat. Das verurteilen wir scharf“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Die Piloten haben sich in großer Verbundenheit zum Unternehmen zu Einsicht und großen Einschnitten bereit erklärt. Dies war als verantwortungsvoller Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Lufthansa temporär unumgänglich. Die Begehrlichkeit einer Verstetigung dieser abgesenkten Bedingungen über die Krise hinaus erfährt seitens der VC eine klare Ablehnung. Die VC steht für fortschrittliche Tarifpolitik, um Zukunftsperspektiven für Unternehmen und Beschäftigte zu schaffen. Wir erwarten daher einen kreativen Verhandlungspartner, der von völlig falschen Signalen an den verantwortungsvollen Tarifpartner VC zukünftig ablässt und sich auf fortschrittliche Vereinbarungen einlässt.“

Flughafen Köln/Bonn: easyJet fliegt nach Mallorca

Die britische Airline easyJet baut ihr Angebot ab Köln/Bonn aus und verbindet ab 02. Mai 2022 das Rheinland dreimal pro Woche mit Palma de Mallorca.

Die Balearen-Insel wird immer dienstags, donnerstags und samstags vormittags von der Lowcost-Airline angeflogen. Der Flug von Palma nach Köln/Bonn startet jeweils um 07.10 Uhr (Ankunft in CGN: 09.50 Uhr). Die Maschine nach Mallorca hebt um 10.30 Uhr am CGN ab (Landung in Palma: 13.05 Uhr). Flughafen-Chef Johan Vanneste sagte zum neuen Flug: „Es zeigt, dass wir auch in Zukunft ein attraktiver Standort für unsere Airline-Partner sind. Unseren Passagieren bietet es eine zusätzliche Möglichkeit, die Lieblingsinsel der Deutschen ganzjährig komfortabel zu erreichen.“

easyJet mit innerdeutscher Verbindung

Die Tickets nach Mallorca soll es ab sofort oneway ab 30,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren geben. Erst Anfang Dezember war easyJet nach einer 18-monatigen, coronabedingten Pause an den Köln Bonn Airport zurückgekehrt. Seit dem 01. Dezember verbindet die Airline Köln/Bonn zwölfmal pro Woche mit den neuen Hauptstadtflughafen in Berlin. Geflogen wird zweimal täglich (außer samstags).

Die Verbindung CGN-BER ist derzeit die einzige innerdeutsche Verbindung im Streckennetz von easyJet. Die Fluggesellschaft easyJet gehört zu den Marktführern in Europa. 2019 beförderte sie über 96 Millionen Passagiere. Sie verfügt über 300 Flugzeuge auf fast 1.000 Routen zwischen 150 Flughäfen in 35 Ländern.

AERO 2022 zeigt die Zukunft der Allgemeinen Luftfahrt

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Die AERO (27. – 30. April 2022) leistet Pionierarbeit, indem sie Innovationen, die die Zukunft der General Aviation prägen, einem großen und fachkundigen Publikum präsentiert. Elektroflug, alternative Antriebe und Treibstoffe, digitale Systeme zur Unterstützung von Piloten und viele weitere Neuerungen werden einen Schwerpunkt der Messe bilden und unterstreichen, dass die Faszination der Luftfahrt ungebrochen ist.

Die Allgemeine Luftfahrt zeigt sich trotz der großen Herausforderungen, denen sie sich ausgesetzt sieht, sehr widerstandsfähig und geht ihre Zukunft proaktiv an. Auf der Luftfahrtmesse AERO (27. – 30. April 2022) in Friedrichshafen werden sich die Besucher ein umfassendes Bild darüber machen können. Die Flugaktivität der General Aviation hat sich weltweit deutlich erholt und die Flugzeugverkäufe streben wieder ein Niveau von vor der Krise an. Das zeigt sich in den Zahlen des internationalen Industrieverbands GAMA (General Aviation Manufacturers Association) für die ersten drei Quartale 2021. Mit 1 690 ausgelieferten Flugzeugen wurden 10,2 Prozent mehr Flugzeuge ausgeliefert als noch im Vergleichszeitraum 2020 und fast so viele wie in den ersten neun Monaten des Jahres 2019. 

Goße Bandbreite von Ausstellern aus allen Segmenten der Allgemeinen Luftfahrt

Die Besucher der AERO 2022 können sich auf eine große Bandbreite von Ausstellern aus allen Segmenten der Allgemeinen Luftfahrt freuen, von Drohnen über Segelflugzeuge, Flugtaxis, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter, Helikopter, Reise- und Trainingsflugzeuge mit Kolbenmotor oder Propellerturbine bis hin zu Businessjets. Der Stand der Anmeldungen von Firmen, Dienstleistern und Organisationen liegt höher als zum vergleichbaren Zeitraum für die Rekord-AERO im Jahr 2019. Zu den Flugzeugherstellern, die bereits ihre Teilnahme an der AERO 2022 zugesagt haben, gehören unter anderem Textron Aviation, Cirrus Aircraft, Diamond Aircraft Industries, Tecnam, Piper Aircraft, Pipistrel Aircraft, Rolls Royce und Flight Design.

Tobias Bretzel AERO Projektleiter erläutert: „Das Thema Nachhaltigkeit in der Luftfahrt wird auf der kommenden AERO eine zentrale Rolle spielen. Einerseits im Rahmen der e-flight-expo in Halle A7 die seit über zehn Jahren die Bemühungen der Branche bei Innovationen zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt. Andererseits wird es erstmals den sogenannten AERO Sustainable Aviation Trail geben. Darunter möchten wir alle Aussteller, Partner sowie Konferenzthemen vereinen und hervorheben, die nächstes Jahr vor Ort Produkte, Services oder Inhalte zum Thema ‚Nachhaltige Luftfahrt‘ präsentieren. Darunter fallen Anbieter von Elektroflugzeugen, die nicht in Halle A7 platziert sind, sondern Ihren Hauptstand traditionell in anderen Hallen haben, wie beispielsweise Pipistrel sowie Anbieter von Themen aus dem Bereichen SAF und PtL und viele andere.“ Derzeit erforschen und entwickeln viele Firmen elektrisch beziehungsweise hybrid-elektrisch angetriebene Luftfahrzeuge, um mit dieser Antriebstechnologie die Luftfahrt klimaneutral zu machen. Rolls-Royce hat erst im November zusammen mit Projektpartnern die Leistungsfähigkeit von elektrisch angetriebenen Flugzeugen unter Beweis gestellt, als sein vollelektrisch angetriebenes Elektroflugzeug „Spirit of Innovation“ in Großbritannien eine Geschwindigkeit von über 555 km/h erreichte.

Thema Wartung von alternativen Antrieben

Die Messe leistet auch 2022 wieder Pionierarbeit, indem sie das Thema Wartung von alternativen Antrieben thematisiert. Sicherheit hat in der Luftfahrt oberste Priorität und damit muss vor einem flächendeckenden Einsatz neuer Antriebsarten auch die Frage nach der Maintenance geklärt sein. Doch nicht nur Elektroantriebe, sondern auch neue, alternative Treibstoffe wie Bio-Fuel und PtL (Power-to-Liquid) können zu mehr Nachhaltigkeit in der Luftfahrt führen.

Im Umfeld der AERO 2022 sollen die Besucher sich selbst einen Eindruck von der Zukunft der Luftfahrt machen. Die Messe strebt eine Flugvorführung von Flugzeugen mit alternativen Antrieben an. AERO Bereichsleiter Roland Bosch und Projektleiter Tobias Bretzel berichten: „Wir freuen uns, mit der AERO der Branche eine großartige Plattform bieten zu können, auf der sich alle Beteiligten, die Nutzer, die Hersteller und die Behörden treffen, um die Zukunft der Luftfahrt zu diskutieren und zu gestalten. Viele Fragen dazu sind noch offen, die aber nur im persönlichen Gespräch gelöst werden können.“ Tobias Bretzel unterstreicht: „Die Buchungen zeigen, wie sehr sich die Menschen darauf freuen, sich wieder persönlich zu treffen, um sich über Neuheiten zu informieren, Informationen auszutauschen und Geschäfte anzubahnen.“

Über die AERO 2022

Die AERO 2022 findet vom 27. – 30. April 2022 auf dem Messegelände der Messe Friedrichshafen statt. Die AERO ist die internationale Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt, die Business Aviation und den Luftsport. Präsent sind Fluggeräte von der zivilen Drohne über Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter, Helikopter, Reise- und Trainingsflugzeuge mit Kolbenmotor oder Propellerturbine bis hin zu Businessjets. Neue Antriebssysteme, Elektroflug, modernste Avionik, Dienstleistungen und Zubehör für Piloten sind weitere Schwerpunkte. Diese Themenbereiche spiegeln sich auch in den AERO Conferences wider und machen Europas größte Veranstaltung der Allgemeinen Luftfahrt dadurch auch zu einer wichtigen Plattform für Wissensaustausch und Weiterbildung.

Emirates erhält seine 123. A380 und komplettiert A380-Flotte

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Emirates hat am heutigen Donnerstag seinen 123. Airbus A380-Jet in Hamburg-Finkenwerder erhalten. Das Flugzeug mit der Registrierung A6-EVS ist zugleich die letzte neue A380 in der Flotte der Fluggesellschaft und markiert einen weiteren Meilenstein im mittlerweile 21-jährigen Engagement von Emirates für das Programm. Mit der Auslieferung eines neuen Flugzeugs inmitten einer beispiellosen weltweiten Pandemie zeigt sich die Airline einmal mehr optimistisch, dass sich die Branche erholt und die Reisenachfrage zurückkehrt.

Emirates war die erste Fluggesellschaft, die auf der Farnborough Air Show im Jahr 2000 eine A380-Bestellung angekündigt hat, als diese noch als „A3XX“ vermarktet wurde. Auf der Dubai Air Show 2001 folgten eine feste Zusage und eine zusätzliche Bestellung von 15 weiteren Exemplaren – eine gewagte Entscheidung nur sechs Wochen nach den Ereignissen des 11. September 2001, die die Branche wie nie zuvor erschüttert haben.

Größtes Verkehrsflugzeug mit durchgängigem Doppeldeck

Die Zusage von Emirates war ausschlaggebend für den Start des Programms, das die führenden Luft- und Raumfahrtunternehmen in Europa und deren globale Lieferkette zusammengebracht hat. Gemeinsam haben sie das größte Verkehrsflugzeug der Welt mit einem durchgängigen Doppeldeck und einem großzügigen Kabineninnenraum entwickelt und auf den Markt gebracht. Seit ihrem ersten Flug ist die A380 ein Passagierliebling und sorgt überall dort, wo sie eingesetzt wird, durch ihre geräumige und komfortable Innenausstattung für Begeisterung bei den Reisenden.

Sir Tim Clark, President Emirates Airline: „Die A380 ist in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Flugzeug. Uns hat sie die Möglichkeit eröffnet, das Reiseerlebnis neu zu definieren, die Nachfrage an Flughäfen mit begrenzten Slots effizient zu bedienen und das Wachstum unseres Streckennetzes zu unterstützen. Die A380 wird auch in den kommenden Jahren das Flaggschiff von Emirates bleiben und eine wichtige Säule unserer Flugpläne darstellen.“

„Das Flugzeug, das heute an uns ausgeliefert wird, ist  mit unseren neuesten Kabinenprodukten ausgestattet, einschließlich der Premium Economy Class. Im Vergleich mit unserer allerersten A380, die wir 2008 erhalten haben, wird deutlich, wie viele Verbesserungen und Upgrades wir vorgenommen haben, um stets ein unvergleichliches Flugerlebnis zu gewährleisten. Wir möchten Airbus und allen unseren Programmpartnern dafür danken, dass sie es uns ermöglicht haben, bei der Einführung zahlreicher Brancheninnovationen bis an die Grenzen des Möglichen zu gehen und vor allem das beste Produkt für die Emirates-Kunden zu liefern.“

Guillaume Faury, CEO von Airbus, ergänzt: „Die A380 hat mit den neuen Maßstäben, die sie in Sachen Flug- und Reiseerlebnis gesetzt hat, das Leben so vieler Passagiere berührt. Ich bin zuversichtlich, dass dies auch in den kommenden Jahrzehnten bei Emirates der Fall sein wird. Emirates hat kontinuierlich neue Produkte und Services eingeführt, die es Passagieren in aller Welt ermöglichen, die Einzigartigkeit der Emirates-A380 zu erleben. Im Namen aller Airbus-Teams möchte ich diesen Meilenstein bei der Auslieferung nutzen, um Emirates Airline – dem größten A380-Betreiber der Welt – herzlich für sein unerschütterliches Vertrauen und seine Partnerschaft zu danken.“

Privatsuiten und Spa-Duschen in der First Class

Die ausgelieferte A380 verfügt über die neuesten Bordprodukte der Airline: Darunter Privatsuiten und Spa-Duschen in der First Class, die äußerst beliebte A380-Bord-Lounge im Oberdeck, die neue Premium Economy Class und die aktuellste Version des Bordunterhaltungsprogramms ice.

Auf der Dubai Airshow 2021 hat Emirates im November ein umfangreiches Umrüstungsprogramm angekündigt, in dessen Rahmen 52 ihrer bestehenden A380-Flugzeuge mit der Premium Economy Class und anderen Verbesserungen ausgestattet werden. Damit unterstreicht die Airline ihr kontinuierliches Engagement, das A380-Erlebnis weiterhin auf höchstem Niveau zu halten.

Flughafen Paderborn/Lippstadt begrüßt Embraer Phenom 300 E der PADAVIATION

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Der individuelle Geschäftsreiseverkehr spielt am Flughafen Paderborn/Lippstadt traditionell eine große Rolle. Die im Jahr 2006 gegründete PAD Aviation Service GmbH dokumentiert das kontinuierliche Wachstum als zentraler Anbieter in diesem Bereich jetzt mit der Inbetriebnahme einer siebten Maschine, womit die am Flughafen Paderborn/Lippstadt stationierte Fluggesellschaft Europas zweitgrößter Betreiber dieses Flugzeugmodells ist. Der Heimathafen hieß die topmoderne Embraer Phenom 300 E mit einer Wasserdusche und einem roten Teppich herzlich willkommen.

Bei dieser Maschine handelt es sich um ein nagelneues Geschäftsreise-Flugzeug des brasilianischen Herstellers Embraer, das in Melbourne/Florida gebaut wurde und direkt vom dortigen Werk an den Flughafen Paderborn/Lippstadt überführt worden ist. Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser gratulierte dem Investor und der Geschäftsleitung der PADAVIATION bei der Ankunft: „Wir freuen uns sehr, dass eine weitere Geschäftsreise-Maschine an unserem Flughafen stationiert wird. Genau diese Entwicklung hatten unsere Gründungsväter im Visier, als sie 1969 den Grundstein für den Airport gelegt haben“.

PADAVIATION europaweit tätig

Im Jahr 2021 konnte die PADAVIATION, deren Flugzeugflotte ein Durchschnittsalter von 3,4 Jahren aufweist, ihr erfolgreiches Geschäft mit individuellen Geschäftsreisen weiter ausbauen. „Wir werden in diesem Jahr, trotz des nahezu Stillstands in den ersten Monaten wegen der Pandemie, mehr als 2.500 Flugstunden absolvieren, das ist der Höchststand seit der Gründung unseres Unternehmens“, machte Geoffrey Wittland, Accountable Manager der PAD Aviation Service GmbH, deutlich. Vom Flughafen Paderborn/Lippstadt aus ist das Unternehmen europaweit tätig, auch Flüge bis nach Ägypten sind non-stop möglich. Firmen oder Investoren kaufen die Flugzeuge, die PADAVIATION zeichnet für Betrieb und Betreuung verantwortlich.

Im Vergleich zur Privatfliegerei sind im geschäftlichen Flugverkehr zwei Piloten vorgeschrieben. Aktuell beschäftigt PADAVIATION mehr als 30 Piloten, die den Kunden teilweise seit vielen Jahren persönlich bekannt sind. „Der individuelle Service und die Zuverlässigkeit machen den Unterschied in unserer Branche. Diese Aspekte zählen zu den wichtigsten Vorzügen unseres Unternehmens“, betont Wittland. Der starke Mittelstand aus den Regionen Ruhrgebiet, Westfalen, Lippe und Nordhessen, der in vielen Fällen Inhaber-geführt ist, stellt das zentrale Kundenklientel der PADAVIATION dar.

Corona-Pandemie beflügelt Geschäftsreisen am Flughafen Paderborn/Lippstadt

Die Corona-Pandemie hat das Geschäft mit individuellen Geschäftsreisen am Flughafen Paderborn/Lippstadt spürbar beflügelt. Neben der hohen Flexibilität der Dienstleister und der 24/7-Verfügbarkeit des Airports spielen handfeste praktische Gründe dabei eine große Rolle. So können die Business Jets auch Flugziele ansteuern, die mit Linienflügen nur schwer erreichbar sind. Zudem geht weniger Zeit durch die vergleichsweise weniger aufwändigen Kontrollen verloren. Auch die Sicherheit der Passagiere ist durch weniger Kontakte und eine bessere Hygiene optimiert.

United Airlines und die Virgin Australia Group vereinbaren Partnerschaft

United Airlines und die Virgin Australia Group haben eine neue Partnerschaft vereinbart. Diese wird, vorbehaltlich Regierungsgenehmigung, bereits Anfang 2022 in Kraft treten und unter anderem Codesharing auf mehreren Routen beinhalten. Für United-Fluggäste bedeutet die neue Zusammenarbeit, dass sie zusätzliche Reisemöglichkeiten nach „Downunder“ erhalten.

Australien ist traditionell ein wichtiger Bestandteil des internationalen Streckennetzes von United. Entsprechend hatte United auch während der gesamten Corona-Pandemie als einzige Airline die USA mit Australien durchgängig verbunden. Aktuell fliegt United täglich von Los Angeles und von San Francisco nach Sydney. 2022 sollen zudem die Flüge von Houston nach Sydney sowie die Nonstop-Verbindungen nach Melbourne wieder aufgenommen werden. Dank der neuen Partnerschaft werden United-Fluggäste auch ganz bequem zahlreiche australische Ziele aus dem Streckennetz von Virgin Australia erreichen können, so zum Beispiel Brisbane, Perth und Adelaide.

Umgekehrt erhalten Passagiere der australischen Fluglinie Zugang zu mehr als 90 Zielen innerhalb der USA aus dem Streckennetz von United. Die Partnerschaft sieht außerdem die Zusammenarbeit der Vielflieger-Programme MileagePlus und Velocity vor.

United Next

United stellt mehr denn je die Kunden und Mitarbeiter in den Vordergrund. Neben der Ankündigung zählen dazu:

  • Ein ambitionierter Plan soll das Kundenerlebnis bei United weiter verbessern, unter anderem durch den Einsatz neuer oder aufgewerteter Flugzeuge sowie durch Investitionen in Annehmlichkeiten wie größere Gepäckfächer, individuelles Bordunterhaltungsprogramm an jedem Platz und schnelles WLAN.
  • Bis zum Jahr 2026 besteht das Ziel, 25.000 gewerkschaftlich organisierte Arbeitsplätze zu schaffen, unter anderem für Piloten, Flugbegleiter, Bodenpersonal, Techniker und Disponenten.
  • Bis 2023 will United 5.000 Piloten in der United Aviate Academy ausbilden, davon sollen mindestens die Hälfte weiblich oder People of Color sein.
  • Alle US-Mitarbeiter müssen sich gegen Covid-19 impfen lassen.
  • Als erste Fluggesellschaft bot United den Kunden die Möglichkeit, über die mobile App und die Website aktuelle Einreisebestimmungen für das Reiseziel einzusehen, Covid-Tests zu vereinbaren und vieles mehr.
  • Investitionen in neue Technologien sollen den Flugverkehr dekarbonisieren. Dazu zählen beispielsweise eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit mit Archer, einem Unternehmen spezialisiert auf städtische Flugmobilität, eine Investition in das Flugzeug-Start-up Heart Aerospace und eine Kaufvereinbarung für Überschallflugzeuge von Boom Supersonic.
  • United hat sich dazu verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu werden, indem die CO2-Emissionen zu 100 Prozent reduziert werden – das alles ohne herkömmliche Kompensationsprogramme. Dazu gehört auch eine kürzlich getroffene Vereinbarung, anderthalb Mal so viel nachhaltige Kraftstoffe (SAF) zu kaufen wie alle anderen Fluggesellschaften weltweit zusammen.
  • Die Umbuchungsgebühren für alle Tickets in der Economy Class sowie in den Premiumkabinen für Reisen innerhalb der USA wurden abgeschafft.

United Airlines investiert mit ZeroAvia in emissionsfreien Flugantrieb

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United Airlines rüstet seine Express-Flotte bis 2028 mit emissionsfreien, wasserstoffelektrischen Triebwerken aus. Dazu beteiligt sich die Airline an dem Unternehmen ZeroAvia, einem führenden Hersteller für wasserstoffelektrische Luftfahrtlösungen. Geplant ist die Nachrüstung von bis zu 50 Flugzeugen mit sogenannten ZA2000-RJ-Triebwerken, wobei auch ein Einsatz in Uniteds CRJ-550, dem einzigen 50-sitzigen Flugzeug mit First Class, in Überlegung ist.

Keine klimaschädlichen Emissionen

„Gerade bei kleineren Maschinen ist der Einsatz von wasserstoffelektrischen Triebwerken wegweisend, wenn es um die Verwirklichung eines emissionsfreien Flugverkehrs geht“, betont Scott Kirby, CEO von United. Anstatt fossile Brennstoffe zu verbrennen, nutzen mit Wasserstoff betriebene Elektromotoren den Strom, der durch die chemische Reaktion in einer Brennstoffzelle erzeugt wird. Da kein Kraftstoff verbrannt wird, entstehen keine klimaschädlichen Emissionen. „Durch unsere Investition in diese Technologie unterstreicht United die führende Rolle in dem Bestreben, Nachhaltigkeitsinitiativen voranzutreiben und Technologien zu fördern, die richtungsweisend für die gesamte Branche sind“, so Kirby weiter. United ist derzeit die weltweit größte Fluggesellschaft, die in emissionsfreie, wasserstoffelektrische Triebwerke für Regionalflugzeuge investiert. Die jüngste Kooperation mit ZeroAvia ist dabei ein weiterer Schritt hin zum geplanten Ziel der Airline, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 100 Prozent zu reduzieren, ohne dabei herkömmliche CO2-Kompensationsprogramme zu nutzen.

Die ZA2000-RJ-Triebwerke sollen paarweise als neue Energiequelle für bestehende Regionalflugzeuge eingesetzt werden. Die Vereinbarung zwischen United und ZeroAvia umfasst den Einsatz in bis zu 50 zweimotorigen Flugzeugen, die von United-Express-Partnern betrieben werden könnten, sobald sie vollständig entwickelt und von den Aufsichtsbehörden ab 2028 zugelassen sind.

Im September 2020 führte ZeroAvia den weltweit ersten Flug eines Verkehrsflugzeugs mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb durch. Bis 2024 möchte das Unternehmen den kommerziellen Betrieb aufnehmen und dann schrittweise die Entwicklung von Wasserstoff-Elektroantrieben für immer größere Flugzeuge ausbauen. Dazu hat ZeroAvia bereits Versuchszertifikate für zwei Flugzeugprototypen von der FAA in den Vereinigten Staaten und der britischen Zivilluftfahrtbehörde erhalten.

Maßnahmen, um bis 2050 ohne Treibhausgasemissionen zu operieren

United ist weltweit führend bei der Förderung von nachhaltigen Lösungen im Flugverkehr. Neben der jüngsten Investition hat United bereits folgende Maßnahmen umgesetzt, um bis 2050 ohne Treibhausgasemissionen zu operieren:

  • United hat vereinbart, 1,5 Milliarden Gallonen SAF von Alder Fuels zu kaufen – genügend, um mehr als 57 Millionen Passagiere zu befördern. Zudem ist United ein Investor in Fulcrum BioEnergy, wo United eine Option auf den Kauf von bis zu 900 Millionen Gallonen zusätzlichem SAF hat.
  • Im Juli 2021 gab United Airlines Ventures (UAV) bekannt, dass es zusammen mit Breakthrough Energy Ventures und Mesa Airlines in das Elektroflugzeug-Start-up Heart Aerospace investiert hat. Heart Aerospace entwickelt das ES-19, ein 19-sitziges Elektroflugzeug mit dem Potenzial, Kunden emissionsfrei zu fliegen, wenn es mit erneuerbarem Strom betrieben wird.
  • Im Juli 2021 kürte die Zeitschrift Air Transport World United zum dritten Mal zur Öko-Airline des Jahres.
  • Im Juni 2021 kündigte United im Rahmen seiner Vereinbarung mit Boom Supersonic den Kauf von 15 „Overture“-Flugzeugen an (mit einer Option auf 35 weitere). Das Überschallflugzeug soll im Jahr 2029 Passagiere befördern und zu 100 Prozent mit SAF fliegen.
  • Im Februar 2021 kündigte United eine Vereinbarung mit Archer Aviation an, um die Entwicklung und Produktion ihres Elektroflugzeugs zu beschleunigen – eine urbane Mobilitätslösung als „Lufttaxi“, das United-Kunden eine weitere Möglichkeit bietet, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren, noch bevor sie ein United-Flugzeug betreten.
  • Im Jahr 2020 war United die erste Fluggesellschaft, die sich dazu verpflichtet hat, dem direkten Kohlendioxidausstoß entgegenzuwirken, indem es in eine Technologie zur Abscheidung und Sequestrierung von Kohlendioxid investiert – eine Technik, in die United auch weiterhin investieren wird, um die eigenen Klimaziele zu erreichen.
  • Im Jahr 2019 führte United den „Flight for the Planet“ durch, den umweltfreundlichsten kommerziellen Flug seiner Art in der Geschichte der kommerziellen Luftfahrt.
  • Im Jahr 2018 verpflichtete sich United als erste US-amerikanische Fluggesellschaft, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 50 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel wurde inzwischen durch die 100-prozentige Umweltverpflichtung der Fluggesellschaft abgelöst.
  • Im Jahr 2016 war United die erste Fluggesellschaft weltweit, die SAF von World Energy kontinuierlich im regulären Betrieb einsetzt.

Kleinsatelliten: Gewinner für Mikrolauncher ausgewählt

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Rund 90 Prozent der Satelliten, die in dieser Dekade in den Weltraum gebracht werden, sind leichter als 500 Kilogramm und gehören damit zur (Gewichts-)Klasse der so genannten Kleinsatelliten. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR hatte 2020 den Mikrolauncher-Wettbewerb ausgeschrieben, um den Zugang zum Weltraum mit kommerziell entwickelten Kleinträgern gezielt zu fördern.

Der Satellitenmarkt boomt. Dabei werden die Satelliten selbst immer kleiner und leichter. Ihre Einsatzbereiche sind vielfältig – von Telekommunikationsleistungen über die Beobachtung von Veränderungen der Land-, Luft- und Wassermassen unserer Erde bis zur schnellen und kostengünstigen Erprobung neuer Technologien im All. Um diese kleinen Satelliten in ihre Zielorbits zu befördern, reichen auch kleinere Trägerraketen aus.

Raketenbauer aus München

Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR stellt über den Wettbewerb für Kleinraketen insgesamt 25 Millionen Euro aus Mitteln des BMWi für die Entwicklung innovativer Mikrolauncher bei und sichert sich gleichzeitig Nutzlastkapazität auf den jeweils ersten beiden Flügen der Gewinner der beiden Hauptrunden. Die Umsetzung erfolgt über den deutschen Beitrag im neuen kommerziellen Raumtransport-Service-Programms der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Deutschland zeichnete das so genannte C-STS-Programm als Programmführer, um die Kommerzialisierung im Trägersektor in Europa anzustoßen. Die Isar Aerospace Technologies GmbH – ein Start-Up aus München – gewann mit ihrem Kleinträger „Spectrum“ im April 2021 die erste Hauptrunde des Mikrolauncher-Wettbewerbs. Spectrum soll Ende 2022 zu ihrem Jungfernflug starten.

Für diese Premiere hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Herbst 2021 in einem weiteren Wettbewerb die passenden Nutzlasten gesucht: Fünf europäische Forschungseinrichtungen haben sich jetzt mit sieben Kleinsatelliten für einen kostenfreien Mitflug auf Spectrum qualifiziert. Sie können den Raketenstart nutzen, um wissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen und neue Technologien im Weltraum zu testen.

Gewinner der ersten Nutzlast-Ausschreibung

  • Das DLR-Kompetenzzentrum für Reaktionsschnelle Satellitenverbringung (Responsive Space Cluster Compentence Center, RSC³) mit Sitz im AeroSpace Park am DLR-Standort in Trauen (Niedersachsen) mit seiner Mission MSAE-OTTERS: Primäres Ziel ist, einen Kleinsatelliten innerhalb von nur neun Monaten zu entwickeln und zu starten. Dafür sind die typischen Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesse stark zu beschleunigen, wovon zukünftige Satellitenentwicklungen profitieren sollen.
  • Die Technische Universität Berlin mit der Mission CyBEEsat: Es handelt sich um eine Technologiedemonstration für einen miniaturisierten Transceiver, der für neu festgelegte Frequenzbänder entwickelt wurde.
  • Das ZfT – Zentrum für Telematik e.V. aus Würzburg mit einer wissenschaftlichen Untersuchung von Vulkanaschewolken mit drei Kleinsatelliten, die in Formation fliegen und dadurch die räumliche Ausdehnung der Wolken vermessen können.
  • Die „Norwegian University of Science and Technology“ (NTNU) aus Trondheim mit der Mission „FRAMSat-1“: Eine Technologiedemonstration für einen von Studenten entwickelten Kleinsatelliten mit einem neuen Sternensensor eines norwegischen KMU.
  • Die „University of Maribor“ (Slowenien) mit der „Mission TRISAT-S“, eine Technologiedemonstration für einen miniaturisierten Transceiver, der einen verschlüsselte Kommunikation mit mehreren Bodenstationen auf der ganzen Welt ermöglichen soll.

Verträge für den ersten Raketenstart

Die Isar Aerospace GmbH wird in den nächsten Tagen Kooperationsverträge mit den Gewinnern des ersten Nutzlastwettbewerbs abschließen: „Wir freuen uns, die Auswahl der Nutzlasten für den ersten Flug der Spectrum bekanntzugeben und bedanken uns für das Vertrauen der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der Institutionen. Es ist großartig, Teil dieses zukunftsweisenden Programms zu sein und die Kooperation zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor in der europäischen Raumfahrt weiter zu gestalten. Diese Kooperation trägt dazu bei, dass die Entwicklung von Forschung und Technologie für den Weltraum weiter gefördert wird und das private Space-Ökosystem in Europa wächst“, sagt CEO Daniel Metzler.

Für den geplanten zweiten Demonstrationsflug von Spectrum liegen aktuell zwölf Bewerbungen vor, über deren Auswahl im nächsten Jahr entschieden wird. „Parallel dazu werden wir schon einen weiteren Nutzlast-Wettbewerb ausschreiben“, sagt Markus Wagener, Leiter des Kleinsatellitenprogramms in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Denn im April 2022 wird der zweite Gewinner des Mikrolauncher-Wettbewerbs gewählt. Für den Erst- und Zweitflug von dessen Rakete wollen wir ebenfalls wieder eine kostenlose Mitfluggelegenheit anbieten.“

Airbus und DLR: Gemeinsame Forschung an Flugkraftstoffen

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Airbus und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) intensivieren ihre gemeinsame Forschung zum Klimaschutz im Luftverkehr. Bei künftigen Projekten geht es insbesondere um Emissionsmessungen bei neuartigen Flugkraftstoffen bis hin zu Wasserstoff sowie um das Verständnis der Wirkung von Emissionen auf die Atmosphäre einhergehend mit der Verbesserung von Klimamodellen.

Airbus und das DLR wollen ihre Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen umsetzen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Nicole Dreyer-Langlet, VP Research & Technology Representative Germany bei Airbus und Dr. Markus Fischer, DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt. Dies sind beispielsweise Messflüge des DLR-Forschungsflugzeuges Falcon 20E gemeinsam mit Testflugzeugen von Airbus. Ebenso spielt Modellierung der Klimawirkung des Luftverkehrs und darauf aufbauende Entwurfskriterien für klimaoptimierte Flugzeuge eine Rolle.

Präzise Messungen für genaue Klimamodelle

„Wir bei Airbus freuen uns sehr über die Kooperation mit dem DLR als einer der weltweit führenden Forschungsinstitutionen wenn es um Messung und Analyse von Emissionen im Flugbetrieb geht. Von dieser wissenschaftlichen Expertise profitieren wir, wenn es um Entwicklung von neuen Konzepten geht sowie weitere Optimierung bestehender Flugzeuge“, sagte Nicole Dreyer-Langlet. „Klimaschutz im Luftverkehr hat für Airbus höchste Priorität. Je präziser Atmosphären- und Klimamodelle sind, umso besser können wir entwickeln und optimieren. Partnerschaften mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wie dem DLR spielen eine Schlüsselrolle.“

„Als DLR verfügen wir mit unserer Forschungsflotte und unseren breit aufgestellten Instituten über eine Gesamtsystemkompetenz in der Luftfahrtforschung. Diese bringen wir nun verstärkt in die Zusammenarbeit mit Airbus ein“, sagt Dr. Markus Fischer. „Wir freuen uns gemeinsam mit einem der weltweit führenden Flugzeugbauer zielgerichtet an einem Weg in die klimaneutrale Luftfahrt zu arbeiten.“

Aktuell fliegen die Partner bereits erfolgreich gemeinsame Flugversuche im Rahmen der Kampagne ECLIF3 (Emission and Climate Impact of Alternative Fuels). Dabei steht die Vermessung der Emissionen bei Verwendung von 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff (SAF) im Fokus. Bereits heute ist die Nutzung von 50-prozentigem SAF mit Airbus-Flugzeugen möglich. Bis zum Jahr 2030 wird die Zertifizierung von 100 Prozent angestrebt.

Forschung für Ziel klimaneutraler Luftverkehr

Die Folgen des Klimawandels fordern unser Handeln für einen klimaneutralen Luftverkehr. Dabei geht es um neue Technologien, die auch in Zukunft eine globale Mobilität gewährleisten. Mit 25 Instituten und Einrichtungen in der Luftfahrtforschung treibt das DLR diesen Wandel mit nachhaltigen Technologien für eine zukunftsfähige umweltverträgliche Luftfahrt voran. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch unsere Kompetenzen aus den Forschungsprogrammen Raumfahrt, Energie und Verkehr.

Das DLR verfügt über eine Systemkompetenz in der Luftfahrtforschung und sieht sich in der Funktion eines Architekten. Das Ziel des DLR ist eine „emissionsfreie Luftfahrt“, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Dabei müssen die Forschungsergebnisse direkt in die Entwicklung neuer Produkte einfließen.

Auf dem Weg zum klimaverträglichen Luftverkehr besteht ein erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf, der einer kontinuierlichen Förderung und Unterstützung bedarf. Vieles davon muss in den Grundlagen erforscht, praktisch erprobt und zugelassen werden. Das DLR kann das mit Großanlagen wie seinen Forschungsflugzeugen, Antriebsdemonstratoren und Großrechnern. Im Jahr 2020 hat das DLR gemeinsam mit dem BDLI das Whitepaper ZERO EMISSION AVIATION veröffentlicht. Aktuell arbeitet das DLR an einer ZERO-EMISSION-Strategie.

Ryanair wird größte Airline am Flughafen Nürnberg

Ryanair will mit einer Basis mit zwei fest in Nürnberg stationierten Flugzeugen ab Ende März 2022 für eine deutliche Erweiterung des Flugplans sorgen. Nürnberg hat dann insgesamt 27 Ziele von Ryanair im Sommer 2022, darunter 13 neue Strecken.

Ryanair gab die ambitionierten Wachstumspläne am Airport Nürnberg bei einer Konferenz auf der Nürnberger Kaiserburg bekannt. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe spricht von einem „Meilenstein auf dem Weg zur Rückkehr auf unseren Erfolgskurs“.

Impuls für die Region und Reiseziele für Urlauber

Ryanair CEO Eddie Wilson: „Die Eröffnung unserer neuen Basis in Nürnberg generiert 13 neue Flugverbindungen – insgesamt 27 – und sorgt für eine bessere Anbindung, die den Tourismus und das Wachstum in der Region fördern und ihr hilft, sich von der Pandemie zu erholen. Diese Investition in Höhe von 200 Millionen US-Dollar wird nicht nur die Wirtschaft durch die Förderung des Tourismus ankurbeln, sondern auch mehr als 60 direkte Arbeitsplätze und fast 1.000 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Ein effizienter Betrieb und wettbewerbsfähige Flughafenentgelte bilden die Grundlage, auf der Ryanair ein langfristiges Verkehrswachstum und eine bessere Anbindung erreichen kann. Wir haben eng mit unseren Partnern am Flughafen Nürnberg zusammengearbeitet, um dieses Wachstum zu sichern und die Dienstleistungen für diejenigen zu verbessern, die in der Region leben, arbeiten oder sie besuchen möchten.“

Albert Füracker, Bayerischer Finanz- und Heimatminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Nürnberg GmbH, betont: „Der Flughafen Nürnberg und der Luftverkehr im Allgemeinen sind von der Pandemie stark betroffen – und das vollkommen unverschuldet. Diese Situation zu meistern, stellt eine große Herausforderung dar. Die Eröffnung der Ryanair-Basis ist hier ein starkes und motivierendes Signal des Aufschwungs für den Flughafen und die gesamte Region. Privat und geschäftlich Reisende können sich auf vielversprechende Flugverbindungen freuen. Das gibt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Flughafens, die während der Krise einen sehr guten Job gemacht haben, eine gute Perspektive.“

Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Marcus König begrüßt das Engagement von Ryanair am Albrecht Dürer Airport Nürnberg: „Das Engagement von Ryanair in Nürnberg beweist: Unsere Region ist ein attraktiver Luftverkehrsstandort. Die neuen, Geschäfts- wie Privatreisende ansprechenden Flugziele sind zudem gute Nachrichten für die Nürnberger Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel, denn es werden viele Reisende aus dem Ausland zu uns nach Nürnberg kommen. Das ist das richtige Signal zum Durchstarten. So können wir hoffentlich auch schnell die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie überwinden. Ich danke den Verantwortlichen von Airport Nürnberg und Ryanair.“

Ryanair die größte Airline in Nürnberg

„Die neu stationierten Flugzeuge der Ryanair werden das Streckennetz am Flughafen Nürnberg deutlich bereichern. Durch den ausgewogenen Mix an europäischen Städteverbindungen, touristischen Zielen rund um das Mittelmeer und für Familienbesuche in Mittel- und Osteuropa ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für die Reiseplanung im nächsten Sommer“, sagt Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Mit der Eröffnung der Basis wird Ryanair zur größten Fluggesellschaft am Airport Nürnberg. Damit bieten sich nicht nur für Reisende aus der Metropolregion Nürnberg vielfältige Möglichkeiten für die Reiseplanung, umgekehrt werden die neuen Routen Besucher aus ganz Europa nach Nürnberg und Nordbayern bringen.

Ryanair hat nach dem Lockdown im letzten Jahr weiter investiert und strebt insgesamt 225 Millionen Fluggäste pro Jahr an, bedient mit über 560 neuen Strecken und der Eröffnung von 16 Basen in diesem Jahr. Maßgeblich am Wachstumskurs beteiligt sind 65 neue Boeing 737 MAX, die bei Ryanair Boeing 737-8200 heißen. Ryanair war für die neuen Flugzeuge Erstkunde, sie gelten als „Gamechanger“, da sie mit modernsten Triebwerken ausgestattet sind und vier Prozent mehr Sitze bieten, wodurch die CO2-Emissionen pro Sitzplatz um 16 Prozent und die Lärmemissionen sogar um 40 Prozent reduziert werden.

Corona: Flughafen Stuttgart verlängert Kurzarbeit bis Ende März

Wegen der anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie verlängert die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) die Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter im ersten Quartal bis Ende März 2022.

Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH: „Die Corona-Pandemie hat zu einem dramatischen Rückgang des Flugverkehrs geführt, der immer noch nicht überwunden ist. Airlines und Flughäfen stehen weiterhin vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Die Verlängerung der Kurzarbeit bis ins Frühjahr hilft uns, Arbeitsplätze zu sichern und das Unternehmen finanziell stabil zu halten. Als guter und verlässlicher Arbeitgeber hat Liquiditäts- und Beschäftigungssicherung für uns weiterhin höchste Priorität.“

Notlagentarifvertrag bis maximal 2023

Ab April 2022 treten weitere Regelungen des vereinbarten Notlagentarifvertrages in Kraft, nach denen die Arbeitszeiten für die rund tausend Beschäftigten bis Ende 2022 um wöchentlich eine Stunde reduziert werden. Die Laufzeit des Notlagentarifvertrags ist bis Ende 2023 befristet.

DGLR und AAE lenken Blick auf kleine Raketen

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Mit einem gemeinsamen Dossier „Kleine Trägerraketen: Eine Europäische Perspektive“ möchten die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) und die französische Akademie für Luft- und Raumfahrt (L’académie de l’air et de l’espace, AAE) einen Beitrag zu der aktuellen Debatte leisten und zeigen, wie Europa eine führende Rolle auf dem Weltmarkt für Kleinsatellitenstarts spielen kann.

Kleine Satelliten in Clustern oder als sekundäre Nutzlasten

Moderne Kleinsatelliten sind heute deutlich kleiner als frühere Modelle: oft sind sie nicht größer als ein Schuhkarton. Dieser Trend zur Miniaturisierung hat viele Vorteile, da die kleinen Satelliten einfacher und schneller zu entwickeln und zudem kostengünstiger als große Satelliten sind. Bisher wurden kleine Satelliten hauptsächlich in Clustern oder als sekundäre Nutzlasten mit großen Trägerraketen gestartet. Sie sind jedoch noch effektiver, wenn sie von einem eigenen Start für ihre speziellen Anforderungen profitieren können. Auch in Europa werden inzwischen Projekte für neue kleine Trägerraketen und neue Startplätze initiiert.

Das von DGLR und AAE ausgearbeitete Dossier bietet eine Analyse der Marktaussichten in der Welt und in Europa, eine Bestandsaufnahme aller bestehenden Projekte sowie Empfehlungen für Europa, um auf dem Weltmarkt für Kleinsatellitenstarts eine führende Rolle spielen zu können. Die Vormachtstellung Europas in dem Sektor für kleine Trägerraketen ist laut den Experten eine wesentliche Voraussetzung dafür, ein unabhängiger Hauptakteur in einem Wirtschaftsbereich mit vielversprechenden Perspektiven auf der Grundlage neuer Raumfahrtdienste und -anwendungen zu werden. Das Dossier kann hier kostenlos heruntergeladen (PDF), aber auch für 15 Euro als Printprodukt bestellt werden.

Immer mehr Anwendungen über Satellit

Angesichts des zunehmenden Ausbaus neuer Raumfahrtanwendungen sowie der Entwicklung der Satellitentechnologien hin zu kleineren Satelliten hat eine internationale Arbeitsgruppe von DGLR und AAE im Rahmen des Dossiers einen Bedarf an kleinen Trägerdiensten in Europa festgestellt. Obwohl der Weltmarkt relativ begrenzt ist und einem starken Wettbewerb unterliegt, sei demnach im strategischen Interesse Europas, dafür zu sorgen, dass mindestens ein europäisches Projekt für eine kleine Trägerrakete sobald wie möglich verwirklicht wird. So soll der europäische Bedarf an leistungsfähigen Startdiensten für Kleinsatelliten gedeckt werden.

Die Experten empfehlen zum Beispiel, dass sich Europa auf eine Kapazität von 800 bis 1.000 Kilogramm für eine kleine Trägerrakete konzentriert, die die Familie der Ariane- und Vega-Trägerraketen erweitert. Damit könnte eine Rate von etwa acht bis zehn Starts pro Jahr erreicht werden, in der sowohl der Start aller kompatiblen europäischen institutionellen Satelliten garantiert wäre als auch ein Teil des zugänglichen kommerziellen Markts für Kleinsatelliten inklusive einiger Einzelsatelliten über 500 Kilogramm. Mit einem zweistufigen vertikal startenden Träger mit Flüssigtreibstoff, der mit mehreren optionalen Orbitalmanövriersystemen kompatibel ist, sollte diese Trägerrakete zudem teilweise wiederverwendbar sein.

Schweiz stimmt EU-Erlassen für die Luftfahrt zu

Im Rahmen der Teilnahme am einheitlichen, europäischen Luftraum (Single European Sky) übernimmt die Schweiz einen Beschluss, welcher europaweitgeltende Leistungsziele für das Luftverkehrsmanagementnetz festlegt.

Der Gemischte Luftverkehrsausschuss Schweiz-EU hat die Übernahme verschiedener EU-Erlasse durch die Schweiz beschlossen. Die neuen Bestimmungen betreffen die Flugsicherheit und das Management des Flugverkehrs. Diese Bestimmungen treten zum Februar 2022 in Kraft. Gestützt darauf muss die Schweiz nationale Leistungspläne mit verbindlichen Vorgaben für die Bereiche Sicherheit, Umwelt, Kapazität und Kosteneffizienz für die Skyguide AG einreichen. Dies ermöglicht direktere Flugrouten und schont so die Umwelt, erhöht die Pünktlichkeit und reduziert die Kosten eines Fluges.

Risiken und einfache Bauteile für Flugzeuge

Auch übernimmt die Schweiz einen Rechtsakt, welcher die zukünftige Einführung eines europäischen Risikoklassifizierungssystems ermöglicht. Dieses System bezweckt, sicherheitsrelevante Ereignisse überall in Europa auf gleiche Weise zu definieren und zu klassifizieren, was die Bestimmung von Sofortmaßnahmen ermöglicht. Weitere Verordnungen, welche die Schweiz übernimmt, betreffen die Konstruktion und den Einbau von nicht sicherheitsrelevanten Bauteilen in Luftfahrzeuge. Damit lässt sich der bislang dazu notwendige Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren.

Schon heute wendet die Schweiz die sogenannte „EU-Flugsicherheitsliste“ an. Sie garantiert den Bürgern die Einhaltung höchster Flugsicherheitsstandards. Die aktuelle Version dieser Liste führt Luftfahrtunternehmen auf, für die in der EU Flugverbote oder Betriebsbeschränkungen gelten, weil sie die internationalen Sicherheitsnormen nicht erfüllen.

Reisehinweise für Flugreisen

Auch in der Vorweihnachtszeit werden Flugreisen unter Wahrung der derzeitigen Kontroll- und Hygieneauflagen sicher durchgeführt. Gerade vor dem Hintergrund des erwarteten erhöhten Verkehrsaufkommens sollten Passagiere ihre Flugreise jedoch besonders gut vorbereiten – dies beginnt schon beim Handgepäck.

Reisende sollten sich der gestiegenen Nachweis- und Kontrollpflichten bewusst sein. Um optimal auf die Sicherheitskontrollen vorbereitet zu sein, werden Passagiere gebeten, insbesondere auf folgende Punkte bei ihrem Handgepäck und dessen Organisation zu achten.

Gepäckbestimmungen

Passagiere sollten sich vor Reiseantritt über die jeweiligen Gepäckbestimmungen genau informieren. Wir empfehlen dringend, möglichst nur ein Handgepäckstück mitzunehmen und das restliche Gepäck vor dem Flug aufzugeben.

Organisation von Gepäck

Bereits zu Hause sollten die Fluggäste darauf achten, ihr Handgepäck so zu packen, dass alle Dokumente und Nachweise stets griffbereit sind. Es sollte sichergestellt sein, dass nur erlaubte Gegenstände mitgeführt werden und dass alle Flüssigkeiten über 100 ml im Aufgabegepäck verstaut sind. An der Sicherheitskontrolle sollten alle Gegenstände (Armbanduhren, Mobiltelefone, etc.) im Handgepäckkoffer oder den mitgeführten Jacken verstaut werden und diese sowie größere elektronische Gegenstände und der Beutel zum Transport von Flüssigkeiten separat in die Gepäckwanne gelegt werden. Tipps für eine reibungslose Sicherheitskontrolle hat die Bundespolizei auf ihrer Website bereitgestellt.

Hygiene-, Ein- und Ausreisebestimmungen

Für einen reibungslosen Ablauf gilt zudem weiterhin, sich rechtzeitig bei den zuständigen Behörden, den Flughäfen und Fluggesellschaften über die geltenden Hygiene-, Ein- und Ausreisebestimmungen zu informieren: Für Abflüge aus Deutschland gilt wie im öffentlichen Nah- und Fernverkehr die 3G-Regel. Das heißt, wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, benötigt einen negativen Covid-19-Testnachweis, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Darüber hinaus gelten die Einreisebestimmungen des jeweiligen Ziellandes, diese können neben der Nachweispflicht zum aktuellen Impf-, Genesungs- bzw. Teststatus auch das Ausfüllen von Online-Einreiseanmeldungen oder die Installation einer bestimmten Smartphone-App umfassen.

Vorsichts- und Hygienemaßnahmen im Flugzeug

Für Flugreisen gelten weitreichende Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen, die mit den nationalen und internationalen Behörden abgestimmt sind: Flugzeuge verfügen über ein Belüftungssystem, das für einen permanenten Luftaustausch sorgt. Alle drei Minuten wird die Luft komplett ausgetauscht. Horizontale Luftströmungen werden dabei minimiert, denn die Luftströmung an Bord verläuft hauptsächlich von oben nach unten. Die Flugzeuge sind mit HEPA-Filtern (High Efficiency Particulate Air) ausgestattet. Diese reinigen die Rezirkulations-Luft vor dem Einleiten in die Kabine zuverlässig von Viren, Bakterien, Pilzen und Staub. Das reduziert das Risiko, dass sich Viren im Flugzeug verteilen, auf ein Minimum.

Zusätzliche Sicherheit im Nahbereich schafft die Pflicht, an Bord der Flugzeuge eine medizinische Maske zu tragen. Auch an den Flughäfen gilt für Passagiere und andere Gäste, dass durchgehend eine medizinische Maske zu tragen ist. Beim Betreten und Verlassen des Flugzeugs sollte Gedränge vermieden werden. In diesem Sinne sind die Passagiere aufgefordert, den Anweisungen der Crew für ein geordnetes Boarding und Deboarding Folge zu leisten.

Freebird Europe stationiert A320 in Paderborn/Lippstadt

Am Flughafen Paderborn/Lippstadt gibt es bald wieder ein weiteres Reiseunternehmen: Zum Sommer 2022 kehrt TUI, eines der größten Touristikunternehmen der Welt, an den Flughafen zurück.

Vom 03. Juni 2022 an bietet der Reiseveranstalter ein umfangreiches Flugangebot mit vielen beliebten Urlaubszielen im Süden an. Mit TUI kommen viele Ziele an den PAD, die die Urlauber in den Regionen Ostwestfalen, Südwestfalen und Lippe erfahrungsgemäß sehr schätzen. Neben Palma de Mallorca und den griechischen Inseln KretaKos und Rhodos hat TUI mit Gran Canaria und Fuerteventura auch zwei Kanarische Inseln im Angebot. Hinzu kommt in der Hochsaison das bulgarische Burgas, das sich bei vielen Urlaubern großer Beliebtheit erfreut.

A320 von Freebird Europe

Die Flüge werden von der Fluggesellschaft Freebird Europe mit einem Airbus A320, der über 180 Sitzplätze verfügt, durchgeführt. Für den Flughafen Paderborn/Lippstadt ist es von besonderer Bedeutung, dass diese Maschine am Airport stationiert wird. Dieses keineswegs selbstverständliche Engagement zeigt, welches Vertrauen TUI dem Flughafen Paderborn/Lippstadt entgegenbringt.

„Die Rückkehr von TUI ist eine großartige Nachricht für alle Menschen in unserer Region. Für unseren Flughafen ist darüber hinaus auch die Stationierung einer eigenen Maschine vor Ort eine wichtiges Zeichen. Alle sieben Ziele versprechen wunderbare Urlaubserlebnisse unter südlicher Sonne. Somit erwarten wir für unseren Heimathafen im Sommer 2022 im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Zunahme der Passagierzahlen“, freut sich Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser auf das erweiterte Flugangebot im kommenden Jahr.

„Viele unserer Gäste haben sich gewünscht wieder direkt aus Ostwestfalen-Lippe in den Urlaub zu starten und ab heute sind nun auch die ersten Reisen für den Sommer 2022 buchbar. Schon jetzt sehen wir für kommendes Jahr einen hohen Nachholbedarf beim Reisen. Das östliche und westliche Mittelmeer werden die Urlaubsfavoriten sein, und genau diese Strände haben wir ab Paderborn im Angebot. Wichtige Ziele wie die Balearen, die Kanaren und Griechenland zeigen aktuell die höchsten Vorausbuchungen. Die Menschen wollen wieder besondere Momente erleben und sehnen sich nach Begegnungen, davon profitiert vor allem das Reisen“, sagt Hubert Kluske, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei TUI Deutschland.