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Emirates A380 mit Premium Economy fliegt nach Osaka (Japan)

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Emirates erhöht ab 01. Juni seine Flugkapazität nach Osaka in Japan und setzt auf der Strecke sein Flaggschiff, die A380, ein. Die eingesetzte A380 wird mit der Premium Economy Class ausgestattet sein. Damit ist Osaka das zweite Ziel in Japan, das mit der neuen Kabinenklasse bedient wird. Auf den Flügen nach Osaka wird so künftig eine höhere Anzahl an Sitzplätzen, die stark nachgefragte Premium Economy Class sowie eine modernisierte Innenausstattung aller Kabinenklassen angeboten.

A380 Vier-Klassen-Konfiguration ersetzt Boeing 777-300ER

Ab dem 01. Juni wird die A380 mit der Vier-Klassen-Konfiguration die Boeing 777-300ER ersetzen, die derzeit auf der Strecke EK316/EK317 von und nach Osaka Kansai International Airport (KIX) eingesetzt wird. Mit der Aufrüstung des A380-Betriebs bietet Emirates 910 zusätzliche Sitzplätze pro Woche zwischen Dubai und Osaka und damit noch mehr Anschlussmöglichkeiten für deutsche Reisende, die 63-mal pro Woche die Möglichkeit haben, Nonstop von Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg nach Dubai zu fliegen. Die Flugverbindung zwischen Dubai und Osaka feierte im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen und beförderte in Vorjahr mehr als 220.000 Passagiere auf über 360 Flügen.

Die neue Emirates A380 nach Osaka verfügt über 14 First Class Suiten, 76 Liegesitze in der Business Class, 56 Sitze in der Premium Economy Class und 338 ergonomische Sitze in der Economy Class. Die Premium Economy Class befindet sich im vorderen Teil des Hauptdecks. Die Sitze sind in einer 2-4-2-Konfiguration angeordnet. Die Kabine bietet einen großzügigen Abstand zu anderen Passagieren, breite Sitze sowie eine erweiterte Ausstattung, wie beispielsweise Ladestationen und Cocktailtische. Abgerundet wird das Flugerlebnis durch weitere Annehmlichkeiten an Bord, wie ein abwechslungsreiches Gourmetmenü und eine umfangreiche Getränkeauswahl. Das Emirates-Bordunterhaltungssystem ice umfasst bis zu 6.500 Kanäle mit Filmen, Fernsehprogrammen und Musik. Passagiere der Business Class und First Class haben außerdem Zugang zur Emirates Board-Lounge, während First Class Passagiere zusätzlich exklusiven Zugang zur luxuriösen Spa-Dusche haben.

Im Dezember 2023 führte Emirates die Premium Economy Class auf der Strecke Dubai – Tokio Narita ein, die seither auf eine große Nachfrage stößt. Das neue Kabinenprodukt ist derzeit auf Flügen zu 14 weiteren Zielen weltweit verfügbar, darunter New York JFK, Los Angeles, San Francisco, Houston, London Heathrow, Sydney, Auckland, Christchurch, Melbourne, Singapur, Mumbai, Bangalore und Sao Paulo.

Emirates fliegt täglich nach Tokio Narita und Tokio Haneda

Mit der Aufnahme der A380-Verbindung nach Osaka reagiert Emirates auf eine allgemein gestiegene touristische Nachfrage in Japan. Emirates fliegt zudem täglich mit einer A380 in vier Klassen nach Tokio Narita und mit einer Boeing 777-300ER nach Tokio Haneda. Mit den Linienflügen zu den drei größten internationalen Reisezentren Japans bietet Emirates bequeme Flugverbindungen über sein Drehkreuz in Dubai, um die wachsende Nachfrage zu bedienen.

Im vergangenen Jahr hat Emirates auch die Wiederaufnahme des Chauffeur-Service in Tokio-Haneda für Passagiere der First Class und Business Class angekündigt. Außerdem führte die Airline einen kostenlosen Shuttle-Bus-Service für Economy-Class-Passagiere vom Flughafen Tokio Haneda zu den großen Bahnhöfen Tokio (TYO) und Shinagawa (SGW) ein.

Vulkanausbruch auf Island: Keine Auswirkungen auf den Flugverkehr

Ein erneuter Vulkanausbruch in Island begann heute Morgen um 6 Uhr Ortszeit nördlich der Stadt Grindavík auf der Halbinsel Reykjanes. Der Ausbruch verursachte keine Beeinträchtigung des Flugverkehrs und des Flugplans. PLAY Airlines bietet ganzjährig Flüge ab Berlin und Frankfurt, in den Sommermonaten von Hamburg und Düsseldorf nach Island. Die Low-Cost Airline bietet via Island Flüge nach USA und Kanada. 

Es handelt sich um das gleiche Gebiet wie beim letzten Ausbruch im Dezember 2023. 

Island erlebt etwa alle fünf Jahre einen Vulkanausbruch, allerdings gab es in den letzten drei Jahren sechs Ausbrüche. Keiner davon führte zu einer Flugunterbrechung.

Keine Gefährdung für Reisende durch Vulkanausbruch

Der Ausbruch stellt keine Gefährdung für Reisende dar, Island ist ein sicheres Reiseziel. In Island finden Touristen magische Wunder der Natur sowie eine vielfältige Tierwelt. Sie können Wasserfälle, heiße Quellen, Geysire, Gletscher und Nordlichter nur wenige Stunden von Reykjavík, der Hauptstadt Islands, entfernt erleben. In Reykjavík finden Reiselustige zudem einzigartige Museen, tolle Restaurants, geothermische Bademöglichkeiten und ein pulsierendes Nachtleben.

Air France nimmt Phoenix (Arizona) in Nordamerika-Flugplan auf

Air France baut ihre Verbindungen nach Nordamerika weiter aus. Nach der Ankündigung, Minneapolis in Minnesota ab dem 13. Mai 2024 wieder anzufliegen und die Verbindung nach Raleigh-Durham in North Carolina bis zum Sommer zu verlängern, steht mit Phoenix in Arizona eine neue Destination im Sommerflugplan der französischen Fluggesellschaft. In Deutschland haben die Passagiere Anschluss ab acht Flughäfen.

Am 23. Mai 2024 nimmt Air France die neue Verbindung von Paris-Charles de Gaulle nach Phoenix auf. Die Flüge werden dreimal wöchentlich – dienstags, donnerstags und samstags – mit einer Boeing 787-9 durchgeführt, die mit 30 Sitzen in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 228 in der Economy Class ausgestattet ist.

Die Flugzeiten auf einen Blick

AF068 startet um 10.10 Uhr von Paris-Charles de Gaulle und landet um 12.10 Uhr in Phoenix. Von Phoenix geht es mit AF069 um 14.10 Uhr zurück nach Paris mit Ankunft um 09.15 Uhr am Folgetag in Paris-Charles de Gaulle.

Phoenix ist die 17. Destination von Air France in den USA und die 24. in Nordamerika, neben Atlanta, Boston, Cancun, Chicago, Dallas, Denver, Detroit, Houston, Los Angeles, Mexiko-Stadt, Miami, Montreal, Minneapolis, New York JFK, Newark, Ottawa, Quebec City, Raleigh-Durham, San Francisco, Toronto, Seattle, Vancouver und Washington DC.

Phoenix: Das Tor zur Sonora-Wüste

In Phoenix scheint die Sonne praktisch das ganze Jahr über. Die Stadt liegt nordöstlich der Sonora-Wüste und ist der perfekte Ausgangspunkt, um die spektakulären Landschaften der Region zu entdecken – mit dem Auto, auf Wanderwegen oder mit dem ATV. Kunst- und Geschichtsliebhaber begeistert Phoenix‘ kulturelle Vielfalt, eine Mischung aus indianischen und spanischen Einflüssen und dem Geist des Wilden Westens, der noch immer im gesamten Stadtzentrum vorherrscht.

Pilatus übernimmt den Maschinenpark der RUAG Aerostructures Schweiz AG

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Pilatus übernimmt ab dem zweiten Quartal 2024 schrittweise alle rund 230 Mitarbeitenden sowie den Maschinenpark der RUAG Aerostructures Schweiz AG. Die Übernahme erfolgt im Rahmen der vom Bundesrat vorgegebenen strategischen Ziele von RUAG International. Am Standort Emmen werden künftig Pilatus eigene Komponenten hergestellt.

Seit Anfang der 1990er Jahre produziert RUAG Aerostructures Schweiz Bauteile und Komponenten für die Flugzeuge von Pilatus. Dazu zählen unter anderem PC-21 Strukturen oder das Höhenleitwerk des PC-12. Durch die Übernahme aller Mitarbeitenden und des gesamten Maschinenparks kann Pilatus die eigenen Produktionskapazitäten nicht nur ausbauen, sondern mit neuen Kompetenzen erweitern.

Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, betont anlässlich der Vertragsunterzeichnung: «Mit dieser Übernahme stärken wir den Wirtschaftsstandort Zentralschweiz gezielt, sichern Arbeitsplätze und geben neue Perspektiven.»

Markus Bucher, CEO von Pilatus, sagt: «Der neue Standort in der Nähe von Luzern verschafft uns die Möglichkeit eines besseren Zugangs zu Talenten. Gleichzeitig können wir im Fabrikationsbereich unser eigenes Know-how erweitern. Wir freuen uns sehr über diese Transaktion und heissen alle Mitarbeitenden herzlich Willkommen in unserer ‘Pilatus Family’.»

André Wall, CEO von RUAG International, ergänzt: «Wir freuen uns sehr, dass wir in der Pilatus Familie einen zukünftigen Eigentümer finden, mit dem RUAG Aerostructures Schweiz bereits eine jahrzehntelange, erfolgreiche Partnerschaft verbindet.»

Fokus auf Pilatus und eigene Produkte

Pilatus wird am neuen Standort am Flugplatz Emmen ein grossflächiges Areal der RUAG Real Estate AG Schweiz mieten. Es werden zukünftig ausschliesslich eigene Bauteile und Komponenten hergestellt, welche für die Flugzeugproduktion in Stans benötigt werden. Aufträge von Drittkundinnen und -kunden, welche RUAG Aerostructures Schweiz bisher produziert hat, werden von Pilatus im Auftrag der RUAG Aerostructures Schweiz über einen begrenzten Zeitraum weitergeführt.

In einer separaten Vereinbarung zwischen RUAG Real Estate AG und Pilatus ist ausserdem die Möglichkeit einer Übernahme einer angrenzenden Bauparzelle geregelt, welche Pilatus zusätzliche Entwicklungsperspektiven bietet. Vor diesem Hintergrund wird die Partnerschaft mit RUAG vertieft und es sollen mittel- bis langfristig weitere Arbeitsplätze entstehen.

Tarifabschluss bei Eurowings: Bis zu 14,4 Prozent mehr Gehalt

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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Lufthansa-Tochter Eurowings und haben sich am vergangenen Wochenende auf einen Vergütungstarifabschluss für das Kabinenpersonal geeignet. Im Kern steigen die monatlichen Vergütungen um 10,7 bis 14,4 Prozent. 

Bestandteile des Tarifabschlusses

Weitere Bestandteile des Tarifabschlusses sind eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 2.000 Euro, die Streichung der bisherigen Eingangsvergütungsstufe, die Erweiterung der Vergütungsstufen für langjährige Beschäftigte sowie die Aufwertung der Purser-Tätigkeit.

„Wir sind äußerst zufrieden mit diesem Verhandlungsergebnis. Die finanziell notwendige Aufwertung ist gelungen. Die Gehälter der Eurowings können sich im Branchen- und Konzernvergleich sehen lassen“, wertet ver.di-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky das Tarifergebnis. Die Tarifeinigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der ver.di-Mitglieder. 

Tarifeinigungen im Lufthansa-Konzern auch ohne Streiks möglich

Mit Blick auf die laufenden Tarifverhandlungen im Lufthansa Konzern ergänzt Reschinsky: „Dieses Ergebnis zeigt, dass gute Tarifeinigungen im Lufthansa-Konzern auch ohne Streiks möglich sind. Diesen schnellen Einigungswillen erwarten wir von den Arbeitgebern in den laufenden Verhandlungen, ob am Lufthansa Boden oder bei der CityLine.“

Eurowings beschäftigt rund 1.800 Kabinenbeschäftigte an den Standorten Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart und Berlin.

ESA-Mission ‚Muninn‘: Marcus Wandt startet mit SpaceX Dragon-Kapsel zur ISS

Am 17. Januar soll der schwedische Projekt-Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Marcus Wandt, an Bord einer Dragon-Kapsel des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral in Florida zu seiner Mission „Muninn“ (deutsch: Rabe) aufbrechen. Es ist das erste Mal, dass ein ESA-Astronaut auf einer kommerziellen Mission des US-Startdienstleisters Axiom gebucht wurde. Während seines 14-tägigen Aufenthaltes soll er 20 Experimente absolvieren und zudem Experimenthardware an Bord der Internationalen Raumstation ISS warten.

Zehn solcher Aktivitäten betreffen auch Experimente mit deutscher Beteiligung. Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordiniert die wissenschaftliche Beteiligung der deutschen Experimente, an denen neben dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, dem DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum und dem DLR-Institut für Robotik und Mechatronik auch noch die Ludwig-Maximilian-Universität in München, die Berliner Charité sowie die Universitäten Gießen, Greifswald und Kiel sowie ACCESS Aachen beteiligt sind.

Marcus Wandt führt wissenschaftliche Messungen durch

Die ersten wissenschaftlichen Messungen unmittelbar nach der Landung wird Marcus Wandt – wie alle ESA-Astronauten seit Alexander Gerst im Jahr 2014 – im :envihab des DLR in Köln durchführen. Das :envihab, die moderne Forschungsanlage des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, befindet sich unmittelbar neben dem Europäischen Astronautenzentrum EAC. Neben wissenschaftlichen Experimenten finden dort auch Wandts medizinische Untersuchungen statt.

CIMON: Wissenschaftspremiere auf der ISS im All

Sprachassistenten unterstützen die Menschen bei ihrer täglichen Arbeit. Ein solches digitales Assistenzsystem hilft auch Marcus Wandt auf der ISS. Als „Crewmitglied“ ist CIMON (Crew Interactive MObile companioN) ein fliegender und smarter Astronautenassistent. Ausgestattet mit Künstlicher Intelligenz (KI), soll er die Astronautinnen und Astronauten im „klassischen“ Sinne der Mensch-Maschine-Interaktion bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen und noch effizienteres Arbeiten auf der Raumstation ermöglichen. Nach der erfolgreichen Technologiedemonstration mit Alexander Gerst, Luca Parmitano und Matthias Maurer soll CIMON mit Marcus Wandt zum ersten Mal wissenschaftlich in Betrieb gehen. Mit dieser Forschung auf der ISS soll er auf der Erde Innovationen für Anwendungen im Bereich der robotischen Industrieproduktion, der Bildung sowie der Medizin und Pflege vorantreiben. CIMON wurde als Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR an Airbus vergeben und für den Einsatz im europäischen Columbus-Modul auf der ISS entwickelt. Als sprachgesteuerte Künstliche Intelligenz dient die Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud. Die menschlichen Aspekte des Assistenzsystems wurden von Wissenschaftlern des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mitentwickelt und betreut.

Marcus Wandt wird außerdem die Telerobotik-Experimentreihe „Surface Avatar“ unterstützen und von Bord der ISS aus mehrere Roboter auf der Erde kommandieren. Entwickelt werden Technologien zur Mensch-Roboter-Kollaboration, die wesentlich für Erkundungsmissionen zum Mond oder zum Mars sind. Das Projekt wird vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik geleitet und erfolgt in Zusammenarbeit mit der ESA.

Bone Health: Knochengesundheit im Weltraum

Knochenschwund an den unteren Extremitäten ist eine bekannte Folge des Lebens im Weltraum. Er beginnt sehr bald nach dem Verlassen der Erde. Astronautinnen und Astronauten verlieren pro Monat im Weltraum bis zu einem Prozent ihrer Knochenmasse. Dieser Verlust kann das Risiko von Knochenbrüchen und Verletzungen erhöhen. Unter Beteiligung des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin wird im Rahmen eines Experiments zur Knochengesundheit („Bone Health“) untersucht, wie sich die Knochendichte von Marcus Wandt nach seinem zweiwöchigen Aufenthalt im Weltraum verändert. Wird der Knochenschwund nach der Mission anhalten oder sich fortsetzen? Wie lange dauert es, bis sich seine Knochen nach der Rückkehr zur Erde wieder vollständig erholt haben? Bone Health könnte diese Fragen beantworten, die generellen Mechanismen des Knochenschwunds aufdecken und damit Patienten auf der Erde helfen, die an Osteoporose und Wirbelsäulenverletzungen leiden. An dem „Bone Health“-Experiment ist auch das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln beteiligt.

Cardio-Deconditioning: Wie geht es dem Herzkreislauf-System der Astronauten vor und nach dem Flug?

Mit dem ESA-Experiment „Cardio-Deconditioning“, das von einem internationalen Team aus Belgien, Deutschland und Italien geleitet wird, sollen die kardiovaskulären Veränderungen bei Astronauten mit Hilfe moderner kardialer Magnetresonanztomographie (MRT) festgestellt werden. Dabei werden vorhandene Daten aus Simulationen der Schwerelosigkeit mit Missionen in einer niedrigen Erdumlaufbahn und künftigen interplanetaren Missionen verglichen und so akute von chronischen Veränderungen unterschieden. Auf der Erde werden die Ergebnisse dieser Studie bei der Nachsorge von bettlägerigen Patienten sowie von Krebspatienten, die mit Strahlentherapie behandelt werden, hilfreich sein. Marcus Wandt ist der erste ESA-Astronaut, an dem dieses Experiment durchgeführt wird. Zum ersten Mal überhaupt weltweit findet bei der Messung mit Marcus Wandt ein Echtzeit-MRT bei einem Astronauten statt.

BRAIN-DTI: Wie passen sich Gehirne an Weltraumbedingungen an?

Aus der Sicht des Gehirns ist das Leben im Weltraum sehr anstrengend. Das Innenohr meldet dem Gehirn, dass der eigene Körper fällt, aber die Augen zeigen, dass sich nichts bewegt. Da sich die Flüssigkeit in den Kopf verlagert, interpretiert das Gehirn diesen zusätzlichen Druck normalerweise als Zeichen dafür, dass er auf dem Kopf steht – aber im Weltraum gibt es kein Oben oder Unten. Die innere Uhr könnte signalisieren, dass sie nach einem Arbeitstag auf der Internationalen Raumstation müde ist, aber Astronauten erleben alle 24 Stunden 16 Sonnenauf- und -untergänge.

Trotz all dieser widersprüchlichen Signale passt sich das Gehirn an, und innerhalb weniger Tage schweben die Astronauten durch ihr Zuhause im Weltraum, als wären sie dort geboren. Aber das Gehirn scheint auch von der Vergangenheit zu profitieren. Erfahrene Astronauten brauchen weniger Zeit, um sich an die Schwerelosigkeit zu gewöhnen als Neulinge, selbst wenn die Missionen Jahre auseinander liegen. Forscher der Universitäten Antwerpen, Lüttich und Leuven in Belgien haben die „Brain-DTI“-Studie entwickelt, an der auch die Ludwig-Maximilians-Universität München beteiligt ist. Sie wollen mehr darüber erfahren, wie sich die Gehirne von Astronauten an die Bedingungen des Weltraums anpassen.

PK-4: Plasmen in Schwerelosigkeit erforschen

Mit dem Plasmakristallexperiment PK-4 lassen sich Prozesse, die eigentlich auf atomarer Ebene ablaufen, für das menschliche Auge sichtbar machen. Plasma ist ein ionisiertes – also ein elektrisch leitendes – Gas. Wenn es zusätzlich Staubteilchen oder andere Mikropartikel enthält, werden diese aufgeladen und es entsteht ein „komplexes Plasma“. In der Schwerelosigkeit können sich die Teilchen frei ausbreiten und geordnete, dreidimensionale Kristallstrukturen bilden. Die Wissenschaftler gewinnen so grundlegende Erkenntnisse, die zu langfristigen Anwendungen in der Weltraumphysik, der Plasmaphysik und -technologie, der Fusionsforschung sowie bei technischen Flüssigkeiten führen sollen.

So werden Fortschritte in der Halbleiter- und Chiptechnologie, in der Entwicklung moderner Antriebe, Ventile und Stoßdämpfer sowie jüngst auch im medizinischen Bereich beim Abtöten multiresistenter Keime bei der Wundbehandlung und der Desinfektion möglich. Die Plasmaexperimente werden im Auftrag der Deutsche Raumfahrtagentur im DLR und der Europäischen Weltrauorganisation ESA durchgeführt. Wissenschaftlich beteiligt sind die Universitäten Gießen und Greifswald. Marcus Wandt wird während seiner Mission auf der ISS gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Team auf dem Boden die 19. Experimentkampagne von PK-4 durchführen.

ANITA-2: Prima Klima oder dicke Luft auf der ISS?

In einer abgeschlossenen Umgebung wie im Inneren der Internationalen Raumstation, muss die Luftzusammensetzung überwacht werden, um die Gesundheit der „Bewohner“ sicherzustellen. Die Hauptbestandteile der Kabinenluft wie Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid werden bereits durch das Lebenserhaltungssystem der Raumstation überprüft. Das Analysing Interferometer for Ambient Air-2 (ANITA-2) kann jedoch bis zu 33 wichtige chemische Verunreinigungen nahezu in Echtzeit aufspüren. ANITA saugt im Betrieb alle sechs Minuten Umgebungsluft an und untersucht sie mit Hilfe von Infrarotsensoren. Denn jeder Stoff in der Luft kann einem bestimmten Lichtspektrum zugerechnet werden. Nach der Analyse, die nur wenige Minuten dauert, wird neue Luft angesaugt und überprüft. Auf diese Weise erhält man eine detaillierte Aussage darüber, wie sich die Luft in der Station zusammensetzt und wie sie sich über die Zeit verändert. ANITA-2 wurde bei der OHB System AG entwickelt und von dem deutschen ESA-Astronauten Matthias Maurer im Jahr 2021 in Betrieb genommen.

Wartungsarbeiten an Experimenten mit deutscher Beteiligung

Marcus Wandt wird während seiner Mission auch Wartungsarbeiten an Experimenten mit deutscher Beteiligung durchführen. So wird er unter anderem für das Experiment DOSIS 3D MINI die sogenannte DOSIS Main Box neu installieren. Das Experiment soll unser Verständnis der Strahlungsumgebung an Bord der ISS erweitern. Bereits seit 2012 führt das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin gemeinsam mit internationalen Partnern das Experiment im europäischen Columbus-Modul der ISS durch. Dabei wird dort die Verteilung der Strahlenbelastung mit passiven und aktiven Strahlungsdetektoren bestimmt und eine 3D-Dosiskarte der gesamten ISS erstellt.

Zudem wird Marcus Wandt vorbereitende Kalibrierungen in der Material Science Laboratory (MSL) Anlage vornehmen, damit nach seiner Mission dort weitere Experimentläufe stattfinden können. MSL ist ein Ofen, in dem Erstarrungsversuche mit metallischen Legierungen in Schwerelosigkeit zum technologischen Fortschritt in industriellen Gießprozessen von maßgeschneiderten, nachhaltigen Hightech-Materialien auf der Erde – beispielsweise von neuartigen und leichteren Flugzeugturbinenschaufeln und Batteriegehäusen – beitragen sollen. Dafür werden in unterschiedlichen ISS-Schmelzöfen im Material Science Laboratory (MSL) Proben aufgeschmolzen und wieder erstarrt. Denn unter Schwerelosigkeit gelingt das wegen verminderter Strömungen präziser als im Labor auf der Erde. An diesen Versuchen sind unter anderem das DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum, ACCESS Aachen e.V. sowie die Universität Kiel beteiligt. Für seinen Einsatz wurde Markus Wandt vorab an der Bodenanlage MSL EM (Engineering Model) im Institut für Materialphysik im Weltraum durch das MSL Operations Team des DLR- MUSC trainiert.

Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Schweden in der Raumfahrt

Deutschland und Schweden arbeiten in der Raumfahrt eng zusammen. Ein Beispiel ist hier die Deutsch-Schwedische Kooperation in den Studierendenprogrammen REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten), und TEXUS (Technologische Experimente unter Schwerelosigkeit), die von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR gefördert und geleitet werden, sowie das DLR-MAPHEUS-Forschungsraketenprogramm mit material- und lebenswissenschaftlichen Experimenten. MAPHEUS (Materialphysikalische Experimente Unter Schwerelosigkeit) wird vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum, dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin und der MORABA der DLR-Einrichtung Raumflug und Astronautentraining betrieben und dient als Entwicklungs- und Technologietransfer-Plattform für Forschung unter Weltraumbedingungen.

Die Studierenden aus Deutschland und Schweden starten ihre eigenen Experimente auf Höhenforschungsraketen und -ballonen vom Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur im nordschwedischen Kiruna verfügt. Die nächsten TEXUS-Starts sollen Ende Januar 2024 stattfinden, direkt im Anschluss daran der Start von MAPHEUS-14 im Februar 2024.

MMX-Mission: Rover IDEFIX landet auf Marsmond Phobos

Der deutsch-französische Rover IDEFIX reist nach Japan und wird dort Ende Januar erwartet. Er ist Teil der Mission Martian Moons eXploration (MMX), die unter der Leitung der japanischen Raumfahrtagentur JAXA beide Marsmonde erkunden wird. Ziel ist es, das Rätsel um die Entstehung von Phobos und Deimos zu entschlüsseln. IDEFIX wird im Rahmen der Mission erstmals auf Phobos landen, um dessen Oberfläche direkt zu erkunden. Die japanische Muttersonde wird Proben von Phobos nehmen und diese zurück zur Erde bringen. Bereits 2022 lieferte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den teilmontierten Rover und zwei Instrumente. Zuletzt wurde IDEFIX bei der französischen Raumfahrtagentur CNES in Toulouse fertiggestellt. Ab Februar 2024 beginnt in Japan die Integration des Rovers in die MMX-Muttersonde. Der Start der Mission ist nach aktueller Planung für 2026 vorgesehen.

„Wir freuen uns gemeinsam mit unseren französischen Partnern der CNES, dass IDEFIX nun den Weg nach Japan antritt, um in enger Kooperation mit der JAXA an Bord der MMX-Mission zum Marsmond Phobos zu reisen“, sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Japan und Frankreich sind wichtige strategische Partnerländer für das DLR in fast allen unseren Forschungsbereichen, und die gemeinsame Arbeit von JAXA, CNES und DLR im Rahmen der MMX-Mission ist ein besonderes Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können.“

„Wir freuen uns sehr, dass IDEFIX nun nach Japan reist. Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen CNES, JAXA und DLR bei der MMX-Mission. Diese Mission wird zu großen Fortschritten bei der Erforschung unseres Sonnensystems führen, und wir sind stolz darauf, diese Partnerschaft mit Japan und Deutschland aufgebaut zu haben“, sagt Dr. Philippe Baptiste, CEO von CNES.

Nach der Fertigstellung im Juli 2023 absolvierte IDEFIX erfolgreich umfangreiche Tests zur Weltraumqualifikation, unter anderem hinsichtlich seiner Funktionen und Beständigkeit gegenüber den Vibrationen während des Raketenstarts sowie hinsichtlich der extremen Temperaturschwankungen auf Phobos. Nun gilt es, den Transport des Rovers optimal zu meistern. Aus Sicherheitsgründen ist dieser mit fast entladenen Akkus auf Reisen. Die erste Aufgabe des Empfangsteams von DLR und CNES in Japan wird dann das Laden der Akkus sein, um deren Leistungsfähigkeit zu erhalten. Anschließend folgt ein umfangreicher Funktionscheck und schließlich die Übergabe an die JAXA.

Rover IDEFIX vor der Auslieferung: Für den Transport nach Japan und den anschließenden Flug zum Marsmond Phobos ist IDEFIX in Reisekonfiguration unterwegs, bei der unter anderem die vier Beine mit Rädern eng anliegen und die Solarpaneele eingeklappt sind. Oben aufgesetzt sind Bauelemente, die den Stoß des Aufpralls bei der Landung abfedern sollen.
Rover IDEFIX vor der Auslieferung: Für den Transport nach Japan und den anschließenden Flug zum Marsmond Phobos ist IDEFIX in Reisekonfiguration unterwegs, bei der unter anderem die vier Beine mit Rädern eng anliegen und die Solarpaneele eingeklappt sind. Oben aufgesetzt sind Bauelemente, die den Stoß des Aufpralls bei der Landung abfedern sollen. (© DLR)

Das deutsch-französische IDEFIX-Team ist stolz auf das Erreichte: „Das Besondere an diesem Rover für die MMX-Mission ist seine enorm kompakte Bauart. IDEFIX hat im Wesentlichen alle Elemente eines vollwertigen Wissenschafts-Rovers, kommt mit seiner hochintegrierten Konstruktion aber nur auf ein Gewicht von 25 Kilogramm. Das ist entscheidend, damit er den Aufprall auf Phobos unbeschadet übersteht“, erklärt Prof. Markus Grebenstein, DLR-Projektleiter IDEFIX.

Rover IDEFIX: Von Japan ins All

Mit der Integration des Rovers in das MMX-Mutterschiff beginnt im japanischen Kamakura die finale Vorbereitung auf den Flug zum Mars und seinen beiden Monden. „Ich habe IDEFIX mehrmals persönlich in Europa ‚getroffen‘ und wir als JAXA freuen uns sehr, ihn in Japan begrüßen zu dürfen, dort, wo das MMX-Raumschiff derzeit entwickelt und für den Start vorbreitet wird“, sagt MMX-Projektleiter Dr. Yasuhiro Kawakatsu. „Auch wenn der Start von 2024 auf 2026 verschoben wurde, ändert dies nichts an der Bedeutung der Mission oder an der Wirkung, die sie mit der weltweit ersten Probenrückführung aus dem Marssystem haben wird. Wir werden weiter mit Hochdruck an der Fertigstellung der MMX-Raumsonde arbeiten, um unseren neuen Starttermin 2026 zu erreichen. Und wir werden sicherstellen, dass IDEFIX als Erster die Oberfläche von Phobos erreicht, noch bevor das MMX-Raumschiff für die Probennahme landet.“

Der Missionsablauf: Phobos und Deimos

Nach rund einjähriger Flugzeit wird die MMX-Sonde, bestehend aus Erkundungsmodul, Rückkehrmodul und Probenrückholkapsel, 2027 den Mars erreichen und in seine Umlaufbahn einschwenken. Dann beginnen die acht wissenschaftlichen Instrumente des Explorationsmoduls mit der Kartierung und Charakterisierung der Oberflächen von Phobos und Deimos. Im Laufe der Mission wird der Rover aus einer Höhe von 40 bis 100 Metern über der Oberfläche im freien Fall auf Phobos landen. Einmal gelandet, richtet er sich selbständig auf und ist so einsatzbereit für die rund dreimonatige Missionsphase. „Die größte Herausforderung für IDEFIX ist, dass er viele Operationen – insbesondere das Aufrichten nach der Landung auf Phobos – vollautonom durchführen muss, um zu überleben“, erklärt Stéphane Mary, CNES-Projektleiter IDEFIX. „Er würde nicht überleben bis die Kommandos von der Erde eingetroffen sind.“

Auf der Oberfläche sucht und analysiert er gezielt wissenschaftlich interessante Bereiche des Phobos. Dabei betritt IDEFIX technisches Neuland, denn noch nie ist ein Erkundungsfahrzeug mit Rädern auf einem Himmelskörper gefahren, der nur über weniger als ein Tausendstel der Erdanziehungskraft verfügt. Zum Abschluss der MMX-Mission werden durch die Muttersonde Bodenproben gesammelt und zurück zur Erde geschickt.

Die Marsmonde Phobos und Deimos sind neben dem Mond der Erde die beiden einzigen Trabanten im inneren Sonnensystem. Sie sind viel kleiner als der Erdmond und aufgrund der geringen Gravitationskräfte nicht kugelförmig, sondern von unregelmäßiger Gestalt. Der größte Durchmesser von Phobos beträgt knapp 27 Kilometer, bei Deimos sind es sogar nur 15 Kilometer.

Über die Mission Martian Moons eXploration (MMX)

MMX ist eine Mission der japanischen Raumfahrtagentur JAXA mit Beiträgen von NASA, ESA, der französischen Raumfahrtagentur CNES und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). CNES und DLR steuern zusammen einen 25 Kilogramm schweren Rover bei. Der deutsch-französische MMX-Rover wird unter gemeinsamer Leitung der beiden Partner entworfen und gebaut.

Das DLR übernimmt dabei insbesondere die Entwicklung des Rover-Fahrwerks samt Carbonstruktur sowie des gesamten Aufricht- und Fortbewegungssystems. Zudem steuert das DLR das Verbindungs- und Separationssystem zur Muttersonde bei und stellt ein Raman-Spektrometer sowie ein Radiometer als wissenschaftliche Experimente. Diese werden die Zusammensetzung, Temperatur und Beschaffenheit der Oberfläche auf Phobos messen.

Die CNES leistet wesentliche Beiträge mit Kamerasystemen zur räumlichen Orientierung und Erkundung auf der Oberfläche sowie zur Untersuchung der mechanischen Bodeneigenschaften. Darüber hinaus entwickelt die CNES das zentrale Servicemodul des Rovers inklusive des Onboard-Computers sowie des Energie- und Kommunikationssystems. Nach dem Start der MMX-Mission wird der Rover von Kontrollzentren der CNES in Toulouse (Frankreich) und des DLR in Köln betrieben.

Seitens des DLR sind unter der Leitung des Instituts für Robotik und Mechatronik zudem die Institute für Systemdynamik und Regelungstechnik, für Systemleichtbau, für Raumfahrtsysteme, für Optische Sensorsysteme, für Planetenforschung, für Softwaretechnologie sowie das Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining beteiligt.

Die Mission MMX steht in der Tradition einer bereits langjährigen erfolgreichen Kooperation der Partner JAXA, CNES und DLR. Sie knüpft an die Vorgängermission Hayabusa2 an, bei der die JAXA eine Raumsonde zum Asteroiden Ryugu schickte mit dem deutsch-französischen Lander MASCOT an Bord. Am 03. Oktober 2018 landete MASCOT auf Ryugu und sendete spektakuläre Bilder einer faszinierenden zerklüfteten Landschaft aus Geröll und Steinen. Hayabusa2 nahm Proben von Ryugu und brachte diese am 06. Dezember 2020 zurück zur Erde.

Wizz Air reduziert CO₂-Emissionen

Wizz Air, Europas am schnellsten wachsende und ökologisch nachhaltigste Fluggesellschaft, untermauert ihre Führungsrolle bei der Reduzierung der CO₂-Intensität in der zivilen Luftfahrt.  Denn ihre durchschnittliche CO₂-Emission belief sich im Jahr 2023 auf 51,5 Gramm pro Passagier und Kilometer. Das sind 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Februar 2023 erreichte Wizz Air mit 48,9 Gramm den niedrigsten jemals gemeldeten CO₂-Ausstoß pro Passagier/km für einen Monat, was einem Rückgang von 8,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2022 entspricht.

Erneuerung der Flotte

Wizz Air hat sich verpflichtet, seine CO₂-Intensität bis 2030 um weitere 25 Prozent zu reduzieren. Ein integraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie der Airline ist die Erneuerung der Flotte. Wizz Air hat sie kontinuierlich ausgebaut und gleichzeitig ältere Flugzeuge durch die neueste Technologie ersetzt, so dass die Flotte im Jahr 2023 um 32 der neuesten und nachhaltigsten Airbus A321neo-Flugzeuge erweitert wurde. Derzeit betreibt Wizz Air 195 Airbus-Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von 4,3 Jahren und liegt damit deutlich unter dem Vergleichswert der europäischen Luftfahrtindustrie, der rund 10 Jahre beträgt.

Wizz Air schließt Kraftstoff-Partnerschaften

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie ist Wizz Air im Jahr 2023 eine Partnerschaft mit zwei Herstellern von nachhaltigem Kraftstoff (SAF) eingegangen: Neste und Cepsa. Um die Entwicklung von SAF weiter zu unterstützen, investierte die Fluggesellschaft fünf Millionen Pfund in das britische Biokraftstoffunternehmen Firefly Green Fuels und beteiligte sich an einer Investition in Höhe von 50 Millionen US-Dollar in das US-amerikanische SAF-Start-up CleanJoule. Im Mai 2023 war Wizz Air die erste Fluggesellschaft in Ungarn, die zusammen mit MOL die SAF-Versorgung kommerziell testete und fünf Flüge vom Flughafen Budapest aus mit einer 35-prozentigen SAF-Mischung durchführte.

Im Laufe des Jahres 2023 begann Wizz Air mit der Durchführung vollelektrischer Turnarounds am Flughafen Rom Fiumicino zusammen mit Aviation Services, die es ermöglichen, die CO₂-Emissionen aus dem Bodenabfertigungsprozess um bis zu 85 Prozent pro Flugzeug im Vergleich zur Verwendung von dieselbetriebenen Fahrzeugen zu reduzieren.

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Leipzig, Berlin und Bremen.

Flughafen Paderborn/Lippstadt verzeichnet enormes Wachstum

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat im Jahr 2023 die Ziele deutlich übertroffen. Nachdem der heimische Airport im Jahr 2022 bereits die Schallmauer von 500.000 Fluggästen durchbrochen hatte, nutzten in den abgelaufenen zwölf Monaten sogar 723.355 Passagiere den Heimathafen. Mit dem überproportionalen Wachstum von 44 Prozent hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt die Corona-Krise endgültig hinter sich gelassen. Gegenüber dem Vor-Pandemie-Jahr 2019 (693.467) legte der Airport um 4,3 Prozent zu und übertraf mit gut 104 Prozent den branchenweiten Erholungsgrad von knapp 80 Prozent deutlich. Somit gehen Aufsichtsrat und Geschäftsführung positiv in das Jahr 2024, in dem der Flughafen sein 55-jähriges Bestehen feiern kann.

92.570, 129.292, 502.629 und jetzt 723.355 – diese Zahlenreihe verdeutlicht, dass der heimische Airport bei der Neuausrichtung im Jahr 2020 die richtigen Weichen gestellt hat. „Wir haben jetzt eine Situation erreicht, die viele unserem Flughafen nicht zugetraut haben. Mein herzlicher Dank gilt der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Flughafen lieben und zu diesem bemerkenswerten Ergebnis beigetragen haben“, freute sich der Aufsichtsratsvorsitzende Christoph Rüther auf der Jahrespressekonferenz über den aktuellen Status.

Starkes Wachstum in allen Segmenten

Durch das starke Wachstum in den vergangenen Jahren hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt bereits im Jahr 2023 die Größenordnung übertroffen, die sich Aufsichtsrat und Geschäftsführung erst für das Jahr 2024 vorgenommen hatten. Mit 577.881 Fluggästen (Vorjahr: + 39 Prozent) steuert der Bereich Touristik den größten Anteil an Fluggästen bei. Die Bereiche Business (108.779 Passagiere, Vorjahr: + 75 Prozent) und VFR (Visiting Friends & Relatives: 35.910 Fluggäste, Vorjahr: + 45 Prozent) legten 2023 ebenfalls spürbar zu. Darüber hinaus trugen die Segmente Education und Cargo zu dem sehr guten Gesamtergebnis bei.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den positiven Trend aus den vergangenen Jahren nochmals dynamisch weiterentwickeln konnten. Das rasante Wachstum geht auf die bestehenden Partner Lufthansa, Eurowings, SunExpress und TUI sowie auf neue starke Partner wie Ryanair zurück. Ein großes Plus sind die vielfältigen Reisezwecke, die die Bedeutung unseres Flughafens für die Region zeigen“, betonte Geschäftsführer Roland Hüser.

Neben quantitativen Aspekten punktet der heimische Airport vor allem auch mit seinen Sympathiewerten. Die perfekte Erreichbarkeit über staufreie Autobahnen und Bundesstraßen, ein individueller und freundlicher Service, eine sehr gute Infrastruktur mit günstigen Möglichkeiten zum Parken und Übernachten sowie eine ausgezeichnete Organisation mit kurzen Wegen und schnellen Prozessen machen Paderborn/Lippstadt auch über die Region hinaus zu einem beliebten Start- und Landepunkt. „Viele Passagiere schätzen, dass sie einen sauberen, übersichtlichen und funktionierenden Flughafen vorfinden“, stellte Hüser die optimale Größe heraus.

Flughafen Paderborn/Lippstadt setzt auf Nachhaltigkeit

Auch in puncto Nachhaltigkeit ist der Flughafen Paderborn/Lippstadt sehr gut unterwegs. Die Beleuchtung auf dem Vorfeld, im Terminal und auf den Parkplätzen ist mit LED-Technologie ausgestattet und lässt sich nach Bedarf steuern. Beim Fuhrpark hat der Flughafen die meisten Fahrzeuge wie Pkw und Schlepper auf Elektroantrieb umgestellt. Der Airport setzt voll auf zertifizierten Ökostrom und konnte im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 wertvolle Einsparungen bei Strom (34 Prozent) und Erdgas (48 Prozent) erzielen, die beim Erdgas vor allem auch auf den Bezug von Bio-Fernwärme aus der benachbarten Biogasanlage zurückzuführen sind. Für die nahe Zukunft ist ein deutlicher Ausbau im Bereich der Photovoltaik an mehreren Standorten auf dem Flughafen-Gelände geplant.

Innovative Projekte

Darüber hinaus gibt der Airport durch die Initiierung des Innovationsflughafens PAD der gesamten Luftfahrt wichtige Impulse. Mit Fördermitteln des Bundes und des Landes in Höhe von gut 17 Millionen laufen drei Projekte zum selbstständigen Andocken einer Fluggastbrücke (Fast Gate), zur digitalen Fertigung von neuartigen metallischen Strukturen (Digital Aerospace Factory) und zum automatisierten Rollen auf dem Flughafen-Vorfeld (AeM Speedport).

„Im Jahr 2024 wollen wir unseren erfolgreichen Kurs als sympathisches Erfolgsmodell fortsetzen“, blickten Rüther und Hüser positiv in die Zukunft. Dabei strebt der Heimathafen erneut mehr als 700.000 Passagiere an. Zu den zentralen Vorhaben gehören die weitere Entwicklung der Lufthansa-Verbindung nach München, längere Laufzeiten und zusätzliche Destinationen in der Touristik sowie die Etablierung der neuen Ziele Barcelona Girona (Ryanair), Enfidha (TUI) und Samos (momento by DER SCHMIDT).

Delta gewinnt erneut Cirium Platinum Award

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Starker Beweis für das Engagement für Pünktlichkeit und operative Exzellenz von Delta Air Lines: Die US-Fluggesellschaft hat zum dritten Mal in Folge den Platinum Award von Cirium erhalten. Die Auszeichnung wird an Airlines verliehen, die eine beispielhafte Pünktlichkeit bei der Steuerung komplexer Abläufe zeigen und dabei die Auswirkungen von Störungen für ihre Passagiere minimieren. Ermöglicht wurde diese Auszeichnung maßgeblich durch das Engagement und die Sorgfalt der Delta-Mitarbeiter. 

Spanos dankt allen 100.000 Delta-Kollegen

„Unsere Mitarbeiter setzen uns in puncto Pünktlichkeit an die Spitze der Branche und ermöglichen es uns damit, den einladenden, gehobenen und aufmerksamen Service zu bieten, für den unsere Marke steht“, bekräftigt Delta COO Mike Spanos. „Vielen Dank an alle 100.000 Delta-Kollegen für die herausragende Leistung im Jahr 2023 und für die Fortsetzung im neuen Jahr.“

Delta Air Lines erzielte im vierten Quartal 2023 führende Zuverlässigkeit bei der Pünktlichkeit der Flüge. Deltas Durchführungsquote, die pünktliche Ankunfts- sowie Abflugsrate (A0/D0) verbesserten sich im vierten Quartal deutlich im Vergleich zum vierten Quartal 2022*.

„Pünktlichste Fluggesellschaft in Nordamerika“

Neben der Auszeichnung mit dem Cirium Platinum Award führt Delta zudem die Rangliste als die pünktlichste Fluggesellschaft in Nordamerika an. Im Jahr 2023 verzeichnete Cirium 1.635.486 Delta-Flüge, von denen 84,72 Prozent pünktlich ankamen – ein Anstieg von 1,09 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Damit übertrifft die Zuverlässigkeit der US-amerikanischen Airline die Branchenstandards in Nordamerika. Von den über acht Millionen Flügen, die von Cirium im Jahr 2023 erfasst wurden, kamen 74,45 Prozent pünktlich an. Deltas prozentuale Pünktlichkeit war um 2,47 Prozentpunkte höher als die des nächsten nordamerikanischen Wettbewerbers.

Auch auf internationaler Ebene kann Delta punkten

Mit 83,67 Prozent pünktlichen Ankünften bei fast sechs Millionen aufgezeichneten Flügen aller Top-Performer weltweit, übertrifft Delta Air Lines die globalen Branchenstandards. +Die Definition für einen pünktlichen Flug inkludiert laut Cirium alle Flüge, die innerhalb von 15 Minuten der geplanten Gate-Ankunft eintreffen. 

„Es ist unglaublich zu sehen, wie Delta Air Lines seinen dritten aufeinander folgenden Platinum Award gewinnt und die Spitze in Nordamerika bildet,“ erklärt Cirium CEO Jeremy Bown. „Das unermüdliche Streben nach Effizienz und Pünktlichkeit ist lobenswert – gerade, weil wir in uns für das Jahr 2024 vorbereiten, welches für die Luftfahrtbranche vielversprechend ist.“

* Basierend auf FlightStats-Daten für den Zeitraum 01. Oktober bis 31. Dezember 2023 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2022 für geplante Flüge (CF) und systemweite Flüge für A0/D0, einschließlich regionaler Fluggesellschaften.

Air France nimmt neue Flugziele in Sommerflugplan auf

Im Sommerprogramm 2024 startet Air France von Paris-Charles de Gaulle nach Verona in Italien, Harstad/Narvik in Norwegen und Kalamata in Griechenland. Außerdem nimmt die französische Fluggesellschaft die Verbindungen nach Minneapolis/St. Paul in Minnesota wieder auf und behält die Flüge nach Raleigh-Durham in North Carolina, Abu Dhabi und Tromsø aus dem Winterflugplan bei.

Neue Städte im Sommerflugplan

Air France hält an ihrem Kurs fest, das Streckennetz zu diversifizieren. Die Fluggesellschaft erweitert den Sommerflugplan von April bis Oktober 2024 ab ihrem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle um sieben Destinationen, darunter drei neue Städte.

Mittelstreckenflüge

Im kommenden Sommer nimmt Air France drei neue Städte ab ihrem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle auf:

  • Verona mit bis zu drei Flügen pro Woche, dienstags, donnerstags und samstags, ab dem 02. April 2024, mit Embraer 190
  • Harstad/Narvik, das Tor zu den Lofoten-Inseln mit einem wöchentlichen Flug am Samstag vom 15. Juni bis zum 31. August 2024 mit einem Airbus A319
  • Kalamata mit einer wöchentlichen Verbindung am Samstag vom 06. Juli bis zum 31. August mit Airbus A319

Darüber hinaus dehnt Air France die Flüge nach Tromsø, die bisher nur im Winterflugplan angeboten wurden, auf den Sommerflugplan aus und startet bis zu zweimal pro Woche ab Paris-Charles de Gaulle mit einem Airbus A319.

Langstreckenflüge

Am 13. Mai 2024 nimmt Air France die Flüge nach Minneapolis/St. Paul in Minnesota wieder auf, die im Sommer 2023 von Delta Air Lines, dem Partner von Air France im Rahmen des transatlantischen Joint Ventures zwischen Air France, KLM, Delta Air Lines und Virgin Atlantic, durchgeführt wurden. Zum Einsatz kommt täglich eine Boeing 787-9.

Die im Winter 2023 eröffnete Verbindung Paris-Charles de Gaulle – Raleigh-Durham in North Carolina wird im Sommer 2024 mit bis zu sieben Flügen pro Woche (im Vergleich zu drei Flügen pro Woche im Winter 2023-2024) beibehalten und mit Airbus A350-900 bedient.

Damit steigt die Zahl der nordamerikanischen Städte, die Air France im kommenden Sommer anfliegt, auf 23: Atlanta, Boston, Cancun, Chicago, Dallas/Ft. Worth, Denver, Detroit, Houston, Los Angeles, Mexiko-Stadt, Miami, Montreal, Minneapolis/St. Paul, New York-JFK, Newark, Ottawa, Quebec City, Raleigh-Durham, San Francisco, Toronto, Seattle, Vancouver und Washington DC.

In Richtung Naher Osten wird die im Winter 2023 eingeführte Verbindung Paris-Charles de Gaulle – Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) im Sommer 2024 mit einem täglichen Flug mit Flugzeugen des Typs A350-900 ebenfalls beibehalten.

Strahlungsdetektor M-42 des DLR fliegt zum Mond

Ein Strahlungsmessgerät des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist unterwegs Richtung Mond: Der Strahlungsdetektor M-42 befindet sich an Bord der kommerziellen Astrobotic Peregrine Mission One, die am 8. Januar 2024 mit dem Erstflug der United Launch Alliance (ULA) Vulcan VC2S-Rakete von Cape Canaveral (USA) gestartet ist. Geplant ist, dass der Peregrine Lander im Nordwesten des Mondes aufsetzt. M-42 wird von der Mondoberfläche aus Strahlungswerte zur Erde senden, aber auch schon auf seiner Reise zum Mond die Strahlungsdosis im freien Weltraum bestimmen.

800-fache Strahlenbelastung auf dem Mond

Die Strahlenbelastung auf dem Mond ist rund 800 Mal höher als auf der Erde, wo das Magnetfeld und die Erdatmosphäre wie ein Schutzschild gegen die kosmische Strahlung wirken. Ein Langzeitaufenthalt auf dem Mond würde deswegen eine hohe Belastung für den menschlichen Körper bedeuten. Um weitere Informationen für künftige astronautische Mond-Missionen zu sammeln und entsprechende Schutzmaßnahmen entwickeln zu können, soll M-42 nun Werte aus der ungeschützten, freien Mondumgebung liefern. Der Strahlungsdetektor, der im DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin entwickelt wurde, ist etwa 20 Zentimeter lang und wiegt 250 Gramm. Er ist identisch mit 16 Strahlungsmessgeräten, die in die „Mond-Astronautinnen“ Helga und Zohar verbaut waren. Die beiden Messpuppen haben mit der NASA-Mission Artemis I bereits im November und Dezember 2022 den Mond umrundet. Die Ergebnisse von insgesamt tausenden passiven Detektoren, die sich in den beiden „Luna-Twins“ befanden, werden aktuell noch im DLR analysiert. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2024 vorliegen.

„Die Strahlungswerte, die wir durch die Peregrine Mission One erwarten, können unsere bisherigen Erkenntnisse ergänzen. Es gibt bislang nicht viele Messdaten zur galaktischen kosmischen Strahlung, die direkt von der Mondoberfläche stammen. Wir sind sehr stolz, Teil dieser Mission zu sein“, sagt Projektleiter Dr. Thomas Berger vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Das DLR hat sich bereits vor zweieinhalb Jahren einen Platz auf dem Peregrine-Lander gesichert und neue Instrumente der M-42-Detektorfamilie sind derzeit in der Entwicklung.

M-42 ist auf einer Seitenklappe des Peregrine-Landers der Strahlung ausgesetzt

Die Peregrine Mission One ist die erste kommerzielle Mond-Mission des US-Raumfahrtunternehmens Astrobotic. Neben dem DLR schicken die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, weitere Raumfahrtorganisationen und Unternehmen Nutzlasten Richtung Mond. Der von Astrobotic entwickelte Peregrine-Lander ist etwa 1,90 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 2,50 Metern. Der M-42 Strahlungsdetektor ist auf einer Seitenklappe befestigt und knapp über der Oberfläche direkt der kosmischen Strahlung auf dem Mond ausgesetzt.

Ursprünglich sollte Peregrine den Lacus Mortis („See des Todes“) auf der Mondvorderseite ansteuern. Anfang 2023 hat die NASA angekündigt, dass der Lander nicht im Nordosten, sondern weiter westlich in der Nähe der Gruithuisen-Vulkankuppeln ankommen soll. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse zu einem geologischen Rätsel in dieser Mondregion: Es wird vermutet, dass die Gruithuisen Vulkankuppeln – zwei Erhebungen am Rand des Oceanus Procellarum („Ozean der Stürme“) – durch ein zähes, kaum fließfähiges kieselsäurereiches Magma entstanden sind. In seiner Zusammensetzung ähnelt es wohl dem irdischen Granit oder dessen vulkanischem Pendent, dem Gestein Rhyolith. Auf der Erde benötigen solche Formationen einen hohen Wassergehalt und Plattentektonik, um sich zu bilden. Da beides auf dem Mond fehlt, fragen sich die Forschenden, wie die Kuppeln („Domes“) entstanden sind und sich über die Zeit verändert haben.

Dortmund Airport zieht Bilanz: Neuer Passagierrekord 2023

Der Dortmund Airport zieht Bilanz für 2023 und verzeichnet mit insgesamt 2.934.516 startenden und landenden Fluggästen einen neuen Passagierrekord. Verglichen mit dem Vorjahr gelang es dem Airport, die Fluggastzahlen um rund 13,5 Prozent (2022: 2.586.342 Passagiere) anzuheben. Selbst der Rekord aus dem Vor-Krisen-Jahr 2019 (2.719.563 Passagiere) konnte im November eingestellt und auf Jahressicht um 7,9 Prozent überboten werden.

„Die Verkehrszahlen haben unsere Erwartungen signifikant übertroffen und bestätigen die Popularität des Airports. In der Spitze stehen Reisenden über 40 Destinationen zur Auswahl – einige davon einzigartig in Deutschland. Mit den Wachstumsraten hat der Airport sich nicht nur im Branchenvergleich weit vorne positioniert, sondern auch eigene Bestwerte gebrochen und die Position als drittgrößter Flughafen in NRW untermauert. Das Jahresergebnis ist überaus zufriedenstellend“, fasst Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber zusammen.

Wachstumsstärkster Zeitraum war mit einem Plus von rund 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das 1. Quartal. Dieser signifikante Anstieg lässt sich unter anderem darauf zurückführen, dass das Verkehrsaufkommen im Vergleichszeitraum 2022 noch immer von den Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigt war. Ebenfalls geprägt von einer besonders starken Nachfrage war die Sommersaison 2023: Die Zahl der Reisenden stieg zwei Monate in Folge auf über 300.000 Personen – ein Allzeithoch für den Airport. Auch die noch andauernden NRW-Weihnachtsferien verliefen bislang reibungslos.

Kattowitz und Palma an der Spitze

Mit über 385.000 Fluggästen etablierte sich das polnische Kattowitz als beliebtestes Reiseziel 2023, gefolgt von Palma de Mallorca mit knapp 200.000 Fluggästen. Ebenfalls hoch im Kurs standen die Destinationen Danzig, Bukarest und Skopje. Ebenso vielfältig wie das Destinationsangebot sind auch die Reiseanlässe: „Kattowitz und Bukarest sind nicht nur beliebte Ziele für den Besuch von Familie und Freunden, sondern haben sich auch als populäre Verbindungen für Geschäftsreisende etabliert. Sonnige Ziele wie Palma ziehen insbesondere Touristen an und das sind nicht wenige – die Mallorca-Nachfrage ist so stark wie nie zuvor“, erläutert Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales. Angesichts der hohen Nachfrage steht bereits fest, dass die deutsche Fluggesellschaft Condor das Mallorca-Angebot am Dortmunder Flughafen ab Sommer mit drei zusätzlichen wöchentlichen Abflügen verstärken wird.

Wizz Air bleibt weiterhin stärkster Partner des Dortmund Airports und hat mit den Streckeneinführungen nach Jerewan, Brasov und Craiova die bereits breite Palette an Reisemöglichkeiten weiter ausgebaut. In Summe entschieden sich 2023 annähernd 1,9 Millionen Gäste aus Dortmund für eine Reise mit dem ungarischen Low-Cost-Carrier. Seit Dezember verstärkt zudem Pegasus das Airline-Angebot in Dortmund und bedient dreimal wöchentlich die beliebte Strecke zum Drehkreuz nach Istanbul. „Im vergangenen Jahr wurden bestehende Strecken stärker frequentiert und zugleich die Diversität der Reiseziele erhöht. Für 2024 möchten wir diesen Weg beibehalten, den Wünschen der Fluggäste weiter nachkommen und den stetigen Ausbau des Streckennetzes fortführen“, ergänzt Guido Miletic.

Dortmund Airport: Aussicht auf 2024

Die Entwicklungen lassen optimistisch auf 2024 blicken: „Wir sind zuversichtlich, an die positiven Trends anknüpfen zu können. Bisherige Prognosen für das Wachstum der Luftverkehrsbranche sind vielversprechend und die Reiselust der Menschen ungebremst“, erklärt Ludger van Bebber. Für das Jahr 2024 strebt der Flughafen ein Passagieraufkommen von deutlich über 3 Millionen Reisenden an. 
 

AERO 2024: Anreise mit dem eigenen Flugzeug

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Besucher der AERO 2024 können die globale Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt auch mit dem eigenen Luftfahrzeug besuchen. Ein neues, faires Verfahren für die Slotbuchung zur Messe wird die Reservierung von An- und Abflugzeitfenstern vereinfachen.

Vom 17. bis 20. April 2024 findet in Friedrichshafen die 30. AERO statt. Viele Messebesucher und Aussteller werden zur Jubiläumsmesse mit dem eigenen oder gecharterten Flugzeug anreisen. Die Verantwortlichen des Messeveranstalters fairnamic GmbH, des Flughafens Friedrichshafen, der Flugsicherung und der Sicherheitsbehörden haben zusammen den Weg bereitet, mehr Slots zu schaffen.

An- und Abflugslots für die Messezeit der AERO buchen

Interessenten für einen An- und Abflugslot während der Messetage (17. – 20 April) registrieren sich ab dem 15. Februar 2024 über das Online-Buchungssystem vorab. Sie werden dann ab Mitte März vom Buchungssystem automatisch informiert, dass sie nun die verbindlich vorgeschriebenen An- und Abflugslots für die Messezeit buchen und bezahlen können.

Durch eine obligatorische Vorabregistrierung im Buchungssystem kann eine faire Verteilung der vorhandenen Slots gewährleistet werden. Ebenso kann der User seine Daten und Slots ändern. Anfliegende Piloten erhalten wie in den Vorjahren wieder ein kostenloses 1-Tages Messeticket. 

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH ergänzt: „Die Abfertigung der mit dem eigenen Flugzeug anreisenden Gäste hat im vergangenen Jahr gut funktioniert. Darauf bauen wir auch zur 30. AERO auf. Wir wissen aber auch, dass es trotz der Erhöhung der Zahl der Slots wieder mehr Reservierungsanfragen als Slots geben wird.

Slotreservierungsgebühr und Landeentgelte

Bei der Slotbuchung wird dem Piloten die Slotreservierungsgebühr berechnet und alle weiteren Leistungen wie Landeentgelte und Abstellgebühren werden nach der Messe in Rechnung gestellt. Alle Änderungen, die der Pilot bis zum Abflug durchführt und eine Auswirkung auf das zu bezahlende Entgelt haben werden somit einmalig und transparent abgerechnet.

Wie im vergangenen Jahr werden vor dem Abflug Piloten am Crew-Zelt nach ihrer Lizenz gefragt und diese wird kontrolliert. Es wird außerdem überprüft, ob die Passagiere vorab angemeldet wurden. Passagieren ohne Begleitung durch den Piloten wird der Zutritt auf das Flughafengelände verwehrt. Es dient der Sicherheit, dass keine unbefugten Personen das Airport-Gelände betreten und der Nachvollziehbarkeit für die Behörde und den Flughafen, wer sich auf dem Flughafengelände bewegt. Für die Piloten und ihre Passagiere steht ein Shuttle-Service vom Crew-Zelt zu ihrem Luftfahrzeug zur Verfügung. Diese Shuttle-Fahrzeuge müssen aus Sicherheitsgründen benutzt werden und ermöglichen den Piloten und ihren Passagieren einen komfortablen Transfer zu ihrem Flugzeug.

Tobias Bretzel, der Projektleiter AERO, sagt: „Wir freuen uns, den AERO-Ausstellern und -Besuchern zur Jubiläums-AERO – die für uns einen besonderen Stellenwert haben – mehr Slots als im Vorjahr anbieten zu können. Mit einem neuen Verfahren gestalten wir die Slotbuchung kundenfreundlicher und lassen die Erfahrungen der vergangenen Jahre im neuen System mit einfließen.“

Segelfliegergruppe Markdorf e.V. ist langjähriger Partner der AERO

Auch 2024 freut sich die Segelfliegergruppe Markdorf e.V. als langjähriger Partner der AERO, das Segelfluggelände Markdorf als Messeflugplatz zur Verfügung stellen zu können. An den Messetagen (17. bis 20. April 2024) ist der zirka 10 Kilometer westlich von Friedrichshafen gelegene Flugplatz in den Betriebszeiten für Ultraleichtflugzeuge (3-Achs gesteuert, Trikes und Tragschrauber) bereit. E-Klasse Flugzeuge und Motorsegler sind auf dem Gelände nicht zugelassen! Aufgrund einer geänderten Platzzulassung ist der Anflug nur noch mit PPR möglich. Zu diesem Zweck muss eine Anmeldung unter www.SFG-Markdorf.de erfolgen. Wie auch in den vergangenen Jahren gibt es keine Zollabfertigung und keine Kraftstoffe am Flugplatz Markdorf.

Flugplätze mit Shuttle-Angeboten

Weitere Flugplätze mit Shuttle-Angeboten zur Messe sind Mengen und Leutkirch sowie Konstanz über den Katamaran – hier bietet die Messe spezielle Kombitickets an.

Zudem bietet sich auch der Flugplatz Biberach als Landeplatz an, um dann mit der deutschen Bahn bis zur Haltestelle Flughafen Friedrichshafen zu gelangen.

Weitere Informationen unter https://www.aero-expo.de

Delta Air Lines und EL AL Israel Airlines starten Codeshare-Abkommen

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Delta Air Lines und EL AL Israel Airlines haben soeben ein langfristiges Codeshare-Abkommen geschlossen, das für Flüge ab dem 01. Januar in Kraft tritt und die Anschlussmöglichkeiten für Kunden, die zwischen Amerika und Tel Aviv fliegen, entsprechend verbessern soll. Die Fluggesellschaften werden gegenseitige Codeshare- und Vielflieger-Vorteile anbieten – darunter auch die Möglichkeit, SkyMiles- bzw. Matmid-Punkte bei beiden Fluggesellschaften zu sammeln und einzulösen.

Nonstop-Flüge der EL AL

Delta-Kunden, die von Nordamerika aus fliegen, können die Nonstop-Flüge der EL AL von New York-JFK, New York-Newark, Boston, Los Angeles, Miami sowie Fort Lauderdale nach Tel Aviv nutzen. Im Gegenzug soll der Code von EL AL zu Deltas Nonstop-Flügen nach Tel Aviv hinzugefügt werden (sobald diese wieder aufgenommen werden). Ebenso gilt dies für bis zu 280 Anschlussflüge am gleichen Tag über Deltas US-Gateways in New York-JFK, Boston und Los Angeles zu Zielen wie Atlanta, Washington D.C., San Francisco, Las Vegas, Seattle, Dallas und Toronto.

„Delta bleibt dem langjährigen Engagement für Gäste und Unternehmen treu, die auf bequeme, qualitativ hochwertige Flugverbindungen von und nach Tel Aviv angewiesen sind“, kommentierte Alain Bellemare, Delta President – International. „Durch unsere Codeshare-Vereinbarung mit EL AL werden wir unseren Kunden noch mehr bequeme Reisemöglichkeiten zwischen Nordamerika und Israel bieten.“

Codeshare-Abkommen zwischen Delta Air Lines und EL AL

„Der Start des Codeshare-Abkommens zwischen Delta Air Lines und EL AL bietet Kunden Zugang zu bequemen One-Stop-Diensten von Israel zu Städten in ganz Amerika und heißt neue nordamerikanische Kunden mit EL ALs Weltklasse-Service von und nach Tel Aviv willkommen“, ergänzte Shlomi Zafrany, EL AL V.P. – Commercial and Industry Affairs.

„Wir sind stolz auf diese Zusammenarbeit mit Delta, die ich als einen geschätzten langfristigen Partner betrachte“, kommentierte zudem Dina Ben Tal Ganancia, EL AL CEO.

Vielfliegerprogramme SkyMiles von Delta sowie Matmid von EL AL

Kunden von Delta und EL AL können bei den Vielfliegerprogrammen SkyMiles von Delta sowie Matmid von EL AL auf den Flügen des jeweils anderen Unternehmens Meilen sammeln und einlösen. Ab dem 15. Januar werden beide Fluggesellschaften ihren Top-Tier-Vielflieger-Mitgliedern wechselseitige Vorteile bieten – darunter bevorzugte Sitzplatzwahl, Prio-Check-in und -boarding, zusätzliches Freigepäck sowie Zugang zu Lounges wo vorhanden.

Lufthansa Group kauft bis zu 100 Boeing 737 MAX-Flugzeuge

Boeing [NYSE: BA] und die Lufthansa Group haben einen wegweisenden 737 MAX-Auftrag über bis zu 100 Flugzeuge bekannt gegeben. Der Auftrag umfasst eine Festbestellung von 40 Flugzeugen des Typs 737-8 mit Optionen auf 60 weitere. 

„Es ist eine gute strategische Entscheidung für den Lufthansa Konzern, erstmals seit 1995 wieder Boeing 737-Flugzeuge zu bestellen“, sagte Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. „Vor rund 60 Jahren war Lufthansa Mitentwickler und Erstkunde dieses weltweit erfolgreichen Modells. Mit den neuen modernen, leisen, sparsamen und effizienten Flugzeugen vom Typ 737-8 kommen wir sowohl bei der Modernisierung unserer Kurz- und Mittelstreckenflotte als auch bei der Erreichung unserer CO2-Reduktionsziele voran.“

Design der 737 MAX

Das kontinuierliche Engagement von Boeing zur Unterstützung der Nachhaltigkeitsziele seiner Airline-Partner spiegelt sich im effizienten Design der 737 MAX wider. Die 737 MAX reduziert CO2-Emissionen um 20 % und hat eine um 50 % geringere Lärmbelastung im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation. 

„Unsere Beziehung zur Lufthansa Group hat zu einer Reihe von branchenverändernden Erfolgen geführt, und wir freuen uns, dass die 737 in die Flotte eines ursprünglichen Erstkunden zurückkehrt“, so Stan Deal, Präsident und CEO von Boeing Commercial Airplanes. „Die Lufthansa Group hat sich ehrgeizige Ziele zur Dekarbonisierung gesetzt. Die 737-8 wird der Lufthansa Group helfen, diese Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, indem sie den Treibstoffverbrauch, die Emissionen und die Lärmbelastung deutlich reduziert und gleichzeitig die Kosten für die Fluggesellschaft senkt.“

Lufthansa fliegt die 737 seit 1967

Bis zur letzten Auslieferung einer 737-300 im Jahr 1995 hat die Lufthansa insgesamt 146 Boeing 737 erhalten. Die letzte 737 wurde im Jahr 2016 ausgemustert.

Die Lufthansa Group hat in den letzten Jahren eine Reihe von Großraumflugzeugen bestellt, um den Ersatz älterer Flugzeuge zu beschleunigen. Der derzeitige Auftragsbestand umfasst feste Bestellungen für 34 787 Dreamliner, sieben 777-8 Frachter und 20 777-9 Flugzeuge.

Dortmund Airport begrüßt Pegasus Airlines und Premierenflug nach Istanbul

Neues Streckenhighlight zum Jahresende

Der Dortmund Airport heißt offiziell Pegasus Airlines willkommen und weihte gemeinsam mit der Crew den Premierenflug nach Istanbul ein. Neben Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber und dem Leiter Airport Services & Marketing Guido Miletic nahmen auch der Generalkonsul Taylan Özgür Aydın sowie der Landtagsabgeordnete Volkan Baran an der Streckeneinführung teil. Die neue Verbindung zum Sabiha Gökçen Airport wird von nun an dreimal wöchentlich bedient – immer dienstags, donnerstags und sonntags. 

Einführung der Route zum Istanbul-Sabiha Gökçen

„Die Einführung der Route zum Istanbul-Sabiha Gökçen ist ein bedeutender Meilenstein für den Dortmund Airport, sie bedient die hohe Nachfrage nach direkten Flugmöglichkeiten vom Ruhrgebiet in die Türkei“, betont Ludger van Bebber. „Allein der Bosporus selbst ist schon Grund genug, die Reise anzutreten. Durch Pegasus‘ weitreichendes Angebot an Zielen ab dem Drehkreuz Istanbul eröffnen sich zudem weitere faszinierende Reisemöglichkeiten rund um den Globus“, setzt van Bebber fort. Im vergangenen Jahr verzeichnete der auf der asiatischen Seite Istanbuls gelegene Flughafen mehr als 30 Millionen Passagiere und zählt somit zu den größten Flughäfen der Türkei.

Istanbul, die Millionenstadt am Bosporus, verkörpert Zusammenkunft und kulturelle Vielfalt. Jährlich zieht die facettenreiche Metropole Millionen von Touristen in ihren Bann und fungiert darüber hinaus als wichtiger Knotenpunkt im Handel zwischen Europa und Asien. Hier verschmelzen Tradition und Moderne auf einzigartige Weise.

Pegasus Airline bietet Flugverbindungen zu 134 Destinationen in 50 Ländern

Durch die Partnerschaft mit Pegasus wird der Dortmund Airport um eine weitere etablierte und stark wachsende Fluggesellschaft bereichert. Als eine der führenden Low-Cost Airlines bietet Pegasus Airlines von ihrem Drehkreuz in Istanbul Flugverbindungen zu 134 Destinationen in 50 Ländern. Das umfangreiche Streckennetz umfasst nicht nur zahlreiche innertürkische Ziele wie Adana, Dalaman und Ankara, sondern erstreckt sich auch auf internationale Destinationen wie Hurghada (Ägypten), Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Bagdad und Erbil (Irak).

Condor steigert Flüge nach Mallorca ab 6 neuen Standorten

Erste Buchungszahlen für den Sommer 2024 deuten auf Mallorca als größten Wachstumsmarkt in der deutschen Touristik. Condor reagiert auf die Entwicklungen und weitet das Angebot nach Mallorca deutlich aus. Die zusätzlichen Flüge werden größtenteils ab den neuen Standorten Köln, Dortmund, Münster/Osnabrück, Karlsruhe/Baden-Baden, Rostock und Basel angeboten. Damit verdoppelt Condor die geographische Abdeckung ihres Mallorca-Angebots in Deutschland nahezu.

Die zusätzlichen Flüge werden mit einem Airbus A320 durchgeführt, auf dem die Gäste das beliebte Condor-Produkt erwartet: Neben der klassischen Economy Class ist auch die Business Class mit freiem Mittelsitz, zusätzlichem Freigepäck und kostenlosem Sportgepäck buchbar.

Die Flüge sind als Teil einer Pauschalreise bei allen Reiseveranstaltern, im Reisebüro oder als Nur-Flug-Ticket online unter https://www.condor.com/de buchbar.

Zusätzlich zu den sechs neuen Flughäfen, fliegen Gäste ab Deutschland und der Schweiz im Sommer 2024 täglich von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart und Zürich nach Mallorca sowie mehrmals wöchentlich ab Friedrichshafen.

Übersicht der neuen Abflughäfen nach Palma de Mallorca im Sommer 2024

  • Basel: Dienstag, Donnerstag, Samstag
  • Dortmund: Montag, Donnerstag, Samstag
  • Karlsruhe/Baden-Baden: Dienstag, Sonntag
  • Köln: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag
  • Münster/Osnabrück: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag
  • Rostock: Montag, Freitag

BARIG begrüßt Flughafen Düsseldorf als neuen Partner

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BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) setzt auf den Dialog und intensiven Austausch mit Systempartnern aus dem Luftverkehr, um gemeinsam den Herausforderungen der Branche zu begegnen. Vor diesem Hintergrund begrüßt der Verband der in Deutschland tätigen Fluggesellschaften den Flughafen Düsseldorf als neuen Partner. Düsseldorf ist nach München und Stuttgart ein weiterer Airport im BARIG Partner Portfolio.

BARIG Chairman: Intensiver Austausch für verbesserte Prozesse

„Luftverkehr kann nur gut funktionieren, wenn Infrastruktur und Prozesse stets weiter optimiert werden. Hier spielen gerade Abläufe an den Flughäfen eine wichtige Rolle“, erläutert Michael Hoppe, BARIG Chairman und Executive Director. „Zwischen den Flughafenbetreibern und den Airlines gibt es viele komplexe Berührungspunkte, bei denen auch weitere Player involviert sind, etwa bei den Prozessen am Boden, der Luftsicherheit oder zum Thema Nachhaltigkeit. Ein guter, konstruktiver Austausch kann hier zu weiteren Verbesserungen beitragen. Davon profitieren dann die Fluggäste sowie die Kunden aus dem Bereich der Luftfracht.“

Auf der vergangenen BARIG Vollversammlung am 13. Dezember 2023 in Frankfurt am Main haben sich Vertreter des Düsseldorfer Flughafens und der Airlines unter anderem zu den Vorbereitungen für das kommende Jahr ausgetauscht, insbesondere mit Blick auf anstehende Großereignisse 2024.

Gemeinsam vorbereitet auf die Fußballeuropameisterschaft 2024 in Deutschland

„Nachdem wir in der Hochsaison 2023 bereits eine starke operative Leistung mit erheblich weniger Verspätungen und minimalen Wartezeiten für die Passagiere verzeichnen konnten, richten wir unseren Blick nun nach vorn. Vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 wird die Fußballeuropameisterschaft in Deutschland stattfinden, was erwartungsgemäß eine deutlich gesteigerte Nachfrage nach Flügen mit sich bringen wird“, berichtet Dr. Henning Pfisterer, Senior Vice President Aviation und Accountable Manager am Flughafen Düsseldorf. „Wir bereiten uns intensiv auf dieses Event wie auch auf die gesamte Reisesaison vor und beziehen dabei unsere Airline-Partner ein. Die Partnerschaft mit BARIG bietet uns dafür eine ausgezeichnete Plattform.“

Der Flughafen Düsseldorf ist der größte Airport im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und gehört zu den vier größten Verkehrsflughäfen in Deutschland. Aktuell bedienen 59 Fluggesellschaften die Landeshauptstadt; im Jahr 2022 verzeichnete der Airport mehr als 16 Millionen Passagiere.

Flughafen München: Weihnachtsmarkt und Wintermarkt bis 07. Januar verlängert

Der beliebte Weihnachtsmarkt und Wintermarkt geht in die Verlängerung

Auf dem Weihnachtsmarkt am Flughafen München warten rund um die große Eisfläche jede Menge kulinarische Schmankerl und reichlich gute Stimmung auf die Besucher von nah und fern. Wie in jedem Jahr gibt es wieder mächtig was auf die Ohren: Bei Auftritten auf der Bühne ist für jeden Geschmack der passende Musikstil dabei.

Auf der größten überdachten Freifläche Europas können Passagiere und Besucher den Weihnachts- und Wintermarkt in vollen Zügen genießen – bei jedem Wetter.

Weil der Weihnachtsmarkt aufgrund der Schneemassen auf dem Dach des MAC-Forums in der ersten Dezemberwoche schließen musste, bleibt er jetzt eine Woche länger geöffnet als ursprünglich geplant. Besucherinnen und Besucher haben somit noch bis zum 07. Januar die Gelegenheit, in stimmungsvoller Atmosphäre, durch die Buden zu bummeln, die Eisbahn zu nutzen oder Schmankerl zu genießen.

Öffnungszeiten Wintermarkt

Der Weihnachts- und Wintermarkt ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet – an Heiligabend und an Silvester von 11 bis 16 Uhr und am Neujahrstag von 13 bis 21 Uhr.

Weitere Informationen zum Wintermarkt am Flughafen München: www.munich-airport.de/wintermarkt

Wizz Air verbindet Hamburg mit Catania auf Sizilien (Italien)

In drei Stunden vom Schmuddelwetter in die Sonne Siziliens! Das ermöglicht Wizz Air, Europas nachhaltigste und am schnellsten wachsende Fluggesellschaft, mit dem heute erfolgten Start der neuen Strecke von Hamburg nach Catania auf Sizilien.

Drei Mal pro Woche – Montag, Mittwoch und Freitag – geht es nun von Hamburg nonstop nach Bella Italia. Catania an der Ostküste Siziliens ist nicht nur der Ausgangspunkt zur Erkundung weltbekannter Sehenswürdikgeiten wie den nahen Vulkan Ätna oder die Städte Taormina und Syrakus. Auch die Stadt selbst hat einiges zu bieten. Zudem dient sie als Ausgangspunkt von Szilien-Rundfahrten.

Viermal pro Woche von Hamburg nach Rom

Italien-Freunde von der Waterkant haben noch mehr Grund zur Freude. Denn im Frühjahr 2024 kommt ein weiteres Ziel in Italien hinzu: Ab dem 31. März startet Wizz Air viermal pro Woche von Hamburg in die Hauptstadt Rom. Obendrein eröffnen die beiden neuen Strecken auch vielen Besuchern aus Italien die Möglichkeit, die Hansestadt Hamburg und ihre Attraktionen zu entdecken.

„Es freut mich, dass unsere Norddeutschen mit Wizz Air ab sofort in die Urlaubsregion Catania – und später nach Rom – reisen können“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburger Flughafen. Und Wizz Air Pressesprecherin Valeria Bragarenco betont: „Diese Route öffnet den deutschen Fluggästen die Türen zu einer Reise nach Italien, wo sie die Schönheit und die einzigartigen Erlebnisse, die Catania und Sizilien zu bieten haben, genießen können.“

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin und Bremen.

Low Cost Flugreisen: Preise bei Billigflieger sinken

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellt zweimal jährlich eine Analyse des Marktes für niedrigpreisige Flugreisen sogenannter Low Cost Carrier-Fluggesellschaften vor. Der Report für den Frühling und Sommer 2023 zeigt eine weitere Entspannung des Marktes im Vergleich zu den Jahren der Pandemie. Das Niveau von 2019 konnte allerdings noch nicht wieder erreicht werden.

4.000 Flüge auf über 730 Strecken

Der Markt der Fluggesellschaften mit Low Cost Angeboten ab Deutschland wurde im Sommer 2023 von rund 13 Fluggesellschaften geprägt, die im Referenzzeitraum mehr als 4.000 Flüge auf über 730 Strecken pro Woche angeboten haben. Dabei sind verstärkt Tochtergesellschaften – sowohl von Netzwerk-Fluggesellschaften wie auch von bestehenden Low Cost Carriern – zu finden.

Vier Gesellschaften dominieren mit 94 Prozent den deutschen Markt mit LC-Flugangeboten auf Strecken von und nach Deutschland. Die größte Fluggesellschaft ist dabei Eurowings mit über 2.000 Flügen pro Woche im Juli 2023. Diese konzentrieren sich im Wesentlichen auf Düsseldorf (mehr als 100 Strecken und rund 650 wöchentliche Starts), Köln, Stuttgart und Hamburg. Es folgt Ryanair mit rund 1.100 Flügen pro Woche. Diese Gesellschaft bietet ihre Flüge zum großen Teil von Berlin (rund 280 Flüge) und Köln (knapp 190 Flüge) aus an. Insgesamt startet Ryanair von 14 deutschen Flughäfen. Auch Easyjet hat ihr größtes Angebot am Flughafen Berlin (255 Flüge). Wizz dagegen ist am stärksten in Dortmund (115 Flüge pro Woche) und Memmingen (89 Flüge) vertreten.

Flugreisen und Flugziele

Im Sommer 2023 wurden Ziele in 45 Ländern im Low Cost Segment ab Deutschland angeboten. Wie bereits 2022 lagen die beliebtesten Reiseziele in Spanien, Italien und Deutschland. Nahezu neun von zehn der 735 unterschiedlichen LC-Strecken werden nur von einer Low Cost Gesellschaft angeflogen. Lediglich auf wenigen aufkommensstarken Strecken, wie zum Beispiel nach Palma de Mallorca gibt es mehrere Wettbewerber.

Entwicklung der Flugpreise

„Die Flugpreise sind in den meisten Fällen deutlich teurer als 2019, aber wiederum günstiger als im Vorjahr“, erklärt Studienleiter Dr. Peter Berster. „Die ermittelte Preisspanne liegt im Herbst 2023 auf einem Niveau von rund 58 bis 102 Euro bei den Durchschnittspreisen der betrachteten Fluggesellschaften Ryanair, Easyjet, Eurowings und Wizz. Vor einem Jahr lag diese noch deutlich höher bei 68 bis 119 Euro.“ So lag beispielsweise bei der im Schnitt günstigsten Fluggesellschaft Wizz der durchschnittlich angebotene Flugpreis im Herbst 2019 noch bei rund 44 Euro. 2022 betrug dieser Durchschnittspreis bei 68 Euro und 2023 liegt der Wert nun bei 58 Euro.

Während der Flugendpreis für eine kurzfristige Reise am nächsten Tag mittlerweile mehr als 300 Euro betragen kann, kostet ein Flug, der erst in drei Monaten stattfindet, im Durchschnitt nur etwa 40 bis 57 Euro. Im Schnitt sind bei kurzfristigen Buchungen die Preise weiter stark erhöht. Dagegen gibt es kaum Veränderungen bei den längerfristigen Vorausbuchungen.

Die angegebene Preisspanne fasst die durchschnittlichen Brutto-Flugpreise für eine repräsentative Auswahl an Flugstrecken der in Deutschland bedeutenden Low-Cost-Airlines Eurowings, Ryanair, Easyjet und Wizz zusammen. Die Durchschnittspreise werden im Low Cost Monitor für einen Buchungstag auf Grundlage verschiedener Vorausbuchungszeiträume von einem Tag bis zu drei Monaten ermittelt.

Luftverkehrsaufkommen Deutschland und Europa

Das gesamte Luftverkehrsaufkommen in Europa, einschließlich der Netzwerk-, Touristik- und Regionalfluggesellschaften, gemessen an der Anzahl der angebotenen Flüge in einer Juliwoche in Europa liegt mit mehr als 176.000 Starts rund 6,5 Prozentüber dem Wert des Vorjahres, aber noch rund 10 Prozent unter dem Wert von 2019. Der Anteil der Low Cost Verkehre liegt europaweit bei rund 35 Prozent und damit deutlich höher als in Deutschland, wo er aktuell deutlich unter 30 Prozent liegt, während er 2019 noch bei 33 Prozent lag.

In Deutschland liegt das Gesamtwachstum zwar rund 6,4 Prozent über dem Vorjahreswert, gegenüber 2019 liegt es aber mit rund 15.600 Starts noch um fast 23 Prozent darunter.

Europaweit 25 Prozent mehr Flugangebote bei Ryanair gegenüber 2019

Größte europäische Fluggesellschaft mit Low Cost Angeboten ist Ryanair mit mehr als 22.000 geplanten Starts in einer Juliwoche 2023. Das bedeutet über 12 Prozent mehr Flugangebote dieser Gesellschaft in Europa als letztes Jahr und über 25 Prozent mehr gegenüber 2019. Die zweit- und drittgrößten Gesellschaften Easyjet und Wizz folgen mit weitem Abstand (12.500 bzw. 6.100 Starts) deutlich dahinter. Auch hier sind Steigerungen von 7 Prozent bis 11 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr festzustellen.

Insgesamt gibt es rund 62.000 Starts von Gesellschaften mit Low Cost Angeboten in Europa und circa 10.000 Strecken in dem betrachteten Zeitraum.

Größter Flughafen mit den meisten Low Cost Angeboten in Europa ist Barcelona mit rund 2.300 Starts in einer Juliwoche 2023, die größte Agglomeration ist London mit rund 5.000 Angeboten. Während am Hubflughafen London-Heathrow, ähnlich wie in Frankfurt, so gut wie keine Low Cost Angebote vorzufinden sind, liegt der Anteil in London-Stansted bei über 90 Prozent. Aber auch an einigen Hubflughäfen gibt es Low Cost Angebote. So liegt zum Beispiel in Amsterdam der Anteil bei rund 21 Prozent.

Womit fliegen die Billigflieger?

Typisches Fluggerät sind dabei Modelle der Baureihen Airbus A319, 320 und 321 sowie die Boeing 737. Es werden im Low Cost Verkehr im Mittel 178 Sitze pro Flug angeboten. Die Zahl der angebotenen Sitze pro Flug ist damit höher als im klassischen Linienverkehr in Europa, wo rund 140 bis 150 Sitze pro Flug angeboten werden.

Low Cost und traditioneller Linienflugbetrieb

Die Fluggesellschaften gestalten ihr Low Cost Angebot oft sehr unterschiedlich. Dadurch lassen sich auf Kundenseite nur wenige eindeutige Abgrenzungskriterien für das Marktsegment Low Cost definieren: beispielsweise ein niedriger Preis und seine generelle Verfügbarkeit oder ein Direktvertrieb über das Internet. Zunehmend wird die Tendenz zu sich vermischenden Geschäftsmodellen bei den Fluggesellschaften sichtbar.

Die vom DLR-Institut für Luftverkehr im Low Cost Monitor betrachteten Fluggesellschaften werden nicht aufgrund ihres Geschäftsmodells identifiziert, sondern sind solche, die eine hohe Anzahl von Angeboten im Niedrigpreissegment des Gesamtmarktes aufweisen. Typisch für das aktuell betrachtete Low Cost Preissegment bleiben die niedrigen Preise, ein großes buchbares Angebot und die in Abhängigkeit von der Vorausbuchungsdauer große Spreizung zwischen dem billigsten und dem teuersten Tarif.

Flugreisen: Kurz-, Mittel- und Langstreckenflüge

Auf der Betriebsseite zeigt sich, dass Low Cost Fluggesellschaften auf den Punkt-zu-Punkt Verkehr setzen und dabei oftmals nur mit einem Flugzeugtyp und verschiedenen Flughäfen als Basen operieren. Im Gegensatz dazu stehen Netzwerk-Fluggesellschaften, welche die gesamte Palette an Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen mit Umsteigeverkehren über ein festes Flughafen-Drehkreuz anbieten sowie Touristik-Fluggesellschaften, die eng mit Reiseveranstaltern kooperieren.

Die Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Juli diesen Jahres.

Boeing und Leasinggeber Avolon: Neubestellung von 40 737 MAX-Jets

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Boeing [NYSE: BA] und Avolon gaben bekannt, dass der in Irland ansässige Leasinggeber beabsichtigt, 40 weitere 737-8-Flugzeuge zu kaufen, um das 737 MAX-Portfolio des Leasinggebers – bestehend aus 737-8- und 737-10-Varianten – auf mehr als 110 Jets zu erweitern. Avolon bestellte im Juni außerdem 40 737-8.

Der neue Auftrag unterliegt der Zustimmung der Aktionäre durch Bohai Leasing Co, Ltd, dem Hauptaktionär von Avolon, und wird nach Abschluss auf der Website „Orders and Deliveries“ von Boeing veröffentlicht.

Umstellung der Flotte auf emissionsärmere Flugzeuge

„Der heutige Auftrag spiegelt unseren anhaltenden Optimismus hinsichtlich der Aussichten für den Luftfahrtsektor wider und stärkt unsere Fähigkeit, die Kundenbedürfnisse in Auslieferungsfenstern bis 2030 zu erfüllen, wenn die Verfügbarkeit von Flugzeugen sehr begrenzt ist“, sagte Andy Cronin, CEO von Avolon. „Wir haben uns dieses Jahr für 80 neue, treibstoffeffiziente 737 MAX-Flugzeuge entschieden und unterstützen damit die Umstellung unserer Flotte auf emissionsärmere Flugzeuge. Avolon ist ein langjähriger Unterstützer der 737 MAX-Plattform und hat bereits die 1000. 737 MAX ausgeliefert, die zuvor produziert wurde.“ in diesem Jahr und die erste 737 MAX überhaupt im Jahr 2017. Es ist mir eine Freude, bei diesem neuen Auftrag erneut mit Boeing zusammenzuarbeiten.“

Die 737 MAX bietet den Kunden von Avolon mehr Flexibilität in ihrem gesamten Netzwerk und reduziert gleichzeitig den Treibstoffverbrauch und die Emissionen um bis zu 20 %. Im Durchschnitt wird jedes Flugzeug im Vergleich zu den Flugzeugen, die es ersetzt, jährlich bis zu 8 Millionen Pfund CO2 einsparen.

Vertrauen in die Boeing 737-8

„Da die Nachfrage nach Reisen voraussichtlich langfristig stark bleiben wird, sind wir bereit, Leasinggeber zu unterstützen, die ihr Single-Aisle-Portfolio mit treibstoffeffizienten Jets erweitern möchten, die auf verschiedenen Streckennetzen eingesetzt werden können“, sagte Brad McMullen, Senior Vice President Commercial bei Boeing Verkauf und Marketing. „Avolon ist weiterhin ein bedeutender und sehr geschätzter Kunde für das 737-Programm. Dieser Nachauftrag im selben Jahr zeigt sein Vertrauen in die 737-8 und den Wert, den das Flugzeug seinen Kunden bietet.“

Vielseitigstes Single-Aisle-Flugzeug auf dem Markt

Die 737-8 bietet je nach Konfiguration 162 bis 210 Passagieren Platz und verfügt über eine Reichweite von bis zu 3.500 Seemeilen. Sie ist das vielseitigste Single-Aisle-Flugzeug auf dem Markt und kann auf Kurz- und Mittelstrecken profitabel eingesetzt werden.

Spezialmesse AERODrones auf der AERO

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Auf der AERO (17. – 20. April) nehmen im Rahmen der AERODrones unbemannte Luftfahrzeuge einen breiten Raum ein. Die dreitägige Spezialmesse (17. – 19. April) in der Halle A2 ist die ideale Plattform für Drohnenanbieter und -betreiber, um ihre Produkte und Dienstleistungen einem fachkundigen Publikum zu präsentieren. Führende Player dieses aufstrebenden Luftfahrtsegments haben sich bereits angemeldet.

Unbemannte Luftfahrzeuge, sogenannte Drohnen, fliegen auf der Überholspur

Es gibt weltweit mittlerweile deutlich mehr Drohnen als bemannte Flugzeuge. Sie erfüllen eine große Bandbreite an Aufgaben für die Gesellschaft. Dementsprechend gibt es Drohnen auch in allen Größen, von kleinen, aus der Hand startenden Helikoptern, bis hin zu riesigen Aufklärungsdrohnen, die in ihren Ausmaßen einem Verkehrsflugzeug entsprechen.

Die AERODrones ist als Messe in der Messe ein integraler Bestandteil der AERO 2024 (Mittwoch, 17. – Samstag, 20. April). Sie findet kommendes Jahr bereits zum vierten Mal statt und belegt mit der A2 eine eigene Halle. Sie öffnet an drei Tagen (Mittwoch, 17. – Freitag, 19. April) ihre Pforten. 

Partnerschaft mit Polizei Baden-Württemberg

„Drohnen sind heute in fast allen Bereichen des Lebens zu finden und werden in ihrer Bedeutung noch wachsen. Die AERODrones wird ohne Zweifel zum Erfolg der Jubiläums-AERO 2024 beitragen! Wir setzen bei der AERODrones auch weiterhin auf den Schwerpunkt Drohnen im BOS-Einsatz und freuen uns über die bewährte, starke Partnerschaft mit der Polizei Baden-Württemberg und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)“, erklärt Tobias Bretzel, Projektleiter AERO bei der fairnamic GmbH. 

Schon heute haben sich bedeutende Player aus dem Bereich unbemannte Luftfahrzeuge als Aussteller für die AERODrones angemeldet wie beispielsweise DJI, SAB Group, Droniq, Securiton, M4com, das Bayerische Rote Kreuz, die Polizei Baden-Württemberg. Erstmalig stellen Firmen aus Norddeutschland in einem Norddeutschen Pavillon ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die unbemannte Luftfahrt aus. 

Die AERO als weltweit führende Messe für die Allgemeine Luftfahrt, den Luftsport und die Business Aviation ist die optimale Plattform für die AERODrones, denn hier kommen Beteiligte aus der bemannten und der unbemannten Luftfahrt zusammen und können sich zu so wichtigen Themen wie der Integration von Drohnen in den Luftraum austauschen.

AERODrones auf der Jubiläums-AERO

Martin Landgraf, der stellvertretende Leiter der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg, sagt: „Die Polizei Baden-Württemberg ist sehr gerne bei der vierten Drohnenfachveranstaltung AERODrones auf der Jubiläums-AERO in Friedrichshafen als starker Partner wieder dabei. Die AERODrones ist für uns eine wichtige Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten vom Drohnen-Hersteller über die Nutzer bis hin zu BOS-Organisationen.“

Weitere Informationen unter https://www.aero-expo.de

Klimaverträgliches Fliegen: Klimawirkung von Kondensstreifen vermeiden

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Maastricht Upper Area Control Centre (MUAC) von EUROCONTROL haben gemeinsam nachgewiesen, dass sich langlebige Kondensstreifen durch geringe Veränderung der Flughöhe vermeiden lassen. Das erprobte Verfahren ist ein wichtiger Schritt, um langfristig die Klimawirkung des Luftverkehrs deutlich zu verringern. Die Ergebnisse sind nun in der Meteorologischen Zeitschrift erschienen.

2021 gab es wegen der Corona-Pandemie erheblich weniger Flugverkehr als in den Jahren zuvor. Ein Forschungsteam um Prof. Robert Sausen vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und Dr. Rüdiger Ehrmanntraut von MUAC nutzte diese Situation für Analysen im oberen Luftraum über Nordwestdeutschland und den Benelux-Staaten.

Jeden zweiten Tag, wenn die Wetterprognose für die Flughöhen des regulären Luftverkehrs langlebige Kondensstreifen erwarten ließ, kam ein „Ausweich“-Verfahren zum Einsatz. Konkret wurden die Flüge dann um 2.000 Fuß (circa 660 Meter) nach oben oder unten umgeleitet. Mit Satellitenbildern überprüften die Forschenden, ob sich jeweils langlebige Kondensstreifen gebildet hatten oder nicht. Die Flüge an den Tagen, an denen nicht in den Luftverkehr eingegriffen wurde, dienten als Referenz. So konnte das Forschungsteam zeigen, dass langlebige Kondensstreifen tatsächlich weniger häufig vorkamen.

Klimawirkung von Kondensstreifen vermeiden

Die gesamte Klimawirkung des Luftverkehrs ist deutlich größer als die seiner reinen CO2-Emissionen. Ursache hierfür sind die sogenannten Nicht-CO2-Effekte. Im Luftverkehr sind sie vergleichsweise groß. Der Grund hierfür ist, dass der Luftverkehr meist in Höhen emittiert, in denen seine Emissionen anders wirken als am Boden und besonders klimawirksam sind. Zu den Nicht-CO2-Effekten des Luftverkehrs gehören insbesondere Kondensstreifen und Kondensstreifen-Zirren, also Eiswolken. Nicht-CO2-Effekte des Luftverkehrs können sowohl wärmend als auch kühlend wirken, wobei der wärmende Effekt überwiegt.

Da sie im Vergleich zu CO2 nur kurze atmosphärische Lebensdauern haben, werden die Effekte nicht gleichmäßig in der Atmosphäre verteilt. Ihre Klimawirkung hängt deshalb stark von zahlreichen Parametern ab: geographischer Ort, Flughöhe, Zeitpunkt der Emission, lokaler Sonnenstand und Wetterlage. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Klimawirkung des Luftverkehrs durch eine geeignete Wahl von Flugrouten und -höhen (sogenannte klimaoptimierte Flugtrajektorien) zu verringern. Allerdings führt die Nutzung von klimaoptimierten Flugtrajektorien in der Regel zu erhöhten CO2-Emissionen; die klimaoptimierten Flugtrajektorien müssen also so gewählt werden, dass die gesamte Klimawirkung des betreffenden Flugs verringert wird.

Wichtige Voraussetzungen für eine mögliche Einführung solcher klimaoptimierten Flugtrajektorien sind zum Beispiel:

Die Klimawirkung einzelner Flüge muss so sicher von den Wetterdiensten vorhergesagt werden können, dass eine Umleitung des Luftverkehrs tatsächlich zur Verringerung der Klimawirkung führt.

Die Klimawirkung der Nicht-CO2-Effekte muss in die Planung der Flugtrajektorien integriert werden. Hierfür ist ein System erforderlich, das die Klimabeiträge eines Fluges innerhalb der für die Flugplanung verfügbaren Zeit berechnet.

Bei Umleitungen von Flügen im oberen Luftraum muss sichergestellt werden, dass der genehmigte Flugverkehr weiterhin sicher, geordnet und ohne Verzögerung abgewickelt werden kann; denn die Berücksichtigung von Klimaaspekten bei der Trajektorienwahl kann zu Kapazitätsengpässen im Luftraum führen.

Im Gegensatz zu den anderen Nicht-CO2-Effekten hat man bei langlebigen Kondensstreifen die Möglichkeit zu kontrollieren, ob mehr oder weniger Kondensstreifen gebildet werden. Dazu sind ausgefeilte statistische Verfahren erforderlich. Diese hat das Team von DLR und EUROCONTROL/MUAC bereits für den Nachweis genutzt, dass eine Vermeidung von langlebigen Kondensstreifen beim realen Flugverkehr tatsächlich funktioniert. Damit ist ein Schritt auf dem Weg zu einem klimaverträglichen Luftverkehr gelungen.

Etihad Airways fliegt in Kürze auf die Trauminsel Bali

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, gibt die Einführung ihrer ersten Flüge nach Bali, Indonesien, bekannt. Diese neue Route ist Teil der dynamischen Expansion des Sommerflugplans 2024 und unterstreicht das Engagement von Etihad, das globale Streckennetz entsprechend den Kundenbedürfnissen zu erweitern.

Die Flüge sind so geplant, dass Reisende aus dem wachsenden globalen Netzwerk von Etihad optimal den internationalen Flughafen Ngurah Rai (DPS) in Bali erreichen. Bali, bekannt für seine üppige grüne Landschaft, lebendige Kultur und malerische Strände, bietet eine perfekte Mischung aus natürlicher Schönheit und reicher Tradition. Von den jadegrünen Reisterrassen bis zu den unberührten weißen Sandstränden ist Bali ein idyllischer Rückzugsort, der sowohl Ruhe als auch Abenteuer bietet.

Antonoaldo Neves, CEO von Etihad Airways, äußert sich erfreut über die neue Route: „Die Einführung von Flügen nach Bali ist ein bedeutender Schritt in unserer Strategie, das Reiseerlebnis unserer Kunden zu bereichern. Wir haben die Flugzeiten so angepasst, dass sie sogar für ein verlängertes Wochenende geeignet sind. Wir freuen uns darauf, unseren Gästen diese faszinierende Destination näherzubringen.“

Für Reisende aus Europa und Nordamerika bietet sich zudem die Gelegenheit, ihre Reise mit einem Zwischenstopp in Abu Dhabi zu verbinden. Dort können sie die Gastfreundschaft des Orients und die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate erleben.

Etihad bedient die Route nach Bali viermal wöchentlich – dienstags, donnerstags, samstags und sonntags – mit dem modernen Boeing 787-9 Dreamliner für ein komfortables und angenehmes Reiseerlebnis.

Bali ab 23. April 2024

FlugnummerFrequenzAbflugsortAbflugZielortAnkunft
EY 476dienstags, donnerstags, samstags, sonntagsAbu Dhabi (AUH)22:25Bali
(DPS)
11:35
EY 477Montags, mittwochs, freitags, sonntagsBali (DPS)18:45Abu Dhabi (AUH)23:45

Weihnachtsurlaub im Ausland: Beliebte Ziele der Deutschen

Weihnachten in der Sonne: Pünktlich zur Weihnachtszeit hat das Flug-, Hotel- und Mietwagen-Preisvergleichsportal Skyscanner eine neue Umfrage durchgeführt und verrät, welche Urlaubspläne die Deutschen für die schönste Zeit des Jahres haben und welches die beliebtesten Reiseziele* sind.

67 Prozent träumen vom Weihnachtsurlaub im Ausland

Weihnachten und Neujahr stehen vor der Tür: Doch wie verbringen die Deutschen die Weihnachtsfeiertage und wohin verreisen sie? Laut der aktuellen Umfrage von Skyscanner träumen 67 Prozent der Deutschen davon, zur Weihnachtszeit oder Silvester ins Ausland zu reisen. Viele UrlauberInnen (19 Prozent) reisen in diesem Jahr zum ersten Mal zur Weihnachtszeit ins Ausland, was erklären könnte, warum Skyscanner in diesem Jahr einen Anstieg der Flugsuchen aus Deutschland über die Weihnachtszeit um 37 Prozent im Vergleich zu 2022 verzeichnet.**

Exotische Strandziele und Metropolen besonders begehrt

Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten plant eine Kurzstreckenreise (weniger als fünf Stunden Flugzeit) und 23 Prozent eine Fernreise. Über Weihnachten und Silvester erfreuen sich exotische Stranddestinationen wie die Malediven oder Thailand besonders großer Beliebtheit (24 Prozent). Aber auch Städtereisen zu prädestinierten Silvester-Zielen wie New York oder Sydney sind begehrt (21 Prozent). Dabei empfindet ein Viertel der Befragten die Stadt, die niemals schläft, auch im Allgemeinen als perfekte Location, um in das neue Jahr zu starten.

Vermeiden von stressigen Weihnachtsvorbereitungen inspiriert die Deutschen zum Reisen

Die Weihnachtszeit gilt als Familienzeit schlechthin. Während knapp ein Drittel (32 Prozent) eine Reise zwischen Weihnachten und Neujahr in Betracht zieht, um wertvolle Zeit mit der Familie oder Freunden zu verbringen, ist ein weiterer wichtiger Grund für eine Reise die Vermeidung von stressigen Vorbereitungen zu Hause (24 Prozent). Viele UrlauberInnen (19 Prozent) bevorzugen auch in dieser Zeit zu verreisen, um ihren Jahresurlaub mit den Feiertagen zu maximieren und so länger in den Urlaub fahren zu können.

Skyscanner Reiseexpertin Friederike Burge erklärt: „Winterreisen bieten viele einzigartige Erlebnisse, von spektakulären Silvesterfeiern über magische Schneelandschaften bis hin zu sonnigen Stränden. Skyscanner hat herausgefunden, dass die Deutschen im Dezember und Januar in alle Ecken der Welt reisen, wobei Spanien, Thailand und die USA die beliebtesten Reiseziele sind. Wir beobachten auch eine verstärkte Nachfrage nach neuen, alternativen Zielen bei Reisenden, die dieses Weihnachten und Neujahr etwas anderes suchen. Von osteuropäischen Städtereisen wie Bukarest und Sofia bis hin zu Küstenerkundungen in Nador, Marokko ist alles dabei.“

Beliebteste Reiseziele zur Weihnachtszeit**

1. Spanien
2. Türkei
3. Thailand
4. USA
5. Italien
6. Großbritannien
7. Griechenland
8. Portugal
9. Deutschland
10. Indien

Beliebteste Städtereiseziele zur Weihnachtszeit**

1. Istanbul, Türkei
2. Bangkok, Thailand
3. London, Großbritannien
4. Palma de Mallorca, Spanien
5. New York, USA
6. Dubai, VAE
7. Barcelona, Spanien
8. Teneriffa, Spanien
9. Rom, Italien
10. Madrid, Spanien

Reiseziele zur Weihnachtszeit, die kürzlich an Beliebtheit gewonnen haben***

1. Genf, Schweiz
2. Warschau, Polen
3. Mailand, Italien
4. Venedig, Italien
5. Basel, Schweiz
6. Birmingham, Großbritannien
7. Bukarest, Rumänien
8. Nador, Marokko
9. Sofia, Bulgarien
10. Sharm El Sheikh, Ägypten

* Quelle: Skyscanner Umfrage in Zusammenarbeit mit OnePoll mit 1.000 Teilnehmenden im September 2023
** Quelle: Skyscanner Flugsuchen aus Deutschland, durchgeführt zwischen dem 01.01.2023 – 15.11.2023 für Abflüge zwischen dem 22.12.2023-31.12.2023.
*** Quelle: Skyscanner Flugsuchen aus Deutschland mit dem größten Anstieg der Suchanfragen im Vergleich zu den vorangegangenen 28 Tagen für Abflüge zwischen dem 22.12.2023-31.12.2023.

Flugbegleiter: Verbesserungen bei Ryanair-Tochter Malta Air erzielt

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) konnte jetzt wichtige Gehaltsverbesserungen und klare Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die rund 860 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der aus Deutschland operierenden Ryanair-Tochter Malta Air erreichen. In einem langfristigen Gesamtpaket konnten die Gehälter in mehreren Stufen um insgesamt durchschnittlich 23,3 Prozent erhöht werden. Durch die Etablierung eines Manteltarifvertrages wurden auch wesentliche Verbesserungen der Dienstpläne erreicht.

Flugbegleiter Gehaltserhöhungen nach Betriebszugehörigkeit

„Mit diesem Gesamtpaket haben wir einen wichtigen Grundstein für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und dringend notwendige Gehaltsverbesserungen erreicht“, betont ver.di-Verhandlungsführer Dennis Dacke. Neben der tabellenwirksamen Erhöhung konnte ver.di auch erstmals lineare Gehaltssteigerungen und somit Gehaltserhöhungen nach Betriebszugehörigkeit erreichen. Eine Inflationsausgleichsprämie, abhängig vom Rang, in Höhe von 1.925 Euro bis zu 2.475 Euro wurde ebenfalls vereinbart. Weiterhin gibt es Erhöhungen in der Vergütung der Flugstunden um durchschnittlich rund 26 Prozent. In den Pauschalen für Dienstbekleidung und flugmedizinische Vorsorge konnte eine Erhöhung um 50 Prozent erreicht werden. 

Tarifpaket beinhaltet Verbesserungen der Arbeitsbedingungen

„Besonders wichtig war den Beschäftigten eine Stabilität des Dienstplans; auch hier konnten wir mit einer festen Dienstplansystematik – 5 Tage Schicht, 3 Tage frei – eine deutliche Verbesserung erreichen“, so Dacke. Außerdem wurde beispielsweise auch ein Deutschland-Jobticket für alle Beschäftigten vereinbart. 

„Die tariflichen Meilensteine sind geschafft. Jetzt werden wir alle Kraft auf die betriebliche Mitbestimmung legen. ver.di hat die Betriebsratswahlen an den Stationen Berlin und Köln/Bonn eingeleitet, stößt aber auf große Gegenwehr der Ryanair-Gruppe. Zahlreiche Gerichtsverfahren verlangsamen den Prozess. Wir werden nicht ruhen, bis alle Stationierungsorte in Deutschland einen Betriebsrat haben“, erklärt Dacke.

Ryanair betreibt mit seiner Tochter Malta Air in Deutschland stationierte Flugzeuge an den Flughäfen Berlin-Brandenburg, Nürnberg, Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden, Hahn, Köln/Bonn und am Niederrhein-Airport Weeze.

SunExpress fliegt mit neuer Eintracht Frankfurt-Sonderlackierung

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SunExpress, ein Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, stellte vor wenigen Tagen die neue Sonderlackierung seiner Boeing 737 vor. Zu sehen ist eine Hommage an den Bundesligisten Eintracht Frankfurt, für den die Ferienfluggesellschaft als Partner fungiert.

Bisher ziert „Eintracht“ als Schriftzug das Fan-Flugzeug TC-SPC mit der Sonderlackierung, das seit 2020 am Himmel zu sehen ist. Seit dem 16. November ist ein weiteres Flugzeug mit der Kennung TC-SPM im SunExpress Streckennetz unterwegs und an vielen Flughäfen in Deutschland, der Türkei und weiteren Ländern Europas zu bewundern.

Das neue Design trägt den Schriftzug „Adler im Anflug“ und ist geprägt von den Vereinsfarben rot und weiß auf schwarzem Grund. Bei der Veranstaltung rund um den Erstflug nach Frankfurt sind beide SGE Express-Flieger nebeneinander am Frankfurter Flughafen zu sehen – ein echtes Highlight für Fußball- und Flugzeugfans. Das Design mit Adlerkopf und Schwinge setzte sich beim Online-Voting gegen einen anderen Entwurf durch, der den Schriftzug „Eintracht“ eingerahmt von Spielern und Trophäen zeigt.

Bei der Vorführung der neuen Lackierung waren unter anderem der Frankfurter Torhüter Jens Grahl und die ehemaligen Eintrachtspieler Alex Meier und Ervin Skela dabei. Zur Feier des Tages wurden passenderweise noch vier Flugtickets von SunExpress verlost, mit etwas Glück im neuen SGE Express und zwei Europa-Fanpakete der Eintracht.

„Wir sind stolz darauf, mit der Eintracht Frankfurt echte Höhenflüge zu bestreiten – sowohl in der Luft als auch auf dem Rasen“, erzählt Peter Glade, Commercial Director bei SunExpress. „Wir freuen uns sehr, die Eintracht weiterhin auf ihrem Weg zu neuen Höchstleistungen zu begleiten. Unser Engagement für die Eintracht unterstreicht das Interesse aller Sportfans unter unseren Kunden. Über 14.000 von ihnen haben online für das Design gestimmt.“

Auch Timmo Hardung, Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt, war vor Ort und erzählt: „Es ist etwas ganz Besonderes, in einem Flugzeug zu sitzen, das die Farben und das Logo deines Vereins ziert. Gekrönt wurde dieses Erlebnis für mich persönlich 2022 auf dem Heimflug von Sevilla, mit dem Pokal der UEFA Europa League im Gepäck. Ich hoffe natürlich, dass wir das bald wiederholen können. Bis dahin freue ich mich allerdings auch auf jeden anderen Flug mit unserem Partner SunExpress zu einem unserer europäischen Auswärtsspiele.“

Bereits seit der Bundesligasaison 2017/18 ist SunExpress die Airline des Fußball-Bundesligisten und die Partnerschaft ist nach wie vor eine Herzensangelegenheit. In den Jahren der Zusammenarbeit konnte SunExpress bereits die Pokalsiege der Adler 2018 in Berlin sowie 2022 in Sevilla begleiten. Außerdem stellt die Airline zahlreiche Fan-Flüge zu Auswärtsspielen, wie beispielsweise im Rahmen der europäischen Pokalwettbewerbe.

Embraer EMB 145 AEW&C als E-99M-Flugzeug für die brasilianische Luftwaffe

Embraer (NYSE: ERJ, B3: EMB3) hat sein fünftes EMB 145 AEW&C-Flugzeug an die brasilianische Luftwaffe (FAB) geliefert, das im FAB aufgerüstet und als E-99M bezeichnet wurde. Das Flugzeug wurde aktualisiert, um Funktionen zur Frühwarnung und -kontrolle (Airborne Early Warning and Control, AEW&C) zu erfüllen und an Aufklärungs-, Überwachungs- und Luftaufklärungsmissionen teilzunehmen.

„Die Lieferung der fünften E-99 ist ein wichtiger Meilenstein für das E-99M-Projekt. Dies ist das erste Flugzeug, das in der FOC-Konfiguration (Full Operational Capability) geliefert wird, mit Systemen, die vollständig für den Einsatz durch die brasilianische Luftwaffe zum Schutz des Landes zertifiziert sind.“ und seine nationale Souveränität“, sagt Bosco da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defence & Security. Weiter heißt es in der Exekutive: „Die vier bisher ausgelieferten Flugzeuge werden so aufgerüstet, dass sie alle Missionen, für die sie konzipiert wurden, vollständig erfüllen können.“

Embraer E-99M: Nutzung der Plattform des Regionaljets ERJ 145

Der E-99 des FAB wurde unter Nutzung der Plattform des erfolgreichen Regionaljets ERJ 145 entwickelt und ist in der Lage, Ziele in seinem Abdeckungsbereich zu erkennen, zu verfolgen und zu identifizieren und die Informationen über Data Link zu übertragen. Das Flugzeug führt Luftraumüberwachung, Abfangkontrolle und -management, elektronische Aufklärung und Grenzüberwachungsmissionen durch.

Das E-99M-Flugzeug verfügt jetzt über ein aktualisiertes Erieye-Radar und Command & Control (C2)-Systeme. Das Flugzeug wird außerdem über ein neues elektronisches Kriegsführungssystem (Non-Communication – NCOM), einen neuen IFF-Transponder, sieben softwaredefinierte V/UHF-Funkgeräte, ein neues Mission Audio-System mit VoIP-Technologie und einen neuen Mission Audio- und Datenrekorder verfügen. sowie eine an eine neue Architektur angepasste Data-Link-Funktion. Auch der Innenraum des Flugzeugs wurde modernisiert, um den Komfort der Besatzung zu verbessern und die Betriebskapazität zu erweitern. Fünf Konsolen wurden neu gestaltet und optimiert, um die verbesserten Systeme effizienter nutzen zu können.

Kooperationspartner des E-99M-Projekts

Das E-99M-Projekt wird vom Combat Aircraft Program Coordinating Committee (COPAC) gemeinsam mit Embraer und internationalen Zulieferern wie SAAB, Aeroelectronica International (AELI) und Rohde & Schwarz geleitet. Atech, eine Tochtergesellschaft von Embraer, beteiligt sich an dem Projekt, indem es einen Teil des Kommando- und Kontrollsystems sowie sechs Missionsplanungs- und Analysestationen entwickelt, die Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Besatzungen bieten werden.

Die EMB 145 AEW&C wird auch von den Luftstreitkräften Indiens, Mexikos und Griechenlands eingesetzt.