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Emirates bestellt zusätzliche A350 auf der Dubai Airshow

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Emirates ordert 15 zusätzliche A350-900 und erhöht damit seine A350-Bestellungen auf 65 Jets – Einschließlich der am Montag bekannt gegebenen Bestellungen hat Emirates auf der Dubai Airshow 2023 im Gesamtwert von 58 Milliarden US-Dollar 110 zusätzliche Flugzeuge bestellt und sich damit für ein künftiges Wachstum aufgestellt.

Emirates investiert 6 Milliarden US-Dollar

Emirates hat auf der Dubai Airshow 2023 einen Auftrag über 15 weitere Airbus A350-900 im Wert von 6 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Damit erhöht sich der A350-Auftragsbestand der Fluggesellschaft auf insgesamt 65 Einheiten.

Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline und Group: „Die A350-900-Jets werden unseren Flottenmix ergänzen, und wir freuen uns, weitere Bestellungen für diesen Flugzeugtyp bekannt zu geben. Wir planen die A350-Flotte für eine Reihe neuer Märkte einzusetzen, darunter auch auf Langstreckenflügen mit bis zu 15 Stunden Flugzeit ab Dubai. Wir werden eng mit Airbus und Rolls-Royce zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass unsere Flugzeuge die bestmögliche Betriebseffizienz und das beste Flugerlebnis für unsere Kunden bieten. Die Aufträge von Emirates in dieser Woche sind alle sorgfältig geplant, um unser zukünftiges Wachstum und die wirtschaftliche Vision Dubais, die von Seiner Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum entwickelt wurde, zu unterstützen. Das Emirates-Flugerlebnis ist oft die erste Dubai-Erfahrung, die Besucher machen. Und wir möchten, dass es die beste Erfahrung ist.“

Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International: „Mit dieser Vereinbarung markieren wir einen weiteren soliden Schritt nach vorn in der langjährigen Partnerschaft zwischen Emirates und Airbus. Eine Beziehung, die auf dem Streben nach Innovation, Effizienz und operativer Exzellenz beruht. So wie bei der A380, die sich als Herzstück des Flugbetriebs von Emirates etabliert hat, sind wir ebenso stolz auf das, was die A350 in den kommenden Jahren leisten wird.“

Bestellung von insgesamt 310 Großraumflugzeugen

Die erste Emirates A350 soll im August 2024 eingeflottet werden. Mit den heute unterzeichneten Zusatzbestellungen wird Emirates bis Anfang 2028 A350-Jets ausgeliefert bekommen. Mit der am Montag bekannt gegebenen Bestellung von 95 weiteren Boeing-Flugzeugen erhöht sich der aktuelle Auftragsbestand von Emirates auf insgesamt 310 Großraumflugzeuge.

Emirates verdoppelt Investitionen in A380-Flotte

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Emirates, die weltweit größte internationale Fluggesellschaft und der größte Airbus A380-Betreiber, verdoppelt seine Investitionen zur Aufrechterhaltung und Optimierung der betrieblichen Effizienz seiner A380-Flotte. Zudem sollen dadurch die Performance und Zuverlässigkeit für die nächsten zehn Jahre maximiert werden. Die Fluggesellschaft hat am Rande der Dubai Airshow mit Anbietern und Partnern Vereinbarungen im Wert von über 1,5 Milliarden US-Dollar unterzeichnet, um sich umfassende Serviceleistungen in den Bereichen Ersatzteile sowie Flugzeuginstandhaltung (MRO; Maintenance, Repair und Overhaul) zu sichern.

Emirates nutzt Know-how und Ressourcen von Partnern

Emirates wird das Know-how und die Ressourcen von Partnern wie zum Beispiel Honeywell, Collins Aerospace, Pratt & Whitney, Safran, Lufthansa Technik, OEM Services, Gameco und Haeco nutzen, um die Lebensdauer der A380-Flotte zu optimieren und zusätzliche betriebliche Effizienzgewinne zu erzielen. Die Partner werden Emirates unterstützen in den Bereichen Wartung, Reparatur und MRO-Dienstleistungen sowie Ersatzteile bereitstellen und Teilereparaturen sowie Techniksupport anbieten. Die bereits begonnene Zusammenarbeit steht im Einklang mit den eigenen hohen Standards und dem Qualitätsanspruch der Fluggesellschaft und stellt sicher, dass Passagiere auch in den kommenden Jahren die Kabinenprodukte und Serviceleistungen an Bord genießen können, für die Emirates berühmt ist. Parallel zu den Instandhaltungsarbeiten der A380-Flotte setzt Emirates das bislang größte Retrofit-Programm der Branche im Wert von zwei Milliarden US-Dollar fort, welches das Borderlebnis noch weiter verbessern wird.

„Die A380 ist und bleibt ein wichtiger Teil der Geschichte von Emirates. Ihre Größe und Kapazität haben es Emirates ermöglicht, an einigen der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt Wachstum zu erzielen, neue Möglichkeiten für Reisende zu eröffnen sowie die Standards beim Passagierkomfort deutlich anzuheben. Unser anhaltendes Engagement für und unser Vertrauen in die A380 sind der Grund dafür, dass wir umfangreiche Investitionen tätigen, um die Flotte in optimalem Zustand zu halten. Die A380 wird auch in den nächsten zehn Jahren zentraler Bestandteil in unserem Streckennetz und Kundenangebot bleiben, und wir wollen sicherstellen, dass unsere Flotte in einem Top-Zustand ist“, so Sir Tim Clark, President Emirates Airline.

Emirates Kooperationen und Verträge

Collins Aerospace

Emirates und Collins Aerospace haben eine langfristige Vereinbarung zur Unterstützung des Überholungsprogramms für das A380-Hauptfahrwerk unterzeichnet. Collins ist ein wichtiger Partner für Emirates und wird in den Vereinigten Arabischen Emiraten für einen wesentlichen Teil der Fahrwerksüberholung für die A380-Flugzeuge lokale Unterstützung leisten.

Safran Landing Systems

Safran Landing Systems wird exklusive Dienstleistungen am A380-Bugfahrwerk durchführen. Safrans umfassendes Netzwerk, zu dem auch MRO-Einrichtungen in Singapur und Frankreich gehören, wird Emirates das Know-how, die Fähigkeiten und die maßgeschneiderten Leistungen für den gesamten Lebenszyklus der A380-Landesysteme bieten.

Honeywell

Honeywell wird Räder und Karbonbremsen für 116 A380-Flugzeuge liefern. Die fortschrittlichen Rad- und Bremsenkonstruktionen von Honeywell sparen Gewicht, senken die Wartungskosten und tragen zur Verlängerung der Gesamtlebensdauer der Bremsen bei. Die Wartung der Räder und Bremsen wird in den Maintenance Shops von Emirates durchgeführt, um eine kontinuierliche Wartungsunterstützung in Dubai zu gewährleisten.

OEMServices

Emirates hat die seit 15 Jahren bestehende Zusammenarbeit mit OEMServices über die fortlaufende A380-Komponentenunterstützung verlängert, die Ersatzteillieferungen, Reparaturdienstleistungen und technische Unterstützung umfasst.

Pratt and Whitney

Pratt and Whitney und Emirates haben eine Vereinbarung für Wartung und Support für die PW980-Hilfstriebwerke unterzeichnet. Emirates nutzt die leistungsstärksten APUs im kommerziellen Flugbetrieb. Die Vereinbarung stellt sicher, dass Emirates eine rechtzeitige und effektive Planung und Unterstützung in der Wartung erhält.

Emirates hat ein ausgewähltes MRO-Partnernetzwerk zur Unterstützung einer kontinuierlichen Flugzeug-nach-Flugzeug Wartung aufgebaut und arbeitet zur konsequenten Ausrichtung an seine kommerziellen und technischen Leistungsanforderungen eng mit diesen Anbietern zusammen.

Lufthansa Technik

Lufthansa Technik wird Base Maintenance Services für die Emirates A380-Flotte erbringen und in den nächsten drei Jahren zusätzliche C-Checks durchführen. Die C-Checks erfolgen durch Lufthansa Technik Philippines (LTP) in Manila. Das Kompetenzzentrum für Base Maintenance Services der Lufthansa Technik in Manila hat bereits seit Januar dieses Jahres mehrere sogenannte Heavy Checks an der A380-Flotte von Emirates durchgeführt. Emirates hat mit Lufthansa Technik zudem eine Vereinbarung über die zukünftige Überholung von Hauptfahrwerken abgeschlossen.

Gameco und Haeco

Darüber hinaus hat Emirates mit Gameco in Guangzhou und Haeco in Xiamen Verträge für A380 C-Checks unterzeichnet, die im Januar bzw. Februar 2024 beginnen. Emirates betreibt derzeit eine aktive Flotte von rund 90 A380, weitere A380-Jets sollen in den kommenden Monaten in Dienst gestellt werden. Im vergangenen Jahr hat Emirates sein Retrofit-Programm gestartet, in dessen Rahmen neben dem Einbau der neuen Premium-Economy-Class-Kabine alle Kabinenklassen von 67 A380 modernisiert werden. Bislang wurden 16 Flugzeuge umgerüstet, die bereits komplett im kommerziellen Einsatz sind. Das Projekt, das in dieser Größenordnung beispiellos in der Branche ist, wird vollständig vom Emirates Engineering-Team geleitet.

Ornge kauft zwölf Pilatus PC-12 Turbopropflugzeuge

Ornge, kanadischer Anbieter von Ambulanztransportdiensten, wird zwischen 2026 und 2030 die Flotte mit zwölf einmotorigen PC-12 Turbopropflugzeugen erweitern. Die Flugzeuge von Pilatus stellen den professionellen flugmedizinischen Dienst der Region sicher. Die Ankündigung zum Kauf der PC-12 wurde von Sylvia Jones, der Gesundheitsministerin von Ontario, am 07. November auf einer Pressekonferenz am Ornge Stützpunkt in Sudbury gemacht.

Ornge betreibt derzeit eine Flotte von Flächenflugzeugen und Helikoptern. Dazu zählen auch acht PC-12 NG, die mit der Anschaffung der jetzt gekauften zwölf PC-12 zukünftig ersetzt werden. Ornge betreibt die PC-12 Flotte seit 2009.

Dr. Homer Tien, Präsident und CEO von Ornge, sagt: «Der Pilatus PC-12 spielt seit vielen Jahren eine wichtige Rolle im Ambulanzflugprogramm von Ontario. Seine Leistung, Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit hat uns geholfen, eine qualitativ hochwertige Versorgung im Transportbereich für die gesamte Provinz zu gewährleisten, einschließlich vieler abgelegener Gebiete im Norden. Mit der Erneuerung unserer Flotte wissen wir, dass dieses Flugzeug uns auch in Zukunft helfen wird, Leben zu retten und gesundheitliche Chancengleichheit zu schaffen.»

Das Kontrollzentrum von Ornge in Mississauga koordiniert die gesamte Logistik der medizinischen Transporte, die von 14 Stützpunkten aus durchgeführt werden. Ornge versorgt mehr als 13 Millionen Menschen in einem Gebiet, das sich über eine Million Quadratkilometer erstreckt. Ornge betreibt die größte Flotte von Luftrettungs- und Intensivtransportfahrzeugen in Kanada und führt pro Jahr mehr als 20.000 Transporte von Patientinnen und Patienten durch.

Mehr als 2.000 Pilatus PC-12 im Einsatz

Thomas Bosshard, Präsident und CEO von Pilatus Business Aircraft Ltd, betont: «Wir sind sehr erfreut, dass sich Ornge entschieden hat, die ausgezeichnete langjährige Partnerschaft mit Pilatus fortzusetzen. Wir sind stolz, das Gesundheitssystem der Bürgerinnen und Bürger von Ontario mit unserem PC-12 unterstützen zu können.»

Die weltweite Flotte von mehr als 2.000 PC-12-Flugzeugen wird für eine Vielzahl von Einsätzen genutzt. Dazu zählen Ambulanzflüge, Privat- und Firmentransporte oder Charterflüge. Der PC-12 ist bekannt für seine Sicherheit, die Vielseitigkeit und die niedrigen Betriebskosten. Gleichzeitig bietet er eine große Kabine, die sich ideal für den medizinischen Lufttransport von Patientinnen und Patienten sowie Pflegepersonal eignet.

EVA AIR bestellt 33 neue Flugzeuge der nächsten Generation

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Die private taiwanesische Fluggesellschaft EVA AIR plant die Anschaffung neuer Flugzeuge der nächsten Generation, um ihre Flotte zu modernisieren und den betrieblichen Anforderungen gerecht zu werden.

Statement von David Chen, EVA AIR-Sprecher

„Wir wollen zwischen 2026 und 2030 18 Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A350-1000 zu unserer Flotte hinzufügen und haben Kaufoptionen für sechs weitere Flugzeuge. Außerdem erwarten wir 15 Airbus A321neo, deren Auslieferung im Jahr 2029 beginnen und 2032 abgeschlossen sein soll. Der offizielle Airbus-Listenpreis 2023 für die Gesamtkosten unserer 33 neuen Passagierflugzeuge beläuft sich auf 10,1 Milliarden US-Dollar.

Airbus A350-1000

Die A350-1000 ist die neueste Generation von Langstrecken-Großraum-Passagierflugzeugen von Airbus mit einer Flugreichweite von bis zu 8.000 Seemeilen (=14.816 km). Das Fluggerät wird EVA AIR Marktvorteile verschaffen, da wir den Kapazitätsbedarf für Wachstum und Expansion in Nordamerika decken können. Zudem wird es unseren Passagieren ein komfortableres Flugerlebnis bieten.

Airbus A321neo

Der Airbus A321neo ist derzeit das beliebteste Kurzstrecken-Schmalrumpfflugzeug in der Branche. Er ist eine verbesserte Version unserer bestehenden Airbus321-200 Fluggeräte. Die Modelle ähneln sich so sehr, dass unsere Flugbesatzungen beide Modelle abwechselnd bedienen können. Das wird den Bedarf an zusätzlichem Personal sowie Ausbildungskosten verringern. Die von uns geleasten A321-200 werden wir bis 2032 schrittweise aus dem Dienst nehmen.

EVA AIR Flotte mit 86 Flugzeugen im Einsatz

EVA AIR hat derzeit eine Flotte von insgesamt 86 Flugzeugen im Einsatz. Wir haben 14 weitere neue Flugzeuge gekauft, darunter vier Boeing B787-10, neun B787-9 und ein B777-Frachtflugzeug, die bis 2027 ausgeliefert werden sollen.“

Über EVA AIR

Die private taiwanesische Fluggesellschaft EVA AIR – Star Alliance-Mitglied und eine der Top 10 Airlines weltweit – wurde 1989 gegründet und ist Teil der angesehenen Evergreen Group und Schwestergesellschaft der Evergreen Line, eine der weltweit größten Containerschiff-Reedereien mit Sitz in Taipeh. Das Netzwerk von EVA AIR umfasst mehr als 60 Destinationen auf vier Kontinenten (Asien, Australien, Europa und Amerika), das mit über 80 Flugzeugen der Typen Boeing und Airbus bedient wird.

BARIG warnt vor höheren Luftsicherheitsgebühren

Das Bundeskabinett hat beschlossen, die maximale Gebühr für Passagier- und Gepäckkontrollen an deutschen Flughäfen um 50 Prozent von 10 auf 15 Euro anzuheben. Sollte der Bundesrat auf seiner Sitzung Mitte Dezember zustimmen, würden die Fluggesellschaften an nahezu allen Flughäfen in Deutschland künftig höhere Luftsicherheitsgebühren bezahlen müssen. Das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), die Interessensvertretung der in Deutschland tätigen Fluggesellschaften, warnt vor den erheblichen negativen Auswirkungen, sollte die ohnehin schon sehr hohe Abgabenlast weiter erhöht werden. Dazu erklärt Michael Hoppe, BARIG Chairman und Executive Director:

„Eine Anhebung der Obergrenze der Luftsicherheitsgebühren, wie es die Bundesregierung derzeit plant, bereitet uns große Sorge. Sie würde nicht nur deutlich höhere Kosten für die Fluggesellschaften und die Passagiere bedeuten, sondern auch die ohnehin hohe Gebührenlast für den Luftverkehr weiter intensivieren und damit der Erholung und Entwicklung des Luftverkehrsstandortes Deutschland insgesamt sehr schaden.

Luftsicherheitsgebühren bereits mehr als verdoppelt

Tatsache ist: Von 2019 bis 2022 haben sich die Luftsicherheitsgebühren bereits mehr als verdoppelt und die Fluggesellschaften finanziell erheblich belastet. Tatsache ist zudem, dass Deutschland bei der Erholung des Luftverkehrs infolge der Corona-Pandemie im europäischen Vergleich weit hinterherhinkt und beinahe das Schlusslicht bildet, wie der Bundesverband der deutschen Fluggesellschaften (BDF) jüngst ermittelt hat. Eine ganz wesentliche Ursache für diese schleppende Erholung hierzulande sind die enormen Standortkosten, unter denen Fluggesellschaften zu leiden haben. Eine Anhebung der Obergrenze für die Luftsicherheitsgebühren um weitere 50 Prozent ist allein vor diesem Hintergrund völlig inakzeptabel.

Ein starker Luftverkehr ist ein Wirtschaftsmotor

Ein geschwächter Luftverkehr dagegen belastet die wirtschaftliche Prosperität, schränkt die Mobilität ein und gefährdet Arbeitsplätze. Hohe Standortkosten in Deutschland begünstigen eine Verlagerung des Luftverkehrs ins Ausland. In anderen Ländern hat man dieses Problem erkannt und beschränkt derartige Abgaben auf ein wirtschaftlich verträgliches Maß. Zum Beispiel übernimmt der Staat in einigen EU-Ländern selbst die Kosten für die Luftsicherheit.

Appell an die Politik

Wir appellieren daher eindringlich an die Politik, die geplante Erhöhung der Obergrenze für die Luftsicherheitsgebühren zurückzunehmen – im Interesse der Fluggäste, des Luftverkehrsstandortes und der in Deutschland tätigen Fluggesellschaften.“

Reise in das kosmische Netz: Erste Bilder der Weltraumsonde Euclid

Die ersten Bilder der europäischen Weltraumsonde Euclid geben Einblick in nahegelegenen Regionen unseres Universums. Nie zuvor hat ein Weltraumteleskop mit Einzelaufnahmen solch große Abschnitte des Himmels mit einer derartigen Bildschärfe abbilden können. „Die ersten Bilder übertreffen unsere Erwartungen – und das ist erst der Anfang“, erklärt Dr. Alessandra Roy, Euclid-Projektleiterin in der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Denn damit hat Euclid bewiesen, dass Sonde, Teleskop und wissenschaftliche Instrumente für die eigentliche Mission bereit sind: die Erforschung der Dunklen Materie und Dunklen Energie im Weltall.

Euclid beobachtet über hundert Mal größere Himmelsbereiche als das James-Webb-Teleskop

Die Erwartungen an Euclid sind groß: In nur sechs Jahren soll die Sonde der Europäischen Weltraumorganisation ESA mehr als ein Drittel des Himmels durchmustern und dabei eine dreidimensionale Karte von der Verteilung der Galaxien im Universum erstellen, die sich über zehn Milliarden Lichtjahre erstreckt. Diese Verteilung ähnelt einem gigantischen kosmischen Netz, in dem Galaxienhaufen durch die Schwerkraft wie an Fäden miteinander verbunden zu sein scheinen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden Teleskop und Instrumente vor allem darauf ausgerichtet, einen möglichst großen Himmelsabschnitt pro Aufnahme erfassen zu können. „Das Auflösungsvermögen von Euclid ist geringer als das des Hubble Space Teleskops“, erläutert Dr. Roy. „Stattdessen ist die die Sonde darauf spezialisiert, Himmelsbereiche zu beobachten, die mehr als hundertmal größer sind als das, was die Infrarotkamera des James-Webb-Teleskops leisten kann.“

Anhand der Aufnahmen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die bislang unbekannte Natur der Dunklen Materie und Dunklen Energie erforschen. Mit rund 95 Prozent bilden diese beiden Komponenten den Hauptbestandteil des Universums. Die Euclid-Daten sollen die Eigenschaften dieser Bestandteile genau bestimmen, um die derzeitig anerkannte kosmologische Theorie zu verfeinern und gegebenenfalls Abweichungen innerhalb der Allgemeinen Relativitätstheorie zu erkennen.

Mehr als 50.000 Galaxien in der Aufnahme des Perseus-Galaxienhaufens

Eines der fünf ersten Bilder von Euclid ist eine Aufnahme des Perseus-Galaxienhaufens. Diese Struktur ist eines der massereichsten Objekte im Universum. Röntgenbeobachtungen haben dort das Vorhandensein von Dunkler Materie bereits nachgewiesen. Der Haufen enthält eine riesige Anzahl von Galaxien, die in eine enorme Wolke überhitzten Gases eingebettet sind. Euclid hat in der Aufnahme mehr als 50.000 Galaxien abgebildet, von denen einige noch nie zuvor auf Bildern zu sehen waren. Die Mission wird vor allem die Form der Hintergrundgalaxien erfassen. Anhand von Verzerrung innerhalb dieser Form können Astronominnen und Astronomen die Menge an Dunkler Materie messen, die sich zwischen den Galaxien und dem Sonnensystem befindet.

Die Verzerrung der Form der Hintergrundgalaxien ist ein bekannter Effekt. Er wird durch den Einfluss massereicher Objekte verursacht, die wie Glaslinsen wirken, die sich zwischen den Galaxien und dem Beobachter befinden. Dieses Phänomen wird durch die Allgemeine Relativitätstheorie erklärt und ist als schwacher Gravitationslinseneffekt bekannt. Die Mission wird sich dieses Phänomen zunutze machen und im Rahmen seiner gesamten Durchmusterung die Verzerrung der Formen von Milliarden von Galaxien messen. Darüber hinaus wird Euclid die räumliche Verteilung dieser Galaxien untersuchen und erforschen, wie sie sich in den letzten zehn Milliarden Jahren verändert haben. Auf diese Weise wollen die Forschenden herausfinden, wie die Dunkle Energie die Expansion des Universums beeinflusst hat.

Wissenschaftliche Instrumente durchdringen kosmische Wolken vor der „Versteckten Galaxie“

Eine Aufnahme der „Versteckten Galaxie“ (IC 342) zeigt die Leistungsfähigkeit des Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) von Euclid in Kombination mit dem Visible Instrument (VIS). Der Name der Galaxie rührt daher, dass sie sich hinter der Scheibe der Milchstraße befindet und daher im optischen Licht durch das Gas und den Staub in unserer eigenen Galaxie verdeckt wird. Das Infrarot-Licht kann diese kosmischen Wolken jedoch durchdringen. Die Aufnahme zeigt viele Details der einzelnen Sterne und Sternhaufen in der Galaxie. „Obwohl die Kosmologie das Hauptziel dieser Mission ist, werden Euclid-Daten wertvolle Informationen über die Physik von Sternen und Galaxien, einschließlich der Milchstraße, enthalten“, so Dr. Roy. Geplant ist zudem die Untersuchung des Pferdekopfnebels, des berühmtesten und nächstgelegenen Sternentstehungsgebiets. Hier könnte Euclid neue Gasriesenplaneten wie Jupiter sowie Sterne in ihren Anfangsphasen entdecken.

Die Mission ist am 01. Juli 2023 mit einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet. Ihre endgültige Position in 1.5 Millionen Kilometer Entfernung von der Erde hatte die Sonde Ende Juli erreicht und nach ihrer Inbetriebnahme mit der Datenerfassung begonnen. Die erste Veröffentlichung der Euclid-Daten ist im Jahr 2025 geplant. Bis dahin werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Euclid-Konsortiums die Bilder analysieren und auswerten.

Euclid – eine europäische Mission und ihre Partner

Euclid ist die zweite M-Klasse-Mission aus dem „Cosmic Vision“-Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Das Service-Modul und die Satellitenplattform werden von Thales Alenia Space (Italien) bereitgestellt. Die zwei Instrumente NISP und VIS wurden von einem Konsortium bereitgestellt, das aus 14 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Kanada, Japan und den USA besteht und an dem 2.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt sind. Das Nutzlastmodul steht unter der Verantwortung von Airbus Defence & Space (Frankreich).

Die Studien zum NISP-Instrument wurden in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg und vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching geleitet. Zudem waren die Institute ebenso wie die Ludwig-Maximilians-Universität in München, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn sowie die Ruhr Universität Bochum an der Softwareentwicklung für Euclid beteiligt. Die deutschen Institute und Universitäten sind mit erheblichen finanziellen Mitteln beteiligt.

Deutschland ist der größte Beitragszahler im ESA-Wissenschaftsprogramm und trägt somit rund 21 Prozent zur Mission bei. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ist die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR für die Koordinierung der deutschen ESA-Beiträge verantwortlich. Darüber hinaus fördert sie Teile des NISP Instruments und der Software für die Datenverarbeitung und einem Datenzentrum mit mehr als 60 Millionen Euro bis zum Betriebsende der auf sechs Jahre ausgelegten Mission über das Nationale Raumfahrtprogramm.

Embraer zeigt C-390, Super Tucano, E195-E2 und Praetor 600 auf der Dubai Airshow

Embraer wird sich in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit, kommerzielle und geschäftliche Luftfahrt, Technologie und Innovation auf der Dubai Airshow präsentieren, einer der größten Luft- und Raumfahrtmessen der Welt, die vom 13. bis 17. November in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfindet. Das Chalet des Unternehmens wird sich im Bereich A38/A39 der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung befinden, die am Al Maktoum International Airport stattfindet.

Highlights auf der Dubai Airshow

Zu den wichtigsten Highlights der statischen Ausstellung wird das Verkehrsflugzeug E-195-E2 gehören, das sein öffentliches Debüt mit einer aufregenden neuen Lackierung gibt – der Tech Eagle-Lackierung, die hochtechnologische Eigenschaften, hervorragende Leistung, Effizienz und geringe Geräuschentwicklung widerspiegelt. Zu den weiteren ausgestellten Flugzeugen gehören der Praetor 600, der technologisch fortschrittlichste Geschäftsjet seiner Kategorie, das militärische taktische Mehrzwecktransportflugzeug C-390 Millennium und das Trainings-, Luftabfang- und Überwachungsflugzeug A-29 Super Tucano.

Eve Air Mobility wird im Pavillon, der der fortgeschrittenen Luftmobilität gewidmet ist, auch das Originalmodell der elektrischen Vertikalstart-Landefahrzeugkabine (eVTOL) ausstellen. Eve bietet Besuchern am Stand Nr. 87 ein Virtual-Reality-Erlebnis der eVTOL-Kabine.

„Unsere starke Präsenz auf der Dubai Airshow spiegelt das wachsende Interesse des Nahen Ostens an den Produkten, Dienstleistungen und hochtechnologischen Lösungen von Embraer wider“, sagte Francisco Gomes Neto, Präsident und CEO von Embraer. „Unsere ständige Expansion in der Region sowie in anderen Regionen der Welt ist ein direktes Ergebnis unserer zunehmend wettbewerbsfähigen Innovation und unserer Fähigkeit, die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse zu erfüllen.“

DRF Luftrettung ist künftig Mitglied in der ICAR

Die DRF Luftrettung ist künftig als ständiges Mitglied in der ICAR (International Commission for Alpine Rescue), der führenden internationalen Fachgesellschaft für alpine Rettung, vertreten. Dies wurde kürzlich einstimmig auf der ICAR-Konferenz in Toblach, Italien, beschlossen, bei der rund 200 Delegierte aus 41 Ländern zusammen gekommen waren.

„AirCom“/Luftrettung und „MedCom“/Medizin der ICAR

Ziel der ICAR und ihrer 72 internationalen Mitgliedsorganisationen ist es, die alpine Rettung weiterzuentwickeln, neue Standards zu setzen und die Sicherheit zu erhöhen. Die DRF Luftrettung wird künftig in den operationellen Bereichen „AirCom“/Luftrettung und „MedCom“/Medizin der ICAR mitarbeiten. „Als Luftrettungsorganisation, die seit über 20 Jahren Menschen aus unzugänglichen Gebieten rettet, identifzieren wir uns voll und ganz mit den Zielsetzungen der ICAR. Daher freuen wir uns sehr, unsere Erfahrungen und unser Know-How im Sinne der Kommission einbringen zu dürfen und zugleich von einem solch großen Netzwerk profitieren zu können“, erläutert Sebastian Schneider, Ausbildungsleiter Winde bei der DRF Luftrettung.

Crew mit der neuen H145 mit Fünfblattrotor
Crew mit der neuen H145 mit Fünfblattrotor (Quelle: DRF Luftrettung)

Vorreiterrolle in der Windenrettung

Dass die DRF Luftrettung eine Vorreiterrolle in der Windenrettung einnimmt, verdeutlichte Sebastian Schneider den Delegierten in seiner Antritts-Präsentation: „Seit vielen Jahren setzen wir uns für eine sichere Windenrettung ein, beispielsweise im Rahmen unseres HHO-Symposiums. Den Austausch, den wir mit der ICAR bisher schon hatten, können wir jetzt im Rahmen unserer ständigen Mitgliedschaft noch intensivieren“.

aircargo club deutschland feiert 60. Geburtstag

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Luftfracht spielt eine große Rolle für die deutsche Exportwirtschaft. Der aircargo club deutschland (acd) setzt sich daher bereits seit 60 Jahren für die Förderung des Luftfrachtverkehrs ein. Zum Festakt am 24. Oktober im Airport Club Frankfurt redete mit Fokko Doyen, Träger des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland, Gründer der Hilfsorganisation Cargo Human Care und als Flugkapitän 44 Jahre für Lufthansa Cargo tätig, eine lebende Legende der Luftfahrt zu den geladenen Mitgliedern und Gästen. Er nahm das Publikum mit auf eine schillernde, abenteuerliche und mitreißende Reise in ein halbes Jahrhundert Luftfahrtgeschichte.

Bereits im Vorfeld waren zahlreiche Glückwünsche zum 60-jährigen Jubiläum des acd eingegangen. Und auch unter den rund 60 Teilnehmern der Jubiläumsfeier, darunter neben neueren Mitgliedern auch viele langjährige Wegbegleiter, waren Stolz und Wertschätzung für die Errungenschaften und das Geleistete des acd nicht zu überhören.

Gründung des aircargo club deutschland in der Frankfurter Filiale des legendären Café Kranzler

Gegründet wurde der aircargo club deutschland am 08. Oktober 1963 in der Frankfurter Filiale des legendären Café Kranzler, damals eine Institution und beliebter Treffpunkt in der Innenstadt, nahe der Hauptwache. Die Initiative ging vor allem auf Airliner und Spediteure zurück, die frühzeitig die wachsende Relevanz der Luftfracht erkannten – zu einer Zeit, in der reine Frachtflugzeuge überhaupt erst aufkamen und an die heute verfügbaren Riesenfrachter oder gar Drohnen noch gar nicht zu denken war.

Fast von Beginn an dabei war Eckart Moltmann, heute 85 Jahre alt und acd-Mitglied seit 1968, der sich augenzwinkernd als womöglich ältesten lebenden Luftfracht-Spediteur bezeichnete und in einer kurzen Rede noch einmal die Anfangszeit des acd beschrieb, so wie er sie mit Anfang 30 erlebte, damals noch neu in dem erlesenen Kreis.

War Luftfracht in den frühen Jahren vor allem ein Geschäft zwischen den Airlines und den Spediteuren, so ist es heute eine arbeitsteilige Industrie mit vielen Spezialisten. Das spiegelt sich auch im acd wider. Angefangen hatte der Club mit 44 Mitgliedern. Heute gehören ihm über 200 Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Branche an.

Rund 5 Millionen Tonnen Luftfracht jährlich

„Von der Anfangszeit des acd bis heute hat die Luftfracht erheblich an Bedeutung gewonnen. Das Aufkommen in Deutschland hat sich um ein Vielfaches erhöht, von einst sehr überschaubaren Mengen auf mittlerweile rund 5 Millionen Tonnen jährlich“, sagt Prof. Christopher Stoller, Präsident des aircargo club deutschland.

Wieviel davon Fokko Doyen persönlich transportiert hat, ist nicht bekannt. Der ehemalige deutsche Flugkapitän war von 1977 bis 2021 für Lufthansa Cargo tätig und dort lange Jahre Flottenchef. Die schönste Zeit habe er aber im Cockpit verbracht und dabei stets besonders die familiäre Atmosphäre im Cargo-Bereich sowie die Destinationen geschätzt, die immer noch ein bisschen spannender gewesen seien als im Passage-Bereich, gab er persönliche Einblicke. Heute widmet er seine Energie vor allem der von ihm gegründeten Hilfsorganisation Cargo Human Care e. V. (CHC), deren 1. Vorsitzender er auch ist, und die sich komplett aus privaten Spendengeldern finanziert. Auch der acd unterstützte die Aktivitäten mit einer Spende.

Absturz eines Kunstflugzeuges: Flughafen Paderborn/Lippstadt probt Ernstfall

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Eine wichtige Übung für einen Ernstfall führte der Flughafen Paderborn/Lippstadt jetzt zusammen mit zahlreichen Partnern und insgesamt mehr als 350 Akteuren durch. Der Chef der Flughafen-Feuerwehr, Roland Kempkensteffen, hatte die Einzelheiten der Übung mit einer neunmonatigen Vorbereitungszeit detailgetreu geplant. Im Blickpunkt standen vor allem die Schnittstellen zwischen den einzelnen Behörden und Organisationen sowie dem Flughafen.

Neben dem Krisenstab des Heimathafens und der Flughafen-Feuerwehr waren die öffentliche Feuerwehr, der Rettungsdienst des Kreises Paderborn, die Rettungsdienstschulen Bielefeld und Paderborn, das Polizeipräsidium Bielefeld, die Kreispolizeibehörden Paderborn und Gütersloh, die Personenauskunftsstellen der Kreise Paderborn und Lippe, die DLRG Paderborn, das DRK Lippstadt sowie zahlreiche Helfer und Statisten dabei. Die Schützenhalle Ahden fungierte als simuliertes Krankenhaus.

Geprobter Ernstfall: Absturz eines Kunstflugzeuges auf dem Vorfeld

Der geprobte Ernstfall ereignete sich bei einer Flugshow auf dem Außengelände, bei der es zu einem Absturz eines Kunstflugzeuges auf dem Vorfeld kam. Neben der Brandbekämpfung am Flugzeug ging es vor allem auch um die Versorgung von Verletzten sowie um die Information von Angehörigen. Die ganze Übung begleiteten Beobachter der Bezirksregierungen Münster und Detmold sowie der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

„Es war eine wichtige Übung für uns. Wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die vor allem auch das Zusammenspiel der Beteiligten betreffen. Durch eine intensive Auswertung aller Beobachtungen stellen wir sicher, dass wir auch weiterhin für einen möglichen Ernstfall am Flughafen Paderborn/Lippstadt bestens vorbereitet sind“, zog Kempkensteffen ein positives Fazit der Übung.

Dortmund Airport führt Winterflugplan mit neuen Flugrouten ein

Am 29. Oktober, mit dem Übergang von Sommer- auf Winterzeit, tritt am Dortmund Airport der Winterflugplan in Kraft. Die bis in den kommenden März reichende Wintersaison offeriert Reisefreudigen ab Dortmund eine breite Vielfalt an Destinationen. Zur Auswahl stehen insgesamt 38 Reiseziele in 20 verschiedenen Ländern.

Beliebte Routen und Sightseeing-Angebote

Beliebte Routen nach London, Kattowitz oder Palma de Mallorca sind auch über die Wintermonate mehrmals wöchentlich im Streckennetz vertreten. Ebenso reizvolle Ziele wie beispielsweise Vilnius oder Danzig überzeugen mit umfangreichem Sightseeing-Angebot und sind dank stimmungsvoller Weihnachtsmärkte besonders in der Zeit von Ende November bis Anfang Januar einen Besuch wert.

Für Reisende, die Temperaturen im zweistelligen Bereich suchen, bieten Flüge nach Izmir, Porto oder Thessaloniki die vielversprechendsten Aussichten. Besonders erwähnenswert für Wintersportbegeisterte sind die zweimal wöchentlich abgehenden Flüge nach Brasov. Die eindrucksvollen Schneelandschaften der Karpaten bieten eine malerische Winterkulisse und laden zu ausgiebigen Ski- und Snowboardtouren ein.

Neue Flugrouten im Winterflugplan

Direkt zum Saisonstart führt Wizz Air eine weitere Direktverbindung ab Dortmund Airport ein: Startend am 30. Oktober wird Craiova als neues Reiseziel in das Destinationsportfolio des Flughafens aufgenommen. Ein weiteres Highlight stellt die neue Verbindung zum Sabiha Gökçen Flughafen in Istanbul dar. Ab dem 19. Dezember können Fluggäste aus Dortmund dreimal wöchentlich mit Pegasus Airlines in die türkische Metropole reisen.

Boeing Business Jets zeigt Premium-Kabinen für VIP-Jets auf der NBAA-BACE in Las Vegas

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Kunden von Boeing [NYSE: BA] Business Jets (BBJ) haben eine neue Möglichkeit, die Kabineninnenausstattung der BBJ 737-7 individuell anzupassen, wodurch Kosten gesenkt und die Auslieferung neuer VIP-Jets beschleunigt werden. Mit BBJ Select bietet Boeing eine breite Palette vorgefertigter Kabinenlayouts und -konfigurationen an, um die Installation zu beschleunigen und gleichzeitig den Gesamtkaufpreis des Flugzeugs zu senken.

Boeing auf der NBAA-BACE in Las Vegas

Das Unternehmen stellte seine neuen BBJ Select Premium-Innenräume auf der National Business Aviation Association Business Aviation Convention & Exhibition (NBAA-BACE) in Las Vegas vor.

„Boeing Business Jets bietet seinen Kunden einen neuen, optimierten Ansatz für die Gestaltung eines einzigartigen, komfortablen und funktionalen Innenraums für unseren Jet BBJ 737-7“, sagte BBJ-Präsident Joe Benson. „Für Kunden, die möglicherweise nicht die Zeit oder den Wunsch haben, einen vollständig maßgeschneiderten Innenraum zu gestalten, bietet BBJ Select vorgefertigte Optionen zur Ausstattung ihrer Kabine, wodurch wir den Jet zu einem sehr attraktiven Festpreis anbieten können.“

Module für jeden Abschnitt des Flugzeugs

Von Gästezimmern und privaten Büros bis hin zu Familienzimmern und Sitzkonfigurationen für VIP-Passagiere wählen Kunden Module für jeden Abschnitt des Flugzeugs aus. Insgesamt bietet BBJ Select 144 einzigartige modulare Kabinenkombinationen in drei verschiedenen Farbpaletten an, die das Spektrum der Anforderungen an Privat-, Geschäfts- und Staatsoberhauptflugzeuge abdecken.

Die BBJ Select-Layouts wurden in Zusammenarbeit mit den preisgekrönten Business-Jet-Fertigstellungszentren Aloft AeroArchitects und Greenpoint Technologies entwickelt und eliminieren Kosten für einmaliges Engineering und damit verbundene Arbeiten für die Installation eines sauberen Kabinendesigns. Um das Kauferlebnis zu vereinfachen, unterzeichnen Kunden einen Vertrag mit Boeing und das Unternehmen überwacht die Konstruktion, den Bau und die Lieferung des komplett ausgestatteten VIP-Flugzeugs.

Kombination aus weltumspannender Reichweite, überragendem Kabinenraum und erstklassiger Betriebsökonomie

BBJ Select-Kabinen sind exklusiv für die BBJ 737-7, das neueste Mitglied der BBJ 737 MAX-Familie, verfügbar. Mit einer unübertroffenen Kombination aus weltumspannender Reichweite, überragendem Kabinenraum und erstklassiger Betriebsökonomie kann die BBJ 737-7 Passagiere über 15 Stunden nonstop befördern und dabei gleichzeitig den Treibstoffverbrauch und die Emissionen im Vergleich zu Business-Jets der vorherigen Generation reduzieren. BBJs wurden für tägliche Flüge entwickelt und bieten im Vergleich zu Mitbewerbern eine weitaus höhere Zuverlässigkeit und einen höheren Restwert.

Boeing, NASA, United Airlines und DLR starten Testflüge mit nachhaltigem Kraftstoff

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Boeing [NYSE: BA] untersucht gemeinsam mit der NASA, United Airlines, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), GE Aerospace, und World Energy, wie die Verwendung von nachhaltigem Kraftstoff (SAF) non-CO2 Emissionen von Flugzeugen und die Bildung von Kondensstreifen beeinflusst. Dafür wird eine für United Airlines bestimmte 737-10 als Boeing ecoDemonstrator Explorer-Testflugzeug eingesetzt.

Ausgestattet mit zwei getrennten Treibstofftanks, kann das ecoDemonstrator-Testflugzeug zwischen 100% SAF und herkömmlichem Kerosin wechseln. Eine von der NASA als Airborne Science Lab ausgestattete DC-8 fliegt hinter der 737-10, um non-CO2 Emissionen in verschiedenen Flugphasen zu erfassen. Auch die Bildung von Eispartikeln, aus denen Kondensstreifen bestehen, wird in der DC-8 gemessen.

Auswirkungen von Kondensstreifen

Durch die Testflüge möchte das branchenübergreifende Team herausfinden, wie moderne Treibstoffe und Triebwerke sowie andere technologische Lösungen, zur Verringerung von Emissionen und der Klimawirkung von Kondensstreifen beitragen können. Obwohl die Auswirkungen von Kondensstreifen noch nicht vollständig erforscht sind, weisen Forschungsarbeiten darauf hin, dass Kondensstreifen einen wärmenden Effekt auf das Klima haben können.

Das DLR unterstützt das Projekt mit Messinstrumenten und Forschern, die die Testflüge begleiten. Weitere Unterstützer sind:

  • Wold Energy stellt den SAF Kraftstoff zur Verfügung
  • Die U.S. Federal Aviation Administration (FAA) unterstützt das Projekt über das ASCENT Center of Excellence finanziell
  • GE Aerospace steuert Fachwissen und finanzielle Mittel bei

Langjährige Partnerschaft zwischen Boeing und der NASA

Die Tests sind Teil einer langjährigen Partnerschaft zwischen Boeing und der NASA, die untersucht, wie mithilfe von SAF Emissionen verringert und positive Effekte für die Umwelt erzielt werden können. SAF kann CO2-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des Treibstoffs um bis zu 85% reduzieren und bietet somit das größte Potenzial zur CO2-Reduzierung.

„Wir sind stolz darauf, mit der NASA, United Airlines und anderen wichtigen Partnern zusammenzuarbeiten. Diese Tests werden unser Verständnis der Vorteile von SAF, jenseits der Reduzierung von CO2 Emissionen, verbessern“, sagte Chris Raymond, Chief Sustainability Officer bei Boeing. „Wir haben bereits in der Vergangenheit komplexe Probleme gelöst. Wenn wir auch in Zukunft die richtigen Maßnahmen ergreifen, bin ich mir sicher, dass wir gemeinsam eine nachhaltige Zukunft der Luft- und Raumfahrt schaffen werden.“

Fortführung der transatlantischen Zusammenarbeit

„Um eine klimaverträgliche Luftfahrt zu erreichen, benötigen wir enge internationale Zusammenarbeit. Das DLR verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Erforschung der Klimawirkung des gesamten Luftverkehrssystems durch die Weiterentwicklung von Messtechniken und Simulationen“, sagt Dr. Markus Fischer, DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt. „Die Fortführung der transatlantischen Zusammenarbeit findet nun einen neuen Höhepunkt und unterstreicht das internationale Engagement zur Reduzierung der Klimawirkungen des Luftverkehrs in Bezug auf CO2– und Nicht-CO2-Effekte.“

Anfang dieses Jahres hat Boeing das ecoDemonstrator-Programm auf „Explorer-Testflugzeuge“ ausgeweitet, mit denen einzelne nachhaltige Technologien gesondert getestet werden. Boeing und die NASA haben 2021 SAF-Emissionstests am Boden mit einer 737-9 von Alaska Airlines und 2022 mit dem ecoDemonstrator-Flaggschiff, einer 777-200ER und einer 787-10 durchgeführt. Boeing hat sich verpflichtet, bis 2030 alle seine Flugzeuge zu 100% SAF-kompatibel zu machen.

Israel: Fliegen in Kriegs- und Krisengebiete ist unkalkulierbares Risiko

Gefahrenlage in Israel: VC hält Evakuierungsflüge ziviler Airlines für ungeeignet

Aufgrund der offenkundigen Gefahrenlage in Israel hält die Vereinigung Cockpit Rückholflüge von zivilen Airlines für ungeeignet. Die Flugsicherheitsexperten des Berufsverbands empfehlen aufgrund des unkalkulierbaren Risikos die Durchführung durch die Luftwaffe. Die Crews der Luftwaffe sind für derartige Operationen geschult und Militärflugzeuge verfügen über entsprechende Ausrüstung für die Durchführung von Evakuierungen.

Risikopotenzial von militärischen Konflikten für die zivile Luftfahrt

Das Risikopotenzial von militärischen Konflikten für die zivile Luftfahrt ist nur sehr schwer zu beurteilen und darf nicht unterschätzt werden. In der Vergangenheit wurden mehrfach Annahmen über bewaffnete Konflikte getroffen, die sich fatalerweise als falsch herausgestellt haben.

Gleichzeitig verdient die freiwillige Einsatzbereitschaft der Pilotinnen und Piloten, die die Evakuierungsflüge durchführen, höchste Anerkennung. Sie leisten außergewöhnliches, um den Menschen vor Ort in der aktuellen Ausnahmesituation schnell zu helfen.

„Unser größter Respekt gilt all den Kolleginnen und Kollegen, die sich bereit erklären, Evakuierungsflüge durchzuführen,“ sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Ihre freiwillige Hilfsbereitschaft zeugt von großer humanitärer Verantwortung. Natürlich muss den Menschen, die Israel jetzt verlassen wollen, schnell geholfen werden. Allerdings stellt ein Flug in ein Risikogebiet ein unkalkulierbares Risiko dar. Zivile Piloten sind in keiner Weise für solche Flüge geschult.“

VC rät von Flügen in und über Kriegs- und Krisengebiete ab

„Wir raten grundsätzlich von Flügen in und über Kriegs- und Krisengebiete ab, aufgrund zu vieler für die Crews unkalkulierbarer Risiken“, sagt Anja Granvogl, stellvertretende Vorständin Flight Safety der VC. „Wenn derartige Flüge dennoch durchgeführt werden, ist es absolut entscheidend, dass die Crews umfassend über die Situation und Gefahrenlage informiert werden und sich dann nur auf freiwilliger Basis für oder gegen einen solchen Dienst entscheiden können. Freiwilligkeit und Flugsicherheit müssen oberste Priorität haben.“

Flughafen Paderborn/Lippstadt bleibt AIDA-Zubringer

Exklusive AIDA-Zubringerflüge vom PAD nach Mallorca gehen weiter

Der Kreuzfahrt-Anbieter AIDA Cruises bleibt dem Flughafen Paderborn/Lippstadt treu. Die exklusiven Zubringerflüge für Schiffsreisende auf der AIDAcosma nach Palma de Mallorca gehen auch im kommenden Sommer weiter. Der erste Zubringerflug startet am 04.Mai und knüpft an die erfolgreiche Premiere in diesem Jahr an. Bis zum 26. Oktober kommenden Jahres hebt der AIDA-Zubringer immer samstags vom heimischen Airport ab.

„AIDA hat sich zu einem wertvollen Partner an unserem Flughafen entwickelt. Wir haben gezeigt, dass wir als Airport der kurzen Wege mit hoher Servicequalität auch den Ansprüchen dieser Reisenden sehr gut entsprechen können. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit“, kommentiert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser die Fortsetzung des AIDA-Zubringers.

Flughafen Paderborn/Lippstadt

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist der Heimathafen für Urlaubs- und Geschäftsreisende aus Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen sowie den angrenzenden Regionen in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Zum Leistungsangebot gehören neben Linien- und Touristikflügen auch Business- und Privatcharterverkehre sowie Luftfracht.

Hannover Airport erwartet rund 350.000 Fluggäste in den Herbstferien

Am Wochenende starten die niedersächsischen Herbstferien. Viele Reisende nutzen die zwei Wochen um den Sommer zu verlängern und dem Herbstwetter in Deutschland zu entfliehen. Der Hannover Airport erwartet in den Ferien rund 350.000 Fluggäste.

Die beliebtesten Reiseziele ab Hannover Airport sind erneut die Kanaren, die griechischen Inseln und viele Destinationen in der Türkei. Aber auch die Balearen und weitere Warmwasserziele sind im Herbst beliebt.

Für Städteurlauber gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten ab Hannover: London, Paris, Wien, Kopenhagen, Barcelona, Istanbul und weitere Metropolen sind ebenfalls direkt erreichbar.

Hannover Airport gibt Empfehlungen für einen entspannten Start in den Urlaub

Der Hannover Airport ist gut aufgestellt, um den Passagieren einen entspannten Urlaubsstart zu ermöglichen. Es wird empfohlen, sich vor Ankunft am HAJ einen Parkplatz zu reservieren. Hierfür können Urlauber das neue Parkplatz-Buchungstool nutzen: www.hannover-airport.de/parken.

Weiterhin empfiehlt der Hannover Airport zum Beginn des Check-ins des jeweiligen Flugs am Airport einzutreffen und sich ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle zu reservieren: www.hannover-airport.de/hajway.

Auch die Bundespolizei gibt auf ihrer Homepage viele nützliche Tipps für Luftsicherheits- und Grenzkontrollen (bundespolizei.de > Sicher auf Reisen > Mit dem Flugzeug).

Pilatus PC-24: Neuer Jet mit mehr Reichweite und Zuladung

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Der Pilatus PC-24 verfügt ab kommenden Jahr über eine maximale Reichweite von 3.704 Kilometern (2.000 nautische Meilen). Pilatus hat zusätzlich eine Reihe von neuen Interieur-Optionen. Dazu zählt ein grosses Sofa, das in ein Bett umgewandelt werden kann.

272 Kilogramm höhere Zuladungskapazität

Der neue PC-24 hat eine um 272 Kilogramm höhere Zuladungskapazität. Die maximale Reichweite mit sechs Passagieren an Bord wurde um 370 Kilometer (200 nautischen Meilen) gesteigert. Bei voller Treibstoffzuladung sowie unter «Single Pilot Operation» resultiert eine maximale Nutzlast von 596 Kilogramm. Auf kürzeren Flugstrecken verfügt der Super Versatile Jet über eine in seiner Klasse führende maximale Nutzlastkapazität von 1406 Kilogramm.

Bruno Cervia, VP Research & Development von Pilatus, erklärt: „Die Erhöhung der Nutzlast wurde durch eine Kombination aus einem reduziertem Leergewicht und einem erhöhten maximalem Startgewicht erreicht. Hierfür wurde die komplette Flügel- und Rumpfstruktur verfeinert.“

Die Ingenieure von Pilatus führten eine umfangreiche Flugtestkampagne durch, um den gesamten Bereich für die höheren Konstruktionsgewichte zu erweitern. Bei dem maximalen Startgewicht des PC-24 beträgt die nötige Startstrecke auf Meereshöhe nur 941 Meter (3090 Fuss), was unseren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit gibt, sehr kurze und sogar unbefestigte Pisten zu nutzen.

Sofa und Inflight-Entertainment-System

Der Innenraum des neuen PC-24 bietet nicht nur das grösste Kabinenvolumen seiner Klasse, sondern auch eine Reihe von Verbesserungen. Der Geräuschpegel in der Kabine wurde durch diverse Optimierungen reduziert. Die Kabinenausstattung sowie das «Welcome Center» wurden weiterentwickelt, für noch mehr Ergonomie und Bewegungsfreiheit in der Kabine des PC-24. Weiter gibt es zusätzlichen Stauraum. 

In Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik hat Pilatus ausserdem ein neues Inflight Entertainment System entwickelt. Es verfügt über einen 10-Zoll-Touchscreen mit 3D-Karte, welche jederzeit die Position des PC-24 in Echtzeit darstellt, vier hochwertige Kabinenlautsprecher inklusiv Subwoofer, stimmungsvolle Beleuchtung, USB-Anschlüsse und einen eigenen Medienspeicher.

Zudem bietet der neue PC-24 erstmals in dieser Klasse die Option eines grossen, zur Seite gerichteten Sofas. Dieses ist knapp zwei Meter lang und kann während des Fluges in ein Bett umgewandelt werden.

Predictive Maintenance

Alle PC-24 ab der Seriennummer 501 werden mit einer neuen Funktion ausgestattet, die «Predictive Maintenance» Services ermöglicht. Flugzeugdaten werden direkt nach der Landung an Pilatus übermittelt. Dort werden sie analysiert und bei Bedarf wird eine vorausschauende Empfehlung an den Betreiber abgegeben.

Markus Bucher, CEO von Pilatus, sagt zum neuen PC-24: „Mehr Reichweite, mehr Zuladung, mehr Komfort und nochmals eine bessere Bedienbarkeit waren unser primärer Fokus bei diesem Upgrade-Programm. Wir haben insgesamt über 1.000 Modifikationen umgesetzt. Wir sind erneut bis an die Grenzen gegangen und haben die technischen Möglichkeiten voll ausgeschöpft, um den besten PC-24 aller Zeiten zu entwickeln. Mit diesem umfangreichen Upgrade gibt es jetzt kein anderes Businessflugzeug dieser Klasse auf dem Markt, das so konstant leistungsfähig ist wie unser Super Versatile Jet.“

Der neue PC-24 wird an der National Business Aviation Convention & Exhibition (NBAA-BACE) vom 17. bis 19. Oktober in Las Vegas erstmals zu sehen sein.

Dortmund Airport verzeichnet über 2,3 Millionen Passagiere per 3. Quartal

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Der Dortmund Airport konnte den Wachstumstrend des ersten Halbjahres fortführen und für den Zeitraum von Juli bis September diesen Jahres ein Passagieraufkommen von insgesamt 888.007 Reisenden erfassen. Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres bilanzierte der Flughafen einen Zuwachs von über 91.000 Passagieren, entsprechend einer Wachstumsrate von 11,4 Prozent.

Folgend auf die Monate Juli und August, die jeweils mit mehr als 300.000 Reisewilligen überzeugten, konnte der Airport auch im September 273.670 Fluggäste im Terminal begrüßen. Unter Einfluss der Sommerferien markiert das dritte Quartal mit 888.007 Fluggästen wie auch in der Vergangenheit die bisher passagierstärkste Periode des Jahres.

Dortmund Airport zieht positive 9-Monats-Bilanz

Seit Beginn des Jahres erreichte der Dortmund Airport ein kumuliertes Fluggastaufkommen von 2.315.292 Reisenden. „Der Anstieg von 13,6 Prozent in Relation zum Vor-Pandemie-Jahr 2019 ebenso wie der Zuwachs von knapp 22 Prozent verglichen mit den ersten neun Monaten 2022, spiegeln eine überaus zufriedenstellende Entwicklung wider“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber.

Der gegenwärtige Trend schürt einen zuversichtlichen Blick auf das letzte Quartal. „Das aktuelle Verkehrsaufkommen erfüllt uns mit Optimismus“, so Ludger van Bebber. „Mit bereits rund 2,3 Millionen Flugreisenden halten wir aktuell einen Kurs, der darauf zusteuert, das gesetzte Jahresziel von 2,6 Millionen Passagieren sogar deutlich zu überbieten“.

Boeing beauftragt RTX für X-66A NASA-Programm

Boeing [NYSE: BA] hat RTX als Partner für den X-66A NASA Sustainable Flight Demonstrator ausgewählt. Zwei Geschäftsdivisionen von RTX werden Boeing bei der Entwicklung unterstützen: Pratt & Whitney wird hochmoderne GTF™ (Geared Turbo Fan) Triebwerke liefern, Collins Aerospace wird Triebwerksgondeln, Zubehör und elektrische Systeme beisteuern. Pratt & Whitney und Collins Aerospace werden auch die ab 2028 geplanten Boden- und Flugtests begleiten.

Transonic Truss-Braced Wing (TTBW)-Demonstrator

Der Sustainable Flight Demonstrator ist Teil des Sustainable Flight National Partnership-Programms der NASA. Ziel des Programms ist die Entwicklung von Technologien, mit denen CO2-Emissionen in der Zivilluftfahrt auf Netto-Null reduziert werden können. Boeings X-66A-Programm konzentriert sich dabei auf die Entwicklung des Transonic Truss-Braced Wing (TTBW)-Demonstrators, dessen Technologien großes Potenzial für bessere Treibstoffeffizienz und geringere Emissionen für die nächste Generation von Flugzeugen haben. 

„Die Erkenntnisse, die wir aus dem Sustainable Flight Demonstrator, X-66, und der Partnerschaft mit der NASA ziehen können, sind wichtiger Teil unserer Initiativen zur Dekarbonisierung der Luftfahrt“, sagte Dr. Todd Citron, Chief Technology Officer von Boeing. „Wir sind dankbar für die Unterstützung von RTX bei diesem bedeutenden Projekt.“

GTF-Triebwerke weisen eine um bis zu 20% bessere Treibstoffeffizienz auf. Seit ihrer Einführung 2016 haben Airlines mehr als 5,2 Milliarden Liter Treibstoff und über 14 Millionen Tonnen CO2 Emissionen eingespart. GTF-Triebwerke sind für den Betrieb mit nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) zertifiziert und bieten eine bis zu 75% geringere Lärmbelastung im Vergleich zur vorherigen Triebwerkgeneration.

Triebwerksgondeln von Collins

Die Triebwerksgondeln von Collins bestehen aus leichten, robusten Verbundwerkstoffen und Metallen. Sie schützen das Triebwerk, steuern den Luftstrom, tragen zur Lärmreduzierung bei und ermöglichen die Schubumkehr zum Abbremsen bei der Landung. Collins liefert auch den Wärmetauscher, die Kraftstoffpumpe, den Turbinenstarter und die elektronische Steuerung für das Kontrollsystems des GTF-Triebwerks. Die elektrischen Systeme von Collins tragen darüber hinaus zur Erzeugung und Verteilung von Strom an Bord und dem Betrieb von Flugzeugsystemen bei.

Flughafen Paderborn/Lippstadt lädt zum ersten Airport Kids Run

Der Countdown für den ersten Airport Run am Flughafen Paderborn/Lippstadt am Sonntag, 29. Oktober, läuft bereits. Während sich die Erwachsenen bereits ihren Startplatz bei dem beliebten Volkslauf sichern können, hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine weitere Neuerung im Programm. Beim ersten Airport Kids Run können sich Grundschulkinder der Klassen 3 und 4 bis zu 1.000 Euro für die Klassenkasse sichern.

Bis zu 1.000 Euro für die Klassenkasse beim Airport Kids Run zu gewinnen

Startschuss für den Airport Kids Run, die über eine Strecke von 1,7 Kilometer auf der Start- und Landebahn verläuft und somit ein einzigartiges Sport-Erlebnis in der Region darstellt, ist um 11.00 Uhr. Die Schulklassen mit den besten Platzierungen in den Gruppenwertungen erhalten tolle Preise:

  • 1. Preis: 1.000 Euro
  • 2. Preis: 500 Euro
  • 3. Preis: 250 Euro

Parallel zum Lauf gibt es ein familienfreundliches Rahmenprogramm mit Hüpfburg und weiteren Attraktionen. Für die Premiere des ersten Airport Kids Runs läuft ab sofort die Anmeldung unter www.airport-pad.com.

Airport Kids Run am Flughafen Paderborn/Lippstadt
Airport Kids Run am Flughafen Paderborn/Lippstadt (Foto: Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH)

Weltraumerforschung: Deutschland unterzeichnet Artemis Accords

Deutschland tritt dem von den USA initiierten Prinzipienkatalog für die Zusammenarbeit bei der zivilen Erforschung und Nutzung von Mond, Mars, Kometen und Asteroiden zu friedlichen Zwecken bei

Mond und Mars sind die großen Themen der Exploration in den nächsten Jahren. Die USA bereiten mit ihrem Artemis-Programm die nächsten Schritte in Richtung Mond und Mars vor. Um Teil dieses wichtigen Abschnittes in der Raumfahrtgeschichte zu werden, unterzeichnete am 14. September 2023 um 19:41 Uhr Ortszeit (15. September 2023 01:41 Uhr MESZ) der DLR-Vorstand und Generaldirektor Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Dr. Walther Pelzer, in der Residenz des Deutschen Botschafters in Washington D.C. die Artemis Accords für Deutschland. Er wurde dabei von NASA-Administrator Bill Nelson und der stellvertretenden NASA-Administratorin Pam Melroy, dem Exekutivsekretär des Nationalen Weltraumrates der USA Chirag Parikh, der Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Anna Christmann, und dem deutschen Botschafter in den USA, Andreas Michaelis begleitet. Die Bundesrepublik hat sich damit dieser von den Vereinigten Staaten geführten Initiative angeschlossen, der nun 29 Staaten angehören. Die Artemis Accords formulieren Prinzipien für die Kooperation in der zivilen Erkundung des Weltraums und die Nutzung des Mondes, des Mars, von Kometen und Asteroiden zu friedlichen Zwecken.

Artemis-Programm bietet Fülle von neuen Möglichkeiten für Industrie und Wissenschaft

„Deutschland und die Vereinigten Staaten sind bereits seit langem erfolgreiche Partner in der Raumfahrt. So leisten deutsche Unternehmen aus dem Raumfahrtsektor schon jetzt einen zentralen Beitrag zum Artemis-Programm. Die deutsche Unterzeichnung der Artemis Accords gibt dem gemeinsamen Bestreben, Programme zur Erkundung des Weltraums durchzuführen, nochmal neuen Schub. Damit bieten die Artemis Accords eine Fülle von neuen Möglichkeiten für die Industrie und die wissenschaftliche Forschung in Deutschland – und letztendlich auch in ganz Europa“, erklärte Dr. Walther Pelzer anlässlich der Unterzeichnung in Washington.

„Ich freue mich sehr, Deutschland in der Familie der Artemis Accords willkommen zu heißen“, sagte NASA-Administrator Bill Nelson. „Deutschland ist seit langem einer der engsten und fähigsten internationalen Partner der NASA. Die heutige Unterzeichnung zeigt, dass Deutschland jetzt und in Zukunft eine führende Rolle spielt – eine Zukunft, die von grenzenlosen Möglichkeiten im Weltraum und dem Versprechen des guten Willens hier auf der Erde geprägt ist.“

Lange Geschichte erfolgreicher internationaler Kooperationen

Deutschland blickt auf eine lange Geschichte erfolgreicher internationaler Zusammenarbeit in Wissenschaft und Weltraumforschung zu friedlichen Zwecken zurück – sowohl im Rahmen der Europäischen Weltraumagentur ESA als auch darüber hinaus mit seinen internationalen Partnern. Im Geiste dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit stärkt die Unterzeichnung der Artemis Accords durch die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR das gemeinsame Ziel des DLR und seiner internationalen Partner, Programme zur astronautischen und robotischen Exploration des Weltraums zu verfolgen.

Politisches Fundament für die friedliche Weltraumerforschung

Denn in dieser Grundsatzerklärung wird das politische Fundament für die friedliche, verantwortungsvolle und nachhaltige Erkundung des Weltraums im Rahmen des Artemis-Programms gegossen. Sie bekräftigt insbesondere die Bedeutung des durch den Weltraumvertrag von 1967 geschaffenen universellen Rahmens und das Engagement für die Festlegung internationaler Regeln und Vorschriften im Sinne des Völkerrechts durch einen umfassenden multilateralen Ansatz. Deutschland wird sich weiterhin im UN-Weltraumausschuss COPUOS, dem zentralen Forum für die Fortentwicklung des Weltraumrechts, für die Erarbeitung eines verbindlichen internationalen Rechtsrahmens für Aktivitäten auf Himmelskörpern auf der Grundlage der UN-Weltraumverträge einsetzen.

Die deutsche Unterzeichnung der Artemis Accords erweitert und vertieft zugleich diese engen Partnerschaften in der Raumfahrt. Teil der Artemis Accords ist daher auch der Gedankenaustausch zwischen den Artemis-Partnern, um die Anwendung der UN-Weltraumverträge im Zusammenhang mit Aktivitäten auf Himmelskörpern zu stärken. Diese neue Partnerschaft treibt Deutschlands Bemühungen um die Weltraumdiplomatie weiter voran, die stark auf die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der zivilen Wissenschaft und Technologie mit allen Raumfahrtnationen fußt.

Flughafen Dortmund als beste deutsche Eurowings Station ausgezeichnet

Der Flughafen Dortmund konnte sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen und wurde durch den Eurowings Station Award als beste deutsche Eurowings Station ausgezeichnet. Im Gesamtvergleich konnte der Airport sich hinter Salzburg und Graz positionieren und ist somit die drittbeste Eurowings Station Europas. Insgesamt wurden 37 für Eurowings operierende Flughäfen in die Auswertung einbezogen.

Kriterien: Pünktlichkeit, Prozesstreue und Kundenzufriedenheit

Im Rahmen des Awards beurteilte die Airline die teilnehmenden Stationen unter Betrachtung ausgewählter Gesichtspunkte. Auf diesem Wege möchte Eurowings herausragende Zusammenarbeit mit den Partnerflughäfen belohnen und gleichzeitig einen Anreiz setzen, sich stetig zu verbessern. Dem Ranking lagen unter anderem die Kriterien Pünktlichkeit, Prozesstreue und Kundenzufriedenheit zu Grunde.

Michael Fanto, Eurowings Base Manager in Dortmund, ist begeistert: „Es macht mich wahnsinnig stolz und unterstreicht zum einen die hervorragende Leistung des gesamten operativen Teams am Standort und zum anderen auch, dass Eurowings in DTM hervorragend gelebt wird“. Besonders herausstechen konnte der Airport im Bereich Kundenzufriedenheit. Keine andere Station konnte den Dortmunder Flughafen in dieser Kategorie übertreffen. Stellvertretend für alle Beteiligten nahmen Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales, und Nicole Kompa, Bereichsleiterin Passenger Handling, die Auszeichnung von Michael Fanto entgegen.

Zehn Ziele ab Flughafen Dortmund

Der Flughafen Dortmund ist nicht nur eine Station von Eurowings, sondern fungiert auch als Base, wodurch die Airline derzeit zwei Flugzeuge in Dortmund stationiert hat. Neben den lang etablierten Strecken nach München und Palma de Mallorca steuert Eurowings aktuell noch acht weitere Ziele aus Dortmund an: Split, Rhodos, Heraklion, Kavala, Thessaloniki, Catania, Málaga und Alicante.

Luftfahrtmesse AERO Friedrichshafen: Vorbereitungen für 30. Jubiläum

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Die Vorbereitungen für die kommende Luftfahrtmesse AERO (17. – 20. April) in Friedrichshafen nehmen Fahrt auf. Die Veranstalter der weltweiten Leitmesse für die General Aviation erfahren schon jetzt einen hohen Zuspruch für die Jubiläums-AERO. Mit der AERO Gliding Expo wird der Segelflug in den Fokus der Luftsport-Interessierten gerückt.

AERO Gliding Expo in der Zeppelin CAT Halle A1

Die kommende AERO wird eine besondere AERO. Sie ist die 30. Ausgabe der globalen Leitmesse der Allgemeinen Luftfahrt mit ihren Segmenten vom Luftsport über die Ultraleicht- und Motorflugzeuge bis zur Business Aviation. Mit der AERO Gliding Expo in der Zeppelin CAT Halle A1 – der größten Halle auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen – setzt der Messeveranstalter fairnamic GmbH in Zusammenarbeit mit Luftsportverbänden und namhaften Segelflugzeug-Herstellern ein neues, ansprechendes Konzept für den Segelflug um. 

Produktneuheiten aus dem Segelflug

Das AERO-Publikum kann sich auf Produktneuheiten aus dem Segelflug freuen. Erstmalig wird die Zeppelin CAT Halle A1 einen eigenen Konferenzbereich für den Segelflug aufweisen, bei dem hochgradig besetzte Vorträge und Podiumsdiskussionen zu Zukunftsthemen des Segelflugs stattfinden. Informationsstände von Luftsportvereinen und Verbänden wie dem Deutschen Aero Club e.V. (DAeC) zum lautlosen Fliegen runden das umfassende Angebot der Zeppelin CAT Halle A1 auf der Jubiläums-AERO ab.

Tobias Bretzel, Projektleiter der AERO, sagt: „Der Segelflug ist ein wichtiger Bestandteil der AERO. Luftsportvereine gehörten zu den ersten Ausstellern der Premierenveranstaltung vor 46 Jahren. Wir freuen uns daher über die frühen Zusagen von mehreren führenden Segelflugzeug-Herstellern für die Neuauflage. Das weiterentwickelte Konzept der AERO Gliding Expo im Rahmen der kommenden Messe bietet somit die ideale Kombination aus einer eigenen Plattform und dem internationalen Austausch mit Ausstellern, Behörden und Besuchern aus anderen Bereichen der Luftfahrt. Nur die AERO ermöglicht diese wichtige Einbettung des Segelflugs in das Ökosystem der Allgemeinen Luftfahrt.“ Alle interessierten Firmen können sich ab sofort über die Website für die kommende Messe anmelden: https://www.aero-expo.de/aussteller/ausstellerunterlagen.

Gesamte Bandbreite der Allgemeinen Luftfahrt und Jubiläums-Aktivitäten

Die kommende AERO wird die gesamte Bandbreite der Allgemeinen Luftfahrt abdecken. Viele Aussteller planen Jubiläums-Aktivitäten auf der Messe. Am Messe-Samstag wird es eine einstündige Airshow geben, auf der das gesamte Themenspektrum der Branche auch im Flug vorgeführt wird. 

AERO Career Days

Bei den AERO Career Days präsentieren am 19. und 20. April zahlreiche Unternehmen und Organisationen aus der Luftfahrt ihre Ausbildungs- und Karrierechancen.

Air France Ausstellung zum 90. Geburtstag

Ikonische Ausstellung in den Galeries Lafayette Paris Haussmann

Air France feiert am 07. Oktober ihr 90-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat die Fluggesellschaft Xavier Ronze, den Leiter der Kostümwerkstätten des Balletts der Pariser Oper, gebeten, eine Kollektion von fünf ikonischen Kleidern zu entwerfen, die ihre legendäre Geschichte verkörpern. Vom 28. September bis zum 10. Oktober wird Air France in einer Ausstellung in den Galeries Lafayette Paris Haussmann im Rampenlicht stehen und diese Kleiderkollektion in den Schaufenstern präsentieren.

Air France entstand aus dem Zusammenschluss von Air Orient, Air Union, Société Générale de Transports Aériens, der Compagnie Internationale de Navigation Aérienne und Aéropostale und wurde am 07. Oktober 1933 offiziell gegründet. Seitdem hat die Fluggesesellschaft die französische Kunst des Reisens in die ganze Welt getragen. Heute bietet Air France ihren Kunden mit einer Flotte von mehr als 240 Flugzeugen fast 1.000 tägliche Verbindungen zu 200 Destinationen an.

Im Jahr 2023 feiert Air France 90 Jahre Eleganz. 90 Jahre Technologie, Innovation und Komfort an Bord ihrer Flugzeuge. 90 Jahre Reisen, Gastronomie, Design, Haute Couture, Kunst und Architektur. Seit ihrer Gründung verkörpert die Fluggesellschaft die französische Exzellenz, ein „je-ne-sais-quoi“, mit dem die Welt Frankreich verbindet, dank eines außergewöhnlichen Reiseerlebnisses, das die Eleganz auf ein neues Niveau hebt.

Air France zelebriert dieses Streben nach Exzellenz und den Ehrgeiz, an der Spitze der neuesten Trends zu bleiben, indem sie der Welt ihr einzigartiges Know-how präsentiert. Mit einer neu entworfenen Originalkleiderkollektion, die die legendäre Geschichte der Airline widerspiegelt, wird sie vom 28. September bis zum 10. Oktober in den Galeries Lafayette in Paris zu sehen sein. Dieser einzigartige Rahmen wird dem Unternehmen eine noch nie dagewesene Aufmerksamkeit verschaffen und dafür sorgen, dass alle von einem französischen Erbe in ständiger Bewegung profitieren können.

Illustration von 90 Jahren Eleganz

Um 90 Jahre Eleganz zu verkörpern und zum Leben zu erwecken, stellt Air France eine Kollektion von fünf Kleidern vor, die die verschiedenen Markenzeichen der Fluggesellschaft interpretieren: Flugzeuge und Technik, Uniformen und Mode, ihre ikonischen Plakate, die für das ausgedehnte Streckennetz werben, edle Speisen und Geschirr, Design und Architektur. Jedes Kleid ist eine Einladung, diese Themen zu erforschen, die es Air France ermöglicht haben, stets das Beste aus den verschiedenen Epochen zu bieten und sogar neue Wege zu beschreiten, die ihrer Zeit weit voraus waren.

Um diese originellen Kleider zu entwerfen und zu gestalten, hat sich Air France mit Xavier Ronze, dem Leiter der Kostümwerkstätten des Balletts der Pariser Oper, zusammengetan. Der Kostümbildner hat die Entwürfe aus ikonischen Teilen der Ballettgeschichte und zeitgenössischen Einflüssen zusammengestellt. Ihm ist es gelungen, Geschichte und Moderne zu verbinden: Eine starke Interpretation, die das Beste von Air France und das Beste, was Frankreich in seinen Kompetenzbereichen zu bieten hat, symbolisiert.

Air France in den Galeries Lafayette

Air France hat natürlich die Galeries Lafayette, einen Modetempel im Herzen von Paris, ausgewählt, um diese originelle Kleiderkollektion im Rahmen ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten zu präsentieren. Vom 28. September bis zum 10. Oktober wird sie in den 12 Schaufenstern des berühmten Kaufhaus ihre legendäre Geschichte und ihre Eleganz zurückverfolgen, um in die Zukunft zu blicken. Die Kleider werden inmitten einer Auswahl der schönsten alten Air France-Gegenstände und dem besten aktuellen Angebot der Fluggesellschaft ausgestellt, um 90 Jahre Flugkomfort, legendäre Flugzeuge, Designer-Uniformen, Bordverpflegung und Design zu präsentieren.

Im Herzen von Paris hat Air France eine innovative Wahl getroffen, um ihr Erbe auf eine Art und Weise zu präsentieren, die für alle französischen und internationalen Besucher frei und leicht zugänglich ist. Die Besucher können ihre schönsten Erinnerungen an Reisen mit Air France wieder aufleben lassen oder zum ersten Mal Teil der Legende werden.

Werden Sie Teil der Legende

Im Inneren des Kaufhauses eröffnet Air France Pop-up-Stores mit Artikeln, die speziell für dieses Jubiläum geschaffen oder neu aufgelegt wurden. Dazu zählen Modelle alter und neuer Flugzeuge, die in Massenproduktion oder in limitierter Auflage hergestellt werden, sowie eine Kollektion von Kulturbeutel, Postkarten, Gepäckanhängern und Notizbüchern mit dem Schriftzug 90 Jahre. Die Airline legt auch legendäre Gegenstände wie die berühmte Vintage-Reisetasche und kultige Poster neu auf. Eine Reihe von Artikeln ist außerdem auf der Website www.airfranceshopping.com erhältlich.

Zusätzlich arbeitet Air France mit einer Reihe französischer Luxusmarken zusammen – Vanessa Bruno, Delsey, Bernardaud, Brun de Vian-Tiran und Le parapluie de Cherbourg -, um das französische Know-how weiter zu fördern. Diese Kollektion ist exklusiv in den Galeries Lafayette erhältlich.

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte bietet Air France den Besuchern die Möglichkeit, vom Maler Jean Picart Le Doux signiertes Originalgeschirr zu erwerben, das von 1966 bis in die 2000er Jahre an Bord der Kabinen La Première und Business verwendet wurde. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Gegenstände kommt der Air France.Stiftung zugute, die sich seit 30 Jahren für Kinder in aller Welt einsetzt.

Air France-Modeschauen in den Galeries Lafayette Paris Haussmann

Während der gesamten Jubiläumszeit bietet Air France in Zusammenarbeit mit den Galeries Lafayette den Besuchern die Möglichkeit, echte Modenschauen zu bestaunen, die 90 Jahre französische Eleganz widerspiegeln. Außerdem werden Modelle in den Uniformen von Piloten, Flugbegleitern, Flughafenpersonal und Mechanikern in einem speziellen Bereich des Geschäfts ausgestellt, um das legendäre Uniform-Erbe des Unternehmens in Vergangenheit und Gegenwart nachzuvollziehen. Von den allerersten „Barmann“-Outfits bis hin zu Couture-Stücken, die von den größten Designern wie Christian Dior, Cristóbal Balenciaga und Christian Lacroix signiert wurden, ist die Modenschau eine einzigartige Reise durch die Stile der verschiedenen Gründungsepochen von Air France.

Flughafen Paderborn/Lippstadt lädt zum Airport Run

Ab sofort sind die Anmeldungen für den diesjährigen Airport Run freigeschaltet. Der Start für den beliebten Volkslauf erfolgt am Sonntag, 29. Oktober, um 11.30 Uhr. Die Besonderheit des Airport Runs liegt darin, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Start- und Landebahn des Flughafens Paderborn/Lippstadt laufen. Dies kann eine einzigartige Gelegenheit bieten, den Flughafen aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu erleben.
 
Im Zielbereich wird ein buntes Programm mit Ausstellerständen, Getränken und Essen sowie Waffelverkauf für den guten Zweck geben. Der Airport Run wird auch durch die Unterstützung der Sponsoren und Partner Laufladen Endspurt, SC Grün-Weiß Paderborn, Lidl, Warsteiner, Höffner und CollinsAerospace möglich.

Anmeldungen unter: https://www.davengo.com/event/overview/runway-06-9-paderborn-lippstadt-airport-run-2023

Flughafen Paderborn/Lippstadt

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt, offiziell auch als „Paderborn Lippstadt Airport“ bezeichnet, ist ein internationaler Verkehrsflughafen, der sich in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, in der Nähe der Städte Paderborn und Lippstadt befindet.

Grundlegende Informationen über den Flughafen Paderborn/Lippstadt:

  • Standort: Der Flughafen Paderborn/Lippstadt liegt etwa 18 Kilometer südwestlich von Paderborn und etwa 20 Kilometer nordwestlich von Lippstadt in der Nähe der Stadt Büren.
  • Fluggesellschaften: Der Flughafen wird von verschiedenen Fluggesellschaften bedient, die inländische und gelegentliche internationale Flüge anbieten. Zu den Fluggesellschaften, die den Flughafen nutzen, gehören in der Regel Germania, Ryanair und gelegentlich andere Charter-Fluggesellschaften.
  • Passagieraufkommen: Der Flughafen Paderborn/Lippstadt bedient hauptsächlich regionale und saisonale Flugrouten.
  • Einrichtungen: Der Flughafen verfügt über Einrichtungen wie Restaurants, Autovermietungen und Parkplätze für Passagiere.
  • Erreichbarkeit: Der Flughafen ist über die Autobahn A33 leicht zu erreichen und bietet auch öffentliche Verkehrsmitteloptionen wie Busse und Bahnen, um Passagiere von und zu ihrem Ziel zu bringen.

Cessna – Über den Flugzeughersteller

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Cessna ist eine bekannte amerikanische Flugzeugfirma, die sich auf die Herstellung von Kleinflugzeugen und Geschäftsreiseflugzeugen spezialisiert hat. Der Name „Cessna“ ist eng mit der Luftfahrtindustrie verbunden und wird oft synonym mit kleinen Privatflugzeugen in Verbindung gebracht.

Wichtige Informationen über Cessna

  • Gründung: Die Cessna Aircraft Company wurde 1927 von Clyde Cessna in den USA gegründet. Clyde Cessna war ein Pionier in der Luftfahrtindustrie und spielte eine bedeutende Rolle in der Entwicklung von Flugzeugen.
  • Flugzeugmodelle: Cessna hat im Laufe der Jahre eine breite Palette von Flugzeugmodellen hergestellt, darunter einmotorige Kleinflugzeuge wie die Cessna 172 Skyhawk und die Cessna 182 Skylane, aber auch zweimotorige Flugzeuge und Geschäftsreiseflugzeuge wie die Cessna Citation-Reihe.
  • Beliebtheit: Cessna-Flugzeuge sind weltweit weit verbreitet und werden für verschiedene Zwecke eingesetzt, darunter Privatflüge, Geschäftsreisen, Schulung und Freizeitfliegen. Die Cessna 172 ist beispielsweise eines der am häufigsten hergestellten und verwendeten Flugzeuge in der Geschichte der Luftfahrt.
  • Innovation: Cessna hat im Laufe der Jahre innovative Technologien und Designs in seine Flugzeuge integriert und hat dazu beigetragen, die Allgemeine Luftfahrt zu fördern.
  • Übernahmen: Im Laufe der Zeit wurde die Cessna Aircraft Company Teil größerer Luftfahrtkonzerne. In den 1980er Jahren wurde Cessna von der Firma General Dynamics übernommen und später wieder eigenständig. Aktuell gehört Cessna zum Textron Aviation-Konzern.

Clyde Cessna – Biografie

Clyde Cessna (1879-1954) war ein US-amerikanischer Flugpionier und der Gründer der Cessna Aircraft Company. Hier sind einige biografische Informationen über Clyde Cessna:

  • Geburt und frühe Jahre: Clyde Cessna wurde am 05. Dezember 1879 in Hawthorne, Iowa, geboren. Er wuchs in einer Bauernfamilie auf.
  • Interesse an der Luftfahrt: Clyde Cessna entwickelte frühzeitig ein Interesse an der Luftfahrt und begann 1911, sich mit Flugzeugen zu beschäftigen. Er baute sein erstes Flugzeug, die Cessna Silverwing, im Jahr 1916.
  • Gründung der Cessna Aircraft Company: Im Jahr 1927 gründete Clyde Cessna die Cessna Aircraft Company in Wichita, Kansas. Dieses Unternehmen wurde zu einem wichtigen Hersteller von Kleinflugzeugen und trug wesentlich zur Entwicklung der Allgemeinen Luftfahrt bei.
  • Flugzeugdesigns: Clyde Cessna war bekannt für seine Flugzeugdesigns, die sich auf Zuverlässigkeit und einfache Bedienung konzentrierten. Die Cessna-Flugzeuge, die er entwickelte, wurden in der ganzen Welt beliebt.
  • Spätere Jahre und Tod: Clyde Cessna blieb bis zu seinem Ruhestand aktiv in der Luftfahrtbranche tätig. Er starb am 20. November 1954 in Los Angeles, Kalifornien.

Die Cessna Aircraft Company, die er gegründet hat, besteht weiterhin und ist ein wichtiger Akteur in der Luftfahrtindustrie. Clyde Cessna wird oft als einer der Pioniere der zivilen Luftfahrt und der Gründer eines der bekanntesten Flugzeughersteller der Welt angesehen.

Cessna hat einen bedeutenden Einfluss auf die zivile Luftfahrtbranche gehabt und ist nach wie vor ein wichtiger Hersteller von Kleinflugzeugen und Geschäftsreiseflugzeugen.

Die Cessna Aircraft Company ist berühmt für die Herstellung von Kleinflugzeugen und Geschäftsreiseflugzeugen. Sie hat im Laufe der Jahre eine breite Palette von Flugzeugmodellen produziert, darunter die beliebte Cessna 172 Skyhawk, die Cessna 182 Skylane und die Cessna Citation-Reihe von Geschäftsreiseflugzeugen. Cessna-Flugzeuge sind weit verbreitet und werden sowohl für private als auch für geschäftliche Flugreisen, Schulungszwecke und andere Anwendungen verwendet.

Die Cessna Aircraft Company ist ein bedeutender Akteur in der Luftfahrtindustrie und hat einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der zivilen Luftfahrt in den USA und weltweit geleistet.

Cessna Flugzeugmodelle

Cessna hat im Laufe der Jahre eine breite Palette von Flugzeugmodellen produziert. Hier sind einige der populären Cessna-Flugzeugmodelle:

  1. Cessna 172 Skyhawk: Die Cessna 172 ist eines der am häufigsten hergestellten Flugzeuge in der Geschichte und ein beliebtes Trainingsflugzeug. Es ist ein viersitziges Leichtflugzeug.
  2. Cessna 182 Skylane: Die Cessna 182 ist ein weiteres viersitziges Flugzeug, das etwas leistungsstärker ist als die 172.
  3. Cessna 206 Stationair: Dies ist ein sechssitziges Flugzeug und eine größere Variante der Cessna 182.
  4. Cessna 208 Caravan: Die Cessna 208 ist ein einmotoriges Turboprop-Flugzeug, das häufig für den regionalen Transport und für Frachtflüge verwendet wird.
  5. Cessna 210 Centurion: Die Cessna 210 ist ein sechssitziges Hochleistungs-Einmotorenflugzeug mit einziehbarem Fahrwerk.
  6. Cessna 152: Die Cessna 152 ist ein zweisitziges Schulungs- und Trainingsflugzeug, das oft von Flugschulen verwendet wird.
  7. Cessna 172RG Cutlass: Diese Variante der Cessna 172 verfügt über ein einziehbares Fahrwerk und wird oft für fortgeschrittenes Schulung und als Reiseflugzeug eingesetzt.
  8. Cessna 414 Chancellor: Die Cessna 414 ist ein zweimotoriges Flugzeug mit sechs Sitzen und wird oft für Geschäftsreisen eingesetzt.
  9. Cessna Citation: Cessna stellt auch eine Reihe von Geschäftsreiseflugzeugen her, die unter dem Namen „Citation“ bekannt sind. Diese reichen von kleineren Modellen wie der Citation M2 bis zu größeren Modellen wie der Citation X.

Bitte beachten Sie, dass die oben genannten Modelle nur einige Beispiele sind, und Cessna hat im Laufe der Jahre viele andere Modelle produziert. Die Verfügbarkeit von Cessna-Flugzeugen kann je nach Region und Zeit variieren, da die Produktion und Zulassung von Modellen sich ändern können.

Cessna in Deutschland

Cessna-Flugzeuge sind auch in Deutschland weit verbreitet und werden für verschiedene Zwecke genutzt. Deutschland verfügt über eine aktive Allgemeine Luftfahrt-Gemeinschaft, die private Flieger, Flugschulen und Geschäftsreisende umfasst. Hier sind einige Aspekte der Verwendung von Cessna-Flugzeugen in Deutschland:

  1. Privatflugzeuge: Viele Privatpersonen in Deutschland besitzen und fliegen Cessna-Flugzeuge für Freizeitzwecke. Diese Flugzeuge werden oft für Wochenendausflüge, Rundflüge und den persönlichen Luftverkehr genutzt.
  2. Flugschulen: Cessna-Flugzeuge werden in deutschen Flugschulen häufig für die Schulung von Piloten verwendet. Die Cessna 172 Skyhawk ist ein beliebtes Trainingsflugzeug und wird oft von angehenden Piloten genutzt, um ihre Fluglizenz zu erwerben.
  3. Geschäftsreisen: Geschäftsreisende in Deutschland verwenden auch Cessna-Flugzeuge für Kurzstreckenreisen. Die Cessna Citation-Serie, die leichte bis mittelgroße Geschäftsreiseflugzeuge umfasst, wird häufig für regionale Geschäftsreisen eingesetzt.
  4. Flugcharter und Flugzeugvermietung: In Deutschland gibt es Unternehmen, die Cessna-Flugzeuge chartern oder vermieten, um Fluggäste zu befördern oder Geschäftsreisen zu ermöglichen.
  5. Luftfahrtvereine: Luftfahrtvereine in Deutschland besitzen und betreiben oft Cessna-Flugzeuge. Diese Flugzeuge werden von Vereinsmitgliedern genutzt, um ihre Flugfähigkeiten zu erhalten und an gemeinsamen Flugaktivitäten teilzunehmen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung von Cessna-Flugzeugen in Deutschland den Luftfahrtregulierungen und Sicherheitsstandards unterliegt, die von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und anderen relevanten Behörden festgelegt werden. Cessna-Flugzeuge sind aufgrund ihrer Zuverlässigkeit, Leistung und Vielseitigkeit in der deutschen Luftfahrtgemeinschaft weiterhin sehr beliebt.

Hauptsitz der Cessna Aircraft Company

Der Hauptsitz der Cessna Aircraft Company, die Teil von Textron Aviation ist, befindet sich in Wichita, Kansas, USA. Wichita ist ein wichtiger Standort für die Luftfahrtindustrie und wird oft als „Air Capital of the World“ bezeichnet, da es viele bedeutende Flugzeughersteller und Luftfahrtunternehmen beherbergt.

Die genaue Adresse des Hauptsitzes von Textron Aviation (einschließlich Cessna) lautet:

Textron Aviation 1 Cessna Blvd Wichita, KS 67215 USA

DLR Lampoldshausen führt Heißlauftest für Ariane-6-Oberstufe durch

Die neu konzipierte Oberstufe der europäischen Trägerrakete Ariane 6 muss vor ihrem ersten Einsatz im Weltall intensive Funktions-Checks bestehen. Dazu hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit ArianeGroup in Lampoldshausen am 01. September einen weiteren Heißlauftest durchgeführt. Der rund 22 Stunden dauernde Versuchstag bildete die Anforderungen ab, welche die Oberstufe bei ihrem ersten Einsatz im All erfüllen muss. Das Besondere: Die Testanforderungen entsprachen dem Flugszenario beim Erststart.

DLR und ArianeGroup führten den Test am ESA-Prüfstand P5.2 durch

„Ich freue mich sehr über den gelungenen Test und beglückwünsche die Teams von ArianeGroup, ESA und DLR zu der erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Test ist ein zentraler Meilenstein und elementar für die Qualifikation der Oberstufe für ihren Erststart“, erklärte Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe in Europa. Bei der Ministerratskonferenz im November letzten Jahres in Paris haben sich die ESA-Mitgliedsstaaten auch darauf verständigt, dass Lampoldshausen als Standort für Triebwerks- und Stufentests Teil der strategischen ESA-Infrastruktur ist“, so DLR-Vorstand Walther Pelzer weiter.

Komplexes Anforderungsprofil und wichtige Funktions-Checks erfüllt

Bei der Ariane-6-Oberstufe handelt es sich um eine von Grund auf neu entwickelte Raketenstufe. Konzipiert und gebaut hat sie das Unternehmen ArianeGroup als Hauptauftragnehmer im Namen der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Sie besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Die APU erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6:

Mit zwei Zündungen des Vinci-Triebwerks und zwei Zündungen der APU wurde bei diesem Heißlauftest ein sehr komplexes Anforderungsprofil am Prüfstand nachgestellt. „Bei den bisherigen Arbeiten und Tests haben wir wichtige Informationen und Daten über die Stufe erhalten. Beim aktuellen Test haben wir einen weiteren wichtigen Schritt geschafft: Es ist uns gelungen, auf dem Prüfstand ein Szenario nachzustellen, das den Anforderungen des Erstflugs der Ariane 6 entspricht“, verdeutlichte Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. „Das Ergebnis ist eine umfassende Datenbasis, die nun von ArianeGroup detailliert analysiert und ausgewertet wird.“

Ariane-6-Oberstufe: konzipiert für flexiblere Raumfahrtmissionen

„Dieser erneute erfolgreiche Test stellt einen sehr wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Erstflug der Ariane 6 dar. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer seit vielen Jahrzehnten erfolgreichen, engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der ArianeGroup und dem DLR am Standort Lampoldshausen. Bei diesen sogenannten ‚Hot Firing Tests‘ wird die am Standort Bremen gefertigte Ariane-6-Oberstufe – und die dazugehörige Triebwerkstechnologie aus Ottobrunn – auf Herz und Nieren geprüft. Anschließend wird sie dann in einem zweiten Schritt gemeinsam mit der in Frankreich gefertigten Hauptstufe getestet. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank an die beteiligten Teams an allen Standorten aussprechen und mich auch für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem DLR bedanken“, so Pierre Godart, CEO ArianeGroup GmbH.

Der ESA-Direktor für Raumtransport, Toni Tolker Nielsen, dankte den Partnern DLR und ArianeGroup, dem Hauptauftragnehmer der Ariane 6, für die Durchführung der Tests in Lampoldshausen: „Die Ariane 6 steigert unsere Fähigkeiten beim Raumtransport dramatisch und die Oberstufe mit ihrem wiederzündbaren Vinci-Triebwerk wird einen erheblichen Wandel bewirken. Die Ergebnisse dieser Tests geben uns großes Vertrauen, dass wir mit der Flexibilität dieses Startsystems allen Missionsanforderungen gerecht werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir enorme Fortschritte und ich freue mich auf die nächsten Etappen unserer Ariane-6-Reise.“

Bei der Oberstufe der Ariane 6 spielen viele neue Technologien zusammen: Durch das mehrmals wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU sind flexiblere Missionsprofile möglich. Zudem ist die Oberstufe so konzipiert, dass sie nach dem Einsatz komplett in der Erdatmosphäre verglüht, also keine Trümmerteile hinterlässt. Das ist eine wichtige Maßnahme, um keinen weiteren Weltraumschrott zu verursachen.

Das DLR am Standort Lampoldshausen ist mit seinem Portfolio an Prüfständen für Tests von zukunftsweisenden Raumtransport-Systemen optimal aufgestellt. Mit dieser einmaligen Forschungsinfrastruktur und seiner umfassenden Expertise unterstützt das DLR die deutsche und europäische Raumfahrtindustrie dabei, neuartige Antriebssysteme zu entwickeln.

Anspruchsvolle Tests für den Einsatz im Weltall

Ein Testtag mit der Ariane-6-Oberstufe nimmt rund 22 Stunden in Anspruch und erfordert mehrere Wochen intensiver Vorbereitung. Beim Test werden Vorgänge simuliert, wie sie auch bei einem echten Startvorgang stattfinden. Dazu zählt das Betanken der Oberstufe mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff sowie das Entleeren der Tanks nach Ende des Tests. DLR und ArianeGroup sammeln während der Versuche eine große Menge an relevanten Daten: Dazu gehören auch Daten, die zum Beispiel Einblicke in die ballistischen Phasen – wenn die Oberstufe ohne Schub fliegt – geben und für die Auswertung wichtig sind.

Deutsche Beteiligung am Ariane-Programm

Deutschland trägt aktuell mit 44 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren über seinen ESA-Beitrag zur Sicherung des Zentrums für Triebwerkstests in Lampoldshausen bei. Die deutsche Raumfahrtagentur im DLR steuert im Auftrag der Bundesregierung die deutschen ESA-Beiträge. Bei der Ministerratskonferenz im November letzten Jahres in Paris zeichnete Deutschland knapp 490 Millionen Euro für Aktivitäten im Trägerraketen-Bereich und ist nach Frankreich zweitstärkster Ariane-6-Partner. Deutschland ist mit rund 23 Prozent am Ariane-6-Entwicklungsprogramm beteiligt. Die Oberstufe der Trägerrakete wird am Standort Bremen der ArianeGroup integriert.

E-Flight-Challenge: Kleinflugzeug Elektra Trainer am Flughafen Hannover gelandet

Das erste vollelektrisch betriebene Kleinflugzeug war zu Gast am Hannover Airport (HAJ). Die Elektra Trainer, ein vollelektrisches Ultraleicht-Flugzeug flog im Rahmen der „E-Flight-Challenge – in einem Tag elektrisch quer durch Deutschland“ bis nach Norderney. Anschließend gab es einen Zwischenstopp in Hannover. Die Elektra Trainer der Elektra Solar GmbH hat eine maximale Reichweite von zweieinhalb bis drei Stunden.

Maik Blötz (Geschäftsführer Hannover Airport), Morell Westermann (CEO Inspire your next AG) und Uwe Nortmann (Elektra Solar GmbH) stellten heute aktuelle Entwicklungen in der nachhaltigen Luftfahrt, auch am Standort HAJ, vor.

Maik Blötz: „Ich bin überzeugt davon, dass die Luftfahrt langfristig ein sehr nachhaltiger Verkehrsträger wird. Schon jetzt landen am HAJ Flugzeuge, die alternativ zu Kerosin aus Erdölprodukten teilweise mit Sprit aus Altfetten betrieben werden. Inkubator für diese Innovationen sind vor allem die kleinen Flugzeuge. Wir tun viel dafür, diese Entwicklung am Standort – insbesondere am GAT – zu stärken.“

Flughafen Hannover setzt auf Nachhaltigkeit

Das Ziel dabei: Klimaneutralität im Jahr 2045. Um dies zu erreichen erfordert es Innovationen, Ideen und Projekte in vielen Bereichen des Flughafens.

Gerade die allgemeine Luftfahrt ist der Innovationstreiber für einen nachhaltigen Luftverkehr. Am Standort HAJ fördern wir diese Innovationen. Das General Aviation Terminal werden wir für die neuen Anforderungen intelligent aufstellen.“, so Flughafen-Geschäftsführer Maik Blötz.

Wizz Air fliegt nonstop von Dortmund nach Brasov (Rumänien)

Wizz Air startete ihre neue Verbindung nach Brasov in Rumänien

Brasov, einst als Kronstadt bekannt, gilt als Tor zu Transsilvanien. Die 250.000 Einwohner zählende Stadt eignet sich bestens zum Start für Reisen durch Siebenbürgen und in die Karpaten, die Welt von Dracula, Urvater aller Vampire. Ab dem 02. September fliegt ein Wizz Air Airbus am Dienstag und Samstag nonstop von Dortmund nach Brasov.

„Angesichts der hohen Nachfrage nach rumänischen Destinationen freuen wir uns außerordentlich, unseren Passagieren mit Brasov das bereits achte Reiseziel in Rumänien anbieten zu können”, erklärte Guido Miletic, Leiter Airport Services & Marketing am Dortmunder Airport. An den bestehenden Strecken erkenne man, dass die rumänischen Destinationen sowohl für Heimatreisende als auch für Geschäftsreisende und Touristen von hoher Attraktivität seien. „Die kontinuierliche Erweiterung des Streckennetzes von Wizz Air am Standort Dortmund wird von unseren Reisenden sehr gut angenommen und unterstreicht das Vertrauen, welches die Fluggesellschaft dem Dortmunder Flughafen entgegenbringt.“

Valeria Bragarenco, Wizz Air Pressesprecherin, betonte: “Dieser Erstflug von Dortmund nach Brasov ist für uns und unsere Passagiere ein wichtiger Meilenstein, eröffnet er doch unseren Kunden ein Tor zur pulsierenden Stadt Brasov.”

Brasov ist bereits das achte Reiseziel in Rumänien, das Wizz Air mit Dortmund verbindet. Ende Oktober folgt mit Craiova die neunte Destination.

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Bremen und Saarbrücken.

Airbus-Transportflugzeug „Beluga ST“ am Flughafen München

Ein Airbus-Transportflugzeug „Beluga ST“ hat Rumpfsegmente für die Produktion von Langstreckenflugzeugen am Flughafen München abgeholt und zum Hamburger Airbuswerk in Finkenwerder geflogen. Normalerweise erfolgen diese Flüge vom Flughafen Manching, der aber aktuell wegen Sanierungsarbeiten an den Startbahnen nicht angeflogen werden kann.

Der fliegende „weiße Wal“ am Flughafen München

Seinen Kosenamen hat der fliegende „weiße Wal“ von seinem Namensvetter, der in den arktischen und subarktischen Gewässern zuhause ist. Der kleine weiße Wal mit seinem markanten Buckel über der Stirn diente als Namensgeber für den Airbus-Supertransporter mit seiner charakteristische Rumpfform.

Frachtvolumen für fertig montierte Rumpfsegmente

Entwickelt wurde die Beluga ST Anfang der 1990er-Jahre auf Basis des Airbus-Modells A300-600. Zum Transport der Rumpfsegmente zwischen den einzelnen Airbus-Standorten wurde ein Flugzeug benötigt, dessen Frachtvolumen so groß war, dass man ganze, fertig montierte Rumpfsegmente verladen und zwischen den einzelnen Airbus-Werken hin und herfliegen konnte.

Das Nutzvolumen des Beluga-Laderaums beträgt rund 1.400 Kubikmeter. Damit zählt die Beluga zu den Flugzeugen mit dem weltweit größten Frachtladevolumen.