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Racer-Demonstrator von Airbus Helicopters absolviert Erstflug

Der von Airbus Helicopters entwickelte Racer-Demonstrator hat seinen ersten Flug in Marignane erfolgreich absolviert. Dies markiert den Beginn einer zweijährigen Flugkampagne, mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit des Flugzeugs zu analysieren und zu erweitern.

Der erste Flug und die anstehenden Ziele

Der Racer-Demonstrator, der im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts Clean Sky 2 entwickelt wurde, war etwa 30 Minuten in der Luft und ermöglichte es dem Flugtestteam, das Gesamtverhalten des Flugzeugs zu prüfen. Mit diesem wichtigen Meilenstein beginnt die Flugkampagne, die zwei Jahre dauern wird. Dabei wird der Flugbereich des Flugzeugs schrittweise erweitert und seine Hochgeschwindigkeitsfähigkeiten unter Beweis gestellt.

Innovative Technologien und Effizienz

Der Racer-Demonstrator ist für eine Reisegeschwindigkeit von über 400 km/h optimiert und soll den besten Kompromiss zwischen Geschwindigkeit, Kosteneffizienz und Missionsleistung erzielen. Dank aerodynamischer Optimierung und eines innovativen Eco-Mode-Antriebssystems soll der Racer im Vergleich zu Hubschraubern der aktuellen Generation derselben Klasse einen um etwa 20 % geringeren Kraftstoffverbrauch erzielen.

Hybrid-Elektrisches Eco-Mode-System und Geräuschreduzierung

Das in Zusammenarbeit mit Safran Helicopter Engines entwickelte hybrid-elektrische Eco-Mode-System ermöglicht es, einen der beiden Aneto-1X-Motoren während des Reiseflugs anzuhalten, wodurch die CO2-Emissionen reduziert werden können. Darüber hinaus soll der Racer zeigen, wie seine spezielle Architektur dazu beitragen kann, den Geräuschpegel während des Betriebes zu senken.

Erweiterung der Verbundarchitektur

Der Racer baut auf der aerodynamischen Konfiguration auf, die durch den Technologiedemonstrator Airbus Helicopters X3 validiert wurde. Während das Ziel des X3 darin bestand, die Verbundarchitektur zu validieren, zielt der Racer darauf ab, die Verbundformel näher an eine Betriebskonfiguration zu bringen und verbesserte Fähigkeiten für bestimmte Missionen zu entwickeln, bei denen eine hohe Geschwindigkeit ein entscheidender Vorteil sein kann.

Über Airbus Helicopters

Airbus Helicopters ist ein führendes Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie und konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Technologien. Zusammen mit 40 Partnern in 13 Ländern hat das Unternehmen den Racer-Demonstrator entwickelt, der die Zukunft der Helikopter-Aviation neu definiert.

Airbus veröffentlicht Finanzergebnisse des 1. Quartals 2024

Airbus SE (Börsenkürzel: AIR) hat die konsolidierten Finanzergebnisse für das erste Quartal (Q1) bekannt gegeben, das am 31. März 2024 endete.

„Wir haben die Ergebnisse für das erste Quartal 2024 vor dem Hintergrund eines Betriebsumfelds geliefert, das keine Anzeichen einer Verbesserung zeigt. Geopolitische Spannungen und Spannungen in der Lieferkette bleiben bestehen. In diesem Zusammenhang haben wir 142 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert“, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury. „Wir sind mit einem soliden Auftragseingang in allen unseren Geschäftsbereichen in das Jahr 2024 gestartet. Die starke Dynamik bei Großraumflugzeugen untermauert unsere Entscheidung, die Produktionsrate für die A350 im Jahr 2028 auf 12 Flugzeuge pro Monat zu erhöhen. Unsere Hochlaufpläne werden fortgesetzt, unterstützt durch die Investitionen in unser Produktionssystem, während wir uns auf unsere Grundpfeiler Sicherheit und Qualität verlassen, Integrität, Compliance und Sicherheit.“

142 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert

Die Bruttobestellungen für Verkehrsflugzeuge beliefen sich auf 170 (Q1 2023: 156 Flugzeuge), wobei die gleiche Anzahl an Nettobestellungen aufgrund keiner Stornierungen vorhanden war (Nettobestellungen für Q1 2023: 142 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich Ende März 2024 auf 8.626 Verkehrsflugzeuge. Airbus Helicopters verzeichnete 63 Nettobestellungen (Q1 2023: 39 Einheiten), hauptsächlich im leichten und mittleren Segment. Der wertmäßige Auftragseingang von Airbus Defence and Space betrug 2,0 Milliarden Euro (Q1 2023: 2,5 Milliarden Euro).

Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro (Q1 2023: 11,8 Milliarden Euro). Insgesamt wurden 142 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert (Q1 2023: 127 Flugzeuge), darunter 12 A220, 116 A320-Familien, 7 A330  und 7 A350. Der durch die Verkehrsflugzeugaktivitäten von Airbus generierte Umsatz stieg um 13 Prozent, was hauptsächlich auf die höhere Zahl an Auslieferungen zurückzuführen ist. Die Auslieferungen von Airbus Helicopters beliefen sich auf insgesamt 50 Einheiten (Q1 2023: 71 Einheiten), während der Umsatz um 9 Prozent zurückging, was auf das geringere Auslieferungsvolumen zurückzuführen ist, das teilweise durch Dienstleistungen ausgeglichen wurde. Der Umsatz bei Airbus Defence and Space stieg um 4 Prozent, hauptsächlich aufgrund des Air Power-Geschäfts, teilweise ausgeglichen durch eine ungünstigere Phasenverteilung bei Space Systems. Im Quartal wurde ein A400M-Militärtransportflugzeug ausgeliefert.

EBIT (berichtet) 0,6 Mrd. €; EPS (gemeldet) 0,76 €

Das konsolidierte bereinigte EBIT  – ein alternativer Leistungsindikator und Schlüsselindikator, der die zugrunde liegende Geschäftsmarge erfasst, indem er wesentliche Belastungen oder Gewinne ausschließt, die durch Bewegungen bei Rückstellungen im Zusammenhang mit Programmen, Umstrukturierungen oder Wechselkurseffekten sowie Kapitalgewinne/-verluste aus der Veräußerung und Übernahme von Unternehmen verursacht werden – lag bei 577 Mio. € (Q1 2023: 773 Mio. €). Darin enthalten sind die geplanten Auswirkungen im Zusammenhang mit dem erweiterten Airbus Employee Share Ownership Plan, der eine Rekordbeteiligung der Mitarbeiter verzeichnete und zu einem Kostenanstieg von etwas mehr als 0,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr führte. 

Das bereinigte EBIT im Zusammenhang mit den Verkehrsflugzeugaktivitäten von Airbus ging auf 507 Millionen Euro zurück (Q1 2023: 580 Millionen Euro), wobei die positiven Auswirkungen höherer Auslieferungen durch eine etwas ungünstigere Absicherungsquote sowie Investitionen zur Vorbereitung auf die Zukunft ausgeglichen wurden. 

Der A220-Hochlauf wird mit dem Ziel einer monatlichen Produktionsrate von 14 Flugzeugen im Jahr 2026 fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf der industriellen Reife und der finanziellen Leistung des Programms liegt. Beim A320-Familienprogramm macht das Unternehmen Fortschritte in Richtung einer Produktionsrate von 75 Flugzeugen pro Monat im Jahr 2026. Die Indienststellung des A321XLR wird weiterhin für das dritte Quartal 2024 erwartet. Bei Großraumflugzeugen hat das Unternehmen beschlossen, die Produktion zu steigern Die Rate für die A350 wird im Jahr 2028 auf 12 Flugzeuge pro Monat erhöht und strebt für die A330 weiterhin die Rate 4 im Jahr 2024 an.

Das bereinigte EBIT von Airbus Helicopters ging aufgrund eines besonders starken ersten Quartals im Jahr 2023 und aufgrund der geringeren Auslieferungen auf 71 Millionen Euro zurück (Q1 2023: 156 Millionen Euro). 

Bereinigtes EBIT von Airbus Helicopters

Das bereinigte EBIT von Airbus Defence and Space ging auf -9 Millionen Euro zurück (Q1 2023: 36 Millionen Euro), was hauptsächlich auf das geringere Volumen und die geringere Rentabilität von Space Systems zurückzuführen ist, insbesondere im Zusammenhang mit den in der zweiten Jahreshälfte 2023 durchgeführten Aktualisierungen der Schätzungen bei Fertigstellung. 

Im Rahmen des A400M-Programms werden die Entwicklungsaktivitäten zur Umsetzung der überarbeiteten Fähigkeits-Roadmap fortgesetzt. Die Retrofit-Aktivitäten schreiten in enger Abstimmung mit dem Kunden voran. Im ersten Quartal 2024 wurden keine wesentlichen Nettoauswirkungen festgestellt. Es bestehen weiterhin Risiken hinsichtlich der Qualifikation der technischen Fähigkeiten und der damit verbundenen Kosten, der Betriebszuverlässigkeit der Flugzeuge, der Kostensenkungen und der Sicherung des Gesamtvolumens gemäß der überarbeiteten Basislinie.

Die konsolidierten selbstfinanzierten F&E- Aufwendungen  beliefen sich auf 743 Mio. € (Q1 2023: 683 Mio. €). 

Das konsolidierte EBIT  (berichtet) belief sich auf 609 Mio. € (Q1 2023: 390 Mio. €), einschließlich Nettoanpassungen von +32 Mio. €.

Diese Anpassungen umfassten: 

  • -13 Mio. € im Zusammenhang mit der Inkongruenz des Dollar-Betriebskapitals und der Neubewertung der Bilanz. Dies spiegelt hauptsächlich die Phasenauswirkungen wider, die sich aus der Differenz zwischen Transaktionsdatum und Lieferdatum ergeben;
  • +51 Mio. € im Zusammenhang mit dem Gewinn bei Airbus OneWeb Satellites im Zusammenhang mit der kürzlichen Übernahme der verbleibenden 50 % des Joint Ventures;
  • -6 Mio. € sonstige Kosten inklusive Compliance-Kosten.

Finanzergebnis und Konzernüberschuss

Das Finanzergebnis betrug 229 Mio. € (Q1 2023: 149 Mio. €), was hauptsächlich einen positiven Effekt aus der Neubewertung bestimmter Beteiligungen widerspiegelt. Der Konzernüberschuss (  1) belief sich auf 595 Mio. € (Q1 2023: 466 Mio. €), der ausgewiesene  Konzerngewinn je Aktie  betrug 0,76 € (Q1 2023: 0,59 €).

Der konsolidierte freie Cashflow vor Kundenfinanzierung  betrug -1.791 Mio. € (Q1 2023: -876 Mio. €), was hauptsächlich auf den geplanten Lageraufbau infolge der Durchführung des programmübergreifenden Hochlaufs zurückzuführen ist. Der konsolidierte  Free Cashflow betrug -1.799 Mio. € (Q1 2023: -873 Mio. €). Die  Brutto-Cash-Position belief sich Ende März 2024 auf 23,4 Milliarden Euro (Jahresende 2023: 25,3 Milliarden Euro), die konsolidierte  Netto-Cash-Position auf 8,7 Milliarden Euro (Jahresende 2023: 10,7 Milliarden Euro).  

Prognose für 2024 unverändert 

Die im Februar 2024 herausgegebene Prognose bleibt unverändert. Als Grundlage für seine Prognose für 2024 geht das Unternehmen davon aus, dass es zu keinen weiteren Störungen der Weltwirtschaft, des Flugverkehrs, der Lieferkette, der internen Abläufe des Unternehmens und seiner Fähigkeit, Produkte und Dienstleistungen zu liefern, kommt. Die Prognose des Unternehmens für 2024 gilt vor Fusionen und Übernahmen.

Auf dieser Grundlage will das Unternehmen im Jahr 2024 Folgendes erreichen:

  • Rund 800 Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen;
  • EBIT Adjusted zwischen 6,5 und 7,0 Mrd. €;
  • Free Cashflow vor Kundenfinanzierung von rund 4,0 Mrd. €.

Airbus Helicopters: GDHF sichert sich H175 zur weltweiten Vermietung

Airbus Helicopters und GDAT haben einen Vertrag über bis zu 20 H175-Helikopter (zehn Festbestellungen und zehn Optionen) unterzeichnet. GD Helicopter Finance (GDHF), ein neues Leasing- und Finanzunternehmen für Hubschrauber mit Sitz in Dublin, Irland, wird diese H175-Helikopter weltweit an Kunden in den Marktsegmenten Energie, SAR, EMS und halbstaatlicher Luftverkehr vermarkten.

„GDHF freut sich sehr, die Verfügbarkeit von 50 H160 und 20 Airbus H175 Super-Medium-Hubschraubern auf dem weltweiten Markt bekannt zu geben. Diese neue H175-Bestellung wird GDHF zusammen mit den bestehenden 50 Airbus H160-Mittelklassehubschraubern, die sich bereits im GDAT-Auftragsbuch befinden, zur Verfügung stehen. Dieser Deal wird GDHFs Fähigkeit weiter verbessern, unseren Kunden kurzfristig effiziente, kostengünstige Mehrzweckhubschrauber der neuesten Technologie anzubieten. GDHF wird eine starke Beziehung zu Airbus aufbauen, um unseren Kunden hochwertige Lösungen zu bieten“, sagte Michael York, CEO von GDHF.

„Die Gründung von GDHF und dieser Folgevertrag mit GDAT unterstreichen die Vielseitigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der H175 und H160. Wir freuen uns auf eine langjährige Partnerschaft mit GDHF, die diese Mehrzweckhubschrauber bei ihren Kunden rund um den Globus in Betrieb nimmt“, sagte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. 

H175 gehört zur Super-Medium-Klasse der Hubschrauber

Der seit 2015 im Einsatz befindliche H175 von Airbus gehört zur Super-Medium-Klasse der Hubschrauber und vereint große Reichweite und Nutzlast mit ruhigen Flugeigenschaften. Damit ist er die optimale Lösung für ein breites Spektrum an Onshore- und Offshore-Missionsprofilen, darunter Katastrophenhilfe, Suche und Rettung und andere öffentliche Dienste sowie Crewwechsel und private und geschäftliche Luftfahrt. Die 55 derzeit im Einsatz befindlichen H175 haben mehr als 210.000 Flugstunden absolviert, davon 184.000 im Energiesektor.

DRF Luftrettung in Suhl ersetzt Christoph 60 durch neue H135

Seit dem 01. April kommt in Suhl ein Hubschrauber des Typs H135 als neuer Christoph 60 zum Einsatz. Dank Glascockpit, Vier-Achsen-Autopilot und Anti-Kollisions-System sorgt die Maschine für mehr Sicherheit, die Patienten und Crews zugutekommt. Die H135 ersetzt die Vorgängermaschine des Typs EC135. Mit dem Wechsel treibt die DRF Luftrettung die Modernisierung ihrer Flotte weiter voran.

H135 verfügt über ein Glascockpit

Passend zu den Osterfeiertagen gab es für die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 60 der DRF Luftrettungsstation in Suhl eine schöne Überraschung: ein neuer Hubschrauber des Typs H135. Optisch ändert sich nichts: Auch die H135 wird in der vertrauten rot-weißen Lackierung am Himmel über Thüringen zu sehen sein. Ein Blick ins Cockpit zeigt allerdings den Unterschied, wie Tobias Strom, stellvertretender Stationsleiter in Suhl, verrät: „Im Gegensatz zur EC135 verfügt die H135 über ein Glascockpit, in dem die Piloten alle wichtigen Flugdaten auf großen Bildschirmen angezeigt bekommen, und einen Vier-Achsen-Autopilot, der unsere Piloten im Flug entlastet.“

Neu ist darüber hinaus ein Anti-Kollisions-System, das dazu beiträgt, Zusammenstöße mit anderen Luftfahrzeugen zu vermeiden und so für Patienten und Crew während des Fluges noch mehr Sicherheit bedeutet.  

DRF Luftrettung lädt zum Tag der offenen Tür

Wer den neuen Christoph 60 selbst einmal ganz aus der Nähe betrachten will, der sollte sich jetzt schon den 09. Juni 2024 vormerken: An diesem Tag lädt die Station alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür ein. 

Die Station Suhl

Am 01. Mai 1993 nahm Christoph 60 seinen Dienst auf und ist täglich von Sonnenaufgang (frühestens 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang im Einsatz. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht er in maximal 15 Flugminuten. Die Besatzung setzt sich aus Piloten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung sowie Notärzten regionaler Kliniken zusammen. 2023 wurde der Hubschrauber insgesamt 786-mal alarmiert.

Flughafen Hamburg verzeichnet Gewinn von 6,6 Millionen Euro

Ursprünglich war der Hamburg Airport noch von einem leichten Defizit ausgegangen, erreicht wurde nun ein Gewinn von 6,6 Millionen Euro. Gründe für das bessere Ergebnis sind zum einen die Passagierzahlen, die sich deutlich schneller als erwartet erholt haben. Zum anderen ist der Flughafen besser als prognostiziert durch die Energiekrise gekommen. Zusätzlich griffen die Maßnahmen des Flughafens, um Kosten zu senken und Erlöse zu erhöhen. Mit einem Modernisierungsprogramm macht sich Hamburg Airport nun fit für die nächsten Jahre. Das Maßnahmenpaket soll schon in diesem Sommer spürbare Verbesserungen bei der Zuverlässigkeit der Terminalanlagen, bei Service, Schnelligkeit und Sauberkeit bringen.  

Christian Kunsch, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, ordnet das Ergebnis ein: „Die früheren Ergebnisse, wie wir sie aus früheren Jahren gewohnt waren – und die zu großen Teilen der Stadt Hamburg zugutekamen –, sind zwar noch nicht wieder erreicht. Dafür waren die finanziellen Einschnitte in den drei Corona-Jahren einfach zu tief. Aber wir haben den Turnaround schneller als erwartet geschafft. Dies gibt uns mehr Luft, um weiter in unsere Terminalanlagen und Serviceangebote zu investieren – wir wollen den Flughafen Hamburg fit machen für die nächsten Jahre und blicken zuversichtlich auf diesen Reisesommer.“

Flughafen Hamburg wieder zurück in der Gewinnzone

Hamburg Airport hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn von 6,6 Millionen Euro abgeschlossen. Erste Planungen hatten noch ein Defizit von -9,7 Millionen Euro vorgesehen. Die Bilanzsumme hat sich auf 706,8 Millionen Euro reduziert und ist damit um 8,5 Millionen Euro gesunken (-1,2 Prozent). Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Tilgungen bestehender Bankdarlehen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber 2022 von 216,7 Millionen Euro auf nun 259,4 Millionen Euro. Das sind 42,7 Millionen Euro (rund 20 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Hauptgrund für diesen starken Aufschwung sind die deutlich gestiegenen Passagierzahlen.

Besonders hohe Nachfrage bei den Privatreisenden

Im Jahr 2023 reisten rund 13,6 Millionen Passagiere über Hamburg Airport (2022: 11,1 Millionen; 2019: 17,3 Millionen) – besonders stark gestiegen ist dabei die Nachfrage bei den Privatreisenden. Hamburg hat nach den Luftfahrt-Drehkreuzen die beste Erholungsrate der großen deutschen Airports – ein Beleg dafür, dass trotz allgemein schwieriger Rahmenbedingungen in Deutschland Hamburg weiterhin ein starker Markt und ein beliebter Flughafen ist. Nach der sprunghaften Erholung der Verkehrszahlen im vergangenen Jahr rechnet der Hamburger Flughafen für das laufende Jahr mit einem eher moderaten Wachstum von rund 5 Prozent.

Rekord: Flughafen Hamburg hat so viele Auszubildende wie noch

Mit rund 1.750 Beschäftigten hält der Hamburger Flughafen die Zahl der Mitarbeitenden auf einem stabilen Niveau. Ein leichter Rückgang war 2023 auf Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen zurückzuführen, die in der Corona-Zeit angeboten wurden und im vergangenen Jahr zum Tragen kamen. Gleichzeitig verzeichnet der Hamburger Flughafen einen Rekord bei den Auszubildenden und Dualen Studierenden. 20 Auszubildende in 10 Ausbildungsberufen waren 2023 eine neue Bestmarke, die in diesem Jahr mit 26 Auszubildenden in 11 Ausbildungsberufen noch einmal übertroffen wird. Berit Schmitz, Geschäftsführerin am Hamburg Airport: „Wir setzen auf eine nachhaltige Personalstrategie. Das zeigt sich nicht nur in unserem erneut starken Ausbildungsjahrgang, sondern auch bei den Bodenverkehrsdiensten. Hier verstärken wir uns auch in diesem Jahr mit ausländischen Kräften, die nach Möglichkeit langfristig bei uns bleiben sollen. Mit Mitarbeitenden aus aktuell rund 60 Nationen haben wir bereits heute ein erfolgreiches internationales Team.“

„HAMUpgrade“ – Maßnahmenpaket für den Flughafen 

Hamburg Airport hat für die nächsten Jahre das Programm „HAMUpgrade“ aufgelegt, das schon in diesem Reisesommer spürbare Verbesserungen für den Flughafen bringen soll: „Wir setzen auf technische Lösungen, mehr Personal vor Ort, wir ziehen Modernisierungen vor und wir investieren in Sauberkeit“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Christian Kunsch. Zu den Maßnahmen zählt unter anderem der Ausbau des beliebten Service-Angebots Slot & Fly, bei dem sich Passagiere kostenlos ein Zeitfenster für den Zugang zur Sicherheitskontrolle reservieren können. Hier sind künftig 50 Prozent mehr Slots buchbar. Alle Gepäckautomaten werden zudem mit Handscannern nachgerüstet, um die Handhabung für die Passagiere noch einfacher zu gestalten. Der Flughafen investiert in den nächsten drei Jahren allein über 10 Millionen Euro in die Erneuerung, Wartung und Ertüchtigung der Terminalstruktur mit Aufzügen, Fahrtreppen und Drehtüren sowie den Neubau der Sanitäranlagen. 

HAMUpgrade Maßnahmen auf einen Blick

  • Modernisierungen von Aufzügen, Fahrtreppen, Drehtüren, Sanitäranlagen
  • Mehr CT-Scanner an der Sicherheitskontrolle
  • Ausbau von Slot&Fly
  • Verbesserte Passagier-Steuerung
  • Genauere Wartezeiten-Anzeige
  • Self Bag Drop mit neuem Tag-O-Mat
  • Handscanner für einfachere Handhabung
  • Nachhaltiges Recruiting bei Bodenverkehrsdiensten
  • Mehr Geld für Reinigung
  • Fokus auf schnellere Ausbesserungen
  • Mehr Wasserspender
  • Neugestaltung Sitzbereiche und Spielecken

Die Maßnahmen sind bereits angelaufen und sollen zum Reisesommer 2024 spürbar sein. Parallel prüft Hamburg Airport die Umsetzbarkeit weiterer Maßnahmen.

Flughafen München verzeichnet 14% mehr Fluggäste im 1. Quartal 2024

Flughafen München bleibt im ersten Quartal 2024 auf Wachstumskurs

So wurden von Januar bis März – trotz der zahlreichen Streiks – fast acht Millionen Reisende gezählt. Das sind circa eine Million bzw. rund 14 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahreszeitraum. Mit dem aktuellen Fluggastvolumen erreicht der Flughafen München insgesamt wieder 80 Prozent des Rekordaufkommens aus dem Vorkrisenjahr 2019, beim internationalen Verkehr sogar 86 Prozent.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden knapp 68.300 Starts und Landungen registriert, ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die ungebrochen starke Nachfrage nach Flugreisen führte zu einer erneuten Rekordauslastung der Sitzplätze. Diese stieg von 76 Prozent im ersten Quartal 2023 auf 77,6 Prozent – Zum Vergleich: im gleichen Zeitraum 2019 lag die Auslastung der Flugzeuge bei 71,3 Prozent.

Auch der Cargoumschlag legte weiterhin deutlich zu

Das Gesamtaufkommen bei Luftfracht und Luftpost wuchs um knapp zehn Prozent auf rund 73.500 Tonnen. Insgesamt beträgt die Menge an Fracht in München mittlerweile wieder annähernd 90 Prozent des Vor-Corona-Niveaus.

Im laufenden Jahr wird das Angebot an Beiladefrachtkapazität weiter steigen. Neue Strecken nach Seattle, Johannesburg und Vietnam sowie zusätzliche Flugfrequenzen – darunter nach Beijing und Osaka – bieten den Industrie- und Logistikunternehmen im Einzugsbereich des Münchner Flughafens zusätzliche Möglichkeiten direkt über München zu verladen.

Verkehrsergebnisse des 1. Quartals

Verkehrszahlen20242023Veränderung
Passagieraufkommen
Gewerblicher Verkehr7.956.1286.967.506+ 14,2 %
Flugbewegungen
Gesamt68.28062.108+ 9,9 %
Cargo (in Tonnen)
Luftfracht- und Luftpostumschlag73.49967.077+ 9,6 %

Flughafen Friedrichshafen: Neue Ziele und Airlines im Sommerflugplan

Bodensee-Airport Friedrichshafen startet in den Sommer

Mit dem Start der neuen Flugverbindung nach Calvi (Korsika) am kommenden Sonntag beginnt am Bodensee-Airport die touristische Flugsaison für den diesjährigen Sommer. Ebenfalls am Sonntag hebt auch der erste Flug nach Mallorca ab. Bis zu fünf Mal pro Woche verbinden dann Condor und Albastar in diesem Sommer die Lieblingsinsel der Deutschen mit Friedrichshafen.

Drei neue Flugziele im Bodensee-Airport Flugplan

Neben Calvi auf Korsika, geht es in diesem Sommer ab Friedrichshafen erstmalig seit 2015 wieder auf die toskanische Insel Elba. Ebenfalls neu im Flugplan ist das griechische Lefkas. Altbekannte und beliebte Reiseziele wie Heraklion (3 x wöchentlich), Antalya (4 x wöchentlich) sowie Rhodos (2 x wöchentlich) starten ebenfalls im Mai.

„Wir freuen uns nicht nur neue Reiseziele anzubieten, sondern auch neue Airline-Partner wie Marabu Airlines, Avantiair und Rhein-Neckar-Air vom Standort am Bodensee überzeugen und diese Zusammenarbeit nachhaltig weiter entwickeln zu können“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen.

Fraport plant Investitionspaket in den Luftfracht-Standort Frankfurt

Flughafenbetreiber Fraport richtet den Standort Frankfurt strategisch auf das prognostizierte Wachstum im Luftfrachtmarkt aus. Getrieben vom wachsenden Welthandel wird das Cargo-Geschäft weltweit und in Europa mittel- bis langfristig weiter zunehmen. Davon ausgehend, dass sich der Frankfurt CargoHub proportional mit den Bedarfen des Marktes entwickelt, erwartet Fraport für den Standort im Jahr 2040 ein Luftfrachtaufkommen von über drei Millionen geflogenen Tonnen. Das ist ein Plus von rund 50 Prozent gegenüber dem bisherigen Höchstwert von 2021. Gleichzeitig steht die gesamte Logistikbranche vor großen Herausforderungen, unter anderem mit Blick auf veränderte Warenströme, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG
Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG (Quelle: Fraport AG)

„Angesichts des zu erwartenden Wachstums und der sich verändernden Anforderungen ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein umfassendes Innovations- und Investitionspaket. Wir entwickeln den Standort nachhaltig entlang der tatsächlichen Nachfrage weiter. Dafür haben wir den Masterplan CargoHub erarbeitet“, sagt Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG. „Damit stellen wir den Frankfurt CargoHub für die Zukunft auf und setzen klare Impulse für den Wirtschaftsstandort Hessen in der Mitte Deutschlands und Europas.“

Masterplan von drei Säulen getragen

Dabei verfolgt Fraport das Ziel, dauerhaft Europas CargoHub Nummer 1 gemessen am umgeschlagenen Fracht-Volumen zu bleiben. Der Masterplan umfasst drei zentrale Initiativen zur Weiterentwicklung des Standorts: Digitalisierung & Prozessinnovation, Flächenoptimierung und Flächenentwicklung.

Das heißt: Fraport setzt auf umfassend digitalisierte Prozesse, um die Effizienz weiter zu steigern und eine einfache, reibungslose und transparente Logistik zu ermöglichen. Eine zentrale Maßnahme hierbei ist das Cargo-Community-System, dessen datengestützte Dashboards und Analysen den teilnehmenden Unternehmen Einblicke in Echtzeit und intelligente Steuerungsmöglichkeiten geben. Für dessen Weiterentwicklung haben Fraport und das Softwarehaus DAKOSY das Joint Venture allivate gegründet. Um die digitale Transformation im Bereich Cargo weiter zu beschleunigen, gibt es bereits eine mit der Cargo Community abgestimmte Roadmap.

Weiterhin beabsichtigt das Unternehmen, vorhandene Flächen in der CargoCity Süd umzugestalten und weiterzuentwickeln. Flugbetriebsflächen und Frachtflächen sollen so getauscht werden, dass 43.000 Quadratmeter zusätzliche Luftfrachtfläche mit direkter Anbindung an das Vorfeld sowie 20.000 Quadratmeter zusätzliche Flächen für Ground Handling und Sonderabfertigungen entstehen. Die vorgesehenen 18 Flugzeugpositionen sollen dabei in Zukunft in neuer Anordnung zur Verfügung stehen. Hierzu steht Fraport in intensivem Austausch mit den zuständigen Genehmigungsbehörden und wird das notwendige Planänderungsverfahren zeitnah anstoßen.

Mit Blick auf das wachsende Frachtaufkommen plant Fraport zudem, die Kapazitäten für luftfrachtaffines Speditionshandling zu erweitern. Auf dem ehemaligen Ticona-Gelände im Westen des Flughafens soll unter der Vision einer nachhaltigen, digitalisierten und smarten Infrastruktur der neue LogistikHub West entstehen. Diese Entwicklung soll in zwei Schritten erfolgen: Ab 2028 sollen Speditionsanlagen mit bis zu 150.000 Quadratmetern Hallenfläche auf rund 250.000 Quadratmetern Grundstücksfläche zur Verfügung stehen. Hinzu kommen Betriebsanlagen für weitere Flughafenfunktionen auf 35.000 Quadratmetern. Grundlage für diese Planungen ist der für die Fläche bereits gültige Bebauungsplan. Durch die räumliche Nähe zur Landebahn Nordwest bietet der Standort das Potenzial für eine luftseitige Anbindung an das Flughafengelände. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den LogistikHub West langfristig ab 2030 zu einem Trimodal Hub mit Anbindung an Straße, Schiene und Luftverkehr weiterzuentwickeln.

Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung und -management der Fraport AG
Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung und -management der Fraport AG (Quelle: Fraport AG)

Weiterentwicklung gemeinsam mit der Cargo Community

„Bei all diesen Vorhaben berücksichtigen wir die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner ebenso wie die unserer Nachbarn und informieren transparent, um den Standort im Sinne aller nachhaltig zu gestalten“, sagt Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung und -management der Fraport AG. „Der Leitgedanke unserer Vision lautet ,Creating the Future of Cargo. Together‘, denn die Weiterentwicklung funktioniert nur gemeinsam mit allen Beteiligten und insbesondere der lokalen Cargo Community.“

Wir begrüßen die geplanten Maßnahmen, weil sie Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Branche anbieten. In der Community wächst der Bedarf nach mehr Digitalisierung und Automatisierung. Gerade für das wachsende E-Commerce-Geschäft braucht es schnelle, digitale Prozesse,“ sagt Dietmar Focke, Vorstand Operations der Lufthansa Cargo AG und Mitglied im Vorstand des Air Cargo Community Frankfurt e.V. „Mit einer Investitionssumme von 500 Millionen Euro bei der Modernisierung unserer Infrastruktur vor Ort und der Bestellung weiterer Frachtmaschinen investiert Lufthansa Cargo massiv in die Präsenz am Hub Frankfurt. Das unterstreicht ganz klar unser Commitment zum Standort.“

An keinem anderen europäischen Luftfrachtstandort wird im Jahr mehr Fracht umgeschlagen als am Flughafen Frankfurt. Hier treffen alle relevanten Unternehmen der globalen Logistikbranche aufeinander. Gemeinsam mit der Cargo Community bietet Flughafenbetreiber Fraport ein Full-Service-Portfolio für den sicheren, schnellen und effizienten Umschlag von Fracht aller Art. Der Masterplan CargoHub ist Teil der Konzernstrategie Fraport.2030.

Dortmund Airport verzeichnet Passagierzuwachs im 1. Quartal

Der Dortmund Airport freut sich, eine positive Bilanz für das erste Quartal des Jahres 2024 bekanntgeben zu können. Mit einem Anstieg zum Vorjahreszeitraum von 6,6 Prozent bei den Flugbewegungen und rund 7,2 Prozent beim Fluggastaufkommen hat der Flughafen einen gelungenen Start erlebt. Insgesamt nutzten den Airport in den ersten drei Monaten 635.107 Passagiere (2023: 592.300 Passagiere).

Die Ergebnisse reflektieren die kontinuierlichen Bemühungen des Flughafens, das Ziel von 3 Millionen Passagieren bis Ende des Jahres zu erreichen. Der Ausblick auf die nächsten Monate ist dennoch eher verhalten: „Der Airport und seine Partner haben abermals ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielt. Bereits jetzt ist absehbar, dass die Airline Wizz Air im laufenden Jahr aufgrund der außerordentlichen Instandsetzung der Pratt & Whitney-Triebwerke für einige Baureihen des A321neo ihre Kapazität um 10 Prozent reduzieren muss. Dies wird auch Einfluss auf das Angebot der Wizz Air am Dortmund Airport haben“, so Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber.

Beliebte Verbindungen ab Dortmund Airport

Im ersten Quartal waren Reisen nach Kattowitz (99.112 Fluggäste) und Bukarest (41.834 Fluggäste) besonders gefragt. Zudem verzeichneten Verbindungen nach beispielsweise Danzig (+90 Prozent), Pristina (+60 Prozent), Tirana (+46 Prozent) und Palma de Mallorca (+39 Prozent) nennenswerte Passagierzuwächse verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Wochen der Weihnachts- und Osterferien, die beide anteilig in das erste Quartal fielen, zählten zu den passagierstärksten Perioden des Betrachtungszeitraumes.

Sommerflugplan

Mit der Umstellung auf den Sommerflugplan hat der Airport seit Ende März das Destinationsangebot erweitert und gleichzeitig die Frequenzen einiger bestehender Strecken erhöht. Durch den bis in das vierte Quartal reichenden Sommerflugplan können Reisende aus Dortmund aus nunmehr 41 Reisezielen in mehr als 20 Ländern wählen.

Cessna 172 – Stern der Luftfahrt

Die Cessna 172, eine Ikone in der Luftfahrtbranche, erfreut sich weiterhin zunehmender Beliebtheit. Die Erwähnung dieses Namens weckt die Aufmerksamkeit von Luftfahrtenthusiasten weltweit, ein Testament dafür, wie tief verwurzelt das Flugzeug in der Branche ist.

Neue Generation der Cessna 172

Die neueste Version des legendären Cessna 172 bietet bahnbrechende Innovationen und Technologien, die sich an den sich ständig ändernden Anforderungen der Luftfahrtle industrie orientieren. Die Cessna 172 verfügt nun über ein Glascockpit, und das Navigationssystem ist jetzt mit einer automatischen Flugroute und einer Gegenstromwarnanlage ausgestattet. Weitere wichtige Verbesserungen sind das voll integrierte digitale Garmin G1000 Avioniksystem, das eine verbesserte Navigation ermöglicht, und ein fortschrittliches interaktives Lernsystem, um Piloten ein umfassendes Verständnis der Bedienelemente und Systeme des Flugzeugs zu vermitteln.

Vergleich der Sicherheitsmerkmale

Die Sicherheitsmerkmale und technische Verbesserungen der neuesten Edition der Cessna 172 haben es zu einer attraktiven Wahl für Piloten gemacht. Da es sich um einen Einmotorflieger handelt, sind Sicherheit und einfache Bedienung unabdingbare Voraussetzungen. Zu den Sicherheitsmerkmalen zählen ein ausgeklügeltes Airbag-System und Seitenschutzvorrichtungen, die einen erweiterten Insassenschutz bieten. Darüber hinaus sind BRS Fallschirmsysteme, ein Notabwurfsystem, für einen zusätzlichen Schutz vorhanden.

Zufriedene Piloten und Flugschulen

Die Cessna 172 wurde für ihre Ausgewogenheit, einfache Kontrollierbarkeit und Zuverlässigkeit gelobt. Sie erfreut sich großer Beliebtheit bei Flugschulen dank ihrer anspruchsvollen, aber zugleich benutzerfreundlichen Technologie. Flugschulen haben positiv auf das neueste Modell reagiert und schätzen vor allem das verbesserte Navigationssystem und das neu gestaltete Cockpit.

Die Cessna 172, produziert von Cessna, einem führenden Unternehmen in der Luftfahrtindustrie, steht für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Innovation. Seit der weltweiten Einführung des ersten Modells im Jahr 1956 hat sich die Cessna 172 zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Luftfahrtenthusiasten und Berufspiloten entwickelt.

Designmerkmale – Cessna 172

Die Cessna 172, geprägt durch ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, bleibt ein Favorit unter Piloten. Ihr einfaches Design und ihre effiziente Leistung machen sie zum idealen Flugzeug für viele verschiedene Flugzwecke. Durch ihre hervorragende Balance zwischen Geschwindigkeit und Komfort bietet sie eine reibungslose und angenehme Flugerfahrung.

Robuste Konstruktion

Die Cessna 172 ist bekannt für ihre robuste Konstruktion und ihre Fähigkeit, unter verschiedenen Wetterbedingungen zu fliegen. Sie ist eines der wenigen Flugzeuge, die gerne in extremen klimatischen Bedingungen verwendet werden, was ihre vielseitige Anwendbarkeit unterstreicht.

Flugzeug Benutzerfreundlichkeit

Die Cessna 172 ist auch für ihre Benutzerfreundlichkeit bekannt. Ihr intuitives Cockpitdesign und ihre einfachen Steuerungssysteme ermöglichen es den Piloten, sich auf das Flugerlebnis zu konzentrieren, anstatt sich um komplexe Bedienungselemente kümmern zu müssen.

Nachhaltiger Betrieb

Die Cessna 172 fördert nachhaltige Luftfahrtpraktiken, indem sie effizientere Flüge ermöglicht. Ihr sparsamer Kraftstoffverbrauch und ihre geringen Wartungskosten tragen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck der Branche zu verkleinern und gleichzeitig die Kosten für die Betreiber zu senken.

Die Firma Cessna hat sich über die Jahre hinweg als vertrauenswürdiger Name in der Luftfahrt etabliert. Mit der kontinuierlichen Verbesserung und Weiterentwicklung ihrer Flugzeuge verkörpert sie den Geist des Fortschritts und der Innovation in einer sich ständig weiterentwickelnden Branche.

DLR-Forschung auf der AERO

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Die AERO in Friedrichshafen ist die internationale Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt, die Business Aviation und den Luftsport. Im Jubiläumsjahr öffnet die Messe vom 17. bis 20. April zum 30. Mal ihre Tore. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich dort mit dem Schwerpunkt Klimaverträgliches Fliegen (Halle A7, Stand 201) vom Konzept für ein Kurzstreckenflugzeug mit neun Sitzen bis hin zu einem elektrischen 50-Sitzer für den Regionalflugverkehr. Ein technologischer Schwerpunkt ist bei diesen Flugzeugen der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb. Zudem ist mit dem Discus-2c DLR auf der Messe ein einzigartiges Forschungsflugzeug für die Kleinluftfahrt zu sehen (Halle A1, Stand 209).

DLR-Schwerpunkte auf der AERO: Luftfahrt, klimaverträgliches Fliegen

„Elektrische Antriebe mit Batterien sowie insbesondere mit Brennstoffzellen und Wasserstoff als Energieträger werden zukünftig für Klein- und Regionalflugzeuge eine wichtige Rolle spielen“, sagt DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt Dr.-Ing. Markus Fischer. „Auf der AERO 2024 zeigen wir Beispiele unserer Forschung, die die Entwicklung einer klimaverträglichen Luftfahrt von klein nach groß entlang der DLR-Luftfahrtstrategie vorantreiben.“

Auf kürzeren Strecken mit wenigen Passagieren lassen sich nachhaltige Antriebe und Konzepte vergleichsweise einfach einführen und erproben, um dann breiter in die Anwendung zu kommen. Deshalb engagiert sich das DLR verstärkt bei der Erforschung, Entwicklung und Erprobung von klimaverträglichen Klein- und Regionalflugzeugen. Zwei in den letzten Jahren gegründete DLR-Einrichtungen das Cottbuser Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe sowie die Einrichtung Technologien für Kleinflugzeuge mit interdisziplinärem Innovationszentrum in der Städteregion Aachen – leisten Forschungsarbeit in diesem Bereich und sind auf der Messe vertreten.

Discus-2c DLR – Forschungsflugzeug für die Kleinluftfahrt

Der Discus-2c DLR bedeutet in nahezu jeder Hinsicht eine neue Generation von Forschungsflugzeug in der Kleinluftfahrt. Er basiert auf einem weitverbreiteten Hochleistungssegelflug mit 18 Meter Spannweite, das weitestgehend kohlefaserverstärktem Kunststoff gefertigt ist. Die Forschung mit diesem europaweit einzigartigen Forschungssegelflugzeug geht weit über die reine Aerodynamik hinaus und befasst sich unter anderem mit Fragen der Flugmechanik, der Aeroelastik, der Messtechnik, der Mensch-Maschine-Interaktion und der Zulassung.

Im Bereich der Digitalisierung dient der Discus-2c DLR als Prototyp zur Entwicklung und Erforschung eines Digitalen Zwillings. Zudem dient der Discus-2c DLR als Referenzflugzeug für die Leistungsmessung neuer Segelflugzeugmuster. Im Rumpf und Flügel sind 48 Dehnmessstreifen verbaut, um die Belastungen bei verschiedenen Flugzuständen messen zu können. Außerdem sind im Flugzeug 22 Messstellen mit Faser-Bragg-Gittern eingebracht, mit denen sich die Durchbiegung der Struktur sehr genau messen lässt.

Darüber hinaus besitzt der Discus Magnetfeldsonden und Beschleunigungssensoren an verschiedenen Stellen der Struktur, Sensoren an allen Rudern, eine Inertialmesseinheit im Rumpf und einen Nasenmast mit Sonde zur Detektion von Anströmwinkeln. Der Rumpf des Flugzeugs bietet in einem speziellen Stauraum viel Platz für weitere umfangreiche Messtechnik.

D-LIGHT – Klimaverträgliche Kleinflugzeuge

Aufgrund ihrer hohen Flexibilität sind Kleinflugzeuge für verschiedene Aufgaben, etwa als Zubringerflüge, für medizinische Einsätze oder zur Versorgung entlegener Regionen, im Einsatz. Ein vielversprechender Ansatz diese Flugzeuge zukünftig klimaverträglich zu gestalten, besteht in der Verwendung eines elektrischen Brennstoffzellenantriebs mit klimaneutralem Wasserstoff.

Im Rahmen des Projekts D-LIGHT (Digital Climate Neutral Light Aircraft) entwickelt das DLR neuartige Methoden für den Entwurf eines Wasserstoffflugzeugs mit elektrischem Brennstoffzellenantrieb. Dabei werden in verschiedenen Disziplinen Technologiebausteine und Verfahren untersucht, modelliert und in einer digitalen Entwurfsumgebung vereint. Dies ermöglicht eine automatisierte Konzeptentwicklung und einen beschleunigten Entwurfsprozess. Die entwickelten Werkzeuge werden verwendet, um ein wasserstoffbetriebenes Kleinflugzeug mit neun Sitzen zu entwerfen und ein Digital Mock-up zu erstellen. Auf der Messe lässt sich dieses neuartige Flugzeugkonzept im Flugsimulator erleben.

H2ELECTRA – Antriebskonzepte für Regionalflugzeuge

In der Größenordnung von rund 50 Passagieren, zeigt das DLR anhand des Modells „H2ELECTRA“, welche Möglichkeiten es gibt, ein Flugzeug zukünftig mit Hilfe von Wasserstoff und Brennstoffzelle elektrisch oder auch hybridelektrisch anzutreiben. Mit Hilfe von austauschbaren Komponenten können verschiedene Konfiguration von Antriebsarchitekturen, neuartige Technologien und unterschiedliche Integrationskonzepte am Modell visualisiert werden.

Das Modell im Maßstab 1:10 und einer Spannweite von fast drei Metern visualisiert den ganzheitlichen Systemansatz und die vielfältigen Varianten Regionalflugzeuge zukünftig zu elektrifizieren. Auf dem Messestandist eine Variante mit rumpfintegriertem Antriebsstrang mit allen relevanten Komponenten installiert. Es zeigt technologische Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven für die Luftfahrt und spricht aktuelle Kernthemen des elektrischen Fliegens, dessen Potentiale und Herausforderungen an.

Airfox – Auslegungs- und Simulationstool für Brennstoffzellensysteme

Das Softwaretool Airfox dient dazu, Brennstoffzellensysteme in der Luftfahrt auszulegen und zu simulieren. Es basiert im Kern auf experimentellen Daten und wird ergänzt durch die Modellierung der Hilfssysteme in unterschiedlichen Detailgraden. Das vollständige Modell hilft dabei das Systemverhalten an allen Punkten einer Flugmission zu bestimmen, was dann zum Gesamtsystementwurf führt. Besuchende können am DLR-Stand Flugzeug-Kenndaten eingeben, um das nötige Brennstoffzellensystem berechnen zu lassen.

Zusätzlich ist das DLR auch im Rahmen der Messe mit Beiträgen beim AERO Hydrogen & Battery Summit sowie der Fachtagung „Infrastrukturen für die Zukunft an Flugplätzen und Flughäfen“ vertreten.

Lufthansa Aviation Training (LAT) bietet Seminare gegen Flugangst

Etwa ein Drittel aller Menschen fühlt sich an Bord eines Flugzeuges unwohl, rund 15 Prozent leiden sogar unter starker Flugangst. Anstatt die Flugangst nur temporär mit Medikamenten zu bekämpfen, empfiehlt es sich für Betroffene, die Flugangst nachhaltig durch ein Seminar zu überwinden. Lufthansa Aviation Training (LAT) bietet hierzu zwei Arten von Gruppenseminaren an, um auf die unterschiedlichen Wünsche und Vorlieben der Betroffenen einzugehen: einem Wochenendseminar in der Kleingruppe sowie einem Intensivseminar in der Großgruppe. Da sich situative Ängste wie die Flugangst nachweislich durch Expositionsübungen schnell und effektiv behandeln lassen, beinhalten alle Angebote der LAT einen begleiteten Übungsflug.  

Sebastian Wilker, Head of Beyond Aviation Training, Lufthansa Aviation Training GmbH: „Für uns als Lufthansa Group ist es ein ganz besonderes Anliegen, gemeinsam mit Flugangst-Betroffenen die Freude am Fliegen zu entdecken. Dafür greifen wir auf das Know-How unserer Crews zurück und ermöglichen angstlindernde Erfahrungen auf einem gemeinsamen Abschlussflug. Wir freuen uns sehr, dass wir seit diesem Jahr Seminare für ein entspannteres Flugerlebnis sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz aus eigener Hand anbieten können.“  

Kooperation mit der Wissenschaft

In Kooperation mit Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum bietet LAT ein eintägiges Intensivseminar zur Überwindung von Flugangst in Großgruppen mit bis zu 125 Teilnehmern an. Das innovative und effektive Format in der Großgruppe wurde im Rahmen groß angelegter Studien des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum entwickelt und evaluiert. Mit erfolgreichem Abschluss der Studien ist das Intensivseminar ab sofort als Kooperation der LAT und Gesellschaft für Psychologische Gesundheitsdienstleistungen – Bochum mbH (GPG Bochum) auf dem Markt erhältlich.  

Dr. Andre Wannemüller, Gesellschafter und Geschäftsführer, GPG Bochum: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der LAT. Die Lufthansa Group steht seit Jahrzehnten für Qualität, Innovation und Kundenorientierung in der Luftfahrt. Daher sehen wir in ihr den idealen Partner für die Umsetzung unserer Intensivtrainings gegen Flugangst. In diesen Trainings möchten wir den Teilnehmenden neueste, wissenschaftlich fundierter Inhalte zum Angstabbau in einer Atmosphäre von Unterstützung und Gemeinsamkeit vermitteln, die zu einem schnellen und nachhaltigen Rückgang ihrer Flugangst führen sollen.“ 

Intensivseminar gegen Flugangst

Am Vormittag des Intensivseminars werden Informationen zur Entstehung von Ängsten sowie zur Technik von Flugzeugen durch eine Psychotherapeutin sowie eine Pilotin vor Ort vermittelt und Fragen beantwortet, die von Flugangst betroffene Personen häufig beschäftigen, z.B. zu Turbulenzen, Geräuschen oder Wettereinflüssen. Am Nachmittag besteht das Angebot, an einem Rundflug teilzunehmen, der von speziell geschulten Psychologen und Psychotherapeuten begleitetet wird. Während der Sicherheitskontrolle, dem Boarding und des Fluges werden die Teilnehmern intensiv in kleinen Gruppen von fünf Personen betreut. Der besondere Charakter des Charterflugs ermöglicht es, während des 90-minütigen Fluges neue und angstlindernde Erfahrungen zu sammeln und sich darüber mit Gleichgesinnten auszutauschen. 

Wochenendseminar gegen Flugangst

Das Wochenendseminar ist für Kleingruppen mit sechs bis zwölf Teilnehmern konzipiert. In zwei Tagen werden die Teilnehmer von Psychologen, einer Flugbegleitern sowie einer Pilotin mit der Welt des Fliegens vertraut gemacht. Zum einen beantwortet eine Pilotin alle Fragen zur Technik, z.B. warum Turbulenzen für das Flugzeug kein Problem darstellen oder was die Geräusche vom Start bis zur Landung bedeuten und gibt während des Besuchs in der Werft Einblicke in den Flugalltag. Zum anderen vermittelt eine Psychologin Wissen über Angst, ihre Auslöser und Symptome und bringt den Teilnehmern verschiedene Werkzeuge, wie z.B. Entspannungstechniken, bei. Am zweiten Tag wird die erlernte Theorie direkt praktisch angewandt, indem die Flugangst-Betroffenen in Begleitung der Psychologin und einer Flugbegleiterin einen gemeinsamen Linienflug (Hin- und Rückflug) antreten. Bevor der Flug startet, bereitet sich das Seminar gemeinsam mit Gedankenübungen, einer Flugbesprechung und Entspannungsübungen darauf vor. 

Die Seminare finden aktuell in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Zürich statt. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.lufthansa-aviation-training.com/de/flugangstseminar 

Über Lufthansa Aviation Training: 

Die Lufthansa Aviation Training GmbH (LAT) gehört mit ihrer Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal an zehn Ausbildungs- und Trainingsstandorten weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich Aviation Training. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz am Flughafen München und beschäftigt an allen Trainingsstandorten rund 800 Mitarbeitende. Zum Kundenportfolio gehören über 250 national und international renommierte Airlines, darunter auch die Lufthansa Konzernfluggesellschaften. Lufthansa Aviation Training verfügt über fast 200 Trainingsgeräte. Dazu gehören Schulungsflugzeuge für die Piloten-Ausbildung, Flugsimulatoren aller gängigen Flugzeugmuster für das Piloten-Training sowie Emergency- und Service Mock-ups für die Aus- und Weiterbildung von Kabinencrews. Unter der Marke European Flight Academy (EFA) bündelt Lufthansa Aviation Training die Flugschulen der Lufthansa Group. 

Über Gesellschaft für psychologische Gesundheitsdienstleistungen Bochum mbH: 

Die Gesellschaft für psychologische Gesundheitsdienstleistungen Bochum mbH (GPG Bochum) befasst sich mit der Aufrechterhaltung, Förderung und Wiederherstellung von mentaler Gesundheit und Wohlbefinden. Ein wesentliches Arbeitsfeld ist die nachhaltige Überwindung von Flugangst. Sie wurde gegründet von Wissenschaftlern des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum, das auch die Seminare von LAT und GPG Bochum systematisch evaluiert.

Pilotinnen: Wizz Air startet mit ‘Women on Air’ neues Forum

Wizz Air, Europas am schnellsten wachsende und ökologisch nachhaltigste Fluggesellschaft weltweit, stärkt ihren Mitarbeiterinnen den Rücken. Mit der neuen Veranstaltung ‘Women on Air‘ startete ein wegweisendes Forum.

Beim ersten Women on Air‘-Forum von Wizz Air präsentierten sich den 140 Teilnehmerinnen in Budapest zahlreiche weibliche Führungskräfte in unterschiedlichen Positionen der Luftfahrtindustrie. Vertreten waren sowohl Kapitäninnen und Erste Offiziere als auch leitende Angestellte von Fluggesellschaften, Leasingfirmen, Flugzeugherstellern und Behörden. Diese Wegbereiterinnen in einer traditionell von Männern geprägten Branche berichteten über ihre persönlichen Erfahrungen und thematisierten Führung, Work-Life-Balance, Vertrauensbildung und Problemlösungen im Cockpit oder  Unternehmen. Das Women on Air‘-Forum ist Teil der umfassenden Bemühungen von Wizz Air, Vielfalt und Integration innerhalb des Unternehmens und in der Luftfahrtindustrie zu fördern. Die Fluggesellschaft arbeitet engagiert daran, den Frauenanteil in allen Funktionen zu erhöhen. Zurzeit beträgt er beim Kabinenpersonal 65 Prozent, im Cockpit fünf Prozent. Ziel ist es, den Anteil an Pilotinnen auf sieben Prozent zu erhöhen. Dem dient auch das ambitionierte Pilotenakademieprogramm She Can Fly‘.

Wizz Air bietet Plattform für weibliche Führungskräfte

„Wir bieten eine Plattform für weibliche Führungskräfte, damit sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit dem WIZZ-Team teilen können. Auf diese Weise wollen wir die nächste Generation von Luftfahrtfachleuten inspirieren, befähigen und ihnen den Weg ebnen,“ erläuterte Yvonne Moynihan, Corporate and ESG Officer bei Wizz Air.  „Trotz zahlreicher Bemühungen hinkt die Luftfahrt in Bezug auf die geschlechtsspezifische Diversität immer noch hinter anderen Branchen zurück“, betonte Charlotte Pedersen, Vorstandsmitglied von Wizz Air. Daher sei es wichtig, „dass wir uns weiterhin darauf konzentrieren, mehr Frauen zu motivieren, sich unserer Branche anzuschließen. Und wir brauchen auch Frauen, die in Führungspositionen einsteigen und so ein integrativeres Umfeld für alle schaffen.“ Das Wizz Air-Forum „Women on Air“ sei eine großartige Gelegenheit zur Diskussion und Zusammenarbeit, bei der die Teilnehmer voneinander lernen und Möglichkeiten für ihre berufliche Entwicklung erkunden können.

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Leipzig, Berlin, Bremen und ab 18. Juni ab Stuttgart.

Flughafen Memmingen bietet über 50 Nonstop-Ziele

Beginn des Sommerflugplans

Mit Beginn des Sommerflugplans am 31. März bietet der Flughafen Memmingen – Süddeutschlands führender Low Cost Airport – über 50 attraktive Ziele in Europa und darüber hinaus. Darunter einige Neuheiten.

Neue Flüge nach Tanger, Dubrovnik und Pula

Ob Sommer-Sonnen-Trip, Städte- und Entdeckungsreise oder Besuch bei Freunden und Verwandten – der neue Flugplan spannt ein dichtes Netz über Europa. So rückt das Reiseland Kroatien ein Stück näher ans Allgäu. Denn ab 02. April geht es erstmals nach Dubrovnik und ab 01. Juni nach Pula auf Istrien. Ein weiteres Kroatien-Ziel ist Zadar, das schon im letzten Sommer von der Fluggesellschaft Ryanair bedient wurde. Comebacks feiern Rhodos und Sarajevo. Die Hauptstadt Bosniens kehrt ab 04. April 2024 auf den Flugplan zurück. Ryanair startet am 01. April mit seinen Flügen auf die beliebte griechische Ferieninsel Rhodos, die während der Sommerferien von 03. August bis 28. September auch jeden Samstag von Aegean Airlines ab Memmingen angeflogen wird. Im Auftrag der Reisekonzerns TUI startet die Airline ab 21. Mai zwei Mal wöchentlich nach Heraklion auf Kreta, das ab Memmingen auch über den Flughafen in Chania erreicht werden kann.

Premiere in Tanger

Eine weitere Premiere für die neue Sommersaison bedeutet zudem der Flug ins marokkanische Tanger am Ostersonntag Die mediterran geprägte Hafenstadt im Norden des Landes ist ein idealer Ausgangspunkt zur Erkundung des Landes und wird nun zwei Mal pro Woche angeflogen.

Wer Inseln liebt, ist in Memmingen an der richtigen Adresse. Denn nonstop rücken zahlreiche Eilande näher. Ab 28. April gelangt man wieder jeden Sonntag mit dem Vorarlberger Reiseexperten Rhomberg und Avanti Air nach Korsika. Ebenso stehen Zypern, Sizilien, Malta, Teneriffa und Mallorca (ab 03. April mit Eurowings) auf dem Flugplan. Weiterhin gefragt sind Städtereisen. Neben Klassikern wie London, Dublin und Rom, das sowohl von Ryanair wie Wizz Air angeflogen wird, versprechen auch Geheimtipps wie Krakau, Tirana, Riga, Porto oder Belgrad spannende Entdeckungen.

Vierte Ryanair-Maschine am Flughafen Memmingen

Auf die ständig steigende Nachfrage am Flughafen Memmingen hat nun die Fluggesellschaft Ryanair reagiert und eine vierte Maschine des Typs Boeing auf Deutschlands höchst gelegenem Verkehrsflughafen stationiert. „Das ist eine erfreuliche Bestätigung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit“, kommentiert Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Verzeichnete man im letzten Jahr einen Zuwachs an Passagieren von knapp 42 Prozent auf 2,8 Millionen, so rechnet man heuer mit rund drei Millionen Fluggästen. Die zusätzliche Maschine steigert mit Beginn des Sommerflugplans die jährlich mögliche Kapazität um rund 360.000 Plätze. Sie dienen nicht nur neuen Zielen. Obendrein werden damit auf sehr gut gebuchten Strecken auch die Frequenzen erhöht – so nach Malta, Brindisi, Valencia und Lamezia Terme.

Osterferien: Flughafen Paderborn erwartet große Reisezeit

Mit viel Zuversicht ist der Flughafen Paderborn/Lippstadt in das Jahr gestartet. Auch für die Osterferien gibt der heimische Airport eine starke Prognose ab: In den beiden Wochen rund um das Osterfest erwartet der Heimathafen mehr als 30.000 Passagiere.

Obwohl die erste Woche der Osterferien in diesem Jahr noch im Zeitraum des Winterflugplans liegt, der ein weniger umfangreiches Flugprogramm beinhaltet, liegt der Heimathafen mit seiner Vorschau auf der Höhe des Vorjahresergebnisses. „In der ersten Osterferienwoche werden noch nicht alle Sommerflugketten starten. Trotzdem sehen wir auch aufgrund der sehr guten Buchungslage vergleichbare Werte mit 2023“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

Beliebte Flugziele ab Flughafen Paderborn/Lippstadt

Besonders hoch im Kurs stehen bei den Urlauberinnen und Urlaubern weiterhin die beiden Ziele Antalya (Türkei) und Palma de Mallorca (Spanien). Daneben haben sich mit Alicante und Málaga zwei vergleichbare junge Destinationen in Spanien, die von Ryanair bedient werden, fest etabliert. Das neue Reiseziel Barcelona Girona, das ebenfalls von Ryanair angeflogen wird, startet am Ostersonntag, 31. März.

Korean Air unterzeichnet Milliardenvertrag mit Airbus über den Kauf von A350

Korean Air wird mit Airbus einen Vertrag über die Lieferung von 33 modernen Flugzeugen der A350-Familie unterzeichnen. Der Auftrag umfasst 27 A350-1000 und sechs A350-900 im Wert von 13,7 Milliarden US-Dollar.

Der Auftrag ergänzt die langfristige Flottenplanung der Airline, die ihre älteren Flugzeuge schrittweise aus dem Verkehr zieht. Der Kauf der umweltfreundlichen A350 der nächsten Generation steht nicht nur im Einklang mit den Nachhaltigkeitsbestrebungen der Airline, sondern gilt auch als Vorbereitung auf die Integration von Asiana Airlines.

Das größte Flugzeug der A350-Familie

Der A350-1000 ist das größte Flugzeug der A350-Familie und bietet in einer Standardkonfiguration mit drei Klassen 350 bis 410 Passagieren Platz. Das Flugzeug besteht aus fortschrittlichen Verbundwerkstoffen, die den Treibstoffverbrauch und den Kohlendioxidausstoß im Vergleich zu ähnlich großen Flugzeugen der vorherigen Generation um bis zu 25 Prozent senken.

Der A350-1000 verfügt über die größte Reichweite aller heutigen Passagierflugzeuge und kann mit voller Nutzlast bis zu 16.000 km weit fliegen.

Die Variante A350-900 ist rund sieben Meter kürzer als der A350-1000, hat eine Reichweite von 15.370 km und bietet in der Regel 300 bis 350 Passagieren in drei Klassen Platz. Die Airline kann das Flugzeug auf ihren Langstreckenrouten wie Seoul Incheon-New York einsetzen, die sie derzeit zweimal täglich bedient.

Zusätzlich zu der Vereinbarung über den Kauf von 33 A350 plant Korean Air die Einführung von 50 Airbus A321neo, 10 Boeing 787-9, 20 Boeing 787-10 und 30 Boeing 737-8. Die Fluggesellschaft wird auch weiterhin der Modernisierung ihrer Flotte und der Reduzierung der Kohlendioxidemissionen durch den Einsatz neuer Flugzeuge und anderer Nachhaltigkeitsmaßnahmen Priorität einräumen.

Etihad Airways fliegt zweimal täglich von Frankfurt nach Abu Dhabi

Etihad Airways erweitert ihr Angebot in Deutschland durch die Erhöhung der Flugfrequenz zwischen Frankfurt und Abu Dhabi. Ab dem 01. November 2024 werden Passagiere von zwei täglichen Verbindungen profitieren können. Diese Neuerung ermöglicht den Fluggästen, zwischen einer Vormittags- und einer Abendverbindung zu wählen.

Etihad Airways erhöht die Flugfrequenz

Die Erhöhung der Flugfrequenz spiegelt das Engagement von Etihad wider, den Reisenden mehr Flexibilität und verbesserte Anschlussmöglichkeiten im globalen Netzwerk zu bieten. Durch diese Maßnahme stärkt Etihad ihre Präsenz auf dem deutschen Markt und unterstreicht ihre Rolle als Brücke zwischen Europa und dem Mittleren Osten.

Die Passagiere auf den Flügen zwischen Frankfurt und Abu Dhabi können sich auf den gewohnten hohen Standard an Service und Komfort freuen, der durch den Einsatz der modernen Boeing 787-9 Flugzeuge noch verstärkt wird.

Flugplan nach Abu Dhabi ab 01. November

Flug NrAbflugsortAbflugDestinationAnkunftFluggerätFrequenz
EY121AUH02:20FRA06:10B787-9Täglich
EY122FRA10:35AUH19:45B787-9Täglich
EY123AUH14:35FRA18:30B787-9Täglich
EY124FRA21:00AUH06:10 (+1)B787-9Täglich

Verkehrsbericht: BER verzeichnet 1,57 Mio. Fluggäste

Im Februar 2024 wurden rund 1,57 Millionen Passagiere am BER gezählt. Die vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts weisen ein Plus von 10,9 Prozent im Vergleich zum Februar 2023 mit rund 1,42 Millionen Passagieren aus. Im Februar des Vor-Corona-Jahres 2019 lag das Passagieraufkommen an den beiden Flughäfen Tegel und Schönefeld bei knapp 2,54 Millionen Fluggästen.

Am BER starteten und landeten im vergangenen Monat 12.433 Flugzeuge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Flugbewegungen um 9,7 Prozent: Im Februar 2023 wurden 11.338 Flugbewegungen registriert. Im Februar des Vor-Corona-Jahres 2019 gab es in Tegel und Schönefeld 22.041 Starts und Landungen.

Insgesamt wurden am BER im Februar 2024 rund 2.991 Tonnen Luftfracht verladen und damit 10,9 Prozent mehr als im Februar 2023. Der Wert lag erneut über dem Vor-Corona-Jahr, es wurden 20,5 Prozent mehr Luftfracht verladen als im Februar 2019 (2.482 Tonnen).

Verkehrsstatistik des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt

Verkehrsbericht Februar 2024

Fluglärmbericht

Die Grafik zeigt die Flugbewegungen im Januar auf den einzelnen Flugrouten von beiden Start- und Landebahnen des BER.
Die Grafik zeigt die Flugbewegungen im Januar auf den einzelnen Flugrouten von beiden Start- und Landebahnen des BER. Im Umfeld des Flughafens BER sind zahlreiche fest installierte Messstationen eingerichtet. Die Messergebnisse werden monatlich an die zuständigen Behörden und die Fluglärmkommission übermittelt sowie im Internet veröffentlicht. Die Messstellen sind in verschiedenen Orten entlang der Ab- und Anflugrouten installiert, darunter Bohnsdorf, Waßmannsdorf und Selchow. (Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg)

Erklärung der in den Fluglärmberichten verwendeten Fachbegriffe

ver.di ruft erneut zu Streiks an mehreren Flughäfen auf

Tarifrunde Luftsicherheit

In der Tarifrunde Luftsicherheit ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) an den Verkehrsflughäfen Karlsruhe/Baden Baden und Köln die Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich, die in der Fluggastkontrolle tätig sind, sowie an den Verkehrsflughäfen Berlin, Hamburg und Stuttgart die Beschäftigten, die in der Fluggastkontrolle, in der Personen- und Warenkontrolle, der Frachtkontrolle und in Servicebereichen tätig sind, am Donnerstag, 14. März, zu ganztägigen Streiks auf. Mit den Streiks erhöht ver.di den Druck auf die Arbeitgeber der Branche vor der nächsten Verhandlungsrunde, endlich ein deutlich verbessertes einigungsfähiges Angebot vorzulegen.

In den bisher fünf Tarifverhandlungsrunden mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) konnte bislang keine Einigung zur Erhöhung der Löhne für die bundesweit rund 25.000 Beschäftigten der Branche erzielt werden. „Die Arbeitgeber hatten zuletzt zwar ein verbessertes, aber weiter unzureichendes Angebot vorgelegt. So kommen wir nicht zueinander“, sagte Wolfgang Pieper, ver.di-Verhandlungsführer. Die Beschäftigten seien bereit, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Die Streiks könnten noch ausgeweitet werden. „Die Arbeitgeber sind aufgefordert, endlich ein substanziell verbessertes Angebot vorzulegen.“ 

Angebot reicht nicht

Das letzte Angebot der Arbeitgeber über eine Anhebung der Stundenlöhne – in drei Schritten und mit zwei Leermonaten – zum 01. März um 1,20 Euro und zum 01.Oktober um 0,75 Euro sowie zum 01. April 2025 um 0,75 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 24 Monaten sei unzureichend gewesen, so Pieper. „Das ist nach zwei Jahren weniger, als wir für ein Jahr gefordert haben. Das reicht nicht.“ Zudem sei das Angebot zur Mehrarbeit nicht annehmbar, da von den Beschäftigten mehr als 1,5 Monate zuschlagsfreie Mehrarbeit von den Arbeitgebern verlangt werde.

ver.di fordert 2,80 Euro mehr Lohn pro Stunde, höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Mit der Forderung soll der Kaufkraftverlust der Beschäftigten durch die hohe Inflation ausgeglichen werden. Die starken Preissteigerungen bei Lebensmitteln und der Energie belasten die Geldbeutel, insbesondere in den unteren Lohngruppen. Pieper: „Unser Ziel bleibt, den Kaufkraftverlust der Beschäftigten dauerhaft auszugleichen.“ Die Arbeit der Luftsicherheitskräfte müsse finanziell attraktiv bleiben, damit dringend benötigte Fachkräfte gewonnen und gehalten werden können. 

Die Tarifparteien wollen die Verhandlungen in der sechsten Runde am 20. März fortsetzen.

Flughafen Zürich verzeichnet positives Geschäftsjahr

Die Flughafen Zürich AG weist für das Jahr 2023 einen Gewinn von CHF 304.2 Mio. aus. Die deutliche Ertragssteigerung ist sowohl auf das aviatische als auch auf das nicht-aviatische Geschäft zurückzuführen. Die Passagierzahlen erholten sich deutlich schneller als anfangs 2023 erwartet. Die Anzahl Passagiere, die 2023 über den Flughafen Zürich reisten, stieg auf 28.9 Millionen. Der erzielte Gewinn erlaubt die Ausschüttung einer ordentlichen sowie einer Zusatzdividende an die Aktionäre. 

Lukas Brosi, CEO Flughafen Zürich AG 

Hinter uns liegt ein anspruchsvolles und gleichzeitig erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Passagierzahlen des vergangenen Jahres belegen die wiederentdeckte Reisefreude und die hohe Nachfrage an internationalen Reisen in der Bevölkerung. Aufgrund des starken Sommer- und Herbstgeschäfts konnten wir die Passagierprognose für 2023 im August erhöhen. Diese Entwicklung hat sich auch positiv auf die Erholung der Kommerzzentren ausgewirkt.

Verkehrsentwicklung 

Insgesamt sind im Jahr 2023 28.9 Millionen Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen, was einem Plus von 28% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Während der Sommer- und Herbstferien wurden am Flughafen Zürich an einzelnen Spitzentagen über 100.000 Reisende pro Tag verzeichnet. Gegenüber 2019 lagen die Passagierzahlen bei 92%.  

Die Anzahl Flugbewegungen lag 2023 bei 247.456. Dies bedeutet ein Plus von 14% im Vergleich zu 2022. Gegenüber 2019 entspricht dies 90%. Im Jahr 2023 wurden am Flughafen Zürich insgesamt 377.998 Tonnen Fracht abgewickelt. Dies ist ein Rückgang um 10% gegenüber dem Vorjahr bzw. eine Abnahme von 16% im Vergleich zu 2019. 

Finanzielles Ergebnis  

Kevin Fleck, CFO Flughafen Zürich AG

Die Investitionen der vergangenen Jahre, etwa in das Immobilien- und internationale Geschäft, sind mittlerweile gut in den Finanzzahlen zu erkennen. Trotz Verkehrszahlen, welche noch leicht unter dem Niveau von 2019 liegen, notierten die Gesamterträge im abgelaufenen Jahr über dem Vorkrisenniveau. Es freut uns, dass wir für das vergangene, erfolgreiche Geschäftsjahr auch bei unseren Aktionären eine höhere Gewinnausschüttung als im Vorjahr beantragen können.

  • Die gesamten Aviation-Erträge entwickelten sich leicht unter der Wachstumsrate der Passagierzahlen und stiegen von CHF 491.1 Mio. auf CHF 610.1 Mio. (+24%). Hintergrund ist der tiefere Anstieg bei den Flugbewegungen. Verglichen mit dem Jahr 2019 betrugen die Aviation-Erträge 92%. 
  • Die Non-Aviation-Erträge nahmen im Berichtsjahr um 18% auf CHF 626.2 Mio. zu, was rund 114% der Erträge des Jahres 2019 entspricht. Trotz Kostendruck stiegen die Betriebskosten weniger stark an als die Erträge. Insgesamt nahmen die Betriebskosten im Vorjahresvergleich um 20% auf CHF 559.5 Mio. zu. Die bereinigten Betriebskosten notierten rund 7% über dem Jahr 2019.
  • Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) nahm im Vergleich zum Vorjahr um CHF 121.2 Mio. auf CHF 676.7 Mio. zu (+22%) und stellt einen neuen Höchstwert dar. Verglichen mit dem Jahr 2019 liegt das EBITDA 5% höher.  
  • Das Konzernergebnis für das abgeschlossene Jahr konnte um 47% auf CHF 304.2 Mio. gesteigert werden (Vorjahr CHF 207.0 Mio.), was annähernd so hoch ist wie der Gewinn 2019. Insgesamt hat die Flughafen Zürich AG im Berichtsjahr CHF 437.7 Mio. (Vorjahr: CHF 235.3 Mio.) investiert, davon CHF 226.6 Mio. am Standort Zürich (Vorjahr: CHF 208.3 Mio.).  

Immobiliengeschäft und kommerzielle Entwicklung  

Der Bereich Immobilien der Flughafen Zürich AG erweist sich als starker und wichtiger Ertragspfeiler und verzeichnete im Jahr 2023 die höchsten Erträge in der Unternehmensgeschichte. Im Portfoliomanagement standen die Neustrukturierung der Vertragslandschaft sowie die strategische Weiterentwicklung des Werftareals im Vordergrund. 

Im Circle sind inzwischen über 50 Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden eingemietet. Sowohl das Hotel- und Convention-Geschäft als auch das Gesundheitsangebot haben sich sehr gut etabliert. Bei den Büroflächen liegt die Vermietungsquote bei rund 95%. Verschiedene Veranstaltungen wie die dritte Ausführung des Musik- und Lichtfestivals Zauberpark, das 75-Jahre-Jubiläumsfest, das Zurich Food Festival und das Quartierfest sorgten zusätzlich für hohe Besucherzahlen. Die Gassenebene und damit die Retail-Flächen sollen in den kommenden Monaten weiterentwickelt werden.  

Mit der Erholung der Passagierzahlen stiegen auch die Umsätze im Airside Center. Im öffentlich zugänglichen Airport Shopping wurde das Vorkrisen-Niveau übertroffen.  

Geschäftsjahr: Internationaler Bereich entwickelt sich gut  

Das internationale Geschäftsfeld verzeichnete im Jahr 2023 ein deutliches Wachstum. Für den Flughafen Natal im Nordosten von Brasilien wurde der Flughafen Zürich Gruppe die Konzession erteilt. Die Bauarbeiten am Noida International Airport in Indien schreiten voran. Mit IndiGo Airlines, der grössten Fluggesellschaft Indiens, und Akasa Air konnte eine Absichtserklärung für deren Betrieb am Flughafen Noida unterschrieben werden.  

Weiterentwicklung der Flughafeninfrastruktur  

Nach aufwendigen Tests und kontinuierlichen Anpassungen begann im Jahr 2023 am Standort Zürich der schrittweise Umstieg von der alten auf die neue Gepäcksortieranlage. Die Bauarbeiten für die Entwicklung der landseitigen Passagierflächen konnten nach einer Verzögerung aufgrund einer Beschwerde wieder aufgenommen werden. Ausserdem starteten die Projektierungsarbeiten für den Ersatzbau des heutigen Dock A, für die Dockwurzel und den Tower. Nachdem sich der Zürcher Kantonsrat im Jahr 2023 für eine Verlängerung der Pisten 28 und 32 ausgesprochen hatte, erhielt das Sicherheitsprojekt am 03. März 2024 auch die Zustimmung des Zürcher Stimmvolks. Auf dieser Basis kann die Flughafen Zürich AG nun das Plangenehmigungsgesuch ausarbeiten und beim Bund einreichen. 

Flughafen Zürich setzt auf Nachhaltigkeit  

Die Flughafen Zürich AG arbeitet intensiv an der Dekarbonisierung ihrer Infrastruktur und der Senkung der eigenen Treibhausgas-Emissionen auf netto null bis ins Jahr 2040. Deshalb wurde 2023 eine neue Abteilung geschaffen, mit Fokus auf die Dekarbonisierung der Gebäude am Flughafen Zürich.  

Lukas Brosi, CEO Flughafen Zürich AG 

„Im Jahr 2023 erreichte ein wichtiges Projekt einen weiteren Meilenstein: Die Erkundung der eiszeitlichen Rinne unterhalb des Flughafengeländes lieferte vielversprechende Ergebnisse. Im Erfolgsfall können wir diese Rinne bereits ab 2027 als natürlichen, emissionsfreien Speicher für das Heizen und Kühlen der Flughafengebäude nutzen.“

Flughafen Zürich gibt Ausblick 

Im laufenden Jahr wird am Standort Zürich mit steigenden Verkehrszahlen gerechnet. Es werden rund 30 Mio. Passagiere erwartet, was ungefähr 95% des Niveaus von 2019 entspricht. Insgesamt erwartet die Flughafen Zürich AG für das Gesamtjahr 2024 sowohl höhere Erträge als auch einen grösseren Konzerngewinn als im abgelaufenen Geschäftsjahr. 

Aufgrund des positiven Konzernergebnisses im Jahr 2023 wird die bisherige Ausschüttungsquote von rund 40% des Reingewinns beibehalten und als ordentliche Dividende ausgeschüttet. Analog dem Vorjahr soll nebst der ordentlichen Dividende die Ausschüttung mit einer Zusatzdividende aus den Kapitaleinlagereserven ergänzt werden. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende in der Höhe von CHF 4.00 pro Aktie sowie einer Zusatzdividende über CHF 1.30 pro Aktie.

Flugversuche zu Flugzeugvereisung: Unterkühlte Wassertropfen im Flug

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Zehn neuartige Technologien in Vereisungswindkanälen und Flugversuchen getestet

Wenn große unterkühlte Wassertropfen während des Fluges an Flugzeugen vereisen, stellt das oft eine besondere Herausforderung für den Flugbetrieb dar. Denn die daraus entstehende Vereisung kann sich an Positionen des Flugzeugs befinden, die die bekannten Schutzsysteme nicht erreichen können. Zusätzlich wächst das Eis in der Regel auch schneller als bei anderen Vereisungstypen, wie etwa mit kleineren Wassertropfen. Im EU-Projekt SENS4ICE (SENSors and certifiable hybrid architectures for safer aviation in ICing Environment) hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit 16 weiteren Projektbeteiligten neuartige Technologien zur Detektion der so genannten Supercooled Large Droplets (SLD) untersucht.

Fünf Jahre lief das Projekt, in dem die Forschenden zehn Technologien zur direkten Eiserkennung im Flug entwickelt und erfolgreich zunächst in Vereisungswindkanälen mit SLD-Bedingungen getestet haben. Einer der neuen Ansätze ist der vom DLR-Institut für Systemleichtbau erarbeitete Local Ice Layer Detector (LILD), der in Flugzeugstrukturen wie Flügel oder Leitwerk integriert werden kann. Dafür werteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Ultraschallwellen aus, die durch Flugzeugvereisung beeinflusst werden.

Andere Projektbeteiligte entwickelten Technologien für Flugzeugsensoren, die auf thermischen, optischen oder elektrischen Prinzipien basierten. Eine weitere untersuchte Methode arbeitete mit Satellitendaten: Die Forschenden konnten durch Fernerkundung atmosphärische Vereisungsbedingungen identifizieren und meteorologische Prognosen verbessern.

Flugzeugvereisung: Software überwacht Vereisungszustand

Am DLR-Institut für Flugsystemtechnik verfolgten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen neuartigen, flugzeugbasierten Ansatz. Sie entwickelten eine Software mit einem Überwachungs-Algorithmus, der die Flugleistung kontinuierlich überprüft und dadurch Rückschlüsse auf den Vereisungszustand zieht. Vereist ein Flugzeug, führt dies zu Abweichungen vom normalen Flugzustand und kann so auf indirekte Weise detektiert werden.

Neu ist, dass das Projekt einen hybriden Ansatz verfolgt: Die Forschenden kombinierten verschiedene Detektionsmöglichkeiten miteinander, um durch die Vorteile der jeweiligen Sensorik, wie zum Beispiel Schnelligkeit und Genauigkeit, SLD-Vereisung am Flugzeug schnell und fehlerfrei zu erkennen. „Die hybride Eiserkennung ist ein vielversprechender Ansatz zur frühzeitigen und zuverlässigen Warnung bei den seltenen SLD-Vereisungsbedingungen“, erklärt Projektleiter Carsten Schwarz vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik.

Technologiedemonstration im Flugversuch in Wolken mit unterkühlten großen Tropfen

Zwei Flugversuchskampagnen wurden unter speziellen SLD-Vereisungsbedingungen durchgeführt. Diese treten selten auf und sind schwer vorherzusagen. Daher koordinierte das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre eine Gruppe von Meteorologen und Wissenschaftlern, die vor und während der Kampagnen durch Wettervorhersage entscheidend unterstützten, insbesondere auch während der Flüge. Sie vermaßen bei beiden Versuchsflugzeugen die atmosphärischen Bedingungen mit Hilfe von präzisen Wolken-Instrumenten. Die so gewonnenen Daten bildeten die Referenz für die Bewertung der neuen Technologien zur Eisdetektion.

Flugversuche in Nordamerika und Europa

Eine von Embraer betriebene Phenom 300 führte 15 Flüge mit insgesamt 25 Flugstunden in Nordamerika im Februar und März 2023 durch. Im Europäischen Luftraum führte das französische ATR 42 Forschungsflugzeug von Safire im April 2023 ebenfalls 15 Flüge mit etwa 50 Flugstunden in Südfrankreich durch. Insgesamt flogen die Forschenden in beiden Kampagnen über 14 Stunden in Vereisungsbedingungen und über zweieinhalb Stunden in SLD-Bedingungen. Wertvolle Zeit, in der sie Daten sammeln und ihre Technologien erfolgreich testen konnten.

Die erfolgreich erprobten Sensoren und Systeme eröffnen weitreichende Anwendungsmöglichkeiten – nicht nur für die Zulassung und den sicheren Betrieb zukünftiger Verkehrsflugzeuge und in Anbetracht der Herausforderungen der zukünftigen energieeffizienten und nachhaltigen Luftfahrt – sondern auch für neuartige Fluggeräte, wie in den Bereichen UAV (unmanned aerial vehicle) oder UAM (urban air mobility).

„Beste Resultate ergab die Kombination von Detektion der atmosphärischen Vereisungsbedingungen mit dem Identifizieren des tatsächlichen Eisansatzes am Flugzeug, zusätzlich unterstützt durch das Monitoring der Flugleistung“, bewertet Schwarz die Projektergebnisse. „Mit den gesammelten Daten und Erfahrungen wurde sehr deutlich, dass noch mehr Untersuchungen der speziellen SLD-Vereisungsbedingungen für ein erweitertes Verständnis erforderlich sind. Bereits jetzt ist aber klar, dass nicht nur das Wissen über atmosphärische Bedingungen und Eisansatz am Flugzeug, sondern vor allem auch die Auswirkungen auf die Flugcharakteristik von entscheidender Bedeutung für das Gewährleisten eines sicheren Flugbetriebs sind.“

Projekt SENSE4ICE zum Thema SLD-Vereisung

Das DLR leitete das EU-Forschungsprojekt SENS4ICE und untersuchte gemeinsam mit 16 internationalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen das Thema SLD-Vereisung. Begleitet wurde das Projekt von einem externen Beratergremium (Advisory Board) unter Beteiligung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA, der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FAA (Federal Aviation Administration) und weiteren internationalen Einrichtungen. Das Projekt wurde über das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 unter der Nummer 824253 gefördert.

Austrian Airlines verzeichnet positives Jahresergebnis

13,9 Millionen Fluggäste im Gesamtjahr 2023

Nach einem leicht positiven Jahresergebnis 2022 kehrte Austrian Airlines 2023 wieder deutlich in die Gewinnzone zurück. Für das Gesamtjahr lag das Adjusted EBIT der Fluglinie bei 127 Millionen Euro. Ausschlaggebende Erfolgsfaktoren waren vor allem ein stabiler Flugbetrieb und eine anhaltend große Reiselust. So sind im vergangenen Jahr die Passagierzahlen um 24 Prozent auf 13,9 Millionen gestiegen und lagen damit nur knapp unter dem Vor-Pandemie-Niveau aus 2019 mit 14,7 Millionen Fluggästen.

Jahresergebnis im Detail

2023 erhöhte sich der Austrian Airlines Jahresumsatz von 1,871 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,346 Milliarden Euro (+25 Prozent). Die Gesamterlöse lagen mit 2,406 Milliarden Euro um 23 Prozent und die Gesamtaufwendungen mit 2,279 Milliarden Euro um 17 Prozent über dem Vorjahr. Das Adjusted EBIT von Austrian Airlines betrug damit 127 Millionen Euro, im Jahr 2022 waren es 3 Millionen Euro. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte Austrian Airlines 6.121 Mitarbeitende (+8 Prozent).

Das Angebot an Sitzkilometern erhöhte sich im Jahresverlauf 2023 um rund ein Viertel auf 25,4 Milliarden (2022: 21,7 Milliarden Sitzkilometer). Die Auslastung lag 2023 mit 81,9 Prozent um 2,5 Prozentpunkte über dem Wert aus 2022 (79,4 Prozent). Der Flugplan von Austrian Airlines wurde zu 98,9 Prozent regulär abgeflogen.

Teamperformance und Nachfrage

„Wir haben als Team hart gearbeitet, konnten Spitzenwerte bei Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit erreichen und die Nachfrage war hoch. Das sehr gute Jahresergebnis löst eine Ausschüttung von einer Erfolgsbeteiligung in Höhe von insgesamt mehr als 30 Millionen Euro an alle Mitarbeitenden aus und honoriert damit, dass dieser Erfolg natürlich gemeinsam als Team erreicht wurde”, zeigt sich Austrian Airlines CEO Annette Mann erfreut. Und weiter: “Die Rahmenbedingungen in der Flugbranche und am Standort bleiben jedoch durch geopolitische Unsicherheiten und diverse politische Entscheidungen herausfordernd. Wir waren in Summe sehr zufrieden mit dem Jahr 2023, aber wir werden viel dafür tun müssen, dass dieser Erfolg kein One-Hit-Wonder bleibt!“

Investition in das Drehkreuz Wien: Erweiterung und Modernisierung der Langstrecke

Aufgrund des Erfolgs im letzten Jahr starten die Erneuerung und Erweiterung der Langstreckenflotte früher und schneller als zuletzt geplant. Bereits im ersten Quartal 2024 erhält Austrian nun die ersten zwei Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 787-9, dem sogenannten Dreamliner. Nach Trainingsflügen auf der Kurzstrecke werden die beiden Flugzeuge voraussichtlich im Frühsommer in das Langstrecken-Netz Richtung Nordamerika integriert. Die Austrian Langstreckenflotte wächst damit auf 11 Flugzeuge, die gesamte Bestandsflotte wird dann 68 Maschinen umfassen. Bis 2028 erhält Austrian neun weitere Dreamliner, womit sukzessive die bestehenden Langstreckenjets der B777- und B767-Familie von Austrian abgelöst werden.

Seit Oktober 2022 sind außerdem inzwischen fünf neue Airbus A320neo zur Austrian Flotte dazugekommen. Die fünfte Maschine hatte im Februar 2024 ihren kommerziellen Erstflug. „Neben der sukzessiven Modernisierung und Erweiterung unserer Flotte freuen wir uns über Top-Pünktlichkeitswerte im Jahr 2023. Wir lagen im Vorjahr auf Platz drei der pünktlichsten Airlines Europas. Das macht uns als Team stolz und unterstreicht unsere Verlässlichkeit gegenüber unseren Gästen“, erklärt COO Francesco Sciortino.

Streckennetz 2024 glänzt mit über 125 Destinationen

Schon 2023 hat Austrian ihr Angebot kräftig aufgestockt und im noch aktuellen Winterflugplan 2023/24 die Destinationen Rovaniemi, Kittilä und Sevilla neu aufgenommen. Seit Sommer 2023 werden etwa Porto, Marseille und Vilnius neu angeflogen. Auch 2024 wird das bestehende Angebot ausgeweitet. Im Sommerflugplan 2024 werden kontinental die Destinationen Bremen und Tbilisi in Georgien aufgenommen. Mit der neuen Langstreckendestination Boston ab Sommer 2024 baut Austrian ihre Stellung als klare Nummer eins am Hub Wien weiter aus. Boston wird künftig als Ganzjahresdestination angeflogen und bis zu sechsmal pro Woche bedient. Die interkontinentale Präsenz von Austrian steigt damit auf 19 Ziele an. Insgesamt bietet Austrian Airlines 2024 ihren Gästen Flüge zu mehr als 125 Zielen.

Austrian Airlines CCO Michael Trestl: „Mit unseren neuen Destinationen bieten wir unseren Gästen 2024 ein noch größeres Destinationsportfolio, mehr Flüge und ein überaus attraktives Flugangebot. Dabei ist klar: Austrian ist und bleibt die klare Nummer 1 in Wien. Nordamerika wird weiterhin unser Fokus auf der Langstrecke sein und schon bald werden die ersten Gäste mit unseren neuen Langstreckenflugzeugen abheben.”

Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr

Auch 2024 wird es viel Teamgeist und Ambition brauchen. Denn nach wie vor ist die Inflationsrate in Österreich im Vergleich zum Euroraum überdurchschnittlich hoch. „Wir sind gestärkt mit Rückenwind aus dem Jahr 2023 ins neue Jahr gestartet. 2023 darf aber kein One-Hit-Wonder bleiben! Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Die Themen Inflation und Standortkosten in Österreich erfordern Disziplin und Planung. Jeder zusätzliche Prozentpunkt an Inflation in Österreich kostet uns 25 Millionen Euro pro Jahr. Als Airline stehen wir im globalen Wettbewerb und müssen daher unsere Ticketpreise attraktiv für unsere internationalen Gäste halten“, betont Annette Mann. In den kommenden Jahren stehen bei Austrian angesichts der Flottenmodernisierung auf der Langstrecke Investitionen in Höhe von rund drei Milliarden Euro (Listenpreis) an. „Wir wollen unsere führende Position nicht nur halten, sondern ausbauen. Das ist auch notwendig, um die hohen Investitionen in unsere Flotte und weiteres Wachstum finanzieren zu können“, so Annette Mann abschließend.

Die wichtigsten Zahlen des Jahres 2023 im Überblick (gerundet)

 1-12 20231-12 2022Veränderung zu 2022
Umsatz in Mio. €2.3461.871+25%
Adj. Gesamterlöse in Mio. €2.4061.949+23%
Adj. Gesamtaufwendungen in Mio. €2.2791.946+17%
Adjusted EBIT in Mio. €1273
EBIT in Mio. €127-1
    
Fluggäste Tsd.13.85711.142+24%
Angebotene Sitzkilometer (ASK) in Mio.  25.44421.700+17%
Auslastung (Passagierfaktor) in %81,979,4+2,5pp
Anzahl Flüge113.41795.040+19%
Flottengröße (Bestandsflotte)6663+3
    
Regelmäßigkeit98,9%98,8%+0,1pp
Pünktlichkeit bei Abflug78,9%77,3%+1,6pp
Pünktlichkeit bei Ankunft84,4%83,2%+1,2pp

Die wichtigsten Zahlen des vierten Quartals 2023 im Überblick (gerundet)

 Q4 2023Q4 2022Veränderung zu 2022
Umsatz in Mio. €541505+7%
Adj. Gesamterlöse in Mio. €551521+6%
Adj. Gesamtaufwendungen in Mio. €568521+9%
Adjusted EBIT in Mio. €-170
EBIT in Mio. €-161

Emirates baut Zusammenarbeit mit Icelandair und GO7 aus

Emirates intensiviert Partnerschaften

Die größte internationale Fluggesellschaft der Welt hat eine Reihe von Vereinbarungen mit der Airline Icelandair und dem Spezialisten für Reisetechnologie und Ticketing W2 sowie AirBlackBox (ABB) von GO7 unterzeichnet, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen. Ziel der Fluggesellschaften ist es, ihre Netzwerke gegenseitig zu nutzen und moderne Instrumente für effizientere kombinierte Flug- und Bahnticketverbindungen einzusetzen.

Beide Vereinbarungen bilden den Rahmen für potenzielle Codeshare-Kooperationen über die Beziehungen der jeweiligen Fluggesellschaft hinaus und erweitern die intermodalen Programme, die durch virtuelle Interline-Verbindungen im gesamten Emirates-Streckennetz angeboten werden.

Adnan Kazim, Deputy President and Chief Commercial Officer, Emirates Airline, kommentiert: „Wir freuen uns über die Vertiefung unserer Partnerschaften mit Icelandair und GO7. Ihre Netzwerke und intermodalen Kapazitäten ergänzen unsere europäische Präsenz und bieten unseren Kunden eine Reihe von Verbindungen, die ihre Reisen vereinfachen. Gemeinsam werden wir neue Reisemöglichkeiten und eine größere Auswahl für Kunden schaffen, die durch Europa reisen möchten. Wir sind davon überzeugt, dass diese Partnerschaften für unsere Kunden und unser Geschäft echte Vorteile bringen werden, und wir unternehmen konkrete Schritte, um unsere Beziehungen in Zukunft weiter zu stärken.“

GO7

Ab sofort arbeiten GO7, die sich auf Reisetechnologien und Ticketing spezialisiert haben, und Emirates noch enger zusammen. Ziel der Partnerschaft ist es, einen ganzheitlichen Vertriebsansatz zu entwickeln, der das Angebot kombinierter Interline- und Bahntickets zu weltweiten Zielen über die direkten und indirekten Kanäle von Emirates außerhalb des traditionellen Buchungssystems ermöglicht.

Peer Winter, Chief Distribution Officer bei GO7, sagt: „Unser Ziel ist es, den Fluggesellschaften innovative technologiegestützte Lösungen anzubieten, die ihnen mehr Kontrolle geben. Wir freuen uns sehr über die Unterzeichnung dieses Vertrags mit Emirates, der auf unserer erfolgreichen gemeinsamen Geschichte aufbaut. Da Emirates bereits multimodale Netzwerkverbindungen über das GDS anbietet, einschließlich Rail & Fly über W2 von GO7, geht unsere neue Vereinbarung noch weiter. Diese Partnerschaft bietet Emirates einen ganzheitlichen Ansatz für den Airline-Vertrieb und ermöglicht ihnen, ihr Angebot über eigene direkte Kanäle zu stärken. Die Passagiere können ihre Reisen nahtlos mit mehreren Fluggesellschaften und Bahnunternehmen über ein einziges Ticket abwickeln und dabei die traditionellen Kanäle der Branche umgehen.“

Icelandair

Emirates und Icelandair erweitern ihre bestehende Interline-Partnerschaft hin zu einem gegenseitigen Codeshare-Abkommen. Dies ermöglicht Reisenden mit Anschlussflügen zu Emirates-Gateways in Europa einen bequemen Zugang zu Reykjavik (REK). Emirates wird zunächst seinen Code „EK“ auf den besten Anschlussflügen von Icelandair platzieren, während Icelandair seinen Code auf Flügen zwischen verschiedenen Gateways in Europa, Dubai und darüber hinaus in das umfangreiche Netzwerk der Airline platzieren wird. Eine vollständige Liste der Ziele wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Sobald der Codeshare vollständig aktiviert ist, werden die Kunden von Einzelflügen zu wettbewerbsfähigen Tarifen und einer einmaligen Gepäckaufgabe zu einer Vielzahl von Zielen profitieren.

Bogi Nils Bogason, President and CEO Icelandair, zur neuen Vereinbarung: „Wir freuen uns, unsere bevorstehende strategische Partnerschaft mit Emirates anzukündigen, die unseren Kunden neue Möglichkeiten im Nahen Osten und Asien eröffnet. Emirates wird der siebte globale Codeshare-Partner von Icelandair. Wir haben und werden unser Netzwerk von Partnerfluggesellschaften weiter ausbauen, wobei wir uns auf die Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften konzentrieren, die einen hervorragenden Service und gute Verbindungen bieten. Wir heißen Emirates als Partner willkommen und freuen uns darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um die Reisen unserer Passagiere reibungslos und angenehm zu gestalten.“

Sobald die erforderlichen staatlichen und behördlichen Genehmigungen vorliegen, werden die Codeshare-Flüge den Kunden schrittweise über Online- und Reisebüroplattformen zur Verfügung stehen.

Pegasus Airlines erhöht Flugangebot nach Istanbul ab Dortmund Airport

Pegasus Airlines bereitet sich auf die Sommersaison vor und baut zum 01. April das Flugangebot am Dortmund Airport weiter aus. Erst Mitte Dezember hatte der türkische Low-Cost-Carrier die Route von Dortmund zum Sabiha Gökçen Flughafen in Istanbul ins Streckennetz aufgenommen. Aufgrund der hohen Auslastung steht nun der Entschluss fest, die wöchentlichen Umläufe von bislang drei auf fünf zu erhöhen. 

Pegasus fliegt regelmäßig zum Bosporus

Zurzeit bedient Pegasus die Verbindung jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag. Ab April können Fluggäste dann zusätzlich auch mittwochs und freitags zum Bosporus reisen. „Die Nachfrage übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem. Infolgedessen sind wir froh, gemeinsam mit Pegasus schnell auf den gestiegenen Bedarf reagieren zu können“, verkündet Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales. „Die erweiterten Kapazitäten steigern nicht nur die Flexibilität für Reisen zwischen Dortmund und Istanbul. Ebenfalls schaffen wir so weiteren planerischen Spielraum für potenzielle Anschlussflüge“, führt Guido Miletic fort. 

Die türkische Metropole ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber, Heimat- und Geschäftsreisende und fungiert darüber hinaus als bedeutendes Wirtschafts- und Touristendrehkreuz zwischen Europa und Asien. Mit einem umfangreichen Streckennetz ermöglicht Pegasus ab Istanbul Zugang zu über 130 weiteren Zielen in 50 verschiedenen Ländern.

Das erweiterte Angebot ist ab sofort über Pegaus und die Website des Flughafens buchbar.

Lufthansa Boden: ver.di ruft zu zweitägigem Warnstreik auf

Verhandlungsaufforderung an den Lufthansa Konzern unerfüllt

Nachdem die Verhandlungsaufforderung an den Lufthansa Konzern auch nach den kürzlichen Streiktagen bei der Lufthansa Cargo und der Lufthansa Technik außerhalb des Passagierverkehrs unerfüllt blieb und das Unternehmen keinerlei Bereitschaft zeigt, ein wertigeres Angebot vorzulegen, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nun die Lufthansa Bodenbeschäftigten am Donnerstag und Freitag dieser Woche (07./08. März) erneut zu einem Warnstreik auf.  

Warnstreik: Einigung blieb aus

Der Konzern hatte in den zweitägigen Verhandlungen (21. bis 22. Februar) sein Angebot im Kern lediglich an zwei Stellen verbessert: Die auch im jetzigen Angebot noch vorhandenen Nullmonate wurden reduziert und die nachhaltige Gehaltserhöhung wurde um 0,5 Prozent verbessert. Gleichzeitig verlängerte die Lufthansa die Laufzeit ihres Angebotes nochmals um drei Monate auf insgesamt 28 Monate. Die von ver.di aufgestellte Kernforderung von 12,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro monatlich mehr, wird auch in dem Angebot bei mehr als doppelt so langer Laufzeit im Vergleich zur Forderung von zwölf Monaten nicht erreicht. 

Eine Einigung blieb vor dem Hintergrund dieses geringen Entgegenkommens somit auch in der vierten Verhandlungsrunde aus. Der bereits weit im Voraus vereinbarte fünfte Verhandlungstermin findet am 13. und 14. März statt.

ver.di Verhandlungsführer Marvin Reschinsky zum Verhandlungsstand:

„Es ist niemanden vermittelbar, dass dieser Konzern diese Woche ein Rekordjahresergebnis verkünden wird, die Boni für Vorstände ordentlich anhebt und Beschäftigte am Boden mit Stundenlöhnen von teils 13 Euro nicht einmal mehr wissen, wie sie in den teuersten Städten Deutschlands über die Runden kommen sollen.“ 

Um zu einem zügigen Tarifabschluss zu gelangen, hatte die ver.di-Verhandlungsführung das Unternehmen in den vergangenen Tagen bereits mehrfach aufgefordert, noch vor dem 13. März zu weiteren Verhandlungen zusammenzukommen. Voraussetzung dafür war jedoch ein vorab übermitteltes wertigeres Angebot der Arbeitgeber. Auf diesen Vermittlungsversuch ist das Unternehmen bislang nicht eingegangen. Es ist aktuell nicht bereit, ein wertigeres Angebot anzubieten.

ver.di-Verhandlungsführer Reschinsky bedauert die erneuten Auswirkungen auf Passagiere:

„In den vergangenen Tagen haben wir bewusst den Passagierverkehr mit unseren Streiks ausgelassen. Lufthansa vermittelt uns mit dem Ignorieren unserer Verhandlungsaufforderung jedoch, dass sie sich erst bewegen wird, wenn der Druck weiter steigt. Es ist bedauerlich, dass sie dafür wieder einmal enttäuschte Passagiere in Kauf nimmt. Für die Passagiere braucht es dringend Lösungen und Zuverlässigkeit. Die Beschäftigten und wir sind bereit dies mit einem ernsthaften Angebot herzustellen.“ 

Der Warnstreik für die passagiernahen Bereiche beginnt am Donnerstag, dem 07. März 2024 ab 04.00 Uhr und endet am Samstag, dem 09. März um 07.10 Uhr. Für die nicht passagiernahen Bereiche, wie Fracht oder Technik, gelten abweichende Zeiten.

Emirates fliegt wieder täglich nach Phnom Penh via Singapur

Ab 01. Mai nimmt Emirates seinen täglichen Flug nach Phnom Penh in Kambodscha via Singapur wieder auf. Damit erhöht die Fluggesellschaft die Verbindungen nach Südostasien über das internationale Drehkreuz am Dubai International Airport und verbindet zwei Handels- und Freizeitzentren der Region miteinander.  

Neue Flugstrecke mit Boeing 777

Die Strecke wird mit Jets des Typs Boeing 777-300ER in einer Drei-Klassen-Konfiguration bedient. Der Emirates-Flug EK348 verlässt Dubai um 02.30 Uhr und kommt um 14.05 Uhr in Singapur an. Weiter geht es um 15.35 Uhr ab Singapur mit Ankunft um 16.35 Uhr in Phnom Penh. Der Emirates-Rückflug EK349 verlässt Phnom Penh um 20.50 Uhr und erreicht Singapur um 23.50 Uhr. Abflug in Singapur ist am nächsten Tag um 01.40 Uhr mit Ankunft um 04.55 Uhr in Dubai (alle Zeiten sind Ortszeiten). Die Verbindung zwischen Phnom Penh und Singapur ist zeitlich günstig gelegen und bietet optimale Anschlussmöglichkeiten von und zu mehreren Städten in Deutschland sowie weiteren Zielen in Europa. Durch diese zusätzliche Verbindung fliegt Emirates ab dem 01. Mai viermal täglich nach Singapur.

Adnan Kazim, Deputy President und Chief Commercial Officer von Emirates:

„Die Wiederaufnahme unserer Phnom Penh-Flüge zeigt unser Engagement für die Stärkung unseres Südostasien-Streckennetzes. Wir schaffen weiterhin mehr Möglichkeiten für Reisende, vielfältige und kulturell reiche Ziele zu erkunden, und unterstützen Unternehmen sowie Exporteure aller Größenordnungen dabei, stärkere Handelsbeziehungen aufzubauen. Wir danken den Behörden von Kambodscha und Singapur für ihre Unterstützung bei der Einrichtung dieser neuen Strecke. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden ein weiteres dynamisches Ziel in unserem Streckennetz vorzustellen, mit dem sie die Welt erkunden können.“ 

Emirates SkyCargo wird eine Unterdeck-Frachtkapazität von über 300 Tonnen pro Woche von und nach Phnom Penh anbieten. Zu den wichtigsten Gütern, die von Phnom Penh aus exportiert werden, gehören Textilien, Arzneimittel und andere hochwertige Waren.

Die neuen Emirates-Flüge bieten acht First-Class-Privatsuiten, 42 Liegesitze in der Business Class und 310 geräumige Sitze in der Economy Class. Reisende genießen den preisgekrönten Service und die branchenführenden Produkte der Fluggesellschaft in allen Klassen. Dazu gehören regional inspirierte Gerichte und kostenlose Getränke sowie das Bordunterhaltungsprogramm ice, das bis zu 6.500 Kanäle für On-Demand-Entertainment in über 40 Sprachen bietet, darunter Filme, Fernsehsendungen und eine umfangreiche Musikbibliothek sowie Spiele, Hörbücher und Podcasts. Flugtickets können online auf emirates.de, telefonisch unter +49 69 945 19 20 00, über die Emirates App sowie im Reisebüro gebucht werden.

Bedeutender Knotenpunkt in Südostasien

Phnom Penh liegt im südlichen Zentrum Kambodschas und ist das wirtschaftliche, industrielle und kulturelle Zentrum des Landes, das im Laufe der Jahrzehnte ein schnelles Wachstum seiner Infrastruktur und Wirtschaft erlebt hat. Dies macht Phnom Penh zu einem der beliebtesten südostasiatischen Knotenpunkte für Tourismus und Handel, der auch für Reisende aus Europa sehr attraktiv ist. Die Stadt baut derzeit einen neuen internationalen Flughafen, der 2025 in Betrieb genommen werden soll. Er wird den derzeitigen internationalen Flughafen von Phnom Penh ersetzen und die Anbindung Kambodschas an die Welt verbessern. Phnom Penh ist bekannt für seine historischen Stätten und Touristenattraktionen wie den Königspalast mit der Silberpagode und das Nationalmuseum. Durch die täglichen Flüge nach Phnom Penh sowie die einseitige Vereinbarung mit Cambodia Air wird Emirates auch die bequeme Anreise zum weltberühmten Tempelkomplex Angkor Wat in der Nähe von Siem Reap erleichtern.

„Jugend forscht – Schüler experimentieren 2024“ am Flughafen München

So sehen glückliche Sieger aus. Große Anerkennung, ein Preis und die Chance über den bayerischen Landeswettbewerb auch das Bundesfinale zu erreichen: Das war der Lohn für die Gewinner der Regionalausscheidung München-Nord im Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren 2024“, der bereits zum 21. Mal am Münchner Flughafen ausgetragen wurde. Knapp 90 junge Nachwuchstüftlerinnen und -tüftler hatten zwei Tage lang unter dem Motto „Mach dir einen Kopf“ insgesamt 51 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik präsentiert.

Junge Forschertalente am Flughafen München

Die 25-köpfige Jury – Expertinnen und Experten aus den jeweiligen Fachgebieten – ermittelten folgende Sieger (hintere Reihe von links nach rechts): Simon Remmele (Physik, Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen), Vincent Engelbrecht (Technik, Katharinen-Gymnasium Ingolstadt), Alexander Hutanu (Biologie, Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching). Mittlere Reihe von links nach rechts: Benedikt Siewert (Biologie, Katharinen-Gymnasium Ingolstadt), Sofia Ulrich (Geo- und Raumwissenschaften, Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen), Sebastian Siewert (Biologie, Katharinen-Gymnasium Ingolstadt), Stefanos Koufogazos Loukianov (Arbeitswelt, Gymnasium Ismaning). Untere Reihe von links nach rechts: Luisa Heumann (Arbeitswelt, Gymnasium Ismaning), Greta Venus (Arbeitswelt, Gymnasium Ismaning), Alexander Schmid (Technik, Tilly-Realschule Ingolstadt), Timo Link (Technik, Tilly-Realschule Ingolstadt) und Raphael-Desmond Gherdan (Technik, Tilly-Realschule Ingolstadt).

Mit den Siegern, die sich für die bayerischen Landeswettbewerbe in Vilsbiburg und Regensburg qualifiziert haben, freuten sich die Patenbeauftragte der Flughafen München GmbH, Theresa Fleidl (links), Delia Tietge Leiterin der „Jugend forscht Akademie“ in Hamburg (2 v. l.) sowie Wettbewerbsleiterin Kerstin Bräckle (rechts).

Flugangebote nach Nordeuropa ab Flughafen München

Über 230 wöchentliche Abflüge zu 13 Zielen in acht Ländern

Abwechslungsreiche Naturlandschaften, von Fjorden, über Seen und Wälder bis hin zu Geysiren, sowie lebendige Hauptstädte mit facettenreicher Architektur und innovativer Gastronomie – all das bieten die nordeuropäischen Länder. 232 wöchentliche Flüge zu 13 Zielen in Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden stehen auf dem Sommerflugplan des Münchner Airports. Damit liegt das Flugangebot zu den acht nordischen Staaten mit 16 Prozent über dem Niveau des Sommers 2023 und ist somit das umfangreichste Streckennetz des Münchner Flughafens nach Nordeuropa, das jemals zur Verfügung stand.

In das isländische Keflavik wird Icelandair während des Sommerflugplans zwölf wöchentliche Verbindungen anbieten und damit die Hauptstadt Reykjavik noch besser an München anbinden.

In Norwegen führt Lufthansa eine neue Verbindung ein und erhöht auch die Frequenzen bestehender Routen. Ab dem 28. April geht es erstmals zweimal wöchentlich nach Trondheim. Die Strecke nach Bergen wird ab dem 02. April statt einmal wöchentlich dann täglich bedient. Zudem stockt Lufthansa die Anzahl der Flüge nach Oslo um fünf weitere Verbindungen pro Woche auf. Bereits seit Januar fliegt die norwegische Fluggesellschaft Wideroe zweimal wöchentlich nach Bergen.

Stockholm wird von der Lufthansa 35 mal pro Woche angeflogen. Das Angebot ergänzt Norwegian Airlines mit zwei wöchentlichen Verbindungen in Schwedens Hauptstadt. Zusätzliche geht es drei Mal täglich mit Lufthansa nach Göteborg.

Ebenfalls 35 mal pro Woche geht es mit Lufthansa nach Kopenhagen. Die Star Alliance Schwester SAS bietet sieben wöchentliche Dienste in die Hauptstadt Dänemarks an und auch Norwegian Airlines fliegt die Strecke drei Mal pro Woche. Auch die Heimatstadt der berühmten Lego-Steine, Billund, kann man mit Lufthansa 13 Mal pro Woche erreichen.

Mehr Angebotsvielfalt für Reisende ab Flughafen München

Finnair erweitert sein Angebot von und nach Helsinki und setzt bei den Flügen am Morgen einen Airbus A350-900 ein. Dies bedeutet eine Angebotsausweitung von etwa 100 zusätzlichen Sitzen pro Flug an den Tagen Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag. Lufthansa setzt seine zwei wöchentlichen Flüge nach Oulu fort. Die größte nordfinnische Stadt wurde erstmals im Winterflugplan 2023/2024 mit München verbunden.

Die lettische Air Baltic erhöht ihre Frequenz mit insgesamt 21 wöchentlichen Flügen zu den Hauptstädten des Baltikums – Riga, Tallinn und Vilnius. Mit einer Frequenz von zwölf wöchentlichen Flügen geht es nach Riga und drei Mal wöchentlich nach Tallinn. Vilnius wird zwei Mal mehr, also sechs Mal angeflogen. Lufthansa ergänzt das Angebot mit einer Aufstockung um drei weitere, und somit sieben wöchentlichen Flügen nach Tallinn.

Nachwuchsförderung MINT: DLR_School_Labs Schülerlabore feiern Erfolgsgeschichte

Tag für Tag sind Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen und Schulformen in den DLR_School_Labs zu Gast. Das erste wurde bereits im Jahr 2000 in Göttingen eröffnet. Am 29. Mai 2015 haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Technische Universität (TU) Darmstadt die Gründung eines Schülerlabors beschlossen. Inzwischen sind es 16 Schülerlabore, die am 21. Februar 2024 gemeinsam einen besonderen Grund zum Feiern haben: Mit diesem Tag besuchten insgesamt eine halbe Million Kinder und Jugendliche die DLR_School_Labs. In einer Videokonferenz, bei der die jungen Gäste aus allen DLR_School_Labs zugeschaltet waren, freute sich der Vorstandsbeauftragte für Nachwuchsförderung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Dr. Christoph Pawek: „Auch wenn für uns jeder Besuch einer Schulklasse etwas Besonderes ist, finden wir es großartig, dass ihr heute bei uns seid und die runde Zahl von 500.000 Schülerinnen und Schülern perfekt macht!“. Und weil es nach seinen Worten zur Aufgabe der DLR_School_Labs gehöre, komplizierte Sachverhalte und unvorstellbar große Zahlen leicht verständlich zu veranschaulichen, schloss er augenzwinkernd zum Vergleich an: „Würden sich alle Schülerinnen und Schüler, die uns bisher besucht haben, an den Händen halten und eine Menschenkette bilden, würde sie quer durch ganz Deutschland reichen – oder vom Erdboden nach oben gerechnet sogar weit über die Internationale Raumstation hinaus.“

Junge Gäste tauchen in die faszinierende Welt der Forschung ein

Nachdem das erste DLR_School_Lab von Anfang an von Schulen geradezu „überlaufen“ wurde, eröffnete das DLR in den Folgejahren weitere Schülerlabore. Heute gibt es sie an den DLR-Standorten in BerlinBraunschweigBremenGöttingenJenaKölnLampoldshausenNeustrelitz und Oberpfaffenhofen. Auch mehrere Hochschulen betreiben in Kooperation mit dem DLR ein DLR_School_Lab, so die BTU Cottbus-Senftenberg an ihrem Standort in Cottbus, die RWTH Aachen, die Technischen Universitäten in DarmstadtDortmundDresden und Hamburg sowie die Universität Augsburg. Gemeinsam ist allen DLR_School_Labs, dass die Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Betreuung selbst Hands-on-Experimente durchführen – immer mit Bezug zu aktuellen Projekten aus Luft- und Raumfahrt, Energie- und Verkehrsforschung oder auch Digitalisierung. So tauchen die jungen Menschen in die faszinierende Welt der Naturwissenschaften ein und lernen, dass Forschung aufregend ist und richtig Spaß macht. „Ich wusste gar nicht, dass Physik so spannend sein kann“, ist daher ein Satz, mit dem viele Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke zusammenfassen. Und auch die Lehrkräfte berichten immer wieder von einer motivierenden Wirkung auf den MINT-Unterricht (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik).

Seit über zwei Jahrzehnten: passgenaues Angebot für Schulen

„Ich gratuliere allen Mitarbeitenden der DLR_School_Labs zu dieser beeindruckenden Bilanz. Eine halbe Million junger Gäste sind eine wunderbare Erfolgsgeschichte“, erklärt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Die weiter anhaltende, enorme Nachfrage zeigt, wie passgenau unser Angebot den schulischen Bedarf trifft. Dass wir die DLR_School_Labs nun schon seit über zwei Jahrzehnten betreiben und immer weiter ausbauen, macht auch deutlich, wie wichtig wir im DLR unsere gesellschaftliche Verantwortung für die Nachwuchsförderung im MINT-Bereich nehmen.“

Auch der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer übermittelte in einem Grußwort seine Glückwünsche: Er betonte, dass es neben Astronautinnen und Astronauten in der Forschung viele andere spannende Berufe gibt, was die DLR_School_Labs eindrucksvoll vermitteln: „Genau darauf hätte ich in meiner Schulzeit selbst sehr viel Lust gehabt, denn ich bin sicher, ein solcher Besuch mit all den spannenden Mitmachexperimenten kann für junge Menschen richtig wegweisend sein. Toll, dass es die DLR_School_Labs gibt!“

Sommerflugplan ab Salzburg Airport: Highlights & neue Ziele

Der Sommerurlaub ab Salzburg Airport wird wieder bunt und abwechslungsreich, zahlreiche bewährte und neue Sonnendestinationen garantieren unvergessliche Urlaubserlebnisse. Damit auch Städteliebhaber nicht zu kurz kommen, kann ab Salzburg die eine oder andere spannende Metropole mit einem Direktflug entdeckt werden. Neu in diesen Sommer: Monastir (Tunesien), Burgas (Bulgarien), Bukarest (Rumänien) und Skopje (Nordmazedonien).

Schnorcheln, schwimmen, Sonne tanken

Tauchen und Strand genießen in Ägypten – viermal pro Woche wird Hurghada angeflogen – und das sogar ganzjährig. Griechenland ist schon seit Jahren der Sommerhit schlechthin – Traumstrände, köstliches Essen, gastfreundliche Griechen und eine jahrtausendalte Kultur sorgen für pures Urlaubsfeeling. Neben den griechischen Inseln Karpathos, Korfu, Kreta, Rhodos und Zakynthos geht es nach Thessaloniki, auf die Halbinsel Chalkidiki. Die Insel Kos wird heuer zudem zweimal pro Woche angeflogen.

Reiseklassiker und Urlaubermagnet Balearen ab Salzburg Airport

Neben Griechenland und Ägypten, erfreuen sich auch Italien (Kalabrien/Lamezia Terme, Sardinien/Olbia), die Türkei (Istanbul, Antalya), Dubai und Zypern (Larnaka) und Korsika (Calvi) großer Beliebtheit. Die Balearen sind im Sommerflugplan ein unverzichtbarer Urlaubermagnet. Palma de Mallorca wird täglich angeflogen, Ibiza steht für heiße Nächte, Partys, Sonne, endlose Strände und glasklares Wasser. Wer im Urlaub feiern möchte, fliegt jeweils am Freitag oder am Montag in Richtung Süden. Die Partyinsel eignet sich sowohl für ein verlängertes Wochenende als auch für einen längeren Urlaub perfekt. Zwei neue Sommerhighlights können Passagiere ab Salzburg diesen Sommer entdecken: mit Nouvelair Tunesie nach Monastir (Tunesien) und mit Eurowings einmal pro Woche an die Schwarzmeerküste Bulgariens (Burgas).

Städtetrips: Sehenswürdigkeiten, Kulinarik und Shopping

Dann lohnt sich der Besuch einer der zahlreichen Metropolen, die ab Salzburg per Direktflug erreichbar sind! Egal ob die deutschen Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt oder Hamburg oder die englische Hauptstadt London: Hier werden Kulturliebhaber, historisch Interessierte und Kulinarik-Fans bestimmt fündig. Auch Amsterdam punktet neben vielen Sehenswürdigkeiten mit feinen Restaurants und gemütlichen Bars. Mit Air Serbia geht es rasch und bequem in die serbische Hauptstadt Belgrad. Neu im Flugprogramm: Wizz Air fliegt jeweils dreimal wöchentlich ins rumänische Bukarest sowie ins nord-mazedonische Skopje. Wer von allem etwas will – Sonne, Sehenswürdigkeiten, Shopping und das Ganze in XXL – der sollte das Flugangebot nach Dubai nutzen. Die Stadt der Superlative hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Das komplette Flugprogramm finden Sie unter flieg.salzburg-airport.com.