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BER führt biometrische Services per Gesichtserkennung ein

Seit dem 01. Juli 2024 können Passagiere am Flughafen BER mit Hilfe von BER Biometrics verschiedene Stationen bei der Abreise per Gesichtserkennung und ohne Vorzeigen der Bordkarte kontaktlos nutzen. Die Registrierung erfolgt über die App SmartDepart.

Neuer digitaler Service am Flughafen BER

Seit dem 01. Juli 2024 bietet die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg den Passagieren am BER einen erweiterten digitalen Service an. Mit BER Biometrics ist es den Reisenden möglich, verschiedene Stationen im Terminal 1 per Gesichtserkennung und ohne das Vorzeigen der Bordkarte zu nutzen. Zu den kontaktlos nutzbaren Angeboten gehören das Ausdrucken der Gepäcklabel an ausgewählten Self-Service-Automaten, die Nutzung des BER Runway mit einem verlängerten Zeitfenster sowie der Zugang zur BER Lounge Tegel nach vorheriger Buchung.

Registrierung über SmartDepart App

Voraussetzung für die Nutzung von BER Biometrics ist eine Registrierung über die App SmartDepart eines Partnerunternehmens nebst Selfie. Das Angebot kann ab sieben Tage vor Abflug gebucht werden. Vor Ort im Terminal wird an explizit dafür ausgewiesenen und deutlich abgegrenzten Stationen ein Live-Bild des Passagiers erstellt. Die Dateien aus der App und die am Terminal erstellten Bilder werden über die App abgeglichen, um den entsprechenden Service freizuschalten.

Kontaktlose Nutzungsmöglichkeiten und Datenschutz

Interessierte Passagiere können BER Biometrics an zwei dafür ausgeschilderten Self-Service-Automaten in der Abflugebene, am Zugang zu einer Kontrollspur für den BER Runway sowie an einer Säule vor der Lounge Tegel nutzen. Nach dem Flug werden die Vergleichsdaten beim App-Anbieter gelöscht. In der App bleiben die hinterlegten Passagierdaten, die der Nutzer jederzeit selbstständig verwalten kann. BER Biometrics ist ein freiwilliges und kostenfreies Angebot für Passagiere ab 16 Jahren. Es ersetzt das Vorzeigen der Bordkarte, jedoch nicht das Mitführen offizieller Reisedokumente.

Zusammenarbeit mit AirSphere

Für die technische Umsetzung des Projekts, einschließlich der Softwarelösungen, arbeitete die Flughafengesellschaft mit dem Partnerunternehmen AirSphere zusammen. Die Software für die Bordkartensteuerung von AirSphere kommt bereits am BER zum Einsatz. Frank Pfleiderer, Geschäftsführer der AirSphere GmbH, betonte die erfolgreiche langjährige Zusammenarbeit und freut sich, den BER als Erstkunden für die SmartDepart App gewinnen zu können. Diese App wird das neue Reiseerlebnis für Passagiere am BER kontinuierlich erweitern und zukünftig auch an anderen Flughäfen anbieten.

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist für den Betrieb der Berliner Flughäfen verantwortlich und engagiert sich dafür, innovative und effiziente Services für ihre Passagiere zu entwickeln. Mit der Einführung von BER Biometrics wird ein weiterer Schritt in Richtung eines zukunftsorientierten und smarten Flughafens gemacht.

Innovative Nutzung von BER Biometrics – So funktioniert es

Das BER Biometrics-System ermöglicht eine schnellere und unkompliziertere Abwicklung am Flughafen. Alle notwendigen Informationen und Nutzungsmöglichkeiten werden hier zusammengefasst:

Setup und Anmeldung in der SmartDepart-App

Um BER Biometrics nutzen zu können, lädt man die SmartDepart-App von AirSphere auf sein Smartphone. Anschließend wird ein Profil mit Angaben von Namen, E-Mail-Adresse und einem Selfie erstellt. Vor der Nutzung sind der Check-in und das Hochladen der Bordkarte erforderlich. Nach diesem Prozess kann das gewünschte Produkt für den Abflugtag ausgewählt werden.

Angebotene Produkte und Services

Passagiere können die Self Service Gepäckaufgabe nutzen, dabei auch Gepäcklabels selbst ausdrucken und ihr Gepäck eigenständig abgeben. Zusätzlich erhalten sie bei einer Buchung über BER Biometrics einen Slot für den BER Runway, welcher bereits zwei Stunden vor dem ausgewählten Zeitfenster gültig ist. Der kostenpflichtige Zugang zur BER Lounge Tegel kann ebenfalls gebucht werden.

Nutzung von BER Biometrics im Terminal

Im Terminal erfolgt der Abgleich per Gesichtserkennung an speziell gekennzeichneten Stationen, die nur für Nutzer von BER Biometrics eingerichtet sind. An diesen Self-Service-Automaten, dem Zugang zum BER Runway und vor der Lounge Tegel wird das Foto in der App auf dem Smartphone mit einer Aufnahme vor Ort abgeglichen. Bei Übereinstimmung erhält der Flughafen die Bordkarteninformation und schaltet den Zugang frei.

Datensicherheit und Nutzung von BER Biometrics

BER Biometrics verwendet das Bild zur Prüfung der Zutrittsberechtigung. Hierzu wird eine digital verschlüsselte Referenzdatei an AirSphere gesendet und mit den in der Datenbank verschlüsselten Referenzdateien verglichen. Bei Übereinstimmung überträgt AirSphere die erforderlichen Bordkarteninformationen an die jeweiligen Standorte. Die Daten in der App werden lokal und geschützt gespeichert und können jederzeit gelöscht werden.

AirSphere ist ein führender Anbieter von innovativen Technologie-Lösungen für Flughäfen weltweit. Das Unternehmen setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung der Reisenden-Erfahrung durch nahtlose Prozesse und modernste Sicherheitstechnologien ein. Weitere Informationen finden Interessierte unter biometrics.berlin-airport.de.

44 Jahre Christoph 44: Jubiläum des Göttinger Rettungshubschraubers

Der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 der DRF Luftrettung feiert sein 44. Dienstjubiläum. Die feierliche Veranstaltung hebt die beeindruckende Historie des Luftrettungsmittels hervor, das seit 1980 ein fester Bestandteil der Notfallrettung in der Region ist.

Historie von Christoph 44

Am 03. Juli 1980 nahm der Rettungshubschrauber Christoph 44 zum ersten Mal seinen Dienst auf. Die Station in Göttingen war zu jenem Zeitpunkt bereits die vierte Station der DRF Luftrettung, die im Jahr 1972 im Zuge des Ausbaus des Rettungswesens in Deutschland gegründet wurde. Heute gehört Christoph 44 zu den ältesten Luftrettungsmitteln des Landes. Im Laufe der Jahre wurden drei neue Hubschraubermuster in Dienst gestellt, um immer wieder höhere Standards für Patienten und Besatzung zu gewährleisten. Zuletzt wurde die Maschine 2007 durch eine EC135 ersetzt.

Einsätze und Einsatzgebiet

Im Jahr 2023 flog die EC135 insgesamt 1.438 Einsätze. Die Crew erreicht Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Flugminuten. Das Einsatzgebiet umfasst die Landkreise Göttingen, Northeim, Goslar sowie Kassel, Holzminden, Höxter, Eichsfeld und Werra Meißner. Mit dieser beeindruckenden Einsatzbilanz unterstreicht der Rettungshubschrauber seine Unverzichtbarkeit für die regionale Notfallversorgung.

Langjährige Mitarbeiter und Kooperationen

HEMS TC Arno Wickmann gehört mit 33 Jahren Betriebszugehörigkeit zu den längsten Weggefährten von Christoph 44. Wickmann betont die gute Zusammenarbeit innerhalb der Crew sowie mit den regionalen Partnern und der Universitätsmedizin Göttingen. Für ihn sei es ein schönes Gefühl zu wissen, wie lange Christoph 44 bereits den Menschen in der Region zur Seite steht.

Zukunft der DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung plant, auch in Zukunft kontinuierlich neue Standards für Patientensicherheit und Crew-Ausbildung zu setzen. Mit modernen Technologien und einem erfahrenen Team soll sichergestellt werden, dass Christoph 44 auch in den kommenden Jahren effizient eingesetzt werden kann. Die Organisation bleibt bestrebt, hochwertige medizinische Versorgung aus der Luft zu gewährleisten.

Die DRF Luftrettung wurde 1972 gegründet und hat sich seitdem zu einem führenden Anbieter von Luftrettungsdiensten in Deutschland entwickelt. Mit einem Netzwerk von Stationen bietet die Organisation schnelle und professionelle Notfallhilfe aus der Luft. Jährlich fliegt die DRF Luftrettung tausende Einsätze, um Menschen in akuten Notsituationen zu helfen.

Christoph München sucht vermissten Feuerwehrmann

Der anhaltende Starkregen Anfang Juni bringt in weiten Teilen Süddeutschlands großflächige Überschwemmungen mit sich. Ein junger Feuerwehrmann wird nach einem Bootsunfall in Bayern vermisst und die Suche aus der Luft wird durch Christoph München unterstützt.

Vermisster Feuerwehrmann in den Fluten

In den frühen Morgenstunden des 02. Juni kentert im bayerischen Offingen ein Boot der DLRG mit mehreren Einsatzkräften an Bord. Dabei gerät ein junger Feuerwehrmann in die Fluten. Trotz sofortiger Alarmierung und umfassenden Suchaktionen bleibt er vermisst. Die Rettungsteams aus Feuerwehr, Wasserwacht, DLRG und Polizei beginnen unmittelbar nach dem Unfall mit ihren Suchmaßnahmen.

Luftunterstützung der Suche durch Christoph München

Aufgrund der unübersichtlichen Lage wird entschieden, den Flusslauf der Mindel aus der Luft zu durchsuchen. Dies übernimmt die diensthabende Crew von Christoph München, bestehend aus Pilot Carsten Strahlendorff, Notarzt Dr. Pascal Mathonia und HEMS TC Lucas Sälzle. Wegen der ungünstigen Wetterbedingungen kann der Hubschrauber erst in den frühen Morgenstunden starten. Kurz nach sechs Uhr hebt Christoph München ab und erreicht nach einem kurzen Stopp im Klinikum Günzburg die Einsatzstelle in Offingen.

Ergebnislose Suche entlang des Flusslaufs

Nach dem Eintreffen fliegt die Crew mehrfach entlang des Flusslaufs Richtung Donau und zurück in der Hoffnung, einen Hinweis auf den Vermissten zu finden. Trotz intensiver Bemühungen bleibt die Suche erfolglos. Um die Frage nach der weiteren Vorgehensweise zu klären, entscheidet sich die Crew für eine Zwischenlandung an der Einsatzstelle, wo auch ein Edelweiß-Hubschrauber und eine Drohnengruppe der Polizei zur Verstärkung eintreffen.

Einsatz beendet, weitere Suche übernimmt Polizei

Nach der Übergabe der weiteren Personensuche an die Polizei kehrt Christoph München zur Station in der Landeshauptstadt zurück. Die Suchaktion entwickelt sich ohne weiteren Erfolg, doch die Kooperation der verschiedenen Einsatzteams setzt ein klares Beispiel für die Fähigkeit und den Willen der Rettungskräfte zur Zusammenarbeit in schwierigen Situationen.

Die Station München am Klinikum Großhadern ist 24 Stunden täglich für Intensivtransporte einsatzbereit. Christoph München führt regelmäßig Transport- und Notfalleinsätze durch, oft auch länderübergreifend. Seit dem 01. Januar 2016 wird die Station durch die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG betrieben und gewährleistet höchste medizinische Standards für Rettungshubschraubereinsätze in der Region.

Erfolgreicher Testflug des zweiten Cessna Citation Ascend-Testexemplars

Textron Aviation verkündet den erfolgreichen Flug des zweiten Cessna Citation Ascend-Flugtestexemplars, während das Programm auf die Zertifizierung des neuesten Businessjets zusteuert. Damit setzte das P1-Flugzeug seine beeindruckende Testflugreihe fort und markierte einen bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zur geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2025.

Meilensteinflug für den Citation Ascend-Businessjet

Textron Aviation gab bekannt, dass der zweite Flugtest des Cessna Citation Ascend, bekannt als P1, erfolgreich durchgeführt wurde. Der Flug, der von Michael Bradfield und Maurice Girard durchgeführt wurde, dauerte 1 Stunde und 24 Minuten und erreichte eine maximale Flughöhe von 13.500 Fuß bei einer Höchstgeschwindigkeit von 308 Knoten. Mit diesem Meilensteinflug zeigt sich das Projekt weiterhin auf Kurs, eine vollständige Zertifizierung zu erreichen.

Zertifizierungsdynamik und Testphase

Die Zertifizierungsdynamik für den neuesten Citation-Businessjet intensiviert sich, da das P1-Flugzeug zusammen mit dem Prototypen auf Herz und Nieren geprüft wird. Zurzeit wurden im Rahmen des Testprogramms, das auf eine Zertifizierung hinarbeitet, mehr als 400 Flugstunden absolviert. Die Tests konzentrieren sich auf Systemprüfungen wie Antrieb, menschliche Faktoren, Umweltkontrolle und Avionik.

Design und Ausstattung der Cessna Citation Ascend

Die Cessna Citation Ascend wurde von Textron Aviation auf Basis von Kundenfeedback entwickelt, um ultimative Leistung und Komfort zu bieten. Mit modernen Funktionen ausgestattet, bietet das Flugzeug Annehmlichkeiten, die auch in den Bestsellern Citation Latitude und Citation Longitude zu finden sind. Dazu gehören ein ebener Boden für großzügige Beinfreiheit, Pratt & Whitney Canada PW545D-Triebwerke für Kraftstoffeffizienz und hochmoderne Garmin G5000-Avionik.

Komfort und Technologie an Bord

Die Citation Ascend bietet Platz für neun Passagiere und ist mit 19 Standard-USB-Ladeanschlüssen und drei Universalsteckdosen ausgestattet. Passagiere und Crew haben also stets Zugang zu einem Ladeanschluss. Zudem verfügt das Flugzeug über Autothrottle-Technologie und ein Honeywell RE100 [XL] Hilfstriebwerk, das unbeaufsichtigten Betrieb ermöglicht. Dies stärkt die Leistungsfähigkeit und Bedienfreundlichkeit des Jets.

Über Textron Aviation

Textron Aviation Inc., eine Tochtergesellschaft von Textron Inc. (NYSE:TXT), entwirft und fertigt die Citation Ascend. Das Unternehmen ist weltweit führend in der Luftfahrtbranche und bekannt für die Produktion von innovativen und zuverlässigen Businessjets. Mit einem Engagement für Qualität und Kundenzufriedenheit setzt Textron Aviation Maßstäbe in der Branche.

Rettungsheli Christoph 44 entdeckt Unfallfahrzeug im Wald bei Göttingen

Die Rettungshubschrauber-Crew des Christoph 44 wird zu einem Verkehrsunfall an einem unbekannten Ort alarmiert. Mit verschiedenen Herausforderungen, wie der schlechten Netzabdeckung, soll der Hubschrauber den Unfallort aus der Luft ausfindig machen.

Herausforderung der Netzabdeckung

Am frühen Abend des 20.05.2024 wird der Rettungshubschrauber Christoph 44 zu einem Unfall entlang der Bundesstraße bei Hann. Münden alarmiert. Der genaue Einsatzort ist jedoch unklar, da die Netzabdeckung an der Unfallstelle unzureichend ist und der Telefonkontakt zu den Insassen abbricht. Trotz dieser Schwierigkeiten gelingt es der Crew, im Suchgebiet relevante Anhaltspunkte zu identifizieren und systematisch zu durchsuchen.

Christoph 44 bei der Suche aus der Luft

Da die genaue Lage des Unfallorts nicht bekannt ist, soll die Hubschrauber-Crew – bestehend aus Pilot Dennis Lauterberg, Notarzt Dr. med. Nils Kunze-Szikszay und Notfallsanitäter Christian Schulze – die Bundesstraßen entlang des Flusses Weser absuchen. Christian Schulze erklärt, dass das Suchgebiet mehrere Kilometer durch Wald und Wiesen umfasst und daher aus der Luft besser eingesehen werden kann. Diese Vorgehensweise soll Zeit sparen und den Rettungskräften am Boden beim Auffinden des Fahrzeugs unterstützen.

Erfolg bei der Suche

Nach etwa 25 Minuten intensiver Suche entdeckt die Crew das Unfallfahrzeug an einer schwer einsehbaren Haarnadelkurve. Notarzt Nils Kunze-Szikszay erspäht den roten PKW, der nach Durchbrechen der Leitplanke eine Böschung hinunter gerutscht ist und auf der Seite lag. Die Crew informiert umgehend die Leitstelle Göttingen und unterstützt die weiteren Einsatzkräfte am Boden durch präzise Standortangaben.

Rettung und erste Versorgung

Beim Eintreffen der Rettungskräfte wird das Fahrzeug gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Die Insassen, die bei Bewusstsein, aber eingeklemmt sind, werden von der Feuerwehr mittels Schere und Spreizer befreit. Nach der Erstuntersuchung vor Ort, bei der ein Schleudertrauma und leichte Prellungen diagnostiziert werden, werden die Patienten zu weiteren Untersuchungen ins Klinikum Hann. Münden transportiert. Die Crew des Christoph 44 kehrt anschließend zur Station am Universitätsklinikum Göttingen zurück.

Der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Notfallversorgung. Mit modernster Ausrüstung und einem hochqualifizierten Team sorgt der Dienst für schnelle und effiziente Hilfe im Ernstfall. Der Hubschrauber operiert vom Universitätsklinikum Göttingen aus und ist ständig bereit, lebensrettende Einsätze zu absolvieren.

Belgien wählt Airbus H145M für Streitkräfte und Bundespolizei

Belgien hat einen Vertrag zur Beschaffung von 15 H145M Mehrzweckhubschraubern für seine Armee unterzeichnet. Zusätzlich werden zwei Hubschrauber und drei Optionen für die Bundespolizei erworben. Die Vereinbarung wurde zwischen der NATO Support and Procurement Agency (NSPA) im Namen Belgiens und Airbus Helicopters getroffen.

Strategische Erweiterung der Lufttransportkapazität

Das Königreich Belgien hat beschlossen, seine militärischen und polizeilichen Lufttransportkapazitäten deutlich zu erweitern. Der Vertrag über die Beschaffung von 15 Mehrzweckhubschraubern vom Typ H145M für die Armee und zusätzlichen zwei Hubschraubern plus drei Optionen für die Bundespolizei wurde zwischen der NATO Support and Procurement Agency (NSPA) und Airbus Helicopters unterzeichnet. Diese Entscheidung stärkt die taktischen und logistischen Fähigkeiten Belgiens sowohl im Verteidigungs- als auch im Sicherheitssektor.

Besondere Fähigkeiten des Airbus H145M-Hubschraubers

Der H145M ist ein militärischer Mehrzweckhubschrauber, der viele Einsatzmöglichkeiten bietet. Innerhalb weniger Minuten kann der Hubschrauber von einer leichten Angriffsrolle in eine Spezialeinsatzversion umgerüstet werden, die mit Schnellabseilausrüstung ausgestattet ist. Zudem umfassen die Missionseinsätze Hebe- und Außenlastkapazitäten sowie Optionen für zukünftige Einsatzmöglichkeiten, wie Datenverbindungen und erweiterte Kommunikationssysteme. Diese Flexibilität und Erweiterbarkeit machen den H145M zu einem wertvollen Aktivposten in Belgiens Verteidigungs- und Sicherheitsportfolio.

Erfolgserprobte Leistung und internationale Anwender

Die H145M ist die militärische Variante des bewährten, leichten zweimotorigen Hubschraubers H145. Die weltweite Flotte der H145-Familie hat inzwischen mehr als sieben Millionen Flugstunden absolviert. Diese Hubschrauber werden von Streitkräften und Sicherheitskräften auf der ganzen Welt für anspruchsvollste Missionen eingesetzt. Aktuelle Betreiber der H145M sind unter anderem Deutschland, Ungarn, Serbien, Thailand und Luxemburg. Zu den neuen Bestellungen gehören Zypern, Brunei und das Vereinigte Königreich.

Technische Merkmale und fortschrittliche Avionik

Der H145M wird von zwei Turbomeca Arriel 2E-Triebwerken angetrieben und ist mit einer volldigitalen Triebwerkssteuerung (FADEC) ausgestattet. Darüber hinaus bietet der Hubschrauber die digitale Avionik-Suite Helionix, die ein innovatives Flugdatenmanagement und einen leistungsstarken 4-Achsen-Autopiloten umfasst. Dieses System reduziert die Arbeitsbelastung des Piloten während der Missionen erheblich und erhöht gleichzeitig die Sicherheit und Effizienz. Der H145M zeichnet sich zudem durch einen besonders geringen Geräuschpegel aus, was ihn zum leisesten Helikopter seiner Klasse macht.

Airbus Helicopters ist ein führender Hersteller von Hubschraubern, der in über 150 Ländern weltweit aktiv ist. Mit mehr als 12.000 Hubschraubern im Einsatz und einer umfassenden Palette von militärischen und zivilen Lösungen, unterstützt Airbus Helicopters seine Kunden dabei, ihre Missionen effizient und sicher zu erfüllen. Das Unternehmen setzt Maßstäbe in der Hubschrauberindustrie durch fortschrittliche Technologien und innovative Lösungen.

Lufthansa bietet interkontinentale Winter-Ziele ab München

Lufthansa erweitert ihren Winterflugplan ab München um spannende interkontinentale Ziele. Die Passagiere können sich auf neue Verbindungen nach Südamerika und Kanada sowie auf Flüge mit modernisierter Kabinenausstattung freuen.

Neue Verbindung nach Südamerika

Ab dem 09. Dezember bietet Lufthansa einen Direktflug von München nach Sao Paulo. Diese Verbindung wird dreimal pro Woche, jeweils montags, mittwochs und freitags, mit einem Airbus A350 bedient. Der Flug LH504 startet in München um 11.45 Uhr und landet in der brasilianischen Metropole um 20.15 Uhr Ortszeit.

Ab München ganzjährig nach Vancouver

Kanadafans dürfen sich darauf freuen, dass Vancouver nun das ganze Jahr über im Münchner Flugplan bleibt. Lufthansa fliegt im Winter dienstags, freitags und sonntags nach Vancouver. Der Flug LH476 startet in München um 12.20 Uhr und erreicht die Stadt an der kanadischen Westküste um 13.50 Uhr Ortszeit.

Neue Kabinenausstattung Allegris

Passagiere können auf verschiedenen Strecken die neue Kabinenausstattung Allegris erleben. Neben den Zielen Shanghai und San Francisco, die bereits im Sommer bedient wurden, kommen im Winter Bangalore in Indien und Kapstadt in Südafrika hinzu. Die modernisierten Kabinen verbessern das Flugerlebnis erheblich.

Airbus A380 im Einsatz

Der Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, fliegt im Winter von München nach Bangkok, Delhi und Los Angeles. Seine doppelstöckige Bauweise und das großzügige Raumangebot machen ihn zu einem Favoriten unter Flugzeugfans. Auch die Langstreckenziele Johannesburg und Seattle, die im Sommer neu eingeführt wurden, bleiben im Winterflugplan und werden weiterhin mit einem Airbus A350 angeflogen.

Lufthansa ist eine führende europäische Fluggesellschaft, die weltweit Verbindungen zu zahlreichen Destinationen anbietet. Mit ihrem Engagement für Qualität und Innovation setzt sie Maßstäbe in der Luftfahrtindustrie. Ihr Heimatflughafen München dient als internationales Drehkreuz, das Reisenden aus aller Welt komfortable und effiziente Reiseoptionen bietet.

Lufthansa eröffnet Nonstop-Flug nach Seattle ab Flughafen München

Am Freitagnachmittag sind 218 Passagiere erstmals mit Lufthansa von München nach Seattle geflogen. Ab sofort bietet die Airline die Verbindung dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350 an.

Erste Verbindung von München nach Seattle

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat am Freitagnachmittag erstmals eine Direktverbindung von München nach Seattle eröffnet. 218 Passagiere nutzten die Gelegenheit, um mit dem nachhaltigsten Langstreckenflugzeug der Airline, einem Airbus A350, in die US-Metropole am Pazifik zu fliegen. Mit der neuen Verbindung bietet Lufthansa ab sofort dreimal wöchentlich Flüge von München nach Seattle an. Seattle erweitert damit das Netzwerk der Lufthansa auf der amerikanischen Westküste und ist nach San Diego, Los Angeles, San Francisco und Vancouver die fünfte Destination in dieser Region.

Seattle: Eine pulsierende Stadt am Pazifik

Seattle, bekannt für seine zahlreichen Grünflächen und großen Wälder, wurde mehrfach zur ‚lebenswertesten Stadt‘ der USA gewählt. Die Stadt bietet eine Vielzahl von Attraktionen, darunter das Meer, zahlreiche Nationalparks und den knapp 4.400 Meter hohen Mount Rainier Vulkan. Zudem ist Seattle durch die Nähe zu Kanada, den wichtigen Hafen und große Weltkonzerne wie Amazon und Microsoft ein bedeutendes wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum im Pazifischen Nordwesten. Mit seinen etwa 750.000 Einwohnern bietet die Stadt Reisenden sowohl Abwechslung als auch wirtschaftliche Chancen.

Neue Höchstwerte am Münchener Flughafen

Mit der neuen Verbindung nach Seattle erhöht der Münchener Flughafen die Anzahl der Destinationen nach Nordamerika auf insgesamt 16. Dies stellt einen neuen Höchstwert dar. New York bleibt dabei die aufkommensstärkste Destination mit bis zu vier täglichen Flügen. Durch die gestiegene Nachfrage sind die USA der wichtigste Langstreckenmarkt für den Münchner Airport, der bereits seit 2023 über dem Niveau von 2019 liegt. Der Flughafen konnte zudem im vergangenen Jahr mit 78 Tausend Tonnen Luftfrachtumschlag einen neuen Rekord aufstellen.

Positive Entwicklung setzt sich fort

Die positive Entwicklung des Flugverkehrs zwischen München und den USA zeigt sich deutlich im aktuellen Passagieraufkommen. Im Mai 2024 lag das Passagieraufkommen bereits bei einem Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Diese Zunahme unterstreicht die Bedeutung des nordamerikanischen Marktes für den Münchener Flughafen und die fortgesetzte Nachfrage nach Direktflügen in die USA. Die Einführung der neuen Verbindung nach Seattle ist ein weiteres Zeichen für die Wachstumsstrategie von Lufthansa und dem Münchener Flughafen.

Die Lufthansa Group gehört zu den führenden Luftverkehrsunternehmen weltweit. Mit ihrem dichten Netzwerk an internationalen Verbindungen und dem starken Fokus auf nachhaltige Technologien ist die Fluggesellschaft bestrebt, ihren Passagieren den bestmöglichen Service zu bieten. Der Münchener Flughafen ist einer der größten Flughäfen Europas und ein bedeutendes Drehkreuz für interkontinentale Flüge.

DLR lizenziert KI-Sprachverstehen an EML für Flugsicherung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) lizenziert seine Technologie für KI-basiertes Sprachverstehen an die Heidelberger EML Speech Technology GmbH. Diese will die Technologie im Bereich der Flugsicherung einsetzen, um die Arbeit der Lotsinnen und Lotsen zu erleichtern.

Automatisierte Spracherkennung in der Flugsicherung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht und entwickelt seit Jahren KI-basierte Systeme zur automatischen Spracherkennung und zum Sprachverstehen für den anspruchsvollen Luftfahrt-Sprechfunk. Nun hat die EML Speech Technology GmbH die Technologie in Lizenz übernommen, um sie insbesondere in der Flugsicherung einzusetzen. Dies könnte dazu beitragen, die Arbeitsbelastung der Fluglotsen zu reduzieren, die derzeit ihre Kommandos manuell eingeben müssen. So könnten sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf die Flugzeuge und das Vorfeld richten, anstatt auf Bildschirme.

Entwicklung von neuen Lösungen für die Flugsicherung

EML plant den ersten Praxiseinsatz der lizenzierten Technologie an Flughäfen. Laut Professor Dirk Kügler, Leiter des DLR-Instituts für Flugführung, ist die Technologie ausgereift und bereit, in operationellen Systemen für die Luftfahrt eingesetzt zu werden. EML will auf Basis der DLR-Technologie neue Lösungen für die Flugsicherung entwickeln, die den Lotsen durch automatisierte Analysen des Sprechfunks unterstützen werden.

Sprechfunkanalyse und Situationsbewusstsein

Die verbale Kommunikation zwischen Fluglotsen und Piloten ist essenziell für die Sicherheit im Luftverkehr. Durch KI-basierte Systeme, die den Sprechfunkverkehr automatisch analysieren und den semantischen Inhalt verstehen, können Fluglotsen effizienter unterstützt werden. Das vom DLR-Institut für Flugführung entwickelte System versteht die Anweisungen der Lotsen und speist die digitalen Flugsicherungssysteme mit den richtigen Daten, z.B. mit dem Flugzeug-Rufzeichen.

Potenziale der neuen Technologie

In Zukunft könnten digitale Assistenten auf Basis des Sprachverstehens die Fluglotsen bei ihrer Arbeit aktiv unterstützen. Laut Prof. Hartmut Helmke, führender DLR-Wissenschaftler im Bereich des Sprachverstehens, kann die Technologie dazu beitragen, die Arbeitsbelastung der Fluglotsen erheblich zu reduzieren. Zudem könnten effizientere Flugführungen und umweltfreundlichere Luftverkehrskonzepte realisiert werden, was besonders in Zeiten von Fachkräftemangel und steigendem Verkehrsaufkommen von Bedeutung ist.

Erprobung und Ergebnisse

Die Technologie wurde in den letzten Jahren am DLR-Institut für Flugführung intensiv getestet. In zahlreichen Simulationsstudien konnte gezeigt werden, dass die Anzahl der manuellen Eingaben der Fluglotsen um den Faktor 30 reduziert werden kann. Dies führte zu einer signifikanten Entlastung und einem verbesserten Situationsbewusstsein, was wiederum eine effizientere Verkehrsführung ermöglichte und Treibstoffeinsparungen von bis zu 60 Liter Kerosin pro Anflug erbrachte.

Die EML Speech Technology GmbH mit Sitz in Heidelberg spezialisiert sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Sprachtechnologien. Durch die Übernahme der DLR-Technologie im Bereich des Sprachverstehens will das Unternehmen innovative Lösungen für die Flugsicherung und andere sicherheitskritische Anwendungen entwickeln. Das DLR setzt sich seit Jahren für die Forschung und Entwicklung von Technologien ein, die zur Sicherheit und Effizienz im Luftverkehr beitragen.

Christoph Europa 5 nimmt 24h-Betrieb auf

Das nächtliche Luftrettungsnetz in Schleswig-Holstein wird verbessert. Ab Samstag wird ein zweiter Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung rund um die Uhr einsatzbereit sein, wodurch eine effizientere Notfallversorgung bei Nacht gewährleistet wird.

Christoph Europa 5: Erweiterte Einsatzbereitschaft für die Nacht

Mit der Umstellung des Hubschraubers Christoph Europa 5 auf den 24-Stunden-Betrieb verbessert die DRF Luftrettung die Nachtversorgung in Schleswig-Holstein. Neben dem bereits in Rendsburg stationierten Christoph 42 wird somit ein zweites Rettungsmittel rund um die Uhr bereitstehen. Die Besatzung macht sich bereit für den ersten Nachteinsatz am Wochenende um Mitternacht. Der Stationsleiter in Niebüll, Jürgen Voiss, hebt die Bedeutung dieser Ausweitung hervor und betont, dass Notfälle keine Rücksicht auf die Uhrzeit nehmen.

Wichtigkeit der erweiterten Luftrettung

Bisher war der Rettungshubschrauber Christoph 42 aus Rendsburg das einzige nächtliche Luftrettungsmittel in Schleswig-Holstein. Aufgrund der Erweiterung der Station Niebüll steigert die DRF Luftrettung ihre Einsatzfähigkeit in der Nacht. Tagsüber besteht die Besatzung aus einem Piloten, während nachts zwei Piloten im Cockpit sitzen. Diese Maßnahmen, zusammen mit fortschrittlichen Nachtsichtgeräten, gewährleisten die Sicherheit und Effektivität der Einsätze.

Erfolg des Vergabeverfahrens

Die 24-Stunden-Einsatzbereitschaft der Station Niebüll ist das Ergebnis eines Vergabeverfahrens des Landes Schleswig-Holstein. Mit dem Gewinn der Ausschreibung zu Beginn des Jahres ist gesichert, dass die Stationen Niebüll und Rendsburg in den kommenden 20 Jahren weiter von der DRF Luftrettung betrieben werden. Dies garantiert den Bewohnern von Schleswig-Holstein auch in Zukunft schnelle und professionelle Hilfe aus der Luft.

Station Niebüll: Ein zentraler Bestandteil

Die Station Niebüll, gegründet im April 2005, ist ein wesentlicher Bestandteil der Notfallversorgung im nördlichen Schleswig-Holstein. Seit März 2023 fliegt ein moderner Hubschrauber vom Typ H145 mit Fünfblattrotor als Christoph Europa 5 von hier aus. Die auf diesem Hubschrauber eingesetzten Notärzte bringen langjährige Erfahrung mit. Um die längere Einsatzbereitschaft zu unterstützen, wird das Team von Notfallmedizinern des Helios Klinikums Schleswig verstärkt.

Die DRF Luftrettung ist ein führender Anbieter von Luftrettungsdiensten in Deutschland und gewährleistet schnelle notfallmedizinische Hilfe für weite Teile des Landes. Mit modernster Ausrüstung und hochqualifizierten Teams sorgen sie rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung.

Croatia Airlines fliegt ab sofort von BER nach Zagreb

Croatia Airlines hat eine neue Verbindung aufgenommen, die dreimal pro Woche vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in die kroatische Hauptstadt Zagreb führt. Diese Route ergänzt das bestehende Angebot der Fluggesellschaft, die auch wöchentliche Flüge nach Split umfasst.

Neue Verbindung nach Zagreb

Croatia Airlines bietet ab sofort eine neue Flugverbindung von Berlin Brandenburg (BER) nach Zagreb an. Die Flüge finden dienstags und freitags um 20.20 Uhr statt, mit einer Ankunftszeit um 21.45 Uhr in Zagreb. Zusätzlich startet sonntags eine Maschine um 10.50 Uhr vom BER und landet um 12.15 Uhr in der kroatischen Hauptstadt. Die Flugzeit beträgt knapp 1,5 Stunden.

Attraktive Destination für Reisende

Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens, wurde als neues Reiseziel in das Flugnetz von Croatia Airlines aufgenommen. Die Stadt ist bekannt für ihre facettenreiche Kultur, die historische Altstadt Gornji Grad und eine Vielzahl an Museen, Galerien und Theatern. Ebenso bieten zahlreiche Parks und eine lebendige Gastronomieszene vielfältige Möglichkeiten für Touristen, die sowohl Kultur als auch Entspannung suchen.

Angebot für Geschäfts- und Urlaubsreisende

Neben Touristen könnten auch Geschäftsreisende von der neuen Verbindung nach Zagreb profitieren. Die croatische Haupstadt ist ein zentrales wirtschaftliches und politisches Zentrum, das internationale Geschäftsbeziehungen fördert. Die neue Route erleichtert den Zugang zu wichtigen Geschäftsveranstaltungen und Meetings.

Erweiterung des Flugangebots

Croatia Airlines erweitert somit nicht nur ihr Netzwerk, sondern erhöht auch die Frequenz ihrer Flüge von Berlin nach Kroatien. Neben der neuen Hauptstadt-Verbindung wird weiterhin jeden Samstag ein Flug von BER nach Split angeboten, ein weiteres beliebtes Reiseziel in Kroatien, welches sich besonders bei Urlaubern großer Beliebtheit erfreut.

Croatia Airlines, Mitglied der Star Alliance, ist die nationale Fluggesellschaft Kroatiens. Die Airline verbindet eine Vielzahl an europäischen Destinationen und bietet ihren Passagieren hochwertigen Service und Komfort. Ziel der Croatia Airlines ist es, die Erreichbarkeit Kroatiens und seiner vielfältigen Reiseziele weiter zu verbessern.

Jubiläum: 100-jährige Geschichte der Berliner Flughafen-Gesellschaft

Unter dem Titel „Von Tempelhof und Tegel in die Welt: Die Geschichte der Berliner Flughafen-Gesellschaft“ gedenkt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) dem 100-jährigem Jubiläum der Gründung der Berliner Flughafen-Gesellschaft (BFG). Die BFG prägte über Jahrzehnte die Luftfahrtindustrie Berlins und operierte die Flughäfen Tempelhof und Tegel.

Die Wurzeln der BFG (Berliner Flughafen-Gesellschaft)

Die BFG wurde am 19. Mai 1924 gegründet und begann mit dem Betrieb des Flughafens Tempelhof. Später kam der Flughafen Tegel hinzu. Entsprechend ihrer ersten Satzung sollte die Berliner Flughafen-Gesellschaft dem „Ausbau und Betrieb des Flughafens auf dem Tempelhofer Feld und anderer Luftverkehrseinrichtungen in Berlin“ dienen.

Tegel und Tempelhof

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Flughäfen Tegel und Tempelhof zu wichtigen Knotenpunkten im Flugverkehr. Die Berliner Flughafen-Gesellschaft hat dabei nicht nur den Betrieb der beiden Flughäfen ermöglicht, sondern auch maßgeblich zu deren Entwicklung beigetragen. Tempelhof wurde 2008 geschlossen, Tegel folgte am 8. November 2020.

Fusion zur FBB

Mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg verlor die BFG ihren ursprünglichen Zweck. Die BFG verschmolz daher im Jahr 2021 mit der FBB. Damit ist die BFG, genau wie die Flughäfen Tempelhof und Tegel, zu einem wichtigen Teil der Geschichte der Berliner Luftfahrt geworden. Am 28. Juni 2021 fand die letzte Sitzung des Aufsichtsrats der BFG statt.

Abriss mit Perspektive

Der Sachbuchautor Anselm Weyer beschreibt in seinem komplexen historischen Abriss die vielseitige Rolle der BFG und ihrer Entwicklung. Das Dokument ist reich an Episoden, Zitaten aus zeitgeschichtlichen Publikationen und historischen Fotos. Das Erbe der BFG lebt in der heutigen FBB weiter und belebt den Luftfahrtstandort Berlin.

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) ist stolz darauf, das Erbe der Berliner Flughafen-Gesellschaft fortzuführen. Die Geschichte der BFG ist ein wichtiger Teil der reichen Historie der Luftfahrt in Berlin und ein Zeugnis der ständigen Innovation und Anpassung an sich verändernde Bedingungen.

Anniversary: ​​100-year history of the Berlin Airport Company

Under the title „From Tempelhof and Tegel to the World: The History of the Berlin Airport Company,“ Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) commemorates the 100th anniversary of the founding of the Berliner Flughafen-Gesellschaft (BFG). For decades, the BFG shaped Berlin’s aviation industry and operated Tempelhof and Tegel airports.

The roots of the BFG (Berlin Airport Company)

The Berlin Airport Company (BFG) was founded on May 19, 1924, and began operating Tempelhof Airport. Tegel Airport was later added. According to its initial statutes, the Berlin Airport Company was intended to serve the „expansion and operation of the airport at Tempelhofer Feld and other air traffic facilities in Berlin.“

Tegel and Tempelhof

After the Second World War, Tegel and Tempelhof airports became important hubs for air traffic. The Berlin Airport Company not only enabled the operation of both airports but also contributed significantly to their development. Tempelhof was closed in 2008, followed by Tegel on November 8, 2020.

Merger to FBB

With the opening of Berlin Brandenburg Airport, the BFG lost its original purpose. The BFG therefore merged with the FBB in 2021. Thus, the BFG, like Tempelhof and Tegel Airports, has become an important part of Berlin’s aviation history. The last meeting of the BFG Supervisory Board took place on June 28, 2021.

Demolition with perspective

In his complex historical overview, non-fiction author Anselm Weyer describes the multifaceted role of the BFG and its development. The document is rich in episodes, quotes from contemporary publications, and historical photos. The legacy of the BFG lives on in today’s FBB and revitalizes Berlin as a center of aviation.

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) is proud to continue the legacy of the Berliner Flughafen-Gesellschaft (Berlin Airport Company). The history of BFG is an important part of Berlin’s rich aviation history and a testament to its constant innovation and adaptation to changing conditions.

Flughafen München startet Bau des neuen Parkhauses P8

Ein wegweisendes Bauprojekt steht für die Integration von Nachhaltigkeit, Mobilität, Effizienz und Komfort und verspricht erweitertes Parkplatzangebot. Das Unternehmen Max Bögl gestaltet das Projekt gemäß höchster Standards und plant die Fertigstellung für das vierte Quartal 2026.

Substitution des bestehenden Parkhauses P8 am Flughafen München

Mit dem neuen Projekt soll das seit 1992 bestehende Parkhaus P8 ersetzt werden. Bereits im Jahr 2023 wurden die Vorbereitungen, inklusive Abbruch, Rückbau und Entsorgung des alten Gebäudes, erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen Max Bögl erhielt den Zuschlag zur Umsetzung im Oktober 2023 nach einer EU-weiten Ausschreibung.

Bauliche und technische Eigenschaften des neuen Parkhauses

Mit acht Geschossen und rund 3.700 Stellplätzen wird das neue Parkhaus wirtschaftlich und raumeffizient gebaut. Besonders bemerkenswert ist, dass 20 Prozent der Stellplätze für Elektrofahrzeuge vorgesehen sind. Darüber hinaus ermöglicht ein unterirdischer Zugang zum Verbindungstunnel Süd eine direkte Anbindung an das Terminal 1 und die fußläufige Wegeführung zum Terminal 2.

Signifikante Nachhaltigkeitsaspekte

Das Projekt legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. So wurde das Abbruchmaterial aus dem Rückbau des alten Gebäudes recycelt und für den Straßenunterbau verwendet. Des Weiteren verfügt das Parkhaus über eine nachhaltige Energiegewinnung durch modernste PV-Anlagen und eine effiziente LED-Beleuchtung, die den Energieverbrauch reduziert.

Flughafen München gibt zukunftsorientierten Ausblick

Mit Rücksicht auf zukunftsorientierte Entwicklungen bietet das Parkhaus einen zusätzlichen Schutz auf der obersten Ebene gegen Wind und Wetter. Mit der geplanten Fertigstellung im vierten Quartal 2026 unterstreicht dieses Bauvorhaben nicht nur die Bedeutung von nachhaltigen Bauprojekten, sondern auch den hohen Stellenwert von Effizienz und Komfort.

Das Unternehmen Max Bögl ist für seine hohen Qualitätsstandards und nachhaltige Bauweise bekannt. Mit dem neuen Parkhaus P8 Projekt wird es diese Werte erneut unter Beweis stellen.

Munich Airport starts construction of the new parking garage P8

A groundbreaking construction project represents the integration of sustainability, mobility, efficiency, and convenience and promises expanded parking. Max Bögl is designing the project to the highest standards and plans for completion in the fourth quarter of 2026.

Substitution of the existing parking garage P8 at Munich Airport

The new project is intended to replace the P8 parking garage, which has existed since 1992. Preparations, including demolition, dismantling, and disposal of the old building, were successfully completed in 2023. The Max Bögl company was awarded the contract for implementation in October 2023 following an EU-wide tender.

Structural and technical characteristics of the new parking garage

With eight floors and approximately 3,700 parking spaces, the new parking garage will be built economically and space-efficiently. Of particular note is that 20 percent of the parking spaces are reserved for electric vehicles. Furthermore, an underground access to the South Connecting Tunnel provides direct access to Terminal 1 and a pedestrian route to Terminal 2.

Significant sustainability aspects

The project places great emphasis on sustainability. Demolition material from the demolition of the old building was recycled and used for the road substructure. Furthermore, the parking garage features sustainable energy generation through state-of-the-art PV systems and efficient LED lighting, which reduces energy consumption.

Munich Airport provides a future-oriented outlook

With future-oriented developments in mind, the parking garage offers additional protection against wind and weather on the top level. With its scheduled completion in the fourth quarter of 2026, this construction project not only underscores the importance of sustainable construction projects, but also the high priority given to efficiency and comfort.

Max Bögl is known for its high quality standards and sustainable construction practices. With the new P8 parking garage project, it will once again demonstrate these values.

Hawker 4000-Businessjets erhalten STC-Genehmigung für Cockpit-Upgrade

Neue Technologie erhöht Effizienz und reduziert Arbeitsbelastung

Das innovative Cockpit-Upgrade für die Hawker 4000-Businessjets sorgt für eine verbesserte Effizienz und eine reduzierte Arbeitsbelastung der Piloten. Kunden von Beechcraft, Cessna und Hawker profitieren von direktem Support, Wartung und Modifikationen durch Textron Aviation. Die Technologie ermöglicht eine einfache Bedienung und verbessert die Funktionen des Flugmanagementsystems.

Verbesserte Flugplanung und Priorisierung

Das FANS 1/A+ und PM-CPDLC-Programm unterstützt flugbahnbasierte Operationen und ermöglicht eine verbesserte Umleitung von Flugzeugen bei Unwetterereignissen und Verkehrsstaus. Darüber hinaus können Piloten von priorisierten Abflugfreigaben profitieren, die mehrere Minuten Wartezeit vor dem Abflug einsparen können.

Kommunikation ähnlich wie bei Mobiltelefonen

Die neue PM-CPDLC-Technologie ähnelt dem SMS-Textversand, der auf Mobiltelefonen verwendet wird. Sie verwendet vorgeschriebene Textnachrichten, um Freigaben und Flugplanänderungen schnell und präzise anzufordern und zu genehmigen.

Textron Aviation bietet globales Netzwerk von Service- und Ersatzteilzentren

Kunden von Textron Aviation profitieren von einem globalen Netzwerk von Service- und Ersatzteilzentren, mobilen Serviceeinheiten und 24-Stunden-Support. Dazu gehört auch der 1CALL AOG-Support, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Textron Aviation, eine Tochtergesellschaft von Textron Inc. (NYSE: TXT), ist ein führender Hersteller von Flugzeugen in den Bereichen Geschäfts- und General Aviation. Das Unternehmen zeichnet sich durch hervorragenden Kundenservice und erstklassige technische Expertise aus.

Airbus Helicopters unterstützt französische EC145 Heliflotte

Airbus Helicopters und Babcock haben einen Auftrag zur Unterstützung von 48 EC145 des französischen Innenministeriums erhalten. Der 12-Jahres-Vertrag, der in diesem Jahr beginnt, wurde mit der Direction de la Maintenance Aéronautique (DMAé) unterzeichnet, der Organisation, die für die Wartung von Flugzeugen der französischen Regierung zuständig ist.

Airbus Helicopters unterstützt die Hubschrauberflotte der Sécurité Civile und der Gendarmerie Nationale

„Die Sécurité Civile und die Gendarmerie Nationale spielen eine Schlüsselrolle beim Schutz unserer Gemeinden in Frankreich. „Wir sind stolz darauf, diesen Vertrag unterzeichnet zu haben, der ihr Vertrauen in uns zeigt und unsere Partnerschaft stärkt“, sagte Romain Trapp, Executive Vice President Customer Support and Services von Airbus Helicopters. „Wir messen unsere Verantwortung darin, sicherzustellen, dass ihre EC145 rund um die Uhr verfügbar sind für ihre entscheidenden Missionen.“

Der Vertrag umfasst die 33 EC145 der Sécurité Civile und die 15 EC145 der Gendarmerie-Luftstreitkräfte, die auf 41 Stützpunkte in Frankreich verteilt sind, darunter fünf Stützpunkte in französischen Überseegebieten. Der Vertrag umfasst technischen Support (einschließlich technischer Vertreter der Industrie vor Ort), Lieferung von Ersatzteilen, Logistiklösungen (Transport von Ersatzteilen und Lagerverwaltung), technisches Datenmanagement und Software-Support. 

Airbus Helicopters und Babcock werden sicherstellen, dass die EC145 der Sécurité Civile und der Gendarmerie für ihre wichtigen Missionen im Dienste der französischen Bevölkerung verfügbar sind. Securité Civile und Gendarmerie EC145 werden für Such- und Rettungseinsätze, medizinische Notfalldienste und Feuerlöscheinsätze eingesetzt. Die EC145 der Gendarmerie sind auch an Strafverfolgungseinsätzen beteiligt. 

Französisches Innenministerium bestellt neue H145

Airbus engagiert sich außerdem für die Erneuerung der Hubschrauberflotte der Sécurité Civile und der Gendarmerie. Sécurité Civile betreibt bereits vier im Jahr 2021 bestellte neue H145, die auch von Airbus Helicopters und Babcock unterstützt werden. Ende 2023 wurde ein Vertrag über 42 H145 für das französische Innenministerium unterzeichnet (36 für die Sécurité Civile und sechs für die Gendarmerie). Die Auslieferung der Flugzeuge beginnt im Jahr 2024.

Vier Rettungshubschrauber bei Großeinberatsatz im Schwarzwald

Ein tragischer Verkehrsunfall auf der B523 nahe Dauchingen hält am Ende April die Rettungskräfte in Atem: Drei PKW kollidieren aus bisher ungeklärten Umständen ineinander, sieben Personen, darunter Kinder, werden teilweise sehr schwer verletzt. Für möglichst schnelle Hilfe löst die Leitstelle ein Großaufgebot aus. 

Es ist später Mittag, als die Crew von Christoph 54 von der Leitstelle zu diesem Verkehrsunfall alarmiert wird. Während des Anfluges wird dem Einsatzteam bereits die Ausmaße des Unglücks klar: Drei weitere Rettungshubschrauber sind parallel mit ihnen auf dem Weg zur Unfallstelle.

Vier Rettungshubschrauber im Einsatz

Vor Ort trifft die Crew dann sowohl auf die Besatzung des Christoph 41 aus Leonberg sowie auf die Schweizer Kollegen der Rega und der AAA, die mit Lions 1 eintreffen. Weiterhin sind sechs Rettungswagen, zwei Krankenwagen, sechs Notärzte und rund 30 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und in umliegende Krankenhäuser zu bringen. Acht Streifenwagen der Polizei kümmern sich um den Verkehr und die Sperrung des Verkehrsweges.

Nach den Erstversorgungen und der Patientenverlagerung ging es für Christoph 54 direkt zur Notaufnahme des Uniklinikums Freiburg, auf Christoph 41 wartete die Notaufnahme des Klinikums Landkreis Tuttlingen.

Besonders herausfordernd bei solchen Großeinsätzen ist Zusammenarbeit aller Akteure des Rettungsdienstes. Für ausführliche Absprachen oder Beratungen ist kaum Zeit, zur schnellen Patientenversorgung müssen alle Handgriffe und Abläufe perfekt sitzen. Die gute Koordination und das reibungslose Zusammenspiel der Rettungsdienste in einer solch anspruchsvollen Situation zeigen einmal mehr die hohe Professionalität und Einsatzbereitschaft aller Helferinnen und Helfer.

Fraport Verkehrszahlen im April: Steigerung um 5,6 Prozent

Im April reisten rund 5,1 Millionen Fluggäste über den Flughafen Frankfurt. Das entsprach einem Wachstum von annähernd 5,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2023. Von den Passagierzahlen 2019 lag der aktuelle Monatswert noch etwa 15,6 Prozent entfernt1.

Fraport Cargo-Volumen kräftig im Plus

Das Cargo-Volumen verzeichnete im Berichtsmonat ein kräftiges Plus. Es lag mit 171.501 Tonnen 10,7 Prozent über dem Vergleichsmonat 2023. Die Zahl der Flugbewegungen stieg ebenfalls. 37.556 Starts und Landungen gab es im April am Flughafen Frankfurt. Das entsprach einem Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zugleich wuchs die Summe der Höchststartgewichte gegenüber dem Vergleichsmonat um 5,3 Prozent auf rund 2,3 Millionen Tonnen.

Auch die internationalen Beteiligungsflughäfen verzeichneten mehrheitlich Zuwächse

Das Aufkommen am Flughafen Ljubljana in Slowenien erzielte erneut einen deutlichen Anstieg. Im Berichtsmonat nutzten den Flughafen 111.414 Fluggäste (plus 17,1 Prozent). Die brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre verzeichneten mit 936.854 Passagieren hingegen ein Minus von 3,6 Prozent. Der Flughafen im peruanischen Lima wuchs im April auf rund 1,9 Millionen Fluggäste, ein deutliches Plus von 19,4 Prozent. Die 14 griechischen Regionalflughäfen begrüßten insgesamt 1,6 Millionen Passagiere, was einem Plus von 0,9 Prozent entsprach. Die Twin Star-Airports Burgas und Varna in Bulgarien zählten 98.666 Reisende (minus 34,7 Prozent). Das Passagieraufkommen am türkischen Flughafen Antalya hingegen legte mit rund 2,4 Millionen Fluggästen um 13,0 Prozent zu.

Das Gesamtaufkommen der von Fraport aktiv gemanagten Flughäfen wuchs im Berichtsmonat um 7,0 Prozent und lag bei rund 12,2 Millionen Passagieren.

1 Redaktioneller Hinweis: Zur besseren Vergleichbarkeit werden in der Berichterstattung zu den Verkehrszahlen bis auf Weiteres neben dem Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum zusätzlich die jeweiligen Veränderungen gegenüber dem Basisjahr 2019 dargestellt.

BER verzeichnet 12,6 Prozent mehr Passagiere im April

Im April 2024 wurden am BER rund 2,15 Millionen Passagiere gezählt. Das entspricht nach den vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts einem Plus von 12,6 Prozent im Vergleich zum April 2023 mit rund 1,91 Millionen Passagieren. Der verkehrsreichste Tag war der 26. April mit 86.578 Passagieren. Im April des Vor-Corona-Jahres 2019 lag das Passagieraufkommen an den beiden Flughäfen Tegel und Schönefeld bei knapp 3,1 Millionen Passagieren.

16.689 Flugzeuge

Am BER starteten und landeten im vergangenen Monat 16.689 Flugzeuge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Flugbewegungen um 14,1 Prozent: Im April 2023 wurden 14.630 Starts und Landungen registriert. Im April des Vor-Corona-Jahres 2019 gab es in Tegel und Schönefeld 24.584 Starts und Landungen.

3.790 Tonnen Luftfracht

Insgesamt wurden am BER im April 2024 rund 3.790 Tonnen Luftfracht verladen, was einem Plus von 55,8 Prozent gegenüber dem April 2023 (mit 2.432 Tonnen) entspricht. Die verladene Fracht entspricht einem Plus von 50,3 Prozent im Vergleich zum April im Vor-Corona-Jahr 2019 (mit 2.522 Tonnen).

DRF Rettungsheli Christoph 100 neu in Berlin-Buch stationiert

Seit Anfang des Jahres ist im Himmel über Berlin ein neuer Rettungshubschrauber im Einsatz: der von der DRF Luftrettung betriebene Christoph 100. In Anwesenheit des Staatssekretärs für Inneres des Landes Berlin, Christian Hochgrebe, und zahlreicher Vertreter aus der Politik und der Region fand die offizielle Einweihung der Station in Berlin-Buch statt.

Rund 150 Gäste waren der Einladung zu dem Festakt an der Station Berlin-Buch gefolgt, zu dem die DRF Luftrettung gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr und dem Bundeswehrkrankenhaus Berlin eingeladen hatte. Dr. Krystian Pracz, Vorstand der DRF Luftrettung, hieß die Anwesenden im Hangar der neu errichteten Station willkommen: „Es ist unser zentraler Auftrag, Menschen in medizinischen Notsituationen die beste und schnellstmögliche Hilfe zukommen zu lassen. In den ersten vier Monaten wurde Christoph 100 zu rund 500 Einsätzen alarmiert – hinter dieser bloßen Zahl steht für die DRF Luftrettung jeder einzelne Mensch, den wir schnell versorgen und bei Bedarf in eine Klinik bringen konnten“.

Außerdem wies Dr. Krystian Pracz auf die Besonderheiten und das Einsatzspektrum der Station hin: „Unser Rettungshubschrauber Christoph 100 ist von 06.00 bis 22.00 Uhr verfügbar, so dass wir eine Zeitspanne abdecken, in der erfahrungsgemäß die meisten Notfälle stattfinden. Rund 100 Einsätze haben wir in den ersten Monaten in der Dunkelheit geleistet“.

Partner der Notfallrettung in Berlin

Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres des Landes Berlin in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin, betonte in seiner Ansprache vor allem die Bedeutung des neu errichteten Hubschrauberstandorts für die Menschen in Berlin und dem Umland: „Die DRF Luftrettung ist ein zuverlässiger Partner der Notfallrettung in Berlin. Das beweist das Team des Intensivtransporthubschraubers Christoph Berlin seit fast 30 Jahren. Ich freue mich sehr, dass der neue Christoph 100 in Berlin auch in Zukunft eine exzellente Notfallversorgung ermöglicht. Mein Dank gilt allen Luftrettungsteams mit ihren ‚fliegenden Intensivstationen‘, deren Dienst im Notfall und in der Krise unverzichtbar ist.“ 

Stellvertretend für die Berliner Feuerwehr und das Bundeswehrkrankenhaus, die jeweils zur Hälfte die Notärzte und Notfallsanitäter an Bord von Christoph 100 stellen, sprachen Dr. Eiko Spielmann, Stellvertretender Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr und Generalarzt Dr. Ralf Hartmann, Kommandeur und Ärztlicher Direktor des Bundeswehrkrankenhauses Berlin. Sie betonten, ebenso wie Carmen Bier, Geschäftsführerin des Helios Klinikums Berlin-Buch, die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe Qualität der Patientenversorgung.

Die Station Berlin-Buch der DRF Luftrettung

Beauftragt durch die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, hat die DRF Luftrettung am 02. Januar den Dienstbetrieb von Christoph 100 in Berlin-Buch aufgenommen. Die Station ist als einzige der deutschen Stationen mit Randzeitenerweiterung ganzjährig von 06.00 Uhr morgens bis 22.00 Uhr einsatzbereit. Einsätze in der Dunkelheit fliegen die Piloten mit Nachtsichtgeräten, sogenannten Night Vision Goggles.

Christoph 100 wird als schneller Notarztzubringer in der Notfallrettung alarmiert. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann die rot-weiße Maschine, die während ihrer Einsatzbereitschaft mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzt ist, in maximal 15 Flugminuten erreichen. Darüber hinaus kann Christoph 100 bei Bedarf für Intensivtransporte zum Einsatz kommen.

ILS Sonder-Flugvermessung am Flughafen Frankfurt

Das Instrumentenlandesystem der Centerbahn des Frankfurter Flughafens wird vom 11. bis voraussichtlich 12. Mai vermessen. Ein speziell hierfür ausgerüstetes Messflugzeug überprüft dabei die Präzision der Signale, die für sichere Landungen erforderlich sind. Untersucht werden Anflüge aus dem Westen kommend.

Die Flugvermessungen beginnen an den genannten Tagen um 23.00 Uhr und sind um zirka 03.00 Uhr des darauffolgenden Tages beendet.

Beechcraft Super King Air 350 überprüft ILS

Zum Einsatz kommt dabei ein Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Die Maschine wird grundsätzlich und soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermeiden. Das Instrumentenlandesystem unterstützt den Luftfahrzeugführer bei der Navigation während des Anfluges. Dies geschieht im Wesentlichen durch die elektronische Definition von Anflugkurs und Gleitwinkel durch Signalgeber am Boden. Die Signale werden im Flugzeug empfangen und den Piloten im Cockpit angezeigt. Nur durch Vermessungsflüge mit speziell dafür ausgerüsteten Flugzeugen kann die Präzision dieser Signale überprüft werden.

Die Vermessung des Instrumentenlandesystems in regelmäßigen Abständen ist vorgeschrieben von der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO. Sie sind wichtig für die sichere, geordnete und flüssige Verkehrsabwicklung an den Flughäfen.

Airbus übernimmt Aerovel und dessen UAS Flexrotor

Airbus hat die Übernahme des US-Unternehmens Aerovel und seines unbemannten Flugsystems Flexrotor abgeschlossen und stärkt damit sein Portfolio an taktischen unbemannten Lösungen. Flexrotor ist ein kleines taktisches unbemanntes Flugsystem, das für Aufklärungs-, Überwachungs-, Zielerfassungs- und Aufklärungsmissionen (ISTAR) auf See und über Land konzipiert ist. 

„Wir beobachten, dass immer mehr Streitkräfte und halbstaatliche Organisationen auf der ganzen Welt untersuchen, wie unbemannte Flugsysteme ihre Aufklärungs- und Überwachungsfähigkeiten stärken können. Der Flexrotor als UAS mit vertikalem Start und Landung passt in unsere Strategie, unser UAS-Angebot zu erweitern. Gemeinsam mit dem VSR700 werden wir die Zusammenarbeit zwischen bemannten und unbemannten Systemen weiter entwickeln, um unseren Kunden die verbesserten und erweiterten Einsatzmöglichkeiten zu bieten, die sie benötigen, um ihre Gemeinden und kritische Infrastruktur zu überwachen und zu schützen und gleichzeitig wichtige Ressourcen wie Hubschrauber zu schützen“, sagte Mathilde Royer, Leiterin für Strategie und Nachhaltigkeit bei Airbus Helicopters. 

Flexrotor: Unbemanntes Flugzeug mit Senkrechtstart und -landung (VTOL)

Der Flexrotor, ein modernes unbemanntes Flugzeug mit Senkrechtstart und -landung (VTOL) und einem maximalen Startgewicht von 25 kg (55 lbs), wurde für ISTAR-Missionen mit einer typischen Betriebsdauer von mehr als 12 bis 14 Stunden konzipiert. Er kann verschiedene Arten von Nutzlasten integrieren, darunter ein elektrooptisches System und moderne Sensoren, um den individuellen Missionsanforderungen der Kunden gerecht zu werden. Mit der Fähigkeit, autonom von Land oder Meer aus zu starten und wieder zu landen und dafür nur eine Fläche von 3,7 x 3,7 m (12 x 12 Fuß) zu benötigen, ist der Flexrotor ideal für Expeditionsmissionen mit minimalem Platzbedarf.

Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums (DoD)

Dank der Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums (DoD) und vertraglich vereinbarter Einsätze bei einer Vielzahl von maritimen Sicherheitsübungen ist der Flexrotor ein einsatzerprobter Kraftmultiplikator für Operationen in rauen, hochgefährlichen Umgebungen ohne GPS-Empfang. Der Flexrotor wird außerdem für halböffentliche Missionen wie die Waldbrandüberwachung eingesetzt (er liefert Feuerwehrleuten Tag und Nacht wichtige Bilder) und kann auch andere anspruchsvolle Missionen erfüllen, einschließlich der Eisnavigation (er hilft dabei, Kriegsschiffe durch das Eis im Arktischen Ozean zu lotsen), sowie für die Strafverfolgung und den Grenzschutz.

Aerovel beschäftigt derzeit mehr als 30 Mitarbeiter und weist einen deutlichen Wachstumskurs auf. Das Unternehmen wird den Flexrotor in Bingen, Washington, weiterhin in einem bestehenden und ausgereiften UAS-Ökosystem entwickeln und herstellen.

IndiGo bestellt 30 Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A350

IndiGo, Indiens größte Fluggesellschaft, hat 30 Airbus A350-900 fest bestellt. Mit der Bestellung kann IndiGo sein internationales Netzwerk auf Langstreckenziele ausweiten.

Indien, der am schnellsten wachsende Luftfahrtmarkt der Welt, steht angesichts des Wirtschaftswachstums und steigender Haushaltseinkommen vor einem internationalen Reiseboom. Der A350 ist perfekt geeignet, um die Wünsche des Landes nach Langstreckenflügen zu erfüllen. Die Entscheidung für den A350 ist ein Beleg für IndiGos anhaltendes Vertrauen in Airbus und eine weitere Bestätigung des Flugzeugs als unangefochtener Marktführer im Langstreckenflugverkehr.

Pieter Elbers, CEO von IndiGo

„Der heutige historische Moment markiert ein neues Kapitel für IndiGo und wird gleichzeitig die Zukunft der Fluggesellschaft und der indischen Luftfahrt weiter prägen. Für IndiGo bedeutet dies, dass das Unternehmen mit seiner Flotte von 30 Airbus A350-900-Flugzeugen, nachdem es mit einer beispiellosen Reise erfolgreich Pionierarbeit am indischen Himmel geleistet hat, nun die nächste Phase seines Weges zu einem der führenden globalen Luftfahrtunternehmen einleiten kann. Bei IndiGo sind wir stolz darauf, Indiens bevorzugte Fluggesellschaft zu sein und unseren Kunden Verbindungen in und mit Indien anzubieten. Dies bekräftigt IndiGos Glauben an und sein Engagement für das Wachstum Indiens und für unsere strategische Partnerschaft mit Airbus.“

Benoît de Saint-Exupéry, Airbus EVP Sales, Commercial Aircraft

„Ein herzliches Dankeschön an IndiGo, dass sie Airbus erneut ihr Vertrauen geschenkt haben, und an unsere jeweiligen Teams, die diesen Vertrag über 30 A350 ausgehandelt haben. IndiGos erste Großraumbestellung eröffnet ein spannendes neues Kapitel in unserer engen Partnerschaft. Wir sind stolz darauf, dass unsere treibstoffeffiziente A320-Familie der nächsten Generation den Inlandsflugverkehr in Indien revolutioniert hat und dass die A350 nun bereit ist, den gleichen Erfolg auf Langstrecken zu wiederholen.“

Airbus pflegt seit mehr als einem halben Jahrhundert eine symbiotische Beziehung zu Indien und hat mit seinen Produkten und Dienstleistungen das Wachstum der zivilen Luftfahrt des Landes beschleunigt. Während die Airbus A320-Familie die Demokratisierung des Flugverkehrs in Indien unterstützt, ist die A350 zum Referenzflugzeug geworden, das das wahre Potenzial des internationalen Marktes für die indischen Fluggesellschaften erschließt.

Einer der größten Kunden der A320-Familie

IndiGo gehört zu den am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt und ist einer der größten Kunden der A320-Familie.

Die A350

Die A350 ist das weltweit modernste und effizienteste Großraumflugzeug in der Kategorie 300-410 Sitzplätze. Das von Grund auf neu konzipierte A350-Modell vereint modernste Technologien und Aerodynamik und bietet unübertroffene Effizienz- und Komfortstandards. Die Triebwerke der neuen Generation und die Verwendung von Leichtbaumaterialien sorgen im Vergleich zu Konkurrenzflugzeugen der vorherigen Generation für 25 Prozent weniger Treibstoffverbrauch, geringere Betriebskosten und weniger Kohlendioxid-Emissionen (CO2).

Air India verbindet wieder die Schweiz mit Indien

Ab dem 16. Juni verbindet neu Air India die Schweiz mit Indien. Die indische Airline wird viermal pro Woche zwischen Zürich und Neu-Delhi fliegen.

Air India ab Zürich

Air India wird die Hauptstadt Indiens, Neu-Delhi, als wichtige Metropolregion im Norden des Landes neu mit Zürich verbinden. Air India plant, die Strecke viermal pro Woche (Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag) anzubieten. Auf der Strecke wird die moderne Boeing 787-8 mit 256 Plätzen eingesetzt. 

Die Airline wird in Zürich jeweils um 20.50 Uhr abfliegen, die Ankunft in Neu-Delhi ist am Folgetag um 08.05 Uhr. In Neu-Delhi startet der Flug um 14.05 Uhr, die Landung in Zürich erfolgt um 19.15 Uhr. Air India war im regelmässigen Linienverkehr zum letzten Mal im Jahr 1997 in Zürich.   

Nebst Air India verbindet bereits der Home Carrier und Star Alliance Partner SWISS die indische Hauptstadt Neu-Delhi mit Zürich. Swiss bedient die Strecke täglich.  

Delhi als wichtige Wirtschaftsmetropole in Asien, Indien ein globaler Wachstumsmarkt  

Mit über 1.4 Milliarden Einwohnenden ist Indien mittlerweile das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die demographische und wirtschaftliche Entwicklung macht Indien zu einem der grössten Wachstumsmärkte der Luftfahrt. Auch im Bereich Infrastruktur und Spitzentechnologie bietet Indien ein grosses Potenzial. Das Land zählt zu den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz in Asien. Für den Schweizer Tourismus gehört Indien zu den bedeutendsten Fernmärkten. Die neue Verbindung zwischen Zürich und Neu-Delhi verbessert die Erreichbarkeit zwischen den beiden Ländern signifikant.

Lufthansa Aufsichtsrat beruft Till Streichert in den Vorstand

Deutsche Lufthansa AG gibt die Ernennung von Till Streichert zur Position des Chief Financial Officer (CFO) ab dem 15. September 2024 bekannt. Mit einer beeindruckenden internationalen Karriere wird Streichert als renommierter Finanzfachmann wichtige Finanzbereiche der Lufthansa Group leiten.

Der Übergang und die neuen Verantwortlichkeiten

Nach dem Ausscheiden von Remco Steenbergen am 07. Mai dieses Jahres wurden seine Aufgaben als CFO zunächst von Michael Niggemann übernommen. Ab Mitte September jedoch, wird Streichert die Leitung von Kernbereichen wie Controlling und Risikomanagement, Corporate Finance, Rechnungswesen und Bilanzen, Investor Relations, Steuern, Financial Services und Mergers & Acquisitions übernehmen.

Till Streicherts beeindruckende Erfolge

Till Streichert ist zurzeit der CFO der Amadeus IT Group mit Sitz in Madrid, Spanien. In seiner über zwanzigjährigen Karriere spielte er entscheidende Rollen bei verschiedensten globalen Unternehmen, darunter T-Mobile UK, Boston Consulting Group, Vodafone Rumänien und Vodacom Südafrika.

Qualifikationen und Persönliches

Till Streichert ist promovierter Philosoph und besitzt einen Master-Abschluss in Politikwissenschaften und Philosophie der Leibniz Universität Hannover. Darüber hinaus hat er 2018 das Executive Program der Singularity University in Mountain View, Kalifornien (USA) absolviert. Streichert ist 50 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter.

Bestätigung von Lufthansa

„Mit Till Streichert gewinnen wir einen international erfahrenen und renommierten Finanzfachmann als neuen CFO für die Lufthansa Group“, sagt Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Lufthansa AG. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, äußerte ebenfalls seine Begeisterung über Till Streichert und betonte die Bedeutung seiner Rolle in diesen herausfordernden Zeiten.

Deutsche Lufthansa AG ist eine der weltweit führenden Fluggesellschaften und ein Symbol deutscher Qualität und Innovation. Mit der Ernennung von Till Streichert zum CFO bekräftigt das Unternehmen sein Engagement für finanzielle Stabilität und nachhaltiges Wachstum.

Brunei bestellt sechs Hubschrauber H145M

Ersatz für die ältere BO105-Flotte

Airbus Helicopters hat einen wichtigen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium von Brunei über den Erwerb von sechs H145M-Hubschraubern unterzeichnet. Die H145M, die als Ersatz für die ältere BO105-Flotte dienen werden, sollen die operative Fähigkeiten der royalen Luftwaffe von Brunei in verschiedenen Missionen verbessern.

Detail über den H145M

Der H145M ist ein vielseitiger Militärhubschrauber, der ein breites Leistungsspektrum bietet. Mit mehr als sieben Millionen Flugstunden hat die globale Flotte der H145-Familie ihre Stärke und Zuverlässigkeit bewiesen. Dieses hohe Prestige und seine Vielseitigkeit sind die Gründe, warum er von Streitkräften, Luft- und Strafverfolgungskräften auf der ganzen Welt für anspruchsvolle Einsätze eingesetzt wird.

Weitere Funktionen des H145M

Getrieben von zwei Safran Arriel 2E-Motoren, zeichnet sich der H145M durch eine vollautomatische digitale Steuerung aus. Zusätzlich ist er mit der digitalen Avionik-Suite Helionix ausgestattet, die ein innovatives Flugdatenmanagement und einen fortschrittlichen 4-Achsen-Autopiloten umfasst, der die Arbeitsbelastung für die Piloten deutlich erleichtert.

Neuer Kunde für Airbus Helicopters

Brunei reiht sich ein in die Liste der Länder, die den H145M erworben haben, darunter unter anderem auch Zypern, Deutschland, Ungarn, Luxemburg, Serbien und Thailand. Mit diesem Kauf steigert Brunei seine operative Einsatzbereitschaft erheblich.

Umweltverantwortung und Geräuschreduzierung

Ebenso ist der geringe akustische Fußabdruck des H145M bemerkenswert. Er macht ihn zum leisesten Helikopter seiner Klasse und ist ein Beweis dafür, dass Airbus Helicopters in Bezug auf Nachhaltigkeit und den Schutz der Umwelt Verantwortung übernimmt.

Airbus Helicopters ist ein namhafter Hersteller von zivilen und militärischen Helikoptern und weltweit bekannt für sein Engagement, die Flugsicherheitsstandards stets zu verbessern. Mit einer breiten Palette von erstklassigen Produkten und Dienstleistungen hat Airbus seinen Platz als führendes Unternehmen in der Branche zementiert.

Airport Nürnberg expandiert bei Airlines, Zielen und Passagieren

Im Jahr 2023 verzeichnete der Albrecht Dürer Airport Nürnberg ein Passagieraufkommen von 3,93 Millionen und einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 19,9 Prozent im Vergleich zu 2022 und nur 4,4 Prozent unter dem Jahresergebnis von 2019.

Stabile Nachfrage nach der Pandemie

2023 war das erste Jahr nach der Pandemie, in dem die Nachfrage nach Flugreisen kontinuierlich stabil blieb. Der Sommerflugplan bot mehr als 60 Ziele und die Flugzeuge waren zu etwa 82 Prozent ausgelastet, was einen historischen Höchststand darstellt.

Mehr Passagiere und Flugbewegungen

Mit Beginn des Sommerflugplans 2023 wurde das Passagieraufkommen von 2019 kontinuierlich übertroffen. Zudem stiegen die Flugbewegungen auf 50.363 an, 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz des Wegfalls des innerdeutschen Verkehrs konnte die Lücke durch Acquise in der Touristikbranche ausgefüllt werden.

Umsatzsteigerung auf Konzernebene

Auf Konzernebene wurde ein Umsatz von 100,3 Millionen Euro erzielt, was eine Erhöhung von rund 23 Prozent bedeutet. Besonders der Non-Aviation-Bereich profitierte von dem stark gestiegenen Flugverkehr.

Negative Bilanz nach Steuern

Trotz der positiven Entwicklung im operativen Geschäft schloss der Konzern das Geschäftsjahr 2023 mit einem negativen Ergebnis nach Steuern von -2,89 Millionen Euro ab. Dies ist jedoch eine Verbesserung um 9,75 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg ist stolz darauf, das Vertrauen und die Unterstützung der Bevölkerung genießen zu dürfen. In den kommenden Jahren wird das Unternehmen weiterhin auf Qualität, Wachstum und Kundenzufriedenheit setzen.

Airport Nürnberg als Arbeitgeber

Der Flughafen Nürnberg betreibt nicht nur einen reibungslosen Flugbetrieb, sondern plant auch eine wesentliche Passagierexpansion im Jahr 2024. Mit über 1.079 engagierten Mitarbeitern und hoher Zufriedenheit unter Reisenden hat der Flughafen einen Spitzenplatz erreicht.

Starkes Engagement und hohe Mitarbeiterzufriedenheit

Zum 31. Dezember 2023 waren im FNG-Konzern insgesamt 1.079 Mitarbeiter beschäftigt, gegenüber 1.003 im Vorjahr. Die Steigerung ist auf das starke Engagement und den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter zurückzuführen, die den Flugbetrieb auch in den anspruchsvollen Sommermonaten reibungslos ermöglicht haben.

Top-Bewertungen von Reisenden

In einer Analyse von HolidayCheck, bei der über 1,48 Millionen Bewertungen ausgewertet wurden, landete der Flughafen Nürnberg auf Platz 1 in Deutschland und unter den Top 10 in Europa. Dies deutet auf eine hohe Zufriedenheit der Reisenden hin.

Airport Nürnberg Plan für 2024: Passagierexpansion

Für 2024 hat der Flughafen Nürnberg den ehrgeizigen Plan, rund 4,1 Millionen Passagiere abzufertigen. Umsteigepassagiere verteilen sich auf die Drehkreuze in Amsterdam, Paris und Frankfurt mit Lufthansa und immer stärker auch Istanbul mit Turkish Airlines.

Stärkere Kooperation mit Fluggesellschaften

In der Touristik macht sich vor allem das verstärkte Engagement von Eurowings bemerkbar, die den Flugplan mit neuen, attraktiven Zielen wie Rom und Nizza bereichern. Insgesamt fliegen über 20 Fluggesellschaften den Airport im Linien- und Charterverkehr regelmäßig an.

Der Flughafen Nürnberg setzt seinen Siegeszug fort und zeigt eine bemerkenswerte Entwicklung in puncto Servicequalität und Kundenzufriedenheit. Mit einer klaren Vision und engagierten Mitarbeitern wird das Unternehmen auch in Zukunft weiterhin seine Position in der europäischen Luftfahrtindustrie stärken.

Lufthansa Group: Konzernumsatz steigt im ersten Quartal um 5%

Streiks belasten das Ergebnis im ersten Quartal mit rund 350 Millionen Euro

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG:

„Wir lassen heute das erste Quartal hinter uns, das vor allem durch Streiks belastet wurde und stehen an einem Wendepunkt. Für den größten Teil unserer Mitarbeitenden haben wir langfristige Tarif-Abschlüsse erzielt. Das bedeutet Sicherheit und Klarheit für die kommenden Jahre. Wir verzeichnen nach wie vor eine starke Nachfrage, die für den Sommer sogar noch einmal deutlich über dem Vorjahr liegt. Daher bauen wir unser Angebot weiter aus und wachsen insbesondere auf der Langstrecke. Die Auslastung unserer Flugzeuge bleibt dabei konstant hoch. Schon jetzt ist klar: Es wird wieder ein sehr starker Reisesommer. Besonders freut mich, dass wir nicht nur bei Privat- sondern auch bei Geschäftsreisenden weiterhin einen positiven Trend beobachten können. Mit ganzer Kraft widmen wir uns nun dem weiteren Ausbau unserer Premium-Kundenangebote und einem pünktlichen und zuverlässigen Flugbetrieb.“

Ergebnis erstes Quartal 2024

Der Konzern steigerte seinen Umsatz im Vorjahresvergleich im ersten Quartal 2024 um fünf Prozent auf 7,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 7,0 Milliarden Euro). Dabei verzeichnete die Lufthansa Group einen operativen Verlust (Adjusted EBIT) von 849 Millionen Euro (Vorjahr: -273 Millionen Euro). Streiks, sowohl von verschiedenen Beschäftigtengruppen innerhalb des Konzerns als auch von Beschäftigten bei Systempartnern, wirkten sich mit rund 350 Millionen Euro negativ auf das Ergebnis aus. Zudem ging das Ergebnis von Lufthansa Cargo zurück, nachdem sich das Logistikgeschäft nach der pandemiebedingten Sonderkonjunktur mittlerweile wieder normalisiert hat. Die Adjusted EBIT-Marge sank auf -11,5 Prozent (Vorjahr: -3,9 Prozent). Das Konzernergebnis sank auf -734 Millionen Euro (Vorjahr: -467 Millionen Euro).

Passagierzahlen und Verkehrsentwicklung

Die Nachfrage nach Flugreisen stieg im ersten Quartal des laufenden Jahres weiter. Insgesamt flogen 24 Millionen Fluggäste mit den Airlines der Lufthansa Group, ein Anstieg um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1. Quartal 2023: 22 Millionen). Die Konzernairlines weiteten ihr Angebot an Sitzplätzen trotz der streikbedingten Flugstreichungen um 12 Prozent gegenüber Vorjahr aus. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag es damit bei 84 Prozent, rund 5 Prozentpunkte niedriger als ursprünglich geplant. Trotz der deutlichen Ausweitung des Angebots blieb die Auslastung aufgrund der hohen Nachfrage konstant hoch. Der Sitzladefaktor betrug 79,7 Prozent und lag damit auf Vorjahresniveau. 

Streiks belasten Ergebnis der Passagier-Airlines erheblich

Der Umsatz der Passagierairlines stieg im ersten Quartal um sieben Prozent auf 5,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,2 Milliarden Euro). Dabei verbuchten sie ein Adjusted EBIT in Höhe von -918 Millionen Euro (Vorjahr: -512 Millionen Euro). Streiks beeinflussten das Ergebnis in diesem Segment mit rund 300 Millionen Euro. Die Durchschnittserlöse (Yields) sanken um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, unter anderem aufgrund der streikbedingten Unsicherheit auf Kundenseite und dem entsprechenden Ausbleiben hochpreisiger Last Minute Buchungen. Die Stückerlöse (RASK) lagen um 6,3 Prozent unter Vorjahr, zusätzlich beeinflusst von niedrigeren Cargo-Erlösen und streikbedingt deutlich höheren Kompensationszahlungen an Passagiere.

Die Stückkosten (CASK) stiegen streikbedingt um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Bereinigt um die Streikeffekte lagen diese jedoch trotz höherer Aufwendungen für Gebühren, Technikleistungen und Personal 1,8 Prozent unter Vorjahr.

Lufthansa Airlines hat aufgrund der hohen Verluste der Kernmarke im ersten Quartal (Adjusted EBIT –640 Millionen Euro) Maßnahmen initiiert, die kurzfristig das Ergebnis in diesem Jahr stützen sollen. So ist unter anderem vorgesehen, die Sachkosten zu reduzieren, Neuprojekte zu stoppen und Einstellungen in administrativen Bereichen zu prüfen.

Lufthansa Technik profitiert von mehr Flugverkehr

Die Nachfrage nach Wartungs-, Überholungs- und Reparaturleistungen sowie weiteren Produkten von Lufthansa Technik stieg im ersten Quartal 2024 aufgrund der positiven Entwicklung bei den Flugreisen. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,5 Milliarden Euro). Das Adjusted EBIT sank um 14 Prozent auf 116 Millionen Euro (Vorjahr: 135 Millionen Euro), belastet von streikbedingten Arbeitsausfällen. Ohne diesen Effekt, der das Ergebnis mit rund 25 Millionen Euro belastete, lag das Ergebnis also über Vorjahr.

Im Logistikgeschäft stieg das Angebot aufgrund der Ausweitung des Flugverkehrs um sieben Prozent und auch der Absatz konnte um zehn Prozent gesteigert werden. Die Durchschnittserlöse lagen um rund 25 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals, in dem das Ergebnis noch erheblich von einer hohen Nachfrage aufgrund von Lieferkettenstörungen und dem knappen Angebot infolge der Pandemie unterstützt wurde. Lufthansa Cargo erzielte so ein Adjusted EBIT in Höhe von -22 Millionen Euro (Vorjahr: 151 Millionen Euro). Ohne die Streikeffekte von 25 Millionen Euro war das Quartalsergebnis leicht positiv.

Positiver Adjusted Free Cashflow reduziert Nettokreditverschuldung weiter

Aufgrund der anhaltend hohen Buchungseingänge lag der operative Cashflow trotz des negativen operativen Ergebnisses bei rund 1,3 Milliarden Euro. Die Netto-Investitionen lagen mit 940 Millionen Euro rund zehn Prozent unter Vorjahr, sodass sich der Adjusted Free Cashflow auf 305 Millionen Euro (Vorjahr: 482 Millionen Euro) belief.

Der Konzern hat im ersten Quartal 2024 seine Bilanz weiter gestärkt. Die Nettokreditverschuldung reduzierte sich wegen des positiven Free Cashflows gegenüber dem Jahresende 2023 auf 5,5 Milliarden Euro (31. Dezember 2023: 5,7 Milliarden Euro). Die Netto-Pensionsverpflichtungen sanken zinsbedingt auf 2,4 Milliarden Euro (31. Dezember 2023: 2,7 Milliarden Euro). Ende März 2023 stand dem Unternehmen Liquidität in Höhe von insgesamt 10,8 Milliarden Euro (31. Dezember 2023: 10,5 Milliarden Euro) zur Verfügung. Nach einem Upgrade von Moody’s im ersten Quartal wird die Lufthansa Group als einzige europäische Netzwerk-Airline nun wieder durchgängig von allen vier Agenturen am Markt mit einem Investment Grade Rating bewertet.

Remco Steenbergen, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG:

„Mit dem operativen Ergebnis des ersten Quartals können wir nicht zufrieden sein, mit mehr als 350 Millionen Euro wirkten sich die diversen Streiks erheblich auf unser Ergebnis aus. Trotzdem war der Cashflow aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Flugreisen positiv. Auch unsere Bilanz konnten wir weiter stärken. In den nächsten Monaten werden wir intensiv daran arbeiten, die Auswirkungen steigender Kosten zu kompensieren. Insbesondere bei Lufthansa Airlines, die erheblich von steigenden Personalaufwendungen und Gebühren betroffen ist, haben wir dazu zusätzliche Maßnahmen ergriffen. Ich bin somit weiter überzeugt, dass wir ohne Berücksichtigung der Streiks im ersten Quartal eine stabile Stückkostenentwicklung im Gesamtjahr erreichen können.“

Buchungen für Sommer 16 Prozent über Vorjahr

Die globale Nachfrage nach Flugreisen bleibt weiterhin stark, insbesondere durch Privatreisende. Das Unternehmen erwartet erneut einen sehr guten Reisesommer. Noch nie wurden so viele Urlaubsziele durch die Airlines der Lufthansa Group angeflogen, wie in diesem Jahr. Die beliebtesten Sommer-Reiseziele 2024 sind wieder Spanien, Portugal, Italien und Griechenland und bei Fernreisen USA, Japan oder das südliche Afrika. Dabei leisten sich auch in diesem Jahr wieder viele Urlauber ein Ticket in einer der Premiumklassen.

Neben der sehr guten Nachfrage im Privatreise-Segment ist auch die Entwicklung im Geschäftsreise-Bereich positiv. Dies gilt insbesondere auf der Langstrecke. Hier baut die Lufthansa Group ihr Angebot kontinuierlich weiter aus. Neben den traditionell starken Nordamerika-Routen wächst dieses Jahr vor allem die Nachfrage von Geschäftsreisenden auf den Indien- und Japanstrecken.

Insgesamt liegen die Buchungen für den Zeitraum des Sommerflugplans (April bis Oktober) 16 Prozent über dem Vorjahr.

Gäste können ab sofort auch Lufthansa Allegris, das neue Reiseerlebnis auf der Langstrecke, genießen. Am 1. Mai startet Allegris im regelmäßigen Liniendienst. Von München aus fliegt der erste mit Allegris ausgestattete Airbus A350 die kanadische Metropole Vancouver an. Zweites Ziel ist Toronto, das in den ersten Monaten auf ausgewählten Flügen abwechselnd mit Vancouver angeflogen wird. Mit weiteren ausgelieferten A350 wird die Allegris-Kabine im Sommer auch auf Flügen nach Chicago und Montreal zum Einsatz kommen.

Finanzieller Ausblick

Die Lufthansa Group plant die angebotene Kapazität im zweiten Quartal auf rund 92 Prozent des Vorkrisenniveaus zu steigern. Der Anstieg fällt damit aufgrund weiterer Investitionen in die operative Stabilität und verzögerter Flugzeuglieferungen geringer aus als ursprünglich geplant. Dabei erwartet das Unternehmen einen Rückgang der Stückerlöse (RASK) gegenüber Vorjahr im niedrigen einstelligen Prozentbereich, unter anderem weil sich Kundinnen und Kunden während der inzwischen beigelegten Tarifauseinandersetzungen mit kurzfristigen Buchungen für den April und, in geringerem Umfang, Mai zurückhielten. Für die Stückkosten (CASK) wird im zweiten Quartal ein Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet. Das Adjusted EBIT wird somit im zweiten Quartal noch unter dem des Vorjahres liegen. Entsprechend der geringeren Kapazität der ersten beiden Quartale erwartet die Lufthansa Group im Gesamtjahr 2024 nun ein Kapazitätsniveau von rund 92 Prozent des Vorkrisenwertes des Jahres 2019 zu erreichen (bislang: 94 Prozent).

Im dritten Quartal soll die Kapazität weiter, auf über 95% des Vorkrisenniveaus, gesteigert werden. Auf Basis der Buchungseingänge gehen die Konzernairlines davon aus, dass die Stückerlöse (RASK) im dritten Quartal über dem Vorjahr liegen werden. 

In der zweiten Jahreshälfte wird das operative Ergebnis des Konzerns voraussichtlich höher ausfallen als im Vorjahr. Wie bereits am 15. April kommuniziert, wird für das Gesamtjahr nun ein Adjusted EBIT von rund 2,2 Milliarden Euro erwartet (bislang: stabile Ergebnisentwicklung im Vergleich zu 2,7 Milliarden Euro im Vorjahr). Für die Passagierairlines wird im Gesamtjahr ein Rückgang der Stückerlöse (RASK) im niedrigen einstelligen Prozentbereich und ein Anstieg der Stückkosten (CASK), ebenfalls im niedrigen einstelligen Prozentbereich, erwartet. Ohne die Berücksichtigung der Auswirkungen der Streiks im ersten Quartal werden sich die Stückkosten (CASK) voraussichtlich stabil entwickeln. Der Adjusted Free Cashflow wird voraussichtlich bei mindestens 1 Milliarde Euro liegen (bislang: mindestens 1,5 Milliarden Euro).

  Jan. – März 2024 Jan. – März 2023 Veränderung in % 
Umsatz und Ergebnis         
Umsatzerlöse Mio. € 7.392 7.017 5 
davon Verkehrserlöse Mio. € 5.903 5.708 3 
Adjusted EBIT Mio. € -849 -273 -211 
Adjusted EBIT-Marge % -11,5 -3,9 -7,6 P. 
EBIT Mio. € -871 -304 -187 
Konzernergebnis Mio. € -734 -467 -57 
Ergebnis pro Aktie  -0,61 -0,39 -56 
Kennzahlen zur Bilanz und Kapitalflussrechnung         
Bilanzsumme Mio. € 47.358 44.904 5 
Operativer Cashflow Mio. € 1.311 1.581 -17 
Nettoinvestitionen Mio. € 940 1.040 -10 
Adjusted Free Cashflow Mio. € 305 482 -37 
Mitarbeitende         
Mitarbeitende (31. März) Anzahl 98.739 112.392 -12 

Neuer Rettungshubschrauber H135 in Leonberg im Einsatz

Die DRF Luftrettung hat ihren Hubschrauber der Leonberger Station durch eine moderne Maschine vom Typ H135 ersetzt. Mit dieser Neuerung strebt die Organisation nach einer kontinuierlichen Modernisierung ihrer Flotte, um Patienten und Crews mit der neuesten Technologie zu versorgen.

Über den neuen Hubschrauber Christoph 41

Der modernisierte Rettungshubschrauber Christoph 41 unterscheidet sich äußerlich kaum von seinem Vorgängermodell EC135. Wesentliche Upgrades finden jedoch technisch statt, mit einem Glascockpit für die Darstellung wichtiger Flugdaten auf großen Bildschirmen und einem Vier-Achsen-Autopiloten zur Entlastung der Piloten bei Start- und Landevorgängen.

Verbesserung der Sicherheit in Leonberg

Weiterhin wurde ein Anti-Kollisions-System eingeführt, das die Sicherheit von Crew und Patienten erhöht. Diese Verbesserungen unterstreichen das Bestreben der DRF Luftrettung, die beste verfügbare Technologie für ihre Patienten und Crews bereitzustellen.

3. Meilenstein in der Flottenmodernisierung

Stationsleiter Dirk Gockeler äußert seine Freude über die Bereitstellung eines hochmodernen Rettungshubschraubers für Leonberg und Umgebung. Dieser Hubschraubertyp ermöglicht eine effektivere Rettung in Notfallsituationen und ist auf dem neuesten Stand der Technik.

Rettungsflüge seit 1986

Seit dem 01. Juni 1986 ist Christoph 41 von Leonberg aus täglich im Einsatz. Er erreicht innerhalb von maximal 15 Flugminuten Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern und setzt sich aus Piloten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung sowie Notärzten regionaler Kliniken zusammen. 2023 flog der Hubschrauber insgesamt 1.007 Rettungsflüge.

Die DRF Luftrettung setzt seit Jahren auf kontinuierliche Flottenmodernisierung. Mit der Einführung eines hochmodernen Hubschraubers in Leonberg bestätigt sie ihr Bestreben, den Patienten und Crews bestmögliche Technik und Ausrüstung zu bieten.