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Soyuz bringt erste OneWeb-Satelliten ins All

An Bord der Rakete Soyuz befand sich neben den ersten OneWeb-Satelliten auch ein vom Raumfahrt-Systemhaus OHB System AG entwickeltes on-board Kamerasystem (OCAM-2).

Am 27. Februar 2019 um 22:37 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) startete die von Arianespace betriebene Trägerrakete Soyuz vom ESA-Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana in den Weltraum. Bei dieser OneWeb-Pilotmission nutzt der Startdienstleister Arianespace erneut das weltraumerprobte OCAM-2 System der OHB System AG. Vier auf der Fregat Oberstufe der Soyuz-Rakete untergebrachte Kameras lieferten Videoaufnahmen von den sechs OneWeb-Satelliten im Weltraum.

Aufnahmen der ersten OneWeb-Satelliten im All

„Mit der OneWeb-Satellitenkonstellation, einem geplanten Netzwerk aus hunderten erdnahen Satelliten, soll es den Menschen an entlegenen Orten ohne bestehenden Breitbandzugang ermöglicht werden, globale Internetdienste zu nutzen. Diese Idee gefällt mir, denn sie zeigt, wie nützlich die Raumfahrt für unser tägliches Leben ist. Daher freue ich mich sehr, dass wir mit unserem Kamerasystem faszinierende und nützliche Videos vom Aussetzen der Satelliten und ihrem Weiterflug liefern können“, sagt Marco Fuchs, der CEO der OHB System AG, einem Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE.

Kameraselektion, Beleuchtung, Aufnahme, Speicherung, Wiedergabe und die Datenübertragung mit verschiedenen Parametern werden automatisch durch zwei unabhängige Steuerungssequenzen bestimmt: Das Einschalten des Systems aktiviert zunächst die ‚Preflight-Timeline‘. Erst wenn der Beschleunigungssensor das Abheben der Trägerrakete feststellt, wird die ‚Flight-Timeline‘ mit den jeweiligen Aufzeichnungssequenzen aktiviert. Die aufgenommenen Daten aller Kameras (bis zu 7.000 Sekunden Video-Daten) wurden on-board aufgezeichnet und dann in Echtzeit von Arianespace verarbeitet.

Bereits im Jahr 2006 ermöglichte das Vorgängersystem OCAM einzigartige Aufnahmen vom Start und Raumflug einer Ariane-5-Trägerrakete sowie von der Entfaltung einer extrem leichtgewichtigen japanischen Reflektor-Antenne im Weltraum. Auch beim Jungfernflug der europäischen Rakete VEGA Anfang 2012 war das OHB-System an Bord und leistete einen Beitrag zur Qualifikation der Rakete.

Qualifiziert für neueste Raketen

Das Nachfolgesystem OCAM-2 wurde für den Mitflug an Bord der europäischen Trägerraketen VEGA, Soyuz und Ariane 5 entwickelt. Die OHB System AG verantwortete im Auftrag von Arianespace die Hard- und Software des on-board Systems und unterstützte in Kourou den Aufbau des Kamerasystems, seine Integration und die erforderlichen Tests. „Erstmals eingesetzt haben wir OCAM-2 im Jahr 2013 im Rahmen des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderten STEREX-Experiments beim Ariane-5-Flug VA213 des Raumfahrzeugs ATV-4 Albert Einstein“, so der Projektleiter Horst Pfeuffer. „In nahezu gleicher Konfiguration wie bei der OneWeb-Mission flog OCAM-2 bereits 2014 sehr erfolgreich bei der Soyuz Sentinel-1A Mission.“

„Unser Kamerasystem ist nach den Ariane-5-Anforderungen qualifiziert, das heißt wir mussten vor dem Raumflug beweisen, dass es den Belastungen beim Start und beim Flug in den Weltraum standhalten kann und voll funktionsfähig bleibt“, erklärt Horst Pfeuffer. „Beim Design haben wir auf möglichst geringe Masse bei größtmöglicher Robustheit geachtet. OCAM-2 ist vielseitig einsetzbar und lässt sich leicht an verschiedene Aufgaben adaptieren.“ Das Video, das die Freisetzung der Satelliten zeigt, ist hier zu finden.

Sikorsky bereitet neue CRH Black Hawk HH-60W vor

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Sikorsky bereitet sich auf die Erstflüge von zwei neu gebauten Black Hawk HH-60W Kampf- und Rettungshubschraubern (Combat Rescue Helicopters, CRH), vor.

Sikorsky, das zu Lockheed Martin gehört, will die Hubschrauber noch vor Jahresmitte vom Standort in West Palm Beach in Florida starten lassen. Beide Hubschrauber werden für die US-Air Force gebaut und wurden noch letztes Jahr nach der Endmontage nach Stretford, Conecticut, nach West Palm Beach gebracht. Mit der Installation und Test der Bordsysteme am Boden wird nach Abschluss formal die Bereitschaft für das Testflugprogramm erreicht. Eine Ready Assets Available (RAA), erlaubt der Air Force die Initial Operational Capability (IOC) für die Hubschrauber zu erteilen.

Vorlauf für Produktion der HH-60W Black Hawk

Den anfänglichen Bau der ersten zwei HH-60W will Sikorsky zu einer besonders konstanten Produktionsrate überführen. Die ersten zwei HH-60W werden für das Testflugprogramm mit einem neuen taktische Missionskit bestreiten. Die Integration von Sensoren, Radar und multiplen Verteidiugungssystemen bringen mehr Informationsverarbeitung ins Cockpit und sollen das Situationsbewusstsein der Piloten verbessern. Die Einsatzbereitschaft von dem Kit wurde schon letztes Jahr geprüft.

Die HH-60W haben auch ein neues Tanksystem erhalten, was die Kapazität an Treibstoff vom inneren Tank der HH-60W Black Hawk annähernd verdoppeln soll. Insgesamt erhält ein HH-60W nach CRH-Kriterien mehr Fähigkeiten etwa der Verteidigung und Cybersicherheit als heutige HH-60G. Insgesamt sollen in Connecticut neun Hubschrauber gebaut werden. Die Phase des Engineering Manufacturing Development (EMD) sieht vier fliegende EMD vor und fünf Einheiten für Systemtests. Die Air Force will insgesamt mit 112 neuen Hubschraubern ihre alternde Flotte an HH-60G Pave Hawk ersetzen.

Zehn Dreamliner 787-9 für Start-up Bamboo Airlines

Boeing und Bamboo Airways haben sich über den Kauf von zehn 787-9 Dreamliner geeinigt, die nach Listenpreisen drei Milliarden US-Dollar kosten.

Die 787-9 ist der nicht der größte Dreamliner, aber der mit der größten Reichweite von 7.635 Nnautischen Meilen bzw. 14.140 Kilometern. Der Dreamliner 787-9 ist 63 Meter lang und kann 290 Passagiere aufnehmen. Wie der Kauf von 100 Boeing durch Vietjet wurde auch dieser Deal in Hanoi unterzeichnet.

Start-up mit Mittelstrecken

Bamboo Airways, ist ein Airline-Start-up, das 2017 gegründet wurde und erst im Januar den kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen hat. Dabei werden Flüge von Hanoi und Ho Chi Minh Stadt zu anderen Städten in Vietnam angeboten. Die Airline will im Jahr 2019 40 heimische Routen bedienen. Dazu bereitet Bamboo den Start von internationalen Strecken nach Thailand, Südkorea, Singapur, Japan, Taiwan und Australien vor. Weitere Ziele in Asien, Europa und Nordamerika folgen danach. Bamboo Airways gehört vollständig zur breit aufgestellten vietnamesischen FLC Group.

VIP-Style für alle am Flughafen Wien

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Ob als Wohnzimmer oder moderner Konferenzraum genutzt, die neuen VIP-Salons stellten beim gemütlichen Probesitzen ihre Multifunktionalität unter Beweis. Ganz im „Golden Heritage“-Stil erstrahlen die fünf VIP-Salons in neuem Licht.

Der Anspruch sei es, Dienstleistungen auf höchstem Niveau – so wie das VIP Service – für alle zugänglich zu machen, so Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner, Vorstände der Flughafen Wien AG, anlässlich der Eröffnung der neu gestalteten VIP Salons.

Wohlfühlen wie ein VIP

Nun fand die feierliche Eröffnung im Beisein von Dr. Günther Ofner, der Vorstände der Flughafen Wien AG, und den Vienna Aircraft Handling-Geschäftsführern, Mag. Michael Zach und Joubin Pour MBA, statt. Unter die zahlreichen Gäste mischte sich auch heimische Prominenz aus Wirtschaft und Kultur.

„Unsere Reisenden erwartet ab sofort noch mehr Komfort im gewohnt exklusiven Ambiente am VIP Terminal. Jeder, der unser VIP Service bucht, soll sich hier wohlfühlen – ganz unabhängig ob er Linie reist oder mit dem Privatjet unterwegs ist“, so die beiden VAH-Geschäftsführer Mag. Michael Zach und Joubin Pour MBA. Das Design verbindet Wiener Charme mit internationalem Flair und ist zudem komplett ‚Made in Austria‘, erläuterten die beiden VAH-Geschäftsführer.

Fischgräten-Parkett und Bibliothek

Insgesamt drei große und zwei kleine VIP-Salons – mit edlen Holzelementen an den Wänden, feinsten Böden und komfortablen Polstermöbeln – wurden in den vergangenen Monaten neu gestaltet. Jeder Raum hat seinen eigenen Charakter: So findet sich etwa in einem Salon ein Möbelstück, das einem Kontrabass ähnelt. Die Böden sind aus edlem Fischgräten-Parkett oder marmorartigen Fliesen. Die Wände zieren Holzelemente, abwechselnd mit verspielten Tapetenmustern, die an den Wiener Jugendstil erinnern.

Moderne Kunstwerke fungieren als Eye-Catcher und verleihen den VIP Salons das besondere Etwas. Das Mobiliar ist mit seinen Grün- bis Beigetönen nicht nur State of the Art, sondern ebenso komfortabel. Neu am VIP Terminal ist eine kleine Bibliothek, die gespickt mit unterschiedlichsten Werken allen Reisenden zur Verfügung steht. Nach der hochwertigen Erweiterung des VIP Fuhrparks ist das Projekt „Neuausrichtung der VIP Services“ mit der Eröffnung der VIP Salons nun abgeschlossen.

Reisen wie ein Staatsgast

Das VIP Service im exklusiven Ambiente richtet sich unabhängig von Fluglinie oder Buchungsklasse an alle, die sich schon vor dem Flug etwas Besonderes gönnen wollen. Die geschulten Mitarbeiter am VIP Terminal kümmern sich um alle Formalitäten vom Check-in über die Pass- und Zollkontrolle bis zum persönlichen Transport zum Flugzeug. In der Zwischenzeit entspannen die Reisenden in den VIP Salons, wo sie sich mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen können.

Vietjet erteilt Boeing Großauftrag für 737 MAX

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Vietjet hat bei Boeing 100 Flugzeuge der Reihe 737 MAX bestellt. Nach 2016 ist es schon die zweite Bestellung der vietnamesichen Airline von genau 100 Flugzeugen.

Der Deal wurde in Beisein von US-Präsident Donald Trump und dem Generalsekretär und Präsidenten der Kommunistischen Partei Vietnams, Nguyen Phu Trong, in Hanoi unterzeichnet. Mit dabei waren die Unternehmensleiter, um den Vertrag über 12,7 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen zu unterschreiben.

200 Flugzeuge für Wachstumsmarkt Asien

Der Kauf umfasst 20 Flugzeuge der B737 MAX 8 und 80 Flugzeuge der neueren und mit 43,8 Metern Länge größten B737 MAX 10. Letztere hat fasst 230 Passagiere und hat laut Boeing die geringsten Betriebskosten pro Sitz im Segment der Flugzeuge mit Einzelgang. Die nun abgeschlossene Bestellung war bisher als ungenannter Kunde auf der Flugzeugorderliste von Boeing geführt.

Vietjet wird mit den 80 MAX 10 zum größten Kunden dieses Typs in Asien. Wie der asiatische Markt insgesamt wächst auch der heimische Luftverkehr in Vietnam. Die Fluggesellschaft will ihr Neztwerk mit der neuen und größeren Flotte auch international ausbauen. Die Airline bekommt auch ein Servicepaket von Boeing zur Ausbildung von Piloten und Technikern sowie Untestützung zur Betriebsplanung und Technische Logbücher. Die Flugzeuge werden mit den Triebwerken LEAP-1B von CFM International gebaut.

Kernkompetenzen für Deutschland von OHB

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Für Bundeswehr realisierte die OHB System AG zur militärischen Satellitenkommunikation eine Bodenstation für die P-Band Datenübertragung. Die UHF DAMA Kontrollstation ist ein zentrales Element für die Kommunikation mit den Streitkräften in den Einsatzländern und erfüllt die geforderten militärischen Standards im Bereich UHF SATCOM.

Kürzlich fand die feierliche Übergabe der UHF DAMA Kontrollstation in Gerolstein (im Bild) durch Vertreter des Unternehmens an das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und der nutzenden Dienststelle des Betriebszentrum IT-System Bundeswehr (BITS Bw) statt.

„Die erfolgreiche Realisierung dieser Anlage zeugt von unserer systemübergreifenden Kompetenz in den Bereichen Boden- und Anlagensystem – sowohl elektronisch, informationstechnisch und mechanisch. Der Kunde profitiert außerdem von der bei OHB verankerten Expertise bei der Entwicklung und Integration von SATCOM Ausrüstung“, unterschtrich Marco Fuchs, der Vorstandsvorsitzende der OHB System AG deren Beiträge Souveränität Deutschlands durch Aufklärungs- und Kommunikationssatellitensysteme.

UHF DAMA–Satellitenkommunikation

Sie ist DAMA-fähig (Demand Assign Multiple Access), das heißt einzelne Sende- und Empfangskanäle können ganz gezielt verwaltet werden, um eine bedarfsgerechte Zuweisung zu ermöglichen. UHF SATCOM-Modems stellen das Herzstück des Systems dar und sorgen für die individuelle Zuweisung der Übertragungsressourcen zu den Soldatinnen und Soldaten im Einsatz.

Über dieses weitere Element der gelungenen Zusammenarbeit mit der Bundeswehr freut sich auch Dr. Christian Blohm, der bei OHB die Technik für Luft- und Bodensysteme verantwortet: „Die Realisierung der Anlage und deren Jahreswartung haben gezeigt, dass wir auch mit Nutzerbodensegmenten passgenaue Technologielösungen liefern können. UHF DAMA ergänzt die Ankerstation in Gerolstein um ein zentrales Element und stellt eine ideale Ergänzung zu der Ankerstation in Kastellaun dar.“

Technologiepartner für Deutschland

Zu den Erfolgen der OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, zählt die seit elf Jahren fehlerfrei arbeitende, erste nationale Konstellation an Radar-Aufklärungssatelliten SAR-Lupe für die Bundeswehr, die auch von OHB-Personal gesteuert wird. Aktuell wird die nächste Generation an Radar-Aufklärungssatelliten für Deutschland, SARah, samt einer weiteren Bodenkontrollstation ebenfalls unter Federführung von OHB realisiert.

Um Deutschlands Souveränität weiter zu stärken und das Portfolio zu ergänzen, wurde OHB im November 2017 von den zuständigen Stellen der Bundesrepublik Deutschland mit der Realisierung eines Satellitensystems zur weltweiten elektro-optischen Aufklärung betreut. Auch bei der zivil-militärischen Satellitenmission Heinrich Hertz wird die satellitengestützte Kommunikationsfähigkeit der Bundeswehr dank modernster Technologien aus Deutschland erweitert. Als industrieller Hauptauftragnehmer verantwortet OHB die Realisierung der gesamten Mission inklusive des Satelliten, des Startträgers und der dazugehörigen Bodeninfrastruktur.

„Die genannten Elemente und unsere Expertise als Satellitenbauer geostationärer Kommunikationssatelliten bringen uns in eine exzellente Ausgangslage für künftige Vorhaben im institutionellen, militärischen und kommerziellen SatCom Bereich. Wir sind erster Ansprechpartner für nationale Reconnaissance-Satelliten und möchten als Systemhaus auch die Adresse in Deutschland sein, wenn es um satellitengestützte Kommunikation geht“, ergänzt Marco Fuchs.

Punkte der Hauptversammlung von Airbus SE

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Airbus SE hat das Programm für die Tagesordnung zur diesjährigen Hauptversammlung abgesteckt, die am 10. April 2019 stattfindet. Sie sieht unter anderem die Berufung von Guillaume Faury zum Executive Member des Board of Directors vor.

Die Aktionäre werden um Zustimmung zur Ernennung von Guillaume Faury zum Mitglied des Boards für eine Amtszeit von drei Jahren gebeten. Er folgt auf den scheidenden Chief Executive Officer Tom Enders, dessen Amtszeit mit der Hauptversammlung 2019 endet.

Abschied von Tom Enders

Airbus hatte im Oktober 2018 die Nominierung von Guillaume Faury, derzeit President Airbus Commercial Aircraft, als künftigen Chief Executive Officer des Unternehmens durch das Board of Directors bekanntgegeben. Faury tritt die Nachfolge von Tom Enders an, der das Amt des CEO seit 2012 innehat. Die Berufung von Faury in das Board of Directors unterliegt der Zustimmung der Hauptversammlung. Über seine formale Ernennung zum CEO würde dann in einer Sitzung des Boards unmittelbar nach der Hauptversammlung abgestimmt werden.

Weiterhin wird die Hauptversammlung über die Wiederwahl von drei Non-Executive Board Members für eine Amtszeit von drei Jahren entscheiden. Hierbei handelt es sich um Catherine Guillouard, Claudia Nemat und Carlos Tavares.

Managementwechsel bei Airbus

Airbus praktiziert im Einklang mit Best-Practices-Vorgaben eine Staffelung der Amtszeiten, bei der pro Jahr ein Drittel der zwölf Board-Mitglieder entweder neu bestellt oder ersetzt wird, um einen reibungslosen Wechsel sicherzustellen. Damit wird auch ein gleichzeitiger Austausch einer großen Zahl von Directors bei einer einzigen Hauptversammlung vermieden.

Die Hauptversammlung stimmt außerdem über die für 2018 vorgeschlagene Dividende von 1,65 Euro je Aktie ab, die zehn Prozent über dem Wert von 2017 liegt. Unterlagen zur Hauptversammlung, einschließlich der „Informationen zur Hauptversammlung“ mit vollständiger Agenda sind hier abrufbar.

Boeing zeigt autonomen Wingman mit KI

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Boeing hat ein neues Flugsystem gezeigt, das als unbemanntes Flugzeug ein neues Kampfsystem darstellen soll. Es ist das größte Entwicklungsprogramm für ein unbemanntes Flugzeug außerhalb der USA.

Das Boeing Airpower Teaming System wurde von Boeing Australia entwickelt. Es soll als Begleitung von pilotierten Militärflugzeugen eingesetzt werden und letztere Ergänzen.

Flügelmann für Geschwader

Ein Modell des Boeing Airpower Teaming System wurde auf der Australian International Airshow vom australischen Verteidigungsminister Christopher Pyne enthüllt. Die Regierung von Australian und Boeing wollen den Loyal Wingman – Advanced Development Program genannten Demonstrator als konzeptionellen Demonstrator entwickeln und Schlüsselerfahrungen für die Produktion des Boeing Airpower Teaming System sammeln.

KI steuert Kampfflugzeug

Das Boeing Airpower Teaming System soll Vorteile bei der Lufthoheit verschaffen und dabei

  • eine Performance wie ein Kampflfugzeug zeigen und bei einer Größte von 11,7 Metern eine Reichweite von 2.000 Nautischen Meilen haben
  • mit einem Sensorpaket ausgestattet werden, um Aufklärung, Kundschaftung und elektronische Kriegsführung zu unterstützen
  • mit Künstlicher Intelligenz fliegen, um die Jets mit Piloten selbstständig zu unterstützen und dabei in sicherem Abstand zu anderen Flugzeugen bleiben.

Die Entsicklung des Flugzeuges ist dabei besonders international. Laut Boeing soll mit der Entwicklung auch die Fähigkeit mitwachsen, verschiedene Anpassungen für internationale Kunden leichter umzusetzen. Der Erstflug des Boeing Airpower Teaming System soll 2020 abheben.

ADV: Linderung bei Verwerfungen für Flughäfen

Die jüngs­ten Airline-Insolvenzen haben zu einem Ver­kehrs­rück­gang geführt, von dem ins­be­son­dere klei­nere Flug­ha­fen­stand­orte betrof­fen sind. Der Flug­ha­fen­ver­band ADV unter­streicht die Bedeu­tung des polyzentrischen Flug­ha­fen­net­zes für Deutschland und bit­tet nun die Politik um ent­spre­chende Unter­stüt­zung.

Eine gut funk­tio­nie­rende Flug­ha­fen­in­fra­struk­tur mit ent­spre­chen­den Sys­tem­ka­pa­zi­tä­ten ist unent­behr­lich für die Anbin­dung der Metro­pol­re­gio­nen. Zuletzt durch die Pleite von Germania geraten jedoch auch kleineren Flughäfen in Deutschland verstärkt unter wirtschaftlichen Druck. „Zu einem inno­va­ti­ven deut­schen Wirtschafts- und Logistikstandort gehört eine moderne und ver­netzte Mobi­li­täts­ge­sell­schaft, in der sich klei­nere und grö­ßere Flug­ha­fen­stand­orte sinn­voll ergän­zen und im euro­päi­schen Wett­be­werb behaup­ten kön­nen. Das bewährte Sys­tem von leis­tungs­fä­hi­gen und sich ergän­zen­den gro­ßen und klei­ne­ren Flug­hä­fen in Deutsch­land gilt es zu erhal­ten und bedarfsorientiert wei­ter­zu­ent­wi­ckeln“, so der Stand­punkt von Dr. Ste­fan Schulte, Prä­si­dent des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV.

Klei­ne Flug­hä­fen ver­netzt mit Wirtschaftszen­tren

Das his­to­risch gewach­sene poly­zen­tri­sche Flug­ha­fen­sys­tem in Deutsch­land hat sich zu einem eng ver­floch­te­nen Netz von inter­na­tio­na­len und regio­na­len Flug­hä­fen ent­wi­ckelt. Die föde­rale Struk­tur Deutsch­lands mit sei­nen star­ken Wirt­schafts­zen­tren und Metro­pol­re­gio­nen pro­fi­tiert von sei­ner guten ver­kehr­li­chen Anbin­dung. Wirt­schaft und Tou­ris­mus ver­lan­gen nach einer größt­mög­li­chen Kon­nek­ti­vi­tät. Privat- und Geschäfts­rei­sende sowie Fracht­ver­sen­der pro­fi­tie­ren von einer welt­wei­ten Anbin­dung an die Wirt­schafts­zen­tren und Tou­ris­mus­re­gio­nen.

Klei­nere Flug­hä­fen ent­wi­ckeln ihre Ver­net­zung durch direkte Ver­bin­dun­gen aus der Region hin­aus. Fer­ner sind sie ver­kehr­lich eng ver­bun­den mit den gro­ßen Dreh­kreu­zen und sor­gen damit für eine best­mög­li­che „Kon­nek­ti­vi­tät“ der Flä­che Deutsch­lands. Zusätz­lich decken sie Bedarfe der all­ge­mei­nen Luft­fahrt – Geschäfts­flie­ger, Pri­vat­flie­ger, Kranken- und Organ­transporte, Werk­ver­kehre, Trans­port von Gütern und Trai­nings­flüge.

Klei­nere Flug­ha­fen­stand­orte

  • stüt­zen eine hoch­wer­tige, gut ver­netzte Mobi­li­tät.
  • erfül­len die Daseins­vor­sorge.
  • tra­gen zu gleich­wer­ti­gen Lebens­ver­hält­nis­sen für die Bevöl­ke­rung bei.
  • sind für inter­na­tio­nal tätige Unter­neh­men ein wich­ti­ger Stand­ort­fak­tor.
  • sichern den Aus­bau inlän­di­scher Wirt­schafts­zen­tren.
  • erhö­hen den Bekannt­heits­grad einer Region und das Stand­ort­image.
  • brin­gen Rei­sende zu wich­ti­gen deut­schen Tou­ris­mus­de­s­ti­na­tio­nen.

Appell an Bundes- und Lan­des­re­gie­run­gen

Der Flug­ha­fen­ver­band ADV for­dert Bundes- und Lan­des­re­gie­run­gen auf, ihr Mög­lichs­tes zu tun, um auch klei­nere Flug­ha­fen­stand­orte von wett­be­werbs­ver­zer­ren­den Kos­ten­po­si­tio­nen zu ent­las­ten. Im Ver­gleich zu ande­ren euro­päi­schen Län­dern befin­det sich Deutsch­land ganz klar im Nach­teil. Im Aus­land wird die Finan­zie­rung von hoheit­li­chen Auf­ga­ben und öffent­li­cher Daseins­vor­sorge häu­fig von staat­li­chen Stel­len über­nom­men. Hier hinke Deutsch­land hin­ter­her, so der Flughafenverband.

Mit Kos­ten­ent­las­tun­gen für die Luft­ver­kehrs­bran­che solle hier­zu­lande nach­ge­zo­gen wer­den, um das deut­sche Luft­ver­kehrs­sys­tem lang­fris­tig wett­be­werbs­fä­hig zu erhalten. Hand­lungs­be­darf zu Ent­las­tun­gen der Flug­hä­fen besteht bei den hoheit­li­chen Auf­ga­ben­be­rei­chen von „Safety and Secu­rity“. Hierzu zäh­len ins­be­son­dere die Kos­ten­blö­cke für Luft­si­cher­heit, Flug­si­che­rung und Feu­er­wehr. Bereits im Koali­ti­ons­ver­trag hatte die Bun­des­re­gie­rung eine Kos­ten­über­nahme bei den Luft­si­cher­heits­kos­ten in Aus­sicht gestellt.

Eva­lua­tion der Bei­hil­fe­leit­li­nien – aktu­elle Markt­si­tua­tion berück­sich­ti­gen

Gleich­zei­tig erwar­tet die ADV von der EU-Kommission, dass sie bei der Eva­lua­tion der Bei­hil­fe­leit­li­nien in die­sem Jahr die aktu­elle Markt­si­tua­tion der Airline-Konsolidierung berück­sich­tigt. Jeder Flug­ha­fen ist bestrebt, eine mög­lichst große Kon­nek­ti­vi­tät durch viele Air­lines bereit­zu­stel­len. Hierzu spre­chen die Flug­hä­fen mit einer Viel­zahl von Air­lines. Ziel ist es, meh­rere Air­lines zur Auf­nahme von Flug­ver­bin­dun­gen an den klei­ne­ren Stand­or­ten zu bewe­gen. Den betrof­fe­nen Flug­hä­fen muss genü­gend Zeit ein­ge­räumt wer­den, um uner­war­tet auf­ge­ris­sene Lücken im Luft­ver­kehr wie­der zu schlie­ßen.

Urlauber aus Norddeutschland fliegen Sonnenziele an

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Strand, Meer und Sonnengarantie – das wünschen sich norddeutsche Fluggäste für ihren Urlaub. Bei den Top-Ten Urlaubszielen ab Hamburg Airport liegen die klassischen Sonnenziele Spanien, Türkei, Griechenland und Ägypten daher ganz vorne, wie die aktuelle Rangliste zeigt.

Unangefochtener Spitzenreiter ist Palma de Mallorca, mehr als jeder achte Urlauber fliegt auf die balearische Insel. Mit Abstand folgen Antalya an der türkischen Riviera und Gran Canaria. Das ist das Ergebnis der Fluggastbefragungen im Gesamtjahr 2018.

Top 10 der Urlaubsziele ab Hamburg

  1. Palma de Mallorca (Spanien) 2017: Palma de Mallorca
  2. Antalya (Türkei) 2017: Antalya
  3. Gran Canaria (Spanien) 2017: Gran Canaria
  4. Barcelona (Spanien) 2017: Teneriffa
  5. Teneriffa (Spanien) 2017: Malaga
  6. Fuerteventura (Spanien) 2017: Fuerteventura
  7. Heraklion, Kreta (Griechenland) 2017: Heraklion
  8. Hurghada (Ägypten) 2017: Barcelona
  9. München (Deutschland) 2017: München
  10. Malaga (Spanien) 2017: Lissabon

Im Jahr 2018 verzeichnete der Hamburger Flughafen insgesamt 17,23 Millionen Fluggäste. 31 Prozent davon sind Geschäftsreisende. Mit 69 Prozent die weitaus größere Gruppe sind die Privatreisenden, deren Anteil seit Jahren ansteigt. Häufigster Grund ist nach wie vor der klassische Erholungsurlaub (29, 5 Prozent).

Stärkster Wachstumstreiber ist jedoch eine andere Gruppe: Immer mehr Menschen nutzen das Flugzeug, um Freunde und Verwandte in ganz Europa zu besuchen (26 Prozent). Seit über fünf Jahren steigt der Anteil dieser Besuchsreisen kontinuierlich an. Ein weiteres Segment der Privatreisen sind Städte- und Kulturreisen (7,8 Prozent) mit überdurchschnittlich vielen weiblichen Fluggästen.

Top 10 der Städte- und Kulturziele ab Hamburg

  1. Wien
  2. London
  3. München
  4. Barcelona
  5. Zürich
  6. Paris
  7. Dublin
  8. Amsterdam
  9. Venedig
  10. Madrid

Die Zahlen basieren auf den Fluggastbefragungen des Hamburg Airport im ersten bis vierten Quartal 2018. Hierfür wurden 20.546 persönliche Interviews mit Passagieren am Flughafen Hamburg im Zeitraum vom 01. Januar bis 30. Dezember 2018 durchgeführt. Diese Stichprobengröße ist repräsentativ für alle Fluggäste am Flughafen Hamburg im Befragungszeitraum. Die Datenerhebung wurde vom Marktforschungsinstitut Epinion GmbH durchgeführt.

Vanuatu bestellt moderne Flugzeuge Airbus A220

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Air Vanuatu hat vier A220 (zwei A220-100 und zwei A220-300) fest in Auftrag gegeben. Die Airline wird mit dieser ersten Bestellung bei Airbus auch zum Erstkunden der A220 im Pazifikraum.

Air Vanuatu, die nationale Fluggesellschaft des Inselstaats Vanuatu im Pazifik, fliegt von ihrer Basis 26 Flugplätze auf der Inselgruppe an und unterhält internationale Verbindungen nach Australien, Neuseeland, Fidschi und Neukaledonien. Die Fluggesellschaft startet vom Bauerfield International Airport der Hauptstadt Port Vila und hat 1987 den Betrieb aufgenommen. Die Airline spielt seitdem eine wichtige Rolle für die Erschließung Vanuatus als Tourismus- und Investitionsziel. Die Flotte von Air Vanuatu besteht bisher aus Boeing 737 und ATR 42.

A220 bindet Melbourne an

Derek Nice, Chief Executive Officer von Air Vanuatu, erklärte: „Wir werden die Flugzeuge im Inlandsverkehr und auf internationalen Routen einsetzen, u.a. auf der angekündigten neuen Nonstop-Verbindung zwischen Melbourne und Vanuatu. Die Airbus-Jets unterstützen die geplante Erweiterung unseres Streckenetzes im Südpazifik.“

Die Fluggäste an Bord der A220 werden überragenden Kabinenkomfort mit den breitesten Sitzen und größten Fenstern in diesem Marktsegment genießen. Air Vanuatu kann dank der Leistung und Reichweite der A220 ihren Betrieb rationalisieren und einen neuen Wachstumsplan anstoßen, der eine wesentliche Rolle für die wirtschaftlichen Entwicklungsziele Vanuatus spielen wird.

Flugzeugkategorie für den Inselstaat

Die A220 zeichnet sich durch überragende Treibstoffeffizienz aus. Dank modernster Aerodynamik, fortschrittlicher Materialien und Pratt & Whitney PW1500G-Getriebefan-Triebwerken der neuesten Generation bietet sie einen um mindestens 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation.

Der Auftragsbestand beläuft sich laut Airbus bisher schon auf über 530 Flugzeuge, und die A220 erfüllt alle Voraussetzungen, um den Löwenanteil des Markts der 100- bis 150-Sitzer für sich zu gewinnen. Der Bedarf dieses Segments wird auf mindestens 7.000 Flugzeuge in den nächsten 20 Jahren geschätzt.

Deutsche Flugsicherung auf dem World ATM Congress

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Die DFS präsentiert sich gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen DFS Aviation Services auf dem World ATM Congress. Erfahren Sie mehr über Remote Tower Control, Drohnen und anderes.

Zu den Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherungs GmbH als ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen gehören die DFS Aviation Services, Air Navigation Solutions und Frequentis DFS Aerosense. Deren Experten sind am Messestand #834 zu finden informieren zu Themen der Branche wie Free Route Airspace oder Remote Tower Control, sprechen aber auch in Vorträgen.

Airbus Helicopters auf der Heli-Expo in Georgia

Airbus Helicopters bringt seine Serienmodelle und nicht nur diese zur Heli-Expo nach Georgia. Die Hubschrauber-Expo in Atlanta findet vom 05. bis 07. März im Georgia World Congress Center statt.

Airbus Helicopters ist auf dem Static Display an Stand C305 zu sehen. Besucher können dort zum Beispiel die H145 mit besonderen neuen Features sehen, auch eine H125 für Sicherheitsdienste wird ausgestellt. Als Besonderheit kann man auch das Innere der Business-Linie der H145, nämlich der ACH145 erleben. Deren Kabine ist im exquisiten Mercedes-Benz Style eingerichtet und trägt der wachsenden Nachfrage nach privaten Charter- und Geschäftsverkehren Rechnung.

Debut der H160

Zum ersten Mal wird in den USA auch die H160 von Airbus Helicopters zu sehen sein. Der neue zivile Hubschrauber wird als EMS-Modell ausgestellt und will als Notfall- und Rettungshubschrauber mit einer geräumigen Kabine überzeugen. Auc h künftige Mobilitätskonzepte für den Hubschrauberlug sind ein Thema – etwas was den Hochgeschwindigkeitsflug angeht oder die Innerstädtische Mobilität. Zentrales Thema auf dem Stand sind auch die Dienstleistungen um HCare zur Betriebsbereithaltung der Hubschrauber samt Wartungs- und Kostenmanagement.

Von der H135 will Airbus Helicopters auch eine Flugvorführung geben. Das Muster dient soch in den USA als Ausbildungsmaschine für die Navy an. Eine entsprechende H135 in Bemalung der US-Navy wird die Flugshow machen. Als neue Generation der Schulungsflotte nennt Airbus Helicopters dort einen Bedarf von über 1.300 Hubschraubern. Der für Instrumentenflug zugelassene, zweimotorige Hubschrauber gehöre als Marktführer in dieser Kategorie mit einer Zuverlässigkeit von über 90 Prozent zu den bewährtesten Modellen am Markt.

NASA startet Serie über Raumfahrt

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Die NASA ruft ein online-TV-Format ins Leben, mit dem sie Zuschauer regelmäßig live einen Blick hinter die Kulissen der Raumfahrtagentur werfen lässt und wo hochkarätige Experten Fragen beantworten.

„NASA Science Live“ heißt die Serie an Beiträgen, soll monatliche Folgen bringen und erstmals am Mittwoch, 27. Februar um 21:00 Uhr unserer Zeit erscheinen. Auffindbar soll der Stream über NASA Television auf der eigenen Seite, Facebook Watch, YouTube und Ustream sein. Dabei soll man über die sozialen Kanäle auch direkt Fragen an die Raumfahrtexperten stellen können.

Know-how für die Mondlandung

Die erste Folge trägt den Titel, „To the Moon, and Beyond“, also „zum Mond und darüber hinaus“ und soll vermitteln, was heutige Missionen aus der früheren Forschung auf der Mondoberfläche lernen können. Aber auch was neue Pläne um Forschungsgerät, Roboter und Menschen zum Mond zu schicken, berücksichtigen müssen um unseren nächsen Himmelskörper zu besuchen.

Eurofighter: Spanien bekommt erstes Tranche 1-Upgrade

Airbus hat den Eurofighter der ersten Tranche jetzt mit Upgrade an die spanische Luftwaffe übergeben. Die technische Aufrüstung wurde am Standort Getafe von Airbus durchgeführt.

Dabei ging es um Modifizierungen an der Hardware, um auf das Flugbetriebsprogramm 02 (Operational Flight Program – OFP-02) vorbereitet zu sein. Dies stammt von der Entwicklungseinheit Armament and Experimental Logistics Centre (CLAEX). Bei dem Upgrade wurden auch Modifizierungen so vorgenommen, dass auch Ausrüstung für Tranche 2 und 3 im Flugzeug verbaut wurden.

Hardware der Eurofighter Tranche 1 verbessert

Zu denen zählt Airbus einen Computer Symbol Generator, digitalen Video- und Stimmenrekorder, Laser Designator POD sowie ein Maintenance Data Panel. Der erste Einzelsitz-Eurofighter, mit der Seriennummer SS003, gefolgt von einem Zweisitzer, welcher gerade das Upgrade durchläuft, wird zunächst als Testflugzeug bei CLAEX eingesetzt um die neuen Fähigkeiten zu qualifizieren. 15 Eurofighter der Tranche 1 der spanischen Luftwaffe sollen die Upgrades erhalten.

Strauss-Orchester Namenspatron für AUA Embraer OE-LWO

Austrian Airlines fliegt die Musiker des Wiener Johanns Strauss Orchesters seit Jahrzehnten zu den berühmten Konzerthäusern dieser Welt. Das Orchester aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins hat zudem bereits CDs eigens für die heimische Fluglinie produziert.

Austrian Airlines begrüßt Passagiere überall auf der Welt an Bord mit Klängen des österreichischen Walzerkönigs Johann Strauss (Sohn) oder Werken anderer heimischer Komponisten. Seit September 2017 stammt die Boarding- und Deboarding-Musik der gesamten Austrian Flotte unter anderem vom Wiener Johann Strauss Orchester.

Embraer trägt Johann Strauss

Auch im Inflight Entertainment System auf der Langstrecke der Airline finden Passagiere seit 2018 Musikstücke der Strauss-Spezialisten sowie den TV-Mitschnitt des Jubiläumskonzertes von 2016. Mit der Übernahme der Namenspatronanz für den Embraer-Jet mit der Kennung OE-LWO ist das Wiener Johann Strauss Orchester nun nicht nur in der Kabine zu hören sondern auch mit dem Namenszug am Flugzeug zu sehen.

„Jedes Jahr genießen mehr als drei Millionen Austrian Airlines Passagiere alleine auf der Embraer-Flotte die Boarding-Musik des Wiener Johann Strauss Orchesters. Nun ist das Ensemble auch auf mehr als 90 europäischen Flughäfen sichtbar, die wir mit unseren Embraer-Jets auf der Kurz- und Mittelstrecke anfliegen“, so Rudolf Buchsteiner, Austrian Airlines Embraer-Flottenchef.

Musiker und Musik weltweit auf Reisen

„Seit über 20 Jahren verbreiten wir mit Unterstützung der Austrian Airlines die wunderbare Musik der Familie Strauss in der ganzen Welt. Von Amerika, über den Nahen Osten bis nach Japan hat uns unsere österreichische Fluglinie immer sicher ans Ziel gebracht. Es freut uns ganz besonders, dass wir diese enge Partnerschaft mit der Übernahme einer Namenspatronanz weiter festigen konnten. Das Wiener Johann Strauss Orchester dankt der Austrian Airlines für diese erfolgreiche Zusammenarbeit „Made in Austria“, so Prof. Walter Reitbauer, Obmann und Geschäftsführer des Wiener Johann Strauss Orchesters.

Airbus eröffnet Innovationszentrum ACIC in China

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Airbus hat nun sein Innovation Centre in China ACIC offiziell eingeweiht. Das Center ist in Shenzhen angesiedelt, einem globalen Innovations-Hotspot.

Tatsächlich hat Airbus im China Innovation Centre schon Anfang 2018 begonnen und Entwicklungs- und Test- sowie Zulassungsarbeiten in fünf bestimmten Technologiebereichen durcheführt: dem Hardware Lab, Cabin Experience, Konnektivität, Innovative Herstellung und der Luftweg für innerstädtische Mobilität (UAM). ACIC will damit Talente und Technologie vor Ort fördern.

Shenzhen als Vorreiter für Urban Air Mobility

Bei der Eröffnungsfeier wurde gleichzeitig auch ein Memorandum of Understanding mit den örtliche Behörden, der Shenzhen Municipal Commerce Bureau, unterzeichnet, um die Möglichkeiten von UAM (Urban Air Mobility) für Shenzhen zu eruieren. Beide Partner wollen damit gemeinsam die Industrialisierung in Shenzhen durch Forschung und Entwicklung in dem Bereich beschleunigen. Mit örtlichen Industriepartnern strebe Airbus auch an, das lokale Ökosystem der Fortbewegung weiterzuentwickeln und die UAM auf diese Anforderungen anzupassen. ACIC ist nach dem A3 im Silicon Valley das dritte Innovationszentrum von Airbus.

NASA bereitet ersten Start der SpaceX Crew Dragon vor

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Die NASA bereitet sich auf den Start des ersten Fluges von SpaceX für bemannte Missionen vor. Anfang März soll der Flug Demo-1 zur internationalen Raumstation abheben – allerdings noch ohne Menschen an Bord.

Die USA warten auf das Raumfahrzeug Crew Dragon von SpaceX. Sie haben seit der Einstelung des Space Shuttles 2011 keine eigene Möglichkeit mehr, Menschen ins All zu befördern und sind auf Russland und seine zuverlässigen Soyuz angewiesen. Doch bald könnten wieder, worauf die NASA hinweist, wieder Amerikaner in amerikanischen Raketen von amerikanischem Boden aus starten. Dazu wurde in den letzten Jahren gezielt die private Raumfahrt aufgefordert, entsprechende Trägersysteme zu entwickeln. SpaceX ist hier nur ein, allerdings recht erfolgreicher, Player.

Dragon im Testflug: Astronauten folgen bald

SpaceX soll seine Rakete Falcon 9 am Samstag, 02. März um 02:48 Eastern Time (08:48 Uhr mitteleuropäischer Zeit) starten. Startplatz ist der Launch Complex 39A auf dem NASA Kennedy Space Center in Florida. Die Raumstation ISS soll planmäßig am Sonntag, 03. März ca. um 05:55 Uhr EST erreicht werden. SpaceX hat mit der Dragon Kapsel schon mehrmals erfolgreich Experimente zur Raumstation gebracht. Der Flug dient der Validierung des Trägersystems auch für Astronauten.

Dabei werden nicht nur die Geräte wie die Rakete und die Astronautenkapsel verifiziert, sondern auch die Verfahren für den Flug und das Andocken. Wenn alles gut geht, soll schon im Juli in der Mission Demo-2 der erste, echte Flug mit Astronauten an Bord der Crew Dragon zur Raumstation starten. Dann schlägt SpaceX um den Gründer Elon Musk ein weiteres Mal ein neues Kapitel in der Raumfahrt auf.

A400M: Treibstofftanks im Frachtraum zugelassen

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Der militärische Lufttransporter Airbus A400M hat nun die Zulassung für Zusatztanks im Frachtraum bekommen, womit er Luft-zu-Luft-Betankungen durchgeführen kann.

Die Cargo Hold Tanks (CHT) im A400M machen ihn damit zur fliegenden Tankstelle. Für das Zulassungsverfahren wurden in neun Flügen insgesamt 90 Tonnen an Treibstoff über das Schlauchsystem abgegeben. Dabei wurden F-18 Kampfflugzeuge der Spanischen Luftstreitrkäfte im Flug betankt, wie auch eine A400M selbst.

Fähigkeiten der A400M erweitert

Die A400M erreicht damit zunehmend die angestrebten Fähigkeiten. Das Verfahren diente aber auch der Entwicklung des Fracht-Tanks CHT mit einer neuen Managementsoftware für die dynamische Tankfüllung, Verbesserungen für die Anzeige der Luftbetankung bei Nacht und Vorbereitungen für die Betankung von Hubschraubern.

Cessna Citation erneut meistverkaufter Business Jet

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Cessna Citations waren 2018 erneut die am meisten ausgelieferten Businss Jets ihrer Klasse. Das meldet Hersteller Cessna aus den USA mit Verweis auf die Branchenzahlen.

Die Cessna Citations führen laut General Aviation Manufacturers Association (GAMA) mit 188 Geschäftsflugzeugen, darunter 57 Cessna Citation Latitude, das Midsize-Segment zum dritten Mal in Folge an.

Marktdurchdringung der Citation Latitude

Im Zusammenhang mit dem Anteil der Citation Latitude nennt Rob Scholl, Senior Vice President für Sales and Marketing auch die Zulassungen der Latitude in Australien und China, die jeweils 2018 erfolgten. Diese gelte nun in 43 Ländern und die Flugstunden hätten weltweit 150.000 überschritten. Cessna, das zu Textron Aviation gehört, führt die Beliebtheit auf die angenehme Kabine, die Konnektivität und die Performance für nur 3.580 Fuß lange Piste für den Takoff zurück.

„Big Data from Space“: Wie umgehen mit Datenbergen?

Rettungskräfte können heute im Fall von Katastropen wie Überschwemmungen oder Erdbeben auf Karten mit aktuellen Satellitendaten zugreifen. Doch diese Informationen türmen große Datenberge auf. In München findet dazu nun eine Konferenz statt.

Erdbeobachtungssatelliten liefern uns wichtige Daten, um zum Beispiel Veränderungen in Umwelt und Klima schnell zu erfassen oder Gletscherbewegungen oder -schwund zu erkennen. Die Satelliten des europäischen Copernicus-Programms zählen zu den größten Datenproduzenten weltweit. Sie erzeugen mit ihren hochauflösenden Instrumenten aktuell bereits ein tägliches Volumen von rund 20 Terabyte. Das entspricht etwa einem anderthalb Jahre langen Film in HD. Hinzu kommen die Datenschätze von nationalen Missionen wie TerraSAR-X und TanDEM-X sowie zunehmend auch von anderen Quellen wie Internet oder Messstationen.

„Big Data“: Maschinenlernen für Datenberge

Verarbeitung und Analyse dieser riesigen und heterogenen Datenmengen stehen als „Big Data“-Aufgaben stellvertretend für zukünftige Herausforderung unserer digitalen Gesellschaft. Um diese zu lösen, treffen sich circa 650 Experten auf der Konferenz „Big Data from Space“, die vom 19. bis 21. Februar 2019 vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in München ausgerichtet wird und gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA, dem Satellitenzentrum der Europäischen Union sowie dem Joint Research Center organisiert wurde. Unterstützt wird die Konferenz von den Unternehmen European Space Imaging, OHB, GAF AG und Quantum.

„Eine immer größere Anzahl von Satelliten, aber auch der Einsatz von neuen Sensoren mit höherer Auflösung liefern uns große Datenmengen – die Auswertung dieser Datenschätze wird zunehmend zu einer technologischen Herausforderung“, sagt Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie. „Daher forscht das DLR verstärkt an effizienten Methoden und Verfahren wie dem maschinellen Lernen, um so aussagekräftige Analysen und Handlungsempfehlungen zur Urbanisierung, zu Veränderungen der Atmosphäre oder auch zur globalen Erwärmung liefern zu können. Zudem plant das DLR, mit einer High Performance Data Analytics Plattform die informationstechnologische Infrastruktur dafür zu schaffen.“

Politik und Wirtschaft schauen auf die Daten

„Für Analysen dieser großen Datenmengen ist ein effizienter Zugriff entscheidend, etwa über Online-Plattformen. Die Entwicklung solcher Zugriffsmöglichkeiten und entsprechender Verarbeitungsmodelle wird daher vom DLR Raumfahrtmanagement gefördert. Neben innovativen wissenschaftlichen Anwendungen ermöglicht dies auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im wachsenden Downstream-Sektor innerhalb der Erdbeobachtung“, erklärt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand zuständig für das Raumfahrtmanagement.

Beim Empfang in der Münchner Residenz betont Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Es ist bemerkenswert, wie sehr Raumfahrtechnik auch unseren Alltag prägt: Navigation, Head-up-Display oder der gesamte Bereich der Assistenzrobotik sind nur drei Beispiele von vielen. Heute stehen die Themen Klimawandel und Umweltschutz auf der politischen Agenda ganz oben – nicht nur in Bayern. Beides sind globale Themen – und für beides brauchen wir modernste Technik. Die Erforschung des Klimasystems, der Atmosphäre, der tropischen Regenwälder, der Ozeane oder Pole – für all diese Bereiche kann die Raumfahrt wichtige Daten liefern, um Ökosysteme besser zu verstehen und zu bewahren…“

Künstliche Intelligenz steuert Datenauswahl

Um die Datenberge weiterzuverarbeiten und in Informationen umwandeln zu können, braucht man neue Ideen und Konzepte. Dabei spielt Künstliche Intelligenz eine große Rolle, da diese Verfahren gerade bei großen Datenmengen sehr leistungsfähig sind. So erforscht DLR-Wissenschaftlerin Prof. Zhu an der TU München zum Beispiel den Einsatz solcher Methoden. Zusammen mit ihrem Team entwickelt Zhu explorative Algorithmen aus Signalverarbeitung und der künstlichen Intelligenz (KI), speziell dem maschinellen Lernen, um die Gewinnung globaler Geoinformationen aus Satellitendaten wesentlich zu verbessern und um Durchbrüche in Geo- und Umweltwissenschaften zu erzielen.

Einen Schritt weiter geht die Fusion von Petabytes komplementärer georelevanter Datenquellen, von Erdbeobachtungssatelliten bis sozialen Netzwerken, die durch neuartige Data-Science-Algorithmen ermöglicht wird. Die Ergebnisse haben das Potential, bisher nicht lösbare große Herausforderungen anzugehen, wie die Erfassung und Kartierung der weltweiten Urbanisierung – eines der wichtigsten Megatrends des globalen Wandels.

Doch nicht nur die Satellitenfernerkundung ist mit dieser Herausforderung konfrontiert. Auch der umgekehrte Blick von der Erde ins All liefert riesige Datenmengen: Teleskope wie zum Beispiel das Square Kilometer Array (SKA) in Südafrika und Australien oder auch weltraumgebundene ESA-Teleskope wie GAIA und EUCLID liefern riesige Datenmengen. Die systematische Analyse von Archivdaten durch selbstlernende KI-Programme bekommt daher auch in der astronomischen Arbeit einen immer höheren Stellenwert.

Intelligente Suchportale liefern gewünschte Informationen

Erdbeobachtungssatelliten und Teleskope zeigen, dass Methoden aus den Datenwissenschaften und der Künstliche Intelligenz unverzichtbar sind. Um diese Massen an Daten handhaben und auswerten zu können, braucht man geeignete Speicher- und geschickte Zugriffsmöglichkeiten. Für interessierte Nutzer ist letztlich nur der Zugang entscheidend – heutzutage meist in Form eines Online-Portals wie zum Beispiel der Plattform CODE-DE (Copernicus Data and Exploitation Platform – Deutschland) des DLR Raumfahrtmanagements. Sie können dort auf alle Daten zugreifen und direkt vor Ort weiterverarbeiten. Es steht somit online eine komfortable Arbeitsumgebung für die Satellitendaten, die im Copernicus-Programm kostenfrei bereitgestellt werden, zur Verfügung. Das spart lokalen Speicherplatz und Rechnerkapazitäten bei den Anwendern.

Aber auch die Datenportale selbst sind Gegenstand der Forschung. Wie sieht die ideale Plattform aus und welche Suchoptionen sollten dem Nutzer zur Verfügung stehen? Nach dem Vorbild von Internetsuchmaschinen sollen Bilder entfernter Planeten oder von der Erdoberfläche ganz einfach anhand von Informationen gefunden werden: „Auf welchem Himmelskörper ist wahrscheinlich Wasser vorhanden?“oder „Welche Gebiete sind in Deutschland im Sommer besonders von Dürre betroffen?“

Solche Suchanfragen sollen modernen Portalen die richtigen Datensätze als Antwort liefern. Von hoher Bedeutung ist auch der langfristige Bestand dieser globalen Informationen. Ähnlich einer Bibliothek muss sichergestellt werden, dass Satellitendaten über einen langen Zeitraum erhalten bleiben, gefunden werden können und abrufbar sind. Das geschieht etwa im Deutschen Satellitendatenarchiv (D-SDA) des Earth Observation Centers am DLR in Oberpfaffenhofen.

Zeitreihen – Fluch und Segen zugleich

Ein großer Vorteil der modernen Erdbeobachtung sind Zeitreihen. Vergleicht man zum Beispiel die globale Gletscherdynamik, lassen sich wertvolle Informationen zum Klimawandel, zur Veränderung des Meerwasserspiegels und für den regionalen Wasserhaushalt gewinnen. Doch die umfangreichen Zeitreihen gehen mit riesigen Datenmengen einher, die sich kaum mehr bewegen und verarbeiten lassen. Produkte des DLR wie der World Settlement Footprint (WFS Evolution), eine globale hochauflösende Kartierung des Städtewachstums über die letzten 30 Jahre, lassen sich nur mehr durch sehr leistungsstarke Rechenzentren und automatisierte Auswertungsverfahren realisieren. Vor wenigen Jahren undenkbar, zeigt dieses Beispiel das Potential, dass die heute verfügbaren großen Datenmengen in Kombination mit maschinellen Verfahren bieten.

Außerdem arbeiten Wissenschaftler an einem Werkzeug, das die Informationen aus Zeitreihenmessungen automatisch abgleicht und so diesen „Flaschenhals“ umgeht. So können Zeit und Speicherplatz bei der Auswertung eingespart werden. Doch nicht nur Erdbeobachtungsexperten sollen Satelliteninformationen künftig zur Verfügung stehen. Auch Laien sollen in den Genuss dieser Produkte kommen. Das ist momentan allerdings noch sehr schwierig, da bislang weitgehend unbearbeitete Daten zur Verfügung stehen. IT-Experten wollen das nun ändern und analysefertige Daten und Services bereitstellen.

Satellitenbilder zum Atmosphärengeschehen

Global Footprint Region München: Ziel des Projektes Global Urban Footprint (GUF) ist die weltweite Kartierung besiedelter Flächen in bislang einzigartiger räumlicher Auflösung. Zu sehen sind hier die Siedlungsmuster im Raum München; Schwefeldioxid-Karte – Vulkanausbruch auf Bali: Der Copernicus Sentinel-5P-Satellit erfasste am 27. November 2017 die Asche- und Gaswolke vom Ausbruch des Vulkans Gunung Agung auf Bali in Indonesien. Wie die Karte zeigt, werden bei der Mission nicht nur verschiedene Luftschadstoffe, sondern auch Aerosole gemessen. Die Darstellung enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten 2017, prozessiert durch DLR/ESA.

China Southern verbindet Wien mit Ürümqi und Guangzhou

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China Southern, die größte Airline Asiens, sorgt für noch mehr Langstrecke am Flughafen Wien. Ab 18. Juni 2019 fliegt die Fluggesellschaft dreimal wöchentlich von Wien nach Ürümqi und Guangzhou in der Volksrepublik China.

Der Gabelflug hebt dann jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag aus Wien ab. Die chinesische Airline verbindet so Wien mit gleich zwei Destinationen in Nordwest- und Südchina. Von Wien aus landet China Southern zunächst in Ürümqi, der Hauptstadt der autonomen Region Xinjiang Uygur im Nordwesten Chinas.

Dreamliner nach Ürümqi und Guangzhou

China Southern betreibt eine beachtliche Flotte an 820 Flugzeugen der Hersteller Boeing und Airbus. Die chinesische Airline führt täglich mehr als 3.000 Flüge zu 224 Destinationen in 40 Ländern durch und hat im Jahr 2018 mehr als 139 Millionen Passagiere transportiert. China Southern kommt ab Juni jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag in Wien an. Auf der neuen Verbindung kommt eine Boeing 787 Dreamliner zum Einsatz. Dieses Flugzeug zeichnet sich durch Geräumigkeit, geringen Kabinendruck, verbesserte Luftqualität und optimale Luftfeuchtigkeit aus und bietet Passagieren damit besonders hohen Reisekomfort.

Ürümqi liegt direkt an der historischen und auch geplanten „neuen Seidenstraße, die die Wirtschafts- und Produktionsstandorte Asiens mit Europa verbindet. Anschließend geht der Flug weiter in die bedeutende Industrie- und Handelsstadt Guangzhou, die auch als „Fabrik der Welt“ bezeichnet wird.

Touristik und Handel in beide Richtungen

Mit über zehn Millionen Einwohnern ist Guangzhou die bedeutendste Metropole im Perlflussdelta, einer der größten zusammenhängenden Stadtlandschaften weltweit. „China ist einer der wichtigsten Handelspartner Österreichs in Asien, die Wirtschafts- und Tourismusströme zwischen beiden Ländern prosperieren. Destinationen in China zählen im Jahr 2018 zu den Top-Zielen im Langstreckenangebot am Flughafen Wien. Die neue Flugverbindung von China Southern ist ein weiterer Schritt zur Ausweitung des Flugangebots nach Asien, insgesamt sind nun fünf Destinationen in China von Wien aus erreichbar. Das stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien und Österreich“, begrüßt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, die neue China-Verbindung.

Tourismusdirektor Norbert Kettner betont die Rolle Chinas und die Bedeutung von Direktflugverbindungen für den Tourismus: „Mit über einer halben Million Gästenächtigungen und einer Wachstumsrate von 15 Prozent im Jahr 2018 ist China bereits Wiens zweitgrößter Fernmarkt. Noch stärker ist im vergangenen Jahr der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie gewachsen: Hier legte China sogar um 25 Prozent zu. Nach London und Paris war der Großraum Wien das am drittstärksten besuchte Städteziel chinesischer Gäste in Europa. Wien ist in China eine bestens eingeführte Marke, die neue Verbindung von China Southern Airlines wird dem Tourismus aus China weiteren Aufwind verschaffen.“

Raketenantrieb aus dem 3D-Drucker getestet

Am Prüfstand P8 in Lampoldshausen absolvierte das Raketentriebwerk BERTA erfolgreich seinen ersten Testlauf.

Die Düse BERTA (Biergoler Raumtransportantrieb) wurde Ende 2018 vollständig im 3D-Druckverfahren gefertigt – eine Besonderheit. Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu neuen wirtschaftlicheren Raketen erreicht. Der P8 ist ein Forschungs- und Entwicklungsprüfstand beim DLR in Lampoldshausen, der gemeinschaftlich vom DLR, der französischen Raumfahrtagentur CNES und dem industriellen Partner ArianeGroup genutzt wird. Die Verantwortung für den Betrieb und die Durchführung der Tests liegt bei dem Prüfstandteam des DLR.

Lampoldshausen Standortfaktor für Raketenforschung

Für einen Referenzschub von 2,45 Kilonewton ausgelegt, konnte BERTA für 560 Sekunden am Prüfstand P8 in Lampoldshausen getestet werden. Entwickelt wurde das Triebwerk im Rahmen der Forschungen für zukünftige europäische Trägersysteme (Future Launcher Preparatory Programme/FLPP) der ESA. Deutschland ist seit Jahren größter Beitragszahler im FLPP-Kernprogramm. Das DLR Raumfahrtmanagement steuert die Verwendung der Mittel innerhalb von FLPP und berät die ESA bei der Durchführung einzelner Projekte. BERTA ist für den Betrieb mit lagerfähigen Treibstoffen ausgelegt. Das bedeutet, dass die Treibstoffe bei Raumtemperatur gelagert werden können.

Triebwerke dieser Art können sehr zuverlässig und mehrfach gezündet werden und eignen sich somit für längere Missionen. Damit kann dieses Triebwerk nicht nur für den erdnahen Bereich auf kleinen bis mittleren Raketen eingesetzt werden, sondern auch für Missionen über den Erdorbit hinaus. Übliche lagerfähige Treibstoffe sind jedoch hochgiftig. Für die Testläufe im Prüfstand werden daher kryogene Treibstoffe verwendet.

„Der Prüfstand P8 bietet umfangreiche Möglichkeiten, Demonstratoren von Komponenten über Baugruppen bis hin zu kleinen Triebwerken zu testen. Ziele der aktuellen Tests sind, das Strömungsverhalten und den Wärmeübergang bei gedruckten Oberflächen zu untersuchen. Diese neue Technologie kann derzeit europaweit nur am Prüfstand 8 in Lampoldshausen getestet werden“, erläutert Gerd Brümmer, DLR-Ingenieur und Leiter des Prüfstands P8.

3D-Druck beschleunigt Fertigung enorm

Der 3D-Druck – auch additive Fertigung genannt – liefert auch für den Bau von Raketentriebwerken verschiedene Vorteile. So lassen sich die Produktionszeiten signifikant verringern. Derzeit werden zum Beispiel Brennkammern in Europa zuerst gegossen und geschmiedet. Dann werden Kühlkanäle ausgefräst, die dann mittels galvanischer Prozesse abgedeckt werden. Übliche Lieferzeiten betragen bis zu eineinhalb Jahre. Mittels additiver Fertigung dagegen können vollständige Triebwerke innerhalb weniger Wochen geliefert werden.

Im Falle BERTAs wurden im 3D-Druck-Verfahren sowohl der Einspritzkopf – er besteht aus einer korrosionsbeständige Nickelbasislegierung – wie auch die Brennkammer aus Edelstahl durch selektives Laserschmelzen hergestellt. Durch den Einsatz eines Lasers wurde das finale Bauteil schichtweise durch Aufschmelzen des Werkstoffes in Pulverform auf einer Grundplatte aufgebracht. Im 3D-Druck-Verfahren sind zudem komplexere Strukturen möglich, die sich in konventionellen Verfahren nicht herstellen lassen. So enthält BERTA ein komplexes Design für die Kühlkanäle, welches ein verbessertes Kühlverhalten der Brennkammer sicherstellen soll. Durch die verbesserte Kühlung können Brennkammern zukünftig kompakter gebaut werden, was Material einspart.

„Die additive Fertigung eröffnet Europa neue Wege, Triebwerke zu fertigen“, sagt Lysan Pfützenreuter, Projektleiterin beim DLR Raumfahrtmanagement. „Mit dem erfolgreichen Nachweis der Technologie wird ein wichtiger Schritt in Richtung einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit europäischer Trägersysteme gegangen.“ Die Testkampagne soll noch vier Wochen andauern und die Ergebnisse werden auch in weitere Entwicklungsvorhaben der ESA einfließen. So sollen 3D-Druckverfahren für Weiterentwicklungen der Ariane-6-Triebwerke Vinci und Vulcain eingesetzt werden.

Test von BERTA auf den Bildern

BERTA-Triebwerk bei der Integration: Der Triebwerkdemonstrator bei der Instrumentierung. Die Testergebnisse werden auch in weitere Entwicklungsvorhaben der ESA einfließen. So sollen 3D-Druckverfahren für Weiterentwicklungen der Ariane-6-Triebwerke Vinci und Vulcain eingesetzt werden; Prüfstand P8 des DLR in Lampoldshausen: Der Prüfstand P8 beim DLR in Lampoldshausen ist ein von den europäischen Partnern gemeinsam genutzter Forschungs- und Technologieprüfstand.

Flughafen akquiriert vier weitere Airlines

Der Flughafen Münster/Osnabrück konnte – nach Corendon Airlines – jetzt noch einmal Gespräche mit vier weiteren Fluggesellschaften für eine Aufstockung des Sommerflugprogramms 2019 erfolgreich abschließen.

„Mit diesen weiteren Akquisitionserfolgen konnte der FMO innerhalb von nur zwei Wochen nach der Insolvenz der Germania rund 75 Prozent des touristischen Angebots mit anderen Fluggesellschaften wiederbesetzen. Von den knapp 270.000 Germania-Passagieren in 2018 werden wir in diesem Jahr über die neuen Airline-Angebote wieder deutlich über 200.000 Fluggäste am FMO begrüßen können“, so FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz.

Mix aus Airlines schließt Germania-Lücke

Nach der Insolvenz der Germania gibt es damit bald wieder mehr Flüge im Sommer ab dem FMO durch SunExpress, Laudamotion, Eurowings und Bulgarian Air Charter insgesamt neun zusätzliche Umläufe pro Woche.

  1. Die Ferienfluggesellschaft SunExpress, ein Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, baut ihr Angebot ab dem FMO weiter aus. Zum beliebten Badeort Antalya an der türkischen Riviera wird die Airline im kommenden Sommer zusätzlich noch drei wöchentliche Flüge anbieten. In der Hochsaison startet SunExpress damit sogar bis zu 17-mal pro Woche vom FMO nach Antalya. Auch die Baleareninsel Mallorca erhält zusätzliche Kapazitäten im Sommerflugplan.
  2. Die österreichische Fluggesellschaft Laudamotion, eine 100-Prozent-Tochter des irischen Billigfliegers Ryanair, wird ab Juni drei weitere wöchentliche Flüge nach Palma de Mallorca anbieten. Insgesamt fliegt Laudamotion dann zehn-mal wöchentlich vom FMO nach Mallorca.
  3. Und auch Eurowings, die Low-Cost-Airline aus dem Lufthansa-Konzern, stockt Mallorca um eine weitere wöchentliche Frequenz auf. Eurowings startet damit künftig ebenfalls zehnmal pro Woche nach Mallorca.
  4. Die bulgarische Ferienfluggesellschaft Bulgarian Air Charter (BUC) wird am Flughafen Münster/Osnabrück die beiden Ziele Varna und Burgas am Schwarzen Meer von Germania übernehmen und je einmal wöchentlich anfliegen. Damit sind die beiden beliebten Urlaubsziele am Gold- und Sonnenstrand auch im kommenden Sommerflugplan des FMO vertreten.

Bereits in der letzten Woche hatte die Touristikfluggesellschaft Corendon Airlines bekannt gegeben, mit Beginn der Osterferien ein Flugzeug am FMO zu stationieren und damit zu den Kanarischen und griechischen Inseln sowie nach Ägypten und in die Türkei 17-mal pro Woche zu fliegen. „Wir freuen uns, mit nun 26 zusätzlichen Wochenfrequenzen – nach der Germania-Pleite – der Region auch im Sommer 2019 einen umfangreichen und attraktiven Flugplan bieten zu können“, so Schwarz weiter.

Corendon bedient Antalya ab Rostock-Laage

Der Flughafen Rostock-Laage heißt die Fluggesellschaft Corendon Airlines herzlich willkommen. Die Fluggesellschaft fliegt ab dem 14. April bis Ende Oktober immer dienstags und sonntags in das beliebte Ferienziel Antalya.

Die zur niederländisch-türkischen Corendon Touristic Gruppe gehörende Charterfluggesellschaft Corendon Airlines wird bereits ab dem 14. April jeden Dienstag und Sonntag um 19:45 Uhr ab Rostock starten mit Ankunft um 00:20 Uhr in Antalya. Der Rückflug erfolgt von Antalya um 16:00 Uhr mit Ankunft um 18:45 Uhr in Rostock-Laage. Die Airline agiert aus Ihrer türkischen Basis in Antalya heraus. Zum Einsatz kommt dabei eine Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen. Die Flüge sind bereits jetzt bei namhaften Reiseveranstaltern sowie auch im Einzelplatzverkauf über Reisebüros und online buchbar.

Urlaub ab Mecklenburg-Vorpommern gesichert

Deutschland-Manager der Corendon Airlines, Thomas Braun: „Mit der Übernahme der wichtigen Antalya-Strecke werden wir einen Teil des touristischen Sommers in der Region Mecklenburg-Vorpommern absichern und binden den Flughafen in das Corendon Airlines-Streckennetz ein. Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Partnerschaft in Rostock-Laage.“

Die Corendon Airlines-Flotte in 2019 umfasst zurzeit 18 moderne Boeing 737-800, zwei Boeing 737 MAX 8 und eine Boeing 737 MAX 9. Seit 2014 bedient die in Antalya, Amsterdam und Malta ansässige internationale Ferienfluggesellschaft auch Deutschland. Ziele sind Antalya, Izmir, Gazipasa (Alanya), Heraklion, Kos, Rhodos, Palma de Mallorca, Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Hurghada und im Vollcharter auch Banjul.

Mallorca und Varna Ziele ab Friedrichshafen

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Laudamotion wird den Bodensee-Airport Friedrichshafen ab Anfang Juni mit vier wöchentlichen Flügen nach Palma de Mallorca bedienen. Auch die bulgarische Schwarzmeerküste wird auch diesen Sommer direkt vom Bodensee-Airport mit Nonstopflügen bedient.

Maßvoller Einstieg in den Low Cost Markt: mit Flügen am Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag wird Laudamotion ab 13.06.2019 den Bodensee-Airport mit der Baleareninsel verbinden. Mit der sofortigen Buchbarkeit der Flüge ist eine Verkaufsaktion verbunden, bei der die Tickets (one-way) ab 19,99 Euro erhältlich sein sollen. Die österreichische Airline wird auf der Strecke moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen einsetzen.

Laudamotion mit vier Airbus auf Mallorca

Laudamotion startete im Frühjahr 2018 ihren Flugbetrieb, seit Januar 2019 ist sie eine Tochtergesellschaft der irischen Fluggesellschaft Ryanair. Die Flotte der Laudamotion besteht derzeit aus 25 Airbus A320-Flugzeugen. Das Streckennetz deckt vor allem europäische Destinationen und Urlaubsziele im Mittelmeerraum ab. Basisflughäfen sind Düsseldorf, Stuttgart, Wien und Palma de Mallorca.

Andreas Gruber, CEO von Laudamotion: „Laudamotion setzt auf Wachstum und aus diesem Grund haben wir insgesamt vier Flugzeuge in Palma de Mallorca stationiert. Jetzt freuen wir uns, dass diese zusätzlichen Kapazitäten es uns ermöglichen, bereits ab Juni viermal die Woche zum Bodensee-Airport zu fliegen. Ferienreisende profitieren somit von unseren angenehmen Flugzeiten und vor allem von unserem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Laudamotion unterstreicht damit einmal mehr die Rolle als der Mallorca Spezialist aus Deutschland und Österreich.“

„Mit dem Angebot von Laudamotion als Tochter der Ryanair erweitert der Bodensee-Airport seinen maßvollen Einstieg in das Low Fare Segment. Mit diesem dynamisch wachsenden Segment werden neue Kundensegmente erschlossen, die auch von den günstigen Tarifen angesprochen werden. Damit werden die klassischen touristischen Verkehre der Reiseveranstalter ideal ergänzt. Der Markt der Bodensee-Region bietet für zusätzliche Charterflugangebote auch weiterhin große Potentiale, an deren Wiedererschließung nach der Germania-Insolvenz parallel intensiv weitergearbeitet wird.“ so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH.

Bulgarian Air Charter für Reiseveranstalter

Auch die bulgarische Schwarzmeerküste wird auch diesen Sommer direkt vom Bodensee-Airport Friedrichshafen mit Nonstopflügen bedient. Mit einem wöchentlichen Flug nach Varna bleibt das sonnensichere attraktive Ferienziel bequem erreichbar.

Zwischen Juni und September wird künftig die Fluggesellschaft Bulgarian Air Charter im Auftrag aller namhaften Reiseveranstalter Flüge zwischen Friedrichshafen und Varna anbieten. Jeweils am Donnerstag wird ein moderner Airbus A320 mit auf der Strecke zum Einsatz kommen. Die bulgarische Schwarzmeerküste mit dem bekannten Feriengebiet „Goldstrand“ nördlich von Varna lockt mit ihren langen Sandstränden, malerischen Badebuchten und dem warmen Klima.

Germania Flug AG komplett in Schweizer Hand

Die Germania Flug AG hebt ab sofort als rein Schweizerische Fluggesellschaft ab. Die Aktien sind zu 100 Prozent in Schweizer Händen.

Zu Details hinsichtlich des gesamten Aktionariats wurde Stillschweigen vereinbart. „Wir haben einen wichtigen Schritt getan und halten an unserem Versprechen fest, unseren Flugbetrieb in der Schweiz planmäßig und stabil aufrecht zu erhalten. Wir sind auf Kurs und freuen uns über das große Vertrauen der Schweizer Reiseveranstalter, Reisebüros und Endkunden“, sagt Tobias Somandin, CEO der Germania Flug AG.

Transformation der Germania Flug

Verschiedene Prozesse sind derzeit noch im Gange. Dienstleistungen, welche bisher in Berlin erbracht wurden, werden künftig entweder in die eigenen Strukturen eingegliedert oder an entsprechende Anbieter ausgelagert – die Gespräche und Verhandlungen sind derzeit am Laufen. Bis dahin werden diese Dienstleistungen wie gehabt aus Deutschland bezogen. „Unsere oberste Priorität ist ein zuverlässiger und stabiler Flugbetrieb. Ein Markenwechsel sowie eine Anpassung des Erscheinungsbildes sind weitere Schritte in unserem Transformationsprozess“, sagt Somandin.

Am laufenden Winterprogramm sowie am Sommerflugplan 2019 hält die Germania Flug AG unverändert fest. Im Charter-Bereich baut die Schweizer Airline derweil aus und übernimmt künftig als Vollcharter die Flüge von Air Prishtina von Basel nach Prishtina. Auch im Hinblick auf das angekündigte Wachstum im Sommer 2019 bleibt die Airline auf Kurs. „Der Ausbau der Kapazitäten im Sommer bleibt wie gehabt“, kündigt Somandin an. Die Flugzeuge der Germania Flug AG werden wie bis anhin und auch weiterhin geleast. „Eine Leaseflotte gibt uns die Flexibilität, uns den Anforderungen unserer Kunden und Partner anzupassen“.

A350-Neukunde JAL nutzt FHS von Airbus

Airbus verzeichnet einen weiteren Kunden für seine Flight Hour Services (FHS), mit der neuen asiatischen Airline Japan Airlines (JAL). Die Fluggesellschaft wird auch bald Betreiber des Langstreckenjets A350 XWB.

Airbus JAL gewann JAL nun für das FHS um Dienstleistungen für Komponenten. JAL wird der erste Betreiber für FHS A350 XWB in dem Land sein. Die Japaner haben 31 Flugzeuge des Airbus A350-900 und A350-1000 bestellt. Die A350-900 soll ab September die Strecke Haneda – Fukuoka bedienen.

A350 hochverfügbar dank Support

Airbus FHS bedeutet einen integrierten Teileservice mit einem Vorrat an Eratzteilen, Lagerrauffüllung an der Heimatbasis und Teilereparatur. Unterdessen feiert der ersta A350 XWB für JAL im Airbus-Werk Hochzeit. Die Flügel werden in der Fertigungsstraße mit den Rumpfsektionen verbunden. Auch die Schwanzflügel sind bereits montiert. Danach geht es weiter zur Ausstattung mit den Flugsystemen.

MTU Werksmuseum öffnet im Februar

Viermal im Jahr macht Deutschlands führender Triebwerkshersteller die einzigartige Sammlung für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Im Werksmuseum an der Dachauer Straße hütet die Münchner MTU Aero Engines Zeugnisse allen Epochen der motorisierten Luftfahrt.

Das diesjährige MTU-Museumsjahr startet am kommenden Sonntag, 24. Februar. An diesem Tag können Besucher das Museum von 13:00 bis 16:00 Uhr besichtigen. Die drei weiteren Öffnungstermine in diesem Jahr sind die beiden Sonntage, 30. Juni und 24. November, sowie die Lange Nacht der Münchner Museen, die heuer am Samstag, 19. Oktober, stattfindet. Während an den Sonntagen nachmittags von 13:00 bis 16:00 Uhr geöffnet ist, kann man während der Museumsnacht zwischen 19:00 und 02:00 Uhr morgens durch die Schau schlendern. Zu allen Zeiten stehen MTU-Experten für Fragen und Gespräche zur Verfügung, veranstalten Führungen, erklären die Triebwerkstechnik bis ins Detail.

Geschichte der Flugzeugmotoren

Die MTU entwickelt und baut seit Beginn des Motorflugs Luftfahrtantriebe. In den 85 Jahren ihres Bestehens hat sie Zeugnisse aus jedem Jahrzehnt gesammelt und stellt sie in ihrem Werksmuseum aus. Zu sehen sind dort wertvolle historische Flugmotoren, moderne Triebwerke von heute sowie innovative Antriebstechnologien für die Flugzeuge von morgen, darunter weltweite Unikate. Ein Star der Ausstellung flankiert unübersehbar den Museumseingang – das riesige GP7000. Vier dieser Kraftpakete bringen mit der A380 von Airbus das größte Passagierflugzeug der Welt in die Luft.

Finnland kann Super Hornet EA-18 Growler bekommen

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Finnland darf von der US-Navy und Boeing nun die Super Hornet als mit Elektronik ausgerüstete EA-18 Growler beschaffen. Die US-Verteidigungsbehörde hat die Zustimmung zur Lieferung der F/A-18 Kampfflugzeuge erteilt.

Bisher hat nur Australien die luftgestützten Gefechtssysteme (Airborne Electronic Attack, AEA) EA-18 Growler erhalten. Alle taktischen Kampfflugzeuge werden von Growlern eskortiert, um die Überlebenschancen in hochbedrohlichen Situationen zu erhöhen, wie Boeings Vizepräsident für die Programme F/A-18 und EA-18G Dan Gillian erklärt. Das AEA-System übernimmt dabei Störungen des gegnerischen Radars über weite Frequenzbereiche hinweg und kann auch Systeme zur Kommunikationsstörung mitführen.

Super Hornet in Kombination

Eine Kombination aus Super Hornet Block III und Growler kann eine deutliche Fähigkeitssteigerung für das Modernisierunsprogramm HX von Finnland bedeuten. Die F/A-18 in der Variante Growler ist laut Boeing die modernste AEA-Plattform und die einzig derzeitig gebaute weltweit. Bisher fliegen die Growler neben den USA auch für die Royal Australien Air Force.