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PW2000 bleibt von MTU Maintenance versorgt

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Die MTU Maintenance behält das Triebwerkprogramm PW2000 noch mindestens zehn weitere Jahre im Portfolio.

Dank leistungsstarker und zugleich kosteneffizienter Lösungen konnte das Unternehmen im Laufe der letzten Monate bei diesem Antrieb einen Auftragseingang im Gesamtwert von mehr als 700 Millionen US-Dollar verzeichnen. „Die Nachfrage der Kunden nach individuell zugeschnittenen MRO-Lösungen der MTU ist nach wie vor hoch“, so Michael Schreyögg, Vorstand Programme der MTU Aero Engines. Für Betreiber älterer PW2000-Triebwerke sollen aber auch weiterhin effiziente Lösungen bereitgestellt werden können.

Leistungen für PW2000 bleiben

Die MTU Maintenance mit einem eigens für ältere Triebwerke konzipierten Programm stellt Betreibern von Triebwerken, wie dem PW2000, am Ende von deren Lebensdauer noch effiziente Leistungen zur Verfügung. Vorrangiges Ziel sind hierbei Kosteneinsparungen durch den Einsatz alternativer MRO-Lösungen, beispielsweise „Smart Repairs“, Verwendung von Gebrauchtteilen sowie individuelle Alternativen zu klassischen MRO-Maßnahmen, etwa Triebwerksleasing oder der Verkauf oder Austausch von Antriebssystemen. Als einer von nur wenigen Anbietern von MRO-Leistungen für diese Triebwerke weltweit setzt die MTU Maintenance am Standort Hannover heute etwa 20 PW2000-Triebwerke jährlich instand. Insgesamt hat sie seit Aufnahme des Triebwerks in ihr Instandhaltungsportfolio im Jahre 1988 über 650 Shopvisits durchgeführt.

AERO: Trends entdeckt, Piloten gesucht

Noch ist es Zukunftsmusik, schnell von A nach B kostengünstig und umweltfreundlich mit dem Lufttaxi zu fliegen. Die Hersteller von Business-Jets und Ultraleichtflugzeugen verzeichnen derzeit eine gute bis sehr gute Auftragslage. Piloten sind gefragt und dringend bei allen Flugzeugtypen gesucht.

Auf der AERO wird das Thema Flugtaxi ebenso wie in der ganzen Flugzeugbranche diskutiert. Aber laut Dr. Andreas Thellmann, Airbus Urban Air Mobility, ist das Interesse an solchen Fluggeräten „ungemein groß“, die Entwicklung nehme Fahrt auf. Dies wurde auf dem AERO-Branchengespräch am ersten Messetag deutlich, die Experten aus der Luftfahrtbranche gaben detaillierte und fachliche Einblicke in die jeweiligen Segmente.

Milliardengeschäft General Aviation

Segel- und Ultraleichtflugzeuge, Geschäftsreisejets und Hubschrauber gehören zur Allgemeinen Luftfahrt und sorgen weltweit für einen Umsatz in Höhe von mehr als 20 Milliarden US-Dollar. Nach Angaben von Kyle Martin, Sprecher der GAMA, weltweite Vereinigung der Hersteller in der Allgemeinen Luftfahrt, verzeichnete die Branche im Jahr 2018 insgesamt eine Steigerung von 5,1 Prozent beim Verkauf von Flugzeugen.

„Auf ein gutes Jahr“, kann Dr. Nicolas von Mende, Vorstand Atlas Air Service AG, zurückblicken. Nach seinen Angaben verkaufte sein Unternehmen im Jahr 2018 insgesamt 18 Business-Jets. „Damit können wir sehr zufrieden sein“, zog Dr. Nicolas von Mende eine positive Bilanz. Deutschland sei im Bereich der Geschäftsreiseflugzeuge mit 750 Maschinen führend in Europa und ein ausgesprochen wichtiger Markt.

Ultraleicht und unbemannt

Über einen seit 35 Jahren konstant steigenden Markt konnte Jo Konrad, Vorsitzender des Deutschen Ultraleichtflugverbands, berichten: „Das Interesse an UL-Maschinen, die neuerdings mit einem Gesamtgewicht von 600 Kilo geflogen werden können, ist ungebrochen. Das Geschäft läuft ausgesprochen gut“. Ultraleichtflugzeuge gehören auf der AERO in Friedrichshafen zur größten Ausstellergruppe auf dem Messegelände.

Über den Einsatz von Drohnen bei der Polizei berichtete Martin Landgraf, Polizeioberrat und Stellvertretender Leiter der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg im Anschluss an das Pressegespräch. Der Einsatz von unbemannten Luftfahrtsystemen wird bei der Polizei Baden-Württemberg als landesweites Projekt beim Polizeipräsidium seit 2016 erprobt. Als bildgebendes Einsatzmittel hat das ULS bereits nach kurzer Zeit eine sehr hohe Akzeptanz und Wertschätzung innerhalb der Polizei erreicht. Erprobt werden derzeit verschiedene Multicopter unterschiedlicher Hersteller aus dem Prosumer- und dem gewerblichen Segment.

Flugsicherung: Umsatz und Pünktlichkeit sinken

Die Deutsche Flugsicherung DFS hat im Jahr 2018 3,346 Millionen Flüge kontrolliert – so viele wie noch nie. Das Sicherheitsniveau ist trotz des starken Anstiegs der Flugbewegungen unverändert hoch.

Mehrere Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung sollen zudem Verspätungen eindämmen. Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete die DFS trotz eines Verkehrsanstiegs um 4,2 Prozent einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse.

Geschäftsentwicklung 2018

Die Gesamtleistung nach IFRS-Rechnungslegungsstandards lag bei 1.177,9 Millionen Euro (2017: 1.190,8 Millionen Euro). Grund dafür ist ein Rückgang der Gebühreneinnahmen, der aus einer Senkung der Gebührensätze resultiert. Insgesamt erzielte der DFS-Konzern im Jahr 2018 einen Fehlbetrag von 30,1 Millionen Euro. Neben den sinkenden Gebühreneinnahmen ist dies vor allem auf einen gestiegenen Personalaufwand zurückzuführen.

Sicherheit bei mehr Flügen gewährleisten

2018 wurden im deutschen Luftraum insgesamt 3,346 Millionen Flüge kontrolliert. Trotz dieses Rekordaufkommens ist Fliegen in Deutschland so sicher wie eh und je. Das zeigen die Safety-Analysen der DFS, bei denen alle Abweichungen von den vorgeschriebenen Sicherheitsabständen eingehend untersucht werden. 2018 registrierte das Unternehmen 195 Fälle, bei denen die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände in der Luft nicht eingehalten wurden. An 153 davon war die Flugsicherung beteiligt – gemessen an der Gesamtzahl der Flüge sind das weniger als 0,005 Prozent.

Auch auf den Start- und Landebahnen sowie Rollwegen an den Flughäfen verzeichnete die DFS 2018 gute Sicherheitswerte: Bei einer Rekordzahl von 2,3 Millionen Starts und Landungen gab es insgesamt 110 so genannte Runway Incursions. Nur bei 18 davon war die DFS beteiligt. Sowohl Staffelungsunterschreitungen als auch Runway Incursions hatten keine unmittelbare Auswirkung auf die Sicherheit. In den meisten Fällen wurden die Sicherheitsabstände nur geringfügig unterschritten.

Flugverspätungen durch Wachstum

88,7 Prozent aller Flüge unter Kontrolle der DFS kamen 2018 ohne flugsicherungsbedingte Verspätungen ans Ziel. Im Vergleich zu den Vorjahren, in denen die Pünktlichkeitswerte über 90 Prozent lagen, ist das ein Rückgang. Hauptgrund dafür ist das bereits im fünften Jahr in Folge stark gestiegene Verkehrsaufkommen. Es liegt deutlich über den Prognosen, auf denen die EU-Regulierungsvorgaben und damit die Planungen der DFS beruhen. Flugsicherungsbedingte Verspätungen entstehen, wenn der Flugverkehr gesteuert werden muss. Dies dient auch der Sicherheit, damit Fluglotsen nicht in eine potenziell gefährliche Überlastsituation geraten.

Kapazitäten für Luftfahrt erhöhen

Um in diesem Jahr mehr Kapazität bereitstellen zu können, hat die DFS verschiedene Maßnahmen eingeleitet. So hat das Unternehmen unter anderem die Zahl der Lotsen-Auszubildenden wesentlich erhöht. In diesem Jahr beginnen 122 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung, 2020 sollen es dann 146 Lotsen-Azubis sein. Außerdem werden Fluglotsen von Sonderaufgaben, beispielsweise für Projekte, entlastet, damit sie mehr Zeit an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz verbringen können.

In Zusammenarbeit mit der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol hat die DFS eine Initiative gestartet, durch die der Flugverkehr in Europa besser verteilt wird – Flugzeuge fliegen niedriger oder umfliegen besonders überlastete Lufträume. Dadurch wurden bereits Millionen von Verspätungsminuten verhindert. Auch das genauere Einhalten von Flugplänen soll zusätzliche Kapazität schaffen.

Täglich 420 Flüge mehr

Die DFS rechnet für das Jahr 2019 mit insgesamt 3,5 Millionen Flugbewegungen. Das entspricht einer Verkehrssteigerung von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die DFS muss damit durchschnittlich 420 Flüge mehr pro Tag abarbeiten als im Jahr 2018. Das entspricht der Verkehrsmenge des Flughafens Hamburg.

Guillaume Faury Executive im Airbus Board of Directors

Die Aktionäre von Airbus haben auf der Hauptversammlung 2019 alle vorgelegten Beschlüsse gebilligt, darunter auch die Berufung von Guillaume Faury zum Executive-Mitglied des Board of Directors für drei Jahre.

Die vorgeschlagene Bruttodividende 2018 von 1,65 Euro pro Aktie wurde auf der Hauptversammlung genehmigt und wird am Mittwoch, 17. April ausgeschüttet. Dies entspricht einem Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In einer unmittelbar auf die Hauptversammlung folgenden Board-Sitzung wurde Guillaume Faury zum Chief Executive Officer (CEO) von Airbus SE ernannt. Er folgt auf Tom Enders, dessen Amtszeit mit der Hauptversammlung 2019 endete. Airbus hatte im Oktober 2018 die Nominierung von Guillaume Faury, damals President Airbus Commercial Aircraft, als künftigen CEO bekanntgegeben.

Privileg, Airbus zu führen

„Ich freue mich, Guillaume Faury im Board of Directors willkommen zu heißen, und bin überzeugt, dass er Airbus als neuer CEO erfolgreich in das nächste Jahrzehnt führen wird“, sagte Denis Ranque, Chairman des Airbus Board of Directors. „Guillaume Faury verfügt über genau die richtigen Fähigkeiten und Erfahrungen, um Airbus voranzubringen. Ich möchte mich auch bei Tom Enders für all die Errungenschaften bedanken, die er in seiner Zeit als CEO erzielt hat. Insbesondere hat er Wert für unsere Aktionäre geschaffen und die Entwicklung unseres Unternehmens zum Vorteil aller Mitarbeiter und unserer Lieferkette vorangetrieben.“

Guillaume Faury, CEO von Airbus, sagte: „Als CEO das Steuer bei Airbus zu übernehmen und dieses herausragende Unternehmen in die 2020er-Jahre führen zu dürfen, ist ein wahres Privileg. Ich bedanke mich beim Board und den Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich freue mich, das Airbus von morgen mit unseren großartigen Teams zu gestalten, den Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht zu werden, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und nachhaltiges Wachstum zu generieren.“

Personalien im Management

Die Aktionäre stimmten auch der Wiederbestellung von Catherine Guillouard, Claudia Nemat und Carlos Tavares als Non-Executive-Mitglieder des Boards für drei Jahre zu. Hermann-Josef Lamberti hat dem Board of Directors mitgeteilt, dass er nach zwölfjähriger Board-Mitgliedschaft und elf Jahren als Vorsitzender des Audit-Ausschusses keine Erneuerung seines Board-Mandats bei der Hauptversammlung 2020 anstrebt. In der auf die AGM folgenden Board-Sitzung wurde Catherine Guillouard zur Nachfolgerin von Hermann-Josef Lamberti als Vorsitzende des Audit-Ausschusses ernannt. Jean-Pierre Clamadieu tritt mit sofortiger Wirkung dem Ethik- und Compliance-Ausschuss bei.

Auf Grundlage der Empfehlung des Vergütungs-, Nominierungs- und Governance-Ausschusses (Remuneration, Nomination and Governance Committee – RNGC) hat das Board beschlossen, dass René Obermann die Nachfolge von Denis Ranque als Chairman des Airbus Board of Directors antreten wird, dessen Mandat mit der Hauptversammlung 2020 endet. Diese Nachfolge hat Airbus mit Hilfe eines unabhängigen externen Headhunters sorgfältig vorbereitet, wobei die Entscheidung des Boards nach einer eingehenden Prüfung aller in Frage kommenden internen und externen Kandidaten getroffen wurde. Mit Unterstützung des RNGC hat das Board für einen reibungslosen Nachfolgeprozess im Board of Directors und auf Managementebene gesorgt und wird dies auch in Zukunft tun.

Die offizielle Ernennung des Nachfolgers von Denis Ranque als neuer Chairman ist für die Board-Sitzung im Anschluss an die Hauptversammlung im kommenden Jahr geplant. Airbus hatte im letzten Jahr bekanntgegeben, dass Denis Ranque das Board auf eigenen Wunsch zum Ende seines aktuellen Mandats 2020 nach sieben Jahren als Chairman verlassen möchte, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

„Nach gründlicher Prüfung hat das Board einen bestens geeigneten Kandidaten gefunden, der mir nachfolgen wird, wenn ich nächstes Jahr mein Amt als Chairman des Boards niederlege“, so Denis Ranque. „Als bereits aktives Board-Mitglied kennt René Obermann Airbus sehr gut. Zudem verfügt er aufgrund seiner Erfahrungen als Unternehmer und an der Spitze verschiedener Senior-Management-Teams über die für diesen Posten erforderliche Kompetenz und Mindset. Von unverzichtbarem Wert wird Obermanns Kompetenz auch für die ausgeprägte Technologieorientierung von Airbus sein. Darüber hinaus trägt seine Ernennung zur Wahrung der internationalen Vielfalt im Board of Directors bei.“

René Obermann ist seit April 2018 unabhängiges Non-Executive-Mitglied des Board of Directors von Airbus. Seit 2015 ist er Managing Director im Private-Equity-Unternehmen Warburg Pincus und sitzt ferner im Aufsichtsrat von Telenor ASA und der Allianz Deutschland AG. Von 2006 bis 2013 war René Obermann Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG.

Passagierplus in Dortmund fast 20 Prozent

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Der Dortmunder Flughafen knüpft im ersten Quartal 2019 nahtlos an den Wachstumstrend des vergangenen Jahres an. 554.451 Passagiere nutzten den Dortmund Airport in den ersten drei Monaten des Jahres.

Somit sind über den DTM von Januar bis März 19,5 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahreszeitraum gereist. „Unser Ziel, in diesem Jahr 2,5 Millionen Passagiere bei uns am Airport begrüßen zu dürfen, haben wir klar im Blick. Mit dem starken Wachstum sind wir auf einem guten Kurs, unsere Zielmarke zu erreichen. Die zufriedenstellende Auslastung auf den angebotenen Verbindungen und die gelungene Einführung neuer Ziele, sind für das positive Ergebnis im ersten Quartal verantwortlich“, so Flughafen-Chef Udo Mager.

Reisewelle in Dortmund zu Ostern

Mit dem Beginn der Osterferien erwartet der Dortmund Airport die erste große Reisewelle in diesem Jahr. Da die Osterferien dieses Jahr ausschließlichim April stattfinden, und nicht wie im vergangenen Jahr anteilig im März und im April rechnet der Dortmunder Flughafen auch zu Beginn des zweiten Quartals mit einem starken Wachstum. Praktisch für die Fluggäste: Seit Ende März gilt bereits der Sommerflugplan. Die sich daraus ergebenden Frequenzerhöhungen bringen mehr Kapazität fürattraktiven Reiseziele, wie Wien oder Mallorca und damit mehr Flexibilität für Reisende. In den Osterferien wird außerdem die Strecke nach Palanga in Litauen eröffnet. Ab dem 21. April fliegt Wizz Air in die beliebte Stadt an der Ostsee.

5G-Standard: Mobiler Mobilfunk mit Hilfe aus dem All

Im Mainzer Dienstsitz der Bundesnetzagentur werden seit dem 19. März 2019 die Lizenzen für die Funkfrequenzen des neuen Mobilfunkstandards 5G versteigert.

„Bei dieser Auktion bekommen die Anbieter die Lizenzen nicht einfach gegen Geld. Sie müssen sehr strenge Auflagen einhalten. Kommunikationssatelliten können den Anbietern dabei helfen, diese Forderungen zu erfüllen“, betont Dr. Marc Hofmann, 5G-Experte in der Abteilung Satellitenkommunikation beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Abdeckung für Verkehrsinfrastruktur

Die Politik knüpft an den Zuschlag für das Netz der Zukunft hohe Auflagen: Bis Ende des Jahres 2022 müssen mindestens 98 Prozent aller Haushalte in jedem Bundesland, alle Schienenwege mit mehr als 2.000 Fahrgästen pro Tag sowie alle Autobahnen und wichtige Bundesstraßen mit einer mobilen Datengeschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s versorgt werden. Alle übrigen Bundesstraßen müssen bis Ende des Jahres 2024 mit derselben Geschwindigkeit folgen. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch alle Landes- und Staatsstraßen, Seehäfen, Wasserstraßen und die übrigen Bahnverbindungen mit 50 Mbit/s abgedeckt werden.

Von diesen Zielen sind die mitbietenden Unternehmen teilweise noch weit entfernt – das 360.000 Quadratkilometer große Territorium der Bundesrepublik und die darin lebenden 83 Millionen Einwohner mit schnellem Internet zu versorgen, ist eine Herkulesaufgabe.

Bei 5G sind die Hürden größer, denn diese Frequenzen sind höher als bei der bisherigen LTE-Technologie. Das bedeutet, sie übertragen zwar Daten mit noch höherer Geschwindigkeit, haben aber eine vergleichsweise geringe Reichweite von unter einem Kilometer. „Für eine Abdeckung in der Fläche müssten die Anbieter in den kommenden Jahren die Anzahl der Antennen um ein Vielfaches erhöhen. Kommunikationssatelliten können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Auflagen im vorgegebenen Zeitrahmen und ohne explodierende Kosten zu erreichen“, erklärt DLR-5G-Koordinator Marc Hofmann.

Mobilfunknetz aus dem All

In den bisherigen Mobilfunknetzen hat Raumfahrt eine untergeordnete oder gar keine Rolle gespielt. Satellitentechnologie kann den Mobilfunkausbau für 5G aber dort ergänzen und unterstützen, wo die bisherige Technologie an ihre Grenzen kommt und terrestrische Verfahren zu langsam oder zu teuer sind. So fördert das DLR Raumfahrtmanagement gemeinsam mit der europäischen Weltraumagentur ESA Entwicklungen, die das 5G-Netz noch leistungsfähiger machen.

Das geschieht zum Beispiel mit einem mobilen 5G-Funkmast, der mit einer Satellitenverbindung ausgerüstet ist, sodass man an jedem Ort der Welt ein lokales Netz der nächsten Generation aufspannen und an das Kernnetz anschließen kann. Diese Technologie soll zum Beispiel das 5G-Netz an schwer zugänglichen Stellen ausbauen oder in Katastrophengebieten die Kommunikationsfähigkeit der Einsatzkräfte sicherstellen.

Um Satellitentechnologie im Mobilfunk einsetzen zu können, arbeiten deutsche Forschungseinrichtungen und Firmen mit internationalen Partnern daran, dass der Satellit fest im 5G-Standard verankert wird: „Das ist die Voraussetzung dafür, beide Technologien miteinander zu verflechten. Unser Ziel ist, dass innovative Satellitenkommunikationstechnologie zeitnah bereitsteht, um abgelegene 5G-Funkmasten ohne aufwändige Verlegearbeiten direkt an das Kernnetz der Mobilfunkbetreiber anzubinden.

Satelliten als Backbone des mobilen Mobilfungs

Auch bewegliche Plattformen wie Züge, Schiffe und Flugzeuge können dann mittels Satellitenkommunikation eine eigene 5G-Funkzelle mitführen, die über das All mit der restlichen Infrastruktur verbunden ist“, verdeutlicht Marc Hofmann. Das Mobilfunknetz würde also selbst mobil und der Endanwender könnte seine Geräte ohne Unterbrechungen nutzen.

Auf den Grafinken: Lückenlos vernetzte Erde – Für eine lückenlos vernetzte Erde: Auch die Raumfahrt sollte in der zukünftigen 5G-Infrastruktur einen wichtigen Platz einnehmen. Denn die Übertragung aus dem Orbit bietet einzigartige Möglichkeiten – gerade in wenig besiedelten Gebieten; Satellit wird gebraucht – Bereits heute werben viele Airlines mit vielfältigen Internet- und Streamingangeboten über den Wolken um den Kunden. Global Eagle Entertainment (GEE) – ein weltweit erfolgreicher Anbieter für mobiles Internet und Unterhaltungsdienste im Flugverkehr – hat das frühzeitig erkannt und sich Übertragungskapazitäten an Bord konventioneller Ku-Band- und moderner High Throughput Satelliten (HTS) des luxemburgischen Satellitenbetreibers SES gesichert. Mit einer kombinierten Abdeckung von Nord- und Südamerika, des Atlantiks, Westeuropas, des Nahen Ostens und der Region Asien Pazifik entstehen neue Angebote und Serviceleistungen, von denen Flugpassagiere rund um den Globus profitieren. Auch auf dem Erdboden werden HTS-Satelliten neue Möglichkeiten schaffen, indem sie den Datendurchsatz zukünftig steigern und so hochdatenratige Verbindungen unter anderem auch in ländlichen Regionen ermöglichen.

VIE mit deutlich mehr Flugverkehr

Im März 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe mit den Flughäfen Wien, Malta und Kosice um insgesamt 19,0 Prozent auf 2,9 Mio. Reisende an. Kumuliert von Januar bis März 2019 nahm das Passagieraufkommen um 19,9 Prozent auf 7,3 Mio. Reisende zu.

Im März 2019 gab es ein Passagierplus für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 1,3 Prozent. In Kosice ging das Passagieraufkommen dagegen um 9,9 Prozent zurück. Der Flughafen Wien selbst verzeichnete ein deutliches Passagierplus in den ersten drei Monaten von 24,6 Prozent auf 6,1 Mio.

Flughafen Wien legt deutlich zu

Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im März 2019 um 23,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.365.089 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 27,5 Prozent stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 10,4 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen im März 2019 mit plus 16,0 Prozent ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang um 1,4 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im März 2019 um 22,7 Prozent an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 29,1 Prozent zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im März 2019 um 8,4 Prozent zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 18,9 Prozent. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 17,8 Prozent ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 9,2 Prozent zu.

Ruags Raketenschutz für H3 der JAXA

Der Raumfahrtzulieferer Ruag Space wird Komponenten für die zukünftige Trägerrakete der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA liefern. Der Vertrag wurde mit Mitsubishi Heavy Industries abgeschlossen und beinhaltet Strukturen und Nutzlastverkleidungen für die Trägerrakete H3.

Für drei Flüge der zukünftigen Trägerrakete H3 von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) wird der Raumfahrtzulieferer Raketenstrukturen liefern, darunter auch Nutzlastverkleidungen. Diese bilden das oberste Drittel einer Trägerrakete und schützen die Nutzlast (z.B. einen Satelliten oder wie in diesem Fall einen Transporter mit Versorgung für die ISS) vor Vibrationen und Umwelteinflüssen beim Start und beim Flug durch die Erdatmosphäre. Die Komponenten werden in der Schweiz entwickelt und gebaut. „Wir sind der führende Zulieferer von Nutzlastverkleidungen“, sagte Peter Guggenbach, Ruag Space CEO. „Nun sind wir weltweit tätig und beliefern die Trägerraketenindustrie auf drei Kontinenten.“

Schutz während des Fluges zur ISS

H3 ist die Bezeichnung für die zukünftige japanische Trägerrakete, die zurzeit von der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA und MHI entwickelt wird. Sie wird 63 Meter hoch sein und einen Durchmesser von 5,2 Meter haben. Die Strukturen von Ruag Space sollen auf drei Versorgungsflügen zur Internationalen Raumstation ISS verwendet werden und die Nutzlast – den HTV-X Raumtransporter – beim Raketenstart und beim Flug durch die Erdatmosphäre schützen. Der HTV-X Raumtransporter trägt die Fracht für die Versorgung der ISS und ist der geplante Nachfolger des HTV Raumtransporters, welcher seit 2009 für Versorgungsflüge zur ISS im Einsatz steht. Der erste Flug des HTV-X ist für das Jahr 2021 geplant. Hunderte Raketenstarts, hundert Prozent Erfolg

Nutzlastverkleidungen von Ruag Space waren bisher bei fast 300 Raketenstarts an Bord – mit einer Erfolgsrate von 100 Prozent. Die kleinsten dieser Nutzlastverkleidungen haben einen Durchmesser von 0,7 Metern, die größten einen Durchmesser von 5,4 Metern. Sie alle basieren auf einem Karbonfaser-Verbundwerkstoff. Ruag Space zeigt aber auch eine wachsende Präsenz in den USA. Rund 1.300 Mitarbeiter in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt Ruag Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen ebenso wie im kommerziellen Raumfahrtmarkt.

AERO in Friedrichshafen eröffnet

Heute eröffnet in Friedrichshafen mit 757 Unternehmen aus 40 Ländern  so groß wie nie die internationale Luftfahrtmesse AERO am Bodensee.

Auf der diesjährigen AERO tragen mit der Hälfte Auslandsbeteiligung Aussteller aus dem Ausland zum Rekord bei. Insgesamt sind es 50 Aussteller mehr als zur Rekord-AERO 2017. Wichtige Firmen aus der Allgemeinen Luftfahrt sind am Bodensee. Auf der AERO haben erwartungsgemäß einige Highlights wie moderne Elektroantriebe, Segel- und Motorflugzeuge sowie schnittige Maschinen aus der Geschäftsluftfahrt ihren Platz. Die Entwicklung von leisen und umweltfreundlichen Elektroflugzeugen stellt laut Veranstalter einen Trend der Messe dar. Die AERO 2019 findet von Mittwoch, 10. April bis Samstag, 13. April 2019 in Friedrichshafen am Bodensee statt und ist von Mittwoch bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Stromflieger

Die beim Medienrundgang vorgestellten hybrid-elektrischen Antriebe von Siemens eAircraft sollen Antworten auf die Herausforderungen der zukünftigen Luftfahrt geben. Sie bieten die Möglichkeit, alternative Energiequellen für den Antrieb nutzen zu können. Außerdem ist es durch die räumliche Trennung von Schub- und Energieerzeugung bei hybridelektrischen Antrieben laut Siemens eAircraft möglich, völlig neue Flugzeugdesigns zu entwickeln. Deshalb wurden am Stand des Elektrokonzerns auch mehrere unterschiedliche Elektroflugzeuge gezeigt, die bereits mit Hilfe von hybridelektrischen Antrieben des deutschen Unternehmens in die Luft gehen.

Nurflügler Horten Aircraft

Ein völlig neues Flugzeug mit ungewöhnlichem Aussehen auf der AERO ist der sogenannte Nurflügel von Horten Aircraft aus Eisenach. Wie es der Name sagt, gibt es kein Leitwerk und keinen Rumpf, die Pilotenkabine ist in die Tragfläche integriert. Diese Konfiguration hat aerodynamische Vorteile, braucht weniger Sprit und ermöglicht eine größere Reichweite wie ein vergleichbares konventionelles Design. Die zweisitzige Horten HX-2 fliegt bereits. Ausgerüstet ist sie mit einem 100 PS starken Vierzylinder. Der Firmenname Horten Aircraft ist bewusst gewählt: Denn in den 1930er Jahren machten die Brüder Horten in Deutschland mit ihren Nurflügel-Segelflugzeugen diese Konzeption erstmals bekannt und populär.

Neue Hersteller auch alter Flugzeuge

Ein Schweizer Flugzeughersteller auf der AERO ist die Junkers Flugzeugwerke AG aus Dübendorf. Der junge Hersteller baut gerade das zweite Exemplar der sechssitzigen Junkers F13, dem ersten Ganzmetall-Verkehrsflugzeug von 1919. In Dübendorf sollen mindestens fünf Exemplare des Klassikers mit offenem Cockpit nach Originalplänen entstehen.

Mit maximal 610 km/h Reisegeschwindigkeit ist die neue einmotorige TBM 940 des französischen Herstellers DAHER eines der schnellsten Flugzeuge, das von einer Propellerturbine angetrieben wird. Die TBM 940 kann wie ein Airliner bei jedem Wetter fliegen, da sie für Instrumentenflug zugelassen ist und neu auch eine vollautomatische Enteisungsanlage der Tragflächen für Flüge in sogenannten Vereisungsbedingungen besitzt. Die TBM 940 verfügt als Topmodell des Flugzeugbauers zudem über eine hochmoderne Avionik mit Touchscreen-Bildschirmen und bietet Platz für Pilot und maximal fünf Passagiere.

Natürlich gehören auch Segelflugzeuge zur AERO. Eines der erfolgreichsten Modelle des traditionsreichen deutschen Segelflugzeugherstellers Schempp-Hirth ist der Arcus. Wahlweise kann der Arcus entweder mit einem Verbrennungs- oder einem Elektromotor als Starter ausgerüstet werden.

Vision Jet mit Fallschirm

Die neue G2-Version des Businessjets Vision (auf dem Titelbild) des US-Flugzeugbauers Cirrus weist gleich zwei Besonderheiten auf. So besitzt der Jet lediglich eine Turbine als Antrieb, hat aber als einziger Businessjet der Welt ein Gesamtrettungssystem im Rumpf integriert. Gerät der Pilot etwa wegen Triebwerksausfall, schlechtem Wetter oder gesundheitlicher Schwierigkeiten in ernste Probleme, kann er das System manuell auslösen, woraufhin der gesamte Jet am Fallschirm zu Boden schwebt. Maximal fünf bis sechs Passagiere plus Pilot passen in den Einstrahler. Er ist bis zu 560 km/h schnell.

Antalya neues Pegasus-Ziel ab Bremen

In nur dreieinhalb Stunden von Bremen in die türkische Sonne – ab jetzt geht das auch mit Pegasus Airlines. Immer mittwochs und ab dem 11. Mai auch samstags fliegt Pegasus ab Bremen nach Antalya. Pegasus ist die älteste, private türkische Airline und operiert bereits seit 20 Jahren.

Zuletzt flog Pegasus 2011 ab Bremen und damit ist es dem Flughafen gelungen, eine zusätzliche Airline zur Verstärkung des Sommerflugplans wieder zu gewinnen. Die Türkische Rivera ist ein Traumreiseziel für alle Sonnenhungrigen. Denn dort lässt sich der Urlaub aus vollen Zügen genießen: Side, Alanya, Kemer, Belek und natürlich auch Antalya selbst, bieten Sonne satt und Strandurlaub pur.

Basare und Antike erleben

Wer nicht nur auf einer Liege am Meer oder Pool die Seele baumeln lassen möchte, der sollte einen Ausflug zu den Manavgat- und Kursunlu-Wasserfälle machen. Am besten bestaunen lassen sich Erstere von den dortigen Ausflugsbooten aus. Eine bekannte Naturattraktion sind die Terrassen von Pamukkale – sie leuchten strahlend weiß und das nicht nur in der Sonne. Die Thermalquellen wurden übrigens schon in der Antike genutzt und geliebt und auch heute ist Baden in den speziell dafür angelegten Becken erlaubt.

Nach dem Naturerlebnis am besten noch einen türkischen Basar entdecken und dort für die Daheimgebliebenen oder für sich selbst Kräuter, Gewürze oder das blaue augenförmige Nazar-Amulett kaufen. Und Handeln gehört auf den Basaren übrigens zum guten Ton – 20 Prozent Rabatt sollten auf alle Fälle ausgehandelt werden.

Osterauftakt in München mit 2.400 Flugbewegungen

Der Flughafen München rüstet sich für die erste Reisewelle des Jahres in Bayern: Für die Osterferien, die vom kommenden Wochenende bis zum 28. April 2019 dauern, wurden über 18.000 Flüge angemeldet.

Allein zum Ferienauftakt am Freitag, den 12. April, verkehren über 1.200 Maschinen am Münchner Airport. Dabei werden voraussichtlich mehr als 150.000 Passagiere Bayerns internationale Luftverkehrsdrehscheibe nutzen. Insgesamt rechnet die Flughafengesellschaft während der Osterferien mit einem Fluggastaufkommen von mehr als zwei Millionen.

Zum Start der Osterferien müssen Reisende nicht nur auf dem Weg zum Flughafen mehr Zeit einrechnen. Auch für den Aufenthalt am Airport sollte aufgrund des hohen Fluggastaufkommens ein Zeitpuffer eingebaut werden. Auch für diejenigen, die während der Osterferien lieber in heimischen Gefilden bleiben wollen, lohnt sich ein Ausflug zum Münchner Flughafen. Die Aktivitäten reichen von der Hasen-Rallye über den Osterbrunch bis hin zum Besuch des Osterhasen im Besucherpark des Airports.

Sonnen- und Fernziele ab München

Vom Münchner Flughafen aus werden zahlreiche attraktive Ziele in aller Welt angeflogen. Rund 2.200 Mal starten in den Osterferien Flugzeuge zu insgesamt 43 Destinationen in Italien, Spanien und Frankreich. Garantiert warme Temperaturen haben auch die Mittelmeeranrainerstaaten Ägypten, Griechenland und die Türkei. Diese Länder steuern insgesamt 540 Maschinen von München aus an. Die am häufigsten angeflogenen europäischen Hauptstädte sind London, Paris und Amsterdam, die in den Osterferien insgesamt 736 Mal bedient werden.

Dass der Münchner Airport immer mehr Bedeutung für den Reiseverkehr von und nach Asien gewinnt, wird auch im Ferienverkehr deutlich: Insgesamt 227 Maschinen heben während der Osterferien in Richtung China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea und Thailand ab. 142 Starts führen zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar, im Oman und in Saudi-Arabien. Über den Atlantik geht es an Ostern zum Beispiel nach New York, Mexico City, Toronto sowie zu 20 weiteren Destinationen auf dem amerikanischen Kontinent.

MTU strukturiert Portfolio für Triebwerksbetriebe um

Die MTU Maintenance stellt bei der internationalen Fachmesse MRO Americas in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ihr neu definiertes Serviceportfolio, MTUPlus Intelligent Solutions, vor.

Dieses Leistungsangebot ist speziell auf individuelle Bedürfnisse von Kunden zugeschnitten. Es richtet sich sowohl an Betreiber, die zur Kostenkontrolle und -optimierung zunehmend passgenaue Lösungen für den gesamten Lebenszyklus ihrer Triebwerke benötigen, als auch an Eigentümer und Leasinggeber, für die Restwert und Betriebs- und Instandhaltungskosten von höchster Bedeutung sind.

Der weltweit führende Anbieter von Serviceleistungen für Luftfahrtantriebe stellt in sein neues Portfolio mit den vier maßgeschneiderten Paketen PERFORMPlus, SAVEPlus, VALUEPlus und MOVEPlus sowie zusätzliche Betreuungsleistungen im Rahmen des SERVICEPlus-Pakets für einmalige und Ad-hoc-Bedarfe auf. Martin Friis-Petersen, Vertriebs- und Marketingchef der MTU Maintenance: „Wir erkennen Markttrends frühzeitig und können so sicherstellen, dass unsere Leistungsangebote auch die Kundenforderungen von morgen erfüllen werden…“

Die Lösungen der Triebwerksexperten

PERFORMPlus richtet sich speziell an Betreiber von neueren Triebwerken der aktuellen Generation. Ziel ist es, mit maßgeschneiderten Instandhaltungsleistungen die On-Wing-Zeiten zu verlängern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Dies kann beispielsweise durch kundenindividuelles Workscoping, alternative Reparaturen, Engine Trend Monitoring, Bereitstellung von Ersatztriebwerken und Vor-Ort-Serviceleistungen erreicht werden.

Bei SAVEPlus geht es vor allem darum, Betreiber von älteren Triebwerken mit intelligenten Strategien zu unterstützen und die Instandhaltungskosten zu reduzieren. Der Leistungsumfang richtet sich nach der jeweiligen Restlaufzeit des Triebwerks und beinhaltet, wenn sich eine Instandsetzung noch lohnt, kundenspezifisches Workscoping, sogenannte Smart Repairs und Verwertung von einsatzfähigen Teilen. Lohnt sich der Aufwand nicht mehr, können Leasing- oder Austauschtriebwerke bereitgestellt werden.

VALUEPlus ist eine Lösung für Eigentümer, die darauf abzielt, den Restwert durch effektives End-of-Life-Management zu maximieren. Die möglichen Optionen zur Erzielung zusätzlicher Erlöse reichen vom Verleasen von sogenannten Green-Time-Engines, das heißt Triebwerken mit Bauteilen mit ausreichender Restlaufzeit, über Verkauf oder Austausch bis hin zu Zerlegung und Material-Management mit dem Ziel einer möglichst hohen Wertschöpfung aus den Einzelteilen.

MOVEPlus ist das Servicepaket für Leasinggeber und Eigentümer, dessen Schwerpunkt auf Risikominderung und Erlösmaximierung liegt. Hierfür wurde ein übertragbares MRO-Konzept entwickelt, das den gesamten Lebenszyklus eines Triebwerks abdeckt. Es ermöglicht eine rasche Wiedervermarktung durch vereinfachte Übergangstransaktionen bei planbaren Kosten. Außerdem sind die Leasinggeber direkt in Entscheidungen über die Triebwerksinstandhaltung eingebunden, insbesondere bei der Übergabe von einem Leasingnehmer zum nächsten. Sie verwalten und optimieren die Instandhaltungsreserven und bestimmen den Zeitpunkt von Shopvisits.

Weitere Services zum Triebwerke Betreiben

Zusätzlich zu diesen Paketen haben wir eine Vielzahl weiterer individueller Leistungen zu unserem SERVICEPlus-Paket zusammengefasst, das die Kernprodukte der MTUPlus-Reihe ergänzt und erweitert. Das Paket beinhaltet Teilereparaturen, On-Site- und Near-Wing-Lösungen sowie Zusatzleistungen wie technisches Asset-Management, LRU-Management, Bereitstellung von Ersatztriebwerken oder Ersatzteilen und Engine Trend Monitoring, um nur einige zu nennen. Diese Leistungen können entweder einzeln erworben oder zu einer maßgeschneiderten Gesamtlösung gebündelt werden.

Mit einer Belegschaft von 5.000 Mitarbeitern wickelt die MTU Maintenance heute mehr als 1.000 Shopvisits pro Jahr ab. Das Unternehmen zählt 200 Airlines zu seinen Kunden und betreut fast 30 verschiedene Triebwerksmuster. Wir sind von der FAA, EASA und CAAC zertifiziert und verfügen in unserem Netzwerk von Standorten darüber hinaus über mehr als 50 länderspezifische Zulassungen. Mit Niederlassungen in Amerika, Europa und Asien, Teams für On-Site- und Near-Wing-Serviceleistungen sowie Repräsentanzen rund um den Globus ist die MTU Maintenance immer und überall zur Stelle, wo ihre Hilfe benötigt wird.

Eurowings bringt Kulturziele nach Süddeutschland

Mit neuen Strecken baut Eurowings im gerade gestarteten Sommerflugplan das Angebot für Reisende aus dem Süden Deutschlands weiter aus. Neues Reiseziel ab Stuttgart ist etwa das nordmazedonische Ohrid.

Ohrid wird ab dem 21. Juni bis September jeweils montags und freitags angeboten. Die Stadt Ohrid besticht durch die malerische Altstadt, viele Kirchen, Klöster und Moscheen und liegt am Ohridsee: das jahrmillionenalte Gewässer gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Alle Flüge können bereits gebucht werden.

Süd- und Osteuropa

Neu ab Stuttgart geht es jeweils donnerstags nach Tirana. Vom 25. Juli bis Ende September fliegt Eurowings in die Hauptstadt Albaniens, die von Touristen wegen ihrer farbenfrohen Altstadt sehr geschätzt wird. Tirana liegt unweit der Adria am Fluss Tirana und ist der kulturelle Mittelpunkt der jungen Demokratie Albanien. Florenz gehört zu den schönsten Städten Italiens – und ist jetzt ab 27. Juli von Stuttgart aus jeweils dienstags, donnerstags und samstags mit Eurowings direkt erreichbar. Bekannt ist die Stadt in der Toskana vor allem für die zahlreichen Kunst- und Architektur-Meisterwerke der Renaissance.

Neu im Stuttgarter Flugplan ist erstmals auch Timișoara in Rumänien. Die im Westen des Landes gelegene Stadt wird jeweils montags, mittwochs und freitags angeflogen. Timișoara ist besonders für ihre Sezessionsarchitektur bekannt. Am zentralen Platz, der Piața Victoriei, befinden sich zahlreiche barocke Gebäude sowie die Kathedrale der Heiligen drei Hierarchen (Catedrala Mitropolitană) mit ihren Mosaikziegeln und der Ikonengalerie.

Nürnberg und München als Reisestart

Mit ihrem umfangreichen Kroatien-Programm ist Eurowings eine der wichtigsten Fluggesellschaften an der Adria, jetzt rückt auch Nürnberg näher an die dalmatinische Küste: Ab Nürnberg legt Eurowings eine neue Strecke nach Split (im Bild) auf – sie steht jeweils donnerstags und sonntags im Flugplan.

Ab München stellt Eurowings einen Klassiker erneut in den Flugplan: In diesem Jahr wird die Hafenstadt Bastia im Nordosten Korsikas wieder jeden Samstag angeflogen. Die französische Insel zeichnet sich durch ihre bergige Landschaft und der Mischung aus eleganten Küstenstädten, dichtem Wald und zerklüfteten Gipfeln aus. Seit 1768 gehört Korsika zwar zu Frankreich, bewahrt sich jedoch immer noch eine charakteristisch italienische Kultur.

Osterwelle vier Prozent geringer am Köln Bonn Airport

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Die Osterreisewelle am Flughafen Köln Bonn steht an. Insgesamt starten und landen in der schulfreien Zeit aber etwa vier Prozent weniger Fluggäste in Köln/Bonn als zu Ostern 2018.

Der Köln Bonn Airport erwartet verkehrsreiche Tage – die Osterferien stehen an. 574.000 Passagiere werden zwischen dem 12. und 28. April erwartet.

Airport stellt sich auf Spitzenzeiten ein

Reger Betrieb wird bereits am ersten Ferien-Wochenende (Freitag bis Sonntag) erwartet. Rund 106.000 Passagiere starten und landen dann am Airport. Spitzentag der Ferien ist voraussichtlich der 26. April mit gut 39.000 Fluggästen. Auch am letzten Ferien-Wochenende (Freitag bis Sonntag) geht es noch einmal hoch her: Dann reisen sogar rund 109.000 Passagiere über Köln/Bonn.

Für die Fluggast- und Gepäckkontrollen sieht sich das zuständige Unternehmen Kötter Aviation Security umfassend gewappnet. „Wir haben uns ge­mein­sam mit unseren Partnern Bundespolizei und Flughafen intensiv vorbereitet“, sagt der Geschäftsführende Direktor Peter R. Lange. „Daher bin ich überzeugt, dass wir den Passa­gieren einen genauso guten Urlaubsstart verschaffen werden wie in allen Ferien des zurückliegenden Jahres.“ In Spitzenzeiten wer­den bis zu 150 Luftsicherheits­assis­ten­ten an den Kontroll­strecken im Einsatz sein.

Vorbereitung beim großen Andrang

Für einen entspannten Start in die Ferien sollten Passagiere dennoch etwas mehr Zeit als gewöhnlich für die Anreise, den Check-In und die Sicherheitskontrollen einplanen. Online beim Airport kann man sich über aktuelle Wartezeiten an den Sicherheitskontrollstellen informieren.

Unter den Top-Zielen der Osterurlauber liegen in diesem Jahr wieder vor allem klassische Sonnenziele. Die Türkei, Spanien und Italien haben unter den Zielländern die Nase vorn. Städte- und Businessreisende zieht es über Ostern außer nach Berlin, München und Hamburg vor allem nach London, Wien und Mailand.

ACJ319 kommt zur ABACE in Shanghai

Auf der ABACE wird ein ACJ319 ausgestellt. Das Flugzeug mit Business-Kabine wird von EVA Airways betrieben, als VVIP-Charterflugzeug eingesetzt und erstmals gezeigt.

Der Airbus Corporate Jet ACJ319 hat eine im Hermes-Design gestaltete Kabine mit zwei großen Aufenthaltsbereichen, einem Konferenz- und Speisezimmer sowie ein Privatgemach mit Büro und Badezimmmer. Das Flugzeug ist für 19 Passagiere zertifiziert.

ACJ319: Innen erleben

Die ABACE (Asian Business Aviation Conference and Exhibition) findet vom 16. bis 18. April in Shanghai statt. Der ACJ319neo schafft in 15 Stunden Flugzeit 6.750 nm bzw. 12.500 km. 13 Bestellungen und Kaufabsichten führt Airbus für die Familie ACJ mittlerweile auf, zu der auch die ACJ320neo gehört. 200 Flugzeuge von Airbus in Businessausführung fliegen schon auf der Welt.

KI-Roboter FRAnny antwortet Reisenden am Fraport

In solchen Situationen können digitale Assistenten und Roboter das Servicepersonal bei Routinefragen unterstützen und das Informationsangebot erweitern.

Der Roboterkopf lächelt dem Fluggast zu und begrüßt ihn: „Mein Name ist FRAnny. Wie kann ich Ihnen helfen?“ Sei es die Frage nach dem Flugsteig, der Weg zu einem bestimmten Restaurant oder der Zugang zum kostenfreien WLAN – FRAnny kennt sich am Flughafen Frankfurt bestens aus und liefert prompt die passende Information.

KI schafft Small Talk in neun Sprachen

Der Auskunftsroboter ist ein Kooperationsprojekt der Fraport AG und der DB Systel GmbH, dem IT-Dienstleister der Deutschen Bahn. Insbesondere an Verkehrsknotenpunkten wie Flughäfen und Bahnhöfen haben Reisende ein erhöhtes Informationsbedürfnis. Ein sechswöchiger Test an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz prüft FRAnny auf Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Kundenakzeptanz.

Das Herzstück von FRAnny ist ein künstlich intelligentes, cloudbasiertes Sprachdialogsystem, das grundsätzlich unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild eingesetzt werden kann – egal ob als Chatbot, Sprachassistent oder KI-Roboter. Das System für den digitalen Kundenservice wurde von einem IT-Expertenteam der Deutschen Bahn entwickelt. Verbunden mit den Flughafendaten verarbeitet und beantwortet FRAnny Fragen rund um die Reise und den Aufenthalt am Frankfurter Flughafen. Neben Informationen zum Flug beherrscht FRAnny auch Small Talk und kann sich mit Reisenden auf Deutsch, Englisch und sieben weiteren Sprachen unterhalten.

Assistent für Verkehrsinfos am Bahnhof

Fraport und die Deutsche Bahn untersuchen gemeinsam seit 2017 das Potential künstlich intelligenter Sprachsysteme im Kundenservice. Im Frühjahr 2018 fand bereits ein erster Pilotversuch am Flughafen Frankfurt mit dem Vorgängermodell des Roboters statt. Der vierwöchige Feldversuch war sehr erfolgreich: Nach etwa 4.400 Interaktionen bewerteten 75 Prozent der Passagiere ihren Austausch mit FRAnny positiv.

Basierend auf dem Feedback der Fluggäste wurden sowohl die künstliche Intelligenz als auch die Roboter-Benutzeroberfläche weiterentwickelt – soweit, umd die Verbesserungen nun unter realen Bedingungen zu testen. Im Juni wird der KI-basierte Service auch am Berliner Hauptbahnhof getestet, den täglich rund 300.000 Reisende und Besucher nutzen. Das Personal im DB Reisezentrum bekommt dann erstmals smarte Unterstützung von SEMMI, der Schwester von FRAnny bei der Deutschen Bahn.

3D-Druck aus der Schweiz hilft privater Mondlandung

Das Raumfahrzeug von SpaceIL wurde vor zwei Monaten von einer Trägerrakete ins All befördert und befindet sich seitdem auf seiner Reise zum Mond.

Eine 3D-Triebwerkhalterung von Ruag Space wird die erste 3D-gedruckte Komponente auf dem Mond sein. Sie ist Teil des Mondlanders des israelischen Privatunternehmens SpaceIL, welcher am 11. April am Mond landen soll. „Unsere 3D-Komponente wird das Raumfahrzeug bei seiner Landung und Bewegung auf dem Mond unterstützen“, erklärt Peter Guggenbach, CEO von Ruag Space, Europas führendem Raumfahrtanbieter.

3D-Druck: schneller und leichter

Die Struktur wurde von Ruag Space in Zürich entwickelt. Seit 2014 entwickelt Ruag Space Raumfahrtkomponenten auf Basis der sogenannten Additive Manufacturing (3D-Druck)-Technologie. Ruag Space entwarf die Komponente für die SpaceIL-Mondmission und qualifizierte sie für den Weltraum. Für die Herstellung der 3D-Druckstruktur beauftragte Ruag Space das US-Unternehmen MORF3D. Das Raumfahrzeug wird eine Aluminiumstruktur aus dem 3D-Drucker als Halterung für sein Haupttriebwerk verwenden.

„Mit dem 3D-Druck profitieren unsere Kunden von einer schnelleren und kostengünstigeren Produktion“, sagt Guggenbach. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren bietet der 3D-Druck eine Vielzahl von Vorteilen. Der 3D-Druck ermöglicht die Herstellung von leichteren Metall- oder Kunststoffteilen. „Gewichtsreduzierung ist ein entscheidender Faktor in der Raumfahrtindustrie“, erklärt Guggenbach. „Je leichter ein Satellit, desto geringer die Kosten. Jedes Kilogramm weniger spart Geld, da weniger Energie für den Transport des Satelliten in seine Umlaufbahn benötigt wird.“

Erste private Mondlandung

Die Mission von SpaceIL wäre die erste Mondlandung, die nicht von der Regierung eines Staates, sondern von einem Privatunternehmen durchgeführt wird. Nach der Landung auf der Mondoberfläche soll das Raumfahrzeug Fotos und Videos sowie Daten über das Magnetfeld des Mondes zurücksenden. Neben leichteren Teilen ermöglicht der 3D-Druck auch die Herstellung von Gebilden, die im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsarten wie z.B. dem Fräsen, Drehen oder Schleifen, eine höhere Leistung bei geringerer Masse bieten. Auf der Grafik: Mondlander des israelischen Unternehmens SpaceIL.

Jetzt auch Wien: Flughafen beschrankt Zufahrt

Gerade zu Spitzenzeiten kommt es immer wieder zu Staus, vor allem aber sei das missbräuchliche Abstellen der Autos ein riesiges Problem.

Aufgrund des Verkehrswachstums rollen mehr als 15.000 Fahrzeuge pro Tag über die Abflugrampe am Flughafen Wien hinauf. Vor allem Taxis, Mietwagen und über 1.000 Uber-Fahrer täglich blockierten unerlaubt die Abstellflächen. Trotz 15.000 Strafmandaten im letzten Jahr habe sich die Lage weiter verschlimmert, so der Flughafen.

Bereich wird Kurzparkzone

Nach dem Einfahren in die nun beschrankte Parkzone sind zehn Minuten Kurzparken kostenlos. Wer sich in diesem Bereich länger aufhält, parkt zum Kurzparktarif von zwei Euro pro Viertelstunde. Die Beschrankung der ehemaligen Kurzparkplätze 1 (bei Terminal 1A) und 4 (bei Terminal 3) entfällt, da der gesamte Rampenbereich zu einer einzigen, großen Kurzparkzone wird.

Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG:  „Mit der neuen Parkregelung ist das Halten für das Aussteigen für zehn Minuten weiterhin kostenlos, darüber hinaus muss eine Parkgebühr entrichtet werden. Ähnliche Konzepte sind an anderen europäischen Flughäfen bereits Standard“. In Deutschland reguliert beispielweise der Flughafen Köln Bonn, mit bis zu über 40.000 ankommenden oder abfliegenden Passagieren am Tag, ebenfalls seit Kurzem die Zufahrt mit einer Schranke.

Es brodelte am Platz

Die große Zahl an Falschparkern habe in der Folge häufig zu großen Spannungen zwischen den Fahrern, Mitarbeitern der Parkraumüberwachung und Exekutivbeamten geführt. „Das neue Vorfahrtssystem auf der Abflugrampe wird für alle Passagiere deutlich mehr Komfort bringen, die Zufahrt zu den Terminals 1, 1a und 3 wird weniger verstaut sein“, so Ofner.

A330neo firm für Uganda Airlines

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Uganda Airlines hat ihre Bestellung von zwei A330-800 bestätigt. Bei den Flugzeugen handelt es sich um die jüngste Version des A330-Großraumflugzeugs.

Uganda Airlines will die A330-800 für den Ausbau ihres Mittel- und Langstreckennetzes einsetzen. Die Flugzeuge sind mit modernster Technologie ausgerüstet und noch effizienter im Betrieb. Die mit der neuen „Airspace by Airbus“-Kabine ausgestattete A330neo bietet beispiellose Effizienz in der modernsten Kabine und wird Uganda Airlines und ihren Kunden eine ganze Reihe von Vorteilen bringen.

A330neo bringen Vorteile

Die im Juli 2014 eingeführte A330neo-Familie umfasst als neue A330-Generation zwei Versionen, die zu 99 Prozent gleich aufgebaut sind: A330-800 und A330-900. Gegenüber den meisten A330 bieten die NEO-Varianten den Betreibern eine um 1.500 nm größere Reichweite. Die von Rolls-Royce Trent-7000-Triebwerken der neuesten Generation angetriebene A330neo verfügt über neue Flügel mit größerer Spannweite und neuen Sharklets an den Spitzen wie bei der A350 XWB. Die Kabine mit dem neuen Airspace-Design bietet hohen Komfort mit allen Annehmlichkeiten, darunter modernste Passagier-Unterhaltungselektronik und Konnektivität per WLAN.

Flughäfen fordern Luftverkehr ohne Fesseln

Heute tra­fen sich die Vor­stände und Geschäfts­füh­rer der deut­schen Flug­hä­fen zu ihrer Früh­jahrsit­zung in Stutt­gart. Ein zen­tra­les Thema – der Infra­struk­tur­aus­bau an deut­schen Flug­hä­fen.

Viele Län­der in Europa sind laut ADV Deutsch­land vor­aus – die Infra­struk­tur­pro­jekte der euro­päi­schen Flug­hä­fen rüt­teln auf. In Deutsch­land dro­hen an den Flug­hä­fen hin­ge­gen Kapa­zi­täts­eng­pässe. Erwei­te­rungs­pro­jekte müs­sen auch hier­zu­lande beherzt ange­gan­gen wer­den. Ein Grund für den Flug­ha­fen­ver­band ADV, die Ver­kehrs­po­li­ti­ker in Bund und Län­dern zur Ent­schlos­sen­heit auf­zu­ru­fen.

Tur­kish Air­lines zieht zum Groß­flug­ha­fen in Istan­bul

An etli­chen euro­päi­schen Flug­ha­fen­stand­or­ten wie bei­spiels­weise in Eng­land, Frank­reich, Öster­reich und der Schweiz befin­den sich Groß­pro­jekte zur Infra­struk­tur­er­wei­te­rung in der Pla­nung bzw. kon­se­quen­ten Umset­zung. Aktu­ell zieht die Tür­kei mit einem Mega­pro­jekt nach: Tur­kish Air­lines zieht vom Atatürk-Airport zum neuen Groß­flug­ha­fen in Istan­bul um. Stre­cken­ziele und Ver­net­zung wer­den am Bos­po­rus im glo­ba­len Maß­stab aus­ge­baut. Es ent­steht der größte Flug­ha­fen der Welt.

Tat­säch­lich steigt die Nach­frage der Rei­sen­den wei­ter. Für 2030 erwar­ten die deut­schen ADV-Flughäfen über 300 Mio. Pas­sa­giere – das sind über 55 Mio. mehr als 2018. Trotz des Ein­sat­zes grö­ße­rer Flug­zeuge ist die Wir­kung des Sitz­la­de­fak­tors end­lich. Zusätz­li­che Kapa­zi­täts­er­wei­te­run­gen sind unaus­weich­lich, sol­len das zuneh­mende Mobi­li­täts­be­dürf­nis der Men­schen und die hohe Nach­frage nach Waren­trans­por­ten mit guter Qua­li­tät erfüllt wer­den.

Auslastung endlich: Airports für mehr Kapazität

„Es ist drin­gend gebo­ten, dass auch die deut­schen Flug­hä­fen bedarfs­ge­recht wach­sen und erfor­der­li­che Infra­struk­tur­maß­nah­men rea­li­sie­ren kön­nen. Kräf­tig wach­sende Luft­ver­kehrs­nach­frage und stei­gen­des Pas­sa­gier­auf­kom­men bei gleich­blei­ben­den Kapa­zi­tä­ten und guter Pünkt­lich­keit – diese Rech­nung geht über die nächs­ten Jahre nicht auf. Kom­fort und Ser­vice für die Pas­sa­giere blei­ben ohne Zukunfts­vor­sorge auf der Stre­cke. Die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen müs­sen jetzt reagie­ren und die not­wen­di­gen Kapa­zi­tä­ten am Boden und in der Luft geneh­mi­gen“, argu­men­tiert Dr. Ste­fan Schulte, Prä­si­dent des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV. „Wenn die deut­schen Flug­hä­fen hier nicht nach­zie­hen dür­fen, wird der Wirtschafts- und Logis­tik­stand­ort Deutsch­land beschä­digt“, betont Schulte.

Die gro­ßen sys­tem­re­le­van­ten Dreh­kreuze mit einem hohen Umsteigeanteil sowie die gro­ßen inter­na­tio­na­len Ver­kehrs­flug­hä­fen bedür­fen der kla­ren Unter­stüt­zung durch die Bun­des­re­gie­rung. Klei­nere und mitt­lere Flug­hä­fen, die ent­schei­dende Zubringer- und Ent­las­tungs­funk­tio­nen im deut­schen poly­zen­tri­schen Flug­ha­fen­sys­tem über­neh­men, sind eben­falls auf ein deut­li­ches Bekennt­nis der Bundes- und Lan­des­po­li­tik ange­wie­sen.

Boeing CEO Muilenburg spricht zu 737 MAX und MCAS

Nach dem vorläufigen Reports zur Untersuchung des zweiten Absturzes einer Boeing 737 MAX 8 von Ethiopian Airlines Flug 302, äußert sich nun Boeing CEO Dennis Muilenburg in einem Video. Die Software des MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) als Ursache verdichtet sich weiter.

Die Software soll als Unterstützung für Piloten in die Flugsteuerung eingreifen um die in der Konstruktion der 737 MAX bedingte erhöhte Gefahr eines Stalls (Strömungsabriss) über Steuerung des Höhenruders zu bannen. Fehlerhafte Sensorinformationen über den Anstellwinkel, also die Fluglage gegenüber der Horizontalen, so scheint es nun, könnte die Software in beiden verunglückten Flugzeugen derart irritiert haben, dass aus der Korrekturfunktion selbst die Gefahr wurde.

Problem erkannt, Gefahr gebannt?

Die beiden abgestürzen 737 MAX 8 sind durch die nicht mehr beherrschbare Flugsteuerung MCAS offensichtlich sehr steil auf den Boden bzw. das Meer aufgeschlagen. Die Vergleichbarkeit der Abstürze führte schlussendlich zum Grounding des neuen Flugzeugmusters, die fortan weltweit am Boden bleiben. Die Auswertung des geborgenen Flugdatenschreibers der Ethiopian Airlines zeige auch solche fehlerhaften Sensordaten.

Bei den meisten Flugzeugunglücken müsse eine Kette von Ereignissen zusammen kommen. Wie Muilenburg im Video erklärt, sieht der Flugzeughersteller hier jedoch das entscheidende Glied gefunden, dass Boeing nun angehe. Ein Fehlerhaftes MCAS belaste die Arbeitslast der Piloten zusätzlich, so die Rückmeldung durch Flugzeugführer. Die Entwickler von Boeing arbeiten bereits an der überarbeiteten Software, deren Update für die 737 MAX in den kommenden Wochen, nach der anstehenden Zertifizierung durch die Flugaufsichtsbehörden, ausgerollt werden soll. Zusätzliche Sicherheitsmechanismen sollen das System robust machen und Piloten sollen das MCAS jederzeit übergehen können. Auch sollen die Piloten nun ausführlicher auf das neue Flugzeugmuster geschult werden.

Zulassung der 737 MAX: FAA in Kritik

Dass es zu den Unglücken kommen konnte, ist womöglich auch der US-Behörde FAA anzulasten. Denn nicht nur, dass Boeing die Airines und Piloten nicht korrekt und ausführlich über die Funktionsweise von MCAS informierte, wiegt schwer – Die Piloten des Fluges 302 von Ethiopian Airlines hatten sich laut Ethiopian Accident Investigation Bureau (AIB) an Boeings Prozeduren für einen Notfall gehalten. Auch die könnte Überlastung in der Behörde dazu beigetragen haben, kritische Systeme nicht hinreichend zu verifizieren. Muilenburg entschuldigte sich erneut bei den Hinterbliebenen. Man wolle das Vertrauen in das Unternehmen und die Flugzeuge wiedergewinnen.

Reisewelle bis Oktober: Tipps fürs Fliegen ab Fraport

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Die Osterferien stehen vor der Tür und Frankfurt Airport erwartet die erste große Reisewelle des Jahres. Die Tagespassagierzahlen werden insbesondere zu Beginn der Ferien vom 12. bis 15. April auf bis zu 215.000 klettern.

Dieser Trend setzt sich auch nach den Osterfeiertagen nahezu ungebrochen fort, denn Fliegen bleibt beliebt. Im Sommer wird es, ähnlich wie schon im Vorjahr, zu Tagesspitzen mit mehr als 240.000 Passagieren kommen. Erst mit Umstellung auf den Winterflugplan im Oktober ist am Luftverkehrsdrehkreuz FRA wieder mit einem spürbaren Rückgang des Passagieraufkommens zu rechnen.

Fünf Tipps für flinkeren Reisestart

Passagiere sollten bei der Vorbereitung ihrer Reise daher unbedingt ein paar wichtige Hinweise beachten. Jeder einzelne Fluggast kann dazu beitragen, dass die Situation an den Schaltern und Kontrollstellen in den Terminals entspannt bleibt und Wartezeiten möglichst gering ausfallen. Das trägt auch zum eigenen Wohlbefinden bei.

  1. Online einchecken: Fluggäste können in der Regel 24 Stunden vor Abflug auf der Website ihrer Airline bequem online einchecken. Das spart das Anstehen am Check-in-Schalter.
  2. Frühe Anreise: Reisende sollten spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Airport sein und direkt nach der Aufgabe des Gepäcks zur Sicherheitskontrolle weitergehen. Wer frühzeitig durch die Sicherheitskontrolle geht, findet dort zahlreiche Erlebnis- und Freizeitangebote, wie zum Beispiel Movie und Gaming World, Yogaraum, Shops, Restaurants und Spielplätze.
  3. Wenig Handgepäck: Ins Handgepäck sollte nur das, was unterwegs unbedingt gebraucht wird. Am entspanntesten reist es sich mit leichtem Gepäck. Damit geht es auch an der Sicherheitskontrolle und später beim Boarding zügig voran. Richtiges Packen trägt ebenfalls zur Entspannung bei. Am besten informieren sich Reisende im Vorfeld des Urlaubs genau über die Gepäckbestimmungen. Größe, Anzahl und Gewicht gibt die Airline vor. Was in welches Gepäckstück gehört, regeln die Luftverkehrsvorschriften.
  4. Flüssiges und Elektronik richtig verstauen: Besondere Aufmerksamkeit ist bei Flüssigkeiten und Elektrogeräten gefragt. Akkus, E-Zigaretten und Powerbanks müssen im Handgepäck transportiert werden. Flüssigkeiten im Handgepäck gehören in Einzelgefäßen von jeweils bis zu 100 Millilitern in einen wiederverschließbaren, durchsichtigen Plastikbeutel mit einem maximalen Volumen von einem Liter pro Fluggast. Elektrogeräte und Flüssigkeiten sind bei der Sicherheitskontrolle separat vorzuzeigen. Wenn alles von vornherein so gepackt wurde, dass es schnell griffbereit und unkompliziert wieder verstaubar ist, spart das viel Zeit.
  5. Online Parkplatz buchen: Bei Anfahrt mit dem eigenen Pkw ist die frühzeitige Vorausbuchung eines Parkplatzes unbedingt zu empfehlen. Der ist dann auch günstiger. Außerdem sind zu den zweieinhalb Stunden vor Abflug ein paar zusätzliche Minuten Zeitpuffer empfehlenswert für den Weg vom Parkhaus zum Terminal.

„Die Berücksichtigung dieser Tipps und Gepäckhinweise trägt für jeden Einzelnen zu einem angenehmeren Reiseerlebnis bei“, erläutert Dr. Pierre Dominique Prümm, Bereichsvorstand Aviation der Fraport AG. „Insgesamt wirkt sich das natürlich auch positiv auf die Gesamtsituation am Flughafen aus. Dennoch wird Frankfurt Airport, wie alle anderen Reisewege auch, in den Sommermonaten und insbesondere zu den Ferienzeiten stark frequentiert sein. Wir bereiten uns darauf mit zusätzlichem Personal und Anpassungen unserer Infrastruktur bestmöglich vor. Wartezeiten werden aber dennoch auftreten“, kündigt er an.

Wintermäntel am Flughafen verwahren

Während der Osterferien steht in der Gepäckaufbewahrung auch letztmalig in dieser Saison der beliebte Wintermantelservice zur Verfügung. Für 50 Cent pro Tag und Stück bleiben warme Jacken und dicke Mäntel am Airport zurück, während die Besitzer ihren Urlaub in der Sonne verbringen.

Austro Control: Dokumente zum Season Opener online

Austro Control veranstaltete gestern seinen traditionellen Season Opener. Die Dokumente und Präsentationen stellt die Flugsicherung nun online.

Folgende Themen für die Luftfahrt bildeten diesmal die Schwerpunkte der Veranstaltungen beim Season Opener.

Air Traffic Control

  • Partielle LVR Änderungen; Sicherheitsthema Luftraumverletzungen – airspace infringements; Update zu VFR- und IFR-Verfahren in Österreich und andere Neuerungen an den Airports (zB. Pistensanierung Salzburg)

Aeronautical Information Service

Meteorologie

  • GAFOR – Neuerungen; „Space Weather“ Advisories: Vorhersagen über Einflüsse erhöhter Sonnenaktivität auf Kommunikation und Navigation

Luftfahrtbehörde / Lufttüchtigkeit und Flugbetrieb

  • Rechtliche Neuerungen im Bereich General Aviation; Unfallvermeidung:

Luftfahrtbehörde / Lizenzierung und Flugmedizin

  • Richtiger Flugbucheintrag (Flugzeiten, Flüge bei Nacht, Doppelsteuer, Checkflüge, PIC-SIC,…); Ausblick auf die ‚digitale Lizenz‘; Aktuelles zu Lizenzierung und Flugmedizin

Die Unterlagen, Präsentationen und Dokumente, zum Download gibt es ab sofort bei Austro Control hier.

Curaçao ab Fraport im Condor-Flugplan

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Ferienflieger Condor steuert auch im kommenden Winter non-Stop von Frankfurt die Karibikinsel Curaçao an. Der niederländische Inselstaat wird immer sonntags mit einer Boeing 767-300 angeflogen.

Flüge nach Curaçao soll es ab 299,99 Euro pro Strecke und Person geben. Darüber hinaus stockt Condor ihre Verbindungen nach Mombasa und Zanzibar auf und bietet einen zusätzlichen, vierten Flug pro Woche an. Mombasa wird immer montags, freitags und neu auch sonntags in Kombination mit Zanzibar angeflogen und mittwochs als Dreiecksflug mit Kilimanjaro.

Dushi Curaçao!

„Curaçao ist ein Geheimtipp im Condor-Flugplan – nicht nur bei Gästen, sondern auch bei uns Crews“, verrät Miriam Dünfelder, Flugbegleiterin für Condor. Sie durfte die Insel als eine der ersten während ihres Layovers vor Ort, also ihrer freien Zeit zwischen Hin- und Rückflug, erkunden. „In Curaçao kommt einfach jeder auf seine Kosten: Ob Erholung an einem der Traumstände, ein kleiner Bummel durch das possierliche, bunte Willemstad, Yoga auf dem Wasser, Schnorcheln am Playa Grandi, Klettern im Christoffel-Nationalpark oder ein Dinner mit Meerblick – Curaçao bietet alles, was man sich wünschen kann und ist auf jeden Fall mehr als eine Reise wert“, schwärmt Miriam.

Boeing 787-10 Dreamliner bei All Nippon Airways

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Boeing hat heute den ersten 787-10 Dreamliner für All Nippon Airways (ANA) ausgeliefert. ANA war schon Erstkunde überhaupt für die Familie 787 Dreamliner.

Die japanische Fluggesellschaft wird damit die erste in Asien, die die komplette Reihe der Dreamliner betreibt. In klassischer Zweiklassenkonfiguration wird die längere B787-10 bis zu 330 Passagiere aufnehmen. Der mittelgroße Langstreckenjet fliegt bei über 50 Fluggesellschaften und habe laut Boeing mehr als 200 neue non-Stop Routen eröffnet.

ANA Vorreiter mit Dreamlinern

800 Flugzeuge der Familie 787 sind weltweit schon unterwegs. Für ANA ist die 787-10 der 67. Dreamliner. Mit 36 Flugzeugen der 787-8 und 30 Maschinen der 787-9 betreiben die Japaner die weltweit größte Deramliner-Flotte überhaupt. Auch die künftige Boeing 777X will ANA einflotten. Die neue 787-10 soll auf der frequentierten Route von Tokio nach Singapore eingesetzt werden.

ADV: Ungleiche Bedingungen in Europa

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Das poly­zen­tri­sche Flug­ha­fen­netz in Deutsch­land mit sei­nen sich ergänzenden klei­ne­ren und grö­ße­ren Flug­ha­fen­stand­or­ten hat sich über Jahrzehnte ent­wi­ckelt und bleibt auch in Zukunft gefragt.

Die Vor­stände und Geschäfts­füh­rer der deut­schen Ver­kehrs­flug­hä­fen betonen anläss­lich ihrer heu­ti­gen Früh­jahrs­sit­zung in Stutt­gart die Notwendigkeit der klei­ne­ren Flug­ha­fen­stand­orte für Rei­sende, Wirt­schaft und Regio­nen. Die klei­ne­ren Flug­ha­fen­stand­orte seien ein unver­zicht­ba­res Bin­de­glied im deut­schen Flug­ha­fen­netz. Aller­dings füh­ren ver­än­derte Rah­men­be­din­gungen wie eine zuneh­mende Airline-Konsolidierung, die jüngs­ten Insol­ven­zen von Air­lines sowie stei­gende Kos­ten für Flug­si­che­rung und Luft­si­cher­heit dazu, dass sich das Flug­ha­fen­sys­tem anpas­sen müsse.

Kostenungleichheit in der EU

Hierzu fasst Dr. Ste­fan Schulte, Prä­si­dent des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV und Vor­stands­vor­sit­zen­der der Fra­port AG, die Bera­tun­gen zusam­men: „Was wir jetzt brau­chen, ist eine bedarfs­ori­en­tierte und nach­fra­ge­ge­rechte Wei­ter­ent­wick­lung des Luft­ver­kehrs­stand­orts Deutsch­land. Dabei sind alle Flug­hä­fen – große und kleine – unter Berück­sich­ti­gung ihrer regio­na­len Bedeu­tung ein­zu­be­zie­hen. Glei­ches gilt für Kos­ten­ent­las­tun­gen. Hier muss Deutsch­land auf­ho­len, um dem sich immer wei­ter ver­dich­ten­den Wett­be­werb im Luft­ver­kehr stand­zu­hal­ten. Bundes- und Landes­re­gie­run­gen sind auf­ge­ru­fen, auch klei­nere Flug­hä­fen von wetbewerbs­ver­zer­ren­den Kos­ten zu befreien“.

Dabei zielt Schulte auf Kos­ten­po­si­tio­nen ab, die im Aus­land häu­fig von staat­li­chen Stel­len übernom­men wer­den. Dazu zäh­len Kos­ten für Luft­si­cher­heit, Flugsicherung und Feu­er­wehr. „Es kann nicht sein, dass diese hoheit­li­chen Auf­ga­ben in ande­ren EU-Staaten von der öffent­li­chen Hand finan­ziert wer­den, bei uns aber voll unter das EU-Beihilferecht fal­len“, so Schulte wei­ter.

Nicht nur auf Kennzahlen schauen

Die im Flug­ha­fen­ver­band ADV zusam­men­ge­schlos­se­nen Stand­orte rich­ten einem ein­dring­li­chen Appell an die EU-Kommission, die in die­sem Jahr anste­hende Eva­lu­ie­rung der EU-Beihilfeleitlinien mit Weit­sicht vor­zu­neh­men. Die jüngs­ten Airline-Insolvenzen haben zu einem Ver­kehrs­rück­gang geführt. Davon sind ins­be­son­dere klei­nere Flug­ha­fen­stand­orte betrof­fen. Die Airline-Konsolidierung ver­schärft die Situa­tion. Ein pau­scha­les Urteil zur Daseins­be­rech­ti­gung von klei­ne­ren Flug­hä­fen anhand von rein betriebs­wirt­schaft­li­chen Kenn­zah­len vor­zu­neh­men, ist vor­ei­lig und greift zu kurz. Viel­mehr soll­ten die Bei­hil­fe­re­ge­lun­gen der neuen Markt­si­tua­tion ent­spre­chend bewer­tet und ange­passt wer­den. Insbesondere die kleinere Flughäfen werden von den Airline-Insolvenzen der letzten Zeit hart getroffen, dort gehen mit Passagierzahlen wichtige Umsätze verloren.

Betrof­fe­nen Flug­hä­fen muss lang­fris­tig die Mög­lich­keit gege­ben wer­den, ihren Stand­ort wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, so der ADV. Tou­ris­mus und ganze Wirt­schafts­zweige ver­lan­gten eine ver­läss­li­che Kon­nek­ti­vi­tät sowohl im inlän­di­schen als auch aus­län­di­schen Luft­ver­kehr, um eigene Ent­wick­lun­gen vor­an­zu­trei­ben. Dabei nehme die enge Ver­flech­tung von gro­ßen Dreh­kreu­zen und klei­ne­ren Regio­nal­flug­hä­fen mit ihren unter­schied­li­chen Funk­tio­nen eine Schlüs­sel­rolle ein.

Qantas Freight braucht Boeing 747-8F

Qantas Freight will zwei Boeing 747-8F leasen und ihre Kapazitäten ausbauen. Die Frachter sollen zwei ältere Boenig 747-400F ersetzen, die für Qantas von Atlas Air betrieben werden. Die Bemalung der Maschinen wird die von Atlas Air.

Der längere Rumpf der 747-8F (im Bild eine Passagierversion) ermöglicht bis zu 20 Prozent mehr Frachtraum als die 747-400F, durch sieben extra Palletten. Qantas Freight will die neuen Flugzeuge im Juli in Dienst stellen und damit die zehn Schlüsseldrehkreuze für Fracht in Australien, China und den USA bedienen. Dort ist die Airline schon seit 15 Jahren aktiv.

Handel nimmt zu

Wachstumstreiber sei der e-Commerce, also online-Handel und Versand, sagt Andrew David CEO von Qantas Domestic & Freight. Aber auch frische Produkte, Elektronik und Bergbauausrüstung spielt eine Rolle. Insgesamt hat die Airline 14 Frachtflugzeuge in der Flotte und managt die Belly-Kapazitäten der Passagierflugzeuge von Qantas und Jetstar.

Hamburg Airport stellt sich nach 2018 auf Wachstum ein

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Die Herausforderungen des Sommers sowie leicht sinkende Passagierzahlen prägten das vergangene Jahr am HAM. 2018 stand für den Flughafen mit einer optimierten Infrastruktur, modernisierten Sicherheitskontrollen und neuen Self Bag Drop Automaten die Effizienz der Passagierprozesse im Mittelpunkt.

Gleichzeitig steht noch mehr Personal als Ansprechpartner vor Ort bereit. Unter diesem Eindruck hat der Hamburg Airport heute die Bilanz des Geschäftsjahres 2018 vorgestellt. „2018 war ein herausforderndes Jahr für Hamburg Airport: Die Reiselust der Norddeutschen war groß. Umso mehr waren Flugstreichungen und Verspätungen bei den Fluggesellschaften ein Problem. Auf der anderen Seite haben wir als Flughafen für unsere 17 Millionen Fluggäste einen guten Job gemacht“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Dafür haben wir stark in den Passagierkomfort investiert: mit qualifiziertem Personal vor Ort sowie mit modernster Technologie, die den Passagieren einen echten Mehrwert bietet.“

Passagiere profitieren von Investitionen 

Hamburg Airport hat das Geschäftsjahr 2018 wirtschaftlich positiv abgeschlossen. Mit 269,4 Millionen Euro erzielte der Flughafen ein leichtes Umsatzplus von 1,9 Prozent, welches z.B. auf gestiegene Mieteinnahmen durch neue Betriebsgebäude zurückzuführen ist. 2017 betrug der Umsatz 264,5 Millionen Euro.

Im Jahr 2018 standen für Hamburg Airport Investitionen für die Passagiere im Vordergrund: Das Investitionsvolumen ist um 9 Prozent auf 96,1 Millionen Euro gestiegen (2017: 88,2 Millionen Euro). Der Flughafen hat dabei vor allem in Personal, Digitalisierung und Infrastruktur investiert. Durch die hohen Investitionen steigt die Bilanzsumme von Hamburg Airport um 11,1 Prozent auf 666,0 Millionen Euro (2017: 599,4 Millionen Euro).

Die beschriebenen Herausforderungen im Sommer 2018 – viele gestrichene Flüge und Verspätungen im europäischen Luftverkehr – führten zu einem Rückgang der Passagierzahlen am Hamburger Flughafen. Zusammen mit den getätigten Investitionen haben diese Entwicklungen das Ergebnis des Jahres 2018 beeinflusst: 2018 erzielte der Flughafen ein Ergebnis von 36,1 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 46,6 Millionen Euro (-22,6 Prozent).

Jetzt zehn neue Self Bag Drop Automaten

Eines der Investitionsprojekte 2018 wurde heute feierlich von Michael Eggenschwiler eingeweiht: In Terminal 1 gingen zehn weitere Self Bag Drop Automaten in Betrieb, sodass die Passagiere ab sofort an insgesamt 20 Automaten schnell und bequem ihr Gepäck selbstständig aufgeben können. Aktuell können Fluggäste von Eurowings, Air France, KLM, easyJet und ab demnächst SAS Scandinavian Airlines den Service am Hamburger Flughafen nutzen, weitere Fluggesellschaften werden folgen.

Im Jahr 2020 ist die Inbetriebnahme von zehn weiteren Automaten, dann in Terminal 2, geplant. Das Besondere am Hamburger Self-Service-Angebot: Die Automaten sind übergreifend von unterschiedlichen Fluggesellschaften nutzbar – der Passagier muss nicht mehr nach dem Schalter der gebuchten Airline oder dem spezifischen Self-Service-Gerät suchen. Mit diesem System übernimmt Hamburg Airport eine Vorreiterrolle in der Branche.

Wie einfach und selbsterklärend die Gepäckautomaten zu bedienen sind, demonstrierten zwei Beschäftigte des Mobilen Service Teams des Flughafens. Das Mobile Service Team ist seit 2016 mit insgesamt zwölf Kolleginnen und Kollegen in den Terminals unterwegs und beantwortet den Passagieren Fragen rund um den Flughafen. Hamburg Airport setzt auf einen Mix aus modernster Technik und Menschen vor Ort, was von den Flugreisenden sehr gut angenommen wird. Insgesamt 2.103 Beschäftigte zählte die Hamburg Airport Gruppe in 2018 – innerhalb der vergangenen drei Jahre wurden über 200 Arbeitsplätze geschaffen.

Reiselust in Hamburg auch 2018 groß

Nach dem unerwartet hohen Wachstum im Jahr 2017 hat Hamburg Airport 2018 eine Konsolidierung bei den Passagierzahlen auf weiterhin hohem Niveau verzeichnet: Im Jahr 2018 nutzten 17,23 Millionen Fluggäste den Hamburger Flughafen, das sind 2,2 Prozent weniger als im Jahr 2017. Mit 156.388 Starts und Landungen lag die Anzahl an Flugbewegungen 2018 niedriger als im Jahr 2000, damals nutzten jedoch nur knapp 10 Millionen Passagiere den Hamburger Flughafen. Im Vergleich zu 2017 ist die Zahl der Flugbewegungen um 2,1 Prozent gesunken.

Ein Blick auf die erneut gestiegene Auslastung der Flugzeuge zeigt, wie effizient sich der Luftverkehr entwickelt: Die Zahl der Passagiere pro Flug lag 2018 durchschnittlich bei 123 Gästen, im Jahr 2017 waren es noch 121. Die durchschnittliche Anzahl an Sitzen pro Flug erhöhte sich von 156 auf 157. Im Vergleich zu 2017 ist die durchschnittliche Auslastung der Maschinen am Hamburger Flughafen um 0,4 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent gestiegen.

Ausblick 2019 mit Wachstum

„Auch 2019 steht der Passagier für uns im Fokus. Fliegen muss Freude machen und jeder Fluggast soll sich am Hamburg Airport wohlfühlen. Darum kümmern wir uns täglich – mit einem Lächeln“, so Michael Eggenschwiler. „Der Flugverkehr wächst – mal schneller, mal langsamer. Die Norddeutschen wollen auch 2019 mobil sein und die Welt entdecken. Nach leicht rückläufigen Passagierzahlen im vergangenen Jahr rechnen wir im Jahr 2019 mit einem leichten Wachstum von zwei bis 2,5 Prozent.“

Flughäfen unmittelbar für mehr Pünktlichkeit

Unter der Feder­füh­rung von Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andreas Scheuer kam am 28.03.2019 die Luft­ver­kehrs­bran­che erneut zu einem Spit­zen­ge­spräch zusam­men – Ziel: mehr Zuver­läs­sig­keit und Pünkt­lich­keit im Luft­ver­kehr.

Heute war die Leistungsfähigkeit des Luftverkehrs ebenfalls Gegen­stand der Bera­tun­gen auf der Sit­zung der Vor­stände und Geschäfts­füh­rer der deut­schen Flug­hä­fen in Stutt­gart. Sie zogen Resü­mee zur Umset­zung des ver­ein­bar­ten Maß­nah­men­ka­ta­logs. „Pünkt­li­che Starts und Lan­dun­gen gehö­ren zu den zen­tra­len, aber auch anspruchs­volls­ten Zie­len, auf die Flug­hä­fen ihre Infra­struk­tur und ope­ra­ti­ven Pro­zesse aus­rich­ten. Es freut mich, dass alle Flug­hä­fen durch große Anstren­gun­gen ihren Bei­trag für eine ver­bes­serte Pünkt­lich­keit an den Stand­or­ten leis­ten“, ver­deut­licht Dr. Ste­fan Schulte, Prä­si­dent des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV und Vor­stands­vor­sit­zen­der der Fra­port AG.

Die Flughäfen suchen schon länger nach Möglichkeiten der Optimierungen für den Reisefluss. Die neuerlichen Bera­tun­gen der Air­port­chefs haben gezeigt, dass sich die deut­schen Flug­hä­fen der Her­aus­for­de­rung bewusst sind. Die nächste große Rei­se­zeit steht bereits in den Oster­fe­rien bevor. Im Zusam­men­spiel mit den ande­ren Akteu­ren des Luft­ver­kehrs geben die Flug­hä­fen ihr Best­mög­lichs­tes, damit sich kein Spie­gel­bild des Som­mers 2018 in die­sem Jahr ein­stellt – zumin­dest soweit die Flug­hä­fen hier­auf Ein­fluss haben.

Flughäfen setzen erste Maßnahmen um

Auf der Sit­zung des ADV-Direktoriums in Stutt­gart haben die deut­schen Ver­kehrs­flug­hä­fen die in ihrer Ver­ant­wor­tung lie­gen­den Maß­nah­men zu Sta­bi­li­sie­rung des Flug­be­triebs bewer­tet. Das Moni­to­ring zeigt, dass kon­krete Maß­nah­men erfolg­reich ein­ge­lei­tet wur­den:

  • An den Stand­or­ten wur­den mit allen Dienst­leis­tern Maß­nah­men zur Pro­zess­op­ti­mie­rung ange­sto­ßen.
  • Das Per­so­nal an den Flug­hä­fen bei den Dienst­leis­tern in den Boden­ver­kehrs­diens­ten wurde ins­be­son­dere in Spit­zen­zei­ten auf­ge­stockt.
  • In den Ter­mi­nals wurde die Zufüh­rung der Flug­gäste zu den Kon­troll­stel­len ver­bes­sert.
  • An vielen Flughäfen konn­ten die Flä­chen für die Sicher­heits­kon­trol­len ver­grö­ßert wer­den. Neue Kon­troll­spu­ren wur­den so geschaf­fen, wei­tere Flä­chen wer­den noch errich­tet.
  • An ein­zel­nen Flug­hä­fen wird inno­va­tive Passagier-Kontrolltechnik in den Sicherheits-kontrollen getes­tet.
  • Die gute Zusam­men­ar­beit mit der Bun­des­po­li­zei wurde auch bei der Orga­ni­sa­tion der Abfer­ti­gung bei den Grenz­kon­trol­len ver­tieft. Projekte für eine ver­stärkte Auto­ma­tion sowie für einen bes­se­ren Daten­aus­tausch zur Pla­nung des Per­so­nal­ein­sat­zes und der Schalterbesetzung wur­den auf­ge­nom­men.

ADV-Präsident Schulte unter­streicht, dass die ein­ge­lei­te­ten Maß­nah­men Zeit brau­chen, bis sie ihre volle Wir­kung ent­fal­ten. Gleich­zei­tig appel­liert er an die Adresse der Poli­tik: „Um die gesteck­ten Ziele zu errei­chen, benö­ti­gen die deut­schen Flug­hä­fen die Unter­stüt­zung der Poli­tik. Das betrifft vor allem die bedarfs­ge­rechte Erwei­te­rung der Flug­ha­fen­ka­pa­zi­tä­ten, die Absi­che­rung der Betriebs- und Tages­rand­zei­ten sowie die Ver­ant­wor­tungs­über­tra­gung bei den Sicher­heits­kon­trol­len“.

Falcon F900DX bekommt Konnektivität GoGo Advance L5

GoGo Avance L5 ist eine Wi-Fi-basierte Kommunikationslösung, die auf bis zu 40 Endgeräten 4G-Konnektivität für Streaming, InFlight Entertainment (IFE) und Geschäftskommunikation verfügbar macht.

Ruag MRO International hat jetzt die europaweit erste Installation des GoGo Avance L5 Systems in einer Dassault Falcon F900DX erfolgreich abgeschlossen. Das Upgrade wurde während der 2C-Inspektion des Flugzeugs im autorisierten Servicezentrum bei Ruag in Genf nach den Standards der Europäischen Flugaufsichtsbehörde EASA durchgeführt.

Kabinen-Upgrade mit neuer Technik

Ruag realisierte die Installation des GoGo Avance L5 Systems auf Basis einer ergänzenden Musterzulassung (Supplemental Type Certificate, STC), die von der Dassault Falcon Jet Corporation entwickelt und von der EASA speziell für dieses Projekt validiert wurde. „Unser Falcon-Kunde wünschte jederzeit vollständige und nahtlose Konnektivität für vielfältige Geschäfts- und Unterhaltungsanwendungen auf verschiedenen Geräten. Das GoGo Avance L5-System ist die Lösung, die diese hohen Erwartungen erfüllt“, sagt Stephan Woodtli, General Manager Site Agno, Ruag MRO International. Die Avionik-Spezialisten in Logano-Agno und das autorisierte Dassault-Servicezentrum in Genf führten das One-Stop-Shop-Projekt gemeinsam durch.

Die Konnektivitäts- und Kommunikationsplattform ist leichtgewichtig und verfügt über einen fortschrittlichen 802.11ac-Dualband-Router (5GHz & 2,4GHz), der die Bandbreite maximiert sowie über ein dynamisches, mehrfachträgerfähiges Daten- und Sprachmanagement und die Möglichkeit der Verbindung über Gogo Biz/Gogo Biz 4G, Iridium, Inmarsat SwiftBroadband und Inmarsat Jet ConneX.

Die Installation des GoGo Avance L5-Systems war Teil eines umfassenderen und komplexen Upgrades der Flugzeugkabine zur Modernisierung und Komfortsteigerung. Der Kunde entschied sich für eine komplette Kabineninnenausstattung aus Holz, Leder und Teppich, zu der auch die Integration eines hochmodernen InFlight Entertainment (IFE) Systems gehörte. Mit der damit verbundenen Verbesserung der Schall- und Wärmedämmung der Kabine installierte Ruag eine weitere STC als erster Anbieter in Europa.

Authorisierter MRO-Profi

Ruag MRO International ist spezialisiert auf optimierte Lösungen für Geschäftsflugzeuge. Alle erforderlichen Leistungen werden innerhalb einer einzigen Standzeit und nach individualisierten, den Kundenbedürfnissen angepassten Zeitplänen erbracht. Die Lösungen für den Flugzeug-Support umfassen die komplette Palette von Wartungschecks, Kabinenmodifikationen, Avionik- und System-Upgrades, MRO von Subsystemen und Komponenten, Flugzeuglackierung, Inspektionen vor dem Kauf, AOG-Fälle, FBO sowie Support und Beratung.

Für Dassault Falcon ist Ruag seit mehr als 31 Jahren Authorized Service Center und der Standort Genf-Meyrin autorisiertes Servicezentrum für Flugzeuge der Typen Dassault Falcon und Pilatus PC-12 sowie Servicezentrum für Flugzeuge der Typen Embraer Legacy, Bombardier Challenger CL604 und CL605. Der Standort Lugano-Agno ist autorisiertes Servicezentrum für die Piaggio P180 Avanti sowie Servicezentrum für die Flugzeugserien Dassault Falcon 900 und 2000, Bombardier Global 5000 und Global Express, Pilatus PC-12, und King Air.