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Datenübertragung per Laser auch von Kleinsatelliten

Erdbeobachtungssatelliten spielen eine zentrale Rolle bei der Wettervorhersage, der Klimaforschung, der Vermessung der Erdoberfläche oder auch bei der Detektion von Waldbränden. Dabei fallen sehr große Datenmengen an, die per Laser schneller vom Satelliten zum Boden übertragen werden können.

Heutige Funksysteme stoßen an ihre Grenzen. Optische Übertragungsverfahren bieten im Vergleich dazu die Möglichkeit, Daten mit einer wesentlich höheren Rate zu übertragen. Mit dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten Laserkommunikations-Terminal OSIRIS, das auf dem Kleinsatelliten Flying Laptop der Universität Stuttgart fliegt, konnten erste Übertragungstests durchgeführt werden.

Laserterminal OSIRIS

Das optische Kommunikationssystem OSIRIS (Optical Space Infrared Downlink System) ist mit nur 1,3 kg Masse äußerst kompakt und sehr effizient in der Leistung. Im Rahmen von Experimenten, die seit Sommer 2018 laufen, konnten nun erfolgreiche Übertragungstests zu den optischen Bodenstationen des DLR in Oberpfaffenhofen durchgeführt werden. Diese Ergebnisse konnten in einer Messkampagne im März 2019 bestätigt werden. Dabei konnte der Laserstrahl des Kleinsatelliten Flying Laptop aus mehreren 100 Kilometern Entfernung am Boden empfangen werden. Die hochpräzise Ausrichtung von Satellit und Bodenstation zueinander ist dabei die besondere Herausforderung und konnte nun erstmals demonstriert werden.

„In der Übertragung von Satellitendaten per Laser liegt die Zukunft“, ist Dr. Florian David, stellvertretender Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation überzeugt. „Die Leistungsfähigkeit der optischen Kommunikation ermöglicht es beispielsweise in Katastrophenfällen, viel größere Datenmengen für Rettungskräfte am Boden nutzbar zu machen. Die optische Kommunikation bildet deshalb einen besonderen Schwerpunkt unserer Forschung“. Im Programm OSIRIS entwickelt das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation in Oberpfaffenhofen dazu optische Kommunikationssysteme, die speziell für den direkten Downlink von Kleinsatelliten geeignet sind.

Flying Laptop: Hohe Präzision nötig

Der Kleinsatellit „Flying Laptop“ der Universität Stuttgart erprobt neue Technologien und erfüllt wissenschaftliche Erdbeobachtungsaufgaben. So ist er neben zahlreichen Experimenten auch mit einer hochauflösenden Kamera ausgerüstet. Der Satellit wurde am Institut für Raumfahrtsysteme von Studierenden und Promovierenden im Rahmen des Kleinsatellitenprogramms entwickelt, gebaut und im Jahr 2017 von Baikonur aus gestartet. Das Programm wurde von Professor Hans-Peter Röser initiiert und von Experten aus der Raumfahrtforschung und -industrie unterstützt. Der Betrieb des Satelliten und die wissenschaftliche Auswertung der Daten wird durch eine Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt.

„Die Datenübertragung mit Laser bietet große Vorteile bezüglich der erreichbaren Datenraten, stellt aber gleichzeitig eine große Herausforderung an die Ausrichtegenauigkeit des Satelliten zur Bodenstation dar. Daher demonstrieren die erfolgreichen Übertragungstests mit OSIRIS die hohe Präzision des Lageregelungssystems und die hervorragende Performance unseres Satelliten“ sagt Professorin Sabine Klinkner, Projektleiterin an der Universität Stuttgart.

Nach den ersten erfolgreichen Übertragungstests wollen die Forscherteams in Stuttgart und Oberpfaffenhofen nun gemeinsam noch zahlreiche weiterführende Experimente mit OSIRIS auf dem Flying Laptop durchführen. Dazu gehören insbesondere der Empfang von Missionsdaten sowie die Vermessung des Übertragungskanals – dies soll wichtige Beiträge zur internationalen Standardisierung der Technologie liefern und für zukünftige Missionen die Entwicklung noch robusterer Übertragungsverfahren ermöglichen. Ab dem Frühjahr 2019 werden die Experimente in Oberpfaffenhofen weitergeführt.

Laserkommunikation trans-All auf den Bildern

Flying Laptop: Kleinsatellit Flying Laptop der Universität Stuttgart mit Erdbeobachtungskamera und OSIRIS; OSIRISselbst: Das optische Kommunikationssystem OSIRIS eingebaut in den Satellit Flying Laptop; Bodenstationen: Die beiden optischen Bodenstationen des DLR in Oberpfaffenhofen, die in den Experimenten mit Flying Laptop eingesetzt wurden.

Lufthansa A350 XWB nimmt täglich Osaka ab München auf

Ab sofort fliegt täglich um 12:15 Uhr Lufthansa mit dem modernsten Langstreckenflugzeug der Welt – dem Airbus A350 – nach Osaka.

Osaka ist – wie München in Deutschland – die drittgrößte Stadt in Japan und verfügt ebenso wie die bayerische Landeshauptstadt über eine enormes wirtschaftliches Potential. Mit den beiden bestehenden Verbindungen von Lufthansa und dem Lufthansa-Partner All Nippon Airways nach Tokio Haneda bietet der Flughafen München nun insgesamt drei tägliche Nonstop-Flüge zwischen München und Japan an. Die neue Route spiegelt auch den Ausbau Münchens als Asien-Drehkreuz der Lufthansa wider. Neben der Verbindung nach Osaka sind mit dem Sommerflugplan auch neue bzw. zusätzliche Dienste nach Bangkok, Singapur und Seoul eingerichtet worden.

Nonstopflug München – Osaka

Der Airbus A350 wurde vor dem Start am Münchner Flughafen mit der Wassertaufe verabschiedet. Zur neuen Nonstopverbindung München – Osaka machten auf dem Foto der japanische Generalkonsul in München, Tetsuya Kimura (4.v.l.), Wilken Bormann, CEO Lufthansa Hub München (5.v.l.), der Leiter des Bereichs Aviation bei der Flughafen München GmbH, Andreas von Puttkamer (3.v.l.) sowie Flugkapitän Thomas Jahn (2.v.l.) und die Flugbegleiterinnen Akiko Saito (rechts) und Saori Miyakawa (links) zum traditionellen Ribbon Cutting symbolisch den Weg für den neuen Langstreckenflug frei.

Flughafen Dortmund übt Flugzeugkatastrophe

Wenn Freitagnacht der Notfallalarm in der Feuerwehrwache des Dortmunder Flughafens ertönt, startet die von der Internationalen Zivilluftorganisation (ICAO) und der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) vorgeschriebene Notfallübung.

In dieser groß angelegten Flugunfallübung proben Dutzende Einsatzkräfte am Freitag, dem 05. April, nach dem Flugbetrieb von ca. 23:00 bis 02:00 Uhr am Dortmund Airport den Ernstfall. Verkehrsflughäfen sind gesetzlich verpflichtet, alle zwei Jahre eine Flugunfallübung durchzuführen. Flughafenfeuerwehr, Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Dortmund sowie die Landespolizei üben dann gemeinsam, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Ergänzt werden die städtischen Einheiten zusätzlich durch ein Team für Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) und der Nachbarfeuerwehr aus Unna.

Kollision von Flugzeugen in der Luft

Als Unfallszenario wird an diesem Abend eine Kollision zweier Luftfahrzeuge beim Start bzw. bei der Landung in der Luftsimuliert. Schwerpunkte der Übung sind die Flugzeugbrandbekämpfung, die technische Rettung sowie der Aufbau und Betrieb einer strukturierten Patientenablage. Um das gewählte Szenario möglichst echt erscheinen zu lassen, wurden extra realistische Unfalldarsteller engagiert, die mit diversen geschminkten Verletzungsmustern, in die Rollen der Opfer schlüpfen oder betroffene Angehörige spielen.

Die Flughafenübung am Dortmund Airport findet im Sicherheitsbereich des Flughafens sowie im Terminal statt. Öffentliche Straßen und Zugänge werden am Übungstag nicht gesperrt. Der Flugbetrieb ist ebenfalls nicht betroffen. Falls es dennoch im Zuge der Übung zu Unannehmlichkeiten kommen sollte, bitten wir Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Passagiere um Verständnis.

Recaro bekommt Auszeichnung Red Dot Product Design

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Um den Komfort in der Economy Class zu erhöhen, hat Recaro das Konzept „Schlafkomfort über den Wolken“ eingeführt. Eine Expertenjury zeichnete Recaro in der Kategorie „Passenger Comfort Hardware“ nun für seinen ganzheitlichen Ansatz in der Economy Class für die Langstrecke aus.

Recaro Aircraft Seating, ein weltweit tätiger Lieferant von Premium-Flugzeugsitzen für Fluggesellschaften und OEMs, wurde am 02. April abends mit einem Crystal Cabin Award ausgezeichnet. Das Unternehmen wurde für seinen ganzheitlichen Schlafkomfort Ansatz in der Economy Class Langstrecke gefeiert. Recaro erhielt auch den renommierten Red Dot 2019 Award für das Produktdesign seines Economy Class-Sitzes BL3710. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in diesem Monat zwei prestigeträchtige Auszeichnungen gewonnen haben“, sagt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. „Dies ist eine herausragende Bestätigung unserer Philosophie, den Komfort über den Wolken voranzutreiben. Es beweist auch, dass sich unsere Produktstrategie mit der Fokussierung auf Komfort, Leichtbau und Qualität konsequent auszahlt.“

Crystal Cabin Award

Im Rahmen des Konzepts „Schlafkomfort über den Wolken“ entwickelte der Sitzhersteller drei Komfortelemente für Langstreckensitze, die eine verbesserte Körperhaltung, eine bessere Möglichkeit zur Veränderung der Schlafposition und eine Reduzierung der Druckpunkte ermöglichen. Die Abrazo-Kopfstütze gibt dem Kopf zusätzlichen Seitenhalt, während die Option einer verlängerten Sitzfläche die Oberschenkel und die Unterschenkel unterstützt. Die vergrößerte Sitzfläche sorgt für weniger Druckpunkte. Und zu guter Letzt hilft das Klapppolster, den unteren Lendenbereich in der Schlafposition zu unterstützen.

Bei den diesjährigen Crystal Cabin Awards gab es mehr als 100 Einsendungen – die bisher größte Teilnehmerliste. Zu den Einreichungen in den acht Kategorien gehörten eine Vielzahl von Premium-Sitzkonzepten und innovativen Technologien. Stil & Design und Panasonic waren die anderen Unternehmen, die in der Kategorie „Passenger Comfort Hardware“ nominiert waren.

Red Dot 2019: Auszeichnung fürs Produktdesign

Den Red Dot Product Design 2019 Award gewann der Economy-Class-Sitz BL3710. Dieser innovative Sitz setzt durch seine Kombination aus Leichtbau, ergonomischem Design und außergewöhnlichem Komfort neue Maßstäbe in der Economy Class. Der Red Dot Award für das Produkt-Modul-Design des BL3710 würdigt Recaros Designgrundsätze und Selbstverständnis.

Die langjährige Erfahrung mit den Bestsellern CL3710 und BL3530 sowie die neuesten Forschungsergebnisse des Recaro Ergonomie-Teams flossen in das Design des Economy-Class-Sitzes BL3710. Dieses Produkt bietet Passagieren alle Vorzüge des „Created by Recaro“-Designs und steht für ein komfortables Sitz- und Flugerlebnis. Die sechsfach verstellbare Kopfstütze mit integrierter Nackenstütze ist nur eine der vielen Innovationen, die den Passagierkomfort erhöhen. Ein weiteres praktisches Komfortmerkmal ist die Möglichkeit, den Esstisch auch bei Verwendung des Tablet-Halters auszuklappen.

Die im Jahr 1954 ins Leben gerufenen Red Dot Awards für Produktdesign bewerten weltweit die besten Produkte des Jahres. Die Gewinner des Red Dot Awards werden von einer internationalen Jury ausgewählt, die auf der Suche nach Produkten ist, die sich durch ihr außergewöhnliches Design auszeichnen. In diesem Jahr wurden 5.500 eingereichte Beiträge bewertet.

Es ist das zweite Mal, dass Recaro Aircraft Seating einen Red Dot Design Award gewinnt. Im Jahr 2012 stimmte die Red-Dot-Jury für den Economy-Sitz BL3520 des Unternehmens als „Besten der Besten“. Die Verleihung der Red Dot Design Awards 2019 findet am0 8. Juli in Essen statt. Auf dem Foto von Jan Brandes (von links nach rechts): Stefan Berroth – Product Manager, Recaro Aircraft Seating Peter Hardie – Aviation Consultant und Mitglied der Jury Jochen Lohrmann – Head of Innovation and Advanced Development, Recaro Aircraft Seating.

DLR übernimmt EA in Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Mit der Übernahme der Anteile des Landes Rheinland-Pfalz an der European Academy (EA) in Ahrweiler wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) künftig alleiniger Gesellschafter der Einrichtung sein.

Das DLR stärkt mit der Übernahme, die am heutigen Mittwoch mit einem Festakt vollzogen wurde, seine Kompetenzen in der Innovationsforschung. Dabei begrüßten Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des DLR-Vorstandes, und Prof. Dr. Konrad Wolf, rheinland-pfälzischer Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

IQIB als Unterstützung für KMU

Als sichtbares Zeichen der Neuerung wurde der neue Name präsentiert: IQIB – Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung. Dem Land Rheinland-Pfalz wird das IQIB auch künftig eng verbunden bleiben: Im Rahmen des Festaktes unterzeichneten Vertreter des Instituts und der Hochschule Koblenz eine Partnerschaftserklärung. Ziel dieser Kooperation ist die gemeinsame Unterstützung der Landschaft der Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU), von öffentlichen Institutionen und Politik insbesondere in Rheinland-Pfalz bei der deutlich schnelleren Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.

„Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung eröffnet uns neue Technologien und Lösungsansätze, sie verändert aber zugleich unser Leben und Arbeiten und damit unsere Gesellschaft. Transformationsprozesse dieser Art bedürfen des Mutes und der Aufgeschlossenheit für Neuerungen, aber auch den Blick für die Folgen, den Menschen ins Zentrum stellend“, sagte Klaus Hamacher in seiner Rede. „Innovationen noch schneller in die reale Praxis zu übertragen ist eine große Herausforderung, die uns mit Unterstützung der wissenschaftlichen Kernkompetenz des IQIB eng angebunden an das forschende DLR und den DLR Projektträger noch besser gelingen wird“, so Hamacher weiter.

„Das Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung mit seinem ausgezeichneten wissenschaftlichen Personal leistet seit Jahren international renommierte Innovationsforschung. Mit der geplanten Neuausrichtung wird sie zukünftigen Herausforderungen noch besser gerecht werden und weiterhin ein wichtiger Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sein, wenn es um ökonomische, soziale und politische Beratungsdienstleistungen geht“, so Minister Wolf.

Innovationstreiber mit DLR als Ressource

Ausrichtung und Arbeit des IQIB werden künftig vom DLR Projektträger gesteuert. „Das IQIB passt hervorragend zur strategischen Ausrichtung des DLR und seines Projektträgers. Mit den in Ahrweiler erarbeiteten Studien und Analysen können wir uns künftig noch stärker in die Beratung unserer Auftraggeber einbringen“, erklärte Klaus Uckel, Leiter des DLR Projektträgers. In Partnerschaft mit den DLR-Forschungsinstituten wird das IQIB sein wissenschaftliches Profil weiterentwickeln und für Kunden in Politik, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft wissenschaftsbasierte, spezialisierte Beratungs- und Schulungsleistungen zum Thema „Innovation“ erbringen. „Forschungsergebnisse aus dem DLR dort einzubringen, ist ein attraktives Angebot mit echtem Mehrwert und macht das Institut zu einem strategischen Partner für das DLR“, so Uckel.

„Die Hochschule Koblenz und das in der Nähe unseres RheinAhrCampus Remagen gelegene IQIB ergänzen sich optimal“, betonte Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, „als Hochschule für angewandte Wissenschaften mit der entsprechenden Praxisnähe bringen wir unsere hervorragenden Beziehungen zu Unternehmen der Region sowie die Expertise bei der Digitalisierung, der Entwicklung des ländlichen Raums und bei weiteren Zukunftsthemen in die Zusammenarbeit ein.“

In den 22 Jahren ihres Bestehens hat sich die Einrichtung internationales Renommee erworben; ihr zentrales Alleinstellungsmerkmal ist das eigene „EA-Lab“, das über datengestützte Netzwerkanalysen eine Modellierung und Simulation von Innovationsdynamiken ermöglicht. Akteure in Innovationsprozessen und ihre Beziehungen zueinander, ihre Handlungen und Entscheidungen lassen sich so digital abbilden und verstehen. Aufbauend auf dem breiten Methodenportfolio in der Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse können wissenschaftlich fundierte Handlungsoptionen für die Gestaltung von Innovationsstrategien und -prozessen erarbeitet werden.

AUf dem Foto: Zur Logo-Enthüllung des Instituts IQIB Klaus Hamacher (links), stellvertretender Vorsitzender des DLR-Vorstandes, und (r.) Prof. Dr. Konrad Wolf, rheinland-pfälzischer Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, entüllen das neue Logo des IQIB – Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung.

São Paulo LH-Ziel ab München – Chicago bleibt

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Lufthansa wird im Herbst die Verbindung nach São Paulo wieder in ihren Münchner Flugplan aufnehmen. Geplant sind drei wöchentliche Verbindungen mit dem Airbus A350-900 in die größte Stadt Brasiliens.

Auf nach Lateinamerika: Lufthansa baut ihr Angebot ab München weiter aus. Flugnummer LH504 startet ab dem 02. Dezember 2019 jeden Montag, Donnerstag und Samstag um 22:30 Uhr in München, Ankunft in Sao Paulo ist um 07:55 Uhr des Folgetags. Der Rückflug verlässt die brasilianische Metropole um 19:00 Uhr Ortszeit und erreicht München um 09:35 Uhr.

LH: Premiumhub München bewährt sich

„Die Streckenaufnahme ist ein weiterer Beleg für die gute Entwicklung des Premiumhubs München. Erstmals setzt Lufthansa den Airbus A350-900 nach Südamerika ein und damit das modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug der Welt“, sagt Wilken Bormann, CEO Lufthansa Hub München. São Paulo ist das wichtigste Wirtschafts-, Finanz- und Kulturzentrum Brasiliens und der größte industrielle Ballungsraum in Lateinamerika. In der Metropolregion Grande São Paulo leben 21 Millionen Einwohner. Damit ist São Paulo eine der größten Städte der Erde.

Chicago bleibt als Verbindung im Winter

Aufgrund der hohen Nachfrage wird Lufthansa im Winter 2019/20 den bislang nur saisonal im Sommer angebotenen zweiten täglichen Flug von Frankfurt nach Chicago O’Hare International Airport erstmals auch im Winter anbieten. Zusammen mit dem Joint Venture Partner United Airlines werden insgesamt vier tägliche Flüge angeboten. Der Airbus A340 mit der Flugnummer 432 hebt in Frankfurt um 16:45 Uhr ab und erreicht „The Windy City“, wie die Metropole am Lake Michigan genannt wird, nach knapp zehn Stunden Flugzeit um 19:25 Uhr Ortszeit. Ab Chicago bestehen Anschlüsse mit United Airlines zu 155 Zielen in Nordamerika. Zurück geht es am Abend um 21:55 Uhr und landet in Frankfurt am Folgetag um 13:35 Uhr.

The Circle erhält Effizienzzertifikat von Minergie

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THE CIRCLE, das Gewerbeprojekt am Flughafen Zürich, steht mit seiner Nutzfläche von 180.000 m² auf einer Fläche von nur gut 30.000 m² für eine verdichtete Bauweise. Die Versorgung mit Wärme und Kälte erfolgt via Energiepfähle über die Erde als Speicher, der Bedarf an Energie und Wasser wird durch Rückgewinnung stark reduziert.

Eine weitere natürliche Energiequelle ist die Photovoltaikanlage auf den Gebäudedächern. Dafür haben Anfang April Gesamtprojektleiter The Circle und Vertreter der Miteigentümergemeinschaft, Beat Pahud und Emanuel Fleuti, Leiter Umweltschutz der Flughafen Zürich AG, von Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie Schweiz, im Beisein von Antje Horvath, Leiterin Sektion Energieberatung Baudirektion Kanton Zürich, Claudio Zanella, Gesamtprojektleiter Ausführung HRS Real Estate AG sowie Christian Appert, Geschäftsführer Amstein & Walthert Zürich das Minergie-Zertifikat entgegengenommen.

Effizienzzertifikat für bisher Größtes Gebäude

Minergie ist ein Schweizer Baustandard für neue und modernisierte Gebäude. Im Zentrum steht der Wohn- und Arbeitskomfort – ermöglicht durch eine hochwertige Gebäudehülle und eine systematische Lufterneuerung. Minergie-Bauten zeichnen sich zudem durch einen sehr geringen Energiebedarf und einen hohen Anteil an erneuerbaren Energien aus. Für die Zertifizierung von The Circle ausschlaggebend ist ein hoher Anteil an erneuerbaren Energie über Erdsonden und Photovoltaikanlagen.

Leadership Energy and Environmental Design wurde vom US Green Building Council entwickelt und unterliegt sieben Kriterien: nachhaltiges Bauen, Wassereinsparung, Energie und Atmosphäre, Material und Ressourcen, Komfort und Raumqualität, Lage und Erschliessung sowie Innovation. THE CIRCLE wird dank des günstigen Standorts sowie der Ressourcen- und Energieeffizienz nach dem höchsten Standard LEED® PLATINUM zertifiziert.

THE CIRCLE – Eröffnung der neuen Destination 2020

The Circle wird den Flughafen Zürich prägen und ihn als Zentrumsmagneten stärken. Ab 2020 gibt es direkt am grössten Schweizer Landesflughafen die Möglichkeit, Kongresse für bis zu 2’500 Gäste zu veranstalten. Ein medizinisches Kompetenzzentrum des Universitätsspitals Zürich, zwei Hotels der Hotelgruppe Hyatt, unterschiedliche Markenwelten, attraktive Büroflächen sowie Kunst, Kultur, Gastronomie und Bildung ergänzen das breite Angebot am Flughafen Zürich.

The Circle wird so zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Bereicherung über die Flughafenregion hinaus. Die Eröffnung der neuen Destination ist 2020 vorgesehen. Mit The Circle verdichtet die Flughafenbetreiberin gemeinsam mit Swiss Life an einem bereits perfekt erschlossenen Ort. Die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG bilden eine Miteigentümergemeinschaft, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind.

Auf dem Foto (von links nach rechts): Christian Appert, Geschäftsführer Amstein & Walthert Zürich; Claudio Zanella, Gesamtprojektleiter Ausführung HRS Real Estate AG; Antje Horvath, Leiterin Sektion Energieberatung Baudirektion Kanton Zürich; Beat Pahud, Gesamtprojektleiter The Circle und Vertreter Miteigentümergemeinschaft; Emanuel Fleuti, Leiter Umweltschutz Flughafen Zürich AG; Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie Schweiz.

Lufthansa Ju 52 nimmt nach Hamburg die Straße

Die Ju 52 D-AQUI wird in dieser Woche vom Flughafen München zur Lufthansa Basis nach Hamburg verlegt – allerdings nicht zu Luft.

Das Flugzeug wird den Weg auf Schwertransportern zurücklegen. Die Ju 52 stand seit August 2018 im Münchner Hangar der Lufthansa CityLine. Aus logistischen Gründen wird die Ju 52 jetzt zu ihrer Heimatbasis gebracht. Die Ju 52 wird auf drei Spezialfahrzeugen über die Autobahn gefahren.

Ju 52: Nachtfahrten bis Freitag

Ein Tieflader wird den Rumpf aufnehmen, die beiden abmontierten Flügel werden jeweils einzeln auf weitere Fahrzeuge verladen. Der Transport fährt nur in der Nacht. Start ist am Mittwochabend, 03. April 2019 in München, die Ankunft ist für Freitagmorgen, 05. April 2019 in Hamburg geplant.

Ryanair: neue non-Stop-Ziele für Hamburg und Nürnberg

Zum Start des Sommerflugplans 2019 nimmt Ryanair zwei neue Ziele ab Hamburg Airport auf, die bisher nicht direkt mit der Hansestadt verbunden waren. Auch ab Nürnberg gibt es neue Ziele, insbesondere in Italien.

Gestern hat die Fluggesellschaft ihren Erstflug nach Zadar an der kroatischen Adriaküste gefeiert und fliegt ab sofort zweimal pro Woche jeweils montags und freitags dorthin. Heute folgte der Erstflug von Ryanair ins polnische Krakau – diese Strecke wird dreimal wöchentlich dienstags, donnerstags und samstags bedient. Auf beiden Verbindungen kommen moderne Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz.

„Die Nachfrage unserer Fluggäste nach Zielen in ganz Europa ist groß – daher freuen wir uns, dass mit Zadar und Krakau zwei weitere attraktive Ziele unser Streckennetz ergänzen“, sagt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter Aviation Marketing am Hamburg Airport. „Zadar ist der ideale Ausgangspunkt für Badeurlaube an der kroatischen Adria, Krakau ist dagegen vor allem für Städtetrips interessant. Beide Ziele sorgen für noch mehr Vielfalt – das ist eine gute Nachricht für alle Norddeutschen.“ Mit den beiden neuen Ziele Zadar und Krakau bietet Ryanair im Sommerflugplan 2019 ab Hamburg Airport insgesamt 24 Ziele in ganz Europa an. An ihrer Hamburger Basis hat die Fluggesellschaft aktuell zwei Boeing 737-800 fest stationiert.

Ziele in Italien ab Nürnberg

Italienfreunde in Franken können sich ebenso freuen: Acht Nonstop-Ziele werden in diesem Sommer von Nürnberg aus angeflogen. Damit ist das beliebte Reiseland vom Stiefelschaft bis zur Spitze erschlossen. Neu dabei: Neapel, Crotone in Kalabrien und (wieder) Pisa.

„Wir freuen uns, unseren Kunden eine so große Auswahl bieten zu können. Vom Badeurlaub bis zur Kulturreise – mit diesem Angebot können wir jedem Anspruch gerecht werden. Auch der Incoming-Verkehr wird profitieren und uns noch mehr Passagiere aus Italien bringen“, sagt Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Genauso sieht das Dr. Günther Kreuzer, Honorarkonsul von Italien in Nürnberg: „Für die Reisenden aus der Metropolregion Nürnberg ist das die bisher noch nie da gewesene Gelegenheit, mit so vielen Direktflügen die ganze Vielfalt Italiens zu erfahren.“

Erstmals dabei ist Neapel. Die lebensfreudige Stadt am Fuß des Vesuv stand schon länger weit oben auf der Wunschliste vieler Urlauber. Ryanair steuert „Bella Napoli“ jeden Montag und Freitag an. Ebenfalls neu: Crotone, der sonnenverwöhnte Küstenort in Kalabrien, ist dienstags und samstags nonstop zu erreichen. Die irische Airline verbindet zudem Nürnberg mittwochs und sonntags mit der Stadt Pisa mit dem weltberühmten schiefen Turm. Weiterhin im Flugplan vom Nürnberger Flughafen vertreten sind mehrmals wöchentlich Mailand, Rom, Bari und Palermo mit Ryanair sowie Olbia auf Sardinien mit Eurowings.

Royal Air Maroc mit Casablanca zurück in Wien

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Die größte Fluggesellschaft Marokkos ist am Montagabend, 01. April 2018, nach über 20 Jahren wieder am Flughafen Wien gelandet.

Damit nimmt eine der Top-Airlines in Afrika ihre Flugverbindung zwischen dem Heimatflughafen Casablanca und Wien wieder auf, der Airport und die Airline setzen „eine wunderbare Freundschaft“ fort. Bedient wird die Verbindung zweimal wöchentlich. Die größte Fluglinie Marokkos war zuletzt im Oktober 1998 in Wien, mit Casablanca kehrt sie nach über 20 Jahren wieder nach Wien zurück.

Kultur und Fame in Casablanca

Filmbegeisterte finden dort sogar die berühmte Bar, die detailgetreu aus dem gleichnamigen Blockbuster nachgebaut wurde. Royal Air Maroc betreibt ihr Drehkreuz in Casablanca und bedient von dort aus mehr als 90 Verbindungen nach Europa, Nordamerika, sowie den Nahen Osten und Nordafrika.

„Casablanca wird nach einigen Jahren wieder direkt und regelmäßig ab Wien bedient. Wir freuen uns sehr, dass Royal Air Maroc entschieden hat, unsere Hauptstadt wieder mit der geschäftigen Wirtschaftsmetropole zu vernetzen. Der Flugverkehr nach Afrika hat vergangenes Jahr um plus 29,8 Prozent zugelegt und die neue Direktverbindung gibt weiteren Anstoß für Wachstum“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Marokko ist eines der bedeutendsten Reiseziele Nordafrikas, innerhalb des Landes ist die besonders aus dem gleichnamigen Hollywoodfilm bekannte Stadt Casablanca die größte Metropole und gleichzeitig wichtige Handels-, sowie Hafenstadt. Gemeinsam mit der nahegelegenen Hauptstadt Rabat bildet sie das pulsierende Wirtschaftszentrum Marokkos. Reiseenthusiasten entdecken in Casablanca zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Moschee Hassan II. Das architektonische Wunderwerk liegt direkt am Atlantik und schmückt sich mit einem 210 Meter Hohen Minarett – dem höchsten religiösen Bauwerk der Welt.

Mit seinen traumhaften Stränden und Küsten, bietet die seit dem achten Jahrhundert besiedelte Stadt an der Atlantikküste außerdem die perfekte Gelegenheit für einen Badeurlaub, sowie Tauch- oder Bootsausflüge. Für Fans des gleichnamigen Hollywood-Klassikers hält die Stadt ein besonderes Highlight bereit: Im bekannten Hotel El Minzah und in „Rick‘s Bar“, die detailgetreu aus dem Film nachgebaut wurde, begeben sich Touristen auf eine Zeitreise zurück ins Jahr 1942, als der beliebte Blockbuster in unseren Kinos lief.

Zweimal wöchentlich Wien – Casablanca

Die neue Direktverbindung wird jeden Montag und Samstag mit einer Embraer E90 oder Boeing 737 bedient. Die marokkanische Airline hebt dabei jeden Montag um 13:15 Uhr aus Casablanca ab und kommt um 17:55 Uhr in Wien an, retour geflogen wird um 18:55 Uhr mit Landung um 21:45 Uhr in Marokko. Am Samstag hebt Royal Air Maroc um 13:00 Uhr in Casablanca ab und landet um 17:40 Uhr in Wien, der Rückflug startet um 18:40 Uhr und landet um 21:30 Uhr wieder in Casablanca. Ab 19. April 2019 verlegt die Airline den Flug von Samstag auf Freitag.

American Airlines flottet A321neo mit Airspace-XL ein

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American Airlines nimmt am Dienstag den Liniendienst mit ihrer ersten A321neo auf. Die Airline hat insgesamt 100 Exemplare dieses Musters bestellt.

Die Flugzeuge werden mit einem völlig neuen Kabinenraum ausgestattet, der mehr Komfort und Annehmlichkeiten für die Passagiere bietet, darunter größere Airspace-XL-Gepäckablagefächer mit mehr Stauraum für das Handgepäck.

Mehr Platz für Handgepäck

American ist der Erstkunde für die Airspace-XL-Gepäckfächer, die rund 40 Prozent mehr Platz für das Handgepäck der Passagiere an Bord des Flugzeugs mit 196 Sitzen bieten. Neben der Ausstattung der neuen A321neo-Jets mit den XL-Gepäckablagen plant American Airlines auch die Nachrüstung ihrer gesamten im Einsatz befindlichen Flotte früherer A321-Modelle – mehr als 200 Flugzeuge – mit den Kabinenfeatures der neuen A321neo-Modelle.

Ingo Wuggetzer, Airbus Vice President von Cabin Marketing, sagte: „Wir freuen uns sehr über die Indienststellung der ersten A321neo mit den Airspace-XL-Gepäckablagen bei American Airlines. Wir arbeiten kontinuierlich mit Airline-Kunden zusammen, um unsere Flugzeugkabinen zu optimieren. Vor allem American Airlines spielte eine maßgebliche Rolle bei der Entwicklung unserer bisher größten und besten Gepäckablagefächer.“

Die Airspace-XL-Gepäckablagen bieten Platz für größere Gepäckstücke mit bis zu 24 mal 16 mal zehn Zoll. So können Standard-Rollkoffer Seite an Seite statt wie bisher flach verstaut werden. Jede Gepäckablage bietet Platz für bis zu vier Gepäckstücke statt wie bisher drei. Mit den größeren Gepäckablagen wird sich die Zahl der am Gate aufgegebenen und im Frachtraum verstauten Gepäckstücke deutlich reduzieren.

Neo: Sprung an Leistung und Effizienz

Das von American gewählte Kabinenlayout bietet der Airline eine größere Flexibilität bei der Sitzanordnung und Nutzung der Kabinenfläche. Die Zweiklassenkabine weist eine zusätzliche Reihe von First-Class-Sitzen auf, dort gibt es jetzt 20 Plätze. Die A321neo ermöglicht den Passagieren kostenloses WLAN-Inflight-Entertainment (IFE) und lässt dies über eigene Endgeräte nutzen. Die LED-Stimmungsbeleuchtung sorgt für ein angenehmes Bordambiente.

Die von CFM LEAP-1A-Triebwerken angetriebene und für längere ETOPS-Flüge über Wasser zugelassene A321neo bietet American die Möglichkeit, auf ihren längeren, stärker ausgelasteten Strecken – z.B. von Los Angeles und Phoenix nach Orlando oder von den Drehscheiben an der Westküste nach Hawaii – größere Lasten zu befördern.

Die A321neo ist das größte Mitglied der A320-Familie und kann je nach Kabinenkonfiguration bis zu 240 Passagiere aufnehmen. Die A321neo kann durch neueste Triebwerke, aerodynamische Verbesserungen und Kabineninnovationen vom ersten Tag an mindestens 15 Prozent Treibstoff pro Sitz einsparen. Bis 2020 sollen die Flugzeuge zudem um 20 Prozent sparsamer und 50 Prozent leiser fliegen.

Aus Wien Airline LEVEL neu in Hamburg

Mit einem Airbus von LEVEL (Anisec) hat gestern Abend eine neue Fluggesellschaft ihren Erstflug am Hamburg Airport gefeiert.

Die Low-Cost-Airlinemarke der International Airlines Group (IAG) fliegt ab sofort sechsmal pro Woche jeweils montags, dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags und sonntags von Hamburg nach Wien. Die Strecke wird mit Flugzeugen des Typs A320 mit 180 Sitzplätzen geflogen. „Durch die Verbindung mit LEVEL wird das Sitzplatzangebot nach Wien deutlich erhöht“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Erstes LEVEL-Ziel in Deutschland

„Dadurch haben unsere Fluggäste eine noch größere Auswahl an Flügen in die berühmte Mozartstadt – sowohl für Städtetrips als auch für Geschäftsreisen…“ Krassimir Tanev, Geschäftsführer von LEVEL, über den Start der neuen Route von Hamburg nach Wien: „Wir freuen uns, mit Hamburg die erste deutsche Destination in unser Streckennetz aufzunehmen. Für LEVEL ist es ein wichtiger Schritt Richtung Erschließung des europäischen Nordens. Wir verbinden damit zwei lebendige, spannende und vor allem lebenswerte Städte Europas und bieten Kunden auch auf dieser Strecke besten LEVEL Service zu erschwinglichen Preisen.“ Tickets mit Level nach Wien soll es ab 27,99 Euro pro Strecke entweder bei der Airline selbst oder im Reisebüro geben.

H225 für Küstenwache von Island

Airbus Helicopters beginnt mit der Lieferung von schweren Hubschraubern H225 für die Küstenwache Islands. Der Inselstaat ersetzt damit seine SAR-Flotte.

Zwei H225 liefert Airbus Helicopters der ICG (Icelandic Coast Guard) samt Pilotentraining und technischer Schulungen und Wartungsleistungen nach HCare Smart Parts By the Hour. Die Hubschrauber der Elftonnenklasse ersetzen drei AS332 L1 Super Puma, die seit 1995 über Leasing bei ICG in Betrieb sind. Die H225 ermöglicht mit vier-Achsen-Autopilot einen sichereren und ruhigeren Flug und Platz für bis zu 18 Sitze oder sechs Liegen.

A350 Airspace CDC auch für A320 und A330

Mit dem Ausbau des ‚Airspace Customer Definition Centres‘ (CDC) am Airbus-Standort in Hamburg weitet Airbus seine programmübergreifende kundenspezifische Kabinenanpassung auf das A320- und A330-Programm aus.

Seit der Eröffnung im Jahr 2014 wurde das CDC als Produkt-Showroom für A350-XWB-Kunden genutzt. Ab sofort steht das bewährte Konzept einer schnelleren, einfacheren und modernen Kabinengestaltung den Betreibern aller drei Flugzeugfamilien zur Verfügung. Darüber hinaus wird im CDC jetzt auch die Airspace-Kabine in allen Varianten angeboten. Erstmals bei der A330neo vorgestellt, setzt dieses Kabinenkonzept neue Maßstäbe in Sachen Komfort, Ambiente, Service und Design für Airlines und ihre Passagiere. Folglich wurde das CDC in „Airspace Customer Definition Centre“ umbenannt.

An den Hangar angegliedert

Mit dem Startschuss für die Erweiterung im April 2017 begann der Ausbau der bestehenden CDC-Räumlichkeiten: Durch Sanierung und entsprechende Ausstattung eines großen angrenzenden Flugzeug-Hangars entstand eine hochmoderne Arbeitsumgebung. Nach der Fertigstellung können die A320- und A330-Kunden nun auf einer zusätzlichen Fläche von ca. 4.500 m² auf zwei Ebenen ihre integrierten Kabinenlösungen gestalten. In der CDC-Erweiterung sind neue Bereiche für kundenspezifische Module (Mock-ups) ebenso untergebracht wie flexibel nutzbare Präsentations- und Konferenzräume mit der großzügigen Raumatmosphäre eines Industrie-Lofts.

„Durch die Langstreckenfähigkeit der A320-Familie und die Weiterentwicklung der A330neo sind die Kabinen dieser Flugzeugfamilien spezifischer geworden und bieten wesentlich mehr Anpassungsmöglichkeiten“, erklärte Sören Scholz, Airbus Senior Vice President Cabin & Cargo Programme. „Da inzwischen vier von fünf A350-XWB-Kunden gleichzeitig die A320/A330 einsetzen, ist dieser Schritt, der den gesamten Ablauf der Kabinendefinition flottenübergreifend optimiert, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“

Virtual Reality bis zum Frachtraum

Das CDC bietet den Kunden einen einzigartigen Definitionsprozess in unterschiedlichen Bereichen, die jeweils für ganz bestimmte Zwecke ausgelegt sind. Mit der Erweiterung, die verschiedene neue Technologien und Services für alle drei Flugzeugfamilien verfügbar macht, unterstreicht Airbus einmal mehr seine herausragende Stellung im Bereich Kabineninnovation. Ein zentrales Highlight ist das neue, von Airbus entwickelte „Floor Projection System“, mit dem das reale Kabinen-Layout maßstabsgetreu auf dem Boden dargestellt werden kann.

In Kombination mit Original-Kabinenelementen können die Kunden alternative Layouts und Szenarien „live“ testen. Zusätzlich wurden einige Konfigurationsmodelle um einen Frachtraum erweitert, damit Möglichkeiten zur Nutzung des Unterdecks geprüft werden können. Ein Teil der Konferenzräume ist mit modernster Virtual-Reality-Technologie ausgestattet.

Die Verbindung aus funktionalen „Play Rooms“ zum Testen der Kabinenausstattung, Ausstellungsbereichen zur Produktpräsentation, Designstudios für Materialzusammenstellung und Lichtdefinition, Virtual- und Augmented-Reality-Technologie sowie kundenspezifischen Mock-up-Bereichen macht das CDC zu einem einzigartigen und attraktiven Ort, in dem alle Möglichkeiten der Kabinendefinition unter einem Dach verfügbar sind.

„Ersatzfläche Vorfeld West“ in Düsseldorf vor Baustart

Sechs Flugzeugabstellpositionen werden hierbei im westlichen Bereich des Airports als Kompensation für Stellflächen geschaffen, die vor einigen Jahren im östlichen Teil des Geländes weggefallen sind.

Nachdem es für das Vorhaben „Ersatzfläche Vorfeld West“ im Juni 2018 „grünes Licht“ vom zuständigen Oberverwaltungsgericht Münster gab, kann nun nach einem EU-weiten Vergabeverfahren mit der Umsetzung der Baumaßnahme begonnen werden. Die Maßnahme wird bei laufendem Betrieb in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Ein erster Teilbereich mit acht neuen Positionen war bereits 2009 auf Basis eines sogenannten Negativattests umgesetzt worden.

Aushub und Versiegelung

Insgesamt wird bei dem anstehenden Projekt eine Gesamtfläche von 80.000 Quadratmetern versiegelt. Gut 200.000 Tonnen Bodenmenge müssen hierfür ausgehoben werden. Den Anfang macht der nördliche Bauabschnitt, der jetzt ab April als erstes realisiert wird. Anschließend folgt von April 2020 bis Sommer 2021 eine weitere Fläche. Während der Baumaßnahmen kommt es zu Änderungen für den Rollverkehr auf dem Vorfeld. Die Investitionshöhe liegt insgesamt bei etwa 33 Millionen Euro.

Als Ausgleichsmaßnahmen sind mehrere Aktivitäten vorgesehen wie zum Beispiel die Extensivierung einer Ackerfläche, Anpflanzungen von Lebensraum-typischen Feldgehölzen, die Anlage einer artenreichen Mähwiese, die Entwicklung von naturnahen, bachbegleitenden Erlen-Eschenwäldern an der Anger sowie die Endsiegelung von befestigten Flächen auf dem Betriebsgelände des Flughafens.

Parallel zu diesem Bauprojekt wird die „Regenbehandlungsanlage Mitte“ mit zwei Klär- und einem Rückhaltebecken mit insgesamt 12.000 Kubikmetern Volumen gebaut. Diese Maßnahme war ebenfalls Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens. Der Airport erweitert seit 2013 mit großem Aufwand seine Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung der Flugbetriebsflächen auf dem Flughafengelände. Über die „Regenbehandlungsanlage Mitte“ wird letztlich die Entwässerung für die neuen versiegelten Flächen erfolgen. Der Niederschlag wird hierbei gesammelt, gereinigt, beprobt und entweder sauber in den Kittelbach geleitet oder im städtischen Schmutzwassersystem entsorgt. Vorgesehene Bauzeit ist hier April 2019 bis Sommer 2021.

Kran am Flughafen

Zum größtmöglichen Anwohnerschutz finden die Bauarbeiten vornehmlich tagsüber und bei laufendem Flugbetrieb statt. Währenddessen werden in den Zweibahnstunden zeitweise die Nordbahn nur für Starts und die Südbahn für Landungen genutzt, da hierbei temporär ein mobiler Kran zum Einsatz kommt. Diese Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung. Die Einsatzzeiten des Krans sollen auf ein Minimum beschränkt werden. Die Bauzeit liegt etwa bei zwei Jahren. Der Flughafen investiert rund 19 Millionen Euro in den Bau der Regenbehandlungsanlage.

Im Herbst 2019 werden die Arbeiten im westlichen Vorfeldareal mit der Sanierung der sogenannten Querwindbahn komplettiert. Hierbei handelt es sich um den Hauptrollweg in diesem Bereich. Diese Maßnahme ist bis Ende 2021 geplant. Die Anwohner werden über die Bauprojekte persönlich von den Mitarbeitern des Nachbarschaftsbüros, per Flyer, auf der Homepage des Flughafens sowie über „DUSmomente“ informiert.

DLR besucht chinesche Luftfahrtindustrie

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Im Zeitraum vom 04. bis zum 08. März 2019 besuchte Prof. Rolf Henke, Vorstand für Luftfahrtforschung und Technologie, die Luftfahrtstandorte Peking und Shanghai in China.

Am Beginn der Visite stand ein Besuch in der Deutschen Botschaft in Peking und ein Gespräch mit dem Botschafter Dr. Clemens von Goetze auf der Tagesordnung. Im Anschluss fand beim CAE (Chinese Aeronautical Establishment) das 32. Joint Committee Meeting statt. Mit dem CAE kooperiert das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) seit 39 Jahren. Der 40. Jahrestag der Zusammenarbeit soll auf der ILA 2020 in Berlin begangen werden.

Erstmals Einblick in chinesischen Flugzeugbau

Während eines Treffens mit dem Standortleiter von COMAC BASTRI, dem Beijing Aeronautical Science and Technology Research Institute of COMAC, wurden Informationen über „Scaled Demonstrators“ für den ökonomischen Flugversuch ausgetauscht. Ein Vorhaben, das auch im DLR auf der Forschungsagenda steht. Des Weiteren ging es um das Thema Elektrisches Fliegen, speziell um benötigte Systemarchitekturen für ein elektrisches Luftfahrtzeug, und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für den Systementwurf für das Luftfahrtzeuges der Zukunft.

Einer der Höhepunkte des China-Besuches war die Führung durch die Final Assambly Line des COMAC C919 Passagierflugzeuges. Damit waren die DLR-Vertreter die ersten ausländischen Experten, denen ein Blick hinter die Kulissen des chinesischen Flugzeugbaus gewährt worden ist. Bei der AVIC Composite Cooperation in Peking, bei der auch noch die Halbzeugherstellung und Seitenleitwerkfertigung besichtigt wurde, und in Shanghai im Fertigungswerks der COMAC (COMmercial Aircraft Corporation of China Ltd.) wurde über mögliche zukünftige Kooperationsthemen im Bereich Industrie 4.0 gesprochen.

Nächtliche ILS-Flüge am Flughafen Frankfurt

Die Instrumentenlandesysteme (ILS) der Nordwest-Landebahn werden mit einer zweimotorigen Propellermaschine Beechcraft King Air 350 für beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) auf ihre Genauigkeit hin vermessen.

Die Flüge, die in die Nachtzeit reichen, werden der Zeit vom 04. bis 7. April 2019 am Flughafen Frankfurt durchgeführt. Falls die Vermessungen in diesen Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, verlegt werden müssen, werden sie für den Zeitraum vom 12. bis zum 14. April 2019 anberaumt. In der entsprechenden Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Airbus verkauft Alestis Aerospace-Aktien an Aciturri

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Airbus hat eine Vereinbarung über den Verkauf seiner Aktien der Alestis Aerospace an Aciturri mit Hauptsitz im spanischen Miranda de Ebro getroffen.

Mit diesem Aktienerwerb wird Aciturri zum Mehrheitsaktionär von Alestis Aerospace, mit einem Anteil von 76 Prozent. SEPI wird seine Beteiligung von 24 Prozent in der neuen Struktur beibehalten. „Mit dem Erwerb der Airbus-Aktien an Alestis stärkt Aciturri seine Position als Referenzanbieter im Luft- und Raumfahrtsektor und sichert seine langfristige Wirtschaftlichkeit und Zukunft“, sagte Alberto Gutierrez, Head of Airbus Spain und Head of Military Aircraft von Airbus Defence and Space.

Strukturbauteile aus Verbundwerkstoffen

Alestis Aerospace ist ein Zulieferer von Strukturbauteilen und ein führendes Unternehmen im Bereich der Verbundwerkstofftechnik. Zu seinen Aktivitäten gehören die Konstruktion, Entwicklung und Herstellung von Strukturbauteilen für die Luft- und Raumfahrt. Im Jahr 2018 erreichte sein Umsatz 283 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiter, die hauptsächlich in Spanien und Brasilien tätig sind. Airbus wurde im Jahr 2014 Anteilseigner von Alestis Aerospace. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt bestimmter Bedingungen, die kurzfristig abgeschlossen sein sollten.

Eurowings in MUC in zwei Jahren zur Nummer Zwei

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Eurowings ist seit zwei Jahren am Flughafen München am Start: Die Airline nahm ihren Flugbetrieb im Erdinger Moos am 31. März 2017 – mit einem Flug um 06:30 Uhr früh nach Edinburgh auf.

Eurowings startete in Süddeutschland größer als je an einem anderen Flughafen zuvor und legte mit mehr als 30 Flugverbindungen den Schubhebel gleich voll um. Das hat sich gelohnt: Die Lufthansa-Tochter für den Point-to-Point Verkehr ist nicht nur erfolgreich in München, sondern auch groß. Inzwischen ist Eurowings am zweitgrößten deutschen Airport auch die Nummer zwei.

Eurowings zur Nummer Zwei in München

So erfolgreich wurde die Airline auch mit ihrem Langstreckenprogramm: Aktuell ist München neben Düsseldorf einer der beiden Standorte für Interkontinentalflüge. Im kommenden Herbst kommt Frankfurt als weiterer Langstreckenstandort für Eurowings hinzu. Die Langstreckenverbindungen profitieren auch von einem engen Netz an Zubringerflügen von den anderen deutschen Standorten der Airline und ab vielen Flughäfen in Europa. Innerdeutsch wird im Mai die neue Flugverbindung zwischen München und Berlin aufgenommen.

Eurowings ist in München so stark gewachsen, dass die Airline aus dem Terminal 2 im Sommer 2019 in das Terminal 1 ziehen und dort größte Fluggesellschaft sein wird. Die Abfertigung aller Flüge wird voraussichtlich im Juni in den Bereich A des Terminal 1 verlegt. Passagiere profitieren von kurzen Wegen und können alle Serviceeinrichtungen von Eurowings einfach und bequem auf einer zusammenhängenden Fläche nutzen. Für Fluggäste bedeutet dies neben einem Zeitgewinn auch eine verbesserte Orientierung. Sie gelangen vom Eingang des Terminalgebäudes aus mit nur wenigen Schritten zu den Check-In-Schaltern und zur Sicherheitskontrolle. Nach der Sicherheitskontrolle kommen sie ebenso schnell und direkt zu ihren Gates. Für Umsteigepassagiere wird eine Shuttle-Verbindung zwischen den Terminals angeboten.

Innovationspreis für KI-Helfer CIMON

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Technologie-Demonstrator CIMON, von Airbus im Auftrag des Raumfahrtmanagements des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und gebaut, hat den Deutschen Innovationspreis in der Kategorie Großunternehmen 2019 erhalten.

Die Auszeichnung wurde nun in München überreicht. Die Initiative „Der Deutsche Innovationspreis“ zeichnet jährlich herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen aus, die mit ihrer Innovationskraft Geschäft und Märkte verändern.

Helfer statt Papierkram

Der diesjährige Preisträger CIMON (Crew Interactive MObile companioN) ist ein sich autonom fortbewegender, mit künstlicher Intelligenz ausgestatteter robotischer Begleiter. Er kann sehen, hören, verstehen, sprechen und fliegen. CIMON ist eine Kugel deren Vorbild eine Figur aus der 1980er-Jahre Zeichentrickserie „Captain Future“: Professor Simon Wright war: ein „fliegendes Gehirn“ mit Sensoren, Kameras und einem Sprachprozessor.

CIMON ist der erste künstliche „Flugbegleiter“ an Bord der Internationalen Raumstation ISS, der am 15. November 2018 als Technologie-Experiment erfolgreich seinen ersten 90-minütigen Weltraumeinsatz mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst absolviert und die Zusammenarbeit von Menschen und intelligenten Maschinen demonstriert hat. CIMON kann Astronauten unterstützen, indem er beispielsweise Prozeduren oder Anleitungen zu wissenschaftlichen Experimenten und Reparaturen darstellt und erklärt. Vor allem Routineaufgaben könnten in Zukunft durch CIMON erledigt werden, wie etwa die Dokumentation von Experimenten, Suche nach Objekten und Inventarisierung. Eine weitere Anwendung ist die Nutzung als mobile Kamera. Auch auf der Erde könnte die CIMON-Technologie hilfreich sein – als Helfer bei Industrieprozessen, im Operationssaal oder auch im sozialen Bereich.

Viel Know-how für Intelligenz

Entwicklung und Bau des interaktiven Astronauten-Assistenten wurden vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegeben und von Airbus in Friedrichshafen und Bremen umgesetzt. Als sprachgesteuerte Künstliche Intelligenz dient die Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud. Die wissenschaftlichen Aspekte des Assistenzsystems wurden von einem Team des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mitentwickelt und betreut.

Gegenwärtig wertet das CIMON-Team die Ergebnisse des ersten Weltraum-Einsatzes aus, programmiert Verbesserungen, neue Aufgaben und bereitet den Technologie-Demonstrator auf für neue Arbeitseinsätze mit neuen – menschlichen – Kollegen vor.

American Airlines A330 steuert Charlotte an

Reisende können ab sofort täglich um 08:50 Uhr mit einem Airbus A330 von München nach Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina fliegen.

American Airlines bietet eine neue Verbindung ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten: An ihrem hoch frequentierten Drehkreuz plant die amerikanische Fluglinie bis Ende des Jahres mehr als 700 tägliche Verbindungen anzubieten. Dies bietet umsteigenden Passagieren aus München veschiedenste Reisemöglichkeiten. Der Douglas International Airport in Charlotte ist mit 46,6 Mio. Passagieren vergleichbar mit dem Münchner Flughafen. Er ist der sechstgrößte Airport Amerikas und einer der stärksten Hubs der Fluggesellschaft American Airlines.

Wachsender USA-Verkehr

Das Vorhaben der größten Airline der Welt (in Bezug auf Passagierkilometer im Jahr 2018), ihre Verbindungen in München zu erweitern, unterstreicht die Bedeutung des Flughafen Münchens im Verkehr mit den USA. 1,6 Mio. Passagiere stiegen 2018 in München zu Zielen in den USA ein. Die Vereinigten Staaten sind somit nicht nur das größte interkontinentale Zielland, sondern sogar unter den Top 3 der Münchener Auslandsziele. Charlotte steht an achter Stelle der beliebtesten Destinationen in den USA ab München.

Bodensee Airport jetzt mit mehr Urlaubszielen

Vor allem ein erweitertes Angebot in die Türkei prägt den aktuellen Sommerflugplan am Bodensee-Airport Friedrichshafen.

Insgesamt zwölf Airlines werden im Sommer 2019 den regelmäßig ansteuern. Bis zu neun Verbindungen pro Woche nach Antalya ergänzen das jetzt tägliche Linienflugangebot nach Istanbul. Auch Mallorca kommt mit preisgünstigen Angeboten wieder in den Flugplan. Stabil bleibt das restliche Linienflugangebot nach Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Toulouse, Skopje und Tuzla.

Mit Corendon Airlines, SunExpress und Tailwind Airlines werden drei verschiedene Fluggesellschaften mit bis zu neun Flügen pro Woche die Türkische Rivera mit der Bodensee-Region verbinden. Die österreichische Fluggesellschaft Lauda steuert ab 13. Juni Palma de Mallorca viermal die Woche an, Tickets soll es ab 24,99 Euro geben. Die bulgarische Schwarzmeerküste wird mit wöchentlichen Flügen durch Bulgarian Air Charter nach Varna erreichbar.

Linienverkehre stabil, Tourismus wächst

Im Linienverkehr wird Turkish Airlines ihr bisheriges Sommerflugangebot mit täglichen Flügen zum neuen Flughafen nach Istanbul fast verdoppeln. Die innerdeutschen Verbindungen mit British Airways (durchgeführt von der dänischen Regionalfluggesellschaft SUN-AIR) bieten einen idealen Flugplan nach Düsseldorf und Hamburg, die jeweils zweimal täglich angeflogen werden. Mit vier täglichen Flügen nach Frankfurt bindet Lufthansa den Bodensee-Airport hervorragend in ihr weltweites Streckennetz ein. Mit effizienten Umsteigeverbindungen sind alle wichtigen Destinationen über das Star-Alliance-Drehkreuz Frankfurt bequem erreichbar.

Die französische Regionalairline TwinJet steht mit vier wöchentlichen Verbindungen nach Toulouse im Flugplan. Wizz Air rundet mit ihren preisgünstigen Flügen in die mazedonische Hauptstadt Skopje (zweimal pro Woche) und nach Tuzla (zweimal pro Woche) in Bosnien-Herzegowina das Angebot ab. Bis Ende April sind bei British Airways und easyJet Nonstop-Flüge nach London-Gatwick buchbar.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, nach der Insolvenz unseres bisherigen Home Carriers Germania zumindest einen Teil unseres touristischen Angebotes neu anbieten zu können. Mit dem umfangreichen Angebot nach Antalya und den preisgünstigen Angeboten von Lauda nach Mallorca werden die beiden wichtigsten touristischen Ziele für die Urlaubsreisenden aus der Vierländer-Region sehr gut bedient. Auch Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste wird wieder angeflogen. Das Linienflugangebot bleibt stabil und wird mit dem deutlich erweiterten Flugplan der Turkish Airlines nochmals aufgewertet. Mit unseren kurzen Wegen, der schnellen und unkomplizierten Abfertigung ist das bequeme Abheben vor der Haustür für Geschäftsreisende ebenso wie für Urlaubsreisende attraktiv.“

Helmut Haubenwaller neuer Chefpilot bei AUA

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Helmut Haubenwaller wird neuer Chefpilot bei Austrian Airlines. Der gebürtige Salzburger tritt seinen neuen Job mit erstem April an.

Er ist in seiner neuen Rolle für den sicheren Flugbetrieb mit rund 1.200 Pilotinnen und Piloten auf 83 Flugzeugen verantwortlich. Haubenwaller folgt auf Gerhard Pitsch nach, der im Managementteam von Austrian Airlines bleibt und sich um ein Strategiethema im dezentralen Flugverkehr kümmern wird.

Start auf Lauda Air B737

Haubenwaller (50) startete seine Karriere 1989 bei Lauda Air als Copilot auf der Boeing 737 und später Boeing 767. Er ist seit 1994 Kapitän und flog CRJ und B777, aktuell ist er auf der B767 im Einsatz. Parallel war er auch im Flottenmanagement und Flight Standards tätig. 2004 übernahm er im Zuge der Zusammenlegung von Austrian Airlines und Lauda Air die Leitung der B767 Flotte und hat in dieser Funktion verschiedene Projekte initiiert und verantwortet. 2016 hat er die Leitung des Crew Trainings übernommen. Der begeisterte Bergsteiger ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seine Funktion als Leiter des Crew Trainings wird Helmut Haubenwaller noch so lange ausüben, bis ein Nachfolger gefunden wurde.

Übernachten im Flugzeug

Zur Auswahl stehen verschiedene Übernachtungspakete, von der romantischen Zeit zu zweit bis hin zum ganzheitlichen Aviation-Erlebnis für Flugzeugverrückte.

„Bed in the Jet“ bietet maßgeschneiderte Erlebnisse für jeden Geschmack. Der Frachtraum wird je nach gebuchtem Paket themengerecht dekoriert und mit gemütlichen Übernachtungsmöbeln ausgestattet. Hamburg Airport bietet ab sofort in Kooperation mit Eurowings den einen neuen Service an.

Frachtraum als Hotelzimmer

Flugzeugfans und Abenteuerlustige können damit Übernachtungen im Frachtraum von parkenden Eurowings-Flugzeugen buchen – ganz wie in einem Hotelzimmer. „Am Hamburg Airport haben wir viele Flugzeugfans, die den Maschinen am liebsten so nah wie möglich sein möchten“, sagt Janet Niemeyer, Sprecherin am Hamburg Airport. „Mit ‚Bed in the Jet‘ ermöglichen wir diesen Wunsch und bieten unseren Gästen in Zusammenarbeit mit unserem Partner Eurowings als erster Flughafen weltweit dieses einzigartige Übernachtungserlebnis an. Auch für Flugreisende, die einen frühen Flug gebucht haben und die Nacht schon am Flughafen verbringen möchten, ist der Service ideal.“

„Wir freuen uns sehr über diese innovative Kooperation mit dem Flughafen Hamburg“, sagt Tjark Giller, Eurowings Base Manager in Hamburg, „Wir wollen unseren Gästen mehr bieten als den reinen Flug von A nach B. Mit dem einzigartigen Service wird das Flugzeug selbst zum Erlebnisort und liefert Luftfahrtbegeisterten Inspiration und Abenteuer.“ Die fehlenden Fenster im Frachtraum stören da gar nicht.

Frühstück ans Flugzeug

Per Online-Buchung schnell zur Wunschübernachtung im Flugzeugbauch Die Buchung von „Bed in the Jet“ ist ab sofort online beim Hamburg Airport möglich. Flugzeugenthusiasten können dort unter verschiedenen Übernachtungspaketen auswählen. Ob Romantik-Paket zum Jahrestag für Pärchen oder als Geburtstagsüberraschung für Planespotter – Bei allen Übernachtungspaketen ist Frühstück inklusive, das von Flughafenmitarbeitern zum Flugzeug gebracht wird. Und vielleicht wird man sogar von den Piloten geweckt. Für den innovativen Übernachtungsservice werden Eurowings-Flugzeuge genutzt, die über Nacht am Hamburg Airport bleiben – am nächsten Morgen verbinden sie die Hansestadt dann wieder mit attraktiven Zielen in ganz Europa.

Für die Organisation und Betreuung des Angebots wurde am Hamburg Airport eine neue Stabsstelle „Übernachtungen & Service“ mit vier engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegründet, die in den Bereich Passagierservice eingegliedert ist. Die Team-Mitglieder stehen ab diesem April dabei stets in engem Austausch mit dem Passenger Service Center von Eurowings sowie der jeweils zuständigen Flugzeugcrew.

Global 7500 fliegt in Rekordzeit über den Atlantik

Ein Business Jet Global 7500 von Bombardier hat einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Schneller als jedes andere Geschäftsreiseflugzeug legte er die Strecke von New York nach London zurück.

Der Bombardier Global 7500 hob vom, Flugfeld White Plains, NY ab und flog zum London Luton Airport im Vereinigten Königreich. Bombardier hat den Rekordflug zur Anerkennung in den USA eingereicht. Das neue Flaggschiff der Kanadier verließ den Westchester County Airport in White Plains am Mittwoch um 06:26 Ortszeit und landete in London Luton um 15:52 Uhr Ortszeit. Damit legte der Jet die Strecke über den Atlantik in nur 05:26 Stunden zurück. Unter Ausnutzung der saisonalen Winde konnte so die Strecke zwischen den beiden Finanzmetropolen schneller als mit irgend einem bisherigen Business Jet zurückgelegt werden.

Business Jet Global 7500 auf Ultralangstrecken

Laut Bombardier erreichte der Global 7500 eine Durchschnittsgeschwindigkeit von Mach 0,92, mit einer Spitzengeschwindigkeit von Mach 0,925. Schon kurz zuvor hat der Business Jet der Oberklasse für über zwei Stunden die Fluggeschwindigkeit vom 0,925-fachen der Schallgeschwindigkeit mehr als zwei Stunden gehalten, als er die Strecke von Los Angeles nach New York in nur 03:54 Stunden zurücklegte. Und vor einem Monat flog er die Ultralangstrecke von Singapur nach Tucson non-stop, 8.152 Nautische Meilen, also fast 15.098 km. Dabei wären nach der Landung noch 4.300 Pfund Treibstoff in der Reserve gewesen, ein Äquivalent von 1,5 Flugstunden, wie Bombardier vorrechnet.

Derweil ist der Flugzeugbauer dabei, die Produktion für den Global7500 hochzufahren. In diesem Jahr sollen es bis zu 20 Flugzeuge des Global 7500 werden. Einer der ersten Kunden ist nun Niki Lauda. Der ehemalige Rennfahrer, Pilot und Luftfahrtunternehmer trat schon als Frontsman für die Business Jets von Bombardier auf, die er auch selbst fliegt. Niki Lauda hat zuvor schon Jets wie den Global 6000, Global 5000 und Challenger 300 betrieben und geflogen.

Frühlingsfest am Airport PAD mit Autoschau

Der Paderborn-Lippstadt Airport lädt zum großen Frühlingsfest ins Terminal an den Flughafen ein. Am 07. April lädt werden zum traditionellen Frühlingserwachen und die Besucher können sich auf ein familinefreundliches Programm sowie mehr als 50 Verkaufsstände freuen.

Im Terminal des Heimathafens werden neben Mode, Schmuck und dekorativen Wohnaccessoires auch verschiedenste kulinarische Köstlichkeiten angeboten. Für den passenden musikalischen Rahmen zu Shopping und Genuss sorgt das Briloner Saxophon Sextett der Big Band Breylske. Zudem zeigen die Tanzgruppen Dancerholics und Dancing Girls des SV Brenken ihr Können. Hüpfburg und Kinderkarussell sowie ein Ballonkünstler und eine Bastelecke mit dem Motto „Die Natur wird lebendig“ sorgen dafür, dass auch bei kleinen Gästen keine Langeweile aufkommt. Zusätzlich verbreitet das Flughafenmaskottchen „Homie“ gute Laune und verteilt kleine Geschenke.

NR Autoschau Quax-Hangar

Die Reisebüros im Terminal haben geöffnet und stellen ihre Angebote vor. Bei jeder am Veranstaltungstag vor Ort gebuchten Flugreise ab PAD erhalten die Kunden kostenloses Parken während des Reisezeitraums 2019 dazu. Das Frühlingserwachen wird gefeiert von 11:00 bis 18:00 Uhr und der Eintritt ist frei. Die Parkgebühr beträgt drei Euro. Parallel findet am Quax-Hangar die NR Autoschau statt.

Cheops fertiggebaut – Nur der Vorläufer

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Airbus Defence and Space hat den Bau des Satelliten Cheops (Characterising Exoplanet Satellite) abgeschlossen. Mit der erfolgreichen Qualifizierungs- und Abnahmeprüfung gab die europäische Weltraumorganisation ESA vor Kurzem das entsprechende grüne Licht.

Vertreter der ESA, des CDTI (Centro para el Desarrollo Tecnológico Industrial – spanisches Zentrum für industrielle Technologieentwicklung) und von Airbus informierten am Airbus-Standort Madrid-Barajas über die Ziele der Mission, den Satelliten und die spanische Beteiligung am Cheops-Programm.

Vorbereitung für Exoplaneten-Forschung

Cheops ist eine Vorläufermission. Anhand der gelieferten Daten soll festgestellt werden, welche Exoplaneten die besten Bedingungen für Leben, wie wir es kennen, bieten. In weiteren ESA-Missionen – Plato und Ariel – sollen diese Exoplaneten dann im kommenden Jahrzehnt näher untersucht werden. Auf dem Podium saßen Günther Hasinger, ESA-Direktor für Wissenschaft, Javier Ponce, CDTI-Generaldirektor, und Rafael Rodrigo, Generalsekretär für Wissenschaftspolitik im spanischen Ministerium für Wissenschaft. Sie wurden begrüßt von Fernando Varela, Leiter von Space Systems bei Airbus in Spanien.

Günther Hasinger von der ESA begründete die Bedeutung des Cheops-Satelliten: „Wir freuen uns, Cheops noch in diesem Jahr mit einer Sojus-Trägerrakete zu starten. Mit den sehr genaue Beobachtungen von Sternen, von denen wir bereits wissen, dass sie Exoplaneten beherbergen, wird die Mission eine erste Charakterisierung der Zusammensetzung und der Natur von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems ermöglichen. Cheops ist der erste Satellit der ESA zur Untersuchung von Exoplaneten und CHEOPS wird den Weg für zwei weitere Missionen im kommenden Jahrzehnt ebnen. Wir wollen die europäische Führungsrolle in der Exoplaneten-Wissenschaft festigen.“

Laut CDTI geht Cheops jedoch über die Entdeckung neuer Exoplaneten hinaus. Es ist die erste ESA-Mission, die vollständig von Spanien geleitet wird. Die Führungsrolle, die Spanien in Cheops gezeigt hat, wird für zukünftige Missionen ins All von großer Bedeutung sein. Der Cheops-Start ist ein wichtiger Moment für das Land, denn im November 2019 wird Sevilla die nächste ESA-Ministerratssitzung ausrichten. Diese wird ohne Zweifel dazu beitragen, diese Führungsrolle bei Weltraummissionen zu festigen.

„Airbus hat eine herausragende Expertise bei Wissenschaftsmission im Weltall und bei Cheops sind wir Hauptauftragnehmer für den Bau des ersten ESA-Satelliten, für den Spanien in einer offenen Ausschreibung den Zuschlag erhalten hat“, sagte Fernando Varela, Leiter von Space Systems bei Airbus in Spanien „Jetzt, da der Start näher rückt, möchten wir allen beteiligten Teams zu ihrer hervorragenden Arbeit gratulieren. Mit diesem Projekt stärkt Airbus seine Position als wichtigster Satellitenproduzent in Spanien und zuverlässiger Hauptauftragnehmer der spanischen Raumfahrtindustrie.“

Cheops ist die erste einer Reihe kleiner Missionen der ESA mit einer Entwicklungszeit von maximal fünf Jahren, die auf bewährten Technologien basiert und das Fundament für umfangreichere und ehrgeizigere Projekte legt. Der Satellit soll benachbarte Sonnensysteme auf das Vorhandensein sogenannter Exoplaneten untersuchen. Dazu wird ein Ritchey-Chrétien-Teleskop verwendet, das von der Universität Bern gebaut wurde und in die hochflexible, kompakte AstroBus-S-Plattform von Airbus integriert ist.

Die AstroBus-Plattform des Unternehmens wurde bereits erfolgreich bei den Missionen SPOT 6 und 7, KazEOSat-1, PeruSat-1, Sentinel-5 Precursor und den Wettersatelliten MetOp Second Generation eingesetzt. Cheops wiegt rund 300 Kilogramm und entspricht in etwa einem Würfel mit einer Seitenlänge von 1,5 Metern. Gebaut wird er von einem Konsortium aus 24 Unternehmen aus elf europäischen Ländern. Sieben der Unternehmen haben ihren Sitz in Spanien. Die Herausforderungen waren groß, da das Flugmodell in nur zwei Jahren gebaut und getestet werden sollte.

Hersteller auch für Satellitenbetrieb

Airbus wird die Zeit bis zum Start für eine erneute Überprüfung des Satelliten, das Laden der neuesten Softwareversion, Simulationen von Manövern in der ersten Phase der Satellitenmission (Launch and Early Orbit Phase – LEOP) und die Optimierung von Abläufen während der In-Orbit-Inbetriebnahme (In Orbit Commissioning – IOC) nutzen. Das Engagement von Airbus geht jedoch über die LEOP- und IOC-Phase und die offizielle Übergabe des Satelliten hinaus und umfasst auch Supportleistungen bei der Steuerung des Satelliten vom Boden aus sowie die laufende Wartung während der Mission. Das Betriebs- und Supportzentrum, das die wichtigsten Bodensegment-Tätigkeiten koordiniert, wird sich im nationalen Institut für Luft- und Raumfahrttechnik (Instituto Nacional de Técnica Aeroespacial – INTA) bei Madrid befinden.

Ziel der Cheops-Mission, die mindestens dreieinhalb Jahre dauern soll, ist die Suche nach Exoplaneten anhand von Helligkeitsveränderungen, die durch das Vorbeiziehen eines Planeten vor seinem Stern entstehen. Der Satellit wird auf einer sonnensynchronen Umlaufbahn in einer Höhe von 700 Kilometern positioniert, die stabile Temperaturen und eine ständige Sonneneinstrahlung auf die Solarpaneele gewährleistet und die Gefahr von Streulichtreflexen auf dem Teleskop minimiert. Der Satellit soll zwischen dem 15. Oktober und dem 14. November 2019 an Bord einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou gestartet werden.

Köln Bonn Airport verhandelt weiter mit BVD

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Der CGN-Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung in seiner Sitzung aufgefordert, bis spätestens September einen endgültigen Lösungsvorschlag für einen wettbewerbsfähigen BVD zu unterbreiten.

Der Flughafen Köln/Bonn wird die Verhandlungen zur Zukunft der Bodenverkehrsdienste (BVD) fortführen. In den vergangenen Monaten hat die Geschäftsführung intensive Verhandlungen mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, dem kommunalen Arbeitgeberverband und dem Betriebsrat geführt, ohne dass bislang eine wirtschaftlich tragfähige Lösung für die Bodenverkehrsdienste erzielt werden konnte. Zuvor hatten die Gesellschafter des Flughafens und deren Aufsichtsrat auf einer Klausurtagung im Oktober entschieden, dass der BVD einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens leisten muss. Die Geschäftsführung hatte daher gefordert, dass bis spätestens 2030 wenigstens eine „schwarze Null“ im BVD erreicht werden muss.

Abbau des laufenden Defizits

im Ergebnis der Verhandlungen zuletzt vorliegenden Maßnahmen auf tariflicher und betrieblicher Ebene (u.a. Flexibilisierung von Arbeitszeiten, Betriebsoptimierungen) reichen jedoch nicht aus, um den BVD langfristig aus den Verlusten herauszuführen. Danach würde der BVD nach einem Minus von rund 17 Millionen Euro in diesem Jahr auch in den Folgejahren weiterhin hohe Verluste einfahren. So würde das Defizit im Jahr 2030 bei Gesamtbetrachtung der betrieblichen bzw. tariflichen Maßnahmen noch immer 9,7 Millionen Euro pro Jahr betragen. Die Verluste in den Jahren 2019 bis 2030 beliefen sich dann trotz Umsetzung aller vorliegenden Maßnahmen immer noch auf insgesamt rund 116 Millionen Euro.

„Der Flughafen kann diese hohen Verluste nicht verkraften. Ziel der Verhandlungen ist weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit des BVD mit einer ,schwarzen Null‘ spätestens im Jahr 2030“, so Flughafenchef Johan Vanneste. Das Wirtschaftsergebnis für den Airport soll 2019 deutlich negativ ausfallen. Es wird ein Verlust in Höhe von 20 Millionen Euro erwartet. Die Geschäftsführung betont vor diesem Hintergrund, dass eine nachhaltige Lösung für den BVD gefunden werden muss, wobei der BVD nach Möglichkeit weiterhin in der Flughafengesellschaft verbleiben soll. Um dies zu erreichen, setzt sie auch im weiteren Verhandlungsprozess auf die Unterstützung seitens der Gewerkschaft ver.di und des Betriebsrates. 2020 soll aber wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt werden.

Gegen die Kosten hat die Geschäftsführung ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Ein zentrales Projekt ist die Reform der Ground Services/BVD. Die Ground Services (Bodenverkehrsdienste inklusive Gepäckdienst), die rund 730 Mitarbeiter umfassen, sind in ihrer jetzigen Struktur nicht wettbewerbsfähig und können seit Jahren nicht kostendeckend arbeiten. Der BVD muss jedoch dauerhaft zum wirtschaftlichen Erfolg des Flughafens beitragen. Dafür muss er langfristig im Wettbewerb mit Drittanbietern bestehen können.

Sparmaßnahmen im Unternehmen

Dazu gehört, dass Neueinstellungen bis auf weiteres nur in sehr geringem Maße vorgenommen und frei werdende Stellen in der Verwaltung möglichst nicht bzw. intern nachbesetzt werden. Auch wird die Führungsstruktur des Flughafens insgesamt verschlankt. Zudem steht für dieses Jahr ein Budget von zehn Millionen Euro zur Rückführung der Personalkosten (Vorruhestand-, Altersteilzeit-, Abfindungsregelungen) zur Verfügung. Zum Abschluss entsprechender Verträge mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens – einschließlich der Bodenverkehrsdienste – hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung heute ermächtigt.

ADAC Luftrettung für Leistungen geehrt

Besondere Auszeichnung für „Christoph 48“: Die Crew des ADAC Rettungshubschraubers in Neustrelitz ist am Freitag stellvertretend für alle Stationen der gemeinnützigen Organisation am Schloss Schwerin von der Politik geehrt worden.

Die ADAC Luftrettung aus München war am gestrigen Dienstag, 26. März, zum 1.000.000. Einsatz seit 1970 geflogen und hat damit in Deutschland eine beispiellose Marke erreicht. Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe, bedankte sich bei einem Empfang für die oft lebensrettende Hilfe der fliegenden Gelben Engel für diese in der Luftrettung in Deutschland historische Marke.

Notarztversorgung in auf dem Lande

„Die Besatzung aus Neustrelitz steht heute stellvertretend für Tausende andere, die jeden Tag im Einsatz sind. Am Standort Neustrelitz beispielsweise an 365 Tagen im Jahr von früh morgens bis zum Sonnenuntergang. Gerade in einer ländlich geprägten Region wie Mecklenburg-Vorpommern ist die Luftrettung als Unterstützung des bodengebundenen Rettungsdienstes ein wichtiger Baustein“, sagte Wirtschaftsminister Glawe vor Ort.

„So eine hohe Zahl an Rettungseinsätzen aus der Luft für Menschen in gesundheitlicher Not ist einmalig und wird für lange Zeit unerreicht bleiben“, erklärten Dr. Andrea David, Vorstand der gemeinnützigen ADAC Stiftung, und Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung. Bruder lobte vor Ort die hohe Professionalität und das große Engagement der Crews und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich jeden Tag aufs Neue in einem hochkomplexen und risikobehafteten Arbeitsumfeld beweisen müssten. „Luftrettung ist Teamarbeit“, ergänzte er und bedankte sich für 1.000.000 Mal partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten, Kliniken, Leitstellen, den Aufgabenträgern im Land sowie der Polizei und Feuerwehr. An Harry Glawe übergab Frédéric Bruder symbolisch den 1.000.000. Einsatzhelm der ADAC Luftrettung.

Kompetenz Nachtflugfähigkeit

„Christoph 48“ in Neustrelitz steht wie keine andere Station in Deutschland für die zukünftigen Herausforderungen der Luftrettung, wenn es um schnelle Hilfe in ländlichen Regionen mit Notarztmangel und mögliche Luftrettungseinsätze bei Dunkelheit geht. Betrieben wird die Station der ADAC Luftrettung seit 2006 gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. Im vergangenen Jahr flog die Crew dort 1223 Einsätze, insgesamt bereits rund 15.000.

Der Startschuss für die öffentlich-rechtliche Luftrettung in Deutschland fiel 1970. Den ersten Einsatz flog „Christoph 1“ aus München. Bei rund 20.000 Verkehrstoten damals war der Hauptgrund für die Anforderung eines Rettungshubschraubers noch der Verkehrsunfall. Mit der erhöhten Sicherheit im Straßenverkehr hat sich dies komplett verändert. 2018 war nur in rund elf Prozent der 54.356 Einsätze ein Verkehrsunfall der Grund für schnelle Hilfe aus der Luft. Anforderungsgrund Nummer eins bei täglich rund 150 Einsätzen waren in fast jedem zweiten Fall internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen.

Die jetzt erreichte 1.000.000 beinhaltet alle Einsätze der ADAC Luftrettungsstationen in Deutschland sowie Einsätze von Sonderhubschraubern wie zum Beispiel „Christoph Passau“, der beim Jahrhunderthochwasser eingesetzt sowie von „Christoph Kaiser“, der zur Fußball-WM 2006 in Deutschland stationiert wurde. Dazugezählt wurden auch die Rettungseinsätze bei Sportveranstaltungen wie der Formel 1 oder der DTM.

Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung, die ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung ist, mehr als 1.000 Menschen – darunter rund 160 Piloten, etwa 260 Notfallsanitäter (TC HEMS) und rund 580 Notärzte. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Auf dem Foto: Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern feiern gemeinsam mit der Crew von „Christoph 48“ zu 1.000.000 Rettungseinsätze der ADAC Luftrettung.

Flugbetrieb in Köln Bonn von großer Piste umgeleitet

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Köln Bonn Airport ist heute ohne Flugbetrieb auf der großen Start- und Landebahn. Alle Flugzeuge müssen auf die beiden anderen Pisten ausweichen.

Am heutigen Freitag, 29. März, wird am Airport CGN routinemäßig der Gummiabrieb entfernt, also der Reifengummi von Flugzeugen, der auf der Piste haften bleibt. Die Arbeiten dauern von 08:00 bis 17:00 Uhr an. Der Flugbetrieb findet während dieser Zeit auf der Querwindbahn und auf der kleinen Parallelbahn statt.