Start Blog Seite 105

Airbus Helicopters eröffnet FAL in China

Airbus Helicopters hat die Endmontagelinie für die H135 in China eröffnet. Das Werk in Qingdao markiert den Ausbau der industriellen Präsenz des Herstellers.

Das Werk ist die die erste außereuropäische Final Assembly Line (FAL) der H135, und das erste ausländische Hubschrauberwerk in China. Die Entscheidung fiel 2016, nachdem aus dem Reich der Mitte 100 Einheiten des leichten Hubschraubers bestellt wurden, von denen auch 95 dort gebaut werden sollen. Airbus Helicopters hält an dem Joint-Venture zur Fertigung 51 Prozent.

Teile für H135 aus Europa

Die Hauptkomponenten wie Rumpf, Getriebekasten und Schwanzteil sollen von Donauwört und dem spanischen Albacete nach China verschifft werden. 40 Arbeiter fertigen fortan an vier Stationen auf insgesamt 6.500 Quadratmeter die Hubschrauber. Darauf befinden sich auch eine Lackierhalle, Testanlagen und ein Auslieferungszentrum. Der Roll-out der ersten H135 made in China soll noch dieses Jahr das Werk in Qingdao verlassen.

Australien verlängert Support für Tiger ARH

0

Das australische Verteidigungsministerium hat mit Airbus den Vertrag für den Support der Hubschrauber Tiger ARH verlängert.

Die Armee Australiens betreibt den Tiger als ARH (Armed Reconnaissance Helicopter), der TLS-Vertrag (through-life support) wurde nun um fünf Jahre verlängert. In Australien fliegen 22 ARH Tiger und haben dort schon 30.000 Flugstunden akkumuliert. Die Tiger ARH-Flotte erhält bis 2025 demnach umfassendere Wartung für Hubschrauber und Teile, Unterstützung für Maschinen im Trainingseinsatz, Schulungen und Trainings für Besatzung und technisches Personal, Reparaturen und Teilemanagement inklusive Softwareentwicklung und Flottenmanagement.

Wertschöpfung vor Ort

Dies sichert 200 Vollzeitstellen in Australien, um die Flotte für das einsatzbereit zu halten. Dazu kommen Entwicklunsarbeiten und Ausbildungsstellen in Australien, wie Andrew Mathewson, Airbus Australia Pacific Managing Director, erläutert. Der Hubschrauber Tiger an sich soll bis in die 2040er Jahre hinein betrieben werden, und dies gelte auch für dien bewaffneten Aufklärer Tiger ARH in Australien. Insgesamt hat Airbus Helicopters 181 Tiger ausgeliefert.

Uganda Airlines empfängt Bombardier CRJ900

Flugzeugbauer Bombardier aus Kanada hat die ersten zwei Flugzeuge CRJ900 an die Airline aus Uganda übergeben. Die Flugzeuge waren vor knapp einem Jahr bestellt worden.

Die Regionaljets werden mit der modernen Atmosphère-Kabinenkozeption ausgliefert – erstmals in Afrika. Damit befinden sich 76 Sitze für zwei Klassen in dem Airliner, zwölf davon in der Economy. Insgesmat hat Uganda Airlines aus der Familie der Canada Regional Jets vier CRJ900 bestellt. Übergeben werden die ersten beiden Flgugzeuge bei Bombardier in Mirabel, Québec.

Streik am Flughafen Hamburg abgewendet

Mit einer Einigung bei den Tarifverhandlungen haben HAM Ground Handling und die Gewerkschaft ver.di weitere Warnstreiks Flughafen abgewendet.

Damit haben die Reisenden am Hamburg Airport Planungssicherheit für ihren Osterurlaub. Die für die Bodenverkehrsdienste am Hamburg Airport zuständigen Tochterunternehmen HAM Ground Handling mit GroundStars, STARS und CATS führten in den vergangenen Monaten Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften dbb/komba und ver.di. Mit dbb/komba konnte in der fünften Verhandlungsrunde eine Einigung erzielt werden, und nun folgte auch eine Einigung mit ver.di.

Verhandlungen bis in die Nacht

Die Einigung wurde gestern Nacht bei einem kurzfristig anberaumten Gespräch erzielt, das bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Zuvor war die Tarifeinigung bereits mit der Gewerkschaft dbb/komba erreicht worden. Bei der HAM Ground Handling am Flughafen Hamburg sind zurzeit rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Festanstellung beschäftigt. Neben der Gepäck- und Flugzeugabfertigung zählen die Flugzeugreinigung und -enteisung sowie der Passagiertransport zu den Aufgaben der Bodenverkehrsdienste. Details zur Einigung sollen noch bekanntgegeben werden.

Fahrgemeinschaft zum Airport per App finden

0

Ein neues On-Demand-Angebot bringt ohne festen Fahrplan oder Routen Kunden flexibel von einer Wunschadresse zum Flughafen und umgekehrt.

Ab sofort kommen Reisende besonders komfortabel zum Paderborn-Lippstadt Airport und wieder nach Hause. Betreiber des neuen Angebots ist die BVO Busverkehr Ostwestfalen GmbH, eine regionale Busgesellschaft der DB Regio Bus. Die technische Plattform wurde von ioki entwickelt, dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn für intelligente On-Demand-Mobilität.

Fahrten per App buchen

Der neue Service funktioniert sehr einfach: Mittels App „Airport Shuttle Paderborn-Lippstadt“ kann man sich eine Fahrt buchen – entweder spontan oder bis zu 30 Tage im Voraus. Der Service steht rund um die Uhr zur Verfügung und liegt mit 1,75 Euro pro Kilometer unter den Preisen eines Großraumtaxis, aber oberhalb des regulären Busverkehrs. Das Bediengebiet reicht von Warendorf, Lippstadt und Warstein im Westen bis nach Höxter im Osten. Im Süden fahren wir bis nach Bad Naumburg und Kassel und im Norden bis nach Minden und Petershagen. Das neue Angebot ist zunächst für sechs Monate im Testbetrieb und wird mit 20 Kleinbussen durchgeführt.

Guido Verhoefen, Leiter Marketing und Geschäftsentwicklung bei DB Regio Bus, erklärt: „Der klassische Linienbus ist in vielen Fällen das passende Angebot für die Mobilitätsbedürfnisse unserer Kunden. Immer häufiger ist aber Flexibilität im Angebot gefragt. Der Paderborn-Lippstadt Airport ist dafür ein Paradebeispiel: Hier verbinden wir die Qualität und Zuverlässigkeit eines traditionsreichen Verkehrsunternehmens vor Ort mit modernster On-Demand-Technologie.“

ioki stellt Fahrgemeinschaften zusammen

„Der Clou bei diesem neuen Mobilitätsangebot ist der intelligente Algorithmus von ioki. Im Hintergrund sorgt er dafür, dass Fahrgäste mit ähnlichen Routen zu Fahrgemeinschaften gebündelt und gemeinsam befördert werden. Wenn eine Fahrt geteilt wird, gibt es dafür zehn Prozent Rabatt. So entlasten wir die Straßen und die Umwelt“, sagt Michael Barillère-Scholz, Geschäftsführer von ioki.

„Wir sind der erste Flughafen, an dem dieser Shuttle-Service angeboten wird, und sehr stolz darauf, im Bereich intelligenter Mobilitätsangebote eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das Airport Shuttle Paderborn-Lippstadt stellt für unsere Fluggäste eine attraktive Ergänzung zur An- und Abreise mit ÖPNV und eigenem Pkw dar“, betont Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn-Lippstadt GmbH. „Wir verfügen nicht nur über ausreichend Fahrzeuge, sondern haben auch qualifizierte Fahrer, die den Shuttleservice durchführen. Daher haben wir die Idee sofort aufgegriffen und sind sehr gespannt, wie die Fluggäste das Angebot annehmen“, betont Michael Pölz von der BVO.

Hubschrauber-Rundflüge am Weeze Airport

Vom Airport Weeze aus heben im Juni Helikopter zugunsten der „Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP“ ab.

Den Niederrhein von oben bewundern – das können Hubschrauber-Freunde bei Rundflügen am Freitag, 07. Juni 2019. Wer mitfliegen möchte, kann sich ab sofort Plätze sichern. Einmal mit einem Hubschrauber zu fliegen, ist ein Traum vieler Menschen. Der kann schneller wahr werden, als gedacht: Am Freitag, 07. Juni 2019, starten am Airport Weeze Hubschrauber-Rundflüge. Wer den wunderschönen Niederrhein von oben bewundern möchte, sollte sich schnellstmöglich anmelden. Denn die Plätze sind begehrt. Buchbar sind zehn-, 20- und 45-minütige Flugtouren, die 50, 100 und 200 Euro kosten.

Hubschrauberfliegen für guten Zweck

Wer im Helikopter mitfliegt (oder einen Rundflug verschenkt), tut gleichzeitig etwas Gutes. Denn der Hubschrauber hebt für den guten Zweck ab: 20 Prozent des Flugpreises gehen an die „Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP“, die den Bau von Schulen in Entwicklungsländern voranbringt. Drei Passagiere passen pro Rundflug in den Helikopter. Wer also mit seiner Familie abheben möchte, bestellt einfach drei Tickets oder Gutscheine auf einmal. Möglich ist dann auch, die Flugzeit individuell zu verlängern. Der Airport Weeze wünscht allen Passagieren wunderbare Aussichten.

TÜV nimmt Entrauchungsanlage des BER ab

0

Die Entrauchungssteuerung, die sogenannte Übergeordnete sicherheitsgerichtete speicherprogrammierbare Steuerung (ÜSSPS), wurde Ende der letzten Woche vom Übergeordneten Sachverständigen (ÜSV) TÜV Rheinland final geprüft und ohne Mängel freigegeben.

Montag, 15.04.2019, wurden der Flughafengesellschaft die Prüfberichte für alle Segmente der komplexen Siemens-Anlage vom TÜV übergeben. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit der vom TÜV freigegebenen Entrauchungssteuerung wurde ein Meilenstein bei der Fertigstellung des BER Terminal 1 erreicht. Die Firma Siemens hat die komplizierte Anlage termingerecht fertiggestellt. Für die gute Zusammenarbeit in dieser besonderen Situation möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Ebenfalls danke ich der FBB-Projektleitung und dem FBB-Kompetenzteam Entrauchungsanlagen, dass mit unermüdlichen Einsatz die schwierigste technische Anlage des BER fertiggestellt wurde.“

ÜSSPS soll für Sicherheit sorgen

Die „Übergeordnete sicherheitsgerichtete speicherprogrammierbare Steuerung“ (ÜSSPS) sorgt für eine funktionierende Entrauchung am BER und sichert das Zusammenspiel zwischen den Nachströmelementen für Frischluft wie Fassadenöffnungen und der maschinellen Entrauchung z.B. durch Ventilatoren. Im Brandfall sorgen mehr als 120 Entrauchungsanlagen für eine rauchfreie Schicht von 2,50 Metern für mindestens 15 Minuten, damit die Menschen im Umkreis des Brandortes sicher das Gebäude verlassen können.

Corendon fliegt ab München nach Banjul

0

Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines fliegt als Vollcharter für den Reiseveranstalter FTI einmal wöchentlich von München in die gambische Hauptstadt Banjul.

Tropischer Regenwald, goldgelbe Sandstrände und eine vielfältige Tierwelt: Auf gerade einmal 11.000 Quadratkilometern bietet Gambia, der kleinste Staat des afrikanischen Kontinents, ein beeindruckendes Naturparadies. Urlauber können sich davon ab sofort selbst ein Bild machen. Jeden Montag um 15:35 Uhr startet eine Boeing 737-800 mit Platz für 180 Passagiere zur Westküste Afrikas.

Lufthansa: Kerosinpreis drückt Ergebnis

0

Die Deutsche Lufthansa AG hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 auf vorläufiger Basis einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro erwirtschaftet (plus 3 Prozent).

Das Adjusted EBIT für diesen Zeitraum beträgt auf vorläufiger Basis -336 Millionen Euro (Vorjahr: 52 Millionen Euro). Das Ergebnis wurde unter anderem durch um 202 Millionen Euro gestiegene Treibstoffkosten belastet. Zudem haben marktweite Überkapazitäten in Europa zu einem hohen Preisdruck geführt. Gleichzeitig war das erste Quartal 2018 noch vom Kapazitätsrückgang nach dem Marktaustritt von Air Berlin geprägt und bildet daher eine starke Vergleichsbasis.

Stückkosten an sich gesenkt

Vor diesem Hintergrund sind die Stückerlöse der Netzwerkairlines im ersten Quartal 2019 auf währungsbereinigter Basis um 5,2 Prozent gesunken. Bei Eurowings belief sich der Rückgang aufgrund des höheren Anteils an Kurz- und Mittelstreckenflügen auf 8,5 Prozent. Die Stückkosten (ohne Treibstoff) sanken im ersten Quartal bei den Netzwerkairlines um 0,8 Prozent und bei Eurowings um 7,2 Prozent, jeweils auf währungsbereinigter Basis.

Lufthansa hatte bereits bei der Vorstellung des Jahresergebnisses 2018 angekündigt, dass aufgrund von Überkapazitäten in Europa, des starken Vorjahresquartals und gestiegener Treibstoffkosten mit einem schwächeren Ergebnis für das erste Quartal 2019 zu rechnen sei.

Die Netzwerkairlines haben im ersten Quartal 2019 ein Ergebnis von minus160 Millionen Euro (Vorjahr: 128 Millionen Euro) erzielt. Bei Eurowings ist das Ergebnis auf minus 257 Millionen Euro zurückgegangen (Vorjahr: minus 212 Millionen Euro).

Luftfracht geht zurück

Das Ergebnis von Lufthansa Cargo ist aufgrund der rückläufigen Marktentwicklung in der Luftfracht, vor allem auf Strecken zwischen Europa und Asien, um 67 Prozent auf 24 Millionen Euro zurückgegangen (Vorjahr: 72 Millionen Euro). Lufthansa Technik hat ein Ergebnis von 125 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 107 Millionen Euro). LSG hat im ersten Quartal ein Ergebnis von zwei Millionen Euro erreicht (Vorjahr: eine Million Euro). Die Weiteren Gesellschaften erzielten ein Adjusted EBIT von minus 59 Millionen Euro (Vorjahr: minus 29 Million-en Euro).

Für das Gesamtjahr 2019 rechnet die Lufthansa Group unverändert mit einer Adjusted EBIT-Marge von 6,5 bis 8,0 Prozent. „Wir sehen für das kommende Quartal eine gute Buchungslage. Zugleich haben wir unser Wachstum deutlich reduziert. Da sich das Wachstum im europäischen Luftverkehr auch insgesamt reduzieren wird, rechnen wir wieder mit einem Anstieg der Stückerlöse. Dazu trägt auch die weiterhin gute Nachfrage auf Langstreckenflügen insbesondere nach Nordamerika und Asien bei“, sagt Ulrik Svensson, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG.

LH Airbus A321 „Osnabrück“ feiert Jubiläum

Seit genau 25 Jahren fliegt der Airbus A321-100 der Lufthansa mit dem Taufnamen „Osnabrück“ als Städtebotschafter quer durch Europa.

Als jetzt der FMO-Aufsichtsratsvorsitzende, Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert an Gesprächen des Flughafens Münster/Osnabrück mit Lufthansa in Frankfurt teilnahm, nutzte er die Gelegenheit, dem fliegenden Botschafter zum Geburtstag zu gratulieren. Der Airbus mit der Registrierung D-AIRE verfügt über 200 Sitzplätze und wurde von Lufthansa am 14. April 1994 in Dienst gestellt. „Ich freue mich, dass wir mit dem „Osnabrück-Flieger“ einen wunderbaren Repräsentanten unserer Stadt haben, der schon so viele Menschen schnell und sicher in die unterschiedlichsten Städte Europas gebracht hat“, sagte Oberbürgermeister Griesert.

Airbus A321 in ganz Europa unterwegs

Bis heute hat die D-AIRE rund 44.000 Flüge und 57.000 Flugstunden absolviert. In ihrer bisherigen Dienstzeit bisher war sie an insgesamt 122 Flughäfen in ganz Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika zu sehen. Auch am FMO war die „Osnabrück“ viermal zu Gast. Zuvor war bereits seit Ende der 1960er Jahre eine Boeing 737 bis zu ihrer Ausflottung mit dem Namen „Osnabrück“ unterwegs. Auf dem Bild freuen sich Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (2.v.r.) und FMO-Marketingleiter Andrés Heinemann (2.v.l.) mit Copilot Tilman Frederking (l.) und der gebürtigen Osnabrücker Flugbegleiterin Diarra Diorp (r.) über den Städtebotschafter Airbus A321 der Lufthansa.

Wachstumstrend am Leipzig Halle Airport

Das Verkehrsaufkommen am Leipzig/Halle Airport verzeichnete im ersten Quartal dieses Jahres Zuwächse in allen Verkehrsbereichen.

„Die Entwicklung des ersten Quartals am Flughafen Leipzig/Halle stimmt uns mit Blick auf das Gesamtjahr optimistisch. Dank neuer Angebote im Low-Cost-Verkehr sowie im touristischen Bereich sind gute Voraussetzungen gegeben, dass sich der positive Trend weiter fortsetzt.“ erklärt Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden und ergänzt: „Das Wachstum im Frachtverkehr unterstreicht die Stellung des Flughafens als zweitgrößter Cargo-Airport Deutschlands, der entgegen dem Bundestrend sowohl im Express- als auch im General-Cargo-Segment Zuwächse verzeichnet.“

Verkehrsentwicklung im jungen Jahr

Das Passagieraufkommen erhöhte sich von Januar bis März um 9,2 Prozent auf 432.028 Fluggäste. Das Frachtaufkommen weist mit rund 301.844 Tonnen ein Plus von 1,1 Prozent aus. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,7 Prozent auf 18.361 Start und Landungen. Das Passagieraufkommen weist im März mit 171.393 Fluggästen einen Zuwachs von 12 Prozent aus. Getragen wird diese Entwicklung insbesondere vom touristischen Verkehr zu Warmwasserzielen. Wachstumsträger sind allem voran die Reiseziele in Spanien, Ägypten und der Türkei. Die Zahl der Flugbewegungen liegt im März mit 6.466 Starts und Landungen 2,5 Prozent über dem Wert des Vorjahres.

Rekordwert beim Frachtumschlag

Im März dieses Jahres sind am Leipzig/Halle Airport, Europas fünftgrößtem Luftfrachtdrehkreuz, rund 110.419 Tonnen umgeschlagen worden, was einem Zuwachs von 2,8 Prozent zum Vorjahresmonat entspricht. Damit konnte ein neuer absoluter Rekordmonat in der Unternehmensgeschichte verzeichnet werden. 2018 wurden rund 2,57 Millionen Fluggäste und 1,22 Millionen Tonnen Luftfracht registriert. Der Leipzig/Halle Airport ist damit der zweitgrößte Frachtflughafen in Deutschland und Nummer 5 in Europa.

Ryanair fordert Fortschritte für Europäischen Luftraum

Ziel der Initiative ist es, die zunehmenden Verzögerungen für die Verbraucher zu verringern, indem im Rahmen von Eurocontrol ein zentraler Netzmanagementansatz verfolgt wird und Kapazitätsverträge mit nationalen ATC-Anbietern abgeschlossen werden.

In einer Stellungnahme begrüßte Ryanair die Veröffentlichung der zehn Empfehlungen der Gruppe von Weisen der Europäischen Kommission zur Reform der Europäischen Flugsicherung. Ryanair unterstützt weitere Empfehlungen der Gruppe der Weisen der Europäischen Kommission, wie die Umsetzung eines digitalen europäischen Luftraums auf der Grundlage eines vereinbarten Fahrplans, der die Widerstandsfähigkeit des Systems gewährleisten würde, oder die Einrichtung einer unabhängigen und technisch kompetenten Wirtschaftsregulierung auf europäischer Ebene.

Gros der Verspätungen durch Flugsicherungen

Europa litt 2018 unter meht als 318.000 Stunden Verspätungen bei den Flugverkehrskontrollen (plus 105 Prozent gegenüber 2017), von denen 60 Prozent auf Personalmangel bei den Flugverkehrskontrolleuren und 15 Prozent auf Streiks bei den Flugverkehrskontrollen zurückzuführen waren. Eurocontrol schätzt, dass sich die Verzögerungen im Jahr 2019 auf 38 Millionen Minuten verdoppeln werden, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Diese Empfehlungen bieten die Hoffnung, das Chaos der europäischen ATC-Verzögerungen zu beenden.

Ryanair fordert die Europäische Kommission und die nationalen Regierungen auf, unverzüglich eine Reihe neuer Vorschriften zur Umsetzung der heute veröffentlichten Empfehlungen zu bestätigen. Der Luftverkehrsbinnenmarkt ist das Beste, was die EU für ihre Bürger getan hat, aber der Luftverkehr würde rückläufig, wenn das ATC nicht reformiert wird. Die Fluggesellschaften unternehmen alles, um ihre Passagiere vor einem weiteren Jahr mit Rekordverspätungen und Stornierungen aufgrund der ATC-Krise in Europa zu schützen.

Peter Bellew, Chief Operations Officer von Ryanair, sagte: „Wir freuen uns darauf, dass die Europäische Kommission diese praktischen Empfehlungen unverzüglich umsetzt. Das europäische ATC-Personal befindet sich in einer Krise. Die Verbraucher litten im ersten Quartal 2019 unter einem Anstieg der ATC-Verspätungen um 30 Prozent. Das derzeitige ATC-System in Europa ist defizitär. Europa muss die tatsächliche Kontrolle über seinen Luftraum übernehmen, der über nationale Grenzen hinweg geteilt ist. Es ist jetzt an der Zeit zu handeln, um die ATC-Krise zu beenden.“

Aus für Ju 52: Lufthansa sucht Museum

1

Annähernd 11.500 Flugstunden war die Ikone der Luftfahrt seit 1986 in Europa unterwegs. Lufthansa hat damit über Jahrzehnte ein Alleinstellungsmerkmal unter den kommerziellen Airlines im Betrieb von historischem Fluggerät eingenommen.

In mehr als 30 Jahren hat die Ju 52 von Lufthansa rund 250.000 Fluggästen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die „Tante Ju“ hatte eine lange Reise hinter sich, als sie von Luftfahrt-Enthusiasten bei der Lufthansa gekauft, zurückgeholt repariert und auf einen modernen avionischen Stand gebracht wurde. Neue Motoren und ein modernes Cockpit verhalfen der Ju 52 aus der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung DLBS zum ersten Beweglichen Denkmal und beförderte Tausende Menschen auf Rundflügen über ganz Deutschalnd.

Tante Ju hatte es im Keuz

Vor drei Jahren kam dann der Schreck bei der Wartung: Ein Bruch im Mittelholm machte den Flugbetrieb unmöglich. Eine aufwändige Reparatur folgte. Nun teilte die Lufthansa mit, dass das einzigartige Flugzeug keine neue Flugsaison mehr bestreiten wird. Auf der Seite der dlbs heißt es knapp, dass die DLBS in Zukunft bedauerlicherweise keine Passagierflüge mit der Ju 52 mehr anbieten werde.

Aufsehen erregte letztes Jahr, als eine von drei in ähnlicher Weise betriebene Ju 52 der Schweizer Luftwaffe verunglückte. Im Zuge dessen hatte das Schweizer Amt für Zivilluftfahrt der Junkers Ju 52 die Betriebserlaubnis für kommerzielle touristische Flüge entzogen. Die Sicherheit sei für das Muster nicht mehr dauerhaft zu gewährleisten. Möglicherweise hat dies auch die Entscheidung für die deutsche Ju 52 beeinflusst.

Würdiger Platz im Museum

Das Flugzeug der Lufthansa ist 83 Jahre alt und soll in einem angemessenen Rahmen für die Zukunft bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wo der künftige Standort der Ju 52 sein wird, ist mit renommierten Einrichtungen in der Diskussion. Bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibt das Flugzeug in einem Hangar der Lufthansa Basis Hamburg.

Flottenerneuerung bei Emirates

Emirates betreibt in seiner Flotte ausschließlich Boeing 777 und Airbus A380. Jetzt hat der arabische Carrier einen älteren Flugzeugtyp ausgeflottet und ein B777-Kabinenerneuerungsprogramm abgeschlossen.

Emirates hat nämlich die Boeing 777-200LR in der Flotte erneuert. Zehn Flugzeuge dieses Typs erhielten eine neue Kabine, die dabei von drei Klassen auf zwei Klassen umgestellt wurde. Dabei wurde auch die Economy aufgefrischt. Die Erneuerung nahm Emirates selbst in Dubai vor. Ein einzelnes Flugzeug wurde theoretisch in 35 umgerüstet, insgesamt flossen 150.000.000 US-Dollar und 160.000 Mannstunden in das Projekt. Mit der Boeing 777-200LR fliegt die internationale Fluggesellschaft etwa Fort Lauderdale, Santiago, Sao Paulo, und Adelaide an.

Ausflottung der Boeing 777-300

Gleichzeitig stellt Emirates nun die betagten Boeing 777-300 außer Dienst. A6-EMV wurde einst im Februar 2003 ausgeliefert und hat den kommerziellen Flugdienst beendet, A6-EMX, aus dem Juni 2003, wird bald folgen. Die B777 der klassischen Variante lässt damit die reichweitenverlängerte Boeing 777-300ER und die erneuerte B777-200LR in der Flotte zurück. Emirates will in diesem Jahr insgesamt sieben älter Boeing 777 ausflotten und zur Erneuerung sechs neue Airbus A380 einführen.

Corendon nimmt Verbindung FDH – Antalya auf

Damit gibt es in der Hauptsaison bis zu neun Flüge pro Woche nach Antalya, die neben Corendon Airlines auch von den Airlines SunExpress und Tailwind Airlines durchgeführt werden.

Mit bis zu vier wöchentlichen Flügen verbindet Corendon Airlines den Bodensee-Airport mit dem Top-Ziel an der Türkischen Riviera und baut ihr Angebot damit stark aus. Die Türkei steht groß im Sommerflugplan des Bodensee-Airports Friedrichshafen: Corendon Airlines startet ab 14.04.2019 mit zwei Abflügen pro Woche (jeweils Mittwoch und Sonntag), die um einen zweiten Sonntagsflug ab Mitte Juni ergänzt werden. In den noch nachfragestärkeren Sommerferien (zwischen dem 02.08. und 06.09.) wird das Angebot um einen zusätzlichen Flug am Freitag erweitert. Mit einem Begrüßungskorb, gefüllt mit lokalen kulinarischen Leckereien aus der Bodensee-Region, begrüßte das Team des Bodensee-Airports am Sonntagmorgen um 10:15 Uhr die Crew des ersten ankommenden Fluges aus Antalya in dieser Sommersaison.

Türkei mit Umstieg

Mit Istanbul ist ein weiteres zusätzliches Ziel in der Türkei vom Bodensee-Airport aus nonstop erreichbar. Hier bietet Turkish Airlines tägliche Linienflüge zum neuen Flughafen Istanbul mit guten Umsteigemöglichkeiten in der ganzen Welt an. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Mustafa Polat (Cabin Chief Corendon Airlines), Claus-Dieter Wehr (Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH), Erhan Baycim (Captain / Flight Op. Director Corendon Airlines), Anil Biyjk (First Officer Corendon Airlines) und Aylin Ozkandil (Cabin Crew Manager Corendon Airlines) mit ihren Kolleginnen.

Stratolaunch: Raketenstarter macht ersten Flug

Stratolaunch heißt das neue größte Flugzeug auf der Welt. Es ist dazu konzipiert, Trägerraketen zuerst in die höhere Atmosphäre zu bringen um damit Satelliten in Umlaufbahnen zu schießen.

Stratolaunch Systems Corporation wurde einst von Microsoft-Mitgründer Paul G. Allen ins Leben gerufen. Das aus Verbundwerkstoffen gebaute, doppelrümpfige Flugzeug soll in der Mitte der Tragfläche verschiedene Vehikel aufnehmen können. Es ist mit 117 Metern Spannweite und 37 Metern Länge in den Ausmaßen das größte Flugzeug der Welt. Angetrieben wird es von sechs Triebwerken, die auch die Boeing 747 antreiben: den Pratt &Whitney PW4056.

Fracht und Raumgleiter billiger befördern

Für eine Umlaufbahn in 400 Kilometern Höhe in 28,5 Grad sind das von einem Pegasus-Transporter mit 370 kg Nutzlast, auch zwei Versionen eines mittelgroßen Lastgefährs bis 6.000 kg. Hinzu kommt noch ein Raumgleiter, der bisher nur als Designstudie existiert. Damit kommt die Kapazität an die von Schwerlastraketen wie der Ariane nicht heran. Allerdings könnten die Starts viel billiger ausfallen. Tests für die Raketenantriebe laufen ebenfalls bereits erfolgreich.

Der Flug von Stratolaunch startete vom Mojave Wüste morgens um 06:58 pazifischer Zeit vom Mojave Air & Space Port (IATA-Code: MHV), der in der Vergangenheit militärisch und zivil genutzt wurde. An diesem Flugfeld siedelte sich eine gewachsene Industrie zum Handling der von Airlines aussortierten oder geparkten Flugzeuge an. CEO von Stratolaunch, Jean Floyd, lobte den fantastischen ersten Flug, bei dem Standardtests zur Flugsteuerung durchgeführt wurden. Beim Erstflug erreichte Stratolaunch eine Geschwindigkeit von 189 Meilen pro Stunde und flog dabei zweieinhalb Stunden über der Mojave Wüste bis in eine Höhe von 17.000 Fuß, ca. 5.700 Meter. Pilotiert wurde Stratolaunch vom ehemaligen F-16-Testpiloten Evan Thomas.

AERO: General Aviation EU-weit im Mittelpunkt

Heute geht die Luftfahrtausstellung für die General Aviation AERO in Friedrichshafen zu Ende. Auf dem Tagesprogramm noch einmal Vorträge über sicheren Drohnenflug, technische Neuheiten und Vorführungen sowie hoher Besuch.

Neben Schulungen und neuen Luftfahrtzeugen finden Teilnehmer auch Vorträge zur korrekten Flugplanung für VFR und IFR, Unwetter als Gefahren von Flugunfällen, neue Avionik und Simulationstechnik und den Weg zum Berufspiloten, etwa bei der Bundespolizei. Ganztätig kann man aber auch an Hör- und Sehtests teilnemen – wie es zB. vom Deutschen Aero Club (DAeC) angeboten wird. Dort erschien auch hochamtlicher Besuch.

Allgemeine Luftfahrt im Blick der EU

Denn die Europäische Kommission ist neben der EASA mit hochrangigen Repräsentanten auf der AERO 2019 unterwegs. DAeC freute sich als Mitglied von Europe Air Sports (EAS) besonders über dieses positive politische Signal für die Allgemeine Luftfahrt. Joachim Lücking, Referatsleiter der Europäischen Kommission Verkehr Generaldirektion für Luftsicherheit, besuchte den DAeC-Messestand. Der DAeC- und EAS-Vizepräsident René Heise nutzte die Gelegenheit, um den nationalen Verband vorzustellen und aktuelle Schwerpunkte gegenüber der europäischen Luftfahrt-Politik zu vertreten.

Ziel des Besuchs war es, Herrn Lücking direkte Einblicke in die Sicherheitskultur und Innovationskraft der Allgemeinen Luftfahrt zu ermöglichen. Nach einem kurzen Gespräch führten eine Delegation von DAeC und EAS, der auch EAS Präsident Andrea Anesini und DAeC Ehrenmitglied Rudolf Schuegraf Herrn Lücking über die Ausstellung führen und in den Besuchen an den Ständen verschiedener Hersteller die Stärken der Branche hervorheben.

Nahkontakt mit der Luftfahrtbranche

Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die neuen Möglichkeiten der EASA Grundverordnung Ultraleichtflugzeuge bis zu einem Abfluggewicht von 600 Kilo nach nationalen Regeln zu betreiben. Joachim Lücking (links im Titelbild) ist fasziniert von den Möglichkeiten des Segelflugsimulators der Baden-Württembergischen Luftsportjugend. EAS-Präsident Andrea Anesini (rechts) im Gespräch mit Joachim Lücking, Referatsleiter der Europäischen Kommission Verkehr Generaldirektion für Luftsicherheit.

NASA und DLR: Kick-off für Design Challenge

0

Flugzeuge im Energieverbrauch radikal senken – wie das geht, zeigte im vergangenen Jahr ein vierköpfiges Studenten-Team aus München mit dem Entwurf The ‚eRay‘ Aircraft Concept und damit das kreative Potential des Nachwuchses bei der DLR/NASA-Design Challenge.

Der länderübergreifende Wettbewerb geht 2019 in die dritte Runde und wartet erneut mit einer Herausforderung auf, anhand derer Studierende die Luftfahrttechnik in neue Bahnen lenken können. Diesmal stehen Luftfahrzeugentwürfe und Konzepte für die Verkehrsanbindung abgelegener Regionen mit kleinem Fluggerät im Mittelpunkt. Diese sollen sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit auszeichnen und dafür neben Passagierflügen mit Pilot auch nächtliche unbemannte Frachtflüge möglich machen.

Luftverkehrskonzepte für abgelegene Ragionen

Die Aufgabe stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der NASA Studierenden in Deutschland und den USA. Zum Auftakt trafen sich die deutschen Teilnehmer aus fünf Hochschulen am 12. April 2019 am DLR-Standort Braunschweig. Bis Ende Juni haben die Teilnehmer dann Zeit ihre Wettbewerbsvorschläge zu erstellen. Die deutschen Gewinner reisen im Herbst zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde. Dort werden sie ihre Arbeit neben den amerikanischen Siegern des Wettbewerbs präsentieren.

Weltweit gibt es abgelegene Regionen, die nur über den Luftweg effektiv angebunden sind. Hier rücken kleine Luftfahrzeuge mit möglichst geringen Fix- und Betriebskosten und flexibler Einsetzbarkeit zwischen Passagier- und Frachttransport in den Fokus, um auch bei geringem Passagieraufkommen einen möglichst wirtschaftlichen und zugleich umweltfreundlichen Betrieb zu ermöglichen. Im Wettbewerb sind dafür Ideen revolutionär neuer Technologien gefragt, von Flugzeugentwürfen bis hin zu unbemannten Betriebsszenarien.

„Die Luftfahrt bringt die Welt vom einzelnen Flugplatz über die Flughäfen und die großen Hubs zusammen. Vor dem Hintergrund des globalen Wandels forschen wir im DLR mit zahlreichen internationalen Partnern weltweit für das Fliegen von morgen“, sagte Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand für Luftfahrtforschung und -technologie anlässlich der Veranstaltung. „Die Anbindung abgelegener Regionen per Flugzeug ist darin nicht wegzudenken und so freue ich mich gemeinsam mit unseren Partnern der NASA auf frische Impulse des Nachwuchses in Entwürfen und Betriebskonzepten, die den Regionalflugverkehr beleben.“

Nachwuchs aus Deutschland und USA

Die deutsche und die amerikanische Luft- und Raumfahrteinrichtung arbeiten seit langem eng zusammen. In der Luftfahrtforschung engagieren sich beide Partner besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement, lärm- und verbrauchsarmes Fliegen, wie zuletzt 2018 bei gemeinsamen Testflügen in Deutschland zur Untersuchung der Emissionen alternativer Luftfahrt-Kraftstoffe.

Der NASA-Luftfahrtadministrator Dr. Jaiwon Shin drückte seine Unterstützung für den Wettbewerb in einer Videobotschaft an die Teilnehmer aus: „Wir freuen uns sehr, über die rege Teilnahme an der diesjährigen Design Challenge. Die Luftfahrtgemeinde braucht junge Leute, die sich mit ihren besten Köpfen einbringen. Wir freuen uns darauf, die DLR-Gewinner auf dem gemeinsamen Symposium im NASA Langley Research Center später in diesem Jahr zu treffen.“

Für die DLR/NASA-Design Challenge haben sich auf deutscher Seite rund 40 Studierende verteilt auf fünf Teams aus fünf Hochschulen angemeldet, darunter die RWTH Aachen, TU Berlin, TU Dresden, TU Hamburg sowie die Universität Stuttgart. Auf amerikanischer Seite wird es ebenfalls eine zweistellige Anzahl Teilnehmer verschiedener Hochschulen geben. Auf beiden Seiten wird jeweils ein Siegerteam gekürt. Das deutsche Gewinnerteam des Wettbewerbs reist im Herbst 2019 zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in die USA.

Dort präsentieren sie neben den amerikanischen Siegern ihre prämierte Arbeit in einem Symposium mit international anerkannten Luftfahrtforschern. Bis zum 01. Juli 2019 haben die Teilnehmer nun Zeit ihre Design-Vorschläge zu erarbeiten und beim DLR einzureichen. Im August werden die Gewinner bekanntgegeben. Auf dem Bild begrüßte DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke begrüßt die Teilnehmer. Zum Auftakt trafen sich die deutschen Teilnehmer der DLR/NASA Design Challenge aus fünf Hochschulen am 12. April 2019 am DLR-Standort Braunschweig.

Corendon startet ab FMO nach Rhodos

0

Corendon Airlines hat mit Beginn des Sommerprogramms eine moderne Boeing 737-800 am FMO stationiert. Das Flugzeug und die Crew der Corendon Airlines wurden am FMO gebührend von der Flughafenfeuerwehr mit einer traditionellen Wasserfontäne empfangen.

Pünktlich um 04:30 Uhr startete nun Freitagfrüh der erste Flug von Corendon Airlines mit 168 Passagieren vom Flughafen Münster/Osnabrück zur griechischen Ferieninsel Rhodos. FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz freute sich anlässlich des Erstfluges über die neue Airline am FMO: „Mit Corendon Airlines haben wir am FMO einen Qualitätscarrier gewinnen können, der Fluggäste aus unserer Region bequem und sicher zu den beliebtesten Urlaubsregionen bringt.“

Sonnenziele das ganze Jahr im Flugplan

Zudem feiert heute die Corendon Airlines Jubiläum, denn am 12. April 2005 startete der Erstflug der ersten Fluggesellschaft in der Unternehmensgruppe, zu der heute drei Airlines gehören. Im Sommerflugplan werden Flüge zu den Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa, den griechischen Inseln Kos, Rhodos und Kreta sowie nach Hurghada in Ägypten und Antalya, Izmir und Adana in der Türkei angeboten. Insgesamt startet Corendon Airlines 17-mal pro Woche ab dem FMO. Die Flüge sind bei allen namhaften Reiseveranstaltern sowie auch im Einzelplatzverkauf über Reisebüros und online buchbar.

Im Sommerflugplan bis Ende Oktober erwartet Corendon Airlines rund 150.000 Fluggäste am FMO. Zudem wird man in Kürze auch das Winterprogramm bekannt geben, denn Corendon Airlines plant ein dauerhaftes und ganzjähriges Engagement am FMO. Auch für den kommenden Winter sind Flüge zu den Kanarischen Inseln, nach Ägypten und in die Türkei geplant.

DRF in Bautzen: 268 Einsätze in 100 Tagen

Im ersten Quartal 2019 wurde „Christoph 62“, eine hochmoderne Maschine des Typs H145 von Airbus Helicopters, schon 268 Mal alarmiert. Rund 20 Prozent der Einsätze flogen die Luftretter dabei in der Nacht.

100 Tage an der Station Bautzen – die DRF Luftrettung zieht Bilanz. Dank der großen Erfahrung der DRF Luftrettung und der guten Vorbereitung verlief der Wechsel zum 01. Januar dieses Jahres reibungslos. „Wir hatten einen sehr guten Start hier in Bautzen“, unterstreicht Sebastian Schröder, Pilot und Leiter der Station. „Die Zusammenarbeit mit unseren lokalen und regionalen Partnern – Kliniken, Rettungsdienstorganisationen, Leitstellen, Feuerwehr oder auch der Polizei, um nur einige zu nennen – gestaltete sich von Anfang an problemlos. Dafür bedanken wir uns herzlich.“

H145 fliegt drei Einsätze pro Tag

Die am 01. September 1998 gegründete Station befindet sich am Flugplatz Bautzen. „Christoph 62“ ist täglich rund um die Uhr bei Notfällen als schneller Notarztzubringer und für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken einsatzbereit. Angefordert wird die Besatzung über die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen in Hoyerswerda oder über die Koordinierungsstelle für Verlegungsflüge des Freistaates Sachsen in Dresden.

Rund dreimal am Tag wurde die leistungsstarke, wie eine Intensivstation ausgerüstete H145 in den ersten drei Monaten dieses Jahres alarmiert. 52 Mal wurden die Luftretter zu nächtlichen Einsätzen alarmiert, dabei setzten die Piloten Nachtsichtbrillen ein, die bei Einsätzen in Dunkelheit zusätzliche Sicherheit bringen.

Rettungswinde leistet ihren Dienst

Und auch die am Hubschrauber fest installierte Winde mit 90 Metern Seillänge kam nach Ende März erstmalig mit der Bergwacht durchgeführten Windentraining bereits fünfmal zum „echten“ Einsatz. Sebastian Schröder fasst die Übung zusammen: „Das Training verlief hervorragend. Hier zahlt sich aus, dass die DRF Luftrettung schon über 20 Jahre Erfahrung mit der Windenrettung hat. Wir haben aber mit der DRK Bergwacht Sachsen für diesen Bereich auch einen exzellenten und zuverlässigen Partner an unserer Seite. So können wir Hand in Hand schwer kranke und verletzte Menschen auch in topographisch herausfordernden Gegenden wie der Sächsischen Schweiz oder dem Erzgebirge schnell retten.“

Neben Piloten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung kommen an der Station Bautzen Notärzte aus dem Städtischen Klinikum Dresden zum Einsatz. Den Zuschlag hatte die Luftrettungsorganisation im Rahmen einer Ausschreibung von der Landesdirektion Sachsen erhalten. Der Vertrag läuft über acht Jahre.

Norddeutschland bekommt Ziele Richtung Ägäis

0

Mit vier neuen Zielen und dem Start des Sommerflugplans legt Eurowings in dieser Saison ein attraktives Neuprogramm ab Hamburg auf. Auch ab Hannover ist die Airline mit Brindisi als neuer Destination für den Sommer am Start.

Die Türkei bildet für Hamburg einen Expansionsschwerpunkt: Neu im Flugplan stehen Flüge nach Ankara – und zwar jeden Sonntag. Die türkische Hauptstadt ist ein wichtiges Zentrum für die Bildenden Künste des Landes und gehört zu den wirtschaftlichen Zentren des Landes.

Auch das türkische Adana wird vom Norden aus neu angeflogen: Mit mehr als 1,8 Millionen Einwohnern ist dies die fünftgrößte Stadt der Türkei, sie liegt in der fruchtbaren Tiefebene Çukurova. Wahrzeichen der Mittelmeerstadt Adana ist die von Hadrian über den Seyhan-Fluss errichtete Steinbrücke (Taş Köprü), die inzwischen für den motorisierten Verkehr gesperrt ist.

Antalya, ebenfalls neues Eurowings Ziel ab Hamburg, wird im Juli immer mittwochs angeflogen. Die Region um Antalya gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen überhaupt in der Türkei. Im alten Hafen der Stadt liegen zahllose Yachten, und die Küste bietet viele attraktive Hotels. Die Stadt gilt als Tor zur Mittelmeerküste im Süden der Türkei.

Zu den wichtigsten touristischen Zielen in der Türkei gehört auch Bodrum (im Bild) – ebenfalls neues Hamburg Ziel von Eurowings. Die Halbinsel, die sich von der türkischen Südwestküste in die Ägäis erstreckt, wird jeweils freitags angeflogen. Dort gibt es zwei Buchten, die einen Blick auf die Festung Bodrum Kalesi bieten: Die mittelalterliche Burg wurde im 15. Jahrhundert von Kreuzrittern des Johanniter-Ordens errichtet. Bodrum ist Ausgangspunkt zum Besuch der nahegelegenen Badeorte und Resorts.

Fluggäste von Eurowings können sich im Sommerflugplan auch über eine neue Strecke zwischen Hannover und Brindisi freuen: Die Hafenstadt an der Adria in der süditalienischen Region Apulien wird immer dienstags angeflogen. Auf einer kleinen Insel an der Hafeneinfahrt befindet sich das aus rotem Stein errichtete Castello Aragonese. Das Monumento al Marinaio d’Italia ist ein hohes, ruderförmiges Marinedenkmal aus Kalkstein mit Blick auf das Meer und die Stadt. Von Brindisi aus erreicht man schnell die malerische Amalfiküste. Alle neuen Ziele können bereits online oder per App gebucht werden.

Beresheet: Ohne Landung dennoch erfolgreich

0

Die Landung der israelischen Raumsonde „Beresheet“ auf dem Mond ist zwar nicht wie geplant geglückt, doch die Mission selbst war ein großer Erfolg und hat viel Begeisterung ausgelöst

Das Raumfahrtunternehmens OHB SE hatte Ende Januar eine Kooperationsvereinbarung für ein Mondfahrzeug mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI unterzeichnet. Dessen Vorstandsvorsitzender Marco Fuchs, sagte: „Gratulation an alle, die an dieser großartigen Mission beteiligt waren“, sagte Fuchs. „Beresheet hat viele bedeutende Erfolge zu verzeichnen. OHB ist sehr stolz, Teil dieser Mission zu sein. Ich bin überzeugt, dass die Geschichte von Beresheet noch nicht zu Ende ist. Es ist ein riesiger Erfolg, so weit gekommen zu sein. Die Mission wird einen großen Impuls auslösen weiterzumachen – und OHB ist entschlossen, auch bei der nächsten Mission dabei zu sein.“

Mondlander für Europa bleibt Ziel

Die Vereinbarung zwischen OHB und IAI sieht vor, dass die beiden Unternehmen Europa ein Mondlandesystem (Lunar Surface Access Service – LSAS) für Nutzlasten von bis zu 150 kg Gewicht anbieten. Die Unterzeichnung fand am 29. Januar im Beisein von Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der ESA, Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Avi Blasberger, Generaldirektor der Israelischen Raumfahrtagentur ISA, Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE und der OHB System AG, und Opher Doron, Generaldirektor der Raumfahrtsparte von IAI, und Morris Kahn, Präsident von SpaceIL, statt.

Im Rahmen der Vereinbarung wird die OHB System die Zusammenarbeit mit der ESA und den Entwicklern der wissenschaftlichen Nutzlasten für das Mondlandefahrzeug koordinieren. OHB wird die Vermarktung der Flugdienste übernehmen und gemeinsam mit potenziellen Kunden die Aufgabenstellung der Mission definieren. Außerdem koordiniert OHB das Projekt und die Mission von der Nutzlastenauswahl und ‑integration bis hin zum Start und Missionsbetrieb. Perspektivisch ist auch eine Unterstützung für das Mondlandefahrzeug vorgesehen. IAI wird unter anderem das Mondlandefahrzeug bauen.

Simulatoren für Hubschrauber am Flughafen Wien

Die neue Ausbildungsstätte bietet künftig Trainingsflüge auf vollbeweglichen, sogenannten „full-motion“-Simulatoren der Typen H135 und H145 an.

Die Airport City rund um den Flughafen Wien wächst weiter, wenn das Salzburger Unternehmen Heli Austria GmbH auf einem rund 14.000 Quadratmeter großen Grundstück Österreichs erstes Helikopter-Simulationszentrum errichtet.

Hubschrauberpiloten aus Fernost

Das Angebot richtet sich an Piloten der zivilen Luftfahrt – etwa für Rettungseinsätze – und an den Militärflugbetrieb. Der Spatenstich soll noch heuer erfolgen, die Inbetriebnahme des Helikopterzentrums ist bis Ende 2020 geplant. Die Investitionssumme liegt bei bis zu 20 Millionen Euro.

„Die Nähe zum Flughafen Wien ist für viele Unternehmen besonders attraktiv. Unsere Airport City wächst daher stetig. Mit dem Helikopter-Simulationszentrum siedelt sich eine hochspezialisierte Ausbildungsstätte für Piloten an, die in dieser Form nicht nur in Österreich einzigartig ist“, sagt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. So sollen nicht nur Piloten aus Europa, sondern vor allem aus dem asiatischen Raum angesprochen werden.

„Wir starten mit drei Simulatoren der Typen H135 und H145, Erweiterungsmöglichkeiten um den in Asien beliebten Hubschrauber-Typ Leonardo AW139 sind angedacht. Auch Simulationsflüge in der Nacht sind in unserem Programm enthalten“, erläutert Roy Knaus, Geschäftsführer der Heli Austria GmbH.

Airport City und Vienna Airport Region

Die Gebiete rund um den Flughafen Wien sind ein optimaler Standort für Unternehmen, die Wachstumsmöglichkeiten, eine umfassende Nahversorgungs- und Verkehrsinfrastruktur sowie eine leistungsfähige Anbindung an internationale Märkte suchen. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden und Wirtschaftsorganisationen vermarktet der Flughafen Wien die Region auch als Betriebsstandort für lokale und internationale Unternehmen.

Das schafft neue Arbeitsplätze und stärkt Kaufkraft und Lebensqualität in der gesamten Region. Durch Ansiedlungen der Logistiker cargo-partner und DHL, der Unternehmenszentrale von Makita Österreich und dem Helikopter-Zentrum werden rund 700 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Tomaten im Weltraumgewächshaus

Mit 17,5 Umdrehungen in der Minuten rotiert der Kompaktsatellit Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun im All – und erzeugt damit in seinem Inneren eine Schwerkraft, wie sie auf dem Mond herrscht.

Nach seinem Start am 03. Dezember 2018 hatten die Ingenieure des DLR den Satellit erfolgreich getestet und kommandiert. Am 05. Dezember wurden dann die Experimente in Betrieb genommen.

Softwareupdate fürs Gewächshaus

Da im Januar 2019 das Hochladen einer aktualisierten Software der beiden Gewächshäuser im Inneren des Satelliten für Verzögerungen sorgte, planten die Ingenieure und Wissenschaftler die Reihenfolge der weiteren Experimente um: Nach den Versuchen mit dem Mini-Onboard Computer SCORE und dem Experiment RAMIS zur Strahlungsmessung wurde nun als drittes Experiment „Powercell“, ein Missionsbeitrag der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA, unter Mondbedingungen aktiviert. Sobald dieses beendet ist, wird erneut Software für die weitere Aktivierung der Gewächshäuser zum Satelliten hochgeladen.

Gleichzeitig können die DLR-Strahlungsforscher mit der Mission die Strahlungsgürtel der Erde vermessen: Eu:CROPIS fliegt durch die äußeren Strahlungsgürtel, die hauptsächlich von niederenergetischen Elektronen besetzt sind, sowie durch die inneren Strahlungsgürtel (die Südatlantische Anomalie), die vorwiegend von Protonen bevölkert ist. Die genaue Vermessung vor allem der äußeren Strahlungsgürteln ist beispielsweise innerhalb der Internationalen Raumstation ISS nicht möglich – deren Orbit überfliegt nicht diese hohen Breitengrade.

Rotation zur Schwerkraft

„Der Betrieb des Satelliten verläuft bisher reibungslos“, erläutert Projektleiter Hartmut Müller vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. So entfalteten sich nach dem Start wie geplant die Solarpaneele des Satelliten. Ein Foto, das die ausgeklappten Paneele zeigt, wurde von SCORE, dem ersten im DLR entwickelten Onboard-Computer, zur Erde gesandt. Nachdem der Satellit seine Zielhöhe von 600 Kilometern erreicht hatte, versetzten ihn die DLR-Ingenieure in Rotation, um sich der Mondgravitation, dem 0,16-fachen der Erdschwerkraft, anzunähern.

„Dies haben wir mittlerweile erreicht, so dass das NASA-Experiment starten konnte.“ Für das Experiment an der Außenseite des Satelliten werden nun zwei Bakterienarten im All aus ihrem Winterschlaf geholt. Im späteren Verlauf des Experiments sollen die Bakterien biologische Stoffe produzieren, die auch bei einem Aufenthalt auf Mond und Mars produziert werden könnten. Voraussichtlich im Sommer 2019 wird „Powercell“ beendet sein.

Technologie für Langzeitmissionen

Im Anschluss daran sollen dann die beiden Gewächshäuser aktiviert werden, in denen Tomatensamen unter Mond- und Marsbedingungen keimen sollen. Die roten Früchte sind dabei der Indikator, dass das auf der Erde bereits erfolgreich getestete geschlossene Lebenserhaltungssystem auch unter reduzierter Schwerkraft funktioniert. Dabei wird künstlicher Urin und Karbonat – diese Stoffe simulieren den atmenden Astronauten und die Abfälle, die er produziert – in dem Biorieselfilter C.R.O.P., in dem Bakterien in Lavagestein leben, in Nährstoff für die Pflanzen umgewandelt.

Die einzelligen Algen, Euglena gracilis, die die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) beisteuert, unterstützen das System dabei. Die Mission ist ein erster Schritt, um zu testen, wie biologische Lebenserhaltungssysteme als eine Technologie für die Nahrungsversorgung auf einer Langzeitmission eingesetzt werden können. Erstmals sollen Samen in so großer Entfernung von der Erde zur Keimung gebracht und das Pflanzenwachstum beobachtet werden.

Satellit versetzte sich in Sicherheitsmodus

„Zurzeit testen wir in unseren irdischen Laboren, wie wir die optimierte Software erneut hochladen und das erste Gewächshaus in Betrieb nehmen“, sagt der wissenschaftliche Leiter der Mission, Dr. Jens Hauslage vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Beim planmäßigen Hochladen hatte sich die Experimentanlage im Inneren des Satelliten in einen Sicherheitsmodus versetzt. „Die Gewächshäuser sind sehr komplexe und empfindliche Systeme – selbst ein Schaden durch ungewöhnlich erhöhte Strahlung im Weltall ist nicht vollständig ausgeschlossen“, erläutert der wissenschaftliche Leiter.

„Stünde das Experiment in unserem Labor auf der Erde, wäre es natürlich einfacher, zu verstehen, was diese Reaktion ausgelöst hat.“ Für die Tomatensamen, die Bakterien im Biofilter und die Augentierchen bedeutet die geänderte Abfolge der Experimente eine zusätzliche Pause bei komfortablen Bedingungen: Der Drucktank, in dem sich die Gewächshäuser und ihre Passagiere befinden, wird auf rund 17 Grad Celsius geheizt, die Augentierchen, die sich in feuchter Watte im Winterschlaf befinden, werden rund um die Uhr mit dem lebenswichtigen Licht angestrahlt. „In diesem Zustand kann die Biologie des Experiments Eu:CROPIS noch mindestens neun Monate unbeschadet im All auf ihren Einsatz warten.“

Das Atmen der Strahlungsgürtel

Daten zur Strahlung messen bereits seit dem 05. Dezember 2018 Strahlungsforscher Dr. Thomas Berger und sein Team vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Für das Experiment RAMIS sitzen an der Außenseite sowie im Inneren des Satelliten zwei baugleiche Messgeräte, die die kosmische Strahlung erfassen. „Für uns ist die Eu:CROPIS-Mission sehr spannend, da der Satellit über die Pole fliegt und somit durch seinen Orbit nahezu die gesamte Erdoberfläche abdeckt“, erläutert der wissenschaftliche Leiter des Experiments, Thomas Berger. „Dies ermöglicht es uns, die Variation der galaktisch kosmischen Strahlung in Abhängigkeit des Orbits und der Abschirmung des Erdmagnetfeldes zu bestimmen.“

Die erfassten Daten sind die Basis für die Bestimmung des Ortes und der Intensität der äußeren Strahlungsgürtel, die vor allem zur Verifikation von Modellen der Strahlungsgürtel verwendet werden können. „Erste Ergebnisse des RAMIS-Detektors an der Außenseite zeigen sehr schön das „Atmen“, das heißt die tägliche Variation der Teilchenflüsse der Elektronen der äußeren Strahlungsgürtel, die Größe der Südatlantischen Anomalie und die Änderung der galaktisch kosmischen Strahlung in Abhängigkeit des Orbits des Satelliten.“

Der Einsatz der Strahlungssensoren im Inneren des Satelliten wird vor allem dann wichtig, wenn die Gewächshäuser aktiviert sind: Zum einen kann vermessen werden, wie gut die Abschirmung des Satelliten vor Strahlung schützt, zum anderen erhalten die für das geschlossene Lebenserhaltungssystem zuständigen Wissenschaftler Informationen über die Strahlungsdosis, denen die Versuchspflänzchen, die Tomaten, während ihrer Mission ausgesetzt sind.

Bilder zum Weltraumgewächshaus Eu:Cropis

Ausgeklappte Solarpaneele von Eu:Cropis: Das Foto der ausgeklappten Solar-Paneele wurde von SCORE, dem ersten im DLR entwickelten Onboard-Computer, zur Erde gesandt; Kamerablick in eines der Eu:CROPIS-Gewächshäuser: Blick in eines der beiden Gewächshäuser, in denen nach Aktivierung Tomatensamen unter Mond- und Marsbedingungen keimen sollen. In der kreisrunden Öffnung in der Bildmitte befinden sich die noch ruhenden Samen; Strahlungsdetektor RAMIS: Mit dem Strahlungsdetektor RAMIS messen Wissenschaftler des DLR das Strahlungsfeld während der Mission Eu:CROPIS; Tomaten für Mond- und Marshabitate: Mit der Mission Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen die Wissenschaftler erproben, ob Tomaten in einem geschlossenen Lebenserhaltungssystem unter Mars- und Mondbedingungen wachsen und Früchte tragen. Hier ist eine Testanordnung auf der Erde zu sehen.

Ryanair beginnt zu netzwerken: Drehkreuz Brüssel

Ryanair hat am 11. April ihren Service für Anschlussflüge am Flughafen Brüssel-Charleroi mit 27 Strecken, darunter Alicante, Budapest, Mailand Bergamo und Prag eröffnet.

Umstiege bei Ryanair schlagen ein neues Kapitel des irischen Low-Cost Carriers auf. Reisende bei Ryanair können somit aus einer größeren Auswahl an Verbindungen wählen und haben die Möglichkeit, Anschlussflüge direkt zu buchen und umzusteigen.

Umstieg und Weiterflug bei Ryanair

Die Anschlussflüge via Brüssel kann man direkt buchen, dabei einfach umsteigen ohne erneut „an Land zu gehen“. Aufgegebenes Gepäck wie bei anderen Umstiegen auch direkt zum Zielort transportiert. Man erhält eine gemeinsame Buchungsnummer für beide Flugbuchungen. Via Brüssel Charleroi als Drehkreuz kann man im Ryanair-Netzwerk somit zu folgenden Zielen Reisen:

  • Startflughafen – Ziel nach Umstieg in Brüssel
  • Malaga – Pisa, Thessaloniki
  • Alicante – Rom Ciampino, Malta
  • Athen – Faro, Ibiza, Marseille, Turin, Valencia
  • Mailand Bergamo – Girona, Reus
  • Bologna – Faro
  • Bari – Faro, Porto
  • Budapest – Faro, Girona
  • Cagliari – Lissabon
  • Comiso – Warschau Modlin
  • Faro – Krakau
  • Girona – Neapel, Lamezia, Warschau Modlin
  • Ibiza – Warschau Modlin
  • Lissabon – Prag
  • Prag – Lamezia, Tenerifa Süd
  • Reus – Thessaloniki

Ryanairs Yann Delomez sagte: „Ryanair freut sich, den Service für Anschlussflüge um den Flughafen Brüssel Charleroi erweitern zu können. Somit können Ryanair-Kunden zu den niedrigsten Preisen Anschlussflüge von/nach Alicante, Budapest, Mailand Bergamo und Prag buchen. Unsere Kunden können sich direkt zu ihrem Anschlussflug begeben, ohne erneut einchecken zu müssen und das Gepäck kann bis zum endgültigen Zielort aufgeben werden.“

März legt bei Lufthansa erneut zu

0

Im März 2019 haben die Flugzeuge der Lufthansa Group mehr als 11.000.000 Fluggäste befördert. Dies entspricht einer Steigerung von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 4,9 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 4,1 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 80,5 Prozent um 0,7 Prozentpunkte geringer ausfällt als der Rekordwert im März 2018. Dies liegt unter anderem an der Verschiebung der Osterferien, die im vergangenen Jahr in den März gefallen sind.

Sitzladefaktor bei Passagierplus stabil

Im gesamten ersten Quartal 2019 haben die Airlines der Lufthansa Group mehr als 29 Millionen Fluggäste begrüßt und damit 3,1 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Der Sitzladefaktor lag im ersten Quartal mit 77,9 Prozent auf dem Wert des Vorjahres.

Das Frachtangebot lag im März um 10,5 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer lagen um 1,1 Prozent niedriger. Daraus ergibt sich ein um 7,6 Prozentpunkte geringerer Nutzladefaktor von 64,7 Prozent. In den ersten drei Monaten 2019 wurde das Frachtangebot um 8,6 Prozent erhöht. Der Absatz ging im gleichen Zeitraum um 3,0 Prozent zurück. Daraus ergibt sich ein um 7,5 Prozentpunkte niedrigerer Nutzladefaktor.

Netzwerk-Airlines: 8,4 Millionen Passagieren

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im März insgesamt rund 8,4 Millionen Fluggäste befördert und damit 2,5 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres – obwohl im vergangenen Jahr die Osterferien teilweise im März lagen. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im März um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet.

Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 3,2 Prozent. Damit verringerte sich der Sitzladefaktor um 1,0 Prozentpunkte auf 80,2 Prozent. Im gesamten ersten Quartal 2019 haben die Netzwerk Airlines rund 22 Millionen Fluggäste befördert und damit 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor ist in diesem Zeitraum um 0,1 Prozentpunkte auf 77,8 Prozent zurückgegangen. Zugrunde liegt dem ein um 5,6 Prozent gestiegenes Angebot und ein um 5,5 Prozent erhöhter Absatz.

Drehkreuz Wien mit stärkstem Passagierwachstum

Am stärksten gewachsen sind die Netzwerk-Airlines im März am Drehkreuz Wien mit einem Passagierwachstum von 7,0 Prozent. In Zürich ist die Passagierzahl im März gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent gestiegen, in München um 2,0 Prozent, in Frankfurt 0,7 Prozent. Auch das Angebot in Sitzkilometern stieg unterschiedlich stark: In Zürich um 9,0 Prozent, in München um 8,9 Prozent, in Wien um 2,2 Prozent und in Frankfurt um 0,9 Prozent.

Im ersten Quartal 2019 ist die Zahl der Fluggäste in Wien um 7,3 Prozent gestiegen, in Zürich um 5,4 Prozent, in München um 1,9 Prozent und in Frankfurt um 1,7 Prozent. Das Angebot ist im selben Zeitraum in München um 11,0 Prozent, in Zürich um 9,6 Prozent, in Wien um 6,9 Prozent und in Frankfurt um 1,5 Prozent erhöht worden.

Lufthansa hat im März rund 5,8 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 1,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Einem im März um 3,3 Prozent höheren Angebot an Sitzkilometern stand ein um 1,8 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor ging um 1,2 Prozentpunkte auf 80,3 Prozent zurück. In den ersten drei Monaten 2019 konnte Lufthansa die Zahl der beförderten Fluggäste um 2,0 Prozent auf rund 15 Millionen steigern. Der Sitzladefaktor ist auf Basis eines um 4,3 Prozent erhöhten Angebotes und eines um 3,6 Prozent gestiegenen Absatzes um 0,5 Prozentpunkte auf 77,6 Prozent zurückgegangen.

Eurowings mit fast drei Millionen Passagieren

Eurowings (inklusive Brussels Airlines) hat im März rund 2,9 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 2,6 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 295.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Verringerung von 2,1 Prozent auf der Kurzstrecke und einer Steigerung von 15,3 Prozent auf der Langstrecke gegenüber dem Vorjahr. Einem im März um 7,3 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 8,2 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 0,7 Prozentpunkten höherer Sitzladefaktor von 82,1 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im März die angebotenen Sitzkilometer um 0,7 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 2,5 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 1,4 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im März 2018 von 80,7 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 0,9 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent gesunken. Hier stand einem um 19,1 Prozent erhöhten Angebot ein um 17,8 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

Im gesamten ersten Quartal 2019 hat Eurowings rund 7,5 Millionen Fluggäste an Bord begrüßt und damit 2,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor ist in den ersten drei Monaten um 0,2 Prozentpunkte auf 78,3 Prozent gestiegen. Das Angebot ist in diesem Zeitraum um 9,6 Prozent erhöht worden, der Absatz um 9,6 Prozent.

NHC aus Emden jetzt Teil der DRF Luftrettung

Die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (DRF Luftrettung) hat rückwirkend zum 01. Januar 2019 die Gesellschafteranteile des Luftrettungsunternehmens Northern HeliCopter GmbH (NHC) aus Emden zu 100 Prozent übernommen. Die Eigenständigkeit der NHC und ihr Leistungsportfolio für die Menschen in der Region sollen sich aber durch den Gesellschafterwechsel nicht verändern: Als zuverlässiger Anbieter von Ambulanzflügen und subsidiären Einsätzen in der Luft- und Wasserrettung, als erfahrenes Unternehmen in der Offshore-Rettung sowie im Personentransport zu den Windparks steht NHC mit ihren Kompetenzen den Menschen im Bereich der Nord- und Ostsee, auf den ost- und nordfriesischen Inseln sowie den Halligen weiter zur Verfügung.

Synergien aus Offshore-Rettung

„Uns ist es wichtig, Synergien zu nutzen, um Patienten, die unsere Hilfe benötigen, eine professionelle und optimale medizinische Versorgung bieten zu können und den wichtigen Beitrag der Northern HeliCopter GmbH für das Wohlergehen der Menschen im Küstenbereich nachhaltig zu sichern. Darüber hinaus erweitern wir mit der Übernahme unser Know-how und unser Leistungsangebot um weitere Kompetenzfelder im Bereich der Offshore-Rettung und dem Einsatz von Ambulanzhubschraubern“, sagt Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung und neuer NHC-Geschäftsführer als Accountable Manager. Weitere NHC-Geschäftsführer sind Christian Müller-Ramcke und Armin Ortmann. „Vor allem in der hochqualifizierten medizinischen und flugbetrieblichen Fachkompetenz, der professionellen Ausstattung und Wartung der Hubschrauber und bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern liegt die Nähe der DRF Luftrettung zu NHC auf der Hand. Von den Synergien werden beide Luftretter profitieren“, so Armin Ortmann. „Auch als hundertprozentige Tochter der DRF Luftrettung kann NHC ihre Flexibilität bewahren. Gleichzeitig können wir die Dienstleistung noch konsequenter und fokussierter an den Bedürfnissen der Küstenregion in der Offshore-, Luft- und Wasserrettung ausrichten“, erklärt Christian Müller-Ramcke die Vorteile für NHC.

NHC-Eigner: Fokus wieder auf Tourismus

NHC konnte ihre Marktposition in den letzten Jahren stetig ausbauen. Im Jahr 2014 eröffnete das Unternehmen eine Station in Sankt Peter-Ording für die Windparks in der Nordsee, 2018 folgte eine weitere auf der Insel Rügen in Güttin für die Windparks in der Ostsee. NHC war 2011 das erste private Unternehmen, das Rettungsflüge in der Deutschen Bucht an 365 Tagen im Jahr in 24 Stunden-Bereitschaft anbieten konnte. Mit der Einführung des ganzheitlichen Offshore-Rettungskonzepts WINDEAcare hat sich NHC zusammen mit seinen Kooperationspartnern in der Notfallmedizin und seit neuestem auch mit den in der Brandbekämpfung spezialisierten Partnern zum Marktführer in der Branche etabliert. Auf den sechs Hubschraubern von NHC fliegen insgesamt 22 Piloten, 19 Notärzte und 17 Notfallsanitäter. „Als ehemalige Hauptgesellschafterin freuen wir uns, dass NHC einen starken und nachhaltigen Partner gefunden hat,“ sagt AG „EMS“ Vorstand Dr. Bernhard Brons. Die AG „EMS“ will sich nun wieder ganz auf ihr Kerngeschäft der maritimen und touristischen Dienstleistungen konzentrieren. Europaweit ist die DRF Luftrettung der Nachtflugexperte unter den zivilen Betreibern mit den meisten Hubschrauber-Flugstunden bei Dunkelheit (NVIS). Über die Hubschrauberrettung hinaus holt die DRF Luftrettung mit eigenen Ambulanzflugzeugen und erfahrenem medizinischem Personal Patienten aus dem Ausland nach Deutschland zurück. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat die DRF Luftrettung über 900.000 Einsätze geleistet. Aktuell starten 570 Notärzte, 170 Piloten und 120 Notfallsanitäter zu den Luftrettungseinsätzen der DRF Luftrettung. Das Titelbild zeigt einen Hubschrauber des Typs AS 365 N2 Dauphin der NHC im Einsatz. Dazu ein Hubschrauber des Typs H145 der DRF Luftrettung im Einsatz. Quelle: DRF Luftrettung

Airbus launcht mit Allegiant Air Skywise SHM

Airbus hat mit der ersten Airline als Kunden für den neuen Service SHM (Skywise Health Monitoring) den Dienst ins Leben gerufen.

Allegiant Air wird die erste Fluggesellschaft, welche den Skywise-Service für ihre Flotte an A320 nutzt. SHM soll zusammen mit den anderen Dienstleistungen aus der Reihe live-Daten sammeln und Diagnosen erstellen. SHM ist dabei mit Skywise Reliability Services (SRS) und Skywise Predictive Maintenance (SPM), gekoppel. Die Daten werden über ACARS (Aircraft Communication Addressing and Reporting System) als Datenlink mit der Airline ausgetauscht.

Flugzeuge mit mehr Einsatzbereitschaft

Durch die Datenplattform können Cockpit-Meldungen, Warnungen und wartungstechnische Aufgaben leichter in Zusammenhang gestellt und priorisiert werden. Allegiant Air bekommt als „Early Adopter“ so eine Unterstützung für seine Ingenieure im Maintenance Control Center. Die Entscheidungsfindung für technische Arbeiten am Flugzeug soll so beschleunigt und das Risiko für eine Aircraft on Ground gesenkt werden. Airbus will den Dienst SHM demnächst auch für die Muster A330, A350 und A380 erweitern und dazu Early Adopters integrieren.

Leichtes Passagierplus in Zürich im März

Im März 2019 sind 2.421.744 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres.

Die Anzahl Lokalpassagiere blieb im März 2019 mit 1.666.351 auf Vorjahresniveau. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 31,0 Prozent (plus 0,9 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 4,3 Prozent auf 750.128.

Auslastung leicht rückläufig

Die Anzahl Flugbewegungen blieb im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 22.071 Starts oder Landungen praktisch unverändert. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 124,5 Fluggästen 0,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 1,8 Prozentpunkte auf 75,5 Prozent gesunken. An Fracht wurden am Flughafen Zürich im März insgesamt 42.231 Tonnen abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Laudamotion jetzt Home-Base-Carrier in Düsseldorf

0

Die Fluggesellschaft von Niki Lauda setzt verstärkt auf Düsseldorf. Mit sieben stationierten Flugzeugen in diesem Sommer wird die Fluggesellschaft Laudamotion eine der größten Airlines in der Landeshauptstadt.

Dabei betreibt der österreichische Carrier auch eine Wartungsbasis für seine Flugzeuge in Düsseldorf. Im aktuellen Flugplan bedient die Airline 19 Ziele mit bis zu 104 wöchentlichen Abflügen, weitere Strecken sind in Zukunft vom Rheinland aus geplant. Das zuständige Ministerium für Verkehr hat jetzt offiziell den Düsseldorfer Airport als örtlichen Wartungsschwerpunkt der Laudamotion GmbH anerkannt. Die österreichische Fluggesellschaft, im Besitz der irischen Ryanair, erhält damit den sogenannten Home-Base-Carrier-Status.

Keine Kollision Nachtflugbeschränkungen

Der Home-Base-Carrier-Status gibt der Fluggesellschaft wichtige Planungssicherheit, wovon auch die Arbeitsplätze in der Region profitieren. „Auf der anderen Seite stellt der neue Status aber keinen Freibrief für mehr Verspätungen in der Nacht dar. Spätlandungen müssen im Interesse der Anwohner und Passagiere so weit wie möglich vermieden werden“, betont Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.

Für den Flughafen Düsseldorf gelten strenge Regelungen hinsichtlich der Nachtflugbeschränkungen. So dürfen planmäßige Starts mit Strahlflugzeugen nur zwischen 06:00 und 22:00 Uhr stattfinden. Planmäßige Landungen sind von 06:00 bis 23:00 Uhr möglich. Verspätete Landungen dieser Flugzeuge sind ohne gesonderte Ausnahmegenehmigung bis 23:30 Uhr möglich. Maschinen von Airlines mit einem Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf dürfen verspätet bis 24:00 Uhr und zwischen 05:00 und 06:00 Uhr landen, um pünktlich ihren Tagesflugplan beginnen zu können. Starts und Landungen außerhalb dieser Zeiten dürfen nur mit Sondergenehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf als Luftaufsichtsstelle erfolgen. Aktuell haben neben Laudamotion die Lufthansa, Eurowings, Germanwings, Tuifly, Condor und Sun Express Deutschland ihren Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf.