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Airport City am Flughafen Wien erhält Immo-Award

Zum dritten Mal in Folge zeichnet das European Real Estate Brand Institute (REB-Institute) die Airport City am Flughafen Wien als stärkste Immobilienmarke Österreichs in der Kategorie „Business Campus“ aus. Wesentliche Erfolgsfaktoren dafür sind die ausgeprägte Nachhaltigkeit, der hohe Innovationsgrad und das kompetente Standortmanagement. Die Airport City setzte sich bei den European Real Estate Brand Awards gegenüber 150 Unternehmen, die von 7.000 Branchenexperten bewertet wurden, durch.

Neuer Office Park 4 bringt zusätzliche 26.000 m² Fläche

„Nachhaltigkeit, Innovation und Multifunktionalität sind die wichtigsten Eckpfeiler der Airport City am Flughafen Wien und wir freuen uns, dass das in der internationalen Immobilienbranche auch anerkannt wird. Unternehmen finden in der Airport City ihren perfekten Betriebsstandort mit allen Vorteilen des Verkehrsknotenpunkts Flughafen Wien mit seiner Multimodalität und seinem vielfältigen Dienstleistungsangebot. Das Interesse von Betrieben sich hier anzusiedeln, ist weiterhin groß und der neue Office Park 4 wird dafür zusätzliche 26.000 m² Büro- und Conferencingfläche bringen.“, freut sich Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG über die Auszeichnung.

„Zum dritten Mal in Folge werden wir vom REB-Institut ausgezeichnet und darüber freuen wir uns sehr. Die Airport City bietet Unternehmen perfekte Voraussetzungen für ihren Standort, wie die unmittelbare Nähe zu den Flughafen-Terminals, sowie zur Autobahn und Fernzuganbindung, umfangreiche Nahversorgungseinrichtungen, Nächtigungskapazitäten sowie Gesundheits- und ein Fitnesszentrum.“, stellt Mag. Wolfgang Scheibenpflug, Bereichsleiter des Immobilien- und Standortmanagements der Flughafen Wien AG, fest.

REB-Institute, die führende Plattform zur Evaluierung von Unternehmensmarken

Das European Real Estate Brand Institute ist die führende Plattform zur finanz- und verhaltenswissenschaftlichen Evaluierung von Unternehmensmarken der europäischen Immobilienwirtschaft. Die jährlich durchgeführte Real Estate Brand Value-Studie liefert wissenschaftlich abgesicherte valide Daten zur Markenpositionierung. 2020 wurde die Studie zum zwölften Mal in Folge durchgeführt. Fachmeinungen von 109.000 Experten der Immobilienbranche zu mehr als 1.000 Marken aus 45 europäischen Märkten wurden 2020 evaluiert.

Ende der Reisewarnung: Flugziele ab Frankfurt nehmen zu

Die Aufhebung der Reisewarnung für einen Großteil Europas ist auch am Flughafen Frankfurt (FRA) deutlich spürbar: In der zweiten Junihälfte nimmt das Angebot von Flügen in die klassischen Urlaubsregionen am Mittelmeer stark zu. So steigt die Zahl der wöchentlichen Verbindungen nach Mallorca von sechs auf 26. Auch die griechischen Inseln werden erstmals seit März wieder ab Frankfurt angeflogen. Nach Heraklion auf Kreta sind ab dem 29. Juni neun wöchentliche Flüge geplant. Insgesamt sind Ende Juni bereits wieder Verbindungen zu 175 Destinationen (davon etwa 50 interkontinental) geplant.

Ein leicht erhöhtes Angebot ist auch für einige Fernziele in Fernost und Südamerika geplant. Hinzu kommen weitere Ziele in Nordamerika, die ab dem 29. Juni wieder bedient werden. Die beigefügte Tabelle gibt einen Überblick auf die aktuell geplanten Linienflüge am Flughafen Frankfurt.

Fraport erwartet sukzessive Ausweitung des Flugangebots

Das für die letzte Juniwoche geplante Angebot ab FRA steigt somit auf 219.000 Sitzplätze und damit von zehn Prozent in Anfang Juni auf etwa 20 Prozent des Vorjahresniveaus. Für die kommenden Wochen, auch mit Blick auf den Start der Sommerferien, erwartet der Flughafenbetreiber Fraport eine sukzessive Ausweitung des Flugangebots. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Verkehrsmenge aber insgesamt weiter deutlich unter dem Vorjahr liegen. Daher bleiben vorerst alle Abfertigungsprozesse im Terminal 1 konzentriert.

Die Angaben zum Flugangebot sind vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen durch die Fluggesellschaften. Passagiere sollten vor dem Antritt einer Flugreise stets die aktuellen Informationen ihrer Airline prüfen. Zudem werden Passagiere gebeten sich über die aktuellen Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amtes zu informieren.

Der Flughafen Frankfurt ist bereits seit Mitte Mai auf eine Zunahme des Flugbetriebs vorbereitet. Dazu setzt der Flughafenbetreiber Fraport einen umfangreichen Infektionsschutz in den derzeit betriebenen Bereichen im Terminal 1 um und erfüllt somit alle Auflagen der Gesundheitsbehörden.

Flughafen Innsbruck macht sich abflugbereit

Seit Montag, dem 23. März, war der Flughafen Innsbruck geschlossen bzw. gab es nur einen sehr eingeschränkten Flugbetrieb. Mit 22. Juni wird sich das ändern: es gibt wieder erste Linien- und Charterflüge!

Wiederaufnahme des Flugbetriebs am 22. Juni

Nach rund 90 Tage ohne regulären Flugbetrieb geht es am 22. Juni wieder los: um 14:05 Uhr landet die Linienflugmaschine aus Wien, um dann um 15:10 Uhr wieder von Innsbruck nach Wien zu fliegen. „Auch wenn es in den ersten Tagen und Wochen nur wenige Flugbewegungen geben wird, so freut es uns doch sehr, dass es ab 22. Juni für unsere Passagiere wieder Flugangebote ab Innsbruck gibt“, so der stellvertretende Flughafendirektor Mag. (FH) Patrick Dierich.

Bis Ende Juni bietet AUSTRIAN AIRLINES vorerst nur diesen einen täglichen Linienflug Wien-Innsbruck-Wien an (Ankunft in Innsbruck um 14:05 Uhr, Abflug nach Wien um 15:10 Uhr). Ab Juli wird das Angebot dann sukzessive ausgebaut, wobei derzeit noch offen ist, wann man zum ursprünglichen Flugplan mit bis zu 5 täglichen Flügen nach Wien zurückkehren wird.

Ebenso offen ist noch, wann die Verbindung nach Frankfurt wieder aufgenommen wird – hier erwartet man in den nächsten Wochen eine Entscheidung hinsichtlich der Wiederaufnahme dieser so wichtigen Flugverbindung.

Ab INN nach Griechenland, Kroatien und Spanien

Pünktlich zum Ferienbeginn in Tirol werden auch wieder Direktflüge zu den beliebtesten Mittelmeerzielen angeboten. Der Tiroler Reiseveranstalter IDEALTOURS bringt Sie gemeinsam mit AVANTI AIR direkt ab Innsbruck nach Kefalonia, Lefkas, Epiros, Chalkidiki und Kalamata sowie nach Kalabrien. Der Flugplan für den kommenden Sommer sieht wie folgt aus:

  • freitags (ab 10. Juli): Thessaloniki (Abflug in INN um 16:00 Uhr; Ankunft um 18:10 Uhr)
  • samstags (ab 11. Juli):
    • Preveza (Abflug um 09:00 Uhr, Ankunft um 11:10 Uhr)
    • Kefalonia (Abflug um 14:40 Uhr, Ankunft um 16:55 Uhr)
  • sonntags (ab 12. Juli)
    • Kalamata (Abflug um 09:30 Uhr, Ankunft um 12:10 Uhr)
    • Lamezia Terme (Abflug um 16:10 Uhr, Ankunft um 18:00 Uhr)

Der österreichische Reiseveranstalter TUI startet ebenfalls zu Beginn der Tiroler Sommerferien sein Programm mit EUROWINGS:

  • sonntags (ab 12. Juli): Palma di Mallorca (Abflug 16:35 Uhr, Ankunft um 18:30 Uhr)
  • freitags (erst ab 17. Juli): Heraklion/Kreta (Abflug in INN um 12:10, Ankunft um 16:50 Uhr)

Mit Ende Juli bzw. Anfang August soll das Angebot dann noch etwas ausgebaut werden (geplant u.a. Flüge nach Rhodos und Kos sowie ein zweiter wöchentlicher Flug nach Mallorca und evtl. Antalya).

Neue Flugverbindung aus Luxemburg

Schon eine Woche vor Ferienbeginn wird die neue Flugverbindung von Luxemburg nach Innsbruck aufgenommen. Mit einem wöchentlichen Flug (immer samstags, bis zum 12. September) haben so Gäste aus Luxemburg die Möglichkeit, bequem und stressfrei nach Innsbruck zu fliegen, um Ihren Urlaub hier in Tirol zu verbringen. Selbstverständlich bietet der Direktflug auch die Möglichkeit, um von Innsbruck aus nach Luxemburg zu fliegen (Abflug in INN um 14:50 Uhr, Ankunft um 16:10 Uhr).

Sicherheit großgeschrieben

„Mit entsprechenden Vorkehrungen und unter Einhaltung der Hygienevorschriften werden wir am Flughafen Innsbruck für die Sicherheit der Passagiere sorgen“, so Dierich. Neben dem Einhalten der Abstandsregeln sowie der gebotenen Händehygiene gilt als Vorsichtsmaßnahme auch das Tragen einer Maske.

Flugplan Sommer

Amsterdam                           
jeden Mittwoch (ab 08.07.) und Sonntag (ab 05.07.) / www.transavia.com

Antalya                                 
jeden Samstag (ab 01.08.) / www.tui.at

Berlin                                     
jeden Montag (ab 07.09.), Donnerstag (ab 03.09.), Freitag (ab 04.09.),
Samstag (ab 05.09.) und Sonntag (ab 06.09.) / www.easyjet.com.

Chalkidike / Thessaloniki    
jeden Freitag (ab 10.07.) / www.idealtours.at

Kalabrien / Lamezia Terme  
jeden Dienstag (ab 04.08.) / www.tui.at
jeden Sonntag (ab 12.07.) / www.idealtours.at

Kalamata                               
jeden Sonntag (ab 12.07.) / www.idealtours.at

Kefalonia                             
jeden Sonntag (ab 12.07.) / www.idealtours.at

Kos                                        
jeden Montag (ab 03.08.) / www.tui.at

Kreta / Heraklion                 
jeden Montag (ab 03.08.) / www.tui.at
jeden Freitag (ab 17.07.) / www.tui.at

London (Gatwick)                
jeden Dienstag (ab 11.08.), Donnerstag (ab 10.09.) und Samstag (ab 08.08.) / www.easyjet.com

Luxemburg                          
jeden Samstag (ab 04.07.) / www.luxair.lu

Mallorca                               
jeden Freitag (ab 07.08.) / www.tui.at
jeden Sonntag (ab 12.07.) / www.tui.at

Preveza / Lefkas                  
jeden Samstag (11.07.) / www.idealtours.at

Rhodos                                 
jeden Donnerstag (ab 06.08.) / www.tui.at

Wien                                      
ab 22. Juni; Tage und Flugzeiten: www.austrian.com

Düsseldorf Airport testet Desinfektionsroboter mit UVC

Lautlos setzt sich der futuristische Roboter mitten im Terminal des Düsseldorfer Flughafens in Bewegung. Mit ultraviolettem Licht (UV-C) kann das hochmoderne Desinfektionsgerät Viren und Bakterien auf verschiedensten Oberflächen und in der Luft abtöten und so beispielsweise auch die Ausbreitung von Coronaviren wirksam begrenzen. Zielgenau verfolgt die rund 140 Kilo schwere Maschine in Schrittgeschwindigkeit ihre vorgegebene Route. Der Roboter läuft autonom oder wird via Tablet aus sicherer Entfernung ferngesteuert.

Desinfektion mit UV-Licht am Düsseldorf Airport

NRWs größter Airport setzt auch in Sachen Reinigung auf innovative Lösungen. Darum prüft der Flughafen aktuell den Einsatz des von MoveoMed in Deutschland vertriebenen UV-Desinfektionsroboters auf seine Effektivität unter den speziellen räumlichen Gegebenheiten eines Flughafenterminals.

Bekämpfung des Corona-Virus

Die Desinfektion mit UV-Licht basiert auf der Bestrahlung von Krankheitserregern mit ultraviolettem Licht. Dies könnte eine effektive Ergänzung zur herkömmlichen Reinigungsleistung an stark frequentierten Stellen im Terminal sein. Auch bei der Bekämpfung des Corona-Virus bietet das Gerät wirksame und erfolgreiche Desinfektion.

Normalerweise kommt der UV-Desinfektionsroboter bei der Desinfektion von Räumlichkeiten in Krankenhäusern, Kliniken, Arztpraxen und Laboren zum Einsatz.

Single European Sky: Zusammenarbeit bei Luftraumblöcken

Die Flugsicherungsorganisationen des Functional Airspace Block Central Europe (FAB CE) und des Functional Airspace Block Europe Central (FABEC), zu dem die DFS Deutsche Flugsicherung gehört, haben eine Erklärung für eine engere Zusammenarbeit unterzeichnet. Diese beiden angrenzenden funktionalen Luftraumblöcke arbeiten bereits bei vielen Projekten zusammen, wie zum Beispiel bei der Verbesserung von An- und Abflugprofilen von größeren Flughäfen im grenznahen Bereich, bei der Optimierung von Verkehrsflüssen in besonders stark beflogenen Lufträumen, bei der Vereinheitlichung von Verfahren im Aeronautical Information Management und bei gemeinsamen Trainingsaktivitäten. Die “Joint Declaration” gibt dieser engen Zusammenarbeit einen formalen Rahmen und hat dabei sechs Schwerpunkte definiert, die eine Umsetzung von Single European Sky auch vor dem Hintergrund der aktuellen Verkehrsentwicklungen im Zusammenhang mit COVID-19 beschleunigen sollen.

Die Unterzeichnung der „Joint Declaration“ war ursprünglich während der World ATM in Madrid geplant und fand nun als Live-Event online statt. Unterzeichnet wurde die Erklärung von Valerie Hackl, FAB CE Vorsitzende und Geschäftsführerin von Austro Control und von Prof. Klaus-Dieter Scheurle, FABEC Chairman und DFS CEO.

FAB CE and FABEC arbeiten eng zusammen

“FAB CE and FABEC arbeiten bereits in vielen Bereichen eng zusammen, wie bei der Umsetzung von Free Route Lufträumen sowie bei der Entwicklung von umweltfreundlichen An- und Abflugverfahren. Durch die Unterzeichnung dieser “Joint Declaration” werden diese Aktivitäten weiter intensiviert. Für uns ist das der nächste Schritt in der InterFAB Zusammenarbeit – zum Nutzen der Luftraumnutzer, der Passagiere und der europäischen Bürgerinnen und Bürger“, bekräftigt Klaus-Dieter Scheurle.

„Die Entwicklung des Flugverkehrs angesichts der Auswirkungen von COVID-19 bedeutet für die Europäischen Flugsicherungen auch die Möglichkeit, verstärkt die langfristigen Ziele von Single European Sky zu verfolgen und einen europäischen Luftraum ohne Grenzen konsequent voranzutreiben. Wir setzen auf die Stärkung unserer Zusammenarbeit zwischen FAB CE und FABEC, die einen speziellen Fokus insbesondere auch darauf legen wird, die Emissionen aus der Luftfahrt nachhaltig zu reduzieren”, sagt Valerie Hackl.

Die “Joint Declaration” hat sechs Bereiche für die priorisierte Zusammenarbeit identifiziert:

  • Single European Sky: Gemeinsame Aktivitäten, um die weitere Entwicklung des Air Traffic Managements voranzutreiben. 
  • Safety: Entwicklung von best-practice Methoden, neuen Technologien und Verfahren.
  • Luftraumstruktur: Implementierung von Free Route Lufträumen,
    erweitertes Arrival Management und die Re-Sektorisierung von
    Lufträumen.
  • Kapazitätsmanagement: Verstärkte Zusammenarbeit, um volatiles
    Verkehrsaufkommen gemeinsam besser bewältigen zu können.
  • Training: Entwicklung von harmonisierten Trainingsprotokollen. 
  • Aeronautical Information Management: Fortgesetzte Harmonisierung der Datensets für cross-border und free route operations.

FABEC und FAB CE: Luftraum von insgesamt 13 Staaten

FABEC und FAB CE umfassen den Luftraum von insgesamt 13 Staaten. „Durch diese Kooperationsvereinbarung werden jetzt zwei der am stärksten frequentierten Funktionalen Luftraumblöcke Europas enger verzahnt. Das ist ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sagt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. „Die Optimierung von Flugwegen führt zu einer Steigerung der Kapazität und zudem zu einer Verringerung der Umwelt- und Klimaauswirkungen des Luftverkehrs. Deshalb setzen wir uns aktiv für eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Sicherung des Luftraums, für mehr Automatisierung zur Unterstützung der Lotsentätigkeit und für mehr Flexibilität beim Lotseneinsatz ein. Mit der nun geschlossenen Kooperation geht die Deutsche Flugsicherung entschlossen voran bei der Umsetzung unserer Forderungen.“

Der Luftraum der sechs FABEC Staaten Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Niederlande und Schweiz gehört weltweit zu den dichtest beflogenen. Die überwiegende Zahl der größten europäischen Flughäfen, der europäischen Luftstraßen und der militärischen Trainingszonen befindet sich in diesem Bereich. Der FABEC Luftraum ist flächenmäßig 1.7 Millionen km² groß, 2019 wurden rund 6.2 Millionen Flüge kontrolliert – das entspricht 55 Prozent des gesamteuropäischen Flugverkehrs.

529.000 km² großer Luftraum

FAB CE ist die gemeinsame Initiative von sieben Staaten und Flugsicherungen aus Zentraleuropa – Österreich, Bosnien & Herzegowina, Kroatien, Tschechische Republik, Ungarn, Slowakei and Slowenien – im Herzen Europas. Der flächenmäßig 529.000 km² große Luftraum wird aus acht Überflugzentren (Area Control Centres) kontrolliert. Zahlreiche der wichtigsten Verkehrsströme des Kontinents führen durch FAB CE Luftraum. 2019 wurden rund 2,4 Millionen Flüge gezählt.

REXUS/BEXUS sucht Raumfahrtexperimente von Studenten

Das deutsch-schwedische REXUS/BEXUS-Programm (Rocket and Balloon Experiments for University Students) geht in die nächste Runde: Ab sofort können sich Studenten von deutschen Hochschulen mit ihren Experimentideen für wissenschaftliche Untersuchungen auf Forschungsraketen und -ballonen bewerben.

REXUS/BEXUS-Programm

Das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS ermöglicht Studenten, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSA hat den schwedischen Anteil für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente durch das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und des Esrange Space Centers des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt.

„Das Programm richtet sich an Studierende aus den Natur- oder Ingenieurwissenschaften mit einer tollen Idee für ihr eigenes Weltraumexperiment“, so REXUS/BEXUS-Programmleiter Dr. Michael Becker vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Höhepunkt des Programms ist der Start des Experiments auf einem Stratosphärenballon (BEXUS) oder einer Höhenforschungsrakete (REXUS) vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden.

Trainingswoche für Teilnehmer samt Raketenstart

Bis zum 13. Oktober 2020 können sich Studentinnen und Studenten beim DLR um die Teilnahme am REXUS/BEXUS-Programm bewerben. Gesucht werden Experimentideen aus verschiedenen Disziplinen, wie etwa der Satellitenkommunikation, der Forschung unter Weltraumbedingungen, oder der Atmosphärenphysik. Die ausgewählten Teams erhalten eine Einladung zur Trainingswoche und werden dort die anderen europäischen Teams, sowie das technische und organisatorische Umfeld für Raketen- und Ballonflüge kennenlernen.

Während des Programms durchlaufen die Teilnehmer den kompletten Zyklus eines Raumfahrtprojekts, also Entwurf, Bau und Test der Experimente. „Viele Studierende Nutzen die Teilnahme am REXUS/BEXUS-Programm für ihre Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit“, berichtet Dr. Becker. „Die praktischen Erfahrungen, die sie dabei sammeln können, sind eine gute Vorbereitung und helfen beim Einstieg in das spätere Berufsleben.“ Im Verlauf der maximal anderthalbjährigen Projektphase werden die Teams von REXUS/BEXUS-Ingenieuren betreut und unterstützt. Informationen zur Bewerbung sowie die Formulare für Anmeldung und Experimentvorschlag sind auf der REXUS/BEXUS-Webseite des DLR Raumfahrtmanagements und auf der REXUS/BEXUS-Projektwebseite zu finden.

LH-Airlines bieten Rückfluggarantie für Passagiere

Die Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines bieten Flugpassagieren neben flexiblen Umbuchungsmöglichkeiten eine grundsätzliche Rückfluggarantie auf allen europäischen Strecken und damit zusätzliche Sicherheit an. Die Rückfluggarantie gilt unabhängig vom gebuchten Tarif für alle Kunden.

Sie werden mit den Airlines der Lufthansa Group nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz zurückgebracht – notfalls auch per Sonderflug. Damit soll Reisenden eine verstärkte Sicherheit gegeben und sorgenfreieres Buchen ermöglicht werden.

Sorglos in Economy Classic und Business Saver Tarife

Zusätzlich werden die Economy Classic und Business Saver Tarife auf europäischen Routen in Zusammenarbeit mit AXA Partners um weitere attraktive Garantiekomponenten zu einem „Rundum-Sorglos Paket“ ausgeweitet. Sollten Reisende beispielsweise wegen erhöhter Temperatur am Zielort nicht einreisen dürfen oder wird nach einem Coronavirustest eine Quarantäne am Zielort erforderlich, übernimmt die Versicherung die Kosten für die Quarantäne oder auch den medizinischen Rücktransport. Zudem bietet der Tarif in Zusammenarbeit mit der AXA die Chance, eine telefonische medizinische Beratung in Anspruch zu nehmen und mit einem deutschsprachigen Arzt per Videocall zu sprechen.

Auch werden Hotel-Mehrkosten durch eine mögliche Quarantäne oder Transportkosten getragen, wenn der Rückflug beispielsweise von einem anderen Flughafen im Urlaubsland erfolgt. Sogar Ausfallkosten für nicht genutzte Hotelaufenthalte und Ausflüge werden erstattet.

Rückfluggarantie für Economy und Business

Schließlich werden die Economy und Business Flex Tarife auf europäischen Strecken mit der „Bring me Home Now“ Option erweitert. Kunden von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines erhalten die Garantie, mit den Fluggesellschaften der Lufthansa Group schnellstmöglich in die Heimat geflogen zu werden. Sie werden auf Wunsch auf dem nächsten buchbaren Lufthansa Group Flug befördert und nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz zurückgebracht. Die Umbuchung auf einen früheren Rückflug ist hierbei immer kostenfrei. Es fallen weder Umbuchungsgebühren noch eine Tarifdifferenz an.

„Wir haben in den letzten Wochen mit vielen Kunden gesprochen, um die Bedürfnisse aber auch Bedenken rund um das Reisen in Zeiten von Corona besser zu verstehen“, so Christina Foerster, Vorstand Customer & Corporate Responsibility. „Mit diesem neuen und bisher einzigartigen Angebot wollen wir dazu beitragen, dass unsere Gäste ihren Sommerurlaub in Europa so unbeschwert wie möglich verbringen können.“

Flüge bis Januar abgesichert

Die Tariferweiterungen in den genannten Tarifen werden zum 25. Juni und bis Ende August in den Heimatmärkten der Lufthansa Group, Deutschland, Österreich und der Schweiz über die direkten Vertriebskanäle verfügbar sein. Abgesichert sind alle Reisen mit einem Rückflugdatum bis Ende Januar 2021. Die Tarife werden dabei nicht teurer, sondern um die genannten Leistungen für den Kunden kostenfrei erweitert.

Wizz Air fliegt Belgrad bald direkt ab Bodensee Airport

Die serbische Hauptstadt Belgrad ist nun neben Tuzla und Skopje wieder direkt erreichbar und das dritte Ziel, das von der Low Cost Airline Wizz Air mit dem Bodensee-Airport Friedrichshafen verbunden wird.

Belgrad per Direktflug

Ab 16. Juli wird die Hauptstadt Serbiens per Direktflug dreimal pro Woche (Dienstag, Donnerstag, Samstag) bedient. Die Millionenmetropole am Zusammenfluss von Save und Donau gilt als eine unentdeckte In-Location. Eingesetzt werden auf der Strecke modernste Flugzeuge vom Typ Airbus A321. Die Flugzeiten sind in der Grafik angezeigt.

„In einer herausfordernden Zeit eine neue Strecke aufzunehmen ist ein starkes Signal für die Nachfrage der Bodensee-Region und die gute Zusammenarbeit des Flughafens mit der Wizz Air. Für die rund 70.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger mit serbischem Hintergrund rückt damit die Destination Belgrad und ihre Familien und Freunde deutlich näher. Aber auch sonst bieten sich die Flüge bei günstigen Flugtarifen für einen Citytrip abseits der üblichen Touristenpfade an.“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport.

MTU Aero Engines: Hergeth ist Standortleiter in Erding

Michael Hergeth ist seit Anfang Juni neuer Leiter für den Betriebsstandort der MTU Aero Engines in Erding. Er ist seit 20 Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen bei der MTU tätig, zuletzt führte er die Teileinstandsetzung am Standort München.

Michael Hergeth trat die Nachfolge von Gerhard Bähr an, der eine neue Aufgabe für die MTU übernehmen wird. „Unter der Führung von Gerhard Bähr konnten wir den Betriebsstandort Erding kontinuierlich stärken. Mit Michael Hergeth (48) folgt ihm ein MRO-Experte mit großem Prozess-Knowhow auf Teile- und Triebwerksebene. Zudem verfügt er über eine langjährige Erfahrung im Militärgeschäft“, erklärt Olaf Rokitta, Leiter Instandsetzung, Montage und Produktionsservices bei der MTU Aero Engines in München.

Erding: Wartung der Bundeswehr-Fluggeräte Tiger, Eurofighter, Tornado, Sikorsky

Der Betriebsstandort Erding liegt östlich von München auf dem Gelände des dortigen Fliegerhorsts. Dort werden durch die MTU heute die Triebwerke der Bundeswehr-Kampfjets Eurofighter (EJ200), Tornado (RB199), des Transporthubschraubers Sikorsky CH-53 (T64, T62, T408) sowie der Antrieb des Hubschraubers Tiger (MTR390) montiert und instandgesetzt.

Auf mehr als 10.000 Quadratmeter Fertigungsfläche betreibt die MTU zwei Produktionshallen am Fliegerhorst in Erding für Instandhaltungs- und Logistikzwecke. Bei der Betreuung von militärischen Antrieben gehen die MTU Aero Engines und die Bundeswehr seit fast zwei Jahrzehnten gemeinsame Wege: Die Instandhaltung des EJ200 erfolgt seit dem Jahr 2002 im Rahmen einer Kooperation unter Regie der Industrie. Zum damaligen Zeitpunkt ein Novum. Die MTU ist das erste Unternehmen, das eine Instandsetzungslinie innerhalb einer Bundeswehrliegenschaft unterhält. In Erding führen heute 120 MTU-Mitarbeiter sowie 17 Soldaten die Instandhaltungsaktivitäten der ehemaligen Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 15 weiter.

Flughafen Stuttgart: Komplette Runway wieder frei

Am Flughafen Stuttgart steht die Start- und Landebahn ab Donnerstag, 18.06.2020 wieder mit ihrer ursprünglichen Länge von 3.345 Metern für den Flugverkehr zur Verfügung. In der Nacht zum Donnerstag werden alle baustellenbedingten Einschränkungen entfernt und Markierungen und Beschilderungen angepasst.

Auf rund 1.200 Metern Länge der Runway war die Betondecke erneuert worden. Die seit langem geplanten Bauarbeiten waren wegen der Corona-Pandemie kurzfristig um einige Tage vorverlegt worden. Vom 06. bis zum 22.04.2020 ruhte deshalb der Flugverkehr in Stuttgart, vom 23.04. bis 20.05. stand die Runway mit max. 1.965 Metern Länge zur Verfügung, während parallel auf der Baustelle gearbeitet wurde. Vom 21.05. bis 17.06.2020 konnten Flugzeuge 2.475 Metern zum Starten oder Landen nutzen.

Arbeiten alle 20 Jahre

Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, freute sich über die pünktliche Fertigstellung: „Wir sind froh, dass wir die Bauarbeiten so schnell und erfolgreich umsetzen konnten. Einen Teil der Start- und Landebahn zu erneuern und gleichzeitig Flugverkehr zu ermöglichen, war eine besondere technische Herausforderung. So ein Projekt haben auch wir als Flughafengesellschaft nur alle zwanzig Jahre. Unser Dank gilt allen, die dieses Vorhaben von langer Hand begleitet und unterstützt haben – den zuständigen Behörden, der Deutschen Flugsicherung, unseren Airlines, den Auftragnehmern und natürlich auch unserem Projektteam. Alle haben hier tolle Arbeit geleistet“, so Schoefer.

MTU Aero Engines: Klaus Eberhardt bleibt Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der MTU Aero Engines AG wird weiter von Klaus Eberhardt (72) geführt. Dies hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen. Mit der Kontinuität an der Spitze des Aufsichtsrats soll den besonderen Herausforderungen durch die Corona-Krise am besten begegnet werden.

„Gerne nehme ich die Aufgabe an, die Entwicklung der MTU weiter aktiv zu begleiten. Der Aufsichtsrat hat in seiner bisherigen Zusammensetzung hervorragend zusammengearbeitet und eine große Expertise in den Unternehmens- und Branchenthemen entwickelt. Auf dieser Basis werden wir die krisenbedingten Herausforderungen gemeinsam mit dem Vorstand der MTU erfolgreich bewältigen“, sagte Eberhardt.

MTU schätzt Erfahrung der Älteren

Der Aufsichtsrat hat in seiner heutigen Sitzung ebenfalls einstimmig beschlossen, die bislang gültige Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder generell auf 75 Jahre heraufzusetzen. Dies trägt dazu bei, dass angesichts einer allgemein steigenden Lebenserwartung wertvolle Expertise und Erfahrung besonders im langfristigen Geschäftsmodell der MTU gesichert werden kann. Die virtuell geführte Hauptversammlung der MTU Aero Engines AG wird am 05. August 2020 stattfinden. Eine Neuwahl von Eberhardt ist nicht notwendig, da sein Aufsichtsratsmandat bis zum Jahr 2023 andauert.

Lufthansa zittert um Zustimmung zum Rettungspaket

Der Vorstand der Lufthansa geht momentan davon aus, dass die Präsenz bei der außerordentlichen Hauptversammlung am 25. Juni unter 50 Prozent liegen wird. Die Hauptversammlung der Gesellschaft soll am 25. Juni über die Kapitalmaßnahmen und die 20 Prozentige Beteiligung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland an der Deutschen Lufthansa AG entscheiden.

Davon hängt die Umsetzung des mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds vereinbarten Stabilisierungspakets in Höhe von neuen Milliarden ab. Der Vorstand der Lufthansa hält es angesichts der jüngsten öffentlichen Äußerungen des größten Einzelaktionärs, Heinz-Hermann Thiele, für möglich, dass das Stabilisierungspaket die in diesem Fall erforderliche Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen verfehlen könnte.

Am Horizont plötzlich Schutzschirm und Insolvenz

Dies würde bedeuten, dass die Deutsche Lufthansa AG möglicherweise zeitnah zur Hauptversammlung ein insolvenzrechtliches Schutzschirmverfahren beantragen müsste, wenn es dann nicht unverzüglich zu einer anderen Lösung kommt. Heinz-Hermann Thiele hat sich in einem Interview kritisch über die Konditionen des mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland ausgehandelten Stabilisierungspakets geäußert und seine Zustimmung offengelassen. Im Interview gibt er an, seinen Anteil am Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG auf über 15 Prozent erhöht zu haben und dies der Gesellschaft auch offiziell mitzuteilen.

Wirtschaftsstabilisierungsbeschleunigungsgesetz

Nach dem Wirtschaftsstabilisierungsbeschleunigungsgesetz ist bei einer Präsenz von unter 50 Prozent eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen für die Annahme der Stabilisierungsmaßnahmen erforderlich. Die ebenfalls virtuell durchgeführte ordentliche Hauptversammlung am 05. Mai verzeichnete lediglich eine Präsenz von 33 Prozent. Im Falle einer Präsenz von über 50 Prozent verringert sich das Zustimmungserfordernis auf die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Der Vorstand richtet daher an alle privaten und institutionellen Aktionäre den eindringlichen Appell, ihr Stimmrecht wahrzunehmen und an der Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens mitzuwirken. Anmeldeschluss für die Teilnahme an der Hauptversammlung ist der 20. Juni, 24 Uhr. Weitere Informationen zur Hauptversammlung sind auf der Internetseite der Gesellschaft verfügbar.

Austrian Airlines: Maskenpflicht auf allen Flügen

Austrian Airlines hat mit dem Erstflug nach München, den Flugbetrieb nach rund 90-tägiger Pause wiederaufgenommen. Mit der Wiederaufnahme der Flüge hat die rot-weiß-rote Airline auch Maßnahmen zum Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter vorgestellt. Die Devise lautet dabei: Physical Distancing wo immer möglich, und an Bord aller Flüge müssen ab sofort Schutzmasken getragen werden.

Maskentragepflicht auch Teil der Allgemeinen Beförderungsbedingungen

Die Maskentragepflicht bei Austrian Airlines gilt an Bord von Flugzeugen und im Kontakt mit Austrian Airlines Mitarbeitern, auch am Boden. Alle Passagiere werden gebeten, selbst einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen. Kinder unter sechs Jahren sind von der MNS-Pflicht ausgenommen. So wurde das auch in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Airline festgelegt. Auch der Flughafen Wien hat eine Tragepflicht in allen Terminals eingeführt. Generell wird allen Passagieren empfohlen, während der gesamten Reise – vom Weg zum Flughafen bis zur Ankunft an der Zieldestination – eine Schutzmaske zu tragen und stets auf den Mindestabstand zu achten.

Am Flughafen Wien wurden dafür bereits entsprechende Abstandsmarkierungen und Hinweisschilder angebracht sowie auch Plexiglasscheiben („Sneezeguards“) an den Schaltern montiert und Desinfektionsmittelspender aufgestellt. Zusätzlich werden die Passagiere auch regelmäßig über Lautsprecherdurchsagen auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter hingewiesen. Flughafen Wien Vorstand Julian Jäger dazu: „Ich freue mich, dass Austrian Airlines wieder mit Linienflügen startet und wir uns gemeinsam wieder auf den Flugbetrieb konzentrieren können. Gemeinsam sorgen wir mit zahlreichen Maßnahmen für die Sicherheit unserer Passagiere und Beschäftigen. Damit entsprechen wir auch den Sicherheitsempfehlungen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA, die bereits an der Entwicklung internationaler Standards arbeitet und damit Vorreiter in Europa ist. Wir arbeiten hier aktiv mit, der Flughafen Wien ist seit kurzem EASA-Test-Airport.“

Kontaktlose Check-in und Boarding Möglichkeiten sollen genutzt werden

Austrian Airlines rät allen Passagieren, bereits von zuhause online einzuchecken. Wer Gepäck aufgeben möchte, kann das ebenfalls ohne Kontakt an den „Self Baggage Devices“ am Flughafen Wien tun. Die Mitnahme von Handgepäck ist auf den Flügen der rot-weiß-roten Airline weiterhin gestattet. Wer sein Gepäck nicht unbedingt an Bord braucht, soll jedoch vermehrt die Möglichkeit der Gepäcksaufgabe nutzen. Das ist kostenfrei möglich und beschleunigt auch den Boardingprozess. Dieser ist über die Quick Boarding Gates ebenfalls kontaktlos möglich, dafür müssen Passagiere einfach selbst ihren Boarding Pass einscannen. Um die Einhaltung der Abstandsregeln zu gewährleisten, setzt Austrian zukünftig auf das Boarding in Kleingruppen. Sollten die Fluggäste mit dem Bus vom Gate zum Boarding gebracht werden, so wird die Anzahl der Fahrgäste pro Bus deutlich reduziert.

Filter & Luftreinigung

An Bord erhält jeder Passagier direkt beim Einsteigen ein Desinfektionstuch. Sofern es die Auslastung zulässt, werden die Passagiere im Flugzeug auch mit möglichst großem Abstand platziert. Zusätzlich kommen an Bord aller Austrian Airlines Flugzeuge sogenannte „HEPA-Filter“ (High Efficiency Partikel Absorber) zum Einsatz, welche 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien und Partikel aus der Luft entfernen. Ein Luftaustausch im Flugzeug findet alle drei Minuten statt, dabei besteht die Luft zu 60 Prozent aus Frischluft und zu 40 Prozent aus Rezirkulationsluft, welche durch die HEPA-Filter gereinigt wird. Nachdem im Flugzeug die Luftströmung nur vertikal stattfindet, gibt es keine Verteilung der Luft zwischen den Sitzreihen.

„Bei Austrian Airlines hat Sicherheit jederzeit oberste Priorität, dazu gehört selbstverständlich auch der Gesundheitsschutz. Gemeinsam mit dem Flughafen Wien und medizinischen Experten haben wir deshalb ein Schutzkonzept zusammengestellt, das die gesamte Reisekette abdeckt. Ich bin überzeugt davon, dass uns damit die optimale Balance zwischen Sicherheit und Service gelingt“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech.

Flughafen München: Geschäfte und Restaurants geöffnet

Parallel zum schrittweisen Hochfahren des Luftverkehrs öffnen sich am Flughafen München jetzt auch die Pforten verschiedener Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants. So können Passagiere vor ihrem Abflug im Terminal 2 jetzt auch wieder Duty Free-Waren erwerben.

Duty Free wieder geöffnet

MyDutyFree erwartet seine Kunden aktuell täglich zwischen 7:30 und 19 Uhr mit einer großen Auswahl an Parfüms, Kosmetik, Accessoires und Genussmitteln. Rund ein Dutzend Shops sind am Flughafen mittlerweile wieder geöffnet und bieten den Reisenden von der Fanausstattung des FC Bayern über Modeartikel bis zu Drogeriewaren ein breit gefächertes Sortiment.

Restaurants am Flughafen München wieder geöffnet

Auch die Flughafengastronomie wartet mittlerweile wieder mit einem größeren Angebot auf. Den Gästen stehen acht Bars und Restaurants im Terminalbereich zur Verfügung, darunter auch die weltweit einzige Flughafenbrauerei mit ihrem großen überdachten Biergarten.

Wizz Air fliegt vom Airport Memmingen nach Bacău

Rumänien zählt weiterhin auf dem Flugplan des Airport Memmingen zu den Top Zielen. Ende Oktober kommt eine neue Strecke hinzu: Die Fluggesellschaft Wizz Air verbindet dann zwei Mal pro Woche den Airport Memmingen mit Bacău.

Die 145.000 Einwohner zählende Stadt im Nordosten Rumäniens, das wirtschaftliche Zentrum des Region Moldau, wird jeweils am Dienstag und am Samstag angeflogen. Start ist der 31. Oktober.

Tickets ab 24,99 Euro bereits buchbar

„Gerade in Zeiten der Corona-Krise konnten wir eine wichtige Luftbrücke zwischen Rumänien und Süddeutschland aufrechterhalten“, betont Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. Dringend gebrauchte Pflegekräfte und Erntehelfer konnten so schnell und sicher an ihre Arbeitsplätze und in ihre Heimat gelangen.

Sechs Flugziele in Rumänien

Im Laufe dieser Woche werden alle bisherigen rumänischen Ziele (Cluj-Napoca, Sibiu, Temeswar, Tirgu Mures und Suceava) wieder angeflogen. Mit Bacău stehen zum Start des Winterflugplanes dann sechs Flugziele in Rumänien zur Verfügung.

Schweiz übernimmt EU-Vorschriften zur Luftfahrt

Der Gemischte Luftverkehrsausschuss Schweiz – EU hat die Übernahme verschiedener EU-Rechtsvorschriften durch die Schweiz beschlossen. Diese Bestimmungen werden in den Anhang des Luftverkehrsabkommens übernommen.

Angesichts der COVID-19-Pandemie werden die finanziellen Anforderungen für gewisse Akteure der Luftfahrtbranche vorübergehend gelockert. Außerdem werden verschiedene Bestimmungen zur Flug- und Luftsicherheit übernommen.

Lockerung für Unternehmen, Drogentests

Nach geltendem Recht müssen Luftfahrtunternehmen in der Lage sein, ihren finanziellen Verpflichtungen für die folgenden zwölf Monate nachzukommen. Infolge der Pandemie dürften jedoch einige Unternehmen mit einer angespannten Liquiditätslage konfrontiert sein. Mit der am Montag von der Schweiz übernommenen Änderung wird diese Anforderung vorübergehend gelockert, sofern die Flugsicherheit dadurch nicht gefährdet ist. Eine Lockerung ist auch in Bezug auf die Laufzeiten der Verträge für Bodenabfertigungsdienste (Groundhandling) vorgesehen.

Auf Basis einer neuen, sicherheitsrelevanten Verordnung werden erweiterte Gesundheitsuntersuchungen bei Flugbesatzungsmitgliedern möglich sein. Dazu zählen psychologische Beurteilungen, systematische Tests auf psychoaktive Substanzen sowie die Einführung eines Unterstützungsprogramms. Weiter sollen neu auch stichprobenartige Atemalkoholkontrollen durchgeführt werden. Die Überführung der letztgenannten Vorschrift in das Schweizer Recht erfordert eine Änderung des Bundesgesetzes über die Luftfahrt. Bis dahin wird die entsprechende Bestimmung in der Schweiz nicht anwendbar sein.

Behördlicher Datenaustausch international

Im Bereich der Luftsicherheit soll eine neue Verordnung den Staaten helfen, die neuen ICAO-Standards betreffend nationaler Organisation und zuständiger Behörde sowie präventive Maßnahmen im Bereich Cybersicherheit bestmöglich anzuwenden. Darüber hinaus soll Behörden ein pragmatischer und zeitnaher Informationsaustausch mit den verschiedenen beteiligten Akteuren ermöglicht werden.

Der Bundesrat hat die Übernahme der neuen Bestimmungen an seiner Sitzung vom 12. Juni 2020 genehmigt. Für die Schweiz unterzeichnete der Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt, Christian Hegner, den Beschluss. Die neuen Bestimmungen des Abkommens treten in der Schweiz am 01. Juli 2020 in Kraft.

Super Puma: Kooperation für Triebwerke verlängert

Enge Partnerschaften mit Erstausrüstern wie Safran Helicopter Engines ermöglichen Ruag eine stete Verfügbarkeit von Ressourcen, um qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu erbringen und somit die Leistungsfähigkeit von Helikoptern sicherzustellen.

Ruag übernimmt Wartungsarbeiten an den Super Pumas

Ruag hat jetzt mit Safran Helicopter Engines den Vertrag für den Unterhalt an den Treibstoff-Kontrolleinheiten des Makila-Triebwerks, der den Helikoptertypen Super Puma antreibt, bis 2021 verlängert. Ruag führt regelmäßig Wartungsarbeiten am Helikoptertypen Super Puma und dessen Komponenten durch. Zu den Kunden der Super Puma zählen nebst der Schweizer Luftwaffe auch ausländische militärische Einheiten und zivile Auftraggeber. Der Antrieb des zweimotorigen Super Pumas sind die Makila 1A1, produziert von Safran Helicopter Engines, dem weltweit führenden Hersteller von Helikoptertriebwerken. Das Unternehmen bietet die weltweit größte Auswahl an Helikopter-Wellentriebwerken und zählt mehr als 2.500 Kunden in 155 Ländern.

Super Puma fliegt dank 1A1-Triebwerken

Um die Zuverlässigkeit der Motoren zu gewährleisten, bedarf es regelmäßiger Unterhaltsarbeiten. Ruag ist einer der weltweit führenden Serviceprovider für den Helikoptertypen Super Puma. Als Original Equipment Manufacturer (OEM) approved Service Center übernimmt der Ruag-Standort Lodrino regelmäßig Wartungsarbeiten an Treibstoff-Kontrolleinheiten (Fuel Control Units) der Makila 1A1 Motoren. Der Vertrag zwischen dem Triebwerkhersteller und Ruag wurde nun für das bestehende und das kommende Jahr 2021 verlängert.

Mango Tango im All: 10 Jahre Satellitenmission Prisma

Am 15. Juni 2010 hat die schwedische Satellitenmission Prisma ihre Reise in den Orbit angetreten. Die Mission bestand aus den beiden gemeinsam gestarteten Satelliten Mango und Tango, die im Formationsflug autonom miteinander „tanzten“ und dabei eine Reihe neuer Technologien demonstrierten.

Neue Sensor- und Aktuator-Technologien

Mit Prisma sollten Formationsflug- und Rendezvousmanöver, also die Annäherung zweier Flugkörper im All, demonstriert werden. Außerdem bot Prisma eine Erstflugmöglichkeiten für eine Reihe neuer Sensor- und Aktuator-Technologien. Dabei umkreiste Mango seinen Partner Tango mit Hilfe verschiedener Sensoren, entfernte sich wieder von Tango, der sich auf mehrere Kilometer Distanz von ihm befand, und näherte sich dann wieder bis auf einen Meter an. Dabei traf der kleine Satellit die meisten Entscheidungen autonom.

Als Hauptauftragnehmer war OHB Sweden für die Integration, die Funktionstests und den Betrieb der Satelliten verantwortlich. Prisma ist eine Kooperation zwischen der schwedische Raumfahrtagentur SNSA (Swedish National Space Agency), der französischen Raumfahrtagentur CNES (Centre national d’études spatiales) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). SNSA führte dabei das europäische Konsortium an. Als Hauptauftragnehmer war OHB Sweden für die Integration, die Funktionstests und den Betrieb der Satelliten verantwortlich.

Mango und Tango: Tests für Treibstoff und Manöver

Mango, mit einem Gewicht von 145 Kilogramm, wurde mit innovativen Antriebssystemen zur vollständigen Bahnkontrolle ausgestattet. Der 40 Kilogramm schwere Tango verfügte über ein vereinfachtes Kontrollsystem und diente als „Ziel“ für alle Aktivitäten und Fähigkeiten von Mango. Die beiden Raumschiffe und das Missionsteam durchliefen in den nächsten Jahren bis zum Abschluss der Mission im Jahr 2014 einen straffen Zeitplan für Mission und Experimente.

Alle Experimente dienten dazu, autonome Satellitenmanövriertechnologien zu demonstrieren, um Wissen für Anwendungen in der Astronomie, Erdbeobachtung, Wartung von Satelliten im Orbit, Trümmerbeseitigung usw. zu sammeln. Außerdem wurden bei der Mission neue Antriebstechnologien wie ein nachhaltiger Treibstoff und Mikro-Triebwerke getestet. Mit der Mission Prisma konnte OHB Sweden beweisen, dass Mikrosatellitenmissionen und kleine Missionsteams sehr anspruchsvolle Konzepte bewältigen können.

VC: Piloten fordern Wahrung tarifierter Stellen bei TUI

Die Vereinigung Cockpit hat auf Einladung des Niedersächsischen Wirtschaftsministers Bernd Althusmann am Runden Tisch zu den angedrohten Flotten- und Arbeitsplatzreduzierungen bei TUIfly teilgenommen.

Aus Sicht der Vereinigung Cockpit darf es nicht sein, dass unter dem Deckmantel der Corona-Krise heimische tarifierte Arbeitsplätze abgebaut werden, um dann durch günstige Subunternehmer ersetzt zu werden. Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit: „Wir freuen uns, dass der Wirtschaftsminister in dem konstruktiven Gespräch klar gemacht hat, dass massive Staatshilfen und ein hoffnungsvoller wirtschaftlicher Ausblick mit einem massiven Stellenabbau in der angekündigten Höhe nicht zusammenpassen. Der Airline sollte nun klar sein, dass die Regierung des Heimatlandes der TUI nicht dabei zusehen wird, wie deutsche Steuerzahlerinnen und Steuerzahler den Jobabbau in der heimischen Wirtschaft subventionieren sollen.“

Buchungen bei TUI gut

„Wir wissen, dass die Buchungslage der TUI gut ist und damit zukünftig alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebraucht werden, um die Kundinnen und Kunden zu ihren Urlaubszielen zu bringen. Die Pilotinnen und Piloten der TUIfly stehen hierfür voll motiviert bereit. Im Sinne aller gilt daher umso mehr: Staatshilfe nur bei Arbeitsplatzgarantie für die Beschäftigten.“

Der Aufsichtsrat müsse die Zukunft des Unternehmens und der Beschäftigten im Blick haben. Sollte er den Plänen zum Stellenabbau folgen, würde er politisches Porzellan zerschlagen und einen möglichen zweiten Hilfskredit gefährden. Damit stünde die Zukunft des Unternehmens auf dem Spiel. Der Aufsichtsrat dürfe den Plänen des Managements nicht zustimmen, so die Piloten.

Flughafen München bedient bald wieder 90 Flugziele

Mit der Aufhebung von Reisebeschränkungen im grenzüberschreitenden Verkehr beginnen die Fluggesellschaften damit, ihre internationalen Flüge auch ab München wieder aufzunehmen.

Flughafen München erweitert Streckennetz

Das infolge der Coronakrise ausgedünnte Flugangebot am Münchner Airport soll in den kommenden Wochen schrittweise wieder ausgeweitet werden. Die Zahl der Ziele, die von München aus regelmäßig angeflogen werden, erhöht sich bis zum 01. Juli auf rund 90 Ziele. Alle Ankünfte und Abflüge am Flughafen München werden bis auf weiteres noch über das Terminal 2 abgefertigt. Die Abfertigungsprozesse und Wegeführungen wurden durch eine Vielzahl von Maßnahmen in enger Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden auf die besonderen Anforderungen eines erhöhten Infektionsschutzes ausgerichtet. In allen Abfertigungsgebäuden des Münchner Airports gilt weiterhin eine Masken-Tragepflicht.

Fernziele und Urlaubsziele bald wieder ab München

Lufthansa bietet ab kommender Woche wieder eine Vielzahl europäischer Ziele sowie auch weitere Langstreckenverbindungen nach Amerika und Asien an. Seit Anfang Juni fliegt die Kranichlinie bereits nach ChicagoLos Angeles und Tel Aviv. In der zweiten Junihälfte sind auch wieder Verbindungen nach DelhiMontrealSan Francisco und Seoul geplant. Die Fluggesellschaft Qatar Airways hat ihren Flugbetrieb in München während der vergangenen Wochen und Monate aufrechterhalten und plant ab Juli statt viermal wöchentlich wieder täglich nach Doha zu fliegen.

Flugziele in Europa

Innerhalb Europas weitet Lufthansa ihren Flugplan massiv aus: Neben BrüsselMailandRomWien und Zürich, die bereits seit Anfang des Monats wieder regelmäßig angeflogen werden, bietet Lufthansa zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Air Dolomiti in den nächsten Wochen bis zu 70 weitere europäische Destinationen an. Dazu zählen auch viele beliebte Urlaubsziele wie zum Beispiel AntalyaCataniaDubrovnikLamezia TermeLarnakaMalaga und Nizza. Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings ist auf den Strecken nach HamburgKölnPalma de Mallorca und Pristina bereits wieder im Einsatz. Ab dem 25. Juni wird die Airline darüber hinaus regelmäßig nach Olbia fliegen.

Schon jetzt finden täglich Flüge der Alitalia nach Rom, der KLM nach Amsterdam und der Luxair nach Luxemburg statt. Air France stellt ihre Verbindung nach Paris, die gegenwärtig zweimal pro Woche geflogen wird, ab dem 15. Juni auf einen täglichen Liniendienst um. Die griechische Fluggesellschaft AEGEAN hat ihre Verbindung von München nach Athen wieder aufgenommen und steuert ab 01. Juli auch Thessaloniki wieder an. Jeweils viermal wöchentlich geht es mit Finnair nach Helsinki und mit AirBaltic nach Riga. Zweimal wöchentlich fliegt Belavia nach Minsk. Icelandair will ab 16. Juni wieder zweimal wöchentlich Reykjavik bedienen.

H145 der ADAC Luftrettung fliegt 1.000. Einsatz

„Christoph 66“ wurde zu einem Traktorunfall in Nanzdietschweiler im Landkreis Kusel gerufen. Der schwer verletzte Patient wurde von der Crew ins Westpfalzklinikum nach Kaiserslautern geflogen.

Der in der Westpfalz stationierte Intensivtransport- und Rettungshubschrauber (ITH) H145 der gemeinnützigen ADAC Luftrettung ist damit Ende vergangener Woche seinen 1.000. Einsatz geflogen. Seit seinem Betriebsbeginn am 02. September 2019 fliegt der ADAC Rettungshubschrauber im Durchschnitt drei bis vier Einsätze am Tag.

Standort am Segelflugplatz

Neben „Christoph 5“ (Ludwigshafen), „Christoph 23“ (Koblenz), „Christoph 77“ (Mainz) und „Christoph 10“ (Wittlich) gehört er zu den fünf in Rheinland-Pfalz stationierten ADAC Rettungshubschraubern. Wegen der Coronapandemie wurde Anfang April mit „Christoph 112“ kurzfristig ein sechster Hubschrauber bereitgestellt. Er hat seinen Standort ebenfalls in Ludwigshafen und kann befristet als erster bundesweit eingesetzter Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber auch von anderen Ländern, der Bundeswehr und weiteren Bundesbehörden angefordert werden. Bisher wurde „Christoph 112“ bereits rund 130 Mal alarmiert.

Seinen Interimsstandort hat der Helikopter mit dem Funkrufnamen „Christoph 66“ auf dem Segelflugplatz Eßweiler im Landkreis Kusel. Die Mehrzahl der 1.000 Einsätze „von Christoph 66“ in der Westpfalz wurde im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern geflogen – und dort vor allem im Landkreis Kusel (rund 24 Prozent), in der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern (rund 18 Prozent) sowie dem Donnersbergkreis (rund 17 Prozent). Alle weiteren Patienten wurden in umliegenden Rettungsdienstbereichen notfallmedizinisch versorgt. Die meisten Einsätze flog der Rettungshubschrauber im Umkreis von bis zu 50 Kilometern. Bis auf wenige Einzelfälle war „Christoph 66“ nur in Rheinland-Pfalz unterwegs.

Leitstelle Kaiserslautern disponiert Hubschrauber

Bei den Alarmierungen handelte es sich in 87 Prozent der Fälle um Rettungseinsätze wegen internistischer Notfälle – wie zum Beispiel akuter Herzkreislauferkrankungen – oder Verkehrsunfällen, Schlaganfällen, Freizeit-, Arbeits-, und häuslichen Unfällen. Die übrigen 13 Prozent entfielen auf intensivmedizinische Verlegungsflüge von Klinik zu Klinik. Geflogen wird auftragsmäßig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Die Crew bestand beim 1.000. Einsatz aus Pilot Toni Blumentritt, Notarzt Dr. David Conrad und Notfallsanitäter (TC HEMS) Eike Maxin. Unterstützt wurden sie vor Ort vom Rettungsdienst Rotkreuz Kaiser aus Landstuhl und den Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Oberes Glantal. „Christoph 66“ wird als öffentlich-rechtlicher Hubschrauber von der Leitstelle Kaiserslautern disponiert. Die Entscheidung, wer die Hilfe des Hubschraubers benötigt und an welchem Ort, entscheidet einzig die Leitstelle. Sie alarmiert das jeweils nächstgelegene, am besten geeignete Rettungsmittel.

Der Intensivtransporthubschrauber (ITH) des Typs H145 gehört zu den modernsten Rettungshubschraubern. der einen schnellen und schonenden Transport von Patienten ermöglicht. Als sogenannter Dual Use Hubschrauber eignet er sich auch bestens für Inkubatortransporte schwer erkrankter Früh- und Neugeborener sowie für ECMO-Transporte schwer lungenkranker Patienten. In der Westpfalz leistet der Hubschrauber mit einem Anteil von bisher 13 Prozent an Verlegungstransporten auch seinen überregionalen Einsatzauftrag.

H145: Mit 230 km/h zum Unfallort

Mit dem Westpfalz-Klinikum, der Uniklinik Homburg und der Klinik in Idar-Oberstein stehen der ADAC Luftrettung zuverlässige Partner für eine hochqualifizierte Notfallversorgung zur Seite. Deren Ärzte werden auf „Christoph 66“ eingesetzt. Die großen Vorteile des Hubschraubers sind seine Einsatzgeschwindigkeit von rund 230 km/h, seine Schnelligkeit und seine Unabhängigkeit von schwierigen Straßen- oder Verkehrslagen. So kann er 70 Kilometer Entfernung in nur 20 Minuten zurücklegen.

Luftfahrt begrüßt Vorstoß für Fliegen mit Wasserstoff

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Die deutsche Luftfahrt will erste sichtbare Erfolge beim Systemwechsel zu alternativen Kraftstoffen bis spätestens 2030. Dies erfordert eine große Kraftanstrengung, denn gegenwärtig gibt es noch keine Produktionsanlagen.

Klimaneutrales Fliegen

Zu der Verabschiedung der Wasserstoffstrategie durch das Bundeskabinett sagt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft: „Mit der Verabschiedung der Wasserstoffstrategie geht die Bundesregierung einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum klimaneutralen Fliegen. Die Luftverkehrswirtschaft unterstützt diesen Prozess und bringt sich aktiv bei der Erarbeitung einer Roadmap für alternative Kraftstoffe im Luftverkehr ein. Denn wir können unser Ziel des CO2-neutralen Fliegens nur erreichen, wenn wir das fossile Kerosin durch alternative Kraftstoffe auf Basis von erneuerbaren Energien ersetzen. Die in der Strategie erwogene Beimischungsquote kann nur dann ein zielführendes Instrument sein, wenn bis zum Inkrafttreten überhaupt ausreichende Mengen des Kraftstoffs zur Verfügung stehen und wenn diese zu wettbewerbsneutralen Marktpreisen getankt werden können. Eine Quote müsste mindestens europäisch abgestimmt sein. Im nationalen Alleingang würde ein Quote aufgrund der vielfach höheren Kosten für alternative Kraftstoffe den Verkehr und CO2-Emissionen nur zugunsten ausländischer Wettbewerber verlagern.“

Technologie für CO2-neutrale Flugkraftstoffe

In der aktuellen Covid-19-Krise ist Luftverkehr weltweit fast komplett zum Erliegen gekommen. Die Nachfrage nach Luftverkehr wird weltweit wieder zunehmen, wenn auch nur schrittweise über einen längeren Zeitraum. Daher braucht es weiter große Anstrengungen, um den Luftverkehr stärker mit dem Klimaschutz in Einklang zu bringen. Die größten Hebel dafür sind die Modernisierung der Flugzeugflotten und der Ersatz des fossilen Kerosins durch alternative Kraftstoffe auf Basis von erneuerbaren Energien.

Die Technologie ist erprobt und funktioniert, aber es müssen nun auch tatsächlich Anlagen gebaut werden. Die deutsche Luftfahrt bringt sich in diesen Prozess ein und arbeitet gemeinsam mit der Politik in Bund und Ländern, mit Anlagenbauern und mit Anlagenbauern und der Energie- und Mineralölwirtschaft eine Roadmap für die Markteinführung. In diesem Prozess muss auch sichergestellt werden, dass die alternativen Kraftstoffe auch von den Fluggesellschaften abgenommen werden können, ohne dass dies zu Verwerfungen im Wettbewerb führt und ohne dass dies die wirtschaftliche Erholung der stark von der Krise getroffenen Luftverkehrsunternehmen abwürgt.

„Die ökologische Transformation der Luftfahrt und die ökonomische Erholung der Luftverkehrswirtschaft sind unauflöslich miteinander verbunden. Damit wir tatsächlich Emissionen reduzieren können statt sie nur zu verschieben, braucht es leistungsstarke Unternehmen, die auch Klimaschutzinvestitionen stemmen können, und international abgestimmte Instrumente“, so von Randow weiter.

Ruag International: Rajat Bhattacharya wird CIO

Rajat Bhattacharya ist designierter Chief Information Officer (CIO) von Ruag International. Zudem obliegt ihm die Weiterentwicklung der gesamten IT-Infrastruktur des Unternehmens.

Rajat Bhattacharya übernimmt Leitung der IT-Abteilung

Per 15. Juni 2020 übernimmt Rajat Bhattacharya die Leitung der IT-Abteilung von Ruag International als Chief Information Officer (CIO). Er zeichnet in dieser Funktion verantwortlich für sichere Applikationen und Arbeitsplatzsysteme des Schweizer Technologiekonzerns mit Fokus auf die Luft- und Raumfahrt mit 6.500 Mitarbeitenden in 14 Ländern.

Bodensee-Airport Friedrichshafen: Jahresbilanz 2019

Verkehrsentwicklung

Aufgrund der unerwarteten Insolvenz der Fluggesellschaft Germania hat der Bodensee-Airport Friedrichshafen einen Rückgang der Passagierzahlen von 9,4% gegenüber dem Vorjahr 2018 hinnehmen müssen. Insgesamt 489.921 Fluggäste nutzten den Airport im Jahr 2019.

Neben der Insolvenz der Germania konnte auch die Turkish Airlines wegen des Groundings der Boeing 737 MAX das Flugprogramm nicht im geplanten Umfang durchführen. Dank der schnellen Reaktion des Flughafen Managements konnten insbesondere mit neuen Airlines, wie beispielsweise der Corendon Airlines, der SunExpress und Bulgarian Air Charter sowie der neuen Verbindung der Sun-Air nach Hamburg ein großer Teil der Flüge/Passagiere und damit des Umsatzverlustes kompensiert werden. Während der temporären Schließung des Flughafens Memmingen wurde außerdem das gesamte Programm der Wizz Air erfolgreich in Friedrichshafen abgefertigt. Dadurch konnte der Passagierrückgang auf rund 51.000 Passagiere begrenzt werden, statt der minus 170.000 Passagiere, die Germania pro Jahr ausgemacht hätte.

Wirtschaftliche Entwicklung

Trotz der schlechten Marktbedingungen wurde beim Betriebsergebnis (EBITDA) des Bodensee-Airport die „Nullgrenze“ im operativen Geschäft mit -76 TEUR nur knapp verpasst.

Das Jahresergebnis ist mit einem Fehlbetrag von rund 2,8 Mio. EUR durch die Insolvenz der Germania geprägt. Trotz einem Umsatzverlust aufgrund der Germania Insolvenz in Höhe von 2,9 Mio. EUR ist das Ergebnis nur 0,9 Mio. EUR schlechter als im Vorjahr. 1,2 Mio. EUR konnten über die kurzfristige Akquisition von Ersatzverkehren im touristischen Segment kompensiert werden.

Den restlichen Beitrag lieferten Einsparungen bei den Material- und Personalkosten sowie den Abschreibungen aufgrund geringerer Investitionen als im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) belegt, dass der laufende Betrieb des Bodensee-Airport Friedrichshafen – im Gegensatz zu vielen anderen Regionalflughäfen – trotz ungeplanter Rückschläge weiter wirtschaftlich entwickelt werden kann. Der knapp negative Betrag ist Resultat der kurzfristig weggefallenen Einnahmen der Germania. Die Aktivitäten am Bodensee-Airport Friedrichshafen werden mit Nachdruck darauf ausgerichtet, dass alle Voraussetzungen am Flughafen erfüllt sind, wenn die EU bei negativen EBITDA-Ergebnissen ab 2024 keine Betriebsbeihilfen mehr zulässt.

Trotz der einschneidenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Germania Insolvenz wurde die finanzielle Restrukturierung aus dem Jahr 2018 konsequent weiter verfolgt. Über Gesellschafterdarlehen wurden einerseits insgesamt rund 3,7 Mio. EUR Bankdarlehen getilgt als auch 1,1 Mio. EUR an Investitionen getätigt. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass der Flughafen im Gegensatz zu 16 anderen Flughäfen in Deutschland die Flugsicherungskosten in Höhe von rund 1,5 Mio. EUR selber zu tragen hat. Das stellt eine gravierende Belastung für das Jahresergebnis des Bodensee-Airport Friedrichshafen dar und ist auch im Wettbewerb mit anderen größeren Airports nachteilig.

Erhebliche Herausforderungen auch in 2020 durch die COVID-19 Pandemie

Mit dem Ausbruch der Pandemie verursacht durch COVID-19 sind der Flugbetrieb sowie die geplanten Flugplanerweiterungen am Flughafen Friedrichshafen zum Erliegen gekommen. Auch hier hat die Geschäftsleitung umgehend gegengesteuert, um die Kosten auf ein Minimum zu senken. Kurzarbeit und die Einschränkung der Betriebsbereitschaft führen zu einer Reduktion des Personaleinsatzes und damit der Personalkosten. Der Flughafen war die gesamte Zeit betriebsbereit und stand für diverse medizinische und Versorgungsflüge zur Verfügung.

Die Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, das Flugprogramm möglichst umgehend wieder zu starten. Dafür sind Lockerungen der Restriktionen bei Flügen ins Ausland Voraussetzung – d.h. Aufhebung der Reisewarnungen, der Quarantänebestimmungen und Einreisebeschränkungen. Der Flughafen hat sich auf die Wiederaufnahme des Flugverkehres mit diversen Maßnahmen vorbereitet. So werden an den Check-In Schaltern und Gates Einrichtungen zum Spuckschutz und Bodenmarkierungen zur Abstandeinhaltung installiert. Der Schutz von Passagieren und Mitarbeitern hat höchste Priorität.

Wiederaufnahme des Flugbetriebs und Ausblick

Der Flugbetrieb wird nach derzeitigem Kenntnisstand in den kommenden Wochen sukzessive aufgenommen. Ab Ende Juni sind Flüge der Corendon nach Heraklion, Rhodos, Antalya und Hurghada geplant.

Am 01. Juli wird auch die Lufthansa die Verbindung ins Drehkreuz Frankfurt wieder aufnehmen. Die Flüge sind entsprechend buchbar.

Für das Jahr 2021 wird eine langsame Rückkehr zum geplanten Passagieraufkommen 2020 angestrebt. Voraussichtlich wird dies erst im Jahr 2022 erreicht. Mit den bestehenden Fluggesellschaften sind die Planungsgespräche für die Nach-Corona Zeit bereits angelaufen. Zudem wird in enger Absprache mit den großen deutschen Veranstaltern nach einer Ausweitung der Ziele und der Flüge in touristische Länder mit den bekannten Ferienfluggesellschaften gesprochen.

Ein Highlight wurde mit Corendon Airlines bereits vereinbart und ist heute schon buchbar – ab dem Winterflugplan 2020/21 wird Corendon Airlines zusätzlich zu den Flügen nach Antalya und Hurghada zwei wöchentliche Flüge zu den kanarischen Inseln aufnehmen. Dabei handelt es sich um Fuerteventura und Las Palmas.

DLR forscht an Kommunikation mittels Lichtsignalen

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Ob Blinker, Warnblinklicht oder Blaulicht – Fahrzeuge kommunizieren mit anderen Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Fahrradfahrern oft über Lichtsignale. Im EU-Projekt interACT haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) deshalb gemeinsam mit europäischen Partnern aus Industrie und Forschung neue Lösungen entwickelt, wie sich auch automatisierte und vernetzte Fahrzeuge mit Hilfe von Lichtsignalen sicher und zuverlässig verständigen können.

„Mit den Erkenntnissen aus interACT leisten wir einen Beitrag, diese Zukunftstechnologie auf die Straße zu bringen und die Interaktion zwischen vernetzten, automatisierten Fahrzeugen und weiteren Verkehrsteilnehmenden sicher und nachvollziehbar zu gestalten“, fasst Prof. Katharina Seifert, Direktorin des DLR-Instituts für Verkehrssystemtechnik in Braunschweig, zusammen.

LED-Band lässt automatisierte Fahrzeuge „sprechen“

Licht ist eine gute Möglichkeit, einfache Botschaften an andere Verkehrsteilnehmer zu senden. Im Gegensatz dazu führen Sprache und Symbole leicht zu Missverständnissen. Die Projektpartner haben deshalb ein spezielles LED-Lichtband entwickelt: Es verläuft unterhalb der Fenster um das gesamte Auto herum und leuchtet beispielsweise mehrfach auf, wenn das automatisierte Fahrzeug einen Fußgänger die Straße überqueren lassen möchte. Die Botschaft lautet „Ich halte für dich an“.

„Damit diese Art der Kommunikation funktioniert, haben wir eine ganz neue Sprache konzipiert. Von den Farben über die Dauer des Lichtsignals bis zur Anzahl der Wiederholungen haben wir alles zunächst gründlich erprobt und festgelegt“, beschreibt DLR-Wissenschaftlerin Anna Schieben, die das Projekt federführend betreut hat. Eine zweite kleine Lampe, die vorne an der Windschutzscheibe in der Höhe des Rückspiegels angebracht ist, unterstützt das Lichtband. Sie kann nur von genau einer Person wahrgenommen werden. Dadurch weiß diese Person, dass die Signale des LED-Lichtbands ihr gelten. „Ich meine dich“ sagt das Fahrzeug dem Verkehrsteilnehmer damit und beugt so Missverständnissen vor.

Kommunikation über Bewegungen und Fahrweise

„Nur Lichtsignale reichen für die Kommunikation im Verkehr aber nicht aus“, betont Anna Schieben. „Das automatisierte Fahrzeug muss auch gut sichtbar seine Fahrweise anpassen, zum Beispiel deutlich verzögern. Nur dann vertrauen Menschen darauf, dass das Auto sie tatsächlich wahrgenommen hat“. Deshalb entwickelte das interACT-Team ein zentrales Softwaremodul, das parallel zu den Lichtsignalen die Fahrweise des automatisierten Wagens anpasst.

Kommunikation zwischen Mensch und Maschine

Mit Kameras, Radarsensoren und Befragungen untersuchten die Forscher zu Beginn des Projekts, wie Kommunikation im Straßenverkehr generell funktioniert. Daraus leiteten sie Anforderungen an automatisierte Fahrzeuge ab und entwickelten auf Basis von Simulationen, Probandenstudien und realen Tests zwei Demonstrationsfahrzeuge einschließlich aller für diesen Einsatz erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten. Als Szenario betrachtete das Team vor allem vergleichsweise ungeregelte Situationen – beispielsweise an Kreuzungen ohne Ampeln oder auf Parkplätzen.

Verkehrsteilnehmer sind dort gezwungen, sich auszutauschen und zu kooperieren. Wann muss das Licht angehen? Wie nah darf und muss das Fahrzeug schon sein? Wie gut ist das Licht sichtbar? In weiteren Probandenstudien ermittelten sie zudem, wie Menschen die Kommunikation des automatisierten Fahrzeugs aufnehmen und welche Missverständnisse, zum Beispiel durch andere nicht automatisierte Fahrzeuge, auftreten können.

Projektpartner und Förderung

Unter der Leitung des DLR-Instituts für Verkehrssystemtechnik arbeiteten im Projekt interACT acht Industrie- und Forschungspartner aus Deutschland, Italien, Großbritannien und Griechenland zusammen. Dazu zählten die folgenden Unternehmen und Einrichtungen: BMW, Centro Richerche Fiat (CRF), HELLA, Institute of Communication and Computer Systems (ICCS), Bosch, Technische Universität München (TUM) sowie University of Leeds (UNIVLEEDS).

Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel zeigen Erholung

Der Flugverkehr an den Berliner Flughäfen bewegte sich im Mai weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Nach dem drastischen Einbruch der Passagierzahlen in den Vormonaten zeigten sich aber erste Anzeichen der Erholung.

Flughäfen Schönefeld und Tegel: Passagierzahlen bei 1,6 Prozent

An den Flughäfen Schönefeld und Tegel starteten und landeten im Mai 51.979 Passagiere. Damit haben sich die Fluggastzahlen im Vergleich zum April 2020 zwar nahezu verdoppelt, liegen aber gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2019 nur bei 1,6 Prozent (Passagierzahl Mai 2019: 3.200.803).

Am Flughafen Tegel wurden 40.808 Passagiere abgefertigt, ein Minus von 98,1 Prozent im Vergleich zum Mai 2019. In Schönefeld waren es 11.171 Passagiere (minus 98,9 Prozent).

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: 

„Auch der Mai war für die Flughafengesellschaft ein verlorener Monat. Zwar zieht der Flugverkehr nach Wochen des Stillstands ganz langsam wieder an, erreicht aber erst gegen Monatsende 2 bis 4 Prozent des Vorjahreswertes. Für die kommenden Wochen erwarten wir, dass der Flugverkehr schrittweise weiter anzieht. Wir sind an beiden Flughäfen gut darauf vorbereitet, die steigende Anzahl der Flüge unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln sicher durchzuführen.“
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres verzeichneten die Flughäfen der Hauptstadtregion einen massiven Passagierrückgang. Insgesamt wurden an beiden Flughäfen von Januar bis Mai 5.646.797 Passagiere abgefertigt, 60,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auch die Flugbewegungen bewegten sich im Monat Mai auf niedrigem Niveau. Insgesamt starteten und landeten an beiden Flughäfen 2.083 Maschinen, ein Minus von 92,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Tegel verzeichnete 951 Flugbewegungen (minus 94,6 Prozent), in Schönefeld starteten und landeten 1.132 Maschinen (minus 86,8 Prozent).

Frachtverkehr verzeichnet ein Minus von 68,9 Prozent

Der Frachtverkehr verzeichnete im Mai hingegen einen vergleichsweise weniger starken Rückgang. Insgesamt wurden im vergangenen Monat 961 Tonnen Luftfracht über die beiden Flughäfen abgewickelt, ein Minus von 68,9 Prozent. In Tegel waren es rund 7 Tonnen (minus 99,6 Prozent) Luftfracht, in Schönefeld 954 Tonnen (minus 14,4 Prozent).

skyguide bringt App U-Space für Drohnenpiloten heraus

Die Schweizer Flugsicherung skyguide gibt jetzt ihre U-Space App für Drohnen heraus. Zwei Apps (mobil und webbasiert) ermöglichen Drohnenbetreibern, einen Flug effizient zu planen und durchzuführen, einschließlich im Luftraum, welcher eine Genehmingung durch die Flugsicherung erfordert.

Erstellung und Einreichung von Flugplänen für Drohnen

Die Drohnenpiloten können einsehen, ob für ihren Flug eine Genehmigung von skyguide erforderlich ist oder nicht. Flüge, die einer Freigabe von skyguide unterliegen, müssen nach wie vor den üblichen Genehmigungsprozess über das Special Flight Office von skyguide durchlaufen. Die U-Space App ermöglicht die Erstellung und Einreichung von Flugplänen und liefert aktuelle Flug- und Regulierungsinformationen. Die Apps sind ab heute für Geräte mit den Betriebssystemen iOS hier  und Android hier im jeweiligen App-Store erhältlich. Die über die U-Space Apps angebotenen Dienste werden für die Betreiber zunächst kostenlos sein.

Flugsicherung: Tool für sicheren Flugplan

In der Schweiz ist skyguide verantwortlich für die Freigabe von Drohnenoperationen im kontrollierten Luftraum und in welchem die Genehmigung durch die Flugsicherung erforderlich ist. Dazu gehört der Luftraum um Flughäfen und Regionalflugplätze. Die App U-Space von skyguide gibt Betreibern von Drohnen einen Überblick über die wichtigsten allgemeinen und standortspezifischen Einschränkungen und Pflichten für das fliegen der modernen Funkfluggeräte.

Mit Hilfe der Apps können Drohnenbetreiber das Profil des Piloten und der Drohne erstellen und verwalten und so einen sicheren Drohnenbetrieb in Zeit und Raum planen. Drohnenbetreiber können auch einen Flugplan für Einsätze erstellen, die von der Genehmigung der Flugsicherung ausgenommen sind sowie Flugpläne für Einsätze innerhalb von CTR (Kontrollzonen), für die eine Genehmigung der Flugsicherung erforderlich ist einreichen.

Funktionalitäten werden bald erweitert

Darüber hinaus ermöglicht die App dem Betreiber durch Einreichen eines Flugplans die Anzeige von bemannten Live-Flügen und anderen unbemannten Operationen an oder in der Nähe eines bestimmten Ortes. Die folgenden Informationen sind in Übereinstimmung mit der aktuellen Regulation in der Schweiz ebenfalls über die U-Space Apps verfügbar:

  • Luftverkehrsbedingte Einschränkungen
  • Einschränkungen der zivilrechtlichen Haftung
  • Operative Einschränkungen (einschließlich verbotene und eingeschränkte Gebiete)
  • Öffentliche Sicherheit, Schutz der Privatsphäre und Umweltauflagen
  • Ständige Gefahrenbereiche
  • Navigationswarnungen
  • Andere Landeplätze
  • Segelflug-Sektoren
  • Militärisch vorübergehend reservierte Bereiche

Weitere Features, Funktionalitäten und Dienste folgen

Die angezeigten Daten werden direkt von skyguide und nicht von Dritten zur Verfügung gestellt. In den nächsten Monaten werden die Apps um weitere Features, Funktionalitäten und Dienste ergänzt, die sie zu einem wertvollen Werkzeug für die Betreiber von Drohnen machen.

Piloten kritisieren TUI Stellenabbau mit Staatshilfe

Die Vereinigung Cockpit verurteilt einen geplanten Stellenabbau und die Halbierung der Flotte bei TUIfly als missbräuchlich und verantwortungslos.

Der Mutterkonzern TUI hat bislang 1,8 Milliarden Euro an staatlicher Hilfe in Deutschland bekommen und will nun rund 700 Stellen beim Flugpersonal in Deutschland abbauen.

TUI will rund 700 Stellen streichen

Gleichzeitig ist zu vernehmen, dass die Buchungslage für Winter 20/21 und Sommer 21 durchaus gut ist. Die dafür benötigten Kapazitäten müsste TUI bei anderen Unternehmen, unter anderem im Ausland, einkaufen. Bei langfristig guten Geschäftsaussichten bestehe gar keine Notwendigkeit für eine Reduzierung der Arbeitsplätze in Deutschland.

„TUI versucht, die Corona-Krise zu missbrauchen, um Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Das ist inakzeptabel und mit uns nicht zu machen. Der Konzern will offenbar eine niedrigere Kostenbasis in Deutschland durch die Verlagerung von Jobs erreichen. Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen,“ sagt Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit.

Regierungshilfe für atypische Beschäftigungen gefördert?

Sollte die Bundesregierung bei diesem doppelten Schlag für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wegsehen, würde der deutsche Steuerzahler den Jobabbau in der heimischen Wirtschaft subventionieren. Der Konzern darf die staatlichen Hilfen, die als kurzfristige Überbrückung für die derzeitigen Ausfälle gedacht sind, nicht missbrauchen, um langfristig Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Die Vereinigung Cockpit fordert deshalb, dass alle Arbeitsplätze bei TUIfly erhalten bleiben.

Jeder Beobachter der Airline-Industrie hat durch die extremen Low-Cost Airlines gelernt, wie atypische Beschäftigung und Auslagerung von tarifierten und sozialversicherungspflichtigen Jobs in der Luftfahrt funktioniert. Auch die Behörden sollten längst erkannt haben, welche Folgen dies haben kann. Es gibt keine Entschuldigung, wenn Politik und Behörden jetzt bei TUIfly wegsehen und die Konzernführung ihre Pläne in die Tat umsetzen lässt.

AIS fliegt ab Münster wieder nach München und Stuttgart

Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines nahm die Linienflüge nach Stuttgart wieder auf.

Nach München hat der Flughafen Münster/Osnabrück seit heute wieder eine weitere Geschäftsreisestrecke im Flugplan. Die Stuttgart-Strecke wird fast ausschließlich von Geschäftsreisenden genutzt, von dem der überwiegende Teil aus der Automobilbranche und deren Zulieferfirmen stammt. Der Flugplan bietet die Möglichkeit einer Tagesreise, morgens hin und abends zurück, und spart damit Zeit und eine Übernachtung am Zielort.

AIS baut Flugbetrieb wieder aus

Die AIS Gruppe unterhält am Standort Münster/Osnabrück neben den Linienflügen auch eine Flugschule zur Ausbildung von Berufspiloten. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Lelystad in den Niederlanden. AIS Airlines bedient die Stuttgart-Verbindung bereits seit Ende 2013 und setzte aufgrund der aktuellen Situation, wie alle Fluggesellschaften, ihre Flüge seit Ende März aus.

Die von AIS Airlines bediente Verbindung nach Berlin soll nach den Sommerferien Anfang September wiederaufgenommen werden. Ab sofort sind die Flüge wieder wie gewohnt im Flugplan buchbar.

Coronavirus zwingt BER zu Test in Teilen

Corona bringt auch den Probebetrieb für den neuen Hauptstadtflughafen BER durcheinander. Für den Testlauf wird jetzt ein neues Verfahren mit weniger Teilnehmern durchgeführt. Nach einer Auflage des Gesundheitsamtes müssen die Teilnehmerzahlen sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Komparsen reduziert werden. Die bisherigen Buchungen sind nun ungültig.

In Anbetracht der aktuellen Hygienevorschriften im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie muss der BER-Probebetrieb mit freiwilligen Komparsen angepasst werden. Um zu gewährleisten, dass alle Mitarbeiter ihren neuen Arbeitsplatz kennenlernen, werden deswegen mehr Probebetriebstermine ausschließlich mit Teilnehmern der Flughafengesellschaft und Partnerfirmen durchgeführt.

Großveranstaltung Flughafen-Testbetrieb

Auch die Anzahl der freiwilligen Tester reduziert sich. Statt 20.000 können nur noch 9.000 Komparsenplätze angeboten werden. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Corona-Pandemie stellt nicht nur den Flugbetrieb, sondern auch den Probebetrieb am BER vor neue Herausforderungen. Sicherheit und Gesundheit haben dabei oberste Priorität. Das gilt nicht nur für die Testphase. Die Abstands- und Hygieneregeln im Flugbetrieb werden uns wohl noch lange erhalten bleiben. Leider können wir unter diesen Bedingungen nur etwa der Hälfte der bisher vorgesehenen freiwilligen Komparsen die Möglichkeit bieten, den BER vor der Inbetriebnahme kennen zu lernen. Wir werden dennoch eine ausreichende Testphase gewährleisten, sodass wir den BER am 31. Oktober sicher und verlässlich in Betrieb nehmen können.“

Vorzug für Neuanmeldung

Alle bereits registrierten Teilnehmer für den Probebetrieb werden über die Änderungen per E-Mail informiert. Um eine möglichst faire Vergabe der verbliebenen Plätze zu ermöglichen, werden alle Anmeldungen gelöscht und die verbliebenen Termine mit reduzierten Plätzen neu zur Buchung freigegeben. Zunächst werden alle Teilnehmenden mit bestätigtem Probebetriebstag die Möglichkeit erhalten sich zuerst und bevorzugt neu anzumelden. Anschließend werden die Teilnehmenden auf den Wartelisten informiert. Erst nach Abschluss dieser Bewerbungsphasen wird die Registrierung wieder allgemein zugänglich sein.