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Entwicklung in airberlin-Streckennetz und -Produkt – WiFi auch auf Kurzstrecke

airberlin investiert 2014 in Strecke und Produkt. Durch die Partnerschaft mit Etihad Airways und den Partnern der oneworld®-Allianz bietet airberlin weltweite Verbindungen zu mittlerweile über 250 Zielen und stärkt damit ihre globale Präsenz. Dass auch die Komfortoffensive des Unternehmens greift, zeigen neueste Ergebnisse im Marken-Monitor BrandIndex: airberlin ist Preis-Leistungs-Sieger und liegt mit 21 Punkten deutlich auf Platz 1 von insgesamt 15 bewerteten Airlines.

„Wir haben unsere Wurzeln in der Touristik, die wir 2014 mit neuen Strecken und Frequenzerhöhungen weiter stärken… Zu Beginn des zweiten Quartals 2014 wird airberlin die einzige deutsche Airline sein, die ausschließlich FullFlat-Sitze in ihrer neuen Business Class anbietet. In der zweiten Jahreshälfte wird die Airline zudem das erste Flugzeug mit WiFi an Bord ausstatten und diesen Service sukzessive auf nahezu die gesamte Flotte ausweiten“, sagt Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin, anlässlich der ITB 2014 in Berlin. Damit konnte airberlin sich seit Mitte 2013 um fünf Prozentpunkte verbessern.

Mehr bei Strecke und Frequenz – Griechenland wieder im Kommen

Die Touristik ist seit der Gründung von airberlin ein wichtiges Standbein der Airline und bleibt weiterhin ein zentrales Element der Unternehmensstrategie. 2014 erweitert airberlin ihr touristisches Angebot insbesondere in die Baderegionen des Mittelmeers und zu Fernzielen in der Karibik, den USA und nach Abu Dhabi. So hat airberlin die Frequenzen zu zehn Destinationen in Griechenland erhöht und ist aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Marktführer, im Hinblick auf das Flugangebot nach Griechenland. „Wir freuen uns, dass unsere Strategie mit den neuen Verbindungen und Kapazitätserhöhungen nach Griechenland aufgeht. Griechenland ist wieder im Kommen“, sagt Prock-Schauer.

Die Türkei bleibt ebenfalls eine starke touristische Destination. 18 Airports in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzt airberlin als Startplatz für den Flughafen von Antalya. In diesem Sommer bietet airberlin ein größeres Angebot an Türkei-Flügen ab Köln/Bonn, München, Nürnberg, Linz, Graz, Innsbruck, Salzburg, Wien sowie Basel und Zürich an. Mit Larnaca auf Zypern hat airberlin eine neue Destination in ihr Angebot aufgenommen, die mit NIKI von Wien angeboten wird. Neu ab Wien ist auch die Verbindung mit NIKI nach Malta ab März 2014.

Mehr Flüge nach Spanien – Mallorca mit ganz vorn

airberlin bietet ab März 2014 neue Verbindungen von Düsseldorf und Wien in die spanische Hauptstadt Madrid an. Später werden es insgesamt mit NIKI fünf Flüge pro Woche in die spanische Metropole. Bei europäischen Urlaubern ist Spanien inklusive der Kanarischen Inseln nach wie vor das beliebteste Flugreiseziel. Auf die Kanarischen Inseln hat airberlin ihre Frequenzen im Sommer 2014 ebenfalls erhöht.

Das airberlin-Angebot ab München wird mit neuen Verbindungen nach Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa Süd gestärkt. Im Sommer 2014 bietet airberlin aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fast 90.000 Sitzplätze pro Woche nach Mallorca an. Das sind 442 Frequenzen pro Woche ab 25 Abflughäfen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am Flughafen von Palma de Mallorca ist airberlin Marktführer und auch künftig bleibt Mallorca eines der wichtigsten touristischen Zielgebiete für airberlin.

Ab Mallorca bietet die Airline außerdem bequeme Anschlüsse zu den balearischen Inseln Ibiza und Menorca sowie zu zahlreichen Destinationen auf dem spanischen Festland, wie beispielsweise Bilbao, Sevilla und Valencia. Mit bis zu 250 Flügen pro Woche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Italien im Sommer 2014 ebenfalls fest im Portfolio. Ab Düsseldorf ist airberlin die klare Nummer eins zu den italienischen Badedestinationen.

Langstrecke nach USA und Kuba verstärkt

Auf der touristischen Langstrecke erhöht airberlin ihre Frequenzen nach Kuba, in die Dominikanische Republik sowie in die USA. Die Vereinigten Staaten sind für airberlin ein strategischer Wachstumsmarkt. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft hat ihre Verbindungen nach New York (JFK) und Chicago erhöht und fliegt ab Mai täglich nach Chicago sowie 20 Mal pro Woche nonstop von Deutschland zum John F. Kennedy Airport in New York.

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft verdoppelt zudem die Frequenzen zwischen Berlin und Abu Dhabi. Damit baut airberlin die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihrem Equity- und Codeshare-Partner Etihad Airways weiter aus und bietet ihren Gästen über das Drehkreuz Abu Dhabi noch mehr Anschlussmöglichkeiten unter anderem nach Thailand, Malaysia, auf die Malediven und Seychellen oder nach Australien. Insgesamt bietet airberlin im Sommer 2014 zwölf Fernreiseziele in der Karibik, den USA, Asien und den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

Seoul im Codeshare geplant – Wachstum mit Partnern

Gemeinsam mit dem strategischen Partner Etihad Airways und den Partnern der oneworld Allianz haben airberlin Gäste mittlerweile Zugang zu über 250 Zielen weltweit. Über das Etihad Airways Drehkreuz in Abu Dhabi haben die Fluggäste Anschlussmöglichkeiten nach Asien, Australien, die arabische Welt und auf die Seychellen.

Neu bei airberlin sind die ab sofort buchbaren Verbindungen nach Indien: Via Abu Dhabi stehen mit Etihad Airways täglich Verbindungen nach Bangalore, Chennai, Hyderabad, Kochi, Mumbai und Neu-Delhi zur Verfügung. Ebenso plant airberlin Seoul in ihr gemeinsames Codeshare-Netzwerk mit Etihad Airways aufzunehmen. Aufgrund der sieben zusätzlichen Frequenzen zwischen Berlin und Abu Dhabi ab 26. Oktober 2014 geht es via Abu Dhabi mit Etihad Airways zu 43 statt vorher 19 Zielen.

Das globale Streckennetz der airberlin wird durch die Mitgliedschaft in der Luftfahrtallianz oneworld komplettiert. airberlin baut insbesondere in Nordamerika die vorhandenen Synergien mit dem oneworld Partner American Airlines aus und bietet mittlerweile rund 60 Anschlussverbindungen im Codeshare an, so dass nahezu jede Region in den USA für airberlin Gäste zu erreichen ist.

Auch die Zusammenarbeit mit der oneworld Partnerairline S7 entwickelt sich positiv. airberlin fliegt ab Berlin, Düsseldorf und Wien bis zu zweimal täglich nach Moskau. Außerdem fliegt die Airline nach St. Petersburg und Kaliningrad. Ab den drei Airports haben airberlin Gäste sehr gute Anschlussverbindungen an das innerrussische Streckennetz von S7. „Auf einigen Strecken verzeichnen wir zum Teil mehr Buchungen aus den Auslandsmärkten als aus der DACH-Region. So zum Beispiel teilweise auf den Flügen von und nach Russland“, sagt airberlin CEO Wolfgang Prock-Schauer.

Produkt & Service – WiFi an Board der Kurzstrecke

Die Wünsche der airberlin Gäste stehen auch dieses Jahr im Fokus der Unternehmensstrategie. airberlin wird 2014 das erste Flugzeug mit WiFi an Bord ausstatten. Sukzessive wird dieser Service auf fast die gesamte Flotte ausgeweitet. „Wir gehören zu den ersten Airlines, die WiFi nicht nur auf der Langstrecke, sondern auch auf Kurz- und Mittelstreckenflügen anbieten. Damit werden wir den Bedürfnissen unserer Gäste nach neuen Kommunikations- und Unterhaltungsmöglichkeiten an Bord gerecht“, sagt Prock-Schauer.

Mit Beginn des zweiten Quartals wird zudem die Umrüstung der airberlin Business Class abgeschlossen sein. airberlin bietet dann als einzige deutsche Airline ausschließlich FullFlat-Sitze in der Business Class an. airberlin hat das Servicekonzept in der Business Class erweitert, um ihren Gästen zu jedem Zeitpunkt einen flexiblen und individuellen Service auf höchstem Niveau zu garantieren. Diverse Service-Upgrades wie beispielsweise ein Coffee-to-Go beim Verlassen des Flugzeugs dienen dem Gästekomfort. Die vorwiegende Einzelplatzbestuhlung der neuen airberlin Business Class garantiert ein Maximum an Privatsphäre und Zutritt zum Gang von jedem Platz.

Die Umrüstung der Economy Class auf allen Langstreckenflugzeugen der airberlin Flotte ist bereits abgeschlossen. Jeder Sitz verfügt über ein Inseat Entertainment System. Eine Anti-Thrombose-Auflage sorgt für gesundheitsfreundlichen Komfort während des Fluges. Auf allen airberlin Flügen halten die Flugbegleiter zusätzlich zu den kinder-freundlichen Unterhaltungsprogrammen ein Spielzeug für die jüngsten Gäste bereit.

Vielfliegerprogramm

airberlins Vielfliegerprogramm topbonus wird in diesem Jahr zehn Jahre alt und verzeichnet mehr als 3,4 Millionen Teilnehmer. Bei mehr als 120 Partnern weltweit haben topbonus Teilnehmer die Möglichkeit, eine Vielzahl an Vorteilen zu genießen. topbonus ist außerdem mit business points, dem Corporate Programm der Airline, kombinierbar.

Jüngst eröffnete in Wien der erste Exklusive Wartebereich außerhalb Deutschlands. Weitere Exklusive Wartebereiche bietet die Airline in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und München an. Eine Eröffnung am Flughafen Nürnberg ist für 2014 geplant.

Neuer airberlin Premium Partner für Mietwagen

airberlin arbeitet ab diesem Sommer mit dem Mietwagenpartner Hertz zusammen und ergänzt damit die bestehenden Premium Partnerschaften mit Sixt, HRS und ERGO Direkt. Von der neuen Partnerschaft profitieren insbesondere USA-Reisende. Hertz ist der größte Mietwagenanbieter an US-amerikanischen Flughäfen.

TÜV-geprüft und nachhaltig: 3,3 Liter pro 100 Passagierkilometer

Für ihre nachhaltige Unternehmensführung wurde airberlin nun vom TÜV-Rheinland zertifiziert. Untersucht wurden die Bereiche Grundsätze der nachhaltigen Unternehmensführung, soziale Verantwortung, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Qualitätsmanagement, Informationssicherheit, Compliance, Energie und Umwelt. Mit einem Durchschnittsalter von nur fünf Jahren hat airberlin eine der jüngsten Flotten in Europa.

Bei einem Verbrauch von nur 3,3 Litern auf 100 geflogene Passagierkilometer ist sie eine der ökoeffizientesten der Branche. airberlin hat ihren Treibstoffverbrauch in den vergangenen 20 Jahren um 25 Prozent reduziert. airberlin arbeitet kontinuierlich an einem umfassenden Treibstoffeffizienzprogramm. Es werden fortlaufend neue Maßnahmen entwickelt, um noch effizienter und treibstoffsparender zu fliegen. Zudem wurde die Airline zum dritten Mal in Folge mit dem Servicezertifikat vom TÜV-Rheinland ausgezeichnet.

M2D: Fehlersuche beschleunigt Reparaturen bei Bundeswehr-Gerät

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Airbus Defence and Space hat für die Bundeswehr ein neues Prüfinstrument zur Identifizierung fehlerhafter Baugruppen entwickelt. Das flexible „Modular Maintenance Device“ (M2D) kann zur Identifizierung fehlerhafter Baugruppen bis hin zur Gesamtsystemprüfung eingesetzt werden. Dadurch werden die Reparaturzyklen und die Zeiten zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft deutlich verkürzt, weil mit einer gezielteren Fehlersuche der bisher auf Verdacht übliche Tausch von Baugruppen entfallen kann.

Zusätzlich bietet das Prüfinstrument dem Bediener die Möglichkeit, auf eine installierte umfangreiche Interaktive Elektronische Technische Dokumentation (IETD) zuzugreifen. Darüber hinaus kann der Konfigurationsstand von Hardware und Software wie z.B. Seriennummer, Betriebsdauer und aktuelle Software-Version der einzelnen Baugruppen ausgelesen bzw. die vorhandene Software-Version aktualisiert werden.

M²D-System auch von anderen Herstellern erweiterbar

Die Ausstattung kann auf beliebigen Plattformen vom Handheld Computer bis hin zum gehärteten Notebook installiert werden. Das Basissoftware-System kann aufgrund der modularen Architektur flexibel und beliebig um weitere Prüfmodule – auch von anderen Herstellern – erweitert werden. Somit ist das M²D für jegliche Hardware- und Systemprüfung – vom Funkgerät über Gefechtsfahrzeuge bis hin zum Luftfahrzeug – erweiterbar und damit querschnittlich für alle Teilstreitkräfte übergreifend einsetzbar.

Deutsches Paralympics-Team per Lufthansa nach Sotchi gestartet

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Als offizielle Fluggesellschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) fliegt Lufthansa die deutschen Athleten nach Sotschi zu Paralympischen Winterspielen. Heute um 09:45 Uhr ist das komplette Team mit Begleitläufern, Trainern und Betreuern mit dem Lufthansa-Sonderflug LH 1474 von Frankfurt aus direkt zum Schwarze Meer abgehoben.

Neben den Sportlern transportiert Lufthansa auch das Sport-Equipment der Mannschaft. "Durch die Lufthansa-Direktflüge können unsere Athleten in nur 3,5 Stunden bequem zu den Paralympischen Winterspielen fliegen und kommen so ausgeruht in Sotschi an", sagt Dr. Bettina Volkens, Lufthansa-Vorstand Personal und Recht bei der offiziellen Verabschiedung am Gate B24. "Wir wünschen unserem Team tolle Erfolge in Sotschi".

Das Deutsche Paralympische Sportler-Team

Das deutsche Paralympics-Team besteht aus Anna-Lena Forster, Franz Hanfstingl, Georg Kreiter, Thomas Nolte, Andrea Rothfuss, Anna Schaffelhuber (alle Ski Alpin) und Stefan Lösler (Para-Snowboard). Hinzu kommen Willi Brem, Andrea Eskau, Martin Fleig, Vivian Hösch, Tino Uhlig und Anja Wicker (Ski Nordisch).

"Wir freuen uns, dass das Team von den speziell eingerichteten Direktflügen nach Sotschi profitiert. Insbesondere der Transport des Sport-Equipments der paralympischen Athletinnen und Athleten stellt eine logistische Herausforderung dar. Dank der Unterstützung der Lufthansa können wir uns ganz auf den Sport konzentrieren", sagt Friedhelm Julius Beucher, Präsident des DBS, am Frankfurter Flughafen.

Insgesamt erwarten die Organisatoren aus Sotschi rund 700 Sportlerinnen und Sportler aus 45 Nationen, die in fünf Sportarten antreten werden. Lufthansa als Airlines des Sports fliegt die Athleten zu deren Wettkämpfen in alle Welt. Der deutsche Branchen-Primus ist Partner des DBS, des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Deutschen Sporthilfe und Sponsor des FC Bayern München.

SunExpress ordert 40 Boeing 737

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Boeing und SunExpress haben eine Bestellung über 15 737 MAX 8 und 25 Next-Generation 737-800 Flugzeuge abgeschlossen. Die Bestellung, die nach Listenpreisen einen Wert von mehr als 3,8 Milliarden US-Dollar hat, umfasst auch Optionen für 10 zusätzliche 737 MAX 8 Flugzeuge. Die Bestellung ist die größte in der fast 25-jährigen Geschichte der türkischen Airline.

Die 737 MAX baut auf dem Erfolg der Next-Generation 737 auf und zeichnet sich durch verbesserte Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Beliebtheit bei Passagieren aus. Die 737 MAX verfügt über modernste CFM International LEAP-1B Triebwerke und aerodynamische Optimierungen wie beispielsweise neue Advanced Technology Winglets und ist damit 14 Prozent treibstoffeffizienter als die heute treibstoffeffizientesten Single-Aisle-Flugzeuge. Auf Langstreckenflügen kommen die Optimierungen sogar noch stärker zum Tragen und ergänzen damit perfekt das zukünftige Wachstum von SunExpress.

Ebenso wird das von Passagieren bevorzugte 737 Boeing Sky Interior zum Standard der MAX gehören. Auf der Basis jahrelanger Forschung, die vom Reisen inspiriert wurde, zeichnet sich das 737 Boeing Sky Interior durch modern geschwungene Seitenwände und weitere attraktive Eigenschaften aus, die den Blick der Passagiere zu den Fenstern führt und sie so stärker mit dem Flugerlebnis verbindet.

SunExpress mit Sitz in Antalya an der Türkischen Riviera wurde im Oktober 1989 als Tochterunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa gegründet. Heute befördert SunExpress mehr als sieben Millionen Passagiere pro Jahr und ist eine der führenden Airlines in Bezug auf Passagierzahlen auf Strecken zwischen Deutschland und der Türkei. Die Fluggesellschaft betreibt eine reine Boeing Flotte von mehr als 60 Next-Generation 737-700 und 737-800 Flugzeugen und bedient über 90 Ziele in ganz Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika.

Sommerflugplan am Flughafen Stuttgart mit mehr Zielen und Plätzen

Von Sonntag, 30. März 2014 bis zum Samstag, 25. Oktober 2014 ist am Flughafen Stuttgart der neue Sommerflugplan in Kraft. Insgesamt 42 Airlines fliegen regelmäßig zu 111 Zielen in 30 Ländern. Die Anzahl der Flüge steigt um etwa ein Prozent, das Angebot an Sitzplätzen erhöht sich um drei Prozent. Viele Inselziele, aber auch Urlaubsstädte werden im Sommerflugplan angebunden.

Neue und bewährte Ziele zur Sommerzeit

Die israelische Fluglinie Israir verbindet vom 04. Juni bis zum 15. Oktober einmal in der Woche Stuttgart mit Tel Aviv. Neu am Flughafen ist die italienische Günstigfluggesellschaft Air One, die zweimal pro Woche nach Catania auf Sizilien fliegt. Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo hat zwei wöchentliche Flüge nach Hurghada ans Schwarze Meer angemeldet.

Die Lufthansatochter Germanwings hat unter insgesamt 52 Destinationen zahlreiche Urlaubsziele im Programm, viele Verbindungen werden während der Sommerferien zusätzlich aufgestockt. Neu im Flugplan sind dabei die Ziele Neapel und Heringsdorf. Ebenfalls zur Auswahl stehen zum Beispiel Bilbao, Catania und Malaga, aber auch Bastia auf Korsika, Burgas am Schwarzen Meer und Enfidha in Tunesien.

Mit der Fluggesellschaft Air Berlin kommen Italien-Freunde im Sommer nach Florenz, Olbia oder Venedig. Daneben stehen auch Alicante, Marsa Alam oder Malaga auf dem Plan. Nach Norden geht es mit Air Berlin auch auf die Kanalinseln Jersey und Guernsey und nach Sylt. Die Fluggesellschaft Condor hat mit Santorin und Kalamata zwei neue Ziele in Griechenland. Daneben steuert sie Fuerteventura an, dazu Chania auf Kreta, die griechische Insel Kos und natürlich Palma de Mallorca. Letzteres ist auch im Sommer 2014 unverändert das am meisten angeflogene Touristikziel ab Stuttgart.

TUIfly bietet Urlaubern in diesem Sommer eine große Auswahl an Urlaubsinseln als Reiseziel: So stehen neben den Inseln Sal und Boa Vista auf den Kapverden auch Lanzarote, Ibiza und Teneriffa im Plan, aber auch Fuerteventura, Madeira oder Heraklion angesteuert.

Ukraine: Wizz Air beendet Flüge nach Donezk

Aufgrund der aktuellen politischen Lage in der Ukraine hat sich die Fluggesellschaft Wizz Air entschieden, ihre Flugverbindung von Memmingen nach Donezk zum 19.03.2014 einzustellen. Passagiere, die Flüge ab Allgäu Airport gebucht haben, werden umgehend von Wizz Air über Umbuchungsmöglichkeiten und Stornierung informiert.

Die Flugverbindung nach Kiew bleibt weiterhin bestehen, damit können Reisende in die Ukraine alternativ diese Strecke wählen. Bei Fragen zu gebuchten Flügen wenden sollen sich Reisende direkt an die Fluggesellschaft wernden, die nach Herkunftsländern Kontaktdaten mitteilt.

Der Low-Cost-Carrier konnte regen Zuspruch am Flughafen verzeichnen. Die Donezk-Destination war im Sommer 2013 ab Memmingen gestartet worden. Doneszk gilt als wichtigster Industriestandort der Ukraine.

Flugzeug und Ziel neu: LH Boeing 747-8 zur Fußball-WM

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Lufthansa führt ein neues Ziel mit der modernen Boeing 747-8 ein. Rechtzeitig zur Fußball-WM in Brasilien wird ab 29. März die "Königin der Lüfte" täglich zwischen Frankfurt und Sao Paolo fliegen. Auf dem Flug LH 506 verkehrt zurzeit eine Boeing 747-400, das Vorgängermodell der Boeing 747-8.

Die Boeing 747-8 ist mit 76,3 Metern 5,6 Meter länger als ihr Vorgängermodell Boeing 747-400. Der neue Lufthansa-Jumbo bietet insgesamt 362 Gästen Platz, davon acht in der First Class, 92 in der Business Class und 262 in der Economy Class. Der Dienst zwischen Frankfurt Flughafen und Sao Paulo-Guarulhos ist die elfte Strecke, auf der die "Königin der Lüfte" eingesetzt wird. Neben Lufthansa bietet auch Partnerairline Swiss tägliche Flüge ab Zürich.

B747-8: Weniger Verbrauch und deutlich leiser

Die Ausweitung des Boeing 747-8-Streckennetzes erfolgt mit der Inbetriebnahme der elften von insgesamt 19 "Strich Acht" in der Lufthansa-Flotte. Das neue Flugzeug bietet spürbare Verbesserungen bei der Ökoeffizienz: die Gent GEnx-2B-Triebwerke verbrauchen weniger Kerosin und erreichen eine 15 prozentige Verbesserung bei Treibstoffeffizienz und CO2-Emission pro Passagier. Zudem sind die Geräuschemissionen dank Chevron-Düsen um 30 Prozent geringer. Die Umstellung kommt genau rechtzeitig zur Fußballweltmeisterschaft im Sommer in Brasilien, sodass Fußballfans auf ihrer Reise in die brasilianische Metropole den Genuss höchsten Lufthansa-Reisekomforts erleben können.

In der preisgekrönten First Class im vorderen Teil des Hauptdecks genießen Gäste einen besonders persönlichen Service und eine reichhaltige Auswahl hochwertiger Speisen und Getränke. Die acht First Class Sitze lassen sich jeweils zu einem Bett mit einer Länge von 2,07 Metern und einer Breite von 80 Zentimetern ausfahren und ermöglichen einen tiefen und entspannenden Schlaf. Die neue Business Class wartet mit herausragendem Liege- und Sitzkomfort auf. Per Knopfdruck lässt sich der Sitz in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln. Auf den 15-Zoll-Monitoren können Gäste das erweiterte, individuelle Unterhaltungsangebot genießen. Auch der weiterentwickelte Economy Class-Sitz sorgt mit persönlichem Inflight-Entertainment für ein bequemes Reiseerlebnis.

SAAB-Gripen-E-Nutzlastaufhängungen werden Ruag-Entwicklung

Der Schweizer Technologie- und Rüstungskonzern Ruag hat vom schwedischen Flugzeugbauer SAAB den Zuschlag zur Entwicklung und Herstellung der Nutzlastaufhängungen des Militärjets Gripen E in der Schweiz erhalten. Der Vertrag hat ein Volumen von bis zu 68 Mio. CHF, wovon 15,5 Mio. CHF sofort realisiert werden. Diese Nutzlastaufhängungen sind dafür bestimmt, zusätzliche Tanks für Treibstoff, Aufklärungssysteme oder Lenkwaffen zu tragen. Es sind komplexe technologische Bauteile, welche sowohl elektronische als auch mechanische Systeme enthalten. Bezüglich Aerodynamik und Belastbarkeit müssen sie höchste Anforderungen erfüllen.

Der Auftrag umfasst vier Arbeitspakete. Drei davon im Umfang von 15,5 Mio. CHF treten sofort in Kraft. Sie umfassen das Design der Nutzlastaufhängungen, ihre Entwicklung hin zur Serienproduktion sowie die Herstellung von Prototypen für drei Gripen-E-Testflugzeuge. SAAB hat die Möglichkeit, das vierte Arbeitspaket, die eigentliche Serienproduktion für die Nutzlastaufhängungen, bei negativem Ausgang des Gripen-E-Referendums anderweitig zu vergeben.

Herstellung in der Schweiz bei Anschaffung

Sollte die Schweiz 22 Militärjets des Typs Gripen E erwerben, dann würden künftig die Nutzlastaufhängungen für die Serienproduktion der gesamten Gripen-E-Flotte, 60 Flugzeuge für Schweden und 22 Flugzeuge für die Schweiz, in der Schweiz hergestellt.

Für die Umsetzung des Auftrags mit einem Volumen von bis zu 68 Mio. CHF wird die Ruag auf Zulieferer aus allen Landesteilen der Schweiz zurückgreifen. Entsprechende Offerten in den Bereichen Metallerzeugnisse und Elektronikkomponenten wurden bereits eingeholt, unter anderem aus der Westschweiz und aus dem Tessin.

Airbus A350 XWB MSN2 und MSN4: Erstflug im Doppelpack

Airbus hat seine A350 XWB-Testflotte verdoppelt. MSN2 und MSN4 hoben beide letzte Woche über Toulouse ab. Mit dem Erstflug der beiden Maschinen im Doppelpack kann Airbus seine Tests für den neuen Großraum-Langstreckenjet nun an vier Maschinen durchführen, die allerdings mit ungleicher Ausstattung unterschiedliche Tests durchlaufen.

Die anderen beiden Flugzeuge mit den Bezeichnungen MSN1 und MSN3 haben bisher etwa 1.100 Flugstunen geleistet. Insgesamt sollen es 2.500 Stunden bis zur Zulasung werden. Mit dem sanften Start der Flugzeuge erreichte der europäische Flugzeugbauer und weltweite Marktführer einen weiteren Meilenstein für seinem XWB-Programm.

Die Maschine MSN2, die einen zu den neuartigen Flugzeugmaterialien aus Verbundwerkstoffen trefflich passenden Anstrich im Kohlefaser-Look erhielt, ist dabei das erste Flugzeug, dass mit einer echten Passagierkabine ausgestattet werden wird. Damit können die Kabine mit allen passagerbezogenen Systemen getestet und überprüft werden. Erstmals echte Passagiere wird die A350 XWB MSN2 im Frühling beim ersten Passagierflug in sogenannten Early Long Flights (ELF), befördern.

Die Bilder zeigen die nagelneuen Flugzeuge, MSN2 gut zu erkennen am schwarzen Carbon-Fiber-Anstrich, beim Start vom Airbus-Gelände in Toulouse. Die Maschine MSN4 erhielt einen kombinierten Anstrich aus dem Airbus-Schriftzug und den Farben von Qatar Airways, dem Erstkunden für die A350 XWB. MSN4 wird unter anderem für leichtgewichtige Testflüge und Lärmemissionsmessungen verwendet.

Wien bekommt Addis Abeba-Verbindung durch Ethiopian Airlines

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Die afrikanische Fluglinie Ethiopian Airlines hat heute die Aufnahme von Langstreckenflügen ab Wien bestätigt. Ab 02. Juni 2014 wird der Star Alliance-Carrier vier mal pro Woche ab Wien die afrikanische Metropole Addis Abbeba bedienen. Die Maschine startet jeweils montags, mittwochs, donnerstags und samstags um 00:20 Uhr ab Addis Abbeba und landet um 06:10 Uhr in Wien (Flugnummer ET724). In die Gegenrichtung hebt die Maschine montags, mittwochs, donnerstags und samstags um 23:10 aus Wien ab und landet um 07:05 Uhr in Addis Abbeba (ET725).

Mit der neuen Direktverbindung sind 48 Destinationen in Afrika über Addis Abbeba gut erreichbar. Ethiopian Airlines bedient insgesamt 79 internationale Destinationen auf fünf Kontinenten mit über 200 täglichen Flügen.

Wachsender Reisebedarf – Star Alliance Partnering

"Gemeinsam mit dem Vorstand von Austrian Airlines setzen wir uns dafür ein, neue Star Alliance-Partner nach Wien zu holen und diese Bestätigung zeigt, dass die gemeinsame Strategie erfolgreich ist. Diese neue Langstreckenverbindung wird neue Impulse für die Wirtschafts- und Tourismusregionen in Österreich und Afrika bringen. Der Standort Wien nimmt dabei auch eine wichtige Rolle als Drehkreuz nach Osteuropa ein", freut sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

"Wir freuen uns sehr, unsere Aktivitäten nach Wien auszuweiten. Europa ist der grösste Handelspartner für Afrika und damit eine wichtige Region für uns. Mit der neuen Verbindung entsprechen wir dem wachsenden Reisebedarf zwischen Wien und Afrika und in Kooperation mit unserem Star Alliance-Partner Austrian Airlines können wir optimale Verbindungen zwischen Afrika und Zentral- und Osteuropa anbieten.", sagt Tewolde Gebremariam, CEO von Ethiopian Airlines.

Nebel am Airport München zwingt Flugzeuge zur Umleitung

Umleitung wegen schlechter Sicht: Außerplanmäßig landeten heute drei Flugzeuge in Nürnberg, die wegen dichten Nebels nicht den geplanten Zielflughafen München anfliegen konnten.

Darunter waren zwei Airbus A320 der Lufthansa, einmal aus Berlin-Tegel und einmal aus Manchester kommend, sowie ein weiterer Airbus der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus.

Airbus Group steigert Umsatz und Dividende

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Die Airbus Group, bis 31. Dezember 2013 EADS, teilte für das Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz- und Gewinnzuwachs dank gestiegener Flugzeugauslieferungen und konzernweiter operativer Verbesserungen mit. Der Auftragseingang4 der Airbus Group stieg 2013 deutlich auf 218,7 Mrd. Euro (2012: 102,5 Mrd. Euro), getragen von einer starken Wachstumsdynamik im Zivilgeschäft von Airbus und größeren Auftragseingängen im Raumfahrtgeschäft. Am 31. Dezember 2013 lag der Auftragsbestand4 bei 686,7 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 566,5 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft belief sich auf 47,3 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 49,6 Mrd. Euro).

"2013 war für den Konzern ein wichtiges und ereignisreiches Jahr, nicht zuletzt wegen der weitreichenden Neuausrichtung unserer Unternehmensführung, der Aktionärsstruktur und der Strategie. Wir haben in unserem Geschäft Umsatz und Gewinn erneut gesteigert und konnten Rekordzahlen bei den Flugzeugauslieferungen, den Erstflug der A350 XWB und die ersten A400M-Auslieferungen vermelden", sagte Tom Enders, CEO der Airbus Group. "Wir hatten insbesondere im Airbus-Zivilflugzeuggeschäft einen starken Auftragseingang, der eine solide Grundlage für das künftige Wachstum unseres Konzerns bildet. Aufgrund der starken Nachfrage können wir jetzt die ‚Single-Aisle‘-Produktionsrate erhöhen. Die Umstrukturierungs- und Transformationsmaßnahmen bei Airbus Defence and Space und Airbus Helicopters kommen gut voran und werden die Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität dieser Geschäftsbereiche verbessern. Konzernweit werden wir unser Augenmerk auch künftig stark auf die effiziente Umsetzung der Programme richten."

Umsatz und EBIT*-Marge gestiegen

2013 stieg der Umsatz um fünf Prozent auf 59,3 Mrd. Euro (2012: 56,5 Mrd. Euro). Dies ist insbesondere auf den Anstieg der Zivilflugzeugauslieferungen und den A400M-Hochlauf zurückzuführen. Das Verteidigungsgeschäft verzeichnete einen stabilen Umsatz und spiegelt den Portfolio-Mix von Entwicklungs- und langfristigen Verteidigungsaufträgen wider.

Das EBIT* vor Einmaleffekten – die Kennzahl zur Erfassung des operativen Gewinns ohne Berücksichtigung von wesentlichen Einmaleffekten aus Rückstellungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – stieg auf 3,6 Mrd. Euro (2012: 3,0 Mrd. Euro) für die Airbus Group sowie auf 2,3 Mrd. Euro für die Division Airbus (2012: 1,8 Mrd. Euro). Maßgeblich für die Verbesserung war die gute Margenentwicklung bei Airbus trotz der gestiegenen Aufwendungen für das A350-XWB-Programm. Zudem haben die Transformationsinitiativen bei den ehemaligen Divisionen Cassidian und Astrium erste Ergebnisse gezeigt. Die EBIT*-Marge des Konzerns vor Einmaleffekten verbesserte sich auf 6,0 Prozent.

Das berichtete EBIT*2 stieg auf 2.661 Mio. Euro (2012: 2.144 Mio. Euro, a) trotz einmaliger Aufwendungen von insgesamt rund 913 Mio. Euro im Jahr 2013. Im vierten Quartal 2013 verzeichnete der Konzern Netto-Aufwendungen in Höhe von 434 Mio. Euro für die höheren Kosten für das A350-XWB-Programm sowie Rückstellungen in Höhe von 292 Mio. Euro für die Restrukturierungsmaßnahmen der Division Airbus Defence and Space und der Konzernzentrale. Das Finanzergebnis lag bei -630 Mio. Euro (2012: -453 Mio. Euro), das Konzernergebnis3 stieg auf 1.465 Mio. Euro (2012: 1.197 Mio. Euro, a). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von 1,85 Euro (2012: 1,46 Euro, a). Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) blieben mit 3.160 Mio. Euro (2012: 3.142 Mio. Euro) stabil.

Dividende um 25 Prozent angehoben

Ausgehend von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,85 Euro schlägt das Board of Directors der Airbus Group der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 0,75 Euro je Aktie (2012: 0,60 Euro je Aktie) am 03. Juni 2014 vor. Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 02. Juni 2014.

"Im Dezember haben wir unsere Dividendenpolitik bekanntgegeben. Derzeit setzen wir diese im Einklang mit den soliden Fortschritten um, die wir im Laufe des Jahres erzielt haben", sagte Harald Wilhelm, Chief Financial Officer der Airbus Group. "Für unsere Aktionäre bedeutet die vorgeschlagene Dividende eine Ausschüttungsquote von 40 Prozent und einen Anstieg der Dividende pro Aktie um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr."

Der Free Cash Flow vor Übernahmen belief sich auf -818 Mio. Euro (2012: 1.449 Mio. Euro) und spiegelt die gestiegenen Investitionen wider, die zur Unterstützung von Programmen in der Entwicklungs- und Produktionsphase erforderlich sind. Im vierten Quartal 2013 profitierte der Konzern von einer sehr starken Cash-Entwicklung.

Die Investitionen lagen bei 2,9 Mrd. Euro und entfielen insbesondere auf Fortschritte bei den A350-XWB-Testflugzeugen und auf gemäß IAS 38 aktivierte A350-XWB-Entwicklungskosten in Höhe von 354 Mio. Euro. Die Nettoliquidität belief sich Ende 2013 auf 9,1 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,3 Mrd. Euro) – unter Berücksichtigung von 1,9 Mrd. Euro zur Finanzierung des Aktienrückkaufprogramms sowie der Dividendenzahlung in Höhe von 469 Mio. Euro. Der Brutto-Zahlungsmittelbestand belief sich Ende 2013 auf 14,7 Mrd. Euro, was dem Unternehmen finanzielle Flexibilität und Sicherheit gewährleiste.

Geschäftsausblick und Faktoren

Der Ausblick der Airbus Group für das Geschäftsjahr 2014 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt. 2014 dürften die Auslieferungen bei Airbus – einschließlich der ersten A350 XWB – in etwa auf Vorjahresniveau liegen. Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge dürfte die der Auslieferungen übersteigen. Bei einem Wechselkurs von 1 Euro = 1,35 US-Dollar rechnet die Airbus Group mit stabilen Umsätzen im Vergleich zu 2013.

Auf Basis des EBIT* vor Einmaleffekten erwartet die Airbus Group für 2014 eine moderate Steigerung der Umsatzrendite und bestätigt ihr Umsatzrenditeziel von sieben bis acht Prozent für das Jahr 20157. Die Entwicklung des EBIT* sowie des Gewinns je Aktie* der Airbus Group wird von der Fähigkeit abhängen, Belastungen durch Einmaleffekte gering zu halten. Einmaleffekte sollten sich dabei nach derzeitigem Stand auf folgende potenzielle Belastungen beschränken: das A350-XWB-Programm, Währungseffekte aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie bilanzielle Neubewertungen.

Das A350-XWB-Programm birgt weiterhin Herausforderungen. Immer noch gilt, dass jede Änderung des Zeitplans und der Kostenannahmen zunehmend höhere Rückstellungen zur Folge haben können. Für 2014 strebt die Airbus Group einen ausgeglichenen Free Cash Flow vor Übernahmen an.

Entwicklung der Divisionen im Geschäftsjahr 2013

Airbus – Auslastung der Flugzeugproduktion für acht Jahre

2013 verzeichnete Airbus mit 1.619 Bruttobestellungen für Verkehrsflugzeuge einen neuen Branchenrekord (2012: 914 Bruttobestellungen), die Nettobestellungen beliefen sich auf 1.503 Flugzeuge (2012: 833 Nettobestellungen). Nicht eingerechnet sind die ATR-Bestellungen. Die Bruttobestellungen umfassten 1.253 Maschinen der A320-Familie, 77 A330, 239 A350 XWB sowie 50 A380. Die Bestellungen im vierten Quartal beinhalten den Auftrag von Emirates Airline über 50 A380 und die Bestellung von Etihad Airways über 50 A350 XWB, 36 A320neo sowie eine A330-200F. Airbus Military (jetzt Teil von Airbus Defence and Space) nahm 17 Nettobestellungen entgegen (2012: 32 Nettobestellungen).

Der Netto-Auftragseingang von Airbus erhöhte sich deutlich auf 202,3 Mrd. Euro (2012: 88,9 Mrd. Euro, a). Ende 2013 verzeichnete Airbus einen konsolidierten Auftragsbestand in Höhe von 647,4 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 525,5 Mrd. Euro, a). Der Auftragsbestand bei Airbus Commercial lag bei 627,1 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 505,3 Mrd. Euro, a), bzw. 5.559 Flugzeugen (Jahresende 2012: 4.682 Flugzeuge). Dies ist eine rechnerische Produktionsauslastung von über acht Jahren. Der Auftragsbestand von Airbus Military belief sich auf 20,8 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 21,1 Mrd. Euro). Die Zahl der ausgelieferten Airbus-Serienflugzeuge stieg auf 626 (2012: 588 Flugzeuge, darunter drei A330 ohne Umsatzrealisierung). Airbus Military lieferte 31 Flugzeuge aus (2012: 29 Flugzeuge).

Aufgrund der anhaltenden starken Marktnachfrage nach der A320ceo (current engine option) und der langfristigen Nachfrage nach der A320neo (new engine option) hat Airbus Erhöhung der "Single-Aisle"-Produktion im Jahr 2016 auf 46 Flugzeuge pro Monat beschlossen.

Das A350-XWB-Programm steht nach über 1.000 absolvierten Flugstunden vor der Zulassung. Der "Ultimate Load Test" zur Ermittlung der extremen Grenzbelastung des Flügels ist jetzt abgeschlossen, und das Programm ist auf Kurs für die geplante Indienststellung bis Ende 2014. Airbus ist in die kritischste Phase des A350-Programms eingetreten. Die im vierten Quartal verzeichnete Aufwendung in Höhe von 434 Mio. Euro spiegelt eine Neubewertung der veranschlagten und tatsächlichen Stückkosten wider. Zur Erreichung der Kostenziele wurden Verbesserungsmaßnahmen gestartet. Der Produktionshochlauf wird vorbereitet. Die damit verbundenen Risiken im Hinblick auf Zeitplan, Leistung des Flugzeugs und Kostenrahmen werden weiterhin genau überwacht, gemäß den Verpflichtungen gegenüber den A350-Kunden.

2013 erfolgte die Auslieferung der ersten beiden A400M an die französische Luftwaffe, im Auslieferungszentrum steht ein drittes, für die Türkei bestimmtes Flugzeug zur Zulassung bereit. Auch der industrielle Hochlauf schreitet gut voran. Im weiteren Verlauf werden die militärischen Fähigkeiten der A400M – in Abstimmung mit den Kunden – schrittweise ausgebaut.

Der konsolidierte Umsatz von Airbus erhöhte sich um sieben Prozent auf 42.012 Mio. Euro (2012: 39.273 Mio. Euro, a), was auf einen Anstieg bei den Auslieferungen von Zivil- und Militärflugzeugen zurückzuführen ist. Das konsolidierte EBIT* der Division stieg auf 1.710 Mio. Euro (2012: 1.252 Mio. Euro, a). Der Umsatz von Airbus Commercial stieg auf 39.889 Mio. Euro (2012: 37.624 Mio. Euro, a). Das berichtete EBIT* von Airbus Commercial belief sich auf 1.595 Mio. Euro (2012: 1.147 Mio. Euro, a), das EBIT* vor Einmaleffekten auf 2.216 Mio. Euro (2012: 1.669 Mio. Euro, a). Das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Commercial profitierte dabei von der verbesserten operativen Performance mit günstigen Volumen-Effekten, einigen Preissteigerungen und geringeren Verlusten bei der A380. Es enthält auch höhere Kosten für die Unterstützung des A350-XWB-Programms. Der Umsatz von Airbus Military stieg auf 2.893 Mio. Euro (2012: 2.131 Mio. Euro), was auf den A400M-Hochlauf und gesteigerte Auslieferungen bei leichten und mittleren Transport- und Tankflugzeugen zurückzuführen ist. Das EBIT* von Airbus Military belief sich auf 166 Mio. Euro (2012: 93 Mio. Euro).

Divisionen mit steigenden Auftragseingängen – Cassidian stabil

Der Auftragseingang von Eurocopter (jetzt Airbus Helicopters) stieg um sieben Prozent auf 5.775 Mio. Euro (2012: 5.392 Mio. Euro) Die Anzahl der Nettobestellungen sank auf 422 (2012: 469 Nettobestellungen). Der Auftragsbestand der Division belief sich zum 31. Dezember 2013 auf 12,4 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,9 Mrd. Euro); dies entspricht 995 Hubschraubern (Jahresende 2012: 1.070 Hubschrauber). Die Zahl der Auslieferungen stieg 2013 auf 497 Hubschrauber (2012: 475 Hubschrauber). Der Flugbetrieb der EC225-Flotte wurde bei allen Betreibern weltweit wieder aufgenommen. Die technische Zertifizierung des neuen Modells EC175 durch die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA im Januar 2014 ermöglicht eine Indienststellung im Laufe des Jahres.

Der Umsatz der Division lag mit 6.297 Mio. Euro (2012: 6.264 Mio. Euro) stabil auf Vorjahresniveau, das EBIT* stieg auf 397 Mio. Euro (2012: 309 Mio. Euro, a). Das Vorjahres-EBIT* beinhaltet eine Aufwendung in Höhe von 100 Mio. Euro für Nachverhandlungen über Regierungsprogramme. Das EBIT* vor Einmaleffekten blieb weitgehend stabil. Zur Verbesserung von Wettbewerbsfähigkeit, Rentabilität, Kundenzufriedenheit, Produktivität, Qualität und Sicherheit wurde ein Transformationsprogramm aufgelegt.

Der Auftragseingang von Astrium (jetzt Teil von Airbus Defence and Space) stieg im Jahr 2013 deutlich auf 6,2 Mrd. Euro (2012: 3,8 Mrd. Euro), zum 31. Dezember 2013 belief sich der Auftragsbestand auf 13,1 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,7 Mrd. Euro). Das "Book-to-Bill"-Verhältnis lag über Eins. Im letzten Quartal 2013 erhielt Astrium von Arianespace einen Rahmenauftrag für die Produktion von 18 weiteren Schwerlast-Trägerraketen vom Typ Ariane 5 ECA; die Europäische Raumfahrtbehörde ESA erteilte einen Auftrag für den Betrieb und die Instandhaltung der Internationalen Raumstation ISS. 2013 wurden vier Ariane-5-Trägerraketen ins All gebracht; die Zahl der erfolgreichen Starts in Folge stieg damit auf 57 in Serie, im Februar 2014 kam der 58. erfolgreiche Start der Rakete dazu. Im Jahresverlauf wurden sechs von Astrium gebaute Satelliten ausgeliefert. Im vierten Quartal starteten unter anderem das Weltraumteleskop Gaia und die Swarm-Satellitenkonstellation ins All. Der vierte unbemannte Raumtransporter ATV-4 "Albert Einstein" beendete seine Versorgungsmission zur ISS erfolgreich mit Verglühen in der Erdatmosphäre.

Astrium verbuchte 2013 einen Umsatz von 5.784 Mio. Euro (2012: 5.817 Mio. Euro) bei einem EBIT* von 347 Mio. Euro (2012: 311 Mio. Euro, a) und erzielte zum ersten Mal eine Umsatzrendite von sechs Prozent. Die EBIT*-Verbesserung spiegelt Volumen- und Produktivitätssteigerungen im Trägerraketen-, Verteidigungs- und Satellitengeschäft sowie eine Margenverbesserung wider, die durch die frühe Umsetzung des Transformationsprogramms AGILE erzielt wurde. Diese positiven Effekte glichen die geringere Aktivität im Services-Geschäft aus.

Der Netto-Auftragseingang bei Cassidian (jetzt Teil von Airbus Defence and Space) blieb mit 5,0 Mrd. Euro stabil (2012: 5,0 Mrd. Euro), der Auftragsbestand belief sich Ende Dezember 2013 auf 14,3 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 15,6 Mrd. Euro). Im vierten Quartal wurde der 400. Eurofighter ausgeliefert und der deutschen Luftwaffe übergeben. Österreich bestellte sechs Tracker-Minidrohnensysteme. MBDA erhielt einen Großauftrag aus Frankreich für eine neue Panzerabwehrlenkwaffe und sicherte sich weitere Verträge im Nahen Osten. Der Umsatz erhöhte sich auf 5.976 Mio. Euro (2012: 5.740 Mio. Euro) bei einem EBIT* von 432 Mio. Euro (2012: 128 Mio. Euro, a), was einer Umsatzrendite von über sieben Prozent entspricht. Die operative Entwicklung bei Cassidian spiegelt den starken Anstieg der zugrundeliegenden Rentabilität wider, der durch Volumen- und Produktivitätsverbesserungen und die im Dezember 2012 begonnenen Transformationsmaßnahmen erzielt wurde. 2012 enthielt das EBIT* Aufwendungen in Höhe von 198 Mio. Euro für die Restrukturierung und für die Reduzierung von Risiken im Portfolio.

Das Unternehmen Airbus Group

Airbus Group, ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen erwirtschaftet einen Umsatz von 59,3 Mrd. Euro im Jahr 2013 mit mehr als 144.000 Mitarbeitern. Zum Konzern gehören die Divisionen Airbus, Airbus Defence and Space und Airbus Helicopters. (Die rechtliche Umfirmierung von European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V. ("EADS N.V.") zu Airbus Group N.V. steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Hauptversammlung.)

* Die Airbus Group verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus "außerordentliche Posten" bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

a. Bestimmte Zahlen für das Jahresende 2012 wurden angepasst, um der veränderten Pensionsbilanzierung gemäß IAS 19 Rechnung zu tragen. Die Daten von Airbus spiegeln zudem die Konsolidierung von ATR und Sogerma innerhalb Airbus Commercial wider. In der Vergangenheit wurden ATR und Sogerma unter "Übrige Aktivitäten" konsolidiert.

Tabelle 1 bis 4 zeigen die Airbus Group-Jahresergebnisse 2013 (Beträge in Euro). Tabelle 5 und 6 zeigen die Ergebnisse für das vierte Quartal (Q4) 2013. Der Umsatz im vierten Quartal (Q4) 2013 blieb im Vergleich zum vierten Quartal 2012 stabil. Das EBIT* im vierten Quartal (Q4) 2013 sank um acht Prozent. Der Rückgang spiegelt die im vierten Quartal 2013 verbuchten Einmalaufwendungen wider, die höher ausfielen als im vierten Quartal 2012 und durch die verbesserten zugrundeliegenden Ergebnisse der vier Divisionen nicht ausgeglichen werden konnten. Tabelle 7 zeigt die Airbus Defence and Space Geschäftsergebnisse 2013 (angepasst).

Fußnoten

  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.
  3. Die Airbus Group verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.
  5. Die berichteten Segmente Airbus Commercial und Airbus Military sind Teil der Airbus-Division. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen.
  6. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung.
  7. Umsatzrendite auf Basis des EBIT* vor Einmaleffekten einschließlich Berücksichtigung der Verwässerung durch A350 XWB bei einem Euro-/Dollar-Wechselkurs von 1,35.

Sicherheitshinweis: Das Unternehmen weist darauf hin, dass bestimmte Aussagen dieser Mitteilung keine historischen Fakten wiedergeben, sondern vorausschauende Aussagen und Erwartungen sind, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen.

Airbus A330-300 bei Neukunden Skymark Airlines aus Japan

Skymark Airlines, die drittgrößte Fluggesellschaft Japans, hat die ersten beiden von insgesamt zehn A330-300 übernommen, die künftig geleast werden. Die Airline wird damit zum ersten japanischen Betreiber des marktführenden Airbus A330-Großraumjets. Die Flugzeuge für Skymark Airlines werden mit 271 besonders komfortablen "Green Seat"-Sitzen bestuhlt.

Sie werden im April 2014 den Liniendienst zwischen Tokio-Haneda und Fukuoka aufnehmen. Skymark Airlines hat angekündigt, später auch Verbindungen zwischen Tokio-Haneda und Sapporo sowie Naha mit den A330-300 zu bedienen.

Airbus-Flugzeuge in Asien besonders beliebt

Die Airbus A330-Familie umfasst Passagierflugzeuge mit 250 bis 300 Sitzen sowie Fracht-, VIP- und militärische Mehrzweckvarianten (Tanker und Transporter). Sie konnte bisher mehr als 1.300 Bestellungen für sich gewinnen. Über 1.000 Flugzeuge dieser Familie fliegen bei mehr als 100 Betreibern weltweit. Die A330 ist eines der effizientesten Flugzeuge der Welt mit einer durchschnittlichen Abflugzuverlässigkeit von deutlich über 99 Prozent.

Shinichi Nishikubo, President von Skymark Airlines, sagte: "Wir sind zuversichtlich, dass wir mit den wirtschaftlichen und zuverlässigen A330-300 in unserer Flotte weiteres Wachstum erzielen und Marktanteile gewinnen werden, indem wir Kunden anziehen, die Komfort auf höchstem Niveau verlangen. Zusammen mit unseren bestellten A380 unterstreichen wir so unsere Absicht, mit einer der jüngsten, modernsten und sparsamsten Flotten Japans in unserem Markt weiter an der Spitze zu bleiben."

John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus, sagte: "Die A330 ist das beliebteste Großraumflugzeug in Asien. Wir heißen Skymark Airlines in der immer größeren Familie unserer A330-Betreiber auf diesem dynamisch wachsenden Markt herzlich willkommen…"

Airbus garantiert Ersatzteilversorgung ab Lager in FHS

Das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus erteilte im Januar 2014 die Musterzulassung (Validation Type Certificate, VTC) für die A330-300. Skymark Airlines hat mit Airbus einen FHS-Vertrag (Flight Hour Services) über die Ersatzteilversorgung aller zehn geleasten A330 geschlossen. Airbus Customer Services wird dabei Ersatzteile aus einem breiten Katalog von mehr als 700 vor Ort auswechselbaren Funktionseinheiten (Line Replaceable Units, LRUs) mit garantierter Verfügbarkeit liefern. Alle A330-Flugzeuge für Skymark Airlines erhalten Trent-700-Triebwerken von Rolls-Royce.

Die Großraumflugzeuge des europäischen Flugzeugherstellers sind auf dem asiatischen Markt führend und haben sich dort in den letzten fünf Jahren doppelt so gut verkauft wie die Produkte der Konkurrenz. Mehr als die Hälfte der Großraumflugzeuge, die zur Auslieferung an asiatische Fluggesellschaften anstehen, stammen von Airbus.

ILS CAT II am Flughafen Lübeck in Betrieb

Dichter Nebel ist am Lübeck Airport kein Hinderungsgrund mehr für eine Landung. Bereits seit dem 06. Februar 2014 ist das Instrumentenlandesystem der Kategorie II (ILS CAT II) betriebsbereit und konnte nun dazu beitragen, dass zwei Business-Jets nicht ausweichen mussten, sondern planmäßig am Lübeck Airport landen konnten.

Durch die Erhöhung der Kategorie des Instrumentenlandesystems kann LBC auch bei schlechteren Wetterverhältnissen wie Nebellagen, schlechten Sichten oder tiefliegenden Wolken durch Flugzeuge, die nach Instrumentenflugregeln navigieren, angeflogen werden. Dies betrifft beispielsweise Linienflieger und führt so zu einer besseren Planbarkeit und Zuverlässigkeit innerhalb der Fluggesellschaft. Für Passagiere bedeutet es, dass Flugausfälle wegen schlechten Wetters unwahrscheinlicher werden und sie auch erwartungsgemäß in Lübeck starten und landen können.

Patrick Czupkowski, Projektleiter für die örtliche Flugsicherung, freut sich über den Abschluss des Projektes: "Allen an der Planung sowie Realisierung beteiligten Personen in den zuständigen Ingenieurbüros, der Landesluftfahrtbehörde, dem Deutschen Wetterdienst, der Deutschen Flugsicherung, Austro Control, dem Bundesamt für Flugsicherung sowie den Mitarbeitern des Flughafens gilt es, Dank auszusprechen. Nach umfangreicher Planung und Prüfung steht den Nutzern des Lübeck Airport nun endlich das lange erwartete Instrumentenlandesystem CAT II zur Verfügung. Dies ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung und Erhaltung des Flughafens."

Das Projekt wurde mit Mitteln des Zukunftsprogramms Wirtschaft (ZPW) aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" großzügig teilfinanziert. Foto: Airliner am Flughafen Lübeck – Das neu installierte Instrumentenlandesystem ILS CAT II sorgt für bessere Planbarkeit.

EML: Schmelzofen heizt High-Tech-Materialien im All

Airbus Defence and Space hat den Electromagnetic Levitator (EML) gebaut. Der EML ist ein tiegelfreier Schmelzofen für die Materialforschung im europäischen Weltraumlabor Columbus. Die Anlage soll Erkenntnisse über Hightech-Legierungen und -Halbleitermaterialien und deren Eigenschaften im geschmolzenen Zustand liefern.

Diese werden für die Optimierung von industriellen Gießvorgängen und in der Grundlagenforschung genutzt. Der EML und die erste Probencharge sind Teil der Fracht, das voraussichtlich im Juni vom fünften und letzten europäischen Versorgungsfahrzeug ATV-5 (Automated Transfer Vehicle) zur Internationalen Raumstation ISS gebracht wird. Airbus Defence and Space (ehemals Astrium) hat die Experimentieranlage, die auf dem Prinzip der elektromagnetischen Schwebetechnik (Levitation) beruht, im Rahmen von Aufträgen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt.

Induktive Heizung und Vermengung durch Levitation

Mindestens bis zum Jahr 2020 soll in der einzigartigen Experimentieranlage eine Vielzahl von Tests an Metall- und Halbleiterproben stattfinden, die induktiv auf bis zu 2.000 Grad Celsius aufgeheizt und mittels elektromagnetischer Levitation berührungsfrei prozessiert werden können. Verschiedene Teams aus der Material- und Produktionsforschung erhoffen sich hochpräzise Daten zu den temperaturabhängigen thermophysischen Schmelzeigenschaften moderner Materialien, die für komplexe Gieß- und Erstarrungsprozesse in der großtechnischen Teileherstellung eine entscheidende Rolle spielen. Für das freie Schweben unter Schwerelosigkeitsbedingungen sind nur geringe Levitationskräfte erforderlich, zudem werden die Proben nicht durch elektromagnetischen Druck deformiert, der eine Vermessung der Eigenschaften des Materials verfälschen würde.

Modernes Leben ist ohne Produkte aus Hightech-Materialien heute kaum mehr vorstellbar. Sie werden in industriellen Gütern wie Turbinenschaufeln für Düsenflugzeuge oder saubereren Motoren für Autos eingesetzt. Weitere Anwendungen sind Supermetalle für elektronische Bauteile und leistungsstarke Magnete sowie medizinische Produkte, wie künstliche Gelenke und Prothesen.

EML-Anlage lädt Proben wie im Revolver

Hightech-Materialien finden sich auch in feinen Metallstäuben, die als Katalysatoren in chemischen Reaktionen fungieren. Ein genaues Verständnis der Materialeigenschaften im flüssigen Zustand, aus denen sich Gießmodell- und Erstarrungs-Parameter für diese Hightech-Materialien ableiten lassen, sind sowohl für die Überwachung der Teileproduktion als auch für die Qualität der hergestellten Produkte entscheidend.

Dazu wird in der neuen EML-Anlage, die im Europäischen Experimentalschrank (European Drawer Rack – EDR) des Columbus-Labors an Bord der ISS installiert wird, eine kontinuierliche Versuchsreihe durchgeführt. Die insgesamt rund 360 Kilogramm schwere EML-Anlage besteht aus vier Baugruppen, deren Herzstück das Experimentmodul (EXM) ist. Die in speziellen Behältern aus Keramik und Rhenium gelagerten Proben werden ähnlich wie bei einem Revolvermagazin der Prozesskammer zugeführt. In diesem Magazin sind 18 Metallkugeln (z. B. verschiedene Aluminium-, Kupfer- und Nickel-Legierungen) als Experimentproben bevorratet.

Geschmolzener Probentropfen in Schwerelosigkeit

Jeweils eine Materialprobe wird in einem mit einer Spule erzeugten elektromagnetischen Feld aufgeschmolzen und durch die elektromagnetischen Felder frei schwebend positioniert. An diesem schwebenden Flüssigkeitstropfen lässt sich eine Vielzahl von Parametern gleichzeitig messen. Alle Experimente werden mit schmelztiegel- und berührungsfreien Verfahren durchgeführt. Messbeeinträchtigungen, die bei herkömmlichen Tiegelschmelzmethoden auf der Erde entstehen, treten dabei nicht auf. Kontrolliert und gesteuert wird der EML während des Betriebs vom Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (Microgravity User Support Center – MUSC) des DLR in Köln. Dort können die Experimentatoren die Schmelzvorgänge in Echtzeit verfolgen: Eine digitale Video-Beobachtungskamera und eine Hochgeschwindigkeitskamera, die bis zu 30.000 Bilder pro Sekunde aufzeichnen kann, sowie ein Pyrometer erfassen jedes Detail.

Vor ihrem Flug zur ISS wurden die Eigenschaften der einzelnen Materialproben bereits auf Parabelflügen in der DLR-Materialforschungsanlage Tempus für tiegelfreies elektromagnetisches Prozessieren unter Schwerelosigkeit charakterisiert. Die auf der ISS prozessierten Proben können später auch zur Erde zurückgebracht werden, um den Forschern weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen.

Der EML wurde von den Teams von Airbus Defence and Space Space Systems, das als Hauptauftragnehmer auftritt, entwickelt und gebaut. Die Experten am Standort Friedrichshafen haben mehr als 25 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet. Im Rahmen des „Tempus“-Projekts wurden bereits Flugeinheiten für Parabelflüge (20 Sekunden Experimentierzeit), für Höhenforschungsraketen (sechs Minuten Experimentierzeit) und in den 1990er-Jahren für drei Spacelab-Einsätze an Bord der US-Space-Shuttles (1-2 Wochen Missionszeit) gebaut. Heute ermöglichen die ISS-Labore kontinuierlichen Zugang zu Experimentmöglichkeiten in der Schwerelosigkeit.

Flughafen Zürich beginnt mit Pistensanierung – Arbeiten bei Nacht

Der Flughafen Zürich wird zwischen März und Oktober 2014 eine Totalsanierung der Hauptlandepiste 14/32 durchführen. Hierzu sind Nachtarbeiten außerhalb des Flugbetriebs nötig. Um die negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung zu minimieren, werden umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen getroffen. Die umfassende Sanierung des Mittelstreifens der 38 Jahre alten Hauptlandepiste ist eine unverzichtbare Maßnahme zur Beibehaltung der betrieblichen Sicherheit. Bereits in den letzten zwei Jahren wurden die Vorbereitungsarbeiten zur Hauptbauphase 2014 umgesetzt.

Am Flughafen Zürich beginnt voraussichtlich in der Nacht von Sonntag, 09. März, auf Montag, 10. März 2014, die Hauptbauphase der Sanierung der Piste 14/32. Diese ist im Betrieb starken Belastungen ausgesetzt. Im Auftrag der Flughafen Zürich AG wird der 22,5 Meter breite Mittelstreifen der 3.300 Meter langen und 60 Meter breiten Betonpiste durch einen mehrschichtigen Asphaltbelag ersetzt. Ebenfalls notwendig ist eine Erneuerung der gesamten Befeuerungsanlage.

Pistensanierung wird bei Nacht durchgeführt

Um den regulären Flugbetrieb sicherzustellen, finden die Bauarbeiten analog der Pistensanierung 16/34 im Jahr 2008 bei Nacht statt. Die Bauarbeiten im Sicherheitsbereich der Pisten und Rollwege dauern jeweils von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr. Spätestens um 06:30 Uhr müssen die Flugbetriebsflächen gereinigt, kontrolliert und zur Abnahme bereit sein, denn um 07:00 Uhr landet das erste Flugzeug. Der lärmintensivste Teil der Arbeiten ist in der Regel nach etwa zwei Stunden abgeschlossen. Zudem will der Airport umfangreiche Schallschutzmaßnahmen durchführen.

Zur Überwachung der Lärmimissionen führt die Flughafen Zürich AG in den betroffenen Gemeinden Lärmmessungen durch und stellt die Auswertungen anschließend den Gemeindebehörden zur Verfügung. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag werden keine Arbeiten ausgeführt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober 2014 abgeschlossen sein.

600 km neue Kabel verlegt – 80 Mio. CHF Kosten

Nach Erteilung der Plangenehmigung durch das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im April 2012 wurde im Sommer 2012 mit den Vorarbeiten gestartet. Diese umfassten die Erweiterung der Trafostation Hell, die Erstellung neuer Versorgungstrassen beidseits der Piste und das Einziehen von 600 km neuer Kabel. Die Vorarbeiten konnten Ende 2013 erfolgreich abgeschlossen werden und sind Voraussetzung für die Durchführung der Hauptbauphase. Die Gesamtkosten für die Pistensanierung 14/32 belaufen sich auf rund 80 Millionen Franken.

Ägypten: Condor setzt Sharm el Sheikh (SSH) wegen Verschärftem Reisehinweis aus

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Condor reagiert auf Reisehinweis des Auswärtigen Amtes in Ägypten: Aufgrund der aktuellen Situation in Ägypten und des verschärften Sicherheitshinweises des Auswärtigen Amtes, der nun auch auf die Badeorte der Sinai-Halbinsel ausgeweitet wurde, wird der deutsche Ferienflieger Condor bis 30. April wegen höherer Gewalt vorerst keine Fluggäste nach Sharm el Sheikh (SSH) befördern.

Alle, die einen Flug von oder nach Sharm el Sheik (SSH) gebucht haben, werden von Condor informiert. Gäste, deren Flug Teil einer Pauschalreise ist, werden gebeten, ihren jeweiligen Reiseveranstalter direkt zu kontaktieren. Condor bietet ihren Kunden eine kostenfreie Umbuchung bzw. eine kostenfreie Stornierung an.

Die Lage in den Condor-Urlaubszielen außerhalb der Sinai-Halbinsel ist dagegen ruhig und für Reisen dorthin gelten keine verschärften Hinweise des Auswärtigen Amtes. Condor Flüge nach Hurghada (HRG) werden deshalb regulär durchgeführt.

Die Ferienfluggesellschaft beobachtet die Situation und steht in ständigem Kontakt mit den relevanten Behörden und Flughäfen sowie den Reiseveranstaltern zu neuen Entwicklungen.

Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung über der Ostsee abgestürzt

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Gegen 18:40 Uhr ist gestern ein Hubschrauber der DRF Luftrettung östlich von Darßer Ort während eines Übungsflugs abgestürzt. Es handelt sich um den am Flugplatz Güttin stationierten Hubschrauber, der für die Offshore-Werksrettung in der Ostsee zuständig ist. Der Hubschrauber war im Anflug auf einen Seenotkreuzer der DGZRS, auf dem der Notarzt mit einer Rettungswinde abgeseilt werden sollte. Der Hubschrauber stürzte aus bisher ungeklärter Ursache in Sichtweite des Schiffs, etwa zwei Kilometer vom Land entfernt, in die Ostsee.

An Bord waren vier Besatzungsmitglieder. Nach jetzigem Kenntnisstand werden zwei von ihnen noch vermisst. Nach ihnen wird mit zahlreichen Rettungskräften vor Ort aus der Luft und zu Wasser intensiv gesucht. Zwei Personen konnten unmittelbar nach dem Unglück aus dem Wasser gerettet werden, tragischerweise ist eine der beiden Personen trotz notärztlicher Behandlung verstorben.

Alle vier Besatzungsmitglieder der DRF Luftrettung waren sehr erfahren. Es handelte sich um eine Routineübung. Die Unfallursache ist derzeit noch völlig offen. Das Luftfahrtbundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung wurden bereits von der DRF Luftrettung informiert und werden Ermittlungen aufnehmen.

Die DRF Luftrettung bekundete zum Tod des Besatzungsmitglieds und dem tragischen Unfall tiefste Betroffenheit. Sie hofft, dass die zwei Vermissten noch lebend gerettet werden können und ist in Gedanken bei ihren Kollegen und deren Familien.

Assistenzssystem für Piloten: Test im DLR-Simulator erfolgreich

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Um neue, leisere Anflugverfahren einzusetzen, muss der Pilot während der Landephase einen im Voraus berechneten Handlungsablauf exakt einhalten. Das DLR hat ein Pilotenassistenzsystem entwickelt, welches das Verfahren optimiert und damit Landungen sicherer, leiser und spritsparender macht.

Dieses System wurde in Flugsimulationen von mehreren Piloten getestet und die Ergebnisse ausgewertet. Landet ein Flugzeug, bedeutet das vollen Einsatz für die Besatzung an Bord. Die Landung ist eine der arbeitsintensivsten Phasen des Flugs: Geschwindigkeit und Höhe müssen angepasst, Landeklappen und Fahrwerk ausgefahren werden. "Macht der Pilot das alles zu einem exakt errechneten Zeitpunkt, kann ein Teil der Landephase komplett im Leerlauf stattfinden", erklärt Sven Oppermann vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "Dann ist das Flugzeug besonders leise und fliegt spritsparend."

Handlungen des Piloten zum exakten Zeitpunkt

Doch die Realität sieht anders aus: Wetterlage, Sichtbedingungen, das Gewicht des Flugzeugs oder auch die Vorgaben der Luftraumüberwachung haben Einfluss auf die Landung, und so gleicht keine Landung der anderen. Die Piloten entscheiden aus Erfahrungswerten, zu welchem Zeitpunkt sie welche Handlung durchführen.

Das neue, im DLR entwickelte Assistenzsystem gibt den Piloten Unterstützung für alle notwendigen Schritte während der Landephase. Unter Berücksichtigung der äußeren Faktoren zeigt es ihnen über ein Display im Cockpit an, an welchen Punkten die Geschwindigkeit wie reguliert oder Landeklappen und Fahrwerk ausgefahren werden sollten. So wird der Anflug optimiert.

Bewertung der Testpiloten: Besonders hilfreich bei Rückenwind

Um zu sehen, wie das System in der Praxis angenommen wird, fanden Studien im bewegten Flugsimulator des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik statt. Vier externe Berufspiloten von Air Berlin und Volkswagen und drei DLR-Testpiloten führten im A320-Cockpit jeweils elf Anflüge unter variierenden Bedingungen, wie zum Beispiel Wind oder Anflugwinkel, auf den Frankfurter Flughafen durch. Dies war gleichzeitig die erste Studie im Simulatorzentrum AVES (Air Vehicle Simulator), das im Sommer 2013 eröffnet wurde.

"Die Piloten gaben neben vielen interessanten Vorschlägen zur Integration in den täglichen Flugbetrieb in erster Linie positives Feedback", freut sich Oppermann über die Rückmeldungen nach den Tests im Simulator. "Sie empfanden das System und das Display als große Hilfe, besonders bei schwierigen Rückenwindsituationen und sehen es als sinnvolle Unterstützung für die Einschätzung des gesamten Anflugs."

Lärmvermeidung durch Weglassen der Störklappen

Inzwischen haben erste Auswertungen gezeigt, dass mit Hilfe des entwickelten Assistenzsystems bei den durchgeführten Testanflügen eine mittlere Treibstoffersparnis von elf Kilogramm pro Anflug erreicht werden kann. Außerdem sind die Anflüge präziser. Und auch eine mögliche Verringerung des Lärms im Anflug wurde in den Simulatortests nachgewiesen: der in der Praxis häufig vorkommende, recht laute Einsatz der Störklappen (Speebrakes) konnte im Experiment durch das Assistenzsystem vollständig vermieden werden.

Im Sommer 2014 wird das System dann in realen Flugversuchen mit dem DLR-Forschungsflugzeug ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) weiter getestet.

Ruag Airbus-Zulieferer für Positionier-Mechanismen elektrischer Satellitenantriebe

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Ruag Space erhielt vom Satellitenhersteller Airbus Defence and Space in Toulouse einen Rahmenvertrag zur Lieferung von Positionier-Mechanismen für die elektrischen Antriebe von Telekommunikationssatelliten, die auf der EUROSTAR E3000-Plattform basieren. Die Lieferung der ersten zwei Einheiten soll demnächst erfolgen, weitere sind bis in das Jahr 2016 geplant. Die Aufträge gingen an das österreichische Weltraumtechnikunternehmen Ruag Space vom Satellitenhersteller Astrium, der seit Anfang 2014 Airbus Defence and Space (ADS) heißt. Er Umfasst einen mehrjährigen Rahmenvertrag zur Lieferung von Steuerungseinheiten.

Der erste von Ruag Space entwickelte und gebaute Positioniermechanismus wurde am europäischen Datenrelaissatelliten ARTEMIS eingesetzt und tut dort seit 2001 erfolgreich seine Arbeit. Die jetzt zu liefernden Geräte sind in Kooperation mit ADS im Rahmen von ESA Aufträgen für die Anwendung auf kommerziellen Telekomsatelliten entwickelt worden.

Besondere Herausforderungen beim Einsatz elektrischer Antriebe

Neuartige, elektrische Antriebe werden auf Satelliten vermehrt in Ergänzung zu chemischen Triebwerken eingesetzt, um sie auf ihrer korrekten geostationären Position im All zu halten. Da diese Triebwerke nur sehr geringen Schub haben, ist es notwendig, sie exakt auszurichten. Dazu sind Positioniermechanismen geringer Masse bei gleichzeitig hoher Steifigkeit sowie hoher Präzision der Ausrichtung erforderlich. Die von Ruag Space gelieferten Mechanismen enthalten bereits auch die gesamte elektrische Verkabelung und die Treibstoffzuleitungen für diese elektrischen Triebwerke.

Zukünftige, mit beiden Antriebsarten ausgestattete Telekommunikationssatelliten, die auf der EUROSTAR E3000-Plattform von Airbus in Toulouse aufbauen und deren Flugbahn eine präzise Nord-Süd Ausrichtung erfordert, sollen nun mit Triebwerks-Positioniermechanismen von Ruag Space ausgestattet werden.

Ruag will als Ausrüster weiter wachsen

Pro Satellit werden dabei zwei dieser Mechanismen zum Einsatz kommen. Die ersten beiden Mechanismen stehen kurz vor der Auslieferung, weitere Aufträge werden bis 2016 abgewickelt. Für Ruag Space ist der Auftrag ist ein wichtiger Schritt um als Ausrüster für die kommerzielle Weltraumtechnik zu wachsen. Notwendige Voraussetzung dafür ist die Möglichkeit, neuartige Produkte im Rahmen von ESA Aufträgen entwickeln und im Weltall erproben zu können.

FAI nimmt neuen Hangar am Flughafen Nürnberg in Betrieb

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Nach nur acht Monaten Bauzeit eröffnet die Bedarfsfluggesellschaft FAI im Februar ihren neuen Hangar am Airport Nürnberg. Mit dieser Erweiterung hat die Fluggesellschaft für Ambulanz- und VIP-Flüge nun eine Hangarfläche von mehr als 5.000 Quadratmetern am Standort.

Büro- und Werkstattflächen der FAI nehmen weitere 4.000 Quadratmeter ein. Am Airport Nürnberg existiert mit der FAI eine der größten Dienstleistungsstellen für Luftfahrtunternehmen, in der unter anderem Flugzeuge gewartet und gepflegt werden. Die Bodenabfertigung auf dem FAI-Gelände findet auf der Landseite statt, die durch zwei Rolltore vom Sicherheitsbereich des Flughafens getrennt ist.

Die FAI betreibt derzeit eine Flotte von 21 Flugzeugen und beschäftigt 200 Mitarbeiter aus 28 Ländern. Neben dem Hauptsitz am Airport Nürnberg operiert die FAI unter anderem in Afghanistan, Mali und dem Senegal.

Luftfahrt in der Schweiz diskutiert Herausforderungen des Marktes

Die "Plattform Luftfahrt Schweiz" hat in Bern über luftfahrtpolitische Themen diskutiert. Im Zentrum standen die Herausforderungen des Luftfahrtsystems Schweiz durch neue Marktteilnehmer aus Asien und dem Nahen Osten. Unter der Leitung von Bundesrätin Doris Leuthard trafen sich Vertreter des Bundes, der Standortkantone der Landesflughäfen sowie der kommerziellen Luftfahrt. Im Zentrum des Gesprächs standen die neuen Herausforderungen durch Fluggesellschaften aus den stark wachsenden Märkten Asien und dem Nahen Osten.

Die "Plattform Luftfahrt Schweiz" ist ein Forum für den Gedankenaustausch zu grundsätzlichen Themen des schweizerischen Luftverkehrs. Geleitet wird das Gremium von UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard. Neben Vertretern der Bundesverwaltung nehmen Delegationen der Landesflughäfen, der Standortkantone Zürich, Genf, Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie der Fluggesellschaft Swiss, des Dachverbandes der Schweizerischen Luft- und Raumfahrt "Aerosiusse" und der Flugsicherung Skyguide daran teil. Die Plattform hat konsultativen Charakter, der Austausch findet in der Regel einmal pro Jahr statt.

Neue große Airlines am Makrt – Bauliche Erweiterungen

Vertreter der Flughäfen und der Fluggesellschaft Swiss wiesen auf die sich verschlechternden Rahmenbedingungen für die Luftfahrt in Europa und der Schweiz hin. Unter Druck stehen vor allem die traditionellen Hub-Carrier. Das Auftreten neuer starker Airlines trägt aber auch zur besseren Anbindung der Schweiz an die Wachstumsmärkte bei. Die Erkenntnisse aus der Diskussion werden in die Überarbeitung des aus dem Jahr 2004 stammenden luftfahrtpolitischen Berichts einfließen.

Weitere Themen waren der Einbezug der Luftfahrt in ein Emissionshandel-Abkommen zwischen der Schweiz und der EU sowie die Infrastruktur der Schweizer Luftfahrt. Hier zeichnet sich seit längerem ab, dass der Ausbau oder eine Erweiterung von Flughäfen und Flugplätzen politisch schwer durchsetzbar sind.

Südkorea bezieht Radar-Technologie zur Erdbeobachtung von Airbus

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Airbus Defence and Space, das zweitgrößte Raumfahrtunternehmen der Welt, wird Radar-Antenne und -Elektronik für Südkoreas neuen Erdbeobachtungssatelliten Kompsat-6 liefern. Der Liefervertrag wurde heute in Seoul in Anwesenheit des baden-württembergischen Europaministers Peter Friedrich von Hyokoo Lee, CEO von LIG Nex1 Co. Ltd, und Eckard Settelmeyer, Direktor Erdbeobachtung bei Space Systems, Deutschland, unterschrieben. LIG Nex1 zeichnet gegenüber der koreanischen Raumfahrtagentur KARI für den kompletten Radarsensor verantwortlich.

"Der Kompsat-6-Vertrag ist ein wichtiger Exporterfolg für Airbus Defence and Space. Er festigt unsere langjährigen Beziehungen zu KARI und anderen Partnern in Korea. Der Vertrag wurde in harter Konkurrenz erzielt und wird den Weg für weitere Exporterfolge im Bereich der Radarinstrumente und Radarsatelliten ebnen", sagte Michael Menking, Leiter Erdbeobachtung, Navigation und Wissenschaft bei Space Systems.

"LIG Nex1 ist stolz, den Kompsat-6-Vertrag zusammen mit seinem Unterauftragnehmer Airbus Defence and Space gewonnen zu haben. LIG Nex1 beabsichtigt, eine langfristige Partnerschaft mit Airbus Defence and Space im Bereich weltraumgestützte Radartechnologie zu knüpfen," sagte Hyokoo Lee, CEO von LIG Nex1 Co. Ltd.

Auflösung der Radarsatelliten feiner als ein Meter

Der koreanische Radarsatellit Kompat-6 soll ab 2019 seinen Vorgänger Kompsat-5 mit deutlich verbesserten Fähigkeiten ersetzen. Kompsat-6 wird in verschiedenen Modi (Spotlight, Stripmap und ScanSAR) und zwei Polarisationen betrieben werden können und erreicht Auflösungen besser als einen Meter. Die so genannte Phased Array SAR-Technologie von Airbus Defence and Space ist weltweit vor allem durch die erfolgreichen europäischen Erdbeobachtungsmissionen ERS-1 und 2, Envisat und Metop und die Missionen der in Friedrichshafen entstandenen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X renommiert.

Istanbul mit Sondertarifen ab Flughafen Münster/Osnabrück

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Ab sofort legt Turkish Airlines für die neue Flugverbindung vom Flughafen Münster/ Osnabrück nach Istanbul Sondertarife auf. Die Flüge starten ab dem 18. Juni jeweils dienstags, mittwochs, freitags und samstags um 15:05 Uhr ab FMO.

Ein weiterer Schritt zum verstärkten Engagement der Turkisch Airlines. Der Hin- und Rückflug ist für Reisen bis zum 02. Juli zu einem Preis ab 119 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren buchbar. Der Rückflug ab Istanbul erfolgt an den gleichen Wochentagen jeweils um 11:05 Uhr. Rund drei Stunden zehn Minuten dauert der Flug in die türkische Metropole. Von dort aus können Fluggäste Umstiegs- und Weiterflugmöglichkeiten zu über 240 Zielen in 100 Ländern wahrnehmen. Die neuen Flüge sind bereits buchbar.

Airbus hebt Rate der A320-Produktion erneut an

Airbus hat entschieden, die Fertigungsrate der Bestseller-Familie im Single-Aisle-Segment von derzeit 42 Flugzeugen auf monatlich 46 Flugzeuge im zweiten Quartal 2016 zu erhöhen. Die Anhebung der Fertigungsrate soll schrittweise umgesetzt werden und im ersten Quartal 2016 zunächst auf monatlich 44 Flugzeuge steigen.

"Angesichts der positiven Marktaussichten für unsere überaus erfolgreiche A320-Familie und nach einer umfassenden Bewertung der Bereitschaft unserer Lieferkette, den Produktionshochlauf zu bewältigen, steht der Erhöhung der Produktionsrate auf 46 Flugzeuge ab dem zweiten Quartal 2016 nichts mehr im Wege", sagte Tom Williams, Executive Vice President Programmes von Airbus. "Mit einem Rekord-Auftragsbestand von mehr als 4.200 Flugzeugen der A320-Familie und dem wachsenden Erfolg der NEO haben wir eine solide Grundlage für die Steigerung unserer monatlichen Produktionsrate, um die Nachfrage unserer Kunden nach weiteren sparsamen Airbus-Flugzeugen erfüllen zu können."

In den letzten fünf Jahren hat Airbus die Produktion von Flugzeugen der A320-Familie kontinuierlich gesteigert. Ende 2010 wurde die monatliche Fertigungsrate von 36 Flugzeugen auf 38 Flugzeuge im August 2011 hochgefahren. Im ersten Quartal 2012 wurde die Fertigungsrate weiter auf 40 und im vierten Quartal 2012 schließlich auf 42 Flugzeuge pro Monat erhöht. Für den Erfolg von Airbus spricht auch die Anhebung der Listenpreise für ihre Flugzeugmodelle.

Mit über 10.200 verkauften und mehr als 5.900 an rund 400 Kunden und Betreiber weltweit ausgelieferten Flugzeugen ist die A320-Familie mit den Modellen A318, A319, A320 und A321 die weltweit erfolgreichste und modernste Familie von Single-Aisle-Jets.

Mit insgesamt 2.610 Bestellungen hat die A320neo-Familie im Single-Aisle-Segment einen Marktanteil von annähernd 60 Prozent erobert und sich damit als klarer Marktführer etabliert. Mit neuen, effizienteren Triebwerken und aerodynamisch optimierten "Sharklets" an den Flügelenden sollen diese neuen Flugzeuge bis zu 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen.

Fraport und Lufthansa: Milliarden-Investitionen in die Region

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Die Deutsche Lufthansa AG und die Fraport AG haben im Jahr 2013 wieder zahlreiche Aufträge an Unternehmen in der Rhein-Main-Region vergeben. Das regionale Auftragsvolumen beider Unternehmen lag bei 2,12 Milliarden Euro und unterstreicht die herausragende volkswirtschaftliche Bedeutung des größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuzes für dessen Heimatregion.

So gab der Flughafen-Betreiber 520 Millionen Euro und damit 73 Prozent seines gesamten Auftragsvolumens in der direkten Flughafen-Nachbarschaft aus. "Wir steuern unsere Auftragsvergaben bewusst so, dass diese auch direkt bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserer Region ankommen. Wir leisten damit einen Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität dieser Region, auf den wir sehr stolz sind", betonte Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte. Über 90 Prozent der Bestellungen und Ausschreibungen haben ein Volumen von weniger als 10.000 Euro, was es gerade auch kleineren Zulieferern und Dienstleistern ermöglicht, einen Zuschlag bei der Auftragsvergabe zu erhalten.

Aber auch gerade die am Frankfurter Flughafen beheimatete Lufthansa trägt mit ihren jährlich etwa 1,6 Milliarden Euro Ausgaben für regionale Lieferanten und Dienstleistungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung in der Rhein-Main-Region bei.

"Frankfurt ist unser größtes Drehkreuz weltweit. Hier beschäftigen wir über 37.000 Mitarbeiter, die rund um die Abfertigung von etwa 800 Flügen pro Tag tätig sind," sagt Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa-Passagevorstands, Operation & Hub Frankfurt. "Vom Wein aus lokalen Anbaugebieten über die Sicherheitstechnik am Flughafen bis hin zu Küchen in unseren Flugzeugen, profitieren in der Region viele Unternehmen unterschiedlicher Branchen."

Anreise-Tipps für ILA Berlin 2014 – Buchungscode für Lufthansa

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Die Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg bietet im Mai nicht nur ein überragendes Kultur- und Freizeitangebot. Vom 20. bis 25. Mai präsentiert auch die Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Spitzentechnologie aus allen Geschäftsfeldern der Aerospace-Industrie. Die Veranstalter geben Tipps für Übernachten und günstigeres Anreisen durch Kooperationen mit Verkehrsunternehmen.

Die ILA 2014 findet auf dem Berlin ExpoCenter Airport direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER statt. Unter anderem werden Fluggeräte aller Größen, Kategorien und aus allen Epochen der Luftfahrtgeschichte am Boden und in der Luft präsentiert. An den drei ersten ILA-Tagen (20.-22.05.) haben nur Fachbesucher Zugang, am Publikumswochenende (23.-25.05.) auch Privatbesucher.

ILA-Kooperation mit Deutsche Bahn

Mit dem Kooperationsangebot der Messe Berlin GmbH und der Deutschen Bahn reisen Sie entspannt und komfortabel zur ILA Berlin Air Show. Der Preis für Ihr Veranstaltungsticket zur Hin- und Rückfahrt nach Berlin beträgt in der 2. Klasse: 99 Euro, in der 1. Klasse 159 Euro. Die Fahrkarte gilt zwischen dem 18. und 27. Mai 2014.

ILA-Special bei Anreise mit Lufthansa

Als Airline-Partner der ILA Berlin Air Show bietet die Lufthansa allen Ausstellern und Besuchern vergünstigte Flugpreise und Sonderbedingungen. Gebucht werden können die Flugtickets online unter dem Zugangscode DEZAYTG.

Der Zugangscode muss in das Feld "Zugang zu Ihrem Lufthansa Angebot" eingegeben werden. Von dort aus wird der Kunde direkt auf die Online-Buchungs-Plattform geleitet. Die ermäßigten Tarife können auch über ein IATA-Reisebüro bezogen werden. Reisebüros haben die Möglichkeit, die Ticketing Instructions unter Angabe des Zugangscodes via E-Mail anzufordern.

Online-Buchung der Unterkunft

Ein wichtiger Standortvorteil Berlins ist die bundesweit größte Hotelkapazität. Im Vergleich der europäischen Metropolen hat Berlin die günstigsten Übernachtungspreise im drei- bis fünf-Sterne-Bereich.

Die Berlin WelcomeCard ist das offizielle Touristenticket in Berlin. Das Ticket beinhaltet einen Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr sowie gut 200 Rabattangebote. Erhältlich ist das Ticket in sechs Standardvarianten für 48 Stunden, 72 Stunden oder fünf Tage, jeweils für das Tarifgebiet Berlin AB oder Berlin ABC (inkl. Potsdam und Flughafen Berlin-Schönefeld).

Hotel Reservation Service HRS

HRS bietet Geschäfts- sowie Privatreisenden eine große Auswahl an Hotels weltweit. Über 250.000 Hotels in allen Preiskategorien in Deutschland, Europa und weltweit sind online buchbar. Die Onlinebuchung ist kostenlos und auch ohne Kreditkarte möglich. Die Bezahlung des Zimmers erfolgt immer erst im Hotel.

Flughafen Wien mit gutem Ergebnis – Positiver Ausblick trotz Herausforderungen

Mit Zuwächsen bei Umsatz, EBITDA und Nettoergebnis hat sich der Flughafen Wien im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 gut entwickelt. Alle betriebswirtschaftlichen Ziele sind erreicht worden. Die Erfolge in der Unternehmensentwicklung schlagen sich auch am Kapitalmarkt nieder: Seit dem Tiefststand Anfang 2012 hat der Kurs der Flughafen-Aktie um 129 Prozent zugelegt. Die Börsekapitalisierung hat um 830 Mio. Euro zugenommen, von 547 Mio. Euro Anfang 2012 auf nunmehr rund 1.377 Mio. Euro (Stand 21.2.2014).

"Die Produktivität des Unternehmens hat sich seit 2011 wesentlich verbessert, die EBITDA-Marge hat sich sehr deutlich von 32,5 Prozent auf 38,8 Prozent erhöht. Die klaren strategischen Ziele für 2014 sind auf Wachstum, Qualitätsverbesserung und Standortoptimierung sowie den Ausbau des Non Aviation-Bereichs konzentriert. Für 2014 sind rund 110 Mio. Euro an Investitionen vorgesehen, neben der Modernisierung der Infrastruktur, der Fertigstellung des Bahnhofs und eines Hangars wird auch die Immobilienentwicklung weiter konsequent vorangetrieben.", so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Positiver Ausblick für 2014

Der Ausblick auf das laufende Jahr 2014 verheißt eine weitere Aufwärtsentwicklung: Bei den Passagieren wird ein Anstieg zwischen plus einem Prozent und plus drei Prozent und bei den Flugbewegungen eine Entwicklung zwischen minus einem Prozent und plus einem Prozent erwartet. Vor diesem Hintergrund soll der Umsatz auf über 630 Mio. Euro steigen, das EBITDA über 240 Mio. Euro liegen und das Konzernergebnis auf über 75 Mio. Euro ansteigen. Die Nettoverschuldung soll auf unter 600 Mio. Euro sinken.

"Kostenentwicklung und Produktivität haben wir insgesamt gut im Griff: Das erste volle Betriebsjahr von Check-in 3, die seit Terminaleröffnung größere Betriebsfläche und der harte Winter hatten starke Auswirkungen auf Betriebs- und Personalaufwand. Das konnte aber durch Kosteneinsparungen kompensiert werden. Für 2014 sind wir optimistisch: Für den Sommerflugplan stehen bereits einige neue Destinationen und zusätzliche Flugverbindungen fest. Auch neue Airlines, wie Air China, Air Algérie und Jet2 haben sich bereits angekündigt. Wir gehen für 2014 wieder von einem Passagierwachstum aus.", ist Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG zuversichtlich

Dividenden-Anhebung auf 1,30 Euro je Aktie

Gestützt auf die gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2013 wird der Hauptversammlung am 05. Mai 2014 eine erhöhte Dividende von 1,30 Euro je Aktie (2012: 1,05 Euro) vorgeschlagen, in Summe 27,3 Mio. Euro. Über die Mitarbeiterstiftung, die zehn Prozent der Aktien hält, profitieren auch die Beschäftigten der Flughafen Wien AG von den Ausschüttungen. Die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2013 beläuft sich bezogen auf den Kurs vom 31.12.2013 auf 2,1 Prozent, die Pay-out-Ratio in Prozent des Periodenergebnisses beträgt rund 40 Prozent im Jahr 2013.

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten Die Umsätze des Segments Airport stiegen im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent auf 331,4 Mio. Euro. Die Auswirkungen durch die im Vergleich zum Vorjahr wie erwartet deutlich gestiegenen Abschreibungen aufgrund der Inbetriebnahme von Check-in 3 sowie die Mehrkosten des starken Winterdiensteinsatzes in 2012/13 führten zu einem Rückgang beim EBIT auf 42,0 Mio. Euro.

Handling schrumpft durch Rückgang der Flugbewegungen

Das Segment Handling verzeichnete einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse um 2,6 Prozent auf 151,9 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf den Rückgang bei den Flugbewegungen zurückzuführen, der aber durch Mehreinnahmen aus der Enteisung teilweise kompensiert werden konnte. Durch die nachhaltige Umsetzung der Strategie zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung konnte ein Segment-EBIT von 17,2 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) enthalten. Der Rückgang der Flugbewegungen im Jahr 2013 (-5,5 Prozent) trifft den Bereich Handling sehr hart. Die Erzielung eines positiven Ergebnisses auch in den kommenden Jahren ist eine besondere Herausforderung.

Das Segment Retail & Properties entwickelte sich auch im Jahr 2013 positiv und erzielte ein Plus beim Umsatz von 1,4 Prozent auf 121,2 Mio. Euro. Dazu trugen vor allem Erlössteigerungen durch die stärkere Vermarktung von Werbeflächen und bei Shopping und Gastronomie bei; alleine im Jahr 2013 wurden 29 neue Geschäftslokale am Flughafen Wien eröffnet. Das EBIT stieg auf 41,9 Mio. Euro. Die Umsätze der Sonstigen Segmente stiegen um 5,4 Prozent auf 17,5 Mio. Euro an (EBIT 11,1 Mio.).

Investitionen Aufgrund von Einsparungen und Rechnungskorrekturen zugunsten des Flughafen Wien, auch im Zusammenhang mit einer Schiedsgerichtsentscheidung gegen einen Auftragnehmer betreffend Check-in 3, verringerten sich die Investitionen im Jahr 2013 auf 72,9 Mio. Euro. Die Kosten für Check-in 3 werden aus heutiger Sicht unter 725 Mio. Euro liegen. Für 2014 sind Investitionen von rund 110 Mio. Euro geplant.

Sonderfaktoren schwächten Ergebnis 2013

In einem herausfordernden Jahr 2013, das von einem europaweit schwierigen Marktumfeld für die Luftfahrt, Kapazitätskürzungen bei Fluglinien, den Krisensituationen in Ägypten und dem Nahen und Mittleren Osten sowie von zahlreichen Flugausfällen durch einen harten Winter mit extremen Schneefällen und durch Streiks in Deutschland geprägt war, konnte der Flughafen Wien ein Passagieraufkommen von insgesamt 21.999.926 Passagiere (-0,7 Prozent) verzeichnen. Während die Anzahl der Starts und Landungen um 5,5 Prozent zurückging, stieg die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) um 1,9 Prozentpunkte auf 74,8 Prozent im Jahr 2013 an.

Das Frachtaufkommen ist nach anfänglichen Rückgängen im zweiten Halbjahr 2013 um zehn Prozent gestiegen und verzeichnete im Gesamtjahr ein Plus von 1,6 Prozent auf 256.194 Tonnen. 2013 wurde der Flughafen Wien von 71 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 177 Destinationen in 69 Ländern bedienten. Für 2014 erwartet der Flughafen Wien wieder ein Passagierwachstum.

Vorläufiger Konzernabschluss Vienna Airport*

Gewinn und Verlustrechnung in Mio. € 2013 2012 Veränderung in Prozent
Umsatzerlöse 622,0 607,4 2,4
Sonstige betriebliche Erträge 23,8 24,1 -1,3
Betriebsleistung 645,8 631,5 2,3
 
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -46,1 -43,2 6,8
Personalaufwand -245,8 -249,7 -1,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen -112,3 -117,2 -4,2
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 241,5 221,4 9,1
Planmäßige Abschreibungen -124,3 -98,1 26,7
Wertminderungen -5,1 -15,2 -66,4
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 112,1 108,0 3,8
 
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity Unternehmen 2,3 0,9 150,8
Zinsertrag 2,2 4,2 -48,2
Zinsaufwand -25,9 -25,2 3,0
Sonstiges Finanzergebnis 0,0 0,2 n.a.
Finanzergebnis ohne at-Equity Unternehmen -21,4 -19,9 7,7
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen 6,2 5,6 9,4
Finanzergebnis -15,3 -14,3 7,1
 
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 96,8 93,7 3,2
       
Ertragsteuern -23,5 -21,4 9,7
Periodenergebnis 73,3 72,3 1,3
 
Davon entfallend auf:      
Gesellschafter der Muttergesellschaft 73,3 71,9 1,9
Nicht beherrschende Anteile 0,0 0,4 n.a.
       
Ergebnis je Aktie (in Euro, verwässert = unverwässert) 3,49 3,42 2,0

 

Bilanzkennzahlen in Mio. € 2013 2012 Veränderung in Prozent
AKTIVA:      
Langfristiges Vermögen 1.857,6 1.911,7 -2,8
Kurzfristiges Vermögen 96,3 150,1 -35,8
PASSIVA:      
Eigenkapital 905,9 851,6 6,4
Langfristige Schulden 748,2 834,2 -10,3
Kurzfristige Schulden 299,8 376,0 -20,3
 
Bilanzsumme 1.953,9 2.061,8 -5,2
Nettoverschuldung 633,4 719,6 -12,0
Gearing (in Prozent) 69,9 84,5 -14,6 Prozentp.

 

Cashflow Rechnung in Mio. € 2013 2012 Veränderung in Prozent
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 204,4 179,7 13,7

aus Investitionstätigkeit

-86,4 -126,7 -31,8

aus Finanzierungstätigkeit

-154,5 -123,9 24,7
Free-Cashflow 118,0 53,0 122,8
CAPEX 72,9 101,7 -28,3

*Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das vorläufige Jahresergebnis 2013 der Flughafen Wien AG. Stand vom Flughafen Wien am 25. Februar 2014.

100 Stellen als Flugbegleiter bei Austrian Airlines zu besetzen

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Die Austrian Airlines Group stellt heuer 280 neue Flugbegleiter ein, 100 davon sucht sie noch. Diese neuen Positionen stehen in Zusammenhang mit dem zusätzlichen Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 777, welches ab Sommer die Austrian Flotte erweitern wird.

Vera Renner, Leiterin der Cabin Operations: "Wir freuen uns auf viele Bewerber und Bewerberinnen, denen die Begeisterung unserer Kunden genauso am Herzen liegt wie uns." Die Anforderungen an die Kandidaten umfassen eine hohe Kunden- und Dienstleistungsorientierung, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine abgeschlossene Schul- bzw. Berufsausbildung und einen abgeleisteten Präsenz- bzw. Zivildienst bei männlichen Bewerbern. Ab März 2014 finden Termine für das Auswahlverfahren im Austrian Airlines Trainingscenter am Flughafen Wien statt.

Arbeitgeber ist die Tyrolean Airways, eine 100-Prozent-Tochter der Austrian Airlines, wo der Flugbetrieb seit dem Jahr 2012 angesiedelt ist. Die Anstellung ist entweder saisonal für 4-6 Monate (für rund 40 Flugbegleiter) oder auf drei Jahre befristet mit optionaler Verlängerung. Das Bruttojahresgehalt liegt bei EUR 20.748,- zzgl. Überstunden und Spesen. Detaillierte Informationen über die ausgeschriebene Position sowie die Anmeldung zum Auswahlverfahren finden Interessierte im Onlineangebot der Airline unter Stellenangebote.

Empfang der deutschen Olympioniken am MAC des Flughafen München

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Als offizielle Airline der Deutschen Olympiamannschaft und Co-Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fliegt Lufthansa unsere Topathleten zurück nach Deutschland. Nach der planmäßiger Landung um 12:55 Uhr des Airbus A321 wird bereits auf dem Vorfeld ein erster Empfang stattfinden. Erste Gratulanten sind Bundespräsident Joachim Gauck und Daniela Schadt.

Kapitän Udo Strohbusch und seine Crew landeten zusammen mit der 130-köpfigen Delegation auf dem Münchner Flughafen. An Bord der LH 2022 sind Top-Athletinnen und Athleten der Deutschen Olympiamannschaft, darunter viele Medaillengewinner. Dabei haben auch die Piloten besondere Leistungen erbracht, wurden sie doch extra für die Landung auf dem Kategorie C-Flughafen in Sotchi geschult.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann und Chef de Mission Michael Vesper, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG Christoph Franz sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung des Münchner Flughafens Michael Kerkloh gratulierten anschließend der Mannschaft.

Als politische Gäste wurden neben Bundespräsident Joachim Gauck der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude als Gratulanten erwartet. Anschließend ging es für die Athletinnen und Athleten, begleitet von Bundespräsident Gauck und den Gästen zum München Airport Center (MAC) zu einer Willkommensfeier.