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airberlin mit Nonstop-Verbindungen in die Karibik

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airberlin erhöht Frequenzen in die Karibik zum Winter 2014/15 und baut damit das touristisches Angebot ab Düsseldorf und München aus. Ab November 2014 starten zwei zusätzliche Nonstop-Flüge von Düsseldorf nach Varadero auf Kuba und Puerto Plata in der Dominikanischen Republik. Auch ab München gibt es dann zwei neue Langstrecken-Verbindungen zu diesen Destinationen.

Damit erhöht airberlin die Flugverbindungen von Düsseldorf und München um vier zusätzliche Frequenzen auf insgesamt acht wöchentliche Flüge nach Puerto Plata und Varadero. Die zusätzlichen Flüge werden montags, mittwochs und freitags mit einem Airbus A330-200 durchgeführt.

20 Langstreckenziele mit Sonnengarantie im Flugplan

Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin, zum Streckenausbau: „…Insgesamt stehen Gästen im Winter mit Puerto Plata und Punta Cana in der Dominikanischen Republik, Varadero auf Kuba, Cancún in Mexiko und der ABC-Insel Curaçao insgesamt 20 Flüge pro Woche zu Langstreckenzielen mit Sonnengarantie zur Auswahl. Dabei bietet airberlin im Winter beispielsweise eine tägliche Anbindung aus Deutschland nach Punta Cana.“

Alle Abflüge von Düsseldorf nach Puerto Plata starten dienstags und freitags um 09:00 Uhr morgens sowie ab München mittwochs um 08:50 Uhr und sonntags um 10:35 Uhr. Die Rückflüge sind an den gleichen Wochentagen für den Nachmittag eingeplant und heben um 17:00 Uhr lokaler Ortszeit nach Düsseldorf ab sowie nach München mittwochs um 16:20 Uhr und sonntags um 18:05 Uhr. Für Gäste nach Varadero starten die Verbindungen ab Düsseldorf immer mittwochs und sonntags um 09:20 Uhr. Der Rückflug beginnt planmäßig um 17:00 Uhr.

Flug aus München mit Business Class

Für Reisende, die aus München nach Kuba starten, hebt der Airbus A330-200 montags um 11:45 Uhr und donnerstags um 10:15 Uhr ab. Das Flugzeug verfügt auf dieser Strecke auch über eine neue Business Class-Konfiguration.

Zubringerflüge nach München stehen ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Wien und Moskau zur Verfügung. In Düsseldorf sind komfortable Umsteigeverbindungen für Gäste aus Berlin, Dresden, Hamburg, München, Nürnberg und Stuttgart buchbar. International gibt es Anschlussverbindungen ab Kopenhagen, Mailand, Wien und Zürich nach Düsseldorf.

Luftverkehrswirtschaft erörtert Rahmenbedingungen an Parlamentarischem Abend

Unternehmen, Gewerkschaften und Betriebsräte der Luftverkehrswirtschaft gestern erstmals einen gemeinsamen Parlamentarischen Abend in Berlin. Das Motto hieß "Fairer Wettbewerb und gute Arbeit – Zukunft der Luftfahrt in Deutschland".

Vor 200 geladenen Gästen diskutierten die Spitzen der Gewerkschaften und Luftfahrtunternehmen mit den Parlamentarischen Staatssekretärinnen Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB, Katherina Reiche, MdB und Brigitte Zypries, MdB über die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland und über politische Weichenstellungen für fairen Wettbewerb.

BDL: Bessere Rahmenbedingungen für Luftverkehr

Klaus-Peter Siegloch, Präsident BDL: "Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Gewerkschaften zeigt, dass wir gemeinsam bessere Rahmenbedingungen für den Luftverkehr einfordern. Wir brauchen fairen Wettbewerb, um den Luftverkehrsstandort Deutschland auch in Zukunft zu sichern. Das ist unser gemeinsames Ziel."

Frank Bsirske, Vorsitzender ver.di: "Die deutschen Fluggesellschaften stehen in einem ungleichen Wettbewerb und brauchen die Unterstützung der deutschen Politik. Die muss darauf achten, dass die gesetzlichen Arbeits- und Sozialstandards bei allen in Deutschland stationierten Unternehmen und deren Mitarbeitern zur Anwendung kommen."

Luftverkehr in Deutschland in Konkurrenz mit Industriepolitik

Ilja Schulz, Präsident Vereinigung Cockpit: "Im internationalen Wettbewerb stehen wir Staaten gegenüber, in welchen sich der Luftverkehr nicht durch Leistung am Markt behaupten muss, sondern ein Instrument der Industriepolitik ist. Hier konkurrieren nicht mehr Airlines gegeneinander, sondern letztlich Markt- und Gesellschaftssysteme. Unsere Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, unter denen Wettbewerb wieder auf einem Level-Playing-Field stattfindet."

Nicoley Baublies, Vorsitzender des Vorstands UFO: "Faire soziale Rahmenbedingungen für Fluggesellschaften in Europa und darüber hinaus erlauben die Weiterentwicklung unserer hohen Sicherheits- und Ausbildungsstandards. Nur so kann die Industrie gemeinsam mit Gewerkschaften Arbeitsplätze in Deutschland erhalten, Beschäftigung aufbauen und zukunftsfähig gestalten. Deutschland braucht Industriepolitik im Luftverkehr."

Auf dem Foto v.l.n.r.: Ilja Schulz, PSt Katherina Reiche, MdB, Frank Bsirske, Dr. Christoph Franz, Nicoley Baublies, PSt Brigitte Zypries, MdB, Klaus-Peter Siegloch, PSt Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB und Dr. Stefan Schulte.

ILA Berlin: Zerspanungstechnik für neue Flugzeugteile

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Premiere auf der ILA Berlin Air Show 2014: Im International Suppliers Center ISC, der zentralen Marketingplattform für die Zuliefererindustrie, wird als neues Element die Sonderschau „Innovative Präzisionsteilefertigung“ integriert. Acht Mitglieder des Machining Innovation Network e.V. (MIN) mit Sitz im niedersächsischen Varel werden in Halle 1 demonstrieren, wie ein stabiler, kosteneffizienter und qualitativ hochwertiger Zerspanungsprozess gelingen kann. Erstmalig werden live auf zwei Werkzeugmaschinen anspruchsvolle Flugzeug-Bauteile zerspant.

Insbesondere vor dem Hintergrund neuer Materialien und Bauteildesigns gilt es, intensiv an innovativen ressourcen- und energieeffizienten Produktionstechnologien zu arbeiten“, erläutert Christian Habenicht, Leiter der Geschäftsstelle des MIN, die Motivation für die Sonderschau. „Dies möchten wir der Aero-space-Fachwelt auf der ILA 2014 erstmalig direkt vorführen“.

Luftfahrt hat Bedarf an neuen Fertigungstechnologien

„Um die in der Luftfahrtindustrie vereinbarten Ziele zur Verringerung der Klimawirkungen des Luftverkehrs zu erreichen und gleichzeitig die hohen Produktionsraten bei zukünftigen Großraumflugzeugen (A320 Nachfolger, A350, A380, etc.) zu sichern, müssen die Fertigungstechnologien entschieden weiterentwickelt werden.

Die ILA Berlin Air Show 2014 findet vom 20. bis 25. Mai auf dem neuen Berlin ExpoCenter Airport statt. Das International Suppliers Center ISC öffnet seine Tore ausschließlich an den drei Fachbesuchertagen vom 20. bis 22. Mai in der Halle 1. Am ISC 2012 beteiligten sich 320 Aussteller aus 29 Ländern.

Turkish Airlines ab FMO: Anfang einer intensiven Partnerschaft

Passend zur Freischaltung der neuen Flugverbindung von Turkish Airlines vom Flughafen Münster/Osnabrück nach Istanbul ist FMO-Geschäftsführer Prof. Gerd Stöwer mit dem CEO und Präsident von Turkish Airlines, Dr. Temel Kotil, in Istanbul zusammengetroffen.

Kotil und Stöwer betonten beide ihre Freude über den Beginn einer intensiven Partnerschaft zwischen den Unternehmen und handelnden Personen. Ab 18. Juni verbindet Turkish Airlines den Flughafen Münster/Osnabrück zunächst viermal pro Woche mit der türkischen Metropole Istanbul. Von Istanbul aus haben Reisende dann Umstiegs- und Weiterflugmöglichkeiten zu über 240 Zielen weltweit.

Dies sei aber erst der Beginn einer dynamischen Zusammenarbeit, so Kotil und Stöwer. Die Einladung von Stöwer zu einem Gegenbesuch zum Flughafen Münster/Osnabrück nahm Kotil sehr gerne an. Die neuen Flüge sind bereits buchbar.

Familien-Sonntag am Düsseldorf Airport mit Programm

Familien-Sonntag am Düsseldorfer Flughafen: Am 02. März verwandelt sich der Airport wieder in eine Spiel- und Spaß-Stätte. Von 11:00 bis 18:00 Uhr warten im Bereich C des Terminalgebäudes verschiedene Aktionsflächen auf die kleinen Besucher. Während ihre Kinder basteln, toben oder eine Vorstellung des Kindertheaters anschauen, können die Eltern in den Airport Arkaden erste Frühlings-Outfits shoppen oder im Reisemarkt den Osterurlaub planen. "Frühlingserwachen" lautet denn auch das Motto.

Ein tolles Erlebnis für Groß und Klein sind auch die kostenlosen Flughafenrundfahrten. Wer einen Blick hinter die Kulissen des Airports werfen möchte, sollte sich früh anmelden: Die Tickets für dieses Abenteuer für Besucher ab einem empfohlenen Alter von fünf Jahren sind heiß begeht und schnell vergriffen. Anmeldungen mit Personalausweis sind bei der Event Info im Bereich C möglich.

Minigolf, Bastelecke und kostenlose Kinderbetreuung

Und so entstehen in der Bastelecke farbenfrohe Blumen und lustige Marienkäfer. Bunt sind auch die fantasievollen Gesichtsverzierungen beim Kinderschminken. Ein paar Schritte weiter ist Action angesagt. Im Spielecircus erlernen die jungen Flughafen-Besucher kleine Kunststücke oder sie drehen eine Runde im Tretflugzeug auf dem Kinderflugplatz. An einer Minigolfbahn haben alle Familienmitglieder die Möglichkeit, ihr Handicap zu verbessern.

Eine Stärkung bieten anschließend die zahlreichen Restaurants und Cafés, zum Beispiel der neu eröffnete Asiagourmet in der Ankunftebene. Viele Restaurants haben zudem am Familien Sonntag ein Gastro-Special im Angebot. Spektakulär ist die Aussicht von den beiden Besucherterrassen im Flugsteig B und am Fernbahnhof, die an diesem Tag kostenfrei betreten werden können.

Die kostenlose Kinderbetreuung für Kinder von zwei bis elf Jahren ermöglicht es Eltern, ganz in Ruhe durch die Airport Arkaden zu bummeln und vielleicht schon das ein oder andere Frühlingsoutfit zu kaufen.

Shoppen und Reisetag mit Gewinnspiel

Oder im Reisemarkt den nächsten Urlaub zu buchen. Mit ein wenig Glück sogar zum Nulltarif, denn traditionell findet am Familien Sonntag das Gewinnspiel "Sie buchen. Wir zahlen." statt.

Der Eintritt zum Familien Sonntag ist frei und auch das Parken ist günstig: Für eine Pauschale von fünf Euro kann von 10:00 bis 20:00 Uhr geparkt werden. Dazu das Parkticket einfach an der Event Info austauschen. Ausgenommen sind die Kurzzeitparkplätze P11 und P12 sowie die Q-Parkfläche am Fernbahnhof.

Boeing baut Flügel aus Verbundwerkstoffen für 777X in Everett

Flugzeugbauer Boeing hat nun mitgeteilt, dass das neue Composite Wing Center für die B777X, in dem für das neue Modell Flügel aus Verbundwerkstoffen hergestellt werden sollen, in einem Werksabschnitt in Everett im US-Bundesstaat Washington angesiedelt werden soll.

Anhand verschiedener Kriterien bewertete Boeing den Produktionsort als am besten zum 777X-Businessplan geeignet. Das Composite Wing Center soll tausende Arbeitsplätze vor Ort im Puket Sund, sichern.

Das neue 777X-Programm hatte der US-amerikanische Flugzeugbauer 2013 auf der Dubai Airshow offiziell gestartet. Die Flügel dieses Flugzeuges sollen aus leichten Verbundmaterialien bestehen. Boeing wählte nun den Standort Everett zur Final Assembly Line (FAL) für das 777X-Programm, mit Zustimmung der International Association of Machinists & Aerospace Workers (IAM), District 751, in einem auf acht Jahre angelegten Vertrag. Darin stimmte Boeing auch der Herstellung und dem Bau der 777X-Verbund-Flügel in der Puget Sund-Region zu. Nach der Prüfung mehrerer Optionen befand Boeing das Werk in Everett für Herstellung und Zusammenbau als geeignet.

Die neue Anlage für die Produktionsprozesse der Flügel aus Verbundwerkstoffen soll eine Fläche von ca. 11 ha umfassen. Der Spatenstich für das Gebäude soll noch in diesem Jahr erfolgen. Wo dann im Everett-Werk der Zusammenbau der Teile erfolgen soll wird demnächst entschieden werden. Erfreut über die Entscheidung des Flugzeubauers zeigte sich auch der Gouverneur Washingtons, Jay Inslee. Der US-Bundesstaat rücke damit in die vorderste Front bei der Herstellung fortschrittlicher Verbundwerkstoffe, nicht nur für den Flugzeugbau, so Inslee.

Zurzeit laufen schon Entwicklungen im Windkanal für das neue Modell. Die Boeing 777-8X soll in direkte Konkurrenz zum Airbus A350-1000 XWB treten. Die Erstauslieferung soll 2020 erfolgen.

Kuwait erhält seine erste Boeing C-17 Globemaster III

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Boeing hat die erste C-17 Globemaster III an die Luftwaffe von Kuwait ausgeliefert. Mit dem Luftfrachter wollen die Streitkräfte ihre Fähigkeiten bei militärischen und zivilen Missionen, aber auch bei Hilfseinsätzen und dem Katastrophenschutz ausbauen.

"Die C-17 erfüllt die besonderen Anforderungen der kuwaitischen Luftwaffe." sagte Col. Abdullah Al Foudari, Deputy Commander der Kuwait Air Force. Eine spezielle Lackierung für den Kunden hebt die C-17 von den anderen 259 Maschinen, die weltweit ausgeliefert wurden, ab. Das mache sie bei möglichen Hilfseinsätzen überall auf der Welt als kuwaitische Maschine erkennbar, so Co. Abdullah.

Zur weiteren Unterstützung der C-17-Flotte betreibt Boeing das C-17 Globemaster III Integrated Sustainment Program, ein international aufgestelltes Logistikprogramm. Von den 260 ausgelieferten C-17 wurden 223 an die U.S. Air Force geliefert, 37 weitere an Australien, Kuwait, Kanada, Indien, Qatar, die VAE, UK, sowie eine Lufttransport-Initiative der NATO und weitere Partnerländer.

Streik in Frankfurt für Lufthansa inakzeptabel

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Die Auswirkungen des ver.di-Streiks zur Durchsetzung von Gehaltsforderungen auf Passagiere und Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen bezeichnet die Lufthansa als vollkommen inakzeptabel. Die Menschen werden vor dem Wochenende daran gehindert, nachhause zu fliegen und müssen unter unzumutbaren Umständen die Wartezeit am Frankfurter Flughafen verbringen. Hier würden nicht betroffene Menschen zur Durchsetzung von Gewerkschaftsforderungen instrumentalisiert, so die Airline.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lufthansa geben ihr Bestes und sind rund um die Uhr im Einsatz, um unseren Passagieren so gut es irgend geht zu helfen. Ohne die Sicherheitsabfertigung des Flughafens, die inzwischen gestern ganz eingestellt wurde, konnten jedoch keine Gäste aus Frankfurt mehr an ihr Ziel gelangen. Der Streik ist aus Sicht der Lufthansa wissentlich auf einen der verkehrsreichsten Tage gelegt worden und damit vollkommen unverhältnismäßig.

Dieser Streik zeige deutlich, dass die Politik handeln müsse. Rahmenbedingungen müssten geschafft werden, damit solche Konflikte nicht mehr auf dem Rücken tausender unbeteiligter Menschen ausgetragen werden. Wenn dieses Gewerkschaftsverhalten in Deutschland bei den zahlreichen im Flugbetrieb involvierten Berufsgruppen und Gewerkschaften Schule macht, könne ein kontinuierlicher Flugbetrieb in Deutschland garnicht mehr gewährleistet werden, so die Lufthansa zum Streik an ihrem Drehkreuz Frankfurt.

Code-share zwischen airberlin und Etihad Airways bis Indien

airberlin hat das Codeshare-Abkommen mit dem strategischen Partner Etihad Airways um Flüge nach Indien erweitert. Via Abu Dhabi stehen mit Etihad Airways täglich Verbindungen nach Bangalore, Chennai, Hyderabad, Kochi, Mumbai und Neu-Delhi zur Verfügung.

Die Tickets zu den sechs Destinationen sind ab sofort bei airberlin buchbar. Aufgrund der sieben zusätzlichen Frequenzen zwischen Berlin und Abu Dhabi ab 26. Oktober 2014 geht es via Abu Dhabi mit Etihad Airways zu 43 statt vorher 19 Zielen in der Golfregion, Nordasien (Peking, Shanghai, Tokio Narita), Südostasien (Kuala Lumpur, Jakarta) sowie nach Australien (Sydney, Melbourne, Brisbane). Außerdem plant airberlin die Ziele Perth und Seoul in ihr gemeinsames Codeshare-Netzwerk mit Etihad Airways aufzunehmen.

Fluhafen Zürich zu den Flügen für ILS-Vermessung

Von 24. Februar bis 08. März 2014 werden die Instrumentenlandesysteme (ILS) der verschiedenen Pisten und das Drehfunkfeuer Kloten (VOR KLO) vermessen. Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag, aber auch nachts, nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes, bis spätestens um 02:00 Uhr morgens statt. Für die Überprüfung des ILS sind Anflüge seitlich, oberhalb und unterhalb des publizierten Flugweges erforderlich. Aus diesem Grund erfolgen die Messflüge teilweise auch abseits der gewohnten Anflugrouten. Für eine Vermessung wird die jeweilige Piste mehrmals angeflogen, um ein möglichst genaues Resultat zu erzielen.

Die Signale der entsprechenden Sendeanlagen werden aufgezeichnet und ausgewertet. Um die Genauigkeit dieser Navigationsanlagen zu gewährleisten, werden sie periodisch getestet.

Für die Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt. Die Maschine ist mit modernsten Navigationshilfsmitteln und einem hochpräzisen Flugvermessungsgerät ausgerüstet. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide.

Es handelt sich hier um die erste von insgesamt drei Serien von Messflügen ausserhalb der Betriebszeiten. Weitere Messflüge finden vom 31. Mai bis 14. Juni sowie vom 25. August bis 06. September 2014 statt. Alle drei Serien wurden vom Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL bewilligt.

Condor legt zur Fußball-WM neue Flüge nach Brasilien auf

Ab dem 20. Juni 2014 führt Condor jeden Freitag Flüge mit einer Boeing 767-300 ab Frankfurt am Main (FRA) nach Fortaleza (FOR) durch.

Folglich landen deutsche Fußballfans pünktlich zum zweiten Gruppenspiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Ghana am 21. Juni im Stadion Plácido Castelo in Fortaleza. Darüber hinaus wird Fortaleza ein ganzjähriges Ziel im Condor Programm werden und ab dem 20. Juni immer freitags angeflogen.

Anschluss ab Fortaleza (FOR), Recife (REC), Salvador da Bahia (SSA)

Sommer wie Winter ist durch Anschlussflüge mit dem Kooperationspartner Gol praktisch ganz Brasilien via Fortaleza, Recife und Salvador da Bahia mit Condor schnell und bequem erreichbar. Im Sommer 2014 werden nämlich auch die Destinationen Recife (REC) und Salvador da Bahia (SSA) in Brasilien angeboten. Die deutschen Fußballfans können damit mit dem Ferienflieger zu allen Gruppenspielorten der deutschen Fußballnationalmannschaft in Brasilien reisen.

"Fortaleza ist ein weiterer brasilianischer Urlaubsort, der mit seiner Traum-Küste und angenehmen Klima viel zu bieten hat", so Jens Boyd, Head of Long-Haul der Thomas Cook Group Airlines. "Vor allem im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien möchten wir unseren Gästen die besten Verbindungen bieten, und durch die Erweiterung unseres Flugplans lässt sich der Besuch eines Fußballspiels perfekt mit einem Urlaub in Brasilien kombinieren."

Urlaub am Sandstrand im Nordosten Brasiliens

Das im Nordosten Brasiliens gelegene Ferienparadies Fortaleza ist aufgrund des fast immer sonnigen Wetters sehr beliebt, weshalb die Region auch als "Terra do Sol – Land der Sonne" bezeichnet wird. Mit 3,3 Millionen Einwohnern ist Fortaleza und dessen Umgebung die fünftgrößte Metropole Brasiliens. Auch für einheimische Erholungssuchende ist Fortaleza mit seinen weitläufigen Stränden, tropischem Klima und einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten ein sehr begehrtes Reiseziel. Ein sicheres und vielfältiges Nachtleben und die leckere traditionelle Küche sind weitere Attraktionen der Stadt.

Bei Condor sollen die Tickets zum Beispiel zu einem Oneway-Komplettpreis ab 349,99 Euro in der Economy Class von Frankfurt (FRA) nach Fortaleza (FOR), in der Premium Economy Class ab 499,99 Euro und in der Comfort Class ab 999,99 Euro zu haben sein. Die Buchung ist schon freigeschaltet. Für die Anreise nach Frankfurt können Anschlussflüge ab vielen deutschen und europäischen Flughäfen ganz praktisch gleich bei Condor dazu gebucht werden. Außerdem bietet Condor für 33 Euro pro Person und Strecke günstige Bahn-Tickets an.

Parkhaus-Neubau am Flughafen Hamburg: Fertigstellung vor Sommerferien

Der Bau des Parkhauses P1 am Hamburg Airport hat die oberste Ebene und damit seine volle Höhe von 20 Metern erreicht. Der Flughafen feiert mit einem traditionellen Richtfest die Entstehung eines der größten Parkhäuser am Flughafen. Rechtzeitig zu den Sommerferien wird das neue, komfortablere Parkhaus P1 nahe der Terminals in Betrieb gehen. Auf einer Fläche von über 70.000 m2, so groß wie ca. zehn Fußballfelder, entstehen rund 2.800 Parkplätze auf insgesamt sechs Ebenen. In das neue P1 wird Hamburg Airport rund 27 Millionen Euro aus eigenen Mitteln investieren.

"Das neue Parkhaus P1 wird Fluggästen und Besuchern dank viel Tageslicht, leichter Orientierung und bequemer Parkplatzgröße ein zusätzliches Plus an Komfort und Service sowie auch weiterhin die am Hamburger Flughafen bekannten kurzen Wege bieten. Das P1 reiht sich sehr gut in die Architektur der bestehenden Gebäude und damit in das Gesicht des Flughafens ein", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH.

Sieg gegen neun Konkurrenten – Viel Platz und Licht

Am Hamburg Airport stehen Passagieren und Besuchern insgesamt rund 12.000 Parkplätze zur Verfügung. Davon befinden sich mit der Eröffnung des neuen P1 rund 9.200 Stellplätze direkt an den Terminals. Mit der günstigen Lage des Parkhauses P1 direkt an der Umgehung Fuhlsbüttel sind die Parkplätze für Fluggäste und Besucher bequem und schnell zu erreichen.

Zwei Spindeln zur Auf- und Abfahrt ermöglichen eine einfache Zufahrt. Wie alle Parkplätze am Hamburg Airport sind auch die Stellplätze im neuen P1 mit 2,50 Metern in der Breite deutlich über den Mindestmaßen. Die Ebene 0 bietet mit 3,00 Metern Durchfahrtshöhe einen Meter extra Spielraum für höhere Fahrzeuge. Das Parkhaus wird darüber hinaus mit moderner Technik ausgestattet.

Das österreichische Büro Riegler Riewe aus Graz hat sich mit seinem Entwurf eines mandelförmigen Baus mit einem begrünten Innenhof in einem Architektenwettbewerb gegen neun Konkurrenten durchgesetzt und den ersten Platz belegt. Ein Vorteil dieses Entwurfs: Dank der Gebäudeform gibt es überall Tageslicht, was die Orientierung wesentlich erleichtert.

P1-Fortschritt in Zeitraffer ansehbar

Was gibt es Neues auf der Baustelle? Jeden Tag um 12:00 Uhr stellt der Flughafen ein aktuelles Bild vom Bau des Parkhauses P1. Welche Fortschritte seit Baubeginn gemacht wurden, kann dort über eine Funktion "Zeitraffer" eingesehen werden.

Parkplatzreservierung online mit P1-Eröffnungstarif: Ab sofort können Reisende für die Sommerferien Parkplätze im neuen Parkhaus P1 zu einem speziellen Eröffnungstarif online reservieren.

Fraport kritisiert Umfang der Streikmaßnahmen und Gewerkschaft ver.di

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Ein Fraport-Sprecher hat Behauptungen der Gewerkschaft ver.di entschieden zurückgewiesen, der Flughafen-Betreiber trage an der heutigen Situation in den Terminalanlagen eine Mitverantwortung. Fraport unterstützt die Forderung der Deutschen Lufthansa, dass die Politik Rahmenbedingungen schafft, damit solche Konflikte künftig nicht auf dem Rücken zigtausender unbeteiligter Passagiere ausgetragen werden.

„Die Gewerkschaft hat völlig unverhältnismäßig und insbesondere gegenüber den Fluggästen verantwortungslos agiert – zumal diese im Tagesverlauf sogar ein deutlich verbessertes Angebot vom BDSW erhalten und dieses einfach ausgeschlagen haben. Es kann nicht sein, dass eine Zwangs- bzw. Notlage von Kunden für egoistische Interessen ausgenutzt wird“, sagte ein Fraport-Sprecher.

Während der Sprecher betonte, dass Servicekräfte der Fraport AG und deren Partner nach wie vor im Einsatz sind, um Passagieren in den Terminals bestmöglich zu helfen, entgegnete er dem Vorwurf einer Mitverantwortung für die Situation seitens der Gewerkschaft. „Diese Behauptung ist falsch und bewusst irreführend. Die Gewerkschaft hat ganz gezielt ihre Gehaltsverhandlungen, die für private Sicherheitsfirmen in Hessen und Rheinland-Pfalz laufen, auf dem Rücken der Passagiere am Frankfurter Flughafen ausgetragen. Wohl auch deshalb, weil man sich die größte Öffentlichkeitswirksamkeit erhofft hat.

Die Gewerkschaft muss nun auch die Verantwortung dafür übernehmen, dass Fluggäste ihren Flieger verpasst haben und die Terminals noch bis in den Nachmittag überfüllt waren. Stattdessen versuchen die Gewerkschaftsverantwortlichen nun, ihre Hände in Unschuld zu waschen. Wer an einem der verkehrsreichsten Tage ganztägig streikt, nimmt billigend in Kauf, dass hauptsächlich die Passagiere darunter leiden“, erklärte ein Fraport-Sprecher.

Neosat: Vorstoß zur Stärkung der Satelliten-Technologie in Europa

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Die ESA bereitet den Weg für Neosat, die Telekommunikationssatellitenplattform der nächsten Generation, die binnen fünf Jahren zum ersten Mal zum Einsatz kommen soll. Erklärtes Ziel ist es, durch Innovation und größere Effizienz den europäischen Satellitenherstellern im Zeitraum 2018 – 2030 mindestens die Hälfte des weltweiten Satellitenkommunikationsmarkts mit einem voraussichtlichen Umsatz von etwa 25 Mrd. Euro zu sichern.

Der Vertrag über die Phase B von Neosat wurde in der ESA-Hauptverwaltung in Paris von der ESA-Direktorin für Telekommunikation und integrierte Anwendungen, Magali Vaissière, und den Hauptauftragnehmern Airbus Defence and Space sowie Thales Alenia Space, vertreten durch Eric Béranger bzw. Bertrand Maureau, unterzeichnet.

Konsortium für Kernmarkt Satellitenkommunikation bilden

Die ESA-Direktorin zeigte sich zuversichtlich: "Neosat wird mit Blick auf das kommende Jahrzehnt die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Satellitenindustrie und Europas Position auf dem Kernmarkt für Satellitenkommunikation ausbauen. Für die europäischen Zulieferfirmen bietet sich hier eine einmalige Gelegenheit, denn 80 Prozent der Komponenten für die europäische Satellitenplattform werden in den ESA-Mitgliedstaaten beschafft, was diesen Firmen Aufträge in Höhe von sieben Mrd. Euro bescheren wird."

Der heute unterzeichnete Vertrag bildet den Rahmen für die Auswahl der Gerätezulieferer für die Produktlinien von Neosat. Auf der Grundlage zuvor vereinbarter, einheitlicher Anforderungen werden die beiden Ko-Hauptauftragnehmer die Angebote der konkurrierenden Zulieferer für die Plattformkomponenten einholen. Die Gewinner der Ausschreibungen werden in ein industrielles Konsortium aufgenommen, das die beiden Plattform-Produktlinien, die eine unter der Leitung von Airbus Defence and Space, die andere unter der von Thales Alenia Space, entwickeln wird.

In der nun beginnenden Projektphase sind fachübergreifende Arbeiten zur Festlegung der technischen Grundlagen der neuen Plattformen vorgesehen, an denen Unterauftragnehmer aus Großbritannien, Schweden, der Schweiz und Luxemburg beteiligt sind. Zu den Technologien, die für die künftige Plattformen getestet werden sollen, gehören die Bahnanhebung per elektrischen Antrieb, neue Konzepte für die Temperaturkontrolle und Batteriezellen der nächsten Generation.

Die Hauptauftragnehmer von Neosat sind in Frankreich und Großbritannien angesiedelt, die beide zu den Hauptbeitragszahlern für Neosat gehören. Die Dauer des Vertrags über die Phase B wird voraussichtlich etwa 13 Monate betragen. Die anschließende Phase C/D, in der die ersten beiden Flugmodellprototypen der Plattformen entwickelt und gefertigt werden, soll 2015 in Angriff genommen werden, gefolgt von einem Start ca. 2018 oder 2019 sowie der Flugerprobung, wofür als Rahmen eine öffentlich-private Partnerschaft mit Satellitenbetreibern vorgesehen ist.

Neosat: Erprobung auch mit rein elektrischem Satellitenantrieb

Neosat ist ein Programmteil des ARTES-Programms der ESA für fortgeschrittene Forschung zu Telekommunikationssystemen, mit dem für den Kernmarkt der Satellitenkommunikation Satellitenplattformen der nächsten Generation entwickelt, qualifiziert und in der Umlaufbahn erprobt werden sollen.

Zu den wichtigsten Zielen von Neosat gehört die Senkung der Kosten von Satelliten in der Umlaufbahn, die bis zum Ende dieses Jahrzehnts im Vergleich zu den heutigen Satellitentypen um 30 Prozent verringert werden sollen. Bereits bestehende und neue Technologien werden auf innovative Weise eingesetzt, wobei durch die Schaffung einer gemeinsamen Lieferkette für beide Satellitenhauptauftragnehmer Einsparungen durch Produktionssteigerung erzielt werden sollen.

Neosat wird optimal auf elektrischen Antrieb ausgelegt, der sowohl für die Anhebung des Satelliten auf seine endgültige Einsatzbahn nach Abtrennung von der Trägerrakete als auch für dessen Lageregelung genutzt werden soll. Solche Elektrischen Triebwerke benötigen für vergleichbare Flugmanöver erheblich weniger Treibstoff als herkömmliche Antriebe. Die Neosat-Produktlinien sehen als Antriebsoptionen rein elektrische, hybride elektrisch-chemische und rein chemische Antriebe vor.

Die hybriden und rein chemischen Antriebe bieten dem Telekommunikationsbetreiber mehr Flexibilität, um z. B. mit chemischem Antrieb schneller auf eine höhere Umlaufbahn zu gelangen, was mit einem rein elektrischen Antrieb mehrere Monate in Anspruch nehmen könnte.

Neosat ist ein Kooperationsvorhaben der ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES, das unter der Leitung eines gemeinsamen ESA/CNES-Teams steht.

Streik am Flughafen Frankfurt: Kein Check-in mehr, Transferreisende nicht betroffen

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Aufgrund von massiven Streikaktivitäten des Sicherheitspersonals am Flughafen Frankfurt fanden heute keine Sicherheitskontrollen mehr für ab Frankfurt reisende Passagiere statt. Flugreisende waren gebeten, heute nicht mehr zum Flughafen zu kommen, da es keine Möglichkeit mehr gebe, die Flüge zu erreichen. Die Umsteigeprozesse im Transferbereich sind davon nicht betroffen. Bei Verfügbarkeit boten einige Airlines an, Passagiere im Inlandsverkehr auf die Bahn umzubuchen bzw. für Übernachtungen in freie Hotelzimmer-Kapazitäten zu buchen.

Passagiere, die bereits am Flughafen sind, sollten sich für weitere Unterstützung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort wenden. 

Servicepersonal im Dauereinsatz

Für Passagiere, die die Nacht am Flughafen verbringen müssen, werden durch Flughafenbetreiber entsprechende Vorkehrungen getroffen und bei Bedarf auch Übernachtungsmöglichkeiten in den Terminals angeboten. Eine Versorgung und Unterstützung durch das Service-Personal ist sichergestellt.

"An einem der verkehrsreichsten Tage mit 150.000 Passagieren einen solch massiven Streik durchzuführen bedeutet, Gehaltsverhandlungen auf dem Rücken der Passagiere auszutragen. Das ist aus unserer Sicht unverhältnismäßig und mit Blick auf die Auswirkungen auf die Passagiere absolut inakzeptabel", so ein Sprecher des Flughafenbetreibers. "Unser Servicepersonal und das der Airlines ist im Dauereinsatz, um die Auswirkungen für die Reisenden in Grenzen zu halten. Wir bitten die den Passagieren entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und stehen für Unterstützungen und Hilfen vor Ort parat."

Flughafen kann Personal nicht ersetzen

Da die Kontrollstellen nach dem Luftsicherheitsgesetz nur von speziell ausgebildetem Personal betreiben werden dürfen, kann der Flughafenbetreiber auch kein anderes Personal zur Verstärkung an den Kontrollstellen einsetzen.

Flugreisende werden gebeten sich bei den Fluggesellschaften bzw. über Rundfunk-Verkehrsnachrichten zu informieren und Online-Umbuchungs- und Online-Kontaktmöglichkeiten zu nutzen.

Bundeswehr mit Flugshow und Gerät auf ILA Berlin

Als größter Einzelaussteller der ILA stellt die Bundeswehr ihre Fähigkeiten dar. Einen Schwerpunkt wird das Zusammenwirken der verschiedenen Systeme im Verbund beinhalten. Die deutschen Streitkräfte nutzen die ILA 2014, um sich als moderne Armee im Einsatz wie auch als Arbeitgeber zu präsentieren.

Auf über 1.000 Quadratmetern demonstrieren Bundeswehr und militärische Luftfahrtindustrie im sogenannten „Einsatzpavillon“ in Halle 3 die gemeinsamen Aktivitäten zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Luftfahrzeuge der Bundeswehr.

Kampfgerät, Verteidigungs- und Überwachungssysteme

Auf einem über 10.000 Quadratmeter großen Freigelände gibt die Bundeswehr aktuelle Informationen über die Streitkräfte und zeigt ein umfangreiches Produktdisplay. Dazu zählen fünf Kampfflugzeuge (Eurofighter, Tornados), drei Flächenflugzeuge, neun Hubschrauber, ein bodengebundenes System zur Luftverteidigung (Patriot), vier Drohnen (Aufklärungssysteme des Heeres sowie der Streitkräftebasis) und ein Lazarett-Modul.

In Karriere-Trucks sowie bei Luftfahrzeugbesatzungen vor Ort im „Static Display“ können sich Besucher bei Vertretern der Luftfahrzeugbesatzung unmittelbar über die militärischen und zivilen Karriere-Möglichkeiten in der Bundeswehr informieren. Ein Bundeswehr-Quiz mit attraktiven Gewinnen wird weiterer Bestandteil des Angebotes sein.

Flugshow mit Hubschraubern und Flugzeugen

Als Highlight des Bundeswehr-Auftritts gilt die gemeinsame Fähigkeitsdarstellung, das Flying-Display „Willfire 2014“. Vier Tornados, zwei Eurofighter, zwei Tiger, eine CH-53, eine Transall und der Airbus A310 MRTT-Tanker werden gemeinsam etwa 20 Minuten in der Luft dem Zuschauer eindrucksvoll das Zusammenspiel der militärischen Kräfte demonstrieren.

Die ILA Berlin Air Show findet vom 20. bis 25. Mai 2014 statt. Die ersten drei ILA-Tage (20.-22.5.) sind Fachbesuchern vorbehalten. Das Publikumswochenende (23.-25.5.) beinhaltet unter anderem ein Flugprogramm mit Fluggeräten aller Größen, Kategorien und aus allen Epochen der Luftfahrtgeschichte.

Flughafen Zürich: Genehmigung für Messflüge außerhalb der Betriebszeit

Der Flughafen Zürich erhält die Möglichkeit, im laufenden Jahr drei Serien von Messflügen ausserhalb der Betriebszeiten durchführen zu lassen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat ein entsprechendes Gesuch der Flughafen Zürich AG genehmigt.

Die Messflüge finden von Ende Februar bis Anfang März, Anfang Juni und von Ende August bis Anfang September statt.

Die internationalen Luftfahrt-Normen sehen vor, dass die Funktionalität und Genauigkeit von Navigationsanlagen auf Flughäfen zweimal jährlich überprüft werden müssen.

Dazu ist jeweils eine Reihe von Anflügen mit einem speziell ausgerüsteten Messflugzeug erforderlich.

In der Schweiz werden die Flüge durch die Flugsicherungsfirma Skyguide ausgeführt. Zudem wird in diesem Jahr das Instrumentenlandesystem für die Piste 14 erneuert. Die neue Anlage muss ebenfalls mit Messflügen geprüft werden.

Um den Verkehrsablauf nicht unnötig zu behindern, lässt die Flughafen Zürich AG diese Flüge seit Jahren teilweise ausserhalb der Betriebszeiten durchführen. Nachdem sich gezeigt hatte, dass die Messflüge während des Tages den Betriebsablauf stören, ersuchte der Flughafen beim Luftaufsichtsamt um eine Ausnahmebewilligung für nächtliche Messflüge.

Das BAZL ist bei der Prüfung des Gesuchs zum Schluss gekommen, dass die Messflüge die ordentliche Abwicklung des Flugverkehrs behindern und die Stabilität des Betriebs beeinträchtigen können. Deshalb hat das Amt der Flughafen Zürich AG die Bewilligung erteilt, auch im laufenden Jahr drei Serien von Messflügen zwischen 23:30 und 02:00 Uhr vornehmen zu lassen.

Die erste Reihe der Messflüge findet vom 24. Februar bis 08. März, die zweite vom 31. Mai bis 14. Juni und die dritte vom 25. August bis 06. September 2014 statt. Zum Einsatz gelangt ein Propellerflugzeug, das weniger Lärm verursacht als ein Jet.

Austrian Airlines wächst bei Fernzielen – Neu nach Newark, Male und Teheran

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Austrian Airlines hat nach der Kabinenumrüstung wieder ihre gesamte Langstreckenflotte in Betrieb, dazu kommt ab Juli 2014 eine zusätzliche Boeing 777. Das erlaubt dem österreichischen Flag-Carrier sein Interkont-Angebot im Vergleich zum vergangenen Sommer wieder deutlich aufzustocken. Chicago wird ab 01. Mai auf tägliche Flüge umgestellt (bisher fünfmal die Woche), der tägliche Washington Flug wird ab Juli mit einem größeren Flugzeug geflogen. Toronto (bisher sechsmal die Woche) und Delhi können bereits mit dem 30. März auf täglich umgestellt werden (bisher fünfmal die Woche).

Neu ab Juli mit fünf wöchentlichen Frequenzen ist Newark in New Jersey. Der Großraum New York wird damit bis zu zweimal am Tag angeflogen. Auch Male ist ab Juli einmal wöchentlich neu im Programm. Den Austrian Flug auf die Malediven gab es bisher nur im Winter. Bereits ab 11. März wird Teheran wieder in das Streckennetz integriert. Die iranische Hauptstadt wird dann fünfmal wöchentlich angebunden.

Stärkung der Europarouten

Leicht ausgebaut wird auch das Angebot innerhalb Europas. Frankfurt und London werden künftig einmal öfter am Tag angeflogen, London dann viermal, Frankfurt sechsmal. Gemeinsam mit Lufthansa wird Frankfurt im Stundentakt angeflogen, insgesamt finden 13 tägliche Flüge im Shuttleservice nach Frankfurt statt.

In Zentral- und Osteuropa wird das Angebot ebenfalls erweitert. Die Flüge von und nach Krakau werden um sechs wöchentliche Flüge aufgestockt. Austrian Airlines fliegt zukünftig bis zu zwei Mal täglich in die polnische Kulturhauptstadt. Im touristischen Segment werden unter der Marke Austrian myHoliday die Strecken Wien-Ibiza und Wien-Lamezia Terme einmal wöchentlich neu angeboten. Seitens der Airline-Flotte können die Aufstockungen im Sommer durch eine verbesserte Flugzeugproduktivität dargestellt werden.

Weniger Nachfrage innerhalb Österreichs

Einen Abbau an Frequenzen muss die heimische Fluglinie im Inlandssegment einplanen. Der Flughafen Salzburg wird aus Wien ab 30. März (Start Sommerflugplan) künftig nur noch dreimal täglich angeflogen. Die fünfte tägliche Frequenz zwischen Klagenfurt und Wien hat die Erwartungen nicht erfüllt. Klagenfurt bleibt jedoch mit vier täglichen Flügen weiterhin sehr gut an das Drehkreuz in Wien angeschlossen.

Austrian Airlines` CCO Karsten Benz dazu: „Wir bleiben in den Bundesländern präsent. Als Flag-Carrier schmerzt uns jedoch der Rückgang der Passagierzahlen in Österreich sehr. Eine wesentliche Ursache ist die Einführung der Ticketsteuer. Wir müssen reagieren und verschieben daher unsere Kapazitäten von Österreich in Richtung Europa.“ Konkret wird auf den Strecken Wien-Salzburg die Rotation mit der schwächsten Auslastung gestrichen. Von und nach Klagenfurt verschwindet damit die Nachmittagsrotation aus dem Flugplan.

Graz-Verbindung: Düsseldorf statt Stuttgart

Aus Graz heraus wird ab dem 08. Mai 2014 Düsseldorf öfter angeflogen. Der Flug mit der Flugnummer OS207/8 wird Donnerstags und Freitags um 14:10 bis 15:45 von Graz nach Düsseldorf bzw. retour um 16:20 bis 17:55 die bestehenden Tagesrandflüge ergänzen. Die Nachmittagsrotation von Graz nach Stuttgart wird hingegen zum 01. Mai eingestellt, die beiden Tagesrandflüge bleiben unverändert bestehen.

Der Sommerflugplan 2014 gilt sofern nicht anders angegeben ab 30. März 2014.

SES gibt zehnten Eurostar E3000 Satelliten-Auftrag an Airbus Defence and Space

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Airbus Defence and Space ist von SES, einem der weltweit führenden Satellitenbetreiber, mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten SES-10 beauftragt worden. Der jüngste Neuzugang zur SES-Flotte wird auf der Plattform Eurostar E3000 von Airbus Defence and Space basieren.

"Der neue Auftrag ist ein wichtiger Erfolg für Airbus Defence and Space und eine weitere Stärkung unserer langjährigen Geschäftsbeziehung mit dem Betreiber SES, der uns heute gebeten hat, den zehnten Eurostar-Satelliten für ihn zu bauen", sagte François Auque, Leiter von Space Systems.

Spitzen-Know-how bei elektrischer Lageregelung

"Dieser Auftrag zeigt auch das Vertrauen, das unsere Kunden in unsere Elektroantriebstechnologie für die Lageregelung setzen. Wir gehören zu den wenigen Unternehmen weltweit, die diese Technologie im Orbit demonstrieren können – und das seit mittlerweile zehn Jahren."

Romain Bausch, President und CEO von SES, sagte: "Wir freuen uns, bei der SES-10-Mission erneut mit unserem langjährigen Lieferanten Airbus Defence and Space zusammenzuarbeiten. Der SES-10 wird unseren Kunden in Lateinamerika auf einer bestehenden Orbitalposition neue Hochleistungs-Satellitenkapazität für vielfältige Anwendungen bieten."

SES-10 wird auf 67° West im geostationären Orbit positioniert, wo er SES zusätzliche Kapazität für DTH-Fernsehübertragung ("Direct to Home") und andere Telekommunikationsdienste für Mexiko sowie Mittel- und Südamerika bieten wird. Er wird über 50 leistungsstarke Ku-Band-Transponder verfügen.

Dualer Antrieb für 13 kW-Satelliten

SES-10 wird mit einem dualen – chemischen und elektrischen – Antriebssystem ausgestattet sein. Beim Start wird er über eine Masse von 5.300 kg und eine elektrische Leistung von 13 kW verfügen. Weiterhin wird der Satellit mit flexiblen, frequenzagilen Empfängern mit Fernsteuerung ausgestattet sein, die eine robustere Verbindung zur Bodenkontrolle des Satellitenbetriebs gewährleisten. Er ist für eine mindestens 15-jährige Lebensdauer im Orbit ausgelegt. SES-10 ist der zehnte von Airbus Defence and Space gebaute Satellit mit Elektroantrieb für die Lageregelung.

Volotea fliegt Urlaubsreisende von Saarbrücken nach Reggio di Calabria

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Der Flughafen Zweibrücken kann ein weiteres Sonnenziel in seinem Flugplan vermelden. Die spanische Fluggesellschaft Volotea hat entsprechende Flugzeiten und Abfertigungsmodalitäten angefragt, die nun auch durch den Airport bestätigt wurden.

Die Flüge werden im Auftrag mehrerer Reiseveranstalter durchgeführt. Die Fluggesellschaft Volotea betreibt ausschließlich das Flugzeugmuster Boeing B717 mit 125 Sitzplätzen.

"Wir freuen uns, den Kunden ein weiteres schönes und sonniges Reiseziel im Süden Italiens anbieten zu können", so Werner Boßlet, Geschäftsführer des Flughafen Zweibrücken. Mit den Aprilterminen kann man der Sonne entgegenfliegen und im September der warmen Sonne des Südens hinterher reisen.

Als Flugtage sind vier Dienstage im April eingeplant, diese sind 01.04., 08.04.,15.04. und 22.04. Für September stehen der 09.09.,16.09. und 23.09. auf dem Flugplan. Es stehen laut Flughafen Reiseveranstalter und Anbieter von Direktreisen zur Auswahl. Somit kann der Kunde unter verschiedenen Angeboten auswählen.

Heißluftballone starten zum Gruppen-Ausflug ab Flughafen Nürnberg

Es wird ein buntes Spektakel der besonderen Art: Wenn das Wetter mitspielt, heben am Sonntag, dem 23. Februar 2014, gegen 12:00 Uhr im Rahmen des Frankenballoncups bis zu 25 Heißluftballone vom Gelände des Airport Nürnberg ab.

Der Balloncup wird jährlich von Frankenballon e.V. organisiert. Frankeballon e.V. ist ein Verein heimischer Ballonfahrt-Enthusiasten. Unterstützt wird der Ballon-Ausflug vom Airport Nürnberg, der Deutschen Flugsicherung sowie dem Luftamt Nordbayern. Das Ereignis, das jeweils viele Hundert Schaulustige anlockt, beginnt ab 11:30 Uhr mit dem Aufbau der Ballone. Die hitzebeständigen Hüllen werden mit heißer Luft gefüllt und bieten mit knalligen Farbmotiven oder Werbeaufschriften begehrte Fotomotive.

Auch der flughafeneigene Airport Nürnberg-Ballon wird dabei sein. Um 12:15 Uhr ist der Start des "Fuchsballons" geplant, dem gegen 12:45 die anderen Ballone nachfolgen. Je nach Windrichtung wird das Ballongeschwader über das Nürnberger Stadtgebiet oder in andere Richtungen davonfahren. Ausweichtermin bei schlechtem Wetter ist Sonntag der 09. März 2014.

Der Startplatz befindet sich auf der Vorfeldfläche nordwestlich des Towers. Zuschauer können mit U-Bahn und Bussen anreisen, Autofahrer finden ausreichend Stellplätze im Parkhaus P3. Einen ungehinderten Blick auf das Geschehen verspricht der Aussichtshügel am Bucher Landgraben westlich des Kontrollturms.

EU-Subventionsentschluss: Keine Kappung für Privatflughafen Magdeburg/Cochstedt

Heute hat die EU-Kommission in Brüssel beschlossen, staatliche Beihilfen in der EU für kleinere und regionale Flughäfen ab dem zehnten Betriebsjahr zu kappen. Die FMC Flughafengesellschaft Magdeburg/Cochstedt mbH gab dazu eine Stellungnahme ab.  Der Airport Magdeburg/Cochstedt international ist ein in Privatbesitz befindlicher und privat betriebener Flughafen nahe Magdeburg und sei von dieser Entscheidung somit nicht betroffen. Dennoch stehe der Airport Magdeburg/Cochstedt international diesem Beschluss skeptisch gegenüber.

Als Mitglied der Interessengemeinschaft regionaler Flugplätze e. V. (IDRF) plädiert der Airport Magdeburg/Cochstedt international dafür, gerade kleinere und regionale Flugplätze als Aufwertung der lokalen Infrastruktur und Teil der staatlichen Verkehrswirtschaft zu erachten.

"Wir verstehen diese Flugplätze nicht als Konkurrenz zu den internationalen Luftfahrt-Drehkreuzen, sondern vielmehr als deren Ergänzung und Unterstützung der regionalen Wirtschaft sowie Infrastruktur. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf einer möglichst hohen Anzahl abfliegender Passagiere, sondern vielmehr auch auf der Stärkung regionaler Wertschöpfung sowie Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen", sagte Uwe Hädicke, Geschäftsführer der FMC Flughafengesellschaft Magdeburg/Cochstedt mbH.

ESA wählt PLATO in Kosmische Vision 2015 – 2025

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Die ESA hat heute ein weltraumgestütztes Observatorium zur Aufspürung von Planeten in der Umlaufbahn fremder Sterne als dritte mittelgroße Wissenschaftsmission ausgewählt, die spätestens 2024 gestartet werden soll. Der ESA-Ausschuss für das Wissenschaftliche Programm hat die Durchführung der Mission PLATO (planetare Transite und Oszillationen von Sternen) als Bestandteil des Programms Kosmische Vision 2015–2025 beschlossen.

Die Mission wird sich mit zwei der wichtigsten Fragen der Kosmischen Vision auseinandersetzen: unter welchen Bedingungen bilden sich Planeten und entsteht Leben und wie funktioniert das Sonnensystem?

Seismische Aktivität ferner Sonnen messen

PLATO wird relativ nahe gelegene Sterne erforschen und dabei nach winzigen, regelmäßigen Lichteinbußen suchen, die eintreten, wenn ihre Planeten an ihnen vorbeifliegen und dabei kurzzeitig einen kleinen Teil des Sternenlichts ausblenden. Unter Einsatz von 34 eigenständigen kleinen Teleskopen und Kameras wird PLATO unter ca. einer Million Sternen, die sich über die Hälfte des Himmels erstrecken, nach Planeten Ausschau halten.

Zudem wird die seismische Aktivität von Sternen untersucht, wodurch eine genaue Charakterisierung des Zentralgestirns jedes entdeckten Planeten, einschließlich Masse, Radius und Alter, ermöglicht werden soll. Gemeinsam mit bodengestützten Beobachtungen der Radialgeschwindigkeit werden die Messungen von PLATO die Berechnung von Masse und Radius eines Planeten und somit von dessen Dichte erlauben, was Rückschlüsse auf seine Zusammensetzung zulässt.

Supererde finden und Planetensysteme verstehen

Die Mission wird Tausende exoplanetare Systeme aufspüren und untersuchen, wobei sie sich auf die Entdeckung und Charakterisierung von Planeten erdähnlicher Größe und Supererden im bewohnbaren Bereich ihres Zentralgestirns – der Entfernung, bei der flüssiges Oberflächenwasser existieren könnte – konzentrieren wird.

"Mit seiner einzigartigen Fähigkeit, sonnen- und erdähnliche Systeme aufzuspüren, wird PLATO auf dem gesammelten Wissen mehrerer europäischer Missionen, darunter CoRot und Cheops, aufbauen können", so Alvaro Giménez, ESA-Direktor für Wissenschaft und robotische Exploration. "PLATOs Entdeckungen werden dazu beitragen, den Aufbau unseres Sonnensystems mit anderen Planetensystemen zu vergleichen. Alle M3-Missionskandidaten boten hervorragende Möglichkeiten zur Beantwortung der bedeutenden wissenschaftlichen Fragen, die unser Programm Kosmische Vision definieren."

Bei den vier anderen Missionskonzepten, die im Wettbewerb um die M3-Startgelegenheit standen, handelte es sich um das Observatorium zur Charakterisierung von Exoplaneten, EChO, das große Observatorium für hochzeitauflösende Röntgenstrahlenbeobachtungen, LOFT, MarcoPolo-R zur Rückführung einer Probe eines erdnahen Asteroiden und STE-Quest zur Erforschung der Raumzeit und Erprobung des Quantenäquivalenzprinzips im Weltraum.

Euclid zur Suche nach Dunkler Energie und Dunkler Materie

PLATO gesellt sich zu den bereits 2011 ausgewählten Missionen der Kategorie M Sonnenorbiter und Euclid. Der Sonnenorbiter wird 2017 zur Untersuchung der Sonne und des Sonnenwinds aus einer Entfernung von weniger als 50 Mio. km gestartet, während sich Euclid nach seinem für 2020 geplanten Start mit dunkler Energie, dunkler Materie und dem Aufbau des Universums befassen wird.

PLATO wird spätestens 2024 von Europas Raumflughafen in Kourou an Bord einer Sojus zu seiner zunächst sechsjährigen Mission aufbrechen und vom sogenannten Lagrange-Punkt L2 in etwa 1,5 Mio. km Entfernung von der Erde aus seine Aufgabe ausführen.

Die Daten der vor kurzem gestarteten ESA-Mission GAIA werden PLATO dabei unterstützen, die genauen Eigenschaften Tausender exoplanetarer Systeme zu enthüllen. Diese Systeme werden dann Ziele für präzise Anschlussbeobachtungen durch zukünftige boden- und weltraumgestützte Observatorien bieten.

Empfang der deutschen Olympioniken am Flughafen München

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Freunde und Anhänger der Deutschen Olympiamannschaft, die derzeit in Sotschi erfolgreich Medaillen sammelt, haben am kommenden Montag, 24. Februar 2014, die Gelegenheit, die Athleten im München Airport Center (MAC) gebührend zu feiern. Am Tag nach der Abschlussfeier der Winterspiele wird ein Großteil der Teilnehmer, darunter Medaillengewinner wie Doppel-Olympiasieger Felix Loch oder die Gold- und Silbermedaillengewinnerin Maria Höfl-Riesch mit einer Sondermaschine der Deutschen Lufthansa gegen 13:00 Uhr in München landen.

Erster Gratulant ist Bundespräsident Joachim Gauck, der die Athleten direkt auf dem Vorfeld begrüßen wird. Anschließend werden die Olympiateilnehmer gemeinsam mit dem Empfangskomitee mit Bussen zu den wartenden Fans im MAC gebracht – dort soll dann kräftig gefeiert werden. Bereits um 12:00 Uhr startet ein buntes Bühnenprogramm, natürlich mit einem Rückblick auf alle sportlichen und emotionalen Highlights aus Sotschi. Sportmoderator Markus Othmer wird durch das Programm führen.

Politik und Prominenz gratulieren deutschen Olympioniken

Neben dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann und dem "Chef de Mission", Michael Vesper, werden auch der bayerische Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude sowie weitere Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik erwartet. Auch der Chef des Münchner Flughafens, Dr. Michael Kerkloh, und der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Franz werden bei der Willkommensparty dabei sein.

Wichtig für alle Fans und Autogrammjäger im MAC: Aus Sicherheitsgründen kann kein Reisegepäck mit in den Eventbereich genommen werden. Außerdem werden am Eingang Taschenkontrollen stattfinden. Die Anzahl der Plätze auf der Eventfläche ist begrenzt.

Airbus Defence and Space erhält Auftrag für Satellitenplattform der nächsten Generation

Airbus Defence and Space hat den Studien-Auftrag über die Phase B für das vorläufige Design der ESA-Satellitenplattformen der nächsten Generation erhalten. An dem Vertrag im Wert von 18,2 Millionen Euro ist auch Thales Alenia Space (TAS) beteiligt. Die neue Plattform von Airbus Defence and Space wird für Telekommunikationssatelliten mit einer Masse von drei bis sechs Tonnen ausgelegt sein und wird leichter und kompakter als aktuelle Plattformen ausfallen. Entsprechend der Kundenanforderungen soll neben einer vollelektrischen Variante (Ionenantrieb) auch eine Version mit chemischem Antriebssystem angeboten werden.

Diese Plattform der nächsten Generation wird voraussichtlich 2019 betriebsbereit sein. Die nächste Studienphase C/D wird im Jahr 2015 beginnen und die Entwicklung und Produktion der ersten beiden Flug-Prototypen der Plattform beinhalten.

Entwicklung in Stevenage und Toulouse

"Unser Ziel ist es, noch leistungsfähigere Telekommunikationssatelliten herzustellen, die zudem eine um 30 Prozent höhere Wettbewerbsfähigkeit bieten", sagte François Auque, Leiter von Space Systems. "Die gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit unserer Satelliten der nächsten Generation, die hauptsächlich in unseren Entwicklungsbüros in Stevenage and Toulouse entwickelt werden, erreichen wir durch wesentliche technische Neuerungen sowie durch eine innovative industrielle Aufstellung."

Airbus Defence and Space erhielt den Auftrag zehn Jahre nach dem Start des ersten Kommunikationssatelliten basierend auf der Eurostar-E3000-Plattform. Seitdem wurden insgesamt 31 Satelliten in den Weltraum geschossen, die allesamt höchst zuverlässig ihren Dienst im Orbit verrichten. Der Rekord bei der Betriebszeit hat 22 Jahre schon überschritten.

England und Frankreich treibende Kraft

Die Entwicklung von Neosat folgt auf den Beschluss der ESA-Ministerratskonferenz, dieses Projekt als Teil des Programms "ARTES 14" für die nächste Generation der Telekommunikationssatellitenplattformen zu fördern. Die ESA-Mitgliedsländer bewilligten bislang ein Budget in Höhe von 260 Millionen Euro für das europäische Programm, das nun nachhaltig von der britischen und französischen Raumfahrtagentur unterstützt wird. Dieses Programm startete im Jahr 2011 mit Unterstützung der französischen Regierung im Rahmen der zukunftsorientierten Investitionsplanung (Plan d’Investissement d’Avenir, PIA).

Bahnsanierung am BER noch vor Flughafen-Eröffnung – Zeitweise Nutzung der Südbahn

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Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH FBB hat den Antrag zur Sanierung der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld bei der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) eingereicht. Für die Dauer der Bauarbeiten soll der Flugverkehr in Schönefeld wie berichtet über die bereits seit Mai 2011 fertiggestellte Südbahn des BER abgewickelt werden.

Die Flughafengesellschaft hat entschieden, die Sanierung der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld vor die Eröffnung des BER zu ziehen, um Kapazitätsengpässe im späteren Luftverkehrsbetrieb zu vermeiden.

Um die Bauarbeiten planmäßig ab 01. Juli 2014 starten zu können, muss vorübergehend die Südbahn genutzt werden. Bis dahin sollen die Südbahn-Anwohner weitgehend mit den Anspruchsermittlungen auf baulichen Schallschutz oder Entschädigung ausgestattet sein.

Flughafenchef Hartmut Mehdorn zum Antrag: "Wir wollen die Start- und Landebahn nicht erst wie ursprünglich geplant im laufenden BER-Betrieb sanieren. Das würde zu Kapazitätsengpässen führen, die sich die deutsche Hauptstadtregion nicht leisten kann. Es bleibt dabei: Wir wollen den BER so zügig wie möglich eröffnen. Die Bahnsanierung ist dabei ein wichtiger Schritt."

ILA 2014: Konferenzprogramm der Luft- und Raumfahrt

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In drei Monaten öffnet mit der ILA Berlin Air Show eine der international wichtigsten Branchenausstellungen für Spitzentechnologie und High-Tech-Produkte aus allen Geschäftsfeldern der Luft- und Raumfahrtindustrie ihre Pforten. In konzeptionell maßgeschneiderten Segmenten wird das gesamte inhaltliche Spektrum dieser Zukunftsbranche präsentiert und in Konferenzen beleuchtet: Die ILA deckt neben der weltweit einzigartigen Präsentation der Raumfahrt auch alle anderen zivilen und militärischen Themen ab.

Erstmalig fokussieren hochrangig besetzte Leuchtturmkonferenzen und ausgewählte Leitkongresse strategisch wichtige Marktentwicklungen und Trends. Sie bieten ein spannendes Forum für den fachlichen Dialog und zu den aktuellen Herausforderungen der Branche.

Spitzengespräche in Politik und Wirtschaft

Die ILA 2014 nimmt eine weltweit führende Position als Kongressmesse für den gesamten Aerospace-Bereich ein: Auf dem ILA Veranstaltungsgelände Berlin ExpoCenter Airport, das sich in einem eigenen Konferenzzentrum in Halle 5 befindet, werden rund 60 Konferenzen und Tagungen, Workshops und Vortragsveranstaltungen vom 20. bis 25. Mai stattfinden. Weitere Tagungskapazitäten befinden sich in näherer Umgebung in Berlin und Brandenburg.

Im Rahmen des 6. Europäischen Lufttransport-Kongresses werden am 21. Mai hochrangige Redner aus dem In- und Ausland über zentrale Fragen des Lufttransports und seinem Wettbewerbsumfeld diskutieren.

Auf Einladung des Bundesministers für Wirtschaft und Energie nehmen am 20.05. dessen Amtskollegen aus Frankreich, Spanien und Großbritannien an der Airbus-Ministerkonferenz teil, um mit der Unternehmensleitung und den Gesellschaftern von Airbus die neuesten Entwicklungen in der zivilen Luftfahrtindustrie zu diskutieren.

Alternative Flugkraftstoffe in den Startlöchern

Nach über 1.500 erfolgreichen Testflügen hat die Branche in den vergangenen zwei Jahren große Fortschritte hin zur Markteinführung alternativer Flugkraftstoffe gemacht. Gemeinsam wollen aireg und CAAFI, die beiden Biokerosin-Initiativen aus Deutschland und den USA, am 19. Mai auf der 2nd aireg International Biofuel Conference aufzeigen, welche Innovationen auf den Gebieten Rohstoffentwicklung, Verarbeitungstechnologie und Wirtschaftlichkeit erzielt wurden und welchen Beitrag alternative Flugkraftstoffe zum klimaneutralen Wachstum im Luftverkehr leisten können.

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) plant die Bundesakademie für Sicherheitspolitik erstmalig die hochrangig besetzte Leuchtturmkonferenz "European Defence and Security: After the Council before the Summit". Diese wird am 21. Mai vormittags im Auswärtigen Amt stattfinden.

Mit dem ILA Space Day am 22. Mai wird eine international besetzte High-Level-Konferenz für Raumfahrt im Space Pavillon Teilnehmer aus der ganzen Welt anziehen. Im Vorfeld der ESA-Ministerratskonferenz im Dezember 2014 werden die zentralen Themen des ILA Space Days Trägersysteme, ISS, Erdbeobachtung und Satellitenkommunikation sein.

Zukunftsthemen: Raumfahrtmissionen und Flugzeug-Recycling

Geplant ist in diesem Jahr – kurz vor dem Start des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst zu seiner ersten Mission zur Internationalen Raumstation ISS – auch die Fortsetzung des Astronauts‘ Day für den 23. Mai 2014. Ehemalige und aktive Astronauten informieren im Rahmen dieser Veranstaltung über erzielte Erfolge der Vergangenheit, über aktuelle Entwicklungen und künftige Planungen.

Weitere Konferenzen werden zum inhaltlichen Schwerpunkt Themen wie das Recycling von Flugzeugen haben (Closing the life cycle gap: The Future of Aircraft Recycling in Germany, 20. Mai) oder neuartige Finanzierungsinstrumente behandeln (Opportunities in International Aircraft Finance, 21.05.). Wie kann durch den Einsatz neuer Werkstoffe Gewichtsreduzierungen im Flugzeugbau erreicht werden mit dem Ziel eines geringeren Treibstoffverbrauchs und CO2-Ausstoßes? Die Konferenz Kunststoff trifft Luftfahrt – Innovative Materialien in der Luft- und Raumfahrtindustrie wird dieser Fragestellung nachgehen (21.05.). Zum 7. Internationalen Parlamentariertag werden am 22. Mai zudem zahlreiche Parlamentarier aus dem In- und Ausland erwartet.

PLATO-Teleskop für die Suche nach weiteren Sonnensystemen

In einer genau ausbalancierten günstigen Entfernung von seinem Stern, mit Wasser auf der Oberfläche, so sollte der Planet sein, den die Wissenschaftler der PLATO-Mission außerhalb unseres Sonnensystems entdecken wollen. Unter der Leitung des DLR wird ein internationales Konsortium sich auf die Suche nach dieser zweiten Erde machen.

2024 soll das Weltraumteleskop starten, das die Europäische Weltraumorganisation ESA am 19. Februar 2014 unter fünf vorgeschlagenen Missionen ausgewählt hat. "Wir werden Planeten finden, die ihren sonnenähnlichen Stern in der lebensfreundlichen, der habitablen Zone umkreisen: Planeten, auf deren Oberfläche Wasser vorhanden sein könnte und auf denen dann vielleicht sogar die Entwicklung von Leben, wie wir es kennen, möglich wäre", sagt Prof. Heike Rauer vom DLR-Institut für Planetenforschung, die das PLATO-Instrumentenkonsortium leitet.

34 Einzelteleskope suchen nach passendem Sonnensystem

PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of Stars) wird dabei in 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde – von einem der Lagrange-Punkte aus – für mindestens sechs Jahre den Himmel beobachten. Dabei, so schätzen die Planetenforscher, wird das Teleskop Tausende neuer Planeten an anderen Sternen entdecken und charakterisieren. "Es geht zunächst einmal darum, ein Planetensystem zu finden, das unserem Sonnensystem ähnlich ist." 34 einzelne Teleskope auf einer Beobachtungsplattform können dafür zusammengeschaltet und somit gebündelt werden. "Dieses einzigartige europäische Weltraumteleskop für die Suche nach Exoplaneten ermöglicht es deutschen und europäischen Wissenschaftlern, auf diesem Gebiet der Astronomie absolute Spitzenforschung zu betreiben", betont DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner.

Um die weit entfernten Planeten zu entdecken, die um ihre hellen Sterne wie die Erde um die Sonne kreisen, greifen die Wissenschaftler auf eine "indirekte" Methode zurück: Sie beobachten die hellen Sterne – zieht ein Planet dann bei seiner Umlaufbahn vor dieser "Sonne" vorbei, schwächt er bei diesem "Transit" deren Licht leicht ab. Außerdem wird PLATO die Schwingungen der Sterne vermessen. Für die Planetenforscher bedeutet dies: Sie erfahren nicht nur von der Existenz der Exoplaneten außerhalb unseres Sonnensystems, sondern bestimmen auch ihren Aufbau, ihren Radius und ihr Alter. "Wir sind an den Gesteinsplaneten mit einem Eisenkern wie unsere Erde interessiert – und nicht an Mini-Gasplaneten", betont Prof. Rauer. Die Mission wird ungefähr die Hälfte des Himmels beobachten und dabei etwa eine Million Sterne untersuchen.

Sonnensysteme in verschiedenen Altersstadien beobachten

Aber neben der Suche nach der zweiten, lebensfreundlichen Erde gewinnen die Planetenforscher auch Erkenntnisse über die Entwicklung von Planetensystemen. Bisher ist das Wissen über das Alter von extrasolaren Planeten noch sehr gering. Die Himmelskörper hingegen, die das Weltraumteleskop PLATO beobachtet, werden unterschiedlich alt sein. "Die Beobachtung von Planeten in vielen verschiedenen Stadien der Entwicklung eines Planetensystems wird uns Hinweise auf die Vergangenheit und die Zukunft unseres Sonnensystems erlauben", betont Prof. Tilman Spohn, Leiter des DLR-Instituts für Planetenforschung. Für die Wissenschaftler wird PLATO eine Fülle an Daten liefern, die in dieser Genauigkeit so bisher noch nicht vorlagen. Das wissenschaftliche Datenzentrum für die Mission wird sich am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung befinden.

Die DLR-Wissenschaftler bauen bei der PLATO-Mission auf ihre Erfahrungen mit den Missionen CoRoT und Kepler auf. Beide Missionen entdeckten zahlreiche Exoplaneten. "Eine zweite Erde war aber bisher nicht dabei", bedauert DLR-Wissenschaftlerin Prof. Heike Rauer. Im Sommer 2013 wurden beide Missionen dann nach einer langjährigen Laufzeit eingestellt. In den kommenden zehn Jahren werden mit Kepler-2, TESS (NASA) und CHEOPS (ESA) die nächsten Missionen zur Entdeckung und Untersuchung von Exoplaneten starten. Das Weltraumteleskop PLATO soll dann anschließend nach Planeten suchen, deren Umlaufzeit um ihren Stern denen der inneren Planeten des Sonnensystems ähneln. "Es gibt so viele spannende Fragen, und wir beginnen gerade erst, sie beantworten zu können."

Betreiber der PLATO-Mission

Das Weltraumteleskop PLATO ist eine Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) leitet das internationale Instrumentenkonsortium. Das Raumfahrtmanagement des DLR ist der größte Beitragszahler zum ESA-Wissenschaftsprogramm und fördert unter anderem die Entwicklung der Nutzlast und des wissenschaftlichen Datenzentrums. Zu dem internationalen Konsortium gehören unter anderem Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien.

Schüler am Flughafen Düsseldorf: Lehrstunde im Airport-Management

Wirtschaft live erleben und dabei Junge Talente neugierig machen. Rund 80 Oberstufenschülern aus Essen und Dortmund stand der Geschäftsführer des Düsseldorfer Flughafens, Thomas Schnalke, gestern bei der Veranstaltungsreihe "Dialog mit der Jugend" persönlich am Airport Rede und Antwort. Der Initiativkreis Ruhr bringt jährlich Schüler aus der Region mit Top-Managern ins Gespräch. Jugendlichen sollen dadurch Orientierung, Perspektiven und Ideen für ihr späteres Berufsleben aufgezeigt werden.

"Wie Wirtschaft funktioniert, begreift man am besten dort, wo sie passiert. Darum unterstützen wir als Unternehmen diese praxisbezogene Veranstaltungsreihe des Initiativkreises Ruhr sehr gerne", betont Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. "Gemeinsam möchten wir bei den Jugendlichen das Interesse für ökonomische Fragestellungen wecken, damit sie letztlich die wirtschaftlichen Prozesse und Abläufe in einem Unternehmen besser verstehen und einordnen können."

Ein Gespräch "auf Augenhöhe": Insbesondere Wirtschafts- und Zukunftsthemen standen am Airport auf dem Stundenplan. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus? Und welche Voraussetzungen sollte man für einen Job am Flughafen erfüllen? Thomas Schnalke nahm sich für die interessierten Schüler Zeit und erklärte, wie die Luftfahrt heutzutage funktioniert und was es bedeutet, dabei den größten Flughafen des größten deutschen Bundeslandes zu managen. "Der Düsseldorfer Airport ist mit über 21 Millionen Passagieren der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens. Als größte Arbeitsstätte Düsseldorfs mit fast 20.000 Beschäftigten gibt er erhebliche Beschäftigungsimpulse für NRW. Gesamtwirtschaftlich sind heute mit der Existenz des Airports über 56.000 Arbeitsplätze in der Region verknüpft", berichtete der Wirtschaftslenker.

"Bei unserem unternehmerischen Handeln müssen wir stets das Interesse unserer unmittelbaren Nachbarn nach Lärmschutz im Auge haben, aber natürlich auch die Erfordernisse der hiesigen Wirtschaft und das Bedürfnis der vielen Millionen Menschen in unserer Rhein-Ruhr-Region nach Mobilität." Im Anschluss an das Gespräch kamen die Schüler bei Flughafenführungen auch den großen Fliegern nahe und erhielten dabei noch spannende Einblicke hinter die Kulissen des Düsseldorfer Airports.

Flughafen München sieht Chance auf künftige Kapaziätserweiterung gewahrt

Die Flughafen München GmbH sieht sich durch das vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof verkündete Urteil zur Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses für die geplante dritte Start- und Landebahn in ihrer Ausbauplanung bestätigt. Fünf Ortstermine mit 41 Verhandlungstagen und einer sehr intensiven Prüfung des rund 2.800 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschlusses der Regierung von Oberbayern waren vorausgegangen. 16 Klagen gegen die behördliche Genehmigung des Projektes wurden nun vom Gericht abgewiesen.

Nach Auffassung der Richter entspricht der Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern den geltenden fachlichen und rechtlichen Anforderungen, er ist somit rechtmäßig.

"Das ist ein äußerst wichtiges Signal für die weitere Entwicklung des Münchner Flughafens", erklärte Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG). Das Urteil mache deutlich, dass Planungen der Flughafengesellschaft einschließlich der damit verbundenen umfangreichen Maßnahmen für den Schutz von Mensch und Natur einer minutiösen Überprüfung durch ein unabhängiges Gericht standhielten.

"Damit wahrt der Münchner Flughafen die Chance, die für die kommenden Jahre prognostizierten Verkehrszuwächse bewältigen und seinen Platz im Kreis der großen europäischen Luftverkehrsdrehscheiben behaupten zu können". Kerkloh betonte gleichzeitig, dass der Dialog mit der Region und den Betroffenen zu allen Fragen der Ausbauplanung fortgesetzt werde.