Streik in Frankfurt für Lufthansa inakzeptabel

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Die Auswirkungen des ver.di-Streiks zur Durchsetzung von Gehaltsforderungen auf Passagiere und Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen bezeichnet die Lufthansa als vollkommen inakzeptabel. Die Menschen werden vor dem Wochenende daran gehindert, nachhause zu fliegen und müssen unter unzumutbaren Umständen die Wartezeit am Frankfurter Flughafen verbringen. Hier würden nicht betroffene Menschen zur Durchsetzung von Gewerkschaftsforderungen instrumentalisiert, so die Airline.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lufthansa geben ihr Bestes und sind rund um die Uhr im Einsatz, um unseren Passagieren so gut es irgend geht zu helfen. Ohne die Sicherheitsabfertigung des Flughafens, die inzwischen gestern ganz eingestellt wurde, konnten jedoch keine Gäste aus Frankfurt mehr an ihr Ziel gelangen. Der Streik ist aus Sicht der Lufthansa wissentlich auf einen der verkehrsreichsten Tage gelegt worden und damit vollkommen unverhältnismäßig.

Dieser Streik zeige deutlich, dass die Politik handeln müsse. Rahmenbedingungen müssten geschafft werden, damit solche Konflikte nicht mehr auf dem Rücken tausender unbeteiligter Menschen ausgetragen werden. Wenn dieses Gewerkschaftsverhalten in Deutschland bei den zahlreichen im Flugbetrieb involvierten Berufsgruppen und Gewerkschaften Schule macht, könne ein kontinuierlicher Flugbetrieb in Deutschland garnicht mehr gewährleistet werden, so die Lufthansa zum Streik an ihrem Drehkreuz Frankfurt.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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