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Zugpferd Nordamerika für Austrian Airlines

Die Austrian Airlines Group hat das Angebot im Wintermonat Februar 2014 um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert. Entsprechend ist die Passagierzahl im Februar um 1,3 Prozent auf rund 672.700 Passagiere zurückgegangen. Die Passagierkilometer (RPK) sind auf Grund der erfolgreichen Vermarktung des Nordamerika-Angebotes dagegen um 1,7 Prozent gestiegen. Die Auslastung (Passagierfaktor) verbesserte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 74,5 Prozent.

Im Zeitraum Januar bis Februar 2014 ist die Passagierzahl gegenüber Vorjahr um 1,0 Prozent auf rund 1,4 Millionen zurückgegangen. Die Kapazität wurde um 1,3 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 3,0 Prozent gestiegen. Die Auslastung verbesserte sich so um 1,2 Prozentpunkte auf 73,3 Prozent.

Nordamerika-Expansion „rennt“ – Europaverkehr schwächelt

„Der verhaltenen Nachfrage auf der Kurzstrecke begegnen wir mit gezielten Kapazitätsanpassungen. Das Jahr 2014 beginnt positiv, Auslastung und Produktivität steigen“, erklärt Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines. „Das Plus auf der Langstrecke bestätigt auch im Februar, dass wir mit der Nordamerika-Expansion richtig liegen. Das neue Produkt auf der Langstrecke rennt.“

Im Februar 2014 sind 568.300 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 1,6 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,6 Prozentpunkte auf 69,7 Prozent gesunken. Im Zeitraum Januar bis Februar 2014 sind in Europa fast 1,2 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 1,8 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,5 Prozentpunkte auf 68,5 Prozent gesunken.

Interkontinental mit Zuwachs: Auslastung 77,6 Prozent

Im Februar 2014 sind rund 104.400 Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen geflogen. Das sind um 0,1 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 4,6 Prozentpunkte auf 79,0 Prozent gestiegen. Im Zeitraum Januar bis Februar 2014 sind rund 224.200 Passagiere mit Austrian Airlines auf der Langstrecke geflogen. Das sind um 2,9 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,6 Prozentpunkte auf 77,6 Prozent gestiegen.

Messflüge der Flugsicherung zur Nordwestlandebahn Frankfurt im März

In der Zeit vom 13. bis zum 16. März 2014 finden am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Vermessen werden beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) der Nordwestlandebahn. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In Zeit der Messflüge muss auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen gerechnet werden.

Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 20. bis zum 23. März 2014 verlegt.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch nachts stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

NASA sucht besten Asteroiden-finde-Algorithmus – 35.000 Dollar Preisgeld

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Die NASA ruft dazu auf, sich an der In-Silico Asteroiden-Suche in ihren Datensätzen zu beteiligen. Dazu lobt amerikanische Raumfahrtbehörde ein Preisgeld in Höhe von 35.000 US-Dollar aus, um über die nächsten sechs Monate Freiwillige und Wissenschaftler dazu zu ermuntern, Algorithmen zu entwickeln und zu verbessern, mit denen es gelingt, mehr und besonders Erd-nahe Asteroiden zu identifizieren. Die Entscheidung soll im August fallen.

Der Wettbewerb startet mit einem Kick-off am 17. März. Der Wettbewerb wird gemeinsam mit dem Unternehmen Planetary Resources durchgeführt und vom NASA Tournament Lab koordiniert. "In den vergangenen drei Jahren hat die NASA es gelernt und vorangetrieben, schwierige Probleme verstärkt über das Tournament Lab durch verteilte Algorithmus- und Coding-Fähigkeiten lösen zu lassen." sagte Jason Crusan, der Direktor des NASA Tournament Labs.

Bester Algorithmus für Bildauswertung gesucht

Um die Erde vor der Bedrohung durch Asteroiden zu schützen, müsse man als erste wissen, wo sie überhaupt sind, hieß es seitens der Programmleitung. Mit der Aufforderung zur Asteroidensuche soll das Potential von Wissenschaftlern, Erfindern und Machern von überall her für diese globale Herausforderung genutzt werden. Für mögliche Teilnehmer NASA eine Seite zum Asteroid Grand Challenge erstellt.

Beim Asteroid Data Hunter-Wettbewerb fordert die NASA Teilnehmer heraus, deutlich verbesserte Algorithmen für die Identifizierung von Asteroiden auf Bildern zu entwicklen, die von Erd-gebundenen Teleskopen gemacht werden. Der Gewinner-Algorithmus muss dabei die Sensitivität der Detektion erhöhen, falsch positive Ergebnisse minimieren, Ungenauigkeiten im Datenbestand ignorieren und auf allen Computern effizient lauffähig sein.

Bemannte Flüge zu Asteroiden – Rohstofflager in Mond-Umlaufbahn

Mit dem Programm sollen auch Erd-nahe Objekte besser charakterisiert werden. Neben der Gefahrenabschätzung für die Erde soll es auch darum gehen, Asteroiden zu finden, die in eine Mondumlaufbahn gebracht abgelenkt und später von Astronauten untersucht werden können. Derzeitige Asteroiden-Aufspürprogramme fänden nur ein Prozent der geschätzten Menge der Objekte, die die Sonne tatsächlich umkreisen.

Durch die verteilten Algorithmen- und Coding-Fähigkeiten für das Detektieren im von der NASA geförderten Catalina Sky Survey-Datensatz, sagte Chris Lewicki, President und Chief Engineer des Unternehmens Planetary Resources, Inc., dass sich mit Rohstoffen in Asteroiden befassen will, erhoffe man sich daher spannende Einblicke in die state-of-the-art Suche und Identifikation von Asteroiden. Damit soll das Wissen um Asteroiden als Bedrohung, als Ziel bemannter Raumflüge oder als Rohstoff-Lagerstätten ausgebaut werden.

Rosetta-Komet 67P/CG taut auf – Helligkeit steigt schnell an

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Nachdem Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko im Oktober vergangenen Jahres von der Erde aus gesehen hinter der Sonne verschwand, ist der Zielkomet der ESA-Mission Rosetta nun wieder zu sehen. Und es scheint so, als sei der Schlafende Eisberg, der endlich Besuch von Rosetta erhält, dabei, aufzuwachen.

Komet als winziger Punkt im Bild – Sterne herausgerechnet

Das Bild zeigt den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, aufgenommen am 28. Februar 2014 mit Hilfe des Very Large Telescope (VLT). Um den Kometen aus einer Entfernung von 740 Millionen Kilometern sichtbar zu machen, überlagerten die Wissenschaftler zu verschiedenen Zeiten am 28. Februar mehrere Aufnahmen. Die Bilder wurden zudem um die Bewegung des Kometen verschoben, dadurch erscheinen die eigentlich feststehenden Sterne ("Fixsterne") im Hintergrund als Strichspuren (links).

Durch Subtrahieren des Sternenhintergrundes wird der Komet dann wie im rechten Bild als kleiner Punkt sichtbar. Rosetta selbst ist derzeit noch nur mit der Navigationskamera unterwegs, erst in den kommenden Tagen soll ihre OSIRIS-Kamera eingeschaltet werden. Dann wird der Verdampfungsprozess des Kometeneises spannend zu beobachten.

In der jüngsten Aufnahme, die Forschern des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) und der Europäischen Südsternwarte (ESO) am 28. Februar 2014 mit Hilfe des Very Large Telescope gelang, zeigt sich der Komet heller als ein inaktiver Kern allein erwarten ließe. Das deutet daraufhin, dass bereits jetzt Eis vom Kometen verdampft und eine sehr dünne Atmosphäre um den Kern bildet. Im August dieses Jahres wird die Raumsonde Rosetta 67P/Churyumov-Gerasimenko erreichen und bis mindestens Ende 2015 auf seinem Weg um die Sonne begleiten.

Helligkeit steigt schnell an – Einstimmung für Rosetta

Für die Forscher ist dieser winzige Punkt dennoch aussagekräftig. Denn schon jetzt ist 67P/Churyumov-Gerasimenko um 50 Prozent heller als auf dem letzten Bild vom Oktober 2013. Zwar hat sich der Komet in der Zwischenzeit der Erde um weitere 50 Millionen Kilometer, und der ihn aufwärmenden Sonne um weitere 80 Millionen Kilometer angenähert, doch der Helligkeitsanstieg ist größer als erwartet. "Das neue Bild spricht dafür, dass der Komet bereits in einer relativ großen Entfernung von der Sonne beginnt, Gas und Staub zu spucken", so Colin Snodgrass vom MPS.

Dies bestätigt Auswertungen aus dem vergangenen Jahr, in denen Snodgrass und seine Kollegen Aufnahmen aus zurückliegenden Sonnenumläufen verglichen hatten. Auch diese Rechnungen legten nahe, dass die Aktivität des Kometen bereits ab März dieses Jahres von der Erde aus messbar sein müsste. In enger Zusammenarbeit mit der ESA wollen die Forscher auch in den nächsten Monaten überwachen, wie sich die Helligkeit des Kometen entwickelt. Die Daten werden helfen einzuschätzen, was die Raumsonde Rosetta bei ihrer Ankunft am Kometen erwartet.

Bild: © MPS/ESO

EC135-Tanksensoren: 70 Prozent aller Hubschrauber geprüft

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Nach einem Absturz eines Hubschraubers vom Typ EC135 in Glasgow letzten Jahres hatte Airbus Helicopters, vormals Eurocopter, in Abstimmung mit den Flugaufsichts-Behörden und entsprechend einem herausgegebenen Alert Service Bulletin (ASB) Untersuchungen an den Tanksensoren der weltweiten EC135-Flotte in die Wege geleitet. Bis Ende Februar wurden die Untersuchungen an ca. 70 Prozent aller Hubschrauber durchgeführt. Die bisherigen Ergebnisse listete Airbus Helicopters auf.

Jeder Tank im Hubschrauber EC135 verfügt über zwei Supply Tanks, über die der Treibstoff in die Triebwerke läuft, jeder hat einen Tanksensor. Von 753 Hubschraubern des Typs wurden somit 1.506 Sensoren überprüft. Von zusammen 1.050 EC135 auf der Welt entspricht das 70 Prozent der weltweiten Flotte.

LOW FUEL-Warnung funktionierte bei allen geprüften Hubschraubern

Insgesamt wurden dabei 99 Tanksonden gefunden, die den Grenzwert in der ASB überschritten, 62 zeigten dabei eine Abweichung von weniger als drei Kilogramm Treibstoff, was im Flugbetrieb weniger als eine Minute Flugzeit ausmacht. Die Funktionalität wurde jedoch nach einer Reinigung und Trocknung wieder hergestellt. Fünf Sensoren mussten jedoch wegen Verfehlen der Grenzwerte ausgetauscht werden.

Gleichzeitig durchgeführte Untersuchungen zur Verlässlichkeit der Haupttanksensoren ergaben keine Vorkommnisse der Haupttanksonden, auch nicht aus dem Bereich der Treibstoffleitung. Auch funktionierte die unabhängige rote "LOW FUEL"-Warnleuchte bei beiden Supply Tanks an allen geprüften EC135-Hubschraubern einwandfrei.

Drehfunkfeuer Michaelsdorf: Messmethoden für Störer auf Prüfstand

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Die FCS Flight Calibration Services GmbH, ein Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, hat im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) eine Studie zum Störpotential von Windkraftanlagen auf das UKW-Drehfunkfeuer Michaelsdorf erstellt. Eine neuartige Messinstallation an Bord des eingesetzten Vermessungsflugzeugs und zusätzliche Hubschraubermessungen haben neue und teilweise andere Ergebnisse erbracht, als die bisher angewandten Methoden. Die DFS war in diese Vorgehensweise eingebunden und erhofft sich daraus neue Erkenntnisse.

Die bisher vorliegenden Ergebnisse könnten nämlich darauf hindeuten, dass ein wesentlicher Teil der möglichen Störungen lediglich in einem Umkreis von drei Kilometern und nicht, wie bisher angenommen, 15 Kilometern um die Anlage Michaelsdorf entsteht. Die bisherigen Berechnungen der DFS sind "state of the art" und folgen internationalen Standards sowie rechtlichen Vorgaben. Sollten sich aber gesicherte neue Erkenntnisse ergeben, werden diese selbstverständlich Anwendung finden.

Erkenntnisse im Widerspruch zu anerkannten Studien

Die Untersuchungen nun erbrachten einen grundsätzlich neuen Beitrag für die wissenschaftliche Diskussion, stehen aber auch in direktem Widerspruch zu allen bisher bekannten und international anerkannten Studien. Rückschlüsse auf die Beeinträchtigung anderer Funkfeuer lassen die Ergebnisse bislang nicht zu.

Die DFS führte bereits häufiger Messungen zu störenden Effekten von Windkraftanlagen für den Flugbetrieb durch. Sie stellt dabei auch klar, dass es im Interesse der DFS liege, die größtmögliche Vereinbarkeit von Sicherheit im Luftverkehr und den Zielen der Energiewende zu erreichen. Für Betreiber von Windrädern und Interessierte stellt sie auch relevante Kontaktdaten für Verfügung.

Rechtliche Schritte gegen Behörde möglich

Die DFS wird nun das Ergebnis der Studie von internationalen Experten der Hochfrequenz-Messtechnik unabhängig prüfen lassen. Davon wird es abhängen, ob gegen eine möglicherweise beabsichtigte Entscheidung der Genehmigungsbehörde rechtlich vorzugehen ist, denn die DFS handelt in bundesgesetzlichem Auftrag und daher in hohem öffentlichen Interesse. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob diese Ergebnisse gegebenenfalls auch auf andere Funkfeuer-Standorte anwendbar sind.

Hamburg bekommt erstmals Verbindung nach Marrakesch

Für alle Hamburger rückt der Traum von 1001 Nacht im kommenden Winter ein Stück näher. Die Berliner Fluggesellschaft Germania erweitert ihr Streckennetz und wird ab 04. November 2014 neu von der Hansestadt direkt nach Marrakesch fliegen. Die "Perle des Südens" wird zweimal wöchentlich und ab Norddeutschland ausschließlich von Germania angesteuert. Die Flugzeit beträgt weniger als vier Stunden. Flug ST2064 startet dienstags und donnerstags um 06:00 Uhr in Hamburg und erreicht Marrakesch um 09:30 Uhr. Der Rückflug ST2065 hebt um 10:15 Uhr in der "Perle des Südens" ab und erreicht die Hansestadt um 15:30 Uhr.

Marrakesch ist eine der vier Königsstädte Marrokkos. Die Medina, die historische Altstadt, gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Zentrum der Stadt: der belebte Platz Djeema el Fna. Das geschäftige Treiben von Markthändlern, Musikern und Schlangenbeschwörern lässt sich perfekt mit einem frischgepressten Orangensaft oder einem Pfefferminztee aus einem der zahlreichen Cafés rund um den Platz erleben.

Mit Ausdauer ins Atlsasgebirge

Mit der Lage am Fuße des Hohen Atlas ist Marrakesch auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Wandertouren durch das marokkanische Gebirgsland. Hier erhebt sich der majestätische Jebel M’Goun mit seinem schneebedeckten Gipfel auf über 4.000 Meter Höhe. Der Aufstieg ist technisch einfach und ohne Hilfsmittel machbar, Urlauber sollten jedoch Ausdauer für den etwa achtstündigen Fußmarsch mitbringen. Dafür bietet sich ein atemberaubendes Panorama über das Hohe Atlas Gebirge.

"Durch das Engagement Germanias wird das touristische Streckenangebot ab Hamburg noch attraktiver. Marrakesch ist ein ganz neues Ziel für Hamburg und zum ersten Mal überhaupt in unserem Flugplan. Ich bin sicher, dass diese Verbindung gut angenommen wird", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Flüge soll es oneway ab 135 Euro inkl. Steuern und Gebühren geben.

Teheran wieder ab Wien im Streckennetz bei Austrian Airlines

Austrian Airlines wird ab 11. März 2014 die iranische Hauptstadt Teheran wieder anfliegen. Der Flug wird im Sommerflugplan fünf Mal wöchentlich mit einem Airbus A320 bzw. A319 unter der Flugnummer OS 871/2 durchgeführt. Die heimische Fluggesellschaft verbindet eine lange Tradition mit dem Nahen Osten. Sie fliegt bereits seit 1984 die iranische Hauptstadt an.

Austrian Airlines musste im Januar 2013 aus wirtschaftspolitischen Aspekten die Flüge nach Teheran aussetzen. Gründe dafür waren unter anderem die starke Inflation des iranischen Rials sowie wirtschaftspolitische Sanktionen für das Land. Auf Grund der derzeitigen Stabilität im Iran zeigt sich die österreichische Fluggesellschaft erfreut, die Verbindung wieder anbieten zu können.

Ab 11. März 2014 gelten folgende Flugdaten:

OS871 Wien – Teheran, Dauer: 20:10 Uhr – 03:00 +1 Uhr

OS872 Teheran – Wien, Dauer 03:55 Uhr – 06:00 Uhr

Zeitangaben in Ortszeit.

MSA-Erstflug: Boeing lässt zum Aufklärer modifizierten Businessjet fliegen

Boeings Demonstrator MSA (Maritime Surveillance Aircraft) hat seinen Erstflug absolviert, ein wichtiger Schritt zur Lufttüchtigkeitszulassung.

MSA soll eine risikoarme und kosteneffektive Plattform zur Meeres- und Küstenüberwachung darstellen, die für SAR (Search and Rescue), gegen Piraterie und zur Grenzsicherung eingesetzt werden soll. Der vierstündige Testflug, geleitet von Boeings Programmpartner Field Aviation, fand bereits am 28. Februar statt und startete am Toronto Pearson International Airport.

Field Aviation modifizierte das Flugzeug, eine Bombardier Challenger 604, an der Struktur und den Systemen, hin zur MSA-Konfiguration. Boeing wählte den Challenger 605 Businessjet als MSA-Plattform, und nutzt Field Aviations Know-how und Erfahrung bei der Modifikationen dieser Flugzeuge.

Field Aviation Pilot Craig Tylski sagte: "Wir haben alles erreicht, was als Ziel gesteckt war". Dabei verhielt sich die Maschine trotz der Aerodynamischen Veränderungen, wie der Radarkuppel, wie ein normales Flugzeug. "Steuerung und Handling waren excellent.", so Tylski. Weitere Flüge für das Zulassungsverfahren sollen nun folgen. Danach wird das Flugzeug zum Boeing-Werk in Seattle gebracht, wo es mit den MSA-Systemen ausgestattet und getestet wird. Darunter ein aktives Electronically Scanned Array multi-mode-Radar, einem Electro-, Optischen und Infrared-Sensor, Kommunikations-Überwachung und automatischen Identifikationssystemen.

Robinson Helicopter: TBO der Lycoming-Triebwerke verlängert

Robinson Helicopter reduziert den Instandhaltungsaufwand der Lycoming-Triebwerke seiner Maschinen. Die nun herausgegebene Lycoming Service Instruction No. 1009AW ändert die TBO durch eine erhöhte Stundenzahl.

Die Regelung galt bisher nur für Hubschrauber in "häufigem" Einsatz, was durch 40 Stunden Betriebszeit oder mehr im Monat definiert ist. Die TBO (time between overhaul) von 2.000 Stunden fällt nun weg. Die Vorschriften für Service an den Maschinen dehnen das Intervall zur Wartung an der Maschine generell auf 2.200 ohne Einschränkungen aus. Dies gilt ausschließlich für Lycoming-Triebwerke entsprechend der Spezifikation und dem Einsatz in Robinson-Hubschraubern.

Die Verlängerung der Service-Intervalle um 200 Stunden basieren auf einer hervorragenden Service-Historie der O-320-B2C und O360-J2A-Triebwerke, wie sie in der R22 eingesetzt werden, sowie der O-540-F1B5 und IO-540-AE1A5 Triebwerke, welche die R44 antreiben.

Singapur bestellt sechs A330 MRTT Tankflugzeuge

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Singapur hat Airbus Defence and Space mit der Lieferung von sechs modernen Luftbetankungsflugzeugen des Typs A330 MRTT (Multi-Role Tanker Transport) für die Luftwaffe des Landes (Republic of Singapore Air Force – RSAF) beauftragt.

Die Flugzeuge sollen im Rahmen eines bereits unterzeichneten Festauftrags ausgeliefert werden. Singapur ist damit der sechste Staat, der sich für die A330 MRTT entscheidet. Australien, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Großbritannien haben insgesamt 28 Flugzeuge bestellt. In Indien laufen derzeit letzte Vertragsverhandlungen über die Lieferung von sechs Maschinen. Zur Zeit werden insgesamt 17 Flugzeuge bei den vier erstgenannten Nationen eingesetzt. Die A330 MRTT ist vom äußerst erfolgreichen Verkehrsflugzeug Airbus A330 abgeleitet und hat sich im Einsatz als mehrrollenfähiges Tank- und Transportflugzeug bewährt.

Domingo Ureña Raso, Head of Military Aircraft bei Airbus Defence and Space, sagte: "Singapurs Entscheidung für die A330 MRTT ist für uns eine große Ehre. Die Auswahl bestätigt den unbestrittenen Status der A330 MRTT als modernstes Tank- und Transportflugzeug und dessen hervorragende Eignung für den asiatisch-pazifischen Raum."

A330 MRTT – 111 Tonnen Treibstoff an Board, oder 300 Personen

Die hochmoderne A330 MRTT von Airbus Defence and Space ist derzeit das weltweit einzige strategische Mehrzweck-Tank- und -Transportflugzeug der neuen Generation, das tatsächlich verfügbar und flugbereit ist. Die große Treibstoff-Basiskapazität von 111 Tonnen der erfolgreichen Verkehrsmaschine A330-200, auf der sie basiert, ermöglicht es der A330 MRTT, hocheffiziente Luftbetankungsmissionen ohne zusätzliche Treibstofftanks durchzuführen. Die A330 MRTT wird mit verschiedenen Luftbetankungssystemen angeboten, darunter der hochmoderne Betankungsausleger ARBS von Airbus Defence and Space bzw. zwei Unterflügeltanks mit Schlauch und Fangtrichter bzw. das Rumpfbetankungssystem FRU.

Dank ihrer großen Rumpfbreite kann die A330 MRTT zudem als reines Transportflugzeug mit einer Kapazität von bis zu 300 Personen bzw. einer Nutzlast von bis zu 45 Tonnen eingesetzt werden. Stand heute wurden insgesamt 28 A330-MRTT-Maschinen von vier Kunden bestellt (Australien, Großbritannien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten). Ein Kunde (Saudi-Arabien) hat bereits einen Folgeauftrag erteilt.

Flughäfen Berlin mit weiter starkem Passagierwachstum

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Im Februar starteten und landeten 1.829.943 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im zweiten Monat des Jahres 475.330 Passagiere registriert (plus 7,7 Prozent), in Tegel waren es 1.354.613 Fluggäste (plus 8,0 Prozent).

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Das Passagierwachstum am Standort Berlin hält an. Auch im Februar sind die Passagierzahlen mit fast acht Prozent wieder kräftig gestiegen. Wir freuen uns, dass sich unser Kerngeschäft weiterhin sehr gut entwickelt."

Wachstum bei Passagieren im Jahresanfang stark

Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Februar auf insgesamt 17.721 Starts und Landungen, ein Anstieg um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 4.819. Das entspricht einer Zunahme von 7,2 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 6,8 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im ersten Monat des Jahres 12.902 Flugbewegungen registriert.

In den ersten beiden Monaten des Jahres nutzten insgesamt 3.586.923 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Januar und Februar wurden in Tegel 2.665.260 Fluggäste gezählt, das sind 8,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld 921.663 Passagiere abgefertigt, das sind 5,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013.

Flugbewegungen stiegen weniger deutlich

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg in den ersten beiden Monaten des Jahres auf insgesamt 35.210 Starts und Landungen, eine Zunahme um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 9.557. Das entspricht einem Anstieg von 2,8 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 5,8 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten beiden Monaten des Jahres 25.653 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im Februar an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.132 Tonnen registriert werden, was einem Plus von 40,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Flughafen wies aber noch darauf hin, dass es sich für den Zeitraum noch um vorläufige Zahlen handelt.

SriLankan Airlines bald Vollmitglied in oneworld-Allianz

SriLankan Airlines wird am Donnerstag, 01. Mai 2014, der oneworld®-Luftfahrtallianz als Vollmitglied beitreten und damit alle Services und Vorteile der Allianz anbieten – SriLankan Airlines ist damit die erste Fluggesellschaft des indischen Subkontinents, die Mitglied einer globalen Airline-Allianz wird. Cathay Pacific ist Allianz-Pate und unterstützt die Aufnahme von SriLankan.

Die Genehmigung zum Beitritt erfolgte nach einer umfassenden Prüfung, die Cathay Pacific Airways in Zusammenarbeit mit dem oneworld-Team durchgeführt wurde. Die Führungskräfte der etablierten Mitgliedsfluggesellschaften von oneworld, zu denen einige der führenden Airlines aus aller Welt zählen, werden in Sri Lanka am Vorabend des Beitritts von SriLankan Airlines zusammen kommen um den Beitritt feierlich zu begehen.

Bisher größtes Expansionsprogramm der Allianz

Der Beitritt zu oneworld erfolgt einen Monat nachdem die Allianz am 31. März TAM und US Airways an Bord begrüßt haben wird und stellt den Abschluss des bisher größten Expansionsprogramms der Gruppe dar. Mit den ersten Flügen am 01. Mai 2014 profitieren die 100.000 Mitglieder des SriLankan-Vielfliegerprogramms FlySmiLes von zusätzlichen Vielflieger-Privilegien, wenn sie mit einer oneworld Mitgliedsfluggesellschaft fliegen.

Dazu zählen führende Airlines aus allen Regionen der Welt – aus dem asiatisch-pazifischen Bereich Cathay Pacific, Japan Airlines, Malaysia Airlines und Qantas; aus Europa airberlin, British Airways, Finnair, Iberia, sowie die russische Airline S7; Qatar Airways und Royal Jordanian aus dem Nahen Osten; aus Nordamerika American Airlines und ab 31. März ihr Fusionspartner US Airways; aus Südamerika LAN sowie ab 31. März TAM, sowie mehr als 30 weitere, der Allianz angeschlossene Fluggesellschaften.

Die Inhaber von FlySmiLes-Platinum-Karten erhalten im Rahmen des oneworld Programms den Emerald Status. FlySmiLes Gold entspricht oneworld Sapphire und FlySmiLes Classic dem Vielfliegerstatus oneworld Ruby.

Umwandlung im Kunden-Status – Fast 1.000 Ziele im Netzwerk

Ab 01. Mai haben FlySmiLes Platinum- und Gold-Mitglieder Zutritt zu den weltweit mehr als 600 Flughafen-Lounges der oneworld Mitgliedsfluggesellschaften, wenn sie mit einer der Fluggesellschaften der Allianz fliegen. Die Business-Class-Passagiere von SriLankan dürfen ebenfalls die oneworld Partner-Airline-Lounges nutzen.

Gleichzeitig können ab 01. Mai die 150 Millionen Mitglieder der Vielfliegerprogramme der anderen oneworld Fluggesellschaften, auf SriLankan-Flügen Meilen sammeln und einlösen und von oneworld Vorteilen profitieren.

Als Mitglied von oneworld kann SriLankan Airlines ihren Kunden über ein globales Netzwerk nahtlose Verbindungen zu fast 1.000 Destinationen in mehr als 150 Ländern bieten – mit erstklassigen Verbindungen zwischen den weltweit führenden Geschäftszentren.

SriLankan ist bereits Partner von Global Explorer, dem Round-the-World-Tarif von allen oneworld Mitgliedern sowie weiteren Fluggesellschaften, die nicht zur Allianz gehören. Ab 01. Mai wird das gesamte Streckennetz von SriLankan in dem umfangreichen Angebot an Allianztarifen und Produkten von oneworld abgedeckt sein.

SriLankan bringt zwei neue Destinationen ein

Durch den Beitritt von SriLankan kommen zwei neue Destinationen zum oneworld Netzwerk hinzu: Hambantota International in Sri Lanka sowie Tiruchirapalli in Indien.

SriLankan hat bereits Codeshare-Abkommen mit den oneworld Mitgliedern Malaysia Airlines und S7 Airlines und befindet sich mit weiteren oneworld Partnern in Verhandlungen.

Die Vorbereitungen für den Beitritt von SriLankan zu oneworld stellen eines der umfangreichsten Projekte in der Geschichte der Fluglinie dar, in dessen Rahmen Arbeitsgruppen in 20 Bereichen aktiv waren. Die Projekte, um die verschiedenen internen Prozesse und Abläufe in Einklang mit den Anforderungen der Allianz zu bringen, stehen kurz vor dem Abschluss. Momentan werden bei SriLankan und den Allianz-Mitgliedern umfangreiche Schulungs- und Kommunikationsprogramme durchgeführt, um sicherzustellen, dass die oneworld-Services und -Vorteile der erweiterten Allianz ab 01. Mai angeboten werden können.

Nishantha Wickremasinghe, Chairman SriLankan Airlines sagte: "Vor dem Hintergrund, dass sich die Luftfahrtbranche weltweit verstärkt auf Allianzen konzentriert, ist der Beitritt für SriLankan ein wichtiger Schritt. Mit dem Beitritt zur Allianz wird sich SriLankan einen festen Platz auf der Weltkarte der Luftfahrtindustrie erobern und die Verbindungen unseres Landes zum Rest der Welt erheblich verbessern, was natürlich auch für die Tourismusindustrie in Sri Lanka wichtig ist."

Mitglied aus Region mit schnellstem Wachstum

Kapila Chandrasena, Chief Executive SriLankan Airlines, fügte hinzu: "Als Fluggesellschaft, die Wert auf Qualität legt, sind wir sehr stolz, Teil der qualitativ hochwertigsten Allianz mit den besten Airline-Partnern weltweit und einem globalen Netzwerk, das unseres optimal ergänzt, zu werden. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden nun schon sehr bald die vielen Vorteile von oneworld anbieten zu können."

Der CEO von oneworld, Bruce Ashby, erläuterte: "Mit SriLankan Airlines heißt oneworld eine Qualitäts-Airline willkommen, die das Netzwerk und Produktangebot der Allianz in einer der wachstumsschnellsten Regionen für die Passagierluftfahrt erweitern wird."

Israir verbindet Allgäu Airport mit Tel Aviv

In den ersten Jahren des Allgäu Airport gehörte die Destination zu einer der beliebtesten Strecken, ab Ende Mai steht sie wieder auf dem Flugplan: die Verbindung Memmingen – Tel Aviv. Ab 30. Mai geht es jeden Freitag mit Israir vom Allgäu Airport in die israelische Metropole und zurück. Abflug in Memmingen ist um 21:00 Uhr, Ankunft in Tel Aviv um 01:50 Uhr Ortszeit. In Israel startet der Airbus A320 der israelischen Fluggesellschaft am Flughafen Ben Gurion Freitags um 16:00 Uhr und landet um 19:30 Uhr am Allgäu Airport.

"Nachdem unsere erste Israel-Verbindung mit TUIfly sehr erfolgreich war, freuen wir uns über diese Neuauflage, die sowohl für Bayern wie für unsere Nachbarländer eine interessante Alternative darstellt", erklärt Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Die Flüge sind in allen Reisebüros buchbar. In Israel wird die neue Verbindung auch von dortigen Reiseveranstaltern genutzt, die ihren Gästen Rund- und Wanderreisen in Süddeutschland anbieten.

Boeing und SAA starten Kompetenz-Programme für Bio-Kraftstofferzeugung

Boeing startet mit South African Airways (SAA) und dem Roundtable on Sustainable Biomaterials (RSB) eine Initiative, um für Kleinbauern im Süden Afrikas mehr Möglichkeiten zum Anbau von Nutzpflanzen zur Gewinnung von nachhaltigem Treibstoff zu schaffen.

Das Programm baut auf dem globalen Engagement von Boeing, RSB und anderen Partnern auf, Landwirten mit kleinen Agrarflächen als Erzeugern den Marktzugang für nachhaltige Biotreibstoffe und Biomaterialien zu vereinfachen. In den kommenden Monaten werden Boeing und RSB mit weiteren Beteiligten in Südafrika Pilotprogramme erstellen, um Landwirte, die ihre Pflanzen als nachhaltig zertifizieren lassen möchten, mit den nötigen Informationen zu versorgen und Kompetenzen aufzubauen.

Kompetenzen der Bauern für nachhaltige Treibstoffe erweitern

Langfristig, mit dem Anstieg der Kapazität in diesem Bereich in Südafrika, kommen mehr Landwirte in die Lage, die wachsende Nachfrage nach zertifizierten Rohstoffen zur Gewinnung von Biotreibstoff für sich zu nutzen. So erbringen sie einen sozialen und ökonomischen Mehrwert für die Regionen, ohne negative Einflüsse auf lokale Nahrungssicherung, Wasser oder Bodennutzung.

"Eine nachhaltige Biotreibstoffbranche ist für diese Gruppe der Kleinbauern eine Chance, wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen, die ihre Lebensgrundlage positiv beeinflussen", sagte Lianne Stein, Boeing Vice President of Global Corporate Citizenship. "Wir möchten mit diesen Bemühungen einen positiven Effekt für die Umwelt, aber vor allem positive Effekte für die Menschen in Südafrika erzielen. Dies ist Teil unserer Unternehmensphilosophie, uns weltweit vor Ort zu engagieren."

50 bis 80 Prozent weniger netto Kohlenstoffdioxid-Freisetzung

Diese Initiative folgt auf die Ankündigung im Oktober 2013, dass Boeing und South African Airways bei der Entwicklung einer Lieferkette für nachhaltige Bio-Flugkraftstoffe für die Luftfahrt im Süden Afrikas kooperieren möchten. Boeing und RSB engagieren sich in ähnlicher Weise in Südostasien, um auch dort die Möglichkeiten für Kleinbauern zum Anbau von Pflanzen zur Biotreibstoffgewinnung zu erweitern.

Nachhaltig produzierter Biotreibstoff für die Luftfahrt setzt über seinen gesamten Lebenszyklus 50 bis 80 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid frei (im Vergleich zu Treibstoffen auf Erdölbasis), da Nutzpflanzen zur Gewinnung von Biotreibstoff während ihres Wachstums Kohlenstoffdioxid aufnehmen. Biotreibstoff für die Luftfahrt, der zu vorgegebenen Standards raffiniert wurde, ist als Beimischung von bis zu 50 Prozent zu herkömmlichem Kerosin zugelassen. Weltweit wurden seit der Zulassung mehr als 1.500 Passagierflüge mit Biotreibstoff durchgeführt.

Fraport-Geschäftsjahr 2013 schaffte Wende nach schwierigem Start

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Fraport: Mit einem Passagierzuwachs, der über den Erwartungen lag, und einer positiven Entwicklung der Finanzkennzahlen erfüllte der Konzern in einem schwierigen Umfeld seine Ziele im Geschäftsjahr 2013. Die Umsatzerlöse stiegen um 4,9 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro, das operative Konzern-Ergebnis (EBITDA) konnte um 3,7 Prozent auf rund 880 Millionen Euro gesteigert werden. Aufgrund der bereits zu Beginn des Geschäftsjahres prognostizierten Verschlechterung des Konzern-Finanzergebnisses lag das Konzern-Ergebnis 2013 um knapp 16 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert bei rund 236 Millionen Euro. Ursächlich hierfür waren unter anderem hohe einmalige Vorjahreserträge im Finanzanlagenmanagement.

Der Hauptversammlung, die Ende Mai stattfindet, wird eine unveränderte Dividende von 1,25 Euro je Aktie vorgeschlagen. Dies würde einer Ausschüttungsquote von rund 52 Prozent des zugrunde liegenden Gewinnanteils am Konzern-Ergebnis entsprechen.

Cargo-Aufkommen in Frankfurt legt zu – Erlöse steigen

Am Heimatstandort Frankfurt konnte ein Passagieranstieg von knapp einem Prozent (plus 0,9 Prozent) auf etwas mehr als 58 Millionen Fluggäste verzeichnet werden. Erfreulich entwickelte sich zudem das umgeschlagene Cargo-Volumen in Frankfurt, das auf knapp 2,1 Millionen Tonnen (plus 1,4 Prozent) anstieg. Insgesamt nutzten über 103 Millionen Passagiere (plus 4,1 Prozent) die Airports mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung.

Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte zur Geschäftsentwicklung 2013: "Unser Unternehmen hat sich im vergangenen Geschäftsjahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen gut entwickelt. Nach einem mühsamen Jahresauftakt mit rückläufigen Passagierzahlen an unserem Hauptstandort Frankfurt verschafften uns eine gute Sommersaison sowie erfreuliche Buchungszahlen während der letzten Monate den notwendigen Rückenwind für ein positives Jahresergebnis. Mit der Entwicklung an unseren internationalen Konzern-Flughäfen waren wir in 2013 wieder sehr zufrieden. Die Weichen für künftiges organisches Wachstum haben wir in diesem Segment im Jahr 2013 durch die Inbetriebnahme neuer Terminals an den Standorten St. Petersburg sowie in Varna und Burgas gestellt. Diese drei Standorte verfügen nun über die ausreichenden Kapazitäten, um dem erwarteten Verkehrswachstum Rechnung zu tragen."

Im Segment Aviation sorgten die gestiegenen Passagierzahlen und höhere Flughafen-Entgelte erneut für ein Plus von 2,6 Prozent beim Umsatz auf rund 845 Millionen Euro und von 1,7 Prozent beim EBITDA auf etwa 205 Millionen Euro. Das Segment Retail & Real Estate konnte den Umsatz um 3,6 Prozent auf 469 Millionen Euro steigern. Das EBITDA stieg um 4,6 Prozent auf knapp 351 Millionen Euro. Die Retail-Erlöse pro Passagier stiegen im zurückliegenden Jahr von 3,32 Euro auf 3,60 Euro.

Das Segment Ground Handling verzeichnete beim Umsatz ein Plus von 1,1 Prozent auf gut 656 Millionen Euro sowie ein Plus von ebenfalls 1,1 Prozent beim EBITDA auf rund 38 Millionen Euro. Das Segment External Activities & Services trug insbesondere wegen des anhaltenden positiven Wachstumstrends in Lima und Antalya erneut positiv zum Konzern-Ergebnis bei. Der Umsatz stieg um 14,4 Prozent auf 591 Millionen Euro und das EBITDA stieg um 4,4 Prozent auf rund 286 Millionen Euro.

Straffes Wettbewerbsumfeld in Europa

"Der Luftverkehr in Europa ist unverändert durch eine hohe Wettbewerbsintensität gekennzeichnet und auch 2014 wird ein anspruchsvolles Jahr für Fraport. Dennoch sind wir positiv gestimmt und erwarten in Frankfurt ein Passagierwachstum von zwei bis drei Prozent sowie eine unverändert dynamische Entwicklung an den Konzern-Flughäfen", bekräftigt Schulte den Ausblick für das laufende Jahr.

Aufgrund einer geänderten Bilanzierungsvorschrift entfällt zum 01. Januar 2014 die Möglichkeit, Gemeinschaftsunternehmen anteilig in die Konzern-Rechnungslegung einzubeziehen, was sich für Fraport insbesondere auf die Beteiligung am Flughafen Antalya auswirkt. Das Ergebnis von Antalya wird fortan im Finanzergebnis des Konzerns ausgewiesen, was zu einer Veränderung der berichteten Zahlen im laufenden Geschäftsjahr führen wird.

Zuwächse bei EBIT und EBITDA für 2014 erwartet

Aufbauend auf der Verkehrsprognose erwartet Fraport für 2014 einen Umsatz bis zu einem Niveau von etwa 2,45 Milliarden Euro gegenüber dem pro forma adjustierten Wert für 2013 von 2,38 Milliarden Euro. Hinsichtlich der finanziellen Entwicklung erwartet Fraport für das Geschäftsjahr 2014 ein Konzern-EBITDA zwischen etwa 780 und etwa 800 Millionen Euro (pro forma 2013: rund 733 Millionen Euro) und ein Konzern-EBIT, das sich bis zu etwa 500 Millionen Euro entwickeln wird (pro forma 2013: 439 Millionen Euro).

Die EBITDA- und EBIT-Prognose für 2014 liegt somit um etwa 40 bis etwa 60 Millionen Euro und die Umsatzprognose um etwa 70 Millionen Euro über den entsprechend adjustierten Werten des Geschäftsjahres 2013. Das Konzern-Ergebnis ist nicht von dieser Bilanzierungsänderung betroffen und wird leicht über dem Vorjahr erwartet.

Abflugdaten ab Lübeck Airport nach Antalya für 2014

Für alle, die gerne im Herbst noch einmal in den Süden fliegen und vor dem nächsten Winter kräftig Sonne tanken möchten, bietet sich mehrmals die Gelegenheit, eine Urlaubsreise von Lübeck aus in die Türkei zu starten. Im September und Oktober etwa vom Lübeck Airport nach Antalya. Diese Pauschalreisen können in Kürze über Reiseveranstalter gebucht werden.

"Nach den erfolgreichen Abflügen in den vergangenen zwei Jahren freuen wir uns auch in diesem Herbst wieder, die Metropolregion Hamburg mit unserem Partner Lübeck Airport mit Antalya verbinden zu können", so Herr Okan Türkoral, Marketingleiter vom Flugplaner Involatus.

Vorläufige Abflugdaten ab Lübeck

Passagiere können den Lübeck Airport bequem mit dem Bus und der Bahn erreichen, es gibt aber auch ausreichend Parkplätze vor Ort für die Anreise mit dem Auto. Die Abflug tage sind:

25. 29. September 2014, sowie

02., 06., 09., 13., 16., 20. und 23. Oktober 2014.

Tiger in ASGARD-Konfiguration: Letzte Maschine an Bundeswehr übergeben

Diesen Donnerstag nahm die Bundeswehr den letzten von zwölf Unterstützungshubschraubern Tiger (UH Tiger) in Empfang, die Airbus Helicopters für den Afghanistan-Einsatz umgerüstet hatte.

Der Hubschrauber wurde am Produktionsstandort Donauwörth von Airbus Helicopters dem Kampfhubschrauberregiment 36 aus Fritzlar übergeben. Der UH Tiger wird in Afghanistan für die Unterstützung von Bodentruppen, den Schutz von Konvois sowie Aufklärungsmissionen herangezogen.

ASGARD: Anpassungen der Kommunikation und Triebwerke

Das Programm zur Umrüstung von drei Tranchen zu je vier UH Tiger auf ASGARD-Konfiguration (Afghanistan Stabilization German Army Rapid Deployment) wurde Ende 2011 von Airbus Helicopters (ehemals Eurocopter) und dem Bundesverteidigungsministerium vereinbart und ist nun abgeschlossen. Die Modifizierung umfasste neben dem Einbau eines Missionsdatenrekorders und verbesserter Kommunikationssysteme für multinationale Einsätze auch die Installation von Sandfiltern für die Triebwerke sowie verbesserten ballistischen Schutz.

Die Bundeswehr begann mit dem Einsatz ihrer ersten UH Tiger in ASGARD-Konfiguration im Dezember 2012. Einen Monat später starteten die Operationen in Masar-e Scharif. Die Tiger in ASGARD-Konfiguration haben bis dato über 1.000 Flugstunden für das deutsche Heer absolviert und dabei hohe Zuverlässigkeit, Missionseffizienz und große Akzeptanz bei Unterstützungsmissionen unter Beweis gestellt.

Tiger-Kampfhubschrauber: Über 100 Maschinen ausgeliefert

Dr. Wolfgang Schoder, Vorsitzender der Geschäftsführung von Airbus Helicopters Deutschland, erklärte: „Das Tiger-ASGARD-Programm ist das Ergebnis einer engen und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Airbus Helicopters und der Bundeswehr. Der heutige Meilenstein beweist unsere Fähigkeit, Umrüstungen zu entwickeln und umzusetzen, die den spezifischen Anforderungen des Militärs in anspruchsvollsten Einsatzumgebungen wie Afghanistan gerecht werden.“ Die ASGARD-Umrüstung der Kampfhubschrauber wurde von Airbus Helicopters am Unternehmensstandort Donauwörth vorgenommen. Hier befindet sich auch die Endmontagelinie für die deutschen Unterstützungshubschrauber Tiger.

Insgesamt hat Airbus Helicopters über 100 Tiger in verschiedenen Versionen an die Streitkräfte von Deutschland, Frankreich, Spanien und Australien ausgeliefert. Die Maschinen absolvierten bereits mehr als 50.000 Flugstunden, darunter über 7.500 Stunden bei Militäroperationen in Afghanistan, Libyen, Mali und Somalia.

Airbus legt zweiten Diversity Award für Ingenieursausbildung auf

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Der führende Flugzeughersteller Airbus und GEDC (Global Engineering Deans Council) haben die Nominierungsphase für den zweiten Diversity Award eröffnet. Der Award dient zur Auszeichnung von Personen, die wichtige Beiträge für mehr Vielfalt an Ingenieurschulen und Universitäten leisten.

Darüber hinaus dient er zur Belohnung von Initiativen, die jungen Menschen unabhängig von ihrem Profil und Hintergrund dazu ermuntern, ein Ingenieurstudium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Der Award wurde von Airbus zusammen mit dem GEDC entwickelt und finanziert. Der GEDC ist die führende internationale Organisation im Bereich der Ingenieurwissenschaften.

Vielfalt als Innovationspotenzial

Langfristiges Ziel dieser Auszeichnung ist es, die Vielfalt in der globalen Gemeinschaft der Ingenieure zu steigern, damit sich in der Welt der Ingenieure die Vielfalt der Gemeinschaften widerspiegelt, die ihre Lösungen nutzt. Dabei wird Vielfalt als Treiber für Innovation und Wachstum anerkannt. Durch diese Auszeichnung erhalten auch mehr Studierende Gelegenheit, während ihres Studiums die Arbeit in vielfältigen Teams zu erleben und wertzuschätzen und einen Beruf mit faszinierenden Karrieremöglichkeiten auf der ganzen Welt zu ergreifen.

"Die Vielfalt der Nationen und Kulturen hat Airbus von Anfang an geprägt. Heute ist Vielfalt bei der Einstellung von Ingenieuren ein wichtiges Kriterium", sagte Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus. "Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass Vielfalt eine große Bereicherung ist. Vielfalt fördert innovationsorientiertes Denken, das wir benötigen, um die Zukunft der Luftfahrt zu gestalten. Wir möchten die nächste Generation motivieren, eine Ingenieurlaufbahn einzuschlagen. Um dieses langfristige Ziel zu erreichen, arbeiten wir mit Ingenieurschulen auf der ganzen Welt zusammen."

Der erste Diversity Award wurde im Oktober 2013 an Ana Lazarin von der Wichita State University (WSU), USA, verliehen. Sie wurde für ihre Öffnungs-, Anwerbungs- und Bindungsprogramme ausgezeichnet, mit denen die Zahl der Studierenden aus unterrepräsentierten Minderheiten am College of Engineering der WSU in den letzten fünf Jahren um 91 Prozent gestiegen ist. Ana Lazarin wurde aus einem globalen Kandidaten-Pool ausgewählt und erhielt von Airbus eine Prämie in Höhe von 10.000 US-Dollar zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit.

Anreize für den Nachwuchs im Ingenieurbereich

"Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Ingenieuren müssen wir mehr talentierte junge Menschen für die Branche gewinnen", sagte John Beynon, Dekan der Ingenieurwissenschaften an der australischen Universität Adelaide und GEDC-Vorsitzender. "Die Finalisten für den ersten Award wurden für ihr außergewöhnliches Engagement bei der Entwicklung von Initiativen ausgezeichnet, die eine deutlich breiter gefächerte Gruppe von Studierenden dazu ermuntert haben, ein Ingenieurstudium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Wir freuen uns schon auf die Nominierungen weiterer inspirierender Kandidaten für den diesjährigen Award."

Die Nominierungen für diesen zweiten Award können bis Juni eingereicht werden. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird auf dem World Engineering Education Forum in Dubai im Dezember 2014 bekannt gegeben. Der Award steht allen Personen offen, die an einer Ingenieurschule oder Fakultät für Ingenieurwissenschaften tätig sind oder mit solchen Einrichtungen zusammenarbeiten und die konkrete Beiträge für mehr Vielfalt bei den Studierenden und/oder Absolventen der Ingenieurwissenschaften geleistet haben.

InterSky schließt Lücke non-stop Dresden – Zürich

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Dresden bekommt wieder eine direkte Flugverbindung nach Zürich. Die Fluggesellschaft InterSky nimmt die Route zwischen beiden Metropolen ab 05. Mai sechsmal wöchentlich nonstop auf. Der Flug nach Zürich startet Montag bis Freitag um 14:00 Uhr am Dresdner Flughafen, samstags um 08:00 Uhr. Der Flug aus Zürich landet Montag bis Freitag und Sonntag um 21:35 Uhr in Dresden. Die Flugzeit beträgt 95 Minuten. InterSky setzt ein Flugzeug vom Typ Dash 8-300 mit einer Kapazität von 50 Plätzen ein. Den einfachen Flug soll es ab 99 Euro inklusive Steuern und Gebühren geben.

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: "Das alte, neue Flugziel Zürich ist ein wichtiger Akquiseerfolg für den Dresdner Flughafen. Zürich stand auf unserer Prioritätenliste ganz oben, denn die Nachfrage nach dieser Verbindung war trotz der aufeinander folgenden Insolvenz zweier Regionalfluggesellschaften hoch. Mit der österreichischen Fluggesellschaft InterSky haben wir jetzt einen Partner gefunden, der die Strecke verlässlich und mit einem für das Aufkommen passenden Fluggerät bedienen wird."

Schweizer Spitzengruppe der Reisenden in Dresden

"Die Wirtschaft in der Dresdner Region profitiert von der Nonstopverbindung zum internationalen Drehkreuz Zürich ebenso wie der Tourismus. Die Schweiz lag 2012 bei den Übernachtungen ausländischer Touristen in Dresden auf dem ersten Platz, 2013 auf dem zweiten Platz. Die Schweizer schätzen das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis in den Dresdner Hotels und Kultureinrichtungen." so Kopp.

Die Zürich-Strecke gehört zu den traditionsreichsten internationalen Flugverbindungen ab Dresden. Sie bestand – mit wenigen kurzen Unterbrechungen – bereits von April 1991 bis Januar 2013.

Flughafen München nennt Äußerungen von OB Ude absurd

Äußerungen des scheidenden Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude im Zusammenhang mit den Planungen für eine dritte Start- und Landebahn am Münchner Airport haben heute erhebliche Irritationen bei der Flughafen München GmbH (FMG) verursacht. Agenturberichten zufolge hatte Ude gegenüber Medienvertretern geäußert, dass dem Aufsichtsrat der FMG die derzeit rückläufigen Flugbewegungszahlen "lange verschwiegen worden" seien. Diese Behauptung ist unwahr.

Der Aufsichtsrat der FMG werde auf jeder Sitzung mündlich und schriftlich detailliert über die aktuelle Verkehrsentwicklung unterrichtet. Darüber hinaus veröffentlicht die FMG die Verkehrsergebnisse für jedes Quartal, so der Flughafen. Die monatliche Verkehrsentwicklung am Münchner Flughafen wird zudem kontinuierlich auf den Internetseiten der FMG dargestellt. Vor diesem Hintergrund seien die Äußerungen des Münchner Oberbürgermeisters in keiner Weise nachvollziehbar und geradezu absurd.

Airbus-Flotte bei Germania aufgestockt

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Germania stockt ihre Flotte auf und startet mit insgesamt 23 Jets in den Sommerflugplan 2014. Damit reagiert die Airline aus Berlin auf die starke Nachfrage von Endkunden wie Reiseveranstaltern. In den vergangenen Monaten hatte die Fluggesellschaft sowohl ihr internationales Geschäft als auch das Angebot von Flughäfen in den deutschen Regionen ausgebaut.

Mit insgesamt 23 Flugzeugen betreibt Germania ab Ende April 2014 die bislang größte Flotte. Sie umfasst neben zehn Jets des Typs Boeing 737 und neun Airbus A319 Flugzeugen auch vier Airbus A321. Ein zweiter fabrikneuer A321-Jet wurde erst diesen Mittwoch von Airbus an die Fluggesellschaft ausgeliefert. Weitere zwei Exemplare dieses Mittelstreckenjets übernimmt die Airline Ende April von Leasinggebern. Die Gesamtkapazität der Airline steigt im Vergleich zu 2013 um rund 37 Prozent auf insgesamt 3.650 Sitzplätze.

Stationierung in Norwich und Friedrichshafen

Die zusätzlichen Airbus A321-Jets sollen auf besonders nachfragestarken Routen eingesetzt werden. In Großbritannien wird neben London und Manchester erstmals auch ein Flugzeug im ostenglischen Norwich stationiert, in Deutschland kommt Friedrichshafen neu in den Flugplan. Die Flugzeuge bieten in einer geräumigen Einklassen-Konfiguration Platz für 208 Passagiere. Fluggäste genießen ein modernes Bordunterhaltungssystem sowie eine Vielzahl an Audioprogrammen. Dank weitgehend identischer Cockpits kann der Airbus A321 mit dem gleichen Pool an Piloten betrieben werden, wie das bereits seit 2011 erfolgreich bei Germania eingesetzte Modell Airbus A319.

Oliver Pawel, Chief Commercial Officer (CCO) der Germania: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit der größten Germania-Flotte aller Zeiten in den Sommer starten. Das ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen. Mit den Airbus A321-Jets können wir einerseits flexibel auf die Nachfrage unserer Partner in der Reiseindustrie nach größeren Flugzeugen für bestimmte Rennstrecken reagieren…"

Einfache Integration zu bestehendem Airbus-Pilotenpool

"Dank der Ähnlichkeit mit dem A319-Muster ist der Einsatz der neuen A321 Jets mit nur sehr geringem personellen und technischen Mehraufwand möglich. Die A321 ist außerdem besonders treibstoffeffizient", so Pawel weiter.

Jeweils ein Flugzeug des Typs Airbus A321 wird am City Airport Bremen, in Düsseldorf und Frankfurt stationiert und kommt auf besonders nachfragestarken Routen zum Einsatz. Ein weiterer Jet wird exklusiv für den Reiseveranstalter Alltours betrieben und fliegt im Vollcharter von Düsseldorf zu Urlaubsdestinationen in Europa und Nordafrika. Anlässlich der Kooperation mit Alltours ist das Flugzeug im vollständigen Markendesign des renommierten Veranstalters unterwegs.

airberlin mit mehr Fluggästen im Ferbuar 2014

Im Februar 2014 konnte airberlin wie schon im ersten Monat des Jahres mehr Fluggäste als im Februar des Vorjahres begrüßen. Die Zahl der Fluggäste stieg im zweiten Monat des Jahres um zwei Prozent auf 1.837.918. Insgesamt begrüßte airberlin in den ersten zwei Monaten des Jahres über 3,6 Millionen Fluggäste und damit 1,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Durch zusätzliche Langstreckenflüge und ganzjährig geflogene Verbindungen erhöhte airberlin das Angebot im Februar im Jahresvergleich um 5,9 Prozent auf 3,613 Milliarden Sitzplatzkilometer (Vorjahr: 3,413 Milliarden).

Durch die Reduzierung der bisherigen saisonalen Schwankungen zwischen Winter- und Sommerflugplan und mehr ganzjährige Verbindungen vor allem auf touristischen Routen und der Langstrecke erhöht die zweitgrößte deutsche Airline Flugzeugnutzung sowie Mitarbeiterproduktivität und etabliert die Angebote langfristig im Markt.

Die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) stiegen im Februar im Jahresvergleich um 1,5 Prozent auf 2,954 Milliarden (Vorjahr: 2,911 Milliarden). airberlin erzielte im Februar eine hohe Auslastung von 81,7 Prozent. Dieser Wert, der unter dem Wert des Vorjahresmonats (85,2 Prozent) liegt, ist im Zusammenhang mit der beschriebenen Produktivitätssteigerung und der damit verbundenen Glättung der Saisonalität zu betrachten.

Position Februar 2014 Februar 2014 kumuliert
Fluggäste 1.837.918 (+2,0 %) 3.601.852 (+1,2 %)
ASK in Mio. 3.613,3 (+5,9 %) 7.280,2 (+6,1%)
RPK in Mio. 2.953,5 (+1,5 %) 5.858,0 (+1,4%)
Auslastung in Prozent 81,7 (-3,5 PP) 80,46 (-3,7 PP)

 

Laserkommunikation mit Mondsonde LADEE unerwartet gut

Rund 400.000 Kilometer hat das Licht-Signal zurückgelegt und die Erdatmosphäre durchquert, wenn es von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) analysiert wird. Das Ergebnis: "Der Einfluss der Atmosphäre ist weniger stark als erwartet, die Qualität des Signals ist sehr gut", sagt Dr. Dirk Giggenbach vom DLR-Institut für Navigation und Kommunikation.

Erfahrungen mit den erforderlichen Sensoren und Algorithmen für die Auswertung hatte das Team des Instituts für Navigation und Kommunikation bereits bei Testreihen mit der Übertragung eines Laserstrahls von einem Flugzeug und von verschiedenen niedrigfliegenden Satelliten gewonnen. So ist der Satellit Alphasat mit einem solchen Laserterminal gestartet. Jetzt aber konnte die Technologie der optischen Kommunikation mit einer Mondsonde erstmals unter realen Weltraumbedingungen zwischen zwei Himmelskörpern erprobt werden.

Testfeld für optische Datenübertragung

Gesendet wurde das Signal vom Lunar Lasercomm Space Terminal (LLST) an Bord der NASA-Sonde LADEE (Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer), die seit Oktober 2013 um den Mond kreist. Damit wurde erstmals ein optischer Link nach seinem langen Weg durch den Weltraum vermessen. In Zukunft könnten beispielsweise Mond- oder planetare Missionen von dieser Art der Datenübertragung profitieren und Rover hochaufgelöste 3D-Aufnahmen in Echtzeit übermitteln.

"Den größten Teil der Strecke legt der Laserstrahl ohne störende Atmosphäre zurück, aber die wenigen Kilometer Erdatmosphäre am Pfad-Ende verzerren und dämpfen das Signal erheblich." Diese Störungen untersuchen die DLR-Forscher mit Sensoren und charakterisieren den Übertragungskanal. "Nur so können wir abschätzen, wie man die Laserübertragung verbessern kann und welche Verluste man bei der Übertragung der Daten hinnehmen muss."

Herkömmlicher Funk stößt an Grenzen

Die Daten des "Lunar Laser Communication Demonstration" (LLCD)-Experiments wurden von drei optischen Bodenstationen – den amerikanischen Stationen White Sands und Table Mountain sowie der Empfangsstation der europäischen Weltraumorganisation ESA auf Teneriffa – empfangen. Das Experiment wird in einer Kooperation aus NASA, Massachusetts Institute of Technology (MIT), ESA und DLR betrieben.

Das Interesse an der neuen Technologie ist groß: Die bisher erfolgreich erprobte und verwendete Technik, über Radio- und Mikrowellen zu kommunizieren, erreicht ihre Grenzen. "Zukünftige Missionen können erheblich vom Einsatz der optischen Kommunikation profitieren, da mehr Daten in kürzerer Zeit zur Erde übertragen werden können", betont DLR-Wissenschaftler Dr. Dirk Giggenbach. Die kurzwelligeren optischen Trägerfrequenzen bieten höhere Datenraten. So würde die Blu-Ray-Version eines Hollywoodfilms wie "Apollo 13" mit seinen 36.800 MB gerade einmal 7,9 Minuten vom Mond zur Erde benötigen. Würde der Film über die S-Band-Verbindung der Sonde übertragen, müsste man auf der Erde beinahe 639 Stunden – und somit fast einen Monat – auf die Daten warten.

airberlin füttert Systeme zu Paketierung und Preisvergleich mit Daten

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airberlin, Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, hat in Zusammenarbeit mit TravelTainment und Peakwork, beide Softwarespezialisten für die Touristikbranche, die Flugpreisdaten zur Versorgung der dynamischen Paketierungs- und Preisvergleichssysteme optimiert. Dadurch ließen sich bereits eine Verfügbarkeit von annähernd 100 Prozent und Preiskorrekturquoten im einstelligen Prozentbereich dokumentieren.

Auf Basis der airberlin Tarif- und Verfügbarkeitsdaten wurde von airberlin ein System entwickelt, welches alle zwei Stunden die Flugpreisdaten für das gesamte Flugprogramm der airberlin group mit Abflügen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im EDF Format der Firma Peakwork aktualisiert. Dies ist die Grundlage, um unter Verwendung des Peakwork Players INFX Daten bereitstellen zu können.

"Dass wir so hervorragende Werte in kürzester Zeit erreichen konnten, ist vor allem der sehr guten und konzentrierten Zusammenarbeit des Projektteams, bestehend aus unserer IT-Abteilung, TravelTainment und Peakwork, zu verdanken", so Projektleiterin Beate Kassner, Vice President Touristic Sales bei airberlin.

"Wir freuen uns sehr, dass durch die neue Qualität der airberlin-Daten die Produkte unserer rund drei Dutzend TT-DataMix-Kunden noch zuverlässiger und präziser … dargestellt werden. Es ist gut zu wissen, einen wichtigen Baustein der Paketierung auf ein neues Qualitätsniveau gehoben zu haben", sagt Oliver Rengelshausen, Geschäftsführer von TravelTainment.

"Wir sind von der Qualität der neuen airberlin Daten begeistert. Nutzer der Player-Hub-Technologie und externer Vertriebssysteme werden von der hohen Datenqualität profitieren", so Ralf Usbeck, Vorstand von Peakwork.

TravelTainment stellte ein Expertenteam zur Integration und Qualitätssicherung der Daten für ihre Systeme zur Verfügung, das in ständigem Kontakt mit airberlin die Prozesse der Datenlieferung und Paketierung optimierte. TravelTainment ist außerdem eng in die geplante Produktion im OTDS-Format eingebunden.

Den Vertriebspartnern stehen ab sofort Flugpreisdaten in den Formaten EDF und INFX, in Kürze auch in OTDS zur Verfügung. Die Daten sind direkt über airberlin zu beziehen.

Aufwertung der Lufthansa-Klassen und Lounges

Lufthansa freut sich über weltweit große Anerkennung ihrer neuen First Class. Nur wenige Monate nach der Einführung der neuen Ersten Klasse gab es nicht nur überragende Feedbacks der Top-Kunden sondern auch diverse Prämierungen. Diese Auszeichnungen versprechen Fluggästen ein herausragendes Passagiererlebnis, und das nicht nur in der ersten Klasse, denn bald soll auch das Reisegefühl im Gesamtangebot der Lufthansa aufgewertet werden.

"Für 2014 haben wir uns viel vorgenommen – die größte Service-Initiative der Lufthansa in den vergangenen Jahren. Neben der bereits mit Hochdruck erfolgenden Ausstattung unserer Flugzeuge mit der neusten Kabine in allen Klassen werden wir auch unsere Qualitäten als gute Gastgeber mit einem durchgängigen Verständnis für `Service & Hospitality` noch stärker als bisher unter Beweis stellen", sagte Jens Bischof, Mitglied des Passagevorstandes – Vertrieb, Produkt und Marketing, anlässlich der ITB in Berlin.

Business Class: Spitzen-Restaurant und 7.000 Full-Flat-Sitze

Insbesondere die Business Class wird 2014 im Zentrum eminenter Aufwertung stehen. Mit einer persönlicheren Note im Service und mehr Flexibilität im gesamten Ablauf sollen sich Fluggäste noch besser verwöhnt wissen. Dazu wird beim Serviceablauf auf der Langstrecke ein sogenannter "Signature Service" eingeführt. Dabei soll das Erleben des Service an Bord an ein exzellentes Restaurant erinnern. Die neuen Elemente werden noch in diesem Sommer getestet und bei erfolgreicher Performance ab 2015 auf dem gesamten Langstreckennetz umgesetzt.

Bis zum Sommer 2015 wird auch die Umrüstung der Langstreckenflotte mit der neuen Business Class abgeschlossen sein. Insgesamt werden 7.000 Full-Flat Sitze in die 106 Langstreckenmaschinen eingebaut. Solche sind auch schon bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines an Board.

Bereits ab August 2014 werden ebenfalls die Amenity Kits an Bord der Business Class aufgewertet. Mit Samsonite wurde ein neues Kit entwickelt, das mit hochwertigen Pflegeprodukten der griechischen Premiummarke Korres ausgestattet sein wird. Die bereits eingeführten Artikel auf den Bordtoiletten werden ebenfalls entsprechend aufgewertet.

Porzellan und Platz in Premium Economy

Für die neue Premium Economy Class hat Lufthansa einen hochwertigen Sitz entwickelt, der in dieser Klasse deutlich mehr Komfort und bis zu 50 Prozent mehr Raum bietet. Zudem wird das Speisenangebot gegenüber der Economy Class qualitativ angehoben. Vor allem die Darreichung auf Porzellan wird einen wahrnehmbaren Unterschied machen. Auch die Mitnahme eines zweiten Gepäckstücks wird für Gäste der Premium Economy unentgeltlich möglich sein. Der Ticketverkauf beginnt im Mai, der Erstflug ist für den Oktober vorgesehen, wobei das erste Flugzeugmuster die Boeing 747-8 sein wird. Ende 2015 soll die Umrüstung abgeschlossen sein, dann werden insgesamt 3.600 Sitze in den Kabinen der Langstreckenflotte fliegen.

Durchgehend Fastlane-Zugang – Lounge-Speisen verbessert

Noch im Sommer dieses Jahres wird HON Circle-Mitgliedern, Senatoren sowie Gästen der First und Business Class an allen interkontinentalen Zielorten sowie an ausgewählten Destinationen in Europa durchgehend Zugang zur Fastlane angeboten. Premiumgäste können damit durchgehend schnellere Wege durch die Sicherheitskontrolle nutzen.

Zum Ende dieses Quartals wird Lufthansa Gästen in Business Lounges eine höhere Qualität und größere Vielfalt bei den Speisen und Getränken bieten. Das neue Food-&-Beverage-Angebot soll künftig mehr Frisches und Gesundes und immer auch eine vegetarische Alternative enthalten. Zudem bietet eine klarere Kennzeichnung der Speisen Gästen mit Lebensmittelunverträglichkeiten künftig eine wichtige Orientierung.

Meet & Assist Service: Ankommen am Flughafen erleichtert

Verbesserungen der Services beim Transfer wird es an den Hubs Frankfurt und München geben. Die Begrüßung und die Unterstützung der Gäste bei Busankünften und Betreten der Ankunftskorridore, ergänzt um spezielle Arrival-Services für Premiumgäste, sollen das Passagiererlebnis weiter entspannen. Auch eine optische Aufwertung der Ankunftsbereiche soll für alle Gäste die Orientierung beim Umsteigen vereinfachen.

Neues Inflight Entertainment auf der Langstrecke

Ab 01. April 2014 wird es für die Passagiere aller Reiseklassen deutlich mehr Programminhalte geben. Das Angebot der Filme verdoppelt sich sogar. Neben der Erweiterung bei aktuellen Blockbustern und beliebten Klassikern soll es vor allem ein größeres Angebot an "Modern Classics", den Kino-Highlights der letzten Jahre, geben. Möglich macht dies die Ausrüstung mit einem neuen Inflight Entertainment System, das neue Standards bei Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit setzt. Über 100 Filme in acht Sprachen, mehr regionale Filme für Fluggäste aus dem arabischen Raum, aus Indien, China und Japan sind nur einige Highlights der neuen Bordunterhaltung.

Im TV Bereich präsentiert Lufthansa mit jetzt über 200 Programmen die spannendsten Kinodokumentationen und zeigt noch mehr internationale TV-Serien in ganzen Staffeln, den sogenannten Boxsets. Die Erweiterung bei den Musik-CDs auf über 300 konzentriert sich ganz nach den Wünschen der Passagiere auf die beliebtesten Kategorien RockPop, Greatest Hits und Classical.

Mehr Unterhaltung auf der Mittelstrecke – Eigenes Device nötig

Auf Mittelstreckenflügen bietet Lufthansa ihren Gästen bald ein umfangreiches Angebot von Hollywood-Filmen, Fernsehserien, Musik, Spielen und Informationen an. Auch Produkte vom Lufthansa WorldShop sind im kostenfreien Portal vom Sitz aus direkt nach Hause bestellbar. Typische Ziele im Lufthansa-Streckennetz für das neue Angebot sind die GUS-Staaten, Naher Osten und Nordafrika. Zur Nutzung verbindet der Fluggast den mitgebrachten eigenen Laptop, Tablet oder Smartphone einfach per WLAN mit dem bordeigenen Infotainment-Server. Ab Sommer stattet die Fluggesellschaft 20 Airbus A321 mit der von Lufthansa Systems entwickelten Inflight-Entertainment-Lösung Board-Connect aus.

"Neben den Verbesserungen in der physischen Produkterfahrung und den Serviceaufwertungen haben natürlich auch unsere Mitarbeiter einen entscheidenden Einfluss auf die Wertigkeit eines Reiseerlebnisses. Für eine nochmals verbesserte Service-&-Hospitality-Qualität bauen wir auf die Kompetenz, Kreativität und guten Ideen all unserer Kolleginnen und Kollegen. Damit unsere Gäste ihr Reiseerlebnis noch besser genießen können", so Bischof abschließend.

Aktie der Flughafen Wien AG wieder im ATX Leitindex

Die Flughafen Wien AG begrüßt die Entscheidung des ATX-Komitees der Wiener Börse, die Aktie der Flughafen Wien AG wieder in den Leitindex ATX aufzunehmen. Die Entwicklung der Flughafen Wien AG in den letzten Jahren war sehr positiv: So konnte die Nettoverschuldung von rund 750 Mio. Euro auf aktuell 633 Mio. Euro im Jahr 2013 gesenkt werden. Trotz leichten Passagierrückgangs ist der Umsatz um 2,4 Prozent auf 622 Mio. Euro und das Nettoergebnis auf 73,3 Mio. Euro (plus 1,3 Prozent) im Jahr 2013 gestiegen.

Die Erfolge in der Unternehmensentwicklung spiegeln sich auch am Kapitalmarkt wider: In den vergangenen drei Jahren nach dem Ausscheiden der Flughafen-Aktie aus dem ATX hat der Kurs seit dem Tiefststand im Dezember 2011 bis heute um 155 Prozent zugelegt. Die Börsekapitalisierung hat um 836 Mio. Euro zugenommen, von damals 540 Mio. Euro auf nunmehr rund 1.376 Mio. Euro (Stand 03.03.2014). Für 2014 wird ein Plus beim Umsatz auf 630 Mio. Euro und beim Konzernergebnis auf über 75 Mio. Euro erwartet. Die Nettoverschuldung soll auf unter 600 Mio. Euro sinken.

"Das bestätigt die gute Entwicklung des Unternehmens und die Richtigkeit der gesetzten Maßnahmen. Das Unternehmen hat in wesentlichen Bereichen wichtige Veränderungen durchgemacht und hat dabei große Fortschritte erzielt: Die Produktivität konnte gesteigert und die Kosten reduziert werden, die Nettoverschuldung wurde drastisch reduziert. Wir freuen uns, dass das Vertrauen der Anleger in die Aktie wieder zurückgekehrt ist und die Flughafen Wien AG nun wieder den Einzug in den ATX geschafft hat…", freut sich Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Reisen ab deutschen Flughäfen 2013 mit leichtem Plus – Mexico stark

Von deutschen Flughäfen aus reisten im Jahr 2013 insgesamt 360.000 Flugpassagiere nach Mittelamerika. Das waren 13,0 Prozent mehr als 2012. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der vom 05. bis 09. März 2014 in Berlin stattfindenden Internationalen Tourismus Börse (ITB) mitteilte, waren darunter 284.000 Fluggäste nach Mexiko (plus 13,5 Prozent), dem aufkommensstärksten Land in Mittelamerika, das gleichzeitig das diesjährige Partnerland der ITB ist. Dabei flogen die Passagiere hauptsächlich nach Mexiko-City (141.000 Passagiere, plus 6,1 Prozent), gefolgt von Cancun (112.000 Passagiere, plus 25,0 Prozent).

Im Jahr 2013 reisten insgesamt 78,9 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ins Ausland. Auch wenn das Wachstum mit einem Plus von 2,0 Prozent niedriger war als in den Vorjahren (2012: 2,8 Prozent Plus, 2011: 5,9 Prozent Plus), konnte damit ein neuer Höchststand erzielt werden.

Überdurchschnittliche Zuwächse gab es dabei für einige bedeutende Feriendestinationen: Die Mittelmeerinseln als die wichtigste Zielregion verzeichneten 2013 ein Wachstum von 6,9 Prozent (Vorjahr: Plus 1,1 Prozent) auf 6,9 Millionen Passagiere und die Karibischen Inseln einen Zuwachs von 7,7 Prozent auf 538.000 Fluggäste.

Demgegenüber verlor krisenbedingt Ägypten als bedeutendstes Zielland in Afrika mehr als ein Fünftel seines Passagieraufkommens mit einem Minus von 22,7 Prozent.

Übersicht über Reisziele ab deutschen Flughäfen 2013

Zielgebiet 2013 2012 Veränderung in Prozent
Anzahl in 1.000
Passagiere mit Auslandsziel1 insgesamt 78.867 77.318 2,0
Mittelamerika2 360 319 13,0
Europa 58.715 57.506 2,1

Spanien

11.438 10.952 4,4

Balearen

4.307 4.059 6,1

Kanaren

2.594 2.642 -1,8

Italien

5.692 5.584 1,9

Sizilien

433 386 12,2

Sardinien

322 285 13,0

Griechenland

2.232 2.061 8,3

Griechische Inseln

1.161 1.016 14,2

Vereinigtes Königreich

5.842 5.675 2,9

Frankreich

3.210 3.317 -3,2

Portugal

1.549 1.418 9,3

Malta

288 270 6,4

Zypern

174 241 -27,9

Türkei

6.454 6.507 -0,8

Antalya

3.094 3.162 -2,1

Kroatien

736 692 6,3
Interkontinentalverkehr 20.152 19.813 1,7

Amerika

8.572 8.280 3,5

USA

5.736 5.552 3,3

Kanada

968 957 1,2

Brasilien

488 494 -1,1

Dominikanische Republik

286 260 9,6

Mexiko

284 250 13,5

Kuba

144 136 5,5

Asien

8.052 7.839 2,7

Sri Lanka

113 106 7,3

Thailand

714 676 5,5

Singapur

282 312 -9,7

Indonesien

129 135 -4,2

China inkl. Hongkong

1.350 1.309 3,2

Indien

830 810 2,5

Vereinigte Arabische Emirate

799 767 4,1

Japan

768 766 0,2

Israel

544 544 -0,1

Afrika

3.218 3.369 -4,5

Ägypten

972 1.256 -22,7

Hurghada

516 756 -31,8

Tunesien

524 503 4,3

Endfidha

278 270 2,8

Djerba

130 119 9,5

Südafrika

417 419 -0,6

Marokko

394 309 27,2

Australien/Ozeanien

310 324 -4,3

1. Jeweils letztbekannte Ziele der Flugpassagiere von deutschen Flughäfen (erstes Streckenziel bei Direktflügen bzw. um das zweite Streckenziel, wenn umgestiegen wird). Um Doppelzählungen innerdeutscher Umsteiger zu vermeiden, wurden nur Passagiere berücksichtigt, deren Streckenziel im Ausland liegt.

2. Mittelamerika: Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua, Panama.

Emissionshandel in der Luftfahrt – Notlösung schiebt Probleme auf

Der Vorschlag aus dem gestrigen informellen Trilog mit Vertretern von EU-Parlament, den Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission sieht vor, dass es bis 2016 einen rein innereuropäischen Emissionshandel geben soll (stop the clock-Lösung). 2016 soll es auf Basis der internationalen Fortschritte bei der ICAO dann einen Review der europäischen Regelungen geben. Der BDL nennt dies eine Notlösung, die aber noch hätte verbessert werden können.

"Der gestern erarbeitete Vorschlag zum Emissionshandel ist eine diplomatische Notlösung, mit der immerhin die Gefahr eines internationalen Handelskrieges vorerst gebannt wurde", sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. "Der Vorschlag greift aber an vielen Stellen zu kurz. Bereits 2016 werden wir vor den gleichen Problemen wie in den vergangenen Jahren stehen. Es wäre besser gewesen, den Emissionshandel bis 2020 komplett auszusetzen."

Probleme aufgeschoben, wettbewerbsneutrale Lösung gefordert

Bei negativem Ergebnis soll ab 2017 der ursprüngliche Emissionshandel wieder eingeführt werden, bei positivem Ergebnis sollen die Rechtsvorschriften entsprechend der ICAO-Regelungen abgeändert werden. Über diesen Vorschlag müssen nun noch Umweltausschuss und Rat abstimmen.

"2016 wird die ICAO aber erst ein Modell präsentieren, das ab 2020 gelten soll. Bei diesem unrealistischen Zeitplan sind die nächsten Probleme schon programmiert. Wir brauchen eine durchdachte und wettbewerbsneutrale Lösung", so Siegloch. "Die deutschen Fluggesellschaften dürfen im Wettbewerb mit der internationalen Konkurrenz über die Luftverkehrsteuer hinaus nicht zusätzlich durch den Emissionshandel belastet werden."

LED-Beleuchtung in A380-Halle spart Lufthansa 42 Prozent an Strom

"Spot on" in der A380 Halle am Flughafen Frankfurt: Hier hat Lufthansa Technik kürzlich in einem Teilbereich 24 LED-Hochleistungsstrahler an der Hallendecke installiert – und das in rekordverdächtigen 31 Metern Höhe.

Bei einer jährlichen Brenndauer von 6.000 Stunden kann das Unternehmen allein mit diesem modernen Lichtfeld im Vergleich zur bisherigen Beleuchtung 88 Megawatt-Stunden Strom und damit 40 Tonnen CO2 einsparen. Das ist eine Verbesserung von 42 Prozent gegenüber der herkömmlichen Beleuchtung.

Diese Menge Strom reichte aus, um 17 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Die Ausstattung der ganzen Halle mit rund 250 LED-Lampen wird aktuell geprüft. Sie würde die Einsparung sogar noch verzehnfachen. LED-Leuchtmittel bieten ein großes Einsparpotential an Energie bei großer Lebensdauer an. So hat der Flughafen München sogar die Vorfeldbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet.

Als der Markt geeignete LED-Strahler hergab

Die Steigerung der Energieeffizienz in der A380-Halle wurde möglich, nachdem Lufthansa Technik im Bestreben um Energieeinsparung 2013 erstmals geeignete LED Strahler für eine Höhe von 23 Meter auf dem Beleuchtungsmarkt gefunden hatte. Eine erfolgreiche Testphase in der Wartungshalle 12 führte schnell zu dem Entschluss, diese Halle komplett damit auszustatten und so rund 300 Tonnen CO2 und 484 Megawatt-Stunden Strom im Jahr einzusparen.

Ressourceneffizienz ist bei Lufthansa Technik wie auch in der gesamten Lufthansa Group ein zentrales Thema. Neben dem kontinuierlichen Engagement zur Reduzierung der Umweltauswirkungen des Flugbetriebs verfolgt der Konzern auch am Boden stets das Ziel, Einsparungen im Energieverbrauch voranzutreiben. Um weitere Erfolge zu erzielen, hat die Lufthansa Group im Februar 2014 ein internes Energieforum initiiert. An dem Wissenstransfer und Best-Practice-Austausch nehmen Experten aus allen Teilen des Unternehmens teil.