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Thomas Pesquet wird Astronaut auf ESA-Langzeitmission – Atomuhr für ISS

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Der französische ESA-Astronaut Thomas Pesquet wurde offiziell für eine Langzeitmission auf der Internationalen Raumstation, ISS, ausgewählt. Mit der Ernennung sind nunmehr alle sechs der 2009 neu aufgenommenen ESA-Astronauten in einem Ausbildungszeitraum von maximal sieben Jahren einer Mission zur ISS zugeteilt worden.

Dies gab der ESA-Generaldirektor, Jean Jacques Dordain, heute im Beisein der französischen Ministerin für Hochschulwesen und Forschung, Geneviève Fioraso, und des Präsidenten der französischen Raumfahrtagentur CNES, Jean-Yves Le Gall, bekannt. Die ESA hat als ISS-Partner ein Anrecht auf die Nutzung der ISS-Ressourcen, was auch die Unterstützung von Missionen europäischer Astronauten beinhaltet.

Atomuhr für die Raumstation ISS

Während Pesquets Mission wird auf der Raumstation eine Atomuhr angebracht, die im Verbund mit anderen Atomuhren auf der Erde die Relativitätstheorie von Albert Einstein überprüfen und noch genauere Zeitmessungen ermöglichen soll. Die Ergebnisse hieraus könnten die Genauigkeit der Satellitennavigation verdoppeln und somit zu einer präziseren Positionsbestimmung auf der Erde beitragen.

Der ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und Betrieb, Thomas Reiter, selbst ehemaliger Astronaut, erklärte: "Ich erinnere mich noch genau an den aufregenden Augenblick meiner Ernennung und ich freue mich für Thomas Pesquet, dass er diesen Moment heute auch erleben darf. Ihm steht noch eine spannende Zeit bevor, in der es gilt, alle Systeme der Internationalen Raumstation beherrschen zu lernen und die einzigartigen Experimente unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit vorzubereiten."

Pesquet zehnter Astronaut aus Frankreich – Traum geht in Erfüllung

Der in Rouen in der Normandie gebürtige Pesquet hat Luft- und Raumfahrttechnik studiert und war als Pilot in der zivilen Luftfahrt tätig. Er wird nun als zehnter französischer Astronaut in den Weltraum fliegen. Sein Landsmann Léopold Eyharts hatte zuvor die Inbetriebnahme und anfängliche Nutzung des von der ESA gebauten ISS-Labors für Schwerelosigkeitsforschung "Columbus" unterstützt.

Die Ankündigung erfolgte in Absprache mit den an der ISS beteiligten internationalen Partnern. Dordain erklärte: "Mit der Auswahl von Thomas Pesquet geht für die Nachwuchsastronauten unseres Korps eine erste Phase zu Ende, in der es galt, jedem von ihnen einen Flug in den Weltraum zuzuteilen. Die Ernennung zeugt außerdem von dem guten Ruf, den die ESA und ihr Astronautenkorps bei den internationalen Partnern der ISS bzw. der internationalen Astronautengemeinde genießt. Die Flugerfahrungen der neuen ESA-Astronauten sind eine solide Basis für weitere Beiträge der ESA-Mitgliedstaaten zu bemannten internationalen Explorationsmissionen."

Pesquet selbst kommentierte seine Ernennung folgendermaßen: "Natürlich bin ich froh darüber, für eine Mission ausgewählt worden zu sein, aber das ist nur der Anfang einer neuen Etappe für mich. Vor meinem Flug stehen noch viele Arbeits- und Trainingsstunden. Mein Traum wird für mich erst dann in Erfüllung gehen, wenn ich auch tatsächlich auf der Internationalen Raumstation arbeiten kann."

Auf dem Bild (v.l.n.r.) ESA-Direktor General Jean Jacques Dordain neben ESA-Astronaut Thomas Pesquet, die französiche Ministerin für Hochschule und Forschung, Geneviève Fioraso, und der französische Präsident der nationalen Raumfahrtagentur CNES, Jean-Yves Le Gall.

Spatenstich für Cargo-Center am Hamburg Airport

Mit dem symbolischen Akt des traditionellen Spatenstichs wurde heute am Flughafen Hamburg der offizielle Baubeginn für das neue Luftfrachtzentrum gefeiert. Moderne Gebäude und Anlagen werden am Weg beim Jäger das bisherige Luftfrachtzentrum ersetzt. Dabei bleibt die Gesamtfläche der Anlage von 60.000 Quadratmetern. Gleichzeitig wurde der Name für die modernen Cargo-Gebäude bekanntgegeben. Ab Sommer 2015 wird das neue Luftfrachtzentrum unter dem Namen "Hamburg Airport Cargo Center" (HACC) mit modernen und effizienten Abläufen für die Luftfrachtabfertigung eröffnet.

"Wir als Flughafen werden rund 45 Millionen Euro aus eigenen Mitteln für die modernen Air-Cargo Gebäude am Weg beim Jäger investieren. Das ist gut investiertes Geld für den Standort und die Region. Das neue HACC wird den bereits erfolgreichen Luftfrachtstandort Hamburg weiter stärken und für die Zukunft sichern," sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Effiziente Prozesskette – Größtenteils schon vermietet

Die Planungen zur Ausgestaltung des Hamburg Airport Cargo Centers fanden in einer engen Abstimmung mit den ansässigen Luftfrachtunternehmen statt. Bereits heute verzeichnet der Flughafen einen hohen Vermietungsstand: Für rund 85 Prozent der Flächen sind bereits Verträge unterzeichnet beziehungsweise endverhandelt.

Das HACC, bestehend aus Abfertigungsräumen und Büros, ist so konzipiert, dass es eine Jahreskapazität von maximal 150.000 Tonnen Luftfracht aufnehmen kann. Die Flächen des zukunftsorientierten Gebäudes sind folgendermaßen aufgeteilt: Insgesamt werden etwa 6.000 m2 Büroflächen in Pavillons und Bürogebäude und rund 20.000 m2 Logistikfläche für Abfertigungsunternehmen und Speditionen zur Verfügung stehen. Bis zu 40 Laderampenpositionen für LKW und ca. 36 Stellplätze für Lastzüge wird die Luftfrachtanlage besitzen.

Die Flächengestaltung der Cargo-Halle gewährleistet eine effiziente Prozesskette, so dass die Fracht schnellstmöglich umgeschlagen werden kann. Dies ist besonders für die zeitsensiblen Waren wichtig, die am Hamburg Airport hauptsächlich abgefertigt wird. Zudem können Frachtflugzeuge wie der Großraumfrachter Antonov 124, der gerade im Januar am Hamburger Flughafen zu Gast war, zur Be- und Entladung direkt vom Frachtzentrum aus angefahren werden. Durch eine Unterführung der Straße Weg beim Jäger wird das neue Luftfrachtzentrum direkt mit dem Vorfeld des Flughafens verbunden sein.

Für das sogenannte Air Cargo Screening von Luftfracht sind ausreichend Flächen eingeplant. Modernste Screening-Technik wird dort für den reibungslosen Ablauf die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen sorgen.

Ressourcenschonendes Konzept mit Erdsonden

Unter Einbindung von Umweltexperten wurde speziell für das Hamburg Airport Cargo Center ein Ressourcen schonendes Konzept entwickelt. Dieses erfüllt für eine Logistik-Immobilie einen überdurchschnittlich hohen Gebäude- und Umweltstandard. Teil des Konzeptes sind unter anderem Erdsonden, die den Wärme- und Kühlungsbedarf zu einem Drittel decken, sowie der Einsatz von hocheffizienten Wärmerückgewinnungsanlagen. Darüber hinaus wird flächendeckend energiesparende Beleuchtung eingesetzt.

Im nächsten Schritt wird zunächst die Grube für die Fundamente vollständig ausgehoben, damit im Sommer diesen Jahres der Hochbau beginnen kann. Der Bau für das Parkhauses P1 ist bereits in vollem Gange und soll bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein.

Luftverkehrswirtschaft: Schwächung durch Sonderabgaben und ungleiche Bedingungen

Der BDL nennt eine Studie von Prof. Dr. Bert Rürup, mit der belegt wird dass der Wettbewerb im internationalen Luftverkehr zunehmend verzerrt werde. Vor allem die deutsche Luftfahrt nehme quasi mit Fußfesseln am internationalen Wettbewerb teil. So zeige eine Untersuchung der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Wettbewerbsfähigkeit im Luftverkehr, dass die Standortbedingungen in Deutschland gerade für die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen im internationalen Vergleich Wettbewerbsnachteile darstellen.

Die Studie stellt heraus, dass die deutsche Politik Möglichkeiten hätte, z.B. konkrete Beiträge zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen zu leisten: nämlich über die Abschaffung der nationalen Luftverkehrsteuer, die Ausgestaltung des EU-Emissionshandels und die Betriebszeitenbeschränkungen von Flughäfen.

Sonderabgaben, Betriebs- und Arbeitsbedingungen ausschlaggebend

Neben Luftverkehrsabgaben, Emissionshandel, Betriebszeitenbeschränkungen und komplexen Genehmigungsverfahren seien aber auch die Arbeits- und Sozialstandards in den Herkunftsländern der Airlines mitausschlaggebend für die ungleichen Wettbewerbsbedingungen in der Luftfahrt.

"Tarifliche und gesetzliche Arbeits- und Sozialstandards sind Grundwerte der deutschen Gesellschaft, die es zu erhalten gilt. Mit unfairen Wettbewerbsbedingungen werden diese zu unser aller Schaden zerstört, deshalb muss die Politik jetzt handeln", fordert auch der Präsident der Vereinigung Cockpit Ilja Schulz. "Wir stellen uns gemeinsam mit den Unternehmen der Öffnung der Märkte und stehen für fairen Wettbewerb, für gute Arbeit und für Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz", so Schulz weiter.

In der Studie wird zum Beispiel empfohlen, vor einer Festlegung von Betriebszeiten für Flughäfen sich am sogenannten "Balanced Approach" der internationalen staatlichen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zu orientieren. Darin werden Betriebszeitbeschränkugen erst als letztes Mittel, nach Ausschöpfen aller anderen Optionen zur Fluglärm-Verringerung, empfohlen, und die öffentliche Verkehrsaufgabe von Flughäfen betont.

Entscheidend ist Wettbewebsfähigkeit im Heimatland

"Der Wettbewerb im internationalen Luftverkehr wird zwar global ausgetragen, doch es sind vor allem die geltenden Rahmenbedingungen in den Heimatländern, die darüber entscheiden, wer im Wettbewerb bestehen kann", sagt Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Verbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. Die Wettbewerbschancen der deutschen Anbieter von Luftverkehrsleistungen werden durch eine nationale Luftverkehrsabgabe, Nachtflugverbote und einseitige Belastungen aus dem Emissionshandel stark beeinträchtigt. Die Bundesregierung muss mit einem neuen Luftverkehrskonzept wieder für faire Rahmenbedingungen für die deutsche Luftfahrt sorgen.", so Siegloch. Wenn der Gesetzgeber nicht handele, werde der Druck auf die Arbeits- und Sozialstandards weiter zunehmen, heißt es seitens der Auftraggeber.

Für die Studie im Auftrag des BDL, der Vereinigung Cockpit, Verdi und UFO (Unabhängige Flugbegleiter Organisation), untersuchte das Handelsblatt Research Institut, wie Wettbewerbshemmnisse den wirtschaftlichen Erfolg der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen bremsen und welche Faktoren den Wettbewerb tatsächlich beeinflussen.

Vier neue Airbus A320ceo für neue Airline SaudiGulf

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SaudiGulf, eine neue saudi-arabische Airline und hundertprozentige Tochter der Unternehmensgruppe Abdul Hadi Al Qahtani, hat mit Airbus einen Festauftrag über vier A320ceo abgeschlossen. Die Auslieferung der Flugzeuge ist für Anfang 2015 geplant. Die Flugzeuge werden mit treibstoffsparenden Sharklets an den Flügelspitzen ausgerüstet.

Sharklets sind neu entwickelte Flügelspitzen, welche den Treibstoffverbrauch und Emissionssaustoß auf längeren Strecken um bis zu vier Prozent reduzieren. Sie bestehen aus leichten Verbundwerkstoffen und sind 2,4 Meter groß. Mit über 10.200 verkauften und 6000 an rund 400 Kunden und Betreiber weltweit ausgelieferten Flugzeugen ist die A320-Familie die weltweit erfolgreichste und modernste Familie von Single-Aisle-Jets.

"Für uns ist es eine überaus spannende Erfahrung, SaudiGulf im nächsten Jahr an den Start zu bringen", sagte Tariq Abdel Hadi Al Qahtani, Chairman der Unternehmensgruppe Abdul Hadi Al Qahtani. "Die A320-Flugzeuge sind für uns ideal. Sie bieten uns die perfekte Kombination von Leistung, Zuverlässigkeit, Flexibilität und hervorragender Wirtschaftlichkeit und zeichnen sich gleichzeitig durch ihren sehr hohen Komfort für die Passagiere aus."

Schrittweiser Ausbau des Streckennetzes für neue Airline

SaudiGulf ist eine der zwei Airlines, welche Betriebslizenzen für Inlands- und Auslandsflüge von saudi-arabischen Flughäfen erhalten haben. Die Airline wird so zum weiteren Ausbau der Flugverbindungen des Königreichs mit der Region und anderen Teilen der Welt beitragen. SaudiGulf plant, den Flugbetrieb ab Dammam im ersten Quartal 2015 aufzunehmen. Später sollen auch Riad und Jeddah bedient werden.

"Die A320 wird als Marktführer dazu beitragen, SaudiGulf als Airline mit erstklassigem Service zu etablieren, sobald das Geschäft angelaufen ist", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Sie kann sowohl auf sehr kurzen Flugstrecken als auch auf Interkontinentalstrecken eingesetzt werden. Ihr breites Einsatzspektrum verschafft einer neuen Airline ein hohes Maß an Flexibilität. Es ist für uns immer wieder eine große Freude, wenn eine neue Airline den Geschäftsbetrieb aufnimmt. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass sich die Airline für unsere Flugzeuge entschieden hat."

Etihad Regional stockt Flotte um vier ATR 72-500 auf

Etihad Regional hat ein millionenschweres Investment für vier ATR 72-500 Flugzeuge bekannt gegeben, womit die Fluggesellschaft ihr schnell wachsendes regionales Netzwert stärken und die Flotte auf 12 Maschinen vergrößern will.

Alle vier Maschinen sollen bereits von April bis Juni diesen Jahres ausgeliefert werden, mit der ersten Landung am 01. April am Geneva International Airport. Etihad Regional betreibt derzeit acht Saab 2000 Turboprop-Flugzeuge mit je 50 Sitzen. Die ATR werden eine Konfiguration mit 68 Sitze erhalten.

Etihad Regional hat bereits mit der Rekrutierung der Besatzung für die vier ATR 72-500 begonnen, und will 40 Crewmitglieder für die neuen Flugzeuge neu einstellen. Auch sollen 16 Kaptiäne und 16 Erste Offiziere eingestellt werden. Die Pilotenzahl der Airline steigt damit auf 115 an.

Die Flugzeuge werden durch den Flugzeug-Leasinggeber Nordic Aviation Capital (NAC) mit Sitz in Billund, Dänemark, bereitgestellt. Laut Maurizio Merlo, Chief Executive Officer Etihad Regional, die ihren Sitz in der Schweiz hat, ist das der Startpunkt für ein neues Flottenerweiterungsprogramm der Airline, mit dem Netzwerkausbau und Frequenzerhöhungen erreicht werden sollen.

Airbus sieht Flugzeugbedarf von 190 Mrd. US-Dollar in Indien

Indische Fluggesellschaften werden nach der neuesten Marktprognose von Airbus zwischen 2014 und 2032 1.290 neue Passagierflugzeuge im Gesamtwert von 190 Milliarden US-Dollar benötigen, um den jährlich steigenden Bedarf zu decken. Die jährliche Wachstumsrate beim Passagieraufkommen in Indien liegt mit 8,6 Prozent deutlich über dem Durchschnitt von 6,1 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum und über dem weltweiten Durchschnitt von 4,7 Prozent.

Von den insgesamt 1.290 neuen Flugzeugen würden rund 73 Prozent für das Wachstum und 27 Prozent als Ersatz für die Flottenerneuerung benötigt.

Verdreifachung der Flotte in Indien bis 2032

Der Bedarf an neuen Passagierflugzeugen unterteile sich in 913 Single-Aisle-Flugzeuge wie die A320- und A320neo-Familie, 322 Twin-Aisle-Flugzeuge der A350 XWB/A330-Kategorie und 56 Flugzeuge wie den Riesen-Airbus A380. Bis 2032 werde die heutige indische Verkehrsflugzeugflotte von 343 Flugzeugen auf rund 1.233 Flugzeuge anwachsen und sich damit mehr als verdreifachen.

Airbus prognostiziert, dass bis 2032 Großraumflugzeuge 36 Prozent der indischen Flotte ausmachen werden, mehr als doppelt so viel wie heute. Dies ergebe sich aus der gestiegenen Kapazität auf internationalen und inländischen Strecken mit größeren Flugzeugen wie denen der Kategorien A330 und A350.

Was den Passagierverkehr betrifft, sei der indische Inlandsverkehr mit einem Wachstum von fast zehn Prozent pro Jahr bis 2032 das am stärksten wachsende Verkehrssegment. 2032 werde der inländische Flugverkehr in Indien der drittgrößte inländische Markt weltweit sein. Darüber hinaus sind bereits fünf der 20 am schnellsten wachsenden Verkehrsströme weltweit an Indien angebunden. Heute reist einer von 20 Indern per Flugzeug und bis 2032 wird sich diese Zahl verfünffachen, sodass ein Viertel der Bevölkerung mindestens einmal in ein Flugzeug steigt. Stärker als in jedem anderen Land werde die indische Bevölkerung erstmals die Vorteile der Luftfahrt wahrnehmen.

Exponentielles Wachstum kurbelt A380-Absatz an

"Bis 2032 wird die Anzahl indischer Städte, die jeden Monat mehr als eine Million Passagiere abfertigen, von den heutigen zwei auf 13 gestiegen sein. Durch dieses exponentielle Wachstum wird der Bedarf an größeren Flugzeugen wie der A380 für den Einsatz im Land weiter angekurbelt", so Dr. Kiran Rao, EVP Strategy & Marketing bei Airbus. "Da die Menschen in Indien mehr fliegen und die Anzahl an erstmaligen Flugreisenden steigt, wird die Nachfrage nach den neuesten Flugzeugen auch steigen und Indien zu einem der größten und dynamischsten Märkte weltweit machen."

Seit über 40 Jahren fördert Airbus die Zusammenarbeit mit der indischen Luftfahrt und unterstützt deren nachhaltiges Wachstum. Heute werden in Indien Teile für das komplette Sortiment an Airbus-Flugzeugen hergestellt, in Bangalore sind etwa 350 Ingenieure für den Flugzeugbauer und Weltmarktführer beschäftigt. Airbus hat für die Bündelung seiner Aktivitäten unlängst die Gründung einer indischen Tochtergesellschaft verkündet. Diese Airbus India beschäftigt direkt und indirekt etwa 5.000 Menschen in Indien, die Beiträge zu allen Flugzeugprogrammen von Airbus leisten. Flugzeuge von Airbus sind mit einem Anteil von über 60 Prozent der neuen Bestellungen die bevorzugten Flugzeuge in Indien.

Flughafen Dortmund nach Flugzeugannäherung jetzt Luftraum D

Am Anfang März ist der Luftraum über Dortmund noch sicherer geworden. Der Innenbereich der TMZ-Zone (in 2.500 Fuß Höhe) wurde nämlich nun in den sogenannten Luftraum D umgewandelt. Bisher bestand hier lediglich Transponder-Pflicht, um auch Sportflieger auf dem Radar sichtbar zu machen. Ab sofort aber benötigen alle Piloten in diesem Bereich eine vorherige Einflug-Freigabe der Flugsicherung. Der Luftraum über dem Dortmunder Flughafen wird durch die The Tower Company GmbH (TTC) überwacht. Die TTC ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Flugsicherung (DFS).

"Nachdem sich im vergangenen Sommer ein Segelflugzeug und ein Airbus der Wizz Air nahe gekommen sind, haben wir Handlungsbedarf erkannt. Die Neuordnung des Luftraums ist das Ergebnis der vom Flughafen initiierten Gespräche zwischen Flugsicherung und Airline. Die Flugsicherheit wurde nun erhöht und das Risiko vergleichbarer Vorfälle minimiert", begrüßte Mager die Maßnahme. Für den Luftraum über dem Flughafen war wegen der Flugzeugannäherung bereits über eine Neuordnung nachgedacht worden.

Mit fast einer Million Passagieren ist Wizz Air die größte Airline am Dortmund Airport. Die Airline fliegt bereits seit 2004 ab Dortmund und bedient ab März 16 Ziele in Mittel- und Osteuropa.

Concorde MSN1 wird Top-Ausstellungsstück in Toulouse-Blagnac

Obwohl der Überschall-Jet Concorde den Flugdienst 2003 beendet hat, lebt der Mythos weiter. Denn Ende dieses Jahres öffnet der Luftfahrt-Ausstellungspark "Parc de Découverte Aéronautique Aeroscopia" in Blagnac seine Pforten.

Die Concorde, die 1969 in Toulouse gebaut wurde, war 35 Jahre lang der Stolz des Vereinigten Königreichs und Frankreichs. Die Ausstellung ermöglicht es Laien und Luftfahrt-Begeisterten viele Flugzeuge und typisches Fluggerät aus der Geschichte der Luftfahrt zu bewundern, darunter auch die Concorde.

Concorde MSN1: Testflugzeug und Präsidentenmaschine

Das ausgestellte Modell, die MSN1, ist eines der ersten Exemplare, die in Toulouse gebaut wurden. Ihren Erstflug hat die Maschine am 06. Dezember 1973 absolviert, bevor sie im Oktober 1974 an den Versuchsflügen der Reihe "Hochatmosphäre" in Marokko teilnahm. Danach wurde sie Schritt für Schritt vom Testflugzeug zu einer Präsidentenmaschine, bis sie ihr letzter Flug am 19. April 1985 wieder nach Toulouse zurückführte.

Mit Unterstützung von Airbus Heritage restauriert, wird nun diese Concorde mit ihrer einzigartigen Konfiguration, nämlich ausgestattet mit Testgeräten aber auch mit einer 30 Sitze umfassenden Kabine, überstellt, nachdem sie komplett renoviert und neu gestrichen wurde und sie sich einige Monate Werk Jean-Luc Lagardère befand, um in das künftige Museum zurückzukehren.

Besondere Ausstellungsstücke aus der Luftfahrt

Aeroscopia kommt dabei die finanzielle Unterstützung von Airbus von 3,5 Mio. Euro zugute, wie auch die Überlassung von mehreren anderen berühmten Flugzeugen: So eine Caravelle, einer der allerersten Airbus A300 und das erste Airbus A400M Testflugzeug. Die Concorde MSN1, die eines der Hauptausstellungsstücke am neuen Gedenkort sein wird, gehört der l’Académie Nationale de l’Air et de l’Espace.

Sommer in DUS: Nonstop per 787 Dreamliner nach Tokio

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Wohin soll die Reise führen? In die pulsierende japanische Hauptstadt Tokio? Zu einem Bummel entlang der Hafenpromenade von Ancona? Oder in den Norden Norwegens nach Kirkenes? Wer in die Ferne schweifen möchte, muss sich nur für ein Ziel entscheiden, denn im neuen Sommerflugplan starten rund 60 Airlines ab dem Düsseldorfer Flughafen zu 190 Zielen in weltweit 50 Ländern. Der neue Flugplan beginnt in diesem Jahr am Sonntag, 30. März. "Der Flugplan spiegelt das anhaltend starke Engagement der Fluggesellschaften in Düsseldorf wider. Die Nachfrage nach Start- und Landefenstern, den so genannten Slots, ist unverändert hoch", sagt Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

"Zu den Highlights zählen sicherlich fünf neue Ziele im Europaverkehr, die von Germanwings bedient werden. Auch Air Berlin baut das Angebot ab Düsseldorf um neue Verbindungen aus und stockt verschiedene Frequenzen auf", so Schnalke. Und weiter: "Auf der Langstrecke verbindet Japans größte Fluggesellschaft, All Nippon Airways (ANA), Düsseldorf erstmals täglich nonstop mit Tokio-Narita." Insgesamt können die Passagiere im Sommer aus über 110 wöchentlichen Langstreckenflügen zu rund 25 Interkontinentalzielen wählen.

Sommerflugplan bringt 787 Dreamliner nach Düsseldorf

Germanwings übernimmt den innereuropäischen Verkehr der Lufthansa am Düsseldorfer Airport. Die Umstellung beginnt mit dem Sommerflugplan und wird innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Damit wird der wichtigste Flughafen Nordrhein-Westfalens zur größten Germanwings-Basis in Deutschland. Durch die Umstellung auf Germanwings ergeben sich wichtige Impulse für das Streckennetz in Düsseldorf.

So gibt es fünf neue Ziele im Europaverkehr: Einmal pro Woche werden die italienischen Hafenstädte Ancona und Brindisi sowie Bastia im Nord-Osten Korsikas angeflogen. Zweimal wöchentlich stehen die französische Mittelmeerstadt Montpellier sowie Rijeka in Kroatien auf dem Flugplan. Damit wird am Düsseldorfer Airport die Strategie umgesetzt, dass Germanwings ein breit gefächertes Angebot an Europa-Flügen und die Lufthansa die innerdeutschen Flüge nach Frankfurt und München sowie die Langstrecken nach New York-Newark und Chicago bedient.

Japans größte Fluggesellschaft, All Nippon Airways (ANA), fliegt im Sommer täglich nonstop von Düsseldorf zum Drehkreuz Tokio-Narita. Flug NH 941 erreicht die Rheinmetropole um 16:00 Uhr und verlässt Düsseldorf um 19:35 Uhr als Flug NH 942 wieder Richtung Japan. Gemeinsam mit den Joint-Venture-Partnern Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines ergeben sich für die Passagiere optimale Anschlussverbindungen innerhalb Deutschlands und Europas. Dank der neuen Verbindung wird mit der Boeing 787 Dreamliner erstmals auch der Dreamliner Düsseldorfer Boden berühren. Das Flugzeug gilt als ausgesprochen passagierfreundlich und überzeugt durch einen reduzierten Kerosinverbrauch und geringere Schallemissionen bei Start und Landung.

Air Berlin verstärkt das Engagement in Düsseldorf weiter: Mit den wöchentlichen Verbindungen nach Calvi auf Korsika und dem norwegischen Kirkenes stehen neue Verbindungen auf dem Programm. Erstmalig bedient die Fluggesellschaft auch die spanische Hauptstadt Madrid (sechsmal wöchentlich). Darüber hinaus erhöht airberlin die Frequenzen auf vielen Deutschland- und Europastrecken. So geht es beispielsweise künftig rund einmal mehr pro Tag nach Hamburg (bis zu fünfmal täglich), Stuttgart (bis zu fünfmal täglich) oder Dresden (bis zu viermal täglich). Die Flüge ins israelische Tel Aviv werden sogar von zwei auf vier wöchentliche Verbindungen verdoppelt. Auch die Donaustadt Wien bindet airberlin im Sommer noch besser an Düsseldorf an: Statt 32-mal wöchentlich geht es bis zu 37-mal pro Woche nach Österreich.

Die Fluggesellschaften Air China und Finnair stocken ihre Frequenzen ab Düsseldorf ebenfalls auf. Im Sommer fliegt Air China fünfmal pro Woche nonstop nach Peking. Ebenso ändern sich die Verkehrstage: Der bisher geflogene Flug dienstags entfällt, dafür geht es jetzt montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags ins Reich der Mitte. Finnair verdoppelt die Helsinki-Frequenz auf bis zu vier Verbindungen pro Tag.

Neue Ziele und Airlines ab Flughafen DUS

Neue Ziele haben die Airlines Aegean und Germania in ihren Düsseldorfer Flugplan aufgenommen. Der griechische Carrier fliegt im Sommer bis zu zweimal pro Woche nach Kalamata auf der Peloponnes sowie einmal wöchentlich auf die Insel Korfu. Germania bietet drei neue Ziele an. Porto Santo, die portugiesische Insel im Atlantik, wird ebenso wie das türkische Edremit einmal pro Woche angesteuert. Alle zwei Wochen geht es zum tschechischen Kurort Karlsbad.

Mit Air One (AP) und Montenegro Airlines (YM) begrüßt der Düsseldorfer Airport neue Fluggesellschaften am Rhein. Jeweils zweimal pro Woche geht es mit der AP ins sizilianische Catania und mit YM nach Podgorica in Montenegro. Außerdem ist Ukraine International Airlines (PS) erstmals mit einem täglichen Flug nach Kiew am Düsseldorfer Flughafen vertreten.

Condor fliegt zum deutschen Gruppen-Start

Pünktlich zum WM-Start in Brasilien gibt es mit Condor einen zusätzlichen Flug nach Salvador da Bahia (SSA) am Freitag, den 13. Juni 2014. In Salvador da Bahia findet am 16. Juni 2014 das erste Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal statt. Der Flug wird mit einer Boeing 767-300 mit einer Economy Class, einer Premium Economy Class und einer Comfort Class durchgeführt. Die Ferienfluggesellschaft Condor bietet als einzige deutsche Airline Nonstop-Flüge zu allen Spielstätten der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunde.

Condor fliegt im Sommer 2014 von Frankfurt (FRA) immer dienstags nach Recife (REC), immer freitags nach Fortaleza (FOR) und immer sonntags nach Salvador da Bahia (SSA). Durch Anschlussflüge mit Condors Kooperationspartner, der brasilianischen Fluggesellschaft Gol, ist ganz Brasilien – zum Beispiel Sao Paulo (GRU), Rio de Janeiro (GIG), Brasilia (BSB) oder Natal (NAT) – mit Condor schnell und bequem erreichbar. Eine Anbindung an Gol besteht ab den drei Flughäfen Recife, Salvador da Bahia und Fortaleza. Dies ermöglicht Brasilienreisen eine besonders flexible Reiseplanung und die Möglichkeit, auch zu den anderen Austragungsorten der Fußballweltmeisterschaft zu fliegen.

Lufthansa mit Ergebnissteigerung 2013

Die Deutsche Lufthansa AG hat die angestrebte Ergebnisverbesserung gut erreicht. Der um Einmaleffekte bereinigte operative Gewinn stieg im Vorjahresvergleich um 62 Prozent auf 1,042 Milliarden Euro (Vorjahr: 643 Millionen Euro). Der berichtete operative Gewinn liegt bei 697 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte er 839 Millionen Euro betragen. Der Vergleich der berichteten Ergebnisse ist jedoch nicht aussagekräftig, denn das berichtete Ergebnis wurde im Vorjahr vor allem von Einmalerträgen aus dem Betriebsübergang bei Austrian Airlines gestützt, während das Ergebnis 2013 mit Restrukturierungskosten und Projektkosten für den Einbau der neuen Lufthansa Business-Class-Sitze belastet wurde.

Der Umsatz der Lufthansa Group lag stabil bei 30,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,1 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis, das im Vorjahr unter anderem auch einen Gewinn von 631 Millionen Euro aus dem Verkauf von Anteilen an Amadeus IT Holding, S.A. enthielt, fiel mit 313 Millionen wie erwartet niedriger aus (Vorjahr: 1,2 Milliarden Euro).

Kunden zufrieden mit neuem Produkt – 45 Cent Dividende

Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte: "Wir haben die Ertragskraft der Lufthansa Group im vergangenen Jahr weiter gestärkt. Getragen wird die Verbesserung von der Ergebnisentwicklung im Passagiergeschäft, wo sich alle Airlines deutlich gesteigert haben. Diese Entwicklung ist nachhaltig. Sie fußt auf einer kontinuierlichen Verbesserung der Kostenstruktur und auf den milliardenschweren Investitionen in neue Produkte und Services. Das Kundenfeedback ist hier äußerst positiv. Diese Entwicklung in unserem Kerngeschäft ist für uns Anlass, der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von 45 Cent pro Aktie vorzuschlagen."

Lufthansa und Germanwings steigerten ihren operativen Gewinn im vergangenen Jahr auf 265 Millionen Euro – ein Plus von 240 Millionen Euro und die sichtbarste Ergebnisverbesserung im Konzern. Bereinigt um Restrukturierungskosten betrug die Steigerung sogar 340 Millionen Euro. Ergebnissteigernd wirkten sich die konsequente Umsetzung von Score-Projekten bei Lufthansa, darunter die Übertragung der europäischen Direktverkehre abseits der Drehkreuze in Frankfurt und München auf Germanwings, aus. Die neuen Flugzeuge, die laufend zur Flotte stoßen, sind in allen Reiseklassen mit den neuesten Kabinenprodukten ausgestattet, was zu einer steigenden Kundenzufriedenheit führt und auch ergebniswirksam ist.

Kostengünstigere Sitzkilometer in neuen Flugzeugen

Darüber hinaus sind diese hoch modernen Maschinen deutlich leiser und treibstoffeffizienter und zeichnen sich durch niedrigere Betriebskosten aus. Alleine 2013 hat der Konzern 167 neue Flugzeuge im Wert von 23 Milliarden Euro bestellt. Während die Erlöse pro angebotenem Sitzkilometer (RASK) währungsbedingt und aufgrund des überproportionalen Wachstums in der Economy Class leicht zurück gingen, konnten die Kosten pro angebotenem Sitzkilometer (CASK) stärker reduziert und so das Ergebnis deutlich gesteigert werden.

Das Passagiergeschäft insgesamt entwickelte sich 2013 positiv und trug 495 Millionen Euro (Vorjahr: 556 Millionen Euro, inklusive Einmaleffekte) zum operativen Ergebnis bei. Swiss hatte daran einen substanziellen Anteil von 226 Millionen Euro, eine Steigerung von 22 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Austrian Airlines hat 2013 erstmals seit ihrer Zugehörigkeit zur Lufthansa Group ohne Rückenwind durch Sondereffekte einen Gewinn erwirtschaftet. Das Unternehmen weist für 2013 mit 25 Millionen Euro zwar einen um 178 Millionen Euro niedrigeren Gewinn aus. Das positive Ergebnis im Vorjahr resultierte jedoch ausschließlich aus Einmaleffekten im Zusammenhang mit dem Betriebsübergang auf Tyrolean Airways.

Rekordgewinn am Boden: Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs

Alle Geschäftsfelder des Konzerns waren 2013 profitabel. Die Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs erzielten mit operativen Ergebnissen von 404 Millionen Euro (Vorjahr: 328 Millionen Euro), respektive 105 Millionen Euro (Vorjahr: 101 Millionen Euro) jeweils das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte. Und auch im Geschäftsfeld IT-Services konnte der Konzern den operativen Gewinn von 20 Millionen Euro in 2012 auf 36 Millionen Euro steigern – ein Plus von 80 Prozent.

Ein effektives Kostenmanagement sicherte der Lufthansa Cargo, trotz schwacher Marktnachfrage und einem anhaltend hohen Preisdruck im Frachtmarkt, ein positives Ergebnis. Bei einem Umsatzrückgang von neun Prozent hielt die Gesellschaft die operative Marge stabil. Das Geschäftsfeld Logistik erzielte einen operativen Gewinn von 77 Millionen Euro (Vorjahr: 105 Millionen Euro).

Weitere Restrukturierungen – Längere Flugzeug-Abschreibung

"Score ist auf Kurs. Wir haben unsere Gewinn- und Restrukturierungsziele für 2013 erreicht. Und wir haben Voraussetzungen geschaffen, die es uns ermöglichen werden, unseren Gewinn in den kommenden Jahren weiter zu steigern. Wir arbeiten an weiteren Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung, um auch mit zusätzlichem Gegenwind umgehen zu können", sagte Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG.

Der Konzern hat eine Änderung der Abschreibungspolitik vorgenommen, die sich ab 2014 auf das operative Ergebnis auswirken wird. Wie bereits viele seiner Wettbewerber hat das Unternehmen die Abschreibungsdauer der Flugzeuge von 12 auf 20 Jahre erhöht und den Restbuchwert von 15 auf nunmehr fünf Prozent des Kaufpreises reduziert. Mit dieser Änderung werden die tatsächliche Nutzungsdauer und der Wertverlust der Flugzeuge nachhaltig berichtigt und korrekt in der Bilanz abgebildet. Im neuen Geschäftsjahr erhöht sich das operative Ergebnis durch die veränderte Abschreibungssystematik um 340 Millionen Euro, für 2015 ergibt sich eine Erhöhung von 350 Millionen Euro.

Die Änderung der Methode bei der Flugzeugabschreibung hat materiell keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Situation des Konzerns. Die Auswirkungen sind rein buchhalterischer Art. "Score hat deshalb unverändert eine nachhaltige Steigerung des operativen Gewinns um 1,5 Milliarden Euro gegenüber 2011 zum Ziel ", sagte Menne. Übersetzt aufs Ergebnisziel heiße das aber, dass der Konzern den operativen Gewinn bis 2015 nun auf 2,65 Milliarden Euro steigern wolle. Auch für die Dividendenpolitik, die sich ebenfalls an der Höhe des operativen Ergebnisses bemisst, ergibt sich für den Konzern durch die Änderung Handlungsbedarf. Simone Menne sagte: "Wir werden unsere Dividendenpolitik im laufenden Jahr überprüfen. Klar ist aber, dass wir unsere Aktionäre auch in Zukunft angemessen an unserem Gewinn beteiligen werden."

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern weiterhin mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Wie auch 2013 soll der höhere Gewinn vor allem aus dem Passagiergeschäft kommen. Das normalisierte operative Ergebnis des Konzerns soll so noch einmal um rund 40 Prozent steigen und läge dann für 2014 zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro. Das berichtete operative Ergebnis der Lufthansa Group, inklusive Restrukturierungs- und Projektkosten, soll zum Jahresende 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro betragen. Christoph Franz sagte: "Ich bin überzeugt, dass sich die Lufthansa Group und ihre Mitarbeiter in einer sich weiter rasant verändernden und konsolidierenden Branche erfolgreich behaupten werden. Das Unternehmen hat spürbar an Dynamik gewonnen und schafft Wert, für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre gleichermaßen…"

 

Lufthansa Konzern Januar – Dezember Veränderung
2013 2012
Umsatzerlöse Mio. € 30.028 30.135 -0,40%
davon Verkehrserlöse Mio. € 24.565 24.793 -0,90%
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Mio. € 849 1.622 -47,70%
Operatives Ergebnis Mio. € 697 839 -16,90%
Einmaleffekte Mio. € 345 -196  
Operatives Ergebnis normalisiert*** Mio. € 1.042 643 62,10%
Vergleichbare operative Marge* In % 3 3,3 -0,3P.
Konzernergebnis Mio. € 313 1.228 -74,50%
Investitionen Mio. € 2.499 2.343 7%
Operativer Cashflow Mio. € 3.290 2.842 15,80%
Mitarbeiter zum 31.12.   118.214 116.957 1.257
Ergebnis pro Aktie 0,68 2,68 -2

*) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

**) Vorjahreswerte aufgrund geänderter Bilanzierungsvorschriften aus IAS 19 angepasst

***) Operatives Ergebnis bereinigt um Restrukturierungs- und Projektkosten (-345 Millionen Euro) und im Vorjahresergebnis enthaltene positive Einmaleffekte (+325 Millionen Euro)

Das Jahr 2013 – Umsatz, Erlöse und Treibstoffkosten rückläufig

Der Umsatz im Jahr 2013 blieb mit 30,0 Milliarden Euro, ein Minus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, stabil. Insgesamt verringerten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum leicht auf 32,2 Milliarden Euro, ein Minus von 2,4 Prozent. Die Verkehrserlöse sanken um 0,9 Prozent auf 24,6 Milliarden Euro. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im letzten Jahr nicht verändert und lagen bei 31,4 Milliarden Euro (minus 0,1 Prozent). Die Treibstoffkosten sanken um 334 Millionen Euro auf 7,1 Milliarden Euro, ein Rückgang von 4,5 Prozent. Darin enthalten ist ein Preissicherungsergebnis von minus 125 Millionen Euro. Die Gebühren lagen insbesondere aufgrund einer geringeren Anzahl von Flügen um 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Lufthansa Group erzielte 2013 ein operatives Ergebnis in Höhe von 697 Millionen Euro. Das ursprünglich berichtete operative Ergebnis im Vorjahr wurde entsprechend der veränderten Bilanzierungsvorschriften aus IAS 19 zur Vergleichbarkeit um 315 Millionen Euro angepasst. Das so errechnete Ergebnis für 2012 lag bei 839 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei 313 Millionen Euro, ein Rückgang um 915 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie ging auf 0,68 Euro zurück.

Die Lufthansa Group investierte im Berichtszeitraum 2,5 Milliarden Euro, 156 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Davon entfielen 2,1 Milliarden Euro auf die Modernisierung und Instandhaltung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 3,3 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 1,3 Milliarden Euro. Der Konzern weist für 2013 eine um 256 Millionen Euro reduzierte Nettokreditverschuldung von 1,7 Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote beträgt nach Anwendung neuer Bilanzierungsvorschriften (IAS 19) 21,0 Prozent, ein Plus von 4,1 Prozentpunkten.

Karl Ulrich Garnadt im Vorstand der Lufthansa

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat in Frankfurt Karl Ulrich Garnadt (57) in den Vorstand des Konzerns berufen. Er tritt sein Amt zum 01. Mai 2014 an und wird das Ressort "Lufthansa Passage" übernehmen. Er folgt damit auf Carsten Spohr, der zum 01. Mai den Vorstandsvorsitz des Konzerns übernimmt.

Garnadt ist seit 1979 im Lufthansa-Konzern tätig, darunter viele Jahre in verschiedenen leitenden Management-Funktionen bei der Lufthansa Passage und bei der Lufthansa Cargo. Seit Januar 2011 ist er Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo AG.

Garnadt: "Herausforderungen mit eigenen Stärken begegnen"

"Wir freuen uns, dass wir mit Karl Ulrich Garnadt einen sehr erfahrenen Luftfahrtmanager mit profunder Kenntnis des Konzerns für den Vorstand der Lufthansa Group gewinnen konnten. Er ist die ideale Ergänzung für das Vorstandsteam", sagte Wolfgang Mayrhuber, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. "Dieser Auswahlprozess hat in enger Abstimmung mit dem zukünftigen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr, stattgefunden. Bei Karl Garnadt wissen wir die Lufthansa Passage in besten Händen".

Bevor er 2011 zum Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Cargo AG berufen wurde, war Garnadt von 2007 bis 2010 bereits Mitglied des Passagevorstands. Damals verantwortete er unter anderem das Hubmanagement für Frankfurt und München, den Passagier-Service und leitete das Kabinenpersonal. Die Etablierung des Hubs München ist ein besonderes Verdienst von Karl Ulrich Garnadt.

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und über das Vertrauen, das der Aufsichtsrat in mich setzt", sagte Karl Ulrich Garnadt nach seiner Ernennung und warf sogleich einen Blick nach vorne: "Ich werde alles daran setzen, gemeinsam mit dem Passage-Team, die Rolle der Lufthansa als führende europäische Airline weiter zu stärken. Wir kennen die Herausforderungen, wir wissen aber auch um unsere Stärken."

Peter Gerber als Vorstandsvorsitz der Lufthansa Cargo vorgeschlagen

Außerdem hat der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG dem Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo AG empfohlen, Peter Gerber (50) zum neuen Vorstandsvorsitzenden zu wählen. Gerber ist bei der Lufthansa Passage seit Juni 2012 als Vorstand für "Personal, IT & Services" verantwortlich. Davor war er von 2009 bis Mai 2012 im Vorstand der Lufthansa Cargo für die Bereiche Finance, IT und Human Resources zuständig. Er soll sein neues Amt zum 01. Mai 2014 antreten.

"Peter Gerber ist eine hervorragende Nominierung für den Vorstandsvorsitz der Lufthansa Cargo", würdigte Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG den designierten Lufthansa Cargo Vorstandsvorsitzenden.

"Bei Peter Gerber sind wir sicher, dass er die hervorragende Arbeit von Karl Garnadt fortsetzen und die Lufthansa Cargo in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich lenken wird", sagte Carsten Spohr, der designierte Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG mit Blick auf die Stabsübergabe bei der Lufthansa Passage.

Bettina Volkens als Personalunion für Konzern und Passage

Dr. Bettina Volkens, seit dem 01. Juli 2013 Arbeitsdirektorin und Vorstand für Personal und Recht im Konzern wird zum 01. Mai 2014 zusätzlich in Personalunion Personalvorstand bei der Lufthansa Passage. Die sich daraus ergebenden organisatorischen Anpassungen werden in den nächsten Wochen im Detail erarbeitet und dem Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG vorgestellt. Im Mai 2013 wurde Volkens in den Lufthansa-Vorstand gerufen.

"Mit der Zusammenführung der Personalverantwortung für den Konzern und für die Lufthansa Passage wird Bettina Volkens weiter als Arbeitsdirektorin des Konzerns die vor uns liegenden Tarifverhandlungen führen", so Spohr. "Darüber hinaus steht sie für den eingeleiteten kulturellen Wandel im Konzern und wird diesem zukünftig noch besser zum Durchbruch verhelfen können. Wir sind überzeugt, dass die Führung dieser Themen aus einer Hand im Sinne des Unternehmens und der Mitarbeiter ist".

Die Fotos zeigen Karl Ulrich Garnadt, Peter Gerber und Dr. Bettina Volkens.

Mehr Passagiere und Fracht am Flughafen Wien im Februar 2014

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere am Flughafen Wien verzeichnete im Februar 2014 einen Anstieg im Vergleich zum Februar 2013 um 1,8 Prozent auf insgesamt 1.354.938 Fluggäste. Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 2,4 Prozent, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 0,7 Prozent und das Frachtaufkommen erhöhte sich um 6,1 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Februar 2014 einen Rückgang von 4,2 Prozent gegenüber dem Februar 2013. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 4,1 Prozent gestiegen.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im Februar 2014 um 1,7 Prozent. Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen ein Minus von 1,5 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im Februar 2014 einen Passagierzuwachs von 3,5 Prozent und in den Fernen Osten stieg die Anzahl der Passagiere um 7,5 Prozent. Weiter stark zugenommen hat das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 29,0 Prozent im Vergleich zum Februar 2013.

Position Februar 2014 Veränderung in Prozent Januar bis Februar 2014 Veränderung in Prozent
Passagiere 1.354.938 +1,8 2.761.289 +2,1
Lokalpassagiere 982.857 +4,1 1.954.817 +5,1
Transferpassagiere 370.474 -4,2 802.762 -4,9
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 541.664 +0,7 1.125.346 +1,1
Flugbewegungen (an + ab) 15.848 -2,4 32.764 -1,8
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 19.392 +6,1 39.117 +8,0

 

Austrian Airlines schreibt wieder schwarze Zahlen

Das harte Sanierungsprogramm der Austrian Airlines Group spiegelt sich nun deutlich im Ergebnis des Jahres 2013 wider: Die Lufthansa-Tochter aus Österreich konnte ein operatives Ergebnis von Plus von 25,1 Millionen Euro erwirtschaften (2012: Minus 6,0 Millionen Euro auf bereinigter Basis). Neben dem strikten Sparkurs waren es vollere Flugzeuge, die die größte österreichische Fluglinie aus der Verlustzone gebracht haben. Auch die erfolgreiche Vermarktung der Interkontinentalflüge brachte positive Ergebnisse. Das letzte Mal schrieb Austrian Airlines 2007 schwarze Zahlen.

CEO Jaan Albrecht: "Austrian Airlines hat die Krise hinter sich gelassen. Wir sind auf Kurs. Nun geht es an die Gestaltung unserer Zukunft. Dazu gehört die Modernisierung unserer Mittelstreckenflugzeuge und der Ausbau der Langstreckenflotte."

Operative Aufwendungen und Gesamterlöse gesunken

Die operativen Aufwendungen sind 2013 aufgrund des strikten Kostenmanagements von 2.265 (bereinigt) auf 2.173 Millionen Euro um 4,1 Prozent oder 92 Millionen Euro zurückgegangen. Gleichzeitig sind auch die operativen Gesamterlöse um 2,7 Prozent auf 2.198 Millionen Euro gesunken (2012: 2.259 Millionen Euro). Dies steht in Zusammenhang mit der gezielten Angebotsreduktion.

Das operative Ergebnis hat 2013 somit 25,1 Millionen Euro betragen. Es hat sich damit gegenüber dem Vorjahr, bereinigt um die Einmaleffekte um insgesamt 31 Millionen Euro verbessert.

Im operativen Geschäft hat Austrian Airlines mit einer Passagierzahl von knapp 11,3 Millionen um 1,6 Prozent weniger Passagiere befördert als 2012. Das Angebot wurde um 2,7 Prozent zurückgenommen. Die Auslastung (Passagierladefaktor) lag mit 78,6 Prozent 1,1 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Der Marktanteil am Wiener Drehkreuz beträgt damit knapp 50 Prozent. Austrian Airlines hat 2013 mit 73 Flugzeugen 135.088 Flüge absolviert. Das sind umgerechnet rund 370 Flüge am Tag. Die Regelmäßigkeit hat 98,9 Prozent betragen, die Abflugspünktlichkeit lag bei 88,5 Prozent. Damit zählt die österreichische Fluglinie zu den zuverlässigsten Airlines der Welt.

Passagierwachstum erwartet – Neues Flugzeug für Langstreckennetz

Der Aufsichtsrat der Lufthansa Group hat der Austrian Airlines Group die Genehmigung für die Anschaffung eines zusätzlichen Langstreckenflugzeugs vom Typ Boeing 777 gegeben. Grundlage für diese Entscheidung waren neben dem Erfolg der Restrukturierungsmaßnahmen auch die Wachstumsprognosen am Langstrecken-Markt ab Wien. Damit wird langfristig die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Wien abgesichert.

Durch das zusätzliche Flugzeug wird Austrian Airlines ab Juli 2014 ihr Streckennetz in Nordamerika erweitern. Washington wird zukünftig mit einer Boeing 777 angeflogen, Chicago auf tägliche Flüge aufgestockt und mit Newark in New Jersey eine neue Destination aufgenommen. New York und Toronto werden weiterhin täglich angeflogen. Durch die Aufstockung erwartet Austrian Airlines 2014 wieder einen Anstieg an Passagieren.

Austrian Airlines sucht Personal und Auszubildende

Der Personalstand der Austrian Airlines Group lag zum Stichtag 31. Dezember 2013 bei 6.208 Mitarbeitern (2012: 6.236 Mitarbeiter). 2014 soll wieder leicht Personal aufgebaut werden. 100 Flugbegleiter und 15 Techniklehrlinge werden derzeit gesucht. Der Personalbedarf entsteht durch das zusätzliche Langstreckenflugzeug, das ab Juli unter rot-weiß-roter Fahne fliegt.

"2014 wird mit Blick auf die aktuellen Krisenherde herausfordernd. Ich sehe Austrian Airlines aber soweit wirtschaftlich stabilisiert, dass sie Seitenwinde aushält. Wir wollen heuer unsere Position in den schwarzen Zahlen festigen", ergänzt CEO Jaan Albrecht.

Passagierzahlen für Februar 2014 am Flughafen Zürich stabil

Im Februar 2014 hat der Flughafen Zürich 1.643.695 Passagiere bedient. Gegenüber desselben Zeitraumes des Vorjahres blieb das Passagiervolumen praktisch unverändert. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Februar 2014 um 4.3 Prozent auf 1.111.938. Der Transferanteil in diesem Intervall lag bei 32,1 Prozent (minus 2,8 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 8,2 Prozent auf 526.246.

Mit 18.400 Flugbewegungen reduzierte sich im Februar 2014 die Anzahl um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 103 Fluggästen 2,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung konnte im Februar einen Anstieg um 0,6 Prozentpunkte auf 70,5 Prozent verzeichnen. An Fracht wurden im Februar 2014 33.022 Tonnen am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 0,7 Prozent gegenüber Februar 2013.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einer Airline – Lufthansa sucht neue Konzepte

Wo brauchen Mitarbeiter der Lufthansa Group mehr Unterstützung, um Beruf und Familie noch besser miteinander vereinbaren zu können? Diese Frage stand im Fokus des ersten Lufthansa Familien-Kongresses vergangenes Wochenende im Lufthansa Training and Conference Center in Seeheim.

Rund 70 Mitarbeiter aus allen Bereichen des Konzerns tauschten sich auf Einladung von Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal & Recht der Lufthansa Group, im Rahmen einer Denkwerkstatt offen über alle Fragen und Anliegen rund um Kinderbetreuung aus. "Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter mit Leidenschaft und Begeisterung fürs Unternehmen arbeiten – und dafür wollen wir die Voraussetzungen schaffen", so Volkens. Auf dem Familien-Kongress haben die Teilnehmer definiert, welche Unternehmensangebote nützlich sind, welche ausgebaut oder weiterentwickelt und welche Optionen neu angeboten werden sollten.

Betreuungsplätze von KiTa bis Ferienbetreuung am Flughafen

Die Lufthansa Group unterstützt ihre Mitarbeiter bereits mit verscheidenen Angeboten wie beispielsweise flexible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle. Notfall- und Ferien-Kinderbetreuungsplätze bei externen Einrichtungen oder Belegplatzangebote in Kindertagesstätten praktiziert Lufthansa ebenso. Aus den Erkenntnissen, die beim Kongress gewonnen wurden, werden weitere Aktivitäten abgeleitet. Ziel ist es, die Familienfreundlichkeit des Konzerns weiter zu erhöhen, auch durch kleine Maßnahmen.

Mit der hauseigenen Kinderferienbetreuung "Luftikusse" hat die Lufthansa Group bereits im vergangenen Jahr einen Schritt hin zu einer verbesserten Work-Life-Integration während der Sommermonate getan. Angesichts der großen Nachfrage wird es auch in den nächsten Sommerferien für Mitarbeiter-Kinder am Standort Frankfurt ein buntes und abwechslungsreiches Ferienprogramm geben. Geplant sind unter anderem Programmpunkte am Flughafen und im Flugzeug, bei Lufthansa Cargo, Lufthansa Technik und Lufthansa Systems.

Lufthansa gründete Verein für neue Betreuungskonzepte

Im Februar 2014 haben Lufthansa Mitarbeiter den Verein "Die Luftikusse" gegründet. Ziel des Vereins ist es, neue Ideen und Konzepte zur Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei stehen besonders der Netzwerk-Gedanke und die gegenseitige Unterstützung der Mitglieder im Vordergrund. Mitglied kann jeder Interessierte werden, der sich für das Thema Kinderbetreuung engagieren möchte.

SpiceJet bestellt 42 Boeing 737 MAX 8-Flugzeuge

Boeing und SpiceJet haben heute auf der India Aviation 2014 eine Bestellung über 42 737 MAX 8-Flugzeuge bekannt gegeben. Die Bestellung hat einen Wert von 4,4 Milliarden Dollar nach Listenpreisen.

Die 737 MAX vereint die fortschrittlichsten Triebwerkstechnologien mit dem weltweit bestverkauften Flugzeug und baut dabei auf den Stärken der heutigen Next-Generation 737 auf. Die 737 MAX erhält modernste CFM International LEAP-1B Triebwerke und bietet die höchste Effizienz, Zuverlässigkeit und den höchsten Passagierkomfort im Markt der Single-Aisle-Flugzeuge.

Die Entwicklung unterdessen der 737 MAX verläuft nach Plan. Im Juli 2013 wurde die finale Konfiguration des Flugzeugs abgeschlossen. Der Erstflug ist für 2016, der Beginn der Auslieferung für 2017 geplant. Schon jetzt hat die 737 MAX Erfolg am Markt. Bis heute liegen mehr als 1.800 Bestellungen für das Flugzeugmodell vor. Die 737 MAX wird laut dem Flugzeugbauer acht Prozent niedrigere Betriebskosten pro Sitz aufweisen, im Vergleich zu den Wettbewerbern der Zukunft.

Mit der heutigen Bestellung hat SpiceJet 90 Flugzeuge direkt bei Boeing bestellt, darunter 737-800, 737-900ER und jetzt 737 MAX Flugzeuge. Insgesamt wurden schon 31 Flugzeuge an SpiceJet ausgeliefert.

Orlik MPT fürs Kampfpiloten-Training enthüllt

Rollout für PZL 130 Orlik MPT (Multi Purpose Trainer) bei Airbus Defence and Space, der neuen Version des doppelsitzigen Flugzeuges mit Glas-Cockpit. Sie ist eine Weiterentwicklung des Orlik TC II Garmin, das bereits bei der polnischen Luftwaffe eingesetzt wird.

Die Präsentation wurde im Werk Warsawa Okeçie vor einer hochkarätigen Audienz aus Regierung und Militär von Polen abgehalten. Die neue Orlik MPT verfügt über alle Flugparameter und Systeme, welche für eine militärische Pilotenausbildung im 21. Jahrhundert erforderlich sind, und das bei deutlich niedrigeren Betriebskosten als andere Flugzeuge der gleichen Klasse.

Mit Glas-Cockpit fit fürs Kampfpiloten-Training

Das Upgrade, das neben zusätzlichen Systemen insbesondere auch ein integriertes Glas-Cockpit umfasst, erweitert deutlich die Anwendungsbandbreite für das militärische Pilotentraining – grundlegendes taktisches Training ebenso wie die Einführung ins Kampftraining. Mit Effizienz und niedrigen Flugbetriebskosten und den vielseitigen Trainingsmöglichkeiten soll sich die Orlik auf dem Internationalen Markt platzieren.

Im September 2011 unterzeichneten Airbus Defence and Space (vormals Airbus Military EADS PZL "Warszawa-Okeçie") und das Air Force Institute of Technology (Instytut Techniczny Wojsk Lotniczych – ITWL), mit weiteren polnischen Einrichtungen die Übereinkunft zum Upgrade die Orlik TC II auf den neuen MPT-Standard. Die Investitionen für den Orlik MPT-Prototypen belaufen sich auf 40 Mio. Zlotys.

16.000 neue Flugzeuge in zehn Jahren gefragt

Das neue Flugzeug kommt nun in die Testphase als Vorbereitung für die Zulassung durch die polnische Flugsicherheitsbehörde ULC. Verbesserte Leistungsdaten und Austattungsmerkmale der Orlik MPT stellen eine kosteneffiziente Lösung für das Anfänger- und Fortgeschrittenentraining für alle Luftstreitkräfte auf der Welt dar. Die weltweite Trainingsflotte wird auf etwa 10.000 Flugzeuge geschätzt, mit einer potentiellen Nachfrage von 16.000 neuen Maschinen in den nächsten zehn Jahren. Das Foto zeigt die neue Orlik MPT bei ihrer Präsentation.

Germania nimmt Flüge in den Irak wieder auf

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Die Germania Fluggesellschaft teilte die Wiederaufnahme ihrer Ende Februar 2014 vorübergehend ausgesetzten Flüge von Deutschland und Schweden in den Nordirak ab Mitte März mit. Ab Montag, 17. März 2014, sollen alle Verbindungen von Düsseldorf, München und Stockholm nach Erbil und Sulaymaniyah wieder planmäßig geflogen werden.

Grund für die vorübergehende Aussetzung der Verbindungen war der einseitige und kurzfristige Entzug der Verkehrsrechte für diese Strecken durch die irakische Luftfahrtbehörde Iraqi Civil Aviation Authority (ICAA), wogegen Germania protestierte und dies als völlig unbegründet bezeichnete. Nun sind alle Flüge bereits wieder in Reisebüros und weiteren üblichen Kanälen buchbar.

Satellit für Kasachstan auf dem Weg zum Startplatz

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DZZ-HR, der erste Erdbeobachtungssatellit der Republik Kasachstan, hat die Reinräume von Airbus Defence and Space in Toulouse verlassen und ist unterwegs zum Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana.

DZZ-HR ist ein 900 Kilogramm schwerer Satellit mit hoher Auflösung. Aus einer niedrigen sonnensynchronen Umlaufbahn wird er der Republik Kasachstan ein breites Spektrum ziviler Anwendungen liefern – von der Überwachung von Naturressourcen und Landwirtschaft bis hin zur Bereitstellung von Kartendaten sowie Unterstützung von Rettungskräften im Katastrophenfall. Eine europäische Vega-Trägerrakete wird ihn von dort in den Orbit bringen, ihr Start ist für den 25. April 2014 geplant.

Airbus Defence and Space, der weltweit führende Exporteur von Erdbeobachtungssatelliten, erhielt nach einem internationalen Ausschreibungsverfahren im Jahr 2009 von Kazakhstan Gharysh Sapary (KGS) den Auftrag für die Lieferung des ersten Erdbeobachtungssatelliten-Systems für die Regierung der Republik Kasachstan.

Flughafen Wien richtet Kinder-Spielecke im Check-in 3 ein

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Eine besondere Attraktion für Kinder und Unterstützung für Elltern gibt es in Kürze am Flughafen Wien: Kommenden Freitag, am 14. März 2014, eröffnet der Airport das "Family Fun Gate". In einem eigens eingerichteten Bereich im Check-in 3 können die jüngsten Passagiere die Wartezeit bis zum Abflug mit Herumtollen und Zeit verbringen.

Das können Kinder auf einem Klettergerüst, zwei Rutschen, einer Kletterwand und mehr. Der Eintritt ist kostenlos, der Erlebnisbereich ist rund um die Uhr geöffnet. "Wir wollen allen unseren Passagieren eine entspannte Atmosphäre in unserer Terminalumgebung bieten und dazu gehören natürlich auch unsere jüngsten Gäste. Mit unserem neuen Family Fun Gate bringen wir speziell für Kinder mehr Erlebnis in den Terminal.", erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG das Konzept.

Kinder-Erlebniswelt auf 90 Quadratmetern

Zu finden ist das Family Fun Gate im Check-in 3 unmittelbar nach dem Shopping-Bereich am Beginn der F-Gates. Auf einer Fläche von rund 90 Quadratmetern gibt es zahlreiche Spielstationen, wie etwa zwei Rutschen, eine Kletterwand, ein Klettergerüst und ein Labyrinth mit Knuffsack, Drehtür und Schaumstoffschlangen. Für die Kleinsten ist eine Wickelstation eingerichtet, für die Eltern stehen Sitzgelegenheiten bereit.

Kinderwagen-Ausleihe kostenlos und Familienservice-Schalter

Ebenso nützlich ist der Mobilitäts- und Familienservice-Schalter im Abflugbereich von Check-in 3, der vom Airport in Zusammenarbeit mit mehreren Hilfsorganisationen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen eingerichtet wurde. Unter anderem können Familien dort kostenlos Kinderwägen ausleihen, falls der Eigene beim Einchecken abgegeben werden muss. Beim Boarding für dem Abflug wird der Leih-Kinderwagen einfach beim Gate zurückgelassen.

Und für alle Familien, die nicht wegfliegen: Das Visitair Center am Flughafen bietet interessante Besucherangebote, wie Rundfahrten über das Vorfeld und eine große Besucherterrasse mit weitreichendem Ausblick auf das Geschehen am Airport.

Verkehrsentwicklung der Fraport-Flughäfen positiv

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Am Frankfurter Flughafen, dem Heimatstandort der Fraport AG, setzt sich der positive Trend bei Passage und Fracht fort. Im Februar kamen rund 3,7 Millionen Fluggäste in Frankfurt – dies entspricht einem Plus von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Cargo-Aufkommen nahm im gleichen Zeitraum um 1,9 Prozent auf 159.249 Tonnen zu. Die Summe der Höchststartgewichte stieg auf gut zwei Millionen Tonnen (plus 0,9 Prozent). 33.467 Starts und Landungen entsprechen einem Rückgang um 0,6 Prozent. Diese Entwicklung war im Februar durch zum Teil gegenläufige Sonder- beziehungsweise Basiseffekte geprägt.

Im Vorjahres-Februar gab es zahlreiche witterungsbedingte Flugausfälle, wohingegen in diesem Jahr ein Streik des Sicherheitspersonals am 21. Februar erhebliche Störungen bei der Passagierabfertigung verursachte.

Das kumulierte Passagieraufkommen von Januar bis Februar stieg um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wuchs das Cargo-Aufkommen um 4,5 Prozent, die Zahl der Flugbewegungen stieg um 0,3 Prozent. Die Summe der Höchststartgewichte nahm in den ersten zwei Monaten 2014 um 1,8 Prozent zu.

Ausländische Fraport-Flughäfen mit Zuwächsen

Die Fraport-Konzernflughäfen mit Mehrheitsbeteiligung entwickelten sich im Berichtsmonat weiter positiv. Der peruanische Flughafen in Lima erzielte mit insgesamt knapp 1,2 Millionen Fluggästen ein Plus von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die bulgarischen Flughäfen in Varna und Burgas zählten gemeinsam 27.852 Passagiere (plus 7,2 Prozent).

Im Februar nutzten gut 2,1 Millionen Fluggäste den chinesischen Flughafen in Xi`an, was einem Plus von 7,4 Prozent entspricht. Mit 752.701 Fluggästen wuchs der russische Flughafen St. Petersburg um 17,3 Prozent, der türkische Airport in Antalya verzeichnete 646.947 Passagiere (plus 3,1 Prozent). Am deutschen Airport in Hannover-Langenhagen sank das Fluggastaufkommen auf 274.956 (minus 1,7 Prozent).

Übersicht Fraport-Flughäfen

Fraport Konzern-Flughäfen Februar 2014 Fraport-Anteil in % Passagiere Cargo: Fracht + Post Flugbewegungen
Monat Δ % Monat Δ % Monat Δ %
Vollkonsolidierte Flughäfen
FRA Frankfurt, Deutschland 100,00 3.670.230 1,8 157.481 2,7 33.467 -0,6
LIM Lima, Peru2 70,01 1.198.510 3,7 15.875 -14,7 11.464 -2,6
BOJ Burgas, Bulgarien 60,00 8.757 -7,8 572 > 100,0 135 -19,2
VAR Varna, Bulgarien 60,00 19.095 15,9 3 > 100,0 289 8,2
At-Equity konsolidierte Flughäfen2
AYT Antalya, Türkei 51,00 646.947 3,1 n.a. n.a. 5.243 3,8
LED St. Petersburg, Russland 35,50 752.701 17,3 n.a. n.a. 9.113 15,2
HAJ Hannover, Deutschland 30,00 274.956 -1,7 1.547 10,7 5.210 9,5
XIY Xi'an, China 24,50 2.128.876 7,4 10.334 15,4 17.659 5,8

 

 

Flughafen Frankfurt3 Februar 2014 Monat Δ % 2014 kumuliert Δ %
Passagiere 3670559 1,8 7681288 2,7
Cargo (Fracht + Post) 159249 1,9 320219 4,5
Flugbewegungen 33467 -0,6 68988 0,3
Höchststartgewichte4 2006228 0,9 4156091 1,8
Passagiere pro Passagierflug5 117,8 2,2 119,4 2,1
Sitzladefaktor (%) 69,5   70,3  
Pünktlichkeit (%) 88,3   87,7  

 

Flughafen Frankfurt – Regionale Aufteilung PAX-Anteil Monat Δ% PAX-Anteil kumuliert Δ%
Deutschland 12,6% 3 12,1% 4
Europa (ohne Deutschland) 48,1% 5,6 47,4% 6,4
Westeuropa 39,9% 4,3 39,2% 5,6
Osteuropa 8,2% 12,4 8,2% 10,9
Interkont gesamt 39,3% -2,9 40,6% -1,9
Afrika 4,4% -8,8 4,5% -9,4
Naher Osten 6,1% 2,4 6,2% 3,5
Nordamerika 11,5% 3,8 12,2% 3,8
Mittel- und Südamerika 4,6% -7,3 4,8% -6,2
Ferner Osten 12,6% -5,6 12,8% -3,1
Australien 0,0% -100 0,0% -100

1. Nach ACI-Definition – Passagiere: nur gewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transit nur einmal erfasst). Fracht: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab, exkl. Transit, in t). Bewegungen: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab)

2. Vorläufige Zahlen

3. Passagiere: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transt nur einmal erfasst; inkl. Allgemeiner Luftfahrt). Cargo: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transit nur einmal erfasst; in t). Bewegungen: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkerh (an+ab).

4. Nur ankommender Verkehr, in t

5. Linien- und Charterverkehr

Grenada neues Condor-Ziel nonstop ab Frankfurt

Condor fliegt ab November 2014 nach Grenada. Jeden Samstag ist das neue Langstreckenziel ab Frankfurt nonstop zu erreichen. Condor rüstet dazu gerade ihre gesamte Langstreckenflotte mit einer neuen modernen Kabine aus.

Die Umbauten sollen im Sommer 2014 abgeschlossen sein, sodass die Grenada-Flüge mit einer Boeing 767-300 mit neuster Kabinenausstattung fliegen. In-Seat-Entertainment in allen Klassen, neue, moderne Sitze und eine neue Business Class mit Liegesitzen und 15 Zoll Bildschirmen. Neben Anschlussflügen ab deutschen und europäischen Flughäfen nach Frankfurt bietet der Reiseflieger für 33 Euro pro Person und Strecke auch günstige Bahn-Tickets an zur Anreise an den Flughafen an.

Grenada mit vielfältiger Landschaft und Gaumenfreuden

Mit türkisblauem Meer, einsamen Buchten mit Bilderbuchstränden, bunten Wohnhäusern, Gewürzplantagen und Vulkanen werden mit Condor in Grenada Karibikträume wahr. Die Hauptstadt St. George’s gilt als eine der schönsten Hafenstädte der Antillen. Darüber hinaus gibt es Krater-Seen, beeindruckende Wasserfälle, alte Forts und warme Quellen zu entdecken. Grenada gilt auch als "der Feinkostladen" der Karibik. Die Gewürzinsel ist weltweit der zweitgrößte Exporteur für Muskatnüsse. Mit einer Prise des Gewürzes werden viele köstliche Fisch- und Fleischgerichte oder sogar Getränke verfeinert. Feine Schokolade wird hier ebenfalls hergestellt.

Der Karibikstaat ist mit seinen drei Inseln Grenada, Carriacou und Petit Martinique "ein Reiseziel abseits ausgetretener Pfade und ein Paradies für den anspruchsvollen Reisenden", berichtet die Ministerin für Tourism, Civil Aviation and Culture, Hon. Alexandra Otway-Noel. "Wir freuen uns sehr, dass es ab diesem Winter eine Verbindung ab Frankfurt nach Grenada gibt und deutschsprachige Gäste unsere Inseln entdecken können."

Kooperation von airberlin mit US-Mietwagenanbieter Hertz

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft startet ab 01. Juli 2014 eine Kooperation mit dem Mietwagenanbieter Hertz. Die bisherigen Premium-Partnerschaften mit Sixt, HRS und ERGO Direkt bleiben aber weiterhin bestehen. Die neue Partnerschaft mit Hertz ist vor allem für USA-Reisende interessant und passt zur Verstärkung des Nordamerika-Engagements im Streckennetz der Airline. Hertz ist der größte Mietwagenanbieter an den US-amerikanischen Flughäfen.

"Durch Angebote unserer Premium-Partner profitieren unsere Gäste von einem passgenauen Service aus einer Hand. Unsere Gäste können den Mietwagen für die Urlaubsreise, Hotelangebote für den Citytrip oder eine Reiserücktrittsversicherung zu ihrem Flug komfortabel hinzubuchen und das alles zu besten Konditionen", sagt André Rahn, Senior Vice President Marketing bei airberlin.

Die Kooperationen schaffen besondere Vorteile für Reisende mit der Airline aus Deutschland, denn sie können ihre komplette Reise zu hervorragenden Konditionen buchen: Wird der Flug auf der online gebucht, erhalten die Fluggäste im Buchungsprozess automatisch passende Mietwagenangebote von Hertz und Sixt. Zusätzlich besteht im Anschluss an die Flugbuchung die Möglichkeit, Hotelangebote des Premium-Partners HRS hinzuzufügen.

airberlin bietet ihren Premium-Partern im Rahmen der Kooperation eine vielseitige Markeneinbindung unter anderem im Buchungsprozess, entlang der gesamten Reisekette sowie im Rahmen des airberlin Vielfliegerprogramms topbonus. So findet sich beispielsweise das Logo der Premium-Partner auf der Lackierung von airberlin-Flugzeugen und im Newsletter. Aber auch Teinlehmern von topbonus werden für die Angebote der Premium-Partner zusätzlich Prämienmeilen gutgeschrieben.

Kerosin für Flughafen Stuttgart aus neuer Pipeline – Diskussion über Trassen

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Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) plant, sich an die durch Baden-Württemberg führende CEPS Treibstoffleitung Kehl-Tübingen-Aalen (Central European Pipeline Systems, die sogenannte NATO-Pipeline) anzuschließen. Bis 2017 soll die Anbindung an das von Tübingen nach Aalen verlaufende Teilstück erfolgen.

Der Flugzeugtreibstoff Kerosin muss dann nicht mehr über die Straße transportiert werden. Für die Pipeline stehen zwei mögliche Trassenkorridore zur Diskussion: Zum einen eine Variante parallel zur Autobahn A8, die andere parallel zur B27. Die Rohre mit einem Durchmesser von 20 cm werden in 1,20 bis 1,50 Meter Tiefe verlegt. Die voraussichtlichen Kosten hängen von der jeweiligen Variante ab, werden aber nach vorläufigen Berechnungen über zehn Millionen Euro liegen.

Öffentliche Diskussion zu Trassenverläufen

Die beiden Trassenkorridore sollen am 09. April 2014 in einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Flughafen vorgestellt und diskutiert werden. Am folgenden Tag werden die zuständigen Behörden, Gemeinden, Träger öffentlicher Belange und weitere Interessensgruppen in einer separaten Veranstaltung, dem Scopingtermin, offiziell vom Regierungspräsidium Stuttgart über das Vorhaben in Kenntnis gesetzt. Betroffene und Interessierte finden nähere Projektinformationen zu den möglichen Trassenverläufen der Pipeline und zum Zeitplan auf einer eingerichteteten Webseite zur Pipeline.

Bisher wird das Tanklager am Flughafen Stuttgart von Tanklastzügen beliefert. Über 4.500 Lkws transportieren jährlich ca. 160.000 Kubikmeter Kerosin vom aktuellen Entnahmepunkt Heilbronn zum Flughafen. Weitere Transporte, rund 75.000 Kubikmeter im Jahr, kommen von Plochingen, wo der Treibstoff mit Tankwagen der Deutschen Bahn und auch mit Schiffen angeliefert wird.

Tanklager Heilbrunn schließt – Alternativen schwierig

Das Tanklager Heilbronn schließt im Jahr 2017. Die Kerosinversorgung müsste dann vom nächst gelegenen Depot in Honau bei Kehl aus erfolgen. Die einfache Fahrstrecke würde so um 90 Kilometer verlängert. Die Kerosinversorgung ab dem Tanklager Plochingen auszuweiten, ist aufgrund der räumlichen Verhältnisse schwierig, Schiffe scheiden wegen neuer Sicherheitsvorschriften ab 2018 als Transportmittel aus. Die mögliche Einsparung an CO2 durch wegfallenden Lkw-Verkehr beträgt mit einer Pipeline bis zu 650 Tonnen pro Jahr.

Fraport zeigt regionalökonimische Bedeutung des Flughafen Frankfurt mit Gutachten

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Der Flughafen Frankfurt ist von herausragender volkswirtschaftlicher Bedeutung für die Metropolregion Rhein-Main und Hessen. Dies belegt ein aktuelles Gutachten des unabhängigen schweizerischen Beratungs- und Forschungsunternehmens Infras, das im Auftrag der Fraport AG erstellt wurde.

Demnach sichert Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz rund 116.000 Arbeitsplätze bei Betrieben und Unternehmen auf dem Flughafen-Gelände (sogenannte "direkte Effekte") sowie bei den ihnen in der Wertschöpfungskette vorgelagerten Lieferanten und Dienstleistern (sogenannte "indirekte Effekte"). Das entspricht 2,9 Prozent der Gesamtbeschäftigtenzahl in Hessen.

Jeder 30. Umsatz-Euro in Hessen durch Flughafen

Die von diesen Beschäftigungseffekten ausgehende Wertschöpfung beträgt 9,1 Milliarden Euro und damit 3,4 Prozent der gesamten hessischen Volkswirtschaft. Jeder 30. Euro in Hessen wird derzeit direkt am oder indirekt wegen des Flughafens Frankfurt umgesetzt. Zudem induziert der Flughafen etwa 59.000 weitere Jobs durch das Konsumverhalten aus den Erwerbseinkommen der Beschäftigten von Flughafen-Betrieben und Zulieferern. Damit profitieren insgesamt rund 175.000 Menschen von den positiven ökonomischen Effekten durch den Luftverkehr in Frankfurt.

"Die Zahlen belegen einmal mehr, dass der Frankfurter Flughafen der Wachstumstreiber des regionalen Arbeitsmarkts und zugleich ein starker Motor der hessischen Volkswirtschaft ist. Die aufgezeigten Zusammenhänge verdeutlichen eindrucksvoll, dass sich die wirtschaftliche Prosperität in der Airport City positiv auf das gesamte Umland auswirkt. Somit ist der Frankfurter Flughafen eine Erfolgsgeschichte, wie es sie in Deutschland sonst kaum gibt. Politischer Weitblick, gesellschaftliche Bedürfnisse und wirtschaftlicher Erfolg kommen hier zum Besten aller zusammen. Die ganze Region profitiert, wenn der Flughafen floriert", kommentiert Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, die vorgelegten Ergebnisse.

Direkte Korrelation mit Passagieraufkommen

Die Resultate der Infras-Untersuchung zeigen überdies, dass die Zahl der Arbeitsplätze stark mit dem Passagieraufkommen korreliert. Beide Werte sind seit 1995 um jeweils etwa 50 Prozent gestiegen – mit positiven regionalwirtschaftlichen Auswirkungen auf den Standort Frankfurt und die Rhein-Main-Region: Mit 78.000 Beschäftigten im Jahr 2012 ist der Frankfurter Flughafen die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands, Fraport mit rund 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Hessens.

"Das Gutachten verdeutlicht noch einmal klar den engen Zusammenhang zwischen Verkehrsentwicklung und Beschäftigungseffekten. Mehr Flugverkehr bedeutet steigende Arbeitsplatzzahlen sowie eine höhere volkswirtschaftliche Wertschöpfung. Die prognostizierten positiven Arbeitsplatzpotenziale bei einer vollen Nutzung der Flughafen-Kapazitäten in Frankfurt können wir eindeutig bestätigen", sagt Martin Peter, Projektleiter beim Institut Infras.

Die von Infras vorgelegte Studie erfasst die aktuelle volkswirtschaftliche Bedeutung des Flughafens Frankfurt auf Basis der Daten aus dem Jahr 2012. Der besondere Fokus lag dabei auf den regionalwirtschaftlichen Wirkungen sowie den direkten, indirekten und induzierten Beschäftigungseffekten. Unter direkten Effekten versteht man dabei solche, die durch ökonomische Aktivitäten auf dem Flughafen selbst entstehen. Indirekte Effekte entstehen durch Auftragsvergaben an Dienstleister und Lieferanten durch die Betriebe auf dem Flughafen, während sich induzierte Effekte durch die Konsumnachfrage aus dem Erwerbseinkommen der Beschäftigten auf dem Flughafen und der Beschäftigten bei den Lieferanten ergeben.

Airbus gründet Airbus India zur Bündelung im Wachstumsmarkt Indien

Airbus bündelt seine Aktivitäten in Indien und gründet mit Airbus India eine hundertprozentige Airbus-Tochter, um seine signifikante, über mehrere Standorte verteilte Präsenz in Indien zu managen. Das neue Unternehmen Airbus India wird über kundennahe Zentren in Delhi und Mumbai verfügen.

Dr. Srinivasan Dwarakanath ("Dwaraka", erstes Foto) wurde zum CEO von Airbus India ernannt und Charles Champion, EVP Airbus Engineering und Mitglied des Airbus Executive Committee, zum Chairman von Airbus India. Das existierende Airbus-Verbindungsbüro (zweites Foto) in Delhi bleibt unter der Leitung von Ajay Mehra.

Engineering und Kundenservice vor Ort – MRO soll folgen

Aufbauend auf den Erfolg des Airbus Engineering Centre India (AECI) in Bangalore wird Airbus India außerdem Strategie-, Kundenservice- und Beschaffungsteams in einer Organisation vereinen. Ein Zentrum für Wartung, Reparatur und Instandsetzung (Maintenance, Repair, Overhaul; MRO) soll zu einem späteren Zeitpunkt gegründet werden.

"Partnerschaft ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg. Die Gründung von Airbus India untermauert unsere Strategie, noch engere Verbindungen zu pflegen", sagte Dwaraka, CEO von Airbus India. "Auf der Basis unserer signifikanten Engineering-Präsenz in Indien wird die neue Unternehmensstruktur dem Faktor Kundenorientierung Gewicht verleihen, wodurch wir agiler werden und mehr Nähe zu unseren Stakeholdern, Lieferanten und neuen Talenten gewinnen. Das Unternehmen Airbus India wird die Innovation fördern, schnell auf den wachsenden Markt reagieren und neue Kooperationsmöglichkeiten in Indien suchen."

Alle Airbus-Flugzeugmodelle mit Zulieferern aus Indien

"Indien hat eines der weltweit größten Wachstumspotenziale im Luftfahrtsektor und ist mit einer Fülle an Engineering-Talenten ein strategisch wichtiger Markt", sagte Dr. Kiran Rao, EVP Strategy & Marketing von Airbus. "Airbus hat seine industriellen Kooperationspartnerschaften mit Indien seit den frühen 1970er Jahren erweitert. Heute sind indische Engineering- und Fertigungsunternehmen mit insgesamt 5.000 Mitarbeitern an allen Airbus-Flugzeugprogrammen beteiligt."

Dwaraka war für den Aufbau der industriellen Präsenz in der Region verantwortlich, darunter das Airbus Engineering Centre India (AECI) und Airbus Training India (ATI), die sich beide in Bangalore befinden. Er wird weiterhin bei Airbus als Head of International Cooperation für die Asien-Pazifik-Region und den Nahen Osten fungieren. Heute arbeiten rund 30 indische Lieferanten an Airbus-Programmen und fertigen Teile für alle Flugzeugmodelle.

Anteil an Ingenieursarbeit in Indien wächst

Derzeit betreiben indische Fluggesellschaften eine Flotte von mehr als 170 Airbus-Flugzeugen. Der aktuelle Marktanteil der Verkäufe von Airbus in Indien stellt über 60 Prozent des gesamten Flugzeugauftragsbestands des Landes dar. Außerdem verzeichnet Airbus seit 2005 einen Marktanteil von über 60 Prozent bei neuen Aufträgen.

Airbus India Engineering in Bangalore beschäftigt 350 lokale Ingenieure, die an Konstruktions- und Innovationsaktivitäten beteiligt sind. Die Anzahl derjenigen, die direkt oder indirekt an Airbus-Programmen arbeiten, liegt inzwischen bei rund 5.000 Arbeitsplätzen in Indien. Der Gesamtumsatz der durch Airbus geschaffenen Arbeit in Indien hat sich in den letzten drei Jahren verdreifacht (über 250 Millionen Euro in 2013) und wird den Prognosen zufolge in den nächsten zehn Jahren signifikant wachsen.

Lufthansa-Gruppe steigert Auslastung – Angebot reduziert

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Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe haben ihre gezielte Angebotssteuerung fortgesetzt und im Februar die Auslastung ihrer Flugzeuge im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert. Konzernweit waren die Passagierflugzeuge im vergangenen Monat durchschnittlich zu 74,0 Prozent besetzt. Im Vorjahresvergleich ist dies eine Steigerung um 0,4 Prozentpunkte. Die bessere Auslastung ist das Resultat eines um 0,2 Prozent höheren Absatzes (gemessen in Passagierkilometern). Das Angebot (gemessen in Sitzkilometern) lag dagegen um 0,4 Prozent unter dem des Vorjahresmonats.

Die Zahl der Fluggäste, die von Lufthansa, Germanwings, Swiss und Austrian Airlines insgesamt befördert wurden, stieg auf 6,7 Millionen. Das ist ein Plus von 0,6 Prozent. Der Konzern beförderte mit 144.000 Tonnen auch 0,1 Prozent mehr Fracht und Post als im Februar des Vorjahres. Das Angebot in (gemessen in Fracht-Tonnenkilometern) stieg um 1,0 Prozent, der Absatz um 2,3 Prozent. Der Fracht-Nutzladefaktor lag entsprechend höher bei 72,2 Prozent (0,9 Prozentpunkte Plus).

Flugzeuge aller Konzern-Airlines besser ausgelastet

Zur insgesamt besseren Auslastung trugen alle Fluggesellschaften des Konzerns mit höheren Sitzladefaktoren bei. Lufthansa und Germanwings erhöhten bei 0,9 Prozent weniger Flügen die Auslastung ihrer Flugzeuge im Vorjahresvergleich leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 72,8 Prozent. Das Angebot der beiden Airlines lag 1,1 Prozent unter dem Vorjahr, der aus der Kapazitätsreduktion resultierende Absatzrückgang konnte aber auf 0,9 Prozent beschränkt werden. Mit 4,9 Millionen Fluggästen entschieden sich 1,5 Prozent mehr Passagiere für einen Flug mit Lufthansa oder Germanwings als im gleichen Monat des Vorjahres.

Angebotsverknappung durch kleinere Flugzeuge

Swiss konnte die Auslastung ihrer Flugzeuge ebenfalls weiter steigern. Hier stieg der Sitzladefaktor um 0,5 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent. Die Gesellschaft beförderte 1,1 Millionen Fluggäste (-2,0 Prozent). Austrian Airlines steigerte den Sitzladefaktor auf 74,5 Prozent (plus 2,1 Prozentpunkte) und beförderte 673.000 Fluggäste (minus 1,3 Prozent). Im Verkehrsgebiet Nahost/Afrika verzeichnete der Konzern die größte Auslastungsverbesserung gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 3,6 Prozentpunkten. Hier war die Kapazität durch den Einsatz kleinerer Flugzeuge auf einigen Strecken verknappt worden.

Lufthansa Cargo beförderte im Februar 125.000 Tonnen Fracht und Post, ein Plus von 0,3 Prozent. Das Angebot erhöhte die Gesellschaft im Vorjahresvergleich um 1,0 Prozent und steigerte den Absatz um 2,0 Prozent. Die Auslastung lag bei Lufthansa Cargo entsprechend bei 72,8 Prozent (plus 0,7 Prozentpunkte).

Verkehrszahlen im der Lufthansa-Airlines im Februar 2014

Position Monat Veränderung zum Vorjahr in Prozent Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Lufthansa Passage Airlines1        
Fluggäste in 1.000 4.869 + 1,5 9.891 + 2,1
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 12.855 – 1,1 26.948 + 0,0
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 9.363 – 0,9 19.976 + 0,7
Sitzladefaktor (Prozent) 72,8 + 0,1P. 74,1 + 0,5P.
Zahl der Flüge 51.371 – 0,9 103.391 – 0,5
         
Swiss (inklusive Edelweiss)        
Fluggäste in 1.000 1.142 – 2,0 2.349 – 0,7
Sitzladefaktor (Prozent) 78,2 + 0,5P. 78,1 + 0,5P.
Zahl der Flüge 11.880 – 4,8 25.109 – 4,1
         
Austrian Airlines        
Fluggäste in 1.000 673 – 1,3 1.390 – 1,0
Sitzladefaktor (Prozent) 74,5 + 2,1P. 73,3 + 1,2P.
Zahl der Flüge 9.024 – 5,1 18.829 – 4,0
         
Lufthansa Cargo AG        
Fracht/Post in 1.000 t 125 + 0,3 244 + 0,5
Angeb. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 879 + 1,0 1.778 + 2,9
Verk. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 640 + 2,0 1.248 + 2,9
Fracht-Nutzladefaktor (Prozent) 72,8 + 0,7P. 70,2 + 0,0P.
Zahl der Flüge 809 – 7,1 1.595 – 6,6
         
Lufthansa Konzern2        
Fluggäste in 1.000 6.684 + 0,6 13.630 + 1,3
Sitzladefaktor (Prozent) 74,0 + 0,4P. 74,8 + 0,6P.
Zahl der Flüge 73.084 – 2,2 148.924 – 1,6

1. Inklusive Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage Airlines (inklusive Germanwings), Swiss (inklusive Edelweiss), Austrian Airlines

ILS-Kalibrierung in Bern: Messflüge in März und September / Oktober

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt bewilligt Nachtflüge zur Kalibrierung des Instrumentenlandesystems in Bern für den 11.03.2014. Der Internationale Flughafen Genf (Aéroport international de Genève, AIG) darf im Jahr 2014 zwei Serien von Flügen zur Kalibrierung und Überprüfung der Radionavigationsanlagen des Instrumentenlandesystem (ILS) durchführen. Diese Flüge erfolgen ausserhalb der Betriebszeiten. Die nächtlichen Kalibrierungsflüge sind für März und September 2014 vorgesehen.

Gemäßinternationalen Luftfahrtnormen müssen Navigationsanlagen auf Flughäfen regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit und Genauigkeit hin überprüft werden. Dazu wird jeweils mit einem speziell ausgerüsteten Flugzeug eine Reihe von Anflügen durchgeführt. In der Schweiz ist die Flugsicherungsbehörde Skyguide für die Abwicklung solcher Kalibrierungsflüge zuständig.

Da Kalibrierungsflüge tagsüber den Flugbetrieb beeinträchtigen könnten, ersuchte die Flughafenbetreiberin das BAZL um eine Ausnahmebewilligung, für Flüge nachts nach Betriebsschluss. Das BAZL bestätigte, dass Kalibrierungsflüge den Flugverkehr sonst stören würden und den Flughafenbetrieb erschweren, und hieß das Gesuch daher gut.

Der Flughafen kann nun für das Jahr 2014 zwei Serien von Kalibrierungsflügen ausserhalb der Betriebszeiten planen. Die erste Serie findet in den Nächten vom 24. auf den 25., vom 25. auf den 26. und vom 26. auf den 27. März 2014 statt, die zweite in den Nächten vom 15. auf den 16. und vom 16. auf den 17. September 2014. Für den Fall, dass weitere Kalibrierungsflüge erforderlich werden oder die Witterungsbedingungen ungünstig sind, wurden vorsorglich auch die Nächte vom 27. auf den 28. und vom 28. auf den 29. März 2014 sowie vom 06. auf den 07. und vom 07. auf den 08. Oktober 2014 reserviert.

Germania verbindet Dresden mit Agadir in Marokko

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Die Berliner Fluggesellschaft Germania startet ab November 2014 einmal pro Woche von Dresden direkt nach Agadir. Der Badeort ist nicht nur die Trenddestination in Marokko schlechthin, sondern eines der gefragtesten Reiseziel überhaupt in Nordafrika. Agadir ist die erste Strecke, die von Germania direkt an den Endkunden vermarktet wird. Bislang waren die grün-weißen Jets ab Dresden ausschließlich im Vollcharter für renommierte Reiseveranstalter unterwegs.

Bekannteste Sehenswürdigkeit und ein echtes Muss für alle Urlauber ist die alte Kasbah, die auf einem Berg über der Stadt thront. Auf dem Souk El Had mit seinen über 3.000 Verkaufsständen findet sich für jeden Reisenden das passende Souvenir. Von Agadir bequem erreichbar ist auch die Filmstadt Ouarzazate, wo viele bekannte Bibel- und Monumentalfilme gedreht wurden, unter anderem "Gladiator" oder "Der Medicus". Neben einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis vor Ort sprechen auch über 300 Sonnentage im Jahr für sich.

Start und Abflug in Dresden ist Dienstag

Die Route von Dresden nach Agadir und zurück wird immer dienstags bedient. Flug ST2136 startet um 05:35 Uhr in der sächsischen Landeshauptstadt und erreicht Agadir um 09:15 Uhr. Der Rückflug ST2137 hebt um 10:00 Uhr in Marokko ab und erreicht Dresden um 15:30 Uhr. An Bord genießen Fluggäste den bekannten Germania-Service mit kostenlosen Snacks und Getränken, 20 kg Freigepäck..

Oliver Pawel, Chief Commercial Officer (CCO) von Germania: "Wir freuen uns sehr, dass wir im Winterflugplan 2014/2015 erstmals in Dresden unter eigener Marke am Start sind und Urlaubern aus dem Freistaat eine attraktive Direktverbindung in eines der beliebtesten Ferienziele in Nordafrika bieten können. Wer dem sächsischen Winter entfliehen möchte, kommt mit Germania komfortabel und schnell nach Agadir." Flüge soll es oneway ab 135 Euro geben, inklusive Steuern und Gebühren und die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.