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Richtfest für neue Verwaltung des Flughafen Düsseldorf

Der Rohbau der neuen Flughafenverwaltung in der Düsseldorf Airport City steht. Stockwerk um Stockwerk ist das sechsgeschossige Bürogebäude in den vergangenen Wochen gewachsen. Traditionell feierten die Handwerker, Architekten, Planer und Bauverantwortlichen Richtfest. Rund 500 Mitarbeiter der Flughafen Düsseldorf GmbH, die heute noch an unterschiedlichen Standorten auf dem Flughafengelände arbeiten, werden Anfang 2015 in dem modernen Verwaltungsgebäude ihre neuen Arbeitsplätze beziehen.

Für das Bauprojekt konnten die Hochtief Solutions AG, die sich zuvor in einem umfassenden, europaweiten Ausschreibungsprozess durchgesetzt hatte, sowie das international renommierte Architektenbüro "slapa oberholz pszczulny" mit Sitz in Düsseldorf, das bereits das mehrfach ausgezeichnete Flughafenterminal entworfen hatte, gewonnen werden.

Alter Firmensitz aus den 1940er Jahren

"Mit großem Engagement wurde der Flughafen in den vergangenen Jahren Stück für Stück modernisiert und in ein modernes und effizientes Dienstleistungszentrum rund ums Fliegen verwandelt. Das neue Flughafengebäude führt diese Entwicklung logisch weiter. Es verbindet Wirtschaftlichkeit und Effizienz mit gelungener Architektur und bietet den Mitarbeitern des Flughafens eine zeitgemäße Arbeitsumgebung", betonte Gerhard Schroeder, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Düsseldorf GmbH.

Als Bauherr dankte Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke bei der Feier allen Beteiligten herzlich für ihre gute Arbeit, dank der das Richtfest bereits nach nur rund zehn Monaten gefeiert werden konnte. "Die neue Verwaltung ist für unser Unternehmen eine Investition in die Zukunft", so Schnalke. "Unser alter Firmensitz stammt aus den 1940er Jahren und genügt schon seit geraumer Zeit nicht mehr den Anforderungen, die der moderne Arbeitsalltag an unsere Mitarbeiter stellt."

Das sechsgeschossige Bauwerk an der Flughafenstraße umfasst insgesamt rund 15.500 Quadratmeter oberirdischer Bruttogeschossfläche. Der Gebäudeblock hat in der Mitte einen offen gestalteten Innenhof. Das Erdgeschoss des Neubaus bildet das Entrée mit einem repräsentativen Empfangsbereich, Konferenz- und Schulungsräumen sowie einem Casino mit Außensitzplätzen im Park der Airport City. Auch eine Tiefgarage mit über 200 Stellplätzen und rund 60 Fahrradplätze sind in den Planungen berücksichtigt.

Airport City als Anziehungspunkt in der Wirtschaftsregion

"Die Düsseldorf Airport City ist die Top-Adresse in der Landeshauptstadt. Sie hat sich zu einem der begehrtesten Büro- und Gewerbestandorte nicht nur in Düsseldorf, sondern im gesamten umliegenden Wirtschaftsraum entwickelt. Mit der neuen Verwaltung ist nun auch die Flughafengesellschaft ein Teil dieses hochkarätigen Businessparks", sagte Dirk Elbers, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf. "Der Düsseldorfer Flughafen und seine Weiterentwicklung liegen mir sehr am Herzen, denn der Airport ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber in der Region, sondern auch das Tor der internationalen Landeshauptstadt Düsseldorf zu den wichtigen Metropolen und Wirtschaftsräumen dieser Welt."

Ein besonderes Hauptaugenmerk liegt bei dem Neubau auf der Zertifizierung nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB). Bis zu 50 Nachhaltigkeitskriterien aus Themenfeldern wie Ökologie, Ökonomie, Technik oder Prozessabläufe fließen in die Zertifizierung des Gold-Standards ein. Der Flughafen investiert in das neue Gebäude rund 50 Millionen Euro.

Fraport als Fußball-Flughafen zur WM nach Brasilien

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Egal ob in Uruguay, Brasilien oder Argentinien: Noch nie gewann eine europäische Mannschaft eine Fußballweltmeisterschaft in Südamerika. Ob die Deutsche Elf die Premiere schafft, erfährt die Welt in diesem Sommer. Der ideale Startpunkt für alle, die dieses Sportereignis live vor Ort erleben möchten, ist dabei der Flughafen Frankfurt: Denn Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz bringt nicht nur Touristen und Geschäftsreisende, sondern ab 12. Juni auch heimische Fußballfans schnell und einfach in das Land des Sambas.

Nonstop erreicht werden alle Vorrunden-Spielstätten der deutschen Mannschaft, Salvador de Bahia (SSA, 16. Juni gegen Portugal), Fortaleza (FOR, 21. Juni gegen Ghana) und Recife (REC, 26. Juni gegen die Vereinigten Staaten), die einmal wöchentlich von Condor angeflogen werden. Die Boeing 767-300 nach FOR hebt dabei genau einen Tag vor dem Spiel gegen Ghana erstmals in FRA ab.

Jeden Tag sogar bringt die Lufthansa Fußballfans, Urlauber und Geschäftsleute nonstop in die Finalstadt Rio de Janeiro (GIG) und nach São Paolo-Guarulhos (GRU), wo unter anderem das zweite Halbfinale gespielt wird. GRU wird dabei ab 29. März sogar mit der "Königin der Lüfte" angeflogen, einer neuen Boeing 747-8. Zusätzlich nach GRU fliegt auch die brasilianische Fluglinie TAM täglich nonstop ab Frankfurt.

"Mit insgesamt 24 Flügen pro Woche ist der Flughafen Frankfurt die direkteste Verbindung zu einem der größten Sportereignisse des Jahres", zeigt sich Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG, stolz.

Spitzenzahlen steigern Ergebnis am Flughafen München

Die Flughafen München GmbH (FMG) blickt angesichts der Passagierzahlen und Wirtschaftsergebnisse auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück: Nach vorläufigen Berechnungen erwirtschaftete der FMG-Konzern ein Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) von 95 Millionen Euro. Damit bewegt sich das Ergebnis ebenso wie der Konzernumsatz in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Der für Investitionen wichtige Cashflow stieg um 24 Millionen auf insgesamt 465 Millionen Euro.

Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa und der Konsolidierungsmaßnahmen zahlreicher europäischer Airlines zeigte sich der Vorsitzende der Geschäftsführung der FMG, Dr. Michael Kerkloh, mit der stabilen Entwicklung des Münchner Flughafens zufrieden: "Der anhaltende wirtschaftliche Erfolg stärkt unsere Kapitalmarktfähigkeit ebenso wie die Investitionskraft, die wir insbesondere für unsere strategischen Ausbauvorhaben benötigen."

Rekord bei Passagierzahlen und Flugzeugauslastung

Das Fluggastaufkommen erreichte 2013 mit 38,7 Millionen Reisenden nach eine neue Bestmarke. Die Auslastung der Flugzeuge stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 75,2 Prozent, den bisher höchsten Wert seit der Inbetriebnahme des Airports im Jahre 1992. Die Anzahl der im Passagierverkehr pro Flug durchschnittlich angebotenen Sitzplätze stieg im Jahr 2013 von 138 auf 144.

Insgesamt wurden 2013 am Münchner Flughafen rund 382.000 Starts und Landungen durchgeführt, vier Prozent weniger als im Vorjahr. Da viele Luftverkehrsgesellschaften ihre Flotten im Kurz- und Mittelstreckenbereich auf größere Flugzeugmuster umgestellt haben, konnten die Airlines die gestiegene Passagiernachfrage auch 2013 noch durch den Einsatz größerer Flugzeuge auffangen. Die Transportleistungen im Bereich der Luftfracht lagen 2013 am Münchner Flughafen annähernd auf Vorjahresniveau. Insgesamt wurden rund 270.000 Tonnen Luftfracht umgeschlagen.

Innerdeutscher Flugverkehr rückläufig

Als stabilisierender Faktor erwies sich im vergangenen Jahr einmal mehr der Drehkreuzverkehr. So blieb der Umsteigeranteil mit 39 Prozent auf dem Vorjahresniveau, das Gleiche gilt für das Angebot an Destinationen und Sitzplätzen. Die stärksten Zuwächse beim Passagieraufkommen wurden mit jeweils rund zwei Prozent im Europaverkehr und im Interkontinentalverkehr erzielt. Dagegen gingen die Fluggastzahlen im innerdeutschen Verkehr nicht zuletzt aufgrund der nachfragedämpfenden Wirkung der Luftverkehrssteuer um rund drei Prozent zurück.

Mit den Verkehrsergebnissen des Jahres 2013 konnte der Flughafen München seine Position im internationalen Wettbewerb festigen. Bezogen auf das Fluggastaufkommen rangiert das bayerische Luftverkehrsdrehkreuz wie im Vorjahr innerhalb Europas wieder auf Platz sieben und im weltweiten Vergleich auf Platz 30.

FMG-Verkehrszahlen im Überblick

Wirtschaftsergebnisse FMG-Konzern (in Millionen Euro) 2013 (IFRS) 2012 (IFRS)
Konzernumsatz 1.185 1.187
Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 465 513
Operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 255 278
Finanzergebnis -105 -113
Steuern -55 -70
Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) 95 95
EBITDA-Marge in Prozent 39 43
Operativer Cashflow 465 441

Verkehr und Fracht

Verkehrszahlen 2013 2012 Veränderung in Prozent
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 38.672.644 38.360.604 +0,8
Flugbewegungen Gesamt 381.951 398.039 -4,0
Cargo (in Tonnen)

Luftfracht- und Luftpost

287.809 t 290.301 t -0,9

davon Luftfrachtumschlag

269.980 t 272.202 t -0,8

Die FMG wies bei den Zahlen darauf hin, dass die Wirtschaftsergebnisse 2013 vorläufig und gerundet sind. Der Rückgang bei den operativen Ergebnissen (EBITDA und EBIT) resultiere vor allem aus Sondereffekten. Im Bereich Ground Handling wurde 2013 aufwandswirksam eine Rückstellung in Höhe von acht Millionen Euro gebildet, während in 2012 ein einmaliger Ertrag in Höhe von elf Millionen Euro zu Buche stand. In 2012 ist zudem eine einmalige Versicherungsentschädigung von acht Millionen Euro enthalten.  

 

Compliance-Management des Flughafen Stuttgart erhält Auszeichnung

Rekordverdächtige 5.500 Rechtspflichten müssen Mitarbeiter am Flughafen bei ihrer täglichen Arbeit berücksichtigen. Dafür hat die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) ein eigenes Compliance-Management-System aufgebaut. Die Jury begründete die Auszeichnung des Flughafens vor allem mit der Herausforderung, die Einhaltung der zahlreichen Rechtspflichten zu organisieren.

"Wir verstehen Compliance als integralen Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Sie ist eine unternehmensweite Anforderung und fußt auf einer zentralen Grundlage, dem fairport-Kodex. Darin stehen Ökonomie und Umwelt gleichberechtigt nebeneinander", sagte Flughafengeschäftsführer Walter Schoefer beim Festakt zur Preisverleihung in Berlin.

"Das Compliance Management für unseren Flughafen zu organisieren ist eine äußerst komplexe, langfristige und fordernde Aufgabe. Wir freuen uns, dass die Jury des Compliance Preises dies gewürdigt hat, umso mehr, weil sie unsere erreichten Schritte ohne unser Wissen für diese Auszeichnung vorgeschlagen hat", so Schoefer weiter.

Kaum ein Unternehmen berühre so viele Gewerke und unterschiedliche Rechtsgebiete vom Luftrecht über das Bau- und Planungsrecht bis hin zum Umweltrecht. Hinzu kämen viele regulatorische Sonderthemen. Der Deutsche Compliance Preis wird ausgerufen von der dfv, Deutscher Fachverlag GmbH, und wurde in diesem Jahr erstmals vergeben.

Lufthansa-Airlines starten mit 301 Zielen ins Sommerprogramm

Der Sommerflugplan 2014 der Lufthansa kommt mit vier neuen Langstreckenverbindungen, zusätzlichen Mittelmeerzielen und weitere Übertragungen von Lufthansa-Direktverbindungen an Germanwings: dies sind die wichtigsten Neuerungen. Neben dem Anflug des Tokioter Stadtflughafens Haneda finden sich auch die neuen Ziele Jakarta, Bodrum und Lamezia Terme. Gegenüber dem Sommerflugplan 2013 wächst die Kapazität gemessen in angebotenen Sitzplatzkilometern bei Lufthansa und Germanwings um fünf Prozent. Kunden von Lufthansa und von Germanwings können im Sommerflugplan 2014 aus insgesamt 235 Zielen in 78 Ländern wählen.

Der Übergang der Direktverbindungen von Lufthansa zur Germanwings kommt wie geplant in verschiedenen Etappen voran. Zu diesen Verbindungen zählen diejenigen Strecken, die nicht über die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt oder München führen. Bereits rund drei Viertel der vorgesehenen Verbindungen werden zum Sommer 2014 von Germanwings geflogen. In Hamburg übernahm Germanwings zuletzt die Strecken nach Paris und London, und damit insgesamt 24 Ziele.

Hamburg mit Germanwings, Berlin-Tegel folgt

Die Übertragung von Strecken auf Germanwings ist damit in Hamburg, wie schon in Stuttgart und Köln/Bonn, mit der Aufnahme der Sommerdienste erfolgreich abgeschlossen. In Berlin wurde ein Großteil der Strecken in den letzten Monaten schrittweise an Germanwings übertragen. Im Sommer sollen alle weiteren von Lufthansa ab Berlin-Tegel geflogenen Direktstrecken an Germanwings übergeben werden. Passagiere können dann von der Spree aus mit Germanwings nonstop zu über 40 Zielen fliegen.

Lufthansa-Strecken nach Südostasien und Amerika

Am ersten Tag des Sommerflugplans, dem 30. März 2014, fällt der Startschuss für den Übergang der Lufthansa-Direktverbindungen in Düsseldorf. Ab diesem Tag werden 22 Lufthansa-Ziele an Germanwings übergehen. Weitere, auch neue Strecken sollen ab dem nordrhein-westfälischen Drehkreuz im Jahresverlauf folgen. Mit geplanten 68 Zielen wird Düsseldorf künftig der größte Standort der Germanwings sein. Die Langstreckenverbindungen nach New York/Newark (täglich) und Chicago (fünf Flüge pro Woche) werden – wie die Strecken nach Frankfurt und München – weiterhin von Lufthansa geflogen.

Im Sommerflugplan der Lufthansa wird das Flugangebot nach Südostasien deutlich ausgebaut. Ab 30. März werden fünf Nonstop-Verbindungen pro Woche (außer dienstags und mittwochs) von Frankfurt in die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur angeboten. Ab 31. Mai wird dieser Flug nach Jakarta/Indonesien verlängert. In das kanadische Montreal können Fluggäste künftig nicht nur aus München, sondern nun auch von Frankfurt aus starten. Dieser Flug verkehrt fünf Mal pro Woche als saisonaler Sommerdienst.

Mexiko-City Toronto neu ab München

Neue Reisemöglichkeiten gibt es auch ab München. Neben Frankfurt können Fluggäste künftig nonstop nach Mexiko-City fliegen. Der Airbus A340-600 bedient die neue Route fünfmal wöchentlich (außer Montag und Mittwoch). Zusätzlich wird von München eine neue Verbindung nach Toronto mit einem Airbus A330 – ausgestattet mit der neuen First und Business Class – eingesetzt. Dieses tägliche Angebot ergänzt den Frankfurt-Flug im Sommer und bietet dem Passagier damit zwei Verbindungsmöglichkeiten pro Tag in die größte Stadt Kanadas. Lufthansa fliegt in das Drehkreuz ihres Partners All Nippon Airways

In Tokio wird Lufthansa zum Flugplanwechsel künftig hauptsächlich den Flughafen Haneda (IATA-Code: HND) anfliegen. Der größte Flughafen Japans im Süden der Metropole ist mit nur 14 Kilometern Entfernung zur Innenstadt schnell zu erreichen. Ab 30. März 2014 wird Lufthansa täglich nonstop aus Frankfurt und München nach Tokio-Haneda fliegen. Tokio-Haneda bietet außerdem hervorragende Anschlussmöglichkeiten zum innerjapanischen Streckennetz des Airline- und Joint-Venture-Partners All Nippon Airways (ANA).

Darüber hinaus können Lufthansa-Gäste in Haneda künftig aus einem breiten Angebot an Umsteigeverbindungen zu über 40 japanischen Inlands-Verbindungen wählen. Die wichtigsten Verbindungen werden auch als Codeshare Dienste mit Lufthansa-Flugnummer buchbar sein. Der bisherige Zielflughafen Tokio-Narita bleibt im Streckennetz mit einem täglichen Flug ab Frankfurt erhalten.

Sechs neue Flugzeuge für die Langstreckenflotte

Lufthansa modernisiert ihre Langstreckenflotte und wird alleine während des Sommerflugplans sieben neue Interkont-Flugzeuge in die Flotte aufnehmen, die energieeffizienter und deutlich leiser fliegen: Zwei neue Airbus A380 ermöglichen einen erweiterten Einsatz im Sommer auf den Strecken von Frankfurt nach New York (JFK), Peking und San Francisco. Lufthansa wird dann insgesamt zwölf Flugzeuge vom Typ A380 betreiben.

Außerdem wird die Boeing 747-8-Flotte bis zum Herbst um vier neue auf dann 14 Flugzeuge vergrößert. Passagiere können den Komfort der "Königin der Lüfte" erstmals auch auf Flügen von Frankfurt nach São Paulo/Brasilien genießen. Nach Los Angeles wird der neue Jumbo ab Sommer sogar zweimal täglich verkehren.

Nonstop-Ziele am Mittelmeer – 301 Ziele Konzernweit

In Europa baut Lufthansa ihr Streckennetz zu beliebten Urlaubsdestinationen aus. Erstmals wird Lufthansa ab München zwei neue Mittelmeerziele anfliegen, die bei Urlaubern sehr beliebt sind: Lamezia Terme in der süditalienischen Region Kalabrien und Bodrum im Südwesten der Türkei. Beide Küstenstädte sind in unmittelbarer Nähe zu attraktiven Badeorten gelegen, die bequem erreichbar sind.

Die spanische Küstenstadt Valencia wird ab kommenden Sommerflugplan auch mit Frankfurt durch einen täglichen Flug verbunden. Diese neue Strecke ergänzt die bestehenden Verbindungen aus Düsseldorf und München. Mit einem neuen Saisondienst ist die südfranzösische Stadt Montpellier immer samstags nicht nur von München sondern im Sommer 2014 auch von Frankfurt aus nonstop in 90 Flugminuten erreichbar.

Insgesamt bieten die Fluggesellschaften im Lufthansa-Verbund – Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, Lufthansa und SWISS – gemeinsam über ihre Drehkreuze Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt, München, Wien und Zürich im Sommer zusammen 301 Ziele in 102 Ländern an. Zahlreiche Codeshare-Flüge ergänzen das jeweilige Flugangebot gegenseitig.

Flughafen Frankfurt lädt Familien zum Frühlingsfest

Der Flughafen Frankfurt heißt am 30. März die warme Jahreshälfte willkommen. Auf dem Frühlingsfest erwartet die Gäste ein breites Programm für Kinder und Erwachsene.

Es gibt besondere Shoppingangebote und ein historisches Gewinnspiel. Die Sonderaktionen finden von zehn bis 18:00 Uhr statt. Die Besucherterrasse hat sogar bis 20:00 Uhr geöffnet. Vor dem Panorama startender und landender Flugzeuge erkklären Experten das Geschehen auf dem Vorfeld. Kinder können sich farbenfroh schminken lassen oder über fingerfertige Luftballonmodellage staunen. Ein orientalischer Eisjongleur sorgt für wohlschmeckende Unterhaltung, gute Stimmung liefern die Sängerin Deborah Lee und GLOW.

Historischer Rundflug mit der "Tanta Ju" als Preis

Bei einem Gewinnspiel unter dem Motto "100 Jahre Passagierluftfahrt" können die Besucher mit ihrem speziell entwickelten "Reisepass" auf Entdeckungsreise zu verschiedenen Aktionsinseln gehen. Hauptpreis ist ein Rundflug mit der historischen Junkers Ju 52, auch bekannt als "Tante Ju".

Von 10:00 bis 19:00 Uhr starten stündlich Flughafen-Rundfahrten für diejenigen, die den Flugbetrieb hautnah erleben möchten. Zusätzlich laden die Geschäfte, Bars und Restaurants am Flughafen mit Rabattaktionen zum Einkaufen, Genießen und Erleben ein. Alle Gäste des Frühlingsfestes können in der Zeit von 09:00 bis 23:00 Uhr im Parkhaus am Terminal 1 (Einfahrten P2 und P3) und in der Tiefgarage am Terminal 2 (Einfahrten P8 und P9) für fünf Euro parken.

Besucherterasse startet in neue Saison

Vom 01. April an ist die Besucherterrasse wieder täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Ebenfalls täglich starten zu jeder vollen Stunde Flughafen-Rundfahrten zwischen 13:00 und 16:00 Uhr, an Wochenenden, Feiertagen und innerhalb der Schulferien in Hessen und angrenzenden Bundesländern schon ab 11:00 Uhr.

RUAG steigert Ergebnis – Expansion gegen schwachen Markt

Der internationale Technologiekonzern RUAG erwirtschaftete 2013 einen gegenüber dem Vorjahr leicht höheren Nettoumsatz von 1.752 Mio. CHF (Vorjahr 1.741 Mio. CHF). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 115 Mio. CHF auf Vorjahresniveau (113 Mio. CHF). Der Reingewinn stieg um 16 Mio. CHF auf 94 Mio. CHF an. Die EBIT-Marge (EBIT/Betriebsleistung) erhöhte sich leicht auf 6,6 Prozent (6,3 Prozent). Das zivile Geschäft trug 56 Prozent zum Umsatz bei, der Umsatzanteil im Ausland erreichte mit 61 Prozent einen neuen Höchststand mit Wachstum vor allem in den USA und der Region Asien / Pazifik.

Alle fünf Divisionen arbeiteten profitabel und trugen zum positiven Konzernergebnis bei. Mit einem Umsatzanteil von 56 Prozent (50 Prozent) übertraf das zivile Geschäft den Ertrag des militärischen Geschäfts, das 44 Prozent (50 Prozent) zum Umsatz beisteuerte. Den größten Zuwachs verzeichnete die Business Unit Jagd & Sport der auf Kleinkalibermunition spezialisierten RUAG Ammotec.

Rüstungsexpansion bescherte Wachstum

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS bleibt der wichtigste und größte Einzelkunde der RUAG, allerdings ging der Anteil am Umsatz im 2013 weiter zurück auf 32 Prozent (36 Prozent). Durch internationale sowie zivile Aufträge konnte die RUAG den Rückgang aber kompensieren. Der Umsatzanteil im Ausland stieg erneut an und erreichte mit 61 Prozent (56 Prozent) den bisher höchsten Wert.

Die Expansion in ausgewählte ausländische Wachstumsmärkte war der zentrale Erfolgsfaktor. So verzeichnete in den USA insbesondere der Sportschützenmarkt ein signifikantes Wachstum und in der Region Asien / Pazifik erhöhte die RUAG ihren Marktanteil in erster Linie wegen der 2013 vollständig integrierten Firma für den Unterhalt von Flugzeugkomponenten, Rosebank Engineering, Australia.

Aufträge gestiegen – RUAG als Arbeitgeber beliebt

Der Cash Flow aus der Betriebstätigkeit betrug 142 Mio. CHF (130 Mio. CHF). Der Free Cash Flow sank auf 100 Mio. CHF (150 Mio. CHF), was auf die 2012 getätigte Akquisition der Ascom Defense zurück zu führen ist. Der Auftragseingang erreichte 1.851 Mio. CHF (1.612 Mio CHF) und war damit höher als der Nettoumsatz; auch der Auftragsbestand stieg auf 1.405 Mio. CHF (1310 Mio. CHF). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen insgesamt 132 Mio. CHF (134 Mio. CHF), was einem Anteil von 7,5 Prozent des Konzernumsatzes entspricht.

Bei den Ingenieur- und Technikberufen rangierte die RUAG gemäß der aktuellen Umfrage von Universum Communications sowohl bei den Hochschulabsolventen als auch bei den erfahrenen Berufsleuten unter den Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber. Der Personalbestand des Gesamtkonzerns erhöhte sich per 31. Dezember 2013 auf 8.241 Mitarbeitende (8.188).

Strategische Maßnahmen gegen schwachem Markt

Die Resultate dürfen jedoch nicht über das schwierige Geschäft für die RUAG hinwegtäuschen. Nur dank der konsequent umgesetzten Konzernstrategie konnte das Unternehmen die schrumpfenden Volumen in der Schweiz und in den europäischen Märkten kompensieren. Die Konzernstrategie hat drei Stoßrichtungen: Verbindung von zivilen und militärischen Technologien, Fokussierung auf das Kerngeschäft (Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheits- und Wehrtechnik) sowie internationales Wachstum.

Das Jahr 2013 kennzeichneten für die Unternehmenszukunft folgende Highlights als erfolgreiche Umsetzung der Konzernstrategie:

  • Der US-amerikanische Raketenbauer United Launch Alliance wählte im Juli 2013 die RUAG als strategische Partnerin für neuartige Doppelstrukturen, die den gleichzeitigen Transport zweier Satelliten ermöglichen.
  • Gegen Ende des Berichtsjahres besiegelte die RUAG den Verkauf von zehn Turbopropflugzeugen der Passagierversion Dornier 228 nach Venezuela.
  • Mit dem Verkauf der Mechanical Engineering AG und der Stilllegung von Automotive im Jahr 2013 konnte die Fokussierung der RUAG Technology auf den Flugzeugstrukturbau abgeschlossen werden. So wurde die bisherige Division RUAG Technology in RUAG Aerostructures umbenannt. Die RUAG unterstreicht mit diesem Schritt die wachsende Bedeutung des Flugzeugstrukturbaus und positioniert sich klarer im internationalen Luftfahrtmarkt.
  • Die Ende 2012 übernommene Firma Rosebank Engineering, Australia, wurde 2013 vollständig integriert. Mit der Akquisition erweiterte die RUAG ihre Kompetenzen im Flugzeugkomponenten-Unterhalt und erhielt verstärkten Zugang zur Region Asia Pacific.
  • Im November 2013 akquirierte die RUAG in Frankreich das auf Simulations- und Trainingssysteme spezialisierte KMU GAVAP. Die Übernahme eröffnet der RUAG mittel- und langfristige Wachstumschancen.

Wizz Air stellt Verbindung Dortmund – Donezk ein

Wizz Air reagiert auf Situation in der Ukraine Dortmund und streicht ab dem 30. April alle Verbindungen von Dortmund nach Donezk (Donetsk). Die Airline begründete die Streckenstreichung gegenüber der Flughafengesellschaft mit der aktuellen politischen Lage in der Ukraine. Donezk liegt im Südwesten des Landes und rund 70 km vor der ukrainischen Grenze zu Russland entfernt.

Auch die Donezk-Verbindung ab Memmingen wurde bereits eingestellt. Die Verbindung ab Dortmund war erst im Juli letzten Jahres aufgenommen worden. Fluggästen, die von der Streichung betroffen sind, wird empfohlen, sich direkt an die Airline zu wenden. Weitere Informationen finden betroffene Fluggäste unter bei Wizz Air, aktuelle In formationen zu Flügen ab Dortmund stellt auch der Flughafen bereit.

Luftfahrt-Messe ILA 2014 mit Partnerland Türkei

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Die Republik Türkei ist das offizielle Partnerland der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2014. Das Land am Bosporus ist als Schnittstelle Europa-Asien ein attraktiver, aufstrebender Markt für Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Die ILA Berlin Air Show wird veranstaltet vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) sowie der Messe Berlin GmbH und findet auf dem Berlin ExpoCenter Airport direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER statt. Es werden Fluggeräte aller Größen, Kategorien und aus allen Epochen der Luftfahrtgeschichte am Boden und in der Luft ausgestellt. An den drei ersten ILA-Tagen (20.-22.05.) ist nur für Fachbesucher Zugang, am Publikumswochenende (23.-25.05.) auch für Privatbesucher.

Der NATO-Partner Türkei wird auf der diesjährigen ILA Berlin Air Show seinen bislang stärksten Auftritt zeigen. Die türkische Luft- und Raumfahrtindustrie wird sich als moderne, stark wachsende und dynamische Branche vorstellen, die Wirtschaftspartnern, Kunden und Investoren aus der ganzen Welt hervorragende Möglichkeiten der Zusammenarbeit bietet.

Die Republik Türkei beteiligt sich seit 2008 durchgehend an der alle zwei Jahre stattfinden ILA Berlin Air Show. Die Präsenz türkischer Aussteller verzeichnete eine kontinuierliche Zunahme. Fachbesucher aus dem diesjährigen Partnerland machten in diesem Zeitraum stets einen bedeutenden Anteil der ausländischen Messegäste aus. Seit Einführung des Partnerland-Konzeptes waren die bisherigen Partnerländer auf der ILA im Jahr 2006 Russland, 2008 Indien, 2010 die Schweiz und 2012 Polen.

Teilnahme auch Sondierung für Geschäftsbeziehungen

Murad Bayar, Staatssekretär im türkischen Verteidigungsministerium, kennzeichnet die Bedeutung der Türkei: "Für die Republik Türkei ist es Ehre und Freude zugleich, als Partnerland an der ILA Berlin Air Show 2014 teilzunehmen. Diese weltweit älteste und traditionsreichste Luft- und Raumfahrtmesse bietet der türkischen Branche nicht nur die Möglichkeit, ihr beeindruckendes Leistungsspektrum und ihre Produkte vorzustellen. Sie beinhaltet gleichzeitig eine hervorragende Gelegenheit zur Sondierung von Geschäftsanbahnungen. Deutschland ist seit Jahren wichtigster Handelspartner der Türkei. Ich freue mich, dass sich viele türkische Aussteller auf der für unser Land so bedeutenden Luft- und Raumfahrtindustrie auf der ILA als einer der wichtigsten Aerospace-Messen weltweit überzeugend präsentieren werden."

Der Präsident des BDLI, Bernhard Gerwert, sagt: "Über die Zusage der Türkei, Partnerland der ILA 2014 zu werden, freuen wir uns sehr. Die Türkei gehört zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt und ist einer der großen Wachstumsmärkte für den Luftverkehr. In der zivilen und der militärischen Luftfahrtindustrie bestehen zwischen türkischen und deutschen sowie europäischen Unternehmen bereits seit geraumer Zeit erfolgreiche Kooperationsprojekte." Weiter führt Gerwert aus: "Die Türkei ist für unsere Industrie ein wichtiger strategischer Partner, gerade im Hinblick auf langfristige Kooperationen."

Wachstum 30 Prozent pro Jahr – Istanbul größter Flughafen der Welt

Mit der Liberalisierung des türkischen Luftfahrtsektors im Jahre 2002 setzte für den türkischen zivilen Luftfahrtmarkt eine starke Wachstumsperiode ein. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von bis zu 30 Prozent übertraf sie die durchschnittliche weltweite Wachstumsrate im Luftverkehr von ca. fünf Prozent erheblich. Der geplante Bau des weltgrößten Flughafens in Istanbul zeugt von dieser dynamischen Entwicklung.

Turkish Aerospace Industries (TAI), Roketsan, Havelsan, Tubitak – Forschungsinstitut für Raumfahrttechnologien, Turkish Airlines (THY), Figes Engineering und Defence and Aviation Cluster (OSSA) sowie die Aerospace Clustering Association werden auf einer Ausstellungsfläche von 736 Quadratmetern die beeindruckende industrielle Kompetenz und die herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistung dieser Branche vorstellen.

Die Produkte und Lösungen von TAI werden auf der ILA Berlin Air Show mit einem besonderen Fokus auf das UAS-System "ANKA" mit mittlerer Flughöhe und großer Reichweite (Medium Altitude Long Endurance – MALE) präsentiert. Die Aussteller, Delegationen und Besucher haben auf der ILA Berlin Air Show zudem die Möglichkeit, das Hürkuş-Cockpit in Originalgröße zu besichtigen. Hochrangige Delegationen aus Politik, Wirtschaft und Militär werden dazu erwartet.

Zulieferer von High-Tech Flugzeug-Komponenten

Deutsche Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie arbeiten bereits erfolgreich mit türkischen Partnern zusammen. Turkish Aerospace Industries (TAI) ist der verantwortliche strategische Partner für die Produktion verschiedener Teile für zivile und militärische Airbus-Programme. TAI hat ihren weltweiten Erfolg auf der Grundlage der technologischen Spitzenleistung ihrer Produkte und Lösungen aufgebaut und beteiligt sich an internationalen Luftfahrtprogrammen wie JSF/F-35, A400M, A350 XWB und B787. So produziert TAI Rumpfplatten für die A320-Produktfamilie und ist für die Produktion des Querruders des A350 XWB verantwortlich.

Zu den wichtigsten Produkten und Aktivitäten von TAI zählen unter anderem das UAS-System "ANKA", das türkische primäre Basis-Schulungsflugzeug "HÜRKUŞ", die zielgerichteten UAS-Systeme und modernen Avionik-Instrumentenreihen für Festflügel- und Drehflügel-Flugzeuge "TURNA" und "ŞİMŞEK"; der Kampf- und taktische Aufklärungshelikopter T129, Erdbeobachtungssatelliten zur Überwachung und Aufklärung; umgerüstete Spezialeinsatzflugzeuge und Systemintegrationen sowie Design-to-Build- oder Build-to-Print-Flugzeugkomponenten für militärische und kommerzielle flugzeuggestützte Plattformen.

Auch Havelsan, eines der führenden Unternehmen der türkischen Verteidigungsindustrie, nimmt an der ILA 2014 teil. Das Havelsan-Produktportfolio mit Simulations- und Schulungssystemen umfasst schlüsselfertige Schulungszentren, Full-Mission- und Full-Flight-Simulatoren sowohl für Festflügel- wie auch Drehflügel-Flugzeuge, Übungsgeräte für Waffensysteme, Einsatzflug-Übungsgeräte, virtuelle Flugübungsgeräte und sonstige synthetische Schulungshilfen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Endnutzer zugeschnitten sind. Schulungszentren mit Simulatoren sind darauf ausgelegt, die Schulungsanforderungen von Piloten und technischem Flugpersonal im militärischen Luftverkehr anhand eines "modernen akademischen Konzepts" schlüsselfertig zu unterstützen.

Aussteller von Raketen und Lenkflugkörpern

Roketsan ist ein weiteres führendes und wachsendes Unternehmen der türkischen Verteidigungsindustrie im Bereich Raketen- und Flugkörpersysteme, das auf der ILA 2014 mit verschiedenen fortschrittlichen Spitzentechnologieprodukten ausstellt, wie beispielsweise den lasergesteuerten Flugkörper "CIRIT", den Stand-Off-Flugkörper "SOM", das Panzerabwehr-Raketensystem "MIZRAK-U und -O" sowie Luftabwehrraketen für den mittleren und unteren Luftraum. Roketsan liefert seit seiner Gründung Produkte an die türkischen Streitkräfte und auch an die Streitkräfte der NATO-Partner. Diese Systeme sind darauf ausgelegt, die Präzision und Genauigkeit für Luft-Boden- und Boden-Boden-Einsätze sowie den Schutz von Boden-Plattformen vor Luftangriffen zu verbessern.

Zusätzlich zu diesen Industrieunternehmen wird das Forschungsinstitut für Raumfahrttechnologien TUBITAK UZAY, das sich auf Raumfahrttechnologie, Elektronik, Informationstechnologien und verwandte Bereiche spezialisiert hat und auf dem neuesten Stand der technologischen Entwicklungen arbeitet, seine Leistungsfähigkeit im Pavillon der Türkei präsentieren. Besonderes Augenmerk legt TUBITAK UZAY dabei auf die Entwicklung in den Bereichen Design, Herstellung und Prüfung von Satelliten, die Leitung des türkischen Raumfahrtprogramms und die Initiierung internationaler Kooperationen im Bereich der Raumfahrttechnologie.

Lufthansa-Piloten stimmen für Streik – Flüge an Ostern gefährdet

Die Piloten des Lufthansa-Konzerns beendeten am 20.03.2014 die Urabstimmung über den Vergütungstarifvertrag (VTV) und den Tarifvertrag Übergangsversorgung (TV ÜV) und stimmten für Streik. In den drei beteiligten Unternehmen Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings stimmten die Piloten mit dem überwältigenden Ergebnis von 97,2 Prozent beim VTV und mit 99,1 Prozent beim TV ÜV dafür, nötigenfalls mittels Streik ihre Forderungen durchzusetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei 95,8 Prozent. Das heißt, dass ab sofort mit Streiks gerechnet werden muss.

Aus Rücksichtnahme auf die Passagiere wird die Vereinigung Cockpit die Maßnahmen mit einer Vorlaufzeit von mindestens 48 Stunden ankündigen. "Derzeit sind Streiks über Ostern nicht geplant, sollte Lufthansa uns herausfordern, werden wir das überdenken", sagte Ilona Ritter, Vorsitzende Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit. Momentan finden keine Verhandlungen statt, die VC ist jedoch jederzeit bereit, an den Tisch zu kommen, wenn der ernsthafte Verhandlungswille bei Lufthansa erkennbar ist. Nach Kündigung zum Versorgungstarifvertrag hatte die Vereinigung Cockpit bereits im Februar zur Streik-Urabstimmung aufgerufen.

"Wir fordern einen neuen Tarifvertrag Übergangsversorgung für alle Piloten und werden dafür kämpfen, dass auch zukünftig ein selbstbestimmter Ausstieg aus dem Beruf mit entsprechender Versorgung möglich ist.", so Ritter. Der Vergütungstarifvertrag ist seit 01. Mai 2012 in der Nachwirkung, d.h., fast zwei Jahre ist es nicht gelungen, sich zu einigen. Piloten haben wie alle Arbeitnehmer Anspruch auf Ausgleich von Reallohnverlusten. In den letzten zehn Jahren lagen die Gehaltserhöhungen der Piloten der Lufthansa unter dem Durchschnitt der Tarifsteigerungen in Deutschland.

Flughafen Zürich AG: Geschäftsjahr 2013 mit Gewinn trotz Sondereffekten

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Die Flughafen Zürich AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 einen Gewinn von 137,1 Millionen Schweizer Franken. Wie bereits im Vorjahr wirkte ein Sondereffekt auf das Jahresergebnis des Unternehmens. Unter Ausklammerung der Sondereffekte 2012 und 2013 entspricht die Gewinnzunahme einer Steigerung von 5,8 Prozent. So haben sind die Passagierzahlen im vergangenen Jahr gestiegen, wenn auch mit einer Zunahme von 0,3 Prozent im erwarteten bescheidenen Rahmen. Vergleichbar erhöhten sich auch die Erträge aus dem Fluggeschäft.

Die Erträge aus dem Nicht-Fluggeschäft erhöhten sich im Vergleich zum Verkehrsaufkommen überproportional. Der Sondereffekt, der das Ergebnis beeinflusste war die Restrukturierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten, die das Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2013 mit einmaligen Kosten belastete. Im Vorjahr führte die Ersterfassung des neuen Anschlussvertrages mit der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) zu einer Erhöhung der Betriebskosten und reduzierte so den Gewinn markant. Unter Ausklammerung dieser Sondereffekte hätte die Flughafen Zürich AG einen Gewinnanstieg von rund 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen können.

Verkehrsaufkommen steigt leicht bei weniger Flügen

Im Jahr 2013 haben insgesamt 24.865.138 Passagiere den Flughafen Zürich genutzt. Die Zahl der Lokalpassagiere nahm um 2,2 Prozent auf 16,6 Millionen zu. Gleichzeitig sank die Zahl der Umsteige-Passagiere am Flughafen Zürich um 3,5 Prozent auf 8,2 Millionen und damit auch der Transferanteil am Passagiervolumen von 34,2 Prozent im Jahr 2012 auf 32,9 Prozent im Jahr 2013. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug erhöhte sich von 106 auf 109. Auch die Sitzplatzauslastung steigerte sich im Berichtsjahr um ein Prozent auf 75,1 Prozent, Das Sitzplatzangebot von und nach Zürich ist im Jahr 2013 um 0,7 Prozent gesunken. Insgesamt gab es im Jahr 2013 262.227 Flugbewegungen, was einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Lärmgebührenmodell und Non-Aviation steigern Umsatz

Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Erträge von 948,8 Millionen auf 975,1 Millionen Schweizer Franken (plus 2,8 Prozent). Zum Wachstum beigetragen haben sowohl das Fluggeschäft wie auch das Nicht-Fluggeschäft. Von den Gesamterträgen entfallen rund 62 Prozent auf Erträge aus dem Fluggeschäft, welche im Berichtsjahr 604,5 Millionen Schweizer Franken (plus 1,4 Prozent) betrugen.

Aufgrund des Anstiegs bei den Lokalpassagieren erhöhten sich die Erträge aus den Passagier- und Sicherheitsgebühren stärker als das Gesamtpassagier-Wachstum. Die Erträge aus den Lärmgebühren stiegen auf 54,4 Millionen Schweizer Franken (plus 4,4 Prozent). Diese Gebühren setzen sich zusammen aus Passagier-Lärmgebühren, lärmabhängigen Landegebühren und Nachtrandstunden-Zuschlägen.

Betriebskosten trotz Passagieranstieg gesunken

Die Betriebskosten sanken um 19,7 Prozent auf 448,4 Millionen Schweizer Franken. Der markante Rückgang begründet sich insbesondere mit der im Vorjahr erfolgswirksamen Erstverfassung des Anschlussvertrages der Flughafen Zürich AG mit der BVK über 121,9 Millionen Schweizer Franken. Unter Ausklammerung dieses Sondereffekts würde sich eine Zunahme der Betriebskosten von rund 12,1 Millionen Schweizer Franken bzw. 2,8 Prozent ergeben, wovon Aufwendungen von rund 6,0 Millionen Schweizer Franken der erstmaligen Konsolidierung der chilenischen Tochtergesellschaft A-Port Operaciones S.A. zuzuordnen sind.

Weiter generiert das höhere Passagieraufkommen zwar höhere Einnahmen, aber auch höhere Kosten für Polizei und Sicherheit. Diese Kosten sind im Berichtsjahr um 2,4 Prozent auf 118,1 Millionen Schweizer Franken angestiegen, Einsparungen konnte die Gesellschaft jedoch dank niedrigerer Kosten in den Bereichen Energie und Abfall (minus 3,5 Prozent) sowie Verkauf, Marketing und Verwaltung (minus 8,0 Prozent) erreichen.

EBITDA und EBIT legen deutlich zu – Fortschritt bei Amortisation

Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) beträgt 526,7 Millionen Schweizer Franken und liegt 136,0 Millionen Schweizer Franken bzw. 34,8 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Bereinigt um den Sondereffekt aus dem BVK-Anschlussvertrag konnte der EBITDA um 2,8 Prozent gesteigert werden.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte von 171,9 Millionen Schweizer Franken auf 302,0 Millionen Schweizer Franken gesteigert werden, was einer Zunahme von 75,6 Prozent entspricht. Bereinigt um den Sondereffekt des BVK-Anschlussvertrages konnte der EBIT um 2,8 Prozent gesteigert werden.

Die partielle Inbetriebnahme des Terminals 2 und neue Kommerzangebote resultieren in einer Zunahme der Abschreibungen und Amortisationen um 2,7 Prozent auf 224,7 Millionen Schweizer Franken.

Finanzergebnius durch neue Platzierung erhöht

Das Finanzergebnis fiel mit 134,4 Millionen Schweizer Franken um 77,5 Millionen Schweizer Franken höher aus als im Vorjahr. Der Grund für die substanzielle Zunahme liegt insbesondere in der Restrukturierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten. So hat die Flughafen Zürich AG im Berichtsjahr das Japanische Private Placement über 37 Milliarden japanische Yen gekündigt und vollständig zurückbezahlt sowie das zugehörige Absicherungsinstrument aufgelöst. In diesem Zusammenhang wurde eine neue Anleihe im Betrag von 400,0 Millionen Schweizer Franken (nominal) und einem Zinscoupon von 1,5 Prozent mit Rückzahlung im Jahr 2023 platziert. Die Restrukturierung hatte insgesamt einen negativen Einfluss von 82,9 Millionen Schweizer Franken auf das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2013.

Gewinn durch Pensionskasse geschmälert

Der Konzerngewinn in Höhe von 137,1 Millionen Schweizer Franken liegt um 44,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Bereinigt man den Konzerngewinn um den Sondereffekt aus der Restrukturierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie um die im Vorjahr erfolgswirksame Ersterfassung des neuen Anschlussvertrages mit der Pensionskasse BVK, würde sich eine Steigerung des Konzerngewinns um rund 5,8 Prozent ergeben.

Aufwendungen für Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen in der Höhe von 246,9 Millionen Schweizer Franken getätigt, was einer Erhöhung um 70,2 Millionen Schweizer Franken bzw. 39,7 Prozent entspricht. Die grössten Investitionen entfallen dabei auf die Aufwertung des Terminal 2 (43,5 Millionen Schweizer Franken), die Projektierung von "The Circle" (21,6 Millionen Schweizer Franken) sowie die Erweiterung des Parkhaus P6 (19,5 Millionen Schweizer Franken). Seit der Privatisierung im Jahr 2000 hat die Flughafen Zürich AG inzwischen mehr als 3,7 Milliarden Schweizer Franken in die Flughafeninfrastruktur investiert.

Das Eigenkapital konnte um 10,3 Prozent gesteigert werden und lag zum Jahresende erstmals über 2,0 Milliarden Schweizer Franken – die entsprechende Eigenkapitalquote beträgt 50,5 Prozent. Die Netto-Finanzverschuldung der Gesellschaft betrug am Bilanzstichtag 692,8 Millionen Schweizer Franken (Vorjahr: 826,2 Millionen Schweizer Franken).

Entscheide und Projekte in der Zukunft – Dividende steigt

Die Flughafen Zürich AG geht für das laufende Geschäftsjahr von einem moderaten Wachstum beim Passagieraufkommen aus. Bei der Anzahl der Flugbewegungen wird ein leichter Rückgang erwartet. Nebst der Inbetriebnahme verschiedener Infrastrukturen wie beispielsweise das Terminal 2 (südlicher Teil) und die Schallschutzhalle soll insbesondere die Realisierung des Großbauprojektes "The Circle" vorangetrieben werden. Auf der politischen Ebene stehen Entscheide bezüglich der Ratifizierung des Staatsvertrages mit Deutschland und der daraus resultierenden Auswirkungen auf den Flugbetrieb an.

Unter Ausschluss des Sondereffekts 2013 und exklusive Lärmkomponenten erwartet die Flughafen Zürich AG, dass sowohl EBITDA wie EBIT im laufenden Geschäftsjahr leicht über den Vorjahreswerten liegen werden. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 10. April 2014 eine leicht höhere Dividende als im Vorjahr, nämlich 10,00 Schweizer Franken pro Aktie, beantragen.

Martin Candrian nicht mehr im Verwaltungsrat

Martin Candrian (69), der dem Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG seit 2004 angehört, wird sich nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Der Verwaltungsrat dankt Martin Candrian herzlich für seinen engagierten und wertvollen Einsatz, den er während zehn Jahren für den Flughafen Zürich geleistet hat. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 10. April Guglielmo Brentel als neues Mitglied zur Wahl vorschlagen. Der Unternehmer Guglielmo Brentel ist unter anderem Präsident der Hotelleriesuisse und Vorstandsmitglied verschiedener Tourismusorganisationen.

Sommerflugplan in Nürnberg mit mehr Reisezielen an Mittelmeer und Türkei

Mit rund 50 Nonstop-Zielen, darunter sechs neuen Urlaubsdestinationen, geht der Sommerflugplan in Nürnberg ab 30. März 2014 an den Start. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter stocken ihre Kapazitäten spürbar auf.

Nach dem Verlust der Drehkreuzfunktion liegt der Fokus auf der Ausweitung des Streckennetzes mit Direktverbindungen, auch im touristischen Sektor. Mit dem Sommerflugplan für 2014 macht der Flughafen einen Schritt in diese Richtung. "Neben unserem verlässlichen Liniennetz haben wir das touristische Angebot deutlich ausgeweitet. In unserem neuen Flugplan ist für jeden das Passende dabei", so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Stärker im Nürnberger Markt vertreten sind TUIfly, SunExpress, Aegean Airlines und Pegasus. Sie erweitern das touristische Angebot in der Hochsaison um ein Drittel.

Allein TUIfly plant im Sommer bis zu 21 wöchentliche Abflüge ab Nürnberg und erhöht seine Kapazität damit um mehr als 60 Prozent. Weiterhin größter Anbieter bleibt airberlin mit 19 Tourismus-Zielen. Insgesamt umfasst der neue Flugplan 45 Direktverbindungen, dazu kommen Charterflüge während der Schulferien.

Touristikangebot um sechs Destinationen erweitert

"Unser Sommer wird bunt", bringt Flughafengeschäftsführer Michael Hupe das ebenso umfassende wie vielfältige Angebot auf den Punkt. "Die neuen Ziele werten unser etabliertes Angebot auf und machen den Airport Nürnberg für Reisende aus der Region noch attraktiver", so Hupe. Die sechs Neuzugänge sind die beliebten türkischen Urlaubsdestinationen Adana, Dalaman und Ankara, Luxor in Ägypten sowie Athen auf dem griechischen Festland. Auch Menorca steht wieder im Flugplan.

Einige Airlines verstärken zudem ihre Wochenfrequenzen auf beliebten Strecken wie nach Thessaloniki (Aegean Airlines), Palma de Mallorca (airberlin/TUIfly) und Barcelona (Vueling). Andere Fluggesellschaften setzen zudem größere Flugzeuge ein.

Weitere touristische Nonstop-Ziele im aktuellen Flugplan sind Las Palmas (Grand Canaria), Teneriffa, Fuerteventura, Ibiza, Malaga und Alicante in Spanien, Izmir und die "Rennstrecke" Antalya in der Türkei mit ganzen 37 Flügen (!) pro Woche, Korfu, Heraklion, Kos, Rhodos und Samos in Griechenland, Olbia und Rimini in Italien, Djerba und Enfidha in Tunesien, Burgas und Varna in Bulgarien, Hurghada und Sharm el Sheik in Ägypten, Split in Kroatien sowie Malta.

Liniennetz ab Nürnberg stabil – Anschluss an Drehkreuze

Die Verbindungen zu den internationalen Drehkreuzen sind weiterhin stark. Über 30 Mal täglich werden die neun großen europäische Hubs angeflogen: Paris mit Air France, Amsterdam mit KLM, Zürich mit SWISS, Istanbul mit Turkish Airlines und Pegasus, außerdem Wien mit airberlin und London (Stansted) mit Ryanair. Die deutschen Drehscheiben Frankfurt, Düsseldorf und München werden von Lufthansa, ihrer Tochtergesellschaft germanwings und airberlin bedient.

Hamburg wird von germanwings verstärkt angeflogen. airberlin und germanwings verbinden Nürnberg zudem bis zu sieben Mal täglich mit der Hauptstadt Berlin. Interkontinentalflüge sind ab Nürnberg über die Drehkreuze der großen Airline-Allianzen Sky Team, Star Alliance und oneworld möglich.

Abfertigungs-Stern B am Flughafen Köln/Bonn in neuem Glanz

Heller, moderner, großzügiger: Der sternförmige Abfertigungsbereich B in Terminal 1 ist über die letzten drei Monaten saniert worden und ab sofort wieder für Passagiere geöffnet.

"Die Modernisierung von Terminal 1 ist damit abgeschlossen", freut sich Flughafenchef Michael Garvens. "Der B-Stern war das letzte verbleibende Abschnitt." Auf der rund 3.000 Quadratmeter großen Fläche wurde der alte Boden samt Estrich entfernt und mit einem neuen Belag versehen. Dieser besteht aus sandfarbenen Feinsteinzeugfliesen aus Dubai, die bereits bei der Renovierung des Warteraumbereichs C verwendet wurden.

Neben einer umfassenden Erneuerung des Bodens wurde auch unnötiges Inventar entfernt, so dass die ursprüngliche Architektur von Paul Schneider-Esleben wieder besser zur Geltung kommt. Zusätzlich wurden die Sitzgelegenheiten überarbeitet, Glaswände und Türen ersetzt sowie die gesamte Elektroinstallation erneuert. Eine neue Bar eröffnet im April. Der Abfertigungsstern B soll in Zukunft überwiegend für Flüge der Germanwings genutzt werden.

ASTRA 5B wird für Ariane 5 startklar gemacht

Airbus Defence and Space bereitet den Start von ASTRA 5B vor. Der Satellit soll am 21. März an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete starten und anschließend im geostationären Orbit in einer Höhe von 36.000 km Kilometern positioniert werden. ASTRA 5B ist der erste von sechs Telekommunikationssatelliten, die 2014 starten sollen.

Vor Kurzem war der Satellit in Richtung Kourou verschifft worden. Der Satellit hat eine Startmasse von sechs Tonnen, eine Spannweite von 40 Metern bei entfalteten Solargeneratoren im Orbit und eine Nutzlastleistung von 13 kW bis zum Ende seiner 15-jährigen Nennlebensdauer. Die Aktivitäten für die erste Phase der Satellitenmission, die so genannte "Launch and Early Orbit Phase" (LEOP), werden vom Satellitenkontrollzentrum von Airbus Defence and Space in Toulouse durchgeführt.

DTH- und DTC-Dienste für DVB-T Fernsehen

ASTRA 5B wird auf der Orbitalposition 31,5 Grad Ost stationiert. Er bietet Zusatzkapazität im Ku- und Ka-Band zur Abdeckung von Osteuropa und der benachbarten Märkte für Direktempfang (DTH) und Direct-to-Cable (DTC) sowie Einspeisung von Programmen in terrestrische Digitalfernsehnetze (DVB-T). Mit an Bord wird auch eine sekundäre L-Band-Nutzlast (Hosted Payload) für das EGNOS-Programm der Europäischen Kommission (European Geostationary Navigation Overlay Service) sein.

Nach den erfolgreichen Starts der Satelliten ASTRA 2F im September 2012, SES-6 im Juni 2013 und ASTRA 2E im September 2013 ist ASTRA 5B der achte Eurostar-Satellit der Flotte des Satellitenbetreibers SES. Ein weiterer Eurostar-Satellit der E3000-Reihe für SES (ASTRA 2G) befindet sich derzeit in der Endintegrations- und Testphase bei Airbus Defence and Space, während die Konzipierung des SES-10, des im Februar bei Airbus Defence and Space bestellten jüngsten Vertreters der SES-Flotte, angelaufen ist.

Europäisches Spitzen-Know-How für Satelliten und Trägerraketen

Er basiert auf der Plattform Eurostar E3000, die seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich ihre Zuverlässigkeit im Orbit unter Beweis stellt. Airbus Defence and Space steht seit 2003 an der Spitze des Industrienetzwerks für die Ariane 5 mit 550 Unternehmen (darunter mehr als 20 Prozent KMU). Dazu zählt auch die Koordination der gesamten industriellen Lieferkette von der Herstellung des Equipments und der Brennstufen bis hin zur vollständigen Integration der Trägerrakete in Französisch-Guayana unter Beachtung der Kundenanforderungen.

Durch das Know-how des Unternehmens und die Investitionen der letzten zehn Jahre wurde die Ariane 5 zur zuverlässigste kommerzielle Trägerrakete weltweit mit mittlerweile 58 erfolgreichen Starts in Folge. Ihre Nutzlast in der geostationären Umlaufbahn konnte um knapp eine Tonne erhöht werden. Die Trägerrakete Ariane 5 ist das Aushängeschild für europäisches Know-how und wurde speziell für den Transport schwerer Nutzlasten in den Weltraum entwickelt.

Im Bild zu sehen ist der Satellit ASTRA 3B in den Reinräumen bei Airbus Defense and Space.

Flughafen Zürich Gastgeber für Airport Trading Conference and Exhibition

Vom 26. bis 28. März 2014 findet die alljährliche ACI EUROPE Airport Trading Conference and Exhibition in der Zürcher Maag Halle statt. Gastgeberin ist die Flughafen Zürich AG in Partnerschaft mit der Airport Council International (ACI EUROPE). Für diesen internationalen Branchenanlass kommen vom 26. bis 28. März 2014 über 400 Führungskräfte von Flughäfen, Unternehmen und bekannten Marken aus der ganzen Welt zusammen, um sich über die Herausforderungen im Non-Aviation-Geschäft auszutauschen.

Im heutigen Flughafengeschäft geht es vermehrt darum, den Passagieren ein erstklassiges Reiseerlebnis zu bieten. Dies geschieht in einem wettbewerbsintensiven Umfeld. Das Thema des dreitägigen Anlasses spiegelt diese Herausforderung unter dem Motto "Travel experience – Operational Excellence versus Commercial Opportunities" wieder.

Im Fokus stehen die Möglichkeiten des Non-Aviation-Geschäfts, zu einer Verbesserung der Reiseerfahrung beizutragen und durch Einsatz moderner Technologien die kommerziellen Chancen sowie die Passagierzufriedenheit zu steigern. Informationen zum Programm stellt das Council unter aci-europe-events.com zur Verfügung.

Sommerflugplan 2014 am Hamburg Airport mit neuen Urlaubszielen

Pünktlich zur Reise-Hauptsaison veröffentlicht Hamburg Airport den Sommerflugplan 2014. Er ist vom 30. März bis zum 25. Oktober gültig. Welche Ziele neu sind in diesem Jahr, und wohin Passagiere direkt ab Hamburg fliegen können, erfahren Sie in diesem Überblick. Geschäftsreisende sowie Liebhaber von Städtereisen, Strandurlauben und Abenteuern können aus 120 unterschiedlichen Reisezielen wählen.

Für Passagiere, die günstig durch Europa reisen möchten, ist das mit mit 100 Angeboten im Sommerflugplan, mit seinen 120 Nonstop-Zielen, ab unter 100 Euro tun. Nicht nur günstige Qualitätsairlines wie easyJet, Germanwings, Norwegian und Vueling haben Hamburg in den vergangenen Jahren immer mehr für sich entdeckt und weiten ihre Angebote aus. Auch die traditionellen Airlines bieten immer mehr günstige Flüge an.

Neue und bewährte Ziele günstig erreichen

Germanwings erweitert das Streckenangebot ab Hamburg kräftig und fliegt zum Sommerflugplan 2014 die Ziele Rijeka und Thessaloniki sowie Karlsruhe/Baden-Baden, Verona, Toulouse, Rom und Prag an. Zudem wird Germanwings saisonal in den Sommerferien die Ziele Zagreb, Zadar und Pula, jeweils zweimal wöchentlich, anfliegen.

Auch easyJet hat sein Streckennetz ab Hamburg in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und eröffnet in diesem Jahr eine neue europäische Basis am Hamburg Airport. Ab 31. März 2014 können Kunden ab Hamburg aus fünf neuen ganzjährigen Strecken wählen: Kopenhagen, Nizza, Mailand Malpensa, Venedig und Palma de Mallorca. Darüber hinaus nimmt easyJet mit Catania, Athen, Ibiza, Neapel, Kalamata und Split sechs neue Ziele für die Sommersaison auf.

Frequenz nach Skandinavien erhöht

Neben den sieben wöchentlichen Frequenzen von easyJet zwischen Hamburg und Kopenhagen, baut auch Scandinavian Airlines (SAS) ihr Angebot in Richtung Skandinavien aus. Ab dem 22. April 2014 legt SAS eine neue Flugverbindung von Hamburg nach Stockholm mit elf wöchentlichen Abflügen auf.

Somit vergrößert sich das Angebot auf insgesamt 42 wöchentliche Abflüge von der Hansestadt in Richtung Skandinavien. Derzeit bietet SAS bereits bis zu fünf tägliche Flüge von Hamburg nach Kopenhagen. Darüber hinaus bestehen bereits 17 wöchentliche Flüge nach Stockholm mit Germanwings.

Aegean Airlines neu ab Hamburg – Norwegian nach Spanien

Die Fluggesellschaft Norwegian setzt in diesem Jahr die Erweiterung des Streckennetzes zwischen Hamburg und Spanien fort: Die skandinavische Airline nimmt neue Flugverbindungen nach Barcelona und nach Madrid auf. Die Metropolen werden jeweils viermal pro Woche vom Hamburg Airport aus angeflogen.

Germania baut ebenfalls ihre Strecken aus und stationiert einen Flieger in Hamburg. Im Auftrag von Reiseveranstaltern bietet die Airline Flüge nach Palma, Gran Canaria, und Teneriffa an, Fuerteventura und Rhodos sind auch ohne Pauschalreise buchbar. Neu dabei ist 2014 die Fluggesellschaft Aegean Airlines. Sie bedient dreimal pro Woche Athen und zweimal wöchentlich die Hauptstadt Kretas Heraklion.

Karibik-Ziele bleiben, Marrakesch kommt dazu

Schon jetzt steht fest, dass die im vergangenen Jahr gestarteten Langstrecken-Verbindungen nach Punta Cana und Cancun auch im kommenden Winter angeboten werden. Zum ersten Mal überhaupt wird Hamburg ab dem 04. November 2014 Marrakesch im Flugplan stehen haben. Die Berliner Fluggesellschaft Germania erweitert ihr Streckennetz und wird die "Perle des Südens" als einzige Airline zweimal wöchentlich anfliegen.

Erste Ariane 6: Kohlefaser-Strukturen werden gewickelt

Airbus Defence and Space hat mit den ersten Arbeiten an der Faserwicklung eines Antriebsgehäuses für die zukünftige europäische Trägerrakete Ariane 6 begonnen. Den Entwicklungsauftrag hatte die ESA bereits vor einem Jahr erteilt, im Februar kam ein Folgeauftrag über 60 Mio. Euro hinzu. Das erste Exemplar, dessen Größe dem künftigen Booster der Ariane 6 entspricht, wird das größte je in Europa gefertigte Antriebsgehäuse aus Kohlefaser sein.

Vorausgegangen waren erste Fertigungen der Elemente der Oberstufe, die für Ariane 5 ME und Ariane 6 baugleich sind. Damit zeigt das Raumfahrtunternehmen, dass es diese für das Programm Ariane 6 grundlegende Technologie beherrscht. Das Antriebsgehäuse ist ein wesentlicher Bestandteil eines Feststoffraketenantriebs, da es nicht nur als Kraftstofftank (Raketentreibstoff) dient, sondern vor allem als Trägerstruktur: Es ist gewissermaßen der "Rumpf" der Trägerrakete.

Diese erste große Etappe in der Fertigung der zukünftigen europäischen Trägerrakete wurde von der französischen Raumfahrtagentur CNES im Rahmen des französischen Programms für Zukunftsinvestitionen (Plan d’Investissements d’Avenir – PIA) finanziert und ist der Beitrag von Frankreich für das Ariane 6-Programm der ESA.

Reise-Tombola und Frühlingsaktion für Groß und Klein am Paderborn-Lippstadt Airport

Der Paderborn-Lippstadt Airport verwandelt sich am Sonntag, 23. März 2014, in eine frühlingshafte Reise-, Spiel- und Ausstellungsfläche. Nach dem großen Erfolg der Terminalveranstaltung "Adventzauber" im vergangenen Jahr lädt der Paderborn-Lippstadt Airport am kommenden Sonntag erstmalig zum "Frühlingserwachen" ein. Von 13:00 bis 18:00 Uhr entstehen im Terminal dann wieder verschiedene Aktions- und Ausstellungsflächen für Erwachsene und Kinder.

Während die Kinder auf den Osterhasen warten, Frühlingsblumen basteln und Ostereier bemalen, Rodeo reiten, toben oder sich in der Kinderschminkecke zwischen fantasievollen Gesichtsverzierungen entscheiden, können sich Eltern gemütlich im Reisemarkt informieren und ihren nächsten Urlaub planen oder sich an diversen Ständen gedanklich schon mal in den Frühling fliegen lassen. Hier erwacht alles aus dem Winterschlaf.

Aktionsfläche rund um neue Destination Djerba

Eine bunte Frühlingsausstellung präsentiert Blumen- und Magnetschmuck, Osterdekoration aus Holz, Tücher, Taschen, einen Imker mitsamt Honigverkostung und sogar eine Mitmach-Aktion des Golfclubs Haxterberg. Auf einer Spielfläche im Check-in-Bereich lädt der Club gemeinsam mit dem Paderborn-Lippstadt Airport alle ein, die ihr Handicap im Golf-Abschlag verbessern wollen.

Auf der zweiten Ebene gibt es passend zum neuen Reiseziel Djerba eine Aktionsfläche im arabischen Flair. Nicht nur Informationen rund um Tunesien, sondern auch frisch zubereiteter Couscous (das Nationalgericht der nordafrikanischen Küche) gepaart mit arabischer Dekoration und Gewürzen werden präsentiert, sogar eine Bauchtänzergruppe zeigt ihr Können und lädt alle Besucher zum Mittanzen ein.

Kutschfahrt kostenlos vor dem Terminal

Vor dem Terminal stellen ein Einrichtungshaus aktuelle Gartenmöbeltrends und ein Fahrradhändler neue Fahrräder aus, damit der Frühling demnächst auch zu Hause einzieht. Ein tolles und besonderes Erlebnis für die ganze Familie sind am Sonntag kostenlose Kutschfahrten, die vor dem Terminal (auf den Busspuren) beginnen. Eine kulinarische Stärkung zwischendurch bieten Imbissstände und ein Cocktailstand.

Die einzigartige perkussive Spielweise von Akustik-Gitarrist Elmar Baumhögger und die eindrucksvolle Ausnahmestimme von Neo Marks zeigen im Terminal, dass es möglich ist, Pop-und Rock-Songs quer durch die Musikgeschichte bis zu den Charts mit nur einer Gitarre und einer professionellen Stimme eindrucksvoll und abwechslungsreich zu interpretieren. "Er" nimmt einfach seine Gitarre und "Ich" sein Mikro, schon ist "Er-Ich" beim Frühlingserwachen am Paderborn-Lippstadt Airport spielbereit.

Parkplatz zur gebuchten Reise geschenkt – Reisetombola

Startklar mit zahlreichen und interessanten Reiseangeboten sind übrigens auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sämtlicher Reisebüros am Flughafen. Jeder Besucher, der am Sonntag eine Reise ab Flughafen Paderborn/Lippstadt bucht, erhält kostenloses Parken während der gesamten Urlaubszeit "geschenkt".

Fast geschenkt, nämlich für nur einen Euro, gibt es zwischen 13:00 und 17:00 Uhr auch die Lose der Frühlingstombola, die mit interessanten Preisen lockt. Zwei Übernachtungen im Wellnesshotel "Kaiser SPA Hotel zur Post" im Seebad Bansin (mit HP und DZ) auf der Sonneninsel Usedom, ein qualitativ hochwertiger Hartschalentrolley und Fluggutscheine im Wert von 100, 200 und 300 Euro für eine Reise ab Paderborn-Lippstadt Airport warten auf die Gewinner.

Das erste "Frühlingserwachen" am Paderborn-Lippstadt Airport bietet für große und kleine Besucher ideale Rahmenbedingungen für den optimalen Start in den Frühling. Der Eintritt und das Parken sind an diesem Tag kostenlos. An der "Info" im Terminal kann das Parkticket gegen eine kostenlose Ausfahrtkarte getauscht werden.

Flughafen Wien: neue Langstrecken-Ziele in Ost und West

Mit zahlreichen Neuerungen tritt am 30. März der Sommerflugplan am Flughafen Wien in Kraft. Gleich drei neue Langstreckenverbindungen sind künftig ab Österreichs Hauptstadt erreichbar: Air China fliegt ab 05. Mai nach Peking, Ethiopian Airlines wird ab 02. Juni die afrikanische Metropole Addis Abeba bedienen und Austrian Airlines erweitert ab 02. Juli ihr Nordamerika-Angebot mit einer neuen Langstreckenverbindung nach Newark.

Der Flughafen Wien suche danach, neue Langstreckenverbindungen an Bord zu holen, aber auch neue Carrier und Frequenzaufstockungen. „…Das wird neue Impulse für die Wirtschafts- und Tourismusregionen in Österreich und den internationalen Märkten bringen. Unsere Rolle als Drehkreuz nach Osteuropa ist dabei von großer Bedeutung.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Air China fliegt vier Mal pro Woche nach Peking

Ab 05. Mai bedient Air China vier Mal wöchentlich die Strecke PekingWienBarcelona mit einem Airbus A330-300. Jeden Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag startet die Maschine um 02:10 Uhr in Peking und landet um 06:10 Uhr in Wien. Um 07:30 Uhr geht es weiter nach Barcelona, wo die Maschine um 09:25 Uhr ankommt. In der Gegenrichtung hebt die Maschine um 11:25 Uhr aus Barcelona ab und landet um 13:25 Uhr in Wien. Um 14:55 Uhr erfolgt der Start ab Wien nach Peking, wo das Flugzeug um 05:55 Uhr am nächsten Morgen landet.

Ethiopian Airlines startet vier Mal pro Woche nach Addis Abeba

Auch der afrikanische Kontinent ist künftig noch besser ab Wien erreichbar: Ab 02. Juni 2014 bedient Ethiopian Airlines wie angekündigt vier Mal pro Woche ab Wien die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba. Die Maschine (Boeing 757 und Boeing 767-300) startet jeweils Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag um 00:20 Uhr ab Addis Abeba und landet um 06:10 Uhr in Wien (Flugnummer ET724). In die Gegenrichtung hebt die Maschine Montags, Mittwochs, Donnerstags und Samstags um 23:10 aus Wien ab und landet am nächsten Morgen um 07:05 Uhr in Addis Abeba (ET725).

Austrian Airlines baut Nordamerika-Angebot aus – Newark neu

Austrian Airlines erweitert ihr Nordamerika-Angebot und nimmt ab 02. Juli 2014 die neue Langstrecken-Destination Newark in New Jersey auf. Fünf Mal pro Woche wird eine Boeing 777 in die US-Metropole abheben. Außerdem stockt AUA ihre Verbindung nach Chicago auf einen täglichen Flug auf und in Richtung Washington wird eine größere Maschine eingesetzt. Nach Delhi heben ab 30. März täglich Flugzeuge ab und ab Juli wird die Hauptstadt der Malediven, Male, nun auch im Sommer einmal pro Woche angeflogen.

Neu ab Sommer sind die Feriendestinationen Ibiza (Spanien) und Lamezia Terme (Italien), die jeweils einmal pro Woche angeflogen werden. Wieder im Programm ist seit 11. März die iranische Hauptstadt Teheran mit fünf Verbindungen pro Woche. Aufstockungen gibt es nach Frankfurt (Deutschland), London (Großbritannien) und Krakau (Polen).

airberlin/NIKI: Neue Destinationen und mehr Frequenz nach Griechenland

Auch die airberlin/NIKI-Gruppe erweitert ihr Flugangebot ab Wien: Neu sind die Destinationen Larnaca (Zypern, seit Januar), Madrid (Spanien, ab 10. März) und Malta (ab 02. April). Weiter baut airberlin/NIKI ihr Angebot in die touristischen Mittelmeer-Gebiete aus: Bereits seit Febuar wird Kalamata in der griechischen Region Peloponnes angeflogen. Ab April kann man Olbia auf Sardinien, sowie die griechischen Destinationen Heraklion, Kalamata, Mykonos und Santorin besuchen.

Ab Mai 2014 werden die Flüge nach Chania, Kalamata, Mykonos, Mytilene, Samos, Santorin und Zakynthos aufgestockt. Auch werden die NIKI-Verbindung nach Rom (Italien) auf 19 Frequenzen und die airberlin-Verbindung nach Hamburg (Deutschland) auf 25 Frequenzen aufgestockt.

Neu ab Wien: Algier, Manchester und Friedrichshafen

Noch weitere neue Airlines bringen auch neue Destinationen in das diesjährige Angebot an Direktverbindungen ab Wien: Air Algérie hebt ab 02. April 2014 zwei Mal pro Woche in die algerische Hauptstadt Algier ab. Der britische Carrier Jet2.com bedient ab 02. Mai 2014 ab Wien die nordenglische Metropole Manchester mit drei Flügen pro Woche. Intersky nimmt am 05. Mai 2014 die Direktverbindung nach Friedrichshafen fünf Mal pro Woche wieder auf. Saisonal gibt es neue Verbindungen durch Air One in die sizilianische Stadt Catania (IT) und der griechische Carrier Aegean Airlines bedient ab 11. April 2014 Heraklion (Griechenland) zwei Mal pro Woche.

Frequenz-Aufstockungen zu bewährten Zielen

Neben neuen Airlines und neuen Destinationen bietet der Sommerflugplan 2014 am Flughafen Wien auch Frequenzaufstockungen bei bestehenden Zielen: So erhöht TAP Portugal ihre Verbindungen nach Lissabon auf elf Frequenzen pro Woche. British Airways erweitert ihr Flugangebot in die britische Hauptstadt London und Vueling stockt ihre Verbindungen nach Barcelona auf. In Richtung Süd- und Osteuropa fliegt Bulgaria Air häufiger nach Sofia (Bulgarien), Croatia Airlines nach Zagreb (Kroatien) und Air Baltic nach Riga (Lettland).

Der russische Carrier Rossiya startet in diesem Sommer täglich nach St. Petersburg. Ab Ende März 2014 gibt es außerdem mehr Frequenzen nach Bremen durch Germania und nach Izmir von Turkish Airlines. Korean Air erhöht ab 04. Juni 2014 die Kapazitäten von/nach Seoul (Incheon). Der bestehende Flug wird bis Ende Oktober als nonstop Verbindung angeboten.

Dortmund Airport beschließt Investitionen – Ergebnis verbessert

Der Aufsichtsrat des Dortmund Airport machte in seiner ersten Sitzung im Jahr 2014 den Weg frei für Investitionen in Service, Sicherheit und Beteiligungen. So sollen bis zum Winterflugplan 2014/2015 40 Monitore über den Check-In Schaltern und in den Warteräumen gegen digitale LED-Backlight-Displays ausgetauscht werden. Der Aufsichtsrat beschloss außerdem die Umrüstung des örtlichen Bündelfunknetzes auf das digitale Tetra-Funksystem bis Mitte 2015. Das Geschäftsergebnis hat sich dank steigender Passagierzahlen verbessert.

"Nach über 13 Jahren Dauerbetrieb lässt sich die steigende Störanfälligkeit der Monitore trotz intensiver Erhaltungsmaßnahmen nicht mehr beseitigen. Mittlerweile sind einige Check-in-Anzeigen komplett ausgefallen. Mit den neuen Monitoren können wir unseren Fluggästen auch weiterhin Service auf gewohnt hohem Niveau anbieten", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Europäischer digitaler Funkstandard Tetra

Mit der Umrüstung auf den neuen europäischen Standard im digitalen Bündelfunk werde laut Mager die betriebliche Kommunikation zwischen den operativen Bereichen des Flughafens, den Fluggesellschaften, der Flughafenfeuerwehr, den Behörden vor Ort sowie der Deutschen Flugsicherung (DFS) und somit die Sicherheit im Flugbetrieb weiter erhöht. Die Umrüstung sowie der technische Support des Netzbetriebs sollen durch die Flughafen-Muttergesellschaft DSW21 erfolgen.

Zudem sprach der Aufsichtsrat der Gesellschafterversammlung des Flughafens die Empfehlung zum Kauf weiterer Anteile an der SBB Dortmund GmbH aus. Vorbehaltlich eines entsprechenden Ratsbeschlusses der Stadt Dortmund sollen zu Anschaffungskosten von 4,65 Mio. Euro die Anteile aufgestockt werden. "Bereits seit 1981 ist der Flughafen Dortmund mit 28,125 Prozent an der SBB beteiligt. Dass nun die Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (WLV) beabsichtigt, sich von ihrer Beteiligung von 28,125 Prozent zu trennen, gibt uns die Gelegenheit, unser Vorkaufsrecht zu nutzen. Mit 56,25 Prozent ist die Flughafen Dortmund GmbH dann Mehrheitsgesellschafterin der SBB Dortmund", sagte Mager. "Neben einer auskömmlichen Rendite ergibt dies eine gute Grundlage für die Entwicklung der zukünftigen Zusammenarbeit."

Passagierwachstum stärkt Flughafenergebnis

Flughafen-Chef Mager präsentierte dem Aufsichtsrat auch das vorläufige Geschäftsergebnis für das Jahr 2013. "Mit den gestiegenen Passagierzahlen konnten wir unser Defizit weiter reduzieren", erklärte er. "Mit einem Anstieg von 1,1 Prozent auf 1.924.313 Passagiere konnten wir unser Defizit auf 18,1 Mio. Euro reduzieren. Das ist das Niedrigste seit mehr als zehn Jahren." Im neuen Jahr sei die Passagierentwicklung bisher äußert positiv. So konnte der Dortmund Airport bereits drei Monate in Folge das deutschlandweit zweithöchste Passagier-Wachstum verzeichnen. Beispielsweise nutzten den Flughafen im Februar 104.846 Passagiere – rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zufahrt zum Hamburg Airport durch Fahrbahnsanierung eingeschränkt

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) wird die Fahrbahn auf der B433 Umgehung Fuhlsbüttel* (Flughafen) aus Süden (Innenstadt) kommend Richtung Norden erneuern. Daher ist mit leichten Verkehrsbehinderungen bei der Anfahrt zum Flughafen aus Süden (Innenstadt) kommend zu rechnen. Passagiere und Besucher, die aus Richtung Süden kommen, werden aufgfordert, während der Bauzeit gegebenenfalls mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen einzuplanen.

Die Bauarbeiten finden in der Zeit von Freitag, 21. März 2014 (ab 21:00 Uhr), bis Montag, 24. März 2014 (04:00 Uhr), statt:

  • Auf der Umgehung Fuhlsbüttel* (Fahrtrichtung Norden) wird in einem Abschnitt beginnend am Tunnel Sengelmannstraße bis zur Einhausung Holtkoppel nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Hierdurch kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
  • Die Terminals sind aus allen Fahrtrichtungen erreichbar. Bitte achten Sie auf die Beschilderungen.

Die Sanierungsarbeiten seien zu diesem Zeitpunkt notwendig, da bei dem anstehenden Ausbau der A7 ab Sommer 2014 keine zusätzlichen Verkehrsbehinderungen aufgrund von weiteren Baumaßnahmen hervorgerufen werden sollen.

* Alternativ: Zeppelinstraße

Flughafen Wien weist Kritik von Bürgern zurück – Dialogforum für Anrainer

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Der Flughafen Wien nimmt zu heute von Bürgerinitiativen geäußerten Kritikpunkten im Zusammenhang mit dem Flugverkehr Stellung. Darin weist der Flughafen die Kritik deutlich zurück. So seien behauptete "Gesundheitskosten durch Fluglärm", wie auch alle anderen Vorwürfe, für den Wiener Flughafen nicht nachvollziehbar. Eine zitierte Studie von Prof. Greiser und darin behauptete Gesundheitsauswirkungen anderer Airports seien aufgrund der unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten nicht übertragbar. Die behauptete "massive Grundstücksentwertung" sei ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Denn laut regelmäßigen objektiven Erhebungen stiegen die Grundstückspreise in den Anrainergemeinden rund um den Flughafen sogar massiv an. Auch von einer Bevorzugung der Luftfahrt könne angesichts der Flugticketabgabe, die es in der dieser Form für keinen Verkehrsträger gibt, keine Rede sein.

Zum Vorwurf der Grundsteuer-Befreiung für den Vienna Airport stellt der Flughafen Wien klar, dass er im Gegenzug der einzige Verkehrsträger ist, der seine Straßeninfrastruktur am Standort selbst finanzieren muss. Jährlich würden hier Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe zu aufgewendet, was einen ungleich höheren Betrag als die anfallende Grundsteuer ausmacht.

Maßnahmen aus Dialogforum Flughafen Wien

Während einzelne Gruppierungen mit nicht belegbaren Argumenten gegen den Wirtschafts- und Jobmotor Luftfahrt polemisierten, sorgen andere für tatsächliche Verbesserungen für Betroffene: Im Dialogforum Flughafen Wien, einem gemeinnützigen Verein, arbeiten 16 Bürgerinitiativen, alle Anrainergemeinden, die Bundesländer Wien und Niederösterreich, Austro Control, Austrian Airlines und Flughafen Wien laufend an Maßnahmen zur Verringerung der Flugverkehrsbelastung und Verbesserung der Lebensqualität.

Eine Nachtflugregelung, ein Lärmgebührenmodell für laute Flugzeuge, ein Lärmschutzprogramm mit strengeren Grenzwerten als es das Gesetz vorsieht und vieles mehr sind bereits Realität und konkrete Ergebnisse, die die Mitglieder in jahrelanger Zusammenarbeit zum Wohle der gesamten Bevölkerung im Großraum Wien und Umgebung Flughafen bereits hervorgebracht haben.

Travis zeigt Flugprofile am Flughafen Köln/Bonn – Lärmpegel live nach Standort

Anwohner aus der Region des Flughafens Köln/Bonn können sich jetzt umfassend über alle Flugbewegungen live informieren. Denn die Flugspur jedes einzelnen Flugs von oder nach Köln/Bonn kann einfach online angesehen werden. Anhand kleiner Flugzeugsymbole auf einer digitalen Landkarte lassen sich flugspezifische Informationen wie Flugweg, Flughöhe, Geschwindigkeit, Fluggesellschaft, Flugzeugtyp und Flugziel ablesen. Und zu jeder Flugbewegung können auch die an den Messstellen des Flughafens ermittelten Einzelschallpegel abgelesen werden.

"Mit dem neuen Modul lässt sich jede Flugbewegung aktuell im Internet verfolgen. Das hat für viele Luftfahrtfans sicher einen besonderen Reiz", sagt Flughafenchef Michael Garvens. "Aber vor allem schaffen wir damit absolute Transparenz für unsere Anwohner", betont Garvens. Diese können sich sogar die Entfernung eines Flugzeugs vom eigenen Wohnort grafisch darstellen lassen. "Das ist für die Menschen ein echter Informationsgewinn und unterstreicht unseren Anspruch, so umfassend wie möglich über Flugbewegungen und Lärmemissionen zu informieren. Mehr Transparenz geht nicht", so der Flughafenchef.

Wetter- und Flugdaten bis 60 Tage zurück verfügbar

Möglich wird die präzise und spannende Darstellung des Flugverkehrs über Köln/Bonn im Internet mit Hilfe einer Software zur Track Visualisation, kurz Travis. Verkehrs- und Radardaten, Wetterinformationen sowie die Mess-Ergebnisse der insgesamt 16 Fluglärm-Messstellen des Köln Bonn Airport werden in Travis zusammengeführt und übersichtlich angezeigt.

Sowohl tagesaktuelle Daten als auch die vergangenen Bewegungs- und Messdaten der letzten 60 Tage sind über die Flughafen-Homepage rund um die Uhr abrufbar.  Aufgrund der Komplexität des Informationssystems beinhaltet die Anzeige eine Zeitverzögerung von knapp zehn Minuten, die Zeit der dargestellten Situation wird entsprechend angezeigt.

In Travis darstellbare Informationen

  • Umfangreiche Datenanzeige, unter anderem mit Flugnummer, Flugzeugtyp, Fluggesellschaft, Start- beziehungsweise Landebahn, Abflug- und Zielflughafen, aktuelle Flughöhe, aktuelle Geschwindigkeit, aktuelle Flugrichtung und Flugdistanz zum Flughafen
  • Umfangreiche Anzeige von Lärm-Messdaten, ebenso Name, Höhe, Status, Fluglärmereignisdaten
  • Anzeige einer Distanzgrafik für einen markierten Flug in Relation zum eigenen Wohnsitz, der auf der Karte markiert werden kann
  • Grafische Anzeige des aktuellen Steig-/Sinkprofils
  • Grafische Anzeige des aktuellen Schallpegelverlaufs für die markierte Lärm-Messstelle
  • Anzeige einer Flugtabelle mit einer Auflistung aller aktuellen Flugbewegungen und Selektion einzelner Flugbewegungen
  • Anzeige aktueller Wetterdaten wie Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Niederschlag
  • Umfangreiche Navigationsmöglichkeiten zum komfortablen Arbeiten mit verschiedenen Hintergrundkarten
  • Anzeige ausführlicher Hilfetexte

Travis kann im Browser online unter travis.koeln-bonn-airport.de gestartet werden.

Messcontainer in Lufthansa-Airbus entdeckt neue FCKW-Klimagase

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Eine für den Schutz der Ozonschicht bedeutende Entdeckung, gemacht an Bord eines Lufthansa-Airbus, haben Forscher der University of East Anglia/Norwich, England, kürzlich im renommierten Wissenschaftsmagazin Nature Geoscience veröffentlicht.

Der Forschungscontainer CARIBIC (EU-Forschungsprojekt: Civil Aircraft for the Regular Investigation of the atmosphere Based on an Instrument Container) an Bord des Lufthansa Airbus A340-600 "Leverkusen" hat als fliegendes Labor mit seinen Messungen einen wichtigen Beitrag zum Nachweis dreier bisher unentdeckter Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) geleistet.

Neue FCKW weitere Ursache für Ozonloch

Eines davon, das "CFC-113a", stieg in jüngerer Vergangenheit rapide an. Nun gilt es herauszufinden, wo diese Gase produziert werden und aus welchen Gründen sie ansteigen. Nur so kann hier ebenso erfolgreich gegengesteuert werden, wie das bei den bisher bekannten FCKWs der Fall ist. Bislang waren das lediglich sieben. Sie gelten als die Hauptverursacher des sogenannten Ozonlochs. Das trifft auch auf ein ebenfalls neu entdecktes "HCFC", eine Ersatzsubstanz, zu.

Zehn Forschungsinstitute aus fünf europäischen Ländern haben unter Federführung des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie den automatisierten, 1,5 Tonnen schweren Messcontainer gemeinsam entwickelt und ausgestattet. Das mitfliegende Klimaforschungslabor aus dem CARIBIC-Programm ist bereits seit fast zehn Jahren mit Lufthansa einmal pro Monat im Dienste der Wissenschaft unterwegs. Es hat inzwischen weit mehr als zwei Millionen Kilometer zurückgelegt.

Klimarelevante Parameter vom Flugzeug besser erfassbar

Ein spezielles Einlasssystem am Außenrumpf des Lufthansa Airbus erlaubt es, mittels 20 verschiedener, in den Container integrierter wissenschaftlicher Geräte Aerosole und Spurengase zu analysieren. Die so gesammelten Daten helfen damit, eine sensible Region der Atmosphäre besser zu verstehen: die Grenzschicht zwischen Troposphäre und Stratosphäre.

Über 50 verschiedene Gase und Partikelverbindungen werden in einem Reiseflug in acht bis zwölf Kilometern Höhe aufgezeichnet. Diese Atmosphärenschicht ist für die Wissenschaftler von besonderem Interesse. Hier können weder Satelliten noch bodengestützte Messungen klimarelevante Parameter in annähernd gleicher Genauigkeit erfassen.

Business-Jets auf der AERO mit neuen Ausstellern

Von diesen Maschinen träumen viele, und für einige Piloten werden sie sogar zum Arbeitsplatz: Business-Flugzeuge und Jets werden auf der AERO vom o9. bis 12. April 2014 sicherlich eine Attraktion. In diesem Jahr sind schnittige Zweistrahler von Cessna, Embraer und erstmals auch Gulfstream auf der Messe zu bewundern.

Zudem sind in Friedrichshafen auch Turboprop-Twins, Turbinen-Singles und Helikopter mit Turbinenantrieb sowie mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor ausgestellt, die ebenfalls zur Business Aviation zählen.

Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch sind stolz darauf, dass zur AERO 2014 gleich mehrere große Hersteller von Business-Flugzeugen ihre modernen Jets zeigen: "Mit Gulfstream, Cessna und Embraer kommen drei der vier Weltmarktführer bei den Business-Jets, gemessen an den Stückzahlen, zur AERO", freut sich Roland Bosch. Gleichzeitig zeige der Markt in diesem Bereich auch positive Signale.

Verkauszahlen von Business-Jets steigen wieder

So war das Jahr 2013 für die Hersteller von ein- und zweimotorigen Turboprops und Jets innerhalb der Business Aviation von leichten bis deutlichen Zuwächsen bei der Zahl ausgelieferter Flugzeuge sowie der Umsätze geprägt. Das gab der US-amerikanische Luftfahrt-Herstellerverband General Aviation Manufacturers Association (GAMA) gut einen Monat vor der AERO bekannt.

Unterschiede gibt es laut der GAMA innerhalb einzelner Segmente der Business Aviation: So stieg 2013 die Zahl ausgelieferter zweimotoriger Turboprops um kräftige 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Turbinen-Singles waren es immer noch 3,7 Prozent Zuwachs an ausgelieferten Flugzeugen gegenüber 2012. Insgesamt stieg damit 2013 die Zahl aller ausgelieferten Turboprops auf 645, was einen Anstieg um zehn Prozent noch gegenüber 2012 bedeutet. Auch die Umsatzzahlen für 2013 geben Grund zum Optimismus für dieses Jahr: Die in der GAMA vertretenen Hersteller erzielten mit Kolbenmotorflugzeugen, Turboprops und Jets 2013 einen Umsatz von 23,4 Milliarden US-Dollar, gegenüber 18,9 Millarden US-Dollar im Jahr zuvor (jeweils ohne Helikopterhersteller). Das entspricht einem Umsatzwachstum von 24 Prozent.

Gulfstream erstmals auf der AERO mit G150 und G280

Auf diesen Konjunktur-Rückenwind bauen auch die am Bodensee anwesenden Hersteller von Business-Jets: So stellt etwa Gulfstream erstmals auf der AERO aus und zeigt eine G150 und eine G280. Zudem werden die Phenom 100/300-Reihe von Embraer sowie aus der Citation-Reihe XLS und CJ4 von Cessna präsentiert. Atlas Air Service zeigt als Deutschlandpremiere die neue Cessna Citation M2. Der leichte Einstiegsjet von Eclipse Aviation, Aeris-Eclipse 550, kommt ebenfalls an den Bodensee.

Dass Deutschland ein wichtiger Markt für die Business Aviation ist, zeigt die Zahl der hierzulande zugelassenen Geschäftsreisejets: Mit 387 Flugzeugen belegt Deutschland Platz fünf in der Welt, auch das Nachbarland Österreich erreicht mit 244 zugelassenen Business-Jets einen siebten Platz auf der Liste der Länder mit den meisten Jet-Zulassungen.

Geschäftsflugzeuge auch mit Propeller-Antrieb

Auf der AERO sind außer den Strahlflugzeugen auch zweimotorige Turboprops wie die komplette King-Air-Reihe von Beech oder die Aviator AP 68 des italienischen Flugzeugbauers Vulcanair zu sehen. Neben diesen mehrmotorigen Propeller-Flugzeugen stehen vor allem sparsame Turbinen-Singles im Mittelpunkt: Pilatus PC12, Daher TBM 850, Cessna Caravan oder Piper Meridian zählen zu ihren bekanntesten Vertretern. Auch mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor-Antrieb werden in der Business Aviation eingesetzt. Vor allem Twins von Piper, Beechcraft, Diamond oder Vulcanair finden hier Verwendung.

Auch der Helikopter-Bereich ist Teil der Business Aviation, dabei vor allem solche mit Turbinenantrieb, aber auch mit Elektroantrieb. Auf dem Messegelände in Friedrichshafen sind mehrere Turbinen-Hubschrauber des europäischen Unternehmens Airbus Helicopters (früher Eurocopter) sowie Modelle von US-amerikanischen Herstellern zu sehen. Stattfinden wird die AERO 2014 vom 09. April bis 12. April 2014.

Paralympisches Team aus Österreich wieder zurück in Wien

Gestern Mittag ist das erfolgreiche österreichische Paralympische Team mit dem Austrian Flug OS2764 pünktlich wieder in Wien gelandet. Mit an Bord waren neben der Präsidentin des österreichischen Paralympischen Commitee (ÖPC), Bundesministerin a.D. Maria Rauch-Kallat auch die Medaillengewinner Philipp Bonadimann (einmal Silber), Matthias Lanzinger (2 mal Silber), Claudia Lösch (zweimal Silber), Roman Rabl (dreimal Bronze) und Markus Salcher (zweimal Gold, einmal Bronze). Nach der Landung wurde das österreichische Team von einer offiziellen Delegation, angeführt von Sportminister Gerald Klug, willkommen geheißen.

Beim anschließenden Empfang mit Sponsoren, Familienangehörigen und Fans wurde der Erfolg der Mannschaft gebührend gefeiert. Isabella Reichl, Marketing-Direktorin bei Austrian Airlines erklärt: "Wir sind stolz das österreichische Paralympische Team bei seinem Höhenflug in Sotschi unterstützt zu haben. Wir gratulieren allen Teilnehmern und natürlich ganz besonders den Medaillengewinnern".

Elektroräder für Fahrten auf Flughafengelände

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Ab sofort können Beschäftigte am Dortmund Airport auf dem weitläufigen Flughafengelände auf Dienstwagen verzichten. Mit der Inbetriebnahme von zunächst zwei Elektrorädern gibt es am Ruhrgebietsflughafen eine nachhaltige Alternative.

"Um Strecken auf dem Gelände zurückzulegen, wurden bisher unsere Pool-Fahrzeuge genutzt. Nun gibt es eine spritsparende, kostengünstige und umweltschonende Alternative mit der die Kolleginnen und Kollegen gleichzeitig auch etwas für ihre Gesundheit tun können", freute sich Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Gemeinsam mit Peter Pecht, Geschäftsführer des Dortmunder Fahrradspezialgeschäfts "Das Rad" nahm er die Räder am Montag in Betrieb.

Zwei Elektroräder als Testlauf – Option auf Fuhrparkausbau

"Die Elektroräder mit niedrigem Einstieg ermöglichen auch den weniger geübten Kollegen das Umsatteln vom Auto aufs Rad. Dabei sind die ersten beiden Räder nur ein Testlauf. Wenn die Maßnahme gut angenommen wird, ist es durchaus möglich, den Fuhrpark zu erweitern", sagte Mager und betonte, dass ihm die Zusammenarbeit mit einem Dortmunder Händler besonders wichtig war: "Der Airport ist nicht nur wichtig für die Metropole Ruhr und Westfalen, sondern auch für Dortmund. Daher ist es mir wichtig, wo immer möglich die Anbieter vor Ort zu unterstützen und die Wertschöpfung in der Region zu binden."

Die Maßnahme ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms am Airport. Unter anderem wurde darin das Ziel formuliert, die Nutzung alternativer Fortbewegungsmittel stärker zu fordern.

Auf dem Bild fahren Flughafen-Chef Udo Mager (r.) und Peter Pecht, Geschäftsführer von "Das Rad", eine erste Tour mit den neuen Rädern. © Dortmund Airport, Hans-Jürgen Landes.

Montage der ersten Airbus A320neo in Toulouse gestartet

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Airbus hat mit der Montage der ersten A320neo in der Final Assembly Line in Toulouse, Frankreich, mit dem Anschluss der Flugzeugrumpf-Spitze und des Hecks, die aus St. Nazaire bzw. aus Hamburg kommen, begonnen.

Wenn dieser Montageschritt abgeschlossen ist, folgt als Nächstes der Anbau der Flügel an den Rumpf (wing to fuselage join-up). Im Mittel dauert die Montage eines Flugzeuges aus der A320-Familie etwa einen Monat. Gleichzeitig verlässt etwa alle sieben Stunden ein A320-Flugzeug eines der Werke in Toulouse, Hamburg oder Tianjin. Der erste Flug einer A320neo soll noch im Vierten Quartal dieses Jahres stattfinden, die Erstauslieferung folgt dann 2015.

Kürzlich hat Airbus unterdessen angekündigt, die Produktion für Flugzeuge aus dem A320-Programm weiter zu erhöhen. A320neo "New Engine Option" steht für eine Reihe von Innovationen, herausragend davon sind die neuen Triebwerke und die Flügelspitzen-Aufbauten, die Wing-Tips. Zusammen erlauben sie eine Treibstoffersparnis von bis zu 15 Prozent auf Langstreckenflügen, was 3.600 Tonnen CO2 pro Jahr und Flugzeug entspricht. Bisher hat Airbus über 2.600 Aufträge für die A320neo-Familie erhalten. Auf dem Bild ist die allererste A320neo in der FAL in Toulouse zu sehen.

20 Jahre erster Serien-Airbus A321 aus Deutschland

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Den Anfang machte die "Romeo-Alpha": Vor 20 Jahren, am 18. März 1994, startete der erste Airbus des Typs A321 für die Deutsche Lufthansa in den Liniendienst auf europäischen Strecken. Es war eine Premiere der besonderen Art für die deutsche Luftverkehrswirtschaft.

Denn die A321 mit dem Kennzeichen D-AIRA war das erste Verkehrsflugzeug "Made in Germany" der Bundesrepublik – der erste Airbus-Jet, der komplett in Deutschland montiert wurde und in Serie ging. Bei Lufthansa, die als Launching Customer einen wichtigen Anteil an der Entwicklung dieser längsten Version der A320-Familie von Airbus hatte, schloss der Mittelstreckenjet eine Kapazitätslücke im Europaverkehr. Mit 182 Sitzplätzen bot die A321 rund 30 Prozent mehr Passagieren Platz; die Frachtkapazität stieg im Vergleich zum Basismodell sogar um 40 Prozent.

Flugzeugpremiere mit Premiere beim Triebwerk

Von der A320 unterscheidet sich die gestreckte Version A321 abgesehen vom um knapp sieben Meter längeren Rumpf vor allem durch veränderte Landeklappen, die im Landeanflug mehr Auftrieb liefern und das höhere Gewicht des Flugzeugs ausgleichen. Zudem wurde mit der Indienststellung der A321 eine weitere Premiere gefeiert: Erstmals wurde das neu entwickelte, sehr sparsame Triebwerk V2500 des International Aero Engines Konsortiums (IAE) in einem Lufthansa-Jet eingesetzt.

Dank dieser Motoren und der höheren Kapazität erreichte die A321 hinsichtlich Sparsamkeit und Emissionen Werte, die sogar deutlich unter denen des Airbus A320 lagen. Verglichen mit der "kleineren Schwester" sanken die Emissionen an unverbrannten Kohlenwasserstoffen je Passagier um 90 Prozent, die Kohlenmonoxid-Emissionen um 43 Prozent und der Energieverbrauch um zehn Prozent. Ebenfalls wichtig für die Wirtschaftlichkeit des Verkehrsflugzeugs: Wegen ihrer weitgehenden Ähnlichkeit hinsichtlich Systemen, Cockpittechnologie und Flugverhalten können A321, A320 und die ebenfalls von Lufthansa eingesetzte noch kleinere Version A319 von denselben Piloten ohne weitere Zusatzausbildung geflogen werden.

A321-Muster mit größtem Anteil an Lufthansa-Flotte – Taufpatin Mehdorn

Bei der Erstauslieferung zwei Monate vor dem Start in den Liniendienst, am 27. Januar 1994, war die A321 "Romeo-Alpha" – noch in der riesigen Airbus-Montagehalle in Hamburg-Finkenwerder – in Anwesenheit des damaligen Lufthansa-Chefs Jürgen Weber und des seinerzeitigen Bundeswirtschaftsministers Günter Rexrodt auf den Namen des Hamburger Stadtteils Finkenwerder getauft worden. Offizielle Taufpatin war Helene Mehdorn, die Gattin des damaligen DASA-Vorstands, späteren Bahnchefs und heutigen Berliner Flughafenchefs Hartmut Mehdorn.

Insgesamt 20 Exemplare der A321 hatte Lufthansa zum Zeitpunkt der Erstauslieferung Anfang 1994 fest bei Airbus bestellt. Mit dem kontinuierlichen Flottenwachstum der mittlerweile größten europäischen Airline wurde diese Zahl schnell Makulatur. 20 Jahre nach der Premiere betreibt Lufthansa 62 A321. Dieser Flugzeugtyp stellt damit heute die größte Teilflotte der deutschen Fluggesellschaft mit dem Kranich am Leitwerk.

Zur A321-Flotte der Lufthansa zählen aktuell die Patenflugzeuge folgender deutscher Städte: Arnsberg, Baden-Baden, Bergheim, Bingen am Rhein, Bocholt, Chemnitz, Coburg, Darmstadt, Donauwörth, Dormagen, Emden, Erbach/Odenwald, Erlangen, Finkenwerder, Flensburg, Freudenstadt/Schwarzwald, Garmisch-Partenkirchen, Göppingen, Gütersloh, Hameln, Heilbronn, Husum, Kaiserslautern, Kempten, Konstanz, Lindau/Bodensee, Lippstadt, Lüneburg, Neustadt/Weinstraße, Nördlingen, Osnabrück, Regensburg, Rosenheim, Speyer, Stade, Weimar, Wetzlar, Wismar und Würzburg.

Fluglotsen-Streik am Dienstag in Frankreich – Behörde lässt Flugangebot reduzieren

Die französischen Fluglotsen sind für Dienstag, 18.03., zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Dies teilte der Flughafen Stuttgart mit. Inwieweit Flugbewegungen in Frankreich stattfinden oder Flüge ausfallen und dies den Verkehr von und nach Deutschland konkret betreffen wird, konnte bisher aber noch nicht gesagt werden. Die Verbindungen zu Großstätten in Frankreich wahrscheinlich stärker betroffen, rund ein Drittel der Flüge könnte ausfallen. Reisende werden aufgefordert, sich bei Fragen zu Verzögerungen oder Ausfall ihrer Flüge direkt mit den Fluggesellschaften in Verbindung zu setzen.

Die französische Zivilluftfahrtbehörde Direction Générale de l’Aviation Civile (DGAC) gab sodann eine Aufforderung an die Fluggesellschaften bekannt, ihr Flugangebot zu reduzieren. Demnach sollen in der Metropolregion Paris ca. 30 Prozent der Flüge ausfallen, so an Charles de Gaulle, Orly und Beauvais. In Lyon, Marseille, Nizza und Toulouse 20 Prozent der Flüge.