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hat mit den ersten Arbeiten an der Faserwicklung eines Antriebsgehäuses für die zukünftige europäische Trägerrakete 6 begonnen. Den Entwicklungsauftrag hatte die bereits vor einem Jahr erteilt, im Februar kam ein Folgeauftrag über 60 Mio. Euro hinzu. Das erste Exemplar, dessen Größe dem künftigen Booster der Ariane 6 entspricht, wird das größte je in gefertigte Antriebsgehäuse aus Kohlefaser sein.

Vorausgegangen waren erste Fertigungen der Elemente der Oberstufe, die für Ariane 5 ME und Ariane 6 baugleich sind. Damit zeigt das Raumfahrtunternehmen, dass es diese für das Programm Ariane 6 grundlegende beherrscht. Das Antriebsgehäuse ist ein wesentlicher Bestandteil eines Feststoffraketenantriebs, da es nicht nur als Kraftstofftank (Raketentreibstoff) dient, sondern vor allem als Trägerstruktur: Es ist gewissermaßen der "Rumpf" der Trägerrakete.

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Diese erste große Etappe in der Fertigung der zukünftigen europäischen Trägerrakete wurde von der französischen Raumfahrtagentur im Rahmen des französischen Programms für Zukunftsinvestitionen (Plan d’Investissements d’Avenir – PIA) finanziert und ist der Beitrag von für das Ariane 6-Programm der ESA.

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Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.