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Business-Programm der ILA: Kontakte und Trends

Mit den ILA Business Days steht ein umfangreiches Angebot an Touren, Workshops, Präsentationen und Kontaktmöglichkeiten der Wirtschaftspartner für Luft- und Raumfahrt aus der Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg.

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2014 findet vom 20. bis 25. Mai 2014 auf dem Berlin ExpoCenter Airport statt. An den Fachbesuchertagen der ILA 2014 (20.-22.05.) bestehen so für Aussteller und Fachbesucher neben dem individuellen ILA-Auftritt gezielte Möglichkeiten, neue Geschäfts-, Technologie- oder Projektpartner zu finden, sich über die Potenziale der Luft- und Raumfahrtregion Berlin / Brandenburg sowie die Möglichkeiten internationaler Kooperationen in dieser Branche zu informieren, für alle industriellen Branchenvertreter somit auch ein zusätzliches Geschäftspotenzial.

Zum Angebot zählen themen- und branchenspezifische Touren zu Ausstellern auf dem ILA-Gelände, spezielle Business Workshops zu künftigen Entwicklungen und Trends in der Luft- und Raumfahrtindustrie bis hin zu Besuchen von Innovationsstandorten in der Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg. Die ILA Business Days werden organisiert von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, dem Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg, der Industrie- und Handelskammer zu Berlin und der Messe Berlin GmbH.

ILA Business Match – Kooperationsbörse in Halle 3

Das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg bietet mit Unterstützung der Messe Berlin an den drei Fachbesuchertagen die Gelegenheit, neue Geschäftspartner, Partner für technologische Kooperationen oder Partner für die Teilnahme an europäischen Forschungsprojekten aus dem In- und Ausland zu finden.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Registrierung eines aussagefähigen Kooperationsprofils. Die internationale Kooperationsbörse findet in Halle 3 gegenüber dem Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg statt und ist für alle Fachbesucher und Aussteller der ILA offen.

ILA Business Touren – Themenspezifisch Partner finden

Nach vorheriger Anmeldung besteht die Möglichkeit, an den ILA 2014 Business Touren während der Fachbesuchertage teilzunehmen. Themen- und branchenspezifisch führen die Touren zu Ausstellern auf dem ILA-Messegelände. Diese präsentieren den Tour-Teilnehmern exklusiv ihre Leistungen, um potenzielle Geschäftsmöglichkeiten auszuloten. Die Teilnahme ist für Fachbesucher kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist hier begrenzt.

ILA Business Workshops – Neue Trends im Schnellverfahen

Künftige Entwicklungen und Trends in der Luft- und Raumfahrtbranche stehen bei den ILA Business Workshops auf dem Programm. Diese finden in Halle 3 gegenüber dem Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg statt. Die Themenpalette reicht von Beteiligungsmöglichkeiten im europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 über Präsentationen internationaler Luft- und Raumfahrtregionen bis hin zur Vorstellung neuer Ideen teilnehmender Unternehmen in Form von Kurzpräsentationen.

ILA Technical Tours zu umliegenden Standorten

Man kann zudem auch andere Innovationsstandorte in der deutschen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit internationalem Ruf kennen lernen. Diese Touren führen zu den beiden Destinationen: Zentrum für Luft- und Raumfahrt Schönefelder Kreuz, bekannt für Tests und Simulationsabläufe, sowie Berlin Adlershof mit seinen Forschungsschwerpunkten in der Raumfahrt.

Flughafen Münster/Osnabrück ohne Streik, trotzdem mit Flugausfällen

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group rechnen am morgigen Donnerstag mit erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Obwohl der FMO nicht bestreikt wird, fallen dort Flüge aus.

Grund dafür ist der Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di, von dem viele deutsche Großflughäfen betroffen sind, wodurch dann auch Flüge am FMO annuliert werden. Hier fallen die Flüge LH063, LH065 ab FMO nach Frankfurt sowie die Flüge LH062, LH064 ab Frankfurt nach FMO bedingt durch den Streik aus. Nach bisherigem Kenntnisstand ist der Flugverkehr von und nach München nicht eingeschränkt. Passagiere sollten sich aber in jedem Fall bei der Airline über den Status ihres Fluges erkundigen.

Airbus Group beschafft sich 1 Mrd. Euro am Anleihenmarkt

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Die Airbus Group, von Moody’s mit A2 und von Standard & Poor’s mit A bewertet, hat am 25. März 2014 erfolgreich eine neue, auf Euro lautende Anleihe mit zehnjähriger Laufzeit platziert. Diese Transaktion mit einem Volumen von einer Milliarde Euro ist die erste Anleiheemission des kürzlich in "Airbus Group" umbenannten Unternehmens. Mit dieser Ausgabe kehrt der Konzern nach knapp fünf Jahren wieder auf den Euro-Fremdkapitalmarkt zurück.

Das Anleiheangebot stieß auf sehr positive Marktresonanz und zog Bestellungen in Höhe von rund 3,8 Milliarden Euro nach sich, die es der Airbus Group ermöglichen, von den derzeit an den Kapitalmärkten gebotenen verbesserten Finanzierungskonditionen zu profitieren. Die Anleihe ist mit 2,375 Prozent verzinst, dem niedrigsten Kupon aller bisher ausgegebenen Anleihen des Konzerns.

Der Nettoemissionserlös soll für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden. Die Transaktion folgte auf eine gut besuchte europäische Roadshow in London, Frankfurt und Paris. Die Anleihe wurde bei rund 230 qualifizierten, hauptsächlich in Frankreich, Deutschland und Großbritannien ansässigen Investoren platziert. Eine Zulassung zum Handel der Anleihen an der Luxemburger Börse hat der Konzern bereits beantragt.

Lufthansa koordiniert Notfallplan für Streik – Flugausfälle auf der Langstrecke

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group rechnen am morgigen Donnerstag mit erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Grund ist der von ver.di initiierte Warnstreik, an dem sich laut Medienberichten allein am Frankfurter Flughafen 6.000 Mitarbeiter des Fraports beteiligen. Auch an den Flughäfen in München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Hamburg und Hannover ist mit Einschränkungen zu rechnen.

Aufgrund der Streikmaßnahmen annulliert Lufthansa in Frankfurt und München nahezu alle innerdeutschen Flüge und Europaverbindungen, die morgen im Zeitraum bis 14:00 Uhr planmäßig vorgesehen waren.

Langstrecke von und nach München und Frankfurt betroffen

Ausgenommen davon sind Flüge der Germanwings sowie Flüge der Lufthansa-Regionaltöchter von und nach München. Diese Flüge können voraussichtlich durchgeführt werden, wenngleich es auch hier zu Verspätungen oder einzelnen Annullierungen kommen kann. Betroffen sind auch die Langstreckenverbindungen von und nach Frankfurt und München. Passagiere, die für morgen eine Flugreise aus Deutschland planen oder die nach Deutschland fliegen wollen, werden gebeten, sich in jedem Fall vor Antritt ihrer Reise über den Status Ihres Fluges zu informieren.

Lufthansa bedauert sehr, dass durch den Streik am Donnerstag erhebliche Beeinträchtigungen für ihre Fluggäste entstehen werden. Die Fluggesellschaft arbeitet mit Hochdruck daran, die Auswirkungen für die Fluggäste so gering wie möglich zu halten.

Lufthansa keine Partei im Tarifstreit – Millionenschaden

"Wie schon bei dem Warnstreik des Sicherheitspersonals in Frankfurt vor gut einem Monat nimmt ver.di bewusst in Kauf, dass unbeteiligte Menschen und Unternehmen zur Durchsetzung von Gewerkschaftsforderungen instrumentalisiert werden. Wir bedauern insbesondere, dass unsere Kunden dabei in Mitleidenschaft gezogen werden. Alleine bei der Lufthansa Gruppe entstehen zudem Millionenschäden, obwohl wir nicht Partei in dieser Tarifauseinandersetzung sind", sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

"Der aktuelle Streik zeigt erneut, dass das Rechtssystem in Deutschland unzureichend ist, um unbeteiligte Dritte im Rahmen von Tarifauseinandersetzungen zu schützen. Deswegen brauchen wir vor allem für die kritische Verkehrsinfrastruktur in Deutschland, also insbesondere für den Schienen- und Luftverkehr, hierfür verbindliche Rahmenbedingungen", so Dr. Volkens.

Kunden werden bestmöglich betreut – Umbuchung kostenlos

Lufthansa Fluggäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt auf der Lufthansa Internetseite LH.com über den Status ihres Fluges zu informieren. Lufthansa benachrichtigt zudem alle Kunden, die entsprechende Kontaktdaten hinterlegt haben, nach Möglichkeit aktiv per SMS und E-Mail über Änderungen.

Fluggäste, die am 27. März 2014 mit Lufthansa von oder nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Hamburg oder Hannover fliegen und ihre Reisepläne ändern möchten, können ihr Ticket einmalig kostenfrei umbuchen. Außerdem können alle Lufthansa Fluggäste, deren Flug streikbedingt gestrichen wurde, ihren Flug kostenfrei stornieren. Wird ein Lufthansa Flug innerhalb Deutschlands wegen des Streiks gestrichen, können die Reisenden alternativ die Züge der Deutschen Bahn nutzen. Dazu müssen sie am Check-in Automaten oder im Internet ihren Flugschein gegen eine Bahnfahrkarte umtauschen.

Lufthansa bereitet Maßnahmen vor, um eine bestmögliche Betreuung ihrer Kunden zu gewährleisten. So werden sich etwa in Frankfurt zusätzliche Mitarbeiter im Terminal um die Belange der Fluggäste kümmern. Wartende Passagiere werden dort mit kostenlosen Erfrischungen und Snacks versorgt.

Um die erwarteten Passagierströme im Frankfurter Flughafen besser koordinieren zu können, werden Lufthansa und Fraport die Abflughallen in verschiedene Farbzonen aufteilen. Jede Farbe steht dabei für einen bestimmten Schwerpunkt der Abfertigung. An lila gefärbten Schaltermonitoren werden beispielsweise alle Umbuchungen zu Zielen innerhalb der Europäischen Union ohne Anschlussflug vorgenommen. Die zusätzlichen Ansprechpartner für Kunden der Airline tragen entsprechend farbige Westen.

Flugausfälle an deutschen Flughäfen bei Streik im Öffentlichen Dienst erwartet

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Im Rahmen der von ver.di angekündigten Streiks im öffentlichen Dienst werden am Donnerstag, 27. März 2014, am Flughafen Frankfurt erhebliche Verzögerungen im Betriebsablauf und Flugausfälle erwartet. Michael Müller, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der Fraport AG, dazu: "Streiks zur Durchsetzung tariflicher Forderungen sind legitim – allerdings dürfen diese Rechte nicht dazu führen, dass unverhältnismäßig viele dritte Unbeteiligte mit größtmöglichem Schaden davon betroffen sind…"

"…Elf Stunden Streik bedeuten erhebliche Einschränkungen für unsere Fluggäste – insbesondere auch für die internationalen Passagiere hier in Frankfurt. Wir appellieren daher an die Gewerkschaften, Warnstreiks mit Augenmaß und vor allem auch mit Rücksicht auf die Passagiere sowie der gebotenen Verhältnismäßigkeit auszuüben und nicht den Flughafen bei jeder Gelegenheit als öffentlichkeitswirksames Mittel zu missbrauchen."

Mehr Mitarbeiter in den Terminals

Gemeinsam mit allen beteiligten Partnern ergreift der Flughafenbetreiber Fraport entsprechende Maßnahmen, um sich auf den angekündigten Streik bestmöglich vorzubereiten und die Passagiere frühzeitig zu informieren. Gemeinsam mit den Airlines wird verstärkt Personal in den Terminals eingesetzt, das sich um die Belange der Fluggäste kümmert und die Versorgung wartender Passagiere mit Getränken und Snacks sicherstellt.

Darüber hinaus aktivieren Lufthansa und Fraport ein erprobtes Farbkonzept zur Orientierung der Passagiere in den Terminals. Dabei werden die Abflughallen in verschiedene Farbzonen aufgeteilt, wodurch sich die Passagiere schneller und einfacher orientieren können.

Über Umbuchung oder Flug-Annulierung informieren

Zur vorausschauenden Planung werden Flugreisende gebeten, sich schon vor Antritt der Reise von zuhause aus auf den Internetportalen der Fluggesellschaften über den Status ihres Flugs zu informieren und die angebotenen Online-Umbuchungsmöglichkeiten zu nutzen. Bei der Anreise zum Flughafen am Donnerstag sollten Fluggäste, deren Flüge nicht vorab annulliert wurden, entsprechend mehr Zeit einplanen und sich möglichst frühzeitig vor Abflug am Check-in Schalter einfinden, da mit erhöhten Wartezeiten zu rechnen ist.

Wenn der Flug annulliert wurde und keine Umbuchungsmöglichkeit besteht, sollte von einer Anreise zum Flughafen abgesehen werden. Informationen rund um den Abflug erhalten Flugreisende auf der Internetseite ihrer jeweiligen Fluggesellschaft oder unter 01806-3724636 zu 0,20 Euro pro Anruf aus dem Festnetz.

Ebenso betroffen sind die Flughäfen in München, Köln/Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart. Zudem kommt noch die Ankündigung der Vereinigung Cockpit, wonach bald Piloten bei Lufthansa und Germanwings ebenfalls streiken könnten.

Süd-Umbau am Terminal 2 des Flughafens Zürich abgeschlossen

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Nach einer mehrjährigen Bauphase während des Betriebs hat die Flughafen Zürich AG heute den Südteil des Terminals 2 dem Betrieb übergeben.

Der Check-in Bereich und die Ankunftshalle wurden von Grund auf modernisiert. Dank der guten Zusammenarbeit aller Flughafenpartner verlief die Inbetriebnahme reibungslos. Die neue Infrastruktur bietet Passagieren ein neues Reiseerlebnis. Ihnen steht ein komplett neuer Check-in Bereich und eine vergrößerte Ankunftshalle zur Verfügung.

Zudem wurde durch diverse bauliche Maßnahmen die Kerninfrastruktur optimiert, die Lichtverhältnisse verbessert und das Erscheinungsbild aufgewertet. Das Terminal 2 ist aber auch in Bezug auf die Gebäudetechnik auf den neusten Stand gebracht worden. Die umfassende Totalsanierung dieses Gebäudes begann im Juni 2010, um einerseits die Kapazitäten für die Zukunft zu erhöhen und andererseits mehr Platz und Komfort für Passagiere und Mitarbeitende zu schaffen.

Das Terminal 2 ist seit fast 40 Jahren in Betrieb und gehört zum Kern der Passagier-Infrastruktur am Flughafen Zürich. Neben der großen Check-in Halle 2 sind auch die Ankunft 2 sowie diverse Geschäfte, Restaurants und Büroräumlichkeiten im Terminal 2 beheimatet. Da der Passagierbetrieb während der gesamten Bautätigkeiten regulär weiter laufen muss, fanden die Umbauten in einer ersten Phase in der südlichen Hälfte des Gebäudes statt und werden nun in einer zweiten Phase in der nördlichen Hälfte weitergeführt. Der Abschluss für die zweite Umbau-Phase ist per Oktober 2015 und für das gesamte Projekt "Aufwertung Terminal 2" per Mitte 2016 vorgesehen.

Lufthansa Cargo gut positioniert: Gewinnanstieg für 2014 erwartet

Lufthansa Cargo hat im vergangenen Geschäftsjahr einen operativen Gewinn von 77 Millionen Euro erwirtschaftet, 28 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Zahlreiche Projekte des Zukunftsprogramms "Lufthansa Cargo 2020" wurden konsequent vorangetrieben, eine Flottenmodernisierung erfolgreich eingeleitet. 2014 soll das Ergebnis wieder deutlich steigen. Lufthansa Cargo sei erfolgreich unterwegs, ihre Position als Europas führende Frachtfluggesellschaft im laufenden Jahr zu festigen und auszubauen, betonte der Vorstandsvorsitzende Karl Ulrich Garnadt bei der Jahrespressekonferenz in Frankfurt.

"Wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt, wollen bei der Tonnage um rund fünf Prozent wachsen und planen mit einem deutlich steigenden operativen Gewinn", sagte Garnadt.

Gewinn in der Branche die Ausnahme

Der Cargo-Chef, der ab 01. Mai den Vorstandsvorsitz der Lufthansa Passage übernimmt, präsentierte bei Vorlage der Jahresbilanz 2013 ein operatives Ergebnis in Höhe von 77 Millionen Euro (2012: 105 Millionen Euro). Damit blieb Lufthansa Cargo weltweit eine der wenigen Frachtairlines, die sich in einem sehr schwierigen Marktumfeld klar in der Gewinnzone halten konnten. Viele Wettbewerber indes mussten ihr Frachtgeschäft im Zuge anhaltender Verluste deutlich schrumpfen oder ganz einstellen.

Die Nachfrage an den weltweiten Luftfrachtmärkten blieb im Vorjahr spürbar hinter den Erwartungen zurück. Der für Mitte des Jahres prognostizierte Aufschwung zeigte sich erst gegen Jahresende, mit positiven Entwicklungen vor allem auf den Fernoststrecken. In dieser schwierigen Phase setzte Lufthansa Cargo – wie in den Vorjahren – sehr erfolgreich auf eine flexible und nachfrageorientierte Kapazitätssteuerung. Bei leicht rückläufiger Tonnage gelang der Frachtairline damit sogar ein Plus bei der Auslastung. Im Jahresdurchschnitt stieg der Nutzladefaktor auf im Branchenvergleich hohe 69,9 Prozent. Die Durchschnittserlöse blieben angesichts der schwachen Nachfrage allerdings unter Druck. Unterm Strich erwirtschaftete das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 2,4 Milliarden Euro, ein Minus von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Milliarden-Investitionen in die Flugzeuge und Infrastruktur

Ein striktes Kostenmanagement ließ die Ausgaben des Unternehmens unter Vorjahresniveau sinken. Dabei lieferte vor allem auch das konzernweite Ergebnisverbesserungsprogramm SCORE deutliche Beiträge. Mit zahlreichen Einzelmaßnahmen erzielte Lufthansa Cargo Ergebnisverbesserungen in Höhe von 73 Millionen Euro. Dazu trugen sowohl erlössteigernde Maßnahmen wie "Product Push" bei, ein erfolgreiches Projekt zur intensiveren Vermarktung von Spezialtransporten als auch zahlreiche kostensenkende Projekte.

Neue B777 im Einsatz

Lufthansa Cargo wird das strikte Kostenmanagement im laufenden Geschäftsjahr beibehalten: "Die Umsetzung unserer großen Modernisierungsprojekte und Disziplin bei den Ausgaben haben weiterhin erste Priorität", betonte Dr. Martin Schmitt, Finanz- und Personalvorstand von Lufthansa Cargo.

"Neue Flugzeuge, neues Frachtzentrum, neue IT: Wir sind dabei, im Rahmen des Programms – Lufthansa Cargo 2020 – einen zehnstelligen Eurobetrag in die Zukunftssicherheit unseres Unternehmens zu investieren. Wenn wir unser ambitioniertes Programm aber ohne Abstriche umsetzen wollen, benötigen wir zur Finanzierung wieder höhere operative Ergebnisse", erklärte Dr. Schmitt. Deshalb werde auch das Programm SCORE konsequent weiterverfolgt.

"Lufthansa Cargo 2020" mit neuen Zentren und Partnerschaften

Profitieren wird die Airline 2014 in hohem Maße von den mittlerweile drei Boeing 777-Frachtern, die im Nordatlantik-Verkehr sowie ab kommender Woche auch nach Schanghai eingesetzt werden. Der deutlich geringere Treibstoffverbrauch der fabrikneuen Flugzeuge sorgt nicht nur für niedrigere Emissionen, sondern entlastet auch die Kostenseite spürbar. Eine weitere Triple Seven wird im Juni dieses Jahres ausgeliefert. Im Gegenzug plant Lufthansa Cargo mit nur noch 14 der ursprünglich 18 MD-11-Frachter zu fliegen.

Auch die weiteren Zukunftsprojekte von "Lufthansa Cargo 2020" befinden sich in der erfolgreichen Umsetzung. Die Modernisierung der IT-Landschaft wird Ende 2014 in weiten Teilen abgeschlossen sein, auch die Planungen für das neue Logistikzentrum am Heimatdrehkreuz Frankfurt sollen finalisiert werden. Die Vorbereitungen für den Bau des weltweit modernsten und effizientesten Frachtzentrums (Projektname LCCneo) laufen bereits auf Hochtouren.

Auch das 2020-Projekt "Kooperationen" geht von der Planungs- in die Umsetzungsphase: Bereits bis Jahresmitte soll die erste Partnerschaft mit einer Fluggesellschaft außerhalb der Lufthansa Gruppe besiegelt werden. Über enge bilaterale Kooperationen will sich Lufthansa Cargo künftig Wachstumschancen auf wichtigen Frachtrouten sichern und das weltweite Netz für Kunden noch attraktiver gestalten.

"Lufthansa Cargo 2020 ist kein einfaches Programm, vielmehr treiben wir zahlreiche ambitionierte und aufwendige Zukunftsprojekte parallel voran. Aber wir sind mit einem hervorragenden Team erfolgreich auf Kurs", unterstrich Karl Ulrich Garnadt. Die ersten Erfolge der Projekte seien bereits heute sichtbar und stärkten die Positionierung im globalen Wettbewerb erheblich. "Wir machen unser Unternehmen damit fit für die nächste Generation." Davon profitierten vor allem auch die Kunden von Lufthansa Cargo führte der Vorstandschef aus: "Unsere Kundenzufriedenheit liegt auf Rekordniveau. Dennoch wollen wir unsere Qualität in den kommenden Jahren weiter konsequent verbessern. Die umfangreichen Investitionen in unser Produkt und unsere Infrastruktur sind dafür der wichtigste Schlüssel." so Garnadt.

Lufthansa Cargo Geschäftsjahr 2013 in Zahlen

Lufthansa Cargo   2013 2012 Veränderungen in Prozent
Umsatzerlöse In Mio. Euro 2.442 2.688 -9,2
Operatives Ergebnis* In Mio. Euro 77 105 -26,7
Operative Marge In Prozent 3,2 3,9 -0,7P.
Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl 4.589 4.606 -0,4
Fracht und Post* In Mio. t 1.715 1.732 -1,0
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer* In Mio. 12.490 12.531 -0,3
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer* In Mio. 8.731 8.728 +0,0
Nutzladefaktor* In Prozent 69,9 69,7 +0,2P.

* Die Vorjahresvergleichswerte wurden aufgrund der Anwendung des geänderten IAS 19 zum 01. Januar 2013 rückwirkend angepasst.

Streiks bei Lufthansa und Germanwings laut VC ab sofort möglich

Die Vereinigung Cockpit (VC) weist aktuel nochmals darauf hin, dass die Piloten von Lufthansa Passage, Germanwings und Lufthansa Cargo im Rahmen von Urabstimmungen Streiks beschlossen haben. , mit denen ab sofort gerechnet werden müsse. Man betrachte das Mittel des Arbeitskampfes als ultima ratio und werde, mit Rücksicht auf die Passagiere der Lufthansa, Streiks mit mindestens 48 Stunden Vorlaufzeit über die Medien ankündigen sowie nach Möglichkeit auf Streiks in der Ferienzeit verzichten.

Auch die Dauer und die betroffenen Flughäfen werden im Rahmen dieser Mitteilung bekannt gegeben. Die VC bittet gleichzeitig um Verständnis bei den Reisenden, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren Informationen veröffentlicht werden könnten.

Andrea Nahles besucht Angestellte mit Behinderung am Flughafen Frankfurt

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Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, hat heute anlässlich des fünften Jahrestags der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen den Flughafen Frankfurt besucht. Dort informierte sie sich über die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Berufsalltag.

Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte und Arbeitsdirektor Michael Müller begrüßten die Ministerin und stellten das Engagement ihres Unternehmens auf diesem Gebiet vor.

Integration im Unternehmen wurde Selbstverständlichkeit

Durch individuelle Arbeitszeitmodelle und Heimarbeitsplätze ermöglicht der Flughafenbetreiber flexible organisatorische Rahmenbedingungen. Ein betriebliches Eingliederungsmanagement stellt zudem sicher, dass alle Betroffenen gemäß ihrer persönlichen Voraussetzungen eingesetzt beziehungsweise umgeschult werden. Außerdem werden geeignete Arbeitsplätze bedarfsgerecht mit spezifischen Arbeitshilfen ausgestattet.

Auch Barrierefreiheit genießt einen hohen Stellenwert am gesamten Flughafen. Die größte Errungenschaft des langjährigen Eintretens für die Belange behinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei aber die Tatsache, dass deren Integration im Unternehmen als Selbstverständlichkeit angesehen werde, so Müller.

Derzeit beschäftigt Fraport rund 2.200 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die entsprechende Beschäftigungsquote liegt bei 11,1 Prozent und somit deutlich oberhalb der gesetzlich vorgeschriebenen fünf Prozent. Zudem vergibt Fraport seit vielen Jahren Aufträge in Höhe von etwa 400.000 Euro jährlich an die örtlichen Behindertenwerkstätten.

Perspektiven auf allen Ebenen

Müller erläuterte die Motivation seines Unternehmens für dieses umfassende Engagement: "Wir bemühen uns um Diversität, da wir davon überzeugt sind, dass Vielfalt in der Beschäftigtenstruktur zu guten Arbeitsergebnissen führt. Deshalb sind wir bestrebt, das Potenzial von Menschen mit Behinderungen zu fördern und sie auf allen Ebenen einzubeziehen. Dadurch profitieren wir als Arbeitgeber von deren Erfahrungen, Perspektiven und Motivation."

Vorstandsvorsitzender Schulte führte weiter aus, dass "der Jobmotor Flughafen Frankfurt allen Menschen eine Chance gibt, einer Arbeit nachzugehen, die sie erfüllt. Dies ist eine wichtige Grundlage für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen, die bei uns glücklicherweise gelebter Alltag ist." Der Flughafen Frankfurt sei mit 78.000 Arbeitsplätzen in 500 Unternehmen die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Dass Menschen mit Handicap am Unternehmenserfolg mitarbeiten, sei fest verankerter Bestandteil der Compliance-Richtlinien des Fraport-Konzerns.

In einer Diskussionsrunde mit behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schilderte Reinhard Wagner von der Schwerbehindertenbetreuung der Fraport AG gegenüber der Bundesministerin seine Verantwortung für die Eingliederung behinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Anschließend erörterte Olaf Guttzeit Maßnahmen zur Rekrutierung und Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen. Er ist Vorstandsmitglied beim UnternehmensForum e.V., einem Zusammenschluss von 15 Konzernen und mittelständischen Firmen – darunter Fraport als Gründungsmitglied – die Menschen mit gesundheitlicher Einschränkung oder Leistungsminderung die volle Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen möchten.

Annetraud Grote vom Paul-Ehrlich-Institut stellte das "Inklusionsprojekt zur gemeinsamen Ausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung" (InkA) vor. InkA hat das Ziel, behinderte Jugendliche von der Suche bis zum Abschluss einer Ausbildung zu unterstützen. Hierfür übergab die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, den offiziellen Fördermittelbescheid in Höhe von 950.000 Euro.

"Überzeugungstäter" in Politik und Gesellschaft nötig

Im Anschluss an die Gesprächsrunde besichtigte Frau Nahles den Arbeitsplatz einer blinden Fraport-Mitarbeiterin und informierte sich aus erster Hand über den Berufsalltag und die ihr zur Verfügung stehenden Hilfsmittel.

Abschließend schilderte Frau Nahles ihre Eindrücke vom Besuch der Fraport AG: "Inklusion, gerade in der Arbeitswelt, geschieht nicht von allein. Dafür braucht es Überzeugungstäter in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Alle Gesprächspartner, die ich heute treffen durfte, sind fest davon überzeugt, dass eine Behinderung einem erfüllten Berufsleben nicht im Weg steht. Sie zeigen uns eindrücklich, dass die Zusammenarbeit von Kolleginnen und Kollegen mit und ohne Beeinträchtigungen hier schon lange der Normalfall ist. Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel Schule macht."

Reinhard Wagner, Arbeitgeberbeauftragter für die Beschäftigten mit Behinderung der Fraport AG: "Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen mit Handicap danke ich Frau Nahles dafür, dass sie der Integration von Menschen mit Behinderungen in das gesellschaftiche und berufliche Leben eine öffentliche Plattform verleiht."

Demografische Veränderung stärkt Rolle der Inklusion

Olaf Guttzeit, Vorstand UnternehmensForum e.V.: "Für immer mehr Unternehmen spielt das Potenzial von Menschen mit Behinderungen angesichts der demografischen Veränderungen eine Rolle. Die Inklusion von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen ist daher nicht mehr nur soziales Engagement, sondern eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit für Unternehmen".

Annetraud Grote, Projektverantwortliche InkA beim Paul-Ehrlich-Institut: "Wir freuen uns sehr über die finanzielle aber auch ideelle Unterstützung des Ministeriums für unser Projekt InkA; dieses gibt jungen Menschen mit Behinderungen eine reelle Chance zum Einstieg in das Berufsleben."

115 Ziele im Sommerflugplan 2014 des Köln/Bonn Airport

Ab Köln/Bonn Airport fliegen 35 Airlines zu 115 Zielen in 33 Ländern. So steht es im neuen Sommerflugplan, der am kommenden Sonntag, den 30. März, beginnt. Sechs neue Airlines gehen in Köln/Bonn an den Start. "Im Sommerflugplan bestätigt sich der Trend, dass es mit den Passagierzahlen wieder aufwärts geht. Wir rechnen mit einer guten Saison und freuen uns auf neue Airlines und neue Fluggäste", sagt Flughafenchef Michael Garvens mit Blick auf die kommenden Monate.

So fliegt die britische Regional-Fluggesellschaft Flybe ab 10. April täglich von Köln/Bonn nach Birmingham, der zweitgrößten Stadt Großbritanniens. Am 03. Juni nimmt die griechische Aegaen Airlines ihren Flugbetrieb in Köln/Bonn auf. Sie steuert immer dienstags und freitags das nordgriechische Thessaloniki an. Die rumänische Low-Cost-Airline Blue Air startet ab dem 16. Juni montags, mittwochs und freitags in die rumänische Hauptstadt Bukarest.

Je einmal wöchentlich fliegen ab Ende Juni die beiden türkischen Fluggesellschaften Corendon Airlines und Tailwind Airlines nach Antalya, Tunisair verbindet ab Anfang Juli Köln/Bonn mit dem tunesischen Djerba.

Auch die bereits ansässigen Airlines weiten ihr Angebot im Frühsommer aus: Germanwings nimmt sechsmal pro Woche Warschau, zweimal die Woche Algier und einmal wöchentlich Knock (Irland) in den Flugplan auf. Wizz Air bietet zwei Flüge pro Woche in die mazedonische Hauptstadt Skopje an, SunExpress ins türkische Gazipasa.

Vielflieger-Vorteile für Wenigflieger bei airberlin

Der Strauß ist der größte Vogel der Erde, der nicht fliegen kann. Mit dem airberlin Vielfliegerprogramm topbonus erfüllt sich ab sofort auch ein roter Vogel Strauß den Traum vom Fliegen. topbonus setzt mit dem neuen Key Visual insbesondere auf die Ansprache von Wenigfliegern. In seinem zehnten Jubiläumsjahr erweitert das Treueprogramm von airberlin das Angebot für seine Teilnehmer und wird künftig noch mehr Möglichkeiten anbieten, bereits wenige Meilen in Prämien einzulösen.

"Als Vielfliegerprogramm von airberlin geben wir in unserem zehnten Jubiläumsjahr eine neue Route vor und werden auch für Fluggäste attraktiver, die beispielweise nur einmal im Jahr in den Urlaub fliegen. Sie können jeden Tag bei mehr als 120 Partnern, zum Beispiel beim Einkaufen oder Tanken, wertvolle Meilen sammeln, die dann in Prämienflüge eingetauscht werden können.

Darüber hinaus werden alle topbonus Teilnehmer in diesem Jahr von neuen Aktionen und Partnerschaften profitieren", erklärt Marcus Puffer, General Manager bei topbonus. Aktuell nehmen bereits mehr als 3,4 Millionen Fluggäste am topbonus Programm teil und nutzen exklusive Vorteile der zahlreichen topbonus Partner, wie zum Beispiel Hotels, Mietwagen, Versicherungen oder Zeitschriften.

Durch die Partnerschaft mit Etihad Airways und den oneworld®-Beitritt ist topbonus für Vielflieger noch vorteilhafter geworden: Inhaber einer topbonus Statuskarte können auf allen Flügen mit Etihad Airways Statusmeilen sammeln und haben weltweit Zugang zu den Airport Lounges von Etihad und oneworld. airberlin und Etihad Airways bieten ihren Gästen gemeinsam 228 Ziele in 84 Ländern an. Im oneworld Streckennetz stehen rund 900 Ziele in 150 Ländern zur Verfügung.

Katar mit neuem Kontrollsystem für Landes- und Grenzüberwachung

Airbus Defence and Space hat den Aufbau des Nationalen Schutzschildsystems NSS (National Security Shield) für das Innenministerium und die Streitkräfte Katars abgeschlossen. Das vom katarischen Grenz- und Küstenschutz betriebene System deckt die gesamten Küstengewässer und Landesgrenzen ab.

Das einzigartige, vollständig integrierte System für alle Einsatzkräfte ist die weltweit modernste Grenzschutzlösung. Das System umfasst Wachtürme und Überwachungsfahrzeuge, die mit unterschiedlichen, über das gesamte Gebiet verteilten Sensoren wie Radar, Kameras und Funkpeilgeräten ausgestattet sind.

Zivile und militärische Überwachungsaufgaben

Katars 600 Kilometer lange Grenzen, die sich über Land-, Küsten- und Seegebiete erstrecken, sind damit nun komplett abgedeckt. Das System dient insbesondere der Bekämpfung von Bedrohungen durch Schleusernetze, terroristische Vereinigungen, Piraterie, Schmuggel und illegalen Fischfang.

Das NSS-System kann von allen katarischen Verteidigungs- und Sicherheitsstellen wie Küstenwache, Grenzschutz, Marine, Luftwaffe und Heer sowie von Regierungsstellen genutzt werden. Sämtliche Sensordaten und Bilder sind allen nationalen Einsatzstandorten zugänglich. Küstenwache, Grenzschutz-Einsatzzentrale (Border Guard Headquarters) und die streitkräfteübergreifende Einsatzzentrale (Joint Headquarters) wurden in Betrieb genommen; auch die Marine-Einsatzzentrale ist betriebsbereit.

Ausbau für Ausbildung und Schnittstellen für Web-Nutzer

Der Aufbau einer zweiten streitkräfteübergreifenden Einsatzzentrale steht kurz vor dem Abschluss; nach der Integration wird sie in der Lage sein, jederzeit sämtliche Aufgaben zu übernehmen. Luftwaffe, Heereshauptquartier und die nationale Krisenzentrale werden in den kommenden Monaten an das System angeschlossen.

In den nächsten zwei Jahren soll das NSS um weitere Funktionen ergänzt werden, dazu zählen ein Simulationssystem für die Ausbildung, ein Dokumentationsmanagementsystem, ein Webportal für externe Stellen und ein verbessertes Nutzermanagement.

Zudem werden Offshore-Türme und -Plattformen installiert und mit dem NSS ausgestattet, um die Ausschließliche Wirtschaftszone des Landes abzudecken und Katars wichtigste Ressourcen (Öl- und Gasproduktion) zu schützen.

Das Bild zeigt das Grenzsicherungssystem für Katar im Betrieb. (c) Airbus Defence and Space.

Erster Satellit fürs Copernicus-Programm „Sentinel-1A“ kurz vor Start

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Am 03. April um 23:02 Uhr MESZ wird der erste Satellit des europäischen Copernicus-Programms planmäßig von Europas Raumflughafen in Kourou (CSG) in Französisch-Guayana aus starten. Die Sentinel-Satelliten, eine neue Flotte von ESA-Satelliten, sollen eine Fülle an Daten und Bildmaterial liefern, die den Kern des Copernicus-Programms der Europäischen Union ausmachen. Durch die Bereitstellung wesentlicher Informationsdienste für eine breite Anwendungspalette stellt dieses globale Überwachungsprogramm einen Wendepunkt darin dar, wie wir mit unserer Umwelt umgehen, die Auswirkungen des Klimawandels verstehen und bekämpfen und uns im Alltag schützen können.

Fortschrittliches Radar sieht durch alle Wetterlagen

Der erste Satellit der Konstellation, Sentinel-1A, verfügt über ein fortschrittliches Radar, das rund um die Uhr in allen Wetterlagen Bilder von der Erdoberfläche liefert. Mit ihrer künftigen Konstellation aus zwei Satelliten (Sentinel-1A und -1B) wird diese Mission alle sechs Tage jeden Ort auf der Erde erfassen und Daten zur raschen Weitergabe an Bodenstationen in aller Welt senden.

Die Daten der Sentinel-Satelliten werden zahlreichen Diensten zu Gute kommen, darunter die Überwachung der Ausdehnung von Meereis in der Arktis, die routinemäßige Kartierung von Meereis, die Überwachung der Meeresumwelt einschließlich der Überwachung von Ölteppichen und des Aufspürens von Schiffen für die maritime Sicherheit, die Überwachung von Landflächen bei Erdbebenrisiken und die Kartierung zum Forst-, Wasser- und Bodenmanagement sowie zur Unterstützung von humanitärer Hilfe und in Krisensituationen.

High-Tech von Konsortium aus 60 Unternehmen

Sentinel-1 ist ein herausragendes Beispiel für die technologische Leistungsfähigkeit Europas und entstammt der engen Zusammenarbeit zwischen der ESA, der Europäischen Kommission, der Industrie, Diensteanbietern und Datennutzern. Entworfen und gebaut wurde der Satellit von einem Konsortium aus ca. 60 Unternehmen unter der Federführung von Thales Alenia Space und Airbus Defence and Space.

Flughafen Köln/Bonn reagiert auf Aufruf zu Warnstreik am Donnerstag

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Die Gewerkschaft Ver.di hat für den kommenden Donnerstag einen Warnstreik am Köln Bonn Airport angekündigt. Ver.di fordert die Mitarbeiter auf, "mit Beginn der Frühschicht (bis maximal 14.00 Uhr)" die Arbeit niederzulegen. Wie lange der Ausstand konkret dauert und welche Auswirkungen er haben wird, ist noch nicht vorhersehbar. Mit Behinderungen des Flugbetriebs ist allerdings zu rechnen. Der Flughafen versucht gemeinsam mit den Airlines, die Beeinträchtigungen für Fluggäste so gering wie möglich zu halten.

Passagiere werden gebeten, sich bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter zu erkundigen, ob und wie ihre Flüge vom Warnstreik betroffen sind. Der Flughafen richtet zudem eine Telefon-Hotline unter der Nummer 02203-404000 ein. Sie ist von Mittwochnachmittag 14:00 Uhr bis zum Ende des Warnstreiks besetzt. Mitarbeiter des Terminal-Service stehen Passagieren als Ansprechpartner zur Verfügung.

Sommerflugplan in Frankfurt mit neuen Zielen und Airlines aus Fernost

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Der Flughafen Frankfurt (FRA) ist Deutschlands Tor zur Welt. Im Sommerflugplan 2014, der am 30. März in Kraft tritt, bietet er direkte Verbindungen zu 295 Destinationen in 105 Ländern an. Die Anzahl der Interkontinentalziele steigt um vier auf 141, was Frankfurts Bedeutung als Drehscheibe unterstreicht. Das Sitzplatzangebot steigt um deutliche 4,4 Prozent auf rund 805.000 Sitze pro Woche, davon entfallen 285.000 auf Interkontinentalstrecken (plus 1,9 Prozent). Die Anzahl der Airlines, die Frankfurt in ihrem Streckennetz anfliegen, steigt auf 108.

"Frankfurt wird im Sommerflugplan ein noch attraktiverer Knotenpunkt im internationalen Luftverkehr. Wir sind stolz, eine solch hervorragende Qualität und Dichte an Verbindungen anbieten zu können. Wir danken allen Airline-Partnern, die dazu beitragen, für die gute Zusammenarbeit und freuen uns insbesondere auf die Fluggesellschaften, die neu hinzukommen", kommentiert Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte den vorgelegten Flugplan.

MIAT Mongolian und China Southern neu in Frankfurt

Als Neulinge begrüßt Deutschlands größter Flughafen im Sommer zwei asiatische Fluggesellschaften, die völlig neu in Frankfurt sind: China Southern fliegt ab Juni dreimal wöchentlich nach Guangzhou (China), das zuletzt im März 2012 angeflogen wurde, und macht dabei einen Zwischenstopp im chinesischen Changsha, das erstmals überhaupt ab Frankfurt direkt erreichbar ist. Außerdem landet MIAT Mongolian erstmals in FRA und fliegt zweimal die Woche nonstop nach Ulan Bator in der Mongolei, das ebenfalls erstmals als Direktziel bedient wird.

Drei Airlines, die Frankfurt zwischenzeitlich nicht im Streckennetz hatten, kehren zurück: Biman Bangladesh nimmt die Verbindung nach Dhaka in Bangladesh (über Rom) zweimal die Woche auf. Die spanische Air Europa fliegt zweimal täglich nach Madrid (Spanien) und Pegasus Airlines verbinden Frankfurt und den Flughafen Sabiha Gökcen auf der asiatischen Seite Istanbuls (Türkei) einmal täglich.

Weitere neue Ziele im Frankfurter Flugplan sind in Asien die indonesische Hauptstadt Jakarta (fünfmal wöchentlich mit Lufthansa über Kuala Lumpur), Urgensh in Usbekistan (einmal wöchentlich mit Uzbekistan Airways) und Gazipasa an der türkischen Riviera (dreimal wöchentlich mit SunExpress).

In Südamerika kommt das brasilianische Fortaleza (einmal pro Woche mit Condor) neu hinzu und in Nordamerika wird Minneapolis in den USA angeflogen (zweimal wöchentlich mit Condor).

Neue Direktziele in Europa – Verbindungen im Stundentakt

An europäischen Direktzielen kommen das spanische Valencia (täglich mit Lufthansa), das französische Montpellier (wöchentlich mit Lufthansa), das albanische Tirana (viermal pro Woche mit Adria Airways) und Kalamata auf dem griechischen Peleponnes (wöchentlich mit Condor) hinzu.

Zwei bestehende Interkontinentalziele werden im Sommer häufiger angeflogen als bisher, so wird Montreal (Kanada) zusätzlich zu den täglichen Air Canada-Flügen nun auch fünfmal wöchentlich durch Lufthansa bedient. Die beiden Flughäfen von Japans Hauptstadt Tokio – Haneda und Narita – werden durch Lufthansa, Japan Airlines und All Nippon Airways gemeinsam fünfmal täglich angeflogen, statt bisher viermal. Außerdem stockt Lufthansa zahlreiche Europa-Verbindungen auf und fliegt neben Berlin, Hamburg und München nun auch London-Heathrow, Brüssel und Wien (gemeinsam mit Austrian Airlines) im Stundentakt von Frankfurt aus an. Ebenso erhöhen Vueling (nach Barcelona) und Turkish Airlines (Istanbul-Sabiha Gökcen) ihre Frequenzen.

Größere und leisere Maschinen – Mehr Passagiere pro Flug

Der Trend zu weiter steigenden Flugzeuggrößen setzt sich weiter fort, im Sommer werden durchschnittlich 177 Passagiere pro Flug Platz finden, sechs mehr als im Vorjahr. Dadurch steigt trotz der deutlichen Ausweitung des Sitzplatzangebots die Zahl der angemeldeten Starts pro Woche moderat um 0,9 Prozent.

Diese Entwicklung wird in Frankfurt wesentlich durch die Investition in modernste Flugzeugmodelle bei Lufthansa getragen: Die Airline mit dem größten Verkehrsanteil in Frankfurt wird alleine während des Sommerflugplans sechs neue Interkontinentalflugzeuge in die Flotte aufnehmen, die treibstoffeffizienter sind und deutlich leiser fliegen. Zwei neue Airbus A380 und vier neue Boeing 747-8 erhöhen den Komfort für Fluggäste auf Langstreckenflügen von und nach Frankfurt.

Warnstreiks Donnerstag an Flughäfen und im Nahverkehr

Warnstreik an Flughäfen: Am Donnerstag ruft ver.di an mehreren großen Airports in Deutschland zu Warnstreiks auf. In der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst werden morgen zudem die Beschäftigten der Nahverkehrsbetriebe mit Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Sachsen und Hessen auf die besondere Belastung, vor allem im Fahrerbereich, aufmerksam machen.

Für Donnerstag, 27. März, ruft ver.di die Beschäftigten an den Flughäfen in Frankfurt/Main, München, Köln-Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart zum Warnstreik auf. Die Arbeitsniederlegungen sind auf die Frühschicht, d.h. bis maximal 14:00 Uhr, begrenzt, betroffen sind Bodenverkehrsdienste und Abfertigung, Gepäckförderanlagen, Instandhaltung und Wartung. Es ist davon auszugehen, dass es zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr sowie zu Flugausfällen kommen wird.

"Die Streikbeteiligung heute ist ein starkes Signal an die Arbeitgeber", sagte der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, bei einer zentralen Kundgebung in Hannover. "Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes leisten eine gute, wichtige und verlässliche Arbeit, die für das Zusammenleben und für das Funktionieren der Gesellschaft unerlässlich ist. Gute Leute, gute Arbeit, gutes Geld – das gehört zusammen."

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde Entgelterhöhungen von 100 Euro plus zusätzlich 3,5 Prozent, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro monatlich sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Für die Nahverkehrsbeschäftigten fordert ver.di eine Zulage von 70 Euro. Die dritte Verhandlungsrunde findet am Montag und Dienstag, 31. März bis 01. April 2014, in Potsdam statt.

UPS-Express-Sortierzentrum am Flughafen Köln/Bonn eröffnet

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Das weltweit agierende Logistikunternehmen UPS hat nun die offizielle Eröffnung der 200 Millionen US-Dollar teuren Erweiterung seines europäischen Air-Hub am Köln/Bonn Airport gefeiert.

Nach zwei Jahren Bauzeit waren es Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters, UPS-Europachefin Cindy Miller sowie Flughafenchef Michael Garvens, die symbolisch gemeinsam auf einen Button drückten und die hochmoderne Sortieranlage vor den Augen von zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Politik in Gang setzten.

Investition weil Rahmenbedingungen stimmen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der Erweiterung des Air-Hubs die Entscheidung des Logistikunternehmens UPS, sein Sortierzentrum am Flughafen Köln/Bonn auszubauen: "Wenn sich eines der weltweit führenden Logistikunternehmen für eine so große Investition entscheidet, zeigt dies, dass die Rahmenbedingungen in Nordrhein-Westfalen stimmen, und dass Vertrauen in das Wirtschafts- und Exportland Nordrhein-Westfalen und in die Beschäftigten besteht."

Für den Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters ist die Erweiterung des UPS-Sortierzentrums nicht nur ein Bekenntnis zum Logistikstandort: "Das Tor zur Welt von Köln aus ist nun noch etwas weiter geöffnet. Wir wissen die Verantwortung, die damit verbunden ist, zu schätzen", sagte Roters.

Europäisches Herzstück des UPS-Express-Netzwerkes

"Durch diese Erweiterung haben wir nun eine Sortierfläche in der Größe von 15 Fußballfeldern, um einer wachsenden und voranschreitenden Exportwirtschaft gerecht zu werden", sagte Cindy Miller, President UPS Europe. "All dies stellt sicher, dass das Köln/Bonn Air-Hub von UPS das europäische Herzstück des internationalen Express-Netzwerkes unseres Unternehmens bleibt. Das Drehkreuz hat eine Schlüsselfunktion für den weltweiten Luftfrachtbetrieb von UPS und es ist eine der größten und modernsten Sortieranlagen überhaupt."

"Die Geschichte von UPS am Flughafen Köln/Bonn ist eine beispiellose Erfolgsstory. Die Investition in dieses Sortierzentrum ist das klare Bekenntnis von UPS zu unserer gemeinsamen Zukunft. Wir sind sehr glücklich darüber, weil es die Position von Köln/Bonn als wichtige Logistikdrehscheibe festigt und allein bei UPS hier am Standort 2.500 Arbeitsplätze langfristig sichert", sagte Flughafenchef Michael Garvens.

40 Kilometer Bandanlage – 70 Prozent mehr Kapazität

Der US-amerikanische Logistikkonzern UPS ist seit 1986 am Standort Köln/Bonn tätig und betreibt jetzt auf mehr als 105.000 Quadratmetern Fläche eines der weltweit modernsten Sortierzentren für Expressfracht. Künftig können auf der insgesamt 40 Kilometer langen Bandanlage bis zu 190.000 Sendungen pro Stunde sortiert und in alle Welt verteilt werden – das entspricht einer Erhöhung der Sortierkapazität um 70 Prozent. Insgesamt wurden am Köln/Bonn Airport 2013 rund 740.000 Tonnen Luftfracht umgeschlagen.

Fraport stellt Verteilung seiner Ressorts neu auf

Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, wird mit Auslaufen seines Vertrags am 31. August 2014 auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen. Aufsichtsrat und Vorstand der Fraport AG haben sich darauf verständigt, die Position nicht nachzubesetzen und die fachlichen Zuständigkeiten neu zu ordnen und auf vier Ressorts zu verteilen. Peter Schmitz kam im März 2001 zur Fraport AG. Von 2002 bis 2009 war er als Bereichsvorstand für die Bodenverkehrsdienste verantwortlich.

Davor übernahm er als Vorstand Operations der Fraport AG die Verantwortung für die strategischen Geschäftsbereiche "Flugbetriebs- und Terminalmanagement, Unternehmenssicherheit", die Servicebereiche "Immobilien- und Facilitymanagement" sowie "Informations- und Kommunikationsdienstleistungen".

Nach dem Ausscheiden von Peter Schmitz werden die Zuständigkeiten im Fraport-Vorstand neu verteilt:

  • Das "Flugbetriebs- und Terminalmanagement, Unternehmenssicherheit" sowie das "Airport Security Management" werden künftig neben dem "Handels- und Vermietungsmanagement" und dem Zentralbereich "Personal Führungskräfte In-/Ausland" von Anke Giesen verantwortet.
  • Dafür rückt die Zuständigkeit für die "Bodenverkehrsdienste" in die Verantwortung von Michael Müller, der vor seiner Übernahme der Vorstandsfunktion des Arbeitsdirektors bereits diesen Bereich geleitet hat. Weiterhin unterstehen ihm die Zentralbereiche "Personalserviceleistungen" und "Zentraler Einkauf und Bauvergabe".
  • Das "Immobilien- und Facilitymanagement" sowie die "Informations- und Kommunikationsdienstleistungen" werden künftig neben dem "Zentralen Infrastrukturmanagement" sowie den Zentralbereichen "Controlling", "Finanzen und Investor Relations" und "Rechnungswesen" von Dr. Matthias Zieschang verantwortet.
  • Dr. Stefan Schulte übernimmt künftig die Verantwortung für den Zentralbereich "Akquisitionen und Beteiligungen" und somit für das internationale Beteiligungsgeschäft. Zu seinem Ressort gehören nach wie vor die Zentralbereiche "Compliance, Werte- und Risikomanagement", "Rechtsangelegenheiten und Verträge", "Revision", "Unternehmensentwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit" und "Unternehmenskommunikation".

Fluggutschein für 1-Millionsten Nutzer von Lufthansa-Gepäckautomaten in München

Verkürzte Wartezeiten und einfacheres Aufgeben des Reisegepäcks: Diese Vorteile nutzen immer mehr Lufthansa-Kunden. Am Montag, 24. März 2014, wurde der ein millionste Fluggast an einem der 27 Gepäckautomaten in München begrüßt.

Uwe Bald aus Aschheim bei München erhielt dazu einen Gutschein für ein Lufthansa-Ticket für zwei Personen nach Bologna: Denn nach München, Frankfurt und Hamburg können Lufthansa Kunden in Bologna und damit erstmals außerhalb Deutschland ihre Koffer an Gepäckautomaten aufgeben.

Vorraussetzung "mobile" Boardkarte

Die Automaten der neuen Generation führen die Passagiere mit leicht verständlichen Hinweisen in wenigen Schritten durch die Kofferabgabe. Einzige Voraussetzung für die Nutzung der Gepäckautomaten ist eine Bordkarte, die mobil, online oder vor Ort am Flughafen an den Check-in Automaten ausgestellt werden kann.

"Zeitersparnis ist für unsere Kunden ein wichtiges Anliegen. Für Geschäftsreisende und gleichermaßen für unsere Gäste, die privat in den Urlaub reisen, muss der Weg zum Flugzeug reibungslos und planbar sein," sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes Finanzen & Hub München.

Das Angebot, das Gepäck selbst an Automaten der neuen Generation abzugeben, besteht am Lufthansa Drehkreuz München seit November 2012. 19 Gepäckautomaten befinden sich in unmittelbarer Nähe zur PKW-Vorfahrt und an der Taxi- und Busvorfahrt des Terminal 2, seit Dezeber 2013 sind acht weitere sind im zentralen Economy Check-in Bereich im Einsatz.

1-jähriges Jubiläum der airberlin-Strecke Berlin – Chicago

Seit 23. März 2013 verbindet airberlin Berlin mit Chicago. Die Fernstreckenverbindung hat sich für die Airline sehr gut entwickelt. So erhöht die Airline ab diesem Sommer ihre Frequenzen nach Chicago.

aiberlin fliegt ab Mai täglich nonstop in die Metropole am Lake Michigan. Sehr gute Umsteigeverbindungen gibt es nach Berlin ab zahlreichen deutschen Städten sowie ab Österreich und der Schweiz. Ab Chicago bietet airberlin ihren Gästen danke des Codeshare-Abkommens mit dem oneworld®-Partner American Airlines zudem 41 Anschlussziele innerhalb der USA an. So können Reisende ab Berlin via Chicago bequem unter anderem nach Denver, New Orleans oder Seattle fliegen.

Kondensstreifen als Ursache für Klimafaktor Wolke – DLR startet Messflüge

Jeder kennt sie, die weißen Streifen am blauen Himmel – Kondensstreifen, erzeugt durch Triebwerke von Verkehrsflugzeugen. Ihre womöglich dramatisch unterschätzte Rolle beim Klimawandel wird derzeit mit dem DLR-Forschungsflugzeug untersucht.

Offene Fragen zur Bildung und Klimawirkung von Wolken schränken derzeit die Aussagekraft globaler Klimaprognosen massiv ein. Um die Klimawirkung natürlicher Eiswolken und der vom Luftverkehr erzeugten Kondensstreifen detailliert zu untersuchen, startete das Forschungsflugzeug HALO am 24. März 2014 zum ersten von insgesamt zwölf Messflügen.

Im Blickfeld: Langlebige Kondensstreifen-Cirren

In den kommenden vier Wochen werden im Rahmen der Mission ML-CIRRUS (Mid-Latitude Cirrus) Eiswolken, sogenannte Zirren, in acht bis 14 Kilometern Höhe über Europa und dem Nordatlantik vermessen. Unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft– und Raumfahrt (DLR) untersucht ein etwa 100-köpfiges Team von Wissenschaftlern verschiedener Atmosphärenforschungsinstitute die Bildung, den Lebenszyklus und die Klimawirkung der Zirren und Kondensstreifen-Zirren.

Die Wissenschaftler legen dabei ein besonderes Augenmerk auf die langlebigen Kondensstreifen-Zirren des Luftverkehrs. Inwieweit sich die Eigenschaften dieser künstlichen Wolken von den natürlichen Zirren unterscheiden, ist bislang ungeklärt. "Neue Erkenntnisse zeigen, dass die wärmende Klimawirkung von Kondensstreifen-Zirren möglicherweise stärker ist, als die durch den Kohlendioxidausstoß des Luftverkehrs", erklärt Kampagnenleiterin Prof. Dr. Christiane Voigt, Wissenschafterin am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und an der Universität Mainz. Lokal gibt es jedoch massive Unterschiede. "Mit HALO werden wir umfassende Messdaten sammeln, um Modellergebnisse besser zu untermauern und bestehende Unsicherheiten zu reduzieren", so Voigt weiter.

Laser-Experiment und Wolkensonden unterm Flügel

Eine innovative Intrumentierung unterstützt die Atmosphärenforscher an Bord von HALO bei ihrer Arbeit. "Seit mehreren Jahren haben wir in Vorbereitung für ML-CIRRUS neue Messmethoden entwickelt, um die Eigenschaften von Zirren und Kondensstreifen sehr genau zu erfassen", berichtet Dr. Andreas Minikin vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, der gemeinsam mit Christiane Voigt die Forschungskampagne leitet.

"Aktuell fliegt HALO mit einer der modernsten Wolken-Instrumentierungen weltweit: Insgesamt sind das knapp drei Tonnen experimentelle Nutzlast." Die Ausrüstung des Forschungsflugzeugs umfasst neben dem Lidar, einem Laser-Experiment zur Fernerkundung von Wolken, neun verschiedene Wolkensonden, die direkt unter den Tragflächen montiert sind sowie eine komplexe Aerosol-, Wasserdampf- und Spurengasinstrumentierung in der Kabine.

Wolken als wärmender Schal um die Erde – der auch kühlt

Dünne Zirren und Kondensstreifen können regelmäßig bei klarem Wetter am Himmel beobachtet werden: Sie legen sich wie ein wärmender Schal um die Erde. Wie stark die Erwärmung tatsächlich ausfällt ist Gegenstand der aktuellen Forschung und hängt von vielen Parametern wie der Größe und Anzahl der Eiskristalle in den Wolken, der Höhe der Wolken und ihrer Lebensdauer ab.

Außerdem beeinflusst die Form der Eispartikel ihre Strahlungswirkung: "Ein regelrechter Zoo von Säulchen, Plättchen und komplizierter, verästelter Eiskristalle erwartet unsere Instrumente", verrät Voigt. Unter bestimmten Bedingungen können die Eiswolken sogar kühlen. Um diese vielseitigen Klimawirkungen von Zirren und Kondensstreifen besser zu verstehen, benötigen die Wissenschaftler genaue Daten über die Anzahl, Form und Größe der Eiskristalle, die von einem Tausendstel Millimeter bis zu mehreren Millimetern variiert. Das Forschungsflugzeug HALO verfügt daher über verschiedene, komplementäre Messinstrumente.

Die gesammelten Wolkeninformationen fügen sich am Ende wie in einem Puzzle zu einem Gesamtbild. Im Anschluss an die Wolkenmessungen mit HALO vergleichen die Wissenschaftler die Ergebnisse mit Messreihen von Fernerkundungsstationen am Boden und überprüfen globale Satellitendaten. Die Messergebnisse dienen als Grundlage für detaillierte Prozessmodelle und somit der Verbesserung globaler Klimavorhersagen.

ML-CIRRUS auf HALO: Mission vieler Forschungsinstitute

Die DLR-Einrichtung Flugexperimente ist für den Betrieb des Forschungsflugzeugs HALO, einer umgebauten und stark modifizierten Gulfstream G550, verantwortlich. "HALO ist weltweit eines der modernsten Messflugzeuge in der Atmosphärenforschung", sagt der Leiter des DLR-Flugbetriebs Oliver Brieger. "Bis 2018 sind mit HALO acht weitere große wissenschaftliche Missionen geplant." Die umfassende Wolken-Messkampagne deutscher Atmosphärenforscher wird unter Federführung des DLR gemeinsam mit vor allem deutschen Universitäten und Forschungszentren durchgeführt.

Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Forschungszentrums Jülich und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die Bilder zeigen die modifizierte Gulfstream G550, die Unterflügelstationen zur Messung und das Fenster des optischen Lidar-Systems.

Robinson Helicopter liefert 500. R66 aus

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Der 500. R66 Drehflügler lief nun, dreieinhalb Jahre nach der Erstzulassung des Hubschraubers mit fünf Sitzen im Oktober 2010, bei Robinson Helicopter aus den Produktionshallen.

Der Hubschrauber wurde an Aviamarket ausgeliefert, einer von drei R66-Händlern in Russland, und wird dieses Jahr auf der Heli-Russia Exhibition in Moskau zu sehen sein. Aviamarket testete letztes Jahr erfolgreich die Eigenschaften dieses Luftfahrzeugs – erstmals, als Piloten von Aviamarket mit einer R66 mit der Seriennummer 0040 am Nordpol landeten, und noch einmal als das Unternehmen eine "In sechs Wochen um die Welt"-Reise mit zwei R66 organisierten.

Um die steigende Marktnachfrage zu befriedigen wurden von Robinson Helicopter mittlerweile weltweit über 100 R66-Servicezentren und 68 R66-Händler eingerichtet. Derweil geht die Weiterentwicklung der Modelle voran. Seit Kurzem wird die Avionik für die R66 zusätzlich mit Touch-Screen als Option angeboten, von Robinson neu entwickelte Schwimmer und ein Frachthaken befinden sich gerade in abschließenden Tests.

Tigerair bestellt 50 Airbus A320-Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Tigerair aus Singapur will bei Airbus bis zu 50 A320neo-Flugzeuge für eine geplante Flottenerneuerung und -erweiterung kaufen. Die getroffene Vereinbarung umfasst Festbestellungen für 37 A320neo mit Optionen auf 13 weitere Flugzeuge dieses Typs.

Die Flugzeuge werden PW1100-Triebwerke von Pratt & Whitney erhalten und sollen für das Streckennetz der Airline im asiatisch-pazifischen Raum eingesetzt werden.

Low-Cost Carrier für Budget Travel

"Wir sind hoch erfreut über den Abschluss dieser Vereinbarung. Damit werden wir die modernsten Single-Aisle-Jets in unsere Flotte integrieren können", sagte Koay Peng Yen, CEO der Tigerair Group. "Diese Vereinbarung unterstreicht auch den Anspruch von Tigerair, unsere Führungsposition im Marksegment des Budget Travel mit Augenmaß auszubauen."

"Wir freuen uns, dass Tigerair mit diesem bedeutenden Neuauftrag neuerlich auf die A320-Familie setzt", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Dieser Auftrag bestätigt einmal mehr die unschlagbare Wirtschaftlichkeit unseres Single-Aisle-Passagier-Jets sowohl für Full-Service-Airlines als auch für Low-Cost-Airlines."

Flugzeuge jünger als drei Jahre

Zur im Jahr 2004 gegründeten Tigerair gehören drei Airlines: Tigerair Singapore, Tigerair Mandala (Indonesien) und Tigerair Australia. Das Streckennetz der Tigerair Group umfasst mehr als 50 Flugziele in 14 Ländern im gesamten asiatisch-pazifischen Raum. Die Tigerair Group betreibt derzeit eine reine Airbus-Flotte aus 48 Flugzeugen der A320-Familie mit einem Durchschnittsalter von weniger als drei Jahren.

Die A320-Familie ist das weltweit erfolgreichste Single-Aisle-Programm. Mehr als 10.200 Flugzeuge wurden bisher bestellt, und über 6.000 sind bereits ausgeliefert. Die Weiterentwicklung A320neo wird im Jahr 2015 in Dienst gestellt. Sie soll mit neuen Triebwerken und aerodynamisch optimierten "Sharklets" an den Flügelenden bis zu 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Bis Ende Februar 2014 hatte Airbus 2.667 Festbestellungen von 50 Kunden weltweit für die A320neo-Familie verbucht.

airberlin nimmt Nonstop Düsseldorf – Marrakesch in den Plan

Mit den neuen Nonstop-Flügen von Düsseldorf nach Marrakesch verstärkt airberlin ihr touristisches Angebot nach Marokko im Winter 2014/15. Als einzige Airline bietet sie dann Direktflüge ab Düsseldorf in die rote Stadt am Fuße des Atlasgebirges. Die Nonstop-Verbindung startet ab 03. November 2014 zwei Mal pro Woche jeweils montags und freitags mit einem Airbus A320. Anschlussflüge gibt es aus Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Wien und Zürich.

Marrakesch trägt den Beinamen "Perle des Südens". Der Platz der Gaukler mit seinen Schlangenbeschwörern, die Altstadt mit ihren Souks und die Gärten der Stadt gehören zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Provinzhauptstadt, die auch für Kurzurlaube immer beliebter wird. Die am Atlantik gelegene Hafenstadt Agadir wiederum ist aufgrund ihrer schönen Strände und des milden Klimas ganzjährig ein perfektes Reiseziel für den Badeurlaub.

Darüber hinaus bietet airberlin ebenfalls ab der Wintersaison einen zusätzlichen Flug pro Woche ab Düsseldorf nach Agadir an. Auch die österreichische Tochtergesellschaft der airberlin group, NIKI, nimmt ab dem kommenden Winter neue Strecken von Wien nach Marrakesch und Agadir auf. Über Zubringerflüge aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Marokkoverbindungen optimal in das Streckennetz der airberlin group integriert.

Ariane 5 beim 59. erfolgreichen Start mit zwei Satelliten

Die europäische Trägerrakete Ariane 5 ist vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zum 59. Mal in Folge erfolgreich ins All gestartet. Die Nutzlastkapazität der Trägerrakete betrug für den Flug VA217 9.468 kg in den geostationären Transferorbit, davon 8.662 kg für die beiden transportierten Satelliten. Das Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space, das als Hauptauftragnehmer die Rakete baut, verantwortete auch einen der beiden Satelliten: den für den europäischen Betreiber SES entwickelten und gebauten Satelliten ASTRA 5B.

Die übrige Kapazität wurde für die Sylda-Doppelstartstruktur von Airbus Defence and Space und die Nutzlastadapter der beiden Satelliten ASTRA 5B und Amazonas 4 benötigt.

"Dieser 59. erfolgreiche Start in Folge ist ein doppelter Erfolg. Er zeigt erneut die außerordentliche Zuverlässigkeit unserer industriellen Aufstellung, als Hauptauftragnehmer für die Ariane 5 und künftige europäische Trägerraketen wie auch als Hersteller von Telekommunikationssatelliten wie ASTRA 5B, dessen Plattform Eurostar 3000 seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich im Orbit eingesetzt wird", sagte François Auque, Leiter von Space Systems.

Nächste Satelliten-Aufträge schon in der Schlange

Das Unternehmen hat darüber hinaus als Hauptauftragnehmer mehr als 100 Telekommunikationssatelliten gebaut, 33 davon basieren auf der Plattform Eurostar 3000. Nach den erfolgreichen Starts der Satelliten ASTRA 2F im September 2012, SES-6 im Juni 2013 und ASTRA 2E im September 2013 ist ASTRA 5B der achte Eurostar-Satellit der Flotte des Satellitenbetreibers SES.

Ein weiterer Eurostar-Satellit der E3000-Reihe für SES (ASTRA 2G) befindet sich derzeit in der Endintegrations- und Testphase bei Airbus Defence and Space, während die Konzipierung des im Februar bestellten SES-10, des jüngsten Vertreters der SES-Flotte, angelaufen ist.

Boeing erhält erste Bestellung der 737 MAX aus Afrika

Boeing und Comair Limited haben eine Bestellung über acht 737 MAX 8 Flugzeuge mit einem Wert von 830 Millionen US-Dollar nach Listenpreisen bekannt gegeben. Dies ist die erste Bekanntgabe einer Bestellung für die 737 MAX einer afrikanischen Fluggesellschaft.

Die Bestellung war zuvor auf der Boeing Orders & Deliveries Webseite als unbenannter Kunde im Dezember 2013 aufgenommen worden. Die in Johannesburg beheimatete Comair betreibt mit kulula den ersten Low-cost Carrier in Afrika und bedient die größeren Städte in Südafrika.

Flüge im Franchise mit British Airways

Als Franchise-Partner betreibt Comair auch das Regionalangebot von British Airways in Südafrika. Zur Zeit betreibt das Unternehmen eine reine Boeingflotte von 25 klassischen und and Next-Generation B737, sie sollen mit dem Boeing Sky Interior austestattet werden. Die acht neuen 737 MAX 8 dienen der Erneuerung und Erweiterung der Flotte.

Boeing verspricht gegenüber heutigen Einzelgangflugzeugen eine verbesserte Treibstoff-Effizenz von 14 Prozent. Angesichts dessen, dass die Preise für Treibstoff stark schwanken, sei die Entscheidung für die Investition nicht leichtfertig gefallen, und ist ein kritischer Schritt um dieser Herausforderung zu begegnen, hieß es seitens Comair CEO Erik Venter.

FAA zu Boeing 787: Dreamliner erfüllt Standards

Die amerikanische Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration – FAA) und Boeing haben eine umfangreiche Überprüfung der wichtigsten Systeme des 787 Dreamliner abgeschlossen. Die gemeinsame Überprüfung, die im Januar 2013 eingeleitet wurde, umfasste Design, Zertifizierung, Prozesse und Produktion der 787-8. Die Ergebnisse bestätigen sowohl die Integrität des Designs des Flugzeugs als auch die Effektivität der Prozesse, die eingesetzt wurden, um die Probleme, die vor und nach der Zertifizierung des Flugzeugs aufgetreten waren, zu erkennen und zu korrigieren.

Dazu hat sich ein Critical Systems Review Team (CSRT) an die Arbeit gemacht, das in vier Teams die Bereiche Antrieb, Struktur, Design und Herstellung / Prozesse des neuen Flugzeuges untersuchte.

Dreamliner befolgt Sicherheitsstandards

Die Überprüfung hat ergeben, dass die 787 die vorgesehenen hohen Sicherheitsstandards erfüllt, die von der FAA und von Boeing erwartet werden. Der Bericht enthält dennoch Empfehlungen, wie die Prozesse der FAA und von Boeing weiter verbessert werden können.

"Wir haben die Möglichkeiten, die diese gemeinsame Überprüfung der 787 eröffnet hat, begrüßt", sagte Boeing Commercial Airplanes President und CEO Ray Conner. "Die Ergebnisse bestätigen unser Vertrauen sowohl in das Design des Flugzeugs als auch in die disziplinierten Prozesse, um Vorkommnisse während des Betriebs zu erkennen und zu korrigieren. Ich bin dem gemeinsamen Prüfungsteam für seine harte Arbeit dankbar sowie für seine Empfehlungen, die es uns ermöglichen werden, unsere Prozesse stetig weiter zu verbessern."

Zulieferer vor Herausforderungen bei neuen Prozessen

Das Prüfungsteam hat vier Empfehlungen für Boeing erarbeitet, von denen sich drei auf die Verbesserung des Austauschs von Informationen, Standards und Erwartungen zwischen Boeing und seinen Zulieferern beziehen. So habe es dem 787-Programm anfangs noch an Kontrollmechanismen gefehlt, welche den unerwarteten Herausforderungen der mit den neuen Herstellungsprozessen noch wenig vertrauten Zulieferer begegneten.

Die Zulieferer hatten besonders dann Probleme, wenn Boeing noch spät Änderungen bei den Anforderungen (late engineering changes) vornahm. Boeing habe hier zu spät eingegriffen. Verstärkte Unterstützung seitens des Flugzeugbauers habe hier viel Verbesserung gebracht. Das CSRT empfahl, beim Beginn neuer komplexer Flugzeugprogramme, die Kontrollen an entscheidenden Stellen vor dem Abschluss von Prozessen auf jeder Stufe der Lieferkette sicherzustellen. Der US-Flugzeugbauer hat bereits Schritte unternommen, diese Empfehlungen umzusetzen.

Sicherstellung des Reifegrades vor Meilenstein

Die vierte Empfehlung ermutigt Boeing, den sogenannten "Gated Process" für Entwicklungsprogramme weiterhin einzusetzen und stetig weiterzuentwickeln. "Gated Process" bezieht sich auf die strikten Kriterien, die bei der Entwicklung neuer Flugzeugmodelle befolgt werden. Damit wird sichergestellt, dass ein ausreichender Reifegrad erreicht wird, bevor ein Programm zu entscheidenden Meilensteinen wie Abschluss des Designs, Produktionsstart und Indienststellung übergeht.

Boeing hat seit dem Start des 787-Programms eine Reihe von Verbesserungen der Prozesse der Flugzeugentwicklung implementiert. Dazu zählte auch eine Restrukturierungsmaßnahme im vergangenen Jahr, mit der alle kommerziellen Flugzeugentwicklungsprogramme unter einer Dachorganisation zusammengefasst wurden.

Batterien des Dreamliner nicht im Bericht

Der CSRT-Bericht bescheinigt den Systemen des Flugzeugs eine robuste Architektur und hinreichende Redundanz, trotz einzelner Vorkommnisse bei den Teilen mancher 787-Systeme. Sie verrichteten weiterhin sicher ihren Dienst, auch wenn einzelne Komponenten ausfallen. Da die Störungen, die im Zusammenhang mit den Lithium-Ionen-Batterien des Dreamliner, wie etwa in Japan, auftraten, noch Gegenstand laufender Untersuchungen sind, äußert sich der Bericht aber nicht zu diesem Thema.

Der gesamte Bericht kann von der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde FAA online eingesehen werden.

PFT-Pilotanlage zur Grundwasserreinigung am Flughafen Düsseldorf zeigt Wirkung

Die Ende November am Flughafen Düsseldorf installierte Pilotanlage zur Sanierung des mit der Stoffgruppe Perfluorierte Tenside (PFT) belasteten Grundwassers arbeitet einwandfrei und liefert bisher sehr gute Resultate. Die Ergebnisse der nun beendeten ersten Testphase zeigen, dass das Grundwasser nahezu vollständig von den enthaltenen PFT gereinigt wird, teilte der Flughafen mit. In einem zweiten Schritt soll nun höher belastetes Grundwasser der Filteranlage zugeführt werden. Gleichzeitig beginnt der Flughafen in den nächsten Wochen damit, das ehemalige Feuerlöschbecken zurückzubauen.

Untersuchungen des städtischen Umweltamtes hatten eine PFT-Belastung des Grundwassers in den Stadtteilen Lohausen und Kaiserswerth ergeben. Einige der Bereiche mit höheren PFT-Konzentrationen liegen auf dem Flughafengelände, welches als einer der Verursacher der Verunreinigungen gilt. Nach Bekanntwerden der PFT-Vorkommen hatte der Flughafen bereits seit 2007 in enger Abstimmung mit der Umweltbehörde Maßnahmen ergriffen, um neue PFT-Einträge ins Erdreich beziehungsweise ins Grundwasser zu unterbinden.

"Mit diesen sehr erfreulichen Zwischenergebnissen sind wir unserem obersten Ziel, die Auswaschung von PFT in die Nachbarschaft weitgehend zu unterbinden, ein großes Stück näher gekommen", betont Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. "Außerdem liegen wir voll im Zeitplan und sind zuversichtlich, die drei geplanten Großanlagen Anfang 2015 in Betrieb nehmen zu können."

Drei Stufen zur Grundwasserreinigung von PFT

Die Pilotanlage ist eine weitere Maßnahme des Flughafens, um die PFT-Verunreinigungen auf dem Betriebsgelände zu reduzieren. Im Dezember hatte der Flughafen seine Sanierungspläne im Rahmen einer Informationsveranstaltung den Bürgern in Kaiserswerth vorgestellt. Ziel des auf sechs Monate ausgelegten Probebetriebs ist es, die bestmögliche Konfiguration der Filteranlage herauszufinden, um das Grundwasser effizient und möglichst umfassend von den PFT reinigen zu können.

Dabei durchläuft das belastete Grundwasser zunächst einen Kiesbett-Filter, der Eisen und andere Störstoffe ausfällt. Ionenaustausch-Harze reinigen das Wasser bereits im zweiten Schritt vollständig von den lang- und kurzkettigen PFT. Die nachgelagerten Aktivkohle-Filter sorgen für weitere Sicherheit.

Während der Pilotphase bereitet der Flughafen zeitgleich den Einsatz von drei Großanlagen zur Grundwasserreinigung vor. Diese sollen in der zweiten Jahreshälfte 2014 an den Standorten Feuerwache Nord, Altes Löschbecken und Südbahn installiert werden und in Summe 38.500 Liter Grundwasser pro Stunde säubern. Anfang 2015 sollen die Anlagen ihren Betrieb aufnehmen.

Löschschaum der Flughafenfeuerwehr PFT-haltig

Die erhöhten PFT-Konzentrationen an einigen Stellen des Flughafengeländes sind auf die für den Flughafenbetrieb zwingend notwendige Anwendung von zugelassenen Löschmitteln zurückzuführen. Die Verunreinigung stammt aus einer Zeit, als die Flughafenfeuerwehr zur Erfüllung ihres Rettungsauftrages bei Löschübungen noch PFT-haltiges Feuerlöschmittel verwendete. Die verwendeten Schäume waren marktübliche Produkte, die von den Behörden zugelassen waren und von allen Feuerwehren vor allem zur Bekämpfung von Flüssigkeitsbränden, wie etwa von Kerosin, verwendet wurden.

Die negativen Eigenschaften von PFT waren damals noch nicht bekannt. Direkt nachdem die möglichen negativen Eigenschaften von PFT öffentlich wurden, entschied die Flughafenfeuerwehr 2007, derartige Produkte nicht mehr einzusetzen. Seitdem werden für den Ernstfall nur noch stark PFT-reduzierte Löschmittel vorgehalten. Übungen mit Löschschäumen finden seit 2007 ebenfalls nicht mehr statt.

PFT-Belastungen weit verbreitet – Rückbau des Löschbeckens

Darüber hinaus hat der Airport das ehemalige, seit 2007 nicht mehr genutzte Feuerlöschübungsbecken im Mai 2011 durch ein neues Funktionstestbecken ersetzt, das insbesondere unter Umwelt- und Sicherheitsaspekten dem neuesten Stand der Technik entspricht. Das alte Übungsbecken wurde gesichert. Regenwasser wird hier regelmäßig abgesaugt und fachmännisch entsorgt, so dass keine PFT-Stoffe ins Erdreich ausgewaschen werden können. Mit dem Rückbau des Beckens wird nun begonnen.

Erstmals wurde das industriell hergestellte PFT in den 1970er Jahren in der Umwelt festgestellt. Mittlerweile sind PFT-Belastungen in Gewässern und Böden ein weitverbreitetes Phänomen. Erhöhte PFT-Konzentrationen kommen an sehr vielen Stellen innerhalb der industrialisierten Welt vor. PFT werden etwa von der Kleidungs-, Agro-, Pharma- und Chemieindustrie produziert, verkauft und eingesetzt. Nahezu alle kommunalen und Betriebs-Feuerwehren nutzten in der Vergangenheit PFT-haltige Löschmittel.

Starfighter-Cockpit und Flughafen-Ausstattung des Allgäu Airport ausgestellt

Bereits rund 50.000 Besucher verzeichnet eine Ausstellung über den Allgäu Airport, die noch bis zum 27. April in den Stern-Passagen in Riezlern im Kleinwalsertal zu sehen ist.

Die Walser Raiffeisen Holding, die zu den Gesellschaftern des Memminger Flughafens zählt, zeigt dort in Zusammenarbeit mit dem Airport dessen Geschichte und aktuelle Funktion als Bayerns dritter Verkehrsflughafen. Zubehör der Flughafen-Feuerwehr, Teile der Landebahnbefeuerung, ein Check-in Counter, ein gelber VW-Bus, der als Air-Starter diente und mit dem ein Flugzeug-Triebwerk fremd gestartet werden kann, sowie Kofferbänder verdeutlichen das heutige Geschehen auf dem Flugplatz.

Den historischen Teil steuerte die Traditionsgemeinschaft Jagdbombergeschwader 34 Allgäu bei, die unter anderem ein komplettes Cockpit eines Starfighters, der früher in Memmingen stationiert war, ausstellt. Daneben gelten zurzeit auch die bequemen Flugzeugsessel als bevorzugte Sitzgelegenheit in der Einkaufspassage. Kinder können im Rahmen eines Quiz Fragen beantworten, die auf Infotafeln zu finden sind.

Schulklasse sieht sich Allgäu Airport genauer an

Zahlreiche Schulklassen haben bereits Führungen durch die Ausstellung absolviert. Davon animiert werden demnächst Schüler aus Hirschegg im Kleinwalsertal zu einem Ausflug nach Memmingen aufbrechen. Vor Ort werden sie nicht nur im Rahmen einer Führung einen Blick hinter die Kulissen des Allgäu Airport werfen, sondern auch das Museum der Traditionsgemeinschaft besuchen, das über original Tornados und Starfighter verfügt, die in liebevoller Kleinarbeit restauriert wurden.

Wizz Air fliegt Route Dortmund – Riga

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Die lettische Hauptstadt Riga wird ab Juni neu im Flugplan des Dortmund Airport angeboten. Wizz Air verbindet die größte Stadt des Baltikums dann mit dem Ruhrgebiets-Flughafen.

Riga ist mit 699.203 Einwohnern größte Stadt des Baltikums. Mit mehr als einer Million Einwohnern im direkten Umland ist Riga zudem der größte Ballungsraum der baltischen Staaten und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Lettlands. Die besonders für ihre Altstadt bekannte Hansestadt an der Ostsee ist berühmt für ihre Jugendstilbauten.

Wizz Air ist die größte Low Cost-Airline in Mittel- und Osteuropa und verbindet mit einer Flotte von 46 Airbus A320 96 Ziele in 35 Ländern. In Dortmund ist Wizz Air mit fast einer Million Passagieren die stärkste Airline. Knapp 80 Prozent ihrer Deutschen Flüge starten hier. Riga-Flüge ab Dortmund sollen ab knapp 20 Euro erhältlich und bereits buchbar sein.

Zweimal wöchentlich, jeweils Mittwoch und Sonntag, wird der neu in Riga stationierte Airbus A320 ab dem 22. Juni Dortmund anfliegen. "Neben Vilnius bietet Wizz Air mit Riga nun eine zweite Destination im Baltikum ab Dortmund an. Damit stärkt die Airline ihr umfangreiches Angebot in Mittel- und Osteuropa ab Dortmund und baut das Alleinstellungsmerkmal des Airports weiter aus", freute sich Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.