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Streik: Lufthansa stellt Flugbetrieb weitgehend ein

Aufgrund des von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) angekündigten Streiks bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings werden am Mittwoch, Donnerstag und Freitag gut 3.800 Flüge gestrichen. Während des dreitägigen Ausstands der Cockpit-Besatzungen können nur knapp 500 Lufthansa und Germanwings Kurz- und Langstreckenflüge verkehren.

Auch Cargo vom Streik betroffen

Neben den Passagierfluggesellschaften wird auch Lufthansa Cargo von dem Streik betroffen sein. Für die drei Streiktage wurden bereits 23 der 31 geplanten Frachtflüge aus Frankfurt annulliert.

ILA Berlin Air Show teilt sich nach Luftfahrt-Themen auf

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Die Geländeplanung für die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA ist weitestgehend abgeschlossen. Die Veranstalter der ILA Berlin Air Show haben nun die Bereiche der Luft- und Raumfahrt thematisch geordnet.

Ab 07. April beginnt der Aufbau auf dem ILA-Gelände. Neben fünf Freigeländeflächen stehen insgesamt sechs Messehallen und 40 Chalet-Einheiten für die Präsentation von Produkten und Dienstleistungen sowie für die Betreuung hochrangiger Gäste und Delegationen zur Verfügung.

Von den rund 250.000 Quadratmetern des ILA-Geländes entfallen etwa 50.000 Quadratmeter auf die Hallen- und Chaletflächen, 100.000 Quadratmeter Freigeländefläche für die Präsentation der Fluggeräte und 100.000 Quadratmeter als Zuschauer- und Logistikbereich. Nach heutigem Planungsstand gliedert sich das ILA-Gelände in folgende Ausstellungsbereiche:

Halle 1: International Suppliers Center ISC

Mit dem International Suppliers Center ISC bietet die ILA an den drei Fachbesuchertagen (20.-22.05.) die zentralen Marketingplattform für die internationale Zuliefererindustrie.

Halle 2: Nationale und Internationale Industrie

In Halle 2 befinden sich der Gemeinschaftsstand von Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI), individuelle deutsche Beteiligungen, die Sonderschau „Alternative Flugkraftstoffe“ sowie auch der Ländergemeinschaftsstand Frankreich.

Halle 3: Nationale und internationale Industrie, Einsatzpavillion der Bundeswehr, Helikopter, UAS

Die Bundeswehr und die militärische Luftfahrtindustrie demonstrieren im sogenannten Einsatzpavillion und dem zugehörigen Außengelände die erfolgreiche Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Luftfahrzeuge der Bundeswehr.

Außerdem sind in dieser Halle die Aussteller aus der Helikopter-Branche inklusive Zulieferer vertreten, Unbemannte fliegende Systeme (UAS) sowie regionale deutsche Aerospace-Allianzen (u.a. Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg). Hier gibt es auch umfangreiche Technik zu sehen sowie Informationen und Service-Einrichtungen.

Halle 4: ILA Space Pavilion, nationale und internationale Industrie

Herzstück des Raumfahrt-Auftritts ist der 1.500 Quadratmeter große ILA Space Pavilion: Dieser wird gemeinsam von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und den im BDLI organisierten deutschen Raumfahrtunternehmen gestaltet. Daneben präsentiert das ILA-Segment „Space“ nationale und internationale Raumfahrtunternehmen und -institutionen.

Unter anderem wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf seinem Stand auch verschiedenen internationalen Forschungspartnern die Gelegenheit zur Präsentation geben. Unter anderem Ländergemeinschaftsstände Russland und Ukraine.

Halle 5: ILA CareerCenter und Konferenzzentrum

Die größte Aerospace-Jobbörse Deutschlands zeigt am 23. und 24. Mai, wie der Einstieg in einen der faszinierenden Berufe der Luft- und Raumfahrt aussehen kann. An zwei ILA-Tagen informieren Arbeitgeber aus der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrt über die attraktiven Berufsbilder und die vielfältigen Berufschancen in dieser Zukunftstechnologie. In Halle 5 befindet sich auch das ILA-Konferenzzentrum mit mehreren Tagungsräumen für Kongresse, Seminare und Workshops auf der ILA.

Halle 6: Nationale und Internationale Industrie

In dieser Halle präsentiert sich das Partnerland der ILA 2014, die Republik Türkei, mit einem umfangreichen Gemeinschaftsstand. Darüber hinaus werden weitere deutsche Unternehmen ihr Portfolio ausstellen sowie Ländergemeinschaftsstände, unter anderem aus Indien, den USA, Polen, Mexiko und Tschechien, vertreten sein.

ILA Static Display

Bis zu 300 Fluggeräte aller Größen, Kategorien und aus allen Epochen der Luftfahrtgeschichte werden am Boden und in der Luft präsentiert. Dafür stehen fünf Freigeländeflächen zur Verfügung:

  • Static Display 1: Zivile Luftfahrt, Transportluftfahrt
  • Static Display 2: Zivile Luftfahrt, Transportluftfahrt
  • Static Display 3: Hubschrauber
  • Static Display 4: Allgemeine Luftfahrt
  • Static Display 5: Militärluftfahrt

Chalet-Reihe

Rund 40 Chalet-Einheiten mit Blick zum Flugfeld stehen den Ausstellern für die Betreuung ihrer hochrangigen Gäste zur Verfügung. Diese sind aufgeteilt in die Chalet-Reihe West sowie die Chalet-Reihe Ost, Blickrichtung jeweils vom ILA Flight Operations Tower.

Die ILA 2014 findet vom 20. bis 25. Mai auf dem Berlin ExpoCenter Airport statt. Die drei ersten ILA-Tage (20.-22.5.) sind Fachbesuchern vorbehalten. Am Publikumswochenende (23.-25.5.) können sich auch Privatbesucher vor Ort über Spitzentechnologie und High-Tech-Produkte aus allen Geschäftsfeldern der deutschen und internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie informieren.

Ryanair fliegt B737-800 Next-Generation im Co-Branding mit Boeing

Boeing und Ryanair verdeutlichen ihre Partnerschaft mit der zuletzt ausgelieferten, nagelneuen und mit einer Bemalung im Co-Branding versehenen Next-Generation B737-800.

Das Flugzeug trägt die universellen blauen Boeing-Farben auf dem Rumpf, während der Name Ryanair auf dem Heck der Maschine erscheint. Wiederekennbar wie auf jeder B737-800 von Ryanair befindet sich das Harfen-Logo auf dem Schwanz. Die Maschine ist eine von fast 300 B737-800 in der Flotte, die nur aus Flugzeugen des amerikanischen Herstellers besteht. Ryanair kann zudem einen makellosen Sicherheitsrekord von 28 Jahren vorweisen.

Ryanair-Chef Michael O'Leary sagte, die 737 sei der Grundstein ihres akutellen Erfolges, aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen und Zuverlässigkeit. Im Sommer letzten Jahres hat Ryanair denn auch eine Bestellung über weitere 175 Boeing 737 aufgegeben, des weltweit meistverkauften Einzelgang-Flugzeuges. Im Zuge dessen will Ryanair über 3.000 neue Stellen schaffen, um Piloten, Crews und Techniker für die Flotte von dann über 400 Maschinen bereit zu stellen.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre will Ryanair 110 Mio. Passagiere durch Europa befördern. "Wir sind damit imstande, unsere Kosten weiter zu senken und die Ticketpreise sogar noch weiter zu senken, sagte O'Leary. Ryanair beschreibt sich selbst als beliebteste Airline in Europa, die Fluggesellschaft führt täglich mehr als 1600 Flüge durch und steuert dabei 186 Ziele in 30 Ländern an.

Flughafen München als bester Flughafen Europas bewertet

Großer Erfolg für den Münchner Flughafen bei den diesjährigen World Airport Awards: Die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe wurde zum siebten Mal zum besten Flughafen Europas gekürt. Im weltweiten Ranking erreichte der Airport einen hervorragenden dritten Platz. Geht es nach der "Gewichtsklasse" der Flughäfen mit jährlich zwischen 30 und 40 Millionen Passagieren, liegt der Münchner Airport weltweit sogar auf Platz 1.

An der neuesten Umfrage hatten sich knapp 13 Millionen Passagiere aus 110 Ländern beteiligt. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer Feierstunde am Rande der internationalen Luftfahrtfachmesse "Passenger Terminal" in Barcelona Dr. Michael Kerkloh, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, überreicht.

Auch Flughafen-Personal mit Top-Benotung – Bayrische Gastfreundschaft

Ein besonderes Lob gebührt den Airport-Mitarbeitern: Die Münchner Flughafen-Mannschaft wurde als beste Airport-Crew Europas ausgezeichnet. Darüber hinaus belegte das bayerische Drehkreuz in den Einzelkategorien "Flughafen-Restaurants", "Aufenthaltsqualität und Erlebniswert" sowie "VIP Terminals" im globalen Ranking hervorragende zweite Plätze.

Mit dieser hervorragenden Bewertung hat der Airport seine guten Platzierungen der vergangenen Jahre nochmals verbessert. In den vergangenen beiden Jahren rangierte München innerhalb Europas auf dem zweiten Platz, den Titel des "Europameisters" hatte er in den Jahren 2005 bis 2008 sowie 2010 und 2011 inne. In dem einzigartigen Reiseerlebnis, das dieser Flughafen den Passagieren biete, kombiniert mit innovativem Design und großer Aufmerksamkeit für jedes noch so kleine Detail, machten den Erfolg des Flughafens aus, hieß es bei der Preisverleihung. Ein Grund für die besondere Wertschätzung seitens der Fluggäste sei dabei auch die von den Mitarbeitern verkörperte bayerische Gastfreundschaft.

Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh zeigte sich hocherfreut über die Auszeichnung: "Wir können richtig stolz auf unseren Münchner Flughafen sein. Toll, dass der Airport bei den Passagieren so gut ankommt. Dafür möchte ich vor allem den über 32.000 Beschäftigten am Flughafen danken, die den Airportbetrieb rund um die Uhr am Laufen halten."

Die Top-zehn Flughäfen der Welt

Platz 1: Singapur

Platz 2: Seoul

Platz 3: München

Platz 4: Hongkong

Platz 5: Amsterdam

Platz 6: Tokyo Haneda

Platz 7: Peking

Platz 8: Zürich

Platz 9: Vancouver

Platz 10: London Heathrow

Bei den "World Airport Awards" des unabhängigen Londoner Luftfahrtforschungsinstituts Skytrax wurden 410 internationale Flughäfen und zahlreiche Fluggesellschaften von den Passagieren beurteilt. Die Airports wurden in rund 40 Kategorien bewertet. Kriterien waren beispielsweise die Abfertigungs- und Servicequalität, die Freundlichkeit und Kompetenz des Flughafenpersonals, das Einkaufs- und Unterhaltungsangebot sowie die Umsteigemöglichkeiten.

10 Jahre Aer Lingus ab Berlin – Ausbau nach Dublin

Irlands nationale Fluggesellschaft Aer Lingus hat Grund zu feiern: Die Airline mit dem grünen Kleeblatt begeht ihr zehnjähriges Jubiläum in Berlin.

Seit dem 30. März 2004 verbindet sie die Hauptstadtregion mit der Hauptstadt Irlands, mit wachsendem Erfolg: Die Strecke Berlin-Schönefeld – Dublin startete mit vier wöchentlichen Flügen. Bereits seit 2005 wird die Strecke täglich geflogen. Heute hebt der moderne Airbus A320 mit dem Kleeblatt auf der Heckflosse zwölfmal in der Woche in Richtung Dublin ab. Rund 1,2 Millionen Passagiere flogen bislang mit Aer Lingus von und nach Irland.

Steigende Nachfrage noch nicht am Ende

Dublin ist für Besucher aus Berlin und Brandenburg immer eine Reise wert. Mit fast einer Million Einwohnern ist Dublin nicht nur Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt in Irland. Kunstinteressierte werden im National Museum von Dublin auf ihre Kosten kommen. Für ausgedehnte Spaziergänge ist das Trinity College mit Park und Campus zu empfehlen. In frühere Zeiten zurückversetzt, werden Besucher des Dublin Castles, dem Herzstück irischer Geschichte. Zum Dublin-Pflichtprogramm gehört natürlich ein Besuch in einem der rund 1.000 legendären Pubs.

"Berlin ist für uns ein wichtiger Markt bei dem wir auf ein festes Klientel von begeisterten Irland-Fans setzen. Auch für die kommenden Jahre sehen wir gutes Wachstumspotential in dieser Region", erläutert Julia Howe, Regional Sales Manager Central Europe von Aer Lingus.

Eine der profitabelsten Airlines in Europa

"Aer Lingus ist ein wichtiger Partner am Standort Schönefeld. Die Entwicklung der Airline ist eine Erfolgsgeschichte, was steigende Passagierzahlen und die kontinuierliche Ausweitung der Flugfrequenzen belegen", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Mit einer über 75jährigen Tradition gehört Aer Lingus zu den ältesten Fluggesellschaften in Europa. Die Airline gehört schon seit einigen Jahren zu den profitabelsten Gesellschaften Europas. Zur Flotte zählt die Gesellschaft aktuell 48 Flugzeuge, mit denen sie pro Jahr rund 10 Millionen Passagiere befördert.

Mallorca und Osteuropa im Sommerflugplan ab Dortmund 2014

Mit einem erweiterten Angebot startet der Dortmund Airport in die Sommersaison. Ab dem 30. März gilt der Sommerflugplan. Insgesamt zwölf Fluggesellschaften steuern dann vom Ruhrgebiets-Flughafen fast 40 Ziele in Europa und der Türkei an. Neu dabei ist in diesem Jahr beispielsweise die Verbindung der italienischen Volotea nach Reggio di Calabria in Süditalien.

Die Kalabrien-Flüge von Dortmund Airport sind für die Monate Mai, Juni, Oktober und November geplant. Für die Pauschalreisen, die direkt über die Reiseveranstalter buchbar sind, setzt Volotea eine Boeing 717 mit 125 Plätzen ein. Ebenfalls neu verbindet Wizz Air ab Juli den Dortmund Airport mit seiner Basis Craiova. In der rumänischen Universitätsstadt wird dann ein Airbus A320 stationiert, der dreimal wöchentlich Dortmund anfliegt.

Wizz Air nach Passagieren größte Airline in Dortmund

Die lettische Hauptstadt Riga wird bereits ab Juni neu im Flugplan des Dortmund Airport angeboten. Wizz Air verbindet die größte Stadt des Baltikums dann zweimal wöchentlich mit dem Ruhrgebiets-Flughafen. Die Airline bewegt damit auch im Sommer 2014 die meisten Passagiere am Dortmund Airport. "Mit nun vier Destinationen in Rumänien und zwei Zielen im Baltikum baut Wizz Air das ohnehin schon starke Angebot von Dortmund nach Mittel- und Osteuropa aus und bietet insgesamt 16 Destinationen an", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Neben Neuerungen steht vor allem Altbewährtes im Programm. So sind auch weiterhin interkontinentale Ziele ab Dortmund erreichbar. Dreimal täglich verbindet die Lufthansa-Tochter germanwings den Ruhrgebiets-Airport mit dem Drehkreuz-Flughafen in München – und damit zu 28 Zielen wie Peking, Sao Paulo oder Chicago im Lufthansa-Netz.

Mallorca unangefochten Ziel No. 1 – Mittel- und Osteuropa wachsen

Mit airberlin, germanwings und Ryanair fliegen gleich drei Airlines Palma de Mallorca an – das Ziel mit der unangefochten höchsten Nachfrage in Dortmund. Und mit Onur Air, Germania, Hamburg Airways und Tailwind fliegen vier Airlines Ziele in der Türkei an. Doch neben den Urlaubsregionen sieht Flughafen-Chef Mager auch im Sommer 2014 das Alleinstellungs-Merkmal des Dortmund Airport in Mittel- und Osteuropa: "Das umfangreiche Angebot an Destinationen in Mittel- und Osteuropa wie Kattowitz und Krakau in Polen, Vilnius in Litauen oder Bukarest in Rumänien macht Dortmund Airport auch zu einem ‚Tor zum Osten‘ für die heimische Wirtschaft – mit steigender Nachfrage."

Airlines und Destinationen (nur Direktflüge) ab Dortmund Sommer 2014

Airline/Ziel IATA-Code Airline/Ziel IATA-Code Airline/Ziel IATA-Code
airberlin AB Germanwings 4U Wizz Air W6/WU
Palma de Mallorca PMI Heringsdorf/Usedom HDF Belgrad BEG
    Istanbul-Sabiha SAW Budapest BUD
    München MUC Cluj-Napoca CLJ
    Palma de Mallorca PMI Craiova CRA
    Split SPU Donezk DOK
SunExpress XQ Ryanair FR Danzig GDN
Antalya AYT Alghero/Sardinien AHO Kiew-Zhulyany IEV
Izmir ADB Faro FAO Kattowitz KTW
    Girona GRO Lemberg LWO
    Krakau KRK Bukarest-Otopeni OTP
    London-Stansted STN Skopje SKP
    Malaga AGP Sofia SOF
    Palma de Mallorca PMI Targu Mures TGM
    Porto OPO Temeswar TSR
Volotea VOE Hamburg Airways HK Wilna VNO
Reggio Calabria REG Ankara ESB Breslau WRO
Newquay-Cornwall NQY Antalya AYT    
easyJet EZY Vueling VY Onur Air OHY
London-Luton LTN Barcelona BCN Antalya AYT
Germania ST Tailwind TWI    
Zonguldak ONQ Antalya AYT    

 

Kometen-Lander Philae erwacht und sendet erste Signale

Zweieinhalb Jahre flog Lander Philae im Winterschlaf durch das Weltall – nun wurde das Landegerät an Bord der ESA-Raumsonde Rosetta wieder erfolgreich aktiviert und sendete nach der geplanten Funkstille aus einer Entfernung von über 655 Millionen Kilometern wieder erste Daten zur Erde.

Bis 15:40 Uhr traf Datenpaket nach Datenpaket beim Team im Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Ergebnis: "Philae ist in Betrieb und fit für die nächsten Monate", sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Im November soll der Lander dann auf dem Zielkometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen, während Raumsonde Rosetta weiterhin um den Kometen kreist. Sonde und Lander werden somit erstmals "hautnah" miterleben, wie der Komet auf seinem Weg zur Sonne aktiv wird.

NASA-Antenne empfing erste Signale

Bereits um 07:00 Uhr morgens (MEZ) sendeten die Ingenieure die Software zur Sonde, die Lander Philae aktivieren sollte. Auf die Nachricht, dass diese Prozedur erfolgreich verlaufen ist, musste das Team im Kontrollraum des DLR-Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) und die beteiligten Wissenschaftler allerdings warten: Erst zwischen 14:00 und 15:40 Uhr öffnete sich das Zeitfenster, in dem eine NASA-Antenne in Kalifornien empfangsbereit in den Weltraum lauschen konnte.

Die Sonde Rosetta mit Lander Philae an Bord fliegt seit März 2004 durchs Weltall, um einst den Kometen Churyumov-Gerasimenko zu untersuchen. Bisher kennen die Planetenforscher ihr Ziel nur etwa von Bildern des Hubble-Weltraumteleskops aus großer Entfernung. Seitdem weiß man: Der Komet hat einen durchschnittlichen Durchmesser von rund vier Kilometern und ist kartoffelartig geformt. Alle 12,6 Stunden dreht der Komet sich um die eigene Achse. Was sie genau bei der Ankunft im August 2014 und der Landung im November 2014 erwartet, weiß man aber noch nicht.

Mit Harpune und Bohrer in die Vergangenheit des Sonnensystems

Mit insgesamt 21 Instrumenten vom Bohrer bis zum Spektrometer untersucht die Rosetta-Mission Aufbau und Eigenschaften von Churyumov-Gerasimenko genau. Der gefrorene Zustand des Kometen erlaubt dabei einen Blick in die Vergangenheit unseres Sonnensystems, da so das ursprüngliche Material aus der Entstehungszeit vor 4,6 Milliarden Jahren nahezu unverändert konserviert wurde. Dass die Sonde den Kometen bei seinem Flug umkreist und ein Lander auf der Kometenoberfläche aufsetzt und vor Ort Messungen vornimmt, sind dabei Premieren in der Planetenforschung.

Nachdem der Lander mit den Datenlieferungen seinen ersten Fitness-Check gut bestanden hat, werden nun die übrigen Instrumente aktiviert und geprüft. Kamera OSIRIS auf der Raumsonde Rosetta hat diesen Test bereits absolviert und nach dem Winterschlaf wieder ein erstes Bild vom Kometen aufgenommen – allerdings ist Churyumov-Gerasimenko noch über vier Millionen Kilometer entfernt und somit auf der Aufnahme auch nur den Bruchteil eines Pixels groß.

Kreist sie erst einmal an Bord von Rosetta um den Kometen, beginnt die Suche nach einem geeigneten Landeplatz für Philae. Der sollte eine sichere Landung ermöglichen, aber zugleich auch für die Wissenschaftler einen spannenden Ort für ihre Untersuchungen bieten. Vorbereitet ist Philae dabei auf ganz unterschiedliche Untergründe – mit Harpunen und Eisschrauben wird der Lander sich auf seinem Landeplatz verankern und dann mit seinen Messungen beginnen.

Die Bilder vom DLR zeigen neben Bildanimationen von Rosetta und Philae das Ankommen erster Daten von Philae nach der Inbetriebnahme.

Düsseldorf empfängt ersten 787-Dreamliner der neuen Tokio-Verbindung

"All Nippon 941, cleared to land and – welcome to Düsseldorf." Bereits die Begrüßung des Tower-Lotsen war ausgesprochen herzlich. Die mehrfach ausgezeichnete 5-Star-Airline ist in Düsseldorf angekommen. Um 15:35 Uhr setzte die Boeing 787-8 der All Nippon Airways (ANA) mit der Flugnummer NH 941 zum ersten Mal auf der Landebahn des Düsseldorfer Airports auf. Die Flughafenfeuerwehr begrüßte den Neuankömmling aus Japan nach der Landung mit der traditionellen Wasserfontäne. Feierlich ging es anschließend im Rahmen eines Empfangs am Gate mit Passagieren und geladenen Gästen weiter.

Denn ab sofort geht es für Reisende direkt und ohne lästiges Umsteigen an anderen Airports in nur elf Stunden Flugzeit von Düsseldorf nach Tokio.

Für Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers sind direkte Flugverbindungen ein starker Impuls für die Landeshauptstadt und die gesamte Region: "Düsseldorf ist eine weltoffene, wirtschaftlich starke und erfolgreiche Stadt im Herzen Europas. Die mittlerweile 113 wöchentlichen Langstreckenverbindungen und die vielen hundert weiteren Strecken machen Düsseldorf zum wichtigen Drehkreuz im Westen Deutschlands. Ich wünsche der neuen ANA-Verbindung viel Erfolg in Düsseldorf."

Wichtiger Anschluss für Wirtschaft und japanische Community

"Es ist ein guter Tag für die Beziehungen zwischen Düsseldorf und Japan. Seit Jahrzehnten verbindet uns eine sehr enge Freundschaft. Düsseldorf ist Japan-Standort Nummer Eins in Deutschland und Kontinentaleuropa. Deshalb ist es konsequent, dass nun durch die ANA eine tägliche Direktverbindung nach Tokio angeboten wird. Daran haben wir lange gearbeitet. Der Direktflug ist wichtig sowohl für japanische Unternehmen, die von Düsseldorf aus ihre Deutschland- und Europazentralen steuern, als auch für die exportorientierte Wirtschaft unserer Region und für die Menschen, die damit noch enger und schneller miteinander verbunden sind", erklärte Elbers.

"Der neue Direktflug zwischen Düsseldorf und Tokio/Narita ist eine großartige Erleichterung für die japanische Gemeinde in Nordrhein-Westfalen", erklärte der Japanische Generalkonsul, Kaoru Shimazaki. Die neue Verbindung lasse die japanische Heimat näher rücken und verbessere die Arbeitssituation der japanischen Geschäftsleute maßgeblich. Generalkonsul Shimazaki weiter: "Ich wünsche mir von Herzen, dass diese neue Verbindung dazu beiträgt, dass sich die Menschen in beiden Ländern besser kennenlernen werden und der gegenseitige Austausch auf allen Ebenen verstärkt wird. Ich hoffe, dass nun mehr Bürger aus Düsseldorf und ganz NRW, die uns hier so herzlich aufgenommen haben, nach Japan reisen werden, um Japan aus erster Hand zu erleben und zu genießen. Besuchen Sie Japan – wir freuen uns auf Sie!"

In Nordrhein-Westfalen leben über 10.000 Japaner, alleine rund 7.000 von ihnen in Düsseldorf. Damit ist Düsseldorf der größte Japan-Standort auf dem europäischen Festland. Das Handelsvolumen zwischen Japan und Nordrhein-Westfalen betrug 2013 rund 8,5 Milliarden Euro. Mehr als 500 japanische Unternehmen haben ihren Firmensitz in NRW, davon 480 in Düsseldorf und Umgebung. 120 japanische Unternehmen haben hier ihre Europazentralen. Weltbekannte Marken wie Fujifilm, Mazda, Toyota, Nissan, Toshiba, Canon, Sony, NEC oder Yamaha sichern in der Region rund 23.000 Arbeitsplätze und setzen pro Jahr 35 Milliarden Euro um.

Direktverbindung nach Tokio schon lange erwartet

"Ich weiß, dass die Menschen und vor allem die Geschäftsleute hier in der Region schon sehr lange auf eine direkte Flugverbindung zwischen Düsseldorf und Tokio gewartet haben. Heute wird dieser Wunsch endgültig wahr, und ich bin stolz darauf, dass unser Unternehmen diesen lange gehegten Wunsch erfüllen darf", versicherte Yutaka Ito, der als Senior Vice President bei ANA für Europa, den Mittleren Osten und Afrika verantwortlich ist. "Sie haben sicherlich hohe Erwartungen an dieses neue Angebot. Seien Sie sicher, dass wir alles daran setzen werden, diese hohen Erwartungen zu erfüllen und noch zu übertreffen: So haben wir unser modernstes Flugzeug, die Boeing 787 – auch Dreamliner genannt – für diese Strecke vorgesehen."

"Nach 23 Jahren freuen wir uns wieder auf eine Direktverbindung zwischen Japan und Düsseldorf, auf die wir lange hingearbeitet haben. Bisher sind jedes Jahr 50.000 Passagiere aus dem Einzugsgebiet unseres Airports über andere Flughäfen nach Tokio gereist. Ab Sonntag können sie das direkt und ohne umzusteigen tun. Der neue Service der ANA drückt daher die Attraktivität unseres Airports für Fernstrecken in Richtung Asien aus", erklärte Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

Flugdaten der neuen Japan-Verbindung

Düsseldorf (DUS) – Tokio-Narita (NRT) (ab 30. März 2014). Flugzeugtyp: Boeing 787-800 (Dreamliner), Sitze: 158 Sitze (46 Business & 112 Economy).

Flug Abflug Abflugzeit Ziel Ankunftszeit Frequenz
NH 941 NRT 11:00 Uhr DUS 16:00 täglich
NH 942 DUS 19:35 Uhr NRT 13:00(+1) täglich

Japans größte Fluggesellschaft, All Nippon Airways (ANA), wurde 1952 gegründet und zählt heute zu den zehn größten Airlines der Welt. ANA bedient internationale Ziele in Asien, Europa sowie Nordamerika und verfügt über ein dichtes Netz in Japan selbst. Die Airline fliegt derzeit 50 Inlandsziele auf 113 Routen und 33 internationale Ziele auf 64 Routen an. Auf ihrem gesamten Streckennetz bietet die Gruppe jede Woche mehr als 1.800 Flüge an. Die ANA Group hat einen Marktanteil von über 50 Prozent in Japan. Sie gilt mit der Beförderung von etwa 43 Millionen Passagieren (2011) als eine der größten asiatischen Fluggesellschaften. ANA zählt mit United/Continental und Lufthansa zu den drei größten Mitgliedern der Star Alliance.

Der Narita International Airport (Airport Code: NRT) liegt rund 60 Kilometer östlich von Tokio und gilt nach japanischer Gesetzgebung als Flughafen 1. Klasse. Mit über 35 Millionen Passagieren pro Jahr ist Narita der zweitgrößte Flughafen des Landes, wickelt allerdings den Großteil des internationalen Luftverkehrs Japans ab. Der Flughafen hat zwei Terminalgebäude, die von über 60 Fluggesellschaften genutzt werden. In weniger als einer Stunde können Reisende mit dem JR Narita Expresszug vom Flughafen in Tokios Zentrum gelangen.

funke Avionics zeigt Funkgeräte für neuen 8,33 kHz-Kanalabstand auf AERO

Zentrales AERO-Messethema wird bei funke die im November 2012 verkündete Einführungspflicht für Funkgeräte mit 8,33 kHz-Kanalabstand. Als erster europäischer Hersteller mit 8,33 kHz-fähigen Funkgeräten und mittlerweile einigen Tausend solcher Funkgeräte im Einsatz und entsprechenden Erfahrungen aus dem Einsatzbereich gibt es Informationen über Auswirkungen und Realisierungsmöglichkeiten der neuen Vorgabe. Sichtbar wird dies vom Einstiegsmodells ATR833 LCD (mit besonders sonnenlichttauglichem LCD-Display) über die OLED-Display Version ATR833 OLED bis hin zu unserem ATR833A OLED im 160 mm Flachgehäuse.

Alle Funkgeräte sind dabei über das separate Bedienteil ATR833RT voll fernsteuerbar. Auch die Gerätefamilie der Mode S Transponder wurde mit dem TRT800H LCD als Einstiegsmodell mit LCD-Display (bereits am Markt) komplettiert. Unverändert bleiben die Geräte mit OLED-Display, der TRT800H OLED sowie der TRT800A OLED im 160 mm Flachgehäuse. Über das separate Bedienteil TRT800RT sind auch alle Mode S Transponder voll fernsteuerbar.

Auch die Verkehrsanzeigesysteme TM250 und das "Basic Flight Instrument" BFI57 haben Optimierungen erfahren. Für das TM250 gibt es mittlerweile auch ein Minor Change Approval der EASA für die meisten gängigen Flugzeugtypen. Der f.u.n.k.e. AVIONICS-Stand befindet sich in Halle B1/100.

Leipzig/Halle Airport kooperiert mit zweitgrößtem Frachtflughafen in Japan Kansai

Der Flughafen Leipzig/Halle wird künftig mit dem japanischen Kansai International Airport zusammenarbeiten. Das sieht ein von der Mitteldeutschen Flughafen AG und der New Kansai International Airport Company Ltd. in Osaka unterzeichnetes Abkommen für eine strategische Partnerschaft vor. Die Partnerschaft mit Kansai ist die erste in Japan und die dritte Kooperation des Flughafens Leipzig/Halle mit einem asiatischen Airport, seit 2010 besteht bereits eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Schenzhen Bao’an International Airport, im Sommer 2012 kam die strategische Kooperation mit Shanghai Pudong International Airport hinzu.

Inhalt der strategischen Partnerschaft sind neben einem vertieften Informationsaustausch und gegenseitigen Personalbesuchen die Kooperationen in der Kundenakquise und im Umweltmanagement. Kopp betonte, der Flughafen Leipzig/Halle sei nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber der Region, sondern stehe für die europäische Logistikwirtschaft zunehmend auch international als Beispiel für Qualität, Effizienz und Leistung.

Partnerschaft der landesweit zweitgrößten Frachtflughäfen

Die Airports in Leipzig/Halle und Kansai sind schon heute die jeweils zweitgrößten Frachtflughäfen in Deutschland und Japan. Ziel der Partnerschaft ist eine weitere Stärkung ihrer Position in der globalen Luftfracht. "Dafür planen wir gemeinsame Marketing- und Verkaufsaktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Transportkette", sagte Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich würdigte die Rolle des Flughafens Leipzig/Halle als Herzstück des mitteldeutschen Logistikstandortes. "Durch die Erweiterung der Europäischen Union ist Sachsen mit seiner geographischen Lage ein erstklassiges Logistikkreuz in der Mitte Europas geworden", hob Tillich hervor. Im letzten Jahr wurden rund 888.000 Tonnen Fracht über den Flughafen Leipzig/Halle abgewickelt.

24-Stunden-Betriebserlaubnis "im Meer"

Der japanische Kansai International Airport befindet sich auf einer künstlich erbauten Insel rund fünf Kilometer vor der Küste Senschus in der Bucht von Osaka. Der Flughafen verfügt über zwei Start- und Landebahnen mit einer Länge von jeweils 4.000 Metern und ist der erste Flughafen Japans mit einer 24-Stunden-Betriebserlaubnis. so hat sich das Drehkreuz Kansai als wichtiger Frachtflughafen im asiatisch-pazifischen Raum etabliert. 2013 wurden am Kansai International Airport rund 700.000 Tonnen Fracht umgeschlagen.

Airbus baut in Ottobrunn hochpräzises Spektrometer für Sentinel-5

Airbus Defence and Space wird für die Europäische Weltraumorganisation ESA das hochpräzise Sentinel-5-Instrument entwickeln und bauen. Der Auftrag hat einen Wert von 144 Millionen Euro. Aufgabe des Instruments ist die globale und tägliche Beobachtung der Zusammensetzung der Erdatmosphäre durch die Messung von Spurengasen und Aerosolen, die das Klima und die Luftqualität beeinflussen. Die Auslieferung des Hightech-Instruments ist für 2019, der Start des Satelliten für 2021 vorgesehen.

"Eine globale und kontinuierliche Umweltbeobachtung ist nur mit Hilfe von Satelliten und deren Instrumenten möglich. Wir bringen im Auftrag der ESA das Copernicus-Programm voran und bauen in unserem Raumfahrtoptikzentrum Ottobrunn bei München das nächste wichtige Instrument, das hochpräzise Spektrometer Sentinel-5", sagte Michael Menking, Leiter Erdbeobachtung, Navigation und Wissenschaftsprogramme bei Space Systems.

Erfassung wichtiger Spurengase in der Atmosphäre

"Darüber hinaus bauen wir derzeit drei Sentinel-Satelliten und verschiedene andere Sentinel-Instrumente für das Copernicus-Programm, das eine moderne und effiziente Infrastruktur für Erdbeobachtung und Geoinformationsdienste schafft. Dies zeigt unsere hohe technische Kompetenz, die wir in den Dienst der globalen Umwelt- und Sicherheitsüberwachung stellen."

Sentinel-5 wird die Erde an Bord eines MetOP-Satelliten der zweiten Generation (MetOP-SG) auf einer polaren Erdumlaufbahn in einer Höhe von rund 800 Kilometern umkreisen. Mit einer Schwadbreite von zirka 2.670 Kilometern wird Sentinel-5 die Erdatmosphäre mit einer bisher unerreichten räumlichen Auflösung von sieben mal sieben Quadratkilometern in Nadirrichtung einmal täglich erfassen und Atmosphären- und Klimaforschern eine präzise Erkennung und Untersuchung von Emissionsquellen ermöglichen. Dazu gehört die Bestimmung der Konzentration von Spurengasen als wesentliche Bestandteile der Atmosphäre wie Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Methan, Formaldehyd, Kohlenmonoxid sowie Aerosole.

Erfahrung mit wissenschaftlicher Sensorik aktiver Satelliten

Herzstück von Sentinel-5 ist ein bildgebendes UVNS-Spektrometer für den ultravioletten, sichtbaren, Kurzwellen- und Nahinfrarot-Spektralbereich (Ultraviolet Visible Near-infrared Shortwave), denn nur durch eine große spektrale Bandbreite ist die Messung der genannten Molekülarten möglich. Das gewichtsoptimierte Instrument mit einer Lebensdauer von mehr als sieben Jahren wiegt rund 270 Kilogramm. Es besteht aus einem Optikmodul mit Spiegelteleskop, einer optischen Strahlteiler-Baugruppe, zwei Spektrometer-Optiken füs Sichtbare bis Ultraviolette (UV-Vis) und einer für den Nahinfrarot-Bereich (NIR) sowie aus zwei Kurzwelleninfrarotsystemen (SWIR) und einem Kalibrierungs-Subsystem – und zwei elektronischen Kontrollbaugruppen. Für die Entwicklung und den Bau von Sentinel-5 stellt Airbus Defence and Space als Hauptauftragnehmer ein Team aus etwa 24 europäischen Zulieferern zusammen.

Airbus Defence and Space hat bereits eine Reihe von Instrumenten gebaut, die an Bord von Forschungs-, Erdbeobachtungs- und Wettersatellitenerfolgreich eingesetzt werden. So verfügt das Unternehmen über reichlich Erfahrung aus der Entwicklung von ERS-1 und Envisat, wichtige europäische Umweltbeobachtungssatelliten in niedriger Umlaufbahn, den Instrumenten Sciamachy zur Kartierung der Ozonschicht und der Entwicklung des Ozonlochs, Sentinel-4, einem dispersiven, bildgebenden Spektrometer aus dem geostationären Orbit, sowie des Spektrometers NIRSpec (Near-Infrared Spectrograph), dem größten europäischen Beitrag zum James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) der NASA.

Wetter- und Klimaprognosen im Fokus von Copernicus-Sentinel

Klimawandel, Luftqualität und die stratosphärische Ozonschicht haben dringenden Forschungsbedarf. Emissionen von Spurengasen und Aerosolen verändern die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre und können dadurch die Lebensbedingungen auf der Erde nachhaltig beeinträchtigen: Spuren- bzw. Treibhausgase erwärmen die Erde und tragen dadurch zur Verschiebung von Klimazonen und zum Anstieg des Meeresspiegels bei, Verbrennungsprodukte wie Stickoxide und Kohlenwasserstoffe führen zur Bildung von Luftverschmutzung durch Ozon und Aerosole, Fluorchlorkohlenwasserstoffe und Halone haben die stratosphärische Ozonschicht ausgedünnt.

Sentinel-5 beobachtet die Erdatmosphäre, damit der menschliche Einfluss auf Klima, Luftqualität und stratosphärisches Ozon genauer erfasst und von natürlichen Emissionen getrennt werden können. Darüber hinaus gilt es, den Zustand der Atmosphäre besser vorhersagen können: Dies reicht von echtzeitnahen Vorhersagen der Luftverschmutzung für den folgenden Tag bis zu Klimaprognosen über mehrere Jahrzehnte.

Copernicus ist das bislang ehrgeizigste Erdbeobachtungsprogramm und soll präzise, zuverlässige und leicht zugängliche Informationen und damit bessere Umweltbeobachtung liefern, die Auswirkungen des Klimawandels verstehen und zu mindern helfen und auch die zivile Sicherheit zu gewährleisten.

Die ESA ist verantworltich für die Koordinierung der Weltraumkomponenten des Programms, koordiniert die Bereitstellung der Daten von über 30 relevanten Satelliten, betreibt zusammen mit Eumetsat die Sentinels, während die EUA für die Daten von luft- und bodengestützten Sensoren verantwortlich ist.

Aus GMES wurde Copernicus

Copernicus ist die neue Bezeichnung für das Programm für globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung, das bisher als GMES (Global Monitoring for Environment and Security) bekannt war. Die Initiative der Europäischen Kommission wird in Partnerschaft mit der ESA und der Europäischen Umweltagentur (EUA) durchgeführt. Die Europäische Kommission ist im Auftrag der Europäischen Union für das Gesamtprogramm, die Festlegung von Anforderungen und das Management der Dienste zuständig.

Lufthansa mit neuem Angebot an Vereinigung Cockpit

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Die Lufthansa hat die Vereinigung Cockpit (VC) aufgefordert, so schnell wie möglich die gemeinsamen Gespräche wieder aufzunehmen. "Wir haben noch viereinhalb Tage Zeit, den Schaden für unsere Kunden abzuwenden, der durch den angekündigten Streik entstehen würde", erklärte Dr. Bettina Volkens, Vorstand für Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG. Die VC hat für die Zeit vom 02. bis 04. April einen dreitägigen Streik bei der Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings an allen deutschen Flughäfen angekündigt.

"Wir sind zu jeder Zeit bereit, die Gespräche fortzusetzen und haben durch das neue Angebot zum Vergütungstarifvertrag und das Angebot zum zukünftigen vorzeitigen Ausscheiden aus dem Flugdienst Verhandlungsgrundlagen geschaffen. Mit dem guten Willen aller Beteiligten sollte es uns gelingen, einen Streik abzuwenden", so Volkens weiter.

Lufthansa bereitet sich auf Ernstfall vor

Obwohl Lufthansa weiter auf Verhandlungslösungen setzt, arbeitet sie mit Hochdruck daran, die Auswirkungen eines Streiks für ihre Kunden so gering wie möglich zu halten. "…Wir werden alles tun, damit die betroffenen Menschen bestmöglich betreut werden. Überall dort, wo es möglich ist, werden wir alternative Reisemöglichkeiten anbieten. Parallel dazu arbeiten wir weiter an einer Lösung des Tarifkonflikts", sagt Volkens.

Lufthansa will ihre Kunden auf jeden Fall rechtzeitig über Einzelheiten zu Flugstreichungen, Umbuchungsmöglichkeiten und alternativen Reisemöglichkeiten auf informieren. Kunden, die ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, informiert das Unternehmen zusätzlich per E-Mail und SMS über Änderungen für ihren Flug.

Keine Kopplung mehr ans Unternehmensergebnis

Lufthansa hat der VC ein verbessertes Angebot zum Vergütungstarifvertrag vorgelegt. Das Angebot sieht für alle Piloten von Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings über die Laufzeit vom 01. Mai 2012 bis 31. Dezember 2015 eine nachhaltige Erhöhung der Vergütung um 5,2 Prozent und eine Einmalzahlung vor. Für die ersten sechs Monate dieser Laufzeit ist eine Nullrunde vorgesehen. Für die Zeit vom 01. November 2012 bis 31. Dezember 2013 soll eine Einmalzahlung in Höhe von 2.000 Euro erfolgen. Dies entspricht einem Volumen von 1,2 Prozent der Gesamtvergütung der Piloten.

Für die Zeit vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2015 soll schließlich die Vergütung in zwei Stufen um insgesamt 5,2 Prozent steigen und zwar rückwirkend ab 01. Januar 2014 um drei Prozent und zum 01. Juli 2014 um weitere 2,1 Prozent. Die ursprünglich vorgesehene Koppelung der Gehaltsentwicklung an das Unternehmensergebnis ist entfallen. Damit ist Lufthansa auf zentrale Forderungen der VC eingegangen. Mit diesem Angebot würden die Piloten einen mit anderen Mitarbeitergruppen vergleichbaren Beitrag zur Zukunftssicherung des Konzerns leisten.

Renteneintrittsalter ab 55 Jahren

Lufthansa hat gestern außerdem angeboten, dass alle Piloten auch in Zukunft vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden können. Für alle Mitarbeiter, die bereits vor dem 01. Januar 2014 bei Lufthansa ihr Arbeitsverhältnis begonnen haben, sieht das Angebot einen umfangreichen Vertrauensschutz vor. Danach können diese Mitarbeiter wie bisher bis zum Erreichen des frühestmöglichen gesetzlichen Renteneintritts mit 63 Jahren bis zu 60 Prozent ihres letzten Bruttogehaltes erhalten.

Ab 2017 soll das frühestmögliche Alter für das Ausscheiden aus dem Flugdienst für Piloten bei Lufthansa Passage in Abhängigkeit der Dienstzugehörigkeit von 55 für Dienstältere auf bis zu 60 Jahre für dienstjüngere Mitarbeiter angehoben werden. Mitarbeiter mit 30 oder mehr Jahren Betriebszugehörigkeit sind von der Änderung gar nicht betroffen. Die Piloten von Lufthansa Cargo und Germanwings können bereits heute frühestens mit 60 Jahren aus dem Flugdienst ausscheiden und dann die Übergangsversorgung in Anspruch nehmen.

Durchschnittsalter im Lufhtansa-Cockpit angehoben

Außerdem war bisher tarifvertraglich geregelt, dass im Cockpitbereich von Lufthansa Passage ein durchschnittliches Ausscheidealter von 58 Jahren erreicht werden muss. Das Angebot von Lufthansa sieht nun vor, das tarifvertraglich vereinbarte durchschnittliche Ausscheidealter ab 2016 innerhalb von drei Jahren von 58 auf 61 Jahre anzuheben. Das tatsächliche Durchschnittsalter für ein Ausscheiden lag 2013 schon bei 58,9 Jahren. Damit trägt das Angebot auch dem gesamtgesellschaftlichen Trend einer längeren Erwerbstätigkeit Rechnung.

Auch für Piloten, die seit dem 01. Januar 2014 ihre Tätigkeit bei Lufthansa aufgenommen haben oder aufnehmen werden, soll ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Flugdienst weiter möglich sein. Die Frage der Finanzierung soll Gegenstand von weiteren Gesprächen mit der VC sein. Für alle Mitarbeiter sieht das Angebot weiterhin eine arbeitgeberfinanzierte Absicherung für Flugdienstuntauglichkeit vor.

UP startet vom BER im „Wölkchendesign“

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UP ready for take off! Seit heute fliegt die neue EL AL Marke UP vom Flughafen Berlin-Schönefeld nach Tel Aviv. Das ganz neue Produkt der EL AL Israel Airlines wird künftig die bisherigen EL AL Flüge ab/an Berlin-Schönefeld ersetzen.

UP wird dafür Berlin in diesem Sommer bis zu zwölfmal pro Woche nonstop mit Israels Mittelmeermetropole Tel Aviv verbinden. "Wir freuen uns UP in Berlin zu begrüßen und wünschen EL AL mit ihrer neuen Marke viel Erfolg und allzeit guten Flug", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Flexible Tarife mit individuellem Service

"In diesem Jahr stellt UP eine der größten und zugleich schönsten Herausforderungen für das Traditionsunternehmen EL AL Israel Airlines dar. Wir freuen uns sehr, dass UP hier in Berlin-Schönefeld erstmalig "auf die Reise geht". Mit dem jungen, frischen Konzept UP antworten wir auf aktuellste Marktentwicklungen und die gestiegene Nachfrage nach maßgeschneiderten Tarifen und einem individuell wählbaren Serviceangebot", so Ben-Zion Malka, General Manager Germany & Austria von EL AL Israel Airlines.

Im Rahmen eines Empfangs feiert die Deutschlanddirektion der EL AL Israel Airlines gemeinsam mit dem Flughafen Berlin-Schönefeld und hochrangigen, geladenen Gästen der Botschaft des Staates Israel, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sowie Reisebüropartnern den UP Premierenflug.

Reisen in zwei Klassen und "Wölkchendesign"

Im November 2013 stellte Israels nationale Fluglinie EL AL ihr jüngstes Produkt UP erstmalig vor. Über Berlin hinaus wird UP Tel Aviv mit Budapest, Kiew, Prag und Larnaca verbinden. Die Flüge werden mit modernsten B737-800-Flugzeugen in behaglichem "Wölkchendesign" bedient. UP punktet mit flexiblen und günstigen Tarifen sowie "nach Wunsch" individuell wählbaren Serviceleistungen. Angeboten werden die Klassen Economy Class sowie Economy Class Plus.

  • UP Basic – beim Basistarif für Individualisten zahlen Fluggäste je nach Wunsch für Check-In, Gepäck, Sitzplatzreservierung oder Bordverpflegung.
  • UP Smart – der Tarif für Urlauber und Geschäftsreisende, die den "Full Service" bevorzugen. Er beinhaltet eine große Auswahl an Leistungen, u.a. Check-In, Gepäck, freie Sitzplatzwahl in der Klasse Economy Class Plus (nach Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Reservierung), Zugang zur King David Lounge im Ben-Gurion Airport in Tel Aviv sowie flexible Ticketkonditionen (Änderungen, Rückerstattung).

Airbus Group eröffnet mehr Finanzierungsmöglichkeiten über Bank of China

Die Airbus Group und die Bank of China beschließen damit eine strategische Zusammenarbeit, mit der operativ relevante Tätigkeiten wie inländische und internationale Zahlungsabwicklung, globales Cash- Management und Finanzgeschäfte sowie Kredit- und Handelsfinanzierungen vorangebracht werden sollen. Vorgesehen ist außerdem eine Kooperation in den Bereichen Flugzeugleasing, Aircraft Asset Management, Hedging und Unternehmenskredite.

"Für ein Unternehmen, das bereits über eine bedeutende Industrie- und Marktpräsenz in China verfügt, ist diese Vereinbarung mit der Bank of China ein logischer nächster Schritt", erklärte Harald Wilhelm, Finanzvorstand der Airbus Group. "Unsere chinesischen und internationalen Kunden können von dieser Zusammenarbeit unserer Unternehmen nur profitieren."

Mehr Finanzierungsoptionen für Flugzeug-Kunden

Die Vereinbarung ermöglicht Kunden der Airbus Group vielfältigere Finanzierungs- und Währungsoptionen und fördert die Entwicklung strukturierter Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung in China und auf dem globalen Markt. Für die Bank of China wird sie zudem die Entwicklung des Bankgeschäfts in den Segmenten Luft- und Raumfahrt sowie Flugzeugleasing erleichtern.

"Die Absichtserklärung mit der Airbus Group setzt neue Maßstäbe für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern", so Tian Guoli, Chairman der Bank of China, der die Vereinbarung diese Woche in Toulouse unterzeichnete. "Airbus ist China seit 1985 partnerschaftlich verbunden, als das Unternehmen erstmals mit seinen Flugzeugen auf dem chinesischen Markt auftrat, und vor allem seit 2008, als die Endmontagelinie für die A320-Familie in Tianjin eröffnet wurde", so Tian Guoli weiter.

Branchengröße BOC Aviation mit 251 Flugzeug-Geschäften

Das zur Bank of China gehörende, in Singapur ansässige Leasingunternehmen BOC Aviation hat seit seiner Gründung im November 1993 über Direktbestellungen sowie Kauf- und Leaseback-Transaktionen bereits 251 Airbus-Maschinen erworben oder verbindlich geordert.

Flughafenfeuerwehr in Dortmund zeigt Mädchen den Berufsalltag

Im Rahmen des Girls’ Day besuchten 20 interessierte Mädchen die Flughafenfeuerwehr des Dortmund Airport. Die Feuerwehrleute gaben Gelegenheit, sich über ihre Arbeit zu informieren und den Ruhrgebiets-Flughafen kennenzulernen.

"Der Girlss’ Day soll Mädchen Gelegenheit bieten, von Männern dominierte Berufsgruppen kennen zu lernen. Indem wir den Flughafen vorstellen, möchten wir die Mädchen dazu motivieren, sich auch für "typische Männerberufe" zu interessieren. Chancengleichheit bereichert Unternehmen und das kollegiale Miteinander", sagte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager im Rahmen des Besuchs.

Während ihres Vormittags am Airport erfuhren die Mädchen nicht nur Wissenswertes über die brandschutztechnischen Einrichtungen im Terminal und besichtigten die Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr. Die Brandschützer stellten auch die weiteren Bereiche des Airports vor und erklärten, was rund um Start und Landung eines Flugzeuges alles an einem Flughafen passiert. Als Highlight lernten die Mädchen an einem Simulationsbrand den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher.

Back-Office und Groundhandling beim Schülertag Girls’ Day und Boys’ Day

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"Girls’ und Boys’ Day" am Paderborn-Lippstadt Airport: Bereits zum sechsten Mal fand am Donnerstag am Paderborn-Lippstadt Airport der "Girls’ und Boys’ Day" statt. 27 Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren warfen dabei einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen des Flughafens und informierten sich über das Berufsbild zur/zum Servicekauffrau / -mann im Luftverkehr.

Wie in den vergangenen Jahren zuvor organisierten und koordinierten Auszubildende den Berufserkundungstag und zeigten den Jugendlichen die einzelnen Arbeitsabläufe und -bereiche am Flughafen. Nach einer ausführlichen Präsentation erfuhren die Jugendlichen zum Beispiel, wie sicher und effizient der Flugverkehrskontrolldienst koordiniert und wie Passagiere im Sicherheitsbereich kontrolliert werden müssen. Sie sahen sich im Back-Office und im Lost & Found Gepäckermittlungsbereich um und beobachteten die Arbeit der Fluglotsen im Tower.

Neben einer Terminalbesichtigung und einer Busrundfahrt über das Vorfeld, Start- und Landebahn wurden Stopps bei der Flughafentankstelle, der Feuerwehr und der Flugzeugabfertigung eingelegt. So konnten sie das Be- und Entladen, das Betanken und das Reinigen eines Flugzeuges aus nächster Nähe miterleben. Hautnah dabei waren sie auch auf dem Vorfeld beim geräuschvollen Start einer Maschine der Fluggesellschaft Condor nach Fuerteventura und einer airberlin-Maschine nach Palma de Mallorca.

All die spannenden Eindrücke und Erfahrungen machten diesen Tag sowohl für die "Girls’ und Boys’" als auch für die Beteiligten am Paderborn-Lippstadt Airport zu einem unvergesslichen Erlebnis und war für alle viel zu schnell wieder vorbei.

163 Ziele ab Flughäfen Berlin-Schönefeld (SXF) und -Tegel (TXL)

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Mit neuen Zielen und mehr Flügen macht der aktuelle Sommerflugplan am Flughafen Berlin Brandenburg Lust aufs Reisen. Insgesamt 67 Airlines verbinden Berlin diesen Sommer mit 163 Zielen in 50 Ländern. Der Sommerflugplan 2014 tritt am 30. März 2014 in Kraft. "Mit 131 Zielen in Europa, 21 Interkontinentalverbindungen, davon acht Langstrecken und gestiegenen Frequenzen, ist der Flughafenstandort Berlin so gut mit der Welt vernetzt wie noch nie." sagte Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

"Wir freuen uns, unseren Passagieren mit dem neuen Sommerflugplan einen guten Mix aus europäischen und internationalen Zielen anbieten zu können", so der Flughafen-Chef

Neuheiten im Sommerflugplan 2014

  • UP, die neue Marke der israelischen Fluggesellschaft EL AL, startet am 30. März ihren Flugbetrieb ab Berlin-Schönefeld. Alle Flüge nach Tel Aviv werden dann mit UP geflogen. Die Strecke wird zwölfmal wöchentlich bedient. UP baut damit die Frequenz um vier Flüge pro Woche aus.
  • Die italienische Fluggesellschaft AirOne fliegt Berlin neu an. Sie startet mit gleich drei Strecken ab Berlin-Tegel. Mit Beginn des Sommerflugplans fliegt AirOne von Berlin nach Catania. Ab dem 01. April verbindet die Airline Berlin mit Pisa. Ab dem 02. April kommt die Strecke Tegel – Palermo hinzu. Pisa und Catania werden dreimal wöchentlich, Palermo wird zweimal wöchentlich angeflogen.
  • norwegian verbindet ab dem 02. April Berlin mit Barcelona. Flüge in die spanische Stadt am Mittelmeer gehen dreimal wöchentlich ab Berlin-Schönefeld.
  • Ryanair fliegt ab dem 04. April ab Berlin-Schönefeld nach Shannon im Südwesten Irlands. Die Strecke wird zweimal pro Woche bedient.
  • Nach Verona, Ancona und Sarajewo geht es von Berlin-Tegel ab Mitte April mit germanwings. Ancona wird ab dem 12. April einmal die Woche bedient. Ab dem 15. April geht es dann dreimal wöchentlich nach Verona und zweimal die Woche nach Sarajewo.
  • airberlin erhöht ihre Frequenzen in die Vereinigten Staaten: Ab dem 06. Mai wird die Verbindung Berlin-Tegel (TXL) nach New York (JFK) um drei zusätzliche Flüge ausgeweitet und fliegt dann zehnmal pro Woche in die amerikanische Metropole. Ebenfalls ab 05. Mai erhöht airberlin die Frequenzen nach Chicago. Diese Strecke wird dann täglich bedient.
  • Germania bietet ab dem 01. Mai eine Verbindung ab Berlin-Schönefeld ins türkische Antalya am Mittelmeer.
  • Pünktlich zur Sommersaison nimmt die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines Thessaloniki in ihren Flugplan auf. Die Verbindung ab Berlin-Tegel wird ab dem 05. Juni zweimal wöchentlich geflogen.
  • vueling baut sein Streckennetz ab Berlin weiter aus. Die Verbindung Berlin-Tegel nach Rom steht ab dem 13. Juni im Flugplan der Airline. vueling startet zunächst viermal wöchentlich, ab September dann täglich in die Ewige Stadt.
  • In der Zeit vom 16. Juni bis zum 30. August bietet die estländische Fluggesellschaft Estonian Air dreimal wöchentlich eine Nonstop-Verbindung von Berlin-Tegel nach Tallinn an.
  • Ab dem 21. Juni verbindet easyJet Berlin-Schönefeld mit der Algarve. Faro, die Stadt im Süden Portugals, wird dann zweimal wöchentlich angeflogen.

Streik der Lufthansa-Piloten Anfang April – Osterferien vorerst nicht betroffen

In der Urabstimmung vom 20.03.2014 hatten die Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings ein klares Signal gesetzt: Sie votierten mit 99,1 Prozent dafür, nötigenfalls mittels Arbeitskampf, einen neuen Tarifvertrag "Übergangsversorgung" durchzusetzen. Auch zukünftig soll es Piloten, die über Jahrzehnte den hohen Belastungen ihres Berufes ausgesetzt sind, möglich sein, vorzeitig und selbstbestimmt aus dem Berufsleben auszuscheiden.

"Unsere Tarifkommission hat der Lufthansa gegenüber erklärt, dass sie bereit ist, eine Deckelung der Kosten für die Übergangsversorgung zu vereinbaren. Dieser konstruktive Vorschlag ist aus Sicht der VC durchaus geeignet, sich zu einigen", sagte Ilona Ritter, VC-Vorsitzende für Tarifpolitik.

Piloten Anfang April im Streik

Auf Initiative der VC fanden in den letzten Tagen mehrere Treffen mit der Lufthansa statt. Bedauerlicherweise hat Lufthansa die Vorschläge der VC nicht ernsthaft aufgegriffen. Infolgedessen haben Vorstand und Vorsitzende Tarifpolitik der VC die Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen beschlossen.

Die VC wird ihre Mitglieder vom 02. April 00:00 Uhr bis 04. April 23:59 Uhr zum bundesweiten Arbeitskampf zur Durchsetzung eines neuen Tarifvertrages Übergangsversorgung aufrufen. "Der von uns angekündigte Verzicht, die Osterferien nicht mit Arbeitskämpfen zu belasten, wurde anscheinend vom Management nicht als Zeichen unseres Verantwortungsbewusstseins gegenüber den Urlaubsreisenden verstanden. Wir lassen uns von Lufthansa nicht hinhalten", so Ritter.

Streikmaßnahmen stellen für die VC immer eine Ultima Ratio dar und man bedauere die Beeinträchtigung für die Kunden der Lufthansa. Das Management der Lufthansa habe aber die Mittel, diese noch zu verhindern, so die VC.

Streik in den Osterferien vorerst ausgeschlossen

Derzeit schließt die VC weitere Maßnahmen mit Rücksicht auf die Kunden bis nach Beendigung der Osterferien aus. Das beeinträchtige jedoch nicht die Entschlossenheit der Gewerkschaftsmitglieder, die Lufthansa dazu zu bewegen, ein verhandlungsfähiges Angebot zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages Übergangsversorgung zu unterbreiten.

IT-Berufe am Flughafen München inspiziert

Mehr als 130 Schülerinnen und Schüler aus der Flughafenregion und aus München informierten sich anlässlich des Girls‘ Day und Boys‘ Day am Airport über Ausbildungsberufe am Flughafen. Dabei hatten die Mädchen unter anderem die Gelegenheit, etwa typische IT-Berufe kennen zu lernen. So konnten sie unter Anleitung von Fachinformatikern der Flughafen München GmbH (FMG) die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in der Praxis erproben.

Darüber hinaus gehörten auch ein Besuch im FMG-Rechenzentrum mit Vorstellung eines 3D-Druckers sowie eine Tower-Führung zum Schnupperprogramm. Neben dem Berufsbild der Fachinformatiker präsentierte die FMG zum Girls‘ Day auch die Ausbildungen zur Mechatronikerin sowie zur Werkfeuerwehrfrau.

Außer der Flughafengesellschaft beteiligten sich auch die Lufthansa CityLine, das Hauptzollamt München, die Bayerische Landespolizei, die Bundespolizei und das Logistikunternehmen Panalpina an dem flughafenweiten Veranstaltungsprogramm zum Girls' Day.

Parallel zum Girls' Day nahm der Flughafen München auch wieder am bundesweiten Boys‘ Day teil. Dabei durften die Schüler den Kinderpflegern in der flughafeneigenen Kindertagesstätte bei der Betreuung der "Airport Hopser" zuschauen.

Flughafen Nürnberg feiert erfolgreiches erstes Jahr Ryanair

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Den Start für das Ryanair-Engagement in Nürnberg markierte der Jungfernflug am 28. März 2013 in die Themsemetropole London. Drei Tage später folgten schon zwei italienische Strecken: Cagliari und Pisa.

Anfang April baute Ryanair sein Angebot nochmals aus und fügte Malaga, Porto und Alicante als zusätzliche Sonnenziele hinzu. Im aktuellen Sommerflugplan ab Nürnberg bietet Ryanair, Europas beliebteste Low Cost-Airline, gegenwärtig drei Strecken nach London-Stansted, Malaga und Alicante an.

Reisefreudige Franken nehmen Angebot an

Täglich heben die Maschinen des irischen Carriers in Richtung englischer Hauptstadt ab. Sonnenhungrige Urlauber haben jeweils dienstags und samstags die Möglichkeit, nach Malaga sowie Alicante zu fliegen.

Svenja Damzog, Ryanair Sales & Marketing Executive, freut sich über das Jubiläum: "Wir freuen uns sehr, nun schon seit einem Jahr das touristische Reiseaufkommen in Franken fördern zu können und bedanken uns beim Flughafen Nürnberg für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein großer Dank gilt auch unseren reisefreudigen Franken für die zahlreichen Buchungen."

Um das erste Jubiläum gebührend zu feiern, soll es Flüge ab Nürnberg aktuell ab 35,99 Euro (inklusive der passagierbezogenen Steuern und Gebühren) für einen einfachen Flug geben. Flüge für Reisen im April und Mai können bis Montag, den 31. März 2014 um Mitternacht, gebucht werden.

Größte Low-Cost-Airline mit über 300 Flugzeugen

Ryanair, Europas beliebteste Low Cost Airline, bedient derzeit täglich über 1.600 Strecken (über 500.000 pro Jahr) in 30 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.600 Flügen pro Tag 186 verschiedene Flughäfen an. Der Preiswertanbieter verfügt aktuell über 65 europäische Basen und unterhält eine Flotte von mehr als 300 Boeing 737-800.

Ryanair hat jüngst 175 neue Boeing Maschinen geordert, die zwischen 2014 und 2018 ausgeliefert werden. Ryanair beschäftigt derzeit über 9.000 kompetente Mitarbeiter, wird im aktuellen Geschäftsjahr über 81 Millionen Passagiere transportieren und kann einen makellosen Sicherheitsrekord von 29 Jahren vorweisen.

Schülerinnen schnuppern Flughafenluft und lernen Technische Berufe kennen

Schaltkreise wurden überprüft, Flugzeugschlepper gefahren, Triebwerke inspiziert und Flugrouten erläutert: Am 27. März schnupperten rund 80 Mädchen der Maria-Montessori-Gesamtschule aus Meerbusch-Büderich im Rahmen des Girls Days Flughafenluft. Sie informierten sich über technische Berufe und hatten die Möglichkeit, sich direkt vor Ort auszuprobieren. Gemeinsam mit den Partnern Lufthansa, airberlin, Eurowings, Leos sowie der Deutschen Flugsicherung (DFS) eröffnete der Airport den jungen Frauen Einblicke in Berufe, die üblicherweise von Männern ausgeübt werden. In acht verschiedenen Gruppen besuchten die Schülerinnen jeweils zwei Stationen, die im Vorfeld ausgesucht wurden.

Berufe für den Flughafenbetrieb

In der Ausbildungswerkstatt des Düsseldorfer Airports stellten sie beispielsweise ihr technisches Geschick unter Beweis: Unter Anleitung entstanden Flugzeugmodelle, die aus Kupferdraht sowie weiteren Bauteilen gelötet wurden. In seiner Ausbildungswerkstatt bildet der Flughafen unter anderem Mechatroniker, Elektroniker und Kfz-Mechatroniker aus, die dafür sorgen, dass Start- und Landebahn, Vorfeldpositionen sowie die Gebäude – insbesondere das Terminal – instandgehalten, gewartet und repariert werden.

In den Hallen der airberlin, Lufthansa sowie bei Eurowings und Leos schauten die Schülerinnen den Technikern über die Schulter: Fahrwerk, Frachtraum, Bordküche oder das Cockpit wurden ausgiebig unter die Lupe genommen. Die Techniker der Fluggesellschaften unterziehen ihre Flieger in den Hallen regelmäßigen Wartungen, bevor die Maschinen wieder in den Liniendienst gehen. Die Experten beantworteten geduldig zahlreiche Fragen von "Welche Funktionen haben die verschiedenen Antennen und Klappen?" bis "Wie wird man eigentlich Pilot oder Flugzeugmechaniker?".

Push-Back und Ausblick vom höchsten Tower Deutschlands

In einer Trockenübung konnten sie außerdem das Umlegen und Auslösen der Rettungs-Schwimmwesten testen. Noch praxisnäher wurde es dann zum Abschluss: Die Mädchen durften in einem Flugzeugschlepper mitfahren und hautnah erleben, wie ein Push-Back-Vorgang – also das Rückwärtsschieben eines Flugzeugs – durchgeführt wird.

Über das Berufsbild und die Ausbildung zur Fluglotsin hielten die Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung (DFS) einen Vortrag und beantworteten die Nachfragen. Spielerisch konnten die Mädchen sich auch an einigen Aufgaben aus dem Einstellungstest zur Lotsin versuchen. Am Standort Düsseldorf verfügt die DFS über eine sogenannte Towerniederlassung. Vom 90 Meter hohen und damit höchstem Tower in Deutschland wird der Luftverkehr überwacht und geleitet. Die Towerlotsen sind hauptsächlich für die Regelung und Kontrolle des Flugverkehrs im Bereich des Düsseldorfer Flughafens sowie auf dem Vorfeld verantwortlich.

1.000 EC175/AC352 in Co-Produktion von Airbus Helicopters und Avicopter

Airbus Helicopters und Chinas Avicopter (die Hubschraubersparte von AVIC) unterzeichneten heute im Elysée Palast in Paris, in Anwesenheit von Chinas Präsident Xi Jinping und Frankreichs Präsident François Hollande, eine Vereinbarung zur Produktion von 1.000 EC175/AC352 Hubschraubern der neuen Generation.

Die Vereinbarung besiegelt die industrielle Partnerschaft zwischen Airbus Helicopters und AVIC bei der gemeinsam entwickelten EC175/AC352. "Die heutige Vereinbarung ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit unserer Teams in den letzten Jahren. Sie bildet die Grundlage für ein bisher beispielloses Produktionsabkommen zwischen beiden Unternehmen und eröffnet eine neue Dimension in der Zusammenarbeit mit Aviocopter", sagt Airbus Helicopters CEO Guillaume Faury.

Entwicklung und Produktion zu gleichen Teilen

"Der Produktionsvertrag ermöglicht beiden Firmen den Anforderungen des chinesischen und des weltweiten Marktes im mittleren Helikoptersegment gerecht zu werden", fügt Li Fangyong, AVIC Executive Vice President hinzu. "Es ermöglicht zudem unsere Produktionskapazitäten in die Kette der globalen Luftfahrtindustrie einzubringen."

Nachdem die Entwicklung im EC175/AC352-Projekt zwischen Airbus Helicopters und Avicopter zu gleichen Teilen gemeinsam stattfand, wird auch die Produktion der Hubschrauber aufgeteilt. Basierend auf der gleichen Plattform entstehen zwei verschiedene Hubschraubertypen: die AC352, produziert und betreut von Avicopter in China, ist auf den chinesischen Markt zugeschnitten; die EC175, produziert und betreut von Airbus Helicopters in Marignane, Frankreich, für den weltweiten Markt. Die EC175 ist Anfang des Jahres von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für den weltweiten Luftverkehr zertifiziert worden.

Viele Ausführungen und Einsatzgebiete möglich

Dank ihrer Geschwindigkeit und Reichweite sowie ihrer speziellen Auslegung eignet sich die Maschine für sämtliche Betriebsbedingungen und Missionen aller Art, von Transportflügen für den Öl- & Gas-Sektor über Such- und Rettungsmissionen, notärztliche Luftrettung bis hin zu öffentlichen Aufgaben sowie VIP- und Geschäftsflüge. Der Beginn von Lieferungen an die ersten drei EC175 Kunden sind von Airbus Helicopters bis Ende 2014 geplant.

Frankreich und China haben die Kooperation im EC175/AC352-Projekt 2005 begonnen. Beide Unternehmen blicken bereits auf vier Jahrzehnte gemeinsamer Zusammenarbeit bei Hubschrauberprojekten zurück. Avicopter ist die Hubschraubersparte der China Aviation Industry Corp (AVIC), Chinas führendes Luftfahrtunternehmen. Avicopter ist der größte Hubschrauberhersteller im Land und hat bisher mehr als 100 Luftfahrtzeuge in den Gewichtsklassen zwischen ein bis drei Tonnen produziert.

Bilder: EC175 © Copyright Airbus Helicopters, Jérôme Deulin.

Testgelände für autonomes Fahren der ExoMars-Rover eröffnet

Airbus Defence and Space hat ein hochmodernes erweitertes Mars-Testgelände am Standort Stevenage (Großbritannien) eröffnet. Das neue erweiterte Mars-Testgelände bietet den Teams für die Steuerung, Navigation und Kontrolle des Rover-Projekts ExoMars realistische Umgebungsbedingungen.

Sie wird dazu dienen, repräsentative Mars-Simulationen für die abschließenden Arbeiten am hochentwickelten autonomen Navigationssystem des Mars-Rovers durchzuführen. Der erste europäische Mars-Rover wird die einzigartige Fähigkeit besitzen, ohne Steuerbefehle von der Erde bis zu 70 Meter täglich autonom zurückzulegen. Die Anlage wurde von Vince Cable, britischer Minister für Unternehmen, Innovation und Qualifikationen, Dr. David Parker, Chief Executive der britischen Raumfahrtbehörde und Alvaro Giménez, ESA-Direktor für Wissenschaft und robotische Exploration in Betrieb genommen.

Gelände zum autonom fahren lernen

Alvaro Giménez sagte: "Eine Anlage wie diese ermöglicht es uns, anspruchsvolle Navigationssysteme zu entwickeln, die den Mars-Rover "lehren", wie man autonom über den Roten Planeten fährt. Das Testgelände wird für das Mars-Rover-Team und auch für künftige Missionen eine fantastische Hilfe sein."

Vince Cable sagte: "Der ExoMars-Rover steht für das Beste, was Großbritannien in puncto hochwertige Produktion zu bieten hat. Die Technologien, die im Rahmen des Programms entwickelt wurden, beispielsweise im Bereich autonome Navigationssysteme, neue Schweißmaterialien und -technologien, werden künftig auch in anderen Sektoren genutzt werden, um diesen einen Wettbewerbsvorsprung zu geben. Es ist nicht nur herausragend, dass die nächste europäische Mission zum Mars in Großbritannien ihren Ursprung hat, sondern es ist auch bemerkenswert, dass die Investitionen der Europäischen Weltraumorganisation hier Arbeitsplätze schaffen."

Colin Paynter, Leiter von Airbus Defence and Space in Großbritannien, sagte: "ExoMars ist ein äußerst faszinierendes Programm und das neue Gelände bringt uns einen Schritt näher zum Start." Das 30 mal 13 Meter große neue Gelände enthält 300 Tonnen Spezialsand und weitere Umgebungsmerkmale, die die Bedingungen auf dem Mars möglichst realitätsnah simulieren.

Mars-Anstrich für Navigationskameras – Start 2018

Wände, Türen und sämtliche Innenflächen des Mars Yard wurden mit rötlich-brauner Farbe gestrichen, um die auf dem Mars herrschende Hintergrundfarbe zu simulieren. Ein großes Wandbild zeigt zudem eine Marslandschaft. So wird sichergestellt, dass die Navigationskameras des Rovers eine möglichst realistische Marslandschaft erfassen.

Das "Mars Yard"-Gelände wird bis zum Start des Mars-Rovers genutzt und auch nach der Landung des Rovers 2019 auf dem Mars weiterbestehen – damit sich beispielsweise Störungen gegebenenfalls auf der Erde nachstellen lassen. Der Start der Mission ist für 2018 vorgesehen. Die Fertigung beginnt Anfang 2015 in einem eigens errichteten hochmodernen Reinraum für interplanetare Missionen am Standort von Airbus Defence and Space in Stevenage. Im Bild ist der Testrover "Bridge" zu sehen.

Mars-Mission auf Hawaii – Simulation mit Forschungs-Crew

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Wenn sich am 28. März 2014 die Tür hinter Lucie Poulet schließt, verabschiedet sie sich für vier Monate von der Außenwelt: Die Wissenschaftlerin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nimmt als Crewmitglied an einer Marssimulation der University of Hawaii at Manoa teil.

Bei der zweiten Mission des Hawaii Space Exploration Analog und Simulation (HI-SEAS)-Programms soll es unter Anderem darum gehen, welchen Einfluss Licht in unterschiedlichen Wellenlängen auf Pflanzen hat.

Leben an der Lavaröhre – Mit Astronautennahrung

Zeitgleich wird Forscherin vor allem aber auch selbst Beobachtungsobjekt sein – mit dem Habitat untersucht die University of Hawaii, wie sich die sechs Missionsteilnehmer in der mehrmonatigen Isolation verhalten und wie sie zusammenarbeiten.

Nahe einer eingefallen Lavaröhre, in einem ehemaligen Steinbruch am nördlichen Hang des Mauna Loa steht die neue Heimat von Lucie Poulet, in der sie sich wie auf dem Mars fühlen soll. Die Kuppel in über 2.400 Metern Höhe bietet dabei nicht besonders viel Komfort: Bei einem Durchmesser von gerade einmal elf Metern sind in dem zweistöckigen Habitat sechs Schlafzimmer, Küche, Bad, Essbereich, Gemeinschaftsraum und Labore untergebracht. 12 Minuten Duschzeit pro Woche, Ausgang nur im Raumanzug und speziell abgepacktes und teilweise dehydriertes Essen wie bei einer Weltraummission.

Salat-Anbau unter LED-Licht

Allerdings: Lucie Poulet wird dafür sorgen, dass zumindest etwas Grünes in dem isolierten Marshabitat mit dabei ist. Sie untersucht drei LED-Lichtsysteme, die beispielsweise in abgelegenen Regionen auf der Erde oder auch bei Langzeitmissionen im All für ein zusätzliches Gemüse-Angebot sorgen könnten. Salat, Rettich und Tomaten will die Wissenschaftlerin in einem Gewächshaus-Modell züchten. "Zum einen ist es wichtig, herausfinden, welches Licht am effektivsten ist, zum anderen aber auch wieviel Zeit die Crew einer solchen Langzeitmission für die Pflege der Pflanzen aufbringen muss", erklärt Lucie Poulet.

In einer Station auf dem Mars könnten Salat und Tomaten den Speiseplan auffrischen, doch dazu muss zunächst die Installation und Betreuung von Gewächshäusern getestet werden. Im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme führt Lucie Poulet dies im neu gegründeten EDEN-Labor (Evolution and Design of Environmentally-closed Nutrition-Sources) durch. Auch die Wirkung von Pflanzen auf die menschliche Psyche wird untersucht: Im Gemeinschaftsraum soll das Grün mit der richtigen Beleuchtung für Wohlbefinden sorgen.

Zeitverzögerte Kommunikation zur Marsstation

Der Kontakt zur Außenwelt ist während der Mission, die die amerikanische Weltraumbehörde NASA mit 1,2 Millionen Euro fördert, begrenzt. Nur mit eingeschränktem Internet und Emails stehen die Crewmitglieder mit der Welt außerhalb ihres Marshabitats in Verbindung. Und da ein Signal zum Mars 20 Minuten benötigt, müssen die Habitatbewohner mit derselben Verzögerung leben. Von Schülern aus Bremen wird die Wissenschaftlerin jedoch regelmäßig Nachrichten erhalten. Das dortige DLR-School_Lab hat vier verschiedene Schulklassen ausgewählt, die nicht nur ihre eigenen Pflanzen ziehen sollen, sondern auch einmal in der Woche Fragen unter anderem zu diesem Projekt an Lucie Poulet und ihre Crewkollegen schicken dürfen. Die Antwort der virtuellen Marsbewohner erfolgt dann per Videobotschaft.

Erste Erfahrungen mit einem simulierten Aufenthalt auf dem Mars hat Lucie Poulet bereits Anfang des Jahres gemacht: Für zwei Wochen zog sie in die Mars Desert Research Station in den USA ein. Jetzt folgen die nächsten vier Monate, in denen sie mit einer internationalen Crew wie in einem Habitat im Weltraum leben wird. "Ich freue mich wirklich darauf, es wird sehr aufregend und sehr intensiv sein." Am 28. Juli 2014 wird die Wissenschaftlerin dann die Tür ihres Habitats öffnen – und mit einem einzigen Schritt wieder vom Mars zur Erde zurückkehren.

Die Bilder zeigen die Kuppel in über 2.400 Metern Höhe. Sie hat einen Durchmesser von gerade einmal elf Metern. In dem zweistöckigen Habitat sind sechs Schlafzimmer, Küche, Bad, Essbereich, Gemeinschaftsraum und Labore untergebracht. Auf dem Gruppenbild ist Lucie Poulet (3. v. l.), Wissenschaftlerin am Institut für Raumfahrtsysteme des DLR, zu sehen.

Rosetta: Kometenlander Philae vor dem Aufwachen

Einen Raketenstart im März 2004, mehrfaches Schwungholen an Erde und Mars, zwei rasante Vorbeiflüge an den Asteroiden Šteins und Lutetia – das alles schon hat der Lander Philae an Bord der ESA-Raumsonde Rosetta bei seinem Flug zum Kometen 67P/Churuymov-Gerasimenko bereits gut überstanden.

Am 28. März 2014, nach mehr als zweieinhalb Jahren Winterschlaf, nehmen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Philae wieder in Betrieb. Knapp vier Millionen Kilometer trennen Sonde und Lander jetzt noch von Churyumov-Gerasimenko.

Die ersten Temperaturdaten von Lander Philae haben einige Sensoren des Orbiters Rosetta geliefert, der bereits am 20. Januar 2014 aus seinem Winterschlaf aufgewacht ist. "Diese Daten liegen für uns im grünen Bereich – aber mehr wissen wir zurzeit noch nicht über den Zustand des Landers", sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR.

Seit dem 08. Juni 2011 hatten die Wissenschaftler keinen Kontakt mehr zu Sonde und Lander. Fast 800 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt, hätte deren Energie nicht mehr ausgereicht, um Sonde, Lander und Instrumente zu versorgen. Zentralcomputer und Instrumente wurden für über 30 Monate ausgeschaltet, und die Sonde flog schweigend und ohne Verbindung zu den Kontrollräumen am Boden durch den Weltraum.

Systemcheck für Lander und Instrumente

Währenddessen testeten die DLR-Wissenschaftler mit einem Referenzmodell des Landers die Software für die Landung auf dem Kometen, optimierten sie und werden diese am 28. März 2014 zur Raumsonde Rosetta hochladen. Der Orbiter aktiviert dann mit diesen programmierten Prozeduren den Lander und leitet dessen Reaktionen als Daten zur Erde. "Diese Daten analysieren wir umgehend, um zu wissen, ob Philae den langen Flug und den Winterschlaf unbeschadet überstanden hat", erläutert Projektleiter Stephan Ulamec.

Für das Team im Lander-Kontrollraum des Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) beginnt anschließend die Schichtarbeit an den Konsolen. Sowohl der Lander selbst als auch die zehn Instrumente, die er an Bord mit sich führt, müssen dann in den nächsten vier Wochen auf Herz und Nieren überprüft werden.

Insgesamt sind es 21 Instrumente auf Orbiter und Lander, mit denen die Planetenforscher den Geheimnissen der Kometen auf die Spur kommen wollen. Kometen bieten den Wissenschaftlern die Möglichkeit, in die Entstehungszeit unseres Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren zu blicken. Wie fliegende Kühlschränke konservieren diese Himmelskörper weit entfernt von der Sonne das ursprünglichste Material unseres Sonnensystems. Während zudem auf der Erde dieses Material durch geologische Prozesse immer wieder modifiziert und überlagert wurde, löst die geringe Gravitation der Kometen solche Veränderungen kaum aus.

Erste Landung auf einem Kometen überhaupt

Bisher wurden diese Himmelskörper nur aus großer Entfernung und bei kurzen Vorbeiflügen untersucht. Mit der europäischen Rosetta-Mission hingegen wird erstmals ein Orbiter um einen Kometen kreisen und zum ersten Mal ein Landegerät auf der Kometenoberfläche aufsetzen, um vor Ort Messungen durchzuführen, während der Komet auf seiner Reise zur Sonne mehr und mehr aktiv wird und ausgast. Churyumov-Gerasimenko könnte wie ein Schnappschuss aus der Vergangenheit den Planetenforschern helfen, die Entstehung des Sonnensystems besser zu verstehen.

Könnte etwa das Wasser auf der Erde von Zusammenstößen mit Kometen stammen? Warum sind manche Gebiete eines Kometen auf dem Weg zu Sonne so aktiv und andere wiederum nicht? Und wie funktioniert kometare Aktivität überhaupt? "Es gibt noch viele ungeklärte Fragen, und mit den 21 Instrumenten werden wir große Mengen neuer Daten gewinnen, um nach Antworten zu suchen", betont Planetenforscher Dr. Ekkehard Kührt, Projektleiter für die DLR-Experimente auf Orbiter und Lander.

MUPUS, eines der DLR-Experimente auf dem Lander, wird sich zum Beispiel rund 30 Zentimeter tief in den Boden hämmern und dort thermische Untersuchungen durchführen. Der Bohrer SD2 aus Italien wird Proben aus dem Kometenboden gewinnen und an drei Instrumente auf dem Lander zur chemischen und physikalischen Analyse verteilen. Mit OSIRIS, CIVA und ROLIS fliegen gleich mehrere Kameras mit zu Churyumov-Gerasimenko.

Durch die globale Kartierung des Kometen mit OSIRIS ab August bei einer Auflösung im Dezimeterbereich werden sich die Planetenforscher erstmals ein genaueres Bild von ihrem Zielobjekt machen können. "Bilder in dieser Auflösung von einem Kometen haben wir vorher noch nie gesehen", sagt Kometenforscher Kührt. Mit diesen Daten und den daraus erstellten Karten entscheiden die Wissenschaftler dann auch, wo Philae im November 2014 landen wird.

Deutschland mit großem Anteil – DLR-Projektverantwortung für Philae

Die internationale Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA mit Beiträgen der Mitgliedsstaaten und der NASA wird mit einer großen deutschen Beteiligung durchgeführt. Neben dem DLR betreiben auch das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS), die Technische Universität Braunschweig sowie die Universitäten Köln und Mainz Experimente auf Orbiter und Lander. Das Raumfahrtmanagement des DLR fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) die beteiligten deutschen Industrieunternehmen und Wissenschaftler. Der Lander Philae wurde von einem Konsortium unter anderem aus DLR, MPS, CNES und ASI beigesteuert. Die Projektverantwortung für Philae liegt beim DLR, wo sich auch das Lander-Kontrollzentrum befindet.

FMO mit deutlicher Ausweitung an Flügen und Anschlüssen

Der kommende Sommerflugplan 2014 wird am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) neue Ziele und deutlich mehr Flüge beinhalten. Mit neuen Anschlussverbindungen und einem deutlichen Plus an touristischen Flügen erhalten Fluggäste einen Mix aus Touristik-, Linien- und Low-Cost-Verbindungen.

Turkish Airlines: 240 Anschlussziele an Istanbul

Eine neue Fluggesellschaft wird im Jahr 2014 den FMO ansteuern. Mit Turkish Airlines, die aktuell expansivste Fluggesellschaft, geht es ab 18. Juni nach Istanbul-Atatürk. Die Metropole bietet hervorragende Umsteigeverbindungen zu weltweit 240 Zielen in über 100 Ländern und ist somit nicht nur für Urlauber, sondern auch für Geschäftsreisende ein attraktives Ziel.

TUI mit 30 Prozent mehr Flügen

Der Reiseveranstalter TUI wird das Reiseangebot ab FMO für den Sommer 2014 massiv um 30 Prozent aufstocken. Mit einem am FMO stationierten Flugzeug Airbus A319 von Germania werden insgesamt 20 Abflüge pro Woche stattfinden. Es werden die Ziele Mallorca, die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Fuerteventura sowie Teneriffa, Antalya und die griechischen Ferieninseln Kreta, Rhodos und Kos angeflogen. Das Flugangebot wird von Mai bis Oktober 2014 durchgeführt, die Mallorca-Flüge starten bereits zu den Osterferien im April.

Flüge nach Antalya steigen auf 17 Flüge pro Woche

Kilometerlange Sandstrände und eine besonders gastfreundliche Kultur erwarten die Urlauber in der Türkei. Mit bis zu 17 Abflügen pro Woche wurde das Flugangebot nach Antalya an der türkischen Riviera deutlich ausgebaut. Für optimale Anbindungen sorgen die Fluggesellschaften SunExpress, airberlin, Germania, Hamburg Airways, Corendon Airlines, Onurair und Tailwind Airlines. Gegenüber dem Sommer 2013 wird damit das Angebot um ganze 70 Prozent steigen.

Enfidha und Adana in Tunesien – Spanien mit Ryanair

Die orientalische Kultur und zahlreiche Badestrände locken jedes Jahr viele Sonnenhungrige nach Tunesien. In den Norden Afrikas, nach Enfidha, geht es immer dienstags mit Nouvelair. Tunesien ist bekannt für ein besonders attraktives Preis-/Leistungsverhältnis. Ein weiteres aufregendes Ziel ist Adana. Einmal pro Woche geht es in die fünftgrößte Stadt der Türkei mit Germania. Dort starten und enden zahlreiche Türkei-Rundreisen.

Auch im nächsten Jahr steuert Europas größte Low-Cost-Airline Ryanair dreimal pro Woche die spanischen Ziele Girona/Barcelona und Málaga an.

Stuttgart und Zürich mit AIS

Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines fliegt jeweils montags bis freitags zweimal täglich von Münster/Osnabrück nach Stuttgart und zurück. Mit optimalen Flugzeiten bietet die Verbindung gerade für Geschäftsreisende eine schnelle und bequeme Anreise. Ab dem 13. Januar 2014 nimmt AIS Airlines auch den Flugbetrieb nach Zürich auf. Geflogen wird ebenfalls montags bis freitags einmal täglich.

Lufthansa schließt täglich Frankfurt und München an

Für Geschäftsreisende ebenso interressant: Jeweils viermal täglich starten von Münster/Osnabrück Maschinen der Lufthansa, mit denen die beiden großen Umsteigeflughäfen Frankfurt und München erreicht werden. Über Frankfurt und München sind auf diesem Weg 200 Ziele der Lufthansa in 80 Ländern bequem zu erreichen.

Airbus Helicopters strukturiert Unternehmenskontakte mit Partnerportal neu

Mit dem neuen Airbus Helicopters Partner Portal setzt der Hubschrauber-Hersteller daran an, über eine gute Zusammenarbeit des Unternehmens mit seinen Partnern einen wesentlichen Beitrag zu Kundenzufriedenheit, Qualität, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit leisten. Darin soll dem Hersteller und seinen Partnern eine Plattform zum gemeinsamen Austausch von Informationen zur Verfügung gestellt werden, mit dem Ziel, Herausforderungen und Anforderungen klarer zu kommunizieren.

"Eine gute Kooperation mit unseren Partnern ist einer der wichtigsten Aspekte unserer Produktionsstrategie", erklärte Airbus Helicopters CEO Guillaume Faury. "Mit dieser Plattform wollen wir die Beziehung zu unseren Partnern vertiefen und weiter auf unser gemeinsames Ziel hinarbeiten: rundum zufriedene Kunden."

Für Buchhaltung bis hin zur Teilnahme an Ausschreibungen

Das Portal stellt viele verschiedene Dienste bereit. So haben Nutzer Zugriff auf eine Plattform für die Teilnahme an Ausschreibungen und die Verfolgung von Verträgen (eProc) und können zudem Prognosen und Aufträge (AirSupply), Produktionspläne (Supply Plan) sowie Rechnungsübersichten und Rechnungsstände einsehen. Des Weiteren steht ein zentraler Zugang zur Plattform für elektronische Rechnungen (bProcess) sowie zu den gemeinsamen Diskussionsforen von Airbus Helicopters, Sharepoint und BoostAero zur Verfügung.

Demnächst wird das Portal um weitere Funktionen ergänzt, die insbesondere die Zusammenarbeit in puncto Leistungskennzahlen "On Time Delivery", "On Target Quality" und "Turn Around Time" (termin-, kosten- und qualitätsgerechte Lieferung), die Weitergabe von Dokumenten sowie das Management von Quality Notes und Unterlagen zu Weiterentwicklung von Ausrüstungen stärken sollen.

Exklusiver Zugriff für Partner – Schnittstelle mit Firmenprofil

Das "Airbus Helicopters Partner Portal" bietet Unternehmenspartnern einen sicheren und exklusiven Zugriff. Darüber hinaus sollen Firmen, die eine Zusammenarbeit mit Airbus Helicopters anstreben, künftig ihr Tätigkeits- und Kompetenzprofil direkt über die Startseite der Plattform darlegen können.

High-Tech für High-Throughput: Sentinel-1A kommuniziert über Laser

Sentinel-1A, der erste Umweltsatellit des europäischen Copernicus-Programms, ist startbereit. Am 03. April 2014, 23:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit soll der Radarsatellit mit einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guyana aus zu seiner Mission starten. Maßgeblich an der Entwicklung und am Bau des Satelliten mitgewirkt hat Raumfahrtzulieferer Ruag Space.

Die Sentinels (auf Deutsch "Wachposten") sind das Herzstück des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, mit dem die Europäische Union eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur für Erdbeobachtung und Geoinformations-Dienstleistungen schaffen will.

Fernerkundung für Umwelt und Krisenhilfe

Copernicus soll unter anderem Daten für Umweltschutz, Land- und Forstwirtschaft, Raumplanung, sowie für das Katastrophen-Management zur Verfügung stellen. Die Europäische Weltraumagentur ESA plant, bis zum Jahr 2021, insgesamt fünf verschiedene Sentinel-Missionen zu starten. Das Datenzentrum für das System entsteht beim DLR-Standort in Oberpfaffenhofen.

Sentinel-1A ist der erste in der Familie der Copernicus-Satelliten und soll Daten für eine Vielzahl von Anwendungen für Umwelt und Sicherheit liefern. Diese reichen von der Erkennung von Ölverschmutzungen und der Kartierung des Meereises über die Überwachung der Bewegung von Landmassen bis hin zur Kartierung der Veränderungen in der Flächennutzung. Außerdem wird Sentinel-1 die Bereitstellung von Hilfe in Katastrophenfällen und humanitären Krisen mit Erdbeobachtungsdaten unterstützen.

Zwei-Frequenz-GPS für hochgenaue Positionsbestimmung

Eine der Grundvoraussetzungen für die geforderte Präzision der Vermessungsaufgaben ist die Kenntnis der jeweils aktuellen Satellitenposition. Dafür nutzen die Satelliten die Signale des US-amerikanischen Satellitennavigationssystems GPS. Die GPS-Empfänger von Ruag Space wurden dazu speziell für die Erfordernisse einer hochgenauen Positionsbestimmung im Weltall maßgeschneidert. Durch gleichzeitige Verarbeitung von Empfangssignalen auf zwei unterschiedlichen Frequenzen kann im Gegensatz zu den üblicherweise auf der Erde eingesetzten GPS-Empfängern, die nur eine Frequenz verarbeiten, höchstmögliche Positionsgenauigkeit erzielt werden.

Ein Laser-Terminal an Bord des Satelliten wird in Zukunft ermöglichen, Daten mit einer optischen Verbindung zum Europäischen Datenrelais-Satelliten EDRS zu übertragen, den die ESA Ende 2014 starten will. Ebenso wird Kommunikation mit dem bereits gestarteten Alphasat über dessen Laser-Terminal möglich. Für diese Laser-Terminals sind eine exakte Steuerung und genaue Positionsdaten der sich mit mehreren Kilometer pro Sekunde bewegenden Satelliten notwendig. Mit dieser neuen Technologie kann der Satellit dann Daten mit ca. 1,8 Gbit/s und damit wesentlich schneller übertragen, als mit einer herkömmlichen Funkübertragung direkt zur Erde. Ruag Space hat für das Laser-Kommunikationsterminal von Sentinel-1 die Teleskopeinheit geliefert.

Struktur- und Elektronik-Teile von Schweizer Ruag

Ruag Space war auch für den Bau der Struktur des Satelliten aus Aluminium und Kohlefaser verantwortlich. Vergleichbar dem Chassis eines Autos, ist diese Struktur das "Skelett" des Satelliten, das alle anderen Baugruppen trägt. Das "Rückgrat" ist dabei ein zentraler Konus aus kohlefaserverstärktem Kunstsoff, der es dem Satelliten ermöglicht, auch die hohen Lasten, die während des Raketenstarts auf ihn einwirken, unbeschadet zu überstehen. Die Thermalisolation für die Sentinel-1 Satelliten wurde ebenfalls von Ruag Space geliefert.

Weiterhin fertigte Ruag Space elektronische Baugruppen für die Überwachung und Steuerung des Satelliten. 28 weitere Elektronikmodule von Ruag sind Teil der Radarantenne und dienen der Steuerung des Radarstrahls. Auch die Elektronik, welche die Radarsignale erzeugt, stammt von Ruag Space.

Condor und LOG bringen Medikamente gegen Cholera nach Haiti

Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) / Wings of Help hat in Kooperation mit der Condor Flugdienst GmbH dringend benötigte Medikamente zur Bekämpfung der sich wieder ausbreitenden Cholera auf den Weg gebracht.

An der Cholera haben sich bisher über 700.000 Menschenvinfiziert, über 8.300 sind daran gestorben, wie Condor mitteilte. Für den Ausbruch der Cholera machen die Haitianer ein nepalesisches UNO-Kontingent verantwortlich, das nach dem Erdbeben in Haiti eingesetzt war.

Medizinische Luftbrücke übers Condor-Streckennetz

Die Hilfsaktion startete nach einer aktuellen Anfrage des International Medical Corps (IMC). Schon 2012 hatte Luftfahrt ohne Grenzen gemeinsam mit Condor eine "medizinische Luftbrücke" ins Leben gerufen. "Wings of Med" garantiert schnelle Hilfe für medizinische Einsätze in allen Regionen, in welche Condor ihr Streckennetz unterhält. 2012 wurden im Rahmen dieser Kooperation 140.000 Einheiten eines dringend benötigten Medikaments nach Haiti verschickt.

In der Folge konnte, laut Information des International Medical Corps, die Todesrate bei der an Cholera Erkrankten von 18,8 Prozent auf 0,08 Prozent gesenkt werden.

Den Transport der Medikamente hat die Ferienfluggesellschaft Condor kostenfrei übernommen. Damit setzt Condor ihre nachhaltige Unterstützung für Haiti fort. Condor und LOG brachten bereits zwei Tage nach dem Erdbeben in Haiti 2010 erste Rettungsteams in das Katastrophengebiet. Mit einem Sonderflug wurden rund 35 Tonnen Hilfsgüter transportiert.

ConTribute zur Bündelung der Hilfsinitiativen

Auch Monate nach dem Erdbeben transportierte Condor nochmals Zelte und Medikamente für über 5.000 Menschen nach Haiti. "Durch den erneuten Transport von Hilfsgütern nach Haiti setzen wir unsere Zusammenarbeit mit LOG weiter fort und können so dazu beitragen, dass lebensnotwendige Güter und vor allem Medikamente direkt in dieses Krisengebiet gebracht werden", so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung.

Die Unterstützung der Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen e.V. ist eine von vielen Aktivitäten der Corporate Social Responsibility Initiative "ConTribute", in der Condor ihr soziales Engagement gebündelt hat. Nach dem Motto der Initiative "Wir können und wollen helfen" stehen bei "ConTribute" neben kultureller Integration, nachhaltigem Reisen sowie Hilfe bei Naturkatastrophen vor allem Projekte für Kinder und Jugendliche im Fokus.

Airbus kooperiert mit Enaer für C212-Wartungszentrum in Chile

Airbus Defence and Space und Enaer haben einen Kooperationsvertrag zur Ausweitung der bestehenden Zusammenarbeit in Chile im Bereich Flugzeugwartung und -modernisierung unterzeichnet.

Davon sind neue Impulse für Projekte wie C212-Wartungszentrum und Modernisierung der C101-Flotte zu erwarten. Der Kooperationsvertrag wurde von Antonio Rodríguez Barberán, Head of Military Aircraft Sales bei Airbus Defence and Space, und Henry Cleveland, CEO von Enaer. Die Veranstaltung fand im Rahmen der achtzehnten Ausgabe der Luftfahrtmesse (Fidae) (Feria Internacional del Aire y del Espacio) statt, die vom 25. bis 28. März auf dem Aeropuerto Arturo Merino Benítez, dem internationalen Flughafen von Santiago de Chile, abgehalten wird.

Weitere Vertiefung des weltweiten MRO-Netzes

Airbus Defence and Space setzt im Rahmen seiner Politik zum Aufbau eines "MRO-Netzes" (Maintenance, Repair, Overhaul – Wartung, Instandsetzung, Überholung) auf Enaer als potenziellen privilegierten Partner vor Ort, der die Wartung der vom Unternehmen vertriebenen Flugzeuge übernimmt, die von Chile ebenso wie von anderen Ländern dieser Region Lateinamerikas eingesetzt werden.

Auf der Grundlage einer über dreißigjährigen Zusammenarbeit wollen der europäische Luft- und Raumfahrtspezialist und das chilenische Unternehmen mit dieser Vereinbarung ihre industriellen Beziehungen vertiefen, um so noch besser auf die Bedürfnisse der chilenischen Streitkräfte eingehen zu können. Darüber hinaus bietet sich Enaer die Möglichkeit, die Zulassung als C212-Servicecenter zu erwerben.

Vom Beschaffungsprogramm zur Co-Produktion

"Wir freuen uns sehr über diesen Kooperationsvertrag mit Enaer, einem Unternehmen, mit dem wir traditionell so enge Beziehungen unterhalten. Damit stärken wir heute nicht nur unsere Zusammenarbeit mit Enaer, sondern mit der gesamten chilenischen Luftfahrtbranche, die sich in diesen Tagen auf der Fidae versammelt", betonte Antonio Rodríguez Barberán.

Die Zusammenarbeit zwischen Airbus Defence and Space und Enaer begann in den Achtzigerjahren im von Rahmen der Beschaffungsprogrammen der chilenischen Luftwaffe. Diese Zusammenarbeit wurde auf verschiedene Bereiche erweitert, von der gemeinsamen Fertigung der C101 über die Produktion von Teilen für die Flugzeuge CN235 und C295 und die Entwicklung von Bordsystemen bis hin zu Wartungsleistungen für die C212.