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Flugplatz Birrfeld in der Schweiz erhält ICAO-Zertifizierung

Die Sicherheitsprozesse des Flugplatzes Birrfeld erfüllen die Anforderungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO). Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Betreibergesellschaft Regionalverband Aargau des AeroClubs der Schweiz das entsprechende Zertifikat erteilt. BAZL-Vizedirektor Daniel Hügli hat das Dokument heute dem Präsidenten des Vorstands, Ruedi Steiner, übergeben.

Die ICAO hat in ihren Standards und Empfehlungen die Vorgaben für sicherheitsrelevante Prozesse auf den Flugplätzen festgelegt. Die im Annex 14 enthaltenen Anforderungen definieren u.a., wie ein Flugplatz die Betankung der Flugzeuge, den Einsatz der Feuerwehr, die periodische Zustandskontrolle von Pisten und Anflugbefeuerung sowie die Schneeräumung zu organisieren hat.

Sicherheits-Management-System mittels Flugplatzhandbuch

Mit den Vorgaben will die ICAO sicherstellen, dass die Infrastruktur auf einem Flugplatz jederzeit sicher und reibungslos funktioniert. Die sicherheitsrelevanten Prozesse müssen in einem Flugplatzhandbuch festgehalten werden, das gleichzeitig die Grundlage für ein Sicherheits-Management-System bildet. Ein solches System beschreibt, wie eine Organisation vorhandene Risiken identifiziert, bewertet und mit geeigneten Maßnahmen reduziert.

Das BAZL überprüft in einem mehrtägigen Audit, ob die Flugplätze die Prozesse und Verfahren den Vorgaben entsprechen und wie beschrieben angewendet werden. Nach erfolgreicher Erst-Zertifizierung führt das Amt im Birrfeld nun alle fünf Jahre Wiederholungsaudits durch, um festzustellen, ob die sicherheitsrelevanten Prozesse der Flughäfen den ICAO-Vorgaben noch entsprechen.

ICAO-Zertifizierung weiterer Schweizer Flugplätze

Das Birrfeld ist nach Genf, Zürich, St. Gallen-Altenrhein, Bern, Sion, Lugano-Agno, Les Eplatures und Samedan der neunte Flugplatz in der Schweiz, den das BAZL gemäß den Anforderungen der ICAO zertifiziert hat.

In einem weiteren Schritt ist die Zertifizierung der übrigen Schweizer Regionalflugplätze Ecuvillens, Grenchen, Lausanne und Bressaucourt geplant. Der binationale Flughafen Basel-Mulhouse wird, unter Beteiligung des BAZL, von den französischen Aufsichtsbehörden zertifiziert.

Bauarbeiten an den Pisten (14L/32R) und (06/24) des Köln/Bonn Airport

Am Köln/Bonn Airport wird von Samstagnachmittag, 05. April, bis zum frühen Sonntagmorgen, 06. April, die Asphaltdecke im Kreuzungsbereich der beiden größten Start- und Landebahnen erneuert. In dem für die Sanierung gewählten Zeitraum ist das Verkehrsaufkommen relativ gering. In der Zeit zwischen 15:30 und 17:30 Uhr sowie zwischen 19:40 und 06:30 Uhr sind deshalb sowohl die große Bahn (14L/32R) als auch die Querwindbahn (06/24) für den Flugbetrieb gesperrt. Alle Flugbewegungen werden über die kleine Start- und Landebahn (14R/32L) abgewickelt.

Die kleine Bahn verläuft parallel zur großen Bahn in einem westlichen Abstand von gut einem Kilometer. Anwohner können die Flugspur jedes einzelnen Flugs im kürzlich online geschalteten Travis-System zur Fluglärm-Beobachtung mit einem Zeitversatz von nur ca. 10 Minuten mitverfolgen.

Anhand kleiner Flugzeugsymbole auf einer digitalen Landkarte lassen sich flugspezifische Informationen wie Flugweg, Flughöhe, Geschwindigkeit, Fluggesellschaft, Flugzeugtyp und Flugziel ablesen. Zu jeder Flugbewegung können auf der Website dabei die an den Messstellen des Flughafens ermittelten Einzelschallpegel abgelesen werden.

UAS im Aufwind – Unbemannte Flugsysteme auf der ILA Berlin

Unbemannt fliegende Systeme sind der global am schnellsten und stärksten wachsende Bereich in der Luft- und Raumfahrt. Dem begegbet die ILA Berlin Air Show 2014 mit einem eigenen UAS-Ausstellungsschwerpunkt und mit hochkarätigen Fachkonferenzen.

Eine Marktstudie der Teal Group aus dem Jahr 2013 prognostiziert, dass sich die Ausgaben für Unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aircraft Systems/UAS) in den nächsten zehn Jahren von jährlich 5,2 auf 11,6 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln werden. Mit der zentralen ILA Plaza und dem UAS Pavilion als exklusivem Bereich in Halle 3 wird für dieses wichtige ILA-Segment eine Plattform für Produktpräsentationen und den Dialog zwischen Industrie, Forschung und Entwicklung sowie Entscheidungsträgern und Anwendern geschaffen. Im UAS-Segment sind bislang mehr als 20 Aussteller aus acht Nationen mit unbemannten Luftfahrzeugen angemeldet.

Große UAS überwiegend für militärischen Einsatz

Die größeren und überwiegend für den militärischen Einsatz konzipierten UAS werden auf der zentralen ILA Plaza präsentiert. Zahlreiche wichtige Aussteller prägen das Bild der ILA Plaza: Turkish Aerospace Industry (TAI) vom diesjährigen ILA-Partnerland Türkei wird mit „ANKA“ ein UAS-System für mittlere Flughöhe und große Reichweite (MALE) präsentieren. Airbus Defence & Space wird seine gesamte UAS Produktpalette auf der ILA zeigen.

Die Elektroniksystem- und Logistik-GmbH (ESG) stellt ihren „Unbemannten Missionsausrüstungsträger (UMAT)“ vor, der als Erprobungsträger für UAS- und Avionik-Ausrüstungen bereits erfolgreich im Einsatz ist. Besondere Bedeutung kommt dabei der dazugehörigen Bodenstation zu, aus der sämtliche Einsätze geplant, überwacht und live beobachtet werden können. Die Bundeswehr wird mit ihren seit Jahren im Einsatz bewährten UAS-Systemen ALADIN, KZO und LUNA im Bereich des Static Display vertreten sein.

Neue UAS für zivile Nutzung

Ein besonderes Augenmerk gilt auf der ILA 2014 auch den kleineren UAS, die überwiegend für die zivile Nutzung bestimmt sind. In einem eigenen Präsentationsbereich in Halle 3 zeigen 18 UAS-Hersteller, UAS-Serviceanbieter und UAS-Forschungsinstitute ihre neuesten Produkte, Dienstleistungen und Forschungsergebnisse.

Dort werden kleinere UAS mit innovativen Antriebssystemen, wie zum Beispiel kombiniertem VTOL- (vertical take off and landing) und Fixed Wing-Antrieb oder Zykloid-Antrieb zu sehen sein. Diese Antriebe verleihen den UAS eine nahezu uneingeschränkte Manövrierfähigkeit und Stabilität.

Das Spektrum im Anwendungsbereich der UAS reicht von Fernerkundung großer Flächen und unwegsamem Gelände über die Aufklärung und Unterstützung in Katastrophenfällen hin zur Überwachung wichtiger Infrastruktur durch einen UAS-Verbund und Übertragung von Sport-Ereignissen. Die dafür benötigten Quadro- oder Oktocopter und deren Bodenkomponenten und Auswertungssoftwares gehören ebenfalls zum Ausstellungsumfang. ADCOM Systems aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) wird mit einer Anzahl von UAS-Modellen ebenfalls im UAS-Hallenbereich präsent sein.

Fachkonferenzen und Symposium rund um UAS-Thematik

Ein UAS-Konferenzprogramm ergänzt die UAS-Ausstellung. In einem UAS-Panel werden die „Anwendungsmöglichkeiten von UAS“ dargestellt. Ein weiteres Panel wird Fragen der Forschung und Innovation im Bereich von UAS behandeln. Referenten werden Vertreter in- und ausländischer UAS-Hersteller und von Universitäten sein. Im Rahmen der UAS MIDCAS Konferenz stehen Detec & Avoid Systeme sowie RPAS (Remotely Piloted Aircraft Systems) Air Traffic Insertion im Mittelpunkt.

Die Firma ADCOM wird am Ende der Vortragsveranstaltung ihre Forschungsergebnisse zu einem neuen aerodynamischen Design und die Auswirkungen auf die Flugstabilität und Flugeigenschaften von UAS den interessierten Universitäten und Forschungsinstituten zugänglich machen. Die Bundeswehr plant die Durchführung eines Symposiums zum Thema „Ferngesteuerte Luftfahrzeuge“.

Während der Fachbesuchertage geben Flugdemonstrationen einen Überblick zum Einsatzspektrum und zum Leistungsvermögen der kleineren UAS. Das Vorführgebiet liegt im äußersten westlichen Teil des ILA-Geländes. Die ILA 2014 findet vom 20. bis 25. Mai auf dem Berlin ExpoCenter Airport direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER statt.

FMO erhält direkte Verbindung nach London-Southend

Flybe, die größte Regionalfluggesellschaft Europas, wird ab dem 05. Juni täglich nonstop die Route ab Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) zum Londoner Flughafen Southend bedienen. Das Flugzeug startet am FMO jeden Tag um 10:50 Uhr. Die Flugzeit beträgt nur rund 80 Minuten. Die Rückflüge aus London finden um 08:00 Uhr statt. In 40 Minuten erreicht man mit der Bahn die Station Stratfort in Londons Finanzdistrikt, und in rund 50 Minuten ist man bereits an der Liverpool Street Station.

Der Flughafen London-Southend gehört mit aktuell rund einer Million Fluggästen zu den kleineren Airports in der britischen Hauptstadt. Für die Fluggäste ergeben sich daher sehr kurze Wege ohne Wartezeiten bei der Abfertigung und eine angenehme stressfreie Atmosphäre.

Zum Einsatz kommt ein fabrikneues Flugzeug vom Typ ATR 72-600 mit 72 Sitzplätzen. Die Flüge werden in Kooperation mit dem neuen Franchise-Partner Stobart Air durchgeführt. Auch von Köln/Bonn werden demnächst Flüge nach London Southend angeboten.

London Southend: Bester Airport in Großbritannien

Southend ist der neueste Londoner Flughafen, der gerade als bester Airport Großbritanniens ausgezeichnet wurde. Nur wenige Schritte vom Terminal entfernt befindet sich der Flughafenbahnhof. In nur 40 Minuten erreicht man mit der Bahn die Station Stratfort im Londoner Finanzdistrikt, und in rund 50 Minuten ist man bereits an der Liverpool Street Station im Herzen der Stadt. Alle 20 Minuten fahren die Züge vom Flughafen in die Londoner Innenstadt.

David Broderick, Chief Financial Officer des Flybe Franchise-Partners Stobart Air sagte: "Wir freuen uns, die London-Strecke ab Münster/Osnabrück aufnehmen zu können. Unsere Zielgruppen sind sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den nahen Niederlanden."

"Mit Southend bieten wir einen sehr fluggastfreundlichen Zielflughafen in London an, der schnell aus der City erreichbar und nicht so überlaufen ist, wie die anderen Londoner Flughäfen", betonte Broderick. Alle beteiligten Partner hätten gemeinsam sehr eng und partnerschaftlich an diesem interessanten Projekt gearbeitet und man freue sich nun auf den Starttermin am 05. Juni.

Größte europäische Regionalfluggesellschaft am FMO

Prof. Gerd Stöwer, Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück, ergänzte: "Mit Flybe wird demnächst die größte europäische Regionalfluggesellschaft den FMO anfliegen." Die innovative Airline bedient europaweit mit derzeit rund 70 Flugzeugen 179 Strecken in 15 Ländern. "Wir sind sehr stolz darauf, dass der FMO ab 05. Juni auch im Flugplan der Fybe zu finden ist und dass wir unserer Region nun so eine attraktive Flugverbindung in die Metropole London bieten können".

Tickets soll es ab 34,99 Euro für den einfachen Flug inkl. Steuern und Gebühren geben. Flybe erwartet mehr als 100.000 Fluggäste auf dieser Strecke in den ersten drei Jahren.

 

Air Algérie verbindet zweimal pro Woche Algier mit Wien

Seit gestern, den 02. April 2014, ist mit Algier eine neue Destination vom Flughafen Wien direkt erreichbar: Zwei Mal pro Woche verbindet die Fluglinie Air Algérie die algerische Hauptstadt mit Wien. Jeweils Mittwoch und Samstag wird eine Boeing 737 von Algier kommend um 18:35 Uhr in Wien landen und um 19:55 Uhr zum Rückflug starten.

Gestern wurde die neue Flugverbindung von Mohamed Benhocine, Botschafter der Demokratischen Volksrepublik Algerien in Österreich, Aloisia Wörgetter, Österreichische Botschafterin in Algerien, Mohamed Salah Boultif, CEO Air Algérie und Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, feierlich eröffnet.

"Wir freuen uns, durch die neue Direktverbindung von Air Algérie eine neue Destination in einem wichtigen Wirtschaftsraum anbieten zu können. Algerien ist das größte Land Nordafrikas und der Flughafen Wien kann damit seine Rolle als Gateway in diese Region weiter ausbauen.", so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Altstadt von Algier: Welkulturerbe Kasbah

Die Hauptstadt Algier ist als Verkehrsknotenpunkt und Kultur- und Wirtschaftszentrum auch die größte Stadt Algeriens mit rund 2,2 Millionen Einwohnern. Die Altstadt Kasbah wurde 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Air Algérie wurde 1947 gegründet und bedient neben zahlreichen algerischen und nordafrikanischen Verbindungen eine Reihe von internationalen Zielen. Insgesamt werden derzeit 46 Destinationen weltweit angeflogen. Derzeit unterhält Air Algérie eine Flotte von 43 Flugzeugen.

Lage an Flughäfen mit Pilotenstreik ruhig – 89 Flugausfälle in Stuttgart

Auch Tag zwei des dreitägigen Pilotenstreiks von Germanwings und Lufthansa verläuft am Flughafen Stuttgart wie erwartet. Von 272 geplanten Flugbewegungen wurden 89 abgesagt. In den Terminals kommt es kaum zu Nachfragen, auch die Zahl der Anrufe von Reisenden bei der Telefonzentrale hat sich laut Flughafen normalisiert.

Insgesamt rechnet der Flughafen Stuttgart mit etwa einem Drittel weniger Flugbewegungen an den Streiktagen und zwischen 25.000 bis 30.000 weniger Fluggästen. Am Freitag, 04.04., werden 95 Absagen von ursprünglich geplanten 300 Flugbewegungen erwartet.

Nicht alle Airlines der Lufthansa-Group betroffen

Eine aktuelle Übersicht über zu Informationen über die Auswirkungen des Pilotenstreiks haben Germanwings und Lufthansa auf veröffentlicht. Die Listen sind vorläufig, sie können sich noch ändern. Passagiere werden gebeten, sich auf diesen Internetseiten oder bei ihrem Reiseveranstalter zu informieren, ob ihre Germanwings- oder Lufthansaflüge vom Streik betroffen sind.

Der Streik betrifft in Stuttgart ausschließlich Germanwings und Lufthansa, alle anderen Gesellschaften fliegen nach derzeitigem Stand planmäßig. Nicht betroffen sind nach Lufthansa-Angaben auch die anderen Gesellschaften der Lufthansa-Group (Swiss, Austrian Airlines, Air Dolomiti und Eurowings).

AirOne bringt Berlin drei neue Flugziele in Italien

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Seit heute fliegt AirOne zweimal wöchentlich nonstop von Berlin-Tegel nach Palermo. Die Flüge in die sizilianische Hauptstadt starten jeden Mittwoch und Sonntag um 12:50 Uhr in Tegel. Auch Pisa und Catania stehen neu im Flugplan.

Seit dem 30. März fliegt die Airline ins sizilianische Catania. Pisa in der Tos-kana wird neu seit dem 01. April bedient. Zum Einsatz kommen Flugzeuge vom Typ Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen.

"Berlin als neue Destination in unser Streckennetz aufnehmen zu können, ist eine Bereicherung für unsere deutschen Passagiere", sagt Laura Cavatorta, Geschäftsführerin der italienischen Fluggesellschaft. "Berlin-Tegel ist der einzige Flughafen in Deutschland, der Flüge mit AirOne nach Palermo und Pisa anbietet."

"Wir freuen uns, dass wir AirOne gleich mit drei neuen Verbindungen für den Flughafenstandort Berlin gewinnen konnten", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Palermo – Vielfältigkeit der mittelalterlichen Altstadt

Reisende nach Palermo beeindruckt die Stadt mit reicher Geschichte, Kultur, Tradition sowie vielen Sehenswürdigkeiten. Das traditionelle Palermo lässt sich mit einem Altstadtspaziergang in der historischen Stadtmitte zum schönen Barockplatz Quattro Canti erkunden. Dort kann der Pretoria-Palast mit gleichnamigen Brunnen und mehrere normannische Kirchen wie die mittelalterliche La Martorana besichtigt werden.

Catania – Hochburg des Barock mit Weltkulturerbe

Dreimal wöchentlich – jeweils mittwochs, freitags und samstags – geht es in die zweitgrößte Stadt Siziliens. Catania gehört zu den Hochburgen des sizilianischen Barocks und bietet zahlreiche Kathedralen, Kirchen und Paläste, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

Nicht nur Schiefer Turm von Pisa

Jeweils dienstags, donnerstags und samstags hebt der Flieger in die weltberühmte Stadt in der Toskana ab. Mit dem schiefen Turm und dem ältesten Botanischen Garten der Welt lockt Pisa jedes Jahr Scharen von Touristen.

London-Southend aus Köln/Bonn mit Flybe

Die britische Regional-Fluggesellschaft Flybe verbindet ab 03. Juli den Köln/Bonn Airport täglich mit dem Londoner Flughafen Southend. Die Turboprop-Maschine vom Typ ATR 72-500 startet immer Montag bis Samstag jeweils um 10:30 Uhr in Köln/Bonn und landet um 10:55 Uhr Ortszeit in der britischen Hauptstadt. Zurück geht es am nächsten Morgen, Ankunft in Köln/Bonn ist um 10:05 Uhr. Jeweils am Sonntag kommen die Flüge um 17:50 Uhr in Köln/Bonn an, 18:15 Uhr geht es dann wieder zurück zum neuen London Southend Airport.

"Wir sind der erste und bislang einzige deutsche Flughafen, der eine regelmäßige Verbindung zum Airport London Southend anbieten kann. Die Weltstadt London ist damit von Köln/Bonn aus noch besser zu erreichen", sagt Flughafenchef Michael Garvens. Alle flüge werden vom Flybe-Kooperationspartner Stobart Air durchgeführt. Jedoch kommt bald auch eine Southend-Verbindung über Münster/Osnabrück hinzu.

London Southend sechster Flughafen um London

Der London Southend Airport wurde in den vergangenen Jahren umfangreich modernisiert und ist heute mit Heathrow, Gatwick, Stansted, Luton und City der sechste Flughafen der Metropole. London Southend liegt etwa 60 Kilometer östlich der Londoner Innenstadt und verfügt über einen eigenen Bahnhof, der unter anderem mit dem Bahnhof Liverpool Street verbunden ist. Die Fahrzeit dorthin beträgt rund 50 Minuten.

"Wir freuen uns, die neue Strecke zwischen Köln/Bonn und London-Southend bekanntzugeben. Unser Angebot ist eine komfortable und praktische Low-Cost-Alternative für Passagiere in die britische Hauptstadt", sagte Davina Pratt, die als Chief Operating Officer beim Flybe-Kooperationspartner Stobart Air das operative Geschäft verantwortet.

Die reine Flugzeit auf der Strecke nach London Southend beträgt knapp eineinhalb Stunden. Oneway-Tickets soll es ab 34,99 Euro geben. Flybe ist die größte europäische Regional-Fluggesellschaft und verfügt über eine Flotte von 70 Flugzeugen vom Typ Embraer 175 und 195 sowie Bombardier Dash.

Outsourcing und Aufgliederung der Lufthansa-IT geplant

Die Lufthansa Group wird ihren IT-Bereich neu ausrichten. Ein Schwerpunkt ist dabei die organisatorische Veränderung der bisherigen Lufthansa Systems AG. "Eine leistungsfähige IT mit luftfahrtspezifischem Know-how ist für den Lufthansa Konzern ein essentieller Wettbewerbsfaktor", sagt Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Lufthansa Group und zugleich Vorsitzende des Aufsichtsrates der Lufthansa Systems AG.

"Gleichzeitig gilt es, unser Portfolio ständig zu optimieren und alle Ressourcen auf das Kerngeschäft zu konzentrieren." Die Lufthansa Systems soll deshalb in drei Gesellschaften aufgespalten werden. Dazu ist geplant, den Bereich Infrastructure im Zuge des Outsourcings der Konzern-IT in eine Partnerschaft mit einem international tätigen IT-Dienstleister einzubringen.

Mit der Entscheidung wurde die Grundlage für die Neuausrichtung der IT in der Lufthansa Group geschaffen. Gemeinsam mit den Mitbestimmungsgremien werden im Interessenausgleich die Details der Umsetzung diskutiert.

Outsourcing der Konzern-IT in Verbund mit Partner

Eine Ausschreibung wird zeitnah in den Markt gehen und dann entsprechend bewertet. Die Lufthansa Group will dann ihre Infrastrukturleistungen in einem langfristigen Vertrag an den neuen Partner vergeben und dabei Standorte und Arbeitsplätze erhalten, sodass sich Wachstumschancen und neue Perspektiven für die Mitarbeiter bieten. Die Umsetzung ist bis zum Jahresende geplant.

Ziel der Partnerschaft ist es, das Know-how und die Erfahrungen dieses Bereiches für den Lufthansa Konzern aber auch für die anderen Geschäftsbereiche der heutigen Lufthansa Systems AG und ihre rund 450 Kunden dauerhaft zu sichern. Der Markt für IT-Infrastrukturservices erfordert die beständige Weiterentwicklung des Produktportfolios, ein anhaltend hohes Wachstum und damit hohe Investitionen. Skaleneffekte sind hier ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, die künftig in Zusammenarbeit mit einem großen, global agierenden IT-Dienstleister erzielt werden sollen.

Die Bereiche Airline Solutions und Industry Solutions werden als eigenständig agierende Gesellschaften in der Lufthansa Group verbleiben. Für sie sollen die Rahmenbedingungen für eine optimale Entwicklung in ihren jeweiligen Märkten geschaffen werden. Die Ausgestaltung wird im Rahmen des Interessenausgleichs spezifiziert.

Lufthansa Airline Solutions soll international weiter wachsen

Der Geschäftsbereich Airline Solutions mit seinem fundierten Know-how zur Optimierung von Airline-Prozessen und hochspezialisierten IT-Lösungen soll für die Lufthansa Group künftig noch stärker strategisch genutzt werden. Die neue Rolle soll in den nächsten Monaten konkretisiert werden.

Als technologisch führender Anbieter innovativer IT-Lösungen im Bereich Luftfahrt wird die Airline Solutions in die Lage versetzt, ihre erfolgreiche Wachstumsstrategie im internationalen Airline-Markt durch kontinuierliche Produktinnovationen fortzusetzen. Heute zählen bereits über 300 Airlines weltweit auf das Know-how der IT-Spezialisten von Lufthansa Systems. Der Anteil des Drittkundengeschäfts soll über den derzeitigen Wert von 70 Prozent weiter gesteigert werden. Dafür wird das Portfolio auch in Zukunft als Full-Service-Paket am Markt angeboten.

Als Systemintegrationspartner ist der Geschäftsbereich Industry Solutions in einem wettbewerbsintensiven Markt ein stabiles und erfolgreiches Geschäftsfeld mit guten Entwicklungsperspektiven. Mit leistungsstarken IT-Lösungen sowie einem umfassenden Prozess- und Beratungs-Know-how ist er eine feste Größe im deutschen Markt für Professional Services.

Drittkunden für Industry solutions – Überproportionales Potenzial

Die Kundenbasis umfasst mehr als 150 Unternehmen vom Mittelständler bis zum DAX-Konzern. Durch die Konzentration auf ausgewählte Branchen hat Industry Solutions hohe und spezialisierte Kompetenz aufgebaut und wird weiter in die Stärkung seiner Marktposition investieren. Industry Solutions hat damit hervor­ragende Voraussetzungen, um am wachsenden Markt für IT-Beratungsleistungen in Deutschland auch in Zukunft überproportional teilzuhaben. Der Anteil des Drittkundengeschäfts von heute rund 60 Prozent soll signifikant ausgebaut werden.

Durch die strategische Positionierung der Geschäftsbereiche Airline Solutions und Industry Solutions als eigenständig agierende Unternehmen innerhalb der Lufthansa Group werden die optimalen Rahmenbedingungen für weiteres profitables Wachstum geschaffen. "Die Märkte, in denen sich unsere Geschäftsbereiche bewegen, unterscheiden sich hinsichtlich Wettbewerbssituation, Dynamik, Kundenstruktur und -anforderungen grundlegend voneinander", sagt Stefan Hansen, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Systems AG. "Nur wenn jeder Bereich sich auf seine Stärken fokussieren und diese gemäß den Anforderungen des internationalen IT-Marktes weiterentwickeln kann, wird es in einem immer wettbewerbsintensiveren Umfeld möglich sein, das Wissen und die Expertise der Mitarbeiter auch in Zukunft erfolgreich einzusetzen."

Die konsequente Restrukturierung und positive Entwicklung der Lufthansa Systems in den vergangenen beiden Jahren erlaube es, die notwendigen Veränderungen aus einer starken Position heraus anzugehen. "Ein besonderer Managementfokus wird darauf liegen, dass unsere Kunden und ihre Bedürfnisse während der Transition ebenso wie in der neuen Struktur im Mittelpunkt unseres Handelns stehen", betont Hansen. "Ihr Vertrauen in unsere Kompetenz und Leistungsfähigkeit bedeutet für uns eine Verpflichtung, der wir unabhängig von den Strukturen jeden Tag aufs Neue gerecht werden wollen."

Sommerflugplan 2014 für Flughafen Zürich in Kraft

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit gilt nun der Sommerflugplan in Zürich. Er ist bis und mit 25. Oktober 2014 gültig und bringt neben neuen Destinationen auch Änderungen im Rundfahrtenbetrieb am Flughafen Zürich. Der Sommerflugplan wartet mit neuen Destinationen und verschiedenen Frequenzerhöhungen auf. Swiss International Air Lines fliegt neu in die sizilianische Hauptstadt Palermo und nach Thessaloniki. Edelweiss Air bietet mit Las Vegas, Havanna und Edinburgh gleich drei neue Destinationen an.

Helvetic Airways wird neu nach Bordeaux fliegen. Damit wird die Westküste Frankreichs bequem mit einem Direktflug ab Zürich erreichbar sein. Als neue Airline fliegt ab Sommer die griechische Aegean Airlines von Zürich nach Athen, Heraklion und Rhodos. Neu wird ab Juni auch Etihad Airways täglich von Abu Dhabi nonstop nach Zürich fliegen.

Die vormals als Darwin Airline bekannte Regionalfluggesellschaft wird als Etihad Regional acht Strecken aufnehmen. Am 30. März wird mit Leipzig gestartet, danach folgen im Mai und Juni Genf, Turin, Florenz, Verona, Lyon, Linz und Düsseldorf. Der Sommerflugplan tritt am 30. März in Kraft und gilt bis zum 25. Oktober 2014.

Rundfahrtenfahrplan ebenfalls neu Die Zuschauerterrasse B ist vom 30. März bis zum 26. Oktober 2014 täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Zudem wird das Angebot des Rundfahrtenbetriebs ab dem Flugplanwechsel für die Sommermonate erweitert. Zusätzlich zum Sonntag werden auch am Mittwochnachmittag und Samstag öffentliche Rundfahrten angeboten sowie der Bus-Shuttle zum Dock E wieder aktiviert.

Wichtige Änderungen im Sommerflugplan 2014

Swiss International Air Lines (LX)

Ab 02. Juli fliegt Swiss International Air Lines nach Palermo und nimmt ausserdem ab 03. Juli Thessaloniki wieder in das Streckennetz auf. Ab August wird Chicago neu zwölf statt elf Mal pro Woche bedient. Zudem gibt es von Juni bis September einen täglichen Flug nach Nairobi und Dar es Salaam, bis anhin wurden die ostafrikanischen Destinationen lediglich sechs Mal pro Woche angeflogen. Reduziert werden hingegen die Rotationen nach Delhi, Istanbul, Lissabon und Lyon. Muscat wird von Mai bis Mitte Juli nicht angeflogen.

Aegean (A3)

Die griechische Fluggesellschaft fliegt ab Sommer neu ab 04. Juni viermal wöchentlich nach Athen, ab 28. Mai zweimal wöchentlich nach Heraklion und ab 31. Mai wöchentlich nach Rhodos.

Air Berlin (AB)

Die Frequenzen auf den Strecken nach Ibiza, Rhodos und Sylt werden erhöht.

AIS Airlines (IS)

Neben den Flügen nach Münster werden neu zwei tägliche Randverbindungen nach Bremen angeboten.

British Airways (BA)

In Zusammenarbeit mit Sun-Air Scandinavia werden neu Flüge nach Billund in Dänemark durchgeführt.

Edelweiss (WK)

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft fliegt neu zweimal wöchentlich nach Edinburgh, einmal wöchentlich nach Havanna und bis zweimal wöchentlich nach Las Vegas.

Etihad (EY)

Neu fliegt Etihad Airways ab dem 01. Juni einmal täglich in das grösste der sieben Emirate, nach Abu Dhabi.

Etihad Regional (F7)

Die Flüge von Etihad Regional werden von der Schweizer Fluggesellschaft Darwin Airline durchgeführt. Ab dem 30. März wird Leipzig bedient, danach folgen im Mai und Juni Genf, Turin, Florenz, Verona, Lyon, Linz und Düsseldorf.

Eurolot (K2)

Die Airline bietet neue Flüge nach Danzig, Breslau sowie Heringsdorf auf der Insel Usedom an.

Finnair (AY)

Die finnische Fluggesellschaft bietet mehr Flüge nach Helsinki an.

Helvetic Airways

Neu fliegt Helvetic Airways zweimal wöchentlich nach Bordeaux an der Westküste Frankreiches.

Icelandair (FI)

Die Frequenzen nach Reykjavik werden von bis auf vier wöchentliche Flüge erhöht .

InterSky (3L)

Neben den bereits bestehenden Verbindungen nach Graz und Salzburg fliegt InterSky neu nach Dresden.

Vueling (VY)

Neben Barcelona und Santiago de Compostela wird neu auch nach Ibiza geflogen.

Meilen-Gutschriften auf Condor-Flügen erweitert

Condor intensiviert die Partnerschaft mit dem Vielfliegerprogramm Miles & More zum 01. April 2014. Der Ferienflieger ermöglicht den Miles & More Teilnehmern unter seinen Passagieren auch weiterhin das Sammeln oder Einlösen von Prämien-Meilen auf Condor Flügen. Kunden der Premium Economy Class erhalten für ihre Flüge ab 01. April 2014 erstmals einen eigenen Meilenwert, der sich nach der jeweiligen Flugstrecke richtet. Des Weiteren können Passagiere aller Buchungsklassen künftig auch Meilen für Abflüge aus dem Ausland sammeln.

Für eine Meilengutschrift legen Miles & More-Karteninhaber diese am Check-in vor und erhalten den jeweiligen Meilenwert auf ihr Miles & More-Konto gutgeschrieben. Eine nachträgliche Meilengutschrift ist ebenfalls möglich und erfolgt über den direkten Kontakt mit Miles & More gegen Vorlage der Buchungsbestätigung und der Originalbordkarte.

Zusammensetzung der euen Meilenwerte auf Condor Flügen

Kurz- und Mittelstrecke
Economy Class: ab 125 Meilen pro Strecke
Premium Economy Class: 600 Meilen pro Strecke
Langstrecke
Economy Class: ab 250 Meilen pro Strecke
Premium Economy Class: 1.250 Meilen pro Strecke
Comfort/Business Class: 2.500 Meilen pro Strecke

Miles & More Teilnehmer erhalten zusätzlich eine verbesserte Verfügbarkeit für die Buchung von Prämientickets zu attraktiven Urlaubszielen auf Condor Flügen.

Die Condor Flugdienst GmbH fliegt ihre Gäste seit 1956 an die schönsten Ferienziele der Welt, mit wölf Airbus A320, zwei Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und zwölf Boeing 767-300. Die Flugzeuge werden vom eigenen Technikbetrieb der Airlines gewartet. Condor ist Mitinitiator der Vier-Liter-Kampagne des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): Die deutsche Luftfahrt verbraucht auf 100 Kilometern und pro Passagier weniger als vier Liter Kerosin.

Drei Jahre airberlin technik – Schon 100 Flugzeuge von Drittkunden

Drei Jahre nach der Zusammenführung der airberlin Luftfahrttechnik-Betriebe sei die airberlin technik sehr gut zusammengewachsen, hält Marco Ciomperlik, CEO airberlin technik, fest.

"Wir leisten umfangreiche Wartungsarbeiten nach höchsten internationalen Qualitätsstandards für die airberlin group sowie eine stetig wachsende Zahl von internationalen Airline-Kunden." Pro Tag betreuten die Mitarbeiter der airberlin technik außer der Flotte von airberlin group mit alleine 145 Flugzeugen durchschnittlich auch 100 Flugzeuge von Drittkunden.

"Täglich werden 5.000 Teile verbaut, 500 Reparaturarbeiten durchgeführt und 1.000 Seiten an Flugzeugdokumentation archiviert. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern für ihren täglichen Einsatz bedanken, die Flugzeuge von airberlin und unseren Kunden an 365 Tagen im Jahr pünktlich wieder in die Luft zu schicken."

airberlin mit Verbindung Düsseldorf – Madrid-Barajas

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Seit dieser Woche verbindet airberlin Düsseldorf mit Madrid und fliegt täglich, außer samstags, von der Rheinmetropole in die spanische Hauptstadt. Zur Feier des Tages lud die Airline alle Gäste des Erstfluges auf dem Hin- und Rückflug auf ein Glas Cava ein. Nach den neuen Strecken zwischen Berlin und Madrid sowie Wien und Madrid, ist Düsseldorf nun bereits ihre dritte Nonstopverbindung ab Deutschland und Österreich in die spanische Metropole innerhalb fast eines Jahres.

"Mit der neuen Strecke zwischen Düsseldorf und Madrid unterstreichen wir die Bedeutung des spanischen Marktes, den wir durch die neue Verbindung weiter stärken. Die neuen Flüge tragen deutlich zur Erhöhung unserer Kapazität auf den Strecken von und nach Madrid bei und sind zudem nahtlos in unsere Drehkreuzstruktur in Düsseldorf eingebettet. So stehen unseren deutschen wie auch internationalen Gästen hervorragende Umsteigemöglichkeiten nach Madrid zur Verfügung", sagte Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin.

Der neue Flug von Düsseldorf nach Madrid startet wochentags um 09:20 Uhr und sonntags um 13:10 Uhr und landet zweieinhalb Stunden später auf dem Flughafen Madrid-Barajas. Alle Flüge der airberlin group landen und starten in Madrid-Barajas von Terminal 4, der auch von den anderen Fluggesellschaften der oneworld® Luftfahrtallianz genutzt wird.

Gute Anschlussverbindungen gibt es ab zahlreichen deutschen Städten wie zum Beispiel Dresden, Hamburg, München, Nürnberg und Stuttgart. Auch airberlin Fluggäste aus Nord- und Osteuropa wie beispielsweise aus Kopenhagen und Moskau erreichen Madrid bequem via Düsseldorf. Darüber hinaus erhöht die Airline ab Mai ihre Frequenzen zwischen Berlin und Madrid von zwölfmal pro Woche auf zweimal täglich. Via Berlin und Düsseldorf, den beiden internationalen Drehkreuzen der Airline, verknüpft airberlin Madrid mit insgesamt 29 Zielen.

Infrarot-Methode ermöglicht Identifizierung metallreicher Asteroiden

Metallische Asteroiden bleiben erstaunlich kühl und geben anscheinend weniger Wärmestrahlung als die Gesteinsasteroiden ab, wenn man sie mit einem Infrarot-Teleskop beobachtet.

Tausende von Datensätzen des NASA-Weltraumteleskops WISE (Wide-field Infrared Survey Explorer) haben die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) dazu ausgewertet – und kamen dabei den metallischen Asteroiden auf die Spur.

Metall leitet Wärme besser als Gestein. Dieses Prinzip der unterschiedlichen thermischen Leitfähigkeit machten sich die Wissenschaftler Prof. Alan Harris und Line Drube vom DLR-Institut für Planetenforschung zunutze. Die Sonnenenergie dringt in die Oberfläche eines metallreichen Asteroiden tiefer ein und wird dort absorbiert. Bei Infrarotbeobachtungen erscheinen die Oberflächen dieser Asteroiden deshalb dann als kühler als die der steinartigen Asteroiden.

Mehr metallische Asteroiden als bisher geglaubt

"Das war für mich eine große Überraschung", betont Prof. Alan Harris. "Unsere Ergebnisse deuten auf eine höhere Anzahl von metallischen Objekten im Sonnensystem hin, als wir bisher vermutet haben." Das Aufspüren von metallreichen Asteroiden ist aus mehreren Gründen wichtig: Sie sind besonders gefährlich, wenn sie auf die Erde einschlagen würden, und sind zugleich potenzielle Rohstofflieferanten für die Industrie in der Zukunft. Die Forschungsarbeit ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Astrophysical Journal Letters" erschienen.

Belegt werden konnte dies durch den Vergleich von Reflexionsmessungen im Radar und Messungen der infraroten Wärmestrahlung von bekannten metallischen Asteroiden. Bisher gibt es nur etwa 40 Asteroiden, die als metallreich identifiziert werden konnten; mit der neuen Infrarot-Methode der DLR-Wissenschaftler wird diese Zahl um einiges steigen. "Im Katalog der WISE-Beobachtungen weisen noch viele Asteroiden Anzeichen von einem hohen Metallgehalt auf", betont Alan Harris.

Metallische Asteroiden größere Gefahr für die Erde

Der Asteroidenforscher leitet das internationale Projekt NEOShield, in dem unter anderem die Eigenschaften von Asteroiden, aber auch die Verhinderung von Asteroideneinschlägen auf der Erde untersucht werden. Seit Januar 2012 untersuchen Wissenschaftler die Eigenschaften der "Near Earth Objects", die erdnahen Objekte, die bei einem Einschlag große Zerstörung anrichten könnten. "Metallreiche Asteroiden haben eine höhere Dichte, eine höhere Masse – und sind besonders gefährlich, wenn sie die Erde erreichen würden."

Der etwa 20 Meter große Asteroid, der im Februar 2013 in 20 bis 30 Kilometern Höhe über Russland nahe der Stadt Tscheljabinsk mit der Wucht von 500 Kilotonnen TNT zerbarst, war ein steinartiges Objekt. Ein Asteroid derselben Größenklasse aus Metall wäre bei seinem Flug durch die Lufthülle der Erde vermutlich viel widerstandsfähiger gewesen und hätte tiefer in die Atmosphäre eindringen könnten. Die Schäden wären dadurch noch erheblich schlimmer ausgefallen.

Die von der Europäischen Union geförderte Forschungsarbeit im Rahmen des NEOShield-Projekts hilft den Asteroidenforschern bei der Einschätzung solcher Gefahren: "Es ist wichtig, die Zusammensetzung potenziell gefährlicher Asteroiden möglichst früh festzustellen." Nur wenn man den Aufbau eines Asteroiden kennt, kann man ihn beispielsweise effektiv mit einem Einschlag von seiner Flugbahn in Richtung Erde ablenken.

Rohstoffquelle für Osmium, Irdium, Platin oder Palladium

Eine Katalogisierung von metallreichen Asteroiden könnte aber in Zukunft noch einen weiteren Nutzen bringen: für den Abbau von wertvollen Rohstoffen für die Hi-Tech-Industrie wie Osmium, Irdium, Platin oder Palladium. "Das betrifft zwar frühestens die nächste oder übernächste Generation, ist mittlerweile aber nicht mehr komplett unrealistisch", schätzt Harris.

"Amerikanische Privatfirmen arbeiten ernsthaft an der Möglichkeit, Asteroiden als Rohstoffquellen zu erschließen. Und die NASA plant, einen etwa sechs Meter großen Asteroiden einzufangen, ihn in eine Umlaufbahn um den Mond zu bringen und dort zu erforschen." Eines der Probleme derzeit ist es aber noch, geeignete Objekte unter den Asteroiden dafür zu finden. Harris‘ und Drubes Methode der Infrarot-Beobachtung bietet eine neue Möglichkeit, metallreiche Kandidaten unter den erdnahen Objekten herauszufiltern.

Letztendlich ist die Erforschung metallreicher Asteroiden aber vor allem eines: ein Blick zurück auf die Entstehungsprozesse von Planeten. Die meisten Asteroiden im heutigen Sonnensystem sind die Überbleibsel von gewaltigen Kollisionen im Weltall vor 4,6 Milliarden Jahren. Über ihre Eigenschaften im Allgemeinen weiß man aber noch zu wenig. "Deshalb forschen wir im NEOShield-Projekt zurzeit gemeinsam mit zwölf Partnern aus Forschung und Industrie und bündeln unser Wissen", sagt Asteroidenforscher Prof. Alan Harris. Neben der nun entdeckten Methode, mit der metallreiche Asteroiden identifiziert werden können, liegen nun auch bereits erste Ergebnisse für Computer-Modellierungen und Messdaten für Einschlagsszenarien auf einem Asteroiden vor.

Aircraft Interiors Expo: Bestuhlung mit Innovation von Airbus

Airbus präsentiert bei der diesjährigen Aircraft Interiors Expo in Hamburg wieder Innovationen in Komfort & Kabinendesign. Auf der weltgrößten Fachmesse für Flugzeuginnenausstattungen, Bordunterhaltung, Konnektivitätslösungen und Passagierdienste zahlreiche Beispiele für die aktuellen Kabinenkonzepte von Airbus sehen.

Der Reisekomfort für die Fluggäste ist für Airbus bei der Entwicklung seiner Flugzeugfamilien as bestmögliche Reiseerlebnis seit jeher eines der wichtigsten Kriterien. Bei Airbus-Flugzeugen können dank ihres größeren Rumpfquerschnitts Sitze mit einer Breite von 18 Zoll (46 cm) in der Economy-Klasse eingebaut werden.

Großraumflugzeuge mit mehr Platz für mehr Reisekomfort

Wie bequem und großzügig bemessen diese Sitze sind, können Besucher am Airbus-Messestand ganz praktisch durch Probesitzen im neuen und speziell konfigurierten Kabinenkomfort-Demonstrator feststellen. So erleben sie hautnah den Unterschied zwischen dem bei Airbus standardmäßig 18 Zoll (46 cm) breiten Sitz – dem modernen Komfortstandard auf Langstrecken – und dem 17 Zoll (43 cm) breiten Sitz, der seit den 1950er Jahren in der Branche üblich war.

Die A350 XWB wird mit ihrer Kabine Maßstäbe für das Flugerlebnis bis ins nächste Jahrzehnt setzen. Besucher können sich hier am Airbus-Stand über das rasch voranschreitende Programm der A350 XWB-Kabinenentwicklung informieren. Jüngste Meilensteine waren der Einbau der Kabine in das A350 XWB Testflugzeug MSN002 und die Eröffnung des A350 XWB Customer Definition Centres. Beide werden Anfang der Woche in Hamburg Finkenwerder erstmals präsentiert, wo sich das weltweite Kompetenzzentrum von Airbus für das Kabineninterieur befindet. Die laufenden Kabineninnovationen bei der A320- und A330-Familie werden in einer aktuellen HD-Videopräsentation am Stand gezeigt.

Airbus A380 Testkonzept mit elf Stühlen pro Reihe

Airbus untersucht derzeit ein innovatives Bestuhlungskonzept für die A380 mit elf Sitzen pro Reihe und Beibehaltung einer Sitzbreite von 18 Zoll (46 cm), wie sie bei Airbus Standard ist. Ziel ist es, das Ertragspotenzial weiter zu optimieren, gleichzeitig aber das unübertroffene Flugerlebnis für die Passagiere aufrechtzuerhalten. Dieses Konzept wird eingeladenen Kunden auf der Expo erstmals vorgestellt.

Die Airbus-Konzepte zur effizienten Nutzung des Kabinenraums beschränken sich nicht nur auf neue Produkte: Airbus Upgrade Services wird auch seine breite Palette von Nachrüstlösungen und Services präsentieren. Airbus-Kabinenexperten und -Führungskräfte stehen täglich zu den verschiedenen Themen bereit.

DFS mit neuem Vergütungstarifvertrag rückwirkend zum Januar 2014

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) haben sich nach wenigen Verhandlungsrunden auf einen neuen Vergütungstarifvertrag geeinigt. Demnach sollen die Tarifgehälter aller Beschäftigten um 1,8 Prozent rückwirkend zum 01. Januar 2014 steigen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Der Abschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien der Tarifpartner.

Der Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS, Prof. Klaus-Dieter Scheurle, sagte dazu: "Wir begrüßen es sehr, dass es mit der GdF auch in diesem Jahr in verantwortungsbewussten Verhandlungen gelungen ist, einen Tarifabschluss zu erreichen, der den ökonomischen Rahmenbedingungen der DFS Rechnung trägt und zugleich der Gehaltssicherung dient."

Eurocontrol „Mode S“ – Militärisches Radar auch zivil

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Der Electronics-Bereich von Airbus Defence and Space hat die Lieferung des weltweit ersten Flugverkehrskontrollnetzwerks nach dem neuesten Eurocontrol-Standard „Mode S“ an das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr abgeschlossen.

Das Mode-S-basierte Netzwerk sichert die automatische Führung ziviler und militärischer Flugzeuge in einem Luftraum von 1.700 mal 1.500 Kilometern. Dadurch können sowohl die Flugverkehrssicherheit als auch die Effizienz der Luftraumnutzung erheblich gesteigert werden. Nach einer fünfjährigen Phase der Einsatzbeobachtung wurde das System jetzt an die Einsatzunterstützung übergeben, womit das ursprüngliche Beschaffungsprojekt abgeschlossen ist. Zwei weitere Mode-S-Cluster sind bereits betriebsbereit und befinden sich derzeit in der Einsatzbeobachtung.

Effiziente Überwachungsradare plus Sekundärradar

„Die Flugverkehrskontrollbehörden auf der ganzen Welt sind mit einer kontinuierlich steigenden Flugverkehrsdichte konfrontiert“, erklärt Thomas Müller, Leiter von Airbus Defence and Space Electronics. „Vor dem Hintergrund dieser Situation im zivilen und militärischen Flugverkehr ist ein hochleistungsfähiges Führungssystem erforderlich, das sowohl Sicherheit gewährleistet als auch einen umfassenden Datenaustausch und eine effiziente Luftraumzuweisung ermöglicht.“

Im Rahmen des Projekts „Ramos“ hat Airbus Defence and Space Electronics sechs Überwachungsradare großer Reichweite mit dem Sekundärradar MSSR 2000 I ausgerüstet (MSSR = Monopulse Secondary Surveillance Radar). Diese Sekundärradare verschaffen einen Überblick über die Luftlage auf der Basis von Abfragen und automatischen Antworten von Seiten der einzelnen Flugzeuge. Das MSSR 2000 I ist das einzige Sekundärradar, das nach den neuesten zivilen und militärischen Flugverkehrskontrollstandards zertifiziert ist.

Flugspur automatisch im Cluster von Radar zu Radar weitergegeben

Die MSSR-2000-I-Systeme bilden ein Mode-S-Cluster, das die sichere Führung aller Flugzeuge in einem Luftraumsektor ermöglicht. In diesem Sektor kann jedes einzelne Flugzeug, das mit einem Mode-S-Transponder ausgestattet ist, automatisch identifiziert und verfolgt werden, ohne dass es einer individuellen Erfassung oder einer Übergabe der spezifischen Daten von einem Radar an das nächste bedarf.

Die Gefahr, einzelne Flugspuren bei der Übergabe zwischen den verschiedenen Radarsektor zu verlieren, ist dadurch ausgeschlossen. Darüber hinaus erfolgt die Zuweisung der Kontrollaufgaben durch das Cluster automatisch, so dass beim Ausfall eines Sekundärradars sofort andere innerhalb des Clusters einspringen.

Im militärischen Bereich wird das MSSR 2000 I zur automatischen Freund-Feind-Erkennung (IFF) genutzt, um eine versehentliche Bekämpfung eigener oder verbündeter Einheiten zu vermeiden. Es unterstützt den neuen Militärstandard Mode 5, der in allen NATO-Ländern eingeführt werden soll. Das MSSR 2000 I wird an Bord deutscher Marineschiffe eingesetzt und auch von den Streitkräften und Marinen zahlreicher Staaten auf der ganzen Welt genutzt. Im Rahmen der zivilen Flugverkehrskontrolle kommt das MSSR 2000 I in Ländern wie Österreich, Portugal, Bulgarien oder den Philippinen zum Einsatz.

VC begründet Lufthansa-Streik – Rücklagen fielen Profit zum Opfer

Nachdem Lufthansa zur Gewinnmaximierung in den letzten Jahren sukzessive immer mehr profitable Arbeitsplätze von Deutschland ins Ausland verschoben hat, wurde laut Pilotenvereinigung Cockpit (VC) im letzten Jahr der Angriff auf die Versorgungssysteme aller Lufthansa Mitarbeiter begonnen. Diese treffe nicht ausschließlich die Cockpitmitarbeiter, hier solle lediglich damit begonnen werden.

Für jeden Piloten wurde während der Firmenzugehörigkeit Geld in einen Topf bezahlt, der es ermöglicht, frühestens ab dem 55. Lebensjahr den Beruf aufgeben zu können. Menschen altern unterschiedlich schnell und die Belastungen im Beruf des Piloten sind nicht zuletzt aufgrund der ständigen Zeitverschiebungen, der Nachtflüge, des Extremschichtdienstes der Klimaverschiebungen etc. sehr hoch. Deshalb muss es den Piloten möglich sein individuell entscheiden zu können, ob sie sich den Belastungen noch gewachsen fühlen. Das ist auch im Interesse der Sicherheit der Passagiere, denn wer möchte mit Piloten fliegen müssen, die sich nicht mehr fit fühlen, aber aus finanziellen Gründen weiterfliegen müssen?

Geld aus Rücklagen würde zum Ertrag, als Einmaleffekt

Aber kann sich das Unternehmen angesichts des harten Wettbewerbs noch eine kostspielige Übergangsversorgung leisten? Die Übergangsversorgung ist für das Unternehmen laut VC fast kostenneutral. Das ergibt sich durch die Tatsache, dass die älteren Kollegen ein höheres Gehalt bekommen als die Jungen. Gehen die Älteren in die Übergangsversorgung, werden an deren Stelle junge Piloten eingestellt und nachgeschult. Dies senke die Kosten pro Durchschnittspilot und somit die Cockpit-Personalkosten deutlich ab.

Das Management der Lufthansa möchte die Unternehmensgewinne und somit die Dividende der Aktionäre dennoch massiv steigern. Dazu wurden im Rahmen des Umstrukturierungsprogrammes "SCORE", sämtliche Versorgungstarifverträge aller Lufthansa-Mitarbeiter gekündigt. Neben der Betriebsrente erhält das Cockpit und Kabinen-Personal zusätzlich eine Übergangsversorgung, welches ein Ausscheiden vor der gesetzlichen Regelaltersgrenze ermöglicht. Dies ist nötig, denn Piloten ist es gesetzlich nicht erlaubt bis zu dieser Grenze zu arbeiten.

Eine Abschaffung der Übergangsversorgung ist deswegen für das Management interessant, weil es bedeuten kann, dass im Rahmen von Rückstellungen angesparte Geld der Mitarbeiter aufzulösen. Dies wäre jedoch nur ein Einmaleffekt.

Drei Tage Streik für einen Milliarden-Wert

Piloten, die bereits seit 20 oder 30 Jahren im Unternehmen sind fühlen sich betrogen. Als sie anfingen, war Teil ihres Vertrages die Möglichkeit ab frühestens dem 55. Lebensjahr aufhören zu können. Die dafür erforderlichen Gelder waren über die Jahre hinweg ein fester Bestandteil des Gehaltes. Nun, teils kurz vor dem Ausscheiden, versucht das Management ihnen diese Versorgung zu streichen und sie faktisch dazu zu zwingen, bis zu acht Jahre länger zu arbeiten. Ganze Lebensplanungen würden so mit einem Streich zunichte gemacht, dagegen wehren sich die Piloten.

Die Rückstellungen für die Übergangsversorgung, die sich das Management einverleiben möchte, betragen mehr als eine Milliarde Euro. Die finanzielle Versuchung für das Management ist also sehr groß, außerdem strategisch wichtig um in der weiteren Diskussion bei anderen Sozialleistungen weitere Zugeständnisse von Kabine und Boden zu verlangen. Es geht um viel, sehr viel.

Das Management zeigt sich laut VC als Wolf im Schafspelz. In der Öffentlichkeit versucht man sich als verhandlungsbereit darzustellen. Davon ist am Tariftisch leider nichts zu verspüren. So wurden in den letzten drei Runden immer wieder nur die gleichen Forderungen vorgetragen, die de facto bedeuten würden, dass die Piloten in den nächsten Jahren mindestens bis zum 63. Lebensjahr arbeiten müssten und somit keine Möglichkeit mehr hätten vorzeitig den Dienst zu beenden, falls gewünscht. Der Vorschlag der Vereinigung Cockpit bei dem die Kosten auf aktuellem Niveau gedeckelt würden, wurde seitens des Managements nicht ernsthaft in Erwägung gezogen.

Passagiere nicht das Ziel – Auffang-Flüge durch andere Airlines

Die Piloten bedauern alle Unannehmlichkeiten für die Passagiere. Es ist im Dienstleistungssektor nicht möglich einen Streik durchzuführen, ohne dass Menschen davon betroffen sind. Es liegt in der Verantwortung der Lufthansa ihren aggressiven gegen das Personal gerichteten Profit-Maximierungskurs aufzugeben und einen konstruktiven Weg einzuschlagen. So können Streiks verhindert werden.

Um die Auswirkungen auf die Passagiere zu minimieren, hat die Vereinigung Cockpit außerdem Piloten ausländischer Airlines über den Weltpilotenverband (IFALPA) aufgefordert, die Durchführung zusätzlicher Flüge zu unterstützen.

Übernachtung am Flughafen Frankfurt: Auswirkungen des Lufthansa-Streiks

Der Arbeitskampf der Piloten-Gewerkschaft "Vereinigung Cockpit" stellt den dritten Streik innerhalb von sechs Wochen am Flughafen Frankfurt dar. Die Piloten haben einen Ausstand von 72 Stunden Länge angekündigt, womit die Zahl der Streiktage seit Jahresbeginn auf sechs steigen würde. "Jede dieser Arbeitskampf-Maßnahmen trifft tausende von Passagieren und schadet unserem Ruf als zuverlässiges Luftverkehrs-Drehkreuz", übt Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte Kritik an der einreißenden Streik-Kultur an zentralen Infrastruktureinrichtungen wie den Flughäfen.

Am Flughafen Frankfurt nötigte bereits am 21. Februar ein kurzfristig angekündigter Ausstand des Personals an den Sicherheitskontrollstellen den Fluggästen viel Geduld ab, über 30.000 Passagiere konnten an diesem Tag ihre Flüge nicht erreichen. Am 27. März kam es in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst ebenfalls zu einem Streik am Flughafen, der rund 550 Annullierungen zur Folge hatte. Im Zuge der nun angekündigten Arbeitsniederlegung der Piloten hat die Lufthansa noch intensivere Streichungen durchführen müssen, zwischen Mittwoch und Freitag werden demnach im gesamten Streckennetz der Airline 3.800 Flüge ausfallen.

Drehkreuz Frankfurt besonders massiv betroffen

"Hier werden erneut unbeteiligte Fluggäste in die Tarifauseinandersetzung hinein gezogen – und das mit den beginnenden Osterferien. Frankfurt als Heimatdrehkreuz der Lufthansa wird von diesem unverhältnismäßig langen Piloten-Streik besonders massiv getroffen. Wir appellieren an die Beschäftigten, auch in ihrem eigenen Interesse, ihre Streik-Aktivitäten mit Augenmaß durchzuführen und keine unnötigen und vor allem nachhaltigen Schäden für die deutsche Luftverkehrswirtschaft zu verursachen", so Schulte.

Der deutsche Luftverkehr müsse im internationalen Vergleich ohnehin schon nachteilige politische Rahmenbedingungen kompensieren, die aktuelle Ballung von finanziellen Auswirkungen und Image-Schäden durch die massiven Streiks seien insofern gefährlich und das falsche Signal der Beschäftigten an ihre Unternehmen, die sich für den internationalen Wettbewerb rüsten müssen, um die Branchen-Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern.

"Es kann nicht das Interesse der Gewerkschaften sein, dass sich internationale Waren- und Passagierströme an Deutschland vorbei entwickeln, weil hier keine wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen mehr für die Luftverkehrswirtschaft gegeben sind", so Schulte. Von der Politik erwartet Fraport einen gesetzlichen Rahmen, der eine Verhältnismäßigkeit von Streiks und deren Auswirkungen auf Unbeteiligte herstellt. Gerade wichtige Infrastrukturen wie die deutschen Luftverkehrsdrehkreuze müssten hier besser geschützt werden.

Übernachtung für Reisende ohne Einreise-Genehmigung

Die Fraport AG wird in enger Absprache mit den Fluggesellschaften auch im bevorstehenden Streik sämtliche nötigen Maßnahmen ergreifen, um den Bedürfnissen der Passagiere gerecht zu werden. Dazu gehören eine frühzeitige Information der betroffenen Reisenden und eine Aufstockung des Service-Personals in den Terminals, wo auch Snacks und Getränke verteilt werden.

Da zu erwarten ist, dass einzelne Fluggäste ohne Einreise-Genehmigung bei Ausfall ihres Weiterflugs einen längeren Aufenthalt im Transit-Bereich des Flughafens haben, werden dort Übernachtungsmöglichkeiten bereit gestellt. Darüber hinaus sind ausreichend Ladestationen für internationale Stromanschlüsse eingerichtet, um das Aufladen von Handys und Laptops zu ermöglichen.

easyJet eröffnet Flughafenbasis in Hamburg – Dritte Maschine im November

easyJet hat in Hamburg eine neue Basis eröffnet. Die Hansestadt ist damit der zweite Standort der Airline in Deutschland, neben Berlin-Schönefeld, wo easyJet die größte Fluggesellschaft ist. Die Airline mit Europas Flugnetz Nummer 1 engagiert startet bereits seit 2005 in Hamburg. Als langfristiger und strategischer Partner hat easyJet in den vergangenen zwölf Monaten von Hamburg aus 626.000 Passagiere befördert – 28 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

An der Eröffnungszeremonie nahmen auch Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch und Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, sowie Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer Hamburg Tourismus GmbH, teil. Chris Kennedy, Chief Financial Officer easyJet, und Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland, sprachen über den Wachstumskurs der Airline und feierten diesen wichtigen Meilenstein.

Drittes Flugzeug in Hamburg für steigende Nachfrage

Aufgrund des bisherigen Erfolges bei Fluggästen aus der Region wird easyJet im November dieses Jahres eine dritte Maschine in Hamburg stationieren. Das wird zu einer Verdopplung der Kapazitäten auf eine Million Passagiere im ersten Jahr, neuen Strecken und erhöhten Frequenzen führen. Die Investition in den Standort wird direkt rund 100 Arbeitsplätze für Kabinenpersonal und Piloten schaffen. Zudem trägt dieser Schritt dazu bei, nach inoffiziellen Schätzungen indirekt 1.000 Stellen in der Branche zu sichern.

Mit One-Way-Preisen ab 29,90 Euro* inklusive Steuern soll das Reisen aus Hamburg noch einfacher und bezahlbarer werden. Im Sommerflugplan 2014 bietet die Airline ab Hamburg insgesamt 17 Ziele an, darunter elf neue Destinationen: Neapel, Athen, Catania, Kopenhagen, Mailand Malpensa, Kalamata, Ibiza, Nizza, Mallorca, Split und Venedig. easyJet ist in der Hansestadt die einzige Airline, die nach Edinburgh und Kalamata abhebt. Das Portfolio der Fluggesellschaft ist besonders attraktiv für Geschäftsreisende. Angesichts der Vorausbuchungen sind dabei Mailand Malpena, Kopenhagen, Nizza und Athen beliebte Strecken für Geschäftsreisende. Freizeitreisende ab Hamburg haben bisher vor allem Athen, Ibiza und Mallorca gebucht.

Ausbau des easyJet-Businessangebots

Durch die Eröffnung einer Basis am Hamburg Airport wird easyJet das Geschäftsreisesegment, das derzeit ein Fünftel des Verkehrs von easyJet am Standort ausmacht, weiter ausbauen. Dazu gehört, Fluggästen Hin- und Rückflüge am selben Tag zu ermöglichen. So werden neue Businessstrecken eingeführt und die Frequenzen auf Strecken wie Hamburg-Basel von 11 auf 16 pro Woche erhöht. Schließlich bietet easyJet in Hamburg die Fast-Track-Sicherheitskontrolle an, mit dem Flexi Ticket Nutzer vor der Sicherheitskontrolle nicht mehr Schlange stehen müssen und somit Zeit sparen.

"Wir freuen uns sehr, heute in Hamburg unseren 24. Standort in Europa eröffnen zu können", sagt Chris Kennedy, Chief Financial Officer easyJet. "Wir wollen weiter wachsen: Durch ein drittes Flugzeug im Jahr 2014 steigern wir unsere Kapazitäten in Hamburg um 60 Prozent und verdoppeln unsere Passagierzahlen auf über eine Million im ersten Betriebsjahr. 2015 werden es aufgrund des zusätzlichen Flugzeugs bis zu 1,75 Millionen Passagiere sein. Damit stellt easyJet sein langfristiges Engagement als strategischer Schlüsselpartner in Hamburg unter Beweis."

Senator Frank Horch freut sich für Hamburg: "Hamburg verzeichnet in diesem Jahr eine deutliche Ausweitung des Streckenangebotes. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir insbesondere auch durch den Einsatz von easyJet dem Wunsch der Kunden nach mehr Mobilität hier in Hamburg entsprechen können und ein größeres Angebot an Reisezielen haben. Dadurch werden außerdem allein durch easyJet 100 neue Arbeitsplätze am Standort Hamburg geschaffen. Das ist heute ein sehr guter Tag für unseren Luftfahrtstandort!"

Weiter gute Auslastung der easyJet-Flugzeuge erwartet

"Unsere Passagierzahlen sind im vergangenen Jahr um 28 Prozent gewachsen", sagt Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland. "Das ist der Beweis dafür, wie beliebt unsere Marke und unser Angebot bei Hamburgern sind. Wir erfüllen die Erwartungen der Geschäfts- und Freizeitreisenden, indem wir das Reisen einfach und günstig gestalten und dabei freundlichen Service bieten. Am anderen Ende der Strecken besteht ebenfalls eine große Nachfrage für Verbindungen nach Hamburg. Und in der Tat kurbeln wir diese Nachfrage an. Hamburg ist eine Schlüsseldestination im Businessbereich und auch für Freizeitreisende zunehmend interessanter. Mit unserem Standort in der Hansestadt werden wir den lokalen Tourismus fördern, denn die Hälfte unsere Passagiere sind Besucher. Darüber hinaus ist die Vernetzung der Stadt mit Europa ein Schlüsselfaktor für die lokale Wirtschaft."

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: "Die große Stärke von easyJet ist es, dass es ihnen gelingt, Hamburg in ganz Europa gut zu verkaufen. Mit anderen Worten: Gerade Low-Cost-Anbieter wie easyJet stärken Hamburg als Reiseziel im Ausland. Davon profitiert die gesamte Metropolregion…"

easyJet ist führend auf Europas Top-100-Strecken und auf den 50 größten europäischen Flughäfen vertreten. Jährlich fliegen mehr als 60 Millionen Passagiere mit easyJet, 11 Millionen davon Geschäftsreisende. easyJet fliegt mit einer Flotte von über 200 Flugzeugen auf mehr als 600 Strecken zwischen über 130 Flughäfen und mehr als 30 Ländern. Mit den neuen Basen in Hamburg und in Neapel, die easyJet am 27. März 2014 eröffnet hat, betreibt easyJet jetzt 24 Standorte im gesamten europäischen Netzwerk. Laut der Airline werden Passagiere durch die hohen Auslastungen auf den sellben Routen 22 Prozent treibstoffsparender transportiert als bei anderen traditionellen Airlines mit den selben Flugzeugen .

*One-way-Preis pro Person basierend auf zwei Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen, inklusive 14,00 Euro Bearbeitungsgebühr und Flughafensteuer, zuzüglich Kreditkartengebühr und variabler Kosten für Aufgabegepäck.

Lufthansa-Cargo zu Frachtsicherheit: Keine Doppelkontollen, Spürhunde bewährt

Lufthansa Cargo hat sich auf der sechsten Sicherheitskonferenz des Unternehmens für mehr Effizienz bei der Durchführung von Luftfrachtsicherheitskontrollen ausgesprochen. Dies müsse Hand in Hand gehen mit den erforderlichen Maßnahmen, das Sicherheitsniveau weiter zu steigern, betonte Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations des Unternehmens.

Rund 250 Vertreter der Logistikindustrie besuchten die Konferenz der Frachtairline, die unter dem Titel "Luftfrachtsicherheit 2020: Risiken erkennen – Allianzen bilden" ausgerichtet wurde. Neben Spitzen der Branche, sprachen auf den Vorträgen und Podiumsdiskussionen auch ranghohe Behördenvertreter und Politiker, darunter Botschafter a.D. Wolfgang Ischinger, seit 2009 Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, und Jörg Mendel, Präsident des Luftfahrtbundesamtes.

Thema EU-Verordnung ACC3 – Keine zusätzliche Transferkontrollen

Wesentliches Thema der Konferenz war die anstehende Umsetzung der EU-Verordnung ACC3 (Air Cargo Carrier 3rd Country), die durch Validierungen von außereuropäischen Flughäfen ein einheitliches Sicherheitsniveau in einer geschlossenen Prozesskette sicherstellen soll. "ACC3 ist ein wichtiger Schritt, um die weltweiten Luftfrachttransporte noch sicherer zu machen", unterstrich Dr. Karl-Rudolf Rupprecht.

Lufthansa Cargo sei auf die Umsetzung am 01. Juli bestens vorbereitet, die ersten Validierungen außereuropäischer Stationen liefen bereits, so der Luftfrachtmanager. Er betonte aber zugleich, dass an einigen Stellen der Umsetzung noch Handlungsbedarf seitens der Politik bestünde. Die Forderung nach zusätzlichen Transferkontrollen sei ein "Salto rückwärts", so Dr. Rupprecht. "Jede Luftfrachtsendung muss zuverlässig überprüft sein, bevor sie das erste Mal in ein Flugzeug verladen wird", stellte er zu den Doppelkontrollen klar. "Transferkontrollen sorgen nur für höhere Kosten und längere Transitzeiten – ohne die Sicherheit zu erhöhen."

Sprengstoff-Spürhunde zuverlässige Methode für Luftfracht

Positiv äußerte sich das Unternehmen zum Einsatz der Sprengstoffspürhunde. Bei der letzten Sicherheitskonferenz in Frankfurt vor zwei Jahren hatte Lufthansa Cargo die Zulassung noch vehement eingefordert. Heute seien die Hunde eine bewährte, zuverlässige und auch effiziente Möglichkeit, Sendungen zu kontrollieren.

Dafür dass Logistiker in dem komplexen Themenfeld der Luftfrachtsicherheit stets den Überblick behalten, sorgt das neue "Handbuch Luftfrachtsicherheit", das im Rahmen der Konferenz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Um angesichts der stetigen Änderungen der Sicherheitsvorschriften auf dem letzten Stand zu bleiben, wird das Handbuch in digitaler Form stetig aktualisiert. Zu beziehen ist es direkt über Lufthansa Cargo.

Das Buch wurde gemeinsam verfasst von den Wissenschaftlern Prof. Elmar Giemulla und Bastian Rothe sowie dem Sicherheitschef der Lufthansa Cargo, Harald Zielinski. Dieser sagte: "Das Handbuch Luftfracht, das sich in einem ersten Band mit dem Thema Luftfrachtsicherheit beschäftigt, soll als neues Standardwerk Orientierung bieten und klare und faktische Informationen zu aktuellen Sicherheitsauflagen sowie -prozessen liefern. Als Airline wollen wir hier der gesamten Logistikindustrie einen echten Mehrwert bieten und dazu beitragen, dass Luftfracht sicher und effizient transportiert werden kann."

Flugverkehr am Hamburg Airport findet neben Streik normal statt

Für die nächsten drei Tage erwartet Hamburg Airport einen weitgehend ruhigen und normalen Flugbetrieb. Einschränkungen wird es nur für die Flüge geben, die von Lufthansa und Germanwings durchgeführt werden. Aufgrund der Streikankündigung der Pilotenvereinigung Cockpit e.V. gilt für diese beiden Fluggesellschaften ein Sonderflugplan. Mehr als 60 Prozent der Flüge am Hamburg Airport werden allerdings von Fluggesellschaften geflogen, die von dem Streik nicht betroffen sind. Dazu gehören beispielsweise Flüge der Airlines airberlin, Air France-KLM, British Airways, Condor, easyJet, Emirates, Turkish Airlines, United Airlines sowie alle Ferienflieger.

Lufthansa-Partnerairlines wie Swiss, Austrian Airlines und SN Brussels führen ihre Flüge ebenfalls regulär durch. Passagiere, die Tickets mit diesen Airlines gebucht haben, können ihre Reise wie geplant aufnehmen.

Passagiere von Lufthansa und Germanwings, deren Flüge aufgrund des Streiks nicht stattfinden können, wurden vorab von ihrer Airline informiert. Etwa 25 Prozent der Passagiere in Hamburg haben bereits umgebucht. Die Lufthansa hält am Hamburg Airport außerdem einen eigenen Schalter bereit, an dem Gutscheine für Bahntickets an betroffene Fluggäste ausgegeben werden.

Lufthansa und Germanwing haben eine Übersicht der gestrichenen Flüge und weitere Informationen zusammengestellt.

Passagiere werden gebeten, sich dort bei ihrer Fluggesellschaft oder ihren Reiseveranstaltern zu erkundigen, ob und wie ihre Flüge vom Warnstreik betroffen sind. Auch der Hamburg Airport selbst verstärkt in den kommenden Tagen das Service-Personal in den Terminals und hilft den Passagieren bei Fragen.

oneworld-Allianz wächst um TAM, American Airlines und US Airways

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TAM Airlines und US Airways haben heute ihren Wechsel zur weltweit führenden Luftfahrtallianz oneworld® abgeschlossen. Noch nie zuvor gab es für die Allianz einen Zuwachs dieser Größenordnung an einem einzigen Tag. Beide Neueinsteiger haben bereits auf ihren ersten Flügen heute Morgen alle Serviceleistungen und Vergünstigungen der oneworld Allianz angeboten, nachdem sie gestern mit ihrem letzten Flug die Star Alliance verlassen hatten. Im Anschluss an die Fusion von US Airways mit American Airlines trat auch die unter dem Namen US Airways Express operierende regionale Fluggesellschaft von US Airways oneworld bei.

Anlässlich dieser Erweiterung der oneworld Allianz fanden Feierlichkeiten am Drehkreuz von TAM im brasilianischen Sao Paolo statt. In Anwesenheit der CEOs aller Mitgliedsfluggesellschaften präsentiert TAM ihr erstes Flugzeug mit oneworld Logo und beginnt mit einer umfangreichen Marketingkampagne, um ihren Beitritt zur Allianz zu unterstreichen.

Durch den Beitritt von TAM und US Airways wächst oneworld in verschiedener Hinsicht erheblich:

  • Die Anzahl der jährlich beförderten Passagiere wächst um ein Drittel und bringt dem Bündnis 120 Millionen neue Fluggäste.
  • Die jährliche Gesamtkapazität der Allianz steigt um 20 Prozent.
  • Das oneworld Streckennetz wird um fast 100 Flugziele erweitert und wächst damit um fast 10 Prozent.

Was die oneworld-Allianz durch den Beitritt von TAM gewinnt

TAM Airlines ist die führende Fluggesellschaft Brasiliens. Durch ihren Beitritt macht sie oneworld in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas und auf dem drittgrößten Markt der Welt für Inlandsflüge zur führenden Luftfahrtallianz.

LAN Airlines, die Partnerfluggesellschaft von TAM in der LATAM Airlines Group, ist bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied von oneworld. Seither sind auch LAN Argentina, LAN Colombia, LAN Ecuador und LAN Peru an oneworld angeschlossene Fluggesellschaften.

Die Aufnahme von TAM festigt die Position von oneworld als führendes Luftfahrtbündnis für Flüge innerhalb Lateinamerikas sowie zwischen Lateinamerika und den USA und Europa, den beiden bei südamerikanischen Fluggästen beliebtesten internationalen Destinationen.

Unter dem Airline Code JJ bedient TAM 61 Destinationen in 16 Ländern Lateinamerikas, der USA und Europas, und hat mit einer Flotte von 172 Flugzeugen über 800 Abflüge täglich. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 37 Millionen Fluggäste befördert.

TAM erweitert das Streckennetz der oneworld Allianz um fast 45 Flugziele in Brasilien. Sao Paulo, die größte Metropole der Südhalbkugel und des amerikanischen Kontinents, ist Heimatflughafen der Airline und wird ein neues Drehkreuz für oneworld.

TAMs Tochtergesellschaft in Paraguay, TAM Airlines (TAM Mercosur), wird oneworld in Kürze beitreten. Damit sind alle Passagiergesellschaften der LATAM Airlines Group Mitglieder von oneworld.

Was US Airways zur oneworld Allianz mitbringt

Die nun zur American Airlines Group gehörende US Airways ist eine der zehn größten Fluggesellschaften der Welt. Ihre Fusion mit American Airlines hat in fast jeder Hinsicht die größte Airline der Welt geschaffen. Mit diesen beiden Fluggesellschaften an Bord des Bündnisses wird oneworld auf dem größten Flugreisemarkt der Welt, in den USA, zur führenden Luftfahrtallianz.

Bis zur vollständigen Eingliederung von American Airlines und US Airways – nach der die vereinte Luftfahrtgesellschaft den Markennamen American Airlines behalten wird – werden US Airways und deren regionalen Airlines als oneworld Affiliates unter dem Dach von American Airlines operieren.

In der Übergangszeit bis zur vollständigen Fusion werden beide Fluggesellschaften ihre bisherigen Vielfliegerprogramme weiter anbieten, das AAdvantage von American Airlines und die US Airways Dividend Miles.

Durch den Beitritt wird die Präsenz von oneworld in den USA an der Ostküste und der Nordatlantikküste erweitert. Das oneworld Streckennetz wächst um 50 neue Flugziele – die Mehrheit von ihnen in ihrem Heimatland den USA, aber auch zwei in Kanada und je eines in Irland und Mexiko. Außerdem kommen die wichtigen Drehkreuze Charlotte, Philadelphia, Phoenix und der Ronald Reagan National Airport in Washington, D.C. hinzu.

US-Airways-Flotte mit 620 Flugzeuge – Von US zu AA

Ihre regionalen Fluggesellschaften eingeschlossen fliegt US Airways mit einer Flotte von über 620 Flugzeugen mehr als 200 Destinationen in 30 Ländern an. 2013 beförderte die Airline 82,5 Millionen Fluggäste. Gegenwärtig hebt US Airways täglich 3.200 Mal unter dem Airline Code US ab. Nach Zusammenschluss mit American werden alle Flüge den gemeinsamen Code AA tragen.

Nach Abschluss der Eingliederung wird die neue American mehr als 330 Destinationen in über 50 Ländern anfliegen. Mit einer Gesamtflotte von 1.500 Flugzeugen wird sie jährlich etwa 190 Millionen Passagiere befördern.

Vorteile für TAM und US Airways in der Allianz

Als oneworld Mitglieder fliegen TAM und US Airways nun als Teil des globalen Luftfahrtbündnisses mit den höchsten Auszeichnungen und dem schnellsten Wachstum. Zu ihren Partnern zählen führende Airlines aus allen Regionen der Welt, mit denen TAM und US Airways das Netzwerkangebot für ihre Kunden erheblich erweitern können.

Mit der heutigen Aufnahme von TAM und US Airways, auf die am 1. Mai noch SriLankan Airlines folgen wird, findet die bedeutendste Vergrößerung in der Geschichte der oneworld Allianz ihren Abschluss, die in den letzten zwei Jahren mit der Aufnahme von airberlin, Malaysia Airlines und Qatar Airways begonnen hatte.

oneworld in Zahlen nach dem Zuwachs

  • Fast 1.000 Flughäfen in mehr als 150 Ländern mit über 14.250 Abflügen täglich anfliegen
  • Jährlich 500 Millionen Fluggäste mit einer Allianzflotte von 3.300 Flugzeugen befördern
  • Einen Jahresumsatz von 140 Milliarden US-Dollar generieren
  • Mehr als 600 Flughafen-Lounges anbieten, von denen viele mehrfach als die besten der Welt ausgezeichnet wurden.

Ab heute können die 140 Millionen Mitglieder der bewährten Vielfliegerprogramme aller oneworld Fluggesellschaften auch auf Flügen mit TAM und US Airways Meilen und Statuspunkte sammeln und einlösen, sowie sämtliche andere oneworld Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

Mitglieder der TAM und US Airways Vielfliegerprogramme kommen nun bei Flügen mit einer der bestehenden Mitgliedsairlines in den Genuss aller oneworld Vergünstigungen.

In den Streckennetzen von TAM und US Airways stehen ab morgen auch die oneworld Allianztarife zur Verfügung. Diese bieten weltweit die umfangreichste Auswahl. Dazu gehört auch der marktführende Round-the-World Tarif oneworld Explorer, der Visit South America-Pass und der Visit North America-Pass.

Meilen für Vielfliegerangebote

Anlässlich der Aufnahme von TAM in das oneworld Bündnis bekommen die meisten Mitglieder der bestehenden Vielfliegerprogramme im Monat Mai die doppelten Meilen auf Flügen mit TAM gutgeschrieben.

Mitglieder der etablierten Vielfliegerprogramme der oneworld Airlines erhalten auf Flügen mit US Airways zwischen 01. April 2014 und 30. Juni 2014 eine doppelte Meilengutschrift. Alle Einzelheiten, Ausnahmen und Teilnahmevoraussetzungen finden Sie auf den Websites der Fluggesellschaften unter den Vielfliegerprogrammen.

Vielflieger mit oneworld Ruby Status können am Drehkreuz Sao Paulo am TAM Business Class Schalter einchecken, sobald die Airline dort in das neue Terminal 3 umgezogen ist. Aus Platzgründen kann TAM diesen Service am jetzigen Terminal 2 bis dahin nicht anbieten.

10 Jahre norwegian im Aufwind am Hauptstadt-Flughafen BER

Neun Strecken in zehn Jahren: norwegian präsentiert eine gute Bilanz zum Berlin-Jubiläum. Mit einer Verbindung nach Oslo startete Norwegens nationale Fluggesellschaft 2004 ihren Flugbetrieb am Standort Berlin-Schönefeld.

Mittlerweile fliegt die zweitgrößte Fluggesellschaft Skandinaviens acht Ziele in Europa ab Berlin an. Und die Erfolgsgeschichte ist noch lange nicht zu Ende: Pünktlich zum Jubiläum baut die Airline ihr Streckennetz von Berlin in Richtung Spanien weiter aus.

Wachsende Passagierzahlen und Ziele im Streckennetz

Ab 02. April bietet norwegian mit Barcelona das neunte Flugziel an. Mit Flugzeugen des Typs Boeing B737-800 geht es dann dreimal wöchentlich in die katalanische Metropole am Mittelmeer. Im Februar wurden bereits Direktverbindungen nach Gran Canaria und Teneriffa in den Flugplan aufgenommen, auch Barcelona ist dabei.

"Unser Angebot hat in Deutschland von Beginn an großen Anklang gefunden. Seit Aufnahme des Flugbetriebs mit der Strecke nach Oslo vor zehn Jahren haben wir unser Netz zügig um weitere nordische Destinationen ausgebaut. Bei der Planung von Skandinavienreisen entscheiden sich viele Fluggäste aus Deutschland heute für norwegian", sagt Bjørn Kjos, CEO von Norwegian Air Shuttle ASA.

"Mit über zwei Millionen Passagieren in zehn Jahren und einem stetig wachsenden Streckennetz ist norwegian ein wichtiger Partner am Standort Schönefeld", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Low-Cost Airline mit kostenlosem W-LAN an Board

Norwegens nationale Fluggesellschaft ist der drittgrößte Low-Cost-Carrier Europas mit einem Marktanteil von 6,4 Prozent. Insgesamt beförderte die Airline im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen Passagiere zu 128 Destinationen weltweit.

Die neue Strecke Berlin-Schönefeld – Barcelona wird immer montags, mittwochs und freitags bedient. Die Maschinen starten in Schönefeld um 11:35 Uhr und erreichen um 14:15 Uhr ihr Ziel. In die Gegenrichtung geht der Flug um 08:15 Uhr mit Ankunft in der deutschen Hauptstadt um 11:00 Uhr. An Bord steht den Passagieren kostenloses Wireless LAN zur Verfügung. Das bunte Stadtleben und die einzigartige Architektur machen die katalonische Metropole zu einem beliebten Ziel für Wochenendtrips. Gleichzeitig bietet die Lage am Mittelmeer ideale Bedingungen für einen ausgedehnten Strandurlaub.

Airline ANA bestellt 40 B777- und B787-Großraumflugzeuge bei Boeing

Boeing zeigt sich erfreut über die Entscheidung von ANA für 40 Boeing Großraumflugzeuge für seine strategische Flottenerneuerung, inklusive 20 777-9X, 14 787-9 und sechs 777-300ER (Extended Range) Flugzeugen, die die Airline bekannt gegeben hat.

"ANA und Boeing eint eine lange und erfolgreiche Partnerschaft, die seit mehr als fünf Jahrzehnten besteht", sagte Ray Conner, President und CEO von Boeing Commercial Airplanes. "ANA hat dabei geholfen, gemeinsam mit Boeing das 787 Dreamliner Programm zu starten und wir fühlen uns geehrt, dass wir ANA erneut zu einem der frühen Kunden für die 777X-Flugzeugfamilie zählen dürfen. Wir sind sehr stolz, dass sie eine reine Boeing Großraumflugzeug-Flotte betreiben."

Boeing wird mit ANA noch weitere Details der Vereinbarung erarbeiten und abschließen. Die Vereinbarung mit der japanischen Fluggesellschaft hat einen Wert von etwa 13 Milliarden Dollar nach Listenpreisen.

Verkehr am Flughafen Stuttgart abseits von Lufthansa weitgehend normal

Der Flughafen Stuttgart rechnet aufgrund des dreitägigen Pilotenstreiks bei Germanwings und Lufthansa mit etwa einem Drittel weniger Flugbewegungen an den Streiktagen. Geplant waren für Mittwoch, 02.04. bis Freitag, 04.04., insgesamt 853 Starts und Landungen. Abgesagt wurden bisher 259 Bewegungen. Insgesamt werden zwischen 25.000 und 30.000 Passagiere weniger von oder nach Stuttgart reisen. Aufgrund des hohen Informationsbedarfs der Fluggäste verzeichnet die Telefonzentrale des Flughafens derzeit doppelt so viele Anrufe wie an einem normalen Tag.

Die Fluggesellschaften Germanwings und Lufthansa haben auf ihren Internetseiten aktuelle Informationen zu den Auswirkungen des Pilotenstreiks veröffentlicht. Die Listen sind vorläufig, sie können sich noch ändern. Passagiere werden gebeten, sich zu informieren, ob ihre Germanwings- oder Lufthansaflüge vom Streik betroffen sind.

Der Streik betrifft in Stuttgart ausschließlich Germanwings und Lufthansa, alle anderen Gesellschaften fliegen nach derzeitigem Stand planmäßig. Nicht betroffen sind nach Lufthansa-Angaben auch die anderen Gesellschaften der Lufthansa-Group (Swiss, Austrian Airlines, Air Dolomiti, Eurowings).

Air One seit heute von Wien nach Catania auf Sizilien

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Air One, Smart Carrier der Alitalia Gruppe, verbindet ab dem 01. April 2014 den Flughafen Wien mit der sizilianischen Stadt Catania. Zwei wöchentlichen Flüge, Dienstag und Samstag, werden mit einem Airbus A320 durchgeführt. Catania ist die zweitgrößte Stadt der italienischen Region Sizilien. Die Altstadt steht seit 2002 zusammen mit acht anderen barocken Städten im Val di Noto auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Im Sommer 2014 wird Air One von den eigenen Heimatflughäfen und Drehkreuzen Venedig, Pisa, Catania und Palermo insgesamt 28 Ziele in Italien und im Ausland anfliegen.

Jeden Dienstag startet Air One um 11:30 Uhr in Catania und landet um 13:45 Uhr in Wien, der Rückflug hebt um 14:20 Uhr in Wien ab und landet um 16:35 Uhr in Catania. Am Samstag startet der Flug um 18:45 Uhr in Catania und landet um 21:00 Uhr in Wien, in die Gegenrichtung hebt Air One um 21:35 Uhr von Wien ab und kommt um 23:50 Uhr in Catania an.

Der italienische Carrier Air One bietet ein Reiseerlebnis zu sehr günstigen Preisen ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kundenorientierung. Mit Air One ist es außerdem möglich, zusätzliche Leistungen, wie zum Beispiel Reiseversicherungen, Hotelaufenthalte, Mietwagenbuchungen oder ermäßigte Eintrittskarten für Veranstaltungen, zu buchen.

JTA erneuert Boeing-Flotte mit 12 Next-Generation B737-800

Boeing und Japan Transocean Air (JTA) haben die Entscheidung der Airline für 12 Next-Generation 737-800 Flugzeuge mit einem Wert von 1,1 Milliarden Dollar nach Listenpreisen bekannt gegeben. Diese Entscheidung steht zugleich für den Beginn des Flotten-Erneuerungsprogramms der Airline.

Die neuen Flugzeuge sollen Anfang 2016 in Dienst gestellt werden. Als Teil der Vereinbarung hat JTA die Möglichkeit, zur 737 MAX Flugzeugfamilie zu wechseln.

Luftanschluss für Japans südlichste Inselkette

Als Mitglied der Japan Airlines Group sitzt JTA in Naha, Okinawa, der südlichsten Inselkette Japans. Momentan betreibt die Airline eine Flotte von 737-400 Flugzeugen auf Inlandsstrecken zwischen Okinawa und japanischen Großstädten sowie anderen Inseln innerhalb Okinawas.

"JTA sind seit fast 50 Jahren die Flügel von Okinawa", sagte Manabu Sato, Japan Transocean Air President und Executive Officer von Japan Airlines. "Mit ihrer gesteigerten Zuverlässigkeit, überlegenen ökonomischen und ökologischen Leistung und das für Passagiere attraktive Boeing Sky Interior wird die Next-Generation 737-800 uns ermöglichen, weiterhin den höchsten Standard an Service, Komfort und Annehmlichkeiten für die Bewohner von Okinawa zu bieten."

"Wir fühlen uns geehrt, dass sich JTA entschieden hat, mit der 737 Next-Generation weiterhin eine reine Boeing Flotte zu betreiben", sagte John Wojick, Senior Vice President Global Sales & Marketing bei Boeing Commercial Airplanes."

Boeing Sky Interior und Improvement Package

JTAs neue 737-800 Flugzeuge verfügen über CFM56-7 Triebwerke von CFM International, einem Joint Venture von General Electric und SNECMA. Die Flugzeuge werden mit dem neuesten Boeing Performance Improvement Package (PIP) ausgestattet, das zusätzlich zwei Prozent Treibstoffersparnis für das ohnehin schon treibstoffeffizienteste Flugzeug im Single-Aisle-Segment ermöglicht.

Die Flugzeuge werden zudem mit dem beliebten und von Passagieren inspirierten Boeing Sky Interior ausgestattet, das über modern gestaltete Seitenwände und Fenstereinbettungen, LED-Beleuchtung, welche die Geräumigkeit der Kabine noch unterstreicht, und größere nach oben schwenkende Gepäckfächer verfügt.

Mit bis zu 165 Passagieren in einer Zwei-Klassen-Konfiguration gehört die 737-800 zu den meistverkauften Versionen der Next-Generation 737 Familie. Boeing kann den Erfolg von mehr als 6.700 Bestellungen für die Next-Generation 737 Familie verbuchen.

Sentinel-1A High-End-Radar neue Ära der Erdüberwachung

Die Vorbereitungen für den Start des Satelliten Sentinel-1A vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana sind in vollem Gange. Sein Radar stellt ein Novum für die Erdbeobachtung dar.

Mit an Bord wird das von Airbus Defence and Space gebaute Radarinstrument sein. Der Satellit, den Thales Alenia Space Italy als Hauptauftragnehmer führt, wird nach Plan am 03. April 2014 an Bord einer Sojus-Trägerrakete ins All gebracht. Der Start und Betrieb von Sentinel-1A läutet eine neue Ära der Erdbeobachtung ein.

Denn Sentinel-1A trägt ein Radar mit synthetischer Apertur (SAR), das aufgrund seiner kontinuierlichen Betriebsfähigkeit riesige Datenmengen erfassen kann. Trotz komplexer Datenkomprimierungsmechanismen muss das Kommunikationssystem des Sentinel-1-Satelliten in den nächsten sieben Jahren täglich bis zu 8.000 Gbit an Bilddaten übermitteln. Das entspricht etwa der Datenmenge von 200 DVDs. Allein für die Übertragung dieser Datenmengen sind neue Technologien erforderlich. So kommt hierzu neue Laser-Terminals zum Einsatz, die die Daten optisch und damit viel schneller übertragen können als herkömmlicher Funk.

Elektronische Strahlschwenkung aus 280 Sendern

Die SAR-Antenne besteht dazu aus fünf Paneelen. Vier davon werden für den Satellitenstart an die Satellitenseiten angeklappt und erst im Orbit ausgefahren und entfaltet. Die Paneele sind mit 280 dual polarisierten kleinen Sendern ausgestattet, die insgesamt Funksignale von etwas mehr als fünf kW liefern. Diese von Thales Alenia Space gelieferten Sende-/Empfangselemente ermöglichen eine elektronische Strahlschwenkung.

Durch Steuerung des Strahls über ein Beobachtungsgebiet in mehreren 80 Kilometer breiten, nebeneinander liegenden Streifen lassen sich die erfassten Bilddaten zu hochaufgelösten Bildern mit Streifenbreiten von bis zu 400 Kilometern zusammensetzen. Zusätzlich zur komplexen technischen Aufgabe, eine hochstabile Struktur für die 800 Kilogramm schwere Antenne zu fertigen, stellte die hohe Sendeleistung große Herausforderungen an die wärmetechnische Auslegung der Struktur.

Fokussiergenauigkeit 2,5 Meter aus 1.000 Kilometern Entfernung

Das SAR-Elektroniksubsystem der SAR-Antenne sorgt für die Antennensteuerung sowie für das komplexe Timing und die Kontrolle des Radars zur Erzeugung von hochstabilen Radarsignalen. Weitere Aufgaben des Systems sind Synchronisierung und Bildkontrolle. So muss das Radar bei einer Geschwindigkeit von sieben Kilometern pro Sekunde einen Bildpunkt in einem 400 Kilometer breiten Aufnahmegebiet aus einer Entfernung von fast 1.000 Kilometern mit einer Genauigkeit von 2,5 Metern erfassen können.

Für das Radarinstrument haben die Teams von Space Systems in Friedrichshafen die 12,3 Meter mal 0,9 Meter große Antenne gefertigt und getestet. Das daran angeschlossene in Portsmouth (Großbritannien) gebaute Elektroniksubsystem sorgt für Signalverarbeitung, Timing und Systemkontrolle. Mit Sentinel-1B soll ein Zwilling des SAR-Radarsatelliten Sentinel-1A voraussichtlich Ende nächsten Jahres gestartet werden. Zusammen bilden sie das Europäische Radarobservatorium – eine Satellitenkonstellationen im polaren Orbit, die rund um die Uhr und unter allen Wetterbedingungen Bilder (mit verbesserter Wiederholrate und somit verbesserten Reaktionszeiten) für Marine-, Landbeobachtungs- und Notfalldienste erzeugt.

Radar-Netz um die Erde wird dichter

Die beiden SAR-Instrumente, die die hohe Flexibilität und Leistungsfähigkeit dieser Satelliten gewährleisten, wurden von Airbus Defence and Space entwickelt, einem Unternehmen, das auf eine lange Tradition im Bau von Radarinstrumenten zur Erdbeobachtung für die ESA zurückblicken kann. Airbus Defence and Space war Hauptauftragnehmer der europäischen Satelliten ERS-1/ERS-2 (Start 1991 bzw. 1995) und Envisat (Start 2001) und war zudem für die Entwicklung und den Bau der Radarnutzlasten AMI (ERS), ASAR (Envisat) und ASCAT (MetOp) zuständig. Zudem war Airbus Defence and Space Hauptauftragnehmer für die deutschen Radarsatellitenprogramme TerraSAR-X und TanDEM-X.

Dresden mit starkem Russland-Angebot im Sommerflugplan 2014

Dresden bekommt zwei weitere Flugverbindungen von und nach Russland. Bereits seit dem 23. März fliegt die russische Fluggesellschaft Orenair sonntags zwischen den Partnerstädten St. Petersburg und Dresden. Die russische UTair verbindet die westsibirische Stadt Tjumen ab 27. April ebenfalls sonntags mit der sächsischen Landeshauptstadt. Mit diesen neuen Zielen stehen dann insgesamt fünf russische Destinationen auf dem Dresdner Flugplan.

Nonstopverbindungen gibt es bereits von und nach Moskau-Scheremetjewo, Moskau-Wnukowo und Krasnodar. Der Sonntag steht künftig im Zeichen der Russlandverbindungen, da an diesem Wochentag alle fünf russischen Zielflughäfen angeflogen werden.

Weitere Russland-Flüge schon in Planung

Bei den neuen Verbindungen von und nach St. Petersburg und Tjumen handelt es sich um Charterverkehre russischer Reiseveranstalter. Die Airlines befördern Touristen, die Reisen nach Dresden und Tschechien gebucht haben. Orenair landet jeweils um 07:45 Uhr in Dresden und startet um 08:55 Uhr zurück nach St. Petersburg. Die Flugzeit beträgt rund zwei Stunden. Als Fluggerät kommt eine Boeing B737-800 mit 186 Sitzplätzen zum Einsatz. Die Flüge nach St. Petersburg sind vorerst bis Mitte Mai vorgesehen, weitere Flüge sind in Planung.

UTair erreicht den Flughafen Dresden jeweils um 17:30 Uhr und fliegt um 23:25 Uhr zurück nach Tjumen. Die Flüge dauern etwa fünf Stunden und werden mit einer Boeing B737-500 mit 114 Sitzplätzen durchgeführt.

Auch Aeroflot stockt seine Verbindungen auf: Ab 26. Mai steuert die Fluggesellschaft erstmals täglich das Drehkreuz Moskau-Scheremetjewo an. Von dort aus haben Fluggäste Anschlussmöglichkeiten zu rund 120 Zielen weltweit. Yakutia Airlines übernimmt von Hamburg Airways mit Beginn des Sommerflugplanes die Krasnodar-Verbindung.

Zürich wieder direkt erreichbar mit InterSky

Zurück im Flugplan ist eine Direktverbindung nach Zürich. Die Fluggesellschaft InterSky fliegt ab 05. Mai montags bis freitags sowie samstags in die Schweizer Metropole und bietet zudem attraktive Anschlussflüge nach Salzburg an. Bis zu fünfmal pro Woche fliegen Passagiere mit Easyjet nach Basel im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich. Easyjet erweitert damit das Angebot um eine wöchentliche Verbindung.

Nach längerer Pause gibt es zudem wieder Nonstopflüge auf die tunesische Ferieninsel Djerba. Nouvelair startet ab 28.05. immer mittwochs zu dem beliebten Mittelmeereiland. Der Airbus A320 der tunesischen Airline hebt immer um 15:10 Uhr in Dresden ab und landet bereits um 17:05 Uhr Ortszeit auf der Sonneninsel Djerba.

Mehrmals täglich zu innerdeutschen Zielen

Im Inlandsverkehr übernimmt Germanwings die Verbindung nach Düsseldorf von der Konzernmutter Lufthansa. Die deutsche Fluggesellschaft steuert damit mit Beginn des Sommerflugplanes ab Dresden International insgesamt drei innerdeutsche Städteziele an: Köln-Bonn (bis zu dreimal täglich), Stuttgart (bis zu zweimal täglich) und Düsseldorf (bis zu dreimal täglich). Zusätzlich heben ab 05. Mai Passagiere mit airberlin bis zu viermal täglich zum internationalen Drehkreuz Düsseldorf ab. Dort haben sie Anschlussmöglichkeiten zu weiteren Destinationen weltweit.

Vom Dresden Airport aus sind auch weitere Städteziele erreichbar: beispielsweise Barcelona (Vueling, dreimal wöchentlich), London (CityJet, bis zu sechsmal wöchentlich) oder täglich nach Palma de Mallorca mit airberlin und Germania. Des Weiteren bestehen Flugverbindungen zu beliebten Urlaubsdestinationen rund um das Mittelmeer, den Atlantik, das Rote und Schwarze Meer. Ungarnfans können sich zudem an ausgewählten Terminen auf Flüge nach Debrecen und Sármellék/Balaton mit Germania freuen.