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Hamburg Airport erreicht ACI-Level 3 für CO2-Emissionen

Hamburg Airport hat bei seinen Maßnahmen zur Erfassung und Verringerung des CO2-Ausstoßes eine weitere Stufe erreicht. Nachdem der Flughafen in den vergangenen Jahren bereits Zertifikate nach "Level 1" und "2" erhalten hatte, wurde jetzt das Zertifikat "Level 3" verliehen. Dies ist nun die zweithöchste von vier möglichen Bewertungsstufen der "Airport-Carbon-Accreditation", einem unabhängigen europäischen Zertifizierungssystem für Flughäfen.

Voraussetzung für die höhere Bewertungsstufe war neben der Erfassung der "eigenen" Emissionen und ihrer nachweislichen Verringerung (Level 2) nun zusätzlich die Erfassung von Emissionen der Partner am Flughafen, insbesondere der Luftverkehrsgesellschaften.

Wie fahren die Mitarbeiter zum Flughafen?

"Die Ermittlung dieser Emissionen ist äußerst komplex", erläutert Udo Bradersen von der Umweltabteilung. "Neben den Emissionen der Flugzeuge sind nun beispielsweise auch die Fahrgewohnheiten der Mitarbeiter sowie das Anreisen der Passagiere zum Flughafen berücksichtigt worden."

"Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt Emissionen innerhalb eines deutlich größeren Umkreises erfassen können", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. "Die Zahlen werden allen Beteiligten zugänglich gemacht, um gezielt zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen zu können." Das nächste Ziel wäre für Hamburg Airport die Zertifizierung nach der höchsten Stufe "3+".

Austausch der Standardfahrzeuge

"Das bedeutet CO2-Neutralität am gesamten Flughafen, und dieses Level ist zweifellos die schwerste Disziplin", so Michael Eggenschwiler. Zur Verringerung der CO2-Emissionen am Hamburg Airport gehört auch die schrittweise Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe. Bis 2020 sollen mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge der Hamburg-Airport-Gruppe mit alternativen Energien fahren. Bei Standardfahrzeugen wird sogar ein vollständiger Austausch angestrebt.

Das Zertifikat "Airport Carbon Accreditation" wurde 2009 durch den europäischen Flughafenverband ACI Europe eingeführt. Es wird jährlich erneuert und erfordert deshalb ein anhaltendes ökologisches Engagement. Verliehen wird es an Flughäfen, die durch effektive und nachhaltig wirksame Schritte zur Verminderung der CO2-Emissionen beitragen. In Europa sind derzeit 75 Flughäfen in unterschiedlichen Kategorien an dem System beteiligt.

Flughäfen München und Zürich: Beteiligung an Belo Horizonte in Brasilien

Mit einer feierlichen Vertragsunterzeichnung haben Vertreter des brasilianischen Konzerns CCR S.A., der Flughafen Zürich AG und der Flughafen München GmbH (FMG) jetzt ihre Zusammenarbeit beim Betrieb des Flughafens Belo Horizonte besiegelt.

Die FMG hatte sich im vergangenen Jahr anlässlich der Privatisierung brasilianischer Flughäfen gemeinsam mit den beiden Partnern um eine Konzession für den Betrieb des brasilianischen Flughafens Confins (CNF) in Belo Horizonte beworben. Bei der Versteigerung am 22. November 2013 bekam die Bietergemeinschaft den Zuschlag.

Der brasilianische Baukonzern CCR verfügt über 75 Prozent der Anteile des Konsortiums. Die FMG, die aktuell ein Prozent an dem Konsortium hält, hat die Möglichkeit, ihre Anteile auf 12,5 Prozent aufzustocken. Damit würden die Flughafen Zürich AG und die Flughafen München GmbH jeweils die Hälfte der 25 Prozent halten, die neben den Anteilen des brasilianischen Partners zu vergeben sind. Die endgültige Entscheidung über die Beteiligung der Münchner Flughafenexperten wird der Aufsichtsrat der FMG voraussichtlich im Juni treffen.

Erste Beteiligung außerhalb Bayerns für FMG

Ab August übernimmt das Konsortium die Gesamtverantwortung für den Betrieb des Flughafens Belo Horizonte. Für Thomas Weyer, den Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der FMG ist das Engagement in Brasilien von strategischer Bedeutung: "Das ist ein toller Schritt für die FMG. Mit dieser ersten Beteiligung an einem Flughafen außerhalb Bayerns bekommen wir die Möglichkeit, unsere Erfahrungen und unsere Expertise in einem höchst attraktiven Wachstumsmarkt einzusetzen."

Der 1984 eröffnete Flughafen Belo Horizonte verzeichnete im vergangenen Jahr 10,2 Millionen Fluggäste und ist damit der fünftgrößte brasilianische Airport. Die neuen Betreiber haben eine Konzession für 30 Jahre. In diesem Zeitraum wird sich das Passagieraufkommen in Belo Horizonte den Prognosen zufolge mehr als vervierfachen.

Ausbau des Flughafens mit neuem Terminal

Gegenwärtig verfügt der Flughafen in Belo Horizonte über zwei Passagierterminals, ein Frachtterminal, eine Start- und Landebahn und 24 Flugzeugabstellpositionen. Um den Flughafen für das zu prognostizierte Wachstum zu rüsten, will das Konsortium in den kommenden Jahren einen ambitionierten Ausbauplan verfolgen, der unter anderem den Bau eines weiteren Passagierterminals und einer zweiten Start- und Landebahn vorsieht.

Nach der feierlichen Vertragsunterzeichnung formierten sich die Repräsentanten der drei Partnergesellschaften, die als Konsortium gemeinsam den Flughafen Belo Horizonte betreiben, mit den Managern des Airports zum Gruppenbild (von links nach rechts): Renato Valo, CEO des brasilianischen Baukonzerns CCR, Ricardo Bisordi, Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Belo Horizonte, Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH, Paulo Cesar de Souza Rangel, CEO des Flughafens Belo Horizonte und Martin Schmidli vom Flughafen Zürich (Managing Director Zurich Airport Latin America).

High-Tech Radar zur Grenzüberwachung für den Nahen Osten

Spexer-2000-Sicherheitsradaren zur weiteren Verbesserung der Grenzüberwachung soll ein großes nahöstliche Land erhalten. Ein Auftrag für vier Geräte ging dazu an Airbus Defence and Space.

Der Auftrag ist eine Erweiterung eines bestehenden Liefervertrags für mehr als 40 Spexer-2000-Radare, die seit nahezu zwei Jahren erfolgreich im Einsatz sind.

Elektronische Strahlschwenkung ersetzt mehrere Radare

Thomas Müller, Leiter des Electronics-Bereichs von Airbus Defence and Space, erklärt: "Das Spexer 2000 basiert auf der neuesten AESA-Technologie mit elektronischer Strahlschwenkung. Damit sind gleichzeitig mehrere Betriebsarten möglich, was die Ortungs- und Zielauswertungsmöglichkeiten drastisch erhöht. Dadurch kann ein System mehrere konventionelle Radare ersetzen."

Das Spexer 2000 ist für die Grenzüberwachung und andere Anwendungen optimiert, bei denen weite Gebiete auf große Entfernungen von bis zu 40 Kilometern zu überwachen sind. Dank einer hohen Doppler- und Geschwindigkeitsauflösung sowie einer starken Clutter-Unterdrückung kann es sogar sehr kleine und langsame Objekte wie etwa Fußgänger zuverlässig orten, verfolgen und klassifizieren, ebenso jedoch auch schnelle Objekte wie zum Beispiel Schnellboote oder tief fliegende Ziele wie etwa Drohnen.

Zur Identifizierung verdächtiger Objekte kann das Radar zusätzlich um eine an seiner Oberseite installierte Kamera erweitert werden. Daraus ergibt sich eine präzise Lagekenntnis, was den Grenzschützern und Sicherheitskräften bei ihrem Vorgehen gegen Eindringlinge zusätzliche Reaktionszeit sichert.

Spexer stammt aus militärischer Anwendung

Das nach mehreren Militärstandards qualifizierte Radar bietet eine sehr hohe Verfügbarkeit und MTBCF (mittlere Betriebsdauer zwischen zwei kritischen Ausfällen), eine niedrige Falschalarmrate und einen verlässlichen Betrieb selbst unter extremen Umgebungsbedingungen.

Das Spexer 2000 gehört zur Familie der Sicherheitsradare von Airbus Defence and Space, die verschiedene Radare umfasst, von denen jedes einzelne für spezifische Überwachungsanwendungen optimiert ist, darunter die Grenz-, Infrastruktur-, Perimeter- und Küstenüberwachung. Eine militärische Version des Radars wurde für das deutsche Heer entwickelt.

Wachstum besonders bei Fracht am Flughafen München Anfang 2014

Der Münchner Flughafen verzeichnete im ersten Quartal 2014 in allen Verkehrsbereichen Zuwächse. Während die Zahl der Fluggäste und Flugbewegungen leicht anstieg, konnte die Fracht deutlich zulegen. Von Januar bis März 2014 erhöhte sich das Fluggastaufkommen leicht auf rund 8,5 Millionen Passagiere – den bisher höchsten Wert in einem ersten Quartal. Über 88.000 Starts und Landungen führten die Luftverkehrsgesellschaften in den ersten drei Monaten am Münchner Airport durch, ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Bei der geflogenen Luftfracht wurden insgesamt 68.900 Tonnen registriert. Dies sind rund fünf Prozent mehr an Waren und Gütern, die am Münchner Flughafen umgeschlagen wurden.

Innerdeutsch leichter Passagierzuwachs

Das Passagieraufkommen des bayerischen Luftverkehrsdrehkreuzes entwickelte sich im ersten Quartal in den verschiedenen Verkehrssegmenten uneinheitlich: Während der Interkontinentalverkehr mit 1,4 Millionen Fluggästen um knapp zwei Prozent zulegte, blieb der Kontinentalverkehr mit rund fünf Millionen Passagieren nahezu auf Vorjahresniveau. Im innerdeutschen Verkehr wurde ein leichter Anstieg von rund einem Prozent auf über zwei Millionen Fluggäste verzeichnet.

Verkehrszahlen 2014 2013 Veränderung in Prozent
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 8.451.400 8.432.167

0,2

Flugbewegungen Gesamt 88.070 87.741 0,4
Frachtumschlag (in Tonnen) geflogene Luftfracht 68.900 65.829 4,7

 

Copernicus-Erdbeobachtung: Experten-Forum zur Datennutzung in Berlin

Die Bedeutung von Copernicus, das am 03. April 2014 mit dem erfolgreichen Start des ersten Sentinel-Satelliten seine operative Phase begonnen hat, zeigt sich auch an der Rekordbeteiligung am nationalen Copernicus-Forum vom 08. bis 10. April 2014 in Berlin.

Satelliten dokumentieren kontinuierlich und über einen langen Zeitraum, wie sich die Erde verändert. Der Nutzen ist dabei breit gefächert: Wir erfahren plastisch, wie Umwelt und Klima sich verändern, können bei Naturkatastrophen schneller und effektiver handeln oder Erdbeobachtungsdaten bei der lokalen Land- und Forstwirtschaft und der Stadtplanung einsetzen. Auch in der Gesundheitsprävention können Satellitendaten zum Beispiel bei Allergien, Hautkrebs oder Asthma helfen, weil sie Informationen über die Luftqualität oder die Sonnenintensität liefern.

Copernicus ambitionierteste Erdbeobachtung auf der Welt

Unter dem Motto "Erdbeobachtung für Mensch und Umwelt" ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Mitveranstalter des diesjährigen "Nationalen Forums für Fernerkundung und Copernicus", das das Bundesverkehrsministerium (BMVI) vom 08. bis 10. April 2014 in Berlin durchführt. Mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesinnenministerium sind zwei weitere Ministerien engagiert.

"Copernicus ist das ambitionierteste Erdbeobachtungsprogramm weltweit und schafft die Grundlage für ein umfassendes europäisches Informationssystem. Wir erfahren zum Beispiel, wie sich der Meeresspiegel verändert und können Windgeschwindigkeiten über den Ozeanen messen. Es ist neben dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo das wichtigste gemeinsam von EU und ESA geführte Raumfahrtprogramm", betont Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement. Das Programm umfasst sechs Kerndienste mit einem System von am Ende sechs verschiedenen Sentinel-Missionen.

Bei den Sentinel-1, -2, und -3-Missionen werden jeweils zwei Satelliten gleichzeitig im Orbit operieren. Die Sentinel-Reihen werden sowohl qualitativ als auch quantitativ bis dato beispiellose Daten für Nutzer aus Behörden, Unternehmen und Wissenschaft liefern. "Sie sind das Weltraumauge für jedermann", verdeutlicht Gerd Gruppe. Deutschland sei durch seine ESA-Beiträge mit 770 Millionen Euro am Aufbau der Copernicus Weltraumkomponente beteiligt. Die europäische Kommission stellt für den Betrieb des Programms bis 2020 4,3 Milliarden Euro zur Verfügung.

Neue Anwendungen zur Wertschöpfung der Daten

Copernicus und sein erster Satellit Sentinel-1A spielen denn auch eine große Rolle in Berlin. "Mehr als 300 Teilnehmer demonstrieren, wie wichtig die Rolle der Raumfahrt für die Umweltforschung und auch für die Veränderung unserer Infrastruktur – beispielsweise in der Landwirtschaft oder bei der Katastrophenhilfe – ist. Raumfahrt ist auch in der Erdbeobachtung Basis für neue Technologieentwicklungen, die uns ermöglichen, verantwortungsbewusster mit unseren Ressourcen umzugehen", so DLR-Vorstand Gruppe weiter.

Die kostenlose und offene Datenpolitik des Copernicus-Programms soll dazu beitragen, ein dynamisches wirtschaftliches Wachstum und neue Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu schaffen. An innovativen marktorientierten Anwendungen mangelt es nicht, wie sich etwa im Rahmen eines jährlichen Wettbewerbs "Copernicus Masters" zeigt. Im vergangenen Jahr gehörten beispielsweise die Remote Sensing Solutions GmbH, eine KMU aus München, mit dem Beitrag "EyeOnMalaria", und ein hoch komplexes, vom DLR entwickeltes radarbasiertes Navigationssystem zu den Gewinnern.

Bild: Der Copernicus Urban Atlas der Stadt Berlin. Quelle: DLR

100% Rabatt für Kinder bei airberlin bis Mitte April

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Gute Nachrichten für alle Eltern: Mit dem airberlin Familien-Special erhalten Sprösslinge in den Monaten Mai und Juni 100 Prozent Rabatt auf den Nettoflugpreis und fliegen so in Begleitung eines Erwachsenen besonders günstig in den Urlaub. Zu den teilnehmenden Strecken gehören beliebte Mittelmeerziele in Griechenland, Süditalien sowie die spanischen Inseln Mallorca, Menorca und Ibiza. Ebenso gilt das Angebot auf ausgewählten Flügen an die Algarve oder auf die Kanaren. Das Familien-Special ist vom 08. bis einschließlich 15. April buchbar.

Mit dem Familien-Angebot fallen für Kinder im Alter von zwei bis elf Jahren auf Flügen im Reisezeitraum vom 01. Mai bis 30. Juni 2014 ausschließlich Steuern und Gebühren an. Darüber hinaus bietet airberlin den Jüngsten an Bord im Aktionszeitraum das beliebte Kindermenü "Chicken Nuggets" zum Sonderpreis von fünf Euro an. Das Menü kann bereits während der Flugbuchung vorbestellt werden.

Mit dieser Aktion stellt airberlin erneut ihren besonders familienfreundlichen Service unter Beweis, denn für jedes Kind gibt es an Bord auch eine kleine Überraschung. Für Unterhaltung sorgen beispielsweise ein Malheft, ein Puzzle oder ein Comic von airberlin. Selbstverständlich transportiert Deutschlands zweitgrößte Airline Buggys, Kinderwagen, Autokindersitze und Kinderreisebetten für Kinder bis elf Jahre kostenfrei.

Papierlos Lufthansa-Reisen planen und CO2-Emissionen reduzieren

Mit dem "AirPlus Green Company Account" hat AirPlus International, ein Unternehmen der Lufthansa Group, die weltweit erste komplett CO2-neutrale Reisestellenkarte entwickelt. Das innovative Produkt ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar. Unternehmen können ihre Geschäftsreisen damit noch nachhaltiger organisieren.

CO2-Kompensation bieten die Fluggesellschaften der Lufthansa Group allen Kunden auch unabhängig von einem AirPlus Account an. Der "AirPlus Green Company Account" etwa verzichtet bewusst auf umfangreiche papierbasierte Prozesse, etwa bei Anträgen und Rechnungen und funktioniert papierlos. So werden bereits bei der Reiseorganisation erhebliche Mengen an CO2 eingespart.

Wiederaufforstung als Kompensation

Alle nicht vermeidbaren CO2-Emissionen aus internen Prozessen und der Nutzung des Green Company Accounts kompensiert AirPlus über ein Klimaschutzprojekt der Non-Profit-Organisation myclimate.

Es ist ein Wiederaufforstungsprojekt in Nicaragua, das langfristig für besseres Klima sorgt, die Tier- und Pflanzenwelt schützt und die Lebensgrundlage der ansässigen Bevölkerung verbessert. So übernehmen die Unternehmen mit der Nutzung des Produktes eine verantwortungsvolle Rolle im Klimaschutz.

Emissionen kontrollieren, auch ohne AirPlus-Account

Der "AirPlus Green Company Account" ist eine Weiterentwicklung zweier "grüner" Dienstleistungen, die AirPlus bereits vor einiger Zeit eingeführt hat: Mit "AirPlus Green Reports" stellt das Unternehmen ein Tool zur Verfügung, mit dessen Hilfe Unternehmen detaillierte und transparente Auswertungen bezüglich ihrer Emissionswerte erstellen können. "AirPlus Carbon Offset" ist eine Zusatzlösung, mit der Unternehmen ihre Flüge automatisch über eine von mehreren Klimaschutz-Organisationen kompensieren können.

Die Lufthansa Group selbst arbeitet kontinuierlich daran, die ökologische Effizienz im Flugbetrieb zu steigern. Hierzu zählen Milliardeninvestitionen in modernste und effizienteste Flugzeuge ebenso wie die Implementierung innovativer Prozesse, Verfahren und Technologien, um das benötigte Kerosin so effizient wie möglich einzusetzen und nachhaltig zu reduzieren.

airberlin und Airport DUS feiern 20 Jahre Non-Stop nach Fort Myers

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airberlin verbindet Europa nonstop mit Fort Myers und fliegt im Sommer dreimal pro Woche von Düsseldorf an die Golfküste Floridas. Heute feiert Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft das 20jährige Bestehen dieser Verbindung.

Pünktlich um 09:15 Uhr startete der Jubiläumsflug mit 250 Gästen an Bord in der Rheinmetropole und wird in Fort Myers um 13:35 Uhr Ortszeit feierlich mit einer Wasserfontäne begrüßt.

Flugverbindung über 20 Jahre hinweg

"Wir fliegen als einzige europäische Airline nonstop nach Fort Myers und pflegen diese Verbindung bereits seit 20 Jahren. Der Flughafen Düsseldorf und der Southwest Florida International Airport sind hierbei wichtige Partner für uns. Als eines der Drehkreuze von airberlin ist Düsseldorf perfekt in unser weites Streckennetz eingebunden." so Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin. Reisende aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten sich damit nahtlose Umsteigemöglichkeiten nach Fort Myers und zu zahlreichen anderen Destinationen in den USA, Europa und der Welt.

"Es ist heutzutage gar nicht so einfach, eine Langstreckenverbindung über so viele Jahre erfolgreich zu betreiben. Der Nonstop-Flug zwischen Düsseldorf und Fort Myers ist jedoch eine Verbindung, die passt. Sie funktioniert nunmehr bereits seit 20 Jahren erfolgreich und spricht sowohl für die gute Qualität der Strecke als auch für die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Seiten der Airline sowie der beiden Airports", betont Düsseldorfs Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

Jubiläumsflug – Start der Verbindung durch LTU

An Bord des Jubiläumsfluges nach Fort Myers begrüßte airberlin auch Robert M. Ball, Executive Director des Southwest Florida International Airports. Dieser sagte: "Der erste Flug ab Düsseldorf im April 1994 war das Ergebnis arbeitsintensiver Jahre, in denen wir Südwest-Florida als Destination auf dem internationalen Markt erfolgreich gefördert haben. Wir sind deshalb sehr stolz darauf, das 20. Jubiläum dieser Nonstop-Verbindung mit unserem langjährigen Partner airberlin zu feiern…"

Im April 1994 startet die Fluggesellschaft LTU das erste Mal von Düsseldorf in Richtung Fort Myers. airberlin übernahm die Durchführung der Flüge nach der Akquisition der LTU im Jahr 2007 und fliegt in diesem Sommer jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag in den Südwesten Floridas.

Die Bilder zeigen Robert M. Ball (Executive Director Southwest Florida International Airport) zusammen mit airberlin Crew und Jana Andresen (airberlin Unternehmenskommunikation) mit Robert M. Ball und Lutz Honerla (VP Marketing & Strategy Flughafen Düsseldorf International).

Airbus A380-Erstflug für Skymark Airlines – Und der erste in Japan

Der erste Riesen-Airbus A380 für die Fluggesellschaft Skymark Airlines hat erfolgreich seinen Erstflug absolviert. Danach geht es gleich zur nächsten Station nach Deutschland.

Nach dem Fertigstellen der Rumpfbauarbeiten und System-Checks in Toulouse kommt der nächste Schritt, die Ausstattung des Flugzeugs mit einer Kabine sowie die Bemalung, die in Hamburg erfolgen werden. Skymark Airlines wird mit der Auslieferung des A380 noch dieses Jahr der erste Kunde für das größte Passagierflugzeug der Welt in Japan. Das Flugzeug wird auf den internationalen Stammrouten der Fluggesellschaft eingesetzt, und soll besonders Tokio-Narita mit Zielen in den USA verbinden.

Flughafen Stuttgart 2013 mit Gewinn trotz Passagierrückgangs

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Am Flughafen Stuttgart wurden im Geschäftsjahr 2013 insgesamt 9.588.692 Millionen Passagiere gezählt, ein Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen sank um 5,3 Prozent auf 124.588 Starts und Landungen. Der Umsatz ging zurück auf 225,3 Millionen Euro (minus 2,3 Prozent). Trotz eines schwierigen Geschäftsumfelds hat die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) mit 23,8 Millionen Euro nach Steuern wieder ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Der Flughafen Stuttgart zählt damit auch 2013 zu den wenigen internationalen Flughäfen in Deutschland, die profitabel betrieben werden.

FSG-Geschäftsführer Prof. Georg Fundel erklärte heute: "Wir führen den erneuten Rückgang bei der Passagierzahl unter anderem auf höhere Ticketpreise zurück, bedingt durch eine Angebotsverknappung der Fluggesellschaften. Wir haben erneut ein gutes Ergebnis erzielt, weil wir personell so aufgestellt sind, dass wir auf Schwankungen schnell reagieren und flexibel produzieren", so Fundel.

Luftverkehr unter mehreren Belastungen

"Der gesamtwirtschaftliche Rahmen der Luftfahrtbranche bleibt schwierig, die Flughafenbetreiber als Infrastrukturanbieter stehen von vielen Seiten unter Druck – z. B. durch die Konsolidierung der Airlines oder die Luftverkehrssteuer. Streiks wie in den letzten Wochen tragen nicht dazu bei, Vertrauen in den Luftverkehr aufzubauen." Angesichts der unverändert schwierigen wirtschaftlichen Situation auch der großen Airlines rechnet die FSG für 2014 mit stagnierenden Passagierzahlen und weiter rückläufigen Flugbewegungen.

Flughafendirektor Walter Schoefer bilanzierte: "Unsere Nachhaltigkeitsstrategie hat im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht. Beim Quartier der Airport City wurden wir als erster Flughafen weltweit von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Vorzertifikat in Silber ausgezeichnet. Ein wichtiger Meilenstein ist das neue erdgasbetriebene Blockheizkraftwerk, das jährlich 4.800 Tonnen CO2 einspart. Es ging Ende 2013 an den Start und steigert zusammen mit der Erneuerung unseres Fernwärmenetzes auf dem Gelände die Energieeffizienz deutlich. Wir werden unsere Anstrengungen für Nachhaltigkeit und Umwelt auch 2014 weiter vorantreiben", so Schoefer.

Stuttgart 21 und Immobilien auf Investitionsliste der FSG

Der Immobilienstandort Flughafen hat sich 2013 weiter entwickelt. "Die DHL Express Deutschland hat ihre neue Servicestation auf dem Frachtgelände fristgerecht zum Jahresende in Betrieb genommen und 300 neue Arbeitskräfte mitgebracht. 2014 wird es auf mehreren Baustellen am Airport zügig vorwärts gehen: Die Deutschlandzentrale der Unternehmensberatung Ernst & Young, für die wir rund 133 Mio. Euro investieren, wird ebenso Konturen annehmen wie der Fernomnibusbahnhof, der in das neue Parkhaus P14 integriert wird", so Schoefer.

"Die Planfeststellung für den Fernbahnhof im Rahmen von Stuttgart 21 wird uns 2014 begleiten. Wir als Flughafengesellschaft bezahlen rund 359 Mio. Euro für Stuttgart 21, das für die Region einen enormen Standortvorteil bedeutet und das den Landesflughafen zu einem intermodalen Verkehrsknotenpunkt macht."

Airport-Night-Run auf der Südbahn des Flughafens BER

Am Samstag, den 12. April, wird der Flughafen Berlin Brandenburg zum achten Mal Laufstrecke für rund 4.000 Läuferinnen und Läufer. Der Airport Night Run führt über die südliche Start- und Landebahn des BER sowie das Vorfeld mit Blick auf das Terminal, das Pier Süd sowie den Tower. Teilnehmer haben die Wahl zwischen einem Halbmarathon und der 10-Kilometer-Strecke. Der Startschuss für den ersten Lauf fällt um 19:00 Uhr.

"Der Airport Night Run ist ein fester Termin im Laufkalender vieler Läuferinnen und Läufer geworden.", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "Der BER und insbesondere die beleuchtete südliche Start- und Landebahn in den Abendstunden bieten ein einzigartiges Lauferlebnis. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg beim Erreichen ihrer persönlichen Ziele." Besucher und Begleiter können die Läufer im Start- und Zielbereich in der Service Area South anfeuern. Die Begleitung auf der Strecke ist aber nicht möglich.

Runway: Laufen über die neue Südbahn

Die angeschaltete Beleuchtung der südlichen Start- und Landebahn und der Vorfelder sowie das Licht im Terminal versprechen in der Dämmerung eine ganz besondere Atmosphäre. Angeboten werden ein Halbmarathon mit einer Distanz von 21,0975 Kilometern, ein 10-Kilometer Lauf sowie ein 10-Kilometer-Power-Walking.

Um 19:00 Uhr beginnt der Halbmarathon, um 20:00 Uhr gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die 10-Kilometer-Strecke an den Start. Neben den besten Läuferinnen und Läufern in den drei Disziplinen wird außerdem die Firma mit der besten Zeit sowie mit den meisten Teilnehmern ausgezeichnet.

Anreise per Auto möglich – Duschen vor Ort

Das Veranstaltungsgelände befindet sich am Flughafen Berlin Brandenburg in der Service Area South. Die Gebäude der Bodenverkehrsdienste, die Feuerwache Ost und die Technikzentrale sind hier angesiedelt. Während des Laufs wird Besuchern und Begleitern ein kleines Bühnenprogramm geboten. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Den Läufern stehen Umkleidemöglichkeiten und Duschen zur Verfügung.

Die Anreise ist mit dem eigenen Auto möglich. Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung, es wird jedoch empfohlen Fahrgemeinschaften zu bilden oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Zwischen 15:00 und 24:00 Uhr sind Shuttle-Busse zwischen dem S-Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld und dem Veranstaltungsgelände im Einsatz.

Veranstalter Berlin läuft

Der Airport Night Run wird von "Berlin läuft" organisiert. Über 3.000 Teilnehmer haben sich bislang registriert. Es wird damit gerechnet, dass rund 4.000 Läuferinnen und Läufer an den Start gehen. Die Kosten für die Anmeldung betragen 35 Euro für den Halbmarathon bzw. 20 Euro für die 10-Kilometer-Strecke. Teilnehmer, die noch keinen ChampionChip für die elektronische Zeitmessung besitzen, können diesen für sechs Euro ausleihen.

Die Anmeldung ist online bis zum 08. April möglich, Nachmeldungen sind dann nur noch auf der Startunterlagenausgabe gegen Bar- oder EC-Kartenzahlung am Nachmelde-Counter möglich und können noch direkt auf der Veranstaltung bis eine Stunde vor dem Start erfolgen.

Airbus A350 XWB: Neue Flugzeug-Kabine in Finkenwerder enthüllt

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Airbus hat heute an seinem Standort Hamburg-Finkenwerder der Öffentlichkeit die neue Kabine seines A350XWB Testflugzeugs MSN002 vorgestellt.

Das Flugzeug, welches am 26. Februar 2014 seinen Erstflug absolviert hat, gehört zur wachsenden A350-Testflotte, und ist als erstes von zwei Testflugzeugen mit einer Passagierkabine ausgestattet. Diese Kabine wurde während eines zweiwöchigen Aufenthalts des Flugzeugs in Hamburg Mitte März 2014 bereits intensiven Tests am Boden und im Reiseflug unterzogen.

Technik- und Forschungsteams in Hamburg sind für die Entwicklung der Kabinen aller Airbus-Flugzeuge zuständig. Die A350 XWB wird den Passagieren dank ihres besonders breiten Rumpfs ("eXtra-Wide Body") künftig noch mehr Platz, Flexibilität und Komfort bieten, in der Business wie auch in der Economy Class. Das neue Kabinendesign verdeutlicht dies insbesondere mit 18 Zoll (46 cm) breiten Sitzen in der Economy-Class mit neun Sitzen pro Reihe.

A350 XWB MSN005 mit Kabine für das Route-Proving

Chris Emerson, Senior Vice President Marketing von Airbus, sagte: "Der Passagierkomfort entwickelt sich in der Luftfahrtindustrie zu einem immer wichtigeren Unterscheidungsmerkmal, das ausschlaggebend ist für die Produktwahl der Passagiere und den Erfolg der Airlines. Die A350 XWB ist das einzige Flugzeug in ihrer Kategorie, das den Fluggästen Komfort ohne Kompromisse sowie den Airlines unschlagbare Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Treibstoffeffizienz bietet."

Das A350 XWB-Testflugzeug MSN002 wird eine Reihe sogenannter "Early Long Flights" (Flugerprobungen auf Langstrecken unter realen Bedingungen) mit Passagieren in ihrer Kabine durchführen. Außerdem sind neben Flugzeugtests bei extremer Hitze und Kälte auch Kabinentests dazu in seinem umfangreichen Testprogramm vorgesehen, das auch eine Validierung der modernen In-Flight-Entertainment-Systeme (IFE) der vierten Generation einschließt. MSN002 wird in Kürze durch eine zweite A350 mit eingerichteter Kabine (MSN005) verstärkt. MSN005 ist für die sogenannten Route-Proving Flüge (Streckenerprobungsflüge) zu den wichtigsten Flugzielen weltweit vorgesehen.

A350 Customer Definition Centre: Konfiguration zum Probieren und Anfassen

Zusammen mit der Vorstellung der ersten A350 XWB-Testkabine hat Airbus in Hamburg auch sein A350 XWB Customer Definition Centre (CDC) eingeweiht, in dem Airline-Kunden und -Betreiber das Kabinendesign für ihre Flugzeuge von nun an effizient und mit kürzeren Vorlaufzeiten festlegen können. Das CDC ist in besondere Bereiche für verschiedene Zwecke unterteilt. Kunden können dort die Kataloglösungen in einer Showroom-Umgebung sehen, berühren und ausprobieren. Die Präsentation erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnerunternehmen.

Das CDC umfasst auch einen innovativen "A350 XWB Configurator" – eine virtuelle Umgebung für die schnellere Spezifikation und Visualisierung der Kabine auf einer Powerwall. Kurz gesagt: das CDC ist für Airlines ein "One-Stop-Shop", in dem sie das Kabinendesign für ihre A350 XWB-Flugzeuge effizient unter einem Dach festlegen können.

Mehr Beinfreiheit durch intelligent verbaute Technik

Für die Passagiere besonders attraktive Ausstattungsmerkmale der A350 XWB-Kabine, die sich Kunden im CDC ansehen können, sind etwa die Kabinenbeleuchtung in reiner LED-Technik mit 16,7 Millionen möglichen Farben für individuelle Lichtstimmungen und Szenarien sowie verschiedene Optionen für den Bordküchentrakt. Präsentiert wird auch die breite Palette an IFE-Plattformen der vierten Generation und installierbaren Displays in HD-Qualität. Sie erlauben, dass Steuerungselektronik und Anschlüsse smart in die flache Fußbodenarchitektur des Flugzeuges integriert werden können, so dass die Passagiere noch mehr persönliche Beinfreiheit unter ihrem Sitz gewinnen.

Wie die im CDC gezeigten Kabinenmodelle in Originalgröße verdeutlichen, bietet die A350 XWB dank ihrer fast senkrechten Seitenwände noch mehr Geräumigkeit in der Kabine sowie große Gepäckablagefächer über den Sitzen. Dem Wunsch nach noch mehr Stauraum für Handgepäck wird damit Rechnung getragen.

Die A350 XWB als völlig neue Familie von Langstreckenflugzeugen mittlerer Passagierkapazität bietet in drei Basisversionen eine Sitzplatzkapazität für 276 bis zu 369 Passagiere. Diese Flugzeug-Familie mit ihrem 221 Zoll (5,61 m) breiten Kabinenquerschnitt bietet mehr Passagierkomfort in allen Klassen und ermöglicht im Vergleich zu bisherigen Flugzeugen in dieser Größenkategorie eine Effizienzsteigerung von 25 Prozent. Von den Airline-Kunden wird das neue Flugzeug auch gut nachgefragt. Bis Ende März 2014 lagen Airbus für die A350 XWB bereits 812 Bestellungen von 39 Kunden aus aller Welt vor.

Flugverbindung ab Dresden nach Münster/Osnabrück von AIS Airlines

Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines bietet seit 26. Mai 2014 eine Fluglinie zwischen Dresden und Münster-Osnabrück an. Montags bis freitags landet um 13:30 Uhr ein Flug der AIS Airlines in Dresden. Der Rückflug startet um 14:00 Uhr in Dresden. Die Flugzeit beträgt 75 Minuten. Zum Einsatz gelangt der Flugzeugtyp BAe Jetstream 32 mit 19 Plätzen. Die neuen Dresden-Flüge sind in Münster-Osnabrück auf die Flüge von und nach Bremen abgestimmt.

„Minidrehkreuz“ Münster-Osnabrück

AIS Airlines betreibt in Münster-Osnabrück ein „Minidrehkreuz“ mit Flügen nach Stuttgart, Zürich, Bremen und demnächst auch nach Dresden. Zum Einzugsgebiet des Flughafens gehören das Münsterland und Osnabrücker Land, die Grafschaft Bentheim und sowie die Region Twente im Osten der Niederlande. Eine Flugverbindung zwischen Dresden und Münster-Osnabrück gab es bereits – mit wenigen Unterbrechungen – von 1992 bis 2004.

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: „Die neue Flugverbindung ist eine attraktive Ergänzung unseres innerdeutschen Flugplanangebotes. Die Regionen um Münster und Osnabrück sind touristisch äußerst reizvoll. Vom einwohnerstarken Einzugsgebiet des Flughafens Münster-Osnabrück versprechen wir uns zudem positive Effekte für den Incoming-Verkehr in Dresden. Die neue Linie ist für die zahlreichen sehr starken mittelständischen Unternehmen in Westfalen interessant, die im Dreiländereck Sachsen-Niederschlesien-Böhmen investieren möchten.“

Neue Boeing 777F der LHC für Schanghai

Neues Ziel für die Boeing 777F der Lufthansa Cargo: Der fabrikneue Frachter steuert seit vergangener Woche auch den Flughafen Schanghai Pudong an, die erste Metropole im weltweiten Streckennetz von Europas führender Frachtairline, die von der neuen "Triple Seven" mit täglichen Flügen bedient wird.

"Mit dem Einsatz des besten Frachters seiner Klasse stärken wir unsere Position in China erheblich", betonte Christian Haug, Regional Director North & Central China von Lufthansa Cargo, vor mehr als 100 Vertretern der Logistikbranche in Schanghai.

Dritte Boeing 777F bei Lufthansa Cargo

"Wir sehen schon in den ersten Monaten nach Einführung des neuen Flugzeugmodells, dass die Triple Seven Maßstäbe setzt, auch bei der Zuverlässigkeit…" Schanghai ist für Lufthansa Cargo die größte Frachterstation im weltweiten Streckennetz. Nach dem Zugang der dritten "Triple Seven" ist die Flotte inzwischen groß genug, um diese Langstrecke täglich mit den neuen Frachtern bedienen zu können.

Lufthansa Cargo ist im Reich der Mitte traditionell stark aufgestellt. Insgesamt neun Städte auf dem chinesischen Festland, Hongkong und Taiwan werden aktuell mit Frachtern sowie über die Flugzeuge der Lufthansa Passage angeflogen. Wöchentlich bietet die Frachtairline mehr als 2.200 Tonnen Frachtkapazität in die europäischen Drehkreuze an. Sehr erfolgreich sind auch die beiden Handlingunternehmen, die Lufthansa Cargo gemeinsam mit chinesischen Partnern in Schanghai und Shenzhen betreibt.

"Triple Seven" mit dem Namen "Ni Hao, China"

Als Zeichen der besonderen Verbundenheit zu China wurde die Boeing 777F mit der Kennung D-ALFC nach Ankunft in Schanghai auf den Namen "Ni Hao, China" getauft, was "Guten Tag China" bedeutet. Der Name orientiert sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte im Vorfeld der B777F-Ankunft ausgeschrieben hatte. Aus den mehr als 40.000 potenziellen Flugzeugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury unter Beteiligung des Gesamtvorstands für die Leitidee "Say hello around the world".

FMO mit Umsteigeverbindung aus Bremen nach Zürich und Dresden

AIS Airlines, die niederländische Regionalfluggesellschaft, die seit November 2013 Stuttgart und seit Januar 2014 auch Zürich ab Flughafen Münster/Osnabrück bedient, bringt dem FMO jetzt eine Umsteigeverbindung.

Ab 26. Mai kommt mit Dresden eine weitere Direkt-Verbindung dazu. Nach Stuttgart gibt es weiterhin Flüge am Morgen und am Abend. Zürich und Dresden werden in der Tagesmitte geflogen und können somit als Umsteigeziele von Fluggästen genutzt werden, die aus Bremen kommen.

Montags bis freitags landet um 12:00 Uhr ein Flug der AIS Airlines aus Bremen mit Umsteigern nach Zürich (Abflug um 12:10 Uhr) und Dresden (Abflug um 12:15 Uhr). Die Rückankünfte aus Zürich und Dresden erfolgen dann in Münster/Osnabrück um 15:15 Uhr, während eines der beiden Flugzeuge mit den Umsteigern aus Bremen um 15:30 Uhr in die Hansestadt weiterfliegt. Dazu gibt es einen zweiten täglichen Zürich-Flug, mit Abflug am FMO um 15:30 Uhr bzw. Ankunft am FMO um 12:00 Uhr.

Zum Einsatz kommt die bewährte BAe Jetstream 32, die Flugzeit zu den Zielen Stuttgart, Zürich und Dresden beträgt jeweils knapp 80 Minuten. Harry van Lieshout, Vertriebsdirektor der AIS Airlines, zeigt sich zufrieden: "Unser Engagement in Münster/Osnabrück ist belohnt worden. Unsere Strecken erfreuen sich großer Beliebtheit, und wir freuen uns, mit Dresden ein weiteres Ziel in den Flugplan aufnehmen zu können."

Auch Prof. Gerd Stöwer, Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück, ist mit der Entwicklung der AIS Airlines sehr zufrieden: "Wir freuen uns, dass AIS Airlines die Kapazitäten des FMO nun auch dazu nutzt, Fluggäste von anderen Flughäfen bei uns umsteigen zu lassen. Mit der Weiterentwicklung dieses kleinen Drehkreuzes kann der FMO gemeinsam mit AIS Airlines zukünftig weitere Nonstop-Strecken entwickeln." Eine Flugverbindung in die sächsische Metropole Dresden, so Stöwer weiter, sei eine wichtige Ergänzung unseres nun immer weiter wachsenden Flugangebotes.

CFM LEAP-1A Triebwerk für A320neo-Flotte der Lufthansa

Entscheidung getroffen: 40 neue Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie, die die Lufthansa Group im Jahr 2013 bestellt hat, werden mit geräuscharmen und hocheffizienten „LEAP-1A“-Triebwerken des Herstellers CFM-International ausgestattet.

Insgesamt hat die Lufthansa Group in den letzten Jahren 100 Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie fest bestellt. Mit einer im Jahr 2011 getätigten Bestellung hat der Konzern bereits für 60 Flugzeuge dieses Typs „PW1100G“-Triebwerke von Pratt & Whitney gewählt, die hinsichtlich Flugleistung und Umweltperformance vergleichbare Werte aufweisen. Zusammen mit der jetzt erfolgten „LEAP-1A“-Order wird Lufthansa über die beiden besten und effizientesten am Markt erhältlichen Triebwerke für ihre A320neo-Familie verfügen.

Leises LEAP-1A für weniger Verbrauch und Stickoxide

Das hochmoderne Triebwerk setzt Maßstäbe in punkto Lärmreduzierung: Es ist deutlich leiser als herkömmliche CFM-Motoren vom Typ „CFM56-5B“ und halbiert den üblichen Lärmteppich, den ein Flugzeug bei Start oder Landung produziert. Das bedeutet eine deutliche Entlastung für Anwohner im Flughafenumfeld.

Auch bezüglich Treibstoffeffizienz bringen diese Motoren der neuesten Generation nochmals einen großen Fortschritt. Sie benötigen im Vergleich zu herkömmlichen CFM-Triebwerken 15 Prozent weniger Kraftstoff und emittieren entsprechend weniger Kohlendioxid. Die Stickoxid-Emissionen können dank einer neu entwickelten Brennkammer, dem TAPS-II (Twin-Annular, Pre-Mixing Swirler), sogar um 22 Prozent reduziert werden. „Das LEAP-1A-Triebwerk bringt uns in unserem Bestreben, die Lärm- und Umweltbelastungen kontinuierlich zu reduzieren, einen großen Schritt weiter. In der Luftfahrt sind Investitionen in neue Technologien die beste Strategie zur Entlastung von Umwelt und Mensch“, sagte Nico Buchholz, Leiter Konzernflotten-Management der Lufthansa Group.

Milliarden-Investition auch Beitrag zur Technik-Kompetenz

„Investitionen in dieser Größenordnung können längerfristig nur von ertragsstarken, finanziell stabilen Luftfahrtunternehmen finanziert werden. Dies zeigt deutlich die hohe Bedeutung einer gesunden europäischen Luftfahrt“, sagte Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group. Der Wert der jüngsten Triebwerksbestellung beträgt mehr als eine Milliarde Euro nach Listenpreisen. Dieses Investitionsvolumen ist bereits in den veröffentlichten Zahlen bei den Flugzeugbestellungen enthalten. Die Bestellung stärkt – neben den genannten ökonomischen und ökologischen Vorteilen – auch die Kompetenz von Lufthansa Technik hinsichtlich der Wartung modernster Flugzeugmotoren von allen wichtigen Herstellern.

airberlin mit weniger Passagieren ohne Ferien im März

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Im März 2014 konnte airberlin insgesamt 2.257.808 Fluggäste an Bord begrüßen. Diese legten fast 3,7 Milliarden Kilometer im gesamten Streckennetz der Airline zurück. Mit 84,1 Prozent sank die Auslastung, aber auf hohem Niveau. Wie auch in den Vormonaten hat airberlin die Kapazität im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter ausgebaut. Durch mehr ganzjährige Verbindungen vor allem auf touristischen Routen und der Langstrecke reduziert die Fluggesellschaft bisherige saisonale Schwankungen zwischen Winter- und Sommerflugplan.

Da sich das für den Flugverkehr wichtige Ostergeschäft in diesem Jahr erst im April bemerkbar macht, liegen Passagierzahl (-4,4 Prozent) und Auslastung (-3,6 Prozent-Punkte) im März unter dem Vorjahresmonat, der noch die Osterferien beinhaltete. airberlin verzeichnet auch in diesem Jahr bereits wieder eine hohe Nachfrage über die Osterfeiertage. Hier sind neben den klassischen Mittelmeerverbindungen vor allem die Strecken mit Frequenzerhöhungen zu den Kanaren und nach New York (JFK) und Chicago stark gefragt.

Angebot an Sitzplatzkilometern erhöht

Die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) gingen im März im Jahresvergleich aufgrund des fehlenden Ostergeschäfts um 2,5 Prozent auf 3,673 Milliarden (Vorjahr: 3,766 Milliarden) zurück. Die angebotenen Sitzplatzkilometer stiegen um 1,8 Prozent auf 4,369 Milliarden (Vorjahr 4,294 Milliarden).

Position März 2014 mit Veränderung zum Vorjahr März 2014 kumuliert mit Veränderung zum Vorjahr
Fluggäste 2.257.808 (-4,4 %) 5.859.660 (-1,0 %)
ASK in Mio. 4.368,9 (1,8 %) 11.649,2 (4,4 %)
RPK in Mio. 3.673,0 (-2,5 %) 9.531,0 (-0,2 %)
Auslastung in % 84,1 (-3,6 PP) 81,8 (-3,7 PP)

 

Militär-Flugplatz Dübendorf: Bewerber für zivilen Betrieb

Die Suche nach möglichen Betreibern für einen zivilen Betrieb des Flugplatzes Dübendorf ist abgeschlossen. Zwei schweizerische Bewerber haben vor Ablauf der Frist ein Dossier beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eingereicht. Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich im Sommer, ob Dübendorf als ziviler Flugplatz weitergeführt wird und wer als Betreiber in Frage kommt. Der Bundesrat hatte im Februar 2013 entschieden, einen zivilen Weiterbetrieb des bisherigen Militärflugplatzes Dübendorf zu prüfen. In der Folge hat das BAZL ein öffentliches Ausschreibungsverfahren für mögliche zivile Betreiber des Flugplatzes initiiert.

Der Anforderungskatalog und die Bedingungen für eine zivile Nutzung wurden zusammen mit dem VBS und anderen Bundesstellen erarbeitet. Mit Ablauf der Anmeldefrist am 04. April haben zwei Schweizer Bewerber fristgemäß ihre Kandidatur eingereicht. Es handelt sich dabei um die Flugplatz Dübendorf AG und die TopMotion GmbH, die mit dem Air Force Center Dübendorf verbunden ist. Das BAZL selbst hat mitgeteilt, sich zu den beiden Bewerbungen nicht inhaltlich äußern zu wollen.

In einem ersten Schritt nehmen nun die beteiligten Bundesstellen eine fachliche Überprüfung der Eingaben vor. Gestützt auf diese Beurteilung wird der Bundesrat im Sommer darüber entscheiden, ob und in welcher Form der Flugplatz Dübendorf zivil weitergenutzt wird und wer als Betreiber in Frage kommt.

NASA-Methode: Wie Doppler-Effekt Untergrund-Ozean im Saturnmond verrät

Die Monde der Gasriesen im Sonnensystem gelten noch nicht allzu lange als mögliche Heimat extraterrestrischen Lebens. Auf dem Saturnmond Enceladus glauben NASA-Forscher nun, einen Unterirdischen See entdeckt zu haben, der Leben möglich machen könnte.

Die Raumsonde Cassini und das Deep Space Network haben nun eindeutige Hinweise darauf geliefert, dass Enceladus einen großen Untergrund-See aus flüssigem Wasser beherbergt, was das Interesse der Forscher an ihm als möglichen mikrobiellen Lebensraum noch weiter bestärkt. Die Hypothese für solch ein unter-"irdisches" Wasservorkommen stellten die Forscher bereits 2005 auf, als die Cassini-Sonde Wasserfontänen und Eis beobachtete, das vom Südpol des Trabanten ins All geblasen wurde. Mit den neuen "geophysikalischen" Messungen über den inneren Aufbau von Enceladus liegen erstmals Daten vor, die mit einem Inneren Ozean von Enceladus zusammenpassen.

"Das würde dann auch eine mögliche Erklärung dafür abliefern, warum Wasser in Fontänen aus Spalten am Südpol schießt." sagte Co-Autor David Stevenson vom California Institute of Technology in Pasadena.

Messung wie bei Radar-Pistole, auf 90 Mikrometer/s genau

"Die Art, wie wir die Gravitationsveränderungen abgeleitet haben, ist das, was in der Physik Doppler Effekt genannt wird. Das gleiche Prinzip, wie es mit einer Radar-Pistole für Geschwindigkeitsmessungen verwendet wird." sagte Sami Asmar, Co-Autor der Veröffentlichung, vom NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena, Kalifornien. "Wenn die Raumsonde an Enceladus vorbeifliegt, wird ihre Fluggeschwindigkeit in einem Maße beeinflusst, das abhängig ist von Veränderungen im Schwerefeld, welches wir versuchen zu vermessen. Wer registrieren die Geschwindigkeitsänderung durch die Änderungen in der Funkwellen-Frequenz, die die Bodenstationen hier und im ganzen Sonnensystem empfangen."

Diese Technik der Auswertung der Funksignale zwischen Cassini und dem Deep Space Network erlaubt dabei eine Genauigkeit der Geschwindigkeitsmessung von weniger als ein Fuß pro Stunde (ca. 30 Zentimeter/h oder 90 Mikrometer pro Sekunde). Mit diesen Daten konnte eine Zone im Inneren unter dem Südpol des Eismondes mit einer höheren Dichte als andere Bereiche nachgewiesen werden.

Cassini ist 19 mal eng an Enceladus vorbeigeflogen. Diese Flyby genannten Bahnmanöver von 2010 bis 2012 brachten genaue Daten zu den Flugspuren. Veränderungen in diesem Schwerefeld wiederum, wie sie durch Berge auf der Oberfläche oder eine unterschiedliche Zusammensetzung des Untergrundes entstehen, lassen sich dabei als Geschwindigkeitsänderung von der Erde aus messen.

Anomalie im Schwerefeld von Enceladus "zu klein"

Nun weist der Südpol von Enceladus eine Abflachung auf. Diese Delle müsste sich auch als Delle im Schwerefeld dort erweisen. Doch diese Abschwächung fällt geringer aus, als es das Ausmaß der dieser Abflachung des Geländes bewirken müsste. Daher schließen die Forscher, dass der Abschwächungseffekt von Material höherer Dichte unter der Oberfläche teilweise aufgehoben wird.

Die Daten über das Schwerefeld lassen einen großen, womöglich räumlichen Ozean mit einer Tiefe von etwa 10 Kilometern annehmen, der wiederum unter einem Eispanzer von 30-40 Kilometern Dicke liegt. Der unter der Mondoberfläche verborgene Ozean macht Enceladus damit zu einem der interessantesten Anwärter für mikrobielles Leben im Sonnensystem. Als die Cassini-Sonde 2004 den Saturn erreichte, stand der eisige Mond mit gerade mal 500 Kilometern Durchmesser noch bei Keinem auf der Liste dafür.

Die Kamera-Daten von der Abflachung stimmen nämlich nicht mit der Anomalie im Schwerefeld überein. Dichteres Material, sehr wahrscheinlich flüssiges Wasser, mit einer um sieben Prozent höheren Dichte als Eis. Aus der Stärke der Gravitationsanomalie leiteten die Forscher um Luciano von der Sapienza Universtity of Rome dann die Größe des Wasserreservoirs ab.

Auch wenn noch nicht sicher ist, ob die Wasser-Jets aus den Spalten am Südpol aus dem Untergrund-Ozean gespeist werden, halten die Wissenschaftler dies für sehr gut möglich. Die Bruchspalten könnten bis ins tiefe Innere des Mondes führen, der immer wieder aufgeheizt wird, was durch das ständige Durchkneten aufgrund der exzentrischen Umlaufbahn um den Saturn herrührt.

Organische Moleküle in Wasser: Enceladus als Habitat für Leben

"Was die Entdeckung von Wasserfahnen auf Enceladus durch Cassini so spannend macht, ist eben die Möglichkeit, dass sie von einer Feuchten Umgebung herstammen, die zugleich mikrobielles Leben beherbergen könnte. Das von den Jets am Südpol ausgestoßene Material enthält Salzwasser und organische Moleküle, das sind die chemischen Grundbausteine des Lebens.", sagt Linda Spilker, Cassini-Projektwissenschaftlerin am JPL. "Diese Entdeckung hat unsere Vorstellung von der "Habitablen Zone" innerhalb unseres Sonnensystems und Planeten anderer Sonnensysteme erweitert…"

Die Cassini-Huygens-Mission ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, der ESA sowie der italienischen Raumfahrtbehörde. Das JPL steuert dabei die Mission für die wissenschaftliche Missionsleitung der NASA in Washington.

Köln/Bonn Airport beklagt Umsatzeinbußen wegen Flugausfällen

Der dreitägige Pilotenstreik bei Lufthansa und Germanwings hat am Köln Bonn Airport zu deutlichen Verkehrseinbußen geführt. Von Mittwoch bis Freitag wurden rund 36.000 Passagiere weniger abgefertigt. Damit war fast jeder zweite Fluggast in Köln/Bonn vom Streik betroffen. Die durch den Ausstand der Piloten entstanden Umsatzverluste belaufen sich auf etwa eine halbe Million Euro.

"Die Häufigkeit und Intensität der Streiks im deutschen Luftverkehr haben in einem dramatischen Maß zugenommen", sagt Flughafenchef Michael Garvens. "Mit der Rückkehr zur Tarifeinheit könnte die Politik die Streik-Inflation im Luftverkehr eindämmen."

Während des dreitägigen Pilotenstreiks haben Lufthansa und Germanwings nur 123 statt der geplanten 444 Starts und Landungen am Köln/Bonn Airport durchgeführt. Ursprünglich waren in Köln/Bonn von Mittwoch bis Freitag 731 Flugbewegungen geplant.

Am Samstag läuft der Flugbetrieb am Köln Bonn Airport wieder normal. Der erste Flug der vom Streik betroffenen Germanwings hob um 05:20 Uhr nach Palma de Mallorca ab.

VC: Kein Piloten-Streik in den Osterferien

Die Vereinigung Cockpit (VC) bewertet die erste Streikmaßnahme als erfolgreich: Die Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings hätten eindrucksvoll bestätigt, dass sie der Arbeitgeberseite eine klare Absage gegen das Vorgehen der Lufthansa erteilen. Der Ruf des Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa nach Berlin, höhere Hürden für kleinere Gewerkschaften zu setzen, erntete in der Bevölkerung wenig Zustimmung.

Die Ergebnisse der Umfragen dazu seien eindeutig. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger lehnen Pläne zur gesetzlichen Festschreibung der Tarifeinheit ab. Auch weiterhin sollen kleinere Gewerkschaften Tarifverträge aushandeln und streiken können. Die Übergangsversorgung, die den vorzeitigen selbstbestimmten Ausstieg aus dem Berufsleben über Jahrzehnte ermöglichte, wurde von Lufthansa angegriffen und soll abgeschafft bzw. signifikant verschlechtert werden.

Allen Piloten soll das vorzeitige Ausscheiden möglich bleiben

Es geht bei der Übergangsversorgung nicht darum, eine vermeintlich starre, überdauerte Regelung krampfhaft zu erhalten. Die VC sei bereit, über eine Modifizierung zur Stärkung des Unternehmens zu verhandeln, bei der es wie bisher allen Piloten gleichermaßen möglich ist, selbst zu entscheiden, wann sie sich den ständigen Belastungen nicht mehr gewachsen fühlen. Die Lufthansa beklagt ihrerseits die Kostenbelastung und will diese nicht mehr tragen.

Die VC ist der Lufthansa bereits entgegen gekommen und hat angeboten, die Kosten für die Übergangsversorgung zu deckeln, d.h., das heutige Kostenniveau nicht zu steigern bzw. sogar zu senken. "Wir sind bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass diese Lösung auch funktioniert", so Ilona Ritter, Vorsitzende Tarifpolitik.

Kein Pilotensrteik über die Osterferien

Während der Osterferien, die bis Anfang Mai laufen, werden keine weiteren Streikmaßnahmen stattfinden. Diese Zeit sollte Lufthansa nutzen, um das Angebot der VC zu bewerten. Die VC steht jederzeit für den Einstieg in Verhandlungen zur Verfügung. Aus Sicht der VC trägt Lufthansa die Verantwortung dafür, den Konflikt nicht weiter eskalieren zu lassen.

Noch 95 abgesagte Flüge am letzten Streiktag in Stuttgart

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Auch der letzte von drei Streiktagen der Piloten von Germanwings und Lufthansa verlief am Flughafen Stuttgart wie erwartet ruhig. Von den dort 300 geplanten Flugbewegungen wurden 95 abgesagt.

Insgesamt wurden am Flughafen Stuttgart an den drei Streiktagen mit insgesamt 259 gestrichenen Flügen etwa ein Drittel weniger Flüge und damit zwischen 25.000 bis 30.000 weniger Fluggäste abgefertigt. Die durch den Streik entgangenen Einnahmen belaufen sich für den Flughafen auf etwa eine halbe Million Euro. Der Streik der Gewerkschaft Cockpit endet um 23:59 Uhr. Die Lufthansa beginnt bereits, die ersten Flüge wieder regulär zu starten, allerdings als Erstes im Ausland.

Sentinel-1A hat Hochleistungs-Radarantenne erfolgreich ausgeklappt

Die große Antenne mit Ausmaßen von 12,30 Meter mal 90 Zentimeter des von Airbus Defence and Space entwickelten Radarinstruments des neuen Umweltsatelliten Sentinel-1A hat sich heute, 04. April 2014 in den frühen Morgenstunden erfolgreich entfaltet und arretiert. Sentinel-1A ist der erste einer Reihe von speziell für das europäische Umwelt- und Sicherheitsprogramm Copernicus entwickelten und gebauten Erdbeobachtungssatelliten und war in der gestrigen Nacht erfolgreich mit einer Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gestartet.

"Der erfolgreiche Beginn der Sentinel-1A-Mission und damit des Copernicus-Programms markiert eine neue Ära der Erdbeobachtung. Mit dem leistungsstarken Radarinstrument des Satelliten – dem Herzstück der Mission – und seinen "Allwetter"- und "Rund-um-die Uhr"-Fähigkeiten leistet Airbus Defence and Space einen entscheidenden Beitrag für eine operationelle Erdbeobachtung, die Mensch und Natur mehr denn je nutzen wird", so François Auque, Leiter von Space Systems. "Das Instrument liefert äußerst wichtige Daten auch für die Wissenschaftler."

Nach nur rund 25 Minuten Flugzeit war der Satellit zielgenau auf die geplante Umlaufbahn ausgesetzt worden. Die ersten Bodenkontakte zeigten, dass das System wie geplant arbeitet. Im Satelliten-Kontrollzentrum in Darmstadt hatten Techniker der europäischen Weltraumorganisation ESA, unterstützt von Ingenieuren von Airbus Defence and Space, die ganze Nacht hindurch gearbeitet und in mehreren Abschnitten die Solar-Paneele und die fünfteilige, 12,30 Meter lange Radar-Antenne ausgefaltet und verriegelt. Somit hat der Sentinel-1A-Satellit seine kritische Anfangsphase mit Bravour bestanden.

Betriebsmittel für 12 Jahre im All an Bord

In den kommenden Tagen werden alle Untersysteme durchgecheckt. Dabei soll auch in der Nacht zum Sonntag das Radarinstrument zum ersten Mal im Weltraum eingeschaltet werden. In einer etwa dreimonatigen Kommissionierungsphase wird das Radarinstrument gründlich kalibriert. Danach kann der Routinebetrieb beginnen. Die geplante Missionsdauer beträgt sieben Jahre, wobei der Satellit Betriebsmittel für insgesamt 12 Jahre an Bord hat.

Sentinel-1A ist speziell für ein breites Aufgabenspektrum in den Bereichen Umwelt und Sicherheit ausgelegt. Sentinel-1 wird verschiedene operationellen Dienstleistungen erfüllen, wird bei der Lenkung des Schiffverkehrs unterstützen und Eis und Ölteppiche auf der Meeresoberfläche beobachten sowie der Beobachtung von Umweltereignissen wie Waldbränden, Erdrutschen, Überschwemmungen dienen. Zudem hilft der Satellit bei der Aufklärung und Einsatzunterstützung in Katastrophenfällen, in denen aktuelle Daten binnen kürzester Zeit verfügbar sein müssen.

Condor kooperiert mit Czech Airlines als Zubringer aus Prag

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Condor und Czech Airlines gehen eine Partnerschaft ein. Ab sofort sind die Flüge der Czech Airlines als Anschlussflüge der Condor Langstrecke über alle Kanäle buchbar. Czech Airlines wird von Prag aus ab sofort nach Frankfurt zubringen. Condor stärkt durch die Kooperation Frankfurt als Langstreckenbasis, denn damit werden zusätzliche Zu- und Abbringerflüge aus der tschechischen Hauptstadt mit sehr attraktiven Umsteigezeiten auf die Condor Langstrecke möglich.

Czech Airlines ist die größte Fluggesellschaft der Tschechischen Republik und seit Oktober 1923 in Betrieb. Damit zählt die Airline zu den fünf ältesten Fluggesellschaften weltweit. Czech Airlines ist wie Condor ein Mitglied der "International Air Transport Association" (IATA). Die ISO 14001-Zertifizierung der Airline unterstreicht ihr Engagement für das Umweltbewusstsein. Zusätzlich erfüllt die Fluggesellschaft die IOSA-Standards (IATA Operational Safety Audit) und damit die höchsten Sicherheitsstandards der internationalen Luftfahrtbranche.

Pegasus Airlines verbindet Hamburg Airport mit Istanbul

Pegasus Airlines nimmt zum 01. Juli eine regelmäßige Flugverbindung zwischen Hamburg und Istanbul auf. Die führende türkische Low-Cost-Airline setzt damit ihre Expansion fort. Ab 01. Juli startet Pegasus immer montags, dienstags, donnerstags und sonntags um 14:25 Uhr von Hamburg Airport aus in Richtung Flughafen Istanbul Sabiha Gökcen. Weitere Abflughäfen sind derzeit Stuttgart, München, Düsseldorf, Köln, Berlin, Nürnberg und Frankfurt. Die Abflüge ab Istanbul sind am selben Tag für 08:20 Uhr terminiert.

Hamburg Airport ist inzwischen das achte Ziel in Deutschland, das  viermal pro Woche Hamburg und die Türkei verbindet. Passagiere ab Hamburg haben zusätzlich die Möglichkeit, via Istanbul 36 weitere Ziele zu erreichen.

Low-Cost per Pegasus in die Türkei

Dazu zählen 21 Destinationen innerhalb der Türkei (Adana, Ankara, Antalya, Balikesir/Edremit, Batman, Bodrum, Dalaman, Denizli, Diyarbakir, Erzincan, Gaziantep, Gazipasa/Alanya, Hatay, Izmir, Kayseri, Konya, Nevsehir, Samsun, Sanliurfa, Sivas and Trabzon) sowie 15 internationale Ziele: Almaty, Baku, Beirut, Bishkek, Doha, Donezk, Dubai, Charkiw, Krasnodar, Kuwait, Nord-Zypern, Omsk, Tbilisi, Teheran und Tel Aviv.

"Wir freuen uns, dass wir mit Pegasus Airlines eine neue, aufstrebende Fluggesellschaft für Hamburg gewinnen konnten, die ab Sommer auch Low-Cost-Flüge nach Istanbul anbietet", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. "So haben unsere Fluggäste in die Türkei eine attraktive Auswahl in unterschiedlichen Preiskategorien. Wir gehen deshalb davon aus, dass die zusätzliche Verbindung gut angenommen wird."

Streckennetz über Europa bis zum Kaukasus

Pegasus Airlines wurde 1990 als Joint Venture von der Aer Lingus Group, Silkar Investment, Insaat Organisation und Net Holding gegründet. Nach der Übernahme durch die Esas Holding startete Pegasus im Linienflugbetrieb unter dem Motto "everyone has the right to fly" ("Jeder hat das Recht zu fliegen"). Pegasus Airlines investierte in eine neue Flotte und etablierte in der Türkei das erste Low-Cost-Modell.

Seit Ende Februar 2014 fliegt Pegasus Airlines mit einer Flotte von 50 modernen, neuen Flugzeugen. Das Streckennetz deckt mit Hamburg insgesamt 79 Ziele in 32 Ländern Europas, des Mittleren Ostens, Russland und des Kaukasus ab. Im Sommer 2014 startet Pegasus Airlines rund 170 Flüge pro Woche zu verschiedenen Zielen in ganz Deutschland. Flüge ab Hamburg soll es ab 64,99 Euro geben.

Hochleistungsradar im All und kostenloser Datenzugriff

Der 2,3 t schwere Satellit verließ Europas Raumflughafen in Kourou (Französisch-Guayana) um 23:02 Uhr MESZ an Bord eines Sojus-Trägers. Die Abtrennung der ersten Stufe erfolgte 118 Sekunden später, gefolgt von der Nutzlastverkleidung (209 Sekunden), der zweiten Stufe (287 Sekunden) und der Oberstufenkombination (526 Sekunden). Der tagtägliche Zugriff auf wichtige Umweltdaten für europäische Bürger, Politiker und Diensteanbieter stellt einen wichtigen Fortschritt dar, der durch den heutigen Start des ESA-Satelliten Sentinel-1A ermöglicht wird.

617 Sekunden nach der Triebwerkszündung beförderte die Fregat-Oberstufe den Sentinel-Satelliten in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 693 km Höhe. Satellit und Oberstufe trennten sich 23 Minuten und 24 Sekunden nach dem Start.

Copernicus: Neues Kapitel für Nutzung des Weltraumes

„Sentinel-1A schlägt ein neues Kapitel in der Durchführung von Copernicus, der zweiten Leitinitiative der EU in der Raumfahrt nach dem Galileo-Ortungssystem, auf“, so ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain. „Das Copernicus-Programm wird den europäischen Bürgern die weltweit anspruchsvollsten weltraumgestützten Dienste für Umwelt- und Sicherheitsanwendungen zur Verfügung stellen. Dank der Zusammenarbeit zwischen der EU und den ESA-Mitgliedstaaten bei der Finanzierung der Weltrauminfrastruktur, der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungswerten der Europäischen Kommission und der ESA sowie der Kapazitäten der europäischen Industrie stellt sich Europa an die Spitze der Nutzer des Weltraums zum Vorteil von Bürgern, Politikern und der Wirtschaft.“

Bei dieser Mission handelt es sich um die erste der sechs den Kern des europäischen Umweltüberwachungsnetzes Copernicus bildenden Missionsgruppen. Copernicus, das aus dem Program GMES hervorging, wird Angaben zu Landflächen, Ozeanen und der Atmosphäre bereitstellen, um die Gestaltung der Umwelt- und Sicherheitspolitik sowie den Bedarf einzelner Bürger und Diensteanbieter zu unterstützen.

Die C-Band-Radarmission wurde als Konstellation aus zwei Satelliten – Sentinel-1A und -1B – entworfen und wird in jeder Wetterlage rund um die Uhr in Quasi-Echtzeit Aufnahmen von Land- und Meeresoberflächen in Europa, Kanada und der Polarregionen liefern. Sie ist mit einem leistungsstarken Radar mit synthetischer Apertur ausgestattet und wird die Kontinuität des europäischen ENVISAT-Satelliten sicherstellen, der 2012 nach zehn Jahren aufhörte zu senden. Die eingesetzte Technologie basiert auf langjährigen Erfahrungswerten mit einer Reihe von Radarsatelliten, die vor 23 Jahren mit ERS-1 ihren Anfang nahm.

Wettervorhersagen und jetzt Umweltdienste

„Der Start des ersten Sentinel-1-Satelliten stellt einen Wendepunkt für unsere Erdbeobachtungsprogramme dar“, so der ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, Volker Liebig. „In der Meteorologie stellen Satelliten bereits seit über 35 Jahren zuverlässige Daten für Wettervorhersagen bereit. Mit dem Copernicus-Programm werden wir nun über eine ähnliche Informationsquelle für Umweltdienste und Anwendungen im Bereich Sicherheit und Katastrophenmanagement verfügen.“

Sentinel-1 sendet nicht nur Daten für deren rasche Weitergabe zu zahlreichen Bodenstationen rund um den Globus, sondern ist zudem mit einem Laserterminal ausgestattet, um kontinuierlich Daten über Satelliten des Europäischen Datenrelaissatellitensystems EDRS in der geostationären Umlaufbahn zu übermitteln.

Die Solarpaneele des Satelliten und seine Antenne werden in einer komplexen Arbeitsabfolge, die voraussichtlich ca. elf Stunden dauern wird, ausgefahren. Nach dem Start und Anfangsbetrieb erfolgt die Einsatzerprobung des Satelliten, bei der alle Instrumente geprüft und kalibriert werden. Es wird davon ausgegangen, dass der Missionsbetrieb innerhalb von drei Monaten aufgenommen werden kann.

Daten der Sentinel-Satelliten kostenlos beziehbar

Die Daten der Sentinel-Satelliten werden kostenlos mit offenem Zugriff zur Verfügung gestellt. Analysiert und bearbeitet werden die Rohdaten von Diensteanbietern des öffentlichen und des Privatsektors. Hauptauftragnehmer dieser Mission ist Thales Alenia Space Italy, Airbus DS in Deutschland ist für den C-Band-Radar verantwortlich. Das zentrale elektronische Untersystem des Radars wurde von Airbus DS im Vereinigten Königreich geliefert.

Lufthansa feiert Erstflug der Verbindung München – Mexico-City

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Gestern Abend startete planmäßig der Erstflug der Lufthansa von München nach Mexico-City. Der Airbus A340-600 mit der Flugnummer LH 520 verließ den Münchner Flughafen pünktlich um 22:25 Uhr.

"Trotz des Streiks der Vereinigung Cockpit konnten wir diesen Erstflug wie geplant fliegen. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gewinnt Mexiko für den deutschen Markt zunehmend an Bedeutung", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Passagevorstandes Finanzen & Hub München. Mexico-City steht künftig fünf Mal wöchentlich auf dem Münchner Flugplan und ergänzt damit den täglichen Flug ab Frankfurt. Die neue Verbindung wird mit einem Airbus A340-600 mit bis zu 326 Sitzplätzen geflogen.

Mexico-City ist mit über 23 Millionen Einwohnern eine der größten Metropolregionen der Welt. Die Stadt ist politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Mittelpunkt des Landes sowie größter Verkehrsknotenpunkt. Mit ihren bedeutenden Museen und Baudenkmälern ist Mexico-City zudem für Privatreisende ein attraktives Ziel. Die Stadt bietet ein reichhaltiges kulturelles Angebot mit einer weltberühmten Theaterszene.

Starker Start an Passagieren am Dortmund Airport – März unter Vorjahr

Deutlich gestiegene Passagierzahlen konnte der Dortmund Airport im ersten Quartal 2014 verzeichnen. Von Januar bis März nutzten acht Prozent mehr Passagiere den Ruhrgebiets-Flughafen als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt konnten 343.921 Fluggäste verzeichnet werden. Dabei schlugen besonders der Januar und der Februar mit beeindruckendem Wachstum zu Buche. So wurden im Januar 18 Prozent und im Februar 20 Prozent mehr Passagiere als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres verzeichnet. Kein anderer NRW-Flughafen hatte in diesen Monat ein größeres Wachstum.

Leicht getrübt wird die Bilanz durch einen schwächeren März. "Wie zu erwarten war, hat die Verschiebung der Osterferien die Passagierzahlen im vergangenen Monat hinter den März-Zahlen aus 2013 zurückstehen lassen", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Rund 130.000 Passagiere und damit sieben Prozent weniger als im Vorjahresmonat wurden am Dortmund Airport im März gezählt.

"Ich gehe davon aus, dass bereits der April, besonders durch die Osterferien, wieder mehr Passagiere bringen wird. Und auch für das Gesamtjahr erwarten wir weiterhin ein moderates Wachstum", blickt Mager weiter auf die kommenden Monate.

Sentinel-1A erfolgreich von Kourou aus ins All gestartet

Der vier Meter hohe, zweieinhalb Meter breite und rund 2,3 Tonnen schwere Sentinel-1A-Satellit ist am 03. April 2014 um 23:02 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet.

Mit Sentinel-1A beginnt auch das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Hochwasserereignisse kartieren, Ölfilme auf den Ozeanen beobachten, die Eisausbreitung auf dem Meer erkennen und Bodenbewegungen millimetergenau vermessen – das sind nur einige der Aufgaben von Sentinel-1A, dem neuen Flaggschiff in der europäischen Erdbeobachtung.

Der Radar-Satellit mit elektronischer Strahlschwenkung durchläuft zunächst eine drei Monate lange Phase zur Inbetriebnahme, bevor er Mitte des Jahres seine ersten Daten in regulärem Betrieb routinemäßig ausliefert. „Das Radarsystem des neuen europäischen Erdbeobachtungssatelliten ist eines der leistungsfähigsten, das jemals eine zivile Anwendung im Erdorbit gefunden hat. Mit diesem Instrument, das in Deutschland auf Basis jahrzehntelanger Erfahrungen entwickelt und gebaut wurde, kann Sentinel-1A unabhängig vom Wetter bei Tag und Nacht Land- und Wasseroberflächen beobachten. Damit beginnt eine neue Ära in der Fernerkundung, denn für wissenschaftliche Analysen des globalen Wandels ist eine konsistente Datenerfassung essenziell“, betont Prof. Johann-Dietrich Wörner, DLR-Vorstandsvorsitzender.

Zwillings-Satelliten für hohe zeitliche Auflösung

„Mit dem Start von Sentinel-1A beginnt das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union und der Europäischen Weltraumorganisation. Copernicus schafft die Grundlage für ein umfangreiches europäisches Datensystem in der Erdbeobachtung. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten die auch relevant sind für die kommerzielle Nutzung durch deutsche Unternehmen“, kommentiert Dr. Gerd Gruppe, Mitglied des DLR-Vorstands für das Raumfahrtmanagement, den erfolgreichen Start.

Deutlich verbessert hat sich auch die so genannte Wiederholrate: Benötigte der Umweltsatellit Envisat noch 35 Tage, bis er jeden Punkt der Erde einmal überflogen hatte, sind es bei Sentinel-1A nur noch zwölf Tage. Mit seinem baugleichen Zwillingssatelliten Sentinel-1B, der 2015 starten soll, reduziert sich diese Rate auf sechs Tage. Dadurch ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten, etwa bei der Dokumentation von Ölverschmutzungen auf den Weltmeeren oder von Bodenbewegungen wie bei Bergbaufolgen oder Erdbeben.

Gemeinsam unterstützen die beiden Satelliten außerdem Anwendungen bei der Überwachung von Landoberflächen, der Meeresumwelt und des Schiffsverkehrs sowie den so genannten Eisdienst in nordeuropäischen und polaren Gewässern. Jeder der beiden Satelliten soll mindestens sieben Jahre lang Daten liefern. Für den Betrieb ist das Europäische Raumflugkontrollzentrum der ESA in Darmstadt verantwortlich.

LCT: Kommunikation über weite Strecken mittels Laser

Sentinel-1A hat eine weitere Besonderheit an Bord: Auf dem Erdbeobachtungssatelliten wird eine neue Kommunikationstechnik, das optische Laser Communication Terminal (LCT), getestet. Das LCT ermöglicht es, sehr viel höhere Datenmengen als bislang ohne Zeitverzug aus dem Weltraum zur Erde zu senden: Zum einen ist die Übertragungskapazität rund dreimal so hoch wie bei herkömmlichen Systemen. Zum anderen kann mit dem Datenrelaissystem EDRS, in dem Satelliten die Daten untereinander weiterreichen, die Übertragungsdauer von zehn auf 45 Minuten erhöht werden.

Als Teststation für die Datenübertragung mit dem Laserkommunikationsterminal auf Sentinel-1A fungiert dabei der im Juli 2013 gestartete europäische Kommunikationssatellit Alphasat. Sentinel-1A ist außerdem der erste Kunde für die geplante europäische „Datenautobahn im All“, das System EDRS (European Data Relais System).

Lufthansa bereitet sich auf Wiederaufnahme regulären Flugbetriebes vor

Lufthansa konnte die Auswirkungen des Vollstreiks der Vereinigung Cockpit auf die Fluggäste dank frühzeitiger Vorkehrungen und umfangreicher Informationen für die Kunden bisher geordnet bewältigen. Lufthansa hatte im Vorfeld des Ausstands 3.800 Flüge gestrichen. Die Lage an den Flughäfen ist sehr ruhig. Rund 425.000 Fluggäste werden insgesamt vom Ausstand betroffen sein. Der Ergebnisschaden beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Der deutlich reduzierte Flugbetrieb der Lufthansa läuft gemäß Plan mit einem um ca. 90 Prozent abgesenkten Angebot. Dank der frühzeitigen Planung eines stabil durchführbaren Minimums, konnten die verbliebenen Flüge bisher wie geplant stattfinden. Lufthansa hat rund 3.800 Flüge gestrichen und bedient ein Restprogramm von etwa 500 Flügen.

Umbuchung auf Bahn, Star Alliance und Drittgesellschaften

Die Lage an allen Flughäfen in Deutschland – auch an den großen Hubs Frankfurt und München – blieb denn auch sehr ruhig. Rund 20.000 Kunden konnten auf die Bahn ausweichen, andere hat Lufthansa auf die Verbundpartner im Konzern, auf Fluggesellschaften der Star Alliance oder auf Drittgesellschaften umgebucht. Mehr als 25.000 Umbuchungen fanden auf www.LH.com statt. Obwohl die Kapazität der Callcenter so weit wie möglich nach oben gefahren wurde, konnten längere Wartezeiten nicht verhindert werden. An normalen Tagen rufen zwischen 4.000 und 5.000 Kunden in den Lufthansa Call Centern an. Am Dienstag waren es 80.000 und am gestrigen Mittwoch 25.000.

"Wir haben uns bestmöglich vorbereitet und die Kapazität unserer Call Center schon im Vorwege deutlich erhöht, um unseren Kunden bei Umbuchungen zur Seite zu stehen. Leider lassen sich bei so extrem hohen Anrufzahlen teils längere Wartezeiten nicht vermeiden – dafür möchten wir uns bei unseren Fluggästen entschuldigen", erklärte Jens Bischof, Mitglied des Passage-Vorstands Vertrieb, Produkt und Marketing. "Unser Anspruch ist es, auch in dieser Ausnahmesituation ein kompetenter Partner zu sein. Wir werden weiterhin mit allen Kräften daran arbeiten, für jeden Passagier eine alternative Reisemöglichkeit zu finden."

Hochfahren des Flugbetriebs startet in Asien

Bei der nächsten Präsentation wird die Lufthansa Group morgen, Freitag, 04. April um 13:00 Uhr im Lufthansa Aviation Center (LAC) in Frankfurt über den Ablauf der Lufthansa Operations während der drei Streiktage und über die Vorbereitungen für eine Rückkehr zum Normalbetrieb informieren.

Im Laufe des Freitagnachmittags nach mitteleuropäischer Zeit werden in Asien bereits die Vorbereitungen für das Hochfahren des Flugbetriebs mit Interkontinentalflugzeugen anlaufen. Erste Flüge werden um 17:00 Uhr (MEZ) in Fernost abheben und am frühen Samstagmorgen in Europa eintreffen. Bereits am Samstag soll bei Lufthansa und auch bei Germanwings wieder ein planmäßiger Flugbetrieb stattfinden. Vereinzelt kann es aus operationellen Gründen noch zu Unregelmäßigkeiten kommen. Diese sehr rasche Rückkehr zum Normalbetrieb ist möglich, weil die Flugzeuge und auch die Besatzungen während des Ausstands dort positioniert wurden, wo sie nach Streikende wieder starten sollen.