Start Blog Seite 439

Aegean Airlines nimmt Verbindung Wien – Heraklion auf Kreta auf

Die griechische Fluglinie Aegean Airlines verbindet ab sofort Wien mit der griechischen Insel Kreta. Der Erstflug der neuen Verbindung hat am Freitag, 11. April 2014, stattgefunden. Ab sofort fliegt das Star Alliance Mitglied zweimal die Woche die Strecke Wien – Heraklion. Freitag und Sonntag startet jeweils ein Airbus A320 mit Speisen- und Getränke-Service für alle Passagiere um 08:05 Uhr in Heraklion und landet um 09:45 Uhr in Wien. Der Rückflug nach Heraklion startet um 10:40 Uhr in Wien und landet um 14:10 Uhr.

Aegean Airlines ist eine griechische Fluggesellschaft mit Sitz in Athen. Aegean Airlines betreibt bereits jetzt fünf wöchentliche Verbindung zwischen Wien und Athen. Heraklion ist mit rund 175:000 Einwohnern die größte Stadt der griechischen Insel Kreta und vor allem in den Sommermonaten eine beliebte Touristendestination.

Neben den historischen Überresten der antiken griechischen Zivilisation und den herrlichen Stränden und der beeindruckenden Landschaft lädt vor allem die kretische Küche mit den regionalen Spezialitäten zu einem Besuch der größten Insel Griechenlands ein.

Die Flugzeiten und Tage

Von Nach Abflug Ankunft Tage
Wien Heraklion 10:40 14:10 Freitag & Sonntag
Heraklion Wien 08:05 09:45 Freitag & Sonntag

 

Hamburg Airport mit Gewinn trotz weniger Passagieren

Hamburg Airport hat das Geschäftsjahr 2013 wirtschaftlich positiv abgeschlossen. Mit 37,3 Millionen Euro wurde ein stabiles Ergebnis erzielt. Im Jahr 2012 waren es 39,0 Millionen Euro. Der Umsatz beträgt 254,5 Millionen Euro (2012: 251,5 Millionen Euro). Im Jahr 2013 nutzen 13,5 Millionen Fluggäste den Hamburger Flughafen, das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Hamburg Airport ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr dennoch zufrieden.

Trotz der leichten Rückgänge bei den Passagierzahlen konnte ein stabiles wirtschaftliches Ergebnis erzielt werden. Beeinflusst wurde das Ergebnis 2013 von verschiedenen Faktoren: Die Eurokrise und das geringe Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent machten sich in Form von Insolvenzen und Sparprogrammen auch bei den Fluggesellschaften bemerkbar. Eine neue tarifliche Ergebnisbeteiligung sowie höhere Aufwendungen für Altersversorgungen führten zu gestiegenen Personalkosten.

Zudem schlagen sich die hohen Kosten zur Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur ebenfalls im Jahresergebnis nieder. Auch unvorhergesehene Ereignisse führten zu wirtschaftlichen Belastungen im Millionenbereich. Dazu zählten der lange Winter mit viel Eis und Schnee, insgesamt sieben Streiktage und ein sehr eingeschränkter Betrieb an drei Tagen ausgelöst durch starke Herbststürme.

13,5 Millionen Fluggäste 2013 am Hamburger Flughafen

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet Hamburg Airport 2013 einen geringen Passagierrückgang um 1,4 Prozent auf 13,5 Millionen. Eine positive Bilanz kann bei der Effizienz des Flughafens gezogen werden: Die Zahl der Flugbewegungen ist überproportional um 5,9 Prozent auf 143.802 zurückgegangen und liegt damit auf dem Niveau von 1994, als mit 7,7 Millionen noch deutlich weniger Passagiere gezählt werden konnten. Damit wurden mehr Fluggäste pro Flugbewegung transportiert. Die Zahl der Passagiere pro Flug ist um fünf Prozent auf 105 gestiegen. Damit wurde der bisher höchste Wert am Hamburg Airport erzielt.

Im Durchschnitt nutzten im Jahr 2013 täglich rund 37.000 Passagiere den Hamburger Flughafen, die Starts und Landungen lagen bei durchschnittlich 394 pro Tag (je 197 Starts und 197 Landungen täglich). Die Luftfracht legte leicht zu: Im Jahr 2013 stieg die umgeschlagene Fracht (inklusive Transit) am Hamburg Airport um 3,1 Prozent auf 65.833 Tonnen. Wobei die geflogene Luftfracht dabei um 0,4 Prozent und die LKW-Fracht um 5,2 Prozent anstieg.

120 Ziele im aktuellen Streckennetz

Die Fluggesellschaften am Hamburg Airport erweitern ihr Angebot. Dabei entdecken insbesondere die günstigen Qualitätsairlines wie Germanwings, easyJet und Norwegian Hamburg für sich. Germanwings erweitert sein Streckenangebot ab Hamburg kräftig und fliegt zum Sommerflugplan 2014 die Ziele Rijeka und Thessaloniki sowie Karlsruhe/Baden-Baden, Verona, Toulouse, Rom und Prag an. Zudem wird Germanwings saisonal in den Sommerferien die Ziele Zagreb, Zadar und Pula, jeweils zweimal wöchentlich, anfliegen.

Mit der Eröffnung der zweiten Deutschland-Basis überhaupt unterstreicht easyJet seine Ambitionen am Hamburg Airport: Seit dem 31. März 2014 können Kunden ab Hamburg aus fünf neuen ganzjährigen Strecken wählen: Kopenhagen, Nizza, Mailand Malpensa, Venedig und Palma de Mallorca. Darüber hinaus nimmt easyJet mit Catania, Athen, Ibiza, Neapel, Kalamata und Split sechs neue Ziele für die Sommersaison auf. Die norwegische Airline Norwegian fliegt zudem neu nach Barcelona und Madrid.

Karibik bleibt im Winterflugplan, Marrakesch kommt

Schon jetzt steht fest, dass die im vergangenen Jahr gestarteten Langstrecken-Verbindungen nach Punta Cana und Cancun auch im kommenden Winter angeboten werden. Zum ersten Mal überhaupt wird Hamburg ab dem 04. November 2014 Marrakesch im Flugplan anbieten können. Die Berliner Fluggesellschaft Germania erweitert ihr Streckennetz und wird die „Perle des Südens“ als einzige Airline zweimal wöchentlich anfliegen.

Erwartungen an 2014: Vier Prozent Passagierplus

Hamburg Airport erwartet für das neue Geschäftsjahr viel Positives für die Passagiere: 120 Zielen und noch mehr Komfort für Fluggäste. So wird rechtzeitig zu den Sommerferien das neue, komfortablere Parkhaus P1 mit rund 2.800 Stellplätzen nahe den Terminals in Betrieb gehen. Im Jahr 2014 dürfte es wieder einen Aufwärtstrend bei den Passagierzahlen geben. Hamburg Airport rechnet mit einem Wachstum von mehr als vier Prozent. Nach einem guten Start im ersten Quartal mit einem Plus von 8,3 Prozent.

Lufthansa fliegt neu nach Lamezia Terme – Montpellier auch ab München

Lufthansa baut ihr Angebot zu den beliebten Urlaubsdestinationen weiter aus: Lamezia Terme in Süditalien ist ab dem 12. April neues Sommerziel ab München. Damit ist Süditalien künftig nur noch zwei Flugstunden von Deutschland entfernt. Lamezia Terme ist das Tor zur beliebten Urlaubsregion Kalabrien am Tyrrhenischen und Ionischen Meer. Kalabrien ist bekannt als die Region, in der auch Italiener Urlaub machen. Erholungssuchende erleben hier das ursprüngliche Italien mit antiken Dörfern und feinsandigen Stränden.

Der beliebte Ort Tropea zählt zu den schönsten der italienischen Mittelmeerküste. Die liparischen Inseln mit der Vulkaninsel Stromboli sind von hier aus gut zu erreichen. Noch bis zum 01. November wird die Mittelmeerdestination jeden Samstag mit einem Airbus A319 angeflogen.

100 Abflüge pro Woche ab München – Valencia neu ab Frankfurt

Lufthansa bietet auch in diesem Sommer ein breites Angebot zu vielen beliebten Mittelmeerdestinationen. Allein ab München fliegt Lufthansa mehr als 70-mal in der Woche nonstop zu 25 Urlaubszielen, wobei das Angebot in den Sommerferien auf über 100 wöchentliche Abflüge aufgestockt wird. Das Angebot reicht von Sylt bis Tunis und von Faro bis Antalya.

Ab Frankfurt wird die spanische Küstenstadt Valencia in diesem Sommerflugplan durch einen täglichen Flug verbunden. Die neue Strecke ergänzt die bestehenden Verbindungen aus Düsseldorf und München. Mit einem neuen Saisondienst ist die südfranzösische Stadt Montpellier immer samstags nicht nur von München sondern im Sommer 2014 auch von Frankfurt aus nonstop in 90 Flugminuten erreichbar.

Boeing mit modularer Nachrüstung des Boeing Sky Interior

Boeing hat in Hamburg auf der Aircraft Interiors Expo diese Woche das neue und verbesserte Interieur für die Next-Generation 737 präsentiert.

Boeing hat dabei mehrere einzelne Nachrüstungen in ein flexibles Packet geschnürt, die es den Airlines ermöglichen, die Kabinenausstattung anzupassen und mir ihrer Marke stimmig zu gestalten. Die Modernisierung des Next-Generation 737 Interieurs kommt mit Komfort-Verbesserungen für die Passagiere und Designelementen wie LED-Beleuchtung, neue Wölbungen im Eingangsbereich, Wandverkleidungen vom Boeing Sky Interior und Belüftungsspalten sowie größere Stauräume.

Bei Passagieren kommt das BSI auch sehr gut an, sowohl was Flexibilität als auch das Design angeht. Für die Ausstattung und die Beleuchtung hat Boeing mit EnCore Interiors, Inc., und EMTEQ zusammen gearbeitet. Wärend Boeing die Nachrüstung mit dem Boeing Sky Interieur weiterhin anbieten will, soll es für Kunden der Next-Generation 737 noch weitere Optionen für die Ausgestaltung passend zum eigenen Brand geben.

Kerosin-Alternativen: DLR und NASA erforschen Abgase im Flugversuch

0

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einem Abkommen mit der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA vereinbart, eine Reihe gemeinsamer Forschungsflüge durchzuführen.

Bei den von der NASA geleiteten Flugversuchen sollen die Emissionen alternativer Treibstoffe und ihre Auswirkungen auf Klima und Atmosphäre untersucht werden. Das DLR nimmt mit dem Forschungsflugzeug Falcon an der rund zweiwöchigen Flugkampagne teil.

Abgase und Kondensstreifen hinter Testtriebwerk erfassen

Der Beginn der gemeinsamen Versuchsflüge im Rahmen des Projekts ACCESS II (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions) ist für den 07. Mai geplant. Ausgangsort ist das Armstrong Flight Research Center der NASA in Edwards/Kalifornien.

"Wir freuen uns sehr, dass wir nun erstmals den Schritt gemeinsamer Versuchsflüge gehen und damit auch ein Zeichen setzen, drängende Forschungsfragen des weltweiten Luftverkehrs zusammen anzugehen.", sagte DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. "Gemeinsam mit den Deutschen Kollegen bündeln wir unsere Expertise und Ressourcen, um die globalen Herausforderung der Luftfahrtemissionen und möglicher Treibstoffeinsparungen einer Lösung näher zu bringen", unterstreicht der NASA-Administrator für den Bereich Luftfahrt Dr. Jaiwon Shin.

Bei den Flugversuchen wird ein modifiziertes Triebwerk einer DC-8 der NASA mit verschiedenen alternativen Treibstoffmischungen getestet, während die DLR-Falcon dahinter die Emissionen, insbesondere Rußpartikel, und die resultierenden Kondensstreifen untersucht. Zudem unterstützt eine T-33 des Kanadischen National Research Council (NRC) die Messungen.

Kerosin-Alternativen für weniger Ruß und größere Eiskristalle

DLR-Forscher der Institute für Verbrennungstechnik, Physik der Atmosphäre und Antriebstechnik arbeiten an umweltfreundlicheren und nachhaltigen synthetischen Alternativen zum herkömmlichen Luftfahrttreibstoff Kerosin. Es wird erwartet, dass die Verbrennung alternativer Treibstoffe deutlich weniger Ruß- und Schwefelpartikel freisetzt. Weiterhin untersuchen die Forscher, inwieweit sich die Kondensstreifeneigenschaften verändern. So könnten sich bei geringerem Rußanteil größere Eiskristalle mit anderen Strahlungseigenschaften bilden.

Die Ergebnisse der gemeinsamen Flugversuche von NASA, DLR und NRC werden auch auf dem nächsten Treffen des internationalen Netzwerks für Luftfahrtforschung IFAR (International Forum for Aviation Research) diskutiert werden. Ein internationales Team von 23 IFAR-Mitgliedsstaaten erhält Zugang zu den Ergebnissen des Forschungsvorhabens. IFAR ist das aktive Forum der international führenden Luftfahrtforschungsakteure. Das DLR nimmt in IFAR gemeinsam mit der NASA eine tragende Rolle ein.

Dresden bekommt wieder Nonstop-Verbindung nach Zürich

0

Die von Tourismus und Wirtschaft stark nachgefragte Flugverbindung nach Zürich steht in Kürze wieder auf dem Dresdner Flugplan. InterSky fliegt ab 05. Mai sechsmal wöchentlich nonstop zwischen Sachsen und der Schweiz. Hans Rudolf Wöhrl, Geschäftsführender Gesellschafter der INTRO Gruppe, und Renate Moser, Geschäftsführerin der InterSky Luftfahrt GmbH, haben das neue Angebot am Dresdner Flughafen vorgestellt. Beide betonten das Potenzial der Linie und zeigten sich mit den ersten Buchungen sehr zufrieden. Die Zürich-Strecke gehört zu den traditionsreichsten internationalen Flugverbindungen ab Dresden. Sie bestand bereits zwischen April 1991 bis Januar 2013.

Die Entscheidung, diese Strecke aufzunehmen, hat mehrere Gründe. In der Hotellerie und insbesondere dem Luftverkehr spielt Dresden wieder eine wichtigere Rolle. Hans Rudolf Wöhrl gab aber als Pilot auch ein leidenschaftliches Statement zur Route, nicht nur aus beruflicher Hinsicht, ab – das DORMERO Hotel Königshof ebenso wie das Airport Hotel Dresdner Heide gehören zur INTRO Gruppe

Verbindung mit Tradition und Leideneschaft

Auch in Sachen Fliegerei gab es einige bemerkenswerte Erlebnisse. So war er 1980 der erste westdeutsche Pilot, der mit einem Ambulanzflugzeug einen schwer kranken Patienten zurück in den Westen brachte. „Zwei Stunden auf dem Flughafen und die Begegnung mit extrem liebenswerten und hilfsbereiten Menschen haben meine ehrliche und dauerhafte Sympathie begründet.“ so Wöhrl. Wirklich spannend wurde es nach der Wende, als mit meiner damaligen Airline, dem NFD, eine Reihe von Strecken geflogen wurden, die man sich heute kaum noch vorstellen kann. Zum Beispiel Dresden – Berlin-Tempelhof.

Die Verbundenheit zu Dresden habe ihn auch veranlasst, das Management der CityJet (noch vor der Übernahme) zu bewegen, die Verbindung nach London City weiter zu bedienen und nicht – wie die anderen Strecken nach Deutschland – einzustellen. Für InterSky gehört es zur Strategie, über den lange wichtigen Kernmarkt Bodensee hinauszuwachsen. Die neue Strecke Zürich – Dresden sei schon lange im Visier, doch mussten zuerst die Kapazitäten dafür geschaffen werden. Damit sichert sich InterSky nicht nur eine lukrative Nische, sondern bietet zahlreichen Geschäftsleuten und Privatreisenden auch die Option eines angenehmen Direktflugs.

Nischen-Verbindung starkt gefragt

Die Wirtschaft in der Dresdner Region wird von den neuen Verbindungen mit dem Handelszentrum der Schweiz ebenso profitieren wie der Tourismus. Die Schweiz gehört für den Dresden-Tourismus zu den wichtigsten Auslandsmärkten und liegt mit 72.457 Übernachtungen in 2013 aktuell auf Platz 2. Die Schweizer schätzen Dresden als schöne Stadt mit großer Geschichte, mit einzigartiger Kulturlandschaft und sehr gutem Preis-Leistungs-Niveau.

Die Flugverbindung zum Handelszentrum Zürich ist ein wichtiger Akquiseerfolg für den Dresdner Flughafen, Zürich stand auf der Prioritätenliste ganz oben, denn die Nachfrage nach dieser Verbindung war trotz der aufeinander folgenden Insolvenz zweier Regionalfluggesellschaften hoch. Die vielen positiven Reaktionen auf das Engagement von InterSky in Dresden geben Grund zur Annahme, dass die Linie auch ein Erfolg wird.

InterSky startet in Dresden montags bis freitags um 14:00 Uhr nach Zürich, samstags bereits um 08:00 Uhr. Der Flug aus Zürich landet montags bis freitags und sonntags um 21:35 Uhr in Dresden. Die Flugzeit beträgt 95 Minuten. InterSky setzt ein Flugzeug vom Typ Dash 8-300 mit einer Kapazität von 50 Plätzen ein. Den einfachen Flug soll es ab 99 Euro inklusive Steuern, Gebühren und Abgaben geben.

Heute 10.000 Reisende am Flughafen Nürnberg erwartet

Bei mehr als 1.600 Starts und Landungen nutzen während der Osterferien (11. bis 27. April) über 130.000 Reisende den Airport Nürnberg, um ans Mittelmeer und auf die Kanaren zu gelangen oder zu Städtetouren aufzubrechen.

Allein am stärksten Reisetag, dem 11. April, werden bis zu 10.000 Passagiere erwartet. Beliebteste Osterziele ab Nürnberg sind Antalya mit 41 Abflügen, gefolgt von Palma de Mallorca (34 Abflüge). Ebenfalls hoch im Kurs bei den Urlaubern stehen die Kanarischen Inseln, Griechenland und Ägypten.

Viele Reisende suchen nicht nur einen Platz an der Sonne, sondern wollen auch andere europäische Osterbräuche kennenlernen: In Spanien faszinieren aufwendig gestaltete Osterprozessionen, die bekannteste in Sevilla. In Italien lässt man sich die traditionelle Ostertorte schmecken (ähnelt dem Gugelhupf). Und in Griechenland erstrecken sich die Feierlichkeiten zum orthodoxen Osterfest über eine ganze Woche.

Daheimgebliebene können die Feiertage für die Planung ihres Sommerurlaubs nutzen: Noch sind auch in der Hauptsaison ausreichend Kapazitäten ab Nürnberg vorhanden, z.B. familienfreundliche Angebote auf den Kanaren.

Iraqi Airways ab Wien nach Bagdad, Erbil und Najaf

Die irakische Fluglinie Iraqi Airways nimmt mit 25. April 2014 neue Verbindungen von Österreich in den Irak auf. Geflogen wird die Strecke mit einem Airbus 320 dreimal pro Woche an den Tagen Montag, Freitag und Sonntag. Montag und Freitag startet Iraqi Airways um 06:00 Uhr in Bagdad und landet nach einem Zwischenstopp in Erbil um 12:00 Uhr in Wien. Der Rückflug startet um 13:00 Uhr und landet um 18:45 Uhr in Bagdad. Am Sonntag startet Iraqi Airways in Najaf um 06:00 Uhr und landet nach einem Zwischenstopp in Bagdad um 12:00 Uhr in Wien. Der Rückflug startet um 13:00 Uhr und landet um 18:45 Uhr in Najaf.

Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG: „Wir freuen uns, mit den neuen Verbindungen in den Irak unseren Passagieren eine Erweiterung unseres Streckennetzes und mit Najaf eine neue, direkt erreichbare Destination anbieten zu können. Das stärkt auch unsere Rolle als Gateway in den Nahen und Mittleren Osten.“

Die Flugzeiten nach Bagdad, Erbil und Najaf in der Übersicht

Bagdad – Erbil – Wien Montag und Freitag 06:00 Uhr – 08:00 Uhr – 12:00 Uhr
Wien – Erbil – Bagdad Montag und Freitag 13:00 Uhr – 17:45 Uhr – 18:45 Uhr
Najaf – Bagdad – Wien Sonntag 06:00 Uhr – 08:00 Uhr – 12:00 Uhr
Wien – Bagdad – Najaf Sonntag 13:00 Uhr – 17:45 Uhr – 18:45 Uhr

 

Flughafen Zürich AG bestimmt Dividende und Verwaltungsrat

An der heutigen Generalversammlung der Flughafen Zürich AG wurden alle traktandierten Geschäfte gemäß den Anträgen des Verwaltungsrates genehmigt. Die Jahresrechnung weist einen Gewinn von 137,1 Millionen Franken aus. Die von der Generalversammlung beschlossene Dividende beträgt 10,00 Franken pro Aktie. Der Unternehmer Guglielmo Brentel wurde neu in den Verwaltungsrat gewählt.

Der Geschäftsabschluss des Jahres 2013, die aktuelle Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr sowie die politischen Rahmenbedingungen für den Flughafen Zürich standen im Mittelpunkt der Generalversammlung der Flughafen Zürich AG. Das Geschäftsergebnis 2013 wurde erneut durch Sondereffekte beeinflusst. Unter Ausklammerung der Sondereffekte 2012 und 2013 läge der Gewinn 5,8 Prozent über dem Vorjahr. Die Dividende pro Aktie liegt mit zehn Franken leicht höher als im Jahr davor mit 9,50 Franken.

Ausscheidung Neubesetzung im Verwaltungsrat

Bei den Erneuerungswahlen in den Verwaltungsrat sind vier bisherige Mitglieder für eine weitere einjährige Amtsperiode wiedergewählt worden: Corine Mauch, Dr. Kaspar Schiller, Ulrik Svensson und Andreas Schmid (Präsident). Martin Candrian, der dem Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG seit 2004 angehörte, hat sich altershalber nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Der Präsident des Verwaltungsrates, Andreas Schmid, dankte Martin Candrian herzlich für sein zehnjähriges, wertvolles und engagiertes Wirken für den Flughafen Zürich.

Als neues Mitglied in den Verwaltungsrat wählte die Generalversammlung den Unternehmer Guglielmo Brentel, u.a. Präsident der Hotelleriesuisse und Vorstandsmitglied verschiedener Tourismusorganisationen. Die Vertreter des Kantons Zürich im Verwaltungsrat – Regierungsrat Ernst Stocker (Volkswirtschaftsdirektor), Dr. Lukas Briner und Dr. Martin Wetter – werden nicht von der GV gewählt, sondern vom Regierungsrat des Kantons Zürich delegiert.

Gepäckanhänger als Selbstausdruck im Test nach Tokio

Lufthansa startet mit einer neuen Technologie für Gepäckanhänger. Ab sofort können Passagiere auf Flügen zwischen Frankfurt und Tokio-Narita ihre Gepäckanhänger für aufgegebenes Gepäck selbst zu Hause ausdrucken.

Mit dem sogenannten HomeTag können sich Fluggäste bequem zu Hause auf ihre Reise vorbereiten, und am Flughafen kann das Gepäck direkt am Schalter oder Automaten eingecheckt werden. Die Verfügbarkeit dieser innovativen Technologie soll demnächst auf weitere Strecken von Frankfurt und München nach Asien und USA ausgeweitet werden.

Schnellere Gepäckabgabe durch Vorausdruck zuhause

Beim Online-Check-in zu Hause oder im Büro erhalten Kunden zusammen mit ihrer Online-Bordkarte zusätzlich den HomeTag für den Hin- und Rückflug. Dieser erhält alle notwendigen Informationen wie Flugstrecke, Namen des Passagiers und natürlich die Gepäckstücknummer, die auch als Barcode deutlich sichtbar aufgedruckt ist.

Am Flughafen gibt es spezielle HomeTag-Halter, die Passagiere am Gepäck befestigen und den HomeTag darin einlegen können. Anschließend muss das Gepäck nur noch am Gepäckschalter oder einem der Gepäckautomaten aufgegeben werden. Die Automaten erkennen die Gepäckstücke anhand der Anhänger automatisch und machen die Gepäckabgabe dadurch noch schneller.

Doppelte Verfügbarkeit der Reisdeaten mit RFID

Ein HomeTag unterscheidet sich von den gewohnten Gepäckanhängern ausschließlich durch einen zusätzlichen QR-Code. Dieser macht Reisedaten rekonstruierbar, selbst wenn der Anhänger beschädigt werden sollte. Im Lufthansa HomeTag-Halter befindet sich zudem ein RFID (Radio Frequency Identification)-Chip, der die Expressabfertigung an den Lufthansa-Gepäckautomaten ermöglicht

Neben der Zeitersparnis am Flughafen profitieren Kunden, die den HomeTag verwenden, von einer noch höheren Zuverlässigkeit der Gepäckdienste, da der HomeTag stabiler und wetterresistenter als klassische Gepäckanhänger ist und der RFID-Chip eine zusätzliche Kopie aller Gepäckdaten enthält.

Über 12 Mio. Passagiere am Flughafen Frankfurt – Wachstum im Ausland

Am größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz entwickelte sich der Verkehr zum Jahresbeginn positiv. Knapp 12,2 Millionen Fluggäste nutzten im ersten Quartal 2014 den Flughafen Frankfurt, was einem Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht – trotz zweier Streiktage, der Arbeitsniederlegung des Sicherheitspersonals am 21. Februar sowie den Ausstand im Öffentlichen Dienst am 27. März.

Im ersten Quartal 2013 kam es allerdings durch winterliche Wetterverhältnisse sowie wegen der Streikaktivitäten des Lufthansa-Bodenpersonals ebenfalls zu erheblichen Flugstreichungen. Die Zahl der Flugbewegungen lag bei 107.092 Starts und Landungen (plus 1,1 Prozent), die Summe der Höchstartgewichte stieg auf knapp 6,5 Millionen Tonnen (plus 2,1 Prozent).

Fracht profitierte besonders von Erholung

Ein Beleg für die Stärke des Luftfrachtstandorts war das Cargo-Wachstum in den ersten drei Monaten 2014: Der Aufwärtstrend in der Weltwirtschaft sowie die moderate konjunkturelle Erholung im Euroraum wirkten sich positiv aus. So stieg das Cargo-Aufkommen um vier Prozent auf 522.026 Tonnen. Neben den anhaltend herausfordernden Rahmenbedingungen für die europäische Luftverkehrsindustrie trübten die Streiks die positive Entwicklung ein.

Im Monat März stieg das Fluggastaufkommen in Frankfurt um 0,9 Prozent auf 4,5 Millionen Passagiere an. Dies ist – neben den teils gegenläufigen Wetter- und Streik-Effekten in 2013 und 2014 – unter anderem darauf zurückzuführen, dass der größte Teil des Osterreiseverkehrs letztes Jahr im März stattfand und in diesem Jahr vollständig in den April verschoben ist.

Das Cargo-Aufkommen legte im März um 3,2 Prozent auf 201.806 Tonnen zu – damit wird nach drei Jahren erstmals wieder die Marke von 200.000 Tonnen Cargo-Umschlag in einem Monat übertroffen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg auf 38.104 (plus 2,4 Prozent), die Summe der Höchststartgewichte betrug gut 2,3 Millionen Tonnen (plus 2,6 Prozent).

Passage an Auslandsflughäfen wächst deutlich

Im internationalen Portfolio standen die Zeichen im ersten Quartal 2014 bei den Fraport-Konzernflughäfen überwiegend auf Wachstum. Der peruanische Flughafen in Lima erzielte mit insgesamt rund 3,7 Millionen Fluggästen ein Plus von 4,2 Prozent. Die bulgarischen Airports Varna und Burgas zählten zusammen im Quartal 90.164 Passagiere (Plus von 1,9 Prozent). Der türkische Flughafen Antalya begrüßte von Januar bis März etwa 2,3 Millionen Fluggäste (plus 2,3 Prozent).

Die deutlichsten Zuwächse verzeichnete der russische Flughafen St. Petersburg – hier wurde mit knapp 2,5 Millionen Passagieren in den ersten drei Monaten ein Plus von 15 Prozent erzielt. Der chinesische Flughafen in Xi`an registrierte in diesem Zeitraum mit gut 6,5 Millionen Fluggästen ebenfalls ein deutliches Plus von 9,9 Prozent. Am niedersächsischen Flughafen in Hannover-Langenhagen sank das Fluggastaufkommen auf 925.450 (minus vier Prozent).

Konzernflughäfen der Fraport AG Januar bis März 20141

  Fraport Anteil in % Passagiere Cargo (Fracht + Post) Bewegungen
kumuliert Δ % kumuliert Δ % kumuliert Δ %
FRA Frankfurt, Deutschland 100,00 12.174.092 2,0 515.163 4,5 107.092 1,1
LIM Lima, Peru2 70,01 3.700.200 4,2 60.834 -1,4 36.579 -1,7
BOJ Burgas, Bulgarien 60,00 28.860 -16,1 1.649 66,1 423 -29,3
VAR Varna, Bulgarien 60,00 61.304 13,4 6 51,7 927 10,6
At-Equity konsolidierte Flughäfen2
AYT Antalya, Türkei 51,00 2.276.592 2,3 n.a. n.a. 18.097 3,7
LED St. Petersburg, Russland 35,00 2.472.037 15,0 n.a. n.a. 29.898 14,4
HAJ Hannover, Deutschland 30,00 925.450 -4,0 3.981 -1,2 16.509 7,4
XIY Xi`an, China 24,50 6.466.267 9,9 43.237 5,1 55.254 7,2

Flughafen Frankfurt März 20143

Passagiere 4.494.054 0,9 12.175.342 2,0
Cargo (Fracht + Post) 201.806 3,2 522.026 4,0
Flugbewegungen 38.104 2,4 107.092 1,1
Höchststartgewichte4 2.343.221 2,6 6.499.311 2,1
Passagiere pro Passagierflug5 127,2 -2,1 122,2 0,6
Sitzladefaktor (%) 73,9   71,6  
Pünktlichkeit (%) 89,5   88,3  

Regionale Aufteilung am Flughafen Frankfurt

  PAX-Anteil Monat Δ% PAX-Anteil kumuliert Δ%
Deutschland 12,0% 3,3 12,0% 3,7
Europa (ohne Deutschland) 48,9% 6,7 47,9% 6,5
Westeuropa 41,0% 5,6 39,8% 5,6
Osteuropa 7,9% 12,4 8,1% 11,4
Interkont gesamt 39,1% -6,2 40,0% -3,5
Afrika 4,3% -13,2 4,4% -10,8
Naher Osten 6,1% 1,4 6,2% 2,7
Nordamerika 12,5% -4,6 12,3% 0,5
Mittel- und Südamerika 4,2% -6,9 4,6% -6,4
Ferner Osten 12,1% -7,3 12,5% -4,7
Australien 0,0% -100,0 0,0% -100,0

Erläuterung

1. Nach ACI-Definition:

Passagiere: nur gewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transit nur einmal erfasst)

Fracht: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab, exkl. Transit, in Tonnen)

Bewegungen: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab)

2. Vorläufige Zahlen

3. Passagiere: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transt nur einmal erfasst; inkl. Allgemeiner Luftfahrt)

Cargo: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkehr (an+ab+Transit; Transit nur einmal erfasst; in Tonnen) Bewegungen: gewerblicher und nichtgewerblicher Verkerh (an+ab)

4. Nur ankommender Verkehr, in Tonnen

5. Linien- und Charterverkehr

Flughäfen in Berlin mit Wachstum über Branchendurchschnitt

Im März starteten und landeten 2.141.783 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im ersten Monat des Jahres 552.957 Passagiere registriert (plus 1,9 Prozent), in Tegel waren es 1.588.826 Fluggäste (plus 3,1 Prozent). Damit stiegen auch im ersten Quartal die Passagierzahlen sowohl in Tegel, als auch in Schönefeld weiter an. Der Standort Berlin liegt damit beim Passagierwachstum weiter über dem Bundesdurchschnitt.

Die Zahl der Flugbewegungen stieg im März auf insgesamt 20.381 Starts und Landungen, ein Anstieg um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 5.541. Das entspricht einer Zunahme von 5,1 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 7,5 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im März 14.840 Flugbewegungen registriert.

Deutlicher Anstieg im ersten Quartal – Fracht mit 22 Prozent

Von Januar bis März nutzten insgesamt 5.728.938 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden in Tegel 4.254.122 Fluggäste gezählt, das sind 6,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld 1.474.816 Passagiere abgefertigt, das sind 4,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013.

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg in den ersten drei Monaten des Jahres auf insgesamt 55.592 Starts und Landungen, eine Zunahme um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 15.099. Das entspricht einem Anstieg von 3,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 6,4 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis März 40.493 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im März an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.500 Tonnen registriert werden, ein Plus von 22,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bei den Angaben handelt es sich noch um vorläufige Zahlen.

Lufthansa Cargo mit 72 Prozent Auslastung Anfang 2014

Die leichte Marktbelebung in der Luftfracht setzt sich fort. Davon profitiert auch Lufthansa Cargo und flog in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 mit volleren Flugzeugen. Europas führende Frachtairline steigerte die Auslastung ihrer Frachtmaschinen dank eines disziplinierten Kapazitätsmanagements auf annähernd 72 Prozent – eine im Branchenvergleich außergewöhnlich hohe Quote.

Lufthansa Cargo steuert ihre Kapazitäten weiterhin nachfrageorientiert. So wurde das Angebotsplus von 1,6 Prozent im ersten Quartal 2014 vollständig abgesetzt. Mit dem Transport von 399.000 Tonnen beförderter Fracht und Post blieb die Tonnage auf Vorjahresniveau.

"Die Marktbelebung ist spürbar, aber noch nicht durchgreifend", sagte der Vorstandsvorsitzende der Frachtairline, Karl Ulrich Garnadt. Deshalb habe Lufthansa Cargo die Kapazitäten bisher nur vorsichtig ausgebaut. "Ich bin aber sicher, dass wir unsere Marktposition im weiteren Jahresverlauf mit neuen Boeing 777-Frachtern und einem attraktiven, weltumspannenden Netzwerk ausbauen werden", betonte Garnadt.

Leistungsdaten der Lufthansa Cargo, Erstes Quartal 2014

Position 2014 Änderung zum Vorjahr
Fracht- /Post- in tsd Tonnen 399 -0,3%
TKO (Mio.) 2.863 1,6%
TKT (Mio.) 2.061 2,3%
Nutzladefaktor 72,% 0,4 PP.

Übersichts nach Verkehrsgebieten

  Europa Amerika Asien/Pazifik Afrika/Nahost
  2014 Änderung zum Vorjahr 2014 Änderung zum Vorjahr 2014 Änderung zum Vorjahr 2014 Änderung zum Vorjahr
Fracht-/Post- in tsd Tonnen 135 -3,0% 126 2,9 106 4,1% 32 -9,8%
Angebot in TKO (Mio.) 159 5,1% 1.289 3,4% 1.133 1,3% 282 -7,8%
Verkauf in TKT (Mio.) 83 3,4% 932 3,9% 887 3,2% 158 -11,2%
Nutzladefaktor 53,5% -0,8 PP. 72,4% 0,3 PP. 78,3% 1,5 PP. 55,8% -2,1 PP.

 

Ryanair startet Flughafenbasis am Köln/Bonn Airport

Der irische Billigflieger Ryanair verstärkt sein Engagement am Köln/Bonn Airport: Mit Beginn des diesjährigen Winterflugplans am 28. Oktober wird die Fluggesellschaft am Standort Köln/Bonn eine Basis eröffnen und ein Flugzeug fest stationieren. Gleichzeitig baut Ryanair ihr Streckennetz am Köln/Bonn Airport aus und bietet mit Beginn des Winterflugplans fünf neue Linienverbindungen nach Dublin, London-Stansted, Madrid, Riga und Rom an.

Das Engagement von Ryanair unterstreicht die Bedeutung des Flughafens Köln/Bonn als einer der größten Low-Cost-Airports in Europa. Die zusätzlichen Strecken erhöhen die Attraktivität des Angebots und festigen die Marktposition der Airline. Köln/Bonn ist ab Winter der erste große deutsche Flughafen, auf dem die irische Airline mit der Stationierung eines Flugzeugs eine Basis eröffnet.

Das Land Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiger Standort der europäischen Wirtschaft. Ryanair sieht ihr Engagement als Unterstützung dafür, indem Geschäftsreisende und Touristen gleichermaßen einen besseren Zugang zu diesem Teil Deutschlands erhalten.

Im Winterflugplan 2014/2015 wird Ryanair bei 43 Starts pro Woche insgesamt acht Ziele von Köln/Bonn aus anbieten. Neben den fünf neuen Verbindungen steuert die Fluggesellschaft Palma de Mallorca, Malaga und Teneriffa an.

Ryanair-Verbindungen Winterflugplan1 2014/2015 in Köln/Bonn

Destination Starts
London-Stansted 14 pro Woche
Dublin 7 pro Woche
Rom 7 pro Woche
Madrid 4 pro Woche
Malaga 3 pro Woche
Palma de Mallorca 3 pro Woche
Riga 3 pro Woche
Teneriffa 2 pro Woche

1. Beginn Winterflugplan 28. Oktober 2014

Schüler-Wettbewerb mit Astronaut Alexander Gerst: „Beschützer der Erde“

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst laden Viertklässler aus ganz Deutschland ein, sich an einem Wettbewerb zu beteiligen. Unterstützung erhalten sie dabei vom deutschen Astronauten aus dem All.

"Was können wir für den Erhalt unserer Erde tun? Was können wir dafür in unserem Alltag und in unserem Umfeld mit Freunden oder Familie unternehmen?" So oder ähnlich könnten die Fragen lauten, die Grundschüler der vierten Klassen in ihren Projektarbeiten "Beschützer der Erde – Der blaue Planet, Deine Mission" beantworten können.

Alexander Gerst, der als nächster deutscher ESA-Astronaut am 28. Mai 2014 mit einer Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation startet und sechs Monate an Bord des größten Forschungslabors der Menschen im All lebt und forscht, begleitet die teilnehmenden Schulklassen bei ihren Projekten als "Botschafter aus dem All". Das DLR Raumfahrtmanagement setzt den Wettbewerb mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) um.

Gedanken zum Schutz des Lebensraumes machen

Während seiner Mission "Blue Dot – Shaping the Future" (Die Zukunft gestaltend) schickt er den Schülern regelmäßig Videobotschaften von der ISS mit wichtigen Informationen über fünf Lebensräume auf der Erde: Ozeane, Land, Flüsse/Seen, Berge und Wälder. "Aus diesen Themen können sich die Schüler mit Unterstützung ihrer Lehrer einen Schwerpunkt aussuchen und dazu einen möglichst kreativen Beitrag einsenden. Die Anmeldefrist für den Wettbewerb ist der 06. Juni, die Projektarbeiten beginnen bundesweit am 15. Oktober und enden mit der Einsendung der Beiträge am 15. Dezember 2014", erklärt Organisatorin Dr. Franziska Zeitler vom DLR Raumfahrtmanagement.

Gesucht werden kreative Ideen zur Bewahrung der Erde. Die Kinder sollen selbstständig Informationen recherchieren, Probleme verstehen, erklären und Lösungsvorschläge entwickeln. Franziska Zeitler: "Der Fokus des Projektes sollte auf der Frage liegen "Was können wir selbst für den Schutz dieses Lebensraumes tun? So werde jedes Team seinerseits zu einem "Beschützer der Erde".

Arbeit der Schüler wird bewertet – Treffen mit Gerst

Umsetzung und Ergebnisse der Projekte sollen von den Schülerinnen und Schülern dokumentiert werden. So können zum Beispiel Projektmappen mit Texten, Bildern und Fotos gestaltet, Filme gedreht, eine Präsentation erstellt oder ein Audiobeitrag aufgenommen werden. Eine unabhängige Jury mit Experten aus Bildung, Wissenschaft und Politik bewertet die eingereichten Beiträge nach folgenden Kriterien: Qualität der Inhalte, Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, Kreativität und Innovation, Qualität der Darstellung sowie Sichtbarkeit und Wahrnehmung des Projektes in der Öffentlichkeit.

Das i-Tüpfelchen: Die Siegerklassen werden ihren Botschafter, den Astronauten Alexander Gerst, nach seiner Rückkehr von der ISS im Frühjahr 2015 persönlich in Berlin treffen. Zusätzlich erhalten die drei erstplatzierten Klassen eine Geocaching-Ausrüstung.

Passagierzahlen in Wien: Stabiler Ausblick trotz erschwerter Bedingungen

0

Am Flughafen Wien sank die Anzahl der abgefertigten Passagiere im März 2014 im Vergleich zum März 2013 um 2,6 Prozent auf insgesamt 1.661.355 Fluggäste. Ursachen dafür sind auch in Wien vor allem der Umstand, dass Ostern heuer im April und nicht wie im Vorjahr im März liegt, aber auch die angespannte Situation in der Ukraine, Russland und dem Nahen Osten, sowie allgemeine Kapazitätsreduktionen bei Airlines. Das Frachtaufkommen nahm um 5,0 Prozent zu. Die Verkehrsprognose für das Gesamtjahr 2014 mit einem Passagierwachstum von Plus einem Prozent bis Plus drei Prozent bleibt weiterhin unverändert aufrecht.

Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 2,1 Prozent, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg hingegen um 0,2 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im März 2014 einen Rückgang von 6,4 Prozent gegenüber dem März 2013. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 1,0 Prozent gesunken.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa sank im März 2014 um 0,7 Prozent. Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen ein Minus von 6,3 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im März 2014 einen Passagierrückgang von 9,4 Prozent und in den Fernen Osten sank die Anzahl der Passagiere um 6,2 Prozent.

Stark zugenommen hat hingegen das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 14,4 Prozent im Vergleich zum März 2013. Der größte Carrier in Wien, Austrian Airlines, hatte auch im Zuge aktueller Entwicklungen Kapazitäten von Ost nach West verlagert.

Verkehrszahlen Vienna Airport im Überblick

Position März 2014 Veränderung in Prozent Januar bis März 2014 Veränderung in Prozent
Passagiere 1.661.355 -2,6 4.422.644 +0,3
Lokalpassagiere 1.177.860 -1,0 3.132.633 +2,7
Transferpassagiere 481.852 -6,4 1.284.658 -5,4
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 638.884 +0,2 1.764.230 +0,8
Flugbewegungen (an + ab) 18.456 -2,1 51.220 -1,9
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 24.989 +5,0 64.107 +6,8

 

Allgäu Airport vergrößert Duty Free-Bereich

Duty Free Shop in Memmingen vergrößert. Die schicke Sonnenbrille oder der Reiseführer für den Urlaub, edles Parfüm, exklusive Spirituosen aber auch Ersatz für die zu Hause vergessene Zahnbürste: Das gibt es beim Shop im Abflugbereich.

Auch am Allgäu Airport gibt es einen gut bestückten Travel Value und Duty Free Shop, der soeben seine Verkaufsfläche um 50 Prozent auf rund 200 Quadratmeter vergrößert hat, mit einer jetzt noch angenehmeren Einkaufsatmosphäre für die Kunden. Dazu tragen auch breitere Wege und eine attraktivere Warenpräsentation bei. Das deutlich erweiterte Sortiment wurde um hochwertige Parfums und Kosmetika, Taschen, Sonnenbrillen sowie Schmuck und Uhren ausgestaltet.

Abholung erst nach der Ankunft

Wer aus der EU ausreist oder auf die Kanarischen Inseln fliegt, kann im Airport-Shop auch zollfreie Waren erwerben und dabei bis zu 50 Prozent sparen. Und einen ganz besonderen Service bietet nur der Shop im Allgäu Airport: Wer entspannt vor dem Abflug einkauft, die neu erworbenen Schätze jedoch nicht mitnehmen möchte, kann sie auch erst nach seiner Rückkehr wieder in Empfang nehmen.

Abgerundet wird das Einkaufserlebnis durch das gastronomische Angebot im öffentlichen Bereich und nach der Sicherheitskontrolle, wo jeweils Coffee Fellows für das leibliche Wohl sorgt. Bei schönem Wetter lockt auch der Biergarten neben dem Terminal mit bayerischen Schmankerln.

Scopingtermin für Pipeline-Anschluss des Flughafens Stuttgart

0

Mit einer Veranstaltung am Flughafen hat die Flughafen Stuttgart GmbH die Bürgerinformation zu ihrem geplanten Pipeline-Projekt gestartet. Rund 80 interessierte Bürger wurden am gestrigen Mittwochabend durch Vorträge der planenden Ingenieurbüros über den möglichen Verlauf der Kerosinleitung und den weiteren zeitlichen Ablauf des Projekts unterrichtet. Den Livestream der Expertenvorträge und die anschließende Diskussion verfolgten rund 200 Menschen via Internet.

Für Informationen zu den angedachten Trassenvarianten und dem Zeitplan gibt es eine Projekt-Homepage. Dort sind auch alle Präsentationen des gestrigen Abends online abrufbar.

Am heutigen Donnerstag werden die zuständigen Behörden, Gemeinden, Träger öffentlicher Belange und weitere Interessensgruppen in einer separaten Veranstaltung, dem Scopingtermin, offiziell vom Regierungspräsidium Stuttgart über das Vorhaben in Kenntnis gesetzt.

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) plant, sich an die durch Baden-Württemberg führende CEPS Treibstoffleitung Kehl-Tübingen-Aalen (Central European Pipeline Systems, sog. NATO-Pipeline) anzuschließen. Bis 2017 soll die Anbindung an das von Tübingen nach Aalen verlaufende Teilstück erfolgen. Die mögliche Einsparung an CO2 durch wegfallenden Lkw-Verkehr beträgt bis zu 650 Tonnen pro Jahr.

Zwei mögliche Trassenkorridore stehen zur Diskussion: Zum einen eine Variante parallel zur Autobahn A8, die andere parallel zur B27. Die Rohre mit einem Durchmesser von 20 Zentimeter würden in 1,20 bis 1,50 Meter Tiefe verlegt. Die voraussichtlichen Kosten sollen je nach Trassenvariante nach vorläufigen Berechnungen über zehn Millionen Euro liegen.

AERO 2014: Allgemeine Luftfahrt als Innovator und Wirtschaftsfaktor

0

Bei den Neu-Zulassungen von Flugzeugen verzeichnet die Branche der General Aviation wieder einen leichten Anstieg. Weltweit gibt es aktuell rund 370.000 Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt, davon etwa 24.000 Maschinen in Deutschland.

Insgesamt 75.000 Piloten sitzen in den Cockpits, weltweit dürften es etwa eine Millionen Flugzeugführer sein. Für die Allgemeine Luftfahrt in Deutschland gehen die Experten von einem Jahresumsatz in Höhe von zwei bis drei Milliarden Euro aus. Tendenz eher steigend, wie es die Branchenvertreter zum Auftakt der internationalen Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen formulierten.

Besondere Rolle der Allgemeinen Luftfahrt

Ein zusammenwachsendes, zukunftsorientiertes Europa braucht die Allgemeine Luftfahrt, stellte Rolf Dörpinghaus, Experte und Fachjournalist fest. Er sprach sich für den Individualverkehr in der Luft aus, als wichtigen, flexiblen und diskreten Verkehrsträger für die Wirtschaft. Fliegen ist für ihn eine effiziente Form des privaten oder geschäftlichen Reisens, für Luftarbeit und Rettungsdienste, als anspruchsvolle Form des Breiten- oder Leistungssports.

Die Luftfahrt ist auch ein Nährboden für neue, vor allem auch nachhaltige Technologien – etwa den Elektroflug – und als Einstieg für junge Menschen, die ihre berufliche Erfüllung in der Luftfahrt suchen oder vielleicht erst noch entdecken müssen. Rolf Dörpinghaus bezeichnete es als erfreulich, dass es der AERO wieder einmal gelungen sei, die gesamte Vielfalt und Breite der General Aviation, vom Luftsport bis zur Geschäftsluftfahrt nahezu vollzählig unter einem Dach zu versammeln.

Ein positives Bild der Lage zeichnet sich für einzelne Bereiche der Allgemeinen Luftfahrt ab, wie Dr. Nicolas von Mende, Vorstand der norddeutschen Atlas Air Service AG bekannt gab. Sein Unternehmen ist der größte Partner für die Businessjets des US-Herstellers Cessna in Europa, mehr als 300 Jets werden von dem Unternehmen aus Ganderkesee gewartet und betreut. 150 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland sind für Atlas Air tätig. Hauptsächlich erfolgreiche Unternehmer würden Geschäftsreise-Jets kaufen. Grundsätzlich sei man in der Branche derzeit wieder "optimistisch", so von Mende.

Verbände: Bedingungen verbessern – Vorschriften aus 60ern

Wolfgang Müther, neugewählter Präsident des Deutschen Aero Clubs (DAeC), freute sich über den leichten Mitgliederzuwachs des DAeC. Rund 100.000 Mitglieder seien als Luftsportler im Verein organisiert. Dies zeige, dass Fliegen nach wie vor eine spannende Sportart sei.

Die Aircraft Owners and Pilots Association (AOPA) Germany ist der Verband der Allgemeinen Luftfahrt in Deutschland und vertritt die Interessen der Piloten sowie der Flugzeughalter. Weltweit sind in der internationalen AOPA 470.000 Mitglieder vertreten.

"Wir müssen als Verband vor allem die Rahmenbedingungen unserer Branche gemeinsam mit der EASA und den nationalen Behörden in den Griff bekommen, um die Potenziale der Allgemeinen Luftfahrt ausnutzen zu können", erklärte Dr. Michael Erb, AOPA-Geschäftsführer. Auf der AERO gebe es auch gemeinsame Panels mit der EASA und befreundeten Verbänden. "Die Zulassungsvorschriften müssen deutlich modernisiert werden, sie stammen aus den 60er Jahren und sind für moderne Avionik völlig überholt", ergänzte Dr. Erb.

Highlight "e-flight-expo" mit zukunftsträchtigen Antrieben

Das Highlight der "e-flight-expo", die seit sechs Jahren im Rahmen der AERO stattfindet und die Welt der alternativen Antriebe zeigt, ist in diesem Jahr der Volocopter, ein Hubschrauber mit Elektroantrieb. Willi Tacke, Ideengeber und Organisator der "e-flight-expo" ist überzeugt, dass das Thema "absolut Zukunft hat". Gerade Ultraleichtflugzeuge seien ideale Fluggeräte, die mit einem Elektromotor ausgestattet werden könnten.

Die AERO 2014 dauert noch bis Samstag, 12. April 2014. Auf der internationalen Luftfahrtmesse in Friedrichshafen sind insgesamt 606 Aussteller aus 35 Ländern vertreten. Die Allgemeine Luftfahrt, vom Business-Jet bis zum Ultraleichtflugzeug, von Flugzeugwartung, Service bis zur Bordelektronik ist dort vertreten.

Geschäftsfliegerei in Paderborn-Lippstadt: Bedeutung für Region und Airport

Der Bereich Business Aviation am Paderborn-Lippstadt Airport ist ein Geschäftszweig, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Laut Roland Hüser, Prokurist und kaufmännischer Leiter des Flughafens, ist die hiesige Wirtschaftsregion ist die fünftstärkste Region Deutschlands und beheimatet viele international operierende Unternehmen. Im Rahmen eines Besuchs der German Business Aviation Association – kurz GBAA, sagte erklärte er, die deutsche Geschäftsluftfahrt ist die Nummer zwei in Europa mit rund 650 Flugzeugen und knapp 92.000 Flügen pro Jahr.

Die GBAA hatte in Kooperation mit der Firma Bombardier – namhafter Hersteller von Geschäftsflugzeugen – einen Flug des neuen Learjets 75 mit Verantwortlichen und überregionalen Wirtschaftsjournalisten an Bord von München zum Paderborn-Lippstadt Airport organisiert.

Wachstum bei Business-Aviation – 30 Flugzeuge stationiert

Während dieser Stippvisite informierten sie gemeinsam mit dem Flughafen zum Thema wirtschaftliche Bedeutung der Business Aviation – sowohl für den Paderborn-Lippstadt Airport als auch für die heimische Wirtschaft.

Der Anteil der Businessflüge an den gesamten Flugbewegungen des Flughafens Paderborn/Lippstadt ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, zuletzt auf über acht Prozent. Geschäftsflüge machten knapp fünf Prozent Anteil an den Aviation-Erlösen aus und bildeten eine wichtige und stabile Basis, so Hüser.

Am Paderborn-Lippstadt Airport sind rund 30 Geschäftsflugzeuge stationiert. Die Palette reicht von einmotorigen Maschinen über Propellerflugzeuge bis hin zu düsenbetriebenen Jets. Fast jedes größere Unternehmen in OWL nutzt eigene oder gecharterte Businessflieger.

Mehr als 80 Prozent der im Geschäftsreiseverkehr am Paderborn-Lippstadt Airport eingesetzten Flugzeuge verfügt über sechs bis acht Sitzplätze. Heinrich Grossbongardt von der GBAA.

Flug nach Terminplan, nicht nach Flugplan

"In einem wirtschaftlich zusammenwachsenden Europa und in einer globalisierten Weltwirtschaft ist das Geschäftsreiseflugzeug eine essentielle Säule im Mobilitätsmix international tätiger Unternehmen".Diese Firmen profitierten von der Flexibilität, Produktivität und Vertraulichkeit der Business Aviation.

Das Fliegen findet nicht nach Flug-, sondern nach Terminplan statt. Zudem steuern die Insassen eines Businessfliegers mehrere Destinationen an einem Tag an und nutzen die Zeit des Fliegens als produktive Arbeitszeit. Unter dem Strich mache Business Aviation daher Sinn.

DFS warnt vor Einschränkungen bei Fluggenehmigungen und Sektoren

Ab dem 18. April kann es für vier Wochen vereinzelt zu reduzierten Sektorkapazitäten kommen. Betroffen ist die Region zwischen den Eckpunkten Flughafen Köln/Bonn, Erfurt und Schwäbisch Hall. Fallschirmsprünge, Fotoflüge, Kunstflugaktivitäten oder Segelflugwettbewerbe könnten dadurch eingeschränkte Genehmigungen erhalten.

Grund für die Einschränkungen ist die Inbetriebnahme des papierlosen Streifensystems (PSS) der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in den östlichen und nordöstlichen Sektorgruppen der Kontrollzentrale Langen.

Die bisher eingesetzten Papierkontrollstreifen werden durch ein elektronisches System ersetzt. Die damit verbundenen neuen Funktionen tragen zu mehr Effizienz bei der Flugverkehrskontrolle bei.

Lufthansa Group mit weniger Auslastung Anfang 2014

0

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben im ersten Quartal insgesamt 21,7 Millionen Fluggäste befördert, 0,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Flüge lag konzernweit um 1,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dabei waren die Passagierflugzeuge des Konzerns im Durchschnitt zu 75,6 Prozent besetzt. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang der Auslastung um 0,5 Prozentpunkte.

Das Angebot (gemessen in Sitzkilometern) lag um 0,4 Prozent höher, der Absatz (gemessen in Passagierkilometern) lag um 0,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Ausschlaggebend für diesen Rückgang war neben den Streiks im März, zu denen die Gewerkschaft ver.di ihre Mitglieder an deutschen Flughäfen aufgerufen hatte, das größere Kapazitätswachstum auf Kurz- und Mittelstreckenverbindungen im Vergleich zur Langstrecke. Dieses resultierte vor allem aus dem Einsatz größerer Flugzeuge im Rahmen der laufenden Flottenmodernisierung des Konzerns und trug auch zum Plus an Fluggästen im ersten Quartal des laufenden Jahres bei.

Absatzrückgang wie im Vorjahr

Lufthansa und Germanwings beförderten im ersten Quartal mit insgesamt 15,8 Millionen Fluggästen 1,5 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung der beiden Airlines lag bei 74,8 Prozent, ein Rückgang um 0,7 Prozentpunkte. Das Angebot von Lufthansa und Germanwings entsprach dem des Vorjahreszeitraumes, der Absatzrückgang konnte auf 0,9 Prozent beschränkt werden.

Mit Swiss flogen von Januar bis März 3,7 Millionen Fluggäste, 2,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Sitzladefaktor betrug 79,1 Prozent (-0,7 Prozentpunkte). Austrian Airlines beförderte 2,2 Millionen Fluggäste, 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge lag bei Austrian Airlines bei 74,2 Prozent (+0,2 Prozentpunkte).

Cargo steigert Absatz bei weniger Tonnen

Lufthansa Cargo beförderte im ersten Quartal 399.000 Tonnen Fracht und Post, ein Minus von 0,3 Prozent. Das Angebot erhöhte die Gesellschaft im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent und steigerte den Absatz um 2,3 Prozent. Die Auslastung verbesserte Lufthansa Cargo entsprechend auf 72,0 Prozent (+0,4 Prozentpunkte).

Insgesamt transportierte der Konzern 458.000 Tonnen Fracht und Post (-0,8 Prozent). Das Angebot, gemessen in Fracht-Tonnenkilometern, stieg um 1,1 Prozent, der Absatz um 2,6 Prozent. Der Fracht-Nutzladefaktor lag entsprechend höher bei 71,6 Prozent (+1,1 Prozentpunkte).

Absatzzahlen Lufthansa Group Anfang 2014

Position Monat Veränderung zum Vorjahr in Prozent Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Lufthansa Passage Airlines1
Fluggäste in 1.000 5.886 + 0,4 15.777 + 1,5
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 15.371 – 0,0 42.320 + 0,0
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 11.674 – 3,5 31.650 – 0,9
Sitzladefaktor (Prozent) 75,9 – 2,8P. 74,8 – 0,7P.
Zahl der Flüge 57.767 + 2,0 161.158 + 0,4
Swiss (inkl. Edelweiss)
Fluggäste in 1.000 1.371 – 4,4 3.720 – 2,1
Sitzladefaktor (Prozent) 81,0 – 2,8P. 79,1 – 0,7P.
Zahl der Flüge 13.314 – 4,8 38.459 – 4,3
Austrian Airlines
Fluggäste in 1.000 850 – 4,4 2.241 – 2,3
Sitzladefaktor (Prozent) 75,9 – 1,4P. 74,2 + 0,2P.
Zahl der Flüge 10.577 – 5,7 29.404 – 4,6
Lufthansa Cargo AG
Fracht/Post in 1.000 t 154 – 2,6 399 – 0,3
Angeb. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 1.085 – 0,3 2.863 + 1,6
Verk. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 812 + 1,2 2.061 + 2,3
Fracht-Nutzladefaktor (Prozent) 74,8 + 1,1P. 72,0 + 0,4P.
Zahl der Flüge 970 – 9,2 2.563 – 7,7
Lufthansa Konzern2
Fluggäste in 1.000 8.107 – 0,9 21.738 + 0,5
Sitzladefaktor (Prozent) 76,9 – 2,6P. 75,6 – 0,5P.
Zahl der Flüge 82.628 – 0,3 231.584 – 1,2

1. Inkl. Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage Airlines (inkl. Germanwings), Swiss (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines

Lufthansa steuert ab Frankfurt achtes Ziel in Polen an: Lublin

Lufthansa baut ihr Angebot nach Polen weiter aus. Ab 03. Juli verbindet die Airline erstmals den Flughafen Frankfurt mit Lublin im Osten Polens. Die Handels- und Universitätsstadt ist das achte Lufthansa-Ziel in dem Land. Auf dem Flug wird jeweils donnerstags und sonntags ein Flugzeug des Typs Airbus A319 mit bis zu 138 sitzen in der Business und Economy Class eingesetzt. LH 1380 verlässt jeweils morgens um 09:30 Uhr beziehungsweise um 10:20 Uhr das Lufthansa-Drehkreuz und erreicht Lublin nach 1:55 Stunden um 11:25 Uhr beziehungsweise 12:15 Uhr.

Der Rückflug, LH 1381, landet am frühen Nachmittag in Frankfurt. Die Zeiten sind auf deutsche und internationale Anschlussflüge abgestimmt.

Lublin liegt rund 150 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Warschau und ist die größte polnische Stadt östlich der Weichsel. Das Einzugsgebiet zählt rund 3,5 Millionen Einwohner und ist Standort vieler internationaler Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau-, Automobil-, Energie- und Lebensmittelindustrie. Die Stadt mit ihren fünf Universitäten und einem historischen Stadtkern bietet außerdem eine Vielzahl touristischer Sehenswürdigkeiten. So gilt die Johanneskathedrale als eine der ersten Barockbauten in Polen und die Altstadt des nahe gelegenen Zamość ist als Unesco-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

"…Mit diesem Neuanflug erschließen wir als erste internationale Netzwerkfluglinie die Wirtschafts- und Tourismusregion Lublin mit seinem kürzlich eröffneten, modernen Flughafen", sagt Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes Operations & Hub Frankfurt. "Insbesondere Reisende von der amerikanischen Ostküste und aus Europa werden von nahtlos abgestimmten Umsteigeverbindungen profitieren."

Fraport fördert weiter Forschungsarbeiten zur Luftfahrt

Die Fraport AG hat über die Erich-Becker-Stiftung im vergangenen Jahr erneut zahlreiche Nachwuchswissenschaftler unterstützt. Die zu diesem Zweck 1988 von der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens gegründete Stiftung stellte 2013 einen Betrag von fast 100.000 Euro für die finanzielle Förderung wissenschaftlicher Arbeiten zur Verfügung.

In den 26 Jahren seit ihrer Gründung hat die Stiftung rund 2,8 Millionen Euro für die Anfertigung von Diplom-, Master- und Studienarbeiten sowie Dissertationen und Habilitationsschriften bewilligt. Unterstützt wurden damit mehr als 900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich gemäß dem Stiftungszweck mit Themen des Luftverkehrs, der Mobilität und der Logistik beschäftigt haben.

Viele der geförderten Vorhaben werden in enger Kooperation mit angesehenen internationalen Forschungseinrichtungen in Europa und Übersee, Partnerflughäfen und Airlines durchgeführt.

Themen zu Luftfahrt und Flughafenprozessen

Ein Schwerpunkt der Förderung liegt seit einigen Jahren auf Untersuchungen, die sich mit vielfältigen Aspekten der Nachhaltigkeit im Luftverkehr befassen. Hierbei geht es beispielsweise um neue Werkstoffe für den Flugzeugbau, die Optimierung von Flug- und Bodenprozessen sowie ressourcenschonende Abläufe bei der Flugzeugabfertigung oder im Frachtverkehr.

Aber auch der Bewältigung verändernder Anforderungen an die Arbeit von Menschen, die am Flughafen, bei der Flugsicherung und im Flugzeug tätig sind, widmen sich zahlreiche der geförderten wissenschaftlichen Untersuchungen. Um den Transfer der wissenschaftlichen Ergebnisse in die Praxis anzuregen, veröffentlicht die Erich-Becker-Stiftung regelmäßig einen Alumni-Newsletter und richtet Konferenzen aus.

AERO 2014: Allgemeine Luftfahrt als Einstieg in die Pilotenkarriere

0

Solarflug in die Stratosphäre und Fluggeräte, die fahren und fliegen können, sind ebenfalls neue Themen auf der AERO mit insgesamt 606 Ausstellern.

Moderne Motorflugzeuge, Helikopter und Businessjets der Allgemeinen Luftfahrt stehen im Mittelpunkt. Neue Triebwerke mit effizienten Dieselantrieben, aktuelle Bordelektronik und alternative Antriebskonzepte sind zu sehen. Premiere feiert die Expo, bei der zivile Drohnen in verschiedenen Einsatzgebieten gezeigt werden.

Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch sind optimistisch für die AERO 2014: "Wir verzeichnen eine sehr gute Nachfrage, zehn Hallen sind gut belegt", freut sich Roland Bosch. "Alles was fliegt" lautet deshalb auch 2014 das Motto der Luftfahrtmesse: Vom Segelflugzeug über Ultraleichte, ein- und mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor, Hubschrauber, Gyrocopter und Turboprops bis hin zu mehrstrahligen Jets reicht die Palette. Moderne Flugmotoren, zukunftstaugliche Avionik, Dienstleistungen und Zubehör rund ums Fliegen sind weitere Schwerpunkte.

PPL oftmals Einstieg zum Airliner-Piloten

In Deutschland gibt es derzeit etwa 40.000 Inhaber von Privatpilotenlizenzen (PPL) für Motorflugzeuge, dazu etwa 20.000 Ultraleichtflug-Lizenzinhaber. Hinzu kommen noch mindestens 10.000 Segelflieger. Moderne einmotorige Propellerflugzeuge sind sichere (teilweise mit Rettungssystem ausgerüstet), schnelle (bis etwa 400 km/h) und sparsame Verkehrsmittel für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Die Allgemeine Luftfahrt ist für viele Luftfahrtbegeisterte nach wie vor das Sprungbrett für eine Pilotenkarriere bei Airlines.

Einen hohen Anteil der ausgestellten Maschinen auf der AERO nehmen klassische ein- und zweimotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor ein. Diese erfordern zum Fliegen mindestens eine Privatpilotenlizenz, sie bilden quasi das Rückgrat der Flotte innerhalb der Allgemeinen Luftfahrt. Die mit Abstand größte Anzahl ausgestellter Exponate sind Ultraleichtflugzeuge, die ein- oder zweisitzig und maximal 472 Kilogramm schwer sind.

Großes Feld der Business-Flieger

Die am meisten bewunderten Exponate am Bodensee werden 2014 erneut die Business-Flugzeuge sein: Ihre Palette reicht vom ein- und zweimotorigen Flugzeug mit Kolbenmotor über ein- oder mehrmotorige Maschinen mit Propellerturbine bis zur Königsklasse, den Business Jets. Deutschlandpremiere feiert ein neuer Businessjet von Cessna, auch ein Doppeldecker im Retro-Design ist auf der AERO zu sehen.

Die e-flight-expo hat sich etabliert und findet unter dem Motto "Electrical, Ecological, Evolutionary" mit alternativen Antriebskonzepten bereits zum sechsten Mal statt. Eine der großen Attraktionen wird der Volocopter aus Karlsruhe sein. Der Elektro-Helikopter mit insgesamt 18 Rotoren, der 2013 noch als Mockup auf der AERO stand, hatte Ende letzten Jahres seinen erfolgreichen Erstflug absolviert und geht nun in die Flugerprobung. Die Öffnungszeiten der AERO noch bis 12. April 2014: Bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 09:00 bis 17:00 Uhr.

DFS über Jahresergebnis und Entwicklung der Luftraumüberwachung

Der DFS-Chef stellte bei der Vorstellung der Geschäftszahlen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH auch die Verkehrs-, Sicherheits- und Pünktlichkeitszahlen des Jahres 2013 vor. Mit 2,953 Millionen kontrollierten Flugbewegungen, die einen Rückgang um 1,4 Prozent zum Vorjahr bedeuten, hält die Stagnation der Verkehrsentwicklung nun schon das fünfte Jahr an. Und obwohl der vergangene Winter sehr mild war, verzeichnet die DFS für die ersten 13 Wochen dieses Jahres nur ein sehr geringes Plus von 0,6 Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.

"Sicherheit, Pünktlichkeit und Wirtschaftlichkeit sind für unser Unternehmen das Pflichtprogramm", betonte der Vorsitzende der DFS-Geschäftsführung, Prof. Klaus-Dieter Scheurle, am Mittwoch auf der Jahrespressekonferenz der DFS. Sein Unternehmen als Technologieführer national und international zu positionieren, bezeichnete Scheurle als "Kür". Die Kosten der DFS wurden in 2013 um 4,6 Prozent gesenkt. Dies sowie ein gutes Finanzergebnis ermöglichten einen positiven Jahresüberschuss von 56,8 Mio. Euro (2012: 6,4 Mio. Euro).

Vorfall der Kategorie B mit Beteiligung der DFS

Bei ihrer Hauptaufgabe, Sicherheit im Luftverkehr zu gewährleisten, kann die DFS erfreulicherweise das gleiche hohe Niveau verzeichnen wie bereits in den vergangenen Jahren: Die unabhängige Expertenkommission APEG (Aircraft Proximity Evaluation Group) identifizierte nur zwei Vorfälle der Kategorie A, (unmittelbare Gefährdung), beide ohne Beteiligung der DFS sowie drei Vorfälle der Kategorie B (Sicherheit nicht gewährleistet), davon einer mit Flugsicherungsbeteiligung.

Klaus-Dieter Scheurle lobte ausdrücklich die hervorragende Arbeit seiner Mitarbeiter. Diese zeige sich auch an einer Verbesserung der Pünktlichkeitswerte: Fast 98 Prozent aller durch die DFS überwachten Flüge im deutschen Luftraum hatten im letzten Jahr keine flugsicherungsbedingten Verspätungen. Dies bedeute eine zweiprozentige Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Verantwortlich für diese Verbesserung seien vor allem Managementmaßnahmen wie beispielsweise die Verbesserung der Personalsituation in denjenigen Bereichen, in denen es in der Vergangenheit zu Verspätungen kam. Insgesamt verzeichnete die DFS einen leichten Personalrückgang (Ende 2012: 6.103 Mitarbeiter, Ende 2013: 6.046, aktuell: 5.990).

Einwände gegen Windräder

In der aktuellen Diskussion um die Errichtung von Windrädern in unmittelbarer Umgebung von Funkfeuern der Flugsicherung habe man verstanden, so Klaus-Dieter Scheurle, dass hier "zwei Infrastrukturen von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft aufeinander stoßen". "Bei der Sicherheit sind wir jedoch nicht bereit, Abstriche zu machen", so der DFS-Chef weiter. Im vergangenen Jahr habe die DFS gegen die 1.381 beantragten Windenergieanlagen nur in 182 Fällen Einwände erhoben, das sind 13 Prozent.

Im Jahr 2012 wurden lediglich drei Prozent der Anlagen abgelehnt. Mittlerweile stehen 23.645 Windräder in Deutschland und die Zahl wächst weiter. In diesem Zusammenhang forderte Klaus-Dieter Scheurle, alle Flugzeuge mit Satellitentechnologie auszustatten. Die DFS unterstützt nachdrücklich Bemühungen, das internationale Regelwerk insoweit anzupassen.

Mit dem am Frankfurter Flughafen installierten und weltweit zweitgrößten Multilaterationssystem hat die DFS im vergangenen Jahr nur eines von mehreren modernen und wegweisenden Technologieprojekten auf den Weg gebracht. Mit diesem neuen System erhält der Fluglotse sekündlich eine Aktualisierung der Luftlagedarstellung auf seinem Radarschirm.

Remote Tower und Luftraum ohne Sektoren

Mit dem Remote-Tower-Konzept soll in Zukunft ein weiteres großes Projekt umgesetzt werden. Geplant ist in einem ersten Schritt, eine ferngesteuerte Kontrolle der Flughäfen Dresden, Erfurt und Saarbrücken vom Tower in Leipzig aus einzuführen. "Wir sind innovativer Treiber und kompetenter Anbieter moderner Flugsicherungstechnologie und wollen international führend sein", so der DFS-Chef.

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt entwickeln die DFS und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) daher auch ein "sektorloses Air Traffic Management-System". Bisher arbeitet der Fluglotse in einem eigenen Zuständigkeitsbereich, Sektor genannt. Im Oberen Luftraum sollen diese Sektoren zukünftig aufgehoben werden, was zu einem echten Paradigmenwechsel in der Flugsicherungswelt führen würde. Durch die Verringerung von Schnittstellen und Übergabepunkten würde eine höhere Produktivität erreicht werden.

Solar-Segler um die Welt: DLR schließt Schwingungsversuche ab

0

Einmal mit der Kraft der Sonne um die Erde fliegen und dabei Kontinente und Ozeane überwinden. Diesem bisher unerreichten Ziel stellt sich das Projekt SolarImpulse.

Mit einem extrem leichten Flugzeug bedeckt von Solarzellen und angetrieben von vier Elektropropellern soll dieses fliegerische Wagnis 2015 gelingen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einem rund zweiwöchigen Standschwingungsversuch bis Anfang April das Strukturverhalten des Leichtbaufliegers untersucht. Damit erhalten die Solarflugpioniere aus der Schweiz wertvolle Informationen über das zukünftige Flugverhalten ihres Prototyps. Ein wichtiger Schritt für den Flug um die Welt.

"SolarImpulse ist ein faszinierendes fliegerisches Pionierprojekt", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. "Wie zu Beginn der Fliegerei haben sich unerschrockene Piloten und kühne Konstrukteure zusammengefunden, um neue Wege in die Luft zu finden. Das DLR mit seiner bis 1907 zurückreichenden Tradition in der Luftfahrtforschung unterstützt SolarImpulse bei dieser Pionierarbeit mit seiner Expertise und Messtechnik."

72 Meter Spannweite in CFK-Leichtbauweise

Nachdem SolarImpulse bereits vor einigen Jahren einen Prototypen baute mit dem zum ersten Mal ein Tag- und Nachtflug in einem Solarflugzeug gelang, steht nun ein zweiter noch größerer Solarflieger im Heimathangar nahe dem Schweitzer Ort Payerne. Das neue Großflächensolarflugzeug, das es einmal um die Erde schaffen soll, füllt den Hangar mit einer Spannweite von 72 Metern fast vollständig aus. Trotz dieser Größe bringt das Leichtgewicht mit der Kennung HB-SIB nur rund zweieinhalb Tonnen auf die Waage. Knapp die Hälfte des Gewichts entfallen auf das Cockpit und die vier Triebwerksgondeln mit den integrierten Batterien, die das Flugzeug in der Nacht mit Strom versorgen.

"Wir haben es hier mit einer extremen Leichtbaukonstruktion zu tun, bei der ein minimales Gerüst aus CFK-Elementen von einer nur 0,2-Millimeter dünnen HiTech-Folie überspannt ist", sagt Yves Govers vom DLR-Institut für Aerolastik in Göttingen. "Solch ein Flugzeug hat ein ganz eigenes Schwingungsverhalten etwa bei Windböen und Steuermanövern, das wir mit spezieller Messtechnik bei sogenannten Standschwingungsversuchen untersucht haben."

Tests zur Flattersicherheit – Expertise bis zum A380

Yves Govers hat die aufwendigen Tests am SolarImpulse-Neuling geleitet. Standschwingungsversuche sind ein wichtiger Bestandteil des Testprogramms von Flugzeugprototypen. Für jedes neue Flugzeugmuster muss dessen Flattersicherheit nachgewiesen werden. Flattern ist ein gefährlicher Schwingungszustand, der im Flug nicht auftreten darf. Dabei vergrößern sich die Schwingungen eines Flugzeugs, indem über die Tragflächen Energie aus der Umströmung aufgenommen wird. Auf dem Gebiet der Standschwingungsversuche ist das DLR-Institut für Aeroelastik führend und hat bereits Prototypen großer Verkehrsmaschinen wie den Airbus A380 oder A350 auf ihr Schwingungsverhalten hin vermessen.

"Beim Prototypen von SolarImpulse werden die Standschwingungsversuche allerdings nicht primär wegen der Flatteruntersuchungen durchgeführt", grenzt Versuchsleiter Govers die Situation ein. "Das extrem leichte Solarflugzeug ist nur mit einer Geschwindigkeit von rund 70 Kilometern pro Stunde unterwegs, um besonders energiesparend zu fliegen. Bei diesen geringen Geschwindigkeiten ist das Flattern eher ein nachrangiges Problem." Wichtig sind die Ergebnisse der Standschwingungsversuche für SolarImpulse vor allem, um Computermodelle des Spezialflugzeugs zu überprüfen und somit dessen Strukturverhalten im Flug verlässlich vorhersagen zu können.

Leichtbau schwingt extrem langsam – Lagerung auf Gimbal

Der extreme Leichtbau kombiniert mit der Flügelspannweite von 72 Metern ist für die DLR-Forscher eine besondere Herausforderung: "Die Tragflächen des Solar-Motorseglers sind in ihrer Größe vergleichbar mit denen heutiger Verkehrsflugzeuge, allerdings schwingen diese durch den extremen Leichtbau deutlich langsamer", so Govers. "Wir haben es hier mit Schwingungsperioden von bis zu drei Sekunden zu tun. In diesem Bereich befinden wir uns an den Grenzen des überhaupt Messbaren."

Der Prototyp von SolarImpulse wird von den DLR-Forschern mit elektrodynamischen Erregern, sogenannten Shakern, an mehreren Stellen in Schwingung versetzt. Die Shaker erzeugen wie bei Lautsprechern die Schwingungen über eine Magnetspule. Hier wird allerdings die Magnetkraft nicht für die Bewegung einer Lautsprechermembran benötigt sondern direkt für die Vibration der Flugzeugstruktur verwendet.

Bei größeren Verkehrsmaschinen wird das Fahrwerk für den Standschwingungsversuch auf einer weichen Lagerung platziert, sodass es wie im Flug schwebt. "Aufgrund des extremen Leichtbaus mussten wir den SolarImpulse-Prototypen auf einem sogenannten Gimbal lagern", sagt Govers. "Der Gimbal sperrt nur die Vertikalbewegung, also das auf und ab des Flugzeugs, alle anderen Bewegungen sind frei. Um diese instabile Lagerung zu stabilisieren waren zusätzliche Abspannungen mit Gummiseilen erforderlich."

Zusammenarbeit schon seit 2008

Das DLR unterstützte bereits in den Jahren 2008 und 2010 den Bau des ersten SolarImpulse-Prototypen HB-SIA während der Entwicklung mit Komponententests und einem Standschwingungsversuch. Wenn alles planmäßig verläuft wird sich nun der zweite Prototyp 2015 zu seiner Weltreise mit Sonnenenergie aufmachen, bei der erneut die Messtechnik des DLR aus Göttingen einen Teil zur Verwirklichung dieses fliegerischen Abenteuers beiträgt.

Die Bilder zeigen die Shaker, welche das Spezial-Flugzeug in Schwingung versetzen, den zweiten SolarImpulse-Prototyp HB-SIB im Netz der DLR-Sensoren zur Schwingungsanalyse, Versuchsleiter Yves Govers und das Messteam des DLR-Instituts für Aeroelastik und schließlich den ersten SolarImpulse-Prototyp HB-SIA über San Francisco.

Neuheiten auf der AERO 2014 in Friedrichshafen

0

Die AERO Expo 2014 in Friedrichshafen hat eröffnet. Bei einem ersten Rundgang auf der internationalen Luftfahrtmesse AERO konnte das Fachpublikum bereits einen Tag vor Messeeröffnung Neuheiten aus dem Bereich der Allgemeinen Luftfahrt bestaunen.

Die Deutschlandpremiere eines Business-Jets, ein fabrikneuer Doppeldecker im Retro-Look und ein preiswertes Einfachflugzeug standen dabei im Mittelpunkt.

Doppeldecker im Retro-Look

Eine besonders nostalgische Form des Fliegens innerhalb der Allgemeinen Luftfahrt ist mit der erstmals auf der AERO präsentierten Waco YMF-5D möglich. Der Doppeldecker, der auf den ersten Blick wie ein Oldtimer aussieht, ist in Wirklichkeit ein fabrikneues Flugzeug im Retro-Look. Das Fliegen in dieser Maschine mit offenem Cockpit spricht Piloten an, die ein klassisches Fluggefühl schätzen, sich aber nicht mit den technischen Unzulänglichkeiten eines Oldtimerflugzeugs oder schwieriger Ersatzteilbeschaffung herumschlagen wollen.

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Waco war bereits in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts aktiv und ist berühmt für seine formschönen und eleganten Flugzeuge. Die neue Waco YMF-5D kann nach Worten von Peter Bowers, CEO von Waco Aircraft Corporation, mit hochmoderner Technik im Cockpit ausgerüstet werden und darf dadurch sogar bei schlechter Sicht und in Wolken fliegen. Sie bietet einem Piloten und bis zu zwei Passagieren Platz.

Neue Cessna Citation M2 in Friedrichshafen

Ebenfalls ein berühmter Hersteller ist das Traditionsunternehmen Cessna. Quasi die "Ferraris der Lüfte" unter den Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt sind die Business Jets dieses US-Herstellers. Größter Partner für Business-Jets von Cessna in Europa ist die Firma Atlas Air Service AG. Das Unternehmen aus dem norddeutschen Ganderkesee zeigt in Friedrichshafen als Deutschlandpremiere den neuesten Business-Jet vom Typ Citation M2. Die M2 bietet mit knapp 750 km/h Reisegeschwindigkeit Platz für bis zu sieben Passagiere plus einem Piloten. Der zweistrahlige Jet kann 2.400 Kilometer nonstop fliegen. Atlas Air-Verkaufschef Hans Doll konnte sich in den vergangenen Jahren über zahlreiche verkaufte Jets der Citation-Reihe freuen und setzt auch auf der AERO große Erwartungen in die neue M2.

Am anderen Ende der Palette rangiert der Propeller-Einsitzer Aerolite 120, ebenfalls eine Deutschlandpremiere auf der Messe. Dieses Flugzeug zählt zur Kategorie der ultraleichten Luftfahrzeuge. Das sind ein- oder zweisitzige Maschinen, die einfach zu fliegen, sehr leise sowie sparsam im Verbrauch sind und für die in Deutschland ein eingebautes Fallschirmrettungssystem vorgeschrieben ist.

Die Aerolite 120 wiegt leer nur 120 Kilogramm und wird von einem gerade mal 28 PS starken Zweitaktmotor angetrieben. Mit einem Preis von flugfertig 25.000 Euro zählt es zu den preiswertesten Motorflugzeugen auf der AERO. Ein weiterer Vorteil: Für dieses extrem leichte und lediglich 70 bis 100 km/h schnelle Flugzeug muss der Pilot zwar eine Ultraleichtfluglizenz nachweisen, sich aber, anders als normale Piloten, keiner flugmedizinischen Tauglichkeitsuntersuchung unterziehen.

Schutz gegen Laser-Attacken für Piloten

Ein immer wichtigeres Thema für Piloten ist auch der Schutz vor möglichen Laserattacken vom Boden, die extrem blenden und schwere Augenschäden oder sogar den Verlust des Gleichgewichtssinnes bewirken können. Zu diesem Thema stellte Horst Rieker vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR als Weltneuheit den "Electronic Laser Eye Protector" auf der AERO vor, ein System, das Piloten von Flugzeugen und Helikoptern vor diesen gefährlichen Leuchtattacken schützen soll. Auch aus der Schweiz gibt es eine mehrspektrale Schutzbrille, die noch 40 Prozent Lichtdurchlässigkeit aufweist.

Einer der weltgrößten Hersteller von Flugzeuginstrumenten und Navigationsgeräten ist der US-Konzern Garmin. Garmin-Mitarbeiterin Jessica Koos stellte auf der AERO eine Neuentwicklung ihres Unternehmens für Piloten und Luftfahrzeughalter innerhalb der Allgemeinen Luftfahrt vor: Das sogenannte Glascockpit vereint mehrere Funktionen in einem großen Anzeigedisplay. Dabei kann der Pilot per Fingerdruck mit Hilfe eines Touchscreen-Bildschirms die für ihn wichtigen oder relevanten Informationen entweder groß zoomen, verkleinern oder komplett formatfüllend darstellen.

Airbus der „Ideale Arbeitgeber“ bei technischen Absolventen in Frankreich

Die Airbus Group ist für Studierende an technischen Top-Universitäten in Frankreich der attraktivste Arbeitgeber. Das haben Befragungen der renommierten, auf Arbeitgeber-Ratings spezialisierten Beratungsunternehmen Universum Global und Trendence im Jahr 2014 ergeben. In der Umfrage von Universum Global wählten Studierende an technischen Top-Universitäten in Frankreich ("Grandes Ecoles") die Airbus Group zum zehnten Mal in Folge zum "Idealen Arbeitgeber".

Universum Global befragte von November 2013 bis Februar 2014 rund 37.000 Studierende der Fachbereiche Wirtschaft und Ingenieurswesen an französischen Top-Universitäten. Trendence befragte im Zeitraum von Oktober 2013 bis Februar 2014 über 11.000 Studierende in Frankreich an 88 Ingenieur- und Informatikhochschulen sowie knapp 9.500 Studierende an 46 Wirtschaftsuniversitäten.

Schulungen und interner Stellenwechsel

Der Konzern ging zum achten Mal in Folge aus dem "Graduate Barometer" des Beratungsunternehmens Trendence als bevorzugter Arbeitgeber hervor. "Diese Auszeichnung bestätigt die Attraktivität unseres Konzerns und unterstreicht unser Engagement, uns als starke Arbeitgeber-Marke zu präsentieren und zu etablieren", sagte Thierry Baril, Personalvorstand der Airbus Group. "Wir freuen uns, dass angehende Ingenieure die Airbus Group zu ihrem ‚Bevorzugten Arbeitgeber‘ gewählt haben. Diese Preise gelten auch allen Mitarbeitern des Konzerns, die der Airbus Group durch ihren persönlichen und beruflichen Einsatz zum Erfolg verhelfen", sagte Baril.

Die Airbus Group engagiert sich stark für die Mitarbeiterförderung, bot im vergangenen Jahr knapp 3,9 Millionen Schulungsstunden an und unterstützte 10.000 Mitarbeiter beim konzerninternen Stellenwechsel. "Wir möchten unseren Ingenieuren die Gelegenheit bieten, in einem internationalen Arbeitsumfeld an zukunftsweisenden Spitzentechnologien zu arbeiten. Unsere Mitarbeiter ermutigen wir, innerhalb des Konzerns ihren Arbeitsplatz zu wechseln, um ihnen vielfältige und erfüllende berufliche Perspektiven zu ermöglichen", so Baril.

Positionierung zum Vorjahr verbessert

In der Bewertung durch Betriebswirtschaftsstudenten konnte der Konzern darüber hinaus seine Platzierung in der Umfrage von Universum Global gegenüber dem Vorjahr um drei Plätze auf Rang 12 verbessern. Auch im "Trendence Graduate Barometer" rangiert er mit Platz 11 einen Rang höher als 2013.

Der Erfolg des Konzerns baut auf die breite kulturelle, soziale, qualifikations- und altersbezogene Vielfalt seiner Belegschaft auf und fördert eine integrative Arbeitsumgebung, in der alle Mitarbeiter für ihre Fähigkeiten und Kompetenzen Wertschätzung erfahren sollen.

Austrian Airlines mit weniger Passagieren Anfang 2014

0

Die Austrian Airlines Group hat im ersten Quartal 2014 über 2,2 Millionen Passagiere befördert. Das entspricht einem Minus gegenüber dem Vorjahr von 2,3 Prozent. Die Kapazität wurde leicht um 0,4 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 0,7 Prozent gestiegen. Die Auslastung verbesserte sich somit um 0,2 Prozentpunkte auf 74,2 Prozent.

Im Einzelmonat März sind rund 850.000 Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 4,4 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Ostern im vergangenen Jahr in den März gefallen ist, heuer aber erst im April stattfindet. Die Kapazität wurde um 1,1 Prozent reduziert. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 2,9 Prozent zurückgegangen. Die Auslastung ist um 1,4 Prozentpunkte auf 75,9 Prozent gesunken.

Krim-Krise: Kapazitäten von Ost nach West verlagert

"Die Krisenherde im Nahen Osten, Russland und der Ukraine drücken auf die Nachfrage. Wir haben unsere Kapazitäten daher entsprechend angepasst", erklärt Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines. "Das Plus bei der Auslastung auf der Langstrecke zeigt einmal mehr, dass wir mit der Nordamerika-Expansion richtig liegen."

Im ersten Quartal 2014 sind in Europa fast 1,9 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 2,7 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,7 Prozentpunkte auf 70,4 Prozent gesunken.

Passagierzahlen und Auslastung im März rückläufig

Im März 2014 sind rund 719.700 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 4,2 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,9 Prozentpunkte auf 73,7 Prozent gesunken.

Im ersten Quartal 2014 sind rund 354.300 Passagiere mit Austrian Airlines auf der Langstrecke geflogen. Das sind um 0,4 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,9 Prozentpunkte auf 77,7 Prozent gestiegen.

Im März 2014 sind rund 130.100 Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen geflogen. Das sind um 5,6 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,1 Prozentpunkte auf 77,8 Prozent gesunken.