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SpaceX bringt Tumor- und Immunzellen zur ISS

Im All ist alles anders: Jede noch so kleine Zelle des menschlichen Körpers merkt, dass die Schwerkraft fehlt, auch die Körperfunktionen sind verändert. So schwächt ein Aufenthalt im All auch das Immunsystem der Astronauten.

Warum das so ist, wollen Forscher der Universität Magdeburg in zwei vom Raumfahrtmanagement des DLR organisierten Experimenten auf der Internationalen Raumstation ISS herausfinden. An Bord eines Dragon-Raumschiffs der US-amerikanischen Firma SpaceX sind am 18. April 2014 um 21:25 Uhr MESZ (15:25 Uhr Ortszeit) zwei Zellkulturen vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral (Florida) zur ISS gestartet.

Dragon bringt HD-Kameras für Schülerprojekt

Außerdem hat das Raumschiff eine weitere für das DLR wichtige Fracht an Bord: das HDEV-Experiment (High Definition Earth Viewing) der NASA. „Das ist eine Box mit vier HD-Videokameras, die am europäischen Columbus-Modul der ISS angebracht werden“, berichtet Johannes Weppler vom DLR Raumfahrtmanagement. Die Kameras werden als „Augen“ an Columbus Bilder von der Erde aufnehmen, die für das Schülerprojekt „Columbus Eye“ im Rahmen der ISS-Mission „The Blue Dot“ des nächsten deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst genutzt werden können. Gerst soll am 28. Mai 2014 zu einem sechsmonatigen Aufenthalt zur ISS starten.

Die beiden biologischen Experimente der Universität Magdeburg „dienen dazu, zu erforschen, wie menschliche Fresszellen und Schilddrüsenkrebszellen in Schwerelosigkeit reagieren. Nach 30 Tagen auf der ISS sollen die Zellkulturen in kleinen Experimentkammern mit der Dragon-Kapsel wieder zur Erde zurückgebracht werden, hier können die Wissenschaftler die Proben dann analysieren“, erklärt DLR-Projektleiter Dr. Markus Braun.

Für Transport und Durchführung der Experimente wurde erstmals ein kommerzieller Dienstleister beauftragt. Die Firma Nanoracks wurde 2008 gegründet, um die Nutzung der ISS zu kommerzialisieren und in den USA für weitere Nutzer zu öffnen. Heute kommt etwa ein Viertel der Einnahmen von der NASA, der weitaus überwiegende Teil aber von Kunden aus aller Welt. Das DLR testet mit der Cellbox-Mission – zusätzlich zur ISS-Nutzung über die ESA und über bilaterale Kooperationen – neue Wege, um deutschen Wissenschaftlern vergleichsweise schnell und kostengünstig Experimentiermöglichkeiten im Weltraum anzubieten.

Fresszellen jagen Eindringlnge in der Schwerelosigkeit

Im Cellbox-Experiment werden dabei zwei unterschiedliche Zelltypen eingesetzt: Zum einen Makrophagen, die sogenannten „Fresszellen“ des Immunsystems, zum anderen menschliche Schilddrüsenkrebszellen. Vor dem Start werden die Zellen im Labor vorbereitet und in die Probenkammern eingefüllt. Die Wissenschaftler werden dabei durch ein Team von Airbus Defence & Space vor Ort unterstützt.

„Makrophagen wandern durch den Körper und ‚fressen‘ eingedrungene Mikroorganismen und andere körperfremde Substanzen. Im Experiment werden insbesondere bestimmte Oberflächenmoleküle, die für die Erkennung von Fremdkörpern und die Kommunikation zwischen den Zellen zuständig sind, in Schwerelosigkeit und unter erdähnlichen Bedingungen analysiert. Außerdem sollen das Zellskelett und bestimmte Sekretionsprodukte wie beispielsweise Cytokine, die unter anderem Wachstum und Differenzierung von Zellen regulieren, untersucht werden“, fasst DLR-Projektleiter Markus Braun zusammen.

Auf diese Weise können der Zustand der Zellen festgestellt und eventuelle Veränderungen präzise erfasst werden. Denn nur, wenn die zellulären Ursachen für die Immunschwäche in Schwerelosigkeit erkannt sind, können Gegenmaßnahmen in Form von Therapien oder Medikamenten entwickelt werden. Vorversuche bei DLR-Parabelflügen deuten darauf hin, dass die Aktivität der Makrophagen durch veränderte Schwerkraftbedingungen beeinflusst ist. Dies könnte eine Ursache für die beeinträchtigte Immunfunktion beim Menschen im All sein.

Molekulare Veränderungen bei Tumorzellen

Bei dem zweiten „Cellbox“-Experiment stehen Schilddrüsenkrebszellen im Fokus. „Es geht darum, zelluläre und molekulare Veränderungen der Funktionsweise dieser Zellen zu untersuchen, die entstehen, weil die Schwerkraft fehlt. Dieses Wissen wollen die Zellbiologen der Universität Magdeburg nutzen, um neue therapeutische Ansätze für die Tumorbekämpfung zu finden“, erklärt Markus Braun. Die Krebszellen bilden in Schwerelosigkeit dreidimensionale kugelförmige Ansammlungen aus mehreren Tausend Tumorzellen, die dem ursprünglichen Tumor ähneln.

Aus Weltraumexperimenten wie dem deutsch-chinesischen SIMBOX-Projekt wissen die Forscher, dass die Schilddrüsentumorzellen in Schwerelosigkeit die Produktion verschiedenster Proteine aus unterschiedlichen physiologischen Prozessen verändern. So sind Krebszellvermehrung und Metastasierung genauso beeinflusst wie Zelltod, Zellbewegungen und Reizverarbeitung. Diese Ergebnisse sollen nun im Cellbox-Experiment bestätigt und erweitert werden.

Außerdem ist die Neigung der Zellen, in Schwerelosigkeit als kugelförmige Ansammlungen zu wachsen, auch in einem ganz anderen Zusammenhang interessant: „Beim so genannten Tissue Engineering geht es darum, dreidimensionale Gewebe herzustellen“, berichtet Markus Braun. Bisher gelang es den Wissenschaftlern, Gefäß-ähnliche Strukturen in Schwerelosigkeit zu züchten – daran wollen die Forscher auch im Rahmen des Cellbox-Experiments weiterarbeiten.

Current Alert: Annäherung auf 0,06 NM im Luftraum E

Im Luftraum E kam es um 12:04 Uhr ca. drei Nautische Meilen (NM) nordwestlich des Funkfeuers WLD (WALDA) in einer Flughöhe von 4.100 ft AMSL zu einer Annäherung zwischen einer nach Instrumentenflugregeln (IFR) fliegenden Cessna 172RG und einer nach Sichtflugregeln (VFR) fliegenden Mooney M 20R.

Identifikation

Art des Ereignisses: Schwere Störung

Datum: 09. August 2011

Ort: nahe Funkfeuer WLD

Luftfahrzeuge:

1. Flugzeug

2. Flugzeug

Hersteller / Muster:

1. Cessna Aircraft Company / Cessna 172RG

2. Mooney Aircraft Corporation / M 20R

Personenschaden: keiner

Sachschaden: keiner

Drittschaden: keiner

Sachverhalt

Die Radaraufzeichnungen dokumentierten den geringsten Abstand mit ca. 0,09 NM in gleicher Flughöhe. Die Cessna befand sich mit einem Fluglehrer und einem Flugschüler auf einem Übungsflug nach Instrumentenflugregeln (IFR).

Ereignisse und Flugverlauf

Das Flugzeug befand sich im Warteverfahren WLD (WLD Holding) in 4.100 ft AMSL unter Kontrolle von München Radar. In der Folge sollten Anflüge auf die Piste 25 des Flughafens Augsburg geübt werden. Auf dem Radarsichtgerät der Lotsin wurde um 12:01:00 Uhr eine mögliche Annäherung zwischen der Cessna und der Mooney als "short term conflict alert" (STCA) generiert und als "predicted alert" angezeigt. Dabei werden die betroffenen Radarziele gelb eingefärbt.

Zusätzlich zur Anzeige ertönte ein akustisches Signal aus dem Systemlautsprecher des Arbeitsplatzes. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Abstand zwischen den Luftfahrzeugen knapp sechs NM. Die Lotsin trug zum Ereigniszeitpunkt eine Sprechgarnitur. Bild 1 zeigt den Predicted Alert zum Zeitpunkt 12:01:00 Uhr2.

Um 12:02:20 Uhr, bei einer Entfernung von nur noch ca. drei NM änderte sich der STCA von "predicted" auf "current". Dabei wechselte die Darstellung von gelb auf rot. Eine erneute akustische Signalisierung erfolgte nicht und war nicht vorgesehen. Abb. 2 zeigt den Current Alert zum Zeitpunkt 12:02:20 Uhr2.

Um 12:03:05 Uhr meldete die Besatzung der Cessna "(…) ready for approach after completing this holding" und erhielt um 12:03:09 Uhr die Freigabe für einen Standardinstrumentenlandeanflug auf die Piste 25: "… after completion of the holding you are cleared for the standard ILS Runway 25". Zu diesem Zeitpunkt flog die Cessna etwa in Richtung 310°. Kurz darauf leitete die Besatzung eine Rechtskurve ein. Der Abstand zwischen den beiden Luftfahrzeugen betrug zu diesem Zeitpunkt ca. zwei NM. Abb. 3 zeigt den Zeitpunkt 12:03:05 Uhr2.

Annäherung extrem – kein Ausweichmanöver möglich

Um 12:04:14 Uhr, die Cessna passierte gerade ca. 060°, kam es zu der Annäherung mit einer Mooney. Der Fluglehrer informierte daraufhin um 12:04:17 Uhr den Lotsen, der die Position soeben übernommen hatte, über das Ereignis. Dieser gab zur Antwort: "… roger, you are inside airspace E". Vor der Annäherung hatte die Besatzung der Cessna keine Verkehrsinformation erhalten. Der Fluglehrer sagte aus, dass er die Mooney "knapp rechts … in gleicher Höhe" gesehen habe. Die Annäherung sei so extrem gewesen, dass ein Ausweichmanöver unmöglich war.

Er habe den Flugschüler informiert, welcher daraufhin von den Instrumenten aufgeblickt und den Kopf nach links gedreht habe. Der Flugschüler sagte aus, dass er sich nicht mehr erinnern könne, ob er zum Zeitpunkt der Annäherung mit der Brille (IFR-Trainingsbrille, welche den Blick nur auf die Instrumente, nicht aber nach außen ermöglicht) geflogen sei. Die Mooney habe er erst wahrgenommen, als diese "von rechts hinten nach links vorne unter [der Cessna] durchgeflogen war". Der Abstand sei gering gewesen. Abb. 4: 12:04:14 Uhr zeigt den Zeitpunkt der größten Annäherung2.

Die Mooney befand sich auf einem Flug nach Sichtflugregeln von Bozen (Italien) nach Coburg. Neben der Pilotin befanden sich zwei weitere Personen an Bord des Flugzeuges. Am Rande der Kontrollzone von Augsburg bemerkte die Pilotin nach ihren Aussagen eine Cessna 172, die sich etwa zwei NM links in ähnlicher Höhe befand und im Begriff war den Flugweg der Mooney zu kreuzen. Das Verkehrswarnsystem der Mooney (TCAD9900B) habe die Cessna 100 ft unterhalb angezeigt. Ein Ausweichmanöver erschien ihr nicht notwendig, da sie mit der Mooney von rechts kam, etwas höher flog und die Cessna und deren Flugweg die ganze Zeit habe sehr gut verfolgen können. Die Cessna habe dann den Flugweg unterhalb gekreuzt und sei die ganze Zeit in Sicht gewesen.

Der Passagier, der hinten links in der Mooney saß, schilderte, dass das andere Flugzeug zuerst auf dem Verkehrswarnsystem der Mooney auf gleicher Höhe von links kommend angezeigt worden war. Aufgrund der guten Sichten unterhalb der Wolkenuntergrenze sei die Cessna "sehr frühzeitig, auch optisch" zu erkennen gewesen. Diese habe den Flugweg der Mooney dann hinter dieser und unterhalb gekreuzt. Beide Flugzeuge setzten ihren Flug fort.

Abwechslung der Fluglotsen – Anflugsektoren zusammengelegt

Während sich die Annäherung ereignete, fand an dem betroffenen Arbeitsplatz gerade die Übergabe an den nachfolgenden Lotsen statt. Diese dauerte nach Aussage der befragten Personen aufgrund der hohen Komplexität sehr lange und wurde mit zehn Minuten angegeben. Die übergebende Lotsin war während der Übergabe die ganze Zeit mit dem Funk und mit der Verkehrsbeobachtung beschäftigt.

Der übernehmende Lotse hatte sich nach eigener Aussage erst einmal daneben gesetzt, um sich einen Überblick zu verschaffen. Die Situation am Arbeitsplatz sei durch eine hohe Komplexität durch wetterbedingte Flugwegabweichungen der geführten Flugzeuge und Funküberlagerungen geprägt gewesen. Es waren die Anflugsektoren München Nord High und Low zusammengelegt. Diese Zusammenlegung ist nach Aussage der Befragten der Normalzustand.

Der High-Sektor diene als "Überlauf" bei Verkehrsspitzen oder ungünstigen Wetterverhältnissen. Auf die Frage, ob die wetterbedingten Flugwegabweichungen vorhersehbar waren, antwortete die Lotsin, dass eine Stunde vorher nichts vorhergesagt war und das schlechte Wetter für sie überraschend kam. Die Frage, ob sich der Arbeitsaufwand durch die Flugwegabweichungen signifikant erhöhte, beantwortete sie mit Ja. Sie verneinte jedoch die Frage, ob eine Trennung der Sektoren sinnvoll gewesen wäre.

Komplexe Situation – Keine Verkehrsinformationen für Cessna

Die Frage nach dem Zeitaufwand für das Öffnen des High-Sektors beantwortete sie mit mindestens fünf Minuten. Zuerst müsse der Wachleiter informiert werden. Dieser müsse dann jemanden organisieren, der über die entsprechenden Zulassungen verfüge. Es werde nicht immer jemand vorgehalten. Das Verkehrsaufkommen beurteilte die Lotsin mit mittel und ziemlich komplex.

Die Frage, warum sie der Besatzung der Cessna keine Verkehrsinformation erteilt habe, beantwortete sie damit, dass sie keine Zeit gehabt und die gefährliche Annäherung nicht bemerkt habe. Sie sei durch den restlichen Verkehr, die Funküberlagerungen, die wetterbedingten Flugwegabweichungen und die Sicherstellung, dass der anfliegende Verkehr rechtzeitig und in der richtigen Flughöhe an die Endanflugkontrolle übergeben wurde, zu beschäftigt gewesen. Zeitgleich fand noch die Übergabe an den ablösenden Lotsen statt.

Die Frage, wie sie ihre Aufgabe sehe, Verkehrsinformationen im Luftraum E bezüglich VFR-Verkehr zu erteilen, antwortete sie: "Jederzeit, wenn es mir möglich ist." Auf Nachfrage fügte sie hinzu: "Wenn ich es sehe und wenn ich Zeit habe – der Verkehr es zulässt." Die Lotsin konnte sich bei der Befragung nicht mehr daran erinnern, ob sie die STCA visuell wahrnahm. Auch wusste sie nicht mehr, ob sie einen Warnton gehört hat. Sie führte weiterhin an, dass es in dem Bereich, in dem sich die gefährliche Annäherung ereignet hatte, schwierig war, VFR-Ziele auszumachen.

Als Begründung gab sie an, dass diese teilweise nicht mit einer Höhenangabe versehen waren oder es zur Überlappung der Labels (Informationen am Flugziel, wie Höhe, Transpondercode, etc.) kam. Überlagerungen von Labels können zeitweise den Zugriff auf wichtige Fluginformationen verhindern. Teilweise überlagern die Labels auch andere Flugziele.

Angaben zu Personen

Besatzung Cessna 172RG

Fluglehrer: Der 71-jährige Fluglehrer war im Besitz der Lizenz für Verkehrspiloten (ATPL(A)), ausgestellt nach den Richtlinien der ICAO und den Regelungen JAR-FCL durch das Luftfahrt Bundesamt (LBA), gültig bis 19.09.2015. Er hatte eine Flugerfahrung von mehr als 26.000 Stunden.

Flugschüler: Der 43-jährige Flugschüler war im Besitz der Lizenz für Privatpiloten (PPL(A)), ausgestellt nach den Richtlinien der ICAO und den Regelungen JAR-FCL durch das Luftamt Südbayern, gültig bis 14.05.2014. Er hatte eine Flugerfahrung von 322 Stunden.

Besatzung Mooney M 20R

Die 43-jährige Pilotin war im Besitz des Luftfahrerscheins für Privatflugzeugführer (PPL(A)), ausgestellt nach den Richtlinien der ICAO durch das Luftamt Nordbayern, gültig bis 09.07.2014. Sie hatte eine Flugerfahrung von 187 Stunden.

Flugsicherung: Die 40-jährige Fluglotsin war im Besitz des Erlaubnisscheines für Fluglotsen, ausgestellt nach den Richtlinien der ICAO durch das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF), gültig bis 04.08.2012.

Angaben zu den Luftfahrzeugen

Cessna 172RG

Bei dem Flugzeugmuster handelt es sich um einen einmotorigen, viersitzigen Schulterdecker mit einziehbarem Fahrwerk. Das Luftfahrzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und wurde von einer deutschen Flugschule betrieben.

Mooney M 20R

Bei dem Flugzeugmuster handelt es sich um einen einmotorigen, viersitzigen Tiefdecker mit einziehbarem Fahrwerk. Das Luftfahrzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen.

Das Flugzeug war mit einem Navigationssystem Garmin GNS 530 mit Verkehrswarnsystem (TCAD9900B), ausgestattet. Dieses System liefert Informationen über andere mit einem Transponder ausgerüstete Luftfahrzeuge in der Umgebung mit Höhenangaben.

Weitere Informationen vom Zeitpunkt der Annäherung

Meteorologische Informationen

Die Routinewettermeldung (METAR) des Militärflugplatzes Neuburg/Donau von 11:20 Uhr dokumentierte folgende Wetterbedingungen: Bodensicht mehr als zehn Kilometer, Wind 260°/15kt, Wolkenuntergrenze 3.200 ft AGL mit fünf bis sieben Achtel hochaufgetürmten Cumuluswolken, leichte Regenschauer.

Das METAR des Flugplatzes Augsburg von 11:50 Uhr dokumentierte folgende Wetterbedingungen: Bodensicht mehr als zehn Kilometer, Wind 240°/14 kt, Wolkenuntergrenze 2.500 ft AGL mit ein bis zwei Achtel. Eine weitere Wolkenschicht befand sich in 9.000 ft AGL mit fünf bis sieben Achtel.

Der Fluglehrer in der Cessna gab am Ereignisort eine durchbrochene Bewölkung mit einer Untergrenze von 4.500 ft AMSL an. Die Sicht habe mehr als zehn Kilometer betragen.

Funkverkehr

Der Funkverkehr wurde vom zuständigen Flugsicherungsunternehmen aufgezeichnet und stand für die Untersuchung als Tonbandumschrift und Tondatei zur Verfügung. Die Besatzung der Cessna stand in Funkkontakt mit München Radar.

Die Besatzung der Mooney stand nicht in Funkkontakt zu einer Flugsicherungskontrollstelle. Eine Raumtonaufzeichnung aus dem Kontrollraum der Flugsicherungsstelle stand nicht zur Verfügung.

Flugdatenaufzeichnung

Die Radardaten des Flugsicherungsunternehmens standen für die Untersuchung zur Verfügung.

Angaben zum Luftraum

Der Luftraum E ist ein kontrollierter Luftraum in dem sowohl Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) als auch Flüge nach Sichtflugregeln (VFR) stattfinden. IFR-Flüge werden zu IFR-Flügen, nicht aber zu VFR-Flügen gestaffelt. Soweit möglich, erhalten IFR-Flüge Verkehrsinformationen in Bezug auf VFR-Flüge. VFR-Flüge erhalten, soweit möglich, ebenfalls Verkehrsinformationen, wenn sie in Kontakt mit einer Flugsicherungsstelle (z.B. FIS) sind.

Für VFR-Flüge gelten weiterhin folgende Bedingungen: Acht km Flugsicht, Abstand zu den Wolken 1,5 km horizontal und 1.000 ft vertikal. Oberhalb von 5.000 ft AMSL besteht Transponderpflicht.

Organisationen und deren Verfahren

Die Betriebsanweisung Flugverkehrsdienste (BA-FVD) regelt den Einsatz von Radar im Flugsicherungsunternehmen. Unter Punkt 421.1 heißt es: "Radar ist von einer FVK-Stelle zu verwenden, um: (…) Luftfahrzeugführer in besonderen Situationen und durch Erteilung von Verkehrsinformationen zu unterstützen." Verkehrsinformationen sind gemäß BA-FVD "Informationen, die von einer Flugverkehrsdienststelle erteilt werden, um einen Luftfahrzeugführer vor anderem bekannten oder beobachteten Verkehr zu warnen, der sich in der Nähe seines Standortes oder der geplanten Flugstrecke befindet, und ihm helfen, einen Zusammenstoß zu vermeiden."

Unter Punkt 223.1 heißt es weiter: "Radarlotsen / Exekutivlotsen haben insbesondere folgende Tätigkeiten durchzuführen: (…) den Verlauf des Fluges von Luftfahrzeugen zu verfolgen (…), Luftfahrzeugen Informationen über auf dem Radarschirm beobachtete, unbekannte Flugziele und Schlechtwettergebiete zu erteilen, soweit diese Maßnahme notwendig erscheint und der Arbeitsanfall es zulässt. Auf Verlangen sind Luftfahrzeuge mit Radar um entsprechende Gebiete zu führen."

Zum Luftraum E sind im ICAO Annex 11 folgende Festlegungen getroffen: "IFR and VFR flights are permitted, IFR flights are provided with air traffic control service and are separated from other IFR flights. All flights receive traffic information as far as is practical. Class E shall not be used for control zones."

Beurteilung

Alle beteiligten Personen verfügten über die vorgeschriebenen Lizenzen. Technische Fehlfunktionen wurden weder bei den beteiligten Luftfahrzeugen noch bei der Flugverkehrskontrollstelle festgestellt.

Besatzung Cessna 172RG

Es handelte sich um einen IFR-Schulflug mit dem Zweck, Warteverfahren und Instrumentenlandeanflüge zu üben. Es gelten im Luftraum E auch für Flüge nach IFR die normalen Ausweichregeln, nach denen die von links kommende Cessna der von rechts kommenden Mooney hätte ausweichen müssen. Die Cessna leitete eine Rechtskurve ein, als sich die Mooney in gleicher Höhe in deren Fünf-Uhr-Position befand. Die Bauweise der Cessna (Schulterdecker) und die Schräglage während der Rechtskurve können ursächlich dafür sein, dass die Besatzung die Mooney auf der kurveninneren Seite nicht rechtzeitig sah.

Besatzung Mooney M 20R

Die Pilotin der Mooney hatte die Cessna gemäß ihrer Aussage ab einer Entfernung von ca. zwei nautischen Meilen in Sicht. Zusätzlich wurde diese auf dem Verkehrswarnsystem angezeigt und es bestand bis zum Passieren Sichtkontakt. Die Pilotin schätzte die Situation jedoch als unkritisch ein und behielt Höhe und Kurs bei. Das Beibehalten von Kurs und Höhe führte letztlich zu der Annäherung auf 0,09 NM in annähernd gleicher Flughöhe. Durch eine rechtzeitige Kursänderung wäre die Situation vermeidbar gewesen.

Flugsicherung

Die Lotsin bezeichnete die Verkehrssituation zum Ereigniszeitpunkt als mittel und ziemlich komplex. Hinzu kam die zeitgleich stattfindende Übergabe an den ablösenden Lotsen. Weiterhin führten die Flugwegabweichungen der zu führenden Flugzeuge aufgrund der Wettersituation und diverse Funküberlagerungen zu einer erhöhten Arbeitsbelastung.

Die Lotsin erkannte die sich anbahnende gefährliche Annäherung nicht. Die visuelle Anzeige der STCA und der Warnton aus dem Lautsprecher reichten nicht aus, ihre Aufmerksamkeit in der komplexen Situation auf den möglichen Konflikt zu lenken. Eine stärkere visuelle Hervorhebung und eine akustische Warnung über den Kopfhörer beim "predicted alert" und vor allem auch beim "current alert" hätten dazu beitragen können, dass die Lotsin den sich anbahnenden Konflikt bemerkt und eine Verkehrsinformation an die Besatzung der Cessna, gegebenenfalls verbunden mit einer Ausweichempfehlung, erteilt. Auf Nachfrage gab sie an, dass der STCA-Warnton nicht immer zu hören sei. Die Nutzung von Kopfhörern und andere Nebengeräusche gab sie als mögliche Faktoren an.

Als die Besatzung der Cessna die Freigabe für den Instrumentenanflug für die Piste 25 erhielt, waren die Radarziele der Cessna und der Mooney rot eingefärbt (current STCA). Es ist davon auszugehen, dass die Lotsin den Konflikt bemerkt hätte, wenn ihr Fokus zum Zeitpunkt des Funkspruchs auf dem Radarziel der Cessna gelegen hätte.

Durch die zeitweise Überlagerung der Labels und das Überdecken von Radarzielen war die Darstellung auf dem Anzeigegerät (Abb. 4) zeitweise unübersichtlich. Eine Vermeidung des Überlagerns von Informationen auf dem Anzeigegerät würde die Übersichtlichkeit erheblich steigern und die Arbeitsbelastung senken. Die Beantwortung der Frage nach ihrer Verantwortlichkeit hinsichtlich Verkehrsinformationen im Luftraum E ("Jederzeit, wenn es mir möglich ist") und die Antwort des übernehmenden Lotsen ("… roger, you are inside airspace E") lassen den Schluss zu, dass der Passus aus dem ICAO Annex 11 "All flights receive traffic information as far as is practical" missinterpretiert wurde. Grundsätzlich sollten alle relevanten und verfügbaren Informationen, welche die Flugsicherheit erhöhen an die betroffenen Luftfahrzeugführer weitergegeben werden.

Schlussfolgerungen

Die Schwere Störung ist auf folgende Ursachen zurückzuführen:

  • Die Besatzung der Cessna hat die Mooney nicht gesehen.
  • Die Besatzung der Mooney änderte den Kurs trotz Sichtkontakt zu der Cessna nicht.
  • Die Fluglotsin erkannte den Konflikt nicht und erteilte keine Verkehrsinformation oder Ausweichempfehlung an die Besatzung der Cessna.

Beitragende Faktoren:

  • Die optische und akustische Warnung (STCA) reichte nicht aus, um die Lotsin auf den drohenden Konflikt aufmerksam zu machen.
  • Die Lotsin stand aufgrund der hohen Komplexität des zu kontrollierenden Verkehrs unter einer hohen Arbeitsbelastung.
  • Durch die Überlagerung der Labels war es zweitweise nicht möglich, die Flugziele genau zu verfolgen und Daten aus den Labels zu entnehmen.

Sicherheitsempfehlungen

Die BFU hat folgende Sicherheitsempfehlungen herausgegeben:

  • Empfehlung Nr. 01/2013

Das Flugsicherungsunternehmen sollte die internen Vorschriften für die Übermittlung von Verkehrsinformationen überarbeiten und sicherstellen, dass Verkehrsinformationen zur Gefahrenabwehr, unabhängig von der Luftraumkategorie und den Flugregeln, an die betroffenen Luftfahrzeuge übermittelt werden.

  • Empfehlung Nr. 02/2013

Das Flugsicherungsunternehmen sollte das Short-Term-Conflict-Alert-System (STCA) im Hinblick auf die Wirksamkeit der generierten akustischen und visuellen Warnmeldungen überprüfen und gegebenenfalls optimieren.

1. Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit.

2. Quelle: Flugsicherungsunternehmen.

Quelle: BFU.

Dreamliner in Schwarz Look bei Air New Zealand

Boeing entließ den ersten 787-9 Dreamliner aus der hauseigenen Lackiererei für den Erstkunden Air New Zealand, allerdings mit einer neuen, schwarzen Bemalung.

Das Flugzeug erhielt die eindeutige schwarze Bemalung mit dem Zeichen des Farns, dem offiziellen New Zealand-Logo. Das Flugzeug hatte im September 2013 seinen Erstflug absolviert. Mit dem Roll-Out Anfang April ist es nicht nur die erste Maschine mit dem neuen Design der Airline in Schwarz – neben den weisen Flugzeugen, die schon über die Letzen Monate übergeben wurden – es ist mit der 787-9 auch die erste Langversion des Dreamliners (auch die 787-10 ist schon beschlossen).

Insgesamt hat Air New Zealand zehn Maschinen der 787-9 bestellt. Das erste Flugzeug mit der neuen Bemalung soll zunächst auf der Route Auckland – Perth eingesetzt werden. Obwohl eine begrenzte Zahl der Flugzeuge diese schwarze Bemalung erhalten soll, wird die Mehrzahl der Flugzeuge in der Air New Zealand-Flotte aber wohl weis bleiben.

Ihr Rumpf ist sechs Meter länger als bei der 787-8 und bietet 40 Passagieren mehr Platz. Die 787-9 fliegt zudem 555 Kilometer weiter und bietet ebenso den verbesserten Passagierkomfort durch LED-Beleuchtung, höhere Luftfeuchte und höheren Kabinendruck, bei größeren Fenstern und mehr Stauraum. Mit bisher 405 bestellten 787-9 Dreamlinern von 26 Kunden weltweit macht diese Version rund 40 Prozent aller Dramliner-Aufträge aus.

EC145 T2 mit Helionix-Avionik erhält EASA-Zertifizierung

Die Zertifizierung der neuen EC145 T2 durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) umfasst sämtliche Einsatzfähigkeiten der Maschine. Dazu zählen der Einzelpilot-Betrieb sowie nach Regeln für Instrumentenflug (IFR), im nur einmotorigen Betrieb (Kategorie A/VTOL) und mit Nachtsichtgerät.

„Die EC145 T2 setzt neue Maßstäbe in ihrer Klasse“, sagte Airbus Helicopters CEO Guillaume Faury. Das neue Modell ist die Antwort auf aktuelle Ansprüche und Herausforderungen zu ihren Missionsfähigkeiten. Mit der neuen Helionix®-Avioniksuite bietet die Maschine zudem ein Höchstmaß an Flugsicherheit.

Programm vor Produktionshochlauf – Mehr Sicherheit und Komfort

Rund 20 EC145 T2 werden bereits in Serie gefertigt. Damit stehen die Erstauslieferungen und der Produktionshochlauf auf einer soliden Grundlage. Bis dato verzeichnet Airbus Helicopters Festaufträge und Optionen für mehr als 100 EC145 T2, hinzu kommen 15 Aufträge der Bundeswehr über die militärische Variante EC645 T2.

Die T2-Version der in der vier Tonnen Klasse angesiedelten EC145 bietet erhebliche Verbesserungen: neue Arriel-2E-Triebwerke, ummantelter Fenestron®-Heckrotor, ein leistungsfähigeres Haupt- und neues Heckrotorgetriebe sowie ein erweitertes Cockpit inklusive der digitalen Helionix-Avioniksuite von Airbus Helicopters mit Vier-Achsen-Autopilot.

In Kombination mit dem optimierten Hauptgetriebe zeigen die neuen Triebwerke mit Zweikanal-Digital-Steuerung (Dual FADEC) bei Ausfall eines Triebwerks (OEI: One Engine Inoperative) und auch im Schwebeflug zuverlässige Leistungen. Dies ist gerade bei der Luftrettung (EMS, Emergency Medical Services), aber auch für die Flugsicherheit im Allgemeinen von höchster Bedeutung.

Technische Verbesserungen reduzieren Verbrauch

Mit dem Fenestron-Heckrotor von Airbus Helicopters ist die EC145 T2 leiser, schwingungsärmer und sicherer, zudem bietet sie eine effizientere Drehmomentregelung und hat im Vorwärtsflug einen niedrigeren Leistungsbedarf. Für die EC145 T2 erhielt der Fenestron-Heckrotor ein neu konzipiertes Getriebe mit geringeren Wartungskosten sowie einen Duplex-Heckrotorstellantrieb und redundante Hydraulikkreisläufe. Der neue Heckausleger besteht komplett aus Verbundwerkstoff.

Ihr großes Einsatzspektrum verdankt die Maschine ihrer Modularität und der geräumigen, hindernisfreien Kabine mit ebenem Boden. Zunächst stehen Ausrüstungsoptionen für Arbeitstransport-, Corporate- und EMS-Einsätze, in naher Zukunft aber auch für Offshore- und Polizeimissionen zur Verfügung. Das Helionix-System sorgt für höchste Einsatzfähigkeit, Flexibilität und Flugsicherheit – mit sehr guten Leistungen bei der Flugbereichssicherung, Pilotenunterstützung und Lageübersicht. Die Avioniksuite verfügt außerdem über ein innovatives Alarm- und Selbstüberwachungssystem und erfüllt damit auch die neuesten internationalen Standards.

Das Bild zeigt das Helionix® System (© und Quelle: Copyright Airbus Helicopters, Charles Abarr).

Köln/Bonn Airport mit neuem Duty Free Shop im Terminal 1

Entspanntes Einkaufen am Flughafen: Im Terminal 1 des Köln/Bonn Airport wurde heute ein neu gestalteter Duty Free Shop eröffnet.

Unmittelbar nach der Sicherheitskontrolle können Passagiere dank der großzügigen Raumgestaltung und des neuen Walk Through-Konzeptes im Vorbeigehen internationale Markenprodukte und regionale Spezialitäten einkaufen. Ein Novum ist der integrierte Design-Shop der Traditionsmarke 4711. Der neue Duty Free Shop gibt sich mit seinem Walk-Through-Konzept größer, heller, und moderner und als ein Aushängeschild des Flughafens im Terminal 1, wie Flughafenchef Michael Garvens anmerkte. Eine Besonderheit ist ein Shop, in dem das weltberühmte 4711 Kölnisch Wasser präsentiert wird.

"Wir freuen uns sehr, unseren modernisierten Shop heute gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern, dem Kölner Flughafen-Management zu eröffnen – ist der Airport Köln/Bonn doch immer noch ein ganz besonderer Standort für uns, nachdem wir 1970 dort die erste Konzession für Duty Free Shops bekommen haben", sagt Gunnar Heinemann, Inhaber der der Betreiberfirma.

Im Bild: Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Köln/Bonn GmbH (l.) und Gunnar Heinemann beim Eröffnen des neuen Shops.

Fundsachenversteigerung des Münchner Flughafens in Hallbergmoos

Wanderstöcke gefällig? Oder eher ein Navi, ein Handy oder eine Digitalkamera? All das und noch viel mehr Nützliches und Kurioses gibt es bei der kommenden Versteigerung von rund 250 Fundsachen, die am Münchner Flughafen verloren oder vergessen wurden. Termin ist am übernächsten Samstag, den 26. April 2014, ab 13:00 Uhr im Festzelt an der Predazzoallee auf dem Volksfest Hallbergmoos. Das Spektrum der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren, über Sonnenbrillen, Laptops und Kameras bis zu Bekleidung und Schmuck.

Angeboten wird auch Außergewöhnliches wie Motorsägen, Musikinstrumente, eine Körperwaage oder Skiausrüstung. Schnäppchenjäger können zudem für vier ungeöffnete Koffer bieten, die als "Überraschungspakete" versteigert werden.

Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Flughafen-Chef in Dortmund wird Pate für Kranich

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Der Saruskranich zählt mit 150 cm zu den größten Kranichvögeln. Jetzt ist Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager Pate eines der in Indien als heilig geltenden Saruskraniche aus dem Zoo Dortmund.

Lediglich an Kopf und Hals ist er leuchtend rot gefärbt, ansonsten ist sein Gefieder einheitlich grau. "Zugegebenermaßen kannte ich Saruskraniche vorher nicht. Umso mehr hat es mich beeindruckt, dass die Tiere nicht nur in weiten Teilen Südostasiens, von Pakistan bis Malaysia, beheimatet sind, sondern seit den 1960er Jahren auch in Australien leben. Ich freue mich, mit der Patenschaft für einen dieser eleganten Vögel den Zoo Dortmund unterstützen zu können", sagte der frischgebackene Kranich-Pate Mager.

Für das bisher namenlose weibliche Tier hatte Mager auch gleich einen Namen parat. Gertrud taufte er das Tier – frei nach der berühmten Gans aus der Jules Verne Verfilmung "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" von 1959. Ein Vogel als Patentier macht nicht nur auf den ersten Blick Sinn. Immerhin hat der Airport mit 135 Hektar die größte zusammenhängende Grünfläche Dortmunds und ist damit auch Heimat für fast 100 teils bedrohte Vogelarten. Auch wenn der rot-graue Saruskranich nicht am Airport, sondern im Zoo lebt – mit seinem Paten steht ihm nun ein flugaffiner Unterstützer zur Seite.

Boeing liefert 8.000. 737 aus

Boeing hat heute die 8.000 737 vom Band direkt an United Airlines ausgeliefert. Ein Meilenstein vom meistverkauften Flugzeug. Die Next-Generation 737-900ER (extended Range) trägt ein besonderes Logo.

Die B737 ist das erste kommerzielle Flugzeug überhaput, dass diesen Marke bei der Auslieferung erreicht. Das Programm des amerikanischen Flugzeugbauers hat zudem einen starken Rückhalt mit über 3.700 Bestellungen, davon 1.934 für die 737 MAX.

United Airlines war auch schon der Erstkunde für die 737-200. Seit 1965 hat die Fluggesellschaft über 550 B737 erhalten und fast jedes Modell ihrer Flotte betrieben. Ron Baur, Vice President für die Flotte bei United Airlines bezeichnete die 737 als integralen Bestandteil für die Kurzstreckenflotte, und zeigte sich erfreut dass United auch der Erstkunde in Nordamerika für die neue 737 MAX 9 sein wird.

Mit der 737-900ER, sowie mit den 737 MAX, sollen ältere und weniger effiziente Flugzeuge aus der Flotte ersetzt sowie der Passagierkomfort verbessert werden.

Fraport-Nachhaltigkeitsbericht über Energie, Gesundheit und Schallschutz

Mit dem Leitmotiv "Nachhaltig verbinden" hat der Flughafenbetreiber heute den Nachhaltigkeitsbericht 2013 veröffentlicht. "E-PORT AN", "Fitness-Mobil" und "GBAS" sind dabei die Schlagworte, hinter denen sich drei innovative Projekte am Flughafen verbergen.

Sie stehen stellvertretend für einen zentralen Anspruch der Fraport AG. Die darin vorgestellten Projekte sollen dazu beitragen, dass einer der weltweit größten Flughäfen auch in Zukunft international wettbewerbsfähig bleibt. Denn die angemessene Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte sei eine notwendige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, und seines Führungsanspruchs in der Branche, sagt Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands, im Vorwort.

Die Maßnahmen reichen von Angeboten für Beschäftigte über neue Services für Passagiere und dem Engagement für die Flughafen-Nachbarschaft, etwa durch die Unterstützung für Umweltprojekte und die kontinuierliche Verringerung von Fluglärm bis zur Verringerung des CO2-Ausstoßes.

Elektrofahrzeuge am Flughafen

So werden mittlerweile etwa zehn Prozent der mehr als 3.000 motorisierten Fahrzeuge des Flughafenbetreibers elektrisch betrieben. Die kontinuierliche Steigerung der Elektromobilität ist Teil des Projekts "E-PORT AN", einer Gemeinschaftsinitiative von Fraport, der Lufthansa Group, der Modellregion Rhein-Main und dem Land Hessen. Ausgezeichnet wurde "E-PORT AN" 2013 von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt.

Mit einem neuen CO2-Controlling prüft Fraport seit vergangenem Jahr systematisch und noch genauer als bisher den eigenen Energieverbrauch. Damit sollen neue Einsparpotenziale identifiziert werden. Darüber hinaus reagiert das Unternehmen damit auf steigende Reporting-Anforderungen.

Gesundheit und Förderung der Mitarbeiter

Ein weiterer Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Verantwortung der Fraport AG gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, etwa durch Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt und Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Gesundheitsmanagement. So steht den Mitarbeitern auf dem Vorfeld seit Herbst 2013 ein mobiles Trainingszentrum zur Verfügung, das "Fitness-Mobil". Mit kurzen Sporteinheiten während der Arbeitszeit soll so Erkrankungen vorgebeugt werden.

GBAS als Beitrag zum weiteren Schallschutz

Ständige Weiterentwicklungen gibt es auch beim Thema Schallschutz. Im vergangenen Jahr erfolgte zum Beispiel gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung der Spatenstich zu GBAS, dem Ground Based Augmentation System. Damit werden in Zukunft neue Anflugverfahren möglich, was die Belastung für die Anwohner merklich reduzieren soll.

"Dass wir in Sachen Lärmschutz international Vorreiter sind, macht uns stolz. Aber noch viel mehr spornt es uns an, gemeinsam mit unseren Partnern immer weiter daran zu arbeiten, die Belastungen durch den Flugverkehr in der Region zu minimieren", so Dr. Schulte.

Radar-Höhenmodell WorldDEM: Beispiellos hohe Auflösung der ganzen Erde

Mit der kommerziellen Einführung von WorldDEM bringt Airbus Defense and Space ein digitales Höhenmodell (DHM) auf den Markt, das die Erde mit bisher unerreichter Genauigkeit von Pol zu Pol abdeckt. Mit WorldDEM lässt sich die Qualität von DHM-Anwendungen für Kunden in zahlreichen Branchen wie Luftfahrt, Verteidigung, Öl- und Gasgewinnung oder Bergbau verbessern. Das neue Modell basiert auf Daten der Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X.

Aufgabe der beiden hoch auflösenden deutschen Radarsatelliten ist die Erstellung eines globalen digitalen Höhenmodells auf HRTE-Level 3 (High Resolution Terrain Elevation), was zu einer signifikant höheren Genauigkeit führt.

Auflösung der Space Shuttle-Mission weit übertroffen

In Sachen Auflösung setzt das DHM neue Maßstäbe: Während der in der Shuttle Radar Topography Mission (SRTM) erfasste Datensatz, bei der ein 60 Meter langer Teleskop-Arm als zweite Antenne ausgefahren wurde, bisher lediglich eine Rasterweite von 90 Metern, teils 30 Metern bot, deckt WorldDEM die ganze Welt nun mit einer Rasterweite von zwölf Metern ab. WorldDEM garantiert dabei ein standardisiertes, weltweites DHM.

WorldDEM ist deshalb so innovativ, weil es Zugang zu einer enorm großen Datenbank mit homogenen digitalen Höhendaten der ganzen Welt ermöglicht. Damit lassen sich missionsübergreifend Daten desselben Typs verwenden.

Die versatzfreie Abdeckung über regionale und Ländergrenzen hinweg bietet Verteidigungskräfte ein ganz neues Maß an Präzision für militärische Luftfahrt, Missionsplanung und Einsätze an jedem Ort der Welt. In der Zivilluftfahrt stehen außerdem für zahlreiche Flugsysteme genauere Eingangsdaten zur Verfügung.

Vierte Satelliten-Messkampagne für weitere Datenverbesserung

TerraSAR-X und TanDEM-X hatten im Dezember 2010 mit der simultanen Datenerfassung begonnen und bis Mitte 2013 die Landmassen der Erde bereits zwei Mal komplett erfasst. In der dritten und vierten Erfassungskampagne vermessen die Satelliten nun komplexere Geländestrukturen erneut, um die durchgehend hohe Qualität und Genauigkeit des Endprodukts zu gewährleisten. Mittlerweile gab es auch ein Funktions-Upgrade für TerraSAR-X.Die Erfassungskampagne soll Mitte 2014 abgeschlossen sein.

"Durch die wiederholten Erfassungsüberflüge ist WorldDEM so detailgenau, dass sich unter Umständen sogar Bäume erkennen oder unbefestigte von geteerten Straßen unterscheiden lassen", sagte Bernhard Brenner, Leiter der Programmlinie Geo-Intelligence bei Airbus Defense and Space. Das Höhenmodell (Digital Elevation Model, DEM) WorldDEM liefere hochpräzise Daten für die Kriseneinsatzplanung und für strategische Einsätze in entlegenen Gebieten.

Neben Anwendungen in der Luftfahrt und Verteidigung gibt es vielfältige weitere mögliche Anwendungsbereiche für das neue Modell, von der Öl-, Gas- und Erzprospektion bis hin zur Orthorektifizierung von Luft- und Satellitenbildern auf Basis der hochwertigen WorldDEM-Daten.

Gemeinsam mit DLR – Vermarktung nach Daten-Aufbereitung

Die 2007 und 2010 gestarteten Radarsatellitenmissionen TerraSAR-X und TanDEM-X werden in Form einer Public Private Partnership des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Airbus Defense and Space durchgeführt. Das DLR ist verantwortlich für die Durchführung der Mission und die Erzeugung des digitalen TanDEM-X-Höhenmodells, auf das WorldDEM aufbaut. Die beiden Satelliten sind seit vier beziehungsweise sechs Jahren erfolgreich im Einsatz. Ihre Lebensdauer wird auf weitere fünf Jahre veranschlagt, so dass sie noch über das Jahr 2018 hinaus in Betrieb sein dürften.

Airbus Defense and Space hält die Exklusivrechte für die kommerzielle Vermarktung der Daten. Das Unternehmen ist zudem für die Anpassung des DHMs an die Bedürfnisse kommerzieller Kunden zuständig und beginnt will nun mit dem Aufbau der globalen WorldDEM-Datenbank beginnen.

Anfahrt zum Hannover Airport auf A2 und B522 behindert

Aufgrund von Baumaßnahmen durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr kommt es vom 22.04.2014 bis ca. 07.10.2014 zu Verkehrsbehinderungen bei der An- und Abfahrt zum Hannover Airport. Betroffen ist die Anschlussstelle der Autobahn A2 (Aus- und Auffahrt Langenhagen), und der Direktverbindung zur Innenstadt Hannover (Bundesstraße B552) im Bereich der Autobahn A2.

Der Hannover Airport bleibt durchgehend erreichbar, es kommt jedoch teilweise zu großflächigen Umleitungen des Straßenverkehrs, Reisende sollen daher bei Ihrer Anreise von und zum Hannover Airport mehr Zeit einplanen. Aktuelle Informationen und Termine finden werden von der Behörde online gestellt.

DLR und NICT kooperieren bei Laser-Kommunikation

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Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das japanische National Institute of Information and Communications Technology (NICT) wollen bei der optischen Satelliten-Boden-Kommunikation zusammenarbeiten.

Ein Austausch von Wissen und Wissenschaftlern, gemeinsame Forschungsprojekte und Workshops – mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung am 16. April 2014 in Japan, einem Memorandum of Understanding, bekräftigen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das japanische National Institute of Information and Communications Technology (NICT) ihre Zusammenarbeit in dem wichtigen Forschungsbereich der optischen Satelliten-Boden-Kommunikation. "Das NICT ist für uns kein unbekannter Partner, und wir freuen uns, dass die bestehende Kooperation in Zukunft noch stärker werden wird", betonte DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner.

Bereits 2006 und 2009 arbeiteten das Institut für Kommunikation und Navigation des DLR, das japanische NICT und die japanische Raumfahrtagentur JAXA im Projekt KIODO zusammen: Damals nutzten die beiden Institute die optische Strecke vom japanischen KIRARI-Satelliten zum Boden, um mit den so gewonnenen Messdaten die atmosphärischen Einflüsse auf die Datenübertragung zu messen und zu bewerten. In Zukunft soll diese Zusammenarbeit bei der Untersuchung der optischen Datenübertragung weiter ausgebaut werden.

Mit der amerikanischen Ladee-Mondsonde hat das DLR bereits Erfahrungen zur Laser-Datenübertragung gesammelt. Ein strategisches Büro für Kooperationen unterhält das DLR bereits in Japan.

Gemeinsame Datenübertragung zu den Bodenstationen

Beide Institute verfügen bereits über Infrastruktur und Kompetenzen in diesem Bereich. Das DLR betreibt sowohl eine stationäre als auch eine transportable optische Bodenstation für die Laser-Kommunikation mit Satelliten, das NICT hat eine optische Bodenstation in Tokio. Beide Institute arbeiten derzeit an Experimenten für Weltraummissionen: Das Institut für Kommunikation und Navigation entwickelt in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart und dem DLR-Institut für optische Sensorsysteme OSIRIS (Optical Space Infrared Downlink System), ein experimentelles optisches Kommunikationssystem für Kleinsatelliten.

An Bord der Satelliten Flying Laptop (Universität Stuttgart) und BIROS (DLR) soll das System seine Weltraumtauglichkeit unter Beweis stellen. Die japanischen Kollegen arbeiten an SOTA (Small Optical Transponder), einem optischem Kommunikationsterminal, das ähnliche Ziele wie die DLR-Entwicklung verfolgt. Innerhalb des Memorandum of Understanding werden die beiden Partner beispielsweise mit ihren Bodenstationen jeweils die Daten des Partner-Experiments im All empfangen.

Datenraten der Laser-Kommunikation gegen Engpass

Aufgrund der hohen Datenraten, die optische Kommunikationssysteme erreichen können, werden diese in Zukunft immer mehr zur ersten Wahl bei der Kommunikation zwischen Satelliten, aber auch zwischen Satelliten und Bodenstationen, heißt es vom DLR-Institut für Kommunikation und Navigation. Kameras und Sensoren an Bord von Erdbeobachtungssatelliten werden immer leistungsfähiger. Gleichermaßen steigen die Anforderungen an die Kommunikationssysteme, um alle gewonnenen Daten zur Erde senden zu können.

Optische Datenübertragungssysteme können den hierbei entstehenden Kapazitätsengpass auflösen: Sie ermöglichen gegenüber traditionellen Funksystemen sehr hohe Datenraten, sind zudem leistungseffizient und unterliegen keinerlei Frequenzregulierung, stellen aber auch neue technische Herausforderungen dar, etwa bei intersatelliten-Kommunikation. Die Kooperation zwischen den beiden Forschungseinrichtungen soll die Erforschung und Umsetzung der Technologie für Satelliten-Boden-Kommunikation fördern.

„Zulu-Sierra“: Lufthansa-A320 fliegender Botschafter

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Ein moderner Airbus A320 der Lufthansa mit dem Kennzeichen "D-AIZS" wird künftig als "fliegender Botschafter" den Namen der Gemeinde Seeheim-Jugenheim in alle Welt tragen.

Der Airbus erhielt heute den Namen der Kommune an der Bergstraße und löst damit seinen Vorgänger, eine Boeing 737 ab, die 2010 aus der Lufthansa-Flotte ausgemustert wurde. Die Urkunden zur Namensübertragung unterzeichneten für die Gemeinde Seeheim-Jugenheim der Bürgermeister Olaf Kühn und für die Deutsche Lufthansa AG Kay Kratky, Mitglied des Passagevorstands, Operations & Hub Frankfurt.

Flottenmodernisierung: Moderner A320 folgt auf B737

Die Zeremonie fand im Lufthansa Training & Conference Center Seeheim statt, das seit 40 Jahren Aus- und Weiterbildung von Lufthansa-Mitarbeitern aus aller Welt beherbergt. Das Training-Center war 2009 nach zweijährigen Bauarbeiten und einem Investment von 100 Millionen Euro komplett neu eröffnet worden.

Der künftige "fliegende Botschafter" Seeheim-Jugenheims kann mit beeindruckenden Messwerten und Leistungsdaten aufwarten. Der Jet misst in der Länge 38 Meter und bietet bis zu 168 Passagieren Platz. Die "Seeheim-Jugenheim" hebt mit einem maximalen Startgewicht von 73 Tonnen ab und fliegt mit einer Reisegeschwindigkeit von 840 km/h eine Strecke von bis zu 3.020 Kilometern. Zu den Destinationen zählen europäische Metropolen von London und Paris bis zu Moskau oder Lissabon.

Der Airbus ist mit sogenannten Sharklets ausgerüstet. Die 2,4 Meter hohen Flügelspitzen-Verlängerungen verbessern die Treibstoffeffizienz im Flugbetrieb: Je nach Streckenlänge können Einsparungen von rund ein bis vier Prozent Kerosin erzielt werden. Flugzeuge, die mit Sharklets ausgestattet sind, können auch steiler steigen und reduzieren so die Geräuschemissionen im Flughafenumfeld.

Erstes Ziel der "Zulu-Sierra": Krakau

Der Airbus A320 ging am 17. April 2013 in die Lufthansa-Flotte über und ist seitdem im Zeichen des Kranichs unterwegs. Der erste Flug nach der Namensübertragung führt die "Seeheim-Jugenheim" in die polnische Stadt Krakau.

Die täglich wechselnden Lufthansa-Crews kennen die neue "Seeheim-Jugenheim" ohnehin unter einer ganz anderen Bezeichnung: Weil das offizielle Luftfahrtkürzel dieses Airbus D-AIZS lautet, heißt der Jet aus Sicht der Flugzeugführer – gemäß dem Pilotenalphabet – "Zulu-Sierra".

Taufdatum der ersten "Seeheim-Jugenheim" war vor 25 Jahren der 11.Mai 1989. Die Boeing 737 wurde am Frankfurter Flughafen von Anne Müller, der Gattin des damaligen Bürgermeisters, getauft. Am Taufzeremoniell in der Lufthansa-Wartungshalle nahmen damals rund 600 Gäste teil.

Die Tradition, Flugzeuge der Deutschen Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als die Fluggesellschaft ihren allerersten Langstrecken-Jet in Dienst stellte. Die vierstrahlige Boeing 707 erhielt den Namen "Berlin". Taufpate war der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt.

Know-how der Flughafen Zürich AG für Kasachstan

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Die Flughafen Zürich AG erbringt im Rahmen eines Joint Venture Beratungsdienstleistungen für den Betrieb von bis zu elf Flughäfen in Kasachstan. Zu diesen Flughäfen gehört auch derjenige der Hauptstadt Astana, welcher mit jährlich 2,3 Millionen Passagieren mit Abstand das größte Passagieraufkommen im Beratungsmandat ausweist. Die Stadt Astana wird Gastgeberin der "Expo 2017" sein.

Kasachstan ist flächenmässig gesehen das neuntgrösste Land der Erde mit überdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum und somit auf eine zuverlässige und gut funktionierende Luftverkehrsinfrastruktur angewiesen. Die Flughafen Zürich AG soll ihr Management-Know-how im Rahmen eines mehrjährigen Dienstleistungsvertrages einbringen und die kasachische Betreibergesellschaft unterstützen. Die Flughafenbetreiberin wird jedoch nicht in die Flughafeninfrastruktur investieren, diese bleibt vollständig im Eigentum des kasachischen Staats.

Beteiligungen und Beratung internationaler Flughäfen

Die Zürcher Flughafenbetreiberin ist derzeit ausserhalb der Schweiz am Betrieb von elf Flughäfen in Indien und Lateinamerika beteiligt, darunter Bangalore in Indien, Antofagasta, Puerto Montt und Iquique in Chile, Bogotá in Kolumbien, Belo Horizonte in Brasilien (gemeinsam mit den Flughafen München) sowie in Curaçao.

Ziel der Flughafen Zürich AG ist es, in Wachstumsmärkten unter anderem in Lateinamerika, der Karibik, Osteuropa sowie Zentralasien oder Südostasien Managementverträge abschließen. Dabei wird immer mit starken lokalen Partnern zusammengearbeitet.

Lufthansa führt Sitzplatzreservierung bei Economy-Langstrecke ein

In den günstigsten Economy-Buchungsklassen wird künftig für 25 Euro pro Sitzplatz eine frühzeitige Sitzplatzreservierung auf Langstreckenflügen angeboten. Die Option gilt für Economy Class-Reisende der preiswertesten Buchungsklassen W, S, T, L und K ab dem 28. April 2014. Mit dieser Änderung wird der Zusatzservice einer frühzeitigen Sitzplatzreservierung an das gleichlautende Angebot auf innerdeutschen und europäischen Strecken angeglichen, wo dies bereits für zehn Euro angeboten wird. Unverändert können alle Fluggäste beim Einchecken ab 23 Stunden vor Abflug ihren Wunschsitz wie bisher kostenfrei auswählen.

Mit der frühzeitigen Sitzplatzreservierung bei Ticketbuchung können Fluggäste nun lange vor Antritt der Reise die Auswahl ihres bevorzugten Wunschsitzes festlegen. Im Gegensatz zu den günstigsten Economy Class-Tickets ist die Sitzplatzreservierung zum Zeitpunkt der Buchung für Fluggäste der mittleren und flexiblen Buchungsklassen in der Economy Class sowie in der künftigen Premium Economy Class, der Business und First Class weiterhin kostenlos. Gleiches gilt in allen Buchungsklassen für HON Circle Member und Senatoren.

Sitzplätze können während oder auch nach der Buchung des Fluges sowohl im Reisebüro, an den Ticketschaltern als auch seit 25. Februar online reserviert werden.

Germanwings neu ab Berlin: Verona, Ancona und Bosnien-Herzegowina

Seit Dienstag fliegt Germanwings dreimal wöchentlich in die Stadt von "Romeo und Julia": nach Verona. Die Flieger heben immer Dienstag, Donnerstag und Samstag ab. Und zusätzlich gibt es noch zwei neue Ziele ab Berlin.

Ebenfalls gestern startete die Airline nach Sarajewo in Bosnien-Herzegowina, und bereits seit dem 12. April wird Ancona an der italienischen Adriaküste angeflogen.

Romanik und mittelalterliches Flair von Verona

Verona, die Stadt in Norditalien, die durch das Schauspiel "Romeo und Julia" von William Shakespeare poetische Berühmtheit erlangte, fasziniert durch ihr mittelalterliches Flair. Das traditionelle Verona lässt sich mit einem Spaziergang durch die Altstadt bis hin zur im Jahr 30 n. Christus errichteten Arena von Verona erkunden.

Ein Besuch in einem der schönsten italienischen Gärten der späten Renaissance, dem Giardino Giusti, lohnt sich und beeindruckt zudem mit einer grandiosen Aussicht auf die Stadt.

Germanwings eine Standort-Größe in Berlin

"Mit über elf Millionen Passagieren in zehn Jahren, 35 Flugzielen im Sommer 2014 und einem stetig wachsenden Streckennetz ist Germanwings in Berlin nicht mehr wegzudenken. Die Airline ist einer unserer wichtigsten Partner in Tegel", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "Ich freue mich über die Erfolgsgeschichte und wünsche Germanwings allzeit gute Auslastung."

Bild v.l.n.r: Norman Keller (Steward, Germanwings), Niels Fuenning (First Officer, Germanwings), Patrick Zeuner (Senior Consultant Airline Marketing, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Swantje Bern (Purser, Germanwings), Elmar Burkhardt (Captain, Germanwings), Svenja Thiel (Stewardess, Germanwings).

„Recreation Area“ für Alle am Flughafen München

Wartezeit ist Wellness- oder auch Arbeitszeit: Nach diesem Motto können Urlauber und Geschäftsreisende ab sofort auf der Abflugebene G im Terminal 2 (Schengen-Bereich) ihre Wartezeit bis zum Abflug auf verkürzen. Die 220 Quadratmeter große, sogenannte "Recreation Area" befindet sich in der Nähe des Gates G16. Insgesamt 34 bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten laden zum Lesen oder einfach zum Abschalten ein. Darüber hinaus gibt es 20 "Business Stationen", die mit einem eigenen Stromanschluss für Laptop, Handy etc. ausgestattet sind. Die Nutzung der Wohlfühl-Oase ist für alle Passagiere kostenlos.

Die neugestaltete Wartefläche wurde von der Terminal 2 Gesellschaft – einer gemeinsamen Tochter der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG – in Zusammenarbeit mit dem Möbelhersteller Vitra und dem Münchner Planungsbüro "studio PS" konzipiert. Pflanzen und spezielle Lichteffekte unterstützen dabei die Wohlfühl-Atmosphäre. Über Monitore wird der Fluggast über den aktuellen Status seines Fluges informiert. Auf der Abflugebene H (Non-Schengen-Bereich) gibt es bereits seit eineinhalb Jahren eine ähnlich gestaltete Recreation Area, die von Fluggästen intensiv genutzt wird.

Die beiden Geschäftsführer der Terminal 2 Gesellschaft, Christian Wallner und Marc Stadtlander wollen Aufenthaltsqualität und Passagierkomfort im Terminal 2 kontinuierlich erhöhen. Das hochwertige Service- und Dienstleistungsangebot im Terminal 2 sei ein Grund dafür, weshalb der Münchner Flughafen bereits mehrfach und auch in diesem Jahr zum besten europäischen Flughafen gewählt wurde.

Cessna CJ3 Full-Flight-Simulator bald am Airport Düsseldorf

Die Chartergesellschaft Star Wings Dortmund errichtet am Dortmund Airport einen europaweit einmaligen Flugsimulator. Mit dem Spatenstich im Sommer wird die Grundlage für die Arbeiten am Simulatorgebäude gelegt.

Bereits im kommenden Jahr können dann Flugschüler und Piloten in nahezu realen Cockpit-Verhältnissen wertvolle Erfahrungen für den Flugverkehr sammeln. Dabei lernen sie, unter höchsten technischen Standards in Sachen Fliehkraft, Sound und Grafik, auch Gefahrensituationen kennen, die in echten Flugübungsstunden nicht erfahrbar sind.

Full Flight Simulation für Cessna CJ3 auf Level D

Der Simulator aus dem Hause Mechtronix-Tru, eine Textron-Company, zu der auch Cessna gehört, wird eigens für Star Wings in Kanada produziert und soll bereits zum Jahresende auf dem Seeweg nach Deutschland transportiert werden. Dazu erklärte Jochen Popp, CEO von Star Wings Dortmund: "Seit 2010 stehen wir Kunden aus ganz Europa mit unserer Flotte von Cessna Citation Jets (C525, C525A, C525B, C525C) zur Verfügung. Zugang zu einem Full Flight CJ3 Level D Simulator zu ermöglichen war daher für uns der logische nächste Schritt. So erhöhen wir unsere Professionalität und Effizienz und bieten ein europaweit einmaliges Angebot…"

In der Full-Flight-Simulation einer Cessna CJ3 wird dann das höchste Simulator-Level D erreicht werden. Mit Flugstunden unter täuschend echten Bedingungen können Piloten ihre Musterberechtigung erwerben und unter realitätsnahen Bedingungen alle erdenklichen Gefahrensituationen in dem High-Tech-Anbau trainieren.

Business-Charterverkehrgesellschaft mit Ausbildung

"Dieses Angebot bedeutet einen echten Mehrwert für die Flugsicherheit in Europa und wird das Interesse an unserem Standort europaweit noch verstärken.", sagte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Die Realisierung des Projektes wird in Zusammenarbeit mit Harpen Immobilien durchgeführt. Die technisch maßgeschneiderte Immobilie wird an das bestehende Spaceport-Gebäude angebaut, das Harpen ebenfalls betreibt.

Die Star Wings Dortmund Luftfahrt GmbH ist eine am Dortmund Airport ansässige Fluggesellschaft für Businesscharterverkehre. Star Wings operiert mit ihren zehn Luftfahrzeuge weltweit. Als zugelassene Ausbildungsorganisationen bildet die Dortmunder Firma zudem auf Citation Jet und King Air Modellen aus.

Führungswechsel in den Divisionen der Airbus Group

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Die Airbus Group hat in den Divisionen Airbus Helicopters, Airbus Defence and Space sowie in der Tochtergesellschaft Aerolia einige Führungspositionen neu besetzt.

Mit Wirkung zum 05. Mai wird Christian Cornille, derzeit CEO des Flugzeugstrukturenherstellers Aerolia, zum Executive Vice President – Industry bei Airbus Helicopters ernannt. In dieser Eigenschaft soll er neue Maßstäbe für das Industriemodell von Airbus Helicopters setzen, das einen wesentlichen Aspekt des Transformationsvorhabens der Division darstellt.

Christian Cornille, 51, wird Mitglied des Executive Committee der Division und berichtet an CEO Guillaume Faury. In den vergangenen fünf Jahren hatte Christian Cornille die Führung von Aerolia inne, einer Tochtergesellschaft der Airbus Group. In dieser Zeit stieg der Umsatz des Tochterunternehmens von 676 Mio. Euro um 69 Prozent auf 1,140 Mrd. Euro. Nach verschiedenen Positionen in der Atom- und Automobilindustrie wechselte er 1988 in die Luftfahrt und leitete 12 Jahre lang verschiedene Produktionsbereiche bei Eurocopter. Danach war er im Airbus Aerostructures Centre of Excellence für die Lieferkette und für das Power8-Programm für die Standorte in Frankreich und Deutschland zuständig.

Seine Nachfolge bei Aerolia tritt Cédric Gautier, 53, an. 2011 wurde Gautier zum Senior Vice President und Head des A400M-Programms bei Airbus ernannt. In dieser Zeit konnte er die zivile und militärische Zulassung der A400M und die ersten Flugzeugauslieferungen an Kunden im Jahr 2013 verbuchen. Zudem ist er CEO der Gesellschaft "Airbus Military France".

Bevor er die Leitung des A400M-Programms übernahm, war Cédric Gautier vier Jahre Vorstandsvorsitzender von EADS Sogerma, wo er umfangreiche Neustrukturierungsmaßnahmen umsetzte und erfolgreich an der Neugestaltung des Unternehmens mitwirkte. Dank Gautiers umfassender Erfahrung in der Luft- und Raumfahrt kann Aerolia die profitable Wachstumsstrategie fortsetzen und auch künftig neue Märkte erschließen.

Rafael Tentor, 57, derzeit Chef der Programme "Light and Medium Aircraft" sowie "Multi-Role Transport and Tanker" bei Airbus Defence and Space, wird die Leitung des A400M-Programms von Cédric Gautier übernehmen. Da Rafael Tentor von Anfang an in das A400M-Programm einbezogen war, verfügt er nicht nur über umfangreiche Produkt- und Programmkenntnisse, sondern aufgrund seiner derzeitigen Position auch über das erforderliche Know-how für den Produktionshochlauf.

Die Bilder zeigen die Cornille, Gautier und Tentor (v.o.n.u.).

Drohnen-Hersteller Titan Aerospace wird Teil von Google

Internet-Konzern Google übernimmt Drohnen-Hersteller Titan Aerospace. Das Technologie-Unternehmen forscht an Drohnen bzw. "atmosphärischen Satelliten", die den Menschen auf verschiedene Weise einen Nutzen bringen sollen. Einer davon ist es, Internet-Verbindungen zu entlegenen Orten auf der Welt herzustellen, aber auch Aufklärungsdienste für die Umwelt wie Ölverschmutzung oder Abholzung zu erfassen. Die Firma wird nun Teil der Google-Familie.

Titan Aerospace nennt seine Drohnen auch AtmoSat. Mit über 50 Metern Spannweite fliegen sie in 20 Kilometern Höhe. Man sei bei Titan Aerospace, mit Sitz in Albuquerque in New Mexico, auch schon ganz aufgeregt, diese Forschungsfelder mit den Kollegen bei Google gemeinsam zu bearbeiten. CEO ist derzeit Vern Raburn, ein ehemaliger Microsoft-Manager.

Airbus Helicopters startet ersten EC135 Full Flight Simulator in Japan

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Airbus Helicopters Japan hat jetzt seinen ersten Full Flight Simulator (FFS) für Hubschrauber in Japan vorgestellt. Der Simulator mit seinem äußerst Realitäts-nahen Trainingssystem ist damit für den Dienst in der dem Kobe Airport benachbarten Niederlassung bereit.

Der Siumulator ist für die leichten zweimotorigen Hubschrauber EC135 P2+ von Airbus Helicopters konfiguriert und hat von der japanischen Flugaufsichtsbehörde JCAB (Japan Civil Aviation Bureau) die Level C-Zulassung bekommen. Mit dieser Lufttüchtigkeitsbescheinigung können die Trainingsstunden der Piloten am Simulator wie tatsächliche Flugstunden angerechnet werden.

FFS: Echtes Training ohne echten Flug

Die EC135 ist ein zweimotoriger Helikopter, der weltweit etwa für Rettungseinsätze, medizinische Notfalltransporte, Feuerlöscheinsätze, Küstenschutz und Sichterheitskräfte im Einsatz ist. Auch in Japan ist das Muster beliebt, ca. 77 Maschinen der EC135 sind derzeit in dem Land im Einsatz.

Mit dem neuen FFS in Japan erhält die Sicherheit einen großen Gewinn, da der weltweite Standard auch für dieses Land verfügbar wird. Der Simulator repräsentiert exakt ein Cockpit mit Instrumenten und Systemen, die es den Crews ermöglichen, Missionen unter allen Bedingungen zu trainieren, einschließlich Notfällen und Schlechtwetter-Flügen. Damit können Piloten und Techniker ihre Fertigkeiten ohne die teuren Kosten echter Flugstunden und mit weniger Zeitaufwand trainieren.

Verhalten in Notsituationen kann gezielt trainiert werden

Mit einem Packet an Standard-Flugdaten, das Airbus Helicopters für die EC135 entwickelt hat, verfügt das System über die komplette Funktionalität dieses Hubschraubers, inklusive der Triebwerke, des Autopiloten und allen anderen Softwarekomponenten. Auch gibt es als Übung 195 Fehlfunktions-Ereignisse, mit denen Crews ihre Fähigkeiten in Notsituationen entscheidend verbessern können.

Weltweit unterhält Airbus Helicopters 25 Training-Center für militärisches und ziviles Pilotentraining sowie Wartungsübungen. Dieses Center von Airbus Helicopters Japan ist das erste dieser Art in dem Land und war 2012 offiziell eingeführt worden. Mit qualifiziertem japanischem Personal unterstützt die Anlage Übungen für Notfallpläne, Wiederholungstrainings, Muster-Schulungen und Missionstrainings. 2013 haben bereits 30 Piloten und 185 Techniker Kurse an dem Gerät besucht.

Passagierzahlen und Auslastung in Zürich rückläufig – Fracht mit Plus

Im März 2014 sind 1.939.105 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode bedeutet das einen Passagierrückgang von 3,0 Prozent, der durch die Verschiebung der Ostertage in den April zustande kommt. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im März 2014 um 4,0 Prozent auf 1.287.949, die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 14,5 Prozent auf 643.212. Der Transferanteil in diesem Zeitraum lag bei 33,2 Prozent (-4,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr).

Die Anzahl Flugbewegungen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent auf 21.113 Bewegungen. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 107 Fluggästen 0,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im März um 1,4 Prozentpunkte auf 73,7 Prozent gefallen. Fracht wurden im März 2014 am Flughafen Zürich 39.495 Tonnen abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 4,7 Prozent gegenüber März 2013.

Airport Night Run am Flughafen BER: Sport auf der Startbahn

Bei schönem Wetter haben insgesamt 3.856 Läuferinnen und Läufer den Lauf über das Gelände des Flughafens Berlin Brandenburg erfolgreich absolviert.

Vom Start bis ins Ziel in 75:22 Minuten: Daniel Naumann hat mit dieser Zeit den Halbmarathon gewonnen. 1.277 davon liefen den Halbmarathon über 21,0975 Kilometern und 2.579 die 10-Kilometer-Strecke. Die Strecke führte in den Abendstunden über die beleuchtete Südliche Start- und Landebahn, vorbei am Tower der Deutschen Flugsicherung, dem Terminal sowie dem Südpier des BER.

Der Airport Run wurde zum achten Mal ausgerichtet. Wie bereits im vergangenen Jahr fand er als Night Run statt. Der Startschuss fiel dazu um 19:00 Uhr. Organisiert wurde der Airport Night Run von der Berlin Läuft GmbH auf dem Gelände des Flughafens Berlin Brandenburg.

Sieger und Zeiten beim Halbmarathon

Die Läuferinnen und Läufer erzielten beste Ergebnisse: Sieger beim Halbmarathon wurde Daniel Naumann aus Henningsdorf mit einer Zeit von 01:15:22 Stunden. Zweiter in dieser Distanz wurde Dirk Kiwus aus Berlin mit 01:15:29 Stunden. Auf den dritten Platz kam Marco Molina aus Berlin mit einer Laufzeit von 01:19:45 Stunden.

Siegerin in dieser Distanz wurde Julia Kind aus Berlin mit 01:26:29 Stunden. Annette Müller aus Berlin lief mit einer Zeit von 01:30:07 Stunden als zweite ins Ziel. Auf den dritten Platz folgte Alexandra Gabrys aus Berlin mit 01:30:30 Stunden.

Sieger beim 10-km-Lauf

Sieger des 10-Kilometer-Laufs wurde mit 33:43 Minuten Bernd Romeikat aus Berlin. Zweiter wurde Cornelius Theus aus Berlin, der die Strecke in 34:24 Minuten lief. Benjamin Schalanda aus Berlin kam als Dritter mit 35:34 Mi-nuten ins Ziel. Bei den Frauen siegte wie in den beiden Vorjahren Karsta Parsiegla aus Teltow mit 40:39 Minuten vor Isabelle Stawczynski aus Berlin auf Platz Zwei mit 42:03 Minuten und Laura Gebauer aus Berlin auf Platz Drei mit 42:48 Minuten.

Teilnehmerstärkste Umlandschule: Gymnasium Villa Elisabeth

Neu in diesem Jahr war die Teilnahme einiger Schulen aus dem Umland am Airport Night Run. Das Gymnasium Villa Elisabeth aus Wildau wurde zur teilnehmerstärksten Umlandschule gekürt. Die Schule erhielt einen Scheck über 150 Euro.

6,2 Prozent weniger Flugbewegungen bisher am Flughafen Stuttgart

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Im ersten Quartal 2014 wurden am Flughafen Stuttgart nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 1.688.979 Passagiere gezählt, das sind 4,6 Prozent weniger als im ersten Quartal des Vorjahres (1.771.254). Die Zahl der Flugbewegungen liegt mit 18.818 Starts und Landungen um 6,2 Prozent unter dem Vergleichszeitraum (20.058 Bewegungen). Die durchschnittliche Auslastung der Flüge ab Stuttgart stieg um 1,3 Prozent auf 68,9 Prozent.

Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, bewertet die Entwicklung des ersten Quartals: "Wir sind von den Rückgängen nicht überrascht. Attraktive Winterzielgebiete vor allem in Ägypten sind aktuell nicht im Flugplan gewesen. Airlines und Flughäfen stehen unverändert unter hohem Kostendruck, was zu Preiserhöhungen führte. Die zahlreichen Streiktage bei den Piloten haben viele Passagiere vom Reisen abgehalten. Mit dem Sommerflugplan, der seit Ende März in Kraft ist, ist das Angebot deutlich ausgeweitet", so Fundel.

Jahresausblick vor Sommergeschäft schwierig

Nach dem Oster- und Pfingstreiseverkehr im zweiten Quartal werde sich dann abzeichnen, mit welchen Ergebnissen bis zum Jahresende zu rechnen sei. Im Sommerflugplan, der von März bis Ende Oktober in Kraft ist, haben die Airlines rund drei Prozent mehr an Sitzplätzen als noch 2013 im Angebot.

Zu den größten Airlines in Stuttgart nach Passagieren zählten im ersten Quartal 2014 die Germanwings, die Air Berlin und die Lufthansa selbst. Die meisten Fluggäste von Januar bis März wollten zu den Zielen Berlin, Hamburg und Istanbul. Im Reiseverkehr nach Spanien sind neben dem Spitzenreiter Mallorca auch zunehmend Barcelona und die Flüge von Stuttgart nach Las Palmas und Fuerteventura gefragt.

Wirbelschleppen: Vorhersage und Ausweichmanöver für Piloten

Wenn Flugzeuge fliegen, entstehen hinter ihnen Luftverwirbelungen, so genannte Wirbelschleppen. Diese können Auswirkungen auf den nachfolgenden Flugverkehr haben.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erprobt nun in Flugversuchen ein Wirbelschleppenwarnsystem mit den Forschungsflugzeugen ATRA und Falcon. Das System kann die potentiell gefährlichen Wirbelschleppen allein aus den Positionsdaten- und Wetterinformationen des vorausfliegenden Flugzeugs vorhersagen.

Wirbelschleppen für Piloten sichtbar gemacht

Auf insgesamt drei Forschungsflügen fliegt die Falcon als "Wirbelerzeuger" wiederholt quer zur Flugbahn des ATRA (Advanced Technology Research Aircraft). "Bei dem von uns entwickelten System werden an Bord des ATRA über reguläre Flugsicherungssysteme genaue Informationen über Position und Geschwindigkeit der vorausfliegenden Falcon empfangen", erklärt Dr. Fethi Abdelmoula vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik.

Aus diesen Daten berechnet der Computer den Ort der ohne Kondensstreifen unsichtbaren Wirbelschleppen im Luftraum. Auf einem Display sehen die Piloten diese Vorhersage. Eine magentafarbene Linie warnt vor den Wirbeln. Die Berechnungen erfolgen unter Berücksichtigung der Wind- und Atmosphärenverhältnisse über eine vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre entwickelte Software. Die Genauigkeit der Wirbelschleppenvorhersage testen die Forscher durch gezielte Einflüge in die Wirbel.

Exakte Koordination der Maschinen – Geringes Rütteln

Eine besondere Herausforderung bei diesen Flugversuchen ist die exakte Koordination der beiden Flugzeuge für die Wirbelschleppeneinflüge. Die Wissenschaftler nutzen die Kondensstreifen der Falcon, um die sonst unsichtbaren Luftwirbel im Flug zu erkennen. Da ATRA, ein zum Forschungsflugzeug umgebauter Airbus A320, gegenüber der Falcon deutlich größer ist, fällt das Rütteln beim Einflug verhältnismäßig gering aus. Geflogen werden die Manöver im Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Die Forschungsflugzeuge starten und landen am DLR-Standort Braunschweig.

Die Falcon des DLR hat allerdings auch eine Aufgabe hinterm Triebwerk. Sie soll in einem gemeinsamen Forschungsprogramm mit der NASA Eiskristalle und deren Wirkung auf die Atmosphäre erforschen, wie sie alternative Flugkraftstoffe hervorrufen.

Sicherheitsabstand von bis zu 15 km für kleine Flugzeuge

Wirbelschleppen, die auch Wirbelzöpfe oder Randwirbel genannt werden, sind gegenläufig drehende Luftverwirbelungen hinter fliegenden Flugzeugen. Ihre Intensität ist von Größe und Gewicht eines Flugzeugs abhängig. Besonders kräftig fallen daher die Wirbelschleppen der Jumbojets wie etwa des Airbus A380 oder der Boeing 747 aus. Hinter diesen Giganten der Lüfte müssen kleinere Maschinen einen erweiterten Sicherheitsabstand von bis zu fünfzehn Kilometern einhalten.

Das DLR forscht bereits an Möglichkeiten, die Wirbeschleppen der Verkehrsflugzeuge am Flughafen zu reduzieren. Dies würde auch hier ermöglichen, die Wartezeit bis zum nächsten Start oder Landung zu verkürzen und mehr Flugbewegungen zu ermöglichen.

Die Lebensdauer von Wirbelschleppen wird von Windverhältnissen Turbulenz und Temperaturschichtung in der Atmosphäre beeinflusst. In der Regel sinken die Wirbel langsam ab, bevor sie sich auflösen. Wirbelschleppen rühren von der Aerodynamik der Tragflächenspitzen her. Dort treffen der Unterdruck der Tragflächenoberseite und der Überdruck der Tragflächenunterseite zusammen, was zu einem Aufrollen der Wirbel führt.

Vorhersage von Wirbelschleppen – Automatisches Ausweichen

In den Projekten Wetteroptimierter Flugverkehr (WOLV) sowie Land-Based and Onboard Wake Systems (L-bows) beschäftigen sich DLR-Wissenschaftler seit 2012 mit den Basisfunktionalitäten des DLR-Warn- und Ausweichsystems für Wirbelschleppen, genannt WEAA (Wake Encounter Avoidance & Advisory System).

Unter der Leitung des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik wird schrittweise eine Technik entwickelt, die Wirbelschleppen auf der Flugbahn vorhersagt, in ihrer Wirkung einschätzt und passende Ausweichmanöver vorschlägt oder nach Bedarf automatisch durchführt. Das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre hat die Software zur Wirbelschleppenvorhersage beigesteuert. Bis 2017 soll ein vollständiger Demonstrator des Warnsystems zur Verfügung stehen.

Die Lidar genannte Lasertechnik, die auch Luftlöcher vor dem Flugzeug erfassen soll, wird bereits vom DLR u.a. mit dem Flugzeughersteller Airbus erforscht.

AERO Friedrichshafen: Aussteller sind zufrieden

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AERO-Projektleiter Roland Bosch und Messechef Klaus Wellmann zogen zum Messeschluss eine für alle Teilnehmer ausgesprochen positive Bilanz zum Verlauf der Fachmesse.

Die AERO hat in der weltweiten Luftfahrt einen guten Stand, Piloten und Flugzeugexperten aus aller Welt kommen an den Bodensee. Mit 606 Ausstellern aus 35 Nationen war in Friedrichshafen nicht nur ein hochfachliches und internationales Angebot der Allgemeinen Luftfahrt präsent, auch das Fachpublikum rund um den Globus hatte das Branchenmeeting auf dem Flugplan.

Im Fokus der Fachwelt und der Medien standen neue Maschinen aus dem Segment der Geschäftsreise-Jets wie auch neue Ultraleicht- und Elektroflugzeuge sowie Helikopter und Drohnen für den zivilen Einsatz. Technische Innovationen für die Bordelektronik und viele Fachvorträge stießen in der Fachwelt ebenfalls auf großes Interesse.

Mehr Messebesucher als 2013

Die AERO ist in Europa – nach Meinung vieler Aussteller – unangefochten die Nummer eins für die Allgemeine Luftfahrt, weltweit zählt sie zu den führenden Fachmessen in der Luftfahrt. Projektleiter Roland Bosch: "Uns wurde in den vergangen Messetagen bei Gesprächen mit den Ausstellern bestätigt, dass der Aufwind in der Branche der General Aviation anhält. Die Buchungen für die nächste AERO laufen bereits auf vollen Touren." 33.400 Besucher aus aller Welt (2013: 32.600 Besucher) kamen an den Bodensee.

Die AERO hat sich gewissermaßen als der Experten-Treffpunkt positioniert. Projektleiter Roland Bosch ist daher überzeugt, dass der Kurs der AERO in die richtige Richtung geht: Strategisch klare Ausrichtung auf ein fachlich in die tiefe gehendes und umfassendes Produkt-Angebot. In Friedrichshafen werden die Innovationen und Neuheiten gezeigt und stehen im medialen Rampenlicht. Ingenieure und Konstrukteure treffen einander bei fachlichen Veranstaltungen auf höchstem Niveau.

e-flight-expo und AERO Conference

Für großen Messe-Wirbel sorgten die 18 Propeller des neu entwickelten Elektrohubschraubers "Volocopter", der auf der e-flight-expo im Foyer West im Mittelpunkt des Interesses stand und für ein interessantes fliegerisches Highlight sorgte. Mehrere Aussteller zeigten serienfertige Elektroflugzeuge mit Batterie oder Hybridantrieb. Auch der Solarantrieb war ein vieldiskutiertes Thema auf der Luftfahrtmesse. "Das Thema hat Zukunft", ist Willi Tacke, Organisator und Pionier in Sachen e-flight-expo überzeugt.

Die hochkarätigen Vorträge auf der AERO Conference waren ebenfalls gut besucht. Und dass der Nachwuchs an Bord kommt und vom Beruf im Cockpit begeistert ist – darauf setzt die AERO schon seit Jahren und bietet ein entsprechendes Angebot.

AERO-Aussteller geben Zusammenfassung

Dr. Nicolas von Mende, Vorstand Firma Atlas Air Service AG (Cessna-Partner in Deutschland): "Wir sind sehr glücklich darüber, dass in diesem Jahr auf der AERO die Business Aviation fast vollständig vertreten ist. Die Attraktivität ist damit für unseren Markt ausgesprochen hoch. Viele für uns wichtige Kunden haben wir an unserem Stand begrüßen können. Die AERO ist für die Geschäftsreiseflugzeuge ein wichtiger Standort und für uns als Aussteller hat es sich wieder gelohnt, in Friedrichshafen präsent zu sein."

Jeff Johnson, Global Event Manager Cirrus: "Die Messe lief für uns sehr gut. Bei uns am Stand haben sich viele potenzielle Kunden informiert und ich habe das Gefühl, dass die Besucher immer internationaler werden. Es ist jedes Jahr schön hier zu sein, denn die AERO ist zu Recht die Leitmesse in Europa. Besonders der Fachcharakter zeichnet die Veranstaltung aus. Die AERO ist eine der besten Geschäftsplattformen für die weltweite Allgemeine Luftfahrt. Auch die Hallen in Friedrichshafen sind ideal für eine Flugzeug-Messe."

Sylvia Heller, Marketing Promotions Coordinator Jeppesen: "Hier auf der AERO treffen wir unsere Kunden, mit denen wir sonst nur am Telefon oder per Email Kontakt haben. Das Publikum zeigte sich interessiert und auch die Verkäufe sind zufriedenstellend. Mit dem Verlauf der AERO sind wir zufrieden und wir kommen 2015 wieder."

Christian Wenger, Geschäftsführer Flight Design: "Was wir schon im letzten Jahr festgestellt haben, setzt sich in 2014 in verstärktem Maße fort: die zunehmende Internationalität der AERO. Für Flight Design bedeutet die Präsenz Zugang zu einem immer weiter reichenden Publikum, wertvolle Kontakte, die international verwertbar sind. Aufgrund dieser Ausrichtung wird es auch für unsere Händler immer attraktiver, auf der AERO Präsenz zu zeigen.

Wir konnten dieses Jahr unsere Vertretungen aus USA, Korea, Thailand und sogar aus China begrüßen. Weiterhin positiv sind die in diesem Jahr nach nur drei Tagen auf der Messe getätigten Flugzeugverkäufe, ein gutes Zeichen für ein erfolgreiches 2014 für Flight Design. Wie wir aus Gesprächen mit dem Wettbewerb erfahren haben, scheint sich industrieübergreifend diese Kehrtwende zu bestätigen."

"Fantastische Messe" – Kein Show- sondern Fach-Charakter

Peter Bowers, Besitzer, Gründer und CEO von WACO Aircraft Corporation: "Vor allem die ersten beiden Tage liefen exzellent. Wir erreichen hier genau die richtige Zielgruppe, die Interesse an unseren Produkten hat. Die AERO ist die professionellste Messe, auf der ich jemals war. Mir gefällt vor allem, dass alles überdacht ist, sodass man wetterunabhängig ist. Außerdem ist sie gut organisiert und zu Recht die größte Messe für die Allgemeine Luftfahrt in Europa. Sie kann sich auch mit den Veranstaltungen in den USA messen. Die AERO sticht heraus, weil sie keinen Show- sondern einen starken Fachcharakter hat. Ich bin sehr beeindruckt."

Thomas Nemeth, Kundendienst Rotax: "Wir sind mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden, unser Stand war gut besucht. Die Leute zeigten großes Interesse an unseren Produkten, besonders für unseren neuen Motor. Wir nutzen die Messe vor allem zu Repräsentationszwecken und zur Kundenpflege, deshalb ist es für uns wichtig in Friedrichshafen präsent zu sein. Die AERO ist immer ein Pflichttermin. Es ist uns jedes Jahr eine Freude nach Friedrichshafen zu kommen."

Cornelia Ineichen, Marketing & Events Pilatus Aircraft Ltd: "Wir sind mit der AERO 2014 sehr zufrieden, eine intensive Messe mit zahlreichen Besuchern und interessanten Gesprächen. Der Auftritt hier ist für unser Unternehmen ein Muss und wir kommen gerne nach Friedrichshafen. Die AERO ist eine sehr angenehme Messe."

Jessica Koos, Aviation Media Relations Garmin: "Die Messe lief sehr gut für uns. Am Stand war immer etwas los, wir waren gut beschäftigt. Wir hatten fast das Gefühl, dass wir nicht genug Personal mitgebracht hatten. Die Besucher zeigten großes Interesse an unseren Produkten. Wir sind sehr zufrieden. Die AERO ist eine fantastische Messe und war für uns überaus erfolgreich."

Jim Zanino, Vice President Sales and Customer & Product Support BendixKing by Honeywell: "Wir sind zufrieden mit der diesjährigen AERO. Das Publikum ist interessiert und viele kommen an unseren Stand, um sich zu informieren. Wir haben gute Kontakte getätigt und unsere Händler werden wohl ein gutes Nachmessegeschäft verzeichnen. Insgesamt ist die AERO eine tolle Messe und wir sind im nächsten Jahr wieder dabei."

Andy Wall, Sales Manager AutoGyro GmbH: "Ich denke, dass die AERO eines der wichtigsten Flugzeug-Events in Europa ist, wenn nicht sogar weltweit. Wir treffen hier viele unserer wichtigen internationalen Partner. Wir haben bereits beschlossen, nächstes Jahr wieder vertreten zu sein und wir werden unseren Auftritt noch vergrößern. Mit der Präsenz hier im e-flight-Sektor möchten wir in Zusammenarbeit mit Bosch die Entwicklung unseres spannenden Elektro-Autogyro-Projekts vorantreiben."

Horst Lieb, Geschäftsführender Gesellschafter Comco Ikarus GmbH: "Wir verzeichnen Besucher aus aller Herren Länder. Auch gefällt uns die Positionierung in der Halle. Interessant ist der internationale Charakter der Messe, wir hatten Kunden aus Brasilien, Kanada und dem Iran am Stand. Das bestätigt die Wichtigkeit unserer Präsenz auf der AERO. Für mich ist sie die Top-Messe in Europa. Neben guter Resonanz und interessanten Gesprächen können wir auch konkrete Abschlüsse verzeichnen. In diesem Jahr konnten wir auch neue Ländervertretungen gewinnen. Das ist eine sehr positive Entwicklung."

Barbora Hubena, Sales Manager TL Ultralight: "Die AERO 2014 verlief ähnlich gut wie die Jahre davor. 80 Prozent des interessierten Publikums besuchen uns, um sich zu informieren oder Demo-Flüge zu fixieren, 20 Prozent kommen gezielt mit Kaufabsichten, die hier vor Ort besiegelt werden. Auch der Austausch mit anderen Ausstellern und potenziellen Händlern finde ich gut. Die Messe in Friedrichshafen ist für uns der einzige Standort, auf dem wir uns präsentieren. Die AERO hat für uns Tradition und wir kommen seit 2000 hierher."

Thilda Labudde, Geschäftsführerin Vierwerk GmbH: "Wir sind Generalimporteur für die neue Aerolite 120, die auf dem europäischen Markt nun eingeführt werden soll. Der Ansturm hier auf der AERO war überwältigend und wir sind sehr dankbar darüber. So etwas haben wir bisher noch nie erlebt. Das Thema ‚Leichte Fliegerei‘ wird mit der Aerolite noch interessanter, da dieses UL mit ihrem außergewöhnlichen Design überzeugt und sehr vertrauenserweckende Eigenschaften mitbringt. Die AERO liefert uns die Bestätigung, dass wir voll im Trend liegen. Händler und Auslandsvertretungen aus den Arabischen Emiraten, aus dem Iran, aus Frankreich, Spanien, England und viele mehr sind an der Aerolite 120 interessiert und wollen sie kaufen."

AERO 2015 in Friedrichshafen

Die nächste AERO findet vom 15. bis 18. April 2015 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt.

Airbus-Werk in Alabama, USA: Hangar vor Fertigstellung

Ein Jahr nach der Feier zur Grundsteinlegung des ersten Airbus-Montagewerks in den USA für die A320-Flugzeugfamilie nimmt die Mobile Assembly Line Gestalt an.

Die Hauptgebäude machen zunehmend Fortschritte und die ersten Angestellten haben ihr On-the-Job-Training bei Airbus in Hamburg begonnen. Mit dem Stahlgerüst für den Hangar der Final Assembly Line (FAL), in dem die A320-Flugzeuge einst zusammengebaut werden, fing es im April 2013 an; bald kommt dessen Fertigstellung. Die Bauarbeiten gehen dann mit den Service-Gebäuden, Bürohäusern und dem Logistik-Center weiter.

Gleichzeitig werden Angestellte für die neue Belegschaft rekrutiert. Die ersten Produktions-Ingenieure begannen ihre Schulungen im November in Mobile, bevor sie Mitte Januar zum Training nach Hamburg kamen. Mit ihren deutschen Kollegen arbeiteten sie Seit an Seit um dort die Prozesse und Methoden kennen zu lernen.

Die Mobile FAL wird wohl einige tausend Arbeitsplätze schaffen, um die neuen und weltweit effizientesten Flugzeuge mit Einzelgang herzustellen. Airbus hat bereits FALs für die A320 in Hamburg, Toulouse (Frankreich) und Tianjin (China). Im Juli 2012 fiel bei Airbus die Entscheidung für den Bau eines weiteren Flugzeugwerkes in den USA. Der Produktionsstart ist für 2015 vorgesehen, nach der geplanten Erstauslieferung 2016 sollen hier ein Jahr später vier Flugzeuge pro Monat vom Band laufen.

Kabinenbrand – Motoröl entwich aus Filterhalter

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Am Unfalltag war nach Angaben der Frau des Piloten, die gleichzeitig auch Halterin des Ultraleichtflugzeuges (UL) war, ein Flug von Jesenwang nach Tannheim und zurück geplant. Es wurde beobachtet, wie der Pilot mit dem UL zur Tankstelle rollte und dort nach dem Tanken eine Vorflugkontrolle durchführte.

Dabei wurde gesehen, wie die obere Cowling abgenommen und wieder angebracht wurde. Der Start erfolgte um 16:45 Uhr1 auf der Piste 07.

Identifikation

Art des Ereignisses: Unfall

Datum: 24. August 2011

Ort: Landsberied

Luftfahrzeug: Ultraleichtflugzeug

Hersteller / Muster: B & F Technik Vertriebs GmbH / FK9 MK 2

Personenschaden: Pilot schwer verletzt

Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört

Drittschaden: Keiner

Ereignisse und Flugverlauf

Im Steigflug meldete der Pilot über Funk Probleme mit dem Motor, ohne diese näher zu beschreiben. Auf Nachfragen des Flugleiters, etwa im Bereich des Querabfluges, sagte der Luftfahrzeugführer, dass der Motor Feuer gefangen habe und das Flugzeug brenne.

Feuer griff ins Cockpit über

Mehrere Zeugen beobachteten den Flugweg des ULs und beschrieben, wie es mit einer Rechtskurve zunächst wieder in Richtung Flugplatz Jesenwang steuerte. Dabei wurde gesehen, dass schwarzer Rauch aus dem unteren Bereich der Motorverkleidung austrat. Im Bereich der Ortschaft Babenried flog das Ultraleichtflugzeug nach einer Rechtskurve in Richtung Osten weiter und das Rettungssystem wurde ausgelöst. Das Ultraleichtflugzeug hing für ca. zwei bis drei Sekunden am Fallschirm, bevor es um 16:47 Uhr in einer Kieskuhle aufprallte.

Der Pilot gab an, dass er zunächst versucht habe, zum Flugplatz zurückzukehren. Als das Feuer ins Cockpit übergriff und er durch den Rauch keine Sicht nach außen gehabt habe, habe er das Rettungssystem ausgelöst. Der schwer verletzte Pilot konnte sich selbst aus dem brennenden Wrack befreien. Das Flugzeug wurde durch den Brand zerstört.

Angaben zu Personen

Der 38-jährige Pilot der FK9 war seit 01.06.2005 im Besitz eines Luftfahrerscheins für Luftsportgeräteführer, ausgestellt vom Luftsportgeräte-Büro des Deutschen Aero Club e.V. (DAeC) mit der Berechtigung für Passagierflug. Weiter war er im Besitz einer Lizenz für Privatpiloten nach den Regelungen JAR-FCL deutsch, erstmalig ausgestellt am 11.05.2005. Es war die Berechtigung für einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk (SEP Land) eingetragen.

Über seine Gesamtflugerfahrung lagen der BFU keine Informationen vor. Bei der letzten Lizenzverlängerung am 26.05.2010 gab er an, in den letzten 24 Monaten vor Antragstellung 210 Stunden auf aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen geflogen zu sein. Nach Angaben der Ehefrau hatte er im Jahr 2011 ca. 70 Stunden auf dem betroffenen Muster geflogen. Das Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war ohne Auflagen bis zum 03.09.2013 gültig.

Angaben zum Luftfahrzeug und Eigen-Umbau

Das Muster FK9 MK 2 ist ein doppelsitziges, aerodynamisch gesteuertes Ultraleichtflugzeug in Gemischtbauweise mit Spornradfahrwerk. Der Schulterdecker verfügt über eine geschlossene Kabine und nebeneinander angeordnete Sitze.

Hersteller: B & F Technik Vertriebs GmbH

Muster: FK9 MK 2

Werknummer: 016

Baujahr: 1993

MTOW: 450 kg

Triebwerk: Ecofly / Mercedes M160/1

Die letzte Jahresnachprüfung fand am 18.04.2011 statt. Zum Zeitpunkt der Jahresnachprüfung wurde die Gesamtbetriebszeit mit 800 Stunden angegeben. Die Wartung hat der Ehemann der Halterin durchgeführt. In den Betriebsaufzeichnungen wurden keine Hinweise auf periodische Kontrollen gefunden. Die Halterin gab jedoch an, dass ihr Mann die erforderlichen Kontrollen durchgeführt hätte.

Das Ultraleichtflugzeug war zuerst mit einem Wankelmotor ausgerüstet. Im Jahr 2006 wurde das UL mit einem Motor Smart M160/1 ausgerüstet. Nach Angaben der Halterin hatte ihr Mann einen gebrauchten Smart-Motor der Firma Ecofly eingebaut. Die Dokumentation der Triebwerksumrüstung war unvollständig. Die Seriennummer und die Angaben der Betriebszeiten des Triebwerkes fehlten in den Prüfunterlagen.

Der Pilot informierte die BFU darüber, dass es aufgrund von Vibrationen am Triebwerk zu Rissbildungen am Auspuffkrümmer und -halter gekommen war. Daraufhin habe er den Auspuff gegen einen anderen ausgewechselt und eine selbst hergestellte Halterung eingebaut.

Meteorologische Informationen

Die Routinewettermeldung (METAR) des 15 km südöstlich gelegenen Flugplatzes Oberpfaffenhofen (EDMO) für die Beobachtungszeit 14:50 UTC lautete:

Wind: 060° mit 6 kt

Windrichtung: schwankt zwischen 020° und 100°

Temperatur: 29 °C

Taupunkt: 20 °C

QNH: 1.014 hPa

CAVOK-Bedingungen (Sicht 10 km oder mehr, keine Wolken unter 5.000 ft über Grund bzw. unterhalb der höchsten Sektormindesthöhe, keine Cb-Wolken und signifikanten Wettererscheinungen am Flughafen oder der näheren Umgebung)

Funkverkehr

Es bestand Sprechfunkverbindung zwischen der Luftaufsicht und dem Flugzeugführer. Der Sprechfunkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Sonderlandeplatz Jesenwang (EDMJ) liegt 567 m über Normalnull (NN) und verfügt über eine 408 m lange und 12 m breite Asphaltpiste mit der Ausrichtung 07/25. Am Unfalltag war die Piste 07 in Betrieb.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich im Bereich einer Kieskuhle nahe dem Ortsteil Babenried der Gemeinde Landsberied, ca. zwei km südöstlich des Flugplatzes Jesenwang. Das Wrack lag unterhalb einer ca. sechs Meter hohen Böschung der Kieskuhle, an deren Rand eine Baumreihe stand.

Der Fallschirm hatte sich in den Ästen der Bäume verfangen. Das Wrack war vollständig ausgebrannt. Reste des Rumpfgerüstes und des Triebwerks lagen auf der Böschung zwischen verbrannten Baumstämmen und Buschwerk. Das Rettungssystem war durch den Piloten im Flug ausgelöst worden. Das Triebwerk wurde zur weiteren Untersuchung ausgebaut.

Brand

Während des Steigflugs kam es zu einem Motorbrand, der sich auf die Flugzeugzelle ausbreitete. Das UL brannte am Boden aus.

Zusätzliche Informationen

Das Triebwerk wurde im Beisein der Staatsanwaltschaft und der BFU in einem luftfahrttechnischen Betrieb untersucht. Bei der Triebwerksuntersuchung wurde ein gebrochener Haltewinkel des Auspufftopfes festgestellt. Bilder Nr. 2 und 3 zeigen die Schweißnaht am Auspuff  und den gebrochenen Haltewinkel.

Der gebrochene Haltewinkel des Auspufftopfes wurde am Institut für Werkstoffkunde an der Technischen Universität Braunschweig untersucht. Bei der Untersuchung wurde ein Schwingungsbruch festgestellt. In der Ölwanne befanden sich noch geringe Ölrestmengen. Ein mechanischer Defekt an den Motorteilen im Gehäuse wurde nicht festgestellt. Augenscheinlich war das Feuer an der Seite, an der sich Turbolader und Ölfilter befinden, ausgebrochen. An der gegenüberliegenden rechten Seite waren die Kunststoffteile geschmolzen.

Der Ölfilter war verbrannt und Reste des Kunststoffmaterials des Ölfilterdeckels und des ringförmigen Anschlags befanden sich im Gewindegang. Verbrennungsrückstände des verbrannten Motoröls befanden sich im Gewindegang motorseitig, wobei ein Teilsegment im Gewindebereich keinerlei Rückstände aufwies.

Versuche beim Motorenhersteller

Mit dem Hersteller des Triebwerkes wurden Versuche mit dem Ölfilterhalter durchgeführt. Bei den Versuchen sollte ein Lösen des Ölfilters durch eine mögliche Fehlmontage simuliert werden. Dazu wurde ein Versuch durchgeführt, bei dem der Ölfilterdeckel schrittweise fest angezogen wurde. Die Vorgabe des Motorenherstellers betrug 25 Nm.

Dabei wurde festgestellt, dass ab einem Anzugsdrehmoment von über 100 Nm der ringförmige Anschlag des Ölfilterdeckels beim Anziehen nachgab und abbrach. Durch die fehlende Vorspannung war der Ölfilterdeckel dann mühelos von Hand herausdrehbar. In der Betriebsanleitung für das Triebwerk M160/1 befindet sich kein Hinweis auf das Anzugsmoment für den Ölfilter. Eine Rissbildung am Deckel selbst konnte jedoch nicht festgestellt werden. Bilder Nr. 1 und 4 zeigen die Ölfiltergewinde für die Triebwerksuntersuchung.

Beurteilung

Der Pilot war ausreichend für den Flug qualifiziert. Er besaß eine gültige Lizenz und ein gültiges medizinisches Tauglichkeitszeugnis. Das Ultraleichtflugzeug war ordnungsgemäß zum Luftverkehr zugelassen.

Die durch den Piloten durchgeführten Änderungen am Auspuff und dessen Befestigung entsprachen nicht dem Auslieferungszustand des Herstellers. Die Ursache für die Vibrationen, die zum Schwingungsbruch des Auspufftopfhalters bzw. des Auspuffkrümmers führten, konnte aufgrund des Zerstörungsgrades nicht festgestellt werden. Fehlende Angaben des Herstellers über das Anzugsmoment des Ölfilterhalters ermöglichen, dass es während der Wartung des Triebwerkes zu Einbaufehlern kommen kann.

Bei den Versuchen des Motorenherstellers wurde ein Bruch bzw. Lösen des Ölfilterhalters infolge eines zu hohen Anzugsmomentes nachgewiesen. Das dabei festgestellte Anzugsmoment lag über dem Vierfachen des normalen Wertes. Nach Auffassung der BFU ist infolge der starken Schwingungen am Triebwerk ein Bruch oder Lösen des Ölfilterhalters auch bei geringeren Anzugsmomenten als bei den Versuchen des Motorherstellers wahrscheinlich. Bild Nr. 5 zeigt den Versuchsaufbau (Quelle: Motorenhersteller).

Augenscheinlich decken sich die am Triebwerk vorgefundenen Brandspuren im Bereich des Ölfiltergewindes mit denen des bei den Versuchen schräg herausgerutschten Ölfilters.

Aus Sicht der BFU ist es sehr wahrscheinlich, dass es infolge eines Wartungsfehlers bei der Montage des Ölfilterhalters in Verbindung mit Vibrationen am Triebwerk zu einem Herauslösen des Ölfilterhalters kam. Das austretende Motoröl entzündete sich am Turbolader und führte zum Brand, der sich auf die Zelle des Ultraleichtflugzeuges ausbreitete.

Schlussfolgerungen

Der Flugunfall ist auf einen Motorbrand zurückzuführen, in dessen Folge das Ultraleichtflugzeug im Flug in Brand geriet. Der Luftfahrzeugführer konnte durch den Brand und die Rauchentwicklung das Ultraleichtflugzeug nicht mehr kontrollieren und löste das Rettungssystem aus.

1. Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit.

Quelle und Bilder, soweit nicht anders angegeben: BFU

Airbus A350 XWB erlebt ersten Touchdown auf britischem Boden

Das neue Flugzeug landete am Cotswold Airport in Gloucestershire im Rahmen des Flugprogrammes der Tesflugzeuge für das Zertifizierungsverfahren.

Die Maschine mit der Bezeichnung MSN3 wurde dabei von dem aus London stammenden Test-Piloten Franck Chapman gesteuert, der auch schon den Erstflug dieser Maschine verantwortete. Bis zur Zulassung müssen 2.500 Flugstunden absolviert werden, die Zulassung soll noch dieses Jahr erteilt werden.

Die A350 XWB hat einen großen britischen Anteil, die Flügel und Tanksysteme wurden von Airbus-Werken in Filton, Bristol, entworfen und in der Anlage Broughton in North Wales gebaut. Die Triebwerke stammen von Rolls-Royce aus Derby, und die Fahrwerke von Messier-Bugatti-Dowty in Gloucestershire, teilte Chapman mit. Airbus-Experten aus dem naheliegenden Filton führen nun auch Zulassungs-relevante Tests an den Tanksystemen der Maschine durch.

Paderborn-Lippstadt Airport: Positiver Ausblick mit mehr Flugangbebot

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Der Paderborn-Lippstadt Airport befindet sich mit positivem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr auf stabilem Kurs, so das Fazit von Flughafen-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne im Rahmen einer ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH, in der das vorläufige Jahresergebnis 2013 sowie der Ausblick für das laufende Jahr 2014 vorgestellt wurden. Demnach liegt das Ergebnis 2013 nur aufgrund von Einmaleffekten unter dem des Vorjahres von 1,36 Mio. Euro.

Die infolge der Startbahnsanierung im April 2013 (14.04.-19.04.2013 ) notwendige fünftägige Schließung des Flughafens sowie eine Steuernachzahlung belasteten das Jahresergebnis mit rund 600.000 Euro.

Flugangebot steigt wieder übers Vorjahr

"Ohne diese beiden Sondereffekte hätte das Vorjahresergebnis gehalten werden können. Erlösschmälerungen im Zuge des neunprozentigen Rückgangs der Passagierzahlen 2013 (794.992) konnten durch umfangreiche und einschneidende Kostensenkungen kompensiert werden", fügt Prokurist Roland Hüser hinzu.

Das Flugangebot am Paderborn-Lippstadt Airport führt ab Mitte des Jahres erstmals wieder zu einem Sitzplatzangebot über dem des Vorjahres. Auf dieser Basis strebt die Geschäftsleitung für 2014 ein deutlich verbessertes Jahresergebnis an, sodass sowohl Geschäftsführer als auch Prokurist den Ausblick positiv bewerten.

Dieses soll durch die Steigerung der Erlöse sowie weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Kostenposition erreicht werden. So wird auch weiterhin geprüft, ob extern vergebene Aufträge mit eigenem Personal erledigt werden können. Dieses Vorgehen zur Nutzung von Leerzeiten trägt schon heute zu Kosteneinsparungen bei.

Generelle Parkgebühren ab Mai – Zwei Stunden WLAN frei

Um eine weitere Deckung der Ausgaben zu erzielen, werden ab Mai alle Parkmöglichkeiten mit insgesamt 4.600 Plätzen am Paderborn-Lippstadt Airport bewirtschaftet, noch komfortabler und moderat kostenpflichtig. Die Parkentgelte beginnen dann schon bei zwei Euro pro Tag. Damit liegen die Gebühren am Paderborn-Lippstadt Airport auch weiterhin günstig und deutlich unter denen aller anderen Verkehrsflughäfen in ganz Nordrhein-Westfalen und auch darüber hinaus.

Für Kurzparker, die jemanden zum Abflug bringen oder abholen möchten, wird die entgeltfreie Parkdauer von jetzt noch 15 Minuten auf 30 Minuten verlängert. Sie können in Zukunft bequem und ents pannt direkt am Terminal vorfahren und sich dabei nun noch mehr Zeit lassen.

Eine weitere Serviceverbesserung stellt auch das Angebot eines kostenfreien W-LAN am Paderborn-Lippstadt Airport dar. Ab Mitte April können alle Besucher und Passagiere im Terminal des Flughafens zwei Stunden unentgeltlich im Internet surfen und somit die Wartezeit angenehm überbrücken und nutzen.