Start Blog Seite 437

Kunstflug-Profis probten Stunts für neue Saison am Siegerland-Airport

Auf dem Siegerland-Flughafen und dem Luftraum darüber tummelten sich einige der besten Kunstflugpiloten Deutschlands, um sich im Rahmen eines einwöchigen Trainings-Camps auf die neue Showsaison vorzubereiten.

Einfach war das nicht zu bewerkstelligen, was das staunende Publikum in der Woche vor Ostern über der Lipper Höhe zu sehen bekam. Allen voran flogen dabei Walter und Toni Eichhorn, die mit ihren beiden "Extras" zu den anerkannt erfolgreichsten Formations-Teams in Europa zählen. Den Turnstunden angeschlossen hatten sich zahlreiche Kollegen aus dem In- und Ausland, wobei die "Hardware" genau so international gestrickt war wie die Besatzungen. Hochleistungs-Maschinen aus deutscher, russischer, amerikanischer und Schweizer Produktion ersuchten um Startfreigabe.

Kunstflug-Übungen mit Suchoi, Pilatus und YAK

Den Airport-Besuchern bot sich so, völlig gratis und unverbindlich, ein außergewöhnliches himmlisches Spektakel, für das Fans andernorts viel für den Eintritt bezahlen würden. Rasante Figuren und Schaubilder, atemberaubende, durch Paraffin-Nebel akzentuierte Stunts, Rollen, gestoßene und gerissene, Turns, Loopings – als Einzel-Track oder auch in Kombination ausgeführt – das volle Programm. Wobei die hoch gezüchteten Flugzeuge, darunter auch eine russische Suchoi Su-29, eine YAK 52 sowie drei Pilatus P2 bzw. P3 aus dem Land des Alm-Öhis, schon am Boden echte Hingucker waren.

Bild 1 zeigt die himmlische Turnstunde: Über der Lipper Höhe trainierten einige der besten Kunstflugpiloten Europas für die neue Show-Saison. Angeführt wurde das Feld von Walter und Toni Eichhorn. Foto: Sven Vollert.

Bild 2: Auch am Boden waren die beteiligten Flugzeuge echte Hingucker. Im Vordergurnd eine Suchoi Su-29, ein Kraftpaket aus russischer Produktion. Foto: EDGS.

Trockenübung: Walter und Toni Eichhorn.

Fraport bietet am 01. Mai 2014 geführte Fahrradtour an

Den Frankfurter Flughafen aus einer anderen Perspektive erleben – diese Möglichkeit bietet die Fraport AG gemeinsam mit dem Regionalpark RheinMain im Rahmen des Regionalpark Sommers 2014. Am Donnerstag, den 01. Mai 2014, kann man auf dem Fahrrad Natur und Kultur rund um den Flughafen "erfahren". Teilnehmer erhalten zusätzlich von einem Gästeführer des Regionalparks Informationen rund um die Geschichte des größten deutschen Verkehrsflughafens und zur Luftfahrt in der Region.

Der Gästeführer wird auch auf die ökologischen Ausgleichsprojekte, mit denen der Flughafenbetreiber Eingriffe in die Natur kompensiert, eingehen.

Ausgangspunkt der 35 Kilometer langen Tour am Maifeiertag ist um 10:00 Uhr der Bahnhof in Kelsterbach, der mit den S-Bahn-Linien S8 und S9 zu erreichen ist. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte melden sich bitte verbindlich unter der Mobilfunknummer 0162-3668177 direkt beim Gästeführer für die Tour an. Informationen zu weiteren Sommer-Veranstaltungen des Regionalparks RheinMain sind online abrufbar.

airberlin: Operativer Verlust von 231,9 Millionen Euro in 2013

0

airberlin hat die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um durch einen beschleunigten und vertieften Turnaround nachhaltig profitabel zu werden. Durch eine umfassende Rekapitalisierung fließen dem Unternehmen bis Jahresende 450 Millionen Euro zu und statten airberlin mit einer soliden Finanzstruktur für eine tiefgreifende und umfassende Neustrukturierung aus.

Diese Rekapitalisierung steht auf zwei Säulen: Zum einen hat Etihad Airways eine Wandelanleihe in Höhe von 300 Millionen Euro gezeichnet. Da diese Anleihe nachrangig ist und über eine unbegrenzte Laufzeit verfügt, wird sie nach IFRS-Rechnungslegung als Eigenkapital verbucht.

Zum anderen wird die airberlin group am Kapitalmarkt eine Anleihe in Höhe von mindestens 150 Millionen Euro platzieren, um die Finanzstruktur weiter zu stärken. Diese Anleihe wurde von Anoa Capital arrangiert. Der Erlös wird für allgemeine Unternehmensfinanzierung genutzt. Darüber hinaus wird den Investoren der 2014 und 2015 fällig werdenden Anleihen angeboten, ihre bestehenden Anleihen zu Vorzugsbedingungen, in neue Anleihen mit einer Fälligkeit in 2019 einzutauschen. airberlin steht zudem ein nicht ausgeschöpfter Gesellschafterkredit zur Verfügung, dessen Laufzeitende von 2016 auf 2021 verlängert wurde. Nach dieser Rekapitalisierung wird die Eigentümerstruktur der Air Berlin PLC unverändert bleiben.

Um die Management-Kapazität für den Turnaround-Prozess zu stärken, wird das airberlin Management Board um die Funktion eines Chief Restructuring Officer (CRO) erweitert. Ab Mai wird Marco Ciomperlik die Funktion des CRO übernehmen und den Neustrukturierungs- und Turnaround-Prozess koordinieren und steuern. Marco Ciomperlik war in führender Position in einem Beratungsunternehmen und in den letzten fünf Jahren als Chief Maintenance Officer bei airberlin tätig, wo er erfolgreich Neustrukturierungsmaßnahmen in seinem Verantwortungsbereich umsetzte.

Wie bereits berichtet wird Götz Ahmelmann zum 01. Juli das Amt des Chief Commercial Officer übernehmen. Götz Ahmelmann hat umfangreiche Erfahrung im Luftverkehrsbereich und war zuletzt für den Europa-Vertrieb bei dem größten Wettbewerber von airberlin zuständig.

"Auf der Basis einer substanziell verbesserten Finanzstruktur und verstärkter Management-Kapazität vertiefen und beschleunigen wir jetzt die fundamentale Neustrukturierung", sagte Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin. "Auch wenn Turbine planmäßig gelaufen ist und in 2014 seine volle Wirkung entfalten wird, müssen wir den Druck bei der Umsetzung erhöhen, weitere Maßnahmen vorantreiben sowie unsere Handlungsoptionen, die auch das langfristige Geschäftsmodell betreffen, grundsätzlich evaluieren. Diese Neustrukturierung wird auf Effizienz fokussiert sein, während unser Hauptanliegen, unseren Gästen und Partnern weiterhin besten Service zu bieten, unverändert bleibt. Wir begrüßen das Vertrauen unserer Anteilseigner und des Kapitalmarktes, das uns eine fundamentale Neustrukturierung ermöglicht."

Zudem forderte Wolfgang Prock-Schauer die Bundesregierung auf, positive Rahmenbedingungen für die Luftverkehrswirtschaft zu gewährleisten und die Luftverkehrssteuer abzuschaffen. Im Geschäftsjahr 2013 betrug die Summe der von airberlin abgeführten Luftverkehrssteuer 142,9 Millionen Euro.

"Mit unserer erfolgreichen, umfassenden Rekapitalisierung gewinnen wir den notwendigen Handlungsspielraum, um die Fluggesellschaft grundlegend zu restrukturieren und zurück in die Profitabilität zu führen. Den Investoren der 2014 und 2015 fälligen Anleihen bieten wir eine attraktive Option zum Umtausch, um die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten zu entspannen. Damit können wir uns voll auf die operative Neustrukturierung fokussieren", sagte Ulf Hüttmeyer, airberlin Chief Financial Officer.

Im Jahr 2014 wird airberlin fest geplante, weitere Turbine Maßnahmen wie die Einführung eines neuen Revenue Management Systems, die weitere Optimierung von Streckennetz und Flotte sowie die Steigerung der Personal-Produktivität umsetzen. Zusätzlich werden die Synergieeffekte mit Etihad Airways auf der einen und den oneworld® Partnern auf der anderen Seite weitere Verbesserungen erbringen. Um diese Maßnahmen zu evaluieren und das Top Management bei der Umsetzung einer tiefgreifenden und umfassenden Restrukturierung zu unterstützen, wird airberlin eine Unternehmensberatung beauftragen.

Diese erhöhten Anstrengungen stehen im Kontext der herausfordernden Marktbedingungen. airberlin hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem operativen Verlust (EBIT) von 231,9 Millionen Euro beendet. Das Effizienzprogramm Turbine erbrachte den angestrebten Beitrag von 200 Millionen Euro auf der Kosten- und Umsatzseite und eine Reihe von Performance-Indikatoren entwickelten sich positiv. Das Unternehmen wurde jedoch mit einer unerwartet schwachen Sommersaison aufgrund der hohen Temperaturen in Mitteleuropa konfrontiert, gefolgt von einem traditionell schwierigen Winter.

airberlin beförderte im vergangenen Jahr 31,5 Millionen Gäste. Damit hat das Unternehmen zum vierten Mal in Folge die 30-Millionen-Marke überschritten. Durch die Fokussierung auf etablierte Strecken konnte airberlin ihre Marktposition verbessern und die Auslastung um 5 Prozentpunkte auf 84,8% steigern. Durch einen optimierten Flugplan konnte airberlin die Flotte um 15 Flugzeuge auf 140 reduzieren und dabei ihre führende Marktposition an ihren bedeutendsten Drehkreuzen Berlin und Düsseldorf ausbauen.

Mit einem um 5,1% (angebotene Sitzplatzkilometer) gesenkten Angebot, fiel der Umsatz der Gruppe um 4% auf 4,147 Milliarden Euro. Der Yield (Umsatz pro Passagier) stieg um 0,8% auf 121,0 Euro (Vorjahr: 120,1 Euro). Der Umsatz pro angebotenem Sitzplatzkilometer (RASK) erhöhte sich 2013 um 1,3% auf 7,24 Eurocents (Vorjahr: 7,15 Eurocents), während die Kosten pro angebotenen Sitzplatzkilometer (CASK) um 3,5% inklusive Treibstoff- und Remanenzkosten stiegen.

Die Zusammenarbeit mit Etihad Airways und anderen Partnern wurde im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Die Partnerschaft erwirtschaftete einen signifikant höheren gemeinsamen Umsatz von 200 Millionen Euro auf gemeinsamen Codeshare-Strecken. Mehr als 560.000 Joint-Codeshare-Passagiere flogen im Netzwerk, was einer Steigerung von 75,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Zahl der Fluggäste auf gemeinsamen Codeshare-Strecken mit den Partnern der oneworld Allianz Partnern stieg im Jahr 2013 ebenfalls stark auf über eine Million und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.

Zum Stichtag am 31. Dezember 2013 und damit vor den neuen Anleihen verfügte airberlin über Eigenkapital in Höhe von minus 186,1 Millionen Euro, über liquide Mittel in Höhe von 223 Millionen Euro und den Zugriff auf einen nicht ausgeschöpften Gesellschafterkredit in Höhe von 120 Millionen US-Dollar.

Erdbeobachtung für Peru: Satellit und Know-how von Airbus

Das Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space, weltweit führender Exporteur von Erdbeobachtungssatelliten, wurde in Peru als Hauptauftragnehmer für Entwicklung, Bau und Start des ersten optischen Erdbeobachtungs-Satellitensystems des Landes mit Unterstützung der französischen Regierung ausgewählt.

Das Projekt umfasst einen optischen Satelliten der neuesten Generation mit einem sehr hochauflösenden Instrument aus der Naomi-Baureihe, das vom herausragenden Know-how des Unternehmens im Bereich Optikinstrumentierung profitiert, sowie ein Bodensegment für Kontrolle, Empfang und Bildverarbeitung.

Airbus liefert auch Schulung für Betrieb und Daten-Nutzung

Es enthält zudem ein komplettes Schulungsprogramm für die peruanischen Ingenieure und Techniker, das Aspekte von der Satellitennutzung bis zur Entwicklung spezieller Satellitenbildanwendungen abdeckt. Darüber hinaus sieht Airbus Defence and Space vor Inbetriebnahme des peruanischen Satelliten auch den Direktempfang von Daten und Bildern seiner Flotte von Optik- und Radarsatelliten auf peruanischem Gebiet vor.

"Mit diesem ersten Satellitensystem sichert sich Peru Raumfahrtkompetenz auf höchstem Niveau, und wir freuen uns, dass wir uns aufgrund unserer Technologie und der Qualität unseres Know-hows, vor allem im Bereich Siliziumkarbid-Technologie, durchsetzen konnten", erklärte François Auque, Leiter von Space Systems, anlässlich der Unterzeichnung. Bereits in diesen Tagen wird der nächste Satellit für Kasachstan mit dieser optischen Spitzentechnologie startklar gemacht.

Größter Exporteur von Erdbeobachtungssatelliten

"Mit diesem Auftrag festigt Airbus Defence and Space seine Position als weltweit größter Exporteur von Erdbeobachtungssatelliten verschiedenster Bauart und Auflösung." Perus Erdbeobachtungssatellit wird auf der Astrobus-Plattform basieren. Ihre Technologie zeichnet sich durch Leistungsfähigkeit, schnelle Bildübertragung und ein sehr gutes Preis- Leistungs-Verhältnis aus.

Die Plattform wird für so unterschiedliche Missionen genutzt wie Bilderfassung, Umweltbeobachtung oder Meteorologie. Das hochmoderne System basiert auf dem beispiellosen, bei Airbus Defence and Space entwickelten Know-how im Bereich Siliziumkarbid-Weltraumstrukturen und -instrumente. Durch den erfolgreichen Einsatz hat das Unternehmen gemeinsam mit seinem Partner Boostec einen heute sehr erfolgreichen neuen Wirtschaftszweig erschlossen.

Verbindung Nürnberg – Bremen mit AIS kommt ab Herbst

Die niederländische Fluggesellschaft AIS Airlines nimmt ab 15. September 2014 die Verbindung Nürnberg-Bremen in ihr Linienprogramm auf.

AIS Airlines bedient im Regionalflugverkehr derzeit bereits die Strecken Münster-Stuttgart, Münster-Zürich und Bremen-Zürich. Die neue Strecke Bremen-Nürnberg wird mit einem Turboprop-Flugzeug vom Typ Jetstream 32 geflogen, das Platz für 18 Personen bietet.

Am Airport Nürnberg begrüßt man die neue Linie im Regionalflugverkehr. Mit bis zu drei werktäglichen Flügen sollen vor allem Geschäftsreisende angesprochen werden.

Insolvenz des Flughafen Lübeck: Betrieb soll weitergehen

Mit Beschluss des Amtsgerichts Lübeck vom 23. April 2014 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Yasmina Flughafenmanagement GmbH angeordnet und Herr Prof. Dr. Klaus Pannen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Das vorläufige Insolvenzverfahren bedeute aber keinesfalls das Aus für den Betreiber des Flughafens Lübeck mit über 100 Mitarbeitern, so der Flughafen.

Um das Fortbestehen des seit fast 100 Jahren bestehenden Flughafens zu sichern, wird dieser im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung uneingeschränkt fortgeführt. Sämtliche erforderlichen Restrukturierungsmaßnahmen werden umgehend eingeleitet, um den Fortbestand des Flughafens zu ermöglichen. Dabei wird angestrebt, den Flughafen auf einen potentiellen Investor zu übertragen.

Insolvenzverwalter: Flughafenbetrieb gesichert

Der vorläufige Insolvenzverwalter Prof. Dr. Klaus Pannen sagte der Flughafenbetrieb laufe momentan normal und sei gesichert. "Ich gehe davon aus, dass es für Passagiere zu keinen Einschränkungen bei Abflügen bzw. Ankünften kommen wird. Ich prüfe derzeit außerdem die Möglichkeit der Sanierung der Yasmina Flughafenmanagement GmbH. Gespräche mit potentiellen Investoren sollen schon bald aufgenommen werden.

Der Geschäftsführer Siegmar Weegen: "Der Lübeck Airport hat eine weitreichende Bedeutung über die Stadtgrenzen hinaus. Dabei geht es nicht nur um die Arbeitsplätze, sondern auch um die Wichtigkeit als Teil der bestehenden Infrastruktur, für die Lübecker Wirtschaft und den Tourismus in der gesamten Region."

Renommierte Sozietät zum Insolvenzrecht

Nach dem Verschwinden des neuen Geschäftsführers und des neuen Prokuristen war große Verunsicherung über den Standort aufgetreten, zumal auch die Gehälter zuletzt nicht ausgezahlt wurden. Der Erhalt der Arbeitsplätze und des Flughafen-Unternehmens hingen in der Luft. Beides soll erhalten bleiben.

Herr Prof. Dr. Pannen ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Namensgeber der überregional tätigen Sozietät "Prof. Dr. Pannen Rechtsanwälte". Während seiner 30-jährigen Berufspraxis hat Herr Prof. Dr. Pannen zahlreiche Insolvenzverfahren, Konkurs- und Gesamtvollstreckungsverfahren als Verwalter bearbeitet und zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland saniert.

Die Kanzlei mit Hauptstandorten in Hamburg, Frankfurt am Main, Berlin und Dresden, gehört zu den in Deutschland führenden Insolvenzverwalterpraxen.

Wizz Air verbindet Dortmund Airport mit Tuzla in Bosnien-Herzegowina

0

Ab Juni verbindet Wizz Air den Dortmund Airport mit Tuzla in Bosnien-Herzegowina. Dreimal wöchentlich bietet die Airline die Flüge in die drittgrößte Stadt des Landes an. Der Ruhrgebiets-Airport erweitert damit erneut sein breites Angebot nach Mittel- und Osteuropa und wird erstmalig mit Bosnien-Herzegowina verbunden.

Jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag wird die Stadt in Südosteuropa ab Dortmund angeflogen. Die Industriestadt liegt in der bevölkerungsreichsten Region von Bosnien-Herzegowina und ist rund 100 Kilometer von der Hauptstadt Sarajevo entfernt. Wizz Air entwickelt sich so weiter zur führenden Low-Cost Airline für Mittel- und Osteuropa, die eine moderne Airbus-Flotte betreibt.

Corporate Sales Team bei airberlin neu mit Knittel und Laursen

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft hat zwei Posten im Vertriebsteam der Abteilung Corporate Sales umbesetzt. „Der Geschäftsreisemarkt ist für airberlin von großer Bedeutung und wir richten uns an den Bedürfnissen und Prozessen unserer Firmenkunden und Reisebüropartner aus“, sagt Stefan Magiera, Vice President Corporate Sales.

Jesper Vissing Laursen ist nun Head of Key Account Management und folgt auf Kathrina Pfeifer. Gemeinsam mit fünf Key Account Managern ist Laursen für die Betreuung der großen Firmenkunden verantwortlich. Jesper Vissing Laursen hatte seit 2007 verschiedene Positionen bei airberlin inne und koordinierte unter anderem den Bereich Global Corporate Sales.

Jan Knittel ist gelernter Reiseverkehrskaufmann und war die letzten 15 Jahre für BCD Travel tätig. Als Business Sales Manager West betreut er ab sofort in der Region Nordrhein-Westfalen alle TMC. Knittel folgt auf Elisabeth Dürrbeck.

Billigflieger im Wandel – Angebot steigt, Ticketpreise auch

Anfang 2014 zeigt sich ein deutlicher Zuwachs im Low Cost Segment des Luftverkehrs, dies zeigt der aktuelle "Low Cost Monitor". 466 Strecken wurden im vergangenen Winter in und ab Deutschland von Billigfliegern bedient. Eine positive Entwicklung des Flugnetzes, die sich wieder deutlich in Richtung der bisherigen Höchstmarke des Winterflugplans 2011 von über 500 Flügen bewegt. Getragen wird das Wachstum durch große Fluggesellschaften wie der Lufthansa, die verstärkt mit eigenen Low Cost Ablegern im Markt vertreten sind, und auf diese einen großen Teil des nationalen und europäischen Verkehrs übertragen.

Mehr Verbindungen nach Spanien – Rückgang innerdeutsch

Wie Studienleiter Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr zeigte, wurde im vergangenen Winter ein Wachstum der Strecken um gut zehn Prozent im deutschen Low Cost Verkehr festgestellt, 43 Verbindungen mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wobei besonders die Streckendichte zwischen Deutschland und Spanien mit 28 Prozent deutlich zugenommen hat.

Verbindungen nach Großbritannien haben um 14 Prozent und Verbindungen nach Österreich um zehn Prozent zugelegt. Neu im Flugplan sind im Vergleich zum vergangenen Winter Low Cost Flüge nach Estland. Derweil ist das Angebot an innerdeutschen Strecken insgesamt um zehn Prozent zurückgegangen.

Neustrukturierung bei Germanwings – Ticketpreise werden teurer

Deutliche Auswirkungen auf den Low Cost Verkehr ergeben sich aus der Neustrukturierung von Lufthansa und Germanwings. Die Tochter-Airline bot in diesem Winter 60 Prozent mehr Flüge an. Mit insgesamt 1.200 Starts pro Woche holt die Airline, die zahlreiche klassische innerdeutsche und europäische Verbindungen der Lufthansa übernommen hat, zur Air Berlin auf. Die Berliner Fluggesellschaft fährt indes ihr Low Cost Angebot weiter zurück, kann aber dennoch ihren Spitzenplatz behaupten – 42 Prozent aller Billigflüge finden sich noch immer im Angebot der Air Berlin.

Insgesamt vereinen die sieben größten Low Cost Carrier Air Berlin, Germanwings, Ryanair, Easyjet, Intersky, Wizz und Norwegian in diesem Winter 94 Prozent des deutschen LCC-Marktes auf sich. Je nach Carrier lagen die über alle Strecken und Buchungszeiten ermittelten Durchschnittspreise zwischen 70 und 160 Euro brutto. Das Billigfliegen ist im Vergleich zum Frühjahr 2013 deutlich teurer geworden. Damals lag die durchschnittliche Preisspanne zwischen 60 und 120 Euro brutto.

Berlin-Tegel legt weiteres Wachstum hin

Im Jahr 2013 nutzten auf den 26 internationalen und regionalen Verkehrsflughäfen in Deutschland über 65 Millionen Passagiere Billigflieger, was einem Anteil von gut 32 Prozent bei insgesamt 203 Millionen Passagieren entspricht. "Berlin-Tegel erhält am meisten Zuwachs durch die Übernahme zahlreicher ehemaliger Lufthansa-Flüge durch die Tochter Germanwings und kommt bereits auf knapp 800 Starts pro Woche", erläutert Berster.

Dahinter kommen die Flughäfen Hamburg, Köln/Bonn und Düsseldorf, bei denen jeweils mehr als 400 Starts von Billigflügen pro Woche verzeichnet werden. Insgesamt hatten die beiden Berliner Airports mit über 16 Millionen Passagieren im deutschen Low Cost Verkehr das höchste Aufkommen.

London-Gatwick auf Platz eins – Konkurrenz für Ryanair kommt

Großbritannien bleibt mit rund 7.000 Starts pro Woche europaweit das Land mit dem größten Billigflugangebot. Auf den weiteren Plätzen folgen Italien, Deutschland und Spanien. Berlin-Tegel schafft es im europäischen Vergleich der Flughäfen mit Low Cost Angebot auf Platz fünf. Ryanair baut unterdessen seine europaweite Spitzenposition aus: 1.500 Strecken stehen bei der irischen Airline vergangenen Winter im Flugplan, die es damit auf rund 7.500 Flüge pro Woche schafft. Insgesamt stagniert der Marktanteil von Ryanair bei rund 22 Prozent, denn auch für den Branchenprimus ist die Expansion von HOP!, Norwegian und Germanwings spürbar.

Easyjet schafft es dahinter auf Platz zwei mit immerhin noch 20 Prozent. Direkter Wettbewerb unter den Low Cost Airlines ist nur spärlich gesäht. Gerade neun Prozent aller Verbindungen werden überhaupt durch mehrere LC-Fluggesellschaften bedient. Europaweit führt London-Gatwick mit 1.150 Starts die Rangliste der Flughafen im Low Cost Bereich an. "Das verstärkte Angebot von Norwegian macht sich hier deutlich bemerkbar", so Berster. "Eine Neuheit ist dabei, dass die skandinavische Airline versucht, mit modernem Langstreckenfluggerät in den interkontinentalen Markt nach Nordamerika und Asien vorzudringen."

Low Cost und klassische Modelle verschmelzen

Die Airlines gestalten ihr Low Cost Angebot oft sehr unterschiedlich. Dadurch lassen sich nur wenige eindeutige Abgrenzungskriterien für das Marktsegment Low Cost definieren: beispielsweise ein niedriger Preis und seine generelle Verfügbarkeit oder ein Direktvertrieb über das Internet. Die Geschäftsmodelle einiger Low Cost Gesellschaften verschmelzen zudem mit denen traditioneller Airlines und erschweren die Zuordnung. Dies trifft besonders auf die Fluggesellschaft Air Berlin zu, die als Hybridcarrier neben dem Low Cost Segment auch traditionellen Linien- und Charterverkehr durchführt sowie Mitglied der Luftfahrtallianz Oneworld ist. Das Low Cost Segment der Berliner Fluggesellschaft ist weiter klar erkennbar und somit im Low Cost Monitor 1/2014 berücksichtigt.

Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Januar 2014. Die Flugpreise wurden in einer zehnprozentigen Stichprobe aller Low Cost Strecken Deutschlands für vier verschiedene Zeitpunkte (Vorausbuchungszeitraum: Ein Tag, eine Woche, ein Monat und drei Monate) ermittelt.

Alle aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der "Günstigflieger" enthält der "Low Cost Monitor 1/2014" (LCM). Seit 2006 veröffentlicht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Bericht jeweils im Frühling und Herbst.

Gemüse-Anbau im All: DLR startet Recycling-Mission mit Bakterien und Tomaten

Bakterien, Tomaten und einzellige Algen, künstlicher Urin und ein Satellit, der mit seiner Rotation um seine Achse die Schwerkraft von Mond und Mars simulieren kann: All das sind die Bestandteile der Mission Eu:CROPIS.

Eu:CROPIS steht für "Euglena and Combined Regenerative Organic-Food Production in Space" und ist ein Experiment des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). 2016 sollen zwei Gewächshäuser ins Weltall starten, in denen ein kombiniertes Lebenserhaltungssystem das Abfallprodukt Urin zu Dünger verwertet und so das Wachstum von Tomaten für Mond- und Marshabitate sowie Langzeitmissionen ermöglicht. Die Mission soll über ein Jahr laufen, anschließend verglüht der Satellit in der Atmosphäre.

Hungrige Recycling-Bakterien warten auf Nahrung: Urin

Die Wissenschaftler des DLR setzen dabei auf die Kooperation von Bakterien und der einzelligen Alge Euglena gracilis, um die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. In regelmäßigen Abständen wird künstlicher Urin in das System gegeben. Dieser wird über einen Wasserkreislauf durch die Lavaplatten des Rieselfilters C.R.O.P. geleitet, in dem unzählige Mikroorganismen leben und hungrig auf diese Nahrung warten. Diese Bakterien zersetzen das für Pflanzen giftige Ammoniak des Urins zunächst in Nitrit und anschließend in Nitrat. Dieses wiederum ist für die Tomatenpflanzen der richtige Dünger, um Früchte zu tragen und neue Samen zu produzieren.

Um den plötzlichen Anstieg von Ammoniak abzufangen, kommen die Euglena der beteiligten Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ins Spiel: Die Augentierchen sind unempfindlich gegen Ammoniak und helfen beim raschen Abbau. "Wir nutzen die Eigenschaften von Organismen, um Stoffe umzuwandeln – die wir wiederum für die Erhaltung anderer Organismen benötigen", erläutert der wissenschaftliche Leiter der Mission, Dr. Jens Hauslage vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin.

Wachstum auf Mars und Mond simuliert

Um im Weltraum die unterschiedliche Schwerkraft von Mars und Mond simulieren zu können, entwickeln und bauen die Ingenieure des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme und des DLR-Instituts für Faserverbundleichtbau und Adaptronik einen 250 Kilogramm leichten Satelliten, der während des Flugs in rund 600 Kilometern Höhe um seine Längsachse rotiert. Damit wirkt im Inneren eine Zentrifugalkraft, die je nach Rotationsgeschwindigkeit entweder die 0,16-fache Erdgravitation – wie auf dem Mond – oder die 0,38-fache Erdgravitation – wie auf dem Mars – erzeugt.

In den ersten sechs Monaten wird das erste der beiden Gewächshäuser unter Mondbedingungen in Betrieb sein, die nächsten sechs Monate ist das zweite Gewächshaus unter Marsbedingungen aktiviert. Beide befinden sich dabei in einem speziellen, aus Kohlenstofffaserverbund-Komponenten gefertigten Drucktank, der konstant einen Innendruck von einem Bar aufrechterhält.

Faktor Strahlendosis für Organismen im All

Mit an Bord von Eu:CROPIS sind zudem zwei weitere Experimente: Das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin nutzt den Flug ins All für die Langzeitmessung der Weltraumstrahlung mit den Strahlungsdetektoren RAMIS (Radiation Measurement in Space). Das Strahlungsfeld im Weltraum gerade bei Langzeitaufenthalten im Weltall nicht nur für Astronauten ein limitierender Faktor, sondern wirkt auch auf jedes andere biologische System, egal ob Pflanzen, Tiere oder Mikroorganismen.

Mit RAMIS messen die DLR-Strahlenbiologen deshalb sowohl an der Außenwand als auch im Inneren des Satelliten das Strahlenfeld. Die Daten sollen als Grundlage für die Weiterentwicklung von Modellen des Strahlenfelds dienen und die Höhe der Strahlungsdosis erfassen, die während des Flugs auf die Eu:CROPIS-Lebensgemeinschaft einwirkt. Auch die amerikanische Weltraumbehörde NASA steuert ein Experiment zur Photosynthese-Messung an Algen bei.

Photosyntese und pH-Wert: Überleben im All ermöglichenh

Während der Mission werden unzählige Kameras und Sensoren erfassen, was im Inneren der Gewächshäuser abläuft: Wie verläuft das Wachstum der Tomaten und ihre Photosynthese? Welchen pH-Wert und welche Sauerstoffkonzentration hat das Wasser, das in einem Kreislaufsystem die Stoffe durch das gesamte Gewächshaus transportiert. Weitere Kameras haben die einzelligen Algen, ihr Schwimmverhalten und somit ihre Wahrnehmung von Schwerkraft im Blick. In regelmäßigen Abständen werden Proben genommen und vollautomatisch auf genetischer Ebene analysiert.

"Wir wollen demonstrieren, dass die Nutzung von Abfallprodukten in diesem Fall zur Tomatenzucht auch bei reduzierter Schwerkraft auf Mars und Mond und bei Langzeitmissionen möglich ist. Die Experimente an Bord von Eu:CROPIS werden wichtige Ergebnisse liefern, um ein Überleben der Menschheit in lebensfeindlichen Räumen zu ermöglichen – sei es im Weltraum oder auf der Erde", sagt Dr. Jens Hauslage. So wird der Rieselfilter C.R.O.P. derzeit bereits in der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn (Agrohort) erfolgreich eingesetzt, um aus Abfällen wertvollen Dünger zu gewinnen.

KazEOSat-1 für Kasachstan wird in Kourou klar zum Start gemacht

Airbus Defence and Space bereitet den Satelliten KazEOSat-1, früher mit der Bezeichnung DZZ-HR, für den Start vor. Er soll am 28. April 2014 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana vor.

KazEOSat-1 soll an Bord einer Vega-Trägerrakete auf eine niedrige sonnensynchrone Erdumlaufbahn in etwa 700 km Höhe gebracht werden und ist der erste Erdbeobachtungssatellit der Republik Kasachstan. Der komplett von Airbus Defence and Space gebaute, 900 kg schwere Satellit verfügt über eine sehr hohe Auflösung von einem Meter und eröffnet Kasachstan Zugang zu einem umfassenden Spektrum ziviler Anwendungen – von der Überwachung von Naturressourcen und Landwirtschaft bis hin zur Bereitstellung von Kartendaten, Sicherheitsanwendungen und zur Unterstützung von Rettungskräften im Katastrophenfall.

Kasachstan mit Know-how für autonomen Betrieb ausgestattet

Wie die Weltraumsysteme Gaia, das mittlerweile stillgelegte Weltraumteleskop Herschel und SPOT 6 profitiert auch KazEOSat-1 von hochmodernen Technologien, einer neuen Avionik, einer extrem leichten Optik basierend auf Siliziumkarbid-Technik, einer großen Apertur und einer flexiblen Plattform. François Auque, Leiter von Space Systems: "Durch ein Trainingsprogramm haben wir zudem unser Wissen an die kasachischen Ingenieure weitergegeben. So kann Kasachstan den Satelliten künftig völlig autonom betreiben und Satellitenaufnahmen erfassen und nutzen."

KazEOSat-1 ist der jüngste Vertreter einer Satellitenserie, die auf der Astrobus-Plattform basiert. Die Technologie der Satellitenserie zeichnet sich durch Leistungsfähigkeit, schnelle Bildübertragung und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Die Plattform wird für unterschiedliche Missionen der Bilderfassung (Pléiades, SPOT 6 und 7, Ingenio u. a.), Umweltbeobachtung (Sentinel-2) oder Meteorologie (Sentinel-5p) genutzt.

Das System basiert auf einem einzigartigen, bei Airbus Defence and Space entwickelten Know-how im Bereich Siliziumkarbid-Weltraumstrukturen und -instrumente. Durch den erfolgreichen Einsatz des Materials in verschiedenen Weltraumprojekten wie Herschel oder Gaia hat das Unternehmen gemeinsam mit seinem Partner Boostec einen heute sehr erfolgreichen neuen Wirtschaftszweig erschlossen. Das in der französischen Region Midi-Pyrénées in Frankreich erzeugte Siliziumkarbid wird in die gesamte Welt exportiert.

Airbus Defense and Space als Kooperationspartner für Kasachstan

KazEOSat-1 ist die hoch auflösende Weltraumkomponente eines Erdbeoachtungssystems, das aus insgesamt zwei Satelliten und einem entsprechendem Bodensegment bestehen wird. Der Satellit mittlerer Auflösung, KazEOSat-2, wird von SSTL, einem britischen Tochterunternehmen von Airbus Defence and Space, gebaut.

Beide Satelliten sind Teil des kasachischen Weltraumplans, der außerdem den Bau eines Satellitenintegrations- und Testzentrums in Astana, der Hauptstadt Kasachstans, vorsieht, dessen zentrale Komponente von Airbus Defence and Space, derzeit der weltweit führende Exporteur von Erdbeobachtungssatelliten, geliefert wird. 2009 wurde Airbus Defence and Space von Kasachstan als strategischer Partner für seinen Weltraumplan ausgewählt. Im Rahmen dieser Partnerschaft hat das Unternehmen bereits 60 kasachische Ingenieure und Techniker ausgebildet. Für den Betrieb dieses Zentrums haben Airbus Defence and Space und das der kasachischen Raumfahrtbehörde unterstellte Staatsunternehmen Kasachstan Gharysh Sapary das Joint Venture Ghalam gegründet.

Köln Bonn Airport: Im ersten Quartal positiv entwickelt

Die Verkehrszahlen am Köln Bonn Airport haben sich im ersten Quartal 2014 positiv entwickelt. Von Januar bis März nutzten rund 1,64 Millionen Passagiere den Flughafen – das entspricht einem Plus von 4% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch das Geschäft mit der Luftfracht hat spürbar angezogen: Im ersten Quartal wurden rund 184.000 Tonnen Waren in Köln/Bonn verladen, ein Zuwachs von 3%.

„Wir konnten den Schwung aus dem vergangenen Jahr mitnehmen und sehen sowohl im Passagierverkehr als auch bei der Fracht einen stabilen Aufwärtstrend“, sagt Flughafenchef Michael Garvens. Neue Airlines sowie ein erweitertes Angebot an inner-deutschen Verbindungen, insbesondere durch den Lufthansa-Konzern auf den Strecken nach Berlin, Hamburg und München, spiegeln sich positiv in der Passagierstatistik des ersten Quartals 2014 wider.

Auch für das Gesamtjahr ist der Flughafen Köln/Bonn hinsichtlich der Verkehrsentwicklung optimistisch. „Wir rechnen damit, dass sich der positive Trend übers Jahr fortsetzen wird – wenn es keine negativen Sondereffekte gibt, beispielsweise durch weitere länger anhaltende Streiks“, so Garvens. Erst im April hatten die Piloten der Lufthansa 3 Tage lang gestreikt. Infolge dessen waren am Köln Bonn Airport rund 36.000 Passagiere weniger abgefertigt worden.

Flughafen Münster/Osnabrück: Neue Flugzeiten für Städtereisende nach London-Southend

0

Dem verlängerten Wochenende ab FMO im hippen London steht nichts mehr im Weg! Fliegen Sie bequem an einem Wochentag morgens um 10:50 Uhr ab FMO in die Hauptstadt Großbritanniens und lernen Sie die bunte Metropole an der Themse kennen. Die Rückflugzeiten ab London-Southend zum FMO wurden teilweise geändert.

Ab dem 13. Juli startet der Flieger Sonntags generell um 15:10 Uhr zurück in die Heimat. Somit bietet sich die optimale Gelegenheit für einen Wochenend-Trip. An den Werktagen bleibt die Verbindung unverändert.

Alternative Flugkraftstoffe auf der ILA

0

Die Entwicklung alternativer Kraftstoffe für die Luftfahrt setzt ihren Erfolgskurs fort. Fast wöchentlich werden neue Erfolge bei Forschung und Entwicklung verkündet. Diese Dynamik wird auch vom intensiven Austausch der Partner in aller Welt getragen. Im Rahmen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2014 (20.-25.05.) treffen sich deshalb erneut führende Vertreter aus Biokraftstoffindustrie und Luftverkehrswirtschaft im Alternative Aviation Fuels Pavillon (AAFP, Halle 2).

Das attraktive Rahmenprogramm während der Fachbesuchertage zeigt Marktneuheiten, innovative Kooperationen und neueste Technologien aus aller Welt.

Bereits am 19. Mai veranstaltet aireg, die deutsche Luftfahrtinitiative für alternative Kraftstoffe, die zweite internationale Konferenz „Die Zukunft alternativer Flugkraftstoffe“ in Berlin-Mitte. Führende Vertreter aus Politik, Forschung und Industrie diskutieren die weiter bestehenden Herausforderungen: Wie können ausreichend nachhaltige Rohstoffe gewonnen werden? Wie gelingt eine zügige und wettbewerbsneutrale Markteinführung? Und wie wirken sich die politischen Entwicklungen zu Klimaschutz und Biokraftstoffen auf den Luftverkehr aus?

Auf dem ILA-Gemeinschaftsstand zeigen Biokraftstoffhersteller aus den USA, Frankreich und Brasilien marktreife Alternativen zu fossilem Kerosin, darunter Amyris, deren Technologie erstmals die Nutzung von Zuckerrohr als Rohstoff erlaubt, und Solena, die gemeinsam mit British Airways in London Kerosin aus dem Abfall der Metropole herstellen werden. Zentraler Bestandteil des Alternative Aviation Fuels Pavillon sind darüber hinaus öffentliche Podien der internationalen Biokerosininitiativen, Fluggesellschaften sowie Präsentationen internationaler Forschungsprojekte.

aireg als Forschungsverbund für alternative Flugkraftstoffe

Die Luftverkehrswirtschaft ist aus eigenem Interesse in den letzten Jahrzehnten immer effizienter geworden: Während die Transportleistung um 50 Prozent gestiegen ist, hat der Kerosinverbrauch um lediglich drei Prozent zugenommen. Einen bedeutenden Beitrag haben Hersteller von Fluggeräten und die Luftverkehrswirtschaft gemeinsam mit der Luftfahrtforschung durch technische Verbesserungen von Flugzeugen, Antrieben und durch Optimierung des Flugbetriebs beigetragen. Zusätzlich zur Entwicklung hocheffizienter Flugzeuge mit immer geringeren Emissionen im Gesamtsystem wird die Suche nach alternativen Kraftstoffquellen forciert. Die einzige praktikable Alternative sind regenerative Flüssigkraftstoffe wie Biotreibstoffe, die direkt im täglichen Betrieb heutiger Flugzeugmodelle eingesetzt werden können.

Nachhaltige alternative Flugkraftstoffe können aus einer Vielzahl von Rohstoffen gewonnen werden, darunter Energiepflanzen, die nicht in Nahrungsmittelkonkurrenz stehen wie Jatropha, Leindotter oder Algen. Auch energiereiche Alt- und Reststoffe werden zukünftig für die Kraftstoffproduktion an Bedeutung gewinnen. Bis jetzt sind die Hydrierung von Pflanzenölen (HEFA = Hydrotreated Esters and Fatty Acids) und die Produktion von Biomass-to-Liquid-Kraftstoffen (BtL) zugelassen. Deren Produkte sind spezifikationsgleich mit herkömmlichem Flugkraftstoff Jet A-1 und können diesem mit bis zu 50 Prozent beigemischt werden.

aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany) wurde 2011 als e.V. und als Verbund von Unternehmen und Organisationen aus Industrie, Forschung und Wissenschaft gegründet. aireg hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Einsetzbarkeit alternativer, regenerativer Flüssigkraftstoffe, wie beispielsweise Biokraftstoffe, voranzutreiben und damit die Erreichung der ambitionierten CO2-Senkungsziele des Luftverkehrs zu unterstützen.

Condor feiert 1-millionsten Fluggast nach Cancun, Mexiko

0

Besonderes Strecken-Jubiläum in Frankfurt: Der Ferienflieger Condor brachte heute den millionsten Gast nach Cancun (CUN), Mexiko. Condor fliegt in der Sommersaison 2014 vier Mal wöchentlich von Frankfurt nach Cancun, im Winter 2014/15 wird das Ziel durch die Aufnahme eins zweiten wöchentlichen Abflugs von München insgesamt täglich aus Deutschland bedient.

Ihre Exzellenz Frau Patricia Espinosa Cantellano, außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Vereinigten Mexikanischen Staaten in Deutschland, sowie Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung, begrüßten Frank Utermühl aus Mannheim mit seinem Sohn Celin Reisdorf persönlich vor ihrem Abflug mit DE4156 von Frankfurt (FRA) nach Cancun, Mexiko. Frank Utermühl freut sich auf zwei Wochen Urlaub auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán und erhielt außerdem einen Gutschein für Condor Langstreckenflüge für zwei Personen für seinen nächsten Urlaub mit Deutschlands beliebtestem Ferienflieger.

Flugtickets nach Cancun sind ab einem Oneway-Komplettpreis in Höhe von 379,99 Euro in der Economy Class, in der Premium Economy Class ab 529,99 Euro und in der Business Class ab 999,99 Euro erhältlich.

"Cancun gehört zu den wichtigsten und beliebtesten Zielen in unserem Langstreckenprogramm. Auch ab der neuen Condor Langstreckenbasis München wurde das Ziel gut aufgenommen, so dass wir in der zweiten Saison die Kapazitäten mit dann zwei wöchentlichen Verbindungen allein ab München verdoppeln konnten", so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. "Grund für den Erfolg der Strecke ist auch die seit Jahren bestehende enge Zusammenarbeit zwischen Mexiko und Condor, für die wir sehr dankbar sind."

"Ich freue mich sehr darüber, dass Condor seine Verbindungen nach Mexiko ausbaut. Dadurch haben immer mehr Deutsche die Möglichkeit, die wunderschöne Natur, das reiche Kulturerbe und die kulinarischen Köstlichkeiten Mexikos kennen zu lernen. Unsere gute Zusammenarbeit, die wir in Zukunft hoffentlich noch weiter ausbauen können, trägt nun Früchte. Ich möchte auch Herrn Utermühl und seinen Sohn herzlich beglückwünschen und den beiden einen wunderbaren Urlaub in meinem Heimatland wünschen", sagte Patricia Espinosa Cantellano, Botschafterin von Mexiko in Deutschland. Bereits Mitte der 80er Jahre startete Condor, damals noch der Ferienflieger der Lufthansa, Flüge nach Cancun. In jener Zeit beförderte eine McDonnell Douglas DC-10-03 mit 373 Sitzplätzen in die ersten Passagiere.

Schon damals stand das Wohl der Gäste bei Condor im Vordergrund: Der Innenraum war in den freundlichen Farbtönen Orange, Braun und Gelb gehalten, die Fenster der DC-10 waren im Vergleich zu anderen Großraumflugzeugen um 30% größer und boten einen besseren Blick auf die vorbeiziehenden Wolken und Landschaften. Auch aktuell arbeitet Condor an Verbesserungen für ihre Gäste: Condor rüstet derzeit ihre gesamte Langstreckenflotte mit einer neuen modernen Kabine aus.

Die Condor Flugdienst GmbH fliegt ihre Gäste seit 1956 an die schönsten Ferienziele der Welt. Jährlich fliegen rund 7 Millionen Passagiere mit Condor in über 75 Destinationen in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Seit 2013 ist die deutsche Fluggesellschaft Condor Teil der Thomas Cook Group Airlines, in denen die 4 Fluggesellschaften Thomas Cook Airlines UK, Belgium, Scandinavia und Condor zusammengeführt wurden.

Die Flotte der Airlines der Thomas Cook Group besteht aus 86 modernen und umweltfreundlichen Flugzeugen, davon 40 Flugzeugen der Condor Flotte: 12 Airbus A320, 3 Airbus A321, 13 Boeing 757-300 und 12 Boeing 767-300. Die Flugzeuge werden von dem eigenen Technikbetrieb der Airlines gewartet. Condor ist Mitinitiator der Vier-Liter-Kampagne des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): Die deutsche Luftfahrt verbraucht auf 100 Kilometern und pro Passagier weniger als 4 Liter Kerosin.

Lufthansa beginnt Tests an ATJ als Biokerosin-Beimischung

0

Bei der Erforschung nachhaltig hergestellter Treibstoffe nimmt die Lufthansa Group schon lange eine Vorreiterrolle ein. Jetzt engagiert sich der Luftfahrtkonzern für den Praxiseinsatz eines neuen, vielversprechenden Produktionsweges zur Herstellung von Biokerosin: „Alcohol to Jet“ (ATJ). Dabei werden vorwiegend pflanzliche Abfallstoffe zu Isobutanol vergoren, das anschließend dehydriert und dann über übliche Raffinerieprozesse in Kerosin umgewandelt wird. Die Bandbreite von geeigneten Einsatzstoffen ist groß. Das Verfahren ist damit ähnlich vielseitig wie der bereits zugelassene Fischer-Tropsch-Prozess.

im Gegensatz zum Fischer-Tropsch-Prozess kommt ATJ aber mit deutlich geringeren Investitionskosten aus. Ziel ist es, dass der ATJ-Treibstoff noch in diesem Jahr seine Zulassung erhält.

ATJ-Kerosin: Optimales Mischungsverhältnis erforschen

Lufthansa arbeitet bei der Erprobung des neuartigen Produktionsverfahrens mit dem auf die Herstellung erneuerbarer Kraftstoffe spezialisierten Unternehmen Gevo zusammen. Die US-amerikanische Firma stellt dem Konzern das ATJ-Kerosin zur Verfügung. Gemeinsam mit dem führenden Luftfahrtkonzern in Europa wird das Wehrwissenschaftliche Institut für Werk- und Betriebsstoffe der Bundeswehr anhand dieser Proben das Mischungsverhalten aus konventionellem und ATJ-Kerosin erforschen. Die Europäische Kommission fördert die Untersuchungen im Rahmen des Projekts Blendingstudie, die genau das zum Ziel hat.

„Die Lufthansa Group leistet einen wichtigen Beitrag zur technischen Zulassung des ATJ-Kerosins. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen stellen wir unserem Partner Gevo zur Verfügung“, sagt Dr. Alexander Zschocke, im Lufthansa Konzern für das Forschungsprogramm verantwortlich.

Maximal 50 Prozent Beimischung für jedes Triebwerk

Die Erforschung und labortechnische Untersuchung alternativer Kraftstoffe ist ein zentraler Baustein, um deren kommerzielle Nutzung in der Luftfahrtbranche voranzutreiben und damit die Treibstoffeffizienz im Flugbetrieb weiter zu erhöhen. Die maximal zulässige Mischung aus Bio- und konventionellem Kerosin beträgt für jedes Triebwerk 50 Prozent. Dies wird voraussichtlich auch bei ATJ-Kerosin der Fall sein. Deshalb ist es wichtig, das optimale Mischverhältnis zu erforschen.

Bereits 2011 erprobte Lufthansa im Rahmen einer Langzeitstudie als erste Fluggesellschaft weltweit den Einsatz von biosynthetischem Treibstoff im regulären Flugbetrieb. Das Biokerosin wurde damals aus pflanzlichem Öl und tierischen Fetten gewonnen. Auch den Biotreibstoff Farnesan hat Lufthansa bereits getestet. Durch die angestrebte Erhöhung des Anteils alternativer Kraftstoffe verbessert sich dann die CO2-Bilanz im Luftverkehr.

Business-Programm der ILA: Kontakte und Trends

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will mit der NASA eine Reihe gemeinsamer Forschungsflüge durchführen. Bei den von der NASA geleiteten Testflügen sollen die Emissionen alternativer Treibstoffe und ihre Auswirkungen auf Klima und Atmosphäre untersucht werden.

Das DLR schickt das Forschungsflugzeug Falcon 20 E auf die rund zweiwöchigen Flugkampagne. Gebranded mit einem ILA-Logo auf dem Triebwerk, wirbt die Falcon auf ihren weltweiten Einsätzen somit als "Fliegender ILA-Botschafter" für die bevorstehende Veranstaltung vom 20. bis 25. Mai auf dem Berlin ExpoCenter Airport (Foto: fliegender ILA-Botschafter). Bekannt geworden ist dieser Atmosphären-Forscher als das erste Flugzeug, das den Aschegehalt in der Atmosphäre beim Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull messen konnte und sich als "Ash-Hunter" einen Namen machte.

Der Beginn der gemeinsamen Versuchsflüge im Rahmen des Projekts ACCESS II (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions) ist für den 07. Mai vorgesehen. Gestartet wird vom Armstrong Flight Research Center der NASA in Edwards / Kalifornien. Es ist geplant, dass die Falcon direkt nach der Flugkampagne von den USA nach Berlin fliegt und am 21. Mai auf der ILA landet. Hier werden der NASA-Administrator für den Bereich Luftfahrt, Dr. Jaiwon Shin, und der DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke auf einer Pressekonferenz über die aktuellen Flugversuche und die Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung sprechen. Am nächsten Tag startet die Falcon schon wieder im Dienst der Forschung. Sie fliegt über den DLR-Standort Oberpfaffen-hofen nach Neuseeland, wo sie im Rahmen des Projekts Deepwave entlang der Neuseeländischen Alpen atmosphärische Schwerewellen untersuchen wird.

Bei den zuvor anstehenden Flugversuchen in den USA wird ein abgewandeltes Triebwerk einer DC-8 der NASA mit verschiedenen alternativen Treibstoffmischungen betrieben, während die DLR-Falcon dahinter die Emissionen, insbesondere Rußpartikel, und die resultierenden Kondensstreifen untersucht. Zudem unterstützt eine T-33 des Kanadischen National Research Council (NRC) die Messungen.

Fraport: Lima als bester Airport in Südamerika ausgezeichnet

0

Der von der Fraport-Tochtergesellschaft Lima Airport Partners (LAP) betriebene Flughafen Jorge Chávez International in Peru, wurde von Passagieren zum sechsten Mal in Folge zum besten Flughafen in Südamerika gewählt und dafür von Skytrax ausgezeichnet. Hauptgründe dafür waren die angenehme Atmosphäre und die herausragenden kommerziellen Angebote am Flughafen.

Der Vorstandsvorsitzende des Flughafenbetreibers Fraport, Dr. Stefan Schulte, begrüßte die Verleihung des wichtigen Awards an die Fraport-Tochtergesellschaft LAP: "Ich beglückwünsche unsere Partner in Lima zu dieser Auszeichnung. Die Bewertung als ‚Best Airport in South America‘ belegt, dass wir auch an unseren internationalen Standorten außerordentlich erfolgreich unterwegs sind und unterstreicht einmal mehr unsere hohe Kompetenz im internationalen Airport-Geschäft."

"Wir sind stolz auf diese internationale Auszeichnung, die uns anspornt, auch weiterhin einen Weltklasse-Service für Fluggäste am Jorge Chávez International Airport zu bieten", sagte Juan José Salmón, Vorstandsvorsitzender der Lima Airport Partners (LAP) bei der Preisverleihung in Barcelona.

LAP hat den peruanischen Flughafen Jorge Chávez International zum bedeutendsten Drehkreuz für den Flugverkehr innerhalb Mittel- und Südamerikas entwickelt, mit anhaltend zweistelligem Verkehrswachstum. Im Jahr 2013 wurden 14,9 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 11,9 Prozent. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits zum vierten Mal als bestes Flughafenpersonal in Mittel- und Südamerika gewürdigt.

Als unabhängiges Institut befragt Skytrax jedes Jahr weltweit mehr als zwölf Millionen Passagiere aus über 160 Ländern zur Servicequalität von fast 400 Flughäfen. Die Ergebnisse dieser Befragung münden in der jährlichen Verleihung der prestigeträchtigen World Airport Awards, die in verschiedenen Kategorien verliehen werden und eine aussagekräftige Bewertung der Servicequalität der wichtigsten internationalen Drehkreuze darstellen.

Airport Nürnberg beginnt mit PFT-Schadstoffaushebung

In einem Pilotprojekt entfernt der Airport Nürnberg mit perfluorierten Tensiden (PFT) belasteten Boden. Die Aushubarbeiten finden am ehemaligen Löschbecken West statt, das bis in die 1980er Jahre von der Werkfeuerwehr für Übungszwecke genutzt worden war. Die Entsorgung des belasteten Materials ist ein erster Schritt, um die durch Löschschaum bedingten Verunreinigungen zu beseitigen.

An den ehemaligen Löschbecken auf dem Flughafengelände wurden seit den 1960er Jahren Feuerwehrübungen mit PFT-haltigen Löschschäumen durchgeführt. Diese Substanzen enthalten zur Stabilisierung der Schaumfestigkeit Anteile von PFT und waren besonders zum schnellen und effektiven Löschen leicht brennbarer Flüssigkeiten wie Kerosin oder Benzin geeignet. PFT sind persistente Stoffe. Diese Stoffe zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr langlebig sind, d.h. in der Natur kaum abgebaut werden.

Bei dem im April 2014 gestarteten Pilotprojekt zur Beseitigung der Stoffe arbeitet der Airport Nürnberg eng mit dem Umweltamt der Stadt Nürnberg und den anderen zuständigen Behörden zusammen. Die bisher am ehemaligen Löschbecken West ausgehobenen ca. 1.000 Tonnen Bodenmaterial enthalten ca. 1,75 Kilogramm PFT und werden von einer zertifizierten Fachfirma als Füllmaterial in den Hohlräumen eines zugelassenen Salzstocks entsorgt. Ziel des Pilotprojekts ist es, die Auswirkungen auf das Grund- und Oberflächenwasser zu dokumentieren, zu kontrollieren und zu bewerten.

Um weitere Verschmutzungen mit PFT zu vermeiden, übt die Flughafenfeuerwehr bereits seit 2003 mit einer modernen Brandsimulationsanlage, die Kerosinbrände realitätsnah simuliert und nur mit Erdgas und Wasser arbeitet. Das Löschwasser wird aufgefangen, Kontaminierungen des Bodens dadurch verhindert.

Hannover Airport: Sperrung der Südbahn

Aufgrund von notwendigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten ist eine Sperrung der Südbahn erforderlich. Die Flughafengesellschaft bittet die dortigen Anwohner um Verständnis für diese erforderlichen Arbeiten und die sich daraus ergebende höhere Anzahl von Flugbewegungen.

Die Sperrungen der Südbahn erfolgt von Mittwoch, 23. April 2014, 06:30 Uhr bis Mittwoch, 30. April 2014, 20:00 Uhr. Der gesamte Flugverkehr wird während dieser Zeit ausschließlich über die Nordbahn abgewickelt.

Scandinavian Airlines feiert Erstflug von Hamburg nach Stockholm

Pünktlich um 10:55 Uhr startete heute der SAS-Erstflug von Hamburg in Richtung Stockholm. Die skandinavische Fluggesellschaft verbindet die Hansestadt ab sofort zwei Mal täglich (außer samstags) jeweils morgens und abends mit der schwedischen Metropole, sonntags gibt es einen Flug.

Am Hamburg Airport erhielt die Boeing 737 eine Wassertaufe und Parkposition direkt am Gate. Auf die Fluggäste des Premieren-Fluges wartete eine kleine Überraschung: Sie kamen in den Genuss saurer Lakritz-Heringe.

Die Flugzeit von Hamburg nach Stockholm beträgt anderthalb Stunden. Geflogen wird die Strecke mit Flugzeugen der Typen Boeing 737 und Boeing 717, die Platz für 120 bzw. 115 Passagiere bieten.

Scandinavian Airlines ab vielen deutschen Flughäfen

Über die Drehkreuze Kopenhagen, Stockholm und Oslo bietet SAS ein umfassendes Streckennetz innerhalb Skandinaviens und Nordeuropas sowie Verbindungen nach Asien und in die USA an. SAS-Abflughäfen in Deutschland sind Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart.

Flughafen Dresden: Jazz-Spektakel am 16. Mai 2014

0

Auch in diesem Jahr gehört der Flughafen Dresden zu einem der Veranstaltungsorte des Internationalen Dixieland Festivals Dresden. Zur 44. Auflage von Europas größtem Oldtime-Jazzfestival vibriert das Flughafen Dresden Terminal am Freitag, 16. Mai, ab 19 Uhr bei "Blues, Boogie & Swing". Fünf Bands aus Deutschland, der Tschechischen Republik und den Niederlanden heizen den Gästen musikalisch ein.

Karten gibt es im Vorverkauf an der Flughafen-Information und den bekannten Verkaufsstellen in Dresden.

Auf der Flughafenbühne sorgen diesmal fünf beliebte Bands für Stimmung: die Brass Band Rakovnik (Tschechische Republik), die Lamarotte Jazzband (Niederlande), Venusbrass, das Michael Alf Trio sowie das Niels von der Leyen Trio (alle Deutschland). An der Flughafen-Information kosten die Eintrittskarten im Vorverkauf 31,50 Euro. Die Plätze sind am Abend frei wählbar.

Das aus einer Halle der Luftfahrtindustrie entstandene, aufgrund seiner Industriearchitektur einzigartige Flughafen-Terminal bietet einen besonderen Rahmen für dieses Musikerlebnis. Auf zwei Ebenen, der Aussichtsplattform und der Konferenzebene, können die Gäste mitswingen und mitsingen. Das Dixieland-Konzert beginnt um 19 Uhr, der Einlass um 18:15 Uhr.

Ausführliche Informationen zum 44. Dixieland-Festival finden Sie unter www.dixieland.de.

Austrian Airlines: Neue Regelung für Smartphones, Tablets und Co.

0

Ab 01. Mai 2014 können Austrian Airlines Passagiere ihre leichten elektronischen Geräte auch während Start und Landung verwenden. Diese Regelung gilt für alle Austrian Airlines Strecken und zwar für Smartphones, Tablets, Notebooks und andere elektronische Geräte bis 1 Kilogramm. Die Geräte dürfen ab diesem Stichtag ohne Unterbrechung während des gesamten Aufenthalts an Bord, eingeschaltet bleiben.

Voraussetzung: Alle Sendefunktionen müssen deaktiviert bleiben und das Gerät muss sich im Flugmodus befinden.

Diese neue Regelung basiert auf einer Aktualisierung der Richtlinien zur Verwendung von elektronischen Geräten an Bord durch die Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA).

Bisher mussten alle Geräte während Start und Landung komplett ausgeschaltet bleiben. Das Telefonieren nach dem Schließen und dem Wiederöffnen der Flugzeugtüren ist weiterhin nicht gestattet.

  • Verwendung im Flugmodus während Start und Landung möglich
  • Freigabe gilt auf allen Austrian Airlines Flugzeugen
  • Regelung gilt für Smartphone, Tablet, Notebook und andere elektronische Geräte bis 1 Kilogramm

Austrian Airlines

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 41 Destinationen besonders dicht. Der Heimatflughafen Wien ist durch seine günstige geografische Lage im Herzen Europas eine ideale Drehscheibe zwischen Ost und West. Austrian Airlines ist Teil des Lufthansa Konzerns, dem größten Airline Verbund Europas sowie Mitglied der Star Alliance, dem ersten weltumspannenden Verbund internationaler Fluggesellschaften. Der Flugbetrieb der Austrian Airlines Group ist seit 01. Juli 2012 in der 100 Prozent Tochter Tyrolean gebündelt.

airberlin präsentiert Fan Force One

Ab sofort ist D-ABFK als Fan Force One® in Kooperation mit der Brauerei "Bitburger" im airberlin Streckennetz unterwegs. Wer ein Foto des Airbus 320 mit dem Hashtag #fanforceone auf den Social Media Kanälen der Airline postet, hat die Chance für Juni 2014 eine Reise nach Brasilien inklusive Flug, Hotel und einem attraktiven Rahmenprogramm zu gewinnen.

Unter airberlin.com/spottercontest gibt es ausführliche Informationen zum Spottercontest sowie den Flugplan der Fan Force One für die jeweils kommenden Tage.

airberlin iPhone-App: Boarding direkt mit der Smartwatch möglich

0

Ab sofort können Nutzer der airberlin iPhone App auch einen digitalen Boarding Pass auf ihre Smartwatch senden, wenn sie über eine Pebble oder Pebble Steel Smartwatch verfügen. Smartphone und Uhr synchronisieren sich anschließend und das Boarding ist direkt mit der Smartwatch möglich.

Die Smartwatch wurde erstmals 2012 über das Crowdfunding-Portal Kickstarter vorgestellt und ist eine der erfolgreichsten Kickstarter-Kampagnen. Bis heute hat Pebble weltweit über 400.000 Smartwatches verkauft.

"airberlin ist weltweit die erste Airline, die es iPhone-Nutzern ermöglicht mit ihrer Smartwatch via Barcode zu boarden. Ebenso zeigt die Uhr einen schnellen Überblick über Abflugzeit, Gate und Sitzplatz. Es entfällt das Öffnen der Bordkarte auf dem iPhone oder gar das Suchen der Bordkarte in der Handtasche. Dies ist ein weiterer Schritt von airberlin, den Boardingrozess durch technische Innovation zu vereinfachen", sagt André Rahn, Senior Vice President Marketing bei airberlin.

Durch Schütteln des Handgelenks erscheint der Barcode auf dem Display der Uhr. Der Code auf dem Display der Uhr kann genau wie auf dem Smartphone an den Scanner am Boradinggate gehalten werden.

Damit erweitert airberlin ihr Portfolio an mobilen Services: Nach der elektronischen Buchung auf airberlin.com, auf der mobilen Website oder im Reisebüro kann ab 30 Stunden vor Abflug wie gehabt über die Website, Mobile-Site oder die App kostenlos eingecheckt werden.

Gleichzeitig stellt airberlin ein Update ihrer iPhone-App bereit. Die App verfügt neben einem neuen Design über zahlreiche neue Features. Unter anderem können aktuelle und vergangene Flüge in der Buchungshistorie eingesehen und verwaltet werden. Die App bietet nützliche Informationen über die Destination und dient als mobiler Reisebegleiter.

Lübeck Airport: Mitarbeiter kämpfen um ihre Arbeitsplätze

0

Der Lübeck Airport hat bisher weder Kontakt zu dem neuen Geschäftsführer des Lübecker Flughafens, Herrn Adam Wagner, noch zu dem ebenfalls neuen Prokuristen, Herrn Michael Glück, aufbauen können. Es wird aber weiterhin alles versucht, um die Herren ausfindig zu machen. Rund 100 Mitarbeiter und der Betriebsrat des Lübeck Airport kämpfen unterdessen um ihre Arbeitsplätze.

Es stehen derzeit die Gehälter vom April 2014 aus, die die Arbeitnehmer benötigen, um ihre Familien zu versorgen und die Mieten zu begleichen. Es bleibt momentan lediglich die Hoffnung, dass sich die Situation bald löst.

Nicht nur für die Arbeitsplätze, sondern auch als Infrastruktur, Wirtschaftsmotor und als Baustein des Lübecker Tourismuskonzepts ist der Flughafen wichtig für die gesamte Region. Damit der Luftfahrtstandort Lübeck auch zukünftig gesichert ist, bittet der Lübeck Airport das Land Schleswig-Holstein um Unterstützung bei der Lösung der aktuellen Situation. Dankbar ist der Flughafen für den Rückhalt in Politik und Wirtschaft.

Insbesondere im Hinblick auf die Kapazitäten des Hamburg Airport ist es notwendig, dass der Lübecker Flughafen eine Zukunft hat und als dritte Start- und Landebahn in der Metropolregion Hamburg zur Verfügung steht. Der Flughafen Lübeck war erst 2013 von Dr. Mohamad Rady Amar (59) und seiner Yasmina Flughafenmanagement GmbH übernommen worden, welche umfangreiche Investitionen angekündigt hatten, einschließlich der Ansiedlung von Produktionsanlagen.

Ausstellung Mathematikum am Flughafen Frankfurt zu Besuch

Wie fühlt es sich an, in einer Seifenblase zu stehen? Wie knackt man mathematisch einen Code? Und wie fliegt man am schnellsten von Frankfurt nach Kapstadt? Antworten auf diese und andere Fragen finden Kinder und Jugendliche von 28. Mai bis 27. Juni bei "Mathematik zum Anfassen" am Flughafen Frankfurt.

Die Wanderausstellung des Mathematikum Gießen und ihre Experimente "begeistern Jung und Alt und stimulieren Kommunikation ohne Grenzen", so Prof. Albrecht Beutelspacher, Initiator des Mathematikums.

Mathematik und Flugrouten entdecken

Insgesamt 40 Exponate geben dort einen Einblick in die faszinierende Welt der Mathematik und sollen sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene faszinieren. Besucher können sich in eine riesige Seifenblase stellen oder einen verschlüsselten Text knacken. Auf einem riesigen Globus finden sie die kürzeste Flugroute zwischen Frankfurt und anderen Großstädten – mithilfe eines Seils. Jüngere Besucher erfühlen Gegenstände des Alltags unter einer Tischplatte oder legen ein Puzzle aus Gespenstern.

Das Mathematikum ist eine beeindruckende Institution, die Groß und Klein für die Mathematik begeistert. Die Ausstellung im Übergang zum Fernbahnhof (gegenüber dem AiRail Check-in) ist täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Jugendliche unter 16 Jahren sowie Schulklassen inklusive Betreuungsperson können die Ausstellung kostenlos besuchen. Alle anderen Besucher zahlen zwei Euro Eintritt pro Person. Gruppen müssen sich über das Mathematikum Gießen anmelden.

Erweiterte Tour mit Flughafenrundfahrt

Je nach Verfügbarkeit kann der Schulbesuch des Mathematikums auch mit einer spannenden Flughafenrundfahrt verbunden werden. Die Besucherterrasse am Terminal 2, mit dem beeindruckenden Ausblick auf das Vorfeld, ist ohne vorherige Anmeldung zugänglich. Für Schulklassen, deren Schulen im Nachbarschaftsrahmen der Fraport AG liegen, sind diese beiden Attraktionen ebenfalls kostenlos.

ILS-Vermessungsflüge der Südbahn und Centerbahn in Frankfurt

0

In der Zeit vom 24. bis zum 27. April 2014 finden am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Das Instrumentenlandesystem (ILS) der Südbahn (Ostwetterlage) sowie das Instrumentenlandesystem der Centerbahn (Westwetterlage) wird auf seine Genauigkeit hin vermessen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Falls die Vermessungen in den kommenden Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 08. bis zum 11. Mai 2014 verlegt.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen solche technischen Überprüfungsflüge auch während der Nacht geflogen werden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Bevölkerung um Verständnis.

Überführungsflug: JetBlue bringt Hilfsgüter nach Haiti

Die Airbus Corporate Foundation und ihre Partnerorganisationen JetBlue und Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help (LOG) haben zehn Tonnen Hilfsgüter (Medikamente, Decken, Bettwäsche und Spielzeug) von Hamburg nach Haiti gebracht.

Für den Transport wurde eine A321 genutzt, die an JetBlue ausgeliefert wurde. Die Hilfsgüter reisten vom Airbus-Standort in Hamburg via Portland nach Port-au-Prince, Haiti.

Spielzeug, Decken, Hygiene-Artikel und Bücher

Die Hilfsgüter werden in Haiti an Not leidende Menschen verteilt, unter denen sich auch viele Kinder befinden. Die Spenden wurden von der deutschen nichtstaatlichen Organisation Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help gesammelt. Sie umfassen Cholera-Medikamente, Bettwäsche, Kleidung und Spielzeug. "…Für uns ist es besonders wichtig, den Cholera-Patienten zu helfen, die bis heute nicht die benötigten Medikamente und Antibiotika erhalten haben", sagte Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen.

"Es ist für JetBlue eine Ehre, die Hilfsgüter mit den Partnerorganisationen Airbus Corporate Foundation und Luftfahrt ohne Grenzen zu den Menschen in Haiti zu bringen. Port-au-Prince ist ein neues Flugziel von JetBlue. Für uns ist die Unterstützung der Orte, die wir anfliegen, sehr wichtig. Zusätzlich zu den von Luftfahrt ohne Grenzen gesammelten Hilfsgütern an Bord unserer neuen A321 wird JetBlue rund 2.000 Bücher zur Verbesserung des Alphabetisierungsgrades spenden, einen Brunnen für eine Waisenschule bauen und ein örtliches Mädchenwaisenhaus mit 1.500 Hygieneprodukten versorgen", sagte Icema Gibbs, CSR Director von JetBlue.

Airbus A380 als Hilfstransporter

Die Airbus Corporate Foundation hat seit Dezember 2008 mehr als 36 Hilfsflüge an viele Orte auf der ganzen Welt durchgeführt. Mit dem jüngsten Hilfsflug unterstreicht Airbus durch die Nutzung des Frachtraumes bei Überstellungsflügen kontinuierlich sein Engagement für Menschen in Not.

Airbus hat in den letzten Jahren ein globales Netzwerk gemeinsam mit Fluggesellschaften und Hilfsorganisationen zur Unterstützung internationaler Hilfsmaßnahmen aufgebaut. Überführungsflüge neuer Flugzeuge wurden bereits mehrfach für den weltweiten Transport von Hilfsgütern zu Menschen in Not genutzt. So auch schon A380-Flugzeuge auf ihren Wegen nach Dubai oder nach Thailand.

Die Airbus Corporate Foundation wurde im Dezember 2008 gegründet, um gemeinnützige Aktivitäten weltweit innerhalb eines internationalen Netzwerks von Mitarbeitern und Partnern zu unterstützen. Die Organisation hilft Initiativen in den drei Schwerpunktbereichen humanitäre und gemeinnützige Hilfe, Jugendarbeit und Umweltschutz.

Spitze bei Effizienz: Lufthansa unter 4 Liter-Marke beim Kerosin

Die Passagierfluggesellschaften der Lufthansa Group haben im Jahr 2013 mit einem durchschnittlichen Verbrauch von nur noch 3,91 Liter Kerosin pro Passagier auf 100 Kilometer erstmals die 4-Liter-Marke unterschritten. Dieser Effizienzrekord ist eine Verbesserung um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Luftfahrtkonzern hat damit das Airline-Branchenziel der jährlichen Effizienzsteigerung von 1,5 Prozent mehr als verdoppelt.

Heizmenge von 50.000 Familien gespart

Die zweite gute Nachricht: Auch der absolute Treibstoffverbrauch der Lufthansa Group ist trotz einer Angebotssteigerung des Produktes um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent gesunken, zum zweiten Mal in Folge nach 2012. Absolut hat der Konzern im Vergleich zum Jahr 2012 114.152 Tonnen weniger Treibstoff verbraucht und damit die Umwelt um mehr als 359.587 Tonnen Kohlendioxid (CO2) weniger belastet. Das entspricht ungefähr der Menge an CO2, die rund 50.000 Einfamilienhäuser durch ihre Ölheizungen pro Jahr ausstoßen.

"Der neue Rekord ist ein klares Zeichen, dass unsere vielfältigen Maßnahmen zur Steigerung der Treibstoffeffizienz greifen. Aus ökologischer wie ökonomischer Sicht haben wir ein hohes Interesse daran, den zur Beförderung unserer Fluggäste benötigten Treibstoff so effizient wie möglich einzusetzen. Auch deshalb investieren wir jährlich Milliardenbeträge in Flugzeuge der neuesten Generation", so Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group.

1.000 Einzelmaßnahmen zum Kerosinsparen

Die Lufthansa Group arbeitet kontinuierlich und systematisch daran, die Umweltverträglichkeit ihrer international angebotenen Dienstleistungen weiter zu verbessern. Gegenwärtig prüft eine im Jahr 2013 eigens zur Verbesserung der Treibstoffeffizienz eingerichtete Abteilung fast 1.000 Einzelmaßnahmen, um weitere Einsparpotenziale zu freizusetzen. Hierzu gehören zum Beispiel Programme zur nachhaltigen Gewichtsreduzierung an Bord, die Prüfung und Einführung neuer Flugverfahren sowie die Entwicklung intelligenter Software-Tools.

Der größte Hebel zur Effizienzsteigerung ist die Investition in technologischen Fortschritt, das heißt in modernstes und damit besonders effizientes Fluggerät. Mit dem aktuell laufenden, größten Flottenerneuerungsprogramm in der Geschichte der Lufthansa Group macht das Unternehmen diesbezüglich deutliche Fortschritte. Bis Ende 2025 stehen konzernweit 261 Flugzeuge auf der Bestellliste – mit einem Investitionsvolumen von 32 Milliarden Euro zu Listenpreisen (Stand 31.12.2013).

Sparsamer und leiser durch neue Flugzeuge

Das führt auch zu einer deutlichen Entlastung der Anwohner im Umfeld großer Luftfahrtdrehkreuze. So reduzieren beispielsweise die von der Lufthansa Group bestellten 100 Flugzeuge der A320neo-Familie, die mit hocheffizienten und geräuscharmen CFM-Triebwerken ausgestattet werden, den Lärmteppich bei An- und Abflug um rund 50 Prozent.