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Flughafen Zürich bekommt Bremssystem für Flugzeuge

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Das Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) bewilligt auf dem Flughafen Zürich den Bau eines Bremssystems EMAS am Ende der Piste 28. Dieses System dient als Sicherheit bei einem allfälligen Überrollen des Pistenendes. Das BAZL setzt dem Flughafen dafür eine Frist bis Ende Oktober 2016.

Der Flughafen Zürich wird am Ende der Piste 28 ein Bremssystem EMAS (Engineered Materials Arresting System) einrichten. Sollte ein Flugzeug bei der Landung oder bei einem Startabbruch die vergleichsweise kurze Piste 28 überrollen, wird es in ein Bett aus speziell gefertigten Betonblöcken geleitet. Dieses Bett absorbiert die kinetische Energie und bremst das Flugzeug rasch und gefahrlos ab.

Die Piste 28 wird sowohl für Starts in Richtung Westen wie für Landungen aus dem Osten intensiv genutzt. Sie verfügt am westlichen Pistenende über eine den internationalen Normen entsprechende befestigte Fläche von 110 Metern (Runway End Safety Area RESA). Alle anderen Pisten weisen hingegen eine den weitergehenden ICAO-Empfehlungen entsprechende RESA von 240 Metern Länge auf. Bei der Sicherheitsüberprüfung des Flughafens im Jahr 2012 wurde der Bau eines EMAS-Bremssystems für die Piste 28 als eine von mehreren Massnahmen zur Optimierung der Sicherheit des Flughafens aufgezeigt.

Zur Zeit ist unklar, ob und wann eine Verlängerung der Piste 28 realisiert wird. Diese würde die Gefahr bei einem Überschiessen der Piste ebenfalls reduzieren. Daher setzt das BAZL auf den Bau eines EMAS und hat dafür dem Flughafen eine zeitliche Befristung von zweieinhalb Jahren ab Projektgenehmigung auferlegt. Hält sich der Flughafen an diese Fristen, beteiligt sich der Bund an den Gesamtkosten von über 15 Millionen Franken mit einem Beitrag von 4,6 Millionen Franken aus der Spezialfinanzierung Luftverkehr.

Gegen das im letzten Jahr öffentlich aufgelegte Plangenehmigungsgesuch wurden keine Einsprachen erhoben.

R66 Hubschrauber erhält Muster-Zulassung der EASA

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R66 von Robinson Helicopter hat nun, vier Jahre nach der FAA-Zulassung, mit Ende April auch die Zulassung der europäischen Flugaufsichtsbehörde EASA erhalten.

Durch die EASA-Mitgliedsstaaten werden es nun über 50 Länder, in denen die R66 ihre Typen-Zulassung erhalten hat. Dazu gehören u.a. Australien, Brasilien, Kanada, Japan, Russland, Südafrieka und die USA. Für Robinson ist das ein wichtiger Erfolg, zumal zwei Drittel der Verkäufe an ausländische Kunden gehen. Die Bestellungen aus Europa können damit endlich bedient werden. Derzeit gibt es in Europa 16 R66-Servicestationen mit darunter 13 zugelassenen Händlern.

Die fünfsitzige R66 ist ein Hubschrauber mittlerer Größe und einem Preis von 839.000 US-Dollar. Mit niedrigeren Wartungskosten soll das Modell gleiche bzw. bessere Leistung zeigen als die Wettbewerber, bei allerdings niedrigeren Kosten. Bisher wurden schon über 500 Maschinen der R66 ausgeliefert, und weisen nach Schätzung eine Flotten-Betriebsstundenzahl von 160.000 auf. Auf die Wünsche von Kunden hin sind die Robinson-Helikopter seit kurzem auch mit Glass- und Touch-Screen-Avionik erhältlich.

Direktverbindung München – Punta Cana bei Condor gestartet

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Condor erweitert das Langstreckenangebot für den Sommer ab München (MUC). Um 14:30 Uhr hob gestern die erste Boeing 767-300 nach Punta Cana (PUJ) in der Dominikanischen Republik ab.

Bereits im Winter 2013/14 nahm Condor neue Langstreckenverbindungen ab München auf. Zuvor bot der Ferienflieger Langstreckenflüge aus Frankfurt (FRA) und Wien (VIE) an.

Nächstes Ziel in der Dominikanischen Republik: Puerto Plata

Condor fliegt im Sommer täglich außer dienstags von Deutschland aus nach Punta Cana und bietet den Urlaubern durch Rail & Fly Tickets und Zubringerflüge eine noch individuellere Reiseplanung für ihren Sommerurlaub.

Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung: "Wir freuen uns, dass die Condor Langstreckenflüge ab München so gut angenommen werden." So kommt in der Wintersaison noch ein weiteres Ziel in der Dominikanischen Republik dazu: Ab November geht es ab Süddeutschland auch nonstop mit Condor nach Puerto Plata.

Die Dominikanische Republik ist mit ihren scheinbar endlos weißen Sandstränden und dem türkisblauen Meer sowie mit ihrer eindrucksvollen Naturlandschaft das perfekte Urlaubsparadies. Die Kokosnussküste mit der beinahe 50 Kilometer langen Playa Bavaro ist mit ihrer malerischen Atmosphäre ein Hauptbesichtigungspunkt für Touristen aus aller Welt. Neben dem Entspannen unter der karibischen Sonne bietet die malerische Landschaft des Nationalparks von Punta Cana und die der Insel Saona sowie ein umfangreiches Wassersportangebot Abwechslung vom süßen Nichtstun.

Flug in Boeing 767-300 mit neuer Kabine

Die Urlaubsvorfreude der Gäste des Condor Erstflugs von München nach Punta Cana wurde durch eine Maschine mit bereits umgerüsteter Kabine und somit In-Seat Entertainment in allen Klassen und die neue Condor Business Class mit Liegesitzen und 15 Zoll Bildschirmen noch gesteigert.

Flugtickets von München in die Dominikanische Republik, Punta Cana in der Sommersaison 2014 soll es ab einem Oneway-Komplettpreis von 399,99 Euro in der Economy Class, in der Premium Economy Class ab 499,99 Euro und in der Business Class ab 899,99 Euro geben.

Daten zum Flug nach Punta Cana

Verkehrstag Freitag
Fluggerät Boeing 767-300 mit 270 Sitzplätzen
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) DE5246 freitags 14:30 – 19:05 Uhr
Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) DE5247 donnerstags 20:10 – 11:55 Uhr
Flugdauer (durchschnittlich) Hinflug: 10 Stunden 35 Minuten
Rückflug: 9 Stunden 45 Minuten

 

AH-6i Helikopter mit letzten Testflügen bei Boeing

Boeing hat den AH-6i Helikopter erstmals in seiner finalen Konfiguration abheben lassen. Damit kommt das Programm einen Schritt näher zum Produktionshochlauf und zeigt die Luftnahunterstützung und die Kampffähigkeiten des Hubschraubers.

Der AH-6i ist ein leichter Kampf- und Aufklärungshubschrauber mit einem Triebwerk und basiert auf den kampferprobten OH-6A Cayuse. Er ist eine weiterentwickelte Variante des AH-6M Hubschraubers, wie er bei den Special Forces der US-Army eingesetzt wird. Die Ausstattung mit Technologien des AH-64E Apache-Hubschraubers von Boeing sollen dem Muster eine bessere Performance als andere Hubschrauber in dieser Klasse veleihen.

Im letzten Testflug von unter 20 Minuten wurde die Maschine von den Piloten in niedriegen Geschwindigkeiten und geringer Höhe im Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsflug getestet. In den nächsten Monaten stehen erweiterte Flugszenarien an. Das Modell soll einmal zur Luftnahunterstützung für Boden-Kräfte und als Angriffsplattform zur Zerstörung von Tanks und Kampffahrzeugen dienen.

Boeing liefert 75. 747 an Lufthansa aus

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Boeing und Lufthansa haben am Donnerstag die Überstellung der 75. Maschine des Typs 747 gefeiert. Insgesamt hat Lufthansa 81 Boeing 747 bestellt.

Die allererste 747 erhielt die Lufhtansa im Jahr 1970: die 747-100. Sie erhielt auch schon den allerersten 747-200-Frachter. Im April 2012 war Lufthansa Erstkunde für die 747-8 Intercontinental, die 13. 747-8 Intercontinental ist die 75. 747 der Airline insgesamt. Mit ihrer 747-Flotte bedient Lufthansa 22 Destinationen in zehn Ländern.

Nico Buchholz vom Flottenmanagement der Lufthansa bezeichnete sie als erstaunliches Flugzeug, bei dem die Passagiere den größten Komfort und Effizienz erhalten. Boeing hat bisher 120 Bestellungen für die 747-8 Intercontinental erhalten und 68 Maschinen ausgeliefert. Zuletzt hatte Boeing die Produktionsrate der747-8 allerdings gesenkt.

Umfrage: 91,9 Prozent der Deutschen noch niemals in New York

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91,9 Prozent, also rund 64,6 Millionen Deutsche über 14 Jahren, waren "noch niemals in New York". Oder umgekehrt: Rund acht Prozent oder etwa 5,7 Millionen Bundesbürger haben bereits die vielbesungene US Metropole besucht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Lufthansa. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede etwa nach Region und Alter.

Die Airline hatte diese Umfrage im Zuge einer länderübergreifenden Aktion der Lufthansa Gruppe für Deutschland und Österreich in Auftrag gegeben. Repräsentativ befragt wurden über 1.000 Deutsche bzw. über 500 Österreicher.

Auffällig: Unterschiede nach Region, Alter und Bildungsabschluss

Ähnlich wie auch schon in Österreich ist die unterschiedliche regionale Verteilung ebenso in Deutschland auffällig: Vor allem Berliner (16% der Stadtbewohner) und Einwohner aus Nordrhein-Westfalen (13,5%) waren schon einmal in New York, während Bürger anderer Bundesländer die Stadt an der Ostküste der USA deutlich weniger besucht haben (zwischen 2% und 8%). Außerdem reisten vor allem die über 50-Jährigen (10%) sowie Menschen mit Abitur und abgeschlossenem Studium (20 %) schon einmal nach New York.

Im Vergleich zu Österreich besuchten übrigens verhältnismäßig wenige Deutsche den sogenannten Big Apple: Immerhin 18 Prozent aller Österreicher gaben in der Umfrage an, schon einmal in New York gewesen zu sein. Damit ist das Nachbarland New York-affiner als die Bundesrepublik.

Die Lufthansa Familie und die USA

Die Lufthansa Gruppe (Austrian, Brussels Airlines, Lufthansa und SWISS) verbinden insgesamt sieben europäische Städte mit 20 nordamerikanischen Destinationen. Zwölf tägliche Flüge gehen derzeit von den europäischen Flughäfen Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, München, Wien und Zürich nach New York. In diesem Sommer startet alleine Lufthansa sechsmal täglich in Frankfurt, München und Düsseldorf zu den beiden New Yorker Flughäfen John-F.-Kennedy und Newark.

Auf der Verbindung zwischen Frankfurt und New York können die Passagiere auch einmal am Tag mit dem Airbus A380 fliegen. Ab 02. Juli 2014 werden die Verbindungen von zwölf auf 13 tägliche Flüge erhöht, da Austrian Airlines zukünftig auch den zweiten New Yorker Flughafen Newark anfliegen wird.

20.000 Passagiere der Gruppe täglich in die USA

Betrachtet man die gesamten Vereinigten Staaten, reisen insgesamt mehr als 20.000 Passagiere der Lufthansa-Group auf etwa 47 Flügen täglich aus Europa in die USA. Darüber hinaus werden 4.700 Tonnen Fracht pro Tag (1,72 Mio. Tonnen pro Jahr) über den Ozean geflogen. Lufthansa ist die führende europäische Airline-Gruppe wenn es um Verbindungen über den Nordatlantik geht. Die Gruppe beschäftigt in den USA 1.518 Menschen, weltweit sind es 120.000 Mitarbeiter.

Lufthansa ordnet Geschäftsverteilung der Vorstände neu

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Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat eine aktualisierte Geschäftsverteilung des Vorstands genehmigt. Zum 01. Mai 2014 und zum 01. Januar 2015 treten die Veränderungen in Kraft. Für die Zusammenarbeit im Airline-Verbund der Lufthansa Group gilt weiterhin das bewährte Prinzip der dezentralen Verantwortung für das Geschäft in den Hubs Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel sowie bei Germanwings. Carsten Spohr wird als Vorstandsvorsitzender stärkeren Fokus auf den Airline-Verbund mit seiner Multi-Hub- und Multi-Brand-Strategie mit den Marken Lufthansa, Germanwings, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines richten.

Der Vorstandschef wird neben der Verbund- und Allianzentwicklung auch eine zentralisierte Netzentwicklung verantworten, während die Netzplanung und die Netzsteuerung in der dezentralen Verantwortung der Fluggesellschaften wahrgenommen werden.

Neuerungen in Ressorts der Lufthansa

Das Vorstandsressort ‚Lufthansa Passage‘ von Karl Ulrich Garnadt wird um den Bereich Konzern-Infrastruktur erweitert. Damit wird künftig die Verantwortung für Flughafen- und Flugsicherungsentgelte für die gesamte Lufthansa Group in diesem Ressort angesiedelt sein.

Dem Vorstandsressort ‚Finanzen und Aviation Services‘ wird ab dem 01. Mai 2014 die Funktion ‚Konzern-Einkauf‘ zugeordnet. Dadurch werden die Aufgaben der Lufthansa Global Business Services GmbH (LGBS) inklusive dem Einkauf künftig im Bereich von Simone Menne gebündelt.

Dr. Bettina Volkens wird als Vorstand ‚Personal und Recht‘ vom 01. Mai 2014 an in Personalunion auch Mitglied des Passagevorstands. Dort wird sie für den Bereich Human Resources Passage verantwortlich sein.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Informationstechnologie für die Airlines der Lufthansa Group wird dem Vorstandsressort von Harry Hohmeister zum 01. Januar 2015 die Funktion ‚Konzern-IT- & Prozessmanagement‘ zugeordnet: Das Ressort wird ab diesem Zeitpunkt die Verantwortung für Verbund-Airlines, Logistik und IT umfassen. Harry Hohmeister bleibt in Personalunion Vorsitzender des Vorstands der Swiss International Air Lines AG.

Neues Committee aus Vorstandsmitgliedern

Zusätzlich zu der aktualisierten Geschäftsverteilung richtet der Vorstand zum 01. Mai 2014 ein neues ‚Group Executive Committee‘ (GEC) ein, dem neben den Vorstandsmitgliedern die Mitglieder des Passagevorstands sowie die Vorstandsvorsitzenden von Lufthansa Technik AG, Lufthansa Cargo AG, LSG Lufthansa Service Holding AG, Swiss International Air Lines AG, Austrian Airlines AG und Brussels Airlines angehören werden.

Die Konzerngesellschaften der Lufthansa Group werden dadurch künftig früher in Entscheidungen mit Konzernrelevanz einbezogen, um Spannungsfelder zwischen dezentralem und zentralem unternehmerischen Handeln besser ausbalancieren zu können.

Umfrage: Rund 18% aller Österreicher waren in New York

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82%, das sind rund 5,9 Millionen Österreicherinnen und Österreicher über 14 Jahren, waren noch niemals in New York. Oder umgekehrt: Rund 18% oder etwa 1,3 Millionen waren schon in der vielbesungenen US Metropole. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Markt- und Meinungsforschungsagentur GfK Austria im Auftrag von Austrian Airlines.

Die heimische Airline hatte diese Umfrage im Zuge einer länderübergreifenden Facebook-Aktion der Lufthansa Gruppe für Belgien, Deutschland und Österreich in Auftrag gegeben. Befragt wurden 500 Österreicherinnen und Österreicher bzw. 1.000 Deutsche.

Deutliche Schwankung innerhalb der Bundesländer

Auffällig ist die ungleiche regionale Verteilung in Österreich: Vor allem Wiener waren schon einmal in New York (rund 30%) während in den anderen Bundesländern deutlich weniger die Stadt an der Ostküste der USA besucht haben (zwischen 10% und 20%). Zu beachten sind bei den Bundesländer-Ergebnissen allerdings die erheblichen Schwankungsbreiten. Jedenfalls waren vor allem 30-39 Jährige (25%) sowie Menschen mit Matura oder höherem Bildungsgrad (30%) schon einmal in New York.

Im Vergleich zu Deutschland waren übrigens verhältnismäßig viele Österreicher im sogenannten Big Apple: Nur 8% aller Deutschen – das sind aber immerhin rund 5,7 Millionen Menschen – waren schon einmal in New York. Damit sind unsere deutschen Nachbarn weniger New York-affin als die Alpenrepublikaner.

10.000 Passagiere täglich in die USA

Die Lufthansa fliegt ab Sommer 13-mal täglich nach New York Die Lufthansa Group (AUSTRIAN, LUFTHANSA, SWISS, BRUSSELS AIRLINES) verbindet siebenmal europäische Städte mit 20 nordamerikanischen Zielen. 12 tägliche Flüge verbinden die Drehkreuze Brüssel, Düsseldorf, Genf, München, Wien und Zürich mit New York. Ab 02. Juli 2014 werden die Verbindungen von 12 auf 13 tägliche Flüge erhöht, da Austrian Airlines zukünftig auch den zweiten New Yorker Flughafen Newark anfliegen wird.

Insgesamt reisen durchschnittlich 10.000 Passagiere auf etwa 47 Flügen der LH Group täglich aus Europa in die USA. Lufthansa ist die führende europäische Airline-Gruppe wenn es um Verbindungen über den Nordatlantik geht. Die Gruppe beschäftigt in den USA über 10.000 Menschen, weltweit sind es 120.000 Mitarbeiter.

Hubschrauber der Bundespolizei von Laserpointer geblendet

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Anlässlich des Landespokalspiels am 30.04.2014 zwischen dem Burger BC und dem Halleschen FC kam es im Rückreiseverkehr zu schwerwiegenden Straftaten. Als die Fans des HFC am Bahnhof Burg einen Regionalexpress besteigen wollten, kamen aus diesem etwa 20-30 vermummte Personen, die die etwa 90 Hallenser angreifen wollten.

Die Eskalation konnte durch Einsatzkräfte der Bundespolizei verhindert werden. Bei den Auseinandersetzungen musste die Bundespolizei unter Anderem Pfefferspray einsetzen. Anschließend flüchteten die vermummten Personen in das Stadtgebiet von Burg.

Laser gegen Hubschrauber: Gefährlicher Eingriff in Luftverkehr

Ein eingesetzter Hubschrauber der Bundespolizei konnte den Fluchtweg einiger Personen per Wärmebildkamera an Bord verfolgen. Etwa sieben Personen wurden in Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolizei auf einem Privatgrundstück in Burg gestellt. Bei der Ortung dieser Gewalttäter wurde die Hubschrauberbesatzung mittels eines Laserpointers geblendet.

Glücklicherweise kam zu keinen Verletzungen der eingesetzten Piloten. Durch diese Gewalttaten entstanden erhebliche Verspätungen im Bahnverkehr. Die Bundespolizei stellte Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Videoaufzeichnungen aus den betroffenen Zügen sind für die Ermittlungen gesichert worden.

Condor-Crew-Stationierung am Paderborn-Lippstadt Airport

Deutschlands beliebter Ferienflieger Condor stationiert zu Anfang Mai acht Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter am Paderborn-Lippstadt Airport. Damit wird der Flughafen mit dem ICAO-Code EDLP der einzige Regionalairport mit fester Condor Crew-Besatzung. Die Fluggesellschaft Condor bedient nun seit 2010 sehr erfolgreich verschiedene Urlaubsziele ab Paderborn-Lippstadt Airport.

"Wir freuen uns sehr über die Stationierung der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zum 01. Mai. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den der Paderborn-Lippstadt Airport mittlerweile für Condor hat. Wir nehmen die Stationierung als zusätzlichen Ansporn, gemeinsam mit Condor weitere Urlaubsziele für unsere Passagiere anzubieten.", so Flughafen-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne.

Auch Arne Kirchhoff, Director Commercial Airport Relations & Ground Handling Procurement der Condor Flugdienst GmbH, zeigt sich sehr zufrieden: "Die Anzahl der in PAD stationierten Flugbegleiter überlegen wir mittelfristig noch weiter aufzustocken, da Condor sehr beständig ab Paderborn fliegt." In diesem Sommer bringt der Ferienflieger Passagiere zu insgesamt neun Destinationen, darunter Burgas in Bulgarien, Heraklion und Kos in Griechenland, die kanarischen Inseln, Antalya und Palma de Mallorca.

Verbindung FMO – München besteht seit 30 Jahren

Am 02. Mai 1984 startete pünktlich um 06:40 Uhr erstmalig ein Flugzeug des damaligen Lufthansa-Partners "DLT" vom FMO nach München.

Heute, auf den Tag genau 30 Jahre später, erfreut sich diese seitdem ununterbrochen beflogene Linienverbindung einer uneingeschränkten Beliebtheit. Kamen im ersten Betriebsjahr 1984 gerade einmal 7.500 Fluggäste zusammen, waren es 2013 schon mehr als 210.000. Auch das Bedienungsbild hat sich über die Jahre mehrfach verändert von zweimal täglich auf heute viermal pro Tag mit einem modernen 116-sitzigen Jet vom Typ Embraer 195 der Lufthansa.

Die München-Strecke ab Flughafen Münster/Osnabrück (EDDG) hat an Ihrer Wichtigkeit für die Region und des Flughafens in den drei Jahrzehnten ständig zugenommen und wird von Geschäfts- und Privatreisenden gleichermaßen genutzt. Neben der Attraktivität des Zieles München mit seiner Umgebung, bietet Lufthansa über den Flughafen München hinaus täglich 113 Umsteigeziele, darunter 89 in Europa und 24 weltweit an und macht dieses Ziel auch für unsere Region zum unverzichtbaren Drehkreuz.

Im Bild: Der Kiepenkerl begrüßt die ersten München-Passagiere an der Maschine der "DLT" am FMO 1984.

Airbus Group CEO Tom Enders vom Atlantic Council geehrt

Der "Atlantic Council", eine US-amerikanische Denkfabrik zu transatlantischen Beziehungen, ehrte Tom Enders, CEO der Airbus Group, mit dem Distinguished Business Leadership Award 2014 bei seinem jährlichen Dinner in Washington, D.C.

Bei dem Banquet mit 800 Gästen aus über 60 Ländern war Enders einer von fünf geehrten Persönlichkeiten. Der Atlantic Council lobte Enders als eine "visionäre globale Business-Führungsfigur und leidenschaftlichen Antlandizisten", und als "wichtigen Vordenker zur Zukunft Europas, zu Deutschland und seinem Platz in der Welt und zur transatlantischen Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung für eine friedlichere Welt".

Enders sagte bei der Verleihung: "Ich fühle mich sehr geehrt diese angesehene Auszeichnung im Namen meines Unternehmens zu erhalten." Die Airbus Group mit 144.000 Beschäftigten trügen jeden Tag zum Schutz und der Verbindung von Menschen auf der ganzen Welt bei, sagte Enders. Bei der Feierlichkeit wurden auch noch der Bedarf an weiteren Beziehungen zwischen beiden Seiten des Atlantiks angesprochen, sowohl auf Regierungs- wie auf industrieller Ebene.

Enders unterstrich dabei besonders Möglichkeiten zur Steigerung von Effizienz und Effektivität was die Verwendung von Steuergeldern, die Stärkung der Handeslbeziehungen und Verteidigungsfähigkeiten anbelangt. Unter dem Eindruck der momentanen Situation, so Enders, sei es Zeit für mehr transatlantische Zusammenarbeit, nicht für weniger.

Zufahrt zum Hamburg Airport bei Marathon eingeschränkt

Am Sonntag, den 04. Mai 2014, findet der Haspa Marathon zum 29. Mal in Hamburg statt. Seine Laufstrecke führt auch diesmal durch flughafennahe Stadtteile. Hamburg Airport empfiehlt Passagieren, Abholern und Airport-Besuchern, den Flughafen von Norden oder von Osten anzufahren und den ausgeschilderten Umleitungen im Stadtgebiet zu folgen. Insbesondere in der Zeit von ca. 08:15 Uhr bis in den Nachmittag sind einige wichtige Zufahrtstraßen in der Innenstadt, St. Pauli, Altona und den Stadtteilen um die Außenalster für den Straßenverkehr gesperrt.

Die Flughafen-S-Bahn Linie S1 verkehrt planmäßig im Zehn-Minuten-Takt. Alle U-Bahnlinien werden während des Marathons verstärkt. Die Buslinie 26 kann den Flughafen zeitweilig nicht erreichen. Die Linie 39 fährt von 08:00 bis 14:30 Uhr nicht in Richtung Wandsbek. Die anderen Linien verkehren planmäßig.

Abfliegende Passagiere sollten bei der Fahrt zum Flughafen auf Rundfunkdurchsagen achten und zur Sicherheit gegebenenfalls einen Zeitzuschlag einkalkulieren. Die Nummer des Bürgertelefons, das von der Hamburger Polizei am Samstag (10:00 bis 18:00 Uhr) und Sonntag (08:00 bis 16:00 Uhr) eingerichtet wird, lautet: 040-428656565. Die Hotline des HVV ist unter folgender Nummer zu erreichen: 040-19449.

Strom tanken kostenlos am FMO: Neue Ladestation für Elektro-Autos

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Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) gibt es für Elektro-Autos ab sofort eine "Strom-Tankstelle": Im Parkhaus PA des Airports steht nun eine Ladestation mit insgesamt sechs Ladepunkten.

Die Säule ist in Kooperation des Flughafens mit der Osnabrücker Firma EKonzept Mobility und den Stadtwerken Osnabrück umgesetzt worden und soll insbesondere für Fluggäste oder FMO-Besucher ein attraktives Angebot bieten.

Ladestation für Flug- und Tagesgäste

Als Zielgruppe für das neue Angebot sieht Andrés Heinemann, Leiter Marketing und Kommunikation am FMO, Fluggäste, die ihr E-Fahrzeug während ihrer Abwesenheit im FMO-Parkhaus PA laden. Aber auch Tagesbesucher des FMO können den neuen Service der E-Ladung nutzen.

Die technische Abwicklung hat der "Elektrodienstleister" EKonzept Mobility aus Osnabrück koordiniert: "Der Standort am FMO ist nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet, die eine optimale Kommunikation zwischen den Ladesäulen und dem Fahrzeug garantiert", erklärt EKonzept-Geschäftsführer Axel Kaufmann.

Stromtanken kostenlos, nur Parkgebühr fällig

Die Beteiligung an dem gemeinsamen Ladeprojekt am FMO war auch für die Stadtwerke Osnabrück selbstverständlich: "Mobilität und Energie sind unsere Kerngeschäftsfelder", betont Björn Fütz-Landwehr, Projektleiter der Stadtwerke, "dass wir jetzt am FMO das Thema Infrastrukturausbau aktiv vorantreiben können – und zwar mit starken regionalen Partnern – ist für uns dabei besonders wichtig."

Die neue Stromtankstelle befindet sich im Parkhaus PA in der Nähe der Ausfahrt. "Das Stromtanken ist bei uns kostenlos, es müssen nur die üblichen Parkgebühren entrichtet werden", ergänzt Heinemann abschließend."

Bild: Bei der Inbetriebnahme der neuen Elektro-Tankstelle am FMO, vrnl: FMO-Marketingleiter Andrés Heinemann, Technischer Leiter des FMO Eckart Frank, Projektleiter der Stadtwerke Björn Fütz-Landwehr, Marc Hasekamp, Autohaus Walkenhorst, E-Konzept-Geschäftsführer Axel Kaufmann."

KazEOSat-1 erfolgreich im All – Bildauflösung 1 Meter

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KazEOSat-1 (früher: DZZ-HR), der erste Erdbeobachtungssatellit der Republik Kasachstan, ist heute Nacht erfolgreich vom Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guayana) an Bord einer Vega Trägerrakete gestartet. Er wurde in eine niedrige sonnensynchrone Erdumlaufbahn in etwa 700 km Höhe geschossen, wo er nun in Betrieb genommen und seine ersten Signale senden wird. KazEOSat-1 wurde komplett von Airbus Defence and Space, dem zweitgrößten Raumfahrtunternehmen der Welt, gebaut.

„Meine Gratulation für diesem neuesten Erfolg geht an die Teams von Arianespace, die für die Vermarktung und kommerzielle Nutzung der europäischen Trägerraketen am Weltraumbahnhof Guayana verantwortlich sind“, sagte François Auque, Leiter von Space Systems. „Und mein Dank gilt auch den Space Systems-Teams, die mit großem Engagement gearbeitet haben, um an die Republik Kasachstan diese innovativen Multi-Mission-Satelliten zu liefern.“

Auflösung von einem Meter pro Bildpunkt

KazEOSat-1 hat eine sehr hohe Auflösung, nämlich einen Meter, und ist 900 kg leicht. Der Satellit soll der Republik Kasachstan Zugang zu einem umfassenden Spektrum ziviler Anwendungen eröffnen – von der Überwachung von Naturressourcen und Landwirtschaft bis hin zur Bereitstellung von Kartendaten, Sicherheitsanwendungen und zur Unterstützung von Rettungskräften im Katastrophenfall. Die Astrobus-Plattform, auf der der Satellit basiert, wird bereits für so unterschiedliche Missionen genutzt wie Bilderfassung (Pléiades, SPOT 6 und 7, Ingenio u. a.), Umweltbeobachtung (Sentinel-2) oder Meteorologie (Sentinel-5p).

KazEOSat-2 derzeit bei Airbus im Bau

KazEOSat-1 ist die hoch auflösende Weltraumkomponente eines Erdbeoachtungssystems, das aus insgesamt zwei Satelliten und einem entsprechendem Bodensegment bestehen wird. Der Satellit mittlerer Auflösung, KazEOSat-2, wird von SSTL, einem britischen Tochterunternehmen von Airbus Defence and Space, gebaut.

Beide Satelliten sind Teil des kasachischen Weltraumplans, der außerdem den Bau eines Satellitenintegrations- und Testzentrums in Astana, der Hauptstadt Kasachstans, vorsieht, dessen zentrale Komponente von Airbus Defence and Space geliefert wird. 2009 wurde Airbus Defence and Space von Kasachstan als strategischer Partner für seinen Weltraumplan ausgewählt.

GreenTec Award Luftfahrt für Elektro-Projekt „E-PORT AN“

"E-PORT AN", das gemeinsame Vorhaben der Partner Lufthansa Group, Fraport AG, dem Land Hessen und der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, hat den renommierten GreenTec Award in der Kategorie Luftfahrt gewonnen. Der GreenTec Award gilt als der größte europäische Umwelt- und Wirtschaftspreis. Das Gemeinschaftsvorhaben hat die Jury überzeugt und setzte sich unter rund 200 internationalen, innovativen Bewerbern durch.

Ziel der verschiedenen, unter dem Dach von "E-PORT AN" gebündelten Projekte ist die Reduktion von Bodenemissionen bei der Flugzeugabfertigung und den hierfür nötigen Verkehren am Flughafen Frankfurt durch den verstärkten Einsatz elektromobiler Fahrzeuge und Antriebstechniken. Im Rahmen einer Vorabpreisverleihung für die Kategorie Luftfahrt überreichten Marco Voigt, Initiator der GreenTec Awards, und Dr.-Ing. Detlef Müller-Wiesner, Senior Vice President Airbus Group, die Auszeichnung an die Projektpartner. Die feierliche Würdigung aller Preisträger findet am 04. Mai in München im Rahmen einer Gala statt.

Fahrzeuge mit Elektroantrieb bei 10 Prozent

Bereits im Vorfeld der Galaveranstaltung äußerte sich Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, zur Preisverleihung: "Wir freuen uns über den GreenTec Award, der unsere Anstrengungen würdigt, die Emissionen in der Flugzeugabfertigung zu reduzieren. Wir wollen den Anteil unserer elektrisch angetriebenen Fahrzeuge, der heute bei 10 Prozent liegt, weiter konsequent steigern. Das Förderprogramm des Bundes hilft uns dabei, unser Engagement in diesem Bereich auszubauen und Erkenntnisse über weitere mögliche Einsatzgebiete für diese Technologie zu erhalten".

August Wilhelm Henningsen, Vorsitzender des Vorstandes der Lufthansa Technik AG, ergänzte: "Auch wir freuen uns über die Auszeichnung unserer Elektromobilitätsprojekte mit dem GreenTec Award. Nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden investiert die Lufthansa Group in umweltfreundliche Technologien. Dazu gehören die Entwicklung und der Einsatz elektrischer Antriebstechniken für Rollvorgänge am Boden. Unser Ziel ist es, auch hier Emissionen und Lärm auf ein Minimum zu begrenzen."

Durch Strom Emission von Lärm und CO2 verringern

Nach Einschätzung des Hessischen Wissenschaftsministers Boris Rhein macht "die Auszeichnung deutlich, dass sich die Bemühungen der Initiative ‚Strom-bewegt‘ lohnen. Nur wenn alle Projektpartner an einem Strang ziehen gelingt es, durch Untersuchungen elektromobiler Anwendungen die CO2- und Lärm-Emission langfristig zu reduzieren."

Auch Anja Georgi, Leiterin der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, begrüßte die Anerkennung, die den Technologieprojekten der Modellregion durch den Award zuteil wird. "Seit 2009 ist es unsere Aufgabe, die vielfältigen Ideen und Möglichkeiten im Bereich Elektromobilität im Rhein-Main Gebiet zu Erfolgen und Akzeptanz zu führen – dass wir mit dem renommierten GreenTec Award ausgezeichnet werden, bestätigt unsere Arbeit und darf uns stolz machen."

Unter dem Titel "E-PORT AN" sind mehrere innovative Technologieprojekte am Flughafen Frankfurt zusammengefasst. Die Bandbreite der Projekte ist äußerst vielfältig. Sie reicht vom elektrischen Schleppen von Großraumflugzeugen über eigenständiges, elektrisches Rollen von Kontinentalflugzeugen bis hin zu elektrifizierten Fahrzeugen im Catering- und Frachteinsatz sowie einer solarbetriebenen Passagiertreppe.

Wissenschaftliche Begleitung der Reduktion von "Bodenemissionen"

Der Flughafen Frankfurt am Main ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und zugleich eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze. Bei durchschnittlich mehr als 1.300 Flugbewegungen pro Tag tragen neben den im Flugverkehr entstehenden Emissionen auch am Boden vielfältige Quellen zu Emissionen und Lärm bei. Genau hier greift das Vorhaben "E-PORT AN". Ziel ist es, "Bodenemissionen" rund um die komplette Flugzeugabfertigung durch den Einsatz von Elektromobilität langfristig zu reduzieren. Dafür werden verschiedene Technologien und Verfahren entwickelt, im Alltag erprobt und wissenschaftlich begleitet.

"E-PORT AN" wird im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der NOW Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Regionen übergreifend koordiniert. Die regionale Projektkoordination liegt bei der Projektleitstelle der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, die bei der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH angesiedelt ist. Das Vorhaben hat bereits im vergangenen Jahr das Prädikat "Leuchtturm Elektromobilität" durch die Bundesregierung erhalten.

SriLankan Airlines wird Vollmitglied der oneworld-Allianz

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SriLankan Airlines wird heute um Mitternacht in die oneworld® Allianz aufgenommen und bietet dann alle Serviceleistungen und Vorteile der globalen Luftfahrtallianz. SriLankan Airlines ist die erste Fluggesellschaft des indischen Subkontinentes, die einer globalen Luftfahrtallianz beitritt. Mit ihrer Aufnahme wird gleichzeitig die bisher größte Erweiterung der Allianz seit ihrer Gründung vor 15 Jahren abgeschlossen. Diese Meilensteine werden heute in Anwesenheit hochrangiger Regierungsminister Sri Lankas am Mattala Rajapaksa International Airport in Hambantota gefeiert.

Der neue Flughafen in Südasien bedient die Küsten im Süden und Osten Sri Lankas und den Seehafen von Hambantota.

Ab Mitternacht wird die nationale Fluggesellschaft Sri Lankas mit einigen der führenden Airlines der Welt fliegen, darunter

  • die asiatisch-pazifische Cathay Pacific Airways, Japan Airlines, Malaysia Airlines und die australische Qantas;
  • in Europa airberlin, British Airways, Finnair, Iberia und die russische S7 Airlines;
  • im Nahen Osten Qatar Airways – unter den drei großen Golf-Airlines die einzige, die einer Luftfahrtallianz angehört – und Royal Jordanian;
  • in Nordamerika American Airlines und ihr Fusionspartner US Airways;
  • in Südamerika LAN Airlines und ihre Partnergesellschaft in der LATAM Airlines Group, TAM Airlines.

Der erste Flug der SriLankan Airlines in oneworld wird morgen, am 01. Mai, um 07:45 Uhr mit der Flugnummer UL318 von Colombo nach Kuala Lumpur abheben, dem Drehkreuz des oneworld Partners Malaysia Airlines.

Mit der Aufnahme der Fluggesellschaft erhält das Allianznetzwerk zwei neue Destinationen – Hambantota und Tiruchirappalli in Indien – und mit ihrem Heimatflughafen Colombo ein weiteres oneworld Drehkreuz. SriLankan verfügt über einen ausgedehnten Flugplan in Südindien und fliegt als führende internationale Airline die Malediven an.

Dadurch verstärkt sie die gesamte oneworld Präsenz in Südasien, eine der Regionen mit der am schnellsten wachsenden Nachfrage nach Flugreisen weltweit. oneworld nach Aufnahme von SriLankan:

  • Fast 1.000 Flughäfen in mehr als 150 Ländern mit über 14.250 Abflügen täglich anfliegen;
  • Jährlich 500 Millionen Fluggäste mit einer Allianzflotte von 3.300 Flugzeugen befördern;
  • Einen Jahresumsatz von 140 Milliarden US-Dollar generieren;
  • Mehr als 600 Flughafen-Lounges anbieten, von denen viele mehrfach als die besten der Welt ausgezeichnet wurden.

Prämien und Vorteile für Vielflieger

Ab heute Nacht um 00.01 Uhr Ortszeit in Colombo können die 300.000 Mitglieder des SriLankan FlySmiLes Treueprogrammes ihre Vielfliegerprivilegien auf Flügen mit allen oneworld Mitgliedsfluggesellschaften nutzen. Sie können Meilen und Statuspunkte sammeln und haben die Möglichkeit, Meilen für Flüge im gesamten Allianznetzwerk einzulösen.

Ebenfalls ab heute Nacht können auch die 180 Millionen Mitglieder der bewährten Vielfliegerprogramme der oneworld Fluggesellschaften auf Flügen mit SriLankan Airlines Meilen und Statuspunkte sammeln und einlösen sowie sämtliche andere Vorteile von oneworld in Anspruch nehmen.

Als oneworld Mitglied wird SriLankan ihren Fluggästen nahtlose Anbindungen im gesamten weltweiten Netzwerk aus fast 1.000 Destinationen in mehr als 150 Ländern bieten, mit erstklassigen Verbindungen zwischen den großen Wirtschaftsstandorten der Welt.

SriLankan Airlines nimmt bereits am Global Explorer teil, dem von allen oneworld Mitgliedern angebotenen Round-the-World Tarif, der auch Flüge von mehreren angeschlossenen Fluggesellschaften beinhaltet, die nicht der Allianz angehören. Ab heute um Mitternacht wird SriLankans Streckennetz von allen oneworld Allianztarifen abgedeckt – der größten Auswahl aller Luftfahrtallianztarife, zu der auch der marktführende oneworld Explorer Round-the-World Tarif gehört.

Hierzu zählt auch der neue Visit South Asian Sub-Continent Pass. Dieser Tarif wird ab morgen anlässlich des Beitritts von SriLankan in die marktführende Reihe der Allianztarife aufgenommen und günstige regionale Flüge in Verbindung mit einem dortigen internationalen Sektor ermöglichen.

Meilen-Specials für Vielflieger – Codeshare mit Finnair und S7

Zur Feier der Aufnahme von SriLankan bei oneworld werden alle Inhaber einer FlySmiLes Card auf Flügen der meisten oneworld Partner-Airlines zwischen dem 15. Mai und 30. Juni 2014 eine doppelte Meilengutschrift erhalten. Die Teilnehmer der etablierten Treueprogramme der meisten Allianzmitglieder werden doppelte Meilen oder Punkte sammeln, wenn sie im gleichen Zeitraum mit SriLankan fliegen. Weitere Einzelheiten dazu sind auf den Websites der Fluggesellschaften im Bereich Vielfliegerprogramm zu finden.

Am Vortag ihres Beitritts zur Allianz hat SriLankan heute Codeshare-Vereinbarungen mit zwei weiteren oneworld Mitgliedern abgeschlossen: mit Finnair und der russischen S7 Airlines.

SriLankan verfügt bereits über ein Codeshare-Abkommen mit dem oneworld Mitglied Malaysia Airlines und befindet sich mit anderen Mitgliedsgesellschaften in fortgeschrittenen Codeshare-Verhandlungen.

SriLankan und S7 haben bereits im letzten Jahr ein Codeshare vereinbart und kürzlich die behördliche Genehmigung erhalten. Ab 15. Mai wird S7 ihren Code auf alle von SriLankan durchgeführten Flüge zwischen den Drehkreuzen Colombo und Moskau Domodedovo legen, sowie auf Flüge zwischen Colombo und Bangkok. Gleichzeitig werden die von der russischen Airline zwischen ihrem Heimatflughafen Moskau Domodedovo und Tscheljabinsk, Irkutsk, Nowosibirsk, St. Petersburg, Wolgograd und Jekaterinburg durchgeführten Flüge den SriLankan Airlines Code UL tragen. Dadurch erweitert sich das Streckennetz von SriLankan um sechs wichtige Städte in Russland. Tickets für diese Codeshare-Flüge können ab morgen, 01. Mai, erworben werden.

Ab 02. Juni wird Finnair ihren AY Airline-Code auf die von SriLankan durchgeführten Flüge zwischen deren Heimatflughafen Colombo und Bangkok, Frankfurt, Hongkong, London Heathrow, Paris CDG und Rom legen. Die von Finnair durchgeführten Anschlussflüge zwischen ihrem Drehkreuz Helsinki und Frankfurt, London Heathrow, Paris CDG und Rom, sowie ihre Flüge zwischen Helsinki und Kopenhagen, Oslo und Stockholm werden ebenfalls unter dem UL Airline-Code von SriLankan buchbar sein.

Airbus A330 von SriLankan mit oneworld Logo

SriLankans Beitritt zu oneworld wurde in Anwesenheit hochrangiger Regierungsminister Sri Lankas mit einer Feier am Mattala Rajapaksa International Airport in Hambantota begangen.

Gastgeber der Feierlichkeiten waren SriLankan Airlines Chairman Nishantha Wickremasinghe und CEO Kapila Chandrasena. Führende Persönlichkeiten der oneworld Mitglieder nahmen an den Feierlichkeiten teil, darunter:

  • oneworld: CEO Bruce Ashby
  • Cathay Pacific Airways: Die Airline war Sponsor der Aufnahme von SriLankan in die oneworld Allianz und wurde durch ihren Chief Operating Officer Rupert Hogg repräsentiert
  • airberlin: Vice President Alliance Development Jörg Schwingeler
  • American Airlines: Senior Vice President Alliances and Partnerships Kurt Stache
  • British Airways: Director of Strategy and Business Units Lynne Embleton
  • Finnair: Regional Manager South Asia Desmond Chacko
  • International Airlines Group (Muttergesellschaft von British Airways und Iberia): Strategy Director Robert Boyle
  • Iberia: oneworld Director Fernando Varela
  • Japan Airlines: Executive Officer for International Relations and Alliances Hideki Oshima
  • LATAM Airlines Group (für LAN Airlines und TAM Airlines) Managing Director Asia Pacific Patricio Aylwin
  • Malaysia Airlines: Commercial Director Hugh Dunleavy
  • Qantas: Regional General Manager South Asia, Middle East and Africa Rohan Garnett
  • Qatar Airways: Chief Planning Officer Richard Roberts
  • Royal Jordanian: Vice-President Planning and Alliances Basma Majali
  • S7: Group Deputy CEO Strategy Vadim Besperstov

Senior Minister, Dr. Sarath Amunugama, enthüllte das erste SriLankan Flugzeug mit oneworld Logo – einen Airbus A330, der als riesige fliegende Werbetafel die Allianzmitgliedschaft der Airline bekannt machen wird.

Weiterhin wird das oneworld Logo ab heute Abend an allen 21 Flugzeugen der Flotte und den Einrichtungen wie zum Beispiel Check-in Schaltern der Fluggesellschaft in Flughäfen und Innenstädten weltweit angebracht, um die Zugehörigkeit von SriLankan Airlines zur Luftfahrtallianz zu signalisieren.

Das oneworld Implementierungsprogramm von SriLankan Airlines war eines der umfangreichsten Projekte in der Geschichte der Fluggesellschaft, in dessen Rahmen Arbeitsgruppen in 20 verschiedenen Bereichen tätig waren.

Größte Erweiterung der Allianz mit weltweit beste Bewertung

Mit der Aufnahme von SriLankan Airlines wurde das bisher größte Erweiterungsprogramm seit Gründung der oneworld Luftfahrtallianz vor 15 Jahren abgeschlossen. Innerhalb von nur zwei Jahren hat das Bündnis mehr als 15 Fluggesellschaften als Vollmitglieder oder angeschlossene Airlines aufgenommen, darunter:

  • TAM Airlines, die erste Fluggesellschaft Brasiliens, der führenden Volkswirtschaft Lateinamerikas, trat am 31. März 2014 bei und folgte damit ihrem Partner aus der LATAM Airlines Group und langjährigen oneworld Mitglied LAN Airlines. oneworld festigte damit ihre Position als Top-Allianz auf dem Kontinent.
  • US Airways trat ebenfalls zum 31. März 2014 in das Bündnis ein. Der Beitritt folgte ihrer Fusion mit American Airlines, aus der nach den meisten Bewertungen die größte Luftfahrtgesellschaft der Welt hervorgegangen ist. oneworld wird dadurch zum führenden Luftfahrtbündnis in den USA, dem größten Flugverkehrsmarkt der Welt.
  • Qatar Airways trat am 30. Oktober 2013 als erste und einzige der drei großen Golf-Airlines einem globalen Luftfahrtbündnis bei – der oneworld Allianz. Sie macht oneworld zur führenden Luftfahrtallianz im Nahen Osten, der ebenfalls zu den Regionen der Welt mit einer stark wachsenden Nachfrage im Luftverkehr gehört.
  • Malaysia Airlines gehört zu den Top Airlines in Südostasien und schloss sich am 1. Februar 2013 dem Bündnis an.
  • airberlin ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands, der stärksten Volkswirtschaft Europas. Sie ist eine der größten Fluggesellschaften des Kontinentes und kam im März 2012 an Bord.
  • Zu den wichtigen angeschlossene Mitgliedern gehören LAN Colombia, US Airways Express, Iberia Express, die österreichische Niki und die transatlantische Airline OpenSkies.

Dadurch wurde oneworld zur Airline Allianz mit dem weltweit schnellsten Wachstum:

  • Mehr als 250 neue Destinationen, die ihr Netzwerk um 36 Prozent erweitert.
  • Erhöhung der täglichen Abflüge um mehr als 6.000 – eine Steigerung um 76 Prozent.
  • Steigerung der jährlich beförderten Passagiere um 215 Millionen– eine Steigerung um 74 Prozent.
  • Erweiterung der jährlich von der Allianz angebotenen Kapazität um 56 Prozent und Vergrößerung der Gesamtflotte um 50 Prozent.
  • Zusätzliche Umsatzgenerierung von 40 Millionen US-Dollar – ein Anstieg von 40 Prozent.
  • Der Anteil am Umsatz mit den Top 100 Geschäftsstädten der Welt stieg um fünf Punkte und beträgt nun 26 Prozent.

Mittlerweile hat oneworld ihre Position als best bewertete globale Allianz gefestigt. Sie ist unübertroffene acht Mal mit dem führenden Branchenpreis als "beste Allianz" ausgezeichnet worden.

Der Vorsitzende von SriLankan Airlines, Nishantha Wickremasinghe, sagte: "Die weltweite Luftfahrtbranche konzentriert sich zunehmend auf Bündnisse. Deshalb ist es einer der bisher bedeutendsten Schritte für SriLankan Airlines, der oneworld Allianz beizutreten. Mit dem Beitritt zur Allianz wird SriLankan Airlines einen festeren Platz auf der Weltkarte der Luftfahrt erhalten und Sri Lanka dadurch besser an den Rest der Welt anbinden. Das ist auch für den Handel und die Tourismusbranche unseres Landes äußerst wichtig."

Kapila Chandrasena, Chief Executive Officer von SriLankan Airlines, fügte hinzu: "Als Fluggesellschaft mit höchsten Ansprüchen an Servicequalität sind wir sehr stolz darauf, Mitglied in einem der besten Bündnisse mit den besten Airline-Partnern weltweit zu werden, deren internationales Streckennetz unseres auf optimale Weise ergänzt. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden mit dem morgigen Geschäftsbeginn die vielen oneworld Vorteile anbieten zu können."

VC: Luftverkehrsstandort mit falschen Abgaben und Subventionen

Von 28. bis 29.04. fand der 6. Deutsche Verkehrspilotentag der Vereinigung Cockpit statt. In der jährlich stattfindenden Veranstaltung werden in zahlreichen politischen und technischen Vorträgen Fragen zu Sicherheits- und anderen Themen im Luftfahrtbereich beleuchtet. In diesem Jahr ging es insbesondere um den Luftfahrtstandort Deutschland. Daneben auch um Multipilot License, Luftsicherheitskontrollen, Kabinenluftqualität, Lackierungstechniken zur Widerstandsreduzierung, unbemannte Flugkörper sowie IT-Sicherheit.

In seiner Rede forderte Präsident Ilja Schulz die Politik auf, die Rahmenbedingungen im Luftverkehr so zu gestalten, dass ein fairer Wettbewerb für deutsche Airlines möglich ist.

Wildwuchs unrentabler Provinzflughäfen

Der unkoordinierte Wildwuchs unrentabler Provinzflughäfen dürfe so nicht weiter gehen. Deutschland brauche keine regionalpolitisch gesteuerte Flughafenstruktur, sondern einen deutschen Luftverkehrswegeplan, der den Namen auch verdiene, so Schulz. Subventionen für unrentable Flughäfen sind nicht im langfristigen Interesse der Allgemeinheit und setzen gesunde Unternehmen unter Druck. Auch die jüngst von der EU erlassenen Maßnahmen zur Reglementierung von Subventionen für Flughäfen in Europa reichten nicht aus, da sie weiterhin zu viele Zuwendungen erlauben und mit zu langen Übergangszeiten arbeiten.

Auch der Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus, stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD, stellte in seiner Rede die Bedeutung des Luftverkehrs für die deutsche Gesamtwirtschaft heraus.

Luftverkehrsabgabe als Wettbewerbsverzerrung

Schulz wies ferner in seiner Rede erneut auf die schädigende Wirkung der Luftverkehrsabgabe hin. Diese stellt gegenüber ausländischen Airlines eine deutliche Wettbewerbsverzerrung dar und schnürt den deutschen Airlines die Luft ab, wie gerade wieder an den Zahlen der Air Berlin deutlich wurde.

"Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen international operierenden Flughäfen muss erhalten bleiben", so der Bundestagsabgeordnete Peter Wichtel, verkehrspolitischer Sprecher der CDU. In diesem Zusammenhang wies auch er auf die wettbewerbsverzerrende Auswirkung der Luftverkehrsabgabe und die zerstückelte Flughafeninfrastruktur in Deutschland mit ihrer Subventionspolitik hin.

Stuttgart – Lyon direkt mit Beechcraft von Twin Jet

Die Fluggesellschaft Twin Jet fliegt ab Montag, 02. Juni 2014 fünfmal pro Woche von Stuttgart nach Lyon. Die Flüge starten täglich von Montag bis Freitag. In Lyon startet die Beechcraft 1900D mit 19 Sitzplätzen jeweils um 10:40 Uhr, Ankunft in Stuttgart ist um 12:00 Uhr. Zurück nach Lyon fliegt die Maschine ab Stuttgart um 12:30 Uhr und landet dort um 13:50 Uhr. Die Verbindung in die zweitgrößte Stadt Frankreichs ist vor allem für Geschäftsreisende interessant.

Die französische Fluggesellschaft Twin Jet, die 2001 gegründet wurde, ist Partner der Air France / KLM. Von Lyon aus können Passagiere direkt nach Le Havre und Toulon umsteigen. Weitere Ziele im Streckennetz von Twin Jet sind Toulouse, Marseille, Aix-en-Provence, Périgueux, Bergerac und Pau im Departement Pyrénées-Atlantiques.

Christoph Franz von Lufthansa verabschiedet – Entlastung des Vorstandes

Auf der 61. ordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG in Hamburg stand heute der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Christoph Franz, den Aktionären ein letztes Mal Rede und Antwort. Franz hinterlässt eine Lufthansa im Wandel, und mit Operativem Gewinn. Die rund 1.300 Teilnehmer sowie Vorstand- und Aufsichtsratsmitglieder verabschiedeten den Lufthansa-Chef, der sein Amt Anfang Mai an seinen Nachfolger, Carsten Spohr übergibt, mit großem Applaus.

Entsprechend wurden die Mitglieder des Vorstands sowie des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 mit großer Mehrheit von den Aktionären entlastet.

Auch die Ausgliederung des Miles & More Prämiengeschäfts fand die Zustimmung der Aktionäre. Das Prämiengeschäft soll künftig in einer eigenen Gesellschaft so aufgestellt werden, dass es flexibler und noch erfolgreicher und dank zusätzlicher Programmpartner für die Kunden noch attraktiver werden kann.

Auch dem Vorschlag des Lufthansa-Aufsichtsrats, Monika Ribar, die ehemalige Vorstandsvorsitzende der Panalpina Welttransport AG, als neues Mitglied in das Gremium aufzunehmen, stimmten die Aktionäre zu. Monika Ribar folgt Dr. Jürgen Hambrecht, der sein Mandat als Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG mit Ablauf der Hauptversammlung niederlegt hat.

Insgesamt behandelten die Teilnehmer der Hauptversammlung neun Tagesordnungspunkte, allen Punkten stimmten die Aktionäre des Unternehmens mit großer Mehrheit zu.

ILA Berlin 2014: Attraktionen und Anreise-Infos für Besucher

Auf der bedeutendsten Luft- und Raumfahrtmesse des Jahres in Kontinentaleuropa zeigen vom 20. bis 25. Mai rund 1.200 Aussteller aus 40 Ländern Spitzentechnologie und High-Tech-Produkte aus allen Geschäftsfeldern der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Hannover Airport eröffnet zentralen Erlebnis-Shop für Besucher-Angebote

Heute eröffnet auf der Abflugebene des Hannover Airport zwischen Terminal A und B ein neuer Erlebnis-Shop. Der Shop wird zukünftig zentrale Anlaufstelle für sämtliche Erlebnisangebote des Hannover Airport wie die Aussichtsterrasse, die Ausstellung Welt der Luftfahrt und die beiden Flugsimulatoren sein.

Airport-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille freut sich über die Eröffnung: "Der Hannover Airport ist nicht nur für über fünf Mio. Passagiere im Jahr die erste Adresse, sondern auch als Ausflugsziel überaus beliebt. Mit dem neuen Erlebnis-Shop steht den Besuchern zukünftig eine zentrale Anlaufstelle für die Erlebnis-Angebote zur Verfügung."

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Präsentation regionaler Unternehmen dar. Unter dem Motto "Global Local Brands" stellen sich drei bedeutende, international agierende Marken dar: Pelikan bietet hochwertige Schreibgeräte, Volkswagen präsentiert Modellautos und Fanartikel und Sennheiser zeigt ein breites Sortiment an Kopfhörern für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Abgerundet wird das Angebot durch Hannover Souvenirs und Hannover 96-Fanartikel.

Darüber hinaus erwartet die Besucher ab sofort ein breites Sortiment an Flughafen-Fanartikeln, Flugzeugmodellen, Spielwaren sowie Souvenirs und Geschenkartikeln. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und Samstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10:00 bis 19:00 Uhr.

Leichtflugzeug in der Nähe des Lübeck Airport verunglückt

Heute Mittag ist in der Nähe des Lübeck Airport ein Leichtflugzeug außerhalb des Flughafenzauns in südöstlicher Richtung verunfallt. Das Luftfahrtbundesamt ist dabei, die Unfallursache zu klären. Der Flugbetrieb am Lübeck Airport wurde während der Rettungsarbeiten vorübergehend eingestellt. Es gab zwei Flugverspätungen, mittlerweile läuft der Flugbetrieb aber wieder normal.

Die Gedanken und das Mitgefühl des Lübeck Airport-Teams sind bei den Familien der beiden verunglückten Flugzeuginsassen.

Die Flughafen-Geschäftsführung bedankt sich ganz herzlich bei den zahlreichen Rettungskräften aus der Umgebung und den beteiligten Helferinnen und Helfern am Airport selbst.

Die Unfallermittlungen übernimmt die Lübecker Staatsanwaltschaft.

airberlin: One-Way-Flüge zum 35-jährigen Jubiläum

Anlässlich ihres 35-jährigen Jubiläums bietet Deutschlands zweitgrößte Airline ihren Gästen One-Way-Flüge von vielen deutschen Flughäfen zu zahlreichen Zielen innerhalb Europas ab 35 Euro an. Vom 29. April bis zum 04. Mai 2014 sind damit Hin- und Rückflüge auf ausgewählten Strecken ab 70 Euro buchbar. Für das 35 Jahre-Special gelten zwei Reisezeiträume vom 01. Juli bis 31. August sowie vom 01. Oktober bis zum 31. März 2015. Ab Berlin reisen Gäste mit dem 35 Jahre-Special beispielsweise für 35 Euro nach Budapest, Kopenhagen, Paris oder Zürich.

Ebenso günstig fliegen Gäste zum Beispiel von Düsseldorf nach Alicante, Madrid, Rom oder Venedig. Auch nach Palma de Mallorca reisen airberlin Gäste im Jubiläumsjahr besonders günstig ab zahlreichen deutschen Airports. Wird der Rückflug gleich dazu gebucht, sind die Verbindungen bereits ab 70 Euro verfügbar. Bei Flügen nach Spanien und Süd-Italien gilt ein verkürzter Reisezeitraum vom 01. November bis zum 31. März 2015.

Das Geburtstagsspecial gilt ebenfalls auf vielen Verbindungen nach Russland und Polen. Von Berlin, Düsseldorf und München sind Nonstop-Flüge nach Moskau bereits ab 135 Euro hin und zurück verfügbar.

Diese und weitere Angebote sind unter airberlin.com/35Jahre, im Reisebüro sowie rund um die Uhr im Service Center von airberlin unter 030/ 3434 3434 (zum Ortstarif) buchbar. Alle Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen.

Kerosin aus CO2, Wasser und Solarenergie hergestellt

Eine internationale Forschergruppe hat im Projekt SOLAR-JET (Solar chemical reactor demonstration and Optimization for Long-term Availability of Renewable JET fuel) zum weltweit ersten Mal Flugzeugtreibstoff aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlenstoffdioxid hergestellt.

Im Gegensatz zu herkömmlichem Kerosin, das aus Erdöl hergestellt wird, basiert der alternative Treibstoff auf fast unbegrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen und kann so in Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit des Luftverkehrs leisten. Zu den Projektpartnern zählen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die ETH Zürich, das Bauhaus Luftfahrt, Shell Global Solutions sowie das Beratungsunternehmen ARTTIC.

"Unser Grundgedanke ist es, den Verbrennungsprozess umzukehren. Das heißt, wir nehmen Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf als Emissionen, führen Energie zu und gewinnen so Treibstoff", erklärt Dr. Patrick Le Clercq, der das Projekt beim DLR-Institut für Verbrennungstechnik in Stuttgart betreut.

Konzentrierte Sonnenstrahlung wandelt CO2 und Wasser in Kerosin

Der dazu eingesetzte thermochemische Prozess besteht aus zwei Schritten. Zunächst spalten die Wissenschaftler in einem an der ETH Zürich entwickelten Solarreaktor ein Metalloxid, das als Katalysator dient, in Metall- und Sauerstoff-Ionen.

Die dazu benötigten hohen Temperaturen von bis zu 2.000 Grad Celsius können beispielsweise mit Hilfe von Solarreceivern erzeugt werden, welche die natürliche Sonnenstrahlung auffangen und konzentrieren. Dann leiten die Forscher Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasserdampf durch den Solarreaktor. Beide reagieren mit den Metall- und Sauerstoff-Ionen und es entsteht ein Synthesegas, eine Mischung aus Wasserstoff und Kohlenstoffmonoxid mit jeweils sehr hohem Reinheitsgrad.

Mit Hilfe des sogenannten Fischer-Tropsch-Verfahrens wird das Synthesegas anschließend in Kerosin umgewandelt. Dieses großtechnische Verfahren ist bereits weltweit etabliert und zertifiziert für die Anwendung in der Luftfahrt. Für den so hergestellten Treibstoff sind somit keine neuen, umfangreichen Tests und Zulassungsverfahren notwendig.

"Virtueller" Solarreaktor: Computer hilft bei Versuchsanlagen

Um die komplexen Vorgänge innerhalb des Solarreaktors genauer zu verstehen, haben die DLR-Verbrennungsforscher den neuartigen ersten Prozessschritt im Computer simuliert und konnten dabei auf langjährige Erfahrungen im Bereich der Entwicklung und Analyse alternativer Treibstoffe für den Luftfahrtsektor zurückgreifen. Das Resultat: ein "virtueller" Solarreaktor, der mit rund neun Millionen einzelner Rechenoperationen auswertet, welche thermochemischen Reaktionen wann, wo und mit welchem Energieumsatz ablaufen.

"Solche Modellierungen sind heute eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau von Versuchsanlagen. So können die Projektpartner zeit- und kostenaufwändige experimentelle Versuche gezielt planen und das Gesamtsystem des Solarreaktors sowie die darin ablaufenden Einzelprozesse systematisch weiterentwickeln", beschreibt Le Clercq.

Systemoptimierung auf dem Weg zum industriellen Maßstab

Nachdem die Projektpartner die Machbarkeit des Verfahrens auf Labormaßstab gezeigt haben, wollen sie im nächsten Schritt den Solarreaktor weiter optimieren sowie technische und wirtschaftliche Umsetzungsmöglichkeiten auf industriellem Maßstab untersuchen. Das Projekt SOLAR JET im Januar 2011 gestartet und wird von der Europäischen Kommission im Zuge des Siebten Rahmenprogramms für eine Dauer von vier Jahren gefördert.

Der im SOLAR-JET-Projekt unter der Leitung der ETH-Zürich entwickelte Reaktor wird auf der Internationalen Luft und Raumfahrtausstellung ILA vom 20. bis zum 25. Mai 2014 in Berlin am Stand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ausgestellt sein.

Christof Franz: Abschied von Lufthansa mit operativem Gewinn

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Christoph Franz, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, verlässt die Bühne mit einem operativen Gewinn für das Jahr 2013 von 697 Millionen Euro. Bereinigt um Einmaleffekte aus der Neuausrichtung verschiedener Unternehmensbereiche beträgt der Gewinn über eine Milliarde Euro.

Gegenüber dem bereinigten Wert des Vorjahres stieg der operative Gewinn 2013 um 62 Prozent. Den Umsatz hielt der Konzern trotz einer geringeren Anzahl an Flügen mit 30,0 Milliarden Euro stabil. Das Konzernergebnis lag bei 313 Millionen Euro. Dabei waren nicht nur alle Geschäftsfelder profitabel, die Konzerntöchter Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs erzielten 2013 sogar die besten Ergebnisse ihrer Unternehmensgeschichte.

Trendwende beim operativen Ergebnis – "Mitarbeitern einiges zugemutet"

Christoph Franz hat in den drei Jahren als Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group wichtige Weichenstellungen vorgenommen und den Konzern auf Zukunft getrimmt. Im Kerngeschäft konnten alle Passagierfluggesellschaften, namentlich Lufthansa, Germanwings, Swiss und Austrian Airlines, ihre Ergebnisse klar verbessern. Diese Trendwende beim operativen Ergebnis war unter anderem ausschlaggebend für den Vorschlag des Konzerns zu einer Dividendenzahlung von 45 Cent pro Aktie, über den die Aktionäre heute entscheiden sollen.

Genauso wichtig wie die guten Finanzergebnisse seien, im Hinblick auf die rasanten Veränderungen in der Luftverkehrsbranche, die bei der Neuausrichtung verschiedener Unternehmensbereiche erreichten Erfolge, betonte Franz auf der Hauptversammlung und sagte: "Mit dem bisher Erreichten haben wir die Basis für die notwendigen Ergebnisverbesserungen in den kommenden Jahren gelegt. Wir haben den Mitarbeitern einiges zugemutet, das ist uns bewusst. Die gute Arbeit, die sie täglich leisten, verdient unsere Anerkennung und unseren Dank, ebenso wie die Loyalität unserer Kunden und das Vertrauen der Aktionäre. Damit die Lufthansa Group auch in Zukunft zu den global führenden Luftfahrtkonzernen gehört, muss sie ihre Rolle als europäische Nummer eins stetig weiter ausbauen."

Das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender auf diesem Weg führen, wird ab dem 01. Mai Carsten Spohr, bisher im Vorstand des Konzerns verantwortlich für das Ressort Lufthansa Passage. Seinem Nachfolger wünschte Franz bei der Bewältigung bekannter und neuer Herausforderungen alles Gute und viel Erfolg und sagte: "Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren im Vorstandsteam viel erreicht. Ich kann die Lufthansa Group mit einem guten Gefühl an meinen Nachfolger und seine Vorstandskollegen übergeben."

Wettbewerb der Systeme am globalen Luftfahrtmarkt

Kein uneingeschränkt gutes Gefühl hat Franz hingegen in Bezug auf die bestehenden politischen Rahmenbedingungen für den Luftverkehr in Deutschland und Europa. Diese verursachten für die Lufthansa Group gravierende Wettbewerbsnachteile. Er beobachte heute einen regelrechten Wettbewerb der Systeme. Wachstum, Entwicklungstrends und der politische Rahmen könnten in Asien, in Europa, dem Mittleren Osten und Amerika unterschiedlicher kaum sein.

Dem stark fragmentierten europäischen Luftfahrtsektor, mit weitgehend privatisierten Fluggesellschaften, stünden hochintegrierte, staatlich kontrollierte Luftverkehrskonglomerate gegenüber, bei denen Flughäfen, Fluggesellschaften, Flugüberwachung und Bodenabfertigung aus einer Hand gesteuert würden. Diese hätten das primäre Ziel, die Wirtschaft ihrer Heimatländer anzukurbeln. Es sei schwer verständlich, dass angesichts einer derartigen Verzerrung der wettbewerblichen Spielregeln weiterhin an der erst 2011 eingeführten Luftverkehrsteuer in Deutschland festgehalten werde.

Investitionen der Airline – Zu schwaches Bekenntnis der Politik

"Eigentlich bietet sich Politikern in Deutschland heute eine fast historische Chance, sich mit der Abschaffung der Steuer zu einem starken Verkehrs- und Logistikstandort zu bekennen", so Franz. "Die Abschaffung der Steuer sichert Arbeitsplätze, globale Mobilität und fördert die technologische Innovation. Unser Konzern investiert hohe Summen in saubere und leisere Technologien."

Erst im September letzten Jahres hatte der Konzern mit Flugzeugbestellungen im Wert von 22 Milliarden Euro und einer Beschäftigungswirkung von über 20.000 Arbeitsplätzen in Deutschland und Europa eine der größten Investitionen in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands getätigt. Insgesamt hat die Lufthansa Group 261 neue lärm- und treibstoffeffiziente Flugzeuge bestellt, die zwischen 2014 und 2025 ausgeliefert werden sollen.

Leipzig/Halle Airport: Neue ABC-Luftfrachtverbindung nach Moskau

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Der Leipzig/Halle Airport positioniert sich immer stärker als Frachtdrehscheibe im Ost-West-Verkehr. Ein Beleg dafür ist die neue Luftfrachtverbindung der AirBridgeCargo Airlines (ABC) nach Moskau, wie Vertreter des Leipzig/Halle Airports anlässlich einer Begegnung mit ABC-Vertreten in der russischen Hauptstadt mitteilten. ABC ist Russlands größter Anbieter für Linienfrachtflüge. Das Unternehmen der russischen Volga-Dnepr Gruppe fliegt jetzt wöchentlich jeweils dienstags die Strecke Leipzig/Halle – Moskau Scheremetjewo.

„Der Leipzig/Halle Airport entwickelt sich für russische Unternehmen zunehmend als Gateway zu den europäischen Märkten, aber auch als Konsolidierungsstandort für Luftfracht nach Russland“, betont Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG. Eines der jüngsten Beispiele seien Frachtflüge der ABC für die Olympischen Winterspiele in Sotschi gewesen. Kopp ergänzt: „In den vergangenen Jahren hat die russische Luftfahrtindustrie am Standort Leipzig/Halle große Investitionen getätigt, die nun ein neues Kapitel der Zusammenarbeit in den Bereichen Luftfracht und Flugzeugwartung ermöglichen. Hier zeigen sich die Erfolge integrierter Wertschöpfung, die der Flughafen in den vergangenen Jahren konsequent verfolgt hat.“ Zudem verfügt der Airport seit Dezember vergangenen Jahres über eine Linienverbindung im Passagierverkehr, die Leipzig/Halle zweimal wöchentlich mit dem Flughafen Moskau-Domodedowo verbindet.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung begrüßte die neue Fracht-Linienverbindung als einen Nachweis für den wirtschaftlichen Aufschwung der Region. „Der Flughafen Leipzig/Halle ist eine Brücke für Warenströme von und nach Europa. Mit dieser Verbindung stärken wir nachhaltig den Standort und die Exportnation Deutschland“, sagte Jung.

Für Denis Iljin, Executive President von ABC, hat die neue Linienverbindung nach Leipzig/Halle strategische Bedeutung. Damit komme eine wichtige Strecke für das ABC-Frachtdrehkreuz Moskau hinzu, das strategisch wichtige Destinationen in Russland, Europa, Asien und den USA bediene. ABC betreibt derzeit 12 Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 747 (4 Boeing 747-400ERF, 3 Boeing 747-400F und 5 neue Boeing 747-8F). Mit einem Durchschnittsalter von knapp 4 Jahren zählt die Frachterflotte zu den jüngsten weltweit.

Der Flughafenstandort Leipzig/Halle verfügt über eine leistungsfähige Infrastruktur. Im Januar 2013 wurde eine Wartungsbasis der Volga-Dnepr Technics GmbH im neuen Hangar eröffnet, der über eine Gesamtfläche von 8.500 m2 verfügt. Er wird nicht nur für die Wartung von Flugzeugen der Typen Iljuschin IL-76TD und Boeing 747 genutzt, sondern ermöglicht auch als einziger Standort in Europa die Wartung von Maschinen des Typs Antonow AN-124. Dabei handelt es sich um das größte in Serie gefertigte Frachtflugzeug. Es hat eine Ladekapazität von bis zu 150 Tonnen.

Die Mitteldeutsche Airport Holding ist die Dachmarke der Mitteldeutschen Flughafen AG, eines Unternehmens der öffentlichen Hand. Zum Konzern gehören die Tochtergesellschaften Leipzig/Halle Airport, Flughafen Dresden International und PortGround.

Im Jahr 2013 zählte der Konzern 90.647 Flugzeugbewegungen und rund 4 Millionen Fluggäste sowie 887.281 Tonnen Fracht. Der Konzern beschäftigte 2013 direkt 1.047 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. An den Standorten der Mitteldeutschen Flughafen AG waren 2013 insgesamt 9.478 Menschen in den verschiedenen Unternehmen und Behörden tätig.

Seit 2012 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Mitteldeutschen Airport Holding – für den Leipzig/Halle Airport und der Shanghai Airport Authority – für den Shanghai Pudong International Airport. Das Abkommen beinhaltet die Entwicklung neuer und den Ausbau bestehender Luftfrachtverbindungen, eine gemeinsame Marktbearbeitung und Kundenakquise sowie einen Informations- und Personalaustausch.

Bereits seit Oktober 2010 unterhält die Mitteldeutsche Airport Holding eine Kooperation mit der Shenzhen Airport Group. Die Vereinbarung umfasst ebenfalls eine gezielte Zusammenarbeit auf den Gebieten der Marktbearbeitung und Kundenakquise sowie einen regelmäßigen Informations- und Personalaustausch. 2013 schloss der Leipzig/Halle Airport mit dem Memphis International Airport sowie dem Cincinnati/Northern Kentucky International Airport Kooperationsvereinbarungen zur engeren Zusammenarbeit im internationalen Luftfrachtmarkt ab.

Flughafen München nimmt bei Umweltbildungsaktion „BayernTour Natur“ teil

Nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr nimmt der Flughafen München auch heuer wieder bei der bayernweiten Umweltbildungsaktion "BayernTour Natur" teil. Insgesamt vier besondere thematische Natur- und Umweltrundfahrten werden im Rahmen der BayernTour Natur sowohl innerhalb als auch außerhalb des Flughafenzaunes angeboten. Bei der rund zweieinhalb Stunden dauernden Führung über das gesamte Flughafengelände innerhalb des Sicherheitsbereiches steht das Nebeneinander von Technik und Natur am Airport im Mittelpunkt.

Die BayernTour Natur ist eine Gemeinschaftsaktion von Staat, Vereinen, Verbänden, Umweltbildungseinrichtungen, Kommunen und Einzelpersönlichkeiten unter Federführung des Bayerischen Umweltministeriums. Sie gilt als die größte Umweltbildungsaktion Deutschlands. Im vergangen Jahr waren insgesamt 80.000 Menschen bei einer der rund 7.000 Touren unterwegs.

"Naturschutz und Flughafen im Einklang!" lautet das Motto der "Innentour". Experten der Flughafen München GmbH erläutern den Besuchern, welche Maßnahmen erforderlich sind, um den Anforderungen des Umweltschutzes an einem Flughafen gerecht zu werden. Die Besucher können sich umfassend über das Biotopmanagement auf den Flughafenwiesen und den Vogel- und Artenschutz am Airport informieren. Auf der Busfahrt können sich die Teilnehmer davon überzeugen, dass sich Natur und Flugbetrieb am Flughafen keinesfalls ausschließen sondern sehr gut zusammen passen. Die "Innentouren" finden am Samstag, den 17. Mai 2014 und am Dienstag, den 20. Mai 2014 statt. Ausgangspunkt ist ab 10:15 Uhr der Flughafen-Besucherpark.

Bei der rund dreistündigen "Außentour" stehen das Nebeneinander von "Naturschutz und Flughafen" und die Erkundung des Umlands im Mittelpunkt. Die "Außentour" führt in das unmittelbare Flughafenumland. Dabei werden hochwertige Biotope und bestehende Kompensationsflächen des Flughafens besichtigt, die heute selten gewordene Arten aus Flora und Fauna beheimaten. Darüber hinaus werden auch die zahlreichen technischen Umweltschutzmaßnahmen außerhalb des Flughafenzauns erläutert. Die Bustour führt durch den landwirtschaftlich geprägten Teil des Vogelschutzgebiets "Nördliches Erdinger Moos". Die Vielfältigkeit des Schutzgebiets wird ebenso aufgezeigt wie die Einbindung des Flughafens in das Vogelschutzgebiet. Interessenten für die beiden "Außentouren", die am Samstag, den 24. Mai 2014 und am Dienstag, den 03. Juni um jeweils 10:00 Uhr ab dem Besucherpark starten, sollten sich schnell melden: Die erste Tour am 24. Mai ist nahezu ausgebucht.

Um rechtzeitige Anmeldung wird unter der Telefonnummer 089-975 41333 oder per Email besucherservice@munich-airport.de gebeten. Die Teilnehmerzahl bei den Rundfahrten ist begrenzt.

Sturz aus 4.000 m Höhe: Tandemsprünge über Siegerland-Flughafen erweitert

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Aus 4.000 Meter Höhe mit rund 200 km/h der Erde entgegen: Ein sicherlich einzigartiges Gefühl, das Spannung und Nervenkitzel garantiert. Die Rede ist von einem Tandemsprung mit dem Fallschirm. Möglich ist das wieder bei den Erlebnis-Führungen über den Siegerland-Flughafen, die in diesem Jahr in die vierte Saison starten. Das Angebot wurde erweitert, mit den Fallschirmspringern von Springwerk kommt ein weiterer Kooperationspartner dazu. Henning Schneider, Geschäftsführer der Siegerland-Flughafen GmbH, stellte jetzt mit dem Bürgermeister von Burbach Christoph Ewers und Tourismusreferent Johannes Werthenbach die neuen Möglichkeiten vor.

Bereits am Führungstag, aber auch zu späteren Terminen kann ein Tandemfallschirmsprung gebucht werden. Springwerk legt zu jedem gebuchten Führungspaket einen Gutschein für einen vergünstigten Tandemsprung dazu. Der wagemutige Springer geht dann, eben entweder nach dem Rundgang über den Flughafen oder zu einem Wunschtermin nach Wahl, zusammen mit einem erfahrenen Tandempiloten in die Vorbereitung.

50 Sekunden Sturz aus 4.000 Metern Höhe

Anschließend bringt das Flugzeug das Duo auf die Absprunghöhe von 4.000 Meter. Adrenalin pur schließt sich für rund 50 Sekunden freien Fall an. Der Tandempilot hält dabei die Position und sorgt für eine sichere Landung. Nach dem freien Fall folgen noch etwa fünf bis sechs Minuten Gleitflug.

Wie beliebt die Führungen sind, zeigte sich beim Rückblick auf das vergangene Jahr. Alle Kooperationspartner um die Gemeinde Burbach, Siegerland-Flughafen, KayFly, Air Alliance und Toscana-Stübchen waren mehr als zufrieden mit der Resonanz: "125 Besucher an fünf Führungsterminen", bilanzierte Christoph Ewers. "Damit waren alle Führungen ausgebucht. Ein Viertel aller Gäste kam aus Burbach, alle anderen aus Städten und Gemeinden aus der Region, sogar aus Dortmund…"

Deshalb wollen die Beteiligten mit der Neuerung der Fallschirmsprünge auch in diesem Jahr die Führungen wieder anbieten: "Die Nachfrage ist da und die Termine werden mit Spannung erwartet", so Tourismusreferent Johannes Werthenbach und weist auf noch eine Neuerung hin. "Erstmals können die angebotenen Packages auch online gebucht werden. Auf der Tourismusseite der Gemeinde Burbach ist ein Formular eingerichtet, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit genutzt werden kann. Wichtig ist, die Anzahl der Personen bei den entsprechenden Packages einzutragen."

Flughafen-Rundgang und -Rundflug

Drei Pakete, Business-, Economy- und First-Class, stehen wieder bereit, die Interessierte buchen können. Alle drei beinhalten den Rundgang über den Flughafen, verschiedene Speiseangebote bis zum Rundflug im First-Class-Paket. "Hier kann beim Booking zwischen einem Rundflug im Hubschrauber oder Flugzeug ausgewählt werden", erläutert Ewers. Die Preise sind die selben wie im Vorjahr. Das Economy-Paket kostet sechs Euro, das Business-Paket neun und das First-Class-Paket 60 Euro pro Person. Auch Gutscheine können wieder gekauft werden. Diese sind ausschließlich über die Tourist-Information im Rathaus, Zimmer 123, erhältlich.

Die Führungen finden an folgenden Terminen statt:

  • 25. Mai 2014
  • 15. Juni 2014
  • 13. Juli 2014
  • 24. August 2014
  • 21. September 2014

Beginn ist jeweils um 14:00 Uhr. Buchungen werden ab sofort per E-Mail an touristinfo@burbach-siegerland.de oder telefonisch unter 02736-4579 entgegengenommen. Eine Teilnahme an den Führungen ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

50 Boeing 737 für Expansion der chinesischen Shandong Airlines

Shandong Airlines will beim amerikanischen Flugzeugbauer 50 Boeing 737 kaufen. Diese werden in 16 Next-Generation 737 und 34 737 MAX Flugzeuge geliefert.

Die Airline aus China will damit ihre Kapazitäten aufstocken, um mit der Expansion den wachsenden Bedarf am heimischen Markt und in ganz Nordost-Asien bedienen zu können, wo sich die Entwicklung des Luftfahrt-Marktes derzeit mit am dynamischsten weltweit zeigt.

Die Airline war von Anfang an Boeing-Kunde. Mit der 737 und nun deren Nachfolgemodellen könne der Carrier seine Erfolgsgeschichte fortführen, zeigte sich Ihssane Mounir, Vizepräsident von Sales und Marketing für Nortost-Asien bei Boeing Commercial Airplanes erfreut.