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Lärm um Flughafen München mit grafischer Travis-Darstellung

Die Flughafen München GmbH (FMG) stellt ab sofort eine neue, zentrale Informationsplattform zum Thema "Fluglärmüberwachung am Flughafen München" online. Dort können nunmehr sehr einfach die aktuellen Messwerte der insgesamt 16 stationären Fluglärmmessstellen im Flughafenumland rund um die Uhr abgerufen werden. Neben den Lärm-Messdaten liefert das Tool auch wichtige Fluginformationen – zum Beispiel über den Flugverlauf, die Flughöhe und den Flugzeugtyp. Die Anzeige erfolgt jeweils mit 20-minütiger Verzögerung und kann für die Dauer von bis zu zwei Monaten zurückverfolgt werden.

Das Besondere an dem neuen Tool ist ein "virtuelles" Haus, das vom Nutzer mit der Computer-Maus an jeden beliebigen Standort in der Flughafenregion positioniert werden kann. Durch das Anklicken der in der Nähe des Hauses fliegenden Maschinen wird der vom Flugzeug an dieser Stelle ausgehende Lärm zuverlässig berechnet und angezeigt. Darüber hinaus wird die exakte Entfernung des Flugzeugs zur ausgewählten Position ermittelt.

Realitätsnahe Darstellung der Fluglärmsituation um München

Die innovative und äußerst realitätsnahe Darstellung der Lärmsituation an verschiedenen Standorten kommt in dieser Form erstmals in Deutschland zum Einsatz. Die für interessierte Bürger aufbereiteten Daten beziehen sich nicht nur auf die Gegenwart. Neben den aktuellen Messwerten stellt die FMG mit dem neuen Internetangebot auch Informationen zur Lärmentwicklung der vergangenen Jahre zur Verfügung. Für jede der Fluglärmmessstellen lassen sich die verschiedenen, akustischen Mess- und Kenngrößen zusammen mit den relevanten Verkehrsdaten für die zurückliegenden Jahre abrufen.

Dabei wird auf der Online-Darstellung die Höhe der von den Starts und Landungen ausgehenden Einzel- und Dauerschallpegel sowohl tabellarisch als auch graphisch mittels Travis dargestellt. Gleichzeitig werden Informationen zur Anzahl der Flugbewegungen, der jeweiligen Flugbetriebsrichtung, dem Typenmix und der Belegung der Flugrouten präsentiert. Travis war vor Kurzem auch schon am Köln/Bonn Airport zur Darstellung von Fluglärmprofilen für Anwohner aktiviert worden.

In Travis darstellbare Informationen

  • Umfangreiche Datenanzeige, unter anderem mit Flugnummer, Flugzeugtyp, Fluggesellschaft, Start- beziehungsweise Landebahn, Abflug- und Zielflughafen, aktuelle Flughöhe, aktuelle Geschwindigkeit, aktuelle Flugrichtung und Flugdistanz zum Flughafen
  • Umfangreiche Anzeige von Lärm-Messdaten, ebenso Name, Höhe, Status, Fluglärmereignisdaten
  • Anzeige einer Distanzgrafik für einen markierten Flug in Relation zum eigenen Wohnsitz, der auf der Karte markiert werden kann
  • Grafische Anzeige des aktuellen Steig-/Sinkprofils
  • Grafische Anzeige des aktuellen Schallpegelverlaufs für die markierte Lärm-Messstelle
  • Anzeige einer Flugtabelle mit einer Auflistung aller aktuellen Flugbewegungen und Selektion einzelner Flugbewegungen
  • Anzeige aktueller Wetterdaten wie Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Niederschlag
  • Umfangreiche Navigationsmöglichkeiten zum komfortablen Arbeiten mit verschiedenen Hintergrundkarten

airberlin setzt ganz auf Sabre Unternehmenslösung

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airberlin group und der weltweite Technologieanbieter, Sabre Corporation arbeiten künftig zusammen. Sabre wird der Fluggesellschaft eine komplette Technologie- und Softwarelösung bereitstellen. Die Vereinbarung ist langfristig ausgerichtet und umfasst die Umstellung auf eine gemeinsame, integrierte Plattform von Sabre, die unter anderem das System SabreSonic® Customer Sales & Service (CSS) umfasst sowie Check-in, Inventar, E-Commerce, Datenanalyse sowie verschiedene Netzwerkmanagement-Tools.

Die flexible Software von Sabre soll airberlin unter anderem darin unterstützen, die täglichen Abläufe weiter zu optimieren, zusätzliche Umsätze zu generieren und das Reiseerlebnis für die Fluggäste durch gezielte Flugangebote sowie maßgeschneiderte Serviceleistungen zu personalisieren.

Schnittstellen zu Kunden sollen bestehen bleiben

Ein besonderes Augenmerk richtet sich auf den nahtlosen Übergang zu Sabre. Dabei legt airberlin großen Wert darauf, dass alle Schnittstellen zu Geschäftspartnern uneingeschränkt funktionsfähig bleiben. Dies betrifft unter anderem Reisebüros, Reiseveranstalter, Preisvergleichssysteme und Anbieter von globalen Vertriebssystemen.

Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer von airberlin, sagte: "Mit der Sabre Plattform werden wir über eine Systemlösung aus einer Hand verfügen, die es uns ermöglicht, in vielen Bereichen effizienter zu werden und unsere kommerziellen Ziele besser zu erreichen. Darüber hinaus wird uns Sabre dabei unterstützen, auf die Wünsche unserer Fluggäste noch individueller einzugehen und ihnen so ein noch persönlicheres Reiseerlebnis zu bieten."

Tom Klein, Sabre Chief Executive Officer, sagte: "airberlin hat es sich zum Ziel gesetzt, eine hohe Effizienz zu erreichen und dabei zugleich den Fokus auf die Zufriedenheit ihrer Gäste beizubehalten. Wir freuen uns sehr, airberlin als Technologiepartner auf diesem Weg begleiten zu dürfen."

Synergieeffekte für mehr Effizienz ausschöpfen

"Die Umstellung auf Sabre ist für airberlin zudem ein weiteres wichtiges Element, um sowohl ihre Effizienz weiter zu steigern als auch ein einheitlicheres Reiserlebnis für den Fluggast zu ermöglichen, indem Synergieeffekte mit anderen Fluggesellschaften, insbesondere mit Etihad Airways, weiter ausgeschöpft werden. Für unsere Vertriebspartner wie Reisebüros, Reiseveranstalter und Firmenkunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weltweit bleiben wir auch weiterhin ein starker, zuverlässiger Partner", so Wolfgang Prock-Schauer weiter.

Europa ist für Sabre ein wichtiger Wachstumsmarkt, in dem immer mehr Kunden gewonnen werden, wie auch jetzt airberlin. In den kommenden Jahren will man mit airberlin eng zusammenarbeiten und das Unternehmen unterstützen, um die neuesten Trends im Bereich der Datenanalyse, mobilen Lösungen und Personalisierungsoptionen für Neuerungen optimal zu nutzen.

Angebote für Kunden besser anpassen – Start ab Juli 2016

Die Technologie von Sabre wird bereits von 225 Airlines weltweit eingesetzt, darunter die weltweit größten Fluggesellschaften. Die skalierbare Software erlaubt es Airlines, Systeme nach ihrem Bedarf einzusetzen und trägt dazu bei, ihre Servicedienstleistungen an sich ständig verändernde Bedürfnisse und Anforderungen anzupassen.

Die Software trägt zur Optimierung des täglichen operativen Geschäfts von Fluggesellschaften bei und bietet Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der Branche. Somit können der Umsatz gesteigert, die Kosten reduziert und insgesamt ein noch besseres Reiseerlebnis angeboten werden.

Die Umstellung auf das Passagier Service System von Sabre beginnt diesen Sommer und wird bis 2016 abgeschlossen. Ab Juli dieses Jahres wird airberlin bereits das Netzwerkmanagement-Tool von Sabre einsetzen.

Flughäfen Düsseldorf und Athen: Promotion als gegenseitiges Reiseziel

Athen und Düsseldorf sind immer einen Aufenthalt wert: Die Airports der beiden Städte gehen erstmals eine Kooperation im Bereich der Destinationspromotion ein und verstärken ihre traditionell enge Verbindung. Die Deutschen haben ihre Liebe zu Griechenland wiederentdeckt. Das Land und vor allem die Kulturstadt Athen liegen voll im Trend und locken immer mehr deutsche Reisende an.

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem größtem Flughafen in NRW und dem der griechischen Hauptstadt werben die beiden Standorte für das jeweils andere Ziel als Tor in ihr Reiseland. Nachdem sich die Strecke Düsseldorf – Athen in den vergangenen Jahren bereits sehr gut entwickelte, soll das Passagierwachstum auf dieser Verbindung weiter gesteigert werden. Die Schirmherren – das griechische Tourismus-ministerium sowie die Nationale Tourismusorganisation – gaben jetzt den Startschuss für eine Werbekooperation in Düsseldorf, die im Rahmen einer Kampagne verschiedener Partnerschaften des Athener Flughafens stattfindet.

Gegenseitiges Promoting zur stärkeren Vernetzung

"Wir begrüßen es sehr, dass der Düsseldorfer Airport bereits im Oktober 2013 einer von 18 Partner-Flughäfen wurde", erklärte Dr. Yiannis N. Paraschis, Geschäftsführer des Athens International Airports (AIA). Und weiter: Die ersten sechs Monate der Partnerschaft der beiden Städte sind bereits erfolgversprechend angelaufen. So konnten seit Jahresbeginn sehr gute Verkehrsergebnisse aus Deutschland erzielt werden. Auch in Zukunft rechne man weiter mit einer positiven Entwicklung.

"Als Schirmherr freue ich mich, dass ich mich persönlich vor Ort vom Erfolg der Werbekampagne ‚Vielleicht bist auch du ein Athener!‘ überzeugen konnte", sagte Panagiotis Leivadas, Generalsekretär der Nationalen Tourismusorganisation (GNTO), anlässlich des Besuchs in Düsseldorf.

2013 war für den griechischen Tourismus in Bezug auf die Ankünfte sowie den Umsatz und vor allem mit Blick auf die eine Million Arbeitsplätze in diesem Sektor bereits ein Rekordjahr. Auch in den nächsten Jahren kommt dem Athener Flughafen deshalb eine Schlüsselrolle im Erholungsprozess der griechischen Wirtschaft zu.

Die Kooperation der beiden internationalen Flughäfen umfasst eine breit angelegte Werbekampagne, die die Attraktivität der jeweiligen Stadt und ihrer Umgebung visualisiert. Nachdem am Athener Drehkreuz seit Ende April Düsseldorf-Motive zu sehen sind, umfasst die Athen-Kampagne am Flughafen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt nun neben verschiedenen Werbeplakaten auch eine ganzseitige Anzeige im Kundenmagazin sowie verschiedenen Maßnahmen in den digitalen Medien. So ist die Promotion-Aktion beispielsweise Thema des aktuellen E-Mail-Newsletters oder wird in Form von Bannern auf den elektronischen Anzeigetafeln im Terminal sichtbar. Die gemeinsame Aktion läuft in den beiden Ländern noch bis Ende Oktober.

Düsseldorf beliebter Abflughafen nach Griechenland

Aegean Airlines verbindet den Düsseldorfer Flughafen täglich mit der griechischen Hauptstadt. Auch die deutschen Carrier airberlin, Condor, Germanwings und Tuifly steuern von Düsseldorf aus unterschiedliche Ziele in Hellas an. Insgesamt sind 16 griechische Destinationen vom Rhein aus nonstop zu erreichen. Die Fluggäste des NRW-Drehkreuzes profitieren somit von einer großen Auswahl an Airlines, Destinationen und Reisezeiten. Rund 600.000 Düsseldorfer Passagiere nutzten im vergangenen Jahr eine dieser angebotenen Strecken von und nach Griechenland.

Rund 60 Prozent aller Gäste, die von NRW nach Griechenland gestartet sind, wählten Düsseldorf als Abflughafen. Neben dem Athener Airport sind die folgenden griechischen Ziele nur einen Nonstopflug vom Rhein entfernt: Chania, Heraklion, Kalamata, Karpathos, Kavala, Korfu, Kos, Mytilene, Patras-Araxos, Preveza, Rhodos, Samos, Thessaloniki, Thira, Zakynthos.

BRP investiert in Juárez: Drittes Werk in Mexico

BRP Inc. gab heute die Entscheidung bekannt, seine Präsenz in Mexiko zu verstärken. Das Unternehmen investiert in ein neues Werk in Juárez, Mexiko, um sein Can-Am Produktangebot zu erweitern und den zukünftigen Bedarf im Offroad-Segment zu decken. In das 46.000 Quadratmeter große Werk werden voraussichtlich 645 Millionen Mexikanische Pesos (rund 36 Millionen Euro) investiert. Nach seiner Fertigstellung sollen etwa 900 feste Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die bereits veröffentlichte Finanzprognose des Unternehmens für Investitionen im Geschäftsjahr 2015 bleibt unverändert bei 165 bis 175 Mio. CAD. Die Bauarbeiten beginnen in den nächsten Monaten und der Produktionsbetrieb wird voraussichtlich Ende 2015 aufgenommen. Bis Ende 2017 soll das Projekt abgeschlossen sein. "Der Standort war eine logische Wahl für BRP, da wir bereits über ein gut funktionierendes Werk in Juárez verfügen. Beide Werke werden geografisch eng beieinander liegen", erklärte Sylvain Blanchette, Vice President Operations in Mexiko.

Damit verfügt BRP über ein drittes Produktionswerk in Mexiko, wo das Unternehmen seit 2001 seine Präsenz etablierte. BRP ist Marktführer in Design, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Vermarktung von motorisierten Freizeitfahrzeugen und Antriebssystemen. Zum Marken- und Produktportfolio zählen: Ski-Doo und Lynx Motorschlitten, Sea-Doo Jetboote, Can-Am Gelände- und Side-by-Side-Fahrzeuge, Can-Am Spyder Roadster, Evinrude und Rotax Antriebssysteme für Boote und Rotax Motoren für Karts, Motorräder und Freizeitflugzeuge. BRP unterstützt seine Produktlinie mit dazugehörigen Ersatzteilen, Zubehör und Bekleidung. Mit weltweit etwa 7.100 MitarbeiterInnen erzeugt das Unternehmen einen Jahresumsatz von über drei Mrd. CAD in 105 Ländern.

airberlin macht`s vor: GBAS-basierter Anflug in Malaga

airberlin baut ihre Vorreiterrolle bei der Nutzung innovativer Navigationsverfahren weiter aus. Um 16:30 Uhr landete am 05. Mai 2014 Flug AB7988 aus Palma de Mallorca erstmals mit dem satellitengestützten Anflugverfahren auf dem größten Flughafen in Andalusien.

Der Air Navigation Provider der spanischen Aena Group hat damit gemeinsam mit airberlin das Präzisionsanflugverfahren GBAS (Ground Based Augmentation System) am zweiten europäischen Airport in Malaga in Betrieb genommen.

GBAS ermöglicht neue Anflugarchitektur

Bereits seit 2008 arbeitet airberlin mit dem Air Navigation Provider der spanischen Aena Group zusammen und hat den Flughafen Malaga bei dem GBAS-Projekt mit ihrer flugbetrieblichen Expertise und der Funküberwachung des GBAS-Signals im regulären Linienbetrieb unterstützt.

Das neue satellitengestützte Anflugverfahren GBAS ist deutlich präziser als das klassische Instrumentenlandesystem (ILS), da es sowohl die Daten von Satelliten als auch von einer Bodenkontrollstation nutzt. Ein weiterer Vorteil von GBAS-Anflügen ist die variable Anflugarchitektur, die Lärmemissionen am Boden reduzieren kann und eine Nutzung in bergigen Gebieten ermöglicht, bei denen ein ILS-Anflug bisher nicht möglich war.

Michail Tounas, Fleetmanager Boeing bei airberlin: "Wir freuen uns sehr, dass wir die Erstlandung mit dem GBAS-System in Malaga durchführen konnten. Bereits 2012 haben wir in Bremen mit dem ersten GBAS-Präzisionsanflugverfahren in Europa gezeigt, dass wir Vorreiter bei der Nutzung moderner Navigationsverfahren sind."

Airberlin Vorreiter bei innovativen Flugverfahren

"Seit wenigen Monaten nutzen wir beispielsweise in Innsbruck das erste Hybrid-Anflugverfahren in Europa, das das konventionelle Localizer-Instrumentenlandesystem mit dem satellitengestützten Präzisionsverfahren RNP (Required Navigation Performance) kombiniert.", so Tounas

Bereits seit 2008 arbeitet die Deutsche Flugsicherung (DFS) in enger Zusammenarbeit mit airberlin an der Weiterentwicklung des GBAS-Systems. Im November 2009 erhielt airberlin als erste Fluggesellschaft weltweit die Genehmigung für GBAS-Anflüge bis zu einer Sichtweite von nur 550 Metern für ihre Boeing 737 Next Generation Flotte.

A350 XWB landet erstmals in den USA: Temperatur-Tests am Limit

Testen am Limit: Um die Leistungsfähigkeit des neuen A350 XWB-Prestigeobjekts zu demonstieren, geht Flugzeugbauer Airbus nun noch einen Schritt weiter. Über die Anforderungen für die ordentliche Zulassung hinaus lässt der Marktführer für zivile Flugzeuge das neue Modell bis ans Extrem testen, und flog die A350 dazu erstmals in die USA.

Das Flugzeug mit der Seriennummer MSN2 flog dazu zum McKinley Climatic Lab auf der Eglin Air Force Base im Nordwesten Floridas. Über die nächsten Wochen wird das Flugzeug, seine Systeme und Kabinenausstattung extreme Hitze- und Kältetests durchlaufen, für welche die einzigartige Anlage entsprechende Testbedingungen bietet. Die Temperatur-Tests sind ein Zusatz zu den schon durchlaufenen Tests im Mittleren Osten und Nord-Kanada, um den künftigen Betreibern die Ausgereiftheit und volle Betriebsbereitschaft von Beginn an zu zeigen.

Zur Zeit gibt es vier fliegende Testflugzeuge im A350-Programm, die zusammen etwa 1.600 Flugstunden in mehr als 350 Flügen absolviert haben. Die Aktionen zur Zulassung liegen damit im Zeitplan. Die Zulassung und Indienststellung der ersten kommerziellen A350 XWB soll noch 2014 erfolgen.

DLR zeigt Robotik- und Luftfahrt-Technologien auf der ILA 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) vom 20. bis zum 25. Mai 2014 in Berlin unter anderem mit Konzepten für ein nachhaltiges, sicheres und komfortables Fliegen.

Auf dem Außengelände der Luftfahrtmesse stellt das DLR viele seiner Forschungsflugzeuge aus, unter anderem das Atmosphären-Forschungsflugzeuge Falcon 20E. In der vom DLR gemeinsam mit Partnern gestalteten Raumfahrthalle werden der Laufroboter TORO und viele aktuelle europäische Weltraummissionen vorgestellt.

Forschungsreise der Falcon von Amerika nach Neuseeland

Das DLR-Atmosphären-Forschungsflugzeug Falcon 20E wird direkt von einem Einsatz gemeinsam mit der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in Edwards (Kalifornien) zur ILA nach Berlin fliegen. Bei dieser Mission untersuchen die Forscher des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre und die DLR-Forschungsflugabteilung zurzeit den Schadstoffausstoß von alternativen Treibstoffen und seine Auswirkungen auf Klima und Atmosphäre.

Eine DC-8 der NASA mit modifiziertem Triebwerk fliegt dabei mit verschiedenen alternativen Treibstoffmischungen, während die DLR-Falcon dahinter die Emissionen, Rußpartikel, und die resultierenden Kondensstreifen direkt im Flug untersucht. Die Messungen finden im Rahmen des Projekts ACCESS II (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions) statt.

Nach der ILA werden die Wissenschaftler die Messinstrumente der Falcon am DLR-Standort Oberpfaffenhofen austauschen und die Maschine für ihren nächsten Einsatz, die Forschungsmission DEEPWAVE (Deep Propagating Gravity Wave Experiment) in Neuseeland, umbauen. Dort wird das DLR-Forschungsflugzeug entlang der Neuseeländischen Alpen atmosphärische Schwerewellen untersuchen. Schwerewellen beeinflussen das kurzfristige Wetter ebenso wie das langfristige Klimageschehen.

Schwingungsüberwachung bei Extremsituationen im Windkanal

Alles an einem Flugzeug schwingt, zum Beispiel die Tragflächen, das Leitwerk und die Triebwerke. Wichtig ist, dass die Schwingungen dabei nicht zu groß werden. Flugzeuge werden immer leichter und damit gleichzeitig anfälliger für starke Eigenschwingungen, etwa wenn das Flugzeug abrupt manövriert oder in eine Böe einfliegt. Bevor neue Flugzeuge zugelassen werden, müssen sie daher auf ihre Schwingungsstabilität untersucht werden.

Mit einem beim DLR-Institut für Aeroelastik entwickelten System können die Schwingungen von Flugzeugen oder Modellen im Windkanal sicher und effizient überwacht werden: Eine Vielzahl von Sensoren erfasst dabei kontinuierlich alle Eigenbewegungen. Die Messdaten werden direkt an eine im DLR entwickelte Software gemeldet und in Echtzeit ausgewertet und dargestellt. So können die Ingenieure direkt während des Betriebs eines Flugzeugs oder an einem Modell sehen, wie sich die Schwingungen ändern und ob sie sich einem kritischen Grenzwert nähern.

"Vor allem im Windkanal, wo Extremsituationen untersucht werden, können wir uns so kritischen Punkten sehr gut annähern, ohne dass die Modelle oder Strukturen zerbrechen", beschreibt Marc Böswald, Abteilungsleiter Strukturdynamik und aeroelastische Systemidentifikation, die Vorteile des Systems. Die Sensoren können zum einen an Modelle, die im Windkanal getestet werden, angebracht werden. Sie können aber auch ein Flugzeug direkt im Flug überwachen. Auf der ILA stellen die Wissenschaftler das System auf dem Stand des DLR am Modell eines Airbus A350 vor.

Aktive Flugzeugseitenwand: Musik ohne Lautsprecher

Musik und Crewansagen nicht aus dem Lautsprecher sondern aus der Flugzeugseitenwand und auf Wunsch etwas Ruhe – das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik hat eine aktive Flugzeugseitenwand entwickelt, die für eine gute Akustik und weniger Lärm in der Kabine sorgt. Die in der Flugzeugseitenwand eingebauten Krafterreger bringen diese zum schwingen, sodass sie Passagieransagen und Musik abspielen kann – separate Lautsprecher werden so überflüssig.

Diese Krafterreger können umgekehrt auch die Schwingungen und damit den Geräuschpegel in der Kabine reduzieren. Vor allem Lärm mit einer tiefen Frequenz kann so spürbar, um bis zu acht Dezibel, vermindert werden. Die bislang genutzte passive Lärmdämmung, die durch schwere Dämmstoffe das Gewicht eines Flugzeugs deutlich erhöht, kann mit dem neuartigen System reduziert werden.

DLR-Laufroboter TORO: Rollen und laufen

Im Space Pavilion zeigt des DLR, gemeinsam mit den Partnern ESA (European Space Agency) und BDLI (Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie) aktuelle Erdbeobachtungprojekte und Missionen zur Erkundung des Weltalls, unter anderem die Kometen-Mission Rosetta mit der Landesonde Philae und den Asteroidenlander Mascot. Zum ersten Mal stellt das DLR den humanoiden Laufroboter TORO auf der ILA aus. Vielleicht tritt TORO einmal in die Fußstapfen seines berühmten Verwandten C3PO, dem menschenähnlichen, goldglänzenden Androiden der Star Wars-Saga und erkundet fremde Planeten.

Für Michael Suppa und sein Team vom Institut für Robotik und Mechatronik des DLR ist der 1,70 Meter große und 75 Kilo schwere Laufroboter schon jetzt ein Held: "TORO kann im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Justin nicht nur rollen, sondern auf zwei Beinen laufen – das ist für uns im wahrsten Sinne des Wortes ein wichtiger Schritt in eine neue Dimension", berichtet der Ingenieur. TORO basiert auf der Technologie des DLR-Leichtbauroboters Justin. Mithilfe zahlreicher Sensoren kann der Laufroboter seine Umwelt wahrnehmen, sensitiv auf Kräfte aus seiner Umgebung reagieren und sich so selbständig in dieser bewegen.

airberlin mit mehr Fluggästen im April 2014

Im April 2014 hat airberlin mehr Fluggäste als im Vorjahresmonat begrüßt. Insgesamt beförderte die Fluggesellschaft im vergangenen Monat 2.551.406 Gäste, was einem Anstieg von 2,8 Prozent entspricht (Vorjahr: 2.481.959). Wie schon in den ersten drei Monaten des Jahres hat airberlin auch im April ihr Angebot weiter ausgebaut. Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) stiegen um 7,9 Prozent auf 4,714 Milliarden.

Die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) stiegen um 7,8 Prozent auf 3,9554 Milliarden. Daher blieb trotz des starken Angebotsausbaus die Auslastung bei 83,9 Prozent stabil (Vorjahr 84,0 Prozent). Mit dem weiteren Ausbau des Angebots erhöht airberlin die Produktivität und erreicht eine ganzjährig optimierte Flugzeugnutzung.

In den ersten vier Monaten stieg die Anzahl der Fluggäste auf insgesamt 8.411.066 (Vorjahr: 8.401.009). Die zurückgelegten Passagierkilometer stiegen von Januar bis April auf 13,486 Milliarden (Vorjahr: 13,215), die angebotenen Sitzplatzkilometer stiegen auf 16,363 Milliarden (Vorjahr: 15,524 Milliarden).

April-Zahlen der Airberlin im Überblick

  April 2014 April 2014 kumuliert
Fluggäste 2.551.406 (+2,8 %) 8.411.066 (+0,1 %)
ASK in Mio. 4.713,6 (+7,9 %) 16.362,8 (+5,4%)
RPK in Mio. 3.955,4 (+7,8 %) 13.486,4 (+2,1%)
Auslastung in Prozent 83,9 (-0,1 PP) 82,4 (-2,7 PP)

 

Flughafen-Werbung: Wachstum mit Travel, Luxus und Automobil

Die Media Frankfurt GmbH, der größte deutsche Vermarkter von Flughafenmedien, blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. Die Tochtergesellschaft von Fraport und JCDecaux konnte im vergangenen Jahr ihre Umsätze gegenüber 2012 um 21,5 Prozent steigern.

Damit gelang es, die führende Position unter den Vermarktern der deutschen Flughäfen weiter auszubauen: Der Marktanteil von Media Frankfurt stieg um über sechs Prozentpunkte auf nunmehr 40 Prozent. Diese Zahlen gehen aus Erhebungen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hervor.

Luxus, Touristik, Auto und Finanzen stark – Travel Spitze

Wesentliche Wachstumseffekte kamen aus den Bereichen Automobil, Reisen und Touristik, Handel, Luxus sowie der Finanzbranche. "Auch in der IT- und der Telekommunikationsbranche konnte Media Frankfurt zahlreiche Neukunden gewinnen und dadurch positive Wachstumsraten generieren", sagt Simone Schwab, Geschäftsführerin von Media Frankfurt. "Ungeachtet einer grundsätzlich positiven Nachfrage nach unseren Werbeflächen durch die großen Automobilhersteller sorgte die Internationale Automobil-Ausstellung IAA für eine wichtige Zusatznachfrage."

Werbeintensivste Branche am Flughafen Frankfurt war in 2013 Holiday und Travel. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Umsätze um 62 Prozent – nahezu ein Fünftel der Einnahmen stammen inzwischen aus diesem Bereich. Die Automobilwerbung wuchs um 41 Prozent, der Handel steigerte seine Ausgaben um 78 Prozent, Luxus-Marken um 44 Prozent. Schwab: "Dies zeigt, dass für zahlreiche Branchen Werbung am Flughafen inzwischen zu einem fundamentalen Bestandteil im Mediamix geworden ist. Gerade für Premium-Marken sind unsere Werbeträger in der Ansprache gehobener Zielgruppen unverzichtbar."

Innovation durch neue und digitale Werbemedien

Die steigenden Investitionen der Werbetreibenden in die Flächen am Airport Frankfurt sind auch auf zahlreiche Innovationen zurückzuführen. So wurde konsequent die Strategie fortgesetzt, neue digitale Formate einzuführen und kleinere Werbeträger durch besonders große spektakuläre Werbeflächen zu ersetzen. Herausragendes Beispiel dieses Konzepts sind die fünf LED-Flächen auf der Vorfahrt zum Terminal 1, die im Mai 2013 installiert wurden und seitdem den Werbekunden einen völlig neuen kreativen Handlungsspielraum in der Kundenansprache bieten.

Mit dieser guten Entwicklung stellt sich das Geschäft der Media Frankfurt deutlich positiver als der Gesamtmarkt dar. Die deutsche Wirtschaft wuchs 2013 eher schwach, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte nur um 0,4 Prozent zu. Der deutsche Werbemarkt war sogar leicht rückläufig. Zwar spricht Nielsen Media Research bei den Brutto-Werbeumsätzen von einem Umsatzplus von 2,9 Prozent. Doch die Agentur ZenithOptimedia geht netto von einem Rückgang in Höhe von 1,5 Prozent aus. Insgesamt konnte die Flughafenwerbung in Deutschland ihre Netto-Werbeumsätze nach Angaben der Initiative Airport Media (IAM) um 3,2 Prozent steigern. Sie erreicht damit einen neuen Spitzenwert von 105 Millionen Euro.

MH370: EASA fordert neue Standards für Blackbox und Voice Recorder

Die europäische Behörde zur Flugaufsicht, EASA, hat neue Vorschläge für Flugdatenschreiber (Blackbox) und den Geräten für die Lokalisation unter Wasser verkündigt. Damit sollen Such- und Bergungsarbeiten nach einem Flugzeugabsturz, sowie nach dessen Blackbox erleichtert werden. Der Absturz des Fluges MH370 der Malaysian Airlines zeige Verbesserungsbedarf für die Arbeit der Sicherheitsbehörden.

Die neuen EASA-Forderungen umfassen die Verlängerung der Sendezeit des Ortungssignalgebers unter Wasser (Underwater Locating Device, ULD), der sich auf der Blackbox befindet, von 30 auf 90 Tage. Auch sollen große Flugzeuge, die über die Ozeane fliegen, mit ULD ausgestattet werden, die eine größere Sendeleistung für eine größere Reichweite als heute übliche ULD haben.

Alternativ könnten Flugzeuge mit einer Ausstattung versehen werden, die es ermöglichen, den Aufenthaltsort der Maschine auf sechs Nautische Meilen genau zu bestimmen. Zusätzlich soll die Mindestaufzeichnungsdauer des Voice Rekorders zur Sprachaufzeichnung im Cockpit in neuen großen Flugzeugen von bisher zwei auf 20 Stunden erhöht werden.

MH370-Absturz: Keine Garantie für Sicherheit

"Der tragische Absturz des Fluges MH370 der Malaysia Airlines zeigt, dass Sicherheit nie wirklich garantiert werden kann. Die Vorgeschlagenen Änderungen sollten zur Erhöhung der Sicherheit beitragen, indem die Bergung von Informationen für die Sicherheitsbehörden erleichtert wird." sagte der Executive Director der EASA, Patrick Ky.

Die neuen Anforderungen werden in der EASA Opinion beschrieben, und werden, wenn die Europäische Kommission diese annimmt, für die in den EASA-Mitgliedsstaaten registrierten Hubschraubern und Flugzeugen umgesetzt.

Fallschirmsprung als Benefizaktion über Siegerland Airport/Breitscheid

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Adrenalin ist eine Sache, eine gute Tat eine andere. Beides lässt sich aber durchaus miteinander verbinden. Das hatten die Westerwälder Skydiver bereits im vergangenen Jahr mit einem dreitägigen Tandem-Benefizspringen schon einmal demonstriert. Nun folgt die 2. Auflage.

Bei der Fallschirm-Sprung-Aktion auf dem Siegerlandflughafen in Burbach, wo sie seit Frühjahr 2013 ein zweites Sprungzentrum betreiben, kam der Reinerlös der Bärenherz-Stiftung zu Gute. Das war die Gelegenheit, das Angenehme und Spannende mit dem Nützlichen und Guten zu verbinden.

Viele Dutzend wagemutiger Passagiere hatten damals über der Lipper Höhe den "Herzsprung" gewagt und sich, angegurtet an einen erfahrenen Tandemmaster, in 4.000 Metern aus dem Flugzeug gestürzt, um anschließend mit Tempo 200 der Erde entgegen zu rasen. Und vom 07. bis 09. Juni dieses Jahres heißt es nun: The Same Procedure as Last Year: Der "2. Charity-Tandem-Event" steht ins Haus.

Erneut wollen sich die Schirmsportler für einen guten Zweck engagieren, diesmal, nur wenige Kilometer Luftlinie vom Siegerlandflughafen entfernt, auf und über ihrer Heimatbasis in Breitscheid. Sie versprechen ihren Gästen Sekunden, die sie nie vergessen werdet, Nervenkitzel bis zum Anschlag. Momente voller Rasanz und Dynamik zwischen Himmel und Erde sind garantiert. Das kostet allerdings auch etwas Selbstüberwindung.

Erlös fördert zwei gemeinnützige Stiftungen

Nachdem die Fallschirmspringer der Bärenherzstiftung (http://www.baerenherz.de) im vergangenen Jahr einen stolzen vierstelligen Betrag hatten überweisen können – die Summe wäre bei entsprechendem Wetter sicher noch höher ausgefallen – möchten sie diesmal außer ihr noch eine zweite gemeinnützige Organisation berücksichtigen: die Stiftung "Fly & Help" (http://www.fly-and-help.de).

Während die "Bärenherzler" in mehreren deutschen Bundesländern Hospiz-Einrichtungen für unheilbar erkrankte Kinder betreiben, engagiert sich das Hilfswerk für Bildung und Erziehung in Entwicklungsländern. In zahlreichen Staaten in Asien, Südamerika und Afrika sind in den vergangenen Jahren mit Spendenmitteln der Organisation Schulen gebaut worden. Und die Ziele sind ehrgeizig: Bis 2025 sollen insgesamt 100 solcher Projekte rund um den Globus initiiert, gefördert und betreut werden.

Man habe selbst so viel Freude am Leben und insbesondere am Fallschirmsport, da wolle man ganz einfach auch einmal etwas für jene tun, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hätte, begründet Sebastian Lauber, der Initiator der luftigen Aktion, das Engagement der Seinen. Pro Passagiersprung wandern 50 Euro in die "Kriegskasse". Je größer die Resonanz, desto höher die Spendensumme. Wer will, kann sich gegen Aufpreis auch von einem Freifall-Kameramann begleiten lassen, der das Geschehen für die Nachwelt auf Film bannt. Gebucht werden können die Tandemsprünge ab sofort über die Internet-Seite der Skydiver oder unter der Service-Hotline 02777-1871. Der Passagiersprung kostet 196 Euro, mit Kameramannbegleitung werden 286 EUR fällig. "Start frei" heißt es an allen drei Veranstaltungstagen ab 09:00 Uhr morgens.

Tandemspringen ist für Otto-Normal-Verbraucher die ultimative Möglichkeit schlechthin, den Reiz dieser rasanten Luftsportdisziplin auszukosten und zu erfahren, ohne vorher eine lange und anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen zu müssen. Das ist wie Motorradfahren auf dem Sozius – nur halt noch ein bisschen abgehobener. Eine kurze Einweisung am Boden und es heißt bereits "Bitte einsteigen". Das Absetzflugzeug wartet schon mit laufender Turbine. Wer später behauptet, ihm sei auf dem Weg nach oben nicht doch etwas mulmig zumute gewesen, macht sich selbst und anderen etwas vor. Aber dann wird es richtig spannend – und, na ja, auch unheimlich, allerdings auch unheimlich schön.

Herzklopfen beim Herzsprung und gemütliche Schirmfahrt

Wenn sich in 4.000 Metern über Grund die Kabinentür öffnet, und der "Delinquent" sich, mit seinem "Piloten" im Kreuz, ins Nichts stürzen soll, klettert die Herzfrequenz in schwindelerregende Höhen und der Puls rast. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Mit 200 Stundenkilometer jagt das menschliche Doppelpaket dem Erdboden entgegen, der ein oder andere Überfschlag und Salto inklusive.

Nach einem rund einminütigen freien Fall öffnet der Tandemmaster den Schirm – dann herrscht, nach dem vorangegangenen Motorenlärm und ohrenbetäubenden Fahrtwind-Crescendo absolute Stille. Die Nylonseide bläht sich im Wind, es geht gemächlich abwärts. Welch eine Aussicht! Nach fünf- bis sechsminütiger "Schirmfahrt" landen Springer und Passagier sanft auf der Erde. Der anschließend am häufigsten verwendete Ausdruck: "Geil!". Unter den Tausenden Passagieren der Breitscheider Springer war bislang nicht ein einziger, der es bereut hatte, sich auf dieses Wagnis eingelassen zu haben. Wer traut sich also?

Tandemspringen für guten Zweck und gute Laune

Im Bild geht es mit 200 Sachen der Erde entgegen. Bei Tandemmaster Uwe Haagen und seinen Kollegen dürfen sich die Passagiere in den besten Händen wähnen. Am Pfingstwochenende stürzen sich Wagemutige über Breitscheid für einen guten Zweck aus dem Flugzeug.

Skydive-Television proudly presents in Bild 2: Die Freifall-Kameramänner von Springwerk, immer ganz dicht dran am Motiv. Fotos: Skydive Westerwald.

100 Prozent Recycling-Ziel bei LSG Sky Chefs

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Verwerten, entsorgen, reduzieren: Nach diesem Grundsatz betreibt LSG Sky Chefs seit vielen Jahren ein strukturiertes Umweltmanagementsystem. Seit Februar 2013 investiert der Catering-Spezialist der Lufthansa Group in ein besonderes Vorhaben in den USA – und zwar in die Umweltinitiative "Zero Waste to Landfill" – zu Deutsch "Null Abfall für die Deponie". Bisher konnten so bereits rund 6.500 Tonnen Abfälle erfolgreich recycelt und damit fast 21.000 Tonnen Treibhausgase eingespart werden. Dies entspricht etwa der Stilllegung von mehr als 3.800 Kraftfahrzeugen für ein ganzes Jahr.

"Im Rahmen unserer sozialen Verantwortung wollen wir der erste Airline Caterer werden, der in den USA seinen Deponieabfall auf null reduziert", so Dale Easdon, LSG Sky Chefs‘ Senior Vice President Operations für die Region Nordamerika.

Das bisher in der Region einzigartige Programm hat zum Ziel, bis 2015 an allen 41 Standorten von LSG Sky Chefs in den USA wiederverwendbare Abfälle, die bisher auf Mülldeponien entsorgt wurden, zu 100 Prozent zu recyceln. Neben neuen Methoden zur stofflichen Wiederverwertung legt der Caterer einen Schwerpunkt auf umfangreiche Mitarbeiterschulungen und fordert auch von seinen Lieferanten, umweltschonende Materialien und Prozesse einzuführen. Darüber hinaus setzt LSG Sky Chefs auf moderne Maschinen, die Abfälle nach verschiedenen Kriterien trennen, reinigen, komprimieren und anschließend für das Recycling vorbereiten.

LSG Sky Chefs ist der weltweit größte Anbieter von Dienstleistungen rund um den Bordservice und verfügt über ein an den ISO 14001 Standard angelehntes Umweltmanagement, das im Bereich Airline-Catering führend ist. Das Unternehmen produziert jährlich 532 Millionen Mahlzeiten, davon 160 Millionen in den USA. Neun Betriebe haben die neuen, umweltschonenden Prozesse seit Programmstart bereits eingeführt – weitere werden folgen.

Schauinsland-Reisen am Nürnberg Airport mit Schalter

Der von Gerald Kassner inhabergeführte Duisburger Reiseveranstalter mit einem Jahresumsatz von ca. 780 Millionen Euro eröffnet am Samstag, 10. Mai 2014 am Airport Nürnberg einen eigenen Schalter. Schauinsland-Reisen hat bereits in den vergangenen Jahren das Engagement in Nürnberg deutlich verstärkt und seinen Marktanteil am Standort kontinuierlich ausgebaut. Nun bezieht Schauinsland-Reisen einen eigenen Reisebüro-Schalter in der Abflughalle 2 im Airport Nürnberg-Reisemarkt. Zur Eröffnungsfeier sind alle Reiseinteressierten herzlich eingeladen, dazu findet ein Gewinnspiel von 11:00 bis 18:00 Uhr statt: Bei einer Tombola werden Reisegutscheine verlost.

Schauinsland-Reisen ist ein mittelständischer, konzernunabhängiger Reiseveranstalter und steht derzeit auf Platz sieben der deutschen Flugpauschalanbieter. In Europa gehört er zu den Top 20 der Touristikunternehmen. Das bereits in der dritten Generation geführte Familienunternehmen wurde 1918 gegründet und stieg vor rund 50 Jahren in die Flugtouristik ein. Als Qualitätsveranstalter setzt das Unternehmen in der Angebotsvielfalt auf ein Höchstmaß an Flexibilität, Individualität und bietet den Kunden eine maximale Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten.

Am Standort Nürnberg präsentiert das Team von Barbaros Yagmur mit Manuela und Marco Witzke das attraktive Schauinsland-Produktportfolio mit Pauschal- und Bausteinreisen, Flügen, Hotels und reisenahen Leistungen. Das Produktportfolio am Counter umfasst zahlreiche Zielgebiete auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke. Neben den Klassikern Türkei, Mallorca und Kanaren ist das Reisebüro auch auf Buchungen in die Arabischen Emirate, wie zum Beispiel nach Dubai, spezialisiert und steht Besuchern bei der Reiseplanung zur Verfügung.

Flughafen Tegel mit Besucher- und Passagierleitsystem

Um ankommende Passagiere noch besser über die aktuelle Verkehrssituation rund um den Flughafen Tegel zu informieren, wurde jetzt AIRVIS, das AIRport bezogene VerkehrsInformationsSystem, in Betrieb genommen. In der ersten Ausbaustufe wurden Informationsmonitore in den Ankunftsbereichen der Terminals A und E sowie im Mietwagencenter installiert. Dort erhalten Reisende Informationen zur aktuellen Verkehrssituation im Straßennetz von Berlin und Umgebung.

Weiterhin können sich Fluggäste, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiterreisen, auf einen Blick über den kürzesten Weg zu den Bushaltestellen sowie die aktuellen Live-Abfahrten der Buslinien in die Berliner Innenstadt informieren. Bei Störungen im öffentlichen Personennahverkehr und im Individualverkehr werden über eine Fließtextzeile die jeweiligen Einschränkungen beschrieben und mögliche Alternativen vorgeschlagen. Das System wird in den nächsten Monaten weiter ausgebaut.

Im AIRVIS-Projekt werden alle relevanten Daten und Informationen aus Berlin und Brandenburg, insbesondere der Leitstellen des Flughafens, der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) und des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB) in einem Datenpool zusammengeführt, um so eine aktuelle, umfassende und konsistente Verkehrslagebeurteilung zu gewährleisten.

Die Integration des Systems am Flughafen Tegel dient neben der Information der ankommenden Passagiere auch als Test für das geplante AIRVIS am Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Aufgrund der verschiedenen An- und Abreisemöglichkeiten (Autobahn, Schnellstraße, Bus, Bahn, S-Bahn und Taxi) am BER können später bei Störungen im Öffentlichen Nahverkehr oder bei Straßensperrungen die Passagierströme auf einen anderen Verkehrsträger verlagert oder weiträumig umgelenkt werden.

Lufthansa mit besserem Ergebnis im ersten Quartal

Die Deutsche Lufthansa AG hat ihr Ergebnis im ersten Quartal dank weiterer Fortschritte durch das Zukunftsprogramm Score erneut gesteigert. Das operative Ergebnis stieg im saisonal schwächsten Quartal um 114 Millionen Euro oder 31,8 Prozent auf minus 245 Millionen Euro. Bereinigt um Einmaleffekte, in Höhe von rund 55 Millionen Euro alleine für dieses Quartal – etwa für den beschleunigten Einbau neuer Business Class Sitze bei Lufthansa – stieg das operative Ergebnis um 105 Millionen Euro auf minus 190 Millionen Euro.

Ausschlaggebend für die Verbesserung waren vor allem eine Gewinnsteigerung der Lufthansa Technik sowie positive Ergebniseffekte aus der zum Jahresbeginn angepassten Abschreibungspraxis für Flugzeuge und Reservetriebwerke. Darüber hinaus verbesserte der Konzern im Passagiergeschäft seine Kostenstrukturen.

Weniger Flüge und reduzierte Kosten

Die um Treibstoff- und Währungseffekte bereinigten Stückkosten reduzierte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent. Für das Gesamtjahr 2014 hat sich der Konzern mittels der Umsetzung zahlreicher Maßnahmen aus Score eine Senkung dieser Kosten von insgesamt vier Prozent vorgenommen. Der Umsatz lag im ersten Quartal mit 6,5 Milliarden Euro 2,5 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Negative Wechselkurseffekte führten unter anderem zu niedrigeren Verkehrserlösen. Dies bei einer um 1,2 Prozent geringeren Anzahl an Flügen, die vor allem aus der Modernisierung der Flotte und dem Einsatz größerer Flugzeuge resultierte. Das Konzernergebnis stieg im ersten Quartal deutlich um 206 Millionen Euro oder 45,0 Prozent auf minus 252 Millionen Euro.

Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG, sagte: „Wir haben uns in einem schwierigen Marktumfeld gut behauptet und im ersten Quartal eine leichte Ergebnisverbesserung erzielt. Wir haben unsere Kostenstrukturen verbessert und Maßnahmen zur Steigerung der Erlösqualität erfolgreich umgesetzt. Wir werden auch in Zukunft den Kurs zur Steigerung unserer Effizienz konsequent fortsetzen.“

70 Mio. Euro Ergebnisverlust durch Streik

Die Lufthansa Group bestätigte die bisherige operative Gewinnerwartung für das Gesamtjahr 2014 von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro. Gleiches gelte für das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis in Höhe von 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro. Dies, obwohl Verdi-Streiks an deutschen Flughäfen im März und ein dreitägiger Streik der Pilotengewerkschaft „Vereinigung Cockpit“ im April bei Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo zu Ergebnisverlusten von mehr als 70 Millionen Euro geführt hatten.

Die Vorausbuchungen im Passagiergeschäft hätten während des dreitägigen Streiks der Pilotengewerkschaft „Vereinigung Cockpit“ merklich abgenommen. Sie hätten aufgrund des Wettbewerbs im Europaverkehr und hohen Preisdrucks auf Nordamerika-Strecken noch nicht wieder gesteigert werden können, sagte Menne. Rückenwind erhält das Unternehmen voraussichtlich durch niedrigere Treibstoffkosten. Die Schätzung dieses Kostenblocks für das Gesamtjahr fiel zum ersten Quartal niedriger aus als noch im März.

Für das erste Quartal wies der Konzern für das Geschäftsfeld Passagierbeförderung mit minus 332 Millionen Euro ein um 31 Millionen Euro höheres operatives Ergebnis aus als im Vorjahr. Einerseits wirkte sich der Effekt aus der Umstellung der Abschreibungspolitik positiv aus. Dieser entlastete das Ergebnis des Geschäftsfelds im ersten Quartal um 86 Millionen Euro. Andererseits konnte der Rückgang der Erlöse pro verkauftem Sitzkilometer durch Kostensenkungen kompensiert werden. Dies zeigte sich im deutlichen Rückgang der Kosten pro angebotenem Sitzkilometer.

Gruppen und Geschäftsfelder unterschiedlich – Technik stark

Vom operativen Ergebnis des Geschäftsfelds entfielen auf Lufthansa und Germanwings insgesamt minus 286 Millionen Euro, ein Plus von sechs Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Swiss erzielte einen operativen Gewinn von sechs Millionen Euro, 22 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Austrian Airlines erzielte ein um zwei Millionen Euro besseres operatives Ergebnis von minus 54 Millionen Euro.

Die Lufthansa Technik trug mit ihrem operativen Gewinn von 97 Millionen Euro von Januar bis März am positivsten zum Quartalsergebnis des Konzerns bei und konnte diesen gegenüber dem Vorjahr um 16 Millionen Euro steigern. Auch das Geschäftsfeld IT Services steigerte das operative Quartalsergebnis um zwei auf fünf Millionen Euro. LSG SkyChefs verbuchte für Januar bis März ein operatives Ergebnis von minus vier Millionen Euro und damit einen, unter anderem wechselkursbedingten, Rückgang um sieben Millionen Euro. Lufthansa Cargo gelang es dank eines strikten Kostenmanagements in einem weiter schwierigen Marktumfeld einen soliden operativen Gewinn von 21 Millionen Euro zu erwirtschaften, nach 28 Millionen Euro im ersten Quartal des Vorjahres.

Lufthansa-Zahlen zum ersten Quartal 2014

Der Umsatz im ersten Quartal betrug 6,5 Milliarden Euro, 2,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die betrieblichen Erträge des Konzerns verringerten sich um 2,5 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Gleichzeitig ist es gelungen, die betrieblichen Aufwendungen für Januar bis März um 6,0 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro zu senken. Die Treibstoffkosten gingen um 157 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro zurück, 9,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Darin enthalten ist auch das Preissicherungsergebnis von minus 20 Millionen Euro. Die Gebühren lagen insbesondere aufgrund einer geringeren Anzahl von Flügen um 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Lufthansa Group erzielte 2014 im saisonal schwächsten ersten Quartal ein operatives Ergebnis in Höhe von minus 245 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei minus 252 Millionen Euro, eine signifikante Steigerung um 206 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie stieg auf minus 0,55 Euro (Vorjahr: minus 1,00 Euro).

Die Lufthansa Group steigerte im Berichtszeitraum die Investitionen die Modernisierung und Instandhaltung der Flotte auf 755 Millionen Euro. Insgesamt investierte der Konzern 859 Millionen Euro, 141 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der operative Cashflow betrug 855 Millionen Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 195 Millionen Euro. Der Konzern weist für das erste Quartal 2014 eine um 61 Millionen Euro reduzierte Nettokreditverschuldung von 1,6 Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote beträgt nach Anwendung neuer Bilanzierungsvorschriften (IAS 19) 17,9 Prozent, ein Plus von 2,5 Prozentpunkten gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres.

Lufthansa Konzern   Januar bis März 2014 Januar bis März 2013 Veränderung
Umsatzerlöse Mio. € 6.462 6.628 -166
davon Verkehrserlöse Mio. € 5.161 5.338 -177
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Mio. € -183 -463 280
Operatives Ergebnis Mio. € -245 -359 114
Einmaleffekte Mio. € 55 64 -9
Operatives Ergebnis normalisiert* Mio. € -190 -295 105
Vergleichbare operative Marge** In % -3,5 -5,2 1,7P.
Konzernergebnis Mio. € -252 -458 206
Investitionen Mio. € 859 718 141
Operativer Cashflow Mio. € 855 979 -124
Mitarbeiter zum 31.03.   117.922 116.588 1.334
Ergebnis pro Aktie -0,55 -1,00 0,45

*) Operatives Ergebnis bereinigt um Restrukturierungs- und Projektkosten

**) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

Austrian Airlines mit operativem Minus im ersten Quartal 2014

Auch im winterbedingt traditionell schwierigen ersten Quartal lassen sich weitere kleine Fortschritte im Gesundungsprozess der Austrian Airlines Group in den Finanzzahlen ablesen: zwar drücken die Krisen im Nahen Osten, Russland und der Ukraine deutlich auf Umsatz und Erlöse, doch konnte die größte österreichische Fluggesellschaft ihr operatives Ergebnis um zwei Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr verbessen. Austrian Airlines schloss damit das erste Quartal 2014 mit einem operativen Verlust von minus 54 Mio. Euro ab (Q1 2013: minus 56 Mio. Euro).

CEO Jaan Albrecht: "Wir mussten die profitablen Flüge nach Tripolis und Bagdad leider streichen, auch haben wir unser Flugprogramm in die Ukraine aufgrund der angespannten politischen Situation ausgedünnt. Gleichzeitig konnten wir aber die Kosten weiter um sieben Prozent reduzieren."

Kosten dank Sanierung gesunken

Der Umsatz von Austrian Airlines lag von Januar bis Ende März 2014 mit 403 Mio. EUR um 5,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (Q1 2013: 426 Mio. Euro). Die operativen Kosten sind von 514 auf 476 Millionen Euro um 7,4 Prozent gesunken, ein deutliches Zeichen dafür, dass die Sanierungsmaßnahmen auf der Kostenseite greifen.

Das operative Ergebnis betrug im ersten Quartal minus 54 Mio. EUR, eine Verbesserung von zwei Mio. EUR (plus 3,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbesserung konnte zum einen auf der Kostenseite als auch durch geringere Belastungen aufgrund der Anpassung der Abschreibungspolitik erreicht werden.

Auslastung der Flugzeuge gestiegen

In den ersten drei Monaten des Jahres beförderte Austrian Airlines 2,2 Mio. Passagiere. Das sind 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei einem um 0,5 Prozent höheren Angebot, konnte der Absatz sogar um 0,7 Prozent überproportional gesteigert werden. Dies führte zu einer um 0,2 Prozentpunkte auf 74,2 Prozent verbesserten Auslastung (Passagierfaktor) der Flüge.

Austrian Airlines hat im ersten Quartal 2014 mit 74 in Betrieb befindlichen Flugzeugen (davon 3 im wetlease) 29.404 Flüge absolviert. Das sind umgerechnet rund 327 Flüge am Tag. Die Regelmäßigkeit hat 99,3 Prozent betragen, die Abflugspünktlichkeit lag bei 92,3 Prozent. Damit zählt die österreichische Fluglinie weiterhin zu den zuverlässigsten Airlines der Welt.

Personal- und Flottenerweiterung – Starke Vorausbuchung nach Newark

Der Personalstand der Austrian Airlines Group lag zum Stichtag 31. März 2014 bei 6.310 Mitarbeitern (31.12.2013: 6.208 Mitarbeiter). Der Aufbau von 102 zusätzlichen Mitarbeitern steht in Zusammenhang mit dem zusätzlichen Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 777, welches die Austrian Flotte erweitern wird. Ab 02. Juli 2014 wird Austrian auch ihr Flugprogramm um die US Destination Newark erweitern können. Die Vorausbuchungen für die neue Strecke entwickeln sich erfreulich.

Austrian Airlines erwartet weitere ergebnisverbessernde Effekte aus dem erfolgreich eingeleiteten Restrukturierungsprogramm. "Wir möchten uns nach den sehr harten Jahren mit Fokus auf Restrukturierung wieder etwas stärker um unsere Kunden und die Weiterentwicklung unseres Geschäfts kümmern", so Albrecht, "das neue Langstreckenflugzeug sollte uns außerdem wieder mehr Passagiere und damit mehr Umsatz bringen."

Für das Geschäftsjahr 2014 erwarte die Airline trotz einer nach wie vor schwierigen Wettbewerbssituation unverändert eine Steigerung des operativen Ergebnisses. Im Gesamtjahr 2013 hatte Austrian Airlines ein positives operatives Ergebnis von 25 Mio. Euro erzielt und ist damit wieder in die Gewinnzone geflogen.

Flughafenverband ADV legt Quartalszahlen vor

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Seit Jahresbeginn verzeichnen die deutschen Flughäfen Zuwächse in der Verkehrsentwicklung. Das zeigt die Verkehrsstatistik für das 1. Quartal, die der Flughafenverband ADV in Berlin veröffentlicht hat. Im ersten Quartal 2014 wurden an den deutschen Flughäfen über 41,0 Mio. Passagiere (an+ab) gezählt. Damit startet das Jahr mit +1,8% Passagierwachstum – so gut wie seit drei Jahren nicht mehr. Wachstumstreiber in den ersten drei Monaten des Jahres waren der Europaverkehr mit +2,2% sowie der innerdeutsche Verkehr mit +2,3%.

Hierzu erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel: „Die positive Verkehrsentwicklung im 1. Quartal stimmt positiv. Es gibt es einen moderaten Aufwärtstrend.“

Innerdeutscher Verkehr und das Europageschäft im Aufwind

Die Analysen des Flughafenverbandes ADV belegen die positiven Wachstumsraten im europäischen Markt. Von dieser Entwicklung profitieren auch die deutschen Flughäfen. Hierzu Ralph Beisel: „Ein Teil des Wachstums kommt von europäischen Airlines, die ihr Angebot in Deutschland ausweiten. Mit neuen Streckenangeboten schließen sie die in den letzten zwei Jahren durch die Konsolidierung bei den deutschen Fluggesellschaften hinterlassenen Angebotslücken.“

Flugbewegungen wieder auf Wachstumskurs

Dank der wachsenden Nachfrage im innerdeutschen und nationalen Verkehr ziehen auch die Flugbewegungen wieder an. In den ersten drei Monaten war hier ein Wachstum von +2,7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu verzeichnen.

Wachstumschancen im Interkontverkehr besser nutzen

Politische Rahmenbedingungen setzen. Hingegen stagnierte der Interkontverkehr von und nach Deutschland im 1. Quartal (+0,0%). „Eine Ursache für den Stillstand beim internationalen Geschäft sind politische Rahmenbedingungen. Die Marktteilnehmer können nur auf Basis bestehender Luftverkehrsrechte Verkehrsangebote aufbauen. Da vielfach der Verkehrsrechterahmen zwischen den Staaten erschöpft ist, können Airlines auf die steigende Nachfrage nur begrenzt reagieren. Hier setzen wir auf die Bundesregierung“, fordert Verbandschef Ralph Beisel.

Luftfracht legt zu

Auch die Luftfracht wächst seit einem halben Jahr mit steigender Tendenz. Allein im 1. Quartal 2014 lag das Wachstum bei +3,0% (an+ab). Die Einladungen stiegen um +2,5% auf 562.774 t und die Ausladungen mit +3,5% auf 503.372 t.

Erdmann Rauer Vorstandsvorsitzender der LSG Holding ab Oktober 2014

Der Aufsichtsrat der LSG Lufthansa Service Holding AG ("LSG Holding") hat in seiner heutigen Sitzung die folgende Veränderung im Vorstand der Gesellschaft beschlossen. Erdmann Rauer (47), seit Januar 2011 Vorstand Vertrieb und Marketing der LSG Holding, wurde zum Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der LSG Holding ernannt. Rauer soll zum 01. Oktober die Nachfolge von Walter Gehl (61), seit März 2005 Vorsitzender des Vorstandes, antreten, dessen Vertrag zum 30. September 2014 wie geplant ausläuft.

Die Verantwortung als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender übernimmt er mit sofortiger Wirkung. "Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG und der Aufsichtsrat der LSG Holding danken Walter Gehl für seine herausragenden Leistungen zur strategischen Neuausrichtung und erfolgreichen Positionierung der LSG Gruppe", sagt Simone Menne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Lufthansa AG und Vorsitzende des Aufsichtsrats der LSG Holding.

Durch seine langjährige Erfahrung sowie seine Konsequenz in der Umsetzung nachhaltig wirkender Initiativen und Programme ist die LSG Gruppe zu einem Spitzenperformer innerhalb des Lufthansa Konzerns und der Branche aufgestiegen. Erdmann Rauer wünschen wir in der neuen Verantwortung viel Erfolg bei der Fortführung dieser äußerst positiven Unternehmensentwicklung.

Erdmann Rauer trat 2006 als Geschäftsführer der LSG-Tochtergesellschaft Spiriant GmbH (vormals LSG Sky Chefs Catering Logistics GmbH) in das Unternehmen ein und übernahm 2007 die Position des SVP Vertrieb und Marketing, bevor er vor gut drei Jahren in den Vorstand der LSG Holding berufen wurde.

Walter Gehl ist seit 1981 im Lufthansa Konzern beschäftigt. Er hat bereits seit 1995 in verschiedenen Vorstandspositionen bei der Lufthansa Cargo, der Lufthansa Passage und zuletzt der LSG Holding umfangreiche Führungsverantwortung wahrgenommen. Unter seiner Leitung wurde der LSG Konzern umfassend restrukturiert und blickt nunmehr auf fünf Jahre kontinuierlicher Ergebnissteigerungen zurück.

Ryanair: 29 Strecken ab Airport Düsseldorf-Weeze

Ryanair verkündete den Winterflugplan 2014/2015 ab dem Flughafen Weeze und gab sogleich erhöhte Frequenzen auf vier weiteren Strecken bekannt. Die insgesamt 29 Strecken sollen pro Jahr 1,7 Millionen Passagiere von und nach Düsseldorf-Weeze befördern. Somit würden schätzungsweise (ACI) 1.700 regionale Arbeitsplätze sowohl am Flughafen als auch in der Region gesichert.

Ryanair arbeitet schon an weiteren Verbesserungen für die Reisenden: Das zweite kostenlose Handgepäckstück, die Sitzplatzwahl und die überarbeitete Webseite, Passagiere können auch während des gesamten Fluges ihre tragbaren elektronischen Geräte nutzen. Weitere Serviceverbesserungen sollen in Kürze folgen. Maßgeschneiterte Produkte für Familien und Geschäftsreisende machen Ryanair zur idealen Wahl für Familien und Freunde. Der Flugplan bedeutet an Weeze:

  • Insgesamt 29 Strecken
  • 162 wöchentliche Flüge
  • Erhöhte Frequenzen und verbesserte Zeiten auf vier Strecken
  • über 1,7 Millionen Passagiere pro Jahr
  • Erhalt von 1.700 regionalen Arbeitsplätzen

Über 200 Ryanair-Strecken ab Deutschland

Ryanair ist Europas beliebteste Low Cost Airline und bedient derzeit täglich über 1.600 Strecken (über 500.000 pro Jahr) in 30 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.600 Flügen pro Tag 186 verschiedene Flughäfen an. An aktuell über 68 europäischen Basen und unterhält die Airline eine Flotte von mehr als 300 Boeing 737-800. Ryanair hat jüngst 175 neue Boeing Maschinen geordert, die zwischen 2014 und 2018 ausgeliefert werden und kann einen makellosen Sicherheitsrekord von 29 Jahren vorweisen.

In Deutschland bietet Ryanair derzeit über 200 Strecken ins Europäische Netzwerk an. Ryanair fliegt ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn (Basis seit 2002), Bremen ( Basis seit 2007), Düsseldorf (Weeze) (Basis seit 2007), ca. 70 km von Düsseldorf an der A 57 gelegen, Karlsruhe/Baden-Baden (Basis seit 2012) und Köln/Bonn (Basis ab Oktober 2014) sowie ab Lübeck, Berlin-Schönefeld, dem Allgäu Airport Memmingen (München West), Leipzig/Halle, Dortmund, Nürnberg und Münster/ Osnabrück.

* Inklusive der passagierbezogenen Steuern und Gebühren

Deutsche Flughäfen führend gegen Fluglärm

Die deutschen Flughäfen wollen ihre europaweite Vorreiterrolle beim Lärmschutz ausbauen. Die deutschen Flughäfen wollen ihre europaweite Vorreiterrolle beim Lärmschutz ausbauen.

Anlässlich einer heute stattfindenden ADV-Tagung in Berlin zum internationalen "Tag gegen Lärm" informiert Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, über das Engagement der deutschen Flughafenbetreiber:

"Fluglärm ist für die Flughäfen nach wie vor das Umweltthema Nr. 1. Wir arbeiten intensiv daran, den Lärm an den Standorten weiter zu verringern. Dabei setzen die Flughäfen auf den aktiven und passiven Schallschutz. Den Einsatz moderner Flugzeuge unterstützen wir durch eine intelligente Weiterentwicklung der lärmabhängigen Flughafenentgelte."

Flugzeuge um durchschnittlich 75 Prozent leiser geworden

Dieses Instrumentarium, das den Einsatz leiser Flugzeuge durch die Airlines belohnt, kam bereits in den 1970er Jahren auf Initiative der ADV-Flughäfen erstmals zum Einsatz. "Auf diese Vorreiterrolle sind wir sehr stolz", erläutert Ralph Beisel. Erst kürzlich haben zahlreiche Flughäfen das Berechnungsmodell weiterentwickelt. Auch künftig wird der Einsatz immer leiserer Flugzeuge honoriert. Mit jeder neuen Flugzeuggeneration kommen weniger laute Flugzeuge hinzu. In den letzten 40 Jahren sind die Flugzeuge um durchschnittlich 75 Prozent leiser geworden. "Diese Entwicklung werden die in der ADV zusammengeschlossenen Flughäfen weiter befördern" sagt Ralph Beisel.

Neben dem eigenen Engagement der Flughäfen und der Luftverkehrsbranche sieht ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel auch die Politik in der Pflicht: "Der wirksamste Lärmschutz setzt an der Quelle an. Hierfür brauchen die Airlines die nötigen Mittel zur Modernisierung ihrer Flotte. Wir fordern die Bundesregierung auf, die unsinnige und kontraproduktive Luftverkehrsteuer abzuschaffen. Im Gegenzug könnte das Steueraufkommen in modernes und lärmarmes Fluggerät sowie in wirksame Maßnahmen zur Verringerung des Lärms investiert werden."

Auch weitere Initiativen zum Lärmschutz unterstützen die deutschen Flughäfen. "Wir stehen zu unserer Verantwortung und arbeiten intensiv mit Airlines und Flugsicherung zusammen. Durch gemeinsame Anstrengungen etwa bei optimierten Anflugverfahren und der Flugroutenplanung soll dem Schutzbedürfnis der Flughafennachbarn entsprochen werden", so Ralph Beisel.

Rückblickend kann festgehalten werden, dass das Schutzniveau durch die Novellierung des Fluglärmschutzgesetzes im Jahre 2007 deutlich erhöht wurde. Gegenüber den Verkehrsträgern Straße und Schiene gelten die schärfsten Vorgaben für den Lärmschutz rund um die Flughäfen.

Neben den gesetzlichen Vorgaben ist für die deutschen Flughäfen vor allem der Dialog mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern entscheidend: Die Flughäfen suchen fortwährend das Gespräch mit den Anwohnern in ihrem Umland. Die gemeinsame Suche nach Lösungswegen für einen verbesserten Lärmschutz soll in den Fluglärmkommissionen noch weiter intensiviert werden.

Foto © Fraport AG

MTU Aero Engines im 1. Quartal 2014 auf Vorjahresniveau

Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Quartal 2014 die Vorjahreswerte erreicht: Mit 913,0 Mio. Euro (1-3/13: 906,0 Mio. Euro) blieb der Umsatz des Unternehmens stabil. Die MTU erzielte wie im ersten Quartal 2013 ein operatives Ergebnis1 von 89,0 Mio. Euro (1-3/13: 88,3 Mio. Euro) und eine unveränderte Ergebnismarge von 9,7%. Der Gewinn nach Steuern2 lag mit 56,0 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau (1-3/13: 55,5 Mio. Euro).

"Die stabilen Ergebniswerte bestätigen uns in unseren Erwartungen für das Gesamtjahr 2014", sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. "Der Umsatz war im ersten Quartal von Wechselkurseffekten beeinflusst. Außerdem war der Vorjahreswert der zivilen Instandhaltung aufgrund von Umsatzverschiebungen vergleichsweise hoch. Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir von einem Umsatzanstieg auf den Prognosewert von rund 3.750 Mio. Euro aus."

Der Umsatz ist sowohl im zivilen als auch im militärischen Triebwerksgeschäft leicht gestiegen: Das zivile Triebwerksgeschäft verzeichnete ein Umsatzplus von 2% auf 500,5 Mio. Euro (1-3/13: 488,4 Mio. Euro). Im zivilen Neu- und Ersatzteilgeschäft waren das V2500 für die Airbus A320-Familie, der A380-Antrieb GP7000 sowie das GEnx für die Boeing 787 und 747-8 die wichtigsten Umsatzträger.

Im militärischen Triebwerksgeschäft lag der Umsatzzuwachs bei 4% auf 116,6 Mio. Euro (1-3/13: 112,2 Mio. Euro). Hauptumsatzträger was das Eurofighter-Triebwerk EJ200.

Der Umsatz der zivilen Instandhaltung ist um 3% auf 303,6 Mio. Euro zurückgegangen (1-3/13: 313,1 Mio. Euro). Der größte Umsatzanteil entfiel auf das V2500, das in der Airbus A320-Familie zum Einsatz kommt.

Mit 9.832,4 Mio. Euro entsprach der Auftragsbestand am Quartalsende einer Produktionsreichweite von fast drei Jahren. Die wichtigsten Triebwerke im Auftragsbestand waren das V2500 und die Getriebefan-Programme der PW1000G-Familie. Sie werden die Airbus A320neo, die Bombardier CSeries, die neue E-Jet-Generation von Embraer, den Mitsubishi Regional Jet und die Irkut MS-21 antreiben.

Im Ergebnis der MTU spiegeln sich ein Ergebnisplus im OEM-Geschäft von 3% auf 60,8 Mio. Euro (1-3/13: 59,0 Mio. Euro) und ein Rückgang des bereinigten EBIT um 5% auf 27,0 Mio. Euro (1-3/13: 28,4 Mio. Euro) in der zivilen Instandhaltung wider. Im OEM-Geschäft hat die MTU die EBIT-Marge von 9,8% auf 9,9% verbessert, in der zivilen Instandhaltung lag sie bei 8,9% nach 9,1% im Vorjahresquartal.

Für Forschung und Entwicklung hat die MTU im ersten Quartal 43,3 Mio. Euro (1-3/13: 53,9 Mio. Euro) ausgegeben. Die eigenfinanzierten F&E-Aufwendungen gemäß Gewinn- und Verlustrechnung erreichten 21,7 Mio. Euro (1-3/13: 28,7 Mio. Euro). Der Schwerpunkt der F&E-Aktivitäten lag auf den Getriebefan-Programmen.

Der Free Cashflow der MTU erreichte 1,1 Mio. Euro nach 2,1 Mio. Euro im Vergleichsquartal. "Für unser zukünftiges Wachstum ist eine anhaltend hohe Investitionstätigkeit unerlässlich", ergänzte Winkler. "Diese investiven Ausgaben kompensieren wir voll aus dem operativen Geschäft. Das schlägt sich im Free Cashflow nieder. Dennoch streben wir 2014 – wie schon im ersten Quartal – einen ausgeglichenen bis leicht positiven Free Cashflow an."

Ihre Investitionen in Sachanlagen hat die MTU im ersten Quartal um 37% auf 22,8 Mio. Euro aufgestockt (1-3/13: 16,6 Mio. Euro). "Auch hier lag der Fokus ganz klar auf Investitionen in die Zukunft", erläuterte Winkler. "Die Gelder sind für den Ausbau der Getriebefan-Produktion vor allem in die Maschinenausstattung der Bliskhalle und das neue Logistikzentrum am Standort München sowie die Kapazitätserweiterung der MTU Aero Engines Polska geflossen."

Am Quartalsende waren bei der MTU 8.290 Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2013: 8.343 Mitarbeiter).

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2014 bleibt unverändert: Die MTU rechnet mit einem Konzernumsatz von rund 3.750 Mio. Euro (Umsatz 2013: 3.574,1 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt; 2013: 373,1 Mio. Euro) und der Gewinn nach Steuern (Net Income bereinigt; 2013: 235,7 Mio. Euro) werden voraussichtlich stabil bleiben.

1 EBIT adjusted = Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern, vergleichbar gerechnet

2 Net Income adjusted = Ergebnis nach Ertragsteuern, vergleichbar gerechnet

Über die MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller und seit 80 Jahren weltweit eine feste Größe. Sie entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut Komponenten ziviler und militärischer Luftfahrtantriebe sowie Industriegasturbinen. Technologisch führend ist sie bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Herstell- und Reparaturverfahren. Eine Kernkompetenz der MTU ist die Instandhaltung ziviler Triebwerke und von Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst, die weltweit einer der größten Anbieter dieser Dienstleistungen für zivile Triebwerke ist. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen der Geschäftsführung der MTU Aero Engines wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsführung zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der MTU Aero Engines und Entwicklungen betreffend die MTU Aero Engines können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, die Zyklizität der Flugzeugindustrie und Risiken in Zusammenhang mit der Beteiligung der MTU Aero Engines an Konsortien für die Entwicklung und den Bau von neuen Triebwerken. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen und Gesetze betreffend die Herstellung und den Einsatz von Triebwerken im Luftverkehr, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der MTU Aero Engines haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die MTU Aero Engines übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Royal Brunei Airlines erteilt Airbus einen Festauftrag über 7 A320neo-Flugzeuge

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Royal Brunei Airlines, die nationale Fluggesellschaft von Brunei Darussalam, hat im Rahmen ihres Flottenmodernisierungsprogramms bei Airbus einen Festauftrag über 7 A320neo-Flugzeuge erteilt und eine Option auf weitere drei Flugzeuge unterschrieben.

Die Fluggesellschaft wird die mit einer Premium-Zweiklassenkabine ausgestatteten Flugzeuge in seinem regionalen Streckennetz für die Verbindung von Bandar Seri Begawan mit Zielen in Asien einsetzen. Die Flugzeuge werden mit Pratt & Whitney PW1100G-JM-Triebwerken ausgerüstet.

"Royal Brunei Airlines betreibt die A320 Familie erfolgreich seit dem Jahr 2003. Wir sind zuversichtlich, dass die neuesten NEO-Versionen mit einem um 15% niedrigeren Treibstoffverbrauch und einer deutlich geringeren Auswirkung auf die Umwelt noch mehr Effizienz bieten werden. Zugleich werden die neuen Flugzeuge einen unübertroffenen Komfort, eine höhere Reichweite und eine bedeutende Frachtraumkapazität bieten", sagte Dermot Mannion, Deputy Chairman von Royal Brunei Airlines.

"Wir freuen uns, dass Royal Brunei Airlines ihr Engagement für die A320-Familie bekräftigt hat", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Dieser Auftrag unterstreicht erneut die marktführende Position der A320neo als das beliebteste Flugzeug in der Single-Aisle-Kategorie. Wir freuen uns, dass die umwelteffiziente NEO in den Farben von Royal Brunei Airlines fliegen wird."

Die A320-Familie ist das weltweit erfolgreichste Single-Aisle-Programm. Mehr als 10.200 Flugzeuge wurden bisher bestellt und über 6.000 sind bereits ausgeliefert. Die neue A320neo-Version wird mit neuen Triebwerken und aerodynamisch optimierten "Sharklets" an den Flügelenden bis zu 15% weniger Treibstoff verbrauchen. Bis Ende März 2014 hatte Airbus für die A320neo-Familie 2.700 Festbestellungen von 50 Kunden weltweit verbucht, was einem Marktanteil von 60% der Bestellungen in dieser Kategorie entspricht.

Recaro Aircraft Seating: 337 Millionen Euro Umsatz 2013

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Wachstum für Recaro Aircraft Seating: Der Flugzeugsitzlieferant mit Hauptsitz in Schwäbisch Hall erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von rund 337 Millionen Euro – und erzielte damit einen neuen Höchstwert. Den geplanten Wachstumskurs setzt das Unternehmen langfristig fort: Im Jahr 2018 soll der Umsatz auf rund 600 Millionen Euro ansteigen.

Im Jahr 2013 erzielte Recaro Aircraft Seating mit mehr als 1.900 Mitarbeitern (2012: 1.600) einen Umsatz von 337 Millionen Euro und lag damit über dem Vorjahreswert (2012: 309 Millionen Euro). "Mit einem Zuwachs von rund 9% konnten wir unseren Umsatz deutlich steigern und damit unser globales Wachstum fortsetzen", erklärt Dr. Mark Hiller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating. "Wir haben damit nicht nur einen neuen Höchstwert erreicht, sondern unsere Planung auch weit übertroffen."

Das Umsatzplus ist auf das innovative Recaro Produktportfolio zurückzuführen. Im Bereich der Economy-Class-Sitze ist Recaro Weltmarktführer: 2013 kam jeder dritte neue Economy-Class-Sitz weltweit von Recaro. Absoluter Bestseller war dabei im vergangenen Jahr der Sitz BL3520. "Der Gewinner renommierter Markteinführung Ende 2010 von weltweiten Airlines – darunter All Nippon Airways, Lufthansa und Alaska Airlines – mehr als 200.000 Mal geordert", erklärt Geschäftsführer Andreas Lindemann. "Zudem sorgten Business-Class-Aufträge, unter anderem von Cathay Pacific, für unsere positive Geschäftsentwicklung 2013."

Darüber hinaus ist die positive Entwicklung des Unternehmens, das zu den drei größten Flugzeugsitzlieferanten weltweit gehört, auch der herausragenden Qualität und Liefertreue zu verdanken. Aus diesem Grund hat auch Airbus dem Unternehmen im vergangenen Jahr die vollständige Qualitätsverantwortung übertragen ("Supplier Source Inspection"): Recaro Aircraft Seating ist der weltweit erste Lieferant, der die gesamte Produktpalette der an Airbus gelieferten Sitze selbst freigeben darf.

Fit für die Zukunft

2013 hat Recaro Aircraft Seating weiter in den Ausbau der Kapazitäten und in künftige Produktgenerationen investiert, um sich fit für die Zukunft zu machen: "Wir haben in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 27 Millionen Euro investiert", sagt Geschäftsführer Andreas Lindemann. "Wir haben an unseren weltweiten Standorten expandiert, um der Marktentwicklung und der wachsenden Nachfrage nach Recaro Produkten zu begegnen. Damit haben wir unsere internationalen Kapazitäten verdoppelt." Nach Werkserweiterungen in Deutschland, Polen und Südafrika im Jahr 2012 hat Recaro Anfang 2013 den Werksausbau am US-Standort Dallas/Fort Worth eingeweiht: Mit einem zusätzlichen Gebäude wurde die Fläche von 10.000 auf rund 23.000 m2 vergrößert. Ende 2013 eröffnete Recaro sein neues Werk im chinesischen Qingdao – nur 10 Monate nach der Grundsteinlegung.

Seit Januar 2014 ist das Produktionswerk offiziell zertifiziert – noch im ersten Halbjahr 2014 werden Sitze an den Kunden Shandong Airlines ausgeliefert. Zudem hat Recaro im aktuellen Jahr sein neues Customer Center Middle East in Dubai eröffnet, das sich um den Vertrieb von Flugzeugsitzen und den technischen Support kümmert. Nicht zuletzt hat Recaro am Standort in Schwäbisch Hall rund 3 Millionen Euro in den systematischen Ausbau der Komponentenfertigung investiert, um für mehr Flexibilität und Schnelligkeit zu sorgen.

Für die Zukunft bestens gerüstet sieht sich das Unternehmen auch mit seinen Produktneuheiten, die vom 08. bis 10. April 2014 auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg vorgestellt wurden: "Mit unserem neuen Langstrecken-Sitz CL6710 haben wir uns eindrucksvoll im Bereich der Business Class zurückgemeldet", verdeutlicht Mark Hiller. Der Sitz, der Maßstäbe in Sachen Komfort, Effizienz, Design und geringes Gewicht setzt, wurde nach umfangreichen Marktanalysen entwickelt und berücksichtigt Anforderungen verschiedenster Märkte, Regionen und Airlines. Auf der Aircraft Interiors Expo feierte zudem die Weiterentwicklung des Erfolgsprodukts BL3520 für die Economy Class Premiere: Der neue BL3530 überzeugt durch intelligente Lösungen, die das Handling persönlicher elektronischer Geräte vereinfachen.

"Dem aktuellen Jahr sehen wir sehr positiv entgegen: Unsere Auftragsbücher sind komplett gefüllt – wir gehen von einer Umsatzsteigerung von rund 7% aus", sagt Mark Hiller. "Unsere Mitarbeiterzahl wird in diesem Jahr voraussichtlich erstmals die 2.000-Marke knacken." Auch mittelfristig wird der Wachstumskurs fortgesetzt: "Unsere starke Position im Economy-Class-Bereich wollen wir mit innovativen Produkten untermauern. Im Bereich der Business Class erwarten wir dank unserer Produktneuheit deutliche Zuwächse", so Hiller. "So planen wir für das Jahr 2018 mit einem Umsatz von rund 600 Millionen Euro, und die Mitarbeiterzahl soll auf rund 2.400 ansteigen."

Hannover Airport: Empfang der neu stationierten Boeing von SunExpress

SunExpress Deutschland stationiert erstmals ein Flugzeug in Hannover und bietet Flüge zu zwölf Sonnenzielen an. Die Boeing 737-800 landete heute erstmals in Hannover und wurde mit der traditionellen Feuerwehrtaufe an ihrem neuen Heimatflughafen begrüßt.

Ab sofort fliegt sie im Vollcharter für verschiedene Reiseveranstalter einmal pro Woche nach Heraklion und Malta sowie zu weiteren  Ferienzielen. So bringt die Boeing 737-800 zweimal wöchentlich Gäste nach Fuerteventura und Hurghada.

Auch das Linienflugangebot in die Türkei wird durch das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines deutlich aufgestockt. Jeweils einmal pro Woche geht es zu den Destinationen Bodrum, Adana, Kayseri und Ankara.

Die bisherigen Ziele der SunExpress, die bereits von Hannover aus bedient wurden, sind ebenfalls erweitert worden. So geht es zweimal täglich nach Antalya und dreimal wöchentlich nach Izmir.

Mit der Stationierung der SunExpress Maschine und den zusätzlichen Vollcharter- und Linienverbindungen zu den Sonnenzielen auf die Kanaren, in die Türkei, Ägypten und Griechenland bietet der Hannover Airport vor allem im Bereich Touristik interessante neue Angebote.

Das erste Bild zeigt das Flugzeug bei der Begrüßung des Flugzeuges nach der Landung in Hannover mit der traditionellen Wassertaufe der Flughafen-Feuerwehr. Auf dem zweiten Bild freuten sich Martin Altemöller (Bereichsleiter Verkehr am Hannover Airport, links) und Yunus Özkan (Station Manager der SunExpress, rechts) gemeinsam mit den Piloten und der Crew über die Ankunft der SunExpress.

easyJet feiert zehn Jahre Stationierung in Berlin

Juiläum für easyJet: Vor zehn Jahren wurde die erste deutsche Basis von easyJet in Berlin eröffnet. Am 28. April 2004 landete das erste Flugzeug der Airline aus Liverpool am Flughafen Berlin-Schönefeld. Seitdem verbindet easyJet die Region Berlin-Brandenburg nonstop mit den Metropolen Europas.

Das Streckennetz wurde seitdem kontinuierlich ausgebaut. Während 2004 noch 20 Ziele angeflogen wurden, sind es heute bereits 44. Über 30 Millionen Passagiere hat die Airline zwischen 2004 und heute von und nach Berlin befördert – und dabei 285 Millionen Kilometer zurückgelegt. Alleine im Jahr 2013 stieg die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr um fast neun Prozent. Damit ist Berlin, gemessen am Passagieraufkommen, die fünftgrößte Stadt im easyJet Netzwerk.

easyJet: Nummer drei in Berlin

"Wir freuen uns über das Jubiläum. Der Standort Berlin-Schönefeld ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem bedeutenden Knotenpunkt für easyJet und zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region Berlin-Brandenburg geworden", sagt Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland.

Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: "Gratulation zur Berliner Erfolgsgeschichte! easyJet war eine Initialzündung für den Aufstieg Berlins in die Top 3 der Städteziele Europas, gemeinsam mit Paris und London. Danke dafür."

Schönefeld ist mit easyJet aus seinem Dornröschenschlaf erwacht, das Verkehrs- und Passagieraufkommen ist rasant gestiegen. Mit einem Marktanteil von über 66 Prozent und mehr als 30 Millionen Passagieren in zehn Jahren ist easyJet die größte Airline am Flughafen Schönefeld und hat sich fest als Nummer Drei in Berlin etabliert. "Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen, freuen uns auf weitere erfolgreiche Jahre und wünschen easyJet allzeit guten Flug." sagte Hartmut Mehdorn, Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Torte für die Airline

Dass die Hauptstadt in den vergangenen zehn Jahren auf die Airline abgefärbt hat, wurde auch im Terminal und beim Boarding sichtbar: Abfliegende Passagiere wurden mit echter "Berliner Schnauze" überrascht. An den Fluggastbrücken einiger easyJet Flugzeuge grüßte eine riesige Sprechblase mit den Worten "Komm`se rin, könn`se rauskieken". Die Bordansagen auf dem Flug nach Olbia fand anlässlich des Jubiläums sogar im Berliner Dialekt statt.

Passagiere, die im Terminal ein Geburtstagsständchen anstimmten, konnten die Warteschlange überspringen und sofort das Gepäck aufgeben. Auch die orangefarbene Jubiläumstorte fehlte nicht: Gemeinsam mit Hartmut Mehdorn schnitt Thomas Haagensen den Kuchen an, der im Anschluss an die Passagiere verteilt wurde.

easyJet erfolgreich bei Touristen und Geschäftsreisenden

easyJet hält den dritten Platz der Fluggesellschaften in Berlin und ist die größte Airline am Standort Berlin-Schönefeld. Im europäischen Vergleich ist easyJet die viertgrößte Fluggesellschaft. Von Berlin aus bietet die Airline Direktflüge in zahlreiche europäische Ziele an – sowohl für Touristen als auch für die wachsende Zahl an Geschäftsreisenden. Die beliebtesten Ziele sind London, Barcelona, Paris und Rom. Zuletzt wurde im Februar die Strecke Berlin – Tel Aviv neu eingeführt.

In den zehn Jahren hat easyJet

  • 285 Millionen Kilometer von und nach Berlin zurückgelegt. Das entspricht mehr als 7.100 Erdumrundungen.
  • Alle Flugzeuge der Berliner Basis verbrachten insgesamt 463.937 Stunden in der Luft. Das entspricht knapp 53 Jahren.
  • Allein im vergangenen Jahr wurden auf easyJet Flügen ab Berlin 51.877 Liter Wasser und 38.692 Liter Kaffee ausgeschenkt. Damit könnte man mehr als 346 bzw. mehr als 276 Badewannen füllen.

Die beliebtesten Snacks auf Flügen ab Berlin sind Muffins, der Schokoriegel Twix und Chips (für das Jahr 2013).

Diese drei Strecken ist easyJet in den vergangenen zehn Jahren ab Berlin am häufigsten geflogen:

  • Berlin-Schönefeld – Basel (Basel Mulhouse Freiburg): 22.175 Flüge
  • Paris Orly – Berlin-Schönefeld: 17.498 Flüge
  • London Luton – Berlin-Schönefeld: 15.632 Flüge

Die kürzeste easyJet Strecke ab Berlin ist Kopenhagen: 430 km, Flugzeit 61 Minuten. Die längste easyJet Strecke ab Berlin ist Teneriffa: 3.865 km, Flugzeit fünf Stunden und acht Minuten.

 

Tunnel-Sperrung am Flughafen Stuttgart

Im Zeitraum von Dienstag, 13. Mai 2014, bis einschließlich Freitag, 23. Mai 2013, werden in Filderstadt-Bernhausen auf der B 312 (Plieninger Straße) im Abschnitt des Flughafentunnels jeweils nachts zwischen 21:00 Uhr und 05:00 Uhr Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.

Der Tunnel wird in dieser Zeit für den Verkehr voll gesperrt. Am Freitag, 16. Mai 2014, erfolgt die Sperrung bereits ab 20:00 Uhr. Die Buslinien 74 und 76 werden entsprechend umgeleitet und auch für den allgemeinen Verkehr werden Ausweichmöglichkeiten vor Ort ausgeschildert.

Air China startet Verbindung Peking – Wien – Barcelona

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Seit heute, 05. Mai 2014, bietet der Flughafen Wien eine neue Langstreckenverbindung nach Asien: Heute früh um 06:10 Uhr ist die erste A330-300-Maschine der Air China aus Peking am Flughafen Wien gelandet.

Begrüßt wurde sie mit einer Water Salute-Zeremonie am Vorfeld und einem feierlichen Empfang im General Aviation Center im Beisein von Feng Run´e (Vice President Air China), Zhao Bin (Botschafter der Volksrepublik China in Österreich), Dkfm. Heinz Lachinger (Chief Financial Officer Austrian Airlines), Mag. Julian Jäger (Vorstand Flughafen Wien AG) sowie Chang Kai (Direktor des Chinesischen Kulturvereins in Österreich) und Fan Jingma (Startenor aus China) am Wiener Airport. Um 07:30 Uhr flog die Maschine weiter nach Barcelona. Morgen Abend, Dienstag, 06. Mai 2014, findet im Rahmen eines musikalischen Festaktes im Palais Liechtenstein der offizielle Festakt zur neuen Flugverbindung statt.

Bereits vor 22 Jahren bediente Air China Flugverbindungen nach Wien. Heute holt sie die lange Geschichte Europas, das Wachstum der Europäischen Union und der unwiderstehliche Charme Wiens zurück. In Zukunft werden die Verkehrsströme zwischen Asien und Europa immer mehr zunehmen. Der Ausbau unseres Langstrecken-Angebots ist ein strategisches Ziel und gemeinsam den unseren Partnern arbeitet der Flughafen laufend daran, neue Carrier nach Wien zu holen.

Vier Mal pro Woche Peking, Wien und Barcelona

"Wir freuen uns daher, mit Air China eine neue Airline mit einer neuen Langstreckenverbindung am Flughafen Wien begrüßen zu dürfen. Die neue Verbindung stärkt einerseits das Drehkreuz Flughafen, aber vor allem auch den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien", sagte Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Vier Mal pro Woche wird Air China die Verbindung Peking – Wien – Barcelona bedienen. Jeden Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag startet die Maschine um 02:10 Uhr in Peking und landet um 06:10 Uhr in Wien. Um 07:30 Uhr geht es weiter nach Barcelona, wo die Maschine um 09:25 Uhr ankommt. In der Gegenrichtung hebt die Maschine um 11:25 Uhr aus Barcelona ab und landet um 13:25 Uhr in Wien. Um 14:55 Uhr erfolgt der Start ab Wien nach Peking, wo das Flugzeug um 05:55 Uhr am nächsten Morgen landet.

Air China: Flotte von über 460 Flugzeugen

Air China wurde 1988 gegründet und verfügt über mehr als 460 Flugzeuge, mit denen sie mehr als 280 Verbindungen in 145 Städte in 29 Ländern weltweit bedient. Als Teil des Star Alliance-Netzwerks erweitert Air China kontinuierlich ihre Angebote nach Europa. Derzeit führt die Fluglinie wöchentlich mehr als 100 Flüge in europäische Metropolen wie London, Paris, Frankfurt, Rom und Madrid statt. Zahlreiche Auszeichnungen von Skytrax, IATA und vielen anderen Institutionen belegen die hohe Servicequalität und den exzellenten Passagierkomfort von Air China.

Neuer Tower an der Fraport-Unternehmenszentrale

Man muss schon zweimal hinsehen, bis man erkennt, was seit kurzem vor der neuen Unternehmenszentrale der Fraport AG steht. Am heutigen Montag übergab Tobias Rehberger, der Professor an der Städelschule Frankfurt ist, sein Kunstwerk offiziell an Fraport.

"Als ich den Auftrag bekam, ein Kunstprojekt für den Vorplatz des Gebäudes der Fraport zu entwerfen, war mir relativ schnell klar, dass es eine Turmskulptur werden soll, die an einen Flughafen-Tower erinnert", so Tobias Rehberger. Seine Skulptur "go. went. gone." besteht aus 18 gestapelten Zylindern aus Aluminium und Glas.

Eine Referenz an den neuen Tower des Fraport

Das 13 Meter hohe Kunstwerk ist eine Referenz an den 2011 fertig gestellten Tower am Frankfurter Flughafen. Alle Flugbewegungen werden durch steigende und sinkende Lichtringe in einem der Zylinder angezeigt. Der Künstler gestaltete die Skulptur auf dem Platz vor dem Gebäude am Tor drei des Flughafens.

"Wir sind besonders stolz darauf, dass uns Tobias Rehberger, einer der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart, mit seinem abstrakten Tower ein einmaliges Entree in unsere neue Zentrale geschaffen hat", freut sich Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, über das neue Kunstwerk.

Im Eingangsbereich zeigt Darren Almond aus Großbritannien seine "Perfect Time", zwei Lichtinstallationen des Amerikaners James Clar tragen die Schallwellen am Boden bis hinauf in den siebenten Stock. Ebenfalls in der Lobby hat der Brite Marc Quinn das Thema Nachhaltigkeit sehr persönlich inszeniert.

Insgesamt zehn Künstler am Werk

Insgesamt wurde die neue Unternehmenszentrale innen und außen mit den Werken von zehn Künstlern zu einem modernen Arbeitsplatz gestaltet, der immer auch Spiegelbild der Identität des Unternehmens ist. Die Künstler verbinden dabei Weltoffenheit mit regionaler Verbundenheit. "Mit dem Kunstkonzept wollen wir für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für alle Kunden und Besucher eine einladende und inspirierende Atmosphäre schaffen", erklärt Schulte.

Auf den Etagen zwei bis sechs werden die Beschäftigten und Besucher begrüßt von Werken von vier Künstlern aus aller Welt. HU Jieming (China), Vladimir Logutov (Russland), Ardan Özmenoğlu (Türkei) und Miguel Aguirre (Peru) bieten eindrucksvolle Einblicke in die Kultur ihres Herkunftslandes. Im neunten Stock schaffen der Amerikaner Doug Aitken und der Deutsche Martin Liebscher eine kreative Atmosphäre.

Hamburg Airport: Infotour zum 9. Lärmschutzprogramm

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Rund um das 9. Lärmschutzprogramm (LSP) informiert Hamburg Airport Mitte Mai interessierte Flughafennachbarn in den Hamburger Stadtteilen Niendorf und Langenhorn. Am 13. Mai ist das Infomobil auf dem Lidl-Parkplatz (Krohnstieg 55) in Langenhorn vor Ort, am 15. Mai auf dem Tibarg in Niendorf.

Jeweils von 10 Uhr bis 15.00 Uhr erfährt man hier alles rund um das aktuelle Programm, das den Anspruch auf Erstattung von Schallschutzmaßnahmen regelt. Als Ansprechpartner stehen Mitarbeiter des Bereichs Umwelt am Hamburg Airport sowie der Nachbarschaftsbeauftragte des Flughafens zur Verfügung. Ebenfalls vor Ort sind Fach-Handwerker und ein Bauakustiker. Dabei geht es u.a. um Themen wie Antragstellung, Einbau von Lüftern und Schallschutzfenstern sowie um Dachdämmmaßnahmen. Bereits seit Mitte der siebziger Jahre fördert der Flughafen Lärmschutzmaßnahmen in der Nachbarschaft, das 9. Lärmschutzprogramm startete er im April 2012 gemeinsam mit der Stadt Hamburg und Schleswig-Holstein.

Airport Bürgerbüro am Düsseldorfer Flughafen lädt zum Informationsabend über Gerüche ein

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Tagtäglich nimmt unsere Nase tausende Gerüche auf, ob angenehm oder unangenehm. Auch am Düsseldorfer Flughafen und in seiner Umgebung strömen verschiedene Gerüche durch die Luft. So kann es nach Abgasen von laufenden Triebwerken bei niedrigen Betriebszuständen oder Tankvorgängen riechen.

Zu einem Informationsabend zum Thema Gerüche lädt das Airport Bürgerbüro am Freitag, 09. Mai, 18:00 Uhr in den Kinosaal der Flughafenverwaltung ein. Zu Gast ist Michael Bischoff, Geschäftsführer der deBakom: Der Diplom-Biologe erklärt wie man Gerüche messen kann.

Gerade weil den Düsseldorfer Airport so viele Gerüche umgeben, ist der Flughafen der Frage nachgegangen, wie oft und welche Gerüche durch den Flugbetrieb verursacht werden. Hierfür wurde im vergangenen Jahr das Odenthaler Institut deBakom mit einer Geruchsmessung beauftragt. Doch wie genau misst man eigentlich Gerüche? Welches Verfahren kommt zum Einsatz? Welchen Anforderungen müssen sie genügen? Und vor allem, wie verlässlich sind die Ergebnisse? Diese und weitere Fragen klärt Michael Bischoff und stellt des Weiteren die aktuellen Ergebnisse der Geruchsmessungen vor.

Die Infoveranstaltung beginnt um 18:00 Uhr direkt bei der Verwaltung im Kinosaal des Flughafens. Einlass ist ab 17:30 Uhr. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Der Eintritt ist kostenlos.
Interessierte können sich bis zum 08. Mai per E-Mail an buergerinfo(at)dus.com anmelden.