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Croatia Airlines feiert Jubiläum am Flughafen Wien

Seit drei Jahrzehnten Direktflüge zwischen Österreich und Kroatien: Am 17. Januar 1993 landete Kroatiens Flagcarrier Croatia Airlines erstmals aus Zagreb in Wien. Dreißig Jahre später verbindet die Airline die Hauptstädte Österreichs und Kroatiens sogar zweimal täglich. Am 17. Januar feiern Croatia Airlines und der Flughafen Wien dieses Jubiläum im Rahmen eines Fototermins. Flugreisen in die beliebte Urlaubsdestination werden künftig noch bequemer: Im Januar diesen Jahres ist Kroatien dem Schengen-Raum beigetreten, für Flugreisende auf dem Flughafen Wien bedeutet das ein Entfallen der Grenzkontrolle bei Ein- und Ausreise für Flüge aus und nach Kroatien ab 26. März.

„Seit dreißig Jahren hebt Croatia Airlines in Wien ab und das aktuell sogar vierzehn Mal pro Woche. Diese Flugverbindung stärkt die enge touristische Verbindung zwischen Österreich und Kroatien sowie die Rolle Wiens als internationales Drehkreuz. Durch den Schengen-Beitritt Kroatiens reisen Passagiere auf Flügen aus und nach Kroatien künftig noch einfacher über den Flughafen Wien. Ich freue mich über diese Entscheidung, die noch mehr Reisefreiheit innerhalb Europas schafft“ erklärt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Ich freue mich, dass wir heute das wertvolle 30-jährige Jubiläum feiern für die Route Wien-Zagreb und danke unseren Partnern vom Flughafen Wien herzlich für die qualitativ hochwertige Zusammenarbeit in den letzten drei Jahrzehnten. Der österreichische Markt ist ein sehr wichtiger Markt für Croatia Airlines, denn im Rahmen dieser Kooperation haben unsere Passagiere bei Ankunft in Wien geeignete Transferflugmöglichkeiten zu Zielen in der ganzen Welt und gleichzeitig bieten wir Passagieren aus Österreich das ganze Jahr über die schnellste Transportverbindung von Wien nach Kroatien an“ sagte Mato Radic, Area Manager Central Europe bei Croatia Airlines.

Erstflug im Jahr 1993 – heute zweimal täglich von Wien nach Zagreb

Seit Jänner 1993 bedient Croatia Airlines eine Flugverbindung von Wien nach Zagreb und hebt damit seit 30 Jahren durchgehend aus Wien ab. Die Direktverbindung in die Hauptstadt Kroatiens wird aktuell zweimal täglich bedient. Zagreb liegt im Nordwesten Kroatiens und ist politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Als beliebtes Ziel für Städtereisen bietet Zagreb viel Architektur, Kultur und Kulinarik.

Kroatiens Beitritt zum Schengen-Raum hebt Grenzkontrolle am Airport auf

Seit 01. Januar wird Kroatien als Schengen-Land gelistet, worauf seit Jahresbeginn die Grenzkontrollen über den Landweg aus und nach Österreich entfallen. Mit Umstellung auf den Sommerflugplan, also 26. März, muss auch auf dem Luftweg keine Grenzkontrolle mehr von Flugreisenden auf Flügen aus und nach Kroatien auf dem Flughafen Wien durchlaufen werden.

Croatia Airlines – Nationale Fluggesellschaft Kroatiens seit 1989

Croatia Airlines wurde vor über dreißig Jahren als nationale Fluggesellschaft Kroatiens gegründet. Der Flagcarrier mit Hub in Zagreb bedient im aktuellen Winterflugplan 13 internationale Destinationen in 12 Ländern Europas und bietet darüber hinaus auch ein dichtes Inlandsnetzwerk innerhalb Kroatiens an wie zum Beispiel nach Split, Dubrovnik und Zadar. Croatia Airlines ist Star Alliance Mitglied.

Lufthansa überzieht Flugzeuge mit AeroSHARK Haifischhaut

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Nach dem Vorbild der Natur haben Lufthansa Technik und BASF gemeinsam den funktionalen Oberflächenfilm AeroSHARK für Verkehrsflugzeuge entwickelt. Die Folie ist der mikroskopischen Struktur von Haifischhaut nachempfunden und wird auf die Außenhaut des Flugzeugs geklebt. Sie verringert unmittelbar den Luftwiderstand von Flugzeugen, reduziert den Kerosinverbrauch und damit den CO₂-Ausstoß. Die Lufthansa Group wird als weltweit erste Airline-Gruppe mehr als 20 Langstreckenflugzeuge ihrer Flotte mit aerodynamischer Haifischhaut-Folie ausstatten. Nach einem umfassenden Testbetrieb und einem mehrmonatigen Zulassungsverfahren hat die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) Lufthansa Technik nun eine „Ergänzende Musterzulassung“ (Supplemental Type Certificate, kurz: STC) für den Serieneinsatz dieser Technologie an zwei Modelltypen der Boeing 777 erteilt.

Zukünftig sollen bei SWISS alle zwölf Langstreckenflugzeuge des Typs 777-300ER mit der treibstoffsparenden Oberflächentechnologie fliegen. Gleiches gilt für die aktuell elf Flugzeuge umfassende Boeing 777F Frachter-Flotte von Lufthansa Cargo. Ein erstes mit AeroSHARK ausgerüstetes Flugzeug von SWISS (Kennung: HB-JNH) ist bereits seit Oktober im Liniendienst unterwegs. Das Flugzeug hatte auch das Flugtestprogramm für die nun erhaltene Zulassung absolviert. Im Januar 2023 sollen die nächsten Boeing 777-Flugzeuge in Frankfurt und Zürich mit der neuartigen Folie beklebt werden.

„Für eine nachhaltigere Zukunft der Luftfahrt treiben wir den Wandel in unserer Branche konsequent voran. Unser ambitioniertes Ziel: eine neutrale CO₂-Bilanz bis 2050. Bereits bis 2030 wollen wir unsere Netto-CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2019 halbieren. Mit der breiten Einführung der von Lufthansa Technik gemeinsam mit BASF entwickelten Oberflächentechnologie AeroSHARK unterstreichen wir einmal mehr unsere Innovationsführerschaft. Als weltweit erste Airline-Gruppe setzen wir diese neue Technologie ein“, sagt Christina Foerster, Vorständin Markenführung und Nachhaltigkeit der Lufthansa Group. „Durch die Beklebung von mehr als 20 Flugzeugen mit der neuen Haifischhaut-Folie werden wir den CO₂-Fußabdruck der Lufthansa Group jährlich um mehr als 25.000 Tonnen verringern.“

Treibstoffsparender Oberflächenfilm AeroSHARK

AeroSHARK besteht aus Millionen von rund 50 Mikrometer kleinen Rippen, den sogenannten Riblets. Sie imitieren die Eigenschaften von Haifischhaut und optimieren so die Aerodynamik an strömungsrelevanten Stellen des Flugzeugs wie dem Rumpf oder den Triebwerken. Dadurch wird weniger Treibstoff benötigt. Mit der Beklebung von insgesamt 950 Quadratmetern Außenfläche einer Boeing 777-300ER kann beispielsweise jährlich eine Einsparung von rund 400 Tonnen Kerosin und mehr als 1.200 Tonnen CO₂ erreicht werden.

Mit klarer Strategie in eine nachhaltige Zukunft

Die Lufthansa Group hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt und strebt eine neutrale CO₂-Bilanz bis 2050 an. Bereits bis 2030 will der Luftfahrtkonzern seine Netto-CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2019 durch Reduktions- und Kompensationsmaßnahmen halbieren. Der Reduktionsfahrplan bis 2030 wurde im August 2022 durch die unabhängige Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert. Damit ist die Lufthansa Group die erste Airline-Gruppe in Europa mit einem wissenschaftlich fundierten CO₂-Reduktionsziel im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015.

Für wirksamen Klimaschutz setzt die Lufthansa Group insbesondere auf eine beschleunigte Flottenmodernisierung, die kontinuierliche Optimierung des Flugbetriebs, den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe und auf innovative Angebote für ihre Kunden, um eine Flugreise oder die Beförderung von Fracht CO₂-neutral zu gestalten.

VfB Friedrichshafen: „Hangar R“ heißt jetzt „BODENSEE-AIRPORT ARENA“

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Die bisherige Bezeichnung „Hangar R“ für die neue Heimspielstätte der Häfler Volleyballer hat ausgedient. „BODENSEE–AIRPORT ARENA“ ist jetzt der offizielle Name, der in Kürze auch außen an der Halle sichtbar sein wird.

Dies vereinbarten der Geschäftsführer des Flughafens, Claus-Dieter Wehr sowie VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt im Rahmen einer Sponsoring-Vereinbarung. „Rechtzeitig zum ersten Heimspiel am neuen Standort hat das Kind jetzt einen Namen“, freut sich Claus-Dieter Wehr. „Ich wünsche den Volleyballern viele erfolgreiche Spiele in der BODENSEE-AIRPORT ARENA und drücke die Daumen, dass der nächste Deutsche Meistertitel der Volleyballer hier gefeiert wird“, so der Geschäftsführer des Flughafens.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Verantwortlichen des VfB Friedrichshafen den ehemaligen Flugzeug-Hangar in eine Volleyballarena verwandelt. Mit rund 20 Fachfirmen und etwa 50 freiwilligen Helfern wurden 2.000 Quadratmeter Boden verlegt, Lüftungsanlage, Heizung und Tribüne verbaut. „Wir freuen uns sehr, dass wir am Bodensee-Airport eine neue Heimat gefunden haben“, sagt VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt. „Claus-Dieter Wehr und sein Team haben uns als Partner zu jedem Zeitpunkt unterstützt. Dass der Flughafen nun auch Namensgeber für unsere Volleyballarena ist, ist eine tolle Sache für beide Seiten.“

Das erste Heimspiel in der BODENSEE-AIRPORT ARENA bestreiten die Häfler am kommenden Samstag (07. Januar, 20 Uhr). Die WWK Volleys Herrsching werden die Gegner beim Premierenauftritt sein.

easyJet eröffnet Hangar am BER

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Mit einer gemeinsamen Eröffnungsfeier haben easyJet, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) und die Brandenburger Landesregierung den easyJet-Wartungshangars am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) in Betrieb genommen. Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, sowie Thomas Haagensen, Group Markets Director bei easyJet und Geschäftsführer von easyJet Europe, begrüßten die geladenen Gäste mit Redebeträgen.

Seit 2004 hat easyJet in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg eigene Flugzeuge stationiert und ist seitdem eng mit der FBB und der gesamten Wirtschaftsregion im partnerschaftlichen Austausch verbunden. Die Investition von rund 20 Millionen Euro unterstreicht die Bedeutung der Basis am BER und sichert die Konnektivität der gesamten Hauptstadtregion, die durch das umfassende Streckennetz von easyJet mit einer Vielzahl an europäischen Metropolregionen direkt verbunden ist. Die Eröffnung des Hangars ist darüber hinaus ein Meilenstein für den weiteren Ausbau von easyJets Wartungsbetrieb und stellt reibungslose Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten für die 135 Flugzeug-starke easyJet Europe-Flotte sicher. Dadurch wird die Effizienz der betrieblichen Abläufe weiter verbessert und Wartungskosten langfristig eingespart. 

easyJet-Hangar im Wartungsbereich des BER mit einer Gesamtfläche von 11.500 Quadratmetern

Der easyJet-Hangar wurde im Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1, errichtet. Mit den Bauarbeiten wurde im September 2021 begonnen. Auf einer Gesamtfläche von 11.500 Quadratmetern umfasst der Hangar selbst eine Fläche von 10.000 Quadratmetern und bietet dabei Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo. easyJet hat auch das Vor-Ort-Team der bereits seit 2020 existierenden Wartungsstation weiter ausgebaut, so dass künftig mehr als 100 easyJet-Mitarbeitende vor Ort für die Aufsicht und das Management aller Flugzeugwartungsaktivitäten zuständig sein werden und weitere Arbeitsplätze für Wartungsingenieure sowie technisches Personal in der Region geschaffen werden.

Thomas Haagensen, Group Markets Director bei easyJet und Geschäftsführer von easyJet Europe, erklärte: „Die heutige Eröffnung unseres Wartungshangars am BER ist ein wichtiger Meilenstein für unser Engagement in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Sie steht für ein weiteres Kapitel unserer langfristigen Investitionsvorhaben als starker Partner für die regionale Wirtschaftsentwicklung. Mit dem Ausbau unserer Infrastruktur zur Wartung und Instandhaltung der easyJet Europe-Flotte möchten wir weiterhin die Konnektivität mit zahlreichen europäischen Metropolen und Urlaubsdestinationen sicherstellen und neue Arbeitsplätze vor Ort schaffen.

So starten wir gerne in das Jahr 2023 – der Wartungsbetrieb in unserem neuen Hangar kann jetzt losgehen und wir danken unseren Partnern für die Unterstützung bei der Durchführung dieses zeitlich  ambitionierten und umfangreichen Bauprojekts und freuen uns, die Wartung unserer modernen easyJet Europe-Flotte zukünftig hier am Standort durchführen zu können sowie durch unsere kontinuierliche Flottenerneuerung so bald wie möglich  auch die Flugzeuge der Zukunft mit emissionsfreien Technologien auch in diesem Hangar am BER für ihren täglich Einsatz fit zu halten.“

Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „easyJet verfügt vom BER aus über ein bedeutendes Streckennetz. Die Entscheidung für den neuen Wartungsstandort hier am BER ist daher naheliegend und gleichzeitig auch ein wichtiges Engagement in der Hauptstadtregion. In diesem modernen Hangar wird die europäische Flotte von easyJet sicher und effizient gewartet werden. Durch das gemeinsame Bauprojekt haben der BER und die Fluggesellschaft ihre Partnerschaft weiter vertieft und setzen ein klares Signal für eine gemeinsame Zukunft.“

Der easyJet-Hangar auf einen Blick

  • Wartung: umfassendere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten (Light Base Maintenance) für Flugzeuge der europäischen easyJet Flotte (österreichisches AOC)
  • Baustart: Herbst 2021
  • Start der Wartungsarbeiten: Januar 2023
  • Lage: neuer Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1
  • Größe Hangarhalle: 10.000 m², vier Airbus A321 haben gleichzeitig Platz 
  • Größe Hangarareal: 11.500 m²
  • Bauweise des Hangars: Stahlleichtbauweise  
  • Investitionsvolumen für Hangar und Wartungsstation: circa 20 Millionen Euro
  • Neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Facharbeitendende/Ingenieure

Condor A330neo „Beach“ startet zum kommerziellen Erstflug

Erste A330neo in „Beach“ gestartet: Condors zweite A330neo hob zu ihrem kommerziellen Erstflug nach Mauritius ab. Das Flugzeug mit der Kennung D-ANRH ist die erste Maschine in der Farbe „Beach“ und wurde bereits Ende Dezember erstmals im Rahmen ihres Auslieferungsfluges von Condor in Frankfurt empfangen. Das Flugzeug ist das zweite von 18 werksneuen A330neo-Langstreckenflugzeugen, die Deutschlands beliebtester Ferienflieger bis 2024 in die Flotte aufnehmen wird.

Die CondorA330neo

Mit deutlich mehr Raumgefühl, der neuesten Generation von Inflight Entertainment sowie erstmals Connectivity an Bord, starten Gäste mit der A330neo ab sofort noch entspannter in den Urlaub und das mit einem guten Gefühl. Denn die neuen Flugzeuge verfügen alle über modernste Triebwerke des Herstellers Rolls Royce, die dank neuester Technologie besonders effizient sind und mit nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) betrieben werden können.

Zudem sind in dem Flugzeug modernste Flug- und Navigationssysteme verbaut, die speziell für Condor weiterentwickelt wurden, um die kundenspezifischen Anforderungen zu erfüllen. So sind lärm- und CO2-effiziente An- und Abflugverfahren auch an besonders hoch liegenden Flughäfen möglich – darüber hinaus reduziert Condor die Lärmbelastung um bis zu 60 Prozent.

2-Liter-Flieger: 20 Prozent weniger CO2, 60 Prozent weniger Lärm

Der Airbus A330neo verbraucht pro Passagier auf 100 Kilometer gerade einmal 2,1 Liter – und liegt damit deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Zum Vergleich: Ein neuer Golf 7 verbraucht auf 100 Kilometer mehr als 5,0 Liter. 

Durch 20 Prozent weniger CO2-Emissionen auf denselben Strecken reduzieren Kunden ihren ökologischen Fußabdruck. Der Airbus A330neo ist sogar das erste Flugzeug der Welt, das bereits jetzt für die behördlich vorgegebene Senkung der CO2-Emissionswerte zertifiziert ist, die erst ab 2028 gilt.

Die Lärmbelastung an Flughäfen reduziert sich um bis zu 60 Prozent. Fliegen ist damit weit weniger als nur noch halb so laut.

Kabinen-Design und Wohlfühlatmosphäre

Der nagelneue, grüne 2-Liter-Flieger hebt frisch gestreift in der Farbe „Island“ ab. Sein Ziel? Sie maximal effizient, gutgelaunt und unfassbar bequem in den Urlaub zu fliegen.

Wer glaubt, der neue Airbus glänzt einzig durch sein charmantes Aussehen, der irrt. Der A330neo überzeugt neben neuester Technologie und maximaler Effizienz auch besonders durch sein gelungenes Kabinen Design. Freuen Sie sich auf eine neue Wohlfühlatmosphäre über den Wolken, die mit 310 Sitzplätzen in Dreiklassenkonfiguration so gut, wie zum Einsteigen bereit ist.

An Bord zählt neben der Sicherheit vor allem eins: Ihr optimaler Wohlfühl-Faktor. Um diesen zu erreichen, sind neben zahlreichen Überlegungen und maximaler Leidenschaft, auch viele Produktverbesserungen in das neue Interior Design geflossen. Das Ergebnis kann sich sehen … und wunderbar fühlen lassen!

Großzügiges Raumgefühl in der Economy Class

Besonders komfortable Sitze: die Economy Class empfängt Sie mit 76 cm Sitzabstand und schafft damit ein absolut großzügiges Raumgefühl. Mit viel Platz zum Wohlfühlen und 66 Prozent mehr Platz für Ihre Reiseuntensilien. 4-fach verstellbare Kopfstützen und 8,5° neigbare Rückenlehnen sorgen nicht nur für den Faktor Bequemlichkeit, sondern auch für eine ergonomische und gesunde Sitzarchitektur über den Wolken. Für den notwendigen Anschluss ist Dank USB-A / USB-C und Steckdose pro Sitz ebenso gesorgt, wie für die separate Halterung Ihres mobilen Endgerätes. Ob mit unseren Bord Headphones oder neu via Bluethooth Funktion mit Ihren eigenen kabellosen Kopfhörern, freuen Sie sich auf die neueste Generation des Inflight Entertainments, das Ihnen auf Ihrem 13.3’’ In-seat 4K Monitor in bester Bildqualität zur Verfügung steht.

Condor A330neo Island
Condor A330neo Island (Quelle: Condor)

Entspannung pur in der Premium Economy Class

Einsteigen – Platz nehmen – genießen. Wer die Kabine des neuen Airbus A330neo betritt, wird ihn sehen, wer Platz nimmt, wird ihn spüren: Unseren Anspruch an maximale Wohlfühlqualität.

Genießen Sie die erweiterte Beinfreiheit der Premium Economy Class mit 89 cm Sitzabstand – rund 15 cm mehr als in der Economy Class. Justieren Sie Ihre persönlich einstellbare Fußstütze, testen Sie den Unterschied Ihrer flexibel verstellbaren Kopfstütze und lehnen Sie sich genüsslich in die mit Memory Foam ausgestattete Rückenlehne mit extra großzügigem Neigungswinkel zurück.

Natürlich auch von der separaten, praktischen Halterung für mobile Endgeräte, den neuen USB-A / USB-C Anschlüssen, der Bluetooth-Funktion zur Nutzung Ihrer eigenen kabellosen Kopfhörer und dem 13.3’’ In-seat 4K Monitor, der Ihnen die neueste Generation des Inflight Entertainments präsentiert.

Komfort in der nagelneuen Business Class

In der nagelneuen Business Class des Airbus A330neo trifft das durchgängig in Marina Blau gehaltene Farbkonzept der gesamten Kabine auf dunkles Holzdekor und Leder und vereint die wohnzimmerartige Atmosphäre über den Wolken mit höchstem Komfort.

Dank der 1-2-1 Sitzkonfiguration verfügt jeder Sitz über einen direkten Zugang zum Gang, der Sie maximal unabhängig von den Schlafgewohnheiten Ihres Nachbarn werden lässt.

So können auch Sie sich ohne Störung und mit noch mehr Privatsphäre dem neuen 180° Wunder hingeben, das Ihren Sitzplatz auf Knopfdruck zu einem 199 cm langen Traum werden lässt. Himmlische Ausstreckmöglichkeiten mit extra geräumigem Fußraum.

Justieren Sie Ihre 6-fach verstellbare Kopfstütze genau, wie Sie sie brauchen und wählen Sie aus einer Vielzahl an Multimedia-Inhalten das Inflight Entertainment der neusten Generation. Ob mit Condor Noise Cancelling Headphones oder via Bluetooth Funktion mit Ihren eigenen kabellosen Kopfhörern. Entscheiden Sie bequem per Touch Screen oder Fernbedienung, was auf Ihrem 17.3’’ 4K Monitor laufen soll. Neben WLAN an Bord, finden Sie natürlich auch alle notwendigen Anschlussmöglichkeiten, wie USB-A / USB-C und Steckdosen direkt an Ihrem Sitz. Ihren kleinen, stilvollen Cocktail-Tisch und eine großzügige Ablagefläche für Ihre Reiseuntensilien nicht zu vergessen.

Emirates fliegt wieder nach Tokio-Haneda

Emirates nimmt am 02. April seine Flugverbindungen nach Tokio-Haneda wieder auf. Damit baut die Airline ihr Streckennetz in Japan weiter aus und bietet Reisenden eine noch größere Auswahl und Flexibilität in einer der wichtigsten Volkswirtschaften und Destinationen Asiens.

„Game Changer“-Boeing 777 von Emirates

Flug EK312, der mit der neuesten „Game Changer“-Boeing 777 von Emirates durchgeführt wird, startet täglich um 07:50 Uhr in Dubai und erreicht Haneda um 22:35 Uhr. Der Rückflug, EK313, verlässt Haneda um 00:05 Uhr und landet um 06:20 Uhr in Dubai an*. Alle Zeiten sind Lokalzeiten. Mit der Aufnahme von Tokio-Haneda erweitert Emirates sein globales Streckennetz auf 141 Ziele auf 6 Kontinenten, darunter 10 reine Frachtziele. Emirates fliegt mit seinen neuesten Boeing 777-300ER-Flugzeugen, die mit den „Game Changer“ First-Class-Privatsuiten ausgestattet sind, derzeit Frankfurt, Zürich, Brüssel, Genf, Nizza und London Stansted an.

Mit der Wiederaufnahme des Fluges unterstreicht Emirates seine Unterstützung für den Wiederaufschwung Japans in der Reise- und Tourismusbranche nach der Pandemie. Die Airline reagiert damit zudem auf die steigende Nachfrage nach internationalen Reisen und den steigenden Inbound-Verkehr aus wichtigen Märkten im globalen Streckennetz. Die tägliche Rotation nach Haneda ergänzt die tägliche A380-Verbindung nach Tokio-Narita und die täglichen Boeing 777-Flüge nach Osaka.

20 Jahre Verbindung nach Osaka

Seit der Aufnahme der Flugverbindungen im Jahr 2013 und bis zur Pandemie zählte Tokio-Haneda immer zu den wichtigsten Destinationen im Emirates-Streckennetz. Kürzlich hat Emirates das 20-jährige Bestehen seiner Verbindung nach Osaka gefeiert – der zweitgrößten Metropole des Landes nach Tokio. Durch die Codeshare-Partnerschaft mit Japan Airlines bietet Emirates seinen Passagieren über Tokio und Osaka auch Zugang zu 26 weiteren Städten in Japan.

Die neueste Boeing 777 von Emirates verfügt in allen Reiseklassen über ergonomisch gestaltete Sitze, und die aktuellste Version des ice-Bordunterhaltungssystems in allen Kabinen. Bei der Gestaltung der Boeing 777-Privatsuiten in der First Class wurde besonderer Wert auf besonderen Komfort und ultimative Privatsphäre gelegt. Die geräumigen, vollständig geschlossenen Privatsuiten bieten jeweils bis zu 4 Quadratmeter persönlichen Raum und sind in einer 1-1-1-Konfiguration angeordnet, sodass insgesamt sechs Suiten zur Verfügung stehen.

Kulinarisches Erlebnis und Entertainment

Reisende, die mit Emirates fliegen, genießen ein unvergleichliches kulinarisches Erlebnis mit regional inspirierten mehrgängigen Menüs, die durch eine große Auswahl an Premium-Getränken ergänzt werden. Mit ice, dem preisgekrönten Bordunterhaltungsprogramm der Fluggesellschaft, haben Passagiere die Wahl zwischen mehr als 5.000 On-Demand-Kanälen mit Filmen, Serien, Musik, Podcasts, Spielen und Hörbüchern.

  • * Im Zeitraum vom 02. Juni bis zum 01. Oktober fliegt EK313 um 00:05 Uhr in Haneda ab und erreicht Dubai um 05:50 Uhr.

Flugsicherheit: Luftfahrt holt auf und bleibt sicheres Reisen

Fliegen bleibt weiterhin sicher. Der langfristige Blick auf den Flugverkehr zeigt: die geringe Zahl der Verunglückten in der kommerziellen Luftfahrt geht generell weiter zurück, so der Branchenverband BDL. Und dies, obwohl das weltweite Passagieraufkommen in der langfristigen Entwicklung steigt.

Fliegen war 2022 in Deutschland, Europa und weltweit wie schon in der Vergangenheit sehr sicher. Das Jahr war aber auch geprägt von der Erholung des Luftverkehrs nach zwei Jahren Corona-Pandemie. Flugzeughersteller, Luftverkehrswirtschaft, Behörden und Politik arbeiten daran, das hohe Sicherheitsniveau im Luftverkehr zu erhalten. Die Zahl der tödlich Verunglückten in der zivilen Luftfahrt geht auf lange Sicht sogar weiter zurück, obwohl die Zahl der Passagiere in der langfristigen Entwicklung steigt.

2022 war eines der sichersten Jahre in der Geschichte der kommerziellen Zivil­luftfahrt: Weltweit ereigneten sich nach Angaben der unabhängigen Analysten des Aviation Safety Network nur zwölf Unglücke mit Flugzeugen im zivilen Einsatz, bei denen insgesamt 205 Men­schen ihr Leben verloren. Bei Unglücken von Passagiermaschi­nen weltweit kamen insgesamt 188 Fluggäste oder Crewmitglieder ums Leben. In Deutschland und in der EU verunglückte keine Passagiermaschine. Bei Unglücken mit Frachtflugzeugen starben weltweit weitere 17 Crew­mitglieder oder Passagiere. Nicht einge­flossen in diese Bilanz sind Unglücke mit Militärmaschinen oder kleineren Flugzeugen mit weniger als 14 Passa­giersitzen an Bord.

Das schwerste Unglück ereignete sich am 21. März 2022 in China. Dabei stürzte eine Boeing 737-800 von China Eastern Airlines auf einem Inlands­flug ab. Alle 132 Insassen kamen ums Leben: 123 Passagiere und neun Crewmit­glieder. Untersuchungen zur Absturz­ursache dauern noch an.

Der Rückgang bei der Zahl der Verunglückten variiert seit Jahrzehnten. Nachdem die Zahl der Verunglückten 2017 einen bisher historischen Tiefstwert erreicht hatte, lag sie in den folgenden Jahren etwas höher, doch im langfristigen Vergleich zeigt sich: die geringe Zahl der Verunglückten sinkt tendenziell weiter.

Laut Prognosen der UN-Luftfahrt­organisation ICAO beförderten Flug­gesellschaften im vergangenen Jahr rund 3,2 Mrd. Passagiere und damit mehr als acht Mal so viele Fluggäste wie 1970. Die statistische Wahrschein­lichkeit, durch einen Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen, lag in den 1970er-Jahren im Durchschnitt bei 1 zu rund 264.000, im vergangenen ­­Jahr­ lag diese bei 1 zu 15.609.756. Fliegen war 2022 also 59 Mal sicherer als in den 1970ern.

Sicherheit oberstes Gebot

Sicherheit hat für alle am Luftverkehr Beteiligten höchste Priorität. Das gilt sowohl für Sicherheit im eigentlichen Flugbetrieb (Safety) als auch für die Abwehr von gezielten äußeren Gefah­ren (Security). Die Flugzeughersteller und die Unternehmen der Luftverkehrswirtschaft tun in enger Kooperation mit Behörden und mit der Politik alles dafür, dass das Fliegen sicher bleibt.

Zur Sicherheitskultur im Luftverkehr gehört seit jeher die Überzeugung, dass man in punkto Sicherheit niemals ausgelernt hat. In der Luftfahrt wird jedes Unglück, jeder Beinahe-Unfall und jede Unregelmäßigkeit gemeldet und genaues­tens untersucht. Wenn die Ursachen ermittelt sind, werden die geeigneten Schlüsse daraus gezogen. Jeder Vorfall macht den Luftverkehr anschließend noch ein Stück sicherer, weil daraus stets Konsequenzen gezo­gen werden.

Das betrifft sowohl die Verbesserung der Flugzeugtechnik, durch die Flug­zeuge weniger anfällig gegenüber Störungen gemacht werden, als auch die Weiterentwicklung der Flughafen­infrastruktur, der Luftraumüberwa­chung und das System der Sicherheitskontrollen. Technische Innovationen werden dabei ergänzt durch bewährte globale Sicherheitsstandards.

Um das hohe Maß an Sicherheit in der Luftfahrt auch in Zukunft zu gewähr­leisten, werden in allen Bereichen die Anforderungen kontinuierlich evaluiert und, wenn nötig, angepasst. Hierfür erfolgt eine intensive Zusammenarbeit der zuständigen Behörden mit den Luftverkehrsunternehmen.

Ausblick und Hintergrund – Corona ade

Sicherheit ist das höchste Gut des Luft­verkehrs. Das bestätigen die Ergebnisse einer Umfrage vom Dezember 2022. Hier gaben 87 Prozent unter Deutschen an, dass ihnen beim Fliegen das Sicherheitsgefühl besonders wichtig ist. 88 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich auf ihrem letzten Flug auch tatsächlich sicher gefühlt haben. Da wundert es nicht, dass sich auf die Frage, welches Verkehrsmittel am sichersten ist, mehr als die Hälfte der Befragten für das Flugzeug entscheidet, gefolgt von Bahn, Auto und Bus. Im Jahr 2022 waren dies 53 Prozent.

2020 und 2021 sah sich die Luftfahrt aufgrund der Corona-Pandemie vor besondere Herausforderungen gestellt. Der Rückggang der Passagierzahlen ist in der Grafik deutlich zu sehen. Sämt­liche Schutz- und Hygienemaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pan­demie wurden immer wieder optimiert und hinterfragt, um den Passagieren ein sicheres Fliegen zu ermöglichen. Zuletzt auch in Deutschland.

Das Passagieraufkommen lag in diesen beiden Jahren deutlich unter den Zahlen von 2019. Die im Vergleich zum Passagierauf­kommen relativ hohe Zahl von Verun­glückten 2020 lag an zwei Unglücken, bei denen die Abstürze ihre Ursache nicht im Bereich Safety hatten, sondern durch Kriegshandlungen verursacht waren. 2020 kamen bei acht Abstürzen insgesamt 315 Personen ums Leben. 2021 waren es zwölf Abstürze und 125 tödlich verunglückte Personen.

Für die Analyse trug der BDL Daten von Aviation Safety Network, UN-Luftfahrtorganisation ICAO, IATA zusammen. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft versteht sich als gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Luftverkehrswirtschaft. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und weitere Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr.

Flughafen München: Weihnachtsmarkt im MAC-Forum

Am Flughafen München haben Passagiere und Besucher noch bis zum 26. Dezember die Gelegenheit, kulinarische Köstlichkeiten zu genießen und in stimmungsvoller Weihnachtsatmosphäre Geschenke zu shoppen. Zudem bietet der Münchner Airport auf dem Weihnachts- und Wintermarkt wieder eine Eislaufbahn sowie ein breites musikalisches Programm mit Live-Musik von Rock und Pop über Soul und Funk bis hin zu Gospel.

Im Rahmen des Weihnachts- und Wintermarkts können Besucher den nächtlichen Flughafen mit seinen vielen glitzernden Lichtern während einer einstündigen Tour im Bus erkunden. Die Lichterfahrten werden noch bis Montag, 26. Dezember angeboten. Weitere Details zu den Lichterfahrten finden Interessierte unter www.munich-airport.de/lichterfahrten.

Alle Informationen zum Weihnachts- und Wintermarkt sowie das Veranstaltungs- und Musikprogramm gibt es unter dem Link www.munich-airport.de/weihnachts-wintermarkt

Informationen zu den weiteren Angeboten und Aktionen während der Advents- und Weihnachtszeit am Münchner Flughafen gibt es unter dem Link www.munich-airport.de/weihnachtszauber.

Geöffnet ist der Weihnachts- und Wintermarkt von Montag bis Donnerstag täglich von 11 Uhr bis 20 Uhr. Freitag, Samstag und Sonntag schließt der Markt um 21:00 Uhr. An Heiligabend ist der Weihnachts- und Wintermarkt von 11 bis 16 Uhr für die Gäste geöffnet.

Etihad Airways bereitet Wiedereinführung der A380-Flotte vor

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Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat angekündigt, ab kommenden Sommer wieder vier ihrer Airbus A380 Flugzeuge einzusetzen. Der Schritt folgt auf einen Anstieg der Nachfrage nach Flugreisen im gesamten Streckennetz der Fluggesellschaft und auf das Feedback der Kunden, die sich eine Rückkehr zu einem der bemerkenswertesten Flugerlebnisse wünschen.

Seine Exzellenz Mohammed Ali Al Shorafa, Chairman der Etihad Aviation Group, sagte: „Es ist wunderbar, die Rückkehr dieses großartigen Flugzeugs anzukündigen. Die Wiedereinführung des Airbus A380 bedeutet eine weitere Steigerung der Kapazität von Etihad auf dem wichtigen britischen Markt und hat einen Dominoeffekt für die Golfregion und den indischen Subkontinent, der mehr Besucher nach Abu Dhabi bringen wird.“

Antonoaldo Neves, Chief Executive Officer, Etihad Airways, sagte: „Wir wissen, dass unsere Gäste den A380 von Etihad und seine preisgekrönten Kabinen lieben. Wir haben beschlossen, dass es an der Zeit ist, einige unserer A380 wieder in die Flotte aufzunehmen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Wir freuen uns darauf, unsere Gäste wieder an Bord dieses außergewöhnlichen Flugzeugs begrüßen zu dürfen.“

Der A380 von Etihad verfügen über The Residence sowie über drei Kabinen auf dem Doppeldecker, darunter 9 First Apartments, 70 Business Studios und 405 Economy Smart Seats. Dazu gehören auch 80 Economy Space-Sitze mit einem Sitzabstand von bis zu 91cm.

Die neun First Apartments, die sich über einen einzigen Gang erstrecken, bieten je einen abgetrennten Raum mit einem großen Ledersessel und einer Ottomane, die sich zu einem separaten, 205cm langen, völlig flachen Bett wandeln lässt. Das First Apartment ist eines der geräumigsten seiner Klasse und bietet außerdem einen schwenkbaren 24-Zoll-LCD-Fernseher und einen persönlichen Frisiertisch. Zum ersten Mal plant Etihad, The Residence als optionales Extra für Gäste anzubieten, um ihr First-Erlebnis noch weiter aufzuwerten.

Die Lobby, die Gästen der First und Business Class zur Verfügung steht, ist eine Lounge mit Service und Bar, die sich zwischen den beiden Kabinen befindet und mit Ledersofas, Erfrischungen und einem großen Fernseher ausgestattet ist.

Etihad wird voraussichtlich im kommenden Sommer vier A380 für die Strecke zwischen Abu Dhabi und London Heathrow in Betrieb nehmen und dadurch Kapazitäten für die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Strecken und die Aufnahme neuer Ziele schaffen. Die Rückkehr der A380-Maschinen wird durch die Inbetriebnahme von fünf Airbus A320 ergänzt. Etihad bereitet derzeit die Wiederinbetriebnahme vor. Dazu gehört auch die Rekrutierung und Schulung von A380-Teams, darunter Piloten, Kabinenpersonal und technisches Bodenpersonal.

NASA-Mission Artemis I: Mondkapsel vor Rückkehr auf die Erde

Rückkehr nach Mondreise vor dem Ziel: Am Sonntag, den 11. Dezember um 18:40 Uhr (MEZ), wird die Landung der NASA-Mission Artemis I im Pazifik vor der Küste Kaliforniens erwartet.

Mehr als 25 Tage Flug zum Mond, im Mondorbit und zurück zur Erde liegen dann hinter dem Raumschiff Orion, angetrieben und versorgt durch das Europäische Service Modul (ESM). Mit der Orion-Kapsel kehren die beiden Astronautinnen-Phantome Helga und Zohar des MARE-Experiments zurück zur Erde. Die beiden LunaTwins des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleiteten Projekts haben über die gesamte Mondreise die kosmische Strahlung gemessen. Gemeinsam mit der NASA-Modellpuppe „Commander Moonikin Campos“ und den Maskottchen Snoopy und Shaun, das Schaf bilden sie die Test-Besatzung des ersten Artemis-Fluges.

„Helga und Zohar haben an Bord des Orion-Raumschiffs einen weiten Weg hinter sich gebracht. In einem weitläufigen Mondorbit waren sie zeitweise knapp 400.000 Kilometer von der Erde entfernt“, sagt Dr. Thomas Berger, Leiter des MARE-Experiments vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. „Teilweise führte die Flugbahn in Regionen, die zuvor noch nie ein Crew-Raumschiff erreicht hat. Nun warten wir gespannt auf die Rückkehr zur Erde und die folgende Auswertung der Strahlungsdaten.“ 

Testlauf im Mondorbit

Seit dem Start von Artemis I am 16. November 2022 hat das Orion-Raumschiff eine umfangreiche Teststrecke hinter sich gebracht. So fand am sechsten Flugtag (21. November) der erste nahe Mondvorbeiflug statt, während dem sich das Orion-Raumschiff der Mondoberfläche bis auf 128,7 Kilometer näherte. Am 25. November trat das Raumschiff dann in den sogenannten „Distant Retrograde Orbit, DRO“ (dt.: entfernter rückläufiger Orbit) ein, der mit diesem Flug getestet werden sollte. Diese Umlaufbahn ist sehr stabil, wodurch Raumflugkörper keine Bahnkorrekturmanöver ausführen müssen und deshalb Treibstoff sparen. Am 26. November brach Orion dann den von Apollo 13 aufgestellten Rekord für die weiteste Entfernung eines für Menschen konzipierten Raumschiffs von der Erde (400.171 Kilometer) und erreicht am 28. November seine maximale Entfernung zu unserem Heimatplaneten (434.522 Kilometer). Am 05. Dezember fand ein weiterer naher Vorbeiflug am Mond statt, ebenfalls in 128,7 Kilometer Höhe. Bei diesem Vorbeiflug wurde die Gravitationskraft des Mondes genutzt, um Orion auf seinen Rückweg zur Erde zu bringen.

Kurz vor dem Wiedereintritt am 11. Dezember trennen sich das Besatzungsmodul und das Europäische Servicemodul ESM, wobei nur das Besatzungsmodul zur Erde zurückkehrt, während das Servicemodul beim Wiedereintritt über dem Pazifischen Ozean in der Erdatmosphäre verglüht. Die Flugbahn von Artemis I ist so konzipiert, dass verbleibende Teile keine Gefahr für Land, Menschen oder Schifffahrtswege darstellen.

Testmission Artemis I: Wiedereintritt mit 40.000 km/h

Die Rückkehr zur Erde ist eine der wichtigsten Prüfungen auf der Testmission Artemis I. Der Hitzeschild der neuen Orion-Kapsel wurde bisher noch nicht unter voller Belastung im realen Flug getestet. Mit rund 40.000 Kilometer pro Stunde trifft die Kapsel auf dem Rückweg vom Mond auf die Erdatmosphäre. Die Reibung der Atmosphäre wird das Raumschiff massiv abbremsen. Dieser „High-Speed“-Wiedereintritt ist ein echter Härtetest für die neue Kapsel, deren Hitzeschild sich dabei auf bis zu 2.760 Grad Celsius erhitzt. Bei nur noch 523 Kilometer pro Stunde in rund acht Kilometer Höhe entfalten sich dann Orions Fallschirme und bremsen die Kapsel weiter ab. Am Ende des Fallschirmabstiegs wassert das Orion-Crew-Modul mit gerade mal 23 Kilometer pro Stunde in der Nähe von Guadalupe Island im Pazifik.

Passive und aktive Strahlungs-Messsensoren

Über die gesamte Mission bis zur Landung messen Helga und Zohar die Strahlungswerte. Die beiden Messkörper sind weiblichen Körpern samt Fortpflanzungsorganen nachempfunden, sodass die Strahlungsdosis auch für die besonders strahlungsempfindlichen Organen gemessen werden kann. Die Astronauten-Phantome bestehen aus jeweils 38 Scheiben, sind 95 Zentimeter groß, 36 Kilogramm schwer und enthalten aus Kunststoff nachgebildete Organe und Knochen unterschiedlicher Dichte. Zohar, bereitgestellt von der israelische Raumfahrtagentur ISA, wiegt mit AstroRad-Strahlenschutzweste der Firma StemRad sogar 62 Kilogramm.

Im Inneren und auf der Oberfläche beider Phantome sind über 12.000 passive Strahlungsdetektoren aus kleinen Kristallen sowie insgesamt 18 aktive Detektoren der NASA und 16 aktive Detektoren des DLR sind unter anderem an den strahlenempfindlichsten Organen des Körpers – Lunge, Magen, Gebärmutter und Knochenmark – eingebaut. Mit dem Auslesen der Kristalle entsteht ein dreidimensionales Abbild des menschlichen Körpers, das zeigt, wie hoch die Strahlenbelastung während eines Mondfluges insgesamt auf Knochen und Organe an unterschiedlichen Stellen ist.

Dieser Datenschatz wird mit der Orion-Kapsel nach der Landung im Pazifik geborgen. Von der Landestelle vor der Küste Kaliforniens wird die noch verschlossene Orion-Kapsel zunächst per Schiff an Land gebracht und dann weiter zum Kennedy Space Center der NASA nach Florida transportiert. Dort erfolgt dann im sogenannten MPPF-Gebäude (Multi-Payload Processing Facility) die Öffnung der Kapsel durch das NASA-Team. „Nach dem Ausbau werden Helga und Zohar voraussichtlich in der zweiten Januarwoche 2023 an das MARE-Team übergeben“, sagt Berger. „Die Daten der aktiven Messgeräte werden dann gleich vor Ort ausgelesen, um schnell einen ersten Eindruck über die Strahlungsdosis während der Mission erhalten zu können.“ Die Auswertung der passiven Sensoren erfolgt dann nach der Rückkehr der #Luna Twins nach Köln ins DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, die für Anfang Februar 2023 geplant ist.

Auf zum Mond mit Artemis

Artemis I ist die erste in einer Reihe von Missionen des Artemis-Programms der NASA. Es sieht vor, nach mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf unserem Trabanten zu landen, dort gemeinsam mit internationalen Partnern eine dauerhafte Basis zu errichten und eine Raumstation in der Mondumlaufbahn zu bauen, von der aus Menschen zu weiter entfernten Zielen, einschließlich des Mars, aufbrechen sollen. Artemis I ist nun der erste Schritt auf diesem Weg. Bei dieser noch unbemannten Mission werden alle neu entwickelten Systeme im Zusammenspiel getestet – das Orion-Raumschiff, die Schwerlastrakete SLS (Space Launch System) und die Bodensysteme.

Die Sicherheit der Astronauten steht dabei an oberster Stelle. Dazu gehört insbesondere der Schutz vor der kosmischen Strahlung, die im Weltraum um ein Vielfaches höher ist als auf der Erde – auf dem Mond zum Beispiel rund 800 Mal. Um künftig geeignete Schutzmaßnahmen bei Langzeitmissionen ergreifen zu können, muss man die Strahlenbelastung genau kennen. Das wird bei Artemis I mit dem Experiment MARE erforscht.

Air India fliegt wieder ab Wien nach Delhi

Comeback am Wiener Airport: Ab 18. Februar 2023 nimmt Air India die aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzte Direktverbindung zwischen Wien und Delhi wieder auf.

Für Air India hat die Destination Wien in ihrem Streckennetz Bedeutung als Verbindung ins Wirtschaftszentrum Indien. Die Flugverbindung bedient die Airline dreimal pro Woche mit einem Boeing Dreamliner 787-800. „Die Langstrecke in Wien legt weiter zu: Mit Air India ist die Wiederherstellung einer Direktverbindung in die Hauptstadtregion Indiens gesichert und das ist ein erfreulicher Erfolg. Delhi ist nicht nur wichtigstes Wirtschaftszentrum Indiens, sondern auch in touristischer Hinsicht eine attraktive Destination und Wien ein wichtiger Markt für den indischen Tourismus. Wir freuen uns wieder an die gute Zusammenarbeit mit Air India anknüpfen zu können“ erklärt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Wirtschafts- und Kulturtourismus nach Delhi

Die Flugverbindung wird mit einem Boeing Dreamliner 787-800 jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Die Flugzeit zwischen Delhi und Wien beträgt etwa sieben Stunden. Delhi ist eine ausgedehnte Metropolregion und Hauptstadt Indiens. Neben beeindruckender Architektur und zahlreichen Sehenswürdigkeiten findet man in Delhi auch lebhafte Basare mit Imbissen, Süßigkeiten und Gewürzen. Air India ist seit 2014 Mitglied der Star Alliance Air India wurde 1932 als Nationalairline gegründet und ist heute eine der größten Fluglinien Indiens. Seit 2014 ist Air India Star Alliance Mitglied und bedient ein weitreichendes Streckennetz an Destinationen in Europa, USA, UK, Afrika, Asien und Australien.

Airport Friedrichshafen prüft Remote-Tower-Lösung

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In Deutschland betreibt die Deutsche Flugsicherung DFS bereits ein Remote-Tower Center in LEJ, über das die Flughäfen SCN und ERF kontrolliert werden.

Als Ersatz für den bisherigen Tower prüft der Flughafen Friedrichshafen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Kontrolle des an- und abfliegenden Verkehrs durch eine Remote-Tower-Lösung. Demnächst soll auch DRS in das Konzept integriert werden. Auch in Braunschweig plant man die Einrichtung eines Remote-Tower-Centers, über das zunächst der Flughafen Braunschweig selbst und der Flugplatz Emden kontrolliert werden sollen.

Fluglärmkataster Genf und Regeln für Drohnen in der EU

Das UVEK in der Schweiz hat einen vom Flughafen Genf beantragten Sachplan bewilligt. Er ermöglicht es insbesondere, die zulässige Lärmbelastung neu festzulegen und ein Quotensystem für verspätete Flüge nach 22:00 Uhr einzuführen.

Der Internationale Flughafen Genf (Aéroport International de Genève, AIG) hatte dieses Dossier 2019 eingereicht. Mit diesem Schritt werden die im SIL-Objektblatt festgelegten Maßnahmen zur Begrenzung der Fluglärmbelastung konkretisiert. Das UVEK (Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) hat das aufgrund des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) erarbeitete Dossier genehmigt.

Kataster für Fluglärm

Nach der Genehmigung des SIL-Objektblatts 2018 durch den Bundesrat hat der Flughafen Genf ein Gesuch um Änderung des Betriebsreglements sowie um Plangenehmigung für infrastrukturbezogene und betriebliche Vorhaben beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eingereicht. Im Verlauf des Verfahrens behandelte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) viele Einsprachen. Das zuständige Departement (UVEK) hat das Dossier nun gutgeheißen und somit die Umsetzung des SIL-Objektblatts für die AIG bewilligt. Damit endet ein Verfahren, das 2013 seinen Anfang nahm, und an dem die zuständigen Fachstellen des Bundes, der Kantone sowie die Flughafenbetreiberin beteiligt waren.

Für den Flughafen konnte eine neue zulässige Lärmbelastung festgelegt werden, der für Baubewilligungen im Kanton Genf als wichtiger Referenzwert gilt. Mit dem neuen Wert wird der maximal zulässige Fluglärm begrenzt. Der Flughafen ist verpflichtet, die Einhaltung der Lärmkurven jährlich zu kontrollieren. Der Lärmbelastungskataster wird auf der Grundlage der neuen Lärmkurven für den Fluglärm angepasst.

Flug, Lärm und Verspätung bei Nacht

Die Genehmigung des neuen Betriebsreglements ist ein wichtiger Meilenstein: Zum ersten Mal wird ein innovatives Quotensystem für verspätete Nachtflüge eingeführt, welche die größte Lärmbelastung verursachen. Es betrifft vor 22:00 Uhr geplante Starts, die erst nach 22:00 Uhr durchgeführt werden können. Dieses System sieht progressiv steigende Abgaben mit einer stark abschreckenden Wirkung vor, sobald die Quote ausgeschöpft ist.

Schließlich ermöglicht die erteilte Plangenehmigung, dass der Flughafenbetrieb für die Anforderungen der Zukunft gerüstet ist und der Luftverkehr sicher und flüssig abgewickelt werden kann. Vorgesehen sind unter anderem der Bau eines neuen Schnellabrollwegs, dank dem die Piste effizienter genutzt werden kann, sowie die Aufhebung bisheriger Nutzungsbeschränkungen einiger Abstellflächen für Flugzeuge.

Rechtsrahmen für Drohnen an EU angepasst

Der Gemischte Ausschuss des bilateralen Abkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Union über den Luftverkehr hat am 24. November 2022 die Übernahme der EU-Drohnenreglementierung sowie weiterer EU-Rechtsvorschriften durch die Schweiz beschlossen. Für Drohnenpilotinnen und -piloten gelten ab dem 01. Januar 2023 neue Bestimmungen. Der schweizerischen Drohnenbranche bringt der mit der EU harmonisierte Rechtsrahmen einige Vorteile. Der Bundesrat hat die Übernahme der neuen Bestimmungen genehmigt.

Zertifikate, Zulassung und Betrieb von Drohnen

Im Rahmen des bilateralen Luftverkehrsabkommens regeln die Schweiz und die Europäische Union (EU) den international ausgerichteten Luftfahrtsektor einheitlich und über einen gemischten Ausschuss. Der Gemischte Luftverkehrsausschuss hat beschlossen, den in der EU bereits geltenden Rechtsrahmen für unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen, Modellflugzeuge und unbemannte Luftfahrzeuge anderer Kategorien) ab dem 01. Januar 2023 auch in der Schweiz in Kraft zu setzen.

Die europäische Reglementierung setzt Sicherheitsstandards für die Herstellung, Zulassung und den Betrieb von Drohnen fest. Neu wird abhängig vom Betriebsrisiko zwischen den drei Kategorien „offen“, „speziell“ und „zulassungspflichtig“ unterschieden. Alle Fernpilotinnen oder -piloten, die eine Drohne in der offenen Kategorie betreiben möchten, müssen ein nach einer Ausbildung mit abschließender Prüfung erlangtes Zertifikat vorweisen können. Die übernommene Regelung sieht die gegenseitige Anerkennung der jeweiligen Zertifikate in der EU und der Schweiz vor.

Schutz und U-Space

Es gelten neue maximale Flughöhe, Gewichtslimits sowie Gebietseinschränkungen. Um auf die Anliegen der Bevölkerung einzugehen, wurden Vorschriften in den Bereichen Umweltschutz, Schutz der Privatsphäre und Sicherheit eingeführt.

Die Schweiz wird auch die europäische Regulierung zum „U-Space“ anwenden. Dabei handelt es sich um eine Gesamtheit digitaler und automatisierter Funktionen und Prozesse, die in einem definierten Luftraum eingesetzt werden. Mit U-Space soll die steigende Zahl von Flugbewegungen ziviler Drohnen sicher in den Luftraum integriert werden, damit das konfliktfreie Nebeneinander von bemannten und unbemannten Luftfahrtsysteme gewährleistet ist. Die Pilotinnen und Piloten haben fortan eine bessere Übersicht über die Verkehrssituation.

Der Gemischte Ausschuss hat zudem verschiedene bestehende Bestimmungen aufdatiert. Anpassungen der Regelung von Zeitnischen (Slots) an Flughäfen klären im Kontext der COVID-19 Pandemie das Anrecht von Fluggesellschaften auf Zeitnischen in der kommenden Flugplanperiode. Für die Kraftstoffplanung werden die bestehenden Anforderungen angepasst, um auch neuen Kraftstoff- oder Energiequellen Rechnung zu tragen. Außerdem ermöglichen administrative Erleichterungen, dass mehrere Luftfahrtunternehmen derselben Unternehmensgruppe gemeinsam eine Genehmigung zur Durchführung von Unterhaltsarbeiten an Luftfahrzeugen (CAMO) beantragen können.

Für die Schweiz unterzeichnete der Direktor des BAZL, Christian Hegner, den Beschluss des Gemischten Luftverkehrsausschusses. Der Bundesrat hat die Übernahme dieser Bestimmungen an seiner Sitzung vom 09. November 2022 genehmigt. Die neuen Bestimmungen des Abkommens treten am 01. Januar 2023 in Kraft.

Karibik: Condor fliegt wieder nach Grenada und Tobago

Inselstaaten mit Sonnenschein-Garantie

Condor hat die Verbindungen nach Grenada und Tobago wieder aufgenommen. Den Anfang machte Flug DE2224. Einmal wöchentlich bringt Deutschlands beliebtester Ferienflieger Urlauber zu den Zielen im Karibischen Meer. Von Frankfurt geht es zunächst direkt nach Grenada und nach einem Zwischenstopp weiter nach Tobago.

Gewürzinsel Grenada

Zuletzt flog Condor die beiden Ziele vor zwei Jahren regelmäßig an. Grenada ist vor allem als Gewürzinsel bekannt, da sie zu den führenden Herstellern von Muskat, Zimt, Ingwer und Nelken zählt. Neben Plantagen finden Gäste zudem traumhafte Strände, wie den Grand Anse Beach in St George’s, der zu den schönsten der Welt gehört.

Bilderbuchstrände auf Tobago

Bilderbuchstrände erwarten Gäste auch auf Tobago. Die kleinere der beiden Hauptinseln des Karibikstaats Trinidad und Tobago begeistert außerdem mit rauschenden Wasserfällen und tropischem Regenwald.

Reisen mit Condor können bei allen deutschen Veranstaltern und im Reisebüro gebucht werden, Flugtickets sind wie gewohnt unter www.condor.com und telefonisch verfügbar.

Mondforschung: Krabbelroboter unter der Erde

Auf dem Mond und Mars werden gewaltige, kilometerlange Lavahöhlen vermutet, die sich vor Milliarden von Jahren durch vulkanische Aktivitäten gebildet haben. Sie sollen mit automatischen Fahrzeugen erkundet werden. Doch der Einsatz von Rovern in Höhlen ist bisher noch selten und eine äußerst herausfordernde Aufgabe für mobile Roboter.

Tunnel- und Höhlensysteme sind, speziell auf dem Mars, für die Wissenschaft von großer Bedeutung. Denn dort könnten sich Spuren von einstigem oder sogar vorhandenem Leben befinden. Für herkömmliche Rover sind die steilen, unwegsamen Kraterwände jedoch bislang unzugänglich. Mithilfe von „Scout“ wollen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Erkundungstechnologien für diese Lavahöhlen entwickeln.

Robuster Roboter für ferne Welten

Der Roboter Scout hat eine Größe von 105 mal 51 Zentimetern, ein Gewicht von 18 Kilogramm und eine Nutzlast bis sechs Kilogramm bei fünf Liter Volumen. Er erreicht eine Geschwindigkeit von 7,2 Kilometern pro Stunde. Dabei beherrscht er Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe, Kopfüber-Fahrten und das Selbstaufrichten. Scout hat ein neuartiges, nachgiebiges Speichenrad und verformbare Rückenelemente, um Hindernisse zu überschreiten, die andere Rover nicht überwinden können. So überwindet er Hindernisse von bis zu 40 Zentimeter. Um den Rover aber für künftige Einsätze in Lavahöhlen auf dem Mars und Mond vorzubereiten, führte das DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik mit dem Scout-Rover nun einen Test in einer irdischen Höhle in Bayern durch. Durch seine Robustheit ist der DLR-Rover Scout in der Lage, sich in diesem anspruchsvollen Terrain zu bewegen. Das macht ihn ideal für Explorationen auf Mars und Mond.

Onboard-Sicht des Rovers: On­board-Sicht des DLR-Rovers Scout für den Operator via Telepräsenz.
Onboard-Sicht des Rovers: On­board-Sicht des DLR-Rovers Scout für den Operator via Telepräsenz. (© DLR)

Mit ihrer Formenvielfalt bieten diese natürlichen Hohlräume eine sehr anspruchsvolle Umgebung. In der Höhle wurde der Rover auf Verbesserungspotenzial untersucht, das in den nächsten Prototypen einfließen wird. Im Test musste Scout eine 50 Meter Horizontaldistanz zurücklegen und dabei Steine, Stufen, Engstellen sowie einen kalten Bach überwinden. „Was an der Oberfläche nur ein Katzensprung ist, ist in Höhlen oft eine lange und beschwerliche Distanz“, berichtet Projektleiter Dr. Roy Lichtenheldt vom DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik.

Ferngesteuert durch die Höhle

Der akkubetriebene und per Funk gesteuerte Scout benötigt keinerlei Kabel für den Betrieb, wodurch Außentests einfach umzusetzen sind. „Der Transport zum Testbereich in der Höhle hat dem Rover jedoch einiges abverlangt und ist vergleichbar mit mehreren, kurzen Stürzen auf hartem Gestein. Belastungen dieser Art können auch im realen Einsatz eintreten“, weiß Lichtenheldt. Um die Höhlenfauna nicht zu beeinträchtigen, wurde Scout auf dem Weg zu seinem Einsatzort von den Forscher transportiert.

Am Einsatzort angelangt wurde der Rover von einem Kontrollstand, der mehrere Höhlenkammern entfernt war, gesteuert. Anhand der vom Rover erzeugten Bilder konnte der Operator Scout durch die enge und hindernisreiche Höhle manövrieren. „Trotz Hindernisse ist die Funkverbindung innerhalb der Höhle sehr stabil gewesen. Zukünftig werden wir diese noch zusätzlich mit Repeatern verbessern“, erklärt Lichtenheldt. Die spezielle Ansteuerung der Räder, die am DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik entwickelt wurde, half den Rover sicher durch die Höhle zu bewegen.

Die aus dem Versuch gewonnenen Ergebnisse nutzen die Forscher, um neue Anforderungen an das System abzuleiten und wertvolle Informationen für die zukünftige Autonomie zu sammeln. Unter anderem wird Scout mit einer innovativen und stromsparenden Matrix-LED-Beleuchtung nachgerüstet. Im Höhlentest musste der Rover mit der gleichen Beleuchtung wie seine menschliche Begleitung „auskommen“. 

Outdoor-Erfahrung nicht durchs Labor ersetzbar

Die abenteuerliche Anreise zum Einsatzort sowie den Test unter Realbedingungen hat Scout sehr gut bestanden. Da bei der Prototyp-Entwicklung die hohe Robustheit des Systems im Fokus lag, konnten dem Rover weder die Schläge beim Transport noch die hohe Feuchtigkeit in der Höhle etwas anhaben. Nach dem anspruchsvollen Versuch wies die Aluminium-Umhüllung des Rovers lediglich einige Kratzer und kleine Dellen auf. „Um die Stärken und Schwächen eines Systems auch aus konstruktiver Sicht feststellen zu können, sind solche Tests unverzichtbar. Die Erfahrungen die wir dabei machen unterscheiden sich oft sehr deutlich vom Laborbetrieb“, betont der DLR-Forscher.

Der Schutz des empfindlichen Ökosystems der Höhle hatte dabei stets die höchste Priorität. Entsprechend wurden die Tests auch außerhalb der Fledermausschutzzeit durchgeführt. Ehrenamtliche Höhlenforschende unterstützten das DLR-Team zudem tatkräftig mit ihrer Ortskunde, der Bereitstellung eines detaillierten Höhlenplanes sowie beim Materialtransport. In den kommenden Jahren soll Scout weitere Testfahrten in Höhlen absolvieren, um sich Stück für Stück an die reale Mission zu nähern. Aber auch für das Leben auf der Erde hat diese Raumfahrtforschung großen Nutzen: Auf der Erde kann das robuste System dann bei der Rettung von Verschütteten oder in der Agrarrobotik eingesetzt werden.

Fluglotsen: Professionelle Wahl beim Personal der Deutschen Flugsicherung

Fluglotsen in den Flugsicherungen tragen entscheidend zur Sicherheit des Flugverkehrs bei. Deshalb müssen Bewerber für diesen Beruf bei der Deutschen Flugsicherung über besondere Eignungen und Fähigkeiten verfügen. Dies ist nicht allein an guten Schulnoten oder Studienabschlüssen erkennbar, sondern wird in einem aufwändigen viertägigen Verfahren systematisch getestet.

Erarbeitet wurden diese eignungsdiagnostischen Verfahren in ersten Varianten bereits in den 1980er Jahren von Experten der Flugsicherung und den Psychologen der Abteilung Luft- und Raumfahrtpsychologie des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Seit 40 Jahren arbeiten die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Eignungsdiagnostik von Lotsenpersonal zusammen.

Fluglotse: Besondere Fähigkeiten erforderlich

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich das Testverfahren laut DFS sehr gut bewährt. Dabei wurde es kontinuierlich weiterentwickelt, um den aktuellen Anforderungen an den Lotsenberuf stets Rechnung zu tragen. Rund 60.000 Bewerber wurden seitdem auf ihre Eignung für den Lotsenberuf untersucht, mehr als 4.000 davon erfolgreich. „Der Mensch ist der entscheidende Faktor für die Sicherheit in der Luftfahrt. Deswegen spielt für uns die Auswahl der geeignetsten Bewerberinnen und Bewerber eine elementare Rolle“ sagt Arndt Schoenemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS „Wir brauchen diesen Nachwuchs, um auch in der Zukunft unsere Aufgabe der sicheren Luftraumüberwachung leisten zu können“ so Schoenemann weiter. „Außerdem freut es mich persönlich sehr, dass die Zusammenarbeit mit dem DLR, die ich seit Jahrzehnten auch auf anderen Gebieten sehr zu schätzen gelernt habe, auch hier so hervorragend funktioniert“.

Der DLR-Eignungstest fragt unter anderem räumliche Vorstellung ab, außerdem Merkfähigkeit sowie Konzentrationsvermögen und testet die Belastbarkeit. Die Auswahl der Fluglotsen erfolgt systematisch nach wissenschaftlich empirischen Ansatzpunkten, die immer wieder validiert und in Zusammenarbeit von DFS und DLR weiterentwickelt werden. In Folge wurden vor allem operationelle Tests, in den Bereichen Mehrfacharbeit, auditive Informationsverarbeitung und Vigilanz entwickelt und eingeführt. Als Vigilanz wird in der Fachsprache die Fähigkeit zur andauernden Aufmerksamkeit bei gleichartigen und dadurch eintönigen Situationen bezeichnet – vergleichbar etwa mit der blitzschnellen Reaktion eines Autofahrers nach einer stundenlangen nächtlichen Fahrt auf einer leeren Autobahn. Da im Test vor allem Fähigkeiten und nur zu einem geringen Anteil Kenntnisse abgefragt werden, ist die Teilnahme nur einmalig möglich.

Wissenschaftliches Niveau bei Personalauswahl

Im internationalen Vergleich war der „DLR-Test“ der erste, der ein Persönlichkeitsscreening und die Betrachtung von Teamkompetenzen in die Auswahl von Flugsicherungspersonal aufnahm. Auch zukünftige mögliche Veränderungen bei den Anforderungen an den Lotsenberuf finden Berücksichtigung in der Eignungsdiagnostik. „Die vergangenen 40 Jahre der Zusammenarbeit von DLR und DFS haben gezeigt, dass wir gemeinsam nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Standards in vertrauensvoller Teamarbeit genau diejenigen jungen Menschen auswählen, die für die Flugsicherung geeignet sind“, betont die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Anke Kaysser-Pyzalla. „Auch bei den sich zukünftig ändernden Anforderungen an das Berufsbild der Fluglotsen wird das DLR mit seinen Kompetenzen einen wichtigen Beitrag für einen sicheren Flugverkehr in Deutschland und den Klimaschutz leisten.“

Die Auswahlkommission besteht partnerschaftlich aus DFS-Fluglotsen mit Ausbildungsberechtigung sowie einem Team aus Luftfahrt-Psychologen des DLR. In der Hamburger Abteilung des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin werden zudem Auswahlverfahren für angehende Piloten organisiert. Zudem sind die DLR-Experten an der Astronautenauswahl der ESA beteiligt. Im laufenden Jahr 2022 besetzte die DFS – auf Basis der gemeinsamen Tests mit dem DLR – alle 140 Ausbildungsplätze für Fluglotsen. Auch in den kommenden Jahren sind Einstellungszahlen in ähnlicher Höhe geplant.

Airbus A350 für Starlux eröffnet Widebody-Flotte

STARLUX bekam ihren ersten A350 von Airbus ausgeliefert. Es ist das erste Großraumflugzeug für die Airline überhaupt, von dem sie insgesamt 18 Flugzeuge bestellt hat.

Bisher betreibt STARLUX schon A321neo und A330neo von Airbus. Die XWB werden in 900er Version geliefert und erhalten eine luxuriöse Konfiguration in vier Klassen. 240 Sitze umfasst die Economy, 36 die Premium Economy, 25 Sitze die Business Class und vier Suiten gibt es im Luxus der First Class.

Start in Taiwan

STARLUX will das Muster zunächst auf seinen heimischen Routen in der Asia-Pazifik-Region einsetzen. Danach wird die A350-900 mit der Werksnummer MSN480 auch von ihrem Sitz in Taiwan auch auf Transpazifikrouten eingesetzt. Airbus hat bald 500 Flugzeuge der A350 ausgeliefert.

DFS Geschäftsführung mit Andrea Wächter wieder komplett

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Andrea Wächter ist seit dem 01. November 2022 neue Geschäftsführerin Personal und Arbeitsdirektorin. Andrea Wächter arbeitet schon seit vielen Jahren in sehr unterschiedlichen Positionen in der Flugsicherung.

Die Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist wieder komplett. Andrea Wächter startete bereits 1994 im Personalressort und bekleidete dort verschiedene Leitungsfunktionen – zentral am Unternehmenssitz der DFS und auch dezentral an verschiedenen Niederlassungen. Von 2015 bis 2021 war sie Leiterin des Towers Hamburg. Im Anschluss verantwortete sie als „Director Operations Tower“ die Arbeit von insgesamt zwölf Tower-Niederlassungen der DFS.

Juristin aus eigenem Hause

Vor Ihrem Einsatz bei der DFS hatte Wächter an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn Rechtswissenschaften studiert und ihr Zweites Staatsexamen Ende 1993 abgelegt. „Mit Andrea Wächter haben wir eine bestens qualifizierte Kollegin finden können, sie ist mir und meinen Geschäftsführungskollegen aus vielen Jahren gemeinsamer Arbeit vertraut“ sagt Arndt Schoenemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS. „Sie kennt die besondere Flugsicherungswelt aus vielen Perspektiven, das ist eine ideale Ausgangsposition für die anspruchsvollen Themen, die auf uns als Geschäftsführung zukommen werden“ so Schoenemann weiter.

Die Stelle der Geschäftsführerin Personal war seit dem Weggang von Dr. Kerstin Böcker im Juni 2022 unbesetzt. Die Auswahl erfolgte aus einem Bewerberkreis, der sich aus internen und externen Kandidatinnen und Kandidaten zusammengesetzt hatte.

Lufthansa und Fraport im Joint Venture

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Deutschlands größter Flughafen Fraport und Lufthansa haben jetzt ein neues Joint Venture gegründet. Beide wollen damit ihre Zusammenarbeit hinsichtlich der Verbesserung der Serviceleistungen im Terminal 1 am Flughafen Frankfurt weiterentwickeln.

„FraAlliance“ heißt das neue Joint Venture, an dem Fraport und Lufthansa zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind. Beide Konzerne wollen im Hinblick auf den Flughafen Frankfurt mit der „FraAlliance“ bei strategischen Themen und in operativen Bereichen künftig noch intensiver zusammenarbeiten. Das Ziel ist die Steigerung der Produkt- und Servicequalität am Flughafen Frankfurt.

Live-Daten zu Flughafen-Prozessen für Lufthansa

Mit dem Joint Venture sollen Geschäftsbetrieb und Geschäftsentwicklung, Kundenerlebnis, Infrastruktur, Intermodalität und Nachhaltigkeit inhaltlich weiterentwickelt werden. Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG, sagt: „Mit dem Gemeinschaftsunternehmen schaffen wir eine schnelle und schlagkräftige Einheit, mit der wir unsere gemeinsamen Interessen bündeln und das Angebot für Fluggäste weiter verbessern können. Dies ist ein wichtiges Signal für die mittel- und langfristige Perspektive des Flughafens Frankfurt.

Verbesserungen sollen durch die Analyse und Optimierung von Prozessen im Terminalbetrieb erreicht werden sowie durch eine gemeinsame, kundenfokussierte Produktentwicklung. So sollen die Abläufe und Produktangebote für Fluggäste entlang der gesamten Reisekette weiter verbessert und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts gestärkt werden.

Sicherheitskontrollen entfallen

Ein erstes Ergebnis der vertieften Zusammenarbeit ist eine in Echtzeit verfügbare Information über die aktuellen Wartezeiten an den Luftsicherheitskontrollen in der Lufthansa-App. Zukünftig können Lufthansa- Gäste somit die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen in Frankfurt in der App sehen und in ihrer Zeit- und Reiseplanung berücksichtigen. In einem weiteren Projekt wurden Passagierströme genau analysiert und optimiert. Dadurch wird künftig für etwa eine Million Fluggäste pro Jahr die Umsteigezeit signifikant reduziert, weil unnötige, doppelte Sicherheitskontrollen entfallen.

Jens Ritter, CEO Lufthansa Airlines, sagt: „Wir wollen unseren Kunden ein zuverlässiges, pünktliches und erstklassiges Reiseerlebnis bieten. Mit dem Joint Venture werden wir jetzt stärker und fokussierter als bisher die dafür notwendigen Projekte voranbringen. Die neue Partnerschaft an unserem Drehkreuz in Frankfurt schafft durch innovative, zukunftsorientierte Maßnahmen einen deutlichen Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden.“

Das Team der FraAlliance wird paritätisch von beiden Unternehmen besetzt. Die Geschäftsleitung haben Dirk Schusdziara (bisher Leiter Wirtschaftliche Steuerung des Zentralbereichs Flugbetriebs- und Terminalmanagement, Unternehmenssicherheit der Fraport AG) und Jörg Harnisch (bisher Head of Lean Project Management & CoE Process Improvement bei der Lufthansa Group) gemeinsam übernommen.

Deutsche Airlines machen Marktanteile gut

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Der Marktanteil der deutschen Fluggesellschaften an den heimischen Flughäfen erholt sich 2022 moderat, nachdem er mit dem Einsetzen der Corona Pandemie im Jahr 2020 auf ein Rekordtief und erstmals auf unter 50 gefallen war.

Nach drei von vier Quartalen sieht es im laufenden Jahr 2022 so aus, als könnten die deutschen Fluggesellschaften ihren Marktanteil wieder auf knapp über 50 konsolidieren, teilte der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften mit. Gleichwohl verbleiben in der Rückbetrachtung der letzten zehn Jahre für die deutschen Airlines deutliche Marktanteilsverluste auf dem heimischen Markt. Lag der Anteil 2010 noch bei 63,8 Prozent, waren es im Vor-Corona-Jahr 2019 nur noch 50,6 Prozent.

Steuern und Abgaben einfrieren

Um die Erholung des Marktanteils der deutschen Airlines im laufenden Jahr zu stabilisieren sei ein Moratorium bei den bereits bestehenden Gebühren und Steuern unbedingt notwendig, heißt es aus der Branche. Anderenfalls sind weitere Marktanteilsverluste der deutschen Fluggesellschaften in den kommenden Jahren zu befürchten.

Hubschrauberfachmesse European Rotors: Rettungswinde bei Spezialisten

Auf der Hubschrauberfachmesse European Rotors vom 08. bis 10. November zeigt auch die DRF Luftrettung ihre Leistungen. Schwerpunkte sind neben dem Flugbetrieb und der HEMS-Operation die Angebote für Firmenkunden aus den Bereichen Technik und Training.

Mit Spezialwissen aus fast 50 Jahren Rettungsflüge zeigt die DRF Luftrettung zeigt auf der European Rotors in Köln, wie sie die Luftrettung stetig weiterentwickelt und Innovationen umsetzt. Diese reichen von der Hubschrauberwartung über Type Ratings für Piloten bis hin zur Windenrettung. Ein weiteres Beispiel aus dem Bereich Technik zählt Michael Wrobel, Vertriebsleiter der DRF Luftrettung, mit der SB Retrofit-Umrüstungen von der BK117 D2 auf die D3 (H145-Fünfblatt) auf, die die DRF Luftrettung in ihrem eigenen EASA Part-145-Betrieb durchführt.

„Wir haben seit Anfang 2021 für unsere eigene H145-Flotte bereits fünf Umrüstungen auf das neue Fünfblatt-Rotorsystem erfolgreich vorgenommen, so dass wir jetzt diese Leistung auch externen Kunden anbieten. Da wir im letzten Jahr als erster Betreiber mit Airbus Helicopters die Prozesse für das Retrofit erarbeitet haben, sind wir einer der wenigen Anbieter mit dieser großen Kompetenz“, so Wrobel. Dieses Thema ist auch Bestandteil der MRO-Konferenz am 09. November 2022 von 10:00 bis 11:30 Uhr.

Rettung per Winde am Hubschrauber

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Windenrettung als eine der Kernkompetenzen der DRF Luftrettung: Auf dem Messestand in Halle K-08 wird eine H145 mit Fünfblattrotor und Winde präsentiert. Ob im Gebirge, in besiedelten Gebieten oder über See – an neun Stationen setzt die DRF Luftrettung Gruppe einen Hubschrauber mit Winde ein. Piloten und Ausbilder berichten über die Herausforderungen des Windenbetriebs bei speziellen Einsatzprofilen und im Katastrophenfall und erläutern, wie Kunden von der großen Kompetenz der DRF Luftrettung profitieren können, zum Beispiel im Rahmen von individuellen Windentrainings.

Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, freut sich auf den Austausch auf der diesjährigen European Rotors: „Wir sind eine der größten europäischen Luftrettungsorganisationen mit einer langjährigen Expertise. Aufgrund der verschiedenen EASA-Zulassungen und Zertifizierungen können wir ein breites Leistungsspektrum anbieten, das wir in den vergangenen Jahren noch weiter ausgebaut haben, beispielsweise im Instandhaltungs-, Entwicklungs- und Ausbildungsbetrieb“.

Einblicke in ihre flugbetrieblichen, technischen und medizinischen Innovationen gibt die DRF Luftrettung auch im Rahmen der HEMS-Konferenz am 09. November 2022. Unter anderem wird die DRF Akademie ihr Portfolio vorstellen. Im Fokus steht dabei das neue Ausbildungsangebot zum Berufshubschrauberpiloten. Interessierte, die mit Experten der DRF Luftrettung ins Gespräch kommen möchten, können über die Website der European Rotors und das dort zu findende Ausstellerverzeichnis eine direkte Anfrage senden oder vorab einen Termin über E-Mail zu vereinbaren.

Auszeichnung fürs Netzwerk an Flughafen Nürnberg

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Auszeichnung für den Albrecht Dürer Airport Nürnberg: Im Rahmen der internationalen Streckenentwicklungskonferenzen Routes World erhielt der Flughafen die begehrte Trophäe „Routes World Award“.

Der Award, der diesmal in Las Vegas verliehen wurde, gilt als eine der höchsten Auszeichnungen für Flughäfen innerhalb der Branche. Auf den Routes-Konferenzen kommen Fluggesellschaften und Flughäfen aus aller Welt zusammen, um Routen und Märkte zu entwickeln. Dabei werden vorab nominierte Airports, die sich dynamisch entwickeln, für ihre Vertriebs- und Marketing-Ideen von einer internationalen Airline-Jury ausgezeichnet.

Geschäftsführer Dr. Michael Hupe sieht darin eine klare Anerkennung und Würdigung der Leistungen in Bezug auf die Entwicklung des Flugangebots in der Kategorie bis fünf Millionen Passagiere durch die Branche: „Ich bin stolz auf mein Team, das diesen Erfolg möglich gemacht hat. Als Basis dienten eine solide Datenanalyse und eine neue Preisgestaltung, die sich von komplexen Strukturen löst. Zudem führten eine individuelle Airline-Ansprache sowie kreative Kommunikationsmaßnahmen, wie unsere #tasteofNUE-Kampagne, dazu, den Verkehr trotz ungünstiger Rahmenbedingungen auf das Niveau von vor der Pandemie zu steigern.“

BA und Ryanair-Basis in Nürnberg

Der Airport Nürnberg ist eine feste Größe im internationalen Luftverkehr und hebt sich durch sein offensives Marketing selbst von größeren Mitbewerbern ab. So hilft die eigens entwickelte „Blue Ocean-Kampagne“, die den Airlines in anschaulicher Weise die Chancen für ihre Streckenentwicklung in der Metropolregion Nürnberg aufzeigt, neue Fluggesellschaften zu gewinnen und den Flugplan stetig zu erweitern. Jüngste Beispiele sind der Markteintritt von British Airways sowie der Ausbau der Ryanair-Basis in Nürnberg.

Christian Käser, Leiter des Airline-Vertriebs: „Dieser Award ist das Ergebnis einer großartigen Team-Leistung in den letzten zwei Jahren. Über die schwierige Phase der Pandemie hinweg ist uns eine enorme Transformation unserer Verkehrsstruktur gelungen. Die Airlines schätzen unsere Arbeit. Der ‚Blue Ocean‘, als zentraler Bestandteil unserer Vertriebsstrategie, ist für die Fluggesellschaften zwischenzeitlich eine echte Marke und zum Synonym für unseren Markt in Nürnberg und Nordbayern geworden.“ Der Routes Award wurde dem Airport Nürnberg bereits zweimal verliehen, 2017 in Barcelona und 2018 im chinesischen Guangzhou.

Luftsicherheitsgebühr für DTM, PAD und FMO erneuert

Für die Airports DTM, PAD und FMO gelten neue Gebühren. Dabei wird FMO günstiger. Für alle Flughäfen wurde ein Monitoring der Gebührenentwicklung vereinbart, bei dem auch der prognostizierte Kontrollstundenverbrauch überprüft wird.

Bei den diesjährigen Transparenzgesprächen der Bezirksregierung Münster wurden die Luftsicherheitsgebühren 2023 für die drei westfälischen Flughäfen Dortmund, Paderborn und Münster/Osnabrück kalkuliert.

Für Münster/Osnabrück konnte die kalkulierte Gebühr auf 12,10 Euro abgesenkt werden (bislang: 12,67 Euro; -4,5 Prozent). Für Paderborn wurden 11,18 Euro kalkuliert (bislang: 10,56 Euro; +5,9 Prozent) und für Dortmund 6,67 Euro (bislang: 6,55 Euro +1,8 Prozent). Gegenüber der ursprünglichen Planung für Dortmund konnte die Gebühr um vier Cent reduziert werden. Die Veröffentlichung der Luftsicherheitsgebühren wird durch das Bundesinnenministerium erfolgen.

Airtec holt Who Is Who der Luftfahrtbranche nach München

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Fachmesse, Konferenz, B2B-Meetings Airtec 2022 München glänzt durch Innovationen und Internationalität:

Hoch innovativ und sehr international mit einem starken Fokus auf klimaneutrales Fliegen, Future Air Mobility und New Space. Die Airtec 2022 öffnet ihre Tore am Mittwoch, 26. Oktober 2022 im Ausstellungsgelände MTC in München. Sie wird eröffnet durch die Koordinatorin für Luft und Raumfahrt am Bundeswirtschafts- und Klimaministerium, Dr. Anna Christmann und den Staatsminister des Freistaates Bayern, Dr. Florian Herrmann.

Internationale Fachmesse für Luft- und Raumfahrt und Future Air Mobility

Airtec hat im Jahr 2022 erneut ihr Profil als internationale Fachmesse für Luft- und Raumfahrt und Future Air Mobility geschärft. Neu hinzugekommen in diesem Jahr ist die Wachstumsindustrie New Space. Dem Veranstalter der Airtec 2022 ist es gelungen, die ganze internationale Unternehmenselite der Herstellung von Flugtaxis, Regional Flugzeugen, und elektrischem Fliegen auf die Airtec 2022 zusammen zu bringen. Sie ist damit zum zentralen Treffpunkt der Branche in Europa geworden.

Während der drei Messetage werden sich mehr als 2.000 Meeting-Partner zu Fachgesprächen treffen, nach der Devise: „Connect, Match and make business together!“ Das B2B-matchmaking steht im Mittelpunkt der Airtec 2022. Aussteller, B2B-Meeting-Teilnehmer und Fachbesucher aus 25 Nationen sind zur Airtec 2022 bereits registriert und Repräsentanten von mehr Nationen werden erwartet. Die meisten Aussteller kommen aus Europa, wie Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Großbritannien und aus Übersee wie aus den USA und Australien unter weiteren Nationen. Delegationen aus Indonesien und Japan sind registriert. Unter den Ausstellern sind führende Unternehmen wie Airbus Protect, Air Liquide, Electra Aero, Sabelt, Curtis, AES Embedded Sytems, Yxlon, Diondo, Westdeutscher Metallhandel, EME Metall, Open Mind, Mubea Carbotech, Materialize, Lift, Rolls-Royce Electrical, MT Aerospace, Vaeridion und weitere bekannte innovative ausstellende Unternehmen.

Airtec 2022 präsentiert wichtige Unternehmen als Sponsoren

Air Liquide als Silver Sponsor and Huber & Suhner als Bronze Sponsor. Weitere wichtige Sponsoren sind Rolls Royce Electrical, FACC, Lilium und Altair.

Airtec 2022 verbindet wie keine andere B2B-Matchmaking-Veranstaltung die neuen Wachstumsindustrien der advanced air mobility, elektrisches Fliegen und New Space. Auf der parallel stattfindenden internationalen Fachkonferenz werden die Top aktuellen und zukunftsweisenden Themen wie klimaneutrales Fliegen, alternative Kraftstoffe und Wasserstoff besprochen. Die Session zu Sustainable Aviation Fuels (SAF) in Kooperation mit dem Verband en2x stellt neue Lösungen für die Luftfahrtindustrie vor. Eine Paneldiskussion bezieht das Auditorium in diese wichtigen für die Branche zukunftsweisenden Themen ein.

Führende Unternehmen und Sprecher von Ministerien Deutschlands, wie dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Ministerium aus Baden-Württemberg sowie Unternehmen wie die Raffinerie Burghausen und dem Deutschen Airline Verband sind Teil dieser spannenden Session. Die Session “Value and Supply Chain” präsentiert neue Herausforderungen, die sich die Zulieferer zunehmend stellen müssen. Die Chief Supply Chain Managerin für Supply Chain Management bei Airbus Group sowie der Supply Chain Manager der Deutschen Aircraft stellen ihre neuen Erfordernisse und Chancen für Zulieferer vor.

Die Sessions für Leichtbau/Composites und Additive Fertigung, die sehr wichtige Technologien auch in der neuen Industrie der Future Air Mobility sind, zählen ebenso zu den Top Themen der Airtec 2022. Referenten von bekannten Unternehmen wie CTC Stade, Composites United, Materialise, Lift and Velo 3D sind unter anderen vertreten. Die Wasserstofftechnologie in der Luftfahrt ist in einer eigenen Session auf der Airtec 2022 repräsentiert. Hier sind wichtige Organisationen und Unternehmen wie zum Beispiel Hydrogen Europe, Air Liquide, H2Fly und der deutsche Wasserstoffverband vertreten.

Last but not least findet die “Future Air Mobility” Session statt, die von Mike Hirschberg, Vorsitzendem der Vertical Flight Society geleitet wird. Führende Unternehmen aus Europa und den USA wie Airbus urban air mobility, Lilium, Volocopter, Hydroplane, Joby, Electra sowie in der Supply Chain Sesssion wie mit führenden Unternehmen wie GKN, Rolls Royce, ElectroAero, Sole One und anderen innovativen Unternehmen aus der Branche. Eine anregende Panel Diskussion wird allen Teilnehmern neue Aspekte aus der neuen Air Mobility und dem elektrischen Fliegen geben. Neu in diesem Jahr ist die Panel für die Innovative Raumfahrindustrie mit renommierten Referenten der DLR, dem Zentrum für Telematik in Würzburg, der ESA und der Initiative New Space des Bundesverbandes der deutschen Industrie BDI.

Neue Geschäftsmöglichkeiten für die Aerospace Supply Chain

Airtec 2022 ist die führende zukunftsweisende, internationale Luftfahrt-, Future Air Mobility und New Space-Veranstaltung in dieser Kombination. Mit ihrem einzigartigem Veranstaltungskonzept ist sie ein „Innovation and Technology Hub“. Airtec 2022 fördert neue Geschäftsmöglichkeiten für die Aerospace Supply Chain.

Airtec 2023 wird vom 25.-27. Oktober in der Metropolitan Area München stattfinden.

KLM Winterflugplan mit vier neuen Destinationen

Mit Beginn des Winterflugplans (gültig vom 28. Oktober bis zum 25. März ) wird das Streckennetz von KLM Royal Dutch Airlines 163 Destinationen umfassen: 92 in Europa und 71 interkontinentale. Neu sind Nantes in Frankreich, Rovaniemi in Finnland, Aarhus in Dänemark und Kattowitz in Polen. Auch die Verbindung nach Austin in Texas aus dem Sommerflugplan wird weitergeführt. Im Vergleich zu 2019 bietet KLM nun mehr Sitzplätze auf Flügen nach Nordamerika an. Passagiere aus Deutschland haben Anschlüsse von zehn Flughäfen an das weltweite Streckennetz von KLM.

Europa

KLM hat Nantes, Aarhus und Kattowitz in das Streckennetz aufgenommen. Ab dem 29. Oktober werden Nantes zweimal pro Tag sowie Aarhus und Kattowitz täglich angeflogen. Ab dem 03. Dezember kommt auch Rovaniemi (Finnland) dazu, das KLM bis zum 25. März einmal pro Woche anfliegt.

Außerdem erhöht KLM die Frequenzen nach Teeside, Humberside, Cardiff, Southampton (Großbritannien) und Graz (Österreich). Neapel (Italien) und Split (Kroatien) werden täglich bedient. Diese Verbindungen sind neu im Winterflugplan aber eine Fortsetzung des Sommerflugplans von KLM.

Nordamerika

KLM fliegt in diesem Winter insgesamt 19 Ziele in Nordamerika an. Die Sitzplatzkapazität wird um elf Prozent im Vergleich zu 2019 erhöht. Zehnmal pro Woche geht es beispielsweise nach Los Angeles, dreimal mehr im Vergleich zum vergangenen Winterflugplan. Die im Sommer aufgenommene Verbindung nach Austin wird fortgesetzt. KLM wird auch das im Winterflugplan 2021/2022 eingeführte Winterziel Cancun in Mexiko wieder bedienen.

Die neue Premium Comfort Class von KLM wird im Winterflugplan zu mehreren Zielen in den USA und Kanada buchbar sein. In dieser Klasse, die Elemente der Economy Class und der World Business Class kombiniert, können die Kunden das neue Servicekonzept von KLM in einer separaten Kabine mit bequemen Sitzen und viel Beinfreiheit erleben. Das Erlebnis der Premium Comfort Class beginnt bereits am Flughafen mit einer höheren Freigepäckmenge im Vergleich zur Economy Class und dem SkyPriority-Service, mit dem die Kunden eigene Check-in-Schalter und an vielen Flughäfen separate Schalter bei der Sicherheitskontrolle und der Ein- bzw. Ausreise nutzen und mit als erste an Bord gehen können.

Karibik und Surinam

Das Angebot an Flügen in die Karibik, vor allem auf die Niederländischen Antillen, wurde um mehr als 20 Prozent gegenüber 2019 erhöht. Curaçao wird mindestens zehnmal pro Woche angeflogen, mit zwei täglichen Verbindungen während der Weihnachtszeit. Den täglichen Dienst nach Aruba – kombiniert mit Bonaire – führt KLM mit dem größten Flugzeug der Flotte, der Boeing 777-300ER mit 408 Sitzplätzen, durch.

Wie im Winterflugplan 2021/2022 bietet KLM auch in dieser Saison wieder Flüge nach Bridgetown (Barbados) und Port of Spain (Trinidad und Tobago) an.

Mittel- und Südamerika

Das Sitzplatzangebot auf Flügen nach Südamerika ist in diesem Winter sechs Prozent größer gegenüber 2021. KLM fliegt täglich nach Santiago de Chile via Buenos Aires, nonstop nach Rio de Janeiro, São Paulo, Panama-City und Lima, im Dreiecksflug nach Bogotá und Cartagena bzw. Quito und Guayaquil (Ecuador). Der saisonale Dreiecksflug nach San José und Liberia in Costa Rica steht viermal pro Woche im Flugplan. Außerdem startet KLM fünfmal pro Woche nach Paramaribo, ebenfalls mit Boeing 777-300ER.

Afrika

KLM führt drei weitere Flüge pro Woche nach Kapstadt, Südafrika, ein. Zusätzlich zu den täglichen „Tagesflügen“ können die Kunden nun dreimal pro Woche „Nachtflüge“ wählen. Außerdem haben sie wieder die Möglichkeit, Sansibar im Dreiecksflug mit Dar-es-Salaam (beide in Tansania) mit KLM zu erreichen. Auf Flügen nach Nairobi und Dar-es-Salaam wird die neue Premium Comfort Class nach und nach buchbar sein. Außerdem werden weitere Langstreckenflugzeuge mit der neuen Klasse umgerüstet, angefangen bei den Boeing 787 Dreamlinern.

Asien

Nach Asien bietet KLM in der Wintersaison 2022/2023 insgesamt 50 Prozent mehr Sitzplätze an als im vergangenen Winter, da viele südostasiatische Ziele ihre Türen für ausländische Besucher wieder geöffnet haben. Die Flüge von und nach Tokio-Narita werden wieder nonstop durchgeführt, bedingt durch die Sperrung des russischen Flugraums werden sie allerdings weiterhin umgeleitet. Nach Kuala Lumpur (Malaysia) – mit Weiterflug nach Jakarta (Indonesien) – fliegt KLM ebenfalls direkt und nicht mehr über Singapur. Die im Sommerflugplan aufgenommenen Verbindungen nach Bangalore (Indien) werden fortgesetzt, jene nach China bleiben bis auf weiteres eingeschränkt. KLM fliegt in diesem Winter insgesamt dreimal wöchentlich nach Shanghai bzw. Hangzhou jeweils mit einem Zwischenstopp in Seoul-Incheon.

Austrian Airlines erweitert Angebot von Innsbruck und Wien nach Berlin

Im kommenden Winterflugplan stockt Austrian Airlines ihr Flugangebot von und nach Berlin auf und fliegt die Strecke Berlin-Innsbruck erstmalig wöchentlich. Im Zeitraum vom 28. Januar bis zum 25. Februar fliegt Austrian jeweils samstags Fluggäste aus der deutschen Bundeshauptstadt ins Tiroler Winterparadies. Mit dieser neuen Route stärkt die Lufthansa Group die Anbindung Innsbrucks zusätzlich zu den bereits bestehenden Verbindungen nach Wien, Frankfurt, Hamburg, Stockholm und Kopenhagen. Insgesamt fliegen die Airlines der Lufthansa Group in der Ski-Hochsaison damit bis zu 48-mal pro Woche nach Innsbruck und fördern weiter den Markt für den heimischen Tourismus.

„Unser Flugprogramm nach Berlin bekommt mit dieser saisonalen Bedienung eine Aufwertung, die wintersportaffine Fluggäste mit dem Komfort einer Direktverbindung nach Tirol begeistern wird. Austrian Airlines und die Lufthansa Group tragen mit fast 50 wöchentlichen Flugverbindungen nach Innsbruck maßgeblich zur Stärkung des touristischen Verkehrs in der Region bei“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl.

Auch die Verbindung Wien-Berlin wird dabei mit einem zusätzlichen Flug an den Samstagen rund um die Semesterferien erweitert. Davon profitieren nicht nur Städtetouristen, die nach Wien oder Berlin reisen, sondern auch zahlreiche Transferpassagiere, die den Hub Wien als komfortables Drehkreuz für ihren Weiterflug nutzen.

Die neue Berlin-Verbindung im Detail (28. Januar – 25. Februar)

StreckeFlugnummerFlugtageAbflug – Ankunft
Berlin – InnsbruckOS281Samstags12.10 – 13.35
Innsbruck – BerlinOS282Samstags15.05 – 16.30
Wien – BerlinOS225Samstags10.05 – 11.20
Berlin – WienOS232Samstags17.15 – 18.30

NRW-Herbstferien: Dortmund Airport erwartet Passagierrekord

Mit dem Start des langen Wochenendes beginnen in Nordrhein-Westfalen die zweiwöchigen Herbstferien. Der Dortmunder Flughafen rechnet in diesem Zeitraum mit ca. 144.000 Fluggästen und somit einem Wachstum um rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 (136.930 Passagiere). Reisende können in diesen Schulferien aus rund 50 Zielen wählen und somit aus rund 30 Prozent mehr Destinationen als vor Corona.

Neustes Angebot: mit Wizz Air per Direktflug nach Rom

Diese Verbindung bietet die ungarische Airline mehrmals pro Woche seit Ende September an. Ebenfalls eine Reise wert: Unser Nachbarland Polen. Ab dem Dortmund Airport stehen dazu momentan fünf Ziele zur Auswahl: Kattowitz, Breslau, Danzig, Olsztyn-Mazury und Krakau. 

Mallorca oder Türkei

Wer sich in diesen doch eher kalten Tagen nach dem Süden sehnt, hat überdies die Möglichkeit, unter anderem mit Eurowings nach Rhodos oder Palma de Mallorca zu reisen. Auch Antalya ist in den Herbstferien und den ganzen Winter von Dortmund aus zu erreichen.

Städtereisen mit Ryanair

Wer keinen langen Urlaub machen kann, profitiert von den verschiedensten Städtereiseangeboten am Dortmund Airport – etwa den Direktverbindungen nach London und Porto mit Ryanair.

Air France: 171 Destinationen im neuen Winterflugplan

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Nach einem Sommer, der von einer starken Nachfrage nach Reisen geprägt war, setzt Air France die Wiederaufnahme von Strecken weltweit fort. In der kommenden Wintersaison von November bis März fliegt die französische Airline 171 Destinationen an, darunter 86 auf der Langstrecke sowie 85 auf der Kurz- und Mittelstrecke. Die gesamte Flotte wird eingesetzt und die Kapazitäten im gesamten Streckennetz entsprechen in etwa denen des Winters 2019.

Ende 2022 führt Air France ihre neue Langstreckenkabinen ein. Im Zuge der Aufwertung ihrer Produkte baut sie schrittweise einen neuen Business-Sitz in zwölf Boeing 777-300ER ein. Dieser lässt sich in ein echtes Bett von fast zwei Metern Länge verwandeln.  Eine neue Schiebetür ermöglicht es, den Sitzbereich vollständig zu privatisieren und ihn vom Rest der Kabine abzuschirmen. Der Erstflug mit der neuen Business Class startet in den kommenden Wochen nach New York-JFK.

Langstrecke: Neu nach Newark und wieder nach Kapstadt und Tokio-Haneda

Als führende Fluggesellschaft auf der Strecke Paris-New York eröffnet Air France am 12. Dezember 2022 eine tägliche Nonstop-Verbindung zwischen dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle und dem Flughafen New York-Newark Liberty Airport, dem zweitgrößten internationalen Flughafen in New York und Umgebung. Mit dem täglichen Flug der Boeing 777-200ER kehrt die französische Airline nach zehn Jahren Abstinenz zu einer historischen Destination zurück. Er ergänzt den „Shuttle“-Service zwischen Paris-Charles de Gaulle und New York-John F. Kennedy (JFK) mit sechs täglichen Flügen von Air France sowie zwei des Skyteam-Partners Delta Air Lines.

Die Flüge aus dem Sommerflugplan von Paris-Charles de Gaulle nach Dallas/Ft. Worth werden mit drei wöchentlichen Verbindungen im Winterflugplan fortgesetzt. Zum Einsatz kommt eine Boeing B777-200 ER. 

Am 30. Oktober 2022 nimmt Air France die Verbindung von Paris-Charles de Gaulle nach Kapstadt wieder auf, die seit Beginn der Pandemie ausgesetzt war. Die drei wöchentlichen Nonstopflüge werden mit einer Boeing 787-9 durchgeführt. Zusätzlich stehen sieben wöchentliche Nonstop-Dienste nach Johannesburg im Flugplan nach Südafrika.

Im Rahmen der schrittweisen Öffnung der Grenzen Japans hat Air France die Flüge zwischen Paris-Charles de Gaulle und Tokio-Haneda mit fünf wöchentlichen Verbindungen mit Boeing 787-9 wieder aufgenommen. In diesem Winter fliegt Air France von Paris aus beide Flughäfen in Tokio an, mit bis zu fünf Flügen pro Woche ab Paris-Charles de Gaulle zum Airport Tokio-Narita.

Kurz- und Mittelstrecke: Fokus auf Winterziele und vier neue saisonale Strecken 

Air France verbindet im kommenden Winterflugplan weiterhin acht deutsche Flughäfen (Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/M, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg, Stuttgart) mehrmals täglich mit ihrem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle. 

Die im Vorjahr eingeführte saisonale Verbindung von Paris-Charles de Gaulle nach Rovaniemi in Finnland wird ab dem 27. November wieder aufgenommen und in der Weihnachtszeit bis zu einmal täglich mit einem Airbus A320 bedient.

Am 10. Dezember nimmt Air France außerdem vier neue Destinationen in ihr Streckennetz auf: Kittilä (Finnland) und Tromsø (Norwegen) stehen jeweils einmal pro Woche mit einem Airbus A320 beziehungsweise einem A319 im Flugplan. Tromsø ist das nördlichste Ziel im Streckennetz von Air France-KLM. Nach Innsbruck und Salzburg geht es zwei- bzw. einmal pro Woche mit einer Embraer 190 am Wochenende.

Der Flugplan kann sich ändern und steht unter dem Vorbehalt, dass die erforderlichen staatlichen Genehmigungen erteilt werden. Er wird unter Berücksichtigung der in den verschiedenen Ländern oder Zielorten geltenden Gesundheitsmaßnahmen umgesetzt.

Air France bittet ihre Kunden, sich vor der Reise über die Reisebeschränkungen und die bei der Ankunft am Zielort erforderlichen Dokumente zu informieren.

LOT Polish Airlines setzt auf grünes Kerosin

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Die polnische Fluglinie LOT Polish Airlines setzt auf nachhaltig produzierten Treibstoff. Dazu hat sie jetzt eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Multi-Energie-Konzern PKN ORLEN unterzeichnet.

PKN ORLEN errichtet in der Stadt Plock eine Produktionsanlage, in der hydrierte Pflanzenöle (Hydrogenated Vegetable Oils, HVO) in Biotreibstoff beziehungsweise Biokomponenten für Flugzeugtreibstoff umgewandelt werden. Hierzu verwendet werden Pflanzenöle, gebrauchte pflanzliche Speiseöle sowie Algenöle. Nach ihrer Fertigstellung wird die Anlage rund 300.000 Tonnen HVO jährlich produzieren, was bereits der Hälfte der heute von der ORLEN-Gruppe produzierten Treibstoffe entspricht.

Sustainable Aviation Fuel (SAF)

LOT Polish Airlines wird im Rahmen dieser Kooperation nachhaltig hergestellten Treibstoff für Flugzeuge (Sustainable Aviation Fuel, SAF) erhalten. Mit Hilfe von SAF lassen sich die Lebenszyklus-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin um bis zu 80 Prozent reduzieren.

Die Vereinbarung zur Abnahme von SAF ist für LOT Polish Airlines ein wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Luftverkehr, auch vor dem Hintergrund der Zielsetzung der IATA-Resolution NetZero, kommerzielles Fliegen bis zum Jahr 2050 CO2-neutral zu gestalten. Dazu sagte Rafal Milczarski, Präsident und CEO von LOT Polish Airlines: „Das Vertrauen, das uns unsere Fluggäste entgegenbringen, verstehen wir als Ehre und Verpflichtung zugleich. Wir wollen ihnen nicht nur höchste Sicherheitsstandards und komfortables Fliegen ermöglichen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Wohl der Umwelt leisten. Daher freue ich mich sehr über die Zusammenarbeit mit PKN ORLEN, denn die Gewinnung von Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen stellt eine weitere Initiative dar, mit der LOT Polish Airlines die Emissionen von Treibhausgasen reduziert.“

Daniel Obajtek, CEO und Präsident des PKN ORLEN Management Board: „Die Luftfahrtbranche ist ein exzellentes Beispiel dafür, welchen Veränderungen die Energie- und Treibstoffindustrie unterworfen ist. Vor diesem Hintergrund entwickeln wir und investieren in saubere, fortschrittliche Produkte. Nach unseren Schätzungen wird sich im Luftverkehr der Anteil von nachhaltig hergestellten Treibstoffen im Jahr 2030 auf 3 Prozent belaufen. Entsprechend sehen wir in diesem Bereich ein enormes Potenzial für weiteres Wachstum gemäß unserer ORLEN2030-Strategie.“

Flughafen Memmingen auf Rekordkurs

Wenn (fast) alle Urlaub machen, herrscht am Flughafen Memmingen Hochbetrieb. Doch so viele Passagiere, wie sie in den sechs bayerischen Ferienwochen gezählt wurden, gab es noch nie in der Geschichte des Airports.

In der Zeit vom 29. Juli bis zum 12. September zählten die Verantwortlichen in Memmingen 326.738 Passagiere. Dies entspricht im Vergleich zum Sommer 2019, der noch ungetrübt von Corona war, einer Zunahme um 18 Prozent. 277.122 Fluggäste waren es im Vergleichszeitraum. Gegenüber den Sommerferien 2021 ergibt sich eine Steigerungsrate von 43 Prozent.

Flughafen Memmingen verzeichnet Rekordsommer

„So einen Rekordsommer hatten wir noch nie“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Die Gründe seien vielfältig. „Vor allem bestand ein immenser Wunsch nach Urlaub und Reisen“, erläutert er. Dies betraf sowohl die klassischen Sonnen- und Ferienziele wie auch die Besuche bei Freunden und Verwandten, die insbesondere auf den Strecken nach Osteuropa großes Gewicht haben. „Viele Menschen hatten ihre Liebsten zwei Jahre nicht gesehen“, berichtet Schmid. Aber auch das ständig wachsende Angebot an attraktiven Strecken trage zur Steigerungsrate bei. Sein Fazit: „Wir sind einer der wenigen deutschen Flughäfen, die das Vorkrisenniveau hinter sich gelassen haben und sich auf einem klaren Wachstumspfad befinden.“ Insgesamt sind in diesem Jahr bis zum Ende der Sommerferien bereits über 1,3 Millionen Menschen von und nach Memmingen geflogen.

Spitzentage mit bis zu 8.000 Passagieren

An Spitzentagen wurden bis zu 8.000 Passagiere am Flughafen Memmingen abgefertigt. „Für unsere Mannschaft war das eine enorme Herausforderung, die sie mit Bravour gemeistert hat“, berichtet Schmid. „Dafür ein großes Dankeschön!“ Die meisten Passagiere flogen nach Mallorca, gefolgt von Sofia und Pristina. Am besten ausgelastet und am stärksten nachgefragt waren die Strecken nach Porto, Calvi auf Korsika und Alicante. Die Fluggesellschaft Ryanair konnte während der Sommerferien zudem ihren achtmillionsten Passagier ab Memmingen begrüßen.

Top Ziel Mallorca

Auch die Fluggesellschaft Eurowings verband in diesem Sommer Memmingen mit der Baleareninsel – und wird dies auch im nächsten Jahr tun. Flüge sind bereits buchbar.