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Lufthansa fliegt vom Flughafen Paderborn/Lippstadt nach München

Zum Winter-Halbjahr optimiert Lufthansa die bewährte Linienverbindung vom Flughafen Paderborn/Lippstadt zum Lufthansa-Drehkreuz München. Ab dem 30. Oktober steuert die Fluggesellschaft die bayerische Landeshauptstadt mit Flugzeiten am Tagesrand an, die insbesondere für Geschäftsreisende deutlich attraktiver sind. Darüber hinaus gibt es einen zweiten Umlauf um die Mittagszeit. Die Flüge sind ab sofort in den Reisebüros und online buchbar.

Linienflug am Tagesrand

Das Lufthansa-Flugzeug mit 90 Sitzplätzen hebt zukünftig bereits um 07.00 Uhr vom Heimathafen ab und landet um 08.05 Uhr in München. Der Rückflug am Tagesrand startet um 20:35 Uhr, das Eintreffen in Paderborn/Lippstadt ist für 21.40 Uhr geplant. Zudem fliegt das Flugzeug um 12:00 Uhr von München nach Paderborn/Lippstadt, wo es um 13.05 Uhr landet. Um 13.40 Uhr geht es zurück nach München, wo die Ankunft um 14.45 Uhr erfolgt. „

freuen uns sehr über die optimierten Flugzeiten, die eine deutliche Verbesserung darstellen. Unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass die Flüge am Tagesrand sehr gut angenommen werden“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser

Die neuen Verbindungen sind auch zum Weiterflug für Geschäftsreisende sowie für Urlauberinnen und Urlauber sehr interessant. Hier bieten vor allem die Langstrecken-Möglichkeiten nach Nordamerika zusätzliche Optionen für Flugreisen vom Heimathafen.

Forschungsflugzeug HALO misst Treibhausgase über Kanada

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Kohlebergbau, die Öl- und Gasförderung, Mülldeponien und Landwirtschaft – all das sind menschengemachte Quellen des Klimagases Methan (CH4), welches nach Kohlenstoffdioxid (CO2) den Klimawandel am stärksten anheizt. Dabei ist ein Methanmolekül bis zu 86-mal stärker in der Klimawirkung gegenüber CO2. Hinzu kommen große Feuchtgebiete und auftauende Permafrostböden als eine der wichtigsten, wenn auch am wenigsten verstandenen natürlichen Quellen und Senken im globalen CH4– und CO2-Budget. Um genauer herauszufinden, wieviel diese Quellen im Einzelnen emittieren und wie sich natürliche und menschengemachte Quellen besser in der Analyse trennen lassen, ist das deutsche Forschungsflugzeug HALO im August und September über Kanada im Einsatz. Im Rahmen der Mission CoMet 2.0 Arctic (Carbon dioxide and methane mission for HALO) forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit den Partnern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie Jena sowie der Universität Bremen und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München daran, Klimagasemissionen zukünftig genauer und umfangreicher zu erfassen sowie Klimaprognosen präziser zu gestalten.

„Ehrgeizige Ziele zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen und damit der globalen Erwärmung benötigen eine effektive Überwachung der Klimagas-Emissionen“, sagt DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt Dr. Anke Pagels-Kerp. „Die Mission CoMet 2.0 trägt wesentlich dazu bei, neue Werkzeuge für das Klima-Monitoring bereitzustellen und die Datengrundlagen für zukünftige klimapolitische Entscheidungen zu verbessen. Hier zeigt sich die interdisziplinäre Stärke des DLR, neue Weltraum-Sensorik zu entwickeln sowie diese am Boden, in der Luft und schließlich im All zu erproben und einzusetzen.“

Im Rahmen der Mission werden neuartige Instrumente für die Erfassung der Treibhausgase erprobt. Das im DLR-Institut für Physik der Atmosphäre entwickelte Lidar-Messgerät CHARM-F (CH4 Atmospheric Remote Monitoring) erlaubt es mittels eines Lasers, Methan und CO2 unabhängig vom Sonnenlicht, aus großer Entfernung und mit hoher Genauigkeit zu messen. „Ein solches Lidar-Instrument soll zukünftig als Kernstück der deutsch-französischen Satellitenmission MERLIN (Methane Remote Sensing Mission) regionale und globale Emissionen des Treibhausgases Methan aus dem All bestimmen“, erklärt der CoMet 2.0 Arctic-Projektleiter Dr. Andreas Fix vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre in Oberpfaffenhofen.

Daneben trägt HALO das abbildende Spektrometer MAMAP2DL der Universität Bremen, das Methan und Kohlenstoffdioxid aus lokalen Quellen bildgebend erfasst und ebenfalls ein flugzeuggetragenes Vorläuferexperiment für zukünftige Satellitensensoren wie beispielsweise bei der Mission CO2M (Copernicus CO2 Monitoring Mission) ist. Das räumlich hochauflösende abbildende Spektrometer specMACS der LMU München charakterisiert zudem die Reflektivität des Erdbodens und erlaubt die präzise Detektion der bei der Methanfernerkundung störenden Wolken. Die wissenschaftliche Instrumentierung ergänzen zwei Cavity-Ringdown-Spektrometer des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie Jena und des DLR, mittels derer die wichtigsten Treibhausgase in-situ gemessen werden, sowie ein Probensammler zur Bestimmung dieser und weiterer Gase in Laboranalysen der gesammelten Luftproben. Zudem tragen Flüge der Mission dazu bei, Daten bereits aktiver Satellitenmissionen wie beispielsweise Sentinel-5P, GOSAT-1, GOSAT-2 oder EnMAP besser zu kalibrieren. Denn die Lage großer Feuchtgebiete und Permafrost-Regionen in hohen Breiten ist für passive Satelliteninstrumente ohne eigene Lichtquelle besonders herausfordernd, da sich die oftmals geringe Sonneneinstrahlung und starke Bewölkung störend auswirken.

Blick auf das Mackenzie River Delta
Blick auf das Mackenzie River Delta: Das Mackenzie River Delta ist eines der beflogenen Feuchtgebiete in der kanadischen Arktis, noch nördlich von Inuvik. Die Vegetation von Feuchtgebieten nimmt Kohlenstoff auf und speichert ihn, und seine Zersetzung gibt CO2 und CH4 frei. Diese Prozesse machen die Feuchtgebiete wie das Flussdelta zu einer der wichtigsten, wenn auch bisher am wenigsten verstandenen Quellen und Senken im globalen CH4- und CO2-Budget. (© DLR)

Im Tiefflug über ein Fluss-Delta und hoch hinaus in den Norden

Während für die Fernerkundungsinstrumente wie das Lidar oder MAMAP2DL HALO bei den Forschungsflügen in rund sieben bis zehn Kilometer Höhe geflogen wird, ist es für die in-situ Vergleichsmessungen nötig, direkt oft möglichst tief in die zu beprobenden Luftmassen verschiedener Emissionsquellen hineinzufliegen. Dies ist immer auch eine Herausforderung für die Piloten. „Für CoMet 2.0 Arctic haben wir beispielsweise umfangreiche Passagen im Tiefflug über dem Mackenzie River Delta und auch über den Regionen mit Öl- und Gasförderung auf 500 bis 600 Meter über Grund absolviert“, berichtet DLR-Forschungspilot Dr. Marc Puskeiler. Das Mackenzie River Delta ist eines der beflogenen Feuchtgebiete in der kanadischen Arktis, noch nördlich von Inuvik. Die Vegetation von Feuchtgebieten nimmt Kohlenstoff auf und speichert ihn, und seine Zersetzung gibt CO2 und CH4 frei. Diese Prozesse machen die Feuchtgebiete wie das Flussdelta zu einer der wichtigsten, wenn auch bisher am wenigsten verstandenen Quellen und Senken im globalen CH4– und CO2-Budget. „Neben dem fliegerischen Können sind auch immer umfangreiche Vorbereitungen nötig“, sagt Puskeiler. „Speziell in Kanada haben wir uns für die vielfältige Flugplanung ausführlich mit der nationalen Flugsicherheitsbehörde NAV Canada und Vertretern der in den beflogenen Gebieten ansässigen indigenen Völkern.“ Ausgangspunkt der HALO-Forschungsflüge ist der Flugplatz in Edmonton im kanadischen Bundesstaat Alberta.

Methan: Treibhausgas mit starker Wirkung

CO2 ist allgemein als das wichtigste vom Menschen auf der Erde emittierte Treibhausgas bekannt. Weniger bekannt hingegen ist, das CH4 trotz der etwa 200-fach geringeren Konzentration in der Atmosphäre gegenüber CO2 ein sehr großes Treibhausgaspotential hat. Denn laut Bericht des Weltklimarates aus dem Jahr 2021 ist ein ausgestoßenes CH4-Molekül über die ersten 20 Jahre 86-mal so klimawirksam wie ein CO2-Molekül. Für 100 Jahre sinkt dieser Wert – da Methan schneller in der Atmosphäre abgebaut wird – auf die immer noch beachtliche 28-fache Klimawirksamkeit. Insgesamt beträgt der Anteil an der Klimaerwärmung von CO2 seit Beginn der industriellen Revolution etwa 65 Prozent, der von CH4 etwa 18 Prozent bezogen auf alle vom Menschen emittierten Treibhausgase. Dabei hat sich die Methankonzentration in der Atmosphäre seit dem Jahr 1750 sogar mehr als verdoppelt während CO2 im gleichen Zeitraum um etwa 44 Prozent angestiegen ist.

Klimagasemissionen von Waldbränden

Ein besonderer Fall umfangreicher Klimagasemissionen sind Waldbrände. „Auch im Rahmen der aktuellen HALO-Forschungsflüge nehmen wir diese nach Möglichkeit in den Blick“, berichtet Dr. Andreas Fix. „Denn neben dem offensichtlich freigesetzten CO2 solcher Brände, können diese auch zu einer erheblichen Methanquelle werden, wenn die Verbrennung nicht vollständig erfolgt.“ Messflüge in der Nähe von Feuern sind vorab nicht planbar und können nur kurzfristig anvisiert werden. So gelang es dem Team bei CoMet 2.0 Arctic einen großen Waldbrand am Rande der Rocky Mountains zu erfliegen.

Vielfältige Kooperation bei Forschungsflügen

Die Mission CoMet 2.0 Arctic der deutschen Forschungspartner DLR, Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena, Universität Bremen und Ludwig-Maximilians-Universität München, ist in vielfältige internationale Kooperationen eigebunden. International ist die Forschungskampagne Teil der AMPAC-Initiative (Arctic Methane and Permafrost Challenge) von ESA und NASA, dessen Ziel es ist, abgestimmt und koordiniert die Analyse der arktischen Klimagasemissionen zu dokumentieren. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit absolvierte HALO bereits im August Forschungsflüge gemeinsam mit den Forschungsflugzeugen der NASA, einer B200 und einer G III. Die kanadische Raumfahrtagentur CSA lässt Höhenforschungsballone für zahlreiche Vergleichsmessungen aufsteigen. Im Mackenzie River Delta finden zeitgleich Aktivitäten des Geological Survey of Canada mit Boden-, Hubschrauber- und Schiffsmessungen statt. Kleinflugzeuge im Auftrag des Environmental Defense Fund untersuchen Methanquellen wie Kohleminen, Mülldeponien und Erdölförderanlagen. Auch hier finden gemeinsame Messflüge von HALO mit den Partnern statt.

Insgesamt wird HALO im Rahmen der Mission CoMet 2.0 Arctic, die von DLR, MPI Jena und DFG finanziert ist, rund 140 Flugstunden im Einsatz sein. Für den verbleibenden Teil der Mission im September hoffen die Forschenden gespannt auf geeignetes Flugwetter über den Hudson Bay Lowlands. Hier liegen nach Sibirien mit einer Fläche größer als Deutschland die zweitgrößten Feuchtgebiete der Nordhalbkugel deren genauere Methanemissionen eine der großen Unbekannten im Ringen um präzisere Klimaprognosen sind. Die große Reichweite von HALO ist für deren Befliegung eine entscheidende Voraussetzung. Bereits 2018 erfolgte die Vorgängermission CoMet , die quer über Europa Treibhausgasquellen zwischen Finnland und Nordafrika analysierte. Hierbei konnten beispielsweise erstmals Methanemission einer ganzen Region, dem Oberschlesischen Kohlerevier, mit Hilfe von Flugzeugmessungen quantifiziert werden.

Über HALO

Das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range) ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Forschungszentrums Jülich und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Emirates feiert das Oktoberfest auf Deutschland-Flügen

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Anlässlich des Oktoberfestes serviert Emirates zwischen dem 17. September und dem 02. Oktober auf seinen Flügen von Dubai nach München, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt sowie in den jeweiligen Airport-Lounges beliebte bayerische Schmankerl.

Als größte internationale Airline der Welt feiert Emirates viele besondere Anlässe an Bord, unter anderem Diwali, Weihnachten und das chinesische Neujahrsfest. Auch zum Oktoberfest genießen Passagiere in der Economy, Business und First Class ein traditionell bayerisches Hauptgericht und ein Dessert, Snacks in der beliebten A380-Bord-Lounge sowie eine Vielzahl traditioneller Oktoberfest-Gerichte in den exklusiven Flughafen-Lounges.

Traditionelle Oktoberfest-Gerichte

Fluggäste in der Economy Class genießen geröstetes Hähnchen mit Paparika in cremiger Senfsoße, Kartoffelecken und geschmortem Rotkohl, gefolgt von einem Stück Bienenstich, serviert mit Obstkompott. Business- und First-Class-Passagiere kommen in den Genuss von geschmorter Kalbshaxe, gebratenem Gemüse der Saison und herzhaften Semmelknödeln, und First-Class-Passagiere können zum Dessert außerdem noch eine Dampfnudel mit Vanillesauce und Schlagsahne bestellen.

Zu den leckeren Oktoberfest-Sandwiches und Snacks, die an Bord angeboten werden, gehört auch ein Leberwurst-Sandwich mit süßem Senf, belegte Brötchen mit Emmentaler und saurer Gurke und der ultimative herzhafte Snack aus Bayern – Brezen. Vor der Landung erhalten Emirates-Passagiere zudem ein Lebkuchenherz als Abschiedsgeschenk. 

In den Flughafen-Lounges in München, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt wird eine Reihe von Oktoberfest-Gerichten angeboten, darunter Weißwürste mit Senf. Die Gäste können sich für einen Snack aus Obazda und Breze entscheiden oder sich gebratenes Hähnchen mit Petersilie, klassischem Kartoffelsalat oder eine Portion herzhafte Käsespätzle schmecken lassen.

Dortmund Airport bei den Passagierzahlen auf Rekordkurs

Die Geschäftsführung des Dortmund Airport hat in der Sitzung des Aufsichtsrates über die aktuelle Verkehrslage am Dortmund Airport berichtet. Mehrere Monate in Folge ist es dem Dortmunder Flughafen gelungen, bisherige Passagierrekorde einzustellen.

Flughafen-Chef Ludger van Bebber informierte über die Entwicklung seit der letzten Sitzung im Juni: „Sowohl im Monat Juni, als auch im Juli und August 2022 konnte sich der Dortmund Airport über Passagierrekorde freuen. Die Passagierzahlen lagen über dem Niveau der Vergleichsmonate im Rekordjahr 2019 vor der Corona-Pandemie.“

Rund 264.400 Fluggäste im August

Im August konnten beispielsweise rund 264.400 Fluggäste in Dortmund begrüßt werden und somit über 3.000 Passagiere mehr als im bisherigen Spitzenmonat August 2019. Noch nie sind so viele Fluggäste von und nach Dortmund geflogen. Damit hebt sich der Dortmund Airport im bundesweiten Vergleich ab. Anders als am Dortmunder Flughafen entspricht die Fluggastzahl des gesamtdeutschen Luftverkehrs noch nicht wieder dem Niveau vor der Pandemie. Laut dem Flughafenverband ADV verzeichneten die deutschen Flughäfen von Januar bis Juli 2022 im Vergleich zu 2019 ein Fluggastminus von 39,6 Prozent.

Auch die diesjährigen NRW-Sommerferien vom 25. Juni bis 09. August haben dem Dortmund Airport einen neuen Passagierrekord beschert: Mit insgesamt 391.900 Fluggäste waren sie die erfolgreichste Feriensaison in der Geschichte des Airports. 

Winter zum aktuellen Zeitpunkt mit Unsicherheiten verbunden

„Diese Zahlen sind überaus erfreulich und stimmen uns zuversichtlich“, so Ludger van Bebber. Er gab jedoch auch zu bedenken: „Trotz der hohen Passagierzahlen in der Sommersaison ist ein Ausblick auf den kommenden Winter zum aktuellen Zeitpunkt mit Unsicherheiten verbunden. Es bleiben die Auswirkungen der Pandemie sowie der gestiegenen Energiepreise als auch die Entwicklung der Inflation abzuwarten.“  

Sicher ist hingegen die Einführung eines neuen Reiseziels: Ab Ende September fliegt die ungarische Airline Wizz Air Italiens Hauptstadt Rom an.

Lufthansa Group und OMV: Partnerschaft zu Flugkraftstoffen

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Die Lufthansa Group und der weltweit tätige Energie- und Chemiekonzern OMV haben eine Absichtserklärung (MoU) über die Lieferung von mehr als 800.000 Tonnen nachhaltigem Flugkraftstoff für die Jahre 2023 bis 2030 unterzeichnet. Die Unternehmen beabsichtigen, ihre bestehende Partnerschaft auszubauen und diese um neue Standorte für die SAF-Produktion und Abnahme sowie um neue Technologien zu erweitern. Bereits seit März 2022 liefert OMV am Flughafen Wien SAF an die Lufthansa Group Fluggesellschaft Austrian Airlines.

Mit dem Ausbau der Kooperation treibt die Lufthansa Group Verfügbarkeit, Markthochlauf und Einsatz von SAF als wesentliche Elemente für eine CO2 -neutrale Zukunft der Luftfahrt voran. Die Lufthansa Group prüft fortlaufend Optionen für langfristige Abnahmeverträge und ist bereits heute größte Abnehmerin von SAF in Europa. Für OMV ist die geplante SAF-Lieferpartnerschaft mit der Lufthansa Group ein weiterer Schritt zur Reduzierung der CO2-Intensität des Produktportfolios und zur Bereitstellung von Lösungen für die nachhaltige Entwicklung der Luftfahrtindustrie.

SAF – der nachhaltige Flugkraftstoff

SAF ist der Oberbegriff für alle Flugkraftstoffe, die ohne die Verwendung von fossilen Energiequellen wie Erdöl oder Erdgas hergestellt werden. Es existieren verschiedene Herstellungsverfahren und es stehen verschiedene Ausgangsmaterialien als Energieträger zur Verfügung. Die aktuelle Generation von SAF, welche im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin 80 Prozent CO2 einspart, wird hauptsächlich aus biogenen Reststoffen, beispielsweise aus gebrauchten Speiseölen, hergestellt. Vor dem Transport zum Flughafen wird das SAF heute mit fossilem Kerosin vermischt. Perspektivisch kann SAF eine nahezu CO2-neutrale Luftfahrt ermöglichen. Die Lufthansa Group beteiligt sich seit vielen Jahren an der Erforschung von SAF, hat ein umfangreiches Netzwerk von Partnerschaften aufgebaut und treibt insbesondere die Einführung nachhaltiger Flugkraftstoffe der nächsten Generation voran. Besonderer Fokus liegt dabei auf den zukunftsweisenden Power-to-Liquid und Sun-to-Liquid-Technologien, die erneuerbare Energien oder Solarthermie als Energieträger verwenden.

Mit klarer Strategie in eine nachhaltige Zukunft

Die Lufthansa Group hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt und strebt eine neutrale CO₂-Bilanz bis 2050 an. Bereits bis 2030 will der Luftfahrtkonzern die Netto-CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2019 halbieren. Hierfür verfolgt die Lufthansa Group einen klar definierten Reduktionspfad. Dieser wurde im August 2022 durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert. Damit ist die Lufthansa Group die erste Airline-Gruppe in Europa mit einem wissenschaftlich fundierten CO₂-Reduktionsziel im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015.

Für wirksamen Klimaschutz setzt die Lufthansa Group insbesondere auf eine beschleunigte Flottenmodernisierung, die kontinuierliche Optimierung des Flugbetriebs, den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe und auf innovative Angebote für ihre Kunden, um eine Flugreise oder die Beförderung von Fracht CO2-neutral zu gestalten.

Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten bei der DRF Luftrettung

Die Akademie der DRF Luftrettung erweitert ihr Portfolio und komplettiert damit das Leistungsangebot ihrer Flugschule. Die ersten sieben Flugschüler wurden im Rahmen eines Fly-Ins der Trainingsmaschine, einer Robinson R44 Raven II, am Operation Center der DRF Luftrettung willkommen geheißen. 

Der erste Ausbildungstag fand statt für sieben Flugschüler, sechs Männer und eine Frau, die in den nächsten zwei Jahren bei der DRF Luftrettung zum Berufshubschrauberpiloten ausgebildet werden. An ihrem Operation Center am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nahm die DRF Luftrettung den nagelneuen Ausbildungshubschrauber des Typs R44 offiziell in die Trainingsflotte auf und stellte ihn den Flugschülern vor.

„Der Start unseres neuen Kurses ist ein Meilenstein für die DRF Luftrettung. Nachdem wir schon seit fast 20 Jahren innerhalb unserer Flugschule spezielle Lehrgänge für erfahrene Piloten anbieten, fügen wir mit der neuen Grund-Ausbildung einen wichtigen Baustein hinzu. Damit verfolgen wir das Ziel, unsere Expertise an Dritte weiterzugeben und als eine der größten europäischen Luftrettungsorganisationen einen weiteren Beitrag für die Sicherheit in der Luftfahrt zu leisten. Außerdem sichern wir zugleich auch unseren eigenen Nachwuchs für die derzeit 29 Stationen der DRF Luftrettung in Deutschland. Denn wir brauchen auch langfristig für das spezielle Arbeitsgebiet der Luftrettung hochqualifizierte Pilotinnen und Piloten“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. 

Sieben Flugschüler nehmen ihr Trainingsgerät erstmals in Augenschein.
Sieben Flugschüler nehmen ihr Trainingsgerät erstmals in Augenschein. (Quelle: DRF Luftrettung)

Die Luftrettungsorganisation plant, angehenden Piloten im Anschluss an die Berufshubschrauberpilotenausbildung weitere Perspektiven bei der DRF Luftrettung oder ihren Tochterunternehmen zu bieten. Geeignete Kandidaten könnten als Copiloten bei der DRF Luftrettung an ausgewählten Stationen einsteigen, um unter Aufsicht von erfahrenen Piloten weitere Erfahrungen zu sammeln und für den Einsatz in der Luftrettung fit zu werden. 

Flugschüler profitieren von Expertise der DRF Luftrettung 

Während des gesamten Ausbildungsprozesses werden die Schüler von Fluglehrern der DRF Luftrettung mit großer Erfahrung angeleitet und begleitet. Von deren umfangreichem Know-how, z.B. bei Nachtflügen, Windenrettungen sowie Starts und Landungen in dicht bebautem Gebiet bis hin zu Einsätzen in unwegsamem sowie alpinem Gelände, werden die Flugschüler besonders profitieren. 

Der Lehrgang findet in der Akademie der DRF Luftrettung in Bühl und am Operation Center der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden statt. „So werden die Teilnehmer zusätzlich zu den regulären Schulungsinhalten auch praktische Einblicke in die vielfältigen Bereiche der Luftrettungsorganisation erhalten, z.B. in Form von Seminaren mit den Fachbereichen Technik und Medizin der DRF Luftrettung“, erklärt Florian Klinner, verantwortlicher Projektleiter des Ausbildungsprogramms. 

Erster Ausbildungstag der ersten Flugschülergruppe.
Erster Ausbildungstag der ersten Flugschülergruppe. (Quelle: DRF Luftrettung)

Bewerbungen für die Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten möglich 

Es sind auch Bewerbungen für den zweiten Ausbildungslehrgang, der im nächsten Jahr startet, möglich.

Maskenpflicht in Flugzeugen: Deutschlands Alleingang fehlt sachliche Grundlage

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Der Beschluss des Bundeskabinetts, die geltende Maskenpflicht in Flugzeugen zu verlängern und darüber hinaus auch noch verschärfen zu wollen, stößt beim Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), dem Airline-Verband von mehr als 100 deutschen und internationalen Fluggesellschaften, auf erhebliches Unverständnis. Laut aktuellem Beschluss dürfen Passagiere in Flugzeugen, die in Deutschland starten oder landen, künftig ausschließlich eine FFP2-Maske tragen.

Plan der Bundesregierung zur Maskenpflicht für BARIG nicht nachvollziehbar

Dazu erklärt Michael Hoppe, Generalsekretär des BARIG: „Der Plan der Bundesregierung ist für uns nicht nachvollziehbar. Es gibt keine epidemiologische Grundlage für einen solchen Schritt. Wie appellieren an Bundestag und Bundesrat, den Gesetzesvorschlag nachzubessern.

Der internationale Vergleich zeigt: Deutschland steht mit diesem Beschluss vollkommen allein dar. In den meisten anderen Ländern wird das Tragen einer Maske lediglich empfohlen. In jedem Falle ist dort, so wie bislang auch in Deutschland, eine medizinische Maske ausreichend.

An deutschen Flughäfen gilt seit mehreren Monaten bereits keine Maskenpflicht mehr. Es ist daher vollkommen unstimmig, dass Fluggäste, sobald sie ein Flugzeug von oder nach Deutschland betreten, zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet sind. Der Luftverkehrsstandort Deutschland würde durch eine solche, unbegründet scharfe Regulierung im internationalen Wettbewerb erheblich benachteiligt.

Verschärfung der Maskenpflicht im Luftverkehr unangemessen

Eine Verschärfung der Maskenpflicht im Luftverkehr ist auch vor dem Hintergrund unangemessen, dass im Flugzeug nur ein sehr geringes Infektionsrisiko besteht. Dies hat sich die letzten zwei Jahre eindrucksvoll gezeigt und ist auch wissenschaftlich belegt. Leistungsstarke HEPA-Filter und ein regelmäßiger kompletter Luftaustausch in der Kabine tragen erheblich dazu bei. So hatten auch schon im Mai 2022 das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sowie die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) die klare Empfehlung ausgesprochen, auf die Maskenpflicht in Flugzeugen zu verzichten.

Demnach ist eine generelle Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken den internationalen sowie nationalen Fluggästen kaum noch zu vermitteln, da sie in vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens schon längst davon befreit sind. Daher sollten Passagiere selbst wählen dürfen, ob sie zum eigenen Schutz eine FFP2- oder OP-Maske beim Fliegen tragen möchten.“

Studium am Fraport: Ausbildung eigener Nachwuchskräfte für Luftfahrt

Trotz der massiven wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Flughafen Frankfurt auch während der Corona-Pandemie an der Aufsbildung der Nachwuchskräfte festgehalten. Für 81 junge Menschen zwischen 16 und 28 Jahren bedeutet das heute den Start ins Berufsleben im Fraport-Konzern.

In diesem Jahr beginnen 66 männliche und 15 weibliche Nachwuchskräfte eine Ausbildung oder ein duales Studium an Deutschlands größtem Flughafen. Mit insgesamt neun Nationalitäten tragen sie zur Vielfalt im Konzern bei. Michael Müller, Arbeitsdirektor der Fraport AG: „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass wir richtig lagen: Nicht nur die Passagierzahlen sind wieder gestiegen, sondern auch die Zahl der Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz in unserem Unternehmen. Wir freuen uns, dass wir jungen Menschen in der Rhein-Main-Region weiterhin eine attraktive Zukunftsperspektive bieten können. Wir investieren weiter in die Entwicklung unserer Nachwuchskräfte, denn auch in Zukunft brauchen wir qualifizierte Fachkräfte. Für das nächste Jahr haben wir wieder rund 100 Ausbildungsplätze zu vergeben.“

Studium am Fraport

In diesem Jahr konnten die Auszubildenden und dual Studierenden aus einem Angebot von 18 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen wählen. Die Bandbreite der zu erlernenden Berufe reicht von Luftverkehrskaufleuten über Mechatroniker bis hin zu Köchen und Werkfeuerwehrleuten. Wieder mit dabei sind auch Anlagenmechaniker und Personaldienstleistungskaufleute. Berufseinsteiger können bei Fraport aber nicht nur eine klassische Ausbildung, sondern auch ein duales Studium absolvieren, das theoretische Studieninhalte mit praktischer Erfahrung im Betrieb kombiniert. Zu den dualen Studienberufen gehören etwa der Bachelor in Wirtschaftsinformatik oder Luftverkehrsmanagement. Des Weiteren wurden in diesem Jahr wieder zwei Plätze für den Studiengang Energiewirtschaft vergeben.

„Startklar“ gemacht für die Ausbildung

Vier Auszubildende haben zuvor das Berufsvorbereitungsprogramm „Startklar“ durchlaufen. Zwei von ihnen beginnen eine Ausbildung zum Mechatroniker, einer zum Elektroniker für Betriebstechnik und ein weiterer zum Industriemechaniker. „Startklar“ richtet sich an junge Menschen, denen noch Voraussetzungen für einen direkten Einstieg in die Ausbildung fehlen. Die mehrmonatige Qualifizierungsmaßnahme bereitet die Teilnehmenden fachlich und persönlich auf die Ausbildung bei Fraport vor.

Auf Ausbildungsplatz für 2023 bewerben

Neugierig geworden? Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsstart 2023 läuft noch. Unter anderem werden angehende IT-Experten und -Expertinnen gesucht: Freie Plätze gibt es für die Ausbildung zum Fachinformatiker und die beiden dualen Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (jeweils Bachelor of Science). Neu im Programm sind außerdem zwei Ingenieurstudiengänge. Interessierte können zwischen einem Bachelor of Engineering in Gebäudesystemtechnik oder Elektro- und Informationstechnik mit Schwerpunkt Energie, Elektronik und Umwelt wählen.

Flughafen Köln/Bonn lädt zum „DHL OPEN AIRport“-Festival

Am 02. und 03. September steigt zum zweiten Mal das „DHL OPEN AIRport“-Festival am Flughafen Köln/Bonn. Dabei finden die Konzerte auf einer eigens für die Veranstaltung hergerichteten Open-Air-Fläche zwischen Flughafenhotel, Parkhaus 2 und Flughafenbahnhof statt – die Fläche bietet damit einen Rundumblick auf den Köln Bonn Airport.

Kasalla, Cat Ballou und andere Bands am Köln Bonn Airport

Den Auftakt des Festivals bestreitet die weit über das Rheinland hinaus beliebte Kölschrock-Band Kasalla am Freitag, 02. September (Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr). Am Samstag, 03. September, folgt der kölsche Abend „Üvverm Horizont“ mit gleich vier hochklassigen Gruppen: Cat Ballou, Klüngelköpp, Druckluft und Stadtrand werden dem Publikum einheizen (Einlass: 15.30 Uhr, Beginn: 17.30 Uhr).

„Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder tolle Konzerte mit hervorragenden Musikern am Airport stattfinden können. Die spezielle Atmosphäre direkt am Flughafen macht das Festival sehr besonders“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Und Geschäftsführer Torsten Schrank ergänzt: „Es ist schön, dass Menschen an unserem Flughafen zusammenkommen und gemeinsam feiern können. Uns liegt es sehr am Herzen, auch die Kulturlandschaft in der Region zu fördern.“

Roland Kulik, Geschäftsführer des Veranstalters Sa Cova musik.theater.unterhaltung, sagt: „Es ist immer gut, wenn man Menschen für Kulturveranstaltungen begeistern kann. Musik ist dabei eine wunderbare Möglichkeit. Gerade in diesen nicht einfachen Zeiten. Dass unsere Konzerte am Flughafen stattfinden können, ist wirklich, wirklich großartig!“

„Als Hauptpartner des ‚DHL OPEN AIRport‘-Festivals wollen wir der engen Zusammenarbeit mit dem Flughafen Köln/Bonn erneut Ausdruck verleihen. Wir sind gespannt auf ein weiteres Festival mit kölscher Musik, das endlich wieder zum Feiern und zu einer ausgelassenen Stimmung einlädt“, sagt Detlef Schmitz, Managing Director von DHL Airways GmbH. „Auch die hohe Nachfrage bei unseren Mitarbeitern*innen haben wir deshalb gerne zum Anlass genommen, wieder dabei zu sein und Danke zu sagen! Wir freuen uns auf das Event mit dem Flughafen Köln/Bonn.“

Karten für die Konzerte sind unter  www.koelner-kartenladen.de erhältlich. Telefonisch ist die Tickethotline montags bis freitags zwischen 10.00 und 17.00 Uhr unter der Rufnummer +49 2203-599480 erreichbar. Während es beim Konzert von Kasalla ausschließlich Stehplätze gibt, stehen beim kölschen Abend neben Stehplätzen auch Sitzplätze an Bierzeltgarnituren zur Auswahl.

Anreise

Der Köln Bonn Airport ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen (unter anderem S19 und RB27). Der Flughafenbahnhof ist 5 Minuten fußläufig zum Festival-Gelände.

Konzert-Besuchern, die mit dem Auto anreisen, wird das Parkhaus 1 empfohlen.

Lösch­flug­zeug IN­FER­NO auf Platz 1 der DLR De­sign Chal­len­ge

Mit dem ersten Platz prämierte die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der diesjährigen DLR Design Challenge das Konzept INFERNO der Universität Stuttgart. Es folgten die TU Dresden mit PEL-E-FAN-T auf Platz zwei und die RWTH Aachen mit FireWasp auf Platz drei. Aufgrund des Klimawandels nimmt das Risiko für Waldbrände aktuell auf der ganzen Welt zu. Die Aufgabe der DLR Design Challenge 2022 greift dieses Thema auf und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Ein systemischer Entwurf mit optimalem Zusammenwirken einer Flotte von Löschflugzeugen sowohl untereinander als auch mit Einheiten am Boden soll die transportierte Wassermenge innerhalb von 24 Stunden zum Brandgebiet maximieren. Sechs Studierendenteams präsentierten Anfang August 2022 beim finalen Symposium des Wettbewerbs ihre Entwürfe. Gastgeber der Abschlussveranstaltung für die Teams war das austragende DLR-Institut für Systemarchitekturen in der Luftfahrt in Hamburg.

„Die aktuellen Medienberichte über den Klimawandel und den damit verstärkt auftretenden Waldbränden führen uns vor Augen, wie wichtig es ist, zu handeln“, sagt Dr. Markus Fischer, DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt und Juryvorsitzender der DLR Design Challenge. „Die Studierenden im Wettbewerb haben durch ihr Engagement beachtliche Impulse gesetzt, wie eine hochwirksame Waldbrandbekämpfung aussehen könnte. Gewinner sind dabei alle Teilnehmenden, die die Erfahrung mitnehmen, sich im Team einem Wettbewerb zu stellen und gemeinsam die persönliche Leistung zu erbringen.“

Dr. Björn Nagel, Direktor des DLR-Instituts für Systemarchitekturen in der Luftfahrt betont, wie positiv die Jury die Zusammenarbeit in den Teams wahrgenommen hat: „Trotz der erschwerten Umstände der Corona-Pandemie haben die Studierenden äußerst gelungene Konzepte präsentiert. Hierdurch konnten wir auch die Kooperation mit den Universitäten vertiefen und Entwürfe, Ideen, Inspiration austauschen.“

Löschluftfahrzeug- und Flottenentwurf

Die Aufgabenstellung war, eine Flotte von Luftfahrzeugen für die Indienststellung bis zum Jahr 2030 zu konzipieren, die zusammen mindestens 11.000 Liter Wasser in einem einzigen Löschangriff an einen Brandort liefern kann. Die Anzahl der Flugzeuge und deren jeweilige Nutzlast blieb den Teams überlassen und sollte Teil des Betriebskonzepts sein. Die Vehikel müssen Wasser aus nahen Wasserquellen wie Seen, Flüssen oder Meeren aufnehmen können und dabei kleine oder von Bäumen umgebene Gewässer zu erreichen. Dies erfordert sehr kurze Start- und Landefähigkeiten. Jedes Luftfahrzeug muss entweder von einer Person an Bord, vom Boden aus oder gar hochautomatisiert gesteuert werden können und sowohl nachts als auch bei schlechten Sichtverhältnissen starten, landen und Wasser aufnehmen können. Das Ziel war es, die innerhalb von 24 Stunden zum Brandort transportierte Wassermenge zu maximieren. Die einzelnen Flugzeuge sollten so aufgebaut sein, dass sie auch als Passagier- oder Frachttransportvariante produziert werden können. Außerdem sollten neben der Waldbrandbekämpfung auch weitere Verwendungszwecke für die Löschflugzeuge betrachtet werden.

Die jährliche Design Challenge findet nun bereits zum sechsten Mal in Folge statt. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fanden sowohl die Auftaktveranstaltung als auch viele Entwurfsarbeiten der Teams zu einem großen Teil online statt. Die Abschlussveranstaltung konnte als hybride Veranstaltung am DLR-Standort Hamburg im ZAL Tech Center durchgeführt werden. Im Nachklang der DLR Design Challenge 2022 werden die drei erstplatzierten Teams ihre Konzepte auf dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK 2022) in Dresden präsentieren. Darüber hinaus wird das Siegerteam seinen Entwurf auf dem Congress of the International Council of the Aeronautical Sciences (ICAS 2022) in Stockholm vorstellen sowie in einem DLR-Workshop zur luftgestützten Waldbrandbekämpfung weiter vertiefen.

Insgesamt haben 33 Studierende verteilt auf sechs Teams aus fünf Hochschulen erfolgreich an der DLR Design Challenge 2022 teilgenommen. Dabei hat zum ersten Mal aufgrund der digitalen Zusammenarbeit ein interuniversitäres Team bestehend aus Studierenden zweier Hochschulen teilnehmen können. Die drei Erstplatzierten und die drei weiteren erfolgreichen Beiträge ohne Rangfolge im Einzelnen:

1. Platz: Universität Stuttgart mit INFERNO

INFERNO (kurz für INtelligent FirE RespoNse Operation) vom Siegerteam der Universität Stuttgart nutzt acht horizontale Rotoren um senkrecht starten und landen zu können und zwei Propeller für den Vorwärtsflug. Möglichgemacht wird dies durch das hybridelektrische Antriebskonzept das durch Sustainable Aviation Fuel (SAF) angetrieben wird. Das Team nutzt neben dem bekannten Scooping-Verfahrens, die Immersion-Methode, um Wasser von kleinen Gewässern aufzunehmen. Da INFERNO von einer Person an Bord gesteuert wird, hat das Team ein umfangreiches Cockpitdesign entwickelt, um auch bei schlechter Sicht und bei Nacht sicher fliegen zu können. INFERNO ist hoch modular entworfen, um auch Fracht oder Passagiere zu transportieren. Um die Löschaktivitäten noch effektiver zu machen, sieht das Betriebskonzept die Möglichkeit zur Luftbetankung vor.

Team: Ahmet Günay Can, Hannes Kahlo, Benjamin Knoblauch, Nicolas Mandry, Prishit Modi, Johannes Ritter

2. Platz: TU Dresden mit PEL-E-FAN-T

Das Konzept PEL-E-FAN-T (kurz für proPELlor driven turbo Electric hybrid Firefighting AutoNomous vTol) der TU Dresden ist eine unbemannte Drohne. Die hybridelektrische Antriebsarchitektur erlaubt Vertikal- und Horizontalflug. Die vier Vertikalen Propeller ermöglichen der Drohe senkrecht zu starten und zu landen. Dies befähigt PEL-E-FAN-T auch sehr kleine Wasserquellen für die Löschaktionen zu nutzen. Der Entwurf sieht vor, je nach Anwendung unterschiedliche Module unter dem Rumpf anzubringen. So werden im Flotteneinsatz zunächst zwei Drohnen mit einem Aufklärungsmodul ausgerüstet, um wichtige Informationen für den Löscheinsatz an die übrige Flotte weitergeben zu können. Durch Pumpen kann PEL-E-FAN-T Wasser an Bord nehmen. Des Weiteren sieht das Team Fracht- und Passagiermodule vor um die Nutzung auch außerhalb der Waldbrandsaison zu ermöglichen.

Team: Dominik Brunner, Hannes Jerzembek, Lennard Köhler, Paul Sanderbrand, Maximilian Wenk

3. Platz: RWTH Aachen mit FireWasp

Der Kombinationsflugschrauber FireWasp der RWTH Aachen vereint die positiven Eigenschaften von Hubschraubern und Flugzeugen. Rotoren sowie Tragflächen sorgen für einen effizienten Reiseflug bei gleichzeitig hohen Fluggeschwindigkeiten. Für den Antrieb wird eine konventionelle Gasturbine vorgesehen, die bis zur Indienststellung im Jahr 2030 vollständig mit SAF betrieben werden kann. FireWasp kann durch die gewählte Systemarchitektur sowohl effizient senkrecht starten und landen, was eine Wasseraufnahme aus sehr kleinen Quellen mittels Schnorchelpumpe ermöglicht. Die Flotte, bestehend aus einem Aufklärungsflugschrauber mit spezieller Ausrüstung und sechs weiteren Vehikeln mit Löschausrüstung, wird autonom betrieben und kann bei Bedarf von einer mobilen Bodenstation aus ferngesteuert werden. Durch die modulare Integration der Subsysteme kann FireWasp auch zum Frachttransport, zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln, sowie zur luftgestützten Umweltbeobachtung genutzt werden.

Team: Mucahit Fatih Evliyaoglu, Selim Karakus, Dominik Kau, Robin Mörsch

Erfolgreicher Beitrag: TU Dresden und TU Braunschweig mit GLAROS

Die Flugzeugkonfiguration des interuniversitätren Teams der TU Dresden und TU Braunschweig ermöglicht hohe Effizienz im Reiseflug um größere Mengen Wasser aufzunehmen. Um die Nachteile gegenüber senkrecht startenden Vehikeln auszugleichen, nutzt GLAROS, griechisch für Möwe, den erhöhten Auftrieb aufgrund der verteilten Antriebe des turboelektrischen Systems um die Startstrecke zu minimieren. Zwei Batterien und ein Turbogenerator dienen als Energiequelle. Um die Klimawirkung zu reduzieren, kann SAF genutzt werden. Da GLAROS ein ferngesteuertes Luftfahrzeug ist, nutzt das Team Kommunikation per 4G/5G-Mobilfunknetzwerk und Satellit für eine zuverlässige Steuerung. GLAROS ist ein Flugboot und nutzt die bekannte Scooping-Technik, um Wasser aufnehmen, das in einem Container gesammelt wird.

Team: Alejandro Antonio Arjona Reyes, Alexander Bloi, Jannis Link, Benedikt Rings, Dominik Vogt, Philipp Wilkendorf

Erfolgreicher Beitrag: DHBW Ravensburg mit Dipper & AEGIS

Dipper ist ein hybrid-elektrisches Amphibienflugzeug, entworfen von einem der Teams der DHBW Ravensburg. Zur zusätzlichen Abwägung und Bestimmung der Flottenanforderungen dient ein Simulationsmodell. Verteilte elektrische Antriebe durch sechs gegenläufige Propeller entlang der Spannweite sowie zwei Propeller an den Flügelspitzen steigern die aerodynamischen Eigenschaften. Diese Konfiguration erlaubt kurze Strecken für Start, Landung und Scooping auf Wasserfreiflächen. Für die Umsetzung des systemischen Flotten-Einsatzes bei der Brandbekämpfung hat das Team die Software AEGIS (kurz für Aerial Extinguishing Grouped Intervention System) konzipiert. Die Luftfahrzeugflotte besteht aus sechs Vehikeln, die über AEGIS ferngesteuert, koordiniert und überwacht werden. Das Flugzeug kann zudem als Transport- oder Forschungsflugzeug in entlegenen und rauen Gebieten eingesetzt werden. Darüber hinaus ist auch eine Umrüstung für humanitäre Missionen nach Naturkatastrophen möglich.

Team: Brendan Berg, Paul Droste, Isabella Kullmer-Ispas, Magnus Schoder, Pascal Trapp, Florian Wolff

Erfolgreicher Beitrag: DHBW Ravensburg mit FireF(l)ighter

FireF(l)ighter vom weiteren Team der DHBW Ravensburg ist eine Kombination aus Hub- und Tragschrauber. Die Leistung sowohl für den Vertikalflug als Hubschrauber als auch für den Horizontalflug als Tragschrauber wird durch eine konventionelle Gasturbine bereitgestellt. Im Hubschraubermodus können sehr kleine und bewaldete Wasserquellen genutzt werden, um Löschwasser aufzunehmen. Über eine Saugvorrichtung wird der Wassertank im unteren Bereich des Rumps befüllt. Durch Verwendung von Löschzusätzen können Schaumteppiche bei der Unterdrückung von wieder aufflammenden Feuern in Abstimmung mit Feuerlöschtrupps am Boden unterstützen. Der Flottenbetrieb von insgesamt zehn Vehikeln wird durch mehrere Personen vom Boden aus gesteuert.

Team: Hannah Feiler, Hannes Loheide, Sabrina Schaible, Maren Traber, Frieder Völkle, Tristan Wiegner

Norse Airline: Nonstop im Dreamliner von Berlin nach USA

Los Angeles ist ab sofort nonstop ab Berlin zu erreichen. Die norwegische Airline Norse Atlantic Airways fliegt künftig dreimal pro Woche an die US-Westküste nach Los Angeles. Norse Atlantic Airways, gegründet im März 2021, ist eine neue Langstreckenfluggesellschaft, die günstige Tarife für transatlantische Strecken anbieten will.

Zusätzlich fliegt die auf Langstrecken spezialisierte Low-Cost-Airline seit Mitte August auch täglich zum Flughafen New York JFK und ab Dezember nach Fort Lauderdale in Florida. Alle Verbindungen werden mit Boeing 787 Dreamlinern geflogen, eines der modernsten Langstreckenflugzeuge.

Berlin – Los Angeles: endlich wieder verbunden

Thomas Hoff Andersson, Geschäftsführer Operations, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Endlich sind die Hauptstadtregion und die Westküste der USA wieder direkt miteinander verbunden. Ich bin optimistisch, dass das neue Angebot gut angenommen wird. Die geschäftlichen, kulturellen und persönlichen Beziehungen werden wiederbelebt und viele neue werden dazu kommen. Auch im Großraum L.A. wird man die Vorteile, die eine direkte Verbindung in die deutsche Hauptstadt und nach Brandenburg bietet, schnell zu schätzen wissen.“

Thom-Arne Norheim, Geschäftsführer Operations, Norse Atlantic Airways: „Die Aufnahme preisgünstiger Direktflüge von Norse Atlantic Airways zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten wird sowohl dem lokalen Tourismus als auch der Wirtschaft zugute kommen, indem sie die Schaffung von Arbeitsplätzen in der gesamten Tourismus- und Dienstleistungsbranche fördert.“

Stephan Schwarz, Senator für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin: „Ich freue mich, dass es nach fünf Jahren wieder eine Direktverbindung zwischen Berlin und Los Angeles gibt – ein wichtiges Zeichen für Aufbruch und Neustart unseres Wirtschafts- und Tourismusstandorts. Bereits am Mittwoch wurde mit der neuen Langstreckenverbindung zwischen Berlin und New York City der Weg für einfachere transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Metropolen bereitet. L.A. ist etwas Besonderes, es ist die einzige und außerdem älteste Städtepartnerschaft Berlins in Nordamerika. Aus der Bay Area fließen zudem die meisten Investitionen nach Berlin. Durch die neue Verbindung BER-LAX wird aber nicht nur eine direkte Option für Geschäftsreisende geschaffen, sondern auch der Freizeittourismus wird davon deutlich profitieren. Und auch auf die transatlantischen Beziehungen zwischen beiden Metropolen werden sich wieder neue Perspektiven und Möglichkeiten für Politik, NGOs, Kultur und Wirtschaft in beide Richtungen eröffnen.“

Vorteile für die Industrie

Robert Rückel, Vizepräsident der IHK Berlin: „..Mit dem heutigen Jungfernflug in den Westen der USA wird eine direkte Verbindung von Berlin nach Los Angeles geschaffen. Es profitieren nicht nur die Wirtschaft und der eingehende Tourismus, sondern vor allem auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Hauptstadtregion. Zudem kommt das neue Flugangebot einer zentralen Forderung der Berliner Wirtschaft nach, die sich bereits seit Langem mehr Langstreckenverbindungen ab und nach Berlin wünscht (72,3 Prozent). Den schnellen und unkomplizierten Start von Norse Atlantic Airlines am BER sollten Politik und Verwaltung als Beispiel für die erfolgreiche Anbindung der Hauptstadt an Standorte außerhalb Europas verstehen. Das Interesse und die Nachfrage der Wirtschaft sowie der Airlines ist vorhanden.“

Flugplan Berlin – Los Angeles (ab heute)

FlugnummerAbflugUhrzeit*AnkunftUhrzeit*Flugtag
N0611BER13:20LAX16:35Freitag
N0612LAX19:40BER15:50+1Samstag
N0611BER17:50LAX21:05Sonntag
N0612LAX10:40BER06:50+1Dienstag
N0611BER08:50LAX12:05Mittwoch
N0612LAX15:10BER11:20+1Donnerstag

Flugplan Berlin – New York JFK

FlugnummerAbflugUhrzeit*AnkunftUhrzeit*Flugtage
N0601BER19:20JFK22:00Täglich>
N0602JFK00:30BER14:25Täglich

* jeweils Lokalzeit / +1 = Ankunft am Folgetag

Emirates-A380 kehrt ab Dezember nach Perth zurück

A380-Rückkehr nach Westaustralien

Ab dem 01. Dezember setzt Emirates sein Flaggschiff wieder nach Perth ein und baut die Sitzplatzkapazität nach „Down Under“ damit weiter aus. Flug EK420 startet um 02:45 Uhr in Dubai und erreicht Perth um 17:20 Uhr am selben Tag, Flug EK421 verlässt Perth um 22:20 Uhr und landet 05:25 Uhr des Folgetages in Dubai. Die tägliche A380-Verbindung ersetzt ab Dezember die bestehende tägliche Boeing 777-300ER-Verbindung zwischen Dubai und Perth. Zusätzlich zu den Flügen nach Perth bietet Emirates zwei täglich A380-Flüge von Dubai nach Melbourne und Sydney sowie einen täglichen Flug von Dubai nach Brisbane an.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Passagiere ab Dezember auch auf unseren Flügen nach Perth wieder in den Genuss des A380-Erlebnisses kommen“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. „Australien ist aus dem deutschsprachigen Markt heraus traditionell eines der beliebtesten Langstreckenziele in unserem globalen Streckennetz und wir sehen eine sehr motivierende Nachfrage auf unseren Australien-Strecken ab Deutschland.“

20 Jahre Flugverbindung nach Perth

Seit dem Erstflug nach Perth im August 2002 hat Emirates fast sechs Millionen Passagiere zwischen der Hauptstadt Westaustraliens und seinem Drehkreuz in Dubai befördert und dabei mehr als 220 Millionen Kilometer auf über 24.000 Flügen zurückgelegt. Aufgrund der starken Nachfrage hat die Airline ihren Flugbetrieb nach Perth zunächst auf vier wöchentliche und im Mai 2003 auf tägliche Flugverbindungen erweitert. Im Februar 2006 wurde die erste Emirates Lounge in Perth eröffnet. Im Mai 2015 landete die Fluggesellschaft dann zum ersten Mal mit ihrem A380-Flaggschiff in Perth und unterstrich damit ihr kontinuierliches Engagement für den australischen Markt.

Emirates SkyCargo – die Frachtdivision von Emirates – leistet durch den Export von Fleisch, Obst und Gemüse sowie Bergbauausrüstung über das globale Streckennetz der Fluggesellschaft in den Nahen und Mittleren Osten, nach Europa und darüber hinaus, ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wirtschaft.

Hohe Nachfrage von und nach Australien

Emirates verzeichnet einen starken Buchungsanstieg mit einer erheblichen Nachfrage in allen Reiseklassen von und nach Australien, insbesondere nach der Einführung der Premium Economy Class, die seit dem 1. August auf einem der täglichen Sydney-Flüge eingesetzt wird. Der europäische Sommer war ein besonders starker Nachfrage-Treiber und unter den zehn beliebtesten Zielen, zu die Australier derzeit fliegen, befinden sich acht europäische Städte: An der Spitze der Liste steht das Vereinigte Königreich, gefolgt von Italien, Frankreich, Griechenland und Irland auf den ersten fünf Plätzen. Spanien, der Libanon, Deutschland, die Niederlande und die Türkei runden die Top 10 ab.

Passagiere von Emirates und Qantas haben dank der Codeshare-Partnerschaft beider Fluggesellschaften Zugang zu einem besonders umfassenden Streckennetz. Gemeinsam bieten Emirates und Qantas ihren Kunden Zugang zu mehr als 100 Codeshare-Zielen, darunter 55 Ziele in Australien und Neuseeland. Qantas-Fluggäste können mit Emirates nach Dubai fliegen und über 50 Städte in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika erreichen.

Wizz Air fliegt von Memmingen nach Iasi (Rumänien)

Wizz Air, die am schnellsten wachsende europäische Ultra-Low-Cost-Airline, baut ihr Streckennetz weiter aus und erweitert es ab Rumänien um zahlreiche europäische Verbindungen. Von Deutschland aus wird nun eine neue Route von Memmingen nach Iasi im Nordosten Rumäniens führen.

Ab 12. Dezember geht es regelmäßig drei Mal pro Woche – Montag, Mittwoch und Freitag – vom bayerischen Memmingen in die mit rund mit 290.000 Einwohnern viertgrößte Stadt Rumäniens. Sie liegt 20 Kilometer westlich der Grenze zur Republik Moldau und etwa 400 Kilometer Luftlinie nördlich von Bukarest und gilt manchen als die „Wiege der rumänischen Kultur“, da viele rumänische Persönlichkeiten und Künstler hier gelebt haben. Historisch war sie die wichtigste Stadt des Fürstentums Moldau und später die zweitwichtigste Stadt Rumäniens, heute ist sie Sitz der Planungsregion Nordost. Iasi wurde bereits im Zuge der Ukraine-Krise unregelmäßig angeflogen, ist nun aber fester Bestandteil des neuen Flugplans.

Wizz Air startet von zahlreichen deutschen Flughäfen

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Bremen und ab Saarbrücken.

Wizz Air, die am schnellsten wachsende europäische Ultra-Low-Cost-Airline, betreibt eine Flotte von 160 Airbus A320 und A321 Flugzeugen. Ein Team von engagierten Luftfahrtexperten bietet erstklassigen Service und sehr niedrige Tarife, was Wizz Air zur bevorzugten Wahl von 27,1 Millionen Passagieren im Geschäftsjahr 2022 machte, das am 31. März 2022 endete. Wizz Air ist an der Londoner Börse notiert. Das Unternehmen wurde kürzlich von airlineratings.com, der weltweit einzigen Agentur für Sicherheit und Produktbewertung, zu einer der zehn sichersten Fluggesellschaften der Welt und von Air Transport World (ATW), dem größten Nachrichtenportal der Luftfahrt, zur Airline of the Year 2020 ernannt. Dies ist die höchste Auszeichnung, die eine Fluggesellschaft oder Einzelperson erhalten kann, und würdigt Einzelpersonen und Organisationen, die sich durch herausragende Leistungen, Innovationen und überlegenen Service ausgezeichnet haben.

Flugsicherung verkleinert Anlagenschutzbereiche ihrer Drehfunkfeuer

Seit dem 01. August 2022 verkleinert die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ihre Anlagenschutzbereiche rund um Drehfunkfeuer. So schafft man weiteres Potential für mehr Flächen für Windenergieanlagen in Deutschland und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Möglich wurde dies durch die intensive Zusammenarbeit von BMDV, BMWK, BAF, PTB und DFS. 

Zur besseren Vereinbarkeit von Flugsicherung und Windenergie haben das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in den vergangenen Monaten umfangreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht. Das gemeinsame Ziel war es, den störungsfreien Betrieb von Flugsicherungsanlagen zu sichern und dabei so weit wie möglich energiepolitische Belange zu berücksichtigen, um im Ergebnis mehr Flächen für Wind an Land zur Verfügung zu stellen. Wesentliche Aspekte wurden durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt (PTB) im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Forschungsprojekts WERAN (Wechselwirkung Windenergieanlagen und Radar/Navigation) entwickelt. Zugleich werden mit den jetzt von der Flugsicherung ergriffenen Maßnahmen wichtige Teile der Eckpunkte vom 05. April 2022 umgesetzt, auf die sich das Bundesverkehrs- und das Bundeswirtschaftsministerium verständigt hatten.

Bundesminister Dr. Volker Wissing: „Die Windkraft hat eine große Bedeutung für eine klimafreundliche Energieversorgung unseres Landes. Um schneller ausbauen zu können, haben wir in kürzester Zeit auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse geringere Abstände von Windkrafträdern zu flugsicherungstechnischen und meteorologischen Anlagen ermöglicht. Damit haben wir ein erhebliches Hindernis beim Windkraftausbau an Land aus dem Weg geräumt. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die mit großem Engagement und konstruktivem Austausch die unterschiedlichen Anforderungen unter einen Hut gebracht haben.“

Bundesminister Dr. Robert Habeck: „Mehr Flächen für Windenergie bei gleicher Sicherheit der Funknavigation: Diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Luftverkehrsbehörden ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass wir auf allen Ebenen Hemmnisse abbauen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Durch die Maßnahmen bei der Flugsicherung entstehen mehr Flächen für Windenergieanlagen. Das Ergebnis verbessert die Genehmigungsfähigkeit zukünftiger Anträge für Windenergieanlagen deutlich.“

Anlagenschutzbereiche werden verkleinert

BMWK und BMDV hatten sich im April 2022 darauf verständigt, auf Grundlage der im Projekt WERAN neu gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Schutzbereiche von Flugsicherungsanlagen zu überprüfen. Auf Grundlage neuer Kriterien hat die DFS nun die Möglichkeit, die Anlagenschutzbereiche der Doppler-Drehfunkfeuer (DVOR) neu zu bewerten und festzulegen, ob diese auf den von der PTB vorgeschlagenen Radius von sieben Kilometer verkleinert werden können. Nur innerhalb dieses Radius müssen bei Bauvorhaben Flugsicherungsaspekte berücksichtigt werden. Diese Neubewertung beginnt am 01. August 2022 und soll bis Ende 2022 abgeschlossen werden. Die schon vorliegenden Ergebnisse erlauben die Verkleinerung der Anlagenschutzbereiche der DVOR Klasdorf, DVOR Gedern und DVOR Fulda bereits zum 01. August 2022. Die DFS erwartet, dass in vielen weiteren Fällen die Verkleinerung erfolgen kann und somit eines der Hemmnisse für die Planung von Windenergieanlagen entfällt.

Neue Berechnungsformel für CVOR

Die mögliche Störung der vom Funkfeuer bereitgestellten Navigationsinformationen durch Windenergieanlagen, der sogenannte Winkelfehler, wird anhand einer Berechnungsformel ermittelt. DFS und PTB konnten eine neue Formel entwickeln, die präzisere Vorhersagen ermöglicht. Für die robusteren Doppler-Drehfunkfeuer wird eine ebenfalls gemeinsam entwickelte Formel bereits seit 2020 angewendet, seitdem hat sich die Zustimmungsquote auf über 90 Prozent erhöht. Mit der voraussichtlich ab Ende September 2022 einsatzfähigen neuen CVOR-Berechnungsformel ist auch für Funkfeuer herkömmlicher Bauart (CVOR) eine höhere Zustimmungsquote absehbar.

Akzeptanz höherer Winkelfehler

Durch eine Neubewertung der für die Flächennavigation erforderlichen Leistungsanforderungen einerseits und technische Modifikationen an den Navigationsanlagen andererseits kann ab sofort ein höherer, zum Beispiel durch Windenergieanlagen hervorgerufener Winkelfehler akzeptiert und damit das zur Verfügung stehende Fehlerbudget von heute 1,0° auf – je nach Anlagentyp – 1,5° bzw. 2,1° teilweise mehr als verdoppelt werden. Dies erlaubt den Aufbau zusätzlicher Windenergieanlagen in den Anlagenschutz­bereichen von Drehfunkfeuern.

Rückbau und Umbau von Drehfunkfeuern

Im Zuge der Einführung moderner, vermehrt satellitengestützter Navigationsverfahren überprüft die DFS aktuell die rund 2.600 Flugverfahren im gesamten deutschen Luftraum. Die neuen Verfahren ermöglichen vielerorts den Abbau von Funkfeuern. Seit 2002 wurden bereits 17 Anlagen abgebaut; von den heute 51 im Eigentum der DFS befindlichen Anlagen werden bis 2032 voraussichtlich weitere 20 Anlagen zurückgebaut. Außerdem wurde durch Unterstützung des BMWK die Umrüstung von acht CVOR in weniger störanfällige DVOR ermöglicht.

LOT Polish Airlines zieht ins Terminal 1 am Flughafen JFK in New York

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Am John F. Kennedy International Airport (JFK) ist der Bau eines neuen Terminal 1 geplant. Nach Fertigstellung wird das New Terminal One (NTO) LOT Polish Airlines als Basis am größten Verkehrsflughafen im Großraum New York dienen.

Darauf haben sich die führende Fluggesellschaft Zentraleuropas und die Port Authority of New York and New Jersey, der Bertreiber des Flughafens, nach rund zweijährigen Verhandlungen verständigt. Neben Etihad Airways und Air France wird Star-Alliance-Mitglied LOT Polish Airlines damit einer von drei Hauptnutzern des neuen Terminals sein.

„State of the art“-Terminal

Das neue „State of the art“-Terminal ist ausschließlich für internationale Flüge ausgelegt und soll 23 Gates umfassen. Bereits in diesem Sommer ist geplant, mit der Konstruktion des rund 220.000 Quadratmeter großen NTO zu beginnen. Für den Bau, der in verschiedenen Phasen stattfindet – als erstes entsteht eine neue Ankunfts- und Abflughalle –, sind etwa 9,5 Milliarden US-Dollar veranschlagt. Die Kosten trägt ein privates Konsortium mit zahlreichen namhaften Firmen, darunter Ferrovial, Carlyle, JLC Infrastructure und Ullico. Nach abschließender Fertigstellung, die für das Jahr 2030 vorgesehen ist, wird das NTO das größte Terminal am JFK-Flughafen sein.

LOT Polish Airlines wird im NTO unter anderem eine eigene LOT Business Lounge unterhalten. Diese erstreckt über zwei Etagen und bietet den Fluggästen einen direkten Zugang zum Flugzeug.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Teil dieses großartigen und in vielerlei Hinsicht wegweisenden Terminals sein werden“, sagte Rafał Milczarski, CEO und Präsident des Management Boards bei LOT Polish Airlines. „Wir verstehen das auch als Anerkennung unserer jetzt fast 50 Jahre währenden Partnerschaft mit dem John F. Kennedy International Airport.“

Flugnummer LO 007 als Hommage an James Bond

LOT Polish Airlines fliegt seit 1973 von Warschau nach New York. Im gleichen Jahr kam auch der James-Bond-Klassiker „Leben und sterben lassen“ mit Roger Moore in der Rolle des britischen Geheimagenten in die Kinos, der unter anderem in New York und auch am JFK spielt. Daher trägt seitdem der Flug von LOT Polish Airlines von der polnischen Hauptstadt in den „Big Apple“ traditionell die Nummer 007.

Aktuelle Informationen zum Flugangebot von LOT Polish Airlines gibt es über alle gängigen Vertriebskanäle.

Lohnplus: Lufthansa und ver.di erzielen Einigung

Lufthansa und ver.di einigen sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Vergütungstarifvertrag für das Bodenpersonal der Lufthansa.

Punkte im neuen Lufthansa Vergütungstarifvertrag

  • Festbetrag von 200 Euro pro Monat rückwirkend zum 01. Juli 2022
  • Erhöhung der monatlichen Grundvergütung von 2,5 Prozent mindestens aber 125 Euro ab 01. Januar 2023
  • Erhöhung der monatlichen Grundvergütung um 2,5 Prozent ab 01. Juli 2023
  • Laufzeit von mindestens 18 Monaten

Beispielhafte Steigerungen der monatlichen Grundvergütungen (brutto) innerhalb der Laufzeit

  • Grundvergütung/Monat von 2.000 Euro: Steigerung 19,2 Prozent
  • Grundvergütung/Monat von 3.000 Euro: Steigerung 13,6 Prozent
  • Grundvergütung/Monat von 6.500 Euro: Steigerung 8,3 Prozent

Der Konzern hatte im zweiten Quartal des dritten Coronajahres einen operativen Gewinn von 393 Millionen Euro verbuchen können. Die Adjusted EBIT-Marge stieg auf 4,6 Prozent. Im Vorjahreszeitraum war das Adjusted EBIT mit -827 Millionen Euro noch deutlich negativ. Dabei setzte das Unternehmen im zweiten Quartal 8,5 Milliarden Euro um, fast dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum (Vorjahr: 3,2 Milliarden Euro).

Michael Niggemann, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Lufthansa AG: „Wir haben große Gehaltszuwächse vereinbart. Es war uns wichtig, die unteren und mittleren Einkommensgruppen überproportional zu berücksichtigen. Damit werden wir der sozialen Verantwortung für unsere Beschäftigten gerecht und sichern unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Angesichts der immer noch hohen Belastungen durch die Pandemie und der unsicheren Konjunktur haben wir die Anhebung der Vergütungen über mehrere Stufen zeitlich gestreckt und durch eine 18-monatige Laufzeit längerfristige Planungssicherheit geschaffen.“

Piloten und Kabine: Verhandlungen voraus

Zuletzt hatte das Personal am Boden gestreikt. Die Einigung mit ver.di steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien und einer ver.di-Mitgliederbefragung. Mit Blick auf die noch anstehenden Verhandlungen mit Cockpit und Kabine bekräftigte Niggemann den Einigungswillen des Lufthansa-Managements und zeigte sich zuversichtlich, auch hier gute Lösungen zu erzielen.

Sanitätsflug einer MedEvac Boeing 737 am PAD

15 Militärangehörige aus der West-Ukraine, die beim Krieg in ihrem Heimatland verletzt worden sind, wurden am Flughafen Paderborn/Lippstadt eingeflogen. Die Kriegsverletzten sind zur Behandlung in Krankenhäuser der Umgebung, vorwiegend im Hochsauerlandkreis, gebracht worden.

Die Patienten kommen aus Krankenhäusern im Westen der Ukraine, die aktuell stark beansprucht sind. Sie wurden zunächst auf dem Landweg nach Polen transportiert, von wo ein MedEvac Flug mit einer Boeing 737 nach Paderborn/Lippstadt startete. Der Kreis Paderborn koordinierte die Weitertransporte und die Verlegung in die umliegenden Krankenhäuser in ständigem Kontakt mit dem Hochsauerlandkreis und der zentralen Koordinationsstelle in Köln (SPoC NRW).

Sanitätsflug zum PAD

 „Wir sind sehr froh, dass die Verletzten aus der Ukraine sicher an unserem Flughafen gelandet sind. Alle Beteiligten sind so stabil, dass sie mit Kranken- und Rettungswagen in die aufnahmebereiten Krankenhäuser gebracht werden konnten. Wir werden ihnen in enger Abstimmung mit den beteiligten Behörden und medizinischen Einrichtungen die bestmögliche Betreuung zukommen lassen“, betont Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat Christoph Rüther. „Dieser Sanitätsflug zeigt einmal mehr die große Bedeutung unseres Flughafens, der auch über unsere Heimat hinaus Wirkung entfaltet…“, ergänzt Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

Flughafen München bietet „Höhenflug“ im MAC-Forum

Hoch hinaus geht es während der bayerischen Sommerferien am Münchner Flughafen nicht nur für die Passagiere des Airports. In der Zeit vom 06. August bis 11. September 2022 können Kletterbegeisterte und solche, die es noch werden wollen, Höhenluft schnuppern: Im exklusiv für den Flughafen gebauten Hochseilgarten im Forum des München Airport Centers (MAC) kann man sich in schwindelerregender Höhe seinen persönlichen Grenzen nähern. Interessierte erhalten von erfahrenen Trainern nicht nur eine Einweisung, sondern auch die nötige Sicherheitsausrüstung, um den insgesamt 15 Meter hohen und 23 Meter breiten Kletterturm zu erklimmen. Der Preis für den Kletterspaß beträgt für die Dauer von bis zu zwei Stunden fünf Euro.

Anmeldung für den „Höhenflug“

Anmeldungen für eine Klettereinheit sind über die Buchungsplattform www.munich-airport.de/hoehenflug möglich. Startplätze können auch vor Ort bei Verfügbarkeit noch gebucht und bezahlt werden. Die Öffnungszeiten des Kletterturms sind montags bis donnerstags von 11:00 bis 18:00 Uhr. Von Freitag bis Sonntag ist der Hochseilgarten von 13:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Wer nach dem anstrengenden „Höhenflug“ noch ein kühles Getränk im Liegestuhl genießen will, kann täglich von 12:00 bis 22:00 Uhr die „Sausalitos Airport Bar“ besuchen. Darüber hinaus werden die Kletterfreunde jeweils freitags und samstags ab 18:00 Uhr von einem DJ musikalisch unterhalten.

Die Mindestgröße für die Teilnehmer beträgt 125 Zentimeter. Kinder mit einer Größe von unter 140 Zentimetern dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen klettern. Empfohlen wird festes Schuhwerk und sportliche Kleidung. Darüber hinaus dürfen Gegenstände, die aus Taschen herausfallen könnten, nicht mitgeführt werden. Alle weiteren wichtigen Informationen finden Kletterbegeisterte auf der Webseite www.munich-airport.de/hoehenflug .

Flughafen München bleibt Top-Arbeitgeber trotz weniger Arbeitsplätzen

Der Flughafen München bleibt nach der aktuellen Beschäftigtenerhebung weiterhin eine der größten Arbeitsstätten Bayerns: Trotz der COVID-19-Pandemie und der daraus resultierenden weltweiten Reisebeschränkungen sind die Beschäftigtenzahlen der Flughafen München GmbH (FMG) am Airport relativ leicht gesunken.

Alle drei Jahre führt die FMG eine aktuelle Bestandsaufnahme der Arbeitsplätze für den gesamten Flughafencampus durch, in der die wichtigsten Rahmendaten zur Beschäftigungsentwicklung am Airport zusammengefasst werden. Die jetzt vorliegende neue Untersuchung basiert auf den Daten von insgesamt 464 Unternehmen und Behörden. 2021 waren zum Jahresende bei den Unternehmen und Behörden am Flughafen insgesamt 33.330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Lufthansa größter Arbeitgeber

So waren am Stichtag der Erhebung, dem 31.12.2021, 4.760 Beschäftigte bzw. 13 Prozent weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Flughafen als 2018. Verglichen mit der letzten Erhebung ist auch die Anzahl der Betriebe um lediglich zehn Prozent oder 54 Unternehmen zurückgegangen. Größter Arbeitgeber am Flughafen bleibt demnach der Lufthansa-Konzern mit 11.941 Beschäftigten. Der FMG-Konzern rangiert am Stichtag der Erhebung mit 8.852 Mitarbeitern auf dem zweiten Platz. Beide Unternehmen zusammen beschäftigten damit mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen am Campus.

Eine Unterteilung der Beschäftigten nach Arbeitsbereichen ergibt, dass die meisten Mitarbeiter nach wie vor im Bereich „Fliegendes Personal“ (27,4 Prozent) tätig sind. Für die Entwicklung der einzelnen Tätigkeitsfelder im Vergleichszeitraum 2018 – 2021 ergeben sich deutliche Unterschiede: Während das „Fliegende Personal“ und der Bereich „Schutz, Sicherheit und Ordnung“ keine nennenswerten Rückgänge verzeichneten, ging die Zahl der Arbeitsplätze in den Bereichen „Sonstiges Personal“, „Flugbetriebsbezogene Tätigkeiten“ und „Verwaltung, Warenverkauf und Planung“ um bis zu 26 Prozent zurück.

Teilzeitquote gestiegen

Über 31.600 der Beschäftigten arbeiten in klassischen Arbeits- und Ausbildungsverhältnissen, also in sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten bzw. als Beamte oder Auszubildende. Damit blieb der mit 95 Prozent hohe Anteil dieser hochwertigen Arbeitsplätze am Campus stabil. Von der Qualität der Arbeitsplätze am Airport profitiert nicht zuletzt die unmittelbare Flughafenregion: Bezogen auf die insgesamt knapp 130.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, die die Statistik für alle Arbeitgeber in den Landkreisen Erding und Freising ausweist, machen die Flughafenbeschäftigten rund 23 Prozent aus. Somit ist fast jeder vierte Arbeitsplatz in diesen beiden Landkreisen am Flughafen angesiedelt.

Von den 33.330 Beschäftigten arbeiten 10.344 in Teilzeit. Damit stieg die Teilzeitquote im Vergleich zu 2018 um 3,7 Prozent. Mit einem Anteil von 67 Prozent sind die meisten Teilzeitbeschäftigten bei den Airlines tätig. Die Anzahl der Auszubildenden auf dem Flughafen-Campus lag am Stichtag der Erhebung bei 471 Azubis. Diese verteilen sich auf 40 Ausbildungsberufe.

Flughafen Zürich: Außerordentlicher Flugbetrieb zum Nationalfeiertag am 01. August

Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird am Flughafen Zürich ausnahmsweise von Norden her auf der Piste 14 oder 16 gelandet. Wie in den vergangenen Jahren werden aufgrund von Feuerwerken auch am diesjährigen 01. August die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben.

Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben

Gemäß deutscher Verordnung müsste ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen wird am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet. Landungen erfolgen ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden. Kurzfristige wetterbedingte Abweichungen sind jederzeit möglich.

Flughafen Stuttgart zum Ferienstart: Gut vorbereitet und nicht zu früh zum Airport

Zum Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg stehen am Flughafen Stuttgart am ersten Ferienwochenende rund 700 Starts und Landungen im Plan. Verkehrsreichster Tag zum Auftakt ist der Sonntag, 31.07. mit 247 Starts und Landungen. Nach vorläufigem Stand bieten die Airlines in den sechs Ferienwochen über 10.300 Flüge an (Zeitraum Freitag, 29.07.2022 – Sonntag, 11.09.2022). Mit rund 850 Verbindungen ist die türkische Küstenstadt Antalya in diesem Jahr die Nummer Eins bei den gefragtesten Zielen, gefolgt von Palma de Mallorca mit etwa 740 Flügen.

Gut vorbereitet und nicht zu früh zum Airport

Reisenden wird empfohlen, alle vorgeschriebenen Reisedokumente am Airport stets griffbereit zu haben und die Bestimmungen der Airline beim Handgepäck zu beachten. Zu Spitzenzeiten am frühen Morgen und am Nachmittag ist mit mehr Zeitbedarf bei Check-in oder an den Sicherheitskontrollen zu rechnen. Fluggäste sollten deshalb mindestens zwei Stunden vor Abflug am Airport sein, aber keinesfalls mehr als drei Stunden vorher. Die Bundespolizei empfiehlt zusätzlich, sich mindestens 90 Minuten vor Abflug an der Sicherheitskontrolle einzufinden.

Entspannt anreisen

Der Landesflughafen ist mit dem ÖPNV gut zu erreichen. Wer sich mit dem Auto zum Abflug bringen lässt, sollte die neue Kiss & Fly-Regelung vor dem Terminal beachten: Dort darf maximal 8 Minuten gratis gehalten werden. Alternativ kann in direkter Terminalnähe zum Preis von EUR 2,50 für 30 Minuten geparkt werden. Auf Parkplatz P0 ist die erste Stunde weiterhin kostenfrei.

Airport Nürnberg erwartet 680.000 Fluggäste in den Sommerferien

Rund 680.000 Passagiere werden in den bayerischen Sommerferien am Albrecht Dürer Airport Nürnberg erwartet, allein am ersten Wochenende (inklusive Freitag) über 42.000 Fluggäste – das sind beinahe so viele wie vor Corona und mehr als doppelt so viele wie 2021! Fast 5.000 touristische Starts und Landungen sind für die Ferienzeit geplant. Beliebtestes Ziel ist Antalya mit bis zu 400 Abflügen. Um dem hohen Reiseaufkommen gerecht zu werden, hat der Airport sein Personal aufgestockt: „Seit Dezember 2021 haben wir eine große Kampagne geschaltet. Gut 150 Neueinstellungen konnten wir seitdem vornehmen“, sagt Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Airport Nürnberg.

„Weitere Maßnahmen zur Personalrekrutierung, z.B. die Zulassung von Nicht-EU-Bürgern für die Bodenabfertigung, etwa aus der Türkei, durch den Bund, begrüßen wir“, so Dr. Hupe. „Wir haben Bedarf angemeldet und planen einen Einsatz ab August für drei Monate. Wir bekommen dadurch Unterstützung, die derzeit noch nicht absehbaren weiteren kurzfristigen Verkehrszuwächse bzw. Umplanungen abzufedern.“ Für die Verkehrsspitzen gibt es außerdem Hilfe durch Freiwillige aus Verwaltung, Technik und Management.

Zwei Tonnen Gepäck pro Schicht

Allein in der Gepäcksortierung sind über 120 Mitarbeitende aus neun Nationen im 24-Stundenbetrieb tätig. Während der Ferien verladen sie rund 600.000 Koffer und Taschen; das sind 13.000 Gepäckstücke pro Tag. Eine Person bewegt pro Schicht über zwei Tonnen Gewicht mit seiner Muskelkraft. Das Personal an den Check-in-Schalter und vor allem auf dem Vorfeld wird in den Spitzenzeiten deutlich aufgestockt.

Mehr als 20 Fluggesellschaften starten ab Nürnberg

Mehr als 20 Airlines fliegen den Airport im Sommer an. Topziele im Touristikverkehr sind neben Antalya auch Palma de Mallorca (mehr als 300 Abflüge), Heraklion und Hurghada (mehr als 60 bzw. 40 Abflüge) sowie Rhodos (rund 30 Abflüge). Insgesamt mehr als 125 Mal pro Woche werden die schönsten Ziele rund ums Mittelmeer angesteuert. Fernstrecken von Asien bis USA sind über die mehr als 13 täglichen Anschlüsse zu sechs europäischen Drehkreuzflughäfen zu erreichen.

Das sollten Reisende beachten

Reisenden wird empfohlen, genug Zeit einzuplanen und spätestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug im Terminal zu sein. Nach der Kofferabgabe sollen die Passagiere direkt zur Sicherheitskontrolle gehen, um rechtzeitig am Gate den Urlaub entspannt beginnen zu können. Weitere Empfehlungen erhalten Urlauberinnen und Urlauber von ihren Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern. Zudem sollten die Passagiere vor dem Abflug die Gültigkeit ihrer Ausweispapiere und Einreisedokumente überprüfen.

Bei der Heimkehr achtet der Zoll auf verbotene Mitbringsel wie lebende Tiere, tierische Lebensmittel und Arzneimittel. Urlauber, die sich bei Einfuhrbestimmungen unsicher sind, informieren sich bitte unter www.zoll.de.

Parkplatz online sichern

Reisenden stehen rund 8.000 Stellplätze zur Verfügung. Dennoch wird es in den Ferien voll in den Parkhäusern. Es ist zu empfehlen, vorab online unter www.airport-nuernberg.de/parken zu buchen. Alternativ bestehen gute Anschlüsse durch Bus und U-Bahn. Alle Anreisemöglichkeiten finden Reisende unter www.airport-nuernberg.de/anreise.

DHL Express Spatenstich am Flughafen München: Neubau zwischen P 80 und P 80 West

DHL Express Deutschland hat mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Baubeginn für den Neubau am Flughafen München markiert. Dieser wird auf der Fläche der beiden Parkplätze P 80 und P 80 West entstehen und eine Bruttogeschossfläche von mehr als 11.000 Quadratmetern umfassen. Damit wird der Standort fast siebenmal größer als die bisher von DHL Express gemietete Hallenfläche im Frachtzentrum des Münchner Flughafens. Das Logistikunternehmen errichtet und betreibt den neuen Standort und pachtet dafür das Grundstück von der Flughafen München GmbH (FMG).

Die Mengen an DHL Express Sendungen am Gateway München sind in den letzten Jahren stark gestiegen, sodass die Erweiterung des Standortes eine logische Konsequenz war. „Mit dem Wachstum der Import- und Exportmengen aufgrund der Trends von Digitalisierung und Globalisierung konnte die bisherige Produktionsfläche nicht mithalten“, erklärt Markus Reckling, Managing Director DHL Express Deutschland, die Notwendigkeit des 104 Millionen Euro schweren Investitionsprojekts. „Der Neubau des Gateways am Flughafen München ist der nächste wichtige Schritt innerhalb unseres Infrastrukturplans. Oberste Priorität haben unsere Kunden und mit dem Neubau bieten wir einen verbesserten Service.“

Airside-Zugang

Über den Airside-Zugang können die auf dem Vorfeld geparkten Flugzeuge direkt vom neuen Gebäude aus erreicht werden. Das Gateway verfügt zudem über zwei sogenannte PUD-Finger (Pick-up und Delivery), an denen bis zu 65 Zustellfahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Das führt insbesondere für Kunden der Region Landsberg-Ingolstadt zu einem zeitlichen Vorteil bei Abholung und Zustellung.

„Heute ist Spatenstich für ein Win-Win-Projekt: für DHL Express, den Flughafen München, für Bayern und für die Menschen, die weltweit eilige Fracht zuverlässig versenden und erhalten wollen. DHL setzt mit dem neuen Express-Center Maßstäbe bei Logistik und Nachhaltigkeit. Der Flughafen München ist Motor für die Region und für ganz Bayern“, so Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei.

Einsatz energiesparender Materialien und Technologien

Bei der Planung des Gebäudes wird besonderer Wert auf den Einsatz energiesparender Materialien und Technologien gelegt. Zum Beispiel wird für die gesamte Beleuchtung modernste LED-Technik verwendet. Zudem wird eine Photovoltaik-Anlage installiert, die 100 kWpeak für den Betrieb von Haustechnik, Server und Rechner erzeugt. Die Wärmeerzeugung erfolgt mit Wärmepumpen, die durch die Fernwärme-Versorgung der FMG ergänzt werden. Außerdem sind derzeit 32 Ladepositionen für E-Fahrzeuge an den PUD-Fingern, zwei Ladepunkte für die Vorfeldfahrzeuge sowie Ladepunkte an den Mitarbeiterparkplätzen in Planung. In der DHL Express Station in Unterschleißheim sind seit neuestem bereits 10 E-Fahrzeuge im Einsatz, die zeitnah um weitere E-Fahrzeuge ergänzt werden.

Als ein „überaus wichtiges Signal für die künftige Entwicklung des Münchner Flughafens“ begrüßt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Jost Lammers, den Spatenstich für das neue Gebäude. Lammers weiter: „Wir sehen am Flughafen München im Hinblick auf Luftfracht und Expressdienste ein enormes Potenzial. Das starke Engagement von DHL Express ist ein großartiger Vertrauensbeweis für unseren Luftfrachtstandort. Von dem künftigen Gateway werden dabei nicht zuletzt die bayerischen Unternehmen profitieren, die hier eine höchst effiziente Logistik und ein erweitertes Flugangebot finden werden.“

Zertifizierung TAPA Klasse A als höchste Sicherheitsstufe im Lufttransport

Momentan sind 72 Mitarbeitende am Gateway München beschäftigt, die in den Neubau umziehen werden. Darüber hinaus wird sich die Zahl der Mitarbeitenden zur Inbetriebnahme mehr als verdoppeln. Zudem wird die neue Station die Sicherheitsanforderungen der Transported Asset Protection Association (TAPA) erfüllen und somit die weltweit anerkannte Zertifizierung TAPA Klasse A als höchste Sicherheitsstufe im Lufttransport erhalten.

Der Neubau am Flughafen München ist Teil eines umfassenden Infrastrukturprogramms, mit dem DHL Express seine Produktionsstätten in Deutschland – darunter Dortmund, Neu-Ulm und Bremen – grundlegend modernisiert und erweitert. Das regionale Servicegebiet des München Gateways erstreckt sich von Nürnberg im Norden über Straubing im Nordosten, Bad Aibling im Süden bis Neu-Ulm im Westen. Zudem besteht eine tägliche Flugverbindung zum internationalen DHL Express Drehkreuz in Leipzig. Weitere Verbindungen ab München sind East Midlands in Großbritannien (Montag-Donnerstag) sowie Malpensa in Italien (Freitag).

Flughafen Köln/Bonn: Stellungnahme zu den extremen Wartezeiten

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Am Wochenende ist es am Flughafen Köln/Bonn zu extremen Wartezeiten vor den Sicherheitskontrollen gekommen. Vor allem am Freitag und Samstag mussten Reisende über mehrere Stunden in langen Warteschlangen ausharren, weil anhaltend deutlich weniger Kontrollspuren an der Sicherheitskontrolle geöffnet waren als planmäßig benötigt. Als Reaktion auf die unzumutbaren Wartezeiten und um den Flughafenbetrieb zu stabilisieren, strebt der Airport eine weitergehende Entlastung der Flugpläne in Verkehrsspitzen an. Darüber wurden kurzfristig am Wochenende Gespräche mit verschiedenen Airlines geführt. Bereits im Oktober 2021 wurde die Zahl der maximal möglichen Flüge pro Stunde für den aktuellen Sommerflugplan um 20 Prozent reduziert.

„Wir lassen nichts unversucht, um diese vor allem für unsere Fluggäste nicht hinnehmbare Situation zu verbessern. Wir haben deshalb am Wochenende mit den Airlines über eine sehr zeitnahe weitere Entlastung der Flugpläne gesprochen. Und auch wir werden weitere Maßnahmen ergreifen und den Personaleinsatz im Terminal nochmal erhöhen. Allerdings erwarten wir auch von der Bundespolizei und dem Dienstleister Securitas konstruktive Vorschläge, wie die Probleme an der Sicherheitskontrolle schnellstmöglich gelöst werden können. Ich möchte auch nochmal betonen, dass wir die aktuelle Situation und insbesondere die Unannehmlichkeiten für unsere Fluggäste außerordentlich bedauern“, so Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Sicherheitskontrolle als hoheitliche Aufgabe im Auftrag der Bundespolizei

Die Sicherheitskontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe, die am Flughafen Köln/Bonn von einem Dienstleister im Auftrag der Bundespolizei durchgeführt wird. Am Wochenende waren trotz zunächst besserer Prognosen des Dienstleisters zeitweise weniger als 50 Prozent der planmäßig notwendigen Spuren an der Sicherheitskontrolle geöffnet. Nach Schätzungen des Flughafens haben aufgrund der sehr langen Wartezeiten mehrere Hundert Reisende ihren Flug verpasst. Es kam außerdem zu erheblichen Verspätungen und operativen Problemen, so mussten etwa Flugzeuge aufgrund fehlender Passagiere mehrfach be- und entladen werden.

Am Sonntag entspannte sich die Situation zunächst. Bis Mittag gab es keine Wartezeiten an den Kontrollstellen. Im Verlauf des Nachmittages bildeten sich erneut lange Schlagen.

Embraer E190 in Sonderbemalung des amtierenden Football-Champions aus Frankfurt

Eine Embraer E190LR mit der Kennung D-AWSI von German Airways trägt in Zukunft die Bemalung des amtierenden europäischen Football-Champions Frankfurt Galaxy aus der Mainmetropole. Die German Airways Muttergesellschaft Zeitfracht war vor kurzem auch bei der Mannschaft eingestiegen mit dem Ziel, diesen Sport hierzulande noch bekannter zu machen. Football ist die populärste Sportart in den USA und auch in Europa stark auf dem Vormarsch.

Was liegt näher als ein Werbeträger in Flugzeuggröße?

Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways: „Es gibt schon Flugzeuge in allen möglichen Fußball-Bemalungen, Football ist neu. Daher wird der neue fliegende Auftritt von Frankfurt Galaxy in Zukunft noch spektakulärer. Wir werden in ganz Europa in dem charakteristischen Galaxy-Lila unterwegs sein. Wir haben damit große Vorbilder: In den USA hat zum Beispiel auch der Footballclub New England Patriots aus Foxborough nahe Boston ein „eigenes“ Flugzeug.“

Mit dem Jet der Frankfurt Galaxy gibt es nun einen weiteren „Meistertransporter“ in der Mainmetropole. Der amtierende Sieger der Fußball-Euroleague Eintracht Frankfurt vertraut auf den „fliegenden Adler“ der Sun Express.

Der Jungfernflug für den Jet in der neuen Bemalung wird an diesem Wochenende zum Auswärtsspiel der Galaktischen nach Breslau führen.

AIDA-Kreuzfahrten: Zubringer-Flüge von und nach Palma de Mallorca

Der Kreuzfahrt-Anbieter AIDA verlegt einen Teil seiner Zubringer-Flüge vom Flughafen Köln/Bonn für mehrere Schiffsreisen an den Heimathafen Paderborn/Lippstadt. So wird AIDA die bereits gebuchten Kreuzfahrt-Gäste in der Zeit vom 30. Juli bis zum 20. August von Paderborn/Lippstadt aus nach Palma de Mallorca bringen, wo die Schiffe in See stechen werden.

Albastar im Auftrag von AIDA

Im Auftrag von AIDA führt die spanische Fluggesellschaft Albastar die Flüge von und nach Mallorca durch. Zunächst vier Wochen lang treffen die Flugzeuge immer samstags um 10.40 Uhr am Flughafen Paderborn/Lippstadt ein, um bereits um 11.30 Uhr in die Gegenrichtung nach Palma de Mallorca zu fliegen.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen von AIDA. Gerade in der aktuellen Phase der Luftfahrt in Deutschland kann Paderborn/Lippstadt als Flughafen der kurzen Wege und mit einer reibungslosen Abfertigung der Reisenden punkten. Diesen spürbaren Vorzug wollen wir nun gerne auch den Kreuzfahrt-Gästen zukommen lassen“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

Condor bekommt 13 Airbus A320neo und 28 Airbus A321neo

Der Condor-Aufsichtsrat hat die Bestellung von insgesamt 41 Flugzeugen der A32Xneo-Familie beschlossen. Dabei handelt es sich um 13 Airbus A320neo und 28 Airbus A321neo sowie weitere Kaufoptionen, die sukzessive die bestehende Kurz- und Mittelstreckenflotte bei Condor (Airbus A320/1 und Boeing 757) ablösen werden. Mit bis zu 20 Prozent weniger Kerosinverbrauch und CO2-Emmissionen und bis zu 50 Prozent weniger Lärm wird die neue Kurz- und Mittelstreckenflotte neue Maßstäbe setzen. Die Flugzeuge sollen ab Frühjahr 2024 eingeflottet werden – direkt nachdem der Rollover der gesamten Langstreckenflotte abgeschlossen ist.

Condor wird bereits ab Herbst 2022 die Boeing 767 mit werksneuen Airbus A330neo ersetzen. Mit dem 2-Liter-Flieger auf der Langstrecke und hochmodernen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der A32Xneo-Familie setzt Condor konsequent auf modernste Technologie, maximale Effizienz und höchsten Kundenkomfort und wird über eine der grünsten Flotten in ganz Europa verfügen.

Neue Kurz- und Mittelstreckenflotte für Condor

„Nachdem wir bis Anfang 2024 unsere gesamte Langstreckenflotte mit modernsten 2-Liter-Fliegern ausgetauscht haben werden, ist es der logische nächste Schritt für uns, auch unsere Kurz- und Mittelstreckenflotte zu modernisieren. Mit unseren neuen Flugzeugen des Typs A320neo und A321neo entwickeln wir unsere Flotte und uns als Unternehmen konsequent weiter und tragen auch unserem eigenen Anspruch Sorge, verantwortungsbewusstes und gleichzeitig komfortables Reisen mit deutlich reduzierten CO2-Emissionen, signifikant weniger Kerosinverbrauch und weniger Lärm zu ermöglichen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

Die Airbus A32Xneo-Familie steht für die modernste und höchsteffiziente Flugzeugtechnologie der Welt gepaart mit deutlich verbesserter Aerodynamik durch die Tragflächen und Flügelspitzen, die sogenannten Sharklets. Die neuen Condor-Flugzeuge werden außerdem über die modernste Triebwerkgeneration von Pratt & Whitney verfügen: Die beiden neuen Versionen PW1127G auf den A320neo und PW1133G auf den A321neo reduzieren den Treibstoffverbrauch nicht nur um 20 Prozent, sondern können zudem auch mit Sustainable Aviation Fuel (SAF) betrieben werden. Zudem sind die werksneuen Airbusse mit bis zu 20 Prozent weniger CO2-Emissionen und bis zu 50 Prozent weniger Lärm unterwegs. Umgerechnet liegt der Kerosinverbrauch pro Passagier auf 100 Kilometern an Bord einer A321neo bei 1,7 Litern, bei einer A320neo bei 1,9 Litern – und das bei höchstem Kundenkomfort.

Über alle Details der Verträge wurde Stillschweigen vereinbart. Durch den Einsatz der neuen Kurz-/Mittelstreckenflugzeuge sowie dem Einsatz der Airbus A330neo auf der Langstrecke senkt Condor nicht nur ihre Emissionswerte, sondern auch die Betriebskosten und verbessert ihre ohnehin schon besonders schlanke Kostenstruktur zusätzlich.

Flughafen Memmingen bereit für den großen Ansturm zu den Ferien

Sehr lange Warteschlangen, verärgerte Passagiere und Gepäck ohne Wiederkehr soll es zum bayerischen Schulferienbeginn am kommenden Wochenende und in den anschließenden Urlaubswochen am Flughafen Memmingen nicht geben. Denn Süddeutschlands führender Low Cost Airport geht gut gerüstet in die heiße Phase und hat sich auf den zu erwartenden Andrang bestens vorbereitet.

„Unsere Mannschaft ist fit und gut aufgestellt für den Ferienstart und den Verlauf danach“, erläutert Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. So habe man in den letzten Wochen und Monaten kontinuierlich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und werde das auch weiterhin tun. „Und wenn es eng kommt, helfen alle engagiert zusammen.“

310.000 Fluggäste,900 Starts und 900 Landungen erwartet

Da der Flughafen Memmingen die Zahlen der Vor-Corona-Zeit bereits überschritten und schon am letzten Sonntag die Marke von einer Million Passagiere erreicht hat, sei eine vermehrte Nachfrage längst Alltag. Aktuell liegt die Passagierzahl im Juli mit rund elf Prozent über dem Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Für die anstehenden Sommerferien rechne man mit rund 310.000 Fluggästen und 900 Starts und 900 Landungen. 2019 waren es 275.417 Passagiere. Kam es in den letzten Wochen zu Verspätungen oder in seltenen Fällen zu Flugstreichungen, so lag dies laut Schütz meist an der Überlastung anderer Flughäfen sowie des Luftraums.

Aber auch der Passagier selbst, darauf verweisen Marcel Schütz und seine Kollegen, könne etwas zur schnelleren Abfertigung beitragen. Zum einen sollte man weiter mindestens zwei Stunden vor Abflug am Airport sein. Da die Passagiere in der Regel online eingecheckt haben und über ein Bordkarte verfügen, müssen nur jene mit Gepäck zur Aufgabe an die Check-in Schalter. „Auch wer beim Handgepäck richtig packt, spart später Zeit bei der Sicherheitskontrolle“, erläutert Marketingleiterin Marina Siladji. Flüssigkeiten seien weiterhin nicht erlaubt und sollten deshalb vorab aus dem Handgepäck verbannt werden. Wer immer Ausweis und Bordkarte griffbereit hat, bis er in der Maschine sitzt, könne ebenfalls Zeitverzögerungen vermeiden. Und: „Vorab den Parkplatz online buchen“, raten die Verantwortlichen. Preisgünstig und klimafreundlich zugleich gelingt die Anreise mit dem 9 Euro Ticket, mit dem man bequem bis zum Terminal fahren kann.

ver.di ruft zu ganztägigem Streik bei Lufthansa auf

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Lufthansa-Bodenbeschäftigten zu einem ganztägigen Warnstreik am Mittwoch, dem 27. Juli 2022 an allen Lufthansa-Standorten (Frankfurt/Main, Düsseldorf, Köln, Hamburg, München, Berlin u.w.) aufgerufen.

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für die rund 20.000 Beschäftigten u.a. bei der Lufthansa AG Boden, Lufthansa Technik, Lufthansa Systems, Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS), Lufthansa Cargo und der Lufthansa Service Gesellschaft (LSG) sowie LEOS (Lufthansa Engineering and Operational Services GmbH). In der zweiten Verhandlungsrunde am 13. Juli hatten die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das unter den betroffenen ver.di-Mitgliedern in den vergangenen Tagen diskutiert und als unzureichend kritisiert wurde.

ver.di habe zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, in der nächsten Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes, abschlussfähiges Angebot vorzulegen. Die Warnstreiks beginnen am Mittwochfrüh, dem 27. Juli, ab 03.45 Uhr und enden Donnerstagfrüh, dem 28. Juli, um 06.00 Uhr. 

Da alle Bodenbeschäftigten, u.a. auch die für die Wartung zuständige Lufthansa-Technik und die LEOS-Beschäftigten, die mit Pushback-Fahrzeugen dafür sorgen, dass die Flugzeuge in die entsprechenden Positionen zurückgeschoben werden, zum Warnstreik aufgerufen werden, wird es zu größeren Flugausfällen und Verzögerungen kommen. Die stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Christine Behle, die gleichzeitig auch Verhandlungsführerin ist, bat die Passagiere um Verständnis und wies auf die äußerst problematische Situation der Beschäftigten hin, die vor allem durch Missmanagement verursacht worden sei. ver.di informiere so frühzeitig über den anstehenden Warnstreik, damit sich die Passagiere darauf einstellen und möglicherweise umorientieren können.

„Die Beschäftigten, die tagtäglich einem enormen Druck ausgesetzt sind, haben in der zweiten Verhandlungsrunde auf ein starkes Signal gewartet, mit dem man ein gutes Ergebnis hätte erzielen können“, erklärt Behle. Die Situation auf den Flughäfen eskaliere; die Überlastung der Beschäftigten aufgrund erheblichen Personalmangels, die hohe Inflation und ein dreijähriger Lohnverzicht würden die Beschäftigten immer mehr unter Druck setzen. „Sie brauchen dringend mehr Geld und sie brauchen Entlastung, – für sich selber und für die Passagiere. Dazu reicht das Arbeitgeberangebot vorne und hinten nicht“, so die ver.di-Vize. 

Die Arbeitgeber hatten am 13. Juli drei Varianten eines Angebotes vorgelegt, die jeweils aus Festbeträgen und einer ergebnisabhängigen Komponente (zum 01. Juli 2023) bestehen. Die Laufzeit soll in allen drei Varianten 18 Monate betragen. Die Arbeitgeber äußerten in den Verhandlungen außerdem den Wunsch nach Flexibilisierung der Arbeitszeit. Das Angebot gleiche die Inflation nicht annähernd aus, angesichts der aktuellen Preissteigerungen würde das für die Beschäftigten einen deutlichen Reallohnverlust bedeuten, so Behle. Zudem sei insbesondere die ergebnisabhängige Komponente ein Blankocheck für eine ungewisse Zukunft der Beschäftigten. Damit werde das Risiko auf die Beschäftigten geschoben.

Neben der ver.di-Forderung nach 9,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten soll der Stundenlohn für die jeweiligen Beschäftigtengruppen mindestens 13 Euro betragen. Zurzeit gibt es bei der LTLS und der Lufthansa Cargo noch Stundenlöhne unter 12 Euro. Es gilt außerdem, auch nach der Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro, einen tariflichen Abstand zum Mindestlohn zu vereinbaren.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 03. und 04. August in Frankfurt am Main statt.

Ferienstart: 149 Flüge ab Dresden und Leipzig/Halle Airport

Sommerferienstart in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen: Von Donnerstag bis Sonntag heben insgesamt 149 Passagiermaschinen von den Mitteldeutschen Flughäfen ab – davon 63 am Flughafen Dresden und 86 am Leipzig/Halle Airport. Neben deutschen und europäischen Metropolen stehen Sonnenziele am Mittelmeer, im Atlantik, am Schwarzen und Roten Meer auf der Abflugtafel.

Ziele ab Leipzig/Halle

Ab Leipzig/Halle starten zum ersten Ferienwochenende 63 Urlaubsmaschinen sowie 23 Linienflüge.

Touristikflüge ab LEJ zum Ferienstart

Nach Antalya starten ab Leipzig/Halle 16 Maschinen, nach Palma de Mallorca 8, nach Heraklion 6, Burgas 5, Rhodos 4, Varna 3, Kos 3 und Korfu 2. Weitere Ferienflieger steuern die Kanarischen Inseln Gran Canaria (3), Fuerteventura (2) und Teneriffa (1) an. Fünf Maschinen bringen Passagiere nach Hurghada, zwei nach Marsa Alam, und je ein Flug geht nach Enfidha, Funchal auf Madeira und nach Monastir.

Insgesamt heben zum Ferienstart vom Leipzig/Halle Airport 13 Airlines zu 16 Sonnenzielen ab.

Erneut ist Condor die größte Urlaubs-Airline am Standort Leipzig/Halle. Sie bietet vom 14. bis 17. Juli mit bis zu 19 Abflügen die meisten Möglichkeiten, von Leipzig/Halle aus in den Sommerurlaub zu starten. Angeflogen werden Ziele in Spanien und Griechenland.

Linienflüge zu Drehkreuzen ab LEJ

Außerdem starten ab Flughafen Leipzig/Halle 23 Linienflüge zu Drehkreuzen, davon nach München 8, Frankfurt 6, Istanbul 4, Wien 4 und nach Paris Orly 1.

Ziele ab Dresden

Ab Dresden starten zum Ferienbeginn 27 Urlaubsmaschinen sowie 36 Linienflüge.

Nach Palma de Mallorca heben 8 Maschinen ab, nach Antalya 7 und nach Kos 3. Weitere Urlaubsflieger starten jeweils zweimal nach Burgas, Heraklion und Rhodos sowie je einmal nach Fuerteventura, Korfu und Hurghada.

Mit insgesamt 13 Starts zum Ferienauftakt ist Sundair die führende touristische Airline.

Lufthansa startet ab Dresden am häufigsten. Die Airline bringt ihre Passagiere zu den Drehkreuzen Frankfurt (16) und München (10). Zudem fliegt Eurowings viermal zum Drehkreuz Düsseldorf. Weitere Linienflüge in europäische Metropolen werden über die Swiss-Verbindung nach Zürich (3), über die KLM-Verbindung nach Amsterdam (1) sowie mit Ryanair nach London-Stansted (2) angeboten.

Von Dresden aus bedienen insgesamt 9 Airlines mit 63 Abflügen 15 Sonnen- und Linienziele.

Hinweis für Fluggäste

Um möglichst entspannt ihren Flug antreten zu können, sollten Passagiere mindestens 2,5 Stunden vor Abflug am Flughafen sein und den Online-Check-in nutzen.

Die Bundespolizei bittet alle Fluggäste, sich bereits anderthalb Stunden vor Abflug zur Sicherheitskontrolle zu begeben.

Wir empfehlen außerdem Fluggästen und Besuchern, in den Terminals eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Davon ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keinen Mund-Nasenschutz tragen können.

Direkt an den Flughäfen günstig parken

An den Mitteldeutschen Flughäfen können Passagiere ihr Auto schon ab 15 Euro (Dresden, P4A) bzw. ab 20 Euro (Leipzig/Halle, P20) pro Woche parken.