Passagiere auf dem Vorfeld des Dortmund Airport, beim Einstieg in ein Flugzeug.
Passagiere auf dem Vorfeld des Dortmund Airport, beim Einstieg in ein Flugzeug. (Foto: Dortmund Airport)
Lesezeit: ca. 5 Minuten

Dortmund Airport verzeichnet solides Wachstum im ersten Halbjahr

Der (IATA-Code: DTM, -Code: EDLW) hat im ersten Halbjahr 2025 mit insgesamt 1.483.459 Passagieren ein leichtes gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Mit einem Plus von etwa 2,1 Prozent beziehungsweise fast 30.000 weiteren Fluggästen zeigt sich der Flughafen trotz herausfordernder Marktbedingungen stabil und auf Wachstumskurs.

Die gestiegene Zahl an Passagieren beruht auf mehreren Faktoren: Zum einen wurden verschiedene neue Strecken etabliert, zum anderen setzte insbesondere die ungarische Air vermehrt den ein, was zu einem deutlichen Kapazitätszuwachs dank höherer Sitzplatzkapazität führte.

Anzeige

Kompensation des Wegfalls großer Anbieter

Ludger van Bebber, Geschäftsführer am Dortmund Airport, kommentiert die Entwicklung positiv: „Wir konnten die positiven Impulse aus dem Jahresausklang für den Verlauf der Sommersaison nutzen und so den Wegfall der – und die Verknappung der Eurowings-Strecken im Sommerflugplan kompensieren.“

Durch erhöhte Frequenzen bei Condor-Flügen nach de sowie die Verstärkung der Wizz Air-Verbindung nach konnten bedeutende Ausfälle anderer Anbieter wettgemacht werden. Diese strategische Anpassung trug entscheidend zum stabilen Passagieraufkommen bei.

Aufgrund einer Vielzahl neuer Strecken erhielt das Flugprogramm zusätzlichen Schwung: Seit Juni fliegt Wizz Air die Destinationen Warschau und Craiova an. Zudem hat im April eine neue Verbindung nach Antalya aufgenommen. Diese Routen entwickelten sich rasch zu beliebten Zielen und steigerten die Attraktivität des Dortmund Airports für Reisende.

Juni 2025: Starke Zahlen im Vergleich zum Vorjahr

Mit 293.942 Passagieren im Juni 2025 liegt der Verkehr deutlicher über dem Vorjahresmonat (278.280 Fluggäste) und zeigt ein Wachstum von etwa 5,6 Prozent. Dieses Plus unterstreicht, dass die neuen und verstärkten Strecken gezielt und erfolgreich auf die Bedürfnisse der Reisenden abgestimmt wurden.

Ausblick und weitere Ausbaupläne am Dortmund Airport

Trotz dieser positiven Entwicklung blickt der Airport mit ambitionierten Zielen in die Zukunft. Van Bebber betont: „Das Wachstum hält uns auf einem guten Kurs.“ Der Flughafen wirke intensiv darauf hin, das kontinuierlich auszubauen, um den Passagieren weiterhin eine vielfältige und attraktive Reiseauswahl anzubieten.

Konkrete Pläne für die kommenden Monate sind bereits in der Pipeline. So sollen bereits bald die polnische Destination Szymany und das serbische Niš wieder in den integriert werden. Zudem wird die Verbindung nach ab Herbst deutlich häufiger bedient, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Bedeutung für die Region

Das Wachstum und die Erweiterung des Düsseldorfer Flughafens sind ein positives Signal für die Region. Der Flughafen fungiert als wichtiger Verkehrsknotenpunkt und trägt wesentlich zur lokalen bei – neben mehr Reisemöglichkeiten profitieren auch der , der Handel und zahlreiche Dienstleistungsbranchen.

Dortmund Airport: Rückblick auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr

Mit strategischen Anpassungen, gezieltem Ausbau des Streckennetzes und dem moderner Flugzeugtypen kann der Dortmund Airport auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2025 zurückblicken. Die Kombination von neuen Routen und verstärkten Verbindungen zu beliebten Zielen sichert das Wachstum und erhöht die Attraktivität des Flughafens für Passagiere.

Die anstehenden Ergänzungen im versprechen weitere Impulse. Insgesamt präsentiert sich der Dortmund Airport als moderner und dynamischer Flughafen, der mit seinem vielfältigen Angebot den Bedürfnissen der Reisenden gerecht wird und die Zukunftsfähigkeit der Region stärkt.

Anzeige
Nils Sörensen
Unsere Journalisten sind unabhängig, also frei von wirtschaftlichen oder politischen Interessen, doch guter Journalismus kostet viel Geld. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass Informationen frei für alle zugänglich sein sollten. Daher finanzieren wir uns über Werbung und bitten um faires Verständnis, Werbung nicht zu blocken. Damit wird unsere journalistische Arbeit freiwillig und ohne Paywall-Zwang unterstützt.