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airberlin vergibt Extrameilen in der Business Class

Teilnehmer des airberlin Vielfliegerprogramms topbonus erhalten bei Buchungen bis 25. April 2013 doppelte topbonus Prämienmeilen auf ihre airberlin Business Class Flüge und können so Geld für den nächsten Flug sparen. Die Prämienmeilen haben drei Jahre Gültigkeit.

Für einen Hin- und Rückflug in der airberlin Business Class von Berlin nach Chicago werden im Rahmen der Meilenaktion beispielsweise rund 35.000 topbonus Prämienmeilen gutgeschrieben. Prämienflüge sind bei topbonus bereits ab 7.500 Prämienmeilen buchbar. Die Prämienmeilen haben bei topbonus drei Jahre Gültigkeit.

Aktuell nehmen bereits mehr als drei Millionen Fluggäste am topbonus Programm teil und nutzen auch exklusive Vorteile der zahlreichen topbonus Partner, wie zum Beispiel Hotels, Mietwagen-Anbieter, Versicherungen oder Zeitschriften-Verlage. Durch den oneworld® Beitritt ist topbonus für Vielflieger noch attraktiver geworden: Inhaber einer topbonus Statuskarte haben weltweit Zugang zu den oneworld Airport Lounges.

Wer im Rahmen der Meilenaktion gleich drei oder mehr oneway Flüge in der airberlin Business Class bucht, kann besonders viele Extrameilen sammeln: denn dann bekommen topbonus Teilnehmer einmalig 15.000 Prämienmeilen zusätzlich; bei mehr als sieben oneway Flügen werden sogar 50.000 Extrameilen angerechnet. Für die Teilnahme an der Aktion ist eine einmalige Registrierung notwendig. Der Buchungszeitraum ist bis 25. April, der Reisezeitraum bis 30. Juni 2013.

Flughafen Frankfurt mit World’s Most Improved Airport-Auszeichnung

Dem Frankfurter Flughafen ist es auch im vergangenen Jahr gelungen, seine Servicequalität deutlich zu erhöhen. So hat das Marktforschungsinstitut Skytrax hat die größte deutsche Luftverkehrsdrehscheibe als "World’s Most Improved Airport" ausgezeichnet. Gleich zwei Preise hat auch der ebenfalls von Fraport gemanagte Flughafen der peruanischen Hauptstadt Lima gewonnen.

Limas Airport wurde zum mittlerweile sechsten Mal als bester Flughafen in Südamerika ("Best Airport – South America" und darüber hinaus zum dritten Mal in Folge für die große Serviceorientierung seines Personals ("Best Airport Staff Service – South America") ausgezeichnet.

Als unabhängiges Institut befragt Skytrax jedes Jahr rund um den Globus mehr als zwölf Millionen Passagiere aus über 160 Ländern zur Servicequalität von fast 400 Flughäfen. Die Ergebnisse dieser Befragung münden in der jährlichen Verleihung der prestigeträchtigen World Airport Awards, die in verschiedenen Kategorien verliehen werden und eine aussagekräftige Bewertung der Servicequalität der wichtigsten internationalen Drehkreuze darstellen.

Der Vorstandsvorsitzende des Flughafenbetreibers Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, begrüßte die Verleihung der Airport Awards: "Die Auszeichnung als World’s Most Improved Airport belegt, dass wir mit unserem Serviceprogramm Great to have you here! seit mehr als zwei Jahren außerordentlich erfolgreich unterwegs sind."

Am Frankfurter Flughafen ermöglicht diese Serviceoffensive den Reisenden ein noch komfortableres Abfliegen und Ankommen und trägt vor allem dem mit 55 Prozent europaweit höchsten Umsteigeranteil Rechnung: So genannte Fast Lanes sorgen dafür, dass Passagiere mit zeitkritischen Weiterflügen ohne Stress ihr Gate erreichen. Eine Airport App erleichtert in deutscher, englischer und chinesischer Sprache die Orientierung am Flughafen. Ebenfalls zu der Serviceinitiative gehören neue Anzeigetafeln, die auch über die Wegezeit bis zum Abfluggate informieren, ein kostenloser Terminal-Express mit E-Wagen sowie neugestaltete Ruhebereiche und Kinderspielflächen in den Terminals.

Noch weiter ausbauen möchte der Flughafen Frankfurt künftig insbesondere jene Angebote, die der kulturellen und sprachlichen Vielfalt vor allem der Transferpassagiere gerecht werden. Schon heute verfügbar sind beispielsweise kostenlose Broschüren, die in neun Sprachen den Weg durch die Terminals weisen, vielsprachiges Terminalpersonal sowie Andachts- und Gebetsräume aller großen Weltreligionen.

Ticketsteuer zum Schaden für Standort und Arbeitsplätze

Der Flughafen Wien und die zwei großen österreichischen Airlines, Niki und Austrian Airlines, sind sich darin einig dass die Ticketsteuer dem Standort Österreich schadet und Arbeitsplätze kostet. Die Ticketsteuer solle abgeschafft werden, fordern sie. Sie geht zu Lasten des Verkehrsstandortes Österreich und des Drehkreuzes Wien.

Österreich und Deutschland sind die einzigen Länder Europas, die 2011 bzw. 2010 Ticketsteuern eingeführt haben. Das führt zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen. "Zwei Jahre Ticketsteuer haben gezeigt, dass wir über 1 Million Gäste weniger in Wien sehen. Und daran hängen über 3.000 Arbeitsplätze", beklagen die Airliner unisono. Die Ticketsteuer kostet die Luftverkehrswirtschaft rund 100 Millionen Euro im Jahr. Eine Studie von Oxford Economics hat nun ergeben, dass die Abschaffung dem Fiskus sogar um 6,5 Millionen Euro mehr in die Kassen spülen würde.

Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG: "Aus Sicht des Flughafen Wien ist die Ticketsteuer eine Belastung für den Standort. Für unsere Kunden, die Airlines, ist die Attraktivität einer Destination eine Frage der Gesamtkalkulation. Somit ist diese völlig unnötige Abgabe ein Schlag gegen unsere Wettbewerbsfähigkeit."

Auch Christian Lesjak, Managing Director NIKI, erklärt die Wettbewerbsnachteile so: "Die Luftverkehrsabgabe trifft uns als heimische Fluggesellschaft, aber der Schaden ist nicht auf uns begrenzt: Die Steuer hemmt den Incoming-Verkehr, weil er Österreich im internationalen Destinationswettbewerb schlichtweg verteuert. Am Ende leidet die gesamte Tourismuswirtschaft vom Hotel bis zum Museum. Die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Österreich – ungleich höher als etwa für Deutschland – wird so untergraben und nicht notwendigen Risiken ausgesetzt."

Erst vergangene Woche hat eine Fluglinie angekündigt, den Standort Bratislava als Basis stärker nutzen zu wollen. Der Schaden für den Standort Wien und die heimische Wirtschaft würde dann noch viel größer sein.

Passagiere in Österreich zahlen Aufpreise: Die Flugabgabe wurde im April 2011 ohne Konsultation der Stakeholder in Österreich überraschend eingeführt. Passagiere, die aus oder nach Österreich flogen zahlten 2012:

  • Pro geflogener Kurzstrecke: 8 €
  • Pro geflogener Mittelstrecke: 20 €
  • Pro geflogener Langstrecke: 35 €

Zum 01.01.2013 (um nach der in Deutschland erfolgten Absenkung zum 01.01.2012 wieder unter das deutsche Niveau zu kommen) wurden die Kategorienwerte auf Kurz- und Mittelstrecke abgesenkt.

Passagiere zahlen dafür im Jahr 2013:

  • Pro geflogener Kurzstrecke: 7 €
  • Pro geflogener Mittelstrecke: 15 €
  • Pro geflogener Langstrecke: unverändert 35 €

Wie sich in Deutschland und nun auch in Österreich gezeigt hat, sind vor allem Regionalflughäfen stark vom Passagierrückgang betroffen. Jaan Albrecht, CEO von Austrian Airlines: "In Holland wurde die Ticketsteuer ein Jahr nach der Einführung wieder abgeschafft, weil rasch erkannt wurde, dass die Gäste auf Flughäfen in angrenzende Länder ausweichen. Österreich könnte sich auch einmal an Holland und nicht an Deutschland ein Beispiel nehmen."

Spatenstich für Airbus-Werk in den USA

Mit dem offiziellen Spatenstich zum Bau der Airbus A320-Endmontagelinie in Mobile, Alabama, ist Airbus einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Fertigung in den USA vorangekommen. Bei der Grundsteinlegung im Brookley Aeroplex in Mobile würdigte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus, die Bedeutung des US-Werks für das weltweite Wachstum von Airbus.

"Der Bau einer Montagelinie für die A320-Familie in Mobile ist für Airbus ein wirklich wegweisender Schritt. Unsere Kunden benötigen mehr Flugzeuge mit reduziertem Treibstoffverbrauch, weniger Emissionen und niedrigeren Betriebskosten. Diese Montagelinie wird nicht nur die weltweite Nachfrage nach diesen sparsamen Flugzeugen decken, sondern auch die Bedürfnisse unserer Kunden direkt vor Ort erfüllen. Wenn diese Montagelinie aufgebaut ist, werden wir das einzige Unternehmen sein, dass Flugzeuge in Asien, Amerika und Europa fertigt."

Erste Auslieferungen 2016 geplant

Das neue Montagewerk im Brookley Aeroplex in Mobile wird das erste des Unternehmens in den USA sein. Im Werk sollen A319-, A320- und A321-Flugzeuge endmontiert werden. Die großen Bauabschnitte werden im Sommer durchgeführt. Die Flugzeugmontage beginnt voraussichtlich 2015, und die Auslieferung der ersten in Mobile montierten Flugzeuge soll ab 2016 erfolgen. Bei voller Produktion wird das Werk mit den zugehörigen Einrichtungen bis zu vier Flugzeuge im Monat montieren und 1.000 hoch qualifizierte Arbeitskräfte direkt beschäftigen.

EADS CEO Tom Enders leitete die Zeremonie mit und begrüßte die mehr als 1000 Teilnehmer, darunter viele EADS und Airbus Top-Manager, staatliche und nationale Würdenträger, Industrievertreter und lokale Gäste. Im Laufe des Festaktes zum Spatenstich stellten Vertreter und Würdenträger verschiedene Mitglieder aus den Golfküstengemeinden und der Luftfahrtindustrie vor. Diese betonten, dass es bei dem neuen Montagewerk nicht nur um den Flugzeugbau gehe, sondern auch um die erhebliche positive Wirkung auf das Leben tausender Bürger.

Zu den Vertretern aus der lokalen Bevölkerung gehörten: Henry Hinojosa, Projektleiter bei Hoar Program Management, als Repräsentant der lokalen Bauindustrie; Liz Freeman, Mitbesitzerin der Firma Long’s Human Resource Services, als Vertreterin der lokalen Kleinunternehmer; Victoria Corob, eine Achtklässlerin der Schule in Mobile und Dr. Keivan Deravi, Wirtschaftsprofessor an der Auburn University Montgomery. Zu den Rednern aus der Industrie zählten Clay Jones, Chairman und CEO von Rockwell Collins und Dave Barger, President und CEO von JetBlue Airways.

Bereits Airbus Engineering Center vor Ort

Airbus hat bereits eine starke und wachsende Präsenz in Alabama sowie in den ganzen USA. In Mobile, Alabama, betreibt das Unternehmen ein Engineering Center. Es befindet sich ebenfalls im Brookley Aeroplex und beschäftigt über 200 Ingenieure und weitere Mitarbeiter in unterstützenden Bereichen. Außerdem betreibt Airbus ein noch größeres Engineering Center in Wichita, Kansas, ein Ersatzteillogistikzentrum für Flugzeugteile in Ashburn, Virginia, ein Schulungszentrum in Miami, Florida, sowie ein Zulassungs- und Regierungsverbindungsbüro in Washington, D.C. Der Airbus-Firmensitz für den ganzen amerikanischen Kontinent befindet sich in Herndon, Virginia.

Die Airbus-Tochtergesellschaft Metron Aviation für ATM (Air Traffic Management)-Produkte ist in Chantilly, Virginia, angesiedelt. Insgesamt sind an den verschiedenen Airbus-Standorten in den USA mehr als 1.000 Menschen beschäftigt.

Fraport geht auf Flörsheim und Raunheim zu

Die Fraport AG kündigte an, mit Verantwortlichen der Städte Flörsheim und Raunheim Gespräche zum Thema Wirbelschleppen zu führen. Ziel müsse es sein, gemeinsam eine umfassende Situationsanalyse vorzunehmen, die Lage an anderen, vergleichbaren Flughäfen zu betrachten und mögliche Maßnahmen zu erörtern.

"Wir wollen hier schnellstmöglich ein gemeinsames Vorgehen definieren", betonte der ein Sprecher des Flughafens. Außerdem werde Fraport das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eng in die Analyse der Ursachen von Wirbelschleppen einbeziehen. "Wirbelschleppen, deren Entstehung und geeignete Gegenmaßnahmen sind ein Thema, zu dem wir weitere Erkenntnisse gewinnen müssen und gewinnen werden", sagte der Sprecher. "Das wollen wir gemeinsam mit den hierfür verfügbaren Experten erreichen."

Fraport werde darüber hinaus kurzfristig auf die Besitzer von besonders exponierten Häusern zugehen, um die Lage vor Ort aufzunehmen und mögliche Maßnahmen mit Experten zu erörtern. Besorgten Eigentümern bietet Fraport darüber hinaus Dachinspektionen an, die durch von Fraport beauftragte Dachdeckermeister durchgeführt werden.

Erstflug des NH90 für Belgiens Marine

Der erste NH90 NFH für das belgische Militär ist heute zu seinem Jungfernflug gestartet. Er wurde am Eurocopter-Standort in Donauwörth gefertigt. In den kommenden Wochen wird der Hubschrauber weitere Testflüge durchlaufen.

Der NH90 NFH (Nato Frigate Helicopter) löst die Sea King Hubschrauber des belgischen Militärs ab. Insgesamt hat Belgien acht NH90 bestellt, davon vier in der Marineversion NFH.

Belgien ist die fünfte Nation, die den europäischen Marinehubschrauber in Betrieb nehmen wird. Für Frankreich, Italien, die Niederlande und Norwegen ist der NH90 NFH bereits erfolgreich im Einsatz. Darüber hinaus haben die Niederlande vor wenigen Wochen die ersten NFH zur EU Marineoperation Atalanta an das Horn von Afrika verlegt.

Äußerst zufriedenstellend

"Die Ergebnisse des Erstflugs waren äußerst zufriedenstellend. Wir sind überzeugt, dass der NH90 NFH angesichts der anspruchsvollen Aufgaben einen wichtigen strategischen Beitrag für die belgische Marine leisten wird", sagte Mark Huber, Programmleiter NH90 Belgien bei Eurocopter.

Der NH90 NFH hat sich bereits auch als Lebensretter bewährt. In Frankreich hat der Marinehubschrauber seit Dezember 2011 insgesamt 50 Personen in erfolgreichen SAR Missionen in Sicherheit gebracht.

Der NH90 ist bislang das erfolgreichste Hubschrauberprogramm Europas, mit 529 festen Bestellungen von 14 Nationen. Das NH90-Programm wird vom Konsortium NHIndustries betrieben, einer Gesellschaft, die sich im Eigentum von Eurocopter (62,5 Prozent), AgustaWestland (32 Prozent), und Stork Fokker (5,5 Prozent) befindet.

EADS Aktienrückkaufprogramm

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EADS hat im Rahmen der von Lagardère vorgenommenen Platzierung 1,61 Prozent seiner eigenen Aktien für einen Betrag von € 500 Mio. erworben. Wie bekannt gegeben wurde, umfasste die Platzierung das gesamte Aktienpaket von Lagardère.

Der Aktienrückkauf durch EADS erfolgte im Rahmen und im Einklang mit den Bestimmungen des 18-monatigen Aktienrückkaufprogramms, das am 02. April 2013 angekündigt worden war. EADS hat angekündigt, über den Stand des Rückkaufprogramms entsprechend der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen weiterhin Bericht zu erstatten.

AERO Friedrichshafen mit Jobbörse

Präsentiert wird die ganze Palette moderner Segelflug-, Ultraleicht- und Motorflugzeuge sowie Helikopter und Businessjets der Allgemeinen Luftfahrt, dazu die entsprechenden Zulieferfirmen. Sonderschauen gibt es zu verschiedenen Antriebssystemen, Flugkontroll- und Navigationsgeräten. Eine Erstmals veranstaltete Jobbörse für Luftfahrtberufe AEROCareer macht die internationale Luftfahrtmesse am Bodensee zusätzlich interessant.

Mehr als 600 Aussteller aus 30 Ländern gewährleisten für die AERO laut Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch wieder hohes Niveau. "Die AERO ist die führende Messe für die Allgemeine Luftfahrt in Europa", betont Roland Bosch angesichts der großen Zahl an Aussteller-Anmeldungen. "Hier treffen sich Piloten aus aller Welt und auch solche, die es werden wollen."

Branche wieder im Aufwind

Nach eher durchwachsenen Jahren spüren die Hersteller der Allgemeinen Luftfahrt wieder Wind unter den Flügeln. So stieg in Deutschland im Jahr 2012 die Zahl der zugelassenen einmotorigen Flugzeuge in der Echo-Klasse bis zwei Tonnen leicht an. Auch die Nachfrage größerer Unternehmen nach Business-Flugzeugen – entweder als Turboprop oder Jet – erholt sich nach einer Durststrecke in jüngster Zeit.

Spritsparende Ultraleichtflugzeuge und Light Sport Aircraft sind seit Jahren gefragt, ebenso wie die boomenden Gyrocopter. Traditionell sind in diesem Jahr auch die weltweit führenden Hersteller von Segelflugzeugen auf der AERO präsent. Im Rahmen der fünften "e-flight-expo" werden innovative Luftfahrzeuge mit alternativen Antrieben vorgestellt.

Ein Zeichen für die Reputation der AERO ist die Vielzahl nordamerikanischer Flugzeug-, Triebwerks- oder Avionikhersteller, die am Bodensee ausstellen. US-Firmen stellen 2013 wiederum die größte Zahl unter den internationalen AERO-Teilnehmern, darunter Branchenprimus Cessna mit mehreren Flugzeugen oder Avionik-Hersteller Garmin.

Die ein- und zweimotorigen Flugzeuge mit Kolbenmotor bilden einen Schwerpunkt auf dem Messegelände. Diese seit Jahrzehnten bewährten Maschinen erfordern zum Fliegen eine Privat- oder Berufspilotenlizenz, sie bilden den Großteil der Flotte der Allgemeinen Luftfahrt. Mit Spannung erwartet werden die neuen viersitzigen Einmotorigen von Pipistrel oder Flight Design, die vielleicht bis zur AERO ihren Erstflug absolviert haben.

Ultraleichtflugzeuge dominieren

Die größte Anzahl ausgestellter Exponate nehmen wieder die Ultraleichtflugzeuge ein. Diese Maschinen sind ein- oder zweisitzig und maximal 472 Kilogramm schwer. Weil die dafür notwendige Pilotenlizenz einfach zu erwerben ist und die Maschinen ebenso leise wie sparsam im Unterhalt sind, erlebt die Ultraleichtfliegerei seit Jahren einen Boom. Business-Flugzeuge stehen ebenfalls im Focus der Luftfahrtbranche.

Die AERO 2013 beginnt am Mittwoch, 24. April und dauert bis Samstag, 27. April 2013. Die AERO ist Mittwoch bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Absturz eines Hiller UH-12E bei Stahlberg

Mit Hilfe eines Hubschraubers waren Vorseile für neue Stromleitungen angebracht worden. Beim Nachspannen eines Seiles drehte der Pilot den Hubschrauber auf der Stelle um die Hochachse nach links in Richtung des Hochspannungsmasten, als das Unglück geschah. Der Hubschrauber begann plötzlich, sich schneller werdend nach rechts zu drehen und schlug auf einem Feld auf.

Ereignisse und Flugverlauf aus dem Untersuchungsbericht

Am Unfalltag wurden mit Hilfe eines Hubschraubers Hiller UH-12E Vorseile zum Ziehen neuer Stromleitungen entlang von Hochspannungsmasten verbracht. Hierzu war am Lasthaken des Hubschraubers ein Unterlastgewicht von ca. 130 kg an einem ca. 10 m langen Außenlastseil eingeklinkt.

Nach dem Verbringen des dritten und letzten Seils an diesem Tag war nach Angaben des Piloten, eines mitfliegenden Mitarbeiters und eines weiteren Zeugen auf einem Hochspannungsmast ein nochmaliges Spannen des letzten Seils geplant, da es zu weit durchhing. Hierfür drehte der Pilot den Hubschrauber ohne Vorwärtsfahrt in ca. 120 ft AGND auf der Stelle um die Hochachse nach links in Richtung des letzten Hochspannungsmasten. Plötzlich begann der Hubschrauber sich erst langsam, dann schneller werdend nach rechts um die Hochachse zu drehen. Diese Drehungen konnte der Pilot nach seinen Angaben mit Pedaleingaben nicht stoppen. Um ca. 16:30 Uhr* schlug der Hubschrauber rechts drehend unterhalb von Hochspannungsleitungen auf einem Feld auf.

Während der Drehungen hatte das Außenlastseil Bodenkontakt bekommen, wurde über den Boden gezogen und von dem Piloten noch vor dem Aufprall ausgeklinkt. Ein Hauptrotorblatt hatte während der Drehungen des Hubschraubers mit dem Blattende eine Führungsrolle an einem auf dem Feld abgestellten Arbeitsanhänger abgeschlagen.

Der Pilot und ein Mitarbeiter konnten leicht verletzt den Hubschrauber verlassen. Der Hubschrauber wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Eine Übersicht über den Stromleitungsmast und den Anhänger an der Unfallstelle ist auf dem Foto zu sehen.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 29. November 2011
  • Ort: nahe Stahlberg
  • Luftfahrzeug: Hubschrauber
  • Hersteller / Muster: Hiller Aircraft Corporation / Hiller UH-12E
  • Personenschaden: Zwei Personen leicht verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: Flurschaden
  • Informationsquelle: Untersuchung durch Beauftragte der BFU
  • Aktenzeichen: BFU 3X179-11

Angaben zu Personen

Der 37-jährige Pilot war im Besitz einer deutschen Berufspilotenlizenz für Hubschrauber, ausgestellt nach den Regelungen JAR-FCL 2 deutsch, gültig bis 21.07.2015. In die Lizenz waren die Musterberechtigungen als verantwortlicher Luftfahrzeugführer auf R22 und UH12T eingetragen. Er verfügte über ein Flugtauglichkeitszeugnis Klasse 1 nach JAR-FCL 3 mit der Auflage eine Brille zu tragen, gültig bis 15.09.2012.

Seine Gesamtflugerfahrung betrug ca. 442 Stunden, hiervon flog er ca. 215 Stunden auf dem betroffenen Muster. Für den Piloten waren die Arbeitsflüge am Unfalltag die ersten in diesem Aufgabenbereich.

Angaben zum Luftfahrzeug

Der einmotorige Hubschrauber UH-12E des damaligen Herstellers Hiller Aircraft Corporation ist ein leichter Mehrzweckhubschrauber für bis zu drei Insassen. Das Grundmodell UH-12 wurde 1959 zugelassen (Type Certificate Data Sheet No. 4H11). Der Hubschrauber verfügt über einen Zweiblatthauptrotor, ein Kufenlandegestell und einen Heckrotor für den Drehmomentausgleich um die Hochachse. Die maximal zulässige Abflugmasse beträgt 1.406 kg. Im Rahmen einer ergänzenden Musterzulassung kann der Hubschrauber anstelle des serienmäßigen Kolbentriebwerks mit einem Turbinentriebwerk Allison 250-C20 ausgestattet werden.

Der verunfallte Hubschrauber, Baujahr 1962, hatte die Werknummer 2039. Die Betriebsleermasse betrug ca. 806 kg. Er war mit einem Turbinentriebwerk ausgestattet. Die letztmalige Prüfung der Lufttüchtigkeit wurde am 09.05.2011 bei 10.702 Betriebsstunden durchgeführt. Zum Unfallzeitpunkt hatte der Hubschrauber eine Gesamtbetriebszeit von ca. 10.813 Stunden. Der Hubschrauber war für den Außenlasttransport mit einem Lasthaken und Spiegelsatz ausgerüstet. Der Hubschrauber war in Deutschland für die Verwendung im nichtgewerblichen Verkehr und für Luftarbeit zum Verkehr zugelassen.

Meteorologische Informationen

Nach Angaben von Zeugen vor Ort herrschten zur Unfallzeit Sichtweiten von 4 – 5 km, Wind aus ca. 250 Grad mit ca. 6 kt und geschlossene Bewölkung in ca. 1.000 ft AGND. In den Tälern war es nebelig.

Funkverkehr

Die Hubschrauberbesatzung stand in Funkkontakt zu dem am Boden bzw. in den Leitungsmasten beschäftigten Personen.

Flugdatenaufzeichnung

Der Hubschrauber war nicht mit einem Flight Data Recorder (FDR) oder Cockpit Voice Recorder (CVR) ausgerüstet. Diese Aufzeichnungsgeräte waren entsprechend den gültigen Luftfahrtvorschriften nicht gefordert.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich nordwestlich der Ortschaft Stahlberg, nahe dem Ortsteil Neubau auf freiem Feld. Der Hubschrauber lag zirka in Richtung 250° auf seiner rechten Rumpfseite unterhalb sich kreuzender Hochspannungsleitungen. Beide Hauptrotorblätter waren zerstört und eine Paddelstange war abgebrochen. Die Hauptantriebswelle vom Triebwerk zum Hauptgetriebe war getrennt. Das Triebwerk war in das Triebwerksdeck gedrückt und die Abgasrohre waren von oben eingedrückt.

Die mehrfach getrennte Heckrotorantriebswelle war im Bereich des Heckrotorgetriebes an der Bruchstelle tordiert. Die linke Kufe war an der hinteren Quertraverse abgerissen. Die Cockpitverglasung war zersplittert. Der Heckausleger, Heckrotorblattstücke und das Leitwerk mit Heckrotorgetriebe lagen verstreut abgetrennt vom Wrack. Die Steuerseile zur Heckrotorverstellung waren an den Pedalen angeschlossen, jedoch zum Heckrotor hin mehrfach getrennt. Die Trennstellen befanden sich in Bereichen, an denen der Heckausleger abgerissen war.

Das Heckrotorgetriebe und der Verstellmechanismus für die Heckrotorblätter wurden bei der BFU untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass das Getriebe mit klarem Öl im Sollbereich gefüllt war und es geräusch- und kraftfrei eine Drehung der Heckrotorantriebswelle an den Heckrotor übertrug.

Der Verstellmechanismus war in eingezogener Endlage verklemmt. Nach dem Öffnen des Mechanismus zeigten sich keine technischen Beeinträchtigungen. Sowohl die Lagerungen und der Schneckenantrieb als auch die Gleitbahnen waren unbeschädigt und sauber. Das Foto zeigt den zerlegten Verstellmechanismus der Heckrotorblätter.

Brand

Es entstand kein Brand.

Organisationen und deren Verfahren

Halter des Hubschraubers war ein Unternehmen, das Arbeitsflüge anbot. Das Unternehmen verfügte nicht über ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operators Certificate (AOC)). Dies war entsprechend den gültigen Luftfahrtvorschriften (LuftVG bzw. JAR-OPS 3) nicht erforderlich, da ausschließlich Arbeitsflüge durchgeführt wurden. Jedoch war das Unternehmen im Besitz einer unbefristeten "Allgemeinerlaubnis für den Einsatz von Hubschraubern" vom 14.03.2011, ausgestellt vom Regierungspräsidium Karlsruhe.

Der Geschäftsführer des Unternehmens gab an, dass er aufgrund der neuen Aufgabe für den Piloten die drei durchgeführten Seilspannflüge vom Boden aus beobachtet und in Funkkontakt zu ihm gestanden hatte. Bei den Flügen gab es keine Auffälligkeiten. Da er davon ausging, dass der Flugeinsatz beendet sei, war er bereits auf dem Rückweg zum nahe gelegenen Lagerplatz des auftraggebenden Unternehmens, um dort auf den Hubschrauber zu warten, als dieser verunfallte.

Zusätzliche Informationen

Die amerikanische Luftfahrtbehörde (FAA) beschreibt in dem "Rotorcraft Flying Handbook" und in dem "Advisory Circular 90-95" das Phänomen des "Loss of Tail Rotor Effectiveness" (LTE). Hierbei kommt es zu einer ungewollten Drehung um die Hochachse entgegen der Drehrichtung des Hauptrotors. Diese kann zum vollständigen Kontrollverlust über den Hubschrauber führen. Typische Beispiele für das Entstehen eines LTE sind Flüge, bei denen hohe Leistung vom Triebwerk abgefordert und entsprechend hohe Kräfte vom Heckrotor für den Drehmomentausgleich verlangt werden. Flüge außerhalb des Bodeneffekts mit geringer Vorwärtsfahrt unterhalb des Übergangsauftriebs, mit hohem Fluggewicht und ggf. Rückenwind sollten laut der FAA vermieden werden, um nicht in die Gefahr eines LTE zu gelangen.

Während der Untersuchung wurden durch die BFU Piloten mit Erfahrung auf dem Muster UH-12E über die Flugeigenschaften und das Verhalten bei Drehungen um die Hochachse befragt. Dabei beschrieben die Piloten die Heckrotorwirkung als gut, selbst bei Flügen mit maximaler Zuladung im Außenlast- bzw. Sprüheinsatz. Das Fehlen einer vertikalen Finne am Heck zur Unterstützung des Heckrotors wurde durch die Piloten nicht als störend empfunden. Dies falle im normalen Flugbetrieb nicht auf.

Beurteilung

Der Pilot war entsprechend den bestehenden Vorschriften lizenziert. Seine Gesamtflug- wie auch die Mustererfahrung waren vergleichsweise gering. Die fliegerische Einsatzart des Hubschraubers, Ziehen von Vorseilen und dabei dauerhaft außerhalb des Bodeneffektes zu schweben, war neu für ihn. Die Flüge am Unfalltag waren seine ersten als verantwortlicher Pilot in dieser Verwendung.

Der Hubschrauber war ordnungsgemäß zugelassen und instand gehalten. Die Masse und der Schwerpunkt lagen innerhalb der vorgeschriebenen Grenzen. Der Heckrotor war bis zum Aufschlag auf dem Boden angetrieben. Dies belegen der Torsionsbruch der Heckrotorwelle vor dem Heckgetriebe, beide gleichförmig abgerissenen und weggeschleuderten Heckrotorblattstücke und die Verformungen der Heckrotorblattnasenleisten. Eine technische Beeinträchtigung der Steuerbarkeit des Heckrotors konnte nach dem Unfall durch die BFU nicht festgestellt werden.

Die Steuerseile waren mit den Steuerpedalen verbunden, die Seile zeigten keine auffällige Abnutzung, beispielsweise gebrochene Sehnen oder Klemmstellen. Die Seilrisse entsprachen den unfallbedingten Bruchstellen des Heckauslegers des Hubschraubers. Nach dem Unfall wurde der Heckrotor-Verstellmechanismus im Anschlag auf "high-power" verklemmt vorgefunden. Der Hubschrauber hätte demnach um die Hochachse links drehen müssen. Diese Verklemmung auf "high-power" war mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf einen Schlag von außen auf den Heckrotor-Verstellmechanismus beim Absturz zurückzuführen. Ein mechanischer Schaden an der Heckrotorverstellung lag nicht vor. Es ergaben sich keine Hinweise auf eine anderweitige Beeinträchtigung der Steuerung, die zum Blockieren geführt haben könnte.

Erfahrungen anderer Piloten beim Flugbetrieb mit Hubschraubern dieses Musters ergaben, dass das Muster über einen subjektiv guten, leistungsstarken Heckrotor verfügt und es selbst bei Flügen mit Außenlast bzw. mit maximaler Abflugmasse nicht zu Problemen kommt. Der Hubschrauber war verhältnismäßig leicht und hatte noch erhebliche Leistungsreserven. Dies spricht gegen das Vorliegen eines klassischen "LTE".

Das Flugwetter war für einen Flug nach Sicht gut. Es war schwach windig und somit konnten bei den Arbeitsflügen keine ggf. kritischen Rückenwind-Schwebeflugmanöver entstehen, die eventuell einen "LTE" begünstigt hätten. Die Schilderungen des Piloten, die herrschenden Wetterbedingungen und die technischen Feststellungen am Heckrotor und dem Verstellmechanismus lassen eine technische Beeinträchtigung der Steuerung um die Hochachse oder eine aerodynamische Beeinträchtigung (LTE) des Heckrotors nicht wahrscheinlich erscheinen.

Mit großer Wahrscheinlichkeit kam es bei der eingeleiteten Drehung des Hubschraubers um die Hochachse ohne Vorwärtsfahrt außerhalb des Bodeneffekts zu einer ungewollten Drehung in Richtung des Drehmoments, auf die zu zögerlich oder verspätet reagiert wurde und in deren Folge die Kontrolle über den Hubschrauber gänzlich verloren ging.

Schlussfolgerungen

Der Unfall ist mit großer Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen, dass der Hubschrauber bei einer Drehung um die Hochachse aufgrund eines Steuerfehlers außer Kontrolle geriet.

* Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit

Quelle: BFU

Ryanair Erstflug von Lübeck nach Porto

Gut gebucht und fröhlich startete die Ryanair FR 6123 von Lübeck aus mit Ziel in die zweitgrößte Stadt Portugals. Zunächst verwöhnte Ilda Cara Linda Pica, Besitzerin des Lübecker Café Algarve, die Fluggäste im Abflugbereich des Flughafens mit portugiesischen Leckereien wie Natas und Portwein.

Für musikalische Einstimmung sorgten drei begabte Studenten der Musikhochschule zu Lübeck. Die Sonne strahlte trotz Kälte aufs Vorfeld während Airport-Chef Jürgen Friedel eine charmante Ryanair-Stewardess für das Bandschneiden bei der Eröffnungszeremonie gewann. Nach Kiew, der ebenfalls neuen Sommer-Destination Barcelona-Girona und Palma de Mallorca, war Porto als vierter Linien-Flieger heute am Start. Schon nach gut drei Stunden können die Passagiere dann bereits in der Stadt am schönen Fluss Douro landen, die wie Lübeck Teil des Weltkulturerbes ist.

"Wir fliegen seit 13 Jahren Lübeck Airport an und freuen uns, dass es jetzt am Flughafen nach der Privatisierung in diesem Jahr voran geht und spürbar ein frischer Wind weht" sagt Henrike Schmidt, Ryanair Sales & Marketing Manager für Deutschland und hält folgenden Bonbon für Schnellbucher bereit: "Ab heute geht es für Urlauber dreimal die Woche von der Ostsee nach Girona an der Costa Brava, dreimal nach Porto/Portugal sowie zweimal die Woche nach Trapani auf Sizilien."

Die bereits im Winter angebotenen Strecken mit Wizzair nach Danzig und Kiew bleiben Bestandteil des Sommerflugplans 2013, ebenso wie die Ryanair-Destinationen nach Mailand-Bergamo, Stockholm-Skavska sowie Palma de Mallorca. Zusätzlich wird das Sommerziel Pisa wieder mit ins Programm genommen, Barcelona-Girona, Trapani und Porto kommen hinzu. Ab 22. März wird außerdem zweimal pro Woche die Charterverbindung mit Tailwind Urlauber ins türkische Antalya bringen

Eurocopter kooperiert für Helikoptermontage in Łódź mit Turbomeca und WZL 1

Eurocopter und Turbomeca (Safran) gaben die Unterzeichnung verschiedener Kooperationsabkommen mit Wojskowe Zakłady Lotnicze 1 (WZL 1) bekannt. Die Abkommen sehen unter anderem die Einrichtung zweier Montagelinien in Polen zur Fertigung der EC725 sowie ihrer Makila-2-Wellentriebwerke im Rahmen der derzeitigen Ausschreibung des Landes für 70 neue Mehrzweckhubschrauber vor.

Die Vereinbarung bündelt die Kapazitäten des Hubschrauberherstellers Eurocopter, des Triebwerkherstellers Turbomeca und des Wartungsspezialisten WZL 1, um in Polen ein umfangreiches Produktions- und Dienstleistungsspektrum bereitzustellen. Dieses umfasst auch die Schulung ortsansässiger Arbeiter sowie zahlreiche Wartungs-, Reparatur- und Überholungsservices (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO), die weit über die eigentliche Vertragsdauer hinausgehen und eventuell Gegenstand künftiger Exportabkommen sein werde.

Luftfahrtpotenzial gemeinsam ausweiten – Flottenmodernisierung

Die Kooperation basiert auf dem langfristigen Ansatz von Eurocopter und seiner Muttergesellschaft EADS, gemeinsam das Potenzial des Landes im Bereich Luftfahrt auszuweiten. Die langjährige Strategie, die 2001 mit der Eingliederung von PZL Warsawa- Okecie – dem ältesten Luftfahrzeughersteller Polens – in den Konzern ihren Anfang nahm, erfährt Rückenwind durch die Auslieferung von über 50 Eurocopter-Hubschraubern an polnische Betreiber. Darunter zählen auch die 23 EC135 für die staatliche Luftrettung LPR (Lotnicze Pogotowie Ratunkowe) im Rahmen der Modernisierung des landesweiten Rettungsdienstnetzes, das damit zu einem der modernsten in Europa wurde. Diese Partnerschaft hat neue Maßstäbe gesetzt bei der Umstellung der Flotten staatlicher Betreiber von Hubschraubern aus der Sowjetzeit auf moderne westliche Maschinen.

Olivier Lambert, Senior Vice President for Sales and Customer Relations bei Eurocopter, sagte: "Als weltweit führender Hubschrauberhersteller wird Eurocopter mit seiner EC725, die ihre Zuverlässigkeit und Effizienz im Gefechtsfeld schon oft bewiesen hat, die beste Lösung für Polens Missionsanforderungen bereitstellen. Wir können nun mit einzigartigem industriellem Engagement aufwarten, das die nachweislich erfolgreiche Zusammenarbeit mit Herstellern und Betreibern rund um den Globus fortschreibt. Darüber hinaus bedeutet die Kooperation einen weiteren Schritt beim Ausbau der Verteidigungsindustrie Europas."

Maxime Faribault, Vice President of Airframers Sales bei Turbomeca, fügte hinzu: "Turbomecas Kooperationsstrategie stützt sich auf das Makila-Triebwerk, das sich unter rauen Einsatzbedingungen bewährt hat, sowie auf unsere umfassenden Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. Wir sind überzeugt, mit der starken Einbindung von WZL 1 bei der Herstellung der Triebwerke und der MRO-Unterstützung dieses Dienstleisters eine langfristige erfolgreiche Partnerschaft aufbauen zu können auf der Grundlage modernster Technologien und des Austauschs von Fachwissen und Know-how."

Jan Piętowski, President von WZL 1, ergänzte: "Unsere Strategie besteht im Ausbau unserer Geschäftstätigkeiten in der Luftfahrt, vornehmlich im Bereich nationale Sicherheit und Verteidigung, wobei eine unserer Prioritäten auf der Einrichtung eines neuen, großangelegten Produktions- und MRO-Zentrums für Hubschrauber liegt. Mit dem heute und hier gemeinsam mit Eurocopter unterzeichneten Kooperationsabkommen festigen wir diese Strategie und machen einen entscheidenden Schritt für unsere Zukunft. Zudem ergeben sich durch diese Zusammenarbeit auch für andere Unternehmen der Region um Łódź zahlreiche Möglichkeiten."

Kampferprobte Maschine mit flexiblen Fähigkeiten

Die EC725 ist ein moderner Mehrzweckhubschrauber der 11-Tonnen-Klasse, der für bewaffnete Einsätze, Truppentransporte, Rettungsmissionen sowie logistische Unterstützung konzipiert wurde. Die Maschine, die neben der Crew noch 29 weitere Passagiere aufnehmen kann, ist mit einem fünfblättrigen Hauptrotor sowie neuesten Systemen einschließlich einer innovativen Avionik ausgerüstet. Sie verfügt über beeindruckende Treibstoffreserven für 5,5 Flugstunden.

Zu den Kunden der EC725, die sich weltweit bei Streitkräften größter Beliebtheit erfreut, gehören Frankreich, Brasilien, Mexiko, Malaysia, Indonesien und Thailand. Ihre Fähigkeiten stellte die Maschine bereits bei Kampfeinsätzen des französischen Militärs in Afghanistan sowie bei der Unterstützung Frankreichs im Rahmen der NATO-Operationen in Libyen und im Einsatz in Mali unter Beweis. Die EC725 wird für anspruchsvollste Missionen herangezogen und ist auf dem heutigen Markt der einzige moderne schwere kampferprobte Mehrzweckhubschrauber mit nur einem Basismodell.

Austrian Airlines ist Nr. 3 mit neuer Langstreckenkabine in Betrieb

Nach erfolgreichem Testflug und der Genehmigung der Behörden hob am Freitag, den 05. April 2013, das dritte Austrian Langstrecken-Flugzeug vom Typ Boeing 777, mit dem Logo zum Life Ball 2013, unter der Kennung OE-LPC mit der komplett neuen Langstrecken-Kabine zum Erstflug, ab.

Nach diesem Flug von Wien nach Tokio wird die gesamte B777-Flotte voraussichtlich bis Anfang Mai 2013 mit der neuen Kabine ausgestattet sein. In der Economy Class können die Passagiere auf Langstreckenflügen einen ganz neuen Sitzkomfort erfahren. In der Business Class bieten die neuen Sitze mit intuitiver Bedienung, einer Massagefunktion sowie zusätzlichem Stauraum. Ein besonderer Liegekomfort ergibt sich dadurch, dass die Sitze mit einem innovativen Luftkissensystem ausgestattet sind und sich zu völlig flachen Betten umwandeln lassen.

Austrian Airlines hat mit der finanziellen Unterstützung von Wien Tourismus speziell für den Life Ball die umgerüstete Boeing 777 gebrandet. Das Flugzeug mit dem Red Ribbon Life Ball Logo wird am 24. Mai zahlreiche internationale Life Ball-Gäste von New York nach Wien bringen. Austrian Airlines steht zu seiner sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung und unterstützt karitative und soziale Organisationen, Institutionen und Projekte mit weltweiter Relevanz.

Bild: Austrian Airlines

Flughafen München: Weniger Fluggäste im 1. Quartal 2013

Der Münchner Flughafen verzeichnete von Januar bis März 2013 über 8,4 Millionen Passagiere. Das Fluggastaufkommen bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Infolge des strengen Winters und der zahlreichen Streiks mussten in den ersten drei Monaten des Jahres mit 2.200 Starts und Landungen fast doppelt so viele Flüge wie im ersten Quartal des Vorjahres annulliert werden.

Darüber hinaus machte sich der Schalttag aus dem Vorjahr statistisch bemerkbar. Ohne diese Sonderfaktoren wäre das Fluggastaufkommen im ersten Quartal um zwei Prozent auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Sehr positiv entwickelte sich weiterhin die Auslastung der Flugzeuge am Münchner Airport: Mit einem Anstieg um 1,4 Prozentpunkte auf exakt 72 Prozent wurde die bisher höchste durchschnittliche Auslastung der Maschinen in einem ersten Quartal erzielt.

Rund 88.000 Starts und Landungen wurden in den ersten drei Monaten durchgeführt, 7.000 Flüge weniger als im Vorjahreszeitraum. Die nicht nur in der Euro-Zone spürbaren schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten auch Auswirkungen auf den Luftfrachtverkehr am Flughafen München. Mit rund 66.000 Tonnen wurden in den ersten drei Monaten 4 Prozent weniger Güter und Waren umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum.

Das Passagieraufkommen des bayerischen Luftverkehrsdrehkreuzes entwickelte sich im ersten Quartal in den verschiedenen Verkehrssegmenten uneinheitlich: Während der Kontinentalverkehr mit 4,9 Millionen Fluggästen um drei Prozent zulegte und der Interkontinentalverkehr mit 1,35 Millionen Passagieren auf Vorjahresniveau blieb, ging der innerdeutsche Verkehr um 7 Prozent auf 2,2 Millionen Fluggäste zurück.

Verkehrszahlen im 1. Quartal 2013 2012 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 8.432.900 8.456.850 – 0,3%
Flugbewegungen Gesamt 87.740 94.850 -7,5%
Frachtumschlag (in Tonnen), geflogene Luftfracht 65.800 68.440 – 3,8%

 

Münchner Flughafen-Ausbau – Konjunktureller Impulsgeber

Die Flughafen München GmbH (FMG) weist die vom Landtagsabgeordneten der Grünen, Dr. Christian Magerl, erhobenen Behauptungen über den angeblich fehlenden volkswirtschaftlichen Nutzen eines Flughafenausbaus entschieden zurück.

Im Planfeststellungsverfahren zur dritten Start- und Landebahn wurden sämtliche dem Ausbauvorhaben zu Grunde gelegten Daten überprüft und alle relevanten Aspekte und Auswirkungen des Projektes eingehend untersucht. Die mit wissenschaftlichen Gutachten untermauerten Antragsunterlagen erfüllen alle fachlichen und rechtlichen Anforderungen und wurden überdies von unabhängigen Instituten einer Qualitätssicherung unterzogen. Neben den Auswirkungen, die das Ausbauvorhaben für Konjunktur und Beschäftigung hat, wurden insbesondere auch die Natur- und Umweltschutzaspekte eingehend untersucht und bewertet.

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI), welches das Wirtschaftsgutachten zu den regionalökonomischen Auswirkungen des Ausbauvorhabens im Auftrag der Genehmigungsbehörde einer Qualitätskontrolle unterzog, stellte 2010 in seinem Fazit fest: "Der Münchner Flughafen hat aufgrund vielfältiger regionalökonomischer Wirkungszusammenhänge eine hohe Bedeutung für die Bruttowertschöpfung und die Zahl der Arbeitsplätze im Flughafenumland, in der Metropolregion München sowie darüber hinaus. Diese positiven ökonomischen Effekte sind eng an die Höhe des Fluggast- und Frachtaufkommens am Münchner Flughafen gekoppelt."

Nicht nachvollziehbar sind aus Sicht der FMG auch die Behauptungen der Grünen zur Beschäftigungswirkung des Airports. Heute sind bereits über 30.000 Personen am Flughafen München beschäftigt. Aufgrund der vielfältigen Verflechtungen des Flughafens zu den Betrieben in der Region werden überdies nochmals ca. 30.000 Arbeitsplätze gesichert.

Mit der dritten Start- und Landebahn könnten bis zum Jahr 2025 rund 11.000 weitere Arbeitsplätze auf dem Flughafengelände geschaffen werden. In etwa die gleiche Zahl an Jobs würde zusätzlich im Umland entstehen. Dabei seien die sogenannten katalytischen Beschäftigungseffekte, die der Flughafen etwa in der Tourismuswirtschaft oder durch die Ansiedlung neuer Unternehmen auslöst, noch gar nicht einbezogen.

Sanierung der Start- und Landebahnen am Hamburg Airport

Hamburg Airport wird in diesem Jahr wichtige Sanierungsarbeiten am Startbahnkopf 05 (Bahnende Niendorf) der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) durchführen. Die Arbeiten werden voraussichtlich von Mitte Juli 2013 bis Mitte September 2013 stattfinden. Dafür laufen bereits wichtige Vorarbeiten. Hierfür wurde die Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) seit Freitag, 05. April ab dem Startbahnkopf 05 (Niendorf) um ca. 800 m verkürzt.

Die Bahn 05/23 wird weiterhin genutzt, lediglich eine Landung 05 (über Stellingen/Niendorf) ist ab sofort nicht mehr möglich. Diese Verkürzung der Start- und Landebahn 05/23 und die Sperrung der Landung 05 (über Stellingen/Niendorf) wird bis Ende der Arbeiten voraussichtlich Mitte September anhalten.

Beschädigungen bis in den Unterbau

Bei den Untersuchungen zu den routinemäßigen Sanierungen der Bahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) wurde festgestellt, dass die Bahn vor allem im Bereich des Startbahnkopfes 05 (Bahnende Niendorf) stark von belastungsbedingten Beschädigungen betroffen ist. Dabei handelt es sich nicht nur um die Oberflächenstruktur der Piste, sondern auch um deren Unterbau. Aufgrund dieser verminderten Tragfähigkeit soll ein Überrollen des betroffenen Bahnbereichs vermieden werden. Die verkürzte Start- und Landebahn 05/23 ist jedoch für alle Hamburg anfliegenden Flugzeugtypen nutzbar.

Der Flughafen Hamburg bittet die Anrainer um Verständnis für Unannehmlichkeiten, die durch die veränderte Nutzung des Start- und Landebahnsystems entstehen. Die Landungen, die nicht mehr über die Landebahn 05 (Stellingen/Niendorf) erfolgen können, werden für die Dauer der Arbeiten über die drei anderen Richtungen abgewickelt. Durchschnittlich sind das etwa 20 Landungen pro Tag. Durch die Schwankungsbreite der Bewegungen in den einzelnen Richtungen im Verlaufe der Jahre, dürfte es zu keiner merkbaren Mehrbelastung kommen.

Fast keine Komplettsperrungen

Zu einer Komplettsperrung der Bahnen wie in den Jahren zuvor wird es im Jahr 2013 nicht kommen. Die Bahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) wird in diesem Jahr nicht gesperrt. Bei der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) wird es während der voraussichtlichen Sanierungsphase Mitte Juli bis Mitte September nur zu Komplettsperrungen von wenigen zusammenhängenden Tagen kommen. Die Sanierungsarbeiten müssen aus mehreren Gründen in den Sommermonaten durchgeführt werden, der Hauptgrund ist dabei das Wetter, etwa wegen der wichtigen verlässlich warmen Temperaturen für die Betonarbeiten.

Flughafen Düsseldorf lädt zum Beachvolleyball

Ein kurzer Anlauf im Sand, ein Sprung, ein kräftiger Aufschlag und schon kann das Beachvolleyball-Match beginnen. Wer bei dieser Trendsportart schon immer einmal bei den Top-Spielern wie Jonas Reckermann zuschauen wollte, hat beim 10. ReiseSuperMarkt des Düsseldorfer Airports am Samstag und Sonntag, 06. und 07. April, jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr die Gelegenheit dazu.

Sportevent und Schlagerstars

Das sportliche Highlight des bekannten Reise- und Erlebnisevents ist das Lufthansa-Beachvolleyball-Feld in Originalgröße auf der Abflugebene. 90 Tonnen Sand sind nötig, um die Spielfläche von 16 mal acht Metern in der Check-in-Halle des größten Airports NRWs aufzubauen.

Auch musikalisch hat der ReiseSuperMarkt an beiden Tagen ein starkes Programm: Lou Bega steht am Samstag auf der Bühne im Bereich A/B. "Mr. Mambo No. 5" präsentiert unter anderem verschiedene Songs aus seinem aktuellem Album "Free Again". Mit seiner Lebensfreude und Leidenschaft sorgt er für Urlaubsfeeling. Schlagerstar und Geschichtenerzähler Michael Holm verzaubert das Publikum am Sonntag. Zu seinen bekanntesten Titeln zählen "Mendocino" oder "Tränen lügen nicht". Ebenfalls am Sonntag kommen die kleinen Besucher beim Auftritt von Volker Rosin – dem König der Kinderdisco – auf ihre Kosten.

Kofferversteigerungen und Urlaubsinfos

Für Unterhaltung sorgen außerdem eine Kofferversteigerung am Samstag oder das Kinderprogramm mit OLI und der Maus an beiden Veranstaltungstagen. Beim großen "ReiseSuperMarkt Gewinnspiel" locken tolle Urlaubspreise und bei der Aktion "Knack den Tresor" haben die Besucher die Chance, den Tresor mit attraktiven Gewinnen mittels ausgegebener Codes zu knacken.

Neben diesen Highlights liefern namhafte Reiseveranstalter, Airlines und Destinationen, aber auch Behörden wie die Bundespolizei oder der Zoll, den Flughafengästen beim ReiseSuperMarkt nützliche Informationen rund um das Thema "Reisen und Erleben". Urlaubslust und Fernweh sind also garantiert. Wer bei so viel Flughafenatmosphäre Lust auf Urlaub bekommt, kann das Fernweh dann direkt in "Deutschlands größtem Reisebüro", dem Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3, stillen. Mehr als 40 Reisebüros locken hier mit touristischen Angeboten in die ganze Welt. Die großen und kleinen Gäste erleben darüber hinaus ein umfangreiches Bühnenprogramm und können zahlreiche Aktionsflächen nutzen. Umrahmt wird das Programm von kostenlosen Flughafenrundfahrten, freiem Eintritt zu den Besucherterrassen des Airports sowie einem Parkspecial.

Seit seiner Einführung im Jahr 2003 hat sich der ReiseSuperMarkt zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender von Düsseldorf International entwickelt. Rund 80.000 Gäste nehmen jährlich an der Reise- und Erlebnismesse im Düsseldorfer Flughafenterminal teil. Zu den Highlights gehörte bereits neben einer BMX-Rampe auf der Abflugebene und der Seilrutschbahn Flying Fox eine Skisprungschanze mit echtem Schnee mitten im Terminal, von der der ehemalige Olympionike Michael "Eddy the Eagle" Edwards den Absprung wagte.

Heli Aviation startet Technik-Kurse

An der Heli Aviation TRAINING ACADEMY in Augsburg laufen die ersten Hubschraubertechnik-Kurse. Der Weiterbildungslehrgang B1 beinhaltet dabei das Thema Flugwerk und der Lehrgang B2 Avionik – die Resonanz der Absolventen ist durchweg positiv.

Seit Ende März 2013 besuchen insgesamt neun Teilnehmer aus Myanmar die Weiterbildungslehrgängen für das Eurocopter Muster AS350 Ecureuil in Augsburg. Sechs Techniker absolvieren hierbei das Theoretical & Practical Maintenance Engineers Aircraft Type Training (EASA Part 147 Approved – Eurocopter AS350 with Turbomeca Arriel 2B1) – drei Avioniker durchlaufen zur gleichen Zeit den Lehrgang AS350B3 Part B2 Training.

Während der B1 Lehrgang hauptsächlich die Themen Zelle, Systeme sowie das Triebwerk behandelt und aus Theorie- und Praxisunterricht besteht, beinhaltet der Lehrgang AS350B3 Part B2 Training als Schwerpunkt das Thema Avionik und besteht aus reinem Theorieunterricht. Die national und international anerkannten Part 147 Lehrgänge finden in englischer Sprache statt und enden mit Prüfungen zu den Schulungsinhalten.

Die größtenteils direkt am Hubschrauber AS 350 B3 stattfindenden Unterrichtsstunden sowie der gebotene Service vor Ort sorgen schon für ausnahmslos positive Feedbacks der Absolventen. Von der Abholung am Flughafen über die Verpflegung bis hin zu Übernachtungsmöglichkeiten – das individuelle Rundumpaket wird jederzeit gerne genutzt.

Aufgrund der positiven Reaktionen der Kunden in anderen Ausbildungssegmenten rechnet Heli Aviation in ihrer TRAINING ACADEMY auch zukünftig mit zahlreichen internationalen Anfragen zu Ausbildungen zum Hubschrauberpiloten und zum Weiterbildungsangebot.

Erste Quantenkommunikation von Luft zu Boden

Neue Wege in der Kryptographie eröffnet ein erfolgreiches Experiment des DLR gemeinsam mit der Ludwigs-Maximilian-Universität (LMU) München. So ist es den Wissenschaftlern weltweit erstmalig gelungen, einen sogenannten "Quantenschlüssel" mit einem sich schnell bewegenden Objekt zu übertragen. Per Laserstrahl wurden die Quantendaten von einem Flugzeug zu einer Bodenstation gesendet.

Der Schlüsselaustausch auf Basis der Quantenmechanik gilt als absolut abhörsicher. Zur Verschlüsselung werden die quantenmechanischen Zustände einzelner Lichtteilchen genutzt. Jedes Abhören stört dabei das Verhalten der Teilchen und kann somit sofort bemerkt werden. Bisher ist die Quantenkryptographie jedoch nur überschaubar im Einsatz – die Übertragung der Daten erfolgt in der Regel über Glasfaser, so dass Distanzen nur beschränkt überbrückt werden können.

Das aktuelle Flugexperiment beweist nun, dass die Verschlüsselungstechnik auch für schnell bewegliche Objekte nutzbar ist und in bestehende optische Kommunikationssysteme integriert werden kann. Künftig könnten Quantendaten somit auch mittels Satelliten weltweit übertragen werden.

Einzigartiges Experiment war erfolgreich

Das Experiment zur Quantenschlüsselübertragung fand in Oberpfaffenhofen statt, unter Nutzung der optischen Bodenstation des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation und des DLR-Forschungsflugzeugs Do 228-212. So war das DLR auch für die Flugzertifizierung und Kampagnenplanung verantwortlich.

Für das Experiment wurde in dem Flugzeug ein Lasersystem installiert, das einen Sender für die Datenkommunikation mit einem zweiten Sender für die Quantenkryptographie kombiniert. Das vom Flugzeug gesendete Laserlicht wurde von der Bodenstation empfangen, mit speziell entwickelten Messgeräten aufgenommen und analysiert.

Die besondere Herausforderung des Experiments lag darin, die Lichtsignale zielgenau auf das Teleskop der Bodenstation auszurichten. So gelang es den Wissenschaftlern während des Fluges eine Zielgenauigkeit von Tausendsteln Grad zu erreichen: "Wir wussten nicht, wie gut das klappen würde, es hatte zuvor ja noch keiner geschafft. Dann aber konnten wir einen absolut stabilen Empfang mit gutem Tracking herstellen, sogar über mehrere Minuten – das zu erleben, war großartig", berichtet Florian Moll vom DLR-Institut für Kommunikation und Navigation.

Signal als extrem schwacher Laserimpuls

Der vom DLR entwickelte Kommunikationslaser ist aus Vorgängerprojekten bereits bewährt und besteht aus zwei Einheiten: Außen, am Rumpf der Dornier Do 228-212 befindet sich die Grobausrichte-Einheit. Der sich drehende Linsenspiegel wird durch eine kleine Glaskuppel geschützt. Ergänzend hinzu kommt die Feinausrichte-Einheit im Innenraum des Flugzeugs.

Eine ausgeklügelte Sensorik und sehr schnell arbeitende Spiegel sorgen dafür, dass Vibrationen des Flugzeugs bis zu einem Frequenzbereich von 100 Hertz ausgeglichen werden. Nur so kann der Laserstrahl hochgenau ausgerichtet werden. Zusätzlich wird der Sender auch für das optische Tracking, also für die automatische Verfolgung des Flugzeugs eingesetzt. In dem Experiment zur Quantenschlüsselübertragung wurde mit dem Kommunikationslaser außerdem ein Referenzsignal übermittelt, das die Synchronisation zwischen Flugzeug und Bodenstation ermöglichte.

Der Laser für die Quantenkryptografie wurde von einer Arbeitsgruppe um den LMU-Physiker Professor Harald Weinfurter eigens für dieses Experiment entwickelt. Mit diesem System ist es möglich, extrem schwache Laserpulse zu erzeugen und somit die Quanteneigenschaften einzelner Lichtteilchen auszunutzen. Dies bildet die Voraussetzung für die Anwendung der abhörsicheren Verschlüsselungstechnik. Für das Experiment konnte die Laserquelle erfolgreich in das Lasersystem des DLR integriert werden, besondere Anforderungen waren nicht notwendig. "Das zeigt, dass die Quantenkryptografie ein Add-On für bestehende Systeme sein kann", so Sebastian Nauerth von der LMU.

Datenaustausch vom Luftraum in den Weltraum

Abhörsicherheit beim Schlüsselaustausch – heute von Luft zu Boden, morgen vom All in die ganze Welt. Die aktuellen Ergebnisse eröffnen in der Quantenkryptographie neue Wege. Denn die Bedingungen des Flugexperiments sowie die Winkelgeschwindigkeit des Flugzeugs waren vergleichbar mit der Kommunikation via Satellit. Die Wissenschaftler werden die gewonnenen Erkenntnisse in neue Forschungsarbeiten und Weiterentwicklungen einfließen lassen. Für Moll und seine Kollegen ist das Ziel gesteckt: "Wir wollen unsere Technologie auch für Satelliten einsatzfähig machen, klar".

Germanwings mit 19 Flugzielen zurück in Hamburg

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Germanwings zurück in Hamburg: Mit 19 Flugzielen im Angebot – einige davon wurden von der Konzernmutter Lufthansa übernommen – startete Germanwings am Flughafen Hamburg. Nizza war das erste Ziel, zu dem die Airline nach dem Start des Sommerflugplans vorgestern mit neuen Flugzeugen in neuer Bemalung vom Hamburg Airport aus abhob.

Germanwings wird wieder wesentlich stärker in der Hansestadt vertreten sein. Die Airline hat bereits drei Flugzeuge dort stationiert, im Laufe des Sommers kommt ein viertes hinzu. Alle Jets sind vom Typ Airbus A319, sie swiederind fabrikneu und in Hamburg gefertigt worden. Zudem werden in der Hansestadt nur Flugzeuge eingesetzt, die schon die neue Bemalung tragen, mit der die gesamte Flotte in den kommenden Monaten sukzessive ausgestattet wird.

Mit Start des Sommerflugplans nimmt Germanwings in diesen Tagen insgesamt 15 neue Strecken auf. Eine weitere – nach Pristina – wurde schon im Winter beflogen. Im Laufe des Sommers kommen noch drei weitere Strecken hinzu – darunter auch die Verbindung zwischen Hamburg und Köln/Bonn: Die Airline pendelt ab Ende Juni bis zu achtmal am Tag zwischen den beiden deutschen Millionenstädten.

Germanwings ist seit heute nach der Zahl der angebotenen Starts und Landungen die drittgrößte Fluggesellschaft am Hamburg Airport. Die Lufthansa-Gruppe ist dort im Sommer 2013 klarer Marktführer.

EADS-Zentrale in Toulouse – Reorganisation ab April 2013 in Kraft

Die neue Struktur der EADS-Zentrale ist zum 01. April 2013 in Kraft getreten. Sie beinhaltet die Einrichtung des operativen Hauptsitzes in Toulouse. Im Rahmen der Reorganisation werden insgesamt 116 Stellen aus Paris und 75 Stellen aus München nach Toulouse verlagert.

Nach Abschluss der Reorganisation werden dauerhaft mehr als 500 Stellen der Zentrale in Toulouse beheimatet sein, einschließlich der integrierten Bereiche Personalwesen und Finanzen von EADS und Airbus, ein Teil der Shared Services sowie anderer wichtiger Stabsfunktionen. In Paris verbleiben rund 250 Stellen aus dem Service- und Supportbereich, in München mehr als 300 Stellen.

Die neue EADS-Zentrale in Toulouse wird zum 01. September 2013 voll einsatzbereit sein. "Ich möchte mich bei den Betriebsräten in Deutschland und Frankreich für die konstruktiven und vertrauensvollen Verhandlungen der letzten Monate bedanken. Diese Vereinbarung ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur weiteren Integration von EADS. Wir werden unsere Mitarbeiter nach Kräften unterstützen, um einen reibungslosen Übergang zu einer vereinten Zentrale zu gewährleisten", sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von EADS.

Airbus statt Boeing: Flottenharmonisierung bei Austrian Airlines

Die letzte Boeing 737 in der Flotte der Tyroelan Airways hat heute ihren Abschied gefeiert. Die Boeing 737 hat die Registrierung OE-LNK und ist das letzte Flugzeug im Lauda Air Design. Damit ist die Flottenharmonisierung, in deren Rahmen im Zuge der letzten sieben Monate elf Boeing 737 durch sieben Airbus A320 ersetzt wurden, abgeschlossen.

Tyrolean Airways hat nun eine einheitliche Flotte auf der Mittelstrecke bestehend aus 29 Flugzeugen aus der Airbus A320 Familie. Die Gesellschaft Lauda Air ist bereits im vergangenen Jahr mit Austrian Airlines verschmolzen worden. Im Privatreisesegment wird seit Jahresbeginn national und international mit "my Holiday" die Kraft der Marke Austrian stärker genutzt.

"Das ist ein wichtiger Meilenstein für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit," erklärt Austrian CEO Jaan Albrecht. "Die Flottenharmonisierung ist ein wesentlicher Baustein im Sanierungsprogramm der Austrian Airlines Group." Durch die einheitliche Flotte auf der Mittelstrecke kann Tyrolean Airways wesentliche Synergien heben, weil zum Beispiel doppelte Kosten für die Wartung und für Ersatzteile wegfallen, die Ausbildung für die Piloten vereinheitlicht wird und die Flugzeuge in der Netzplanung produktiver eingesetzt werden können. Dadurch ergeben sich Einsparungen in der Höhe von rund 17 Millionen Euro.

Airbus für Mittelstrecken

Die Entscheidung zugunsten von Airbus im Rahmen der Flottenharmonisierung auf der Mittelstrecke hat viele Gründe. Zum einen hatte die Austrian Airlines Group doppelt soviele Airbus A320 in der Flotte als Boeing 737. Daher ist die Ausflottung der Boeing 737 mit geringeren Kosten verbunden, weil weniger Piloten und Techniker umgeschult werden müssen. Darüber hinaus hatte die Austrian Airlines Group innerhalb der Airbus A320 Flotte schon im Vorhinein größere Subflotten, die effizienter zu betreiben waren als die kleinen Subflotten bei der Boeing 737. Außerdem kann die Austrian Airlines Group mit A320 auf der Mittelstrecke besser von Synergien innerhalb des Lufthansa Verbundes profitieren.

Daten, Fakten und Geschichte der Boeing 737 in der Austrian Airlines Group Die erste Boeing 737-200 ist bei Lauda Air im Herbst 1985 mit der Registrierung OE-ILE in Betrieb gegangen. In den folgenden Jahren hat die Lauda Air dann sukzessive eine Boeing 737 nach der anderen in die Flotte aufgenommen – und zwar jeweils in unterschiedlichen Versionen. Seit Übernahme der Lauda Air hatte Austrian Airlines in Summe bis zu elf Boeing 737 "Next Generation" und eine Boeing 737-400 "Classic" in der Flotte. Die letzte Boeing 737-400 "Classic" wurde 2004 ausgeflottet.

Eine Boeing bleibt für Betreiberzulassung

Die Boeing 737 wurde bei Lauda Air und Austrian hauptsächlich im Charterverkehr eingesetzt. Seit dem Frühjahr 2010 kam sie auch auf den Linienstrecken von Austrian Airlines zum Einsatz. Dazu wurden die Boeing 737 in das Austrian Design umlackiert. Nur eine Boeing 737-800 ist mit der Kennung OE-LNK zur Aufrechterhaltung des AOC (steht für Air Operator Certificate), das Luftverkehrsbetreiberzeugnis, in den Farben der Lauda Air weitergeflogen.

In Summe sind alle Boeing 737 "Next Generation" bei Lauda Air und Austrian Airlines in den Jahren 1998 bis 2013 auf über 300.000 Flugstunden gekommen. Die Boeing 737 war in der Austrian Airlines Group täglich rund 8 Flugstunden im Einsatz. Das entspricht 4,5 Landungen pro Tag.

Die Austrian Airlines Group hatte vor dieser Flottenharmonisierung sieben Boeing 737-800, zwei Boeing 737-600 und zwei Boeing 737-700 in der Flotte.

Überblick über die Flotte der Austrian Airlines Group Die Austrian Airlines Group hat derzeit 74 Flugzeuge in der operativen Flotte:

Langstrecke:

  • 4 Boeing 777
  • 6 Boeing 767

Kurz- und Mittelstrecke:

  • 29 Airbus A320 Familie, davon
  • 6 Airbus A 321
  • 16 Airbus A 320
  • 7 Airbus A 319

23 Fokker Familie, davon

  • 14 Fokker 100
  • 9 Fokker 70
  • 12 Dash 8-400

EADS Board of Directors beschließt Chairman

Das neue Board of Directors von EADS hat in seiner ersten formellen Sitzung Denis Ranque zu seinem Chairman gewählt und Tom Enders erneut zum Chief Executive Officer (CEO) berufen. Zudem hat das Board of Directors ein Aktienrückkaufprogramm bewilligt, in dessen Rahmen Aktien im Wert von bis zu 3,75 Milliarden Euro über einen Zeitraum von 18 Monaten erworben werden sollen.

Die Sitzung folgte im Anschluss an den Vollzug (Engl. "Consummation") der bereits kommunizierten, neuen Führungsstruktur, die im Rahmen einer Mehrparteienvereinbarung zwischen dem Unternehmen und anderen Parteien am 05. Dezember 2012 geschlossen wurde.

Aktienrückkauf aus Barreserven

Das Aktienrückkaufprogramm beruht auf dem Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. März 2013, der den Rückkauf von bis zu 15 Prozent des ausgegebenen und ausstehenden Aktienkapitals von EADS zu einem Preis von bis zu 50 Euro pro Aktie genehmigt.

Das Programm spiegelt aktuelle Markbedingungen sowie das Bestreben von EADS wider, einen Ausgleich zwischen organischem und externem Wachstum zu schaffen. Gleichzeitig stellt es das Anliegen des Konzerns sicher, eine konservative Finanzpolitik und nachhaltige Renditepolitik zugunsten der Aktionäre beizubehalten.

Der Rückkauf soll aus den bilanziell vorhandenen Cash-Beständen finanziert werden, und sich voraussichtlich positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken.

"Das Aktienrückkaufprogramm unterstreicht unsere Absicht, Wert für all unsere Aktionäre zu schaffen. Es zeugt auch von unserer Zuversicht in die Equity Story und Geschäftspläne von EADS. Mit dem Aktienrückkaufprogramm werden Finanzmittel von EADS sinnvoll im Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre eingesetzt, ohne dabei unsere strategische Flexibilität oder unsere solide Bilanz zu beeinträchtigen", sagte EADS-CEO Tom Enders.

Der Rückkauf kann in beliebiger Form erfolgen – unter anderem über die Börse, per Privatkauf, mittels derivativer Finanzinstrumente, über ein öffentliches Kaufangebot oder auf andere Weise, vorbehaltlich herrschender Marktbedingungen und geltender rechtlicher oder gesetzlicher Erfordernisse. EADS wird die Ergebnisse des Rückkaufs gemäß seinen Offenlegungspflichten publizieren. EADS ist im Rahmen des Rückkaufprogramms auch berechtigt, Aktien von all seinen Aktionären zurückzukaufen. Im Rahmen des Rückkaufs erworbene Aktien werden eingezogen1.

Neues Board of Directors

Neben der Ernennung eines neuen Chairman und der erneuten Berufung des CEO hat das neue Board of Directors auch die Mitglieder des Audit Committee sowie des Vergütungs- und Nominierungsausschusses gewählt.

Sir John Parker und Hermann-Josef Lamberti wurden aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen wiedergewählt und werden ihr jeweiliges Amt als Chairman des Vergütungs- und Nominierungsausschusses beziehungsweise des Audit Committee weiter bekleiden.

Neben Sir John Parker wurden Jean-Claude Trichet, Lakshmi N. Mittal und Hans-Peter Keitel in den Vergütungs- und Nominierungsausschuss gewählt. Das Audit Committee unter Vorsitz von Hermann-Josef Lamberti besteht aus Anne Lauvergeon, Michel Pébereau und Josep Piqué i Camps.

EADS gab zudem bekannt, dass es zu keinem Zeitpunkt verpflichtet ist, Transaktionen zum Rückkauf eigener Aktien durchzuführen. Das Aktienrückkaufprogramm stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von EADS-Aktien oder anderen Wertpapieren dar, noch eine Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots.

Schneller Sojus-Start bringt Haut-Experiment zur ISS

Ein Experiment, bei dem es sprichwörtlich um die Haut geht, kam besonders schnell ins All. Mit einer neuen Technik war die Sojus nämlich bis zur Ankunft an der ISS weniger als sechs Stunden (vier Orbits) unterwegs. Das Experiment "SKIN-B" startete am 28. März 2013 um 21.43 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) zusammen mit den Astronauten der ISS-Expedition 35 an Bord einer Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur zur Internationalen Raumstation und ist am 29. März um 03.28 Uhr MEZ an der Raumstation angekommen.

Bislang lagen zwei Tage zwischen Launch und Ankunft an der ISS. Nach dem Andocken betraten die neuen Crewmitglieder bereits um 05.35 Uhr das russische Poisk-Modul.

Einfluss des Weltraums auf unser größtes Organ

Unsere Haut hat viele Aufgaben: Sie reguliert unter anderem den Wasser- und Temperaturhaushalt unseres Körpers, verhindert das Eindringen von Krankheitserregen, schützt vor UV-Strahlung und dient als Sinnesorgan. Doch wie reagiert sie auf die rauen Bedingungen des Weltraums? Dieser Frage wird im vom Raumfahrtmanagement des DLR geförderten Experiment "SKIN B" nachgegangen.

Das Experiment SKIN B soll ab Juni im europäischen Raumlabor Columbus auf der ISS zum Einsatz kommen und den Einfluss des Weltraums auf den Zustand der Haut genauer untersuchen. Neben anderen soll der italienische ESA-Astronaut Luca Parmitano, der im Mai mit der Expedition 36 zur ISS fliegt, mit SKIN B arbeiten. Denn trockene oder schuppige Haut und Juckreiz belasten die Astronauten im Weltraum besonders, nach Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen.

Nach "SkinCare" noch Forschungsbedarf

"Studien der amerikanischen Weltraumbehörde NASA zeigen, dass Hautprobleme vorne auf der Rangliste gesundheitlicher Probleme im All stehen. Dazu zählen auch Verzögerungen bei der Wundheilung und allergische Reaktionen auf Materialien. Allerdings wurden diese Veränderungen bislang noch nicht systematisch untersucht", berichtet Katrin Stang, SKIN B-Projektleiterin im DLR Raumfahrtmanagement.

Das Experiment schließt an "SkinCare" an, das der deutsche Astronaut Thomas Reiter bei seiner Astrolab-Mission 2006 auf der Raumstation durchgeführt hat. "Es zielt darauf ab, die 2006 gemessenen Veränderungen zu bestätigen und mit mindestens drei, maximal fünf Probanden zu überprüfen", erklärt Katrin Stang. Prof. Ulrike Heinrich von der Universität Witten-Herdecke leitet das wissenschaftliche Experiment.

Hautuntersuchen auf Feuchtegehalt, Wasserverlust und Elastizität

Stang ergänzt: "Die Haut wird dabei nicht alleine im Mittelpunkt stehen, sondern auch stellvertretend für alle mit Epithel- und Bindegewebe ausgekleideten Organe betrachtet. Denn Hautveränderungen können auch frühzeitig auf andere, systemische Krankheiten hinweisen." Bei SKIN B wird die Haut auf der Innenseite des Unterarms der Astronauten bis zu acht Mal während des ISS-Aufenthaltes und zusätzlich vor und nach dem Flug ins All untersucht.

"Mit speziellen Instrumenten prüfen wir den Feuchtegehalt und den Wasserverlust der Haut. Eine kleine Kamera dokumentiert die Veränderungen der Hautoberfläche", fasst DLR-Projektleiterin Stang zusammen. Zusätzlich messen die Wissenschaftler der Uni Witten-Herdecke vor und nach dem Flug die kapillare Hautdurchblutung, die so genannte Mikrozirkulation, sowie die Tiefenstruktur der Haut und ihre Elastizität.

Haut altert im All "reversibel", Zeitraffer für Anti-Aging-Wirkstoffe

Die Ergebnisse aus dem Pilotexperiment SkinCare haben gezeigt, dass sich die Haut der Astronauten während eines sechsmonatigen Aufenthalts auf der ISS ähnlich verändert wie während des Alterungsprozesses bei Menschen auf der Erde. Die Oberflächenstruktur, die so genannte Hautfelderung, wird gröber, die Elastizität nimmt ab und verschiedene Hautschichten – Hornschicht, Oberhaut und Lederhaut – altern ebenfalls. Diese Veränderungen scheinen jedoch reversibel zu sein, denn nach einem Jahr hatte sich der Zustand der Haut wieder normalisiert.

Die Wissenschaftler hoffen auch, mit SKIN B Rückschlüsse auf die Veränderungen von Blutgefäßen und somit über die physische Belastung der inneren und äußeren Organe in der Schwerelosigkeit zu ziehen. "Sollten sich die SkinCare-Ergebnisse bestätigen, könnte an Bord der Raumstation der Alterungsprozess der Haut studiert und die Wirkung von ‚Anti-Aging‘-Wirkstoffen gewissermaßen im Zeitraffer getestet werden", erklärt Katrin Stang.

Die Instrumente für SKIN B wurden von der Kaiser-Threde GmbH im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements umgebaut und für den Weltraumeinsatz qualifiziert. Die Europäische Weltraumorganisation ESA ist bei SKIN B für den Transport zur ISS, das Training der Astronauten und den operationellen Betrieb im Columbus-Modul verantwortlich.

easyJet ab sofort täglich direkt Hamburg – Rom

Seit Freitag, 29. März 2013, gibt es eine weitere direkte Flugverbindung zwischen Hamburg und Rom. Die britische Airline easyJet startete den Erstflug in die italienische Hauptstadt um 16:20 Uhr. Ab jetzt wird die Strecke täglich angeflogen. Tickets sind bereits unter 100 Euro erhältlich. Eingesetzt werden Maschinen vom Typ Airbus A319.

"Mit dem inzwischen sechsten Flugziel schafft easyJet am Hamburg Airport ein attraktives Angebot für Urlauber und Geschäftsreisende. Über diese Entwicklung freuen wir uns natürlich sehr", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Neben Rom fliegt easyJet außerdem die Städte Edinburgh, London-Gatwick, London-Luton, Manchester und Basel an. Insgesamt kommt die Fluggesellschaft damit auf 47 Flüge pro Woche in Hamburg.

"Mit der neuen Strecke erweitern wir unser Angebot in Hamburg um eine weitere attraktive Destination“, sagt Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland. "Unser Ziel ist es, unser Netzwerk in Deutschland weiter auszubauen."

Uhrzeiten zur neuen täglichen Strecke

Hamburg – Rom

– Abflug: 16:20 Uhr

– Ankunft: 18:40 Uhr

Rom – Hamburg

– Abflug: 13:25 Uhr

– Ankunft: 15:50 Uhr

Flughafen Wien zur Analyse des Rechnungshofes für Flugplatz Bad Vöslau

Für die Flughafen Wien AG sind die Analyse und Schlussfolgerungen des Rechnungshofes anlässlich der Überprüfung der Flugplatz Bad Vöslau Betriebs-GmbH nicht nachvollziehbar. Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen: Flugplatz Bad Vöslau trägt letztlich 0,13 % zum Umsatz der Flughafen Wien-Gruppe bei und wird aktuell mangels strategischer Bedeutung zum Verkauf angeboten.

Die Entwicklung dieses Tochterunternehmens der Flughafen Wien Gruppe ist aus Konzernsicht zu betrachten: Aufgrund der in den Jahren 2008 und 2009 weltweit angespannten Wirtschaftssituation im Luftfahrtbereich sind die den Strategie- und Investitionsplanungen zugrundeliegenden Annahmen nicht eingetroffen.

Effizienz steigern und Abwandern der Allgemeinen Luftfahrt verhindern

Trotzdem konnten die Verluste der Flugplatz Bad Vöslau Betriebs-GmbH durch aktive Gegensteuerungsmaßnahmen halbiert werden, wie beispielsweise durch eine Kostenreduktion bei der Reinigung, die Vollauslastung von Büro- und Hangarflächen, den Abschluss eines neuen Pachtvertrages mit einem neuen Restaurantbetreiber sowie mehrere Attraktivierungsmaßnahmen wie Gebäudesanierungen und die Errichtung eines neuen Hangars.

Eine Verlagerung des Verkehrs durch Kleinflugzeuge vom Flughafen Wien auf den Flugplatz Bad Vöslau hätte aufgrund des dort niedrigeren Tarifniveaus geringere Erträge und damit eine Reduktion des Umsatzes der Flughafen Wien-Gruppe zur Folge.

Auch die Personalkosten sind aus Konzernsicht zu betrachten: Durch die interne Nachbesetzung der Geschäftsführungsfunktion mit einer ehemaligen Führungskraft der Flughafen Wien AG konnte der Personalaufwand in der Flughafen Wien-Gruppe, zu der auch der Flugplatz Bad Vöslau gehört, verringert werden. Denn die durch den Kündigungschutz dieses langjährigen Mitarbeiters laufenden Personalkosten fallen ohnehin an, während zusätzliche Kosten für einen anderen Geschäftsführer beim Flugplatz Bad Vöslau – und damit in der Flughafen Wien-Gruppe – vermieden werden konnten.

Empfehlungen teils schon umgesetzt

Neben den erwähnten Kritikpunkten enthält der Rechnungshof-Endbericht auch einige Empfehlungen, die vom Flughafen Wien bereits umgesetzt oder eingeleitet wurden. So laufen bereits Verkaufsgespräche mit potenziellen Interessenten. Weitere Maßnahmen wie die Anpassung des Betriebskostenzuschusses, eine umfassende Kostendeckungsanalyse und die Überarbeitung des Strategiekonzepts werden bereits umgesetzt.

Minoan Air fliegt ab sofort Wien – Lugano

Minoan Airlines hat die Verbindung zwischen dem Flughafen Wien und Lugano in der Schweiz aufgenommen. Im Rahmen eines Ribbon Cuttings anlässlich des Erstfluges begrüßten Marcos Caramalengos, COO Minoan Air, Flavia Ferrandin, Lugano Airport und Mag. Nikolaus Gretzmacher, Bereichsleiter Operations Flughafen Wien AG die neue Direktverbindung zwischen Wien und Lugano.

Dreimal wöchentlich, jeweils Mittwoch, Freitag und Sonntag, wird die kretische Fluglinie die Strecke mit einer Fokker 50 bedienen. Minoan Air hat ihren Hauptsitz auf dem griechischen Flughafen Heraklion und wurde im September 2011 gegründet.

Lugano ist die größte Stadt im Schweizer Kanton Tessin und nach Zürich und Genf der drittgrößte Finanzplatz der Schweiz. Mit den drei nahegelegenen Seen Luganer See, Comer See und Maggiore bietet die Region auch zahlreiche Ausflugsziele.

InfoGate-Navigationssystem vom Airport expandiert in Einkaufszentren

Am Münchner Flughafen hat sich das innovative Informationssystem „InfoGate“ bereits bewährt: Passagieren und Besuchern ermöglicht das System  eine schnelle Orientierung in den Terminals. Jetzt startete die FMG-Tochterfirma InfoGate Information Systems GmbH, die das System entwickelt und vermarktet, ein Pilotprojekt außerhalb des Münchner Airports.

In den Einkaufszentren "Limbecker Platz" in Essen und im "Alstertal-Einkaufszentrum" in Hamburg wurden jeweils ein InfoGate-System installiert und versorgt von nun an Kunden interaktiv mit den vielfältigsten Informationen. Beide Einkaufszentren werden von der ECE betrieben, dem europäischen Marktführer bei innerstädtischen Shopping-Centern.

Infoservices und live-Ansprechpartner

Der Flughafen München nahm das InfoGate am Airport im Februar 2011 in Betrieb: Mittlerweile werden an insgesamt zwölf sogenannten Countern Fluggäste oder Abholer in beiden Terminals innerhalb weniger Sekunden per Live-Videokonferenz mit einer Mitarbeiterin des Flughafen-Informationsdienstes verbunden, die in der Regel umgehend weiterhelfen kann. Dabei sehen sich im Rahmen einer Videokonferenz beide Gesprächspartner in Lebensgröße und in Echtzeit auf den Bildschirmen.

Neben dieser Variante mit persönlicher Kundenkommunikation steht an 27 Standorten auf dem gesamten Campus des Airports auch ein System zur Verfügung, bei dem der Gast per Touchscreen seine Informationen einholen kann. So erfährt er beispielsweise nicht nur, wie er auf kürzestem Weg zu seinem Gate kommt, sondern auch wie viel Zeit er dafür benötigt. Darüber hinaus kann über das System auch das komplette Dienstleistungsangebot des Flughafens abgerufen werden.

An den neuen InfoGate-Standorten in den Hamburger und Essener Einkaufszentren steht den Kunden die Counter-Version zur Verfügung. Wer dort beim Shoppen Informationen etwa über Produkte, zu den Abfahrtzeiten von Bussen und Bahnen oder zum kürzesten Weg braucht, wird live mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der ECE in Essen verbunden.

Frühlingsaktion: Fünffache Bonusmeilen bei Duty Free-Einkauf

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Im gesamten April können Teilnehmer von topbonus, dem Vielfliegerprogramm von airberlin, bei jedem Einkauf in einem Heinemann Duty Free Shop in Deutschland oder Österreich fünffache Meilen sammeln: Pro ausgegebenen Euro erhalten topbonus Teilnehmer fünf topbonus Prämienmeilen.

Prämienmeilen können bei topbonus für einen Prämienflug mit airberlin oder Upgrades in die airberlin Business Class eingelöst werden. Die Prämienmeilen haben drei Jahre Gültigkeit.

Prämienmeilen übertragbar

Prämienflüge können bereits ab 7.500 Prämienmeilen gebucht und auch auf andere Personen übertragen werden. Mit den topbonus Schnäppchentickets können topbonus Teilnehmer für einen definierten Zeitraum aktionsweise Prämienflüge bereits ab 3.000 Prämienmeilen buchen.

Bei Bezahlung im Heinemann Duty Free Shop mit der airberlin Visa Card können im April sogar sechs topbonus Prämienmeilen pro Euro gesammelt werden. Mit dem Einsatz der airberlin Visa Card wird außerdem eine Statusmeile für zwei ausgegebene Euro gutgeschrieben. Dazu muss der Reisende lediglich seine topbonus Card an der Kasse vorlegen. Sogar nachträglich können Meilen über eine gebührenfreie Hotline bei Heinemann gutgeschrieben werden. Hierzu sind der Kassenbon und die topbonus Card notwendig. Banderolierte Tabakwaren, Buch-, Presse- und Pfandartikel sind von der Aktion ausgeschlossen.

Aktuell nehmen bereits mehr als 3 Millionen Fluggäste am topbonus Programm teil und nutzen die Vorteile der Partner wie zum Beispiel Hotels, Mietwagen, Versicherungen oder Zeitschriften. Durch den oneworld® Beitritt ist topbonus für Vielflieger noch interessanter geworden: Inhaber einer topbonus Statuskarte haben weltweit Zugang zu den oneworld Airport Lounges.

Neu ab Düsseldorf: Spanische Vueling fliegt nach Barcelona

Am Flughafen Düsseldorf International gibt es eine neue Airline: Vueling hat ihr Engagement am Donnerstag, 28. März, an NRWs größtem Airport mit einer hochwertigen Metropolenverbindung begonnen. Zehnmal in der Woche startet die spanische Fluggesellschaft von nun an von Düsseldorf nach Barcelona: montags, donnerstags und freitags wird die Strecke sogar zweimal täglich bedient.

"Es ist gut für NRW, dass sich Vueling für Düsseldorf entschieden hat. Mit der Verbindung nach Barcelona fördert die Airline den Städtetourismus und geht gleichzeitig auf die Bedürfnisse von Business-Passagieren ein", so Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.

Dr. Julio Rodriguez, CCO von Vueling, führt weiter aus: "Ob Tourist oder Geschäftsreisender, als 'New Generation Airline' verbinden wir günstige Flugpreise mit einem individuellen, maßgeschneiderten Service. Daher freuen wir uns sehr, im Rahmen unserer Expansion in Deutschland nun auch Düsseldorf in unser Streckennetz mit aufnehmen zu können.W

Über das Drehkreuz Barcelona besteht auch die Möglichkeit, mehr als 40 Ziele in ganz Europa und Afrika, darunter die Balearen, die Kanarischen Inseln, Sevilla, Málaga und Alicante sowie Santiago de Compostela und Oviedo, anzusteuern.

Vueling ist im Sommerflugplan 2013 mit 70 Flugzeugen die größte Airline am Flughafen Barcelona und bedient über 200 Routen zu 100 Zielen in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika und beförderte 2012 insgesamt 14,8 Millionen Passagiere.

Sperrung der Tiefgarage P 2 am Münchner Airport

Aufgrund von Umbauarbeiten im Mietwagencenter des Münchner Airports müssen die dort abgestellten Mietwagen vorübergehend in die Tiefgarage P 2 ausgelagert werden. Dies betrifft auch das Areal des Ankunfts- und Abflugbereiches B von Terminal 1.

Der Umbau hat zur Folge, dass dieses Areal in unmittelbarer Nähe des Ankunfts- und Abflugbereiches B von Terminal 1 in den kommenden Monaten nicht mehr für parkende Passagiere und Besucher zur Verfügung steht. Die Sperrung der Einfahrt zur Tiefgarage P 2 beginnt am 02. April und wird voraussichtlich bis Mitte September andauern. Die Ausfahrt bleibt für Autofahrer, die vor Beginn der Sperrung in die Tiefgarage eingefahren sind, selbstverständlich weiterhin möglich.