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Austrian Airlines und SWISS treten Lufthansas Joint Venture mit ANA bei

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Austrian Airlines wird am 01. April 2013 ebenso wie SWISS offiziell dem Joint Venture von Lufthansa und der japanischen Fluglinie ANA beitreten. Das Joint Venture wurde von Lufthansa und ANA im April 2012 ins Leben gerufen und ist Basis für eine Kooperation bei den Flügen zwischen Japan und Europa. Im September 2012 erteilte die japanische Wettbewerbsbehörde die Freigabe für dieses Joint Venture (Antitrust Immunity).

"Wir werden in Japan in Zukunft von der Vertriebsstärke der ANA profitieren und die ANA von unserer", erklärt dazu Austrian CEO Jaan Albrecht. "Der Beitritt zu dem Joint Venture ist daher ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer gesunden Austrian Airlines."

Als Partner dieses Abkommens kann Austrian Airlines ihren Kunden in Zukunft ein wesentlich breiteres Angebot an Flügen zwischen Europa und Japan anbieten. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Firmen in Zukunft nicht mehr Verträge mit jeder einzelnen der vier Fluglinien abschließen müssen, sondern nur mit einer, um flexibel das Angebot aller vier Gesellschaften nützen zu können.

Damit steht Kunden in Zukunft auch ein breiteres Angebot an Flugverbindungen zwischen Japan und Europa zur Verfügung. Flugtarife können dabei voll kombiniert werden. All Nippon Airways (ANA) ist die größte japanische Fluggesellschaft mit Sitz in Tokio und ist Mitglied des Luftfahrtbündnisses Star Alliance.

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 43 Destinationen besonders dicht.

Gegründet 1997 als erster weltumspannender Verbund internationaler Fluggesellschaften, wurde die Star Alliance bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Die Mitglieder sind: Adria Airways, Aegean Airlines, Air Canada, Air China, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, Blue1, Brussels Airlines, Croatia Airlines, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, SWISS, TAM Airlines, TAP Portugal, Turkish Airlines, THAI, United und US Airways.

Avianca-TACA, Copa Airlines, EVA Air und Shenzhen Airlines, wurden bereits zu zukünftigen Mitgliedern ernannt. Insgesamt bietet der Linienverbund 20.800 tägliche Flüge zu 1.300 Destinationen in 189 Ländern an.

Erneut Geruchsentwicklung in Kabine einer Condor Boeing 757

An Bord der Boeing 757 mit der Kennung D-ABOL, Flugnummer DE 4539, auf dem Flug von Hurghada (Ägypten) nach Stuttgart am 28. März 2013 haben Mitglieder der Kabinenbesatzung gegen 17:30 Uhr deutscher Zeit eine schlechte Durchlüftung der Kabine festgestellt. Erste Recherchen deuten darauf hin, dass die Klimaanlage möglicherweise nicht voll funktionsfähig war.

Einige wenige Passagiere haben Kopfschmerzen und leichte Übelkeit verspürt. Die Piloten im Cockpit waren davon nicht betroffen. An Bord des Flugzeuges befanden sich 245 Passagiere sowie neun Crewmitglieder. Condor hat sich entschieden, rein vorsorglich alle Passagiere des Fluges DE 4539 zu informieren.

Eine Geruchsentwicklung wurde weder während des Fluges noch am Boden von Crewmitgliedern oder Passagieren festgestellt. Erst kürzlich waren in einem ähnlichen Fall Gerüche in einer Boeing 757 des Unternehmens festgestellt worden, welche bei zwei Crewmitgliedern zu zeitweiliger Bewusstlosigkeit geführt hatten.

Das Flugzeug befindet sich derzeit am Flughafen Stuttgart und wird durch Techniker sowie weitere Experten untersucht. Erste Recherchen seitens der Condor Technik deuten darauf hin, dass Teile der Klimaanlage möglicherweise nicht voll funktionsfähig waren. Die zuständigen Behörden sind bereits vorsorglich informiert.

Winter der Rekorde für Winterdienst des Airport München

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2012/13 hatte die Winterdienst-Crew des Airports einen der strengsten Winter seit Eröffnung des Münchner Flughafens zu bewältigen. Die insgesamt 470 Mitarbeiter im Winterdienst haben bisher bereits über 118.000 Einsatzstunden geleistet – dies sind rund zwei Drittel mehr als in der letztjährigen Wintersaison. Auch die Anzahl der Einsatztage war mit 67 deutlich höher als im Vorjahr mit 50.

Die zu räumenden Flächen auf den Vorfeldern, Rollwegen und den beiden 4.000 Meter langen Start- und Landebahnen summieren sich auf gut vier Millionen Quadratmeter. Dies entspricht in etwa der Größe des Wörthsees.

Zusammengenommen erreichten die Niederschläge in diesem Winter bisher eine Schneehöhe von rund 90 Zentimetern. Der Winterdienst musste insgesamt rund 900.000 Kubikmeter verdichteten Schnee abräumen und auf die fünf Schneedeponien innerhalb des Flughafengeländes verteilen. Dazu waren insgesamt rund 15.000 Lkw-Fahrten notwendig. Der größte Einsatz in diesem Winter war am Donnerstag, den 17. Januar 2013 erforderlich.

Allein an diesem Tag wurden die beiden Start- und Landebahn elf Mal geräumt. Insgesamt musste die Flughafen München GmbH (FMG) mit 11,5 Millionen Euro deutlich mehr an Personal- und Materialkosten für den Winterdienst aufwenden als in einer durchschnittlichen Wintersaison.

Eine neue Höchstmarke wurde bei der Anzahl der Flugzeug-Enteisungen erreicht: Mit 14.100 Enteisungen hatte die EFM – eine gemeinsame Tochter der Deutschen Lufthansa AG und der FMG – deutlich mehr Einsätze als in der bisherigen Rekordsaison 2005/2006, in der 13.300 Flugzeuge enteist werden mussten. Am gestrigen Dienstag waren die "Eisbären" im Dauereinsatz. Von den 503 gestern in München gestarteten Flugzeugen mussten 471 enteist werden – also nahezu jede Maschine.

Mehr Flugziele in Europa und Asien ab Frankfurt

Mit Beginn der Hauptreisezeit veröffentlicht der Frankfurter Flughafen den Sommerflugplan 2013, der ab dem 31. März gültig ist. Mit 4.790 Starts jede Woche werden von Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz insgesamt 295 unterschiedliche Reiseziele in 107 Ländern angesteuert. Ein hoher Anteil fällt dabei auf interkontinental-Reisende.

Die Stellung Frankfurts als wichtige Drehscheibe im internationalen Luftverkehr wird insbesondere durch den hohen Anteil im Interkontinentalverkehr deutlich: Von insgesamt 775.000 wöchentlich angebotenen Sitzplätzen werden rund 285.000 auf der Langstrecke bereitgestellt.

Die Steigerung in diesem Bereich um 0,8 Prozent ist durch den verstärkten Einsatz größerer Flugzeugtypen wie der A380 oder der 747-8 begründet. In dieser Sommersaison erwartet Fraport zehn tägliche Starts des Flugzeugtyps A380, der von den Fluggesellschaften Lufthansa, Singapore Airlines, Korean Air und Thai Airways eingesetzt wird.

Neue Ziele in Asien und Europa

Ein neues interkontinentales Ziel im Flugplan ist Chengdu in China, welches von Air China ab dem 19. Mai dreimal pro Woche angeflogen wird. Zum Beginn des Sommerflugplans wird der jüngste Flugzeugtyp in der Lufthansa-Flotte, die Boeing 747-8, auch auf dem Flug Frankfurt – Hongkong eingesetzt. Zudem stockt Lufthansa ihre Anbindung nach Ashgabat in Turkmenistan von vier auf fünf wöchentliche Flüge auf. Im Deutschland-Streckennetz der Lufthansa wird die wöchentliche Verbindung nach München von 98 auf 105 Flüge aufgestockt.

Im Europa-Verkehr werden vier neue Flugverbindungen in den Sommerflugplan aufgenommen. Die spanische Fluggesellschaft Vueling wird zwölfmal pro Woche die katalanische Hauptstadt Barcelona anfliegen, während die britische BMI elfmal wöchentlich Bristol in ihr Streckennetz ab FRA aufnimmt. Mit der neuen Flugverbindung der Fluggesellschaft Croatia nach Pula (zweimal pro Woche) und Utair nach Rostov in der Russischen Föderation (einmal pro Woche) werden zusätzliche Verbindungen nach Osteuropa geschaffen.

Weiterhin stockt die polnische Airline LOT ihre Verbindungen nach Krakau (von sieben auf 13 Flüge wöchentlich) und nach Warschau (von 21 auf 28 Flüge wöchentlich) auf. Lufthansa erhöht die Frequenz nach Tallin (Estland) und in die Russische Föderation nach Nizhni Novgorod sowie Samara.

Qantas geht – Ersatz durch Emirates

Ab Mitte April werden die Flüge der australischen Fluggesellschaft Qantas in Frankfurt eingestellt und künftig mit Emirates über Dubai geführt. Aufgrund des syrischen Bürgerkriegs und des damit einhergehenden EU-Einflugverbots, das seit Mitte August 2012 besteht, entfällt die Flugverbindung der Syrian in die Provinz Aleppo und nach Damaskus.

Insgesamt bündelt Frankfurt 64,5 Prozent des internationalen Verkehrs, der über die 16 koordinierten Verkehrsflughäfen in Deutschland geführt wird. Die aktuell schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen auch im Sommerflugplan zu Angebotsreduzierungen bei den Airlines. Die Anzahl der Passagierflüge sinkt um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allerdings steigt das durchschnittliche Sitzplatzangebot pro Flugzeug um einen Sitz auf 170,5.

Die erwartete Anzahl der Abflüge im volatilen Frachtgeschäft verringert sich um 1,3 Prozent, was weiterhin auf die unsichere weltwirtschaftliche Lage zurückzuführen ist. Mit einem Marktanteil von 62 Prozent bleibt Frankfurt dennoch der deutsche Flughafen mit den meisten Interkontinental-Frachtverbindungen (150 Abflüge pro Woche) und damit der logistische Knotenpunkt für die deutsche Wirtschaft.

Ryanairs Erstflug ab Nürnberg nach London Stansted

Die irische Fluggesellschaft Ryanair fliegt in Nürnbergs Sommerflugplan 2013 sechs Nonstop-Ziele in Europa an und ergänzt damit das Low Cost-Segment des Airports. Der ausgebuchte Erstflug nach London Stansted startete am 28. März.

Ab Beginn des Sommerflugplans 2013 werden die Ziele London-Stansted, Pisa, Alicante, Malaga, Porto sowie Cagliari auf Sardinien von Ryanair mehrmals wöchentlich zu günstigen Ticketpreisen angesteuert, Stansted sogar täglich. In den ersten sechs Monaten wird auf diesen Strecken mit rund 190.000 Passagieren gerechnet. Die neuen Destinationen sind sowohl für private Städte-Kurztrips wie auch Urlaubsreisen interessant.

Mit dem Markteintritt von Ryanair baut der Flughafen ein zusätzliches Geschäftsfeld aus: Die Low Cost-Angebote richten sich vorrangig an eine Kundengruppe, die für ihre Flüge bisher andere Flughäfen nutzte und nun als Passagiere für Nürnberg gewonnen werden sollen. Neben einer Bereicherung für Reisende ab Nürnberg sieht Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger mit Ryanair auch Potenziale für den Tourismus in Franken durch Besucher aus dem europäischen Ausland.

Taktische Tetrapol-Zellen erweitern Netzabdeckung

Cassidian und Astrium Services haben erfolgreich die letzten Validierungstests für ihre Remote-Lösung zur Vernetzung taktischer Tetrapol-Zellen mit Hilfe der Satellitenkommunikationsdienste abgeschlossen. Eine Reihe technischer Neuerungen erlaubt dabei flexiblen Einsatz.

Ziel ist es, den Feuerwehren und Rettungsdiensten der französischen Départements sowie den Leitstellen des Landes ein dediziertes Satellitenkommunikationssystem zur Verfügung zu stellen, auf das sie rund um die Uhr und insbesondere in Krisensituationen zugreifen können. Das System bietet den Kräften jederzeit und an jedem Ort ein verlässliches Kommunikationsmittel, unabhängig vom Zustand terrestrischer Netzwerke.

Erweiterungszellen schließen Netzabdeckung

Die taktische Zelle von Cassidian, 3G IDR (Independent Digital Repeater) ist eine vollständig autonome Funkkommunikationslösung, die an Tetrapol-Netzwerke angebunden werden kann. Sie ermöglicht Einsatzkräften die Kommunikation in Extremsituationen und in Gebieten, in denen keine Funkabdeckung besteht. Die Zelle bietet die Möglichkeit, eine autonome taktische Tetrapol-Abdeckung einzurichten, um das bestehende Netzwerk für eine begrenzte Zeit zu erweitern oder zu unterstützen.

Die erfolgreichen Testergebnisse haben bestätigt, dass zur Erweiterung der taktischen Funkabdeckung mehrere taktische Zellen über den Satellitenkommunikationsdienst fernvernetzt werden können. Dieser Dienst wird durch Astrium Services der französischen Generaldirektion für zivile Sicherheit und Krisenmanagement (Direction générale de la sécurité civile et de la gestion des crises – DGSCGC) bereitgestellt.

Taktische Zellen aus der Ferne steuerbar

Die Satellitenverbindung kann dank einer Internetprotokollschnittstelle (2G Radio Access Gate – AGR-IP) außerdem dazu benutzt werden, Sprachkommunikation und Daten zur Positionsbestimmung des Endgeräts sowie Textnachrichten von der taktischen Zelle zur Leitstelle zu übermitteln. Der große Vorteil dieser neuen Lösung liegt darin, dass es zum ersten Mal möglich ist, das AGR-Tetrapol-Endgerät im Einsatz von der Leitstelle aus über eine Satellitenverbindung zu managen und den Kommunikationskanal sowie die Art der Kommunikation zu ändern bzw. das entsprechende Funknetz auszuwählen, wenn mehrere Netze verfügbar sind.

Die völlig neuartige Lösung wird im Frühjahr 2013 erstmals eingesetzt, wenn die taktische Zelle (3G IDR und 2G Radio Access Gate) in Leitstellen, in leichten Funkunterstützungs- und Kommunikationsfahrzeugen sowie in Satelliten-kommunikationsanhängern der zivilen Sicherheitsbehörde installiert wird. Diese werden außerdem mit automatischer Satellitenausrüstung von Astrium Services ausgestattet sein.

Flexible Verbindungsarten möglich

Die Verwendung verschiedener Lösungen und Satellitenverbindungsarten von Astrium Services im Rahmen anderer Anwendungen ist bereits geplant. Der Weg zur Verwendung von Tetrapol-Satellitenkommunikation in Einsatzgebieten rund um den Globus ist frei.

Jean Marc Nasr, Head of Secure Communication Solutions bei Cassidian erklärt: "Die Fernvernetzung der taktischen Zellen von Tetrapol über Satellit ist das Ergebnis der technischen Zusammenarbeit und der aktiven Beteiligung der Teams von Cassidian und Astrium Services. Das Know-how dieser beiden EADS-Divisionen ermöglicht es uns jetzt, sowohl in Frankreich als auch im Ausland einen Beitrag zum Zivilschutz und zur öffentlichen Sicherheit zu leisten, und allen Nutzern von Tetrapol-Netzwerken eine praktikable Lösung zu bieten, die in Gebieten ohne Funknetz oder mit einem überlasteten Netz die Fernvernetzung von taktischen Zellen über Satellit ermöglicht."

Startschuss für Münchens Sommerflugplan

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Am Sonntag, den 31. März 2013, tritt der neue Sommerflugplan des Münchner Flughafens in Kraft, der in diesem Jahr bis zum 26. Oktober 2013 gilt. Insgesamt haben die Fluggesellschaften für die 30 Wochen dauernde Flugplanperiode rund 225.000 Starts und Landungen angemeldet.

Reisenden stehen ab München 223 Ziele in aller Welt zur Auswahl. In der beginnenden Sommersaison werden insgesamt 16 innerdeutsche Ziele, 164 Destinationen im Kontinentalverkehr und 43 Langstreckenziele regelmäßig angeflogen.

Im Interkontverkehr bietet die Lufthansa neben den Städten Tunis und Mahon auf Menorca mit Vancouver in Kanada ein neues Langstreckenziel ab München an, dieses wird ab dem 16. Mai täglich bedient. Zudem wird auch die kombinierte Strecke über Jeddah nach Riad um zwei wöchentliche Frequenzen auf nun insgesamt fünf erhöht.

Daneben führt die Kranichlinie im Sommer auch wieder einige Frequenzverdichtungen durch. So gibt es nach Frankfurt werktäglich jeweils einen weiteren Flug und damit bis zu 16 Verbindungen pro Tag. Auch die Nummer zwei in München – airberlin – fliegt ein neues Ziel an. Einmal pro Woche geht es nach Tivat in Montenegro. Eine Frequenzerhöhung gibt es nach Mallorca. Air Berlin fliegt im Sommer damit viermal täglich auf die Baleareninsel.

Mehrere Fluglinien neu ab München

Aber auch neue Airlines werden im Sommer ab München fliegen. Maastricht Airlines bietet wöchentlich elf Flugpaare nach Maastricht und die englische Fluggesellschaft bmi regional wird sechsmal pro Woche von und nach Bristol fliegen. Die russische Orenair fliegt einmal pro Woche mit einer Boeing 737 nach Omsk und nach mehrjähriger Abstinenz kehrt auch die CSA-Czech Airlines zurück nach München. Sie startet 18 Mal pro Woche nach Prag.

Zudem verbindet die Schweizer Airline Skywork ab dem 6. Mai München mit Bern und bietet auf dieser Strecke in der Regel zwei Tagesrandflüge an. Auch aus den GUS-Staaten gibt es eine neue Airline zu vermelden. Ukraine International Airlines wird einen täglichen Flug in die Metropole Kiew durchführen.

Doha, Malaga und Bordeaux

Eine Erweiterung des Angebots gibt es im Reiseverkehr zu den Golfstaaten. So wird Qatar Airways ihre bereits im Februar auf zwei tägliche Flüge erhöhte Frequenzen nach Doha erstmals auch im Sommer durchgehend anbieten.

Innerhalb Europas wird die Iberia-Tochter Vueling erstmals viermal pro Woche nach Malaga fliegen und auch die französische Gesellschaft Volotea bietet mit zwei Verbindungen pro Woche nach Bordeaux ein neues Ziel an.

London und Berlin Spitze

Auch in der diesjährigen Sommerperiode ist London nach wie vor das von München am häufigsten angeflogene Auslandsziel und wird bis zu 20 Mal täglich angesteuert. Im innerdeutschen Verkehr behauptet Berlin mit mehr als 24 täglichen Starts vor Hamburg und Düsseldorf seinen Spitzenplatz.

Ju52 der Lufthansa startet in Flugsaison

77 Jahre – und absolut flugtüchtig: Die Ju52 der Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung steht in Hamburg schon in den Startlöchern für eine neue, lange Flugsaison mit vielen Rund- und Streckenflügen in ganz Deutschland sowie in England und Schweden.

Zu den Höhepunkten der Saison 2013 zählen Überflüge beim Hamburger Hafengeburtstag im Mai, bei der Kieler Woche mit ihrer legendären Windjammerparade Ende Juni sowie die Teilnahme an der Airshow "Tannkosh" in Tannheim (Baden-Württemberg) im August und beim Oldtimer-Treffen an der Hahnweide bei Kirchheim unter Teck im September.

Startklar fürs Training auf Usedom

"Keine nennenswerten Beanstandungen", so das Fazit der Flugzeugmechaniker und –elektroniker der Lufthansa Technik in Hamburg nach der sorgfältigen winterlichen Überholung, bei der die "alte Tante Ju" wieder fit gemacht wurde für neue Höhenflüge. Traditionell gleich nach Ostern beginnt das "Aufwärmtraining" für das Oldtimer-Flugzeug und seine Besatzungen.

Erstmals nutzen die Ju52-Piloten, die normalerweise moderne Linienjets der Lufthansa durch ganz Europa oder auch nach Amerika und Asien steuern, für ihr Flugtraining den Flugplatz von Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom.

Eigentlicher Saisonauftakt ist der 824. Hamburger Hafengeburtstag (9.-12. Mai), wo die Ju52 schon traditionell mitwirkt. Aufgrund der großen Nachfrage werden diesmal mehr Rundflüge als sonst üblich über dem riesigen Hafengelände angeboten. Die große Deutschlandtour der Grande Dame der Lüfte führt in den darauffolgenden Monaten in folgende Städte bzw. zu folgenden Flughäfen in 13 Bundesländern:

Mai: Hamburg – Bremen – Hannover – Paderborn – Dortmund – Münster-Osnabrück – Essen-Mülheim – Kön/Bonn – Egelsbach – Leipzig – Schönhagen bei Berlin – Dresden – Bayreuth – Nürnberg.

Juni: Giebelstadt (Hessen) – Egelsbach – Speyer – Mainz – Siegerland – Hamburg – Düsseldorf (Tag der Luftfahrt am 9. Juni) – Köln – Dortmund – Hannover – Lübeck – Heringsdorf – Neubrandenburg – Schönhagen bei Berlin – Braunschweig – Bremen – Kiel (Kieler Woche, 29./30. Juni).

Juli: Bremen – Hildesheim – Leipzig – Dessau – Dresden – Mainz – Speyer – Karlsruhe – Mainz – Egelsbach – Siegerland – Essen-Mülheim – Dortmund.

August: Hamburg – Braunschweig – Leipzig – Dresden – Egelsbach – Bayreuth – Nürnberg – Tannheim (23.-25. August, nur Besichtigung am Boden) – Memmingen – Friedrichshafen – München-Oberschleißheim (Streckenflug nach Salzburg und zurück) – Ingolstadt.

September: Straubing – Stuttgart – Hahnweide (6. September, nur Besichtigung am Boden) – Egelsbach – Karlsruhe – Speyer – Köln – Mainz – Saarbrücken – Speyer – München.

Oktober: Nürnberg – Dresden – Schönhagen bei Berlin – Leipzig – Hannover – Paderborn – Dortmund – Münster-Osnabrück – Bremen – Hamburg (Winterpause).

Auch international präsentiert sich die alte Dame mit dem faltenreichen Wellblechkleid – im Juli bei der Airshow im englischen Duxford bei Cambridge; im August in Schweden; und im September nochmals auf der britischen Insel, beim Oldtimer-Treffen "Goodwood Revival" in Sussex.

Dort kreist die Ju52 aus "Good Old Germany" über der legendären Rennstrecke, auf der einst Formel 1-Helden wie Stirling Moss, John Surtees oder Jack Brabham zuhause waren. Doch während unten auf dem Motor Racing Circuit möglichst hohe Geschwindigkeiten das Maß aller Dinge sind, demonstriert die alte Tante Ju 600 Meter darüber die schöne Tugend der Entschleunigung, wenn sie mit sonorem Brummen in einem gemächlichen Tempo, das ihrem ehrwürdigen Alter angemessen ist, ihre Kreise zieht.

Crew aus normalen Linien-Jets der Lufthansa

In dem "Großraumflugzeug der 30er Jahre" können jeweils bis zu 16 Fluggäste die Faszination des Reisens im Stil der Anfangszeit der Passagierluftfahrt genießen. Bei den Passagieren ist das Oldtimer-Flugzeug ebenso beliebt wie bei den 25 Piloten, 15 Flug-Ingenieuren und 23 Flugbegleitern und Flugbegleiterinnen, die sich nach Ostern auf Usedom zehn Tage lang gewissenhaft auf die neue Saison an Bord der Ju 52 vorbereiten.

Es sind erfahrene Lufthansa-Crews mit tausenden Stunden Flugerfahrung, die normalerweise ihren Dienst an Bord moderner Jets, von der Boeing 737 bis zum Riesen-Airbus A380 oder auch auf der MD11 der Lufthansa Cargo oder dem Canadair Jet bei der Lufthansa CityLine versehen.

Die Lufthansa Ju 52 mit dem Kennzeichen D-AQUI ist ein Flugzeug mit sehr bewegter Geschichte. Schon bald nach ihrem 1936 in den Dessauer Junkers-Werken erfolgtem Bau und ihrer Auslieferung an die damalige Lufthansa begann für die dreimotorige Propeller-maschine eine fünf Jahrzehnte währende Flug-Odyssee mit Stationen in Norwegen, im südamerikanischen Urwald von Ecuador und in Nordamerika.

Ramponiertes Exemplar vom Wüstenflugplatz

Anfang der achtziger Jahre von Lufthanseaten in arg ramponiertem Zustand auf einem Wüstenflugpatz im Südwesten der USA entdeckt, wurde die "verlorene Tochter" von der Lufthansa zurückgekauft und in sechzehnmonatiger freiwilliger Handarbeit von Lufthansa Technikern in Hamburg liebevoll restauriert.

Seit 1986 erfreut die "alte Tante Ju" unter dem Namen "Berlin-Tempelhof" wieder Luftfahrt-Begeisterte bei Strecken- und Rundflügen in ganz Deutschland und Europa. Geflogen wird sie von erfahrenen Lufthansa Piloten, die mit viel Hingabe und Begeisterung ab und an das moderne Cockpit eines Airbus oder eines Boeing-"Jumbos" mit der "altertümlichen" Pilotenkanzel der Ju 52 tauschen. Ob für die Piloten, Flugingenieure und Flugbegleiter oder die Fluggäste – ein Rundflug mit der Tante Ju ist für jeden an Bord eine nostalgische Zeitreise.

Die jeweils 30- oder 60-minütigen Oldtimer-Flüge kosten 199 € bzw. 372 Euro. Die Preise der Streckenflüge richten sich nach der Länge der jeweiligen Route. Auch Vollcharter ist möglich. Im vorigen Jahr genossen mehr als 7.500 Fluggäste eine unvergessliche Nostalgie-Luftreise an Bord der Ju52.

Aktionäre stimmen neuer EADS-Führungsstruktur zu

Die Aktionäre von EADS haben heute auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in Amsterdam einer grundlegenden Überarbeitung der Führungsstruktur des Konzerns zugestimmt, einschließlich der Ernennung neuer Mitglieder des Board of Directors.

Die Aktionäre stimmten allen 15 Beschlüssen zu, die für den Vollzug der am 05. Dezember 2012 bekanntgegebenen Mehrparteienvereinbarung zur Vereinfachung und Normalisierung der EADS-Führungsstruktur erforderlich sind. Der Vollzug wird für den 02. April 2013 erwartet.

Die Aktionäre ermächtigten das Board of Directors zudem, den Rückkauf von bis zu 15 Prozent des ausstehenden EADS-Aktienkapitals zu einem Preis von bis zu 50 Euro pro Aktie zu planen und die im Rahmen des Rückkaufs erworbenen Aktien einzuziehen.

Mitglieder des künftigen Board of Directors

Die Hauptversammlung stimmte der Berufung der folgenden Directors in das künftige Board of Directors von EADS zu: Manfred Bischoff, Ralph D. Crosby, Tom Enders (Executive Member), Hans-Peter Keitel, Hermann-Josef Lamberti, Anne Lauvergeon, Lakshmi N. Mittal, Sir John Parker, Michel Pébereau, Josep Piqué i Camps, Denis Ranque und Jean-Claude Trichet.

Die Mitglieder des neuen Board of Directors werden im Anschluss an die außerordentliche Hauptversammlung informell zusammenkommen, um die Wahl des Chairman des Board of Directors, die Besetzung der Ausschüsse des Board of Directors und die Verabschiedung der neuen Geschäftsordnung vorzubereiten. Diese Themen werden unmittelbar nach Vollzug der Vereinbarung auf einer Sitzung des Board of Directors beschlossen, wenn dieses offiziell bestätigt ist.

Einzelheiten zum Aktienrückkauf noch offen

Zum Zeitpunkt des Vollzuges wird das Board of Directors zudem voraussichtlich über die Durchführung eines Aktienrückkaufsprogramms einschließlich Umfang, Zeitplan und Form entscheiden sowie über das Ausmaß, in dem sich der Konzern künftig zu den herrschenden Marktbedingungen an möglichen Angeboten von EADS-Aktien durch die Hauptaktionäre beteiligen darf.

Tyrolean: Verwaltung kommt zu Austrian Airlines nach Wien

Die Austrian Airlines Group macht den nächsten Schritt in der Restrukturierung: Künftig werden sämtliche Verwaltungsaufgaben in Wien konzentriert. Von dieser Maßnahme sind rund 100 der 400 Stellen der Tyrolean Airways in Innsbruck betroffen. Die betroffenen Mitarbeiter sollen aber weiterhin bei Tyrolean Airways bleiben. Den Angestellten wird das Angebot gemacht, nach Wien zu übersiedeln.

Klaus Froese, Geschäftsführer der Tyrolean Airways: "Die meisten Mitarbeiter der Tyrolean arbeiten heute in der Luft oder in Wien. Wir müssen unsere wenigen Ressourcen in der Verwaltung am Drehkreuz Wien konzentrieren, um noch schlagkräftiger zu werden."

So wird zum Beispiel die Crew- und Verkehrssteuerung in einem Bereich in Wien konzentriert. Ziel ist es, mit dieser Einheit die noch bestehenden Doppelgleisigkeiten innerhalb der Austrian Airlines Group zu beseitigen und die Prozesse in der Flugadministration nun an einem Standort effizienter zu gestalten.

Jaan Albrecht, CEO der Austrian Airlines und Aufsichtsrat in der Tyrolean: "Die Entscheidung der Tyrolean Geschäftsführung ist mutig und schmerzhaft zugleich. Klaus Froese hat nach wenigen Wochen intensiver Analyse, das ursprüngliche Konzept erweitert. Er und sein Team haben die vollste Unterstützung seitens des Austrian Airlines Vorstand."

Die Zusammenlegung der Verwaltung an einem Standort soll innerhalb eines Jahres finalisiert werden. Für jene Mitarbeiter, die nicht nach Wien übersiedeln können oder wollen, wird ein Sozialplan eingerichtet. Details dazu werden mit den Betriebsräten ausgearbeitet. Die Austrian Airlines Group beschäftigte zum 30.12.2012 6.236 Mitarbeiter, rund 400 arbeiten davon in Innsbruck.

airberlin eröffnet exklusiven Wartebereich am Hamburg Airport

Im Rahmen ihrer Komfortoffensive hat airberlin nach Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn und München auch in Hamburg einen Exklusiven Wartebereich für Vielflieger und Geschäftsreisende eröffnet. Die weltweit operierende Airline investiert damit in noch besseren Service für die Gäste.

Hamburg ist der viertgrößte airberlin Standort in Deutschland. "Mit über 3,1 Mio. Fluggästen in 2012 sind wir der zweitgrößte Carrier in Hamburg. Mit dem Exklusiven Wartebereich möchten wir die Reise für unsere Gäste in Hamburg ab sofort noch angenehmer gestalten", sagte airberlin CCO Paul Gregorowitsch anlässlich der Eröffnung des Exklusiven Wartebereichs.

Teilnehmer des Vielfliegerprogramms topbonus, die eine Statuskarte haben oder airberlin Gäste mit einem Flugticket im FlyFlex-Tarif bzw. mit einem Business Class Ticket für den Anschlussflug können die Priority Schalter am Flughafen nutzen, um schneller einzuchecken. Im Anschluss kann die Security Fast Lane genutzt werden, um die Sicherheitskontrollen zügig zu passieren. Die Zeit bis zum Abflug kann jetzt im Exklusiven Wartebereich im Skywalk oberhalb von Gate 08 verbracht werden.

Zeitungen und Zeitschriften, Getränke sowie das aktuelle Nachrichtenprogramm werden den Fluggästen kostenlos angeboten, 49 Ledersitze laden zum Entspannen ein. Es stehen Steckdosen zum Aufladen und Anschließen elektronischer Geräte zur Verfügung. Um die Abflugzeit jederzeit überprüfen zu können, verfügt der Exklusive Wartebereich über eine Abfluginformationstafel. Weitere Exklusive Wartebereiche an anderen Airports folgen sukzessive, der nächste ist für den Flughafen Wien geplant.

EDDL: Transfergänge zwischen allen Flugsteigen fertig

Der Düsseldorfer Flughafen wird für Umsteigepassagiere spürbar angenehmer: Mussten Fluggäste in der Vergangenheit den Sicherheitsbereich verlassen, um von einem Flugsteig den Anschlussflug in einem anderen Flugsteig zu erreichen, werden ab Donnerstag alle drei Flugsteige über so genannte Transfergänge miteinander verbunden.

Die beiden Bauwerke ermöglichen es den Passagieren, unkompliziert von einem Flugsteig in einen anderen zu gelangen, ohne dabei den Sicherheitsbereich verlassen und erneut eine Fluggastkontrolle passieren zu müssen. Außerdem sind die flughafeneigene Hugo Junkers Lounge im Flugsteig B, die weiteren vier Airline-Lounges sowie das abwechslungsreiche gastronomische Angebot ab sofort für jeden Passagier leicht zu erreichen.

Nach zwölf Monaten Bauzeit wurde 2009 bereits der erste Transfergang zwischen den Flugsteigen B und C eröffnet. Am Donnerstag, 28. März, wird nun – ebenfalls nach einem Jahr Bauzeit – der Verbindungsgang zwischen den Flugsteigen A und B in Betrieb genommen. Die Investitionskosten für die beiden verglasten und insgesamt fast 300 Meter langen Verbindungsröhren belaufen sich auf 11,6 Millionen Euro.

"Mit den Verbindungsgängen erreicht das Drehkreuz Düsseldorf einen neuen Qualitätsstandard für seine Passagiere. Dank der verkürzten Wege und Umsteigezeiten wird das Reisen über Düsseldorf so noch komfortabler", fasste Christoph Blume, Sprecher der Flughafen-Geschäftsführung, bei der Inbetriebnahme die Vorteile zusammen. "Gleichzeitig ist es uns nun aber auch möglich, die Passagierführung zu flexibilisieren, um künftig besser auf ein erhöhtes Passagieraufkommen in einem der Flugsteige reagieren zu können."

Gemeinsam mit Flughafen-Mitarbeitern, die in den vergangenen Jahren die Bauwerke geplant und gebaut haben, eröffnete Christoph Blume offiziell den zweiten Verbindungsgang, bevor am Donnerstag die ersten Passagiere von der vereinfachten Wegeführung profitieren werden.

Flugsimulation am Roboterarm

Von außen ist es nur ein großer Industrie-Roboterarm mit einem Cockpit – doch wer als Pilot in diesem Simulator sitzt, fühlt sich wie im Flugzeug. Während der Pilot im Inneren steuert, werden diese Flugkommandos in Echtzeit in die entsprechenden Bewegungen des Roboterarms umgesetzt. In Zukunft können mit dem weltweit ersten roboterbasierten Flugsimulator Piloten trainieren.

Für die Entwicklung wurden jetzt zwei Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Grenzebach Maschinenbau und KUKA mit dem euRobotics Technology Transfer Award ausgezeichnet.

Günstiger als bisherige Simulatoren

Der Preis wird jährlich an Projekte verliehen, die Forschungsergebnisse und kommerzielle Anwendung miteinander verbinden. Die beiden Ingenieure des DLR haben dafür unter anderem Dummys vielen Beschleunigungstests ausgesetzt, die Struktur der Anlage designt und sich mit der kniffligen Bahnplanung beschäftigt – alles, damit die Illusion eines Fluges perfekt wird.

Bisher werden Piloten vor ihren echten Trainingsflügen vor allem auf so genannten Hexapod-Systemen geschult und trainiert. Dabei sitzen die Flugschüler in einem Cockpit, das auf sechs beweglichen Achsen montiert ist. Der Nachteil: Das System ist mit Anschaffungskosten zwischen sieben und 25 Millionen Euro gerade für kleinere Flugschulen zu teuer. „Mit einem Simulator, der auf einem Industrieroboter aufbaut, könnten diese Kosten bei nur etwa einer Million Euro liegen“, erläutert DLR-Ingenieur Tobias Bellmann, der den Preis gemeinsam mit Johann Heindl vom DLR und Olaf Gühring von Grenzebach Maschinenbau erhielt.

Mal im Flugzeug, mal im Auto sitzen

Bereits seit 2004 forschen die Wissenschaftler des DLR-Zentrums für Robotik und Mechatronik an einem Simulator, der auf Industrierobotern basiert. 2010 gelang es, den Flug am Roboterarm interaktiv umzusetzen: Die Passagiere flogen nicht mehr lediglich vorgegebene Bahnen, sondern konnten ihre Kapsel selbst steuern. „Für uns bedeutet das, dass die Bewegungen des Roboterarms in Echtzeit, also extrem schnell berechnet werden müssen, weil sie nicht im Voraus geplant werden können“, sagt Bellmann. 2011 erhielt der Roboterarm dann eine neue Kuppel, in der man variabel die Instrumente im Inneren austauschen konnte: einen Flugzeug-Steuerknüppel, ein Auto-Lenkrad oder eine Hubschraubersteuerung. Mit der Umrüstung der Kuppel wurde der Simulator für den Insassen mal zum Auto, mal zum Flugzeug und mal zum Hubschrauber – auch wenn Roboterarm und Kuppel dabei nur in der Halle des DLR in Oberpfaffenhofen standen.

Diese Forschungsergebnisse flossen nun in die Konstruktion des Grenzebach DA42-Simulator für das Pilotentraining ein. „Die Piloten können in diesem Simulator zum Beispiel kritische Situationen immer wieder neu trainieren“, betont Bellmann. „Das wäre auf Schulungsflugzeugen nicht nur aufwendig, sondern auch gefährlich.“ Vom simulierten Cockpit des Flugzeugtyps Diamond DA42 aus wird dem Piloten dabei – unabhängig von den Bewegungen des Roboterarms – immer exakt der Ausblick gezeigt, den er auch bei einem realen Flug hätte.

Kopfüber-Flug im Level-D-Flugsimulator

Gleich mehrfach stellten erfahrene Piloten von verschiedenen Airlines und Flugzeugfirmen den Simulator auf die Probe. „Für uns war das ein sehr wichtiges Feedback, um die Simulation so real wie möglich umzusetzen.“ In naher Zukunft wird der Grenzebach DA42-Simulator auch bei den Luftfahrtbehörden als Level-D-Flugsimulator und somit als Flugsimulator mit dem höchsten Qualifizierungsniveau zertifiziert.

Dabei können die Piloten im roboterbasierten Simulator auch Erfahrungen machen, die ihnen im tatsächlichen Leben hoffentlich erspart bleiben. „Unser Simulator ermöglicht extreme Roll- und Nickbewegungen, weil für die Bewegungen des Roboterarms ein großer Raum zur Verfügung steht“, sagt DLR-Ingenieur Tobias Bellmann. Für Piloten bedeutet dies: Selbst ein Rückenflug, bei dem kopfüber geflogen wird, ist mühelos möglich.

Über 70.000 Fluggäste zu Ostern am Hamburg Airport

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Das Osterglöckchen friert und so packen viele Norddeutsche ihre Koffer – warum die Ostereiersuche nicht an den Strand oder in die Toskana verlegen? Die Reiselust zeigt sich auch am Hamburg Airport: Von Gründonnerstag bis Ostermontag rechnet der Flughafen mit 70.992 Reisenden verteilt auf 696 Abflüge.

Besonders beliebte Reiseziele sind wie immer die Kanaren und Balearen, Urlaubsorte, in denen der Sommer gefühlt schon da ist. Aber auch Städtereisen liegen hoch im Kurs: Zahlreiche Passagiere fliegen zum Beispiel nach Barcelona, Rom, Florenz oder Istanbul. Gründonnerstag wird mit dem höchsten Verkehrsaufkommen gerechnet – 182 Flüge starten mit zirka 18.564 Passagieren an Bord. Aber auch am Karfreitag und Ostermontag rechnet der Airport mit vielen Urlaubern, die in die Ferien starten.

Tipps für Reisende

Urlauber sollten auf alle Fälle frühzeitig zum Flughafen kommen. Ideal sind zwei Stunden vor dem Abflug. Eine entspannte Anreise mit dem eigenen Pkw ermöglicht die Online-Parkplatzreservierung.

Flüssigkeiten sind im Handgepäck nur eingeschränkt erlaubt, so dass sie besser im Koffer verstaut werden. Der Vorabend-Check-in verkürzt die Wartezeit am Flughafen, da das Reisegepäck schon einen Tag vor dem Abflug aufgegeben wird.

EADS mit geänderter Mehrparteienvereinbarung zur Hauptversammlung

Im Vorfeld der am Mittwoch in Amsterdam stattfindenden außerordentlichen EADS-Hauptversammlung gibt der Konzern eine Änderung zur Mehrparteienvereinbarung vom 05. Dezember 2012 bekannt, der die Parteien zugestimmt haben.

Demnach erhält die spanische Staatsholding SEPI auf eigene Anfrage und im Rahmen einer Ausnahmeregelung von der geltenden Haltefrist das Recht, bis zu 1,15 Prozent des EADS-Aktienkapitals im Zeitraum zwischen dem Vollzug (Engl.: "Consummation", d.h. dem Abschluss der Transaktion durch die notarielle Änderung der EADS-Satzung) und dem Geschäftsschluss am 09. April 2013 zu veräußern, um ihre Beteiligung an den künftigen Wert von vier Prozent anzunähern.

Die EADS-Aktionäre werden am Mittwoch, 27. März 2013, über die erforderlichen Beschlüsse abstimmen, um den Vollzug der Mehrparteien-Vereinbarung zu genehmigen. Wie bereits in der EADS-Pressemitteilung vom 05. Dezember 2012 bekanntgegeben, ziehen diese Beschlüsse im Fall ihrer Verabschiedung eine Reihe bedeutender Anpassungen der EADS-Führungsstruktur nach sich.

Falls die außerordentliche Hauptversammlung allen Beschlüssen zur Mehrparteienvereinbarung zustimmt, wird der Vollzug voraussichtlich am 28. März oder am 02. April 2013 erfolgen.

Die neuen Mitglieder des künftigen Board of Directors von EADS werden unmittelbar nach der außerordentlichen Hauptversammlung zusammenkommen, um den Chairman des Board of Directors zu wählen, die Ausschüsse des Boards zu besetzen und eine neue Geschäftsordnung zu beschließen. Diese Maßnahmen treten erst mit Vollzug in Kraft.

Bei seinem Amtsantritt zum Zeitpunkt des Vollzuges wird das neue Board of Directors zudem voraussichtlich über die Durchführung eines Aktienrückkaufprogramms einschließlich Umfang, Zeitplan und Form entscheiden sowie über das Ausmaß, in dem sich der Konzern an möglichen Angeboten von EADS-Aktien durch die Hauptaktionäre beteiligen darf.

Ein Aktienrückkauf kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Wird ein Aktienrückkauf in Betracht gezogen, empfiehlt das Management dem Board of Directors, dabei die Wertschöpfung für alle Beteiligten sicherzustellen und gleichzeitig Strukturierungsmöglichkeiten, finanzielle Flexibilität sowie das Werte- und Finanzierungssystem des Konzerns aufrechtzuerhalten.

EADS wird sämtliche Optionen mit dem Board of Directors sondieren, um zu gewährleisten, dass der Konzern potenzielle Überhänge aus zukünftigen Aktienverkäufen durch die Hauptaktionäre managen und einen fairen und angemessenen Umgang mit allen Aktionären sicherstellen kann.

Lufthansa Pilotenausbildung mit effizientem 747-8-Flugsimulator

Es ist der Platz, an dem künftige Piloten das wahre Fliegen üben: Das Simulator-Training ist fester Bestandteil der Pilotenausbildung. Klar, dass die Lufthansa Group daran interessiert ist, ihre Piloten in den besten und modernsten Simulatoren zu schulen. Sie werden von Lufthansa Flight Training betrieben.

Lufthansa setzt dabei auch auf neue und effiziente Technik. 2012 hat der Konzern in den 747-8 "Full Flight Simulator" investiert – das erste Übungsgerät für die Passagierversion des neuen Jumbos, die "Königin der Lüfte", überhaupt.

Anders als bei den üblichen Geräten, die Turbulenzen mit Hydraulikstelzen simulieren, bewegen sechs lineare Elektromotoren die Beine des 14,5 Tonnen schweren "weißen Riesen". Der Grund: Sie sind exakter in den Steuerimpulsen und auch deutlich sparsamer. Sie verbrauchen 70 Prozent weniger Energie und sind leiser als vergleichbare hydraulische Vorgängermodelle.

Auch im Cockpit bringt der neue Simulator dank neuester Projektions-Technologie viele Verbesserungen. Selten zuvor war eine Landebahn in einem Flugsimulator so ausgezeichnet dargestellt und die Handhabung im Simulator-Cockpit so modern.

Die Piloten und angehenden Verkehrs-Flugzeugführer erhalten ihre Informationen über Touchscreen-Bildschirme und bedienen die neuesten und übersichtlichsten grafischen Bedien-Oberflächen. Die Cockpit-seitige Ausstattung entspricht mit vielen Originalteilen von Boeing exakt einem Flugzeug aus der Lufthansa-Flotte.

Trent XWB-Triebwerke am ersten A350 MSN001 montiert

Airbus hat an seinem Produktionsstandort in Toulouse, Frankreich, die beiden flugbereiten Rolls-Royce Trent XWB-Triebwerke am ersten A350 XWB-Testflugzeug (MSN001) installiert. Gleichzeitig wird die Maschine mit dem neuen Honeywell HGT1700-Hilfstriebwerk, der sogenannten APU (auxiliary power unit), ausgerüstet.

Die neuen Trent-Triebwerke stammen vom Unternehmen UTC Aerospace Systems (ehemals Goodrich), welches die vollständig integrierten Triebwerksanlagen für die Montage an den Pylonen des Flugzeugs vorbereitet hat. Im vergangenen Monat wurde für das Trent XWB-Triebwerk die EASA-Musterzulassung erteilt.

Performance des Triebwerks bei Testflügen bestätigt

Diese Musterzulassung bestätigt, dass das Triebwerk die Lufttüchtigkeitsanforderungen der EASA erfüllt. Das Trent XWB-Triebwerk ist seit Februar 2012 bereits auf einer Reihe von Testflügen am Airbus A380-Testflugzeug zum Einsatz gekommen und hat auf dessen Flügen seinen hohen Ausreifungsgrad bestätigt.

Parallel zur Montage der beiden Trent XWB-Triebwerke in Toulouse wird die A350 XWB diese Woche mit dem neuen, eigens für die A350 entwickelten Honeywell HGT1700-Hilfstriebwerk ausgerüstet, das sich durch eine höhere Leistungsdichte und Effizienz als die APUs der früheren Generation auszeichnet.

Vorbereitungen für den Erstflug der A350 XWB

Mit dem Einbau der Triebwerke und der APU ist die A350 XWB so gut wie fertig montiert. Nach den laufenden Bodentests, weiteren Vorbereitungen und der Lackierung in den nächsten Wochen wird MSN001 an das Airbus-Flugversuchsteam übergeben, um mit den Vorbereitungen für die Prüfläufe am Boden und den Erstflug im Sommer zu beginnen.

Lufthansa steuert Vancouver, Tunis und Menorca ab München an

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Lufthansa baut ihr Angebot ab München um drei weitere Reiseziele aus. Im Mai wird die kanadische Metropole Vancouver wieder ab München angeflogen, außerdem kommen mit Tunis und Menorca weitere Urlaubsdestinationen ins Programm. Das touristische Flugprogramm insgesamt deutlich erweitert.

"Niemals zuvor konnten unsere Gäste unter so vielen Sommerzielen wählen wie in diesem Jahr. Damit bieten wir die Möglichkeit, viele Destinationen rund ums Mittelmeer schnell und bequem ab München zu erreichen", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes München und Direct Services.

Aufstockung in den Sommerferien

Insgesamt fliegt Lufthansa ab München 63 mal in der Woche nonstop zu 22 europäischen Urlaubsdestinationen. In den bayerischen Sommerferien wird das touristische Angebot noch einmal ausgeweitet. Dann starten pro Woche 93 Flüge zu 24 Zielen rund ums Mittelmeer.

Walbeobachtungen, unberührte Natur und eine der modernsten Städte der Welt: Der Westen Kanadas rückt ein Stück näher. Lufthansa wird ab dem 16. Mai die kanadische Stadt Vancouver nonstop vom Terminal 2 anfliegen. Lufthansa Passagiere haben damit die Möglichkeit, täglich von München aus eine der wichtigsten Regionen Kanadas zu erreichen.

Zwei weitere Mittelmeer-Ziele kommen diesem Sommer neu hinzu: Die Baleareninsel Menorca und die tunesische Hauptstadt Tunis stehen in den bayerischen Sommerferien erstmals auf dem Lufthansa Flugplan ab München. Beide Ziele werden vom 27. Juli bis einschließlich 07. September jeweils samstags angeflogen.

Alle 24 europäische Sommerziele ab München im Überblick:

 

  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Sylt       An Feiertagen   x x
Frankreich              
Montpellier           x  
Bastia           x x
Großbritannien              
Jersey           x  
Irland              
Dublin     x     x x
Italien              
Olbia           x x
Cagliari           x x
Palermo   x   x   x x
Catania x   x   x x x
Kroatien              
Split x x x x   x x
Pula           x  
Zadar           x x
Dubrovnik x x x x x x x
Malta              
Malta         x x x
Portugal              
Faro         x x x
Spanien              
Malaga     x x x x x
Valenciax           x x
Palma x   x     x x
Ibiza           x x
Menorca           x  
Tunesien              
Tunis           x  
Türkei              
Antalya           x  
Ukraine              
Odessa     x     x x
Zypern              
Larnaca x         x x

 

Manching: Neuer Eurofighter nimmt Gestalt an

Das Eurofighter-Testflugzeug IPA 8 (instrumentierte Serienmaschine 8), erreichte bei Cassidian in Manching einen wichtigen Produktions-Meilenstein: mit der Montage des rechten Flügels wurde die Verbindung von Cockpit, Seitenleitwerk und Flügel mit dem Rumpf abgeschlossen.

„IPA 8 basiert auf dem neuesten Eurofighter Tranche 3 Baustandard und wird zusätzlich mit modernster Flugtestinstrumentierung ausgestattet. Das macht die Maschine zum fortschrittlichsten Eurofighter weltweit“, sagte Berndt Wünsche, Eurofighter Programmleiter bei Cassidian.

Technologische Weiterentwicklung des Eurofighters

„IPA 8 kann wesentlich zur Weiterentwicklung der Eurofighter-Fähigkeiten in den nächsten Jahrzehnten beitragen – z. B. für das Radar mit elektronischer Strahlschwenkung, die erweiterte Waffenintegration sowie Verbesserungen in der Missionsausrüstung“, so Wünsche weiter. Nach der Montage der einzelnen Großbaugruppen ist das Flugzeug in der Manchinger Endmontagelinie nun in die nächste Produktionsstation überführt worden. Hier werden das Hydraulik- und Selbstschutz-System, die Elektrik und die aufwändige Spezialverkabelung der Testmaschine komplettiert.

Mehr als 110 km Kabel haben die Spezialisten von Cassidian in den letzten Monaten im modernen Eurofighter verarbeitet, zusätzliche Druck-, Durchfluss- oder elektrische Datensensoren installiert, sowie die Testfluginstrumentierung und -Computer in das Flugzeug eingepasst. So ausgestattet können alle relevanten Parameter des Flugzeuges in der Luft in Echtzeit an die Flugtestingenieure am Boden übermittelt werden. Alle vier Partnernationen des Eurofighter-Programms verfügen über Testflugzeuge und erproben neue Fähigkeiten anhand ihrer Entwicklungsschwerpunkte. Cassidian ist dabei vor allem für Flugsteuerungsanlage, Flugverhalten, Radaranlage, Infrarotsensor und das Feuerleitsystem des Eurofighter verantwortlich.

Größtes europäisches Beschaffungsprogramm

Der Eurofighter Typhoon ist das derzeit modernste und leistungsfähigste Mehrrollen-Kampfflugzeug auf dem Weltmarkt. Bisher haben sieben Nationen (Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Österreich, Saudi-Arabien und Oman) den Eurofighter beschafft. Die Flotte hat bis heute weltweit mehr als 170.000 Flugstunden absolviert. Damit ist der Eurofighter das sicherste und eines der zuverlässigsten Kampfflugzeuge im Einsatz.

Mit 719 Flugzeugen unter Vertrag, 571 Bestellungen und mehr als 355 Auslieferungen ist der Eurofighter auch das derzeit größte militärische Beschaffungsprogramm in Europa und stärkt die Position der europäischen Luftfahrtindustrie im internationalen Wettbewerb. Das Programm sichert mehr als 100.000 Arbeitsplätze in 400 Unternehmen. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH leitet das Programm im Auftrag der Eurofighter-Partnerfirmen Alenia Aermacchi/Finmeccanica, BAE Systems sowie Cassidian in Deutschland und Spanien.

Fotos: Cassidian

NIKI erhält ihren ersten Airbus A320 mit Sharklets

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OE-LER, welcome to our fleet! Die airberlin group hat heute als eines der ersten Luftfahrtunternehmen weltweit ihren ersten Airbus A320 mit treibstoffsparenden Sharklets im Hamburger Werk von Airbus in Empfang genommen und stärkt damit weiter ihre Position als umwelteffizientester Netzwerk-Carrier in Europa.

Das Flugzeug mit der Airbus-Werknummer MSN 5522 wird für die zur airberlin group gehörende Airline NIKI unter der Kennung OE-LER fliegen. Nach Testflügen und umfangreichen technischen Checks erfolgte am 25. März zunächst der "Transfer of Title", die Übertragung der Eigentumsrechte am Flugzeug an die airberlin group, und heute schließlich der Überführungsflug von Hamburg nach Wien, der Heimatbasis von NIKI.

Ulf Hüttmeyer, Chief Financial Officer airberlin, sagte anlässlich der Auslieferung: "Der neue Airbus ist der erste von insgesamt 14 Airbus A320/A321 mit den treibstoffsparenden Flügelspitzen, die an die airberlin group ausgeliefert werden. Die Sharklets sind ein wichtiges Element unseres Programms ökoeffizientes Fliegen und werden dazu beitragen, die Flotte von airberlin und NIKI künftig noch effizienter und umweltverträglicher zu machen."

Sales-and-Lease-Back mit chinesischer ICBC

Die Auslieferung des ersten Airbus mit Sharklets an NIKI ist Bestandteil einer Sales-and-Lease-Back-Transaktion zwischen airberlin und dem chinesischen Leasing-Unternehmen ICBC Financial Leasing, mit dem airberlin bereits seit mehreren Jahren im Bereich der Flugzeugfinanzierung zusammenarbeitet.

Cong Lin, Chief Executive Officer ICBC Financial Leasing, sagte: "Seit der Gründung der ICBC Financial Leasing möchten wir das Konzept vom ökoeffizienten Fliegen in der Luftfahrtindustrie weiter vorantreiben. ICBC Financial Leasing fördert stets das Bewusstsein seiner Kunden, ökoeffiziente Flugzeuge zu erwerben und zu betreiben. Dies reduziert den Verbrauch von fossilen Brennstoffen und von CO2 und schützt somit die Umwelt."

Im Rahmen der Sales-and-Lease-Back-Kooperation mit der ICBC Financial Leasing wird die airberlin group im Juni dieses Jahres noch einen weiteren Airbus A320 mit Sharklets in ihre Flotte aufnehmen.

Die zweieinhalb Meter großen, nach oben gerichteten Verlängerungen der Flügelspitzen reduzieren die Luftwirbel an den Tragflächen und damit den auftriebsabhängigen Widerstand. Die optisch prägnanten, von Airbus entwickelten Sharklets verbessern so die Aerodynamik der Tragflächen signifikant und können mit einer Treibstoffersparnis von bis zu 3,5 Prozent pro Flugzeug im Jahr rund 1.200 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Das entspricht pro Flugzeug und Jahr 55 Flügen von Berlin nach Palma de Mallorca. Das Funktionsprinzip der Sharklets: Durch die verbesserte Auftriebswirkung kann der mit Sharklets ausgestattete Airbus zudem schneller steigen. Dies wiederum reduziert den Lärm am Boden.

Ökoeffizientes Fliegen ist Programm

2012 hat Deutschlands zweitgrößte Airline mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,4 Litern pro 100 geflogene Personenkilometer (PKM) eine neue Bestmarke erreicht. Mit einem umfassenden und von airberlin Experten entwickelten Treibstoffeffizienz-Programm verbessert das Unternehmen kontinuierlich alle Prozesse rund um den Flug und erarbeitet neue Einspar-Potenziale. Die Sharklets sind ein weiterer wichtiger Schritt in dem Programm Ökoeffizientes Fliegen.

Mittlerweile haben die Experten der airberlin group insgesamt 55 Maßnahmen erarbeitet, die rund um den Flug die Möglichkeit bieten, Treibstoff zu sparen. Diese betreffen unter anderem die Bereiche Flugplanung, Gewichtsreduzierung, Flugzeugmodernisierung und Flugdurchführung. Dabei geht es jedoch keinesfalls darum, weniger zu tanken, sondern ausschließlich darum, von dem getankten Treibstoff weniger zu verbrauchen.

Insgesamt hat airberlin mit allen Maßnahmen im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Tonnen CO2 eingespart. Für ihr Engagement im Bereich Ökoeffizienz wurde die airberlin group schon mehrfach ausgezeichnet. Bis 2015 will die airberlin group ihren Treibstoffverbrauch auf 3 Liter pro 100 PKM senken.

Automatischer Bordkartenscan in Stuttgart

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Am Flughafen Stuttgart können Passagiere beim Abflug jetzt schneller zur Sicherheitskontrolle gelangen: Die Flughafengesellschaft optimiert mit einer automatischen Bordkartenkontrolle den Zugang der Fluggäste zur Passagierkontrolle.

Ab sofort gibt es in allen Terminals zusätzlich zur bisherigen manuellen Bordkartenkontrolle auch eine automatische Kontrolle mit Hilfe eines Scanners. Dieser prüft anhand von Barcodes zuverlässig, ob die Flugdaten aktuell sind und der Passagier zutrittsberechtigt ist.

Scan von Papier und Smartphone

Gescannt werden Barcodes von Papiertickets ebenso wie von Smartphones und anderen Endgeräten. Die schnelle und effiziente Überprüfung der Daten trägt dazu bei, dass Fluggäste schneller in den Abflugbereich gelangen.

Zusätzlich verbessert wird der Zugang zum Sicherheitsbereich außerdem durch zwei neue Kontrollspuren für Passagiere im Terminal 2. Bis zum Sommer sollen zu den bisher 19 Fluggastkontrollen insgesamt sechs weitere Kontrollstellen eingerichtet werden. Bis dahin können Fluggäste auch in allen Terminals auf Monitoren die jeweilige Wartezeit an den Sicherheitskontrollen sehen. Wenn es also in einem Terminal einmal voller ist, lohnt sich nach einem Blick auf den Bildschirm eventuell der kurze Weg ins nächste Terminal.

Nürnbergs Sommerflugplan mit vier neuen Airlines und neuen Zielen

Ryanair, CityJet, Germanwings und Aegean Airlines sind die neuen Fluglinien im Sommerflugplan 2013 am Airport Nürnberg, der ab 31. März in Kraft tritt. Mit Pisa, Porto, Cagliari und London City stehen außerdem vier neue Ziele im Flugplan. Ryanair verstärkt das Low Cost-Segment in Nürnberg.

Ryanair mit Buchungsrekord

So ging das Ziel, mit besonders günstigen Direktverbindungen ein preisbewusstes Passagierklientel anzusprechen, bereits auf: Ryanair verbuchte mit den sechs Direktzielen Alicante, London Stansted, Málaga, Pisa, Porto und Cagliari nach eigenen Angaben einen Buchungsrekord.

Vueling, CityJet und Germanwings

Die Air France-Tochter CityJet hebt bereits seit Ende Januar zweimal täglich am Tagesrand von Nürnberg in Richtung des London City Airport ab. Vor allem Businessreisende nutzen diese Verbindung direkt ins Herz Londons, da man über den zentrumsnahen Flughafen in weniger als 15 Minuten ins Geschäftsviertel Canary Wharf gelangt. Neben den Einstiegstarifen ist für Privatreisende auch interessant, dass man mit der U-Bahn in kaum 30 Minuten zum Big Ben & Co. im Zentrum der Weltstadt gelangt.

Germanwings übernimmt die Route nach Hamburg von der Konzernmutter Lufthansa. Mit zwei täglichen Flügen und einem innovativen Preis- und Produktkonzept wird damit das Angebot von airberlin entsprechend ergänzt. Neu ist ab 27. Mai eine zusätzliche Direktverbindung mit dem Star Alliance-Mitglied Aegean Airlines nach Thessaloniki. Die griechische Hafenstadt ist damit viermal pro Woche mit Nürnberg verbunden. Aufgrund der erfolgreichen Saison 2012 verlängert zudem die spanische Airline Vueling 2013 ihren Buchungszeitraum und startet bereits ab 22. März.

Daneben setzt der Airport Nürnberg auf ein Profil bestehend aus einem touristischen Angebot sowie einem breiten Liniennetz, das Nürnberg mit den wichtigsten europäischen Wirtschaftszentren und den interkontinentalen Hub-Flughäfen mit über 200 Umsteigeverbindungen weltweit verbindet.

Interkontinentale Ziele über Airline Allianzen

Die touristischen Top-Ziele rund um das Mittelmeer und auf den Kanaren erreichen Urlauber ab Nürnberg mit Deutschlands zweitgrößter Airline airberlin. airberlin bleibt trotz Einschnitten im Streckennetz die wichtigste Touristikairline in Nürnberg. Weitere Feriencarrier wie Tuifly, SunExpress, Sky Airlines und viele mehr sorgen für hohe Frequenzen in der Ferienzeit.

Interkontinentalflüge sind ab Nürnberg über die verschiedenen Airline Allianzen möglich: So erreicht man Weiterflüge der Star Alliance mit Lufthansa und ihrer Tochter SWISS über Frankfurt, München und Zürich. Turkish Airlines fliegt mit erneut erhöhten Frequenzen zweimal täglich via Istanbul vor allem nach Asien und Afrika.

Mit den Sky Team-Mitgliedern KLM und Air France erreicht man über Amsterdam und Paris Ziele weltweit. Den Zugang zum weitgefächerten Netz der oneworld Allianz bietet airberlin über Düsseldorf und Berlin.

Kostenloses WLAN und neues Gastro-Angebot am Allgäu-Airport

Der Allgäu Airport bietet als erster Regionalflughafen Deutschlands in seinem Terminal nun kostenlos WLAN ohne zeitliche Beschränkung an. Dies ist Teil einer neuen Service-Offensive, mit der Fliegen ab und nach Memmingen noch attraktiver werden soll.

"Reisekomfort beginnt bereits am Boden", betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Deshalb wurde auch das gastronomische Angebot deutlich erweitert.

Kostenlos ins Internet – am Allgäu Airport ist dies nun zeitlich unbeschränkt im gesamten Terminalbereich möglich. Als erster Regionalflughafen in Deutschland bietet er jetzt diesen umfassenden Service. Anbieter ist das regionale Unternehmen smart-DSL aus dem Allgäuer Wiggensbach, das vor allem im ländlichen Raum mit Breitband-Internetanschlüssen für Aufsehen gesorgt hat. "Wir legen stets großen Wert auf Partner aus der Region", betont Ralf Schmid, "und freuen uns, dass es uns auch in diesem Fall gelungen ist."

Schwäbisch-sizilianische Biergarten-Offensive

Schwäbische und sizilianische Wurzeln gleichermaßen haben die Brüder Mario und Rosario Abbate, die nun die gesamte Airport-Gastronomie betreuen. Mit ihrem Partner Coffee Fellows sorgen sie in allen Bereichen des Terminals mit drei Coffee-Shops für das leibliche Wohl der Fluggäste. Neben Kaffeespezialitäten bieten die Brüder, die in Ulm aufgewachsen und ansässig sind, nun im öffentlichen wie im Sicherheits-Bereich des Airports Pasta- und Pizza-Spezialitäten an. Erweitert wurde auch das süße Programm. Unter dem Titel "Dulce" gibt es Schokolade und aus natürlichen Zutaten frisch zubereitetes Eis.

Neben den drei Shops wollen sie ab Mai im Außenbereich in Zusammenarbeit mit der Brauerei Meckatzer wieder einen Biergarten eröffnen – sowohl im Sicherheitsbereich wie außerhalb. "Damit wird der Airport auch als Ausflugsziel noch attraktiver", freut sich Geschäftsführer Schmid. Seit Jahren verzeichnet der Flughafen gerade in den Sommermonaten zahlreiche Gäste, die ihm einen Besuch abstatten, ohne später abzuheben.

Hamburg Airport: Sommerflugplan mit Städtezielen

Pünktlich zur Reise-Hauptsaison veröffentlicht Hamburg Airport seinen Sommerflugplan 2013. Er ist vom 31. März bis zum 26. Oktober gültig. Geschäftsreisende sowie Liebhaber von Städtereisen, Strandurlauben und Abenteuern können aus 115 unterschiedlichen Reisezielen wählen. Veränderungen gibt es vor allem beim Pauschalurlaub.

Vueling und Easyjet mit mehr Zielen ab Hamburg

Die spanische Fluggesellschaft Vueling baut ihre Präsenz in Hamburg weiter aus. Aufgrund der guten Resultate wird die bestehende Strecke nach Barcelona zu Beginn des Sommerflugplans zu einer täglichen Verbindung ausgebaut. Ab dem 18. Juni wird die Hansestadt von der jungen spanischen Fluggesellschaft mit Málaga verbunden. Außerdem fliegt Vueling schon seit dem 23. März Florenz an.

Neben Vueling engagiert sich auch easyJet immer stärker in Hamburg und nimmt die Flugziele Nummer fünf und sechs auf. Ab dem 21. März 2013 fliegt easyJet in die schottische Hauptstadt: Jeden Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag heben die Maschinen vom Typ Airbus A319 in Richtung Edinburgh ab. Und ab dem 29. März dieses Jahres geht es täglich um 16.40 Uhr in die ewige Stadt Rom.

Germanwings mit acht neuen Zielen ab Hamburg

Mit zahlreichen neuen Zielen verstärkt die Fluggesellschaft Germanwings ihr Angebot in Hamburg. Dabei sind die Verbindungen von Hamburg nach Barcelona, Korfu, Catania, Kos, Olbia, Istanbul, Split und Venedig ganz neu für die Günstig-Airline. Von der Konzernmutter Lufthansa übernimmt Germanwings zum 31. März 2013 außerdem die Strecken Dubrovnik, Nizza, Nürnberg, Palma de Mallorca, Stuttgart und Wien. Pristina bleibt wie in den vergangenen Jahren ebenfalls im Programm.

Türkei beliebtes Urlaubsziel ab Hamburg

Neben Spanien entwickelt sich die Türkei zum beliebtesten Urlaubsziel der Norddeutschen. Die mehrfach für die hohe Servicequalität ausgezeichnete Fluggesellschaft Turkish Airlines reagiert darauf mit mehr Flügen in Hamburg. 2013 wird die Strecke von Hamburg nach Istanbul erstmals durchgehend vier Mal täglich angeboten.

Ab Juni bietet die Airline außerdem täglich einen Spätflug abwechselnd nach Istanbul (Sabiha Gökcen), Ankara, Kayseri, Ankara, Izmir und Antalya an, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Damit ist Hamburg noch besser an die Türkei angebunden.

Öfter Prag und Saarbrücken/Luxemburg

Häufiger in die tschechische Hauptstadt geht es ab dem 01. Juni. Dann fliegt Czech Airlines zusätzlich mittags nach Prag und erhöht die Frequenz somit von 12 auf 18 wöchentliche Flüge. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ ATR-42/72. Auch Luxair fliegt häufiger ab Hamburg. Seit Mitte Januar gibt es zwei wöchentliche Flüge mehr nach Saarbrücken und Luxemburg. Damit bietet Luxair dann 14 Verbindungen pro Woche an.

Ab nächstem Winter fliegt TUI nonstop in die Karibik

TUI wird ab der Wintersaison 2013/14 Hamburg mit der Dominikanischen Republik, Mexiko und Barbados nonstop verbinden. Jeweils zwei Mal pro Woche wird eine Boeing 767-300 von der Hansestadt aus nach Punta Cana in die Karibik und nach Cancun auf die mexikanische Halbinsel Yucatan fliegen. Zusätzlich wird Deutschlands führender Reiseveranstalter im wöchentlichen Wechsel Nonstop-Flüge nach Barbados und La Romana (Dominikanische Republik) anbieten.

Reisetrends 2013: Städtereisen stärker gefragt

Ein beständiger Klassiker zeichnet sich auch für die Reisesaison 2013 ab: Es werden lieber mehrere Kurzurlaube als eine große Reise gebucht. Städtereisen liegen deshalb auch in diesem Jahr wieder voll im Trend. Es lockt die Norddeutschen vor allem in europäischen Metropolen wie Rom oder Edinburgh sowie die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Auch kurze Shoppingtrips nach Paris, London und Barcelona werden gerne direkt aus Hamburg gebucht.

Aber auch das verträumt-romantische Florenz und die wunderschöne Stadt Bristol, die Meer und Berge vereint, sind beliebte Ziele, die von Hamburg aus in kürzester Zeit erreichbar sind. Bristol wird seit dem 11. Februar 2013 ganz neu fünf Mal pro Woche von bmi regional bedient. Ab dem 08. April werden elf wöchentliche Flüge angeboten.

Die Urlaubsziele bestehen eben nicht nur aus Sommer, Sonne und Strand. "Inzwischen wollen immer mehr Urlauber gleichzeitig eine facettenreiche Kultur- und Naturlandschaft sowie Entspannung am Strand erleben", sagt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter der Abteilung Aviation Marketing am Hamburg Airport. Er empfiehlt unter anderem die kroatischen Küstenstädte Split.

Individuelle Reiseplanung zunehmend wichtig

Veränderungen gibt es vor allem beim Pauschalurlaub, Urlauber greifen vermehrt auf eine individuelle Reiseplanung zurück. Dabei nutzen die Reisehungrigen gern Package-Touren eines Reiseanbieters. Diesen Trend stellen auch Reisebüros fest. "Die Reisebüros haben ihr Portfolio ganz darauf eingestellt, den Kunden einen individuellen Service zu bieten." sagte Kearsley. Das gelte für Reisende, die gerne mehrmals im Jahr einen Kurzurlaub antreten genauso wie für längere Fernreisen. Diese bestünden häufig aus dem Besuch verschiedener Ziele im Stil der Backpacker-Touren.

Insbesondere über die Langstreckenangebote Dubai (Emirates), Newark/New York (United Airlines) und Shanghai (China Eastern) können viele beliebte Ziele weltweit mit nur einmal Umsteigen erreicht werden. Dazu gehören auch Destinationen wie Bangkok, Singapur oder Bombay.

Boeing liefert 7.500ste 737 aus

Boeing hat die 7.500ste Boeing 737 an die malayische Fluggesellschaft Air Malindo übergeben. Malindo Air ist ein von Jakarta gegründetes Joint Venture aus der indonesischen Lion Air und der Malaysias NADI Group (National Aerospace and Defence Industries). Mit der Next-Generation 737-900ER will Malindo Air seine Low-Cost-Services starten.

Malindo Air 737-900ER (Extended Range) mit dem für Passagiere komfortablen Boeing Sky Interior bietet modern gestaltete Seitenwände und Fensterrahmen, eine LED-Beleuchtung, die das Gefühl von mehr Geräumigkeit vermittelt sowie größere und schwenkbare Staufächer über den Sitzen.

Die Boeing 737 ist der meistverkaufte Business Jet aller Zeiten mit Bestellungen von insgesamt über 10.500 Flugzeugen. Fast 85 Prozent des Boeing-Auftragsbestandes von derzeit mehr als 3.100 Maschinen des Typs 737 Next-Generation werden mit dem neuen Boeing Sky Interior ausgestattet werden.

Frankfurt bester Cargo-Flughafen Europas

Der Flughafen Frankfurt ist im Jahr 2013 zum wiederholten Mal mit dem "Air Cargo Excellence Award" als bester Frachtflughafen Europas ausgezeichnet worden. In der Gruppe der Airports mit mehr als einer Million Tonnen Cargo-Umschlag pro Jahr verweist Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz seine Wettbewerber Amsterdam-Schiphol, London-Heathrow und Paris-Charles de Gaulle auf die Plätze.

Mit dem jährlich verliehenen Preis sollen exzellente Prozessabläufe in den Kategorien Kundenbeziehungen und -service, Preis-Leistungsverhältnis, Infrastruktur und Organisationseffizienz ausgezeichnet werden. Frankfurt Airport geht in diesem Jahr bereits zum fünften Mal seit 2005 als europäischer Sieger aus diesem Wettbewerb hervor.

"Der Award ist eine großartige Auszeichnung – nicht nur für den Fraport-Konzern, sondern für die gesamte Cargo Community am Flughafen Frankfurt. Er zeigt, dass unsere enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Luftverkehrsgesellschaften und den in der Airport City ansässigen Logistik-Unternehmen zu positiven Synergien führt." kommentierte Anke Giesen, Vorstand Ground Handling der Fraport AG, den erneuten Erfolg des Unternehmens.

Derzeit sind am Flughafen Frankfurt rund 78.000 Menschen beschäftigt, was ihn zur größten Arbeitsstätte Deutschlands macht. "Die Erfolgsgeschichte Frankfurts als Frachtumschlagplatz kommt allen hier wirtschaftenden Unternehmen zugute, sie kommt aber auch in Form von Arbeitsplätzen in der gesamten Region an." so Anke Giesen.

Mit einem Cargo-Aufkommen von 2,06 Millionen Tonnen war Frankfurt im Jahr 2012 Europas Nummer eins und belegte im weltweiten Airport-Vergleich den achten Platz. Der wachsenden Nachfrage der Logistik-Branche nach Ansiedlungsfläche am Flughafen soll mit der Schaffung weiterer 27 Hektar Bauland in der Cargo City Süd Rechnung getragen werden.

Hawaiian Airlines kauft 16 Airbus A321neo

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Nach einer Grundsatzvereinbarung (MoU) im Januar 2013 hat Airbus heute einen festen Auftrag über 16 A321neo-Flugzeuge von Hawaiian Airlines angekündigt. Damit hat die Fluggesellschaft ihre ersten Airbus Single-Aisle-Flugzeuge in Auftrag gegeben. Die Flugzeuge werden mit einer komfortablen Zweiklassenkabine mit rund 190 Sitzen ausgestattet.

„Mit der Erweiterung unserer Airbus-Flotte wächst auch unser Streckennetz“, sagte Mark Dunkerley, President und CEO von Hawaiian Airlines. „Unsere A330-Flotte wurde von unseren Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen begeistert angenommen. Mit der Aufnahme der A321neo in unsere Flotte erwarten wir die Schaffung von rund tausend neuen Stellen bei unserer Airline.“ Hawaiian hat ihre Auswahl des Triebwerks noch nicht bekanntgegeben.

Umweltbewusstsein beachtet

„Airbus ist stolz darauf, zu den wachsenden Erfolgen unseres Kunden beizutragen. Diese Bestellung ist das perfekte Beispiel dafür, wie das richtige Flugzeug bei der richtigen Airline nicht nur eine Unternehmenskultur, sondern auch eine lokale Gemeinschaft verändern kann“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

„Mit der A320neo-Familie richten wir unsere Produktreihe noch stärker an Umweltbelangen aus. Angesichts des Umweltbewusstseins der Hawaiianer ist dieser Aspekt ein weiterer Faktor zur Förderung eines umweltfreundlichen, nachhaltigen Wachstums der Airline. Außerdem handelt es sich bei dieser Familie um die die heutzutage komfortabelsten Single-Aisle-Flugzeuge.“

Lärm, Treibstoff, Reichweite verbessert

Mit neuen Triebwerken und großen, aerodynamisch optimierten „Sharklets“ an den Flügelenden werden die Flugzeuge der A320neo-Familie 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Darüber hinaus bietet die A320neo-Familie eine zweistellige Reduzierung der Stickoxid-Emissionen und fliegt dank neuer Triebwerke wesentlich leiser. Die A320neo soll Ende 2015 in Dienst gestellt werden, gefolgt von der A319neo und der A321neo im Jahr 2016.

Die A320-Familie ist die erfolgreichste und modernste Single-Aisle-Flugzeugfamilie: Mehr als 9.150 Flugzeuge wurden bisher bestellt und über 5.450 an 385 Kunden und Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert. Die A320neo leistet dabei bis zu 950 km/500 nm mehr Reichweite bzw. bis zu zwei Tonnen mehr Nutzlast bei vorgegebener Reichweite.

Cassidian zeigt neues Drohnen-Radar auf der LIMA ’13

Cassidian stellt auf der internationalen See- und Luftfahrtausstellung LIMA (Langkawi International Maritime & Aerospace Exhibition), die vom 26. bis 30. März 2013 auf der malaysischen Insel Langkawi stattfindet, luftgestützte Beobachtungssystene vor. Dabei sind auch sind mobile Flugradare mit aktiver Strahlsteuerung.

Luftgestützte Beobachtungssysteme (Airborne Observation Systems – AOS) werden in Dreh- und Starrflüglerplattformen integriert. Sie ermöglichen die Erfassung, Erkennung und Identifizierung von Objekten aus der Luft und aus großer Entfernung sowie bei Tag und Nacht. Diese Systeme sind mit einer Reihe hochentwickelter Sensoren ausgestattet, einschließlich HDTV-Kameras (High Definition), Geräten zur Wärmebilddarstellung (Thermal Imaging – TI) und Lasersensoren zur Entfernungsmessung, Anpeilung und Beleuchtung von Zielen usw.

"Cassidian will seine Geschäftsaktivitäten in der Region Asien-Pazifik deutlich und nachhaltig ausbauen. Die Teilnahme an der LIMA ’13 bietet eine exzellente Möglichkeit zur Präsentation unserer neuesten Lösungen in den Bereichen Avionik sowie Missions- und Radarsysteme", erklärte Peter Gutsmiedl, Head of Operations Asia & Pacific bei Cassidian.

Radar mit aktiver Strahlausrichtung

Auf der Messe werden verschiedene Cassidian-Produkte vorgestellt: SPEXER™ 2000 ist das weltweit erste Sicherheitsradar mit hochmoderner aktiver elektronischer Strahlschwenkung (Active Electronically Scanning Array – AESA). Dank dieser Technology kann das Radar mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen und bietet eine deutlich gesteigerte Detektionsleistung. Somit kann ein SPEXER™ 2000 Radar zwei oder mehr konventionelle Radargeräte ersetzen. Diese einzigartige Leistung ergibt sich aus der Kombination einer Vielzahl eigener Sende- und Empfangsmodule.

Die vom AOS erfassten Bilder können direkt zum Boden übertragen, aber auch an Bord aufgezeichnet werden. Diese Fähigkeiten werden von der Polizei und von halbstaatlichen Diensten sowie dem Militär typischerweise für Notfallmanagement, Such- und Rettungsdienste (Search and Rescue – SAR), zivile Sicherheit (Feuerwehr und Rettungsdienst), Strafverfolgung, Verkehrsmanagement, Überwachung, Grenzschutz sowie Schutz komplexer Anlagen (z. B. Ölfelder) genutzt.

Luftgestütze Systeme für zivile Luftfahrt

Das 2010 in Betrieb genommene System LEO-III-HD ist ein AOS der neuesten Generation mit Full HD-Auflösung. Die luftgestützten LEO-Systeme erfüllen den Standard DO-160 und damit die Anforderungen der zivilen Luftfahrt. LEO-III-HD unterliegt nicht der ITAR-Kontrollbestimmungen der USA (International Traffic in Arms Regulation), sondern lediglich der ITAR-Exportkontrolle der südafrikanischen und der deutschen Regierung.

Dank seiner über mehrere Jahrzehnte erworbenen Schlüsseltechnologien (Flugzeugkonstruktion, Präzisionsnavigation, Flugsoftware-Architektur, standardisierte Schnittstellen, Einsatzplanung usw.), gehört Cassidian heute zu den führenden Unternehmen auf dem Markt für unbemannte Flugsysteme (Unmanned Aerial Systems – UAS).

Auf der LIMA wird Cassidian das Kurzstrecken-UAV DVF 2000 vorstellen. Das einsatzerprobte System soll die Nachrichtengewinnungs- und Aufklärungsfähigkeiten von land- und seegestützten Streitkräften erhöhen. Das für Katapultstarts ausgelegte Starrflügel-Mini-UAS mit einer Reichweite von über 30 Kilometern hat eine Flugausdauer von rund zwei Stunden und kann bis zu ein Kilogramm schwere kombinierte Elektrooptik-/Infrarot-Nutzlasten tragen. Dazu liefert das DVF 2000 Echtzeit-Videos und Bilder an eine mobile Bodenkontrollstation.

SpaceX-Grasshopper macht bisher höchsten Sprung

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Grasshopper, das Mehrstart-Vehikel von SpaceX, verdoppelte nun seine maximale Höhe, indem es zu einem Sprung auf 80,1 Meter (262,8 Fuß) ansetzte. Dabei schwebte es für 34 Sekunden und landete auch wieder sicher mithilfe von genauer Schwenk- und Schubkontrolle. Der Grasshopper landete dabei mit der bisher größten Präzision wieder auf dem zentralen Bereich der Startrampe.

Beim Aufsetzen war des Schub-Gewichts-Verhältnis des Gefährts größer als eins, was sich als besonders interessant für den Lande-Algorithmus der Falcon 9 darstellt. Der Test wurde in der Raketenentwicklung von SpaceX im Werk in McGregor, Texas, abgeschlossen.

Der Grasshopper, das senkrecht startende und landende (vertical takeoff and landing, VTVL) Gerät von SpaceX, ist das laufende Projekt des Unternehmens hin zu einem besonderen Ziel: die Entwicklung einer vollständig und zügig wiederverwendbaren Rakete, eine Herausforderung, mit der das Unternehmen die Weltraumforschung durch eine deutliche Kostenreduzierung grundlegend umkrämpeln will. Damit testen die Ingenieure Technologien die es ermöglichen, Raketen nach dem Start auch wieder funktionstüchtig landen zu lassen, anstatt dass sie beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.

Dies war der vierte Testflug des Grasshopper, wobei jedes mal die erreichte Höhe deutlich gesteigert wurde. Im September letzten Jahres flog Grasshopper zu 2,5 Meter hoch (8,2 Fuß), im November 5,4 Meter (17,7 Fuß) und im Dezember 40 Meter (131 Fuß). Grasshopper selbst hat eine höhe von ca. 30 Metern, besteht aus einem Tank der ersten Falcon 9-Raketenstufe, einem Merlin 1D-Triebwerk, vier Stahl- und Aluminium-Stützbeinen mit hydraulischen Dämpfern und einer stählernen Tragekonstruktion.

Urteil: Kein Schadensersatzanspruch der Fluggesellschaften an GdF

In dem vor der 12. Kammer des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main verhandelten Rechtsstreit der Deutschen Lufthansa AG, Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG und Ryanair Ltd. gegen die Gewerkschaft der Flugsicherung e. V. (GdF) ist die Schadensersatzklage der drei Fluggesellschaften mit dem nun verkündeten Urteil abgewiesen worden.

Die GdF hatte ihre Mitglieder am 02. und am 08. August 2011 jeweils zu Streiks gegen die Betriebe der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) aufgerufen, die nach Durchführung zweier einstweiliger Verfügungsverfahren vor dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main und dem Hessischen Landesarbeitsgericht abgesagt wurden.

Die drei klagenden Fluggesellschaften machten in dem heute entschiedenen Rechtsstreit u. a. Schadensersatzforderungen wegen der infolge der Streikankündigungen durch ihre Passagiere erfolgten Buchungsstornierungen und der aus ihrer Sicht erforderlichen Flugverschiebungen geltend.

Nach Auffassung des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main unter dem Aktenzeichen 12 Ca 8341/11 muss die GdF den klagenden Fluggesellschaften keinen Schadensersatz leisten, weil sich die angekündigten Streiks nicht gegen sie gerichtet haben, sondern gegen die DFS, mit der ein Tarifvertrag abgeschlossen werden sollte.

Es fehlte an einem "betriebsbezogenen" Eingriff, der sich unmittelbar gegen die Klägerinnen richtete. Eine Verletzung des "Rechts am eingerichteten und ausgeübten Gewerbetrieb", die nach § 823 Abs. 1 BGB zum Schadensersatz verpflichtet, lag damit im Verhältnis der GdF zu den Klägerinnen nicht vor.

Ein Schadensersatzanspruch der drei klagenden Fluggesellschaften ergibt sich auch nicht aus einer Verletzung der Friedenspflicht, weil die GdF Streikforderungen erhoben hätte, die Gegenstand ungekündigter, von ihr mit der DFS abgeschlossener Tarifverträge waren. So handelte es sich bei den von der GdF mit der DFS abgeschlossenen Tarifverträgen nicht um Verträge, die den Schutz der klagenden Fluggesellschaften vor gewerkschaftlichen Streikaufrufen bezweckten.

Gegen das Urteil ist das Rechtsmittel der Berufung zum Hessischen Landesarbeitsgericht möglich.