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Dortmund Airport reduzierte Defizit für 2012

In der Aufsichtsratssitzung präsentierte Flughafen-Geschäftsführer Markus Bunk dem Aufsichtsrat das vorläufige Geschäftsergebnis für das Jahr 2012. Dabei wurde ein um 1 Million Euro geringeres Defizit als im Vorjahr ausgewiesen. Mit 18,5 Millionen Euro ist es im Jahr 2012 damit das Geringste seit 2003.

"Wir sind erleichtert, trotz der aktuell widrigen Umstände im Luftverkehr erneut unser Geschäftsergebnis optimiert zu haben", spielte Bunk besonders auf die Umstrukturierungsmaßnahmen der Airlines an, die auch am Dortmund Airport nicht ohne Spuren blieben. Trotz des weitgehenden Weggangs von Air Berlin und easyJet ist der Flughafen in Dortmund mit 1,9 Millionen Passagieren und 4,4 Prozent Wachstum der wachstumsstärkste Airport in NRW.

Neben Geschäftsergebnis und Anhörungstermin wurde dem Aufsichtsrat zudem das Nachhaltigkeitskonzept des Flughafens vorgestellt. So fördert der Airport nicht nur die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch die Mitarbeiter und unterstützt die Bildung von Fahrgemeinschaften und die Fahrradnutzung. Auch der Einsatz energiesparender, CO2-reduzierender LEDBeleuchtung wurde voran getrieben.

"Von unserem obersten Ziel, den Dortmunder Bürgern ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis zu präsentieren, sind wir leider noch weit entfernt. Gleichzeitig können wir diesen Kraftakt nur schaffen, wenn uns die Bezirksregierung in Münster Chancengleichheit verschafft", lenkte Bunk den Blick auf den laufenden Antrag zur Erweiterung der Betriebszeiten.

Vom 22. bis 26. April werde mit einer öffentlichen Anhörung in den Westfalenhallen der letzte Schritt hin zu einer Entscheidung gemacht, berichtete Bunk weiter – und hofft auf Ergebnisse im Sommer 2013. Mit einer Betriebszeit von 06:00 bis 22:00 Uhr hat der Dortmunder Flughafen mit die kürzesten Betriebszeiten eines Verkehrsflughafens in Deutschland.

Vueling hat Verbindung Hamburg – Florenz aufgenommen

Seit Samstag, 23. März 2013, gibt es eine direkte Flugverbindung zwischen Hamburg und Florenz. Die spanische Airline Vueling startet ihren Erstflug in die italienische Stadt um 12:25 Uhr. Ab dann wird die neue Nonstop-Strecke drei Mal wöchentlich angeboten. Bisher wird Florenz von keiner anderen Airline ab Hamburg Airport bedient. Auf der neuen Strecke werden Maschinen vom Typ Airbus A319 eingesetzt.

"Wir begrüßen das Engagement von Vueling am Hamburg Airport sehr. Florenz ist eine ideale Ergänzung in unserem Streckennetz. Wir sind sicher, dass die Verbindung gut angenommen wird", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Tickets nach Florenz sind ab 39,99 Euro (pro Strecke, inklusive Steuern) erhältlich.

"Deutschland liegt in diesem Jahr im Fokus unserer Expansion im Ausland – und das gilt insbesondere für Hamburg. Wir freuen uns daher sehr, mit Florenz eine bei Touristen wie Geschäftsreisenden gleichermaßen attraktive Destination erstmals ab Hamburg anbieten zu können", so Dr. Julio Rodriguez, CCO von Vueling.

    Hamburg-Florenz Florenz-Hamburg
Dienstag

Abflug

Ankunft

09:50 Uhr

11:45 Uhr

07:10 Uhr

09:15 Uhr

Donnerstag

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09:50 Uhr

11:45 Uhr

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09:15 Uhr

Samstag

Abflug

Ankunft

15:30 Uhr

17:25 Uhr

12:45 Uhr

14:50 Uhr

 

airberlins Erstflug non-Stop Berlin – Chicago

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Am Samstag war es so weit, airberlin startete zum ersten Mal ab Berlin nach Chicago und verbindet so als einzige Airline nonstop die deutsche Hauptstadt mit der Metropole am Lake Michigan. Chicago ist damit neben Fort Myers, Los Angeles, Miami und New York die fünfte Destination in den USA, die airberlin nonstop ab Deutschland ansteuert.

Bei einer feierlichen Zeremonie am Flughafen Tegel eröffneten Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin, und Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, gemeinsam mit den Ehrengästen Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, und James Melville, Gesandter der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, die neue Verbindung. Der Flug AB7420 startete um 10:00 Uhr in Berlin-Tegel und wird um 13:10 Uhr Ortszeit auf dem viertgrößten Flughafen der Welt, Chicago O’Hare International Airport, landen.

Start in den Wachstumsmarkt USA

Wolfgang Prock-Schauer, CEO von airberlin, sagte anlässlich des Erstflugevents: "Die Aufnahme der neuen Verbindung zwischen Berlin und Chicago steht ganz im Zeichen unserer Netzwerkstrategie für 2013. Mit diesem Nonstop-Flug stärken wir nicht nur unser Drehkreuz in Berlin, sondern bauen gleichzeitig unsere Präsenz in dem für airberlin strategisch wichtigen Wachstumsmarkt USA weiter aus."

Mit dem Mittleren Westen als bedeutenden Wirtschafts- und Industriestandort und Chicago als Handels- und Logistikzentrum der Vereinigten Staaten von Amerika ermögliche es diese neue Verbindung airberlin, die vorhandenen Synergien mit dem oneworld® Partner American Airlines noch besser auszuschöpfen. "Ab heute erweitern wir das bereits bestehende Codeshare-Abkommen mit American Airlines innerhalb der USA ab Chicago um 41 Anschlussziele." so Prock-Schauer.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Der Luftverkehrsstandort Berlin-Brandenburg gewinnt durch die neue Langstrecken-Verbindung der airberlin nach Chicago weiter an Attraktivität. Passagiere können mit airberlin ab dem Flughafen Tegel jetzt in vier Städte in den USA fliegen: Chicago, Los Angeles, Miami und New York. Ich freue mich, dass airberlin ihr Drehkreuz in Berlin weiter ausbaut."

Kontakte zur drittgrößten Metropole der USA

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin: "Der Nonstop-Flug von Berlin nach Chicago ist ein starkes Signal im internationalen Luftverkehr und ein wichtiger Schritt im Ausbau unserer transatlantischen Verbindungen. Dank des Engagements von airberlin ist unsere Stadt direkt mit der drittgrößten Metropole der USA verbunden.

Eine Basis für neue wirtschaftliche und kulturelle Kontakte ist gelegt. Über die Chancen, die sich damit für Berlin eröffnen, werde ich mit meinem Chicagoer Amtskollegen Rahm Emanuel und Wirtschafts-Vertretern vor Ort sprechen."

James D. Melville, Gesandter der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika: "Wir freuen uns, dass die Vereinigten Staaten das beliebteste Ziel der Deutschen für Langstreckenreisen sind und heißen jeden Besucher willkommen, der als Tourist oder Geschäftsreisender, zum Studium oder Familienbesuch zu uns kommt."

Burger für die ersten Fluggäste

Bei Jazzmusik, Mini-Burgern und Cupcakes konnten sich die 295 Gäste bereits am Gate auf ihren Flug nach Chicago einstellen. Unter den Fluggästen befindet sich auch eine Berliner Delegation mit Klaus Wowereit, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, ebenso wie airberlin CEO Wolfgang Prock-Schauer, der anlässlich des Jungfernfluges die drittgrößte Stadt in den USA besucht und sich dort mit Wirtschafts- und Medienvertretern trifft.

airberlin bedient die neue Strecke nach Chicago montags, donnerstags und samstags mit einem Airbus A330-200. Ab 01. Mai fliegt Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft zusätzlich jeden Mittwoch und Sonntag und erhöht somit die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen von drei auf fünf. Mit den optimalen Abflugzeiten in Berlin bietet airberlin Zubringerflüge ab derzeit acht deutschen Städten sowie ab zwölf weiteren Zielen in Europa wie zum Beispiel Helsinki, Krakau, Moskau, Sankt Petersburg, Stockholm, Wien und Zürich an.

Insbesondere für Reisende aus Warschau, der neuen europäischen Hauptstadt im Streckennetz von airberlin, sind die Anschlussverbindungen nach Chicago via Berlin optimal. In den USA bietet airberlin durch das erweiterte Codeshare-Abkommen mit dem oneworld Partner American Airlines ihren Fluggästen außerdem zahlreiche weitere Anschlussverbindungen von den airberlin Destinationen in Nordamerika in nahezu jede Region der Vereinigten Staaten an. So erreichen Reisende aus Berlin beispielsweise via Chicago bequem mit nur einem Stopp amerikanische Großstädte wie Minneapolis, New Orleans und Seattle.

Gerüche in Condors Boeing 757: Flugbegleiter werden bewusstlos

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An Bord einer Boeing 757 (Flugnummer DE 5944) der Condor Flugdienst GmbH haben Crewmitglieder beim Landeanflug auf Las Palmas, Gran Canaria, am 22. März 2013 gegen 16:00 Uhr (Ortszeit Spanien) einen unbekannten Geruch wahrgenommen. Der Co-Pilot entschied routinemäßig und vorsorglich die Sauerstoffmaske im Cockpit aufzusetzen.

Das Flugzeug landete sicher, drei Flugbegleiter klagten über Unwohlsein. Bei Passagieren sowie den weiteren Crewmitgliedern traten keine Beschwerden auf. Nach dem regulärem Aussteigen der Passagiere startete die Crew das Hilfstriebwerk (APU), um die Ursache der Geruchsentwicklung zu finden.

Nach erneutem Auftreten des Geruchs haben zwei Flugbegleiter für kurze Zeit das Bewusstsein verloren. Sie suchten vorsorglich zusammen mit dem Co-Piloten ein örtliches Krankenhaus auf. Alle drei Crewmitglieder konnten die medizinische Einrichtung bereits wieder verlassen, die gesamte Besatzung ist auf dem Heimweg.

An Bord der Maschine des Typs Boeing 757-300 mit der Kennung D-ABOC befanden sich 242 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder. Das Flugzeug war um 11:44 Uhr (Ortszeit Deutschland) in Hamburg gestartet. Um die Passagiere des ursprünglich geplanten Rückflugs aus Las Palmas nach Hamburg zu fliegen, wird ein Ersatzflugzeug eingesetzt. Rein vorsorglich hat Condor entschieden, die Passagiere des Fluges DE 5944 zu informieren.

Condor arbeitet eng mit den deutschen und spanischen Untersuchungsbehörden zusammen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) wurde von Condor informiert und die spanischen Behörden haben die Untersuchung eingeleitet. Nähere Angaben zur Ursache des Geruchs liegen derzeit nicht vor. Das betreffende Flugzeug war erst im März einer großen routinemäßigen Wartung, dem sogenannten C-Check, unterzogen worden.

EADS will als Arbeitgeber noch attraktiver werden

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EADS will langfristig einer der begehrtesten Arbeitgeber in Deutschland sein. Allerdings sei der Weg in die Spitzengruppe aufgrund der starken Konkurrenz seitens der Automobilbranche und des Mittelstands nicht einfach, sagte EADS-CEO Tom Enders anlässlich des EADS-Frühlingsempfangs 2013 in Berlin.

Doch sei das Ergebnis einer Untersuchung, wonach Airbus den 5. Platz von 379 untersuchten Unternehmen in Deutschland belegt, ein wichtiges Signal, dass EADS mit seinen Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter auf dem richtigen Weg sei. Für den Luft- und Raumfahrtkonzern sei es ein bedeutender Erfolg, dass die größte Division Airbus in Deutschland in einer Liga mit den Großen der Automobilbranche spiele.

"Gerade für unsere Branche ist das Ergebnis der Studie ein weiterer großartiger Erfolg in unserem Werben um die besten Köpfe", sagte Enders. "Nur wenn wir es schaffen, talentierte Fachkräfte langfristig an uns zu binden, werden wir auch in Zukunft erfolgreich sein. Gewiss, unsere faszinierenden Produkte helfen uns dabei. Wichtig ist aber, dass wir als gesamtes Unternehmen positiv auf junge Absolventen wirken."

10.000 neue Mitarbeiter in zehn Jahren

Auszeichnungen wie der Randstad Award, die der EADS-Konzern in den vergangenen Jahren erhalten hat, zeigen, dass die Branche unter Bewerbern an Beliebtheit gewinnt. Seit seiner Gründung konnte EADS die Zahl seiner Mitarbeiter konzernweit um über 50 Prozent erhöhen. In Deutschland alleine stellte EADS zwischen den Jahren 2000 und 2012 mehr als 10.000 neue Mitarbeiter ein.

Für das Jahr 2013 plant der Konzern in Deutschland mindestens 1.500 Neueinstellungen. Besonders angehende Ingenieure sehen EADS als attraktiven Arbeitsplatz. Mit Initiativen wie "My Life at EADS" geht das Unternehmen aktiv auf die persönlichen und familiären Bedürfnisse seiner Mitarbeiter ein und festigt so seine Vorreiterrolle als moderner Arbeitgeber.

Der EADS-Konzern fördert nicht nur die Karriereperspektiven von Auszubildenden, Hochschulabsolventen und erfahrenen Fachkräften, sondern will auch Kindern und Jugendlichen früh eine Chance für die Zukunft geben. Daher überreichte Tom Enders auf dem Frühlingsempfang einen Spendenscheck von jeweils 10.000 Euro an zwei Berliner Einrichtungen.

Technik-Interesse früh wecken

Dabei erinnerte Enders daran, dass es für EADS von besonderem Interesse sei, das Potenzial aller Kinder und Jugendlichen schon früh zu wecken und ihr natürliches Interesse an Technik zu fördern. Im Einzelnen unterstützt der Konzern mit der Spendenaktion die Lernwerkstatt zauberhafte Physik sowie das Kinderhaus Berlin Mitte.

Die Lernwerkstatt zauberhafte Physik befindet sich in der Gartenstadt Atlantic – einer denkmalgeschützten Wohnanlage direkt am Gesundbrunnen im Stadtbezirk Berlin-Mitte. Hier entstand seit 2003 ein deutsch-türkisch-jüdisches Kultur- und Integrationsprojekt mit Modellcharakter, wo nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund auf spielerische Weise Technik und Kultur begegnen.

Das Kinderhaus Berlin Mitte betreut Kinder und Jugendliche, die in schwierige familiären Situationen geraten sind. Durch das stationäre pädagogische Angebot wird den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Lebensperspektive aufgezeigt sowie das soziale Lernen innerhalb der Gruppe gefördert.

Vueling startet Verbindung Berlin – Florenz

Die spanische Airline Vueling fliegt ab sofort viermal pro Woche nonstop von Berlin nach Florenz. Damit baut die Airline ihr Flugangebot ab Berlin-Tegel weiter aus und fliegt neben Barcelona und Bilbao jetzt auch in die norditalienische Metropole. In der letzten Märzwoche starten die Flüge montags, mittwochs und freitags um 18:00 Uhr in Tegel, sonntags um 19:25 Uhr.

Von Florenz nach Berlin geht es montags, mittwochs und freitags um 15:15 Uhr, sonntags um 16:55 Uhr. Mit Beginn des Sommerflugplans am 31. März fliegt Vueling dann immer montags, mittwochs, freitags und sonntags um 16:15 Uhr ab Tegel und landet um 18:10 Uhr in Florenz. Ab Florenz geht es an denselben Tagen um 13:45 Uhr mit Landung in Berlin um 15:35 Uhr.

Florenz gilt zu Recht als eine der schönsten Städte der Welt. Nirgendwo liegen Kunst, historische Gemäuer und italienische Lebenslust so nah beieinander wie im Herzen der Toskana. 2013 wird die Stadt außerdem zur Radsporthochburg: Im September findet dort die 80. UCI-Straßen-Weltmeisterschaft statt.

Mit Beginn des Sommerflugplans bedient die spanische Airline Vueling über 200 Routen zu 100 Zielen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. 2012 beförderte Vueling 14,8 Millionen Geschäftsreisende und Urlauber.

Marokko, Kreta und Siebenbürgen neue Ziele ab Memmingen

Von A wie Alghero auf Sardinien bis V wie Valencia reicht die Liste der Flugziele, die der Allgäu Airport in seinem neuen Sommerflugplan 2013 präsentiert, der am kommenden Sonntag in Kraft tritt. Insgesamt können ab Memmingen 24 Destinationen in Europa und Nordafrika erreicht werden. Neu sind Chania auf Kreta, Marrakesch in Marokko und Targu Mures in Rumänien.

"Wachstum mit Augenmaß", auf diesen Nenner bringt Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid die aktuelle Entwicklung. "Die Airlines bündeln ihre Kräfte und konzentrieren sich auf erfolgversprechende Routen." Dazu zählen am Allgäu Airport neben den bisherigen Klassikern wie London, Dublin und Girona bei Barcelona immer wieder auch neue Ziele.

So steuert Ryanair jetzt erstmals Chania auf Kreta und das legendäre Marrakkesch an. Die faszinierende Stadt in Marokko, unter anderem bekannt für den mittelalterlichen Marktplatz sowie für ihre Basare, die Souks, ist auch Ausgangspunkt für Reisen ins Atlasgebirge. Wizz Air, die in diesem Sommer bis zu fünf Mal nach Kiew fliegt, bietet mit Targu Mures in Siebenbürgen ein neues Ziel an.

Unter den 24 Flugzielen dieses Sommers finden sich auch wieder europäische Hauptstädte wie Rom, London, Stockholm und Belgrad. Bis zu sieben Mal pro Woche geht es von Memmingen nach Mallorca, da sowohl Ryanair diese Strecke bedient, als auch Air Berlin im Auftrag großer Reiseveranstalter drei Mal pro Woche fliegt. Mitte Mai startet TUIfly wieder mit seinen Flügen ins türkische Antalya. Zwei Mal pro Woche geht es nonstop in die Sonne.

Auch das beliebte Korsika-Programm des Vorarlberger Spezialsten Rhomberg Reisen ist wieder vertreten. Das Bayerische Pilgerbüro veranstaltet wieder eigene Pilgerflüge nach Lourdes. Im Auftrag von Amos Reisen steuert Intersky – heuer mit einem neuen, größeren Flugzeug – Neapel an. Erstmals können bei Intersky für diese Verbindung auch Einzelplätze gebucht werden.

Leistungsfähige Überwachungsradare für kanadische Luftwaffe

Cassidian hat den Zuschlag für ein Programm im Wert von 50 Mio. Euro zur Ausrüstung der kanadischen Luftwaffenstützpunkte mit hochmodernen Flugplatzüberwachungsradaren erhalten. Die Beschaffungsbehörde Public Works and Services Canada hat sich für die Anschaffung von sieben Flugplatzüberwachungsradare des Typs ASR NG entschieden.

Ziel ist die Steigerung der Flugsicherheit auf kanadischen Flugplätzen und die Verbesserung der Integration der militärischen Luftfahrt in den zivilen Luftverkehr. Bei dem Projekt arbeitet Cassidian mit einem starken lokalen Partner zusammen – Lockheed Martin Canada.

Simon Jacques, Leiter von Cassidian Canada erklärte: "Das Radar ist besonders leistungsfähig in der weiträumigen Überwachung der Flughafenumgebung und der sicheren Führung einzelner Flugzeuge bei Start und Landung." Jacques weiter: "Unser ASR NG garantiert höchste Zuverlässigkeit, so dass sogar sehr kleine Objekte, wie etwa Ultraleichtflugzeuge und Vogelschwärme präzise geortet und klassifiziert werden können."

Tausende Flugzeuge gleichzeitig identifizierbar

Dank einer speziellen Datenverarbeitungssoftware ist das ASR NG in der Lage, den Flugverkehr auch in der Nähe von Windparks zu verfolgen. Als besonderes Merkmal umfasst das ASR NG das Sekundärradar MSSR 2000 I, das die zuverlässige Identifizierung von mehr als tausend Flugzeugen gleichzeitig ermöglicht.

Cassidian hat sich durch die weltweite Lieferung von Flugverkehrskontroll- und Flugplatzüberwachungssystemen einen Namen gemacht. So hat das Unternehmen etwa 30 ASR- und MSSR-Systeme in Deutschland und der Schweiz mit einem Auftragswert von knapp 400 Mio. Euro unter Vertrag. Darüber hinaus wird das Cassidian-Sekundärradar MSSR 2000 I von den Streitkräften von 30 Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Finnland, zur militärischen Freund-Feind-Erkennung eingesetzt.

Weststarts ab Zürich: Aussprache mit Gemeinden

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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt in der Schweiz (BAZL) hat Mitte März mit Vertretern der Gemeinden Regensdorf, Dällikon sowie Buchs über die Weststarts auf dem Flughafen Zürich gesprochen. Die Gemeinden äußerten ihre Unzufriedenheit über die bestehende Situation. Das BAZL verweist auf erste Massnahmen, die getroffen worden sind. Auch Probleme mit den Navigationscomputern kamen zur Sprache.

Vertreter der Gemeinden Regensdorf und Dällikon haben am 15. März 2013 beim Bundesamt ihre Unzufriedenheit über die Zunahme der Überflüge von bewohntem Gebiet in ihren Gemeinden zum Ausdruck gebracht. Trotz entsprechender Aufforderung des Bundesgerichts sei bis jetzt keine Abhilfe geschaffen worden.

Die Teilnehmer am Treffen haben den gemeinsamen Willen bekundet, eine weitere Verbesserung der Situation anzustreben. Mit dem Flughafen sollen entsprechende Lösungsansätze erörtert werden. Zu diesen Arbeiten sollen auch die Gemeinden beigezogen werden. Es wird deshalb ein weiteres Gespräch im Beisein von Vertretern des Flughafens stattfinden.

Programmierungsfehler an Navigationscomputern behoben

Am Treffen, an dem auch die Gemeinde Buchs vertreten war, hat sich gezeigt, dass bis jetzt unterschiedliche Auffassungen über die Ursachen der gegenwärtig unbefriedigenden Situation bestanden haben. Das BAZL hat darauf hingewiesen, dass auf seine Anweisung hin Programmierungsfehler bei den Navigationscomputern der Flugzeuge behoben worden sind. Damit konnte seit Anfang des Jahres die Streuung der Flugspuren und damit die Ausbreitung des Lärms reduziert werden.

Airport München: Rund 1,8 Millionen Reisende um Ostern

Der Münchner Flughafen erwartet die erste Urlaubsreisewelle des Jahres: Für die gesamte Dauer der Osterferien bis zum 07. April 2013 rechnet die Flughafen München GmbH mit einem Fluggastaufkommen von rund 1,8 Millionen Passagieren, davon alleine über 300.000 Fluggäste an diesem ersten Ferienwochenende vom gestrigen Freitag bis zum Sonntag.

Gefragt sind bei den Urlaubsreisenden auch in diesem Jahr wieder die Mittelmeerländer, knapp 2.000 Starts führen in den Osterferien alleine nach Italien, Frankreich, Spanien und in die Türkei. Angenehme Temperaturen versprechen Ägypten (84 Starts während der Osterferien) und Portugal (91 Abflüge).

Auch das Fernreiseangebot des Münchner Airports bietet eine Vielzahl an Urlaubszielen. 238 Maschinen werden in den Ferien am Münchner Airport in Richtung Nordamerika abheben. Allein 134 Starts führen zu Ländern am Arabischen Golf.

154 Maschinen starten von Bayerns internationaler Luftverkehrsdrehscheibe zu folgenden asiatischen Zielen: Bangkok, Busan, Delhi, Hongkong, Mumbai, Peking, Schanghai, Seoul und Singapur. Weitere reizvolle Destinationen für Fernreisende sind Johannesburg und Kapstadt (29 Starts), Sao Paulo (17) und die Ziele in der Dominikanischen Republik (12 Starts).

Rundfahrten um den Airbus A380

Der Münchner Flughafen lockt in den Osterferien aber nicht nur Flugreisende. "Daheimgebliebene" haben die Möglichkeit, in der Zeit von Samstag, 23. März bis einschließlich Sonntag, 07. April täglich an zwei Airbus-A380-Rundfahrten teilzunehmen. Die Touren zum derzeit größten Flugzeug der Welt starten am Besucherpark jeweils um 13:15 Uhr und 13:45 Uhr. Bei der Tour kann man den Riesen-Airbus von außen aus nächster Nähe beobachten.

Am Montag, den 01. April, findet von 11.00 Uhr bis 17:00 Uhr wieder das beliebte Osterprogramm im Besucherpark statt: Angesagt hat sich nicht nur der Osterhase sondern auch das Oberbayerische Puppentheater mit dem Kasperl. Natürlich fehlen weder das Glücksrad, die Flugzeug-Hüpfburg, die Flughafenfeuerwehr mit einem Einsatzfahrzeug noch das kostenfreie Kinderkarussell. Zauberclown "Luigi" bringt dem Nachwuchs das Ballonmodellieren bei.

Nicht entgehen lassen sollten sich alle Osterausflügler die Dauerattraktionen des Airport-Besucherparks: Vom Besucherhügel hat man einen guten Überblick über die Aktivitäten der modernen Verkehrsmaschinen auf dem westlichen Vorfeld des Flughafens. Die Flugzeug-Oldtimer im Besucherpark geben Einblick in die Anfänge der zivilen Luftfahrt.

Keine Lufthansa-Streiks an den Osterferien

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Lufthansa und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wurde am späten Abend des 22. März in Frankfurt am Main ohne Ergebnis auf den 17. April vertagt. Verhandelt wird für rund 33.000 Lufthansa-Beschäftigte am Boden sowie bei Lufthansa-Systems, der Lufthansa Service Group (LSG), der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo.

"Wir liegen weit auseinander", kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. "Der Tarifkonflikt besteht weiter, es hat trotz langer und intensiver Verhandlungen keine Annäherungen gegeben." Im Fokus der Verhandlung hätte vor allem das Thema Beschäftigungssicherung gestanden. Die Arbeitgeber hätten ihren Forderungskatalog nicht zurückgezogen. Ein Gehaltsangebot sei nicht vorgelegt worden.

Lufthansa weicht von Nullrunde ab

"Die Beschäftigten haben am Donnerstag mit Warnstreiks eindrucksvoll gezeigt, dass sie die Haltung der Arbeitgeber entschieden ablehnen und bereit sind, für ihre Forderung nach Beschäftigungssicherung und mehr Gehalt zu kämpfen", betonte Behle am späten Freitagabend.

Augenscheinlich hätte der Warnstreik Druck auf die Arbeitgeberseite gemacht, so dass diese zugesagt hätten, in der nächsten Verhandlungsrunde ein Angebot zu Beschäftigungssicherung und Entgelt vorzulegen. "Wir sind allerdings sehr skeptisch, dass dieses Angebot ausreichend sein wird" erklärte Behle.

Keine Streiks über die Osterferien

Damit seien Warnstreiks vor der dritten Verhandlungsrunde nicht aus-geschlossen. Aus Rücksicht auf die Passagiere werde ver.di jedoch über die Osterferien nicht zu Streiks bei Lufthansa aufrufen. "Die Arbeitgeber haben es in der Hand, die Situation zu entschärfen und die Weichen in Richtung einer Lösung zu stellen", erklärte die Gewerk-schafterin.

ver.di fordert für die Beschäftigten bei der Lufthansa 5,2 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Zudem sollen Verbesserungen für die Auszubildenden im Konzern erreicht werden. Hohe Priorität hat die Forderung der Gewerkschaft nach Beschäftigungssicherung.

Auszeichnung für Flughafen Zürichs Frachtabfertigung

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Zum zweiten Mal in Folge gewinnt der Flughafen Zürich den Air Cargo Excellence Award für seine Dienstleistungen im Frachtgeschäft. Der Flughafen Zürich wird für seine Frachtleistung mit dem Air Cargo Excellence Award 2013 honoriert. In der Kategorie „Europäische Flughäfen bis 399.999 Tonnen geflogene Fracht“ belegt der Flughafen Zürich wie schon im Vorjahr den ersten Platz.

In der weltweiten Rangliste aller Flughäfen liegt Zürich nach Punkten auf dem dritten Platz – gemeinsam mit den Flughäfen Dubai, Tokio und München. Im vergangenen Jahr wurden am Flughafen Zürich rund 291.000 Tonnen Fracht umgesetzt. Rund 1400 Mitarbeitende bei verschiedenen Firmen sorgen dafür, dass das Frachtgeschäft am Flughafen Zürich erfolgreich abgewickelt wird.

Für den Air Cargo Award wird jedes Jahr der Service und die Qualität der Frachtabfertigung verschiedener Flughäfen sowie deren Preis-Leistungsverhältnis, die Infrastruktur und die Leistung der beteiligten Behörden bewertet. Es ist die einzige internationale Bewertung rund um die Frachtabfertigung an Flughäfen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des World Cargo Symposiums 2013 der IATA in Dohar, Qatar, statt.

Über 8.900 Beschäftigte an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden erwiesen sich im Jahr 2012 erneut als Jobmotoren für die Region Mitteldeutschland: Gemeinsam mit ansässigen Firmen, Dienstleistern und Behörden zählten die Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG) insgesamt 8.940 Beschäftigte an beiden Standorten, dies entspricht einem Zuwachs von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vor allem die Beschäftigungsbereiche Frachtumschlag, Luftfahrzeugbau und flugzeugnahe Dienstleistungen erwiesen sich im Jahr 2012 als Wachstumstreiber. Die Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG selbst beschäftigten zum 31.12.2012 wie im Vorjahr über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Am Flughafen Leipzig/Halle konnte in den 130 ansässigen Unternehmen mit insgesamt 5.927 Arbeitnehmern zum 31.12.2012 eine Zuwachsrate von 3,7 Prozent erreicht werden. Die Gesellschaften der MFAG am Standort Leipzig/Halle weisen zu diesem Stichtag mit insgesamt 646 Beschäftigten ein nahezu stabiles Niveau aus.

Zum Jahresende waren am Flughafen Dresden in den 117 ansässigen Unternehmen 3.013 Personen beschäftigt. Das Beschäftigungsniveau gestaltete sich somit in Abhängigkeit von der Verkehrsentwicklung leicht rückläufig. Die Unternehmen der MFAG beschäftigten zum 31.12.2012 am Standort Dresden 364 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was dem Niveau des Vorjahres entspricht.

"Erneut haben sich die Flughafenstandorte Leipzig/Halle und Dresden nicht nur als Wachstums-, sondern auch als Beschäftigungsmotoren in Mitteldeutschland erwiesen. Diese stabile Entwicklung in einer für den Luftverkehr schwierigen Zeit wurde entscheidend mitgetragen durch die länderübergreifende Unterstützung der Politik und unserer Gesellschafter, die gleichermaßen den Flughäfen und der Region zu Gute kommt.", erläutert Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Planck-Karte offenbart Neues übers Universum

Es ist eine Reise zum Ursprung des Universums: Mit dem nach dem deutschen Physiker Max Planck benannten Weltraumteleskop startete am 14. Mai 2009, zusammen mit der Schwestersonde Herschel, Europas erste Mission zur Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung (Cosmic Microwave Background, CMB). An der nunvorliegenden Karte kann man erkennen, wie das Universum im Einzelnen entstanden ist und wie sich Energie und Dichte im Raum verteilt haben.

Die erste vollständige Himmelskarte dieser Hintergrundstrahlung liegt jetzt in einer bisher einmaligen Qualität vor. Auch deutsche Wissenschaftler sind im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements an dem Projekt beteiligt.

Hochauflösende Messung zeigt Materieverteilung

"50 Jahre nach der Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung haben Forscher aus 40 europäischen und zehn amerikanischen Instituten, darunter vom Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) in Garching, die Reststrahlung des Urknalls so exakt wie nie zuvor vermessen", berichtet Christian Gritzner vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Torsten Enßlin, Planck-Projektleiter beim Max-Planck-Institut für Astrophysik, ergänzt: "Uns interessieren besonders die winzigen Temperaturunterschiede in der Hintergrundstrahlung. Daran können wir erkennen, wie das Universum im Einzelnen entstanden ist und wie sich Energie und Dichte im Raum verteilt haben."

Das Weltraumteleskop hat den Himmel bis Januar 2012 fünfmal komplett durchmustert und diese Temperaturschwankungen durch auffällige Fleckenmuster sichtbar gemacht. Die Mikrowellenstrahlung vom "ältesten Licht im Universum" wurde dazu auf zwei hochempfindliche Instrumente, das Hochfrequenzinstrument HFI und das Niederfrequenzinstrument LFI, fokussiert.

Beide zusammen decken einen besonders breiten Frequenzbereich von 25 bis 1000 Gigahertz ab. Sie verfeinern und ergänzen die Ergebnisse und Erkenntnisse der beiden Vorgängermissionen COBE (1989) und WMAP (2001) der US-Raumfahrtbehörde NASA. HFI wurde im Januar 2012 abgeschaltet, LFI wird noch bis Sommer 2013 messen.

Planck hat die Forschung im wahrsten Sinne des Wortes in andere Dimensionen geführt: "Die kosmische Hintergrundstrahlung ist rund 380 000 Jahre jünger als das Universum. Sie stellt also eine direkte Verbindung zur Geburtsstunde des Kosmos dar, sie ist das älteste Licht des Universums", erläutert DLR-Wissenschaftler Christian Gritzner.

Direkt nach dem Urknall herrschten Temperaturen von mehreren Millionen Kelvin. Aus dieser energiegeladenen "Ursuppe" bildeten sich die Bausteine der heutigen Materie. Nach knapp 380.000 Jahren war die Temperatur des sich ausdehnenden Universums auf etwa 3000 Kelvin (rund 2700 Grad Celsius) gesunken. Die bis dahin auftretenden Nebel lösten sich auf und die heute noch sichtbare kosmische Hintergrundstrahlung entstand. Das Weltall expandierte weiter und kühlte schließlich bis auf die heutigen 2,7 Kelvin ab. Die ersten Galaxien mit Sternen und später auch die Planeten bildeten sich erst 400 Millionen Jahre nach dem Urknall.

Mehr Dunkle Materie als angenommen

Die minimalen Temperaturschwankungen in Plancks CMB-Karte verdeutlichen kleinste Unterschiede in der Verteilung der Dichte im frühen Universum. Denn die Detektoren des Teleskops sind so konstruiert, dass sie über einen weiten Frequenzbereich die winzigen kosmologischen Temperaturunterschiede, die erst auf der fünften und sechsten Nachkommastelle auftreten, messen können.

"Das erlaubt uns, Rückschlüsse auf die frühe Verteilung der Materie zu ziehen und Parameter der kosmischen Entwicklung in einer bisher nicht möglichen Qualität zu bestimmen", schildert Astrophysiker Torsten Enßlin vom MPA. So zeigen die Daten unter anderem, dass die normale Materie, aus der Galaxien, Sterne und auch die Erde bestehen, nur mit knapp fünf Prozent zur Massen- und Energiedichte des Universums beitragen.

Mit fast 27 Prozent deutlich mehr vorhanden als bisher angenommen ist die "Dunkle Materie", die sich nur über ihre Schwerkraftwirkung bemerkbar macht. Kleiner als der bisherige Standardwert ist auch die Geschwindigkeit, mit der sich das Universum heute ausdehnt – die so genannte Hubble-Konstante: Das Universum ist demzufolge mit 13,82 Milliarden Jahren älter als bisher angenommen.

Aufwändige Datenaufbereitung

Neben Fragen zum Alter und zur Zusammensetzung des Universums interessieren die Forscher aber auch die astronomischen Vordergrundquellen, die aufgrund der hohen Frequenzbreite der Planck-Instrumente gut vom Signal der Hintergrundstrahlung getrennt werden können. Auch Objekte wie "Kalter Staub" und Galaxienhaufen lassen sich mit Planck untersuchen.

Das DLR Raumfahrtmanagement hat die Mission seit 1999 mit insgesamt 6,3 Millionen Euro gefördert. Die Max-Planck-Wissenschaftler aus Garching erfüllen in den beiden Konsortien für die wissenschaftlichen Instrumente eine zentrale Schnittstellenfunktion: "Wir entwickeln vor allem Software für die Koordinierung der komplexen Datenbearbeitungsabläufe und für die Simulation der Planck-Daten zur statistischen Absicherung der wissenschaftlichen Ergebnisse. Diese wird in den Zentren, in denen die Satellitendaten von Planck analysiert und wissenschaftlich aufbereitet werden, eingesetzt", veranschaulicht Torsten Enßlin, und fügt hinzu: "Planck hat auf seine Weise ein Bild des Universums gezeichnet, das uns neue Ansätze für die Erforschung des Kosmos zeigt."

Osterurlaub am Mittelmeer ab Dortmund Airport

Kurz vor den Osterfeiertagen hat sich der Dortmund Airport für die Osterferien gerüstet. In den beiden Ferienwochen erwartet der Flughafen rund 104.000 Fluggäste und damit drei Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. "Im diesjährigen Ostergeschäft stellen wir fest, dass sich unsere Fluggäste nach dem harten und langen Winter nach Sonne sehnen. Die starken Ziele werden im Mittelmeerraum liegen", erklärt Flughafensprecher Sebastian Scheske.

Neben den Klassikern Antalya und Palma seien vor allem die neuen Ziele Malaga und Alghero sowie Porto und Faro an der portugiesischen Küste sehr gefragt. Die Verbindung nach Barcelona mit der spanischen Airline Vueling startet Karfreitag und bringt damit ein weiteres Highlight in die zweite Ferienwoche.

Flugreisende, die es weiter in die Ferne zieht, nutzen dagegen das Drehkreuz München. Warmwasserziele jenseits des europäischen Kontinents sind mit Germanwings und Lufthansa ab Dortmund erreichbar. "Zu fairen Preisen fliegen die Fluggäste direkt ab Dortmund, steigen in München auf Lufthansaflüge um und müssen dort nicht mal das eigene Gepäck tragen," beschreibt Scheske die Vorteile der Verbindung. Die Flüge seien dabei sowohl über Germanwings als auch über Lufthansa buchbar.

easyJet startet Nonstop-Verbindung Hamburg – Edinburgh

Malerische Küste, historische Altstadt und lebendige Kulturmetropole: Das erwartet Besucher Edinburghs. Seit heute fliegt die Fluggesellschaft easyJet viermal wöchentlich in die schottische Hauptstadt. Jeden Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag heben die Maschinen vom Typ Airbus A319 ab.

easyJet startet um 16:35 Uhr in Hamburg und landet um 17:30 Uhr in Edinburgh. Den einfachen Flug auf der Strecke Hamburg-Edinburgh gibt es dabei ab unter 100 Euro.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: "Wir begrüßen das Engagement von easyJet auf der Strecke Hamburg – Edinburgh sehr. Sowohl im schottischen als auch im Hamburger Markt besteht eine große Nachfrage nach dieser Verbindung. Sie ist eine hervorragende Ergänzung unseres bestehenden Streckennetzes nach Großbritannien. Für Hamburg Airport ist Edinburgh neben London, Manchester, Birmingham und Bristol bereits das fünfte Ziel in das Vereinigte Königreich. Wir sind sicher, dass die Verbindung gut angenommen wird."

Großbritannien gehört für Hamburg Airport zu den stärksten internationalen Märkten. Bereits im vergangenen Jahr gab es zwischen der Hansestadt und den britischen Destinationen knapp 900.000 Passagiere. Mit einem Anteil von 40 Prozent nutzt vor allem ein großer Teil an Geschäftsreisenden diese Flugangebote.

easyJet fliegt seit 2005 ab Hamburg Airport. Bislang bedient die Airline vier Strecken ab Hamburg: London-Gatwick, London-Luton, Manchester und Basel. Edinburgh ist das fünfte Ziel. Am 29. März kommt mit Rom die sechste easyJet-Strecke hinzu.

Flughafen München erzielt Rekordwerte bei Umsatz und Passagieren

Der Münchner Flughafen hat trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen im Betriebsjahr 2012 abermals Rekordwerte bei Umsatz und Passagieren verbucht: Die Flughafen München GmbH setzte nach den vorliegenden Berechnungen im vergangenen Jahr im Konzern rund 1,2 Milliarden Euro um.

Dies sind über 50 Millionen Euro bzw. fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBITDA) liegt mit rund 515 Millionen Euro um 30 Millionen bzw. sechs Prozent über dem Vorjahreswert. Das Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) ist auf rund 95 Millionen Euro angestiegen.

Weniger Fracht und Flugbewegungen – Plus bei Passagieren

Mit 38,4 Millionen Fluggästen wurde 2012 abermals ein Passagierrekord erzielt und das Vorjahresergebnis um 600.000 Passagiere bzw. knapp zwei Prozent übertroffen. Damit lag der Münchner Airport prozentual deutlich über dem bundesweiten Trend. Insgesamt wurden 2012 am Münchner Flughafen knapp 400.000 Starts und Landungen durchgeführt, 2,9 Prozent weniger als im Vorjahr. "Die Fluggesellschaften haben die erhöhte Passagiernachfrage 2012 aufgrund von Flottenerneuerungen durch den Einsatz größerer Flugzeuge auffangen können", erklärte der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Unternehmens am Münchner Flughafen.

Die zunehmende Effektivität an Bayerns internationalem Luftverkehrsdrehkreuz zeigte sich deutlich bei der Auslastung der Flugzeuge: Hier verzeichnete der Münchner Airport im vergangenen Jahr mit 74,5 Prozent sogar die bisher höchste Auslastungsquote seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1992. Zum Vergleich: Im Eröffnungsjahr waren die Maschinen im Durchschnitt lediglich zu 60,7 Prozent ausgelastet. Das durchschnittliche Sitzplatzangebot pro Flug erhöhte sich 2012 in München um vier auf 138 Plätze. Noch vor zehn Jahren wurden pro Flug von und nach München im Durchschnitt lediglich 111 Plätze angeboten. Die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Start oder Landung lag 2012 mit insgesamt 103 Fluggästen erstmals im dreistelligen Bereich.

Der Umschlag der per Luftfracht versandten Waren und Güter belief sich 2012 auf insgesamt rund 272.000 Tonnen. Zusammen mit dem Luftpostaufkommen summiert sich die geflogene Fracht auf ein Cargo-Ergebnis von über 290.000 Tonnen. Dies entspricht einem Rückgang von vier Prozent gegenüber 2011, der auf die wirtschaftliche Situation in Teilen der Eurozone und anderen für die Luftfracht relevanten Märkten zurückzuführen ist.

Über 100 Airlines starteten im vergangenen Jahr in München regelmäßig zu insgesamt 242 Zielen in 68 Ländern. Der 2012 in München erreichte Passagierzuwachs basiert vor allem auf einer überdurchschnittlichen Steigerung im Europaverkehr: Hier wurde das Flugangebot von knapp 23 Millionen Fluggästen genutzt, über drei Prozent mehr als im Vorjahr. Mit rund 5,7 Millionen Passagieren legte auch die Anzahl der Reisenden im Interkontinentalverkehr gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent zu. Dagegen ist der innerdeutsche Verkehr um knapp zwei Prozent auf 9,6 Millionen Fluggäste zurückgegangen.

Rückläufe tageszeitabhänig – Spitzen bleiben

Die leichten Rückgänge im Bewegungsaufkommen des Münchner Flughafens betrafen fast ausschließlich Verbindungen in nachfrageschwächeren Tageszeiten. Damit bleiben die Engpässe zu den Hauptverkehrszeiten weiterhin bestehen. Flughafenchef Kerkloh sieht deshalb die konkrete Gefahr, dass ohne dritte Start- und Landebahn eine Situation entsteht, in der Airlines und Passagiere zu anderen Flughäfen abwandern.

Kerkloh: "Damit gehen dem Freistaat Bayern zugleich wichtige Konjunktur- und Beschäftigungseffekte verloren. Die für die heimische Wirtschaft ebenso wie für Investoren und ansiedlungswillige Unternehmen so bedeutsamen Standortvorteile, die sich aus der Nähe zu einem prosperierenden Flughafen ergeben, stehen und fallen nun einmal mit dem Flugangebot des betreffenden Airports."

Beim zweiten strategischen Ausbauprojekt des Münchner Flughafens ist die Realisierung unterdessen bereits weit fortgeschritten. Der neue Terminal-Satellit auf dem östlichen Vorfeld hat inzwischen schon deutliche Konturen angenommen. Der nächste Meilenstein für dieses neue Passagiergebäude wird das für September geplante Richtfest sein.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Turbulenzen in der deutschen Luftverkehrsindustrie hob Flughafenchef Kerkloh auch in seiner Funktion als neuer Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen die Bedeutung der Branche für die Gesamtwirtschaft hervor: "Die deutsche Luftverkehrsindustrie beschäftigt über 800.000 Menschen, verschafft unseren heimischen Unternehmen eine effiziente Anbindung an ein weltweites Streckennetz und nimmt als Impulsgeber für viele weitere Wirtschaftszweige eine Schlüsselrolle innerhalb unserer Volkswirtschaft ein. Wer den Luftverkehrsstandort Deutschland stärkt, trägt deshalb weit über die Branche hinaus zu Wohlstand und Beschäftigung in unserem Land bei."

Wirtschaftsergebnisse FMG-Konzern (in Millionen Euro) 2012 (IFRS) 2011 (IFRS) 2011 (HGB)
Konzernumsatz 1.185 1.135 1.151
Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) * 515 485 489
Abschreibungen ** 235 245 154
Operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) * 280 240 335
Finanzergebnis -115 -130 -101
Steuern -70 -50 -40
Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) * 95 60 194
EBITDA-Marge 44% 43% 42%

Bitte beachten Sie, dass die Wirtschaftsergebnisse 2012 und 2011 (IFRS) vorläufig sind!

*) Ergebnisse 2011 bereinigt um Sondereffekte (Rückstellung für Umlandfonds und Ground Handling)

**) Erhöhung der Abschreibungen nach IFRS um rd. 90 Mio. €, u.a. wegen geänderter Nutzungsdauer beim Anlagevermögen im Vergleich zu Rechnungslegung nach Handelsgesetzbuch

HGB = Handelsgesetzbuch

IFRS = International Financial Reporting Standards

Das Jahresergebnis des Münchner Flughafens im Überblick:

 

Verkehrszahlen 2012 2011 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 38.360.604 37.763.701 +1,6 %
Flugbewegungen Gesamt 398.039 409.956 -2,9 %
Cargo, in Tonnen Luftfracht- und Luftpost (davon Luftfrachtumschlag) 290.301 t 272.202 t 303.655 t 286.201 t -4,4 % (-4,9 %)

 

Buchung mit Bedenkzeit bei airberlin

Wer kennt diese Situation nicht: Man hat einen günstigen Flug gefunden, aber der Chef hat den Urlaub noch nicht genehmigt oder die Freundin ist sich noch unsicher und die Flugbuchung muss warten. Damit der Flug auch am nächsten Tag noch zum gleichen Preis buchbar ist, räumt airberlin gegen Gebühr ihren Gästen ab sofort für die Reiseplanung bis zu 72 Stunden Bedenkzeit ein.

Einfach im Buchungsprozess neben dem ausgewähltem Flug die Checkbox "Jetzt Preis sichern" anklicken, bevor die Buchung gestartet wird. Auf der Kurz- und Mittelstrecke kostet dies zehn Euro, auf der Langstrecke 25 Euro pro Person. Bleibt die Buchung bestehen, sind keine weiteren Schritte notwendig. Ändern sich die Pläne des Fluggastes, kann die Buchung ganz einfach über "Mein Cockpit" online storniert werden. Im Anschluss wird eine Stornierungsbestätigung versendet und es werden die oben genannten Kosten für die 72 Stunden Preissicherung fällig.

Magdeburg/Cochstedt startet mit Programm in den Sommerflugplan

Am Dienstag, 26. März 2013, lädt der Airport Magdeburg/Cochstedt international Groß und Klein zur Gute-Laune-Eröffnung anlässlich des Erstflugs des Sommerflugplanes 2013 ein. Zwischen 09:00 und 14:00 Uhr verlost der offizielle Airport-Fanclub "Die CSO-Freunde e.V." bei einer Tombola für den guten Zweck tolle Preise.

Eine Malstraße wartet auf kreative Kids und rundet den ersten öffentlichen Auftritt des jungen Fanclubs im Terminal des Airport ab. Im Bistro stehen Snacks und Getränke für die ersten Fluggäste bereit, die sich auf ihren Urlaub in Palma de Mallorca freuen.

Für alle Besucher und die, die nicht bereits zu Ostern in den Urlaub reisen können, wartet Gute-Laune-Musik im Terminal, welche nicht nur zum Tanzen einlädt. Gute Aussichten gibt es zusätzlich von der Dachterrasse. Von hier aus lässt sich die Ryanair-Maschine beim Abheben gen Süden betrachten und der Eine oder Andere kann hier von Sonne, Strand und Meer träumen. Die geplante Abflugzeit des Erstflugs ist 12:45 Uhr.

2013 geht es nicht nur zweimal pro Woche nach Palma de Mallorca und Girona/Barcelona. Ab Herbst gibt es auch zu ausgewählten Terminen erstmals Flüge nach Dubai und Marokko.

Achtung! Die Ankunfts- und Abflugzeiten von Palma de Mallorca ab 02.04.2013 haben sich verändert!

Reisezeit Cochstedt -> Palma (dienstags)
Abflug CSO 14:55 Uhr
Ankunft PMI 17:25 Uhr
Reisezeit Palma -> Cochstedt (dienstags)
Ankunft CSO 14:30 Uhr
Ankunft CSO 14:30 Uhr

Änderungen vorbehalten!

Germanwings startet Route Nürnberg – Hamburg

Germanwings landet in Franken. Mit Start des diesjährigen Sommerflugplans am 31. März 2013 ist die deutsche Günstig-Airline auch am Nürnberger Flughafen vertreten. Sie führt künftig die bereits etablierte Strecke nach Hamburg der Konzernmutter Lufthansa fort. Die Verbindung wird werktags im so genannten doppelten Tagesrand, das heißt mit Abflügen jeweils morgens und abends, angeboten. Hinzu kommt ein weiterer Flug sonntagabends, so dass Hamburg insgesamt elfmal pro Woche angeflogen wird.

Germanwings setzt dafür einen modernen Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen ein. Die Günstig-Airline fliegt jeweils morgens um 08.20 Uhr nach Hamburg und erreicht die Hansestadt um 09.30 Uhr. Abends verlässt der Airbus Nürnberg um 20.00 Uhr, um gegen 21.10 Uhr die Elbe zu erreichen. Über Hamburg sind die südfranzösische Stadt Nizza und die beliebteste Ferieninsel der Deutschen, Palma de Mallorca, zu erreichen.

Thomas Winkelmann, Sprecher der Germanwings-Geschäftsführung: "Wir arbeiten gerade an einem innovativen und qualitativ hochwertigen Produkt. Die Strecke von Nürnberg nach Hamburg wird mit eine der ersten sein, auf denen wir unseren Kunden dieses Produkt anbieten. Und wir sind uns sicher, dass es gerade für Kunden mit hohem Qualitätsanspruch ein sehr gutes und überzeugendes Produkt ist."

Als "neue Germanwings" will die Günstig-Airline ab dem 01. Juli 2013 den europäischen Low Cost Markt revolutionieren. Dann startet Germanwings ein vollkommen neues Marken- und Produktkonzept, das allen Gästen das "Fliegen à la carte" ermöglicht. Fluggäste können sich von der günstigen Low Cost Reise ohne Zusatzleistungen bis hin zu einem hochwertigen Passagiererlebnis mit vielen Annehmlichkeiten und Extras ihr individuelles Paket zusammenstellen, das bis ins Detail zu ihren persönlichen Bedürfnissen passt.

Neues Klassenkonzept

Unter dem Dach einer durchgängigen Economy Class wird die "neue Germanwings" dazu drei Tarife mit verschiedenen Leistungs- und Servicepaketen anbieten: "Best" als hochwertigstes Angebot, das insbesondere die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden abdeckt aber auch für Privatreisende attraktiv ist, "Smart" als Tarifangebot mit inkludierten sowie individuell ergänzbaren Zusatzleistungen und "Basic" als reines Low Cost Angebot.

Der Best-Tarif beinhaltet das beste Produkt, das es derzeit für innereuropäische Low Cost Flugverbindungen gibt und Maßstäbe in der Branche setzn soll: Für den Fluggast ist ein Platz in einer der drei vordersten Reihen reserviert. Dort hat er den sehr großzügigen Sitzabstand von 32 Zoll (81,2 Zentimetern) und den freien Mittelsitz neben sich. Weitere Komponenten des neuen Best-Tarifs sind Zugang zu Lufthansa-Lounges, Priority Check-in und Benutzung der Fastlane bei der Sicherheitskontrolle, erhöhte Meilengutschrift bei Miles & More, HON Circle Meilen, doppelte Freigepäck-Menge (zweimal 23 Kilogramm), Catering à la carte an Bord, flexible Umbuchung und Stornierbarkeit des Tickets.

Der Smart-Tarif der "neuen Germanwings" ist der neue Standard-Tarif und entspricht einem klassischen Economy-Produkt mit sehr hoher Qualität: In diesem Tarif sind für die Passagiere die Reihen im vorderen Bereich des Flugzeugs reserviert, die mit 32 Zoll (81,2 Zentimetern) denselben großzügigen Sitzabstand wie beim Best-Tarif bieten. Smart beinhaltet Catering in Form eines Snacks und alkoholfreien Getränken sowie 23 Kilogramm Freigepäck.

Der günstigste Tarif ist der Basic-Tarif, der einem klassischen Low Cost Produkt entspricht: Wer ihn bucht, verzichtet zum Beispiel auf freies Catering und Freigepäck und kann im Flugzeug ab Reihe elf Platz nehmen.

Planck-Karte des Universums bestätigt

Heute wurde die bisher genaueste Karte der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, der fossilen Strahlung aus der Zeit des Urknalls, vorgestellt. Die ihr zugrunde liegenden Daten wurden mit dem Weltraumteleskop Planck der Europäischen Weltraumorganisation ESA erfasst. Einige der mit dieser Karte gewonnenen Erkenntnisse rütteln an den Grundfesten unseres derzeitigen Verständnisses des Weltalls.

Das Bild basiert auf den Daten der ersten sich über 15,5 Monate erstreckenden Beobachtungen von Planck. Es stellt die erste, den gesamten Himmel umfassende Abbildung der ältesten Lichtstrahlung im All dar, die ihren Abdruck am Sternenhimmel zu einer Zeit hinterließ, als unser Universum gerade 380 000 Jahre alt war.

Temperaturschwankungen verraten Dichte des Universums

Zu diesem Zeitpunkt bildete das Universum eine heiße, dichte Suppe aus zueinander in Wechselwirkung stehenden Protonen, Elektronen und Photonen bei einer Temperatur von etwa 2.700 °C. Als Protonen und Elektronen sich zu Wasserstoffatomen formten, wurde das Licht freigesetzt. Durch die Ausdehnung des Universums wurde auch dieses Licht bis heute auf Mikrowellen-Wellenlängen ausgedehnt und besitzt eine Temperatur von gerade einmal 2,7 Grad über dem absoluten Nullpunkt.

Die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung weist jedoch winzige Temperaturunterschiede auf, die sich mit Regionen von geringfügig abweichender Dichte in der Frühzeit des Universums decken und so den Keim für alle künftigen Strukturen, nämlich die heutigen Sterne und Galaxien, in sich tragen.

Dem kosmologischen Standardmodell zufolge entstanden diese Fluktuationen unmittelbar nach dem Urknall und wurden dann innerhalb eines kurzen Zeitraums beschleunigter Expansion, auch Inflation genannt, auf kosmologische Ausmaße ausgedehnt.

Planck wurde konzipiert, um diese Fluktuationen des gesamten Sternenhimmels mit bisher unerreichter Auflösung und Empfindlichkeit zu erfassen. Die Analyse der Eigenschaften und der Verteilung dieser Urstrukturen auf dem Planck-Bild der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung ermöglicht Rückschlüsse in Bezug auf die Zusammensetzung und Entwicklung des Universums von seiner Entstehung bis zum heutigen Tag.

Insgesamt stellen die mit der neuen Planck-Karte gewonnenen Erkenntnisse eine eindeutige und zudem die bisher präziseste Bestätigung des kosmologischen Standardmodells dar und setzen so neue Richtwerte für unser Bild von der Zusammensetzung des Universums.

Entdeckung neuer Phänemene

Dank der außerordentlichen Präzision der Planck-Karte konnten jedoch auch einige bisher ungeklärte Phänomene aufgedeckt werden, für deren Verständnis neue physikalische Erklärungsversuche erforderlich sein könnten.

"Die herausragende Qualität dieses Porträts, das uns Planck von einem noch in seinen Kinderschuhen stehenden All gezeichnet hat, ermöglicht uns, Schicht für Schicht bis zu seinem Ursprung vorzudringen, und macht uns gleichzeitig deutlich, dass unsere bisherige Vorstellung vom Kosmos alles andere als vollkommen ist. Voraussetzung für diese Entdeckungen waren die einzigartigen Technologien, die europäische Unternehmen für diese Mission entwickelt haben", so ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain.

"Seit 2010, als Plancks erstes den gesamten Himmel erfassendes Bild veröffentlicht wurde, waren wir damit beschäftigt, die Emissionen im Vordergrund, die den Blick auf das erste Licht des Universums bisher verstellt hatten, vorsichtig herausfiltern und zu analysieren, so dass sich die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung uns nun in ihren kleinsten, bisher unerkannten Details offenbart", erläutert George Efstathiou von der Universität Cambridge.

Zu den wohl überraschendsten Ergebnissen zählt die Tatsache, dass die Fluktuationen bei den Temperaturen der Hintergrundstrahlung auf großen Winkelskalen nicht den im Standardmodell vorhergesagten Werten entsprechen: Ihre Signale sind nicht so stark, wie dies von der von Planck entdeckten kleinmaßstäbigeren Struktur zu erwarten gewesen wäre.

Ebenfalls verblüffend ist die Asymmetrie der Durchschnittstemperaturen an den entgegengesetzten Hemisphären des Himmels. Dies widerspricht der im Standardmodell postulierten grundsätzlichen Ähnlichkeit des Universums, ganz gleich in welche Richtung man blickt.

Überarbeitung des Standardmodells nötig

Darüber hinaus erstreckt sich ein kalter Fleck über ein Areal am Himmel, das wesentlich größer ist als erwartet.

Bereits Plancks Vorgänger, die NASA-Mission WMAP, gab Hinweise auf die Asymmetrie und den kalten Fleck, jedoch schenkte man ihnen aufgrund der Zweifel an ihrem kosmischen Ursprung kaum Beachtung.

"Die eindeutige Erfassung dieser Anomalien durch Planck lässt keine weiteren Zweifel an ihrer Existenz zu. Sie können nun nicht mehr als Messfehler betrachtet werden. Wir müssen sie als Tatsachen hinnehmen und nun nach einer plausiblen Erklärung suchen", bekräftigt Paolo Natoli von der italienischen Universität Ferrara.

"Stellen Sie sich vor, Sie untersuchen das Fundament eines Hauses und stellen dabei einige Schwachstellen fest. Auch wenn Sie nicht sagen können, ob diese das Haus irgendwann zum Einsturz bringen, werden Sie zumindest versuchen, möglichst rasch neue Stützen zu errichten", erklärte bildlich François Bouchet vom Pariser Institut für Astrophysik.

Eine mögliche Erklärung für diese Anomalien wäre die Hypothese, dass das All in Wirklichkeit in einer größeren als der von uns beobachtbaren Skala nicht nach allen Richtungen hin gleich geartet ist. In diesem Szenario hätte das Licht der Hintergrundstrahlung einen wohl etwas komplizierteren Weg durch das Universum als bisher gedacht zurücklegen müssen, was zu einigen der ungewöhnlichen Beobachtungsergebnisse führen würde.

"Unser Fernziel sollte es sein, ein neues Modell zu entwerfen, das die Anomalien nicht nur vorhersagt, sondern auch zueinander in Beziehung setzt. Wir befinden uns jedoch gerade erst am Anfang und können noch nicht sagen, ob dies überhaupt möglich sein wird und welche neuen physikalischen Erklärungsversuche hierzu nötig wären. Es wird auf jeden Fall spannend!, freut sich Professor Efstathiou.

Ein neuer kosmischer Bauplan

Von diesen Anomalien abgesehen stehen die Planck-Daten jedoch in erstaunlicher Übereinstimmung mit dem erwarteten, relativ einfachen Modell des Universums und ermöglichen den Wissenschaftlern, die einzelnen Steine seines Bauplans nun auch bis ins kleinste Detail zu beschreiben.

Die normale Materie, aus der Sterne und Galaxien bestehen, macht lediglich 4,9 Prozent der Masse-/Energiedichte des Alls aus. Dunkle Materie, die bisher nur indirekt über den Einfluss ihrer Schwerkraft nachgewiesen werden konnte, ist mit einem Anteil von 26,8 Prozent vertreten, also um fast ein Fünftel mehr als bisher angenommen.

Die dunkle Energie hingegen, eine rätselhafte Kraft, die für die immer schnellere Ausdehnung des Universums verantwortlich gemacht wird, fällt weniger ins Gewicht als in den bisherigen Schätzungen.

Zu guter Letzt lässt sich anhand der Planck-Daten auch ein neuer Wert für die Hubble-Konstante ermitteln, das heißt für die Geschwindigkeit, mit der sich das Universum heute ausdehnt, nämlich 67,15 km/s/Megaparsec. Dies liegt deutlich unter dem derzeitigen, in der Astronomie verwendeten Standardwert. Aus diesen Daten lässt sich für das All auf ein Alter von 13,82 Milliarden Jahren zurückschließen.

"Mit diesen bisher präzisesten und ausführlichsten Karten des Himmelszelts im Mikrowellenspektrum schafft Planck ein neues Bild vom Universum und führt uns gleichzeitig an die Grenzen unseres Wissens, was die aktuellen kosmologischen Theorien angeht", so Jan Tauber, ESA-Projektwissenschaftler für Planck.

"Wir stellen eine erstaunliche Übereinstimmung mit dem kosmologischen Standardmodell fest, wenn auch einige rätselhafte Phänomene uns keine andere Wahl lassen, als gewisse grundsätzliche Annahmen zu überdenken. Wir stehen erst am Anfang eines neuen Unterfangens und sind zuversichtlich, dass unsere kontinuierlichen Studien der Planck-Daten weiteres Licht auf diese Rätsel werfen werden."

Messungen der Planck-Sonde dauern noch an

Die neuen Daten basieren auf der ersten sich über 15,5 Monate erstreckenden Himmelsdurchmusterung von Planck. Die 2009 gestartete Sonde kartiert den Sternenhimmel in neun verschiedenen Frequenzen, wozu zwei technisch komplexe Instrumente eingesetzt werden: das Niedrigfrequenzinstrument (LFI), das die Frequenzbänder zwischen 30–70 GHz abdeckt, und das Hochfrequenzinstrument (HFI), das die Frequenzbänder zwischen 100–857 GHz erfasst. Das HFI hat seine Durchmusterung im Januar 2012 abschließen können, die Beobachtungen des LFI sind noch im Gange.

Plancks erste den gesamten Himmel erfassende Aufnahme wurde 2010, der erste wissenschaftliche Datensatz 2011 herausgegeben. Die Wissenschaftler waren seitdem damit beschäftigt, die Emissionen im Vordergrund, die den Blick auf das erste Licht des Universums bisher verstellt hatten, herausfiltern, kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung aufzudecken. Der nächste Datensatz an kosmologischen Daten wird für Anfang 2014 erwartet.

Die Entwicklung der Mission Planck wurde durch erhebliche finanzielle und technische Beiträge aus den ESA-Mitgliedstaaten unterstützt. Mehr als 40 Prozent ihrer Entwicklungskosten wurde von den das HFI- und das LFI-Konsortium bildenden Einrichtungen bestritten. Dabei haben Frankreich und Italien über ihre den Hauptanteil der finanziellen Mittel bereitstellenden Raumfahrtagenturen CNES und ASI und die nationalen Forschungseinrichtungen mehr als die Hälfte der auf nationaler Ebene bereitgestellten Finanzmittel aufgebracht.

Noch bedeutender ist der Anteil der ESA-Mitgliedstaaten bei der wissenschaftlichen Auswertung der Mission und der Verarbeitung ihrer Daten. Darüber hinaus stellten die ESA-Mitgliedstaaten Schlüsseltechnologien zur Verfügung, wie etwa die innovative Kühlung für die Missionsinstrumente, deren Temperatur gerade ein Zehntel Grad über dem absoluten Nullpunkt liegen darf (minus 273,15 °C). Auch von der NASA kamen wichtige Technologien und Nutzlastkomponenten.

Forscher diskutieren Ergebnisse von Technologieträger TET

Extreme Hitze und Kälte im Wechsel, elektromagnetische Strahlung und Schwerelosigkeit – die Umgebungsbedingungen im Weltraum sind rau. Dennoch müssen Bauteile von Satelliten, der Internationalen Raumstation ISS und anderen Systemen diesen Einflüssen standhalten und zuverlässig funktionieren. Der „Technologie-Erprobungs-Träger“ TET, seit Juli 2012 in der Umlaufbahn, liefert dazu bereits jetzt Ergebnisse, die in die Planung künftiger Missionen einfließen können.

Im Rahmen des nationalen „On-Orbit-Verification“ (OOV)-Programms testet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Einsatzreife von Weltraumtechnologien direkt im All: Kernelement ist der Kleinsatellit TET-1 vom Hauptauftragnehmer Kayer-Threde GmbH aus München.

Der „Technologie-Erprobungs-Träger“ TET ist seit Juli 2012, mit insgesamt elf Experimenten an Bord, im Einsatz. Die bereits jetzt vorliegenden Ergebnisse aus der aktuellen Mission und künftigen Möglichkeiten werden anlässlich der TET Customer Days vom 21. – 22. März 2013 in Oberpfaffenhofen vorgestelt. Die Veranstaltung wird von Kayser-Threde im Auftrag des DLR ausgerichtet und bietet dem Teilnehmerfeld aus Raumfahrtagenturen, Forschungseinrichtungen und Industrie Gelegenheit zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Die Erkenntnisse fließen in die Planung künftiger Missionen ein.

„In den vergangenen sechs Monaten konnten alle elf Technologieexperimente entsprechend des Zeitplans aktiviert und bereits viele Betriebsszenarien durchfahren werden“, zeigt sich TET-Projektleiter im DLR-Raumfahrtmanagement Michael Turk mit dem Status der Mission zufrieden. Während des einjährigen Nutzlastbetriebs werden die Experimente abwechselnd auf dem Kleinsatelliten eingeschaltet und getestet. Dies erfolgt durch das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen. Die Technologieexperimente selbst wurden von Forschungseinrichtungen sowie der Industrie entwickelt und gebaut.

GPS-Navigation für Satelliten

So ist unter anderem der Raumflugbetrieb des DLR mit dem „Navigation and Occultation Experiment“ (NOX) an der Mission beteiligt. Ziel ist die Demonstration präziser Positions- und Bahnbestimmung eines erdnahen Satelliten mittels eines kommerziellen GPS-Empfängers. Dieser bietet eine einfache und kostengünstige Lösung, ist bisher jedoch nur für Anwendungen auf der Erde konzipiert. In einem zweiten Schritt soll auch die Tauglichkeit des Zwei-Frequenz-Empfängers als Sensor für die wissenschaftliche Sondierung der Erdatmosphäre erprobt werden.

Die Auswertung der bisherigen Daten zeigt, dass der verwendete Empfänger gute Positions- und Geschwindigkeitslösung liefert und eine Bahnbestimmung im Subdezimeterbereich ermöglicht. Negative Einflüsse der Weltraumbedingungen auf die verwendete Hardware konnten bisher nicht festgestellt werden.

Die ASP-Equipment GmbH steuert im Rahmen der TET-1 Mission das Experiment einer kommerziellen wiederaufladbaren Batterie bei, die mit hauseigener Prozesstechnologie raumfahrttauglich gemacht wurde. Ausgerüstet wurde die Batterie mit einem speziellen Batteriemanagementsystem und bietet so insgesamt einen kostengünstigen Ansatz. Die Messdaten belegen, dass die Batterie bisher keiner Degradation unterliegt – die Funktion der Batterie ist auch im Weltall vollständig gegeben.

Amerikanischen Feldeffekttrasistoren vergleichbar

Für eine zukünftige TET Mission wird ASP ein weiteres Experiment vorschlagen: das Konzept des „Commercial Off The Shelf“ (COTS) Converters. Mithilfe einer speziellen Verschaltung sollen europäische Transistoren künftig vergleichbare Wirkungsgrade wie sogenannte „MosFets“ erzielen – amerikanische Feldeffekttransistoren die sehr leistungsstark sind, jedoch speziellen Exportkontrollbestimmungen unterliegen.

Ein weiteres Technologieexperiment ist der von Kayser-Threde entwickelte „Sensor-Bus“ und zielt auf die Verringerung der Verkabelung an Bord eines Satelliten ab. So kann Masse und Komplexität reduzieren werden. Dieser Systemansatz ermöglicht mehr Flexibilität und eine vereinfachte Integration am Satelliten. Auf TET-1 wird der Sensor-Bus mit der ebenfalls eingesetzten, klassischen Verkabelung (NVS) verglichen.

Die Datenauswertungen zeigen, dass der Sensor-Bus die klassische Sensor-Verkabelung ersetzen kann. Die Fortsetzung, der Hybrid Sensor-Bus (HSB), führt in die Erprobungsanwendung auf den SmallGEO Träger des geplanten deutschen Forschungssatelliten „Heinrich Hertz“. Diese Technologie soll auch in die Weiterentwicklung des TET-Satellitenbusses einfließen.

TETs in Zukunft

Mit dem Konzept einer „TET-Familie“ soll institutionellen und kommerziellen Kunden ein auf die jeweilige Anwendung zugeschnittener Satellit angeboten werden: für klassische OOV-Anwendungen, für die Erdbeobachtung sowie das frühzeitige Erkennen von Waldbränden. Gemeinsam mit Projektpartner Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH arbeitet Kayser-Threde daher an einer vom DLR beauftragten Voruntersuchung für eine nachfolgende Satellitenmission: TET-2.

Der TET-1 Satellit wird in Deutschland von einem Konsortium unter Führung der Kayser-Threde GmbH in Zusammenarbeit mit der Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH und DLR-Instituten gebaut. Die Projektleitung für das Gesamtvorhaben liegt beim DLR Raumfahrtmanagement. Unterstützt wird die Satellitenmission TET-1 durch die DLR Programmdirektion Raumfahrtforschung und Raumfahrttechnologie. Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie nach einem Beschluss des Bundestages.

Lufthansa-Flüge zwischen Hamburg und München gestrichen

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Der für den morgigen Donnerstag angekündigte Streik des Lufthansa-Personals führt am Köln Bonn Airport zu Flugstreichungen auf den Lufthansa-Strecken nach München und Hamburg. Die Lufthansa streicht nach jetzigem Kenntnis-Stand am Vormittag jeweils drei Flüge von und nach Hamburg sowie jeweils fünf Flüge von und nach München.

Die Lufthansa-Tochter Germanwings meldet, dass all ihre für morgen geplanten Flüge stattfinden werden. Laut Germanwings kann es allerdings zu Verspätungen kommen. Fluggäste von Lufthansa und Germanwings sollten sich daher bei den Airlines nach dem aktuellen Status ihrer Flüge zu erkundigen.

Flughafen Wien: Dringende Belagserneuerung der Piste 16/34

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Im Zeitraum vom 08. April bis 26. Mai 2013 wird der Flughafen Wien Sanierungsarbeiten auf der Piste 16/34 durchführen. Notwendig sind diese Arbeiten aus Sicherheitsgründen: Die Piste 16/34 wurde im Jahr 1976 errichtet und seither nur einmal vor 20 Jahren im Jahr 1993 großflächig saniert. Nun müssen die Deck- und Tragschicht sowie die Schultern der gesamten Piste auf einer Fläche von rund 220.000 m² komplett erneuert werden.

Bei einer Landung eines Flugzeuges wirken mehrere hundert Tonnen auf den Pistenbelag, rund 270 Landungen finden pro Tag auf der Piste 16/34 statt. Ein Unterlassen dieser Sanierungsmaßnahmen hätte gravierende Sicherheitsgefährdungen bei Starts und Landungen von Flugzeugen durch aufgeworfene Asphaltstücke zur Folge.

Veränderte Anflugrouten auch nachts über Wien

Vor dem Hintergrund, dass Belagsarbeiten dieser Dimensionen im Winter nicht möglich sind und im Hinblick auf die verkehrsstarke Sommersaison ist es notwendig, die Sanierungstätigkeiten am 08. April 2013 zu beginnen und bis spätestens 26. Mai 2013, bzw. bei optimaler Wind- und Wetterlage nach Möglichkeit früher, abzuschließen. Aufgrund des laufenden Flugbetriebes ist es außerdem nur möglich, die Arbeiten in verkehrsruhigen Zeiten durchzuführen.

Im Detail werden in 25 Nächten zwischen 21:00 und 07:00 Uhr sowie an vier bis fünf Wochenenden von Freitag 21:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr die Sanierungstätigkeiten durchgeführt. Während dieser Stunden muss die Piste 16/34 komplett gesperrt werden und kann für Starts und Landungen nicht verwendet werden. Die Entscheidung über die Pistensperre und Durchführung der Bauarbeiten wird täglich abhängig von der tatsächlichen lokalen Wind- und Wettersituation am Flughafen Wien getroffen und auf der Homepage veröffentlicht werden.

Komplette Sanierung auf 220.000 Quadratmetern Fläche

Während der Sanierungsarbeiten werden bei Westwind und Windstille Starts und Landungen über die Piste 29 abgewickelt, wovon Wien in der Nacht im Wesentlichen nicht betroffen ist. Am Wochenende werden am Tag bei Westwind die Flugzeuge auf den gewohnten Routen, aber zum Teil in größerer Anzahl geführt. Bei Wind aus östlicher Richtung wird es notwendig sein, Landungen ausschließlich über die Piste 11 zu führen, was beispielsweise Überflüge über Wien auch in der Nacht zur Folge hat.

Allgemein kann gesagt werden, dass mögliche Auswirkungen im Flugverkehr im Wesentlichen über den Gebieten Schwechat, Fischamend, Kleinneusiedl und Enzersdorf an der Fischa sowie einigen Bezirken Wiens bemerkbar sein könnten. Das Ausmaß der Auswirkungen hängt von den tatsächlichen lokalen Windverhältnissen am Standort Flughafen ab. Alternative Varianten der Projektdurchführung (keine Wochenenden, kein Anflug über Piste 11) wurden geprüft und hätten lediglich eine Verlängerung der Sanierungsdauer und damit eine noch längere Belastung für die Anrainer zur Folge.

Umfassende Information

Die Flughafen Wien AG bemüht sich, die Auswirkungen auf Umwelt und Anrainer so gering wie möglich zu halten. Detaillierte Informationen über die Pistensanierung, den laufenden Projektfortschritt stattfinden. Für interessierte Besucher werden an den Wochenenden außerdem kostenlose Baustellenbesichtigungen angeboten, Informationen zu Anmeldung und Ablauf werden demnächst veröffentlicht.

Bilder: Flughafen Wien AG

airberlin erzielt Nettogewinn von 6,8 Mio. Euro

airberlin, Deutschlands zweitgrößte Airline, hat in den ersten Monaten des Jahres mit einer Vielzahl von Maßnahmen die Umsetzung des Turnaround-Programms Turbine gestartet. Mit dem auf zwei Jahre ausgelegten Programm wird Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft die Präsenz in den Kernmärkten weiter ausbauen und strukturelle Veränderungen vornehmen mit dem Ziel, das Unternehmen nachhaltig zukunftsfähig zu machen.

airberlin CEO Wolfgang Prock-Schauer sagte dazu: "Mit Turbine stellen wir airberlin marktgerecht auf, wir werden schlanker, schneller und stärken gleichzeitig stetig unseren Service und unser Angebot. In den ersten Monaten dieses Jahres haben wir eine Reihe von Maßnahmen bereits initiiert. Derartige Programme haben natürlich eine Anlaufphase und Anlaufkosten. Unsere volle Flughöhe werden wir bis Ende 2014 erreichen."

Dafür wird airberlin ihr integriertes Geschäftsmodell, mit dem die Gesellschaft touristische und Geschäftskunden bedient, weiter vorantreiben. Bis Ende 2014 sind im Rahmen von Turbine Initiativen in der Größenordnung von 400 Millionen Euro enthalten, um eine dauerhaft wettbewerbsfähige Ergebnissituation zu erreichen.

Fortführung des Turbine-Programms

Das Turnaround-Programm umfasst alle Unternehmensbereiche, besonders Netzwerk und Flotte, Vertrieb, Produkt und Service sowie Operations. Erste Turbine-Maßnahmen sind in dem diesjährigen Sommerflugplan bereits umgesetzt. Mit dem optimierten Angebot stärkt airberlin ihre Präsenz in Europa und baut die Langstreckenverbindungen nach Nordamerika weiter aus. airberlin folgt bei der Netzwerkoptimierung dem Grundprinzip, sich auf wirtschaftlich aussichtsreiche Strecken mit höheren Frequenzen zu fokussieren.

Ziel ist ein robustes Netzwerk, das saisonalen Schwankungen weniger unterliegt und einen produktiveren Einsatz von Mitarbeitern und Flugzeugen ermöglicht. So stärkt die Airline die Langstreckendrehkreuze Berlin und Düsseldorf mit zusätzlichen Langstreckenfrequenzen und verbesserten Umsteigeverbindungen. Diese steigen im Vergleich zum Sommer 2012 ab Berlin von rund 7.600 auf rund 11.000, ab Düsseldorf von rund 3.000 auf 4.050.

Weniger Strecken und Flugzeuge – Base Maintenance in München

An beiden Flughäfen wird die Anzahl wöchentlicher Frequenzen um zusammen 61 zusätzliche Verbindungen im Vergleich zum Vorjahr steigen. Im Gegenzug wurde eine Reihe unrentabler, nicht strategischer Strecken gestrichen, so dass die Anzahl der bedienten Strecken im Jahresvergleich von 523 auf 438 zurückgeht. Mit dem optimierten Flugplan reduziert sich die Flotte von 155 Flugzeugen Ende des Jahres 2012 auf 143 Flugzeuge zum Ende des Jahres 2013.

Netzwerk- und Stations-Optimierung sollen zu einer höheren Crew-Produktivität führen. Umfangreiche Flugzeugwartungen (Base Maintenance) werden zukünftig nur noch in München durchgeführt.

Im Zuge der Neustrukturierung des Unternehmens sind Kostenreduzierungen im Bereich Personal durch Stellenabbau und Effizienzsteigerungen notwendig. Von Jahresbeginn bis Ende März 2013 werden bereits 180 Stellen abgebaut sein.

Den Bedürfnissen ihrer Fluggäste entsprechend baut airberlin den Service weiter aus. Auf der Kurz- und Mittelstrecke wird ab Mitte des Jahres ein modulares Catering-Konzept eingeführt, das den Gästen je nach Streckenlänge angepasste Leistungen anbietet. Ein Beispiel sind die neuen Business Class Sitze auf der Langstrecke.

Positives Ergebnis 2012

Das Geschäftsjahr 2012 hat airberlin mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt mit 70,2 Millionen Euro deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. Mit dem Nettoergebnis von 6,8 Millionen Euro ist das Unternehmen nach einem Verlust in Höhe von berichtet 271,8 Millionen Euro (angepasst nach Restatement: -420,4 Millionen Euro) im Geschäftsjahr 2011 wieder profitabel geworden.

Den Konzernumsatz konnte airberlin leicht auf 4,31 Milliarden Euro erhöhen (Vorjahr 4,23 Milliarden Euro). Während sich die Zahl der Fluggäste um 5,5 Prozent auf 33,3 Millionen (Vorjahr 35,3 Millionen) verringerte, ging damit eine Steigerung der Auslastung um 1,6 Prozentpunkte auf 79,80 Prozent (Vorjahr 78,21 Prozent) einher. Dies wurde durch eine weitere Reduktion der Flotte um 15 auf 155 Flugzeuge und Verbesserungen im Flugplan erreicht. Der Yield (Umsatz pro Passagier) verbesserte sich um 7,7 Prozent auf 120,05 Euro (Vorjahr: 111,43 Euro).

Zur Verbesserung des operativen Ergebnisses haben neben der Ausgliederung des Vielfliegerprogramms topbonus das Effizienzsteigerungsprogramm "Shape & Size" und die steigenden Synergieeffekte aus der strategischen Partnerschaft mit Etihad Airways beigetragen. "Shape & Size" hat dazu einen Beitrag in Höhe von 250 Millionen Euro geliefert.

"Mit dem Ergebnis des letzten Geschäftsjahres und der erfolgreichen Platzierung der Wandelanleihe ist es uns gelungen, die Finanzbasis des Unternehmens weiter zu stabilisieren. Die guten Konditionen, die schnelle Platzierung und Überzeichnung der Anleihe zeigen das Vertrauen des Marktes in unser Unternehmen", sagte airberlin Chief Financial Officer Ulf Hüttmeyer. Für das Jahr 2013 lautet das Ziel, auf EBIT-Ebene die schwarze Null und damit operative Profitabilität zu erreichen.

Synergieeffekte mit Etihad Airways-Partnerschaft

Die Anfang 2012 gestartete strategische Partnerschaft mit Etihad Airways zeigt nach nicht einmal zwölf Monaten ebenfalls positive Effekte. Durch gemeinsame Codeshare-Routen gelang es beiden Fluggesellschaften bis Ende 2012 eine gemeinsame Umsatzsteigerung von 100 Millionen Euro zu erzielen. airberlin und Etihad Airways haben gemeinsam bereits fast 100 Vereinbarungen mit Unternehmen und Vertriebspartnern geschlossen, um den Umsatz weiter zu steigern und auch die Vertriebskosten durch die Nutzung von Synergieeffekten zu reduzieren.

Durch den Ausbau gemeinsamer Codeshare-Routen mit weiteren Etihad Airways Partnern wird airberlin zukünftig mehr Destinationen anbieten und den durch Codeshares erzielten Umsatz weiter steigern. Die strategische Partnerschaft führt auch zunehmend zu einer Kostensenkung für beide Fluggesellschaften. So nutzen beide Airlines in den Bereichen Einkauf, Wartung, Ausbildung und Produktharmonisierung ihre Synergiepotenziale immer stärker und werden diese in den kommenden Jahren vollständig ausschöpfen.

Globales Netzwerk

Wolfgang Prock-Schauer zieht denn auch eine positive Bilanz aus der strategischen Partnerschaft mit Etihad Airways: "Unsere Kooperation mit Etihad Airways übertrifft alle Erwartungen." Durch diese Zusammenarbeit hat airberlin im letzten Jahr ein globales Streckennetz gestaltet. Etihad Airways und airberlin haben die Anzahl der Codeshare-Strecken auf 100 Verbindungen ausgebaut und fliegen zusammen 239 Destinationen in 77 Ländern an. Im Jahr 2012 nutzten bereits über 320.000 Fluggäste das gemeinsame Streckennetz.

Durch die seit März 2012 bestehende Mitgliedschaft in der oneworld® Allianz stieg die Anzahl der Fluggäste auf gemeinsamen Codeshare-Strecken auf 310.000.

Der airberlin CEO ergänzt: "Mit unserem optimierten Streckennetz und unserem globalen Partnernetzwerk werden wir in Zukunft nachhaltig erfolgreich am Markt agieren. Dafür brauchen wir ein funktionierendes Drehkreuz in Berlin und den neuen Flughafen BER mit den in der Planfeststellung festgelegten Betriebszeiten."

Foto: airberlin

Leipzig/Halle Airports Sommerflugplan ab 31. März 2013

Am kommenden Sonntag, dem 31. März 2013, tritt auch am Leipzig/Halle Airport der Sommerflugplan in Kraft. Das Angebot umfasst 51 Destinationen in 14 Ländern, die von 23 Airlines angesteuert werden. In der diesjährigen Sommersaison werden allein rund 40 Sonnenziele am Mittelmeer, im Atlantik sowie Schwarzen und Roten Meer angeflogen.

Ab 01. April bietet Ryanair mit Pisa und Faro gleich zwei neue Ziele ab Leipzig/Halle an, die jeweils montags und freitags angeflogen werden. Damit erweitert die irische Airline ihr Angebot, das zudem fünf wöchentliche Flüge nach London-Stansted, drei Flüge pro Woche nach Rom-Ciampino, zwei wöchentliche Flüge nach Trapani auf Sizilien sowie nach Malaga umfasst.

Ebenfalls neu im Sommerflugplan sind Nonstopflüge zu weiteren Zielen am Roten Meer. Die Urlaubszentren Marsa Alam und Sharm el Sheikh werden in der Sommersaison ohne Zwischenlandung von Sun Express Deutschland angeflogen. Nonstop erreichbar ist auch die Ferieninsel Ibiza, die von Condor angeflogen wird.

Als neue Airlines sind in dieser Sommersaison Aegean Airlines, Air Cairo und Bulgaria Air vertreten, die mit Rhodos, Hurghada beziehungsweise Varna und Burgas Ziele in Griechenland, Ägypten und Bulgarien ansteuern.

Die beliebtesten Reiseziele sind auch in dieser Sommersaison Antalya und Palma de Mallorca, die bis zu 31- beziehungsweise 23-mal pro Woche angeflogen werden. Burgas und Varna am Schwarzen Meer werden bis zu acht beziehungsweise sechs Mal wöchentlich angesteuert. Nach Hurghada am Roten Meer starten bis zu fünf Flüge pro Woche.

Im Sommerflugplan finden sich darüber hinaus zahlreiche Flüge zu großen internationalen Drehkreuzen, über die nahezu jedes Ziel weltweit erreichbar ist.

Turkish Airlines startet täglich nach Istanbul, der größten Stadt der Türkei. Über den Istanbul Atatürk International Airport besteht die Möglichkeit, zu über 200 Zielen in 90 Ländern zu reisen. Bis zu zwölf Mal wöchentlich wird Wien von Austrian Airlines angeflogen. Im innerdeutschen Linienverkehr bestehen mit Lufthansa täglich Anschlüsse zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, München und Düsseldorf, über welche Weiterflugmöglichkeiten zu 200 Zielen in 81 Ländern bestehen.

Germanwings fliegt ab Leipzig/Halle Airport nach Köln/Bonn und Stuttgart. Über diese Drehkreuze sind europaweit Ziele ab Leipzig/Halle bequem erreichbar.

Parkplätze am Leipzig/Halle Airport online buchbar

Fluggäste und Besucher können ihren Parkplatz direkt am Flughafen online buchen. Das Angebot gilt für insgesamt rund 2.000 Stellflächen im Parkhaus sowie auf dem Kurzzeitparkplatz P1 und den Touristikparkplätzen P2 und P4.

Die verbindliche Reservierung sichert grundsätzlich einen freien Stellplatz zur angegebenen Einfahrtszeit und dies auch in der Hochsaison. Als Zufahrtsmedium zum Parkplatz dient die jeweils bei der Buchung angegebene Kredit- oder EC-Karte.

Durch eine Online-Buchung entfallen das bisherige Reservierungsprocedere und damit die Anmeldung über die Parkleitzentrale bis zu vier Wochen im Voraus. Die Nutzung der Online-Buchung bringt zudem Kostenvorteile. Das "Parkhaus-Online-Special" bietet ab einer Parkdauer von vier Tagen vergünstigte Tarife, die kostenfreie Online-Buchung ist zudem bis 24 Stunden vor Parkbeginn möglich.

Flughafen Frankfurt um 3.000 Stellen gewachsen

Am Frankfurter Flughafen arbeiten so viele Menschen wie nie zuvor. Das zeigt die aktuelle Arbeitsstättenerhebung der Fraport AG und bestätigt die Stellung des Frankfurter Luftverkehrsstandorts als größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Allein bei der Flughafen-Betreibergesellschaft sind 2012 mehr als 830 neue Beschäftigte hinzugekommen.

Demnäch zählt das wichtigste deutsche Luftverkehrsdrehkreuz derzeit 78.000 Beschäftigte und damit etwa 3.000 mehr als im vergangenen Jahr. "Diese Zahlen belegen einmal mehr die herausragende Bedeutung des Frankfurter Flughafens als Wirtschaftsfaktor und Job-Motor für die gesamte Region", bewertete Michael Müller, Arbeitsdirektor des Flughafen-Betreibers, das Ergebnis der aktuellen Erhebung.

"Die Zahl der Beschäftigten am Flughafen nimmt seit Jahrzehnten kontinuierlich zu und korreliert auf lange Sicht eindeutig mit dem stetigen Verkehrswachstum. Daran besteht kein Zweifel, auch wenn es einmal konjunkturbedingt zu Schwankungen kommt. Sogar Verbesserung der Produktivität schützt den Arbeitsmarkt, denn damit bleibt die deutsche Luftverkehrsbranche im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig. Angesichts des enormen Beschäftigungszuwachses im vergangenen Jahr erweisen sich die Investitionen in den Ausbau des Luftverkehrsdrehkreuzes als lohnende Investition in den Arbeitsmarkt und die Wirtschaftskraft der gesamten Region." so Müller.

Weiterhin hob das Fraport-Vorstandsmitglied den großen Anteil hervor, den der Flughafen-Betreiber selbst zum Beschäftigungszuwachs am Frankfurter Airport beigesteuert hat: "Eine neue Landebahn, eine Terminalerweiterung für sechs Millionen zusätzliche Passagiere – das ist ohne neue Kolleginnen und Kollegen natürlich gar nicht zu bewerkstelligen. Auch deshalb haben wir im vergangenen Jahr über 830 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Reihen begrüßt. Hier am Standort sind nun fast 21.000 Beschäftigte bei Fraport tätig. Seit Jahrzehnten bietet der Flughafen vielen Menschen aus der Region eine berufliche Perspektive und sichere Zukunft – und das über alle Qualifikationsstufen", betonte Müller.

Der Frankfurter Flughafen tut sich schon seit Jahrzehnten mit einem außerordentlich starken Beschäftigungswachstum hervor: Von rund 32.000 Arbeitsplätzen im Jahr 1980 hat sich die Zahl auf 62.500 im Jahr 2000 nahezu verdoppelt. Bis heute sind nun gut 15.000 weitere Jobs dazugekommen. "Mit dem weiter wachsenden Luftverkehr und nicht zuletzt mit der zunehmenden Bedeutung der internationalen Arbeitsteilung werden die Beschäftigtenzahlen am und um den Flughafen weiter steigen.", prognostiziert Müller.

ver.di-Warnstreiks bei Lufthansa

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat Lufthansa-Beschäftigte zu Warnstreiks an zahlreichen deutschen Flughäfen aufgerufen. Hintergrund ist die Arbeitgeberhaltung in den laufenden Tarifverhandlungen für rund 33.000 Beschäftigte am Boden sowie bei Lufthansa-Systems, der Lufthansa Service Group (LSG), der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo.

"Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber und ihre Gegenforderungen zu Lohnverzicht und Arbeitszeitverlängerung sind eine Provokation, die bei den Lufthanseaten zu starker Unruhe und Verärgerung geführt hat", betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. Aus diesem Grund habe ver.di die Beschäftigten zu Warnstreiks am Morgen des 21. März aufgerufen, um vor der zweiten Verhandlungsrunde, die am 22. März in Frankfurt stattfindet, Druck auf die Arbeitgeber zu machen.

Frankfurt und Hamburg besonders betroffen

Besonders betroffen seien bei diesem ersten Warnstreik Frankfurt am Main und Hamburg. In Berlin seien auch Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zum Warnstreik aufgerufen. Warnstreikaktionen werde es auch in München, Düsseldorf, Köln und Norderstedt geben. ver.di fordert für die Beschäftigten bei der Lufthansa 5,2 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Zudem sollen Verbesserungen für die Auszubildenden im Konzern erreicht werden. Hohe Priorität hat die Forderung der Gewerkschaft nach Beschäftigungssicherung.

Behle warb um Verständnis bei den Fluggästen und betonte, dass die Ankündigung der Aktionen bereits am heutigen Mittwoch erfolge, damit sich jeder auf die Situation einstellen könne. Es sei mit Ausfällen und Verzögerungen zu rechnen. Gleichzeitig forderte sie die Arbeitgeber auf, ihre Gegenforderungen zurückzunehmen und ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen.

Widerstand gegen Mehrarbeit bei Nullrunden

Die Arbeitgeber hätten in der ersten Verhandlungsrunde am 26. Februar einen völlig inakzeptablen Forderungskatalog vorgelegt, in dem sie neben einer zweijährigen Nullrunde bis Januar 2015 und dem Aussetzen von Steigerungsstufen für den gleichen Zeitraum, eine Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit um eine Stunde sowie die Variabilisierung von Vergütungsbestandteilen nach Geschäftserfolg und Geschäftsfeldern fordern. Das habe ver.di entschieden zurückgewiesen.

"Ein solches Ansinnen, das die Arbeitgeber als Beitrag der Beschäftigten zum Score-Programm sehen, ist provokativ und ein Affront gegen alle Beschäftigten bei der Lufthansa", betonte Behle. Die ver.di-Forderung gehe genau in die andere Richtung. "Wir fordern Beschäftigungssicherung und eine Gehaltserhöhung für die Beschäftigten, durch die sie den Anschluss an andere Branchen halten", so die Gewerkschafterin.

Nachbestellung bei Eurocopter für Nordirlands Polizei

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Mit dem Kauf einer weiteren EC145 verstärkt die Polizei Nordirlands ihre Eurocopter-Flotte und damit auch ihre Präsenz unter den Strafverfolgungsbehörden der britischen Inseln.

Die Buchungen beinhalten Maschinen vom Typ der leichten einmotorigen Eurocopter AS350 bis zur EC225 aus der 11-Tonnen-Kategorie. Dieser neueste Hubschrauber soll in der ersten Jahreshälfte 2013 ausgeliefert werden und zum aktuellen Hubschrauber-Bestand von Nordirlands Polizei hinzukommen.

Dieser besteht zur Zeit aus einer eigenen EC135 und EC145 sowie einer gemieteten BK117. Mit diesen wird die EC145 im Juni dieses Jahres, während der G8-Gipfels in Nordirland stattfindet, dienstbereit sein. Die aktuelle Eurocopter-Flotte Nordirlands hat durch die Polizeieinsätze hohe jährliche Auslastung, mit durchschnittliche 1.100 Flugstunden pro Maschine.

Die Einheit wird dabei mit einem integrierten Hubschrauber-Service-Packet von Eurocopter UK, Großbritanniens Zivilhubschrauber-Unternehmen, unterstützt. Neueste High-Tech-Ausrüstung wird dabei am Eurocopter-Werk in Oxford konzipiert und in die Helikopter eingebaut, während Wartung, Logistik und technische Dienstleistungen rund um die Uhr beim Kundencenter vor Ort in Nordirland zur Verfügung gestellt werden.

Frühe Ostern: Flughafen DUS erwartet weniger Gäste

Der Düsseldorfer Flughafen erwartet in den zweiwöchigen Osterferien von Freitag, 22. März, bis Sonntag, 07. April, rund 865.000 Fluggäste sowie 8.340 Starts und Landungen. In diesem Jahr beginnen die Osterferien so früh, dass die erste Ferienwoche noch im Winterflugplan liegt, der generell weniger Angebote bereithält als dies im Sommer der Fall ist.

Deshalb liegt die Zahl der erwarteten Passagiere mit 2,5 Prozent auch leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres. Zum Start der Ferien am Freitag, 22. März, rechnet der Airport mit rund 65.500 Passagieren und 630 Starts und Landungen. Dies ist zugleich der Tag mit der höchsten Anzahl an Fluggästen in den gesamten Ferien. Zum Vergleich: An einem durchschnittlichen Tag zählt der Airport 56.900 Passagiere sowie 562 Starts und Landungen. Am ersten Ferienwochenende von Freitag, 22. März, bis Sonntag, 24. März, erwartet der Flughafen rund 163.500 Passagiere und 1.480 Starts und Landungen.

Angesichts des sehr langen Winters zieht es die Reisenden vor allem in die Sonne. Auch in diesem Jahr sind die Kanarischen Inseln, das spanische Festland, die Balearen und die Türkei bei den Osterurlaubern wieder besonders beliebt. Auf der Fernstrecke sind vor allem Reisen in die USA – hier vor allem nach Florida –, die Karibik sowie zu den Drehkreuzen Dubai oder Abu Dhabi gefragt. Nach der gerade erfolgten Amtseinführung von Papst Franziskus ist auch Rom als Städtereisenziel begehrt.

Wer mit dem Auto zum Flughafen Düsseldorf anreist, profitiert zum Frühlingsanfang von den günstigen Langzeit-Spar-Angeboten. Diese können ab sofort online reserviert werden. Auf den Parkplätzen P23, P24, P25 und P26 gelten günstigere Preise: Bis zu acht Tage parken kosten 39 Euro, bis zu 15 Tage 49 Euro und bis zu 22 Tage 59 Euro. Von den Parkplätzen P24 und 26 steht ein kostenfreier Shuttlebus bereit, der nach wenigen Minuten direkt vor dem Terminal hält, P23 und 25 sind zu Fuß erreichbar.